Milllllher ^^^ G"T"G^A^G^^ Nr. 59 b«l»l. s>»ll. Mil b" Post »«Nllfi. le. H^Ibj, fi ? »0, Dienstag, is.Mrz. »»l«»tl,»«,,»»»«: Y», ll«»»» »«>»« »i» ,, < H«««« » l»., »«»«« pi geil« « lt., »^ «f»«» 1877 Aintlicher Theil. 'lltthüchs/', «b l'..?p°"°lische Majestät haben mit Btllttl,^ " - ^tschlttsiun« oo,u 9. März d. I. dem «rlenn " „?.""^ Friedrich Pelikan in Vrünn in «n der ,i? '""" ausgezeichneten Dienstleistung den Orden «lltran«^ kilter Klasse mit Nachficht der Taxen ^^sstzu verleihen geruht. M)tmntlicher Theil. ^M Commafsations-Frage in Kram. der Grundstücke, die Theilung ^eMirr,,.'"ch" ^ruudlllickr. die Ablösung un) ^lHlMs"? semeinschaftlichcr Nutzungsrechte und "'ung uou nach dem Pateute vom 5. Juli 1853 regulierten Un" b,r lrainlschm i!«„dwillhzch,>il«zfs^schasi. «. (Forlsehunll.) !>'t N?,"«^" ""^ ^k ^"e. an der in da« Gesetz '« t>«n »« .'"9 aufzunehmen ware, daß tben so «ie dir ^lcht n,H. ' ^- W «tdachltn Oemeindcwaldungei', ^"" °^ i " besondere Vew:lligung aechcilt werden t"lst<»nz>t,.e>. A^ ""^ ^" P""t vom 5. Juli 1853 ^^ichloss,« ^" ^""""lbungen von der Theilung "lichlim n !3"" lollm, damit sich desto leichler die .°"'Nlpraaten ^"/^lnossmsckaflel, o.lden und so dem "" bltch^" Waldlande in Krai., der Waldst.nd erhal ^°^n.^' ^^" unbedingt in da« Gesetz auf. s t"tch,, '""' t>"ß bti Ermittlung drr Weide- und ^ in, «-^" "r Blel>s,a»d nach dem Ueberwinlerunq« 3 ^»si« b^."/" 8 b"> d5« a. b. Ges.tztmchee stet» a/^' ^« lkall^. " Sernl'ulevllhllndlunlitn aei'ommtn i"' d,^ '',">"". hadern oder wie sie he.ßm m». ^". uni d°. ^^ "'^ so viel eigenen Grundbesitz dit^"sl G.'- lv. b,i ^ ^"^ »tstllrle lllmatische Verhältnisse U"tchtfer,l/"^""s be« Waldlandes zu schaden. ^^V^t die« ist, ebenso gerechtfertigt er. scheint da« Verlangen, daß einem solchen Vefitzer. um dessen Lebensfrage e« fich handelt, dann nicht auf Grund seine« Vesihe« bei der Nolbsung der Vtldeseroituten oder bti Regulierungen O1 «der l)O5 Stück «uh (Normal, oder Großvieh) zum Nutzungsrechte angerechnet werden soll — oder daß er sogar »it selnem faktisch au«geüb-ten hundertjährigen Rechte durch d» vom Verpfiichwen gescheckt vorgeschobenen 3 500 «. b. V. V. «anzlich durchfüllt. 8.) Nach § 119 des «eferenten-LntwurfeS sollten mehrere Einschränkungen in der Gebürenfreiheit eintreten, während nach § 68 in den Peyrer'schen Vorschlügen alle Eingaben. Urkunde». Verhandlungen, Ver mügensübertragungen und sonstlze Rechtsgeschäfte in den durch dieses Gesetz geregelten Angelegenheiten stempel' und gebiirenfrel sind. Da die Motivierung dessen bei Peyrer eine ganz richtige und stichhältige ist, so wäre dieser Paragraf Peyrers sehr zu empfehlen. 9.) Durch dm ß 120 de» Neferenten.Entwurfes. in welchem dem Lokallommissär «ob seinsm Praltilan« ten von, Staate nur der Gehalt zugesprochen wird, während alle übrigen Uuslagen «tt: Reisekosten des Kommissäre und Praktikanten, »es Geometers, der Sachverständigen und Zrugen «. die Parteien zu tragen haben, wird wenigstens in Krain. wo die Armuth no> torisch ist, dem Gesetze für Zusammenlegung der Grundstücke schbn a priori ein solcher Riegel vorgeschoben, daß die Ausführung desselben wesentlich erschwert erscheint, wenn nicht wenigstens vom Nnfang ein Ausweg ae. troffen wird. Vei dlm einen, minder wichtigen Theile des Ausrinandersetzungsverfahrelis, nämlich dci dem Pa> tcnle vom 5. Juli 1853, ist gerade das Gegentheil Ge> pflogenheit. da werden alle Unkosten, mit Ausnahme de« Geomerers zur tkquioalents Ausscheidung, welchen die beiden Parteien zu bezahlen haben, aus dem 3an< desfondk getragen. Bci der Grundzusammenleyung, bei derAblosung und Regulierung aemeinschastlicher Nutzung«» rechte und bei drr Ablösung von nach dem Patente vom 5. Juli 1853 regulierten Nutzungsrechten aber — wo also ohnehin das Patent vom Jahre 1853 mit zu gelten hat, sollm die Parteien selbst die Auslagen tra» gen? Wie kommen denn jene Berechtigten oder Verpflichteten dazu. welche unverschuldeterweise bis jetzt noch nicht an die Tour gekommen sind, von der oben ei-wühnten Wolthat des citierten Patentes Gebrauch zu machen, jetzt auf einmal nach dem neuen Auseinander, setzungsoerfahren zahlen zu müssen? Dies wäre unbillig und ungerechtfertigt. Jedenfalls müssen, wenigstens bis die segensreiche Wirkung de« neuen Gesetzes allgemein bekannt wird, womöglich Gegunstigungen ertheilt werden. Ebenso enthält der Referenten Entwurf im § 120 die wettere Vestimmung, daß die zu dem Auseinander» setzungsoerfahren nöthigen Katastralmappel, den Thei, lungsaenosscn um txn halben Tarifpreis abgegeben wer« den. Die nothwendigen Mappen (lithyzrafierte Abdrücke) sollten den Parteien jedoch unentgeltlich beigestellt »erden, da ja andererseits die neuen Vermessungen und Vesitzveränderungen ebenfalls dem Staate zur Disposition stehen und es letzterem hiedurch erspart bleibt, daß der ärarische Reambulierungs-Geometer nochmals oiese total veränderte Gemarkung begehe. Dermalen lostet ein Vlatt der allen lithografierlen Skizzen ohne Veschrei-lmnst, ohne Parzellnummern lc den horrenden Prei« von l fi. 70 kr., leider ist es »uch der F«ll, daß viele einzelne Vlätter in dieser oder jener Gemeinde schon lange ausverkauft und von den neue« Mappen, die »e« mästen fertig (lithografiert) sind. so daß dem Publikum jetzt schon das k. l. Mappenarchio selbst beim besten Willen nicht dienen lanu. Mappentopien machen zu lassen, ist aber kostspielig, besonders wenn sie für ganze Gemeinden sein sollen, wie es hier der Fall sein wird. 2ö sei erlaubt, jetzt auf die legi sl ati ve n Vorschläge des Karl Pehrer'schen Werkes überzugehen, »el. chrn, wenngleich wol durchdacht und auf Praxis und »tudium gestützt, einige linbedeutende Aenderungen oder Hinzusetzungen nichts von ihrer VortreMWeit >«h«en könnten. ^. In F 3 wären in die Zusammenlegungen selbst wider den Willen der Velheiligten die „Auen" ein-zubeziehcn. Freilich wird die „Aue," je nachdem dieselbe gerade in der Vonitierul,g«zeit mehr oder weniger bestockt odcr ganz kahl ist, bald zum Wald-, bald zum Weideland eingeschätzt. Da jedoch die «Auen" im Kataster eine eigene Kulturart bilden und selten al« absoluter Waldboden angesprochen werden tonnen, und d» gerade die Terrains der Auen oft au die, in die Zu» sammenlegung fallenden zu regulierenden Gewässer stoßen werden, so wären dieselben jedenfalls einzubeziehen. Desgleichen kolmten in manchen Füllen sehr zweckmäßige und auch lwthwexdige Zusammenlegungen von „Alpen"» Parzellen stattfinden, welcher nicht gedacht ist. Unter die befreiten Grundstücke auch noch Gebäude-Hofplätzc, Obst' und Flachsdürren sammt Prechelplatz, Grundstücke, welche zu industriellen, gewerblichen und landwirthschaft'gewerbllchlll Anlagen dienen (Vieneustand-plühe) aufzunehmen, wurde schon mehrfach erwähnt, und ich schließe mich diesem Grundsätze an. L. Der § 8 könnte allenfalls dadurch ergänzt werden, daß denjenigen Theiluchmern, welche gegrn die Thei-lung überhaupt stimmen, t»as Recht vorbehalten bleibt, auf den etwa nicht zur Bertheilung gelangenden Ve-mcindegründcn gemeinschaftlich die Nutzung fortzusetzen. Feuilleton. ^ ^isenbahnwesen in Amerika. ^I^"llanttch,'" Europa so viel von den Gefahren b°" ,, "»° sckl^. '"^M"' von ihren nachlässigen '5 H"" N°N, ' ^"'" I« ""l "«mal einige« ^s^«Us eig"«" ^^'^"'" «UN«"".«« erwähnen, C°ln'Mtläl,t,, St.?, ^"lchauunn einiges erzählen von HsH "Nd b^""!'«.? *"* Publikums, v.n dem großen d" Gelsgovernments. der die durchweht. In diesen ?ill t " .beginne ?I '°" d" Personenbeförderung sp.e. bt'l u'^"ne Benü3.»7, . " ^'""t. DaS Eisenbahn- er will. Ich könnte mir also, um europäisch zu reden, eine Ruudrnse Wien - Petersburg - Btockholm . London. Pari«' Kvln. Genf. Marseille»Rom»Vologna > Venedig. Wien zusammenstellen. Man legt dort einfach die Vil-lelte oder Anweisungen auf Villette zusammen, schlügt einen Draht durch, gibt um das Büchlein einen Um» schlag, und da« Rundrelsebillett ist fertig. Natürlich hat es eine sehr lange Zelt Olltigreit und ist billiger, als all' die einzelnen Villette. von Fall zu Fall gekauft, wären Um den Preis eines solchen Nundreisebilletts zu be^ rechnen, stellen sich die Amerikaner ganz auf den ge» wohnlichen kaufmännischen Standpunkt. Ie weiter man reist, desto billiger wird das Villelt. d. h. desto mehr Rabalt bekommt der Reisende, gerade so wie einer, der l 00,000 Kilo Zucker tauft, einen größeren Rabatt be. kommt, al« einer, der 100 KUo abnimmt. Gchüttelt mancher im Eisenbahndienstt ergraute Veamte schon bei dieser Auffassung von Rundreisebilletten den Kopf. so wird er fast verblüfft werden über eine andere Fähig« keit der amerikanischen Gisenbahnvillette. Solche Villette haben nämlich ln vielen Men die Fähigkeit, daß sie dort. wo ParaUelbahnen laufen, für alle diese Gellung haben; ja noch mehr. dori. wo Eisenbahnen und Dampf, schiffe konkurrieren, ist es in vielen Füllen möglich, mit demselben Villette die Art der Geforderung zu wählen. Was würde der Villetteur der ersten österreichischen Dampfschiffahrls'Gesellschaft in Linz z, V. sagen, wenn ich eines schönen Sommennorgens mit einem VilleNe der Elisabeth.Westvahn tame und sagte, ich fahre lieber mit dem Schiffe nach Wien, weil es schönes Wetter ist. Im günstigsten Falle hielte mich der Mann für einen «nglünder; jedenfalls aber würde er glauben, daß man leicht« mit seinem Dampfschiffe auf den Vchiemn der Westbahn nach Wien kommen könnte, als mit dem Vahn-billette auf selnem Vchiffe. Ueber dem großen Wasser ist das ander«. In Albany z. V., einer Hauptstatlon des Hudson, besteigen die meisten Reifenden da« Schiff, um diesen „Rhein von Amerika," wie der Hudson-Rioer seiner schönen Ufer wegen heißt, nach Newyorl hinab» zufahren. Weun cS aber regnet, so bleibt alle« auf der Vahn, ja die Reisenden, welche Schiffskarten haben, ziehen e« ebenfalls vor, im bequemen Waggon in fünf Stunden Newyorl zu erreichen. Die beiden Gesellschaf-ten verrechnen sich von Zeit zu Helt und finden ganz gut ihre Rechnung. WaS den Prei« der Gifenbahn.Veförderung a»» belang, so ist cs bekannt, daß man in den Veretnlgten Staaten billig reist; ja man reist sogar sehr billig, und tzie Fahrpreis-, haben eine entschiedene Le„benz zu» Villiyerwcrben. Für die fast 1000 englische Meilen lange Strecke Newyort Chicago bezahlt man 1l Dollar« Papier; fur die nicht viel längere Eirecke London-Wien I I Pfd. St. Gold, also das Fünffache. Da,u sührt man in Amerika die Strecke in 22 Stunden. Ein Rund» reiiebiUelt von Newyort nach Philadelphia. Washing on, Cincinnati, Chicago. Niagara und wieder Ncwyorl kostete während der »uSstellung 35 Dollars. Das repräsentiert beiläufig eine btrrcke von Wien nach Petersburg, von da über Pari« wieder nach Wien. Mit diese» Preise ist auch da« Gepäck bezahlt, weil man ln ganz Amerika, ob Rund», ob gewöhnlicher Reisende», überhaupt für sein Reisegepäck nicht« zu bezahlen hat. «offer und Taschen sind frei. au«genommen ganz auffallend zahl» reiche OepäckSftücke, die etwa ein Steifender mllMru, wurde. Diese Koftenlofigleit, verbunden mit einer höchst einfachen M.nipulation bei «nlassen anch alle Passagiere, ihr Gepäck gerne abzugeben. 452 6. Bei § 10, welcher fich auf den Z 21, Alinea 1, de< Forftgesetzes bezieht, wäre nach dem Wortlaute de« Forftgesetzes einzustellen: „in der Regel ausgesprochene Verbot." v. Zu dem § 13, welcher Bestimmungen in Ve-ziehung auf das Patent vom 5. Juli 1853 aufstellt, folgen drei Bemerkungen weiter unten bei § 71 VIII, welcher mit obigen in Verbindung steht, und e« wird dort über die Kostenfrage gesprochen werden. L. Desgleichen ist § 14 zu erwähnen, welcher solche Grundstücke behandelt, die noch mit Grundlasten im Ertenntniswege der Regulierung nach dem Patente vom 5. Juli 1853 belastet sind; auch da wird die Kostenfrage erst mit § 71 erörtert werden. Es ist bewiesen, und es sind häufig Fälle in der 23jährigen Servituts - Ablösungs- und Regulierung«-Campagne vorgekommen, daß, gestützt auf das Patent vom Jahre 1853, die im Erlenntniswege gemachten Bestimmungen umgeworfen und wieder neu aufgestellt worden sind, ohne daß die Kosten der Partei zur Zahlung zugewiesen worden wären. P. Durch einen kleinen Zusatz zu § 28, welcher die Compensation wechselseitiger Dienstbarkeiten regeln würde, könnte der erste Theil des § 48 entbehrlich werden. 6. Der zwar in der Durchführungsverordnung ausgesprochene Grundsatz, „daß die Schätzung der Grundstücke in der Regel durch die Vonitierung (Einschätzung im Werthkataster) nach der ortsüblichen Art ihrer Benützung und dem durchschnittlichen reinen Ertrag derselben zu erfolgen habe", gehörte eigentlich ins Gesetz. In der Durchführungsverordnung, §§ 121, 123. 134. 199, .ist dieser Grundsatz enthalten — doch Gesetz ist Gesetz; — eine Durchführungsverordnung aber kann unter Verhältnissen dehnbar werden, wovon man überall und besonders bei der Grundsteuer-Regulierung die schlagendsten Beweise hat. (Fortsetzung folgt.) Oefterreichijcher Neichsrath. 344. Gitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 10. März. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist der vom Budgetausschusse gestellte Antrag, der öffentlichen Handel«.Mittelschule in Wien den bisher geleisteten Suboention«betrag per 6000 ft. im Wege de« Nachtrags-lredites für diese« Jahr zu gewähren. Der Antrag wird ohne Debatte angenommen. E« erfolgt sodann die Fortsetzung der Verhandlung über die Revision de« Prehgesetze«. Nachdem der Berichterstatter Dr. For egg er die gestern gegen die Ausschußanträge vorgebrachten Einwürfe widerlegt hat, beschließt das HauS in die Spezialoebalte über den Gesetzentwurf einzugehen. E« werden sonach nach längerer Debatte die Nn. träge de« Ausschüsse«, betreffend die Aenderungen der Strafprozeßordnung vom 23. Mai 1873, mit Ausnahme de« § 2 unverändert angenommen, aus welch' letzlerem ein Alinea eliminiert wurde. Von dem Gesetze, betreffend die Abänderung de« Preßgesetze« vom 17. Dezember 1862 werden die s§ 1, 2, 3. 4 und 8 den Anträgen de« Ausschüsse« gemäß angenommen, dagegen die §§ 5, 6 und 7 abgelehnt, von welchen der erstere die Aufhebung der Zeitung«-cautionen bezweckt, der zweite den Verleger, Drucker und Perbreiter einer Druckschrift für straflos erklärt, fobald dieselben al< den Verfasser eine« inlrlminlerten Nrtilel« eine Person nachweisen, die sich im Geltungsgebiete die se« Gesetzt« befindet. Die nächste Vitzung findet Dienstag den 13ten März statt.__________ Serbien nach dem Friedensschlüsse. Ueber die seit Abschluß de« serblsch-türtischen Frlt' den« in dem von den Kriegswirrfalen hart mltgenom-menen Serbien eingetretene veränderte Situation schreibt man der „Pol. Korr." unterm 6. d. M. aus Bel-grad: »Heute erschien das erwartete, auch formell die Krlegsepoche abschließende fürstliche Manifest und noch heute beginnt die beiderseitige Räumung der gegenseitig besetzt gehaltenen Positionen. Die serbischen Bataillone haben Oefehl erhalten, da« türkische Gebiet bl« zum 8. März vollständig zu räumen ; die türkischen Komman-danten hingegen haben die Obersten Horoatooit und Ljtsjanln avisiert, daß sie am 8. März die Släole Alel-sinac und Zajilar verlassen werden. Bis Sonntag, den 11. März, wird alle« zum allen status ten gebildet, an Ort und Stelle abgehen, um die Total' höhe der durch die kriegerischen Ereignisse verursachten Schäden festzustellen und gleichzeitig den Impuls zu den unumgänglich nothwendigen Vorarbeiten zu geben. Die fürstliche Regierung trägt sich mit dem Plane, Mitte August die Slupschtlna zu einer ordentlichen Ges. sion einzuberufen. Derselben sollen sehr wichtige Vorlagen unterbreitet werden. Vor allem würde das Parla» ment eine Anleihe in der Höhe von 24 Mill. Francs zu votieren haben, die zur Hebung der ökonomischen Ver-Hältnisse be« Lande« verwendet werden sollen. Zur Bedeckung dieser Schuld wird die Slaats-Hypothelar. bank alle jene Hypotheken geben, auf welchen dieselbe in» tabuliert ist. Diese Deckung würde eine Höhe von unge» fähr 80 Millionen France repräsentieren, dle Anleihe würde also mehr al« genügend gesichert sein. Sodann würde die Slupschlina die Aufgabe haben, weitgehende Reformen auf dem Gebiete der Verwaltung zu sanctio-nieren, die zum Zwecke der Entlastung des Budget« vorgenommen werden müssen. Schon aus diesem Bestreben der Regierung geht hervor, daß eine Vergrößerung des stehenden Heeres nicht beabsichtigt werden lönne. Da« Milizsistem wird beibehalten werden, nur soll die Organisation der Miliz eine gänzliche Umgestaltung erfahren. Vorläufig dürfte aber dieser Gegenstand kaum auf die Tagesordnung gesetzt werden. Dagegen wird eine Reduction des stehenden Heeres auf die Hälfte seines jetzigen Stande« unmittelbar erfolgen. Von den bis jetzt zur Erhaltung der Truppen benöthigten 12 Mill. Piastern würden 50 Per« zent erspart werden. Man wird eben ganz und voll die finanzielle Regenerierung de« Lande« anstreben. Mit der Bildung eines neuen Kabinetts dürfte e« kaum so leicht gehen, namentlich nicht vor dem Zu- sammentritte der Slupschtlna. Die meisten reglerM' fähigen Mitglieder der jung'lonservatioen Partei ftnd» kanntlich unter der Anklage, als Hütten sie verfasM' widrig regiert. Die Elupschtina wird nun diese m llage zu prüfen und ein Endurtheil abzugeben W". Erst nach der erfolgten Freisprechung der Herren Zuim. F. Ehriftil, Mijatovit und der anderen Mitglieder ^ Kabinette Marinovit, Zumit und Stefanovii dürste konservative Partei an« Ruder gelangen. Daß aber«'' Freisprechung erfolgen werde, ist mehr al« watM"« lich, da die tendenziösen Anklagen innerlich haUlo» °« jedem Tribunale zusammenfallen müssen." Politische Uebersicht. Laibach, 12. März. Die Ofterferlen des österreichischen stH' rathe« sind für oie Zeit vom 25. März bis 19. »«>' in Aussicht genommen. Dle Landtage werden aus 4. April zu einer kurzen Session berufen werden. ^ Bezug auf den Zusammentritt der Delegationen >o noch Verhandlungen mil der ungarischen Regierung >' ftnden. c, Da« „Präger Abendblatt" meldet, daß die ""' mischen Landtage-Ersatzwahlen für den 7. «"b April »««geschrieben wurden. ^ ^. Der Au«s«uß zur Vorberathung der O«M würfe gegen Wucher und Trunkenheit ln G^lz .t" hat in der Spezialberathung über da« Gesetz M Wucher beschlösse,,, daß diese« Gesetz auch für das X" land Bukowina zu gellen habe. . M, Die ..Pester Korrespondenz" ist ermächtigt, d,t^ theilungen eine« ungarischen Blattet«, w^Oien beoorstthendc Reise de« Finanzminister« Szell räch "^ auch den Zweck haben werde, wegen einer größel«" ^ nanzoperation unt Geldträflen zu konferieren u«o ^ auf die zweite 40 Millionen-Rentenanleihe empsa^' „ Vorschuß von 20 Millionen zu regeln, al« t"l"°^. unwahr und jeder Begründung entbehrend zu beA^, Der Flnanzminister hat weder von der Rothschild-V"^ noch von einem anderen Eorsortium Vorschuh U"'^^ Unter dem Präsidium des Ober-StaaXaN' ^. Apun hat sich «in Comll6 behufs Abhaltung eint ^, gemeinen kroatischen Iurlstentages in Aaraw » det und einen diesbezüglichen Aufruf erlassen. .^„, In der vorgestrigen Sitzung de« franzb!'' ze Senate wurde der bonapartistische Kandidat ^^el' Lome mit 142 Stimmen gegen Andr6, der 14U^ men erhielt, zum lebenslänglichen Senator yewayl'^, Line englische Kommission, bestehend a"sHzgl Kennely und Mulyollano. geht oiesertage im w>^ der Regierung unverzüglich nach Pari«, um den ^, Handelsvertrag zwischen Frankreich und EngM" zuarbeiten. He»' Auch der italienische Generalzolloireltol ^. nati und Herr Ellena, ein höherer Beamter des «^ Nischel» Handelsministeriums, sind in Paris eins" ^^ um über die Revision des franlo.italienischen P. ^ vertrage« zu unterhandeln und gleichzeitig gc^'^l^ änderungen an dem bestehenden Tarife zu sF der zunächst noch auf ein Jahr verlängert ""r Hols AuS Anlaß der fünfzigjährigen Feier M"^ ^ weihe des Papstes wird dieser eine «ullc ^ Kardinäle und Prälaten erlassen, worin alle ^^el ausgeführten Alte aufgezählt werden und '"^ und in den Waggon« findet man nur wickliches Hand gepäck. Die Manipulation ist folgende: Auf dem Bahn-Hofe angekommen, übergebe ich meinen Koffer einem Gepäcksmann, welcher ohne alles Abwägen mittelst eine« kurzen Riemen« eine Vlechmarle (cbeelc genannt) an der Handhabe befestigt. Auf der Marle ist der Beftim« mungsort und eine Zahl deutlich lesbar eingraviert, z. V. Ehicago 7171. Ganz dieselbe Marke dient gleichsam al« Empfangsschein. Wenn ich in Ehicago angekommen, weise ich meinen Eheck vor »nd bekomme in wenigen Minuten meinen Koffer. Die Bahn hastet für jeden Koffer mit 100 Dollar«. Persönlich be-schäftigt sich der Reisende mit der Herausnahme seine« Gepäcke«, wenigsten« in größeren Orten, nie, denn mehrere Stationen vor jeder größeren Stadt besteigt ei, Agent der ln Amerika so wichtigen Expreß Eompagnien den Zug, fragt die Passagiere um das Hotel, in welchem sie absteigen, und um ihre Lheck Nummern. Am Ve< stimmungsorte angekommen, führt man ruhig für einige Eent« mit dem Omnibu« in« Hotel (Fiaker gibt e« in Amerika f«st nicht), bezieht ein Zimmer, wohin eine Viertelstunde später der Hausknecht den Koffer bringt, und zwar ohne Trinkgeld zu erwarten. Dieser Ve> quemlichkeit halber möchte lch jedem, der Amerika bereisen will, rathen, sich ln Bezug auf Reisegepäck nicht zu genieren; da kann man in der Republik ganz gut und ohne Kosten den Aristokraten spielen. Weniger gut geht diese« beim Reisen selbst; da gibt e« leine ständischen Unterschiede in den Kl«ssen wie bei un«. Nur die farbigen Brüder und die Raucher fitzen zusammen in mindern Waggon«, direkt hinter der Lokomotive. Alle« was weiß ift und nicht raucht, sitzt in Waggon« erster Klasse. Daß aber diese Waggon« un. seren Befsrd«run««Uften u» ein Jahrhundert vorau« sind, wild mir jeder zugeben, der auch nur eine Fahn in amerikanischen Waggon« mitgemacht hat. Ich will nicht von den in Europa nur in einer schlechten Austage bekannten Schlafwaggons sprechen, mit ihren breiten und langen Betten, Waschtabinetten, ihrem Rauchsalon, ihren Pianos, ja den separierten Kabinetten (Drawing.room) für einzelne Familien «der kranke Reisende; ich will «uch nicht sprechen von den Hotelwaggons, woselbst man für 75 Eent« ein im Waggon bereitete« Mittag, oder Abend-essen von acht Gängen bekommen kann, sondern ich will nur der gewöhnlichen Wagen erwähnen wie sie auf allen Bahnen laufen. Diese hohen, 60 bl« 70 Fuß langen, auf Räder gestellten Salon«, mit ihrer reichen Täfelung au« Holzmosail. ihren Teppichen, mit den bequemen Sitzen oder drehbaren Fauleull«, mit ihren großen Fen-stern und all' dem kleinen, aber angenehmen Eomfort können schlechterdings mit europäischen Pafsaglerwaggon« nicht verglichen werden. Da all- Waggon« zum Durchgehen eingerichtet find, ermöglichen sie eine ähnliche freie Bewegung und Wahl der Gesellschaft, wie bel uns die Dampfschiffe. Auf weiteren Strecken begleitet jeden gro. ßen Schlafwaggon ein Neger, der nicht nur die Inter-essen seiner Direction zu bewahren hat, sondern im wah-ren Ginne des Wortes für diese Fahrt Bedienter dieser bestimmten Wayengesellschaft ist. Ihn kann man in einer Station um Thee oder Zigarren schicken; er putzt tag, lich früh die Kleider und Stiefel, er verwahrt die Eß. waren und Getränke der Reisenden, deckt den Tisch, he. reitet das Bett, sorgt dafür, daß in der Nacht die schla-senden Passaglere nicht gestört »erden, und ist dabei elner der dienstbereiten ..William", wenn ihn die Ladii« auch oft sehr Harf in Trab erhalten. Daß ich in Europ, schon manchmal diesen schwarze« «Zugbegleitern" einen stillen Seufzer zugesendet, wenn mich mitten in der N»cht «in weißer Eonoucleur aufweckte und sagte: -Fahrbillett", dürfte sehr begreiflich sein. ^t«" Einige Worte will ich noch sprechen ""^^s'!, in Oesterreich theilweise eingeführte vierte ^ Diese vierte Klasse zeigt eine» tieferen Abst^^^ dem amerikanischen und dem europäischen 2l>e ^ o>e als aller Comfort, den ich eben geschildert- Al» H, Meilen weit im langsamsten Tempo für '^, h mitivsten Fuhrwerke«, das Sitzen zu »ewa^ ' ^ « lein Kullurfortschrilt. Eine vierte Klasse °Mpl' nicht geben, ihre Existenz beweist, daß siH ^ha^" und der mittlere Volt«wolstand in einer ^ befinden. Llaßl e,, Diese Disharmonie durch eine """ « U unserem Sinne zu lösen, ist eine unnütze V^. ,n « die Armuth, aber leine wirtliche Muna- ^M« ,„ ein Feld für Tarif-Reformer, sei es dur«V ^ der Preise für gemischte Züge oder sonst cg F^ Amerila gibt es trotz der im allgemeinen '^^ Fahrtaxen genua arme Leute, welchen ° ',, u^ ^ zu hoch sind. Ich erinnere an die Emigrant ^^ze" ^ bahnarveiter-Train«. Da haben wir '"» ^ll^,^ aroßen ein Publikum, welche« etwa unje" ^^, ^ ^ benutzen würde. Wie wird aber in Am" " n, "° ^, tum befördert? Freilich nicht in Palal^g^l!' ^ hohen lustigen Waggon«, mit breiten, ^ Oags" ^ oft mit Rohr cingeflochtenen Sitzen, ">"" ..»zt W^ gut wie die der E^preßzüge im Wint" " ^^ j der zwei Reservoir« mit Ei«wass« "" ^ l," closet« hat. So steht e« in dem Lande, ^tl^.) Aristokratie der Hautfarbe und de« G"o' fr. ? 45s Tür^ ° 'Nr da« künftig Verhalten d« kirchlichen ""oentrilger enthalten sein werden. Aovd" wl.^""^er «orrespondmten des „Pester russls^ berichtet, am letzten Freitag habe in der Ltflw^ ." Hauptstadt neuerding« ein Kilegerath.statt-zu««« u« " die Verschiebung der Eröffnung des Feld-MM^ ^ ^'M°«at beschloß und sich für die twn^b« s U' """ "'^ dcr ganzen «rmee, so doch txr K?tt. Eorps, wie sie bereit« am Pruch, an ^M?f<^ S«""ztn Meeres untr in Trans- "'"n stehen, ausjprach. i!,ter^^""«"ischen Senate wurde die Regierung MiWer l,,i?""? » " ^"^ß 6^" die angeklagten ^r del dem Eassationshofe leine Fortschritte mache. Weise ^ll^ stecht sche Kabinett ist in folgender provisos 5!' "lli^iorgis Präsident, Aeußrrcs und NM. N, """"' ^^s Finanzen; »nlonopulo« "ndssnister^ «. """^l- Tagsoorher veröffentlichte das lichicitsgtseh """"buros noch da« Ministeroeranlwort. »tsialten°sj^^"""handlunaul mit Montenegro "llärte ^ m^ ^"'"^- ^" d« Konferenz vom 9. d. Montlntlrn'« "'^^ des Aeußern, daß die Forderungen lel in, ^°/ nul der öffentlichen Meinung in der Tür-b" NlM. ?"'^ stehen; hauptsächlich widersetzt sich dchns S?! "" ^«ußern der Abtretung von Nitftt, des «lbanisch^'«« "nd ler Pergroßtlung Montenegro's auf ^Pesch/^^spondenz «Reut«" veröffentlicht eine ^usunlö^/" bische« Ministers des Aeußern an ^efornle.. ^.'7.°' worin er den Entschluß betont, die derselbe in m I'^ durchzuführen; die Reformen theilt N'lde und i l ^" ""' '" unmittelbar dnrchzufüh. r werden '^' ^" dem Parlamente vorzulegen ^" Milan ^ Sultan will angeblich dem Für. ^bel mit m O "'"n Spezialgesandtcn einen lostbaren Di7 Bnllanle« senden (!) Mntragte ^"«'nerikanische Senatslommission ^^llrz D^° . Bestätigung der Kabinettsmitglieder ^ ^ie"N M«crary und Thompson, ^'silien V ^" Journale, daß der Kaiser von ^"""g mi V^ mit dem Papste wegen dcr Au«. Regierung unterhielt, wird Vagesnmigkeiten. ^l°r b,l°'"""d bacller« Schädel und Vehirn.) b " nnlvahr /"'"" '" b" ,.W. Med. Woch.." dah alle «n- h^«l> ."" ^""N°lit geboten hlllle. Vs lonnte über. tt°? ^"^»w°°'^" ^liund lonstaliert werden, der auf ab- "ckt'l ^"^ d', «3^^ "'"" ^lub gestaltet. Die Untersuchung dltn^'lvils ^"""^wicht de, Gehirne« ein mehr alS H»tn^""« d« ""^ ^'" ergaben auch die Schlldelwände. Iu l«'chl"°ll« ^"lessor« Heschl heißt e« dann: Die harte ^!l h^bt^^"'chtr N,schl,fsmhe.t. Dje inneren Hirnhäute »bli!,^ ^Niiuk "'"'^ Udematils, jedoch nirgends ungewöhnlich ^N,w ' d°« ^'"^""nenhängend, sondern ublrall ganz leicht Kltu ""lNllltl <^" "°" gewlihulichem Vlulgehalte und voll. l"vv ^'^" V°? ^ (K '"""Gewicht de« Oehirn« beträgt 1500 Gramm. 'st lll. ' koul!"""" °"^ "" Großhirn und 200 «ramm auf Wii " seh. ^äull» ol)!ollz»t» entfallen. Da, Vehirn »ei^ "">> ih^'^"^"^' Die Windungen sind sehr ge- l'ch! ""^Ussten c/'"" «»sprechend schmal, wie e, gewöhnlich H«, ""lech!- ^"loibuen zuglschiitben wird, selbstverstllud. ^l^"z-V w ^" de« jungst verstorbenen Dichlel, No,,,""« «ach ^ ^^ ""mm und hatte seiner Oberflächen. ^hi'r "' ^^ ditl . "'"^" weniger Reichthum an «indeusub« l'lhlllt" ^°^'" lt>>, ^^"""n Mörder«, «luch sonst waren i« b>t ly ^" "°n Vtt,,^^^ "°" gewisser Seite al« «igenlhllm« »icht ^""l «fs^ "^^""" 0'schillnrlen »ildungen. z. V. d'chtt ",' N'ri,.^"^ vorhaben. Der Vesund ergibt sonnl '"Ztveiiel, ""^ltöpunlt. die Zurechnungssllhigteit »»,<>,. ^rtagc im ^ " ^ ^ « benteurer.) In vordeauf "k. '""> h«l^.°^"' n°ch f " «"vllerung diese« Lande« ans den ^'" Nel<„ '°'^ln ein «^ '" Negierung abcr vertrieben worden >°l ^ "er N rst r7""^^ "°d lu'.tzt sehr elende. Da-^°i'ss>/" " sein. G^'' "" ursprünglich ein rechtschaffener > ' " b°rU°.m ^?7"t P„igue«k °u. dcn wenigen >d7^istl.' a^7"^'"'^un« "ne bescheidne ""'«en ^'st° w°r..^ch'u«^ Seinem unruhig.» «,,d hoch. ^ lein^^dt zu . ? "^llstrüsm«.rhi.l..,isse der sran-^'"n ri^" in d«r .rn '."" " beschloß .ine« sch«,.,« ^ "" "ben "' °"°«8»« n«^ ^"""' " """<""- Ec reist« nach . °l">°l«"' ^"^ "e ibn . °"'°" ""dm Stämme-, ^ ^ °. blUtlhtj,^,'h" i« 'H"M Hllup.liug wilhl..n. H„"", MMM! Volle» entfernte und nach Vnropa z«lli. Lyrcniqueur«, die auf seme «often mehr schlechte Nlhe machten, al« sie vor de« guten Geschmacke und ihiem O eiu Arm gebrochen wurden. Moral: vergiß einer „leichtglschllizlen" Dame gegenüber den «nstand auch dann nicht, wenn sie »u« Vronje ist! fokales. An» dem Sauitiitsberlchte des Uaibacher Stadt-ftftiqft« für den Monat Iünner 1877. (Vchluß) IV. Aus dem Zivil spit ale ging für den Monat Iilnner d. I. folgender Bericht ein: Mit Ende Dezember 1376 sind ln Behandlung verblieben ..........381 Kranle, im Monate Mu»r 1877 »urden avf» genommen . . ... . . . . . 292 „ Gesammllranlenstand . . 673 Kranle. Abfall: Entlassen wurden 23b Kranke, gestorben sind . 32 „ Summe des Abfalles . . . ^ 267^.___ Verblieben mit Ende Jänner d. I. "' in Behandlung.........406 Kranle. Es starben demnach vom Gesammtkranlenstande 4 8°/, und vom Abfalle 11-9 °/<, Von dcn im Monate Jänner d. I. im Zivil« spitale Verstorbenen waren 5 Lsibacher, d. i- lolchc, welche von der Stadt aus tranl ins Spital lamen, und 26 Nicht.ttaibacher, d. i. folche, welche auf dem Kanoe ertränkten und von dort tränt ins Spital lamen. Den Krankheit« char alter belxefiend, war derselbe folgender: 2) Medizinische Abtheilung: Entzündungen der Respirationsorgane, mehrere Falle von acuten Gc< ltnlsrheumatismtn und leichte tiföse Erkrankungen kamen zur Behandlung. Die Sterbefülle betrafen vorwiegend tuberkulöse Individuen. !)) Chirurgische Abtheilung: In diesem Monate kamen mehrere schwere Verletzungen vor. Der Heiltrirb war ein sehr günstiger durch Anwendung des ^ Wer'schen Occlusiovcrbanoes. > o) Sifilitische Abtheilung: Im Verlaufe dieses Monates ist nichlS Veinerlenswerthes vorgekommen. Zur Behandlung lamcn vorwicgeud primär« Sifilis» formen. (1) Abtheilung für vautlranle: Unter den zur Behemdlung gekommenen Fällen ist ein derpsg cir-owkwü bemcrlenswerth. Der Ausschlag breitete sich über den ganzen Hals, die Schultern und einen ziemlich großen Theil der Brust aus, auch auf der knten Wange und der llnlcn oberen Eltrcmltitt standen einige VlüSchen-«ruppen. Der Hnltrieb der Geschwüre lyar ein minder günstiger. v) Irren haus: Aufgenommen wurden 13 Kranle, meist chronische Erkrankungen und 2 Recidiocn, worunter 3 hierlandige Krank« au« dem Wiener und Trlester Irrenhause. Geheilt entlassen wurden 3, gebessert 2 Kranke. Derzeit find 104 Kranke m ber Nnftalt und den Filialen. s) Gebärhaus- und gynäkologische Ab-theil ung: Häufige, jedoch «Milch endende Puerperal-Erlrankungen. , i < V. »uS dem k. 5 Garnifonsspitale aina für den Monat ILnner d. I. folgender V? richt ein: ! Mit Ende Dezember 1876 find verblieben...........63Krante, seither sind zugewachsen . . . . . no ^ Vumnv. . 173HK»nk. Abgang: Genejen . . . . 94 Kraule, erholungsbedürftig. 5 ., Nit bleibenden De- l"ten. . . . 5 , Summe oes Abganges . . . . 10l ^ ! Verblieben mit Ende Jänner 1877 . 73 Krauls Vorherrschende Krankheitsform war Entzündung der. Athmungsorgane. Todesfall ist leiner vorgekommen. — (Vletello'« Geldprämien.) Du «LelelloM« Gelbprllmien sllr da, »bgelauseu« Jahr 1li76 wurden o« lnrzeu, an sech» vewerber an« dem hierlilndigen kehrerstande vertheilt. — (Venesizvocsstlluu «,) »jum vorthelle de« «Hch«. spielers Herrn «manuel Unger g,ht Donner«laz den 15. d. nnler glslllliger Mllwirlung de« aillftischen Keiler» der slovenischen Vühnc, Herrn itoceli, Hollei'« ewaltige» Sch««-spiel ,,H»n« Illrge« in Sjme. Diesem solgt da« kuftsplel „2,l> beli later «lust rag." Zum Schlüsse wird V»«. bcrl» Optlctle «Pilchter, n und Varb «er" oder. «Die »unst, geliebt »u werden." mit Frau Fr!hscht.N»zner »l« „Rö«chcn" gegeben. — (»n« dem ilrztlichen Verein.) Die am 2ttßen Februar abgehaltene Sitzung de« iirzUichen Vereins war von 13 Mitgliedern besucht. Mch lllerlesung und Vlnehuilg««« de» letzlen Sllzung»pr«l«loll« lhettle Obmann Dr. Vchlsser zu» nächst ml«, daß der löbliche Gparlasstyliein in Laikach ,n hochherziger Welse der l! 0 s ch n e r st , f lun g 100 fi gssp«ndtl habe, und sorberle die »uwelenden aus, durch Tulftehu, von be» Gilzen den D»nl hlesllr zu volleren, wq« eulhelli« geschnh. — Hieraus theilte er befi Llnlriu de« Herrn Dr. « auch, l. l. V«g. arzt iu Idlla, in den lll.reu, «>l; ierl«! I) Dr. Gchlljer uder »ie zu verleihende Lüjchutlst»tku,, ; dilselht wulbe nach selnem Unlruge u« zum Porlelln mll je 3i) ß. 4ü lr. vellicheu; il.) reje:>elte Dr. « ee« b » ch «r n«,«»« de« «l doc er« wllhllen edcln die thtlluah«« au dem Leiezirlel der Journale zugllngllch zu machen. D»e Vor» schlage de» Loullli» culmiNleren lu solgeuden Vorschlägen : ») bonnierung von Zeitungen sllr die emzelnen resefillsl«. — Um jedoch diese Vorschlüge zur plallischen Durchsllhruug zu blingeu, ist vorerst uolhweudig, eim schrislliche llnsrage an »lle llu«wärligtu Verein«milgliedcr zu richten, ob selbe überhaupt »n diesem iltsezillll lheilzunchmen gebenlen, u»d »enn ja, ob selbe geneigt seitn, dem Vereine sllr hie hiedurch bewirtten Mehr»u«l»ze« an PorU einc nichl zu bestimmende Paulchalentschlldiguug z« leisten, wa« selbe um so leichler übernehmen lünnlen, b» ihnen hirdulch die bedeutenderen Kosten von selbständigen Journal» »donutmeut« crsparl blieben. Vei der sich hieran lnllplendtn Debatte nin,nU Dr. K«l Vl, i » ei « da» Wor«, um Punll ä zu belümpsen. da bit medizinischen Wocheujournale ganz gehalllo«, die wlsjeuschallllchu» Alblilen meist nur in den Archiven und slundscheuen zu ßnden s/, Jahren in der Irrenanstalt besiud«ch«n Oruadbesitzer», der insolcrne von besonderem Interesse ist, »eil der ihn beherrschende Wahn sich i» einem höchst engen «rei« bewegt, er seine Verkehrtheiten uui> sein tranlhastc» Treiben durch Grünte, die jast nach im vereiche der Möglichteit liegen, zu rechts«!»«,» versucht, wobmch er in den «ugen der Übrigen DorsliMen nnd i'aien al« volllommen g«iste«gssunb erschu». Demnngeachttl h»t z« «llann in einem An/alle von «liallation seinem Weibe, nut dem cr durch 1« Jahre in glltslicher ^ben bed«ht we«h.lb da« Vei° s»«ml den 5»«b,rn bea hll«Mi«m Perd z« 454 verlasse» genöthigt war. Die Geiste«erkr«nrnng entwickelte sich im Verlaufe eine« mehrmonatlichen Krankenlager«, nachdem er im berauschten Zustande in einer lallen Winternacht im Freien liegen geblieben und sich alle Zehen erfroren hatte, später sich einem übermäßigen Venuß v,n Spintuosen ergab, worauf heftige Congeftionen zum Gehirne eintraten, die eine völlige Verände» rung fein«« fitlhern Ich« bezüglich seine« Familienleben« be« wirlten. Auch jetzt ijt der Mann in allen, seinen Wahn unberührt lassenden Dingen volllommen geiste»llar, wird mit Erfolg bei den verschiedensten Arbeiten im Hause beschäftiget, sein Ver« hallen ist ganz correct, da« Eeoächtni« ungetrübt, nur behauptet er fest und steif die willlicht Existenz seiner Wahnvorftelluli^i, und der sie begleitenden Sinnestäuschungen und Visionen, die ihn zu dieser gewaltsamen Handlung gegen sein Weib nöthigten und die er, in Freiheit gesetzt, sicherlich wieberholen würde. 2.) Professor Balenta trug da« Resumi einer druck« reifen großern, für das Archiv für <3ynaelol«gie bestimmten wissenschaftlichen Arbeit über den lünsilichen Fruchtblaseusprung mit Vezugnahme ,uf den vor« und rechtzeitigen natürlichen Vlasen< sprung vor, basiert auf 2600 diesbezüglich genau beobachteten Veburten. Dr. Hauler» Norlrag umrde auf die nächste Sitzung vertagt. — (Historisch «dramatische Vorlesunzen.) Nie un« Herr Professor A. Heinrich mittheilt, hat sich derselbe über vielseits an ihn ergangene Aufforderungen und im Vertrauen auf die reg« Velieblheil, dercn sich populärwissenschaftliche «der ltteiarische Vorlesungen in Laibach — so selten dieselben leider auch abgehalten werden — stet«, namentlich aber bei unserer ge« bildeten Damenwelt erfreuten, entschlossen, einen «lytlu« von Vor« lesungen zu veranstalten, der ein, seinem allgemein interessierenden und ansprechenden Thema zufolge, befonders dantbareö Gebiet betrifft. „Die politische beschichte der Vüller in ihrer Einwirtung auf die Entwicklung de« Drama»" — heißi da« Thema, da« sich Professor Heinrich zum Vorwürfe seiner Vorlesungen gewählt hat. Da die außer» ordentliche Reichhaltigleit de« Stoffe« eine eingehendl Vehanblung desselben ermöglicht, so lünnen die Volllsung«»2ylleu, soserne sie den gehofflen Aullang sinden, auch auf mehrere Jahre »««gedehnt werden. Für heuer nimmt Professor Heinrich zwei Cyllen in Auosicht, jeden zu mer Vorlesungen. Di: ersten vier Vorlesungen finden am 8., 11., 15. und 18. April abend« im land« fchaslllchen Redoutensa°le statt. Obgleich dieselben alle zusammen» häng/n, wird doch auch jede emzelne derselben ein Vanze« für sich bilden und in zwei Theile zerfallen. Im zweiten Thellewilb uu» der Vortragende, dessen fesselnoe Vorlefergabe »ns uoch von seinem vor zehn Jahren im Kasino gehaltenen dramatischen Vor« trage erinnerlich ist, da« beste Werl de« besten Dichter« der im ersten Theile besprochenen Emwicklungsveriode in combinierendem Auszüge erläuternd und die Olsetze de« Drama« daran demon« filierend vorlesen. Dabei werden auch andere lüchlig« Declama« tionslräste unserer Stadt, vorzugsweise ehemalige Schüler des Professor», lhiltig fein. Eine derartige Idee ill unsere« Wissen« noch nirgends ms Wert gesetzt worden und darf daher umsemehr aus vielseitige Theilnahme rechne». Daß es unserer Stadt und namentlich in ihren tonangebenden Kreisen nicht an Wlssen« fchastlichleit und an Kunstsinn mangelt, da« wird der Voraussicht« lich zahlreiche Visuch von Heinrich» historisch-dramatischen Vor» lesungen beweisen. — (Veränderungen im trainischen Lehrstande.) Der provisorische Oberlehrer zu Hreuowiz, Herr Malhia» «rlo, und der prov. Lehrer zu Ei«nern. Herr Josef Levitnil, wurden, wie die .Laib. Schulztg." mittheilt, definitiv erllärt, und die Lehrerftelle ,u Hotederschiz dem Pfarradministrator am Magdale-nenberg. Ludwig Vodopivec, verliehen. — Vom Minister für Kultus und Unterricht wurden ernannt: Herr Leopold v. Laude«, geprüfter Lehramtskandidat, zu» Uuterlehrer an der l, t. deutschen «nabtll.Viirgerschult in Trieft, und Fräulein Emma Vlaschel. bisher proo. Lehrerin an der Staats.Mädchenschule in Trieft, zur wirtlichen Lehrerin an derselbe» Anstalt. — In Steiermarl er° hielt Herr Franz «onian, ehemal« Lehr:r im Waldherr'schen Inftitutl in Laibach, eine pro». Lehrerftelle zu St. Anton am Vacher, und Fräulein Flora Vru«, Lehram»eschichle von H. Strähl. — Au« Lenau's Lelden«ze>t. Von F. M Aigner. — Kleine Chronik. — Silbenräthsel. — Schach. — Rosselsprung. — Ko rr^pandenzlaften. Glngesendet. Probewahlen. Da« gefertigte Lomitä beehrt sich hiemlt, zu ben anläßlich der bevorstehendtll Gemeinderathswahlenzu veranstaltenden Probewahlen einzuladen. Dieselben finden statt: Für den II. Wahllvrper: heute den 13. Mllrz; für den I. Wahlkörper: Donnerstag den 15. März. Gilmmtllche Vfrsommlungen, um deren HUnltliche» und zahlreichen Nesuch feiten« der Herren verfafsung»lreuen Wilhler dringend a/beten trir^, werben »m Ka sino»Gla«sal o n abgehalten uud beginnen jedesmal abend« halb 8 Uhr. Laibach am II. März 1877. V,m Ie«trul-Wahlc,«tt6 »es e«nft. Verein». Neueste Post. (Original.Telegramme der «Laib.Zeitung.") Rom, 12. März. Der Papst ernannte eilf Kar. dinäle und neu« Vlschöfe; Kardinal Ferrieri wird Camerlengo. Berlin, 12. Mürz. Der vormalige Legation«. Sekretär in Paris, Freiherr Loe, wurde wegen dreier Artikel in der „Reichsglocke" zu einjährigem, M°cte»t Gehlsen zu fünfjährigem und der frühere LegallonsM Graf Hermann «rnlm zu dreimonatlichem OHM' verurtheilt. Lemberg, 11. März. (N. fr. Pr.) Der Landes ausschuß wurde heute offiziell o«von verständigt, daß ^ galizische Landtag erst im August, die übrigen Landw hingegen schon im April einberufen werden. - Dlt »c mühungen des Wiener Zentralcomit6s, für den ^ 16. und 19. April in Wien stattfindenden Katholl^ Kongreß einige Theilnehmer aus Ostgalizien zu ^ winnen, blieben bisher erfolglos. Dem ZentralconM ist auch bis zur Stunde kein polnifcher Kavalier »" getreten. Pari«, 11. März. (Morgen.Post) General IB tieff ist von Mac Mahon in Abschieos-Audienz emps»« gen worden. Er soll heute die Rückreise antreten, a«i welcher er aller Wahrscheinlichkeit nach Wien bcrüy ' dürfte. Seine Mission gilt in diplomatischen «"'!" als vollständig gescheitert. „. Pcra, 10. März. (N. fr. Pr.) Die EcnennM der Senatoren ift bevorstehend. Die Liste derselben wllw bereits dem Großherrn vorgelegt. Die Eröffnung desP"" mentS soll am nächsten Donnerstag oder SawSlag' Thcunsaal durch den Sultan persönlich stattfinden. ^ Gesandtschaften erhalten Einladungen. Die Anlunst 0» 42 Deputierten ist avisiert. — Die Verhandlungen m Montenegro nehmen einen sehr langsamen Verlauf- ^ Protokoll des Vertrages mit Serbien wurde »W» Reclamation gestern den Geschäftsträgern zugestellt' Telegrafischer Wechselkurs vom 12. März. O,lh< Papier - Nlute SÄ 05. - Silber, Rente 68'— ^11..ie« siente 74 65. — 1860« Staats-Unlchen 109 —. — b°ul^,^ »30 —. - «redil-Äctlcn 149 50. — iloudon l^3 7ü. -^ "<>A 112 90. — K. l. Mlln, - Dululen 5 65. . Napolel»n«d" — NX) Neichemarl 60 75. _______^ slngekvmmene Fremde «m 12. Mär,. A,. H«tel Tt«>t Me«. Nalzner. «eis.; Gerber, KsM-, un° ^ zer. Ween, ^el, h«tel Elefant. Tuil, Laserbach. - Fritsch, Nau-Uniel^^ Trlsail. — «tos, Inzemeur, hraftnig. - Graf Hoy<"-« — Verneck, Unlerlrain. — 5tastel«z, Agent, Diäter'»- Hotel Ouropa. Iuhs, »«ebändler, und Weiß, Aa«s. !Uistzren. Klamer und Valenilk, Hraz. ^^^^^ Theater. , ^ Heule: Der Karneval in Rom. Komische Oper»«^ ^ V°n I. Viaun. Musil von I. Otrauß. »l« «lo'lage >" i / Alte: ,W° die Citronen billh'n." Walzer °on I-^ ,«« inftlumeutierl vom Herln Kapellmeister «rones, ue!«"^ Frau Fxhlchc-Wllqner. Mtt«lol«g! ' "« ^3 ß? « ^ ?^ -i< 7Ü7M."7977„ ^II^Wöl Tchwach, heiter g.„ 12. 2„ N. 736.,! —2>, O.schwach heiter 9««b. 735.« -7.« O. schwach """ n,^. Morgen« und tagsüber wolkenloser Himmel; !^ M Nacht. Da« T°ge«mittel der Temperatur — ?"' unter dem Normale. _______________„_-^^^ ^ «erant»ortlicher Neb»cteur: Ott « mar ^^^^ ! Danksagung. ^> > Fllr die llbera»« zahlreiche Betheilil,uug "^ jch > > Leichenbegängnisse meiner theuren »emalin sp"^ ^el' > I in meinem und meiner Angehörigen Namen ° > > gefühlten Danl au«. > > Laibach. 12. «ärz 1877. ^ > ! August Marsch^ ^VII^V^iu)!. Vie«, 10. März. (1 Uhr.) Die Börse war beinahe völlig geschäst»lo» und die llurse blieben mil nur sehr »enigen Ausnahmen stationär. Papierrente........6^90 K320 Silberrente........68 - 68 20 Voldrente.........7450 7460 Lost, 1939........«8450 28650 » 1854........10b 50 106 — » 189 — » 1864........18240 182 «0 Ung. P ämien.Olul......71 4i» 71 80 «r,«'W^.........IV4 — 16450 «ud°l,««L.........I8K0 14 — Vrilmienanlthen der «tab! Wien 94 0V 95 — D'nau-Uefiulieruug«»L«l« . . 102 70 Ilg — 2)omänm-P»a^ldhrieft .... 14» - 14350 Oefterrelchische Schahscheint. . 90 20 «9 40 Ung. O«!endahn,«i:l.....9925 8975 Ung. tzchatzhons vom I. 1874 97-— 9? 50 «nlthm d. Stadtgemnude Wim i»V. V.........»47b 952b «rnndentlaft«n«»-vbll««ti«nen. V»hmen..........100 50 101'b0 Vtiederofterreich.......10075 101 2b «alizien..........64 75 bö-25 »eu» «v«« Viebenbürgnl.......7>50 7180 lemtftr Vauat......7225 73 — Ungarn..........74 50 75» 25 Nette» »«» VA»le». »n,l«,»sterr. Va»l.....70-20 7140 «reb'tantlalt........149— 14920 Depofitenbanl.......126— 127 - zl«t>»lalift»!l, nng«.....12475 125-- ««tompts.tlastalt......67.) — 650 — ««moualbaut.......828 - 5I0-— 0eft - 38 2b PrUrll«t»-e>ll,att,nen. Elisabeth'«. 1. ««.....99.75 91^ ßerd-Nordb. in SUber . . . 10g— 1W50 Frauz-IofephlVahn.....99^5 g^ho «al. «arl.Lub»l«-V.. 1«w. ^g^ ^zb O,ll,rr Nordmey.Vahn ßO ^ ,ft< ' Giebenbürger «ahn . . M?ö ^ßsZ Gtaalebahn 1. Vm. . ' ,,b gs'l' GUdbayn ^3«/. . . . > ' 93-^ ^'^ 0',..... ' ^ ^ Südbahn, vou« . . . - ' «uf deutsch« ,l°«t . . . - ' 123 ^ lZi2 London, turze Vicht. . - ' ' ,!i4^ 4^" London, lange Sicht . . ' ' 49 ^ Pari« ....... ' ' Oeldssrte«. «o«" lc Dulatm .... 0st,A "^ 9^ «ap°leou«d'»l . . 9 „ «" «b ^ Deutsche «eich»- ^ ^ . ^« ^ banlnoteu . . 60,A ^iZ, Silbergnlben. . H»-"" ,,ge" Privatnotiernng: »eld ^^^' ^, ?1 «a«yir«>: ">n ^ nur «v «»»»««» nonrrrn: ipaplerrente v.< »o vi« «l ilu. Tilberrelli« «» " °" "i^ <»»l»rlnte 74 50 bi« 74 65 Kredit 149 - bi« 14s l0. 7110. ilaudsn D««b bi« 18430. ««P,l«»« »90'/. bi« ^91. «il»«r N280 di« 11« -.