A.814. Mittwoch, 1». September 1889. 108. Jahrgang. Zeitung. "U°x^ " > ^tt?äl.l!?"n ^ ° ""«»,«nbn ° ,: ,«n»!HH»l« fi, I», h°Il,j«b»l« sl. 7,5«. Im « ° « pl ° l« : ^ * neu«« 2»ll.. ssi«s^il p^i .^eile. " t< ! >'>l> ölti^'n Nü^erhrlunnou r». .^«il» » t«. Dl« „«albachn Mtuu^j ' «l>ch»int t««llch mlt «v»n«h»>« b« «enn> und sslirn»«« l>le »»l»«ftr«N»« blftnblt fich «longiessplah », bl« ««»ctlvu Äahnhofgasse »4. «prechstunben b« ««baction täallch von 10 bis 1> Uhr vormittag«, — Nnfranttlll- >'<«> ! «b«n n«ht angenommen nnb Rt»»ll«st«llt ^ Amtlicher Weil. ?llerhöch/,""b .k- Apostolische Majestät haben mit !" ^llHMis,?"^ktem Diplome dem S.ctiousrathe ?' Adelstand "^'lUärkanzlei Emanuel Stransky ^ i" ielleihen i, ^)remvorte «Vdl.r. allerguä. ^chster C^ Majestät haben mit Docenten ?. ^''"9 """ 10. September d. I. den ^aner M»' ^ Universität in Wien Dr, Julius ^" Profett^^' Iauregg zum außerordent " der u N,d". Psychiatrie "und Neuropathologie gttuht. ""wersttat in Graz allergnädigst zu ernennen c» _____ Gantsch m. p. «ä? d°s^Z!l?vf^^ "urde in der l. l. Hof. und Staats-^"lez ausaeaek.« ?" slovenischen Ausgabe des Reichs-^>»-^ ""uroen und versendet. 5« Mchtamtlicher H^ l'«hei!N?"lbe Grundwllsser in seiner schäd-Non ^ °"l bie Vegetation in Krain. Viz v " ^"^"lcur U. Hschadesch. 7"schrift b«e?ckn^"^^rzehnten hat der in der Gegenstand gar leine oder nnr le'l war d"'^nng gefunden. Erst nachdem es er- «ei unH>s Grundwasser mit d?r Zeit mit »I f"eitz i, V"'< >""b organischen, fäulnisfähigen ei« c'"''d. kam "«"^ übergegangenen Stoffen ver- ^'^'N W ss "°" zur Einsicht, dass der Einfluss ^ sÄich ist"^ ^"' "^""'^' W'lt im hoch. <«>>' b"den!n?l'?°" zuu^si bei Menschen und tan,""« 0>ich " ^''l° «e ^"'"ssks rines solchen Was. >"ge„ u,"' d" schlecht angelegten Brunnen Er-d 3Me ?„ °6" Sbrbefälle vorkamen, und dann l^?"ze„wcit 5"'^ Wahrnehmungen auch bei don »,'^ä^' a,.« ^?'" !?"d man unsichere oder qar ^es> Wa r"."^"de''qn°lität/ die. wenn frei V ""'d aba ä^"?..^"aus fruchtbares Acker- oder lAk " b'm sN"^ .^ und Thiere wur- l^'"ern ma "^" Emflusse dieses Wassers ge» zkNers".'" Anw„d?m^?^"' ber künstlichen Wasser-^" "der ueuft .^o^^^' "^rend fiir Pflan-^°^^ euejteu Z,lt in ähnlicher Weise gesorgt Die großen Sumpf« und Moorgebiete sind es, die zuerst einer genaueren Beobachtung unterzogen wurden. Hier konnte man die schädliche Wirkung des stagnieren, den Wassers anf die Pslauzm und deren Umgebung klar und deutlich sehen. Die Versumpfungen entstehen ja lediglich durch deu Umstand, dass Tag» uud Grundwasser in schwer dnrchlassenden Boden eindringen und aus diesem nicht abstießen können, so dass die Entfer-» nung nnr allmählich durch den Verdunstungsprocess erfolgt. Die Ausdünstungm des mit den in Fäulnis übergegangenen organischen Stoffen beladenen Wassers erzeugen Fieberlrankheiten. so dass Epidemien unter Menschen und Thiere» zumeist regelmäßige Erschrinun» g,u auf ausgedehnten Sumpfqebieten sind. Der Mangel au Abflusömösslichteit des Wassers oder richtiger. Maugel an «Aorslut» verursacht die starke Nässe, an welcher der Boden gewöhnlich lrän-kelt. Im allgemeinen ist ein so gearteter Boden für die Luft unzugänglich. Zu den einzelneil Bodenpartikelchel, kann der Sauerstoff der Luft keinen Zutritt haben. Der Oxydatiousproccss wird infolge dessen verlangsamt oder ganz verhindert, und so findet die Entwicklung der Pflanzennährstoffe unvollkommen statt, vielmehr bilden sich umso leichter schädliche Verbindungen, welche die Kulturpflanzen schon in ihrem Keimc vergiften. Aber auch die zur Entwicklung der Pflanze nöthige Wärme kann ein solcher Boden nicht ausweisen, denn die Erwärmung des Bodens geschieht bekanntermaßen durch die direct auffallenden Sonnenstrahlen wie auch durch den Einfluss der erwärmten Luft. Diese Erwärmung erschwert in erheblichem Maße das im Boden angesammelte Wasser eincrseitt in seiner Eigenschaft als schlechter Wärmeleiter und anderseits infolge der fortwäh« renden Verdunstung, welche doch nur auf Kosteu der Nodeuwärme geschieht, so dass vielmehr eine stetige Abkühlung eines solchen Bodens zu verzeichnen ist. Hat sich nun das Wasser in einem Boden ange» sammelt und verbreitet, dann isoliert es denselben vor jedem äußeren Einfluss. Der R.gen. welcher doch gewiss auf viele Bodenarten gutcu Eiufluss ausübt . geht beim nassen Boden gauz spurlos vorüber. Durch die stagnierende Nässe ist der Boden gegen das Ei»dringen des Regenwassers undurchlassrnd, mithin beraubt der vortheilhaften Wirluug der im Regenwasser enthaltenen Nährstosse sowie der Beförderung der Lust-circulatiou; deuu jeder Tropfen, welcher in dcn Boden eindringt, eröffnet fönst der atmosphärischen Luft einen Canal, durch welchen sie zum Bodrn Zutritt findet. Die Bodennässe verspätet die Bearbeitung des Bodens im Frühjahre und zwingt im Herbst zur Einstellung der Arbeit in einer Zeit, wo trockener Boden noch gepflügt werden kann. Außerden sinken Menschen und Vieh im nassen Boden ein, die Ackergeräthe versagen infolge der anhaftenden Erde ihren Dienst, so dass im allgemeinen eine Verspätung der AckerbestcUung ein« treten und der Bodenertrag beträchtlich verringert werden muss. Alle diese krankhaften Zustände im Boden verursachen audauernde Verarmung der Bevölkerung und erzruqeu ein Proletariat, wie dies in manchen Sumpf» und Moorgrbieien in erschreckender Weise zutage tritt. Die Steuererträgnisse solcher Gebiete sind oft so ver» schwindend, dass sie rein zur Last für den betreffenden Staat werden. Aus diesen Gründen wenden alle Cultur-staaten die größte Fürsorge dem Meliorationswesen in solchen Gegenden zu. England, Frankreich, Italien und Deutschland haben schon Enormes auf diesem Gebiete geleistet. Oesterreich folgt in neuester Zeit den anderen Staaten, und es ist schon vielen Kronländern unserer Monarchie gelungen, für ähnliche culturtech« nische Zwecke, wie auch überhaupt für den landwirtschaftlichen Wasserbau, aus Staatsmitteln das erforder« liche Capital zu empfangen. Bei uns in Krain ist bisher leider nur wenig in dieser Hinsicht geschehen. Und doch ist das Bedürfnis nach Meliorationen, speciell nach Trockenlegungen nasser Grundstücke, in Kram iu großem Maße vorhanden, denn der Augenblick ist da, wo die Krisis den Landwirt mehr als je zu einem capitalsintensioeren Wirt« schaftsbetriebe drängt. Jetzt müssen tüchtig geschulte, mit Eifer und Hingebung arbeitende Eultur-Ingenieure ans Werk treten, denn nur solche sind in die Lage versetzt, durch ihr Wollen und Können die richtigen Maß» regeln zu ergreifen, um die Laudwirtfchaft von den sie so drückenden Uebeln, wie wir sie eben auseinander» gesetzt haben, für immer zu befreien. In Böhmen hat der Chef-Ingenieur A. Nömac »beim Landes-Culturrathe in Prag diefe Idee genau und richtig erfasst, und Dank seiner mühevollen, umsichtigen und fachgemäßen Arbeit ist es gelungen, so manchls Stück Land durch eine rationelle Trockenlegung der Versumpfung zu entleiß''N und der intensivsten Bewirlschaftuug zu unterwerfen, wie auch ich infolge meiner mehr als zehnjährigen Praxis Gelegenheit fand, die culturtechnischen Verhältnisse Deutschlands und Ita-licus eingehend kennen zu lernen und mir hiebei mannig» fache Erfahrungen zu sammeln, um die mir von mei< uem Berufe auferlegte Missiou auf die Pflichtgetreueste Feuilleton. Tlo^Pfo/" "° Arbeit! ^ ?t dich" ^"Schule sind eröffuet und die Jugend, wieder an die ^e ^"det, «ach s"/^ °lle, die ihr von ihr ge. ^K ib ^'ät. im ««^""lebter Ruhezeit euch iu, ^'""nu..^ whew H " rholt. '" Wollen veredelt. <"?die Nä^^K^"^'" Wendig Ebener nnd. me betretet, dle eurer Vilduug gc-dcls K,!"tet sie ^.. ?«!^"i^/ure8 Leb n)^'^ Scheu, die Stätte, wo ^. " werden s"« ^ hingebungsvolle Arbeit ^rn 'euert a^/ betretet sie mit guten Vor- »"teil Vorsätze ""' V" "derEchitt ^ ' ^ That werden. Denn ' 'ein ^geue Nl "^ °W dein ernstes Hinzu- > ^"g^ °n dir selbst kann und - es gibt kein ^^/.Nl Echil! "'cheres ^uck. als das Vewusit-^. W l b seine 3tt?"lkhencn Kräfte aufs beste ^Ä? bu °''W,cht treu erfüllt zu haben. unbenutzt, bleiben y/" e ?"" du d ' !° Obigst bn erstlich gegen '°>"n ".Tandes."^"nesseue Zeit »" Aus- °u dF' 'M vssxl. ' w chnell vergäugllchen ""st die gliche« Nichtsthun verträumst; ""erfreulichste Ernte zutheil wer- den, die Dornensrucht bitterer Reue über Unwissenheit, Mangel, Schande, die du selbst verschuldet? Nein! An die Arbeit! rufe dir, junger Mensch, tagtäglich mit frischem, frohem Muthe selbst zu; du bist es auch deinen treuen Eltern schuldig, denen mcht« zu theuer, nichts zu schwierig ist, wodnrch sie das Wohl und das Heil ihre« Kindes zu begründen hoffen, und schwer sündigst du gegen sie. wenn du in jugend-licher Verblendung dnrch dein widerstrebendes Thun ihre Hoffnungen zuschanden machst! Leicht wird ls dir. drine Pflicht i" erfüllen, dn beseitigst schnell die Schwierigkeite». die sich drmen Fortschritten im Lernen entgegenstellen, wenn du Nugeu und Ohren offen, dein Herz willig erhältst dem Worte, dem Rathe, der Ermahnung der Eltern und Lehrer; denn die Wurzel aller Fortschritte sowohl m der Er-, lennlnis wie in der Sittlichkeit liegt im Gehorsam, m, der fortwährenden Bereitschaft, deinen eigenen, noch nicht genug klarsehenden Willen dem vernünftigeren deiner Erzieher zu unterwerfen. j Lerne es nur recht begreifen und beherzigen, dass, selbst die Aufmerksamkeit beim Unterrichte von deiner erstarkten Fertigkeit im Hurchen und Gehorchen ali^ hängt. Fleiß. Pünktlichkeil. Eifer und andere T"geu^ den. welche den braven Schüler zieren, sind eigentlich nur verschiedene Formen d^rselbru Sache, des Gehör, sams. Auf dem Wege dcs Ochmsams gcla»gjt ou sicher und leicht zu der wahren Freiheit, dle dich Herr-, schen lehrt über böse Neigungen, welche d,ch sonst m, die Irre führen möchten. Das Schuljahr hat begonnen; gehe an die Ar->beit, geliebte Jugend, begleitet von den Segenswünschen der Ellern und gefördert von dem Segen des Himmels, der jedem guten Strebeu feinen Beistand schenkt! Auch euch, die ihr dazu bestellt seid. die Jugend einzuführen in die Gebiete des Wissens, ruft die Glocke wieder an die Arbeit. O. dass ihr alle nicht nur Erwählte, sondern auch Berufene wäret im Dienste d.r heiligen Sache der Mcnschenerzichung. Die Familie vertraut euch ihr Theuerstes und Bestes an; der Staat, das Vaterland legt in eure Hände vertrauensvoll das Leben und die Hoffnung seiner Zukunft; sie erwarten beide von euch. dass ihr in Wahrheit Mmschenbildner seid und nicht bloß in der Mittheilung eines bestimmten Maßes von Kenntnissen, in der Beibringung einiger Fertigkeiten eure Aufgabe erfüllt sehet; sie er» warten, dass euer Lehren und Thun, euer Wort und Beispiel den ganzen noch bildsamen Menschen in dem Kinde ergreifen und in schrittweiser Steigerung zu der lichten Höhe edlen Menschcnthums führen wird. Kein Einsichtiger wird verkennen, wie fchwierig euer Amt. wie dornenvoll euer Beruf ist, wie viel Einsicht und Kraft, wie viel Kunst und wahre auf« opfernde Begeisterung dazu gehört, die Kinder einer Classe mit ihren verschiedenen Fähigkeiten und Neigungen vorwärts zu bringen, jedem sein Recht zukommen zu lassen, für jeden das Recht zu finden, alle mit der gleich?» Liebe und Fürsorge zu bedenken. Kein Ein-sichtiger wird aber auch anstehen, eurem Willen die dankbare Anerkennung, eurem Streben die nöthige För« denmg zu gönnm. ^aUmcher Zeitnnss Nr. !il4. 1824 1«. September 18^ Art und Weisc in meinem geliebten Heimatla»de Kram zn erfüllen. Ich hoffe hiednrch den Sinn für das Meliorationswesen nach uerfchiedenen Gegenden Krams zn mr-vsianzen, und ohne Zweifel wird er mit einiger Unterstützung gleichgcsiuntcr Männer auch Wurzel fassen nnd ,^um Heile unseres Landes znm schönsten Baume dcr Erkenntnis werden.___________________________ Zur Durchführung des ueucu Wchrgesetzcs. Der Landesvertheidigungs Minister hat eine Verordnung erlassen, welche 1) die Einjährig-Freiwillige,,, 2.) die militärische Ausbildung der Ersah-Reservislcn und 3.) sonstige Bestimmungen betrifft. In ersterer Beziehung heißt es in der Verordnung: «Jene Einjährig-Freiwilligen, welche den Präsenz» dienst vor der Kundmachung des neuen Wehrgesetzes angetreten haben, denselben jedoch aus irgend einem Grunde unterbrechen mussten, unterliegen bei der Fortsetzung des Präsenzdienstes den Bestimmungen der Instruction zur Ausführung des Wehrgesetzes vom Jahre 1686. Die auf eigene Kosten dienenden Einjahrig-Freiwilligen des Soldatenstandes, ferner sämmtliche Einjährig-Freiwilligen-Mediciner, -Pharmaceuten und -Veterinäre sind während des Präsenzdienstes bei ihren Standeskörftern ilbercomplet zu führen. Auf Staatskosten dienende Einjährig Freiwillige zählen auf dem Cadrestand. Die Einjährig-FreiwilligeN'Mediciner, welche vor der Kundmachung des neuen Wehrgesetzes assentiert wurden nnd den halbjährigen Präsenzdienst in» Soldatenstande noch ableisten sollen, haben den gewählten Truppenlörper und das Jahr, in welchem sie diesen Präsenzdienst — innerhalb des durch das Wehrgesetz normierten Zeit» raumes — ableisten werden, ihrem Standeskörper bc-lanntzngeben. Die Transferierung zum gewählten Truppenkörper ist fallweise durchzuführen. Diejenigen Ein« jährig-Freiwilligen-Mediciner, welche den Truppenlürper und den Zeitpunkt des Präsenzdienstantriltes nicht an» geben, sind zur Ableisluug des halbjährigen Präsenz» dienstes im Soldatenstande für den 1. April desjenigen Jahres einzuberufen, welches dem Jahre folgt, in dem sie den einjährigen Präsenzdienst anzutreten hatten. Nachdem die Einjährig - Freiwilligen ^ Pharmaceuten und »Veterinäre den Präsenzdienst erst nach erlangtem Diplom antreten dürfen, sind diejenigen dieser Einjährig/Frei» willigen, welche bis zu dem ihnen nach den früheren Vcstimmungen gewährten Präsenzdienstaufschub das Diplom nicht erlangen, nach den Wehrvorschriften I. Theil zu be» handeln.» Inbetreff der militärischen Ausbildung der Ersah« reservisten wird verordnet, dass dieselbe bereits nach den Bestimmungen des vierten Abschnittes des zweiten Theiles der Wehrvorschriften, beziehungsweise des Anhanges zu demselben, vorzunehmen ist. Von den sonstigen Bestimmung'N ist Folgendes hervorzuheben: Die in leine Rang« llasse eingetheilten, Gage beziehenden Personen der Landwehr sind, wenn hinsichtlich derselben keine besondere Ve« stimnnmg gttroffen wurde, nach den für die Mannschaft geltenden Nestimmungen zu behandeln. Den als «minder« tauglich» assentierten Erfahreservisten, welche die Befähigung zum einjährigen Präsenzdienste besitzen, ist dieser' Umstand sowohl im Widmungsscheine als auch im Land- ^ w.hrpasse zu bemelken. Auch ist dies im Assentprotokolle auf Grund dcr Stellungsliste und im Grundbuchblatte ersichllich zu machen. Das gleiche gilt hinsichtlich jener mindertauglichen Ersahreservisten, welche auf die nachträgliche Anerkennung der Befähigung zum einjährigen Präsenzdienstc Anspruch haben, wenn diese Befähigung thatsächlich anerkannt wird. Diejenigen Ersahreservisten, welche zum einjährigen Prä» senzdienste zugelassen werden, zählen nicht auf die nach ß 25, vierter Absatz des Wehlgesches zwischen dem Heere und der Landwehr zu vertheilende Anzahl der Einjährig-Freiwilligen. Diese Ersatzreservisten sind in allen die Einjährig-Freiwilligen betreffenden Eingaben abgesondert nachzuweisen. Die nach dem früheren Wehrgesetze im Wege der zeitlichen Befreiung in die Evidenz der Ersatzreserve, beziehungsweise in die Evidenz dcr Landwehr gelangten Wehrpflichtigen, über deren Diensttauglichleit bisher noch nicht endgiltig entschieden wurde, sind bei der Hauptstellung des Jahres 1890 der ärztlichen Untersuchung und Assentierung zu unterziehen. Politische Uebersicht. (Allerhöchster Dank.) Dem.Prager Abend« blatt» zufolge beauftragte Se. Majestät der Kaiser den Statthalter, für die anlässlich des festlichen Empfanges während des Anfen!h"ltes des Monarchen in Leilo-mifchl von der Stadt und den benachbarten Gegenden bethätigte Loyalität sowie für die anlässlich dcr Truppenconcentrierung bewiesene patriotische Opferwilligkeit und militärfreundliche Haltung den besonderen kaiserlichen Dank und die herzlichste Anerkennung kundzugeben. (Gali zische Propinations - Anleihe.) Wie das «Neue Wiener Tagblatt» erfährt, sind die Vorbereitungen znr Emission der galizischen Pro-pinations-Anleihe. respective zur Subscription auf die auszugebenden Titres derfelben. so weit gediehen, dass der Prospect wahrscheinlich noch im Laufe dieses Mo nats znr Veröfsentlichnng gelangen wird. Derselbe wird durch die österreichische Länderbank, den Wiener Bankverein und die galizische Landesbank gezeichnet sein, und soll sich die Subscription nicht blos; auf das Inland, fondern auch auf Deutschland erstrecken. (Dalmatie n.) Der Statthalter FML. v. Blaze, kouic" ist von seiner Dienstreise ans Süddalmatien nach Zara zurückgekehrt. (Zur Lage in Böhmen.) In dem ablehnen« den Schreiben des Executiv Comte's der deutschen Ab-geordneten an den Fürsten Schönbnrg bezüglich d>r Einleitung neuer Aus^leichsmrhandlungen wird hervor« gehoben, dass die Dentschen eine gemeinsame Conferenz der Vertreter beider Landtagsparteien nur dann beschicken würden, wenn die Regierung, welch? bisher eine Einflllssnahme in dem deutsch-czechischen Conflict abgelehnt hat. nunmehr eine veränderte Haltung bekunden nnd insbesondere den Anliegen des deutschen Volkes in Böhmen entgegenkommen und znr Frage del-Königskrönnnq. deren staatsrechlliche Bedeutung aNe bisherigen Differnzpunkte weitaus überragt, offen S'el« lung nehmen würde. (Ungarn.) Noch ehe Ministe,Präsident Tis,;a in Oroßwardein seinen Wählern das Reformprogramm der ungarischen Regierung entwickelt hat, ist aus autoritativem Munde die Verwaltnngsreform in aNer Form auf die Tagesordnung gesetzt worden. Beim Empfange der Deputation der Comitate in Kisb^r hat der Kaiser angekündigt, dafs die Regelung der Verwaltung iu Augriff genommen werden soll. und der Mo.'arch hat dabei an die Mitwirkung der Mimicipien appelliert und diese aufgefordert, frei von egoistischen und Parlei-rücksichten ihre Aufgabe lediglich unter Wahrnehmung der Interessen der Bevölkerung und des "ft>^ Wohles zu erfüllen. Die Reformaction ist !""" W. Frage gestellt. Herrn v. Tisza bleibt es H^ in seiner angekündigten Großwardemer Rede M " Modalitäten des neun Vennaltungssystems anzu" ^ (Der kroatische Landtag) 'st ""' ^ 1. Oclober einberufen. Zu dem bereits "waM> beitsprogramme des Landtages wäre noch "^'^„dci« dass auch vou dcr Uuterrichtsabtheilung der ^ regierunq eine Vorlage zn gewärtigen w. ^^he-bezieht sich diese auf die Organifiernnq ^/^ iid, schule in Agram, die zur Landesanstalt "lM M-, nnd auf die Nea/lung des gewerblichen um ^ (Hungersnoth in Montenegro.) Cetinjer Zuschrift der «Pol. Corr.» zufolge > ' ^. unter Vorsih des Fürsten Nikola abgehalten ^^ rathungcn über die angesichts der drohende" V- ^ noth zn ergreifenden Maßregeln beschloß» .^„ aus Staatsmitteln Getreide im Auslande °'H,^ uud unter die Nothleidendeu zu veitlMii. .^z. sich für diesen Zweck die Aufuahme einer ""^ch. anlcihe als uuauswcichlich erwies, nmrde b")"> ^»ic führunq dieser Operation Finanzminisler ^ .M«s ins Ausland entsendet. Fürst Nikola "'." ^W' eine Rundleise im Lande antreten, um d»e w ^, lichen Zustände in allen Nahijen aus eigenr nehmung kennen zu lernen. ,,,<>meall»s! (Von der französ ischen Wahlbw'^j ist zu beichten, dass dcr Akademiker P"" °' Pl"' von Autnn. in seinem Hirtenbriefe die Mu^ ^ ^ oder wenigstens ihre Führer verdammt, " „g ^ Ehescheidung huldigen, sich gegen die ^""u .^'Ü Religionsunterrichtes aus der Volksschule «,, ^. verhalten und die Seminaristen znr Wehrpp ^ ^^ gen wollen. Der Schreiber geht übrigens Y"ll^ ^ ganz and?rs vor. als sein Ämtsbruder von ^^» in anderer Beziehung wird das Vorgehen ^ Mhe"' antirepnblikanischen Bischofs von Se^ez vo« V^ ^ den kirchlichen Würdenträgern dementiert. . ^ P' bifchof von Tours richtete'an seine H"°e M M tenbricf. in welchem er den Pfarrern vor,^ ^K"' den Tagesstreitigleiten zn stehen und nur o heil der Gläubigen im Auge zu haben. A„sl, (Aus Kreta.) Die neuerlich "".^^"^ Gouverneur Schakir Pascha aus Kreta emn" ZF Nachrichten lauten durchaus zufriedenstell" ,^^ he Mittheilung,,, denen zufolge die P?"'^,>'" Insel nahezu vollständig durchgeführt 'st, ^MiH großen und ganzen mit den bei den ^Mtt Botschaften in Constantinopel eingelaufene» überein. . „fte"l'?, (Herr Crispi.) dessen. W.n'de ^'^M weise normal verheilt, hat eine Fülle "v" h„lM kundgebnngen erhalten. Nicht weniger al»«^ ° Telegramme sind ihm zugekommen, ^m ^ M raus. welcher außerordentlichen VellebM ^ achtuug der Ministerpräsident sich >n ^a" ^ Auslande erfreut. Slre'^ (Das Ende des Londoner ^e'. Vorgestern zogen etwa 50.000 Dock< un" ^^, y>^ beiter in Procession nach dem Hydepar. ^ ^ Burns eine Ansprache an dieselben. M^,^M" Arbeiter zur Beendigung der Stmls ^,,,,il'g "^ nnd dem Lordmayor und dem Cardinal ^, ^Mv» , men Dank aussprach für die Euergle ""^^ h" welche sie entwickelten, um ein Arrang zufuhren. ^ ^^^^^ An die Arbeit! ruft es auch in die Familien hinein, wcnn das Schuljahr beginnt. Zwar hat Vater nnd Mutter, namentlich die letztere, keine Wochen dcr Feier und Erholung gehabt, während die liebe Jugend ihre Schulferien genoss; im Gegentheile mag in mancher Familie sich das Gefühl der Erleichterung und Befreiung geltend machen, wenn die Kinder wieder ihren regelmäßig u Schulbesuch haben; ab. Noman aus dem Englischen von HerwiN Der Baronet athmete unwilllurllcy ,„it'^ Er hatte sich davor gefürchtet, ftine" ^' N ^, testamentarischen Absichten bekannt z" '" ' BI" und Weise, wie derselbe seine EriW""U ., rührte ihn fast. .. „,h Ot" > Ihm verrieth nichts, dass. w"h"' f.^,,,,^,.,,! bar so ruhig dasaß, ganz °''we "es/^ ! ^ die. welche er ihm unterschob, se>u ^' a"f °W^ plötzlich erhob er den Blick, aber mcA ^„e "^ gegenüber sitzenden Baronet richtete" p ^ he"' h,>>' sondern wie gebannt schweiften sie ' ^,,, sn' ^s" hinaus, wo — als hätten feine Mon ^ °l. In <^ ^",se nach Tigreh für Ende September 2">!de Nll,.^« V."^^ angeblich Hnngersuoth. Hun° Aid llschaü? wunderten in der Gegend von Sokota !chlos«h:'^^asUianische Regiernng) be-"°" ^25 Wİ"ng einer Nationalbank. Das Capital zeiche, "'"wnen Francs ist bereits gänzlich ge- Tagesneuigleiten. ^geypost.?!?" Baiser haben, wie die «Vrazer ^le ber K^- ^er Vorsteherin der Mädchen ^'Flllilli^.? '^^l^rn vom dritten Orden des Müdes 2m n ^ zur Erweiterung des Schul-Mbaue 15" «' ber Schulgemeindc Lieboch zum l "enbach ,,../ ^ ben Gemeinden Lannach und '^tn geruht ^"lbaue in Launach 150 st. zu ?^»^^5V)^rale in Sarajevo) wurde '°'ls°,'den ein«^ ^"l"'' die Samstag und Sonntag ^.3n^2m'^- U"'er den Priestern, die sich an , 'llia u?^"' fanden sich die Bischöfe Dr. ^ land daz ^' ^ l °ßmaye ^. Sonntag nachmit« > statt. " ^^zbischof Stabler gegebene Fest. ? ^i'nd^^? die Civil, und Militärbehörden, !"" waren n-""^)" Geistlichfeit aller Confessionen " b" Ka er ^^V°l Stabler brachte Trinlsprüche !?' ^r w ' ^"?inister Kallay und den Landeschef ^"' in d " ^ Sadler und die geistlichen Gäste ?°b"'°yer l««.. ^""n Bischof Stroßmayer dankte. . U" Land? l, ^^"bau W durch die Einigkeit "flicht worden "^"^" Konfessionen und Nationen !^lse. Tock^"^ ^" Vermählung der Comtesse Marie °7 b"n Gra^n" ^'"^"Präsidenten Grafen Taaff.. ^ ^- Sevt^ -"?°llmililln Coudenhove findet Anstatt/"""r l« der deutschen Ordenslirche in ^ "kue^Lo"al^^^unfall in der Adria.) > Vl°nat ^"".l" 'Velebit., der bekanntlich vor U? ^"gestern 1:."" Sandbank gerathen war. unter. >n. a>, ^ ungefähr 80 Personen, größtentheils lo^°l°' Vei be/'ü! V"anügungsfahrt von Fimne .'"l der D«m.l"""bs um 8 Uhr erfolgten Rück-3^"en Orkan« ^" '"l°lge eines mittlerweile aus-il>3°" und tvurk^"^ "°" Promonlore auf eine °tr>' durch be« ^'.'^ einstündigem Versuch, flott, bt ?"- Trotzdem? ?'^'^" Sturm in die offene See Vn m" dem ge^ ^^"^°^^""e gegeben wur-Pn?? dez^'Kbtten Dampfer lein Fahrzeug zuHilfe, ltllmw ° in den ^'. ^"^^ ""' unbeschreibliche ^ ^! wurden K ^ ^"'"i^' Gegenstände zer-l°>^« zurückstehe' ."^ " musste in der Richtung < l.°"s «and aebr'^ ^« Passagiere stürmisch ver-'lick .^"ten Kam>,l ^^ i« werden. Nach dreistün« tü ". ben Hafen ^"?" Elementen gelang es denn '«"" a« de,'°" Wa einzufahren!^ D?e meisten ^y, Kursiv« lamen . „, sehten Tage starl beschäftigt wor- den waren. Alle 36 Mann wurden darauf in Arrest abgeführt. Die kriegsgerichtliche Untersuchung ist im Gange. — (Betäubungsbomben.) Aufsehen erregen die zur Zeit vom k. l. österreichischen Kriegsministerium angestellten Versuche mit der Erfindung des Dr. Iüne» mann in Hiehing bei Wien. Die Erfindung betrifft einen chemischen Stoff für Hohlgeschosse, welcher nach dem Abfeuern und beim Nuftreffen derselben durch die entwickelte Wärme sich in ein dem menschlichen Organis' mus insofern schädliches Gas verwandelt, als es die davon Betroffenen in eine zwei- bis dreistündige Bewusst-losigleit versetzt. Auf diese Art lassen sich innerhalb dieser Zeit ganze Truppentheile kampfunfähig machen und entwaffnen, ohne dass Blutvergießen stattfindet. — (Politische Duelle.) In Paris verwundete Sonntag Canivet, der Chefredakteur des «Paris», in einem Degenduell den Chefredacteur der boulangisti-schcn «France», Laloch. Zwischen dem Exminister Raynal und seinem boulangistischen Gegencandibatcn Chiche hat in Bordeaux ein Pistolenduell staltgefunden. Beide blieben unverletzt. — (Ein Doppelraubmord in Berlin) Wie aus Berlin telegraphiert wird. sind vorgestern da» selbst zwei Frauen, und zwar Mutter und Tochter, Namens Vancs von einem 28jährigen Schneidergesellen Namens Klausin mit einem Schlächterbeil erschlagen und um ihr Vermögen von 500 Mark beraubt worden. Der Thäter ist entflohen. — (Schneefälle.) Aus mehreren Gebirgsgegenden, insbesondere aus den Karpathen, ferner vom Gebiete des Traunstein werben Schneefälle bis zur Thalsohle gemeldet. — (Kasernhofblüten.) Unterosficier: «Wenn ich Stillgestanden commandiert habe, dann rührt sich nichts mehr — da muss jeder stehen, wie von der Tarantel gestochen!» Local- und Provinzial-Nachrichten. Aus der Handelskammer, v. XII. Herr Kammerrath Johann Perd an trägt nachstehende Zuschrift der l. k. Landesregierung vor: «Laut Erlasses des Herrn Ministers für Cultus und Unterricht vom 3. April d. I.. g. 3106, hat es sich erwiesen, dass die Ferialcnrse von sechswöchentlicher Dauer, wie selbe bisher an den Staatsgcwerbeschulen für Lehrer der gewerblichen Fortbildungsschulen llb> gehalten wurden, trotz der Vereinigung vieler und complicierter Fächer und ungeachtet der kurzen Zeitdauer, welche dem Unterrichte zugemessen war, in den ersten Jahren ihres Bestandes ihrem Zwecke gut entsprochen haben, weil die Frequentanten dieser Curse so ziemlich das beste Materiale repräsentierten, welches für gewerbliche Fortbildungsschulen damals und auch jetzt noch zu finden war. nämlich Bürgerschullehrer, und zwar zum großen Theile solche, welche Realschulen oder sogar die technische Fachschule frequentiert hatten. Diese Freauentanten brachten Kenntnisse im Zeichnen mit, welche es ihnen ermöglichten, sich in sechs Wochen die Ausbildung in der Methodik — und darum handelt es sich in erster Reihe — anzueignen. Dieses Lehrer« materiale hat nun nach den gemachten Erfahrungen seinen Weg durch die Ferial.Fortbildungscurse bereits vollendet Es wurde ferner die Wahrnehmung gemacht, dass die lehteu Curse zumeist von Volksschullehrern besucht wurden, welche lediglich die Lehrerbildungs- Anstalten besucht hatten. Mit diesen Elementen erscheint es zum mindesten sehr schwer, wenn nicht unmöglich, in sechs Wochen alles dasjenige nachzuholen, was die« selben in den Lehrerbildungsanstalten nicht gelernt haben und füglich nicht lernen konnten. Die Ausbildung dieser Lehrkräfte hat sich trotz aller hierauf verwendeten Sorgfalt als nicht ausrei» chend gezeigt. Es ist augenschkinlich. dass die Verwendung derartiger, ungenügend vorgebildeter Lehrer an den gewerblichen Fortbildungsschulen auf die Qualität des Unterrichtes an diesen Anstalten höchst nachtheilig wirken muss, zum Zwecke der für die breite:, Schichten der gewerblichen Bevölkerung so nothwendigen und wich» tigen allgemeinen und fachlichen Fortbildung nicht ausreicht und die vom Staate und den betheiligten Fac-toren diesfalls verwendeten namhaften Auslagen nicht zu rechtfertigen vermag. Um diesem Uebelstande zu begegnen und eiue eingehendere, zweckentsprechende fach» liche Fortbildung derjenigen Lehrkräfte, welche an den gedachten Anstalten zu wirken berufen sind. zu ermöglichen, wurden schon im Laufe des Jahres 1889 an mehreren Staatsgewerbeschulen Curse von fünfmonatlicher Dauer activiert, zu welchen insbesondere solche Volks- und Bürgerschllllehrer, welche die Lehramtsprüfung aus der Gruppe III abgelegt haben, als Frequentanten zugelassen wurden. Im Sommersemester deS Schuljahres 1889/90 soll nun ein solcher Curs auch an der Staats-Ge-werbeschule in Graz abgehalten werden. An diesem Curse sollen auch Freqilentanten aus Krain theil-nehmen. Die betreffenden Curstheilnehmer mussten, insoweit sie an öffentlichen Volks- und Bürgerschulen angestellt sind, seinerzeit zum Zwecke des Besuches des Eurses beurlaubt werden. Da die Abhaltung des Curses bestimmt ist, die gewerblichen Fortbildungsschulen durch Heranbildung von zweckentsprechend vorgebildeten Lehrern tüchtiger und leistungsfähiger zu machen, gibt sich der Herr Unterrichtsminister der Erwartung hin, dass bei Durchführung des in Rede stehenden Curses auf das opferwillige Entgegenkommen der localen und provinziellen Factoren gerechnet werden kann. Es wird sich nämlich darum handeln, dass, während von der Staatsverwaltung die nicht unbeträchtlichen Kosten der Nctivierung und Erhaltung der Curse selbst bestritten werden, von den zur Bestreitung der Lehrergehalte an den Volks- und Bürgerschulen verpflichteten Factoren für den Ersatz der zur Theilnahme an dem Curse be« urlaubten Lehrer nnd von den an der Erhaltung der gewerblichen Fortbildungsschulen participierenden Fac-toreu etwa noch für eine Unterstützung der Lehrer während der Frequenz des Curses Sorge getragen werde. Die Auslagen der mehrerwähnten Factoren können jedoch nicht als bedeutende veranschlagt wer-den. wenn erwogen wird. dass die Zahl der Curs-theilnchmer aus Steiermark, Kärnten und Krain nicht mehr als zwölf betragen soll.» Die Section begrüßt freudig die vom hohen k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht in Aussicht gestellte Ermöglichung einer zweckentsprechendnl fachlichen Vorbildung derjenigen Lehrkräfte, die an den gewerb» lichen Fortbildungsschulen zu wirken berufen sein werden. Da die Kammer jederzeit bereitwilligst alles, was zur Hebung des gewerblichen Unterrichtes beitragen kann. unterstützte, so ist auch die Section der Meinung, dass die Kammer auch diesfalls eine Unterstützung nicht versagen soll. Die Section beantragt daher: Die geehrte Kammer wolle sich in ihrem Berichte an die hohe k. k. Landesregierung dahin äußern, dass sie entspre- «^?1^ jetzt ist er l D^ °? e-3 »nd de« Halses geworden.' dass' lo nak "" hat P? 6'nlad,lng wartet.. ' !°"s lmÜ ^chbarn .?n»!'ö l^t. Förmlichkeiten zwischen ll°h. 3 'h ez nt)U"d alten Freunde,? wie die Eger. ^ 'yss dieselben '^"b "«erlich. und ich bin sehr ?K^t gelassen werden.. ^ aes/^ldies m ?'"' 'ch 9°nz ""d gar mit dir d'VVen; er ift c),^^"'l Egerton überall sehr "Ü Cr3>'- Udri W«. geistreich und gewandt m > E ^el und b " V^""kt ihre Geschicklichkeit ^ fi.< ^d sehr "?^uwn semen Unterweisungen d> Hen.'. «. """wt sein. sie nicht zu Hause ft s^nn Hon., >.- ?V°n w"7". die it!.?^"ch war. so ließ er den bei-f'lde,, ""len. denn '^"f beobachteten, doch nichts ^r^"digt U nachdem er sich nach ihrem Ne-^"" Mutete Sir «,7^hute er ihrer nicht wieder, ^^ch^nlass ""PH eine Votschaft von seinem Mg. ^ e,„er U' "U semes Besuches aus. Pfühle >?bald "U ^Z Otto sich in die Bibliothek '>8e',,^ er vor l-"""" ""sste. machten sich die l° wunderbäi zu c.." Hi?" verwm^am «"ft. und mit unqlaub- ^V, n, ein^e te sich has stereotype Lächeln b«le^ rouses, ""^ruck unbeschreiblich wilden, Stuhl, aber seine furcht-das n.'y" soglrich wieder aufspringen "'"""er durchmessen. «Der Thor, der alte Dummkopf bildet sich ein, dass ich mich mit armseligen dreißigtausend Pfund begnügen soll. während sie die ganze Besitzung haben wird,» stieß er hervor. «Ich. der ich mich immer als den künftigen Herrn hier angesehen habe; ich. der ich nach allen Vefetzen der Gerechtigkeit hier Herr srm sollte, ich soll zugeben, dass eine Fremde alles bekommt! Es ist unerhört — unerhört!» Einige Zeit hindurch ließ ihn seine heftige Aufregung gar nicht zu ruhigem Nachdenken kommen. Dann aber gelang es ihm mit großer Anstrengung, seine Selbstbeherrschung einigermaßen zurückzuerlaugm. Er setzte sich wieder vor den großen Tisch m der Bibliothek nnd überdachte noch einmal alles, was Sir Ralph zu ihm gesagt hatte. Er lächelte fmster bci diesen Oedaulen. die nichts Erfreul'ches sur chn haltcn. . . ._ «Wenn meine Gläubiger wussten, wie es um nnch steht., sprach er vor sich hin. «wie sie glckh hungrigen Wölfen über mich herfallen würden! Meine einzige Sicherheit liegt in ihrem Tode. und es sind schon seltsamere Dinge geschehen, als dass "" Mädchen von achtzehn Jahren starb. Wer weiß, wie mir das ScyMjal vielleicht in die Hände spielt. Nehmen wir z"M -«"-spiel an. dass sie hente Abend ertrunken he>mgebracyt würde, wie seltsam lind dennoch wie natürlich ware das! Sie fährt allein in einem Boote aus. mmm dic Richtung nach einer Stelle des Flusse wo derselbe bekanntermaßen sehr gefährlich ist. nnd sie ist weder sehr gewandt im Ruderii noch kann sie schwimmen. Das kleine Boot verunglückt, keine Hilfe ist nahe. und Mylady ertrinkt! So etwas hat sich unzähligemale zugetragen, und die Wiederholung c!ues derartigen Un« falles kann durchaus nicht überraschen. Die Leute würden das Traurige des Falles allgemein beklagen, Adrienne Lady Lynwood erhielte in der Ahnengruft ihren Platz, um den ewigen Schlaf zu fchlafen. ich aber würde wieder meine alte Stellung als der Erbe von Lynwood-Hall einnehmen, welche mir von Rechts < wegen zukommt und aus welcher diese Fremde allein mich verdrängt hat!» 16. Capitel. Ndrienne dachte nicht im entferntesten daran, dass ihr irgend ein Unheil widerfahren könnte, als ihr Boot langsam stromabwärts glitt. Otto's Vermuthung, dass sie gewünscht habe, aNein zu seiu, war eine ganz richtige gewesen, denn sie zog an diesem Morgen ihre eigene Gesellschaft der feinigen weitaus vor. Witzig und geistreich, wie er auch sein mochte, war er ihr seit einiger Zeit doch weniger angenehm als im Anfang, denn sie hatte im täglichen Verkehr seit kurzen, Züge an ihm entdeckt, die ein gewisses Missfallen in ihr erregten. Sie branchte sich mit dem Rudern Nicht viele Mühe zu geben, denn die Strömung war stark genug, um das kleine Boot zu treiben; und so überließ sie sich. im Anschauen der reizenden User vechmkn. ihren Gedanken. lfaidach« Feitnng Nr. ^14. 1826 1«. September lB^. chende Unterstützungen für solche Lehrer, die zum Besuche dts fünfmonatlichen Curses an der Staatsgewerbeschule zu Graz zugelassen werden, bewilligen wird. — Der Antrag wurde angenommen. — (Sanctioniertes Landesgesetz.) Seine Majestät der Kaiser haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. August d. I. dem vom lrainischen Landtage beschlossenen Gesetzentwurfe, betreffend die Schonzeit des Wildes, die Allerhöchste Sanction zu ertheilen geruht. — (Römische Särge.) An der Maria-The-lesien'Straße, und zwar vor dem «Caft Europa», stieß man abermals in einer Tiefe von zwei Meter auf Steinsärge, die dem römischen Coemeterium angehören, welches an jener Straßentheilung lag, wo die Straße nach dem Savethale von der Haupt-Reichsstraße nach Adrans und Celeia abzweigte. Schon beim Baue des Taucer'schen Hauses kamen dort zahlreiche Gräber zum Vorscheine. Leider besitzt das Landesmuseum von jenen Funden soviel wie nichts, die Inschriften abgerechnet. Diesmal haben wir sieben Gräber zu verzeichnen, welche in einer Tiefe von zwei Meter durchwegs als Steinsärge sich präsen-tielten. Drei derselben waren schon verwüstet, fünf noch intact. In jedem lag ein Skelet ohne jede Beigabe; nicht die kleinste Spur einer solchen war trotz der größten Aufmerksamkeit zu entdecken. Der Gewinn beschränkte sich somit auf zwei gut erhaltene Skelette, deren Schädel sich noch werden restaurieren lassen, einen Schädel aus einem Grabe, in welchem ein im Zahnwechsel be» griffenes junges Individuum lag, und einen roh gearbei» teten Sarg, in welchem das weibliche Skelet im Lehme in seiner Originallage eingebettet erhalten ist. Von den zwei besterhaltenen Skeletten ist das eine ein weibliches von 130 Centimeter, das zweite ein männliches von 160 Centimeter Länge. Beim gänzlichen Mangel von Münzen oder charakteristischem Schmuck ist die chronolo« gische Stellung schwer zu bestimmen, doch dürften die Gräber wohl über das vierte Jahrhundert zurückreichen. Kl. — (Ein gewaltthätiger Zigeuner.) Sonntag lagerten Zigeuner, sieben Männer und zwei Weiber, im Dorfe Prische bei Steinbrück in einer Harpfe. Drei dieser Zigeuner, Musikanten, giengen in das Gasthaus des Knaflic und musicierten. Durch das stark genossene Getränke wurden sie berauscht, geriethen in Streit und verließen auch streitend um halb 12 Uhr nachts das Gasthaus. Als sie etwa fünf Minuten vom Gasthause entfernt waren, zog einer von ihnen, Namens Johann Gartner, ein langes Messer, welches er in seiner Tasche verborgen gehalten hatte, und versetzte dem Am-brosius Grill drei Stiche in die Brust, dem Raimund Grill vier Stiche, je einen in Arm, Kopf, rechte und linke Seite, und schließlich schlitzte er letzterem den Bauch auf, so dass die Gedärme heraushiengen. Nach dieser That lief Gartner in die Harpfe, wo die übrigen Zigeuner lagerten, und rief: «Jetzt hab' ich den Zweien genug gegeben, schaut's, dass wir fortkommen!» und lief davon. Die Zigeuner überzeugten sich von der That und verfolgten Gartner, konnten seiner jedoch nicht habhaft werden. Raimund Grill starb Montag um halb 12 Uhr vormittags, Ambrosius Grill um 2 Uhr nachmittags. Bis jetzt konnte die Gendarmerie den Thäter nicht festnehmen. — (Besuch der Gymnasien.) Nach den beim f. l. Unterrichtsministerium eingelangten Nachrichten hat des Besuch der Gymnasien im verflossenen Schuljahre etwas ab», hingegen jener der Gewerbeschulen zugenommen. Diese Tendenz scheint sich auch in dem soeben be- Sie dachte an die große Veränderung, welche die letzten Monate in ihrem Geschick hervorgebracht hatten, und sagte sich, wie gut und edel Sir Ralph gegen sie wäre und wie glücklich sie sein müsse, einen solchen Beschützer gefunden zu haben. Ohne ihn hätte sie als Erzieherin in die Welt gehen, sich unter fremden Menschen ihr Brot verdienen und eine freudenlofe, öde Jugend verleben müssen; nun umgab er sie mit einer unermüdlichen, schrankenlosen Hingebung und allem Luxus, den der Reichthum nur zu verschaffen vermag. Wenn sie scharfblickender gewesen wäre. hätte sie sich darüber wundern müssen, dass sie es sich immer wieder vor Augen halten musste, was Sir Ralph für sic that, als ob sie sich zu zwingen hatte, eine Dankbarkeit und Liebe für ihn zu fühlen, die nicht von sclbst kommen wollte; aber in ihrer Jugend und Un« schuld war sie sich nur eines unklaren Gefühls des Bedauerns und der Unruhe bewusst, dass sie die Hingebung ihres Gatten nicht in dem Maße zu erwidern vermochte, wie er es für seinen Edelmuth, den er ihr bewies, verdient hätte. Sie musste es sich in ihrem Innern gestehen, dass sie nicht ganz glücklich war — ja, sogar weit weniger glücklich als zu jmer Zeit, die sie mit Sir Ralph in Italien verlebt hatte, obgleich sich ihr ganzes inneres Wcscn täglich mehr und mehr entfaltete und sie immer größeres Verständnis für das Leben mit seinen Freuden und Leiden gewann. (ssort^hung solgt.) gonnenen Schuljahre zu erhalten. Das Laibacher Gymnasium, welches im vorigen Schuljahre 909 Schüler zählte, hat deren zu Beginn des lausenden Schuljahres nur 860 aufzuweisen, und zwar zählte die erste Classe im Vorjahre 251, heuer nur 208 Schüler. Zur Aufnahme in die hiesigen gewerblichen Fachschulen meldeten sich über 80 Schüler und Schülerinnen, so dass die Hälfte derselben abgewiesen werden musste, da die Zahl der auf» zunehmenden Schüler und Schülerinnen auf 39 (24 in der Fachschule für Holzindustrie, 15 in der Fachschule für Kunststickerei und Spitzennäherei) beschränkt wurde. Die für die Dauer des laufenden Schuljahres noch bestehende vierte Gymnasialclasse in Kraiuburg zählt heuer acht Schüler. — (Ein Erzherzog als Mercantil-Capitän.) Erzherzog Johann legte vorgestern die Capitänsprüfung an der nautischen Schule in Finme ab. Se. kais. Hoheit bestand dieselbe vorzüglich und commandiert nunmehr als diplomierter Mercantil-Capitän seine eigene Jacht selbständig. — (Neues Schulgebäube.) Das vom hiesigen Ursulinnen-Convente neuerbaute Schulgebäude am Congressplahe wurde gestern nach einem in der Ursu» linnenlirche celebrierten Hochamte vom hochwürdigen Herrn Dompropst Leonhard Klofutar feierlich eingeweiht. Das neue Gebäude umfasst vier geräumige Schulzimmer und ist für die innere Klofterschule bestimmt. — (Vom Wetter.) Während in den lctzten Tagen in Laibach das Thermometer -j- 6 ° (1 (auf dem Schlossberge sogar nur -^- 1" 0) zeigte, werden aus mehreren Gegenden Oberlrains Schneefälle gemeldet — ein für diese Jahreszeit jedenfalls seltenes Ereignis. Die Kälte der letzten zwei Tage ließ uns sehnsuchtsvoll nach dem Ofen blicken und bedauern, dass derselbe uns so kalt lässt. Die Hausfrauen wollen nämlich nicht mit der Tradition brechen und schon Mitte September die Wohnungen heizen. Das wäre auch keine geringe Ueberschreitung des Wirt» schastsbudgets. In den Alpen sind die Berge mit frischem Schnee bedeckt. Hoffentlich sind diese abnormen Witte-rungserscheinungen nur vorübergehend und werden wir uns heuer noch vieler schöner Herbsttage erfreuen. — (Vesitzwechsel) Bei der vorgestrigen Ver> steigerung wurde die Herrschaft Ehrenhausen in Steier« mark, bestehend aus dem Schlosse mit Mausoleum der Fürsten von Eggenberg, dem Gute Ober-Gamlitz. Pos« sannerhof in Podigraz und dem Herrschaftshause in Ehrenhausen, von Baronin Ossellan um 35.100 fl. erstanden. Chrenhausen war seit Beginn des Jahrhunderts im Besitze der Grafen Attems, Linie Hei-ligenlreuz. — (Schadenfeuer.) In Dornegg bei Illyrisch. Feistrih brach am vergangenen Sonnlag nachmittags in der Slallung des Besitzers Anton Urbancic Feuer aus, welches sämmtliche Wirtschaftsgebäude des Genannten, dann Futtervorräthe, Getreide und Wirtschafts-Gerälh-schuften einäscherte. Es ist ein wahres Glück, dass bei der herrschenden Bora das Feuer auf die erwähnten Objecte localisiert werden konnte. Das Feuer soll durch Kinder, welche mit Zündhölzchen spielten, verursacht worden sein. — (Theologische Lehranstalt.) An der theologischen Lehranstalt in Laibach beginnt das neue Schuljahr am 1. October. Die Zahl der für das kommende Schuljahr in allen vier Jahrgängen inscribierten Theologen beträgt 103. — (Zwischen Rakel und Reisnitz) wirb vom 21. September ab jeden Tag ein Omnibus verkeh» ren. Derselbe wird von Rakel um 3 Uhr früh abfahren und in Reifnih um 9 Uhr früh ankommen, dann von Reisnitz zurück um 1 Uhr nachmittags abfahren und in Rakel um halb 3 Uhr abends ankommen. — (In Villach) wird das Th ^ ihm bezeigte lebhafte Theilnahme seinen Mi" sprach. . m)«Mlß Kisw. 17. September. Das heut'ge ^"" "^ in glänzendster Weise verlanfeu. Der Km!" l)" ^ höchste Zufriedenheit kundgegeben und AM' "^ Friedrich wegen vorzüglicher Befehligt ^ ,^ corps auf den, Manövelfelde zum Com'U""^'" . fünften Armeecorps ernannt. Drm biehmge" ^ ^ bauten dieses Corps. FZM. Baron Catty, nin^ ,„ eigenes Ansuchen in den Ruhestand tritt, n» huldvollster Weise die Allerhöchste AnelkenmW > 50jährigen Dienstleistung ausgesprochen. ^ s^Msl Paris, 17. September Das neue «'" ,,^ Voulangers gipfelt in der Aufforderung: <"z!> gegen den gemeinsamen Frind. den Opfw"" ^i Rom, 17. September. Der Gemeind""^^, mit Acclamation den Antrag an. wonach vas^. gegen Lrispi verdammt und ein Veglilw"'>^M Telegramm an denselben gerichtet wird. ^n ^ ^. wurden die Anträge angenommen, drn Play. ^„ roli zuletzt in Rom wohnte, Eairoli-Platz z" und ein Cairoli.Monnment in Rom zu "Ny ^ Neapel, 17. September. Der behaM '"> ^ constatierte heute morgens die anßerordenu^ ^.„ Besserung in dem Befinden des Minister^^^ Crispi. welcher heute für einige Stunden oao lassen wird. . . ^.^ter ^ Odessa, 17. September. Die KöniglN^" ,h^!'l talie ist Montag auf einem russischen Kan" ^ das die königlich serbische Flagge f"^. " ;, dc,> getroffen und wurde auf dem Landungsplav^ y^ gebürenden Ehren empfangen; dieselbe sty morgen oder übermorgen fort. Nusselommene Fremde. Am 16. September. ,^ Hotel Stadt Wien. Dr. Gintl, l. l. Negiern« "^bn"^ Feigl. hirschler und Grünberger. Kaufleute;^ M, Wien. - Constantiner, l. l. Notar, und MchH' ^ M Chrenreich. Kaufn,,. Vrünn. - Morosim, Ve'"" l. l. Notar. Idria. Mhlh^">. Hotel Elefant, Ferenchich. Bollay und Fischer. Kaufleute. Wien. -MM.^ ^ ^, Berlin. - Dr. Euttovic, Gerichtsrath. Mam- ^,, ^. s.Frau. Haibcnschaft. - SfiriS. Kaufn'., "''d f t^H, mauns-Gattin, Trieft. - Veer s-3"". K"!,"'' zM" grande. «aufm.. Haidenschaft. - Pr^se '^H,,.^ Dr. GerSal, Notar. Frieda». - lluch'>'ett', "" ' M"'^, Gasthof Kaiser von Oesterreich. Hein und ^hcr! ^ Hotel Siidbahnhof. Stubenwoll, Veldcö, ^««„.W"'' Pola. - Freund. Klagensurt. - Hani's, N' .^^ Abram. Trieft. Verstorbene. ._.a.M"' Den 1 7. September. Elisabeth Zopp'^' Gattin, 54 I., Nalmhufgasse 24, Schlagsi"^ _^-?^f^ —------------- ----------- i^ail^ Meteorolaqilche VcobachtllMeu^n^^z __^__ ^7^7^^739-2 2 6^Wüach . sh heite 17 2 . N. 736-6 118 NO. m»b>g ^ hM .,lF 9. Ab. 7366 6-2 O. schwach Hnde s^F Morgens heiter, Reif; nachm.ttago ."^ttel"" windi,!, abends Wetterleuchten in S. Das 6M ^ 6-9«, um 6 U° unter dem Normale^^^^<^^ Verantwl'stlicher Redacteur: Tiefbetnlbt geben wir die ! uon dem herben Verluste unserer ' Gattin. beziehungsuieiscMutter. Sch"^^^ > mutter. Schwägerin und Tante, der > Frau > Glise Joppitsch l Hausbesiverin ^„„'^ ! welche Dienstag, den 17. S'Plcn'wr ^^I^h" > 10 Uhr vormittags plWich im Alt" ^, » selig im Herrn entschlafen ist. <5^,ttrel"^»se > Das Leichenbegängnis si"d" " 5,-a'tt^ 1!). d. M,. um 4 Uhr uachmittags °" ^ Äahnhufgasfe Nr. 24 aus statt. ^ Psa"" Die heil, Seelenmessen werden "» zu St. Peter gelesen werden. La < bach am 17. September l ' ^/ Michael Ioppit,«. Gatte. ^ ^ch""'^' beamter. Heinrich Plchler, ' '.V° ,,.S<^ der.-«loio Kaliaar. ,.,- b°''p"'" ZoP»> söhn. - Marie Zetinovi« N ,^.-^ > Venjamlna Ioppitsch, Schall"' ^sse". > wie sämmiliche Nichten «" ^^seitung Nr. 214. 1827 18. September 1889. ' Course an der Wiener Mrse vom 17. September 1889. N°« ^m °ff>cellen Course«« Kn?^^,,.c..,N°ltn 8855 887b z° ,, ' ' ^!' '" 174 b0 d si«« .'»»K>,.«.,.««,. k,,°?.°'b,«Me4°/ 5"°^5"»tc5°/' ' ' ' WL5 998l. "° 0l^°i "Nwl L,ll^'6- l 14 .0 1,4 /c. -^--------^^ """ft. 1L8-.. 1U8 60 «eld Ware Gruudentl.-Oliliglltionen (für 100 st, LM.). b°/n aaNz'sche...... 104S0 10b — 5°/„ mührische...... 110 8b 110 7b 5"/u ierain »nb ftustenland. . —'— — — 5"/„ niederosterreichische . . . 109 50 110 50 t.«/„ steirische......-'---------'- b"/n lroatische „lid slavonische . 105 — Itta — 5"/„ fiebenbnrgische . , . . IN4-70105 20 5"/„ lemeser Anna» .... 104 70 1«H 80 b"/„ ungarische...... 104 70 »0580 Andere össcntl. Anlehen. Donau Reg.-Lose 5"/« ION st. . 122 ?b 183 7b dto. «lr.leihe 1878 . . IN? 75 108 50 «ulehen der Stadt Gorz . . »>' — — - «nlehen d. Vtadtgemeind, Wien . . . 180 — — - dtu. » 4'/,"/<>. . . ion 4» INI 20 dt°. » 4«/„ . . . 98-60 99 »<> d!l). Pläm.'EchüIdverschi, «"/„ IN« 75 109 «5 Oest, Hypothelenbanl I0j, bl)°/„ INI — IN« - 0est..ung. Van! verl, 4'/,°/» . INI?» 10L Lb betto » 4"/n . . 100-10 100 no betto 5Njühr. » 4"/n . . 100 lU llx» «i» Prioritiits-Oblililltionen (fi!r l<»<» ft.). sserblnllüd« Nordbahn 19« L5 Sübbahn i» 8"/„..... 14»-- 14» s.s. » b 5°/...... 119 40 >2<> 10 Uilg.'gallz. Ullhn..... K,n -- 100 20 Divcrft Lofe (per Et/^ «. 137 40 187 80 Va»lvereln, Wiener 100 fl. . , 113 bo 114 — Bbncr,'«ns». öst. l«»0 fl, S. 40»/» L83 - ?83 bn «lbt..«nst. f. Hand. U, «. 1«0st. 3N!, L!i 30b 7b «lrebltbanl, «llla, unn. »no fl. . 31« - »<0 50 DepoNtenbans, «llg, »NU fl. . 185 50 186'— fi. E. iwo- - «00 5<> N«hm. Nordbahn 150 st. . . . 834 — ^3z!»0 . Westbllhn 800 fl. . . . 38'/^ 83l» b,' Vuschtiehraber «is. bnn fl. llM. I0b? I0hs. bto. slit. L.) 200 fl. . 888 — 390 - Donau - Dampfschlftsnhrt» Ves., Oefterr. 500 si. VM. . . . »76 - »77 - Drau lkis. (B.-Db.-Z,)200si.S. -'-------- Dux Vobl-nb. 0 fl. LVl. 19t - I9t'b<> Lnnb. - ll^ernow, ° Iassv ° ltilen» bahn-Velellsch. 200 fl. «. . . «SU'bO 287'-- Llol,d,vst.°ung.,lllestb0Ofl.IM. — - 394 - Orstrrr. Nordivesib. 200 fl. Gilb. 19» 50 198 — dto. (lit. v.) 200 ft. 3. . 2l8 25 28» 50 Prl,N'D»xer«lsenb.ib0fl,S.Mr,170ft.». W. z>31 50 288 — » neue Nr., Priorität»- «lcrien 100 fi...... «9 50 1«>50 Ung.-gali«. «isenb. 2N0 fl. Vllber »91 - i9l'b0 Veli> War, Ung. Norbostbahn 200 fl. Silber 18f,-8b 18e-bO Ung.Weftb.(«aab-Erllz)800fl.S. ,8« - 18? — Industrie Actien (per Stück). Vauges,. «llg. Orst. 100 fl. . 87 53 8850 Egydier Eisen- und Stahl-Ind. in Wien 100 fl...... 9z .. 99., Vtsenbahnw.-Ueihg, erste, 80 fi. 84'-- «» — »lklbemuhl», Papiers, u, V.-V. l»-i - 55 bl, Lieslngrr Vrauerel 100 fl. . . ioz s»o l<»4 .- Moilta».Gesell, 0stcrr.°alpine 9^»- 94 bo Präger «tilcn-Inb.-Ves. 200 fi. 374'. 876 - Salgo-Iarj. Steinkohlen 80 ft. 888 — 844 — «Schloglmühl», Papiers. 200 fi. 20» — 21i» — »Vteyrermühl'.Papierf.u.V.'». 185»— I8« — Trlfailei Kohleriw'Ves, 70 fl. . 119 - 120 .- Waffenf,.V.,Oeft,,nW!en1N0fi, 415 - 4Lb -Wagaon-ileihanft,. «ill«, in Pest «0 fl......... 71-.. ?« «, Wr. Vaugesellsckaft 100 fi. . . 73 — 75- — Wienerberger g,egel «ctlen «es »53— 154- Devisen. Deutsche Pla>...... bS 45 58 1^5 London........ ll9?l> 120 - Part«......... »7 »0 4? 4b Valuten. Ducaten........ 5 U8 »7» 20-Franc«'Vtücke..... 9l9 950 Deutsche «eichibaninotrn . , 58'b'> 58 b'.'^ Papier-Rubel...... 1 »L,^ ,287. 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Wien: Apolhclc des Victor v. Trnlocztz ,.,um heil. Fr°n. ci»cu«" (zugleich chemische Labril), V., Hunb«lhuimcrftraszc Nr. 113; Unübertrefflich für Zähne ist (277<) II I. Salicyl -Munöwasser aromatische«, wirrt erfrischend, verhln» btrl da« Verderben dci >lähni und bes«i» tigt den »blen Valicyl. Mundwasser und Gallcyl'Zahnpulver ist ein« ausführ li der Zahne und der Mundhöhle unentgeltlich beigepackt. Wie»' Mothelc des Julius v. Trnlüezh „zum goldenen Löw'cn". VlII.. Iosefstadterflraße Nr. »o: Wieu' Apothclc des Dr. Dtto v. Trnlüczh „,um «abehly«, lÜ.. Nlldehlyplah Nr. 17. Preiscourants nebst Zahlungsbedingnisscn für k. k. Staatsbeamte über TJniformkleider und Uniformsorten versendet franco die Uiriformiernngs-Anstalt ^a« »zur Kriegsmedaille» Moriz Tiller & Oo. ifz k. k. Hoflieferanten Wien, VII., Marlahllferatrawe 22.________(2977) 9 Die Filiale der Union-Bank in Triest beschäftigt sich mit allen in das Bankfaoh einschlägigen Operationen, a) verzi»Bt Gelder im Conto-Corrent und vergütet: für Banknoten: für Napoleons d'or: u o/ gegen öl.'igige Kündigung 2 % gßgen 20tägige Kündigung •J, / o's 6 , 12 » » 2'/,u/0 » 40 » ai/o/ auf 4 Monate six 2sA% » 3monatliche Kündigung yso's 6 » 3 % » 6 3V °/o * h) eröffnet auf Verlangen ein provlalomsreie« Olro-Conto, auf welchem Bar-ainzabl*n8ren auc^ im Wege der k. k. Postsparcasse und mittels Giro-Contos der üesterr. ungar. Bank spesenfrei erfolgen können. Die Verzinsung auf Giro-Conto beträgt 23/4%; über das jeweilige Guthaben kann bis zu jeder Summenach Belieben nhne jede Kündigung verfügt werden; i««it franco Provision Anweisungen auf Wien, Budapest, Agram, Bielitz, Botzen, C) u -nn Fiume, Graz, Hermannstadt, Klagenfurt, Laibach, Pilsen, Prag und Spalato; besorgt den Ein- und Verkauf von Devisen und Valuten zum jeweiligen offt- °!:ell*ümta^auss-rund Verkaufs-Aufträge für Effeoten, comptant und auf Zeit; r) ? «ÜÜfden Einzug von Coupons und von verlosten Titres; O betfr?t vo'chüsse auf Staats-, Bank-, Industrie- und Los-Papiere; cr iC1iVcredite in London, Paris, etc. gegen überseeische Verschiffungen; 10 «^[ S;n Einzug von Wechseln auf den Orient zu fixen, auch den Coursverlust kt £11 ^&mI^^^^^ piaiz Eur°pa1s'Asiens' Asrika1ß> Amerika's ;') vefSÄMhrnen Clienten jede gewünschte Auskunft und bringt hiefür bloss die Portospesen in Anrechnung. fcJWW) U-6