________Dommstllg, 30. Juni 1898. Jahrgang 117. Macher Zeitum. ^llll f, ,"^"lS: Mit PostVersen bung: ganzjährig fl, 15. halbjährig fl. 7'5N. Im Eompto.r: ^^'»e I>!,V„'. ^,'biähr!« fl. ü 50. Mr die Zustellung ins Haus ganzjährig sl. 1. - InsertionSqebür: Fiii bis z„ 4 ^^^.„ 25 l,,, größte p»-r Z.'i!e « lr,; be! üflere» Wiedclhulnngen per geile 3 lr. .....tag«, Unsra.,lier.e «riefe /ver'd?n ^.Ht °ngenm>VNä,UrlM " "hr d'ok? Mit 1. Juli begmnt ein neues Abonnement auf die 2 Laibacher Zeitung. "" ver« «^.^ ° " " merations' Vedingungen blelber ml, » ""b betragen: ^^"/^""ftndung: ,ür zaibach- h°lbjH " " si- - lr. ganzjährig . . »1 fl. - lr. ^tteljähr, ' ' ' ^ ' halbjährig . . » » «50 » '"onlltu^ " ' ^ » 7» » viertehährig . 2.7»« "H - - . » . »» . monatlich. . . - . »2 < ^bonn/n^ Zustellung ins Hans für hiesige enten per Jahr 1 Gulden. t>vrto?37 ^ie Pränumerations - Betrage wollen "" lngefendet werden. u. Kleinmayr öc Fed. Hamberg. Amtlicher Cheil. ^ller^^' ""b k. Apostolische Majestät haben mit >ectuv !" ^'tschließung vom 1«. Juni d. I. dem b'bluus ) Musilconservatoriums in Krakan, Dr. La-^dens ^^"^^'' das Ritterkreuz des Franz-Iosef-^---^^T^guädigst zu verleihen geruht. , Nichtamtlicher Eheil. Aufruf. ^iautz^^olmittage des 23. Mai l. I. kam im Orte ^zirlrk ^ ^^ gleichnamigen Gemeinde des politischen ^uebrufs ""^bung Laibach ein Schadenfeuer zum gefach. ^,^ welches, durch den herrschenden Wind an-^tichi' ^"en großen Theil des Ortes völlig einäscherte. 7 Pov^"' als 13 Wohnhäuser, 17 Stauungen, 'chawVürfen, 6 Remisen und 41 kleinere Wirt-»nentes ude ""rden ein Raub des entfesselten Ele-^" ^i,.,."" "uch der Thurm und die Glocken sielen" "lirche St. Simon und Iudä zum Opfer ihrer ^""herdem den betroffenen Besitzern ein Theil !'chtu,w3^t)iere «no nahezu sämmtliche Ein-siild ^^genstände und sonstige Effecten verbrannt übe/ vW"^ sich der angerichtete Schaden auf sicherulwäl Gulden, welchem nur eine Ver-T>a« 3s_ >"U'ne von 8880 Gulden gegenübersteht, ^esitzert unglück, "Elches fast durchwegs ärmere ^chlen» - '^ s"r dieselbeil angesichts der sehr Erutc von einer Tragweite, welche die wirtschaftliche Existenz der Betroffenen direct in Frage stellt. Ich finde mich daher bestimmt, zur Linderung der unter den Abbrändlern herrschenden Nothlage eine Sammlung milder Gaben im ganzen Kronlande auszuschreiben und appelliere hiebei an den stets bewährten Wohlthätigkcitssinn der Bevölkerung, welche gewiss auch diesmal bereitwillig ihre so schwer heimgesuchten Landcsgcnossen unterstützen wird. Die eingehenden Spenden werden vom Landespräsidium, vom Stadtmagistrate in Laibach und bei den Bezirkshauptmannschaften entgegengenommen, durch die Landeszeitung veröffentlicht und ihrer Bestimmung zugeführt werden. Laibach am 27. Juni 1898. Der t. l. Landespräsident: Victor Freiherr von Hein. Št. 2900/pr. P o z i v. Dopoldne dne 23. maja t. 1. je v vasi Pijava gorica istoimenske obèine v politiönem okraju Ljubljanske okolice nastal požar, ki ga je moèan veter tako podnetil, da je veeji del vasi popolnoma upepolil. Do tal je pogorelo 13 hiä, 17 hlcvov, 7 vessanih kozolcev, 6 Sup in 41 manjSih gospo-darskih poslopij, in raztopili so se tudi zvonovi podružnice av. Siinona in Juda. Ker je vrhu tega zgorelo dotiènim posestnikom tudi ninogo domaöe živine, hišne oprave in drugega blaga, znaša vsled požara narejena škoda nad 26.500 goldinarjev, za katero so bili posestniki zavarovani sanio z 8880 goldinarji. Požarna ne-sreèa, ki je zadela skoraj samo ubožnejše posest-nike, je zanje z ozirom na jako slabo lansko letino tako obèutna, da preti kar naravnost unièiti gospodarski obstanek prizadetih prebivavcev. V olajäanje velikega uboätva med pogorelci razpisujem zategadelj nabiranje milih darov po vsej kronovini ter apeliram na obèe znano dobro-delnost prebivavstva; ki bode gotovo tudi zdaj radovoljno podpiralo tako hudo prizadete deželane. Nabrane darove sprejemajo deželno pred-sedstvo, mestni magistrat in okrajna glavarstva; razglasili se bodo v deželnem èasopisu ter izroèili svojemu namenu. V Ljubljana, dne 27.junija 1898. C. kr. deželni predsednik: Viktor baron Hein. Verhandlungen über die Quote. Ueber die Verhandlungen der Quotendeputationen d.e Samstag nachmittags begonnen haben, eg I folgender Bericht vor: Zunächst luelten kip r,^ Quotendeputationen, besonne "Nratlu^n^b Der Schung der österreichischen Quotendeputation wolM n auch Fmanznumster Dr. Kaizl, Sectionsckef Baron von 38'/. :61V. Procent gleichkommt. - Die un^ garische Quotendeputation trat um 2 Uhr nachn ittaas äu emer Schung zusalnmen, welcher auch MiM/^ stdent Banfst), Fuianzminister Lukaes und MW N rath Popovic anwohnten. Referent Max ssa 'verla« den ln der letzten Sitzung der unaarisH?n Nnn/ deputation vom 23. d.V gefasste7Wn s Becher die genau umschriebenen Instructions enthä t «.f Grund deren das Siebener-Co»^ die mündlich Verhandlullgen nut dent Verhalldlungscomite^er N reichlichen Deputation zu pfleqen dabe wi,3 w ^ eingehender Debatte w/rde das^rotok l a tthe UiV In der gemelnsainen Berathung der beiden S^ Coinlt«, werde ,n^>» ^°^"'""^ z»ru.w.Er^',,iI,en°cr^.'enm.'^^^ will. Zu Pr«ch°r M?3^^^°«..wisse., anunenstelluna die es Ausw^ispH ^,.^ - "" C°,,üt5-83 ungefähr 746« Quadratkilometer, Aegen 9i s,^ naturlvissenschaftlichen Karstgrcnzen ^Uch e'inl?l cü^s liegen im Bereiche diefer Grenzen Kederu„?w ^"lstrecken von offenen Thälern und Mulden, ,,'. >"ner "ne Anzahl jener charatteristifchcn e angeht ^^'"^äler, denen auch der Zirknitzer Urke^'^ ^dann der Karst im politischen Ae-HotD^-^lsberg beschrieben, wobei eine gelungene ^chauu^ "äs Karstterrain bei St. Peter ver-^. ^?' Die Hutweiden, richtiger gesagt die Karst-!'lschen N -^ unproductive Terrain nehmen im po-'^6 ^ut Adelsberg eine Gesammtfläche von ^ Der s. ^""' ^rtsch", Theil der Festschrift befasst sich mit dem ^fsorst,"e und Erfolge der Karst-^HUde' ""N in Krain. Hochfesselnd ist die ^Hiek 2 ber anfänglichen Versuche "crvewaldung des Karstes. l Erstaunlich für die Lmenwelt im allgemeinen und auffallend für die forstlichen Aerufstreise im besonderen dürfte offenbar die Thatfache sein, dass die versuchsweisen Anfänge der Wiederbewaldung des Karstes überhaupt und so auch speciell in Kram erst in den Fünfziger bis Siebziger Jahren dieses Jahr-Hundertes zu verzeichnen sind. Selbst die bezüglichen Vorschläge reichen nicht viel weiter zurück. Wenige Jahre zuvor sind die ersten concreten Anträge zur theilwcisen Wiederbewaldung des Karstes zwar besprochen und beschrieben worden, aber die Ausführung der geplanten Aufforstungen scheint damals auf unüberwindliche Schwierigkeiten gestoßen zu sein. Mit Ausnahme einzelner Verfuchsculturen und kleiner Anpflanzungen im Bereiche der noch bestandenen Karstwälder blieben die allerersten Anregungen eine Neihe von Jahren sozusagen erfolglos. Aus der älteren forstlichen Gesetzgebung früherer Jahrhunderte sowie aus den ältesten Waldordnungen ist zu erfehen, dass dieselben nur den Zweck hatten, den Fortbestand der damaligen Wälder, dort, wo solche noch verschont waren, nach Möglichkeit zu sichern. Die Wiederbewaldnng der uralten Blößen und Oeden am Karste fand in denselben keine ausdrückliche Berücksichtigung. Diese gesetzlichen Bestimmungen richteten ihr Augenmerk ausschließlich auf die Walderhaltung, denn sie enthielten sehr strenge Verbote hinsichtlich der Rodung, der Schaf- und Ziegenweide in den Wäldern, wie auch hinsichtlich der Waldverwüstungen, ^°V^.e7'^ ^'''"» "°r Waldes N,:.N.-,r,N forstpolizeilichen Vorschchen durck Ä. ^" übrigrn wirluU '«S^r N^. W°h^^ genaueren Beoüachtuna Ans^ ^,^ ^"""a. und «Uch «.. den «mU^?N 7u"HUw Laibacher Zeituna Nr. 145. 1186 30. Juni 1896. steuer, die Zuckcrsteuer, die Fleisch- und Transportsteuer. Nach Ausscheidung der Einnahmen aus diesen Steuern würden sich die zehnjährigen Gesammtsteuer-einnahmen Ungarns von 2587 Mill, um 769,524.000 reduciere» und demnach wären sie mit 1817 Millionen in Rechnung zu stellen. Von den österreichischen Steuereinnahme:: in der Höhe von 4012 Millionen wären nach Ausscheidung von 144 Millionen 3868 Millionen in Nechnnng zu ziehen, wonach alls Oesterreich eine Quote von rund 68, auf Ungarn dagegen rund 32 pCt. entfallen würde. Die Vorschläge des Snbcomitis wurden angenommen. Sodann wurde beschlossen, die österreichische Quotendeputation sofort schriftlich von dem Beschlusse zu verständigen. Sonntag mittags trat die österreichische Quotcndcpittation zu einer Plenarsitzung zusammen, welcher Finanzminister Dr. Kaizl und Sec-tionschef Dr. Spitzmüller beiwohnten. Es entspann sich über die ungarischen Vorschläge eine sehr lebhafte Debatte, welche jedoch zu keinem concrete» Beschlusse führte. Schließlich wurde der Vorschlag gemacht, an die ungarische Deputation mit dem Antrage heranzutreten, die Verhandlungen auf den Herbst zu vertagen. Dieser Vorschlag wurde angenommen. Sonntag nachmittags traten die beiden Siebener-Commissionen zu einer gemeinsamen Berathung zusammen. In derselben unterbreiteten die Oesterreicher formell den Vorschlag auf Vertagung der Berathung, welchen die Ungarn aä ret'orsnäum nahmen. In der Plenarsitzung der ungarischen Quotendeputation wurde beschlossen, dem Wunsche der Oesterreicher zu entsprechen nnd zu beantragen, dass die Fortsetzung der mündlichen Verhandlungen im Monate September in Buda-pest stattfinden soll.______________________________ Politische Uebersicht. Laibach. 28. Juni. Auch der großartige Wiener Festzug der Schützen vereine stand im Zeichen des Kaiser-Jubiläums und brachte begeisterte Huldigungen für den Kaiser und das Allerhöchste Kaiserhaus. Die Abordnungen ausländischer Schützen - Corporations nahmen lebhaft Theil an diefen Huldigungen. Ebenso feierlich als herzlich kam das Gefühl der Schützen aus dem Deutschen Reiche für Kaiser Franz Iofef in der Rede zum Ausdrucke, mit welcher der Oberschützenmeister von Nürnberg, Herr Pilcpp, beim Schützenbankette die Begrüßungsansprache des Bürgermeisters Dr. Lueger beantwortete. Der Redner gab Zeugnis dafür, dass unser Kaiser ein «allverehrter, weit über Oesterreichs Grenzen hinaus geliebter Herrscher» sei und sagte, die deutschen Schützen haben es für ihre Ehrenpflicht gehalten, in Wien zn erscheinen, um ihre Liebe und Verehrung für den erhabenen Friedensfürsten uud treuen Bundesgenossen des deutschen Kaisers zum Ausdrucke zu bringen. Das Executivcomite' des Czechen clubs hat für die iu Aussicht genommenen czechisch-deutschen Conferenzen ill Wien die Reichsraths-Abgeordnetcn Dr. Vrzorad, Dr. Engel, Dr. Gregr, Dr. Herold, Dr. Kramar, Dr. Pacak und Dr. Stransly designiert. Das ungarische Magnaten haus erledigte in seiner gestrigen Sitzung ohne Discussion die aus 16 Punkte» bestehende Tagesordnung, darunter die Consumsteuervorlagen. Zu Beginn der Sitzung widmete der Vorsitzende Viceprästdent Freiherr von Vay dem jüngst verschiedenen Magnatenhaus-Mitgliede Albert Freiherrn von Wodianer einen warmen Nachrnf. Das Amtsblatt des deutschen Reichspostamtes veröffentlicht einen Erlass des Staats- secretärs des Reichspostamtes v. Podbielski, in welchem ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass jede Betheiligung der Beamten an socialistischen Bestrebungen mit den durch den Diensteid gelobten Amtspflichten unvereinbar sei und dass deshalb Beamte, die derartigen Bestrebungen Ausdruck geben, nicht im Dienste geduldet werden können. Wie in franzöfischen Parlaments-kreifen verlautet, dürfte die Ministerliste erst Mittwoch im Amtsblatte erfcheinen, weil Peytral, der ein Gegner des Monopols der Agence de Chanze ist, wünscht, dass der frühere Finanzminister Cochery noch das Decret, betreffend die Reorganisation der Börse, uuterzeichne. Die Ernennung Vigers zum Ackerbauminister wird als Beweis dafür angesehen, dass das neue Cabinet keinesfalls eine Verlängerung der Suspendierung der Getreidezölle beabsichtigt. Im franzöfifchen Parlamente wurde ein Gelbbuch über die griechische Anleihe und die thessalische Grenzregulierung vertheilt. Die «Times» will wissen, dass sich Mitte Juli das active Canalgeschwader mit dem Reserve-geschwader vereinigen werde, um Uebungsmanöver mit Torpedobooten vorzunehmen. Die «Novoje Vremja» versichert, dass die Reise des katholischen Erzbischofs von Philipp-oftel, Emini, nach R o m keine politifchen Zwecke verfolge und dass Monsignore Emini nicht vom Fürsten von Bulgarien beauftragt sei, Einräumungen seitens des heiligen Stuhles zu erzielen. Nach einer aus Salonichi zugehenden Mittheilung sind die von Montenegro getroffenen Maßregeln, obgleich die Ruhe au der albanesisch-montenegrinischen Grenze wieder völlig hergestellt ist, nicht rückgängig gemacht worden. Namentlich bleiben Kolaschin und Andrejevitza von mehreren Bataillonen besetzt. Dieser Umstand habe neue Beunruhigung uuter den Albanesen erzeugt und veranlasse sie, die größte Wachsamkeit zu beobachten. Die Maiissoren haben an die anderen Stämme Boten entsendet, um eine gemeinschaftliche Abwehr der Gefahr, welche anscheinend von Montenegro drohe, zu vereinbaren. Die Albanesen vom Djakover und Ipeker Kreise haben in einer Versammlung den Eid geleistet, die bedrohte Heimat an der Selte der kaiserlichen Truppen zu vertheidigen, und zwar sollen alle Waffen« fähigen Männer ohne Ausnahme an der Abwehr theilnehmen. Die Behörden sucheu beschwichtigend einzuwirken, iudem sie den Albanesen den volle» Schutz des Suitaus versprechen und das Vorhandensein einer unmittelbaren Gefahr in Abrede stellen. Trotzdem werde aber feitcus der albancsifchen Notablen Vorsorge für die Vertheiluug guter Waffen unter ihre Stammes-ge»ossen getroffen, um auf jeden Fall besser als bisher ausgerüstet zu sei». Die Rückkehr der nach Montenegro geflüchteten Christen foll unter dem Schutze monte-ncgrinifcher und türkischer Commissäre stattfinden. Der Amnestie-Act, welcher sich auf alle Flüchtlinge erstreckt, ist bereits publiciert worden. Wie man aus Belgrad meldet, hat das Haupt-orgau der radicalen Partei, «Odjek», zu er-schciuen aufgehört. Innerhalb der Reihen dieser Partei vollziehe sich ein Abbröcklungsprocess, indem hervorragende Mitglieder aus dem Parteiverbande ausgetreten sind. Der neue russische Gesandte in Bel« grad, Herr Schadowsty, hat die Leituug der Geschäfte übernommen. Eine aus Shanghai an Hanotauk " gelangte Depesche meldet, dass der Vertrag, betreM die Ertheilung einer Concession für die Ei sen bay Peking-Han tau, von einem französisch-belg^ Syndicat unterzeichnet worden sei. ^ Tagesneuigleiten. — (Firmung der durchlauchtigsten F' a Erzherzogin Elisabeth Marie.) Am 26. d.^ vormittags spendete Seine Eminenz der Cardinal 3^1 Erzbischof Dr. Gruscha Ihrer k. und k. Hoheit der du^ lauchtigsten Frau Erzherzogin Elisabeth MaN ' Tochter Ihrer k. und t. Hoheit der durchlauchtigste" u^ Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Stefanie, heilige Sacrament der Firmung. Der solenne Act >vu mit großer Feierlichkeit iu Gegenwart Seiner M'W dcs Kaisers im kaiserlichen Schlosse zu Lax/nv^ vollzogen. ^ ^ - (Die Königin von Saba), aus ""^ die abeffyuische» Herrscher ihren Stammbam» s'"', führeu, heißt in der muhaiuedauischeu Tradition "^ «Niltis», sondern Bilkis. Der Ursprung des MuncN" '^ noch unaufgeklärt. In einer fcharfsiunigen Abhandlung ) der Orientalist Dr. O. Rösch die Vermuthung vertw^ dass der Name griechisch sei und sie als die 9iebe>P Salomons bezeichnet. Indische, christliche und beso>u . muhamedauische Legenden wissen viel von ihr und M Besuch bei Salomon zu erzähle» und voll dru daran I aulllüpsendeu Besuchen Salomons in ihrer Heimat. - (Zum Attentat auf den P""/^ Fuad.) Wie mau aus Kairo schreibt, hat die SqM. Verhandlung gegen den Priuzen Seif-ed-Diu lucgc" , Attentates gegen den Prinzen Fuad, feiueu Sch'^s' am 28. d. M. begonnen. Prinz Fuad ist voll den ^, lctzuugeu vollkommen geheilt und reist demnächst '^ Europa. Für die Vehandluug des Priuzen Fuad ha die Aerzte fehr hohe Hollorare gefordert uud bezahlt halte«. Ein euglischer Arzt, der die chirurgische OP^a ausgeführt hat, erhielt 700 egyptische Pfund, ein g chischer Arzt 400 egyptische Pfund, ein anderer 9 chischer uud ei» Schweizer Arzt je 200 egyptischc '^" ,) Die Aerzte, welche deu Prinzen Pflegten, erhielten ' egyptische Pfund. Die Behandlung hat im ganzen lw ^ gedauert. ^ — (Die Mickiewicz.Feier.) Aus «la^ wird vom 27. d.M. gemeldet: Vormittags celebrate Fürstbischof in der Marienkirche auläfslich dcr Mickey Fcier eiu feierliches Hochamt. An dcr Spitze ^'" '^ mehreren tausend Personell besteheudeu Festzugc» >^., eine Abtheilung der städtischen Feuerwehr und ^ folgteil dic Schüler der Volks- und Mittelschuwl, ^. tationen mit Kränzen :c. Als der Zug am ^Mv" ' , gelaugt war, wurden am Sarge Mickiewicz' vier stl^ , Kränze niedergelegt. Sodanu bewegte fich der ^ " ^, Monumente, dessen Sockel mit mehr als hundert tt">" belegt wurde. . ,H, 5— (Der Verein der öfter reich/'" un garische ll Pavierfabrikauten) h^'l . Wie» iu Auwefeuheit vou Vertretern der Regierung ^ der Haudclskamnier» fowie einiger auswärtiger ^^ M, seine XXV. Generawcrsammlung ab. Aus diese'» ^ lasse hielt dcr Vorsitzende Kiuk die Festrede, i» ""A cr zuuächst eine Uebersicht über die 25jährige ^^ ^ des Vcreiues gab uud die Hoffnung ausdrückte, ^> ^cht schiedcue Postulate des Vereiues baldigst uerlvl" ^ werden möchte», u»d bedauert, dass iu Oesterreich ,, größerer Bücher- uud Zeitungsverlag nicht ""flow ^ tonnte. Dcr Vorsitzende dankt uuter lebhafte" ^> erforderlichen Durchführungsorganen. Trotz der Strenge feiner die Walderhaltuug sowie die Aufforstung frisch abgetriebener Waldflächen und älteren Blößen nachdrücklich anstrebenden Bestimmunge» konnte kaum hintangehalten werden, dass durch den Aufschwung des Holzhandels in den benachbarten Hafenstädten Trieft und Fiume die noch vorhandenen Wälder am Karste u»d Umgebung in ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung Schaden leiden. Umsoweniger konnten die gesetzlichen Intentionen auf die Wiederbewaldung der uralten Karstblößen eine wirksame Ausdehuuug finden. Dessenungeachtet repräsentiert das Inslebentreten dcs gegenwärtigen Forstgcsetzes einen epochalen Umschwung der wirtschaftlichen Verhältnisse in den Wäldern überhaupt und für den Karst im besonderen. Eingehend wird die systematische Durchführung der Karstaufforstung besprochen uud au dcr Hand eines reichen statistischen Materials in Tabellen dargestellt. Es gelangten im Jahre 1876 die ersten systematischen Karstaufforstungen in Krain zur Aus-führuug. Insgefammt, das ist vom Jahre 1872 bis inclusive 1897, wurden für die Karstaufforstungen in Kram 132.10« fl. 87 kr. ö. W. verwendet. Mit diesem Gcldaufwande wurden am kraiuischen Karste illsgesamlnt 21,222.380 Stück Waldbänmchen ein-gchtzt und außerdem noch 251 Kilogramm Holzsamen unterbaut, wodurch zusammen 1240 78 Hektar Karst-ödcn wicdcvbcwaldct und 18^4 35 Hektar Karst- aufforstungen sowie auch theilweise bebuschte Hutweiden nachgebessert wnrden. Sowohl die Aufforstungen der letzten Jahre als auch die Culturen und Iuughölzer der voraugegangenen Lustren gedeihen in der fchönsten Weise. Allerdings erfordern die jüngsten Aufforstungen bis zu ihrem zehnten Jahre wiederholte Nachbesserungen. In den zehn- bis fünfundzwanzigjährigen Culturen und Junghölzern hat sich bereits überall eine Nadel- und Humus« schichte von 7 bis 15 Centimeter Dicke abgelagert. Sie bedeckt den felsigen und steinigen Boden und wird nur von den größeren Felstrümmern unterbrochen. Die Zuwachsverhältnissc der zur Karstaufforstung in Krain verwendeten Holzarten, insbesondere die der vorherrfchenden Schwarzföhre, sind als sehr günstig zu bezeichueu. Die zwanzig« bis fünfunozwanzig-jährigen Föhrenjunghölzer haben eine mittlere Höhe von 5-5 bis 7 5 Meter aufzuweisen. Ebenso ist der Stärkezuwachs entsprechend groß; der mittlere Durchmesser in einer Höhe von 0'5 Meter über dem Boden beträgt 126 bis 172 Millimeter. Der laufendjährliche Stärkezuwachs für die letzten fünf Jahre ist demnach 9 2 Millimeter. Die bisherigen Unterpflanzungen von Weißtannen und die Lückcnnachbesserungen mit Fichteil stehen und gedeihen fehr gut. In der umfangreicheren Fortsetzung derselben uud in der successiven Umwandlung dcr Föhrenvorcultureu i» wertvolle Tannenwälder gipfelt das Endziel der Karslaufforstnng in Krain. Roman vou vrmanos Gandor. (47. Fortsetzung.) ^ Elizas regelmäßiges Gesicht war während „, Auseiuandersctzung ihres Vaters leichenblass gel^ ljc «Und was dann? Was dann?» sag" zitternd. .M. «Was dann?» Robert Hosinger lächelte ^ .Ich kann es dir beim besten Willen nicht verra^ was dann aus uns beiden werden wird. ^^, eine ausgezeichuete Erziehung genossen, aber ich s".^, das wird dir wenig nützen. Du kannst reiten, l/^ hzl radeln, turnen, Schlittschuh laufen, tanzen, " .„hif verstehst nichts, was dir helfen könnte, eine selbst ^ Existenz zu gründen. Wenn du nicht "Nine ^ wählerisch gewesen wärest, hättest du lange g^ heiratet und somit versorgt sein können!» :^ Eliza schwieg. Eine Pause dumpfen Sa)'"'" verstrich. ^ «Es wäre besser gewesen, du hättest mm) >^M in die Verhältnisse eingeweiht, Papa!» sagtt ^s endlich düster. «Dann hätte ich mich vicllelH ^ einen Lebensberuf vorbereitet oder sonstwie ^ch schützeuden Hafen zu erreichen gesucht. Du M ^ck stets iu dem Glauben gelassen, dass wir "'^M und mein dereinstigcs Vermögen mir ein unadf) ^, Leben nach meinem Geschmack gestatte. ^^ ^ sondern du trägst die Schuld, wenn das "" ^aibacher Zeitung Nr. 145. ^?________________________________30 I^ni 1898. bcr ^"^^"'ben für das von der Regierung für den Verein -papierfabrikanten an den Tag gelegte Interesse. H„ ^Zusammenstoß zweier Militärzüge.) ner Presche aus Tupelo (Mississippi) zufolge fand ein ^'"bahnzusammenstoß statt. Ein Militärzug, der eine tb?? 6 irreguläre Cavallerie führte, war in zwei ^"e getheilt worden. Der zweite Theil fuhr in den MM "' "°^" "" Waggon beschädigt, fünf Soldaten let und fünfzehn verwundet wurden. l> M^ Tunnel-Einsturz.) Nach einer am 26sten ist f '" Madrid eingelangten Melduug aus Ovieto ^. Puerto-Pajares ein Theil des Tunnels eingestürzt, »vutd ^" Personen, darunter eine schwer, verwundet Räll^ (Feuersbrunst.) Wie die russischen welü "^dcn, wüthete in Njäsan eine Feuersbrunst, er<^« "^^^ "nes heftigen Windes vier Stadttheilc »Nsi. ^"^ Sr. Majestät des Kaisers Ferdinand leiert"'" ^^ Juni vormittags in der Domkirche ein bisch?es Seelenamt vom hochwürdigstcn Herrn Fürst-Herr n ' Iegliö celebricrt, dem Seine Excellenz haudl, ^vräsident Baron Hein, Herr Landes-^ mann Otto Detcla, die Spitzen der Civil- und "arbehörden sowie zahlreiche Andächtige anwohnten, iiwa,,^'^ tempel.) Auf eine Anfrage hat das k. k. ^estä "^""lu eröffnet, dass Catasteranszüge und ^^""gUttgcn über die Höhe der Iahressteuern, welche Wm? ^"lchten nach Vorschrift des § 140 der Exc-znw ^liung vom 27. Mai 1896, R. G. Bl. Nr. 79, >verde,"?^^n Gebrauche von amtswegen beigefchafft solch. I' Wnpelfrei auszufertigen sind, dagegen unterliegen Partei ä"6e und Vcstütigungcn, welche auf Antrag emer Lage is^'^^ertigt werden, soferne letztere nicht in der lnache/'. einen persönlichen Befreiungsgrund geltend zn Pos "'den in der Tarifpost 2 t', beziehungsweise Tarif- ^ "^> festgesetzten Gcbüren. -7-0. den ^ (Iustizdienst.) Der Iustizmimster hat ^vra??^" ber Männerstrafanstalt Gradisca Rudolf ">'annt ^ ^"" Inspector der Weiberstrafanstalt Vigaun "Nd^.^llntralcommifsion für Kunst-20. «Nestor ischc Denkmale.) In der am ^nis^ , ^« unter dem Vorfitze des Mitgliedes b" ,w ? '"^s Dr. Lind abgehaltenen zehnten Sitzung ^nst.^" Section der k. k. Centralcommission für Agende m ^^"ische Denkmale gelangten Krain betreffend sector ^"^^ zur Verhandlung: Conservator Fachschul-^staurio^M" ^"bic legt zwei Projcctc für die ^beite, .U ^"' St. Iakobskirche in Laibach vor. Die ^. erscheinen bereits zum größten Theile nach dem zweiten vom Conservator Civilarchitekten Ieblinger verfassten Projecte durchgeführt. Dieses schließt fich bei der Neugestaltung des Aeußern dem Bestände so ziemlich an und ist in constructivcr Hinsicht als ganz rationell zu bezeichnen. Die Centralcommission nahm hievon Kenntnis nnd beschloss, Einwendungen nicht zu erheben. (Referent: Professor Luntz.) Conservator Lehrer Konrad Ernologar berichtet über die Restaurierung, beziehungsweise Erweiterung der Pfarrkirche in St. Veit bei Laibach. Die Centralcommifsion befchlofs, die Vorlage des Projectes einzuleiten. Er berichtet ferner, dass die Stiftsanlage in Sittich in das Eigenthum der Cistercienfer aus Mehrerau übergieng und dafs an derselben nunmehr mannigfache bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Die Centralcommission beschloss, nähere Informationen über die Art und Weise sowie über den Umfang diefer Herstellungen einzuziehen nnd namentlich zn erheben, ob hiedurch auch der kunsthistorische Bestand der interessanten Stiftskirche tangiert werden foll. (Referent: Derselbe.) — (Schulfest.) Aus Schischka wird uns go schrieben: Am 22. d. M. hatten die hiesigen Schulkinder die erste heil. Communion und hierauf ein kleines, vom schönsten Wetter begünstigtes Schulfest, das in jeder Hinsicht als gelungen bezeichnet werden mnfs. Um halb 7 Uhr früh marschierte eine stattliche Anzahl Kinder—es waren ihrer beiläufig 150 — in Begleitung der Lehrerschaft aus. Das Ziel des Marsches war zunächst das schmucke Marienkirchlein zu Oberrosenbach, wo die Kinder das heil. Sacrament empficngen. Nach Beendigung der kirch-lichen Feierlichkeiten wurde die Jugend in dcn geräumigen Sitzgarten des Herrn Peröin geführt und dort mit Kaffee, Brot, Bier, Lebkuchen u. s. w. gestärkt, bei welcher Gelegenheit einige hiesige Damen in liebenswürdigster Weise die Bedienung der Kleinen besorgten. Nachdem der Leib den schuldigen Tribnt empfangen, entwickelte sich bald nnter den Kindern ein reges Leben. Fröhlicher Liedersaug wechselte mit Turnübungeu, Tanz nnd verschiedenen In-gendspielen, so dass die Stunden im Flnge vergiengen, nnd der nahe an die zwölfte Stunde gerückte Zeiger znm Anfbruche mahnte. Jung nnd alt kehrte mit dem Bewnsst-sein heim, in Gottes freier Natur ein paar recht fröhliche Stnnden verlebt zn haben. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass sowohl der hochw. Katechet !^. Angelicusj Hribar, als auch die Herren Ortsschulrathsmitglieder Iuvantic, Matjan und P 0 gacnik das Fest mit ihrer Gegenwart beehrten, welcher Umstand auf die zahlreich erschienenen Angehörigen der Schulkinder einen sichtlich guten Eindrnck machte. Das Verdienst an dem Gelingen des Festes haben vor allem die hiesigen edlen Schulfreunde, welche durch großmüthige Spenden die Abhaltung desselben ermöglichten, so die Herren Gebrüder Kosler, I. C. Invancic, I. Knez, M. Zinnauer, I. Matjan und A. Pogacnik. — (Die Sichel bürg er Frage.) Hierüber schreiben kroatische Blätter: Die Frage der Zugehörigkeit des Zumberaker Bezirkes dürfte nun endlich nach jahrelangen fruchtlosen Verhandlungen ihrer Lösung zugeführt werden. Die ungarisch-kroatische Commission, welche zur Verhandluug dieser Frage mit der gleichen österreichischen Commission eingesetzt wurde, wird nämlich noch im Laufe des Monats Juli an Ort nnd Stelle bei den Ruinen der Burg Sichelburg Erhebungen Pflegen, durch welche die bereits in unzweifelhafter Weise bewiesene Zugehörigkeit des Bezirkes zu Kroatien noch näher erhärtet werden ^n?^3?^Unglttck mich jetzt unfähig zum Wider- ^lick j^" Hofmger zuckte die Achseln, während sein '^. "ne Tochter hinglitt. 'Du 3, hast viel Willenskraft, Eliza», meinte er. !"Ueraek>^ "" ^cr Charakter. Du wirst nicht - "eraie?- z!" ^cm des Dafeinslampfes. Deine >elbeil s^- bich mit dem Strome und gegen den« ?'H oben l l"k" kehren und dein leichter Sinn wird lpielen i,,, ^,m. Du kannst noch eimnal va dunliue ^üdch '" ^benshazard «nd gewinnen. So lange em ^ nicht 'ch "Mg, gesund und lebensfroh ist, braucht Wi^u verzagen. > i 'öa? ^"'giengcn ein paar schwüle Minuten, ^a dann '"^ '"^ ^was zu sageu?. fragte ^tnioit"^"^ "'His mehr!» lautete die llauglofe Zinllne^ A"Z '"it gesenktem Kopf zurück in ihr >f hänaen ,? l° s'lten, fast nie vor, dafs sie den i^ sto?m. ^. Ihr schönes Haupt thronte so frei ^ebe us,, !. dem geraden, schlanken Körper, als "2 unfits ^'" Spitzen des röthlich-bloudeu Haares y NMWe Diade.n königlicher Würde. °hl dal,, ' ""6 sie soebeu vernommen hatte, war ^rü^ "'gethan, sie zu beklemme» und nieder- ^chthums"" v°" jeher ein verwöhntes Kind des "e" eia^ ^"''s"'' das keiue cmdere Autorität als ''üh gesX" Willen anerlamüe. Ihre Mutter war U um X"^ Der Vater hatte sich persönlich mcht ^ aus dl frziehung beküninleru können. So hatte ^üe w." '^°" eigenwilligen Kinde eine herrsch- ""l«r entwickelt. In der strengen Zucht eines geregelten Familien-lebens wäre vielleicht ein ganz gutes Mädchen aus ihr ^worden. Unter den bestehenden Verhältnissen aber "varen die edlen Züge ihres Charakters erstickt, über-wuckert von den Auswüchsen ihrer Herrsch- und Oenusssucht und durch einen schier uamenlosen Eaoismus Sie liebte eigentlich memaud, als sich selbst und ihre Hunde und Pferde. Auch jetzt, während sie, das Haupt m d,e Hände stützend, über die Zukunft grübelte, streifte kaum em Wchtiq r Gedaute ihren Vater, der foviel gearbeitet und fo unermüdlich gestrebt hatte und den das Ungwck doch eigentlich am schwersten treffen musste. Sie 2te mma an sich elber, und mitten m ihren Sud Nefleziouen siel es ihr schwer aufs Herz, däs sie sich wahrscheinlich vou ihren beiden Nelt-pf rdcn ,Humboldt< und Mxander< und von ihren drei Lieb mqshunden, der großen Bernhardlnerhuudm ^IeliM/ und den beiden Teckelu ,Ciijar< uud ,Mücke< würde trennen müssen. «H bin nicht dazu prädestiniert, gefärbte Handschuhe und qestopfte Strümpfe zu tragen Ich bin für den und will lieber sterben, als die des Reichthums entbehren!. Wie von einer Feder emporgeschnellt, sprang sie auf und fchüttelte sich. l .Luft, Luft!- schrie sie ^ ersticke!. Die Jungfer kam erfchrocken herbelgesturzt, um sich nach den Befehlen ihrer Herrin zu erkundigen, aber Eliza schickte sie wieder fort. Sie brauchte leine Zeugen und keine neugierigen Augeu m ihrer verzweifelten Stimmung. lFortietzung folgt.) soll. Durch diese Erhebungen sollen nämlich die Grund« risse und die Bauart der Burg festgestellt werden, welche unzweifelhaft mit dem im Archive des Agramer Comitates nnter den Acten über den Tcrritorialbesitz desselben vorgefundenen Plane übereinstimmen dürften. Durch die Feststellnng dieser Thatsache wird auch die Identität der Burg und die Zugehörigkeit derselben erwiesen werden. Der Commission werden selbstverständlich auch Fach-gelehrte auf dem Gebiete der archäologifchen Forschung und der Heilnischen Geschichte beigezogen werden und dürften die Erhebungen mehrere Tage in Anfpruch nehmen. Nach den Erhebungen werden sofort die Confcrenzen mit der österreichifchen Commission beginnen. Die ungarisch-kroatische Commission besteht aus dem Ministcrialrathc Daray von Seite Ungarns und aus dem Hofrathe v. Badovinac von Seite Kroatiens. Als Vorsitzender derfelben fungiert der jeweilige Minister« Präsident. — (G e m e i n d e«V 0 r st a n d s w a H l.) Bei der am 7. d. M. stattgehabten Neuwahl des Gemcindevor-standes in der Ortsgemeindc Möschnach wurden Andreas Iurgele aus Untcrotok znm Gemeindevorsteher, Iofef Finjgar aus Bresiach, Anton Pezdi^ aus Laufen, Matthäus Ovfenck aus Werbnach, Franz Valjavec ans Lö-fchach und Johann Vcster aus Unter-Otok zu Gemeinderäthen gewählt. * (Ertrunken.) Am 25. d. M. nachmittags ist der 65 Jahre alte Auszügler Lorenz Kajdiz aus Seebach ertrunken. Kajdiz wollte im nahen Bache Wasser fchöpfen, ist hicbei ausgeglitten und kam mit dem Gesichte ins Wasser zu liegen, wobei er den Tod fand. —i-. — (Bergsteigen.) Ueber die beim Bergsteigen einzuhaltende Diät finden sich nach dem «Dresdener Journal» in «The Badminton Library. Mittheilungen die gerade jetzt, wo mit dem Hochsommer die Zeit der Bergtoure» herannaht, von besonderem Interesse sind. Es ist zweifellos, dafs für jedermann ein gewisser Zeitraum nöthig ist, um sich an den Wechsel der Diät und einer Umgebung zu gewöhnen. Was die Diät beim Bergsteigen betrifft, fo könnte man sie in den einen Rath znfammenfafsen: «Ifs fo gut du kannst und fo viel du willst». Es ist namentlich viel darüber gestritten worden ob der Alkohol beim Bergsteigen zuträglich sei oder nicht' Im großen und ganzen wird man zweifellos fagen können dafs, je weniger Alkohol man genießt, dies desto besser ist. Manche haben ein Vorurtheil gegen das Trinken von Glctschcrwasser, und es ist natürlich unvorsichtig viel kaltes Wasser zu trinken, wenn man erhitzt ist und sich ausruhen will; aber wenn man weitergeht, schadet Wasser mäßig genossen, nicht im geringsten. Die beim Bergsteigen verbrauchte Kraft mufs auf zweierlei Weife ersetzt werden. Erstens durch das Athmen und zweitens durch das Essen. Der Ermüdete möchte natürlich am liebsten Spirituosen oder wenigstens Getränke haben, da Flüssia-teiten schnell verzehrt werden und so die gewünschte Erleichterung schneller eintritt. Doch ist diese Wohlthat nur vorübergehend von Erfolg, die Hauptfache für einen Er« müdeten ist Essen. Am besten ist es natürlich, rechtzeitig zu essen, so lange man noch nicht übermüdet ist. Wenn jemand gänzlich erschöpft ist, thut mau am besten, ihm fo lange Ruhe zu gönnen, bis er eine Kleinigkeit essen kann Sehr ungünstig ist es, einen» Erschöpften Nrantwein zu geben, dagegen wird etwas Sect ihn» fehr zuträglich fein und Appetit machen. Sehr große Anstrengungen wirken natürlich auch schädigend auf die Verdauung, weshalb ein Tourist, der abends müde Rast macht, sehr leichte Speisen und gar keinen Wein zu sich nehmen soll. Wenn vor allem der ganze Körper ausruhen soll, so ist es schädlich, ihm noch die Verdauung einer schweren Mahlzeit aufzubürden anderseits wird aber. ini Falle dass gar nichts geaesseii" wird, das beste Heilmittel, der Schlaf, ausbleiben-Schwacher Thee für diejenigen, die ihn vertragen und leichte Suppen werden den Schlaf mehr begünstigen als Fleischgenuss, auch weißes Brot und Milch ist ein ausgezeichnetes leichtes Abendessen. Zu warnen ist übrigens anch davor, frühmorgens ganz nüchtern aufzubrechen. Am besten ist warme Speise, sehr gut geeignet zum Frühstück ist Chocolade und Milch. Wer frühmorgens keine festen Speisen zu essen vermag, wird sich durch Milch sehr lana die Widerstandsfähigkeit erhalten. Endlich wird den Touristen empfohlen, stets Chocolade bei sich zu tragen die ziemlich nahrhaft ist und. felbst nur in kleineu Quantitäten genossen, leicht vor dem Ueberhuugeru schützt. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 26 auf den 27. d. M. wurden neunzehn Verhaftungen vor« genommen, und zwar achtzehn wegen Excesses uud eine wegen Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit — Vom 27. ans den 28. d. M. wurden sechs Verhaftunaen vorgenommen, und zwar drei wegen Trunkenheit eine wegen Vaclerens, eine wegen Excesses und eine weaen Diebstahluerdachtes. __^." - ^ ^c^"^"') Franz Hlebs, Inwohner m Stefansdorf, Z? Jahre alt, verehelicht hat am 26 d. M. gegen halb 8 Uhr vormittags den Kaufmann Iofef Jane m Stefansdorf im Vorhause seiuer Wohnnng ohne jede Veranlassnng tückisch überfallen und ilim mit einem Tafchenmesser lebensgefährliche Verletzungen bei-gebraHt. , Laibacher Zeitung Nr. 145. 1188 30. Juni 1898. "(Angefallene Gendarmen.) Am 26sten Juni zwischen 1 und 2 Uhr nachts wurde, laut einer uns zugekommenen Meldung, der Titnlar-Wachtmeistcr Josef Gerolovii des k. t. Gendarmeriepostens Dom-schale während seines Patrouillenganges auf der Ge» meindestraße in Depelsdorf von ungefähr elf lärmenden Burschen angefallen, indem die Burschen, als sie seiner ansichtig wurden, auf ihn unter Rufen und Schreien eindrangen. Der Gendarm gieng ihnen entgegen, ermähnte sie zur Ruhe und verhaftete den auf ihn eindringenden Zimmermannsgehilfen Johann Dimc aus Depelsdorf. Der Verhaftete versuchte sich zu entreißen und forderte die Kameraden auf, ihm zur Befreiung zu verhelfen. Der Gendarm führte den Verhafteten fchnell in das nebenstehende Haus des Gemeindevorstehers von Depelsdorf, währenddem seitens der Burschen dem Postencomman« danten Steine nachgeworfen wurden, welche jedoch nie-munden trafen. Mittlerweile wurde von dem Vorfalle eiligst der Gendarmerieposten in Mannsburg benach« richtigt, von welchem alsbald eine Patrouille an Ort und Stelle erschien, worauf die Burschen die Flucht ergriffen. Es gelang jedoch noch zwei von den excedierenden Bur-schen, die Inwohnerssöhne Johann Osolin und Franz Terzinar von Depelsdorf, zu verhaften, welche sammt dem Erstverhafteten dem k. k. Bezirksgerichte in Stein ein-geliefert wurden. —r. — (Im Scherze angeschosscn.)Am2?.d.M. nach 9 Uhr abends hantierte der beim Kaufmann Herrn Iofef Vodnik in Unterschischka bcdienstete Commis Franz Kerjii mit einem alten doppelläufigen Jagdgewehr. Im Scherze zielte er gegen seinen Mitbediensteten Michael Deu und drückte los, ohne zu beachten, dass das Gewehr geladen war. Die allem Anscheine nach jahrealte Ladung gieng los und der Schuss traf den Michael Deu hinter dem linken Ohre in den Kopf. In dem Laufe befand sich ein alter, verrosteter Kugelzieher, welcher dem Michael Den ungefähr 4 Centimeter tief in den Kopf drang. Sofort wurde der Bahnarzt Herr Dr. Högler von Laibach geholt, welcher die erste ärztliche Hilfe leistete nnd die Verletzung als eine lebensgefährliche bezeichnete. Der Verletzte verblieb in häuslicher Pflege bei seinem Dienstherrn. —1. — (Diebstahl.) Am 19. Juni l. I. abends befand sich der beim Baumeister Philipp Suvaniic als Magazineur bedienstetc, in Drenovgric, Gemeinde Oberlaibach, wohn-hafte Rudolf Rutner in Gcfellfchaft mehrerer beim Eisen» bahnbaue befchäftigten Arbeiter im Wirtshause des Aartholomäus Iansa in Drenovgriö. Um seine Zeche zn zahlen, nahm Rutner seine Brieftafche mit den: In-halte von 95 st. aus der inneren Rocktasche und zeigte das Geld den im Schankzimmer anwesenden Arbeitern, worauf er sie wieder verwahrte. Gegen 9 Uhr abends verlieh Rutner in Begleitung mehrerer Arbeiter das Wirtshaus und begab sich mit ihnen in seine Wohnung. Dort angekommen tranken sie gemeinschaftlich drei Liter Wein, welchen sie ans dem Wirtshause des Iansa geholt hatten. Rutner hatte gleich als er in seine Wohnnng gekommen ist, den Rock abgelegt und alt einen in der Wand befindlichen Nagel gehängt und sich einmal auf kurze Zeit aus dem Zimmer entfernt. Gegen 12 Uhr nachts wollte Rutncr die Brieftasche aus der Rocktasche uchmen, um sie in dem Koffer zu verwahren, machte jedoch die Wahrnehmung, dafs dieselbe verschwunden ist. Die Erhebnngen wurden eingeleitet. —1. — (DerAusschuss derSection «Krain» des deutschen nnd österreichischen Alp ende reines) ersucht bekanntzugeben, dass eine Einladung zum Sommerfcste am 3. Juli in Weißenfels auch an die Section «Krain» ergangen ist und Mitglieder und Freunde der Section, welche von dieser Einladung Ge« brauch machen wollen, sich bei Herrn Kir bisch anmcl-den mögen. — (TaktischeStudieureisederKriegs-schul er.) Dieselbe hat in Pola begonnen, woselbst am 27. und 28. d. M. die Fortificationen und das See-Arsenal besichtigt wurden. Der 29. und 30. Juni ist Fiume (Buccari) und seinen Anlagen gewidmet. Von dort führt die Route über Ogulin/Slum, Plitvic, Bihac und Krupa (Bosnien) nach Agram. Die Reise geht dann nach Rann, weiter über Gnrkfeld, Lichtenwald, Brück a. d. Mur, Aflenz, Maria-Zell, Schcibbs, Frankenfels, Kirch-berg a. d. Pielach, Wilhelmsburg, Horn, Vudweis, Wo-dican und endet am 10. August in Strakonic, von wo die Rückreife nach Wien erfolgt. -(Concert zum Besten einer Militär-Kaiser-Iubiläums-Stiftung.) Wenn es in unferen Concertsälen nun auch still geworden ist, so hoffen wir, dafs uns noch ein erkleckliches Quantum Musik erfreuen wird, ehe man sich dem Sommerschlaf ergeben kann. Das Feld gehört — mit Ausnahme der Schüler an der «Glasbena Matica», die nnn in der Oeffentlichkeit zeigen follcn, was sie im Winter gelernt haben — den Gefangvereincn und der Militärmusil. Nun ist man gewohnt, den Männcrgesang, ähnlich wie die Harmoniemusik, als eine musikalische Specialität an-zusehen und im allgemeinen hält man sie nur geeignet, zn populärer musikalischer Unterhaltung zn dienen. That-sächlich ist ja auch die Militärmusik, wenn man von Märschen absieht, fast ganz ans Arrangements an> gewiefen. Umfo lobenswerter erfcheint es, wenn eine Militärmusit höher hinausstrebt, und das ist bei der Musikkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 2? der Fall, die ja, was technische Leistungsfähigkeit als Ganzes und ihrer Mitglieder im einzelnen anbetrifft, den Vergleich mit den besten musitalischen Organisationen nicht zu scheuen braucht. Auch das Programm, des am Dienstag abends im Schweizerhause aufgeführten Concertes bewies, dass die Militärkapelle höher hinaus will, Weun man den großen Beifall, der den einzelnen NuiNmern folgte, zum Maßstabe nimmt, muss man zugeben, dass es dem Dirigenten Herrn Friset thatsächlich gelungen ist, das lünstleriche Niveau seiner Concerte dauernd über jenem ähnlicher Kapellen zu halten. Besonders freudige Auf-nähme fand die Phantasie aus der «Walküre» von N. Wagner, ein Fingerzeig, dass unser Publicum nicht einseitig für die gewöhnlichen Potpourris fchwärmt, in denen die hervorstechendsten Melodien irgend einer Oper mit unheimlicher Geschwindigkeit zu folgen pflegen. Stürmischen Beifall fanden ferner die vortrefflichen Vortrage eines ausgezeichneten Flügelhornisten, der sein Instrument nicht nur technisch vollendet, sondern auch geschmackvoll behandelt. Das Concert war sehr gut besucht und es be-ehrten dasselbe Se. Excellenz Herr Divisional,- FML. von Höchsmann sowie zahlreiche Honoratioren aus Civil-und Militärlreisen mit ihrem Besuche. .1. — (Erdbebenwarte an der k. k. Ober-realschule in Laibach.) Kaum sind die dringend-sten Arbeiten, welche das letzte italienische Beben verursacht hatte, erledigt worden, als gestern wieder eine neue, höchst interessante Erdbewegung sich einstellte, die ihren Ursprung über 10.000 Kilometer weit haben dürfte. Die eigenartige Bewegung, welche insbesondere deutlich am großen Horizontalpcndel durch volle zwei Stunden verfolgt werden kann, begann gegen 8 Uhr abends und verlischt gegen 10 Uhr abends vollkommen. Die Richtuug der Bewegung war vorherrschend 80KVV. Am Dia-gramm sind die Hauptausfchläge gegen 8 Uhr 4 Min. in Form langsamer, flacher Wellen aufgetreten. Sie stellen das getreue Abbild dar der langen flachen Wellen, welche von weit entfernten Erdbebenherdeil kommend über die ganze Erdoberfläche ebenfo hinziehe»«, wie etwa die Dünung über den Ocean. Nach kurzen Berechnungen er-gab sich in diesen» Falle eine Wellenlänge von 36 bis 40 Kilometer, die Höhe des Wellenberges betrug höchstens 3 bis 4 Centimeter. Das Realschulgebäude schwankte durch zwei Stunden innerhalb einer Minute um kaum einen Centimeter von der Normalen, eine Bewegung, die illfolge ihrer langen Dauer von Menschen absolut nicht wahrgenommen werden kann. Ware» es »licht große submarine Revolutiouen oder Erdbebeukatastrophen ill unbewohnten Gegenden, so dürfen wir bald eine Kabelnachricht erwarten. Sollte das Beben Japan zum Ausgangspunkte haben, so mnss es dort etwa 12 Min. früher stattgefunden haben. Nach den bisherigen Er-fahrungen pflanzen sich diese Art von Erdwellen mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 2 8 Kilometer per Secunde fort. Es ist dies das größte auswärtige Beben, das die Erdbebenwarte feit ihren» Bestehen registriert hat. 15. — (Erdbeben.) Aus Zupaujac wird der «Bosnische« Post» unter dem 22. d. M. geschrieben: Heute abends um 7 Uhr 45 Minuten wurde hier ein schwaches Erdbeben, dann um 9 Uhr 2 Minuten ein circa zehn Secunden andauerndes, mit einem Stoße beginnendes Erzittern, Richtung Nord-Süd, beobachtet. — Iu Rom wurde am 28. d. M. nachts um 12 Uhr 38 Minuten ein heftiger Erdstoß verspürt. — Aus Perugia, 28. d. M., wird berichtet: Kurz nach Mitternacht wurde heute ein starkes Erdbeben verspürt, das die Häuser ill Rieti stark beschädigte. Die erschreckte Bevölkerung verließ die Häuser. Einige Leute wurden verwundet. Gegen 1 Uhr wurde in Nieti ein zweiter Erdstoß in der Dauer von neun Secunden verspürt, welcher viel Schaden anrichtete. Ill Castcll-Franco ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Auch in Velletri bei Ron», ferner in Citta Decale und Santa Nufina wurde eiu heftiger Erdstoß wahrgenommen, wodurch mehrere Gebäude stark beschädigt und mehrere Personen verwundet wurden. — Von» 29.d. M. wird aus Rom telegraphiert: Das Observatorium der hiesigen Sternwarte verzeichnete heute um 4 Uhr 57 Minuten früh ein leichtes Erdbeben. Auch iu zwei Orten der Provinz wurden Erdstöße verspürt. Aus Rieti wird gemeldet: Heute morgens wurde hierselbst ein heftiges Erdbeben verfpürt, welches die Bevölkerung iu Panik versetzte, jedoch keinerlei Schaden anrichtete. Diese Beben wurden, wie wir gemeldet, von der hiesigen Erdbebenwarte registriert. — (Zur Trieft er Bahn fr age.) Wie die «Triester Zeitung» seinerzeit gemeldet hat, sollte in den letzten Tagen des l. M. ill Trieft eine Conferenz der Frcnnde und Interessenten desTauern- und Predilbahn-Projectes tagen, in welche auch Vertreter der Handelskammern geladen waren. Dieselbe Zeitung meldet nun, dass mit Rücksicht auf die gegenwärtige politifche Lage und die Vertagung des Parlamentes diese Conferenz ebenfalls vertagt wurde. Da die einzelnen ans die zweite Bahnverbindung Triests mit dem Inlande sich beziehen-den Projecte gegenwärtig den Gegenstand eingehender Studien seitens der Regierung bilden, dürste «""^. man uns mittheilt, vorderhand zuwarten, bis diese dien zu Ende geführt fein werden. . .„ — (Platzmusik.) Das Programm der heun» Plahmusit unter Tivoli, die um halb 6 Uhr "ve" -beginut, lautet: 1.) «Andreas Hofer', Mar,ch Sykora; 2.) Ouvertüre zur Oper «Martha» von Flo"' 3.) «Rhein-Sagen», Walzer-Tongemälde von ^,', 1.) Quartett aus der Oper «Rigoletto» ""N ^ 5.) «Lachtäubchcn», Polka mazur von Friset; b.) ^ pourri aus der Oper «(^vMsri^ lUljUcauu' Mascagni. ^«des- — (Statistik der gewaltsamen To°^ arten.) Der statistischen Zusammenstellung """ „ gewaltsamen Todesarten in den im Reichsrathe vert« ^ ^ Wmgreichen und Ländern, welche die statistische ltem ^ commission vorgelegt hat, ist zu entnehmen, ba^ ^ Jahre 1897 im Durchschnitte 6 1 solcher T^A t auf 10.000 Einwohner entfallen. Dieser DuraM^ wurde aus der Vergleichung von 57 Städten "'' ^, mcinden erhalten. Die Gesammtzahl der 3"""^ ^ Todesarten belief sich im Jahre 1897 auf 2235. ^"^ entfallen 1024 auf zufällige Beschädigungen, N^ ^ Selbstmorde, 68 auf Mord und Todtschlag und ^ Iustiftcierung. Im Durchschnitte entfallen von deM^ 50-8 pCt. auf Selbstmorde, 45 7 pCt. auf z"f"lw . schädigungen, 3 pCt. auf Mord und Todtschlag 0-5 pCt. auf unbestimmte Ursachen und 3"s"' ^e" In den Städten hat in» Gegensatze zu den Üandgem" , der Selbstmord das Uebergewicht unter den gewaM ^ Todesarten. Die Zahl der Selbstmorde ist gegen Vorjahr um 7 2 pCt. gestiegen.________^ Ausweis über deu Stand der Thierseuche» in Krain für die Zeit vom 18. bis 27, Juni 1896. Es ist herrschend: . ,^ei»d' die Notztranlheit i»n Bezirke Nadiuannsdols m der ^ Veldos (1 H.)- ...meinde" die Schweinepest im Bezirke Gottschee in den ^,0 in Mosel (3 H,), Hchwarzendach (-i H.): im Bezirke c«' i^ ^„ der Gemeinde Zirkle (1 H.); im Bezirke Nudolfsw"^,^ Gemeinden Hlinigstein (1 H.), Dijdernit (l> H.), ^- '>M»»^ Stoftic (1 H.); im Bezirke Stein iu der ^emeluoe . ^. burg (1 H,)- im Bezirke Tschernembl iu der Oem""" zemelj (1 H.); ,„ hei der Mothlauf bei Schweinen im Bezirke ^ der «auschbrand beim «inde im Bezirke Oullstl Gemeinden Grohbulina und St. Barthlmä; /u-mei"^ die Schweinepest im Bezirke Gottschee in der ^enfeld ; ^ >» der Nothlauf bei Schweinen im Vezirle Rudolf« den Gemeinde» Rudolfswert und Honigstein. Neueste Nachrichten. Standrecht und Ausuahlnejustand. ^ Lemberg, 28. Juni. Der Minist^"^.^ als Leiter des Ministeriums des Innern hat "' „h Verständnis mit dem Justizministerium ""l , u„g des § 430 der Strafvrocefsordnung die ^'^"Z^ des Standrechtes über die politifchen "^^ ^^tt nowa und Nen-Sandec bezüglich der ^e ^ des Mordes, des Raubes, der Brandlegung "^„s im L 85 des Strafgesetzes vorgesehenen 6"" der öffentlichen Gewaltthätigkeit verfügt. , Oe- Wien, 28. Inni. Mit Verordnung "^„d fammtministerilllns vom Heutigen wurden aui ^) des Gefetzes vom 5. Mai 1869 (N.-V.-M- ^ '^ für 33 politische Bezirke ill Galizien Ausnal)'"" ügungen getroffen. Die Mickiewicz-Leier. (0ii8!naI.I,learamm.) ^'„„„el ^ Krakau, 28. Juni. Mit einem DeMu.^. Stadtrepräfentanz zu Ehren der Festgaste, "">' ,^>' des literarisch-artistischen Clubs, zwel F^'^.matio'' im Stadttheater und einer allgememen ^lm» der Stadt wurde die Mickiewicz-Feier geMlM - Aus dem ungarischen Abgeordnetenhause- Budapest, 28. Juni. Das Haus ua^c vormittags zu einer Sitzung zusammen, u^We nach Erledigung der Einlaufe und Entgegc ^ des Nuntiums des Magnatenhanses das "u ' ^„, Rescript verlesen wurde, welches den Mlchsi^.^s 28. Iuui bis 15. September d. I. vertagt. '^'^cde verlangte Abg. Geza P 0 l 0 nyi das Wort, ^ „,s ihm dasselbe nicht ertheilt, da die Vertagung erfolgt war._________^ Aus dem Magnatenhause. ^ Vudapest, 28. Juni. Das Magnatcnh"" ^„. mittags zu einer Sitzung zusammen, m wem ^^, alls < Es wurde mit lebhaften Eljenrnfen der „""" ^B stimmig angenommeu, Seiner MajePa 1 Laibacher Zeitung Nr. 145 ______________^^^_____________________________ 30. Juni 1898. lltthochstseines Geburtsfestes die tiefste Huldigung, ^Mütterliche Treue und tief aus dem Herzen Mmeude beste Gratulation und Glückwünsche des Agnatenhauses an die Stufen des Allerhöchsten Clones gelangen zu lassen. Die deutschen Stichwahlen. (vriginalTelegramm.» .;. Aerlin, 27. Juni. Es sind nunmehr sämmt-iM N"chstags Stichwahlen ^^t. Gewählt wurden: " Konservative, 10 von der Rcichspartei, 23 vom ^""un,, 5 von der Reformpartei, 39 National-d°" ' ^ "lin der freisinnigen Vereinigung, 29 von . Mlsmnigen Volkspartei, 8 von der deutschen Volls-!?, .' '^ ^0"l Vunde der Landwirte, 24 Sixial- "lwkraten, 1 Pole, 8 Welfen und 6 Wilde. Das neue italienische Cabinet. (Original-Telegramm.) c< Nom, 29. Juni. Das Ministerium ist in gender Weise gebildet worden: General Pelloux, Indium und Inneres; Canevaro Aeußeres; Depu-sd:," Finocchiaro, Justiz; Deputierter Carvano, w'anzen; Marchelli, Schatz; General di San Mar-D/,^g; Deputierter Admiral Palumbo, Manne; 'puwrter Baccelli, Unterricht; Deputierter Lacara, -^"'Ufch^ Arbeiten; Deputierter Fortis, Ackerbau; 'putierter Nasi, Post und Telegraphen. Ministerkrisc in Frankreich. y (Original-Telegramm.) i>, . ,^aris, 29. Juni. Das neue Cabinet hat sich ^Mender Weise endgiltig zusammengesetzt: Arisson, ?,«! dluni und Inneres; Delcasse', Aeußeres; Pcytral, l!cl^"' Sarrien, Justiz; Bourgeois, Unterricht; bll,.^""5 Krieg; Lockroy, Marine; Marnejouls, ^b,:!' ^^rr, Ackerbau; Senator Baduel, öffentliche Kr/^"'. Trouillot, Colonien; Äiongest, Unterstaats-des? s"' Post und Telegraphen. Das Secretariat innern übernimmt Valle". ^er spanisch-amerikanische Krieg. ^ (Original Telegramme) >»>vld..s "^'b. 29. Juni. Wie die «Agence Fabra» "Mer^-^'^ die Königin-Negentiu heute ein Decret au^ !^'"', welches zur sofortigen Bildung emes in ^ """pftril bestehenden Hilfskreuzer-Geschwaders V "'nächtigt. ^nitt <^d, 29. Juni. Ein Telegramm aus Aetr is, ^zeichnet es als wahrscheinlich, dass auf bet s^l des Generals Augusti hin die Admirale ^Ne,.. d/id, 29. Juni. Der Marineminister er-dez A^.uf eine Anfrage, er glaube, dass die Escadre durch?"als Samara sich bereits auf der Durchfahrt bch d,'/^"ml von Lunz befinde. Er fügte hinzu, zersth^/lngaben von der Beschädigung des Torpedo- q>? 'Audaz. unbegründet seien, bavaim. it>, 29. Juni. Einer Meldung aus Gefeckl ^"^lge hättell die Amerikaner in dem letzten MnU, ""en Verlust von 22 Todten und 78 Ver-^or>n,s' "litten. Das amerikanische Corps setzt den Nli hi" 'S auf Santiago liicht fort, fondern zieht sich bezieh! ^ zurück, wo es ein verschanztes Lager w"M neue Verstärkungen abzuwarten, "ngewtt d, 29. Juni. Ein gestern in Hongkong >^slener Dampfer brachte Meldungen aus Ma- nilla vom 24. d. M. Darnach feien die Spanier entschlossen, sich nicht zu ergeben, sondern bis zum äußersten zu kämpfen. Höchstwahrscheinlich werde es hier in wenigen Tagen, fobald die Truppen des Generals Merrit angelangt sein werden, zu einem erbitterten Kampfe zu Waffer und zu Land kommen. Aquinaldo hat Cavite den amerikanischen Trnppen überlassen und sich nach Imns begeben. Seine Parteigenossen befürchten, er könnte vergiftet werden und treffen daher große Vorsichtsmaßregeln. Newyork, 29. Juni. «Newyork Herald» veröffentlicht ein Telegramm aus Iuragua vom 27. d. M., demzufolge General Pando den Vorsatz aufgab, nach Verstärkungen von 10.000 Mann nach Santiago zu führen und nach Mcmzanillo zurückgekehrt fei. Washington, 28. Juni. General Shafter telegraphierte gestern um 9 Uhr abends von Siboney: Wir kommen gut vorwärts. Wir haben heute die vorgeschobene Position drei Meilen von Santiago besetzt, welche der Feind gestern verlassen hat. Newyork, 29. Juni. Nach einer Meldung der «Ncwyork Tribune» erhielt die egyptische Negierung die ganz bestimmte Antwort, dass die spanischen Kohlenschiffe 9000 Tonnen Kohlen mit sich führen. Die egyptische Negierung ertheilte dem Gouverneur von Port-Said den Auftrag, dein Admiral Camara mitzutheilen, dafs es ihm unter keiner Bedingung gestattet sei, Kohlen einzunehmen. Newyork, 29. Juni. Der Präsident der cu-banischen Junta erhielt von Maximo Gomez ein Telegramm mit der Mittheilung, dass letzterer am Freitag in Guantanamo den Belagerungszustand proclamiett habe, uud dass ein Entkommen der Spanier unmöglich sei. __________ Gel'egratnrns. Petersburg, 29. Juni. (Orig.-Tel.) Der Kaiser und die Kaiserin sind mit den Kindern gestern zum Sommeraufenthaltc nach Peterhof übersiedelt. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. ?l m 2 9. I n n i. Schmidt, Prwatbeamter; Miras, Pro-sessor; Dorer, Bildhauer; Schmidl, Wagner, Lieuerz, Reinhard, Müller, Zisla, Hochstättcr, Soini, Horowitz, Gans. Oresnil, Schifler, Wüthe, Michl, Kairiuger, Handl. Me,. Wien. — Noval, Oberföster, Hermsburg. — Obereigner, Director, Weise» berg, — Gasteiger, t. u. l. Oberlieutenant, Laibach, — Gederor, Private, s. Tochter; Dreniq, Arle, Vartelme, Privatiers, Gottschre, — Varon Baillon, Gutsbesitzer, Krainburg. — Hugnerin, Privatier, s. Frau, Görz. — Stauchn, l. u, l, Hauptmauu, TarUis. — Walluer. Kcuifinannswitwe, Warndenberg. — Peco« rari, Privatier; Velizwa, Private, s. Mutter; Hummel, l. l. Post< comnlissär; Laurk', Mauri«, Kosak, Moreto, Mle., Trieft, — Goscheuhofer, evaugelifchcr Pfarrer, Marburg, — Didaliz, Veamler, Dclza. — Varou Apfaltrern, s. ssrau und Stubenmädchen, Schloss Kreuz. — Zimpermaun. Bahhbeamter, Peuulrofm. — Iax, Fabrikantens'Gattin, s. Sohn; Velina, Kfm., llinz. — Seniha, Kfm,, CiNi. — Werner, Sponda, Eger, Kflte., Graz. — Buchwald, Kfm., Bcrliu. — Moos, Kfm., Stuttgart. Verstorbene. Um 28. Juni. Valentin Vcrhounit, Gärtner, 74 I., Udmat 5, Lungenödem. — Johanna Sonc, Besil^erin, 29 I., Kirchengasse 25, Herzfehler. Am 30. Juni. Karoline Tonia, Private, 78 I., Dom-plat) 20, Klkra8mu8 lzenili«. Im Elisabcth°Kinder.Spitale. Am 26. Juni. Albert Äorstner, Arbeiterssohn, l I., Lroneiüti» oiiron. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. «Ü^2^Ü7N^ ?M"b,25-3 MTmMg theilw. bew. ^" II^^Ab.^ 734-2! 18-2 S. schwach theiln^ betr^ 7 Ü. Mg. ! 736 -1 13-5 O. schwach ! theilw. bew, 29 2 » N. ! 735 3 24 1 ONO. fchwach ! theilw. bew. 0-0 9 . Ab. l 135 4 18 6! S. schwach j fast heit«______ 30. j 7 U. Mg. i 738^0 > 15 - 5 > N. schwach Z heiter j Ü^ Das Tagesmittel der Temperatur vom Dieustag 20 0" uud Mittwoch 18 7", um 10" über, beziehungsweise 03« nuter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly Nitter von Wissehrad. Ludwig, Victor, Eduard, Josef uud Vrust Moro, dann Paula Nuöloviö geb Moro, Marie Vtohrer geb. Moro und Uuna Moro geben schmerzbewegt Nachricht, dass es Gott in seinem unerforschlichen Rathschlnsse gefallen hat. ihre geliebte, gute Taute, das wohlgeborne Fräulein Caroline Tonia Private nach langem, schmerzvollem Leideu, versehen mit den heil. Sterbesacrameuten, heute um 6 Uhr früh i« ihrem 74. Lebensjahre in ein besseres Jenseits ab-zuberufeu. Die sterblichen Ueberresle werden Freitag, den I.Iuli, lim l> Uhr iiachiuitlags vom Sterbe-hause Domplatz Nr. 20 aus auf de» striedhos zu St. Christoph überführt uud in, Fnmilieugral'e beigesetzt werdeu. Die »»eiligen Seelenmessen werdeu in der hie» sigen Donilirche gelesen werdeu. Die Verstorbene wird dem frommen Andenken empfohlen. Laib ach, am 30. Juni 189«. JankjaMg. Für die herzlichen Beweise liebevoller Theilnahme während der Krankheit uud bei dem Ablebeu unseres geliebten Vaters, Schwiegervaters und Groß-Vaters, des Herrn Johann Kozjek Bürgers uud Hausbesitzers für die zahlreiche Betheiligung an dein Leichen-bcgäugmsse von Seite der Freunde und Bekannten des Verstorbenen zur lchteu Ruhestätte und für die schönen Kranzspenden sprechen wir unseren aufrichtigsten, wärmsten Danl aus. Laib ach am 28. Juni 1898. Die trauernd Hinterbliebenen. Oaurle an der Wiener Börse vom 28. Ilnni 1898. Na« dem gellen Comma«« ^„/""^nlelien. ^" ^°" ^"en v/r.^er . . inl SU i«i 8N 'ber v„. blunr-Aussust INI 50 i«l 7« >»«^. " ' ^'"""" Inli i"i'i>0 101 ?U 'V b"/° ^">at»lo,e .^,^ st. in» 5o l«4 50 lU" ^/„ " c>«<"'z>- ÜU«, st. 141 - 141 K0 ^°/. ^ . ' ' l«U st, 1U3 — 184 - ^ "ONdbr. l^ 120 st ' 14U LU1l.U- H °"'- - - »220 92 40 lt,„'°,"g^ - , . 99,40 lNO'4» """""U,l.Pi fl.N. ^2h ua^ Ung. Golbren^4«/n per «ass« 121 20 121 4U dto bt°, per Ultimo . . . «1 »a 121-4» dto, Rente in Nroiicowiihi., 4"/„, steuerfrei sürilWttllliieiiNom. ^9» W ll, 4°/« btu, bto. per Ultimo , , »" «5 sz» 15 b«o,St.E,«II,G°lbiaufl,,4V«°/» "U2 i2U-zu bto, bto. Silber 100 fl,. 4>/,"/«. l0u U5 101 — dto. Staal«-Obl!g. (Ung. 0stb.) v. I. 1876. b«/„ ... . . l2l - 121 50 bto^l/zN/oSchnnlrcgnl-Abl.-Obl. »«> l5 10» 15 bto, Präm,M>iI. k 100 ,l. 0. w. 158— ,59 - dto, bto. k 50fl. ö,U. lb7 —158- TheihMeg..L°se 4°/° i«o ft. . l«l» - 14« - HrundenU.'Gbllgalionel» (für 10« sl. LM.). «°/, ungarische (100 ,l, ö, W.) . »n «« »'^0 4°/, troatlsch« und slavonische . »7 50 »8 25 And«« Affentl. Anllhen, V°NllU.Nee,..L°st 5°/„ . . . . 128 75««» 75 dt«. .«nlellie 1878 . . 110 — >l040 «nlehen der Stadt G«r» . . 11250 — — Nnlehen b. Vladt^emnnde Wien 104-- 105 — «nleden d, Vtadtnemelnde Wien (O,lber udcr Ooltn . , . . iz»> - i«? - Priimirn Aul, d, Stublssm, Men ,?^ u» i?^, 9» VüiIedau»Au!elien, verl»«!', 5"/, «no 7!'U>! 7b ^ lrl«i«r ««»dt^Uolchtn . g« .ü U8 Vü ^ VeldWare Psandbritft (für u>o fl). «°dcr lllla üst,in50I verl,4«/« SU?0 S970 U Mä . .Alb»- '"/0. I- ^M, 120-25 121 25 ^' "dto »"/.. 'I at»-r Eis, 500 fl, <5'.N i«Si» 1705 d!u, d!u, (!0<»s!,CM, »520- 1,530-Li'iiü'-clzrrnuw^Insfl, Eifenu,» Gl^ll,l!„>f! !i<»<> sl, 3, , . 292 50 293 5» U!i)>,b. Ois>,, Trieft, !>« fl, T. 262 75 264 75 Prag Düill'l Eisenb. >5,0 fl, 2, . 95— uü'50 Ttaatseljenbaliii 200 fl, S, . 2U2 —862 50 Lndbah» 2l!0 fl, T..... 77— 7?'b0 Liidnurbd, «erb.-V, 200 fl, CM. 20875 20!» ?5 Tranlwa» Gel,,Wr,,i70fl.ö,W, —-— — — dto, E,», !««?< 200 fl. . 519 — 520'— Tramway M'j., Nene Wr,, Prio> ritä!« Ällie» ll>« fl, . . , 11ÜV0 I18 — Una naliz, Eisenb, 20<>sl, Nilbel 213 25 214-5N Uiin Westl»,iallu-Oraz)20<>fl,S. 210-50 211 — Wiener Üacalbahncn-'>>lct,-Oes. —— — — Indullrlt'Hljien (per Llüct), «auaes,, ?l!l,i, «st., 10« fl. . . ,10 - in--lädier Clscn, nnb Ttahl-Inb. in Wien 100 sl..... 83!>0 85 - Eisenbalmw, Lsiyss,, ltrste, »0 fl. l39 — 13» 80 „Etbemichl", Papiers, u, U.G „<.^ 9z,^. Liesinaer Äianeni 100 sl. . . 155 «0 15570 Woxtan <^csl-llich,, Oest,-alpine I6i?ü l62'5 Praaer Cüi-nInd, ,Wien.I0N l' 3U«'- Z»>? 50 Waaaun^!l)llnst,,«l!a..i«Pcst. "» i>..... s?u — , »a Wr, Äannrsellschaft iou fl. .' ^ W8 5U lia_ Wlenerderuer ^iegel-Uclien.Eef. »31— 3^4^_ Divers« Los, (per Stück), Vndapest Baslliea (Dombau) «70 7 _ Lirbitlvfe 100 fl...... «ui-2<^,_ llarl, Lofc 40 sl. EW. . . 65— «5,5« 4"/,,Duna>i.Dan!pfsch. 10Ufl,CM l?« — ,?i! -. c)fe„er Lose 40 fl, , . 63— «4__ Palffy Lose 40 fl, CM. . . 6!>— ,-,7, «ullir,! Weuz, Oesl,Oes,u,, lus, 19 60 9« ^, «otlicn jrrrnz, Unq, Oef, u.. 5fl. iu-20 ,,__ «ndilpIi-Uufe l0 fl, . . zz?- <^ _ Salm Lose 40 fl, EM, , . . »5-50 «7... St.-Genois-Lose 40 ,l, CM, . 7950 «<,?'« Waldstrii, Lofe 20 fl. CM ««-- «^ «cwinstfch, b, »>/,. Pr.-Schulbv' ^ d, Vode»credil°»stalt. l. Vm^ 1675 17,^ dlo dto. II.