>">^ ^G^-^^^A-H-H^^-^ /^-^-^ T^^H^-D-^T^^ Nr. 387. i)l. M b«e Zustellung iu» Hau« halbj. »u lr. Mil ber Post gan,j. fl. lü, halbl ? bu. Montag, 15, Dezember. 2»l«r»!on»gedür: Fill N„n» I«, verboten. ^ichtaintllchcr Tlicil. Das handelspolitische Verhältnis Oesterreichs zu Deutschland. Ueber das handelspolitische Verhältnis zwischen Oesterreich uild Deulschlalld schrelbt o>e „Presse" : «Unser autoiiomer Zolltarif ist kein Kampstarif. Man kann daher füglich jagen, dass, während die deutsche Wirtschaflspulillt zn dem ausgefpiocheilsten Schutzzoll ueigt, ui!>ele uon oerlragssreundllcher Tendenz geleitet ^st. Em Nielstbegiln>liljungöoeilrag zwischeil Oesterreich und Deutschland winde letzlerem die Hoffnung auf billige ö>ter>eichlsche Tarife gebeu, dem ersteren die ^fahr des Ausschlusses wichliger österreichischer In« bustrie.Allikel von den deutschen Grenzen dringen. «?ei solcher Sachlage ist die Frage, wegen deren man stch derzeit erhitzt, oli wir Deulschland für das nächst,.' yalbe Jahr einen Meistbegüllstigungsverlrag mit Fort. dauer deS Appreturverführeus bewilligen sullen fast elne nebensächliche. Wir verkennen keineswegs die Bedeutung des Apprelurverfahrens für unsere Handels« interrssen; aber zahlreicher noch als die Interessen dieses Wirtschaftszweiges sind diejenigen, denen eme loyale Verständigung über die dentschc Tar>fpolitit wlchlig und entscheidend «st. Im Znsammenhalte mü dem ganzen Wirtschaftssysteme, das hier in Frage gestellt «st, erscheint daher, wie gesagt, das Appretur-verfahren nur als eine beachtenswerte Episode und selbst dessen Aufhebung keineswegs so schwerwiegend, um die Nachthelle emer allzu großen Nachgiebigkeit «um des pulltljchen Fnedens willen" und der Pms-grbung des Rohlemenverlehres weltmachen zu tönnu». Gegen eine solche Nachgiebigkeit kann man nicht frühe genug Front machen, gerade um die Aufrichtigkeit der Beziehungen Oesterreich.Una.arns zu Deutschland nicht auf ein unliefriedi^ndes Provisorium, sondern auf loyale und solide Basis zu fundieren. «Eben deshalb ist es Sache der beiderseitigen HandeltzMinister nnd nicht unseres ansn'ältiqen Amtes, die ei»sche,dende S'lmme für die me»«mischen Ver° handlnn^n mit Delllichland z» Heisälen. Denn darüber muss die O>ffenlli^kelt be>»hnlt sein. dass für die Regelung linste, H!!lde!sbe^ilt>ll!igel! mit Deutschland nicht politische, sondern elun wirl'schl.fll'che Interessen alisschlilhlich maßg.bend blcil'c», und je nachdlücklicher »in gegenwärtigen Angenblicle der Schuh dieser Inter, essen dnlch den beinfl'nen nnd ueiantioortlichen Mi. »ister sein wird, destmueniqer ist zn füichten, dass die politische Intimität d^r beiden N >ä>baistaaten in Hin-tu»ft leiden werde. Gerade der innige Zasammenhang der Pl'litik und Vultswmschaft, ' gerade wril dir Volksiulrlschaft die Mmel h, ibeischaffen mnss, welche die Puliüt zu ch.el k älti^en Eotsallung bedarf, inujs es d.m Politiker vom Fach v rw.hren, in Frage cmnme.zlellen Inte» ess. s u>,g. ltchlfeilgle wlilschustliche Concefsiunen an das Ausland zil be^ehien." Ueber dieselbe Frage äußert sich das „Wiener Extrablatt": „Es gcht nicht an, Deutschland oder lrgend cln,in Staate gegenüber, der nnsere Indüstlie-Erzenzinisse, unsere Maxnfacia und Äodenplodncte benn Grenzilberilltic nlit Zollen und Abgeben belastet un^ serer>elts ans politischen Mol.uei, lHileichlerungcn und Begünstigungen fü» seille Expmtarlikel elnznräumenl Das hieße Nicht Fleundschast üt,en, nicht ZM- und Han-delsp^liiik treiben, das wäre ganz einfach abrahami tische Kindesabschlachtung aus Liebe zum „Herrn" in Aellin. Das Kind aber wine nnse>e Industrie, unser Gewerbe! Concession gegen Cmicesswn! muss unsere Parole se.n und bleiben bei den im Zuge befindlichen Verhandlungen. gut Wu wünschen n.chls sehnlicher Ho ?ch w !""ss.7 "" und werde., wir uns ohne Ver^asve? äl me mit dem autonomen Tar.f behelfen, bei desw ss" . ud"l'e!t.e ä.7^'' M' wn.schaftl.che Inter!'' allem e.n ?n .^ ^ ^'^^ """ für uns maßgebend !em. In politischer Hmstcht tonnen wir dabei dle besten 3"U"' bleibe.^ umsoinehr, als eben die Hatmome d poll . chen Ziele ul.d Strebnn^en im Veieme ,nlt de woh oerstandenen eigenen Interessen hüben w,e dnlben allen etwaigen Zollkriegsgelüsten einen wirk-lmnen Alegel vurjchlebe» dürften " DaS Wehrgcsetz im Herrenhause. Der Bericht der Wehxommlssion des Herren-Hanfes über die Wehsgesehvorlage, den wir weiter unten seinem Wortlanle nach mittheilen, ist windia. des rinülüthigen patriotischen Beschlusses, welchen die (Il'mmission i» dieser hochwiäitlgen Fraqe gefasst hat. Ruhig und sachlich, nxter voller moralisier Anerlen» »l!Ng der Motive, voi> denen siii dir Minorität des Abgeordnetenhauses be« il,rer Opposition leilen liesi werden die zwingenden Giünde dargelegt, welche su die Wiedeih.rstellllilg der R gieiungsuorlage sprechen. Der Appell, welchen der Bericht zmn Schluss ?.n die L>»le des Abgeordnetenhauses richtet, wnd hoffentlich oichl wükungslos bleiben. — Der vom Äerichtnstatles Fleiherin uon Hyr ansgearbeitrle Bericht lanist: „Iin Sinne der Eiwägnngen, welche (iure Ma« jeslät bezüglich der das Wehrwesen der Monarchie be-lrcffenden Gesetzentwürfe auszusprechrn geruhen, wird das Herrenhaus den Bedingungen für die Hrhaltung der Wehrkraft des Reiches die volle Würdigung zu« theil werden lassen, welche sie e> fordert, und d«e czielch zeilige Beachtung der Finanzlage gestattet," Mit diese, Wunen Hal das Herrenhans in seiller allerunterthänici, sten Adicsse aus die Allerhöchste Thromedr, woinii Se. Majestät der Kaiser am 8. Oltt'ber d. I. die gegenwärtige (IX.) Session des RrlchLiclthl's zn eröffnen ge-!Nl)ten. im vorans den Slandpuntl geleii,'zeichnet, aus weichem dasselbe den vorliegenden Gefetz ntwnif ^ würgen sich verpftichtet sehen wird, Mn unverrückle! Festhaltung dieser, von dem gesammtcn Herrenhause in einer so feierlichen Enunciation vorgezeichnrten Ziel» rlchtung musste sich die mit der V^lberathnng des volliegenden Gesetzentwurfes betraute Commission dieses hohen Hauses vor allem die Frage stellen, ob durch die gebieterische Fmso>ge für dle Erhaltung der Weh, traft des Reiches nicht bloß die Annahme der von dem hohen Abgrordnttenhause beschlossenen Ställe des Kriegsslandes des stehenden Heeres und der Kriegsmarine bis zum Schlüsse des Jahres 1889, sondern anch die von der Regierung im H 2 der ursprünglichen Regierungsvorlage m Anspruch genommene Stabillsie-rung dieser Kriegsstärke sür emen ebenso langen Zelt räum bedingt erscheine. Die Commission hat nun, nach eindringlichste, und sorgfältigster Würdignna. aller hiebei zu erwägenden Momente und >m Hinblick auf die von dem Heiln Ressortminister sowie uon den anderen an de Cumlnijsion lhcllnehmenden Militärischen Fachmänner! in überzeugendster Welse und zifse,mäßig dargethui! Nothwendigkeit mit eilihelligen Summen beide Frage Feuilleton. Was die Liebe vermag. Woman, fiel nach dem Englischen bearbeitet von Ed. Wag n er, (Vclfasscr der „Alrxa"). ! (FortseiM!«.» „Sie müfsen wenige Menschen Ihrer Liebe wert Pfunden habe», da L>e Ihre Liebe mir zuwenden bunten." sagte M,ss Winham. „Sie haben wohl nicht b'l'le Frennde, Valerie?" ..Ich h.'be kelnen einzigen Freund." antwortete bas j»„^> Mädchen in einem Tone, welcher die Ma-lwne n^t Mltgesllhl erfüllte nnd ihr Heiz noch mehr 'lll das jnnge'Mädchen erwärmte. „Ich stehe ganz allem in der Welt." . ..Sie sind e,ne Waise, mein Kind? Zögern Sie "lcht. mir Ihr Vertrauen zn schenken. Valerie. Sie ^lien nie etwas uon sich sell'st erzählt, aber ich bin ^erzeugt, dass Sie von ehrenwerter Familie sein wil'ssen.'" Das Mädchen erröthete. >, «Ick fürchte, ein U"recht begangen zu haben, oass ich Sie so lanae in Unkenntnis .inbetreff meiner Derlnnft lieh," saate sie: „aber wie konnte ich Ihnen ,"v.°" erzählen? Ich hatte oft die Absicht. Ihnen alles A '"gen. aber wenn ich es mir vornahm, wurde mem ""satz immer wieder erfchüttert." ^ ^ , sck»- ^.'^lzählen Sie mir alles. Valerie. Mr. Peason ^neb .nil. Sie seien edel und gut. M'd ich wech. lH'3^'" vertrauen kann. Ich kann Ihnen viel-^l yelfen oder rathen Ich habe zuweilen Wollen auf Ihrer Silrn bemerkt, wenn Sie sich unbeachtet glaubten, und lch habe Sie seufzen gehört wie jemand, der eme große Herzenslast zn tragen hat. Ich habe wel von der Welt gesehen und ich kenne das ^eben Theilen Sie mir Ihren Kummer mit; was es aucy sein mag, es soll in meiner Brust begraben sein." "" ber Ha.'d über Vale. 5-,.'.^"'"^ hatte sich in das Gardcrobezimmer ihrer ""d '"" ".it dem Anspacken b a,^ .?'^ ^^'.^' .2"^ W.nham uud Valerie befand n stch alst, Me,,, j,,, Gemache „Erzählen Sie." drängte d.e Matrone sanft. ..Ihr >"ll bet tn.r sicher se.n. Haben Sie jemals ..Es ist eigentlich keine Liebcsqeschichte, Miss Wtnham^ antwortete Valerie plötzlich. „Und doch ist es zum Theil eme solche." ^ " "> " "- ' ..Ich dachte es. Und er hat Sie verlassen?" .Nein. Miss Wnham. Er »st der treneste u»d großherzigste Mann. Er würde Mich heiraten, wenn >ch selbst e»l.> Beitl. rin wäre" ..Sein Name?" Valerie senkte ihr H«.,vt. «Sir Arthur NuW.'ld." a>'«wortete sie leise. «Slr Arlhur Rajhsield! O. 'ch tenne diese Fa. mllie, ste ist eine orr besten in England. Sir Ar. chnrs Vater war der Äasenfreund des Marquis von Nt. Berry. Aber weshalb heiraten Sie Sir Arthur nicht?" ^ „Ich darf nie heiraten," erwiderte Valerie, ihr Köpfchen noch tiefer senkend. ..Es lastet ein Fluch auf meiner Geburt." „Das ist ein hartes Wort. Valerie, und ,ch glanbe, Sie ve, stehen seine Bedeutung nicht. Sprechen Sie drnllicher zu mir!" Das jnnge Mädchen befand sich in der Pein linsten VerllMühelt, Was sollte sie anlworten? M konnte sie M,ss Winham die a/lnze Wahrheit mü theilen? Und doch suhlte sie das Bedürfnis, sich'il, zu offenbaren, denn sie wnssle, dass die Matrone nicht aus Neugierde fragte, sondern dass ausl,cht,ges Mitgefühl sie dazu bewegte. „Mein Name ist nur ein angenommener," sprach sie endlich stammelnd. „Ich habe kein Recht auf den Namen Gloom, — ich habe keine Herkunft, kein»' Heimat, leinen Namen." „Arme Valerie! Aber erzählen Sie mir jetzt auch alles." Das junge Mädchen bl'ckie eine Weile gedanken voll vor sich nieder. Elwn Augenblick noch täinpfie si mit sich, ob sie alles sagen dürfe; dann aber saa.te si sich, dass es Unrecht sei, "»oll,- sie ih> er alten Herrin, die so wohlwollend ihr ae^eiiüber war, irgend elwas vorenthalten, und alle Bedenken niedetlampfend, begann sie. den Wunsch derselben zu erfüllen: „Meine Mutter war ein jumjrs Mädchen vom Lande, die Tochter achtbarer Leute. Wer mem Vater war. weih nur Gott allein. Sie waren getraut, ube es war nur eme Scheinheirat gewesen. Meine Mutt.! entdeckle die Wahrheit kurz vor meiner Gebnrt. S l>eß mich unter der Pflege von Fiemden zurück, hm fend, dass meiue Angehöügen sich meiner aus Erbar men annehmen würden. Dieselben liehen mich erziehen, wollten aber meine Verwandtschaft mit ihncn nicht anerkennen. Sie stiehen mich lieblo» zurück. Meine «48« punkte bejaht und sich auch ihrerseits von der Richtig« leit der von der Regierung im Motivenberichte zu ihrer Vorlage ausgesprochenen Anschauung überzeugt: „dass bei der gegenwärtigen Weltlage und den Macht-Verhältnissen der bedeutenderen Staaten Europas an eine Verminderung des Kriegsstandes des Heeres und der Kriegsmarine, welche naturgemäß auch mit einer tiefgreifenden Reorganisierung verbunden wäre, sobald nicht gedacht werden kann." Auch der Commission des Herrenhauses erscheint gerade die dermalige Constellation der europäischen Staatsvcrhältnisse nicht geeignet, um eine Reduction der bisherigen Kriegsstärke überhaupt oder des dermaligen, von den berufensten Sach« verständiaen für eine rasch zu vollziehende Kriegs« bereitfchaft als unentbehrlich erklärten Friedenss< sion die Uebereinstimmung auch darüber, dass diese Kriegsstärke Oesterreichs im europäischen Staatencon certe ihre imponierende Kraft und Nachhaltigkeit nur dann zu wirken vermöge, wenn sie zuqleich für eine längere Reihe von Jahren hinaus stabilisiert und gefestigt, daher im Hinblicke auf die zu Recht bestehende zehnjährige Zeitdauer unserer staatlichen Vereinbarung mit der auderen Reichshälfte, auch durch einen eben so langen Zeitraum gegen die schwankenden Zufälligkeiten parlamentarischer Abstimmungen in zweierlei Parlamenten sichergestellt werde, welche dazwischen treten winden, wenn das Rekrutencontingent der beiden Relchshälften nach kurzen Zeitabschnitten oder gar alljährlich immer wieder neu festgesetzt oder abgeändert werden konnte. Hiebei hat aber die Commission allerdings anch die Kehiseite eines solchen Bes^lnsses. nämlich de» finanziellen Punkt, in die erlistest»' Erwägung gezogen und eil'helllg die EltVnutiüS ausg.sp ochen, dass die für die Erhaltung einer achlnng.»»betenden Kriegsmacht erforderlichen materiellen Leistungen nur mit den schwersten patriotischen Opfern aller Einzelnen auf. zubringen sein werden. Doch selbst diese Bedenken ^ ,nussten zum Schweigen gebracht werden, nicht bloß darum, weil überall da, wo die Sicherung des Festbestandes des Reiches in Frage steht, der finanzielle Moment umsomehr in den Hintergrund treten muss, als ein Staat, der nicht mehr mit eigener Kraft feine bisherige äußere Machtstellung zu schützen und zu erhalten vermöchte, gewiss anch nur zu bald seinen finanziellen Credit verlieren und seinen Einflufs ver^ mindert sehen würde. Zugleich sprachen alle Mitglieder der Commission ihre Zuversicht aus, dass die endliche Neuregulierung unserer Steuergesetzgebung dem Staate sehr ergiebige, bisher theils gar nicht, theils in zu geringem Verhältnisse und theilweisc noch überdies mit ungerechter Bedrückung der anderen Steuercontri-buenten zu den Staatslasten beitragende Einnahmsquellen eröffnen kmn und wird. Die Commission ließ aber auch die Erwägung nicht ungewürdigl, dass durch die in Rede stehende zehnjährige Stabilisierung dem hohen Herreuhause zugleich einc Selbstbcschränkung in Beziehung anf die Ausübung eines kostbaren constitutloncllen Rechtes während einer ebenso langen Zeitdauer augesonnen wird. Allein im Hinblicke auf die hohe Wichtigkeit und eherne Nothwendigkeit des hiemit angestrebten Zieles sprachen alle Mitglieder ihre Ueberzeugung auch dahin aus, dafs es für jeden Einzelnen von uns sowie für das gefammte Herrenhaus als gebieterische patriotische Pflicht erscheine, seine Hingebung für das Anfehen und die Machtstellung der Monarchie auch durch die zeitweilige Selbstl'eschräntuna. jenes Rechtes nmsomehr zu bethätigen, als die Regierung Sr. Majestät im Schlussabsatze ihres Motivenberichtes der Vertretung des Reiches die Zusicherung gegeben hat, „dass sie es für eine patriotische Pflicht anfehen wüide, noch vor Ablauf der Frist von zehn Jahren die ihr nach § 13 (des Wehrgesetzes) zustehende Initiative zur Herabsetzung de^ Kriegestärte des Heere« und der Kriegsmarine, sowie auch zur Einschränkung des Wehrjystems überhaupt zu ergreifen, wenn nnlev den Mächten eine von der Regierung gewiss ebcnfo wie vom hohen Neichsrathe ersehnte Verständigung über eine Verminderung der Wehrkräfte früher erzielt werden sollte." Dieser Erklärung der Negierung mnss nach dem Dafürhalte» der Commission und kann von dem hchen Herrenhaus«.' umso volleres Vertrauen entgegenlietra^en werden, als gewiss alle mit unseren öffentlichen Ver hältnissen vertrauten Patrioten Oesterreichs von der Zuversicht erfüllt sind, dass dann, wann immer, sei ?s anch noch vor Ablauf der jetzt in Rede stehen, den Decade, jene glückliche Epoche eintreten sollte, in der sich unter den europäischen Großniächlcn die Geneigtheit rege machen wird, das große Friedcnsllicrk einer allmählichen Abiüstuna. ihrer stehenden Heere in Angriff zu nehmen, doch qcinz zuveilassig Oeslcrr^chs ja ebenso hochherziger als mächtiger Herrscher nicht der letzte sein werde, der zum Segen seiner Völker bei dem großen Werte nicht bloß sein ausschlaggebendes Zustimmungswort, sondern auch seine energische That emsetz'-n wird. Von allen Stimmsührern der Commission wurdc-endlich der Anschannug lauter Ausdiuck gegebn, dass der B schluss des hohen Abgeordnetenhauses betreffs der Nläitzxstünumng zum § 2 der Refill »ngsvmläge ausschließlich durch seinen patriotischen Eifer für finanzielle Ersparnngrn und Erleichterung der Steuerlasten Mutter hat niemand, der sie kannte, wiedergesehen, seitdem sie mich verließ; sie mag gestorben sein, aber eine Stimme in mir spricht, dass sie lebt. Nun sagen Sie mir, Miss Winham, ob ich Sir Arthur angehören darf, ob ich ihm nicht entsagen muss, und bräche deswegen mein Herz?" „Arme Valerie," sprach die Matrone theilnahms-voll. „Ja, Sie dürfen nicht anders handeln, und bräche darüber Ihr Herz. Aber wann haben Sie diese entsetzliche Wahrheit erfahren?" „Wenige Tage vor meiner Ankunft auf Schloss Winham." „Und als Sie sie hörten, entsagten Sie Ihrem Geliebten?" Valerie neigte bejahend das Haupt. „Sie haben edel gehandelt!" Die Matrone beugte sich bei diesen Worten zu dem jungen Mädchen herab und küsste ihre Stirn. „Würde Sir Arthur Sie noch heiraten, wenn er alles müsste?" fragte sie nach kurzer Pause. „Ich weiß es nicht. Ich habe ihn nicht gesehen, seitdem er die Wahrheit erfahren. Doch er hat nach mir gesucht und bei Mr. Peason nach mir geforscht. Ich glaube, er würde mich heiraten, wenn er auch alles erführe," fügte das Mädchen voll Ueberzeugung hinzu. „Er würde Sie heiraten, um es Ipmer zu bereuen. Ich kenne die Männer, Valerie. Sie sind zu einem Leben des Alleinseins bestimmt, wie ich es war. Aber es ist lein so schreckliches Los, wenn auch einsam. — sehr einsam!" Valerie seufzte tief auf. „Mein Leben lang werde ich in abhängiger Stellung bleiben," fagte sie. „Ich werde stets in einem fremden Hause, an einem fremden Herd wohnen müssen und nie ein eigenes Heim besitzen. Ich bin so jung, Miss Winham, und die Zukunft liegt so trübe vor mir. Aber Sie meinen, lch habe recht gethan, mich vor Sir Arthur Rushfield zu verbergen?" „Sie tonnten nicht anders handeln. Sie werden sich mit der Zeit daran gewöhnen, zu leben, wie ich gelebt habe, und zu dulden, wie ich geduldet habe." „Sie stoßen mich also nicht von sich?" „Nein, Valerie. Ich gestehe, dass ich eine ehrliche Herkunft liebe. Aber siud Sie verantwortlich zu machen für die Fehler Ihrer Eltern? Nein, mein Kind; es mag fein, dass es daher kommt, weil ich nun weiß. dass auch Sie allein, und noch einsamer als ich in der Welt dastehen, aber ich fchätze und liebe Sie jetzt mehr denn je." Valerie führte die Hand der alten Dame an ihre Lippen. In dieser Stunde verschmolzen die Herzen dieser an Alter so verschiedenen Frauen mit einander in inniger Theilnahme nnd reinster Liebe. Gertlndens Erscheinen machte der Unterhaltung ein Ende. Valerie wüuschlc ihrer Herrin eine gute Nacht nnd begab sich i» ihr Zimmer. „Ick bin in London." dachte sie, indem sie sich an dis Feuster setzte und auf die fchwach erleuchtete Straße hinabbllckte. „in der Nähe Sir Arthurs, den ich nie wiedersehen darf! Ich bin vielleicht meiner Mutter, meiner armen Mutter nahe, die ich auffuchen und aus ihrem Elende erlösen muss. Ich fühle, dass ich vor einem inhaltsschweren Ereignis stehe. Was kann es sein? Soll ich meine Mutter hier suchen und werde ich sie finden?" (Fortsetzung folgt.) motiviert war. Allein es sprach sich m der Commission zugleich ebenso einmüthig die Zuversicht aus, dass das hohe Abgcorduetenhaus bei Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Gesetzesvorlage sich nicht der An« erkenulinq verschließen werde, dass das Herrenhaus zu einer Abweichung von dem Beschlusse des anderen Hauses über eine der vitalsten Fragen des Staates gewiss nur durch die dargelegte zwingende Staats-nothwendigkeit bestimmt weiden konnte, indem nach seiner Anschauung der von dem hohen Abgeordneten» lianse angenommene § l des vorliegenden Gesetzes ohne Mitannahme auch des tz 2 der Regierungsvorlage des eigentlichen Lebensnervs entbehren würde, und dass ferner das Herrenhaus, dem die unverbrüchliche Auf-rechterhaltung und Wahrung unfeler Verfassung sowie die Sorgfalt für die thuulichst ausführbare Erleichterung der so schwer auf dem Volke drückenden Steuer« lasten gleich heilig wie dem hohen Abgeordnetenhause als Pflichtziel vor Augen schweb«, einen solchen Beschluss nicht gefasst haben würde, wenn es nicht zugleich liefinnerst von dessen vollem Einklänge mit der Verfassung und mit dem Voltäwohle überzeugt wäre. Die Commission qab sich daher der zuversichtlichen Hoffnung hin. dass auch das hohe Abgeordnetenhaus nach nochmaliger Berathung des Gegenstandes dem Beschlusse des Herreuhauses beitreten werde. Hinwieder hat sich aber die Herrenhauscommission, eben in Würdigung der von dem hohen Abgeordneten« hause so dringlich hervorgehobenen Verpflichtung der beiden Häuser des Reichsrathes, in energischester Weise die Verbesserung unserer so tief daniederliegenden finanziellen und volkswirtschaftlichen Zustände in Augriff zu nehmen, zum Schlüsse anch noch darüber geeinigt, dem hohen Herrenhause den Beitritt zu der von dew hohen Abgemdnettiihause zu diesem Gesetze beschlossenen Resolution zu empfehlen. Hienach stellt die Commission l..) mit einhelligen Stimmen den Antrag: Das hohe Herrenhaus wolle dem Gesetzentwurfe in unveränderter Fassung der Regierungsvorlage die versas" sllngsmäßige Zustimmuug ertheilen; 2.) das hohe Herrenhaus wolle folgende Resolution beschließen : Das Herrenhaus spricht seine zuversichtliche Erwartung aus, dass die hohe Negierung selbst inuerhcilb des Nahmens der bestehenden Heeresorgnnisalion alle jene Ersparun-gen einfühlen werde, welche im Hinblicke anf die miss" liche Lage der Staatsfiüanzen und die ökonomischen Veihältn'sfe der Bevölkerung dringend geboten sind." Oesterreichischer Neichörath. 9. Sitzung des Herrenhauses. Wien, 12. Dezember. Nach Erledigung des Einlanfes wurde das Gesetz, betreffend die Herstellung eines gemeinsamen Zo^ Verbandes mit Bosnien nnd der Herzegowina, oel Fassung des Abgeordnetenhauses gemäß in zweiter und dritter Lesung angenommen. Bei der hierauf vorgenommenen Wahl in bit Delegation wurden sollende Mitglieder gewühlt» Fürst CzartorrM. Graf Fallcnhayu, Freiherr vo" Felder. Dr. Halnetinek, Freiherr von Koller, FiM» Friedrich Liechlenst.lu, Graf Neipperg, Anton Mtel von Schmerling Josef R>tler von Schme»l>ng, Fiirs Schöiiburg, Freiherr von Winterstein, Fürst Ad0>! Auersperg, Graf Goeß, Freiherr von Hem, Freih^ von Hübner. Giaf Rechberg, Graf Leo Thun, Freche^ von Brenner, Freiherr von Wehli, Freiherr voll Königsniarter. Als Ersatzmänner erfcheinen gewählt: Göa.l, O^l Hoyos. Freiherr von Hye, Graf Lichnowsky. Freihe^ uon Rizy. Graf Widmann, Graf Wrbna, Abt Helfet torfer, Fürst KheuentMer, Graf Mcnsdorff. Die nächste Sitzung findet morgen statt. 29. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 12. Dezember. Präsident Graf Coronini eröffnet die Sitzuna uw 11 Uhr. Am Ministertische: PraZak, Chertek. , . Gegenstand der Tagesordnung ist die Spec»" debatle über das Gesetz, betreffend die Aufhebung v" Zollausschlusses von Brody. , Abg. Soch or beantragt ein halbjähriges uev" gangsstadium. Abg. Lenz erklärt sich gegen diesen AntrA Wenn mau die Aufhebung des Zollausschlnsses "^ Brody als den Ruin dieser Stadt ei klärt, dann nmin die Vertreter Vrudys für Uebergang zur Tagesor0»u> u über dieses Gesetz stimmen. ^ ^-g Abg. Wurmbrand befürwortet den Antrag ^ Abg. Socl>r aus Gründen der Billigkeit. ^ Regicrungsvertreter Hofrath Vaumgartn bemerkt, das Gesetz treffe d>e Einwohner Brodys " ^ unvorbereitet, denn dieselben hätten bereits 'y" " g, kchrnngen getroffen nnd würden durch eine Y"'" schiebung des Termines eher geschädigt. ^ 6 l wird nach Ablehnnng des Antrages ^^^ unverändert angenommen. Der Nest dcs Geießl» ohne Debatte angenommen. ..^.mas- Das Gesetz wegen Einführnng der VerM"^ steuer von der Bier-, Brautwein- und Hull"' °,on gung in Dalmazien und in den ZollausjctMir. «181 Istrien und Brody, ferner das Gesetz, li?^essend die Einbeziehung der ungarischen Zolluusjchliisse in di« allgemeine Zollgebiet, werden ohne Debatte angenommen. Es folgen Berichte des üegitimationsausschusses. Die Wahlen der Abgeordneten Obratschai, Onyßfie. kckz weiden ohne Debatte, jene des Abg. Dr. Ritler v. Sochor nach furzer Debatte genehmigt. Die Wahl des Abg. Dr. v. Wildauer rief gleich, salls eine kurze Debatte hervor. Abg. Dr. Krön a« Wetter beantragt eine Resolution, in welcher die Re» gierung aufgefordert wird, dahin zu wirken, dass den Wählern bei Wahlen iu politische Vertretungskö'per keine mit Namen ausgefüllten Stimmzettel eingehändigt Werden und dass die Unteibehörden sich in der Ausübung ihres Amtes und Dienstes jeder Wahlagitation enthalten. Die Resolution wird zahlreich unterstützt. Abg. Lien bach er wendet sich gegen den Vorgang des Lrgitimationsausschussts, welcher Proteste von NichtWählern nicht angenommen habe. Gerade so. wie jeder Abgeordnete nicht nur seinen Wahlbezirk, louden, das Reich vertritt, so muss es jedem Staatsbürger zustehen, einen Protest gegen irgend eine Wahl einzubringen. Berichterstatter Dr. Weebcr spricht sich gegen die Resolution aus, mit der er Principiell einverstanden sei, die zu beschließe» aber kein Aulass vorliege. Bei der Abstimmung wird die Wahl Dr. Wildauers agno. sciert, die von Dr. Kronawetter beantragte Resolution abgelehnt. Die Wahlen der Abg. Dr. Claudi. Freiherr v. Taufferer. Dr. Alter, Freiherr v. Schw«gel und Minister Freiherr v. Hurst werden lchne Debatte aquosciert. Hierauf wird die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung Montag. Mgesmuigkeiten. -- (Die Kaiserin Fahnen mutter dcK österreichischen Sch ützen b nndes.) Se. Majestät der Kaiser hat mittelst Allerhöchster Entschließung rwm b. b, M. dein österreichischen Schützenbundc die Führung der Bnndetzsahne bewilligt >,nd gleichzeitig gestattet, dass Ihre Majestät die Kaiserin das Amt der Fahnenmutter bei der Weihe der Bundesfahne übernehme. Auch hat Se. Majestät der Kaiser den bezüglichen Vortrag des Bundesvorstandes genehmigend znr Kenntnis genommen, "ie Vundesfahne ""^ auf der Aversseite den schwarzen Dvvvclaar im goldenen Felde führen und auf der Ne-^rsseitc sämmtliche Wappen der Kronländer der dies' se'tigen Reichshälfte tragen. Nachdem nun die Fahnen-und Pathenfrage iu so günstigem Sinne erledigt ist. w,rd der Vorstand des Schühenbundes sofort zur Cun-st.tulerung der Feftcomitts für das erste österreichische Bundessch.ehrn 18^ in Wien schreiten. In den nach len Tagen wird der Bundesvorstand einen Nufruf an die Bürgerschaft Wien» erlassen und sie zur Mitwirkung an den Vorbereitungsarbeiten einladen. Die Modalitäten unter welchen diese Mitwirkung erfolgen soll, werden in einer allgemeinen Bürgerversammlung im Magistratssaale beratheu werden, welche bereits im Laufe dieser Woche stattfinden soll, — (Professor Lorenz Stein.) Die gestrige „N. fr. Pr." fchreibt: „Das Wiener Landesgericht ließ heute folgendes Edict anfchlagen: „Vom Landesgerichte Wien wurde über das Vermögen des Dr. Lorenz Ritter V' Stein, k> k. Universitätsprofchors, der Concurs eröffnet. Zum Concurtcoininissar wurde LaudeSgerichtsadjunct Dr. Josef BÜhm und zum einstweiligen Viasseverwalter Hof. und Oerichtsaduocat Dr, Victor Moser bestellt. Dle Wahl des definitiven Masseve, Walters, dessen Stell» Vertreters und des Gläubigerausschusses findet am 2iisten Dezember um 12 Uhr mittags statt. Anmeloungstermin: 31. Jänner 18W. Die LiquimerungStagfahrt ist auf den 3l. Jänner, 10 Uhr vormittags, anberaumt." Die Con-curserüffnnng über das Vermögen deK Prufessorb Stein hüngt mit dem Cincurse der Salzburger Torfmoor-Gesellschaft zusammen. Stein gehörte dem Verwaltungs-ausschussc dieser Gesellschaft au; er hatte nicht nnr den 9^lißl?n Theil seines Vermögens in diesem industriellen ^"ternehnu'n investiert, sondern überdies bedeutende Rerdiüdlichleiten für dasselbe übernommen. Die Eon« cxrsvelhängung zieht den Verlust der Professur nach sich. Die l'Useltiche Verordnung vom 10. März 1860 iiber die Disciplinnrbehaxoluüg der k. k, Beamten und Diener bestimmt im 8 7: „Beamte und Diener, welche in Co», cnrs verfallen, sind sogleich, ohne dass es eines weiteren Disciplinary Straferkenntnisses bedarf, von, Tage der "lechttzträftigwerdnng des gerichtlichen Erkeimtnisses als Erlassen zu behandeln." Stein >Mr ordentlicher Professor ber Nationalöloüumic an der Wiener Universität." -^ (Die Festtage in Madrid) sind nun zu «nde. Die letzten Feste waren ein Diner bei dem oster-, ^ichisch-imgcnischfn außerordentlichen Gesandte» Grasen' "l^olf und ein glänzender Ball bei dem französischen! uuherordcntlichen Botschafter V,ce-Admiral Iaurcs, — (Ueber den Eircusbrand in Stutt« 9art), dessen wir bereits erwähnten, werden von dort ^ch folgende weitere Details berichtet - Die Art und k/!?', wie der Brand im Circus Herzog ausgekommen. °'ro sich wohl kaum je genau feststellen lassen. Die den,?^ bestand aus zehn Mann uud war sonach filr! "einen Ncmm, der zu bewachen war, stark genug. Das» die Wache ihre Schuldigkeit gethan, beweist am besten der Umstand, dass «lie Pferdc losgeschnitten worden. Allein, als das große Thor gebffuet worden war. sollten die Pferde durch die Flammen und den Qualm, die ihnen entgegcnwehten. hindurchbrechen, und dazu waren zehn Pferde nicht zu bewegen Von den vier eigenen Pferden des Herrn Herzog wurdeu drei ge» rettet, eines ging zugrunde; es ist aber nicht der helle Fuchs, den seine Tochter Luise geritten; dieser ist wohl» behalten mit 49 anderen Pferden im k Marftall unter« gebracht. Der König hat dem Director Herzog die ge» fünde Stallung im Marstalle anbieten lassen; hier erhalten die Pferde nicht bloß warme Unterkunft, fondern auch Streu. Heu und Hafer. Gepflegt werden die Pferde des Herrn Herzog von den eigenen Leuten. Diese haben meist alles verloren und stehen zum Theile noch bar» fuß in ihren Stallschuhen. Sech» Pferde stehen in den Stallungen der Frau Herzogin von Urach. Nur über den Verbleib eines russischen Pony ist eine bestimmte Kunde noch nicht zu erlangen gewesen. Von den acht bekannten Rappen sind drei verbrannt, darunter „Heros", das gelehrige Thier, das auf der Barriere gieng. Die Thiere tragen zum Theil noch Braudwunden. Andere Verletzungen rühren daher, das« die Pferde, al« sie ledig, scheu, erschrocken durch die Straßen jagten, gegen einander aueschlugen Die Verletzungen sind unbedruteud: die Pferde sind nicht beschlagen Herr Herzog geht am kommenden Mittwoch nach Dresden ab. Der Sportclub nnd der württembergischr Wetlrennverein haben ihm jener 1200 uud dieser 600 Mail als Gesummt-Extra-honorar zugewendet. — (Der Vcrlobungsring Luthers.) Aus Düsseldorf fchreibt der „A»zrigrr für die evangelisch.» Gemeinde": „Kann, war diesertage eine Mittheilung in öffentlichen Blättern erschienen, dass bei dem hiesigen Inwelier und Goldarbciter Herrn Rothe der echte Ver-lobungsring Dr. Martin LntuerS zu sehen sei. als sich iil dein genannten Geschäfte eine nicht enden wollende Schar von Schaulustigen einfand, den Rmg in Aligcu-schein zu nehmen, Aach iu den Velsammlunge» der Düsseldorfer Predigerconsercnz und des Frauen-Missions-vercins wurde derselbe bewundert. Und mit vollem Rechte, nicht allein wegen der geschichtlichen Erinnerungen, die sich an denselben küüpfen. sondern auch wegen seines künstlerischen Wertes. Katharina v. Bora schellte den Ning ihrem Verlobten laut Inschrift am 13. I»ni1525. Die Inschrift lautet: „Dr. Martiuo Luthero. Katharina V. Bora. 13. Juni 1525." Lnther hat densrlben also einuudzwanzig Jahre hindurch getragen. Der Ning stellt die Passion des Herrn dar. so dass das Kreuz mit dem Leibe des Gekreuzigten die Mittc des Ringes einnimmt, während sämmtliche Marterwerkzeuge (Geißel, Hammer. Nägel. Seile. Leiter. Ysop. Ruthen), auch der Kopf eines Hohenpriesters und die Würfel der Kriegsleute die U.n< ""> "" """" Rnbinstein (°n das Blut des verrn ermuernd) in der Mitte er-?1°"^ ?" ?t.ng zeichnet sich dnrch seine ebenso a ^Ä""°^ feme Ausführung aus' so da selbst das Angesicht des Herrn und des Hohenpriesters, durch dle Loupe betrachtet, n.chti zu wünschen übrig lasse" ^ 'L l^ ^ 7" "selige 3°'"^ Schlesicn. 7n deren Besitz sich der Ring befand, deuselbeu nebst voll. lommen glaubwürdigen Documcuteu über seine Echtheit der D.aconisscnanstalt zu Kaiserswert geschenkt m.t der Vejtlmnmng. ,l)n zum Besten der Flicdner'schen A». talteu ,n Spanien zu verwetten. Hohe Summen sind bereits geboten. e,u Zuschlag aber noch nicht erfolat well über die Weife der Verwertung noch teiu Beschluß gefasst wurde." ' Locales. Ans dem l. l. Landesschulrathe für «rain. Auszug aus dem Prototolle über die ordentliche Sitzung des k^ k. Landesfchulrathes für Krain in ^mliach vom 4. Dezember d. I., unter dem Vorsitze ^l"^^!!^^l'denten-SteUvertreters, k. l. Hof. "thes Dr. ?'"wu Schöppl Ritter von Sonn-l m^'-« ^"Wesenheit von acht Mitgliedern. ?u?^?mw?'^" Geschäftsstücke vor, deren ^rledFng ^^^,7^^!' "'"' '^rauf wird zur Ta'ges? Uckr Ersuchen dcr l. k. Landesregierung für Krau, wnd über die Frage der Kompetenz in dem ^lrelte zweier Gemeinde,,, betreffend die Verwendung Uwnsmahig snr SchulMecke bestimmten Ertrages von Marktstaudgeldern, die Aeuheruug abgegeben. H)er Bericht der Dneclion der l. k' Prüfung«, commijslm, für allq. meine Volks, und Bürge,schulen , >n Lmdach, t>lreff.'„d dle im Oktoberte'miue »879 ab. gehaltenen Lehrbcfäli>gli!,gspi i,fuilglN, wi'd zur Kennt, ms genommen uud mit dl», Neinertrage 5er Prü« fungswxln die cutjpiecheudc Vetsü^uug getroffen, z Dev Reculs eines Ollejchulralh^ wider die be° zliköschulräthlichc Enlscheldung betreffs der cimln Lehrer zugespiochenen Quartiergelden'tfchüdigung wird der Er-lrdlgullg zugeführt. Das Gesuch eines Schuldicncrs um Erhöhung ^s''mes Gehaltes und um Bewilligung eines Equi< pierullgsbe^rage« lvird hohenort« in Vorlage gebracht. Das von einem k. k. Vezirksschulrathe in Vorlage gebrachte Gnadenpcnsionsgesuch eines gewesenen prov,-orischen Lchsers wird an den k, ainischen Landes« ausschuss geleitet. Ueber das Pensions. beziehungsweise Gnadengesuch einer Lehr werden hohenorts Anträge ristattet. Ueber die von einem l. k, V^iitsschullulhe wider einen Lehrer durchgeführte Disclplinaruntersuchung wird die Enisch^idunH gefällt. Zwei Lehlslellen werden definitiv bejetzl. Die vom Herrn Pfarradmiulstralor Simon Nobii für eine Schule gewidmete Käfersammlung wird der Bestimmung zugeführt und demselben der Dank und die Axeileunung des Landesschnlrathes ausa/spiochen. Der Iahiesberlcht über den Zustand der Mittelschulen iu K Tfchernembl und der GerichtKvezirl Landstrah. — (Oleotypie) Seit kurzem befindet sich der Vertreter einer französischen Gesellfchaft in Laibach. die . sich damit beschäftigt, photographische Porträts auf che-Nllschem Wege auf Lemwand zu übertragen und sodann je nach Wunsch in gleichem oder beliebig vergrößertem Formate bis zur Lebensgröße in Oelsarbcn auszuführen. Wir haben in die vom Repräsentanten der Gesellschaft, der sich zur Entgegennahme von Aufträgen bis zum 9. Jänner l. I. in Laibach (Rathausplatz 12. I.) auf, hält. uns vorgewiesenen Leistungspioben Einsicht ge» nommen nnd uns überzeugt, dass sich die Porträte sowohl burch eine sehr sorgfältige coloristische Ausführung, als auch durch große Aehnlichleit und Natürlichkeit im Ausdrucke auszeichne» Die Preise für die Bilder sind mäßig, sie variieren je nach der gewünschten Grüßr von 3'/, si. (Visitkartcnformat) bis 50 fl, (Lebensgröße.) — (Ein Kind verbrannt.) Der Grundbesitzer Mathias Staratmic in Krasiuz im Gerichtsbeziile Mötl. ling hat kürzlich seiu dreijähriges ööh»chl.n Nikolaus infolge der durch einen unglücklichen Zllfnll erlittenen Brandwunden verloren. DaS nur mit emem Hemde ve» kleidete Kind befand sich durch kurze Zeit allein in dem Wohnzimmer, iu welchem zur Erleuchtung desselben ein offenes Spanlicht brannte; unglücklicherweise tam es dem Lichte zu nahe, wodurch das Hemd in Brand ge» ricth. Obwohl nun auf das Geschrei des brennenden Kindes die vor der Zimmerthür mit einer häuslichen Verrichtung beschäftigte Mutter fogleich herbeieilte und dab Hemd herabriss, hatte das arme Kino doch schon so bedeutende Brandwunden erlitten, das« es am nächsten Tage verschied. — (Schadenfeuer) Infolge unvolsichtiger Aufbewahrung noch uichl völlig ausgebrannter Asche gerielh am 25». v. M. der zum Gehöfte des Gruiiobcsihers I. Raspotnil in St, Georgen im Littaier Bezille gehörige Schweinstall in Brand und wurde „ebst emem Theile vom Dachstuhle des anstoßenden Wohnhanses eingsäichert. wodurch der Besitzer ein»» nicht tiersichelten Schciden von 100 fl, erlitt. Die drohende We,llrverbrtituna. des Feuers wurde durch die rasche Hilse der Ortsbewohner verhindert. — (Humane Verfügung.) Dass bei dem auhergewöhulich strengen Winter besoilders das Eisen» bahnpersunale den größten Beschwerden in der Ausübung des an und für sich schwierigen Dienstes ausgesetzt ist. bedarf leiner besonderen Erwähnung, W>e man nun der !„Tgpst." aus Marburg schreibt, hut die Direction der Sndbahn in wah'haft humaner Weise verfügt, dass dem Maschinen, und IugbcgleitunaFprrsonale auf sämmtlichen Linien der Gesellschaft, fo lange die große Kälte hrrrscht, währeud des Aufenthaltes der Züge in solchen Sla> tionen. in welchen sich Restaurationen befinden. Kaffee oder Thee mit Brot auf Kosten der Gesellschaft derab. folgt werde «482 — (Iugendschriften.) Von der von un» bereits vor längerer Zeit anerkennend genannten, bei Manz in W>eu verlegten Obentraut'schen „Iugendbibliothel für Knaben und Mädchen" sind in letzterer Zeit weitere !i0 Vändchen erschienen, so dass ftch die Gesammtzahl derselben bereit« auf 50 beläuft. Die stattliche Vibliuthel enthält einen sehr mannigfaltigen, für alle Altersstufen der Jugend beider Geschlechter berechneten Lesestoff und dürfte den Eltern namentlich jetzt vor Weihnachten will» kommene Gelegenheit zur leichteren Auswahl einer pas» fenden Lecture bieten, Von den lehterschienenen 20 Vänd« chen sind bloß zwei („Hans auf Reisen" und «Der Stüllpage") im rein erzählenden Lone gehalten, alle übrigen verfolgen einen speciell bildenden oder unterrichtende» Zweck. So finden sich darunter Biographien histor'scher Persönlichkeiten (wle: Fürst Schwarzenberg. Wallenstein. Kaiser Carl V.) oder sonst hervorragender und verdienter Persönlichkeiten („Unsere braven Frauen", ^G. Huebmer". „Berühmte Handnieiler"). Ethnographische oder culturhistorische Stoffe behandeln die Hefte: „Wien zur Zeit der Babenberger". „Oesterreichische Städte» bilder", „Charakterbilder aus Ungarn". „Deutsches Nauernleben in Siebenbürgen", „Die Salzbergwerke m Wieliczta". „Das Kaiserfest in Oesterreich". In dem Hefte „Zwei Weltbeherrfcher" wird die Bedeutung des Eisens u»d der Baumwolle für die Menschheit nachgewiesen ' in ähnlicher sinniger Weise besprechen die Hefte „Zwei Lebensgefährten des Menschen" den Hund und das Pferd und «Drei Große im Reiche der Blumen", die Rose. die Lilie und das Veilchen. Auch „Der Hühnerhof und seine Gäste" findet eine liebevolle Schil« derung Dem Gebiete der Sage endlich sind die beiden Vändchen „Der Wassermann in Oesterreich" und „Sagen und Märchen aus Böhmen" gewidmet. Die Tendenz des ganze» Unternehmens ist, wie dies schon aus der Wahl der angeführten Stoffe hervorgeht, eine sehr gute und auch die Ausführung in Bezug auf den Ton, in welchem die Erzählungen gehalten sind, glücklich getroffen. Neueste Post. Original-Telegramm der ..Laib. Heitunq." Constautiuopel, l4. Dezember. Infolge Anzeige seitens Mmltrnegros, dass senle Truppen in Gusinje mit Waffeiigelvüll einrücken und die dortigen Bewohner mit giößter Strenge behandeln werden, richtete die Pforte ein Rundschreiben an ihre Vertreter im Aus' lande, um die Sachlage darzulegen und zu betonen, das« die Pforte ihr Möglichstes that, um Blutvergießen zu verhindern; im Falle eines Zusammenstoßes könnte sie kein Vorwurf treffen. Wien, 13. Dezember. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein kaiserliches Handschreiben, welches die Delegationen für den 16. Dezember nach Wicn ein» beruft. Wien. 13. Dezember. (Sitzung des Herrenhauses.) In der Geilrraldebatte über d«eW>hr-ges'tzvoilage sprachen Va^o» Koller, Fü,st Schöntun g, Cm los Äuerspn g, Fü>st Hugo Salm, Nmer von Schmerling und Fürst Schwarzenberg insgesammt für den Commissionsüntrag. Landeevertheidlgungs-Minister Freiherr v. Horst dankt namens oer Regie» rung den Rednern für die patriotische und opferwillige Gesinnung und sagt: Die Regierung lieh sich bei der Einbringung dieser Vorlaqe allein von der Macht und dem Zwange der Verhältnisse leiten. Weiters erklärt Minister v. Horst, dass über kaiserliche Ermächtigung die Lasten des Einquarti<.'rungsgesetzes sowie die Kosten der M'litäiÄbullgeli künftig aus dem Oroinarium des Kriegsbudgets bestritten werden, wodurch eine Erspar« nis von nahezu vier Millionen eintreten werde (Lebhafter Beifall.) Nach der Schlufsrede des Bericht« erstatters Freiherrn v. Hye wird das Wehrgcseh in der Specialdebatte in der Fassung der Commission (unver-änderte Regierungsvorlage) einstimmig angenommen und sofort auch m dritter Lesung genehmigt. Die Resolution des Abgeordnetenhauses wurde mit überwiegender Majorität angenommen. Berlin. 13. Dezember. Der »Nationalzeitung" zufolge ist ein neuer Mordanschlag gegell den Zaren vereitelt worden. Nach dem Moskauer Attentate tun« digle ihm eine gedruckte Proclamation an. er werde mit dem ganzen Winterpalais durch Tynamit in die Luft gesprengt werden, falls er nicht in die Hände einer Nationalversammlung abdiciere. Samstags, eine Nacht vor der angekündigten Ausführung drs Planes, wurde nun in der Nähe dcs Winterpalais ein Mann verhaftet, der im Besitze trefflicher elektrischer Batterien, cincr sehr genauen Karte des Winler-Palais und von Dynanlitpatronen war, aber jede Aussage verweigerte. London, 13. Dezember. Das „Bureau Reuter" meldet: Der Attentäter auf den Vicekonig entstammt einer achtbaren europäischen Familie. Er war flüher ein Bediensteter der Regierung und soll kürzlich aus einen« Irrenhause entlassen worden sein. Er leistete bei der Verhaftung keinen Widerstand. London. 1^3. Dezember. Eine amtliche Depesche bestätigt die Meldung der „Times" über den Kampf in der Nähe Kabuls; die Afnhanen wurden mit grohem Verluste abgewiesen- der britische Verlust beträgt sieben Ossicle« und 37 Mann an Todten und Verwundeten. General Roberts constatiert eine starke Vereinigung der Stämme gegen die britischen Truppen. „Daily News" zufolge wurden vier britische Geschütze vernagelt und wieder gewonnen. Die Afghanen occupieren gegenwärtig die Höhen südlich Balahissars; Macpherson greift dieselben an. — Nach einer officiellen Depesche war der Attentäter auf den Vicetönig in Calcutta ein berauschter Indier. Petersburg. 13. Dezember. Die auswärts verbreiteten Attentatsgel lichte sind th.ils übertrieben, theils erfunden. Bei den Verhaftungen anlässlich des Eisenbahnattentates wurde Verschiedenes gefunden, waö auf ein beabsichtigtes neues nihilistisches Verbrechen hindeutet. Telegraphischer Wcchselcnrs vom 1 i, Dezember Papier-Rente 68 ?0, - Silber »Nem»! ?<».'.'> («old-Aente 8" 85 1860er <3taat5.?lnlebcn >:isse) Creditaclien 279 . lij6«'cr Lose 131 50. l« 25, ungarische Tredttlictiei! 261 . Ll»udcicl>c,! 62!» —, ösln reichliche Axqlobaül 13? 5". Lum!,a,den 80—. Unioiilm!,? 95 83. lim», mnnalaillebt!! 1,9,0 EgMisch, -, Goldrente 80 hü. uiigarijche Goldrcute 95 90 Fest. Handel und üaibach, 13. Dezember. Auf dem heutigen Markte smft erschiene»! 7 Wage» mit Getreide, 2 Waqen mit Hru »nft Ltroh, 22 Wagen und 4 Schiffe mit Holz (40 Cudilmcter., Durchschnitts» Pielsc. N,^fr N, tt.! «,, tr. «'.',> Weizen pr. hettolit, 10 8 li 41 Vutter pr, Kilo . ?0 j . ltorn „ 6 18 6 67Eier pr. Stück . , 3» . - Gerste (neu) „ 5^ 4 4 9^Milch pr. Liter . --> 8 Qafer „ 8! 9 3^67 Rindfleisch pr. Kilo ü8 Halbfruchl „ —! 813,Kalbfleisch „ _48 -,-. Heiden „ 5,20 5 73 Zchweincfleisch ^ --4Y !- öirse ^ 5.^ 4 5 43!Zchöpsei!f!eisä> ., ^.' — tt,61 !vähndel pl Stück - !40 > > Erdäpfel 100 Kilo 3 H— tauben „ -20 ^ Linsen pr hett.'lit 8>-------^-Mu 100 ,ttilo . . 1,78 ! Erbsen „ 8 50------->Hlrol» „ - . 160 ! Fisolen „ 9-------Holz. hart. pr.vi»r Nindsschmalz Kilo 90------ Q -Meter ------7 50 Schweineschmalz. -70- -! weiches, „ .5^. Vpeck. frisch ^ - 48-------Wein. roth.. 100 Lit.-------20 ! — sseränchert „ —6^- j! weisier .,------16-^ 'Unflpsommene fremde. Am 13. Dezember. Hotel Stadt Wien. Kunip. Kfm,. Gottschee. — Svoboda. Ksm>, Prass, - Prass. Radtersburg. - Schönfeld, Papierfabri- tant. heilbronn. Hotel Elephant. Ielouset. Oberlaibach. — Emich. Civillnge- nieur. Laibach. Keischitz. Kfin. Arnoldstein, — Krumm, Reis. und Ritter v. Vincent«, Schriftsteller, Wien. Mohren. Sajovic Josef und Sajovic Maria. Duplach "' Roael. itrainbursz. Baierlscher Hof. Cadore. Holzhändler, Trieft. Gsljrvstel. Holzhändlcr, Canale. Den 12. Dezember. Franz Super, Tischlergesellt, 43 I., Polanastraße Nr. 25. Tuberculose. Im Tivil spitale! Den 12. Dezember, Franz DaniV, Dienstbotenssohn, 17 Tage, und Franz iwubi. Nrbeitcrssohn, 14 Tage, ä.ttopm» noonotari». Den 13. Dczcnlbcr. Margarelha Moiilmlar. Dienst-botcnstochter, 5i Tage, Oauvukluuun gubgo^. — Maria Tuha" dolec, Inwohnerin. 5? I., Lungentnbcrculoje. Im tl. Garnison sspitale: Den 13. Dczember, Franz Allabauer, Infanterist dt> 27, Infanterieregiments. 20 I.. Vauchtyphus, Theater. Heute (gerader Tag): üeichtr llavallerie. Operette in 2 Acten von Fr, v. Suppi. 73 Kreuzer dcs Herr» Stuzelberger, Posse in 1 Act von Homburg. Lsttoziehungen vom 13. Dezember: Trieft: 8 39 36 lü 42. _________Linz: 39 llü 23 75 35. Meteorologische Pcobachtuu^eu in Laibach. _____ ^" ! " «^ ' ? ll.Mg , 745 48,'—14 2 NW.schwach, bewölkt ," 13. 2 .. N. 745 6>> — 6 2 SW. schwach heiter 0 00 » .. ?lb. 747 13 —13 4! O. schwach heiter , ^. ?'li.Mg.! 749'0.°. i —1<>0' N.'schwach's^eite'r l4 2 „ N. ! 748 84 7-0 ! windstill ! heiter 0 l»tt 9 « ?lb.! 75') 25 j -16 3 ,NO. schwach! heiter Den 1". morgens bewöllt, tagsüber heiler. Den 14. an« haltend heiter, talt. Da« vorgestrige Tagesnultel der TemP«^ ratur — 113'. das gestrige— 13 1, beziehungsweise um 104' und l2 1" unter dem Noimale. VerailOnortlichel ^»'dc>ii<^ll : Otto mar Van« berg Spielunterhliltuttgett und Iugend-beschäftigungen. lD^ Der heutigen „^nibacher Zeitung" lil'gt für d't Sta d ta b 0 nncn tcn ein Verzeichnis von Spiclunter' Haltungen und Iugcndbcfchäftigungcn bei! moüc Auswahl hält Jg. v. ttleillmayr 6° Fed. Vambergs V»ch' Handlung in Laibach auf Lager. > Danksagung. > W Flir die meiner innigstgeliebten. unvergesslichen D ^ Gattin, der Frau W » Maria Jereaiu gek. Nolnitscker, > W erwiesene letzte Ehre sage ich allen meinen Freunden W ^ und Äelannten. insbesondere den hiesigen Beamten W ^ und Nürger», sowic den zum Leichenzuge aus Lailiach W > ^ persönlich erschienenen Geschäftsfreunden, „nd für die W M lahlrcichen prachtvollen Kranzspenden meinen innig- W ! « sten Danf, M W Seisenberg am 12. Dezember 1879. M W Dominik Dereani, D ^> im Namen aller Angehönaen ^ ^M^lieNl^t ^'^"' '2 Dezember ,1 Ub^ » Die «örse behauptete auf allen Verlehrsgebietc« ihre feste Tendenz, ermangelte jedoch neuer Impulse, und es blieb demzufolge der A"' «»0 Lredisanstail. unaar..... 26150 262 Oesterreichisch-unaarische Vanl si.4 ^ 855 — llnionbanl ........ 35 75 26 — Äers.br»bllnl....... ,2750 12650 Wiener Vantverem..... 138 50 l.".« - «ctie» >»«n tran«P«rtNn»ernetz mnngen Älföld«Vahn .......140 50 !41 - Dunau.Pllmpfschiff.Veselllchaft 5ii7 5«9 «zliiabeth.Weitbllbn.....177 50 177 75 »«lb «0«« Ferbinanbs'Nordbahn . . , .2300 2305 — Franz.Iosevh'Oalm ... 157 — 15,72'» (salizische ll.,rl. Ludwig « Vahn 242 80 245 Kaschau.Oderberger Vahn . . 115 50 116 -Ütmberg'Czernowiyer Vahn . 146 50 >4? Üloud « (Nesellschaft.....624 — 626 - Oesterr. Nocdwestbahn . . . . I46 25 146 50 Rudolf«.Vahn.......144 2°, 144 50 Staatsbahn........267 50 263 — Ziidbahn.........81 - 6150 theih.Vahn........210 75 2l! - Uttgar.galij. Verbindungsbahn 116 50 117 Ungarische vloroostbahi, . . . 184- !342ü Wiener Lramwa<,'Gcsellschaft, 2u6— 206 50 Pfandbriefe. Allg.öst. Äod'„creditan 10130 1016^ Priorität« vbligattonrn. Glisabeth.U, 1. Em.....96 962.-» Ferd'Norob. in vilber . 106 - 1u6 50 Franz'Iufepl,.'^aui! , . . 95 «0 9tl - s«al. Carl-Ludwig-U, 1. «m. 102 50 103" vesterr. Nordwest-Vahn , "«^ "^ 2ievenb!irg,r Vahn ... 7475 ?^ staatsbahn l. «m.....l««>"» 1v» Südbahn .A . . . - N9^^ Devise«. «us deutsch« Plälfe . . - "l0 "^ London, kurze Äch' - «^0 °^ London, lang, S'ch' '^«^ 4625 Parie ......... "* Veldlorten. Ducalen ... 5 ft. 54 ll 5 ff." ^ Napoleo„«d'°r » « 2l . » > " " deutsche Reich«- ^ . Note» ... "«"""-!- . öilbcrauldel' . . 100 , — ^ i00 . «raiiuiche iaatl"ne'l' s«.!d '16 50 H,n r 9? b'». < ,9 bis Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente «8 75 bi« «8 95 Tilberrente 7» 40 bi« 70 5). Goldrente »l> »u bi^ 3l - Credit 276 90 bis 279 Angl» " Utzso Üaudon 116»2 .. Gilber 10^ - bi« 1U« -.