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Zu dieser Aktion hätten sich auch die „Narodna Odbrana" und die Ne-serveoss'zicrsnercinigung herbeilassen sollen. Die beiden Vereine heben jedo:^: die Teilnahme an der geplanten Kundgebung von vornsherein abgelehnt. Nur die radikal gesinnten Hochschüler werden heute In elner Protestversammllmg dagegen Stellung nehmen. Den Aufruf zu diefer Kundgebung ver vsfe':tlichte nur die „Politika". Man oer-suchte mlch einige Generäle dafür zu gewinnen, was aber mihlang. lkinzig und allein der General Pc8ien Weg baüne« sollte zu neuen politischen Me- hatte David ovi eine zweiftundiz^e Unterredung mit P r i b i s e v l e, die demokratischen Minister hatten eine längere Besprechung mit dem Minister des Aeuß^rn Dr. M a ri n k o v i s, während die radikalen kabinettSmitglieder mit dem Minister Präsidenten iiber die Lage konserii'rten. Mittags wurden die Minister Dr. K u-manudi und Radovi ^ vom t^öuig empsangen. Die Lage ist oo!lko:nmcn unklar. ES ist noch ganz ungewiß, ob die Muselmanen und die demokratisihm Miuiftrr mit Davidovi«! sich für die Bindung mit der Äauernparteilich'demokratischen Koalition einsetzen werden. Während in Davidoviefüngnis und Verlust der bümc'rlichen Recht sür die Dauer von 5 Jahren verurteilt. Von der Anklage der Spionage wurde er freig^'sprylf'cn. thoden, um die Konsolidierung n'St.ibi-! lisiernng Zentraleuropas zu erreich-'n. Die- ^ ser zweite Charakter der Kleinen Enteut? hat Nack) und nach über d?n erstsn das llebergcmicht erlangt. In diesem Sinne beginnt sich auch die Entwicklung der ^^eiuen Entent? vorzubereiten. Das fl^esul^it ist) das' man an dieser Friedenspolitik ein Land Mitteleuropas nach dem anderen ti'il''?h'nen . sieht, in erster Linie nnd Polen. ^ Wir waren immer beniiiht nnd wir miiss?»« auch ipeiterhin sein, in diesen Kreis der ^ Zusammenarbeit 5'?!itt-rel'ropas auch Nnaarn ^ einznb?.i'!^s'''n. Wir sind fich-r, daß dieses > Land eines Ta?^-s k^nis^^en wird, um mit, «ns fre^nlds'^zaft^i s? in einem '^en nnd > wirtfchaftlicken ^ . das 7.".' ° Schisss?a'x!??sovSe k. Tönsberg, 2^. Südlich der /^vkney-Jnseln ist ein Walslscl'.'"- -^r untergegangen. Vc'n den 16 Mann sc>sl^n lsch nur Z gerettet haben. Schwerer mit mexl.a-Nische» ^^evolutionären k. N'ogcllles (Arizona), 38. I-änner. Der hier eingetroffene amerikauWe Ko»isul in Mazatlan (Merico) berichtet, daß in der letzten Woche bei Jrtlan zwischen Bundes-trilppen und Ausständischen ein schwerer ^ampf stattgefunden habe, «n dem mchrere hundert Man Truppen terlgcnom'iueu ^'ätteu hundert Man Truppen teilzenomimen hätten. 37 Aufstänblsche und 13 Mnn der Bundes-truppen seien gefallen. Börsenberichte Zürich, !^8. Jänner. Devisen: Beograd V1375, Paris 20.415, London 25.3l1-.»5, ^.liewtiork 519.425, Mailand 27.485, Prag 15.3375, Wien 73.20, Budapest 90.80, Ber-lin 123.7l), Warschau 58.20, Bukarest ."^.20, Zosia 3.7 i5. Zagreb, 28 Jänner. sFreier Berkel!?). Devisen: Wien 8.015, Verlin 13.50, Budapest 0.'^.'», ^'ondon 277.15, Neivvork Prag llV.50. Zürich Is^95, Mailand 301.37'x — StaatSwerte: ^rieiisentschädigungS-renten wurden in seftt'r Tendenz bei 435 — 4.'V '".vtnpt gesucht, doch mangelte es an Ware. « ' Ljubljana, 28. Jänner. Devisen. (Freier Verkehr): Berlin i.'i5^.50, .Zürich 1094 70. Wien 80150, London 277.25, Newyork 56.81. Vrag 168.55. Mailand .301.25. -cil- Eine „beneldknewerte" «Grifte», z Alls London wird berichtet: Ver ewigen Tag''n hatte sich ein Richter in Southamp» ton mit einem interessainten Passagier des (5unardllnet^s „Aguitania" zu bo^-'ssen. Er bies'. ^am Fev'r H e n n i a u e, gab an, Ctttdent zn sein, je^dock» obne festes D!)mi-.zil, und wnvde von der „Agilitania", auf der er sich als „Cchwarziiahrer" befand, von ('^^''erb^urg aus nach dein ersten ?lnlan^??^a-^en l?ynt-s>ampt'on herübergebracht. Ans. meispapiere hatte er überd'anvt nickt, noch weniaer einen Fa,hranswcis. Nl>s die ^^^ra« ae des Richters, wos?in er gesendet werden nM, da er ohne Papiere in (5tmland nicht landen dar'f, antwortete er, dies sei ibm gleich.iültig. Weder der spanische noch der Konsul wollten sich seiner an-!' cn. seine StaatsMqehSriakeit nicht an^r^..intt.'n. Der Angeklagte selbst w'-ßte nicht einmal se^inen G-'?'nrtKk>7t ^jch. kia an^nsskben. e? soate. soweit er sich erinnern könne, sei er entweder im nördlich«? isn ssidli^'^i'n sie- bo''en. einen Bruder beben. ?n (^nasiind kann er nick>t ''anden, in <5?ierbonr^ wi-^ er eben^^-l^ nisbf ans« aeschssst werden können, denn mangels viere ist er beimotlos. Die „Aanlt'inia" ""'s^ jistn nun an^ ibrer wei^-'i^en ^brt nen'no?''bebZrden nicbt a.nne^m<'n fönnen u. so wird .?>enniane dnrcd die ..A-'nitania" wieder in d^^n Ani^ianoi^efen ?nrs^ckee'^racht werden müssen. ??alls die ^'^ndnnas^eb??-ldgv-legte Rede über die Finan'lage des Landes ausarbeitete, und daß bei dieser Gelegenheit auch die politischen ?iragen der Zukunft zur Sprache kommen sollten. Als der Minister-Präsident von der Aufressu.".g in der Kammer vernaihm, liest er gleich das .?^aupt deS ehemaligen Kartells, seinen eigenen llnter-richtsminister Eduard H e r r i o t zu sich konrmen und legte kl^m den Entwuri seiner Re^de vor. Sic zei^ie ein doppeltes Bild: „Vorher — Nachher". Vor dem Nualücksjuli 19S6, unter der Herrsckast de? Üs^artells, mit dem Pfundkurs von ?5>0, und nachber: unter der' Rea^erung Poincars? im Zeichen der lln^on gend: E^ine Wiederkehr de? !ff^artells bedeutete Frankreilbs finanziellen Untergang; Rettnug ist nur möstlich durch eine Politiische Befestigung der nationalen Einiakeit. Wer den Charakter Herriots kennt, kann sich leicht ein Mld davon machen, was bei diesen m beik'.aelil'bten Lvon v-en den Coiialisten bart bedvfingt — seine Wie-dern,^5f in der .^eimnt ist praktisch nur mit >^ilfe der m'^rrifb^^schnn Freunde mAsslich, nnd diese .^ilfe wird o''ine Zweifel einem ^Nitalied des ^^'binett^ Poinfar^s verweigert: ferner die Ovvosition in der eigenen Parte', wo nur me?'? dio verackiteton „Sa-rous" oder wachsen" l^edinmina^los mif 'einer Telte steben, wNrend die sungen '>^mv'tr?,pnen des R-^dikalismus dem neuen Vors^t??'nden Daladi'er buK>iacn. AlleS die? ^oa am speiste ^^rrio^s vorüber; dann faßte er PlShlich einen Entirbluß und teilte Peincar^ in geml'sfen^n Worten m^t: Unter keinen Umstäi^den ?5."ne er zugeben, daf< die radikal«' Partei in i^'-^er ?>inan^verwaltnng angeari^fen werde: seit Monaten bereits benükten die Mtionialiiten di" . Uniion Nationale".. '^il den be-ftiaften Ar-sfällen und' '^!"^chim»^fnnaen aeaen die Linke: wenn nun auch ?>iinea^^ in ds-'ken ?bo? einstimme, so müsse er als ebemali^er radikaler Führer d^.' ^onf''a"-n5en ^^iel^en. Man I^e'k'audtet. '?'>sneare b^be es dar«uf bin nic^t ^»uin ?s''"?'<'ss^s'p fomwen lassen: er strick» in seiner ??ede all«'?, was al^ .Kritik am ''ad!k>s-s->''^iis?^tisck!-'n Kartell bätte gedeutet werd-'n s^nn''n. "nd ein besonders unterr^ck>^eter Vertrauensmann fogiar in der . ?s'^)enir". der M'nist,'svräsident babe zu dem ^"s'-'n O^'^er bfi^^it ae^'unden, nbl'r die ae^amte Veroanaen^eit den '^ck'waniin zu fü>bren: ieder beiter zu gehen. Cr hält la im buchstäblichsten Sinne be'de Schalen der Wage. Sie senken und heben sich nach seinem Willen. Er ist in wört-licher Bedeutung der „Duce", der Führer, cuf den die Dolksmasien lauschen. Er hat es verstanden, die Interessen einer ganzen Nation um ein einziges Aeichen berum zu sammeln; um den Franken. Tas Vslk der Rentner und der .Kleinsparer kennt k-in anderes Heil als daS der nationalen Währung. Hier und dort erheben sich vere-vn-zelte Sklag^n: über die „Teuerung" — noch immer rst Frankreich, in Goldpreisen ver» standen, daZ billigste Land Europa? über die bedrückenden Steuern — sie sind in der Tat ungleich genug verteilt und trestm den „kleinen Mann" mit fast unerhörter Wucht, während zi'im Beispivl die gan^e blühende Landwirtschaft ni6?t mehr als Millionen jährlich aufbringt'. Aber hier kommt es vor ollem ow die Manöver der letzten Stunde an. Pomcarä hat nicht vergessen, daß es im Mai eine kleine Steuerangelegen?)eit lder „doppelte DeMi'^ war, die den Reflrerung'?parteien eine erdrückende Niederlage bereitete. Er ii't um vier Ia?)re gealtert, aber seine politische Energie ist nur noch gewachsen. Er hält die Macht fest in den Händen und ist nicht im geringsten gewillt, auch nur einen Zivkel davon preiszugeben. ?^aS wisien alle Parteien: und nur wenige haben den Mut, dem „legalen Tiktator" offen entgegenzutreten. Merkwürdigerweise spielt dabei di«' Außen Politik trotz der wichtigen Entscheidungen, die NN Iabre erfolgen sollen, eine weniger hervorragende Rolle, al? man im Ausland gewöhnlich annimmt. Allerdings: Briand ist eine Art ^Tabu", besier noch, eine Selbstverständlichkeit. Es hat sich überall hernmgesvroch?n. daki in d<"i letzten Ministerräten Poincare ihm für das ^?saiir 19S8 eine Art Blankowechsel ausgestellt hat-An seiner Politik findet man höckstenS noch ein Paar SchSnheitSfebler: mir die äußerste Rechte kämpft grundsätzlich diAi-pe-gen an. So ist denn mich eine Angelegenheit von hoch-nat-ivnaler Bedeutung wie die Räumung des Rheinlandes in ??ra,i?reicb büch-stenS t^eaenstand akademischer Erörterungen; die Regimenter und Divisionen könnten beute schon zursi-^marschieren. o>bne daß sich die inlgebeure Masse des Volkes darüber mich mir im Mindesten aufreate. Aber gerade in dieser Vseirbas'ltiak^^it lieat die große (^e'abr: der ^lunakatbolik 7^ e n d a l^t ein Vuck aeschrioben. dhrer?" betitelte, und worin er der Elite seiner Nation vorwirft, sie habe ihrer rein aeiitia^n Anfaabe veraessen vi» >»»^» V»A, i« »»«er«» lköfP«? »» A»i KI, »8- »»6 üsekolldkl« vi» ^i, voll» führe die Mafien auf falsche Wege. Seit vier Iahren hat sich aus diesem Gebiete in Frankreich Manches verschlechtert: die Massen sehen den Frieden und die Verständigung mit Deutschland bereits als eine Sekbstizerständilichkeit an und begnügen sich mit einem AuSlhAngeschikde. Es bedürfe einer mächtigen Aufrüttlung, um ihnen zu zeigen: Wie zekm Iakire nach dem Kriege blijhen-des deutsches Land nach immer leidet, wie eine ffrsbe N«tion, die unter un'S^xlicken Opfern ihrer Unterschrift Vire macht, oljne jeden Grmld gedemütist wird, wie sie volle Sicherheit bot. und »ie man von ihr nach eine »eitere SH»l«f-,.Ncherheit" verlangt. Neber dieses AlleS legt sich dcr Durchs^nitts franz.ose, legen sich sogar die meisten Politiker, die ebrlich für eine Verständigung arbeiten, keinerlei Rechenschliift ab Und doch ml'ß gesaat werden: Die ftttNß>sis4I'^n Wahlen, welches auch ibr VrqebniS sein mag. hiben im europSisk'l^n «inne nur dann eine Vedentunft. wenn daidel die firohen Al^benmobleme klar aefteftt sind. Trifft dieS niisit t u l e S c u sich in Rom mit Musiolini be- j A.llSlllIkkMilK mavkt 6e» kuL xvsvv6» Hklr «In (Zvivtvni Nt, k«el»n> ?»«,»>» im k'lliiHdsä »uk. Vi, dlviliirol» «io «>^ 0iiß^»>> V»«»? M«Iod»i »ut »» «in» Ml>nösrt>»r »oiil t i>>. ckiv l>»rtiitolrix«t«o ?r«»td«iil«i», ä», ki-yit?«riii»»ek.« .loekei» oack j»n«r»ui'ei» 6i« g»at »o 6»»» «Ii«»» odi>» tl»»«»« ock«? K»- «i»rm«!>i«r «vtlii'nl »»rä«» lidvll«!», Li i«. js»vt »iv^er, ^»»« dl. Hoelttli «ved Ä«v v«rn»okit»»i^»t«v »allotSvSie ln Vrilnvo» drtoixU lii» «i>ir«n» oix»^ n»v«» kedvb» »s»>^«ii »o d«qll»m, vi» Msaa >i» »edoi» »«it ^»kr«n ?«lr»x»ii vi^>«o, k,» küvo»» sssd«», lo vi»> Ki» ,»nli«i>, Iitnvoo »tiiii6«iil»o? »III «ill«r ttt»II« »t»d«i», od»« li»"» Li« 6?» klvii»t«i» 3v>>m«rr »ilar Lrmüäooss k'.in slioik»» »t. Itavliv» ku,»»!, koit« ZK «». Li Iit io i«'»Ir» uuck >>rvx«r « «r. >i»llljed. r»Ui Sis «« oivkt d«Irowm«i» »oUt«», v«ack»« kl« »Iei> »» ö„ Sadoüie?. t?tro»w»^«io?» ullo> reitS geeinigt haben dürfte die Front der Kleinen Entente sprengen wird. DieZ soll in Form des Abschlusses eines italienisch rumänischen Bündnisvertrages erfolgen. „D a i l y N e w S" schreibt unter Hinweis auf römische Meldungen, daß nach den Besprechungen zwischen Musiolini und Ti-tuleScu eine Neuorientierung der Balkanstaaten zu erwarten sei. Es sei wohl kein Geheimnis, wenn verraten werde, daß Mussolini der Ansicht ist, Rumänien könnte große Vorteile herausschlagen, wenn es ein Bündnis mit Italien eingehe. Nach der Zufriedenheit, die sich sowohl rumänischerseitZ als auch italienischerseits zu erkennten gebe, zu urteilen, habe Rumänien letzten Endes die winkenden Vorteile eingesehen und ist daher vollkommen in die Willenssphäre Jta liens übergegangen. Die endgültige <^t-scheidung darüber werde nach der Ärtrevue Titulescu-Briand fallen. V.T. Leser! Da wir noch in dieser Woche bis probe-n^iic Zustellung unseres Blattes beschlie-ß'n werden, möchten wir unsere P. T. Leser. die Gewicht darauf legen, daß ihnen das Blatt auch noch weiterhin zugestellt werde, freundlichst ersuchen, sich der Kreits beige-legten Erlagsch^'ine unverzüglich zu bedienen. Das monatliche Abonnement kostet nach wie vor ?0 Dinar. — Die Verwaltung ^er ..Marbni'aer Zeitung". Itt Rttliküliililtt Der Roman dreier junger Mädchen. 34 Bon Karl Heinz Nuneck. d? ^«»e>iiv»ocvr. l^»U» «I. Und dann kam eine böse Nacht. Der Orkan tobte in ungehemmter, unge-mefsener Wut und warf den schlanken Leib des Dampfer? wie ein willenloses Spielzeug bald hoch auf den Rücken der düster und unheimlich sich türmenden Wogenberge, bald schleuderte er ihn tief hinab in kochende, gurgelnde, brodelnde Abgründe, aus denen es keine Auferstehung zu geben schien, aber ächzend, und unter dem Druck seiner Schrauben stöhnend, rang sich die „Ieffrouw WUHelmintje" jedesmal wieder nach oben, Berge von Gischt und Wasier nach allen Seiten von sich gebend. Oben auf der Brücke stand angeseilt die Wache, und unten in der dumpfen Koje klammerten sich stöhnend und fluchend der Schiffsherr und sein sauberer Kumpan an ihre Kojen, der erste in ohnmächtiger Wut, das heimtückische Geschick zu allen Teufeln der Hölle wünschend, weil es ihn hier an das SchmerzenSlager bannte, während sein Schiff vielleicht unter weniger kundiger Hand sicherem Verderben entgegenging. Immer noch schlugen die Schrauben unter dem übermäßig crhöbte^i Dampfdruck ihren rasenden Wirbel, und jede Minute, jede Sekunde mußte das Ende mit Schrecken bringen, aber ninmnnd ließ sich sehen, dem der Schwarze hätte Befehl geben könn?n. die Kessel von ihrem Ueberdruck zu entlasten. Ein Versuch, sich zur Türe zu schleppen, endete mit einem völligen Versagen der Kräfte. Zähneknirschend und im Herzen der, die ihn in diese Lage gebracht hatte, furchtbarste Rache schwörend, ergab sich Roberlo Andarri in das Unabänderliche und verfluchte ini geheimen den Abend, an dem er die beiden Freudinnen kennengelernt hatte. Seit jenem Abend verfolgte ihn das Pech. Wie verhert war alles gewesen, erst das Zusammenrennen mit der Polizei, als er gerade im Begriff war, mit seiner kostbaren Beute im Auto auS Hamburg zu verschwinden und die „Iefsrouw Milhelmintje" aufzusuchen, dann der gottverfluchte Nebel, der ihn kostbare, unwiedereinbringliche Zeit ge' kostet hatte, der Zusammenstoß mit irgendeinem unbekannten Schiff, wodurch die Eingesperrten befreit worden waren, LisaS Flucht und die Ueberraschung durch diese dreimal verfluchte Dampfjacht, die ihn je^t wie eine Klette im Kielwasser hing. Und nun zum Schluß noch, gewissermaßen um allem Ungemach die Krone aufzufetzen, das eigene, ebenso ärgerliche wie lächerliche Mißgeschick, gerade in dem Augenblick, der ihm eins der hübschesten Weiber überli^ern sollte, die er jemals in seinem Gewahrsam gehabt hatte! Er empfand zum ersten Male in setnem Leben etwaS wie heimliches Grauen vor den nächsten Stunden und Tagen, während er sich, kranipfhaft an den Rändern seiner Koje waltend, den immer wilder, immer heftiger werdenden Bewegungen und Stößen deS Schiffes gegenüber daS Gleichgewicht zu halten suchte. Endlich, nach langen, qualvollen Stunden, kam einer der Matrosen herab und erhielt den Befehl, die Kessel von ihrer so gefährlichen Belastung zu befreien und von jetzt an direkten Kurs auf die Azoren zu halten. Am Morgen ließ die größte Wut deS Orkans nach und einige Stunden später erhielt Roberto Andarri eine Nachricht, die ihm einen Laut der Befriedigung entlockte und ihn zum ersten Male wieder seit gestern frei atmen ließ. Die „Ieffrouw Milhelmintje" war ihrem Verfolger entschlüpft. Von der Dampfjachr war nichts mehr zu sehsn. „Hoffentlich hat sie in der Nacht der Teufel geholt!" zischte der Italiener durch die zusammengebissenen Zähne, als der Matrose die Kajüte Verlasien hatte. Um dieselbe Zeit wurde Martha nebst ihren beihen Leidensgefährtinnen, deren trauriges Schicksal sie während der schlimmen Sturmnacht erfahren hatte, ous dem finsteren, unwohnlichen Raum in die Kajüte zurückgebracht, die sie zuerst mit Lisa dewohnt hatte. Hier fanden die Mädchen ein reichliches Wen, das, wabrscbeinlich der noch immer sehr starken Schlingerbewegung halber, auS kaltem Aufschnitt verschiedener Art bestand, dazu mehrere Flaschen guten Weines,' Zunächst wollte begreifliches Mißtrauen ihnen verbieten, etwas von den Speisen anzurühren, aber zuletzt vermochte die jüngere der beiden Scbwestern dem wütenden Hunger nicht mehr zu widerstehen u. da sich nach geraumer Zeit während derer die völlig von tkrästen Gekommene sich heißhungrig gesättigt hatte, keinerlei verdächtige Wirkung des Genossenen zeigte, so griffen auch die beiden anderen zu, und bald begann neuer Lebensmut durch ihre Adern zu kreisen. Jetzt wurden sie regelmäßig mit Speise und Trank rei<<' . >! bedacht. Veraebens sannen sie über den Grund dieser plötzlichen Sinnes nderung nach. Trotz allem Fur-'^t^^ren, das sie erlebt hatten, war ihr Gemüt noch zu arglos, um den wahren Sinn ihrer verän-' derten Lage auch nur zu ahnen. Hätten sie auch nur einen Blick in die Gedanken ihres Kerkermeisters tun können, das Herz hätten ihnen stillgestanden vor Grauen und Entsetzen. So aber träumten sie sich allmählich in ein zages Hoffen, daß vielleicht doch noch alles wieder gut werden würde, M den ?kumMe^ 54 vom 59. Iönntt ». ?^a sesl» vi^icH/ Aenmonle zum Todestage des Aalfer< von Japan An ledem wiederkehrenden Todestag deL »kaisers von Japan findet in seinem ehemaligen Palast ein Gottesdienst statt, zu welchem seine „Seele" von der Paulowhia-Halle nach dem kaiserlichen Haus auf einem einfachen Karren gebracht wird. Voran ^ehen Träger mit dem Altar, der mit einem weißen Tuch bedeckt ist. »ilduno einer neuen Änsel Nach Meldungen aus Batavia ist am 2l). d. M..morgens an der Stelle der Sunoa-straße, an der die unterirdischen Ausbrüche des Jnselvulkans Krakatau stattfinden, eine neueJnsel entstanden. « Der Ausbruch, des Vulkans begann am 21. Jänner; der Vulkan schleuderte glühende Lavasteine bis zu hundert Meter Höhe empor. Montag wurden die glühenden Stein Massen sogar bis 1200 Meter hoch geschleudert. Der Vulkanologe Steen hat drei Erup tionspuflkte festgestellt. Die Ausbrüche erfolgten "unter furchtbarem, donnerähnlichem Getöse. Das Meer tobte und brauste. Cs wurden ähnliche Phänomene beobachtet wie beim Ausbruch im Jahre 1883, bei der gs" waltigsten Katastrophe der letzten Jahrhunderte. Dr Steens Ansicht, daß sich die Eruptionspunkte der Wasseroberfläche nähern, hat sich durch die nun gemeldete Insel bUdung bestätigt; es scheint die Ausschüttung Kines Aschenkegels erfolgt zu sein. Noch eln Dulkan tn XStigrett Aus Managut wird berichtet: Infolge der Eruption des auf einer In-sel im Nicaragua-See befindlichen VulkanZ Ometepe brach in den am Fuße des Vul' kanS liegenden Dörfern eine Panik aus. Die Bevölkerung befindet sich auf der Flucht. Das Getöse der Eruption ist viele Meilen im Umkreis zu hören und feine Asche geht bis in einer Entfernung von 10 Meilen Reichweite nieder. die Zunge eines Menschen aus weiter Zer- t ^ ne zu sehen Nur läßt sie im Augenblick die » Farbe noch nicht erkennen. Wenn erst diesiZs Farbenproblem gelöst sein wird, so wird sich beispielsweise einem Arzt die Möglichkeit bieten, auf Grund des Befundes seinem weit entfernten Patienten ein Rezept zu verschreiben und Verhaltungsmaßres^eln zu geben." AerzMche Diagnose durch Fernseden Der Direktor der englischen „Baird Tcle-vision Development Company", L. G. H u!-chinson, machte kürzlich bei seiner Abreise nach Amerika den Journalisten wichtige Mitteilungen über die Fernsehverbindung zwischen London und Newyork: „Unsere Experimente mit Newyork sind streng geheim durchgeführt worden. Seit sechs Wochen arbeiten wir in unseren Laboratorien im Londoner Westend, und kürzlich ist es uns endlich geglückt, die Verbindung mit Newyork herzustellen. Mehrfach war es möglich. Gesichter und Hände von Personen zu sehen, und wenn die Einzelheiten auch noch nicht klar hervortraten, so handelte es sich doch hier nur um Schwierigkeiten, die zloeifellos in nächster Zukunft überwunden werden können. Vteine Reise nach den Stcia ten gilt dem Zweck, die Versuche drü5en fortzusetzen uni) die Verwendungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Zwecke zu studie« ren. Es wird in Zukunft möglich fein, auf Hunderte vc>n Meilen Menschen und Getien-^tände zu sehen. ES ist schon heute möglich, Sattenmord aus Elfersucht In Bukarest hat sich ein tödliches Famili-endrMN>a abf^^pielt, dessen Opier die Künstlerin des NatimialLheaters Valentina Con-Pici ist. Die Schauspielerin heiratete vor zwei Jahren den Großkaufmann Marko G o eb l, blieb aber ihrer Kimstlerlaufbahn treu. Die nvit ihrer Stellung verbundenen gesellschaftlichen Verpflichtungen hielten die Schauspielerin zumeist von ihrem .Heim fern, was im Gatten eine krankhafte Eifersucht erweckte. Demzufolge gestaltete sich die Ehe schr unglücklich. Schließlich kam dcis Ehe-Paar AU dem Entschluß, die Ehe aufzulassen, setzte aber bis zur Äheidung die Elhege-meinschaft fort. Vorgestern abends war Frau Goebl gerade mit ihrer Mendtoilette beschäftigt, als der Gatte ins Zimmer trat. In heftigem Tone fraigte er, wohin sie wieder gche. Als die Künstlerin ihm hiera-uf zur Antwort gab, das gehe chn nichts an, zog er sich in sein Arbeitszimmer zurück, um nach Ablauf einer Viertelstunde wieder zurückzuke'hren. Er trat mit einem Revolver in der Hand in das Schlafzimmer seiner Frau und ohne ein Wort zu sagen, gab er zwei Schüsse auf sie ab. Die Frau wollte flüchten, doch in dem Augenblick, als sie die Tür erreichte, knallte noch ein Schuß, der sie zu Boden streckte. Goebel gab dann einen Schuß auik sich selbst ab und sank von Blut überströmt, neben seiner Frau nieder. Auf die Schußdetonation ^ stürmte die Dienerschaft ins Schlafzimmer und fand das Ehepaar in seinem Blute. Der herbeigeholte Arzt konnte bei der Künstlerin nur mehr den Eintritt des Todes feststellen, während sich die Verwundung des Gatten als leicht erwies. Der Vrinz und die NSHerw Pariser Zeitungen berichten nachstehenden Fall: Carmen Huberty war eine kleine Nähe rin. Sie zählte achtzehn Jahre und lebte mit ihrer Mutter in der Provinz, in Commen-try, still und sittsam. Sie war hübsch. Manch mal kam ein Deputierter vorbei. Ein Deputierter stellt etwas vor in Commentry. Der deputierte sah die Näherin. Er sprach mit ihr. So ein Deputierter versteht es, zu reden. Er erzählte ihr vom Kiny und anderen Wundern, entdeckte in ihr em großes Talent ^ür die Filmkunst. Wie sollte eine kleine Näherin aus Commentry so schönen Reden widerstehend Sie zeigte sich willig, ebenso mal Ick «5 KckoiH gs»»st cisö ^uclcvrll» euren ^opetit ver6erd«v. ikr xe»un6 uao Irräkti? v«rr»alra kür ij»» l^keo »o ^ektixen Vitsmine lu. lt»r (iesekn>»elc i»t vorriixlieli, ikro ^oderei» (laxeren eiak»eii. LrkAMIck in sllea ^potkeken, Vroxerien unä de5seren vell-k»tes»enw»renk»!iälunxeli -um preise von: IVOxv l8 5l), 250 x o 36 25 unä 500 8 v 63 25. Verisn^en Sie ein prodemuster mit öerukunA auk dieses ölstt von Vr. ^ VsQ^er 6. ä«, .lurjevski» ullc» 37 20l willig wie eine Mehrheit im Parlament, Adieu, Commentry! Auf nach der Haupt< stadt, der Freude entgegen, dem Ruhm entgegen .. . Das ist Paris! « Paris! Die jungen Kleinstädterinnen» auch die hübschesten, sind in Paris immer ein wenig verlegen — wenigstens in den erste:? vierzehn Tagen. Zwei Wochen verstrichen. Carmen Huberty ging durch die Avenue de l'Opera. Sie hatte es eilig. Sie lief zu einem Stelldichein. Der Herr Depus tierte wartete . . . Die endlose Kolonne der Autos sauste vorüber. Carmen wollte die Straße überschreiten. Hup! . . . Hup! . . , Hup! . . . Das Torpedo hielt gerade in dem Äugenblick, als es die Kleine zermalmen wollte. Sie stieß entsetzt einen Schrei aus. Gottlob, sie blieb unverletzt. Aber die Angst! Ein junger, eleganter Mann saß am Steuer, vornehm, viel vornehmer als ein Deputier- Glauben, daß durch irgendwelche Umstände I vielleicht das Gewissen deS Italieners sich rege, daß vielleicht sein böser Fall ihn milder, menschlicher gestimmt habe, so daß er gewillt sei, ihnen bei der nächsten sür ihn ungefährlichen Gelegenheit die Freiheit wie derzugeben. Nur ein Gedanke drückte Marthas Lebens willen nieder, die peinigende Sorge uu: Lisa, von der sie noch nichts hatte erfahren können. Der Matrose, der ihnen das Essen brachte, hatte augenscheinlich strengen Befehl, nicht mit ihnen zu sprechen, denn cr verhielt sich vollständig stumm und se!,tte auch ihren Bitten und Flehen, ihr doch über das Schicksal der Freundin Auskunft zu geben, nur ein achselzuckendes Schweigen entgegen. Allmählich wurde es so dem jungen Mädchen klar^ daß sie Lisa für innner verloren habe, und in ihren heißen Schmerz mischte sich herzliches Mitleid mit den Angehörigen der Verschollenen, die auch ihrem Herzen nahe standen, und zum ersten Mal, seit das Geschick sie in so furchtbarer Weise ihren Lieben entrissen hatte, fanden ihre Gedanken in scheuer, weicher Zärtlichkeit den einen wieder, von dem vor diesen letzten Tagen ihre Mädchenträume Nacht um Nacht erfüllt gewesen waren, und an dessen Seite sie in verschwiegenen, einsam glücklichen stunden ihre eigene Zukunft so leicht und lroü u. voller Her^ensglück qeicben batte. daii ihr manchmal ein leises Baugen hatte kommen wollen vor soviel Sonne. „Hartmut!" Wie ein Kosen, ein verschöm tes Bekenntnis ihrer tiesinnerlichsten, bis heute wie ein Heiligtum selbst vor Lisa gehüteten Gefühle, kam der Name flüsternd von ihren ^^ippen.--- Langhinrollend brachen sich die Wogen des Atlantischen Ozeans an dem schlanken Leib der „Jeffrouw Wilhelmintje", die nun seit anderthalb Tagen schon ihren Weg nach Süden verfolgte. Im Westen sank in purpurner Glut die Sonne unter den Horizont und vergoldete noch einmal mit ihren letzten Strahlen die Gipfel der grotesken Berqhäupter. die in Süd-Südwest der tiefblauen Flut entstiegen waren. Ueberrnschend schnell brach die.Dttnkelfi>.'it herein und in ihrem Schatten huschte die „Jeffronw Wilhelmintje" mit abgelileudet.'n Lichtern weiter, ihrem neigen Ziel entgegen. Gegen Mitternacht la>i sie in einer v?n schroffen Felsen eingesaszten Bucht vor Anker. Nur lmdeutlich waren die Einzelheiten an Bord zu erkennen. Kein Laut drang herüber, kein Lichtschimmer verriet, daß da drüben Leben zu vermuten sei. Dann plötzlich an Bord dreimal in kurzen Abständen daS grelle Aufblitzen eines elektrischen Cck"''""-erfers, gedankenschnell nur und sosort wieder verlöschend — und wieder tiefdunkle, lastende Nacht und Schwei gen, unheimliches Schweigen. Eine Stunde verging, in der sich nichts regte, kein Laut die unheimliche Stille belebte, als nur das leise Murmeln der Wellen an den blanken Stahlplatten des regungs los liegenden Dampfers. Jetzt ein halblauter Ruf unten aus der schwarzblauen Finsternis, ein Plätfchern, wie das unvorsichtige Eintauchen eines Ruders, ein unterdrückter Fluch, und dann als Antwort derselbe Ruf von Deck her. (i)eränfchlos glitt das Fallreep hinab und gleich daranf verriet ein leises, kaum hörbares Knarren, daß draußen an der Seiten-wand der „Jeffrouw Wilhelmintje" ein ^7^ort festgelegt bat. Eine Minute verging dann glitt unl'i^rs'ar ein schwarzer Scharten über die Neeling auf Deck. Ein zweiter — dritter folgte. Irgend jemand nahm die Ankömmlinge in Emvfang nnd verschwand mit ihnen unter dem Niedergang. Unten im Gang, der nur schwach erhellt war, blieben die beiden letzten mit ihrem Führer stehen, während der erste Ankönun-ling in der Kajüte des Italieners verschwand. Wieder verging eine halbe Stunde. Hinter der'Tür klang das erregte Klingen von Geldstücken, vermischt mit einem leiten Knist,rn, als zähle jeniand mit erregter Hand Banknoten. Dann erschien der Fremde wieder, eine große schlanke Gestalt, die sekundenlang von der aus der Tür auf den Gang fallenden Helle grell beleuchtet wurde — ein kurzes Wort an den wartenden Matrosen mit seinen beiden Begleitern, und der Zug be^ wegte sich lautlos weiter abwärts.---- Und wieder lastete drückende Stille zwi« schen Hiunnel und Wasser, legte sich schwer auf das scheinbar von allem Leben verlas-sene Schiff und geisterte gespensterhaft durch die halbdunklen, verlassenen Gänge- Mit einen: Male dann >?ln schriller, entsetzlicher Aufschrei auS weiblichem Mund, ein kurzes, tobendes Poltern und Krachen, ein haibersticktes Stöhnen und Gurgeln in letztem, verröchelndem Atem, eine Tür öffnete und schloß sich wieder, und nun kam's den Gang herauf, ein feltsamer, in der hal^ ben Dunkelheit unheimlich wirkender Zug. Keuckiend schleppten kräftige Männerfäustg in vereinter Kraft eine dreifache, dichtverhüllte Last die Treppe hinan, nnter hastigem, kurz abgerissenen Hin- und .Herreden tauch'te ein?r der dnukleu, umrißlosen Schsii ten nach dem andern das Fallreep abwärts unter die Bordwand, vereinzelte Worte dra? gen nach, in ihrem scharfen Flüsterton un« verständlich, nach oben, dann unten in dc, tiefen, lichtlosen Finsternis ein leises Schui ren des abgleitenden Bootes. Vortsetz. folat.) Veit- T. »»7M. ^ Numin^ ?L Vk»m ?!?. ^lme? IVM- ter. <^r entlchu^diqte sich: sie errStete. Vann frühstückten fie miteinander. Sie dachte nicht mehr an den Volksvertreter .. » (5ines Morgens wird der Prinz Henri de Rissolle tot in seiner Iunqgesellenwoh-nung aufs^eflmden. Ein schadhafter Gasofen hatte ^'euchtqas ailsstrSmen lassen. An der Ceite des Prinzen lag eine junge Frau, tot, ebenfalls crstickt. Der P'.'inz von Nissole war der junge, schiene Mann aus der Avenue de l'Opera, der reizende Prinz mit dem Pierzigpferder. Die kleine Tote war Carmen Hubert»). (;in alltäglicher Unglücksfall. Zwei Opfer. Aus der ersten Ceite der Zeitungen eine Schilderung. Fünfzig bewegte Zeilen . Auch das ist Paris! Drüben in Commentry zerfliefit eine Mutter in Tri^nen. Sie batte recht niit ihrer Angst vor diesem großen Paris, ^^hre .kleine ist tot. Eie kann eS nicht begreifen, (^eseke^'kundige haben .nit ihr über die zivilrechtliche Verantwortlichkeit gesprochen, vom Artikel des (^eietz buches. Für sie ist der junge Mann, d^r Prinz, schuld am Todc ihrer Meinen. Zwar ist der Prinz tot. Aber seine Familie ist da. Das Drama endet mit einem Prozef;: das ^'iebesdilett lauft in den Jargon der Novo» katen aus: „Das Gericht möge beschlief;en. . In Anbetracht . . . Hunderttausend Franken Schadenersatz . . « Auch auf dem Schlosse der Nissole sitzt eine Mutter und weint Tag und Nacht. „Ein Prozef; soll gegen mich angestreugt werden?" fragt sie; „ich weif, nicht . . . M bin seine Mutter und kann mich vor Gram kaum fassen. Ich begreife den Schmerz d-^r anderen Mutter. Sie niöge es wissen, sie möge es glnliben . . ." Mit schmerzvoller Vürde erklärt sie: „Mein Sohn, Sie verstehen wohl, hatte keinen Grund, zu sterben. Er war reich, Erbe eines Naniens, auf dcn er ftolz war, eines ?^ermögcns, aus dem er mit voll<.'n .Händen schöpfen konnte. Er hatte eine holie Stellung in di'n (^itroen'??erk'^n. Er war jung. Das war ein Verhängnis... Ein Prozesse . . . Wofür? ..." Auf der .erichtshoreS ist ein Prozef, "l-'^'-schrieben: ..In Sach^m der '/»itwe Hnbertn gegen Frau ?^itw? '.on '.'Nissole ..." An der Berliner chirurgifäM ttlinik wur den WS Fälle solcher In-kektio^en behandelt. Bei ausgelprochenen Gelenkeiterunaen tonnte die Beweglichkeit wieder erzielt werden. Auch ^Vatienten mit Sepsls, die zl«n Teil mit s'ssenen Requi sit wurde. Prof. Bier hat bei einer groß-" Zabl von schweren Gelenk« und Söhnen scheidenvereiterungen und bei inneren In fektionskrankheiten beste Erfolge erziel! Das verglühte Gewebe erseftt sich durch ein neues. Tränen bedeuten perlen Die Amerikaner sind nun einmal ein praktisch veranlagtes Volk. Nicht nur höchst materielle Dinge verstehen sie zum hundert fachen Preis in Dollars umzuwandeln, son dern anch . . zarte Gefühle und was da-nlit zufannnenhängt. Dies mnstte unlängst zu seinem Schaden ein reicher Nemvorker Großindustrieller erfahren, der die Unvor-s'ch>i,ik"»t bea'^ns'^n li-iffc' Bra'.'t sit^l.'l, zu lassen. Die smarte junge Amerikanerin strengte kurzerhand einen Sckadenersatzpco zef^ gegen den Ungetreuen an, dessen Ziffern ungefähr eine Borstellung davon geben, wie hoch sie ihr werte? Persönihen einschäkt. Ihr Anwalt präsentierte deni Ge richt folgende 'Rechnung: Erunttlnng dis Aufentbalt'?ortes des (mit eiuem Biihni'u star verduitetenl Verlobten Dollar. Aussteuer der jungen Dame lZ.sX)0 lar, T-^iletten während der V'^rlobnng>?^''!t Dollar, und nebeninch« liche Ausgaben Dollar, Gemntsscha den nnd Tränen Dollar. Wie man sieht, stehen Gemüt-'^kchaden nnd Tränen besonder? boch im Preise In Anbetracht des llufstandes, da^ am''rik''nische Nichter fsl! sentimental? Dinae in Nübr'ing zu versetzen sind, wird der unvorsichtige Liebhaber. de^f'"' 1^111-stand gebucht wird, zweifellos verurteilt werden. i)der wenigstens die GeseUl tiaft, bei der »nan sich gegen derartige „Unfälle" versichern lassen kann. Befbrechesorgonifatio-nen in Amerika Rekorde in Morden und Raubiiberfällen. Ein angesehenes Londoner Blatt veröffentlicht einen ausführlichen Bericht über das Verbrechertum in Chicago, der unsere Nachrichten bestätigend, neue und überaus interessante Einzelheiten anführt, die wir hier folgen lassen Die derzeitige .Hochkonjunktur von Ver« brechen in Chicago ist nicht auf Verhältnisse zurückzuführen, die gerade für diese Stadt charakteristisch siud, sondern auf Zustände, wie man sie überall findet, nur dah ihre Auswirkung in Chicago kraffer zntage tritt. Die Oeffentlichkeit ist schon lethargisch geworden. Straftaten, die England auf Tage in Atem halten wi'lrden, werden mit Verachtung übergangen. Es gibt in Amerika keine Möglichkeit, Verbrechen zahlenmäßig zu erfassen Ihr Austuaß ist nicht einmal den Behörden bekannt, und niemand glaubt im Ernst, daß die anltlichen Stellen die ihnen bekannten Tatsachen veröffentlichen. Keine behördliche Untersuchung über Verbrechen ist je angestellt worden, die nicht zu dem Schluß kam, daß die Poli.'eiberichte in Wirklichkeit frisiert sind, um die Wahrheit zu verschleiern. Die staatliche Kommission gegen das Verbrecherunwesen unter dem Vorsitz von Senator Lonnuan, einem ehemaligen Gouverneur von Illinois, berichtet über den bedauerlichen Mangel an kriminalistischer Statistik tn Ainerika. Diese !?ommission hat sich aber doch ihre eigene Anschauung über die Zahl der Verbrechen gebildet und erklärt abschließend: die Vereinigten Staaten haben die h-^chste kriminalität von allen zivilisierten Völkern. Chicago gibt immerhin ein paar Zahlen. Der Monatsdurchschnitt an Morden betrug in den le^^ten beiden Iahren 29, und diese Zalil hat iich als recht stabil erwiesen. Raub Überfälle erreichten einen MonatSdurchchnitt von LlO. Dabei wird behauvtet, daß nur W Prozent der begangenen Verbrechen von der Polizei registriert w^erden, um die verantwortlichen Persönlichkeiten zu schonen. Die Uebersicht der .llriminalspalte eines angesehenen Ehicagoer Blattes weist folgen de Ueberschriften auf: „T^tet Nebenbnbler, während er am Fenster sitzt. Erschießt sich I^sliZitlicli in gilen OescliZften, (zsstiiZusern u. KakleeliÄusern. ^ileini^e k^gbrikstioli cles ecdten „k<3vöiöev k^lorign" I.,iublisng- l<0li?ei. dann selbst.- — „Mutige Frau erzahlt, wie fie ihren Mann erschoß." — „Sechzig Raubüberfälle von der Polizei aufgeklärt." — „Seit acht ^agen verheiratet und erfchossen aufgefunden." — „Verprügelt und auf eine Autastraße geworfen, Verfolgung der Bande". Etwa vier andere Kapitalverbrechen von minderem Interesse sind noch in Hinteren Seiten der Zeitung versteckt und in dieser grausigen Aufzählung nicht enthalten. Weder Newyork noch irgendeine andere Großstadt kann mit wesentlich günstigeren Angaben aufwarten. Auch das Verbrechen hat seine Intelligenz, ebenso wie das Recht und die !^rd-nung. Die Verbrecherbanden wandern non Stadt zu Stadt, wenn die Polizei unerwünschte Regsamkeit entfaltet oder eine empörte Bevölkerung zu laut nach Abhtls» schreit. Texas bietet ein Beispkel für diese Art von Selbsthilfe der Bewohner. Dort hat die Vereit^gung der Bankiers eine Zkopfprämie auf jeden Bankräuber ausgesetzt. Die Belohnung wird aber erst gezahlt, wenn der Bandit auch wirkttch tot ist. Zahlreiche Verbrechen haben nur lokale» Interesse. Newyork bekümmert sich nicht um einen Mord in San FranziSko und Chicago hat so viel mit seinen eigenen Morden zu tun, daß selbst ein Sensations-verbrechen in New Orleans praktisch totgeschwiegen wird. Auf diese Weise bleibt der Ueberblick des Publikums eng begrenzt. Jede Stadt ist nur interessiert an ihre« eigenen Verbrechen. Für weite Gebiete der Ariminalist^k interessiert sich das Publikum überhaupt nicht. E^n italienischer Einwanderer kann einen anderen totschlagen, ohne daß fich jemand ernsthaft darum kümmert. In Chicago z. B ist die allgemeine Einstellung zu Morden unter Italienern, Polen und anderen Einwanderern, die fich mit Alkoholschmuggel v. anderen unerlaubten Gewerben befassen, ganz freimütig so: je schneller sich diese Art Leute gegenseitig umbringen, desto bessei für uns. Dieser Standpunkt übersieht nu» unglücklicherweise die Tatsache, dctß die Verbrecher sich schneller vermehren, als sie sich gegenseitig totschlagen. Für einen Europäer ist die Gleichgültigkeit des Publikums gegenüber Verbrechen eine der auffallendsten Erfcheinungen. Kürz« lich sprach ich bei einem Abendessen mit ein Paar amerikanischen Bekannten über die Leichtigkeit, mit der junge Burschen mit Gewehren Wohnungen, Läden und BilroS ausrauben. Die anwesenden Herren, sagten übereinstimmend, daß sie persönlich sich nicht rühren würden, wenn sie das Pech hätten, in so einen Ueberfall verwickelt zu werden. Das sei Sache der Polizei und ein Privatmann wäre verrückt, wenn er sein Leben ris kieren würde, um bei der Festnahme eines gefährlichen Verbrechers zu helfen. Neben den Gelegenheitsverbrechen besteht aber ein organisiertes Verbrechertutn, das eine noch schwerere Bedrohung für daS soziale Leben Amerikas und die Unverletzlichkeit seiner Bürger darstellt. Wie jedes andere Gewerbe, so arbeitet auch das Ter- KeuMewn Än letzter Stunde B«n Draga Nitsche..HegeduSit. Durch die goldene Schivüle, nntten durch das gelbe .siorn hindurch, dns zu beiden Seiton des schmalen Feldweges stand, hatte man den kleinen Sarg getragen. Mare Wedden hatte nicht geweint. Sic war neben ihrem Mann gegangen, aufrecht und still, das scl)!nnle, weini' Gesicht 'itie aus 'Stein. Nie'mand ahnte, daß das große Grauen in ihrem Herzen zttterte, daß die paar Bretter vor ihr nicht nur ibr ^ind ein-schlössen, sondern alles: die Erinneru-ilg an die Vergangenheit, die Ho-isnung auk die Zukunft, il^r Glück, ihren Glauben, alles! Nun wo.r es vorbei. Man hatte die kleine Tote auf dem Dorfkirchhos nuter den zitternden Birken begraben und die feinen, rie selnden Zweige nahmen den kleinen Hügel in ihren Schutz. Die Ricdetilober hatten d<»m Bern Wedden !md seiner Frau viel Teilnahme erwiesen. Nun verlies sich der entilose Zug der Trauernden in die Gasten. Bern Webden schritt voratis, mit seinen wtgen, wiegenden Schritten, ?nit denen er ^r Felder zu gehm pflegte. Mare rch es mit bitterem Lächeln, M c,inq sie mit den anderen durch die krummen Gassen. Bei jedem Höuschen wnrde der.Hauten kleiner, bis Mare allein blieb. Sie nahm den schumlen Feldweg nach Bern Wedden's Haus. Noch einmal sah sie die Straße zu rück, m's dlis Kleivileuteglück nrit Blumen klinter den Scheiben und den ausgetretenen Stufen vor der Tür, auf denen Somuier-abende? die Frauen nnd .Binder bockten. Ihr ivar Riedenloh rmmer frenld ge^blieben, 'remd auch das nüchterne .Haus, mit dem vorgebauten Dach, den Stallungm roten Bran'd zu wissen schien, der oft durch Ma-re's Seele stürmte. ^ Aber Bern wartete ans anderes. Seine Augen n»aren immer so ernst und allein, und er wunderte sich, daß Mare zu Bett ging, wenn er noch abends vom Wetter und S^en sprach, als hinge davon ein Menschenglück ab. Aber nun würde sie keinen Winter mehr hier verbringen, vielleicht war sie schon über m^orgen weit fort, bei der Tante, die sie schon verständigt hatte. Mare hob den Blick z» den ste'iifen Pappeln, die vor der Einfcchrt des Weddenhofes standen und ging rascher. Von weitem kam i?»r der gefleckte Hoshund entgegen und rieb fich schweifwedelnd an ihrem Kleid. Ganz langsam stieg sie die alte, knarrende .Holztreppe zur Wohnitng empor. Bern war gewiß schon wieder in den Ställen. Er war glücklich in seiner Art, wahrscheinlich auch fekt noch, wo er sein einzig?^ ^?ind bi'greiben batte. Es ^oar j>a nur ein Mädchen genieien, das machte den Schmerz wohl lange nicht so g'^oß, nun mußte ein Z^nabe ko^imen, der Erbe vom Weddenhof. Und Mare dachte, so ein Land-mann könne viel leichter vergessen, als ein anderer. Er hat immer so viel zu ti'n tlnd der ständige Kampf mit der Natnr ist so gräßlich unruhig sür ihn. Nur Mare konnte nicht vergessen, mußte alles behalten und je-deir Abend in ihrem Herzen umdrehen. Besonders weitn die Nächte so hell waren, wie eben jetz^ erfüllt von seidenttvauevn Däm- mer, daß diie Rosen wie buntes Licht die Mauern des alten Bauernhauses umzitterten. Das kleine Marischen hatte die Rosen so geliebt! Mare Wedden schloß die Türe auf und ging durch alle Ziimmver. Sie wollte Abschied nehmen. Alles stamd wie früher mtd würde wohl ewbg so stehen. So hatte es Mare schon gefunden. Das getäfelte Speisezimmer, in der Mitte der mächt^ige eic^ne Tisch, ulm den gut zwö-kfe Platz hatten, die steffen, hochlehnigen Stühle, die dunkelgebeizte Kredenz mit den gleißenden Gsfäßen au« K'upfer, die niedern Fenster, an denen sich rotgeblümte Vorhänge bauschten. Sie machte die Schlafzinrmert^re auf und sah hinein. In der dämmernden Helle sah alles wie verzaubert aus. Mare zuckte z»»-smwmen, als ühr Blick auf die breiten, gelb-geftrichb ausgeführt ^st. Verbrecherorgnnisationen dehnen sich jetzt von Staat zu Staat aus, und die Fiihrer schicken ihre Leute von einer Stadt zur an« dern. Das Verbrechen wird wohl vorberei- tet und au'^gekundschastet durch Einheimische, aber dann im letzten Augenblick vor der Tat werden fremde Leute aus andl^ren Städten gebracht. Manchmal arbeiten sie unter der Leitung Einheimischer, oft mit ih nen zusammen, aber die eigentliche Ausführung der Tat erfolgt immer durch Fremde, l^ne Stunde nach dem Verbrc'''^''n ^^ben die Täter schon die Stadt verlassen und eilen auf verschiedenen Wegen nach vereinbarten Treffpunkten, wo sie die Beute Agsn« ten übergeben, die vielleicht tausend Meilen gereist sind, um die Spur zu verwischen. Der Gtneralfiab unter der Erde Sin vboniasNschtS Dlld über die Formen des ZukunstsZrleges Marrbor, bei, 28. Jänner. EtSdtMe Derkthrsfragen Für die Einführung des Nundverlehrs auf dem Hauptplatz — Wo bleibt die MarNreguilemng? Bei den letzten englischen Manövern, bei denen die Vlufgabe gestellt war, die Verteidigung des JnselrcicheS gegen Luftangriffe m einet.l zu orgmui^eren, wur- den auch merkwi'irdige unterirdische Räume verwendet, von denen aus die Generalstäüe di»- angenomuiene .'^)Uk"nfi:schlacht leitell.'n. H. Hnrver, der G<'lcgenh?it hatte, die unter irdiicheit Schiachilenter bei der Ardeit zu sehen, entwirst auf Grund dieser Beobachtungen in einem Londoner Blatt ein ph m-tlistisches Bild von den Formen, in denen sich die Leit'.'.ng des Zukunftskrieges ool-ziehen dürfte. „Die Verteidigung Britanniens wird dann von einLlll geheimen und geheiiunls-vollen Raum unter der Erdoderjläche er-sDlgeil", Ichreibt er. „Hier in einer z!tammer, die bombensicher, gassicher und spionensich.r sein wird, werden die Schlachtenlenker mit Hilfe einer wunderbaren Organisation die Flugzeuge, Scheinwerfer und ttanonen der Streitkräfte leuken. Ich bin in einer solchen Z^ammer gewesen, in der die hohen Offiziere vor einer großen Karte saßen, auf der die Äetoeguugeu der Flugzeuge durch bunte Kreise angezeichnet waren. Rund um uns herrschte die Dunkelheit der Nacht und tiefe Stille, während man auf der Erdoberfläche über dem Raum wie dunkle, gefährliche Schatten die Flugzeuggeschwader kre'ien sehen konnte, bereit, sich auf die Angreifer zu stürzen, wenn sie London überfliegen wollten. Ein wichtiges Mittel dieses Gen^iral stabsraumes der Zukunft wird eine große Karte mit einer besonderen elektrischen Än-lage sein. Ueberall auf dieser Karte können durch den Druck aus einen Knopf winzige Lanlpen aufleuchten, die die wechselnden Stellungen der Flugzeuge anzeigen: ebenso kann man die Stellung der Scheinwerfer und Zianonen verfolgen. Ueber eine -solche elektrisch beleuchtete Karte gebeugt, werden die Lenker der Streitkräfte im winzigen MaMab von Augenblick zu Augenblick die ganze Entwicklung eines Luftangriffes und seine verschiedenen Stadien verfolgen können. So sind sie in di'r Laae, ihre Befs^ile zu geben, die durch Telephonie auf drahtlosem Wege sofort weitergeleitet werden. Dieses wahre „Gehirn" oder Nervenzentrum der neuesten ^rieg?führung bietet ein geradezu phantastisches Bild. Die Lage dieses unterirdischen Raumes wird vollkommen geheimgehalten. Niemand wird wissen, wo er sich befindet, außer den wenig Eingeweihten. An der Oberfläche der Erde wird nicht das geringste Zeichen darauf hinweisen, daß sich darunter der eigentliche Mittelpunkt der Schlacht befindet, die hoch oben in den Welken tobt. Der Raum wird mit Vorräten ausgerüstet sein, die die Bewohner für lange Zeit mit allen Notwendigen oersorgen: hier Hausen die eigentlichen Leiter des Krieges der Zukunft, während tötliche Gase über ihnen eine Saat des Todes ausstreuen und ein Regen von Erplosivstoffen die Gebäude in Trümmer legt. Tief unten in den Eingeweiden der Erde melden die Telephonisten in ruhiger, sachlicher Form die neuesten Wendungen dieser .Wmpse, die oben in den Lüften vor sich gehen und andere Mäner orücken mit sicherem Finger auf die Kuöpfe, auf die die schicksalsvollen Lichter auf der großen Karte aufflammen und erl'il'chen. Offiziere gehen auf und ab, in Erfüllung ihrer genau 'vorgeschriebenen Pflichten, während an einem erhöhten Tische, alles überschauend, was in dem seltsamen Räume geschieht, der Oberbefehlshaber selbst sitzt und seine Eutsch''i-dnngen trifft Wenn diese unterirdischen Schlachtenlenker in Tätigkeit treten, dann wird ein Krieg der Maschinen und Technik rasen, in dein dasjenige Land siegt, das die aröf'.te Fülle der modernen Kampfmittel besitzt." t. Direkte Telephonverbwdnnq Budapest-Beoj^rad-Sofia—Konstantinopel. Ans So« fia, 27. d., wird berichtet: Di-^ ungarische Re gierung hat der bulgarischen Postdirektion die Einführnng einer direkten Telephonverbindung Budavest-Beograd- Sofia—Konstantinopel vorgeschlagen. Die türkische Regierung bat diese ^dee schon akzeptiert. Ksllket Lisenk»kn»?sl'r-Ilsrtvn lm ?sI»rllarteni^>Äro ill srikor, Il8»n6rov» «est» Z5! Wie in den meisten Städten älteren Ursprunges, so ist auch unsere Traustadt nach den mittelalterlichen Baugrundsätzen, d-ic enge Straßen vorschrieben, erbaut nwrden. Schon in den 9l)er Iahren machte sich be» uns das Bestreben bemerkbar, breite gesunde Straßen zu bauen. Da aber damals der Verkehr noch in den Kinderschuhen steckte u. kein Mensch sich einen derartigen Aufschwung vorstellen konnte, wurde leider in manchen Fällen, wo eine Stra^nregulie-rung mi>glich gewesen wäre, der günstige Augenblick ver;^>aßt. Dlirch Erbauung der neuen Reichs-brücke wurde wo-hl für unsere Tranftadt das geivaltigste Verkehrsübel beiseitigt. Tie Regulierung des Hauptplatzes am linken Drauuser und des ehemalige«: Magd a-lenaplat^es am rechten Trauuier waren für den Stadtverkehr ^ardinaliragen gewesen, die man heute wohl als restlos gelöst betrachten kann. Da die Reich^Sbrücke in die Herreugasie mündet, so war es vorauszusehen, daß man den Verkehr wird nach den Nebenstraßen ablenken müssen. Man batte nun die Wahl zwischen der Ve-trinjska und der Tattenbachova ulica. Durch Errichtung von Neubauten in der Tattenbachova ulica war es mölglich ge worden, die enge Gasie in eine breite, dem Verkehr entsprechende Strafe auszubauen. Was die Vetrinjska ulica betriifit, so war sie bis vor Kurzem in einem unmöglichen Zustande Ent die Neupflastcrung und 5>annlisierung gab ihr ein anderes Aussehen und man meinte nun auch den Ver-lebr (Großteile durch die Vetrinjska ulica abwickeln zu können. Aber wie es sich nun jetzt erwiesen hat, ist sie vor allem zu cem Flüstern. Auch das Kind hatte er nicht geliebt, gewiß nicht. Konnte er sonst so ruhig bleiben und noch von Säen und Ernten sprechen, wenn Alben im Bettchen sein Kind mit dem Tode rang? Marc Wedden sah an ihrem schwarzen Kleid herunter. Sie wtlßte, lange hätte sie es auf dem Weddenho^ nicht tragen dürfen, denn äußerliche Trauer um ei? kleines Kindchen war nicht nach dem Geschi^nack des lebensstarken Manne?. Da hätte sie bald wieder das helle, steife Lei-nsnkleid und die weiße Gartenfchürze anlegen müssen — aber sie würde es nie mehr tun, in diesem Hause n?ie mcr, das ging über ihre Kräfte! Ganz langst-lm ging Ml-kre wieder die knarrende Treppe hinunter, scheu strich sZ.' an dem Gärtchen mit Sonnenblumen und Feuerbohuen voriMr. Sie wollte Bern nicht begeMen, setzt nicht, denn zu ihrer letzten Aussprache durfte sie keine Tränen in den Augen baben. Aber Bern nicht im Garten, auch im Hof war er nicht. Sie fragte einen Knecht, der mit Rechen und Spaten an ihr vorbei wollte, nach seinem Herrn. „Ich h<^ö' ihn seit heute morgen nicht gesehen!" sagte der Alte kopfschüttelnd und schritt bedächt'g weiter. Da wußte Mare, daß sie es ihm srbon setzt sagen wollte, gin-g zurück in das Haus und öffnete entschlossen die Tür zu Bern'S Zimnler. Aber es war leer, Speisezimmer standen die Fenster offen, sonst stand alles wie tot. Und plötzlich befand sich Mare wieder vor Mariechen's Stube. Sie klinkte aui. Saih das weiße Bettchen, auf dessen Kissen ein zerbrochenes .Holzpferd nnd ein paar welke Blumen lagen und fulhr zusaimmen! Auf dean niedeni. schuialen Kinders^Hl- Lien vor dem Bett saß Bern, ganz gebückt ,'ud hatte den blonden Kops seit in die Polster gedrslckt... War das wirklicli Bern, derseHe Mann, der Mare so viel allein gelassen, daß sie in-n!'rlich an ihm ver',weifelt war^ Ieht bob er den Kopf un^d sali sie an. Er, der so groß und starf war, sah ganz ver-fell-'n aus und ein eigentümlicher Glanz stand in seinen Aum und ging in isirem s'ch^. lind Plötzlich bre'itele sie die Arme auS l'nd nahm den blanden .Kl)pf mit einem sc^'^uchzenden Laut an sich. „Bern, Bern — du weinst um unser i .clind?" „Ums Mariechen, ja — nud auch um dich, Mare. — denn ich weiß, daß ich dich nnn ai'ch verlieren werde, — ich habe es ^chon lange gemußt!" „Und tatest doch nichts, um mich zu halten?" Da stan'd Bern Wedden ans, gan,z laugsam nud s-^u^erfällig. „Sieb, Mare. wcnn mit sechs ^a'i-ren schon Vater nnd Mutter verliert, wie ich, da^ macht selbständig — nnd weewa!hrt, Mare — wollen wir es noch einmal zusammen wagen?" Nnd Mire iagte aus ihrem Herzen heran? eimach und schlicht: „Wir wollen es, Bern!" Gaiiz langsam gingen sie aus dem ^im-mer und Mare lebnte sich an den Mann, 'o daß er il'ren Arm und ifire juuge, kräftige Schulter spürt-' E n d ^ Sew k. ren Äusgadcn) m der ordentlichen Geda-^ rung 21^7e»0 und in der außerordentlichen Gebarung 8,726.900, zusammen also S,7tS.787.d0 Dinar auS. Die Rechnungsabschlüsse für das Jahr 1926 weisen dagegen aus: I. in der ordentlichen Gebarung Din. 10 Millionen 9^.442.62 Ausgaben und Dinar 11,üdü.321.86 Einnahmen; 2. in der .^u« ßerordenMchen Gebarung Din. 2,48l 093?^2 Ausgaben und Din. 2,427.336.10 Einnahmen, und 3. in der UebergangZgebarung Din. 997.349.1b Ausgaben und ebenso viel tSinnahmen zusammen also (ohne Beruct sichtlgung der Areditgebarung von ü Millionen Ü26.840 Dinar Ausgaben und eben-so viel Einnahmen! 14,414.885.59 Dinar Ausgaben und 14,980.659.11 Dinar Sinnahmen, somit 565.773.52 Dinar U e b e r-ichu ^ Die um 1,480.383.62 Dinar größeren Ausgaben gegenüber dem Voranschlag ,ind wie folgt begründe«: In der allgemeinen Stadtverwaltung waren dieAuAgabenum 253.074.393 Dinar wegen der dringend notwendig gewordenen Anstellung einiger Hilfsbeamten, Umadaptierung von AmtSräumen usw. grö tzer. Im tkapttel „Verwaltung deS städtischen Vermögens" (Erhaltung der (^eb^iIlde) überstiegen die Ausgaben die Voran-schlagSsumme um 422.295.94 Dinar (infolge Rückvergütung an den Vaufond) Auch das Kapitel „Gemeindeschulden" (inbegrii-sen find auch die laufenden Rechnungen) weist um 555.907 Dinar meßr Ausgaben aus, vor aNem wegen Aufnehmen? neuer Anleihen. In der j«z»alen Fürsorge blieben die mit 1,353.318 Dinar veranschlagten Ausgaben tatsächlich um 57.241 Dinar zurück, hing"-geu überstieg der tatsächliche Aufwand iür das Nationaltheater die veranschlagte Sum me von 258.441 um 84.144.4l Dinar. Die um 2.119.800.36 Dinar größeren (5in nahmen lassen sich durch folgende Momente erklären: 1. DaS Marktstandgeld (Voran-schlagssumme 320.000 Din.) warf 373-876 Din. 6 Para ab, somit um 58 876.06 Dinar mehr. 2. Die Vieljmarktgettthren (Dinar 65.000) trugen 83.706.50 Dinar ein. somit um 18.796.^ mehr. 3. Die ZW'^Sige meindeumlage auf die staatliche Verzey« rnngSfteuer auf Wein (Din. 2,100.650) betrug Din. 2,539.439 30, somit um 438.789 Din. 30 P. mehr. 4. Die «emeindeumlage aus die Gebühr aus der vertragsmäßige» Wertübertragung unter Lebenden überschritt die veranschlagte Summe um Dinar 95.345.35. 5. Die Gemeindeumlage auf Branntwein warf gegenüber der veranschlagten Summe um Din. 125.773.32 mehr ab. 6. Der ZinSheKer trug gegenüber dem Voranschlag um Din. 117.032.34 mehr ein. 7. Auch verschiedene andere Umlage» (auf Herbergen, Fuhrwerke usw.) wiesen gegenüber dem Budget größere (Einkünfte au?. Desgleichen überschritt die Vertzuwachs-Umlage die vorgesehene Summe von Din. 200.0^ um volle 145.914.90 Dinar. .?>lnge-gen blieb die Gemeindeumlage auf oen nächtlichen Besuch der Vaft- und Kaffeehäu ser um 64.381.83 Dinar hinter der veranschlagten Summe zurück und betiug nur Din. 335.618.17. Dasselbe gilt von der Bierumlage (50 Dinar per Hektoliter), die um 83135 Dinar hinter der vorgesehenen Summe zurückblieb. Das städtische Bad trug Din. 366.070.15 ein, gegenüber der veranschlagten Sumnie um 81.0.50.75 mehr. DaS Draubad warf 20.955 Dinar ab Die Lustbarkeitssteuer ergab Dinar 234.742.16, somit um 5275.84 weniger als vorgesehen war. Die.^'Hausbesitzer zahlten an Militareinquartienm«,Sfteuer nur 130? Dinar. ?sür verkaufte Baugründe erhielt die Gemeinde Din. 424.107. Diese Summe war im Voranschlag nicht vorgesehen. Das städtische Wasserwerk wies im Jahre 1926 1,576.136.62 Dinar Ilmsah auS. D:e Ausgaben waren auf 2,664.940 und die (Einnahmen auf 2.672 042 Dinar, veranschlagt. Die t a t s ä ch l i ch e n AuZg-i-den stellten sich jedoch auf 1..'^.?9 .351 21 und die Einnahmen auf 1.607 355.22. Der Nn-terschied zwischen dem Boranschlag und dem tätsächlichen Erfolg läßt sich vor allem da-durch erklären, daß im Budget für die Errichtung eines Wasserschlosses auf dem i^al-varienberg 1,250.000 Dinar vorgesehen waren. die Arbeiten iedoch ni^t durchapfi'ihrt wurden. Die mit Din. 852.320 veransch^ig-te Wasserwerk Umlage trug Din. 932.513.37 ein. somit um 80 19.?.^? mehr, und zwar nur in der Stadt Maribor. Herr der DachtrnwLidrr gegen die Gemeinden Kr öevin a und LajterSberg Din 51.415.42 an Umlage entrichteten, d. h. um 3061.58 weniger. Für grAsteren Wafferverbrauch in der Stadt und den genannten Umgebungsgemeinden wurden Din. 518.670.17 entrichtet, um 148.690.17 mehr als vorgesehen war. Das städtische Wasserwerk ist a k t i v und betrug im Jahre 1926 derUeberschuh 39.681.57 Dinar. Das städtische GchsachthauS weist für das Jahr 1926 einen Abgang von Dinar 51.353 09 aus, wogegen der Voranschlag um Din. 8290 aktiv war. Die .Haupwrsache für das Defizit liegt nickt etwa in Neuanschaffungen, sondern darin, daß die E i s-kellerei beqw. der Verkauf von Kunsteis gegenüber der veranschlagten Summe um 355.649.85 Dinar weniger eintrug. Die Schli-f^ifaebnhren betruaen Din. 4i!'.694 und die EiSkellerei Din. 309.850.15, dagegen wurde für die Errichtung einer neuen Kühl-'»saqe eine A n l e i h e von 1.100.000 Dinar aufgenommen, wovon Din. 929 783.83 Dinar verausgabt wurden. (Schluß folgt.) Dle St. Gada Feier in Morlboi' Die Mitglieder der ortbodoxen Kirchen-gemeinde in Marik>?r Oeningen acstern die traditionelle St. Tstavaner Lsubinkovi? ^ hielt einen Vertrag iiber die Vedeutnnq deS .?»l Sav«, des Vcaründer^ der serbischen Literatur. ^el-^ten dorans Deklinationen und Mu-sikvorträae der Militärkavelle. Die ??eier war se^r m't besucht, ebenso die Abendveranstaltung. bei wel-'lvr <^elel^ens>?lt di? 0^an<»Avor^''äge de? EinsKbriaenchorS und der sVrnii Druzovie snwie die mu-sskal'schen Da-rbietunaen d«-r Mli'-ärkap^ll? reichen ?rnten. Sodann wurde bis in die frühen Morgenstunden de,ngehuldigt. m. unvorber^alb Montag keine Veranstaltung stattfindet. — reitaa, den 3. ??ebruar §^ain-mer^b^nd Vrandl-Drio. ^artenvorverkaikf "b Montau (10 bis 25 Dinar). — In der An^e^e-'en^eit der Einfs'iüruna des unent-g^ltl^i^en Anr^f« ..Slowenisch für Slowenen" (etwa 6 bis 8 »^-^tunden) wollen sich ^weck? ^''s^sei^un'g der Stunden aille Int<'res« senten TvnnerS^aa, den 2. ?^ebniar um 11 11^r in der ^e-'rs^chule. ebenerdia links, ein-5ini>en. — In Studenei i'i^nabenvol?«-s^nle« DienStaa. den 31. d. M um 19..30 N^r Vi'rt''aa de^ .?>errn ^rcif V au^er di,» N^-^eschichte MariKorS und seiner Um-oebuna. m. Da^ städtische Bad wird am Dienstag, den 31. T^änner wieder eriiffnet. Nnl-r V^etierhm'K^n. Vor Ilsnr^em wurde endlich nach -»wei Jahren die Neva-'r'^tur des W''tt»'fliäuSchenS vollendet. Leider ist bps der ?7ei',u!ontiernna der At'tvirate ein s^l^ler unterl^lfen. Mon b<7t näimlich Nordsmte, an der Südseite angebrgrht, was Vvn meteoro-Stkind^un?te f seine Rechnung kommen. In ^alilreichen >i'ldi- gunq einstimmen. DaS zarte Schmeicheln eines Wiener-Walzer?. daS näselnde Stöhnen des SorovbonS. die weinseliae Stimmung einer Heuropenschenke — von allen Seiten, vom aroßen Orchester, vom schrillen, nervenai'fveitschenden Jazz und von den ländlich-sittlichen Sckrammeln her wivd e? klingen imd singen, werben und bitten und unserem Vrinzen Karneval huldiaende ?^chimeichelei''n soaen. Von dem eigentlichen Wi'nder dieser Nacht dürfen wir aiber heute nlo M"rif und Gesang. 2 * HauSball, Am Sonntag den 29. d. M. findet im Gasthause Ivan K o r e s in Marija puööava (Maria-Wüste), bei sv. Lovrenc um 2 Uhr nachmittags ein Handball statt. Den Besuchern bietet sich auch gleichzeitig eine Rodelpartie vom Jodl. -Gute Küche und Getränke. * Hallo! Wohin am Sonntag, den 5. k>e-ber, Nach Kamnica in Hiters Gasthaus „Zur schönen Aussicht", wo um b Uhr nachnlit-tags ein recht gemütliches Schubmacherkränzchen stattfindet. Masken herzlich will kommen. Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt. 7 * Im Kabarett „Europa" täglich Gro^-stadtprogramm. Sonntag, den 29. d. nach- mittags-Familienvorstellung. Beginn halb 4 Uhr. 1156 * Die Erste Marburger Jagdgesellschast hält am 5^ Feber l. I. ihr Jägerkränzchen tm Gasthause „Jur Taferye" in KrLevina äb. ...... ' > N m. Urme Frau, unschuldigerweise in Not geraten, ersucht mildtätige Herzen "m irgendein». Uiiterstützung. Spenden werden m der Redaktion des Blattes entgegengenommen. -c>. Aus Vtul Mord oder tlngMcksfallZ Eine ganze Familie vergiftet! (Sin bisher noch nicht aufgeklärter Fal hält die Bewohner von Spodnja Pristava bei Ptuj in Atem. Die ganze Familie Bog l e r soll vergiftet worden sein. Vier Kinder sind bereits an den Folgen der angeblichen Vergiftung gestorben. Zwei Personen schwe» ben noch zwischen Leben und Tod. Es wurde bereits eine strenge Untersuchung eingeleitet, die hoffentlich bald zeigen wird, ov cs sich um einen Mord oder um einen Unglücks M handelt. ?I II ^ V verkanten nac/l ein/ac^e/'e/' ^e6e blausirau l^evQt 6»e eaälose I^eike voa Om^en, 6ie stetZ m Ilirem trauten tle!m 6er KeiaigullZ karren, die Kaden äie ^ütie unä l^nastänälicl^keit, lür jeäe» Oiog ein separateZ?ut2mittsl verveaclen, 2ur OenüZe ausZeleostet. tiier eine k^tÜ58iz1celt, dort eiae ?a8ts. un6 6aon vieäer ein Lekeuersanll. äie 3ckmut»gea kiänäe dei 6er ^rdeit, äie Siecke unä äer lästige Oeruck - tcönnen äas ?ut2en grunälick verleiäen. Diesen allen ^kein ist nun äurck äas gerucklvse Pulver ^Vim" kekoltea. „Vim", äs8 iäeale unä universale ?ut2MltieI, taugt tür k'enstersckeilien unä Kaäev/annen, l'ürscknallen unä k^ssbesleclc, okne k'leclie 2u K!nterla5ssn unä oline äle Mnäs zru besckmutzien. Das sekalickste Verlangen äer tlgu8krau ist äurck „Vim" eiküllt. «Vlm" putTt alles! ... -iVo. 5. F/tte, sc/ll'c^en Äe mk> e/n (?5aü'smlls/s5 „V/m" ^ame ^ ___________________ ----- (?a5Ie.' — p. Besitzwechsel. Der hiesige Unternehmer Herr Vinzenz Tamm hat dieser Tage die Weingutsbesitzungen des Herrn Groß aller käuflich erworben. p. Aus dem Schlosfereigewerbe. D^r Vchlossermoifter Herr Kodella hat seine Werkstätten bedeutend erweitert. Siehe das heutikse Inserat. p. Stadtkino. Heute Sannstag und morgen Sonntag läuft der Kolossalfilm „Mgen Ballsaison zu werden. Die Vorarbeiten, die ein beiva^hr-ter Fesdausschuß leitet, sind bereits in vollem Gange. — Nicht mit minderer Span-nurvg wird der am 1. Feber im Vereinshause stuttkindende und i>m Zeichen des Frühjahres stehende Maskenball des „So-kol" erwartet.. P. Den Apothekennachtdienst verlieht bis nächsten Samst>a>g die Apotheke des Herrn Molitor. Aus Lelje c. Ivo Poljanec' letzter Weg. Die irdische Hülle des in Maribor verstorbenen Oberrealschülers Ivo P o l j a n e c wurde am Freitag, den 27. d. nach Celje überführt und dort im Familrengrabe beigesetzt. c. Das Stadttheater in Celje bereitet als nächste Stücke Tolstois „Auferstehung", NestroYs „Lumpazi vagabundns" und ein PassionSspiel vor. c. Moderne Lichtreklame. Die Marburger Firma „Diareklani" erbaute vor dem Hocel ! „Union" in Celje einen Kiosk für Licht-l reklame. Die geschmackvolle Reklame lenkt I seit DonnerStaq die Aufmerksamkeit der Passanten aus sich. ^ c. Den Apotliekennachtdienst veriielit von , Samstag, den 28. d. bis einschliesslich 3 'ber die Avotheke „Zum Kreuz" auf der (Zlankarstrasze. Versprochen. „Und ich sage euch, der Alko^hol muß aus-gofebert werden!" „Ausgefebert?" „Ausgemärzt wollte ich folgen ich habe mich nur im Monat geirrt!" „Ja, Mensch, wie schauen Sie denn aus?" „Die Zeiten sind schlecht, Herr Prell.'r, '.ch habe meine Drüsen an einen alten rei-t6)cu Schimpansen verkaufen müssen!" Xkeater««»Kunst MulthM » üirlkr Rtpertolre SamStag, den 26. Jänner 20 Uhr: „För-sterchristl". Ab. B. Kupone. z-nnt-«. dkn Mn»°r 15 Mr: „Orl-w"^ ^ ^ Kup°n«^ ErmSsiinIe Preis-. - A» uhr: ^ M> Pcnomm „Lang, lcrnlg, ist's her". Kupone. Ermäßigte Preise. Montag, 30. Jänner: Geschlossen. den Händen unserer bewährten heimlichen Künstler Fanny Brandl und Hermann Frisch, zu denen sich als dritte die eigens für diesen Abend von der Volksuniversität gewonnene junge Wiener Cellistin Hilde Folger gesellt. Fräulein Folger ist Absolventin der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst und ehem. Schülerin Prof. Grüm-m e r's. eines der grWen lebenden Meiit^'r dickes Instruments; sie ge^hört auch dem in Wiener Musikleben einen hervorragenden Rang einnehmenden Steinbauer-Quartett an. Fräulein Folger tritt zwar zum erstell Mal in unserer Stadt aufs Podium, und doch ist sie uns keine ganz Fremde. Ihr Bater, einer der nahmhaftesten Aer.^te Kärntens, ist ein gebürtiger Marburger. Mit je einer Solonummer (mit Klavierbegleitung) von Cassado und von R. Stra^if; werden Frl. Folger und Frau Brandl das Programm des Abends ergänzen. Alles in allem: ein erlesensten Genuß oer« sprechender Musikabend. Schauspieler werden gesucht. Zur Ausführung eines neuen slowenischen Schauspiels brauche ich etwa 25 bis 30 Herren und 15 bis 20 Damen, die Lust und Liebe zum Theater und zur Schauspielkunst ha-Len und die bereit wären, mit ihrer Mitwirkung dem heimischen Werke zu einer würdigen Aufführung an unserer Bühne zu verhelken. Ich reflektiere nur auf solche Personen, die die Sache ernst nehmen und -sich ihr gantz widmen u«id die Proben Punkt-lich besuchen würden. Insbesondere sind Diletanten und solche Herren und Damen willkommen, die bereits auf der Mhne aufgetreten sind. Anzumelden bei der Theater-lasse, wo auch Einzelheiten m (Erfahrung gebracht werden können. — Regisseur Rade P r e g a r c. -1- Das Zagrelier Gastspiel des Burgthsa-terensembles. Am 27. d. gastierten drei Mit glieder des Wiener BurgtheaterS (Lotte M e d e l s k i, Hans M a r r und Walter .Hube r1 im Theater am König-Alezand^r-Platz. Aufgeführt wurde Schönherrs „Weibs teusel". Die iltritik ergeht sich in Dithyramben auf das herrliche Spiel der Wiener Künftler. Das große Theater war vollkom« men ausverkauft Den Künstlern wurden begeisterte Ovationen zuteil. Musikalische Notizen. Bei der Uraufführung an der W i e n e r B o l k s o p e r erfreute sich ein dreiaktiges Singspiel „Ade, du liebes Elternhaus" des Wiener Komponisten Oskar Iasch a eines ausgesproclic» nen Erfolges. ^ Laut Beschluß des Allgemeinen Deutschen Musikvereines findet das diesjährige deutsche T o n k ü n st l e r-f e st vom 20. bis 24. Mai in S ch w e r i n statt. Das Tonkünstlerfest von 1929 sodann soll von seinen Vorgängern insofern abweichen, als es ausschließlich der Oper gewidmet, sich auf sechs Tage erstrecken und weni'gstens drei Uraufführungen bringen soll; es findet in Duisburg statt. In einem großen kirchenmusikalischen Rahmeir findet am 27. Mai die Einweihungsfeier der neuen Orgel im Dom zu Pasiau ftatt, die, wie es heißt, diegrößteOrcsel der Welt ist. — Laut Berichten anS Petersburg unterninrmt die dortige Oper im Mai eine Gastspielreise nach dem Ausland, die in Berlin ihren Anfang ne'hmen und über Paris nach London, Stockholm und Kopenhagen Mren soll; mit Einschluß von Thor, Ballett und technischem Personal Mlt die Kammerkonzen der BolkSUNwerfltM 4^ Literarisches Notizbuch. Die „Deutsch« Französische Gesellschaft" Publiziert soeben das erste Heft der „Den tfch-Franzo-sischen Rundschau", in dam durch eine Fülle ausgezeichneter Beiträge von Pros. Dr. Hoetzsch, Rudolf Meerwarth, Arnold Awoijg, Mareel Prelot u. a. in vorbildlicher Weise für geistige und politische Unsere Volksuniversität, der wir die Ver« Verständigung der beiden Völker geworben .liittlung schon so vieler künstlersicher Ge- wird. — Unter der Redaktion des Misik-nüsse verdanken, veranstaltet am 3. Feber Historikers Dr. Erich H. Müllerin Dresden rm großen Kasinosaale ein K a lu nierko n- erscheint oin D e n t s ch e s M u s i k e r-zert, deS geeignet ist, allseits ganz beson- l e x i k o n, daS Biographien aller lebenden ders Interesse zu erwecken. Hiefür bürgt Musiker, Komponisten, Musiffchriststeller, schon das ausgesprochene internationale, Sänger, Sängerinnen, Musiklehrer und Programm, in dem ein tschechischer, ein -lcchrerinnen Deutschlands und des deutschrussischer, ein spanischer und ein' deutscher ^ sprachigen Auslands enthalten soll. Die Kouiponist vertreten sein werden. Die Haupt^ Ausnalbme erfolgt kostenlos. Fragebogen bei nnuiuier des Abends wird zweifellos das Dr. Müller, Dresden-Ä. 19, Schließifach 30. berühmte „Dumky"-Trio von Dvorak bil-' — Im Verlag Martin Wasservc»gel, Berlin, den, dem sich zwei Sätze aus der Dnuoll- ersc^int dieser Tage „Die Eiirokokke" von Sonate des leider so früh verstorbenen I. Göll, dem in Paris lebenden deutschen Ztussen Arens ebenbürtig anreihen wer- Dichter, Schilderung des Zerfalls des euro-den. D e Wlederaabe dieser Werke liegt in ;>^iisrhen WeltsysteinS ,«»»1»»»»» ZI ««»«» VkiMIM R W. ISi« Visrt5cksktUeks kunÄseksu Das Wiener Finanzkapital und der Balkan Randbemerkungen zur Zagreber Z»an?ensusion M a r i b or, 28. Jänner. Iiln ZttsS lavonischenLa n-deshypothekarbank be'aßt sich die Presse allgemein init txn gcsil?benen Tatsachen, ohne sich in weitere Kommentare nlier Ur'ach'.'n mld AliSwirkun^ der A li?n cillznlassett. Cs würe dies auch nersrscht nlld viesleiebt auch nicht ni'ihlich, weshalb wir uns vorläu'lsi daraus beschränken, die mar-lant'sten Punkte festzuhalten. Obwohl wir es mit selbständigen natlo-nalen Instituten ^n tnn haben, ist ec> doch ein offenes Ge'heiinnis, und kann man dies auch ans der Zusannnensetzung der Tirek-til)n?röte entnes)'.nen, das; die Institiiite Teile der Konzerne des W i e n e r F i n a n z-fapitals t»arstellen. So ist die kroatische VckoiuPtebank im ^ionzcrn de-^ Aualo-bank, die erst wich An^qeben des österreichischen s^^eschastes von Londo^n aus d-ir kontinentalen Nntern^^MNUgen kontroNierte; denn frscher erfolg die saktilche Kontrolle durch Wien. 5eit dieser Zeit nmcht es je-dett^c^lls den Eindruck, als ob die Anqloban?« ?ondon wenifter als Bo'nkinstitnt denn als Holdinq f^esellschast die Verwaltunsi und Li-qnid'vrunsi des aus den Tnaos^aments der Anqlobank-Wien stiimmendenAktenmaterials und der kontinentalen Beteiligung besorgen würde. Eine Pbase in dieser Cntwis^lnnq scheint nun auch die let^t qe^lcldete Zaqreber Trans aktion darzustellen: denn aus den l^erichten gebt d-entlich hervor, dasz die Anqli>banf Ltd. m London tbre Engaaements an der Kroatischen Cskomptebank an die P o d e n k r e-d i t a n st a l t-Wien verfiN!«ft b-at. Nnn ist es sesb^werltändlich, d<,f, die Bodenkreditanstalt, die bereits an der Landeshvvokbeken-ban? und an der Bosnischen Bmik ?l.-l^. be-teiliot ist, kein Interesse hat, drei Institute NN einem Plah zn sübren u«id darum d-eren Fusion betreiben mus?te. Präsident de? neneTi Instituts soll Herr BenzionBuly und Vizepräsident der biGerisie l^eneraldirektor der ^on>gij;er von der oft nicht giillstiaen Entwicklilns; des heimischen t^eldlitorktes werden. Äi'ch die Eiuanzipierunn von der Natioualbank macht dadurch ihre Fortschritte und wenn dcr Kredit auf diese Weise tatsächlich verbilligt wird, so must es jedenfalls begrüßt n'erden, wenn es auch das Ko^i^'schntteln lnanches nationalen Idealisten verursacht. Wen ni^rrsckmft eines internationalen Finan'biivitals über die vcre^inisiten Staaten des ehemaliigen und des neuen Balk in N^chfraige, während Ware nicht unter 125 bis 120 zu haben war. Tri-sailer schwächten sich zum Wochenschlus; um ene Kleinigkeit ab und blieben nach Schluß' sen ltm Wochenmitte bei .'»Ob bei gefragt, während Ware gegen öl?..^» zlim Wo-ckienbeginn notierte. Brvöe-Aktien besailden sich in dieser B«rsch1'?aft. Znm Wochenbegicn Wiarden Schlüsse bei 147.5)0 bis 150 getätigt, U'älirend ^um Ä^Zochenschlufi Schlüsse bei 150 und 151 ft<'Icn. TanZcaaktien erbolten sich im Lause dcr Berichtswochc wiederum und schieden bei einenl um 15 Punkte auf 14^) gebefser-len G<'ldkurse uud unveräildertem B^-aren-kurs von IW aus dem Verkehr. Bek<7nnt!ich s,>atte der Zagreber Finanzier der Ungarischen Nationalen Wechselbank einen grösseren Auftrag auf Kauf von Dauicaaktl^'n erteilt, der seitens der Bank nicht korrekt durchge^i'chrt wurde. Die Bank wurde vom Fi^miizier DaniLiL alis 80t).0lX) Pen^ö geklagt. Iuzwischen verlautet, daß Aussichten auf eine Saniernllg der in Zahlungs Schwierigkeiten geratenen Bank besteben, wodurch anch die Di^erenz mit dem Zagreber Filttinzier in günstigem Wege erledigt werden konnte. Auf dem Staatswerte markte war die TeuiX'nz in dieser Berichtsivoche aus gesprochen s^'st. Zum Wochenschlus; zeigte sich die Tendenz i^nr Krle<^s?ntschädigungs-rente infolge des Beograder Feiertags uneinheitlich. Kriegsentschädigllngsrentc schied zum Wochen'chluß mit einem durchschnittlichen f^)ewinn von Punkten ails dem Ver-! ke^r Agrarschitldverschreibunffen und Inve» stitionsnnleihe konnten sich bei geriuge'Nt Verkehr im Kurse gleichfalls etwas befestigen. All'^ dem Devisenmarkte liot seit de-in Inkrafttreten der neuen Devisenvor-> sckristl"n die Nationalbank vollkom-! men die FMrtlng an sich gerissen. In fast allen Devisen muffte die Nationalbank Abgaben voniebmen, sogar auch in den Devisen Bndapest und Mailand, die sonst in gs'nslgenden Mengen priizaterseits auf dein Markte wannt. Im L^anfe der Berichtswoche lintersagen die einzelnen Devisen entsprechend der internotiinalen Devisenlaige Schwankungen. Zum Wochenschlus^ schieden die Devisen Wien, Berli>»t, Mailand, New Nork nnd Zürich mit Kursgewinnen aus de^m Verkehr, wMrend sich die Devisen Lon« don, Prag nnd Pnris abschwächten. Der Dinar schwankte gegen Züricher Parität zwischen 9.1375 bis 9.14. einigten Wochen abgeschlossenen LieferunqZ-vertrag mit den Berglverken verstößt. Al^ge sehen von anderen Momenten, ist die Verfügung des Ministers schon au^ dem Grunde unannehmbar, weil sie unbediugl zu He« triebcelnstelll'ngen der meisten Reviere führen muß. Bei den unlängst stattgefundenen Verhandlungen der Uliternehinuugen Nlit der Regierung ermäs;lgten die Kohlcngrulicn ihre Preisfordcruugen nur unter der Bedingung, daß die Zahluugen sür die geliefer ten Waren pünktlich erfolgen. Wenn die Werke nun monate- und vielleicht, wie eö ja bei uns nicht aufgeschlossen ist, gar jahrelang anf ihr Geld warten müßten, wobei sie für ihre Ausställde keinerlei Zinsen er-llielten, müßten sie die Belieferulig der Staatsbahnen init Kohlen einstellen, da doch diese Zinsen einein l^roßteil ihres Gewinnes gleichkoinmen Die Kohlengruben wandten sich in diesem Einne an das Verkphrsnlini-sterium und ma6?ten den Minister auf alle Folgen seiner Verfügung aufmerksam. Zaareber Börsenwoche Das Ereignis der Börsenwoche war die bereits genieldete Fusion der Kroatischen Eskouiptebank mit dcr kroatischen Landes-hrp»»the!enbank. Lbmvhl es in der let^iiten Zeit Ml der Börse an Fusionsgerüchten nicht mangelte, kam die Nachricht von dein Abschluß der Verbandlungen doch überraschend. Die in Bälde stattfindenden Direk-timtsratssitzungen sowie die bald darauf einzliücrllfenden <^jeneralversautullungen U>erden über die Fnnon ein klares Bild geben, zumal dann auch die Personnlirage geregelt ll'erden wird. Vorderhand läs^t sich ilber die Art der Durchführung der Fusion natürlich noch nichts Bestimintes sagen. Auf dem Vankaktie»imarkt ergaben sich m dieser Ber'chtswoche bei uilver-ändertem Verkehr keine nennenswerten Kursverschiebungen. Eskomptebank wurden zum Worbcnbeginn bei 8') bis 2.'i gehandelt, n>ä.I)rend s^um Wochcnschluß Uiu''n<^e bei etwas tieferem Kurie von 52 getätigt wurden. Agrarbankakticn tendierten unverändert fest bei 19 bis 20, während im Lauke der Berichtswoche bei w Schlüsse getätigt wurden, ttewerbcbank wurden bei ^0 lilid 42.50 gesucht, Ware zeigte sich sedoch nnter 45 nicht anf dem Ma-rkte. Um Woche,^mitte wlrrden in diesem Papier in fester Knrs-tendenz bei und !4 Schlüsse verzeicbs»et. Laibacher KreditSnnkaktien waren bei I.'^i gehandelt, während zum Wocheuschlnß bei diesc^m .K'urs Geld o-bne Ware verblieb. Erste Kroatische Sparkasse besserten sich zum A. W. Zagreb, 27. Jänner. Wo<5lenschluß airf 875 Geld und 885 Ware. Nationalbankaktien lonrden bei 5>5.')0 gehan-delt und verblieben zlim Wockenschlüß bei .^'.^>00 festes Geld ohne Ware. Serb'sche B'^n? aktien wurden in festerer ^urslage bei 1-11 und 142 nm^resekt. Etno-^ktien lvaren auch in dieser Berichtswochc behauptet nnd bei 210 obne Ware gefragt. Die Ursache des Kurs-ai'fstiegs l!egt in stmken italienische^^ Kälk-ftm, die jedenfalls ihre Ursache in der Ge-ichäftsvergrößenlng des Instituts dilrch Uebernlihnre eines Teiles des italieilischen t^i<'schäfts der Fiimianer Filiale der Ersten ^k^roatischen Sparkasse hat. Hypoibekcnbank-oktien wllrden n^n Wechellmitte bei 57.50 gebandelt, befestigten licki jedoch zum Wochen schluß aus 50 uild s',0 Schlüsse. Internationale Bank war bei und i»2.50. Kroatische bei 2.'', und Landesbanl Sarajevo bei 125 obne Ware gesizcht. Auf di'm Industriewertemarkte mar d<'r Umsatz ai'ck in dieser Berichtswoche n'ck.t neimen')wert. Dravaaktien blieben i'nv?"' ndert bei .'>'^5 bis .'i70, Ragnsea bei 12.'' ld ohne Ware. Znckerfabriksaktien bc's>'rten sich zum Wochenschluß ai!>s 55^ bis 5s>0, während znm W?chenbe^inn Schlüsse l'ei 5si0 verzeichnet wurden. Gtttm:^nnaktien sehten znm Wocheul>eginn in fester Kurstendenz ein, lies^en im Laiise der BerichtS-woche wiederum etwas nach, um zum Wo-chenschltiß nelterlich in befestigter Kurstendenz bei 31.? bis 217..50 ans dem Verkehr zu scheiden. Slavoniaaktien waren eiher ver-iwchlässigt Mld notierten Mm Woch^Hlu^ Wieber eine neue KohlenaffSre Der Verkehrsminister traf die Verfügung, daß die Koblenlieferungen künftighin nicht in Bar beglichen, sondern mit unverzinsli" cheu Bons bezahlt werden, die erst alnEnde des Budgetjahres, also nach dein 1. April eines jeden Jahres, aus den sich im Voranschläge des Verkehrsministeriuuts ergebenden E^svarnisien honoriert werden sollen. Es ist klar, das; diese Verfügung bei den Kohlengruben aus eine hestiqe Ablehuung stoßeu mlißte, da sie ja. gegen den vor kaum Akz psDiLii lies Nisiiii-!lliiil!li!i!lll>! Für die Prämien, welche durch die Schokoladenfabrik „Mrim" zur Verteilung gelangen, herrschte ein außerordentliches Interesse, namentlich weil die Gewinste alle Erwartungen übertreffen. Die Prämien der Fabrik „Mirim" sind auch wirklich schAu und wertvoll. Alle Buchstaben, welche für die Zusammenstellung des Satzes: .-^'rim Lokolacka je naikoljk," erforderlich s'.ud, wurden schon längist den Schokoladepäckchen beigepackt und in letzter Zeit werden die Pränsieu von der glücklichen Jugend n der Fll'brik scharenweise abgeholt. Zur Verteilung gelangen noch ca. 500 große und .^0 kleinere Preise und hofft deshalb die Verwaltung ans eine besonders rege Beteiligung seitens der .Konsumenten. Nachstehend einige Namen der glücklichen Gewinner der „Mirim"-Preise: H. Brgles, Paindl, Polland, Vrei^ko, Herman Viljem, Konjice, Plc?iv?nik, GruZowrik, Borko, D^ribvr usw. Weitere Naincn fol- Igr die wirtschaftliche Der fiändigung der Nachfolge-ftooten Der ungarische Staatssekretär a. D. Dr. Eleiner .Hantos, ein Borkämpfer für die wirtsch^lstliche Verstän!digt,ng zwischen den eiuzt^lneu Nacliifol-geistaaten, hatte vor ein^ ger Zeit im Auftrag der mitteleuropäischen Wirtschaftskoilferenz in einer Denkfchrift die Mittel und Wt^e entwickelt, die zu einer Gesundung der mitteleuropäischen Verlhältnisse führen können. Das Wirtschal^tssystem (^a»ltos' l^ vier Grundpfeiler, u. zw. Handelspolitisch, wäihrungspolitisch, Verkehrs-politisch und produktionspolitisch. Unter Verkehrspolitik versteht der Vor« tragende e'ine mitteleuropäische Verkchrsge-meinschaft, die sich nicht nur auf das Eisen-bahnwefen, sondern auch auf das Postwesen zu erstrecken hätte. Handelspolitisch wäre eine Aun-äiherung aisf zollpolitischem Gebiet zu erstreben. ProdnktionS« Politik >vÄre eine Nutzbarmachung aller Zwerge der Produktion. Auf währnngS p o l «i t i s ch e m Gcbanken an. GlermarN Zagreb, 27. Mnner. Bon den internationalen Märkten wird über größere Zufuhren berichtet. In den südlicheren Teilen, besonders in Frankreich und Italien kommt sehr viel Ware aus eigener Produktion auf, sodaß auf den dortige,: Plätzen Importware nur schwer Absatz findet. Die Schweiz kommt als Absa^biet derzeit wegen des stark zurückgegangenen Konsums nicht in Fraye. Auf dem deutschen Markt herrscht Ware russischer, holländischer und dänischer Herkunft vor, sodaß jugoslawische Exportware Vaum Absatz findet. Auf dein heimischen Markt besriedi-gen die Zufuhren nicht, obwoihl die Produktion ziemlich groß ist. Die Ursache ist darin zu suchen, daß fich die Waveneigner (Bauern) mit den an die Auslandspreise migeglichenen Preisen nicht befreunden köuittcn. Sie halten mit den Zufuhren w der Hoffnmrg auf eine Preisbesserung zurück. Jilnmerhin muß bemerkt werden, daß die im jugoslawischen Produktionsgebiet, bewilligten Preise noch 'ittmner über Weltmarktparität liegen. Bei vollkommener ParitätS-an/g^eichung an die^ Auslandspreise könnte i. Produktionsgebiet'höchstens ein Prels v. 1.20 Dinar Pro Stück bewill-igt werden. X Giinstiger Ausgleich der „SlavenSkR banka"—Wien. Großes Aussehen rief in der Wiener Finanzwelt die Tatsache hervor, daß es der dortigen Filiale der „SlavenSka banka" gelungen ist, größere Summen aufzutreiben. Sie erlegte 200.000 Schilling beim Konkursmasseverwalter zur Begleichung der Forderungen der Gläubiger. Dadurch wird es möglich sein, die Gläubsger der 3. Gruppe mit 70?S zu befriedigen, wüh rend die Forderungen der ersten zwei Kategorien vollauf befriedigt find. X Die Novisader Produktenbörse war am 27. d. wegen des Feiertages (Hl. Sava) geschlossen . X Stechviehmarkt. Maribor, 27. Jänner. Der Auftrieb betrug 66 Schweine und 1 Ziege. Die Kauflust war sehr rege; verkauft wurden b2 Stück. StückprAiie: 9 Wochen alte Jungschwetne SlX)—250, s—4 Monate 35l)—45l), b—7 Monate bOV, 8—10 Monate 650, einjährige 1000—1200. Preise für das irilogramin ^Lebendgewicht 10—12.50 und für daS Schlachtgewicht 10—18. X Heu- und Strohmarkt. M a r i b o r, Lft. Jänner. Die Zufuhren betrug 16 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. TS notiertt-n: Heu Din. 75—90 und Stroh 40—50 Dinar für 100 kg. X Nachträgliche Amortisation der Kriegs entjchädigungsrente. Bei der Nachtragssit-zung in der Generaldirektion für Staats-schulden, die am 21. Jänner stattfand, wurde die ganze Serie Nr. 1873 amortisiert. Ab März werden alle Nummern dieser Serie im Nominalwerte von Din. 1000 zur Auszahlung gelangen. X Neuer Rtickganq der Zuckerprelfe in Ungarn. Die ungarischen Zuckerfabriken bc-schlössen, neuerdings die Preise hcrabAU-setzen, und zwar aus 115 PengS für Krist.,!l-und 121 (1142 bezw. 1195 Dinar) für Würfelzucker per 100 Kilogramm. Bei gröf^er^'n Abschlüssen werden noch weitere Nachläzle bewilligt. X Wiener Pferdemarkt vom 27. d. Der Pferdemarkt war mit 123 Gebrauchs', 73 Schlächterpferden, 29 aus der ^ontuma^^ab-teilung beschickt, ^utschpserde üW bis 1000. leichte Zugpferde 30» bis 1000 ,schwere Zug Pferde 000 bis 1300, Schlnchterpferde prima (Fohlen) —.85 bis —.95, sekunda —.60 bis -».80, Bankvieh —.45 bis —.55, Wurstvieh >--.30 bis —.40. Lebhafter Verkehr. X Wiener Rauhfuttermarkt vom 27. d.. Die Beschickung des RauhfuttermarkteS be-lief sich aus 49 Wagen. Steirerklee 14 bis l7)^, Luzerne i4 bis 17^, Vergwiesenheu 14 bis 17>L, Talwiesenbeu 13 bis 15, saures Heu 10 bis 13, süßes 12^, bis 14. te asnnl'<'n. dn-? Schnee^res^en schade den Hülinern. llnns'it^e Sorge! Auch daS Waten im Schnee liat keine bSsen Folgen. Nur nicht so äi^asflich! ?^re'Mch. lvenn ich Rasse.« h.alte mit ler Fußbeisiedening usw., dann habe ich Grund ^ur Por^cht, ebenso wenn aros'?^n> mige Hülmer bei starkem Nordost dv-^iif^cn wei'^en. snN die auf ventilieren. DaS l?rfrieren der Kämme n. F<1ße ist immer eine Folae von Naßkälte oder von ungeeianetvn Stallungen und läßt sich in der Regelt leichter verhüten als heM b^i geheizten Ställen. Trockene Kälte fcha-s det den Ht^heiern niemals uird Hühner in ^ ungekleizten, ober frostfreien Stallungen sind imimer gesün^der und widerstandS>fäl?i-! ger ge-ge-n Kälte. Bei strengem Frost oder s Naßkälte werden die Hühner erst m,ttagS ins Freie gelcissen. An vigigen Lrten empfiehlt eS sich, den großkänlmvgen :^>ähnen ^ und Hennen hie und da die ttämme mit Oel oder Fett einzureiben. Hei erfrorenen Kämmen werden die jtammspihen dunkel und geschwollen und ist die gleiche Be^nd-luldg vorzunehmen wie bei erfror».nen Fli-ßen. Blauschwarz gewordene lilammspi^cn sterben ab und sind nicht meihr zu heilen. Sport Äugoslawlsche Skimeisterichast Ter morgige Skiwettbewerb um die Meisterschaft von Jugoslawien in Äranjska gora verspricht erlesene Kämpfe. Nelken der kompletten jugoslawischen Olympiamannschaft und hervorragenden Bewerbern aus Oesterreich beteiligen sich Heuer an der Ltonkur-renz auch unsere heimischen Skigri^ßen. Die Wintersportsektton des SSK. Maribor entsendet unter der Leitung unseres verdienstvollen Wintersportorganisators G o l u b o-v i 6 die talentierten Skiläufer S k r a-bar, Koros a, Petroviö und V e z-j a k. Bon der Wlnt.'rsportsektion des Slowenischen Aipenvereines beteilicien sich ^m Meisterschaftsbewerb Leutnant O g o r e l ec und N o v a k, die schon im ^^orjakne benu'r kenswerte (Erfolge erzielten. Das Proteklo-rat dieser größten Wintersporvteranstaltu.ig ^Jugoslawiens übernahm Haildelsuiinister Dr. S P a h o. : Olympiakandldatln Frau Kadrnka sZn» greb) holte sich gestern beim Internationalen Kunstlaufwettbewerb in Wien den ersten Damen-Seniorenpreis. : Neue Abzeichen wird der Jugoslawische Fußballverband in Zagreb herausgeben. : Jugoslawische Fullballschiedsrichter siir die Olympiade. Das Schiedsrichterkollegiuin in Zagreb nominierte für die Olympischen Fußballwettspiele die Herren D u b r a o-ö i L, F a b r i s lbeide aus Zagreb) und Ioksi 6 (aus Beograd). : Das Ländermatch Ungarn gegen Jugoslawien, das am 25. März hätte stattfinden sollen, unterbleibt, da der Jugoslawische Verband beschloß, nur gegen eine ungarische iitepräsentanzmanuschaft anzutreten, wa? jedoch an diejem Tage nicht möglich ist. da die erste Garnitur Ungarns in ^taij'.'n geg^'n die italienische Auswahlmannschaft, die zwei te Garnitur in Budapest gegen ein zweites italienisches Team antreten sott und so zur Bestreitung eines solchen KainpseS keine geeigneten Leute mehr zur Verfügung stehen. : Stimeisterschaft am Bachern. Am 5. Fe-ber werden die Skiivettläinpfe f:"ir .sx'rr^'n-Senioren, Junioren und Dauieii a^ ieliiilten Anmeldungen sind bei Herrn Dr. Ianko O r o Z e n, S-iiaribor, Kroatische Tparkau'e, Gosposka ulica 24 abzugeben. : Tenn'smeister Bsrotra besiegt. Der Er-tennisuieister von Australien O li r a -wood schlug den Franzosen Borotra tu vier Snhen : Der franzijsische Bmer Maskart landete in Paris einen Sieg gegcn den Deutschen Fried mann. : Tennismeister D?'nasius — Pr?fcssicuil Der Berliner !1ieprüsenlative Deinasius entschloß sich, seine Ainateureig^'nschaften entsaal'n und ainq in der Tennisspieler über. Demasius hat knr^l!c>i mit dem ^lölner Tenni^klub Ni't-W^'iß einen Bertrag unterzeichnet .wonach er als Trainer für den führenden ^-heinländischen Ten-niSkli'b tätig sein wird. : Dr. Peltzer gegen Hahn. Der ..Illinois Atiileti' Club" te^lt mit, daß am ?-el'er ein ^usannnentressen zwischen Dr. Pel^^er klnd Lloyd Hahn f'^absichtiat ist. ^'e-stehn nur noch Unschlüsiiikeiten, die Länge der Strecke betreffend. Es kommt nur ein? solche von 800 oder 1000 ?)ard in Betracht. : Champion RajLevi,; sTriest) siegte in Newyork über den amerikanischen Meisterringer S t e e k e r in 48 Minuten. : 3K9 Meldungen slir Gt. Moritz. Der erste Meldeschluß fiir die Oltimt'ischen Winterspiele, die vom i bis 19. Feber in St. Morii^ stattfinden, ist zwar nicht von allen ^^iationcn eingehalten worden, immerhin » U ^ KSKV»5t?sy»i»»eI»uks «AktOckukv LlnU Lcliuke destcr ()uZiität wurden dem Schweizerischen Olympischen üiomitee ^.lielduugen — die Nennungen für die Mannschaftsbewerbe nur als eine sierechnet — abgegeben, die sich auf die 'in-zelnen '.Z?.'ttl-ewerbe wie folgt verteilen: Eiöhv.'ey: 10 Mannschaften! Eivschn^'Ilau-fen: 40 Läilfer; Herrenkunstlaufeu 23. Da-menknnitjaufen: 21; Paarlaufen: 1«; Paare; Bobsleilih: 28 Mannschaften: Skeltou: 20 Paare: >'> ^Ü^viileter Skilans'laus: 5!) Läufer; l8 i^tilometer Skilanglauf: 00 Lliuser; Uouibinlerte Skiläufe 18; Snrunglauf: -15^ Teilnehiner: Militärpatrouille: 8 Mannschaften. : Ein S?:lnnfer durch den eigenen Sli erschlagen. Ein merkwürdige, tödlicher Unfall t)at sich in ^'nqelberg lSchweiz) zugetragen. Bei einem Skispringen fiel ein Schwester Teilnehiner io nn«^lücklich, das; er nach vorn fiel und eine Slis' iue den Kopf des Springers r'erlelUe. sodasz er in wenigen Minuten verschied Äm d?r Noch? Geheimberichte von indischen Fürstcnhöfen. - Der A!a'.I)trausch der MliharadschaZ. -Die Heiligkeit des Harems. — Hinricl^^'-ng mit der Z^hichohrmaschine. Die Engländer gebieten uud verbieten in deui uugel)euren Kompler von Ländern, Völ.ern uiid Gegriffen, den uian Indien heißt. Innerhalb der Grenzen ihres Wi'lt-reiches wollen sie auch die (^^renzeu 'hrer heiiülschen Moral gewahrt sehen; der Vize-köniii Lord Neading hat ein Gesetzbuch ai^f-gestellt, das den Anschauungen EurovN'> ^I^'echiuing tragen und die ^nder eine .^lul' Nlr lehren soll, der die Wilioenvevbrenuung ein (^renel ist, die es verwehrt, Missetäter von Elefanten zertrauipeln zu lassen, und die den Fürsten das absolute Recht über Leben und Ted ninuut, das sie seit Jahr.-Hunderten iunehabni und ihren Ilntertanr'n als selbstnerstiindliches Attribut der ^)crr-schergewalt gilt. Gera'^e hier aber scheitert iuuner wieder der koloniale Pazifizicrnng^ geist Großbritanniens. In herrlichen Schlöi fern, die unvorstellbare Reichtümer bergen, residieren die Maharadschas, wie Gottheiten von ihren Völkern verehrt, genießen die enormen Renten, die ihnen durch Ver^ träge mit den Engländern gesich.'rt siiid, und haben keinen anderen Kan?vf zu be--stehen als den mit der Langeweile. Diese und die Tradition sind es, die in den Königreichen der Willkür die allen neuzeitlichen Anschauungen hohnsprechenden Gewalttaten apschehen lasset!, über welche die britische ^ttünation schweigt, so lang-.' es geht, weil das Volk selbst lieber von lci^ nen Fürsten bedrückt, als dnr-'^i die Frei«?-den befreit sein will. Die letzte Zeit l^at aber, vielleicht weis viele solche Taten unbe straft geblieben sind, eine .Hochflut von fürstlichen Ausschreitungen gebracht, die in der allgemein bekannt gewordenen Ermor^ dnng einer dem Harem entflohenen Tänzerin durcfi Abgesandte ihres frnb'.'r<'ii v>er'"n einen Höhepunkt erreichten, der die "''le ne-rung veranlaßt hat, einen S"e,'^'''''sbev'll-mkichtigten mit der llutersn^una der 'ndi^ schen Fsirstenhöfe zu beanstraaen. A"? der vorerst geheimen Zusainnienstelluug der von _ ». diesen erhoiieneil, geradezu schaurigen ,Fakten ^ßt der Bizetvnlg, vielleicht um damit die von ihm bcabsichtigten stct^ngen Maz-nahmen vorzubereiten und zu rechtfertigen, inanches in die Oeffenllichk.'it ii».lern, wahre l'^eschichten, ans den.n es uns anweht, w!«» aus den grausamen Erfindungen E. A. Poes, wie aus Zuständen, die unser Eroteil seit x^ahrhunderten hinter sich hat. .^al^reiang hatte Harri Singt), berülnnt alö der Besitzer der schönsten Rubine der .^)err uoer '.u^enscheu, in ei- nen! der kleinsten Fürsteniünier des wcstll-chen Indien, eine der Tänzerinnen aus seinen! Harem vernachlässigt. Aber das Eigeu-lulnsrecht des iudtscht.» Herrn ijt unauflösbar, und als der Maharadscha von der Untreue seiner Leibeigenen h^rte, brauchte er c^in dXrillit, uu! die Strafe, die feststand, leit es eine indische Geschichte gibt, zu verllängen. Freilich, wie er sie ausführen ließ, das sollte seiner Phantasie Ehre machen. Ari Ende eines Seiles hing ein scharfes Schwert und pendelte durch das Frauen-geiuach, in dein die gesesselte Tänzerin lag. Langsain schu ang das Seil tieser und tiefer und endlich fuhr das S^'^ivert üd^r t^en Kör»ier in den Körper. Von der Galeric aus sah der Maharadscha mit seinen Favoritinnen dem Schanspiel, dessen Schilderung dem ^'v'eaic'r"ni-'" ' l- 'ich'iii»-n oon Zengen hinterbracht wurde, zu. Musik spielte wie bei einer Atelier-.szene, die Stim-innng ve-^'^-it, und vollendete die Filin-sV'ne des Lebens, krönte diesen Mansch vlin Macht und Blut. Die Ma?iaradschas sind der eingeborenen Frauen nlüde und sabren nach Europa, um aus Grund der leglilen Vielehe Mädchen ans der besl'n «'nillk'-sik'ii freien, die der Trauin von Pracht und ^lteichluin in ein unbekanntes Schk.lial führt. Eben hat der Fall des Radschas von Indore, der mit seiner Braut ^^iß Miller heiinkehrte, Aufsehen gemacht. Die Engländerin war zum Hinduglauben übergetreten, ciber die Priester n'eigerten sich, die neue Glanbensgenossin, die es nur aus guter Berechnung geworden war, zu trauen. Auch von den bisherigen Gattinnen nabm nnr die altere, deren Sohn Thronerbe iit. die beabsichtigte Teilung willig auf lich, währei'd die jüngere, obwohl ihr der Fürst ein Viertel seiner Iahresayanage von s!0.000 Pfund überschrieb, in den .Hungerstreik trat. Die Hochzeit konnte bisber nrcht ltattfinden, lvährend im Falle deS Maharadschas 5'>arri P. schon die Verlobnng an der ?^orl?cht seiner Erwählten Miß Doro-thy .H. scheiterte. Wohl hatte der Fürst seinen Reichtum, seine Erziehung sotvie sechzig Ahnen nachgewiesen, aber eine Anfrage an die Regierung zu Kalkutta Hütte ergeben, daß im Geheilnbericht der Name dieses Fürsten !nit den gransamsten Untaten verknüpft war. Harri P. hatte nicht nur ein Tanzu!ädch^'n t.iit einer Wildkahe und einer Schlange in einen Sacl schlieszen und diesen versenken lassen, sondern auch eine seiner Gattinnen durch eine nnr zn diesen! Bebufe ans Europa bestellte Zahnbobrmaschine hinrichten lass"n. Einen Zahn nach dem andern innß-te ihr der Arzt an'bohrei', die Ohnmächtige wurde iinmer wieder di'rch Kofieininiek-tionen in? Leben znrückaernfen, bis sie dor er bedrobte, in den Wabnsinn trieben. Nicht nnr im Harem verteidigt der m-^iscbe Autokrat das, was er seine Ehre nei.nt. Der Maharadscha von Gwalior, einer der grö'zten .Nennitallbesil^er der Welt, lies? sänitliche Pferde eines siegreichen Kon-knr'-enten namen? .^''allstown vergiften und 'as.lte, auf deren Wert geklagt, ohne Wini-verzncken den geforderten Betrag von P'^ni'd. Um zu zeigen, daß er in gnädiger Laune, gleichsam als Sieger aus d'cier ?ifs'''re hervorgehe, überreichte er noch im Gericht-^^7al dem Pr-^-eßgegner einen b.'rliichen Ring, den dieser aber zurückwies, nach orientalischen Begriffen eine de? schwersten Ve^eid'gnngi'n. Angen-blicklich ließ der Fürst da^ Schmuckstück zer-sch!nettern, daS ^nlver mit l^^ift mischen 'md in "inem SMck Fleisch dein nächsten .^>nnde vorwerfen, der sofort verendete. DaS vierl'ein'ge ?^!'ser dor fürstlichen Eigenliebe wurde vor dessen Palast bestattet nnd bc-^anl einen l^ras'steln, auf dem zu lesen war: Nieinals nirn"tt der Mal''aradscha v??n Äwalior seine Geschenke zurkick.^' «t» l«. pvkVrvvrV»? 5Gk»»»q^ clls ssrauen^slt Sie wollen liegen V Leichtathletinnen beim Training ftt- die Olympiade. Der Sportklub Charlottenburg hat seine hervorragenden Leichtathlctinncn, unter de-ven sich die Weltineisterin Ruth Lange und Me Moden und Sitten entstehen Bon Otto P r o m b e r. Es ist durchaus nicht immer der Fall, daß die Einführung einer neuen Mode auf ein Spiel der Phantasie irgend eines großen Modeateliers zurückzuführen ist. Moden werden übrigens in Berlin, Wien, Paris und London jährlich viele geschaffen, aber der Geschmack des Volkes wählt nur ganz vereinzelte davon als bleibendes Trachtenmerkmal auS. Zuweilen wflren cs aber echt nückiterne, lächerlich kleine Ursachen, die eine neue Mode in die Welt seilten, nicht selten körperliche Schäden oder sogar Krankheiten. Fangen wir hübsch lon oben an. Fragen wir z. B.: AuS welchem Grunde fing man an, während der !?ve-gierung Ludwigs 14. Perücken zu tragen: Antwort lautet: Weil Frankreichs lebenslustiger König selbst eine Perücke trug, um damit eine große Geschwulst auf seinem Kopfe zu verdecken. Die schöne Ferroniere, die eine Brandwunde mitten auf der Stirn hatte, legte über die Narbe einen großen Edelstein, der von einer seinen Nestel gehalten wurde. Die Mode des Haarbandes stammt von der französischen Prinzessin Lamballe, der bei einer Hofjagd durch d^n Wind der Hut entführt wurde; kurz entschlössest nahm sie ihr blauseidenes Strumpf band, um das Haar zusammenz-uhalten. Dagegen wird die Pony-Frisur der Königin-Witwe Alexandra von England zugeschrieben, der das Kammermädchen beim Frisieren mit der Brennschere das Stirnhaar versengt hatte; sie fand keinen anderen Ausweg, als das Haar kurz abzuschneiden. Die Kaiserin Josepl^ne machte, weU sie schlechte Zähne hatte, Stimmung für ?in Spitzentaschentuch, mit dem man fortwäh» rend den Mund bedeckte. Die Mode, ein schwarzes Samtband um den Hals zu tragen, stammt von her Königin Luise, die mit einem schmalen Samtstreifen, den sie um den Hals zu tragen liebte, ihren Kropf ansah verstecken wollte. Dagegen verbargen Prinzessitmen vom Hofe Heinrichs 3. ihren Kropf unter den hohen geglöckelten Halskrausen. Andere Damen vom Hofe verdeckten ihre schiefen Schultern durch bauschige Aermel. Die Gattin Phllipps 3. erfand die hohen HalSgimpen, damit ihr übermäßig Janger Hals verdeckt werde. Dieser Hals war auch die Ursache, daß das Leibchen längere Zeit hochgeschlossen blieb. Einige Herren vom Hofstaat Karls 3. schmückten fich mit falschen Schultern, weil ihre Brust mißgestaltet war. Das Ierset,-Jackett, daS in den Achtziger-Iahren aufkam, soll dadurch in Aufnahme gekommen sein, daß Alexandra von England auf daS Land angeln ging und die Kammerfrau im nächsten Laden nichts auftreiben konnte als ein Her renjackett. Die jtönigin Anna von Oester-1 die Berliner Meisterinnen Geschwister stel befinden, zu einem Spezialtraining zusammengerufen. reich führte die kurzen Aermel ein, um ih re wunderbar geformten Arme zeigen zu können. Karl 3. hatte zu seinem Aerger von der Natur gekrümmte Beine mitbekom men; er suchte den Schaden damit gutzu machen, daß er die langen Röcke einführte. Die Töchter eines der Ludwige erfanden die Schleppenkleider, um ihre großen Fü ße zu verdecken. Und warum die Schuhabsätze Ludwigs 15. so ungewöhnlich hoch? Auch dafür läßt sich eine Antwort finden: die Pompadour war klein. Die langen, spitzen Schnabelschnhe dagegen werden auf Heinrich Plantagenet, der später den eng lifchen Thron bestieg, zurückgeführt. Er hatte am Fuße einen verunstaltenden Aus wuchs, den er durch die Schnabelschnhe zu verbergen suchte. Sogar Grußformen sind durch geringfügige Ursachen entstanden. ?or einigen Jahrzehnten hielt die Herzogin von Connaught in London eine Abendgesellschaft ab. Ein Furunkel unter dem rechten Arm erlaubte ihr nicht, in herkömmlicher Weise ihren Gästen die Hand zu geben; sie war vielmehr genötigt, ^en Arm steifab vom Leibe zu halten und init dem Ellbogen stark im rechten Win?e5 zu begrüßen. Das faßten einige Snobs sofort auf und hielten eS für das Neueste englischer GesellschaftSsitte. Sie wechselten tnit ihren Bekannten auf gleiche Weise den Gruß, und bald grüßten auch die vornahmen und vornehni tuenden Deutschen in dieser verrückten Art und Weise. Noch komischer ist de/: 'Ursprung des sogenannten „Ale^anderlahmens", das gegen Ende des IV. Jahrhunderts in England zu beobachten war. Die Prinzeß von Wales hatte eine Verletzung am Knie und hinkte ans diesem Grunde etwas. Was geschah. Liebedienernd hinkte die Hofgesellschaft mit. Und da sich die gute Gesellschaft wieder nach dem Hose richtete, hinkte eine zeitlang alles höchst ergötzlich um die Wette. Sin bißchen Schönheit gefSMg ? Junge Damen, die aus Familiengrün-dcn zu Hause leben und sich doch etwas verdienen wollen, finden einen vielversprechen den Beruf in der „reisenden Schönheit?-doktorin". die jetzt in England aufgetaucht ist. Es gibt viele Frauen, die entweder nicht das Geld oder nicht die Zeit haben, um re-kielmäßig einen Schönheitssalon aufzusuchen; auch Damen in Provinzstädten, in denen es solche Institute nicht gibt, sehnen sich nach einer sachgemäßen Verschönerung. Eine junge Dame, die den neuen Beruf ergreift, muß einen Kursus in den verschiedenen Formen der Massage nehmen, muh lernen, wie überflüssige .Haare entfernt werden, wie man Haare färbt, wie man schminkt usw. Sie hat sich dann mit liner kleinen, aber vollständigen Ausrüstung zu versehen, mit einer Maschine für elektrische Massage, mit Schönheitsessenzen, Haarmit- teln, Cremen, Schminken usw. Ist die» ge-schehen, dann erläßt sie in den Lokalblättern der Londoner Bororte oder der Bro-vinMdte eine kurze Anzeige, in der sie ihre Äenste anbietet; sie kann auch Zirkitlare herumschicken. So wird sie fich allmählich einen Kreis von Kundinnen schaffen, bei denen sie regelmäßig in verschiedenen Zeltabschnitten erscheint. Ist sie zuverlässig und pünktlich und arbeitet sie zur Zufriedenheit der Damen, dann kann sie sich ein recht stattliches Taschengeld erwerben. Verschiedene Engländerinnen haben mit diesem Beruf die besten Erfahrungen gemacht, lind gewiß werden sie auch in anderen Ländern Nachfolgerinnen finden. FllrKüche und Haus Gchüflelpasteten oder Pie« von Fleisch, Fisch, Obst, Schwämmen, die in England und Amerika so beliebt sind, weil rasch zii-bereitet, sind auch unsern HauSsrauen zu empfehlen, schon deshalb, weil sich Reste von Fleisch und Fisch usw. dabei gut verwerten lassen. Zur Bereitung wird ein Teil Fett mit drei Teilen Mehl fest ab» gebröselt, mit den nötigen Mengen Milch oder auch nur Wasser und einigen Körnchen Salz zusammengeknetet. Den nicht zu festen Teig läßt man eine halbe Stunde rasten, walkt dann die größere Hälfte dülm aus, drückt ihn in eine mit Mehl ausgestreute flache Backform, die mit der Fülle bedeckt wird. AuS der kleineren Teighälfte rollt man die passende Decke aus, drückt iie leicht darüber und stellt die Form für eine reichliche Viertelstunde in das heiße Rohr. Füll« für Fischpaftete« Ein Stück gekochten, zerkleinerten Seefisch mischt man zu einem Abtrieb von einem Lössel gutem Fett, ein bis zwei Eiern, einer getveichten, fest ausgedrückten Semmel vom Bortag, etwas Salz, Pfeffer und gewiegter grüner PetersUie. Pastete auS SchSpsenfleisch. DaS Fleisch wird in kleine Stücke geschnitten, gekochtes vom Bortag. Man mengt Salz, Majoran, ein wenig Pfeffer, gewiegte Z^^iebel, einige Löffel Waffer, vielleicht auch einen Löffel Kapern und ein Ei zu, füllt und bäckt wie Fischpastete. Schüsselpastete von Reis. 20 Dekagramm Reis in reichlich Fett mit Masser gedünstet, gesalzen, mischt man mit einigen Löffeln geriebenem yartkäfe nnd einer Tasse saurer Milch durch, vielleicht auch noch etwas gehacktem Selchfleisch, und bäckt wie oben beschrieben. Schiisselpastete von Aepseln. Man mischt vier bis fünf zu Scheiben geschnittene, geschälte Aepfel mit Zucker, Zimt, gestoßenen Nüssen, füllt auf den Teig, legt Stückchen gutes Fett dazwischen, bedeckt mit dent Teigdeckel und bäckt wie gewöhnlich. » h. Rogout aus Schweinskopf. Einen Hakben Schweinskopf lasse man in Wasser Mt Salzzusatz weich kochcit. Aus dem Sud genommen, schneidet man, nachdem die Kltochen ausgelöst sind, größere Stücke davon, lasse mit einer gehackten Zwiebel und einem Löffel von der fetten Suppe auf geschlossener Herdplatte braun dünsten, staube einen kleinen L^fel Mchl darmi und gieße mit etwas von der Suppe au^. Mt ein wenig Pffeffer und Majoran gewürzt durchkochen lassen, Reis, ltnödeln, Salzkartoffeln usw. zur Soße geben. h. Junges GanSl mit Rei«. Flügel, Kopf, Hals, Füße und Magen der Gans, sauber geputzt und ausgewaschen, läßt man in Wasser, wie für Suppe zugestellt, mit viel geschnittener Zwle!^r, einigen Pfefferkörnern, Salz, sehr weich kochen. Man schneidet eS dann zu netten, kleineren Stücken und läßt mit etwa 20 Dekagramm Reis dazu kochen, bis der Reis weich ist. h. Feine Krapfen. Sechs Eßlösfel zerlassene Butter rührt man mit einem halben Löffel Zucker, einem viertel Liter lauwarmer MUch, einem Kaffeelöffel Rum, anderthalb Dekagramm in lauwarmer Milch mit Zucker aufgegangener Gerin. Man mischt noch soviel leicht erwärmtes Mehl ein, daß ein weicher, zarter Teig dara»4 wlro. ver geruhri, nicht abg«efchto-gen wird, bt< er ganz glatt und zart ist. Man läßt warm gestellt, aufgehen, nimmt ihn dann auf das mit Mehl bestreute Brett, teilt ihn leicht und sticht Z»rapfen aus, nicht walken. Man füllt zwischen je zwei Stücke bohnengroß Marmelade, läßt noch eine Viertelstunde aufgehen, dann bäckt man in fingerhoch heißem Fett, bedeckt mit Deckel, aufbinden auf beiden Seiten, braun. h. Um erfrorene Vier wieder brauchbar machen, müssen sie in ein Gefäß mit recht kaltem Wasser getan, dann einige Hände« voll Salz beigemischt werden. DaS Gefäß wird in einen mäßig warinen Raum gestellt. Die ikier tauen langsam auf, find dann aber sofort zu verbrauchen. h. Kaffeelikör von sehr feinem Geschmak-ke kann im Haushalte auf einfache Weife selbst bereitet werden. Man benötigt hiezu Liter beften Weinsprit (raffinierten Spiritus), 4 Dekagramm gemahlenen Kaffee der besten Sorte, 30 Deikaigramm Zucker und Ater Wafser. h. vriekischmarren. In reichlich gut^, heißes Fett ^hrt man etwa 25 Detaqramm Ärieß, läßt, wenig gesalzen, einige Minute» rösten, dann gießt man «ine Tasse Milch darüber, läßt, zerkleinert, ausdünsten, nicht auf offenem Feuer, und gibt m'it gekochten Dörrzwetschken, mit Zucker und Zimt b^ streut, zu Dsche. h. Mürbe Punschbusserln. 10 Dekagram« zergangene Margarine oder Butter, tS .De« kagvanvm gestoßenen Zucker glatt rühren iniit 1 Ei, 20 Dekagramm weißeS Mehl und ein wenig Vanille- oder Zitronengeschmack. Auf gefettetes Blech legt man Keine Häufchen aus und bäckt fie langsam. Mit breitem Messer abheben. h. Handschuhe, alte, zu vermeudy«. l. Abgeschnittene Fingerspitzen von GlacK-Handschutzen vertvendet man zum Eiyheften in die Fingerspitzen seidener oder halbseidener Handschuhe, um das rasche Zerreißen der Fingerspitzen zu verhüten. 2. Man kann alte Handschuhe sehr gut als Loder zum Putzen von Silber und Metallen aller Art verwenden. 3. Praktische Fensterputzer l^ss sen sich aus alten hellen Glacehandschuhen anfertigen. Man zerschneide die Handschuh« in Streifen, durchsteche dieselben in der Mitte mit einer Nadel und ziehe einen den durch. Die Streifen von 2-^A Paar Handschuhen genügen, um einen Fensterschwamm zu erhalten. Sind die Streifen alle eingefühlt, so bindet man sie wie einet« Kranz zusammen und der Fensterputzer ist fertig. h. Gegen Kopfschuppen und Hmnkausfal leistet folgende Einreibung gute Dienst«! Perubalsam S Tramm, Weingeist Gramm, Benzoötinktur 3 Gramm. h. Feuchtigkeit in ueugebautey gimveri^ Bor allem öffne man Türen und Fenster häufig, laffe auch, wenn die Feuchtigkeit sich mehr nach unten dem Fußboden zu Keigt, eine Oeffnung in die Mauer machen, die durch einen Blechfchieber gut verfchlossen werden kann. Geht diese Oeffnung in» Freie und wird täglich geöffnet, so wird durch da^ Eindringen der Luft dem Uebelftande ht? Feuchtigkeit bald abgeholfen werden. Läßs sich eine solche Oeffnung nicht anbringeni s^ stellt man einen Kübel voll gebrannten Kitlk in die Ecke der Stube. Dieser alle Feuchtigkeit aus der Atmosphäre unh hält das Zimmer viele Monate lang trochin, worauf man den Kalk wieder erneuert.' Auch Sertrud Sderle konnte nicht widerstehen Die Kanalbezwingerin wirkt gegenwärtig in einem Großfilm mit und wird von einem Kollegen .aufnahmefertig" gemacht. ?ktt« N> Radw v>»»« ? « V«N-»Iii,^», k v?»»» ^ ^ ». g « ^»««l»»»U » ND IN, H I x«, I Z l Ii »»n.»Ä, ZNS m. 15 K". , Z4»» ... 5 ic« 0»v»». .^on.j«n> ;XX: >S4 Z ». x«. ».« 4 «» m, 4 K». »r«»»» 44» 2 « Z »c«. »»rU»»^N » m, i0 «W. » d5^ 6 IN, 3 V»»»vk«»» N>1 », i0 ic,». e«rt» ^Z650 ». tü tiM ÄuU?»». ??» 1». l0 <» Sonntag, 29. Jänner. Wien (Graz), 10.30 U-Hr: Orgelvortrag. — 11: Sinfoniekonzert. — 18.3g: W-agnerS Oper „Lohensirin". — Prchburq, 18: K'on-zert. — 10.45: Reproduzierte Musik. — Zagreb, 20: L^pernübertr-aqunl^ aus dem T5iea ter. musteln. die die Rippen heben, die sich von selbst wieder senken, und die Ztvcrchfell-. u. Bauchmuskeln, die durch Senken des Zwerchfells bzw. Kegendruck «flitzen 'das Zwerch» fcll den Brustrvrm vergrößern-^und verklci-nern. Je nach Ueberwie-gen der einen oder andern Muskel^ruppe unte-rschci^den wir Brustat'munq und-Bauchatmung. Im allge. meinen überwiegt bei Fraum der Brustat-mungstyp, während beim Manns.die Bauch-atmunl^ beDorzpqt wird. Worc^ulk dieser. Unterschied beruht, ist noch nicht recht geklärt. Es P aber nachgewiesen worden,^ das; Frauen, die viel Sport.treiben und. deren Körper gut trainiert ist, micki.einen männlichen Mit Afgkaniftan das Wohnungsproblem löst yi. <1^' ^jAtmungstyp ze^eu, das heißt die Bauch- LI. Blzcts Lper „Tie Perlenfischer. latmung lvsonders bevorzugen, Atmen ist 11: Kon^rtmat.neee. - 18: Deutsche Bewegung. Richtiges Atmen bedeutet Auf- wendung. ^ 19.1.^: Konzert. ^ 22.2l): Ue-bertrcig^!Nlg aus dem Weinbergcr Narodni Dum. — Daventry, 21: K^irchenandacht. --L205: ^on.iert. — Stuttgart, 19.15: Schu-bert-Stunde. — Frankfurt, 20.30: Heiteres nähme von so viel Luft, wie mr Augenblick geraide notwmdig ist, und Mar bei geringstem Kraftaufwand. Ter Ungeiibte wendet bei jeder körperlichen Anstrengung zu viel Kraft aulf. Der Geübte geht sparsn'M mit L^rc^esterkonzert. Anschlief;end Tanzmusik, seinen Kräften uim. Der untmimerte Läu-— Brünn, 9: Klr^nmusik. — 13: Deutsche kommt bald ausser Atem, »veil er nicht Sendung. — 2^ Streichorchester. ^ 22.20: .xichviig atmet, allerdings auch, weil das Herz T-ainz^slk. — Berlm, 11.30: Gesangskon-. recht eingespielt ist. Die ^rt der ^k!itere Atmung muß genau der Bewegung angepaßt Opernml se. — ^..30: — Buda- gleichniäßig aüif Bauchmuskeln u. peft, 9: SchHnlhe'tSpflege. — j Brustmuskeln verteilt werden. Gewöhnlich nlekonzcrt. — 19.40: Konzert Lu^ FrieS. ungewohnten Anstrengungen zu H Zlgeunermusik. ^^^rfchau,. welN'ig mit dem 20..W:^ . 22.30: TanMusik. Bauch geatmet. Eine schr natürliche und' ge^ — PnriS-Eiffel, 13: Konzert.' Montag, 30. Jänner. sundc AtmungSübung ist das Schwiimnen. ! Dabei muß Einatmung und Ausatmung genau den einzelnen Phasen der Schwimmbe-Kien, 20.05 llhr: Soljstenkonzert: KaS-jwegung angepaßt werden. Die Atmungs-par Cassado (Cello) und Giuliotta v. Men- Übungen der BcrufSsänger smd besonders auf delSsohn-Gordi^iani (Klavier). - Graz, > Ausnutzung der Atemlust für die Tonbil-18.30: Stenograchiekurs. — 19: Serbokroa- dung eingestellt, doch scheint es, als ob die- tische? Sprachkurs. -- 19.50: Heiterer Vier yssang. 20.40: Unsere Kinder. — Pres;- jenigen, di!e beim Singen richtig atmen gelernt haben, auch , bei körperlichen Nirstren- bürg, 17.30: Konzert.' — Zagreb, S0.W:'liungen, ^im Laufen und Schwimmen,-bes Kammermusik. ' — 22: Leichte' Abendinusik. Mailand» 21: Konzert. — 23:- Quintett kvnzert. — Prag. Deutsche Sendung. — 19.15: L. PiSkaöekS „Landstreicher". — ser mit ihrem Aiein aushalten können. K LMM Der. König von Afghanistan'hält'sich zur' lReihe Neubauten von Djelal-Abad, der W Zeit^w Europa auf. Unser Bild zeigt eine I tnteryauptstadt' Afghanistans. sowie durch Anwendung feuchtwariner Umschläge oder schr warmer Sitzbäder eine Besserung nicht ..^er h^-MMc^stik heilbar^, ist^ ganz -luch mancher y^elenksleidi'wde gehc^ilt werden. auS!" - Frankfurt,-IV.'lg:'Englischer Sprach ^ „Fließende Gicht" ist ein Volksansdruck, der 21.15: Lieder 20.15:, Klavierkonzert. und Balladenäbend. Mmgen, wlc,si^^ dls'AW.ilmittel von ge- fsix diese Kranlheit viel besser paßt, wissen. Sekten empiMen werden, sind un-- '" Brünn, 18.10: deutsche. Sendung.^ — 20.30: möglich im Stande, die versprochenen Wir Lustiger Abend. — Berlin, 17: . Schubert-' kungen auszuüben. Es kann vielmehr, durch Stunde. — 20.30: Grüner?vbon'd. — 2? 30:! ein solch einseitiges Trainieren mchr Sch^-TanMlfik. — Budapest. 19.^0: Pk^^il^irmo-' den angerichtet alS Nut^^en gestiftet werden. nifcheS Konzert. - 22.10: Zigeunermrfik. -lDagege-n sind regelmäßige ?ltmung?ubilngen Warschau, 20.30: Abendkonzert. — Paris-«iffel, 20.30: Konzert.' Hettkre Ecke Eine gute?^dee. und die Er^^ich'ing zum gichtigen Atmen nicht nur für Turner, Läufer, Schwimmer und Cäng?r wichtlq^ sondern soNIkN vi^n i-dom, l Idce" ich A- "cw der regelmäßig Leibesübungen treibt, fit''> heraus!" svreund Ignaz ließ sich wieder einmal blicken. „Binder," saat er, „ich Hab' eine ori Volksaewndftettund Setlkunde NichtweS Atmen Das Atmen braucht, man nicht zu lernen, das kann man sthon vom erstcni Au- ^ ^ ^ i genblick an, da man das Licht der Welt tätlich m der sreieu^uft zu atmen un , ^ »blickt, »sn°. v°rhergch-ndc Ucbunz^ Ti- vertr-'gt. «uch nacht- w °ll-nc>n AtmungSbewegungen gehen ohne Willensim- Fenster^ schlafen puls automatisch vor sich und regeln sich 'von selbst je nach den körperlichen Anforderungen. Trotzdcnn kann man das Atmen pflegt werden. Gut ist eS aucb. öfters untertags, wenn man ini Büro oder Laden oder Fabrik Stubenlust- stundenlang geatmet hat, das Fenster zu öf'nen und nun einige 15—20 tio'e Atemzüge frischer Lust einycholcn. In manchen« Geschäften, auch m Schulen, wird dies-erfreulicherweise ichon reaelmäsiig betrieben. Freilich ist dies nur ein Ersat',. Niemand sollte versäuuleu, so viel als möglich, Dr. med. Georg Kaufmann, D'reöd.u:. ^ < Wir entnehmen den Artikel mit Zi'stim-willkürlich' beeitrflussen.- Man kann den muwg der GesundheitSwacht Verlag?- G. m. Atmen anhalten, beschleilnigen und verlang- München 2 SW, Goethestra^;e'A?, dem samen innerhalb gewisser Grenzen, und wenn ^ .empfehlenswerten, reich illnslvierten ,.Ge-"man darauf achtet, wird man gewahr, daß sundheitskalender 1928" (VLeiS 2. Marl), die Art der Atmung auch von seelischen Ein- ^' Wirkungen außerordentlich leicht beeinflußt wird. Me Regelung der Atmung unrd von ,.Asso so oril'^l'iiell ist diese Idee gerade nicht." meinte man, „es gibt doch schon genug Mtter." „s'^eräde deshalb! Die Schuster haben scbnn ihr ei^ienes i^rgan, d'.e .vansmeister sjal'en eines, die Kriegsanleihebesiher haben ihr Blatt — warum sollten gerade die Zei-tungÄ/erausgeber keine Zeitung haben!" Diagnose. Arzt, nachdem er den Pllls gen'ihlt hat: i „S^onderbar! Der Pnls geht langsam, aber' ! das Herz rast . . I Patient: „Herr Doktor, das ist meine neue Pateut^Noßkopsuhr im Gcheimtasch!." Und was jetzt? „LeÄst du nicht von deiner .Hände Arbeit?" „AnSgeschlossen'. Meine Finger-sind daktyloskopiert worden!" Wjssensjplttttr Kathryn, eine unscheinbar aussehende, ruhige Frau, hatte sich kürzlich vor einem Gericht in Chicago zu verautworten, weil sie sich im Laufe der Zeit nicht weniger als vier Männer angeschafft hatte, mit dene:: sie in ehelicher Gemeinschaft lebte. Sie er« klärte: „Man muß nur dc-.s Schmeicheln lernen, Männer sind so leicht zu bekom« men!" « Der Schweizer Schriftsteller Arnold H>'r« genbach besi>)t eine langhaarige ungarische Dogge mit sieben jungen Doggen ini Alter von sieben Wochen. Tie Mutter ist über 400l)l1, jedes Kind über 4000 Mark wert, sUnd da sagt man, daß arme Leute auf den Hund kommen!) « Ein Edward Glaser in Newyork war wegen Mordes zu lebenslänglichen: Zuchthaus verurteilt worden. Nkan erfüllte ihm dis Bitte, hinter den Kerkermauern heiraten zu dürfen, ließ ihn jedoch nur fünf Minuten mit seiner jungen Frau allein. » Der neue (^esellschaft'anzng für .Herren: Die neue Weste hat die Form eines V. ist einreihig, bat gerollte Aufschläge und drei Knöpse, ebenso die schwarze, seidebe« sehte Frackmeste, die aber mchr einem j Schilde ähnelt. Der moderne douvelreihige Frack k?at eine Außentasche und ist eng auf Taille gearbeitet. Weite, gut gebüg.'lte Beinkleider. Oberhemd zwei Knöpfe. i?su-me: Nelke. Schlips nnd Taschentuch weiß^ seiden, strumpfe schwar^seiden. V?Znz Karneval regiett Tockiter, chlnß d- Vrreauna- ci^rben ^^inen bereitet entweder emen Tee, ^tdem man untergraben und u.e heiraten,^ :c.) n 'mit.'Atembewemlng ein- Zwei KaisseelösN ^ auf eine T-«sse Wasser mich an Ihrer Stelle ein bißchen d. Hustenmittel. Bei .Katarrhen der Lüsternem AtinungAzentri^m im Gehirn ohne ! des Rachen.'^ man die! De? fein^ unser Zutun b-s-rgt, das-von schr vcrschlc- »«sch.cdcAcn Dultel Am b°lanntcst-n> vinu-iM' mcu,° ^ denen Einflüssen -Mngiq ist. für gewöl.»-j'>t »lc C,°«!chwur,kl d,c c.nrn Schlem^ i- s ?Hl-n Elc .nckü^ und zmn^ «chl> lich nur »°n dsm Taucrstofsbediirs, abcr der di- HrilwirkuN-, <>kä,clt> ?)>zn sie auch n?ch di? Kciiri.'rc dcz eben mich von Schluchzen gehen her. Angst verichlägt den Atem, Freude erregt ihn. Die Atmungsbewegung wird v Muskeln ausgeführt, und. zwar.-von willkürlichen Muskew, - die den Brustkorb er^ Zveitern und verengern. . Die L:Men erkrankunm jcft aus den Knien gemach, n»r mit inen und stoben die Luit wieder auS. Tie -irzllich- Masinzymen gctrosscn werden. i>ein Unterschiede, das, der Lle«ia»?r fr»hcr Lungen selbst können also nicht atmen, sie werden beatmet. Wir können zwei Gruppen von Ate!n«nustel.n unterscheiden: die Brust- d. Urittverhaltung ist ost eine-Folcie v. vor d?r Geliebten aii^ den Knien la>i, Erkältung der Unterleibsorgane. Wird rend jet^.t die Geliebte auf den Kui^'n d.'s durch Triuk^'n von warmeui Kantillcntce Liebbabers liegt. Eine Auswahl origineller !?arttcvalSmaske:i. Prinz .Karneval regiert nnd sorgt in allen Landen für Au'>gelass^nheil und Leüeno-sreude. l^'in Fest sagt das andere, Mnm'.n^'n jchaiiz und ^.'.'aclevade beherrschen Feüliäle und ^lra!'.!.'n und alle Sorgi^n sind vergeiieu. Sekt» lL, Nummer S4 Vom SS. Minne? lSSS. 5 cA a CA « elc e vo» 5eli»cIi»Ot»t«? V. plee ««t r. Kk»««5. ?r»nrö»I»cke Parti« (Qe8plelt im Nsztlnxzef ^elkNackts-turnler). >VeIö: Steiner. — Zek^slrr: vr. ?»rt»kover. 1. eZ—«4. e7—«6: ?. cIS—64, 67—65: Z. 8dl—eZ 5?S—f6: 4.1^1—x5 I^tS-d4: 5. e4—e5 K7—Ii6: 6. I.?5—62 5f6 —67: 7. 1)61—t54 I.b4—f8: 8. f2—54 c7-<5: 9.1.!1—63 c5—e4. ^!n ?u?. 6er msncdes kür sied, aber »uck mnnede« xexen slek kst. 10.1.63-?6l..... 8ekr ksut ?esp!e!t. 10____ 867—d6. k'kNs 57 X?,-;. 50 !l. 7;ss6ts(e7. lZ. tA, 8b6. 13. f6l'un6 ^eiV xe>vwnt. 14. k4—f5! V6^—e7. ^ui 11.....!i6—kat ^ellZ 6Ie ?l3f'?^n6e ^nt^vort 12. ke, ?i?. 13. U7, -f, Xe7. 14. l.?S matt. 1?. f5—f6 j?7Xf6: 13. 1i5 s6— f5: 14. I'>?4—d3 l^eS-67; 15. 8?1— v? 8?^?^—A6' A?—A4 0—17. 8c.^b5 l.c17XK5. s^eszer s(c:8—K8. 18. «4Xd5 ?k,5—c7: 1y. 'I'slXA7 8c:7>^>'5: ?0. 1'A7—«5 5d5—e7: S1. y—0 7'ii8—?8: 22. d?—d3 i7—55: 23. e5Xk5 Oe7X56: 24. 1'»5—g2 I.f8— 66: 25. 1.62—a5 8d6-67: 26. d3Xc4 65Xc:4: 27. l.A5Xe7 I.66Xe7: 28. I.1i5—s3 l.c7—b6. l'eliler. 8c!i^»r? 8czNte 867—b6 spielen, vd'^'olil >VeIlZ aueli 6afin dv8> 8er stellt. 29, L2—^^3 KL8^'^'L7 l)s6urc:k xelit ein Zauer verloren. Xm besten '^8rs 8osorti?er Kc8—b8 ?e>vesen. Z0. ?-?—»4 Xe7—bS! Zl. 1's4Xc< «6—eS: 32. Kxl—Iii s)s6—ek: ZZ. 'rc4 —d4 e5—«4; Z4UZ—Ii5? 's?«-xS: Z5. 8eZ^k4 r>«6—<16! 36. I.K5—N! l'äS—t8: 37. U7—e6 1'?S—>r4: 38. l-e6X1.1'b7, »o 40 ... Od6 un6 6Ie v»m« Icann ve?en 1'sl mstt niclit ee-nammen verclen. k!!n k'ekicr vüre 40. e3. 1'kZI 4l. 'I'b6> Nd6. 42. I'bö. 1'b6 mit ^!>tt670?iuiii? ->uk kl. 40.... ?'l4—x4 4l. I1ir3—eS____ Der entzck^Illencke ?ue. 4l.....Xb5—s8: 4Z. Ne5—e»f O-I6—K8: 43. 's'k4XK6 1'f6XH6: 44. 71,1 Xb6 Nd8Xe8: 4.?^ I.ö7Xr8 e4— «3: 46. 11,6—-6 i.»!—s4: 47. >14—ö.'! ics8—K8 4S. 65—<15 ick8—<-8: 49. I.e8 —d5 1'?4—"8! 50. 'rc6—-8^ 7'>:8Xe8! 5l. 66—<17^1 Lclivsrr elbt »uk! (»kerllner 1'qxedlstt».) Me hat Eapablanca das Match gegen Aljechin ausge-oeben? Gast alle Blätter berichtetvn, d«st T a p a« blanca ben neuen Weltme'ister Dr. ?l l-jechln beim Aufgeben dez Matches um» armt, qeküht und befllsickwünscht nzi: es bei solcher BelegeTtbe^t auch die früheren Weltmeister Eteinitz und LaSker qe« tan haben. Trst jeht brir-nt die „Teutsche Lchaci^ttung" den !5ericht eine? Nnqen-zeugen, der i^n Borqan,s ganz ander? sck>il' Als die 84. P^tie ?;um dritten Mil wviter^spielt werden soNle — in miSsichtS-loker Gtellu?rg Capak>lanftl. er^chken Alsechin einiqe Mlni't^ vs>r ?^''>"!nn des Spiels, ledhci^t keqr^lb.t vom Publikum. Tahablai?«! war mxs) nit dk^. und erschien auch wcht, als schon eine seiner ^eit abk'olausl'n war. N"n te man ein '5cf»r<^k',n c^iipsiif^sinf^S nn Aljschin, in französischer Cprache, von folgendem Wortlaut: ^.Vere^rter .?>err Aljechin! ?ch gebe die V'irtie au5. Hie sind dach d-'r Weltmeister lin>> ick, gratulier, ^inen zu !^?»m Er5ola. Mein llomplimt'nk an ^re ?^ou Gemafjlin. Aufrichtiger Me!se N. Capablan«'«^. Wie man fi-h», ka» Ca>„»bsanclÄhrigen Bestandes veranstaltete der Echachklub in Karlovoc bereits s?in drittes internationales Pro-blsmtun^er. Dies ist mnso HKHer einzuschätzen, als es noch keinem einzigen Schach-klub in unserem Ctaate gelany, auch nur ein Proibbmnturnier zustande zu önTigen. Vor allvm ist es der bekannte Problemmel-ster Ilsidor Groß, dem daS Verdienst für diesen Erfolg zukommt. Er hat sich in internationalen Pro-bleinturnieren schon einen guten Ruf erworven, nur wirkt er nlchmen viele intern, bekannte Prcchlem- der diesen Film, der sicher der beste viin allen bisherigen dik»ses Genres ist. V^'k?ci-Kii>i0. Ein recht interessanter Film mit lebhaft be^ wkgter Handlung »st: ^Die Liebesnächte de« «rohfiirsten" der gegenwärtig im Burgkino bis einsclzlleiblich j Sonntag, den 29. d. läuft. Eine spannende, fe» l derzeit stark anrc^ende Liebeshandlung Mi' ^ scheu einem russischen Großfürsten und einer i steinen Apachin. vlo^e Liebe. Lcideuichist, > Puink der Au?skattunfl. herrliche !lnlfor?nen — ! das sind die wechselvogen Bilder dieses FilniS. ! in dessen HandlungSmitte der beliebte anierisa- fN>> tin v^k» ^ucti ilnll e» vviflt llinen mil ctel ?elt ein uuei'itliütlr'iclier l^ou»« sl«'1INkt WsklliitmsllWWei. wliüiiel IIl>i IIimII. Vestseter lltr I^nterZteiesmsrk, prek-l2 Milspe, Vam^llin: «.Mll W» » W? ntjche Darsteller George O'Brtrn steht, dessen oak ke,»de« uad hervorragendes Spiel wir ja schon in einer Reihe großer Filme bewundern toan-ten. Al« PaU!»ertn steht ihm virginija Ballt zur Seite, ein reizendes, temperamentvolles Psr sSnchen, die auf den 'ersten Blick fesselt. Ein yüb-scher Film, der e» «ohl wert ist, daß man ihn sich ansieht. Das größte und beste deutsche Lustspiel: „Dt« t-I- Lola« mit Lilian Harvey, Jans Iunfennann, Harry Hardt usw. in den Hauptrollen, läuft ab Montag, den d. Nichts als Lachsalve wird ''ie-ser Film beim Beschauer erregen. Für die te dieses herrlichen Lustspiels spricht die Taks?>-che, daß es einen unrreichten Nekorderfolg hinter sich hat. In Wien z. B. (abgeschn von Berlin, wo es überhaupt in noch nie dagewesener Art einschlug) lief „Die tolle Lola" gleichzeitig in 14 KiiwS und konnte den größten heutigen «'assenerfolg buchen. In Maribor dürste cS nicht viel anders sein. Nf«m! vllea» »tk AilllekniiiIIII»» Einerlei, ob es sich um die beste F l i e-g e n f ch n u r mit Emailüberzug oder um eine unpräparierte Gpinnschnur h.'n frisch zu lackieren, ist nicht so einfach. Hiezu bedarf eS einer gewissen Ue-dung und Sachkenntnis. Bon allergrößter Wichtigkeit ist eS, daß jede R u t e gut und sauber Iack,ert ist. Man gieße auf eine gründlich gereinigte Maoplatte so viel Lack, als man lienötigt, und tauche den reinen Borstenpinsel hierin ein. Lackiert wird stets von der Spitze auS, 'joll für Zoll, und nlan muß genau aciiten, daß keine Luftblasen zurückbleiben. Jeder Teil soll ie^krecht in einem staubfreien ^Itaum aufgehängt werden. Ist der erste Ue-berzug vollkouimen trocken, io ist die !^tute uocliuials nachzulaclieren, keinessallS jedocl) mes)r als dreiinal. l5lne ganz besondere Sorgfalt ist auch den Angelschnüren zuzuwenden. Man bedenke nur, wie lange Zeit eine enggetlöp-pelte Schnur braucht, um bis aus den innersten Faden auszutrocknen. Bleiben Sclinüre noch im feuchten Zustand auf der Üiolle, verstocken sie und beginnen zu sanlen. Bei der nächsten Gelegenheit reisjen sie entzwei. Auch Borfächer bediirsen einer lie-l'euollen Behandlung nnd uiüssen nach sede^ inaligeut Gebrauch ciründlichst ausgetrocknet n>erden. Angelhaken, einerlei, ob iie bronziert oder blank find, sollen stetS gut >nit Fett eingerieben werden. Bei Dopvel-oder Dreihaken pslt in Holland, 23. Scheuertuch, Sk. Frucht, 36. unwahrscheinliche Erzählung, ?3. nordischer KönigSname, 29. altrömischeS Vber^vand, 32. griech. Buchstabe, K4. engl.-amerik. Dichter. LS s« iri« «j oo Gliben Kreuzworträtset AuklZlunp vom 22. Ee?,, IZ. kilk «ßlv vrsutl ^r«p» «I« ekm«, (^?«p« tZea^zs»««, (?^p« k2? ! V»tt,«vff» iv »«lß oaä er»«! 7Hs». »«t». Mss 5M«rI«I6«?l »oMttid«,»« m B»«iS u°6 in p«r ^et«r 65 Dia, V»,ek»«icl« H»,eiü, pr!m», s»«»^ Bieter 5l) vi«. W«l>. .5ct„»«ire? p«r ^eter 70 vio. 5«I6«N»vN»»»», 5ct»IlnU«f«lOn. voiquEt uv«i ^Xrte»»t?»liü«, tt»ncl>ekuko v»6 Sti-ümpke. VI»«t»»- ?. »»«»ki-mc«. Kakioo« Z HMSM?N3WS!SSN«SMSMSTS!SSWS!SWSS!ZSWSWZNM Lastiisu» 2ok»Iv «. 7 Sonntag, lien Z9. ^/tonei^. «d 1V l^kr kWilikll Venii'Illls^en k'Ur xute Kücke ,m6 prim» ?Ickerer >Veio« ist de»ten» xesorxt ?u »«kir»icdem Lesuck l«» Martbor, S^ct^e »m Kojtexprels derechnet, gegen N«ch««h»e. Älewe Partien »ersenden per Post-S k«' Kli^nerfedern 110 — Din. S kst GSn efeden» 53» — Din. Brutis für itteilo. sranto per Pott «eien Vor«u»> de» Betreges DM lIM Meli. wM I» llliz. HZMs. lMkl!! Iii« II. AI Mt» LrÜZ^erei' vmzsti! prels-l^i'nteärlxullx? Lest« unÄl ItokI«! XQNleUss?GN»I0»I ..pkiel.et^ic/^" ^8s>s> K?,lc)rten. keine Steine - keine 8ckl«cke - H^enlx ^Jelie > kein Lckveieixelucti - 6«kek tllr VokniSume desonäer» »u empleklen' »««« Pe«I»M i >V»i?^onvei5e >d Ltstlon I^msko»8rectiZLe l)!n !AG' - pro llX) kx von 2N<«0 kx «i,fvSltz.fr,nko «„US rxestellt ,. ZS»^ ., „ „ im Oetsil. »d I^sgerplst«. tkenko tteu, gestellt 4V'— ., lNV? In »in, und Xoklenkznälunßs, Dßsrldv?, (lftomlrov» ul. k, nederi ^ Og8tIigu8 .'I'rsnZvssI" /INI !Veine l8t be8tens gesol-xt. — Um ^Ztilreicken öesucd bittet c!i? ba!k«n«lriln. li52 ^3WcWZWS^'Z^Z1!SMSSWI»riI»«r. Vrx 8vodo«»»u»a»«? v. ck. Xv«!»l><ä»X^t«L«aß Verltjke» 3e^«rl ». X^«»v»«weot«i>«»t«I1»inz-a 6»reti ^«v L»Port» uv6 üuo^»»«!«! ^«tct vo» V^l.^cz SdNLIU. 8^ tSiSSSL» ?. k>uk'^. Ori^msl franzSsiscke kclaii' Vsrmvrvl ?Lkc)i^c)L?0k^. Lpkl'r^M. die begten gut 6er >Vett. k« »»?! »jiliu^ II. II. 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Bedingung: Badezimmer, Parkett und Elektr. 10^6 Für zwei Gtudentinne» wird ein separiertes Zimmer samt Verpflegung, möglichst mit »Aa-vierb^iltzung, ab 1. oder 12. Februar gesucht. — Gefl. Anträge unter „20" an die Berw. 1126 1—2 leere L»kal« lAimmer), im Zentrum der Stadt, benötigt ehestens. Anträge sind zu richten unter „Zimmer leer" an d. Verwaltung. 1ll8 Sin «der zwei leere Zimmer, Bahnhofnähe, werden per 1. Feber gesucht. Anträge unter „Dringend" an die Verwaltung. k12ü ^ Stellenllefuche I M» «Utätiger Kompagno» sucht erstklasiige Kanzleikraft m. ca. 200V0 Dinar Beteiligung an reell-rentablem Unternehmen. Für eventuelle Neugrun-dung im eigenen Hause geeignete Räumlichkeiten, Platz und modern eimerichtete Kan.^ei vorhai^n. Anträge unter „Be-rufsättderung" an die Veno. 1033 Gebildete» Früulein, repräsentationsfähig, mit langjShr. Zeugnissen, Kenntnis der slo-wentslhen und deutschen Sprache, vertraut in der Führung eines grosten Haushaltes, versiert im Gartenbau und Landwirtschaft, Erzieherin u. Krankenpflegerin, sucht entsprechende dauernde Stellung in einem guten Hause, Pension oder Sanatorium. Dienstantritt sogl. oder später. Event. Beteiligung mit kleinerem Kapital an welcher Pension. Anträge unter „Gebildet" an die Verwalt. 1001 Sehr solide, nüchterne, arbsitS-sanre HauSmeisterleute, die leine Arbeit scheuen, suchen ihren Posten zu verändern. Gesl. Anträge unter ^Sogleich od^r svater" an die Verw. 112? Solide, alleinstehende Frau sucht Stelle als Köchin, Kinderfrau oder Haushälterin in besserem Hause. Geht auch auSwärtZ. Adresse Benyalt. 1114 Perfekte, ferbo-lroatisch, deutsche Kanzleikraft sucht angemessenen Posten perl, oder 15. Februar. Gefl. Zuschriften unter „Perfekt" an die Verwalt. IIIS Selbständige Bürokraft m. lang-iähriger Praxis, Vnchl>altung, Korrespondenz. Maschinschrei-bcn. 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Adresse in der Verwalt. 1088 »erlWicher «häuffenr, Mg- schinenschlosser, sucht P»ste^ Geht auch auSwärtS. Gest. An« träge unter „Chauffeur* an d. Verwalt. 10öO verlätzllche Fra« sucht Stelle in einer Fabrik oder Bedienung. Adr sse Berw. 1101 Äette» Mädchen mit 4 Bürger-schulklasien, slowen. und deutsch sprechend, wünscht zu einem Swrz-, Galanterie- oder nusakwnvarengeschäft ol» Lehrmädchen sogleich unterzukommen. Gefl. Zuschriften erb. unter „Ehrlich und treu" an d, Verwaltung^_ 110!) Geübte Krawattennöheri» nimmt Arbeit ins Hau». Ab-resse in der Verwalt. IYR» l Sffme Sttllen I Bessere» Mädchen, welche» Ä» lein gut bürgerlich zu itochen versteht und nur in seinen Hau sern war, wird neben Beditne-vin zu 2 Personen mit 1. oder 15. Feber gesucht, gunkp, Ma-Zurani<^ trg 3, Tür 7. ?. Zagrebs_^ Verlähliche, selbständige, gute Köchi«, ar^itsam, für dauernh. Posten in feines .Hau» zu 5»^ Personen neben Bedienerin ge-'ucht. 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Li» 6i>s>!t« psr pnzt. äitnn qz ^ i^iig^ ja, mitu' kl» »uk vinin»> ?igr»l »z Ilvstso out.l'ieiluaz uv>1 t'siiy: ? ?rods»^ »lZsr k oäsr ' ^ . gZ Oilltr 18 krodi» ttSizr »2 »nppel» ockar ' , ' 4 . Ii? St ?roi>«- oäsr 36 Noppoi. oäsr 12 k>i»'ti»151i»^izileli , L^D l?jiz»r ^ Sj« llsut'.ieii »a ^potkelisr tllükll Is.Mkll ll! Mics lll>li'j!i küsaplkit? I82(ttrvstsks) vorzügliche? Düngemittel für jede Aussaat sowie auch zur Konservierung der ^^auche m den Ställen und Düngerhaufen, ans eigener Grirbe, verkauft den Meter zu 20. Dinar Vilim Pavlo.vio, Samobor bii ,"»a-greb. 319 «Kl!??? von. bedeutender deutscher Textilverede« ' lungsmas6)incnsabrit gesucht tZentrifug^n, Äl^gschinen für die Wolliväscherei, Appr::tur und' Ausrüstung von wollenen und halb--wollenen Geweben). 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Kopitarjeva'iili' ra im .Hofe. ^ I l^.-i MWM noelii^rlm?« l^vs- ?!en, marinieiter A^sl. xcrguclier-ter Il.sc?»». un6 ver5c>iie(lalie ?k»e!,2»sr't<-sn in ^ l)05en. sc-vie alle C,.Uiun,^en iLüis tzUl/x'il unä stet; tri cl^iCZ l^^xer im l^eltkite'ZseiczeicUÄft UiivSae, Glsvnl tr??. b9^ Einfamilienhaus. neuzebaut. 2 Zlinmi^r, ^ssiche.^ sowie kilntli-che!? Zuliehör samt zirka M , Gartengrund prelZwert ^u- cer« ''aufen. Ämonlö. Pobre/ie, Go^dna ulica 58. ' ' <>1^? Kg Einem Herzensbedürfnisse nachkommend, sagen wir hiemit ^ für die vielen Beweise der Teilnahme, die uns aulählich des un-erschlichen Verlustes unseres heiß-^elieblen Gatten, beziehungsweise Vaters, Bruders, Schwagers und Onliels, des Kerrn Zoftf'SGameSbemer Oroszkäusmaun und Kaussesiizer in so überaus reiebem Maf;e zuaelwmmen sind, für die zahlreiche Beteiligung! am Leicl^enbezzänqnisse, sowie für die schiinen Kranzspenden unseren herzlichen Dank. rsk'sZinZs'cie 5^ v !^smes«Z!ie 35 v nur K:e1 z. ?r«»!n.'klss^dm Eisvn! ttg 17 1161 Dis iisskransrnds Familie. DA DMksczaunlZ. Danksagung. Für die vielen Beweise innifler Anteilnahme anläßlich des herben Verlustes, der.uns durch das Ableben unseres innigst-geliebten. Gatten, bezw. Vaters usw., des Serrn Friedrich ÄaM beirofsen, spre<^sn'wir auf diesem Wege unseren' tiefstqefü^lten Dank aus. Insbesondere aber dankett wir den vLrel)rl. Freiwilligen Feuerwehren, von Maribor und NadvanZe für die korporative Beteiligunfl am LeickeabegänAnisse,' den Spendern der l^err-lichen Blumen, sowie allen, die in so großer Zahl den teuren Dahingeschiedenen auf seinem-letzten Wege begleiteten. 1160 Die trauernden KinLerbliebenen. Anläl)lich des schweren Verlusles, welchen wir durch d^n Keim gang unseres unvergeßlichen Gatten, beziehungsweise Vaters und Bruders, des ^errn .Hans Gitt erlitten s)al?en, sprechen wir für die herzliche Anteilnahme und sür die überaus zal)lre!che störende Beteiligung» ain Leichenbegängnisse, viele aus der Ferne, wie auch für die vielen Äran^- und Blumen'penden unseren tiefempfundenen Dank aus. Insbesondere danken wir dem hochw. Kerrn Domvil'.ar Tkavc für die wiederholten Besuche am Krantienbette und die zu Kerken gehenden Morli? an? bffeiicn Grade, dem geel^rlen Kan-delsczretnium für die i)fsenllichs Truuerln'.ndgebung und den lieben Berufskollegen. Ganz auszerordenllich se')en wir uns verpflichtet, Kerrn Dr. Marin ic für'die liebevolle, aufopfernde Behandlung während der schweren Erkrankung des nun ,n Gott ruhenden Unvergeßlichen unseren wärmsten Dank auszusprechen. Mari bor, am 26. Jänner 1923: Marie Strk n «xy ,sr ««ö Seren Verlovle» ll^7 im Nams!^ aiier Verwandlei?. W 7H. Wohnung in Bahndofnäbe S Zimmer, «Ieqa«t «SVliert, samt Eüche sofort zu vergebe«. Anfragen t« der Ber-waltuUg. 10.jq vkitadiiiisave. vie (^efettisten beekren »ick, «Ilen ikren x^esckStzten Kunclen un6 (^sctiSttzffeunäen deksnnt^Usseden, dsK 6er öetned ikrer, in den veikesten OesckAktskreisen de5teinxesükrten. seit 1870 deslekenäen f. OvspOsk» ulic» 3. 6urck cjsz /^kleben vtwsckten vuckdlnclef-Arbeiten. Die ^eekrten Kunäen un»?«!»« I Kunzt»eitZe.....^eler von vln 30 — »ulv>rt» Xri»t»l5eilje......., , 42-» „ l.Hme>eIlje .,».»» , ^ Iv'— , Sol . . . . . , _ tZ'.. ^eue ^(xle in neven lirden. 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