1 SO. M»« ».»«»«, »D> GMW^W^W^M SchitßNttt»« U»i»ati V«chö»»M«DL SW««— «Ue» 4! S«,»W>»»W-» »bhol«, »ouatltj . , v. 3uft»iv«nt« I! !>«» >W»,tz>O fch» >»retM»>iat« «i»ß«s«n " vlt«se ohniRRart» w«d«» »tl W^at«i«o>«atz«« i» ««» derijsit««: «ttv> 4. tt> Ä^w«, H-» »d «atiüe. t» t« ZRarlbsr, Freitag, den s. Äanner tS2S Nr S — es. SAdl». Wiener Brlef. Zvr Araßff der RückgoÜ« de» Habsburger« «erm5go«<. V i < n, 6. Jänner 19LS. 'Die kürzlich von der christlichfozinlen Parteileitung Oesterreichs Veschloflene Ueb^rprü-sung der sogenannten tzabsburgergesetze erweckt in der Oesfentlichkeit daS allergrößte Interesse und findet in den sozialdemokratischen und grostd<'utsch«n Blättern den all^r-^ stärksten Widerstand. Die Blätter dieser beb« den Parteien erklären ü^reinstimmend, daß an eins Rückgabe des beschlagnahmten Vermögens doS ehemallgen Herrscherhauses nicht gedacht werden kann und daß nur die Aufstellung einer solchen Forderung als „i-rekte Kampfansage der Christlicksozivlen gegenüber den beiden anderen Parteien deS Nationalrates angesehen werd:S-gefpro,!^n Hat, als BvndeSgesetze erklärt N'ur den, kann ihre Abänderung nur mit der qualifizierten Zweidrittelmehrheit des Natio?lal-rates beschlossen werdest, und da die chcist« lichsoziale Partei allein gegen die Stimmen dsr Grv^deutschen und Sozialdemokraten in der Minderhait ist, so ist in Wirklichkett an «ine Abänderung und Milderung der beiden genannten Vietze nicht zu denken. ES entsteht die Krage, warum die christlichsoziale Partei, bezw. deren Führer, der ehemalige Bundeskanzler Dr. Csipcl, dem eine diplomatische Geschicklichkeit gew'?k nicht abgesprochen werden kann, diesen i^ankapfel in das politische Lkben Oesterreichs in dem vollen Bewußtsein geschleudert hat, da eine RealPerunfl dieser Pläne vollkommen anS« geschlossen ist. Der Zusammenhang ist essen, bar darin zu suchen, dak der klerikale und monarchistische Fliege! der christlichsozialen Partei die Oberhand gewonnen hat, zumindest aber irgendwie beruhigt werden nmßte, nachdem der einzige Vertreter der Monarchisten im Nationalrate, dl^r Nnt'wnalrat Wense, der mit den Stimineu Christlichsozialen in den Natwnalrat entsendet n-ur-d«, sein Mandat zurückqelegt hat. nn^rükicr 'in den Kreisen der Monarchisten eine lebhafte Mißstimmung entstanden ist. Die christlich soziale Parteileitung läs^t inzwischen ofsiziv.? erklären, daß zu einer Beunrul/igun«^ oder ^ttsrlj^img keinerlei Ilrsache vorhanden sei, da weder ein Initiativantrag der Parteileitung noch eine Regierungsvorlasie über div NoveMeruna der Habsburgcrqeset'.e vorliegt, fondern lc'^iqljch die lxinsepnna ''iner L'.,,-1ienkomr,!is!ion zur Neberpriisunq der NechtH laae angeregt wird; die Stttd-^nkommissii^u s.'ll innerk)alv der chrkstlichsozinlei: Partei ihres AntteS w^^lten und die zwmfelsoZ bestehende Härte der Gesehe, aber auch die folgenschweren > Konsequenzen einer parl'imen-tarischen Aufrollunq der Frage studieren. Bezüglich der beiden Hnbsburqergeschl sei furz folgendes mitgeteilt: In dem (besetze vom S. April ly19. in deln. wie gesagt, die Landesverweisung der Mitglieder dcs che-waligen HorrscherhanseZ! und die N^bernoh. me threS Vermögens in den Stnat^^besit) ausgesprochen wurde, wird das Verinögen der Habsburger iit dve! Gruppen geteilt. Die er-Ae Gruppe, das joMarijKL .^^ermögen, >'r- EM-lUnz der inltkalliksien Jinan»- konferen». Mf Äefchleunlgunz der europäischen W ^deraiisdli^ai'SeU WKB. Paris. 7. Jänner. (HavaS.) In der s Ken, zu einem Einvernehmen zu gelingen Eröffnungssitzung der interalliierten ^^inanz- s und denselben Gerst hoher Solidarität, so konferenz kiielt Finanzminister Elemente! ei ne Rede, in der er der Hoffnung Ausdruck gab, dah die Delegierten in gemeinsamer Arbeit einmiitige Lösungen dargestellter Probleme finden und das jüngst in London vollbrachte Werk vervollständigen werden. Der Minister anerkennt, daß Deutschland pitnUich die aus dem DaweS-Plan fließen» de« Verpflichtungen erfüllt habe, iedoch bestünden noch eimige Elemente der Unsicherheit, betreffend die Aufteilung der deutschen Zahlungen unter den Gläubigerstaaten. — „Wir haben", sagt Nedner, „in London die schwersten Hindernisse überwunden. Wir wer den heute denselben gemeinsamen Willen ha- das', die Empfindung für die höheren Inte ressen, die uns einigen werden, die Debatte be^rrschen können. Sonach ist nicht nur e'n günsti-ger Ausgang unserer Arbeit zu srhof« fen, sondern eS bcsteht das Vertrauen a?tf eine gliililiche Lösung aller zur Beratung stehenden Probleme." Auf die Ansprache i^le-mentels gab Staatssekretär Winston Ch'.r-chill die Versicherung ab, dak sich die britische Delegation vollständig den Erilärungeu Elementels anschließe. Er gab seiner Zuversicht Ausdruck, daß die Arbe^en dsc Konferenz es ermöglichen werden, den Wiederaufbau Europas zu besck)leunigen und scine Wohlfahrt zu sichern. sie Lage in Statten. WÄB. Kam, 7. Jänner. Wie die Blätter an'Nndigen, wird in der morgigen Sitznng der apMitionellen Abgeordneten eine Antwort auf die Rede Mussolinis beschlosien werSten. M« beglpM auch vielfach i» den AppofitionelEn Kreisen von der Notwendigkeit zu sprechen, in die Kammer zurück,»kehre» und der Regierung den Vorwand sllr chee Maßnahmen zu nehmen. WW. Rom, 7. Jänner, gm heutigen Mi-»ifterrate erklärte Mussolini feinen Kollegen, HAß «ach der Annahme der neuen k^lnor-läge die Geflion geschlossen wird und Ren-Wahlen stattfinde« könnte«. Bevvrfiedenve Dereveiilhung der Srkoiferln Atta? Wien, 7. Jänner. Der ungarische demokratische Abgeordnete Dr. Binzenz Mgy hielt, wie die Budav^^^ster Blätter berichten, in einer Versamnllnng eine Rede, in der er von weitau'^iircisenden Pläiten der ungarischen Legi'tittlii'tcn <'rMlte. Unter anderem wolle man, die ExkSnigin-Witwe s^ch mit einem ungarischen Aristokraten vereheliche und nach der Trauung als ungarisi^ Staatsbürgerin mit ilZren Kindern nach tln. garn übersiedeln solle. Die ungarische Ne-gieruna t5nnle in '^liesem F.aNy die Ueber-fi?t-^er König Karli^, de« Grase« Hvnyady beiraten soll, der sie in die Verb-^innung bckllci-tet hatte und dessen A'bnen in Ungarn !i^ö-nige un'c^ Reich-Werweser waren. Man spricht auch vom s^r^rnvpe bildet sogenannte „gi'bundene" Vern'ögen d^'^^ I^au-ses .^oall'^'iburg, dn^^ nach Art eiueö ^idcikmu-Nlisses von der laTserlich.'n F-^milienfond^zdi-vektion verwaltet wurde und auZ deis«.«: (^r-trag die Apanagen au die einzelnen Erzherzoge gezahlt worden sind. ?luch dj.'s.'S Ver-un'gen wurde zugunsten der Nepul'lik beschlagnahmt. Tie dritte (^iruppe schlief',sich bildet das Privatverinögen der einzelnen Mitglieder des eheuraligen Herrschers lus-S; dieses wurdc nicht beschlagnahin!. doch muf, der betreffende Eigentimier de? Vernii^gens der !l?epublik t^cgeniiber den ?tach!veiö ren, dnß er der Privadbi'si^^^er dieses» Vernlö-geusteile.^ ist. Selbstverständlich ergeben sich aus dieser Telulition v.^lo Stxeitigkeitett üune geriickt ist. und es musj objektiv zugegeben mer^>en, doß gemisse Härten 'unveriiieidliä? gewesen sind. Es sei niln verwiesell auf die eine Frage, ob das Vernliigen, da'5 ein Erzh^rzug ans den (!!'esparnissen seinrer Apana.p' sich cru^orben hus, als sein Privatoe''»ui''g^'n anzusehen sei, oder als gebundenes Verni ^g'n b.-schlag-nahult werden kann. Ta auch in Teutschland diese Veruu^genssragen zwischen den einzeln nen deutschen Twatal'S' bürgern Geld :n die 5^an>^ spielen, duuiit sie in.'nai'chlsusche Provn.^.iuda betreiben ^eu' nen, d'.rstt wU)l mit der.l -surseleu aui !^nnte. Loebe — ReichStagSorSfldent. ! Berlin, 7. Jänner. Bei ocr Wahl deS NeichstagsprÄssdenten haben von dc« 4Ä! ?l5geor^dnftcn 447 ihre Stii.mnen abz<.'aeben-Es erhielten: Loebe f^o'.ial'>cmol!raj) ?>nnlncn, ?Aallraf (Teutschnational^ ron Kard-o-sf s^eutsche V.l'spartei) ül ^timm«»«. Tie ülbrigen Stimmen wai'en zei» kplittert. Ter AltersprAi'id.nt steRte fift, daß Loebe damit schon im c'r'ten Wahlgange ziknt Prästoenten gewählt NDor^te«, i?t. Net»erls.cher Beginn der Verha«dl««ge« »it Ungar«. ^ ZM. Veograd, 8. Jänner. Am lS. d. beginnen neuerdings die Berhandlungsn mit Ungarn, und zwar diesmal iiber die Fragsn d^r (^renzstl^tionen, des Transitverk'.'hr?, der Eiseubf'bntarike und dergl. Am I?. -'Vcber U'erden in Beograd jkonferenzen i^öer die übrigen Kouveutionen mit Ungarn sortgesetzt werdi^'n. ?tuch da5 Projekt des .Handelsvertrages ttii^ Ungarn ist in den ^Grundlinien festgesetzt. Man wird zu den Hanlxlsver-trag'?verhandsnngen schreiten, nackidem die .vandclsverträge nnt Oesterreich, der Tschechoslowakei und (Griechenland zuslandegekom-nlen sind. Während dieser Zeit bleibt der pro visorischc .^Handelsvertrag mit l^ngarn auf Gruud der Mcistbegi1ust?gting'»n in K'rafk. Die Frage der Aufteilung der Staatsschulde» der östereichifch.ungarZ^n Monaichi«. ZM. Beograd, 8. Jänner. Ain ?3. Jänner fint^t in Wien die ^^onferenz der Nachfolgestaaten zir>t'e-ks Aufteilung der Staatsschulden der ö^tereichisch-ungarischen Monarchie a.:f die Nachfolgestaaten statt. Zu unserem delegierten wurde Tr. Ploj bestimmt. Btikwiberkdt Zürich, 8. Jänner. sSchlußb5rse.) PariS !?7.7tX Beograd 8.47.> London Prag Mailand Newyork S1A.M '.?^')ieu 0.sl07i?2.). Zagreb. 8. .Männer. iSchlußbi^rse.) PariS bisZürich ll85 bis NSS, London bis 'Kien 0.0S<7 biS 0.0S67 Prag b^ Mailand SV4L0 btS Newyork ^9.S5 bis 60.6Ü» VtÄMM« G vom ^ ^ 1.^^» Lckickt ^»r »tot» «II» d«»to, i»t «ti« d«»t« un«t lmmor «ti» d«»t« »«In. ^ektunx »uk ckeu Illsmv» AAILU? u»6 «IM8LII" t. Dr. Gtojadinovi^ in Paris. FinanMl-nister Dr. StojadinoviL ist in Paris tingetroffen. Aln Bahnhofe wurde cr vonl ftan.^ö-sisc^n Fincm^minister Clvmentel, voln Gc-sonditen Spcilajkovie nn't» den Mitgliedern der jugioislawischen Delegation empfangen. t. Der neue Gerent der Bezirksvertretung in BreZice. Auim Gerenten der Bezirksver-tretung in BreZice wurde Herr Franz Vi'o-mar ernalult. t. Dge Gemeindevertretung von Grosup-lje aufgelöst. Die (^r.ziiu4ilijcr Komeindeocr-trotung wu^ee dieser Tage aufg-elöst. Zum Gereuten wurde Herr Nus erimnut. Wie verlautet, soll 'der bisherige Bürgermeister einen BMMten zu beistvcheu versucht halben. t. D^? Kong?eh l,' Berbtt'ides der Staatsan?.?stM«?»l .«s-tsli» Der kur ^.> n u:id 13. ^änn?r I. 7»!?^ Lsuiblsalm einbl.» ruvne Äon.ic'sz ''s (^''i^andes der A a.'t). angestetlt<'n n'nde Infolge ein-z'tr: »'ner Hindernisse auf uns>e't!m:utn Z.vt verNiat. t. Die Zulagen für die Invaliden. Wie man erfährt, waren in der Hauptkontrvlle noch einige Formalitäten zu erleoigen, so dah die SpeMlzulagen aus den: 100 Millivnen-Dinar-^iri''dit, ^me dies vorHelr gepl-ant war, den Invnli^dcn nicht ausbezaihlt werden konnten. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden '^'liefe Zulagen wach den serbischen Weihnachten, sicherlich aÄer noch vor dem serbischen Ne:,-jähr ausbezahlt werden. t. Erweiterung der Verladestation Jvnnj» kovei. Die Verladestation Ivanjkovci (an der neuerbciuten Strecke OrmoZ!—Ljutomer — Murska Sobota) wurde ab 6. Dezember 1VS4 für die Verladung von lebendem Vieh erweitert. t. Neue ^unde im Kaufe DenkeS. B>:i einer neuerlichen Durchsuchung des Anweien^Z des Massenmörders Denke in Mün'terbi'rq wi'.rden im Ofen 15 blutgetränkte und mit Riezuen erl«nldisch-Indioll eine Malaria-Epidomie, der bereits ta-usend Menischen zum Opfer ge-fMen sind. t. Vierlinge. Aus London konrmt die Nach' richt, daß im Spitale „Königin Charlotte" eine junge Walliserin vier Kindern, zwei KnlÄben nn'o Avei Mädchen, das Leben geschenkt hat. Mutter und Ander sind vollkommen gesund. t. Eine neue amerikanische Luftverkehrs-gesellschast. In Boston wurde mit einem Ak-tieniü^lpital von 50 Vttllionen Dollar eine neue Luftverkehrsgesellschaft gegründet, die einen regulären Luftverkehr von Boston nach San Francisco einerseits und nach Sugland anderseits einzurichten beabsichtigst. Die nene GefellHaft plant 'een Bau von Luftkreuz<'rn mit einem F'assuugsraum für 150 Lassagiere und 50 Tonnen Fracht. Die Dauer der Uebersahrt von Boston nach London ist mit zwei Tagen bemessen. Die Flugzeuge, d^'ren iodes zwei Millionen Dollar ko-^t.'n soll, sollen der (^oodtzear-EeseUchaft in Ohio, bekanntlich die amerl'kanische "ikied^rlaisung der Zep--Velin-Werke vor Friedrichshafen, :n Bestellung gegeben werden. t. Ein neuartiger Kasseneinbruch in Nom. In einem d^er arof;en Warenbäuler am Krr-so wurde gestern nacht ein Einbruch mir einer ganz neuartiiM Staihlsäge oerübt, die mit sechs Schrauben an de'r eisernen Kasse be-sestiat wurte und ein Mölf Zentiineter brci-tes Loch bewirkte, währ-^nd die bisher verwendeten Werki^euge nur sieben b!S zehn ,^en-ti-meter breite Kreise sckneiden konnten. Da in der Klasse sich nur Mtien befanden, dursten die Einbrecher von ihrem Nau!>e nur i.icnio Nutzen ziehen. t. Goldfelder in Sibirien. Im Aldenaige-'biet, einem Nebeufluf; der Lena in Sibirien, wurde ein großes (Rölefeld entdeckt, das sich über ein ('-Gebiet von mehr 500 Quadratkilometer erstreckt. Die Nachsicht über das Goldfeld hat eins wahre Völkerwanderung nach dieser C-iegend hervoraerufen. 7000 Menschen sollen schon beim Golssuchen sein. Moderne Romane und andere klassische Werke der Weltliteratnr werden zu fiöclisten Preisen gekauft. Anträge an die Verwaltung. Maribcr, 3. Jänner. m. GeburtSta^ftisr t» Königin. Wie uns von Aust«ndi.g>er Seite mitgeteilt wird, wird der Geburtstag Nrer Majestät der Königin mn 9. Jänner nur in Beogra-d feierlich begangen. In allen anderen Orten entfallen 'daiher die bereits angekündigten Festgottesdienste. m. Der Obergespan abwesend. Von der Kreislbehörde wird nns mitgeteilt, da^ die Parteienempfänge Samstag den 10. d. entfallen, weil der Obergespan künstlich ab^ wesend ist. m. Todesfälle. Gestern abends erlag de? gewesene Korkfabriksbesttzec Herr Franz Ossrizek einem Herzjschlag. Gefund und frisch nachtmahlte er mit seiner Familie^ als ihm plötzlich unwohl wurde. Als 'oer gerufen« Arzt eintraf, war Ogrizek bereits tot. DaS Begräbnis findet morgen nachmittags statt. — Mittwcch abends verschied Herr Frvnz Szlepecz, ge-ivesener Kaufmann nnd HauSb--sitzer, im Alter von 59 Fa-hren. Der Verstorbene wird eim Freitag, den 9. d. M. um 16 Uihr aim sbKdtischen Friedhofe in PvbreZje zur letzten Ruhe bestattet. ln. Gemeinderatssitzung. Die dritte ordenr» liche Gemeinderatssitzung findet am D?enS-tag den 1.?. Jänner um 17 Uhr mit folgender Tag" -ordnung statt: 1. Anfragen und Vorschläge; 2. Bericht des Bürgermeisters; 3. Berichte der Ausschüsse. nr. Das Konzert der „Glasbena Matic»" findet unwiderruflich am 14. d. M. m? Götz-saale statt. Für dieses Konzert, welches für nnsere Stadt ein Ereignis bedeutet, herrscht bereits ein überaus großes Interesse. Wir machen alle unsere Leser aufmerksam, sich rechts,eitiq einen Platz zn sichern. Der Karten Vorverkauf fiudet bei? Uata BriSnik in de? Slovenska ulica statt. . N-'ttun Surfe der hiesigen Rettnngv. abteilung. Wie uns von der Leitung der hiesigen Rettungsabteilnng mitgeteilt wird, wird in der nächsten Zeit e'm neuer Rettungskurs (Erste Hilfeleistung in Unglücksfällen) veranstaltet. Am Kurse kann jeder-niann teilnehmen, ohne Rücksicht darauf, ob er Mitglied der Rettungsabteilnng ist oder nicht. Es wäre zu wünschen, daß sich möglichst viel Privatpersonen für die Sache interessieren. Die erste Besprechung über die Unterrichtszeit usw. findet am Montag den 12. Jänner um 20 Uhr im Vereinsl^kall^ Koro^ka cesta 12, statt. Veite 8 voMche RoSze». — Die Parteileitung der nngar^chen Par-tei in Subotica verhaftet. Blättermeldungen aus Subotica zufolge wurde dort die gesamte Leitung der ungarischen Partei verhaftet. Ein Mitglied der Redaktron des Parteiorganes „Hirlap" zeigte der Polizei an, daß das Blatt aus Ungarn finanziert wird, fowie daß die Partei staatsfeindliche Propaganda betrekbe. Auf Grund dieser Anzeige wurden Sg Personen verhaftet, darunter die gesamte Parteileitung und die Kandidaten fiir die kommenden Wahlen. 15 Personen wurden nach dem Verhör wieder freigelassen, während 5 dem Gerichte emgelieferr wurden. — Cankow über feine Balkantournee. Ministerpräsident Cankow erklärte einem Ver->treter des Blattes „Bulgarie" gegenüber, daß bei seinem Besuche in Aeograd und Bukarest keinerlei Abkommen über eine gemeinsame Aktion gegen den Bolschewismus erfolgt sei. Es sei nichts Konkretes festgelegt worden. Man habe sich begnügt, alle genreinsamen Gefahren zu prüfen, di'e sich aus der bolschewistischen Propaganda für die Balkanstalten ?rgeben. Der Ministerpräsident bezeichnete die Version, daß die Annttlierung zwischen Ingo-slawien und Bulgarien gegen Griechcllland gerichtet sei, als blosses Gerede. Bezünl/ch des Planes eines Besuches in Athen erklärte der Ministerpräsident, daß er und der Miuister des Aeußeren beabsichtigen, mit den Regierungen verschiedener Staaten in direkte Fühlung zu treten u. daß er im konimenden Früh jähre neuerlich eine Reise unternehme werde. — Die römische Regierungskrise. Di^' italienische Kabinettskrise bat Montag albends ihre Lösung gefunden. Mussol'mi hat die Demission seiner Mitarbeiter niclit angenonim.'n. nur der Unterrichtsminister Casati^ der Minister für öffentliche Arbei-ten Ferncci uud der Justizminister Boviglio haben auf ihrer Demission bestanden. ?^as Unterichtsministerium wird deshalb vom Abgeordneten Fedele, das Mrnlsterium für öffentliche Arbeit-'n von urati, das ^"sttzministerinm von Rocco übernommen. Nock am Abend baben die r-eneu Minister den Treueid in die .^lände des stö-nig? geleistet. Alle drei Minister cut'tanuuen der fascistischen Partei. Nachts trat der nenge-bildete Ministerrat zu einer Sitzung zusammen. -U-llßlrMMLW»«. t. Unser Königspaar in Paris. Der Pr.ln-dent der franMischen RepuNi? bat I'bre Ma-ljsstätrn den König Alerainder i^en Ersten un's die Königin Maria, i'bre Inkognito, nnter dem ifte in Paris weilten, zeitweise abznle-qen und der Einla'onnz zu einem F-estd.ner im Elvsöe Folge zu leillen. Beim Eingange ins ElysiZe wurden It?'re Mase'st'ät''n von Marschall Foch -be/^rüßt. Am Diner nahmen die Mitgliedl?r unserer ?Z'.'iser Geialldts^.a'ft sowie viele Mitglieder d?r Paris,"- '^e^ell'cliaft teil. An: Z'ortage gab .iTi^^er Narl'er Ge« fa>n'oite Mim^-cr Spalas? ^n Es'r^ n Jhr>>r MajeftS'en eine Festtafel W >ti Am. W» »«««, «,» No«»egen »o« «mm V-d» UWW»«MchM ««Pyriab, »M, btz »n«y voth«. Ve»v«tG YA (Nachdruck verboten.) Das war eine Lust, el'ne Erlösllng von der srückenden Oual. Sie wußte nicht, daß Henrik ihr oft heini-Uch folgte. Warum er dies tat? hätte er selber nickt zu sagen gewußt. Es war nicht Sorge um sie, daß ihr ein Leids geschehen könnte, nicht Mi'ßtrauen, daß sie vielleicht irgendwo den ankeren treffen könnte, den er baßte, es war auch nicht die Furcht, daß sie ihm verloren gehen könnte, es zog ihn nur unwiderstehlich ihren Spuren nach. — Und wenn er sie dann, wie es ihm schien, IN den hoben Schneewel)en vcrschwiiid^'u sah, wenn ein Berg oder der niedere, verschnel'ie Birkenwald sie für kurze Zeit seinen Blicken entzog, dann fuhr er in wahnsinniger f^ast darauf los, dann klopfte ihin das Herz so wild in der Brust, und es war ihnl 'nnner, als müßte er laut schreien und l'hren Scanien rufen. Wenn sie dann abends wieder in der .'v^al-le saß und Mutter Ebe aus d^m alten Gebetbuch vorlas, daun trat er niit den? «^s^ich-mi'ttigsten Gesicht an den Kamin, und k^'in Zu^ ir seinem Antlitz verriet, daß er wußte, wo Borghild gewesen, wenn sie zufälli'g mal zu (?be ^'laae da^'nn svrach. Ebe Flages hohe Gestalt war ganz zusam-menges-'l^'runwft in der letzten Zeit. Henrik Flage benierkte es hente zum ersten Male, als er nacbmittags in die Halle trat, wo die Frauen ulit Strickarbeiten an dem Kamin saßen linf den Schneesturm lauschten, der das Haus umtobte. „So," rief er grimmi'si, seine Pelzmütze auf das Ri'helager mit den Bärenfellen werfend, „nun ist es entschieden. Dienstag ist der Termin anaesetzt." Ebe Flage sah sprachlos zu ihrenl Sohne auf. Borghild aber meinte gleichmütig: „Das kann dich doch nicht weiter beirren. Dtt brauchst nur zu schreiben, daß du die Ansprüche deines Bruders anerkennst und die Sache ist erledigt." „Das könnte dir wohl gefallen," brauste Henrik auf. „Soll ich vielleicht meinem Brn-der noch nachlaufen, der wieder, wer wei'ß wo. in der Welt herumfliegt? — Wer mag wissen, uias er jetzt wieder für schöne Weiber an Bord hat —" schob er höhnisch ein, „um ihnl den Flagenhof aufzuhängen." „Das verlangt niemand von dir," gab Borghild zurück. .,Weun du den Tenuin nicht ausheben wi'llst, so muß er ebeu stattfinden. Ich un'lne, Terse Moe wird Wohl zur Zeit znr Stelle sein, ^ndem ist das aesi^'u unsere Abrede. Freiwillig soll dein Verzicht sein." .Henrik Flage lachte, daß es von den Wänden widerhallte. „Du hältst mich wohl für ganz blödsinnn?. Da es nun einmal so weit ist, will ich, daß der Termin stattfindet. Wir wollen doch mal sehen, wer recht behält!" Borghilds Augeu funkelten vor Zorn und Verachtung, als sie erwiderte: „Wage es nicht, Henrik Flage, mich zu betrügen, das rate ich dir!" Wieder stieß Henrik sein rohes Lachen aus. „Willst du mir vielleicht wieder ausrücken, mein schönes Kind? Nein, das tut Jasper Botters Tochter nicht, denn die Leute würden ja ml't Fingern auf sie zeigen. Ich aber würde es auch nicht dulden. Mit diesen meinen beiden Fäusten würde ich dich z,i mir znrückzwingen, und sollte ich zehnmal darüber zugruude gehen!" Zornbebend hielt er ihr seine geDallten Hände vor das erblaßte Antlitz. In demselben Angenbli'ck wurde rasch die Tür aufgerissen und auf der Schwelle stand Terje Moe. Noch hingen einzelne Sckneeslernchen glitzernd an seinem dunklen Haar und in den buschigen Brauen seiner Augen. Mutter Ebe sckrie laut auf. Boriliild ^te it)m zu Tode e'-'chrocken ins Gesicht, nnd Henrik Flage trat mi't den geballten Fänsten auf ihn zn, als lvollte er ihn zu Boden schlagen. Terje Moe streifte ihn mit einem überl<" Lächeln, „Ich sehe," nahm er das Wort, „dn bist schon wieder am Werk, deine Fäuste zu g«^ brauchen, wozu du immer deine Zuflucht ninnnst, wenn d!?r Verstand und Herz versagen." Und zu seiner Mutter und Borghild 'uhr er fort: „Ich bin gekommen, um noch einen letzten Versuch zu eiuer Eiuigung zu ermöglichen.^ „s^abe ich dir nicht mein Haus verboten?" schrie Henri'k dazwischen. „Jawohl, dein Haus, .Heurik Flage. — Aber es ist uoch nicht erwiesen, daß es dir gehört uud dir jemals gehört hat. Trotzdem wäre ich uicht wiedergekommen, so lange du hier auf meinem Gruud und Boden hanfeft, wenn ich nicht an die Mntter dächti, die vor einer gerichtlichen Anseinanderfetzuug zittert." Ebe Flage unterdrückte nnr mühfam ein Schlnchzen, sprechen konnte sie nicht. „Ach was, die Mutter!" schrie Henrik, „daS ist Nebensache, was ihr angenehm '.st! H?»? handelt es sich^ un: Sein oder Nichtsein." Die alte Frau sah ganz entgeistert zu Ihrem Lieblingssohne hinüber. „Ich wollte dich bitten, Mutter," nahm Terje von neuem das Wort, „folgenden Vorschlag zu erwägen: Dn und Heuri'k, ihr erklärt den Flagenhof als meiu rechtnmßiges Eigentunl uud ihr gebt ihm wieder den Namen meines Vaters, der ihm gebühr^ ^orts. folgt.) Nummtt kkV. As kviell» GeVk- » m- Neue Bildungskurse an der Volksun!- versitilt. Die hiesig P:?lt5univcrsitut bcab-sichtiyt folgende Kurse zu nsranstcilton, savS sich eine qenüqende Anzahl vvn T^nlnehinern meldet: Slowenisch, T^utich, ^oibolrol^tisch, Mchobogio, Geschichte, Phnlosophio, St.'nw-wlo-ssie, Stenographie und Bnchlialruncs. Für Kurs müssen sich inindelt.'ns ^5—20 Teilnchmer melden. ?inme!ünn:i'.'n werden in der Bolksuniversitat oder von der^m Funktionären bis längstens 31. Iänn-!?r l. I. ent» g<^en'genommen. m. Slbwurgericht in Maribor. Tie Cchwur-9<.rl'chtsessionen beim hiesigen Kreisgerichte tvurden für w-s laufende Jahr wie folgt sest-stese^: ?. März, 15. Juni, 14. September und 9. Dezencher. m. Allen Telephonabonnenten? Von der Post- und Teleqrapbendirektion in Ljublia-na wird verlautbart: In der letzten Zeit mehren sich die Fälle, da^^ Teleplionab.^n-nentcn die Verändernuqen ^.cr Adressen ns'n. nicht rechtzeitig oder i'iberhaupt nicht der zn' ftänditsen Postdn'ektion, bezw. der Terrain-sc-ltion bekanntgeben. Damit ivird nicht nlir dil? Evidenzführunfl sebr eisniwevt. sondern tiuch der Telephondienst in den Zentuilen l^eradez:: unterbunden. Die Teleiil?onal'on-umteni' werden im eiqenen Intercss? auf di? Bestimmungen i'iber den Telephondi'enst niis merkslim gemacht, wonach jede ?lend^i"n:q lmverziiglich der znstc-ndlqen Postdirektion AU nielden ist. nl. TauMiftkeiL der Meinüalnchi^le? -ren'i> der Weibnachtcferien mh >in der hiesic^en Weinbauichule ein Nu'iltts?. '.u.'I-ches zufälliq keine Opfer fordert^'. In? Cri'lsi!-sivale des ^nterniites löste nch ein ri^'s^er ? eil der Zimmerdecke und siel mif di^' .^lu-Aich!',-weis<; leer stehenoen V<'tten. ^ünn » -.!eriu'5 Bettgcftesl wurde voslkc>nl!lne?l ve-'.'lxil-ien. ?l„ch «m anderen Stellen des erst 20 aUm ^eboudes sind aros;e Nisse boinerköar. Die Direklion sah sich qe-wuntpn. «".'nein ^eil der Schiller diusuiann Milan Iclenko in Tv. Ils ein großer (^inbrnch^?diM.a!bl verübt. Die l-iSher noch unbekannten Täter erbrachen 'c^ie Tür des l^eschastslokaleö und r,'inmten das <^eschM fast vosslkomnien an'5. ?^erschir'^ene Manufaiktunvaren, fertige Kleider, schuhe ikud diverse Lebensmittel luden sie <,nf einen W-algen, 'dessen Spur aber aus der vielbefahrenen Stvinf^e verloren ge^ht. Die Diebe fc?'u-ten uuM^rt „arlx'iten". Wa'kir^ch.'inlich werden sie die Waren in der Uuigebuui zu verkaufen suchen, iveö'wegen idas Pul'lif-.itti vor derlei 5>ausi<'rern gowarnt wird. Jeder Verdacht ist sofort >ein nächsten Kendar'inerie Postenkomando a nzuzeigen. in. Fahrraddiebstahl. Den^ Win?er ?>ranz Cchätl MZ Krcm'ber^^ wurde ini (^eSiinde der NezirkÄiauptulannschaft ein schwarz lacl'er-teiZ Fahrrad, Marke „Styria" entwendet. Vor Ankauf wrd gewarnt. nr. Ein unehrlicher Fleifchergehilse. Tie Fleischihaucr.^niitive D. sandte aur M. ahren (^e'bilfen Georg P. zu einer Partei, U'Nl dort ZWl) Dinar einzukassieren. Äls er nach längerer Zeit nicht zurttclkchrte und Frnu D. nicherden: ben^erkle, da^ aus der Flerschban? 4 Schinken iin Werte von llW Dinar verschwanden, verm-l^tete iie „ichtS <^uteS und erstattete bei dcr Pvlizei die ?ln-zeilge. Die Polizei nlahnl die V^'rsolguuq d.'.? unchrlichen Burschen sofort auf und forschte ihin ?n>ch ain selben Dage in' der Magdalen-sk>a ulica mis, Ivo er sich iu einem Keller versteckt hielt. Bei ihnr wui-'iüe no^l) das ganze (Veld gesunden, welches der Verlustträgel-m z,nÄckerstattet, währ?nd P. dem 0ierichte üHergvbeil wurde. m. Jahre Eisenbahn. ?'or hundert Jahren wurde die erste Cisenbahu gebeut und dem Verkehr nbergetien. Den ssröfs» nungSzng führte die Lokomotive „L-'kouio- tion", erbaut von dem genialen Erfinder Stephenson. Der Lokonwti^.?sührervcrband in Maribor begeht dieses si'tr die Weltiuirt-schaft und die kulturelle (Entwicklung der ?.l?enschheit so bedeutsame Iubiläuu^ an^ Zl>. d. M. mit einer Festseier, verbunden luit Tanz, im grossen Götzsaale. Begmn uiu Uhr. Das P. T. Publikum wird hieuiit z.i dieser Feier Hi>sli6)st eingeladen. Ungesteni-Pelte Eintrittskarten, welche inl Vorverkäufe ausgegeben wurden, werden an der Aii^nd-kasse gegen gestempelte ausgelauscht. — Der Ausschuß. ?! 72 Nl. Etc? fiins Monate altes Bub?''^ j iÄit Eltern! Eine arnie Mutter sncht fiir ihr ^ünf Monate altes, kräftiges und gesundes Buberl barmherzige Leute, welche vielleicht bereit wären, sich d^s.^lindes anzuneburen oder eS als eigenes aufzunehuien. Die Adresse er-lr^'gt in unserer Redaklion. nl. DanksagunA. Der Verein der Polizeibediensteten in Maribor dankt anf diesem Wege für den zahlreichen Besuch anläszliH des Polizeikrön:5)ens am Jänner. l'.)anz besondrerer Dank aber wird den hochher^iqen Spendern für die zahlreichen ^^pend'.'n fskr den Witwen- und Vaisen>fond ausiespr.'chen. Der Ausschns',. P 71 u?. Spe.ndo für bis An- lästlicsi der Lilvesierf.'i.'r si'ent'i'te .>)err Ober^;e!p2n Dr. Pirkinayer 'Lin. 5?^'rz-lichen Dank! m. Tpend?. A. K. spendeie je !0 Dinar für die l^)r.'isin und filr die arnic Wilme -.nii unv>'r!!.'.rgten i^iindern. n,. Wettcrs^c^'.'l^t. Maribor, 8. Jänner, 8 Uhr srüh: Lustdru«^ 7^2, !i!'arouieterstiind 751, Therniolwdroskov —li, Mari'naltem-peratnr —MiniuwUemveratur —Dunst druck !i) Milli'neter, Windrichtung A, '.Bewölkung 0, Niederschlag 0. ^ Wo kann n-Ln siF) a^endZ gut znUsr-ha-ten? In 'eer .varna „B'-ijtoI"Z Dort spi'^lt täülich da-i ersiklassige ^asonqua^'t-.'tt Pesse?'. Ne!ch!hal^tig<'s Progra?n?n init !''rn neuesten ^chlol'-ern. MMriÄttK Dtui. p. Zum (^rohsetter in ÄZovL ?5.s bei Ptuj. lieber das Gros^s.'uer, deui bekaunl'.ich in Nova vas eine gri)szere Anzahl von Obieklen znm Opfer siel, wird uns Nachsl.'hendes berichtet: Am Lonntag den -t. Jänner wu'.de die Fenernvh'' von Ptuj nnl halb 7 Uhr abends alarmiert. Ein griißerer Loschzug ruckte s>.>fort au? und sand in Nova vas t'ei Tv. Marko, Ivo das Feuer ausgebrochen irar, l', Objekle in hellen Flaurmen vor. D>^ Fe'ier wehren von ^^nkovci, Mo-kansci und Nova vas l)atten nnttlerlveile die wenigen Brunnen, uelche jel.tt noch dazu an en!pnndli'!)er.i 'iita'seru'angel leiden, gänzlich ge!e'.r^. Mit den wenigen niilgenouunenei! Ächläuch.'n konnte aber das Wasser ans der ea. 7NN ^V'.e--ter entfernten Drau nl'csN zinn Brand..'la^.^e. wo wegen des l'errsch.'nden .^tlirui'vin'oe.^ grosse l^esabr liesraud, geleitet werden, ivrst als die ^enerwehr aus Ptnj am Brandvla'^e ersck)ien, konnte dieses liebes besi irigt r.vrden. (^li'lcklichernu'ise Iiatte nälulicl) die biesige Fe'.urlvehr cine grösser.' Meng" von ^^el'lun-o'ien nütgenoinnieli. Der .^'nn.a:')ai': de.' Ptuser Löschzilges eunardle «ofor: d.'e >?vri''e der Feuern^ebr v^'u Bulooei ^nr Dra-i, die die Aufgab.' l)atte. die ul's^r.'r wehr, die si'ir die I^'ösmarbeit in e>!>'r ^^'inie in Betra6)t kan?, iuiUl'!.' d.'r aus Plii? l ut"-genominenen Wass.'r zu »pei^ seu. Anf diese "^^eise es sU'lienli^!?, de-'. Bt'and aus die l» Obzekie zu beichriinle'n Die dortige BeveZ-i'!nng, die 'ich r/ul einein zuge, den die l^'.-eiiisen Piüs s^-se.r^ ne.il' ^'e-kanutnierdeu des Vi und's eiits^ud.'e, ar,'-opfernd an der P!iin','ar^'"!t be^ei'.'io.le, v.'ar voll des Lobes iiber d'e vernchlele suN iieri^r. Arbeit der N'actereu ^.iierwel rs^'ilie. D-'n Feuerwehren wurde vom ('>jeu:.'.ndevor"'el)>.r noch der b.'s>.'>nde'.'e Daul auci^esprochen. b'rit spät nach Milternacht tri,nte i'»:-.' l^ieuge Feuenvehr uneder einrücken. P. Kilmmerznusifghcnd. Die hieiige ..(^Uas-üiena Maliei" veransi>>ttet heute Freitag, den si. d. M. anläßlich der t^edurtstagsfeier Krer Ml'.jeität der:.söuigin Maria iut Mu-sikvere!ue>j^.^c>le einen .^tainnierunisikabend mit eineul aucer.vählten Prograunn. Fenen'^'el?rl>nss. Wie alljährlich verqn-staltete die hiesige Freiwi'llige Feuenoehr ailch Heuer au, Dreikönigstagc iul Vereinshanssaale eine Tanzunterhaltung nnt Teul-bola nnd anderen Belustigungen, die in je der ^^'»insicht einen gliinzenden Verlans nal)m. Der Feuerwehrausschuß ni?t .err Versel sofort wieder anf freien 7>uß geseht. p. Iur neuerlichen Äc'haswNg der ^rau Wie wrr bereits berichteten, murde die s''att!n des Mi'rders ?'.^ahti«", die scheinbar lediglich zwecks Erleichterung der Unler-suchnng für einige Zeit die Frei<)eit wieder erlangte, vergangenen Dienstag n.'l^erlich verhaflet. da nian bei ihr, wie ulan nun 'oei-ter erfährt, einen Vrief verdächtigen Inhaltes vorfand. v. Festnahn:o des ehettmligeu ?1-aga-der ^^PetorZa". Der gewesene ^'l-aga-zineur der Lederfabrik ..Petovia" in Br-'g bei Ptuj, Planinc, wnrde verhaftet, weil er lallt einer Anssage des Tiichleruleisters /'.lah-tit' an der Erlnordnng Mikls teilgenoullnen h.-' 'n soll. Planine li'.'serte Mikl >)es öst- n grössere Mengen Leder, nielches er in dcr „Petevia" entwendete. Mikl wäre ilal schliej^lich siir die gelieferten Waren ^'iue gri> ßere iZunnile Geldes fthilldkg geblieben und dies N'äre nnn, loenigstens auf Grnnd der von 7.lahtiö geinachten Aussagen,' div ilr-sache ge'.uesen, daß Planinc an der :?!ordc'f-säre v'eniaftens indirekt beteiligt gew's n sein soll. lDi'cse Meldnng ist jedoch noch uiit gr?'^'er ^>!ie"re anfzunehinen. Ann?, d. 'li.) -ÜZ- NachrkMsn a«s «5eZ!e. c. Ter Geburtstag der Königin. Der Be- zirl'shanptmaun von Eelse verlautbart: Fr i-tZig, i>eu d. M. ist 'l>er s^^ebnrts'Iag Ihrer Majesl^ät der .^Uniiain Marie. Ans dieVn: Anlaß sindet Ilm litn' ein Fes-gottesdienst statt. Die öffentlichen Gebäude iverden F'^a/igen--sciiini'ck aule^^.'u. e. Todt!>sitll. Vergangenen Diensra!'; starb in Vitanje >>err Niidolf ^'o-ser, Oberlelirer i. Ntihe. e. I'?l xee.ausme's der (^t ^^ipsaere in Ee-l?'' s"," ^.92-!. G^'Z'eren wu''den ^-^t Perioneil w'inni'chen nnd M weidlichen l^e-s.!->!echies), dave?? Is's» n'ieheliche I^tinder. Tot W. sf t.' .nell ."lv Iu? Laufe des eriteu Le-b''n^ie!V''e.^ starl-en l7. l^esl^>rl''n: -'07 Per-'en'n ^214 nniilnlichen und 19'^ weiblichen t^'^'.l'lecl tes. Die irre Eelse innsaßt: Eelie-5tedt, Uingebungsgemeiirde Eelse nnd die !".e!'''lral^^^eu'einde Lopato; sie zählt iils-!'^ a.nt P'arrlinder, wovon aber nnr 5.'i7 '^tn'leu. ^er !Nl.?!"lu>stioeil sozialen Veri,'äl!nisse in de'' nnd der llulgebung kann ine-n anf t-)run^> dcr obigen 'Statistik be-./a:'vi"n, diH', die s^^ej'liid'lieitsverhä.linisse in O'elje als giuistig bezeick'net werden liinnen. e. Die "^u^^en^len^erte der „Gtasbtna '))^"atiea", l^-ie lin Boriaiire we-^leik der herrschenden 5charl'.'.ci)epid>emie rer« legt iverdeli lunßteu, werden nun iiu L.niie des Mon ilhr statt, l'ei ivelckieur ^rau M'lenta Vl'rdi»' Mls Ljiibliana (Gesang) und Fi'an ^''Uila i:::>anein l>tlavier) iui^wir'fen loerdeii. Eroflnilii.isrede I'ält Herr -.^ltrill Pie.'elj. ^ Das zivelie Ingendloil^ert soll'^t bald d>'ranf nnd li'ir 'oie'es .^'iei''>erl hat ib'v Milwirsi'ng die l'ek'aniite x^ängerii? Pau!a Le-n^et au^ Ljnbts.nla znaeiagt' am z^^l-wier w',!^ kie von sVran ::a".'in be-il i''» ^"erdeii. i Llon-ert!' sii^e (-.llen uul-^/'chich^en c. Nachlässigkeit. Aus Aerzterreisen kommt die Nachricht, 'e-aß iii einer Fu'nnlie in Pro-zin ein !,tnabe an Scharlach erkrankte. Da-nrit er sich nicht noch mehr verkühle, wurde er zu.^)ause behalten und starb einige Tage darauf. Tpäter erkrankte auch seine Schwester; diese wurde sofort ins?lllgemeine .^tranken-haus i'lberfiihrt und dieser Tage entlassen. Nun sieht man 'iZeutlich die F-olgen der 'N.ich^ lässigkeit und es dj'irste dieser traurige Norfall si'ir alle jene eine Warn'.:.ng jein, die dc'n Arzt nicht zu benötigen glanlzen und sich selbst tnricren wollen. c. Sturmwetter. Vergangenen Sonntag iniUete in Eelje nii'o Uuigebung ein starker Ztnrm, der Ziegel von den Dächern forttrug, Bäume elitwurzelte und verschiedenes anderes Uill^eit anrichtete. Die Passagen konnte IN all nur mit Ausgebot aller Kräfte i'iberschreitell. Der grossen Vorsicht der Bevölkerung ist es zu danten, daß kein größere' Tcha'een nerirrsacht wurde. c. Vom Ilnterstiitzungsvcrein armer Schulkinder in Gaberje bci Eclje. Der lln-terstützilngsverein iiir bedürftige Schulkinder in Ga-berie bei Eelje veranst^altet hente Don^ nerstag nin hall' 2l) Uhr bei .^>errn Permo^ ser seine ordentliche Iahrcshauptverslimw-lnng mit der üblichen Tagesordnunig. c. Die bekannte „Celjska koea" sunter dem Dost), die am Steplianitage durch einen Brand großen Achaten erlitten hatte, wurd-nnn ivieder hergerichtet. c. Stadttheater. i^ionlinenden Freitag um 2l Uhr bringen die hiesigen Tchanspielor das Ttiick „Morgenrot, Tag und Nacht" s„Zora, dan in n?^") zur Ausführung. Die .sollen liegen in 'een bewährten .Händen der Zcha.u''pie-ler Fränlein .'oanna Mirnik und des Herrn Pfeifer. c. kaufmännischer Ball in Celje. Die Kanflente-Vereinigung von Eelje eröffnete ldie heurige VeMschingssalson. Am 3. '0. M. fand der kansniännische Ball in den oberen Räuuilichl!eiten des „Narodni dom" statt. Der Ball, obwohl nur schwach besucht, bot jedoch alles in allem eine gemütliche Unter-h^altnng. e. Der BaS des Sportklubs Celje verlegt. Der Ball des Sportklubs Eelje, der für den 10. Jänner anberaunit war, wurde wegen des Polizeikräilzchens, das am genannten Tage stattfindet, M einen späteren Zeit-Punkt verlegt. -lH- Theate? und Kunst. Nationaltheater in Maribor. Donnerstag den 8. Jänner: „Es" sKoupons, auch siir die Abonnenten. (Nur einmal in d"" c^«^;son. Freitag den 9. Jäuner: Geschlossen. 5amstaa ^e" ^än" 'r: „Das Dreimäder^ Hans", Ab. D. (.^oupone.) Sonntag den i l. Jänner: „Trolrbadonr", Aö. E i?>?oupone). -1- Fcrd.lnt?nd Löme gestorben. Aus Wien wird derichtet: Der .^iomponiit, Dirigent nnd ehemalige Direktor der Akidcmie iür Musik nni> darstellende situn'st, Ferl''.!nand Löwe, ist ain Dienstag iin M. Leben.'iahre gestorben. Ein Ma^caani-Zkandal in Budapest. Zietro '^.^laseagni, der in Biidavest wiederholt Pietro Maseagni, der in Budapest wiederln'It »reinlicher Mißerfol'^e. N'ach niieierbolten Mißerfolgen bei .^tonzertveransialtnngen, ivora'l eine aibsoliü un^'ulängliche Probenar« beit die Schuld w.ir, dirigierte er in der Bu-d^lpestsr >vönia!lchvn 'I^ver Pnceiin'> „Tosea'" Die Vorstellung, die wieder nur "!'t einer ein'^igeu kurzen Probe vorlx'reitet '.nurde, s.e» staltete sirh se.st zn einem Theaterikan^al. Dii Bud<:Pester '?.'>(u-siilritiser erklär>'n, eine so schlechte ..Tosca"-Ansführung hat 'u Buda-Veit bisher über^'aupt nech nicht ftaktgesiin-den. Pietro Äa-^eagui, dej'.'n (-^udapester Gasl-'pii'l ein ausge'vrocheuer ').^^ißersolg war, n'.eilt de'".eit zn einein kurzen Dirigenten' goft'pi<^l in Prag. Kiz?o. k. Bu-N»ino. Der 'n'iesenii'lin „.f^rlcua die Zerstörung wird noch itruie .^^onnerstag vors?-tiyrt. Von Freitag !iis ciuschUeßUch ^onttt. g „Die Fran auc» den Wollen.'^ Es ist dies eui grosser Sensation.'« >silm, der soioolil iu deii a.iieritani'sclieii Salons ivie in der Prärie l^andelt. ^e-l^-.i boch-s"aniien>e "'itte. die iiiis zeigen, loas aineri-iani'sche 'gie zu I^islen iiitstande ist. B>.r se» l'en die nnglaiibl^cheu ".'«benteiier einer Ilardiiriii, beiuiuuen die aros'.n ^--ensitionen iiii Aero^ilon wie li.i Ervres;zllge. — Ao ^M^'Ntag „Deei zVii^e der Li'.'bc". ?MHUß>Z N. Iuttne? 7!)2.'5 Zagd und Fifcherei. Zur Hege des Rebdudnes im Gebirgslande. Allenthalben welst das Gebirgsland auf seinen vorgelagerten Partien Feld und Futter bau im reichen?.^aße auf und bietet für das N^chhuhn die günstigsten des Sommer-aufenthalte?. Niä)t selten slngt dieses schSne Feldhuhn aber auch bis in das eigentliche Hocksicl'ir^^'. Noch vor einer verhältniSmkiszig kurzen fanden st6i auch im G..'t>i!.'tc der von landwirtschaftlichen 5'iul!::rgri"ind-c'll d'.,!.ch^^ogcnen Ge-l''rg?qelände .'/'l^lviche Navk.' Lictten vor, und wurde Anzahl ?>ilh' ??'.'r abgeschoss^'n. ??lln aüer lönt die Klage ul,>.'r dl'n "VN r zu ."ahr at>n?hwendeu Stand, und in vielen ('^!?b'.va'?aegenden ist das '" ^.!..'nheit geworden, "^or-sch^'n wir d?ni s-'n.,nde der Verminderung, fa des ^'<'ischn'.lud?us des Nobhnl^ nv's im G^birgSlnude nach, so kommen mir zu na.hstel^.'nden Fa'' )ren. n"lche Ursache der -rurT-^'......sind und in d^ven Bedebung eben anch die M'.uhrt wird. Elx!nso aulb wird der Versti'?ndige der Traubenkirsche, allgemein C'lsbeerstrauch genannt, n'r^mals das Wort r>'den, sond.'rn auf die ?ln?r^ttunq."'-l"? alles mi^glicke schädliche Ungeziefer . beherbergenden Gesträuches hinwirken. >-"rden aber nicht allein Elsliecre und sondern überhaupt alle Niederslolzer unigeschlagen und systematisch vernichtet. Die zufolge s^lck>er l^kbarung schütz losen .^littiner wurden den? Naul'^^euae Preisgegeben, und was dieses noch übrigließ, dezimierte die strenge (5'in weiterer (^rnnd der .^''ühueralbnahme ist i'n der ^erstörrng der l^ieleoe nnd Prulen ,^u suchen. V-'ii" '^)'äl'en e^er "viUle'.s '.'>en wer^"? 7ur zn oft den mit dieser ?lrbelt s^^^ri^ntt'n ??er^^nen di" au? 's^ern l'.'chen Eier teils ans Unverstand, grösstenteils a"^ posier ------ selten fällt die f''tsi''^nde .^"^enne dcr scharfen ühner sind für das Revier gesichert und werden im F'^übsahr in geeigneten Lagen wied.'r m Freiheit aesetzt. gedeihen frendiii und bringen sichere Verulehrnng. Bei Veobachtnng vorgenannter Winke wild sich der Nebhühnerltand, wo solcher noch derzeit schwach vertreten, bald w'eder heben und dem Pfleglr und Heger durch die im l^'eb'rgs-lande viel interessanter.' Suche mit dem Vor«-stehhunde gegenüber dem Flachlande nianche frohe Stund? bereiten. Der Fifchotter. Schon seit alten Zeiten, in welchen den in 'den 5^lo>stern aufgestellten F!iu.nn"istern besondere Otterjäger zur Mistenz beis^e.ieb'n wurden, wird die Ia<,d au^ Otter betrieben. Tamals g.<;örte der .Eern des Otters zn dcn gt>'uchten, in 'eer Fastenzeit erlaubten '.I^ra-ten. .heutzutage scheint sich der Geschmack geändert zu l)a>^n. denn selbst die fri)M!usten Gläul'i^en scheinen keinen Wohlgeschinack nkehr zn enipfindeu an d^^m weniz verivre» chenden, unverdaulichen Wi'ldpret, das erst "urch allerlei Kunst tcs Koches einigermaßen schni^ackhast ^^ein^acht werden kann. So ist das ^^ischottenvildbret, welches einst als Leckerbissen a'e.'lt, an vielen Orten jetzt gänzlilli N'ertlos geworden, so daß man es im l^Mn Falle an arme Leute verschenf», die sich sonst keinen Sonntagsbraten zu erwerben imstande sind. Aber in an'lZerer Weife wird der Otter auch heilte noch von den Bauern ges5)ätzt, besonders dort, wo der Strom o-der das Fischrecht einem größeren Gutsbesitzer gehört. Kleinere Fische vermehrt der Otter gleich im Wasser, größere jedoch schleppt er ans Lan'o und schält das Fleisch des Rückens vom Kopse nach dem Schwänze zu ab. Doch der Otter i'ft ein arger Räuber, unersättlich ist keine Mord-gier. Gelingt es ihm, an einem Tage niehrere grcs;e Fische M fangen, so krißt er hievon nur das beste Rückenstückchen, niäl?-rend er >-as übrige am AuMieg liegen läßt. Dic Bied-ermänner sir.lk» weit entfernt davon, den Otter in seinem .^-^andwerk zu stören, viel mesir betrachten sie den Otter als einen höchst willkonlmenl'n Boichicker ihres TischS am' dem Lande, als Slun« biid 't'er List und.Schlauheit im Wasse-r schon seit' den ältesten Zeiten angesehen wurde. Venv-andelte sich doch schon in der alten Edda Loki. als er von 't!en Göttern wegen seiner Missetat an Blildur verfolgt wurde, in einen Otter und taiuchte in die Tieifen eines Wasserfalles. Man muß sehen, wie meisterhaft der Otter rinnt, so daß er die Fische, die e-r jagt, zu 'ti-en größten Anstrengungen Mingt, und wenn er nicht aib nnid zu auf die Oberfläche ?l>ns!n?en müßte, um Atem zu schöpfen, würl^e wo-hl schwer ein Fisch schnell genng »ein, nm ihm zu entrinnen. In seichten Gowässern treibt er^ie Fisclx' in Buchten z-usammen, nm sie dort ^leichter zu schlagen, o^r er sckvucht sie in Uferlöbeit, wie in seinem Leben in der Gefangenschaift, wo er sich so leicht 'ee.m Menschen anllchließ't, eines dl.'r interessantesten Tiere unserer Fauna. Dke Dertttauna be< Raubzeuges mittelst Fangeisen. Wie a^bekannt, ist zur Hebung d?e Tiere des We.ldes dabei zum Opi.'r sa!» Teß. Albanien — ein Land der Zukunft. Al^^anien stl im modernenWirtschaftSs^nne ein fast noch juugfri'ulich un'''rüljrte'^ Laud. e«? ei" fli^tige Mutter Natur mit schier nne!'neßlichen Schä^^en ausgestattet hat, lies'.en di«- das Land erschütternden Gä-ruugen und dip da>mtt ve'binidi'ne snnl?^e Unsickx'rhei' eine rati^onelle ischof!"uq und Ausbeutung seiner Naturnx'N" eurcb fl'ch^mdige Landwirte oder industrielle Nute ri^chmnn gen b'Lher mcht l. D^e Ueber-na?)un' der ^aatsliesehäste durch Achn'ed Beg Zogu, der eben diese- Tage nach e'.ner vlera wechselvollen Ringen« gegen die Revo-luti»nSre>gierun<^ Fan Nolis als Sieger her-vurgi-itH, läßt wegen der .'tarken und verlciß —tp— Moribor, 7. Jänner. Volke sekb'st fand, die lierechtigte Auna'hme zu, daß nunmehr auch für dieies schwer geprüfte Lank» eine bessere Zukunft anbrechen wird. Es wird darum für wirtschaftliche Kreise sicl'erUch von Interesse sein, wenn im folgenden ein wirtschaftliches Bild des heutigen All>aniens nnd seiner künftigen Wirt-schafts-möglich leiten entworfen wird. Albanien, 'tas zirka Quadratkilo- meter umfaßt, hat eine Vevölkernng von nur etiv'a Ll)V.slM Seelen, '^.'roße Strecken des verhältnismäßig recht dünnlievölkerten, frucl?tlbaTen Landes liegen brach und uuauS-genützt. Es ist charakteristisch für d»« tiefe Stufe senl.!s wirtschasllichen Niveaus, daß svlil'. L/. R.ückkebr im i bet^^viLlsweise die !Vrotirucht nx/r- den nnlß, um oen Bedarf der Städte zu dek-ken. Schon während seiner ersten Regie-rungsperiode legte Achmed Veg Zogu für die Mängel und für^kle Bedürfnisse 't<'s Landes viel Verständnis an den Tag und tra6)tete nach besten Kräften, seinen Foi^tschrltt zu fördern, indem er KolouisationSbestrebuugen llno dem Zuzllg von Fretuden, die sich im Lande nioderzulgssen beabsichtigten, Wohlwollen ondgogen'brvchte. Allerdings durste die Regierung hiebet gewisse Kautelen ni.hr altßjer a^^t'lassen, um daS Land durch eine überin^ßige Kolonisation un'a durch fremden Griundsrwerb nicht auslündisckien polnischen E-insl-üssen preiszusicchen. Die pr''p'hylaktische Maßnalhule der Regierung, die in dieser Hin-N'cht rc^gelnd wirken sollte, bestand im Verbot des fäuflichen Erwer^^^ von albanischem Grun^c» und Boden durch 'Ausländer. Immerhin aber bild'te diitÄ," Beschränkung kein Hln- len. Amseln nnd Drosseln, ferner die so nützlichen Spechlte und die außerordentlich bewährten kleinen Eulenarten wurden als Opfer der Gistbrocken in deren Nähe rot aufgefunden; daher weg mit deni Gute und Rück-gekehrt zum waidmännitchen Faaze deS Raubzeuges mittels des Fangeise.is. Längst ist die Landwirtsck-aft schon zur ErkenniniS gekommen, 'daß durch die Mäulevergjftung Ulittels des sogenaunteu seiuerzeil vielgepriesenen „Arcanums" mehr geschadet els genützt wurde, da die nützlichsten Tiere, die Freunde des Landwirtes, durch Ve:^zehren der vergifteten Mäuse nwsjenhaft zugrunde gingen. Der Fang des Raubzeuges mit geeigneten M'rtzeugen ist nicht agein lohnend, sondern er gewährt auch dem echten Aatsn^anne v,el Vergnügen unt> bildet einen weieuilich'n Teil der IagdiNlsübuug. Wie ein gures l^^en'thr für den Schützen, io ist ein gnteS Fangeisen unentbehrlich für deu* Raubtierfäng?r. Schnelligkeit deS WildeS. In Iägerkreiien hört Mlin verschiedeul^ Ansic!)ten über die Schnelligkeit, welche >as Wild im La^:fen zu entwickeln in!''tm Lauf.:n des Haien in einec Zahl ausdrückt un'v diese aiu-s 30 festsetzt, so ist die Schnelligkeit des Kaninchens und die Schnelligkeit deS Rehs 40, die 't^es Hirschen L0. Ueber die Schnellil?keit anderer Wild arten, namentlich die des Fuchses unc» deS Wildscyweines. fel?len dic Beob.ichtu!fgen.' Neberweisung ei<,es Milderers mit dem Polizeihund. Aus Klagenfurt wird gemeldet: Bor einigen Tagen wurde auf dem Frauen-kogel in den .Karawänken von Forstor;s?lnen ein Mann angetrosfen. dessen Kleidung mit GemSschr eiß und Gemskranen beschmutzt war, der aber die Verübung eines Wilddi?eb-stahleS entschieden leugtiete. Zur Nachforschung nach dem Gewehr und dem versteckten Wild wurde der Diensthimd de? Z'^llwachkom-missärS Fillaser in Resendach in Verwendung g^'uoinmen, dem es durch tl^dellose?:a-senarbeit gelang, die schon L3 Stunden alte Spur nach drei Stunden bis zu den? Vorst.'ck des Gewehres zu verfolgen. Der Wi'lderer legte'daraushin ein Geständnis ab. Die Mild-beute konnte ivegen des mittlerweile ing-'-treteneu Schueegestöbers nicht sicl)ergestellt lvcrden. ' 258 Löwen erlebt. Autz Bullawavo wird gemeldet. daß im dortigen Spital Georg Alle, genaunt der Ll^iocntöter. gestorben ist. Der Mann, der m Teras gel^oren lourde, trat vor 17 Iahren in den '.Z^ienst der englischen Süd-c^srilas^esellscl^aft und n^idiuete sich ausschließlich d.'r Jagd s grosse Vestien. Auf seinen Slreisungen erlegte er im ganzen Lt'V ^iö-wen. Von den Abenteuern des kllhneii. u>orl-kargen Jag ' erzählen seine vielen Narben, die namentlich seine Arme wie Zehrassrenen bedeckten. Sein Grundsatz war, niis die Lö» wen, die nach seiner 9.!.'einuna uickit a.'fährll-cher sind als große Hunde, aus höchstens '..^0 Metern Entfernung schie^'/'u. - dernis fl'ir die Pachtnabme von Ländereien zu B'7'nnrtich'.i'stungszWecken. Der Staat selbst, der Eigentum"? ausgedehuter Latifundien ist, die ilun durch Kousi^skatiou der (Vnl-ter politischer Gegner zugefallen sind, sörd^'rt aucl) heute den Zuzug fremder Kolonisten, dc» er sich des Nutzens l^vußt ist. den rationelle Wirtschafts'inethv'tien den, Lan^e k»ringen können. In nicht geringeren, ^lüis^e ist auch d<'r Großgrundibefitz, der gleichfalls-über weite Boden komplere oerfügt, Pä^htcm gegen-ülvr entgegenkommend. Für eine rationelle Bewirtschaftung des "Rodens sind in Alba?lien soivo'hl o-i Boden-wie auch die klinmitischen Verbälinis'e die denkbar gslnstigsten. Tiefe, hiunusreiche Erde und das mifk^ K'llma ichaffeu Vvr^cdingnn-gen, die bei intensiver Vearl'eitüng lvalhre t Rekordernten in Ausisicht stellen. Von der < öZortreUtch?ei^ 'Aiimas jmubt m Nl zust bis Ende Oktober. Die Qualität dlS albanischen Tabaks ist vortrefflich und jedenfalls dv'r besb?n m-a^zedonlifchen gleichzuhalten. Mit ?lusnahme der bclden heißesten Monate, Juli und August, wird l^emAe durch das gan'e Ia.hr hindurch g'ev'slan^^t, t»« verschieden:: Üohlarten auch im Wia'er a»lS-reifen. Der albanische Bauer bestellt fein Feld n-ach ali'hcrsieiÄrachter Sitte mit dem indis5:en Hol^pfluq. Der Boden wird mit diesem ein-ftvchen Gerät nur etwa bis zu 10 Aentimeier Tiefe aufIewühlt und sod-inn i'Nle nützung der Satme ^ aus^gostreut. Hierauf wir^?' mit einem durch Steine be'ch:verl'.'tt '^i.'^l'n^ ?.nh Priwolgeil'cht dor Same ein'i'strichei. Alles weitere ükerläßt man dem Btis-en Boden und d'r Gunst 'ees Kli.ila-', um mich wenigen Monaten eine verl^ÄltaisiMi^ qut^ Ernte einM^im'en. Wenn scbc.n nus diese ei?'.fl?che Bearbei^un>'^c>zrt der >'o gün- stig reagiert, ^neviel r müi't,' .'r't dn-kk,selsi werd'1. wtnn '5i? '>n"ikn'' in- tensiv und rationell vonstatten gehn wurde! ?cs lni^ sul'!). ^eite a ^.^isunx^ "ch s^i«' riesigen Sulniwler-Hühn?r des l..'kannten Züchters F. Ä'osar in Kuta an d^r Drau, in Größe und terrier.un.'?r^?'h?. Erste un'd Ehrenpreise erhielten: Hubert Freilher von Dwickel aus K e«:evina 'bei Mari-bl.? für vo-te Albstelr.)r^HÜHneri Fra>l Inz. R. Endl aus Muta an d?r Dr:iu iür weiße Dteirer-Hü'hner Un^o Gräfin .?)erberstetn aus Brlenje filr rote Alist'.'^rer-5'^ühn'^?. Wie hoch unser l)eimisches Ziass'''^^flugl'l auKn^rtS bewertet wir). l^^eme!?t die Tat'a-che, daß ein heuriger Zuchthahn ?iaroi^ Twickel'schen Gut§v..'rw..i!^.uni sMzribo^.f welche es si5) zur Aufgab^.' !?^.stesl' ha^. in einer musterl?a!^t eing^i.'..tileie!i ^''lchtan'talt nicht nur rass'^ge Steirerli.V'i ler, szn'Cx'rn auch erstkl^-ssisic Eierleger zu lichten, sf.'lei.'ntlich der Auöstellttn>z um.d'N Vreis von Dinar von einer ausländi'ch^'n l-tn^>>nz?riichast-lich amtti« iene«k unä ktov»k«lc xxeken lm eir^erien wie im k^kisnen Klier Vesv?>nä?en und clie tielersclitjttemäe-I^^sckrlc^l von dem /^d!edcn äes tteirn Ivsn Ata6«rmvi»tvr vclc!ies vonnerZtNs^. (jen ?. .liinncr 1925 um lllir fluk n.^cli selivveren I^e (ieii im V7 I.e- den5jk>!ise xnnit im tte»rn ist. s)se »ieidllc'iie l-^ulle äcs tcurci, Verewit^tcn >virä LÄmstkixi. äen Iv. vigen l^uke kest^ttct. Die dl. 8e<:!enme5!c: virä cien 12 ci. um L irüii in ^er Domlcirclie gelesen vvercieu. ^arldor, am 8. Gönner 1925. I^liteizieicdnetes «1!en I^reunclen unä bekannten clie tr!,ur>ge >l!,cdrickt von äcm Ableben seine» iKNßjLkrizen OesellsciläkterZ, cies l-lerrn prsn» 5»Isos«» »«We»«n«r KüufMDnn unit veiclier kim !^Iltt>voc1i. cien 7. .lönner 1925 um 6 abencis n-icii lanxem, xcdveren I^eiäen. vesseden mit tien bl. 8telt)c5akramcnten. im 59. I.cder'5)s'1ire sankt ent5cIi!Aken i5t. Die I^eiclie clcs Verstolt c' cn virä «m freii-ij». äen 9. 6. um 16 Ulir von cler l^cicdenl^ül'.e cZcs slÄcjlizcken k^licäiwses In podrc-^je «ul ^en ttauptdAdrikot überflitnt. betiuk Keisct^un? In die k^smil cnjzrukt in Lodots. Die dl. k;eelclimc?sc vird L-imst-ix. clcn lO ä. ^1. um 7 UIu lrüd in äer vomkiicke xelesen verclen. ^sridor, cten 7. .ISnner 1v25. !n tief5ter?r«uer 2»7 mitwirkend Instrumental - Virtuose 0770 ««Zo und LioZeiläe 5Sxv. ^eu! dteul jäl'ria. v»r»»limcr Mann iucht I inbare Bk-kannisci^aft nnt einem Niä^'chen aus ack^iba -m tiauie. Ai''ch'isten U' ter de» Nummer an'd.e Ver- waltunq d«5 Llai es. 134 2 bis 3Vz lv^nige Lastwagen mit Vo!!gumm»t> raifepariert und Garantie. v!e-ueralor GaserMgunH erwÜNicvt. VUd gekauft. Anträge unter an die Verw'l tunz des Blattes. ^6^ ?»mNlG Vlnesttt. lkerwslter ^kZylvent einer >Veinbau5clmle für Lezutsicktixung ßlüLerer >VeinxSrten vird «ukZenommen. — freie >Vo1inung und bei Juter Verwendbarkeit dauernder ?08ten. Olteite unter /^nZabe der 0edalt8«>n5prüclie sind 2!u rictiten an k^ric V ellixutgliezit^er iu l^jutomer» Sloventea. 194 lüMger SSrtner diq oder verl)eiratet, dessen 5rau im (Zarten mitkelken würde. 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S Uot6ene vimenuliren dir. Z2.27V s(re!^imir I?e5 Xoretiü. ?ssred. Vriiov> Levs uitcs 4 dir. 251 losip l-ovee. ^sribor, koinle» dir. 6.59(» ffgnl Oriinciner, poifLene dir. 26.905 Lumkrelc 8tjen«n. ?»xred, Oreäice dir. k'rsnlo öod«» ?ssred. j^srovsk» 25 2V. HiokkR-ServIe« Illr 6 Personen, dir. 92 51Is«!en vemdiö, tlospiä ZI-^2. l(rlst»Nv»»en. dir. S.494 vlsnics l^aon 8»rsjevo d^r. l!.97« petsr pelclL. Somdor ZZ—24—28. tZro»»e l.u«ter. dir. 416 hliian Orospiü. ?s«rei?. VisLka 116 dir. 15.587 l^eo Paso». ?s«rvd. priisr dir. 11.275 Vanicg Verkoviü. l?»8tnja 26—29. 4 peI»ekoNer »u» l-e«Ier. dir. 1.457 lulijsnii t^etL, keiiZLe dir. 6.464 Pauls pnilsk. ?a?röd. !^arti dir. 1.406 ^uxu8t>n l^gzis. I^srln» Icn61»pat dir. 9 4ki4 ?^1srij» Csnkl. (qvljin» dir. 4.'.?0 ^ppert i^rsnin, fis'irtcsevo. VsÜl^^3sten?!p!es. diovf (Zreö. Z^emun dir. 9 8.54 s^ottlivk^ ?^«?r^ntrier. pron^kelcl. S:»n»t 60—89. ZN «oickvne Nomen»rmdSn6er. dir. 12.363 VekoLniic Xntnnlj«. slornii Nrsd, 8inv. dir. 10.946 IVIarlco venedik, ^sxrek. l'u^ksnAe 12 dir. 1.169 lclg pv^svec. 1..efirerin. (Zrudi.^nnpoile dir. 2.571 Vjoiioslnv Nalpek. Stroplje. p. I^ecilnci dir. 14^20 0»»nc>v'«;, Lplit dir. 1.K6Z l^nlvin» ik ril'i^ ^^nli^. dir. AlZeniro 1?o«utt6. I^emeto dir. 2.3lZ2 Ll?s ?loiilo, Nrudiinopolje dir. 9.325 lvsln Norvst. Keoxraä, polnciir.s^'n lv dir. 17.252 i^ikls Äksnto. 8uKsi< dir. 13.914 Katlcs StipIoSvic. voljtni dir. 5.510 Ivils öuk.ck, Vu«o5slo dir. 5.391 ^mslis l'klel. jVizrlk<'tr 1S4 G? MM» dir. 21.347 .iZnlco O?mec. l^ipa, p. kZeitlnc! dir. 4.8Z4 ManiiA 8ts?l6 ?M.. dir. 3.093 OimzmÄNt .sn?ilp. pzle 1«)l1 ^srais^ .1 dir. 1.792 .Isrk^xilzv l'tikJN, ^Knplje dir. 13.016 I^i'rii i^rvrij. ^ae^et?, prilsi dir. 12.362 ^niis .forlcovl«^, Lplit dir. 5.304 NedviL» pnisöelr. ?s8reb. .lurl.^i^Lv» dir. 9.199 Vis6. IV1aI<5fmovi6. ?sLreb, i)r»Skc»vi. ^svs 30 dir. 2.876 ^lekssnder Ostojj<». Zaxred. I^e6vei^5!^1c dir. 6.106 Viktor öarini^. öolcs, 1 puli. ?vr6j!»ve dir. 2.7.?6 !V1?>tkn ^ukeK ^zztsv dir. 14.245 kranko 8tsnivukovi6. Keoersd. Vojos ^sdemijg dir. 9.365 .loseiins Ltruicijs, Osiieic dir. 3.116 Ivsni^ iVIsiijs. ^sviäovi^i dir. 16.946 >ntuv Usu^-Nemdurxer, Iltsei dir. 8.388 IV^irko proZek. 8toZice dir. 5.399 kimmerl I^arilsn, preveile 91^99. k0 elelltrIseliO Stedwapen. dir. 19.441 dieklks .Ismti^. vrekrovnlk, prellmurje dir. 10.329 1?u6o1f I^ssv. Vsttelc dir. 10.461 Ivo I-onLar, ?zered. Aavensk» 'l?»nk« d^rL 12.402 ^loi? Vizjaik. Xsmnik dir. 2.089 emiiija 8taätksuer. Nr»«nik dir. 12.573 I^iiks Lereiinse. 8Intin.^i1 6t dir. 20.788 Luxen ptseeerisno. ?»rreh d^r. 13.063 .lolienn vültm. 1'vmerin. VSiök» dir. 8.447 Viks vrdss. lZornN I-o?»tee dir. 4.958 IViirosisv vrenner. pitomiLs dir. 141 Zvonimir veviäe, ?alkred. przite,jiic>n» d^r. I?7 .?o5ip tssvptfeid. Xsrlovee, L»ket1e? dir. 16.985 I^»r>!» Ktlmec, Strelee dir. 12.447 T'eodor Vulovc. 8»r»1vvo dir. 20.256 Ilrn, volenc. XeStel 8t»r1 dir. 12.339 pr»nc Po1»n6t. Xonli^ d^r. 6.617 Mvir» i^orvsv. Tesveie dir. 12.816 vr. vrsesn ?in6r1e. Kuplnovo d^r. 7.52? >nlcn vmlijenoviö. ?»ered. I'röölerw dir. 2.846 8ur»ns Nen. veZI?» ßzi>^16P. zo V>men>l.o6«rr1ckleule. dir. 17.866 Xn» VickelcoviS. 7emun dir. 18.624 v«o l-ed1. Voinilc pri LeUu dir. 13.504 fljuro 81a<1ovl«^« 8i»s1r d^r. 1.898 panni ?(oprlvg. ^rijs ves. dir. 17.091 d^srt« kovi<5. (^skovec dir. 7.507 ^n6ri1s XlariL. 8evnies 0I» 8»vl d^r. 20.132 Peter vriZker, diove Kove. VosvolÜn.-, dir. 21.874 8evlcs ^«per«er. ?s?rek dir. 16.957 ^1ek?!A Popov. diovl 8»d dir. 5.950 k'ridried vökm, Iv61i!a ' ^ dir. 4.325 8tev2N NiniS. Vin1?ove1 dir. 21.190 sZwro sViariöiä. 8l«oplje ^ dir. 13.928 NuKzn Vvi. Xiirlnd» » dir. 18.599 l^larljan eiZmek. Kwnivc d^^r. N.39.? dllkols Pnpovi«?. l?ujsnov»c. f?um»novo dir. 11.619 Isnl«'» ("w6s. 8!r>ven5kf ^raäscz Vosvock. dir. 15.444 .so5vi» Nornv. ?2krek dir. 1.6?5 pero Vc,k6e^!6. Krotics d?r. 20.184 >^n6ro ??fedec. Sv. I?,rk»r» /v!<^. Seoxraä dir. 6.198 Xnton .lursn, I^lnkIlINs dir. 9.654 Xrfktk>fn1i, Vinserse dir. 836 Ml^sdets 8oreer. svsni^ dir. 19.749 v. Kr«njc. ?^xred dir. Z.4.?6 flin« puZ:,k. 7-,ereb dir. 15.686 .seiens Klms^ 7skreb d^r. 20.999 Kimun !^1o5t^r. vle ?sl?reker (Ze>vlnner kttnnen 6ie prilmie »d 2. .IZnner In den 1.o1qj» ?»rk«meilZ», 19». Ghefr«da?tevr und für die Nebaktio» »ttaRtwot.llch. Ud > Raspe r.T'^utk und na?». h>.