c BDfZHLPOTTSi 1f «Vi A iaautag-Soimtag IS Bpl snotmttgtt gntung Amtliches Organ des Verlag ond Schriftleltuns: Marbori •»d Dran, Badgasse Nr. Pemrof: 25-^, 25-6a 25-69. Ab 18.30 Uhr ist die Schrlftleltnog oir auf remmf Nr. 28-CT erreichbar. — Unverlangte Znschrlltoi werden olcbt rflckgesnndt — Bei Anfraicen Ist das Rflckporto belsniegti. — PosttchecUKoato ^en Nr, 51608 Steirisehen Heimatbundes Erscbelnt werktäglich als Morgenzeitung. Bezugspreis (im voraus zalilbar) monatlich RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Postzeitnngsgebflhr; bei Liefenin^ im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der Oesdiäftsstelle RM 2.—. Altreich durcti Post monatl. RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Postzeitungsgebühr o. 36 Rpf. Zustellgebühr !Jrr. 311/312 Jltorfturg-iPrau, eoimtoo/gonntag, 7/8. gtobemtfer 1042 82. ^laQrgang Im Kaukasus weiter erfolgreich Im Ter«knen im unendlichen Meer den Sandes su halten, sondern es ist Aufgabe einer Sehlnoht, dem Qeg-ner möglichst sehwere Schläge susufUgen. Das heißt sein Material zerstören, seine Vorräte abnutzen und seine Truppen erschöpfen. Diese Schwächung des Gegners Ist das Ergebnis des Operierens im weiten Raum, bei dem der Blick auf die Kriegsmittel des Pein-dea und nicht axif Wasaerwogen oder Sandhügel gnichtet ist Die Au^abe der Achsentruppen bi Afrika besteht darin, dem mit dem Risiko ungeheurer Sehiffsverluste — wl« unsere U-Boot-erfolgsmeldungen beweisen — zusammengezogenen Masseneinsatz unserer Feinde zu begegnen. Noch immer hat hier die überlegene Führung Rommels jenen Abnutzungsprozeß des feindlichen Kriegsmaterials durch die rasche Beweglichkeit der deutach-italieni-sehen Verbände zum vernichtenden Ende geführt Und das Ergebnis aller früheren bri-tischen Offensiven war noch immer, begleitet vom Jähen Verstummen des Londoner SiegesgebrUUa, die frei« Bahn für unaeve tapfer« Psnaerarme«, v B. P. • Der italienbdK WefemacfelbnMil Rom, 6. November Der italienisch« Wehnnachtbericht gibt bekannt: Italienische und deutsche Abteilungen lagen am 5. November im Abschnitt ruka — Marsa Matruk in heftigem Kampf mit feindlichen Panzerverbänden. Am Abend gif^ der Kampf mit unvermio-derter Härte weiter. • Amflkh wird folgtnde Eigiimmg sitm Hn- lienischen Wehrmachtbericht vom Donnerstag ausgegeben: Unser Wehrmachtbertcht ist in der gegenwärtigen Phase der Kämpfe an der Ägyptenfront wie immer durchaus authentisch und objektiv, dagegen sind in der vom Hauptquartier der alliierten Streitkräfte im Mittleren Osten ausgegebenen Sondermeldung zahlreiche Übertr^bungen und Fälschungen enthalten. Nur die darin enthaltene Angabe über die Zahl der Gefangenen, die seit Beginn der Schlacht auf 9000 geschätzt wird, luinn als ungefähr richtig betrachtet werden. Es handelt sich in der Tat bei einem Kampf, der großenteils durch Panzer ausgefochten wird und durch das rasche Hin- und Herfluten der Operationen gekennzeichnet ist, um j einen unvermeidlichen Anteil an Gefangenen, ' die Infanteriedivisionen angehören. Es kann hinzugefügt werden, daß ein nicht unbe-' trächtiicher Teil der Gefangenen erst gemacht wurde, nachdem sie verwundet waren. Die ; übrigen Angaben über die Vernichtung von ! 266 Panzer, die Vernichtung bzw. Außer-j kampfsetzung von 600 Flugzeugen, die Ver-; Senkung von 100000 Tonnen Schiffsraum i sind dagegen völlig wiilküriich und weit von ! den Tatsachen entfernt, die unendlich viel bescheidener sind. Die Truppen der Achsenmächte kämpften und kämpfen prachtvoll. Alles übrige, d. ||l das unvermeidliche Hin- und Herfluten d« Operationen, gehört zum Charakter des Wüstenkrieges, der dem italienischen Volk wohlbekannt ist. Das italienische Volk folgt mit tiefer Anteilnahme, aber mit gelassener Ruhe dem Gang der Ereignisse in Nordafrika und weiß inmitten der grotesken Entstellungen und Übertreibungen der Feindagitation die Wahrheit zu erkennen. Wirkniigsvolle Tagesangrüle Berlin, 6. November Heftige tottisch« Flakabwehr und ein von starken britischen Jagdverbänden gebildeter Sperriegel konnten im Laufe des 5. Novem« ber ausgedehnte Angriffe deutscher Kampfflugzeuge gegen militärische Ziele und kriegswichtige Anlagen im Süden Großbritanniens nicht verhindern. In den Mittagsstunden durchbrachen unsere Kampfflugzeuge im Tiefflug die britische Abwehr und warfen Bomben aus etwa 50 m Höhe aui militärische Anlagen der Stadt Sandwich. In Brighton stürzten nach, einem Tief-ingriS mehrere Häuserblocks zusanmien. Im Laufe des Nachmittags waren britische Truppenlager in Südengland das Ziel deutscher Kampfstaffeln. Mehrere größere Baracken, in denen schwere Bomben detonierten, wurden zerstört Ostwärts des Truppenlagers Longmoore-Camp schössen unsere Flieger die Hallen eines Flugplatzes in Brand. Auch die Flugplatzanlagen in Ramster erlitten durch gutliegendee Bordwaffenfeuer Beschädigungen. S87 Slol- iml Spürtniwinlemeliinen ZAhlenausschnitte aus dem gewaltig^en Ringen im Osten Berlin, 6. November In vlttlsm asd aördlichen Abschnitt der Ostfront vernichteten unsere Stoßtrupps am 4. November wieder zahlreiche Kampfständ« der Bolschewisten und brachten Gefangene ein. Dieses stetig« Vorfühlen gegen den Feind stellt erheblich« Anforderungen an unsere Grenadiere, denn Tag für Tag und Nacht für Nacht, ob Regen oder Schlamm, mufl daa Niemandsland zwischen den Fronten gesichert werden. Nach MeMungen, die beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegen, haben in den letzten vier Wochen dl« in dem Kampfabschnitt nordwestlich Medyn eingesetzten Infanterieverbände 567 StoB* und Spähtruppunternehmungen durchgeführt und 148 feindliche Er-kundungsvorstöfie ebgewiesen. III Sowjetbonker gesprengt Bei diesen Kämpfen sprengten unsere Grenadiere 112 feindliche Bunker und brachten zahlreich« Gefangene ein. Außer zwei eingegrabenen Panzern und fast 300 gezihlten Toten verloren die Bolschewisten über 50 Maschinengewehre und andere schwere Infanteriewaffen, Diese Zahlen mögon zunächst weniger eindrucksvoll erscheinen, als die Leistungen eines hessisch-thüringischen Kradschützenbataillons, das Jstzt vor Stalingrad liegt. Im Kampf Mit dieser BIshelt verlor der Feind in den Angriffskämpfen der letzten vier Monate 6000 Gefangene, 22 Panzer, 69 Geschütze, 306 Maschinengewehre und Granatwerfer, 40 Flammenwerfer, vier Flugzeuge, 257 Fahrzeuge, fünf Eisenbahnzüge, sowie vier Munitions- und Betriebsstoffdepots. Beim Vergleich darf jedoch nicht auBer acht gelassen werden, daB abgesehen von den unterschiedlich großen Zeiträumen die Kampfverhältnisse bei großen Angriffsunternehmungen gnmdsätzlich verschieden sind von denen bei örtlichen Abwehrkämpfen. Die zahlenmäßigen Unterschiede haben daher keine wesentliche Bedeutung. Entscheidend ist allein, daß beide Einheiten bei ihren ganz verschieden gestellten Aufgaben ihre Kampfziele in vollem Umfang erreichten. 52 abgeschlagene Angriffe Auch von der Wolchow-Front, wo am 4. November der Feind mit etwa sechs Booten den FluB zu überqueren versuchte, jedoch abgewiesen wurde, liegen interessante Leistungszahlen vor. Dort hat ein ostpreußisches Artlilerieregiment in fünf Wochen 55 Bereitstellungen der Bolschewisten so zerschlagen, daß der Feind aus ihnen heraus nicht mehr angreifen konnte. 52 Angriffe wurden im Zusammenwirken mit der Infanterie abgeschlagen. In der gleichen Zeit vernichteten die Artilleristen 14 Panzer durch Volltreffer und schössen 13 weitere bewegungsunfähig. Der 9. November Alle Jahre marschiert am 9. November ia München« daa den EIhrennamen »Stadt der Bewegung« trägt, ein langer Zug von Männern diurch die Straßen, an deren Rändern eich die Masaen der Volksgenoasen in ehrfurchtsvollem Schweigen atauen. Und in ehrfurchtsvollem, stummem Gruß heben sich die Arme, wenn dieser Zug vorbeikommt. Alle, die da marschieren, tragen das achlichto Braunhemd der Bewegung und von ihrer Brust leuchtet das rote Band dea Blutordens. In der ersten Reüie dieser braunen Bataillone sieht man den Führer, imd da flattert eine ehrwürdige, eine heilige Fahne: die Blutfahne der NSDAP. In den GieichachriLt dieser braunen Bataillone aber klingen eindrucksvoll imd mahnend, wie von einer ehernen Stimme gesprochen, die Namen derer, die im Kampf für die Bewegung ihr Leben gaben. Die da alle Jahre am 9. November durch München marschieren, vorbei an der Feldherrnhalle, zur lEwigen Wache« am Königlichen Platz, sind auch vor 19 Jahren zur Feldhermhalle marschiert. Und dort schlugen verräterische Kugeln In ihre Reihen* viele wurden getroffen, sechzehn starben den Heldentod. Wie durch ein Wunder blieb uns der Führer erhalten. Hermann Göring wurde schwer verwundet. Die Sechzehn aber ruhen in den Ehrentempeln am Königlichen Platz. 1923 — da hatten unsere Gegner aus dem Weltkrieg in Westdeutschland, an Rhein und Ruhr, ihre Truppen stehen, auch schwarze. Das deutache Volk, ausgepreßt von den Feinden, hungerte, war preisgegeben den täglichen Gewalttaten eines von Juden geführten Untermenachentuma, die ganze Wirtschaft war vernichtet, ein Viertel der Bevölkerung arbeitslos, stündlich sank der Wert des Geldes, ein Kilogramm Brot kostete 375 Milliarden Mark. In diesem Wahnsinn eines beispiellosen Zusammenbruches, der bewußt herbeigeführt wurde durch Volksverrat, durch kurzsichtige Rachsucht feindlicher »Staatsmäimer« imd durch die größtenteils jüdische Weltplutokratle, erwarben Schieber dea In- und Auslandea um ein paar Dollar Häuser, Paläste, Gutshöfe, herrschaftliche Besitzungen, kostbarsten Schmuck und unschätzbare Kunstwerke. Der Ausverkauf Deutschlands war in vollem Gange. Auch der moralische. Treue, Zucht imd Sitte wurden zum Gespött gemacht, und zwar gerade von jenen, die sich zur Lienkung des Staates empor geschwungen hatten. Und von dort oben fiel damals auch das erbärmliche Wort, daß der Fahneneid eine »Fiktion«, ein mhaltslo-ses Nichts, sei. Das war ein Schlag ins Gesicht für alle die Millionen Männer, die durch vier Jahre gekämpft und Blut und Le. ben eingesetzt hatten für die Heimat. — Verzweifelt rief das gemarterte Volk nach einem Retter. Und der Retter kam. Adolf Hitler war es, der dem heuchlerischen Volksverrat die demokratische Maske vom Gesicht riß, der Ehre wieder zur Ehre machte, der entschlossen der Gewalt entgegentrat, wo immer si« sich zeigte, der Wankelmütigen einen Halt bot, Teilnahmslose aufrüttelte, der zeigte, wo der Ursprung- all dea Elends war, und der die Besten der Nation zur Sanmilung rief. Die anständig und moralisch gesund gebliebenen Männer und Frauen scharten sich um ihn. Eine Gefolgschaft wuchs und wuchs, die sich dem Btihrer auf Tod und Leben verpflichtete. In riesigen Versammlungen in München, dort wo man daran war, den Süden des Reichs vom übrigen Deutschland ab* zusplittern, enthüllte er die Pläne dieser dunklen Separatisten, prangerte die Schwäche, die Feigheit, den Volksverrat der marxistischen Reichsregierung an: »Haben sia nicht schon MUlionen von Mittelstandexistenzen zu Bettlern gemacht? Haben sie nicht jeden redlichen Menschen dem Hungertuch entgegengeführt und nur das Spekulanten-und Gaunertum großgezüchtet? Vernichtet wird die gesamte ^irllche Existenz. Der Staat ist zum Instrument der Börsenschwindler und Gauner geworden.« Damals hatten die Gewalt in Bayern in Händen: der Generalstaatskommissar von Hahr, der tiayerische Reichswehrkomman-dant von Lossow und der Kommandant der bayerischen Landespolizei von Seißer. Sie wollen mitwirken an d®r Rettung Deutschlands, sagen sie und geben Uir Wort. In einer Versammlung im Münchener Büi^jer-bräukeller am 8. November 1^3 erklärt Adolf Hitler die Reiohsregierung und die Re* gierung von Bayern für abgesetzt und ruft eine provisorische Nationalregierunf aus. G«* Seite 7 »Marbiirf3:er Zeltunp;« 7./Ä. November Nummer 311/312 neraüitaatskommiasar von K«hr spricht und ylbt seine Zuatlnimung zur nationalen Revolution. Der Marsch nach Berlin Boll nun Deutschland die Freiheit wiedergelaen. Am Morgen des nächsten Tages sind die Getreuen Adolf Hitlers bereit. Der Marsch durch Mimchen ist der Auftakt des Marsches nach Berlin. Aber in der Nacht schon sind Kahr, Lossow und SeiQer zu Verrätern geworden. Als der Führer mit seinen Batail- Resselsciiiacht au Suadalcanar In neun Tagen 51 amerikanische Flugzeuge vernichtet USA-Zerstörer bl eb nach Hombentreffer brennend liesen Herl in, G. \oviMnlH.T Kcssclsrhlachl auf (riiiKlnlraiiaf DiV . ^ . ,, , (laiitTl an. Dil' .lapancr aolicii von divi Ionen zur Feldherrnhalle itommt, geben die St-ih'n (Iii- aiiwMikaiiisohrn SU'Ilun- erräter den bereitgestellten Truppen den vor. Durch Minsalz von Paiizfrii ge-euerbe^ehl... Einer der sechzehn Opfer die- ihnt-n am 1. .Vovi'iniuT ein Durcli- ses s^andllchen Verrates ist Klaus von hrui-ii durch üi<* liff^fsianellci) ainori-Pape. Er trug die Fahne des Kampfbundes kanisclit'ii Vi'rtfidißunu.sliiiion itu Ostloil »Oberland«. Als er tödlich getroffen nieder- ,|er Insel. 2() liin südlifli von Aoia, .Vach sinkt deckt ihn da« Fahnentuch. Er wird in nrcrluinu di's U'Ulon aiiK.Tikanischcii Wi-ein Krankenhaus gebracht. Dort stirbt er in derslandt's iii diesfin Kuniprahschnill slii'-den Armen seiner Mutter. Und seine letzte Ijon die .Tajjaner worior nacli W<>slon in Frage ist; »Lebt Hitler?« Die Mutter nickt eleii der aineriiiaiiischcn flaupi- die Bejahung, — »Dann sterbe ich gern für kainpfÜnio vor. Trotz orhif(orlori fdiifl-mein Vaterland!« Mit diesen Worten haucht 1 liclicn Widers!aruips wurdoii auch hier er glücklich lächelnd sein Ijcben aus. ' die Anii'rikaner üher>valli;fl imd naeli Sü- Solches Sterben ist mehr als ein hehres zurückfieworfen. Symbol geblieben^ es ist das Bekenntnis all i Japanisclie Trui)iK'nlan(imi^»eii cr- derer geworden, die seitdem für Deutsch- ' l'olf(tcn am 1. II. in cicr Gegend von Ho-lands Freiheit und Größe ihr Leben hinge- ! I^'nla an der Südküsle sowie \\ciler wesL-geben haben. Der Opfergang vom 9. Novem- ' Ü'-'h am Kap Ihinter. Durcli tlie erlolt^rei-ber aber wurde zum Tag der Umkehr eines japatiisclien Landunjisojjeralioneii ganzen Volkes, er wurde zum Ausgangs- ■ ^vurden die Amerikaner «jezwungen, ihre punkt des großen deutschen Sieges. Mahner ; znsatnn>enfie.selwiiolz("neii Slrt'ilkiäl'le und Vorbilder sind diese unsere Toten dem verzetteln und ß<*gen dio einzelnen deutschen Volk für alle Zeiten. In ihren Fa- | japainschen Landunfisorle enizuselzen. Da-milien, in ihren Nachkommen und in uns al- hat sich die slrali'^ische Lage der len werden sie immerdar in stolzem Erinnern I ^"'^j'^kaniselien i nippen seit Anlang No-weiterleben. Noch ferne Enkel werden sich ' weiter e-rliel>licli versclileclilerL. zu ihnen, zu ihrem Leben und Sterben bekennen. So gedenken wir heute der Gefallenen des ersten Weltkrieges und dieses gegenwärtigen nie japanische Marine-Luflwari'e greift i>tändig mit starkem Kräften in die Krtl-känipFii ein. Die liutiherrscluiri liegt jetzt schon unhestrilK'n In ihrer Hand. Die Xrnerikaner können ihre wenigen, noch größten Krieges aller Zeiten, den wir durch- ! kunipffahigen Boinbenlliigzeu^^e auf Guu-kampfen, der uns aufgezwungen wurde. So o o gedenken wir auch derer, die ein Opfer der Bomben geworden .sind, die von Verbrechern und Mördern wider alles Kriegsrecht und wider jede Menschlichkeit auf die wehrlose Bevölkerung deutscher Städte und Dörfer geworfen wurden. So gedenken wir Unter-steirer vor allem der 134 Getreuen, die im Kampf gegen ein vertiertes Mordgesindel als Schützer der Heimat und als Vorkämpfer für das Deutschtum unserer Unterateiermark den Heldentod starben. Jedes dieser hingegebenen Leben ist ein Baustein zum Glück, Rur Größe Deutschlands, zum Sieg, über all den Gräbern dieser unserer Gefallenen leuch- rialcanar und Tiilagi nur noch Ix'grenzl einsetzen, da es an Jagdscliutz fctill. •Mlein in dir Zeil vom 27. t'J. l)is l. II. verlon^n die .Amerikaner in Luftkämpien ül)er den Saloinon-Insiln 22 Jagdflugzeuffe darunter 17 Locklieed- und IJghtnlng-.löger. .Aulierdem wurden in der gleichen /eil 20 amerikanische Ijonilx.'r vom Typ Douglas und Liheralor abgeschossen. Damit vi'rlor die amerikanische Luftwaffe im Siidwest-Pazifik in neun Tagen 51 Thig-zeu;?e gegenüber nur M Japanischen Ver-luslen. Die japanischen Ronihenangriffe auf amerikanische Sliitzpunkle auf den Fidschi-Inseln und Neu-Kaledonien wurden aiicli am 1. iVovi'inlK^r fortgesetzt. Etwa tOü Seemeilen westlich der Fidschi-Inseln wnrTimes«. Man habe aber nunmehr festgestellt, daß »die Fähigkeiten dieser Völkerstämme unterschätzt« worden seien. Einige Eingeborenenrassen Afrikas, vor allem die Basuto-Neger, »eigneten sich auch für einen anderen, als den ihnen anfangs zugedachten Wirkungskreis«. Dieser .sogenannte »Wirkungskreis« soll die Kampffront sein, und die »Times« hebt die kämpferischen Eigenschaften dieser Eingeborenen rührend hervor. Natürlich umgibt das Plutokratenblatt Englands Verlangen nach neuem Kanonenfutter mit einem moralischen Glorienschein. Die 3>Times« erklärt: »Jeder Untertan des englischen Königs hat Anspruch auf eine gute Ausbildung, um dem Gemeinwohl mit seinen natürlichen Gaben dienen zu können. Dies sei eines der ideale, für die das Empire kämpfe. Die Schranken, die wegen der Hautfarbe eines Menschen aufgerichtet wurden, sind jedoch nur künstlicher Natur. In Zukunft kann nur der Grundsatz gelten, daß jede Stellung auch jedem Eingeborenen offenstehen muß, der dazu befähigt ist.« Mit welchen großen Worten man doch m London die einfache Tatsache zu verschleiern sucht, daß England seine eigenen Truppen schonen und die farbigen an die Schlachtbank schicken möchte! hreitag, 30. Oktober: U-Boote versenkten 15 Schiffe mit 100 925 brt. — Im Kaspischen Meer vernichtete die Luftwaffe 9 feindliche I ransportschiffe, darunter 7 Tanker. Namsfag, 31, Oktober: Unsere U-Boote versenkten wieder 14 Schiffe mit 101 000 brt. — Auf dem Ladoga-See wurden 4 Transportschiffe für die Versorgung Leningrads versenkt, 3 Lastkähne beschädigt. — Die Sowjets verloren am 29. und 30. Oktober 134 Flugzeuge. Sonntag, 1. Novertiber: Noch einmal versenkten unsere U-Boote 12 Schiffe mft 82 649 brt. — Das Versenkungsergebnis des Monats Oktober erreichte 730 575 brt. — Sowjets Wurden westlich des Terek zurückgeworfen. Ein neuer Einbruch in das feindliche Verteidigungssystem gelang vor Tuapse. — Die L uftwaffe fiilir'e einen schweren Vergeltungsschlag gegtn die englische Stadt Canterbury. Montug, 2. November: Westlich des Terek wurde die Stadt Alagir genommen und die Ossetische Heerstraße gesperrt. — Vor Tuapse wurden Sowjets eingeschlossen und vernichtet. — In Ägypten hatte der Feind schwen^tte Verluste. — Briten verloren in drei Wochen 306 Flugzeuge. — Japaner greifen auf Guadalcanar mit zunehmendem Erfolg an. Dienstag, 3. November: Vor der kanadischen Küste versenkten U-Boote 16 Schifte mit 04 000 brt. — Sowjets verloren im Oktober 33 Frachter. — Schlacht in Ägypten wird mit gesteigerter Heftigkeit fortgesetzt. — Vom 10. b's 31. Oktober verloren die Sowjets 615 Flugzeuge. — Italiener versenkten ein feindliches IJ-Boot. Mittwoch, 4. November: Säuberungskämpfe in Stalingrad gehen weiter. Eine feindliche Widerstandsgruppe wurde eingeschlossen. — Starker feindlicher Ansturm an der Afrika-Front wurje zurückgeschlagen. — Neue japanische Landungen auf Guadalcanar. Donnerstag, 5. November: Vom Eismeer bis südlich Madagaskar versenkten U-Boote 26 Feindschiffe mit 168 000 brt. — Bombeii-angriffe auf sowietischen T'''-i''i''chub. — Briten verloren in Ägypten IK) Flugzeuge. — Luftwaffe verser^kte im Nordmeer ein Handelsschiff von 7000 brt. füeste HaeUeUek Japan hilft dem verblindeteo Thailand. Die japanische Regierung übermittelte der thailändischen Regierung eine Geldspende von fünf Millionen Yen zur Beseitigung der durch die Überschwemmungskatastrophe, von der das verbündete Thailand heimgesucht wurde, angerichteten Schäden. Juden-Kennzeichnung In Schanghai Die Polizeiverwaltung von Groü-Schanghai gab bekannt, dali die Ausweise aller in ihrem Amtsbezirk ansässigen .luden mit dem Buchstaben ».!•« in blauer Schrift gekennzeichnet werden müssen. Republikaner gewannen den 38. Senatsitz« Nach einer hfe-Meldung aus Newvork hat sich die Zahl der republikanischen Sitze im Senat von 37 auf 38 erhöht. Infiltration des Bolschewismus macht Fort* schritte. Die Infiltration des Bolschewismus macht auch in Neuseeland sichtbare Fortschritte. Der neuseeländische Premierminister Fräser gab bekannt, daß zu gegebenen Anlässen alle Regierungsgebäude zu Eihren der Sowjetunion flaggen werden. Stalin wird sich sicherlich über diese »großzügige Hilfe« riesig freuen. Was kostet ein eiigiisctier Jfirenmann*'? Dokumentenfunde Im ehemaligen Prager Aussenmlnlsterlum zeigen, wie der Journalist Wlckham Steed gekauft wurde Berlin, 6. November Vor kurzem tagte in London eine Ver-sanunlung von Journalisten der sog, »Vereinigten Nationen«, die unter dem Vorsitz des Engländers Wickhain Steed. dem ehemaligen Hauptschriftleiter der Londoner »Times«, lächerliche Drohungen gegen die eur der Unterstaiarmark, ihr Bekenntnit ni PUhrar und Volk mh dam HSchsten, mit ihrem Leben, besiegalt haben. • FUr eine awigdaulscha Unteralalwmaik gaben talt dan Apriltagan 1941 Im steirischen Unterland ihr Leben: Altenborger Jobana, Bezirkt < OberwachUptitlv der Gendarmerie Amendt Wilhelm, Hilfspollziit Ankert Johenn, Hauptmachtmeister der Gendarmerie Banowscbek Ferdinand, Bergmann Bestardi Paul, Wehrmann Banemheim Paul, Blockführer Bellenzier Han«, Wehrmann Benko Martin, Wehrmann Berlltsch Konrad, Handelsangettellter Bemardt Leopold, Leutnant dar Gendannarle Bernhard Leopold, Hilfspoliziet Beslak Alois, Biockiührer Beslak Frani, Hilfspolizist Blslak Franz, Hilfspolizist Bitenz Rosa, B&uerin Bobek Johann, Wehrmann Bolcha Johann d. IL, Bauer Bolcha Johann d. J„ Bauer Bratschun Alois, Hilfspolizist Brinowetz Frans, Zellenführer Brletschltsch Georg, Bauer Buhrbanck Martin, SA-Hauptstunnffihrer, Lehrer Copettl Fritz, Kaufmann Damisch Franz, Wehr mann Deschnlkar Alois, Bauer Oettenberg Johannes, ff-UnterstuHnfOhrer Dolar Franz. *Bauer Dreo Bernhard, Wehrmann Drobne Ignaz, Wehrmann Oworschak Fritz, Wehrmann Ermann Alfred, Wehrmann Ermens Johann, Wehrmann Fabschltz Franz, Kreisamteleiter Fahrner Frans, Meister der Gendarmeria Faudl Christian, Almhirte Flecker August, Meister der Gendannerfe Fischer August, Wehrmann FUeB Heinrich, Wahrmann Galsch^ Alois, Wehrmann / Garber Franz, Werkschutzlellar Golawschek KarL Bauer Golob Franz, Wehrmann Golob Franz, Wehrmann Goschnlgg Konrad, KreisamtslaitM Grobelnik Johann, Bauer HamiM Alfrai, Zollbetri^MMlftant Hlada Haas, Wehrmann " Hoplanl Jöhaui, ^f-Obarscharführei Jamsch Ludwig, Wehrmann Jaachonalgg Franz, Bauer Jowas Warner, Wehrmanu Jngowltsch Arthur, Wehrmanu Kekali Fraai, Wahrmann Kolar JokUB, Bauer Koleni Aaton, SA«Truppführer, Amtstriger der Krel&führung Konzlna Wilhelm, Schuldiener Kosmel Johann, Bauer Kotnlak Josef, Gendarmerle-Anwirter Kowatsch Johann, Bauer Kralnz Brait, Wehrmann Kreosal Maria, BAuerin Komberger Fardlnand, Wehrmann Lach Anton, Bergmann Leakoscheg Heinrich, Bauet Lobeweln Siegfried, Student Logar Eduard, Wehrmann Loldl Johann, Meister der Gendarmeria, Orts- gruppenführer ioelnscheg Johann, Wehrmann Loschnag Georg, Werkmeister, Wehrmann Loschnag Anna, Ortsfrau Mantd Josef, Wehrmami Masel Karl, Wehrmann Maarer Franz, Bauer Meglltsch Hub^ Wehrmann Melchenltsch Josel, Angestellter Mlthane Josel, Wehrmann Molan Franz, Blockführer Motschnlk Franz, Bauer Neuwirth Alois, Zollbetriebsassistent Panritsch Stanislaus, Wehrmann Pamat Stanislaus, Wehrmann Petritsch Angela, Bäuerin Pawetz Jakob, Bauer Planlnz Stanislaus, Wehrmann Pobetz Albln, Werkschutzmana Polko Franz, Bauer Pregl Maria, Bäuerin Prepadnlk Josef, Bauer Back Qeza, Hauptmann L R. RelMmak Reinhard, Betriebsbeauftragter Remlch Anton, Zellenführer Replna Heinrich, Wehrmdnn Robltsch Karl, Wehrmann , Robnlk Alois, Wehrmann Roter August, Bergmann Sakelschek Franz, Werkschutzmann Sellnschek Otto, Wehrmann Semlltsch Leopold, Oberwachtmeister der Gen-darmeriß Skrabl Felix, Scharführer Slatischek Franz, Zellenführer Smoley Rudolf, Wehrmann SonsalU Hans, Referent Schampa Johann, Zellenführr' Scheschko Anton, Wehrmann Schetel Martin, Bauer Schneider Adam, Zollbetrlebsassisteni Schefler Josef, Schi^tzpolizist Schubowetz Antonia, Bäuerin Schuscha Franz, Bürgermeister Schuster!tsch Viktor, Bauer Schtttzenhöfer Anton, Hilfszollbetricbsdssistent Stober Johann, Wehrmann StrauB Stanislaus, Wehrmanr Strlgl Johann, Wehrmann Stropnlk Johann, Bauer Tazer Josef, Bergmann Toplak Rudolf, Wehrmann Towornik Alezander, Wehrmann Trupe! Leopold, Bauer Tschantsch Elisabeth, B&uerin Tschernoga Franz, Wehrmann Tschmak Johann, Bauer Tschmak Stefanie, Bäuerin Tark Marian, Wehrmann Tuscbek Karl, Bergmann Urbantschitsch Ludwig, Wehrmann Urschitz Franz, Wehrmann Walte Franz, Bauer Wasch Stefan, Wehrmann Weber Sepp, Kreisschulungsamtslelter Witzmann Willi, Bürgermeister und ZeDenführer Wuk Franz, Wehrmann Zirai Rudolf, Wehrmann Zockann Willibald, Wehrmann SeNe 4 T./R NnvenVhfT 19umttier 511/311 .>4iu Stadt und £aitd K«ln Opf«r lu gros« ,,Dm Vaterland darf jedes Opfer fordern" Theodor Kömer lofuner in den Zeiten der völkischen Not und In den Stunden der großen deutschen Bewährung sammeln sich die ewiqen Freiwilligen der Nation und treten rjläubiq und opfennutig an zum Kampf, keinem anderen Gebote getreu als dem der Pflicht ihres Her-lena und dem Rufe ihres deutschen Blutes. Vor mehr als 125 Jahren kamen sie als Lützowsche Jäger, wie Theodor Körner, der ,,Sänger und Held", und an ihrem Opfergeiat entzündet© sich der Freiheitswille des Volkes und erstand schließlich der Tag des Sieges. Im Weltkrieg waren sie wieder da, die Opferbereiten der Nation, und in der dunklen Nacht, die auf den großen Verrat und auf Versailles folgte, erhoben sich wieder die Freiwilligen. Sechzehn von ihnen besiegelten am 9. November 1923 mit dem höchsten Opfer, dem ihres Lebens, den Tag einer neuen deutschen Freiheit, der aus der Kraft ihres Opfers einmal würde dämmern müssen. Zu ihrem Opfer mußte noch das vieler anderer Freiwilligen des Führers kommen, wie das Horst Wessels, des „Sängers und Helden" unserer Zeit. Immer schon nahm von diesem ewigen Opftertum der große Sieg seinen Ausgang. Und die dieses Opfertum verkörperten, trugen die Fackel der deutschen Freiheit und Erhebung durch die Nacht der Not und Erniedrigung und begeisterten aus der Kraft ihrer glühenden Herzen das ganze Volk zum höchsten Opfer und zur letzten Hingaoe. Und darum haben wir in dieser Zeit des größten Entscheidungskrieges aller Zeiten nur den einen einzigen Wunsch: alle nichts anderes zu sein als Opferträger der Nation, weil wir heute alle wissen, was Theodor Körner, was die Sechzehn von der Feldhermhalle, was Horst Wessel und jeder deutsche Freiwillige wußte und was auch diejenigen wußten, die ihr Leben hingaben für eine freie, dou*j.che Untersteiermark: Daß das Vaterland jedes Opfer fordern darf und daß im Kampf um das ewige Deutschland kein einziges Opfer ru groß ist! mnniedeileoDBaeR iniil PeleniDMieR k der cesamten Untersteiermark werden ■in 8. November an den Gräbern der im Ein-.satz gefallenen Kameraden und jener, die ihr Bekenntnis zu Führer und Reich mit ihrem Leben besiedelten, Kränze niederRelegt. In Marburg finden die Kranzniederlegungen auf den Friedhöfen in Drauweiler, Brunndorf und Rotwein um 9 Uhr statt. Am 9. November wird in Feierstunden aller Toten gedacht, die im Kampf um Deutschlands Freiheit und Größe gefallen sind. In Marburg wird diese Feierstunde für die Ortsgruppen I, fl, III und Leitersberg im Heimatbundsaal, für die Ortsgruppen V und VI Im Appellsaal der Ortsgruppe VI, für die Ortsgruppen Drauweiler und Thesen im Lichtspielsaal Drauweiler durchgeführt. Die Ortsgruppe üams versammelt sich im Theatersaal, die Ortsgruppe Lembach im Heimatbundsaal. Die Ortsgruppe Rotwein im Saal des Gasthofes »Zur Linde«. Kötsch feiert im Jugendheim und Zwettendorf im Saal des Gasthauses Löschnigg. Würdig der Feldherrnhalle Opfer«ioniit«(! fm natfonalsorialbilisrhen Kämpfcrfums — Symbol ewiffer Opf«r- «ehalt ^ Was ist als d**r gofulkiiö Kämpfer? StfrlRn ist Vcrinärlilnis für alle dit'jenif,vui, die diV I'aliiie woiiorlra-gt'n. ist ViTpflichlun{^ für alle, 2.'i, mit dom 1(5 dfiitsclu' Mäiuicr ihr H^'kojiiiliiis zu IKMilschlaiid, zum Fülirtr und zur XSD.VP iK'sit'golt halK-n, "als Saat d<'s Glaulu'iis und der Zukunft iR'rrlich aufgogan^t'in, aufgt'ganüen in einem das <^anze Volk l>cherrschenden Geist stolzer Selbstbehauptung imd siegluifter JJewährung. Aus dem mannhaften Sterben an der Feulherrnhalle in Mimchen ist jene unbeirrbare Kraft Freiheit, Ehre und Zukunft unseres Volkes, dali das iiulividiM'lIc und das volkliche Leih."!! mit aller Kraft, mit aller Bendet jeder, weil er weiß, daß äHo SiK'nden der Gemeinschaft dienen,, vor allem den Müttern. Fraueu und Kindern unserer Soldaten, daß diese Spenden mitten im Kriejse das Work des Aufbaus und des Sozialismus sichern helfen und daß sie dazu t>eitragen, die Schäden des Kriegs von der Jugend, 4^ Zukunft unseres Volkes, abzuwenikn. Je< saaen und emi^findliehe Schlag in .die Lügengesichter heuchlerischer und mciral-triefender Feinde, die die Welt in ihre Ketten zwingen wollen. Ganz iK'soiiders aber am 8. November, dem Voralx?nd jenes Tages stolzen natlo< nalsozialistischen Kampfes, wird Jede Gäbe für das Krief»swinlerhiifswcrk zum Symlwl des Kampfwillens und der Opferbereitschaft. In Krieg und Not, 4n ftlttfund Tod bekundet an diesem Tagt das ganze deutsche Volk seinen Willen zur Selbst-behaiiptiuig, seinen unbedingten Glauben an den Fülirer und seine tapferen .Soldaten. die die Fahne des neuen Deutschland — am 9. Noveml)er 1023 erstmals durch das nint tapferer Kilmpfer geweiht — heute von Sieg zu Sieg tragen. F.D. m. Todesfälle. In Roßbach 87 bei Marburg starb der Ruheständler Matthias Ogrisek .im hohen Alter von 85 Jahren. — Im Marburger Krankenhaus verschied das • Textilarbeiters-töcliterchen Sieglinde Keuschler. aus Koschak 103. — In der Fraustaudnerstraße 20 in Marburg ist die Private Johanna Kellenz 62 Jahre alt gestorben. DIE SCHULD INGE TOLMAIN ROMAN VON M. BERGEMANN Uris und den Moschuritürbis und dann den „Zentnerkürfais", von dem einzelne Exemplare ein Geiwic^t von hundert Kilo und darüber^ erreichen! Reizend sind die 1»tearren Formen der Zierkürbisse, die wir im vi«l«o Bauemstuben finden. Im Sp&therb«t iat die Zeit der Kürbiakerne tgekommeo. Man nimmt sie aus der entzwei-gaMlmittenen reifen Frucht, dann werden sie gewaschen und darauf in der Sonne, im Backofen oder beim Herd getrocknet, überall tm Lande kann man jetzt vor und in den Hintem diese Kerne sehen. Schließlich wwdpn sie nach vorherigen leichten Anfeilten „gekiefelt", das heifit, die dünne, durch die Befeuchtung geschmeidig gemachte Schal« wird von den Kernen entfernt. Nach nadmaligem Dörren kommen die Kerne erst in dl« Dlmühle, wo «ie zerrieben werden, vmI dann in die Presse, die den köstlich duftenden Saft aus ihnen holt. Das Kürbis-k«rnöl g^ört m den vitaminreichsten Dien. Wo der Kürbis gedeiht, w&chst auch der Mais, auf dem Lande Kukuruz, Türkenweizen oder auch kure Türken genannt. Es gibt wohl kaum ein Gew&chs, das so vielseitige Verwendung findet wie er. Auch die MAisfelder, deren dürrer BIfttterwald im Herbstwind in laltsamer Melodie aufrauscht, gehören zum Landschaltsbild der Unter Steiermark. Nach d«r Entdeckung Amerikas kam der Kukuruz nach Europa, also von den Indianern. Der Name „Mais" rührt auch von den Indianern her, die die Frucht „mahisi" nannten. In uralten GrAbem in Peru und Mexiko gefundene Mailkörner beweisen, daß der Mais dort seit jeher ein geschätztes Nahrungs-nittal war. Ein richtige« Volksnahrungsmittel, ohne das yrn>T\ sich das Leben in der Steiermark kiiui vorstellen kann, ist der „Türkensterz". In jedem Bauernhaus türmt sich morgens in einer Riesenschünsel der gelbe, leckere Stersberg, der dann gemeinsam von der Sipp« „abgetragen" wird. Dazu gibt es Kaffee oder Milch. Als Uibgericht des Stei-rara hat der Sterz auch schon l&ngst in das Hein des St&dters Eingang gefunden. Im Reich war diese, für unsern Gaumen so ftdunackhafte und außerdem gesunde und nahrhafte Speise unbekannt, und unsere Brüder und Schwestern aus dem Reich, die M uns gekommen sind, gewöhnen sich daran ni^t gerade leicht. Bevor der Türkensterz so lieblich duftend und lockend dasteht, muß der Kukuruzstriezel verschiedene Wandlungen durchmachen, Da müssen einmal die Blätteihüllen von den prallen, harten Körnerreihen, die eng nebeneinander den Kolben bedecken, entfernt werden. Das ist die Zeit des „Woaz-schälns'. Sie ist jetzt da. Dieses Woazschäln ist eine gar lustige, festliche Angelegenheit. Reihum wird es jetzt spät abends in den einzelnen Gehöften abgehalten, und aus der Nachbarschaft, oft auch von weiter her, kommt jung und alt in der Tenne zusammen und hilft wacker mit. EVabei wird gesungen, gruselige Geistergeschichten werden erzählt, um den Dirndl Angst vor dem nächtlichen ] dann unsere Bauernhöfe aus mit dem wen I hin leuchtenden gelben Schmuck. Im Winte nimmt man nach Bedarf von diesem Vorrat trocknet die Striezel im Backofen und raspelt die Körner vom Kolben. Darauf wandern die wohlgefüllten Kukuruzsäcke zur Mühle, wo sie zu Türkengrieß und Sterzmehl gemahlen werden, j Wie der Steirer seinen Türkensterz, so I liebt der Italiener seinen Polenta und der I Rumäne seine Mamaliga, alles Maisgerichte. I Sie sind die Ursache, daß in Südosteuropa der Mais fast eine bedeutsamere Rolle spielt als das Brotgetreide. Aber damit ist die Verwendurig des Maises noch lange nicht erschöpft! Schon die i'jwcx«4 ■ • Beim „Woazschäln" stärke und als Futtermittel Maiskleie und Maisflocken, die Stengel geben Sirup und Zucker, die Kornkeimo das Maisöl. Man brennt auch aus Mais Schnaps, Ein alkoholischer Extrakt aus der Maisblüte gibt ein bekanntes Volksheilmittel gegen Nieren- und Blasenleiden. Wie man sieht, ist uns also der Mais ein vielseitiger Diener. Zum Schluß sei noch erwähnt, daß die Gaue Steiermark und Kärnten die Versorgung der Kinder-nährmittel-Fabriken mit Mais übernommen haben und hiefür rund 40 Prozent ihrer Maiserzeugung bereit stellen; die Unter-steiermark beliefert außerdem unsere Forst-arboiter mit Maismehl. Hans Aue»- Bauernhaus im leuchtenden Schmuck der Kukuiuzstriezeln Heimweg zu machen und an allerlei harmlosen und auch derben Spässen fehlt es dabei nicht. Natürlich ist so ein Woazschäln auch die beste Gelegenheit zum „Anbandeln"! Hoch geht es oft her beim Woazschäln, und da dieses ländliche nächtliche Arbeitsfest in die Zeit des neuen Mostes und neuen Weines fällt, der die Gemüter der Rivalen leicht erhitzt, so kann es wohl ab und zu auch zu einer „Ranglerei" kommen. Das schadet aber nicht viel, wenn es sich in bescheideneren Grenzen hält, das gehört eben auch zu einem richtigen Woazschäln. Die geschälten Striezel werden zusammengebunden und rund um das Haus unter dem Dachvorsprung aufgehangen. Schön sehen ' jungen Striezel in der Milchreife werden gekocht und gebraten genossen und die winzigen Kolben des Zwergmaises worden wie Gurken und Pilze in Essig eingelegt. Die ' jungen Kukuruzslengol dienen als Grün- j fulter, und auch die ausgereiften Stamme, i die manchmal eine Höhe erreichen, daß { „Roß und Reiler darin verschwinden", wie schon in alten, steirischen Chroniken zu lesen ist, werden gleichfalls verfüttert. Die Deckblätter der Striezeln, die „Fesern", linden als „Strohsack'-Fülle Verwendung. Wenn man sich in so einem Bciuernbett umdreht, so knistert und raschelt es dann. Aber es liegt sich herrlich darauf. sonst l'rfprt r'-- M''s Wfi. Eintritt In die WaMen-SS Wieder stellt cjie Waffen-ff, die sich erneut an der Ostfront auszeichnen konnte und auch im Westen zu dem ehernen Schut/.wüll gegen jeden Eindringling gehörte, Freiwillige im Alter von 17 bis 45 Jahren, mit und ohne Dienst/eitvorpflichtung ein. Der Dienst in der Waffen-darunter auch in der Leib-stanriarte-^f „Adolf Hitler", ist Wehrdienst. Die vollmotorisierlen Divisionen umfassen die folgenden Truppengattungen; Infanterie, Kavallerie, Artillerie, Panzer, Parzerjägcr, Phoniere, Kradschützen, Flak, Gebirgs-, Narh-rif-htpn-, Snnilätstrup[ien usw. Nach einer Entschpid\ing des Führers muß jeder Freiwillige der Waffrn-f^ seiner Ar-l)eitsdienstpflicht, die in diesem Falle auf ein Vierteljahr festgesetzt ist, vor Einberufung lur Truppe genügen. Wie das ff-Hauptarat, Ergänzungsamt der Waffen-f^, im Einvernehmen mit dem Re'chsarbeitsd enst mitteilt, besteht auch die Möglichkeil, Beweiber bereits mit 16JaMi'en dem Reichsarbe'ts-dienst als „Vorzeitigdienenda" 'zuzuführen, 3o daß die Einberufung zur Waffen-nach \bleistung einer halbjährigen Reichsnrbeils-üenstpflicht mit 17 Jahren erfol(]en kann. In Kürze finden laufend Anncihmeunlersu-chungen statt. Ein ausführliches Me'kblatt mit den Einstollungsbedingungen ist anzufordern bei allen D'.onststelien der Allgr-meinen jj, der Polizei, der Gendarmerie und insbesondere bei der Ergänzungsstello Alpenland (XVIII) der W-nffen-^f, Salzburg-Aigen, Gy-lenstormstraße 8, die schriftliche Meldungen entgegennimmt und jede Auskunft erteilt. ni. Mnntclaustniiscfrteilen. Viele Cicniein-(len und Oeiiieirideverbände im FOc cli errichten in steifieiulcni .^\aße neben den 5c''uh-niistaus.clisfeilen aiicli Mantclau'^'auscli'^Lc'leii. be- denen ^äinflic'.ie noch brauc!'barc Mäntel nbscsreben oder getauscht werden können. Bei ^\äntcll^ die von nirem Besitzer «etaiisc'jt werden sollen. Iiande't es sicli oft um ererbte und nicht passende Stücke. Danebeii werden auch .Mäntel ohne Tauschforderunc abKescben, z.B. bei BenntraRUHK eines BrzuKJ^c'ieines für einen neuen M?,ntel, oder wenn das K!elc!un.i?s-stück für tlen liesit/er niclit mehr brauchbar i.st. I>ic.«e .Mäntel können für die ,\rbcit auf fto.n T BiUi linkst Da werd«n voll Eli«»r KUfblsH« — £lne gute RUti(>nernte wird eingebrtirbt AHinnhmen: SirMni-l.tvhihti«i. (u»x Mk 6 sMarbur|»er Zeitung« 7./8. November Nummer 311/312 TMnMir Nr Mm uhilNni ffMmMin Oienttag vtribichledet« ilch die Orts-fruppa GroßionnUg. von Ihrem Kameraden Prem Wuck, der Im Kempf gegen die Banditen im Sanntel gefallen war. Die Toten-feier gestaltete fich lu einer Mattenkundgebung der heimattreuen Bevölkerung. Der ganze Sturmbann, dem Wehrmann Wuck angehörte, war angetreten. Auf dem letzten Wege begleiteten den Toten nach den Ultern und Geschwlitern der Ortigruppenttab, eine \bordnung den weiblichen Reichsarbellsdien-stet, die Deutsche Jugend und über hundert Bewohner der Ortigruppe. Am Grabe gedachte der Orttgruppenführer dei Toten. Er dankte ihm für teine Treue, die er teiner Heimat, dem Volke und dem Führer gehalten hatte. Sein Tod tei dat heiligtte ^pfer eine* Mannet und mütse um allen größte Verpflichtung tein. Dann legte der Kreit-führer, alt Vertreter det Bundetführert, den ertten Kranz nieder, ihm folgten die Vertreter der Standarte, der Orttgruppe und der Stürme. Tapfer und «insatzberelt stobt dor Untersteirer zum Reich Mit der Waffe in der Hand sichert er die Heimat gegen die Mordbandea rn. Unxliicksfäli». Das 3()iaiiriKe Kilchen-mildcli''n Maria Praprotnik aus Haa« bei iTledau stürzte .so uiiKlücklich. daß e.s sicli einen linken Armbrucli zuzog. — Beiiti Spielen verunglückte das 7jührine (ienieindeaji-nestellterisOlinclien Franz Kralnz ans flene-flikten nml brach sicli den linken Ami Meide \'eriinKliickten befinden sich im MamnrKer Krankenhaus. An diesen Tagen gedenkt die ganze unter-steirische Bevölkerung nächst den Toten der nationalsozialistischen Bewegung, des Weltkrieges und des gewaltigen Ringens der Gegenwart jener Männer, die im treuem Einsatz für das Deutschtum im Unterland ihr Leben gaben. Die Unterstoiermark ist Grenzland und Grenzland ist Schicksaislapd. im Laufe »einer Jahrhunderte allen Aulgabe, Hüter des Reiches an der Südostecke zu sein, stand das deutsche Unterland in ewiger Abwehrstellung gegen alles Freunde, das auf deutschem Boden Fuß fassen versuchte. Unzählige Male mußten Bauern und Bürger das Schwert in die Hände nehmen und als Grenzvolk die ersten Stürme des andrängenden Gegners abwehren, Oft konnten sie ihn gleich im Grenzland zurückhalten, oft hemmten sie sein Vordringen, bis stärkere Kräfte im Inneren des Reiches zur Abwehr bereit sttinden. Mit deutschem Blut ist dieser Boden qetränkt Das Im gemeinsamen Kampf geflossene Blut schloß jedoch die Reihen immer fester, bildete eine unzertrennbare Einheit, die erst durch den Zusammenbruch und Niedergang des deutschen Volkes rein äußerlich gestört werden konnte. Als das deutsche Schwert diesen deutachen Boden wieder dem Deutschen Reich zuführen Pg. Hlmmer, Bürgermeister von Cilli GroBe Aufgaben der Sannstadt werden Ihre LAsUng finden Die Stadlgemeinde Cilli ist in einen neuen bedeutungsvollen Abschnitt ihres wirtschaftlichen. sozialen und kulturellen Lebens getreten. Der bisheiige kommissarische Bürgermeister wurde durch eine Verfügung des Reichs.slatlhallers in der Steiermark und des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersleiermark nun endgfiltig zum ersten hauptamtli-rhen Bürgermeister der durch die große Tat des Führers wieder deutsch gewordenen Stadt Cilli ernannt. In einem Großappell versammelten sich in der Turnhalle der Volksschule I sämtliche 'J30 Gefolgscbaftsmitglieder der Stadtgemein-cle, um aus dem .Munde ihres Bürgermeisters die notwendige Ausrichtung zu erhalten. Zu Beginn des Großappells begrüßte Verwaltungsdirektor, Pg. Dr. Karl Heidinger, den Bürgermeister Pg. Himnier und betonte in längeren Ausführungen, daß der ehemalige Frontoffizier durch seine aufopfernde Arbeit für die Erhallung des Deutschtums in seiner Heimatstadt in der Zeit der Serbenherrsthaft trotz seiner bescheidenen wirtschaftlichen Stellung und den fortwährenden Verfolgungen und nicht zuletzt durch seine Aufbauarbeit als kommissarischer Bürgermeister seine Führereigenschaft unter Beweis gestellt habe. Der Gauleiter und Reichsstallhaiter als C hef der Zivilverwallnng in der Untersteiermark hat ihn nunmehr zum hauplamtlich3n Bürgermeister auf die Dauer von 12 Jciiutn berufen. Dr. Heidinger gab dann n m»ens der Gefolgschaft dem Bürgermeister die Versicherung, ihn bei seiner großen und schönen Aufgabe jederzeit nach besten Kräften zu unterstützen, damit der Auftrag des Führers, die Unterr' lermark wieder deutsch zu ma-(hen, im Rahmen des Wirkungskreises des Bürgermeisters der Stadt Cilli so früh wie möglich in der Erfolgsmeldung some Erfül-Ivmg findet. Sodann ergriff Bürgermeister Himmer das Wort, um in einer eindrucksvollen Rede ein stolzes Bekenntnis zum Deutschtum und zur Fahne Adolf Hitlers abzulegen. Er gab zunächst seiner Freude und seinem Stolz Ausdruck, daß er zum ersten Bürgermeister der wieder befreiten Sannstadt ernannt wurde. Er sei sich seiner Aufgabe, die nur Verpflichtung und Verantwortung mit sich bringt, bewußt. Im weiteren Verlauf seiner Ansprache entwickelte der Bürgermeister seine Richtlinien für die Zukunft und nannte in erster Linie den Aufbau der Verwaltung, in welcher Hinsicht es bereits gelungen sei, die Gemeindeverwaltung zu einem organischen Ganzen zu formen, so daß dio Gemeinde auf dem besten Wege sei, in Kürze ganz nach dem deutschen Verwaltungssystem zu arbeiten. Eine andere große Auffiabe sei die Wiedereindeutschung der Stadl Cilli. Es ist Pflicht dor gesamten Gefolgschaft, ununterbrochen erzieherisch' und beispielgebend nach außen zu wirken, auftretende Mißstände abzustellen und die Aufbauarbeit tatkräftigst zu fördern. Als schönste Aufgabe bezeichnete der Büigermeister den Ausbau der Sannstadt zur Perle der Untersteiermark und zum deutschen Bollwerk Im Südosten. In den 23 Jahren der Serbenherrschaft wurde alles versäumt. Um-somehr Anstrengungen aber werde diese Arbeit erfordern, die auf jeden Fall gemeistert werden wird. Zum Schluß appellieile der Bürgermeister an das Mitverantwortungsgefühl der Gefolgschaft. „Wir wollen aus Liebe zu unserer schönen Heimat nicht rasten und nicht rosten", führte er aus, „und wenn wir einmal in spälejen Jahren Rückschau halten werden, dann wollen wir mit freudigem Stolz und mit Genugtuung feststellen: Wir haben in dieser großen Zeit unsere Pflicht für Führer und Reich, für o5ne bessere Zukunft unserer Kinder restlos erfüllt." Mit der Führerehrung wurde der Appell geschlossen. durfte, als die Untersteiermark wieder auch offen als deutsches Land bezeichnet werden konnte, bekannte sich die gesamte Bevölkerung freudig zu Führer und Reich. Diesem Bekenntnis folgte seit den Frühjahrstagen des Vorjahres unzählige Male das Bekenntnis der Tat, das seinen klarsten Ausdruck in der Bandenbekämpfung und im Opfertod vieler Untersteirer fand. Wieder stehen Untersteirer mit der Waffo in der Hand bereit, das Treiben der auf Moskaus Befehle Unruhe stiftenden Banden, die mit Mord und Totschlag, mit Raub und Brand den ruhigen Aufbau /des Landes zu stören versuchen, zu beenden. Das Clrenz-landschicksal findet wieder einmal seine Verwirklichung. Hunderte von Untersteirern schützen ihre Heimat, einsatz- und opferbereit, sind sie die Vollstrecker dieser Mission. Seit Monaten stehen sie im Kampf gegen die Söldlinge der Komintern, gegen das Mordgesindel, mit dem kein heimattreuer Untersteirer gemeintame Sache machen will. Tapfer und telbstlos wie ihre Vorfahren führen sie den oft ungleichen Kampf, denn die soldatischen Mannestugenden, die der Untersteirer immer wieder unter Beweis gestellt hat, fehlen den Mordbanden vollkommen. Aus dem Hinterhalt schießen sie auf wehrlose Menschen, überfallen einsame Bauernhöfe, versuchen durch Terror Unruhe, Angst und Schrecken unter die Bevölkerung zu tragen. Bei geringstem Widerstand ziehen sie sich im Schutte der Dunkelheit In die Wilder zurück, den offenen Kampf trotz zahlenmAßigcr Überlegenheit in einzelnen Fäl'en vermeldend. Es ist ein harter rücksichtsloser Iflelnkampf, der In der Untersteiermark geführt yrlrd, über dessen Ausgang aber wohl auch auf der Seite der Banden keine Unklarheit herrscht. Es ist ja nur eine Frage der Zeit, bis wann der letzte Bandit geschlagen und der letzte Helfer und Helfershelfer gerichtet sein wird. Z«uQnlnse£fnolen Reiches teil-hariirt iijeworden isl^ anders wAre. lMniril|skjÄ-len zu dios«r Beginn der bolwohewlstla^-hen Blutherr-ftchaft — Vor 25 «liihroii Als im März 1917 daa Innerlich morache und im Waffengange mit Deutschland uml «einen Verbündeten unterlegene Zarenreich r.usanimenbrach und eine kraftlose Demo-kratenregitrung unter Leitung dea Halbjuden Kerenakl die Einführung von Arbelter-und Soldatenräten veranlaflte, waren alle Vorauaaetaungen aum Siege dea Bolschewla-mu» geschaffen. Der Bolachewlamua, aua der Spaltung der Moskauer Sozialdemokratie aelt 1Ö03 in der Emigration von Lenin als terroriatiache Umaturibewegung begründet, hatte mit aehier hemmur\giloaen Hetze gegen alles Bestehende die krlej[smUden Maa-*en für sich gewonnen, weü seine Versprechungen mit der BMeltlgung von Kapitalismus und Nationalismus den Bieg der proletarischen Weitrevolution verkündeten. Daß hinter diesem Weltbetrug, dem die größten Verbrechen folgten, Juden standen, hat die Geschichte der letzten Jahraehnt# bewiesen. Schon am 32. Januar 1917 hat in siner Rede im Züricher Volkshaus Lenin die FÜhnmgs-rolle der Juden an der Vorbereitung des bolschewistischen Umsturaes sugegeben: »Die Juden stellen «inen bekonders hohen Prozentsati der Leiter der revolutionären Bewegung. Auch Jetit haben die Juden das Verdienst, einen merklinh hohen ProaentMta an Vertretern der internationalistischen Htrtimimg als andere Nationen aufiuweisen.€ (Lenin, Bd. XIX, 8. 4tta) Was er schon damals an ersten Mitver-achworenen um sich in der Sohwciz versam-mHte, be9t"nd aus taM. lauter Juden: Es waren da Slnowjew (Apfelbaum), Radek Oobelßohn), Sokolnlkow (Brillant), D. Ro-aenblum, Gobermann, Scheinessohn, A. Abramowltsch und Helene Kon. AI3 Len^n dann 1917 nach Petersburg gekommen war, fanden sich bei ihm noch ein: Trotzkl (Bron-steln), Kamenew (Rosenfeld), Jaroslawskl fGubelmann), Unachlicht, Swenllow, Urltzki, Joffe, Goloachtschekin und Drabkin-Guas-/ew — um nur die bekanntesten und einflußreichsten unter den bolschewiatiachen Größen der Leninzelt zu nennen, neben denen einige wenige NichtJuden auch heraua-geftellt wurden. Dieser in der Hauptsache jedoch volliüdlache Stab Lenlna breitete den alabaldlgen Sturz der aogenannten Provisorischen Regierung und die Aufrichtung dor bolachewlstlschen Diktatur vor. Im Juli 1917 mißlang der erste Umsturzversuch, deasen Anführer Trotzki, Sinowjew und Kamenew — alle drei Juden — vorübergehend vetiiaftet, aber bald wieder freige-laaaen wurden. Auf der bolachewlatlachen Kundgebung Im August 1917 gehörten dem elfköpfigen Präsidium allein sechs Juden an. ein Zeichen für deren Macht achon vor dem gelungenen Umaturz. Trotzki trieb nun im-msr fanatischer zum Umsturz. Auf sein Betreiben wählten die Bolachewlsten am 23. Oktober ein slebenköpflgea Politbüro, In dem die Juden Trotzki. Slnowjew, Kamenew und Sokolnlkow die absolute Mehrheit hatten. In dem wenig später gebildeten fünfköpflgen »Kriegsrevolutionären Zentrum« geben die Juden Swertllow und Urltzki den Ton an. So hatte steh die Jüdische Taktik schon vor der Machtübernahme In Petersburg die mattgebenden Stellungen gesichert. Die Vorgänge dea ft. und 7. November 1917 In Petersbur« sind bekannt: die auf ;,eputachten Mtisaen von Soldaten, Arbei- tern und Sträflingen stürmten den letzten nur von Kriegsschülern und einen Frauenbataillon verteidigten Sitz Kerenskis, das Wlnterpalala, aua dem der Demokratenhäuptling in Frauenkleldern geflohen war, während seine Schützer der bestialischen Mordgier dea Mobs ausgeliefert wurden. Nurf hatte der Bolschewismus die ganze Macht, und es entstand Im einstigen Zarenreiche jener Zustand, der schon 1919 von Dietrich Eckart mit dem Worte »Sowjet-Judäa« gebrandmarkt wurde. In der nächsten Umgebung Lenins sicherten secha Juden, die unter den zehn führenden Bolschewisten ans Ruder gekommen waren, den jüdischen Sieg. Der bekannteste Ist der später mit Stalin entzweite Trotzkl-Bronsteln, Sohn eines reichen Jüdischen Gutsbesitzers in Cherson. Er wird Volks-Kommissar für die auswärtigen Angelegenheiten und Kriegskommissar. Er organisiert dio Rote Armee, die gegen die unter sich uneinigen antibolschewistischen Truppen den Bürgerkrieg bis zum Weißbluten ftUirt. Trotzkis jüdischen Sadismus beleuchtet ein Vorgang aus dem Kampfe gegen die Armee des weißen Generals Denlkln. Als dieser sich der Stadt Orel nähert, befiehlt Trotzki, die Geiseln nicht zu erschicQen, sondern mit Säbeln zu zerhacken, ohne jedoch den Kopf abzutrermen. Das ist der Gelat alt testamentarischen perversen Judenhasses gegen alle Nicht Juden, wie er bis In die Gegenwart die Morde der Bolschewisten leitet 1 Ay' einem Meeting In Kiew im Jahre 1920 bekannte Trotzki offen die besondere Mitwirkung der Juden am bolschewistischen i Umsturz \'nd apr 'ch A^om Judentum ala der ^Nation, welche die Revolution ge8chaff?n hat und an ihrer Spitae steht«. 1 Sinowjew (Apfelbaum) steht an sadis'i- scher Orauaamkeit Trotzki nicht nach. Er hat mehrmals In Deutachland die Sowjetdiktatur einführen wollen. Vor 1914 leitete er ein Marxistenblatt in Bremen, wurde aber dort wegen Diebstahls der Parteikasse entfernt. Nach 1917 kam dieser Galizler mit seinem Rasaengenossen Jaffe, der zusammen mit Cohn-Nordhausen den Novemberumsturz In Berlin finanzieren half, in der Tarnung eines Sowjetdiplomaten nach Bfrlin. Dort trat er auch mit dem Juden Walther lUth«* nau in rUhlunff« ohne nach außen lu einer Einigung zu kommen. Der ebenfalla Jüdische Voraltaandla 4** Zentral-Vollzugcausschuasea der ^owjeti, Swerdlow, organisierte von Moskau atit die unmenschliche Abschlachtung der Karenft-milie in Jekaterinenburg im Juli tili. Als »Marat« von Petersburg — ao antitammte der geschichtliche M^rat der franaOalioh^n Revolution einer spanischen Marranenfa-miliel — ließ sich der Leiter der Petersburger Tscheka, Moses Balomonaohn Urltzki, feiern. Er wurde 1918 von einem Juden menschewlstlscher Rlohtung erichossen. Darauf ließen die Tschekisten für ihn 1000 Nlchtjuden alt Geiseln abschlachten und schlugen Plakate an mit der Aufschrift: »Für dich den einen — Uirer tausend 1« Einer der mttchtigsten Juden war Troti-ki« Schwager Kamenew (Rosenfeld), der nach Lenins Tode mit Stalin und Sinowjew an die Spitze trat, sich bald aber mit Stalin überwarf und 1936 beseitigt v»rurde. Der erste bolschewlatische »I^ltuamlnlater« wurde der Halbjude Lunatscharakl, der Jahrelang mit Erfolg bemüht war, der Bowjet-wlAsenschaft ein Jüdisch-marxistisches Qe-f'tg'e zu geben. So hatten sich die Juden seit 1917 In der t >wjetunion alle bedeutenden Schlüsselsteli ftunimer 3ii/J12 >Mart)Ufgcr ileiiun^« 7./«. November beiLi; i Baabevoninactitlale Im Dnterland Auf Qrund eines FührerirUsses hat Relchi-ministcr Speer als OeneralbtvollmächtigUr für die Regelung der Bauwirtschaft im Vierjahresplan in den bestUttn und den dem Deutschen Reich angegliederten Gebieten BevollmächtlRte für die Bauwirticbaft ernannt. Für die Untersteiermark, für Kärnten und Krtin wurden die schon bl»her in diesen (jebieten tätigen ehemaligen Gebletsbeauf-traiften des GB-Bau aus den angrentenden Utbleten des Altreichs zu Bevollmächtigten hestellt. In allen besetzten oder dem Deutschen Ralch anifegllederten Gebieten, des-sleichen im Protektorat Böhmen und M^Uren, nimmt der DB-Bau laut dem führererlafi die HefuKTtisse des Beauftragten für den Vler-iahresplan wahr. m. Bevölkerungsbewegung In der Unter-stelermark. Das Standesamt Pettau meldet f(ir die letzte Oktoberwoche sephs Geburten. Den Bund fürs Leben schlössen Lndwig Ba-bosek mit Justine Kllnarltsch. Oeitorben sind Johann Lesiak, Kunigunde Lelch, Marie Protopopov, Johann Bnis, Marie Kanzler, Marie Gqltschman. Windischdorf meldet für diesen Zeitraum eine Geburt und einen Todesfall (Rudolf Intichar). In Tüchern starb Anton Menowt. WlndlscWolttrlt« meldet für die letzte Oktoberhälfte sieben Geburten und vier Sterbefällp. Den Bund fürs Leben schlössen FranB Werhounik mit Theresia Stüttl und Alois Safoschnlk mit Maria Stampfl, letztere aus Unterlosnitz. Schleinitz bei Marburg verzeichnet Im Oktober folgende Volksbewegung: sechs Geburten, vier Sterbefälle und eine Eheschließung, Kranichsfeld für den gleichen Zeltraum 14 Geburten. Die Ehe haben in diesem Ort geschlossen Josef Kotzl-per mit Maria Marlnltsch und Karl Bresnik mit Josefa Horvat. Gestorben sind Michael DIkautschltsch, Stefan Grill, Rosalle Falesch und Maria Weiß. Das Wohl des Volkes bestimmt den Weg GroBappell der Betriebsgelolgachaftea des Handeli Im Kreise Marbw^-Sta^t Mtiravteavaf Mr im SekavIeaatarwettlMwwk Am 6. November fand Im Heimatbnndsaal unsere« Volkes frThe American Hebrew« die Erklärung dafür lesen; »Die bolschewistische Revolution war weit-gehend da. Ergebnla de, Jüdischen ^ Z: "-«n An..ü,men .m 17. M.l endll-h reichte, das bemühen sich die gleichen hi atorischon Fähigkeiten de»- Juden in anderen Ländern zu erreichen.« Die Weltgeschichte hat inawiachen erwiesen, daß diese Wunschlräume der Juden nicht erfüllt werden, daß aber ein Meer von Blut und Tränen, eine Flut unmonschllchster Schandtaten durch den jüdischen Belsche-wismus über Europa kam. Unter Deutschlands Führung aber sind die Völker E3uro-pas erwacnL, die verbrecherischen Zuaam* menhtinpe zwischen Judentum und Bolsoho-wismus sind entwirrt, und in der größten Auseinandersetzung mit dem bolschewistischen Weltfeind wird auch dem Judentum der voTHf>n*-o TrvdoRstoß versetzt. r)r. L. F. Gengier der Einbruch. Hensel fällt, von einer Kugel am Kopf getroffen. „Mut, Kameradenl" ruft er seiner fechtenden Mannschaft zu. Unter Knibenschlägen und Bajonettstichen haucht er sein Leben aus. Die Reste seiner Truppen werden überwältigt und niedergemetzelt) nur wenige entkommen. Die Franzosen hatten in diesem Tage allein 1300 Mann verloren. Wenig später fällt das Blockhaus auf dem Piedll, von Hauptmann Harmann mit gleichem Heldenmut bis auf den letzten Mann verteidigt. Aber der Feind war aufgehalten. Erzherzog Johann hatte seine Armee retten können. Und Eugen Beauharnais kam zu spät, um Napoleons erste Niederlage bei Aspern am 21. und 22. Mal zu verhindern. May der ein BrillanlriRg« lon Fsastir hiRamgeinrlen Ein Irrtum auf der Bahnfahrt Am 29. Oktober hat eine Reisende auf der Fahrt von Graz nach Bruck auf der rechten Seite der Fahrtrichtung zwischen Peggau.-Deutschfelstrltz und fronleiten Irrtümlicherweise mit einem Papiersack mit Weintrauben auch ein kleines Papiersäckchen mit zwei Danienringen mit Brillanten im Warte von 920 Reichsmark aus dem Abteilfenster geworfen. Trotz sofortiger Nacli^cliaSchluß9chelnpflichtige Elgenerzeugungc. Betriebe, die für die Herstellung von Traubensüßmost, Schaumwein, Weinbrand, Wermutwein und Kräuterwein Weinbauerzeugnisse aus eigenem Anbau verwenden, ha.-ben diesen TeU der Eigenerzeugung &n Most und Wein nach erfolgter Herstellung unter Ausfülixmg eines SchluBschelnes mit dem Vermerk »Schlußechelnpflichtige Elgener- I Zeugung zur Herstellung von... .c dem Beauftragten für Ernährung und Landwirtschaft, Abteilung Wein, zu melden. Erzeugerbetriebe, die Wein und Most aus eigener Erzeugimg ausschenken, haben diesen Teil der Erzeugung unter Auafüllung eines Schlußscheines mit dem Vermerk »Schlußscheinpflichtige Eigenerzeugung« monatlich dem Beauftragten ^r Ernährung und Landwirtschaft zu melden. rür<% die Ausstellung des Schlußscheines wird ^e Gebühr von 0,8 y. H. des Verkaufswertes erhoben, außerdem hat der Ortsbeauftragte Anspruch auf den Betrag von 1.— RM je 100 1, welche der Käufer zu tragen hat Weinbesttode sind zu jnelden Alle Weinerzeuger haben jährlich ihre Weinbeatände mit dem Stichtag vom 1. Dezember 1042 Uber den zuständigen Ortsbeauftragten zu melden. Diese Meldung ist erstmalig bis 15. Dezember 1942 zu erstatten. Von der gemeldeten Weinmenge sind nün-destens 40 v. H. bis zum 30. April und weitere 40 v. H. bis zum 30. September Jeden Jahres zu verkaufen. Die restlichen 20 v. H. des LAgerstandes können jederz^t unter Beachtung der geltenden Bestimmungen verkauft oder selbst verwendet werden. Weinverkauf an den Letztverbrmacber Weinerzeuger, die vor dem 1. Jänner 1939 Wein unmittelbar an den Letztverbraucher abgesetzt haben, können auch weiterhin Wein unmittelbar abgeben. Jedoch nicht mehr als 200 l insgesamt jährlich an einen Abnehmer und nicht mehr als 50 1 Je Einzellieferung. Insgesamt darf nicht mehr Wein an den Letzverbraucher abgegeben werden, als im Durchschnitt der Jahre 1939 und 1940. Der Verkauf von Maische und Most ist allgemein verboten, bestimmte Ausnahmen sind nur mit Genehmigimg der Ortsbeauftragten zulässig. Scharfe Überwachung der Bestimmungen Leider hat sich herausgestellt, daß häufig Einkäufe ohne Einkaufsmarken, vielfach sogar zu erhöhten Preisen vorgenommen wurden. Es wird daher wiederholt darauf hingewiesen, daß dies strafbar ist und daß kUi^tig mit aller Schärfe gegen Käufer und Verkäufer vorgegangen wird, die ohne Schlußschein und Einkaufsmarken Wein handeln oder die festgesetzten Preise Uberschreiten. Ebenso wird verboten, daß sich Personen mit Weinhandlung oder der Vermittlung von Weinkäufen beschäftigen, die nicht ausdrücklich dazu zugelassen sind. Weinhandelsgeschäfte im eigenen Namen für die eigene Rechnung sind den Weinkommissionären untersagt Die ergangenen Verordnungen können flir Ziel nur dann erreichen, wenn alle Beteiligten sich klar machen, daß,auch Wein ein Erzeugnis ist &uf das jeder Volksgenosse Anspruch erheben darf. Es kann daher nicht angehen, daß sich bei einer gerlngein Ernte ein TeU der Verbraucher tmd Großverbraucher mit Uberhohen Mengen zu jedem Preis eindeckt und andere nichts erhalten. Wenn alle Beteiligten guten Willens Hand in Hand arbeiten, wird es auch bei der Welnbewirt-schaftiuig ohne weitere« gelingen, eine gleichmäßige Versorgung aller Verbraucher, insbesondere an der Front, der Verwxmdeten und der schwer arbeitenden Volksgenossen zu einem gerechten Ptvis durchzuführen. Tofenbretter - altes Braachtnm der Alpenllhider An Peldkapellen, unter dem weit ausladenden Geäst alter Bäume oder an einsamen Wegkreuzen trifft man in den Alpenländern oft halbvermorsohte Bretter an, deren Inschriften kaum noch zu entziffern sind. Manche, die durch ein überragendes kleines Dach gegen die Unbilden der Wittexung geschützt wurden, sind besser erhalten und verkörpern mit ihfer Hunten Malerei und ihren reichen Sabnitzereien regelrechte Kunstwerke. Es handelt sich hierbei in allen Fällen um sogenannte Leichen- oder Totenbretter, deren Herkunft sich im Dunkel ältesten, germanischen Brauchtums verliert. Geschichte und Sage wissen hierüber manche Einzelheiten zu berichten. Schon im Nibelungenlied wird der Körper des erschlagenen Helden Siegfried, nachdem man ihn gewaschen hat, auf ein Brett gelegt. Noch im vergangenen Jahrhundert war in den Alpen für Totenbretter die Bezeichnung Re- oder Rechbrett, üblich. Heute werden diese in Oberbayern und der Schweiz »Ladenc, in der Oberpfalz aber Trudenbretter genannt. Die Existenz der Totenbretter erklärt sich aus der früher üblichen Bestattungswelse. Ursprünglich wurden die Leichen nicht in Särgen beigesetzt, sondern nur in Tücher gehüllt oder in ausgehöhlten Baumstämmen, den kahnartigen »Totenbäumen«, der Erde übergeben. Zum Schutz gegen das nachfallende Erdreich legte man ein Brett über die Leiche, wie dies beispielsweise an den Reihengräbern von Gauting in Oberbayern beobachtet worden Ist. Als mit dem Christentum die Beisetrung in Särgen die ältere heid-aisohe BestattuniL!>art verdräni^te, behielt man doch die Totenbretter aus Sorge um das Seelenhell der Verstorbenen bei. Nur gab man sie ihnen jetzt nicht mehr in das Grab mit, sendem pflegte sie an vielbegangenen Fußpfaden aufzustellen. Diese Sitte besteht heute noch in Böhmen, Ober- und Niederbayern, der Oberpfalz, dem Salzburger Land, sowie in Tirol und der Schweiz. Im Böhmerwald z. B. wird das Brett, auf dem der Tote gelegen iiat, zum Schreiner gebracht, der es mit grellen Farben bemalt, mit Inschriften oder Heiligenbildern und schließlich mit einem Schutzdach versieht Dann erst wird es im Freien als Gedenkzel-chen aufgestellt. In Oberfranken wird auf dem Lande In vielen Häusern ein Totenbrett aufbewahrt, auf dem schon der Uraihne als Leiche geruht hatte und auf das heute noch jeder Verstorbene der Familie gelegt wird, bevor man ihn in den Sarg bettet. Auf Veranlassung des Gauleiters und Reichsstatthalters Dr. Scheel soll nun das Andenken der Gefallenen des Reichsgaues Salzburg durch die Errichtung besonderer Heldengedenkstätten mit künstlerisch ausgeführten Totenbrettern eindrucksvoll geehrt werden. Diese sollen, mit Alpenblumen geschmückt, Alter, Dienstgrad, Namen und Lebensdaten enthalten. Die Heldenfriedliöfe, auf denen diese Totenbretter aufgestellt werden, werden in den einzelnen Gemeinden an landschaftlich besonders schönen Punkten angelegt und harmonisch in die Umgebung eingeordnet werden. Man hofft auf diese Welse ganz allgemein zur Wiederaufnahme des alten, schönen Brauches beizutragen. Sdiladrtficlwinnaong isl wicllig Der Landesausschuß füV Schlachtvieherzeu* guog der Landesbauemschaft Südmaxk und das Wochenblatt der Landesbauernschaft Südmark haben am 20. Juni d. J. ein Preisausschreiben im Wochenblatt veranstaltet über das Thema „Wie habe ich durch Erweiterung und bessere Ausnutzung meiner wirtschaitseigenen Futterquellen die Schlacht-Vieherzeugung, insbesonders die Schweinemast aufrecht erhalten?" Die Leser des Wochenblattes der Landes-bauernschaft haben sich an dem Preisausschreiben erfreulich zahlreich beteiligt und ihre Erfahrungen auf dem Gebiete der Schlachtvieherzeugung geschildert. Es wurde dabei über wertvolle Erfahrungen berichtet, die bei der Aufrechterhaltung und Ausdehnung der Schwednemast, durch Erweiterung der Futtergrundlage gesammelt wurden, ohne daß die Gesamtmarktleistung des Betriebes an Brotgetreide, Kartoffeln und Milch beeinträchtigt wurde. Das Preisrichteramt hat nach sorgf&Uiger Prüfung der eingegangenen Arbeiten, nach Entscheidung durch den Landesbauemführer, die vom Reichsausschuß für Schlachtvieherzeugung aus Reichsmitteln zur Verfügung gestellten Preise aufgeteilt Die Preisträger wurden im Wochenblatt der Landesbauem-schaft Steiermark Nr. 43, vom 24. Oktober 1942, veröffentlicht. Den ersten Preis erhielt Karl Blasch In Murau, Brig^ttenhof, Obersteiermark. Die Beteiligung an diesem Preisausschreiben durch Bauern und Landwirte und ihre Frauen zeigte, dafi das Landvolk mit aHen Mitteln bestrebt ist, den Parolen der Erzeugungsschlacht nachzukommen und ihre ganze Kraft in der Heimatfront zur Erreichung des Endsieges einsetzt. i Ml Krusihensalz Wenn sich Ihr Darm nicht jeden Tag' entleert, sammeln sich RUck-8t£ide an, die bald Ihren Blutkreislauf vergiften und zu emsthaften Erkrankungen führen können. Kru$€hmnsal* reguliert auch sonst ihren Körper, Die tägliche »kleine Dosis« macht's. Fragen Sie Ihre Bntem oder Großeltern! 10671 Mifificll Im ApoiMr«ii tmd Dro§9rimm Der Reidissenicr Wei mi Mr LaadloBli Wieder ein Hörbcricht aus Marburg! Der Reichssender Wien hatte sich erfreulicherweise zur Aufgabe ^stellt. Ausschnitte aus dem Leben und Schaffen der Landwirtschaft in Form von Hörberichten der Stadtt^ölkerung zur Kenntnis zu brin^n. Diese Hön)erichte werden im Rcicnsscnder Wien im Rahmen des sendeprogramms bei den Landfunkseodun-gen von 6.50 Uhr bis 7 Uhr früh Mbracht« In letzter Zeit hat nun der Reicnssender Wien mit seinem Sprecher Andreas Rei-schek wieder einij^ sehr Interessante Aufnahmen in verscmcdenen Landwirtschaft»» betrieben gemacht, die zu den oben ange- Sebenen Zeiten an folgenden Tagen gesen. et werden: 7, IL Schulstunde im Obstgarten. Ein Hörbcricht aus der Wein- und Obstbauschule in Marburg a. d. Drau; 9. IL Bergbauer, Bergführer, Handwer. ker und San^r in einem. Beim LodenwaL ker in Manming. 25. 11. Vorbildliche landwirtschaftliche Genossenschaft im Ennstal. Ein Hörbericht aus Gröbmlng. 2. 12. JunjK Bäuerinnen auf der Schulbank. Em Hörbcricht aus dem Grabner-hof in Admont. 8. 12. Leistungssteigenmg durch rationelle Erfassung. Ein Hörb«richt aus der Großmolkerei m Stainach. 12. 12. Wissenschaft arbeitet für dl« Praxis. Hörbericht aus der Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft in Admont. 18. 12. Neuzeitlicher Heimweidcbetrieb, Reichsforschungsanstalt für alfdae Landwirtschaft in Admont 19.12. Praktische Kleintierhaltung. Reichs^ forschungsanstalt Adnwint 29. 12.'Einblick in die geheime Werkstatt der Natur. Hörbericht aus dem bodenbiologischen Laboratorium der Reichs-forschungsanstalt Admont. Diese Sendungen sind für Stadt und Land f^eich intei^sant und werden, wie aus den Zuschriften an den Reichssendei« hervorgeht, mit großem Interesse aufge« nommen. iniiiniuliiiiimiiiiiHniiHiHnnnnflnnimiimnniiiiiiinnHiniiimif X Neue Landmaschinea oar noch gegm Site. Um die Deckung des vordringlichen Bedarfs an Landmaschinen sicherzustellen, hat der Bevollmächtigte für die Maschinenproduktion eine Anordnung erlassen. Danach dürfen zwischen Verbrauchern und HenteU lern bzw. Händlern von Landmaschinen Kaufverträge nur noch bis zum 31. 12. 1942 und nur dann noch abgeschlossen werden, wenn der Käufer eine nicht mehr einsatzfähige, alte Landmaschine zum Schrottwert in Zahlung gibt. Die alte Maschine muß im Jahre 1942 oder 1941 im Betriebe des Käufers verwendet worden sein. Sie gilt dann als nicht mehr einsatz- und instandsetzungsfähig, wenn die Kosten für die Instandsetzung in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert der alten Maschine stehen würden. Als Ausnahme von dieser Regel dürfen Maschinen gekauft und verkauft werden, wenn der Käufer durch eine Bescheinigung der Landesbauernschaft nachweist, daß er die Maschine wegen Feindeinwirkung oder Katastrophenfall oder wegen erheblicher Betriebserweiterung oder wegen wesentlicher Änderungen Im Anbauverhältnis braucht. Über die Regelung des Absatzes von Landmaschinen vom 1. 1. 1943 ab werden noch Bestimmungen ergehen. Von der Anordnung sind die Maschinen ausgenommen, für die bereits eine Absatzregelung besteht, sowie eine Anzahl weiterer, namentlich aufgezählter Maschinen. Die Anordnung gilt nicht für Lieferungen In die neuen Ost- und Westgebiete und in di» Donau- und Alpenländer. Die Landmaschinenfnbriken haben bis zum 15. Januar an die Fachgruppe Landmaschinenbau zu melden, wieviel Eisen und StaW sie auf Grund der Mitteilungen der Händler künftig gebrauchen werden. Drei Ginge slrtierw öen Endsifg: Kampf, Rrbelt unö Opfer. Der Kampf geht tflollch, öIp Rrbelt am UJerktag» 609 Opfer ober brinflsl du nrngcn, am Opfersanntagl Nummer 311/312 »Marburger Zeitung« 1.!^. November leite 9 JÄtm det lOocke Fannv EIBIer Wien In der Aera Metternich. Napoleon Ist e.nige Jahre vorher in der Verbannung gestorben. Sein Sohn, der Herzog von Reichstädt, wird wie ein Gefangener in Schönbrunn gehalten. Doch daa Blut seines Vaters ist wach in ihm, und er fühlt «Ich berufen, das Erbe des großen Napoleon in Frankreich zu übernehmen. Metternich sinnt nach einer Ablenkung für den jungen Herzog; die zu dieser Zeit In Wien so gefeierte Tänzerin Fanny EIßler scheint ihm dafür a«i geeignetsten. Trotz ihrer Weigerung, dieser Zumutung nachzukommen lernt sie Franz von Reichstädt kennen, ohne wissen, wer er Ist. Diese Liebe wird beiden zum Verhängnis, da sie politischer Agitation in Frankreich verdächtigt werden. Fanny EIßler wird gezwungen, imch Pari« zu gehen. Der ^Herzog von Reichstadt entflieht au« der Gefangenschaft nach Frankreich und sieht in Paris seine politischen Pläne durch die Wahl Louis N'apoleons zum König zunichte gemacht. Enttäuscht muß er auf Anraten eines österreichischen Barons, der Fanny EIßler liebt, nach Schönbrunn zurückkehren, wo er bald Jarauf an einer schweren Lungenkrankheit stirbt. Ein Film, der den historischen Hintergrund auf fesselnde und unterhaltsame Art zu gestalten weiß, gewürzt durch reizende Tanzszenen, wertvoll durch die Schauspielkunst defl jungen Rolf Moebiua als Herzog von Reichstädt und i WUly Birgela als Baron. (Marburg, Burgkino.) Gretel Stühler Dos groDe Spiel Nun hat der zügige Sport auf dem grilnen Rasen auch seinen »Sänger« gefunden: die Bavarla drehte unter der Spielleitung von R. A. Stemmle einen FUm, an dessen stilechtem Gelingen nationale Spieler mit Reichstrainer Joaef Herberger an der Spitze hervorragend beteUig^t waren. Die Bergleute einer Zeche in Wupperbrück sind in einem Fußballklub vereinigt, der bald Im Wettkampf immer höher rückt, bis ea achlleßllch um die deutsche Meisterschaft geht. In hinreißendem Tempo »plelt sich dieser Endkampf im Berliner Stadion ab. Unter den Tausenden, die dieser sportlichen Aus-eüianderaetzung beiwohnen, wußte die Farbfilm-Kamera gut gesehene Tjrpen einzufaji-gen und brachte damit ein gelungenes Bild vom begeisterten Mitgehen des Publikums. Doch nicht um Sport allein geht es: die Handlung bringt Einblick In die aufopfernde, gefahrvolle Arbelt des Kumpels imter Tag. Daneben läuft eine Liebesgeschichte, die trotz Eifersucht und Zerwürfnia zuletzt die richtigen Paare miteinander vereinigt. Sportgestählt sind Rene Deltgen, Heinz Engelmann, Gustav Knuth die rechten Männer in diesem Film. Josef Sieber stellt den Fußballfanatiker Vater Gabler dar. Die »liebenden Mädchen£:estalten< sind durch Maria Andergaat und Hilde Jansen verkörpert. Karl Schönböck ist ein sympathischer Photograph und Albert Dorath schafft wie immer aus seiner kleinen Rolle ein Kabinettstück. FuQballenUiusiasten, namentlich die sportliche Jugend gehen begeistert mit. (Marburg, E^splanade-Kino.) Marianne von Vesteneck Für die Frau 10000 Kinder wurden geimpft Beauoh bei einer Impfst^ des Onuer Städtisch^ Geeundheltsamtee — Hofrat Leyracker erzählt v<^n den Erfolgen der öffentlichen Hchutzpockenlmpfung Dr. dr. w,, Graz, 4. November In diesen Tagen mußten auch die letzten : Nachzügler unter den »Einjährigen« die An-I steckung mit einer so entstellenden wie ge-' fährlichen Krankheit über sich ergehen lassen — deren Ausmaß und Heftigkeit jedoch von offizieller Stelle bestimmt worden Ist. In der »Kronesschule« unweit des Dietrichsteinplatzes in Graz hatte das Städtische Gesundheitsamt eine Impfstelle eingerichtet, zu deren Besuch es alle jene kleinen Babys eingeladen hatte, die zum Haupttermin der alljährlichen Schutzpockenimpfung im Frühjahr nicht erschienen waren. Krankheit oder die Sorge der Mutter, ein »gar zu zartes Kleinkind nicht schon Impfen zu lassen« wa- hielt manche der Mütter wohl Ihr Kleines auf dem SchoQ, während der Arzt die zwei Ritzer am Oberarm des Kindes vornahm. Aber kaum war das geschahen, als wieder freundliches Lachen das Kinderantlitz umspielte: Der kurze Schmerz wurde kaum empfunden! Bald darauf wurden die Kleinen, die mit ihren Müttern in langer Reihe am Fenster wartend saßen, vom guten Onkel Doktor wieaer mit eüiem lakonischen »Anziehen« entlassen. Der Impfstoff war eingetrocknet, dlo kleinen Patienten mögen Platz schaffen, für eine Reihe neuangekommener Kinder. So wurden zu diesem Nachtermin im ganzen 1234 Kinder geimpft, die letzten in diesem Jahr und sie wurden bei der eine Woche ren die Gründe, warum unter den acht- bis (später stattfindenden Nachschau nach über-zehntausend Kindern von Groß-Graz, die ■ prüfung der Pusteln »in neunundneunzig zur Impfung für den Juni-Termin vorgela- von hundert Fällen« ~ wie sich Hof rat Ley-den worden waren, etwas über Tausend racker mit Genugtuung über den Erfolg der jetzt nachbestellt werden mußten. Denn das i öffentlichen Impfung ausdrückte — mit dem Gesetz sclireibt vor, daß »alle Kinder in dem ' Impfzeugnia entlassen. Daa besagt, daß der auf ihr Geburtsjahr folgenden Kalenderjahr der öffentlichen Schutzpockenimpfung unterzogen werden müssen«, und weiters, daß diese Impfung an den Zwölfjährigen wiederholt werden solle. Doch kommen, wie der Leiter des Gesundheitsamtes Hofrat Dr. Leyracker in einer Unterredung bereitwUlIg erzählt, viele Mütter mit ihren Kindern verschiedener Alteratufen freiwillig zur Impfung, um sie vor dieser »verheerenden Er-krankungc zu schützen. Allerdings iat die Gefahr dea Ausbrechena dieser noch vor ein bUr zwei Generationen mit Recht In allen Volksachichten wie der Tod gefürchteten Epidemie dank der allgemein eingeführten Impfung auf Null gesunken. Aber die Folgen dieser Seuche kann heute noch jede Mutter an den zwei schwarzen Blattern am Oberarm ihres Kindes erkennen, die bei der richtig vollzogenen Impfung »aufgehen« müssen. hervorragende Impfstoff in fast allen Fällen wirklich »gepackt« hat und eine Nachimpfung nicht erforderlich ist. Es konnte also auch heuer wieder allen einjährigen Grazer Bürgern das Impfzeugnia ausgestellt werden — das ebenso wichtig ist für den späteren Schulbesuch wie etwa der Geburtsschein. Spori und Turnen Aus attec lüett a. Altistin abgestürzt Während einer Vorstellung vor deutschen Wehrmachtdugehöri-gen stürzte die Artistin Lotte Mahr vooi hohen Trapez. Sie hatte gerade zu einem Schwung angesetzt und hing nur mit einem Knie, den Kopf nach unten, im Trapez, als sie sich mit dem freischwebenden Bein in einem Halteseil verfing und heruntergeschleudert wurde. Obwohl der Sturz ijelrihr-lich genug ausgesehen hatte, trug die Arii-stin außer einer leichten Kopfwunde keine Verletzungen davon und konnte sich nach etwa einer Stunde dem Publikum zeigen, da» sie herzlich begrüßte. a. JagdschloU Theoderichs des GroUen auf-Kcfunden. Bei dem unjiefähr .SO km südwestlich Ravenna In der Provinz Kmilia in Nord-italien gelegenen Ort üaleata wurden vom deutschen Archäologichen Institut in Cie-meinschaft mit der zuständigen italienischen Stelle in Bologna Grabungen durcligeführt, die zur Auideckunj? eines Jagdschlosses Theoderichs des Großen geführt haben. Es wurden die Reste einer römischen Villa der Spätzeit aufgedeckt. Mit Sicherheit köiineti einige aufgefundene Säulenkapitäle. die den typischen Stil des 6. Jahrhunderts autweisen, dem Wohnsitz eines Gotenkönigs zugeschrieben werden. Auch einige aufgefundene Töpferwaren sind typisch für die Ostgotenzeit in Italien, ülashruchstücke. Marmorplat' ten und eine große Anzahl von Mosaiksteinen sprechen von der großartigen Ausstattung dieses Sitzes des (Jotenkonigs. Der letxte Meisterschaftssonntag Rfwtd-Marburg gegen Poet-Graz den Graaser SC Die Rel chsbohner starten In LeJbnitz — GUli gegem Redchsp osrt empfängt Wlndlschfeistrita Auf den Spielfeldern der Fußballer werden am Soimtag wichtige Blntacheidungen in der Meisterschaft fallen. In der Gauklaaae geht am Sonntag die letzte Runde In Szene. Ra-, pid-Marburg spielt um 14.30 Uhr im Rapld-In der im Schule un- Stadion gegen die Grazer^ Poataportler, die tergebrachten, vorbildlich organialerten Impf-! bisher oft von eich reden machten. Rapid-atelle herrachte In den letzten zwei Wochen Marburg, benötigt dringend weitere Gut-reges Leben. Junge Mütter kamen und gln- i punkte, um endlich in den Besitz des Herbatgen in ei^dlooer Kolonne mit Uu-en herzigen melatertltela zu kommen. Angealchta der gu-Lleblingeh, fleißige Helferinnen aua den Rel- I ten Form der Elf darf man dem sonntägigen hen der NSV nahmen ihnen die Vorladungen ' Spiel mit großer Zuversicht entgegensehen, ab und riefen die Kinder namentlich auf, I obgleich auch die Grazer ihreraelta Anspruch damit sie ^ sich der »peinlichen Prozedur« ' auf die Pimktebeute erheben. beim Onkel Doktor unterzögen. Zitternd | Um 10 Uhr vormittags wird im Reichs- niiHiifiniHiimniiiuiiiiiiniinniiniiiuuuiiM^^^^^^^ ! RüUsng kleiRer Leides AfteAäotm Geist und Körper In einer Qesellsohaft vertrat Schiller ein-ual den von ihm geprägten Satz: ' »Es i^t der Geist, der sich den Körper >aut!< Eine Dame fragte darauf Schiller in spöt-■ischem Ton: »Wie wollen Sie die Wahrheit dieses Satzes an sich selber beweisen? Welchen Eiti-.luB hat Ihr Geist auf Ihren Körper ausgeübt?« Schiller antwortete lächelnd: »Das ist leicht gesagt: Sehen Sie sich nur neine lange Nase an! Sie ist so lang ge-A'orden, weil Ich beim Nachdenken über meine .Verse immer so viel an Ihr gezupft labe!« Scfailler und Ifiland In Mannheim erhielt Schiller den Besuch ies berühmten Schauspielers Ifflaad. Lä-;helnd sagte Iffland, indem er Schiller mu-iterte: »Grüß Gott. Herr Wassersuppenkandidat! Sie müssen sich bald etwas mehr mit dem Studium der Hammelkeulen beschäftigen, sonst werden Sie im Theater bald mit dem Theaterschneider verwechselt werden!« Schiller musterte nun Iffland und dessen sanft gewölbten Bauch und gab zurück: »Na, lieber Ereund. die dünen Beine haben wir gemeinsam, mein Kopf stimmt mit dem ihren äußerlich in den Maßen ungefähr übcr-ein. Bleibt nur der Bauch, und auf den kommt es doch wohl nicht in erster Linie an!« Auch die kleinen Übel können unangenehm sein. Sie scheinen zu geringfügig, um sie regelrecht behandeln zu lassen, und doch können sie unsere Arbeitslust zugrunde richten. Das bißchen Kopfweh, Zahnweh, Husten, Knieschmerz und was es da alles gibt — alles ist vielleicht wirklich nur harmlos. Aber umso weniger brauchen wir es uns gefallen zu lassen. Darum merken wir uns: Zahnschmerzen, die nur auf Erkältung zurückzuführen sind, werden mit Spülungen von warmem Kamillentee behandelt. Bei Kopfweh legt man sich mit warm zugedeckten l'üBtn ausgestreckt in ein verdunkeltes Zimmer. Geschwollene Füße verspüren Linderung, wenn man sie zehn Minuten in kaltem Wasser ruhen läßt, sie dann frottiert und fünf Minuten hoch lagert. Rückenschmerzen als Zeichen von Überanstrengung verlieren sich meist, wenn man sich geradeaus gestreckt auf den Rücken auf den Boden legt. Treten die Schmerzen als Nebenerscheinung der Regel auf, dann hilft Schafgarbentee. Husten und Schnupfen werden beim ersten Anzeichen schnell gelindert, indem man abends heißes Salzwasser oder heißen Kamillentee fertig macht und die Dämpfe einatmet. Hautjucken behandelt man versuchsweise mrt einer Abreibung durch Essigwasser. Empfindliche Augen behandelt man mit lauen Kamfllenbädern otler macht mit drei-prozentigem Borwasser Umschläge. Gertrud Abel Ups lür die Raoslran Die Zahnbürste erhält sich am besten, wenn man sie nach Gebrauch gut spült und mit dem 9tiel nach unten in das Zahnputzglas hineinstellt. Wenn wir jetzt unsere Sommersachen forträumen. müssen wir den Gummimantel draußen behalten. Wenn wir ihn im Winter auch nicht tragen, so muß er doch gelegentHch einmal angefeuchtet werden, damit die gummierte Innenseite weich und geschmeidig bleibt. Scheidung kommen. Die Gegner sind dl« Abt. Reichspost der Marburger Sportgemeinschaft und die neugegründete SG Windiach-feiatritz. Die Relchspostler, die heuer einen mächtigen Aufschwung zu verzeichnen haben, werden gewiß auch diesmal alles daran-aetzen, um die Partie an sich zu reißen. Um 13 Uhr wird im Rapid-Stadlon ala ein. leitendes Spiel ein Treffen zwischen der Ra-pid-B-Maimschaft und der Abt, Reichspost vor aich gehen. In Rapida Reihen werden durchwega bekannte KJlmpfer des Marburger Fußballaports in die Ereignisse eingreifen. Die Marburger Reichsbahner gehen am Sonntag in Leibnitz an den Start, während die SG Güll auf eigenem Platz den Grazer Sportklub ala Gaat empfän^ : Am der Abt. Rapid der Marburger Sportgemeinschaft. Für das am Sonntag, den 8. November 1942, um 13 Uhr, stattfindende Vorspiel gegen Abt. Reichspost Marburg haben sich folgende Spieler um 12.30 Uhr auf den Rapidplatz verläßlich einzufinden: Uk-mar, Stemad, Barlowitach, Borowka, Csaa-aar, Zorzinnl, Wagner, Hardinka, Sinko-wltach, Fr. Bäumel, Welle, Schillach, Sup-panz. — Zum Meisterschaftsspiel um 14.30 Uhr haben die Spieler: Schescherko, Pozeit, Heller, Krelner, Janachekowitscli, Werbnigg, Konitach, Hery, Semlitsch, Gaiachek, Kram-berger, Kraßnig, um 14 Uhr spielbereit zu sein. : Alle Ri^iid-FußbaUer werden nochmals dringend aufgefordert, aämtliche Sportutensilien bis längatena 15. November beim Platzmeister im Stadion abzugeben. : Schl krtitma avO ZMliaMraaf ^ •eeilBJllci« \ffctitaawte* •lafehoh ««rd«» I Mädchen für alles, mit Koch- Verläßliche Köchin für alles kenntnissen, sucht sofort Dr. wird aufgenommen. Anfragen Krauß, Marburg-Drau, Dom- bei Büdefeldt, Herrengasse platz 3. 11514-6 14/1, Marburg-Drau. 11583-6 Kaufe neuen oder gut erhaltenen Couch. Zuschriften unter »Sofortige Barzahlung« an die Geschäftsstelle der »Marburger Zeitung« in Cilli. 11460-4 Kassierill, möglichst mit Kanz-I leikenntniiBcn, für Cafi gesucht Anschrift in der Verw 11602-6 Olasscheiben für Bilderver-glasung in allen Größen kauft Kunsthandlung Karbeutz m Marburg, Herrengasse 3, Tel. 2642. 11487-4 Kaufe Pelzmantel, Pelzjacke, Wintermantel, ^huhe I4r. 37 sofort. Karte genügt. Frau Lipej, Marburg-Drau, Banka-larigasse 6, im Garten. 11433 4 Komplettes, reines Bett zu kaufen gesucht Anfragen in der Verwaltung. 11412-4 Handwa:;cH, gut erhalten, zu kauf"" "esucht Sirk, C^fe Rathaus, Marburg-Drau. * 11549-4 Ziege, " 'te Melkerin, zu kaufen gesucht Marburf-Drau, Wildenrainerg. 16/11, rechts. 11551-4 Jede Menge Kernobst, Kasta* nien, NfiMe kauft zu höchsten Tagespreisen A. Kozmut, Brunndorf, Haydngasse 51, Marburg. 115534 Kaufe Schaf- und Ziegenfelle. Peter Remer, Marburg-Drau, Bruiwdori, Haydngasse 24. 11591-4 BÜanzfählge Buchhalterin sucht Halbtagsbeschäftigung. Gefl. Anträge unter »Durch-schreibebuchhaltungc an die Verw. 11488-5 Wer sucht Sprechstunden-gehilfin in der Nähe Marburg —GrazI Bin 18jährige Mittellanddeutsche. Angebote unter »1777« an die Verw. 11472-5 Frau sucht per solort Stelle als Sekretärin oder Steno-Kontoristin. Angebote und Angaben mit Gehaltsbewilligungen erbeten an Ottilie Schuhmann, Berchtesgaden, Schließfach 36. 11471-5 ökonon, ehemaliger Demon-strator der Silberberger Obst-nnd Weinbauschule, 42 Jahre alt ledig, sucht Dauerposten auf ein ^hloßgut in der Steiermark. Gefl. Zuschriften erbeten unter »Ehrliche und verläßliche Kraft« an die Verwaltung. 11469-5 JUädchen sucht sofort Lehrstelle in einem Friseurgeschäft in Cilli. Anträge unter »P. J.« an die Verw. 11407-5 Verkäuferin mit besten Referenzen sucht Dauerstellung. Zuschriften erbeten unter »Dauerstellung 306« an die Verwaltung. 11382-5 Gewesener Bankfilial- und Kommerzialleiter, selbständiger, bUanzfähigw Buchhalter, guter Organisator in kom-merzialem Wesen, beherrscht viele Sprachen, sucht passende Stelle in der Untersteiermark. Angebote an xlie Verwaltung unter »Semlin«. 11379-5 Fräulein, perfekt im Maschinschreiben und Stenographie, sucht gute Stelle bei Arzt Anträge unter »Frettde fürs Assistieren« an die Verw. 11434-5 Hanshälterin, intelligente, deiitP'-* - Frau, prima Köchln, sucht, auch Yorflbergehend, Betätining. Zuschriften unter »Nur Marbi rg<. an die Verw. 11554-5 Jflngerc Wblschafterin sucht Stelle auf einer 'größeren Wirtschaft in der Nähe Graz. (übernimmt die "anze Leitung der Wirtschaft. Zuschriften unter »M. o.« an die Verw. 11555-5 Suche leichtere, halbtägige Beschäftigung in der Kanzlei, eventuell auch eine andere. Koitz, Brunndorf, Rotweiner-straße 48, Mnrhurg, 11556-5 Lehriunce für Herrenschneiderei wird aufgenommen. — Leopold Sagadin, Marburg/ Drau, Kärntnerstraße 21. 11513-6 Winzer oder Wein- u. Obstbauwart mit guter Praxis zur selbständigen Arbeit gesucht Zeugnisabschriften und Lo^n-ansprQche unter »Weinbau« an die Verw. 11528-6 Tilchtige Verkäuferinnen oder ältere Verkäufer der Textll-branche oder Textll nnd Sn«" zerel, in Dauerstellung gesucht Zeugnisse und Referenzen zu richten an Kaufhaus F. Sentschar & Sohn, Lutten-berg. 11524-6 Nur swel Arbeitsleute, die au(?h Weingartenarbeit verstehen, für kleinen Besitz, Nähe Marburg, sofort aufgenommen. Adr. Verw. 11387-6 Hansgehillln, selbständig, mit Koohkenntnissen. für Haushalt gesucht Zuschriften unter »T. K.€ an die Verw. 11452-6 Hilfsköchinnen und Servier» mädchen werden sofort aufgenommen. Dauerstellung. Lohn nach Heimtarif, Verpflegung und Unterkunft frei. Persönliche Vorstellung erwünscht bei der Lehrerbildungsanstalt in Marburg-Dr., Landwehrkaserne, Eingang LandwehrstraBe, Heimgebäude, Verwaltung. 11475-6 Tflchtige Hausschneklerin für sofort dringend gesucht. Anschrift in der Verw. 11491-6, Veriäßlicher Pferdeknecht wird sofort aufgenommen. Wenn nötig, wird auch Wohnung beigestellt. Max Ussar, Marburg-ürau, Schillerstraße 17. 11489-6 1—2 tüchtige weibliche Bürokräfte (l chen zum sofortigen Eintritt gesucht Dauerposten. Franz Kröpfl, Friseur, Marburg-Dr., Tegetthoffstraße 20. 11217-6 Kanzleibeamter, in Buchhaltung und Korrespondenz vertraut, für selbständig geeignet, firkdet Dauerstellung. Ausführiiche Zuschriften an die Verwaltung unter »Selbständige Kraft«. 11565-6 Sitzkasslerbi, veriäOHche und ehrliche Kraft, für größeres Kaufhaus am hiesigen Platze ab sofort oder 1. Dezember gesucht. Zuschriften an die Verwaltung unter »Veriftß-lich«. 11582-6 Heimariieiterin für Knaben-und Herrenhemden gesucht. Geschäft Berioschnik, Marburg-Drau, Kärntnerstr. 10. 11592-6 Bedienerin für sofort gesucht Handelsschule Kowatsch m Marburg/Drau, Herrengasse 46. 11600-6 Hausgetü'fin, auch Anfängerin, für sofort gesucht. Handelsschule Kowatsch, Herrengasse 46. 11601-6 Bedienerin für zwei Personen gesucht Anfragen Marburg-rau, Richard-Wagner-Straße ici/il, von 12 bis 13 Uhr. 11593-6 Nettes Pflichtjahrmädel oder Haushaltslehriing gesucht. Näheres Schmidt Marburg, Perkostraße 30. 11557-6 Lohnverrechnerin-er mit Praxis wird dringend gesucht. Anträge an die Verwaltung unter »Lohnverrechnerin«. 11558-6 2li Mädchen od. Frau, die tagsüber beschäftigt ist und willig wäre, in freien Stunden im Haushalt zu helfen, bekommt freie Kost und Wohnung. Anfragen in Marburg-Drau, Windenauerstraße 60. 11568-7 2i» wrttto* fisitdtf Fräulein sucht möbl. Zimmer in Cilli. Anträge unt »Sofort« an die Geschäftsstelle der »Marburger Zeitung« in Cilli. I 11462-8 Älterer, alleinstehender Bahn-beamtor suclit dringend leeres Zimmer oder einfaches, möbliertes Zimmer mit eigener Bettwäsche. Angebote unter »Friedlich« an die Verwaltung^__11497-8 Berufstätiges Fräulein sucht dringendst möbliertes Zimmer. Zuschriften unter »Möglichst Stadtmitte« an die Verw. I 11496-8 Solides Fräulein sucht Zimmer mit oder ohne Verpflegung. Anfragen Paplerge-' schäft Brischnik, Marburg/ Drau, Burggasse 11. 11494-8 I----—-- Kleinen Saal oder Leerzim-imer für kurzen Abendunterricht an 3 Tagen sucht Kem-^mer, Marburg/Drau, Uliland-straße 22. 11493-8 Herr sucht Zimmer oder Kabinett, womöglich sofort. Zu-I Schriften unter »Z. K.« an die I Verw. 11515-8 ! Möbliertes Zimmer oder Ka-I binett für Sekretärin einer ' Dienststelle wird dringend j gesucht. Zuschriften unter »Sekretärin« an die Verw. 11374-8 Zwei intelligente Fräuleins suchen ein Kabinett. Zuschriften unter »Rein« an die Veri waltung. 11495-8 Angestellter sucht möbliertes oder leeres Zimmer. Anträge unter »Angenehmer Mieter« an die Verwaltung. 11448-8 Alleinstehender Staatsbeamter sucht dringend möbliertes Zimmer. Angebote unter »Ruhiger Mieter« an die Verw. 11213-« Familie, drei Arbeitskräfte, wird für kleinen Weingarten aufgenommen. Anfragen in der Verwaltung. 11390-6 Verläßliche Bediinertn von 8 bis 13 Uhr vormittags mit Bezahlung und Mittagessen, sucht Foto Makart, Marburg-Drau, Herrengasse 20. 11389-6 JMädchen und Barsche von 14 Jahren aufw. werden zwecks Ausbildung zum Facharbeiter gesucht Die Aufnahme erfolgt nach Überprüfung durch das Arbeitsamt Ebenso werden Frauen und Männer in allen Altersstufen als Arbeiter aufgenommen. Anzufragen bei Anton Pinter,' Marburg, Reiserstraße 16, oder Zwirnerei, Thesen. 11009-6 FrelwilUM Hlr den Wachdienst w den besetzten Qe-bietjen, auch Pensionisten, Rentner, jedoch unbescholten und elnsatzfShlg, im Alter von 24 bis 60, zu sofortigem Eintritt gesucht. Auskunft bet allen Arbeitsämtern und bei, der Werheleitung füi die Ost- ; markr Thiel Rudolt Werbeleiter. Graz. Sackstraße 27 Tel 42-42, und Innsbruck. Hotel Mondschein. Mariahilt Nr. & 2fiOg-6 Stenotypistin von Bauunternehmung dringend gesucht. Anträge unter »Stenotypistin« an die Verw. 11559-6 Anständige Bedienerin auf Tagesstunden gesucht. Anschrift in der Verw. 11560-6 Bilanzfähiger Buchhalter mit Lohnverrechnungs - Kenntnissen für einige Stunden in der Woche gesucht. Anschrift in der Verwaltung. 11561-6 Für Kaffeehaus werden gesucht: 1 Sitzkassierin, 1 Kellnerin, 1 Kaffeehausköchin, 2 Küchemnädchen, 1 Köchin. Anfragen Sirk, Damplatz 5 in Marburg-Drau. 11562-6 Bürokraft mit Kurzschrift- u. Maschinenschreib - Kenntnisr-sen per sofort gesucht. Zuschriften unter »Bauhandwerk« an die Verw. 11563-6 Mühlergehilfe wird bei Karl Gold^nnig, Kunstmühle in Frauheim, aufgenommen. 11564-6 Braves, ehriiches Stubenmädchen oder Mädchen für alles für Villenhaushalt gesucht bei Franz, Mellingerstraße 19 in Marburg-Drau. 11566-6 Fleißige, ehrliche Wäscherin wird gesucht Anfragen bei Franz, Mellingerstraße 19 in Marhura-Drau 11567-6 Nettes möbliertes Zimmer von Angestellten zu mieten gesucht Anträge unt »J.Sch.« an die Verwaltung. 11437-8 Ältere Frau sucht Schlafstelle bei alleinstehender Frau. Bettwäsche vorhanden. Alles Nähere; Anna Logar bei Frau Kautschitsch, Marburg-Drau, Färbergasse 5. 11594-8 Suche möbliertes oder 'eeres Zimmer. Bin tagsüber beschäftigt. Habe eigene Bettwäsche, wenn erwünscht auch eigenes Bettzeug. Anträge unter »Reine u. pünktliche Zahlerin« an die Verw 11569-8 ■ ' I luiw« Tausche gassenseltlges Zimmer und Küche mit ebensolcher, etwas größerer Einzimmerwohnung. Marburg-Drau, Kaiserfeldgasse 19, Tür 1. 11571-9 Tausche große, sonnige Küche und Zimmer hinter dem Rapidplatz, Yorkgasse 18, in Brunndorf, gegen ebensolche in der Stadt 11421-9 Tausche moderne 3Vi-Zim-merwohnung in Marburg mit gleicher oder kleinerer in Innsbruck. Zuschriften unter »Tirol« an die Verw. 11506-9 Tausche sonniges Zimmer, Küche und Speise am rechten Drauufer gegen ebensolche oder einen Raum pröRer in Stadtmitte. Zuschriften unter »K. Th.« an die Verwaltung 11595-9 Wohnungstausch. Großes Zimmer und KOche. 1. Stock, Marburg, StTfltzentnim, tausche peacn Zimmer und Küche in Clrn/. AntrlTP unter »Marburg-Clra/« an H'p Ver-waltiiner M.'iTno Nummer 311/312 »Maiburger Zeitung« 7./8. November Seite 11 Wohnungstausch Wohnungstausch. Tausche 2-Zinimerwühnung in Einfamilienhaus, Nähe des Hauptbahnhofes, gegen 2—3-Zim-merwohnung am linken Drau-ufer. Anträge unt. »Dringend 5« an die Verw. 11572-9 Tausche 1 K-Zimnierwohnung mit Bad im Magdalcfienvier-tel gegen Zweizimmerwohnung mit Bad im Stadtzentrum. Adr. Verw. 11526-9 Tausche möbliertes Zimmer mit separ. Eingang in Marburg, Perkostraße .37, mit ebensolchem am rechten Drau-ufer. 11455-9 Braune, weiche Aktentasche, gut ertalten, vor längerer Zeit verloren. Abgabe oder Verständigung gegen Belohnung am Fundamt in Marburg. 11403-13 Bra nlederne Aktentasclie mit zwei AuÖenfächern ist in Ver-Ir geraten. Abgabe oder Verständigung gegen gute Belohnung am Fundamt in Marburg. 11402-13 (HuitttitUlt Instruktor für Hatfptschüle^ der 1. Klasse für Nachmit-tags-Unterridit, wöchentTIch 2—3mal, in der Wehnung des Instruktors gesucht, Zuschriften unter cGenaue Anschrift« an die Verw. 11597-tO Attsbfldiing für das Schau- spiel in der Vortra^kunst u. Sprechtechnik bei TTiea. von Webenau, Graz, Kaiserfeld-gasse 1, 2. Stiege, 2. Stock, Ruf 7864. 11573-10 Vereinsamte Frau, sympathisch, nicht unbemittelt, sucht Kameradschaft mit nur fein-Herrn in mittleren Jahren, f&htendem. charaktervollem Spätere Ehe nicht ausgeschlossen. Zuschriften unter »Naturfreunde« an die Verw. 11519-11 Ein größerer Geldbetrag in Verlust geraten am Wege vom Postamt bis zur Molkerei. Da der Täter erkannt wurde, wird ersucht, den Betrag abzuliefern, da sonst d^e Anzeige gegen ihn erstattet wird. Pettau, Ringstrafie 9. H525-t3 Tausche froßen, schwarzen ! Prothesen Art (Leder-, Skunkskragea gegen Ozelot, Biber, Fuchs etc. für Damen-sportmantel. Anträge unter »Revers« an die Verw. 11500-14 Schöner,. großer schwarzer Pelz zu tauschen gegen Fahrrad oder Rundfunkempfänger. Marburg-Drau, Kaiserleldgas-se 19, Tür 1. 11575-13 1 Paar gut erhaltene Oolse* rer-Schuhe Nr. 40 werden m. Nr. 38 oder 39 getauscht. Marburg-Drau, brunndorf, Rudolf-Bernreiter-Straße 22, Parterre. 11576-14 Langer, roter, bunter Schal verloren Perkostraße, Magda-lenenpark bis Bismarckstraße. Abwigeben Andreas-Hofer-Gasse 8/1, Marburg-Drau. 11574-13 Kostplatz sucht Schnehlerln vom Lande. Nähere Anfragen Marburg/Drau, Ernst-Goll-Gasse 9, Part, rechts (gegenüber dem Wirtschaftsanit). 11517-14 Samnidt AbfäUel Altpapier, nadern, Schneiderabschnitte, Texttlabfälle. Alteisen, Metalle. Glasscherben, Tierhaare und Schafwolle kauft laufend jede Menge Alois Arbeiter, Marburg, Draugasse 5, Telefon 26-&. . 7§52-14 Abschreiben? Abzeichnen? NeinI Photokopieren lassen. »Fotokopist«, Graz, Orieskal 60, Ruf 67-95. 6988-14 Intelligenter ledhser Bursche, Facharbeiter, wünscht mit herzigem, intelligentem Mädel, womöglich Schneide-lin, Bekanntschaft wecks späterer £he. Ausführliche Zuschriften unter »Mache mich glücklich« an die Verw. tl438-12 Oute, nette Fran, 37 Jahre alt, sucht Ehebekanntschaft mit gutem, charaktervollem Witwer, 35—50 Jahre, deutscher Staatsangehöriger, zw. Ehe kennen zu lernen. Bitte nur ernste Anträge unter »Treue 'Ehekameradin« an die Verw. 11454-12 Junger Herr, 27/168, schwarz, in guter Stellung, mit Erspar-, nissen, wünscht wegen Einsamkeit für Theaterbesuche und Ausflüge nettes und liebes MMl kennen zu lernen. Spätere Ehe nicht ausgeschlossen. Nur wirkHch emstgemeinte Zuschriften, nach Möglichkeit mit Lichtbild, unter »Frohe Stunden« an die Verw._11453-12 Witwer, 45 Jahre alt, wünscht brave f^rau zwecks Ehe. Zuschriften unter »Glücklich« an die Verw. "11499-12 Baronin Hilde Redwitz Wien iV., Prittz*Eugen-StraBe Nr. 34/23. Eheanbahnung für Stadt- lind i.andkreise Rinhe»-raten. Tausende Vormerkungen. 5760 Beamter, 38 Jahre, mittelgr., wünscht. Zuschriften unter kanntschaft mit Fräulein oder Frau bis 35 Jahren aus CilH oder Umgebung. Lichtbild erwünscht. Zuschriften unter »Untersteirer« an die »Marburger Zeitung« in Cilli. 11603-12 fw$dt s kiötuste Goldene Uhr mit ebensolchem Armband verloren von Reiter- bis Tauriskerstraße. Ge-j en hohe Belohnung bitte abgeben beim Polizeifiindbüro oder Kokoschineggallee 7/1, Marburg-Drau. 11598-13 Die gestrickte graue Wolljacke, die in der Burggasse am Wagen gefunden wurde, möge der ehrliche Finder gegen Belohnung bei Agnes Dobaj, Marburg/Drau, Heu-gasse 4, abgeben. 11439-13 Tausche tiefen Kinderwagen für Damenfahrrad. Anschrift in der Verwaltung. 11578-14 Tausche große chrom. Harmonika (9ö Bässe) für kleinere. Anfiegen Marburg-Drau, Rudolf-Bernreiter-Gasse 20, Brunndorf. 11577-14 Leichtmetall-, Holz-), orthopädische Apparate, Leibbinden, Gummistrümpfe, Bruchbänder erzeugt und liefert das führen* de Fachgeschäft F. Egger — Bandagen und Orthopädie —-Lieferant sämtlicher Krankenhäuser, Krankenanstalten und Sozialinstitute. Marburg'Drau, Mellingerstraße 3, ClUI, Marktplatz 13. 3326-14 Zeugen gesucht. Zur Beschaffung von Unterlagen für einen Pensionsantrag werden in nachstehender Sache Zeugen gesucht; Marie Trulp, verwitwete Jahl, eihemalige Kantinenwirtin der Rekonvaleszenten-Abteil. J. R. 47, wurde am 2. November 1918 in Marburg durch serbisches Militär ausgeplündert und mit dem Erschießen bedroht. Ihr Lebensretter, Zugführer Karl Sa-muth, wurde am gleichen Tag in der Kärntnerstrafie erschossen. Uffz. Franz Jahl wurde am 2. November 1918 in der Artilleriekaserne im Krankenzimmer bei der Bergung von Medikamenten von einejn serbischen Soldaten angeschossen. Er starb im Jahre 1930 an den Folgen eines im Weltkrieg zugezogenen Leidens in Wien. Personen, die über diese Vorgänge unterrichtet sind, werden gebeten, Nachricht zti geben an Frau Marie Trulp-Jahl, Marburg-Brunndorf, Haydngasse 35. 11333-14 Verzicht auf Zlahnpaste Wenn Zahnpaste vorübergehend fehlt, lo darf das nicht dazu führen, die Zahnpflege ganz aufzugeben In solchen Fällen müssen die Zähne behelfsmäBlg aerelnigt werden. Das Mschieht morgens und vor allem »ends durch grünwichen Gebrauch von Zahnbürste und Zahnstocher, sowie durch kräftiges Spulen mit lauwarmem Wasser. Zahnpflefeist Vcmusset^g für die Gesunderhaltung des ganzen Kirpers. ver-lansen Sie kostenlos die Aufklärungsschrift „Gesund-heiiist kein Zufall" von der Chlorodont-Fabrik Dresden N 6. 1025 Danksagung Hiermit danken wir auf diesem Wege ftium Kameraden tmd Bekannten für die liebevolle Anteilnahnne tmd die schönen Kranzspenden anläißlich des Heimganges unseres geliebtien Gatten, Vater», Großvaters, Bruders, Onkels uaw., Herrn Essich Martin, Bl-aenbahnbeamter 1. R, Marburg, Drauweiler, den 7. November 1942 Im Namen aller Verwandten: 11376 Amalta Esoidi, Gattin. BUen Freunden und Bekannten danken u;fr auf diesem Uüege für die liebeuoiie Rnteiinahme an* sctiu^eren Uerlustes, der uns betroffen hat und für die uleten schönen Kranz- und Blumenspenden. CiLLIi 3. Mouember 1Q42. Familien Zamparutti, Picco, Rome «H re A Klavier gegen Couch oder Schreibmaschine zu tauschen gesucht. Marburg-Drau, Uferstraße 10, Hofseite, ebenerd. 7. PFU01T 11509 14 Tages-Prelsc fär Jede Menge Altmaschinen, Eisen, Metalle. Abfälle aller Art Übernehme Abwracksbetriebe. Lagernd roße Auswahl Autoteile, aschinenteile und Nutzeisen. Max WelB, NagystraBe Vormal? 14, Telefon 2130 Gustintschitsch. 9882-14 Fast neuer, schwarzer Her*; renanzug oder ein Winter-, mantel gegen ein Damenfahr- j rad zu tauschen gesucht. Anschrift in der Verw. 11580-14 Sr.ger-Nähmaschine Lang- fahrrad oder Herrenfahrrad getauscht. Auch Aufzahlung.j||QQ2QQQ[Q[QQQ2QQ2QQ[|M^ Lukaweiki, Drauweiler, Ar- RetdiurMUtem^lnuhttl beitergassc 13. Marbtirg-Dr. SduTnonhahixg Anzeigen (auch amtliche) für di« Samstag-Sonntag-Ausgabe werdeo aar bis Frehag, H Uhr, aufgenommen. AasnahmCD können an« teehniichen Gründen niolit (emacht werden Marburgar Zeitung Aiiieigen*AbteUang lesen (He Ifjele Tausende I Mmrburger Zeliu^ngl Und du? Hast du cfcln ftolmatbiaN mthon Auf diesem Wege danke ich allen Bekannten und Verwandten imd der Hausgemeinschaft für die liebevolle Anteilnahme und die vielen Blumen-und Kranzspenden anläßlich des Verlustes meines lieben Mannes. Insbesondere danke ich Herrn Prl-marius Dr. Greiner und allen übrigen Ärzten nnd Schwestern für die UebevoUs Pflege. Weiter danke ich allen Kameraden der Dienststelle Festigung des Deutschen Volkstums, besonders Pg. Feichtinger imd Obersturmführer Hölter, für die erwiesene letzte EHirung. 11587 ICtaa Bender Tieferschüttert geben wir allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, dafi unser unvergeßlicher Gatte, Vater, Großvater und Onkel, Herr Matthäus Ogrlseic Lolcftthrer L B. Mittwoch, den 4. November 1042, im 86. Lebensjahre, nach kurzem Leiden verschieden ist. Das Leichenbegängnis des unvergeßlichen Dahingeschiedenen findet Soimtag, den 8. November 1&42, um 15 Uhr, vom Sterbehaus Roßbach 87 aus am Ortsfriedhof in Gams statt. MiarbiUfT^^u, Roßbach, den 6. November 1942. In tiefer Trauer: Maria Ogrlseic, Gattin, Viola und MUena, Töchter, Nora, Enkelin 11586 Von feigen Banditen grausam ermordet starben für ihre gellebte Heimat am 5. November 1942 Sturmfülirer Georg Loschnag Leiter des Ajutes Wehrerziehung der Ortsgruppe Waldegg Frau Anna Loschnag Leiterin des Amtes Frauen der Ortsgruppe Waldegg Wir verabschieden uns von diesen treuen Mitarbeitern in Ilgen bei Waldegg am Samstag, den 7. November 1942, um 15 Uhr. Marburg, den 7. November 1942. ii622 StelrtachCT Helimtbond Uuidrat Kicto Marburg-Uwa j Landkreto« IttarbarR Herbert Tünclier. Kreiaft ihrer. Ol /feufe besser pßegen dennje, darum Opfers mitlauwan mm Wasspr spülen, stets nurmitguter Füllhaltertint^füUeti Benötige Iflchilge Verhiuferin und eine IBchtige Kanzleikralt Anträge werden erbeten an R. Grasselli, Schleinitz bei Cilii. 11523 Graz HerrenfiaM€ 26 SCHULMOBEl Orlglnol Zschodce-Werke NlfE 1? vladNnrMl i»tu*uma.an(imß MMHicII * - •" • " Zahlnngslfihiee Grosshanilels-Fifma sucht Herateller von Kura-waren, Mode, Bijouterie, Galanterie, Holz- und Haushalt-Ea*tikel. Carl Scbewe, Berlin C 2, Spandauerstr. 42. 11466 Ii WiMlisliiiiM kauft wie alljälirlich: »rbei-ter, Marburg-Drau, Draugasse 5, Tel. 2623. 10458 Brsvsur Von der Reichsstelie für Papier- und Verpackungswesen ist die Säckefabrik Hanns Qrangl, Graz, Marieng. 19, Ruf 7046, zugelassen, in Untersteiermark gebrauchte aufzukaufen. Alle Entleerer von Säcken werden ersucht, zwecks Abgabe ihrer Säcke sich mit obiger Firma in Verbindung zu setzen. I160t> 4 Sehe 12 »Maf^urftr T78. Wo^ibef MfentiMf 311/3t2 i §!22ül£l!£L^£|££L£jLidE[^ SameUg, «toii 7. November Prciw 1 Fahr*!! M iii«r Gnaden tn dr«l Akten von Otkar Weber Beginn: 20 Uhr. Endet 23 Uhr. Sonntag, den 9. November Nechnüttagsvorttellung FnAm S Kablnattskrlsm In lathl Komödie in drei Akten T0n«Zdenk0 von Kraft Beffinn: 15 Uhr. Ende: 18 Uhr. Abendvorstellung Preiae 1 , Fahr'n ma Euar Gnadan SinjTspiel in drei Akten rem Oekar Weber Beginn: 20 Uhr. Ende: 23 Uhr. Stromuiterbrechiiiig! Die Energiever8or4,-u2i^ SUdsteiermark A. G. gibt bekannt, daß am Sonntag, den 8. November 1M2, wegen Br-haltungsarbeiten der Strom filr die Stadt Marbuiv und Un^ gebung von 1S4M> We U Uhr unterbroctMB Mte wird. Die Leltuxigea find auch wihread der AbeohaltungeMit al« unter Hpannuny zu betrachten. 11509 FHesniiiitenieiiiiiang 48 Jahre beatehend, Verkachelungeat Wand» vnd Bodenplattenbelag, apezial. Nur für Backofenflle-•ungen, Molkereien, KJLsereien, mllchwirtichaft-llehe Inatitute. Waschräume für Kohleninduatrie und aimtliche Fabriken. Anträge an Jobann dl Lenardo, Karburg/Drau, TrieateratraBe t. 11841 Jeder Ait Vberpattfangaa, atHadlga ohnng, BeorgaoliÄtleB, Mdeala-, Jakreeabeehllleee für alle Wlrtachaftagruppen, auch Pxovina, Uber-nlmmt IIUBnxbuOx:ganl8atorc «an die _Verwaltung, _11841 Beslatliuigsveßicliening dordi dea „Wtener Vereta" enti^rlcht der LebensauCfaMung und dem BnpAn-den vieler VoUcagenoaeen, Uber die Art ihrer einatigen Bestattung, aowie über den Ort ihrer Ruhestätte schon zu Lebielten xu verfügen. Sie wollen die Gewähr haben, daß auch diese letzten Dinge ihren WUnschen entsprechend gestaltet werden. Um diesem Bedürfnisse ffereoitt M waKte, hat 41a Wiener Städtische Versicherung vor kuratm ihr Zwalf- unternehmen, die Ostmärkischa Feuerbestattung Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit in Wien, ao ausgebaut, daß es in der l4ige iat, die SicherstaUung der Brd- und Feuerbestattung in entaprechander Auastattung vorzunehmen. Dieser Verein hat seinem veränderten Aufgabenkraia gemäß seinen Namen geändert in Wiener Verein, Liliiu- uid Batattiugsviiiicbaiii af Gqnsiillikilt Vorsitaar daa AuMclitamtos Ist der Bttrgenneiater von Wien Der »Wiener Vereint zälüt derzeit rund eine Viertel-million MltgUadar. Er wird im engen Zusammenwirken mit den Bestattungsunternehmungid in den Donau-Alpengauen seine Aufgabe erfüllen. 11428 Autnahmeunimfsuthungmn tOr die WaUuhJBr Die Brgtnxungsstelle Alpenland (XVm) der Wattmhff führt in den nachstehend angeführten Orten eine Annahme-Untersuchung für die Walten-ff duroh: 12. November 1042 11 Uhr Steinbei«, RAD-Lafer K 6/360 15 Uhr Graz, ^-Abschnitt XXXV, Leedigaeaa 84 13. November 1942 8 Uhr Lang, RA1>-Lager K 4/366 11 Uhr Hengsberg, RAJD-Lager K 2/866 16 Uhr Preding, RAD-Lager K 4/360 lA. November 1942 8 Uhr Leibnita, RAD-Lagar K 6/365 14 Uhr Dietersdorf, RAD-lAger K 3/364 17 Uhr Jennersdorf, RAD-Lager K 5/364 15. November 1942 8 Uhr GUlersdorf, RAD-LAger K 4/364 14 Uhr Marburg^rau, Gend. Posten, Ehr.-B.'Ougel-Q. 8 16. November 1942 8 Uhr ClUl, Deutsches Haua, BLsmarckplatz 18. November 1942 17 Uhr St Peter a. K., RAD-Lager K 5/363 19. November 1942 9 Uhr Leoben, Hotel »Schwarzer Adler« 16 Uhr Süschendorf, RAD-Lager K 4/364 26. November 1942 8 Uhr Weißenbach b. L., RAD-Lagar K 2/868 FeiwUlige können sich bei der Annahmeuntersuchungs-kommlsAion melden. Wehrpaß und Arbeitsbuch (wenn vorhanden) sind mitzubringen. Nähere Einstellungabedingun-gen im Textteil der Zeitung, Ergänzungestelle Alpenland (XVm) der Waffen-^ Salzburg-Aigen, Gylenstormatrafta 8. 11516 Vooümdug — aaiMATBÜND Volksbüdaagaat«taa OUM Veniisliltimn In NmreBlnr 1942 lAi Kovembar Dr. Oeorg Kuhlmann, Gras FHttüldM lt. H Vkr KreiabaiH t$ Ohr Aicad. ICalar Anton Klinger, ClUi Wage aur Knaat and Konatfreoda 1. Abend: Was ist Kirnst? 11. Mavanolnr Voikaaohnla l/11 SO Inap. Joaef Braumüller, COU Brlefmarkensammelii, Brlefmarkeatanaoh ML Novamber Kreiahana S6 Ubr Dipl. Ing. L. C. Maaaonl, Berlin Aibaalra, Berge und Mensohen im Laoda der Adleratthne LlchtbUdarvortrag KreJatena tt Dr. Walter Semetkowald, Graz Das Baugealclit der ünterstelarmaili iM«a 8B1T 81 JABBBN MUSIKHAUS PERZ MARBURG (Drao) — Herrangaaaa 84 Noten • Muaikalien ^ Musiklnatramenta 0 Oramraaphone-Plaltan ^ Ktlnatlär-Baltea und 0 alle Beataodtella LtolMiMgM «rlelsM mu la Rahaw 4m KeettsiMtM aad tat KudMilili ^^wmaoBEOz/ 9 Denken Sie daran, «vieviele Krenkheleii mit HiKe von BAYER-ArznefcniNelii ga> wvrdefv wiaviele Leiden 9eifaideHl mu AdaUaiatraUver' LaUar hietigaa Diaaatstalla sacht sdiOi nOblinles Zimmer im Zaatnua adar VUlanvlarlaL AntrAge arbataa uakar ^Ad* ministrstiT" an dla Verwaltang des Blatlaa. 11330 Prüingn für las ReidHaiortalinicliei In CHU Samstag, den 7. Novembar 1842, ah U Ubr, am Sportplatz »Festwieset für Leichtathletik Sonntag, den 8. Novembar 1842, vm f Uhr, BMan-Cla> lindemarach. Abgang Gasthof 8#etl in Gaberje. 11527 fra« VMt/ * H Be^f I Ttf« hinwcf, MtsrMi tl« NEO-KRATIN nli||mt, dai bcvwihrt* Mtlial pl* und Kopftchmvra. NiOKItAnN>..>^ S m 8 Obl«t»i4iaps«ln RM 1.^ Kaulmlnnlicher Leiter sucht wirklich sciilin mdiiDertes Zimmer evaatuall mit Badebenützung. Anträge erbeten unter „Kauf* männlBcher Leiter" en^die Verwaltung des Blattes. 11331 VobiHiii- oiid Anschritiünd^rniig müssen unsere hsSittziehei sotort dem zuständt gen Postarr.i (nicit dtm Verlag) melden. »Martnlrgn Zeitung«, Vertriebiabteilung BURG-KINO rernrui 22-19 Heute 16.18 30. 21 Uh LUlan Harvey, Rolf Moebiua, Willy Birgel In dam elnzigartlgaa FUmerlebnis um die Tänzerin: Fanny mittler tun Für Jugandlieke sugelaasenl ESPLANikDE r"emnji 25-29 Heute 16,18.30,21 Uhi Bavaria zeigt: Das grosse Spiel mit: Rene Deltgen, Heins Engelmann, Gustav Knvili, Hüde Jansen, Maria Andergast, Josef Sieber, Luzle Höflich unter Mitwirkung^ von Splf- lam dar Deutachen Nationalmannschaft Ein von dramatlaohen Konflikten und von einer Fülle persönlicher Schicksale bewegter Film, der den erbitterten Kampf und den endlichen Triumph einer Fußball-Mannschaft schildert KuHorfitan! Wochenschaa! 11520 Für JugendUohe sugelassenJ icMspieie BruMiort Sein Sohn Wochenachau, KulturfHni Für Jugendlic^a zugelassen! iii7M VoriteMuneen teden Preitag nm 30 Uhr Samstag leen um 18 u. 20.80, Sonntag um 15, 18 u. 20.30 Uhr Metropol •Lichtspiele Cilli Voai 6. bis 12. November Der Strom aiM Haas Söbnkar, Lotte Koch, Friedrich KayOler* Paul Henckala aod Charlotte Daudert, ^ Für Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugrelasscn! ^ 1 OM-LICHTSPIELE PETTaU o Bis alaachllaBllcb Moniag ^ dar aaBargawöbnllcha Filmt apaanend, bandlungi-roick« voller Abenteuer! Der ewige Quell da Flhn der >Bavarla«-Pllmkunst nach Romaa »Lohwassar« von Johennes Linke. f6r Jugendliebe zuselassenl Die Hell- nnd Wnitialbe Pasta Plambi Dr. Reimer («ilöil la Itdet Hau Mt Waia» «a MMb oder «)t ob troB oder kleli. mit Paste Phtnll 8ik lataisr MaiHleH Mllt ruck aad Sl« bef uden ilcb nicht In der 0«faiir •ist Blutv«rtlll«M BS Nkooia« Paiu PlumbI Dr. Reiner ist so/uvrendea oel alles Verlattunseo sed \Vnden. bei titen CntzandanKeti: LymphdrQses Venen. BruitdrOienentzOO' lanc bei Iniektensticheo be( [!rtrleranEen and Verbrennunecn bei Clteroo* Sil! rensksl Karbunkel PlnKPnmrm Blutveielltni'r he« PoBReschwUren SilRenRCieltwOrea Qeschwflren ssch Wunden ai« — Oebiauchianwelsaas >el ledern Tieeel - SO-Gramm-Packant RM 2.24. > CrhQltllch in den Apo< (hekts Weas slclii wenden Sie ilcb^ an die Fabrik; Rletwerke Qrat Rlet-itrsB« I I- An unsere Postbeziclierl Waaa der Poalbote n, Miaae bomort aed dl« Ba- zugsgebühr für die »Marburger Zeitung« einnebt, bitten wii Sie, (ki.itit In der Zustellung keine lin-terhrechung eintritt, die Zahlung nicht zu verweigern. Üle l^zttgagebGhr Is^ immer rni voraus zu bezahlen. »Marbargar Zeitimg«, Vertriebsabteiluna BiKhhalter, Korrespondent, Sie-nograph und Masthlnsthre ber sucht leitenden Posten in Marburg. Anträge unter ^Selbständig 134" an die Verwal ung. Verordnnogs- nnn AffliSbiäit des Chefs der Zlvilverwattanc in der Unter^triermark Nr. 101 vom 29. Oktober 1942 Elnielprela 10 Rpt. trbttltlicb beim Schalter'dar Marburger Verlags- u. Oruchmte.-Ges. m. b. H. •arburs' arau aaofaaaa a t>c1 den Qeschflftsstellen der »Marburgei Zeitung IN CILLl, A^rktplatz 12 (Pernrul 7) IN PET! AU, Ungartorgasse Herl (Jeorg Pichiei v and bei den sonstigen Vet^ tM» »stellen i5tt ilezugsbe^ieliiingen werden hei den if*thfiltvsieiit;ji der Marhiircf» ^eitun«« and »m Verlar Marhure-Draii Had gaaaa 8, angenomaian.