€d>rifflfifnnq: Vtat|aB0n<*fT( Wr. h. MiNn Kl. »I. Iilnittn • »><««>*£(: Züqlui mi ••»"»«« tft 6oiib- a. fftitf f) "•» II—I» Üfct sonn. OfthattiUa wet»rn »ich, qrt«a» «»»»»gen nidt bniflUWi»! »aHlndl,«»»«» ilni bu Ktmliina gcgca U»cch»»i>» der diviA <-»-W# MilUvcch ant E»ii>4U>« ataM. #«ch1t» Tolha-Smu M-tn«. Vcrwaltunq: »iathauS^ass« Wr. &. tiliMn Nr. 21, tnirrarbaa ^t,llffsdkdiul>unAto Darch Nc 'l'ofl tfiona : »HftttljlUTifl AftlMltrtg ....KB« •omj仫g. . . . K lfM ffitr < ill > trlt jtsffccaan» inl Hau« : Olraiiiua . . . . » I» Vier!«!! ihrig ...» f— Hol bjtdng . . . . K ••— «M«4lä»t<9 . . . . * !*•- ftik» *n#l«a» nh«t»a Ach Mi ®r|j il.icbilt«:- am »4rtJbttn V struktion auf eine solche Art dringend nnd »»umgänglich notwendig herbeigerusen, verurteile» und über sie herfallen, haben das Gefühl für die slo> wenische Ehre verloren. (Dr. Kukovee uud Konsor-len. Anmerkung der Deutsche» Wacht.) Man begann nun mit Verhandlungen sür die Flottmachnng des Landtages. Bci diese» Verhandlungen muß man verschiedene Phasen unterscheiden. Ansang» wollten die dentschnationale Partei und der Großgrundbesitz überhaupt nicht« wissen von Verhandlnngen nnd e» waren eigentlich nur einjache Versammlungen, die der Stellvertreter de« Kaiser«, Gras Clary vcran-staltete. Weil aber die slowenische Obstruktion nicht nachlassen wollte, so mußte sich die Majorität doch zu Verhandlungen hergeben, deren Inhalt jene Par» tei, die mit ihren Abgeordneten die Obstruktion be-gönnen, bestimmte und deren Inhalt die Anhänger in öffentlichen und Vertrauensmännerversammlungeu gut hießen. Post tot diScrimina rerum kam e» schließlich doch zu einem ziemliche» Einverständnis Doch al« man noch mitten in den VnHandlungen über die letzte» Streitpunkte stand, da sprang Wa-stiau au» der Majorität, die dir Garantie über-nehmen sollte, daß die vereinbarten Punkte znm Ge-setze erhoben werden. Da« Ucl'ereinkoinmcn war saud sie ihn mit seinen dreißig Jahre« alt nnd philiströs freilich, einen Halt sür sie sür's Leben an ihm haben — mehr als an Otto. Wa« das nur sür dumme Gedanken waren?! Was ging sie Oito an? Der war ja nur ihr Kamerad — aber ein guter. Und wenn cr jetzl ein wcnig stiller und sie oft mit lraurigkn Augen ansah — so fühlte sie etwas wie Dankbarkeit und Mitleid mit ihm — und hin nnd wieder auch mit sich selbst. Wie kam das »ur? — Sie war doch glückliche Braut — und ihr Reginald liebt sie gewiß — obwohl «r manchmal air ihr her-umschulmeisterie, als sei sie noch ein Kind. - Bah, daS würde sie ihm schon abgewöhnen. Wirklich? Ob sich Reginald etwas abgewöhnen lassen würde? Bisher behielt er in ihren kleinen Streitigkeiten doch immer recht. — Nun ja — Mama sajtf, er sei eben eine Herren»,alur. Ach ja.' Lia seufzte zuweilen ganz herzhaft. Eine Herrennalur war Otto nicht — aber dafür ein guter Junge und — er liebt sie doch auch Manchmal glaubte sie zu fühlen, mehr als Reginald; denn Herrenmenschen sind egoistisch. Und zum ersten Male weinte Lia heimliche Tränen. Sah e» die Mutter? EineS Tages sprach sie mit dem Schwieger-söhn. E« war wegen deS Hochzeitstermin«. Lias Mutter wünschie keine Eile — ihr« Tochter sei dem Wesen nach nock sehr jung, und zur Ehe müßte man reif sein — auch ein Mädchen. Sie bat Regi> nald um Geduld. — Der lächelte überlegen. Welche Torheit! Eine Frau sei deS Manne» Geschöpf. Er würde sich seine Kleine schon ziehen. Ganz beiläufig berichtete die Mutler der Toch-ter. Lia mußte wissen, wozu das Herz sie drängte. Allein Lia wars zum ersten Male den Kops in den Zairische Aacht nun wieder zerschlagen. Auch diese Verhandlungen führte Gras Tlary und der Großgrundbesitz trat nicht al« Vermittler auf, sondern als ei» Teil der kompakten und solidarischen Majorität. Erst nach der Sezession Wastians griff der Großgrundbesitz ein. Die slowenische Delegation erweiterte ihre For-derungen und der Großgrundbesitz erklärte sich be. reit, die Verhandlungen sür den ganzen Komplex der strittigen Punkte zu übernehmen. Doch hiebei kam e« zu einer Palastrevolution. Während der Verhandlungen warfen sie einen slowenischen Be-amleu au» dem Landhaufe, weil die deutsche Be amtenschast seine Beseitigung begehrte, wohl gemerkt nur deshalb, iveil er ein Slowene ist. Die slowe-nische Delegation verlangte vor Fortführung der Verhandlungen die Wiederaufnahme deS slowenischen Beamte». Der Großgrundbesitz lehnte jedoch die« ab, legte gleichzeitig die Vermittlung nieder und schloß sich wieder den deutschnationalen Reihen der Majo-rität an. Der Ministerpräsident darüber belehrt, übertrug sodann die Vermittlung dem Grasen Clarq. Da» sind nackle Tatsachen aus der Geschichte der jetzigen slowenische» Obstruktion im Landtage. Für vernünftige Slowenen sprechen diese Tatsachen ge-»ügeud klar nnd deshalb enthalien wir uns einer jeden Polemik. Wer slowenisch sühlt, wird auch die bisherige Taktik der slowenischen Delegation ver-stehen und gut heißen." ES ist unglaublich, was unsere Windischen alle» zur Beschönigung ihrer Erpresserpolitik geltend machen. Die Entlassung de« Tagschreibers, die den Herren Anlaß zu solcher Erbitterung bieten soll, verhält sich ganz ander«, wenngleich ei > Organ, dem irgendwelche politische Verantwortlichkeit nicht zu-kommt, einen Mißgriff tat. Auflösung des steirischen Landtages. Neber die etwaige Anflösnng des steirisch.n Landtage« schreibt „Slovenec": .Ob unser Land-tag ausgelöst wird oder nicht, daS ist nicht allein von der Obstruktion abhängig, sondern auch davon, ob die Regier ung in dieser Angelegenheit den Denlsch-nationalen oder den Ehristlichsozialen entgegenkommt. Infolge des Streites in der christlichsozialen Partei ist eS fast sicher, daß diese Partei nicht so stark wie biSh.'r an» den Wahlen hervorgehen würde, sondern daß sie 5—7 Mandate an die Pantz-Gruppe wird abgebe» müssen. Die Deutschnationalen hoffen auch etwa« zu bekomme». Außerdem empfindet die jung-deutsche Partei das innerliche Bedürfnis, zum ersten-male unter eigener Firma in den Wahlkampf ein zutreten. Es ist natürlich, daß der slowenische Bau-ernverband (die slowenisch-klerikale Partei) lieber früher als fpäter die Auflösung herbeiwünschen muß, weil dieses Ereignis in der großen Ocffenllichkeit seine Position ivieder kräftigen wird und sür die Slowenen einen Schritt nach vorwärts zu den Eud-zielen bedeuten wird. Je früher die Auflösung, desto Nacken. O, ei» Kind war sie den» doch nicht mehr.' Und noch am selben Abend gab «s eine Szene zwischen den Vei lobte». Lia ha'.te e« nicht eilig mit dem Heiraten. Dieser Winter sollte »och ihr und und ihre» Mädchensreuden gehöre». Allein Reginald war nicht der Mann, derartige ^KindSküpfereie»". wie er es nannte, durchgehe» z» lassen. Er stellte sie brüsk vor die Wahl — ih» und mit ihm ei» stilles häusliches «Slück oZer — — und Lia, das harmlose K nd. wählte zn aller Ueberraichung das Oder: den Bruch. — Run war e» geschehen und auch aus LiaS Lebe» der eiste Reis gefallen. Sie halle ihr eiste» Schicksal erfahren — sie war eine entlobte Braut. Zum eisten Male hörle sie es hinter ihrem Rückeil von andere» raunen und wispern. Der Klatsch beschäsiigte sich mit ihr. Zu Hauie gingen die Elter» mit ernste» Minien umher. Die Sache Halle immerhil, eine« Anstiich von Skandal und alle l'tten darunler. Aber Lia bereute nicht. Nein, ihre Frohiiatur pasite i.ichl zu Reginald. Und voll Sehnsucht gedaä»e sie Ottos. Auch der mied sie. — Verurteilte er sie? — Wieder weinte sie heimliche Tränen Ader schließlich lernte sie doch wieder das Lachen. Es war Ära« über die Sache gewachsen; ein bische» älter und erfahrener kam sie sich ja vor — aber ganz war ihr Jugendmul doch nicht zu unterdrücken. Wie einst eilte sie wieder hin-aus auf den See und glitt mit leichtbeschwingte» Füße» über das EiS. Dort sanden sich auch die ein-stige» Kamei aden wieder. Und diese« Mal fühlte sie es: e» war das rechte, echte Glück. — Und sie wollte eS festhalten. Jtana» 7 besser sür den slowenischen Baucruverband. der «II Obstruktionspartei selbstverständlich schon von Besinn der Obstruktion an bi« auf den letzten Mann zu Neuwahlen gerüstet ist. Erheiternd wirkt bei tH dem ein Klick auf unsere (slowenische) liberal« Par tei. Bisher hat diese unaufhörlich hin und her Dr stoßen, jetzt ballt sie die Fäuste zu« Kamps« and strengt sich an, al« ob sie mutig in den Wahlka»Dj blickte. So gederdet sich ein Mensch, welcher » an sehr kalte» Bad hineinspringen muß. Sie ballt dir Fäuste und blickt herzhaft inS Wasser und trotzdem empfindet sie im Herzen die Angst vor dem kaltvr Bad. Die künfligen Wahlen sind aber iu der Tal sür die liberale Par'ei kein Scherz, sondern beden teil sür sie eine Frage auf Lebe» und Tod." Im Allgemeinen wird das Parteiverhäktnis in einem neugewählten Landlage so ziemlich beim Allst bleiben. Es ist also gar nicht abzusehen, wa« «it Neuwahlen erreicht werden könnte. Höchsten« »iei-leicht ein neuer lächerlicher Vorwand sür die »in-dische Erpresserobstruktion. Aus Stadt und tanö. Tillier Gemeinderat. Am Freitag den 24 d. um 5 Uhr »achmiltaz« findet eine außerordentliche GemeindeauSschußsitznnz statt mit salzender Tagesordnung: Mitteilung der Einläuje; Berichte de» RechtSauSschusseS über die Eingabe des Franz Bratnehmer wegen Abschluß eines WasenmeiftervertrageS und die Eingaben wegen Zu-erkennung des HeimatSrechte» in der Stadt Eilli betreffend: den Schuldiener Joses Kmecl, die Bedienerinnen Agnes Eokan und Maria Ropa», den Si-'chenhauSpfleglnig Gertraud Aschkerz, den Hilf« arbeitet Joses Gufei), den HilsSbeamten Joses Hreu. die Köchin Anna Pototschnigg und die Bedienerin Notbnrga Löschnigg; Berichte des ÄilSichnsseS für Kultus und Sa-nitätSangelegenheiten über die Eingabe deS Landes« Konservatorenamtes in Graz wegen Erhaltung der Barokanlage znm Kalvarieuberge und die Eingabe der Barmherzigen Brüder wegen Errichtung eines öffentlichen Kiankenhause« in Sachseuseld; Berichte de« Bnuausschuffes über, die Beschwerde der Theresia »o^ermantt in KanalisierungSangtlrgeu heilen und einen AmtSnortrag wegen jährlicher Untersuchung der Blitzschutzanlagen-. Berichte deS Finanzausschusses üder: 1. die Eingabe der Deutschen Zexlralstellenoermittlung nm Förderung ihrer Bestrebungen; 2. das Ansuchen ^es Leie- und RedevereiueS deutscher Hochschüler Ger. niania in Wien um Widmung eines Beitrages. 3. die Eingabe der Geschäftsstelle der Ohoin-Stiftung nm Widmung eine« Beitrage« ; 4. einen Amt« vortrag wegen Bewilligung einer Remuneration für die Durchführung der Desinfektionen nnd k> ein Ansuchen des Deutschen Lesevereines in Graz nm Bewilligung eines Beitrages; Berichte de» Gewerbe «nd MarklausichusseS über: l. einen AmiSvortrag wegen Regelung der Lohukutjcherordilllng »ebst Tarifen; 2 eine Eingabe de» Rudolf Kollak um Bewilligung eines Fleisch hauerstandplatzcs; 3. eine Eingabe der Dom«uik-.i Zamparulli um Erweiterung thter Gastgewerbekon Zession; 4. deu JahreSberibl der städtischen Sicher heiiSwache sur das Jahr 1912 und 5. den Entwurf einer Krämermarkioiduung sür Eilli. Der öffentlichen solgt «ine vertrauliche Sitzung. Ernennung im Postdienste. Der Post adjunkt Johann Hölbl in Graz wurde zum Postmeister in Hohenmaulhen ernannt. Deutscher Wahlsieg. Bei der Montag durchgefühlten Wahl in die Bezirksvertretung Win-dischfeistritz siegten in der Gruppe de« großen Grund-besitze« die Deutsche» mit großer Mehrheit E« ist zu hvfjeu, daß ihnen der Sieg auch iu den übrigen Gruppen beschicken fein wird. Die Jahresversammlung des Cillier Mufikvereines erfreute sich Heuer eines überaus zahlreiche» Besuche«. Die Eröffnung und Begrüßung der Versammlungsteilnehmer sand durch den Ob mann Herr» Dr. Rvjic statt, woraus die Verlesung uud Genehmigung der Verhandlungsschrift über die letzte Vollversammlung solgte. Herr August Pinter erstattet« als Zahlmeister den Lassebericht, dem Fach lehrer Herrn Hölzl oblag der Jnveniarbericht. In einem über emstündtgen anSsühilichen Berichte legte der Obmann die Verhältnis de« Vereines im ver gangenen Jahre dar. b«sprach insbesondere die Durchführung einer Neuorgani>ation der Mitglieder Rumincr 7 her Musikkapelle, die im Lause des Jahre« eingetretenen Personalveränderungen, wie« aus die be« ieulenbe Zunahme des MitgliederstandeS uud aus i it Entwicklung der Schule hin. welche am Beginne de« JahreS 1912/13 einen gegen das Vorjahr be tutend höheren Besuch ausweist, und erörtert schließlich die Entwicklung des KonzeriwefenS und die finanzielle Gebahrung im abgelaufenen Vereins-jähre. Der Stadtgemeinde Cilli, der Sparkasse der Stadtgemeinde C'.lli, dem Staate und dem Lande wurden sür die erteilten JahreSaushilseu der Dank ausgesprochen. Weiters gedachte der Obmann des i'trstordenen Mitgliedes Frau Corina Seybalt und d.-ren hochherzig dem Vereine zugewendeten Ver-lnächtnisse« und schließt mit einem Ausrus an die Versammlungsteilnehmer und an alle Kreise der Bevölkerung zur tatkräftigsten Förderung deS sür die Stadt Cilli hochwichtigen Vereines. Nach Erstattung deS Berichtes der Rechnungsprüfer wurde von der Versammlung dem abtretenden Ausschüsse der Dank ausgesprochen und der Rechnungsabschluß genehmigte Bei der Neuwahl wurde der bisherige Ausschuß wieder gewählt, der aus nachstehenden Herren besteht: Georg Adler, Dr. Fritz Braöiö, Joses Hölzl, Dr. Gregor Jesenko, Dr. Otto Aallab, August Pmter, Dr. Walter Rieb!, Dr. Anton :Hojic und Dr. Fritz Zangger. DaS Amt der Kassa-rcvisoren versehen die Herren Joses Immer und Anton Patz. Der deutsche Gewerbebund hielt am 19. d. unter d.m Vorsitze des Obmannes Herrn >ofef Jicha in der Gastwirtschaft zur Traube seine diesjährige Vollversammlung ab, die sich eines zahl-«eichen Besuches erfreute. Der Vo> sitzende legte der Versammlung eine Reihe von Einläusen vor, die für die Hebung deS GewerbestandeS von b« oxderer Wichtigkeit waren. So galt eS vor allem der mS Leben gerufenen Reich?handw«ikervrganisalion in e^raz, die nm einen Beitrag bittlich wurde, dadurch die möglichste Förderung angedeihen zu lassen, daß man ihr eine» Betiag von fünf Kronen einzusenden beschloß. Eine Flugschrist deö ReichshandweikeriateS in Giaz betreffend die Seldständigkiiveisicherung wurde dem Aukschusse zur Beratung und Stellung-»ahme überwiese». Bezüglich der vom steiermärkiichei, ^iewerbesördeniugSiustitute in Graz bei verschiedenen "ienossenschasiSverdänden und Gewerbegenossenschaften ;:i veranstaltenden gewerblichen BesprechungSabende >erwieS Herr Kar! Mörtl aus das Belehrende «nd Praktische dieser Einrichtung und erklärte, er wolle vor der notwendigen Beschlußfassung an Olt und Stelle »e entsprechenden Er' undigungen lnnsichtlich les Kostenpunktes, der Themata und der Termine anziehen. Die Versammlung erklärte sich damit ein-verstanden. Ueber die Frage der Beranstaliung einer ^okallehrlingSarbritenauSstellnng welch«auch s r dieses Jahr von Seite dcs stetermärkische» Geweibesiide-rungsinstiluleS angeregt wurde, gab Herr AUziebler seiner Meinung darüber Ausdruck, daß man in erster Xfinie an die Genossenschnsten mit der Frage heran-treten müsse, ob sie imstande sind, an der geplanten Ausstellung teilzunehmen. Da die anwesende» Ob> inänner der Schnhmachergenossenschast Herr Berna »nd der Kleidermachergenossenschast Herr Mastnak erklärten, daß in Cilli ein bedauernswerter Mangel an Lehrlingen herrsche und mit den wenigen vor» handenen Lehrlingen eine nennenswerte Ausstellung nicht unternommen werden könne, beantragte Herr Ältziebler mit Rücksicht aus die abgegebenen Erklärungen »nd mit Rücksicht daraus, als anch bei den übrigen Genossenschasten in dieser Richtung kein« l'tsstrtn Verhältnisse zu erwarten seien, von der iaeSjähiigen Ausstellung abzusehen. Dieser Antrag wurde angenommen. Nachdem der Vo sitzende dem verstorbenen Mitgliede Eduard Bandeck einen kurzen, .uarmen Rachrut gehalten hatte, wobei die An-wesenden durch ErHeden von den Sitzen ih>«r An-teilnähme Ausdruck verliehe», erstattete der Schi ist» sührer Herr Anton Siryeck den Tätigkeitsbericht üdrr das vergangene VereinSjahi. Demselben ent-nehmen wir, daß der deutsche G werbebund gegen-wältig 1« 0 ordentliche, 9 unterstützende Mitglieder und ein Ehrenmitglied zählt. Der Berichterstatter verwies aus ein« Reihe von Veranstaltungen im verflossenen Jahr« und gedacht« auch der aller-höchsten Auszeichnung de» früheren OdmanneS Herrn >iarl Mörtl mit dem goldenen Ver^ienstkreuze. Er hob auch die Ernennung deS Herrn ReichSratS-abgeordneten August Einspinner zum Ehrenmitgliede bei Elliei deutschen GewerdedundeS hervor und be-sprach hieraus die sonstigen Vorgänge im Innern d«S Vereins. Besonderes Augenmerk richtete der Redner aus die Unterstützungen seitens der Lpar-kaffe der Stadtgemeinde Eilli, sowie der übrigen unterstützenden Mitglieder wofür allen der Dank Wacht der Versammlung ausgesprochen wurde. Nicht uner- ' wähnt darf bleiben die überaus rührige Tätigkeit »es Ausschusses im I lereffe der heimischen Ge werbetreidende», io besonders bei der Vergebung von Bauarbeiten an d'e hiesigen Gewerbetreibenden und bei der Errichtung der Maschinentischlerei, wo. durch die Leistungsfähigkeit d?r Gewerbetreibenden bedentend gehoben wurde. Angeschlosfen an die»?» Bericht, der mit allgemeiner Befriedigung zur itennt-nis genommen wurde, wies Herr «arl Mörtl auf die vo» Herrn Karl Tepp.y in hochherziger Weise dem Gewerbedunde gemachte Spende von 1000 K., von deren Zinsen jährlich am 4. November armen Witwen von Gewerbetreibenden Unterstützungen gewährt werden. Hiesür wurde ihm von den Ver sammlungsteilnehmer» der Dank ausgesprochen. Der Zahlmeister Herr Klarer berichtete sehr ausführlich über die finanzielle Gebahrung des Vereines und sür seine tadellose Instandhaltung deS Säckels wurde ihm die vollste Aneikennung und die Ent> lastung zuteil. Hieraus eritat.ete Herr Ältziebler einen ausrührlichen Bericht über den am l l. August vorbei, ZahreS in Trosaiach stattgesundene» Hand werke,tag Er erörterte iu langen, lichtvollen Ä»S sührungen die verschiedenen Beschlüsse dieser Ver sammlung und kam schließlich aus die Gründling des deutschen Handwerkerbundes iür Sieiermaik und Kärnten zu sprechen. Er hob den großen Wert der Gründung hervor und stellte dann den Antrag, der Cillier Gewerbedund möge diesem Bunde al» Mit glied beitreten, was auch einstimmig geschah. Uutei lautem Beisalte wurde dem Redner von Seite des Vorsitzenden der gebührende Dank sür die Mühe wallung gi-zolli In den Ausschuß wurden nach stehende Herren gewählt: Michael Ältziebler, Gott-sried Grabt, Joses J'cha, Adolf itlarer, Johann Kvivschetz, Johann Mastnak. Kart Mörtl. Kail Stipanek, August de loma. Die Wahl der Reü-nungSnvisoren fiel aus die Herren Joses Kürbi'ch und Johann Riegersperger. Unter Anfälligem sprach Herr Möctl über den Lehrherrndmid und Hei, de Toma schnitt die sjiage des Cillier LehrlingS heimcS au. Er verwies aus die schon vorder er-wähnte LehrlingSnot nnd forderte den neuen Au? schuß auf. diese hochwichtige Frage des Lehrling» hcimeS in Güii^ zu bringen. Am Schlüsse bildete auch eas im heurigen J»l,re stattfindende Bolk»sest d'.v öemerbebundf» Gegenstand eingehender Be ratung und die Vorarbeiten würd n zugleich dein durch die Obmänner der Genossenschaften nnd durch Her,u Deiganz erweiterten AuSichusse übertragen. Der Reingewinn wird der gewerblichen Vo> schuß und UnterstützungSkasse zustutzen, weshalb dieses Unternehmen besondere Förderung verdient. Jahreshauptversammlung des Deut fchen Athletiksportklubs in Cilli. SamSiog den 11. d. fand die diesjährige Hauptversammlung deS Deutschen Aihletiksportklubs im Deutschen Hause unter großer Beteiligung der Mitglieder statt. Dei Obmann d.s BereineS Herr Fram Rebeuschegg er öffnete dieselbe mit einigen markigen Worten »m begrüßte die Erschienenen. Er erwähnte vor allem den schweren Verlust, den der Verein durch das Hinscheiden seines geliebten und bewährten Mitgliedes Herrn Franz Krell erlitten hat. Zum Leichen de> Trauer erhoben sich bi« Versammelten. Zu gleiche» Zeit erwähnte er das Scheine» des Herr» Ferdinand Staudinger, den seine beruflichen Pflichten nach Graz riefen und dessen Abgang besonders sür die Fußdallskktion eine» großen Verlust bedeutet. E« wurde nun von den einzelnen Aemtersührern des Vereines der Jahresbericht gegeben. Der Schrist sührer Herr jur Robert Himmer gab eine» kurzen Bericht über die Tätigkeit des Vereines nach auß » und über die Mitglieder bewegung. Seine Aussüh rungeu wurde« mit großem Beifall aufgenommen Hieraus erstattete der Säckelwart des Vereines Herr Joses Wenzel seinen Bericht, woraus zu entnehmen ist, daß der Verein sich derzeit iu znte» finanziellen Verhältnissen bewegt und gesestigt dasteht. Aus An trag des Herr» Findei'el, wurde ihm die Entlastung erteilt und von Seite der Versammlung der Dank ausgesprochen. Herr Sepp Stoklassa als erster Aus bildner d.s Vereines berichtete über die Beteiligung au de» einzelnen Uebungsabenden und an den leichlathlelischen Veranstaltungen deS Vereines ans der Festwiese, woraus zu entnehmen ist. daß der Verein in fortwährend aufsteigender Linie sich d.m Ziele nähert, daS er sich gesetzt hat, nämlich „d-e Popularisierung deS modernen sportlichen Gedan kenS. Nachdem »och der Zeugwart Herr Friedrich Tertschek seinen Bericht, der mit Besriedigung zur Kenntnis genommen wurde, erstattet hitle, ergriff der Obmann daS Wort und gab in Gedrängte», e-rien Rückblick über daS verflossene Veieinsjahr. Ans Seite 3 demselben ist zu entnehmen, daß der Verein derzeit 2 Ehrenmitglieder, 132 ausübende und unterstützende Mitglieder zählt. Der Verein beteiligte sich im verflossenen Jahre bei allen nationalen Veranstaltungen in Cilli teils korporativ, teils in Vertretung. Aus-wärts war er bei Sitzungen des Alpenländischeu FußdallverbandeS stets vertreten. Der Obmann st.eisie in kurzem die Neuerungen im Vereine, und zwar die Ausbildung einer Jungmaiinschas«, die Ausbildung des JugendbundeS, das Sommersest im Waldhauie uud konstatierte mit großer Genugtuung daS stete Anwachsen deS inneren VereinSlebenS. In den Ausschuß wurden folgende Herren entsandt: Obmann F anz Rebeuschegg; Obmannstellvertreter Hai,« Jellenz; Schriftführer jur. H'NS Roth; Säckelwart Josef Wenzl; erster AuSbildner Sepp Stoklassa; zweiter AuSbildner Heinz Kodella; Klub rät« Ingenieur Willy Rakusch nnd Erich Negri; Zeugwart Friedrich Tertschek. AIS Säckelprüfer wurden die Herren Heinrich Findeifeu und Fritz Maieiitfch bestellt. Die Wahl der Aemterführer er-folgte einstimmig und wurde mit großem Beisall von der Versammlung ausgenommen. Im Allsälligen wurden verschieden« Fragen erörtert, die für das Gedeihen des Vereines von Bedeutung sind. Unter anderem kam auch die Bersicheiung der Mitglieder bei sportlichen Unfällen zur Erörterung, die «ine lebhaft« Debatte auslöste, an der sich hauptsächlich die Herren Zellen;, Stoklassa und Rebeuschegg be-teiliqten. Die Frage wurde dem nengewählten Aus schusse zur Behandlung übergeben. Nachdem noch der Obmann den Erschienenen seinen Dank auSge-drückl und die Bedeutung des modernen Sportes so-wie die Anieindnngen desselben in schneidigen Worten erörtert hatte, wurde die Versammlung nach einem erhebenden Verlaus geschlossen. A» die Versamm lung schloß sich ei» gemütlicher Kegelabend an. der die Mitglieder in fröhlicher Gemütlichkeit bis in die späte Nachtstunde zusammenhielt. Die Aemteroerteilung im Ausschusse der Freiwilligen Feuerwehr hatte nach stehende» Ergebnis: Gerätemeister Joses Jicha, Requisiiknmeister Julius Jicha, Ichristsührer Adolf Hirschal, dessen Stellvertreter Franz Kullich, Kassier Adolf Klarer, dessen Stellvertreter Max Jauitsch, Bruderladekassier Johann Berna. Fleischergenossenschast Cilli. Am Sonn >ag den 2 (linder-»ngsfalle ersucht der Ausschuß dies womöglichst >o fmt dem Herr» Franz Rebeuschegg bekannt gebe» zu wolle», welche G'upp'» sie zu tilden gedenke», damit sich der Ausschuß schon ziemlich frühzeitig ei» genaues Bild Über iümtliche am Zuge leilneh-tnenden Maskengruppen verschaffe» kann. Falls Kostüme und Trachten zur Bildung einzelner Gruppen gegen Entschädigung der AuSleihkvsten benötigt werden, so wolle man sich diesbezüglich gleichfalls au Herr» Franz Rebeuschegg wenden, an den auch alle den Maskenumzug betreffenden Frage» gerichtet werden wollen. Mit Rücksicht darauf, als ein »ach de» gewonnenen Erfahrungen des Boijahr.S sicherlich be-nächtlicher Reingewinn dieses Umzuges zu Gunsten der Stadtarme» bestimmt ist, gibt sich der Borde-reit»! gsaus chuß der feste» und sicheren Hoffnung hin, daß die stets für die notdürftige» Stadtarmen sorgende und allbekannt mildtätige Bevölkerung der Stadt Cilli gewiß de» Sammlet», die dieser Tage sich anmelde» weiden, ein Schürflei» einhändigen wiid. Gleichzeitig sei noch bemerkt, daß die Teilnahme am Maskenumzuge nur gegen Behebung vo» auf Name lautende» Teilnehme, karten gestattet ist. Die Teil-nehmet karte» werden duich das Orbneifcmiiec aus gegeben, beste» Mitglieder wir noch rechtzeitig be kaiint geben weiden. Feueralarm. Am 20. d. um 9 Uhr abends winde unsere Bewohne» schuft durch einen heftigen Pöllerschuß, der vom Feuerwächter auf dem Nikolai berge abgegeben wi» de. aufgeschreckt. Die Ursache dieser Feuermueige bildete ei» Feuerscheit,, der in der Richtung gegen Dornbüchel bei l'ubetschno z» sehen war. Die hiesige freiwillige Feuerwehr ver-sammelte sich i» staunenswerter Schnelligkeit, es wurde jedoch vo» einer Ausfahl t abgesehen, da der Feuerschein bald wieder verschwand. Es muß zugleich mit Bedauern festgestellt weide», daß bei der-artigen Feneralaimeu in litzter Zeit »ur mit Schwierigkeiteu ein Gespann zu beschaffen war. Es ist wohl nicht zu verkennen, daß sich die Feuerwehr eine der gemeinnützigste» Aufgaben gestellt hat, und es wäre wohl zn wünschen, daß die Pferdebesitzer in ebenso ein'ichtsvoller Wei,e an diesem wohltätigen Weike mittun. Dte Erhebungen ergaben, daß tat-sächlich ein Brand in der Scheune de* Besitze» s Zeter in Dornbüchel aus unaufgeklärte Weise a»S gebrochen war. Das Brandobjekl wurde gänzlich eingeäschert. Der Schade», der durch Versicherung gedeckt ist, beträgt 3000 >t« oiieit. Am Brandplatze wäre» die Feuerwehren von Hocheuegg, Bischosdotf und U gebung Eilli erschienen. Feuerwehrkränzchen in Bischofdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Bischosdotf veranstaltet am Sonntag den 26. d. im Gasthause des Herrn Levnhard Eaitk ein Kränzchen, zu dem alle Nach barwehren und Freunde eingeladen sind. Die Bet-anstaltung beginnt um 3 Uhr nachmittags. Gnte Streichmusik, ländliche Küche, vortreffliche Weitte. Der tSonobitzer Männergesangverein hielt am 1«!. d. im Probelokale im Rathause seine Vollversammlung ab. Der Obmann Herr Emil Schwischay erstattete den Bericht de« SchriftsührerS Gustav Swellin »nd den des RechnnngSlegers August Radiisch. Der Verein zählt 31 ausübende undv 20 unterstützende Mitglieder. Der Kasfestand beträgt 314 99 Kronen. Die Neuwahl hatte folgen-veS Ergebnis: Obmann Emil Swischiy, Stelloer-trefer Attlon Pretlner, Sangwart Johann Pitch, Schriftführer Gustav Svetlin, Säckelwart August Raditsch, Archivar Johann Antonitsch und Beirat Hans Stefferl. Zum Verwalter deS ReifefondeS wurde Zohann Antonitsch gewählt, der sofort durch eine Sammlung den Fond gründete. Eine Kundgebung des Gonobitzer Lehrervereines gegen die Landtagsobstruktion Der Deutsche Lehrerverein Gonobitz faßte am 16. d. in seiner BereiuSverfammlnng fol> geude Entschließung: „Verschiedene Botsälle der letzteti Zeit zwingen die »ntersteiermürkische Lehrer-schast zu dem Schlüsse, daß die sloweuischklerikale Obstruktion im steirischen Landtage nicht nur die Verschleppung der LehrergehaltSfrage zur Folge haben, sondern gerade zu dem Zwecke im Zuge er-halten wird, nm die Beseitigung deS Lehrernotstandes aus parteipolitischen Gründen direkt zu ver-hindern. Da aber die Schaffung eines neuen Lehrergehaltsgesetzes zu den Hauptaufgaben des dermaligr» Landtages gehört, fordert die Lehrerschaft von der Regierung, daß diese die Zeit nicht mehr mit nutz' losem verhandeln vergeude, sondert» den floweinschen Obstruklionisteu ein entschiedenes „Entwede» —Oder" entgegenrufe." Schulvereinsortsgruppe Tüffer. Die Ortsgruppe Tüffer deS Deutsche» SchulvereineS hielt am 4. d. im Hotel Henke in Tüffer ihre Haupt Versammlung ab, ai der sich 23 Mitglieder betei ligten. Der Zahlmeister berichtete, daß an die Bet-eiuSleitung die Jahresbeiträge für 77 Mitglieder, der Ertrag von drei Sammelbüchsen, dann Spen den und ein Sühnebeitrag nach Abzug der Auslagen in der Gesamtsumme von 243-01 K. abgesendet wurden. Dem Rechnungsleger wurde die Entlastung und der Dank ausgesprochen. Da der Schulverein mit Beiträgen für den Kindergarten, und zwar 1911 mit 326 K. nnd pro 1912 mit 400 K noch im Rückstände ist, beschloß die Bersammluug, wenn binnen Jahresfrist die Uebernahme des Kindergar-teils durch den Berein nicht erfolgt, den von der Ortsgruppe in Aussicht gestellten Rofegget.Baustein dem Kindergarten zuzuführen und an Stelle der gegenwärtig aufgestellten Schttlvereinsfammelbüchfen solche sür den hiesigen Kindergarten zu dotieren. Der Obmann bringt ferner unter Beifall der Ao-ivesenden in Vorschlag, es verpflichte sich jedes OrtS-grnppenmitglied täglich einen Heller für den Deutschen Schulverein zu hinterlegen, welche Beträge in zehn Jahren je einen Gtünderbeitrag von 50 K. ergebe». Der Vorschlag wird der Havplleilung auch süe andere Ortsgruppe» empfohlen werden. Es wurde schließlich der Bericht der Volksbücherei zur Kenntnis genommen und den Funktionären der Dank für ihre Mühewaltung ausgesprochen. Verstecktes Gold. An» Osenpest wird berichtet : Seit ungefähr einen» Monat sind in ganz Ungarn fast gar keine Goldmünzen mehr im Ber-kehr, was darauf zurückgeführt wird, daß die Leute it» >hrer Kriegssurcht jedes Goldstück ängstlich auf heben »nd verbergen, iveil sie glauben, daß im Kriegsfalle das Papiergeld Oesterreich-Ungarns sei-neu Wert ganz verlieren könnte. — Uebrigens kann man die gleiche ErfHcinnng auch bei uns in Oester-reich l>eolHichteu; im Berkehr bemerkt man fast gar keine Goldmünzen mehr. Ein unverbesserliches Frauenzimmer. Erst am 18. d. wurde die Bagantin Jda Ocwirk hier an« der Haft entlassen und ivttrde, wie schon oft, mittels SchubeS in ihre HeimalSgemeinde Pletrowitsch befördert. Noch am selben Tage kehrte sie wieder zurück und fand beim Bierführer Franz Ozebek des hiesigen Puntigamer Bierdepot» Unter-stand. Diese Gelegenheit benutzte sofort Jda Ocwirk und stahl dem Bierführer eine goldene Uhrkette im Werte von 100 Krone» und eine Uhr im Werte von 10 Kronen. Diese Uhr verkaufte sie in einem Gast-hause i»t Gaberje. Ans Grund der erstatteten Anzeige des Verlustträgers wurde sie »nieder verhaftet »nd dem Bezirksgerichte Cilli eingeliefert. Eine herzlose Mutter. Der vierjährige Sohn Leopold der Inwohnerin Hermine Sturbej am Rann bei Eilli fiel am Christabende vom Tische und brach sich den Unterarm. Die Mutter unterließ es, dem Kinde die notwendige ärztliche Hilfe zu« kommen zu lassen, und kümmerte sich überhaupt nicht um das arme Kind, welches immer größere Schmerzen zu ertrage,,' hatte. Montag erst wurde dieser Vorfall der hiesigen Gendarmerie bekannt, welche sofort gegen die Mutter die Anzeige erstattete, während da« Kind iirzrficher Pflege übergeben wurde. Eine vollkommene Genesung ist kaum zu er-warten. Ein holdes Liebchen. Die 2ljährige Taglöhnerin Johanna Stack! logierte sich im Mo-nate September vorigen Jahres beim 62jährigen AuSzügler Franz Kovae in Loschnitz bei Eilli «in. nm diesen angeblich zu heiraten, wozu es jedoch nicht kam, vielmehr lebten sie bis vor Kurzem im Konkubinate. Bor einigen Tagen zechten sie noch fröhlich in den Gasthäusern in Cilli herum, am Heimwege aber gerieten sie in einen heftigen Streit, der zu Hause in eine Rauferei ausartete. Diese Ge-legeiheit benutzte Stakl. Als beide zu Boden fielen, stahl fi: dem Kovae eine Zwanzigkronknnote au« dem Sacke. Hierauf verschwand sie, kam jedoch am nächsten Tage wieder, um ihre Habe zu holen, wo-bei sie noch drei Hühner und Hulfenfrüchte zu sich nahm. Nun erschien sie nicht mehr im Haushalte des Kovae und erstattete dieser gegen sie die Anzeige. Bonobitz. (Spenden für unser« Sol-daten im Grenzgebiete.) Auch im Bezirk« Gonobitz »vurden Spenden sür unser« Soldaten im Grenzgebiete gesammelt. Da» bisherige Ergebnis war folgende»: Gemeinde Markt Gonobitz 118 20, Gemeinde Weilenstein 118, Gemeinde Retschach 30, Bezirks Vertretung 40, Ergebnis einer deutschen Silvesterfeier 72 50, vom Kaufmann Franz Kupnik 15 Kronen. *iw>w«r 7 S *< 5 Eine verhängnisvolle Piftolenschiehe «t. Aus Rann wird geschrieben: Die Besitzer». Khne Franz Umet aus Berbi>4kava< «nd Johann PreSker au« Altenhausea trafen sich aus einer Wiese fei Altenhausen. Umet zeigte dem Pre«ter eine Pistole. Pressn ersuchte nun den Umek. er möge -ihn mit der Pistole schießen lassen. Da sie kein Dulver hatten, bat sich Pre«ker ein solche« bei dem m der Rähe wohnenden BahnwÄchter Johann Wedved aus. Dann lud PreSker die Pistole mit Pul»er und Steinen und feuerte sie ab. Die Pistole »urde durch die aklzustatke Ladung zerrisse« uud PreSker stürzte mit zerschmetterter rechter Hand und mehrsachen anderen Verletzungen zusammen. In iebenSgesährlich verletztem Zustande wurde »r vom Platze gelregen. Kampf der Nebenbuhler. Wie uns ge-schrieben wird, ging der Bursche Martin Planks «US PodleSje nach Sostreinitz, um dort bei der iVauerStochter Maria Plahuta zu senfterl». Da er wußte, ho| er in dem Burschen Franz Brecko einen Rivale» habe, bewaffnete er sich mit einer Hacke und nahm »och seinen Freund Johann Ribi«l mit. AIS nun beide in der Nähe des Wohnhauses des Plahula waren, sahe» sie. daß ihnen Brecko folge, »eShalb sie sich hinter einem Baum versteckten. Als Brecko an ihrem Berstccke vorüberkam, sprang Planko hervor nnd versetzte seinem Nebenbuhler «it der Hacke einen Hieb ins Gesicht, daß dem brecko das Nasenbein zertrümmert wurde. Planko erhielt aber in diesem Augenblicke eine» tiefgehenden Messerstich in de» rechten Oberschenkel, der einen großen Blutverlust zur Folge hatte. Die Beiletzun-gen beider sind sehr schwer. Ein gewalttätiger Einfühler. Än> 19. d. gegen abends brach der Inwohner Paul Lomenck» in Gaberje bei Cilli mit seinen zwei Söhnen Michael nnd Martin, jeder mit einem Prügel bewaffnet. wegen eines Zwistes in die Wohnung der Aabriksarbeiierin Maria Weber. Als sie eingetreten waren. versetzte ihr sofort der einbeinige Michael Äomericki einen derartigen Zchlag, daß sie zu Bvven fiel und eine tAehirnerschüttelung nnd einen Backen-beiublnch erlitt. Sodann bearbeiteten sie die be-wußtlos ani Boden Liegende noch weiter mit Echlä-gen. Der hier zur Genüge bekannte Michael Komericki wurde verhaftet. Räuberischer Ueberfall. Am 14 d. »acht« i»hr der Besitzer Josef Lupsina aus Sela mit seinem gleichnamigen 15jährigen Sohne von Agram, wo er Heu verkauft hatte, mit dem mit zwei Pferden be-ivannten Wage» durch die Ortschrst Sidae, die in Kroatien unweit der steirischen Grenze liegt, heim-wärt». Im genannten Orte wurde Lnpsina plötzlich von mehreren kroatischen Bursche» überfallen. Diese fielen den Pferden in die Zügel, sorderlen von tup-sina 40 K. nnd drohten, wenn er ihnen diesen Be« trag nicht gebe, mit der Ktrasaiizeige, weil er un-terwey« einen Menschen überfahren habe, was aber der Wahrheit nicht enfprach Da Lupsina daS ver-langte Äeld nicht ausfolgte, spannte» die Strolche die Pferde auS, rissen den Sodn des Lupsina vom Wagen nnd schlugen >h» Boden. Hieraus ver-Metzle einer der Räuber Lupsina mit einem Eisenstück einen derart heftigen Schlag auf den Kops, daß Lupsina mit einer klaffende» Kopfwunde sogleich be wußtlos zu Boden siel Daraus durchsuchten die Räuber die Taschen der Opfer. Bevor sie aber die Barschaft de» Lnpsina finden konnten, eilten aus die Hilferufe des Bohne«, der die Flucht ergriffen hatte, teilte herbei nnd verscheuchten die Strolche. Die i.'n>te fanden Lnpsina schwer verletzt uud bewußtlos, neben ihrem Herrn standen ruhig die beide» Pjerde und wollte» nicht von der Stelle Lnpsinq wurde in daS nächste Hans gebracht nnd ihm bis z»m Eintreffen ei:.cS Arztes ei» Notverband angelegt. Schrifttum. Eine empfehlenswerte photographi-sche Fachschrift. Die in der photographierenden Welt bestbekanaten und beliebten „Wiener Mittei« lungen" treten mit ihrem soeben erschienenen Hefte vom 10. d. in ihren 17. Jahrgang ein. Wie seine Borgänger, glänzt auch diese« Hest durch Inhalt und illustrativen Schmuck. Der hervor-ageude Fach-gelehrte. Exzellenz Freiherr v. 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Jäimer 1913 vorgenommenen Schlachtungen sowie die Menge und Gattung deS eingeführten Fleisches. Fahrkarten- nni Frachticheine ii n clt Amerika kOügl. lelgischir Postdampfcr der „Red Star Linie von Antwerpen" direkt nach New-York und Boston konzt s«. von d»r höh. kJt. Ostcrr. Regierung Man wende »ich wegen Frachten und Fahrkarten an die llr«l Klar Linie ia Wien, IV., WiednergUitel 6 Jsillua Fop|»er in Innabruck, Slidbahnetraaae l'ranz Ilolene Laibach, Bahnhofatraaae 41. Name de« Fleischers Friedrich Johann Junget .... Hne«..... Rofidr Ludwia . Lestoichet Jakob Redeuicheqg Joses Reisner Josef. . seitat Aran, . . Sielj» .... Tuppan .... Umegg Rudolf . ittollgruber Kranj Lwettl..... Gaftwitte . . . 'ttnmu .... d,w. eiaqe?Ahttes itzlei'ch is S - S ■e 5 a a » u 8 « 9 « s S *n z ^3 TC - 1 2 219 _ 5 — — — — — — — — — — ( _ s 2 - — — - — — — 25 — — — — — • , l 1 — — — — — 4 1 — — — — — — — — — — — — — 8 _ — — — — — — — — — — — ~ 2 «— — — — — — — — — — — 101 — — • — — 6 — — — — — — — — - 8 — — 79 — — — — — — ; I — _ — — — — — — — — — — — — 2 — _ — — —' — 157 — — — — — • •_ — — — — — — — — — — — — — — Ö — — — — — — — — — 8 - r '215 iTv—.j— i—__ImUlaAadBtl_JdlitÜ_ia ttiHL