^^^^^__^^^ Donnerstag, 23. Jänner 1902. Jahrgang 121. D>c 'Laibachl'l- Zeitung, erscheint tä«llch. mit «usnahme der Sonn» und F^rtagf, Mc «dmlnlstratt«, besingt slch Conglesöplah Nr, 2, die «ebattlon DalmatinGasse «r. 6. Sprechstunden der Redaction von 8 hl« ,0 Uhr vormittags. Uüfranwrte «riefe werben nicht aiMiwmme», «tanujcripte nicht zuriklgestelll, !^ Amtlicher Theil. -", MorM^' c"^' ^.Apostolische Majestät haben mil ^ «llorgnäd ' , ^"^ .leßl.ng vom 12. Jänner d. I. iß ^"e Can'? < " blshengen Balldircxtor der Moldan-storium d '' "'""''^""'uission, ^"urath in: Mini-« '"ner Ve.^n^'^ ^^"" ^ras ick anlässlich ,^ ">"lung d^'^""' ^"Nande der technischen Ab ''''ltrawl ,um K^" ^" ^ Ban der Wasser- 5" ernennen und deln^ °" "thes w ^ ^ "" ""^ Charakter eines Hof-,^"l oerfolat ?'^^" "^ dass er nnabläM /d^^fzmiehnen nn. ^"anlentarische S.swm ^ ^Necht des S a^ "' "balwi. gleichzeitig aber ^ u2 '" ''U m t^n" ?"' "'7-lemuma zu br:nae.. Im ^^uferen; dowe^ ^'" ^uch der Verständi- ^ ^" ä" "neu s .v ' ^' ^' b- Koerber das Par- ^ G^^^atswe,,^"' Mttelpnnlte deo öste^eichi^ e von der Negierung und den Führern der deutschen wie czechischen Gruvpe Tag für Tag eifervollst gepflogen werden, manä)e Steine des Anstoßes beseitigt werd«: und der schlichliäMl Annäherung wertthätig und erfolgreich vorgearbeitet lvird. Das Blatt erinnert daran, dass schon Graf Taaffe von, heutigen Ministerpräsidenten rühmte, er habe eine grosje Geschicklichkeit, Verhandlungen zu führen, ohne den Faden abzureiben. An dem ^aden aber, der jetzt gesponnen wird, hänge nicht das Schick-sal des Parlamentes. Das „Nene Wiener Journal" constatiert, daso ge» gcnwärtig eine versöhnlichere Vtimmnng vorherrsche, weläx' in erster Linie dem deutsch. czechischen Aus» gleiche zugute komme, dann aber auch dem öfter» reichisch ungarischen, für welchen sich die Aussichten bessern. Wenn die Lzecljen ihn' intransigent? Haltnng iü der Spracheilfrage aufgeben, die Deutschen ihr non z><)«l>,umul^ in der Ausgleichsfrage zurücknehmen, so könnte man fast den Punkt bestimmen, wo diese beiden nenen Nichtungslinien sich begegnen müssten. In emer vom ltt. d. M. datierten Wiener Cor» rcspondenz sagt die „National-Zeitnng" in Berlin: „Miinsterpräsid<'nt Dr. v. Koerber fal,d bei seinem Amtsantritte, ein Problem vor, dessen Lösung ihm zwar bis hente nicht gelang: trotzdem leistete er in diesen zwei Jahren, in welchen er mit unermüdlichem Fleche, Klugheit und Fähigkeit die österreichische Ver-fassung nnd das österreichische Parlament über Wasser lnelt. zweifellos Wertvolles. Seine Methode hiefür fand er in dem Grnndsahe, keine Partei von vorn-herein als feindselig zn behandeln. Auf nnrtschaft. lichem Gebiete verstand Koerber das gemeinsame Wirken der beiden Volksstämme zu erreick)en, wodurch er sich selbst in der Bevölkerung einen gewissen Fonds an Vertrauen schuf, nnd leitete die Politik von den Hintertreppen auf den ehrlicheil Weg der Vereinbarung, worin vielleicht der danerndste seiner Ersolgc liegt. Selbst die Pessimisten, die cm diese Besserung nicht zn glanben vermögen, die auch der Nückkehr zum Verständigungsprogramme den Erfolg absftreckM, können nicht leugnen, dass bis zur Stunde wenigstens das Mnisterium nicht erfolglos gegen den allgemeinen Zusammenbrnch angekämpft hat, der bei seinein Amtsantritte drohte, dass es im Gegensake ö» seinen Vorgängmi, die fast durchwegs nach zlvei Jahren den Vertrauensfonds ausgezehrt hatten, den sil vorgefunden, noch heute mit dem Vertrauen rech-nen darf, das es sich selbst erst erwerben musste." Zur Orientpolitil. Aus St. Petersburg geht der „Pol. Corr." fol< gende Mittheilung zu: Seit einiger Zeit wurde die öffentliche Meinung wiederholt durch Nachricl)te.n irregeführt, welche der einen oder anderen Großmacht die Neigung zuschrieben, die europäische Orientfrage aufzurollen. Obgleich eine besonnene Prüfung solcher Behauptungen jeden zur Erkenntnis ihrer Unhaltbar« keil führen mnfs, hält man es an den maßgebenden Stellei: in St. Petersburg doch für wünschenswert, dc.ss derailigenAnkündigungen jedesmal rasch von be» rufcner Seite entgegengetreten werde, um der Mög« lichkeit vorzubeugen, dass die unruhigen Elemente auf der Nalkanhalbinfel aus einer längeren unangefochte» nen Daner solcl)er Gerüchte irgendeine Ermuthigung fchöpfen. Ans diesem Grunde hat man hier die schleunige nnd nachdrückliclie Widerlegung, welche die dein französischen Minister des Aeußern, Herrn Del« ccM, in einem italienischen Blatte ill. den Munö gc> legten Bemerkungen über eine etwaige Action Ita» lieno in Albanien gefunden haben, mit Befriedigung begrüßt. Die russische Negierung, deren Politik von dem Grundfahe der Aufrechterhaltung- des im Orient bestehenden Znstandes geleitet wird, bleibt dem von ihr mit der osterreichisch-ungarisckMl Regiernng bezÄg-lich der Valkanhalbinsel geschlossenen Ueberein, kommen unerschütterlich treu und hält an der Ueber« zengnng fest. dass dieses Einvernehmen die Ruhe in dem bezeichneten Gebiete sichere und auch den Inter« essen der Bevölkerung desselben an: besten entspreche. Was speciell die Stellung Frankreichs in diesen Fragen betrifft, fo bildet auch die von dem Pariser ß Feuilleton. « ^"^"3^"^" des Herzogthumes H "l°,u W dem Jahre 18U1-1901. « ""^schaftssecretärZosef^seisev. ^ Tra« (Fortsetzung.) ^ in Dolenjica. H b^ille ^s^ ' ^Landgemeinden der Gcrickts-^"o Aie^'"^ Mottling.) National ^ « in Laibach. VI ^ T^^^!°"schriMich^^' ""^ ^"uerbetammer.) ^ Ddla" ^ x ^?K ^"litätmbesitzer in Neildorf bei H bozil^ Ad,i^,' ' ^""dgemeinden der Gerichts- W ^Nlltl ^ (Städte und Märkte ^«. ^ ^"^liunyKv^ '^-1883. sGrowundbesch.) Gariboldi, Ritter von, Anton, Gutsbesitzer in Laibach. N. 18^7, IN. 1807, 1868. National. — V. 1873—1877, VI. 1877—1883. (Stadt Idria.) Deutschfortschrittlich. Gauster Moriz, Dr., l. k. Districts ° Physiker in Stein. I V. 1870. (Städte und Märkte Neumarktl. Nndmannodorf, Stein.) Deutschfortschrittlich. GIoboönik Victor, k. l. Notar in Krainburg IX 1895—1898. (Städte Krainburg, Vischoflack)' f I. März 1898. Nationalfortschrittlich. Golob Matthias, Nealitätenbesitzer in St. Georgen bei Krainburg. I. 18l>1—1866. (Landgemeinden der Gerichtsbezirke Krainburg, Neumarktl, Bischoflack.) Gorup Josef, Großhändler in Imme. VIII 1889 bis 1891. (Städte und Märkte Adelsberg/Ober° laibach, Laas.) National. Grabrijan Georg, Pfarrdechcnrt in Nippach II 1^7, III. 1867-1870, IV. 1«7<), ^7^ ^ ^^^ bis 1871. (Landgemeinden der Gen'chtsbenrte Wippach, Idria.) National. Gr asset li Peter, Hausbesitzer in Laibach V 1875—1877. (Landgemeinden der Gerichtsbezirkc Adelsberg, Loitsch, Senosetsch, Laas, Feistritz, Zirk> nitz.) VI. 1880—1883. (Landgeineindeil der Ge° richtsbezirle Treffeil, Sittich, Veisenbera, Nassen» fuß, Üittai, Ratschach.) VII. 1883-1889 VIII 1889—1895. National. IX. 1895—1W1, X 190i' (Stadt Laibach.) Nationalfortschrittlich.' G li t m annsthal 'Venvenutti, Ritter von Ludwig, Dr., Gutsbesitzer in Neichfelstein I 186«' VI. 1879-1883, VII. I8W-I889. (Großgrm d' besitz.) Verfassungstreu. ^ongrm»^ Guttman Johann. Bürgermeister - Stellvertreter Höffern-Saalfeld, Ritter von, Leopold, k. k. Vezirksvorsteher in Vischoflack. II. 1867. (Städte Krainburg, Bischoflack.) Candidierte ohne Wahl« Programm. Horak Johann Nep., Hausbesitzer m Laibach. I. 1865, 1866. II. 1867. IV. 1870, 1871, V. 1871 bis 1877. (Handels- und Gewerbekammer.) National. Hotschcvar Martin, Realitätcnbefitzer in Gurt» feld. VI. 1877—1883. (Städte. Rudolfswert. Weichselburg, Tschernenlbl, Mottling. Landstrah, Gilrkfeld.) Deutschfortschrittlich. Hren Jakob, k. k. Landesgerichtsrath in Klageilfurt. VII. 1885—1889. (Landgemeinden der Gerichts« bezirke Gottschee, Reifnitz, Großlaschih.) National. Hribar Johann, Director der Bank „Slavin". VIII. 1889—1895. National. IX. 1895—1901, X. 1901. (Stadt Laibach.) Nationalfortsännttlich. Irkiö Johann, k. k. Notar ill Gurlfeld. IV. 1871, V. 1871—1873. (Stadt Idria.) National. Jakliö Franz, Realitätenbesitzer und Volksschul. lehrer in Gutenfeld. X. 1901. (Landgemeinden der Gerichtsbezirke Gottschee, Reifnitz, Grohlaschttz.) Katholisch'llational. Jegli^ Anton Vonaventura, Dr., Fürstbischof in Laibach. IX. 1898—1901, X. 1901. Virilift. Iel 0 vkek Gabriel, Handelsmann in Oberlaibach. IX. 1895—1901. (Landgemeinden der Gerichts« bezirke Laibach, Oberlaibach.) Katholifch'National. Iombart Julius, Gntöbesitzer in Klmgenfels. I. 1861—1866. (Großgrlmdbefitz.) Jugovic Leopold, Handelsmann in Krcnnbllrg. III. 1867-1870. IV. 1870. 1871. V. 1871-1977. Laibacher Zeitung Nr. 18.___________________ ___________ 148_____________________________________________23. Jänners Cabinette nach der maritimen Demonstration bei My» tilene einge::ommene genm'ßigte Haltung, die in Po-tersburg lebhaft gewürdigt wird, eine sichere Gewähr dafür, dass es nicht in der Absicht dieser Macht liege, die Orientfrage aufzuwerfen. Politische Uebersicht. Laibach. 22. Jänner. Wie aus Belgrad gemeldet wird, hebt das Negierungsorgan „Dnevnit" in einem „Die auswärtige Politik Serbiens" überschriebenen Artikel dir besondere Wichtigkeit der Pflege von correcten Ae-ziehungen zu Oesterreich - U ngar n hervor und erklärt es als „zweifellose Thatsache, dass seit der Ve rufung des Cabinettes Vui 5 lücht eine einzige Er-scheinung zu verzeichnen sei, die die Unzufriedenheit der Vionarchie mit der Haltung Serbiens hätte her-vorrufen können." In Besprechung einer Rede des Abgeordneten Lecher über den Ausgleich zwisä)en Oesterreich und Ungarn zieht die „Oesterr. Volks-Zeitung" aus gewissen Anzeickfen den Schluss, dass es auch die ungarische Gesetzgebung für thunlich halte, sich auf den Weg der Unterhandlungen zu begeben. Schon die Berathungen über den autonomen Zolltarif müssen die Vorbedingungen für den wirtschaftlichen Ausgleich zwischen den beiden Reichshälften säMen. Dr. Lecher habe die Parole der realvolitrsäM Rück-sichten ansgegeben. Die „Reichswehr" deduciert aus den Erörterun^ gen über die Sprache nf rage in Voh inen, dass das Wort des verstorbenen Dr. iwizl von der „papierdünnen Wand" immer wieder seine volle Wahrheit bethätigt. Es scheine, dass nicht nur diese Erkenntnis sich immer mehr vertieft, sondern dass auch in beiden Lagern sich der Muth zu regen beginnt, dieser Erkenntnis Geltung zu versoffen. Es zeigen sich demnach gewisse Veränderungen, die jedenfalls die Vorbedingungen für den Frieden kräftigen. Wie das „Fremdenblatt" erfährt, ist von der in griechischen Blatten» vorliegenden Meldung von Vei> Handlungen zwischen O ester r e. ich ° U n g a r n und Griechenland über einen neuen Handels» vertrag an maßgebender Stelle nichts bekannt. Das Nlatt bemerkt: „Unseres Erachtens könnte an Vcrathnngen über den AbMnss eines Tarifvertrages, wie er in jener Meldung angekündigt war, übrigens auch schon deshalb nicht geschritten werdeil, lveil die sachlich und formell nöthige Voraussetzung hiefür, die Revision des autonomen Zolltarifes, noch nicht vorliegt." Der „Pester Lloyd" schreibt über die Gerüchte einer Verständigung von Petersburg unö Wien über die Thronfolge in Serbien: Wir glaub«: nicht, dafs die serbische Thranfolgefrage zwischen Wien und Petersburg formell erörtert wird, am allel> wenigsten aber, dass ein Einvernehmen in dieser Sache zwischen den beiden Cabinetten bereits erzielt worden sei. — Das „Illustr. Wiener Extrablatt" zweifelt gleichfalls, dass jetzt schon das behauptete Ein- Verständnis erzielt worden ist. Für den Augenblick sei die Thronfolgefrage in Serbien noch nicht actuell. Das „Neue Wiener Tagblatt" erörtert die Ve-d^utung der Amerikafahrt des Prinzeil Heinrich und knüpft hieran die Versicherung, in Oesterreich'Ungarn werde es mit dem herzlichsten An^ theil begrüßt werden, wenn diese Fahrt für Deutsch-land Gewinn und Vortheil bringen sollte. — Das „Neue Wiener Journal" hält es für nützlich, dafs Deutsä>land neben den Beziehungen zu England auch oin gutesVerhältnis zu dem immermehr aufstrebenden Amerika unterhalte. Es sei selir gnt möglich, dass Prinz Heinrich nicht blos; die ?)acht herüberbringe, zn deren Uebernahme er nach Amerika gereist ist. Aus Berliil wird gemeldet: Der Geheimsecretär des Erzbischofs Stablew ski ersucht die hiesigen Zeitungen, festzustellen, dass k e i n e Instructio n an den P oln ifch en Clerus über die Pflichten in den nationalen Käntpfen des Ostens erfolgt ist. Die betreffenden, Angaben seien erfunden. Hiegegen verweisen die Blätter darauf, dass sie die Mittheilung von glanbhafter Seite, sogar von mehreren zugleich, erhalten haben. Es wird aufgeklärt werden müssen, wie die falsche Nachricht entstehen konnte. Man meldet aus Sofia: Obgleich das Cabinet Danev allem Anscheine nach mit der cankovistischen Partennacht allein in den bevorstehenden Wahl-lamps zu treten gesonnen ist, wie es die schon jetzt > von dies«' Partei erlassene:!, Wahlaufrufe erweise::, ^ deutet doch die Sprack)e des stambulovistisclM Organs „Novi Vek" darauf hin, dass diese Gruppe die Regierung unterstützen werde. Bekanntlich nehmen Canko^ visten und Stambulovisten in der Hauptfrage, der unerlässlichen Ordnung der Finanzen durch eine auswärtige Anleihe, den gleichen Standpunkt ein. In« zwischen ist die Regierung bestrebt, so weit es geht, dcn finanziellen Anfurderungen an den Staatsschatz gcrecht zu werden. Es ist nicht nur, wie bereits be° richtet, der Jännercoupon der Staatsschuld gedeckt sondern auch ein Theil des russisckMi Viermillionen-Vorschusses zurückgezahlt worden. Auch mit der Auszahlung der Beam ten geh alte für December wurde begonnen. Im englifchen Unter h a u s e kam es an-läfslich der Fortsetzung der Adressdebatte zu lebhaften Auseinandersetzungen über die Verhältnisse in Süd-Afrika, in deren Verlaufe Staatssekretär (5 h a m ° berIain sich eingehend über die Haltung der Regie rung in der südafrikanischen Frage aussprach. Den Anstof; zu der Debatte gab der folgende, von dein Liberalen Eawley gestellte Antrag: „Das Haus unter-stützt alle Maßnahmen, die zur wirksamen Fort» führung des Krieges geeignet sind: es ist der Ansicht, dass die Politik der Regiernng und ihre Haltung gegenüber der Beilegung des Streites nicht zu einer nahen Beendigung des Krieges und zur Herstellung eines dauernden Friedens geführt hätten." Gegen diW> densverhandlungen hob der 6^3" ster hervor, dass es schwer sein würde, jene'^ tc ! teiten Zu finden, welche die Autorität b^ °' ^ Seite der Buren als Vertrauensmänner übc^ ^ giltigen Bedingungen für einen dauerhaft^' ^ ^Zu unterhandeln. Was die Hinrichtungen" ! Afrika anbelange, so seien solcl>e nicht weg^,^ rc.thes, sondern nur wegen Mordes erfolgt, ^^ fchluss des Friedens werde Redner gern b/l^ eine Politik zu acceptieren, welche die cn'M^ Amnestie gewähren solle, die vom Stands >< Gerechtigkeit denjenigen gegenüber, die ?. ei hätten, und mit Rücksicht auf Englands oig^u ^ l)!.it gewährt werden könne. Er glaube, b^^ s ! gicrung in ihren Ansichten das Reich hinter,^ dessen Vertrauen, Zuneigung und Unterst ^ sich zu erhalten beabsichtige. .^ Tagesneuigteiten. ^ — (N 0 n Wölfe 11 iide 1 faIle n.) I" ^fti U/ica in Serbien begab sich am 20. b. M. eine ^ ei gesellschaft nachts nach Hause. Die aus zwölf Pe^ s° jtlhenbe Gesellschaft fuhr in drei Schlitten. 'M^ft die Gesellschaft von einem Rudel Wölfe überfalle^ v, glieb der Gesellschaft enttarn. Sämmtliche Theiln^,, sc da« Brautpaar, wurden von den Wölfen vollständig 3 — (Ein Bräutigam vom Trau 0 l> ', z» fch wunden.) In Tabor sollte am 19. d. U".,'0, „Bohemia" berichtet, die Trauung eines jungen ^ ^ Lande stattfinden. In der Kirche hatten sich scho" '^ v' zeitsgä'stc ringcfunben, das Brautpaar sollte 7. (Handels- und Gewerbe-kmmner.) f 28. Juli 1897. Natimialsortschrittlich. Klein Anton, Bnchdruckereibesitzer in Laibach. VIII. 1889—1895. National. IX. 1897—1!X)1. (Handels-und Gewerbekammer.) Nationalfol-tschrittlich. Klcmenöi^ Ignag, Noalitätenbesitzer in Stein-bach. I. 1861—1866. (Landgemeinden der Gcrichtö-» bezirke Treffen. Sittich. Seisenberg, Nassmftlß, Littai. Ratschach,) (Line Hamburger f)atriciertochter. 3to«an aus dem mobeinen Hamburg von Ormanos Sanbor. (17. Fortsetzung.) Dann kehrte man in die Stadt zurück — ans der Friedhofsstille in den Lärm der Stadt, von den: Frie« dcn der Todten zu den Geschäften, den Sorgen und Freuden des Alltags. Als Rudolf — als letzter ^- sich von den: offenen Grabe wandte, gesellte sich ihn: der Procurist, Herr Lammers, zu. Rudolf wäre an: liebsten allein mit seinen traurigen Gedanken geblieben, aber er war ein zu liebenswürdiger Charakter, um den: bewährten Beamten dk5 Hauses, dessen aufrichtiges Mitgefühl ihn: wohlthat, seine Gedanken merken zu lassen. Ueber dies war Lam lners zartfühlend und taktvoll genug, um die Em-Pfindnngen des jungenKünstlers, der foeben denVater begraben hatte, zn verstehe::. Eine längere Strecke giengen die beiden Männer schweigend nebeneinander her. Plötzlich blieb Lammers stehen. „Ich muss Sie um etwas bitten, Herr Meeder!" sagte er seufzend. „Es fällt mir furchtbar schwer, Ihnen gerade heute damit zu kommen, aber ich kann e<> unmöglich länger hinausschieben. Würde:: Sie mi'.' noch heute nachmittags eine längere Unterredung gewähren?" ..Heute?" „Leider dürfen wir nicht länger zögern. Ich mcchte in Ihrer Gegenwart eine Sichtung der Gc fchäftspapiere vornehmen." ..Aber ich verstehe nicht das geringste von kauf. mnnnischen Angelegenheiten!" Situation. Darf ich zu Ihnen kommen, ^ - lll Sie es vor, dafs wir die Angelegenheit ^ ordnen?" ^ Rudolf blickte betroffen in das ernste G" 8" Procuristen. ^ ^ „Kommen Sie lieber zu uns hinaus- ,^, drauszen ungestörter. Gegen fünf Uhr erwa"^. — wenn es denn durchaus he:üe fein mns^^^ hinzu. „Ich bin, offen gestanden, heute n^ ^ Gemüthsverfassung für geschäftliche Ding^ » „Es muss leider sein, Herr Meeder! P" sei Uhr bin ich bei Ih:um!" ^!ni< Die beiden Herren schüttelten einander ,s sz^> ::nd verabschiedeten sich voneinander. Nu^^al< seinen: Wagen, der langsam gefolgt wal, ju, ein. F.svt Iu Hause suchte er zuerst Gisela am- ^ ,ab< eben aufgestanden und sah, in einen leichl^sel, Schlafrock gehüllt, in einen: Sessel ain 3^!,,^ecj Thränen waren versiegt. Mit großen, h<^ blickte sie in den blühende:: Garten hinab, sich Rudolf fetzte sich neben sie und nahw'" ^ in die, seine. ,^ ^ , „Gisela, Liebling," sagte er weich, "^" haben einander doch noch! Wir sind jetzt "^^'' angewiesen! Sieh mich an, Herz! Ich l)"^^ lieb! Ich will mich bemühen, dir de.s Vcit^j^ ersetze,: l Wie bleich du bist! Fühlst du dich .v lich krank?" ,^ Sie schüttelte den Kopf. Es fei ihr '""'/t,^ so fchwül, fo beklommen, fie könne kaum ^^Ali dass die Leute gar so taktlos wären! Die ^fs^ durch die Baronin schon gestern kündig«^/^ Kutscher und der Gärtner wollten zM ^ . 2cnbacher Zeiwna Nr. 18. ^ a ,^°"g zusammentrifft. Sollte Dr. Georgescu durch irgend^ ^n7^''ber Vollendung seiner Reise verhinder? sein o '^inn ^< ^^"' lie ausführen: wenn er die festgesetzte Zeit ^bon^ '>?"" " "' ^' Dr- Georgescu steht im Alter '' Einsamen M^" '^ ^"r ^7^'^" Körperbaue. Auf seinen ^ s'i s'huna de? ° l "" salom schön?) In ber 232. Plenar-U der Aba " ^,!^'^^'""^'"" ^" Abgeordneten beklagte Telegraf >, ^' ^l«. bei dem Etate der Posten und ^mit Dinf./^^"' "'^ l)"tte dieses Lob vor allen; 5 ' «in Fehl «n it °" c "" ^'" ""? l"nen Scheitel war nicht ^ ^ iib?r den Veralt s'l ^^'" ^ daher alle Ursache. ^ 3 - ^ ^ergle,ch sehr geschmeichelt zu fühlen. ^ 3lstell.'w7rün^^ ?'"^'^^ "er bisher je her-'^> ^ds von sei ,m'm ? demnächst in der englischen Stadt " ^' >vird rw <7 k?^" Oberst ^ody erprobt werden. >^ böhc von 800 b s i° ^ ?'^' ^ günstigem Winde eine ^ obachtei mit sicb i„ >/.,"!'" "reichen und dabei einen Ve ll!t^ zit,^ch fes, '^"'b'k ^ufi^ird tragen lönnen. Er ist von le.! Hügeln dacm, ä U ck"''. ^'^" "" Parallelogramm mit t"' l)«ugt eiue stuh'läh„ ^^" l°p°^ Drachen. Daran >F nehmen soll. ^ Dr ^ "' '""'" °er Beobachter Platz >t, , ^.ssen. Cein (5rbau I,. ? ."" """" Drahtlabel auf. ' 2 '? ^"" «"""cht i VcrM ' '""'"re "fol reicke Auf-'"n i.^ > "'" l"l der Leiter d7r^s!7^" ^^adenen Gästen, -r", '" -Nriegsnnnisterium b .nd ?"he.lung für Luftschiffahrt "< . 3'he". da lein genügender ^7"' '"°ch nicht vonsiatten S"i "°thig. 'ornigstens 13 Kilometer per Stunde ^ ' m ^ g u"^ ^t'n u n d dielürzesten Reden n'Md unser Magen gleicks.s/^^ ..Das Haus ist leer "' . "" Ewnde zu v rt a^.< -' '? ^tte daher, die Debatte um <5 fl'ed des eng isch" ^' ' '? ' '" '"len Jahren ein Mit. ;<' langweiliger N,d. 5 "^'s.^ nach einer Reihe langer und < ^". wu?de j och V?r7^'°'^"^sle Speaker weigerte sich ss ° ^"'stlos »ach s°"s "^' ^"""f ohnmächtig und musste be-H" ^(55 Mus"Ä'm ^'"^ "'"en. wo er nach lur^er Zeit »' ..... englischen Gesetzgeber trösten. ^klaato^ ^'"'"'"' ^ brmich^i doch m^Lmtt^ ''". ^V^' ^ Schwester z„ bcruhi.eu. ^aron.n Ha .l'^"' "^' dnss du allem in dem .Wm^'r". l ^''-. '-''''^ buchten sie auch als ^"'5 Mi das. .^"^'"nlia) nchnien sie stillschwei. F'>!N5 hnttl-n s !'" ^"u^halt hier aufbeben. Aller- s,.....bi>, lvir (,i'.,,/< ""^"' ^ili'dimmg warten lÄmen, F^^'" bosond^. """'^'" t5ntschluso verlal.ten lassen. '" ^'Ute alw/. )V^''"^"^ wnn inan lwn dieser Art ' ^! s^" ^ l.ierlan^en" ^" l"bst ^'e tt^"^' ^"' ^"-echeu stret^gte sie an, und .d^"N in ihr^"""" "" ""wdte., Bruder, tröstete sie ^li '" "lleix .?' '^'"' N"W' Leid. Am liebsten war )"te Dlon^7 "'!' '" """ Lundo Gesellschaft. Die ' ""qon H,.,! . '""^to f"nfi,l)li(i die Wi.nsche ihrer c slspl'och. si, '.' "' "'"then. be00r diese sie ,wch auc. ., "l"r sie hat , ' "'? ")"', al. bw sie gefragt wurde, ^'^s ^" ' "''' "I"', wohltlu.ende Att. die fiir Gi. Ä"«te ^^uwarl,«.n (»eu.iithozustand gerade die ^lich in sein^^'""'^ ^"' ^chlm'ster l^ad Nud.ls '^^l)nt hatte. ''' ^'""""' ^'' "' ^ül'" sclM' ^'e- 'H"t^^lN"inimer mnete er ein Auster. Längere "'^°un,u> ^ / ^/^" ^'"' '" b"l"a^"""lnUichen . ausgedehnten < ^" Abe. 1^ , ^ ^'^" ^'" S.'n.wro Gidion. qe, ''' ^"ble, ^ l^^l ,"'!d w miaestreugt Rudolf aÜck "^'^l"o?s^i/'"'''"licit derjenigen, nach dere.^ l/lchnt,. ""' 'u t"^e,n Augenblicke niehr denn je ^ (Forisftzung folgt.) rai5 er seineni Vaterlande nicht zu Zeiten diente, wo eine unzige Nede manchmal einen erheblichen Theil der Sihunae'i einer Woche fortnahm. Als Sheridan 1787 drei Stunden lang über Vurles Vorschlag. Hastings in Anllagezusiand zr, setzen, sprach, wurde sein letzter Satz eifriger als der erste gehört. Die Begeisterung war zum Schlüsse so groß dass man einstimmig beschloss, die Sitzung auf eine Stunde zu vertagen, bis das Haus «ruhiger und urtheilsfähiger" gewor-den war. Sheridans letzte Nebe in dieser historischen De--batte dauerte vier Stunden, und seine Nede war so fesselnd dass lein Mitglied in dem drückend vollen Hause ein Wort don der „schönsten oratorischen Leistung des Iahrhundertes' au-ließ. Eine andere ungewöhnlich lange Nebe war Lord Palinerstons beredte Vertheidigung seiner Ansprüche tiei der glttchischen Negierung für Don Pacific». Diese historische viede mit ihrer berühmten Ertläcung (^vi^ lioin^nu^ ^nn dauerte genau fünf Stunden, mib sogar Mr. Roebuck Pal. lnelstons damaliger Gegner, sagte: „Die fünf Stunden hät^ tc:i nicht schneller oder angenehmer vergehen tonnen " Auch als Sir Robert Peel am 27. Jänner 184« über die Auf> Hebung der jtorngesetze im Unteihause fast vier Stunden sprach, sielte er die Mitglieder bis zum letzten Augenblicke Gladstone schlug diesen Record oft. und Mr. Niggar fprach emmal länger als fünf Stunden. Zu Veginn des vorigen Ic hrhunderteö fiel ein Mitglied, das über drei Stunden gesprochen hatte, plötzlich zur unverhüllten Freude ber wenigen, die die lange Rede überdauert hatten, auf seinen Sitz. ^u itrcm Schrecken erhob er sich aber gleich wieder, entschuldigte sich beim Speaker wegen der durch Plötzlichen Schmerz verur sc.chten Unterbrechung, und sagte: „Und nun will ich mit meinen einleitenden Bemerkungen fortfahren." Aber während einige Redner die Aufmerlsamleit des Hauses Stunden ober sugar Tage beanspruchten, begnügten sich andere mit Secunden. Als ein junger Abgeordneter, ber jetzt ein bedeutender Parlamentarier ist, vor einigen Jahren seine Jungfern n'de halten wollte, starrte er einen Augenblick hilflos in dic Runde, bemühte sich zu articulieren und setzte sich wieder ohne ein Wort zu äuhern. Das nach ihm auf der Rednerliste stehende ehrenwerte Mitglied beglückwünschte ihn ironisch, weil er die „eindrucksvollste Rede gehalten hätte, da Stillschweigen der beredteste Ausdruck der Ansichten seiner Partei wäre." Diese Stichelei lränlte das ..Iungfcrn"-Mitglicd alrr so. dass er das nächstemal derart beredt und mit bcihen dem Sarlaömus sprach, dass er einen Beifallssturm erntete. Als Lord Gnilforb seine Jungfernrede im Unterhause hielt machte er so schmerzliche Erfahrungen, dass er den Versus nicht mehr wiederholte. Später beichtete er darüber: ..Ich sprach zwei oder drei Sätze, dann wurde es vor meine» Augen neblig. Ich verlor die Fassung und sah nur bie Per-nicke bes Speakers, die immer mehr anschwoll, bis sie das ganze Haus bedeckte. Dann sank ich auf meinen Sitz zurück mid versuchte niemals wieder zu sprechen." Auch ber ältere Pitl erlitt einmal einen rednerischen Znsammenbruch. Er begann seine Rede mit den Worten: „Zucker. Mr. Spealcr". worauf das Haus in ein erstauntes Gelächter ausbrach. Der Staatsmann sah sich wüthend und entrüstet um und wieder holte lauter: „Zucker. Mr. Speaker". Wieder ertönte schal, lendes Gelächter, und als er zum drittenmale trotzig rief: „Zucker, Mr. Speaker", wurde das Haus von einem solchen Lachtrampfc ergriffen, dass Pitt ärgerlich seinen Sitz wieder einnahm. Local- und Promuzial-Nachrichten. — (Verleihung des Bürgerrechtes.) Der Laibacher Gemeinderath Hai dem Hausbesitzer und Gastwirte .Herrn Johann Ne l i 5 lind dem Tischlermeister Herrn Jakob Fajdiga das Bürgerrecht verliehen. — (Spende für die städtischen Arme n.) Der hiesige Handelsmann Herr Edmund K a v ö i ö hat für die städtischen Armen den Netrag von 140 X in Gold als ersten beim Kegelschieben im Gasthaust „Zum Stern" gewonnenen Preis gespendet. — (Zahl der Aerztc in Oeste 11 eich.) Nach dem kürzlich erschienenen, auf Grund der amtlichen Ausweise zusammengestellten Medicinal - Schematismus beträgt die Hahl der Äcrzt: in Oesterreich 10.8'.j5 gegen 10.576 im Vor-iahre. Von diesen entfallen auf Nieder - Oesterreich 31M (gegen 3054 im Vorjahre). Ober - Oesterreich 381 (308) Salzburg 120 (114). Steiermarl 069 (674). tarnten 144 (141). it rain 103 (W). Böhmen 2656 (2503). Mähren )02 (881). Küstenland 327 (331). Tirol und Vorarlberg ^57 (548). Schlesien 230 (225). Galizien 1331 (1313) Äulowina 13« (134). Dalmatien 140 (131). In Bosnien ind der Hercegovina pralticieren 102 (97) Aerzte. In Wien sind 2470 (2443). in Linz 53 (53), in Salzburg ^41 (38) in Graz 262 (258). in Klagenfurt 34 (35). in Laiba cl' i<> (34). in Trieft 181 (185). in Innsbruck 62 (61) in Tzernowitz 56 (51). in Prag 464 (450). in Brunn 173 ^162). iil Troppau 35 (36). in Lemberg 244 (243) in Zara l,7 (17) Aerzte. — (Todesfall.) Gestern mittags starb ber Veamtc ler Bank „Slavin". Herr .Narl Iesenl 0 , im 37. Lebens ahre. Der Verblichene, welcher unter dem Pseudonym T Ootsov auch 'nit Erfolg schriftstellerisch thätig war und 'incr;eit im .Slovan" nnd dann im „Ljubljansti Zvon" lahlreiche Gedichte veröffentlichte, hinterlässt die Witwe und icbcn unversorgte Kinder. — (Ein renitenter Landstreicher.) Am 21 d. M. nachmittags wurde der herumziehende Taglöhner Äeorg Ne/ek aus Vögle. Bezirk itrainburg. in Unterschischl^ bcim Betteln durch den patrouillierenden Gendarmerie ^itnlarpostenfiihrer Vincenz Drnulc angehalten und um seinen Namen befragt. Re/el wollte aber diesen nicht an -zeben und sagte nur. er sei aus Vögle zu Hause worauf er wegen LaMreicherei verhaftet wurde. In b und dem Landesgerichte eingeliefert werden tonnte. —1. " (A u s dem Krankenhause entwichen.) Der Vagant Adam Dehelan, der sich auch Adam Dercm, Htarl Szantos, Josef Prohazta und Giovanni Zamo od. gemischter Chor (Schullinder und Sangerchor bes Nl-!l1l,<» sehr effectvollc Lichtbilder erzeugten, überzeugend nach. Hierauf schilderte er in eingehender Weise die Versuche Wieners und das Interferenzvcrfahren von Lippmann. Den Abschluss des anregenden Abenbes bildete die Vorführung prachtvoller Lumiöre'scher Photographien in natürlichen Farben. Die Zuhörer spendeten Herrn Dähne. der sich mit diesem Abende verabschiedete, lebhaften Veifall. — (Errichtung einer Reben anläge.) Um den stets wachsenden Bedürfnissen der Weingartenbesitzer an amerikanischen Neben, deren Anpflanzung sich in den Wein gärten der Gerichtsbezirte Ratschach. Treffen. Littai und Weichselburg bisher vorzüglich bewährte und als wirksames Mittel gegen das Auftreten und Umsichgreifen des ärgsten Weinschädlings. dic Neblaus, gilt, beabsichtigt der Wein-gc.rtenbesitzer Johann Tom5c in Moräutsch. Gerichtsbezirt Littai. auf seinen ausgedehnten Weingärten dortselbst eine amerikanische Nebenanlage in größerem Umfange zu errichten, loelche den Zweck haben soll, die Weinbauer aus der Umgebung mit der Nebenbchanblung genau bekannt zu machen und denselben dadurch auch eine billige Bezugsquelle zu verschaffen. — ToMe, welcher verschiedene landwirtschaftliche Curse besucht hat. gilt in seinem Heimatsorte und in der Umgebung als ein vortrefflicher Landwirt. —ik. — (Faschingschronil.) Der Sängerclub in Eagor veranstaltet unter Mitwirkung des ^agorer Streichorchesters am 2«. d. M.. abends 6 Uhr. im Gasthaus -saale des P. Groß m Sagor eine Faschingsunlerhaltung. Auf dem Programme befinden sich acht Concertnummern, ein Lustspiel und eine komische Soloscene. Den Beschluss bildet eine Tanzunterhaltung. Das Reinerträgnis der Unterhaltung flieht dem Cyrill- und Methodvtieine zu. — Der Arbeiten und Gescllenverein in Sa gor veranstaltet am 2. Februar im Gasthause der Maria Medveb in Sagor eine Unterhaltung mit reichhaltigem Programme. Beginn 6 Uhr abends. — Der Werkmeister- und Industriebeamten-Äerein in Littai veranstaltet am 1. Februar im Vereinslocale „Kpunt" in Grazdorf bei Littai eine Faschingsuntcrhaltung, verbunden mit Tanz. Auf dem Programme stehen mehrere komische Vorträge, eine unentgeltliche Iuxtombola, Abbrennen cines Salonfeuerwerlcs :c. Beginn der Unterhaltung präcise 8 Uhr abends. Der Neinertrag flieht der Witwen-und Naisencasse zu. — Die freiwillige Feuerwehr in R a t -s ch a ch bei Steinbrück ladet zu ihrer am 2. Februar abends im Gasthause der Frau Anna Gmeiner in Ratschach stattfindenden Faschingsunterhaltung. deren Neinerträgnis zum Anlaufe von Feuerwehrrequisiten Verwendung findet. —ik. Theater, Kunst und Literatur. " (Deu tsche Bühne.) Sullivan und Sidney Jones haben es mit ihren Operetten bewirkt, dass sich das Publicum nicht nur für die Reize des interessanten Inselreiches des Chrysanthemums und die LebcnsgewohnlMen seiner Bewohner begeisterte, sondern auch an die neue Art von Nüh-nenwerten gewöhnte, die eine Verbindung von Singspiel' Holle und Operette, von Ballett und Posse darstellen. Sidney Jones hat die Handlung seiner neuesten Operette „San Toy" in das Reich der Mitte verlegt: wenn nun auch der Schauplatz geändert 1st. der Charakter der Operette ist der gleiche wie in „Geisha", und fordert unwillkürlich zu Vergleichen dieser Operette mit dem neuen Werte auf, die nicht zu seinem Vortheile ausfallen. Die Handlung — wenn man die circus-artigenVorgänge auf der Bühne als solche bezeichnen lann — dient nur dazu, um Lieber und Couplets, die sammt und sonders mit Tanzbewegungen enden, lose miteinander zu verbinden; der zweite Act geht ganz im Ballett auf, wie überhaupt der ballettartige Charakter vorherrscht, daher der Schwerpunkt im choreographischen Theile, im Scenischen und der Ausstattung gelegen ist. Es wäre jedoch unrecht, zu ver-kennen, dass der Componist sein Talent für graziöse, pikante Musik und charakteristische Instrumentation, überhaupt den feinen Musiker auch in „San Toy' nicht verleugnet, obgleich d!c Erfindungsgabe bei weitem nicht so reich und glücklich wic in „Geisha" ist und das Nestreben, originell zu sein, oft recht gesucht erscheint. Reizend ist die eigentliche Nallettmusil. lind in ihr zeigt sich der Componist der „Geisha" in günstigstem Lichte. Einzelne Nummern sind allerdings sehr anspre-chind, von poetischer Zartheit und gewinnender Schalkhaftigkeit, so das fesselnde Monblied-Ensemble. ei» süßes Lied der „Poppy", das Tanzlied von „San Toy" u. a. m. Die Direction hat dem Werke eine glänzende Ausstattung und In ftenierunq cmgedeihen lassen, die sammt den Prächtig ein-studierten und malerisch ausgeführten Gruppierungen, Tän-gen, Aufmärschen u. dgl., unterstützt von wirlsamtn eltttri. schtn Lichttffecltn. ewt Eehtnlwillbigkil bitkt und der Operette manche Wiederholung sichert. Das Werk war auch in musikalischer Hinsicht gewissenhaft und sorgfältig einstudiert; das Orchester stand auf der Höhe seiner Aufgabe und der Chor, der natürlich hervorragend im choreographischen Theile beschäftigt war, leistete Anerkennenswertes. Wir behalten uns vor, bi? Einzeldarbietungen, inZbescndere die trefflichen Leistungen der Darsteller der Hauptrollen. Frau Wolf-Selehly. die mit gewohnter Grazie sang und tc>nzte, Frl. Schreiber und Sebrian, die nicht nur bedeutende gesangliche Aufgaben, sondern noch größere als Balleteusen in erfolgreichster Weise lösten, näher zu würdigen; sie fanden wärmsten Beifall. Unter den männlichen Darstellern ragte Herr Lang hervor, der mit atrobaten-artiger Beweglichkeit und drastischer Komik die clownhafte Figur des verschmitzten Chinesen zur lMerften Wirkung brachte. — Das Haus war sehr gut besucht, und das Publicum anerkannte die Bemühungen der Direction durch warmen Beifall. 5. — („? o p o t n i k.") Inhalt der 1. Nummer: 1.) H. Schreiner: Analyse des geistigen Horizontes des Kindes und der psychologische Process des Lernens. 2.) Veko-slav StrmKet: Wann. wie und wem ist das Entlassungs-, beziehungsweise das Abgangszeugnis auszustellen? 3.) Dr. Ios. Tomin 5 cl : Entwurf für Vibliothckstataloge. 4.) Dr. Fr. Ilekiö: Zur Aufklärung über die Biographie SlomHets. 5.) Anton Kofi: Drei Wochen im Ferialcurse in Wolfsberg. 0.) Iv. kega: Pädagogische Streiflichter. 7,) Umschau (Feuilleton, Pädagogische Nachlese, Chroninl). — (llöitoli'nlci ^ovurik.) Inhalt der 3. Nummer: 1.) «Ein Fluch für das Voll." 2.) „Gaukler." 3.) Die Thätigkeit der Lehrerschaft mit Hinblick auf die so-cialpolitische Richtung. 4.) Correspondenzen. 5.) Vereins Mittheilungen. 0.) Literatur und Kunst. 7.) Mittheilungen. 8.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. — (,.O c ste rrei ch i sche r Schulbot e.") Zeit' schrift für die Praxis der österr. Volks- und Bürgerschule (Schriftleiter: Aürgerschuldirector Franz Frisch in Marburg a. d. Dräu). — Preis vierteljährlich X 1 80. — Verlag von A. Pichlers Witwe H Sohn in Wien. — Das l. (Jänner-) Heft des 52. Jahrganges dieser 11 Hefte jährlich umfassenden Zeitschrift enthält folgende größere Beiträge: iv.: Ein Wort zur Aenderung der Üehrpläne für die Wiener Volksschulen. — Johann Hochhauser: Die Anleitung der Schüler zum selbständigen, sprachrichtigen und fließenden Sprechen. — Uebungsschullehrer Josef Weder: Eine Recht-schreibstunbe in der dritten Vollsschulclasse. — Kaiserl. Rath Prof. Franz Vranty: Einige alltägliche Redensarten und deren Gedanleninhalt. (I.) — Th. Franke: Die Durcharbeitung der Geschichte. (I.) — Georg Ulmer: Einiges über die Conservierung naturgeschichtlicher Objecte und die Erhaltung der Sammlungen. — M. Petutschnigg: Ansichtskarten als Lehrmittel. — Die Ausschmückung einer Schule. — Emil Machalel: Die Frau des Lehrers. — X.: Die erste Inspection in G. — Ausklicke auf das Fortbildungsschulwesen. (I.) — Schulleitung und Schulaufsicht. — Literaturbericht. (Aus der Zeitungsmappe.— Literarische Notizen.) — Rundschau. (Pädagogische Mittheilungen. — Zur Zeitgeschichte.) — (Beamten-Zeitung), Wien. Die am 20sten d. M. zur Ausgabe gelangte Nummer 2 enthält u. a.: „Die Personalverhältnisse und Wohlfahrtseinrichtungen der österreichischen Eisenbahnen," „Die Lage der k. l. Amtsthierärzte," „Die Verhältnisse der Staais-Gewcrbcschullehrer." »Zur Frage der Kcmzleibeamten bei den politischen Behörden"; Mittheilungen aus dem Neamten-Verelne. dem Cen-tralverbande der österreichischen Staatsbeamten - Vereine, dem Vereine der l. l. Steuerbeamten in Oberösterreich, dem Vereine der österreichischen Uebungsschullehrer und -Lehrerinnen, dem Vereine der pensionierten Staatsbeamten Oesterreichs; Bekanntgabe offener Stellen. Landwirtschaftliches. — (Ein Grundübel unserer Viehzucht.) Dic Streitfrage, ob man lieber kleineres oder größeres Vieh halten soll. ist zu Gunsten des letzteren entschieden. Das größere Vieh, namentlich als Zuchtvieh, steht viel höher im Preise und ist auch nutzungsfähiger, weil es im Verhältnisse zum Gewichte ein kleineres Futterbedürfnis besitzt als das kleine Vieh. Man sieht deshalb auch in allen Gebieten, die in der Viehzucht fortgeschritten sind. dass die Landwirte lieber die Zucht von schwerem Vieh betreiben. Auch bei uns in Kram wird sich dieser Wandel allmählich vollziehen, na-mentlich in der Ebene, welche' für die Haltung von schwerem Vieh viel bessere Bedingungen zeigt als das Gebirge. — Dass wir in Krain im allgemeinen ein kleineres Vieh haben, ist zum Theile der Natur unseres Landschlages, zum Theile jedoch der Haltungsweise zuzuschreiben. Eine Hauptschuld daran aber trägt die zu frühzeitige Zuchtbe nütz u n g der Kalbinnen, die man leider fast überall beobachten tc.nn. Durch dieses frühzeitige Zulassen dcrKalbinne'ii werden bi.> jungen Thiere in ihrem Weitergedeihen so gestört, und in ihrem Wüchse so unterdrückt, dass sie sich nie voll entwickeln können. Bei unseren Landwirten ist zwar die Ansicht vertreten, dass man aus den Kalbinnen viel bessere Milch-lühe heranzüchtet, wenn man sie frühzeitiger zur Zucht verwendet. Diese Anschauung ist jedoch eine irrige. Es trifft wohl zu, dass man aus früh zugelassenen Kalbinnen auch gute Melkerinnen erhalten kann, aber man darf solche Fälle umsoweniger generalisieren, als man auf der anderen Seite viel erheblichere Nachtheile bei der zu frühen Zuchtbenützung beobachten lann. Nicht nur, dass die Kälber solcher Erst« lmgslühe für die Zucht gewöhnlich leinen Wert haben, und an die Schlachtbank abgeliefert werden müssen, sind auch solche Thiere für eine andauernde Zucht wenig tauglich. Sie wlllen sich viel früher aus und benachtheiligen auch insoferne dic ganze Nachzucht, als sie ihre unvollkommen entwickelten Eigenschaften an ihre Nachkommen vererben müssen. Unser Handschlag ist im allgemeine»» spät«if und soll deshalb nicht frühzeitig zur Zucht benützt werben. Auch die eing^ fremden Rassen, die sich im allgemeinen schneller ^ ^lutsb gelassen, öfters jedoch fpäter. mit 2 und 2^> I^"s> blcsemUmstanbe ist es zuzuschreiben.dass man bort!" ,--P allgemein größere Viehschläge antrifft. Halten w" ^"''^ daran. Das Zulassen der Kulbinnen mit 1'^ I^?^ritnr ausnahmsweise zu billigen. Als Regel sollte wan >e! ^ dass die Kalbinnen erst nach dem ersten,^ianh bruche zuchtfähig sind und erst in diesem Alter ^veamt Wickelung besitzen, die sie zur Zuchtverwenbuüg-rival macht. Halten wir uns also nicht an das Alter von 1-chner, ren. noch an den eingetretenen Geschlechtstrieb, s^,^, lich daran, ob der erste Zahnbruch schon erfolgt sei ^,, Freilich müssen wir unsererseits durch eine ewA,,. ' Haltungsweise dafür sorgen, dass sich der Geschieh- -nicht zu frühzeitig einstellt. Man soll die KaN'inM" '^"e fclgtcm Iahresalter kurz halten, dass sie sich "'^ ">ot>ra entwickeln können. Im Winter sollen sie mit schl^'^.'rich/ gefüttert werden, im Sonnner aber bei jedem Mtt./' .^ Natur entsprechenden Milchergiebigleit nicht Z"?,,"w Unser Rinbviehzucht-Gesetz vom Jahre 1891 ent^ ^, die Bestimmung, dass die Kalbinnen nicht vor bt°^ ^ Iahnbruche zugelassen werden dürfen, jedoch ^,,.lau5« diese Bestimmung weder seitens unserer ViehZ^ 'lien, seitens der Stierhälter die nothwendige Geschäftszcitung. ^6 — (Jahres virhmartt in Weichs^'V" Auf den am 21. b. M. in Weichselburg abgehalten^ oiehinartt wurden etwa 600 Stück Vieh aufget^ Der Handel gestaltete sich minder lebhaft, da »ueg^ N nämlichen Tage in Rudolfswert abgehaltenen ^. Unsa die Anwesenheit vieler e inl>e im i scher Viehhänbltl wurde und von fremden Viehläufern nur zwei ^'l. Poi erschienen toaren. Dieselben tauften kleinere P^, vorhandenen Mastvieh auf; da jedoch die bestbelciM, ochsen aus dem Temenitzthalc nur in geringer "^'Hnefis, getrieben worden waren, erzielte das verlauste V>"'eulsch c« ein schönes, mitunter sehr schönes Aussehen lM fall« befriedigende Preise.— Von den vielen KriilN^ ihre Waren auf den Markt gebracht haben, hatte» , und Lederhändler den besten Zuspruch. < Telegramme des K.K.KelegraMn«Oorresp.-Bll^__ Zur Vermählung der Erzherzogin EliMgem, Wien. 22. Jänner. Heute mittags fand d'H"^ Renunciation der Erzherzogin Elisabely Mcilie /"^"t,; ihrer Vermählung mit oem Fürsten Otto Wmdis^ '^ Anwesenheit Seiner Majestät des Kaisers, del^A s> nen Erzherzoge, der odersten Hofchargen, der ,«« Räthe, des Cardinais Fuisterzbi,chol> Dr. Gnis^,^" gemeinsamen, der österreichischen sowie mehrerer ^'»».P^ Minister statt-. Seine Majestät der Kaiser Y'^.,,^. rede au die Versammelten, in der er sie zu Zeug^ ^, ^ aufforderte. Dann verlas der Minister des Aeuhc^, l,^ luchowsti, die Verzicytsurlunde, worauf Cardincu^Itrr,G, jcha da6 EvangcNmn ocr Clzycrzogin vorhielt, '^^°s>, zwei Finger der rechten Hand auf das Buch ^ !"r «H Eidesformel ablas, indem sie auf diese Art auch ">j»^°^ der Formel den feierlichen Eid ablegte. Hierauf ^..»n ««,'" die Erzherzogin die Renunciationsurtlindc, der ^l«»»«^ notar fungierende Ministerialrath Karl v. Sch^ > «tl, der Urkunde das Siegel der Arant auf. worauf 3" "°f^ Windisch-Grätz als Zeuge des Bräutigams ^H ^^ gleichfalls unterfertigte und auch sein Siegel bc>"-d,!^ Wien. 22. Jänner. Heute abends fa"d " i,''"^ dc: Vermählung der Erzherzogin Elisabeth ^j^r,^ Hofburg eine Soir6e statt, an welcher Seine ^ h,^'. Kaiser, die Mitglieder des kaiserlichen H" /'"^''c Leopold von Baiern mit den Söhnen. Prinz W'" )'°,^a! von Sachsen-Coburg. Herzog Paul Friedrich ^F."^, burg-Schwerin, die obersten Hofchargen, der ""6 i>l','A° > i.rarschall Graf Apponyi. der Hofstaat, die MA!«/. "'^ Familie Windisch-Grätz und die nächste hochH.'"°ti^ Verwandtschaft, darunter Graf und Gräfin ^ ' """ ^ Minister des Aeußern Graf Goluchowsli, theu"^->— !) Uhr zog sich Seine Majestät der Kaiser z"^ s«^^, auch die Herrschaften und die übrigen Gelade" fernten. "" ________________ l»n, Der Krieg in Südafrika. ^ London, 22. Jänner. Ein Telegra"<^'^^W cheners berichtet: Hamilton machte in der qgi^RD 18. d. M. einen Marsch in der Richtung auf ^/W^ Botha einzuholen, der inzwischen abgezogen >" ^W^ lang es Hamilton, 27 Buren gcfangenzunehn^ ^ London. 22. Jänner. (Unterhaus.) "/ ^, frage, ob ein geheimes deutsch-englisches Abto"' ^'»tiyt, ^ de5 Persischen Golfes getroffen worden sei, ^ Ctaatssecretär Cranborne: „Wenn ich anfieng^ ^ dass ein Abkommen geschlossen worden ist. ^^l^ Gthtimn»? bald lein Gchfimnis mehr sein," ^ Sai&acfjer Seihwfl 9?r. 18. - «*, "---------------------------------------- _____________2__:______________________________________ 23 ^™^ 1902- ^, Allgclommeue Fremde. dil Hotel Etadt Wien. "^ , Hotel Mfllut. »Itihee. ^L^NÄenV/'^^^' I""sch. Veamte. Oo.t^ >'"""e. ^NHknber Innsb^ Valari,.'. Neisender, l""der. Anram I^?"'Ä^' ^rcudenthal. - Klufa.ar iNei^ ^'".bra. T°n» ^?. "' Elender Solingen. - Hausbrand, ttl'^lt. ^. ^rne Rchende: Nubal. Inspector '"'P'Vor,t, Deute Donnerst«« ^ Ä- it"' z""»nrrsiag, ^6. Janner. Ung Tag li' Glück im Winkel el ^ *"'""a halb 8 Uhr ^'^ -' -.^--------- Ende l0 Uhr. 'l^'hinefis^ N San Tgh Dolttswtrtjchaftuches. Lllibach, 22. Jänner. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Marltc stellten sich wie folgt: Marlt^jM«^ Mllrlt.lMgz«.. ___^^1»___ Pre!« beizen pr. lj . .-------19 V0 Butter pr. kg. . . °^H H17 Korn . . .-------lb - Eier pr. Stilcl . . — 08____ Gerste ...-------ib 80 Milch pr. Liter . . — 16____ Hafer » .-------,7 20 Nindfleisch I»pr. k? 1 24____ Halbfmcht ...------— - Kalbfleisch , 1 20 . ., Heiden ...-------,4 20 Vchweinesteisch » 1 30 — - Hirse, weih ...-------1560 3chöpsen fleisch . -!ß0____ Kuluru^ alt ...-------1290 Hühnde! pr. Stuck i'_______ Eldäpsr'l »-------4 l.0 Tauben » __ 40____ E^birll pr. Liter . — 3b------Hcu pc. n » . __25 .. _ holz. hart., pr.Cbm. 8 60 -- Riudsschmalzpr.k^ 2z2b !- —weich., » 550___ GHweineschmalz . 135 - W«w,ruth.,pr.bttl —- - S'c^„ frisch . 120 - - weißer. , ________ - «^-räuchert » I 50 —j— « Lottoziehung vom 22. Jänner. Vrünn: 17 5 87 81 64. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mttl, Luftdruck 736-0 mm. » .K W ft Z^° Z ^ Wz K ""' "«- Z^Z ^l2^U?Vt.^ ?43 I""6"is S. schwäch" > ye.ter 9 » Nb 744 1 1-1 TW. fchwach thlw. bewölk! 23> 7 . F. j 743-b j—2 5, windstill j Nebel s^0 Das Tageömittel d?r gestrigen Temperatur 19" Nor» male: —2 2«. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Schüler-Farben in großer Nuöwahl bei Nrüder Gberl, Laibach, Kran« eiscanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (930) 11—10 DU" Meilage. ^>tz Der Stabtauflage liegt ein Katalog der (292) Universal-Edition bei. — Diese Edition ist complet vorrcithig und wird auch auf Nuusch zur Ansicht abgegeben von der Musikalienhandlung Jg. v. Kleinlnayr nenV^^.«^, ««Id Ware V°« Ttaate zur Zahlung ubtrnommtnt Visend..Pr»or. vdligatlonln. Clisabclhlia!,!! «00 u, 3000 Pl. „,^? at> 1!)°/o......,1l>b0 1lö W 'tlnabcllibahn, 400 u, LMM M. Irauz Josef V., (5m, l»«i (diu. ,«fft,/,Dilb,. 4"/«.....»8 SU 3» 60 ^al^ilche Narl Lxbwig - Bahn (b 4"/« . . . »?Ilt,i»b0I.uerl.4<>/!> »5— 05 eo «.üftcrr.La»b>!sHl,p.-«lnst.4°/° »7«, v«-2(! Oest.- una, Äanl 40V^ühr. Verl. 4",,......... SU-eo i«0 uo dto dlo, üvjähr. verl. 4"/» W kO i0v«» Hparcafse, 1.öst..SUI.,verl.4°/u s»s>n 9l> ku Eistnbahn.prloritätL. Obligationen. Yerdlnano« ^olbdal)!, Em, l8»6 39 LN ioa 4« Oesterr. Nordwcslbahn . . - ly? Wio» 93 Nlaatslillhn.....- - 4U8L544I i!5 Südbahn k »"/«oerz, Iänn-lfull »ui —!»»2 ü0 bto. Kb"/«..... 12U'7^1»1 7b Unss,.gal,z. «ahn..... lO6 45>i»7 4b 4°/., Untertraiüer Vah»c» . . »>>:»<) ,oa — Diverse ß°se (per Otücl). Verzinsliche Los«. 8«/» Vodencreblt.Losr Vm, l8«0 L«>l^o »04 bN IN/» ,, „ °/° Donll!l.«kgul,eü!t . . . 2?b'?ü »7? ?ü Unvtrzinsllche t.'ose. Vudap,»Basilica (Dombau) 2 fl, l8 20 l»>«> «rebitlose lUU ll...... 404 — 4V« — ««le 4U sl, —24«.^ Wiener 5_- z«__ Laibacher Lose..... 7» — ?y ^. Gelb Ware Netten. Transport «Unter« nehmungen. Nussia.Lepl, Eisenb. K00 fl, . . »»»«' »947-Vau- u. ÄetriebsMef, für slädt. Ttrahenb, in Wie» lit. X . 2«« — ««So« dto. dto, dto. lit. L , L»1d0»<»2'b0 Äülim, Norbbah» 150 fl. . , 2»«'— »»»'— «ufchtichraoer «is. 500 fl. «M. UK65- »6?b' dtu, dto. llit, U) 200 fl. l»W — 1>)U4 Dona» DampfschiNahrt».Gesell. Oesterr,, !><«> fl, VM, , . .827 — 831 — Du^Vodenbacher !t, ^B- <00 X 540 — 545 — Ytrd!nandK«ordb,10<»afl,'— 560-- «loyo. vest., Trieft. 500fl,lIW, 84» — «50 — Oesterr, Norowcstbatm 200 fl, S. 447 — 449 — bto, dto. (lit. K)!iO0fl,S, 453 50 454 50 Prag^DuicrEisend. loosl.abgft, 1»? — 1UN — vtaatKeisenliali» »00 fl. S. . . KKb^— «6«»— Nndbahn 200 sl, G..... 75 75 7675 Nudnorod, V«b,'A. 200 fl, 4«7- Wiener Loralbahnen^«ct..««l. — — — — Hanken. Anglupest. Aanl Ilia sl, , . «K3'ü0 »»4 50 Vanlvrrein, Wiener, »00 sl. . 45N »5 45? »5 Äoocr,»«»st,, vest.. 200 sl.S, . 9ll — 912 — «rbt.'Nnsl. f. Hand. u.V. 160fl. — - —— dto. bto. per Ultimo . . SüL 75 654 75 Lnbülianl, VINg,ung.,»00lI. . 6?!«'—673— Hcposüeiibanl, Vlllg,, «00 fl, . 4»« — 4»0— lt^umple Ges., ^ibröst., 500 fl. 49» — 500 — Giro. u. «lasse»»,, Wiener »00 fl 470 — 47ü — Hypothelb., Lest., »oafl. »<)"/«« t»8-— 1V0 — «'»<1 48« 50 Oefterr.'ungar. Banl, 6 fl. . »602' 1Ü15' Unionbanl »00 fl..... z5i—l>53 — Nerlrl,i«ba«l, «ll«., 140 sl, . gii — 3is — Industrie «zlnttl« «ehmungen. Vauges., «llg. öst,, 100 fl. . . i«l — 163 — Lgybier «-— Waggon.Ltlhanst.Nllg., in Pest, 400 X........ 7»0— 7U0 — Wiener «augesellschaft 100 fl. . i«z-—l»» — Wienerbcrgrrgiegel'NctteN'Ves. »U5 — «70 — Deolsen. lturze Gichten. «mslerbam....... l»? b« 19? 70 Deutsche Plilht...... 117 17 117!« London........ »»UM N9 « Pari«......... »Hl» W l» At. Petersbura,...... — — — — Valuten. Ducaten........ 1133 II «7 20'ssra„c>l'Otalle..... 19 0» 19 0» Deutsche «eichsbantnolrn . . 117 i? ll? 3» Italienische Äaülnoten , . . 93 »0 93 40 Rubel«Noten..... » z»" »^« i^H^^rgMtung abzugehen (30()) U mm 055) C 1/2 ! Oklic. | Zoper Jaiieza Kocjun, posestnika | v Jelendul, katereRa bivalifiöe je ne-znano, se je podala pri c. kr. okrajni «odniji v Mokronogu po Jozefi JakÄ \z Zaborsta 6t. 2 tožba zaradi priznanja oöetovBtva in plaöevanja alimentacije 8 pr»p. Na pudstavi tožbe doloèa se narok za redno ustno razpravo na d*n 29. januarja 1902, ob 10. uri dopoldne, pri zdolaj ozna-menjeni sodniji, v', izbi St. 3. V obrambo pravio toženca se postavlja za skrbnika gospod Franc Hribar, posestnik v Stopnem. Ta skrbnik bo zastopal toženca v ozna-monjeni pravni stvari na Djega ne-vamost in stroške, dokler se on na oglasi pri sodniji ali ne imenuje po-oblašèenca. C. kr. okrajna sodnija Mokronog, odd. II, dne 10. januarja 1902. ßm&adjer ßeitung 9h. 18. 162 . 23.3öitit«jÜ - (277 a) Ä-2 Präs. 168 4/2. ßanlleioberofficialfteUe beim l. f. BezirlSgerichtr in Illyr,'Feistritz ode^ an einem anderen Dienstorte. Hesuche bis 21. Februar 1902 betm l. l. Landesgerichts Präsidium Umbach, «aibach am 18. Jänner 1802. (286) 2—2 I. 4b. Voncurs-Ausschreibung. Nei der l. k. hydrographischen Landes« abtheilung für Krain in Laibach gelangt die Stelle eines Aushilfsbeamten mit dem Tag» lohne von 3 k zur Nejchung, Bewerber un» dieselbe haben ihre eigenhändig geschriebenen und mit einem 1K.Stempcl gcstemftellen Gesuche nebst dem Nachweise über den mit gutem Erfolge absolvierten vierten Jahrgang der Realschule, die Kenntnis der deutschen und slovemschcn Sprache in Wort und Schrift sowie Fertigkeit im Zeichnen bei» zubringen. Außerdem wird gefordert der Nachweis über das Alter, die Militär-Dienstpslicht, lürpcr» liche Rüstigkeit, bisherige Verwendung und das Wohlvcrhalten. Gesuche um obgenaunte Stelle sind spätestens bis zum lb. Februar 1902 zu überreichen und in denselben die Ndresse des Vitlstellers genau anzugeben. it. l. hydrographische Landesabtheilung in , Laibach am 21. Jänner 1902. (L91) 3^ 1 Präs. 31 6/2. Eine Kanzleigehilfenstelle ift mit I.Februar 1302 zu besetzen. Taggelb zwei Kronen. K. l. «ezirttgericht Landstraß. (2s3) 3-1 I. 3s N. Sch. R. LehrsteUe. Nn der einclassigeu Volksschule in Kolovrat ist mit End« März l. I. eine Lehrstelle mit den gesetzlich normierten Vezllgen definitiv ober provisorisch zu benetzen. Die gehörig belegten Gesuche sind bis b. Februar b. I. Hieramts einzubringen. K. l. Vezirlsschulrath Littai am 16. Jänner 1902. Eine grosse Auswahl feiner Flaschenweine darunter Eigenbau, aussohllesalloh •rprobte und garantiert eohte Qualltaten (4270J 49 empfiehlt die Firma Edmund Kavcic Laibach, Preäerengasse. Hörweite über 300 Meter. Singt, ^^^B^^L, laoht J^^|R^^^|k und ^BbJII^^^P epricht ^HK ]' W^^m in allcii^ Till^^ SDracben. 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(2[6) G—3 Wo V sagt die Administration dieser Zeitung. ^^H ICui tüchtiger, cautions- ^H| ^^H fähiger l'üchter wird HH ^^H für das Warmbad Gal- ^^fl ^^H lenegg bei, Sagor in ^^H ^^H Krain, eventuell für die W^M HH Bade - Restauration ^^H ^^h allein gesucht. ^^H ^^^H Anzufragen in p» BMuftBb ,. 11 |^y 3omatOBe refft ln hohom Mmm de0 ijje'^T •* IpaWHfmoiTiiKtiTzvichützü<.'! | Mär Erhiiltlich in den Apotheken ^ |q(){ , | Hervorragendes Kräftigungsmittel. p| (289) 3-1 Nc, 256/2 Oklic. i. Pri zemljišèu Lorenca Novaka iz Jarèjedoline vlož. st. 17 kat. obö. Le-dince je na podlagi ženitae pogodbe c dne 15. januarja 1831 zaatavna pravica za terjatev Marije Osenk na doti v znesku 500 gld. konv. velj a prip. vknjizena. ...... .«yt'.CO Na njegov prellog «e 9 fQ zaeijsko postöpanje ifl Sjv>'icr isti, ki si lastijo kake P-^to terjatve, da naj te Pra e^ oglaaijo Jlci • r )i\ do 1. februarj* l)Qt C. kr. okrajno so^/^ odd. II, dne 17. Januars/ P«N