Ailmcher Nr. 38 st.»', dalb!, fi. l »U, Mr di« z«ft«Uung <»» H«,» h»lb>. »„ lr. Ml tr P,P «»N,j.fi^ 15, hHlbj, sl ? 50. Freitag, 9. März. Husl»t!on«,eb«hr: ffül llewe I«l«ale bi« zu 4 s«llen »5 l»., gliHer« pr. Zeil, 6 ll.; del ifteren wiebnholungtl. pr. Ztlle « ll. l877. Amtlicher Theil. ^"3trl35^'"''''"" liat den Orrichtsadjunkten des ^Wrich?i '" priest Friedrich «lntonini zum i «n Gorz in gleicher Eigenschaft versetzt. !erün! ^' lÜr^ d3 ^.^" !/ ^"" be« ka nd e « « eseh -«ersend». °" Verzogthum »rain pro 1877 »usg'geben unb ko'bnch n«. ^^lpft'chl'gm „, Krain fill da« Jahr 1877. v°n de° ° ^'^z1877. '-«-^ 'bllction be« rallde»aesehl,latte«. ^ichtailttlicher Theil. ^.^ «lommassations-Frage in Krain. R?7lchM^ der Grundstücke, die Theilung Mim.«« «" ^lundstucke. die Ablösung un) ^l>!ösuu«.?« """gastlicher Nuyuugbrrchte und 2 "°.n "ach drm patente vom 5. Juli 1853 «gulleiten Nutzungsrechten. u «'Igllld dti lrmllischm l.'andwlrthschufl«gtsellschasl. w!^l'8MNa^ !? ^" Weites und Breites über die ?^°fl un? ..""lerer heute bestehenden Gemenge« ^i>^e d" ^i.heilbartelt einzulassen. - oder s^f "lr",u^ . ^"ll, das Rad der Zeit an uns ^ Gr M ü'" E°mmassierung unsrer arg zer. W* öie« du^. ''- "^"°" das Wort zu reden, bto ' l^lls i«"'^? I«h« mehrmal«, theils in der N"h°" ^be - will ich, ^ ^ b"rcssmden Borlagen komme, nur Nach. V v<^"hschaft l°ll he-tzu.age nicht nur da. la»tl^,."' «ttu,,?°^n, sondern muß so bestellt werden, lan°?> °D« den Reinertrag, die Rente des »n- d letzter« b ^kllwclse auch schon lange erreicht, cv ^hlilc d,r ^'^ "«, verdanken sie eben zum ^ro^ 2 b°lsr«ae!^^un^^« .l^ils freiwillig, theils durch 'M?"" N>or>>. ^°" "" °"^" Jahrhunderte (1770) ^sllln^' ^r« ^«^" Preußen hat man das vor- ^r«,ch. °" Verdienst des berühmten Thaer 6^setz von 1811 und 1821 - in 5°> H" l834, in Hessen vom 1857, in ^«V>ren ^ und »uch in Ungarn ift es in den ^ 3'^ung^ Durchführung gelangt. Wie die btfthlr fHlhw?nd,. ?""ltucke ""«""s schreitet u.,d > a?" zur K.'on Tag zu Tag die Grund-8?2 °7« "tnH^""» der Initiative driwgt. lan., ^« »^ be» t>^". daß in Preußen bis zum Jahre ^U>st„ btt^^^""""«"ll vorgelegten amt. "' ^l 3 5terreN ^W Q^ratmeilen, da« sind >d°rdt Z?"n,n« Nn ^°^ 5 1600 Quadratllater. ^ H- I« b7r i^"''b"°«"' und ncu vertheil! " 8 s' " Ereilt 7" "" Uugarn nebst Siebenbürgen ^''>"u !!!^«G,"««' «°« Westen nach Osten, und ^ru,"^ung, "«"l'ae von der Wirlun«, der Grund. 5, ^ »esehe« "^""s von Wegen, «c- m,d Ent. " llrain ^ das N/^! Unterschied wie Tag üud o°U Einftcht und Emtracht alle Nach. baren beseelt: dies sind die traurigen Folgen unserer heutigen, oodenentwerthenden Gemengewirthschaft. Noch nachtheiliger wirtt jedoch hiebei der Flurenzwang, der den Grundbesitzer hindert, seinen kleinen, mitten unter andere Aecker eingezwängten Acker so rationell zu be-arbeiten, daß er ihm eine Rente abwirft. Das Ideal eines landwirthschaftlichen Betriebes, eine den speziellen Verhältnissen und Conjuntturen an. gepaßte freie Wirthschaft, laßt sich unter den jetzigen Verhältnissen nicht erreichen; aber auch die im Zuge befindliche neu regulierte Steuerbemchung wird dann kaum zu decken sein. Man stelle sich die Frage: ob eS milgllch sei, eine geregelte, mit Rente gesicherte Land. wirthschaft zu betreiben, wenn z. V. in dem politischen Vezirle Rudolfswerth, welcher nur 20 Ortsgemeinden zählt, der Vesitz mit Ausschluß der Vauparzellen in 197,990 Parzellen zerfällt, wovon 42.163 Parzellen unter . . 100 Quadrattlafter 62,230 .. von 100 bis 400 35.146 .. .. 401 .. 800 29.016 .. „ 801 « 1 Joch 20.079 , .. 1 Joch bis 3 .. "20 .. .. 3 .. „ 6 .. 3326 ., über 6 „ (Wald und Weiden) umfassen; oder der politische Bezirk Gotischer, wel« cher mit Ausschluß der Bauparzellen 228.557 Parzellen ausweist, wovon sich beziffern: 50,153 Parzellen unter . . 100 Quadratklafter 97,767 „ von 101 bis 400 38,887 .. ., 401 .. 800 21.331 „ , 801 .. 1 Joch 14.029 .. .. iIochbt«3 „ 4008 .. , 3 .. , 6 , 2382 .. über 6 .. (meist Wald oder Weide); oder der politische Bezirk Krainburg, welcher nach Ausschluß der Bauparzellen seinen Grundbesitz zerstückelt in 136.831 Parzellen, welche wieber zerfallen in: 24,155 Parzellen von 1 bis 100 Quadratllafter 27,717 „ .. 101 „ 400 27.521 .. .. 401 .. 800 29,601 .. .. 801 .. 1 Joch 19.388 .. .. 1Iochbls3 , 5,217 „ „ 3 6» 3.232 .. über 6 .. oder endlich der politische Bezirk Et ein, der mit Ausschluß der Bauparzellen seinen Kulwrbesitz in W7,062 Parzellen zerstückelt, welche ein Flächenmaß haben: 10,308 Parzellen von 1 bis 100 Quadratllafter 28,390 .. .. 101 .. 400 21.658 .. ,. 401 .. 800 20.801 „ .. 801 „ I Joch 15.538 „ .. iIochbi«3 „ 2.936 .. .. 3 , „ 6 .. 1,431 „ über 6 „ Die Antwort liegt auf der Hand. daß es bei diesen und ähnlichen Grundbesitzzerstückelungen, welche durch die gehanohabte Frcitheilbarleit auf eine heillose Weise um sich griffen und eine Unzahl von Besitz, und Grenz, streiten mit sich bringen, die den Landwirth in vielen Fällen durch das ewige Processteren zugrunde richten, unmöglich sei. weiter zu arbeite» und den täglich sich steigernden Bedürfnissen und Steuern entsprechen zu können. Oesterreich hat zwar schon nach dem Jahre 1848 durch den damaligen äußeren Druck, das Auseinander-setzungsverfahren in Angriff genommen, jedoch nur die einzelnen Theile abgesondert, u. z. die Orunoentlastung und die Grundlasten.Ablösung, die erstere gänzlich und die letztere fast zur Gänze durchgeführt. Infolge dessen tritt nun die Nothwendigkeit heran, ein weiteres Aus» einanoersetzungsgesetz zu erlassen, um die gestellte Auf. aabe zu vollführen; wogegen, wenn das oben bespro. chene Gesetz schon mit jenen verbunden gewesen wäre, die Abwicklung des insgcsammten Auseinandersehungs' Verfahrens viel glatter ablaufen konnte, als dies jetzt wegen mancher Hindernisse, verursacht durch die verschiedenartigsten Theilunas- und Regulierung«.Erkennt' nissc in Servitutsangelegenheiten, möglich sein wird. Ungarn hat sich alle Vor- und Nachtheile nach dem Auseinllndersctzunas'Perfahren der deutschen Pro« viuzen nach Thunlichlcit zunutze gemacht und die ersteren in sein Hommassationsoersahrcn mit einbezogen. Daß man trotzdem in Ungarn manche Wehklage, besonders von den Kleinbesitzern, über da« Unrecht vernimmt, welches ihnen durch die Commassation zugefügt wurde, wag wol daher kommen, daß man hie und da vielleicht brüste Mittel zur Durchführung anwandle und den berechtigten Bedürfnissen wenig Rechnung trug. Gchon Gndc 1852 ist der rege Wunsch nach iiom-massicrung der Grundstücke in Oesterreich laut gewor» den, und es wurde durch das h. t. l. Ministerium auch die Statthallerei in Kaibach beauftragt, die umfassend, stcn Erhebungen diesfalls einzuleiten. Mit Z. 1535 von 1852 wurde desgleichen die tramischr Landwirthschnfts-gesellschaft eingeladen, sich gutachtlich über die Commaj-siernng aufzusprechen. _______________(Fortsetzung folgt,) Die österreichischen Genofscnjchasten und ihre Vesteuerung. VII. Zu den geläufiasten Argumenten der genoffenschafl-lichen „Agitation" gehurt der Hinweis darauf, daß die Behandlung der Genossenschaften seitens der Steuergesetzgebung im Nuslandt, ganz besonders in Deutsch, land, sich in prinzipiellem Gegensatze befinde ;u dem Borgange der österreichischen Gesetzgebung und der Praxis unserer Gteueroerwaltung. Auch d,es ist eine leere Redewendung, der die Berechtigung fehlt. In Preußen wurden im Anfange des verflösse' nen DecenniumS Versuche gemacht, die Vorschußoercine zur Gewerbesteuer oder zur Emlommensttuer hnon-zuziehen. Eine festere Gestaltung gewann die Besteue-runabfragc aber erst infolge der Einführung der neuen Genossenschafteglsehe vom 27. März 1807 und vom 4. Juli 1868. An diese anlnüpfmo wurde unterm 28sten Juli 1868 folgendes Normativ erlassen: „Die Erwerbs' und WilthschaflSncnossenschaften, deren privatreHtllche Stellung die Gesetze vom 27. März 1867 und 4. Juli 1868 rebeln, haben in neuerer Zelt in mehreren Theilen des Staates eine erhebliche Aus' dlhnunz genommen. So erfreulich diese Wahrnehmung ist, so laßt sich doch nicht vertcnnen, daß diese Unternehmungen anderen Gewerbetreibenden, welche ihrerseits von ihrem Gewerbe die bestehenden Ateuern entrichten, in vielen Fällen Konkurrenz machcn und es sich daher als eine Forderung der Gerechiigle«! herausüelll, darüber zu befinden, ob diese Oenossenschafle', nicht den G.werbe-treibenden in Bezug aus die Entrichtung der Sleuer aleichzuftellen find. Bei der großen Verschiedenheit der Statuten derartiger Vereine läßt sich eine allgemeine Regel für die Bcsteueruny oder Befreiung derselben von der Steuer nicht angeben. Der Umstand, daß diele Ge» nossenschaflen in das Handelsregister eingetragen weroen müssen, ist für die Besteuerung nichl maßgebend, e< lomml vielmehr in jedem einzelnen FaUe darauf an, festzustellen. o!i der Verein als solcher auf die Verfolgung gewerblicher Zwecke und Erzielung eines Gewinnes gerichtet ist. Eine Verelnslhätigleit. die nur bezweckt, den eigenen Bedarf der Mitglieder an Geld, ^ebensmiltel u. s. w. leicht und billig zu beschaffen, wird im allgemeinen der Besteuerung nicht zu «nlerwerfen sein. Bereine dagegen, welche sich nicht auf die Beschaffung des Bedarfs für ihre Mitglieder beschränken, sondern mit dem Publikum Geschäfte machen, ihren Verkehr auf Nichtmitglicder ausdehnen und diesen für die Hcrgaoe der Kapitalien in der Form von Zinsen und Dividenden einen Gewinn zuzuwenden streben, sind in der Regel als Handelsunlernehmungen anzusehen und in eine der Handeleklafsen zu besteuern." Wir finden also hier die Grundsiitze der österreichischen Sleu>raesehacbun8 über die Steucrpfl'chtigkeit der Genossenschaften und die Grenze dcrselbm vollständig anerkannt. Zumal ist auch oaS Prinzip belont, daß die Heranziehung fremden Kapitals zu Zwcckcn d:s genossenschaftlichen Geschäftsbetriedes ein unbestreitbares Kennzeichen des Erwerbs-CharakterS der Genossenschaft bill,?. Gegenüber der Forderung, den Genosse«jchaflen be-züalich der Besteuerung eine oolllommenc prioilcaierte Stellung einzuräumen und diesllbm nichl unter einem mit den Nctiengesellschaflen gesetzlich zu behandeln, dürfte die folgende Bestimmung des sächsischen Gesetzes vom 22. Dezember 1874 von Interesse fein. H 4 oicfcs Gesetzes normiert wörtlich: ..VeitragSpflich'ig (c>. h. der Einkommensteuer unterliegend) sind Aclic?lgc!'Uschastkl,. Kommanditgesellschaften auf Äctien. Baugewerlschasle». sowie Erwerbs- und Wirthichaftsgenossenschaften hinsichtlich der Ueberschüssc. welche als Actitnzinsen oder Dividenden, gleichviel unter welcher Bmeimuna. umer die Mit> glieder vertheilt oder zur Bilduna von Reservefonds o^er zur Schuldentilgung verwendet werden." Dies der Slant», punkt der sächsischen Steueraesetzgebuna, die ihie eminente Vorsicht erst wieder anläßlich der Einführung der Per< -sonal-Einlommenstcuer bethätig! hat und zu orrcn Autoren anerkannte Fachcapaciläten, wie Röscher, Gensel u. s. w., 428 zählen. Man wird hieraus auch dle entsprechende Nutz« anwendung bezüglich der völlig gleichen Siftemalil der neuen österreichischen Regierungsvorlage ziehen lünnen. Wir schließen hiemit die Besprechung der für die Genossenschaften gegenwärtig geltenden Steuergesetzgebung, beziehungsweise der hierauf basierenden SteuerprafiS der Finanzoerwaltung ab. Es ist noch nicht alle Ausficht geschwunden, daß die provisorische Steuerreform denn doch mit Neujahr 1878 «erde ins Leben treten können. Somit halte das oielverlüsterte Regime der gegenwärtigen Besteuerung baldigst ein Ende, waS sicherlich niemand bedauern wird. An die Stelle der gegenwärtigen Ein» lommenbesteuerung tritt im Sinne der Steuerreform für die Erwerbs- und WirthschaftSgenossenschaften der Entwurf der neuen Vorlagen, die Regierungsvorlage, betreffend die Besteuerung von Actiengesellschaften und anderen zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichteten Erwerbsunternehmungen. Durch die Bestimmungen dieses Gesetzentwurfes, welcher in allen wesentlichen Theilen vom Steuerreform-Ausschusse angenommen worden ist, tritt die Besteuerung der Genossenschaften in ein völlig neues Stadium. Den wichtigsten Beschwerden der Ge> nossinschaften wird durch das neue Gesetz Rechnung getragen. Daß gewisse Kreise mit dem Gesetze gleichwol nicht zufrieden find, wird man nach dem Charakter der geschilderten Agitation begreifen. ES mag als gute Tal« til angesehen werden, UngemesseneS zu forden, um vieles zu erhalten; eine Kritik aber, wie sie in dem Organ d s Genossenschaftsverbandes anfänglich über die neue Sleueroorlage geübt wurde, eine Kritik, die durchaus auf Mißverständnissen beruht, deren Unabftchllichteit bei der Fachtenntnis des Kritikers schwer glaublich ist, scheint uns denn doch kaum den Anforderungen der Loyalität zu entsprechen. Die Friedens-Proclamation des Fürsten Milan. Am 5. d. M. erschien in Belgrad folgende Pro-clamation des Fürsten: „Meinem geliebten Volke! Aus meiner Proclamation vom 18./30. Juni vorigen Jahres sind meinem theueren Volte die Gründe bekannt, welche uns nöthigten, die Waffen zu ergreifen. Ebenso belaint ist demselben, warum wir gemeinsam mit Montenegro kämpften. Heute, wo das Schicksal der Christen im Oriente sich in kräftigeren Händen befindet, bin ich glücklich, meinem theueren Volle bekannt zu geben, daß ich nach Anhörung der großen National'Vlupschlina den Frieden mit der ottomanischen Pforte abschließe. Meine Bevollmächtigten haben am 12./24. Februar mit dem kaiserlichen Minister des Aeuhern da« Friedens-protokoll unterzeichnet, welches ich meinerseits auf telegrafischem Wege ratificierte. Serbien verbleibt unter Ga» rantle der Großmächte in seiner Beziehung zur Hob/n Pforte, wie vor dem Kriege. Bis Ende deS Monais (alten Stiles, d. h. bis 12. März) werden sich sowol die türkischen, als die serbischen Truppen auf ihrTerri-tori lim zurückziehen. Für die Christen, welche während des Krieges in Serbien eine Zuflucht fanden, wurde eine vollständige Amnestie vereinbart und sind sichere Aussichten vorHanken, daß die Lage derselben in ihrer Heimat eine bessere wird. Brüder! Mit htutigem Tage hört der Kriegszustand in Gerbien, sowie die hiedurch hervorgerufenen besonderen Matzregeln auf. Einige andere Gesetze bleiben in Kraft bis zum gänzlichen Uebergange zu geregelten Zuständen. Zurückkehrend zu den FriedenSbeschüftigungen, wollen wir uns vor allem unserer tapferen Kämpfer erinnern, w^che auf dem Schlachtfelde fielen. Ihre Namen werden immer in dem Andenken des dankbaren Volles leben. Erinnern wir uns auch unferer Verwundelen, die zu jeder Arbeit unfähig wurden. Es ist unfere patriotische Pflicht, denselben ihr Dasein zu erleichtern. Bergessen wir auch nicht unsere Grenz-Milbürger, welche durch die Kricasereignisse am meisten litten. Es wird eine Haupt-aufaabe meiner Regierung sein, dieselben mit den ersten Bedürfnissen zu versehen, damit ihre Tage erleichtert werden. Inoem wir unsere Pflicht auf dem Schlachtfeld gegen unser Vaterland und unsrre Brüder erfüllten, bestreben wir uns jetzt in Friedensarbeit und brüderlicher Liebe, neue Kräfte zu schöpfen für den National-Fortschritt. Bleiben wir immer dankbar unseren russischen Brüdern für die während des Krieges geleistete Hilfe, ebenso allen anderen edlen Nationen, welche un« in dem schweren Kampfe mit ihrer theueren Simpatie begleiteten. Besonders geben wir unserer Erkenntlichkeit Ausdruck gegenüber jenen edlen Gesellschaften und Personen, welche unseren Verwundeten und Verunglückten hilfreiche Hand leisteten. Und gegen euch. theuere Brüder, erfülle ich die an-genehme Herrscherpflicht, euch allen zu danken für die Opferwllligleit, welche der Krieg euch auferlegte, die Einen lämpfend auf dem Schlachtfeld«, die Anderen ad. ministratioe Dienste verrichtend, wieder andere materielle Opfer bringend. Alle, ohne Ausnahme, gabt ihr ununterbrochen Beweise eines seltenen Patriotismus! Belgrad. 6. März 1877. Milan Obrenovik IV., Fürst von Serbien." Die Inftallierungs - Botschaft des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der neue Präsident der no roamerilanis chen Union, Rutherford Hayes, wurde am 5. d. in Washington feierlich in sein Amt eingeführt und bezeichnete die Installation nach altem Brauche sofort mit einer Botschaft an den Kongreß, in welcher er die Grundzüge seines Regierungs-Programms verkündet. Die Botschaft macht zunächst den Eindruck einer außer, ordentlichen Vorsicht, einer wolbedachten Zurückhaltung. Im großen und ganzen ist daS Altenstück frei von jeder Schönfärberei und ein kräftiger Appell an den Eintrachs-sinn freier Bürger. Dem Süden wird abermals die versöhnende Hand entgegengestreckt und ihm die Rückgabe des hohen Gutes der Selbstverwaltung verheißen, dessen die Südstaaten durch ihre gegen den Bestand des gro. ßcn Gemeinwesens gerichtete Rebellion verlustig gegangen waren. Hayes will die zeitgemäßen Reformen, welche Grant zum großen Theile schon begonnen, mit Entschlossenheit ausführen, er ist sich in seiner Botschaft der Schwierigkeit seiner personlichen Arbeit umsomehr bewußt, als Grant, durch bedeutende Majoritäten zweimal gewählt, auf mehr guten Willen rechnen konnte, denn sein Nachfolger, der in einem erbitterten Wahlstreite nur um eines Haares Breite den demokratischen Gegner überflügeln konnte. Die Ankündigung, daß die neue Regierung eine Verfassungsänderung vorzuschlagen beabsichtigte, dahin zielend, die PräsidentschaflSperiode von vier auf sechs Jahre zu verlängern, dürfte voraussichtlich Anlaß zu neuen Parteifehden geben. Die oemo» lralische Partei wird sich wahrscheinlich gewaltig dagegen sträuben, auf sechs Jahre hinaus auf die Chance, zur Herrschaft zu gelangen, verzichten zu müssen. Ueber ocn Inhalt der Botschaft übermittelt uns das transatlantische Kabel nachstehenden Auszug: Zunächst lündigt der neue Präsident die Grundsätze an, von welchen er sich in allen Hauptfragen leiten lassen wolle. Er werde leine unwiderruflichen Prinzipien und Verwaltungsmaßregeln aufstellen, sondern er wolle hauptsächlich von den Motiven sprechen, welche das Land beseelen müßten, er wolle die Erreichung gewisser wich« tiger Ziele anregen, welche den amerikanischen Institutionen entsprechen und für die Landeswolfahrt wesentlich seien. Jetzt, wo jeder Grund zu Mißrepräjentation verschwunden sei, wolle er wiederholen, was er bereits vor den Wahlen auSsprach. Er hoffe, daß seine Mitbürger dieses aufrichtig prüfen, auffassen und sich überzeugt fühlen, daß feine bei der Annahme der Kandidatur auögtjpro« chenen Gesinnungen die Norm feines künftigen Bcrhal» tens sein würden. Die dauernde Pacisicierung de« Landes auf Grundlage solcher Prinzipien und Maßregeln, welche geeignet sind, den vollen Schutz aller Bürger und den freien Genuß der verfassungsmäßigen Rechte zu sichern, sei der eine Gegenstand der Slaalsgeschäfte der neuen Regierung, welchen alle besonnenen patriotischen Bürger als von höchster Wichtigkeit ansehen wür-den. Viele unheilvolle Folgen der Eüdstaaten-Rcoolution sind noch nicht beseitigt. Die unermeßlichen Segnungen, welche früher oder später der aufrichtigen allgemeinen Annahme der legitimen Resultate der Revolution sicher folgen, sind noch nicht verwirklicht. Schwierige Verlegenheiten bereitende Fragen sind in dieser Beziehung noch zahlreich zu lösen. Die Bevölkerung jener Staaten sei verarmt und genieße noch nicht die unschätzbaren Segnungen eioer weisen, ehrlichen und friedlichen lolalen Selbstverwaltung. Es sei klar, daß im Verlaufe der Ereignisse die Zelt gekommen, wo eine solche Selbstverwaltung eine gebieterische Nothwen. digleit ist. Die verschiedenartigen Interessen der betreffenden Staaten erheischen nur eine lokale Verwaltung, welche die Rechte aller unverletzt anerkenne und aufrechterhalte. Es empfehle sich deshalb eine sorgfältige, gleichmäßige Wahrung der Interessen beider Rassen, eine loyale, auf. richtige Unterwerfung unter die Constitution und Staats» gesetze als sicherste Basis einer solchen Selbstverwaltung. Auch sei dieser Frage gegenüber jeder Parleihader zu vermeiden. In den Südstaaten handle es sich lediglich darum, entweder die Herrschaft der sozialen Ordnung wieder herzustellen oder zur Barbarei zurückzukehren. Die Republikaner und Demotraten mützlen in dieser Frage vereint gehen, um die LanoeSwolfahrt weiter zu entwickeln. Zur Verbesserung der moralischen Lage der Bevöl» leiung erscheine die Errichtung von strelschulen am ge> eignetsten. Seine (Hayc«') Politik wolle den Unterschied der Rasse und Farbe, sowie den zwischen dem Norden und Süden für immer vernichten, um das ganze Land zu größerer Einheit zu führen. Ein ferneres Reglerungsziel fei die radikale Reform des burcaulratischen Sistems, sowie die Aenderung der Staattverfossung dahin, daß der Präsident künftig auf sechs Jahre gewählt werde und nach Ablauf der Amtie. rungSperiode nicht wieder wählbar sei. Das Daniederliegen der Industrie, womit das Land seit 1873 kämpfte, dauere noch fort. Indessen sind doch einzelne Zeichen erkennbar, welche deren Wieueraufleben erhoffen ließen. Durch das uneinlösbare Papiergeld wurde Unsicherheit im Handel hervorgerufen. Als einzi- ges sichere« Papiergeld sei das auf b«tB °^ anzusehen, daher sei eine Gesetzvorlage zur ">" nähme der Hartgeldzahlungen ganz unellaW» ^ Bezüglich der auswärtigen Angelegenheit ^, die Botschaft die internationalen VerwMW^., durch der europäische Frieden bedroht sci, u"° ^ dieselbe, daß die Politik der Union, sich .F Darlehen zu verweigern, wurde jedoch noch ^M^ vielmehr verschob Graf Lonyay, der "7^.««!^ leressirter eine längere Rede halten wlll, die!"« gestrige Sitzung. ^, s»" > Der ..Pust" zufolge wird der deut ^ russischen Armee habe, ist der .Melchsanze'^ B> , tigt, zu erklären, daß der Kaiser 00" >"",F",, teuffel niemals ein Kommando anbot, ""'^ ? nicht in der Lage war, auszuschlagen, au' »achtheiliges Urlheil über die russische Armec chen hat. Mill°< Die legitimistischen französische« "^c, öffentlichen eine Ansprache, welche Graf ^ Ml"" eine von ihm empfangene Deputation ^ Mte^ HandelöstanoeS richtete. Graf Ehambord pH D^ die Behauptung, daß er, um in gen'ächl'^ ^ ,, bleiben, Frankreich in der Gefahr zu"'""!'^^ die Hoffnung verzichte, eS zu retten. Ma" ^i^ er. gegen die Entmuthigung ankämpfe''- .^P.^ crschütterlich in seinem Rechte und "l^ ^, Pflicht zu thun, wenn die einer direkte», ^ ^. Action günstige Stunde kommen werde. .^ Vertrauen haben. Mit dem Beistande "v^ Männer und so es Gott gefällt, wlrd 0 ^, weder den Abenteuern des Kaiserreiches. ' lasA/ gewaltigungtn des Radikalismus freie v") ^ ^ sich auf seinen Triumf vorbereitet, indem ^, den Richterstand und die Armee ang"'^ ^F! Der Papst wird in diesem ^^9.^, sistorien abhalten, und zwar am 12., ^ z,!„älc H^ Im ersten wird dic Ernennung der ""^nM' ^' schöfe, im zweiten die Ceremonie der ^i", tiano als interimistischem Finanzminister ^tl"""^! Die Mission Ignatieffs und "e «° 3M F! russischen Reserve-Armee stehen o-rständlich im Vordergrund der Tag,« e'" F> „Russische Invalide" veröffentlicht "^ a . rungszustand und da« Standrecht "us^lcßc'^setz" , das Requisitionsgesetz und der Erlaß, ^s!i"^ Minderung der Gehalte und Penstone' , ^,vc ^ die Gemeindeleistungen für im Dlen!" >^ft. und deren Familien bleibt dagegen " 429 ftchtiam ?s?^" ""den die Gemeindegebarung beauf. Vtamte' ."" administrativen Felddienst verwendeten ltwi/in? glichen bleiben bis zur Rechnungs-b's 20 W - " Stellungen. Das Moratorium bleibt zur E,.«H, ?' " Kraft, das beschränkte Preßgesetz bis Juli. '^ °""a der Slupschtina, längstens bis 20sten lt»itrt^l.^»^"°" Montenegro ließ seinen Dt. ^ictsal ^, "'"stnntlnopel die Weisung zukommen, das litre«. V«I muchllinge nicht aus den Augen zu ver. ltttungln »^ '^^ " °uf den schon erwähnten Ab-Nilft Di ^"^ besonders auf der Erwerbung von lyrisch «, .^lnung ist in Cetmje angeblich sehr ^lltzt d°sel°!?°"^ ^°^° k"nen zehn Krupp'sche Ge-tifiig gearbeittt "' ""^ "^" ^ Palronenlaboratorlum «enschch" ^ere Zeit von den Türken in Gefan-" Munaen , "' MiriditenchefMarloDjonNotza ist wichen ck/u "Uftieheu und das Miriditengebirge zu l^'lichtt G m " """^^ bcn Türken ein neuer gc-'"'"s Stllm^ /'c "/^" der aufständischen Bewegung « . Der neu" n^' ^^"""e zuführen wird. l?l die Ka i, t.!'' °"^^""^ch' Msident Hayes ^""ng mit ! ^ ^ung, dcren Tendenz auf eine Ver. Fittig. Die !' ^»naßigten Demokraten zielt, sehr ^"en lleae» ^ ^"'"' republikanischen Senatoren oppo-^""ern und »^ "'"'"ung Schllrz' zum Minister des ^--------I^^zllm Oberpostmeister. Ngesnemgkeiten. "°" °u« Pen ^! !^ ° " iert in Pr st.) Abbö Li»zl wild, wie ^" ^""lttt n,i. "°^" Samstag c>uch dort in einem gro« ^ '" "enigcn? ^" ^°'^ des Klaviers lommt belaunt-'"»unilkl, des ^ ^" "°ll> Wien, um daselbst in dem Konzert °°^"d z» h^^"^°""'Dcnlmc,lS zu spielt» und sich dunr nach 3"^ "ist N ^', "°^" '^" "ne dringende Einladung de« '^ligicil!, ^ , '"" Scheiden aus Pest hat der «bl>6 vier ^^"Tiiun " vcisprochen, "' "em erwähnten Konzert ^"" Fr«,« « ""^uwirlru. «ußcr Liszt werdeu die Kammer. !"'" Taue der? ^"lt'nann, die Pianistin Sosie Minter und ^lNlliwille« ^ '^°^^ b°° Programm besorgen. Da« !"°^°^Ml!ich. c>""" solchen erlesenen Kuustlergruppe macht das ^'" l"!l>^>. ""^' begreifl.ch, welchr« man diesem Konzerte ?' WiH. ?."'"'- lUian erwartet zu demselben auch zahl-" ^rten v ° ""l "° "lle Nachricht hin waren die « ^ (Ein ^^'^"' ^°»^ ^'l°ch°s M°idattent°t in Prag.) Au« ^" ^reclio«/^ "^" lcchz'gjtlhriae Hausmeister der geist. T° 7° 3°^n N 7 '" 6'' Georg auf dem Hradschiu. der leb ^»en^,„ ", vcrhliratclc vor eiuigen Wochen seine V°. ""°« b°,. ^" Schiossergesellen Schourel. Die Tochter tz.^^ znru« "^°" Mibhtll.gleileu mit ihrem Gatten in« »illtti^^nV, lwn um halb sieben Uhr abend« IHulele ^ou^ ^chcn °^'^"^ll an und verlangte seinen Schwieger- ^n? "'" E ?I° 'N« «r 2°7"^ri°t getragen. Der Gchwiegervater. ^lt°tb«n se« v« "^UergtsA "l«h°" «a'f'rh°ust« der Lomneneu. mit ""Nic,,. I'"»«» Mm. / ""^ '" H°"" Afrika) eine Tochter ^l S .^'^"' Pri« «' "^ «llhauptelen Sultan« des gleich. 7 ä'"l° °M?'^ 'lunina. mit einem Oelhäud.er an« ^e^^n«°r,s"t.^^n Meere. ^r^"er «ine« ^'/^ b ^ r.) Bei Karc,°y haben ung°. ^h^^ns e.U,^, ^°'" Szene gesetzt, wie er in ähn.i. Wt ^^Ub«ei,os^"""«°hnsl°twnen Nmeril°'« erzählt wird. "ra>^^'"ad"' / °"2'" "ei dem erwähnte« Orte. so er- ^"' "' sich r ^^"^^'^ u" d«w die Kuh ^ ihre K« "'' "°" "'« flammen ergriffen und ° . den Geist ans. Die Herzogin von Vlonlmvrency w« eine zeborne «guabo dt La« Marisma, und erst seil wenigen Jahren verhei-ratet; sie hmtrrlilßt ein Tüchlerchen. — < Eine Riesenbrücke.) Die «afi'Miverbrllcke zwi« schen Newyorl und VrooNyn, eine» der grilßlei, technischen Vau. welle ihrer Nrl, welche »m 2 Jänner 1870 begonnen wurde und im Jahre 1879 dem Verkehre übergeben werden soll, wirb durch ihre großartigen Dimensionen da« allgemeinste Interesse erregen. Sie ist eine Dr«htseilbrU lnuneration«. und GehaltS-Vorschußgesucht von Bolls, schullehrern werden erledigt. Ane dem Gemetnderathe. Laib ach, 0. März. (Vchluß.) IV. Bericht der Polizeisecti on : GU. Dr. Keesbacher referiert über die Anfiel-lung einer städtischen Hebamme und beantragt: 1.) Die Besetzung der zweiten Hevammenstelle mit dem Sitze am Moorgrund und dem Iahresbezuge von 50 fi. wird genehmiget und der Magistrat beauftragt, die diesbezügliche Kundmachung zu erlassen; 2.) der Viagistrat wird beauftragt, über das Bedürfnis der Besetzung der ersten Hcbammenftelle in der nächsten Gemeinderathssitzung zu berichten, und 3.) bezüglich der normalmäßigen Behandlung der dienstuntauglichen Hebamme in der nächsten Gemeinderathssitzung Bericht zu erstatten. GR. Horat beantragt den Gehalt der Hebamme von 50 auf 60 ft. jährlich zu erhöhen. Bei der Abstimmung werden die Antrüge der Section mit dem Abänderungsantraze Horals angenommen. V. Berichte der Vausection: 1.) GR. Ziegler referiert über das Offert des Herrn Wilhelm Mayer zum Anlaufe seines Vaugrnn« deS nächst der Feldgasse für städtische Zwecke, und be-antragt: Der Anlauf des erwähnten Baugrundes für die Stadtgemeinde wird dermalen als nicht nothwendig erkannt und der bezügliche Verlaufsanbot abgelehnt. Wird ohne Debatte genehmiget. GR. Ziegler referiert über das Gesuch der trat-nischen Baugesellschaft um Verlauf eines städtischen Grundes nüchst der Latlermannsallee an dieselbe, und beantragt : 1.) Dem Ansuchen der lrainischen Ballgesellschaft bezüglich der proponierlen theilweijen Abtretung, rcspec-tioe Erwerbung der städtischen, zu Unterthurn gehörigen Baugründe Parz..Nr 30 und 37 zur Arrondierung ihrer Baugründe wird im Prinzipe unter der Bedingung ge» nehmigel, daß durch gegenseitigen Austausch der Baugründe daselbst ein solche« Resultat erzielt werde, daß hieourch die städtischen Baugründe in leiner Weise weder eine Entwerthung noch weniger aber durch diese Arron» dicrung die zu bestimmende Baulinie eine Störung erleiden ; 2.) sollte durch Auslausch daS Flächenmaß nicht ausgeglichen werden, so wird speziell für diesen Fall das Plus deS Flächenmaßes von der Arunbvarzelle Nr. 36 und 37, und zwar der Quadratmeter mit 1 fi. 30 lr., resplclioe die Quadratllafter mit 4 fi. 68 lr., als B«. laufspreis bestimmt; 3.) von diesem Beschlusse ist die lralnische Bau« gesellschaft durch den Slaolmaziftrat «it der Aufforderung zu verständigen, sich darüber naher zu erklären: wie die Grundablretung zur Arrondierung ihrer Grünve vermeint und ob erstere gewillt sei, von ihrem nächst der LattermannSallee gelegenen Grunde zu gleichen Zwecken ein Stück in der Brcke von circa 12 bis 15 Meter als Compensation der Stadtgemeinoe abzutreten, und endlich ob dieselbe mit dem lui 2 gestellten Verkaufspreise einverstanden sei. Der Bürgermeister erklärt, da die Antrüge der Section einen Verlaus von Gemeinde« Eigenthum bezwecken, so haben nach H 64 der provisorischen Gemeinde-Ordnung zwei Drittel der Oemeinderüthe anwesend zu sein. Da jedoch nur 19 Herren anwesend sind, so müsse der Gegenstand von der Tagesordnung abgesetzt werden. Referent Ziegler meint, es handle sich blos um einen Verlauf im Prinzipe. GR. Potocnil findet den Gegenstand noch nicht spruchreif «nd beantragt daher, denselben zu vertagen. GR. Dr. Ritter o. Kaltencgger unterstützt den Verlagungsantrag Polocnils, glaubt jedoch denselben dahin amendleren zu müssen, daß der Magistrat beauftragt werde, sich mit der lrainischm Baugesellschaft in der von der Hauseclion bezeichneten Richtung in« Einvernehmen zu sehen. Vizebürgermeister Dr. R. v. Schrey memt, eS handle sich um rasche Erledigung der Angelegenheit, da die Ballgesellschaft eben im heurigen Jahre die dortigen Baugründe verbauen wolle. Er beantragt daher, bah schon in der nächsten Sitzung des Gemeinderathes darüber Bericht erstattet werde. Referent GR. Ziegler erwidert, eS könne ohnehin lein definitiver Beschluß gefaßt werde», ehe die Straßen-linie genau bestimmt sei. Zudcm entstehe auch die Frage, wer dieselbe, die mindestens 50,000 st. losten würde, bauen solle? Im Plane der Ballgesellschaft sei auch die halie Klosterkirche demoliert; daS seiil, Dinge, die sich zwar auf dem Papier sehr schön auSnehmen, prallisch jedoch wenig Werth haben. Referent wäre demnach entschieden dafür, daß nach dem schon im Borjahre vo« GR. Po» loinil gestellten Antrag« ein Comilü gewühlt werde, welches zunächst die Strahenlinie festzustellen hätte. Bei der Abstimmung wird der VertagungSantrag Potocmts mit den »menbemenlS der GRR. Dr. Ritter o. Kaltenegger und Dr. U. v. Schrey angenommen. Ueber Nntrag deS OR. Pirler erfolgt ,ohm der Schluß der Sitzung. 430 — («llellien« Verein in Laiboch.) «in vom provisorischen Vernnlplllse« Dr. Anton Iarc und vom prooi» sorischen Gelretßr Johann <3 njezda unterfertigter llufruf lade« all« Freunde gnter l»th«lischer llirchenmusit znm veitritte zu dem jtlngft ink »ibach gegründeten ft der jeweilige Fülilblschof von i!a»bach. Der Vorstand besteht: au« dem PräsidentlN, dem Selielür (zugleich Piäsidenl« Slellveltreler), dem Musito,reltor, dem Kussier und fünf andilen MUglieoern; delselbe wild von dlr Oeneraloeljammlung aus dre» Iayce grwühll. Velliiltsanmeldungen zum neuen Veceiue wolle» an den plovljLlljchtu Selcetär, Herrn I. Gnjezd», Präfell im Collegium Nloisianuul in Lalbach, gelichtet werden. Sobald eine genügende Anzahl von Meldungln erfolgt sein wlrd, wirb da« provisollsche Lo««l6 zur eigenlllchen KonNllulerung dei Vereins elne OineililverjammlUllg einberufen, mll der zugleich eine tirchen« mufilallsche Production verbunden sein dürfte. — (Kxnzert.) Der al« Liedersänger— insbesondere Vchu-ben'scher Lieder — ein ganz besondere« Renamms genießende Wiener Hofopern- und Kammersänger Herr Äustav Walter unternimmt soeben über vielseit« ergangcne Aufforderungen in Gesellschaft de« Pianisten Herrn Hermann Riedel eine Konzert« reife in die südlichen Städte Oesterreichs. Al« Lnll6e derselben veranstaltete Herr Walter vor wenigen Tagen im Salon Vosen-dorfer in Wlen ein Konzert, da« dortigen Nerichlen zufolge einen glänzenden Erfolg erzielte. Wie »lr hüien, beabsichtigt Herr Walter auf fewer Tour möglicherweise auch La l bach zu berühren und h«l ein Konzert zu veranstalten, soserne sich die Aussichten hiezu günstig erweisen sollte», stächsterlage konzertiert derselbe in sraz «nd am 16. d.M. in den Kasino-Lokalitäten in Klagenfurt. — (Olmnaftillr.Otstllschllft.) D«e gestrige zweite Vorstellung der Gimnllftiler«Oesellschllft de« Herrn Da« lien Volta war gut besucht, und erfreuten sich die Productio. neu auch diesmal de« Mmllcheften Veifalle«. Insbesondere verdienen die geradezu staunen«werlhen Exercitien des Herrn Bre» vetle mit einem Sessel auf dem Schwebetraveze, sowie die mit seltener Eleganz und Präzision ausgesührlcn Tuiolülistc auf dem Recl die höchste Anerkennung. Nei elner Piece auf dem Trapeze widerfuhr einem der beiden Künstler leider ein Unfall, indem del« selbe in hängender Stellung von dem thu m»t der Hand halten» den oberen Kollegen — wie e« schien iusolge Versehlen« de« zur Seite schwebenden Seile« — fallen gelassen wurde und infolge dessen au« halber Hilhe uns die Vühne stürzte. Derselbe wurde momentan wol fortgeführt, scheint sich jedoch glücklicherweise nicht beschädigt zu haben, da er sich iiber erfolgten Hcrvorruf bald hierauf persönlich bedankte. Auch Miß slella passierte von ihrem dünnen Dralhseile au« ein ähnliches Malheur, doch glücklich»» weise gleichfall« ohne hiebe» Schaden zu erleiden. — (Fifilal«prufnngen.) Die PrUfunge» für »erzte und Thierilrzte behuf« Erlangung einer bleibenden Nliftellung im öffentlichen Sanitätsdienste bei der polltischen Vehiirde, für den Flühjahr«termin 1877, finden in Vrazim Monate Mai statt. Die betreffenden Hesuche sind bi« längsten« Ib. April d. I. an da« hohe l. l. Statthalterei'Präsidium in Vraz zu richten. — lFür Eltern) Mil Veginn de« nächsten Schuljahres werden sich beiläufig 80 ganz- ader halbfreie Mililäoileraiial» Plätze in den ersten Jahrgängen der Mllilär-Unteriealschulen zu Olln« «nd St. Polten, 10 bi« 15 Plätze im ersten Jahrgange, 2b bi» 40 Plätze im dritten Jahrgange d.»r MililäoOberreal. schule,u Neißlircheu, 70 bi« 75 Plätze in den ersten Jahrgängen der beiden Militär-Alademien ergeben. In de» zweiten, drit« ten und vierten Jahrgang einer Militär«Unlerrealschule, dann in den zweiten Jahrgang der MililäoOberrealfchule findet wegen Raummangel« eine Aufnahme nicht statt. Die Vewerber haben die Vlsuche bi« 15. Mai bei zenem Generallommand» einzurei» chen, in dessen Vereich sie angestellt sind oder wohnen. (In < rain befindliche Eltern also beim Generalkommando in Vraz.) Die Gesuche mlissm mit dem Heimalscheine, dem Tauf« ober Ve« burtsscheim, dem Impfunglzeugnisse. dem mililllrärMchm Zeug. nisse und dem letzten Schul«, Studienl, Frequenlation«- ober Maturitiitszmgni« der Ansuchenden belegt sein. — (Duell.) Line hüchft bellageu«werthe »ffaire hllt seit einigen Tagen die Gemüther in unserer Nachbarftadt Klagenfurt in Aufregung. Infolge eine« heftigen Wortstreite« sand nämlich Sonntag nachmittag« ln der dortigen Reitschule zwischen den beiden Herren Graf Wollen st ein, K°nztpl«bea»ten der Vezirl«haupl-mannschaft, und Graf Bojlfy, einem seit 2 Monaten in Kla-genfurt lebenden jungen kroatischen Kavalier, ein Säbelduell stall, bei welchem ersterer eine leichte Verwundung, letzterer dagegen eine so schwere Verletzung de« rechten Arme« erlitt, daß ihm derselbe Dienstag amputiert werden mußte. Graf Bojtfy befindet sich seitdem noch immer in großer Lebensgefahr; sein Gegner ve» ließ unmittelbar nach dem Duelle Klageusurt, doch wurde die ge< lichtlicht Untersuchung gegen beide bereits eingeleitet, da die Affaire zu bedauerliche Dimensionen angenommen halte, um vertuscht werden zu lünnen. Die Veranlassung znm Duelle gab ein von der «lagenfurter Ariftolratie für die Fastenzeit projektierter Ball, gegen dessen Arrangement sich ein Theil de» Comllis, darunter auch Gras Wollenstem, aulsprachen, während Graf Vojlly lebhafl für denselben eintrat und infolge dessen mit ersterem in Hlsserenzen gerielh. — Graf Vojlfy ist der einzige Sohn einer m Kroazlen reich begüterten Grafenfamille; die Amputation feine» Arme« wurde in Gegenwart feiner au« Agram an da« Kranlenlager ge» eilten Mutter und Schwester vorgenommen, auch lehnte der Vcr» »undete jede Narkose ftondhaft ab und fah der Operation ruhig zu. Graf Wollenstem entstammt tiuer tirolifchen Familie. Wie begreiflich, bildet da« Ereigui« seitdem das hervorragendste Tage«-gefpräch in Klagenfurt. — (Feuerschaden.) N>ch den bi«her gepflogenen «chebun« gen soll sich der Schaden bei dem jüngst mitgelhelllen Grande in Ulller.Tarvi«, dem betannllich sech« Häuser und eine Kirche zum Opfer fielen, auf mehr als 10,000 ft. belaufen. Neueste Post. (Original»Telegramme der „Laib.Zeitung.") Paris, 8. März. Ignatleff ist hier eingetroffen. Petersburg, 8. März. Die Besprechungen Igna. tieffs mit Staatsmännern in Berlin und anderwärts werden erneut feststellen, daß Rußland nur die Erllli-rungen der Mächte herbeiführen will, welche die Ausführung des Konferenzprogrammes als Pflicht der Pforte fixieren. Sache der Pforte würde es sein, der Pflicht nachzukommen, andernfalls es jeder bethelllgten Macht freistünde, für Erfüllung der allgemein anerkannten Pflicht aufzutreten. Ragufa, 7. Milrz. (N. Wr. Tgbl.) Nach hieher-gelangten Berichten auS Cetinje ist seit dem Friedensschlüsse zwischen Verdien und der Pforte und infolge desselben eine Spannung zwischen den Fürsten Nikola und Milan eingetreten. S eml in, 7. März. (N. Wr. Tgbl.) Die b,s-nischen Insurgenten bereiten ein Manifest an alle euro» patschen Nationen vor. Sie werden darin erllären, daß fie entschlossen seien, bi« zur Erreichung des vorgesteckten Ziele«: Abschütttlung de« türkischen Joches, zu kämpfen. Gegen Gerbten wird leine Recrimination erhoben werden. Die Omladina beschuldigt den Fürsten wie dessen Re> gierung des Verrathe« an den unglücklichen Brüdern. Jeder Friedensschluß, sagt sie, welcher Bosnien und Alt. Serbien die Freiheit nicht bringt, ist ein schmachvoller und besiege!! den moralischen wie politischen Untergang de« Lande«. Berlin, 7. März. Gegenüber der Meldung von Kontrahierung e!ner russischen Anleihe in Holland versichert der „Börscncourier" in Uebereinstimmung mit hier vorliegenden anderweitigen Nachrichten, daß eine neue russische Finanztransaclion bisher noch nicht in Angriff genommen wurde. Petersburg, 7. März. (N. fr. Pc.) Die „Agence Russe" hebt die Einstimmigkeit der Mächte hervor und sagt, der Friede hänge einzig von dem britischen Kabinette ab. Sollte der Krieg ausbrechen, so würde die Verantwortlichkeit dafür oaS britische Kablnetl^ dessen widersprechender, mißtrauischer Haltung tM Rußland bleibe gemäßigt, aber fest, indem e«, OU auf elne Armee von 500,000 Mann, einzig düH verfolge, effektive Garantien zur Verbesserung d" ° . der Christen zu erlangen. Dieser Zweck mW»" erreicht werden. Zum Schlüsse fpricht die Mn" ^ Hoffnung au«, es werde ein friedliches Nt!»"«'^ da« Verlangen nach demselben allgemein ist, werden. , ^ Konftantinopel, 7.März. Der Sullas nächstens seine Vasallen in Tuni« und EgyM °"^ dern, mit großen Kontingenten und OelduMln Reiche zuHilfe zu eilen. Der Vizelönig soll 30,M ^" Fußtruppen und vier Kriegsschiffe dem Sulla" i" fügung stellen. Tunis dürfte nur elne halbe ^ Pfund Sterling übersenden. Telegrafischer Wechselkurs „um 6. Miirz B' Papier - «litte 62 8b. — Silber - Rente 6? »"^ ^l« «enlt 74 70. — 1«60«r Slaate-Nnleheu 108 7b. ^ v^'ßB «?«'—. Kred,t-»clltll 148 50. — Loudou I^^.^gs^,' .1315. - «. l. Mllnz - Dululen 5 92. . z»ap°lcvu«°" - i^> Neichsmalt «0 80_________ ^ W.en. 8. März. Zwei Uyl .mOmmaa«. (6<^H «redilactien 148 60, laü^l ro>r 108 75, 4Vv4tt "^ ^ anerrnchliche lttcult »n papitt S2 65. HloalSbat)» ^ g^M!«l °uy,. 161—, 20«ijranle,Nuae 9 91, uuuucüch' ^^ 124 25. llNcirelchilche jjlllllcuvaut — —, 0»lerlelchl> Zunahme fl. 826,253; Metallschal) ft. 136.6lbM! K!^ zahlbare Wechsel ft. 11.234,560, «bnahme fl. lLM..^, uoleu fl. 5.637,623, Zunahme fl. 2.997,375; 2«loMp'e ^ 691,744 st., Abnahme ft. 5.791.021; Darlehen st'"' Zunahme fl. 620«._____________________ stuAekvmmeue Kremde »m 8. Mär,. , «,,t, M' Hotel 3ta>t Wien. Widitz, Wafsermann, «ranl, s« ^1« ElSüer, Salu,!, i»e>lende; «aigh und Neicy, Wien. -^ " itelSlemet. — Oloboinil, Privat, Krainburg. ^,iM botet Elefant. Poche, Krämetin. iüttai. — Ädl", "^st, ^ — Vicherl, Holzhäudler, «illach. — be LewY, / ««irischer Hof. Zavirsel, Ochsenhänbler, und «a"'^ Tochter. Triest. — Slol sammt Frau, Mannsburg. ^ Marburg. - Pleschnil, StiohhutKabril«nt, M« Iatlilsch, Kfm., und Hlickel, Steyer. M^ Mohren. Manetti, Tarvis. — Postl, Pinguente. ^ " ., «icge. , ^ " Stadt Lalbach. Fein, Fiume. - Slile, Steindoc! galschnll, Ierlach. — Üaßnil. Liebwerda. zcottoziehung vom ?. Ml): Brunn: 42 14 21 6424^^ Theater. q»°< Heute: Zum Vortheile der Sängerin Rosa Huew"-^3 da« nrue Aschenbrüdel. Komische Oper tn" 3«' dem Lngllschen de« «llred Thomson van Iulm« ^"^ > von Emil Iona«. ^^^--><^ Meteorologische Beobachtungel^in^!^ 3 «« ZZ1 ^ä! .3 ? s 5j t: »3'» «3 ^ ^.-^^^^<»> " '7 Ü.^g. 718^'^0^ iv"indft>ll Z3," S^ 8. 2^N. 719..0 f-4-, O. schwach N ft «' 9 «Ab. 720.7. -1-0.« O. schwach btw°^,, ^, Vormittag, dichter Schneefall. dann tlllbs, ^^, 3ft / Tage»mitlel der Temperatur ^- 18', un^0^L5: he l»^ Verantwortlicher Nedacteur: Ott > mar ^^^ii>^ iNl^rspNli^rj<^t *^"' ^' ^^- ^ "^' D" Vörse war ohne alle Anregung und außerordentlich wenig beschäftigt. Die Stimmung schien nichl nnaNnstig. Die^gelon"" . <7^.l ic»^c».lVpl. Rllctgänge sind au« dem Mangel an Verlehr zu etllären. u ' u ^^^^->" ««u> «u«n Papierrente........K3 — 6335 Sllberrente........68— 68 3) «eldrente.........748b 74 9b «oft. 1«S8........«64 — 2^s — » 1»4........10« - 106 b0 » 18S0........!093N 10960 » 1360 (Fünftel) .... II»b0 I>8b0 ^ 1864........13225 13250 lln,. Pcäwien.«ul......7175 72 — «reb'A.^.........Ian»n«Regnlierung«»Losl . . 102 75 1«?3 — O«mllnen«Pfaadbntf, .... 148— 144 — Vefterreichische Scbahschewe. . 90 20 99 40 Una. «ilenbahn.Aul.....99 _ 9950 Ung. Schahbon« v„» I. 1674 »7-bO 98 — «nlehen b. Stadtgemtinde Vlen i»». «.........»b- 95bO «r»ndt«tli»dung»bahA 88 - 83 5^) Unaarische ««rdoftbahu ... 93 b0 94 Niener Tr»MVay°O:sel»sch. . z,8 - »850 Pfandbriefe. »llg. ilst. V«de.llrebil»nst. (i.Vold) 105 b0 106 - " ".^ . " (i.v.°N.) 69 2l» 6950 slanonalbanl........^.^ ^^ Una.Vot>tnlrel»il,Infiilut(V.,V.) ^759 ^ ^ Pri«rit«tK-vbli«ationen. «lis°belh-V. I. Em.....9975 91-_ Ferd.-Nordb. in Silber . . ,uß __ 106 50 FranzlIoseph-Vshn . .. 8925 6950 «al. »°rl.i.'nbwia-«.. I- s"' s?^ rdm,N.«llhN ß0 ^ ^ GiebenbUrger «ahn . ' lb»^ „^ Staatsbahn I. sm. . ' ' U^" s^ Vildbuhn k 8"/. ..--'' 93'^ > ü',. . . ' ' ' ^ Slldbahn. Von« . . - ' ' «"""- ^^,zI «us deutscht Pllche . . ' ' ' lss^jzH London, lurze Sichl. - ' l^s' 4^ llondop. langt Sicht . ' 43^" Pari« ....... ' Oelds-rten' ^ ^ Dukaten______bfi-A/' 3'" Nap°le°ued'°r . . i» „ s» /. .0 kutsche «eich,- 75 Z-j^ banlnoten - « - b"" us) ^^ Silbergnlben . ilS^"^ .,> Krainische Gr«ndeullaN°^"'O«re ^ »" Privatnotierung: seld v" ^l« ^ 7i«. LH3Ä«^Ä^ U!3»."«U' .37^^°.^^^«'"'"""'"'" «°"«°-"'-"'"'° ««">""»". «'^