Amtsblatt M ßmbllcherIeitung. Mittwoch den Z Ä. März R857. Z. 113. a (2) Nr. 5228. Kundmachung. An dem k, k. akademischen Gymnasium sind Zwei Lehrcrstcllen zu besetzen, für deren eine die Befähigung zum Unterrichte in der lateinischen und griechischen Sprache am ganzen Gymnasium, für die andere aber nebst dcr Befähigung zum Unterrichte in den klassischen Sprachen im Sinne des K. 5, l, litl. 6 des Gesetzes über die Prüfung der Gymnasial-Lehr-amtskandidatcn auch noch die Befähigung zum Unterrichte in der polnischen oder ruthe-nischcn Sprache am ganzen Gymnasium erforderlich ist; dcßgleichcn ist am k. k. zweiten Lemberger Gymnasium eine Lehrcrstellc für die lateinische und griechische Sprache, wobei gleichfalls die Befähigung für's ganze Gymnasium unabwcislich gefordert wird, zu verleihen. Für diese Lehrerstcllen, sämmtlich mit deutscher Unterrichtssprache, deren jede mit einem Gehalte jährlicher 900 fl. C. M. und dem Vor-rückungsrechte in die Gehaltsstufe von KlW fl, so wie dem Ansprüche auf Dczennalzulagen von je 1N0si. verbunden ist, wird der Konkurs bis Ende April 1857 hicmit ausgeschrieben, und haben bis dahin die Bewerber ihre wohl in-struirten Gesuche darum mittelst ihrer vorgesetzten Behörden bei dieser k. k. Statthaltern einzubringen. Von der k. k. galiz. Statthalterci Lemberg am 13. Februar »857. Z^I«. « (3) 2^Nl' 946 Präs, Konkurs - Ausschreibung. In Folge stattgehabter Beförderungen sind bei der k. k. Statthalterci» Abtheilung nunmehr in Preßburg 30 Konzepts ? Praktikanlenstellen, darunter 19 mit einem Adjutum jährlicher 30« fl. C. M., unbesetzt. Mit diesen Dienstesstcllen ist der Rang in der XII, Diätenklasse verbunden. Die Bewerber um eine diejcr Stellen haben 'h« gehörig gestempelten, eigenhändig in deutscher Sprache geschriebenen Gesuche und zwar, wenn ^ /'ereils im Staatsdienste stehen, im vorge^ schricbcnen Dienstwege hierorts einzubringen. Diese Gesuche haben mittelst der beizuschlie-yenden Belege genau zu erweisen: 1) Den Namen, Religion, Geburtsort und Jahr, den Aufenthaltsott, die dcrmalige Beschäftigung oder DitnstcSeigcnschaft deS Bewerbers, 2) Dessen Stand. 3) die vorschriftmaßige Bcendiguna der durch die bestehenden (»esetze als verbindlich vorgeschric-bcncn rechts- und staatswissenschaftlichen Stu° dien, ! ^l) Die mit entsprechendem Erfolge gejchehene Ab-, lcgung wenigstens Einer thcoreti., schen Staatsprüfung oder Eines! Rigoros» ms zur Erlangung des> ^echtsdoktoratcs. ! D«r zweiten spezielen Prüfungs - Abtheilung i """' sich die Bewerber binnen Jahresfrist ^Unterziehen. ci^^ ^"»crber, welche etwa eine Dispens^ . , "°^^chucbcncn Erfordernisses erhielten,! 5^3V^s bszü^>ch,'n Dekrete be,zuschlicßcn. ! > ">e ,(,'nsti^ Befähigung, insbesondere Sprach- 6)O? ^ s. b" Bewerber mit juridischen oder voliti- /,lN Beamten des Verwaltungsgebictes und >n welchem Grade verwandt oder verschwä-g"t ist. ^) 2b u,id wo derselbe ein liegendcö Bcsitzthum hat. »)^>aö politische tadellose Berhaltcn während der ^ahie ,84« „^ ,^^g Endlich «)!st der uorgeschriebene, gehölig lcgülisirte Sl,-ttentationßttvers beizulegen, ohne Unterschied, od der Bewerber auf adjutirte oder nicht ad-Mirtc Konzcptspraktikantcnstellen rcsicktire. Jenen Bewerbern aus andern Kronländern, ^ welche um derlei Konzeptspraktikantenstellcn einschreiten, werden, insofecnc dieselben ihre wirkliche Bedürftigkeit nachzuweisen vermögen, im Falle ihrer Aufnahme, Aocrsual>Neij>Enlschad!i gungen von 1 st, C, M. für jede bis zu ihrem neuen Bestimmungsort zurückzulegende Meile, und allenfalls auch angemessene Vorschüsse hierauf, zur Ermöglichung der Alneise, zugestanden. Zu diesem Behufe werden die Bewerber um Konzcptspraktikantenstcllen, welche auf diese Reise-Entschädigung Anspruch zu machen in der Lage sind und darum ausdrücklich ansuchen, angewiesen, außer den obigen Erfordernissen durch ei» beglaubigtes Zeugniß auch ihre wirkliche Bedürftigkeit nachzuweisen. Endlich dürfen laut hoher Ermächtigung in Anbetracht der gegenwärtigen Zcitoechältnisse, sowohl für die gedachten Bewerber aus andern Kronländern, als auch für eingeborne Konzepts-Praktikanten, welche durch mehrfachen Wechsel ihrer Dienstorte, aus ihre» heimatlichen Verhältnissen herausgerissen werden, insoferne sie den Anforderungen ihrer Bestimmung entsprechen, bis zu ihrer Beförderung auf wirkliche Beamtcn-stellen, bei wirklichem Bedarfc periodische Remunerationen bis zürn Betrage von 1U0 fl. E. M. in Einem Jahre, bei den hohen Ministerien in Antrag gebrcicht werden. Prcßburg am 23, Februar 1857. Vom Präsidium der Preßburger k. k. Statt» Haltelei-Abtheilung. Z. N2. ll (2) Nr. 3529. K u n d m a ch u n g. Von der k. k, Finanz-Landes-Direktion für Steiermai-k, Kärnten, Kram und das Küstenland wird bekannt gegeben, daß der k. k. Ta-bak-Distrikts-Bcrlag zu Neustadt! in Kram, im politischen Bezirke gleichen Namens, im Wege der öffentlichen Konkurrenz mittelst Uebcrrci-chung schriftlicher Offerte an denjenigen geeignet erkannten Bewerber verliehen werden wird, welcher die geringste Verschleiß-Provision anspricht, Dieser in dcr Stadt Neustadt! befindliche Distrikts - Verlag hat das Materiale bei dem k. k, Tabakmagazine zu Laibach, von dem er l0 Meilen entfernt ist, zu beziehen und demselben sind die Untcrverleger in Gurkfeld, Nas-senfuß, Tschcrnembl und Landstraß und 52 Trafikanten zur Fassung zugewiesen. Nach dem Erträgnisi-Auswcise, welcher das Verschleiß-Ergebniß des Nerwaltuiigs-Jahres ! 1.85°/5 darstellt, und bei der k. k, Finanz-Bezirks-Direktion in Neustadtl sammt den nähe-i ren Bedingungen und den Verlagsauslagcn ein-! gesehen werden kann, betrug dcr Verkehr in !dem bezeichneten Zeitraume, d. i. vom 1, No-l vember ,555 bis Ende Oktober 185«, an Ta-i!'^''^"^ Pf. im Aeldwerthe, von 45.163 si. A9 ^ kr. Bezüglich der Sr.mpelmarkcn ist der Di-l strikts-Verlag nur Klem-Berschleißer für alle , Gattungen Stempelmarkcn mit einer 1'Z,"/,, ! Verschleiß-Provision aufgestellt und zur Fassung dem k. k, Stcueramte zu Neustadtl zugewiesen. Der Distrikts-Verlag zu Neustadtl hat aus seinem Verschleiß-Erträgnisse dem zugetheilten Unter-Verleger zu Gnrkfeld, Nassenfuß, Tschcr-nembl und Landstraß an Gutgewicht vom ordinär geschnittenen Rauchtabak 2'/,^ und an Tabak - Verschleiß - Provision jedem der drei Erstcrn 5°/,,, dem Letztern abcr 4 "/„, den Ta-baktrasikanten aber an Gutgewicht von dem ordinär geschnittenen Rauchtabak 2°/° i« gewähren. Insbesondere wird noch bemerkt, daß dcr neue Distrikts-Verlcger die, den Unter-Vcrlc- gern nach obiger Nachweisung gebührenden Emolument? aus dcr eigenen Provision zu be-streitcn haben wird, ohne dafür von dem Gefalle eine Entschädigung ansprechen zu können. Eine solche Entschädigung würde dem neuen Verleger nur in dem Falle geleistet werden, wenn während dessen Vcrlags-Besorgung durch Erledigung cines der zugewiesenen Ünter-Ver-läge sich die Emolumcnte dcr Letztern über den, von dem ncucn Vcrlags-Besorger vertragsmä'c ßig zu bestrcitenden Betrag erhöhen sollten; dagegen würde dem neuen Verleger auch in dem Falle, daß sich aus gleicher Veranlassung die Emoluments der Unterverleger vermindern sollten, die Verpflichtung zum Ersatzc der Differenz an das Gefall erwachsen, Ueberhaupt wird ein bestimmter Ertrag des Verlagsgcschäftcs nicht zugesichert und es findet eine wie immer geartete nachträgliche Ent-schädigungsfordcrung, dcn oberwähnten Fall dcr Prozcnten-Nachzahlung ausgenommen, oder cin Anspruch auf Erhöhung der Provision des Verlegers während der Werlagsführung nicht Statt. Gegenstand des Anbotes ist nur die Tabak-vcrschleiß-Provision dcö erledigten Tabak-Di' strikts-Verlages. Für diesen Distrikts-Verlag ist, Falls dcr Erstchcr das Material nicht Zug für Zug bar zu bezahlen Willens ist, ein stehender Kredit bemessen, welcher durch eine im Baren oder mittelst öffentlicher Kredits - Papiere oder mittelst Hypothek zu leistenden Kaution im Betrage von 26W fl. für das Tabakmatcrial und Geschirr sicher zu stellen ist. Dcr Summe dieses Kredites gleich ist der jederzeit zu erhaltende sogenannte unangreifbare Lager-Vorrath. Die Kaution ist noch vor der Nebernahme des Verschleiß - Geschäftes :md zwar längstens binnen 6 Wochen, vom Tage der, dem Erste-her bekannt gegebenen Annahme seines Offertes, zu leisten. Die Bewerber um den erledigten Distrikts-Verlag haben 10^ der Kaution als Vadium in dem Betrage von 260 fl. vorläufig bei der k. k. Finanz-Bezirks «Kasse in Neustadtl oder bei einem k. k. Steucramte zu erlegen und die Quittung darüber dem, mit dem 15 kr. Stempel versehenen, zu versiegelnden Offerte beizu-schlicßen, welches längstens bis 4. April 1857 Mittags ,2 Uhr mit der Aufschrift: »Offert für den k. k, Tabak-Distrikts-Verlag in Neustadtl« bei dem Vorstande der k. k. Finanz-Bezirks-Direktion in Neustadt! zu überreichen ist. — Das Offert ist nach der, dieser Kundmachung beigefügten Form zu verfassen und mit dcr Nachweisung über dcn Erlag des Va-diums, über die Großjährigkeit und tadellose Sittlichkeit des Bewerbers zu versehen. Es soll die Verschleiß-Prozente, welche dcr Offcrent anspricht, mit Buchstaben geschrieben enthalten. Im Falle der Ersteher diesen Verlagsplatz qeaen Zahlung eines bestimmten jährlichen Betrages an das Gefalle zu übernehmen sich verpflichtet, wird bedungen, daß dieser Pachtschilling in monatlichen Raten vorhinein zu erlegen ist, und daß wegen eines auch nur mit ciner Monatsrate sich ergebenden Rückstandes selbst dann, wcnn er innerhalb der Daucr des Aufkü'ndungs - Termines fällt, der Verlust des Verschleißplatzcs von Seite der Behörde sogleich verhängt werden kann. Jenen Offcrcntcn, deren Anbot nicht angenommen wird, wird das Badium nach geschlossener Konkurrenz-Verhandlung sogleich zurückgestellt, das Reugeld des Erstehcrs aber Wird entweder bis zum Erläge der Kaution, oder falls die Material-Bczügi gegen Barzay- 156 lung stattfinden sollen, bis zur vollständigen Material - Bevorräthigung zurückbehalten. Offerte, welchen die angeführten Eigenschaften mangeln, oder welche unbestimmt lauten, oder sich auf Anbote Anderer Bewerber berufen, werden nicht berücksichtiget. Bei gleichlautenden 'Anboten wird sich von der k k. Finanz-Landes-Direktion die Wahl vorbehalten. Die gegenseitige Aufkündigungöfrist wird, wenn nicht wegen eines Gebrechens die soglciche Entsetzung vom Verschlcißgeschäfte cinzutrettn hat, aufdrei Monate bestimmt. Von der Konkurrenz sind jene Personen ausgeschlossen, welche nach dem Gesetze zum Abschlüsse von Vertragen überhaupt unfähig sind, dann jene, welche wegen eines Verbrechens, wegen Schleichhandels, oder wegen einer schweren Gefälls-Uebertretung überhaupt, oder wegen einer einfachen Gefälls-Uebertretung gegen die Vorschriften über den Verkehr mit Gegenständen der Staatömonopole, dann wegen eines Vergehens gegen die öffentliche Sicherheit des Eigenthums schuldig erkannt, oder weqen Unzulänglichkeit der Beweismittel von der Anklage freigesprochen wurden, endlich frühere Verschleißer, welche von diesem Geschäfte entsetzt worden waren. Nachträgliche, sowie mangelhafte, oder den Antrag der Zurücklassung eines Ruhegehaltes enthaltende Offerte werden nicht berücksichtiget. Graz am 24. Februar 1857, Formular eines Offertes Ich Endesgefertigtcr erkläre mich bereit, den k, k. Tabak-Distrikts-Verlag in Neustadtl unter genauer Beobachtung der dießfalls bestehenden Vorschriften, insbesondere m Beziehung auf die Erhaltung des vorgeschriebenen Material» Lager-Vorrathes I. gegen Bezug einer Provision von (mit Buchstaben) Prozenten von der Summe des Tabakverschleißes, II. oder gegen Verzichtleistung auf jede Provision, III. oder (ohne Anspruch auf eine Provision) gegen Zahlung eines jährlichen Betrages (mit Buchstaben) an das Gefalle (Gewinnrücklaß, , Pachtschilling) in monatlichen Raten vorhin-ein zu übernehmen. Dit in der Konkurrenz-Kundmachung angeordneten Beilagen und Nachweisungen sind hier beigefügt, N, N. am . , . . N. N. (eigenhändige Unterschrift sammt Angabed Standes U.Wohnortes,) Von A ußen : »Offert zur, Erlangung des Tabak - Distrikts-^Verlages in Neustadtl.) Z. N6. a (2) Nr. 4379. Kundmachung. Von der k, k. Finanz-Landes-Direktion für Böhmen wird bekannt gemacht, daß der k, k Tabak« und Stcmpelmarken-Distrikts-Verlag zu Tabor im Taborer Kreise, im Wege der öffentlichen Konkurrenz mittelst Ucbcrreichung schriftlicher Offerte dem geeignet erkannten Bewerber, welcher die geringste Verschleiß-Provision fordert, verliehen werden wird. Dieser Werschleißplatz hat seinen Materialbedarf an Tabak und Stcmpelmarken bei dem N-/.Meilen entfernten Tabak- und Stempelmagazin in Prag zu fassen, und es sind demselben zur Fassung zwei Großtrafikanten und »6 Trafikanten zugewiesen, deren Anzahl M) aber nach dem Ermessen der Behörde vermehren oder vermindern kann. Der Verkehr betrug in der Iahresperiode vom ». August ,855 bis Ende Juli 185« an Tabak 215398 Pf., im Gelde 126694 st. 2l kr. am Stempelmarken . . . 68l<» si. — kc. zusammen. . . 133504 st. 2 l kr. Nur die Tabak- und Stempelvcrschleiß-Pro-vlsionei, haben den Gegenstand der Anbote zu bilden. Für diesen Verschleißplatz ist, falls der Ersteher das Materiale nicht Zug für Zug bar zu bezahlen beabsichtiget, ein stehender Kredit bemessen, welcher durch eine in der vorgeschriebenen Art entweder in Barem oder mittelst öffentlicher Kreditspapiere, oder mittelst Hypothek zu leistende Kaution im gleichen Betrage sicherzustellen ist. Der Summe dieses Kredits gleich ist der unangreifbare Vorrath, zu dessen Erhaltung der Ersteher des Verschleißplatzes verpflichtet ist. Die Kaution, im Betrage von 58U0 st. für den Tabak und das Geschirr, ist noch vor Uebernahme des Kommissionsgeschäftes und zwar längstens binnen sechs Wochen vom Tage der ihm 'bekannt gegebenen Annahme seines Offertes zu leisten. Die Bewerber um diesen Verschleißplatz haben zehn Perzente der Kaution als Va-dium in dem Betrage von 580 fl. vorläufig bei einer Gefällskasse zu erlegen und die dieß-fällige Quittung dem gesiegelten und mit der klassenmäßigen Stempelmarke versehenen Offerte bcizuschließen, welches längstens bis 20. April 1857 Mittags l2 Uhr mit der Aufschrift: »Offert für den k. k. Tabake und Stempcl-marken-Distrikts-Verlag zu Tabor in Böhmen, Taborer Kreises", bei dem Einreichungs-Pro-tokoll der k. k. Finanz-Landes-Direktion, Cons. Nr, 1037 tl, in Prag einzureichen ist. Das Offert ist nach dem am Schlüsse beigefügten Formulare zu verfassen und nebstdei mit der dokumentirten Nachweisung n) über das erlegte Vadium, l>) über die erlangte Großjährigkcit und o) mit dem obrigkeitlichen Sittenzeugnisse, in welchem zugleich auch die dermalige und frü» here Beschäftigung des Offcrenten, dann sein Verhalten überhaupt ersichtlich sein muß, zu belegen. Es muß die Verschleißperzcnte, welche der Offerent anspricht, abgesondert für den Tabak-und für den StempclmarkeN'Berschleiß mit Ziffern und Buchstaben geschrieben enthalten. Das überreichte Offert bleibt unwiderruf-bar, und ist für den Offercnten vom Tage der Uebcrreichung, für das Aerar aber erst vom Tage, an welchem die Annahme desselben dem Offerenten bekanntgemacht worden ist, verbindlich. Offerte, welchen die angeführten Eigenschaft ten mangeln, oder die unbestimmt lauten, oder sich auf die Anbote anderer Bewerber berufen, werden nicht berücksichtiget. Bel gleichlautenden Anboten wird sich die Wahl vorbehalten. Die Vadien jener Offerenten, von deren Anboten kein Gebrauch gemacht wird, werden nach geschlossener Konkurrenz-Verhandlung sogleich zurückgestellt, das Vadium «es Erstehers wird entweder bio zum Erläge der Kaution, oder falls er Zug für Zug dar bezahlen will, bis zur vollständigen Materialbevorräthigung zurückbehalten. Mit Ausnahme der Vergütung des vorschriftsmäßigen Gutgewichtes vom ordinär geschnittenen Rauchtabak wird ein bestimmter Ertrag eben so wenig zugesichert, als eine wie immer geartete nachträgliche Entschädigung oder Provisionserhöhung stattfindet. Die gegenseitige Aufkündigungsfrist wird, wenn nicht wegen eines Verbrechens die soglciche Entsetzung vom Verschleißgeschäfte einzutreten hat, auf drei Monate bestimmt. Der allenfalls von dem Ersteher zu zahlende jährliche Gewinnstrücklaß ist in monatlichen Raten vorhinein zu erlegen, und es kann wegen eines auch nur mit einer Monatsrate sich ergebenden Rückstandes, selbst dann, wenn er innerhalb der Dauer des Aufkündistungstermi-nes fällt, der Verlust des Verschlcißplatzcö von Seite der Behörde sogleich verhängt werden. Die nähern Bedingungen und die mit diesem Verschleißgeschäftc verbundenen Obliegenheiten sind, so wie der Erträgnißauswcis und die Verlagsauslagen bei der k. k. Finanz-Bezirks-Direktion für den Taborer Kreis, dann in dem hierortigcn Registraturs - Amtsgebäude Nr. 1037 ll, während den gewöhnlichen^Amtsstunden einzusehen. Von der Konkurrenz sind jene Personen ausgeschlossen, welche das Gesetz zum Abschlüsse von Verträgen überhaupt unfähig erklärt, dann jene, welche wegen eines Verbrechens, wegen des Schleichhandels oder wegen einer schweren Gefällsübertrenmg überhaupt, oder einer einfachen Gefällsübertretung, insofern sich dieselbe auf die Vorschriften rücksichtlich des Verkehrs mit Gegenständen der Staatsmonopole bezieht, oder wegen eines Vergehens oder einer Ueber-tretung gegen die Sicherheit des gemeinschaftlichen Staatsbandes und den öffentlichen Ruhestand, dann gegen die Sicherheit des Eigenthums verurtheilt, oder nur wegen Mangels an Beweisen losgesprochen wurden, endlich Bcr-schleißcr von Monopolsgegcnstanden, die von dem Verschlcißgeschäfte strafweise entsetzt- wurden, und solche Personen, denen die politischen Vorschriften den bleibenden Aufenthalt im Ver-schleißorte nicht gestatten. Kömmt ein solches Hinderniß erst nach Uebernahme des Verschleißgeschäftes zur Kenntniß der Behörden, so kann das Verschlcißbe-fugniß sogleich abgenommen werden. Endlich wird festgesetzt, daß die k. k. Finanzprokura-tur in Prag in allen aus dieser Angelegenheit entspringenden Streitigkeiten, wobei der Fiskus als Kläger auftritt, sowie wegen Bewirtung der bezüglichen Sicherstellungs- und Exc-kutionsmittel bei jenen Gerichten einzuschreiten befugt sein soll, welche sich im Amtssitze dieser Finanzprokuratur befinden, und zur Entscheidung solcher Rechtsstreite und zur Bewilligung solcher Sicherstellungs- und Erckutions-mittel kompetent sein würden, wenn der Beklagte seinen Wohnsitz in Prag hätte. Formular eines Offertes. Ich Endesgefcrtigter erkläre mich bereit, den Tabak- und Stempelmarken-Distrikts-Ver-lag in Tabor unter genauer Beobachtung der dießfalls bestehenden Vorschriften und den gesetzten Bedingungen, dann insbejonderc auch in Bezug auf die Materialsbevorräthigung, 1) gegen eine Provision von (mit Ziffern und Buchstaben ausgedrückt) Pcrzenten von der Geld-Summe des Tabakvcrschleißes und von (mit Ziffern und Buchstaben ausgedrückt) Perzenten für das Stempelmarken-Verschleißgeschäft, oder: 2) gegen Verzichtleistung auf jede Provision, oder 3) ohne Anspruch auf eine Provision gegen Zahlung eines bestimmten jährlichen Betrages von (mit Ziffern und Buchstaben ausgedrückt) als Gewinnstrücklaß in Betrieb zu übernehmen. Die in der öffentlichen Kundmachung angeordneten drei Beilagen sind hier beigeschlossen. am...... (Eigenhändige Unterschrift, Wohnort, Charakter, Stand) Von Außen Offert zur Erlangung des Tabak- und Stempelmarken-Distrikts-Verlages in Tabor. Prag am 18. Februar 1857. Z, IN. -. (3) Nr. 366, ..ä 1221. Konkurs. Postdirektorsstelle in Kaschau. Bei der Postdirekiion in Kaschau ist die stelle des Worstandeß, womit der Iahresgchalt von 1500 fl und dmng im Amtsgedälide, oder in deren Ermang-lung dss jystcminaßiczen Aequivalents jährlicher 2W st. verbunden ist, in Erledigung abkommen. Die Bewerber um diesen, in die VIl, T>>ä' te»klasse ge>cihlen DircktorLpostcn haben die a/' höng dokumentirten Gauche, unter Nachwcisuns ocr zuruckgeleqlen Studien und Eiaenschafte", der Spiachkenntinsse und der im Administrat'^ fache der Postanstalt geleisteten Dienste, läng-stc„s bis 15. März 1857 im vorgeschrie^"^ Dienstwege bei dem Ministerium für Ha"^ Gewerbe und öffentliche Bauten emzubrinst ^ uno auch anzugeben, ob und in welchem ^!^, sie mit einem Beamten odcr Diener der P" dircktion in Kaschau etwa verwandt oder ve schwägert jeien, 5,57 K. k. Postdireklion. Triest am l März '»>"' 157 Z. 12« .1 (1) Nr. I2W. Konkurs. Laut Konkurs - Kundmachaung der PostDirektion in Oldenburg vom 18. Februar 1857, Z. «78, ist im Bezirke derselben eine Postamts-Akzessistcnstelle letzter Klasse mit dem Iahrcs-gchalte von 3iw si, und dem Vorrückungsrechte >n die höheren systcmisirten Gehaltsstufen, gegen Kautionscrlag von 4M> si,, zu besetzen. Bewerber haben die gehörig belegten Gesuche unter Nachweisung der Studien, Sprachkenntnisse und geleisteten Dienste im vorgeschriebenen Wege längstens bis 20, März 1857 bei der genannten Post-Direktion einzudringen und anzugeben, ob und in welchem Grade sie Mit einem Beamten oder Diener des genannten Bezirkes verwandt oder verschwägert sind. K. k. Post - Direktion Trieft am ». März 1857. Konkurs. Laut Konkurs-Kundmachung der Post-Direktion in Brunn vom 24. Februar 1857, Z. 730, ist in deren Bereiche eine Postamts-Akzch sistenstclle dritter Klasse mit dem Gehalte jähr-licher 300 fl,, gegen Leistung einer Kautiou von 4W si. zu besetzen. Bewerber haben ihre Gesuche unter Nachweisung des Alters, der zurückgelegten Studien, der Postmanipulations-Kenntnisse und der bisher geleisteten Dienste im vergeschriebenen Wege längstens bis 15. März 1857 bei der genannten Post - Direktion einzubringen und zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Postbcdienstcten dcs mährisch-schlesischen Postdczirkeä verwandt oder verschwägert sind, K. k. Postdirektion Trieft am 9. März 1857. Kundmachung. Von Seite der k. k. Militär-Haupt - Vcr-pflegs-Magazins-Verwaltung zu Laibach wird hicmit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß bei derselben am 16. März d. I, eine Liefe-rungs-Vcrhandlung mittelst schriftlicher Offerte über 12W Zentner Heu, 6W » Streustroh und 1UW » Bettcnstrol) abgehalten wird. Die Einlieferung dieser Artikel hat nur der einen Hälfte bis Ende April, mit der andern Hälfte bis 15 Mai l. I, zu geschehen. Das Heu muß trocken, unverschlemmt, nicht Laubig, nicht verfault, nicht dumpfig, so auch "coer mit Grummet noch Moos, Schilf oder Mcchtera Heu vermischt und von der Fechsung "6 wahres 1856 sein. Das Stroh ist nur in trockener, gesunder Gattung, nicht verfault oder dumpfig, und zwar das Bcttcnstroh vom langen Garbcn-Kornstroh, das Streustroh aber vom sogenannten Rüttstroh, und dieses wie jenes in zwölfpfündigen Gebinden zu liefern. Die bezüglichen Offerte haben am obigen Behandlungstage bis «2 Uhr Mittags in der Amtskanzlei der k. k. Militärchaupt-Nerpsicgö-Bezirktz-Magazins-Bcrwaltung zu Laibach einzulangen und mit einem w°/° Vadium versehen zu sein, weil später eingelangte oder mit dem erforderlichen Vadium nicht belegte Offerte "cht berücksichtiget werden. l)en5 sonstigen für derlei Lieferungen, beste-Am^st "Wmeinen Vorschriften können in der tuna iÜ^' der genannten Magazinö-Verwal- «/°crzcit eingesehen werden. Hon der k, k. M,litär-Haupt-Verpstegs^Be- zuks-Magazins-Vcrwaltung zu valbach am». März 1857. ^ , D ffc r t s - F o rm u la r e. ^ch Endesgefertigter, wohnhaft in ... mache un) in Folge Kundmachung der Laibacher k. k. wattung ddo. 9, März l. I. bei der am 16. d. M. Mttsindenden Licferungs-Behandlung verbindlich, o>e Lieferung von I2W Zentner ungebundenes ^>eu um den Preis von . .. si. .. kr. C. M. pr. Zentner, «W Zentner Streustroh in Gebinden il ^ Pfund, zu dem Preise von . . . si. .. kr. C. M. pr. Zentner, 1W<> Zentner Bettenstroh in Ge- binden n l 2 Pfund, zu dem Preise von ... ft... kr. C, M. pr,Zentner, unter Zuhaltung aller für diese Lieferung bestehenden Vorschriften zu übernehmen und lege hier ein Vadlum von ... si. C, M bei. 8,Fnlttum N. N. C o u v e r t s - F o r m u l a r e. An die löbl. k. k. Militär-Haupt-Vcrpsiegs-Magazins-Vcrwaltung zu Laibach. Offert zur Lieferungtz-Behand-lung vom 16. März 1857, mit einem Vadium v.. ft. CM. Z. 343?" (3) Nr". 919. C d i k t zur Einberufung der Verlassen« schafts - GIäubiger. Von dcm k. k. Landesgerichte in Laibach werden Diejenigen, Mlchc als Gläubiger an die Verlassen» schaft dcs am 23. August l856 mit Testament verstorbenen Jakob Leben, HalbhüblerS zu Visovik Nr. 39, eine Forderung zu stellen haben, aufgefor. dcrt, bei diesem Gnichte zur Anmeldung und Dar-thuung ihrer Ansprüche den 16. März d. I. zu erscheinen , oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widriger,« denselben an die Verlas-scnschaft, wenn sie durch Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein wei> t.rer Anspruch zustande, alö insoferne ihnen ein Pfandrecht gebührt. Laibach am 21. Februar 1857. Z. 364. (3) ^l' '386' Edikt. Von dem k. k. städt.deleg. Bezirksgerichte Neu. stadtl wird mit Bezug auf das dießgenchtliche Editt vom 10, Dezember ,856, Z. 7034, kund gemacht: Es seien über Einschreiten des Erewlionsjuhrers Iuhann Kollar von Ponique, gegen Anton Putzl von Nuchtendorf, die mit Bescheide vom!0. Dezent der 1856, Z, 7034, bewilligten exekutiven Feilbie-tungen der, dem Exekuten gehörige», in» Grund, buche der Pfairgült St. Kanzian »uli Urb. Nr. l0 vorkommenden, auf 374 ft. bcwcrtheten, zu Ruchten-dors liegenden Halbhubc mit dcm übertragen worden, daß dic auf den 2>. März d. I. ausgeschriebene zweite Fcilbietimgslagsatzung als die erste, die auf dcn 25. April d, I. auigeschriebene dntte als die zweite zu gelten habe und die dritte auf den 23. Mai !85? mit dem vorigen Anhange anVeraumt werde. Ncustadtl am 24. Februar »8»?. 8. 365. (3) Nr. 493. Edikt, Vom k k, Bezirksamte Idria, «IS Gericht, wird bekannt gegeben, daß über Ansuchen des Hcnn Johann Lcskovilz, al« Kurator der Maria 2Lruß-schen Verlaßmasse, die unter 2. September ,856, 3 3040, bewilligte zweite und dritte ^eilbielung der Anton Krap'schen Realität zu Idria auf den 31. März und 30. April l. I. "assumttt se>. K, k. Bezirksamt Idria, als Gericht, am 28, Februar 1857. Z. 366. (3) Nl. 375, Edikt. Vom t. k. Bezirksamte Idria, als Gericht, wird hiemit eröffnet, daß über Ansuchen dcs Johann Poschrnii die mit Bescheid ddo. !9. Dezember 1856, Z. 3970, auf den i«. Februar u»d U0. März d. I. angeordneten Feilbie!u„gstagsatzungen für ab° gethan erklärt seien, und daß zur Vornahme der dritten Feilbietung der Mathias Baitz'schen Neali. lät die Tagsatzung am 20. April dieses Jahres bei> blhalten sei. ^ ^ K. k. Bezirksamt Idri», als Gericht, am l5. Februar »85?. 3. 367. (8) N>. Z^35, Cd , k f. Von dem k. k B,zi>ksamte Mottling, als Gericht, wird hicmit bekannt gemacht: Es sei liber das Ansuchen des Marko Kra. schouz von BuschinStorf, gegen die mindj, ?lnna Krascho»z von Nuschinsdolf, wrgcn aus dem Urtheile ,!s!o, !0. Juni ,855, Z. >605, schuldigen 2! fl. 40 kr. !Z, M. c. 5. c,, i» die exekulive öffeotlichc ^ersteige' rung der, der Letztem gehörigen, im Grm'dbüche der Herrschaft Mottling «„b ^rb Nr. »651 v°l> kommenden Ueberlandsreaütal in Plescdiviza, im ge-nchtlich erhobenen Sc> atzuogswetthe von 80 fl. ska»zle! mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietend« Realität nui bci dtl letzten Feilbietung auch untei dem Schätzungswtrthe an den Meistbietenden hint, angegeben werde. Daß Schätzungsprotokoll. der Grundbuchsertrakt und die Lizitationsbedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Mottling, als Gericht, am 23. Oktober ,85«. ö- 368. (3) Nl. 3490. Edikt. Von dem t. k. Bezirksamte Mottling, alt Ge> richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über da« Ansuchen detz Marlo Plcsez »en. von Schelesnik, gegen Miko Dollinar von Bubnarze, wegen aus dem Urtheile ddo. 5. September 1855. 3, 2465 , schuldigen 50 fi C. M. c. ». e., in die erekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztern gehörigen, im Grundbuche der Herrschaft Mötüing 8„li Urd. Nr. 6!2 und 616'/, vorkommenden Wein. garlenrealität, im gerichtlich erhobenen Schätzungtz. werthe »on 225 fi. CM., gewilliget und zur Vor-nähme derselben lie Feilbietungstagsatzungen auf den 26. März, auf den 25 April und auf den 25, Mai 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in loko der Realität mit dem Anhange bestimmt wordtü, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungiwlltht an den Meistbietenden hintangegebcn werde. Das Scha'tzungsprolokoll, der Grundbuchsertrakl und die Lizitalionsbedingmsse können bei diesem Ge. richte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. K, k. Bezirksamt Mottling, als Gericht, am 27. November 1856. 3, 369. (3) Nr. 3559. Edikt, Vom k. k. Bezirtsamte Mottling, als Gericht, wird bekannt gemacht: E« sci über Ansuchen deß Herrn Mathias Ma. yay von Semizh, gegen die mindj. Jakob Nlut'schen Erden von Laibach, in die eretutive Feilbietung dci, den Lltztern gehörigen, im Grundduche der Herrschaft Krupp »uli Urb. Nr. 492, 500 und 946 vorkommenden, in Sodieverch gelegenen, laut Schätzungsvrotololls ddo. 2, September l856, Z. 2913, auf »80 si. bewertheten Weingarten, wegen aus dem Urtheile ddo. ,6. März 1855, Z. 356, schuldigen 66 fi. 27 kr., gewilligel und die Fe!lbl> tung auf den 27. März, auf den 27. April und auf den 27. Mai 1857, jedesmal Vormittags von 9 — l2 Uhr in loko der Realitäten mit dem Beisatze anberaumt worden, daß die Realitäten bei der >. und 2. Feildietungltagsatzung nur um oder über den Schätzungswert»), bei der 3. aber auch unltl dem> selben hintangcgeben werden. Das Schätzungsprotokoll, die Lizltallonsbe» dingnissc und der neueste Grundbuchsextrakt können Hieramts täglich eingesehen werden. K. t. Bezirksamt Mottling, als Gericht, am !5. November l856. 3, 872. (3) Nl. 6102. Edikt. Im Nachhange zm oießgerichtllchen Kundma» chung vom 15, September l. I,, 3. 3670, wild bekannt gemacht, daß die a>>f heute angeordnet« dritte Tagsatzung zur exekutiven Feilbittung der, dem Anton Millauz von Kaltenfeld gehö-ligen, im Grundbuche Titticherkastergütt »uli Relt. Nr. 50 u. 5! vorkommenden auf 2850 si. bewer» th ete Halbhubt über Ansuchen der Exelutions. führerin Theresia Sedmal von Sessana auf den 27. Juli l«H7 früh 10 -12 Uhr mildem früheren Anhange hiergerichts übertragen wurde. K. k. Bezirksamt Planina, als Gericht, am 3. Dezember 1856. ^V?^^ ' 3lr. 2927. E d i t t. Vom k. k. Bezirtsamle Treffen, als Gericht, wird bekannt gemach!: Es sei über Ansuchen der Erben des äm 10. August !»Z5 zu Rosenberg verstorbenen Johann Rayer, in die freiwillige Veräußerung der in diesen verlaß gehörigen, im Giundbuche der Herrschaft Sittich «ul» Urb. Nl. 68 vorkommenden in Rosen, l'erg nächst Tlessen gelegenen Ganzhubt, im geiichl. lichm Schätzungswerthe von 1289 fi. 25 kr., und des Weingartens in Mladagora, im gerichtlichen Schät-zungswerthe von !>0si,. gewilliget und zur Vor-nähme der Veräußerung der Ganzhube der 30. März d. ^z. trui) 10 Uhr, u»d zur Veräußerung des Wein-gllltens eei 3l. März d. I. früh II Uhr. und zwar fu'r beide Realitäten in loco derselben bestimmt WlltdtN. Der Glundbuchsextlakt, die Lizitalionsdeding' "> tagsatzuiiss t) Nr. 627. Edikt. Vom t. k. Bezirksamte Laas, als Gericht, wild mit Bezug auf das Edikt vom !0, Dezember l. I, 3, 2232, kund gemacht, daß die zur Vornahme der exekutiven Feildietung der, dem Leonhard Gnbcnz von Topol gehörigen Realität auf den 28, d. M. angeordnete erste exekutive Feilbietungstac,satzung über Emversländinß beidei Theil mit dem als abgehalten angtsche» wird, daß es bei den auf den 28, März und 28. April I. I. angeordneten zwei wtitern Tag-satzungen unverändert zu verbleiben habe. H. k. Bezirksamt Laas, als Gericht, am 20, Februar 185?. Z. »81. (!) Nr. 387!. E d > e t. Von dem l. k. Bezirksamte Littai, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Man habt über Ansuchen des Herrn Josef Bur, ger. Pfandechanls in St. Martin, die Reassumirung der, wegen Vornahme der exekutiven Feilbietung der, dem Herrn Karl Raunichcr von St, Martin gehörige», nachstehend aufgeführten Realitäten, als' 2) der im Grundbuche der vormaligen Pfarrkirchen gült St.Mariin 8ul) Rekt, Nr. l vorkommenden Hübe nebst ven darauf stehenden Wohn - und Wirth schnflsgebäude». im gerichtlich erhobenen Werthe von 7163 fi. 20 kr.; l>) des in demsoc! m«r>nm, im Werths, von 329 si, 20 kr,; e) der in dem Grundduche der vormaligen Pfarr- hofsgü'It St. Martin »uk Rekt, Nr. °°^ einge. tragenen Realität, im Werthe von ,324 st. 20 kr,; 6) des m demselben Grundbuche «ul, Rckt. Nr, '^^ ,!nkummknd«n Ackers v«!> Xo^aleam, im Werthe von 302 fi. 40 kr, und e) der im Grundbuch« der R. F. Herrschaft Sittich des Isenhausamies «uk Rekt, Nr. I?'^ vo» kommenden R«alität, im Werthe von 690 fi, 40 kr. pcta. aus dem Urtheile ciclc». <5, September l852, 3, 983, schuldiger «00 fi,, 314 st, «5 tr., 60S fl, 8 kr, — und Rückstellung zweier Obligationen pr 500 fi. und 200 fi fammt Nebengedühren und Ko, Nen mit Bescheid vom 17. November 1855, Z. 4729, aufdenö.Mai ! 856 bestimmt gewesenen, und sohin einvcrstäüdlich suspendirten drillen Tagsatzung dewiNiglt, und di»se Behufs der ol'igen Feilbietung neuerlich auf ten 21. Aptil 1857 Vormiitags von 9 — »H Uhr im Orte der .Realitäten mit dem Bei' satze nnzcordnet, daß die fraglichen Realitäten bei diesem Termine jede einzeln und »öthigenfaUs auck unter ihrem Schätzungswerthe veräußert wilden würden. Die LizitationZbedingnisse, das Schätzungspro-tokol! und die Grundbuchsertrakte können täglich hier. amts'eingesehen werden, K, k, Bezirksamt Littai, als Gericht, am 24 Dezember 1856. ______ Z7^3 827 ^1) Nr7 74. Edikt. Vom t, k. Bezirksamt« Nadmannsdorf, als Ge> licht, wird hicmit bekannt gimacht: Es sei über das Ansuchen der Frau Maria Schel.sniker von Neumaiktl, gegen Florian Schlie-der von Hofdorf, wegen aus dem gerichtlichen Ver-gleiche vom ,4. November 1855, Z, 42!6, schulei-N«n 298 fi. CM. c. «. c-,, in die exekulivr öffentliche , Versteigerung der, dem Letztern gehöiigen, iin Grund, ducke d werthrtkn Realitä! sammt ^ln- und Zugehör, dann der auf ,69 ft. 5« kr, bcwertheten Fährnisse gcwiUi-get, und zur Vornahme derselben die exekutive Feil bietungstagsatzuilg <,u,f den 14. April, auf den !4, Mai und auf den 19, Iu„i >, I.. jedesmal Vor-mittag« um 9 Uhr u> der hierortinen Gerichtskanzlei mit dem Anhange bestimmt nwrde» . daß die seilzu-tietenbe Realität nur bei der letzten Feilbittunq auch unter dem Schatzungsrverthe an den Meistbietenden hintangegeben werde. Das SchätzungsprotokoN, der Grundvuchsex trakt und die Lizitationsbedingnisse können bei diesem Gericht« >n den gcwöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. H, l. Bezirksamt Nadmannsdorf, als Gericht. ^^ am 20. Jänner I8i?. 8. 383. (!) Nr. 3976. Edikt. Von dem k. t. Bezirksamte Radmannödorf, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht! ES sei über das Ansuchen des Georg Koßem von Kaier, gegen Georg Pfeifer von Saltosche, wc» gen aus dem gerichtlichen Vergleiche uom 8. Jänner 1856. 3, 280, schuldigen 36l fi. CM, e. s. 0., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letz-lern gehörigen, im Grundbuche der vormaligen Herrschaft Radmanxsoorf «uli Nckt, Nr, 542 vor-kommenden Realität, dann l Wirlhschaflswagen, 10 3ent. Heu und zwei Schweine, im gerichtlich nhobencn Schätzungswerte von 1758 ft. CM., gewilliget und zur Vornahme derselben die exekutiven Feilbietungstagsatzungen auf den 28, Februar, au, 0«n 28. März und auf den 28, April 1857, jedes mal Vormittags um 9 Uhr im Orte der Realität! mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität bei der letzten Feilb>etung auch unter dem Schätzmigswerthe an den Meistbietenden hintangegeben werde, Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsex. trakt und die Lizitationsbedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Anusstunden eingesehen weiden. K, k. Bezirksamt Nadmannsdorf, als Gericht, am 31. Dezember 1856. Anmerkung. Bei der auf den 28. Februar l. I. vorgenommenen crsten Fo'ldietungslag. satzuiig hat sich kein Kauflustiger gemeldet, daher die zweite am 28. März l. I. in loco rei sitäs vorgenommen wird, K. k. Bezirksamt Radmannsdorf, als Gericht, am I. März 1857. Z. 386. (1) Rr. 429!. Edikt. Von dem k, k, Bezirksamte Oderlaibach, als Gericht, wird den unbekannt wo befindliche» Io-hann Ku»z, Helena Kunz, Maria Kunz, Katha, rina Kui,z und die Witwe Maria Hunz hiermit erinnert: (is habe Lorenz Kunz von Gereut!) wider dieselben die Klage auf Verjährt.- und Erloschcnerklä-rung der, auf der Realität Loitschcr Grundbuches «>,!i Urb, Nr. 667 intabulirten Forderungen, als: des Johann Kunz pr. 400 fl, vlr Helena Kunz pr, 300 fi., der Maria Kunz pr. 300 si. und der Ka iharina Kunz pr. 3U0 ft, aus der Schuldobligatio» ddo. 10, Juni !8>8 und jene der Maria Witwe Kunz aus dem Testamenle vom 9. Februar 18! 6, im Bel,age pr. 800 si. l!. W,, 8uli pi-as«. 24, November 1856, I, 4291, hieramti eingebracht, wor» über zur ordentlichen mündlichen Verhandlung oic Tagsatzung auf den 7. Mai I. I, früh 9 U»r mit oem Anhange des z, 29 der a. G. O. angeoidnet, und den Geklagten, wegen ihres unbekannle» Aufenthaltes Hr. Dr. Josef Orel von öaibach als d5u° i-üiar »cl »ctum auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen werden dieselben zu dem Ende vnstar» digct, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst zu er< scheinen oder sich einen andern Sachwalter zu dcstel« len und anher namhaft z» machen haben, widrigcns diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator ver. handelt werden wird. . K. k. Bezirksamt Oderlaibach, als Gericht, am 30. Dezember !856. 2. 387. (!) Nl. 4292. Edikt. Vo>, dem k. k. Beznksamte Oberlaibach, als Gericht, wird oen unbekannt wo befindlichen Er. den der Maria Rosmann von lKercuth hiermit er-iimert: Es have Josef Pezhenlo von Nrie wider die. selben die Klage auf Verjährt, und Erloschencitlä. rung der aus dem Vergleiche ddo. 17. Februar 18,9 entspringenden, auf der Realität im Luiischer Grund.-buch? «u!i Urb, Nr. 490 intaliulirten Forderung pr IN«« fi. 0, », c,, 5ub pi-aeg. 24. November ,826. Z, 4292, hicramts eingebracht, woiüber zur ordentlichen mündlichen Verhandlung die Tagwtzung auf den 7. Mai 0. I, Ftüh 9 Uhr mit dem Anhange des Z, 29 a. G. O. angeordnet, und den Geklagten wegen ihres unblkannlcn Aufenthaltes Hr. Dr. Josef Orel von Laibach als «ui-at».', 26 ->c!u„, auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen werden dieselben zu dem Ende verstän-diget, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst zu er. scheinen, oder sich einen andern Sachwalter zu be> stellen und anher namhaft zu machen haben, wi vrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Ku< rator verhandelt werden wird, K, k. Bezirksamt Dberlaibach, als Gericht, am 30, Dezember ,856. 3 388. (!) Nr. 3972. Edikt. Von dem k. k. Vezirksamle Oberlaibach, als Ge. licht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Herrn Franz Tcrtnik von Laibach, gegen Jakob Suhadobing von Sabozheu, wegen aus dem Vergleiche uom 26. September 1853, Nr. !9!l, schuldigen !08 fi, CM. c:. «, c,, in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letzlcrn gehörigen, im Grundbuche Freuden» thal «uk Rektf. Nr. 108 vorkommenden Hubrealität, im gerichtlich erhobenen Schätzungswerthc von 2123 fl. 20 kr. C, M , gewillicitt und zur Vornahme dersel-dcn die exekutive Feilbietungs.-Tagsatzung auf den I. April, auf dcn I. Müi und auf den 2. Juni !857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in dieser Amtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Fcilbiclung auch unter dem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hintangegeden werde. Das Schätzungsprototoll, der Grundbuchsexlrakt und die ^italionsbedinynisse können bei diesem Ge» richle in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden, K. t, Bezirksamt Obcrlaidach, als Gericht, am 5, November !8Z6. Z, 394. (I) Nr. 387. E d i l t. Von dem k. k. Bezirksamt« Kronau, als Gericht, wird bekannt gemacht: Es sei über freiwilliges Ansuchen die öffentliche Feilbietung der zum Nachlasse der Ursula Osredkar qehöligen, im Grundbuche der Herrschaft Weißenfels «»I1 Urb, 576 vorkommenden Kaischenrealität in Würzen Consk. Nr. ?3, im Ausrufspreise von 380 fi. bewilliget, und auf den I 4, A p r i I l. I. um 9 Uhr Früh an der ebgcnannten Realität be. stimmt worden. Das Verlassenschafts'Inventar, das Grundbuch u»d die Lizitaiionsbedingnisse können bei diesem Gerichte eingesehen werden, K. k. Bezirksamt Kronau, als Gericht, am s. März 1857, Z, 395. (l) Nr, 733. Edikt, Vom k. k. Bezirksamt« Wippach, als Gericht, wird hiemit kund gemacht: Ei sei über Ansuchen des Mathias Sadnit von Rakitnik, Bezirkes Adelsderg, in die freiwillige Ver? äußcrung der ihm eigenthümlichen Realitäten, näm« lich-, T)c5 Wohnhauses Const. Nr. 73 in Gozhe, 0er Weingärten Demaszhe, Bukovze, Cela »nd Prelog in der Steuergemeinde Ersel, dann der >n der Steuer, gemeinde Lösche vorkommenden Weingärten Iama und Stulouz, alles im Grundbuche der Herrschaft Wippach 8>,I, Urb. Nr. 1081, 102 und l04 vor' kommend ; ingltichen die Veräußerung der im Hause n die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztem gehörigen, im Grundbuche der Herrschaft Goltschee l'om V., Fol, 63« und 69? vorkommenden Reali» tät, im gerichllich erhobenen Schätzungswerlhe von 400 fi. CM., gewilliaet und zur Vornahme dersel-bin die exekutive Feilbietungstaqsntzung auf den I. April, auf den ».Mai und auf den 3. Juni l. I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr im Amtslokalc allda mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubie' tendc Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswetthe an den Meistbietenden hintangcgebcn werde. Bas Schätzungsprotokoll, der Grundbucksex« . Icatt und die Lizitalionsdedingnisse können bei die» sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein« gesehen w.rdcn. K, k. Bezirksamt Gottschce, als Gericht, <"" 25. Februar 1857, 37^987"!?) Nr, l'^' Edikt. Vom k. k, Bezirksamte Stein, als G"icy>. wird allgemein kund gemacht: Das hohe k. k. Landesgericht in Laibacb h"^ mit dem Erlasse vom 24, Februar 185?, 3- '""?^ dcn Jakob Saletel, Grundbesitzer in Bukouza, Verschwender zu erklären befunden. „ K. k, Bezirksamt Stein, als Gericht, am . März 1857.