DUM m»,»»» VW I SO tz>,ö«t»«nttieti ,««!»»««». liwIMiItzWtz ?lk. MM». V»n«»Nm»g u. v««I»6e»iok«»«t (7«t. i«wn»b. 20S4> «t. < «G»^ «lokt - chM,,,» d>Ni,in IVr 44 ^VWUsg. 22 ?«D»rv»r 1VSS »' 1. KM»»»»« m »H»?»« . «t. 4 . V«»S«pfOi«: S» ow. »»»WII«n 24 vi«. 6»svb ^ mo»,«. 2S ow. to, 4»» 0d»t>> M0«U. ZS Vt» LwiWlmimm«' 1 so » 2 Vtn. Mmmer Standardisierung und Imperialismus f. (Z. Letzthin hat Oswald Spengler in seinem sensationellen Buch „Jahre d e r E n t s ch e i b u n g" die in wei-tctl Kreisen immerhin mit SleMs aufgenom inene Behauptung aufgestellt, daß für l^te ungeheure WeltwirtschaftSdepresfion neben dem planlos sich auswirkenden liberalisti-schen Kapiwlismus auch die Führer sämtlicher Arbeiterparteien der Welt verantwortlich seien. Spengler dachte hiebe! hauptsächlich an Guropa, wo der Lebensstandard des Arbeiter Höhen erreicht hat z. B. in Eng land, Deiltschland usw.. — die mit der Ex-vansivkraft der PwduMon der betreffenden l.'änder in einem nicht gutzumachcirden Mis; nerhältnis stehen. Diese Feststellunl^n mö« l^en nicht mistverstanden werden: Spenglers Theorie läuft auf die Tatsache hinans, dan Hock'stlöhne der Arbeiterschaft mit hohem Lebensstandard schlies^ich und anqefichts svekulativen Kapitalismus zur Lähmung der Vorstoßkraft in der Richtung auf aus^r« kontinentale Absatzmärkte führen mußten. (5s kam, ivas niemand erwartete: Manche^ stcr s^inq -zurück, die englisc?^ Kapitalisten errichkteten ihre Spinnereien innerhalb i^-rer Konzessionsacbiete in China, wo der Ä>lli um einen Pappenstiel in seiner An-sprncblosistkeit das .Zehnfache leistet und damit den nvißen Mann M den Arbeitslosen schiebt. Mit dem abnehmenden Einfluß k»er europäischen Piilitik auf die (^estaltunq der Dinae in Allen. Afrika usw. kam zu alldem noch das ArbeitSkraftdumvinq der Millionen chinesischer Z^ulis und japanischer A'^ blnter. Niemand kann sich heute über die Tatsache liinweqmanKvrieren. daß Japan die stärkste Macbt de^ ?^ernen Ostens und darüber liinaus eine Weltmacht ersten Ran ist. Wo aber liestt. neben den militäri« schon und n?ar?timen Spitzenleistungen die ses tiK^til^ett Volkes, das letzte Geheinmi«? der nnaelieuren. säl^rlich stärker vorstos^en-Macht- und l'^rastentialtunq des japanischen ?smverialismus? Die ?sntwort ist sebr bal>d zur ?^nd. Japan ^st heute wabrscheinl?er Welt, in dem die l^nnasamkeit der Millionen massen ans dem tiefst rednziertnl Dev Dnrchscbnitt^iapaner ißt t'ei Meter lansl. einen breit, I ,^entimeter dick. Die ans Holz und Vapier gemachten Häuser des Durch« schnitts?apaners sind eb^'nlalls tnpisiert her-aestellt: seder Balken. Pfosten, jedes Brett bat die norgeschr»ebene Dimension, die D1-ren und ^k^enster ibre vorgeschriebenen Wei» ten. 7iesen und H5ben. Der K'imono des T'nrchschnittsjapaners und der Javanerin üt bereits tvvisiert aul alle tt^rSßen znge-schnitten. so daß die iunqe T^rau ihrem Man« ne T'rachtenkleid in zwei Stunden fir lind fertig nöben kann. Standardisiert 'st der Venia der Lebensmittel in den l^ros,« städten, in Japan lanfen nur zwei Tnpen des Valkswagons weil die japanische Au« tomobilindnstrie ans den ^eblern der euro« Ws's^'en nnd de'- amerikani^''n ?fabrifation lebrveiche Schlüsse gezogen hat: sie wirft lein s^rld fi^r nnniche Reklame und fiir modische üttnkerlitzchei, des «^rosserivbaues lmt» Roch kklne Slnlgung in de« Berhandlmgm Mischm Italien und Abefftnirn P.a r t », Sl. F«b«r. Nach letzten Mewungen auS Addis Abeba kam es über britifch-fnmzöflsche Intervention z» ei,m? grundsätzlichen Einigung zwischen Italien und Abeflinien. Eine Ähwierigteit liegt jedoch in den Details. Italien will nämlich nicht, daß, einer abessinischen Forderung entsprechend, in die gemischte Brenz- bestimmimgskommiflion bezüglich der n«»t« len Zone auch Schweden, Engländer und Be! gier zugezogen werden. Eine wettere Schwie-rigkeit liegt auch darw, daß Italien als vor« auSsetzung die Zahlung der Entsc^digungS« summen fordert, ^ne Forderung, auf die Abessinien unter keinen Umständen eingehen will. Komödie in Steenockerzeel „Kaiser" Otto proNamierte gestern seinen ältesten Bruder zum „Thronfolger" von Oesterreich und Ungarn / Bankette in Wien und Budapest « r ü I I - l, 2l. Fieber. In Steenockerzeel fand gestern auf d^m dortigen von der Exkaiserin Zita und ihren Kindern bewohnten schloß eine große Familienfeier statt, und zwar unter oeller Prunkmtfaltung des anstro-ungar« schen Le-gitismus. Unter Beteiligung von Vertretern der österre!chischen und der ungarischen Le-gltimisten proklamierte „Kaiser Otto von Österreich und König von Ungarn" seinen ältesten Bruder Robert zum „Thronsolger von Qsderveich und Ungarn". Erzherz:>g Robert, dem gleichzeitig der Titel .' auch Südengl.ii?!» heimsuchten. Ter große Neberseedamps^r „Majestic" konnte in Southampton nich< einlaufen und mußte vor dem .Haf Andreas Holbwidl gestorben > In Laznica, wohin er sich vor kaum einem >Jahr zurl^ckgezogen hatte, ist heute früh der weit nnd breit bekannte und geschä<,te Re« ^staurateur und Hotelier .^''^err Andrea-t > ?!> albwidl einer aknten Lungenentznn-j dnng erlegen. In Andreas .s^aübwidl, einem ^gebürtigen Niederösterreicher, war der leben« i dlge Typus des humorvollen und witzigen Wirtes verkörpert, der es wie selten einer ^verstand, neben dem Kulinarischen auch für i die Stimmilngselemente in seinem jeweiligen ^Betriebe zu sorgen. .?>albwidl erwarb sich in .den Iahren seiner Tätigkeit in Maribor nie« j le Freunde, die ibm die Treue auch noch dann bielten, als er sich schon in sein Tusculum nach Laznica zurückgezogen batte. Friede seiner Asche! Der schwergeti offenen Famili-unser innigstes Beileid! der raffinierten Verfeinerung der Federung? konstruttionen aus. Dadlnch aber wird der Kraftwagen ungeheuer verbilligt, in iodem Dorfe kann man den entsprechendnl Ersatzteil sich beschaffen und deshalb ist auch der mit europäischen Maßstäben gemessene Pro-.>entsatz laufender Wagen viel größer, als man annehmen würde. Die Genügsamkeit der japanischen Viassen hat es der Staatsführung evn^licht, dem Lande iieue Roh-stvfflager ln der Mandschurei zu eröffnen, durch die sprichwörtliche Anspruchlosigkeit des Volkes ist Japans Wirtschaft in die La-tN' versetzt wor!^n. europäische Märkte zu er obern imd die Hand ilact) Afrika miszustrel- ten. Es iväre aber falsch, zu glauben, dah diese Typrsierung und Standardisierung dem Lande eines Lafcadio .Hearn an Poesie nur ein J-Tiipfl«in geraubt hat. Der Japaner versteht es, jeden Gebral^gegenstand und sein ganzes Milieu mit einfachsten Requisiten zu e^nem Fragmentcheil, einen Mosaik-steinchen seines in ltn^sc^ Farbtönen gehaltenen Landes zu gestalten. Das Geheimnis deS japanischm, Jn»pe-rialiSmus ist demnach restlos geNärt: fanatischer Opserwille des soldaten und Matrosen fiir den Mikado und Nipon als begrifflicher Einheit, und ein für den Europäer nicht auszudenkender Fleiß bei einer nur in Asien möglichen Selbstlosigkeit sind di<' beiden Hauptelemente der Machtzunabme Japans seit der zweiten Hälfte des 19. Iabr^ Hunderts. Die^e Grundlagen gestatten es Ja« panS mächtigsten Industrie« und Banklenkon-zern. dem Hause M i t s !l i Co., nicht m,r lm Lande eine beachtliche Nolle spielen, sondern der Welt den Willen ffu diktieren. Diese Grundlagen fehlen den Morgans und RockefellerS, man kann sich deSbalb leiM errechnen. wer bei einem etwaigen Zusammen-ichluß Javans, M-andschukuos und das Schicksl^s ?lsienS und vielle^chi „uch d?? ungeeinten Europa bestimmen wivd. Marlborer Zeitung^' Nummer ZveVag, den 22. FeVrvar ISN. Morgendämmerung des Austro-Legmmismus Dr. Schuschnigg als Agent der Habsburger in Parts und London / Im Schallen der Bajonette wird Oesterreichs Bundeskanzler in Parts empfangen W l c u, 20. Äundestanzler Dr. L ch u s ch n i g g und Außenminister B e r g c r-W a l d c-ll c g q sind heule abtnds mit deni fahr-plamnäszigen Zuge nach Paris abgereist. Die Noisc führt die beiden Staatsmänner über dic schn>eiz. Dic Ankunft in Par:s er-soigl lnorMn nachmittags. Nach Informationen aus hiesigen Politischen Kreiscn werden ^ie beiden Minister Außenämtern in Paris und London eine umsangre.ck)e Tcntschrift untcrbreitni bezüglich aller ^'Zün chc und BoMIägt:, die Osterreiä) hin-srchtli6> der Erhaltung seiner Unabhänqig-keit und Unanlastbarkeit anzumelden liat. In Begleltung d^s BundeÄkanzlers befindet sich auch der sranzösischc Ges^tndte Puaux und drei hohe Beamte deS Äuu-dcsknnzlcramtc'7. u r i i?, 20. Feber. Die sranzösischl.' Presse beschäftigt sich schon eingehend mit öem Besuch de^ i?ster-rcnchischcn Bi^ndeskanzlers Schuschnigg und seinc'S Aus^enministers. Obwohl sranzösischl Presse au6i diesmal ihr ^ekannt^'S Steckenpferd i?on der Utiabhöngigkeit Österreich:' nicht verlassen möckite, gebürdet sie sick) — be'onders aber dic Linkspresse -steplisch, uienn nill)t ss^rade feindlich Regime Schnschnigg gegenüber, da dieses Regime Osterreich riollständig dem Vatikan und dem italienischen ,'?aschisn:u!Z unter-gevrdnct l)abe. Die sezialistischcn und l m-lnunistischen Blätter fordern zu eiueu: de-nlon-strativen (5mpfat:g tiui Bahnhof auf, so daß dic Behiirdcll sich vcranloszt ge'ehen haben, zun, 2chuj.^c der ijsterreichischen Minister di<' i5)ärssten >-icherhoitsmaßncihlncn !.u trc'jscn. Die l^>fsiziclletl T^crtrcter Frani-reickis iverden dcmnack) die Herreu 5chuscki-uigg und Berger-Waldenegg im schatten de,' Basonette empfangen. Wien, 20. Feber. Die heutige „R e i ch s p o st" läßt sehr tief in di^' Allsichten des swbinetts Schusch-nigg blicken, in dem sie an leitender Äelle l'ffen erklärt, in Paris und in London li>er-df auch über die .^^absburgerfrage gesprochen nwrden, die zwar nach Ansicht der mnijgob-lickeil >i-reisc in Wien nicht aktuell sei, do6i jei dl.' Viener Regierung nicht geneigt, sich itl dieser Frage dic Hände für alle Zeiten liiirden zu lassen. Es könnten nämlich llm-stände platzgreifen, dic eine rasche Lösung dieser Frage erfordern würden. Nach bestimmten Jnfonnationen sollen siiZj die Marxisten wie auch die Nationalso-.^ialiiten in Oesterreich darauf vorbereitet haben die Abwesenlieit des Bundeskanzlers Lande ausre^it zu erhalten. Es wuvden auch schon zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Prag, 20. Fober. Die „N a r o d n i P o l i t i k a" schreibt iln Zusammenhange mit der Reise des österreichischen Bundeskanzlers Dr. Schuschnlgg und seines Außenministers nach Paris und London u. a.: Oesterreich benimmt sich in der letzten Zeit immer mehr und mehr wie ein verzogenes und raunzendes Kind Europas. Immerfort berennt es dic Mächte, beschwijrt dicsel^n, fleht uul Hllfe und versucht Mitleid init dem österreichischen Regime zu erwecken. Wer je-doch hinter dic .Äilifsen dieser Politik zu schauen versteht, weiß ganz gut, wohin die Tendenzen zeigen. Während siil) das österreichische Regime nach einer Seite hin alö unschuldiges Lamm vorstellt, ist es auf der anderen Seite stvebsain damit bes6?äftigt, die gegenwärtige Ordnung in Mitteleuropa zu untergraben und auf diese Weise den Frieden zu stören. Das Endziel der österreichischen Politik ist die Erneuerung der öster-reichisch-ungarischen Monarchie, zuerst in kleineren:, daitn in möglicherweise altem sehr I Untfange. Dies giitg in der letzten Zeit auS dem den Reden und Enilnziationen der österreichischen Staatsmänner ganz beutlich hervor. Wie aber aus zuverlässigen Quellen in Er- fahrung gebracht werden konnte, werden hinter den österreichischen Kulissen schon ganz deutliche und konkrete Pläne erwogen. Zuerst möchte man es mit M i k l a s versuchen, der noch vor Ablauf seiner AmtSpe-rtode zurücktreten sollte. Die Regierung würde sodann die Wahl des neuen Staatspräfi-deuten vornehmen lassen, und zwar nii!^ im direkten Wahlgang, sondern indirekt durch die Bürgermeister und Gemeindevorsteher. Da diese Mänmr vom Regime eingesetzt wurden, würde derjenige gewählt werden, dm die Regierung bestiuunt. In Frage kö-men hiebei FürstStarhcmberg undErzherzogEugen. Wer immer gewählt würde, wäre dann Platzhalter für Otto von Habsburg. Die österreichischen Ä'reise hoffen jetzt, wo Oesterreich gewissermaßen zum Ausgangspunkt der mittelenropSischen politischen La« ge geworden ist, daß es ihnen glücken könnte, ihre Pläne zu verwirNichen. Dies ist auch das Hauptziel der Reise Schuschniggs nach Paris und Londml. Seine Mfgabe ist es, Frankreich und England von der Notwendigkeit der Rückkehr der Habsburger auf den österreichischen Thron zu überzeugen, und zwar mit dem Hinweis darauf, daß es nur auf diese Weise möglich sein würde, den Anschluß zu verhindern, da die Habsburger alte Feinde einer deutschen Einigung feien. Außerdem würde man es dann mit einem katholischen Staat zu tun haben, dem es vielleicht einmal gelingen könnte, Bayern heranzuziehen und auf diese Art und A^ise Deutschland zu schlvächen. So die „Rarodni Politika", die ihren Artikel mit dem Bemerken schließt, daß die Kleine Entente sich einer Restaurierung der Habsburger nach wie vor zur Wehr setzen werde. In diesem Punkte gebe es auch zwischen Prag und Berlin keine Mißvcrständlichkeiten. lanb noch nicht verlassen, wohl aber wurden nach Somali mehrere Schiffsladungen mit Kriegsmaterial, Geschützen usw. abgeschickt. P a r i s, 20. Feber. Ueber die augenblickliche Phase des italo-abefstnischen Konflikts fehlen alle näheren Einzelh^ten. Die abeffinische Regierung beharrt bei ihrer Forderung, den Streitfall dem Völkerbund zu unterbreiten, um dic Affäre vor einem Schiedsgericht zu bereinigen. Diesem Verlangen widersetzt sich Italien. um nicht die Möglichkeit eines lniNtä-rischen Eingreifeits zu verlieren. Die Verhandlungen konzentrieren sich jetzt angeblich inehr auf die Form und den Umfang der von ?lbessinien Italien zu gewährenden Genugtuung. Es handelt sich aber auch um die Garantien, die A'besiinie,: geben soll, damit solche Zwischenfälle in Hinkunft vermieden werden. R o !N, 20. Feber. In den letzten zwei Tagen ginge,: aus Neapel, Mssina und Palermo zahlreiche Schiffe mit Militär. Kriegsmaterial usw. nach Somali ab. Mit AuSnabme von drei BataMonen der faschistischen Mliz, die in Neapel an Bord der „Gange" eingeschifft wurden, aingen alle Transporte in der Nacht ab. Aus Otranto sind mehrere Kriegsschiffe noch Somali in See gestochen. „Il Giornale d' Jtalia" schreibt in diesem .^usammenbange. da^ es ein Verdienst des Faschismus sei. wenn der Geist des freiwilligen Ov^erS für das Vaterland erneuert wurde. Die Manifestationen, di^ in ganz Italien den ausrückenden Miliztruppen bereitet wurden, seien eine ernste Mahnung für die Welt in dem Sinne, daß beute ein jeder NaVener Vere,t sei seine !?»e'Ntat HU verteidigen. Das beutige Italien sei nicht das Italien von l9l3. Bor der Eröffnung der Feinbseligketten? Der italo-abessinische Konflikt drolit mit einem Vlnibad zu endigen / Die Großmä l te entwickeln eine fieberhajte Ber- mittlungstätigkeit R o m, 20. Feber. i stellung der italienischen Presse der Bor-Der Ausbruch eines sormelcn A'i-g-s schl°g Jlalini« bezüglich Errichtung cin-r Mis-lxn Italien und Ab-ssini-n sch-int nun neutralen Grenzzone nur unter der Bediii-Inapv bevorzustehen^ Aic wenig nachgiebig »ung angenommen worden, daß den inner. sich die italienische Regierung, die übrigens h°w diesm Zone leiden abeffinische» Zeit gMimien will, zeigt, geht aus der Tal- S^men die absolute ««. I-chc liervor, das, niemand mebr an ein- wahrt wer^^ Die r°m.,che Presse halt di-sen richlickie Beileaung des »onsliltoS glaubt. tVeg-nvorschlag '^sl.mens si.r unannehm-Di- 'Vresse hat bereits damit begoumn. die bar. da zu l^s'-rcht-n se,. da« diese Gre^. italienische B-vi>ll°rung aus dic Rdglichkeit ftainme d.e .tal.'mschen Grenzwachen rück-der Krieaserttäruna an Ab-ssini-n vo'i'ibe. >'»«« angrei'en wurden. Aus diesem Grün-reiten. Dic I>-lltig°n Rorgenblatter weisen i« iind die B-rhandlungen auf einem t»t«n in ihren Ausgaben darauf hin, das> einige Punkt angelangt. abessinisäie Gren^istämme den Kaiser in Adis Neapel, 20. Feber. Abeba zu emem Einsall in die italienischen Auch l,eutc ginnen mehrere neue Militär-lmd Äes Außenimnisters zu Demoirstratio-^Kolonien noch vor dem Eintreffen starker trans>^vrte nach Ert,t''ea ab, u. a. wurden iien zu benulzen. um so dic Absichten der Re- italienischer Truppenteile zu bewegen trach- 7^0 ?)^nn der Genietruvpc mit riesigem g^crung itn Ausland zu erschweren. Dic Nc'-.ten, auße dem seien augenblicklich die Chan- Krieasmaterial eingeschifft. Die Bevölkerung' »^lerung hat daher die schärfsten Massnahmen > cen eines Erfolges dic günstigsten. In den t rgrifscn, um die Ordnung und Ruhe im l Verhandlungen mit Abessinien sei nach Fest- Autobus Mrt durch eln Leberschwemmungsgeblet in Svalanb !MW - ^ Die letzten ^liirme drachl>en in ^ngttlnd auögedehnlc lleberjchweminnngen, die zu '.'lhebUchen Vertehrsstörungen führten. .Hier sieht mml eineli Autlil'N'^, der sich bis über die Räder inl Wasser stehend ^ seine,! Weiz dur6i das Ueberschweinmnngcgobict von Otley bahnt bereitete den abgebenden Truppen große Ovationen und bewarf dic Soldaten mit Blnmen. Im .^'^afen fand sick) auch Kronprinz Umberto ein, der die ausriickenden Ma'^sch-bataillone vor der Einschiffung inspizierte. Paris, 20. Feber. . Außenminister La val empfing gestern ^den abessinischen Gesandten. Wie „I 0 u r-n a l" berichtet, ist diese Unterredung im ^^usammetchange mit der sranzösisch-engli-schen Vermittlungsaktion iln italo-abcssini-iäien Konflikt erfolgt. Laval soll dem abeffi-nischen Gesandtetl einpfoylen hab».n, seilie Negicrung möge der Errichtung einer neutralen Zone zwischen Abessinien, Italienisch--5omali und Ert,trea zustimmen, i P a r i s, 20. Feber. > Uebcr Intervention des französischen Botsckiafters de Chambrun teilte die italienische Regierung dein Quai d'Orsay mit, daß sie strenge Sicherheitsmaßnahmen zur Verteidigung Italicnisch-Somalis erlassen habe, lind zwar in der Besorgnis, die Abessinier liinnten einen frontalen Angriff auf diese .^tolonie unternehmen. Die von der Grenze komlnellden beunruhigenden Meldungen hätten die bisher erlassenen Sicherheitsmaßnahmen vollkommen begründet. ^ Wie die Pariser BlStter zu berichten wis-^sen, hat bislang eine Abteilung der beiden ! motorisiert?cn Divijwnen italienisches Fest- DkutfchwndS Luftschutz ^ Sichte franMschie Keftft-Vmqen. -«i« Ve«erka«« b-s wWMschen ««bach-ter»". Paris. 30. Feber. Wie „Echo de P a r i s" meldet, habe Deutschland im letzten Quartal lgg4 seine Luftstrvitkräfte um hundert Heinckel-Ap-parate mit je 7d0 PS und 3V0 Durchsch,ntts stundentilomeier vermehrt, ferner um 100 Aarado-Apparate, um 90 .Heinckel-Iagdslug-zeuge und «0 Bombenwerfer der Type b2.50 Dor. Die Zahl der FluqzeugfaVrilen fei mn !b. die der Motorenfabrilen um vermehrt worden. In diesen, Ausammenhairgc schreibt der ..Völkische Beobachter": „Jut Z^lle eines eventuellen Krieges lvSre Berli,t in erster Linie das 8iel feindlicher Suftan" griffe. Aus diesem Grunde mutz die BevSl-lerung für die Luftverteidigung rasch und vollendet vorbereitet werden." Neon Noel ok< Se^anden Fnintte>«bs Weil er ei« enrnftierte? Akre«id der Acht' ch«flo«alei sei. P a r i s, 20. Feber. In den soeben bevorstebenden großen diplomatischen Revirements soll der Warschauer französische Botschafter Laroche abberufen werden. Zu seinem Nachfolger ist der bis^rige Gesandte in Prag und augenblickliche Generalsekretär am Ouai d'Orsay. Leon N 0 ö l ausersehen. Diesem fähigen Diplomaten soll die Aufgabe zuteil werden, die nicht gerade besten Beziehungen zwischen Paris und Warschau zu verbessern. Die Ernennung ist aber noch nicht als gesichert zu betrachten, da dic polnische Regierung aller Wahrscheinlichkeit nach die Pa iser Regierung ersuchen wird, von dieser Ernenliung Abstand nehmen zu wollen. Herr NoÄ ist in Warschau nicht erwünscht, da er ein enragier-ter Freund der Tschechosowakei uttd des An-sMministers Dr. Bene^ ist. z^ramor eontra BeneS Dr. 5ttamat fordert die Rehabititiermlg des Parlamentarismus. P r a g, 20. Feber. In den „N a r 0 d n i L i st y" veröffentlicht der Whrer der Nationaldemokraten, Dr. Karel K r a m a t, einen Artikel, der sich mit der Jnnenlage der Tschechoslowakei beschäftigt. dem Artikel antwortet Kramar dem Außenminister Dr. BeneS, der sich immer als Verteidiger der Demok atie deklariere. „ES ist hoch an der Zeit," schreibt Dr. » ,Atar»t»«rer Zettung" viuutmrr ^ - Kramat, „daß wir uns von dieser persönlich gebundenen Demokratie befreien, die unS nur erniedrigt, und zwar nicht nur da« Parlament und die Abgeordneten, und die uns gegen unseren Willen an die Rode- und Presse-frelheit im alten Oesterreich-Ungarn erinnert." Dr. Kramar fordert schließlich die totale Rehabilitierung des Parlamentarismus in der Tsechoslowakei. «wsislwi Mißt ew MtwmtB» ftk Vmchh. HlNer noch immer »ranl ^ ^n^ler mußte eisten Erhol«nG»»rl«ub antrete». « P a r i s, 30. Feber. Ävala). Nner Nachricht des heutigen a t l n" aus Berlin zufolge fe» der ?vührer und Kanzler von den Folgen seiner letzt?,! Verkühlung noch immer nicht gene-!>». Wie bereits !^richtct, mußte Hitler des halb iiber Anraten der Aerzte einen Erho-Iunii>?ilrlaub nehmen. Wie die Blätter ferner berichten, werde .^>itler länqere Zeit jede Anstrengung deS Redens meiden müsien, da sein jdehlkopflei-den viel «'rnsterer sei, als man im ersten Aus^<'nblick dachte. Der Kanzler werde sotzt von den ersten SpeMlisten ?^utschlands be-liandelt. Die Aerzte haben ihm dringlichst ansteraten, die Kehle zu schonen, da Ztompli-kationen nicht ausfleschlossen seien. Dieses !?eid^n habe sick> als ^olge sener Rl'den eingestellt, die der Kanzler okt in größtem Unwetter und in der Kälte in kühlen N?!nnien ^ alten hatte. Mord durchs Telephon N e w y o r k, 2V. Februar. Hier wurde oer berühmte Newyorker Anwalt John Ma« rots das Opfer eiiles raffinierten Mordan-jchlaqes. Marots führte einen Prozeß gegen eine Reihe Neworker Großkaufleute wegen betrügerischer Schiebungen, der dieser Tage liätte entschieden werden sollen. SamStag nun fand man den Rechtsanwalt tot in seinem Büro, die .Hörmuschel des Telephons noch in der verkrampften Totenhand. Mt »einein Tode ivar der Prozeß sür Gegenseite so gut wie gewonnen, weil nur MarotS das enscheildende Bcweismaterial, das er selbst zusammengetragen hatte, kannte. Man !^laubte zut'rst, Marots fei einem Gehirnschlage erlegen. Bei der Obduktion der Leiche wurde aber hinter dem rechten Ohr eine win^i^ie soaenanntc Atromspur entt^ckt. Es lielang nach einer Untersuchung festzustellen, daß man die Telephonleitung des Anwaltes an dem fraglichen Tage insgeheim an eine in, Keller des .Hauses verlaufenide Starkstromleitung angeschlossen hatte. Als Marots leinen ?s<'rnsvrecher beirühen wolltv, geriet er in dj080 63270 66576 68818 ?V239 71436 75773 ^14 84612 87905 9180! 99301; — VI» ZV»» .';57 6969 7430 10722 12728 12759 16376 236« 25003 31236 39944 53114 5S645 56723 57198 74327 81156 94701: — VI» «00 270« 12185 14170 Z05S6 34980 40609 4IS02 42332 43771 4569« 55364 66506 79058 79SS1 79862 81883. (Irrtümer vvrdedsltvn). t^evoNniScktiete Verlrsukstvile cker 8t»»t1. l(!s5seniotterie V«»t»Il> ?^»rl' twr. » 2». — ebevä<»rt Xsut un«1 Verkauf von Valuten un»' lnmtrolle. l^kimbsrlleesetiäkte un6 ^an»bme von f^inlsken sui Isuken«!«? l?ecimumr ke! LÄnstixer VerÄn»«mc. L y n d o n, R. Feber. Nach Informationen in hiesigen diplomatischen Areifen soll M » ssoli « i den Wnnsch nach balltiger Beendigung der Drei-eckSverhandlungen Paris—Z^lin—London geäußert haben. Zu diesem Zweck sollte der deutschen Regierung ein Ultimatum gestellt werden, in dem Sinne, daß Deutschland sich erklärt, ob e« bis zum lk. April dem Londo« ner Abkommen beitritt oder nicht. Im entgegengefetzten Falle könne dann der Ostpakt, «kn» vnci sctiön. tk^iongunD s pvtr« man krÄk unci od«n6z 6ie Iskn« nock <»«bs0vck cji» AI»«»« Gin«n tlf«nd«inglonr. 7vdO vi«. 8.-. ^ugoilov. ^rraugnis. wie er den Wünschen Frankreichs und der ^ ältester i^t gewissermaßen „Sta^itspvci'ident^'. Sowjetunion entspricht, angenommen wer-! Dreimal in der Woche tritt der Delcgierten-den. I rat zusammen, obwohl nur wenig 'jiegie- rungsgeschüfte zu erledigen sind. Die «lepum flnlft ln BerNn B e r l i n, 20. Feber. Her berühnlte polnische Tenor Jan K i e-u u r a sang in der gestrigen Aufführung von Verdis „Rigoletto" in der Staatsoper Unter den Linden und lvnrde vom BeiM nmrauscht. Nach der Vorstellung wurde dem berühmten Gast vor dem Staatstheater von einer uniwerschbaren, nach zehntausenden zählenden Menge stiirmische Ovationen bereitet. Ä^epnra sang zum Danke unter freiem .^^immel tvine Arie aus Rigoletto in polnischer Sprache und wurde wiederum tosend aefeiert. Ein lugoslawifcher Dampfer vor Deneblg gesunken Die „Btla- vom ltalienischen Dampfer „Rodi" gerammt / Ein zweiter Dampfer gestrandet B e o g r a d, so. Feber. Heute um 2 Uhr nachmittags wurde auf der Route Trieft—Venedig etwa sechs Meilen vor Venedig der jugoslawische kk(X)-Totnien-dalpfer „B i l a", Eigentum der „Oceania" in SuSak, vom italienifchen Dampfer „R o-d i" gerammt. Das Leck der „Vila" war derart groß, daß der Dampfer in lv Minuten unterging. An Bord der „Bila", die vom Kapitän Josef.Ä'alafatovi,! befehligt wurde, befanden sich 32 Mann Besatzung. Nach den ersten eingetroffenen Meldungen wurde bis auf vier Mann die ganze Besatzung gerettet. Der Dampfer führte 3600 Tonnen Phosphat und 30 Tonnen Getreide mit fich. Das Unglück wurde durch dichten Nebel verursacht. Die Bemannung der „Bi-la" wurde von den Leuten des „Rodi" geret-!et und nach Triest gebracht. ? uSak, 50. Feber. Heute frühniorgens ist der Dampfer „Z a-g re b" von der Iadranska Plovidba bei der Jnfel Pag gestrandet. Dem in Seenot befindlichen Schiffe, welches aber nicht allzusehr beschädigt ist, eilten die Dampfer „Lika". „Sloboda", „Topola" und „Jugoslavija" zu Hilfe. Sle dürfen nicht ausgestellt werden Streit im die kanadischen Fünflinqe Bor nunmehr acht Monaten erregte es ungeheures Aufsehen in A^nerika und in der übrigen Welt, als in Kanada gesund« Füns-linge geboren wurden. Die kanadische Bevölkerung nahm so regen Anteil am Ergehen der fünf kleinen Mädchen, daß die Fünflinge schon fast als Kinder des Staates angesehen werden konnten. Nun ist um die berühmten Fünflinge ein wilder Streit entbrannt, den die Gltern der Kinder mit dem Staat auS-fochten. Sie hatten nämlich schon bald nach der Geburt der Kinder den Entschlusz gefaßt, die Fünflinge so bald als möglich öffentlich zur Schau zu stellen, um auS ihnen Spital zu schlagen. Es wurden Abschlüsse mit grossen Barietees abgeschlossen, als Glanzpunkt ^llten die Kinder sogar aus der Weltansstellung in Chicago vorgeführt tverden. Nun ist die kanadische Regierung aber energisch gegen diese Ausbeutung der fünf kleinen Staats bürge? eingeschritten. Sie hat die Kinder, als sie fast zwei Monate alt waren, unter ihren besonnen Schutz gestellt und die öffentliche Schaustellung der Ander kurzweg untersagt. Dadurch allerdings wurden die Eltern in die größten Unannehmlichleiten gestürzt. Dem fie ^tten sich ben^S einer ganzen Reihe von Unternehmungen gegenüber zur Borsührung der Fünflinge verpflichtet, hatten in einem Falle sogar sich schriftlich bereit erklärt, eine Abstandssumme von einer Million Dollar zu zahlen, wenn sie ihrem Bertrag nicht nachkämen. Der kanadische Ministerpriisident hat nun durch sein Machtwort den Streit endgültig beigelegt, indem er die bereits abgeschlossenen Verträge für nichtig erklärte. „Wir werden," sagte er, „wenn es nötig ist, sogar ein besonderes Gesetz schaffen, um die Kinder vor der Ausbeutung ihrer Eltern zu schützen!" Durch die Annullierung der Verträge sind nun allerdings di« Eltern davon befteit, die riesige Abstandssumme zu zahlen, dennoch betrachten sie ein wenig schmerzlich ihre fünf kleinen Mädchen, die doch ganz gewiß einen Goldstrom in ihr Haus gezogen hätten. Di« Babys freilich, die inzwisc^n acht Monate alt geworden find, kümmern sich sehr wenig um den aufgeregten Streit, den sie entfesselt haben. Iedmfalls aber wird eS ihnen lieber sein, unbehelligt in ihrem gewohnten .Heim aufwachsen zu können, als von Stadt zu Stadt durch staubige Baritees geschlippt zu »Verden. DasSnde derMvnchsrepublik 12.000 Mönche auf dem Berge Athos / Aufhebwiq der Klöster nach tausendjährigem Bestehen Roch tausendjährigem Bestehen sind nun-mchr die Kttfter «>f dem Berge Achos, dem „Hagkm OroS" (HeUiger Berg), duvch Berpkglmg der griechische« Ri^erung zur Auflösung bestimmt woio^. Ei« alte Weis sagung, die der weltVevtchmten MönchZrepu-bltt auf der öfilichsten dtt drei Lm?dzungen der Eh^tidtte ein tavsendjähriges B^tehen voraussagte, ist damit in EMllung gegangen. Das evftze der zwanzig gvlchen Klöster, die den in seiner Blütezeit 12.000 Mönche umfassenden „heiligen Äaat" bildeten, wur de im Jahre SSb von dem M-önch Athen«» fios gbgritndet. Die „gvohe öar»«^' _ so hieß das Kloster — <^ielt dann 962 die Beistättgung durch den Kaiser NitophoroS Pholtes, und der Ruhm der Heiligkeit ibrer welbabgeWedenen Bsmohner war so groß, daß i-m Laufe der Jahrhunderte noch 19 an^re Klöster, t« griochiische und russi- sche, sich aus dem SlXio m hohen FelSmofsiv, das wie eine Riesenipyramtde inS Aegäische Meer hineinragt, ansiedelten. Zeiten großen Reichtums und Glanzes, aber auch Zeiten bitterer Armut haben di( Klöster, die niemals ew Frauenfuß betreten darf, gesehen. Obwohl zum griechischen Staate g^örend-hat der ganHe Bezirk mSnchtscher Zurürkze-zogenlheit seine anerkannte eigei« Verf^-sung. Schon unter der Mrkenherrschaft ivar das Gebiet der Athos-Mdnche nach besonderer Verfassung verwaltet, und die nachfolgenden Griechen resipektierten den vorhandenen Zustand. Erst 19W wurde eine ueue (^etzgebung in der Mönchsrepubltk — die alte war «rneuevungSbedürftig — eingeführt und staatlich anerwnnt. Die „Regierung" dieses sonderbarste« Staates der Welt besteht aus zwanzig Delegierten, von jedem Kloster einer, und ihr che selbst führen durchaus nicht alle das bi?i ins einzelne geregelte Leben im ^ll.>iker. Drei verschiedene Lebensarten ljn.d Aer an-zutreffen. Der größte Teil von hnen lebt unter der Leitung des Abtes in eimm der zwanzig Klöster. etNVn wie bei uns die Benediktiner leben. Die allerinenigsten und Priester. Eine andere Lebensführung l?ahen die Möncht, die in einer mehr 'reien l^e-meinslchast so et!ivas wie ein Pri-^iati erleben, allerdings mit schwerer körperlicher Arbeit, führen. Den heiligmäßigsten Lebenswan?^el führen aber die alten Mönch«, die in sclbst-gewählter, immerwährender Zuruckgezc'gen-heit von allem menschlichen Umqatig irgend, wo in einer höhlenähnlichen ^.esse hauien uTsd unter Fasten, Beten und Meditation un6 vsrmstöfunxen, Anfülle von l-eib^veii. 8t()el«ek«»kitter^Ä88ei'8 belio den und viele I?e8c:Ii>verc!en äes Alters ?ÜN8ti? beeifikluKt. ^erzite von Westick preisen clie vor^ii^liclien Dienste, clie (las fr»nr-.s«8vt-^^288er ke8on-cler8 bluti'eieken. korpulenten nen. (Zicktikern und ttämorrkoiclaf-lcranken leistet. chr Leben dahinbringen. Man findet unter ihnen Menschen, die noch vor ivenigen )atz-ren in der „Wclt" Reichtum, Macht und einen klangvollen Namen hatten, ^iner dieser Eremiten hauit in eimr Höhle, die nur mit Hilfe eines Seiles erreicht >v«rden kann und deren Besuch schon Zchwindelfrci-heit voraussetzen würde. Einfach wie der äußere Habitus ist auch di«^ ErnDrung der AÄeten. fleisch esjen sie niinnals, und ihre ganze Nahrung besteht aus Fischen und Früchten, die sie meist roh verzöhreil. Da der Bo^n, den stc zu hrer Ernährung bebauen müssen, nur wenig trägt und schwierig zu beackern ist, haben sie «in hartes Tagc-iverk. Die geringe ??ah-rungsgunahme erfordert auch täglich eine bestimmte Ruhezeit, damii der Wrpin nit ^'iU sehr geschwächt wird. In früheren Zeiten ging es den Mönchen l'esser. Aus allen Ländern Europas kamen Piilger, die' reiche Opfergaben milbr^icht^'n. Gold schmückte die dutktlen, von Kerzencuß und Weihrauch geschwärzten Ältäre lbrcr stillen Klosterkirchen. Tau ende von den langbärtigen Mönchen, die sonst vorn .'lcker-ertrag nicht hätten leben ki^nn^'n, i^atten durch die Pil^r — die grö^e Anzahl ta n aus Rußland_Lebensmöglichkeit, und die g«hen Summen, die zur Erlialtung des ge-samten Komplexe? mit seinen Rieiengebün-den nötig waren, wurden aus die gleiche Weise aufgebracht. Nach dem Kriege blieben etwa drei Viertel der Einnahmen aus. deim Ämjetrußland entsandte keine Besuäier mchr. Die tvaren, soweit sie nicht n>ahrend der Revolution und der s^olgejahre uinge^ kommen waren, meist t»Utü,ü>ig verarmt. Außerdem hätten sie keine Ausreis.'ellüulttiis bekmnnen. Auch die Besucherzahl au? an deren Ländern li^tz sehr nach, so das; die Anzahl der Mönche imnler mehr .,uriick,,e-j hen mußte. Auf die Instandhaltung der ! bäude konnte gar kein Geld mehr verivandt j werden. Da der kümmerliche Boden nicht ^ einmal die Zahl der jetzt dort lebcniden Mön i che eriiShrt. mußte der griechi'che ^taat. ^ dem sei« Wirtschastslage eine entspr>.ch.'n-de Unterstützung des ganzen Alhos-Koi»-pl«MS nicht ermöglicht, jetzt den traurigen Entschluß fassen, der das Ende dieses einzigen Vtönnerstaates der Welt bedeutet. I9A.'» Mönche müssen den stillen Ort, an dem 'le ihr Leben beschließen wollten, oerlassen. 7^m 5?^re l93b . . . und 9Sf» wurde das -chllchtheit uird Anspruchslosigkeit des möttchis^n Bauerntums Platz gemacht. ')cun werden profane Augen iil die stillsten Winkel der Klssterruh«. schaueil, Schätze, de ren »lunsttvcrt die (^üaentumer iclbst nicht kannten, werden ans TageÄicht' kl^mnien. Un^ mancher Ikonenschatz, inonch kscinl's Votivbildchen wir-d hinausw.mdern .ill dc?r .^iunsttennern in alle Wclt und in icinc?r stummen 5prn5)c' reden von den mr gangonen Tagen der tausendjährigen heili iiei? Mön6ii!rcpublit. . . Nachrichten au» Eelje AuS aller Welt Autohupen durch Schlager-Melodien Die die augenblicklich üi Berlin ilattfindendc^ ..Internationale ÄutomobU-und Motorradausstellung" bringt neben.den lc^Nlischen ?!euheitcn, die mehr den Fach-uiantt und den Käufer interessieren, auch el-ilige „Kleinigkeiten", die bei dem zahlreichen LaienPubiikunl, das durch die geräumigen .'oallen am Kaiserdamm Pilgert, durch ^hre Originalität besonderes Jlrterefse finden. (5'iil solck)er „Schlager" für den Laien sind neuen Signalhupen, die nicht den üblichen dunklen Tut-Laut oder das schrille s)er^orbringen, sondern nnt Tanz-niusiltatlen oder Liederanfängen die Auf-merksamteit der Passanten erregen. Eine St^uttsiarter "^inna hat von denl Sohn eines chinLsischen Plantagenbesitzers den Auftrag d?konlmen, irgendein bestimmtes Signal für den ^elektrischen Hupapparat des Autos die-'e-5 schwerreichen 5)errn hcrzusteNeil. Der belieferte Kunde war nach Erledigung Äes '.'lnftragec' so zufrieden, datz er bald eine '»ieihe derartiger Hupensignale, zu denen er mehrfach sogar die Melodie per Schallplatte i'kier Notenblatt einsandte, bestellte. Nun sind aucl? schon aus anderit Ländern äbnliche Aufträqe eingelaufen, und das neue Gebiet der Si'inalberftellung erweitert fich allmäh-!lä). Mit schonen Schlagern oder Liederan-slingen und Refrains hofft die Firma, diese ''c'enheit nun au6i in Deutschland einbeimisck) .;u nlach?n. Der ominöse „letzte Schrei" wür- dainit durch die „letzte Melodie" ersetzt n'frden. Sin Hau» »iehi um... Wenn gewöhnliche Sterbliche umziehen, so Pflegen sie ihr Hab und ttut einzupacken, Mlit»clträger rücken ini geschlossenen KorPS an, nehlnen alles, was nicht niet- und naael-fest ist, auf den Rücken, verstauen es im Möbelwagen, und alles rollt einer neuen Behausung entgegm. Das Hans selbst aber bleibt stellen. Und nier ein Eigenhäuschen besitzt, vflegt, wenn er uinzieht, dies Häuschen selbst nicht nlitzunehmen. Er verkauft es und er-U)irbt an seinem neuen Wohnort ein anderes Heint. Nur in Amerika kann es passieren und nur ein Filmstar kann es si«L) leisten, da^ <^^in ganzes Haus an einen neuen Standort 1,erpflanzt wird. Diesen Spaß leistete sich jedenfalls der A. Zt. am höchsten im Kurs sk-limde Hollywooder Star Marion Davis. Marion hat nämlich ihren Bertrag mit der Metro-(Äoldwyn-Gesellschaft gelöst und wird in Zukunft für Warner Brother filmen. Nun liatte siä) die Filmdiva aber auf dem Gelän« de der Metro ein zauberhaftes Haus nach eigenen Angaben bauen lafsen, und sie hatte durchaus nicht die Abficht, das liebgewordene Heim aufzugeben. Infolgedessen geschah das Unglaubliche, daß man nach dem Auszug der Möbel auch das Haus selbst „aufgeladen" liat, um es an seinen neuen Standplatz zu schaffen. Freilich nicht im ganzen. Die Wände wurden zersägt und das Haus in Bruch-Ieilen — aber immerhin gleich ganze Stock-werte mit geschlossenen Zimmern auf ein sah'bares Untergestell gehoben. Auf diese Weise fuhr «das Haus davon, der neuen Heimat entgegen, wo es inzwischen wieder abgeladen und zusammengesetzt wurde. Der Umzug hat 10.s1lX) Dollar gekostet. Ein net-lS''.mck"-n bestimmt eine Bagatelle M Marion Davis... Äabr»svo«vwerfammlu«g der ,L!adronlka ftrata" Wrzlt6) hielt die Ortsgruppe Celjc der „Zaldran?s^ ftraZa" (Wriawacht) chre Iah-reSt>er!sammlung ab. Obmann Dr. Gori-i^an begrüßte die Erschieneneu. Hierauf verlas Schriftführer Herr G e r l a n c den Täti^eitSbericht, aus denl heriwrzu-hc^ben wäre, daß die „Jadranska ftraZa" in Celje lnt Vorjahr M neue Mitglieder bekam. Zn den so^ Jahren ihres BÄandes stieg die MitgliÄerzahl von 60 auf über 800. Die Jugendabteilung zählt über ^'200 Mitglieder, dic sich auf sämtliche Schulen »tnsercr Stadt verteilen. Der Berichterstatter streifte kurz die „Mriatage" in unserer Stadt und die gwße Tombola, deren Reinertrag es ermöglicht hatte, 50 Knaben und Mädchm auf Erholung ans Meer zu senden. Im Berichtsjahr haben 18 Sltzungen itattgefunbeil. Der PostauSlauf beläuft sich auf 6R EchriftsMcke. ^r Mangel an eigenen Mumlichkeiten macht sich ^mmer mchr k^nlerkbar. Der Kassenbericht wurde genehmigt und denl Kassenwart Hern, Cyrill S a d a r der Dank ausgesprochen. Der Geldverkehr betrug 128.028 Din (66.910 Dinar Einnahmen mrd 61.118 Dinar Ausgaben). Die Aktiven des Vereins betragen 13.S39 Dinar. Herr (Verlane sprach d>i,m luzch über das Jugen^im in Balar all der Wria. Die Neuwahl hatte folgendes Ergebnis: Rechtsanwalt Dr. Alois GoriSan, Ver-waltullgsrichter Dr. Jo es Bavdek, Postbeamter Janko Cergoj, Oberst D»^an v!a-vrilovi^, Lehrer Bogomil Gerlanc, Dr. med. StoMn Jvii», Abt Peter Jurak, Direktor der Handelsschule Franz Marinöek, Direktor Alois MH-lLiö, Frait Therese Plavc, Verwalter Ivan Prekor«ok, Prof. ^anz R?ojsek, Sparkassebeamter Cyrill Sa-dar, Frau Direktor Jvanka Zupanöiö und Bezirksvorstand Anton Svetina. Den Auf-sichtsvat bilden: Baumevster Konvav Golo-gvanc, Primariu-s Dr. Ivan Raiöp und Direktor Jvsef Smertnik. verKve»felte Lage gebracht morden sein. ES ist nur ichade, daß man den Täter, der ew mervwürdiges lSemütSleben haben mutz, ni.cht kennt. Eine ordentliche Bestrafung würde ihn vielleicht zur Benmnst bringen. c. Schatzenfeaer. In der MariborSka cesta ist »m Dachzimmer des dortigen Banats-liaulses, in dem sich die Schlojserwerkstätte des Herrn R e b ek befin!^, eine Holzwand ill Brand geraten. DaS Feukr wurde rechtzeitig bemerkt und gelöscht, sodaß die Feuevwchr nicht einzugreifen brauchte. Der Schaden beläuft fich auf etwa 3000 Dinar, ist jedoch durch Berficherung gänzlich gedeckt. c. Skid«! t8SS. Der SKklub Celje veranstaltet am Faschingsamstag, den 2. März in deiL Räumen „Zur gvimen Wiof«." seinen diesjährigen Skiball, der Heuer das Kennwort „Ilching auf der Aihütte^' trägt. Der Bergnügungausschuj; arbeitet bereits emsig und hat auch s^n eine Musikkapelle verflichtst. Es ist dit^^ bekannteste und beliebteste Zagreber Ä^apelle unter der Führung — Richard Wagners. Jawohl, ob Sie es g'auben o^ nicht, Richard Wagn«r leitet die Jazzband unseres Skiballs. Richard Wagner ist ein flotter Zagr^ber Student, zMchen Bitolj und Maribor allerorten gern gesehen und gehört. Air lverdeii näch» stens m größere und 5 gwhe. Der Gesamtschadcn an den liennenden Gebäuden betrug 1 Mill. 745.350 Dinar. Wenn die Feuer>lvehren nicht eingegriffen hätten, hätte sich der GefamtschÄten auf ungefähr ö,77VXZM D:n -rhoht. c. Ja Vatovlje im Sanntal ist der dortige Pfarrer Herr Martin Ag r e » im Mter von Jahrm gestorben. Der Dah n-geschiedem. war 2V Jahre Pfarrer in Ma-rija Reka. Ehre seinenl Ang^enlen! c. Die Atefte Frau geftorben. In ,»^3. Hu-dinja bei Celje ist, wie bereits berichtet, die älteste Frau uirsercr Gemeinde, Fräulein Luzia G l i n ^ e k, im hoh<^n Alrer von 97 Jashren gestorben. Die VerAvigte wurde am 0. Dezember 1938 in Celje qeboren. Sie ivar die Achwester des erstcni sloweni-ischen Bürgermeisters des Umgebungsgemeinde und die Tante des Herrn Ivan Glinsok, der vor wenigen Iahren noch Umgebungs-Bürgermeister ivar. Ihr l^edächt-nis war von einer evstaunlichen Fri'lie. Sie konnte sich noch an die Abgabe des Zehsn^s und all die Frondienste erinriern — sie selbst hat beim Straßenbau nach Babno Frvndinst geleistet_uno erzählte viel und gern aus früheren, ..^'?sscren" Zutcn. Sie war Zeit ihres Lebenz nur ein i^inzige^ Mal trank gAvesen. Sie ruhe in Frieden! c. Die Advokatmrs- mtd RotariatSbea«te» in Celje habe:r am Sonntag, den 24. d. M. im Hotel „Eurapa" ihre- ordentliche Versammlung. Beginn um 9 Uhr früh. Bortrag. Ueber den heutigen Stand der Gelltkrise spricht anr Montag, den 25. d. im Rahmen der Volkshochschule in der Anabenbürgerschule der Finanzfachmann Herr Dr. Stanks L a p a j n c. Beginn um 20 Uhr. c. Bei den StaatSmeifterschaften im Eiskunstlauf, dlc, '.uie gemeldet, an, Zonntag in Ljubljana au^etro^en .vurden, kam in der Junioren-Klajj« M-, Presinger aus Celje an dritte Stelle. he^..-r Pelo Schwad au^^ Celje, langiähriger Träger 5!t^rll^mei-stertitels, mußte disien li'uer an se:,:ln Klubkollegen Emaimel Dh^ma abtreten. c. Aerquiilerei. Ein unglaublicher Rolieitu akt ereignete sich am Mittwoch vor einer Villa auf der Insel. Ein Spaziergänger fand morgens dort eine lebende Amsel mi' zusammengebundenen Fühchen so sest an das Vartengitter gefesselt, daß er das Tie, nur mit äu^rster Vorsicht, um es Glicht zu nerlctzen, befreien konnte. Die Amsel musz am vorherg^^henden Älbend diese Aus Vtuj p. Ei«e ßrotze Akademie veranstaltet am 2. März im Saal der „Mladika" die Jugendorganisation. der „Z^ranfla str<^". U. a. wird der Süngerchor der „Jadranska straSa" unter Leitung von Prof. Vilko R u s auftreten; letzterer wird auch selbst einige Lieder zum Bortrag bringen. Die Festrede wird Prof. Djermanoviö halten. Am 1. März findet die Akademie mit demjse'ben Programm für die Schul-jngend statt. p. Mt Steine» iltersaley. Untwelt von Slovenja vas wurde vergangenen Men§ta der Schwiegertochter im Wege stand und deren Beseitigung schon eintnal versu6it worden ist. In Kalobse besitzen die Eheleute Adam und Franziska R e p c c ein schönes Anwesen. das denselben von der Mutter des Besitzers, der Kyjäbrigen Elisabeth Mpec, vor einigen Jahren vermählt worden ist. ?lls Bedingutlg fiir die tlborgabe dtete sich sofort gegen den Sohn der AuSzüglerin und dessen Gattin, die von der Gendarmerie unverzüglich festgenommen wurden. Der Knecht Polenik ist seit Dienstag früh verschwunden. Man Lichtbilder das Mtglied der Spitzengruppe Peter Aischenbrenner aus Äufstein beraten. Der Erlös des Abends w»rd für die nächste Himoila^-Expedition Verwendung finden. m. Das Setm rige Notar in Sv. Lenart (Slov. gor.) Herr ^ hiesigen Burg-Tonkino zu gan,z k»?fonders D°s Paar MP schon I-ch- Ünehkttchc Pranj S t u P i - ° hat s«in Ami zu-«ckgk-^ nl^rig ang-s°tzl°n Preisc,, zur BoMhrung r, kiir ilie legt. Zu selnein Nachfolger wurde der Nota- gebracht. heu" schon 4S «Ps- Mendc jjig-uner. riitÄ-nkidat Hcrr Franz Golob ernannte ^ ^ «.r-nlchl^ »er «»lonic ein wahres Fest. Bolle »ierzchn j m. Z« H«»«» »»« FreMtemieelehl«. > sür das nächste Mnanjin^r sieht Tage vorher sammelten die Zigeuner bei Der Mariborer FremdenverkehrSverband Ausgaben in der Höhe von 447.915 Dinar den Bauern „milde Gaben" für das Hoch- ^ entschlossen, einen seiner Bnimten und ebensoviel Einnabmsn vor. zeitSmahl. Zu d«m Mahl, welches nach der ^ die Tschec^slowaikei und nach Deutich' kirchlichen Trauung eingenommen wurde, l<^nd zu entsenden, um sich mit den dorti-,varen aiber auch der Gemeindevorsteher.! gen^ auf d^r Höhe der Zeit stehenden Fremder Pfarrer und ein Zigeunerprimas aus denverkehrsinstitutionen vertra,lt zu machcn Ungarn eingeladen. Die Begründer der Ko- und die gemachten Erfahrungen daheim zu lonie waren zwei Zigeuner, die währenddes verwerten. Wie es heißt, soll Herr Alfred i^rieges Cirkovci als ihre Heimatsgemeinde Axalj schon dieser Tage seim Studien-zuerkannt erhielten. Die Leute g'mgen den reise antreten. Zigeunern an die Hand, und ^ch der Pfar-^ ^ . DoanerStaa. spricht Peter rcr besorgte kostenlos die Trauung e großen Union-5aal wird heute, Donnerstag, um A> Uhr der Spitzenteilnehmer der lej^ten Himalaja-Ex-vedition und bedeutende Tiroler BerDeiger " Leichtes «einbenzin außer Kartell bei P^ter Aschenbrenner einen mlt Firma Motoroil, Maribo'^, Kralja ^tra trg außergewöhnlichem Interesse erwar« Nr. 4. 1 Liter Din. 7.—. Kaufet bei .Heimi- Vortrag i^ber die Bergsteigerkatastro-schen! Nieder mit dem Kartell! 1K84 ^anga Parbat halten. Die bedeut- m. Todesfall. In TrAv cst der pensitmier- samen AuSWrungen ,Verden zahlreiche te Bankprokurist Herr Ri<^rd Svetoslav skioptische Bilder aus der majestÄti.schen Aino Burg-Tonkino. Premiere dcSgrößten Filmes des Jahres „Peer Synt" nach dem berühmten Werk von Msen mit Hans Albers in der.H>iuptrollc. ^r Erfolg dieses Filmschlagsrs n L^ublja-na, Zagreb, Beograd, Wien, Vcrlin, Stockholm, Paris und London war ssnsatio.iell, für Millionen von Menschen bedeut^t^ dieses Ereignis das Tagesgespräch. Hans AlberZ wurde während der Vorführung applau diert. Die Presse ist voll Lob und begeistert über das Filmwerk und dessen vervorragen« de Darsteller. In Borber«,knng Harold Lloyd's bestes Lustspiel „Der j^lmnarr" iv deutscher Sprache. Union-Tontino. Das größte Wunderw^ci der Kinomotogra;i>hie: „Vachs - Mnsem«^ (Museum der lebenden Puppen). Eine n»ch nie dagewesene Sensation. Eine technische Meisterleistung, für die einen, die Wirtk fehlen, um all daS zu childern. Ein Fllm von unerhörter Spannung, hu'^dert Mt^ste-rien und Sensationen. Nne Sz?en? atem-raubender als die andere. Dieser Film i't deshalb für die Jugend unter 16 Jahre« verboten. 'r>nst aber auch nur für recht starke Nerven. Der ganze Filn, ist in Naturfarb»-gehalten. Paares und Sprößlinge. die Tauif«.' der unchelichen P r em r ou gestorben. Die Leiche wird Bergwelt des Himalaja begleiten, die m,s Nack) Ljubljana überNhrt und dort beige gesetzt. Friede seiner Asche! m. Seinen S0. SebnrtStag feiert Samstag der weit und breit bekannte Standgeldeinnehmer Herr Georg R i s m a n. Wer kennt den biederen und sympathischen Mann nicht, der Tag für Tag, Regen und Schnee am Marktplatz von den Verkäuferinnen das Standgeld einhebt und in ^ie sooft dort Herr 'chende Unruhe und Aufregung Ruhe und Ordnung bringt? Bater Risman stammt aus Ruma in Slawonien und ist gelernter Spengler. Später kam er nach Ormot, wohin er nach dem Vater zuständig war und ^nn nach Maribor, wo er im Jahre lAX^ in die Gemeindedien^te trat und nun schon fast .^0 ^alire die Mar?t'''obühren einhebt. N>a6i dem Umsturz wurde Herr Risman in einen Einblick in die unerforschten Höhen vegwnen dieser noch unbezwungener Acht tagender gewähren werden. Die Eintritdö karten sind im Vorverkauf in der Musikalien Handlung H ö fe r und im Uhrengeschäft Bures erhältlich. m. Der SchwMsth-deatfche ßttltnrbnnd lnacht nochmals auf den heute, Donnerstag, um Uhr lm großen Union-Saal stattfindenden Vortrag Peter AschenbrennerS über die letzte deutsche Himalajaexpedition auf den Nanga Parbat aufmert!sam. Die Hknalaja-Expedition unter Führung von Willy Merkl 1SS4 war das kühnste Wagnis deut chen BergsteigertumS, das die ganze Welt aufhorchen ließ. Uster dieses groß' artige Unternehmen und dessen bitteres Schicksal wird unS an Hand zahlreicher und ebensoviel Einnahmen vor. n,. Aus der Lheaterkanzlei. Für kommenden Samstag, den N. d. ist die Erstausführung der Tragikmnödio „Professar Ät" von Feldmann angesetzt. -- Der für diesen Abend bereits angesetzte Bunte Abend Smerkolj-Iclaöin-Bondraßek wurde auf kommenden Dienstag, den 26. d. verschollen. Dieser Abend gilt für das Abonnement B. m. Das Ardeiterasyl in der Gregoröikeva ulica ist gänzlich fertiggestellt und eingerichtet und wird kommenden Dien^^tag, den N. d. ohne besondere Zeremonien seiner Bestimmung übergeben werden. Iin neuen Ge-l'ülrdo ist bekanntlich a,»6) die Arbeitsbörse untergebraclzt, die dort schon längere Zeit amtiert. Die bisherigen Räume der Arbeitsbörse am RotövLki trg werden umgebaut und zur Erweiterung der Oeffentlichen che verwendet werd^. m. Mn zweitägiger Kurs iiber Pflanzen, Pflege. Düngung, ^rjüngung nnd Umpfrap fen von OdftbSÜmen findet am 4. und 5. März an der hiesiaen Obst- und Weinbau--schule statt. Der .Kurs ist theoretisch lmd praktisch und dauert von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr. m Der «intSgige Nten wir Ihre Aufmerksamkeit a"' ein kleines Werschs lenken, das M,z aus'e^ich,«» nnd in Folge 5 d^ lehrreick^en und bestbekannten is>t^^nschrift „j'l'-in Son,ita.^sblatt" erschien nen ist. Diese Folg-: eittiZlt noch viele an-dere interessante Beiträge. Prob^olgen stehen gegen Einsendung von KL 1.— allen In teressenten von der Vrwaltung von „Mein SonntagSblatt" in Neu-Titschein zur Berfü-^ gung. Bezugspreis Din 2S.-. für das Vier-l-hahr. .Mariborer Zeitung" Nu««er 44. Freitag, den 22. Februar ISZsi. Wirtschaftliche Rundschau Konjunktur in Slidosteuropa Ruhige Entwicklung in Jugoslawien / Exportsteigerung de? Ticliechoslowaket / Devifenschwierigkeiten m Rumänien / Arbeitsbeschaffung in Oesterreich / Abbau des ungarischen Außeiihanbklsatttvums / Die Lage in Bulgarien und ber Türkei Dl« Wirtschaftslage Südost«uropaS lx:stzndl.'rs der Bal.kan!stÄandel hat in denl vergangenen Ji.hr nicht so befrledigead abgeschlossen. Es ist zivar gelungen, die Aussuhr gogenübei dvni Vorjahr von .W1 ems 415 Mill. Pengö zu erhl>h^. Da gleichzeitig aber die Einfichr n»ch stärker zugenomlnen hat (von 313 auf 353 Mill. Pengö), hat der Ausfuhrüberschuß einen Rückgang aufzuwe»» sen.Üngarn ^t aus dem italieni'chen Dreier Protokoll unter den drei Partnern den geringsten Nutzen gezogen. hat fich »n seinen Verhandlungen mit Italien und Oester veich, die kürzlich gepflogen wurden, demuht, eine bessere Stellung Au erhalten, und es sind auch einige Zugoständnisse gemacht worden. Auch mit der Dsc^choslvivake! wird Ungarn demnächst verhandeln, um oas am 38. Feber ablausende Abkommen zu ersetzen. Eine vei^hälwismätzig ruhige Tn^ick-lung nimmt die jugoslawische Wirtschaft. Jugoslawiens Zahlungsbilanz hat sich im letzten Jabre etwas befriedigen-der gestaltet. Die Ausfuhr hat um 5VY Mill. Dinar, die Einfuhr um 6V0 Mill. Dtnar zu« genommen. Fn der Bank- und Währungspolitik ist eine Umstellung zu verzeichnen: die Nationalbank hat den Diskontsatz i^enkt und die Erfordernisse der WährungSdeckurlg gesetzlich geändert owie Maßnahmen zu einer Zinssenkung im privaten Geldlwesen getroffen. u nl ü n i e n ^st durch die angeblich ..iizweckniäßige '^ielivendung der einlauien-den Deviien durch die Nationalbank i» eine .Dcniscn'kii.sc ljeraten, die wiederum zil einer tPndelaPoiit^u tuG: MM W. W». Ende des Streites brachte eine Lockerung der Devisenbewirtschaftung im Außenhandel, d.e als ein Sieg des Han^Sministeri-ums bezeichnet werden darf. Sehr schwierig ist die Ldge Bulgariens hinsichtlich seiner Tvansferfähig-keit. D'.e bulgarische Regierung l)at sich genötigt gesehen, ^bm BÄkerbund angesichts der unzureic!^nden Deviseneingänge cil,e Senkung des Transfersatzes lwrchzus<^tzen. Das Finanztomit« des MUkerbündes hat den Bestrebungen Bulgariens jedoch lvenig Vevsbiindnls entgegengebracht. In der T ü r f e i endlich können die allgemeinen Wahlen kaum besondere Ueber-raschungen bringen. Das mit Jugoslawien ab^'chlossene O^um-Abkommen wlrd wahr scheinlich durch den Beitritt PevsienS und Rußlands erweitert werden; da die britisch-indisch« Oplmnerzeugung mit Ende emgestc^llt wird, wird der gesamte Opiumhandel im vorderen Orient dann staatlich kontrolliert sein. E'»n«n lebhaften Aufschwung nimmt die türkische Steinkohlen-ausfuhr. Die Ausfuhr von Agrarprodukten hat sich im letzten Monat 19S4 sehr günstig entwickelt, so daß zum Beijsplel alte Tabake fast völlig gerälm^ «urden. Divffelung ver ltallenifchen Slnfudr Die Maßnahmen der italienischen Regierung, die bis auf weiteres die Änfuhr aller Waren aus dem Auslande an besondere Bewilligungen binden, haben begreiflicherweise in allen Staaten gro^ Aufregung auSgeli^. Begründet wird l^eser Schritt damit, daß die italienische Außenhandelsbilanz stark Pas siv ist und ini Vorjahr fast 2V» Milliarden Lire ausgemacht hat. Durch diese Miatznah-men werden besonders Me Staaten betroffen, die im Berlehr mit Italien aktiv sind, so in erster Linie Jugoslawien, dessen Export sich in erster Linie dorthw richtet. Seit Montag ist für die Ginfuhr jener Waren noch Italien, die vor allem dessen Passivität im Außenhandel bewirken, eine sondere Bewilligung notwendig. Die Zoll-Ämter erhielten bereits die Anweisungen für die Behandlung der unterwegs befindlichen oder in JtaUen bereits eingetroffenen Waren. Fast alle Waren wevden kontwgen-tiext werden, während die bisherigen Kontingente stark reduziert werden sollen, nach römischen Meldungen auf S bis 35°/« der vorjährigen Quote. Mr die Uebergangszeit wird eine Erleichterung dadurch gewährt, daß bis Ende März IL«/» der vorjährigen Jl^ortmenge eingeführt werden können. Me fehr Jugoslawien durch die neuesten italienische Maßnahmen betroffen erscheint, erhellt dadurch, daß unser Handelsaktivum gegenüber diesem Lande 243 Millionen Dinar ausgemacht hat. Das Aktivum ging in den letzten Jahren stark zurück, doch ist das-sevbe immerhw beträchtlich. In den ^h«n 1929—lM3 stellte sich das Afttvum im Verkehr mit Italien auf 1148, 1136, 705, 348 2tt7 Millionen Dinar. Der starke Rückgang wird nicht so sehr durch die Verringerung unserer Ausfuhr, sondern durch die starke Seigerung des italienischen Exports nach Jugoslawim bedingt. Me Handels-vertragsverhandlungen mit Jtalieli brachten bisher für uns eine Berringerunj? unserer, aber eine Erhöhung der italienischen Ausfuhr nach bzw. von diesem Lande. Am MWtl ist uns^ Holz betroffen, daß nun in noch geringerem Umfange wird in Italien abgeätzt werden können als bisher. X Stand der Natisnalbank von^ 15. d. (in Mill'uznen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Borwoche). A k-t i v a: Bedeckung 1310.1 (4-11.5), davon Gold in Kasten 1114.7 <-^6.7) und im Auslände 142.2 (—4.4), Devisen außevbalb der Bedeckung 131.3 (4^3), gemiwHtes Geld ».6 Wechselportefeuille (—10.5), Lombarddarlehen 258.2 Vorschüsse an de,l Staat 1667.7 — Passiva: Notenumlauf 43I3.l (^1.5), ForderuiMn d«s Staates 3.5 (—Z). bindlichke'.ten gegen Sicht 1247.0 (— davon Giro- 553.7 (—^.3) und andl^re Rechnungen 690.7 (-i-lS), befristete Verpflichtungen 27.2 (-^^40.9). — BedetluIig 30.27^ ('i'0.47), davon in Gold in Lias!utschen Gütertarif wurde in die Position 46 (Heuversand nach Deutschland zun: ermäßigten Tarifsatz) jetzt eine Anzahl von Abgangsstationen im Draubanat aufgenommen, darunter Celje, Murska Sobota, Ormoi. Provalje, Ptuj Slovenjgrad«, Slovenska Biistlrica, Koil jiee und Sv. Iuris bei Celse. Gegenüber den normalen Gütertarifen stellt dieser Aus nahmetarif eine ansehnliche Borbilligung der Heusendungen nach Deutschland dar. Zu erwähnen ist, daß Deutschland qros^e Mengen .Heu einführt und daß dieser Art-ikel gegen-tvärtig stark gefragt ist. 5P0K7 Abschluß in ber Hohen Tatra Smolei - der Held des SV-Kilometer-Dauerlaufes / Freitag Beginn in Btürren Bei prachtvollem Wetter wurde mit dem 50 Mlometer-Dauerlauf der erste Teil der FJS-Rennen abgeschlosien. Wegen der hohen Temperatur ließeil die Schileeverhältnisst viel zu wünschen übrig. Es gab alle Arten von Schnee, in den hb^ren Lagen lag Firn, w den Waldgebieten noch Pulver und im Tal ein Quatsch. Die Frage des richtigen Wachses spielte deshalb eine besondere Rolle, die am besten von den Schlveden gelöst wurde, die ebenso wie die Norweger und Fin-nm in allen Kontrollstellen Leute ausgestellt hatten, die ihren Landsleuten die Skii^r wach selten. Wenn auch die Strecke nicht schwer war, so stellte sie wegen der Schlieebeschaffen-heit ganz besondere Anforderungen an die Läufer. Der Sieg fiel traditionsgemäß den Schweden zu. E n g l u n d lvar es, der als Erster aus dieser schwierigen Konkurrenz hervorging. Bon 136 gemeldeten Läufern !^ten sich 59 am Start eingefnllden, von denen wiederum 11 aufgaben. Englund riß schon früh die Führung an sich und konnte sich bis zum Schluß behaupten. Neben dem Schweizer V g i bereitete S m o l e j auS Jesenite die größte Ueberraschung des Tages, der vor einer ganzen Reihe nordischer Kanonen den zehnten Platz behauptete. Smo-lej ließ nicht nur einige bekannte Norweger, Finnen und Schweden zurück, sondern dräng te glatt alle deutschen, tschechoslowakischen, und pollnischen Wettbewerber zurück. Der Einkauf dieses größtm Laufes der FJS-Kämpfe gestaltete sich wie folgt: l. Tngluad, Schweden, 4:14.2»; 3. Karppinnen, Finnland, 'I:Ä>.42; 3. 4:32.4»,- 4. Husu, Finnland, 4:34.00; 5. Ogi, Schweiz, 4:35:32; n. Matsboe, Schweden, 4:35.36; 7. Biklund, Schlveden, 4:38.24; .Hatten, Norwegen, 4:38.25; 9. Morris, Schweden, 4:43.3S; 10. Smolej, Jugoslawien, 4:4k^.51; 11. Müller, Schweiz, 4:49.39; 12. Koldovssz, Tschechoslowakei, 4:50.35; 13. Karpil, Polen, 4:58.28; 14. C. Mustl, TslS^oslowakei, 4:55.18; 15. Vestad, Norwegen, 4:59.S6. Am Freitag, den 22. d. werden in Murren ill der Schweiz die Kämpfe der alpinen Disziplinen Abfahrt und Slalom aufgenommen. Jugoslawien vertreten hier nur PraLek und .Heim, beide aus Jesenice. : Mariborer TsichtenniSmeister m Lpck-ljana. In Ljubljana findet am Sonntag, den 24. d. ein großes Tischtennisturnier.statt. In die Ereignisse werdm auch unsere besten Tischtennisspieler Setlekoviö und .K o-renöan eingreifen, die erst vor kurzem in Graz die schönsten Siegeslorbeeren einheimsen tonnten. : Jugoslinoieu bei den Gki»ettbe»erben in der Vom 22. bis 35. d. M fin- >»et in der Schweiz der Silalo-mlauf der FIS statt. Praöek und Heim vertreten die jugo-slawils«!^n Farben. Sie sind aus der Tatra am Montag in die Schweiz abgereist. : Die spanische FußbaS-AnAwahl abermals in Beograd. Die bulgari,sche Fuschall-förderation verständigte dem INS, daß die spfinische ^'uschMhe über die Runde. : Miller bleibt mit eineul Blitzsieg Weltmeister. In Barcelona fand der Titelkanipr um die Weltmeisterschaft im Federgewicht zwischen dem Titelverteidiger Freddie Mil ler und seinem Herausforderer, dem spani-sÄM Europameister Girones, statt. Der Amc rikaner schlug seinen Gegner bereits in der ersten Runde nach 2 Minuten 17 Sekunden durch einen linken Leberhaken knock out. : Gtela Walsh suspendiert. Die bekannte polnische Weltr^ordläuferin Walaszielvicz-Walsh, die sich derzeit in Ainerita aufhält, wurde vom amerikanischen Leicki'tathletikver^ band auf dreißig Tage suspendiert, weil sie an einer Beranswltung teilgenommen l^t, bei der auch Berufssportler mitwlrkte>i. : W Länderspiele sir^ laut Statistik der Fifa im i^gangcnen ^ahre ansrietragen worden. Davon zälilten .'i7 fi'lr die Weltmeisterschaft. Bei diesem Benierb haben die Ber-bände von Palästina und !!>aiti ihre ersten «UiSgptwgAi. ^ SS. A l^k^QIO AnbSnper sllr verfonenautos einer Zeit, da die Beförderung von Lasten aller Art durch Kraftwagen immer breitere Gestalt annimmt, der KraftfahrMg Halter aber andererseits auS Ersparni^rün-!i?n bestrebt ist, sein Fahrzeug in weitest-flehendem Maße auszunutzen, gewinnt neuer dings auch in Deutschland eine Fahrzeugart an Bedeutung, die bisher nur verhältnismäßig wenig anzutreffen war. Es ist dieS der kleine einachsige Anhänger, der an jeden Personenwagen angehängt we den kann u. überall dort seinen ,»^wÄ erfüllt, wo aus diesen oder jenen Gründen die Anschaffung eines besonderen Lieferfahrzeuges nicht tun-lich erscheint. Solche Anhänger, einfach in .Konstruktion und Aufbau, können zu ver-hälwismSßig billigem Preis auf den Markt gebracht werden und sind überall dort angebracht, wo räum- und gewichtsmäßig kleine Lasten befördert werden sollei^ Auf diese Weise kann der sowieso im Betrieb befindlich« Personenwagen in weit höherem Maße ausqenutzt werden. Bon besonderer Wichtigkeit ist bei solchen Anhängern, daß sie üb^ einwandfreie Fahreigenschaften verfügen. Es ist bekannt, daß normalerweise beim AnhSnqer eine ziemliche Kipp- und Schleudergefahr besteht, die aus Gründen der Verkehrssicherheit unbedingt ausgeschaltet und wenigstens auf ein Minimum herabgedrückt werden muß. Diese Fovde'^ung ist beim Entwurf solcher Fahrzeuge von einschneidender Wichtigkeit. Es gibt heute bereits mehrere Fabriken, die sich mit der Herstellung derartiger Per-sonemvaaenanhänger befasien, die auch die nötigen Boraussetzungen bkten. einer breiteren Berbraucherschicht zugänglich gemacht werden zu können. Einfache, aber stabil« Kon struktion sind Grundbedingung. .Hier haben sich in erster Linie zwei verschiedene Bauarten aus den Versuchen lierauskristallisiert: Anhänger, bei denen das s^hrgestell aus einem verwindungSfreien Mittelrohr besteht, eine Ausführung, die sowohl über hohe stigkcit und geringes Gewicht verfügt und sich längst bei kleinen drei- und Vierräder!-gen Lieferwagen gut bewShrt hat, und Personenwagenanhänger mit gepreßtem Stahlblechrahmen. Um den Forderungen nach guter St''aßen-läge gerecht zu werden, gelangen bei diesen Anhängern durchwegs Schwingachsen verschiedener Konstruktion zur Anwendung. So sich eine immer konstante Spur der Räber und damit geringe Gummiabnutzung er-flibt. Günstig ist auch die Aufnahme der Bremskräfte, weil der Bremsschub durch den Arm der gekröpften Welle aufgeiwmmen wird, das Drehmoment durch die Z^der aber in einer Art, die ihrem Verwendungszweck besser gerecht wird. Weiter sind eine hohe Unempfindlichkeit des Aufbaus gegen einseitiges Beladen sowie ein stchcrer .Halt gegen seitliches Schwanken hervorzuheben, denn die Abstützung des Oberbaues erfolgt nicht durch die Federn, sondern durch starre Wellen seitlich gegen die Räder. Bei dem Anhänger mit E i n r o h r -fahrge stell gelangt eine Schwingachse zur Verwendung, deren AchSenden in Gummikissen gelagert sind und ^im Fahren auf-l?etende Erschütterungm vom Fahrgestell fern halten. Die Federung wird hier durch zwei hintereinander liegende Querfederpakete bewirkt. Besondere sorgfältige Durchentwicklung erfordert auch die K u P P l u n g, mit deren Hilfe der Anh>änger am Personenwagen befestigt wird. Die eben genannte Ausführung weist eine Kupplung auf, die aus einem Gabelbolzen und einer Elastik-Gum-milagerbüchse besteht. Der Gabelbolzen wird in der inneren Metallbüchse des Gummilagers geführt und mit dieser durch eine Scheibe und Mutter verbunden, während die äußere Metallbüchse in dem vorderen Teil des Fahrgestellmittelrohrs geführt und mit diesem fest verbunden wird. Das elastische Gum milager besteht aus einer Gummispirale, deren Gummimasse lediglich die kleinen Schwin gungen aufnimmt, während die beim Fahren auftretenden starken Stöße von der Spirale aufgenommen werden. Beim Auftreten dieser Stöße verschiebt sich die Gum-mtspirale unter mehr oi^r weniger großer Spannung. Diese Klipplung arbeitete ohne jegliche Schmierung vollkommen geräuschlos, erzeugt eine restlose Dämpflmg der Stö-ße und gewährleistet Winkeleinschläge bis zu V0 Grad. Gut bewährt hat sich auch eine andere Kupplungsart, die als ^gelkupplung ausgebildet ist. Die bei dieser Art von Kupplung sonst übliche Zugöse mit Bolzen wurde weggelassen, um jeglili^ Stoßwirkung innerhalb der Kupplung zu vermeiden. Auf diese Weise wird jedes Spiel verhindert, so daß Perso- Dosen ebenfalls nicht anders behandelt als gewöhnliche Konservendosen. Die Händler haben, wenn etwa in jeder Kiste eine solche Fenster-Konservendose enthalten ist, stets sichtbare Muster ihrer Sendung, es ist nicht nötig, »vie es heute geschieht, aus dieser oder jener Sendung Dosen zu öffnen, um der Kundschaft die Güie des Inhaltes vor Augen zu führen. In Chicago hat man in gro^n Lebensmittelgeschäften Versuche gemacht, indem tnan einige dieser Dosen, sichtbar für die Käuferschicht, zwischen die gewöhnlichen Konservendosen gelegt hat, u. hat angeblich während der zwei Tage, in denen die Fenster-Dosen gezeigt wurden, den Berkauf um ZA) bis 340 erhöht. Seife aus Holz. Zum Ersatz für das Soja-Oel hofft man in Deutschland auf Grund neuer Versuche die Wfallprodukte bei der Zelluloseerzeugung ausnützen zu können. Dies würde besonders --der Äifenproduktion dienen können, die infolge des Fettmangels zu OualitätSver schlechterungen schreiten mußte. Aus den > beim Kochen des .Holzes mit Natriumhydra ^ten entstehenden Harz- und Fettsäuren soll , nach dem Verfahren nicht nur ein klares, gelbliches Oel, das sich zur Seifenherstellung eignet, gewonnen werden, sondern es sollen auch Harze abfallen, welche sich zur «Papierleimung eignen, ferner ein fiir die .Herstellung von Drutffarben geeignetes Pech. VetriebSftoft aus VeinrÜckständeu. Ein Konsortium spanischer Industriellen beabsichtigt, auf Bois einer in den letzten ^Jahren vervollkommneten Methode aus ^ Weinrückständen einen neuen Betriebsstoff für Verbrennungsmotoren herzustellen. ^Durchgeführte Versuchsreihen mit verschiede-!nen Fahrzeugarten sollen in jeder Bezieh-l ung zufriedenstellende Ergebnisse gezeigt ha ben. «arAio«,. Mlung" Rmmuer tztz. gehäuse hermlstzunehmen, und sii»d die S«^terkontal!te leicht zu^nglich, so veiniqe man sie, indem man festes Schreibpapier, in Streifen geschnitten, zwischen die Schalter-fedsrn klemmt und einige Male hin- und herzieht. Der Schmutz bleibt am Papier hängen; die Ztontakte werden blank und sa,^. Sind die Schalterblmt«k!te aber nit^ M-gängl4ch, so bleibt nick^s anderes übrig. aLs den Tnchfänger «m einen Händler zur Sle-varatur zu geben. ?datürlich sind die Wellenschalter nicht an allen Aussetzern und an allen Krachgeräu-schen Schuld. Es gibt auch noch andere Fehlerquellen im lZ^vfänger. Aber immer dann, wenn man die Störungen dÄtmrch beseitigen kann, daß man den Schalter schnell hin- und herbewegt, ist auf eine Verschmutzung des Schalters zu schließen. Bei mc^ernen Empfängern kommen solche Störungen allerdings außerordentlich sÄtvn v»r. da auf die Konstruktion der S^lter große Sorgfalt »»erwendet wird. Auch finden heute selbst in billigen Empfangern (A>el-metallkontakte fPlatin-Iridium'l Verwendung, um Schalterstörungen auszuschl^n weist beispielweise der Anhänger mit gepreß > nenwagen und Anhänger im gleichen Mo-tem Stahlblechrahmen eine recht ^ ment anziehen und auch bremsen. Ein Ba- bemerkenswerte Schwingachskonst' uktion auf, die dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes Laufrad auf einem Zwrbelzapfen drehbar in ewem Lagerrohr schwingt, das quer über dem Fahrgestellrahmen mit Lagerböcken am rechten und linken RahmenlängSträger befestigt ist. Die sich gegen Feds'^schuhe mit jonettverschluß sichert eine einfache und leich te Betätigung di^er Kupplung. Die Aufbauten soll!^r Anbänger, die Lasten von ^00, 600, 750 und 1000 kg befördern können, sind verschieden; sie besteh en entweder ganz aus Metall oder aus Hartholzgerippe mit Blechverkleidung und werden im s'briqon i^ren Berwendungszweck<^n Steuerplatten abstützenden Blattfedern sind d^rch krMige Briden an den Kurbelarmen! in weitgehendem Maße angepaßt, befestigt. Die Federwirklinq ist derart, daß! «onftrvkndoftn mit DenMen und Imstem Die Amerikaner legen den größten Wert jawohl auf zweckmäßige als auch saubere Ver Packung der Lebensmittel und kommen dabei auf eigenartigste und neue Ideen. Für be-solare Zwecke sind neuerdings zwei Gedanken in der Konservendosen-.Herstellung durch geführt worden. Die eine Dosenart ist für das Konfer-vie^'en von Käse gedacht. Sie enthält, und das ift neu in der Konservendosenindustrie, ein Ventil. Die V e n t i l-.K o n s e r v e n-d o s e ist rund wie jede gewöhnliche Dose und unterscheidet sich in ^r Bearbeitung oder Bezeichnung auch sonst nicht von einer gewöhnlichen Dose. Im Deckelteil hat sie eine kuppelförmige kleine Erhebung in der Mitte, ungefähr 3 cm im Durchmesser, mit einem kleinen Loch im Mittelpunkt. Diese durchlöcherte Erhebung im Deckel bildet zusammen mit einer dünnen Gummischeibe u. einer kleinen Zinn-Kappe ein Ventil. Das Kohlensäure-Gas, das während des Reife-Prozesses aus dem Käse entweicht, kann durch dieses Ventil nach außen austreten. Sobald der Gasdruck innen nachläßt, verhindert die kleine Gummischeibe das Eindrin- gen von Außenlnft in die Dose. Die Verpackung der Konservendosen erfolgt derart, dah die Käse in die erforderlichen Längen geschnitten, in Zellophan eingewickelt, dann in i»ie .Konservendosen eingelegt und schließlich die Dosen durch die aufgelöteten Bentildeckel verschlossen werden. Nach viennonati--ger Reife in den Dosen stnd die Käse fertig sÄr die Verschiffung. Bisher wurden dieselben Käse-Arten in großen Laiben hergestellt, die im Lager Vilich gewendet werden mußten. Der in Kons^vendosen gereifte Käse hat keine Rinde oder harte Oberfläche uni> verliert auch nicht durch Schrump fung an Größe. Eine andere Neueigkeit auf dem Gebiete der Konservendose stellt die F e n st e r -d e ck e l-D o s e dar. Sie dient in erster Linie als Hilfe bei der Ausstellung und lvim Verkauf von konservierten Früchten oder Gemüsen, da man durch das Fenster dem Käufer, sowohl dem Händler als auch dem letzten Abnehmer, den Inhalt der Dose zeigen kann, ohne sie zu öffnen. Auch hier ist die Dose selbst vollkommen normal, abgesehen davon, daß die Deckelseite auS Hitze-beständigem GlaS besteht. Bei den verschiedenen Arbeitsgängen der Konserven-Herstel. lung, also beim Erhitzen usw., werden die Radio-Programm Kreltag, 2L. Aeber. Ljubljana, n Schulfunk. 12 Schallplatten l6.2l) Funkorchester. lS.3l) Nationalvortrag. A) Aus Zagreb. SS Funsarchester. — Veo-grad. 1! Funkorchiestcr.«. l.3.15 Schallplatten. 16 BMsweisen. 17.30 Tanzmusik. 19. U, Nachrichten. 19.30 Stunde der Nation. 20 AuZ Zagreb. e2S Mchrichten. AZL0 Funk-nrchei'ter. — Wien, N Alex. Kipni) singt. 17.30 .Händel-Konzert. 19..3Ü Klänge aus der Alve?öwelt. ZI.35 Das hohe Lied der Liebe. — Btrli», 18.30 Ehop'm-Kv'nzert. 21 Ope- re'.trnmelodten. _ Brünn, I8L0 Heitere Rezitationen. — Budapest, 17 Or-Hoster. SI.M Streichguartett. — Bukarest, 16.15 Funkorchestier. S0.10 Änfonic?konzcri. — Deutschlttnd^ender, 18 Aus nah und fern. ZI Ä^ndling-Ouartett. — Dro»twich, 20.18 .Händel-Konzert. .23.20 Philharmonisch''s Orchester. _ Leipzig, 19.30 Volkstümliche (^längc. _ Mailand, 21 Änfoniekonzert. — München, 17.50 Lieder. — Psste Pari» sie», 10..P> Borsp!el zu „"Varsival". 19.S0 OpormnuM. 21.1!; Oper«^tte. — Prag, !9.k>5 'Z^ls^'lieder für KinderckM. _ Rom, 22 Vol?Änusik und moderne Lieder. — Strass» bürg, 19.30 Konzert. Ä2.45 Kammermusik und Lieder. — Stuttgart, 18.30 Offenes Liedorsingen. 21 Bunter Abend. — Toulouse, 19.30 Opernarien. 23 LiÄ>er. 23.30 Opernarien. Warschau, 20.15 Cholp'n- Festkonzert._Zürich 15.30 Unterhaltungs Mick f. KmnmermustAwerke. Me lonq «dkl die Äimmee-antmne Vn? Diese iehr häufig gestellte Frage läßt sich so überhaupt nicht beantworten, weil die Länae ^s für die Airtenne verwendeten Drahtes durchaus nicht maßgebend zu sein taucht für die Güte der An^nne. Mr könn ten ja sonst eine sehr große Drahtmenge auch als Spule aufwickeln und von dieser Antenne dann eine besonders gute Wirkung erwarten, weil dir Drahtläng? sehr groß ist. Wir ersehen daraus, worauf es ankommt; eine bestimmte Drabtmenge mö'^lichst weit zu verteilen, sl?daß eine möglichst große Fläche umspannt wird. Daher betonen wir immer, daß es nicht viel Wert hat, eine Men-'ge Einzeldrähte dicht nebeneinander unter der Zimmerdecke aufzuhängen. Paralleldräh-te einer Zimmerantenne brauchen nirgends näher als einen halben Meter beisammen zu sein. Ist die Wirkung einer solchen Antenn» ungenügend, so Hilst die Verwendung von Draht auch nichts, wenn dieses Mehr auf eine größere Fliäckie verteilt wird. Wir müssen also in solchen Fällen eventuell noch einen weiteren Raum zur Anbringung einer Antenne heranziehen, und zwei solckje Zimmerantennm daim beliebig miteinander verbinden und gemeinsam zum Apparat küß ren. Eine solche Doppelantenne hat bestimmt bedeutend besle'-e Wirkuna, als die frühere konzentrierte Antenne. Wir könnte« die Güte einer Antenne kennzeichnen. Die^ Fläche umsvannt man zunächst in einem Viereck mit Draht, und wenn der Abstand zwei Rechteckenleiten größer als zwei Meter ist, kann man noch Diagonaldröhte ziehen. Eine gute Zimmerantenne soll im allgemeinen eine Fläche von wenigstens 20 Quadri?' meiern umspannen. Der Wellmfchawr verfagt . l Der Sä^lter, der betätigt werden muß, ' n»cnn man von dem einen Wellenbereicki auf den anderen übergeht, ist häufig der Anlaß zil ärgerlichen Störungen. Zuweilen setzt der ^ipfang auch aus. Ost äußern sich die Stö' rungen aber auch nur als Leiserwerden, l>erk^nden mit starkem Krachen und Bro-deln. Bewogt man den Wellenschalter einige Male heftig hin und her, so sind kne Störungen verschwunden. ^ Die Ursache ist in einer Verunreinigung der Schalterkontakte zu suchen. Ist man in der La^, daS Ehafis aus dem Empfänger- Was iV der KNrrkafwrs In technischen Aussätzen über die l^üte einer Rundfunf- oder Schalldlattvnwieder-gäbe liest man häufig, daß der Klirrfaktor zu groß gewesen si:i. Ist ein großer Klirrsak ! tor überhaupt? j Mit .Klirrfaktor bczeickinet man vas Ver hältnis zwischen einer Grundschwingung u. !^n zu dieser Grundschwingung gehörenden Oberschwingungen, soweit sie durch ein Mikrophon, einen Verstärker, einen Lautspre^ cher oder dgl. erst aus dieser Grundschwingung erzeugt werden. Sofern die genannte» Apparate überhaupt keine Verzerrung bewirken, dürflm Oberschwingunaen also gar« nicht entstehen, nmn darf nur den Grundton feststellen können. (!°iitsteben aber Ober-schwingungen, so ist das ein Zeichen für sehr unangenehme sogenannte nichtlineare i^r-zerrungen, und zwar sind die Verzerrungen umso größer, je stärkere Oberschwingungen auftreten. Treten Oberschwingungen nicht auf, so ist der .Klirrfaktor Null; sind die Ober schwingungen — was in der Praris nicht vorkommt — in ihrer Gesamt^it so stai^ wie die Gnlndschwingung, so ist er 1. Je größer der Klirrfaktor ist, umso stärker sind also die Verzerrungen. Nach den neueren Untersuchungen ist ein Klirrfaktor von 0,05 bis aller höchstens 0.1 noch zulässig, im letzteren Fall stnd die Verzerrungen allerdings schon hörbar. Der Klirrfaktor ist also ein Maß für die ^Verzerrungen; er ift umso größer je stärker die Verzerrungen sind. Miribsrer Aettmig" pu den S2. Februar lSSL). kNiiliMitsMe d. Unßiheitte Aimmer nMssen tbenso öfter ^?elüfm werden wie geheizte. Sie wer^n dadurch mcht kälter, soird^ die frisch« Luit verhindert nur die l^tvicklung von itrank-beitskeimen und Schimmelpilzen, die sich bc-sonders in Portermvohnungen bil« den. ^ d. Aoftsormen De gettleibiG-. Einmal wi>chentlich (^emüsetagx alle Gemüse sind ge. stattet; lie werden »hm Mehlzujatz (Ein-lirennt.) im eigenen Wasser Auher» dem ist Obst und Salat gestattet. Es sok wc>inö^lich frisches Geinilse benützt werden. Früh und abends n?ird je eine Tasse Tee ohm Zulter genossen. Statt des iann h?c«st zu nchmen. Zu den Früchten, die roh g«-nossen werden dürfen, gehövm: Ävhl. rüden, Srmtt, ^arfwl, Pavadeiser, Si«ttLch und Karotten. Gi« können mich als Talat Pldeveitet werden, mit Oel md Zitrcne oder mit saurem Rahm. Selbstverständlich sind alle Zalate und Äurk^n gestattet, Nüsse, Mandeln, Z^gen, Datteln «nd Bananen sollen von ^ttleibigen gemieden nvrden. d. Die «>ße»PhOt»srO»hl». Es gibt verschiedene Methoden, Magenkrankheiten zu er ktnnen, so die chemische Untersuchung deS Mageninhaltes, die Röntgendurchleuchtung des Magens usw. Manche Organe werden durch Spiegel dem Auge des UntersucherS direkt fichtbar, wie z. B. der Kehlkopf, die .Harnblase, der Mastdarm. Schon lange be. stehen Versuche, auch die Magenschleimhaut dem Untersuc^r direkt fichtbar zu machen. An einer Wiener Klinik ist es göungen, einen Photographleappavat herzustellen, der Bilder der Magenschleimhaut bringen kann, ^r Durchmesser dieses Apparats beträgt 1S.2 Millimeter, besteht auS einem Kamerateil, eimm Schlauchteil und einem Griffteil. Dieser Apparat wird durch eine elektrische Anlage in Betrieb gesetzt. Durch die Verschiebung der Kamera können acht tleine Raumbilder erzeugt werden. Die^ werden dann vergrößert und durch ein Äereoskop betrachtet, so daß die ganze Magenschleimhaut fichtbar wird Der Apparat wird vor der Änführung in den Magen durch Kochen sterilisiert. Die .Handhabung dieses kompliziert gebauten Apparats ist bei einiger Uebung nicht sehr schwierig, die ganze Prozedur dauert zwei bis drei Minuten. Es ist ein neues Mittel der ärztlichen Kunst, der leidenden Menschheit zu helfen. W»»W»W>»W»»>W»»»>W» Limmer. 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L08p689 SF«FFSa ^te«eeMeL5e 10. tzi» 16. 1935 (kotunis 17.^Änr) l-uxus- u. (-«kr»uei»»»rtiicel kelelame- me»»e l^ranrosiseke l^oloni»i»^us-» telluoxl'sxtil- u. öelc!eiv»ren l^elrmocle 8oa6er»ussteliunx: Vl^irt-»eliakt im ^ukt>»u l'eeltmseiie ^eAse ö»u> ua: Intern, ^utomot»»!- u. ^o. torr» »mn! und I?«i«ep«ü freier Qrevi übertritt o»cl» Oeitsrreiel». l)»» ui»^»ri»el>e Our^kreiievisum b«i VorHvei« de» l^e»««»u»«»ei««» «a der (»renro erteilt ö«d««t«a«I« k'Ulirprsieke^ait »ul juxoslevnielien, un- «riivl»«» «wd ü»t«rr. ö«I»aea, «uk der Doo»u, im ^d»i»tl»eken «»«n« im l.uktv«rlrel»r. ^uilcüntte aller >^rt »oiv e ^e»»e-»u»W«i»« st l)ia5l)'- ) «rkeltliel» bei der Vi«»«r Vte» Vil.» u»d bei der ekrevemtlielZen Vertretung^ in ^»ri-bor: k^ili»le der lqubljenelre lereditn» t»«nlr» Zind l ujslro pro meto» rver», ^elllmildrov» ee»t» .<5. 1646 für >Viener Sperialartilcel. k'rivatitundendesuck. iindon ? tüebtleo Herren oder lXinion nactiwelsdar stündiee» I!in-kommen. l.ebens.«iteIIunL. Vor spraetie k'relta« ad 1^ VI:r im LatS ».ladran«. »Otier». 1680 Lliriiel^e. »llsiustetiondv l^rau (evvnt. I'rSulelo). die xut Icoellt und kränkliellsu Nerrn pfleet. «esuellt. i^ur mit /eux nissen ader «uter k^aeklraee. ^ntrSse erdeten unter »Sofort Z5« an die Verv. l694 ?>laelil>llt«»tundon in allen l e-«enztSnden der unteren /^Ut-telsel^ullclassen werden erteilt. ^dr. Verv. 1'>Y5 e» U»F«F«a sssueHZ Kesserer Ißerr suedt ab 1. I^är? mÄbl. Ammer, lauter »parknSlle« an die Vevv. 167? »VVVVVWVVVG^VWWVVVVß Linen «Uten Vertreter sucl^t »Loira«, A/larldor. 1662 Llirliclie Sedlenerla mit euter diacktraee. >vololle sci^ün aut-räumt, vird aufgenommen, ^ovak» Qosposl Gaby zittert. Wunderbar ist es, dtcse Äorte zu hi>ren. Unendlich beseligend, zu erfahren, dcch Dieter sie nicht ibber jener aitdeven vergessen hat. Sie will seine ganze Be»cht« vernehmen, die so unbeschreiblich be-glückend für s^ ist. Sie flüstert und schlagt ihre Augen vor ihm nieder: „Das — kann ich dir nicht sagen. Ich Hab« sie in Europa und Ameriw gesucht, ohne sie zu finden. In e't,rem Nslvyorker Äino ^ah ich den Film, in dem du als Statistin mitwirkest. In dir glaubt« ich d'.e Gesuchte gefunden zu haben, denn die Aehn-lich^eit zwischen dir und jtner Frau grenzt kn e'm Wunder." Das noch sröher ist, als du ahnst!" denkt So also ist es gewesen! Äe kann ihre Erschütterung »aum bezwingen. Der 'Nann fährt fort: „Ich bin damals ssfort »»ach Europa zurückgefahren, um dich aufzuspüren. Es wurde mir nicht schwer, dich zu finden. Einen Tag nach meiner Ankunft in Berlin schon stand ich vsr dir. Du hast meine gren-i^enlose Enttäuschung bei deinem Atcklick ebensowenig begriffen, wie daS Wunder, das ich in dem Leb-« brachte. Ich sah, datz dein Haar dunkler, deim Brauen h^er, deine Augen und deine Hände anders waren, als bei jener Frau, llnd doch glichest du ihr in einer wunderbaren, beinahe märchenhasten Weisse. Nachdem die kleinen BeränderAngen auf ^neinen Wunsch an dir vorgenonnnen waren, schienst du sie M sein. Nun verstehst du, warum ich dich aus deinem ärmlichen Milieu nahm. Warum ich dich zu der grossen Filmdiva machte. Denn du g^tandest mir, daß das dein größter Wunsch sei. Du warst die Gesuchte «»cht, aber du glichest iihr. Darum tat ich alleS svr dich, was in meiner Macht stand." Wie schr habe ich ihm Unrecht getan! filhtt Gaby. Wie sehr ihn in meinem Her. zen des Betrugs ur^ Verrats an mir angeklagt, weil er Nina Rotti jetzt nahesteht. Er tat es für mich! Er sah immer nur mich in ihr! Nun ist grenzenlose Scham in chr, das; sie auf die von Nina vorgefchlagmc Aonrö-d^ eingegangen ist, daß sie als Betrügerin l>l>r Dieter stehen muß. Der Mann ist so sehr mit se'.nen eigenen (Empfindungen beschäftigt, dasz er wicht aus sie achtet. Er fährt leise fort: „Immer wieder bin ich von Zeit zu Zeit zu d^r gekommen, um in dir, deinen Augen, deinem Wesen die Frau zu finden, die du äußerlich zu sein schienst. Immer von neuem fuhr ich enttäulscht ui^ traurig ab. Aber jetzt schÄnt sich das Wunder endlich dennv'ch vollzogen zu haben: Heute gleichst du auch in deiner Art, deiner Sprache, in allem der Gesuchten." Sie sehen stch an. Die Sippen der Frau, die das Geständnis formen wollen, zittern. Ihr Gelsicht ist sehr iveiß geworden. Unge-h^rlich^te Erregung bebt aus ihren gr^^n Augen. „Sprich jetzt nicht", flüstert er, alS sie beginnen will. „Schweig! Die^s holde Wunder läßt sich ja nicht erklären. Genug, daß es zu mir gekommen ist." Sie haben den Garten der Villa erreicht. Der Mann legt seinen Arm um die Schultern der Frau. Langsam gehen sie iwrch die einisamen Wege. ,Lch will dir in dieser Stunde des Be-kenntniss^ ein altes Märchen erzählen. Ich weiß ni^ einmal, von wem es bst. Ich ba-be es als Junge gelesen und -ni letzten Iah-re, in dem ich sehr Schönes u^vd sehr Trauriges in bunter Folge erlebte, oft daran denten müfsen. Wenn es dir gafällt, lasse ich danach eimn Film schreiben, den du spielen sollst. Willst du eS hören?" „Gern will ich es hören. Erzähle!" Er zicht sie fester a,l sich. Nimmt nun auch ihre Hand in die seine. „Es Ovaren drei wunderschöne PriNi^essin» nen in einem Märchenland. Die waren von einer gütigen Fee mit der Gabe ewiger Jugend geegnet. Einmal im Jahr mußten sie in einem weit entlegenen Zaubersee ba^n, um ew'tge Iuge:^ und Schönheit sich zu bewahren. Für die heimliche Fahrt zu diesem See besaßen die Prilrzes-sinnen wc sje Federkleider mit Fliügeln, die sie durch d'.e Lüfte trugen. In der Nähe des Sees hatte ein Einfied-ler sich eine.Hütte gebaut. Er war noch jun^. Aber er hatte viel Trauriges erlebt, war mit der Welt zerfallen und wollte von Menschen nichts inehr wissen. An einem Borsriii^ingSabend, als er spazieren g'.ng, hörte er Plätschern und Lachen aus dem See. Borsichtig trat er nÄher und erblickte die drei Jungfrauen im Bad. Er sah auch die weißen Fbügelkledder im Gebüsch liegen. Und so sehr lvurde der ein^a-me Mann von dem Liebreiz der Mädchen ergriffen, so stark nmrde jäh der Wunsch in ihm, ein« der Herrlichen zu erringen, daß er vorsichtig eines der Flügelkleider wchl und in seiner Hütte verbarg. Dann setzte er stch ans Feuer und wartete. Spät am Abend stand sie in der Tür seiner Hütte. Berlafsen und einsam. Dürstend und frierend suchte sie bei ihm Schutz. Er nahm sie auf. Pflegte sie. War gut und ritterlich zu ihr. (^b ihr Schutz und Obdach, .Heinl und Freundlichkeit. Zuerst ^var sie sehr trauriig. Weint« dem Verlust ihres Flügelkleides, ihrem schönen, bunten Äben in der großen Stadt am Hof ihres Vaters nach. Allmählich gewöhnte sie stch an ihr neues Daisein. Aus Dan^rkeit, die sie zuerst für ihren Netter und Schützer emp funden, wurde KM Liebe. Sic wurde sein Weib, Und sie waren sehr qlückllch mitei'Wnder. Eines TageS, als der Mann r^uf der Jagd war, fand die Frau das weisse Fl'Ii- goltleid. Begriff alles. De,l gailzen Berral. Die ganze Lüge. Er hatte ihr Geivand geraubt, um sie in seine Gewalt zu bekommen. War ihr dann als Helfer und Retter cr-.v:N'.? zu 'hm liein?-gekchrt." Die erzählend« Ttimn» schwe gt. Ga^ flüstert nach einer Wc^le in grofze Ergrdffenheit: „Du hast d^ies Vtürchen erlebt!" „Wie kommst du darauf? Ja, elnen Teil davon habe ich wirtlich erlÄt. Gefällt e^ dir? Bereifst du feinen Sinn?" „Ts gefällt mir schr. Ich begreife es auch. Wir sollm übe? andere nicht richten, weil wir alle nicht frei von Schuld sind." „So — mei« ich es nicht." „Du meist, daß wirklich Liebe jedes — le-des Unrecht, jede Schuld verzeiht? Ja, auck das begreife ich." „Willst du dieses Märchen spielen? Willst du die Prinzessin mit dem weiß«, Flügel« lleid versörPern?" „Vielleicht! AVer erst sag ,nir noch wie das Märchim zwischen dir und deiner PriN' zesiin zu Ende gegangen ist?" »ml »Ar «e »ed»Ii»to« vei«»»W0»M«d, vdo l^^SPLK. - Vroek der .»I» ridor«!»» tv Uerlder. — «ie« Vteed,»» — »«tde t- »S 6«» ve»>»»H?arM«di