kr,ct,eillt Hvackeatlicli »ecdsmal (mit keiertsAe). Lelinttl«»!»»? (?el ^r. 2670). Verv»Itullx a. Li»ck«I«G«v. IVss. Z» VkmBwy, «ßUn fV. ttovsmdsr D9GG li»»«r«teu- u. io ^»ri^or: ^urüiöev» u1. 4 tVerW^ttuoz). öeiozspretie: ^kdolea i»oii»tl. 22 Dü», 24 Dm, 6ui«ti ?o»t »«»»»t!. 2Z vm, kür ll>, mo»»»««-^«l»er 15V ua6 2 vio. «n T-So MMmerMMa ^.ünner, von d«nen »nan spricht Äoiens neuer Ä>tarschall Rydz.Slnig!y als Erbe Pilsltdskis. In Aarschau ist amtlich bekanntgegeben invrdcu, dajj der President der polnischen !!il!puölif. als Oberster Befehlshaber der be^ wassneten Macht beschlossen hat, dem Ge. R ti ö z - S m i g l y die Würde et-I s Marschalls von Polen zu verleihen. Die v^vllche Uebergabe des Marschallstabes ivird am 10. November erfolgen. d^eneral Ny^z-Smigly, dem jetzt die Höchen Wurde verliehen werdeir soll, die t»ie priiilsche Arnlee zu vergeben liat, eine Wür-'»e, die bisher nur Pilsudski, der von einem lcstcndären Heillgenqcheßn i«r BolkSvereh-rilnfl unigebene grosze Befreier Polens, liekleidele, ist seinem ganzen Wesen nach Soldat. (!rr hat, wie die führenden Poli-isor des neuen Polens alle, die ja aus-imsnnslos aus denl Kreise der Legionäre und des Heeres stannnen, immer wieder Be i'il)vnnl^spnnkt« zur Politik «gehabt. Tr hat III Dienste Pilsudskis und seines Landes llirübcrsiekicnd Posten mit Volitisc^m Ein-chlac^ bellci^et, und man sagt, daß er in citter Zeit, seit denl To-Ve des großen Marchalls. lnnnor stärkeren Einfluß auf die 'olitischen Entscheidungen der ^rsli^uer ieqierunq i^ewonnen hat. Aber im Grunbe eines Wesens, in seine,n Wallen, in der 'susrichtnng seines Deusens ist er Soldat, ^iin seiner ^''ldatischen Einstellung aus ge. uiinnt er die .^^altung auch zu den Politi--is^'cn ^'rol'semen. ?lls Polen iul November 1933 ssine 1ü-jäl)risie staatliche Unabhängigkeit feierte, niar Rlidz-Smigli) einer von den 15 Männern. die int Rundfunk zum Volke sprachen in?) ihnl die Idee und die Nottvendigkeiten Staats- nnd Volksgemeinschaft nahe-l'iachten. Das, worüber er sprach, hatte rr III der Frage formuliert: „Was kann die >l!ition von der Armee erwarten?" Kegen-iand seiner Ausfülirungen war die not« Wechselwirkung zwischen Heer und Er sprach davon, daß der Krieg ein l^lebiet sei. in denl der Tod herrscht und daß ->ie beste Waffentechnik. der bestgeschulte l^'eist unter dem Mhenden Strahl dos Todes ihren Wert verlieren, „Wenn der der diesen Einflüssen ausgesetzt lvird. nicht das besitzt, was man als solda-iscke Tugenden bezeichnet. Die wichtigste unter ibnen ist die Wid'erstandskraft gegen ^ie Drobnnsien des Todes. Sie fti'cht sick) auf mancherlei: auf die Liebe zur .^eimal, rii'.f dil' slildatisrbe Elire und auf das Pfl'cht. ?l?fi'chl. Das alles sind Charaktereigenschas-« /^'n. nicht s^eistesanlagen. Mit ihnen ver-i'indet sich eine ganze Reihe anderer Werte: i'lttsdaner in phtisischen Anstrengungen, Pünktlichkeit. Oi'dnunasliebe, Kanierad-^ckaftlichfeit. jn'aftiscke Klnglieit und schließlich ein guter >s>nnw>- nnd eine optimistische Eimtellnn^" Rydz-Sniigli? ging dann ans die besonderen Aufgaben oin, die die aktive Armee in die'enk Rahmen zu erfüllen bat. und er ias'.te das ili folgenden Worten znfammen: „Die aktive Armee, die Kaders unserer Soldaten haben also eins zu tun: Sie haben die '^!atinn daran ^n erini,ern. was der Krieg bl-^cntet. welche Kräfte er erfordert, und sie haben in der Zeit des ^»riedens beim Bi'ir. ler soldatische Tüchtigkeit wachzuhalten. ^Ni^'ae di<' ^^ation. eingedenk der Tatsache daß der Kriea das aroße Flußbett ist. in den: sich die Weltaeschi, Po. len, Rumänien und die Tschechoslowakei vertreten waren. Ein Borschlag des Präsidenten der deutschen Kriegsteilnehmer, des Herzogs Coburg-Gotha, beziiglich der Griin-dung eines intemationalen Komitees wnrde mit großem Beifall angenomme,l. Der Führer der jugoslawischen Abordnung, Oberst S t e f a n o v i L. dankte dem italienischen Kriegsblinden'Präsidenten De la Croix vor der Abreise mit den Werten: „Die jugoslawische Delegation tr/iqt schiene Erinnerungen von den Manifestationen in Rom heim, ebenso auch an den herz^ lichen Empfang durch die italienischen Kameraden. In dem Moment, wo ich Il?r schönes Land verlasse, sende ich Ihnen ka-meradschaftliche Grilßo imd meinen herzlichsten Dank." Tausend Geiseln In ANcante ermordet Paris, 9. November. Der Sonderberlcht erstatte? des „Iour" gibt den Bericht von Augenzeugen wieder, die ^n Alieante einem ilirch-tbaren Massenmord der Noten beige- wohnt haben. Mr einen Lustangrrsff'der^a tionialisten rächten sich die Kommunisten m der Weise, daß sie mit Revolvern un!d Messern in die en Nationalisten gemeinsam mit der Ner-Bewogung die Umgestaltung Belgiens iil en nen Föderativstaat vorbereiten. Der Führer der flämischen Nationalisten. P-anl de M i^i n t e, erklärte, ein friedliches Zusamnienlebeu von Flammen ilnd Wallonen sei nur durch Verfassungsänderung und Umbildung Bei. gicns in einen BunÄesstaat möglich. Z^la» men und Reristen seien fiir einen geniein^ samen nnt?r der seh-'/n Tnn.'ü fordern sedock ihre ei-genen Bundesstaaten für den flämifä'en und wastonischen Teil. Im flämischen Teil wäre Flämisch obl'ga-torisch, im wallonischen hingegen Französisch. In Brüssel würden beide sprachen gleichberechtigt ftin. Das Erlernen der an» deren Sprache wäre i<>doch neben der Muttersprache ebenfalls obligatorisch. „Das Gold lieber ins M^er als den Rationalisten überlassen". P a r i s, 9. Notienlber. Der ^^r>tsck!afl^".' der spanischen Volksirontregi'^rung ul Paris, A raqu i st a i n, erklär^? Pariser Pressev-ertretern, Madrid w-erde ii- i^sainpse gegen die Nationalisten .Hans nn? 'c! "!'>> ^tras;e um Strafe verteidigt lv^^'.den. Die ^Verteidiger seien bereit, bis iuin kämpfen. Die Bank von 3>pank?n l?alie Sitz nach Cartagena verlegt. D-e ilationlilei? Truppen würden in Madrid kei'^' t^ramnl <^^old mehr vorfinden. „Wir werdi'n", erklär te der Botschaftei^ wörtlirl», „die-e^^ l^c^Id lieber ins Meer werfen, als e? i.» .^"^änd" der Anfstänhischen falleil lanen.'^ schresensnachricht aus Katalonien P e rPig na n, 9. N<^voeulber. Die Terrorwelle, die seit Beginn dös spanischen Bürgerkrieges mit wechselnder Heftigkeit Ka talonien überflutete, hat nach h'er eingelaufenen Nachrichten jetzt ai^gesichls der Madrider Situation einen neuen Höhepunkt er--reiM. Aus der kleinen katalonischen Ortschaft Olat, die unweit der spanlsch-französi-schen Gren,ze gelegen ist. gelangte folgender Zchrcckensberich^ nach hier: 20 bis „ver-dcichtige" Dorfbewohner wurden mit Ge» wchrkolben M Tode geschlagen, an die Räder von Lastwagcn gebunden nnd dann buch ls'^äblich zil Tride geschleift. Spanische N?onarchisten konferieren in Mai-land. Londo n. 9. November. Die „N ews Chronlcs c" melden aus Rom. dast in Mailand eine .^konferenz der spanischen Mon-arch^slen stal'i'Ninden habe, in der beschlossen wnr^e. den Exkönig Alfons den Drei!, zehnten dahin zn bewegen, seinen Sohn, Neue Enthiillungen des „Grinfimre". P a i s, 8. November. D-'c rin ' g o : r e" setzt die lZntbttllungca über di.? kommunistischen Vorbereitungen in Fr^in?^ reich fort. Die Or:sanisation de,- Miliz in den Pariser Vororten soll bio Cn''-.' Nori'in ber durchgeführt werden. An de^r ?pit^e dev revolutionären Miliz steh? M a « t N. Die Bewaffnung wird niit Waffen erfolgen, die aus Belgien und ber ^chwei^z siesie'ert Vierden. Die Reorganisation wird d'ir-l, '1l.?!'sc'r^,c' ofsiziere bewerksd^lligt. Die M'liz ^ählt be^ ccitS entschlossene 5!ämvser, die nach den Angaben des „s^^ringoire" n: der ^^'nge sind, aus den Vororten vorzustes'Fn nnd die wichtigsten Pariser Zentren '.n i'i"''chen. Der roie Ring uni Paris sei geschlossen und die .^>attptstadt könne im Dezen^ber an'' alles iie-faßt s^in. Tod unter der .Heute frühmorgens warf sick nnir/.. dl"? VerfchlsbbalinHofes in Tezno der "'^iäbriae. ^kürzlich entlassene (^''senbahner Mickwel Krajnc unter die Lokomntioe des heion' Hrau'enden Personenzuges. .>srainc, den? der Kcpk völlig zertrümmert wnrde, war an'd"-Stello tot. Börse Z u r i ch. November. Devisen: Beo-c^rad 19, P^iri.z 20.16, "London '2'! .22, Newyork Mailand 22.N2.''. Berl'n 175, Wien 77..''0 s«^1.25'), Vrag allMrlich denl aktiven Heer den gehärteten, blitzenden Stahl gewährleisten, sondern auch das taugliche Erz, aus deni die Armce eiu scharfes Schwert schmieden kann. Noch nie war die aktive Truppe schlechter als ihr Volk; aber es gab Seiten, da sie bosser war." Dieser Mann, dessen Ansichten von der Bedeutung des .Heeres fiir das Volk uns bei nahe preußisch-deutsch anmuten, gehört von! den ?lnfängen der Polnischen Unabhängig- ^ keitsbenx^gung an zu den ersten Waffenge-^ fahrten Pilsudskis. Er hat in jener Zen ^ schon all feiner Seite gcstnndoi. als die polnischen Patrioten sich gegen den Druck der Zarcnherrschast lehnten. Er gehörte zu den ?vührern der Legienärbrigadcn. die im Weltkriege anfänglich an der Äite der Mit- telmächte ins Md zogen. Er hatte ver« antwcn^tliche militärische .^toinniandos. als der Zusammenbruch Mssiands Ranni für den aktiven Befreiungskanivf schuf. Er slthrte als t^neral Polnische Trnvpen. die in: Jahre 1929 den Ansturm der bolschewistischen .Heere abwehrten. Er war. als sich in dem znn^cbst berrenlos gewordenen küns-tigen palnisäien Staatsgebiet die ersten . „Mariborer Zeitung" Nummer ?58. Dienstag, den 10. November tÄ36. Toilre^ierungen bildeten, K^rreflSminister der am 7. November Is^18 in Lublin konstituier'' tcn )»le.qlcrun^. Rydz-Zntigly ist dabei, als Pil''udskl die schon v^r Warschau kämpfende russisch»? Armee ausrollt. Er geht in ^en Zei. len der natlcnaldenlokratischcn Regierung die für di>auptstadt eroberte und eine neue Ent-nnttlunq Polens damit beqinnt, steht Nt)dz. ^niixily abermals als Mitlämpfer an seiner Pilsndsfj hat ihn schon zu Lebzeiten als ?ciileu Nackifolqer bezeichnet. „Wenn mlr etwas .znstos^en sollte, so !oird es l^encral ^nnqln sein, der mich in der ?lrmee cri^'t't." ?>.' siat.es der Marschall derfüqt und so sstschiebt eS nnn. Madrid noch immer Schauplatz erbitterter Kämpfe Frlmcos Tmppen zwar bis zum Zentrum vorgeftoßm, aber die Kämpfe dauern noch an / t00 nationale Tantt gegen da< Stadtsentrum Die Bevllrader Einigung Am Lcv.dovie und I. Iovano, v.c einigen sich. — Informationen der »Po, litika". Veoc^rad, 8. Novenlber. Nach Infor nialionen d^r „Po litika" haben sich 5 t a tt v j e v l Ljuba D a v j d o v i >. nnd ^^oca I o v iichtlinicn für die Lö^sunii > der kroatischen ^rac^<' enthält. Tie'se Eini^nn.i enthält u. >a. die nachstehenden Punkte: I. ?:ie kroatische historisch-politische Indi^ oidualität und ihre ^oltiernn^ Tiaatcs. Tie Aktualität und Notwendilarlamen-tariscki<'n Rcqiules und zweitens durch d:e ^esllec^nni^ einer neuen staatlichen Ordnung iul Änne der Einigung zwischen Serben, ^t'reaten und 'Slowenen, und zwaten und Tlo-loenen zusriedeng<-'stellt werden. l>. Turch die neuen Reforinen ist eine Ztnatsmaschine Au schassen, die richtig funk' t oniercn und denl Staate ermöglichen wird, 'ec^elnd in die sozialen und wirtschastl-ichen Problcnl>e einzugreifen. Lissabon. 8. November. Die Truppen Francos sind nachmittags bis zur Pradcro Zan Isidore in der Nähe der Puert-a del Tol, denl .'^^erzen Madrids, vorgedrungen. Der '^iorstos; der Nationalen begann bereits vormittags, nachdem die ?lrtlllerie die roten Barvikadeunester sturmreif gemacht hatle. Die Vorstädte haben dabei außerordentlich gelitten. Die vor dem eigentlichen Stadtkern Widerstand leistenden Rotmllizler zogen sich fluchtartig zurück und ließen viele Hunderte voit Toten und BerwunÄeten zurück. Viele Tanks sowjetmssi^scher Herkunft, deren Bemannung in der Panik d-ie Manövrierfähigkeit verlor, blieben als Beute der Nationa- Die nationalen Flugzeuge ioarfen im Verlaufe des Tages auch Flugblätter ab, in denen der Bevölkerung die Straßen bezeichnet wurtlen, die man vor Luftangriffen ver« fchonen werde. Als ein solches Äadtviertel wurden die Hänserzeilen zwischen Diege de Legona, Plaza de la l5astellana und Pla. za del Roirda bezeichnet. Bis spätabends gelang es zirka 8000 Madrider Bürgern, im Etappenraun, der Nationalen Zuflucht zu finden. M a d r i d, 8. November. Den entschei-deicken Schlag bereitete den Roten in Madrid die Tatsache, daß sich die Polizei und dic Guardia Civil (Gendarmerie) im letzten Itotterdams Frauen knüpfen einen Smvrnateppich als Hoch»elt"izebanus M i h a l d i auf, mit denen er längere Bes^nechimgen hatte. Auch bei Erzbischos Dr. V a n er und in der Poli-zei<^irektion stattet-.' er Besteche ab. Dort gab er Vertretern der Presse folgende Crklä-vllnfs ab: „Ich biit sehr sroh nnd zlisrieden, wieder inl schönen .Zagreb zl« sein, das sich trotz der schu'eren wirtsct'astlichen Lage schön entwik-kt'lt. .<.)eute siilile ich mich besonders wohl, nwil so schönes Wetter ist. Aber Ihr Journalisten seid gennst nicht neugierig darauf, de°.l'alb will ich euch etwas über die Kroati. '.l .' "^rage er^^ählen. Ich bin nicht sentiinen-sondern schan<' iuinier gerade ans. Die ureaten lieben ntich bald uiehr. bald weniger. oder besser ge>sagt. sie hassen niich bald ?!iesn'. l'sild weniger. Ich bin aber nicht so n?'ld wie das Mkindeslicht. das bald trüb, lmsl?' freundlich ans die Erde scheint. Ich habe das k 'ontische Volk irnner ni'liekit und m'eh' t nnd niein beis'ester Wunscli ist es. dast ich nie'ne politische Laufbahn damit beende, den .^iroaten in diesen: Staate die Znsri-'-«'^enheit zu oerschaffen." Zur Hochzeitsfeier der holläitdischen Thron solgerin knliplen die Frauen Rotterdams «inen riesigen Smyrnateppich. Alle Frauen der Stadt dürfen je drei Knoten knitpsen, so das; der Teppich wirklich ein gemeinschast lil^s Geschenk dars^llen wird. (Scherl-B » , D'e Prsalje-Promenaide in Dvbrovnik /zwischen dem Ease „Dnbravka" und der '^antischen schule) wird regnliert und asphal iicrt wv'rden, n,n die den 'Fremdenverkehr onf P'le l'e''^ndernd' Staub- und Kotplage definitiv zu beseillgeu. len auf den Straßen stehen. Dic Nationalen rücken unter deut Schutze von zirka hundert Tanks, Panzerwagen uitd Flamnienwerfern gegen das Stadtzentrunl vor. Sehr erbit'tert wurde unl Cafa del Emnpo gekämpft, wo sich die Rotm'liz uulsonst bc-nu'chte, das Bordringen der Nationalen aufzuhalten. Einen heftigen Gegenangriff mach ten die Ro!en in der Richtung auf Getase, sie lwurdeu aber rasch wieder zurückgeworfen. Lissabon, 8. November. (Avala). In den Straßen Madrids werden die Känipse ulit gri)ßter Erbitteruug auf beiden Seiteil fortgose^U. Die Nationalen kämpsen um jede .'Häuserzeile iui besonderen. Die Truppen 7vrancos stellten den Roten eine Falle. Sie uiachten alle Porbereitnugen in der Weise, als ob der Hanptangriss von Südosten koni' ulLtl würde. Als die Roten eiligst ihre Reserven in jene Richtung brachten, setzten dic Nationalen im Nordosten Madrids mit allem Druck ein. um südlich des Manzanares-Flusses zu den Gelängnissen vorzustoßen, in denen Tauseude von (^^eiseln in der Gefahr des Rotmordes sich befinden. DaS Ziel wurde in den Nochinittag'Hunden erreicht. Bnid darauf g'ugen die Nationalisten noch im Südosten zuin Angriff über, wol»ei sie Vnleces eiunahmeu und daniit jede Verbindung Madrids nlit dem Osten durchbrachen. Die Bevölkerung Madrids war nun außer Iweisel, daß der roten Herrschaft die letzte Stunde geschlageit liatte. Die Bevölkerung stürmte die Druckerei des kommunistischen Blattes „El Mundo Obrer,;" nnd demolier'.e vollständig die Masch'nen. Die rote Regierung versnchte in letzter Stniidedie nationalen Trnppen Francos in einenl internationalen !>lonflikt zu bringen. Sie fchickte einige nnt deni .Hoheitszeiclien der nationalen Reg'ernn^i in Burgos versehene FlngMge mit dem An^ftrag in dic Lüfte, Madrid zu bombardieren, daß die Ge-saiid'schaftsgebäude getrossen würden. General Z^ranco ersnhr aber die AlHchten der Roten nnd benachrichtigte die Gesandtschaften recht.^^tig darüber, was die Roten Planen. t Augenblick auf die Seite Francos warfen, sodaß die Roten ini Rücken von den ver-nieintlichen eigenen Leuten beschossen wurden. Dic Marxisten mußten schließlich, zwi Largo Caballero eingetroffen, der sein Ver- ^ sprechen, lieber Selbstmord zu begehen alö die Äadt dem Gegner kampslos zu überlassen, nicht gehalten hatte. Die Regierung tra: gleich zu einer Sitzung zusamm'n, über de ren Ergebnis eine amtliche Mitteilung erlas sen wurde. Darin heißt es, der Kainvf gegen die Nationalisten gehe tveiter. Kadrit» sei in dicscnl Kampfe eine traurige Etappe. Die Polksfrontregierung werde mi: deni Gold' schätz der spanischen Nation den Lwutpf weiter führen. Der Fall Madrids sei rine Nie^ derlage, die Regierung hoffe aber, daß dies' Niederlage die letzte sei. Caballero empfing sodann die Vertreter der Gewerkschaften. Es wurde ihm das Beileid über die Niederlage in Madrid ausge^ sprochen. Gleichzeitig wurde der Beschluß se^ saßt, die Volksfrontmiliz mu zu organisie ren. Die alten Offiziere und die Zivilgar-disten seien unAuverläsfig, indem sie in den ^Xeihen der Volksfront insgeheim im In-leresse Francos arbeiten. Die Reorganisation der Mili^ soll nun durch AuSscZ^Itung aller unverläßlichen Elemente durchgeführt^ werden. London, 8. November. Der britische Geschäftsträger ist im Laufe der gestrige-l Nacht durch Funkspruch mit der engli.sche!l Regierung und einem. Kreuzer in Verbindung getreten und machte die Mitteilung, daß d dent Eint'reffen übernelunen. Madrid, Novenlber. fAvala) Da die rote Rezi^^rung ?.^?adrid schon gestern ^^^erovdnung haben der Pviv. Agrarbank ein dnrch Flucht verlassen hat, wurde ein Vor. ^ P^^zeichnis einer ihrer Ähuldner einzurci Die DurchMrungsvo r-fchrist zur Verordnung aber die Liquidierung der Bauernschulden (Fortsetzung.) ?. Die Anft-alten nach Punkt 1 Art. 7 de teidignnaskomitee unter dem Vorsitz des Ge ncrals M i a j o gebildet. Der chiletnsche Gesandte besuchte den neuen roten M^litmsionverncur Madrids und ersuchte ihn als Doyen des diplomatischen .^?orps nnl Schntz der Gesandtschastsgebäu-de. Er bat ibn ferner, mit den nationalen Gei'k'ln milde umzugehen. Madrid. 8. Noveniber. Den Abteilungen des Obersten C a ste i on ist es gelungen. Easa del Eampo einzunehnien und drei neue sowjetrussische Tanks zu erbeuten. Das l^'ebände der Uiriversität ist bereits in den .<>änden der Nationalisten, die auck) die luich der Provinz Estreniadura sührende M'an.;anares--Brückc eiugenommen haben, '^ie Truppen des Obersten Monasteria sicl^ern den rechten Flügel, der liegen die ernschulden erfüllen. chen, mit denen sie bisher wie mit durch da-Gesetz und die Verordnungen über den Schutz der Landwirte geschützten Schuld nern verfahren sind, außer wenn es aus den, Inhalte der Sihuldnerurkunden, Zeugnisse und andere Angaben augenscheinlich hervor ge^t, daß diese Schuldner nicht Landwirte im Sinne der Verordnung über die Ligu-d'erung der Bauernschulden st?'d. Die An stalten nach Punkt 1 Art. 7 der Vercrdnung haben auch jene ihre -Schuldner in das Per^ zeichnis einzutragen, die von dem Gesetze tmd den Verordnungen zuni Schutze der Landwirte zwar nicht erfaßt waren, die abe'. nachgewiesenermaßen die Bedingnngen der Verordnung über die Nciuidierung der Van östlichen Stadtteile vorrückt. Auch die nach Valencia sührende Strafte ist nach harten kämpfen von den Truppen Francos einge' nommen worden. Valencia, 8. Noventber^ Die inarri-stiich? Regierung Largo Caballero 'st nlitt-els einer laugen .Erastwa'iGemoinde sämtlicher verpflichteter Personen (Hauptschnldner und Bürgen), und für Gegenden, wo es noch kein«.' t^'i^undbi'lcher gibt, eine genaue Aufstellung über alle ihnen gehörenden Grundstücke. 2. Alle Behörden und Amtöstellen, die i'.bcr unbomegliches Vcrnwgen Tvidenz silh-ren, sind auf Ansuck)en der Anstalten nach Punkt I Art. 7 der Verordnung oder lder Pr v. Agrarbank verpflichtet, ihnen dringend i!nd gcbül>renfrei die notwendigen Angaben aiu ^.usolgen. Unter enogüllig abgirarbank alle unanfschieS-tliren Arbeit^'ii zn verrichten, wie auch die (5 ngi'ili.^!) und Aufgaben inl ,'^u'ounncnhan-a^' mit dielen Fordernngen durchzuführen, sämtliche einge.^angene Beträge haben die Anstalten nach Pnnkt l Art. 7 der Verord-nuus; sosort init einer Verrechnung im Z'n n^^ deö P'.iutleS l dieses Artikeln der Durch-filbrinigSvorschrist .-u nbcrw<^isen. Art. 22 lzu Art. 8 der Verordnung'). 1. Die Privilegien «'Vorrechte), die die Priv. A.gr.n'bank auf Grund des Gesetzes über d e i.'riv. A.!',rarbank mit sämtlichen Abänderungen und Ergäuzungeu geniofzt, l'e'.iehen sich anch auf alle jene ihrer Schuldner, die es auf Grund des Pnnktes l Att. 8 der Verordllung geworden siud. 2. Ihre volle Nech^sverbindlichkeiten behal ten auch i^'ne Zchuldnerurl'unden, auf Grund dereti die Durchsübruug in irgeuldeiner ^^icch'^'handluug in der Zeit voui Inkrafttreten der Verordnung bis zu ihrer Uebergabe au die Priv. Agrarbank unterlassen wnrt>e. Art. 2!i szu Art. der Verorduung). I. In dell ^lüchern eudgültig abgeschriebene For-deruugeu werdeu sokevil sie diirä) Hvpothe-keu gesichert sind, von der Privilegierten A.irarbank iin Zinne de^- Verordnung den Allstalien nacs> Ptt. l Art. 7 d^r Verord-ni'ni-? gulgeschrieben. 2. Der Wert der hypothekar'schen Deckung fi'ir endgültig abgeschriebene Forderiingen wir<) nach den Bestiuimuugen der !n Pkt. Art. 2l der Verordnnng vorgesehenen Vorschrift festgestellt. .i. Das i^^estehen der Schuld nil Zinne des Weiten Znl.^e'? Ptt. 2 Art. 9 de^.- V> r'.'rdnllu-i stellt dli>.-! Gericht nach Art. fi-l der Verordnung INI ails',erpr»zesilichen Vn'sahlen fest. Handelt '.'s sich nin die Feststellung: einer Schilld nach dein letzten Zalz desselben Punk tec-, so fällt dtio zuständige Gerich: nach der Z^vilprozes'.ordiillNg die Entscheidung über das Bestehen, ^ie und t>le Ar^ der Schuld. Art. 2l szn Art. ll der Verordnung. I. „.'><»"/« der Fordernngen" lmch Punkt I, Art. ll 'der Verordnung bezieht sich auf daS nichtveriniuderte sfapital auS Zilii?t 1, Art. 'l der Verorduiing. 2. Der „Nest iu de^^ .Hi^he vr>il 251°/«" aus Puult 2. Art. 11 der Verordnung bezieht sich uur auf den laut Piintt 1. Art. 1 der Verordnung festgestellten Schuldbetrag. Ätallens AuHenminifter in Wien Vor dem Zusammentritt der Konferenz der Rompaktstaaten / Der Triester „Piccolo" über Cianos Reise nach Wien nnd Budapest Rom, 3. November. Alchenminister Graf GÄeazzo Ciano ist in Begleitung seiner Gemahlin, der Tochter Mnsfoliws, nach Wien abgereist, um dort an der am l 1. d. M. stattfindenden .Konferenz der Rompaktstaa-ten teilzunehmen. T^ricst, Noveinber. Neber di? Bedeu-tung der Wiener Konferenz bringt ^cr „Piccol o" einen auMhrlichen Artikel, in den: es heiftt, das Donaubecken 'e^ der zentrale Punkt für die Rekonftruk^ion (^iiropaS. Die Reise des Grafen Ciano nach Wien ur.d Budapest sei nicht weniger w'chtig als die kürzlich erfolgte Berliner Reise. Da.? Programm dieser Politischen Besuche ki^nne wie folgt nmrifsen werden: Griif Ciano ivird am Montag nnd Dienstag der österreichischen Regiemng Besuck)c abstatten. Am Mittwoch nnd Donnerstag wird er an der Konferenz der Auftenmimster Italiens, Ungarns and Oesterreichs teilnehmen. Freitag. Gmnstag und Sonntag wird Graf Ciano Gast der garifchen Regierung sein. Das Vlatt verweist sodann mif TianoS Crfolge in Berlin. Für Oefterrvich und Ungarn seien jet^t neue Zeiten gekommen. Ve Konserenz der RompaWaaten hätte frilher eine Zpitze gegen Deutschland gehabt, ja sogar eine ausschließlich gegen Deut'fchland gerichtete Teudenz. n>aS jetzt vollkommen wegfällt. Deutschland wird auf der Konferenz durch keinen Beobachter vertreten sein, aber der listerreichische?ltlstenministcr Dr. Schmidt Wird noch im November Berlin besuchen. Die Kleine Entente habe von dieser Konferenz nichts zn befürchten, sie wird nnr die Anziehungskraft der riZmisc^n Protokolle für die Nationen beobachten kSnnen. Viccards neue Stratosphären- ballons Wecker zerrrißt selbsttätig die Ballonhülle Der amerikanische Professor Jean P i c-c a r d veranstaltet gegemvärtig Versuche mit unbemannten Ztratospht!!ge .^'»ilfe zur Stelle ist, ^'.renn sie den Erdboden berühren." Professor Piccard hat lnit seinen Studenten zunächst einen Probeballon im Durchmesser von etwa I.Ä^ n? konstruiert, mit dem Probeanfstiege vorgenonnnen wurden. Ans Grnnd der dabei gesammelten Erfahrungen wur.den jetzt die neuen Ballons gearbeitet, die einen Durchmesser von -^.50 ni haben iverden und auf Sechiihe eiue Tragkrcrft von 7.'. ^^ilo besitzen. HanptMeck der Bollon ^nslt' eg^' wird e.^ fein, die niedrigsten Temperaturen zu messen, die innerhalb der Gondeln fcst/justelleu liird. Auf Griind der g^ir-'-'nn^'nen Ergebnisse wird inan dann die Dnnkelheit s,erilnterkanl<'n, hart ans die Er- ^^unrnniente, die fi'ir meteorologische Beob-de auf. Sie verfingen sich :n den Bäumen ^ acsuunm'n in der Stratosphäre erforderlich und dnbei wurden dann die Ergebnisse der ^ sind, so kon^trniereil kiinnen. das, sie durch mechanischen Aufzeichnungen der m>itgege- ss^l e in ihren Funkdioiicn nicht beeinträck,-bcnen Apparate zersti^rt. E.^ nuis^^e deshalb ^tigt U'erdeu. das Bestreben sein, die Ballons zu einer' OchOchHchHHOchchchchOchOGOHOchOchOeaOOHHMH Art. 2.') (zu Punkl 1, Art. 1l der Verordnung). Die Zinsen auf Kontotorrent-^For-deriiiigen der Anstalten nach Pnnkt l, Art. 7 der Verordnung laufen von? lt> November lM an. '')lrt. 2L (zu Art. 1.'» der Verordnung). I. Die einjährige Frist nacki Pni'kt l, Art. 1.') der Verordnung beginnt vom Tage an zu laufeil, an dein die Priv. Agrarbank die letzte Urkunde iin ^"^usainmenhan.ge mit deni Empfang der einzelnen Forderungen der Anstalten nach Pitntt l, Art. 7 ^er Verord-nniig erhalten hat. 2. Die neuen Verjährungsfristen ini Sinne des Pniiktes 2, '^lrt. 1.') der Verordnung beziehen sich auf unterlasseiie RechtShaud-luugeu. Falls die Priv. Agrarbank dein (^Gläubiger iin SiNiN' des Punktes 2, Art. 15» der Veror-diiung die Schriften zurückgib., hat sie hievon auch die Schuldner zu verstäudigeii. Art. 27 (zil Art. 20 der Verordnlkng). 1. Die Priv. Agrabaiik wird beim zilstän-digen Gericl^te anfucheu, dasz in ^len Gruud-bl'lcheril bezU'. im Intabula'.ionSprotokoll sämtliche <^;läubigerreiilsichtlich der übernoinincnen aber nocl', nicht sichergestellten Forderungen von deu Aiistalteu nach Punkt 1, Ar:. 7 der Ver-ordilung wird die Priv. Agrarbank bei den zuständigen C^erichteit uul die Ciiitraguug des Pfaiidrcangsaus er nich^ fort konnte, weil er außerstande war, «eine Neeite, ge^ei? d'» er zwei Prozesse verlor und denen er nahezu sein ganzes Vermögen abgebe?? mili'.t? * Für wohlbeleibte, muskelkrüstigc Personen, bei denen allerlei Veschiycrd?» der allzu reichlichen Vollsaftigkeit vorhanden sind, paßt cine mchrivöchige Drinkknr nli' dein natürlichen „Franz'.Iosef" . Bitterinasjer gai?z vortrefflich. Solche Lente können c>-e Entfettungskur init „Franz-^osn"- Wtisser — unter Aufsicht ihres Arzte-. -auch zu Hause durchinachen. Aebesdwma ^n Bamberg faud inai? die l^-nnl !.'i ,'^ah-re alte FischerStochler Anna M.ir:a rovs uuf eiuen? Ruhebett liegend to^ a-,?. D^r N) Jahre alte Schauspieler '^'^'itti .'.i' l n " e tia' te sich aul Fensterkreu- erhiin>i:. D'e voli'.ei^ liche Feststellung ergab, da'', dl'.S chen luit ei??em ^tich in.? .<.'»erz ermerdet und sich danil selbst gerichtet hlitte. D r Möider liatte nach der Tat sein ?vier an^ dein Ruhebett aufgebahrt. Neben der ^^^rii-he^ 't.ind ein Gransn?ophon und eine kleine:^ Stuhl, auf dem sich MC! Fsasci^^n ini, ei!!>''e!? 'clten Kerzeu befanden. AuS den tnnterllissene'i Zetteln, die au? der Leicb-e de:^ Müdch.'N' läge,?, und au? auderen A:'i>.'ickni'ngen ^ln geS geht heroor, dan dis' "^at in geaense!!'-geul Einveritändi^i?. er'!)sgt iit. Mas aus SifüflZnaen werben kasin Ans einen? oon Dr. ^rank M.^ove gegebe-iien Festinah!, der beweisen mell!', dai^ ein sehr hoher Prozentlatz früherer S^räilinge es Nock, zu angesehenen -lestuin^eu' t'r^ni'u köillle. trafeil si.^> türzlich e'ieiniili.ie l^^e sangene der Ztrafaiii'talt in Ne.l> ^lei'eiv Es ergab sich dabei, das^ ein n-:":h.'?cr ^irä'l'ng seit Iahr'n Direktor einer gr^/.en Bank in: ein anderer hatte eS bis zum -ck'.iil^'rö'ide?' ten gebracht, und der grös'/c Pcc''ent!litz stell te sich als anae'eheue ^''e'ck»'i^!-^!e'.tte vor. i. Abgeordueter ^van ^''booit' gestorben. Iu Blelo-^iar ist der auk der Ma<"et ^iü ee wählte Abg. Dr. Ioan L eb oo i (' im Al ter von <>2 Jahre?? gestorlx'n. Er in ^i!.? '.'ib geoidkketer z.'itlebeilS nne cil'.' anderen v^er treter der Maeek-(^»rnpve der ^knvschtina feriigeblieben. i. Bischof Dr. Popp tk^ologischer l^lsr^n« doktor. Die llninersität Breiian liat lius Aiilasi ihrx'r 12l.'> ^'^^iihrie er dcni '^^iicl^e' der Deutschen Evailgelischeu ^'andeskirche A. B. i?r ^'^ugl.sla?vie?l, .'^^er?ni Dr^ Philivn Popp i?l Anerkennulig seiner Verdien'te d e Wü? de eil?^^ theologischen EI>ren^>ol'or.> oer l'eheli. Die Pro?notion erfolgte an? 7 ')t'o-veulber d. I. iu fe'erl!rl?er ,"orul >ll,d gilt laul der Ehreilurlunde „deii o^.li'>tütnliie äussere Verfassung und innere Geslaltung dieser i^iiirche g^'sör^^'rt und ihre Verbilidung luit der dentscheu <'l>ai?gelische,l Mlitterkirclw tatkräftig durchge^'nhrt hat." Dnrc!, diese Auszeickmuni<'chtc^?nivalt ulld Vizepräsident der „Tipo« Zmfijli" A. Dr. ^bavko Wolf im Alter roi? 7 t Ilihren gestorkvn. i. i^reimaurerfeindllche KAndgebimgen a» der Zagreber UnioersitA. Die Antrittsvor-U'iuttli dev neuen Do^Mten dor Z ber pH so'eplii'chen ^^kultät Dr. Ivo .^l<' wurde durch die Studenten init den errcciten Rufen „Nieder mit den Freimaurern!" vereitelt. Die Borlesung konnte trotz (5lnersitstbchörden nicht st^ittfiuden. i. (^mweihun<, der neuen 5wthedralorgel in Djakovo. In Diakovo ist am 8 d. M. im '.Beisein des Zagreb^^r Erzbis6)ofs Dr. Ante V a u e r, deZ l?rieisch-kat^hollschcn Bischofs Dr. ttjaradn und anderer hohe-x Persönlichkeiten die neue Orgel der katholis6)en Kathedrale feierlich eingmieiht werden. i. Jan Kiepuro wird demnächst iui Rah-nlcn eineö Notkreu^-WolMitigkeitskonAerteS in Zagreb einen Arienabend i^el>en. für don schon jet;t ssröf^tes Interesse herrscht. 1. „Croatian Ttcep" heiszt ein Tan.^, der in Znstreb unter dein ?kcimen „Zagreb-ennka" lictnnllt ist, und der nun in anderen europäischen Städten VerbroituNI finden 'soll. i. Kibenit hat eigene Stempelmarken. Die !^tadtgenleinde Äbenik hat «igenc städtische >ZtenlPelmarken in den Bert^ehr gebracht, und Mar zu w und Dinar. Die Marsen trasien das Bildnis des Schutzpatrons von .^ibenik, des Hl. Michael. i Er wollte der Schwester in den Tod fol« gen. In Bcegrad fand nlan anl Neuen Fried I)os den Kijährigen Friseurgehilfen Paul ? c i d l ain Grube seiner Schwester mit Ver giflungoerscheinungen vor. Die Schwester liatte durch Selbstmord geendigt, nun wollte ihr der Bruder, der sehr an ihr hing, '«n den Ted folgen. Sein Zustand >st nicht hosf-nnngslos. i. Furchtbarer Tod eines Tramwaysüh-rers unter den Rädern der Tramway. In der Nacht zuln t-,. d. M. wurde in Zagreb oon eineni nach Verlehrsschluß durchfahrenden Tramwatizng der Tramwawyführcr s^'-eerg P r e b e g überfahren und noch zirka <»<> Meter weitergeschleift. Die Leiche ist nur inehr als formlose Masse gefunden worden. i. Wattenmord aus Eifersucht in der Kirche. In der Nähe bei Venkovac hat die 24-iährige Bäuerin Milica Vrkovi«^. ihrem l^'x^tten ?liki^ila in d?r Dorkkirche ein Messer in den Bauch gerannt, so das^ er nach der (finbrngung ins .'!^trankenlf>aus verschied. Sil! gab an. die Tat ans Eifersucht began' gen zl! haben. Montau, b«n s. November GaNenmord ober faWäMe Tötung? Se«nl St. Florianstal", die in Maribor Heuer einen vollen Ei^solg errang. Die Vorstellung i'indet im Rahmen der Feiern anläßlich-des lil». Geburtstages Ivan E^ntars statt. p. Ein Portrag iibcr das Kiistenla»td findet Dienstag, den d. lnn 28 U'hr im Saal der „Ml-aMa" statt. p. llnfall. I^ Grajena stilrzle das zweijährige Lrind der Besit^rin devmct unglücklich M Boden, daß es sick) den linken Arm brach. p. Im Toitkmo geliaMft Mrtlttvoch und Donnerstag das Filmdranm „Sklaven des nrit Jnkischin-of zur AnMhrung. li. Todessa«. In Veööica bei Lg-utomer sl^rb d f'ters an'f der Leinwand verewigt hat te, wur^n mif dem Friedhof w RaKkriSje l»eistesetzt. R i. P. cr ihr auch einen Wirtschaftsbeitrag von 1000 Dinar monatlich zu. Er war daher sehr deprimiert, als die Gattin am verabredeten Tage nicht erschienen war. Erst am kritischen Tage, es war der 17. Juli l. I. gegen II Uhr mittags, kehrte Elisabeth Ferlinc zu ihrem Gatten zurück. Was sich nun in der Wohnung zwischen den Ehegatten abgespielt l)at, könnte nur der Angeklagte Aufschluß geben. Etwa ein« Viertelstunde später vernahnl die Hausbesorgerin Elisabeth K e b r i L die Detonation eines Schusses, unmittelbar darauf kam Ferlinc die Stiege hinabgeeilt und forderte die HauS-besorgeriu mit den Worten: „Ich l)abo die Frau erschossen" auf, einen Arzt zu holen und die Polizei zu verständigen. Ferlinc lief selbst in die Kanzleiräumc der Molkerei und telephonierte um einen Arzt, worauf cr in die Wohnung zurückkehrte. Am Tatort fand sich als erster der Oberwachmann Franz Galun ein. dcr Elisabeth Ferlinc neben denr Sparherd in der Küche in einer großen Blutlache tot vorfand. Neben ihr kniete Ferlinc, der mit einem nassen Tuche der Gattin i)as Blut zu stillen versuchte. Me Pistole, in der sich noch eine Patrone befand, wurde auf der Küchenk.rc-denz vorgefunden. Ferlinc wiederholte dem sich unschuldig fühle und daß der Tod seiner Frau nur auf einen unglückseligen Zufall zurückzuführen sei. Daraufhin wurde mit dem Verhör der ein zelnen Zeugen begonnen. Als erster n.'urde Oberwachmann G a lu n einvernommen, der die Angaben der Anklageschrift aber-mals bestätigte. Zu Redaktionsschluß dauert die Haupt-Verhandlung noch an. sie gar est ihre Bekannten besllchte nnd sich Wachmann gegenüber die Angaben, die er >o dem Gatten innner nlehr entfremdete. ^ der Hausbesorgerin und in der Molke''ei ge-Trot«deni äußerte sie sich wiederholt, daß sie i macht hatte, wobei cr neuerdings versicherte, ihren Mann sehr sck>ätze und lieb habe, ob- daß er Selbstmord begehen wollte, doch sei gleich sie dieser roh und ungerecht behandle, der Sckinß nicht losgegangen. Ferlinc ergab sich indessen denl Trunkes Bald darauf traf am Tatort die Polizei-und geriet so in eine schlimme finanzielle ^ kommission ein. die den Lokalaugcnschein Lage. Lchten Ende's entschlos; er sich für den ^ l-ornahn,. Polizeiarzt Dr. Z orj an stellte Verkauf einiger Möbelstücke, wodurch das ^ fest, daß das Projektil der Frau das linke gespannte Verhältnis zwisck>en den Ehogat-> Schli?sselbein zertrümmert nnd die Lunge tcn noch unerträglicher wurde. Es kam zu'durchbohrt hatte. Die Kugel trat oberlialb Äwei Martborer Schachfiege Im Kampfe um die Schachmeisterschaft von Slowenien absolvierte gestern die Schachsektion des Sportklubs „2elezni6ar" in <)rna das fällige Match gegen die Vertreter des dortigen Schachttubs und errang einen beachtenswerten Sieg von 5 ein halb gegen 2 ein halb Punkte. Es siegten BabiL gegen Obretan, Fischer gegen Puchan, Fe-renZLak gegen Kuhar, Bidoviv gegen 8kri-njar und Kovae gegen Mech; ein Remis erzielte Knechtl gegen KovaL, während Alba. neZe gegen Soröin und Efferl gegen Stc-paznik unterlagen. Das Revanchematch geht am 15. d. in Maribor vor sich. Einetr zweiten Schachsieg errang gestern die Jugendgruppe der Mai^borer „Jadran-ska ftraLa" gegen eine Auswahl des Mittelschülervereines „Sloga" aus Celje. D^'r Kampf, der im Saal des Hotels „Novi svct" vor sich ging, sah Maribors Vertreter nlit 7 : iL siegreich. MchNg für Hausbesitzer! Laut Anordnung des Finanzministeriums sind für das Steuerjahr 1W7 keine Haus-zinssteuer-Bekenntnissc vorzulegen, da die Benlcssung in der gleichen Mhe w'e für das Jahr 1936 erfolgen wird, ausgenommen ein zelne Häuser, in welchen die Mistzinse um mindestens 25o/<» gesenkt bzw. erhöht wurden. Um die Höhe der Schädigung, von der die Hauseigentümer durch diese Anordnung getroffen werden, föstizustellen und um eventuell geeignete Se wieder heraus. Der Tod der Hausbesitzerverein alle betroffenen Haus Tätlichkeiten gegenüber der Gattin verleiten ließen. Beide äußerten in der Erregung wiederholt Selbstmordgedanken und tatsächlich erfolgte infolge Verblutung. Ferlinc wurde auf die Wachstube gebracht, wo e'' nenerdin sich selbst das Leben zu ^tehmcn. Der ver- Sedenket der Aktituberkuloseu-Liga! hatte, doch konnte anch sie danmls gerettet werden. Im heurigen Frühjahr ersck>il?n in Ferlinc'. Wohnung des öfteren ein früherer Angestellter der Molkerei, dessen Wäsche vom Dienstmädchen der Ehegatten gewaschen wurde. Die wiederholte Anwesenhei des Mannes gab Ferlinc zu den Eifersuchtsszenen Anlaß, obgleich diese völlig nnbegründet war. Am .W. Mai l. I. kam es zwischen den Ehegatten wieder zu einem erregten Auftritt, in dcffen Verlauf Felinc feine Gattin arg mißl>andelte und sie aus der Wohnung jagte. Die Gattw ließ sich die folgenden T^age nicht blicken, versuchte aber später dennoch wiederholt, in die Wohnung zurückzukehren, doch ließ ihr Ferlinc durch die .Kinder sagen, daß cr sie nicht mehr sehen wolle. Die schwer, geprüfte Frau nahm schließlich bei Gericht Zuslucht und stellte ihre Alimentationsan-sprüche. da sie auch für beide Kinder zn sorgen hatte. Der Angeklagte veräußerte nnn Stück nach Stück der Wohnunaseinrichtnng nnd verfiel immer mehr dem Alkohol. In dieser Zeit kaufte er sich anch eine Fronimerpistole mit ?5, Patronen, wovon anch die Gattin ^ennt-nis erhielt die darob wied^''helt ihre Angst um il>r Leben austertc. eigentümer auf, der Bereinskanzlei, Gregor-vieeva 8, binnen 3 Tagen schriftliche Mitteilungen zu machen, wieviel Prozent die Mietzinssenkung in ihren Häusern beträgt und um welchen Betrag sie ^rch diese Senkung am Mietzins gesrb. Genossenschaftsoberrevisors Vladimir PuSenja? wuride der Besitzer des Hotels „Orel", Franz Z e m-l j i e, in den Stadtrat berufen. Damit wur de einem Wunsche der schc Gesellschaftsleben statt, worauf nochmals ausmerksanl gemacht ivir^d. uk. BeseitigMg einer gefährlichen Straßen ecke. An der i5cke Vetriujska — ToLtcnbach-ova ulica steht ein einstöckiges Hau?, in dem sich gegenwärtig ein bekannter Weinkeller befindet. Die Stadtgemeinde interessiert sich schon längere Zeit für den Ankauf dieses Hause'^, UNI es abzutragen und dadur6) vor die Tatteubachova ulica zu verbreitern, ivodurch ein gefährlicher Stein des An stoßcs, der schon öfte^ Karambole verursacht hat zu beseitigen. Jetzt bietet sich eine günstige Gelegenheit dazu, da das Haus demnächst zur Versteigerung gelangt. Die Ge-nieinde wird sich im Sinne eines Freitag in der geheimen Sitznz^ des Stadtrates g<^fast-ten Beschluffes an der Versteigerung beteiligen. IN. Eine neue Katasterverwaltung. In Dolnia Lendava wurde mit Entscheidung des Finanzministers eine neue ll^'-itasterver-lvaltung ins Leben gerufen. diesem Zlveck lvnrde aus den: Bereich dcc Kalaster-verwaltunl^ in Murska Sobota, die bisher ganz Prekmurje umfaßte, der Bezirk Dol-nsa Lendava ausgeschieden. NN Zum Einbruch in Glatina Radenei erfahren w,r ergänzend, daß der bestohlene Betriebsleiter Anton I e l e n in der ge-' raubten Handkasse nur einen Betrag von' WM Dinar verwahrt hatte, sodaß sich der^ Gesamtschaden glücklicherweise auf nur !5.00<1 Dinar belauft. m. Erstaufführung. Morgen, Dienstag, gelangt Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung" im Theater zUr Erstaufführung, geistreiche, mit viel .Humor und Situationskomik ausgestattet? Stück füllt stets das Repertoire aller Bühnen aus. Spielleiwng I. K o v i L. ni. In der Danksagung für die Beteiligung am letzten Weg des Lokomotivfiihrers Herrn Jgnaz G r o b u s ch e ? in der Somrtagnummer ist in der Anführung der trauernden Familien der Name Hummel auf H imn? el richtigzustellen. ni. Zwei Scho'^^n zertritmmert. In einem Gasthaus in der Aleksandrova cesta randa-lisierte gestern ein betrunkener Arbeiter, sodaß man ihn schliesslich auf die Straße sehte. Wutentbrannt eröffnete dieser ein Steinbombardement auf das Gasthaus, wobei er zwei große Schaufensterscheiben zertrünimer-te. Der Zwischenfall wi^^ ein gerichtliches Nachspiel liaben. ni. Radfahrer samt der Mutter verun. gllickt. (Gegenüber dem Vahnhosgebäude stürzte gestern der Ivjährige Arbeiter Johann P i ^ e c aus Radvanse mit seinem ^wdc. n"f dem er auch seine Mutter Josesi-ne nlit sich fükirte. derart unglücklich, daß letztere nnt einer klaffenden Kopfverletzung bewußtlos liegen blieb. Bigec selbst blieb un--^ Das lebendige Kind vergraben? Mysteriöser Leichenfund bei Poljöane / Furchtbares Geständnis einer unehelichen Mutter In Pekel bei PlMüne ist eine Mt>steriö-se Klndesmordasifäre aufgedeckt worden. Ans Grund verschiedener Gerüchte, die sich in letzter Zeit immer mehr verdichteten, erstattete die Hebamme Juliane Matja s bein: 'Gend'armeriepl>sten in Poljöane die Anzeige, daß die 26jähri.ge Arbeiterin Antonie PirZ ihr neugeborenes Kind beseitigt habe. In Begleitung einer Gewdarmeriepatrouille be-Nab sich dann die Hebamme zur obevwähn-ten PirZ, die bei ihrer verehelichten Schwester Helene Hofstätter wohnt, und wollte sie einer Untersuc^g unterziehen. Die Frau wollte jedoch hievon nichts wissen, sodaß Hebanlnte und Gendaruieviepatrouill'e unver richtetcr Dinge wieder abzieheil niußten. Bald darauf bemerkten die Nachbarn, daß sich die PirS im Weingarten hinter^ dem Haus ^n verdächtiger Weise zu schassen mach „Mariborer Zeitung" Ni'mmer 25^ Ilavitseee Asaiee te, tvovon sie die Gendarmerie verständigten. Die'se hielt sl>sor't Nachschau im Weingarten und stieß hiebei aus die Leiche eines gut entwickelten Knaben die kaum 10 Zentimeter tief vergraben «war. Da sich neben der Kindesleiche auch dle Nachgeburt befand, war es sossort klar, daß das Kind nnmittel-bar nach seiner Geburt vergraben worden ist-. Unter der Last dieser Feststellungen brach die Plr^ vollkonimen zusammen und legte sofort ein Goständnis ab. wobei sie angab, das', sie das Kind ani l. November im Abort geboren und glöich darauf in: Weingarten lebend vergraben habe. Beim spä>teren Verhör änderte' sie insoserne ihr Geständnis, als sie erklärte, daß das Äind bereits tot zur Welt gekommen sei, da sie knapp vor der Entbindung gestürzt sei. versehrt. Die schwerverletzte Fran mußte ins .Kankenhaus überfübrt iverden. Meine P. T. AbNEhmer, die ani Samstag und Sonntag in der Orient-Bon-bonniere infolge Andranqe^ nicht bestens bedient wurden, ersllche ich inn gütige Nachsicht. iBedienung und ''AuÄvahl werdetl sich verbessern. I. I n r e e v i <- ^ Letje c. Trauung. In der hiesigen Stadtpfarr-kirche fatvd Sonntag morgens die Trauung des .Herrn Josef Müller, ^iseurs in Celje, Nlit Fräulen Paula?)!raz, Friseils.: in Celje, statt. Beistände waren Herr Georg Z>Min, Friseur, für deit Bräutigani, und Herr Max Kanc, Drogerist in Maribor, für die Braur^ Die lieben Neuvermählten, denen die her?^-lichsien Glückwünsche zugehen, werdcn noch in diesem Monat in der KovaZka >llica einen allen Forderungen der Jetztze'r entsprechenden Damen-Frisiersalon crössnen. c. Bestattung. Samstag nachmitlag wurde im Sts Kancijan-Friedhof in ?.alec der im l>1. Lebensjahre Heimgegangene Besitzer und Wagnermeister Nikolaus KoSevar der Erde übergeben. Der Verewigte war Vorsitzender der Gewerbegesellschaft und Berwallnngs-mitgli'ed der '^^alecer Hopfenanstalt. c. Jahreshauptversammlung de? Philate-listen-Bereines „Celeja" in Celje. Zu der am Dienstag, den 17. November 1936 abends halb 8 Uhr stattfindenden Hauptver sammlung, welche inr Sonderzimmer des Ski-Klubs (<^asthauS zur „Grünen Wiese") abgehalten wird, stellt die Veceinsleitung das Ersuchen, das sämtliche Mitglieder ^pünktlich und vollzählig dar/in teilnehmen. Freunde der Philatelie sind zu dieser Versammlung ebenfalls eingelade.l. — Die Ver einsleitung. c. Baubewegung. Die Baube^vegung in Teharje und öret ist äußerst re^.ie. Wenn das so lveiter geht, dürfte in eNva zehn Jahren zwischen Celje und Tel^arje eine ?mnnterbro-chene Siedlnngs^zeile liegen. Auf der „Ledi--na" baut Herr Max (^oriZek eine einstöckige Villa, in (>ret sind fünf neue Bauten im Werden, darunter die Villa do-Z Gendarmeriekommandanten Kocijan. Recht nett ^'er-spricht auch das .Haus des Herrn Io«t zu werden. Die „Ledina" in Teharje, die ehemalige Edleni^ese, wo die Grafen von Celje die Bauern von Teharje in den Adelsstand erhoben, ist zur Gänze parzelliert worden. Der Quadratmeter kostet 30 bts kV Dinar. c. Das Arbeiterpalais. Wie bekannt, soll auf dem Vrasov trg hinter dem Stadtthea-te^ und neben dc^m bereits bewilligten Ar-betterasyl ein Großgebäude d^? KreisamteS für Arbeiterversicherung err'ch:et werden. Aus diesem Grunide fand am Donnerstag im Sitzungssaal der Stadthauptmannschaft ein? Zusammenkunft von Vertretern des Krcisan:tes für Arbeiterversicherung (OllZD), der Stadtgemeinde und der Arbei-terkammer statt. Der Kostenvoranschlag auf Grund der Pläne des Herrn Jng. Muröiö sieht als Baukosten 2,85().Mntag, 9. November: Geschlossen. Dienstag, 10. November uni 29 Uhr: „Der Widerspenstigen Zähmung". ErftauM)-rung. Blocks. Mittwoch, 11. November: Geschlossen. Donnerstag, 12. November um 29 Uf>r: „Zorka". Ab. A. Theater w ptuj Frei^ 13. Mvenrber uin 2<> Uhr: „Aer-germs im St. Florianstal". Gastspiel des Mariborer Theatercnlseinbles. llnion-Tonkino. Bis einschließlich Dienstag das großartige Wiener Lustspiel „Kon-setti". Ab Mittwoch dey schlin lange angekündigte Gesangsfilnr „D^s einsame .fterz" (Nnr Du, Maria. . .) mit den? besten Tenor der Welt. Benjamin Gigli und der char^ manten Mthe v. Nagy. Gigli singt: Trc-viata, Ave Maria, Hänsl und Grets, sowie viele Schlager und Lieder. Ein Filni, der jl^demann gefallen wird. Dieses wunderbar!' Filmwerk wurde auf der heuriiien interna-tionalen Filmausstellung in Venedig niit der goldenen Medaille ausgezeichnet. Deni^' nächst solgt Lehars bezauberndste Operette „Wo die Lerche singt", einer der allerbesten Martha Eggcrth.Filme. Noch nie hat Mar-tha Eggc?rto s^i schön gesungen und noch nie war sie so entzückend, wie in dieser Meister-opercttc. Burg-Tonkino. Die Sensation de» Tage:.', der Welterfolg „Schlußakkord", der iil Venedig, Paris, London ilnd Äerlin die Golduiedailt^' errang. In den Hauptrollen Lil Dagover, Willt) Birgel und ^viaria oon Tasnadv sowie der kleine Peter Vose. Beethovens 'wuchtigL Musif gibt denl Prachtwerk einen strahlenden Rahnien. — der ge-schlosseneil .^'ette unserer großen Schlugersil-me folgt der herrliche Martha-Eggertii-^sil'n „Schloß in Flandern" ilnd der anfpeitschen'-de Spionagcfilni „Eskapade" „lit Renate Müller. neuen Filiale zugeteill, u. zw. Direktor Stefan K o p r i V ^ e als Selretär N. Bnrja und al>^ '2'eamt^ E o p und o-st i n e a r. Die übrigen werden , nachträglich bestellt werden. ^ lu. Aus dem Staatsbahttdicnst. Zuni j i^pcltor wurde der Obertou'rolliZr Fran', ^ a l e h a r in Äublsaua (rnanni. Der der Maschinenabteilnnss der Babndirektion in Liublsann zuMeille ')^eamte ,"n.i. 7u^s^'f Gruden wurde zum heizhun.z in Ni? versetzt. lu. Der ncite Pfarrer von So. Peter iir Ljnbljana, einer der grös'.teir Pfarren iin ganzen Staat, Alois K o> m e r l j. nu-rde ''-^onntag feierlich inthronisiert. Den l^'iusiil)' rnngsakt nahm Arehidiakon Dr. .''l l i u a r vor. Der neue Pfarrer wurde ?anl.?tag abends festlich enipfaugen und ln daS Pfarrhaus geleitet. lu. Kammermusik, Freitag, den 13. >1. abends gibt das bekannte DreSiiuer 5trei-.'n-guartett iin Philharinoniesaal c'n .^ion',ert. bei dem ansschlicßlicl> erstklas^i^i D 33» Vkei?AkkVa»»pSi^ D VoUkommsov ktonitralrtßmR mit wUl?o» koniekreivr Itur»vvU«»»wpk»nz^ D klit kieiaer I^L!»rea»»kt — voriüxUeliv D Ll vLer 6^aami»edvr l^utsprvelier mit LxpouvvtiAl Nomdrsuv D I.uxu«^u»LtiI»runx, xroLe Vo!I»ivI»t»sIlMlR D Die izvue IIe»o6v ermAxIioI»t oioe abso- lute Koasi«»» UQ6 vivOo voUIlowmvveo D t-anKkristiz^e K»tvi»»»dlunxea wAxiiel» 0KI0»I losli» ^Ki»i»KZiASsr, HUsrilZor, M R «aoio TRlic^s S Nachfragen aus dem Auslände Auslandinteresse für jugoslawische Produtte j^xpcirtfüräerunLLinLtitut 6es llai'.-Uel^ministLnums crkielt wje^er eine !?eilie von I^ackfl-aeen au8 äem ^U8lanä. äie die ^Varenemkukr aus ^uev8lavien (ZeLenZtanäe Iiaben. Das Institut .«^animelt äiese ^nfraxen auf Orun6 von ^iikrasen. die ilim aus äem ^uswnä 2U-kommen. Die inlünäiseken Exporteure xveiäei^ ersueUt, äem k:xportivräerune8> inijtitut mit der ^nkraLe xlelek^oitis konkrete, nacli ^öxiicllkeit bemusterte ^n-xebote samt den nötixen I^iekerunxsbe-äin.?unsen einzusenden, wobei die krummer der Iiier anLekükrten ^nkraxe 2U vermericen ist. Das Institut ist okt sckon uuf (^ruud dieser ^nxaben imstanäe. dem Interessenten initsuteilen, od sein ^n?ed0t >^us8iclit »uk ^rkoie besitzt. >^uf (!irulid der sünstiLen Oklerte >^'ird dann der Lxflvrteur mit dem auslündi» sLliLn Interessenten in VerdindunL Le-kracUt. Lei der Mtteiluns der Adressen ük^'ininmit die Anstalt keine (Ze^kkr siir !.IiL IZonität des ausländiscilen Interessenten. t'ails die interessierte I^ir-nul neue .'VlöLlicickeiten für die plaeie-rnn^^' ilirer XVaren im Auslände xvUnsekt. >vird d^ls ^nzzebot in einem besonderen Bulletin veröffentiicbt, das ausländi-^rxeuknisse der k^or5t^lrtseliskt. 1227 ilamdurL: I^'urniere. — 1228 öer-Zin: l'annen- unci I^iclitenselinittliol?. — Hamburg: Lirkenteer. Vodenproäukte. Wien: getrocknete und konser» vierte k'il^e. — 12ZI Leneseiiau Knobwueli. — 1232 ttamkurK:: Hank. — 12ZZ l'unser: Vertretung Mr Paprika. volmen und Kartoffeln. — 1234 Ilam-bürg: verscliiedene IleÜkräuter. — 1236 I'rag: .^etroeknete oder geröstete Kttr-di'>kerne. VVeZn- un6 Obstdsu. 1237 I^ordeaux: XVeine. -- 1238 öres-!ciu: s)bst. 1239 l'aneer: Vertretung fiir .^epsel und kirnen. ^ I24V IHamburg: Oörrüfltel. — 1241 Prag: Vertretung iUr Dörrflflaumen. Msse und Ilaselnüsse. — 12^2 Prag: Dörrweiebseln. Vleb- und (istlüLokuekt. 1243 >jii:^a: Lciilaclitpferde. — 1245 Prag: Vertretung ilir Viebprodukte, xvie Nüute. Dürme. t''el!e, l_In8LkI!tt und Lier für Industrieiexveeke. — I?46 l.,V0n: Klutegel. k^rzceiignlsse des vorxdaues. 1247 Stuttgart: verseiiiedens Lr^e. — 1248 Wien: Yuar^sand. — 1250 Prag: Vertretnng kiir verselnedene ^r?e. Industrivsrtilcel. 1251 I'ariö: Vertretung fiir Xl^öpke und f(.'ilie l.ederglirtei. — 1252 X^uro: Ver-tretullL kür versekiedene ladustrieartl- kel. — 1253 l'anser: Vertretung iür Sei-ke und Kerken. — 12Z4 iVlaUa: Vertre» tunL für kr^euLNlsse der juxoslawiseben Lebubkabriken. — 1255 prsx: Oel kür Leiksn- und ^argarineindustrie. — 1256 .lerusalem: ^r^neiflascbsn. — 1257 Wien: I^eim. — 1258 Jerusalem: 0psn-Kenoberteile. VersokleÄvaes. 1259 Paris: Vvrtretunx für juxosla^vi-seile Obst-, Oemüse- und t^Isisekkonser-ven, Mucker, ^el^l und andere I^ebens-mittel gexen krsn^ösiselie Exportartikel. — 1260 tsamburg: rolier Weinstein und Kienen>vacll8. — 126! Alexandrien: Vertretung kür I^eder. Olssvvaren. Keramik. Porzellan- und Seiler^aren. I^ein-öl. Z!>virn. I^äsel. Lcliraubsn, Papier, Oerbstoffe, Textilien, Sessel, verseiiiede ne Oele und Ivette. Viel und Kupker. ^nmorkuneen. 1 piainkield (k>Iew .lersev, Lx- Port von Leliut^mitteln kür ^etxe und Leiierwaren nacli .lugosla^ien. — 2 Kairo: k'irma ^ean l). ^andacovieti, I?ue ^boul Sebua 23, stellt jueosla^i-seilen Interessenten kür Informationen, Propaganda. ^n>verbunL von Vertretern. Inkasso.. Verwaltung, pro^ekküli-rung, I^i^ltationen usw. nur Verfügung. — 3 Alexandrien: I^irma 1'lle ^nion Ootton Lompanv ok ^lexandrie. p, 0. IZ. 355, sueilt in Jugoslawien iigvptiselle Raumwolle gegen ^ugoslawiseke Lr^eue Nisse im KompLNsationswege au5?ukü!l-ren. FLMakeit der ersten AnnuNSt der Bauernsthulbm Oer ^ugosiawiselie Lparkassenver-band, der Verband der slowenjscken < vle ^nleikozevlednun« der 8t»6teo-molndo Uudljsna in der Mke von 20 I^illionen Dinar wird einen i^onat naeli der Auflegung, d. li. Dienstag, den 10. d., beendet werden, dlaeli bisberlMN iViel düngen ist die ^nleibe weit über^eietlnet und wurden selion 33Vs iVlillionen Dinar subskribiert. Da die ^eieknung aueil mit ^inlagebüelleln der Städtiseksn Sparkas-se im I^ominalbetrage vorgenommen werden kann, ist der Wert derselben ge-stiegen, ^ucil wird die Wabrnekmung gemaekt, dalZ der lllandel mir Sparbü-eiiern gän^liek aukgellört bat, wenigstens in l^jubljana und l^mgebung. X Lwo zrovo 8trsSsnd»U«!v»oll»obsit soll nacil öeograder iVlelduveen in Orün-dung begriffen sein. Line ausländisclie f'irma soll dem Ministerium konkrete Vvrscllläge unterbreitet und die ösrvlt- Willigkeit erklärt kaben, in die Oesell-sellakt mit dem gesamten iV^ateriai sowie 200 /Millionen Dinar einzutreten. X Itslivnkods ^opiel sui ^em Wiener Aiiarkt. Das Üsterreiciliseile l^andwirt-seliaktsministerium bat dieser l'age ein Kontingent von 200 Waggons ^cpkel aus Italien 2ur Linkullr nack Oesterreiek frei gegeben. Die Lrteiiung des Kol?tin8ent8 erfolgte bereits im I^alimen der laufen-den Wirtsekaftsverliandlungen. Mariborer Heu- und Gtrohmarkt. Samstag wurden L Nagen Süßheu, 3 Wagen Sauerheu, 4 Wagen Grummet und 1 Wagen Stroh zugefiihrt. Süßheu wurde zu 40 bis 45, Sauerheu zu 38 bis 40, Grummet zu 40 bis 42 und Stroh zu 35 Dinar pro Meterzentner gehandelt. Dienstag, den 10. November: L j u b l j a n a 12 Schallplatten. — 18 g^nkorchester. — 18.40 Bortrag. — 19 Bortrag. — 19.50 Heiteres._20 Hörspiel. 31.30 Schallplatten. 22.15 Funkorchester. — B e o g r en lO Novemöer tSW. ^Marlborer Zeitung" Nummer 258. „Zelezniilar" klar voran! Die Eisenbahner ferttgen die „Athletiker" mit 10:0 ab und sichern sich die Herbstmeisterschast Iiu „^cloziliear"--Stai>tc>n fiel ^esteril ei--wiäitigc Entscheidung in der Fußballmeisterschaft. c l e z n i L a r s" Kämpcn absolvierten den letzten PimktekQmPf der .'i^erbstsaison ulü» erfaßten im richtigen Au-qcnblick die Chance, die ihnen die „A t h« l c t l k e r" boten. In überzeugendem Stil warfen si Meter Junioren der Jahrgänge 1!)13 ulld 1919: 1. Fine (Marathon-Maribor) 12.3, 2. Praper (Pwj) 13. 3. Scheichenbauer (Ptuj) 13.1. Kugelstoßen Senioren: 1. OsediL (Jugo-slavisa-Celje) 13.15, 2. Vidic (Marathon) 11.99, 3. KajfeZ (Primorje-Ljubljana) 11.81. Weitsprung Junioren der Jahrgänge 1919 und 1919: 1. Rusjan (Ptuj) 5.63, 2. LuZar (Marathon) 5.30, 3. 8oZ>taris (Ptuj) 5.23. Diskuswersen Senioi^en: 1. Kajfe^ (Prim.) 30.78. .2. Kosec (Prim.) 34.76, 3. Silayi (Mura-Murska Sobota) 34.23. 100 Meter Junioren der Jahrgänge 1920 Mld 1021: 1. Radko (Marathon) 12.1, 1. ElSbacher (Ptuj) 12.4, 3. BuLintt (Marathon) 12.7. Weitsprung Juniorell der Jahrgänge 1<>2() und 1921: 1. Reich (Ptuj) 2. Radko (Marathon) 3. BuVi^rek (Marathon) 5>.26. Speerwerfen Senioren: 1. Äajse2 (Prim.) 42.10, .2. Radko (Mara«thon) 10.30. 3. Rus-jan (Ptuj) 37.26. Im Anschluß an das Meeting wurde cin Waldlauf für Senioren und für die beiden Juniorenttassen ausgetragen. Die 3000 Meter der Seniorenstrecke bewültligte Gcr-movSek (Marathon) in der Bestzeit von 14:03.2. Zweiter »vurde sein Klubtamerad Struck in 14:04.6 und Dritter Gril (Ma-rathoil) in 11.39 Minuten vor KonLan (Ju-goslavija), der 11.41 benötigte. Dritter wurde UrbaneiL (Selezniöar-Mavibor) in 12:39 und Vierter Benko (Mura) in 13:21 Minuten. Den zweiten Juniorenwaldlaulf sah H'ansi (Rap'd-Maribor) in 7:40 als Sieger. Dann folgten Pulko (Marathon) in 7:49.6 und Blanke (Ptuj) in 7:56 Wnuten. „SradwnMS" erste Mederlage Der Zagreber „Gradjansk.i" unterbrach seine Englandreise und trug gestern in Basel gegen eine dortige Auswahl ein Fußball-nmtch aus. Die Zagreber mußten eine peinliche Niederlage von 3 : 1 in .^auf nehmen. Am Mittwoch treten die Zagrebe gegen „Liverpool" an. Nadrennen auf der Bachem-siroße De? Sportklub „'^eleznivar" brachte gestern vorn?ittagS ein Radrennen zum Austrug, dos vom „^elezn?ear"-Stadl0n bis hinauf zum „Pohorskl dom" führte. Am Start hattc'n sich zehn Wettbewerber eingefunden, von denen aber nur fünf das schwierige Rennen l'eendeten. Als Sieger ging Stefan N o z IN a n in der hervorragenden Zeit von 1:17.42.4 hervor, wobei er seinen 100. Sieg feierte. Zweiter wurde L ozinLek sXelezniöar) in 1:18.9, Dritter S o d e c (Marathon) in 1:21.16, Vierter Bricelj (Ljubl^anical in 1:23.34 und Wnfter G ru m (Ljubljanica) in 1:24.26. Für die glatte Durchsühnlng des Rennens machten sich die Herren LeSnik. Lorber und Gla viö verdient. Trot' des großen lienunterschiedes s1000 Meter be, 34 Kilo-Nieter) war kein einziger Unfall zu beklagen. .Mura" beNeM „Glavija Auf dem Sportplatz beim Magdalenenpark trugen gestern „M n r a" und „S l a v i j a" das fällige Meisterschaftsspiel der zweiten Klasse aus. „Mura" legte sich gleich von An- fang an energisch ins Zeug und ließ auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr locker. Mit 3 : 1 (2 : 0) holten sich die Gäste den Sieg nnd beide Punkte. „Slavlja" suchte vergebens ihre Form, sodaß das Team nicht imstande war, den Attacken der ,,Mura" standzuhalten. Spielleiter war SchiedSi^chter B e r g a n t. Oesterreich-Schweiz 3:t In Zürich errang gestern das österreichi-sche Fußballteam einen überlegenen 3 : 1- Sieg über die Schweizer AuSlvahlmaim» schaft. Heuler befleote Houah Sonstige Fuftballfpiele San Jean: BSK—San Jean 14 : 2. Zagreb: HAäK—Concordia 5 : 2. Subotica: Jugoslavija—Subotica 4 : Wien: Postspcrt—.offe USA. in Tokio vertreten zu können, denn lzeute sei sie .22, al'o bei den Japanischen Spielen erst 26 Jahre alt und sie treute es sich zu, auf der Rilckenstrecke alles schlagen zu können, was sich ihr in Tokio in den Weg stelle. „TS war sehr arg für mich in diesem Sounner". sagte Eleanor Holm, „als man inich nicht an den zuließ." Äwel Kraftproben in der Aga „Hajduk" siegt in Ljubljana 1:0 / BASK schlägt die Ostjeker „Slavija" 3:0 In der Natwnalliga wurden gestern zwei Wettkömpfe ausgetragen. Ganz besonderem Jlrteresse begegnete das Treffen des Spliter „Hajduk" nrit dem SK. Ljubljana, da man auf beiden Seiten vom Sieg überzeugt war. „Ljubliana" war diesmal vom Pech verfolgt, da sich der Stürmer M a ko-vec knapp vor A^chluß des ersten Spielabschnittes eine sckMere Verletzung zu^og, die ihn völlig außer Gefecht setzte. „Hajduk" kam in der 1l». Mnute der zlveiten Halbzeit durch Krulc zum Fj^rungstrsffer, worauf sich die ganze Mannschaft zurückzog und nach Leibeskräften gegen die zehn Wmpfer der „Ljubljana" das Resultat verteidigte. Mit 1:0 gingen die Dalmatiner schlieUich auch als glückliche Sieger hervor. Den: Zagreber Schiedsrichter Mlinariö uitterliesen zahlreiche F-ehl^. Das zweite Ligaspiel, das iir Beograd vor sich ging, sah BASK und die Osijeker „S l a v i j a" als Gegner. Die Osijeker konnten sich durchaus nicht zurechtfinden nnd fanden das ganze Spiel hindurch keine Gelegenheit, den Bovsprung der Amateure :vett zulnache:^. Mit 3:0 (2:0) behielt BAS^^ glattweg die OberlMd. In der Tabelle ist die Sarajevoer „'S l a-vija" mit 10 Punkten noch immer an erster Stelle Postiert. Dann folgen der Reihe nach BASK mit S. „Gradjairski" mit 7, B'SK- m't 7, „Hajdnk" mit 0, „Ljubljana" mit 0, „Jugoslavija" mit 4, mit 4, „Slavija" (Osvjek) nl't 4 Punkten, ivährend „Concor-dia" noch ohne 'Mnkt die Tabelle bSschlieszt. In einem fesselnden Kanipf konnte deutsche Halbschivergewichter Ad. Heuser den Engländer Frank H o u g ti nach Punl ten besiegen. Allerdings war das Punkter-gebnis nur krapp, ein Beweis siir das grosze Können des Engländers. Bilder dienst'M.) l4i«s iMe Unsere Allnfzigjährigen sind hundert Äahre alt Die technische Entwicklung der Welt hal die Menschen in den ^tand gesetzl. ihre Arbeitsenergie in e>nenl si> raschen ciuS,zugeben, das; die nornlale phl>''iosc>gi''ch.' Lebenskraft oinee! Menschen schon in.')l) ^a!z-ren verbraucht ist und für deit 'liest ^'e-bcns nur ein abgekampstcr ^iräs^ezustand ^urüclblc>bt. Das ist wenigsten.^ die Anmli: von Dr. R. (5. Buerti, de^o seilheri^^en stdenten dcr Amerikanisch^! ^lranlenhanc-vev einigung. Er äußerte diese Meinung au' einem Aerztekongres; in Philadelpk^a. Eine Herabsehung !)l Fortschritt ist zwar der nienschliche -'tu'-schwung zu danken — sagte Tr. '^^uerti --aber was ist das Ergebnis diescs sogenannten Forlschritts gewesen? Er H.N wohl deii Menschen instand geseltt, znx'i oder drei Dinge in derselben Zeit zn vernchlen, in der er sri'iher eines tat. andder dreimal schneller ausgel'en als ein't. 7^?.' meisten von uns, die von einer Ers.7l)ru/.>'; zur anderen stürnien, leben gleichze'li.^ v-v.i ^'eben, und nianche. die veni Ehrgei; Zerfressen werden, vollbring^'n in eitiei^- einzi^^en Lebensspanne das, was nornialev'ix'i'e das Werk von eineni Dnl,,end E'n^elleben sein sollte. Der Mensch, der heute cin 'Al.er ^wn 50 Jahren erreicht, hat in Wirklichkeit Jahre gelebt, nnd wenn wir in dent iet.naen Tempo ^voiterarbeiten. dann wird nur der Zeit einiger weniger Gen^.'raNonen ee-dürfen, NM uns dahin zn bringen, dvin, w'.r in der Spanne von 20 Jahren ein :^.^cen-schenlebcn verbrauchen. Unter diesen Umständen ist c-i, llach ^r. Buerki kein Vnnder, das^ so viele Menschen, wenn sie ein mittleres ?llter erreicht baben, innerlich ausgebrannt sind. Manche von ihnen haben C-rsolge erreicht, .andere haben gesehen, wie der Erfolg ihnen unter den Händen zerrann, aber alle haben heftig nni ihre Existenz gekämps:, bis sie. belastet '.n?t einem Fettüberschnß, uilter .'^kopischmer'.en mtd Schlaflosigkeit leidend, erschöpft von? Zuvielessen und Zuvielarbeiten zum Arn kommen, um von ihnl eine Viederherstellnii'.^ ihrer Gesundheit zu verlangen. D-'r Amerikaner hat schon recht. '?tur ve.-gijjt er zu fragen: Was macht der Mensch, um sich deil zerstörenden Einiv'rkungen des ntodernen .^lektenipos zu entziehen, nm l^'.e genkwste iu mobilisieren? Sollte es nicht Wege geben, uni auch tro^-^ der Technik stig gesund zu bleiben? .Mariborer 5^eitung" ?^mmcr 258. DienSdag, !»en 10. November 1W6. Kor»»«r l.1 ^^eit'ied ws ^>^gozis^I«n! ^Inko^a^or i «jkug, />dt. f'sslumssle, ^»greb ^5eütee.-4«sei<^ s>(>/>00 s^iii. Leeen 8lc!ier8tel-Iiui^' lliit^ Luto VerziinLUNL ^vercjoii ^e.^uckt. ^ntrüxe an .'iil >^icli. (Zra?. Llickstr. U9W Sedön«, somiixv LsupliitTS» Lvkr preiswert 2u verkaukzn. I^ase 5pe8l>vc) selc». .VM7üL. I?c>jkov ^vnr. pobretjc. !1976 lisus bis 150.000 Dill s.u kau-fen xesuekt. ^ntrittce unter »lStt« an clie Verw. NS84 ÄA M^DßßG^DßD^ Wc»dnll«z?. !?immer u. Kücks un6 1 ?i,aktiercl2lmmer »viort acicr bis 1. Deziember ^u ver-mieten, laborska ul. Y-I. 1lV87 SckmerzieriiUlt eedell 6ie Unterzivickaeten allen Vervaoäten. ?rvun6vn uack Vvkannten äie traurixe ^ackrickt. äall Herr /^nton kotcsvee am'Lonntae. cten 8. I^overnber 1936. nsek kurzem I.eiäen uncZ verseken mir rlen 1'rtt-stuNLen äer KI. I^eUsion. im 75. l^edensjakre xotterxeben versckie^en ist. Das I^elckendeeänjxnls unverxoljlleksn DaklNLescliieäenen kinclet Oienstax, 6en 1V. k^ovember 1936 um IZ I^kr am ^tüÄt. friellliof in k^obre^je 5tatt. vie Iii. Seelenmesse virü am N. k^ovem-ber 1936 in äer Vom- unä Ltaätpkarrkirck«.' Lelexen >ver6en. u r l d 0 r, 9. >iovember 1936. 11983 v!e tlvttrsuvrnäen Nlntordllebenen. 8p»rlivril?iww«r 2u verseben. Liril-^etoäova 24. 11978 Ilmmvr un6 I(üeke an kin7. I^edensjskre versckieÄen ist. vA?; l^eiLltenbesünLnis kinäet ^cintsL. Äen 9. diovember um 16 l^iii von der I^elckenkalle äes 8täät. k^rieäkvkes in podre^jo aus ütcltt. Ulli? l) r, am 9. k^c>vem!?er 1936. 1! 98^ Die trsuvrnä Ulnterblisdenva. Sonn ixe VIerÄmmvrvoliaa«» in neuerem Öeböuv.__1176! Mbt.. Zonnixes Zimmer Z!U vermieten. Kalvarska cZ8ta 3. Villa Doris. 1I9k^8 2t5 DDß^MM veksci«^f?cii Ak Ae« «MO ÜUssfäUkllV ZcMkii lem MjsetTsnSte iwe fmtnctinnen in ts5tou«ien.tlk>esciinel!e.leickle tietkoije. AG>uw«r !»»»»«» «ia« I'I»»« nacl ein« lromm«» «» «rveiterten l^r«a uo6 ve?mi»ol»eo »iek mit ß1ta»«a6e l^»ut. I^suckt^Iceit ?«N»l>««>a6«run^«n (ZraiZez ?>mmor, leer o6er mödliert, mit I(üekeli-. La<1-Iionlltziune lre«en LsistellunL 6ss ttelz-msterials «esuedt. Anbote unter »ttell un«»ektlAk«it>b»»r«n »1t cU«»«» ?uck«r, 6akm stell- lr»v Ä» Ikr»» ?n^«r iv Vl^s»»»r, vedm«o 8le ilia kerau» 6»! 6»r ?u6«r un«l Ikr?ia^«r »W6 troeksn ?o«ik« ?«»Ie»I«n» i»t «tt 8oi»«uiocrsm» v«rmi»ckt. ve luMet trotr LTä»Q la ä«r 8«« 06« ?rav»- pl»!«»«»» d«iw im d«!»««»t«a Die ^väer- bO»«a »»u«a I'Saaog«» 6«m ?»iat «ta »ukksllen6 »et»v»«« Xu»«»!»«», H»t» »» al« «uvor geeel»«» vurä«. vie »ia6 voa 6i«»Oa a«u»o ?üaunt«a begeistert, 6is »ioi!» cker Heutterde »vp»»»«o uaä de! äeaeu aiemvo^ viril-Üol» 0I» 8i« ?u^«r d«vut»t I»»1»ev o6«r viedt Irsch» ^ 7»te«el»e, 6»«» äis k«r»t«1luoz äie»«r aeuen »edr !r«»t«t. bleibt ä«r ?r«i» ä« ?ou6re ?«»>r»loa g»A«i»vRrt!l» uaverRo^ert. VmzIiIiMsr event. ^nkÄn»sr vir«1 tür ein Nols^- unä (Ze-misektvarenunternebmen. m. äeutselier, sloveniscker un6 5erdoler<»t!seber S-prsok-ksnatni». per sofort eesuekt. XoLebotv unter »I^n6« an c1. Verv. »1798 Sueke ew lk'riwivla. velekes Lut Icoeken unä sNe ttausar-deltv» verrlokten kann. ^n?u-trSLSn ovorZskov» 10, fri-Hsurttlon. 11S8V 47jÄ»r. Aßmw» slleln8telisnä. ^(leiodesitzer mit Hol^l^auz u. (Zarten, mit etva« Vermögen viinsekt mit 4l>--4SZZl^rixer ^itve. alloinsteksnä. mit et-vss Verdienst oäer Pension 2UM zemeinsamen 1-eden 06. auell svecks Heirat bekannt ziu veräen. 2e. I?aävanjo 98. 11963 Roman von Gert Roth b erg. 5/ Die lpnzc Stadt sprach l»oii nichts an-deicin als davon, daß man des Mi^rdcrs dar versoi^t gsweseir. >'te!nc Ztinnile des Mitleids regte sich si'ir ilui. ^tuchtartlsi verlies; seine Tante mit so>-uer ^rau und seinen beiden K'ittdern die Etndt. Tie -lvagten sich nicht mehr auf die Strasse, und scheu gingen ihneu die übrigon Meter des Hauses aus dein We^je. Das nwchte unerträglich senr und diese Flucht rcchtsertic^en. Soviel wußte man ja zwar, das', seine Angizhöriigen vo?, seinem Doppelleben keine Ahnung gehabt hatten. Mer sie blieben imnierhiA die -nächsten Verwandten eines Mörders. Duniela von Berckottv auohnte der Beer-diauug ihrer Mutter bei. Sie war allgemein der l^ec^eustaud d<'r größten Anteilnahme. Still uud ^vie erstarrt war ilhir schönes Gesicht. Daniela hatte diese ganzen Tage um Tränen qebet et. Diese Starre, dil^se Lastauf ihrer Vrirst ertrug sie nicht mehr. ?ll!<'r auch heute fand sie die erlösenden Tränen N'!cht. Wie aus «"»veiter Ferne hörte sie der Schwestern Weinen, hörte die guten, trostreichen Worte des Pfarrers. llnd dann «mar auch ^das vorldber. Daniela saf; wieder in ihrem kleinen Zim liier und hatite die Hände inr Schoß gefaltet. Sie versuchte na6)zudenkeri, aber der Ko^pf schmerzte ihr zu schr. Aline trat ein. „Dairi, Edellinde un^d Schivager Hans meimn, wir sollen einige T^e zu 'hnen kc'mnlen. Wie denkst du dariiber?" Das Mädchen sah ailf und schüttelte den Kopf. „J6) nröchte lieber hierbleiben. Edellinde verlangt doch nur, daß ntan sich nach ihr richtet und auf sie )>iücksicht nimmt." „Du hast recht, Dani, blevben wir hiev Vielleicht wird es Edellinde ini Vrultde.genommen sogar lieber sein. Aber es ivar doch auch nett vo-n ihr, daß sie uns ausnehmen wollte. Möchtest du nicht mit m'r hinnber-kommen? Sie werden sich verabschieden wollen." StUimin nickte Daniela, erhob sich nnd folgte der Schwester. Drüiben im WohnMnner saßen Edellin^ de, ihr Mann und Äinte Julie. Das war die Schwester des verstorbenen Majors. Sie sprach je^t davon, daß sie gern dm Pelz« Tnantek' i^r Bsvstorbenen hätte, grng allen drei Töchtern avie ein Stich durö^ Herz und auch Dr. Primer war sehr tnge-halten, bewoHrte aber äußerlich die Ruhe. Tante Julic weinte zu ihren Nichten, sie seien doch keine kleinen Kinder mehr und sie könne den Mantel notwendig brauchen. Da er sehr unmodern sei, triige ihn sic^r-l'ich keine der Töchter. Dr. Primer meinte. schließlich, in vier bis sechs Wochen, könne sie ihn erhalten. Heute nicht. Man sei doch den Sachen der Verstorbenen ein weirig Pietät schuldig. Worauf dann Tante ^ie wie ein begossenes Huhn dasaß. Nach emer Weile meinte sie, sie wolle Daniela nach Berlin miitntchmen. Die brauche dringend etwas Zerstreuung. Sie sähe ja zum Erbarmen aus. «vwlderte leise: „Du bist sehr gut, Tante Juilie. Aber ein Paar Tage möchte ich noch warten. Bielleicht komme ich dann." Dr. Primer uitd seine Gattin verabschie" deten sich. EdeNnde sah enbsetzlich blaß aus nud ihr Mamt sorgte sich um sie. Sie führten eine schr harmoni'sche Ehe, weil sie sich sehr gut in allenl verstanden. Und weil Doktor Primer iviMich ein bigber Kerl war, der den Frieden liette. Edellinde hatte zwar viele Fehler, aber daß sie ihren Mann verwöhnte und ihn: ein gemütliiches Heim schuf, das konnte bhr niemand absprechen. Tante Julie blieb noch bis zum an^srn Morgen. Dann brachte Mne sie Kur Bahn. Als der Zug sich schon langsam in Bs:ve-gung setzte,bm^e sich die TÄnte noch einmal rasch Kmn Fenster hevaius und sagte zu der auf dem Bahnsteig stchenden Aline: „Wii? tönnten eigentlich eine Penston a«f-machen in Berlin. Da ^ mwn s<^n Auskommen, wenn man Virvictor LtsLiI^v > I^s!»ri!)orskg tisksrna« >0 !^»ri!>or. Üeiäo volmbskt »Q R«>dor. ?i»r 6e» I?e»au»Uvl>vr u. 6eo OrueL