Anbacher Seituna. ^ RRV Freitag am VV. Mai R8K3. ^!>'„laibacher 3eitnnq" erscheint, nut A»sn>ihmr der Zunn- »no Feiertli>,»>v t i> ir ^aniiisiri i s "^ ' ^------------------ Kreuzband m, «F^mvtoir ganzjährig !2 il,, s,n l b jä hrig !> ss, F»r dir Z,lssett,m>i in's H>n,s ' ilnd ha!bjäh,i,, ."», sr „,cs,r^ »/ l>o>bjsis,rlg 5 fl, <«» ,r, „,i, frei g,i„,jährig, »ntcr ,ssreuzl»i»!> »no ^edrxckler Aoresst 15 si,, l, al l'jä hri g 7 si, 30 sr, — In serati°»s,, e,„e N„o,! ' , "^""'""^ Mit der Host >,orto-"U'lige !^insch>ilt,utt, 3 f>,, f,,r zweinniligc ^ sr,, ss,r kreim>,lisse 5 sr, (f, M, Inse>»!e bi« !2 3,-iln, fosse» ! il. s»r 3 M.il. .-,« f,, ,-,,,, ^ M , °"'/,^" '""' "'"ll'">, !«r ,m-3» diese» Ocl'nhre» iss nach den, „prouiftrischen Geschc vmn N. ?!oucml'er <850 f,,r I»scrtio»>1st>i»,^el" noch U» lr, s»r ci,,e jcdc.'m.Uige lzinschc,!<,,n>/!>i,'"^ ^' '"^ ^ ^"" ""<«sch°', Partialhypothekar-Anweisungen mit der Verfalls-'sist von vier Monaten, statt wie bisher mit der Verlosung von fünf Percent, nur mit eiuer solche» von ">erei»hall> Percent ausgegeben werden. Baumgart » cr n,/p. Das k, k. Finanzministerium hat eine im Bereiche ^ 3i>oler Finanz.Landesdirection erledigte Cameral-^ii'k^onnnissärSstelle zweiter Classe dem dorilan-1^/" Steuer-Inspector, Dr. Johann v. Payr, ver- ^le in dem Amtlichen Theile der „Wiener Zeitung" 5°»' ^2, I, M. fi,r d.-» ^7. .,„d 2N. l. M. aügckiindiaten ^ertilgiüigl'ü vc>» Smatssgeldzeichü,,: cistere in de», Betrage von 2,0<>0.NN<) fl. i„ verzinsliche» Neichoschap-scheinen und 1,000.000 fl. in Äuweisnngen auf di>! Ein-kmifle Ungarns ; »nd leytere von 400.000 fl. in Münz-lcheinen, haben an den bezeichneten Tagen in dem Ver-^«nnhanse am Glacis, unter Aufsicht der dli;n beeilten Commission nnd hli'sichtlich der Neichsscha!)-"heine im Beisein eines,Mitgliedes der Bankdirection ^tatt gefunden. Vom k, k, Finaiumiiusterium. Wien, am 21. Mai 1833. XXXl. Verzeichniß ^ >m Herzogthume Krai» cingegaügenen Beiträge ^"' Bane eines das Andenken an die wunderbare ltttung Sr. k. k. apostol. Majestät verewigende» Gotteshauses in Wien. A' Ioh. Petschar, ErposituS in Nadanjeselo 1 /' ulanz Hölzinger, Verwalter i» Naunach 1 ^,' Johann Hlebsch, Cooperator i» Dornegg 1 ° Kirchengemeinde daselbst..... 2 " „ Koschana .... 1 " „ Prem ... ^0 kr. h" cv , " Sagnrje..... t ^' ^ohann Nesck,, Deckant in Idria ... ö H^' ^«rl Legat, Hanplschuldircctor daselbst . 4 H/^l)"un Lesjak, Cooperator daselbst ^ . 4 H/^°b>u»! Stnpcir, detto daselbst . . « H^' ^Xmns Nibniker, Veneficiat daselbst . . 2 ,tz/ ^°'' Nachtigal, Cnrat in Schwarzenberg A H/ ^"seph Meglizl», (?ooperator daselbst . 2 h/ ^°"»z Stnpiza. Pfarrl'icar i» Godooizh A H/ ^°bann Habe, Localcaplan in Sauraz . 2 H/ ^°!epl) Schwinger, detlo in Verh . . 2 hr ^bam, Majnik. Pfarrer in Sairach . . 2 '-°a>'tl Lenzhek. Cooperator daselbst . . 2 Hr. m, ^0 kr. "lch. Kmetizh, detto daselbst . . 2 Hr l> 20 kr. "'cas Nichter, Erpositus in Ledine . . 2 Hr. n 20 kr. hs ">cas TramDiisch, Pfarrer in Unteridria 1 Hr' ^"l, Sorz, ator daselbst ... 2 Hr'"'"on Mejazb. detto daselbst. . . 2 Die ^"' ^'°i"k, Localcaplan in Vojoko . . 2 "l'chciigemeinde Idria..... 8 "kr. „ " Unteridria .... « « " Sairach . . . . > 4 " Godouizh ...» 4 Die Kirchengemeinde Vojsto..... 1 3 lr. ., Verh...... 1 7 tr. „ „ Sauraz . . 36 kl. „ „ Schwarzluberg... 2 „ „ Lcdiue..... 1 iU kr. Hr. Johann Tomann, Dechant in Moranisch ? Hr. Jacob Mnlbar, Cooperatvr daselbst . . 1 Hr. Ioh. Snpa»zh,zh, detto daselbst . . 1 Hr. Franz Wonzhina, Veneficiat daselbst . . 1 Die Kirchengemeinde daselbst..... 6 Hr. Van! Üranzhizh, Schnllehrer das. 30 kr. Hr. Mathias Vidiz, Erpositus in Oderfcld . 1 Hr. Simon Pfeifer, Pfarrer in Sagor . . 1 30 kr. Hr. Jacob Boltin, Vooperator daselbst . . 1 Matlh, Dernonschek, Griindbesiper daselbst . 1 D>e Kirchengemeinde daselbst..... 3 30 fr. Hr. Mattbans Kristan. Pfarrer i» Waatsch . 2 Hr. Anton Lapaine, Cooperator daselbst . . 3 Hr. Jacob Rohrmann, deito daselbst . . 1 Hr. Fr, Urantschitsch, Schullehrer das. 30 kr. Hr. Ioh. Kcnrad, 5?andelsma»n das. 30 kr. Die Kirchengemeinde daselbst..... 1 10 kr. Hr. Joseph Nome, Pfarrer in Zhcmschenik . 1 Hr. ?Nc>,s Peh.nz, (^ooperator tattlbst 30 kr. Die Kirchengemeinde daselbst..... 1 Hr. Johann Albrecht, pens. Pfarrer in Islak 1 Die Kirchengemeinde St. Gotthard ... 1 16 kr. „ !, Kolovrat .... 1 Hr. Georg Warl, Pfarrer in Kralen ... 1 Die Kirchengemeinde daselbst..... 2 Hr. Matth. Primoschitsch, Pfarrer in Jauchen 2 Die Kirchengemeinde daselbst .... 4 14 kr. „ „ Sava..... l 13 kr. „ „ Lamprecht .... 1 30 kr. Hr. Loreuz Nrsmann, Pfarrvicär in Petsch . 1 Die Kirchengemeinde daselbst . . 39 f^ „ „ St. Helena .... 4 Hr. Ios. Lomberger, Localcaplan in Glogoviz 1 Die Kirchengemeinde daselbst..... 3 ,, „ heil. Berg .... 1 Hr. Math. Brolich,Localcaplan inKerschstetten 1 Die Kirchengemeinde daselbst..... 1 24 kr. " ,, heil. Alpe .... 1 Hr. Simon Vouk, Decanats-Administrator in Nadmannsdorf......... 4 Hr. Siloester Kesche, Cooperator daselbst . . 1 Die Kirchengemeinde daselbst..... 8 11 kr. Hr. Caspar Schoklitsch, Pfarrer in BreSnip 1 ^ . . ^"kr. Die Kirchengemeinde daselbst . . 1 23 kr' " » ^bergöijach ... 2 10 kr. Hr. Anton Fnrmacher. Pfarrer in Lengenfeld 1 Hr. Joseph Barl. Ccoperator daselbst ... 1 Die Kirchengemeinde daselbst ... 1 8 kr. Hr. Johann Kunstl, Pfarrvicär i» Leschach . 1 14 kr. Die Kirchengemeinde daselbst . . 3 4« kr. " ', Möschnach .... 1 43 kr. " „ Veldes..... 1 41 kr. „ Pfarrgeistlichkeit in VeldeS .... 1 20 kr. st. Hr. Sludr. Dremel, Localcaplan in Natschach 4 Katharina Dremel, Koch», daselbst ... t Maria Brodnig, Schülerin daselbst ... l Georg Kramer, Landmann daselbst ... 1 Die Kirchengemeinde daselbst..... 2 20 kr. Hr. Bartl Visjak. Pfarrer in Aßling ... 1 Hr. Blas Arll, Cooperator daselbst ... 1 Die Kirchengemeinde daselbst..... 3 36 fr. Hr, Heinrich Kahl, Pfarrer in Krepp ... 2 Hr. Joseph Gaoperin, Beneficial daselbst . . < Die Kirchengemeinde daselbst..... 2 2 kr. Anton Scholar, Gerrerk daselbst . . 20 kr. M Hr. Matthans Keischmanz, Localcaplan in » Wocheinervellach........ 2 Die Kirchengemeinde daselbst..... 1 « 20 fr. « Peter Markel, Landmann daselbst .... 1 > Math. Bernard, detto daselbst . 30 kr. W Hs. Andreas Kopa»!', Pfarrer iü Viganu . . 1 Hr. Iosepl» Vouf, Cooperaior daselbst . . . t Frau Aloisia Jermann daselbst..... 8 Helena Kollmann daselbst...... 2 F.au A, v. G. z. E. G. daselbst .... 2 Die Kirchengemeinde daselbst..... 7 Hr. Ba,ll Ulschitsck. Pfarroicä'r in Sleinbiichel 3 Hr. Philipp Groschel, Pfarrer in Laufen . . 2 9 kr. Hr. I.,,,«,, Gönl, üooperator daselbst ... t D. beerbaume im verflossenen Jahre und dieses Frühjahr, znm Theile unentgeltlich, herausgegeben wurden. Ueber Ansuchen des Herrn Prof. Dr. Hlnbek sind für die A er a> i a l - Ba um p fla n z n n g e n an der Eisenbahn und auch für Private über 4000 Stück sehr grrsie Maulbeei bäume auch nach St ei er-mark abgegeben worden. Man sieht daraus, daß die Maulbecrbanmzllcht am gesellschaftlichen Versuchshofe seit einigen Jahren auf eine wirklich großartige Weise betrieben, nnd dadurch ein bedentendes Gl»nd< capital gelegt wird, aus dem in Zukunft die Seiden-zncht dein Lande gnte Zinsen tragen wird. Weniger bedentend anf diesem Hofe ist wegen deö zu schlechten Untergrundes die Obstbauinzucht. Unter den übrigen Cullmversuchen heben wir hervor, daß im v. I. die Ierusalemer Gerst« und der Kärntner Gebirgs Hafer sich als ganz vorzüglich bewahrt habe, erstere mit Ittfachein, leptere mit 18fachem Kern. Das angepriesene Erd-apfelsurrogat, Mucu« luliei-«,^^ ist ei»« Pflanze in jeder Beziehung unter aller Critik; -. versHiede»« Kartoffelsorten anf verschiedene 3r ?^ "" .""! >" °"ga"gene„ Jahre, jedoch we-mgr als n den beiden frühern Jahren auch die frühe Gattnng, !<»,'«, ^^ „„„ H^, Gesellschafts. . präsideiueu umnittelbar auS Frankreich bezogen würd,, Ä9tt wo lie angeblich nicht faulen solle, faulte am Po-lana-Hofe sehr bedeutend. Ueber die sibirüche Runkelrübe wäre des Umstandes wegen, daß voriges Jahr überhaupt kem vortheilhaftes Nübeujabr war, bezüglich der Ergiebigkeit das Urtheil »och zurück zu halteu, die Qualität aber kann schon jel,t als ausgezeichnet erklart werde» , indem die Rübe sehr schmackhaft, weich und besonders süß ist, Unter den Vortragen der Filialen »»d einzelner Herreu Gesellschaftsmitglieder kamen vor: Hr. Filialvorstand Anton Galle berichtet über die neue Karstbilduug an den der Eisenbahn - Trace zunächstgelegenen Berglehnen in der Filiale Oberlaibach, indem die großartige» Eisenbahnbauteu bei Frauz-dorf behufs der Ziegel« u»d Kalkerzeugnug eme enorme Quantität Vrenumateriale cons»mire» , zu welchem Behufe, ohne Benüpung der nahe gelegenen höchstbedeutenden Torflager, die nahegelegenen Berglehnen buchstäblich rastn werden. Der Antrag des Hrn. Galle: „die Landwii thschaft-gesellschaft wolle bei der h. Statthaltern erwirken, daß das Forstpolizeigesel) auch a» den der Eisenbahn-Trace nahe gelegenen Gegenden strenge gehaudhabt werde, indem jede Ausnahme oder Erleichterung der forstpolizeilicheu Vorschriften nichts weiter bezwecken würde, als die Privatiuter < sse n einzelner Bauunternehmer zum uuverbesserlicheuNachtheile des Bandes zn begünstigen" — wurde einstimmig gutgeheißen. Hr. Filialoorstaud Treuz berichtet mündlich, und der Secretär liest das von dem Hrn. Filialoor-stande, Dechant Grabrijau, eingesendete Gutachteu über die neue prio. Kremser R ebmesserscheere, welche »on der Landwirtdschaftgesellschaft in Wie» bei ihrer Ausstellung landwirchschafllicher Gegenstände im Mai 1832 mit der silbernen Medaille ansgezeich-net, und von der hierländigen Laudirirchschaftgesell-schaft in mehreren Eremplaren den Filialen in Weingegenden zu Versuchen übersendet wurde. Beide Gutachten vereinigen sich in dem größten Lobe der fraglichen Rebmesserscheere, und der Filialvorstand aus Wippach bemerkt »och überdieß Nachstehende»: „Das ist einmal ein Werkzeug, welches nicht, wie andere Neuerungen, mit einem wegwerfenden Hohnlachen oder doch mißtrauischen Achselzucken bei Seite gelegt wurde, sonder» Jedermann, der die Scheere nnr ein Paar Minuten lang versncht hatte, wünschte eine solche auch zu besmeu. Schade, daß das Central« uns nicht auch den Orel's derselbe» augegeben hat, damit nicht etwa in einem, hohen Preise das Hinderniß der allgemeinen Verbreitung läge". Der Secretär zeigt der Versammlung an, daß der Preis ein billiger sei, indem die Keutsch'schö Nebmessei'scheere nnr 1 ff. 16 kr. koste; das Centrale wild bereit fei,i, Bestellungen zu übernehme», und die Einführung ei. »es Werkzeuges hierlands erleichtern, dnrch welches! ^ dem Albeiter mehr als die Hälfte der Arbeitszeit erspart wird , ihn uiel weniger ermüdet, und die Arbeit rein, schöu, vollkommen und in jeder beliebigen Richtung leicht ausgeführt wird. Hr. AudreaS Fleischmann muntert in einem Vortrage zum Hopf« uba » e an, indem nach seine» Erfahrungen derselbe Hierlands gnt gedeihe» dürfte, wozu er Belege aufükrt- Hr. Ferdiuand Schmidt bespricht das von Dr, Malfalti angeratheue Mittel gegen die Kar-toffelfänle, welches in einer Durchkreu y u » g dieser Pflanze mit andern Pflanzen, zumal mit de» Erddirnen (!!(,>!l'i lul>«ro«n«), mit den Georginen (vnliliu v>i!-!l>l!il,'5) nnd mit dem Erdblatt s^" «'limn'n l'urupU'^nu) besteht. Dein Hr», Redner scheint zwar irgend ein günstiges Resultat sehr problematisch, allein, da der Versuch leicht zn machen ist, mögen es einige Landwirche versuche». — Hr. Schmidt ver-^ theilte den Anwesende» den nach der Natur von Dr, > From bold gezeichneten Kartoffelkäfer (ucm-u« «nil»»! !»Ül>I'O5>). Weiter stellt Herr Schmidt de» Antrag : die' Landwirthschaftgesellschaft veranstalte im heurigen Herbste wieder eine öffentliche Obsta u s stel! nng i» La i bach, da die Erfahinng bei den zwei lepten ^ Ausstellunge» gelehrt hat, welchen Nnyen dergleichen! Erpcsitionen zur Aneiftinug und Hebung der Obst-! baumzncht stiften, und bittet die Herren aus Unier-! krai», kräftigst dahin zn wirken, daß, wenn ei»e Obstansstellnng S, Emleinwge» hiezu zu treffen. ""cin?^/^ —^"''^'^" ' H"' Schaffer von zweite den »ach dem in d«„ ,' Jahre .847 augege^ V0 fl. überlassen wolle. Mit der Ausfüh-ruug dieses Projectes, bezüglich geeigneter Aufstellung uud Verwendung des ZuchlstiereS, wäre die Filiale Radmauusdorf zu betrauen; die Auslage mit !»v st., welche die Gesellschaftöcasse trifft, wäre nach 3—4 Jahren ans dem Verkaufe des zur Zucht nicht mehr verwendbaren Thieres zn refnudiren. Der Autrag wurde mit beifälliger allgemeiner Acclamation angeuommen. Einige andere Anträge der Gesellschaftsfilialen, die nicht strict« vor die allgemeine Versammlnug gehöre», werde» durch deu Centralausschuß der hohen Statihalterei unterbreitet. Der Betheilung mit der silbernen Gesellschaft s m e d a 111 e für Obst- und Maulbeerban m Züchter wurden vier Grundbesißer aus dem Bauernstände, und der öffentlichen ehrenvoll le» A u erk e u ü u n g sechs andere Mitglieder der Gesellschaft würdig befunden. Der Gesellschaflscassier, Hr. Prügl, veröffentlichte die Gesellschaftsrechnung pro 18Ü2 uud das Präliminare pro 18ll3, welche zur Wissenschaft genommen wurden. Die Herren Pr^gl, S a m a ssa uud Strupi wurden mit eminenter Stimmenmehrheit als Mitglieder des Ceutralausschnsses wieder gewählt, so wie die von den Filialen vorgeschlagene» » e u e n Gesell sch a ft S m i t g l i e d e r sämmilich bestätiget. Mic eiuer knrze» Daukrede, an die Anwesende», schloß der Herr Präsident die Versammlung um halb 2 Uhr. Errrähnenswerth unter den zur Besichtigung aufgestellten Gegenstände!! sind die ausgezeichnet schöne» F o n r n i e r m u st e r ans der Fourniersägemühle des Hrn. Iarz, Realitätenbesitzer uud Bürgermeister in Zwischenwässern, welche einstimmige Anerkennung fanden, und iu der Kanzlei der Landwirthschaftgesellschaft zur Besichtigung bereit liegen. 18 Stück Fouruiere werden aus eiuer Zoll Dicke geschnitten. Dio chinesische Insurrection. * Die Insurrection im chinesischen Reiche, die schon seit etlichen Jahre» dort wüthet, besonders aber seit der Thronbesteigung des jeyige» Kaisers eine höchst bedenkliche Ausdehnung gewonnen hat, ist eine Thatsache von eingreifender Wichtigkeit, zunächst freilich »ur für die Geschicke der ost-asicitischen Ländergruppen, mittelbar aber vielleicht auch für Europa, in sofern dem chinesisch-europäische» Handelsverkehre hierdurch manche Modificatione» bevorstehen dürften. Bekanntlich ist die Ursache der Bewegung ein alter dynastischer Streit. Vor ungefähr drei Jahrhunderten hatte» die aus der Mongolei gekommenen Mandschuren das Reich erobert nnd den Bevölkerungen desselben die Herrschaft einer neuen, »ach ihrem Stamme benauntei» Dynastie aufgenöchiget. Die frühere Herrscherfamilie der Ming verschwand vom Schauplaye und gerieth i» tiefe Vergessenheit. Gleichwohl scheint sie ihren Stammbaum und ihre Traditionell im Stillen bewahrt zu habe», denn Tien-Teh, das Haupt der Insurrection, bezeichnet sich selbst als einen direc-ten Abstammung der Ming und solchergestalt als de» berufenen Wiederhersteller der guten alien Ordnung de» Rechtes. Die leyten, von dem kaiserliche» Hofe u> Peking erlassene» Proklamationen beweisen ihrem Inhalte und Tone uach, daß die Vedräuguiß dori sehr zugenommen hat, und daß man nicht mehr wie früher i» eitler Selbstvorspiegelnng die Größe der hereiuragenden Gefahr u»te>schä>)t oder verkennt- Es werde» darin daö Volk u»d die Behörden zu beden-tende» Kraftanstrei'gungen aufgerufen. Der Kaiser verlangt namentlich wahrheitsgetreue Berichte ohne jede Beimischung von Schmeichelei, und verordnet znr Unterdrückung detz Aufstandes große militärische Maß' regeln, wozu unter anderen auch die Orgauisation einer Art von Landwehr gehört. Die Bewegung hat einstweileu große Fortschritte gemacht; Nanking, die zweite Stadt des Reiches, ist von einem Heerhaufc» ron 30,000 Insurgenten bedroht : eine Geld- uud Handelscrisis ist auSgebrochen, der Preis des Opiums ist stark gefallen, Gold wird mit 23 Procent Agio gesucht, die Großen verkaufen >h>e Landgüter; in dem dicht bevölkerten, gegen die Mongolei gelegenen Norden drohc eme HnugerSnoth, seit die Znftchren ans dem tief zerwühlie» Süden zu stocken beginnen, und die bedrohliche Neigung zur Versteigerung der Steuern tritt in manchen Gegen» den offen hervor. Die jepigen Wirreu haben den ohuedieß losen Verband mit Thibet uoch mehr gelok-kert und dem gänzlichen Zerreißen nahe gebracht. Mic einem Worte, das Reich ist tief erschüttert in seinem innersten Grunde, uud scheint jedenfalls bestimmt, i» eine wesentlich neue Phase seiner Eristenz einzutreten. Schon del Umstand, daß der Beherrscher des sonst de» Fremden ganz nnzngänglichen, i» strengster Abgeschlossenheit gehaltenen Staates sich bewogen nef»»« den hat, um die bewaffnete oder »»bewaffnete Dazwi« scheukunft europäischer Seemächte anzusuchen, bedeutet einen uuonkennbareu Umschwung der dortige» Ver« hältilisse, ein Falleulasseu des unhaltbar gewordene» Princips der Absonderung gegenüber der drängcndei? Nothwendigkeit der neuesten Ereignisse, Es ist für sich klar, daß zunächst weniger vou Nußlaud's, als oielmehr vou England's Seite, ei»e werkthätige Einflnßnahme auf die chinesische,! Vor« gange zu erwarten sei» möchte. Den» nicht bloß di< Macht Englands ist vorwiegend bedeutsam iu jenen Gegenden, sondern auch seine Interessen bestimme» eS, die Ausbreitung semer Handelsuerbindnngen »nd die Vervielfältigung seiner AbsaMvege in Hinterasie» mit vorzüglichem Eifer anzustreben, Ob nnd für wen England in der schwebenden Differenz Partei uehmc» wird, ob für die Mandschu's oder die Ming's, oder ob es vorziehen dürfte, sich eben zum wohlverstandenen Nul)en uud Frommen seiner commerciellen Interessen nentral zu verhalte», läßt sich vor derHaiid gar nicht absehe». Allein sicher ist es, daß eS die dortigen Vorgänge mit aufmerksam prüfendem Ang? begleitet, besonders seitdem es bekannt gewoiden ist, daß die Unruhen sich nunmehr auch schon aus eine» der vorzüglichsten Theebe;irke erstrecke». Zieht ma» hierbei iu Erwägung, daß England jährlich etwa l>l> —60 Mill, Pfnnd Thee cousumirt lind hiervon allei» eine Zollrevenue von ü —(i Mill, Pf, St. erhebt, so ist " die Wichtigkeit sei„c0 diesifalligeu Iuteresses eiuleuch-te»d genug. Was aber auch England vor der Hand i» China tl'nu oder lasse» möge, sicher ist, "daß es sei» Verhalten hauptsächlich uach seinem natürlichen Wunsche und Bestreben, die bekannte chinesische Mancr zum Falle zn bringe», einzurichten beflisse» sein wird. G e li e r r e i ch. Wie,,, 24, Mai. Se. Maj. der König d« Belgier und der Herzog von Brabant, königliche Hoheit, haben — vou Sr. k. k. apostolische» MajeM zum Bahnhofe begleitet — vorgestern Abend 9 U>)l mit einem Separattrain der Nordbah» Wie» rei-lassen uud Sich vorerst über Prag nach DreSdei» begebe». Gestern Morgens 6 Uhr reisten Se. Majestät der König von Preußen mit Ihren k. Hoheiten de» Prinzen Carl und Carl Friedrich ebenfalls mit einew Separattrain der Nordbahn über Prag nach Verli» — wahrscheinlich mit Nachtanfeuthalt iu Dresden -^ ab. Um ^ Uhr versammelte sich die Generalität nüd das Offiziercorps der sämmtlichen in Wien befindü' chen Truppenkörper im Burghöfe, wo eine EhreucoM' pagnie mit Vanda aufgestellt war nnd bei dem (5l-scheinen Sr. k. k, apostolischen Majestät mit Aller« höchstdissen dnrchlauchiigste» Herrn Oheim die P>'^ ßische Volksbymue anstimmte. Se. Majestät sch^l' ten die Reihe» der Herre» Offiziere ab u»d rich^l^ a» mehrere der höhere» Herreu Generale hnlc»^ Worie deS Abschiedes. Se. k. k, apostolische M«'<^ stät begleiteten Ihre erhabenen Gäste auf den N" bahuhuf, <, Im Laufe deS Tages haben Se. M. der K°"^ Friedlich Wilhelm IV. dem Gottesdienste in der ^'"1 gelische» Kirche i» Gumpendorf beigewohnt, ^^^,,, au einem I>'üm'>- «In»«!»! im Saale der l!'.^ Glashäuser Th'il genommen, i» deren herrlich"', >^,, haft ausgeschmückte» Räume» bis zum Abend ,^ wahrhaftes „Flühlinq^fest" sich bewegie, l)'""'' .^ das Bcll'edere Sich begebe», sodan» (5>.-, D'"'""" ^ den Fürsten Metternich mit einem Be!»^ "' ^, nnd am Abende noch das Hofbnrgll)""»' ", ^.„ Seite Ihrer kaiserlichen Hoheit der durch'"""' '^, F,au Erzherzogin Sophie durch Ih« ^'""'" „ftlo gezeichnet. Es wurden die „Crise»" ""~7" ss, „»V gegeben; Se, Majestät bliebe» bis/n" ^''',,'^esse. verfolgten die Aufführuug mtt l>^t!n!"m >> ^^ An, Schlüsse erschiene» »och L?e. k, k. ap , -stät ei»en Augenblick in der Loge. „„5 Se. k, Hoheit der Pr.nz Carl ^" ^"' 5eö durchlauchiigssen Herrn Erzherzogs ^ '^' > Hohe.t. wohnten der Äuffnhrnug des 2'alIetS zelda" im Hofc-permdeater ,l)e>lwe,!e be,. f Um halb N, Uhr begmlN >>' dem K'P gefüllte,, Bnrghofe eine musikalische Plod„ct,ou H9» Zapfenstreich, von sämmtichen iu Nie» befindliche,, Militärmusikbanden in vortrefflicher Weise eiecntirt, während die allerhöchsten und höchste,, Herrschafteu den Thee nabmcu. — Se. k. k. apost. Majestät haben noch Mcl-d»»g des „Boten für Tirol nnd Vorarlberg" den Veriniglückteu der Gemeinde Vlons im Walscrlhale ei»e U'tterstschnng von 30U0 ff. CM, allergnädigst z>> bewillige» geruht. Mit dankbarem Herze» vereinigte sich die Gemeinde am Pfingstmontage im Got-teohanse, um Gott zu bitten, daß er reichen Segen über Se, M, »nd Sein durchlauchtigstes Haus kom-'»«» lassen möge. — Äm 6, Juni d. I. wird mit Genehmigung Cr, k. k. apostolischen Majestät die Wahl des hoch-würdigen Capitels znr Wiederbese!)nng des erledigten '^bischöflichen Stuhles zn Olmül; in feierlicher Weift ^tcilt finde». — Die „Pesther Post" schreibt ans Waiyen: "ls „u,n im vorige» Jahre von der Wanderung der Vttge in Siebenbürgen las, schüttelte mancher Uu-l>lä„bige bedenklich den Kopf, und »un haben wir au-^tthlili) Stunde» von hier Gelegenheit, unö von der Wirklichkeit solcher Erscheinungen mit eigene» Ange» i» übeizeugen. Ä» dem ostlichen Abhänge des Berges „Harmas" sind auf der Oberfläche vo» 8 Wein-Larleiuaftl» vo» ungefähr 4!iW Quadratklafcer, sol' lhe ^'eräuderungen vor sich gegangen, daß die Besi-ßer kaum mehr ,hiE,genthnn, erkennen und zu unter-s'beide» vermögen. Dieser Tbei! des Berges bewegie l>ch in der Nichcung gegen Norden und ist nngcfahr 1 Klafter lief herabgesnnken. Anf der Oberfläche ha-bk» sich Hügel vo» der Größe ei»eS Hauses, uud b>e u»d da kleinere Teiche gebildet, so wie ans den zahllosen Sprünge» der Erde das reinste Wasser her-"°>'a,i,illt und anf die niederste grüne Fläche hi„ab-^s!t, Dieses „Bergrücken" hat vor nngefähr 14 T«,M begonnen und ,st auch jept noch »icht beendet, ^»n ma,, sieht noch immer Hügel entstehen und sich "''«der ebnen, So befand sich ein halbhnndertjähriger ^>>'uba,nm a"f eine», solche» Hügel i» se,>krech'r und ;nr Seite geneigt. ^ Dieser Tage fand in Dresden eine Confe- "' ^s mitteldenischen Eisenbahnverbaudes Statt, in 5>, h?>' i,^>' <>i»l'n vo» Berlin nach Frankfurt und ""int! iil'er Dresden gehenden Schnellzug Vcreinba- '^»ge» l^'Ni'ffe,! wurde». ' Di>' „G. di Milane" Meldet: Officielle» AuSc weisen zn Folge betrug die Vevolke>'u»<, ftmmilicher lombardischeu Propinzeu ,,» Jahre 18ll2: 2,773.»07 Seelen, wovoii 1,491.687 Individne» dem mannlichen, uud 1,372,220 dem weiblichen Geschlechte äuge-^tten; im Ganzen ergibt sich hieraus gegen das Jahr 181^1 eine Zunahme von 29.789 Seelen, wo-v°n 2l>8'> auf die Stadt Mailand kommen, die ge-2e»wättig 1<>1.9Na angelegt. Ersterer hat nicht »ur Hoch- uud ^coerwaidcr, sondern auch Auen, wo sie als cigeue ^«lturgatluna, behandelt werden, zu umfasse,,. ^ Anläßlich einer vorgckommcnüi Frage ist "Mieden worden, daß das Recht und die 8,„tcr ^ Bedingung oder init Ausprnchuahnie der Firma» '"''»ocollilnng selbstständig bclr.iben, sich erstrecke. ^ -^ Der Eiscndcihuvcrtrag mit der Schweiz, n, )" g^»z nach den vo», Ritter v. Negrelli ge, sok ' Proposilill»c>i abgeschlossen worden ist, wird, h "ld man über de» llebergangsplinct über die Al> >^" >m .Reinen ist, von beiden Seiten ralificirt ,s, "n. Die bezüglichen Acten stücke sind bereits hier Strosse». „,. -^ An, 20, März ist «Onkel Tom« ein Jahr l 6eword.'». Der New Yorker Verleger hat wäh-l!„l. b'^s I>'hrcs 303 000 Abdrücke verkauft, also hau5sä',»ne »el, ^^'"sll'ausen! Da liegen sie still und friedlich kti„ s ^"""^"' "^^ ^'^ U"b doch todt, von denen A^/" Nester» cn Tod gedücht häüe. i„ «,„d« allb.kannlc Fletschinger, der Musik.iut, der H^ "Ppingen so oft frohen i!euten zu», Ta»z auf' ß^^.^l, ucl'c» ihm des Adlerwirths ,«»echt vo» N^ '"ge» mit seine», junge» Weibe, erst seil einigen sur s!"^" l'erhcir.ilhct, neben ihnen der junge Provi. H/i. ^' Orts, dann weiter dcr Zeller Müller mit 2 >Vl',rd ">' ^' ''"l^ ^'glaubt. Welter und Wasser jli c/" >l>M seine Mühle zusaminenreißl» und h.illc a„z Her Mann ist nun achtzig Jahre all und seit !>chzig Jahre» kummt er alle Tage vvn Rcchberghansen nach Wöppinge» zur Arbeit. Auch gestern war er in Göppingcn und als er heimkehrte, da fand er von alle» din Seine» Nicmaod mehr am Leben. Seine Söhne uud Schwiegersöhne waren mil ihre» Zamilien cin Raul) der Wellen geworden, auch s>m Weib war mit den Kindern und Kinoes tinder» ertrunken. Nun stehl der achlzigjal)iige Mau. rcr einsam da. Her M>>ibach ,st u>,g, die ei gestern >n Rechberghausen angerichtet. Die Häuser, die er unniß, sino jo spurlos verschwu,,dcn, d.,ß in.,» jetzt den Ort g^r nicht mehi hcraussiuocn kann, wo sie gcst.inccn, Sicho uno dreißig Personen lins iinchdclgyause» werden venwßl, funiundzwaiizig da. von sind dereits ausgeluntc» und liegen lodt in dcr RalhhauZschliue. Unler diesen ist auch ein Weib, die >iu Kind im Arme Iiug, eines an der Hand hielt, S,e hallen alle drei auch im Tode nichi von iinaodcr gelassen. Anch eine Wicge ward aufgefan^ gen. Mnn kann sich keinen traurigeren Anblick den>-ten, als Rechberghausen mil seiner Äalhhaubscheune, Ein anderer Bcrichl sagt: »An dem uncer» Theile von Rcchberghause», einem eine Sinnde von Oöppmgen enlseinle,,, uorcöstlich voni Filslhalc an ein«,» ^lergabhange licgencen, ziemlich großen Pfau« dorfc fi,eßl ein von dein nahe ge>eg>!,en Weiler Zell toinniences linfchelnbares Hachle,,! vcxbei, das in jüdwcstlicher Richlnng sich der Fils zuwendet, vui seiner Ä.ündnng nber in der italic von Faurndau d,e Eisenbahnlinie Passirl, Dem Bttte dieses Bach. lein» folgend, wälzte sich bald nach den, Au5bruchc des ,Ulchlbaren, mil wolkenbruchalli^m Rege» vcr. bui,dencn G.willcrs ei,,c ungeheure, 15 bis 20 Faß hohe W issermasse g'gen die Häuser des unier» Doi. >es mil co»ncläl)nlich,m Oebrause und solcher Oc-schwindigkelt daher, daß die Ä^'hner de>selben lheils e,starrt uor Sch,ecken die rechlzcilige Fluchi versäunUe» , theils auch nicht mehr Zeit zur Fluch! ia»dcn. 9 Häuser ,n!t sämliiilichiN da,in befindlichen Meufchen wurden weggerissen und vom reißenden Strom forlgeliihrt, Mit den Häusern gi»gm zwöl, Familien bis auf wenige lleberreste ganz zu Grund. Ein Mam,, Namens Binkelmann, den das Wasser auch sorlriß, hiclt sich an den Zweigen einer W.idc fest und hing hier über zwei Stunde». Um ihn rnufchlc'das Wasser, ül'er ihm uuaufhörlicher Don. ncr. Ihm gegenüber st»»d das H,ius des Musikers Flcis.lingcl, der sich »,il W.iv uud drei Kindern unters D,,ch geflüchltt hatte. H:.r hob cr r,'„ P,,^s -platte» auf und lief zi,„, Bmkclmiur, »ach Hilfe hiinibcr. I» diese», Angcnblick hol, sich das HauZ u»d brach zusamuie». Alles was drimicn war kam um, Binkelmann mußte »och stundenlang aushallen, ehe er gerettet werden konnte. Im Kirchhof, auf der Höhe des Verges, in einem großen, liefe», noch offenen Grab standen vier Kisten mil zwanzig Lei chen ncbc» cinandcr. Sechs Männer waren beschäf' tigt, noch cine zweite, eben so große Grube zn gra. bcn. Denn 18 i!,ichci,, von denen !l noch nicht gc funden waren, solllc» noch beerdigt wcrdcn,« Auch im Großhcrzoglhumc Baden (Phorzhcim, Nadc», Freiburg) hat das U»gewittcr am 13 ge-wüthet, doch sind die Folge» weniger betrübend. Am 12, Nachniiltags toble in, untern Theile dcö Eantons Luzer» und bei Z, singen ein furchlbarcs G.wittcr (dasselbe, da^ in Baicrn, Württemberg und !Uade» gelobt), wic man i» dortiger Gegend seit Mruschmgedentcn kein solches erlebte. Es erstreckte sich, nach dem dortigen »Tagblatt«, b:s zum sogenannten Hafendeckel und dem Münsteibcrg, wo dcr Hagel noch den Boden hcdlckte. Auch aus Gcuf wird von dem Gewitter gemeldet. W e u l s ch l >' « t>. Dresden, 23. Mai. Das „Dresdner Journal" meldet die heute knrz vor 4 Uhr Nachmittags erfolgte Änkmift Sr, Majestät des Königs der Belgier nnd Sr. söüiql, Hoheit des Herzogs von Brabant. Die dnrchlanchtigste» Gäste wnrden im festlich geschmückten Bahnhof von Sr. Maj, dem König vo» Sachsen nnd den Prinzen des königl. Hauses empfangen, und stiegen im königlichen Schlosse ab, » n K r c « ch. Paris, 19. Mai. Das „Journal de l'Emvire" widerlegt die von amerikanisch?,, Journalen gebrachte Nachricht, daß sich ftanzösiftlie Kriegsschiffe »ach den Sandwichs-Inseln in feindseliger 'Absicht begebe,, hätten, als gänzlich irrig. Die ans Honolulu eingelangte» Berichte besagte» vielmehr, daß der französische Consul daselbst angekommen ft> und mit der Negierimg der Sa»dwichs.I„sel„ in ftcnndschafllichen Beziehungen stehe. Der „Monitenr" veröffentlicht folgende« Schreiben der verwitweten Marschallin Ney a» Se. Maj, de» Kaiser! „Sire,' ?Ils ich die Ehre hatte, an Euer Majestät ap-pelliren zu dürfe», um vo» Ihrer Gerechtigkeit eine Ei leichterung meiner Lage zu reclamire», hatte» Sie den großmüthigen Gedanke», eint» Geseßentrrurf vor> zuschlage», welcher die Rückstellung einer Pension be» jweckce, die ich als Witire eines MarschaUs von Frankreich vo» 181ä.biK 1830 hätte beziehe» solle». Anfs Tiefste gerührt von der wohIwoUeude» Inilia« tive E,>erer Majestät, dürfte ich hoffen, daß dieselbe von den politische» Körpern, welche an der Thätigkeit Ihrer Negiernng mitwirken, einmüchig angenommen werde» würde. Es geschah jedoch nicht so. Denn was ich mit Dankbarkeit als eine schwache, aber gerechte Vergeltung der mir und meine» Kinder» zugefügten materielle» Unbilden hätte annehmen, dem, was ich von, Gesichtspunkte der B,ll,gke,i hätte fordern können, hat man die feierliche» Formen einer Nationalbelohuung verleihen wollen; es kommc mir nicht zu, mich über diese Ehre zn beklagen. Da man sich aber, ans Anlaß der Reclama-tionen einer arme» Fran, jeßt im gesepgebeude» Körper anschickt, über das A»denke» ihres Gatte» peinliche Debatten wieder zu eröffnen, so kann ich »icht dnlden, daß wegen einer Geldfrage sei» Name abermals den Parteien Stoff zu Discussionen liefern sollte; ich bitte daher E,v. Majestät, den mich betreffenden Geftl'e»twurf zurückziehen z» wolle». Mii größt« Dankbarkeit u. s. rr. Paris, iö. Mai 1863. Mnischallin Ney." PariS, 20, Mai. In der heutige» S»M,g des geseygebenden Körpers legte Herr Monlalembert einen energischen Protest gegen die Decree vom 22. Jänner ein; er wnrde vom Präsidenten, Hrn. Bi!--lault, der gegen sei„e AnSdrücke Einsprache that, zwei Mal unterbrochen, ^Inch die HH, Baroche n»d Gramer de Cassagnac sprachen gegen ih». Am Schlüsse der Debatte wnrdc das Bndgtt mit großer Mnjori-^ tät votirt. Das in Haag erscheinende „Echo universe!" versichert, die niede,ländische Negiernng habe cie jüngst vo» Er. Heiligkeit dem Papste ernannte» Bischöfe officiell anerkannt. Der Allikil d,s »Mvnileur,« worin d!c Maß. ^regeln der Reqi,-rn»g i» Bezug auf die A,!>eilcl.-Wohnungen besprochen wird, ist in einer Erna.Ausgabe an den Mauern von Paris angeschlagen worden. Mehrere hiesige Kirlben, und nennenllich Nolro Dame, wo dir hochw, Erzbischuf das Hochamt hielt, w,,c!! am <5, so üt>cl,üllt< d,,ß die Polizei, lnn lluglückslallc zu verhüten, den weiter,, Eintritt UN» tersagen mußte. In Marseille h.it die Munizlftalilät de» Ijc. schluß gefaßt, daß das Gesetz von «814 über di« Sonntagsfeicr wieder zu voller Anwendung zu bringen sci. Die Regiernng dat bisher nur das Beispiel gegeben, die Albeit am Sonntag auf ihr,,, Wcntm einstellen zu lassen. Die Milgülder des gesetzgebenden Körpers haben zwei (iommissioncn ernannt, wovon die eine das Project über die landwirthschaslliche» Crcditge. sellschastc», die andere das Project über die Wieder» Herstellung der Todesstrafe bei politischen V"blecben prüfen soll. Die 8,ytcre besteh! aus den Abgeordneten de la Gueruunicr,, Andre, Graf de Flavigny, E. Bavoua, dem Obersten Regnis, Perri» u, H Abbatucci. Tclrssraphische Depeschen. — Dresden, 24. Mai. Heine Morgens 9 Uhr sind Se. M, der König der Belgier und Se. königliche Hoheit der Herzog ro» Brabai» „ach Golha abgereist. — Verliu, 24. Mai. Ihre k. Hoheiten der Prinz und die Prinzessin vo» Preußen sind wegen der Erkrankung ibres Sohnes, des Prinze» Friedrich Wilhelm, hier eingetroffen. — Zar«, 22. Mai. Fürst Danilo ist anf dem Kriegsdampfer „Taurns" hier angelangt nud »ach Cattaro sofort weiter gefahren. — Turin, 22. Mai. Die Depntircenkammer debatli'tc den 98- Artikel des NecrutirnngsgesepeS, betreffend die Ausnahme der Cleriker von der Viellung lum M>litärsta„de. — 3ll"«, 20. Mai. Se, H^il. der Papst besuchte die Umgebungen von Änzio, die Quartiere der Nobelgarden, die Caserne,,, empfing den Commandanten der französische» Corvette und lud ihn sammt den Fürsten Vorghese und Äldobrandini z„ Tische, begab sich Nachmittag nach Nettuno, wo er die Geistlichkeit empfing und die Klöster be!»chte, u»d kehrte Abends nach Anzio zurück. — Coustantinupel, 16. Mai. Ministerwechsel Mustapda Gmili Pascha Großvezier, Reschid Paschci Aenßeres. Mehemed Ali Pascha Krieg. Menlschikoff datte Audienz beim Sultan gchäbt. U»lerha»dl»>'g fortschwebend. Die Stadt ruhig. "ct u»d Verlag vou I. v. Klciumayr und F. Vamber« in raibach. Verantwortliche Herausgeber uud Redacteure- ^ v Hloi»... ^------' ^. ^—------ <^» V. «»»rln«l/l« dctto ........2l/2 „ „ 753/4 Obligatimnn dc« lonibard. »met. Anlchens rmn I. l850 zu 57, ........ 101 i/4 Darlehen ml! Vcrlusuugv.I. 1K39, für !<)<) fi. . . <4! 3/4 Äaük-Ncti,,!, pr. Stück «433 ,!. !» C M. Actic» der K>i!ftr Ferdinand«-Vlordbah« ,!l <«N0 n. V, M........2275 6, >'». 103 1/4 »ft, FrankMl a,M., ^f„r!2!»j>, südd, Vcl') ei„« 107 i/2 G. 3 Miunt. Ham'>„>,,, für ,U0 Thaler Banco, Nl!,l, 159 d. 108 7/s l Monat. London, für < Mmb Sterling. Gulden lU-^i 3 Monat. Mailand, sür30«Oes>err28i/s G. 2 Monat. Gold» >md Gilb er-Course «on, 25, Mai !?.>j. V^iel, Gld, Kais. Münz-Ducaten Ägio .... 14 «r«:<> ...... — i.'l 1/2 Navulcoüsd'or's „ . . . . — 8.39 Sou«erain«d'or's „ . . . . — 15,4 3t»ß. Imverial „ . . . . — 8.43 Friedr!chd Hr. Franz Mißi, Plivauer, all, 3 v°m Wien »ach Trieft___Fr, Caro- liiia Marchela Cercemagiorcl; — Fr. Mina Ganyes, beide Private; — Hr. Franz Ladischa, Ha»deis,!,ain! ! — und Hr, Jacob Schilliz^i. Ha,>d,l3aqe»r, alle 4 von Trieft nach Wien. — Hr. Jacob Negri, Han» delsmami, von Trieft »ach Wara5bin, Den 2!. Hr. Dr. Joses Naggi, Appellations.-rath, von Fiunie nach Marborg, — Hr Sommer p. Sonuenschild, Secrecar Sr. k. Hoheit des ^Herzogs Maiimilia«; — Hr. Dr. Schulz, Leibarzt Sr. k. Hoheir des Er^herzo^j Maximilian; — Hr. Domenik Polenghi, I>s. der Med,c,n; — Hr. I^naz v. Ne.-dezti, GulZdesitzer; — Hr. Johann Feragio, Advocat; — Hr. Jacob Marcegl,a, Besitze,; — Hr. Mike ^santopoulo, türkischer Handelsmann — und Hr. Ioh. Gucrini, Handelsmann, alle 8 von Tr,.st nach Wie». — Hr. And, Terler, Pfarrer, von Trieft nach G'aß' — Fr. Amalia Steioacker, Prcdiaerswitwe ^ ^- und Hr. August Daniiani, Privatier, beide von' Wien nach Trieft. — Hr Josef Mazza, HalNlungs, buchhalcer, von Klagenfurt nach Trieft. Den 22. Hr Jacob Freiherr v. Heloerse», k. k. Kämmerer; — Fr. Victoria Freiin v. Helverse», ^ Stifcioame; — Hr, Wladimir Scasow, k. russischer! Hofrath; — Hr. Vmcenz Selenali, Iustizrath; -Hr. Wilhelm Wertheim, Handelsmann; — Hr. Ca-jeian Buz^i — u»d Hr. Ambros Seoastopolo, alle 3 Hantelsleuce und alle ? von Trieft nach Wien — Hr. vl-. Ioh Gellich, Processor, von Spalato nach Wien. — Hr. Thomas Visibella; — Hr. Conrad Lang — und Hr. Gustav Warnek, alle 3 Privatiers; — Hr. Kerikoft'ki, k. k. Ralh; — Hr. Preisler, Winhschaftsrath — und Hr. I?s. Weiß, Handelsman», al!r 6 von Wien »ach Tnest. — Hr. Kovauctsch, türkischer Handl«mann, vc» Belgrad nach Triesl. Den 23. Hr. Paul Demidoff, russ. Staatsrath — und Hr. August Barlc», russ Secretär, beide ron Trieft nach Wien. — Hr. Victor Frcudenberg; Ober»ostamls.-Assistent; — Hr, Josef Ercl, Concepts.-Adjunct; — Hr. Johann Kolber, Fabrikbesitzer; — Hr. Willig; — Hr. Abraham Monrekarozzi; — Hr. Eugen Giovanetci, aUe 3 Handelsleute — nnd Fr. Katharina Gamb^sieri, Private, alle 6 von Wien nach Tiieft. — Hr. Josef Gii!r,ovich, Schiffscapican, von Tr,est nach Liverpool. — Hr. Gregor Randlch, Schiffs-ccn'icäi,, vo,> Tri,ft nach Londo». Dcn 25. l. M. nach I, Uhr Vormittags wurde °m Neqe von d«r Wiener- !),s zur Ele^ Phanttngasse <„. g,lten>s emaiU.rtes Armband. ,^,,f°' ^7' 5'"d>r wolle solckes bei der k. k. ^ ^g^!"'°" ^'" ^'" des Finderloh-i!ail>ach de» 25. Mai 1853. I. 25U. a (3) 251 Nr. 4996. Am !!. d. M. wurde im hiesigen Theater ei« Stock gefunden und der k. k. Polizei-Direction u'dergcuen, wo sich der Nerlusttragende darum melden kann. Laiftach am 17. Mai 1853. Z. 734. Ehrenvolle Anerkennung für ausgezeichnete Leistungen in der Obstbaumzucht. Die allgemeine Versammlung der k. k. Landwirthschaft-Gesellschaft in Laibach am 10. d.M. hat über ihr vorgelegte Anträge, daß wegen großartiger Obstdaumpflanzungen und eifriger Pflege derselben, wodurch nicht nur der Stand nutzdringender Bäume im Lande vermehrt, sondern auch der Umgegend ein aufmunterndes Beispiel zur Hebung der heimischen Odstbaumzucht gegeben wird, verdienten Männern eine öffentliche ehrende Anerkennung zu Theil werde, diese nach-stehende» Herren einstimmig votirt: Dem Herrn Alois Freiherrn v. Apfaltern, Inhaber der Güter Kreutz, Münkendorf :c.; dem Herrn Leopold Freiherrn v. Lichtenberg, Inhaber des Gutes Habbach; dem Herrn Ferdinand Marquis v. Gozzani, Inhaber des Gutes Wolfsbüchel; dem Herrn Johann Starre, Nealitätenbesitzer in Mannsburg; dem Herrn Josef Derbi o, k. k. Bezirkshauptmann in <>rncmbl; dem Herrn Matthäus F>nz, Stadtwundarzt und Realitätcnbesitzer in Laibach. Unter Einem wurden statutenmäßig nach-! stehende Grundbesitzer, welche von den Filialen ^alS besonders steißige Obstbaumzüchter belobt wurden, mit der sllb.rnen Denkmedaille betheilt: Samsa Jacob, Realitätenbesitzer zu Feistritz in Innerkrain. Res man Anton, Hüblcr in Vigaun. Kleindinst Lorenz, Landmann zu Goriza, Pfarr Möschnach. Ale« Franz, Landmann in V>-Äl!«,c:2. Welches hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Laibach am 20, Mai 1853. 3.746. Oeffmtlicher Dank. Obschon der löbliche Magistrat der k, k. Pro< l vinzial-Hauptstadt Laibach sich es gütigst zur ^Aufgabe machte, im Namen der k. k. priv. Zucker-Raffinerie, für die ihr bei dem in der Nacht vom 2l. auf den 22. d. M. in der Raffinerie aus noch unbekannten Ursachen ausgebrochenen Brande geleisteten Hilfe, Seitens des löbl k. k. Militärs, den löbl Behörden und der gesammten Bevölkerung dieser Stadt den wärmsten Dank auszusprc« chen, kann die unterzeichnete Direction dem innern Dränge nicht widerstehen, selbst auch allen Betreffenden ihren tiefgefühlten Dank für die mit so großer Hingebung, Aufopferung und warmen Theilnahme gewidmeten vorzüglichen Hilfeleistungen auszudrücken, die Versicherung beifügend, daß sie in dieser bewiesenen Theilnahme dankend den Ausdruck von Sympathien für die Inhaber und sämmtliche Betheiligte dieses Etablissements zu ersehen wagt, so wie auch die Anerkennung der Vortheile, die durch die Rettung desselben dem Staate, unserem Kionlande und insd.'jonderc dieser Stadt erhalten wurden. —> Schließlich erlaubt sich die Direction noch besonders anerkennend und dankend der wichtigen und angestrengten Hilfeleistungen des ersten Magistrats» athes Herrn Michael Am drosch und des k. k. Staats - Eisenbahn - Betriebs - Ingenieurs Herrn Max Luschka zu erwähnen. Laibach am 25 Mai l»53. Die Direction der k. k. priv. Laibacher Zucker-Raffinerie. Z. 740. (!) Weinschank über die In der Gradischa-Vorstadt Hans Nr. A O (neben demKanfmmtn Necher'schm Hanse) wird eigener Bauwein—Neifenberger —die Maß zu T 4 kr. ansge-schänkt_______________ Z. 74l. (!) UHM' Mahrwein und Heu-Verkauf. Im HMe Nr. ^2, Theatergasse, ist echter 3^'" Mahrwem, die Maß ^u 32 kr., über die (Naffe zu verkaufen; auch sind daselbst >cn frühern Räumen des Gasthofcs „zum Lö» wen," sammt seiner Zuckelbäckerei vollständig eröffnet werden. Indem er hiermit seinen hochverehrten Gasten und Gönnern für den bisherigen zahlreichen Zuspruch, dessen er sich zu erfreuen hatte, seinen verbu'^ lichsk'n Dank ausspricht, empfiehlt er s>") fernerhin seinen hochverehrten Gönnern m>t der Zusicherung, daß er stets bemüht sein wird, durch solide und prompte Bedienung allen Anforderungen oestcns zu entsprechen» Für feinstes und schmackhaftes Gefrornes wird wahrend der Sommermonate hinläng' licher Vorrath gehalten, Zugleich empfiehlt er den derren Kauf' leuten seine verzuckerten Erzeugnisse, so wie auch alle Auftrage für Zuckerbackerei-Wa^ ren aufs Schnellste und Pünctlichste besorgt werden. Kaffehsteder und Zuckerbacker. Z. 715. (3) Mopsen. Geb ruder Tanz er aus Böhme" zeigen hiemit idren Herren Geschäftsftel»^ den an, daß jie ihr Commissions-^/. von Saazei» uno Auscder-Hopfen, "" schließlich den Herren 5»«»<»l^, ^l»^" ,Z«»,»lNL5 «^° <>"'«!»' m Laibach üderg/^ haben, und ersuchen ihre Herren GeschaN^ freunde, das ihnen bisher geschenkte ^^. trauen zu bewahren, und genannte Fn nut ihren werthen Auftragen zu be")^' wo sie stets mir der besten Ware, z" "« billigsten Preisen bedient werden^^^ Z. ?2!> (2) ..^ Auf dem Gute Wm'itz >" Unttrkrain wn^ .in verläßlicher und re^t,cdaff."er A"«' , des ^s.ns und Schreibens kü.'d'g ""d >m 6 u.,d W.maa.t^au «fahre,, >st, ss^'" Wohnu"S, Kost und 120 si. L. M, aufkomme.,, Darauf NeflecMende haben ^ d" Z ^ bung der Herrschaft Gradatz und We.n'tz ,« werden.