^I^- MMllg, 29. August 1898. Jahrgang 117. Macher Mum. - ^^—'------------- ''>!> u. h"^ wt Poftversenb,!!,»: ganzjähl'ig ,,/>V', b'5"- ifüi die ^»sleN»,'« in« Haus aanzMrig «>! üftern, 'Rii^dsilw!»»^'» pov Z^'ilr 3 ll. Die «Laib. M,» erscheint täglich, mit «„«nahuie der Sonn- und Feiertage, Die Nbmlniftration befindet slch llooqresspla!) Nr, ii, die Ntbactlon Äarucherzigergasje Nr, 15, Sprechstunden der Redaction von « bl« ll Uhr vor» mittag, U»fla»l!»'r!e Äri^se merben nicht angenommen, Manuscript? nicht zurNclgestellt. ^ ^».,^'^ September e^ nn neues Abonnement auf die !, 'ie, ^uidacher Zeitung. " Vv ' . ? ?'»7. "- »«nzjührig .... st. - lr. "W,ch « » 7ll . viertchählig . H . 7ll < liNi ^"r d ' ^ ' monatlich. ..—.»«. ^l ""^Nten^eNuna ins Haus für hiesige ^ iW. " ^r Jahr i Gulden. >5^H^Klemlnayr öc Fed. Hamberg. ^»««?^licher ^heil. '1V ^°s xHust 1898 wurde in der l. l. hof< und Staats-' l 1° °"s°eael,p.' ?^"ck des Reichsgesekblattes in deutscher !^,?°Ab. ."^"rsendet. l^^mhiilt unter M des hll»^ ""« ber Ministerien der Finanzen und H ^'tunn ^. ^«" !' ^ugllst 18l)8, betreffend die Er->'»» i°llll^s ^....^"saneftostens Schönhalden des Nelieu-L^l47 ?"tchlubr ^"" uud Behandlullg von Waren in der 57 .' l°iserli^V"" bairischrn Thale Valderschwan«^ ^ itiiina ^"wendliarteit der von der Landesbant ^osllien^?/^^ Galizien und Lodomerien ,nit de,n ^'lglltim,, ""^ ^ralau auszugedcndeu Communal-n>""s> ^Uftill^. ' ^.'"'chtbriussenden Auleguug von Stiftuugs-, j ^>>^^unl) ähnliche« Capitalien. , tzin ,^"kauisches Stimlnungsbild. ^ ^? bie" N"Ues amerikanisches Stimnmngsbild i l^nselbe^ "us Newyork. Wir clit- ic ^ vor?! Wgmde Stelle: ! ^tU M nur i^^""lsch'""l"'itanischcn Kriege hätte !^,^le selbs. " der alteil Welt, so„derll im neuen l "''gtn bchaudt.^r "big ben Kopf geschüttelt, wenn «>tti.^m H),,)"tte, die heutigen Amerikaner l ^t "'llischeN^lsmus.. Heute jedoch tritt die l >Krn ä.^wng als ein bedeutsamer Factor !! "^^^A'ren Vulitik der Vereinigten Staaten bereits scharf in den Vordergrund. Die bisherigen Grundsätze der Enthaltungspolitik internationalen Verwickelungen gegenüber sind in das gerade Gegentheil umgeschlagen. Das amerikanische Volt ist sich seiner Kraft, die hauptsächlich in seinen fast unerschöpflichen Machtmitteln besteht, bewusst geworden und trägt infolgedessen das Verlangen, im Rathe der Völker eine entsprechende Stelle einzunehmen. Nun wird zwar oft eingeworfen, dass das an ein höheres Maß von persönlicher Freiheit gewöhnte amerikanische Volt der Verbreitung des Reichsgedankens geradezu feindlich gegenüberstehe; dieser Einwurf wird jedoch sofort entkräftet, wenn wir den überschwenglichen Nationalstolz der hentigen Amerikaner in Betracht ziehen. Im Interesse seiner nationalen Größe unterzieht sich der Amerikaner den weitestgehenden Anforderungen, ja er würde zur Noth selbst seine persönliche Freiheit dem Gemeinwesen opfern . . . Die heutigen Amerikaner sind in ihrer großen Mehrzahl Iingos. Der bescheidene Patriotismus der ersteu Freiheitskämpfer hat sich in einen sinnlosen Fanatismus verwandelt. Die Erfolge dieses Krieges haben den letzten Rest von nüchterner Ueberleguug unter einer Sturmflut kopfloser Begeisterung Hinweg-geschwemmt. Die Zahl der Nationalhclden ist bis ins Fabelhafte angeschwollen. Dewey, Sampson, Hobson, das glänzende Dreigestirn, werden geradezu vergöttert. An allen Schaufenstern, in jeder Wohnung sieht man sie abgebildet. Ihr Conterfei ist selbst auf Busennadeln und Manschettenkiiöpfen angebracht, von den zahllosen Büsten aus Gips, Bronze und Nickel gar nicht zu reden. Dewcy dient als Reelamc für eine Unmafse von Artikeln. Hobson wird von dem schönen Geschlecht geradezu bestürmt und hat gegenwärtig kanm für etwas anderes Zeit, als die vielen Verehrerinnen mit seiner Handschrift zu beglücken. Männlein und Wciblein prangen, wie auch die Gebäude, im Schmucke der Natiunalfarbcn. Hutbänder, Cravatten, Taschentücher, Pantoffeln, Radfahrermützen, Zimmertapeten tragen die Sterne nnd Streife». Geschosse von der Größe einer kleinen Revolverpatrone dienen als Verloques. Jeder Amerikaner trägt seine «Colors» noch besonders im Knopfloch . . . Die Damen stolzieren mit Hüten einher, an denen über gekreuzten messingenen Waffenzeichen eine Regi-mentsnummcr angebracht ist. Die Hutnadel» sind mit einem Uniformknupse versehen. Viele tragen auch solche Knöpfe an den Blousen. Die Zeitungen führen das amerikanische Wappen als Titelvignette nnd bringen täglich martialische Schlachtenbilder, die auch nicht die geringste actuelle Bedeutung haben, bei denen vielmehr stets der Wunsch der Vater des Motivs ist. Am UN' verträglichsten ist der Amerikaner dem Deutschen gegenüber, obschon dieser mit einer nicht gerade lobenswerten Beflissenheit sich schneller als der Einwanderer irgend einer anderen Nationalität «amerikanisiert» . . . Die Zeitungen überbieten sich in oft lächerlichen Drohungen und heucheln Feindseligkeit. Die Erbitterung erreichte ihren Höhepunkt bei dem «Zwischenfalle» mit der «Irene» und ward nur einigermaßen gedämpft durch die hämischen Bemerkungen der Presse, die die taktvolle Handlungsweise des deutschen Commandanten beim Erscheine» der beiden amerikanischen Kriegsschiffe «Raleigh» und «Concord» in der Subic-Bai als feige Flucht auslegten. Doch genug hievon. Ich will im Interesse eines freundschaftlicheren Verkehrs zwischen den beiden Nationen nicht näher auf Beleidigungen eingehe», die ein in seiner neuerlichen kriegerischen Stimmung unverträglich gewordenes Volt gegen ein Land schleuderte, das stets nur die freundschaftlichsten Gefühle für dasselbe gehegt hat. Das aber möge noch gesagt sein, dass der moralische Standpunkt eines Volkes, das aus seiner Mitte seine Beamten wählt, auch der moralische Standpunkt seiner Regierung ist. Mithin ist der Wille des Volkes derjenige der Regierung und umgekehrt, ob es sich nun um Krieg oder Frieden handelt, gleichviel welche Folgen die Beschlnssfassung nach sich zieht. Der Ausbruch des gegenwärtigen Krieges dürfte dies bestätigen. Nnd gegenwärtig ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung zu Gunsten eines kriegerischen Austrages etwaiger Streitsachen mit anderen Mächten. Es wäre im Interesse des Weltfriedens zn hoffen, dafs die Vereinigten Staaten sich einer maßvolleren Sprache im Verkehr mit den übrigen Nationen befleißigten. Italienische Agitatoren. Man fchreibt der «Pol. Corr.» aus Bern vom 24. August: Die schweizerischen Behörden halten es für ihre Pflicht, das Treiben der aus Italien seit den Unruhen nach der Eidgenossenschaft geflüchteten Republikaner, Socialisten und Anarchisten andauernd scharf zu überwachen. Einerseits erscheint dies mit Rücksicht auf das Feuilleton. fischen von 0. Gittinger. ! ^i?e Thais N. l l°" K^Nl ? der Entführung wurde von den l ?>,m ' ^e' bi^ "''t ihrm Rossen den Continent »?<>h'?>cht ^^"""inento durchflogen, überall » Xt '3 sik .' ^MMguic offerierte sofort eine » ^ «lel^"" >> " r Mrückgewinnnng des Jungen, ^ '^lMen Ausgezeichnetsten Wächter an einem / >- Eeck' ^"slen der ganzen Rollte gewesen ^? ^Eatt!!"^" saß Little Kyuse, mit den ^t s'^ der N a^ssclt, vor seinem Entführer. / >chMi, ^ ""no und still wie die Schatten der j! ^ ^ Prairi"" ^ weite, mit Sage-Gestränchern ^>'^d«ch ?te nun nahezu ein Jahr unter ^i>l.,7"hre,ld.°"gaß er niemals seinen weißen ^e,,U2bersM 6""ä"l Ait hatte er nie einen X, ^'. ^ M"agt und seine neuen Gebieter ko,. Hz „ " s'ch vollständig in sein Schicksal 7 ^ '3 ^use^"chn sein, hier zu eonstatieren, 1 ?e ö> vü. " "'deren Indianern weit über-1 d ^lver " e, dass er regelmüßig nach dem X.>^'geu sei, t>^ seinen Gürtel gelockert l ^.'" " "sch dahinziehenden Flusse ^ ' "' UM nichts dergleicheu. Wenn n sich gelegentlich in den Fluss stürzte, so war es wegen der Erfrischung und nicht der Reinlichkeit wegen. Reinlichkeit kommt der Gottähnlichkeit am nächsten, aber Little Kyuse war nur eiu Indianer; er war imstande, einem lebenden Kaninchen das Fell abzuziehen, um zu sehen, wie lange es wohl in diesem Zustande leben würde, und ebenso wohl war er nicht abgeneigt, sein Mahl mit einem verkrüppelten Hunde zu theilen. In dem darauffolgenden Frühjahr nnd Sommer wurden die Sioux von den Pawnees nnd den Vereinigte Staaten-Trnvpen arg bedrängt. In einer stürmisch-finsteren Nacht mussten sie, nm ihr Leben zu sichern, in aller Eile ihr Camp abbrechen und flüchten. Little Kynse nahm den langersehnten Augenblick wahr und entfloh. Instinetiv wandte er sich dem Westen zu. Die ganze Nacht durcheilte er behenden Fußes die eudlosc schlummerude Prairie und erreichte bei Morgendämmern das Ufer eines Flusses. Bei Sonncnnntergang nahm er die Flncht von neuem auf, die Augen gegen die glänzenden, gold-veränderten Wolken gerichtet. Als auch die letzten Grüße der Sonne verschwunden waren, richtete er seinen Curs nach gewissen Sternbildern, die llar herunterschnnlM'rten. Es war gegen Mitternacht, als sich der Junge, hungrig und müde, zur Rast ent-chloss. Er glaubte nicht allzuweit von der Station entfernt zu sein und beschloss daher, hier den Morgen zu erwarten. Das letzte Stückchen getrockneten Bussel-fleisches musste seiuem Hunger genügen. Fern im Norden, wo die Berge aufstiegcn, erscholl der Rus eines einsamen Woljes, ein anderer antwortete in südlicher Richtung und ein dritter im Rücken des Jungen. Little Kyuse war gänzlich unbewaffnet und gerieth in gelinde Anfregnng. Er fprang auf, horchte und eilte weiter. Beim Passieren eines Sage-Strauches hörte er die Zweige rauschen, und beim Zurückblicken gewahrte er einen schwarzen, ihm folgenden Schatten. Er stand still. Der Schatten that dasselbe. Mit aufgehobenen Armen sprang er auf den duuklen Gegenstand zu; derselbe wich geschmeidig aus, und Kyuse sah nun, dass ihm ein Wolf auf den Ferfen war. Eine andere Richtung einschlagend, rannte er mehrere hundert Z)ards weiter. Zurückblickend, gewahrte er von neuem den schwarzen Schatten. Little Kyuse war kein Feigling. Noch mehr angespornt im Angesichte der Gefahr, trat er wiederum dem unheimlichen Verfolger mnthig entgegen; doch zu seinem Schrecken tauchte plötzlich ein anderer, dann zwei uud schließlich ein Dutzend anderer schwarzer Körper aus der Erde empör. Er sprang denselben entgegen, diese wichen mit einer merkwürdigen Geschmeidigkeit aus, um fich dann wiederum an seine Fersen zu heften. Zu den Steruen aufblickend, wollte er min mit verdoppelter Eile weiterstürmen, als er sich plötzlich von allen Seiteu von graueu Wölfen nmzingelt sah. Muthig, wie er war, hier versagte seiue Standhaftig-teit, während die hungrige Rotte ihn näher und näher umkreiste. Er sah sich nach Wurfgeschossen um, doch sah er nichts als trockene Erde und kümmerliche Saae-Büschel. Laibacher Zeitung Nr. 195. 1572 29. Augusts! benachbarte Königreich geboten, denn die guten Beziehungen der Schweiz zu Italien müssten natürlich darunter leiden, wenn man hier gegenüber Anschlägen italienischer Flüchtlinge auf die Ruhe ihres Vaterlandes Gleichgültigkeit und Lässigkeit an den Tag legte. Ein solches Verhalten würde den Grundsätzen der Loyalität zuwiderlaufen. Aber auch abgesehen hievon, liegt es im Interesse der Schweiz selbst, durch Wachsamkeit der Eventualität vorzubeugen, dass sie durch unangenehme, von diesen Flüchtlingen hervorgerufene Zwischenfällen im Innern des Landes überrascht werde. Allem Anscheine nach dürfte übrigens dieser italienischen Agitation auf schweizerischem Boden bald der Athem ausgehen. Jedenfalls sind die Mittel, über welche die Flüchtlinge verfügen, für eine Propaganda größeren Umfanges unzulänglich. Sind sie doch nicht imstande, ein von ihnen ins Leben gerufenes Pressorgan zu erhalten. Nach der Proclamierung des Belagerungszustandes in Mailand, welche auch die 'Unterdrückung des republikanischen Blattes «Italia del Popolo> zur Folge hatte, zog ein Theil der Redacteure desselben nach Lugano, wo sie die «Italia Nnova» grüudcten. Dieses Organ sollte Ersatz für das vorgenannte bieten, denn an das Wiedercrscheinen der «Italia del Popolo» in Mailand nach der Aufhebung des Belagerungszustandes konnte bei den geringen Mitteln dieser republikanischen Agitatoren nicht gedacht werden. Anfangs erschien nun die «Italia Nuova» regelmäßig einmal in der Woche, nunmehr zeigt aber das Blatt an, dass es in Zukunft nur in zwanglosen Publieationen erscheinen werde^ da die Redaeteure ihre ganze Kraft der Reorganisierung der republikanischen Partei widmen müssen. Man will damit selbstverständlich nur das Geständnis umgehen, dass selbst die Mittel für die Erhaltuug eines solchen Wochenblattes mangeln. Ein Theil der italienischen Flüchtlinge beabsichtigt nunmehr, die Schweiz zu verlassen und nach England zu ziehen. Politische Ueverftcht. Laibach. 27. August. Die Wiener Blätter befassen sich vorwiegend mit der Interpretation der officiellen Mittheilung über die Budapcster Ministerberathungen, wobei vielfach divergierende Auffassungen zutage treten. Ein Theil der Blätter neigt der Anschauung zu, dass eine grundsätzliche Einigung erzielt wurde, der andere betrachtet die Conferenzen als ergebnislos. Während ferner einzelne Journale glauben, dass eine eventuelle Einigung nur auf Kosten der österreichischen Interessen erzielt worden sein könne, wollen andere wissen, dass Graf Thuu beharrlich und nicht erfolglos für die berechtigten Ausprüchc Oesterreichs eingetreten sei. Deutsche Blätter habeu, wie schon erwähut, in den letzten Tagen wiederholt gemeldet, dass der Heeres etat des deutscheu Reiches sür das nächste Jahr eine Erhöhung erfahren soll. Nnn liegen im «Hannov. Courier» und in der «Köln. Zeitung» nähere Mittheilungen darüber vor, ans denen Folgendes hervorgeht: Die zuletzt geschaffenen Infauterie-regimcnter mit zwei Bataillonen sollen, da sie als solche minder leistungsfähig sind, auf drei Bataillone gebracht werden, was eine Erhöhung des Präscnz-standes (der übrigens nur bis 1. April 1899 fest- gelegt ist) um 16.000 Mann bedeuten würde. Dass das 11. Armeecorps viel zu groß ist, wurde wiederholt in deutschen Armeekreisen beklagt. Das Armee-eorps hat drei Divisionen, Frankfurt, Kafsel und Darmstadt, und diese sind auch wieder ausnahmsweise groß; die 21. hat sechs Infanterieregimenter, bei der 2!i. Division in Darmstadt befindet sich eine Infanterie-brigade mit drei Infanterieregimentern. Dass Mainz als Sitz des Generaleommaudos ins Auge gefasst ist, ergab sich aus militärischen Rücksichten; Mainz ist jetzt schon ziemlich stark mit Militär belegt. Die Berliner «Kreuz-Zeitung» bemerkt gegenüber diesen Nachrichten: Erkundigungen, die wir vor mehreren Wochen, als die Nachricht, die Regimenter zu zwei Bataillonen würden das dritte erhalten, durch die Blätter lief, au maßgebender Stelle einzuziehen versuchten, erhielten einen verneinenden Bescheid. Das schließt aber nicht aus, dass jene Absicht jetzt wirtlich vorliegt. Sachkenner waren schon längst der Ueberzeugung, dafs die bestehende Differenzierung der Regimenter auf die Dauer kaum aufrechtzuerhalten sei. Auf freisinniger Seite tritt man den neuen Organisationsplänen entgegen und die «Freisinnige Zeitung» spricht sogar schon von einer Auflösung des Reichstages im nächsten Frühjahre. Nach einer aus Rom zugehenden Meldung hat König Hn m b e r t Tnrin nach längerem Aufenthalte verlassen und sich nach Val d'Aosta begeben. Am 10. September wird er den Feierlichkeiten in Euneo aus Aulass des siebenhundertjährigen Bestandes dieser Stadt beiwohnen und nach einem Iagdausflugc nach Valdieri neuerdings für einige Tage nach Turin kommen. — Wie man ferner aus Rom meldet, bestätigt es sich, dass der italienische Botschafter in Madrid, Baron dc Renzis, die meiste Aussicht habe, Nachfolger des Generals Ferrero auf dem Londoner Notschafterposten zu werden. Nach einer aus Belgrad zugehenden Meldung geben sich die dortigen maßgebenden Kreifc der Zuversicht hin, dass sich die ernste öffentliche Meinung im Auslande bei der Beurtheilung der inneren Lage Serbiens von den, hauptsächlich durch französische Organe verbreiteten höchst ungünstigen Darstellungen, welchen zufolge im Königreiche eine revolutionäre Gä'hrung herrschen würde, nicht beeinflussen lassen werde. Die gehässige und auf Sensation abzielende Tendenz der betreffenden Nachrichten sei so unverkennbar, dass sie wohl bei keine.m Unbefangenen Glauben finden konnten. Wahrheitsgemäße Berichte aus Serbien müssen eonstatieren, dass daselbst nicht nur keine bedenkliche antidynastische Agitation zu bekämpfen sei, sondern überhaupt keine lebhaftere politische Bewegung zutage trete. Die serbische Regierung konnte somit auch keine Veranlassung zu militärischen Vorkehrungen für die Sicherung der Ruhe des Laudes haden und das Detail, dass der «Prätendent» Prinz Peter Karagjorgjevii in Altserbien in der Nähe der serbischen Grenze weile, nm den Verlauf der Ereignisse abzuwarten, sei ebenso erfunden, wie die Angabe selbst, dass irgendwelche Ereignisse der angedeuteten Art eintreten könnten. Wie man aus Petersburg meldet, hat die russische Marineverwaltung in Deutschland in den Werken «Vulcan» und Schichau von Krupp drei geschützte Kreuzer bestellt, die eine Wasserverdrängung von 6000 Tonnen und eine Fahrt- geschwindigkeit von 23 Knoten per ^^ ^ müssen; ferner drei gewöhnliche Torpedoboot > Eseadretorpedoboote, letztere mit 350 Tonnen ^ ' 27 Knoten Fahrtgeschwindigkeit und 5700 ^ Pferdekräften. Die Bestellungen müssen ">" Monaten esfeetuiert sein. ^ 5 Aus Bucn 0 s - Ayres wird von' ^,. gemeldet: Bei einem von Bankiers und ' ^ veranstalteten Bankette sprach der neu g"v")' ^ dent Rocka die Ueberzeugung aus. dass ^ .^^ dent eine sparsame Regierung führen "^,5'' Vertrauen Europas wieder zu erlangen M Einwanderer und fremdes Capital soll nach ^ gezogen werden. Die Vermehrung der Flotl Landheeres haben keine aggressiven Zwecke- ^' Bei den Verhandlungen der CoMMlsM ^ Greuzregulierung mit Argentinien in ^ „s de Chile dürften die Besprechungen der ^ bis Mitte September dauern. Tagesneuigleiten. ^ — (Zum Regicrungsjubiläu!"" e Majestät des Kaisers.) Aus Oedenl"^) geschrieben: Wohl die höchste Huldigung "'z^ Tönen brachte letzten Sonntag der hiesige H^.^ff Beethoven - Club über Anregung seines "lM^5 Professor Zupancic an der Spitze des circa "^^ hohen Nosaliabergcs dar, wie eine an je>^ ^ gebrachte Tafel mit folgender Inschrift be>ag .„.>'' Mozart-Veethoven.Club von Oedenlmrg am 2l.« /7 zum Kaiserjubiläum: Haydn: Streichquartett r ^ Mozart: Duo für Violine und Viola; Vcetho^ ' quintett nach (1^. 20.<- . >„i — (Errichtung einer "0"° , Nischen Officiersfchnle.) Wie man "ls ^ fchreibt, wird dort im Laufe dieses Jahres e"" , ^ schule eröffnet werden, in welche junge inteiug , officiere, die sich freiwillig melden, Mf"^/ sollen. Nach einjähriger, theoretischer "'^!> ,l Ausbildung werden die Frequentanten ^'^M^I Ablegung einer entsprechenden Prüfung ZU ^ I fördert werden. ^ ^U — (Eine neue Bergbahn.) z^l grat-Vahn ist am letzten Samstag eröffnet " ^M ist jetzt die höchste Bergbahn in Europa. ^ ^el^Z alp-Vahn hat ihren Höhepunkt bei 2,Ml"M Pilaws - Bahn bei 2006, die Brienzer i""y^ 5, bei 2252, die Gornergrat - Bahn bei A ^'' Dic höchste Bergbahn überhaupt ist die P^ ^, Noad in Colorado (Nord-Ainerika), die ih"' ^ Punkt bei 2015 Meter und ihren Höhep""" Meter hat. . . B — (Ein Einsiedler.) 3" . s>> Beatushühle (Bern) hat sich ein modern^-, niedergelassen. Es ist dies ein Millionär ^ l«, der sich aus Furcht, vergiftet zu werden, ^< Einsamkeit ein schönes Hans gebaut, das ^ f' einer treuen Dienerin bewohnt, nur s^ ,, Millionen lebend. ,,„ '" — (Tödtung von Insect ^ Elektricität.) Zur massenhaften ^c 5 Nonncnfalters werden gegenwärtig im ^"^ auf der Nominter.Heide mittelst elektrisch^ ^, Versuche gemacht. Die Leuchtkraft des ^ A so stark, dass das Licht bis anf 8Kilo^< Zer Granrn vorn Oolde. Roman von DrmanoS Gandor. (8U. Fortsetzung.) «Ach war kaum gegangen, da tratest du ein. Es gelang dir kaum, deine Wnth über die Anwesenheit des Mannes in seiner Gegenwart zu beherrschen. Blitze znckten ans deinen Augen, finstere Wollen jagten über dein Antlitz, und kaum war der Mann gegangen, da brach das Wetter deiner sinnlosen Wuth los. Du schriest sie an wie ein Teufel und als sie nicht antwortete, sundern dich nur groß und erstauut anblickte, da kanntest du dich selber nicht mehr in deiner Raserei. Mit brutaler Gewalt rissest du sie empor, packtest sie am Arm, schütteltest sie und warfst sie gegen die Wand, um dann wie ein Unsinniger davonznstürzen. Das thatest du! Ich aber kannte Marusya nach jener Stunde nicht wieder. Aus der schlanken, zarten Lotosblume war eiue hohe, stolze Liane erwachsen. Ihr weiches, süßes Antlitz schien in Schmerz und Empörung zu Marmor erstarrt. Mit stummer, ausdrucksloser Geberde zeigte sie auf die blutunterlaufene Stelle an ihrem Arme, wo du dciuc brutale Wuth an ihr aus-gclasseu — an ihr, in deren Adern das heilige Blut der Sonnenkönige floss, die so hoch über dir stand, dass es eine Ehre für dich gewesen wäre, den Saum ihres Gewandes zu küssen, ihr Sclave zu sein — die dir eme Gnade erwies, wenn sie dich mit der Spitze ihres Fingers berührte. «Nur Blut kann den Schimpf, den er nur angethan hat, abwaschen!» sagte sie. «Entweder ^em Vlut oder das meine'. Dieses Brandmal stempelt mich zur Sttcwm. Nur der Tod tmm die e zt'enen von mir neymen i» ^cy warf ima) wcaruM zu Füßen und beschwor sie, nichts Unüberlegtes zu unternehmen, aber vor ihrem hoheitsvollen Blick mnsste ich verstummen. Zum erstenmale ließ sie mich fühlen, dass sie die königliche Gebieterin und ich die Selavin sei. Ruhig, als ob nichts vorgefallen fei, verbrachte sie den Abend. Was in der Nacht geschah, brauche ich dir uicht zu wiederholen. Du weißt es---------» «Halt ein, Najah!» schrie der Senator verzwcif-lungsvoll mit den Händen gestieulierend. «Du bist ihr Mörder!» vollendete Najah mit grausamer Rücksichtslosigkeit. «Du bist ihr Mörder und deshalb konnte es dir nicht gut gehen. Deshalb musste dein Herz bluten — um Marusya zu rächen!» Sie wandte sich ab und entfernte sich, ohne auch nur einen Blick auf den Senator zurückzuwerfen, der auf die Knie gefunken war und das leichcnblafse Antlitz mit unterdrücktem Schluchzcu in das faltenreiche Gewand der geliebten Todten vergrub. Er wusste ja laugst, dass Marusya gestorben war, weil er sie iu seiner überschäumenden Leidenschaft zu tief getränkt hatte. Sein eigenes Gewifsen hatte ihn verurthcilt, aber diese Anklage aus fremdem Munde wirkte trotzdem furchtbar, überwältigend auf ihn! Wie wuchtige Keulcnschläge hatten ihn Najahs Worte getroffen — zerschmetternd. Er stöhnte laut auf. «O, Marusya, meiu Weib, das ich übers Grab hinans mit der gleichen verzehrenden Leidenschaft liebe,» stöhnte er, «ja, dn bist gerächt — furchtbar gerächt !» XVI. ^" °M^/' Es war um die fünfte Nachmittag ^ stürmischen, regnerischen Novembertages- ^d schon start; die Laternen waren schon "'.^ d^, ihr gelblicher Schein spiegelte sich trü^ ' >>, ^ Trottoirs der Straßen. Nur weuig P">'^ck'^ die soust um diese Zeit besonders frequew , straßen. „ OlD Theodor Vartholdy kam von elnew ^«.^ seiner Braut in Mona. Er hatte die 1" el, nützt. An einem Strahcnknotenpuntt „^,, ° gestiegen uud jetzt eilte er mit aufgcsp"'^„sl!^s schirm über die Bleichen und den I""A B' I drüben an der Alster noch einen luli ^ Ferdinand zu machen. M"^, Er hatte während seiner kurM s hF. seiner Vaterstadt manches über die /" ^1!^ Hanse seines Bruders reden hören, '",,l^,, ihn stutzig machten und die es ihm ^W^, scheinen ließen, einmal einen tieferen ^^ic>^, Ehe zu gewiunen. Er selbst hielt Eliza I^^ .l. hoffärtig, herrfchsüchtig und egoistisch, .^F und mochte es nicht glanben, dass sie e'" 5 pflichtvergessene Frau sei. .M ^ Während er die Schelle an der ^ . er, dass drinnen Clavier gespielt MlA' FH. Das Mädchen, welches ihm die^M etwas befangen aus, als er nach >?^B^l fragte. Sie werde der gnädigen Frau " ,.M ^ l den, sagte sie und wollte an dem ^Hz^ ^ ! huschen, ader dieser hielt sie mit einer 1" .^ l den Handbewegung zurück. (^ ^ ^^ Zeitung Nr. 195. _________________________________1573____________________________ . 29. August 1898. ^. Die A?"----------------------------- ^°lchi!,e >,.,^ ^ ^ltcht aus Locomobile, Dynamo< ^ler'schci, ?k ä'"" Scheinwerfern, daran befestigt die «ttzm ^.^s. "luyapparate. Diese haben ungefähr 2000 "»en Para! f^^' '^^ Strahlen werden parallel durch stiert ^ '^2el von 45 Centimeter Durchmesser ^"»m 5 ^^^ lind mit den, Schaltbrette zu< °'' 'ich d, ?!! ^""^ "wntiert, das so hoch ist, ^ ^dbod.n , c b"' Scheinwerfer 25 Meter über ^ 16 pa^ s '"^"' ^"' Mckler'sche Apparat besteht Ü"" Durch.» s^'^"'""l Platindrähteu von 0'25Milli- ""^lrotl,al> / ^^ bmH den elektrischen Strom zur ^'sern H,^ ^ "^ '"^den «nd sich vor den Schein-°"Wge>, f /"' ^le Nonuenfalter, durch das Licht ^ Verbren ." ^""" ^'^n die rothglüheudeu Drähte '""" Zweck "' Apparat tann natürlich, wenn er ^ler dcrsek/" "^"' ^h"le des Forstes erfüllt hat, >iacht ^ ? "'' ^'e Kosten, lvelche die Anlage ^ hinter ^ """dings erheblich, sie bleiben aber doch l Aonnens^ ^"'Uen zurück, die für das Eiusammeln ^^g/ä°hlt werden mussten. ^°" 2pitzb,r^n ^ ^ lchllugcn nach A n d r ^e.) Men si, ?.^"ch Tromjö zurückgekehrte Norweger °lt"AaM ^ "' "ls sie iu der Brantweius-Vai ^"'3 von .w b betraten, dort in einer Ent. Island w.?" ^^ drei Meilen einen säuleuähnlichen °'^l„drie o"^"'°"""en. ^°n dem sie glaubten, er sei ^ ^hindert 5 ^^"'' 2wßc Erschöpsilng hätte sie ^"'Ervediii. ^ ^^ll^ zu erreichen. Die deutsche ^lj« be« > """' ^"'ner, welche sich nach Nowaja-Anstand mtt ^^ ^elleicht den erwähnten Ort und «?^ hi» ??"' I" ^oinsö neigt uian zur An-^esjui'ias?^ ? ^ "'u ein von der schwedische!, l>. ^ (Es, ^"tlvn herrührendes Zeichen handle. 3 °uch Ge^ ,6efr°renes Dine^.) I„ ^„,^.^a h?^e V"e A"?lwl nicht abhold, was folgende ^er der s ' ^")rere Professoren aus Philadelphia, ^ "' einiae ^'"^"^ Elektrotechniker M. Elihn Thomson, 3" in einem ".'^ '" ^^"" (Ätassachusetts) zu einen. Nestanrant geladen. Man a^ Grunde s 3^ ^^' ^"pp^ ^"^e heiß anfgetragen. Nert j^,/ p^er r.ef einer der Gäste: «Die Suppe 3u ^ die S """" diese Worte ausgesprocheu, ei ^ar stan ^^' '" "tlell Eisblock verwandelte. Der ^ Asch. '^" "°r Entsetzen. Nun kam dle erste Speise. 5?s Nef: ,q " )"lteu die Kellner serviert, als ein M!' Es ..s." ^"'^ «lit uns, der Fisch ist ja aus 3 > H? '^^ den Fisch zu zerschneiden, man k ^tilct lz/^' ,"s würde man mit den Messern auf «e. l"s, da^V^ä schlagen. Der Wirt versicherte °l ^- N,_ 7^' 3isch gut gekocht sei. Er wurde ab-! "' als er. c"'" bie Entries. Der Braten gefror ill lI^hl. d "U " ^'^ kam, das Vrot war hart 5l.c s< auck >> "" verwandelte stch in den Flaschen V^,^m"" Wasser gefror. Man wechselte die sli? ' ^e Korf> !!"^ ^"^" und es entstand ein kleiner her "' 3or,tt ^" ""^ den Flaschen und der Wein bie^' Die vü"^ roseurothen gefrorenen Cylinders de^ ^" Äesi< ' "^^ den Director des Hotels, W ." der K<^ ^^ ^"^^" einen Eid, dass die kite s Thern"!'^'.Sitze rothglüheud seien, »viesen "a <""d beha°""" "" Zimmer, welches 16 Grad ^d ^ i,^""e cn endlich, da müsse etwas Ueber-^? später ,,^^"^ Die Tafel wurde aufgehoben ^ ^'Ut do>. f, '^ben. Einen Monat lang sprach Wp M . N'u merkwürdigen Diner. Endlich wurde "ach ,s sei,,,,?«"'^ Indiscretion gelöst. Thomson "ch - ^ Nletli^ ^oratoriuln ein kleines Gefäß mit itliai ^ "''ig cw/,^. M. Dewars in London behandelter ^V^ri^ nntgebracht. Diese so er- ^ ?'"a>ldelt ? "'ä^lgte, in gasförmigen Zn-^s ^^msoil' l ^ "'"peratur vou 200 Grad unter ^°>^/°"primiert, /, c"^"'^ 'demand ans ihn achtete, zlveit- ' '"°dllrck v c ' ""l die Speisen und Getränke biin ^i>lers ^.''^bcn sofort gefroren. Während des 5^^'enti,.^ u s c viel über den Spass gelacht. Der ^^>.!^^^^"""' eine Rechnung für zwei Diners. jj^^l^/" ^ouinzistl-PachriGn. ""d Ecwerdeknmmer in Laibach. ^s>^ w ^"lehung und Schluss.) ^U" ilbeI,"" den Vorsitz wieder der Oammer-^iiher di.^"' hatte, berichtet der Kammer-"H ^'H de,n k^^chtcurse. '^ilt Vlcsei,, ^.^lnhrlge» UnterrichtMque w,urdc„ ^^'.i "^ sin ^^^^ctierten Lehrcurse derart vcr-3' ^it vm, " "uzelnen Ort respective L,ehr-. l ^ U.Uer ^ ","^5)r "i'rzehu Tage., entfiel. >ber i^n P^wurde abgehalten: >>, ^^7^'U)ch"le vmn 15. October bis 4. No->^c,^'^ovenil)," san'quentauten; 2.) in Wannsburg !'^'>ten ^ bis 19. November 1897 mit 55 Tcrsain vom 20. November " ^ > ^>n /^ '»it 101 FrecMntanten; 4.) i,l ^t iwe^,,?' Member bis 18. December 1697 ^i!,^l.i?.""e"; 5.) i„ Omarca vom 19. De-"" vym /^Uler 1898 „lit 51 FrequcntautMj ^' >!ünfter bis 16. Jänner IWtt mit 42 Frequentanten; 7.) in Moräutsch vom 19. Jänner bis 3. Februar 1898 mit 160 Frequentanten; 8.) in Zirklach vom 4. Februar bis 18. Februar 1898 mit 106 Frcquentanten; 9.) in Lukowitz vom 19. Februar bis 5. März 1898 mit 84 Frequentanten; 10.) in Prcvoje vom 6. März bis 20. März 1898 mit 102 Frequentanten; 11.) in Glogowitz vom 21. März bis 3. April 1898 mit 30 Frequcntanten; 12.) in Stein vom 4. April bis 17. April 1898 mit 37 Frequentanten; 13,) in Thcinitz vom 18. April bis 30. April 1898 mit 37 Freqnentanten; 14.)in Dolsko vom 1. Mai bis 15. Mai 1898 ohne Freqnentanten. — Summe der Frequentanten 9 5 5. Für den letztgenannten Lehrcurs (Dulsko) war die Jahreszeit schon so weit vorgeschritten, dass alle vorhandenen Arbeitskräfte auf den Feldern mit Arbeit überhäuft waren und aus diefem Grunde wurde der Lchrcurs nicht befucht. Die Gemeindevorstchung von Dolsko hat deshalb ein Gesuch eingereicht, dass dieser Lehrcurs zu einer gelegeneren Zeit, etwa im November, abgehalten werden möchte. Es ist zu wünschen, dass dem Ansuchen Folge gegeben werden möchte. Der Unterricht war so eingetheilt, dass während in den vorjährigen Cursen die Flechterei fast ausschließlich mit Stroh Material gelehrt wurde, in den diesjährigen größteutheils sogenäuute Vast- oder gemischte Geflechte l Aast mit Stroh gemischt) den Lehr-gcgenstand bildeten. Obgleich die Grsammtzahl der Besucher in diesem Jahre hinter der vom vergangenen Jahre zurückblieb, so konnte im allgemeinen doch constatiert werden, dass das Interesse für diesen Gegenstand bei der Bevölkerung eher zu- als aba/uommeu hatte. Dies zeigte insbesondere der rege Eifer nnd die Hingabe znm Gcgen-staude wahrend des Unterrichtes. Mit der größten Verwunderung musste man die Ausdauer auerkennen, womit zuweilen bei größerem Andränge die Flech-tcrinnen auf ihren Posten ansharnen, bis die Reihe wieder an sie kam, nni bei einzelnen Arbeiten persönlich vorgenommen zu werden. Nicht minder verdient die Anfmerksamkeit und das rege Interesse hervorgehoben zu werden, mit welcher sie del» Unterricht verfolgten, wie sie beispielsweise sofort nach Erhalt eines neuen Musters ihre Namen nebst der entsprechenden fortlaufeudeu Nummer daraufschrieben, ohne hicfür einer Anleitung bedurft zu habeu. Als bei vorgerückter Jahreszeit der länger gewordene Tag den Unterricht abends länger auszudehuen gestattete, kam es nicht selten vor, dass der Unterricht von 8 Uhr frnh bis 7 Uhr abends mit nur cin-stündigcr Unterbrechung während der Mittagszeit abgehalten wurde und nur die eintretende Dunkelheit konnte die Besucher bewegen, nach Hause zu gehen, indem sie sohin an einem Tage 9 bis 10 Stunden am Unterrichte theilgcnommen hatten. Die Erfolge waren aber auch geradezu überraschend gute, indem während einer vicrzchntägigen Eursperiodc 80, 100, in einzelnen Cursen bis zu 120 der verschiedensten Geflechtmuster gelehrt werden tonnten. Man kann mithin ohne Ueberhebnng behaupten, dass heute scholl jedes noch so schwierige Gesiecht, welches in das Genrc «Stroh» oder «Bast» einschlägt, von den Flechterinnen hergestellt werden kann. Die Vedeuwng dicker Thatsache tritt erst dann recht hervor, wenn man erwägt, dass nach der anfänglichen Meinung und Behauptung aller Heflechts-fabrikanten und Sachverständigen crst in fünf bis sechs Jahren auf ciue marktfähige Warc gerechnet werden konnte. Da aber nun fchon nach dem ersten, respective nach dem zweiten Jahre eine Ware hergestellt wird, welche an Qualität hinter jeder ausländischen Con-currenz, auch der besten, uicht zurücksteht, so können alle Theile, welche zu diesem Unternehmen in irgend einer Weise beigetragen haben, mit aller Befriedigung auf das Errungene zurückblicken und auch für die Zukunft eine gedeihliche Fortentwickelung oiefes Industriezweiges erwärteu. Indem man bis heute nicht gesonnen ist, die Flechterei weiter als anf die beiden Materialien «StrH» uud «Bast» auszudehnen, so kann man den Unterricht hierin als abgeschlossen betrachten, insofern etwa nicht obenerwähnte Gemeinde Dolsto wegen des noch rückständigen vierzehntägigen Lehrcurses eine Ausnahme machen wird. Der Flechtlchrer hat eine Mnstercollection von denjenigen Gcflechtssorten zusammengestellt, welche iu diesem und im vergangenen Jahre von den Flechterinnen angefertigt wurden, nur mit dcm Unterschiede, dass jetzt der größeren Anschaulichkeit wegen mehrere Farben veyvendet wurden, während beim Unterrichte dcr Einfachheit halber nur einfarbiges Material Verwendung fand. . . Nach der Completiernng dieser Muster mrd er dieselben zur Durchsicht cinsendeu und, falls nicht anders angeordnet wird, dieselben der FirM P. Lad-stätter Jahre alte Schneiderlehrling Franz Dolinar im Zeierslussc bei Bischoflack. Der des Schwim« mens lllndige Franz Dolinar schwamm über den Fluss und forderte den Simon Skok auf, ihm zn folH ^ er sich nach demselben umsah, bemerkte er, dass^ < ^ dcs Schwimmens nicht kundig ist, von der S>l ^ fortgerissen wurde uud zn sinken begann, Dolinar l ihm zurück, um ihm an die Oberfläche zu ^,, W wnrde jedoch von Skok nmklammert und mit i» ^ ^, gezogen. Dies bemerkte dcr gerade im Vm'iibl'M'.^ griffene Taglöhner Urban Tav?ar aus ^^ sprang angekleidet in den Zeierslufs uud rettete^ Knaben vor der Gefahr des Ertrinkens. ,. A< — (Ein zweimonatlicher Marsch.^, k. ll, k. Hufarenregimcnt König Wilhelm 1l. von ^ ,^,i berg Nr. 6, welches bisher in Rzeszow in ^,, stationiert war uud nun Klagenfnrt zur Garnison ^ legt den nahezn 1000 Kilometer langen Wcg^D, Hauptstadt Kärntcns in Märschen zurück, Aul ^, /^ nachmittags ist der erste Theil des Regiments '""^ Commando des Obersten Grafen Breda anf de," ^ marsche in Wien eingetroffen. Das Regiment l)'^ 1. d. M. Rzeszow verlassen uud wird lant M^^ am 28. September seine neue Garnison bezieh ^^ 26. d. M. früh erfolgte der Weitermarsch ^"" „..M über Baden, wo gerastet wird, dann über den ^» ^j nach Graz. Marburg n. s. w. nach Klag"'!"" .^! bisher in Klagenfnrt dislocierte k. u. k. HnsaMwu Graf Palffy Nr. 8 wird nach Nzcszow verlöt. ^ * (A li s dem PolizeirapPortc.) ^ 26. auf den 27. d.M. wurden acht Verhaft"'^ ,n genommen, nnd zwar vier wegen Bettelns ^?. ,Dh? Halls, zwei wegen Vaciercns, cinc wegen nächtlich ^ störnng nnd eine wegen Excesses. Neueste Nachrichten. Zur inneren Lage. W ieu, 27. August. Der ungarische -^iiiF Präsident Baron Banffl, und der ungariMH ^ minister von Lukacs sind hellte früh >n 2" getroffen. „^ Wie die «Budapester Correspond"^' . ^ stand die heutige Audienz Baron Aanssys » ^ ungarischeil ssiuanzministers Lukacs bei Sr. ^ü' mit den Ausglcichsvcrhaudluugeu in keinem Z'^ ^F hange. Die beiden Minister erstatteten d"" ^„tt über das dem ungarischen Parlamente ^M,,!^ Budget pro 1899 Aericht. Die beiden ^^F Präsidenten und die beide» Finailziliiniller ^ vormittags Coufereuze«, welche morgen fv^^^') ^,,ini!^ In Budapest fand gestern nachmittags e'N ^ ^ rath statt, iu welchen«, wie verlautet, der ^ ^ Ministerpräsidenten Baron Aauffy über "^ b^ Cunferenzeu mit dcn üsterreichischeu Ministern asv wurde. ^i!^ Wien, 2«. August. Se. Majestät der" ^ empfieng die Ministerpräsidenten Grafen ^. ^ Baron Vanffy fowic die Fiuanziuiilister "^ ^ und Dr. Lukacs in eiuer gemeinsamen, nieyl ^^ ständigen Audienz. Graf Thun und Mn'" setzen murgeu die Confereuzeu fürt. Spanien und die Vereinigte» Staa (0ri«i!> ^,H ^ Madrid, 27. August. Der Mimst"' ^ schäftigte sich mit der Rückbeförderung der z» alls Cuba uud bewilligte verschiedene .^, „. Sicherstelluug der Bedürfnisse der RcpaMlw Vel'egratNtne. ^ Wien, 28. August. «Kaiseriu und Königin Maria Theresia' "'^i'^ berufeu und tritt von Kingston (Jamaika) deu 29. d. M., abends die Heimreise au. g E. London, 28. August. (Orig.-Tel.) N"w habe dem Tsuugli-Hauicu mitgetheilt, dass, '":„lllK es uuterlasse, auf dic Wüllschc Englands ,,F^ dies seiteus Euglauds als ,^.. ziehung mit keiner Regierung verhandelt ) ^^^«tung^19^____________________________1575_______________________________29 August 1898. Albacke^'5 .' ^5>on"^»^iR der ^°nnem«.,/"?ung^ bei welchen das "erden ,.^« ^?" diesem Monate endet, ^'Neratim,V"^ "sucht, die weitere Prä-'e Etved !i ^^^^^ 3U erneuern, um 3^°nnen ""unterbrochen veranlassen Angekommene Fremde. Ilel,^K"n ^7' ^uq. Private Baiern. - Larenz' tz°^"' Kfm , ^«^^'' Mödling. - Treues, Kfm.. Trieft. 3i°, " Nluina' n<. ^"^"' Frankfurt. - Potatzfy, Kfm., U^H Z^ - Werbole, K^m/. 7'^^ N?"'"°"- - Noli, Kfm.,'Fiume. - >3!^b°ch/f^,"^ ^iraf Brandy, Gutsbesitzer; Freiherr i3?"! Co, ''.V?""7°''"! «' Borzftnyi l. n. l. Ober-<"7- Prz ?'/ "^ - M°i°r; Ritter °. Toms, l. u. k. "«!,!,' ^' ^ederlr . "/'^«licutenant: Thiel, t. u. l. Hauftt° ^ ^°lzuWr ^, ^ «^'mentsll^t: Happen,! u.k. Haupt-V '^lau ^ "F^dlich. Lehrcrill: Groweft. Guts-.^I^ssel. V a..'^ ,"'"' l, u. f. Hauptmann. f. Familie, >Ö,-^te, Sw^ "^'"""' ^eich s. Gemahlin, Rosmann, lF^". Men "_ °^°' vberrevident der l. u. k. Staatsbahn, ^!?.' ^^"deuten ^ " ^ ^"' "slte,, Finme. - Weber, < " ^«'ira/^re^r'I -k°"'.^ l- "- k- Hauftwmnn, Kla-^^^ ' -^'rector, s. Fanulic, Budapest. — Dr. Berto», Au ^ 25 A verstorbene. '^ll, ^ f' A°senaasse^7'°/'"ber, Haupt-Tabalo^legers' Zäherm <>< ^'>r. <^, ^poplexia ^^^^, ^. ^^„^ ' 6" Z., Udmat 80. Tnberculose. ^" 26 ^. ^"' Siechenhause. b c«lei)ri."U"st' Johann Cerar, Anstreicher, 54 I,, ^'" 23 «s ^" ^lvilspitale. ^"'^ p^a^li^^"l) Artac, Schuhmacherswitwe, 42^I., Lottoziehung vom 27. August. Linz: 62 76 21 85 78 Trieft: 21 24 37 27 74 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 806-2 m. «7 ^ U. N. ?ii8 U ^5 3 ! S. schwach heiter 9 » Ab. 738 5 I 20 3 > windstill heiter 7U.Mg. 737 7 14-2 windstill Nebel 28. 2. N. 734 9 28 0 SW. mäßig heiter 0 0 9 ' Ab. 7316 19 8 NW. schwach heiter 29.1 7 U. Mg. 734-1 , 15 8 , ONO. schwach > bewollt , 0-0 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 20 1« und Sonntag 20-7°, nm 25", beziehungsweise 3'^" iiber dem Nolinale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly Äittel von Wisjehrad. Depot der k. u. k. Generalstabs-Karten. Vlaßstab 1 : 75 000. Preis per Blatt 50 lr., in Taschenformat alls Leinwand gespannt 80 kr. Jg. «.ßlemmanr H Fed. Kambergs Kuchhanolung in taib»clch. 10ft.tt«0 Kronen und 2mal 25.ttftft Kronen sind die Haupttreffer der großen Iubiläums«Uuos« Vt««te zu» Z««>lnn8 Ritrnommene Elsinb ^Prlsr.« Obligationen« 4'/,, ab 10°/„ «. St. . . . N5 5<,j10 1O «lisabettchahn, 40« u. «»0 Vl. ^,..^ ^.^,^ Franz-Jusos zs,.'««. L«84, '^ ^8 «5 l«0 divslse ktücke 4°/„ .... »!>"l0040 Vorarlberaer Vcchu, Em. 1884, ^/o (biv, Vt.) S.,,. «0 ft. 3l, «» 2ö 1U0'i!t> Nng. Elllbrente^»/« i»r «»N» '20 ?u 120 90 bto b»°. per M»,m° . . . l20 ?0 i^a W dto. Neitte i» Kro„e»währ., 4°/« steucrfre, >ül LounruncuNom. un'5N 88 70 4"/., dt», bto, per Ultimo , . «» bN 88 7«, dt<>,St.E,!»I,Glllb10<1fl,,4'/i°/« li» 7U 120'?» bt«. dt«. Silber lW fl„ 4>/,°/, 'U0 - l(»a 80 »tt>, Vtaat«0bli«, (Ung, Qstb.) v, I. 1876. b"/«..... l2t!-,Äl' bt«,4>/,«/„l2chlll>lrt«al-NbI.Hbl. '") 20 l<„ 20 bto, Vräm..A«l. 5 100 fl, K. W. 1«« 50 ,«1^0 bl«, dio, l^ bOsl. «. «». 16050 lUi'50 lhtih-Nt,..Ll>lt «»/. »00 ft. . l»!»'?5 I" ?b GrundenU. - VbligatwneN «lk t«, fl. EM.). «»X. «nglllllcht (! ft, ö. W.) . »«^0 »7 50 <«^ wxMjche und slllvonljche . «7 l-5 »8 25 H»d« 4>1 «nl«h«» >, Etadtgclüeinbc Win, («lib« oder Ould) .... 12k'— 125 ?!! P«H«i«N'Äi!l, b, Gtab i?2 ?.'> l?» ?,>, V»rleb«»»^l»l«ht», verlose 5"^ i«»» 4« 10,4! Veld Ware Pfandbritst (für 100 ,l.). Vodcr, allg, »sl,lu5NI vtrl.4»/« 98ä0 98 50 bto. Prän!,»2chlb». »»/„, l, (tm. 1^0 50 12l K0 bto, dto. !>"/«, li, "/„ . . 100-20 10120 dto. dto. 50jahr. „ 4"/„ . . 100-20 101 »0 Lparcasse.l.öst., »0I.b'/,°/,vl. ^550 — — Priolitlltü.lgbliglltioNtN (für wu fl,). Ftrdwaiioü-Nulbbalii! ««, 18« 100 10 10,-- OtsU'rr, «Uldwcsllialj» . . . 110 ?l> 1!1'7c, Ltaat«ibaI,»!«"/oll!frc»,ü0ap,St. —- —'- kübbah» 3"/» k Frc«, b0U p, St. 1»<>-60 l8/«0 dto, b"/„k20Ufl. p, 1U0fl. lA7-4N 12N-40 Ung,«l,aliz, Vahn..... l<>8W U>!) 3« ^»/, Unterlraioer «ahn» . . 9N-5» 100 — zank«,, 200ll. , »W-—»3« 50 DepllsittNbauI, Allg,, 200 ft, . 222— 225 — ««completes,. Norsst,, boo ft. 750'— 7KK- Giro« u,Cllsselw,, Wiener, 20« fl. 257- 258 — H!,po!lM,,0tst,. 200fl,»b<>/,». 82- 8»- Laobcrlianl, Otst,, 200 — Sl2 — Univndanl »00 fl. ... », 29k>'— 2U5 5«, »«ckhlib«»». «>>.. «« ». » ,70-178- «eld Ware Hctien von Transport« Mnternehmungen (per Stück). «ulftg-Tepl, Visenb, 500 fl, . l«LU 1630 Völ,«. Norbbahil 150 sl. . . Löt — 2«,'LU Nuschtiehrader T». 500 fl, TVl. 172? 17»2 dto, bto, (lit, N) 200 fl. . S26>— »28 — Donau - Dampfschiffahrt« - Ges., Oesterr., KW fl. TM, . . 478 — 43«— Du^Äooenbncherli, Ä,2»»fl,I. 7ä-b0 74 50 sserdinllnbs Nurdb, 100Uf,,LVl. 3»9!>' K400> Lemb-Czernow,-Iassy - «tijenli.« OeftNschaft 200 fl, E. . . »84'— «34 50 öloyb, Oest,, Xriest, 500 fl.CÄl. 44750 448.— vtstcrr, Nordwcstli, 200 fl. S. 249-— 248 50 dt«. dt«. lilt. «) 20U sl. V. 26» — 2«?'- Prag-Plixer G, 114 — Ung,» »u l>;8 40 Pmger Eilni°Iüb,-Ges, 200 fl. 734'—7g8 — Salffo-Tarj. Steinkohlen 60 fl, 620'— 622 — „Kchlöglmühl", Papiers. 200 fl. ,l3'—üi5 — „Stey^r«/', Papiers, u.«,^. ,77.». ,7g — Oelb Ware trifailer Kohle»w,'Gtf, 70 N. i?!'—^?»'— Wasssnf,.G..0est.i'T!ampflch, 100fl, 47 U0 «l. V"el»»m,..... -- -- zaluten. Ducattn....... . 5 «8 5-70 LN.ssrancs'VtNcke . . . . « 9t»3 »54 Deulfchr N^chebanlnot«» . . 58'8u 5887» Italienische Äaulilulrn ... 44 25 44 3b Popln««»«,! . . . i i » 1 «7>« l»?«» Sft?** ia-fH * Strekljevca V^obt, *br* 1898 NiSbour')V«obiS,k. ^>%artj*i st «gospod Janez 5 uj do^r ^vo nevarnoHt L Küsla 1898. (3250) E. 177/98 3. Dražbeni oklic. Po zahtevanju HoStjana Bevca, po-sestnika iz Radomelj, >astopanega po dru. Karolu Schmidingerju v Kamniku, bo dn6 9. aeptembra 1898, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj ozna-raenjeni sodniji, v izbi St. VI., v Kamniku, dražba zemljišo vlož. št. 214, 215 in 216 kaL obè. Moste s priliklino vred, ki sestoji iz ene krave, enega volièka in nekoliko gospodarskega orodja. Nepremièninam, k» jih je prodati na dražbi, je doloèena vrednost in sicer poslopjem na GlO gld., zemlji-äöem na 765 gld. in pritiklinam na 75 gld. 15 kr. Najmanjši ponudek znaša 840 gld. 5 kr.; pod tem zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin (zemljižko-knjižni izpisek, i/pisek iz kat.ast.ra, cenitveni zapisnik i. I.. d.) smejo tisti, ki žele kupili, pregledati pri spodaj ozname-njeni sodniji, v izbi ät. VI, med opra-vilnimi urarni. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasifi pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-èelkom dražbe, ker bi se sieer ne mogle razveljavljali glede nepre-raiènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremicninah pravice ali bremena ali jih zadobe v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niü ne stanujejo v okoliöu spodaj ozname- njene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnern kraju stanujoèega poobla-šèenca za vroèbe. V obrambo pravic tabularnega upnika Valentina Stercina iz 2ej, èigar bivališèe je neznano, iu pa vseh drugih deležencev, kalerim se ta ali kak drugi sklep, ki se izda pozneje v tem postopanju, ne more vrociti ali vsaj ne o pravem siasu, se postavlja skrbnikom gospod dr. Valentin Tern-niker, odvetnik v Kamniku. Skrbnik mora namestovati v zgoraj oznaiue-njenem dražbenern postopanji osebe, za katere je postavljen, dokler ne pridejo same, ali ne imenujejo sod-niji drugega namestnika, ali dokler ne potrebujejo njih koristi veè zasto-panja. C. kr. okrajna sodnija v Kamniku, odd. II., dne 5. julija 1898.