'^^ Mittwch, 5. Ottobtt 1898. Jahrgang 117. kailmcher M Mma. f,«^—-^^.______ ^^n,tt'. ^lbjäH'.i^tverssndung: ganzjährig fl. 15. halbjahria fl. 7 ön. Im Comptoir: ^^^^^^^^jklien 25 ti,^ grVhere per Zeile e k.^ bei üstereil Wicberholuügen per Zelle » lr. Die «Laib. gta,» «Mint täglich, mit Ausnahme der Tonn« und Feiertage. Die «bmlnlstration befindet sich «longressplllh Nr, 2, die Redaction Äarmherzigerzasse Nr, 15. Sprechstunden der Nebaction von 8 bl» ll Uhr vor« mittag«. Unsranliert« Briefe werden nicht angenommen, Wa»u>cripte nicht zurückgestellt. «,,^""icher Theil. M^beth ^"Majestät die Kaiserin und Königin 2^vom?^ «och mit Allerhöchster Ent- i" ^ iu Allert.^3!."^"' b- I- die uachbenannten ^"M.er.. ^^'b"u Palastdamen allergnädigst "Hin z,^ ^Msin von Auersperg, geborne ^^nVenlohe-Langenburg; EhH ° h o s! ^°" Schwarzenberg, geborne zu Windisch-Graetz, bn ^nore ?r?"^sperg: ^evisf"ft" Lubomirsla, geb. Gräfin ,z <"^°n«°i!i"« Mezü.Szeged, ge-"b°rst^«ti>. Ki.^'.y. geb, Orafi,. zu . Iz5°,'l>°i^n »°n Nianbi«, geb, Oräfin ! «hill - ' L » tz ° w, geb, Naionin de » ^' 'I' ^" P °»° c, a, geb, Gräfin TY «z -,,^P»»r."°'' M°««b°r!f.P°uilly, ^ H'^H^ayvon Csömör, ge-^i ..Gräfi^N von Nagy-Käroly; "hl. "n Erdödy, gewrne Gräfin ^ ^ bandet,'T------------ V ^^Zriedr""^r hat den Ministerial-Con« ^ ^>^H^dels,ni >c^"" zum Ministerial.Vice-^^-^"""steriun, ernannt. ll. Verzeichnis über dic beim k. k. Landespräsidium iu Laibach für die Abbrändler in Piauzbüchel eingelangten Spenden: Sammlungsergebnis der Vezirkshaupt-Mannschaften: Adelsberg......... 42 st. 92 kr. Nadmannsdorf....... 65 » 59 » Stein.......... 33 . 20 » Adelsberg......... 1 . 62 . Gurkfeld....... . . 91 . 72 . Summe des II. Verzeichnisses . 235 ft. 25 lr. Nichtamtlicher Theil. Aus dem Abgcorduetenhlluse. Wien, 4. October. Wie bereits berichtet, ergriff Seine Excellenz Herr Finanzminister Dr. Kaizl in der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses zu längeren Ausführungen über die Angelegenheit des Ausgleichs das Wort, die wir in nachfolgendem Resumi skizzieren: Herr Finanzminister Dr. Kaizl wendet sich gegen die Behauptung, als ob es der Regierung sehr unangenehm wäre, wenn der Ausgleich parlamentarisch berathen würde, sowie dass die Berathungen immer nur die Absicht gehabt hätten, den Ausgleich so schnell als möglich auf Grund des § 14 durchzuführeu. Als Grund werde immer das Communiqu^ der «Wieuer Abendpost» vom 30. August angegeben, worin die Regierung erklärt, sie wolle noch einmal an das hohe Haus appellieren, habe aber Vorsorge getroffen für den Fall, dass die parlamentarische Erledigung des Ausgleichs in Bälde nicht erwartbar wäre, d. h. dass die Regierung provisorisch Dispositionen bis zur end-giltigen Erledigung des Ausgleichs in Aussicht genommen habe. Es sei ungerechtfertigt, daraus der Regierung einen Vorwurf zu machen. Es sei Pflicht der Regierung, Vorsorge zu treffen, dass eine gewisse Beruhigung in allen jenen zahlreichen producierenden Kreisen geschaffen werde, welche in ihrer ganzen wirtschaftlichen Existenz davon abhängen, ob das Verhältnis zu Ungarn aufrecht erhalten bleibt oder nicht. Der Minister weist den Vorwurf der Frivolität zurück, sowie dass die Regierung der diesseitigen Reichs- hälfte es an energischer Unterstützung der Industrie fehlen lasse. Der Regierung den Vorwurf der Intoleranz zu machen, sei ungerechtfertigt. Der Herr Minister verweist auf die Förderung der Industrie durch die jetzt inaugurierte Anspornung der Capitals-Association und betont, die Regierung habe die Absicht, Industrie und Landwirtschaft wirklich zu fördern. Gegenüber dem Abg. Verkauf hebt der Herr Minister hervor, es werde gerade in der letzten Zeit, namentlich in staatlichen Betrieben, sehr viel für die Arbeiter gethan, nur werde, wenn den Arbeitern gegenüber etwas Gerechtes geschaffen wird, dies niemals anerkannt, sondern Thatsachen einfach verschwiegen und zum Gegenstand unbestimmter Angriffe gemacht. (Zustimmung rechts. — Widerspruch bei den Socialdemokraten.) Der Herr Finanzminister bezeichnet die neue Belastung durch die indirecten Steueru als punotum »allen«;, um welches der ganze Widerstand gegen die ganzen Ausgleichs-Punctationen sich dreht. Der Herr Minister behält sich vor, auf diese Punctationen ans-führlich zurückzukommen. Die Behauptung, als wäre es möglich, durch ein energischeres Auftreten gegenüber Ungarn dasselbe zu einem günstigeren Ausgleich zu zwingen, sei unzutreffend. Man vergisst hiebei, dass Ungarn ein selbständiges Staatswesen ist, worin die Negierung im Parlament die gleichen Schwierigkeiten zu bekämpfen hat, um den Ausgleich dnrchzubriugen. Wir sind der ältere Industriestaat mit alten, fundierten Industrien, während Ungarn ein junges, aufstrebendes Land ist. Wir sind mit dem Absatz unserer Industrie-Producte auf Ungarn, Ungarn mit dem Absatz der Urproducte auf uns angewiesen. Bei der Durchsicht der Ausgleichsvorlagen ersehe man, dass Concessionen auch von ungariscker Seite gewährt würden. Redner bespricht die Bank-, sodann die Quotenfrage. Wichtiger als die Quotenfrage sei das Zoll-und Handelsbündnis. Obwohl der Vorschlag über die Quote Sache der Quoten-Deputation sei, die Regierung hiebei in zweiter Linie komme, so hält doch die Regierung an der Anschauung fest, dass eine den Verhältnissen entsprechende Minderung der Quotenleistung Oesterreichs eine unabweisliche Ergänzung der Aus-glcichsvereinbarungen bilde, welchem Stand der viel' besprochene Passus im Motivenbericht entspricht. Redner bespricht das Zoll- und Handelsbündnis, sodann die Regulierung der Valuta und des Bank- Feuilleton. f Von E "l- ^ Aus dem Holländischen 5 tz^'I'hde«/""" ^ voller ' i^> K"d d'cs l emigen Tagen hatte sie den / V'" llw "°h em> tail's erzählt, sie habe H<>t/ u d l?" Commissionen mit einer F ^ '^?^"linen . c°"" war es am folgenden K' ^> ''l)M h' dass sie in der Schule Strafe ^ ''!>.> und '^l'W müssen. Ihr Vater b 5 Z?; e !" lH, sehr ernst mit ihr darüber ö ^>t>e "5te ihr i ^ s"' unehrlich zu seiu und ''l ' ^er i^s je?" gesagt, wie unangenehm ^"ge^ bass s^so oft ungezogen war in der ?' l. ^ de>er; u«d ^'" log, das fand er noch l^ U^ ^ i,n,^ i?s Trudchen nachmittags um war und unter ./ H5'<1 'in "H, Strafpensum kritzelte, da ' 5 ^ ^<" "t dies^ Äraren Schrecken bekommen. ^ '!<> 3, ^ strp^ No" sum drittenmale sehr streng, und - am ^ A>' ft > Uurtstag; si^ wurde zehn Jahre. ^ stiegen vor ihr ^ ,!>"', "Abends keinen Besuch einladen " betäm, ^ sch^e schwarzlederne ^ '"". dle sie sich so lange schon gewünscht? Sie fand selbst, dass sie das alles eigentlich nicht verdiente. Vlber sie war klug genug gewesen, das nicht zu ihrem Vater zu sagen, als er sie gefragt, warum sie denn eigentlich gelogen habe. Sie hatte nnr die kleinen, schmalen Achseln gezuckt und ihn sehr reuevoll angeblickt. «Nun», hatte ihr Vater gesagt, «nun ist übermorgen dein Geburtstag, und dann im neuen Jahre keine Unwahrheiten und keine Lügen mehr, nicht wahr, Trudchcn?» Und Trudchen hatte es ihrem Vater versprochen, ernst und voller guter Vorsätze. Und doch erwartete sie den Sonnabend noch immer mit einem mehr oder weniger bekümmerten Herzchen. Und endlich kam er, der langersehnte Tag. Des Morgens, auf einer Ecke des Frühstückstisches, neben ihrem Teller, fand sie die Geschenke; da lag die schöne lederne Schulmappe und da lag auch der Federkasten, und noch viele, viele Spielsachen — denn Trudchen war noch ein echtes Kind — und Chocolade und auch noch eine kleine weiße Pappschachtel. Die sah sie anfangs gar nicht, so entzückt war sie von allem anderen. . < ^ « «Na, Trudcheu., sagte ihre Mutter, «lch denke, dn siehst dir auch 'mal die kleine Schachtel etwas näher an: das ist noch ein Extrageschenk von nur. Das Kind öffnete, hochroth vor Freude, behntsam den Deckel. . ^. . . Und da lag, auf einem Hintergründe von schwarzem Sammet, eine Broche, eine allerllebste kleine Brochc; sie war wie ein kleines goldenes Sternchen mit zwei Perlenaugen. Ein freudiger Schrecken durchbebte das Kind. Wie herrlich es glänzte! Es musste eine goldene Nadel sein. Trudchen war ganz gerührt und starrte, Plötzlich ganz blass geworden, unaufhörlich auf die kleine Schachtel. «Findest du es nicht schön?» fragte sie die Mutter. «Viel zu schön, viel zu schön», anwortete das Kind leise. ,. ^ ^ In ihren Augen glänzten Thränen; s«e dachte daran, wie hässlich sie gelogen und w,e sehr fte gefürchtet hatte, nichts zu bekommen. Und nun dies Da mit cinemmale ward es der Mutter klar, was das Kind dachte; sie hatte es keineswegs so gemeint .... aber da das Kind es stch nun emmal einredete ... . Ihr Vater war mcht nn Zimmer. «Findest du'S wirklich so schön, Trndchcn?» fruq sie nun wieder. «Prachtvoll, prachtvoll!» rief das Kind begeistert aus. «Und ist es nun wirklich .... wirklich .... aus . . . ?» Sie wagte es kaum zu fragen. Wärmn dem Kinde den Spass verderben? meinte die Mutter, und so antwortete sie nur: «Du bist eigentlich noch ein wenig zu jung für eine so hübsche Broche, Trudchen.» «Ist sie denn wirklich von Gold, wirklich?» Die Mutter lächelte geheimnisvoll. «Du musst sehr, sehr vorsichtig damit umgehen, Trudchen», sagte sie mit ganz besonderem Nachdrucke. An jenem Tage ward dic kleine Broche triumphierend allen Kindern gezeigt, welche eingeladen waren. Laibacher Zeitung Nr. 226. 1822 " 5. October!^ Wesens und recapituliert den Stand der Valutafrage. Durch den betreffenden Ausgleichs-Gesetzentwurf wird der gesummte Umlauf an Staatsnoten außer Circulation gebracht. Dazu sind 78'4 Millionen Gulden noth« wendig, damit durch Vermittlung der Bank die Prägung der Fünflronenstücke und die Herausgabe der Zehu-tronen-Bantnoten bewirkt werde. Auf diese Weise wird die österreichische Valuta zu eiuer rein metallischen, zur wirklich normalen Valuta geregelt werden. Der Minister hebt hervor, die gefürchteten Folgen der Valutaregulieruug seien nicht eingetreten. Es sei Aufgabe der Regierung, die Valutareform im Sinne der Abmachungen von 1892 und 1894 fortzuführen. Redner bespricht die Zuckersteuer, den Petroleumzoll, die Bier- und Brantweinsteuer. Der Minister hebt hervor, in den Vorlagen befinden sich viele, ganz ausgezeichuete, nützliche Bestimmungen und spricht die Freude aus, dass daS Haus bereit sei, in concrete Arbeit einzugehen, wobei der wahre Wert der Ausgleichs-Stipulationen sich zeigen werde, und schließt, der Ausgleich ist nicht eine Frage der diesseitigen Länder, sondern eine Frage der österreichisch-ungarischen Monarchie, der österreichisch-ungarischen Kronmacht. Sollte die wirtschaftliche Einheit durch die Verweigerung des Ausgleichs gefährdet erscheinen, so würde dadurch auch die gemeinsame Vertretung nach außen und die gemeinsame Armee angegriffen werden. (Lebhafter, anhaltender Beifall rechts. — Lachen und Eljen-Rufe links.) Politische Uebersicht. Laibach, 4. October. In der gestrigen Sitzuug der deutschen Fortschrittspartei wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Fuuke, Dr. Groß und Dr. Pergelt, sowie die Schriftführer Herbst und Rohling, dann die Ordner Nowak und Pferfche einstimmig wiedergewählt. In die Qu 0 tendePutati 0 n wurden gewählt die Abgeordneten: Freiherr v. Dipauli (an Stelle Dr. Ebenhochs), R. v. Iaworsli, P 0 vse, Freiherr v. Schwegel, Dr. Steinwender, Dr. Forscht, Ianda, Dr. Menger, Graf Karl Max Zedtwitz uud David R. v. Abrahamowicz. Die deutsche Volkspartei hat für die Debatte über die erste Lesung der Ausgleichsvorlagen die Abgeordneten Kaiser, Prade und R. v. Millesi designiert. Die vom Finanz min ister Dr. Kaizl angeregten Vorarbeiten für die Reform unseres Uctienwesens machen, wie die «P. C.» schreibt, rüstige Fortschritte. Außer dem Referentenentwurfe eines Regulativs für die Vereiuscommifsiou ist der Fragebogen für die schriftliche Enquete über die end« giltige Reform des Acticngesetzes an die betreffenden Körperschaften versendet worden. Das Questionnaire enthält in neun Abschnitten 69 Fragen. Die einzelnen Abschnitte beziehen sich auf die allgemeinen Grundsätze, die Errichtung der Actiengesellschafteu, Errichtung von Zweigniederlassungen, die Actie, die Gebarung der Gesellschaft, Minorities- und Einzelrechte, Straf- uud Übergangsbestimmungen. Der Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Regelung des Cartellwesens, den der Fi-nanzminister in der letzten Session dem Reichsrathe vorgelegt hat, soll, wie das «Neue Wieuer Tagblatt» berichtet, in seiner letzten Form nicht wieder eingebracht werden. In den leitenden Kreisen sei die Ueberzeugung zum Durchbruch gelangt, dass es nicht angängig ist, sich nur auf das Gebiet zu beschränken, an dem der Fiscus in hervorragender Weise interessiert ist; ein Cartellgesetz könnte nur allgemeiner Natur sein. Vom Ministerium des Innern wurde darauf verwiesen, dass ein Cartellgesetz nicht vom Finanzminister ein» zubringen wäre, da die Angelegenheit zweifellos zum Handelsministerium ressortiere. Die Cartellgeschfrage bildet gegenwärtig auch im Handelsministerium Gegenstand des Studiums und dürfte demnächst vor den Industrie- und Landwirtschaftsrath gelangen. Der Lemberger «Przeglond» bespricht in einem Wiener Briefe die neue parlamentarische Situation und schreibt: Es hat sich neuerdings gezeigt, dass in Oesterreich das Wort «Opposition» auf oie großen Massen noch immer einen mächtigen Zauber ausübt. So lange es offenbar war, dass der Regierung die Verhandlung der Ausgleichsvorlagen erwünscht sei, konnte die Obstruction auf die Sympathie der Bevölkerung rechnen. Seitdem es aber gelungen ist, in den weitesten Kreisen die Meinung zu verbreiten, dass die Regierung nichts mehr fürchte als die parlamentarische Behandlung des Ausgleiches, dränge der oppositionelle Sinn gerade zu einer solchen Berathung. Hieraus ergebe sich die Moral, dass in Oesterreich, selbst um eiue vernünftige Umkehr herbeizuführen, die oppositionelle Windrichtung befolgt werden müsse. Den Abgeordneten der Linken könne es nicht unbekannt sein, dass die Regierung und die Rechte vor allem die Wiederherstellung der normalen parlamentarischen Thätigkeit wünschen und die parlamentarische Behandlung des Ausgleiches gar nicht scheuen. Trotzdem haben sie sich zur Umkehr erst daun entschlossen, als dieselbe in der öffentlichen Meinung unter oppositioneller Flagge erscheinen konnte. Das Blatt bemerkt weiter, für die Regierung wie für die Rechte bilde es einen großen Triumph, dafs eine Fraction der Linken mit dem Antrage auf sofortige Berathung des Ausgleiches hervorgetreten ist. Dies bilde einen Erfolg, den sich die Regierung bis vor kurzem noch gar nicht habe träumen lassen. Dass diese Wendung zum Theile auf eine «Komödie der Irrungen» zurückzuführen ist, bringe zwar dem Parlamentarismus keiue Ehre, doch bleibe immerhin die Thatsache zurück, dass die parlamentarische Maschine endlich wieder in Gang gesetzt wurde. In der vorigen Session des deutscheu Reichs -tag es hat Staatssecretär Graf von Posadowsty eine Novelle zur Gewerbe-Ordnung angekündigt. Dieselbe wird dem Vernehmen nach weitere Ausführungen der Vorschriften des bürgerlichen Gefetzbuches und des Handelsgesetzbuches enthalten und insbesondere die Verhältnisse der Handlungs-Gehilfen regeln. Auch soll der Gesetzentwurf Erleichteruugeu bezüglich der Concessionierung gewerblicher Anstalten enthalten. Der «P. C.» schreibt man aus Berlin vom 1. d. M.: Nachdem für den Abrüstungs-vorschlag des Zaren beinahe von allen Mächten Zustimmungskundgebungen eingelangt sind, werden nun die Maßnahmen zu erwägen sein, durch welche die im Abrüstungsvorschlage enthaltenen Principien zur Verwirklichung gelangen sollen. In erster Linie handelt es sich darum, zu eliminieren, was die Presse in Frankreich und theilweise auch in Russland in den russische» »»»»«»»«»> ,,,,, „ .1» i> Vorschlag hineincommentieren wollte. Da»" ^ ^ Zeit und Ort zu bestimmen, wo die w ^, gekündigte Conferenz abzuhalten sei. M "" ^ sind bis ietzt alle auf diese Umstände AGU' ^ Combinationen haltlos. Die Basis für d« ^-ist bereits geschaffen, doch so lange der Z"'^ ^ weilt und so lange sich Graf Mura"l K< Urlaub befindet, kann der Stellvertreter des! Lamsdorf leine weitere Initiative ergre»!^^ Dem Pariser Gerichtshofe t,l,^, kleine Zahl von Protokollen, welche aus "' ^ Avenue Wagram verhafteten Maniftstamc ,!'. haben, zugegangen. Die betreffenden "^Mlilh^ durchwegs unbekannte Persönlichkeiteil. H"'Wc^ Schriftstellers Pressenst, des Directors der ^ und des Redacteurs des «Temps» liegt t»e"> Hofe noch lein Protokoll vor. . Dli^' Das «Fremdenblatt, schreibt: Die "^ Italiens ergehen sich noch inniM w ^ Nationen über die Excesse, die gegen b>e "5 h d^ in der letzten Zeit verübt worden '"'^M l< Centrnm die Stadt Trieft gewesen ist. ^ ^ jedoch sehr starke Uebertreibungen mit, sonm ^ ^ Umfang der Ausschreitungen, als ""^.« F^> Dauer betrifft. Es ist doch bezeichnend, o«l ^ ff letzungen dabei nur von der Wache ausg ^^ alle Verletzten nur Demonstranten ware"^ ^ über diese traurige« Zwischenfälle ' . „»cht ^ irrungen geurtheilt haben, brauchen wlr^l l^z dings in Erinnerung zu bringen. Nicht"! ^ ist cs auch, dass die Regierung diese ^"hM^ allerschärfste vcrurtheilt hat, was j"/H>'dH Energie bewiesen wird, mit der überau U'» ^1, l>> eingeschritten wurde. Diesem raschen.6"'^^ ^> auch zu danken, dass die Excesse keuie '^ ^ breitung erlangt haben uud nach brel schon uuterdrückt waren. ^,ild' i ^ Einer Meldung des «Newyork H"^ ^,e wies der Marine-Secretär den Adnnr > an, den Kreuzer «Baltimore» >> Kient-sing zu cutsenden. Tagesneuigleiten. ^ - (Ein Unfall der F"^U"sZ< Louife von Bulgarien.) Wie '"""«^ii^ schreibt, schwebte die Fürstin Marl" .^l>, einigen Tagen gelegentlich einer WagenM ^ ? ^ des Schlosses Euxinograd in Lebensgcsay ' „,iv ^ des fürstlichen Wagens waren durchgeg" " steip,^ Gefährte rollte in rasender Eile über "> ^ fi^,, hang hinab, als fich ein des Weges kom'" ^ "^ den scheuen Pferden entgegenwarf und > ^ft^ brachte. Der todesmuthige Netter "lltt ^ .< letzungen. Die Fürstin blieb vollständig "" «stt^ -(Der Sesselträger des ^^, einigen Tagen starb im Vatican der " ^j, ^ träger des Heiligen Vaters, Benedict ^ ^^. wurde geboren in der ewigen Stadt ""^ ^B'" ,?' 1844 als Sesselträger Sr. Heiligkeit im ^° ^./ diente als solcher noch unter Gregor^ ''^d'" von Pius IX. zum Decan derselben erna» , Stellung von Leo XIII. bestätigt. .«<, e^ / - (Das gesammte "" "» M" V der auf der ganzen Erde in VetM' ^„. ? bahnen beziffert sich auf 144'/« ^ll""^,l^/ dieser Summe einen Begriff tu aeben, ^^^ ^ Ketiotropblüten. Roman nach dem Französischen von Ludwig Wechsler. (b. Fortsetzung.) II. Sicherlich hat Lady Maud das leife Geräusch vernommen, welches Arthur erregte, als er die Hinterthür des Gartens öffnete und über den Kiesweg fchritt, denn das Ohr einer Frau, die einen geheimen Besuch erwartet, vernimmt die leisesten Töne. Trotzdem erhebt Lady Maub sich nicht von dem niedrigen Divan, auf welchem sie sitzt, in der Hand das mit Perlmutter eingelegte Papiermeffer, mit welchem sie soeben die Blätter eines Buches aufschnitt, an dessen Lecture sie leinen Augenblick dachte. Sie wird auch gar nicht aufstehen, um in die Arme des jungen Mannes zu fliegen, ^i äono! Eine derartige Hast schickt sich nur für spießbürgerliche Damen, auf die sie, die stolze Aristolratiu, verachtungsvoll herabblickt. Mylady mag im Herzen, in der Seele etwas wie Liebesreguug empfinden, — in ihrem Be» nehmen darf sich dies mit keinem Schatten verrathen. Der Ton der sogenannten guten Gesellschaft erheischt dies. Regungslos sitzt sie auf dem geraden, steifen, silbergrünlichen Sammetdivan, dessen Farbe ihre blassrosa Toilette trefflich hebt. Das schleierartige Gewebe wird von einem etwas unklaren, mit goldenen Kleeblättern bestreuten Sammet-»""""." die schlanke Taille gepresst; daruuter fällt dab Kwd vn langen, Ueftn Falten zu den Füßen nieder. Der Leib ist aus amethyst- und goldfarbenem Brocat panzerförmig zugeschnitten uud bis ans Kinn zugekuöpft, während die Aermel bis zur Haudwurzel reicheu. Das ganze ist ein Gemisch von mittelalterlichem, byzantinischem und indischem Geschmack, vor allem aber auf theatralische Wirkung abgesehen; das ist nicht mehr die neueste, sondern die zukünftige Mode. Diese geschlossene^ Toilette ist zu gleicher Zeit sehr sinreich erdacht, um schon im ersten Moment den Eifer des liebenden Jünglings zu dämpfen, der sich zu einem mitternächtlichen Rendezvous in ein Privathaus begibt, iu welches er mehr aus Langeweile, als aus Liebe, hauptsächlich aber nur aus Koketterie gerufeu wurde. Vergebens sitzt Mylady aber steif und kerzengerade da; sie ist erregter, als sie es selbst gedacht hatte. Diese Erreguug verräth das Zittern des mit gesticktem schwedischem Leder bekleideten Füßchens, auf welches keiuer der Scherze passt, die in Paris über die Füße der Engländerinnen verbreitet sind. Und als Arthur eintritt, als er sich ihr mit strahlendem Gesicht, sehnsuchtsvollen Blickes und mit zitternden Lippen nähert, empfängt ihn Mylady nicht mit der vorbereiteten Phrase: «Ah, Sie sind es!» — die eine neuerliche Abkühlung bezwecken sollte, sondern sie schweigt, lächelt nur und vermag nicht einmal die schöne, längliche Hand zurückzuziehen, die der junge Mann erfasst hat, zwischen seinen Händen presst und mit Küssen bedeckt. Was ist das? Was geht in ihr vor? So wenig vermag sie sich mehr zu beherrschen? Wäre sie unvorsichtiger gewesen, als sie es M / sie diese Zusammenkunft wagte? ^M^ . Ach, diese Unvorsichtigkeit 'st 9" . ^ auch angenehm! h zü" , Rasch zieht Mylady chre V"" ..^, steht auf. ^ gli" ^, .Ich bin überzeugt, mein arM'^<5' Sie fast sterbeu von Hunger!» sp"^ l^" «Ich?, ruft Arthur aus. ^ ^" derlei denken?» ^ be"" ^ «Also nicht? Umso schWn"A> ^ ganz furchtbar hungrig. Kommen ^.^ sie^ Und mit lächelnder Koketterie ' ^^ sich nach einem gedeckten Tischche"^ ^>,^/ Kamin steht und, von einer zierliche ' ^ ",^ umgeben, die charakteristischen SP" d^ ,^i Lunchs in recht appetitlicher AnoH^' U Denn trotz aller geistig" fH sch^ H englische Lady oder Miss der seuM"^, di" / Anbetung unbedingt den gedeckten ^^M ^ Caviar, Pasteten und den damit 'M ^ ^ edlen Wein beiweitcm vor. . ^rW ^ A Arthur dagegen ist nicht '«' ^M ^ entzückt. Hat er doch bereits und ^ ^ e'' gespeist. Auch war er von Del ^ / Lunchs. Doch wie soll er dem ^ ^^ widerstehen, wie ihr fern bleiben s ^hl^ A Entschlossen zieht er sA" „g A,^ nimmt sich vor, sich jede Bewcu^ ö Esserin zu nutze zumachen, u»l! l zukommen. ! 226. 1823 5. October 1898. ?°^ bedest 5 '^ Kilometern mit Zwanzigmark- ^ ^„ . ^u denl Transporte bedürfte es 5300 ^ (Die ^ch'w^"o ^lo Tragfähigkeit. ??°"igcre ^ 5^ ° " en b eweg un g) macht immer ^°nistin^"chritte. Nach den Telegraphistinnen, , '°"i>nen ^^ ' Radfahrerinnen, Aerztinnen. Advocatinnen "^ London ap/3 ^ Frau als Concertfasterin. Wie KistenseV?" ^rd, will Frau Anna Augusta Men und s,i, "' groben Faster Succi Coucurrenz ?" Anna A. ?'^" «""sen Monat das Essen cin-? ^ selbst 3v ^^ fünfundoierzig Jahre alt und, Mistig ibr l?!' ^°" kräftiger Constitution. Nach °lt>8 sein. ^lperiments dürfte sie etwas weniger änlich i°" der Nemefis ereilt) wurde ?bens aus i. "'^'Ayres, nachdem man vier Jahre 3?5° FanolM^°W" hatte, ein Italiener Namens ei, ^ bericht' ^ ^ "ie man seinerzeit aus-5?l Ech^I" "7 seinen leiblichen Vater und feine i" Aufsehen «I. ""' g^äfsliche Weife umgebracht hatte. 3,'V^inz ss?^"^ ^°^ war in Monteodorifeo in 3'^ s°fort ass?^ ^iibt worden und obwohl die tz^^alt in s,^"- um den brutalen Verbrecher in d« °^n vcls^, °"'"'en. schien diefer doch wie vom !? "un v?."U"den zu fein. Ganz znfällig entdeckte Me sei^ S, "^" ben Parricida in Brasilien und »W '"" Verb ^ ' ^^ ""ch Buenos-Ayres, wo es !^' da Han^s Vs""U fast zu einer Tragödie gekommen > in ,"a sich durchaus nicht fo leicht ergab, d?"^n WM. ^ " Gegenwehr einen fcharfen Dolch ^I i? i" danken ^5 ^" ^"ltand einiger Pasfanten ^geheu«? "- dafs nicht noch ein Menfchenleben ^^, gewl?!"°^^) ^us Cuneo wird vom w "n flrün« ^ ""solgc des durch drei Tage an- ^ 'n Hv^ ^Ms sind die Flüsse und Berg. « ^ie V" und haben großen Schaden ver- jfls,,^iicle nuf .^ Eisenbahn Cuneo-Limonc fowie ^?' Viel. <,l « bauptroute Cuneo - Turin wurden "^züae o.s?"hrslinien s'"d unterbrochen. Die ^"(EinR?7.^'^rfpätungen. !tez ^'Neidet. «? " bmord in Berlin.) Aus Berlin 41! ^aubm'.^ ^' d- M. wurde hier wieder ein ^w'Uhrn^^"bt. Am hellen Tage zwifchen ! ^ .,^'gers ^^"lUags. wurde im Hanse des Rentiers ^ ^^°^csdiens.,°p°st°lifchcn Gemeinde, während dieser ^>ste beV ^"en 58jährige, 34 Jahre in '^^"nra^ '^ Magd Therese Kaiser von Kr/" werten I?"" "mordet, die hierauf die Wohnung ^W ^^^te ^^. ^"" Gottesdienste zurückkehrende Haus- baz N""H langem vergeblichen Läuten und dvi/.^n sjH ^.hrer mit nur einem Bein.) ^ "" i,^,,"^ .schon daran gewöhnt hat, täglich lheii ^" ^ren s '""teren Nntzbarmachung des Fahr-die ^, ' dass äu^ "'"^ es doch fehr überrafchen und ^ben ^ UnMck ""s"e bedauernswerten Mitmenfchen, ^rli>s< ^"fUg in ^" Gebrauch eines Beines eingebüßt ^och ^den w.^ Fahrrade einen Erfatz für ihren ^W ^ ein?«, > s Nades ^.^uehmen ließ: er ließ die eine ^o^ahrt " ""! ihrem tiefsten Punkte feststellen. ^ >e allei^^ ^ steife Bein auf diefer, während >r?" Vtann ^ ^"ten beforgte. Die Thatfache. '° ^ "nem I>°^ große Anstrengung 110 Kilo-^^"chsbelck - . ^^"cklegt, beweist, dafs er durch ^^^^tuna d.'s N«n.« f^st „<"- nicht ^ ^Ir!H U"t Behagen und voll Anmuth^ die Franzofen sagen, - ^ llp' bische V Arthur sich. der voll Entzücken ^n >? Vüqel,in '" beobachtet, - wie wenn . ^llrde " von dem Futter eines Adlers ^r silbrigen i^ . ?lige^kung " 'st das Speisen stets von Vortheil- ^ ^ein. ."' ?.ady Maud, noch mehr aber der ^ tz > ÄaM. ''^ babei mit Vorliebe schlürft. sie Arthur gestattet, ihr zu machen, und wieder - U.^ gH ^ gestand sie ihm beinahe, dass kber berw "lssfalle. 3°h m)^n, N Mann verspürt Lust, die Speisen ^k " Hche die schuld Frau berührt hat. >Un >en Iu"lich< ,!ach jhr?m Glase statt nach ^ .^nh l"' gebietet Mylady ihm mit stolzem i. l Yles,?^n ^^-Utttternacht empfängt sie insgeheim ^ie» z/ ter «^ scheint keine Ahnung von sie ausgesetzt ist. Sollte ^ 'Vw ^c'ben?^ern Zweck haben, als mit mir X>ignl7M sie schlau oder naiv "N<,,.M,o ^M Arthur sich diese Frage bereits ""en. s« . "iA ein einzigesmal beant- . ' ^" ist daher nicht zu verwundern, beeinträchtigt ist. Der Fall lehrt noch mehr. Es kommt vor, dass Leute mit einem steifen Knie darauf bestehen, dass das Bein abgenommen werde, damit sie mittelst einer gelenkigen Prothese wieder in den Stand gesetzt würden, ihr Fahrrad zu benutzen. Wir haben gesehen, dass es auch so geht, und ein steifes Bein ist immer noch tausendmal besser als gar keines. — (Man hat Zola) von Newyork aus das Anerbieten gemacht, in Amerika Vortrage zu halten, in denen er zum überwiegenden Theile, wenn nicht ausschließlich, die Dreyfus-Frage behandeln sollte, deren günstiger Verlauf feinem mannhaften Auftreten in erster Linie zuzuschreiben sei. Eine vorläufige Summe von 60.000 Mark ist hinterlegt worden, um die Kosten zu decken. Selbstverständlich wird Zola auf diefen Vorfchlag nicht eingehen. — (Korinth.) Alt'Korinth gehört zu den antiken Städten, über deren Topographie die Archäologen bisher wenig feststellen konnten, denn auch der Rest des alten Tempels, den der Reisende heute auf dem Wege nach Akro-Korinth betrachtet, hat bis heute seinen Gott noch nicht gefunden. Die Mitglieder des amerikanisch-archäologischen Instituts haben dort jetzt ein großes Brunnenhaus ausgegraben, das aus sechs in den Stein eingehauenen Kammern besteht, aus deren einer noch heute die Aecker und das Dorf Alt-Korinth bewässert werden. Man hält den Fund für die Quelle Peircne, die unterhalb des Abhanges von Akro-Korinth in einem schön gewölbten Ueberbau zum erstenmale erfcheint und dann weiter unten in der Stadt von neuem gefasst wurde. Das ausgegrabene Brunnenhaus würde dann die alte Peirene sein, in deren kühlem Vorraume sich die Greise der Stadt nach Pausanias zu versammeln Pflegten, um sich zu unterhalten oder dem Brettfpiel obzuliegen. Local- und Provinzial-Nachrichten. *Das Allerhöchste Namenofest Seiner Majestät des Kaisers. In würdigster Weise wurde das Allerhöchste Namensfest Seiner Majestät des Kaisers durch feierliche Gottesdienste in allen Kirchen begangen. Inbrünstige Gebete stiegen zum Himmel für das Wohl des geliebten Monarchen empor. In der Domkirche celebrierte gestern um 10 Uhr vormittags der hochwürdige Herr Dompropst Dr. Leon-hard Klofutar ein feierliches Hochamt, dem ein fehr zahlreiches Publicum, die Spitzen der Behörden und Corporationen, Abordnungen von Vereinen beiwohnten. Es waren anwefend: Seine Excellenz Herr Landespräsident Freiherr von He in mit den Beamten der Negierung, Landeshauptmann O. Detela, Landesgerichtspräsident Levitnit, Finanzprocurator Hofrath Dr. Rallit, Finanzdirector Lubec mit Beamten ihrer Ressorts, Bürgermeister Hribar mit Gemeinderäthen, Handels» kammerpräsident Perdan, Landesschulinspector Suman und die Directoren der Mittelschulen und staatlichen Lehranstalten, Oberpostverwalter Oorli, Tabakfabriksinspector Möller mit Beamten dieser Anstalten und andere Honoratioren. Nach dem Festgottesdienste erschienen der Herr Landeshauptmann Otto Detela namens des Landes-ausschufses, Herr Bürgermeister Hribar namens des Gemeinderathes der Landeshauptstadt, dann die Präsidien der Handels- und Gewerbelammer, der k. k. ftriv. Land-wirtschafts-Gesellschllft sowie des Landes- und Fraucn-Hilfsvercines vom Rothen Kreuze im Landcspräsidium, um den allerunterthänigsten Gefühlen diefer Eorporationen dafs er nicht heiter zu fein vermag. Sein Blick wird trübe und glanzlos, sein Lächeln schwindet, er ist zerstreut. Dies ist indessen nicht nach dem Geschmack Myladys, die sich in ihrer Art wirklich amüsiert und sich noch mehr amüsieren will. «Eure Herrlichkeit scheinen ärgerlich zu sein,» bemerkt sie spottisch. «Genügt es Ihnen nicht, dass Sie mich heiter sehen?» «O doch!» versichert er.» «O nein!» antwortet sie. «Ich sage, dass Sie ärgerlich sind. Sie thun unrecht daran, denn das macht Sie alt. Und ich glaubte doch, Ihnen eine große Freundschaft zu erweifen, als ich Sie zu mir rief. Das ganze ist so geheimnisvoll, nicht wahr?» «Freundschaft sagen Sie?» wiederholt Arthur, den die Engherzigkeit dieses Ausdrucks ärgert. «Ja, sind wir denn keine Freunde? Vorwärts also! Ein Glas von diesem rosigen Wein, der so verführerisch schäumt!» «Aus Ihrem Glase?» .. ^ , ^. «Schon wieder? Wie sonderbar sind doch dle Franzosen! Eine solche Kinderei ist recht einfältig! Aber trinken Sie meinetwegen! Uebrigens bm lch gar nicht mehr durstig!» . ^ »«,<,.. Mit der andächtigen Schwärmerei des Verliebten leert Arthur das Glas bis auf die Nagelprobe. Mylady lacht. (Fortsetzung solgt.) Ausdruck zu verleihen, welche sich in dem Wunsche vereinen, der Allmächtige möge Seine Majestät unsern aller-gnädigstcn Kaiser und Herrn schützen und stärken und Allerhöchstdenselben noch lange, lange Jahre zum Wohle seiner Völker erhalten. — (Trauerkundgebungen.) Anlässlich des erschütternden Hinscheidens Ihrer Majestät derKaiserin hat auch das Präsidium des krainisch-küstenländisch-dalmatinischen Postmeister- und Postexpeditoren - Vereines den Gefühlen tiefster Trauer und des innigsten Mitgefühles beim Landespräsidium Ausdruck verliehen. — (Die Regelung der Staatsdiener-Gehalte.) Im Abgeordnetenhaufe wurde der Gefetzentwurf, betreffend die Regelung der Bezüge der in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen activen Staatsdiener, neuerlich eingebracht. Die Gehalte werden nach vier Classen festgefetzt, wie folgt: I. Classe 700 fl., II. Classe 600 st., III. Classe 500 fl., IV. Classe 400 fl. Die Activitätszulage wird nach den für die Staatsbeamten festgesetzten vier Classen bemessen und beträgt: für die I. Classe der Activitätszulagen 50 pCt. vom Gehalte, für die II. Classe 30 pCt. vom Gehalte, für die III. Classe 25 pCt. vom Gehalte, für die IV. Classe 20 pCt. vom Gehalte. Die Dienstalterszulagen werden mit 50 fl. für je zehn in definitiver Eigenschaft im Civilstaatsbienstc vollstreckte Dienstjahre festgesetzt und sind in die Pension einrechenbar. Der Betrag der Dienstalterszulagen darf die Summe von 100 st. nicht übersteigen. In Bezug auf die dem Mannfchaftsstande an-gehörigen Mitglieder der uniformierten Sicherhcitswache, die Mitglieder der Civilpolizeiwache und die Polizei-Agenten betragen die Gehalte: 1.) für einen Infpector höherer Gebür (I. Classe) 700 fl.; 2.) sür einen Inspector minderer Gebür (II. Classe) 600 fl.; 3.) für einen Wachmann höherer Gcbür (I. Classe), beziehungsweise Obcrwachmann und für den Polizei-Agenten höherer Gebür (I. Classe) 500 st.; 4.) für einen Wachmann und Polizei-Agenten minderer Gebür (II. Classe) 450 fl. — (K. l. Turnlehrer-Bildungscurs in Wien.) Die Direction des k. k. Turnlchrer-Vildungs-curfes gibt Folgendes bekannt; Der Turnlehrer-Bildnngs-curs, auf zwei Jahrgänge berechnet, hat die Aufgabe, den Candidate« für das Lehramt des Turnens an Mittelfchulen und Lehrer-Bildungsanstalten, hauptsächlich den Lehramtskandidaten für die wiffenfchaftlichen Fächer der Mittelfchulen jene theoretifchcn Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten zu vermitteln, welche die Erlangung eines Lehrbefähigungs-Zeuguisses für Turnen auf Grund der Prüfungsvorfchrift vom 10. September 1670 ermöglichen. Die beabsichtigte fuccessive Einführung des obligatorifchcn Turnunterrichtes an Gymnasien bedarf eines entsprechenden Nachwuchses an wissenschaftlich gebildeten Turnlehrern, da die Verwendung von solchen in erster Linie ins Auge gcfafst wird. Bei der Aufnahme in den Curs werden zunächst folche Candidaten berücksichtigt, welche die Absolvierung einer Mittelschule (durch Vorlage des Maturitäts-Zeugnisses), in zweiter Linie jene, welche die Absolvierung einer Lchrcr-Bildungsanstalt nachweisen. Turnerische Vorbildung ist erwünscht, aber nicht uner-lässlich. Die Theilnahme am Curse ist unentgeltlich. Die Normalzahl der Theilnchmer sür einen Jahrgang ist zwanzig. Der Curs wird in der k. l. Universitäts-Turn-anstalt (1. Bez., Universität) abgehalten. Daselbst werden auch vom 26. September an täglich von 6 bis 7 Uhr abends die Anmeldungen entgegengenommen. Die Anfgabe des Curses zerfällt in eine praktische: die methodische Entwickelung der Uebungen des Schulturnens, und in eine theoretische: Vorträge über Geschichte, Literatur, Systematik, Methodik, Kunstsprache und Geräthckunoe des Turnens. Dieselbe wird in zwei Jahrgängen mit je sechs Stunden per Woche erledigt. Außerdem haben die Candidaten während eines Jahres Vorträge über Anatomie, Physiologie und Diätetik (zwei Stunden per Woche) zu hören. Zur Abhaltung des Curses ist die Zeit von 5 bis 7 Uhr abends, und zwar für den ersten Jahrgang Dienstag, Donnerstag nnd Samstag, für den zweiten Jahrgang Montag, Mittwoch und Freitag in Aussicht genommen, doch ist, um Collchonen mit anderen Vorlesungen für Lehramtscandioaten zu vermelden eine Aenderung dieser Stundeneintheilung möglich. Die Vortrage über Anatomie finden am Donnerstag von 7 bis U Uhr abends statt. (Mit Ministerial-Erlass vom 19. April 1894, Z. 27.334, wurden für Lehramts-candidaten der Mittelschulen Stipendien mit dem Hüchst-betrage von 300 fl. gegrünbet.) __ (Die k. k. Staats-Oberrealschulc in Laib ach) zählt 415 Schüler, welche sich auf die ein-»elnen Classen nachstehend vertheilen: I. » 50, 1. b 73, II. a 46, II. d 44, III. li 30, III. d 32, IV. 63, V. 35, VI. 2«, VII. 14. —o. — (Frequenz der Gymnasien inLaibach.) Zu Beginn des Schuljahres 1898/99 zählte das hiesige k. l. Staats-Obergymnasium zusammen 654 und das I. k. Staats-Untergymnasium 269, zusammen 923 Schüler, welche sich auf die einzelnen Classen folgendermaßen vertheilen, und zwar am Obergymnasium: I. a 26, I. K 77, II. «. 2b, II. d 53. III. a 23. Ill.d 53. IV. k 15. IV, d 45. V. » 50. V. k 46. VI. » 37. VI. d 43. Laibacher Zeitung Nr. 226. 1824 5. Octobers ^ VII. a 43, VII. d 43, VIII. a 34, VIII. d 37; am Untergymnasium: I. u 60, I. K 60, II. u, 33, II. d 34, III. a 27. III. d 27, IV. 28. —o. — (Betheilungmit der Jubiläums-Erinnern ngs - Medaille.) Das Commando des k. und k. Infanterieregiments Nr. 27 lädt die in Laibach domicilierende Mannschaft des beurlaubten Standes des Asfentjahrganges 1895, ferners des Reserue-standes sowie die anspruchsberechtigte Mannschaft der Ersahreserve des Regiments zu der am 2. December d.I. anlässlich des Negierungs - Jubiläums Sr. Majestät des Kaisers stattfindenden feierlichen Betheilung mit der Jubiläums - Erinnerungs - Medaille ein und fordert diejenigen, welche sich an dieser Feier betheiligen wollen, auf, dies dem Regiments-Commando bis längstens 15. November d. I. bekanntzugeben. — Vom Commando des k. k. Landwehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4 werden die in Laibach sich aufhaltenden nicht activen oder im Verhältnisse der Evidenz des bezeichneten Regiments befindlichen Gagisten, sowie die nicht active Mannschaft desselben, zu der am 2. December 1898 anlässlich des fünfzigjährigen Negierungsjubiläums Seiner Majestät des Kaisers stattfindenden feierlichen Betheilung mit der Jubiläums - Erinneruugs > Medaille eingeladen. Diejenigen, die an dieser Feierlichkeit theilnehmen wollen, mögen sich in Laibach beim Landwehr-Statwns-Commando bis 8. October d. I. melden. ---(Effecten-Lott erie der Stadt Laibach.) Gestern abends hat im städtischen Nathhaussaale die Ziehung der von Sr. Majestät dem Kaiser der Landeshauptstadt Laibach aus Anlass der Erdbebenkatastrophe vom Jahre 1895 bewilligten Effecten-Lotterie unter Intervention des Bürgermeisters und des Gemeinderathes sowie des k. k. Notars Plant an stattgefunden. Als Vertreter der k. k. Landesregierung war Bezirkscommissär Detela anwesend. Nach einer kurzen Ansprache des Bürgermeisters Hribar constatierte Notar Plantan, dass die Amtssiegcl, womit die mit Nummern gefüllten Ziehungsapparate sowie die Schlüssel hiezu verschlossen waren, unversehrt sind, worauf der Ziehungsact begann. Zwei Waisenknaben drehten die Räder der Apparate — der eine Apparat war für die Ziehung der Serien, der andere für die Ziehung der Nummern bestimmt. Der Haupttreffer, ein mit Brillanten besetztes Diadem im Werte von 50.000 Kronen, siel auf Serie 8617 Nr. 82. Dieser Treffer wird auf Verlangen des Gewinners bar in Gold ausbezahlt. Unter gespannter Aufmerksamkeit des zahlreich anwesenden Publicums wurde der Ziehungsact fortgesetzt und nach fast dreistündiger Dauer beendet. Die Ausfolgung der Treffer findet vom 10. October ab statt. Bis 15. November 1898 unbehobene Treffer verfallen zu Gunsteu der Stadt. — (Laibacher Gemeinderath.) Heute nachmittags 5 Uhr findet eine ordentliche Sitzung des Laibacher Gemeinderathes statt. Die Tagesordnung' enthält außer den bereits für die jüngste, wegen Ve-schlussunsähigkeit vertagte Sitzung festgestellten Ac-rathungsgegenständen noch Berichte des Bausection u.zw. über die Bestimmung des Nivels auf der Nümerstrahc; über die Herstellung eines Zaunes an der Bleiweisstraßc längs der Südbahn und über mehrere Recurse in Vau-angelegenhciten. — (Alte Herren-Riege des Laibacher deutschen Turnvereines.) Die alte Herren-Riege hat den regelmäßigen Turnbetrieb am 1. October wieder aufgenommen. Geturnt wird an: Dienstag und Samstag von 6 bis 7 Uhr abends. Alle Herren, welche sich ihr leibliches Wohlbefinden angelegen sein lassen, werden besonders darauf aufmerksam gemacht. Die Leitung der Riege führt wie bisher Lehrer Uhl. — (Für das Convent-Hospital der Barmherzigen Brüder in Kandia.) Dem Couvent-Hospitale der Barmherzigen Arüder in Kandia bei Rudolfswert wurde seitens des Landespräsidiums die Bewilligung ertheilt, zu Gunsten des neu errichteten Kaiser Franz Josef-Spitales milde Gaben bei einzelnen bekannten Wohlthätern im Kronlande Kram durch ein Ordensmitglied einsammeln zu lassen. — (Sanitäres.) In einigen Ortschaften der Gemeinden St. Martin und Zwischenwäsfern, Bezirk Laibach-Umgebuug, in denen im Laufe der Monate August uud September der Typhus epidemisch geherrscht und von 69 Erkrankten 6 Opfer gefordert hat, ist derselbe nach einer kurzen Pause in Pirnitsch und Umgebung neuerdiugs ausgebrochen und befiudcu sich derzeit 11 Kranke iu ärztlicher Behandlung. Die gleiche Krankheit brach in der Ortschaft Zapotok, Gemeinde Zelimlje, aus, woselbst im Verlaufe der letzteren Zeit 12 Personen erkrankten und auch in officiöse ärztliche Vchandluug genommen wurden. —o. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 1. auf den 2. d. M. wurden fünfzehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar acht wegen Excesses und nächtlicher Ruhestörung, zwei wegen Vaciercns, zwei wegen Beschädigung der Anlagen, eine wegen Bettelns, eine wegen Trunkenheit und eine wegen Ucbertretung des Dicbstahls. — Nom 2. auf den 3. d.M. wurdcu sechzehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar elf wegen Excesses und nächtlicher Ruhchiwmg, zwei wegen Trunkenheit, eine wegen Va- cierens, eine wegen Bettelns und eine wegen Beschädigung der städtischen Anlagen. — Vom 3. auf deu 4. d. M, wurden vierzehn Verhaftungen vorgenommen, uud zwar vier wegen Verbrecheus des Diebstahls, drei wegen Ex> cesses, drei wegen Vacierens, zwei wegen Trunkenheit, eine wegen Uebertretung des Diebstahls und eine wegen Uebertretung der Eiseubahnbetriebsordnung. — Wegen Verbrechens des Diebstahls, beziehungsweise der Dieb-stahlstheilnahme, wurdeu die Gaukler Rudolf und Georg sowie Karoline und Anna Pourot verhaftet. Die beiden letzteren entwendeten der Ursula Vever an der Unter-krainerstraße 26 fl. Anna Pourot hat auch am 6. Juli d. I. der Auna Triller am Alten Markt aus einer Tischlade 6 fl. gestohlen. Die Diebinnen ergriffen nach dem verübten Diebstahle mit ihrer Gesellschaft die Flucht, wurden jedoch von dem städtischen Oberwachmanne Jakob Krzan und dem Wachmanne I. Kurent in Rudnik eingeholt und verhaftet. —r. — (Deutsche Bühne.) Heute geht Max Halbes Drama «Mutter Erde» in Scene; es herrscht für diefc Vorstellung eine äußerst rege Nachfrage nach Karten. In der Operette «Boccaccio» debütiert die jugendliche Opcrettensüngerin Fräulein Marie Grafcu-berg als Fiametta; den Boccaccio singt Fräulein Wichert, die Isabella Fräuleiu Grub er, Beatrice Fräuleiu Daukwart, Herr Leuoir den Fassbindcr, Herr Roberti den Prinzen. Die Herren Schwabl und Göttler sowie Fräulein von Schweickhardt vertreten das komische Element. — Vorbereitet wird die Operette «Farinelli» mit Herrn Lenoir in der Titelrolle. Das Schauspiel bereitet Die Abgeordneten Gruß, D'Elvert und Genossen bringen einen Dringlichkeitsantrag wegen Gewährung von Subsistenzzulagen au die Staatsdiener ein. Die Abgeordneten D'Elvert, Noske und Genossen überreichen einen Dringlichkeitsantrag, worin die Regierung aufgefordert wird, dahin zu wirken, dass den Beamten bei den Privatbahnen auch eine Regelung ihrer Bezüge zutheil werde. Das Haus geht sodann zur Tagesordnung über. Abg. Kaiser ergreift das Wort und bemerkt, der Umstand, dass bezüglich der Sftrachenverordnungen nichts geschehen sei und bei der Regierung nicht ein- l mal der Wille bestehe, hiefür etwas zu A^P ^ . es seiner Partei unmöglich, in die V"U^ .- Ausgleiches einzutreten. Daraus nwge!^ D" i»^ - schloffen werden, dafs eine andere deutsche ^ > ^ , die Aufhebung der Sprachenverordnungen ,^ ^ l andere nationale Forderungen vergessen y ^ > ^, i stimmung links.) Der MinisterpräsidelU. B 5^ - sehr die Nothwendigkeit einer parlamenta"^^ > keit betonte, mache weder auf nationalem .^ r ^ l einem Gebiete den Versuch, dies zu ernM^^ ^, - von ihm empfohlene Ausgleich bedeute fiu" ^,i> R l classeu die schwerste Schädigung. Der ^5 HH ' wolle die Regierung unterstützen, aber u ^ > sprechende Belohnung. Nr b^ ^ Die Iuugczechen werden sich hüten, !", M <^ > gleich einzutreten, obwohl der F""^"" ^ . Iungczeche sei. Es frage sich. ob H . Fanatismus die Iungczechen zur W^ ^ ^ Ausgleiches und der Biersteuererhöhung.^» ^ «^ Gegenüber der Erklärung des FinauMlM O? ^ Redner, die Regierung habe bisher "^ M ^ Landwirtschaft gethan. Schließlich be"""^ ^ seine Partei werde gegen die ZuwelM. ß^ ^ gleichsvorlagen an den Ausschuss ^M ^, Partei werde jedenfalls gegen den AMie^D' ^ weil sie es für ihre Pflicht halte, den " ^ > verhindern. ^ ,5 ^ Abg. v. Millesi sagt, die Pst'^He^ ^ aufrichtigen Patrioten ist es, diesen si" " ^ ^ ^ schädlichen Ausgleich abzulehnen. . ^l,is< ^ Abg. Gierstmayr sagt, zu diesem ^b-' ^ das diesen Ausgleich empfehle, lönne «"" ^ ^ trauen haben. aiMi^s ÜU Abg. Menger betont die große ^Hilb^ V Ausglcichsvorlagen. Er constatiert /WHe^ ff Standpunkt der Regierung bei der ValmH ^ ^ betont, die Goldwährung >i nur dann "A^ ^ man wenigstens die allerschwersten ^ ' successiv herabsetze, wendet sich ^. M- v stimmung, dass die Annahme f«"'^ s?.>, durch Privatpersonen untersagt und sog^ hF" , ? erklärt werde, bespricht die Vankfra^' M^ ^ die Bestimmungen bezüglich der ^Mt ^ Vank, dnrch welche Oesterreich bcimM' ^, ^ ^ kritisiert die geplante Erhöhung der M"w HM. < - und Zuckelsteuer und ^ die politische Lage und betont die MY" ^ hi^ ^ Beseitigung der Sprachenverordnungen "He"! ^. sicherung der gesetzlichen Regelung der ? ^ nach Gesetz und Necht. . <:Hlei^ "" Abg. Kletzcnbauer stellt einen DnM " .^ ^,. betreffend die Abschreibung der G""^ ^ ^-Beschädigung des Naturalertrages dury > ereignisse. steÜ^F Abg. Kaftan, Fort und Genosst" '^„gc^ Antrag wegen Aufbesserung der Gehalte "^ > s der Staats- und Prlvatbahnen. <. crll^ Auf cine Anfrage des Abg. P"^ die ^ . Vicepräsident Lupul, die Vorlage, bettM ^ A, der Staatsdieuer, werde nach Beendlg"^'^ ^ wattigen Debatte auf die Tagesordnung ^ Nächste Sitzung morgen. --------------- ^ Gelegranttne. ^ ^ Wien, 4. October. (Orig. - Te^^.,,,,,!^ ^ k. k. Telegraphen - Correfpondenzburcau ^^HM,: Seine Majestät der Kaiser "".^iB' 5< . Handschreiben- vom 28. v. M. den g^ W" x Dr. Aaernreithc r in Gnaden «on ,,, ^ Handelsministers zu entheben geruht- ^B^ ^ Helm Graf, Hutfabrikant, ist insolvent. ^, ,^ betragen 150.000 fl. . Ul ',^ h Budapest, 4. October. (Orig.-Tel.) ^ ,11 ,, >^ Corr.» zufolge treffen Samstag, den ^ ^.^ B^.: ^' österreichischen Quotendeputation ^""1 -^stcl ^ . Präsident Graf Thun und der Finanz"» ^ ^ Kaizl in Budapest ein. . ,tt ^^ sl' / Trieft, 4. October. (Orig.-Tel.) v" .stall ^ fand der Stapellauf des Rammkr^z"» . unter dem üblichen Ceremoniell statt- ^ V sß ^ Verlin, 4. October. (Orig.-Tel-I ist S ^ secretär des auswärtigen Amtes, von ^"' ^/ ^z abends hier eingetroffen. .. D^ "^ ^ Bern, 4. October. (Orig.-Tcl.) «MH,^ > rath beschloss die Answeisung weiterer 1^^, ,a ^ ° Paris, 4. October.'(Orig.-Tel. ^ > Palais Elyse'e ein Ministerrath staN- ^ cls Commandeur der 14. Truppendwljwil -^i ,., < Paris, 4. October. (Orig.-Tel.) - ^ ' ^?' "> wird die Regierung bei der ^eichenfc'^ ^^ von Dänemark vertreten, und der i^^se '" in Kopenhagen ist zu dem gleiche" ^ l „>^Z!Lj8eitnnö Hr. 226. 1825 5 October 1898. ^rdei,, '^^" Beglaubigungsschreiben ausgestattet Ü^l "ilsV.^^ober. (Orig.-Tel.) «DailyChronicle. 7. °uswiil ^'^"^wnen empfangen haben, noch / ^deln SM^einzunehmen, um sich zur Abfahrt ^, ^-ü^^Ocean bereitzuhalten._____________ !j ^Ingelommene Fremde. ' ^^"3, O,. b°M Elefant. !' b«^9ö "°mVl- Graf und Gräsin Nobilant, Veldes. ! ^I '^lina"^'»"lanteuffel, Hochenegg. — Laub, Neamtens-/ '^ " l«oseler N^'. ."^ ^ l- iiandesgerichtsrath, s. Gemahlin, ^ » b°ri ' ^ Dnm^^ ^ S°HN' Slavonien. - ijulsic, Private, f ^ "°htt. N,?. °lh«. iNeichsrathsabgcordneter, St. Pulten. ^ ? 3." v. Nr'v^' Trattenbach. - Weizmann, «esiher. 5 ^'.^Narulk^; ! l' ii°llbeamter. s. Sohn; Fichte, j ^ ^ '^eiß V ' I' ^' Zollwspector. Tolmein. - Lässin. !^tt l^Uan '^'" ! Hauptmann, Bürgermeister, Beamte, '^«^"chhall^ ^?^' tfiume. — Croce, Privat, gara. — ^ ^ ^"' i ^am', °^^ ""^l' Vesitzer, St. Peter. -,''' ^ '^"en «''' Splitt. - Fischer, Hotelier, Stein, ^ t'ii>K. 3i^"' Morgenstern, Mn, Hoffmann, t >i ^°: T>r ?n ^°"m. Kstte,; Gorlitzer. Ingenieur; ^ i°",.^) 3ail,i,i» ^ackenreibel. Wien. - Rottenbacher, Ne-^ >lt"Ü?chen. ^'F"illlny. Kfm.. Graz. - Fall, Ortner, ^'l A^sanelli ^est, f. f. Nezirtsschulinspcctor. Gurlfeld. -l!! ^ a 3).' '"ovucat. Venedig. - Nntos, k. u. l. Lieu-^l i""tl O"'. Cläf^s '"atschoböly, Kfm., Salzburg. - Son-^ Xl^.Tr'KH^ " Eitel' Km., Bodenbach. -^. « ""'s ^emHi^^sbrugger, Kfm,, Feldlirch. -' ^ ^ ?^ TeH°zw'. Weißenfels. - Kosar. Priester i. P., ^ ^^Prich^Zer, Vornschloss. - Hladel, Priester, ^ ^ ""logische Beobllchtnngen in Laibach. ^ . 3^-----Scehöhe 306-2 m. ^ ^ ^ ^s^--------------- §Mz?! - "W tls .,t,.^',, ?48^" ^ SW. ^ch fast bewijllt______ ?^^°z,nitt.l . S. schwach ,'bewöllt ,0-0 B ^>^^ Normale ^trigen Temperatur 15 0«. um " < T°5'"' Julius Ohn..Ianuschow«ly ,, /^^^^^" von Uissehrad. Verstorbene. Um 2. October. Alois Pregl, Maurersfohn, 3>/, M., Martinsstraße 52, l'urun<:ul08i8. Im Civilspitale. Am 1. October. Lorenz Nelej. Hausmeister, 57 I., l^arciuom», intestinklis. Am 3. October. Matthäus Klun, pens. Pfarrer, 41 I., Udmat 74, d»rein0lna intent, et vi^ieae. — Angela Zgonc, Arbeiterstochter, 5 I., Radehlystraße 1, Diphtheritis. Vin billiges Hausmittel. Zur Regelung und Aufrecht» Haltung einer guten Verdauung empfiehlt sich der Gebrauch der seit vielen Jahrzehnten bestbelannten echten «Molls Seidlitz« Pulver», die bei geringen Kosten die nachhaltigste Wirlung bei Verbauungsbeschwerden äußern. Original «Schachtel 1 fl. v. W. Täglicher Versandt, gegen Post»Nachnahme, durch Apotheker A. Moll, l. u. l. Hoflieferant, Wien, Tuchlaubeu 9. In den Apo. thelen der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. (270) 7—5 Gin Volksfeind. Die Nachtheile, welche der in so vielen Familien übliche, regelmäßige Oenuss des Bohnenlaffees für die Gesundheit, namentlich für die Nerven« und Herzthätigkeit, im Gefolge hat. sind uon hervorragenden Aerzten und Gesundheits» lehrern so tlar und überzeugend nachgewiesen worden, dass sie heute jeder selbst beobachten und constatieren kann. Da diese Nachtheile, wie die gerade in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen lehren, sich öfter bis zu vollständiger Nerven-zerrüttung, zu Herzlähinung ^SchlagflusS) :c. steigern, ist es sicher berechtigt, den Bohnenkaffee, zumal derselbe jährlich viele Millio» nen ins Ausland führt, im eigentlichsten Sinne als einen «Volks» feind» zu bezeichnen. Wenn daher eine Hausfrau sich durch die jetzigen billigeren Preise etwa verlocken liehe, mehr Bohnenkaffee zu verwenden als früher, im Glauben, ein besseres Frühstück zu erhalten, so irrt sie doppelt. Der Bohnenkaffee an sich ist überhaupt ein zweifelhafter Genuss, der nur durch die Mode uns zur Gewohnheit geworden ist. Würde man jemand Bohnen« laffee vorsetzen, der ihn nie getrunken hat, er würde ihm sicher lange nicht jchmecken, wie dies bei kleinen Kindern oft zu beobachten ist. Das Schlimmste aber ist die Gefahr für die Gcfundheit. Wäre es da nicht höchste Zeit zu einer Umgewöhnung, die jetzt so leicht, so billig und bequem zu bewerkstelligen ist? Hundert-taufende von Familien haben zum Wohl der Ihren wie zum Vortheil der Haushaltungscasse diese Umgewöhnung durch Ein« führung von Kathreiners Malzkaffee bereits vollzogen, der theils als bester Zusatz zum Bohnenkaffee dient, um dessen schädliche Eigenschaften zu beheben, theils auch aus gefundhcillichen Rücksichten ganz pur getrunken wird. Was alfo in so vielen Familien mit andauerudem Erfolge bereits geschehen ist, warnm sollte dies nicht zum Mohle jeder Familie stattfinden lönnen? Leider treibt auch bei diesem Artikel die Speculation bereits ihr Unwesen durch minderwertige Nachahmungen. Wir waren schon öfter in der Lage, vor derselben zu warnen, und sieht sich infolge dessen auch jede Hausfrau beim Einkauf die Originalpalete genau an, ob dieselben den Namen Kathreiner und das Bild des Pfarrers Kneipp als Schutzmarke tragen. Nur durch diese Vorsicht ist der Käufer sicher, den echten Kathreiner'schen Malzkaffee zu erhalten, welcher Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees besitzt, und dadurch auch allein den Erwartungen entspricht, die an einen zuträglichen und schmackhaften Malzlaffee gestellt werden. (3848») Fanöestheater in Faibach. 5. Vorstellung. Ungerade. Mittwoch, den 5. October zum erstenmale: Mutter Erde. Drama in fünf Aufzügen von Maz Halbe (Verfasser der «Iugeud>). Anfang halb 8 Uhr. ____________ Ende 10 Uhr. "Wohnung in der Vegagasse Nr. 2 am Ect des Congressjjlatzes, bestehend aus vier Zimmern, Küche etc., ist sofort odor mit 1. November d. J. zu vergeben. Auf Wunsch werden auch nur zwei Zimmer, Küche etc. vermietet. Näheres erfährt man im Bureau des städt. Ver-zehrungssteueramtes Wienerstraße Nr. 25 oder in der Administration des cSlov. Narod». (3720) 5—5 ^finemaiograph ^m ^L $Kf~ Letzte Woche. ~*P! JK ^m In der von der unterzeichneten Unternehmung gemieteten Citlxmslasmll» des Casino (Eingang durch den Garten) heute und täglloh um 5, 6, 7 und 8 Uhr abends, Nonntag' auch um 10, 11 und 12 Uhr vorm. und um 4 Uhr nachm. Vorstellnngeu mit lem KinematograuüGn Lnmicre der Actien-Gosellsohaft in Lyon. PV* Von Dienstag den 4. October *^i 3. neues Programm: 1.) Panorama des Saona-Ufers (auf einem Dampfschiffe aufgenommen). 2.) Ausgang aus dem Dome in Mailand. 3.) Fechtschule. 4.) Unwetter auf dem Meere bei Abbazia. 5.) Verbrennung von Unkraut, (i.) Abfahrt von 500 Cyclisten. 7.) König Humbert und Königin Margherita in Monza. 8.) Diana-Bad in Mailand (auf allgemeines Verlangen), y.) Demolierung einer Mauer (in Wien über 1000 mal vorgeführt). 10.) Domplatz in Mailand. 11.) Dragoner-Steeple-Chase (auf allgemeines Verlangen). 12.) Weiberstreit, durch einen Hund unterbrochen (komisch). Eintritt 20 kr. Kinder und Militär bis zum Feldwebel 10 kr. (Sitzplätze.) — Programme gratis. (3673) 12 Die Unternehmung. , jtf ' ^Wi In Jedem beliebigen Längenmass an Private porto- and soll- P t)M \/ _^A *•) ^ frei insHan«.. ^" ml /fc^ II "tf^ /^^v ^ ^. ^e Resibestände von letzter Saison: per Metür <> ;* Eitlen mtb losim — ab iabtikl — Muster umgehend. ^^^--^__________ Zürich. G. Henneberg's Seiden-Fabriken. Course an der Wiener Börse vom 4. October 1898. «««^m oMenen Cours««««. < MW;:-: «elb Ware Vo« Vtaate zur Zahlung übernommene Elsenb.'Prlof.» Obligationen. Ellsabethbah» SUU u, 3000 Vt. 4°/« ab 10«/« «. St. ... N4 tX» tib'50 ltlifllbct!^bah!!, 400 u. 2000 M. ÄX, M, 4°/„ ..... „8 bO 121, 5« ssranjIulcf.U.. «M, 1884, <°/, iW - i(„> ^ Galizische «arl»Ludwig'»ah», bivcrse Stücke 4°/« . . . . 99 46 iua 4b «oinrlbergrr Bah», l2i Nom. W IU 98 80 4"/„ dtu, dto, per Ultimo . . 98 to 9» 3< bto,St.!t,«l.OoIb,Wfl,,4»/»°/. ^«,«y,^,z„ bto. btu. Cllber i«o fl,. 4'/»«/, 93 70 wo'< dto. Llaats-Obli«. (U»a, Ostb.) v, I. 187« k°/« . . . . i,u^> ,^,^> btu. 4>/,"/„LchanlregaI'«lbl,'Obl. 99 g». ,„» «^ bto. Vräm.Vnl. ^ lvy fl, 0. W. 161,7b !«ü ?.>> bw, dto. k ba fl. l. W. ,«! zu i«u zu Grundentl.»Obligation« (für 100 »l. «W.). <°^ ungarisch« (l00 fl. t). «.). gg,,n 9710 4°/^ lroatllch« und siavonisch« . ,7.3z 9« zzz Ander« »fftntl. Anlehen. DonaU'Reg,'Lose 0"^,. . . , iz<,—. lila 50 dto. .«lnleihe l8?» . . ,u7 ?i> lU8?l» «lnlehtn der Stadt Gö« . . ,iz — — - Nnlehen d. Etab04-c>0 »0550 Nnleben d, Slaotafmeiüb« Wie» (Kllber ober Gold) - - > 1^4 «> i«z KO Prämien Aul, d. ktabtam. Men ^. ^.z 175 .^z. ^l,e^.«nlchr»,v«l«e^»°/. ^, 40 ,ol 4<> F<» »«»in» M>»»M »«Kh«, . g8ha 9U Z<» Velb Nare Pfandbrief« (für 100 fl.). »obcr, lllln,,öst,m50I,verl.4«/« . bto Pram,.Schlbv, »«/«. I, (tm. "« »" ^,«« dto. btu, »°/u'Il,«m, ".77, ^7, N^üsterrLandl-s Ht!p,'A»st,4°/, "7 ^ '« " bto. dto, üojähr, .. 4°/« . . jo" »u «l 20 Sparcasse. 1. «st., »U I. b'/,°/, vl. '«0 «u lM 2U Priorilät«ap,Vt. ^." _-Il bto. b°/„i.2U(1fl,P.100fl. "",7°l«7?. Nng,-«aliz, Bahn..... ,07,45 x,»,^ ^»/« Untertiaiiiei »ahnen . . 99,59 i(x>.__ HllllK'AltitN (per Stüll). Nnglovest. BanIL0»sl.«a'/»E. ,5, 5« ,5.', z,, «antverein, Wlruer, 1«> fl. - !i«l ^ !V, ^,._ ^« _ «lrdt »«''st, f, Hand, u, «, la» ft. __.---------— blu, dto, per Ultimo Teptbr. «^, 75, >,?,.',' llreditbaxl, «llla, u»g,, ll sl. . ^ <» ^, e>, Dtpoftteilbaiil, «III,,,, 2<« st- - ,z!« — «» — ,,,- Oilo°»,'v..W'sn<-r.«,Ufl. ^z?-- «Ü8 - hypo«h,lb..0tst,.i!<">,!.»b''/»«. y,.^ ^._ Land,rl,a»t, Ocst., 20« fl. . . ^4 ,z ,^,7 Oesterr,'Uii,ar. Vanl, SUV ft. . g^ß ^ ,^k _, llnlonbanl l«iU fl. . . . ,< ^«2 si„ »»!, . «eld «8a« Aktien von Transport' Unternehmungen (per Stück). «lulsig-Tepl, «tisenb. »00 fl, . 162« 1N2« «bhm, oturdbahn 1b« fl. . . Uüü — 2Ü7-H0 »ufchllehrader fl. LW, . . 4»» - 4«4 - Dul.Uodenbc>cher«.'.«.20Ufl,<3. 72'— ?<« - Ferdinands Norbb. KW» sl,VM. 3>0N' «»»»' L«mb,>Czeri!ou>, fl, V. »45-35 246'3» dto. dto. (lit. U) 20« fl. S. 2«0 5« il»,— Prag'Duxer ltlsenb, ibu sl. S.. 9H lc, »« 2« OtHatlelsmbahu 20a fl. V. . 3t>0 00 »51 — Sübbahn 20U fl. S..... ?»'- ?'ba Vüdnorbd, Verb,'«, 200 fl. «lVl. 20»- - »U7— Iramway'Oes, Wr,.17ofl.».«. —-— --- dlo, ll, Silbe» ziü — »l? K0 Uua.lVestbtNaab^Vraz)«^.^. zzzi zu „2 »:» Wiener Uacalbahnen« »ct.»«q. — — — — zndustrie.Actien (per Stüct). «auges.. »lla, Sft,, 100 sl. . . ,09 - lia -«gybl« «tisen« und Stahl»3«d. in Men inn fl, ... . «4>?o «ü?c» «fenbali-w-Leiha,, Erste, 8«fl. ,54 ^, l»"- ül> ««lbemühl". Papicrf. u. V.>«. «u ,_ »«._ Lleftnger Brauerei ion fl. . . ,55 z„ ^7_ vlmt«n.«esellsch,, Oest..alpine ,,.I N. ??k — 7,'? - Salgo»I«rj. Vtelnloblen 6« ft. s,2>—NÄK — „bA«l«ck^PA«,.«aft. «,.»-.,,- Velb Ware Trisallcr Nol,l<-»w,-Ges 70 N. t?4 - l?^ .-Waffcnf,«,.Ocst,ill W!en,lN0fl. ^14 — »>st,,Nllg,,'—«85»'— Wr, «nünessllschaft Xw fl. , . zu4 — ln.'..,« Wieiierberlier Zicael>«ctlen°«ef. 823- ^4 — Diverse Lsft (per Vttlct). Vndapest-Uasilica (Domb«U) . «70 7 — Crrbitlose > 4« fl. LVl, . . . 64 - «s. - «°»>c,i,Muz, 0cst,el.v,,1«ll. ,925 2,'!ln «otlisii Krc»z, Unn Gel- »., osl. ,07^ ,,.^ «»dolvh-Uose '0 ft. , ...--_ _.__ Galm Lusc ^0 sl, «M, ^^. . 82- «., — St, Geiwi« Lull 4<> fl, CM. . «n >>!, .^<,> Devisen. Amsterdam....... »ft 41 99« Deullche Mhe...... ^« „«..5 i!u»don........ liin lü >>>c> ^» Paris ........ 47 5 47^7» kt. Petersburg..... - — _ _. Ualuten. L0-Fra»ci! Etücle..... ^ ^..^ Deutsche «cicl^banlnllttN . . .^ .^!/ Italienl,che Vanwot« . . . ^° '?."?.'. P»p!«Mubel . . . i . l " - ! '