Erscheint wöchentlich seciisi:,. (mit Ausnahme der Feiertage Schriftleitung, Verwaltung um Buchdruckerei Tel 25-67, 25-68 25-69, Maribor. Kopališka ul. 6 nseraten- und Abonnements-Annahme in dei Verwaltung Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—. tür Jas Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.56 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. Preis Bin 1*50 Maribom fteitum Ein Jahr nationaler Verständigung Weittragende Beschlüsse der feierlichen Sitzung des lugo slawischen Minister AtrsiMcher Rückblick auf dos erste 3o6r des inneren Ausgleiches und Ser nationalen Verständigung zwischen Gerben und Woten / Bedeutungsvolle Meden des Minifterpräfidenten EveikoviL, des Vizepräsidenten Dr. «ctfe* und des Bonus 011 Kroatien / Einschneidende ernShrungswirtschafttiche MaßnahmLN / GoZiate Eerechtigkell als Ausgangspunkt für dre kommenden sozialen nnd wirtschaftlichen Reformen S. K. H. Prinzregent Pau’ Jah a ^ r e 27. August. Aus Anlaß des niJ ess bekanntlich an der Aus- gewirk?? Textes der Eifligung mit-aiin nahen. Nachmittags begaben sich E bnister nach Božjakovina. Zagreb, 27. August. Ministerpräsident Cvetkovič hielt gestern im Ministerrat die nachstehende Eröffnungsrede: »Meine Herren! Erlauben Sie mir, die heutige Sitzung zu eröffnen, die wir für den Jahrestag der Unterzeichnung der Verständigung am 26. August des vergangenen Jahres nach Zagreb einberufen haben. Diese Sitzung hat ihren besonderen, festlichen Charakter. Das Besondere ist, daß wir sie nicht in dem Ort abhalten, wo die Sitzungen gewöhnlich stattfinden. Wir halten sie in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens. Festlichen Charakter hat sie deshalb, weil wir am heutigen Tag in dem festlichen Teil der Sitzung Erinnerungen erneuern und auffrischen werden, die uns an dies große Ereignis knüpfen, das in unserer Innenpolitik die beherrschende Stellung ein nimmt. Die Lösung der kroatischen Frage und die Verständigung mit den Kroaten, die am 28. August 1939 erreicht wurde, stellt, davon bin ich überzeugt, die Lösung eines der wich tigften innenpolitischen Probleme dar, die in den letzten 20 Jahren, bzw. von jenem Zeitpunkt an aufgetaucht sind, da sich Serben, Kroaten und Slowenen entschlossen, in ihrer nationalen gemeinsamen Heimat zu le- Ho«. Dieser Akt ist dadurch erreicht worden, daß auf Grund der Verständigung das Banat Kroatien geschaffen wurde. Die Art. wie der erste kroatische Banus ernannt wurde, entspricht, so glaube ich, vollkommen der Vergangenheit, den Bemühungen, den Wünschen und der Ehre des kroatischen Volkes. Zum erstenmal nach 100 Jahren hat die Krone den Banus des Banats Kroatien mit Zustimmung des kroatischen Volkes und auf Grund des eigenen Vorschlages ernannt. Das Problem sc'* *t ist auf eine Weise gelöst, genauer, die Grund'a-gen für seine Lösung sind auf eine Weise gelegt worden, daß für die endgültige Bereinigung des Konflikts der sich Jahre und Jahre hinzog, unzweifelhaft der Ausgangspunkt gefunden wurde. »Auf di£se Weise vermochten wir im schicksalsschwersten Augenblick alle unsere inneren Streitfragen zu liquidieren und unsere geme'nsame Heimat auf feste gesündere Grundlagen zu stellen.« Im weiteren Verlaufe der Rede gab der Ministerpräsident einen Ueberblick über die Vorgeschichte der Verständigung. Der Ministerpräsident erinnerte an die zwei Anschauungen, die seit 1918 gegeneinander gestanden hätten. Nach der einen wäre alles ohne Verständigung durch Zwangsmaßnahmen von oben her zu re- geln gewesen, die andere habe eine Verständigung zwischen Serben, Kroaten u. Slowenen für notwendig gehalten. Auch im Parlament seien die beiden Anschauungen zum Ausdruck gekommen. Gesiegt habe zunächst die erste Auffassung, wenn gleich weitblickende Politiker ständig betont härten, daß auf einer solchen Grundlage aie Zukunft des Staates nicht aufgebaut werden könne. Der Redner erwähnt dann das Regime vom 6. Jänner 1929 und bemerkt, man habe schkeßlich gesehen, daß alle diese Versuche vergebens gewesen seien. Mit Gevalt habe sich nichts ändern lassen. Tröstlich sei nur der Gedanke gewesen, daß Kroaten, Serben und Slo wenen gleichermaßen den Staat selbst wollten.. Der Redner spricht dann von 1934 und 1935 (Neuwahlen). Die Regentschaft habe die unumgängliche Notwendigkeit'der Lösung der kroatischen Frage erkannt. S. K. H. der Prinzregent habe sich als aufrichtiger und entschiedener Vorkämpfer der Lösung der kroatischen Frage erwiesen. Die zweite Regierung von 1935 sei in der kroatischen Frage nicht einig gewesen. Schließlich erwähnt der Redner die Wahlen vom 11. Dezem- Vizepräsident d. Ministerrates Dr. Maček | ber 1938 und die Vorgeschichte seiner eigenen Regierungsb ldung vom 6. Februar 1939. Er verweist solann auf die Einleitung und Durchführung seiner Verständigungspolitik sowie auf die Aufnahme der Besprechungen zwischen ihm und Dr. Maček Anfang April 1939 sowie auf die vertrauensvolle Atmosphäre, die alsbald zwischen ihm und Dr. Maček geherrscht habe. Nach einem Hinweis auf den positiven Abschluß der Verständigungsverhandlungen erinnerte der Redner an die europäischen Verwicklungen, die sich zur Zeit dieser Verhandlungen angekündigt hätten. In der Zeit der europäischen Kriegspsychose sei die Arbeit der Regierung zweifellos sehr schwer gewesen. Die verschie- Ministerpräsident Cvetkovič denartigsten Elemente hätten sich in der Agitation gegen die Verständigung vereinigt. Aber das Verständigungswerk sei, weiterhin von Vertrauen getragen, fortgesetzt worden. So sei es schließlich gelungen ein Jahr der gemeinsamen Arbeit zu vollenden. Das staatliche Leben sei auf eine ganz neue Grundlage gestellt. Man habe eine innere Festigung und anderseits bessere Lebensbedingungen für das Volk angestrebt. Der Ministerpräsident erinnert an die von der Regierung getroffenen Wirtschaft liehen und sozialen Maßnahmen und verweist neuerlich auf das ständig verstärkte Bestreben, das Vertrauen zwischen Serben, Kroaten und Slowenen wiederherzustellen. Die erste Hälfte dieser grundlegenden Politik der Verständigungsregierung sei erfüllt. Die zweite stehe bevor. Der Ministerpräsident hofft- wenn nicht außerordentliche Ereignisse störend dazwischentreten sollten, diese grund legende Politik auch fortsetzen zu können, denn nur auf diesem Wege könne man ein starkes, festes und neues Jugoslawien aufbauen. Zwanzig Jahre habe man Jugoslawien auf anderen Grundlagen gebaut. Diese Grundlagen seien unsicher gewesen. Es gelte die vollkommene Gleichberechtigung von Serben, Kroaten und Slowenen durchzuführen und alle auf bauenden Kräfte von Serben, Kroaten und Slowenen zur Wirkung kommen zu lassen. Jugoslawien sei groß und voller großer Möglichkeiten. Nur durch eine kluge Politik könne man das erreichen, was einen Staat erhalte, nämlich die Zufriedenheit der brei testen Volksschichten. Man müsse d. wirtschaftlich schwachen Schichten, die aber einen großen moralischen Reichtum darstellen, überzeugen, daß der Staat für alle gleich sei, denn die Die amtliche Mitteilung über die Zagreber Beschlüsse Jugoslawiens Außen- und Innenpolitik / Wahrung des Friedens / Aufrichtige Zusammenarbeit mit Deutschland und Italien / Jugoslawiens Bereitschaft zur Mitarbeit an der Neuordnung Guropas / Regelung der Dolksernährung utw öffentliche Arbeiten im Vordergründe der inneren Politik Zagreb, 27. August, über die Sitzung des Ministerrates in Zagreb am 26. August 1940 wurde eine amtliche Mitteilung ausgegeben, in der es heißt, der Ministerrat habe zunächst die Bedeutung der serbisch-kroatischen Verständigung hervorgehoben. Ministerpräsident Cvetko vic habe in einer besonderen Ansprache die Entstehungsgeschichte der Verständigung und die Grundlagen der neuen Politik hervorgehoben, die Jugoslawien in schwerer Zeit die innere Konsolidierung und die gleichzeitige Durchführung wichtiger wirtschaftlicher und sozialer Maßnahmen ermöglicht habe. Diese große nationale Politik müsse weitergeführt werden. Der zweite Teil der Sitzung sei aktuellen Fragen d. äußeeren und d. inneren Po litik gewidmet gewesen. Jugoslawiens Haltung in den europäischen Ereignissen sei wohlbekannt. Es sei eine Politik der Wahrung des Friedens unseres Volkes sowie der aufrichtigen und freundschaftlichen politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit allen unseren Nachbarn, in erster Linie mit den großen Nach barn Deutschland und Italien. Die Regierung habe mit Befriedigung die glücklichen Ereignisse dieser Politik festgestellt. Sie wolle auch bei dieser Gelegenheit betonen, daß die Freundschaft mit Deutschland und Italien keinen Kojunkturcha-rakter trage, sondern auf unseren wesentlichen Interessen beruhe. Die letzten Jahre hätten den Erfolg dieser täglich enger werdenden Zusammenarbeit gezeigt. Heute, da die ganze Welt an einem Wendepunkt stehe und neue Richtlinien für eine Neuordnung Europas sichtbar würden, sei Jugoslawien sich dessen bewußt, daß es an diesen neuen Ereignissen gleichfalls teilnehmen müsse. Die Regierung hoffe daher, da die großen befreundeten Nachbarn Jugoslawiens die Anstrengungen eines befreundeten Landes verstehen würden. Hinsichtlich der inneren Politik habe der Ministerrat das Studium und die Vorbereitung gesetzlicher und wirtschaftlicher Maßnahmen fortgesetzt, die durch die Notwendigkeit der Anpassung und d. Neuorientierung der Volkswirtschaft im Zusammenhang mit den großen Veränderungen in Europa hervorgerufen seien u. die weitergingen, um Jugoslawien den neuen Verhältnissen gemäß die Durchfi# rung einer wohldurchdachten Wirtschaft5 und Sozialpolitik zu ermöglichen. DfesC Arbeit werde in den Ministerausschüsssi* und bei den Ministerberatungen fortgesetzt werden. Besondere Aufmerksamkeit habe Ministerrat in der Sitzung der Volkset" nährung im Zusammenhang mit der diesjährigen Ernte geschenkt. Auch die gr°5' sen öffentlichen produktiven und Meliorationsarbeiten seien besprochen worden die dem Volke Arbeit und Erwerb sichet11 sollten. Der Ministerrat habe insbesondere auch dem Beschluß des Handelsmusters zugestimmt, durch besondere Delegierte auch aus dem Auslande erheblich Nahrungsmengen zu sichern. se Leute seien sich der nationalen Interessen stets am stärksten bewußt und stets die ersten in der entschlossenen Verteidigung dieser Interessen. Auf die Schichten müsse sich die Verständigungspolitik stützen. Redner schließt mit einem erneuten Hinweis auf die gemeinsamen Erinne rungen und die gemeinsame Verständigungsarbeit. Wenn die Regierung an dieser Politik festhalte, werde sie in dieser stürmischen Zeit das Staats schiff in den Hafen des Friedens und der Ruhe leiten können, wo das Land zu all dem kommen werde, was es sich wünsche, und was Volk und Staat brauchen. Der Ministerpräsident wünsche sodann seinen Kollegen einen glücklichen Jahrestag. Die Rede wurde vom Kabinett mit besonderer Aufmerksamkeit angehört und fand nachhaltige Zustimmung. Zagreb, 27. August. Der Vizepräsident des Ministerrates Dr. Maček gab gestern abends auf dem Banatsgut Božja kovina, wo im Vorjahre die Abschiußbe. sprechungen zwischen ihm und dem Ministerpräsidenten Dragiša Cvetkovič statt fanden, ein Abendessen, an dem alle Mitglieder der Regierung, der Banius von Kro atien, die Departementsvorsteher und die Vertreter der heimischen und der ausländischen Presse teilnahmen. Der Ministerpräsident, Dr. Maček und Zanus Dr. šu-bašič hielten bei dieser Gelegenheit Reden, die durch den Rundfunk übertragen wurden. Ministerpräsident Cvetkovič sagte u. a.: »Vor Jahresfrist haben wir am heutigen Tage durch einen feierlichen Akt die Verständigung zwischen Ser- • ben ‘und Kroaten abgeschlossen. Dieser Akt bedeutete die Errichtung des Banats Kroatien und die Grundlage für die künftige Reorganisation des Staates. Dieser Ausgleich bedeutete den Sieg der allgemeinen nationalen und politischen Reife derjenigen, die entschlossen sind, alle Störungen eines gesunden und konstruktiven Zu-sammenarbeitens aller Volksteile im Staate zu beseitigen. Das Schicksal wollte es, daß das Werk der nationalen Verständigung am Vorabend des europäischen Bran des zustandegekommen ist. Wir haben dieses Problem, welches wie ein Alpdruck quf dem staatlichen Leben unserer Gemeinschaft lastete, im Gei' ste der Versöhnung, der Gerechtigkeit und der Zusammenarbeit gelöst. Dieser Geist wird auch in Hinkunft der Grundstein unserer nationalen Verständigung und gleichzeitig auch seine moralische Kraft bleiben. Unter solchen Umständen widmeten wir uns der Arbeit, die mit der Erlicht on g des Banats Kroatien endigte. Wir ließen uns hiebei von Staats- Einhkitömchl - Einheitöbrot Das Brot wird erst einen Tag nach der Herstellung verkauft werden dürfen / Verbot der Nachtarbeit in den Bäckereien Beograd, 27. August. Die Regierung hat eine Verordnung erlassen, die die nachstehenden Bestimmungen über die Brot- und Mehlversorgung von Bevölkerung und Heer enthält: Zur regelmäßigen Versorgung vori Bevölkerung und Heer können alle Weizen- und Weizenmehlüberschüsse ohne Rücksicht darauf, bei wem und auf. welcher Rechtsgrundlage sie sich bei ihrem Besitzer befinden, im Sinne der Verordnung zwangsweise übernommen werden. Als Überschüsse werden alle Weizen- und Weizenmehlmengcn angesehen, die den Eigenbedarf des Haushalts übersteigen. In den Eigenbedarf des Haushalts werden je 300 kg Weizen oder 240 ;kg Weizenmehl je Haushaltungsmitglied sowie die zur Aussaat notwendige Weizenmenge eingerechnet. Die Verordnung schreibt weiter einheitliche Vermahlung vor. Binnen fünf Ta- gen nach Inkrafttreten der Verordnung müssen alle Mühlen mit einer derartigen Vermahlung des Weizens beginnen, daß man von 100 kg Weizenmehl mit einem Hektolitergewicht von 76 kg 80 kg Mehl erhält, und zwar höchstens 10 kg Weißmehl und Grieß und 70 kg gereuterten Brotmehls. Zur Vermahlung dieses Gleich mehls (Weißmehl und Brotmehl) ist ordnungsmäßig für die Vermahlung vorbereiteter Weizen zu verwenden. Die Preise für weißes Brotmehl im Großhandel und Einzelhandel sowie die Kleiepreise werden von den Verwaltungsbehörden zweiter Instanz für deren Gebiet nach den Richtlinien des Preiskontrollamtes bestimmt. Auf eine Übertretung der Vorschriften der Verordnung sind hohe Geldstrafen von 100.000 Dinar bis zu einer halben Million Dinar, angesetzt. Die Verordnung sieht ferner die Einführung des für den Verkauf bestimmten Einheitsbrotes vor. Für das Ausbackej1 des Brotes dürfen die Bäcker demnac» nur das im Art 5 der Verordnung bezeichne te Einheitsmehl benützen. Den Prel^ bestimmen entsprechend dem Preise de5 Mehles im betreffenden Ort die poli*1' sehen Behörden erster Instanz, und z^a nach Anweisung der PreiskontroIläfflteF Die Behörden können ausnahmsweise d' Erzeugung von Weißbrot für die Be dü‘ ni'Sse der Spitäler und Kranken gestatten-Das Einheitsbrot wird erst einen Tag nach dem Ausbacken zum Verkaufe ge' langen dürfen. Die Nachtarbeit in de_n Bäckereien ist verboten. Der Handels^1' nister wird im Einvernehmen mit den1 kroatischen Banus vielleicht noch erforderliche Bestimmungen über die oblig3;' torische Mischung des Weizenmehles anderen Getreidemehlen für die Broterzeugung erlassen. Interessen leiten, die uns die Verpflichtung auferlegten, unsere Aufmerksamkeit nicht nur auf unser innenpolitisches Leben zu konzentrieren, sondern auch auf die internationale Entwicklung, angesichts deren es notwendig war, mit allen Kräften um unsere Existenz zu kämpfen. Es mußte daran gedacht werden, wie die schädlichen Auswirkungen des Krieges gemildert werden sollten. Es bedurfte großer Anstrengungen, die Frage der Gehälter und Löhne unter der Kontrolle zu behalten. Die Regierung der nationalen Verständigung betrachtet es als ihr Verdienst, daß die öffentlichen Lasten im Rahmen der faktischen Fähigkeit der Steuerzahler gediehen sind, so daß die Vermehrung dieser Lasten geringer blieb als in anderen Ländern. Die Sorge der Regierung war es ferner, die Preise der Lebensbedarfsartikel auf dem Niveau zu erhalten, welches im Interesse des Handels und der Produldion sowie der Arbeiterlöhne lag. Die neuen Maßnahmen, derentwillen wir uns einigten, werden eine neue Grundlage für den Fortschritt und die wirtschaftliche und soziale Umorientierung unseres Staates bilden, wie sie von den allgemeinen Verhältnissen gefordert wird. Es wird viel Klugheit und Entschlossenheit erforderlich sein, wenn wir wollen, daß die breitesten Schichten wirklichen Nutzen von unserer Atüeit ziehen sollen. Der Bauer und der Arbeiter sind zwei Faktoren unserer nationalen Produktion. Sie dürfen nicht mehr Gegenstand der Ausbeutung von seiten derjenigen sein, die durch ihren Reichtum die Politik der größtmöglichen Gewinne betreiben, ohne sich um die Bedürfnisse derjenigen zu bekümmern, auf denen die Produktion und alles Leben im Staate beruht. Aus diesem Grunde müssen die angekündigten wirtschaftlichen und sozialen Reformen durchgeführt werden. Der Ausgleich bedeutete für unseren Staat und für die nationale Gemeinschaft die beste Garantie für den gemeinsamen Fortschritt. Durch die Errichtung des Banats Kroatien wurde das Bewußtsein der gemeinsamen Interessen nicht geschmälert, sondern im Gegenteil — sogar gefestigt. Dadurch wurden die Interessen aller werktätigen Volksschichten in Einklang gebracht. Gerade diese Übereinstimmung in der Lösung allgemeiner Probleme ist eines der wichtigsten Ergebnisse unserer Zusammenarbeit. Auch die größten Skeptiker können nicht in Abrede stellen, daß im ersten Jahre der Regierung der nationalen Verständigung ein großer Fortschritt auch nach außen hin erzielt wurde und das die Einigung der Serben und Kroaten auch in Hinkunft die wichtigste Grundlage der weitsichtigen Staatspolitik sein wird.« Der Vizepräsident des Ministerrates Dr. Vladko Maček sagte in seiner Rede u. a.: »Sie können sich alle daran erinnern, daß die Besprechungen zwischen Dragiša Cvetkovič und mir auf Initiative 5, K. H. des Prinzregenten Paul schon im Frühjahr 1939 «begonnen habe^ Die Sache gedieh ständig immer mehr, e» ging aber langsam vorwärts, das es HihJ derte von Problemen zu lösen galt. & können aber versichert sein, daß die sprechungen und Verhandlungen sich vi® leicht noch auf Monate hinausgezog® hätten, wenn ich von unserem Abgesa« ten Dr. Juraj K r n j e v i č aus dem Ah ' land nicht die vertrauliche Mitteilung f' halten hätte, daß der europäische Kf‘e-’ vollendete Sache sei und daß der Aus bruch des Krieges nur mehr eine Ang legenheit von Tagen sei. Das war o® Grund, aus welchem wir mit Cvetkov das Besprochene sofort zur DurchführuUS brachten, was aber noch ungelöst bli®' für spätere, bessere Zeiten aufgeschob ■ haben. Heute erst sehen wir, wie gut unß vernünftig dies war, denn einige Tag nach der Errichtung des Banats Kroatien brach der Krieg wirklich aus und so e11 standen auch für uns neue Verhältnis • Es sei Gott und der Vorsehung gedan > daß wir dies getan haben, denn ans® * sten wären wir hier nicht so friedlich un könnten nicht unser Werk feiern. Tie unserer Mütter, Schwestern und Frau würden bitterlich weinen. Ich hoffe, ® wir auch weiterhin so einträchtig bis J werden wie heute zur Rettung Jugoslavv ens und damit auch unseres Banats Kro tiens vor dem größten Unglück, welc ( uns treffen könnte, d. i. vor dem Krieg • Als letzter sprach Banus Dr. Ivo S b a š i č, der in seiner Rede feststellte, der Prozeß der Dezentralisierung in ■* . goslawien noch nicht abgeschlossen Man wede noch die Kompetenzen l'en Ministerien regeln müssen, die in der Wachsende Intensität des Luftkrieges Englands Hauptstadt immer wieder deutschen Luftangriffen ausgesetzt / Englische Flieger zum ersten Mal über Berlin Neue schwere Schiffs- und Flugzeugverkuste der Engländer Berlin, 27. August. (Avala — DNB.) as Oberkommando der deutschen Wehr macht berichtet vom 26. d.: »Ein Unterseeboot, das von Korvetten- aPitän Rösing befehligt war, hat 46.170 RT feindlichen Schiffsraums versenkt. »mit hat dieses Unterseeboot auf zwei Us$ahrten insgesamt 88.856 BRT ver, ®enkt, Ein zweites Unterseeboot versenk- ,e 3Us einem stark gesicherten Geleitzug ’sraus vier Handelsschiffe mit annähernd d°-000 BRT. Deutsche Kampfflugzeuge griffen ge- ern den Flughafen Warmwell nordwest 1C« von Portland erfolgreich an. Dabei ^spann sich ein heftiger Luftkampf. 360 Ktfoi te ‘umeter westlich von Landsend versenk ein deutsches Flugzeug einen Hatidels-a®Pier von 4000 BRT. vor britischen Häfen wurden neuerlich "iensperren angelegt, m der Nacht zum 26. d. bombardierten ^reiche Flugzeuge in Birmingham, ^lngsdom und Coventry Flugzeug- und un.itionsfabriken. Es wurden heftige Ex. °sionen und große Brände beobachtet. In derselben Nacht überflogen feindli-e Flugzeuge zum erstenmal seit Kriegs-e§inn Berlin und warfen am Stadtrand m'6e Bomben ab. Im übrigen Reichsgebiet wurden Bom-n Planlos auf nichtmilitärische Objekte geworfen; Weder in Berlin noch ander-arts wurde Schaden angerichtet. Ein ugzeug, das Berlin überflogen hatte, Me auf dem Rückflug von Flakge-üteen abgeschossen. Die Gesamtverluste des Feindes betrugt gestern 72 Flugzeuge. Davon wurden 2 ln Luftkämpfen zum Absturz gebracht, v°n der Flakartillerie abgeschossen °.der auf dem goden zerstört. 14 eigene s ^Zeuge werden vermißt. Das Jagdge-c Wader Richthofen hat mit den gestri. Jjn Abschüssen mehr als 250 Abschüsse verzeichnen. Leutnant Wisek erzielte estern seinen 19. und 20. Luftsieg.« ten°n-don’ 27- August. (Avala — Reu-fähf lulormatlonsabteilung des Luft-tis < ülsteriums gibt bekannt, daß britji.^ H°ml3enflugzeuge Samstag einen p. 'gen Luftangriff auf die Anlagen der natf13 Daimler-Benz in Stuttgart unteren. Die Daimlbr-Benz-Werke gehö-u zu den bedeutendsten Automobil- und (je orenfabriken in Westdeutschland. Von n Llugzeugen aus wurde beobachtet,' daß die Hauptgebäude nach dem Bomben abwurf einem großen Brandherd glichen. Es wurde auch eine Reihe von Explosionen festgestellt. Die heftigste ereignete sich zehn Minuten, nachdem die Flugzeuge nach Erfüllung ihrer Aufgabe den Rück flug angetreten hatten. Der Feuerschein war noch aus einer Entfernung von 96 Ki lometern zu sehen. Andere britische Flugzeuge, die zu gleicher Zeit auf Feindflug waren, trafen mit ihren Bomben die Stick stoffwerke in Ludwigshafen. Auch auf die Fabrik für synthetisches Oel in Frankfurt wurde ein Angriff unternommen. Flugzeuge ü. Küstenkommandos unternahmen Auf klärungsflüge, um der britischen Artille- rie, die gegen die zwischen Boulogne und Calais aufgestellten feindlichen Batterien wirkt, die notwendigen Daten zu geben. Berlin, 26. August. (Avala.) DNB meldet: Wie das deutsche Nachrichtenbüro erklärt, sind in der Nacht vom 25. auf den 26. d. M. mehrere feindliche Flugzeuge über Berlin erschienen, wo sie auf 2 Vorstädte Brandbomben abwarfen. Ausser einem unbedeutenden Brand wurde kein sonstiger Schaden angerichtet. Einer der feindlichen Apparate wurde auf seinem Rückflug von Flak abgeschossen. (A) San Sebastian, 27. August. (Avala.) Stefani meldet: Aus London wird berichtet, daß gestern morgens im Laufe von wenigen Stunden in London wieder Fliegeralarm verzeichnet wurde. Man hörte deutlich das Niederfallen der von den deutcsen Fliegern abgeworfenen Bomben und unmittelbar darauf schreckliche Explosionen. Weiters erfährt man, daß die Deutschen in der Nacht zahlreiche Fallschirme mit Magnesiumlicht und heulende Bomben abgeworfen haben. Es sind schwere Zerstörungen und Vernichtungen zu verzeichnen. Ebenso" war die deutsche Luftwaffe auf dem nordwestlichen Gebiete Englands sehr aktiv, wo Brände und Zerstörungen verursacht wurden. Portugal sucht Anlehnung an die Achse Nom-Berlin Berichte aus vatikanischen Kreisen über die bevorstehende Kursänderung der portugiesischen Außenpolitik Vati kan-Stadt, 27. Aug. »Central News meldet: Wie in vatikani- schen Kreisen verlautet, ist jetzt Portugal bereit, sein Schicksal in die Hände Deutschlands und Italiens zu legen, wenn diese beiden Mächte die Garantie für die Souveränität Portugals übernehmen. Die portugiesische Regierung habe bereits zu diesem Zwecke ihre Emissäre abgesandt. Im Sinne dieser Berichte aus vatikanischen Kreisen sei die portugiesische Regierung bereit, die Achsenmächte mit Kriegsmaterial und Rohstoffen zu beliefern und ihnen wahrscheinlich auch die Tauchbootbasen in der Nähe jener Linien zu belassen, die d-ie englischen Schiffe auf ihrer Fahrt von und nach Afrika befahren. Die Achsenmächte müßten dafür das bindende Versprechen abgeben, daß sie diese Seestützpunkte bzw. Kolonien im Falle ihres endgiltigen Sieges wieder an Portugal rückerstatten. Portugal stand bisher etwa 100 Jahre in der Einflußsphäre Englands und ^ichickt sich nun an einen vollkommen neuen Weg, d. i. jenen der Anlehnung an die Achsenmächte zn beschreiten. Deutscher Protest in London DIE REICHSREGIERUNG HAT IM WEGE DER SCHWEIZERISCHEN BUNDESREGIERUNG GEG. DIE ANGRIFFE ENGLISCHER FLIEGER AUF DIE SEENOTFLUGZEUGE DES DEUTSCHEN ROTEN KREUZES PROTEST ERHOBEN UND DROHT MIT ENTSPRECHENDEN VERGELTUNGSMASSNAHMEN erwä^8 über das Banat Kroatien nicht ÜberSind‘ Der Banns gab sodann eine fvfi^Lt der geleisteten Arbeit und schloß der ] dens der h~ mit den Worteh: »Im Bewußtsein -> leutigen ernsten Zeiten und des Lei- ent Und der Schwierigkeiten, denen wir Jahr 8,en'gehen> feiern wir unseren ersten der 58 nüchtern und bescheiden und der n t ergeben. Dies beweist auch Leitss'?Stand’ das die Regierung ihre Arin u ,Un§ sogar bei dieser Gelegenheit uer Hauptstadt hat, Kroatiens ’abgehaben Mut iana, 27. August. Der heutige War, ro« berichtet aus Zagreb: Die Er-§en a8en, denen zufolge der 26. August de 5.10nen und Reformen bringen wer-2;ai 16 unsere Wirtschaft und unser so-si'Ch • j^bcn verändern werden, haben es v" u verwirklicht. Im übrigen fehlte Uiahm11 wiener Seite auch nicht an Erwart nge"' daß Sensationen nicht zu er-a'Uch6n le'en ,und daß nur einige, wenn Atimh r w'chtige Veränderungen zur ir^kp me' gelangen würden. Es wurden nahm Sre Verordnungen über die Er-gen "^Organisation und den Kampf ge-groFW--6 •'I'euerunS genannt, ferner über liin-T Investitionen, über die Rege- bern , Verhältnisses zwischen Arbeitge-ßani' + Arbeitnehmern, über die Reor-gelun :'^n der Nationalbank, über die Re-nisaj:8 t;s Außenhandels und die Orga-Vori" des 'oneren Marktes, erlas«. wurde nur eine Verordnung Bevmv" si°h nuf die Versorgung der »ist in unserer Familie erblich.« Aus Stadt und Umgebung Die Denkmalenihüliung Maribor. Dienstag, den 27. August in Ljubljana spp ^EILAND König Alexander am 8. september im rahmen gros- K FEIERLICHKEITEN — 75-PROZENTIGE FAHRPREISERMÄSSIGUNG AUF DER EISENBAHN W'c schon , - »vuüu bereits -berichtet, wird Frei ^cn 6. Septembe Zvp ,^aiestät König am Geburtstag Sei- /v . .... O Peter II. in der ] , a *n Ljubljana ein Denkmal für wei- f£. König Alexander den Einiger laß -1 cntMHt werden. Aus diesem An-, '?t eine Reihe von Feierlickeiten ge-^ Da in die-se Tage auch die dortige Kr^'R messe fällt, ist mit einem °ßen Fremdenzustrom zu rechnen. lc Bahnverwaltung hat den auswärti-eiiv T.c^ne'im.ern den Viertelpreis q räumt, der für d. Hinfahrt vom 4. bis ‘,lln Savič 5’ žuk ■ ' ktorovič je 4, Grašer 214 Punkte. wcrdeI1Sta^ ’st cin spielfreier Tag und zuenri? nur .die noch hängenden Partien e gespielt werden. Für Mittwoch ist die letzte Spielrunde angesetzt. An der Spitze der Turniertabelle steht Berner, der nun nicht mehr eingeholt werden kann und als Sieger aus dem Turnier hervorgehen wird. Hart am Fuße folgen ihm šiška und Šorli. m. Schülerstipendien der »Vzajemna za varovalnica«. Die Versicherungsgesellschaft »Vzajemna zavarovalnica« in Ljub ljana stiftete dieser Tage anläßlich ihres 40jährigen Bestandesjubiläums zehn Stipendien zu 3000 Dinar, die durch acht Jahre an minderbemittelte Mittelschüler, deren Eltern bei dieser Unternehmung versichert sind, verliehen werden. Insgesamt werden Stipendien in der Höhe von 240.000 Dinar verliehen werden. Die Gesuche sind, entsprech. dokumentiert, der Leitung in Ljubljana einzusenden. Einzelheiten sind aus dem Organ dter Gesellschaft »Naša moč«, Nr. 9, Seite 88 ersichtlich. Informationen erteilt auch der Mariborer Vertreter der »Vzajemna zavarovalnica« Herr Franjo žebot, Loška ul. 10. m. Nahrungsmittellieferungen für das Heer. An der Amtstafel, des städtischen Militäramtes, Slomškov trg 11, sind die Bedingungen für Nahrungsmitteliieferun- I in. Autobus zur Eröffnung des »Kopin-äek-Weges«. Zur Eröffnung des Kopin :šek-Weges auf der Ojstrica fährt ein Autobus. Abfahrt Samstag um 13, Rück-! fahrt Sonntag abends. Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt nur 150 Dinar. Es j empfiehlt sich die Fahrteilnahme beim »Putnik« so bald als möglich vormerken zu lassen. m. Wetterbericht vom 27. August, um 9 Uhr: Temperatur 16.4, Luftfeuchtigkeit 85%, Barometerstand 745.0 mm, Windstille. Gestrige Maximaltemperatur 21.0, heutige Minimaltemperatur 7.0. Aus PHij _ p. Im neuen Schuljahr wird im Sinne einer Verordnung des Unterrichtsministeriums an den Gymnasien die deutsche Sprache im bisherigen Umfange der französischen Sprache, demnach schon von der ersten Klasse an, unterrichtet werden, während der Unterricht in der französischen Sprache erst in der dritten Klasse aufgenommen wird'. In der ersten, zweiten und dritten Klasse dient als Behelf Južnič-Kolarič’ Deutsches Übungsbuch, I. Jahrgang. Für die französische Sprache bleiben einstweilen die bisherigen französischen Schulbücher in Geltung. p. Überfall. In Sv. Lovrenc entließ vor einigen Tagen der Besitzer Jakob Rek seinen Knecht, den 19jährigen Franz S 1 a-n a. Dieser kam nun kürzlich in das Haus des Beisitzers und versetzte diesem mit einem Prügel mehrere Schläge; Rek erlitt schwere innere Verletzungen. Gegen Slana wurde eine Untersuchung eingeleitet. p. Auf eine Sichel gesprungen. In Belski vrh spielte die siebenjährige Keusch-tenstochter Milica Brandič auf der Wiese. Hiebei sprang sie auf eine im Gras liegende Sichel, wobei ihr drei Zehen des rechten Fußes abgetrennt wurden. p. Sturz vom Heuwagen. In Sv. Bolfenk war die 59jährige Keuschlerin Lucia S e nč a r i č mit dem Heuaufladen beschäftigt. Hiebei stürzte sie vom hohen Wagen und brach sich das rechte Bein; sie wurde ins Krankenhaus nach Ptuj überführt. Alis teile c 70. Geburtstag. Am Sonntag vollendete in Celje Hauptmann i. R. Max Kovač das 70. Lebensjahr. Seit 1929 leitet der Jubilar die hiesige Zweigstelle des Invalidenverbandes. Groß sind seine Verdienste auf dem Gebiete der Invalidenfürsorge und groß ist sein persönlicher Einsatz für jeden einzelnen dieser so schwer heimgesuchten Menschen. Der Jubilar wird allgemein »Vater der Invaliden« genannt. Die Kriegsinvaliden wissen ihm Dank. c Vom Realgymnasium. Heute (Dienstag) begannen die nachträglichen Aufnahmeprüfungen, morgen und übermor- Xon-Klnü Burg - Tonkion. Bis einschließlich Dienstag die grandiose aktuelle Filmreportage »Von Narwik bis Paris«. Erste Vorstellung um 14 Uhr. Sonntag auch um 10.30. Um den Andrang an der Kasse zu vermeiden, wird das P. T. Publikum ersucht, die reservierten Karten bereits im Vorverkauf abzuholen. Die Tageskassa ist ab 9 Uhr offen. Es folgt der große Lustspielschlager »Man lebt nur einmal«. — Voranzeige: Hans Moser und La jana im Film »Menschen aus dem Varietee«. Esplanade-Tonkino. Ab heute der Lustspielschlager »Ihr erster Kuß« mit der bestbekannten Franziska Gaal. Eine reizende Liebeskomödie, in welcher die beliebte Künstlerin mit ihrem unübertroffenem Humor brilliert. — Am Freitag, den 30. August Eröffnung der neuen Filmsaison mit dem hervorragenden deutschen Großfilm »Gouverneur« mit Brigitte Hor-ney und Willy Birgel. — In Kürze die hochinteressante Kriegsreportage »Von Danzig bis Paris«. Union-Tonkino. Bis einschließlich Don nerstag »Das vergiftete Veilchen«, ein besonders spannender Schlager mit Noel Noel und Magdalena Robinson in den Hauptrollen. Der Inhalt ist dem Pariser Leben entnommen. Er erzählt uns vom abenteuerlichen Leben des russischen Emigranten Nikolaj Nikolajewitsch, der als Veilchenvergifter in der Pariser Unterwelt sein Unwesen treibt. Wundervo'l le russische Volkslieder und Tänze. Mittwoch, 28. August Beograd, 14.20 Chormusik. 18.05 Volks lieder. 20.15 »Bajazzo« (Schallpl.). 22 Brahms. —. Sofia, 14.30 Volksmusik. 18 Unterhaltungsmusik. 21 Bulgarische Koni ponisten. 22.20 Leichte Musik. 23.05 Volksmusik. — Prag, 20.55 Kammermusik. 21.20 »Cyrano de Bergerac«. — Rom 19.40 Unterhaltungsmusik. 20.30 Orchesterkonzert. 22.30 Violinkonzert. 23.10 Tanzmusik. — Beromünster, 19 Unterhaltungsmusik. 20.15 Schweizerische Musik. Budapest, 18.15 Unterhaltungsmusik. 22.10 Salonkapelle. 23.20 Zigeunermusik. Großdeutscher Rundfunk, 6.20 Morgenkonzert. 8. Frauenfunk. 10 Musik am Vormittag. 12 Mittagskonzert. 16 Opernkonzert. 20.15 Unterhaltungsmusik. 21 Konzert. 22.30 Musik am Abend. Das Wetter Wettervorhersage für Mittwoch: Etwas bewölkt. Ständig. gen finden die Nachprüfungen statt und am Freitag sowie Samstag die Wiederholungen der Reifeprüfung. Beginn jedes mal um 8 Uhr früh. Die Einschreibungen beginnen am 2. und enden a m4. September. Mitzubringen sind das letzte Schulzeugnis, die Steuerbestätigung und von Schülern aus anderen Anstalten auch noch der Taufschein. Näheres am Schwarzen Brett der Anstalt. c Tisch-Tennis. Sonntag, den 8. Sept., wird im Kleinen Saal des Hotels »Union« um den Titel eines »Meisters von Celje und des Sanntales im Tischtennis« gekämpft werden. Beginn um 8 Uhr morgens. Die Kämpfe werden den ganzen Tag über andauern. Es werden Einzel-und Mannschaftskämpfe ausgetragen werden. Den Siegern winken zwei Pokale, gestiftet vom Kaufmann Herrn Vrečič und vom Sportklub »Celje«. c Kino Metropol. Heute, Dienstag, zum letztenmal der Film »Hotel Zora« in ungarischer Sprache, der uns das Leben der Budapester Gesellschaft der Jetztzeit beleuchtet und mit schöner Zigeuner musik aufwartet. Anderes Ressort Mocke geht in den Zoo. Das Nilpferd kommt ihm melancholisch vor. Oder ist es am Ende krank? Mocke wendet sich besorgt an einen Wärter, der gerade mit einem Eimer vorübergeht. »Nilpferd krank?« Sagt der Wärter: »Weiß ich nicht, ich gehöre nämlich zu den Affen.« UJUtsihnltltehc Rundschau Wochenbericht der Beograder Börte Beograd, 24. August. 1940. — Effekten: In der Lage an der Börse ist auch in der letzten Woche keinerlei nennenswerte Veränderung eingetreten. Das Geschäft stockt noch immer fast völlig und die Kurse weisen nur geringfügige Veränderungen auf. Das Angebot ist auch weiterhin gering. Gewisse Papiere (insbesondere DoMarpapiere) werden überhaupt nicht angeboten. Abschlüsse wurden im Laufe dieser Woche fast nur in 6% dalm. Agrarobligationen, sowie (bedeutend weniger) in 6% Beglukobligatio-nen getätigt. Die übrigen Papiere wurden sozusagen überhaupt nicht gehandelt. Der Umsatz war noch geringer (um 330.000 Din) als der schon sehr geringe Umsatz der Vorwoche. Die führenden Papiere (Kriegsschadenrente, 6% Beglukobligationen und 6% dalm. Agrarobligationen) sind etwas im Kurse gestiegen, während die Kurse der übrigen Papiere fast unverändert geblieben sind. Für die Aktien ist die Tendenz unverändert. Die Aktien der Nationalbank werden auch weiterhin u. zw. nur im Angebot zum Kurse 7800 notiert. Die Aktien der Privilegierten Agrarbank wurden zu 197 (kleine Stücke zu 194) gehandelt. Im folgenden geben wir einen vergleichenden Ueberblick der zu Ende dieser und zu Ende der vorvergangenen Woche notierten Kurse: 16. Aug. 23. Aug. "-Boder Kriegsschadenrente .... 444.— + I.1— 7% Investitionsanleihe . . . . . 98.50 98.50 — 4% Agrarobligationen . . . . . 52.— 52.— 6% Beglukobligationen . . . 76.50 ■+ii 6<>/o dalm. Agrarobligationen . . . 69.25 - 69.50 ■ ;+1A 6% Forstobligationen . . . 69:50 • - 4 ~y, •* 7% Blairanleihe 94.25 —A : 8% Blairanleihe . . 99.— 99— 7»/o Seligmananleihe .... 101.— 101.— — 7% Stabilisationsanleihe . . . . 94.— 94.50 "v- y3 Aktien: Die Aktien.der Nf Ion aiba.nk, tien wurden im Laufe dieser Woehe Alles, was der Winzer auf seinem Deputatboden gewinnt und die Entschädigung für verrichtete Arbeit, ist sein Eigen tum. Wenn er davon etwas verkaufen will, hat der Weinbauer das Vorkaufrecht zu Tagespreisen. Wenn der Winzer Brennholz als Deputat erhält, geht es in sein Eigentum über und er darf es auch wegführen. Wenn der Winzer in der Winzerei Heu vom Besitze des Weinbauers zurückläßt, ist der Weinbauer verpflichtet auf Anforderung dem Winzer einen Lohn für die ausgeführte Heuarbeit zu entrichten, falls der Winzer, dafür noch nicht entschädigt wurde. Der Dünger verbleibt dem Weinbauer ohne jede Entschädigung. — Die Kosten der Umsiedlung trägt der Winzer. Umänderung der Strafbestimmungen: Die Strafbestimmungen wurden derart ver vollständige daß mit einer Geldstrafe in der Höhe von 10 bis 1000 Dinar der Weinbauer bestraft werden kann, wenn er das Dienstverhältnis in ein Miet-, Pachtoder Verwaltungsverhältnis umändert, um damit die Bestimmungen der Winzerordnung zu umgehen. Geldstrafen in gleicher Höhe werden auch jenen Weinbauern angedroht, .die Verträge abschließen, die sich nicht im Einklänge mit der Verordnung befinden, wurdfen auch in dieser Woche nur im Angebot zum unveränderten Kurse von 7800 notiert. Die Aktien der Privilegierten Agrar bank sind im Kurse fast unverä.id :.t geblieben. Große Stücke wurden zu Beginn der Woche im Angebot zu 195 und in der Nachfrage zu 194,50. Ende der Woche im Abschluß zu 197 notiert. Die übrigen Ak- ri ich f nötiert.. Devisen: Die Clearingmavk wurde im "Läufe didser Woche Zum unveränderten'-Kurse' 1480 etwas-lebhafter gehandelt. Sofia wurde Ende der Woche zu 90,2, Saloniki Bons wurden der Woche zu 39-45 gehandelt. zum Beginn 40, Ende der Woche zu Börsenberichte Ljubljana, 26. d. Devisen: London 177.82 bis 181.02 (im freien Verkehr 2,9.91 bis 223.11), Newvork 4425 bis 4485 (5480 bis 5520), Zürich 1010.29 bis 1020.29 (1248.45 bis 1258.45), deutsche Ciearingschecks 14.70 bis 14.90. Zagreb, 26. d. Sta-atswerte : 24'» Prozent Kriegsschaden 444—445, 4% Agrar 50.50—0, 4% Nordagrar 50.50—0, 6°/o Begluk 0—76.50, 6% dalmat. Agrar 0—70, 6°/o Forstobligationen 0—70, 7"/o Stabilisationsanleihe 94—0, 7°/o Investitionsanleihe 96—0, 7° o Seligman 100—0, 7°/o Blair 93—0, 8°'° Blair 97.50—0, Nationalbank 0—7800. Unter weMchm ftcr? am Nach Mitteilungen des Finanzministe-liums belief sich im abgelaufenen Monat Juli die Ausfuhr Jugoslawiens auf 578.1 Millionen Dinar, die Einfuhr dagegen auf 475.9 MilEonen, so daß sich der Außenhandel im Juli weiterhin aktiv gestaltete und der Ueberschuß 102.2 Millionen Dinar ausmachte. In den ersten sie ben Monaten d. J. stellte sich die Einfuhr auf 3565 und d'e Ausfuhr auf 4426.6 Millionen Dinar, so daß sich eine Aktivpost von 86,.6 Millionen ergibt. Im Vorjahre war in derselben Zeitspanne ein Passivum von 139.9 Milhoncn Dinar zu verzeichnen. Novelle zur Wiuzer-ortmuna Die Winzerordnung wurde dieser Tage vom Banns zum Teil geändert. Die wichtigsten Bestimmungen umfassen die Bestimmungen Uber die Uebcrpriifung der Winzerverträge. In jeder Bezirkshauptmannschaft wird eine aus drei Mitgliedern bestehende Koni Mission gebildet, die die bestehenden Win zerverträge zu überprüfen hat. Die Kommission wird alle Winzerverträge überprüfen, von denen sie mündlich oder schriftlich oder am Dienstwege erfährt, daß sie sich nicht mit den bestehenden Bestimmungen im Einklang befinden. Die Eingabe muß spätestens drei Mo nate nach' dem Inkrafttreten des Vertrages angemeldet werden,'- spätere Eingaben wer den nidht berücksichtigt. Wenn sich die Kommission überzeugt, daß der Vertrag von den bestehenden Bestimmungen abweicht, erklärt sic den Vertrag für nichtig und fordert die Vertragspartner auf, einen neuen Vertrag zu schließen. Gleichzeitig meldet sie die im Vertrage beobachteten Ucbertrctungcn u. Unzulänglichkeiten der zuständigen Verwaltungsbehörde erster Stufe zur Einleitung des strafrechtlichen Verfahrens an. Gegen den Entscheid der Kommission ist ein Rekurs an die Banschaftsverwaltung zuläßlich. Die Anmeldungen der bestehenden Dienstverhältnisse müssen bei dieser Korn Mission spätestens bis 17. Jänner 1941 angemeldet werden. Bis spätestens 1. November dieses Jahres müssen die bestehenden Dienstverhältnisse in Einklang mit den Bestimmungen der Winzerordnung gebracht werden. Weitere Aenderungen: Wenn der Winzer Hausiere des Weinbauers' mit eigenem Futter versorgt, gehört die Milch dem Winzer. Wenn aber der Winzer die Haustiere des Weinbauers- mit dem Futter des Weinbauers versorgt, erhält der Winzer eine Entschädigung, die im Vertrag festgestellt ist, entweder bar oder in Naturalien, den Nutzen dieser Tiere genießt jedoch der Weinbauer. Ohne Einwilligung des Winzers ist Akkordarbeit nicht erlaubt. Der Banns ist berechtigt, den Mindestlohn der Winzer umzuändern. Weiters wird festgelegt, daß die Milch von Haustieren des Winzers dem Winzer gehört. Dort, wo der Winzer als Lohn oder als einen Teil seines Lohnes die Nutznießung der Milch erhält, die er erst in Geld umwandeln muß, ist der Weinbauer verpflieh tet in bar jenen Unterschied zu zahlen, der nicht, durch den Milchverkauf gedeckt ist und, noch Entschädigung für die Mühe und Zeit, die für den Milchverkauf angewendet wurden. Dort, wo der Winzer bisher Getränke erhielt, bleibt dies auch weiter verpflichtend. Es ist unzulässig, daß der Preis der Getränke vom Lohn abgezogen weroen würde. Wenn der Winzer nicht trinken will, hat er kein Recht auf Entschäd: gung. X Das Zahlüngsübereinkommen mit der Slowakei hat bereits Geltung erlangt. Der Finanzminister hat die Devisendirektion der Nationalbank ermächtigt, die entsprechenden Anleitungen zur Geltendmachung der neuen Vereinbarung zu erlassen. X Die Clearingschuld Jugoslawiens im Verkehre mit Italien ist um 7.4 auf 38.4 Millionen Dinar zurückgegangen. Der Clearingsatdo gegenüber Deutsch fand hat sich etwas erhöht und beträgt gegenwärtig .4.39 Millionen Mark, im Verkehr mit B ö h m en-Mähren hat er sich hingegen auf 9.5 Millionen Kronen ermäßigt. X Der Banknofenumlauf geht weiterhin zurück und ermäßigte sich in der dritten. Augustwoehe weiterhin um 100.8 auf 11.947.8 Millionen Dinar. Die Goldunterlage ist um 17.1 auf 2319.1 Millionen angewachsen. Die Bedeckung stellt sich in Gold allein auf 25.71% gegen 25.91% eine Woche zuvor. X Preiskontrolle auch im Detailhandel. Nach Beograder Meldungen ist für die nächsten Tage die EJerausgabe einer Verordnung zu erwarten, mit der die Preiskontrolle, die sich gegenwärtig nur auf die Importeure und Großkaufleute bezieht, auch auf den Detailhandel erstreckt wird, u. zw. auf jene Artikel, deren Preise maximiert worden sind. X Die Aufkaufpreise für Kübissamen werden jetzt maximiert und werden die Samen von der Oelindustrie mit 4 Dinar pro Kilo bezahlt. Der gute Preis wird die Landwirte sicherlich zum größeren Anbau des Kürbisses anspornen, wodurch auch der gegenwärtig herrschenden Oel-knappheit gesteuert wird. X Ausgleich: Matthias und Maria Šmid, Kaufleute und Besitzer in Nova vas, Gemeinde Sv. Jurij bei Celje; Anmeldungsfrist bis 25., Tagsatzung am 30. Sep tember beim Kreisgericht in Celje. Englands Rückzug ans Afrika (Von unserem Fa.-Mitarbeiter) Berlin, August. Die Räumung von 5 o m a 1 i 1 a n d durch die britischen Streitkräfte fügt den Rückzügen der Engländer von ihren Außenposten in der Welt einen neuen hinzu und zwar einen besonders wichtigen, da nach der geltenden englischen Version die dem Golf von Aden gegenüberliegende Küste Afrikas als wichtige Machtposition zur Beherrschung des Zugangs zum Indischen Ozean galt. Eine Reih.c von Ereignissen der letzten Zeit läßt erwarten, daß Großbritannien im Laufe der. nächsten Wochen und Monate weitere Außenposten seiner politi- der wes1' sehen und wirtschaftlichen Macht räum® wird. Es handelt sich hierbei in Hauptsache um die am weitesten ' lieh und am weitesten östlich gelegen Gebiete des großen europäisch-naho?' chen Wirtschaftsraumes. Auf der Pyr‘. näenhalbinsel fühlt man sich, nachiM Großbritannien selber in unmittelbare % bensgefahr geraten ist, nunmehr beffelj Beide Länder der Iberischen Halbing haben wesentliche Teile ihres frühes großen Kolonialreiches an die England verloren. Das Gleiche gilt übrigens ^ zwei weitere kontinentaleuropäische Lä® der, die es sich nicht nehmen ließen, das selbe Großbritannien, das ihnen wertvo’ Kolonien geraubt hatte, gegen Deutsc^ land zu unterstützen. Diese beiden Lä" der sind Frankreich und die Niederland' Augenfälliger und folgenschwerer die Räumung seih, zu der sich die länder im Nahen Osten entschließen den müssen. In Aegypten opponi® man mehr als je gegen die Verknüpf®0' mit England und möchte sich so sehn® wie möglich politisch und wirtschafte befreien. Die Türkei hat wenigst^ auf wirtschaftspolitischem Gebiete ct' kannt, daß Großbritannien kein Partn® ist. Die glänzenden Erfolge der Italic06 in Ostafrika werden das britische Ans6-hen, das bereits im Jahre 1936 bei defjj fruchtlosen Protest Londons gegen die Eingliederung Aethiopiens in das italie0^ sehe Kolonialreich einen schweren Schl» erlitten hatte, weiter mindern. Anzeich®0 hierfür sind bereits deutlich an der östn chen Mittelmeerküste und auf der Halt»0 sei Arabien zu erkennen. Selbst im Ira ' dem Großbritannien wenigstens eine °0 ßerc staatliche Unabhängigkeit verschal hat, fühlt man sich der Bevormundung durch die Londoner Politiker entwachs®0' Das deutlichste Zeichen der Sdhwäch0 Großbritanniens ist jedoch die Politik s® genüber Sowjetrußland, die f°? sehr milde als »äußerst vor sic'0 t i g bezeichnen muß. Eine weitere bedeutsame Liquidati° eines britischen Außenpostens bahnt s'c noch weiter östlich in Iran an. kVe° Großbritannien dort nicht über das niäc° tigste wirtschaftliche Unternehmen, °'L Anglo-Iranien-Oil-Company, verbiß'' würde es im iranischen Außenhandel d0* ganz untergeordnete Rolle spielen, aber leitet die mächtige Erdöjgesellscha den größten Teil des in den süd- ll°e westiranischen Grubenfeldern gewönne nen und in der Hafenstadt Abadan Schaft el Arab verarbeiteten Erdöls f‘®, britischen Kriegsmarine zu. In der ^c' von März bis September 1939 also in c -Mönatcn unmittelbar vor KriegsbegU0' nahm Deutschland von der iranisch®;^ Warenausfuhr (außer Erdöl) nicht 'v’c1^ ger als 65 Prozent auf, Großbritannj® dagegen nur etwa den fünften Teil. 0^ genwärtig findet zwischen der iranisch® Regieruung und der Anglo-Iranian-O1 Companie eine Auseinandersetzung ?la;r' Nachdem bereits im Frühjahr 1939 in iranischen Presse lebhafte Vorwürfe -hoben worden waren, daß die Anglo-ff3 niän-Oil-Companie die Produktion Erdöl künstlich drossele, um briti?® • Erdölinteressen in anderen Übersee: Ländern nicht zu stören,"ist dieser V<» wurf jetzt mit noch stärkerer Wucht 'vl® derholt worden. In der Tat hat die ölförderung in Iran seit 1937 keine -,0 nähme mehr erfahren, nachdem sic _■ dahin ständig gestiegen war. Ein b geworden, da die britische Industrie | ' gegen das Darlehen zu beziehenden kV® ren nicht liefern kann. Dagegen ^ Deutschland (neben Sowjetrußland'' Fortsetzung seiner Lieferungen nach Lr ten dazu beigetragen, den iranischen , dustriewarenhunger zu stillen. StoRzenfzer emes Sonnfag’s^'re^s Wie ist es nur möglich, daß e= DüE, i'n'iVpr nab. die nur von der Ggd leb.® . Zur Lösung der -mz'a'en E Die Gnädige' liest die Zeitung und schüttelt das Haunt ge! " »Ich kann es n;cht begr°ifen wie ietzt d'e Leute sind. Sie klagen, dar die Femme’ zu klein gebacken sei !• vt dO-"*h "Mf V|g 1 f°T1 Man irt statt r'incr yxvc ' ll-Boote im Roten Meer Ro 'talie m. August. UTA berichtet: In deri Ant ?1SC^€n ^>ressc w’rd der bedeutsame JVu Cl .*lervorgehoben, den die im Roten rj„cr’ 'm heißesten Meere der Welt, o,pe-ErfC,n 11 O'Eoote an den ostafrikanischen Kr; vCn der italienischen Kolonial-^gführung haben. fran1C. ^/dischc Admiralität sowohl wie die deriZCi?'Sc'le’ haben angesichts der mör-greli n D'ize im Roten Meer, dessen 7g ^onne bisweilen Temperaturen bis teile rf^ crzcugt, unter denen alle Metall-rc L, Rer Schiffe so heiß werden, daß ihnen °u • ®erührung Brandwunden auf der AbsfSC Haut hervorrufen, davon x,ä a'nd genommen, U-Boote in diese Ge- \ hatl!er zu entsenden. Man erklärte kurzer sei ’a da^ dies einfach nicht möglich Inira.n-ders dachte die italienische Ad-sehc der Tat konnte der italieni- Wchrmachtsbericht schon wiederholt blasen bedeckt waren. Trotzdem weigerte sich der tapfere U-Bootsmann, sich von einem Kameraden ablosen zu lassen, und arbeitete zusammen mit einem Offizier, der es sich nicht nehmen ließ, ihm zu helfen, so lange, bis der Schaden behoben war. Als die beiden von ihrem Werk zurückkamen, waren ihre Hände, die sie ver geblich durch Stoffetzen zu schützen trachteten, unförmige blutige Klumpen. Ein anderes U-Boot wurde durch einen Schaden gezwungen, ebenfalls auf hoher Sec während des Tages aufzutauchen. — Das Leck konnte auch nur von außen u. noch dazu unter der Wasserlinie des Bootes ausgebessert werden. Unter Lebensgefahr arbeitete der mit der Reparatur beauftragte Mann, der fortwährend dem Angriff von Hunderten hungriger Haifische ausgesetzt war, zwei Stunden an der Behebung des Schadens, während seine Kameraden durch M. G. und Lärm die Bestien von ihm abhielten und gleichzeitig seinen Kopf immer wieder mit Kübeln voll Wasser übergossen, um ihn vor der Gefahr eines Sonnenstiches zu bewahren. auf dic dies sen n'cht Tätigkeit italienischer U-Boote in Gewässern verweisen, denen es nur gelang, das Rote Meer für die a_ Schiffe unsicher zu machen, -son- di tenrn^’e auch wertvolle Nachrichten brach p^j 16 Furcht vor diesem unsichtbaren bei» d-3* z^blreiche britische Verbände j 1 Rückzug aus Somalien veranlaßt, | Tuka über den slowakischen Nationalsozialismus »Die Slowakei tritt nunmehr in das Stadium der nationalsozialistischen Revolution« — Totale Entjudung der slowakischen Wirtschaft Pressburg, 26. August. (Avala — DNB.) In Preßburg und in Neutra fanden am Sonntag aus Anlaß der Erntefeier eigene slowakische Erntedankfeste statt, de nen auch Ministerpräsident Dr. Adalbert Tuka und Innenminister Sano Mach beiwohnten. Die beiden Staatsmänner hiel ten bei d:eser Gelegenheit Ansprachen, die durch den slowakischen Rundfunk übertragen wurden. Ministerpräsident Tu ka sprach vom slowakischen Nationalsozialismus und damit im Zusammenhänge über die Aufgaben der Slowakei. Er ver. wies auf die religiösen und nationalen Tu genden der Slowaken, die ihre Liebe zum Sich lUt, — ’ Von zu cr§ebeti, als der Gefahr, GeW"Clnem italienischen U-Boot in den \,,Cr ,assern des Roten Meeres versenkt zu Q.en, ins Auge zu blicken. lia1|iC ^Widrigkeiten, unter denen die Me ener ihren U-Boot-Krieg im Roten groß1 fÜhren- bind freilich außerordentlich u. • Die Monsunstürme zwingen die U- OHuffoifni besichtigt WeHrspoNlager °°°te oft. tagelang unter Wasser zu bl ei- 7 ' w°bei sich die an sich schon hohen dllr Peraturen im Innern der U-Boote rn Oh die Wärme des sie umgebenden des *Ts ottma-ls bis hart an die Grenze ^Täglichen steigern. Infolge dieser tenWl"" Sch »p Wjß pj _ 0„ . “ Leck eines der am Roten Meer na|,riCrcnden italienischen U-Boote zwang Bn i der Küste aufzutauchen. — Der beh V11ec^aniker, der den Schaden zu bei begann, vprhranntp sirli trleich Vlerigen Schiffahrtsbedingungen treulich an den U-Booten selbst leichter hden auf als in anderen Gewässern. 0 P o 1 o d i Roma« berichtet z. B., der der Crsten Berührung mit dem von de« nen'Slut erhitzten Material d. Hän- ^rchtbar, daß -sie von großen Brand Der Dince besichtigte dieser Tage ein Wehrsportlager der Jugend des Liktorenbündels. — Der Duce bei der Besichtigung Vaterland erhalten hätten. Am Schlüsse seiner Rede erklärte Dr. Tuka: »Die Slowakei tritt jetzt in das Stadium der nationalsozialistischen Revolution, die die Durchführung großer Aufgaben ermöglichen wird.« Innenminister Mach erklärte u. a., daß es der Glaube gewesen sei, der den Untergang des slowakischen Vol kes verhindert habe. Der Ministerrat verwies sodann auf die Reorganisation der slowakischen Wirtschaft, die der totalen Entjudung entgegengeführt werde. Preßburg, 26. August. (Avala — DNB.) Durch die Initiative der Deutschslowakischen Gesellschaft wurde in Preß bürg eine Ausstellung des Dresdener Hygiene-Museums durch den slowakischen Verkehrsminister eröffnet. Amerikanische Unterproduktion an Flugzeugen Washington, 26. August. (Avala —Stefani) Der amerikanische Senat setzte gestern die Diskussion über die allgemeine Militärdienstpflicht fort. In der gestrigen Sitzung forderte Senator Byrd die Einberufung eines Untersuchungsausschusses, damit festgestellt werde, warum von 4000 Flugzeugen, die für die amerikanische Luftwaffe bestellt worden waren, bis jetzt nur 343 Flugzeuge fertiggestellt wurden. Feierliche Beisetzung des Primas von Spanien Madrid, 26. August. (Avala-DNB) Samstag nachmittags wurde in Toledo Sie sterbliche Hülle des Kardinalprimas von Spanien Gomez y Thoma in feierlicher Weise beigesetzt. Den Caudillo vertrat der Innenminister u. Chef der politischen Junta Serrane Suner. Den Kondukt führte der päpstliche Nuntius. Trotzkis Leiche darf nicht nach USA Mexico City, 26. August. (Avala) Die amerikanische Regierung hat die Ueberführung der Leiche Leo Trotz-ki-Bronsteins nach USA verboten. Der Sekretär Trotzkis Goldmann richtete an den Staatssekretär des Aeussern Cordcll Hull in diesem Zusammenhänge eine Protestdepesche. ÜBER DIE HEIDE Weht der wind ROMAN VON PAUL HAIN Urheber-Rechtsschutz: Drei Quellen-Verlag, Königsbrück (Bez. Dresden). 14 hätte e<< • - - murmelte er, »Ich — ich schuld8 §ern gehabt. Na — dann ent-Främ • 11 ^ie die Störung. Ich werde hen«ein Schmidt ja in Berlin wiederseh- Er hat cs pili ten Hau« cs eilig, aus dem behäbigen, al- darjn "hS zu Rommen. Zuviel ging ihm aUch VCrctuer’ und seine Gedanken gehen scn ; "och immer durcheinander — krei-in dp11 ner ^'eder um das Bild, das da en n ern so as (hui so gegenwärtig ist, das er chenCr,^a(*ernstube hing, um das Mäd-so oLnas (hm so gegenwärtig Jaw , .^edergesehen hätte. sehen ° 4, er w‘rc* Sle 'n Berlin wiederwird (• Ilse Schmidt, Malerin. Er w>rd sie >bri< auch das gleiche Bild malen würde kamnu'6 fragen, ob sie seinen »Kuhlen-nicht -ri0-<< Erhalten hat — ob sie ihm ob has So ob — ja, was denn alles? Wäre ErTf "J'Eht'g, Jochen Friedewald? bi^ch^T'0^ durch die Wiesen, über das in din^u and" Den Fluß entlang — weit Son hinein, wert d? schcint, in bunten Farben schim-lCn u.(e ®blle Welt hier. Birken und Er-Blättei- xxappe,n haben schon viel gelbe Schür " , ‘'deuten streichen, aus Ried u. loch neigend- durch die Luft. WindT- ;ricdcwald steht und schaut, falben Ri'-t *e'Se 'm Kraut und an den gen : ,a ci‘n. Es ist wie ein leises Sin- flachn T°'eseni Wind, der über das weite, V-l geht. '( Friedewald lauscht auch in den Joch en Laphl-*1'!16'^- ^t nicht ein feines, helles (achen darin, 1 m't dem so wie jenes Mädchen lach er vor einer Woche hier da- hin wanderte? Mädchen Ilse! Kennst auch du die Heide so gut? Wer bist du? Ein Lied wollte ich dir noch geben, ja, das Lied, das dir so gefiel. »— doch manchmal in Träumen seh ich ein Kind, Und es weht übers Herz mir leise und lind, Wie über die Heide, Wie über die Heide Einst wehte der Wind —« Drei Stunden später fährt Jochen wieder aus Heidehof hinaus. Es ist um die Zeit, da der Bauer Föll-rner sein Sonntagsschläfchen nach dem Essen auf der Ofenbank hält. Die Bäuerin liest den Roman in der Zeitung und hat es sich ebenfalls neben ihm bequem gemacht. Die Mägde singen in ihren Kammern und legen den Staat für den abendlichen Tanz im Dorfkrug schon heraus und plätten wohl auch die Falten vom letzten Sonntag glatt. Die jungen Burschen stehen vor den Fenstern und sehen schäkernd zu oder spähen über die Hofzäune hinweg, ob nicht die heimlich Ersehnte mit ihren Freundinnen die Dorfstraße entlangschlendert. »Ick krieg’s nich raus, Modder«, brummelt Bauer Föllmer, »aber ich weeß, ick möt den Herrn schon mal wo gesehen haben. Ick weeß blot nich, wo.« . »Oh, laß doch dat Snintisiern, 011-scher Vielleicht, daß he ok hier Sommergast war, nich? Und unser Fräulein hat ihm noch gekannt gehabt.« »Nee, nee, Modder — so is dat nich«, kraut sich Föllmer hinterm Ohr. »He hat ja nich mal richtig gewußt, wie sie heißt und dat sic malen kunnt — und —« »Na ja — nu verget man nich din goden Mittagsschlaf.« »He sah doch ut — wie — wie — na, so stark und grot und breit —« »Ja, ja — he war ’n vornehmer Mann aber he sah gut ut.« »Ick krieg’s nich r.ut — na, is ok egal. Denn wull’n wi man noch ’n beten slape n, Lene.« 5. Kapitel Nein, es hat niemand in der Budape-ster Straße angerufen gehabt, versichert Frau Knulp, als Jochen zum Abend wieder da ist. Er nickt. »Ist gut.« Er hat keine Lust mehr, auszugehen. Er fühlt sich etwas müde. Es ist eine merkwürdige, ihm fremde Stimmung, die ihn schon während der ganzen Rückfahrt beherrscht hatte. Immer wieder muß er an das Bild in der Bauernstube denken. Er möchte lesen — ein gutes Buch — die Stille der einsamen Wohnung ist in ihm. Frau Knulp ist noch in ein Kino zur Abendvorstellung gegangen. Aber er ist nicht bei der Sache. Gegen 9 Uhr läutet das Telefon auf dem Schreibtisch. Lena Valettis Stimme klingt hell und fordernd: »Jochen? Du hast wohl schon lange auf meinen Anruf gewartet? Du — ich habe heute den ganzen Tag richtig verbummelt. Ich glaube, ich hatte gestern einen kleinen Schwips. Aber nun bin ich wieder munter! Also — wie ist es? Du holst mich noch ab?« Das alles sprudelt sie hintereinander heraus und macht nun endlich nach ih-'■en verschiedenen Fragen eine kleine Atempause. »Ach, Lena — du mußt entschuldigen«, antwortet Jochen etwas gezwungen, »ich habe wenig Lust. Von morgen ab muß ich mich ja wieder mehr um meine Mandaten und die Akten kümmern. Jedenfalls mehr als in der letzten Woche.« »Aber ja — das sollst du ja auch, Lieber. Aber was hat das mit heutigem Abend zu tun?« »Ausschlafen will ich, Lena. Vielleicht ist es auch so weit, daß ich bald was Neues schreiben muß. Es geht in mir um — vielleicht ein neuer Roman — aus der Heide. Ach, Lena, ich habe wirklich keine Lust.« Kurzes Schweigen am ändern Ende der Leitung. Dann ein schnippisches »Du bist nicht gerade nett zu mir, Jochen.« »Oho — aber Lena! Wir sehen uns ja in der kommenden Woche wieder bei den Proben — und auch an zwei Abenden, wie immer. Laß mir nur heut’ meine Ruhe, ja?« Lena Valetti ist nicht die Frau, viel zu bitten. Sie hat so ihren Stolz, ihre Eitelkeit. »Aber bitte«, kommt es liebenswürdig zurück. »Wie du willst. Dann — dann also wünsche ich dir gute Nacht.« »Ich dir auch, Lena. Mußt du morgen abend nicht wieder spielen?« Ja, natürlich — an drei Tagen in der nächsten Woche. Das weißt du doch. Ich hoffe, dich wenigstens einmal im Theater zu sehen.« »Aber gewiß, Kind.« »Puh — Kind! Also gar keine Sehnsucht heute?« Wieder kurzes Schweigen. Jochen Friedewald lächelt vor sich hin. Es sieht niemand, dieses Lächeln. »0 ja — Sehnsucht? Ja — ja. Also gute Nacht, Lena. Auf frohes Wiedersehen!« Er legt den Hörer schnell auf. »Ach, lieber Gott«, sagt er und blickt in das schöne, große Zimmer hinein mit seinen kostbaren Möbeln, den vielen Büchern in den Regalen, den wertvollen Bildern und Stichen an den Wänden, den behaglichen Sesseln. Gute Botschaft für alle Radio-Händler! 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Sobota, Gor. Radgona, Katoriba 8.36 M. Sobota, Gor. Radgona, Čakovec 11.45 M. Sobota, Gor. Radgona, Čakovec 16.25 M. Sobota, Gor. Radgona, Kotoriba 21.03 Kotoriba Kärnten 3.50 Ruše 5.35 Prevalje, Klagenfurt, Velenje 10.40 Prevalje 13.37 Prevalje, Klagenfurt, Velenje 14.35 Ruše 18.45 Prevalje št. lij und Deutschland 4.05 Wien (auf besondere Verfügung) 5.50 Wien, Št. Ilj 12.00 Wien, Št. ilj 12.45 Št. ilj 16.50 Wien 18.40 St. Ilj (an Werktagen) 19.50 Wien, Št. Ilj ANKUNFT DER ZÜGE IN MARIBOR Zeit aus Richtung Ljubljana bezw. Zagreb 3.20 Triest, Ljubljana, Beogr., Split (Sušak) 5.11 Triest, Ljubljana, Zagreb 7.18 Poljčane 9.14 Ljubljana, Zagreb 11.43 Triest, Ljubljana, Zagreb, (Beograd) 16.07 Triest, Lljubljana, Beogr., Split (Sušak) 17.16 Triest, Ljubljana, Zagreb 22.14 Ljubljana, Zagreb Čakovec und Murska Sobota 6.02 Kotoriba 8.50 Kotoriba, M. Sobota, Gornja Radgona 14.13 Čakovec, M. Sobota, Gornja Radgona 18.31 Čakovec, M. Sobota, Gornja Radgona 21.49 Čakovec, M. Sobota, Gornja Radgona Kärnten 4.55 Ruše 7.27 Prevalje, Slovenjgradec 12.30 Klagenfurt, Prevalje, Velenje 15.32 Ruše 16.48 Prevalje 20.35 Klagenfurt, Prevalje, Velenje št. Ilj und Deutschland 2.14 Wien (auf besondere Verfügung) 7.22 Wien. Št. Ilj 7.38 Št. Ilj (nur an Werktagen) 13.11 Wien 13.47 Št. Ilj 17.29 Wien, Št. Ilj 21.10 Wien, St. Ilj Klein«: Anzeiger Kleine Anzeigen kosten 60 Par» pro Wort, ln der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar-DU Ineeratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte, 8 Dinar für gröasere Anzeigen) wird besonders berechnet - Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt 10 Dinar -Für die Zusendung von chiffrierten Briefen Ist eine Gebühr von 10 Dinar eu erlegen - Bel Anfragen Ist eine Gebühr von 8 Dinar ln Postmarken belzuschliessen Ztt kaufen $esuM Kaufe altes Gold, Silberkronen, falsche Zähne zu Höchst preisen A. Stumpf. 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Die tieftrauernde Familie TKALEC Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDU ivAxVEK. — Druck der „Mariborska tiskarna“ iti Maribor. — Für den Herausgeber und den verantwortlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor. Druck