LMacher Zeitung. Nr. 398. Pränumeratio»«pl-ei«: H,„ «omptoil gc,n<1. fi. ^l, hali>j. si. 5.5,!. Fitr dicZ»ft(,Nu>,>) in? Hau« halbj.«(»li. M!lbcfPost g!,,!zj.sl.i5, ^,Il>j.fl.7.N«. Samstag, 28. December Ii'Ielti onsgediih? bis ,o Zcilen: im,.l!,<>!', «m. i„ s>-. u.s. l>>. 5l'!s(N'l,:!c'cin dnrch seine Arbeiten vielfach bekanntcn vaterländischen Schriflslellcr bcginncn und überhaupt, von mehreren vaterländischen Kräften untersinkt anch fcrncrs ntl?« "O'ictcn, um das Interesse an nnscrcm Blatte zn erhöhen. Wir crsnchen wiederholt alle Freunde des Vaterlandes nnd der Principien, welche nnfrr Blatt vertritt .n, >hre Mitwirtnng. ' ' ' Die PrllNnmcratwli5>Dc>mgnnl!en bleiben unverändert: ftlin^ihriss ,uil P>,isl, null'r Schlr!,Vü ^^ssüdl'l . . . l.1 sl. ^- !r. h.ilbjiihri!;' dk,. d,,L d<,'. ... 7 „ >/<» „ !1li»;iä>)r!!i im (5o!NP,,,.....^. l'' ll. ciaü,;ilihvi^ i>n d'ompk'n' osf^ii......^ " Die Pranuitterations-Veträ;^ wollen portoftci zu^rfclldrt wcrdc'n. Laibach, im December 18(!7. Issüliz u. Älcinmayl ci Fcdor Vnmbcra. A,nt!icher Theil. 3c. k. f. Apostolische Majestät halxn folgende All^r-höchste Handschreiben allcrgnädigst zn erlassen geruht: „Lieber Freiherr v. V c u st. Mit der am 21. d. M. erfolgten Sanetionirung der Vcrfassuugsgcsetzc und dem vollzogenen Ausgleich mit deu Ländern Meiner ungarischen Krone ist der in Meinem Handschreiben vom 2.^!en I»ni d. I. bereits in Aussicht genommene Zcüpnukt ciugttrcten, lvo Ihre Wirlscnnkcit als Vlinislerpräsident für die im Rcichsrathe vcrlrelcnen 5iöuigrcichc nnd Länder "crfassungsgemäß auszuhörcn hat. Indem Ich Sie daher von dcr weiteren Führung diescs Äliinstcll-lilh^prlisidinms enthebe, lann Ich nnr in vollem Maße dic (Veniisslhlnnn) lheilcn, nut der S!c ans cincn Zeitabschnitt zurückblicken dürfen, in welchem Ihnen dnrch anfopfernngsvolle Thätigleit die Lösung einer Aufgabe gelungen ist, deren Schwierigkeiten Ich vollkommen zu würdigen vermag. Gerne spreche Ich Ihnen für diqe Ihre erfolgreichen Bemühungen Minc Ancrkenuuug aus nud begrüße das Erreichte mit um so gvößmr Befriedigung, als es Ihnen nnnmrhr ermöglicht ist. sich den Ihrer Obsorge lwch weiter vorbehaltenen wichtigen Geschäften mit nn-Mhciltcr Kraft nnd Hingebung widmen zn lönnen. Sie haben sonach die erforderlichen Einleitungen z» trcffcn, damit entsprechend dem N 5> des Gesetzes, bc< lrcsfend die allen Ländern der österreichischen Monarchie Nemcinsamcn Angelegcuhcilen nnd die Art ihrer BeHand-ll»'g vom 2l. Dcecmbcr I!^<>7, und auf Grnud dcö biesbczngiichcn ungarischen Oesetzartitels (!'. 27) die Mini' stcricn des Acnßern, des Krieges nnd der Finanzen als ^eichsininislcricn in ucrsasfnngsmäßigc Wirksamkeit treten. Gleichzeitig ernenne Ich den bisherigen Leiter des «lnanzministcrinms Frcihcrrn v. Vccke zn Äieincm ^ichsfinanzminislcr nnd werden Sie nnd Mein Fcld-'UlN-schalllicntenant Freiherr u. John dic Ihnen beiden bisher anvertrauten Ministerien als Neichsminister fort-führen. Wien, am 21. December 1^<>7. ..Licbcr Graf Andrassy! Nachdem die Sauclio-'"rung der Pcrfasfnngsgcsctzc fnr die i,n Ncuhsrathe vertretenen Königreiche nnd Länder am 21. d. M. cr-l°l«t ist nnd anch der Ansgleich mit den Ländern Mmier !'!'»nrisshcn Kvonc vollzogen wnrde, habe ich Meinen ^'chötanzlcr Freihcrril v. B c n st von der bisherige» ""hning des Präsidiums in dem diesseitigen Mmstcrmm ^Uhobcn nnd ihn angewiesen, das Erforderliche zn ver' "''l"ssen, damit auf Grnnd des 8 27 des nngar^chcn ^sctznrtikels über die allen Ländern der österrcichl,chen «'""archie genlcinsamcn Angelcgcnhcilcn nnd über die ^l/hrer Bchandlnng so wie entsprechend dem 5 >' "s ^"rgationsgeschcs vo,n 2!. December 1867 die Mini' ^Ncn des Acnßern, dcs Krieges nnd der Finanzen als l" l ^ s m inistcric n in verfassungsmäßige Wirksamkeit ^, Gleichzeitig habe Ich dcn bisherigen Leiler des l)> "'zu'inistcrinnis Frcihcrrn v. Bcckc zu Meincm ^^^fumnzininisicr crnannl, »nd es haben Freiherr von bi,/^ und Mein FML. Frcihcrr v. John die ihncn , M' anverlvanlen Äiinistericn als N' c i ch s m i n > st c r Indem Ich Sie von diesen Bersügnngen in.stennt« ,iiß sctze, bcnnhc Ich n,it Bcignügcil diesen Anlaß, um ^hucn für Ihre erfolgreiche Mit'vil'inng znr Erziclnng !x's Ansglcichcs niid füv dic kräftige Unterstützung, mit welcher Sie zur Lösung der schwierigen nnd wich' tigcn Aufgabe beigetragen hadcn, die verdiente Anerkennung ansznjftrcchen. Wien, 24. Dcccmbcr 1.^07. Das k. k. Oberslhofmcisterainl hat dcn Eoncipislcn des i. k. Oberstjägerlneisteramtes Ernest Z inner znin Vorstände des nen errichten k. t. Pratcrinspeclorat'3 crnanilt. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 27. December. Augenblicklich licgen keine ncnen politischen Nach» richlen vor. aber eine Nachlese in dcn Blätternder letzten Tage crqibt noch immer inanchcs Iutcressaule. Hiczn zählen wir nnlcr andern oic Verhandlung dcs nngaiischen Nntcrhanses vom 20. d.M. in der Frage der Gleichberechtigung d c r I s r a c l i t c n. In dieser Sitzung wnrdc das Referat der ^cntralcommission über das Gesetz betreffend die Gleichberechlignug der Israelite,, verlesen. Die Commission beantragte dcn § I folgendermaßen abzuändern. „Die israelitischen Lcindes^ewohucr werdeu zn Ansübung aller bürgerlichen nnd politischen Nechlc snr gleichmäßig berechtigt nnt dcn christlichen Bewohnern erklärt." Hierauf bclrilt Kol. T i s z a als Referent der 7. Ablheüung'die Tribnnc, nm folgenden Bcricht zn verlesen : Die siebciile Section begrüßt mit Frendcn dcn Augenblick, in wclchcm cine Scharte unserer freisinnigen Verfassung dadnrch ansgcwctzt wird, daß nnscrc Lands-'lente mosaischer Religion in dic Ausübnng dcr politischen stechte eingeführt wcrdc», nnd wünscht abcr deshalb mit dcn übrigen Scclionen des 9lepräsentanlcnhanses, daß dies je eher, daß cs sogleich geschehe. Sie erachtet cS jedoch für zweckmäßig, daß dies in einer solchen Weise bewerkstelligt werde, daß wir ein für alle mal darüber ins Reine, kommen, daß in unserem Vatcr-landc die Glanbensgrnndsätzc, zn dcncn sich Jemand bclcnnt, d. h. zn wclchcr Religion cr gehört, keinerlei Einflnß anf dic AilSübnng der bürgerlichen nnd politischen Rechte besitzen. Dies cihcischt dcr Gcist nnsercs ansgellärlcn Zeitalters, dicö dic politische Voranssicht. Icni Zciten sind schon vorüber, wo in den ^Wattn eine herrschende Religion bestand, ncbcn wclchcr, häufig nach langwicrigcn nnd blntigcn 5lämpfcn, andere Religionen, andc'rc Glanbcnsgcnosscnschastcn sich gleichsam mit Gewalt dic Ancrlcnnnng^alö gcsetzlich rceipirte errangen; die Anfgabc eines Staates, dcr heute als frei-sinnig gcltcn will, ist nicht das, die Zahl dcr gesetzlich rceipirtcn Religionen nm eine zn vermehren, sondern die, daß dnrch Aussvrcchung dcs obcrwähntcn Prineipcs alle bürgcrlichcn nnd politifchcn Uuterschicdc. wclchc zwischen dcn' Kindcrn dcs Landes, ihrcr Rcligion wcgcn bestanden, für ewige Zcitcn aufgehoben wcrdcn. Dics crhcischt anch dic politische Voraussicht. Unmöglich kann irgcnd Icn,s,nd cs wüuichcnswcrlh , finden, daß in nnscrcm Valcrlandc bei irgcnd einer Gc> lcgcnheit, wo cs sich nm politische Rcchic und ihre Ans-übnng handeln >uird, die die Gemüther anfrcgcndc ,,nd ocrbittcrndc Rcligionsfragc anstanchcll könne. Das wird abcr jcdcn Angenblick geschehen können, wenn wir dic dnrch die Ecntralcommission vorgeschlagene Fassnng anlichmcn. Es wird dann gcnügcn, gcgcn Jemanden zu beweisen, daß cr keiner dcr gesetzlich rccipirlen Religioucn angehöre, und rr wird sofort dcr AnSübnng der politischen Rechte deranbt wcrdcn lnüsscn, anch wenn cr nllc scinc Pflichtcn gcgcn dcn Staat trcu erfüllt. Bci künftigcn Wahlcn z. Ä. wcrdcn cnlwcdcr dic Jurisdiclioncn genöthigt scin, solche von dcr Ausüburlss dcs Wahlrechtes nns^nschücßcn, oder cs wird, wenn sie dics verabsäumen sollten, das Repräsentantenhaus ye» nölhigt scin, bci dcr Verification ihre Stimmen als nn-gil».',^«,>»^ ^.^<1!^^. ontlialtend dio neucn ^taatsavllndaese^. 2034 „Alle jene Gesetze, Gepflogenheiten und Verordnungen, welche unter den Einwohueru des Vaudes einen Unterschied in der Ausübung der bürgerlichen nnd ftoliti» schcn Rechte der Religion wegen begründet haben, werden hiemit aufgehoben, nnd jeder Einwohner dcs Maudes, welcher Religion immer, für gleichberechtigt erklärt, zur Ausübuug aller bürgcrlickcu uud politischcu Rechte im Sinne des Gesetze«?. Pest, 18. December. 18<)7. Kolomnuu Tisza, als Referent der siebenten Eonnnissiou." )tach Verlesung diese,? Berichtes ergreift Kolo» mann TiSza zu folgender Erklärung das Wort: Dies ist dic Mciuuug, welche auszufprechcu ich durch die siebente Section beauftragt worden bin. Nach» dem jedoch diese Section einerseits erkannte, daß sie im Augenblicke keine Hoffnung habe, diese Meinung zur Gel-luug zn bringen, so wie andererseits vielleicht auch hie und da gesagt werden köuulc, es würde durch Herbeiführung einer Discussion über diesen Antrag die Pro-clamiruug der Gleichberechtigung der Israeliten eine Verzögerung erleiden, so bin ich zugleich crniächligt worden (Hört!) zu erklären, daß aus der erwähnten Rücksicht die siebente Section anch ihrerseits die vom Eentralcius^ schusse vorgeschlagene Fassuug acccptirc. (Allgemeine Zu° stimniuug.) Um aber anch jenen Gründen Rechnung zu tragen, mit denen sie ihren eigenen Antrag motimrt, legt die Section ihre eben entwickelte Meinuug uud die von ihr empfohlene Fassung als einen separaten Anlrag auf den Tisch des Hause« uiedcr, mit der Bi^tc: uach Annahme dcs voui Ecnlralauöschussc vorgeschlagenen Ge^ sctzcs diesen Separalautrag so bald als möglich au die Tagesordnung zu scheu. (Zustimmung.) Nachdem auf diese Weise der Eiuwurf cutfällt, als ob durch den Se-paratantrag der siebenten Section die Lösung der brennendsten Frage, uämlich die Gleichberechtigung der Israeli-ten, verzögert werden könnte, rechnet die Section darauf, daß sich auch ihr Autrag seiner Zeit der Unterstützung des hohen Hauses zu erfreuen habeu wcrdc. Berichterstatter Kcrkapolyi will rcplicircu, wird aber durch dcu allgeiuciucu Ruf „angcuommen" uutcr-brochcn. In der Specialdcbattc uimiut zu i< I Sigm. Ber-nath das Wort: Er erinnert unter großer Uuruhc dcs Houses darau, daß er schou am 4. Juni d. I. in derselben Angelegenheit ciue Iutcrpcllatiou au das Ministerium gerichtet habe, und führt hierauf fort: Diese Iutcrpcllation wurde bciuahe wörtlich in dem ersten Paragrafthc des vorliegenden Gcsctzentwnrfcs wic> dergegcbeu, uud es ist daher sehr uatürlich, daß, wcuu ich uicht im Staude bin, das zu erreichen, was im Vor» lrag der siebenten Scetion unterbreitet wnrde, ich an diesem Gesctzcutwnrfc fesihaltcu würde. Ich mnß übrigens bemerken, daß in diesem Gesetzentwurf das Wort „israelitische Einwohner" nicht nach meiner Inter» pcllatiou wiedergegeben ist, denn in dieser Interpellation war von „Vandestindcrü" dic 'Rede. Welcher Unterschied zwischen dein Worte „^andcö-kinder" und „Eiuwohucr . . . ." (Zwischcurusc, Värm) ist..... Ich bitte mich anzuhören, denn sonst werde ich genöthigt sein, mich auf die Hansregcln zu berufen, nach dcucu cS uicht erlaubt ist, deu Redner zu nnlcrbrc-chen, und möchten doch diese Regeln, nnter der über dem Haupte des Präsidenten hängenden Uhr angebracht wer< den (Heiterkeit). Welcher Unterschied zwischen Vandeskin' dcru uud Einwohucru sei, das hat wcuigc Tage später nach luciucr Iutcrpellatiou uuser verdienstvolle Äiitbür- gcr Frauz Deak gezeigt, iudcm er gleichfalle ciue Intern pcllation einreichte uud derselben hinzufügte, man müsse erst die Israelite» zu Bundesbürgern machen, und dauu töuue inau die Emancipation aussprccheu. 'Richt jeder israelitische Eiuwohucr ist zugleich uuser Eompalriot l^ärm), denn es ^ibt Viele, die eingewandert sind uub die Bedingungen r>on ^audesbürgcru uichl erfüllt habcu. Ich ciupschlc crgebcust Ihrer Aufmerksamkeit das Wort „Eiuwohucr" durch „Vaudeöbürgcr" crsctzeu zu wollen. Das Gesetz würbe bekanntlich auch iu der Special« dcbattc mit den von der Ecntralcommission vorgcschla-geucu TexteSäuderungeu augeuommcu. Scitdclu ist bekanntlich auch die drille ^csnng erfolgt und anch die Maguateutafcl hat das Gesetz au-geuommcu. Für Uugaru ist also die Frage der religiösen Gleichberechtigung eutschicocu. Für uus i>t die Ellt-scheiduug in dcul i; il des Gesetzes über dic allgemeinen Rechte der Staatsbürger enthalten. Schon diese Bestimmung gcuügt, um dic ucue Acra ;u charalterisircu, iu die wir ciugelrctcu siud. Eiuer der lctztcu Reste luitlclalterlichcr Auschauuug, dic sich bis ius 1!). Jahrhundert hinein conscrmrt haben, ist gefallen. Das große Wert des scchszchntcn Jahr» huuderls ist erst jetzt volleudet. Priuilegicu widerstrebe» dem Princip freien Verkehrs, das alles beherrscht, und die schlimmste»! Priuilegicu siud sicherlich diejenigen, wclche iu das Gewisseu des Meuschcu greifeu, welche scinc religiöse Ueberzeugung aulasteu, loclchc zwischen ivccnschcu, Geschöpfen eines Schöpsers, eiucs ailgütigcn u,nd barmherzigen Wesens, eine Scheidewand aufrichten. l Das TMilMMlipol. Laibach, im December. :'!': Wir keuucn iu Europa iiu wesentlichen drei Bcslcueruugsforiucu des Tabaks, uämlich das Mouopol (eingeführt iu Oesterreich, Frautrcich, Spauicn uud Italien), dauu den Zoll, ucrbundcu mit dein Verbote der Erzcuguug im ^audc (ciugcführt iu Euglaud), cudlich die Bcslcucrnug des iuläudischcn Aubaues lind der Fabrication (eingeführt im deutschen Zollverein), oder der Fa» brication allein (eingeführt in Rußland). Dic erste nnd dritte Form kauu auch mit einem Einfnhrzoll oder Eiu-fnhrvcrbol verbunden sein. Als die einträglichste B» stcucrnugsform gilt uatürlich das Äiouopol, welches iu Oesterreich ein Erträgniß von mehr als ^.^ lUiillioucu Guldcu abwirst. Dic Vertheidiger des Monopols schcn es nun als uumöglich an, dieses Rcincrträgniß durch eiuc audcrc Bcsteucruuge,form herciuznbriugcl!, weil uach ihrer Au-sicht die Besteuerung des Rohproductes mit uud ucbeu jeuer der Fabricate uicht so hoch gespannt werden kann, um jeueu Ertrag zu crziclcu. Um dies zu crwciscu, wird im Juli-Heft der „Ocsterr. Revue" — uachdcm vorläufig erörtert wird, daß die Besteuerung der Fabricate allein in keinem Falle zureichend wäre und daher auch die Rohproductiou zur Besteuerung herangezogen wcrdcu müsse — vou der Auucchme ausgcgaugcu, daß zu dem mit ciucr Million Ecutuer an i u l ü » d i s ch c u Fabricatcu ucrauschlag-tcu jährlicheu Verbrauche ungefähr .W0.000 Etr. aus. l ä udis ch e u uud 700.000 Etr. iuläudischcu ilt o h < stoffes iu Vcrwcudnug tämcu, uud daß ucbslbci ai> frcludcn Fabricatcu uoch 10.000 Etr. eingeführt würdeu. Ein Eiufuhrzoll auf Tabakblätter mit .';<) fl. pr. Ecutncr und auf ausländische Fabricate mit 100 fl. pr. Centner — würde zusammen 10 Millionen abww fcu. Die gleiche Snnimc würde ferner erzielt, wenn dn: inlälldischcl, Fabricate mit 10 fl. pr. Centner besteuert würdeu. Sofort blicbcu aber jcdcufallS »och I.'i Millionen zu decken, dic — ans das inländische Noh' product pr. 700.000 Etr. umgelegt — ciuc Auflage von ltt'/2 fl. pr. Ecnlncr erfordern würden, welche Aus' läge jcdocy unmöglich rcalisirbar wäre, weil dieselbe ''ach dcin Dlirchschuitte der mit Tabak bepflanzten Gruudstncki den Rohertrag mit beiläufig 224 pEt. belaflcu wlndc. Obwohl übrigeus zugcgcbcu wird, daß die Tabakindilj!l>e beim Hiuwegfallcu der Monopolsfcssel» einen großem Anfschwuug uehmcu löuutc, so wird doch audcrcrscits wieder hcrvorgehobeu, daß auch bei Anfhebuug dcs Mo< nopols der bisherige Eiufluß der staallichcu Ucbcrwachni'l! aufrecht verbleibe», ja fogar zu uoch schärfcrcu Eoutrolö< maßregeln gegriffen wcrdcu niüßte, »»d daraus zuletzt die Schlußfolgerung gczogcu, daß die wirtliche Freiheit dcr Production und des Verkehrs nnr dann möglich f^> wcuu der Staat auf sciuc hohen Einnahme» vcrzichl^, nnd daß beides vereinige» zu wolleu, als »»möglich i" betrachte» sei. Diese Umnöglichkcit ist indessen nicht ga»z cinleuch' te»d. Schon im allgemeinen ist uicht abzusehen, war»»' mittelst einer Verbrauchssteuer uicht der uämM Ertrag erzielt werden köuute, wie bei dem Monopol' nachdem doch nuch jetzt bei dem Bestände des Monopols sowohl dessen Ertrag als nuch dic SlaatSregic, dic doch gewiß theurer ist, als die Privalrcgie, uur ^on de» Eous u m cutcn gctrageu wird. Abgesehen jedoch h^ von, so scheinen obige Auuahmeu für dcu Fall der Flc>' gcbuug der Tabalproducliou uicht zutreffend, so !vcn>8 die darauf basirte Ertragsbcrcchulnig als richtig und ^ schöpfcud gcltcu tanu. So bald man nämlich zugibt, dop im Falle der Munopolsbcscitiguug die Tabakvroductio» ciucu bedcutcudcu Aufschwung nchincn würde, lauu nla>> nicht vorau.Ssctzcu, daß zur Deckung unseres Eons»»'" W0.000 Etr. ausländischer Tabalblättcr in M' wcuduug lämcn; im Gegentheile wäre es vorauSsichtlwi, daß die Eiufuhr ausläudifchen Rohstoffes zum größt^ Theile entfiele, weil fich die mit Tabak bcftslauztc Or»""' fläche bald mchr als vcrdoppelu, überdies aber auch ^ Eultur dcs Tabakbaues ciuc bcfscrc wcrdcu würde. Ebc»!" schciut es kauiu zweifelhaft, daß man auf ciuc bcdc>>' tcudc Einfuhr auöländischcr Fabricatc — wenn sol^ auch uic gcmz verschuuudcu wird - - uicht zählen löm'»^ denn wenn jetzt große Qnautilätcn feinerer Tabalso^l" importirt lverdcu, sc> ist der Gruud davon uur iu ^ mangelhaften Enltlir der Tabakpflanzc iiu Iulaudc, >^ direct aber in dein Monopole fclbst zu suchcu, wclch^ der besseren Eultur eben so abträglich ist, als dcr M^ dchnung dcs TabnkbancS überhaupt. Wolllc mau indcsscu die gcdachlcu Suppositio'>c>. auch als richtig hiuuchmcu, so könnte doch dic dcU^ basirtc Berechnung des Ertrages dcr eventuelle» Slcü^ ans Vollständigkeit keinen Anspruch machcu, weil da^ die Rückwirkung dcr Äiouopolsaufhcbuug auf dc» ErtM dcr sousligeu Slcucrn und dic uatioual'ökouomischcu ^' lhcilc gauz iguorirt wcrdcu. Glaubt mau uämlich l^ dcu Fall dcr Frcigebung dcs Mouoftols an dcu l>cdt>, tcudcu Aufschlvuug dcs Tabakbaues uud dcr TabakindillU — und darüber siud selbst dic Frcuudc des Mon?p<^ nicht im Zweifel — so darf mau auch die vou dicsc Aufschwünge unzcrlrcuulichcu — dcu )catioualwohls^.^ förderndcu Nachwirkungen uicht übersehe», wclchc >»^^,, jcdeufalls'zugleich dcu Staatssinauzeu bci dc» dilc^ uud iudircctc» Slcucr» crhöhtc Eimmhmc» zus»^ Fenillelclll. Concert. ,,Die Jahreszeiten" vou Joseph Haydu, ans» geführt von der philhcirmouischcu Gesellschaft am 23stcu Decculbcr 18l^7. A»l 23. December führte uuö die philharmonische Gesellschaft Haydns Oratorium „dic Jahreszeiten" vor, und wir dürfen wohl kciuc» Anstand nehmen, hin;,!« zusetze», i» würdiger Weise. Dic herrliche Musik, die »us die aufgehende Souuc, dc» Ruf der Vögel im Walde, das Rauschc» des Bach» leius, den rollende» Do»»cr des Gewitters, die Freude der Ernte, der Jagd, des Wciues, bald in slürmischcu Accorden, bald iu feierlichen Kläugcu, bald iu liebliche» Melodie» vorführt, tonnte nicht vcischlcn, dc» »nchhal. tigstcn Eindruck auf dafür empfängliche Gemüther hcr-vorzurufen. Dic SoliS würdeu von Frl. Elcmculiue Ebcr-hart, den Herren Andcr uud Äloraucc gesuugcu. Frl. Ebcrhart, unscreu Mnsitkreiseu ohuchiu durch ihre schöue Stimiuc uud ihre scltcuc Schute aufs vorteilhafteste bckauut, hat sich diesiual selbst übcrtroffcu. Ihr Gesang.war weihevoll, von Pietät für das großc Wert durchdrungen. Geradezu volleudct aber müsseu wir dic Aric „Welche Labung für dic Siuuc" nennen, welche das Fräulein mit graciöser Zartheit, niit iuuigcm Gc-fühl l,nd vollendeter Technik zum Ausdruck brachte. Stürmischer Beifall selbst mitte» im Gesänge lohute die Sängerin für ihren lieblichen Gesaug. Bczaubcrud saug sie das Märchen, wie wir übe,Haupt der Dmchführuug dcs gauze» Parts unsere vollste Auerkeuuung zolleu müsseu. Herr Audcr führte seiue Partie des Lucas mit jcucm'Vcrständnissc durch, welches diesen bei uuscrcm Pllblicui» hochgeschätzte!, Säuger auszeichnet uud welches für eiu Oratorium besoudcrs uothwcudig ist. Anch Herr» A»dcrö Leistuugcu folgte dcr Beifall des Public»»'?. Herr Moraucc saug dic Partie des Simou. Er hatte bereits oft Gclcgeuhcit, mit feiucr sympathischcu Stimme uud seinem geschulten Gesänge sich dcu Beifall des Publicums zu crwcrbeu. Er führte auch die schwinigc Partie dcsSimo» sodurch, wie wir cS uou ciuemSäugcr wie Moraucc crwartcu durften. Wcn» er abcr dicömal nicht so durchdringcn koimte, wie wir voraussetzte», so war ciuc stimmliche Iudispositiou dara» schuld, wclchc gleich bci dcu erste» Tönen sich erkenne» ließ uud welche dcu Säuger zwang, ciuc dcr schönstcn Arien ..Sch't auf die brciteu Wicseu hiu" falle» zu lasscu. Diese Indispo. siliou mußtc dein Sänger um so cmftfiudlichcr seiu, als dcr Part, iusbcsoudcrs im lctzteu Theile, für die Stimm-lagc dcö Säugcrs schr lief gchallcu ist. Wir siud Hcrru Moravce zuu'l Daukc verpflichtet, daß er trotz seines Unwohlseins sich der schwierigcu Aufgabe unterzog uud so dic Aufführung ermöglichte. Die Ehörc waren vorzüglich studirt uud wnrdcu' meisterhaft crecutirt. Uuter dcu Ehöreu gebührt abcr dem Wcinchorc uubcdiiigt dic Palme des Abends. DaS war cchle nnd rechte Lust', das war Lebe», daS war Feuer. Gleich au dicscu Ehor abcr niöchlcn wir das Märchen stellen, wo Sängerin nnd Ehor dcn Ansdrnck dcs Neckischen, dcr »aivcn Heiterkeit so recht liebenswürdig wiedergaben. ! Dic fugirtc» Sätze wilrdc» uut seltener P^' siou gcgebcn. Selbst dcr au ciueu Ehor die gl'^ Aufordcruugc» stclle»dc Schlußchor wurde prächtig l> suugcu, iusoweit daS Scsscllückcu, Spreche» »ud ^^^., des iu die Garderobe eileudcu PublicuiuS uicht aM ^ uussc störte. . Wir löuuc» bci dieser Gclcgc»hcit uicht »w^ »»ser Bcda»cr» übcr dicsc Sitte unseres Publ'^',^ auszusprcchcu. Wir dächtcu, wer dic Piclät bes'«' Haydus Oratorium überhaupt zu besuchcu, sollte d so vicl davou crübrigcu, uiu de» letzte» Ehor lM warte», da wir dcr Ansicht siud, daß Haydu, wc«»' den lctztcu Ehor für überflüssig gchaltcu hätte, benstf , gar uicht compouirt habeu würde, uud zudcm stört d>e! Gebrauch dcu Gcuuß dcrjcuigcn, wclchc dc» Paletot o Ma»tcl auch uach del» letzte» Ehorc noch früh 6^' crhaltcu zu lönueu glaubeu. . . ^ Das Orchester hiclt sich mit AuSuahmc elN'U Schwaiiluugc» schr wacker. Volles ^'ob ui,d uolle erkc»»uug abcr dcm Musikdircctor Nedvi'd, l«cl^ sich au so hohe Aufgabcu wagt, sclbc mit eiscrucr ^ scqucuz auslrcbt uud so chrcinwll durchführt. ^s, Wir glaubcu im Jutcrcssc dcr Mitglicdcr bcr ^^ harmouischcu Gesellschaft zu spreche», we»» wN' ^ .Wuusch ausdrücke», cS mögcu „dic Iahrcszciteu eiumal, uud zwar iu eiucm Gcscllschaftsconccrtc a>! führt werden. ^y„, Dcr Bcsnch war fchr schwach, dic Kosten des ^ ccrtcS si»d zwar gedeckt, aber dcr Ertrag für ^n A^ cin so nnbcdeutcnder, daß wir dcr Direction dcr ^>^, schafl dcn Rath gcbcn würden, dic FoudScouccrlc l ^ tighi» ganz falle» z» lassen, da dcr Zwcck, »«»»'") Fo»d zu vermehren, ci» illusorischer ist. 2035 "nißlcu. Die voraussichtliche Ausdehnung des Tabal-UlNlc« hätte unstreitig die Slcigcruug der Vodcncultur u>'d selbst die Cnltiviruug „och uubcbauter Strecken, diei 'n Oesterreich keine Seltenheit sind, zur Folge, solvic fcrucr dcr Aufschwinig dcr Tabalinduslrie die Errichtung vieler ^aliatfabl-ikcl! uud Tabathaudlnngcn mit lohnender Vc. Ichästigung für viele Tausende im Gefolge hättr. Dar» "us mü^tc für die Staatöfiilanzeu ein höherer Crtrag ber Grund-, Einkommens» lind Crwcrbstcucr, sowie der ^erzchrnngsstcner vesnltircil, wclchcr nicht gering anzn« schlagen ist. Abgesehen weites davon, das; die Eröffn ^uug cines ncncn Prodlietions- nnd Crwcrbszwcigcs lucht ohne wohlthätigen Ciuflus; nnf die Stcuerfähig» »rtt der Staatsbürger überhaupt bleiben könnte, — welches Moment in einem Staate, wo Steucrrückstäudc ^u der TagcSorduuug sind, nicht zn Unterschalen ist, so würde der Tabatban insbesondere für solche Vand-M'ichc. welche abseits vom Verkehre nul ihren dcrma-^8cn Natnrproductcn wegen nnrierhällnißmäßigen Trans« porttostcn ans dem Markte nicht concnrrircn können, eine Duelle der Wohlhabenheit werden, weil der Tabak seines höheren Werthes wegen einen weiteren Transport als viele andere Vodcncrzenguissc zuläßt. Es scheint uns demnach ein großer Irrthum, wenn ">cm glaubt, daß bei Auflassung des Tabakmouopols die Staatseinnahmen nur daun.lciuc Verminderung crlci» bw würden, wcun der ganze jetzige Monopolsertrag burch ciuc andere Veslcucrungsform hereingebracht würde, beun cs dürfte lannt einem Zweifel »utcrlicgcn, daß die a»S der Freigcbnug des Tabakbaues und der Tabak« ü'dnslnc entspringenden — den Finanzen indirect in den schon jetzt beslehcudeu Steuern zu Outen kommenden Mehreinnahme»! mindestens den drittcu Theil der gcgcu-lUllrtiyc,! Monupolsrcineinuahine anfwiegcn müßtcu, luoruach cs auf die Ciubringuug des gauzcu jetzigcu MonopolserlrageS mittelst einer ncucu Steuer selbst vou leiu finanziellem Standpunkte gar uicht mehr auzukoui-wen hntte. Uusland. Nom, I l». Dcecmbcr. (Cardinal d' Andrca. -^ Past oralsch reiben des Papstes.) In dcr Gesellschaft bewegt sich die Unterhaltung fast unr um die Nücklchr des Cardinals d'öludrca, man ist unerschöpflich in Muthmaßungen über die Gründe, die sie vcr> nnlaßt habcu können. Ich will sie nicht wieder erzählen, dc»n sic sind ebenso zahlreich, wie einander wicdcrsprc-chcnd. Dcr Cardinal ivird cil»nnt haben, daß «r mit sciucr cigcncn Kraft ein leckcs Spiel wagte, uud dieser Gedanke scheint wic ein trüber Hauch auf dcu Spiegel gefalle,, ^il srin, woii» seine letzte Vciglnigcuhcit an ihm vorüberging. Wic früher, bewohnt d'Andrca jetzt wieder seinen Palast auf Monte Oioronua, will sich jedoch iu dcu nächsten Tagcu iu das stille Kloster San Crisogono in Traslcverc zurückziehen, sich unter geistlichen C^cr», citicu zu sammeln. — Um dcr iu schreckhafter Wcisc zuiual nuter dcr Jugend zunehmenden Frivolität, wic sie sich im Mißbrauche dcr heiligsten Worte durch Fluchcu uud durch Profauatiou der Festtage kundgibt, nicht weniger aber in dem buhlerischen Kopf- und Vcidcrpntzc dcr Frauen, Zaum nud Zügel anzulcgcu, hat dcr Papst selber ein Pnsloralschrcibcu au die römische Gemeinde nlasscu, und durch sciucu Viear Cardinal Patrizi gestern burch Anschlag bekannt machen lassen. Cs ist umfänglich, ich hebe folgendes ans. Vctrcffs dcr Kirche soll sich jcdcr criuncru, daß sie das Haus Gottes ist, doch ^as sci allgcmciu iu Bergcsseuhcit gerathen. „Da die bezüglichen Ursachen dieses Ucbcls vielleicht nur vou den Frauen herrühren, wcil sie, wenn sic zur Kirche liehen, sich nicht anders, als wie für cine fashionable Promenade odcr fürs Theater herausputzen, mid ^l»>-^!>U!» l'<,!'„>;i<> ll ^iiceulo zx'lun!, >>!,ll!!m> «'xli'itüil'cu'i ^'^'llMl, <^I(!«II!» l>IlNl>»l llnilüs«»»!!,» , t!(!llÜüK'IIl IN!l- ">!<'>ll',!!> s,l>i'l>lilrl!n (?''>'!ll!I. c!o V'lnixl. viljlr. <>. 12), so mußte ein Pcr-^> achtbarer Damcn dem Treiben cntgcgeutrctcu, welche dnrch Beispiel uud Einfluß dcu ^urus mäßigten, dcr außcrdcm dcr Ruin dcr Familien uud dcr Weg zur ^lttenlosiglcit ist." . . . „Die Fraucu sind noch bcsou. dtrs zu erinnern, daß, wcnn cö weiblicher Bescheiden' AU schon übel ansteht, durch Modctano uud capriciösc "leidcrtracht die Blicke auf sich zu ziehen, rs iu eiucr seihten Kirche zu einer Beschimpfung derselben wird." ^tr Cnrdiual-Gencralm'car erklärt darauf.' dcr moderne ^pfftutz der Fraucu gehöre durchaus uicht in die Kirche, ^lijcuigcn welche mit solchcu Coiffürcn geschmückt m dcr ^lrchc crschcincu, soll die Communion nicht gereicht '""den. I„ Nrzng auf dcu Mißbrauch dcS Namens ^°ttcs, der Madonna uud dcr Heiligen werden die Gc-'Mlshcrrcn verpflichtet, ihrer ^cntc zu cutlasscn, wcun s "Ul fthlcn; auf dcu Slraßcu soll die Polizei die ^cbertrctcr sofort vcrhaftcu. Hassesneuigkeilen. ^ ^ (Die Wiener Fiima F. Wertheim uud , °"'V.) halte belannllich linen Preiö vo» 100.000 Francs ^/ br>'ik!i,g,n auözese^, dcm e^ gelinge» würde, ihr neuestes . '"lchlob ohne deu dazu gehörigen Cchlllssel zu i>sl»c„ : sie^ ^. le dlrsc !m Au§stlll»!!aöpalc,slc i„ s.chl Epiackci, publ!^ ^t<>eaukschreibu„g wahl„,d dcr ganzen Taurr der 3Iu?stclIung, bei welcber sich doch die scharfsinnigsten Tech-niler uicht bloS Eulor^'s zusammenfanden, aufrechterhalten — und die 100.000 Francs sind ihr gedulden, das Schloß isl, trotz aller verzweifelten Veisuche dcr zusammen, sllömenden Pr,'!sl)l'ws!l,'ll, nicht gcöffüel worden. Für das Geh.iinmb de-5 Sct>i,ssll ^Dittlc'l-Ävparalsö, dcssen Einrich.-liuui Weitheim'sche« ).heinims! i>'t und der sich silr Casseu« bcsilzer al-l geradezu Nüfchäljbar elw.isl, wurden Herrn Werthcim in Pa,!s 20.000 Fics. c,, 31>isinnen, cilif welches jedoch die Firm.: s.lvsw^sta'ndlich uiHt einging. — (Ein Geizhals beim Militär.) Vor einigen Ta^lU wurde in Wien ein l. k. Oberstlieutenant begrab», der, obwohl Gar^oil, in der eingeichrcultleslen Weis».' lrbte und slets auf die Enilcidungcn der Stabsoffiziere, mit ihnen ein Theater oder ein Hotel zu di mir nicht, giöhere Depensen zu machl'N." Man r^speclirle cie Onlfchuloi^unc, mil drn V?>-H^Itnisien. Vor li'szer Z^it ritraülle der Oberstlieulenant und wlirde ins Spital gebrcichl, wo er nach mehrmonallicher Krantheit sla,l'. N»u eist wurde li>l Koffer, dül rr sich ciüö .strantcntistt baltc slelle» I.,ss.'N, connnissioütll eröffnet. Der Inhalt war l!l)erraschend. Man fand ciüige hundlll Slüä Lreditaclien, zwei Depositfnjchiine auf 80,000 fl. in Slaal^papicren, bei 10,000 fl. in Gold, sehr roeNhvolle SchMlictgegcnslünde und die Ausschreibungen ilber die Ein» lünstc von einer Vesilluna,. Später elsuhc mau, daß eiile bcjahlle Schwesler »nd zwn Neffen deö Ve»slotbc»n, sich in Wien d.'finden, welche er bei Lebzeiten niemals empfange» wolll''. Tlslaminl Hal er lcineg gemacht. — (Haupttreffer.) Sinnu Vliese aus Würzburg ziisolg!.' >sl dou dolligen Aüctermeisler Hieronymu« Kali bei der Ziehung der oslelreichijchrn i.'ose von 1801 d.r Haupt» grwiün von A50.000 fl. zugefallen. — (Der Unl eisl «hu» gs uelei n für Wil' wen und Waisen der in Mefico g e s a I l e n e n 0sl erreich ii chc i, Legiouarc) Hal an Spenden z». lamm.» den Vlllag von 10.058 fl. 75 lr., ferner 300 fl. i,i siplrc. Staalspapieren, 20 fl. in Nalioneil.A»leheng'Od!i. gatiuncn ,i»d 1 Siuct NapoleonH'ror erhallen. Tic Wiiwcn nod Waifen der gtdachlen L.'gionüie uno evenlu.li die Vor. Münder cl^r Pflegl'eltsrn dief.r lelzleren weldcu ousgrfoi.-de>l, mit den Gejücken um Unttlslüßung gllichzeilig auch die Tailsscheine der G suchslellcr nebst autheuliichen Armulhs. znigüissr» , so wie den Tauf« und Todlenschein der vc,slor. dci^eli Legionäre beizublingln. damit diese zur Äeulll>ilung crforde,lichen Tocume!,le nicht b.sonder« redamirt zu werden biauchen. — Zuschriften cm de» Vercin find portofrei. — Die V.rcin«la»zlei bcfmdct sich: Wicn, Neubau, Siebenslern. l gaffe Nr. 23, 1. Slocl. — (Grenter — Pomciil.) Man emmett sich noch der Allhandlung. zu wacher der Abgfoldlifte Greule, vor ellichl'» Tagcn da,, Adc,clllb„clcsch.,uH veranlahts, indem cr eine „Eilllirn^g" dcS Pf.ir>eis Schuh vo„ Pomriol mil etlichen 00 zweifelhastru Pfartlindern in eine Petition mn> wandelte und als solche üherreichl.-. In Pomciöl schein! man indeß mit dem Herin Pfarrer nugleich weniger einver. standen zu sein, als Herr Greuler, wie das folgende, an den Abgcortnelen Herbst gelangte Tclegramm bewriet: „Die ilitcUigeülen uod sreisiünigen Bewohner ron Pemelel protc. stiren feicllich gegen die Theilnahme an dem Pamphllle und den gca/l! üuel Wohlgrboren gelichtete,, Angriff. Has EchlislsMcl wurde ohne unser Vorwissn: colporlirt. Wci» lere Schulte werden vorbchallen. Pouniöl, 21. Decem» bcr 1807. Im Austrage: Hack^'schmid (^lnst, Magister der Chirurgie, Gemeinde,alh." — (Deutsches V u n d e i s ch i e b e n.) Vom Vor> siande des deutscht!, Schützenbundeö wurden die Consul:, in Bremen c,s»chl, die Eiüladungcu an die deutschen überseeischen Schien zum drillcu deulfchen ^undesschicheu in Nie» zu uermiltel!,. — (Abzug der preußischen Occupations' truppen au« Sachse n.) Noch vor Ahlauf diese« Jahres wirb der 3l»>s< der OccupalionStruppe!, das Königreich Sachsen vellassen, bis auf eine lllinc Infantrricablheilung, die a!> Äcf,,h„»g aus dim Künigslti» verbleibt. Die Thalsache isl llsreulich, iusosern sie zeigt, daß man bei dem thatsächlichen bllnbesfreilndlichen Vlihällnih, in welchem Sachjen jeht zu Preußen sleht, auf leine fernere,, Demülhigungen sinnt. — (Vesuv.) Nach dem letzten Verichte de« Professor Palmier! lommen aus dem (5lUpt>onslegll de« Vesu? lein, Laven mehr, da leine Oesfnungcn mehr vorhaudcn sind, sonder», erst durch gesleigerte Klast neue entstehen müßten. Der utu« Kegel ist 100 Meter hoch, und doch werden die glühenden Massen noch immer bis zu 240 Metern über den. selben hinausgcschleudert. Da sie fast senkrecht aufgeworfen werden, fallen sie halt am Füße des.ssegrls nieorr, so daß man ziemlich nahe zur Äesichligung herangehen lann. Der Besuch ist auch noch immer ein slhr kbhaflcr, da man glau> ben darf, daß der Auöbr'lch allmcUig abnimmt. Die In, sttlimenl/ des Observatoriums sind ziemlich ruhig uud zeigen nur peiiodisch eine größere Erregung. — (Artilleristisches.) Während man m fran. iösischcu Kriegshäfe» mit Torpedos elperimenlirt, h^.t auch die englische Admiralität dcn unterseeischen Hollenmaschinen ihre Anfmerlsamleit zugewendet. Vor einem zahlreichen Zu« schaucrpublicum uou höheren Seeossiciercn wurde in Portsmouth die Probe gemacht, welche Wirluna. es auf einen > lleinen eisernen Dampfer haben wilrdc, wenn ein mit 100 Psund Puloer giladrner Torpedo, der uxlcr dem Wasser a>, lange» Sparren darau befestigt isl, mit m,em feindlichen Schiffe in VcrOhrung gebracht wiNde und sfplodirlr. Im vorliegenden Falle ließ man das Zrrstörungzwerljeug auf leinen auderen Gegtnstand willen, sond-rn einfacb unter !bem Wasser crepiren. Was die Präcision anbrtlifft, verlief das lHfperiment c>folgreich, die ^iplosion traf nuf die Srcnnde ein und warf eine ungeheure Wassersäule in Form eines großen Schwämme« in die Lust, die beim Nieberfal« len sich zum Theil über den leinen Dampfer ergoh. So,«ft spürte der LelUerc Durchaus llinen vecde,blicken 6sflct. Ob vieses Nesultat indesse» beim in die Lust Spreng,,, eines Schisfcs sich cben so harmlos heraussl'llen würbe, bl»ibl freilich dahingcsllllt. — (Die abyssi >, > sche Crved , tion) ist in vollem Zuge. Am 6. d. M. hatte sie das Senaf,-Gebirge an der Oftgreuze Abyssiuiens eirnchl. .Nönig Thecsdorus hat Dshra« Tabor, sein biiheiiges Heerlager, verbrannt und ein Laa/r in der Nichtung von Magdola bsjogcn. Das Klima ist qut. Die Gerücht»'< Kaiser Theodor habe sich unterworfen, sind unrichtig. (5s sind sehr ville Pferde im rolhen Meere zu Grunde geaangeu. Der Herrsch.r von Tigre rückt mit einem rngl'sche,, Veobachlung^corps vor. Nach dem amtlichen Ve» richte vom 5. d. M. gelt alleS wohl von stalten: die Häuptlinge sind der E,pevuion freundlich gesinnt: die Insurgenten hi'MMi'i, dlN Maisch drs 5tai>n 30. d. M. Nach« mittags 5 Uhr stattfindenden Gemcinderathssitzung. Vürger« angclobungen. — Vorlrüze dcr Nschlisection: l>) i» Belrefi der von dcr Stadlgsmeinde an tas hiesige Ciuilfpital zu e»l, richtende» Verpslcgsloslen, l.) in Allr«ff der slädlischen ssis. grübe im Cioilspitalsgarlen. — Vortrage der Finanzsection: l>) wegen Genehmigung des Ve^rages delresfend die Ver» Pflegling der magistratlicben Häftlinge, l)) über cine Ver-gleichcproposition bezüglich der Moraslel,«surnvfung«arbkite,i. — Vortrage der Vauseclion: u) über vie von Franz Pe^ lerza bcwirlle .ssugtlstsinpflasterling, !') über die von bems«'l« ben bewirtte Veistllluiig von Dolornilscholter und Dolomit» sand. — Vorlrag der Poliz,i,'ccl!on in Velreff der Fleisch, satzung. — Vortrag der Schulsection über tie Oberrealschul' 3icchnui,g pro 1805/6«. — (Herr Actille Delorr"e), dln Laibachern aus der Saison 1850—51 als Oveinsanger im besten An< denlen -— es liegen uns Huldigungsgedichle in deutscher, slovcnischer und italienischer Sprache, an denselben bei d^sse» Abgang gelichtet, vor, uud die philhannonische G,s, cin dem au«-gewiesenen Viehslande angemesjenee Quantum Viehsalz hf> 2036 sonders angewiesen, welche« dieselben in Monats- oder Wo-cheuralen, und zwar allen anderen Abnehmern vorangehend, beziehen. (5'iue solcke specielle Anweisung zu Gunsten einzelner Abücdmei lassen aber die i,l Absicht aus den Viehsalzverschleiß hieiseils bestehenden Verhält« »>ifse nicht zu." -(':. (V e r e i n s n a ch ricbl.) In der am Slepbanitage um N Uhr früh unter dem Vmsitze des Herrn Tr. A l ei-wei« abgehaltenen Gencraluersammluna. des hiesigen (5ital« nica» Vereins verlas der Herr Eecrelars^olclloetlretcr den Iahreebencht über die Tdäligllit des Vereins, au-H dcm wir entnehmen, dah derselbe im iiaufe des Jahres 11, Ve« sedas ^0 im Winter, 2 im Sommer, 3 i,n Herbsle) ver> austaltele, dah dcr Cassesland einen Ueberschuh ausweist, und dab die Mitglicdcrzabl sich niHt rrcsenllick velüntert hat. In der hieraus vora/nommcilcu Wahl der ueucu Vcreiuö' sunclion^re winden oie Herren Dr. Nleiweis zum Vor^ stände uno Fianz Vidic zum Cassi^r t.i<'!'lN'clüiüüIioi^ü!, mit Stimlnenmehihlil zu Ausschüsse» di«' Heilen Ios. Der bevec, Job. Holat, Tr. Poll» tar. Franz Rauni« lar, Juan Vilhar, Peier Graselli, Tr. Tom an, Tr. Zupanec, Dr. O. C o sl a , I. Solar. L u e t e c, Iamöel, Dr. Voncina, Hazar und Dra^. Cva» jar gewählt. — (Programm) der am 3 l. d. M. Mends nm 7 Uhr siatlfindenden Sulucste, slier des Mäinierchors d^r Citalm'ce,. Erste Adtdeilunq - I. l!ü>i!>k' li!>i ixx'', (I„ der stillen Nacht), Worte von Ienlo, componilt sur Männer-quartelt von Ä. Förster. 4. Solo mit Ouartettdessleituna.. 5. ,,>>!»l!^ (Gllichl) :»li: „l>vl> kml!«» i«, kükovi. ^-' (zwei Bauern und der .ssulul), komisches Teiz-lt mil Cla-vic,begliilung von August Schüsse, (i. Lotterie. — Zm-ite ilbthlilunq: 1. Serbische Nalionalliedcr für Vl^nneichor, componiit von Tooacously. 2. Großes komisches Quodlibet. 3. Quodlibet aus czcctiscken Nalionallicdcrn, sür Ileincb Orchester conlvonilt von Llutou Fi^sslcr. 4. Dic Macht des Geldes, Eolo mit Clauierbca^itung und (ilior. 5. I'I<<' ll<>klic!', Octett, von V. Horal. (>. 'Abschied vom aücn Jahr, Solo mit Klavierbegleitung und Chor. — (Theater.) Gestern wurde „Adricnnr Lecouvlsur" das dilannte «sscctroUc Etücl d(l He,reu Enibe und Le-ssoul."', in der srcicn Veaibcilung von^ Gran«, lcircr wicdcr b,l schwach bcsuchum Hauke gegeben. Unter den Darst.l« lenden zeichnete sich Frl. Arthur durch die Glut des Ge> silhlö und die L P»l.l>cum lobnte die schilne Leistung des Frl. Arlbur mit uerdieiittm llbhaflcn Applaus uno wiederholtem Hervorruf. — Heute wird eine hi.r noir ciimi Inhallri« sic iinxicr sci» mögcil, gcnchhülich dcim hicsigcil Gnncilid^uülc zurrst rinlaiifcn niid »ach-l)cr crst ihrcn ^>q wcitcr ncliiuru; dal^r die hicsigc» Iüsliss^!, dcr unciiucii Gcn,cindc hiev »hrc ^iciiniüg sch r o s t adgal'cn und mich fortwähn'iid crsuchicu, sich iuimcr i» ihrcui Nauicn zn ucrw^idc», dus; dai< ^cz,llc>gcricht in (^intfrld l>Icibm wiildc, indcm cö gcrcidcw^;« ilb^r dic F»!dcr uicl liähcr und an dcr Eiscn-bahn gckgc!! ist, dahcr ich julgeiide (Hnlndc alö (intszc^nung angclic: l. Tüljtc (diiillscld Ul)ü hicr aus mil dcin Durfc Mraschou >,i ga»; sslcichcl' Eütscliuniss scin, iiidcm ich und dic Gciücind^ ^iijliss!',, s^hr ofi dicscl^ni ^c^c sowohl in Dicuftc^: alo ^riva^ cni^clrgcuhcllcu dcfalilc» iiiid !)cgchc,i uuißlc», daher dic Enlfcr-»iiüss dcr zwei Slädtc vüu hicr gcnnu uchmcil mid dahcr durchaus üichl ^inc s>lcichc ist, ivie dic lüdl. Siadlgcmciiidc-Vcrlrcluiig dcr Slndl ^'midsll'l'ch a,!^i!,>!. ^. ll'/dcrö ^l'dirssc nur zu hlichst sill>'»cu Fällcil jcmand zum Vcziitc gcht uud auch oft czar üichtmüglich ist, uiic dciul i^ugln Wttlcr dic GchinMrnszcii mid Wcgc durch dcn a.ros;can; »»p^ssirtiar und scllist auch im ^iitcu ^»slcmdc durch-an. ^rwahitt die oliciigciianule Vcrlvcluüg, daß uiiscrc Alo, lrilichancr nic dic Eisculicchn bliui^cu, wclchcö ich uicht ciunial niit ^lissc liclilcln laun, sondern ciilsach dcr uoUlumun'nc» llu-tciuitnisz zuschrribc» uniß. 4. halicn >uir in Gurkfcld allc drci l. l. Ac ml er sammt der G ru u d e „ t l asl uu g « c o m >n issiou ucrcinigt, daher unser Amliren vicl mchr rrlcichl^rl ist s>. V^sindcn sich allc Acmlcr in dcr Stadt, daher mcinc Gcincindc-Insasscu dic Glis!' und Wirll)l>hiniscr „iihn- hal>>'», »vclchcs ich uon ^'andstras; dinchani« nicht s^a/n tlinn, dsnn dli hat man cinc schr cintc Vicrlclstundc dcim schünslcn Wc^ und Wcttcr in die Hlndt nnd zn >d^il Wirlhohänsn'n zu sschcn, l'dl/r mail mich sich im Schloß auf Udnmnicischc Mmiicr l>ci jcinandcu daö Es!- nnd Triiilliicitcrial nncignc». <>. Gcht dcr lulil. ^andiiraßer Stadlsscmcindc-Vcrlrrlung die hicfigc Gciucindc gar nichts an, su N'ic ich mich als Gcuieiildc-^orslchcr dcr l'crcintni Ocmcindcu Groszolllina, Tschalljch ^^l' nicht nm dic Vandstraßcr Gciiiiindc dctiliumcrc, clicu su wcni^ inü^c sic sich um dic Intcrssscli mcincr Gmicindc bctllmmcni, ich glunlic, lch hätlc sscnug Eründc ansscgrlicu, im Fcillc sic >^ adcr wlinsch!. ich anch noch mchrc angelicu lmm, um zn liciuciscu, daß mciiml ^cmcindc-Iilsasscn dcsscr Gnrtfcld alO ^andslrasz au drr Hand gclcgcu ist. Icsscniz, i^'). December 1807. F. O, Hribcr, ^rml-indcvorslcher. Neueste M. Prag, 2<>. December. (Pr.) In der Plenarsitzung dcr hiesigen Advocatenlammer wurde beschlossen, in dem vom Iuslizministcriuin abverlangten Gutachten für die Freigcbuug dcr Aduocatur zn Plaidiren, vorausgesetzt, daß cinc angemessene Abänbcrnng der CivilproceßordlMiig bevorstehe. Paris, 26. December. ..?a Presse" erwähnt das Vörsengerücht, daß die päpstliche Regierung bei Noth» schild gegen die Anszahlnug dcS Coupons dcr italienische» Rente Einsprache erhoben habe. Für dcn zweiten St' mcslcr 1^07 wurde die Dividende dcr Vaul vou Frunl-reich alif 49 Fr. festgesetzt. — Die ..France" verüfftl't' licht Florentiner Nachrichten, nach welchen M e nadrca bei der Bildung des ncucn Cabinets durch die Schwierigkeit aufgehalten ist, einen Nachfolger für dcn Minister des Innern Gnallcrio zu siudc». Mau glaubt, Mnabn'a werde vor dem I5>. Jänner leinen cndgültigcu Eittschl»!! fassen, Wenn dic Kammer ueucrdiugs ein nngünstlgcs Votum abgeben sollte, würde sie wahrscheinlich aufgellt werden. St. PeterSbnrg. 20. Decbr. Der „Russische Invalide", dic diplomatische Corrcspoudcn;, betreffend die orientalische Frage aualysirend, sagt, Nußland hat bic orientalische Frage so deutlich aufgestellt, daß eine sch"^ Vösung derselbcu bevorsteht. Die )^achricht des .Ftoile bclgc" über ciuc bevorstehende russische Anleihe vou 20" Millionen ist Nübegrüudct. Telegraphische Wechselcourse uom ^!7. Deceinber. 5>perc. MetalliqueS 5ä,.'^1. — Kperc. MetalliqucS mi« Mai- «^ November-Zins!'» 5>7.li0. — öftere. Nat,o»al Aulchen l^,.'!<)..->»«'''' sctie,, 0l!!>, - (lredilactim 1^2.?'». - 18(!0er 3taa>sa>l»b',i «l ^ Sillier ,1'»50 — l,'oudon ,21.50.— K. l Ducateu 5,,77V,^ Verstorbene. Den 1 N. December. Dem Herrn kula« Dimnil. l'tdel' häudlcr. scin Kind Iuslf. alt 9 Monat-, iu dcr Stadt Nr. !>'«, an Fraisen. Dru 2 0. December. Tcm Hcrru Si-gfri-d P"!«' EMditor der l. l, priu. Südlmhna/sllischaft. stin ilind Ioh"'"'' alt 5> il!>0!ia!r. in der St. PclllöuorlMt <'lr. 14«, nn Flnis^^ Dmi Hrrru Anbleaü Orudsi,, Schucider, ssiu ilind Cäciüa, °'' <^Tagc, in dsr St. Pcter^Drstadt Nr. 101, a,n Kinnliactenttampst' Den 2 1. December. Maria Elouäa, Bltllcrin. °" N', Jahre, im Eiuilspital an brr Blutzerscl^nnss. — Iahauu Pn'h". Schneidcr, alt 4l Jahre, im Cioi>spital an Elichopfnnq der> c r. Hochwc>Iila.er>orner Hlrr Dr. ^,'»'"' Nitttr v. ^uschau. jubil. t l. Obcrlandcöa/richlönKh, alt ft^ ?^"' iil dcr Kapnzinsrvorslndl ^)ir. dcr .ssräflc. Den 2 5. Dcccinbcr. Dcm Johann Mocher, Maslh^ pn^r, scin >lind Anna, alt l Jahr uud s> Monate, iu dcr ^°' Pclcrovorstadt Nr. 21, am Wasscrlopfc. — Kathariua i.'»j"' Iuwohulri'mcil). alt ?.'j Inhrc, im ^ivilspilal au AltersschwA Angekommene Fremde. Am 20. Dcccmlicr. Ttadt Wicn. Die H'rrcn: Graf Atcms. l. l. Obcrst, "l»> Omz. — llrbanischilsch, Ou!«bcsll.'lr, uon Thuru. — ^ra»»^ Äranmcistcr. linn Güüschcc. ,. Elepliaut. Die Hcrren: Eichclkr. Vcr^crwaltcr. uon T'if"'' ssrcihcrr U Giiltschrcidcr, vun Mültnig. — Calu, Ä-lgd'r" tor, uon Tricst. i. 326.74 —5'.., ! windstill > Hübcnucli'l 27, 2 „ N. 328,u« ,- 2.^ ! windstill z.Hälflebcw. ^.^ 10 „ Ub.l 32i,.,z — 2.l windstill ! trilbe ! Taglllier wechsslndc Beiliöltung. Abend« ganz geschl"^"' Nuhige ^'uft. i!angsln»cr Wollluzug an« NO. Verantwortlicher Redacteur: Ia.na, v. Kllinma°l^^ Diilscnbericht. Wien, ^l. Dtcember. Dic Börse vertchrte in flauer Haltung. Fonds uud Aclicu stclltcn sich billiger, Devisen und Valuten steifer. Geld flilsjig. Qeffentliclie Schuld. ^. dc« Staate« (für 100 fl) Geld Waarc In ä. W. zn 5ppEt. rückzahlbar . 88,75 8l).— '/» Slelilllliilcheu iu osl. W. . «b.50 ft»'.-> «öllb'r-Anlcheu uon 1«'i4 . . 72.50 7^.— Sildtraul. 1865 (Frcs,) rlicl^ihlb. »n4.70 »!t.«0 Metallique« . . . . „ 5 „ 5)5.2', 55,30 detto mit Mm-üoup. „ 5 „ 5? '.«1 58.10 delto.....„ 4> 4i>.- 4l),25 Mit Verlos, v. I. 1HW . . . i!»0.— i.',0 50 ^ „ „ „ 1854 . . . 75.15, 75.35 „ „ „ 1860zu 5,)0fl. ^,.70 8180 „ ^ « „ 18'>4„100„ 7440 7^ 00 Lamo-sienlensch. Z" 42 1^. »uzt. 2!,- <» ii2. - Domaincu 5pere iu Silber w^.'o i.05.75. «. der «ronländel (fiir 100 ss,) Gr.-..')0 87.50 Bohmcn .... „5 „ l'1.50 '^2.50 Mährell .... „5 „ ^«,50 ^0.50 Schlssi-ll .... „ 5 „ 8<'»,50 8?,/l) Llcicruillll . . . „ 5 „ 88.— 89.— llugaru.....„ 5 „ <;9.50 70.- Tcmcscr-Bauat . . „ 5 „ 6!).-- <;!!,5>> » 64.25 Sicdcnbilrgcu ... ,, 5 „ >^3.?5 <^4.— BuluvlUll .... „ 5 „ 03,50 64.- Nng, m. d. N,-C, 1867 „ 5 „ ,— L.-(3.-G.zu200fI.EM o.5(»Fr, ^40 8l> 241,- Kais. Eeu,u,z,'i,(3.200fl. l68,50 16!).— Galjtarl^'ud.V. z.200ft,EM, 2>>3,75 204.— Veld Waare Vohm. Wcstbahu zn 200 fl. . ,46.5/» 147.— Ocst,Do!,,-Dampssch.-Gcs. «-^ 482.— 483,— Oeslcrrcich. Noyd in Trieft ^ i^ 155. - 187.— Wi?l!.Dampf!U.-Actc>,500sl.<).W. 460.— 465.— Pcstcr Ki-ttculnilcle .... «,^!0.- .'^5.— Aüglo - Austria-Baul zu 20) fl. ^(^»5,0 !09,75 Lcmdcrgcr Ecruowi^er Äclieu . 168.25 168.75 Pfandbriefe (fllr 100 fl.) National- ^ baut auf )> vcrlo^bar zu 5"/, l'6 50 '.'6 70 6. M. j Nationalb.aufiz.W licrlllSh.5 ^ 91.90 92. Uug.Äod.-Crcd.-Anst. zu5'/, „ '.,0.- 9<'.25 Altg. öst. Vodcn-Ercdit-^nstall verlosliar zn 5'/. in Silber 1"3.— 104 — Vose (pr. Stlicl.) Ercd.-N.f.Hu.G.z. l00fl. ö.W. 12«6>> 128.!"' Dm,.-Dmpjsch.'O.z. !00fl.LM, 86.— >-7.-' Sladlgcm. Oft« „ «0 .. . CM. I I?.— 119.^ Salm ., 40 „ „ . :<1 5l) 32, Pallffy „ 40 „ „ . A4,25 24.75 Tlary z» 40 fl, CM. 26,- 2/-^ St. Gcuoi« „ 40 „ „ . 25.- ^, WiudischgrülH „ 20 „ „ . 16.50 1 "^, Waldst-iu „ 20 „ ,. . 20.75 ^'^. Kcglrvich „ 10 „ „ . 14.50 ^'^ Rudolf-Stifluull 10 ,. „ . 13.- ^' Wechsel. (3 M°"°^ Äug«I>urg sür 100 fl sudd. M. l01.-<> l^-'^ Fraulfurla.M 100 fl. dctto '^'^ .<)^ Hanil'urg, für 100 Marl Vaulo 89,75 -'"^ i'cmdon für 10 Pf, Sterling . M ^ '^^ Paris fiir 100 Franl« . . . 48,»'' ^ Eours der Geldsorten Geld 23°°^ K. Müuz-Dncalcn 5 si. 75^lr. ö fl. ^ „ Napolcousd'or . . 9 „ 70 ,. " " ,^ „ Nilss, Imptrials . !0 „ — „ >0 ^ ' ^ Vcrciumhalcr . . 1 „ 78; „ ' " ^ „ Silber . . 1,9 „ 50 „1^0 „ Kraiiiischc <Ä,uud»:n!laslungs-Oblilzatione», uawooruug: 87 Geld, 93 Mar»