„Mheit, Wkhlßaid, str Alte." Rr. S« Sonntag, ZiS April Il8OS. . III Jahrgang Die „Marburger Zeituin" erscheint jeden Sonntcil^, Vl'iUwvch «yd Kreitu^z. Pieise — fiir Marburg: ganzjährig 6 fl., hulbjohng Sfl., vierteljiihrig Ist. 50 kr; für Zustellun»^ int Hans monatlich ^V kr. — mit Postversendun^: i nnzjährig fl., lialbjähriq 4fl.. virrteljährig 2 fl. Die ein Mal gespaltene Garmondzeile wird bei cinmaliger Einschaltung mit lO, bei zweimaliger mit lb, bei dreimaliger ni t Lo kr. berechnet, wozu für jedesmalige Einschaltung 30 kr. Jnseraten-Stempelgebiil/r kommen. Zur ^jrjchichtl' Im Abtteordnetenhause ist die aUjltmeine Verhandlung^ über das Bolksschulgesetz beendigt und der Uebergang zur Tagesordnung abgelehnt worden: für denselben stimmten die Tiroler, die Slovenen und die Polen — ungefähr fünfzig Htimmen. Es war ein lieißer Kampf, welcher da geführt wmde: man sparte weder auf der tinen. noch atis der anderen Seite an der Hestij^keit d)ie sie zum Ausdrucke liringt — Gedanken, ivelche zuerst den Slurm gegen Rom verkündet ^ Gedanke»», welche die Welt vom Joche der Römlinge befreien. Die Gegner find keine Freunde von Wanderpredigten. heißt es in dkM erwihnten Schriftchen. Das geben wir zu. glauben auch die Gründe jn kenne«; nur mögen diese Gegmr nicht behaupten, deß sie die Ge-lchichte ihres religiösen Glalibens und ihres Bolksthums gelesen und Ein Zkirchhossgeheimnib. Vom Verfasser der „neuen deutschen Zeitbilder". „Ls gibt gute, es gibt schlechte Gesetze. Nicht jedes Gesetz setzt das Recht sest. Wie wenige! Uber d.>s schlechteste Gesetz kann unschädlich werden in den Händen eines verständigen, gerechten, humanen Bealnten. Und das beste Gesetz ist nichts Werth in den Hältden eines schlechten Beamten. Und wie gute und schlechte Ges'tze. so H.U e< auch zu allen Zeiten gute und schlechte Beamte gegcben. Ueberheben »vir unS nicht über die Zeit vor uiis> Sagcn lvir nicht, wenn uns so manchmal nur die Gebrechen früherer Rechtspflege vor-gehalten werden, sagen wir nicht pharisäisth hochmüthig: das kann jetzt nicht vorkommen!" So schrieb mir vor n»enigen Tagen ein sehr oller Kriminalist aus Deutschland, indem rr mir die nachfolgende Geschichte ausdrücklich zum Zlvecke ihrer Veröffentlichung mittheilte. Die Zeit seiner Geschichte liegt fünfzig bis sechzig Jahre hinter unS. Das, was er erzählt, ist wahr und btlehrend auch für die jetzigen Zeitcn. Er erzählt: Ich war ein junger Amtsauditor. Amtsauditoren, Reserendarien. Aspiranten, Praktlkanten — die Un« zahl jünger Männer, die »n Deutschland nach vollendeten Universitäts-studien bei den Beliörd,n ihre« Vaterlandes arbeiten, um sich als tüchtige Mitglieder der Bureaukratie auszubilden, hat viele Namen, wie — die lieben Kinder. Sie find auch liebe Kinder. Dem Rathe. der ihnen seine Ar-beiten übertragen kann; dem Staate, der ihnen für ihre Arbeiten nichts zahlt; den jungen Mädchenherze«. die darnach seufzen. Frau Amtmännin. grau Räthln. gar Frau Präsidentin, selbst Frau Ministerin zu tverden. Amtmann. Rath. Präsident. Minister — der Auditor, der ReserendariuS. und wie sie »veiter heißen, sie sind das Holz, aus de»n Alles geschnitten werden muß. Sie sind auch glücklich, wie die liebe« Kinder. Sie müssen zwar manchmal recht herzhaft schwitzen unter der Last ihrer Arbeiten, und sie erhalttN nie auch nur einen rothen Pfennig dasür. 2a. man hat Beispiele, daß, wenn sie einmal, um sich zu erholen. Urlauli nehmen iiiollen. sie auf ihre Koste» einen Stellvertreter tiestellen. Aber sie stnd in dcr lustitt'n. kräftigen, goldenen Zeit der Jugend und die Welt ihres E iaates strht ihnen offen. Es gibt im L'^nöe kein Amt. bei dem sie nicht Amtmann iverden. keine RathssteUe. die sie nicht einmal eiiinehmen. inen Präsideatenposten, auf den sie nicht kütifli ; erl)obcn werden können. Man muß nur Muth und Vertraucn haben. Ich arbeitete bei dem Amte meiner Heimat. Meine Heimat lag in einem Winkel des Landes. Auf diesen Winkil ivar meine künftige Karriere nicht beschränkt, dciin auch Mir stand das ganze Land offen. Ls war gleichsam meii»e Domain?. Ich mußte rneine künftige Domaine kennen lernen. Als die nächsten Ernteferien kamen. tr^U ich eine Fußreise durch das Land an. So gaTiz absonderlich groß wur tarnals. anßtr Oesterreich, kein deutsches Land, und in Oesterreich wur ich nicht. In deu Grntlserien arbeitet der ^tandniaiin doppelt, iiud dalier feiert der Richter. „Kommst Du auch nach Z.. mein Eolju?" fraj^te mich meine Mutter. Vie »neine Heimat an dem einen, sa lag Z. an dkM andern, ent-.^egengesetzten Ende des Landes. Aber das ganze Land »voUte ich kenneii lernen. „Geiviß." antwortete ich meiner Viultei. „So erkundige Dich doch nach einer Jugendsrcuiidiii von mir. Nett-chcnThalmann; sie ist von hier gebütlig. und spätcr »ach Z. gekommen." ^Seit wann, Mutter?" „Es köiinen einige ztvanzig Ial)rc sein." „Verl^eiratet oder uiiveryeiratet?" „Verheiratet." „Und ltiie hieß ihr Mann?" „Den Namen habe ich vergessen. Abcr der Pkann war ein Mecha-niku». ein Genie. Du ivirst sie schon finden. Erkundit^e Dich. >vie es it,r geht, und grüße sie von mir." Ich mußte lächeln. Mir fiel etwas Achnliches bei. gewürdigt. Oder lvarcn Christut und seine Jünger nicht auch Wanderprediger f — waren e» die gefelerteo Apostel der Ciaven: Cyrillus und Methudius nicht? Haben gegen Christus «nd tie Eeinkv die Phalisäer und Echriftgelehrten jener Zeit nicht eben so Zeler i^eschrien. -vie die Pharisäer und Schristgelehrten unserer Zage ge.^tN jene Männer, die vom iAeifte des Jahrhunderts erfüllt. daS Licht der Äujklärung tragen durch alle Kreise ilireS Voltes und noch lveiter? Haben gegcn die tvan-dernden Prediger Cyrillus und Methudius nicht auch die slavischen Götzenpfaffen eben so gedonnert, wie die Römlinge jetzt wettern gegen die Sendboten der religiösen Freiheit? , Die Gegner find keine Freunde des Settenwesens. Wir begreifen, warum; allein iver einen freien Staat fordert, muß auch die Folgerungen zulassen. Der freie Stattt gewährleistet ^ie Freiheit dlS GewisstNs. der religiösen Ueberzeugung. so lange diese mit dem Zwecke deS EtaattS verträglich. Der freie Lt«at gewährleistet daS Vereinsreä)t. somit auch das Recht, daß die Staatsgenossen, dje einer und deesellikN religiösen Meinung huldigen, sich zur Pflege ihres Glaubens verbinden. Umsaßt die Gemeinschaft Millionen von Vekennern. dann nennt man diesellie voll« tönend „Kirche"; ist sie aber gering an Zahl, dann spricht man von einer „Sekte." Vornehm oder gar verächtlich auf Sekten herabzuschanen. mag in gewissen Kreisen zum Verdienste angerechnet werden — der freie Staatsbürgrr erklärt die Erscheinung für eine uiiaukblcibliche Folge der Elaubenssreiheit. Die Gegner „finden keinen Geschmack daran, daß grobe und kleine Gassenbuben die Gebräuche unserer Keligion und ihrer Diener in den Augen des Voltes tagtäglich in Zeitungen, Theatern. Maskenauszügen verspotten." Ueber den Geschmack läßt sich nicht streiten. Wir haben es hier Mit dem Kechte zu thun, welches uns der Römlinttspartei gegenüber zusteht; von diesem Rechte kann aber unmöglich ein strafbarer Gebrauch gemocht worden sein, denn sonst hätten die strengen Wächter des strengen Gesetzes die Verletzung wohl geahndet. Was in Zeitungen und an öffentlichen Orlen gegen die Römlingspartei ausgeübt worden, ist nur die gerechteste Nothwehr — ist nur ein Gkgenhieb auf die Schläge, welche von dieser Partei dem Volt und dem Staate versetzt ldvrden. Die Gegner wtltlichen Standes mögen sich winden und drehen so kniffig und pfiffig und so lange sie wollen: nach dem Wejen der Partei-uug bilden t'ie mit ihren geistlichen Bündnern die slovenisch pfäffische Partei. Haben die Gegner weltlichen Standes nicht ivider die Trennung der Schule von der Kirche sich erklärt — nicht wider die lKinzlehung der Kirchengüter? Wenn die Gegner also den Römlingeu d«e Jugend über, liefern — die Hoffnung und die Zukunft des Volkes; wenn sie ihnen die Geldmittel belassen zur vollgewaliigkn S^cherrschung dieser Zukunft ... was können die Herren von der Pfaffheil d,iln noch viel mehr wünschen? — es find ihnen ja die stärksten Schanzwelke geblieben. „Sage mir. wer Deine Gesellschaft ist. Und ich will Dir sagen, wer Du bist!" Haben die Gegner weltlichen Standes die Genoffenschast der Römlinge gemieden? haben sie dicselbe nicht gesucht? Wer hat auf Kanzeln und im häuslichen Verkehr, wer in großen Versammlungen der Partei für die Gegner weltlichen Standes mehr geworben und geivirkt, als die Geist-lichen? Waren diese tyillkommen damals, warum verschmäht Ihr jetzt die richtige Benennung? warum schämt Ihr Lach der Kameraden vom 27. Februar? Uns will bedüliken^ et wiederhole sich bei den Gegnern im Kleinen, was Oesterreich an Rauscher und Vach im Großen erlebt: beide Theile. einander tiesiunerlichst »nlfremdet, vereinigten sich zur gemeinschaftlichen Unterdrückutig der Freiheit — vereinigten sich, um sich gegenfeitig zu Als ich vier Jahre vorher zur Universität abgegangen ivar, hatte mein Vater zu mir gesagt: „Mein Sohn, vergiß ja nicht, den Professor B. zu besuchen und ihn und die ganze Familie von mir zu grüßen. Ich hatte als Student freundliche Aufnahme im Hause. Grüße besonders seine älteste Tochter, die schöne Auguste. Nimm Dich aber vor ihr in Acht, sie ist eben so gesallsüchtig wie schön. Sie wollte auch mich — Nun, ich hoffc. Du wirst nicht weniger verständig und besonnen sein. >vie Dein Vater." Ich mußte es feierlich versprechen. Ich kam zur Universität und in das Haus des Profeffors B. Himmel, wie sah die „schöne Auguste" auS, die vor fünfundzwanzig Jahren ihre Netze nach meine« Vater ausgeworfen hatte, vor der ich mich „in Acht nehmen" sollte. Fünfundzwanzig Jahre vermögen über die Schönheit eines Madchens doch ettvaß mehr, als mein Vater gedacht hatte. Fteilich nicht immer über die Gefallsucht. Die „schöne Auguste" mit ihren grauen Runzeln und entsetzlichen Zahnlücken kokettirte zwar nicht mehr mit jungen Studenten, aller desto mehr mit dem lieben Gott. Das fiel mir wieder ein bei der Bitte meiner Mutter, und ich mußte lächeln. Aber ich versprach ihr AUes. und reifte at>. Ich kam nach Z. Es war im Monat August, als ich hinkam. Der Tag war sehr heiß gewesen und ich hatte ihn lveshalb meist ausruhend zugebracht, in Dors. in Wold, unter den dichten Haselnußhecken der Wiesen am Wege. Gegend Abend erst, als eS kühler wurde, fiug ich an. eigentlich zu marschiren. Ich wollte den Tag noch bis Z. Nach den Ertundigungcn. die ich einzog, tonnte ich hingelangen, aber erst zwischen zehn und eis Uhr in der Nacht, »nd auch das nur. wenn ich tüchtig darauf los marschirte. Ich Mtirschirte desto laugsamee. behaglicher. Was lag mir daran, ivenn ich auch erst um Mitternacht ankam! Ich ivar desto länger in tier schönen, frischen Nachlluft. ia dem klaren Scheine de» Vollmondes, der so malerisch über Flur und Wiese, über Wald und Verg. üiier Dörfer und Landhäuser sich auSi)reitete. Und daS WirlhshauS dcs Städtchens öffnete sich mir auch nach Mitternacht. Ich wanderte mit voller Lust einsam durch die schöne Nticht auf breiter, bequemer Landstraße dahin. Aber als eS zehn l^hr vorbei ivar, benntzen und auszubeute»,. Wie die kirchlich politischen Reaktionäre in Oesterreich sehr treffend und allgemein giltig die Konkordatspartei genannt werden, so taufen wir vie verbündeten Gei^ner vom 27. ftebruar kterikal slovenische Partei. Waschet und reibt noch so eifrig. Ihr Gegner weltlichen Standes!; das Brandmal, mit den ewigen Feinden des Vater-landes und der Freiheit, mit den Römlingen. Tuch verschworen zu haben dieses Brandmal verschwindet nicht mehr von Eurer Stirne! Den Männern Eures Stammes aber, die gleich uns nach Freiheit streben, rufen wir zu: Hütet Euch vor den Gezeichneten! vermischte Nachrichten. (R e nan ü b er Schu le und Er zie hu ng.) GroßeS Aufsehen erregt in PariS der Vortras^, welchen Ernest Renan über das Schul- und Erziehungswesen in Frankreich gehalten. Renan hat mit s. 'n.70> weich ^ o/.n »er Grizer-B-rfta»» befindete «nd cmpsrhle mich zu amtigkm Zu- He» fl. 1.30, Etroh, ^'uger- fi. 1.l0, Ltreu- fl. 0.70 pr. Lentner. ^spruch. (282 -------------^ . .. Marburg^ 25^ Apnl 18^ .I«Il«NN verstorbene in Marblirg. !_________________________ Am 1^'. April: Den, Herrn Josef Wratschko, Hand?lsinc,nn, der Solin Josef.l 7 Mon. alt, an Araisen. — Am N.: Fran Gertraud Zaff. Lchmiedöwittve, 83). alt.^^ an Altersschwäche. — Kranz Putschnik. Findling. 3 W. alt, nn Durchfall. — Am Herr Heinrich Tribiil, Hafnermcister, 55 I. alt, an Lunqciioedcm. — Rosina Plagotter, Dl Vanuntcrnehmerötochter, 14 Mon. alt, an Scharlach. — Am 14.: ^atliarina, Kune, Betheilte. 69 I. alt, an Herzbeutelwassersnch». — Am 18.: Anna lLt>lt0tt, Wirthin, 2S I. alt, an Wochenbettfielier. — Am 1v.: Johann Schusch. WinzerSsohn, 3 W. alt, an Durchfall. — Am 21.: Arau Maria Teichmeifter, Grundbesitzerin. 6b I. alt, an Wassersucht. — Mathias Sideritfch, gewesener Bürger, 99 I. alt, an Altersschwäche. — Michael Hrastnik, Zimmermann, 83 I. alt, an Altersschwäche. — Am 22.: Maria Herrmann. MaurerStochter, 13 I. alt, an Lungenentzündung. — Am 23: Dem Herrn Johann Supan, Handelsmann, die Tochter Philomena, 4 Mon. alt, an Fraisen. k'ß rissen kkokÄsi? in gI'0S80I' /^U8«skll von LknrnvoU-, Hklb-Loliskvoll- unll I^eiuev-Ltolksll vvn LI. L dl» ti. IZ — xsnziö von ävn deuten LvliakvollstoLfsn von t1. N di» ll. Iv smpüskit Vaslll» w Mlrinirs. --« Dienstag,»». April l»«»: Zesangs-ZIroduktion deS Opernsängers L. Mitteregger sammt Gesellschaft. 8 Vkr Heute Tonntag, SS. April I SSV liA ^Z^orrZalS 269) IIsrreQKa»8o, ?»)svr'so1>es kau>. (277 der Opernsänger Gesellschaft: Mitteregger (Tenor), Steiner (Bariton). Schramm (Komiker), der Pianistin Frau Mitteregger und der Theater. Kapelle unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Albert Hohl. ^nr»nU k vkr kntr^v 2« Itr. Zwei Lehrjnngen, (273 einer für Manufaktur und einer für das Spezereigeschäft, wo möglich der slavischen Sprache mächtig, auS solidem Hause, werden sogleich auf genommen bei iko»sk Avlirvz^ ^ Aod», Marburg. tsL^Ued in 6 dis 19 versvkiväenen 6»ttunxvn empüeklt ü. kvivkmvzfi', OonlZitor viS'^ vis «Lote! I^vdr". Freiwillige Lizitation. (280 S. (2SS Für den bither zu Theil geworden«« Zuspruch höflichst dankend, erlaubt sich der Gefertigte ergcbenst anzuzeigen, daß die Mthlnikderlagt der Lribniher KunßMhlt des Herrn Ludwig Franz von nun an im Hause des Herrn Vrand-ftetter Nr. 32 in der Grazervorstadt, Tegetthoffstraje, sich befindet; auch ist dastlbst vom 22. d. M. angefangen täglich dreimal ftischeS LuzttS-Gebäck und echtes gutes Kornbrod zu bekommen. Es empfiehlt sich hochachtungsvoll Wenzl Böhm. lierm vr. i». popp, praictiselier ^aliQar^t iu Mev, 8taät, koKnerKasZs I^r. 2. SevuÄrö, 25. ^um 1868. Luvr ^Voklesboren! lol» zobr»uo1»v 80llvn seit mskroren ^akren Ikr rttdmlielist de-lianut«»« ^»«tdvrin mit krtolA«, äook virä »s1dv8 gvlioo so vislkkvk n avtixvmsvl^t uvü vork»!»vl>t, 6»»» ick wivk oat»od1o8Sku !i»bs, um eins eektv >Vaaro su orkkiton, äirsot an Luer ^odlesdorsn mit äsr Kittv miok üu vsnilsn, mir psr ?ostn»ot»-ukldmv 4 k'las^sn .^natberin-Ickunäwasger unä 2 Lokkvktsln 2advpulvor pvr ?0»t «ULU8SuäeQ. — luäsm iok msins Vitts novkwkl» vvisävrkola, eviodllv iod mivt» ^rvsstor Kookaoktunjx srxssbonstsr Dr. V. linste:» !r. össirksarst. 2!u dabsn m: I^ardurx bei Herrn Lano»1ari, .^xotdolcsr unä m lauokmanns Lunstkancliunx; Villi livL Orisxsr, in ö»umd»od> unä in klluiokvrs .^potdvlcs; Lauorbrunnin 6ör Xxvtkslcs; ksälcorsdur ^VeitZllNKor; Alu reok dsi Xußsisr ck ^srl»k; ^ar»säin iv tor» ^potde^o; I^uttvndsrx bsi Is. ^ilkolm ; Roditsok in Xrigvsri ^potkvlrs; ^jnäisckl?ra2 in ^mmvrdaokvw.^potkvlrs ur»cl boi^.^» lix aritsob; >Vinäisol»-I^an68dorx in Vkggulicks .^^vtkolrs. 27 Mit Bewilligung deS Stadtmagistrates werden am R. Vormittags 9 Uhr" im Gasthause „zum Löwen" in der Kärntnervorstl^dl HauS- und Zimmereinrichtung. Bettlväsche, sowie andere Fahrnisse an den Meistbietenden gegen Barzahlung veräußert. Marburg 24. April 1869. Nr. 1368. Exekutive Lizitation. (275 Vom k. k. Bezirksgerichte Windisch FeistriK lvird bekannt getnacht: ES sei wegen schuldiger 361 fl. s. A. die exekutive Feilbietung o r dem Herrn Valentin Hofer, Steitimchmeister in Cilli gehörigen, mit gericht lichem Pfandrechte belegten und aus 101 fl. 47 kr. bewertheten. im Stein-bruche deS Jakob Pliberfcheg zu Oberntudorf befindlichen, bereits gebrochenen weißen Marmorplatten, zusamlnen pr. 144 Ouadratschuh und 9 Qudratzoll. ferner 4 Quadratklafter ordinäre Pflasterplatten, mehrere Stufenplatten und drr dem Valentin Hofer auf diesen Steinbruch zustehenden lebenslänglichen Pachtrechte bewilligt und hiezu drei FeilbietungS tagsatzungen auf den 10. und 24. und ?. jedes- mal Vormittags von 10 bis 12 Uhr in dem Steinbruche des Jakob Pliberfcheg in Oberneudorf mit dem Beisatze angeordnet worden, daß jene Pfandslücke, welche bei der ersten und zweiten Feilbietung nicht we-nigstens um den Schätztverth angebracht werden, bei der dritten Verstei gerung auch unter demselben gegen sogleiche Narbezahlung hinlangegebcn werden. Windisch Feistritz am 21. April 1869. Z. 360. Kundmachung. ('?79 Die Bezirkskostenrechnung pro 1868 liegt vom 28. l. M.. das Inventar, die Material- und Requisiten-Rechnung. dann Rechenschaftö bericht, endlich die Rechnung über das Erträgniß des KreisamtSgibäudes von b. k. M. durch 14 Tage zur allgemeinen Einsicht im Bezirksvertre tungslokale auf. Aufschlüße über einzelne Rechnungsposten und Einsicht in die Recli-nungsbeilagen kann nur an den Amtstagen (Mittwoch und Samstag) von 9 bis 12 Uhr Vormittag und 3 bis 6 Uhr Nachmittag stattfinden Bezirksausschnß Marburg am 24. April 1869._ Eine drtiläufige Mühle mit beständigem Wasser, sammt Wiese, ist in Frauheim zu verkaufen oder zu verpachten. Nähere Auskunft beim dortigen Kaufmann oder bei Herrn Anton Tombasko, Handelsmann in Marburg. (276 Gill Binder wird gesucht für ein großes Geschüft. Zeugnisse über Redlichkeit und Sachkenntnis sind unerläßlich. Auskunft im Verlage dieses Blattes. (281 Z. 3398. (266 Exekutive RealitSteu-Versteigemng. Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Josef Jenko die exekutive Versteigerung der dem Andrcns und der Apollonia Robitsch gehörigen, gerichtlich aus 3848 fl. 81 kr. geschätzten Realität llvb. Nr. 1, Fol. 123, aä Stadtpfarrgilt Marburg bewilliget und hiczu drei FeilbietungS-Ttigsatzungen, u. z. die erste auf den IS. Mai, die zweite auf den IV. Juni, die dritte auf den IV. Juli 1869, jedesmal Vormittags von 11 bis 12 Uhr. die zwei ersten in der diesgerichtlichen Amtskanzlei, die dritte am Orte der Realität in der Magdäl.na Vvrftadt. mit dem Anhange angeordnet worden, daß die Pfandrealität bei der ersten und zweiten Feilbietung nur um oder über den Schätznngsiverth. bei der dritten aber auch unter dem-selben hintangegebkn weiden wird. Die Lizittitionsliedingnisse, wornach insbesondere jeder Lizitant vor gelnachtem Anbote ein 10"/^ V^idinln zu Händen der Lizitiitionskommis-sion zu erlegen hlit, so wie daS Schatzungsprotokoll und der Grnndbuchs-extrakt können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. Marburg am 17. März 1V69. Eisenbayn-Fahrovdnung fiir Marburg. Nnli, Wie»: ' Nach Trieft: Alisulirt: <: lll).' Mi» Z^rul). Al'salirt: « Ul)r 14 Min. Ariih. 7 !»,r .'t Min ?Il,endS. 8 Ul)r 4»j Min. Al»end«. Nach Villach: Alifalirt: 9 Ul»r Kriih. Verantwortlicher Redakteur: Kranz Wießthaler. 2. «. St. v. Druck und Verlag von Eduard Janschip in Marburg.