M 32. 1845. 5 Taib ach er Ieitu n g. Dinstag den 22 April. K l l y r i e n. ^aibach am 2l. Apnl. Das am 19. d. M. eingetretene Allerhöchste GeburlSfest Sr. t. k. aposto» llschtil Majestät Kaiser Ferdinand!., unseres aller-gnädigsten Herrn und Landesoaters, gab der treuen Bevölkerung dieser Hauptstadt den erwünschten Anlaß, die Gefühle inniger Liebe und Verehrung, von der Aller Herzen durchdrungen sind, öffentlich zu äußern. Bereits am frühen Morgen verkündete der Donner der Kanonen vom Castellberge die hohe Bedeutung des allen Völkern Oester» eich's theuern TageS. Um 10 Uhr hielten der hochwüroigste Herr Fürstbischof in der hiesigen Domkirche ein feierliches Hochamt, bel dessen gewöhnlichen Hauptabtheilungen eine «n parmi« aufgestellte Division des vaterländischen Regiments Prinz Hohenlohe-Langenburg die üblichen Gewehrsalven gab, die vom Donner der Kanonen am Castellberge bcgle». t«t wurden. Sämmtliche Civil, und Militärautoritäten, die Herren Stände, der hohe Adel, dle Stiftsdamen , der Stadtmagistrat, dle Repräsentanten dcr Bürgerschaft, so wie eine große Menge Andächtiger aus all«n VolkSclassen, wohnten dem solennen Hochamte bei, llnd vereinten mit dem andächtigen Gebete »hreS oberste» Seelenhlltcn »hr heineS Flehen, um des Himmels relchsten Segen für ihren geliebten Herrn und Herrscher zu erbltte». Gestern am 20. Mittags war bei dem hochwürdigsten Herr,, Fürstbischof große Tafel, be» welcher auf die Gesunohe.t des theuer., Landesfürsten und des ganzen Allerdurchlaucht.gste„ ErzhausrS unter dem Donner der Kanonen Toaste ausgebracht wurden, und am Abende dieses Tages hat die hiesige Casino-Gesellschaft zur Feier deS glorreiche» GeburtsfesteS in dem Gesellschaflslocale einen Ball veranstaltet. Möge der allen Völkern Oesterreichs theuere Tag unter günstigen Auspicien recht oft wle< verkehren! Wl i e n Seine k. k. Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. April d. I., den Rathsprotocol-listen des steyermarklschen Landrechtes, Joseph von Schulheim, und den RathSprotocollisten des obderenn«./ fischen Stadt« und Landrechtes, Peter Kagerdauer, zu Rathen bel lctztgcdachter Behörde allergnadigst zu ernennen geruhet. Se. k. k. Majestät habe» mittelst Allerhöchster " Entschließung von» 8. März d. I., in huldreicher An- , elkenlilmg der vo» den, gleichzeitig zum Feldmal schall-Lieutenant ernannten General-Major, Anton Frei« Herrn o. Schön, alS Referent bei Allerhöchstchrem Staatsrathe, geleisteten ersprießlichen Dienste, denselben vom Tage dieser Allerhöchsten Entschließung mit dem Range eines wirklichen Staats- und ConferenzratheS in der Art allergnadigst zu bechnlen geruhet, daß er, den in der Folge ernannt werdenden Staats-und Con-" ferenzräche» m dieser Eigenschaft nicht nachzustehen habe. Wie in unserem Blatte vom 7. April d. I^ (siehe Laibacher Zeitung vom 12. dieseS Monats) angezeigt worden ist, haben die Geschäftsführer deS hie.-sigen Großhandlungshauses S. M. Freiherrn voi» Rothschild einen Betrag von Zehntausend Gulden C. M. für die durch die Ueberschwemmung verunglückten Böhmen dargebracht. Nebst d,eser Summe wurden über Anordnung des in Paris abwesenden Chefs d'eses Hauses noch wettere Zehntausend Gulden C. M-, mit der Bestimmung dem Staats- und Coufcrenz-Minister, Grafen Kolowrat, übergeben, daß dieser letztere Betrag einzig und allein zur Unterstützung der durch das Hochwasser am meisten bedrängten Bewohner des flachen Landes verwendet werde. Diese wohlthätige und großmüthige Gabe wurde unverweilt an Be. taiserl. Hoheit den durchlauchtigsten 20S Herrn Erzherzog Stephan, Landes. Chef in Böhmen, übermittelt, und Hochstdemselben die Absicht des menschenfreundlichen Gebers eröffnet. (W. Z.) Schweizerische GivFcnossenschaft. Luzern, 8. April. Außer der übngen Beute sind auch schriftliche Document« in die Hände der Sieger gefallen, die über die Ausdehnung der großen Verschwörung, die nun Gott zu Schanden gemacht hat, merkwürdige Aufschlüsse geben. Die Fäden dieser Verschwörung sind allerdings zunächst in Aargau, Bern, Solothurn und Bafselland zu suchen: allein nicht nur hier; gerade jene Documente zeigen, daß sie viel weiter ging und an Orte, wo man »s gar nicht denken sollte. So liegen in den Handen der Behörden Briefe deS St. Gallllchen Reglerungsrathes Curti, die beweisen, daß derselbe zu den Hauptanstiftern des Frei-schaarenzuges gehörte. Er ist aber nur Einer unter Vielen, wenn auch einer der compromittirtesten. Auch. fanden sich zwei Schreiben: das eine, an Dr. 3l. Steiger, unterzeichnet vom Amtsstatthalter Weibel in Muri, enthaltend die H)itte, doch ja nicht zu vergessen, nach der Einnahme LuzeruS sogleich nachstehende (mu Namen genannte) Personen aufhängen zu lassen; daS andere sey die Aufforderung eines aargamschen Gemeindeammanns an alle Gemeindsangehörigen, sich an dem und dem Tage da und da einzufinden, »um an dem Freischaarenzuge Theil zu nehmen.« (W. Z.) Folgende radicale Zeitungsschreiber haben nach dem „Erzähler« den Freischaarenzug mitgemacht: Stei-ger, als Redactor deS Eidgenossen; Weingart, Redactor des Seeländers; Prof. Herzog, Redactor des VerfafsungSfreundes; Stämpfli, Redactor der Berner Zeitung; Iullus Zschokke, Redactor des bascl-land-landschaftllchen VolksblatteS, und Landoli, Redactor des Posthörnchens. ___ Alle zusammen, mit einziger Ausnahme deS Redactors der Berner Zeltung, sitzen nun gefangen in Luzern'. Dem Schweizerischen Beobachter zu Folge beläuft sich die Anzahl sämmtlicher Gefangener in der Stadt Luzern auf !602 Manu, worunter l80 Ber< ner, 674 Aargauer, dann meistens Luzerner, Basel-Landschäftler, Solothurner, Zürcher, AppeuzeUer, Einzelne aus verschiedenen Cantonen, selbst aus den klei-nen Cantonen und eimge Ausländer. Aber dann befinden sich noch in verschiedenen Ortschaften auf dem Lande 300 Gefangene. Srlbst in Sarnen und Ob» walden sind ^ wie es scheint, ein Trupp Zuzüger, welche ohne Waffen sich ins Obeiland retten wollten, gefangengenommen worden. .^,,.Die »Eidgenössisch« Zeitung« enthält folgeudeS Schreibe» aus Luzern vom 8. April: »Heute oder morgen werden eine bedeutende Anzahl ^ befangener fortgeschickt, — es sind dieß nämlich Leute unter zwan, zig Jahren. Von diesen werden mehrere nach Bern und Aarau reisen, um da ihren Studien (!) wieder obzuliegen; ihre Herren Professoren aber werben sie einstwellen noch hier lassen und zwar—-imGefängnisse» An die Kerkerthüre dieser Herren möchte ich schreiben: Lxi"l innmlMUnUlm 2«r6 pvr«nniu», den«, kein wahrer Pädagog wird unterlassen, diese Umkehrung aller Ordnung als Beispiel anzuführen, wie eine vere-nünftlge Erziehung nicht beschaffen seyn soll!" Der Vorort theilt durch KreiSschreiben vom 8. d. M. den Ständen, eine Depesche deS französischen Ministers der auswärtigen Angelegenheiten, Hrn. Guizot, au den Herrn Grafen von Pontols, mit, die dieser Letztere in eine? Privataudienz vom 7. d. M. dem neuen Bundespräsidenten, Herrn Furrer, über» reicht hat, uud die Antwort auf die Depesche des Hrn. Mousson an, den schweizerischen Geschäftsträger in Paris und das allgemeine Urtheil, das in der.. Schweiz über die erste Depesche des französischen Mie nisters gefällt worder, ist, zum Gegenstande hat. Diese zweite Depesche des Hrn. Guizot lautet: Paris, den 25. März 1845. »Herr Graf! Ich habe die Depeschen, mit denen Sie mich bis zu Nr, 84 und zum 2l laufen^ den Monats beehrt haben, erhalten.« «Ich habe die Art und Weise vollkommen gebilligt, mit der Sle sich des Auftrages entledigt haben, den ich Ihnen an den Herrn Präsidenten der Tagsatzung M Beziehung auf die Freischaaren ertheilt hafte und kann von der mündlichen Antwort, die Ihnen darauf zu Thnl geworden, nur befriedigt seyn. Wirklich hatte ich Mühe, mir ein Schreiben zu er» klären, daS er an den Herrn Geschäftsträger der Eid' genossenschaft in Paris gerichtet hat, mit der Ordre, dasselbe mir zu lesen und mir eine Abschrift davon zurückzulassen, wenn ich nicht bedächte, daß dasselbe unter dem Eindruck der Aeußerungen eines wie es, scheint durch meine Depesche vom 3. d. M., obwohl sicherlich ganz mit Unrecht, sich verletzt glaubenden Nationalgefühls entstanden sey. Beiliegend übermache ich Ihnen, Herr Graf, eine Copie dieses übrigens durchaus angemessenen Schreibens des Herrn Vun-desprasldenten und zugleich setze ich Sie von der milnb» lichen Antwort in Kenntniß, die )'d deren Verbesserung gerichtet, so daß »na» sich erstaunt fragt, wie eS denn möglich war, auf blo>;e Gerüchte und eitle Voraussehnnge», hm, den jetzt bestehenden Frie.-den m,d das gnte Benehmen der beiden Mächie »n Frage zu stellen. (W. Z.) Auf allgemeines Verlangen gibt dor ausgezeichnete Violin - Virtuose , Herr Louis Klier, auf seiner Durchreise von Paris nach dein Orient, heute Dinstag unter Mitwirkung1 der philharmonischen Gesellschaft im 1). R. Ordens-Saale ein : Concert. Indem wir die vielen Verehrer dieses , genialen, in Laibach so schnell beliebt gewor-' deaen jungen Künstlers hiervon avisiren, bemer-r ken wir zugleich , dass dieses Concert sein lezt-t tes sey, und hosten, dass er eben desshalb des , zahlreichsten Zuspruchs versichert sevn könne. »««leger: Ignaz «lviS Gdler v. Stlelnmayi. «-ours uom Ks April I845 Staatescholdverschreib. zu 5 l'^- j'."^^ "'^ 2jH detto detto ^4 . (l>'CM.) io2i5)l6 Verloste Obliaatwn, , Hottam l,^ 5 ^.v ,^ ZlH mer.ObI>qc>t!o„. d. Iwcinas'l^H,/^ F ^. Dar!cl,e>,e n. «ra». u '"c/"^,^ '" > ^^ ,., rial. Ob!>qa^v,T«rol. Vor.» 5,^ « ^ ^ Darl, n»t V,,rI^!.v.I «8^ä sl" 5«o ft. (i„CM.) ??5 detto detio ibIy . 25o u <^t. (in CM.) 65 delto detto zu 2 » , 55 Obl. voll Galizien zu 2 p^».. ^iu CM.) 5^ »z» Aerar.Dcun'st. Obliaatioiien dcr Stände ((H.M) (C.M. ».OeftcrlNch nilter u,,d /zu 3 l'^t^ — — ob der (5>n»0. von Völ), zu»ij»,.. l __ __ me» . Mähvcn . Schle» > -.u 2 i^ '^ l — — fin». Steyennavk. itcnll«V^i 2 ^^ ? 5H 1^2 — ten . Nraiu , Gorz und ju»2l^ ,, > — — i'es W. Oberk. Am«ctz ^ 1 Actien dcr österr. Dunau: Dampfschiff' fahvt zu boo fi. E. M. . . 6g5 fl. ln C. M. CffttrnV Durchschnltlü Drrlse Nl Laibacd am ,c). !lpr>l IÜ^3. M a r l' t p r e l se. Sin Wiener Mehcn W.iycn . . 2 ft, 40 ^. — — Hvukusuy, . . — » — , — — Haldsrucht . -— „ — » — — KolN . . . 2 » — » — — Gclsie ... 1 » 42 »> — — Hirse . . . 1 .. 552/4 « — — Hcidcn . . 1 » 40 » __ — Hoscr ...»,, ,2 » derhierAngekoll'menen und Abger«ist«n Am 18. April 18c,5. Yr. Anlon Lapclletll, Vesiher. von Wi«n nach Trieft. — Hl. Lou,s de (Zadoudal!. Brsitz«r. voa Udme nack Grnh. — Hv. Richard v. Ger^t, 'st-läi'dischfr Edelmann, von Triest nach W"ii. — Hr. Morih u. Dauber. Gülerinsp,cior, von Trlesl nach Wl n. — Fräu.m Theresia Bianchij. Private, von Tnest nach Wien. — H^. R Sanndersc>n. engl. Edelmann. voa 3ri»st „acti 'Wi,n. - Hr Paul Stagl, yandclsmann. von driest nach Marbura — Hr.Emannel N'ltl' v. Liede»c>u. ?a,,dst.,nd in Oestl'r^ r.-ich. Böhmen, Mädren und Schlesien, von Trieft nach Wicn, — Hr. V^'rntMd KoheniS. Hand«lomann, von Wien nach Mailand. Am ,9 Hr. Johann Sterz. I)r. der Medicin, von Grah nach 2>>cst. — Frau Maria Dworzhak, Rtalilätlnbesitzllsgattinn, Von ^sierwilz nacl, Trieft. — Hr, Fried. August Siumme, Hconom, von Wien '"ch Mailand. -Hr. Attx. v. Seglbadl'u, k. schwtd. ^leulnnnn, von T üst nack Wien. ^ Hr. Ancon Graf Szapaiy, ron T'iest nach Gratz. — Hr. Vln« (Z. iiald. Zriiung v. 22. April 1845.) ccnz Spitschka. Handelsmann, von Trieft nach Wi«n. — Hr Jod. Bapt. Meduna. Bau. Inaenieur, von Tti.st »ach Wien. — Hr.^Gottfried Michaelis. M«v chanicus, von T>icst nach Wien — Hr. Robert Mankoroski. Wundarzt, vön Triest nach Wicn. — Hr. Niso Pielro Baron r. Calahrien, von Tri«st nach Wien. — Hr Michl v. Bleß. Dr. der M-^ dicin, von GünS nach Trieft. — Fräulein Frnnciska Bleß, vo„ Oüns nach Trieft, — Hr. Iol). Capelleti, Dr, der Medicin, von Tri«st nach Wi n. ^ Hr. Ignaz G'llnbaum» ssaufmann, v»n Trieft nach Wien. — 5^>r. Baldasar Foßatti. Architect, von Triest nach Mardnrg. — Hr Vincenz E.ipanclli, Handelsmann, von Gr>i» nach Trieft. — Hr, Leopold Hagmann, Zeichnuilgslehrer, von Gratz nach Triest. Z. 437- (2) Bei Carl Gerold & Solin, Buchhändler i» Wien, ist so ebon erschienen, und daselbst, so wie bei \gn. Alois Ecll* V* lilCiniBiayr, Buchhändler in Lai-Lach, 11. F. Favarger, Buchhändler in Triest, und in allen Buchhandlungen der österr« Monarchie zu haben: Die ¦Irrenheil- und Pflege an st alten Deutschlands, Frankreichs, sammt der Crctinon - Anstalt auf dem Abendberge in der Schweiz, mit eigenen Bemerkungen herausgegeben von Michacl Viszanik, Doctor dor Medicin, Magister dor Geburtshilfe, wirklichem Mitglied tier medicinisrhun Farultat und dos Urztliclu'n Vereines inWi'in und Pesth, emeritirter Decan der medidnisthen Kacultat., und Procurator der ungarischen akademischen Nation, Ordinarius des l'azmanschon Colh'giums, Gerirhtslaiel - Beisitzer der Coinitate Szaboles, Csanäd, Ungvdr und Borsod im Königreiche Ungarn, Primararzt der k. k. lrreuheil-Anstalt zn Wien. |l|Mit einer litbographirten Tafel gr» 8. Wien i84ö. In Umschiag brosch. 3ß. G. M. b Der Herr Verfasser machte im ver-üosseiien Jahre eigens eine lleise zu dem Hl0 Zwecke, die auf dem Tit,el genannten Anis alien kennen zu lernen. Die Resultate tl eser wissenschaftlichen Reise legt er in diesem Werke dem Publikum vor, und verdient sich auf solche Weise in vollem Masse dtm grössten Dank nicht nur der leidenden Menschheil, sondern insbesondere der Fachgenossen und der gebildeten Welt überhaupt. Als l'i iinnrarxt einer der umfassendsten und vorzüglichsten Anstalten dieser Art, mit den gründlichsten und den reichsten Erfahrungen ausgestattet, zeigte sich der Herr Verfasser als ganz vorzüglich befähigt zu einer solchen Arbeit, wesshalb wir unbedenklich sein Werk nicht nur dan Irrenärzten , sondern bei den jAnforderungcn der Gegenwart allen Aerzten als unentbehrlich, denSiaats-beamten als höchst nützlich, und dorn gebildeten Publikum überhaupt als sehr lehrreich und interressant empfehlen zu dürfen glaube«. Bei in Laibach, ist zuhaben: V 0 „ ^»/«. Hssei«». L «^^. Stereotyp ?luogal.'c, m«t cincr Haarte von Troja. Stuttgart und Tüliiligcn. I. G. Cotta'schcr Vcrlag. 2 Bände, auf fcmsm Velinpapier, broschm,,„r 5O kr. Bild und Leben. Eine unterhaltungs - Lectüre. enthaltend: gewählte Novellen, humoristische Aufsätze und Bioqraphicn, , — 9. Heft. Praa »U^. gr. ^, Schleibpapitt, mit Äbbilduligen, geh. ü »2 kr. Von diesem Uülclliallcnoe^ Bilderwerke er-scbci"e„ 9 Hefte, womit der I. Bind geschlossen, und Bd. II., Heft l. auf welchen Lcyccrcn Prä. liumerallon angenommen nn^d. Z. 5/9- (2) Gefertigter macht bekannt, daß so eben von dießjahriger Form, nach dem allerneuesten Geschmacke und in allen Qualitäten, Kinder-, Knaben-, Mädchen-, Damen- und Manner-Strohhüte, aus den berühmtesten Fabriken Wien's und Mailand's ankommen, alle 14 Tage bestimmt neue Sendungen nachkommen und zu den allerbilligsten Fabnkspreisen verkauft werden. Besonders empfehlenswcrth sind die wunderschönen Wiener Bast-, Roßhaar-, Argauer, Glanz-, Tusutti- und Vic-torienhüte mit Bordüren und Spitzen-Garnirungen a la M^ Nona, so wie auch die sogenannten Passauer-, Polkan-, Damen-, Garten- und Männer-Iagdhüte, in ganz neuer, in Hiergegend noch nie gesehener, äußerst gefälliger Form. Auch werden daselbst Lose auf die Ziehung vom 19. April d. I., sowohl einzeln als auch in großern Parthien, am billigsten verkauft, «/. til. Fi?„Lh5'N5,5z. N«N« V. IilQR«»»»»»3^D Buch-, Kunst-und Musikalienhändler in Laidach, erscheint im Sudscriptionswege: Systematische Darstellung Gesetze und Verordnungen öffentlichen geistlichen Angelegenheiten in ihrem vollen Umfange. Fur die gesammten deutsch- erblandischen Provinzen der österreichischen Monarchie. Herausgegeben von einem Gudernial« Conceptsbeamten. ^^bigcs Wetk wird enthalten, alle Gesetze und Verordnungen seit dem glorreichsten Regierung s 'Antritte der Kaiserinn Vtaria Theresia, bis in die neueste Zeil, über öffentliche geistliche Angclcgenhcttrn in ihrem vollen Umfange. Nameinlich unlfagt dasselbe alle Gcse^e und Verordnungen nder Dio'ccsa» - Angelegenheiten — Wislhümer — Domcapiccl — Psarrci» — (Huratien — Benesicien — Feldcapläne __ Iurisdictionsver- hältniffe "- Patronats- und Vogteircchtc. — Gesetze aus dem Studienfachc, in so fern dieselben den Unterricht und die Bildung der dem geistlichcn Stande sich Widmen-dcn betreffen. — Concurs - Prüfungen und Anstellung der Gcistiichtcil. — Geistliche Wahlen. — Wahlconsirmations- und Installationstarcn, — Geistliche Pensionen, Dcsicientcn und iUcrlassenschaftcn___ Gottesdienst. __ Oessentlichc Andachten. — Fest-und Feiertage. — Fasten __ Polizeiliche Anordnungen, ln so fern dieselben die Heiligung der Feiertage, die Hintan!) altung der an Fest- und H edä chtn i ß tag c n so wie del tirchlichcn Handlungen bestehenden unzulässigen Gebräuche, die Aufrech t-l) altun g der Sittlichkeit lc. betreffen. — G c-setzc aus dem (Zensurfache, belangend den Druck und die Verbreitung geistlicher Werke.— Publication gclstlicher Verordnungen. Kirchcndisciplin, Kilchenstrafcn, Kirchcnbuße, Kir-chcnbann. „ Vnclltur geistlicher Pfründen. — In-tcrcalare. — Rcligionsfond. — Kirchen- und Pfrün-denvcrmögen, Kirchencinkoinmen, Kirchencassen. _^ Im Bausachc: Kirchen^, Pfarrhof- und Schlllbautc n. — Ehesachen, Tauf-, Trauung- und Todtcnbücdcr. _ Klöster, Siifte, geistliche Orden und ihre GclstiiclKit. — Barmherzige Brüder. — Wiüdcrschafien. — Erjesuitcn. — Geistllche und flvininc Scisiungen. — Akacholiken und Toleranz überhaupt. — Außerdem umfaßt dieses »Werk alle Gesetze, welche unter die hieribezeichntten Gegenstände mchl gereiht werden können und nur den Hochwü'r-digen Klerus vermöge der Eigenschaft seines Stan-dcs betreffen. Diese Gesetzsammlung ist nach Negicrungspe« n'odcn cingethcllt, und bietet im fraglichen Fache in w c nig cn T hcilen All es, was nu r in un -zähligen Bänden der a uf allerhöch sten Befehl und unter Aufsicht der höchsten Hofstelle und der Länderstellen herausgegebenen politischen Gesetze und Verordnungen aufgefunden werden kann. Die Gesetze wurden durchgehends wörtlich mit dem Originaltexte aufgenommen. Gesetze und Verordnungen, welche nur für eine bestimmte Provinz, oder für einige Provinzen ergangen sind, werden mit dem Namen der betreffenden Provinz bezeichnet. __ Jeder Theil wird mit cincm, treffende Schlagwörter enthaltenden Inder, versehen werden. Dieses Werk dürfte bei seiner außerordentlichen Reichhaltigkeit nicht mn- dcm Hochwurdigen Clcrus, den Herren Seminarien- und Kwsiervorständen und den, dem geistlichen Stande sich Widmenden, s»n« dern auch Bezirkdobrigkenm, ä>ogt - und Patronats-Herrschaften, wie nicht minder jedem politischen und Iustizbeamten eine besondere practische Brauchbar-kcit bielcn. — Um die Anschaffung desselben zu crlcichlern, wird dasselbe in Monat heften von H biö 5 Vogcn auf schönem Maschinenpapicr i» gr Med. 8, erM'incn. — Der Subscliptionspreis,' wclchcr bis M'tte Iunl l. I. bestehen wird, ber trägt ,,».<> .^eft 30 kr. G. Vt. ^ Nach «b. lauf d,e,er Zeit trttt eln erhödlcr Ladenpreis eiu. Der Druck wird beginnen, sobald die Kosten durch die Subscnbcntci, gcdcckt sind, welches f. Z. bekannt gemacht werden wird. . 21 ^ —» In der I^NH« NÄion v. I^I«znin»^r »otROn Buchhandlung in Laibach wird /^ ^ « ?^ n »n e ^ tl l i 0 ?z angenommen auf das ehestens in einer eleganten Ausgabe erscheinende D enkb nch Ferdinand I. und Maria Anna in Kraiu und Käruten im September R844, welches nebst einer ausführlichen Beschreibung der während dieser unvergeßlichen Zeit Statt gehabten Feste, der Industrie-Ausstellung, des Grottenfestes in Adelöderq u. s. w., auch litho-graphirte Darstellungen der dem a. h. Hcrrschcrpaare errichteten Ehrenpforten und eine Musikbeilage enthalten wird. Der Vrcim,meratio«spreis fiir dieses elegant ausgestattete Denkbuch ist K fl. 3Q kr. (3.M.— Die Z» ^ Pranumerauten werden den» Werke vorgedruckt Der gaM rcme Ertrag ist der hierortigcn Memkmder - Vcwahranstalt gewidmet. Bei