Zeitung. Nr 201. Pln n u meratl onSP» e i s: Im (^oniptoir ssiinzj. fi. >>, halbj. N. 5>,50. yilr die Zus!^i:u»g ins Hauö haldj. 5,0 ll. Mit der Post ganzj. st. 15, dalbj. si. 7.50. Sluustag, 2. September Insertionsgebühr bi« l0 Zeilen: lmalß')lr., Xm. «O lr., 3m. i fl.; jonst pr. >>.'i!c im. <;lr., 2m. «lr.. »m. 10 lr. >>. s. w. In!l,ll!o»0stc!!!Vrl jedülü». !i() ll. ^871. Aintlicher Theil. Sc. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Aller' höchst uuterzcichnetcm Diplome dcm Obcrstlicuteuant des WaraSdiu-St.-Ocnrger Grenz-Iufanlcricregimcnts Nr. 6 Gregor Muricti den Adrlsstand mit dcm Ehrenworte „Edler" und dcm Präoicatc „Srcmoölav" allergnädigst zu verleihen geruht. Sc. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2l). August d. I. den Professor der gcrichllichcu Medicin an der chirurgischen Lehranstalt und an der juridischen Facultät in Lcmbcrg Dr. Franz G ätsch er zum außerordentlichen Professor desselben Lehrfaches au der rechts» und staalSwisscn-schaftlichcn Facultät der Wiener Universität allergnädigst zu ernennen ^'ruht. Iireöek m. i). Nichtalntlicher Theil. Eine Mahnung. Keine der kleinsten Schwierigkeiten, dic bei ung der Verständigung zwischen der deutschen und dcr „ichldeut-schcn Bevölkerung über die inneren Fraa.cn im Wege stehen, ist dcr PcssimiSniuS dcr ersteren. Dieser Pessimismus äußert sich beispielsweise iu dcm Vtißtraucn, welches jener Theil dcr Tagceprcssc, der es liebt, sich vorzugsweise als verfassungstreu zu bezeichnen, den bim» digstcn Ertlarlliigeu dcv iltegieruug über Zweck. Charakter und Tragweite dcr jüngsten Vcrhauolungeu mit einigen Vertrauensmännern dcr nichtdculscheu Bevölkerung einzelner österreichischer Provinzen entgegenstellen zu sollen glaubt. Sind die alten Vcrdachtsgründe widerlegt, so tauchen neue auf. Ist es der Regierung gelungen, zu zeigen, daß die Anfeindung, welche die von ihr eingeschlagene Versühnungspolitit erfahrt, auf irrigen Voraussetzungen beruhe, so werden andere, nicht minder unberechtigte Voraussetzungen als Bcschwerdcpuuktc ins Feld, geführt. Der Ausgleich mit Böhmen wurde zunächst mit der Behauptung bekämpft, daß er die Einheit der Monarchie zerstöre und die Verständigung mit Ungarn in Frage stelle. Als dic „Wr. Abdpst." in dcr Lage war, die bestimmte Velsichciung abzugeben, daß weder das Eine, noch das Andere dcr Fall sei, wurde sofort entgcgnct, die staatsbürgerlichen und politische« Freiheiten seien durch den Ausgleich gefährdet. Der Erklärung, daß auch diese Bcsorguiß durch die vorhandenen Thatsachen nicht gerechtfertigt werde, folgte die Bemerkung, wcnn nicht die Freiheit, sei doch dic Verfassung in G'fahr. Als auch dicsc Unterstellung präcisen Widerspruch erfuhr, hicß es, die deulsche Bevölkerung Oesterreichs habc gleichwohl Ursache, für ihre uationalc Stellung, für il^c verfassungsmäßige Gleichberechtigung mit den anderen Nationalitäten zu fürchten. Auch dieser Einwand wurde entkräftet, wiederholt wurde betont, daß eine Regie« ung, welche gründliche Befriedigung, aufrichtige Verständigung, überhaupt dauernde Zustände zu schassen sich zu ihrer Aufgabe gemacht hauc, unmöglich daran dcukcu könne, das dcutsche Element in Oesterreich zu vergewaltigen. Nachdem das politische Gcbict für die Anklagen dcr „verfassmicMrcucn" Presse erschöpft war, ging sie endlich auf das finanzielle über. Hier klammerte sie sich an vermcilUlichc Gründe, welche gceignct scien. ihr die Sorge ""^l'lnM'. daß cmc Mchibclastul'g der deulsch-öster-s.^< «! Grönländer beabsichtigt sci. Die cigenthüm-, f^ü, "^läten wurden aufgeboten, um den Beweis As. >^' ^) "'" selche Mehrbelastung die uothwcndi>>c 5r . .',m.!^ )^'"'^' Ausgleiches fein' müsse, und trotz Erwiederung.' ^ die Rc ierung dem ? r 's. ."'" ^e dculsch-dstcrr ichischeu Bänder noch 3 >,a w 7 ,^""'nch v rlegen w rdc, wurde dic ^7^"7' baß diese Eventualität dcnnoch eintreten und zmn Ausgangspunkte ganz will-k" ^'',7^.f°lgerungcu gemacht, ans denen mau zu neuen Al,gr,ffcn gcgcn die Neaieru m sckrttf Man wird - s« s^^lenm, sch t ^ ^ chwerl.ch vorwerm, daß w.r cinc ung Alc Sprache führen, wenn wlr e.ue solche W^h^e der Opposition >ne - pes >.m,„che nennen. Mißtrau und vor cf.ß< tcr Verdacht stnd eine schlimme Ausslatluua lür Vcr< gleichsun.erhaudlungen. Niemand l . g " .. e wcr -volle Güter sind, sür welche dic ^cmschwerreicher im gegenwärtigen Kampfe tluzustrhen bercil sind Aber eben so wenig haben gerade die Dculsch-Oestir, eicher jemals vestrittm, daß die Verständigung unter dcu Völ« kern Oesterreichs ein nicht minder werlhvolks Gut sei, daß das gemeinsame Vateiland sich dann erst der vollen Segnungen der Verfassung erfreuen weide, wenn alle Völker sich aus freiem Eeutschluß und aus eigcucr Ueberzeugung an der Verwirklichung derselben belhei-ligcn. Zu allen Zeilen haben die DcutschOestcrrcichcr ausgesprochen, daß sic Opser zu bringen entschlossen seien, um eine solche allgemeine Betheiligung zu crzieleu. Sic können einer Regierung nicht grollen, die sic beim Worte nimmt. Im öffentlichen wie im Privatleben werden Vergleiche dadurch erreicht, daß jeder der strci-tcudcn Theile nachgibt. Ge.Msciligc Zugestäuduissc sind dic richtige Basis aller Vcrcinbarungcn. Dcr Regierung liegt es ob, darübcr zu wachen, daß keinem Theile Unbilliges adverlangt werde, und die Regierung ist sich dieser Verpflichtung bewußt. Die Verfassung'hat dafür gesorgt, daß die Deutschen die legalen Mittel in Händen haben, um ciucu Pact zu verhindern, dcr sie übcr Gc-bühr belasten, ihncn unrechte Leistungen auferlegen, ihren berechtigten Einfluß auf die Leitung dcr Staate geschäfte schmälern würde. Nilmand tanu und will die volle und freie Anwcnduug dieser lcgilimcu Mittel verkümmern. Die zwischen dcr Regierung und Vertrauensmännern der nichtdcutschcil Bevölkerung gepflogenen Un' tcrhlnidlungcn habcu tcincrlci Ergcbnissc gehabt, welche die Deutsch Ocstcrrcichcr bedrücken könnten. Wir erwarten vou ihnen, daß sie auch iu diesem Falle sich zu dcm von ihnen oft auSgcsprocheucu Grundsatze bekennen, daß der Einzelne verpflichtet sei. willig sich zu Concessionen herbeizulassen, dic zum Vortheil dcs Ganzen d>cncn. Dic Urgirrung und die Schulgesetze. Der Stal,Halter von Ob.rösterrlich hat in scincr Ansprache an die zum vmten österreichischen ^chrcrtagc in Linz versammelten Schulmänner den Standpuilkl dcr Regierung gcgcnüblr den Schulgesetzen, eine der werth» vollsten Erruiigmschastcn der lctztcu Jahre, in einer Weise klargestellt, dic keinem Zweifel Raum läßt. Wir fühlen uns dcshalb gedrungen, dcn Woltcn dcS Rcgic-runssSv.rtrcters in Linz auch unserseits dcn Weg iu weitere Kreise zu vermitteln. Noch^cincr passenden Einleitung über die Vedcu tung dcr schule und der Aufqabc dcr Lehrer, licß sich der Stalthal'er wie folgt vernehmen: „Icdcr von Ihnen, meine Herren, hat an dcr Lösung dicscr Aufgaben schon gcarbcitct. hat schon cincn Weg gcmacht auf dcr vurgc;cich»cten Bahn, hatte schon Gelegenheit. Erfahrungen und Beobachtungen zu sammelt, und nachzudcnkcu übcr das. was im Gebiete des Unterrichtes, dcr Schule, in den Vcihältnisscu d:ö Lchrcr-stanocs vielleicht noch vcrbcssctt. erwcilcit, erlcichtclt wcrdcu toüutc. welche ucucn, dibhcr uubeachtctcu Erschci-nungcu uittlcicht noch in Ncchnuxg c,ezogcn werden solle». Damit das Ergebniß dieses Nachdenkens nicht im Bc-sitze dcs Einzelnen bleibe und vicllcicht im Duulel seiner abgeschiedenen Stchnng verloren gche. sondern au das Licht dcr Ocsfentllchlcit trcie und ein Gemeingut aller Derer werde, d!e daran inlercssut und bethciligt sino. dazu dienten Ihre biöhirisscn Versammlungen, und daS ist auch der Zweck Ihrer hculin/n zahlreichen Zusammen, kunst. Es ist daher selbstverständlich, daß die"Regierung dcr Thätigkeit dieser Versammlungen und ihren Erfolgen cinc ungclhciltc Ausinerlsamkcit und großes Iutcrcssc widmet; denn der Geist dcr Regierung Sr. Äcajcstüt ,st unablässig auf dcn Fortschritt im Schulwesen gelichtet und stc wird niemals d,c Hand dazu bieten, daß von demje!,l,,,cn. was auf dics.u. Ochiclc bi^hcr Ersprießliches «cwouncn und «cjchaffcn — und wir dürscu woh! sagcn, mit dcm weit ükcr die Grcnzcn dcs Vaterlandes hinausgehenden Beifall der gebildeten Welt geschaffen wurde — etwas verkürzt oder zurückgenommen werde, mit einem Wort, daß ciu Rückschritt auf diesem Fcldc versuchi werde. Ein Rückschritt, meine Hcrrcn, würde aber auch auf dicfcm Fcldc, sowie in Allcm. was dcr Zeit m,d ihrer Bewegung angehört, jeder Stillstand in der Entwicklung sein, und deshalb wird der Regierung da« Ergebniß vou Beobachtungen und Elfahrungcü. welches ihr von dcn dazu Berufenen geboten wird, jederzeit willkommen slin, sic wird cö als Milcrialc zum Ausbaue ihrer Institution bcmitzcn. Daher möge die verehrte Versammlung mit Lust und Eifer an ihre Ausgabe gchcn, sic wird. wci>u stc vom Geiste derselben erfüllt ist, mit Sicherheit dcn ,Danl des Landes und der Regierung erwarten können. !und ich begrüße daher nochmals die Versammlung mit I einem herzlichen „Hoch" den: Lehrerlage!" Politische Uebersicht. Laibach, 1. September. Die preußische „Provinzialcorrcspondcnz" schreibt: Dic Theilnahme dcr Bevölkerung wcndct sich dcn Zu-scunmcntü'.istcn im Bade Ischl und in Gast ein mit dcr Hoffnung zu, daß die Begegnung dcr Herrscher und dcr leitenden StaatSministcr dazu dienen werde, den Beziehungen zwischen Deutschland und Oesterreich dcu Eharaktcr cincS ausrichligm, festen Einvernehmens zu vcileihen. Alle Anzeichen deuten darauf hm, daß diejc Hoffnung iu dcu Thatsachen ihre Bestätigung gefunden habc. obwohl offenbar zum Abschlüsse förmlicher Verträge lciue Veranlassung vorlag. Ein freundschaftliches Vcr hältuiß zwischen dcn Regierungen Deutschlands und Oesterreichs ist durch dic von dcn beiden Seiten offen bekannte Ueberzeugung gesichert, daß ihr Einverständnis; gleichzeitig dcm Wohle bcidcr Ncich: wie dcr Erhaltung dcS allgemeinen europäischen Friedens zugutekommc. Die Zusammenkunft der beiden Kaiser in Ischl uud die Besprechungen in Gastcin ncl>cn auch L o n d o -ucr Blättern Aulaß zu eingehenden Erörterungen Dcr conservative „Standard" lictrachtct die erzielten Ergebnisse als im höchsten Grade ersprießlich für Europa und dcn Weltfrieden. Auch „Talturday Review" sieht die Gestaltung dcr Dinge friedlich au und glaubt nicht, daß die rumänische Frage, d. h. dcr Streit über die Ansprüche dcr Besitzer rumänischer Bonds im Orient Anlaß zum AuSbruch ernster Zw'stiKilen geben könne; in guten Beziehungen zwischen Oesterreich und Deutschland erblickt das Blatt ein nothwendiges und verläßliches Unterpfand, daß auch in Zukunft dcr Friede im Orient erhalten bleiben würde. Der tiefe Haß dcr czcchischcn gcgcn die deutsche Bc-uöllcrung in Böhmen bildet cincn traurigen Gegensatz zu dem ernsten Bestreben dcr Regierung, dcn so ersehnten Ausgleich und damit dcn inneren Frieden endlich zu erringen. In plötzlichen rohen Gcwallaclen kommt dcr tief verhaltene Groll zum AuSbruch, gleich der gierigen Flamme, die hochaufziingelüd aus der glimmcndcu Asche hcrvorleckt. So üculich bei Grünn und so jetzt wieder in Pilsen, Ein Telegramm des „TagcSbotcn" meldet aus Pilsen: „Äci einem in der Sachscnvorstadt auSgcbroche-ncn Brande wurde die deutsche Feuerwehr anfangs an dcr Brandstätte, später auf dcm Rückwege von einem an 1000 Köpfe zählenden czcchischcu ^öbelhaufeu insul» lirt. Dic Militärmacht mußte einschreiten." Wann wird man endlich aufhören, sich einander dcr Abstammung halber zu befeinden ? So lange dicscr unscligc Zustaud herrscht, ist fürwahr das Fricdcuswcrk arg ftcsälMct. Dcr Erlaß deS baicrischcn Ministeriums in der Unfehlbarleilosragc liegt nun im vollständigen Wortlaute vor. Die Regierung hat darin unzweideutig F^rbe bekannt, sich der liberalen Richtung entschieden angeschlossen. Ihre Zuschrift an dcn Erzbischof vou München ist eine KlicgScrllärung, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Mit dcr Erllärung, das Dogma von der Unfehlbarkeit sci staatsgcfllhrlich, hat das neue Ministerium Baierns alle Blückeu hinter sich abgebrochen, dcr Kampf zwischen der Staats- und Kirchcngcwalt muß nun zum Austragc kommen, er ist unvermeidlich geworden. Wic aus Berlin gemeldet wird, sind dort große Aenderungen im diplomatischen EorpS in Aussicht genommen. ES sollen abberufen ui,d durch andere Ge- . sandtc ersetzt werden: G-af Gc.nstmff a..s London Graf KaysellinDk aus Eo'istaulniopcl, Graf Brassic. oc St. Simon aus Florenz, Baron Werther aus München. , , . . ...^ Dic von dcr s o c l al-d c m o trat l sch en Partei geschulte Arbeiterbewegung in Nord-Deutschland dauert trotz dcr empfindlichen Niederlage, welche die Maurcrnchllcu erlitten haben, sort Die Tischlergchllcu uersammeln sich tagtäglich und berathen, wic sie ihre Forderungen durchsetzen wollen Die Buchbinder und Lederarbeiter, die Feilcnhaucr dic Kistemnacher. die Eoloristcn u. s. w., alle dicsc acwc.bc-treibenden Gehilfen haben Generalversammlungen ausgeschrieben, um ul'cr dlc Forderungen auf Lohüerhöhuna zu berathen. Doch scheint cS. als oD die Ersolue dcs Maurcr,tr,lc nno der Strikes dcr Aibeitcr dcr ""^ deutschen Fabrik auf die übrigeu A,l>citcr "cp^""""' eingewirkt habcn und als ob ihnen dic ^ vergehe, o««" 1468 Beispl'l nachzuahmen. Man sucht die Forderungen auf dem Wcgc nütlichcr Einigung -u erreichen. Bon den Maurern wurde zum großen Theile deceits zu den allen Bedingungen die Arbeit wieder aufgenommen und nun, seitdem man ficht, daß man erfolglos Geld und Zeil geopfert, daß man gedarbt hat und in Schulden gera then ift. wcndct sich der Unwille gegen diejenigen, welche dcn Strike angeregt haben. Dic Socialdemokratie, welche die Veranlassung zu dicscr Bcwegung gegeben und dic sich mit der Hoffnung fchmcichcltc, dadurch ihre Partei zu stärlcn und an Macht zu gewinnen, dürfte das Gegentheil ernten. Bezüglich der Absichten der deutschen Neichsrcaic-rnng über Lösung dcr Münz frage gewinnt es nicht den Anschein, als ob das frühere Enquklcverfahi.cn wieder aufgenommen ooer ein neues eingeleitet weiden würde, vielmehr wird die Regierung wohl mit ei-,cm fertigeü Plan vor den Reichsiag ttelcn. Als Basis dürste die Einführung der Doppelwährung mit Goldmünzen zu fünf und zehn Thalern nnd die Eintheilnng dcs Thalers in 100 Theile znr Ermöglickung der Dc-cimalrechnnn^ anzusehen sein. Man halt den Anschluß an daS Bestehens für gcbolcn und erwägt mn' rc,^. wie die Vermittlung zwischen norddeutscher und süüdcnl scher Währung am bcsttn herbeizuführen sei. Da cin Thaler — l0^ Kreuzern süddentscd. so wird die Schwic riakcit sich leicht überwinden lassen. Freilich gnrähtte dcr Pfennig biehcr für die Zinsberechnung eine sch, grohc Erlcichternng. doch wird sich hier wohl auch cin AustunftsnnUcl finden lassen. ssür E ls a ß «Lothrin g cn ist auf dcn 1. Oktober die Einführung des drutschcn Strafgesetzbuchs zu erwarten. Auch die Einsühnn^ des Handelsgesetzbuchs ist in Porbctcilnng. In Berlin will man wissen, die erfreuliche Thatsache, daß dic rumänische Frage ihrcs politisch^' Charakters d^fiintw cüllleidct sei und sich zu einer rein finanziellen Fragc dc^' commcr^icllcn Ordnung gestalt! yabe, sei schr wisc»t!ich ein Verdienst Englands. Dic britische Ncgicrnu^, so schreibt man dcr „A Z,," hat ihre Stellung zu dcr genannten Frage von vornherein schr scharf g zclä'lict und die Pfotte dahin bestimmt, daß sic entschlossn, war, sich jcdcr Einmischung in diese rein g^schästlichc Frage zu enthalten. Anf denselben Standpunkt had^n sich denn auch Rußland und Oesterreich gestelli, l>n', was Frankreich nnd Italien anbelangt, so ist bis jctzt nicht dckannt gewordcn, daß sic dic Sachc von einen: andcrcn G-stchtspuntt aus auffaßten. Es kann sich für die ^cntschc ^)leichvl.".saminlung voi-, wclchc auf seine sofortige Freilasfung dcingcn soll. Die Aliftösung dcs Amnesliemcelin^S in Dnblin durch dic Polizei läßt dic Iiländer noch immer nicht schlafen, und neucldin.zs ist beschlossm woiden, cine abll-maligc Kundgebung iin Phön!j,--Palt einzub.rnfen um eine PctiliDi, lim Frcilüssluig dcr übrigen fcnischen Gc° fangcncn a-, die slönigin zu richlcn. Die Kundgebung soll am !5 Lcptcmbcr statlsindcn. Ueber die Beziehungen zwischen dcn Vereinigten Staaten und Rußland sch>cibt der Äerichlcrstalter der „Times" «^is Philadelphia: Die Kälte, welche seit einiqcr Zeit zwischen dem amcrilani' schen StaatSsecretär und M. dc Cata^azy. dem russischen Gesandten in Washington, bestanden nnd beinahe eine Unterbrechung dcr diplomatischen Beziehungen herbeigeführt, hat, wie vorauszusehen war, auf Seilen Rußlands dcn Entschluß herbeigeführt, den Gesandten abzuberufen. Die Abberufung wurde von Seite der Vereinigten Staaten durch ihren Gesandten in St. Petersburg wcgcn seiner „Pflichtucrgesscnheit (provki'Ioktioi^) bci officicllcn Transactioncn" verlangt. Fürst Gorlscha-koff hat — wie es h.ißt - beschlossen, dem Ansnchcn nachzukommen, und dcr mnccikanischcn Regierung ist die Mtlheilung gcwordcn, daß M. dc Vodino. der russische Gcncralconsul für Amcrika, von Ncwyork als Geschäftsträger nach Washington geschickt werden wird, um an StcUe M. de Catacazy's zu trctcn. bis scin d,finiliuer Nachfolger ernannt wmdm ift. Die officiellen Auberu-fungs Schreiben sind den, M. de Catacazy noch mcht zugeschickt worden. Man berichtet fcrncr ans C on sta nti n op el, daß momcülcm zwischen der Psoite und dem Khcdiue das beste Eiiwernehmcn herrsche. Die Annexion Egyp-tcns sei ganz nufgegcbci', sowie jene von Tunis. Lant angelangtem Telegramm aus Scu t ar i fand cin großes Trcffen zwischen den ottomanischen Truppen und 4000 Insnrgentcn statt, wobei 400 der letzteren gefallen sind. Die Details über diesen Zusammenstoß stehen noch ans. Nach amtlichen Eruirungen wurden bei der in Rom stattgehabten Emcut.' am 23. und 24. August zwei Pcisoncn g>tödlct und acht saiwer oder leicht ver< wundet. Card nal Ai'lonllli sendete an alle Nunciatmen üver die letzten Vorfälle cin Circulaischreiben; dasselbe euthtilt eine Philippika gegen die italienische Regierung. Dcr Kiwili von Spanien hält trotz dcr alla mi-renden Gerüchte, die hie und da auftauchen, seinen Tyion offenbar für hinreichend befestigt, um ohne ^cfayl für dessen Sicherheit eines der schönsten Hcrrschcrrechlc ausüben zu können. Die Madrider „Gaceta" vcröff.üllicht nämlich cin Amnestieoecrct; in dessen Einleitung heißt es: „Die ^'egierung kennt die geheimen Hilsöqucl-len der Gegner der qc^.üwältigen politischen Situation und ist über deren Schwäche und Machtlosigkeit unterrichtet; die Rcgicruüg ,s: genug stark, um jede Empö« rung gegen dic Vcifassung nnd die Dynastie zu unter-drücken." Dic Amilcstic umfaßt alle wie immcr gcartctcn politischen Vergehe». Als solche werdcn auch angcschm Fälschnnss, Verdächtigung und Piession gcgcnübcr dcr freien Meinungsäußerung bci den Wahlen. Eiuilrcchl-liche Ansprüche werden hiedurch nicht bcrühlt. — Ein Decret verfügt ErsparumM im Gelaufe von 3,022.025) Pesetas im Vudget des Kriegsministeriums; ein anderes Decret reorganisirt das Personal des Colonienministe-riums. Mgesneuiglmten. iVestrrreichis.nc (^rrdittinstalt. Vor einigen Tagen ist die HalbjalMlnlaiiz erschienen. Derselben zufolge wies der Etaud der (Gesellschaft im Ge' ivinn- und Verllistcunio folgende Posten nach: Gewinn: Provisionen fl. 7!i9.277'50, Zinsen fl, 1,909,U:;ll'55, Devisen fl. 1^0.420 2'i, Gewinn anEfftclen fl. 1,829.2^ 5'0«, Verschiedenes (in dicsciu Posten ist auch dcr Geivinnaitthcil an dem gemeinsamen Bank- nnd Waarcngeschäftc dcr ung. allg. Cre'ditbcink mü^-griffen) sl. 292.090, in Snmme fl. 4,901.270'llö. fasten nnd Verlnste: Gohalie fl. 275.742 10, Spesen fl. 130.71152, Steuern fl. 503.219 09, Abschreibungen fl. 4708 67, Verschiedenes fl. 12.524 41, zusammen st. 920.905 79. Dcr Reingewinn flir den ersten Semester 1871 bclrc^t soulit fl. 3,974,304 86, wobei ausdrücklich bemerkt wir?, daß die Gewinne ans den (5onsortialgeschäften in dieser Auf' stellung nur insoweit einbezogen sind, als dieselben am 30. Juni abgerechnet waren. Der obige Reingewinn auf die 250.000 Ac'lieu vertheilt, ergibt fl. 15 89 per Acttc, was einer fast lOpcrcentigcn (genau 9.9perceuttgen) Verzinsung des Actiencapitals in einem halben Jahre entspricht. Was für die Aclionärc besonders bcachlenswertl) an diefer Vilanz erscheint, ist die Höhe des au Provisionen erzielten Gewinnes. Auf das ganze Jahr umgerechnet, stellt sich das Er-trägniß der Provisionen auf nahezu 1'/2 Millionen. Welche riesige Clientel muß eine Anstalt besitzen, bei welcher sich solche Summen für Provisionen zusammen-ttauben. Cnovm ist dcr an den Effecten erzielte Gelvinn, der nur noch von dnn Erträgnisse an Zinsen ilbertrofft" wird. Unter den Vastcn nimmt der Posten „Steuern" in der Höhe einer halben Million die erste Stelle ein. — Wie man der „Vozener Zeitung" mittheilt, langte am 27. v. M. ein Cabiuets-Couner i» Äozcn an, welcher sich sufort nach Me ran begab, um dic zur Aufnahme Ihrer Majestät der Kaiserin bestimmlcn Apucir-tements im Schlosse Nottcnstein bei Obermais allsogleich in Stand setzen zu lassen. Es scheint also die Anknnft Ihrer Majestät dortselbst schon in nächster Zeit zn er< folgen. — Ihre k. Hoheit die durchlauchtigste Iran Erzherzogin Elisabeth sind am 28. v. M. vo!ahr kommen sie wieder. — (Strike.) In Newcastle begehrten die Arbeiter 9stiindige Arbeiiszcit und machten, als diefc nicht > gewährt wurde, Slrilc, Es sind uun seitens der Fabrikanten fremde, namentlich deutsche Arbeiter herangezogen worden. Dieser Streit zwischen Capital und Arbeit hat zu ernstlichen Ruhestörungen geführt. Nachdem ein feiernder Arbeiter wcgcu Mißhandlung cincs dcr ncugcduu-genen Arbeiter zwci Monate G.fauguitjstrafe erhalten hatte, und der Kläger nach Hausc zmücklehrtt', wurde cr vom Pöbel verfolgt, so dc>ß er von cixcr Auzahl vou Polizisten z beschützt werden mußte. Der Pöbel waif mil Steinen nach der Polizei und es kam zu einer allgemeinen Schlägerei, bls schließlich nach Verhaftung von einem halben Dutzend Rädelsführern die Ordnung wi'coer hergestellt wurde. Für die ncugedungcnen Arbeiter ist es jetzt gefährlich, über dic Straße zu gchcn, und wenn man sie 'erkennt, werden sie jedesmal ausschimpft oder sogar mißhandelt. " (In Nußland) hat sich eine neue „Internalio. nale" gebildet, die Polizei besitzt jedoch mehrere Listen dcr Mitglieder, sowie deren Statuten, die das iwn Mn nw'u der Extravaganz sein sollen. "- (Journal de Geneve) erzählt unterm 20. v. M.: Vergangenen Sonntag überschritten 4 bewaffnete Pteußischc Soldaten die Schweizer Grenze, angeblich um einen Deserteur zu verfolgen selbe kamen von'Oetliugen und gelaugten bis Aurg (Canlmi Bern), von wo sie durch dle dortige Communalbchördc ilber die Grenze geschafft wurden. Zu gleicher Zeit überschritten drei bewaffnete preußische Soldaten dlc Grenze bei Basel, angeblich um einen Dieb aufzusuchen. Ueber diese willkürliche'Grenzvcrlctznugeu, soll durch den schweizerischen Geschäftsträger in Berlin, Ae-schwerde geführt werden. Locales. A « szuss aus dem Protokolle über die ordentliche Sitzung des t. k. Landesschllllathes für Kram in Laibach am 10. U^ist 1871, wegen dienstlicher Abwesenheit des Herrn l. k' Laudeöpräsidcntcn unter dcm Vorsitze des k. k. NcgicrungsratheS Josef R 0 t h in Anwesenheit von 7 Mitgliedern. Dic Erledigung dcr seit dcr lctztcn Sitzung culfertigteu, an dcr Hand des Gcschäftöprowkollö vorgetragenen Gcsch'äfis-stücke wird von dcr Versammlung »hnc Bemerken zur Kenntniß genommen. Der Landcsschulralh beschließt, beim hohen Ministerium sür Cultus und Unterricht einen Antrag wegen Aufstelluna emes eigenen Landeöschulinspcctors für die Mittelschule in Kram mit dem Sitze in Laibach einzubringen und cs wird der dleöfällige molivirlc Bericht des Antragstellers nach längerer Debatte augenommcn. Der vom hohen Ministerium für Cultus und Unter-rlcht dem Landsschulrathe zur Begutachtung zugewiesene Entwurf eiues in dcr nächsten Session des krainischeu Landtages als Regierungsvorlage einzubringenden Rwlschulgcsctzcs wnd, nachdem dcr Nulrag: „Ei< sci wiiuschcnswcrlh, daß an die Stelle der Unlerrcalschnlc ein Realgymnasium trcle," abgelehnt wurde, auf Grund der durch das zu diesem Ende gewählte Comity gepflogenen Berbcralhung paragraphenweise durchbcratheu, und werden mehrere stylistischc Aenderungen, dann nebst einigen Zusätzen und Abänderungen dic Aufnahme dcr italienischen, statt der englischen Sprache unter die obligaten Uutcrrichlsgcgcnstände beschlossen. Betreffend die Manuscript«: von Lehrbüchern für den Laleinnnterricht mit slovenischer Unterrichtssprache dcr Professoren Zolgar, Hrovat und ^pi^ beschließ! dcr Landeö-schulrath auf Gruudlage des darüber eingeholten Gutachtens mchrcrcr Fachmäuucr, sich an das hohe Ministerium für Cultus und Unterricht mtt dem Ersuchen zu wcudcu, bci der Behandlung dcr latciuischcn Sprache am Krainburger Ncalgymnasiuul den Gebrauch dcr bisherigen Lehrbücher auf so lauge gestalten zu wolle», bis man in dcr Lage sein wird, cine brauchbare slovcuisch-lalcinischc Grammatik hochdcmselbe» zur Approbation zu unterbreiten, - - und dic Verfassung ciucr sür die crstc und zweite Klasse ausreichenden Formlehre, eines Ucbungsbuchcs und Vocabularö für beide Klassen der Professor Hcpic untcr Benützung seiner vorliegenden Arbeit, — dagegen dic Verfassung dcs syutaktischeu Theiles dcr Grammatik, gleichfalls uutcr Bt' nützuug und zweckmäßiger Neduclion seines vorgelegten Mauuscnptcs dcm Professor Hroval anzuvertrauen und dcm hohcn Muusterlum übcr dicsc Maßnahmen Vcricht zu erstatten. ^ ^ Ferner beschließt der Laudcsschulrath die Zulassung des slovcnischcn Lehrbuches dcr Geschichte: .,l)1,.m!>, /F0(wvi>^l /:l ui/0 i'!l/.i'0ä0 8l0di!^ill ^1'- y^^„ Gyninastalproscssor Johann Icscnko iu Trieft zum Uulerrichtögcbrauche an slovcnischcn Mittelschulen hohcu Orts zu beantragen. Aus Äulaß dcs Berichtes dcs k. l. Bczirtöschulralhes in Gottschee Über den Abschluß dcs Kaufvertrages mit Maria Wiltinc zur Erwerbung dcö Bauplatzes für den Vau dcs ncueu Echulhauscö iu Stallzcrn wird beschlossen, den Ve-zirtsschulralh zu bcauslragcu, unverzüglich alle jcuc Einlci-tnngcn zn treffen, damit dcr Bcginu, die volle planmäßige AuSsühruug uud Vollendung dcö Äanes im Jahre 1872 bewerkstelligt werde. In Erledigung dcö Gcsuchcs dcr Schulgemcinde Asp wird die bisherige Normalschulsondöaushilfe jährlicher 50 fl. sür den Schuldieust in Aöp auf weitere orci Jahre bclasscn. Der Präsenlalionöact des hochwürdigen Laidacher Dom- capilel« als Patron der Schule in St. Varthelmä betreffend die Vcsctzung des dortigen Lehrer, zugleich Mcßncr-uud Organistcupostcns durch den bisherigen Lehrer in Pre-dasl, Johann Saje, wird genehmigt. Der Lehrer in Weißenfels, Anton Hibert, wird über sein Ansuchen auf seinem Posten definitiv angestellt. Nach Erledigung mehrerer Alishilfsgefuche wird bc^ schlössen, die Vorlieralhuiig des vom h. Ministerium für Cultus uud Unterricht abverlangten Gutachtens hinsichtlich der Berücksichtigung beider Landessprachen bcim Unterrichte an den Mittelschulen in Krain einem Comil^ aus drei Mitgliedern zuzuweisen und cs werden in dasselbe Domprobst Dr. Pogacar, Dr. Costa und Professor Solar g?. wühlt. Aus der Handels und Gewerbekammer Sitzung vom 14. August. Die Neumarktlcr Seusenhämmer Ignaz Zcme Erben und Maria Ahacic wüuschen den kaiserlichen Adler aus ihren Fabricate»! zu sü'hreu, und bitten um Befürwortung ihrcs Gefuches. Das Präsidium der Kammer wird braus-tragt, cine diesbezügliche Vorstellung an das hohe Handelsministerium zu richten. — Herr Permc bcgründet seinen schriftlich eingebrachten Antrag, die Kammer möge befürworten, daß dic Verzchrungsstcuer für Wein künftighin nicht nach dcm Eimer ohne Unterschied, sondern nach dessen verschiedener Gute bemessen werde, welcher Antrag einem Cmnito von drei Mitgliedern zur Berichterstattung zuge» wiesen wird. — Die Handels- und Gewcrbelammer von Czcruowitz wünscht die Frage der Einführung von Friedens gerichlcn in Anregung gebrach!; diesem Wunsche wird auf den Antrag Dr. Costa's — der glaubt, daß jene Angr legenhcit in Kürze die gesetzgebenden Körperschaften beschaff tigen werde — dadurch culsprochen, als die Kammer durch eine Eingabe an das Ministerium die Schwesterkammer unterstützt. — Eincm Comite von drci Mitgliedern wird die Abfassung eines vom hohcn Handelsministerium gc» wüuschtcu Gutachtens aufgegeben darüber, ob cs sich vom Standpuuklc dcr gewerblichen Interessen rechtfertigen oder empfehlen würde, die Schwefelsäure allgemein zollfrei zu erklären. Die Czernowitzer Kammer hat ferner noch das Ersuchen gestellt, sich wcgcn Erzicluua, von Erleichterungen für die österreichischen Geschäftsleute im Grcnzverkehr gegen Nuß-land an das h. Ministerium zu wenden, so wie in einem besonderen Berichte an das Ministerium die Aushebung des Brodyer Zollausschlusses anzustreben. Der Vorsitzende Herr Supan erörterte des nähern die Bestrebungen dcr Czerno-witzer Kammer, worauf das Kammcrpräsidium beauftragt wurde, beim h. Ministerium jene Bestrebungen zu unterstützen. Cin weiteres Ansinnen der Czernowitzer Kammer, sich wegen Aenderung einiger Bestimmungen des Vrannt-wcinsteuergcsetzcs an das hohe Ministerium zu wenden, wurde ciucm Ausschusse von drei Mitgliedern zur Vorberathung zugewiesen. Das Ansuchen dcr Ncalschuldircclion um Flüssigmachung dcö H?>wrarü für die Profcssorcn an dcr Gewerbeschule; dic Einladung des StadtmagistratcS, die Handelskammer wvllc dic Hälfte des, zufolge Gemeinderalhsbcschlusscs dcm iNealschuldircclor für die Leitung dcs sonntäglichen Unter-ticktcs an dcr Gewerbeschule bestimmten Remuneration von 100 fl. auf die Kammerkasse übernehmen; endlich dic Ein» gabc dcr Direction der Ialobsschule um Auszahlung des Honorars pr. 200 sl. für die Lehrer dieser Schule veranlassen .Herrn KR. Horak das Wort sich zu erbitten. Er erklärt, daß ihm die Bildung dcr sich dem Gewerbcstande widmenden jungen Leute immcr am Herzen liege, und daß er bei jeder Gelegenheit sich dafür ausgesprochen habe und sohiu auch im Principe dafür sei, daß jene Hcrrcn, denen dic Corge oblicgt, dic angchcndcu Gcwcrbölcute in den nöthigen Kenntnissen hcrcmzubildcn, materiell sür ihre Mühewaltung entlohnt wcrdcn. Die Kammer habe auch bereits durch mehrere Jahre sowohl an die Professoren dcr Realschule als auch die Lehrer der Volksschule jährlich Ncmuucratwucn gczahlt; allein im l. I. hat dieselbe bci Feststellung dcs bcrcits vom hohcn Handelsministerium ge» nchmiglcn Präliminarcö pro 1871 auf diese Remunerationen nicht Rücksicht genommen, weil insbesondere die Druckkostcn dcs in Druck zu legenden statistischen Haupt, berichtcs dic Auslagen der Kammer gegenüber den früheren Jahren um cin Bedeutendes erhöhen werden. U,n jedoch dic Lehrer nicht zu vcrkürzcu, muffe Eorgc getragen wcrdcn, daß denselben anderweitig die Ncmmicraliou zukomme, etwa durch einen Beitrag dcs EtaatcS oder dcs LandeS. Zudcm wärc Sorge zu tragen, daß unser Land auch eine Gewcrbcschulc bcfäui«', wodurch cs den Leuten ermöglicht wärc, sich ciucöchcilö mehr iu ihrem Fache auszubilden, andcrcnlheils abcr zu tüchtigen Geschäftsführern heranzubilden. Herr Horak wciöt auf Kärnten hin, welches cine lech-nische Schule in Klagcnfurt hat, und auf andere Länder die bedeutend Höhcrc Zuschüsse zum Studiensondc bekommen als Kraiu. Er crwähut dcs Umstände«, daß dem Handelsministerium zu solchcu Zwecken Gelder bewilliat seien und menu, d,ß Hchmmg vorhanden sei, die Kammer werde schon hcucr cu.cn Zuschuß erhalten, für die Folae aber Eorgc lragcu mW, daß Kraiu dicsfallö im Ctaalsvorau< schlage bcrüchlchngct werde. Aus allen d'icscn Gründen stellt Redner den A», tage des Hcrzogthumes Krain beschlossene Vollsschulgesetz zur allerh. Sanction vorgelegt werde. Nachdem noch der Herr KR. Schwendtner und der Handelskammerpräsident Herr Supan diesen Antrag unterstützt, wurde derselbe eiu^ stimmig angenommen. — (Blattern.) Die beunruhigenden Gerüchte über eine in Slefanödorf auögebrochene Vlalternepidemie, sind wir in der Lage, im nachstehenden auf ihr richtiges Maß zurückzuführen. Allerdings traten in der genannten Ortschaft die Blattern epidemisch auf, doch wurden fast nur ältere erwachsene keute von der Krankheit befallen, während bei Kindern nur einige leichte Erkrantungsfälle vorkamen. Gestorben sind im Ganzen drei oder vier Personen reiferen Alters. Gegenwärtig ist, wie wir auf's bestimmteste versichern können, die Krankheilöerscheimmg im Abnehmen begriffen. — < M i lilal c olicer t e.) Die vorgestern und gestern von den Capellen der Regimenter Graf Huyn und Härtung im Casüwgarteu gegebenen Soireen waren gut besucht. Nach den vorausgegangenen kallen Abenden fesselten die doppelt angenehme milde Witterung und der Wunsch, auch die in unscrcn Mauern weilenden Gäste zu hören, das äußerst zahlreiche, annimirle Publicum bis spät am Abend im Freien. Hat die erstgenannte, belannüich erst seit Verhältniß-mäßig kurzer Zeit bestehende CapeNe letzter Zeit sehr auer-kcnnenswcrlhc Funschritte gemacht, so rechtserügle anderseits die altberühmlc Kapelle von Härtung ihren Nus auch hier glänzend. Es ist daher ertlärUch, daß alle Nummern ihres gewählten Programms rauschenden Beifall ernteten. — (Professor Ender's A q uar ell b il d er) sind bereits Hieher unterwegs. Alle Vorbereitungen sind ge-trofscn, um alsbald nach deren Eintreffen die Ausstellung eröffnen zu können. Der Reinertrag ist für alpine Zwecke bestimmt. — (Die freiwillige Feuerwehr) hält morgen Früh um 6 Uhr eine Hauplübung ab, zu welcher die gc-sammte Mannschaft in voller Ausrüstung erfcheint. — (Für die Abbrändler in Viz mar, je) sind bei der letzten Soiröc in der Citalnica 411 fl. 92 kr. eingegangen. — (Wieder zwei Kinder verunglückt.) Die 10jährige Tochter des Grundbesitzers Zajec zu Dob, Bezirk Sittich, ging am 22. v. M. mit ihrem kleinen Brüderchen zum Nachbar auf Besuch. Dort ließ sie den Kleinen außer Acht, und so gerieth derselbe in die glühende Asche, welche eben aus dem Ofen genommen war und noch unter dem Herde ausbewahrt wurde. Der Knabe zog sich bedeutende Brandwunden zu, doch hofft der herbeigerufene Arzt ihn zu retten. — Anderntags fiel zu Pristava im felben Bezirk der dreijährige Knabe Josef Ternovsek, während seine Mutter oas Essen bereitete, in ein mit heißem Schweinfutter aesüütes Gefäß, das im Vorhause zum Adlühleu tand. Der Knabe erlag am Tage darauf den erhaltenen Brandwunden. — (AuS dem Amtsblatte.) Mit Rücksicht auf die Vorarbeiten für die nächste Verlosung von trainischen Grundentlastungs-Obligationen wird vom 16. d. M. ab bis auf weiteres eine anderweitige Manipulation mit dergleichen Obligationen nicht vorgenommen. — (Fleischtarif pro September.) Das Pfund Rindfleisch bester Qualität von Mastochsen kostet 27 kr., mittlere Sorte 23 kr., geringste Sorte 19 kr.; von Kühen und Zugochsen kosten die drei Sorten Fleisch 24, 20 und resp. 16 kr. — (In Cilli) hat sich ein freiwilliger Feuerwehr-Verein gebildet und die t. k. Siatlhalierei den Bestand des« selben auf Grund der vorgelegten Statuten bescheinigt. Eingesendet. v.nä oline Xoliteu, kevaleseibre Du Lau? von I.0lläon. Vch'iiissiiiiss aller Kl'antheileu ohne Medicin nnd ohne Kosten dnrch'die delic.uc G sniidheitSsVeisc li,-v!,!.>5c^-,'.> ^ uoil London, die bei Erwachsenen imd Kinder» ihre Kosten 50fach iil uudiren Mil!.'!» erspart ?lu«lug ans 72 000 Gcnrsuua.ru, an Magen', Nerven-, Unterleibs-, Brust, Luua.m. Hals-, Stimm-, Aihem-, Drilseii-, Nieren- und Vlaseuleideu - wouou auf Verlang?» Cnpien gratis und franco gesendet werden: Certificat Nr. 04210, Neapel. 17. April 1862. Mein Hcrrl In Mac eincr Leberirantheit war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustand.,' r>on ?lbmageninc, und Leiden aller Art. Ich war mißer'Stande zu lese» oder zn schreiben; halte ein Zittern aller Nerven im gaii'/» Körper, schlechte Perdannnc,, fortwährenre Schlaflosigkeit, imb >var in einer i'tclen Ncrvenanfrcguul,, die inich hin- nnd herlricd lind >uir leinen Augenblick der Nnhe lies,; dalici im hijchstcn Grc,de melancholisch. Viele Aerzte hatten ihre Kunst erschöpft, ohue Vindernna, meiner Leiden, In völliger Verzweifln»«, habe ich Ihre Il.'Vl.!,>^m!',! verfncht llnd jetzt, nachdem ich drei Monate baumi geleb!, sac^e ich dem lieben Gott Daul. Die N!>vi,le8l:!!>n' uerdienl das höchste Lud, sie hat mir die Ocsnndlieil vullig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine gesellige Position wieder ciuzunehmrn. Mit innigster Dauldarlrit lind volllommelicr Hochachtung. Nahrhafter als Fleisch, erspart die tt«v!>!ol,!'ie>.! bei Erwachsenen lind Kindern 5»<> Mal ihren Preis in Arzneien. In Blechbüchsen von > Pfund sl 1.50. I Pfuud sl 2,5,0, 2 Pfuud fl, 4.5)0, 5> Psnud fl 10, 12 Pfund fl. 20, 24 Pfund st. üli. N.^ül^^^«n' <'!>o''„!,>!^ ,u Pulver und in Tabletten für 12 Tassen ft. 1.5,0. 24 Tasse» st 2 50. 4« Tassen sl. 4,50, in Pulver silr 120 Tassen sl. 10, sllr 2«« Tassen fl. 20, f!lr 576 Tassen fil. 36. Zil begehrn dnrch Barry dn Barrt» 6 Coinp. in >Vi«n, ^ValMzol»^««« ür. 2, in I^Hikaoli Ed, M aHr. in Marbing F. Kolleluia, iu Klagrnfnrt P. Viril bach er, in Graz Gebrüder O l'crr a nzm ay r, ' in Iiiuöbrnct Diechll H Fr»ut, in ^'niz Haselmayer, in Pest Türot, in Prag I. Fürst, in Brttnu F. Oder. so^ic in allen Städten l?ei ssulru Apolhetcru »ud Succerrihändlerii; nnch u^sendci das Wiener Ha„S nach allen Gegenden ftea.cn Poslaüw^sxng odcr ?lachiilll,me, Urncstc Post. (Original -Telestranliit der „Laibatber Zeitung") Wien, ». September. Die „Wiener Abendpust" erklärt den diesbezüglichen lügen haften Nachrichten gegenüber, daß Graf Hohenwart anlaßlich der Wahlbewegung über Haupt kein Rundschreiben an die Statthalter gerichtet, und weder jetzt noch früher eine verschiedene Auslegung deS Vereinsgesrtzes gegenüber der einen oder der andern Partei angeordnet habe. Gastein. 31. A.igust. Der König von Gliechru-land trifft heute ein; die Abreise des deutschen Kaisers nach Salzburg findet am 6. September statt. Pest, !N. August. Der Staatssecretär Graf Sza-My und der Cultus min ister Pauler gaben ihre Entlassung. Paris. 31. August. Die Nationalversammlung „ahm den gesummten Gesetzentwurf betreffs der Gewalt-oellängerung Thiers einschließlich des AmendementS Du-wure mit 4^0 acaen 93 Stimmen an. Telegraphischer Wechselcouvs oom 1, September. 5prrc. Metallique« 09.90 — 5perc MetalliqucS mit Ma,-mld November-Zinsen 59.90. — 5pcrc, 3illtiollal-Nuled.cn 70 2i>. - 1860er Staats-Nnlehen 102.25. — Vaui-Actien 772. - Credit-Actien 297.50. — London 120,20. - Silber 119.85. - K. l Müliz-Ducaten 5.79. — Napoleond'or 9.61'/,. Verstorbene. Den 24. Augu st. Dem Herrn Adam Franz, Cundnc teur, seine Gattin We'rtrand, alt 39 Jahre, in der Stadt Nr. 41 an der Lungeutndercnlose. D e n' 2 5i, A n q u st. Dem Simon Tira», Weichenwärter am Bahnhofe, sein Kind Helena, alt 15 Monate, in der St, Pe-tersvorstadt Nr, 2>)m stcidt Nr 114 an der Gehirn lähmuna,. — Maria Keröii, Inu'ohnerswitwe, alt 60 Jahre, im Civilspital an ?s>rit0nit,i8 llouw, Den 2 7. A n c, n st. Dem Martin Janlovc. Viertelbiililer. sein Kind männlichen Geschlechten«, all ^ Minuten, notl'ssetanft, am Mourgrund Nr. !j5», in ssolc^e einer schweren Gebnrt. - Herr Sebastian Centrick, Maschinfiihrer, 36 Jahre alt, ist nnterwe^ von Frailzdors ci^en i'aibach an Folge znfälliss erlittener Kups Verletzung gestorben und sogleich nach Sl. Christoph liberliracbt worden. Den 2«. Nngiist. De>» Hevru Wendel Gehrin^er, Maurer Meister, sei,, züüd >«arl, all '^ M>.",a! »nd ^.'^ Tage, in der St. Pe^ tcrsvurstadl Nr. 160 an chroiüschem Gedärmkatarrl', - .Dem Herrn Kaspar Dl^i, Weber,»eister. seine Gatlin Alineö. alt 70 Jahre, in der mi C'nllrcisNlna. in Folge chronischen Gichlleidens. Den '^9. An c; ust. Dem Ioseps, Nl'».'^!, Flicker, sein Kind Josepl,, alt 1'/, Jahre, in der Kratanoorstadt Nr. ^4 a,n Wasserkopfe. - Dem Herrn jlarl Honig, Ealilermeister, seiil Kind Anna, alt 4 Monnte. in der Kapuziner Vorstadt Nr. .'l an Fraisen. — Dem Vlasinc! Iento, Ztr.ifhansanfseher, sein erstgedurnrS Zwil lingstind Franz, alt !' Moimle nnd l' 0. A n c, l, st Dem Herrn Valenlin Preickern. t. l. Lande^ericht^official. sein Kind Maria, all 26 Tage, in der Stadt Nr. 1A'k an Fraisen. — Dem Ioliann Iarz. Vierlelhlllilev, sei» Kind Joseph, alt 5 Monale, am Mo^grnud Nr, 62 am Dnrchfall. Den .^1. Augnst. Dnn Herrn Joh G. Winller, Eisenhändler, sein Sohn Johann, alt 20 Jahre, in der Stadt Nr. 205 an der i!nnci,enlähmung. Angekommene Fremde. ?lm AI, Ananst , _ «»«s«««. Piaotti. 3tein, — ZdeHar, Brezoom. - Cttel, Tr>e!>^ - P,ceo, Villach. - De Giorgio, l. l. Oberst, nnd Branden,' bnrger, k. l. ^'ienleuant Adjutant. Klagensnrt. — ^eonhardi, Kfm.. Niirnderg. - ^eiini, Udine. - v. Knttner, Sacl'senfeld, — Mas Garbo, l. l. Kälnmerer. Kroisrudach. Nidl, P"' vatier, Wien.— Üapajne, Lehrer, !l!nterg, Prapretschhof. - i'.epelta, Kfin,, Wien. - Snpancic, t. t'. Major, Unterlrain. .^»»««t HVl«-„. Dr. Weichsrbaum, l. l. Oberarzt, und Dr. Grassauer, Wien. — Dr. Kretsclmlayer, l, l. Director der ^rbrer« bildnngsanstalt. -^ Braun, Bürgermeister, Pogacer, Guts-besil^er. Urbancic, Gutsbesitzer, Obertraiu. - - starja, Post-meister, Krciinbnrg. — Böhm, Kfm,, ^udenscheid. ^ Heller, Wien, ^..^ ..... ........__^_ ^. - "z Aß z^ : :« «1« « lt Mg. 743 5" js l^ ^^,dstlü" !'"Nebe^..... 1. ii „ N. 744.14 -<-l9o windstill ! meist lirw. 0,oo 10 „ Ab. , 744.b» < 1-'..« windstill > meist dew. Morgenncliel. Wechselnde Vewolliliiss. Gegen Abend schwacher Regen. Das Taa,c<" unter dem Normale. Pcraiiuvnrllichi-r Nlt>a.u»r: Iquai, ti. Klei >, >n a r, r. Vinjcnvmchl. 4Uien 31, August. Die Börse war auch heute wieder uuacinciu ammirt uud ciuer weilereu Entwicklung der Cnrse qünsti,,. Die sp^iM-il Svie!uavicn> !„^l„-„ si,i> >ni^"2 ,^ . . . ^ ^'' ^, G"ldeu^^'>uch einige Nebeuparnere an« der Nranchc der Vantessecte., w.rnnt^r austro-egyptische Wechsle.banl, uugariscl e Boden Ve^la^ riren"Val2/»udert3°sich """ °°" """' ""^' ' ""'"°"' """" ° ^"' «°" ^isonbahllactien ist eine «hnlich!. weuu anch u,ch.'s° weitgeh^ H,. Allfte.neins Htaat«sc»n,!t». Filr 100 sl. Ocld !Vanrs Einheitliche Staatsschuld zu 5 P«t.! in Noten verzinsl. Mai-Noocmbci 60 10 60.20 " ., „ Frbruar-Nngnst 60 10 60,20 Silber « Jänner-Juli . 70 20 70 30 " April-October. 7020 70.30 L^se v I. 1«89 ..... 297.- 299.-„ ,. 1854 (4«/«),,ii 250 s!. 94,50 95,-I « I860 zn 500 fl. . .102.30 102,50 .. „ 1860 ,u 100 fl. . . 115 75 116.25 « .. 1864 zu 100 st. . . - — —." Staats-Dlllnäum-Psandbriefc zu ^2U sl. ü.W. iu Silber . . 125.60 126. «. NvundtntiasillnaH-vbliaatio.lel,. ^,,. ^ Fur 100 fl. Geld Waare 5H u ' ' ' ' »u üM 96.- 97.-' ^,« ^~ ^.50 Ober-Oesterreich . . ^5" ^'^ ^'" Siebenbürgen ... „ 5 „ ^^ ^ Stslermar' ... .. s, „ 9^ ^ ^ ^ lNlgarn - - ' ' „ 5 „ 80—8050 " O. Andere öffentliche Aulehen Doullunguliruligölose z» 5pEt. 97.^. Y7.5Y ,i,m Oiscnbahnaillehen zu 120 ft. "7'W Silber 5«/« Pr. Sl«». Aciien von Na,:?instiluten. " HlludelSbaut.......154.- 155,— Nationalbanl.......«^"^7 Unioubaul.......27,.-- 271.25 VereinSbanl.......N«-^ N6.00 VcrtehrSbanl.......188.— 16.).- «. Actieu voil TranSPort,»»terneh- munaen. Ge'd Waare Alfüld-Fiumaner Bahn . . . 182.— 1s3.— Böhm. Westbllhn.....254.5^ ^-- Earl-Ludwig-Vühn.....256.25 256 50 Donau-Dampfschifff. Gcsellsch. . 590-- >^' EUsadeth-Westbahu.....266.25 "........376.-. 380'- Oesterr. Nordwestbahu . . . 220 50 221 - NudoMBahn......1^59 ,<;4>,s) ,S,ebmbllr0.er B«hu . , , , !75.50 176.50 .lvlaatebahu.......^«,__ ^7... ,^lldbahn . ......i«i U0 18l.80 jSiid-nordd, Verbind. Bahn .178,50 179 — Theiß-Bahn.......251,— 251,50 Mgarische Nordostbahu . . . 163,25 1tt2,50 Ungarische Ostbahu . . . . , «9.25 89.50 Tramway........215.50 216. - b'. Pfandbrirfe (filr 100 fl.) N!lg. «st, Vodm-Hrcdit-Nnstlll! Geld Waarc lierlosbar zu 5 pEt. in Silber 108 — 108 15 't°.iuö3I.rliciz.,n5pEt.ill. iu S. verz. (I. Emisf.) 95 25 95,75 Fcrdüillnds-Nordb. iu Gilb verz. U'6, - 1<<6.25 Franz-IoscphS^B^Hu .... 99.40 99,60 ^.ssc!,.l-kn^.^.l.G.»>'.r-.' ??m 106.- 106 50 Oeßtil,. siordwest^hu . '. . 10U 20 100 40 Geld W°ale siebenb. Vah» in Silber verz. . 90.90 91.20 ktaati,!?. O. 3"/.. « 500ssr.,.,, Gm. 141. 141 5» Äil'l,. G, 3'',,, i> 500 Frc, pr. Stilcl 109 — 1<»9,^<' :^tt''.-G.i.^0fl.z.5".,für100fl. 69.90 90.10 Äildb.-Bons 6"/. (1^?!»~ 74) i< 5.00 Frc? pr. stilcl , . 240 - 240 5" Nuc,, Ostbahn fttr 100 fl. . , K7.„ ^7 25 ». Privatlosr sper Stück.) llrcdltaustnlt f. Handel u. <Ärn, Geld Oaa't ,'"^ft o.W......,5525 185.?^ Nlidolf.vllftuua zu 10 fl. . . 15,.- 15.50 Ncchsil (3 M°u,) (^eld W°°" Aunsburg f.lr 1U0 st, sildd.W. 102.25 W^ ^)lU!!liurt u,U. 100 sl. dctto 102 30 102,4<> ,Han-.durg. siir 10,) Hiar! «m:co 88.90 "»-^ z^lldLu. für 10 Pfund Sterling 120.30 !20 4<' ,P°r»s, fltr 100 Francs . . . 46 85 46 95 Geld W°or. 'K. Vlün^Duclllu . 5 ft. 83 ll. 5si. ^4 k>-^upc>lcon«d'or . . 9 .. 62j » ^ ,< ^^, " Preuß. Cassenscheiue 1 „ ^0^ . 1 > "'' " l'^>>r , ^19 '. 85. ^ I'-" ^ l0 " I^rninische Ornüdeotlasiunga - Obligalil-n^l, P^'' l naturell««-, —. - ^elb. - N'°°r'.