LmlmchnDMtllng. K.A, ül dlc ZusteLuü.1 in.' Hau? ^fflNlllllii ^ ^»««^1 t l,ll ^tildcrPoNuan^. fi.,s>, yalbj.s!. ?.!'.« ^<-»,V»»»N^, ^. ^/ü»l) »m. ^ t,. u. >. w. ^ns^t.rnOfttlnpcl ,eb:»m. »v»r. » >^ » »»-« Aintlicher Theil. Aer Minister deS Inne>n hat auf Grund der er< haltenen Allerhöchsten Ermächtiguug und im Einvcrneh» men mit den belheiligtcu andcrcn l. l. Ministerien eiuem Glüiidungscousortium, bestchcnd aus der Uni on bank und der A na.lv ' österrei ch i schen Bant in Wien im Vereine mit den Herren Max Springer, Her-Mann TodeSco nnd Söhne. Victor Ritter v. Ofen» heim, Fr. Schey und (5. Flori in Wien. dann aus ' der ^ooiu^ (^u^iiU da 1'^mz»il'6 llUoman in Consl,ni-tinopel im Vereine mit den Herren Christali Effc„di Zagraphos, Georges Zarifi, Zanni Slcfano-vich, I. Eam on do und Comp.. St. A. Ralli, Otto Ullmann, Antoine Blast0 und Eonstaulm Caraparo in Constautiuopcl, die Bewilligung zur Errichtung einer Acticngcscllschaft unter der Firma: .Justro-tül tische Credit-Anstalt" (80«^ 60 Oröäit. ^.U8tro-^lnlji,o) mit dem Sitze in. Wien ertheilt und deren Statuten genehmigt. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Lehrer am Staats'Neal» und Obergymnasium ,in Ru-dolfswerth Franz Wratschl 0 zum Lehrer am Staats-gymnasium in Trieft ernannt. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Unterlchrern Matthäus Moönil an der Volksschule bei St. Jakob in Laibach und Karl Dcr,ielj an dcr Volksschule zu Adeleberg den Lchrertitel verliehen. Heule wird in deutschem und zugleich slovenischem Texte ausgegeben und versendet: LandcSgcsctzblatt für das Hcrzogthum Krain. Jahrgang 1872. Stück II. InhallS-Uebersicht: 7. Kundmachung de« t. l. LandeSpriisidenten fllr Krain vom l5len Februar 1872. Z. 115>1. iu Netreff dcr abaMüdcrlcll Veslimmunss ilbcr die Orte u»d Tage der HauptNcllmm der Welirpflichligen in Krain flll das Stcllnngs- jähr 1872. Laibach, am 4. März l«72. Von der l. l.' Redaction des Landesgeschblatte« für Krain. Mhtamtlicher Theil. Herr Alexander Graf Auerspera,. LandcS!,aupt-'"N'm in Krain, hat für die N othl ei d end cn in Krain einen UulcistützungSbelrag von fünfundzwanzig Gulden gespendet, was mit dem Ausdrucke des wärmsten Dantes zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. ttaibach, am 1. März 1«72. K. k. Landesregicrllng fiir tlrain. Der l. l. Landespräsident: , Karl v. Wurzbach m. 1». , Se. Durchlaucht der Herr t. l. erster Regierungs» rath Lothar Fürst Mcllc'rnich hat für die Noth-leidenden in Krain einen Untcrslützungsbctraq von fünfundzwanzig Gulden gespendet, was mit dem wärmsten Dante zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. ttaibach. am :i. Mä>z 1^72. M. k. Landesregierung siir Llrain. Dcr l. l. ^andespräsioeut: Karl v. Wurzbach m. p. Zournalstimmcn über dcn Stand der inneren Fragen. vom 29^ M"«./^^"ss'" ll°t in ihrer Ausgabe vom ^^. 0. ^s. an lelten^,»» ^<»«> e ^., ... StellM'g der.Beoü.leruu/TmA' j.n'^^ ^"c""' StaatSveibaudc hingewiesen 'w''^ mistischcn Wünschen alles !°.ucd?"'w",^"'^7'^. als inlcgrircndcr Gcstcmdlheil dcr Rcich^.nwclcnl > nd als Bedingung dcr ReichSexistenz dem Reiche rrliall'u werden müss^. Vom Throuc herab sei der Be^ilcn,,,« Gali^icliS die Erfüllung ihrer billigen Wüuschc verhcisnn worden, die Minister verwehttcn cö ihren Purleigeuossen, l'blr die Prätcnslonen Galiziens zur Taac«. l>rduung überzugehen, und crmahnten zur sorgfältigsten und wohlwollendsten Plüfuug dcrselbcn. Wenn die Po« len ihre Geschichte überblickten, dann sollte man, meint die „Neue freie Presse." glauben, daß die Gewohner Galizicns sich nicht neuen Illusionen hingeben und mit der Vcrsassuu^partti Oesterreich dauernd constituircn sollten mit. müßten. Nichts, schl cßt das genannte Blatt, dinf^ die BcrfassungSparlei verhindern, dem Lande Ga-zieu Concessionen ^> !,,achcli, so wc^l es die Integritüt uud Einheit des Reiche« zulasse. Dnch möczen die Ab« qtordüctcn aus Galizicn auch bedeuten, daß eS er Forderung auftreten zu löuucl,, es solle die gauze Resolution bewilligt werden, könnte von der VclfassungSpartti nicht nur leicht durch, lrcuzt, sondern dadurch die Annahme des bc^üqlichcn Gesetzes überhaupt in Frage gestellt wcrdcu. Zugleich würde hicdurch aber der GcwciS geliefert sein, daß daü Scheitern des Ausgleiches nicht dcr Vetfassungeparlei, am wenigsten aber dem Minislelium zur Vast gelegt wcrdcu könnte. * Der „Mährische Corrcspondeut" hebt zwei Punlte ausdcn Auöglcichsoerhllndlungcumil Oalizien heroor, deren besondere Wichtigkeit für di^ Bcullh.ilung der dem AuS» gleiche zu Grunde liegenden Vestteoungen er insbeson' dcre betont. Dicse Puutlc. meint daS genannte Nlall, seien: dic Fordeluug eine» verautlvorllicheu ^audcSiegie» rung für Galiuen und dac> Widersueben c>cgcn die In» arlicilliruug des p'IuSgkiä,5paclc« in die galizische ^an» desoiduung scilcns dcr ^ligcoidnclcu ans dem obiqcn Krol-landc. Die Couccdiiuug des ersten Punlle^ möchte der „Mährische Correspondent," wclchciu die Durchfuh' rung des Ausgleiches in Galizien eine Machtsrage ist, unbedingt zugestehe». Mau überlasse es, sagt daS gc» nannte Blalt. deu Polen, diese Machlsrage allein zu lösen, damit die Rcichsrcgicrung allen Eventualitäten gegenüber rein uud frei dastehe. Was das Widerstrebe-! gcgcn Inariiculiiuüg des AusgleichelftacleS in! die galizischc VaudeSoiduung lictiifft, so meint dnr „Mährische Collejpondcnt," daß dasselbe bei lrm Umslaudt, als dcn Polen die erforderliche Majorität hicfür im galizischcn Vaudtagc thatsächlich zu Gebote stchc uud die Gchcliipluug dcS Gcgculheils nur eine Ausflucht sei, den Vcidacht erwecken müsse, daß die Polen, im tve» griffe an dcn Gcsammtslaul eine Ncihe der weitgehend-stcn Forderungen zu stcllcn. sich doch wcigcru, das NechlSvelhällnifi, iu welches sie zu trelcu haben werden, sich auch in Rcchlsform vollziehen zu lassen, um sich freie Hand für alle Zullmst zu behalten. < N. Die „Tagci'prcsfc" lnüpst an die Nachiichl. daß die Regierung Engu^ltn cli'bcrufc» halc, welche über die pratlische ^'cilicsscrung einzelner Bestimmungen der V ol tSschul gesctzc berathen sotten, an leitender Stelle einige Vcmerlungcn, um dcn von anderer Seile gcgcn die obige Maßregel voranbrachten bedeuten ciitgegenzulrelen. Daß das Volli'schulgesctz eine Errun^cuschaft sei, welche festgehalten uud gehegt wcrdcu müsse, wird von dem genannten Glatte als selbstverständlich acccplirt. Aber eben weil diese werthvollc Errungenschaft gesichert und gefestigt werden solle, müßten solche Aenderungen an den Details deS Gcsrtzcs vorge» nommcu werden, die dcn Widerstand dcr lftcvöllerung! gegen cinzclnc harte und unzweckmäßige G'stimmungen desselben und damit gcgcn das Glsetz selbst aufheben sollen. Um die großen und freien Principien dieses Gesetzes lmvcrslhlt zu erholten und zu wohlthätiger Geltung gelangen zu lassen, sei es nolhwcndia, die Nc-bcnbeslimmungen dcn Wünschen dcr Bcvüll^nng u»d den localeu und provinziellen Verhältnissen anzupafse,,. Vei dcr Abfassuug des obigen Gcsctzc« seien fiese Vcr. hälluisse „ichl genügend in Veiücksichliguna gezogen worden. Man mcinlc. daß das. was für Wien und die a'bßcr.il Slädle dcr Monarchie zweckmäßig sei, auch überall für das flache «and taugen müsse, und hätte leinen Unterschied zwischen dem Cullurzustandc der vcr» schiedenen Nationalitäten, zwischen der industriellen und ackerbauenden Bevölkerung :c. gemacht. In dieser Un. formität des Gesetzes liege ein Gebrechen, das baldigst behoben werden müsse. Dnsem Zwecke sollen die En-qm'lcu dicucn, bei welchen einerseits Kcnulniß von Vand und beuten, and,lcrscils aber auch Achtung vor den li-l'cralcn Principien des Gesetzes vorausgesetzt werben sönne, Eine Modification in illiberalem Sinne sei selbstveistänblich nicht beabsichtigt. Dafür fei das Ministerium VUrge. — In ähnlichem Smnc fpricht sich auch die „Gemcindczcitunq" aus, wahrend das „Vaterland" sich allen Modifikationen die Voileschulgesetzes gcgenübcr >licn so ablehnend verhalten zu wollen ettlärt, wie den» Gesetze selbst, und die völlige Zurücknahme desselben verlangt. III. Ueber den von Sr. Exc. dem Herrn Justiz« minister Dr. Glaser im Rcichsralhe eingebrachten Entwurf einer Strafproceßordnung schreibt das „Frcmdenblutt" : „Der Iustizminister hat die ganz richtige Method: beiolgt, ein Gesetz, das in Oesterreich schon einmal in Wirlsanite-t war, zum Borbilde zu wühlen. Es ist im Weseüllichen die Slrafprocehordnung vom Jahre 185,0, die wieder eingeführt werden soll, natürlich mit jenen Mooificalionen, die den in diesen l5() Jahren iu anderen Vündern gesammelten Erfahrungen und den Resultaten wissenschaftlicher Arbeiten auf diesem Gebiete entsprechen. Bei cinrr oclaillirtcn Veralhutig deS Entwulfes werde» vielleicht in manchen Punlten Aende» rui.ge» vorzuschlagen sein, aber an dcn Principien des ErilwurseS wild sich wohl nicht rüttelu lassen. Der Zweck des Strafverfahrens, die Wahrheit zu erforschen, ohne tne Rücksichten der Gerechtigkeit nnd Humanität zu verletzen, welche gegenüber dem einer strafbaren Handlung Verdächtigen zu beobachten sind, wild durch die neue Sllllsproccßorduunfj crsüllt. Die consequent durchgeführte Trennung dcr Functionen des AutlägerH von jenen des Richters schon wahrend der Untersuchung, die glvßere Frcihcil der Vertheidigung, welche drin Vcschuldiglen scholl nur der Haupllinhaullung gewährt wird, sichern die Unbefangenheit des Unlcrsuchuu^sgerlchtes, daß seine Stillung zwischen den Parteien nehmen und nicht in die Rolle des Al'liäael» verfallen soll. Der Schweipunlt des Verfahrens liegt nach dieser Strusprocchordmiüg in der mündlichen und öffentlichen Hauplvc'haiidluug vor dem cilcuiicndln Gerichte, wodurch einerseits die Ueber» auSdchnui'g der Unleisuchuiig verhindert, andererseits das Prilicip dcr Münblichleit und Unmillelballcil beS Verfahrens erst zur vollcn Geltung gcbiacht wird. Der >Entwulf rälimt auch dem rechtsgelchilcn Richter die Stellung lims Geschwornen ein, int^m er ihn berechtigt uud uc:pflichtet, im Urtheile seine wohlerwogene gewissenhafte Ucbcizeuauna ailszusprcchen, ohne ihn an gewisse formelle AeweiSregeln zu binden, die nur der Gebauten-losiglcil und dem Formalismus Vorschub leisten. In den Principien wie in den cmzellicn Vcslimmunacn deS Entwurfes tr-lt das Bestrebe», zu Tage, dem Ziele de« I gcsammlcil Strafverfahrens möglichst nahe zu llimmcn, ! damit dcr Schuldige dcr Strafe nicht entgehe, der Un» ^ fchuldigc »hr nicht verfalle." IV. Der grüßte Theil der Provinzialpressc beurtheilt die Vorlage zur zeitweiligen Suspension der Schwurgerichte iu zustimmendem Siunc. Es sei ! eine rolil proicipicllen Staübpunlte bellagciiswerlhe, aber j durch die augenblicklichen Verhältnisse nothwendig ge-^vordcuc Maßregel zur Rettung der Integrität des 'Instituts — das ist die jetzt ziemlich ullgcmeil, zum 5 Ausdruck gelangende Ausichl. Parlamentarisches. Wien. l. Mürz. ' Zu Beginn dcr Sitzung des Finanzausschusses vom 2!). Februar llllärlc Ze. Excellenz der HandclSminijter Dr. Bauhaus, daß die bewilligten sechs Millionen Gulden zur Durchführung der WcltauSstcllungS-Angel^cnheit hinreichen werden. 'Betreffs der Fraae. ob die Subscription des garanlirten FondS die nöthige Bürgschaft biete, aibl dcr Herr Minister die Elllärung ab, daß dieser ssonds r>ollton,men sicher erscheine, nachdem stall .'j M'llionc,, tt Millionen gezeichnet wurden, und ,war von solchen Fiimeu. wllche daS vollste Vertrauen ocrdieiicli. Wcilel erlläit St. Excellenz der HandelSmmister Dr. Banhlli's. daß die Subvenlioiicn von W (XX> fi. zu Gunsten m>d zur Förderung der Gewerbe verwendet worden sind. Abg. Ritter v. Leilenberalr fragt, wie eS lomme, daß daS Unterrichtsministerium eine llnqubte über die 360 Errichtung von Gewerbeschulen veranstalte, während die Subventionen für diese Schulen im Budget des HandelS-miüislcrlums eingeslellt wurden. Se. Exc. dcr Hcrr Handelsü'.inister Dr. BanhanS bemerkt, daß c^ noch nicht Zeit war, hierüber zwischen den Minisleric:'. cine Vereinbarung festzusetzen, daß sich die Regierung jedoch damit blasse, damit den slatt-gefundenen Verhandlungen dcs Ausschusses cnlfpl^chend im nächstco Budget die Einstcllungen für die Forderun« s^n der Gewerbeschulen vorgenommen werden. Die von den Postbeamten eingelangten Petitionen werden der Regierung zur eingehenden Würdigung abgetreten. Den gleichen Beschluß faßte der Ausschuß über den Antrag desselben Referenten in Betreff einer Petition der Fluhiuspectorate. Hierauf referirt der Abg. Dr. Weigel im Namen des Subcomitü über den Theuerung«« beitrag für die Staatsbeamten pro 1872 und stellt im Namen dieses Zubcomit<5 folgende Anträge: Das h. HauS wolle beschließen: Die Regierung wird aufgefordert, bei der Verthei-lung des als außerordentliche TheuerunqSzulage für Staatsbeamte und Diener im Jahre 1872 bewilligten Betrages von fünf Millionen Gulden üsterr. Währung fich die nachfolgenden Grundsätze gegenwärtig zu hallen: 1. Mit der TheuerungSzulage sind aufwärts bis zur IV. Diätentlasse sämmtliche mit Iahresgehalt angestellten Beamten, dann die mit Adjuten angestellten Prakncantcn und Auscultanten so wie die mit Jahres« gehall angestellten Diener zu bctheilen. 2. Die Vertheilung ist nach folgenden Gruppen und Percentualzuscküssen zu den systemmäßigen Gehalten mit Ausschluß aller Zulagen, Quartiergelder u. s. w. vorzunehmen: In der ersten Gruppe der Gehalte von 2100 fl. österr. Währung aufwärts bis einschließlich der V. Diütenllasse mit l0 pCt. ohne Unterschied des Stand» orteS ; in dcr zweiten Gruppe der Gehalte von 1050 fl. bis (ausschließlich) 2100 fl. ö. W. mit l5 pCl. ohne Unterschied des Standortes; in der dritten Gruppe der Gehalle unter 1050 fl. 0. W. a. für Wien mit 25 pCt., b. außerhalb Wien ohne Unterschied des Standortes mit 20 pCt. 3. Der Zeitpunkt, mit welchem diese Theuerung«« zutage zu beginnen hat, wird mit Rücksicht auf die Einhaltung des bewilligten Credites von fünf Millionen Gulden österr. Währung auf den I. März 1872 fest-gesetzt. Die Regierung wird aufaefordert, die geeignete Vorlage wegen Regulirung der Beamtenbezüge mit dem Staatsvoranschlage für das Jahr 1s73 rechtzeitig ein» zubringen." Berichterstatter Dr. Weigel erklärt daß er im Sub-comitö wie im Ausschüsse den Antrag oerlreten habe, die Anweisung sollte für das ganze Jahr 1872, also vom 1. Jänner erfolgen, allein die Regierung habe nach« gewiesen, daß sie,*falls mit dcm Credite von 5 Millionen ausgekommen werden solle, nur dann das Auslangen finden könne, wenn die Anweisung vom 1. März erfolge, zumal einzelne Kategorien von Beamten in die Nachweisung noch nachträglich aufgenommen werden müssen. Dieses bestimmte die Majorität dcs Suucomit^ zum Beschlusse, den 1. März als den Zeitpunkt festzuhalten. Se. Excellenz Herr Minister Freiherr dc Prctis erklärt, daß man von Seite der Regierung der Ansicht war, den Percentsatz für den Thcuerungsbeitrag von der Summe dcr Gehalte zu berechnen, wie sie auf Grund des vorjährigen Finanzgesetzes zur Auszahlung gelangen, daß er die Auffassung bisher gehabt habe, daß die in diesem Jahre neu regulirttn Gehalte nicht eiuzubczichen wären, indem es gefährlich wäre. bei der vorzunehmenden definitiven Regelung ein Präjudiz zu schassen, auch bei jenen, welche bereits in Berücksichtigung d« Theuerung eine Gehaltserhöhung in allerjüng« ster Zeit erlangt haben ; er erklärt sich vollkommen einverstanden mit den Anträgen des Subcomits, bittet aber blos die Art dcr Verthcilung zu präcisiren und durchaus nicht dcr Rcgierung zu überlassen, indem sonst dieselbe einen sehr schweren Sandpunkt habe und ihr ein bedeutendes Odium damit geschaffen würde. Referent Dr. Wcigcl bekämpft alle von den An. Nagen dcs Subcomilu abweichenden Ansichten. Bei der Abstimmung wird die vom Subcomit6 beantragte Re« solution in ihrer Totalität angenommen. Abg. Wolfrum referirt über die Petition der Weinbauer betreffend die Aufhebung der Verzehrungsslcuer ic. und beantragt, sie werde der l. t. Regierung zu dem Zwecke abgetreten, die in derselben angeführten Uebel» stände bci dcr Einhebung der Steuer der genauesten Prüfung zu unterziehen, und wenn sie begründet sind. im ««eigneten Wege Abhilfe schaffen zu wollen. (Angenommen.) Abg. Dr. van der Straß referirt ilber den Nach-tragscredit Titel 5. „Neubauten der Justizverwaltung", außerordentliches Erforderniß, 158.032 fl. (Wird genehmigt.) Abg. Dormiher referirt über den Nachtragscredit zu „Kasftverwaltung". Titel 3. ..Ersatz an Parteien", 140.000 fi. (Wird genehmigt.) Abg. Wlckhoff referirt über den Nachtragscredit zu Capitel 15, „Tabak", Tltel 2, ..Neubauten", 120.000 fl. (Wird genehmigt.) ^ Zudem beantragt Referent, l ic Resolution, welche! im Vorjahre die Erhöhung der Gehalte dcr Tabalfa«! drilsärzte betraf, auch im heurigen Iahn, da von Seite l d,cs Finanzministeriums nichts in dicscr Angelegenheit geschehen ist. zu wiederholen. (Wird anMommcn.) Nbg. Dr. Herbst referirt über den NachlragScredit „Subventionen und Dotationen." Für die Zitlau-Ncichenberger V<>hn beantragt Referent 23.938 ft. in Sillier, fur die Südbahn 8031 fl. in Silber als Nachtragscrcdit für das Jahr 1871, für die Rudolfs'Bahn als außerordentlichen 4perc. Vorschuß 931000 fl. , für die mähnsch-schlesischc Nordbahn 251.000 Gulden, für die österreichische Nordwestbahn 160.000 fl. zu bewilligen. (Wird angenomilicn.) Ä<> treffs deö „Munzverlustes", Titel 13. beantragt Nefc-rent Dr. Herbst statt 18 pCt. bis 15 pCt. zu berech' nen, daher statt der Summe von 241.560 fl. um 3 pCt. weniger zu genehmiaen. (Wird angenommen.) Schluß der Sitzung halb 3 Uhr. Zur /rage über die Aufhebung dcr Stol-gebühren. Von einflußreicher Stelle wird — wie dic „Presse" aus zuverlässiger Quelle erfahren haben will — beab> sichtige!, mit der Erhöhung der Eongrua des Curat« CleruS die gänzliche Beseitigung der Stolgebührel,, d. i. der Verpflichtung, für gewisse religiöse und rü^lle Acte dem dieselben verrichtenden Seelsorger «ine bestimmte Taxe zu zahlen, in Verbinduug zu bringen. Eine solche Maßregel würde, wie die „Pr." bemerkt, ohne Zweifel allerseits mit Freude begrüßt wcrden. NichtS ist mehr geeignet, das Ansehen und die Würde des Seelsorges in den Äugen des Volte« zu schmälern, nichts ist mehr dazu angethan, den religiösen Actcn die höhere sittliche Weihe zu benehmen, als diese „Taxen". Zwar sind dieselben niedrig, in einigen Kronländern sogar äußerst niedrig bemessen. Allein einerseits liegt die Gefahr nahe, daß ein Rückschluß von dem Preise auf den Wcrlh der Waare und auf die Bedeutung des Erzeugers derselben gemacht werde, und anderseits ist für die Armen, den in beschränkten Verhältnissen leben« den »Familienvätern auch diese geringe Auslage oft sehr drückend, zumal dieselbe in der Regel eben zu eincr Zeit zu machen ist, wo durch Krankheit. Wochenbett u. s. w. die letzten Sparpfennige dcr Familie aufgezehrt sind. Nicht selten geben diese „Taxen" Anlaß zu Streit und Zwistigleiten zwischen dem Seelsorger und den Gemeinde-Mitgliedern, ja Disciplinar-Vcrhandlungcn wegen „Tax»Ueberschreilungen", wegen Einforderung höherer als der sixirten Taxen gehören nicht zu den Sel» tenheiten. ja in einigen Kronländein bilden dcrlei Dis-ciplinar-Verhandlungen eine Art ständiger Rubrik. Man kann daher annehmen, daß die mit ihrem erhabenen Berufe es ernst nehmenden Priester selbst mit der Ab» schaffung dieser Gebühren, falls ihnen hiefür ein cnt» sprechender Ersatz und überhaupt eine angemcsscnc Exi stenz geboten wird. als mit einer die Stellung des CleruS hebenden und festigenden Maßregel vollkommen einverstanden sein werden. Politische Uebersicht. Laibach, 3. März. Die Wiener Journale reproduciren ein vom „Ost und West" veröffentlichtes Schreiben des Herrn Grafen Hohenwart an einen slovenischen Parteiführer, lie Bemerkungen, welche seitens der versus« sunqSlreuen Presse an dieses Schreiben geknüpft werden, weisen die darin enthaltenen Urtheile einstimmig als der Begründung entbehrend zurück. Die „Presse" findet daS Vorgehen dcs Grasen Hohcnwart geradezu unbegreiflich. Auch der flüchtigste Vergleich zwischen der Constellation von früher und heute müßte den tiefgreifenden Unter» schied der Situation ersichtlich machen. Die „Tagcs-presse" meint, daß eS der einfachsten ^ogit der Thatsachen widerspreche, heute, wo man daran sei, Galizien ein reiches Maß von Autonomie zu gewähren, von Een-tralismuS in Oesterreich zu sprechen. Das „Fremden-blatl" erinnert an die große Reserve, welche die verfassungstreue Presse bei Beurtheilung dcS abgetretenen Ministeriums sich auferlegt habe, und kann dem gedach' ten Schreiben keinen anderen Zwcck beilegen, als die Renitenten zu ermuntern und damit der regelmahia.cn und verfassungstreuen Action des Ministeriums Schwierigleiten in den Weg zu legen. Wenn Graf Hohenwart von Scheinerfolgen spreche, so möge derselbe doch nicht die Wiederlehr des Vertrauens, die Ruhe, welche in die Gemüther eingekehrt ist, die frohe Zuversicht, mit welcher Millionen treuer und patriotischer Staatsbürger der Zukunft entgegenblicken, außer Auge lassen. DaS „Tag-blatt" findet in dem Schreiben einen Fingerzeig, sich neuerdings gegen die Verfassungsgeaner zu rüsten. Auch die „Morgenpost" will das Schreiben nur als rechtzeitige Warnung gelten lassen, so sehr dasselbe aucb von völliger Verlennung der herrschenden Richtung Zeugniß ablege. Die ..Gemeinde-Zeitung" endlich bedauert, daß durch das Schreiben deS gewesenen Ministerpräsidenten ein Mißllang in die gegenwärtige friedliche Situation gekommen sei, und glaubt, daß dasselbe unmöglich dazu beitragen könne, die gegenwärtige Regierung in ihrem ^Beslr^il zu unterstützen und das Anschcn dcr Staats-!gewalt zu kräftigen. i Die an dcr Tagesordnung stehende Frage, wie der > niederen Geistlichkeit materiell aufznhclscn wäre, hat !nach cincr Correspondcnz der „Deutschen Ztg." in der Militärgrenze ihre praktische ^ösun^ gcsnndcn. Unter den verschiedenen Reformen nämlich, welche scil 1. Iaünar d, I. in derselben in Kraft gelitten sind, befindet sich auch eine kaiserliche Veroidnung, welche die Concn»a der Pfarrer in der Militingienzc im Mim-mal-Betra^e von jährlichen 500 st. feststellt, währcnd dieselbe l'itzher in einigen Pfarren auch unter 300 fi. stand. Desgleichen ist die CaplanS-Congrua. aber oh»c Unttlschicd, aus 300 st. erhöht. Die Kirchenfürstcn haben an compclenter Stelle ihren ganzen Einfluß verwendet, um diese Wohlthat auch auf die Geistlichkeit des jetzigen Belooarer Comitatcs auszudehnen. Diese Bemühungen sollen von dem besten Erfolge begleitet gewesen sein, da sowohl das Kriegsministerium als auch die ungarische Regierung damit völlig einverstanden sind. Jetzt liegt die Sache noch bei der dortigen Landesregierung, welche sich hoffentlich den Meinnngc» der genannten hohen Stellen anschließen wird. Der ..Staatsanzeiget" enthält einen Eilaß dcs preußischen CultnSministerS vom 2!). d. Dusci lautet: „DaS G.bicl des höheren Unlcrrichlawesens hat von den kirchlichen Bewegungen dn Gegenwart nicht unbc!»!,)!! bleiben können; die velschiedencn für die Sch u l v c r m altu ng dadurch angelegten Fragen werden ihre definitive Erledigung erst durch das beabsichtigte Untellichlö^setz finden. Hinsichtlich d s Religions-Un-terrichtes ist jedoch zur Vermeidung drückender Uebel« stände schon jetzt eine Aenderung der bestehenden Vor« schriften geboten." — Der Mimstcr bestimmt demgemäß, daß in den öffentlichen höheren ^chlanslallm hinfort die Dispensation vom Rcliüions-Untcrrichtc zulässig ist, soferne ein genügender Ersatz dafür nachgewiesen wild. Die betreffenden Gesuche sind an daS Provin« zial Schulcollegium oder an die Regierung zu lichten. Diese Behörden l>efindcn darüber, ob dcr nachgewiesene Ersatz genügend ist. An der Zugehörigkeit der rcligiöscn Unterweisung zur gesammlen Aufgabe der hühcrcn ^chr« anstalten, fowie an dem Vchrzicle des Religions-Unter« richtcS derselben wird durch die vorstehenden Vestim« mungen nichts geändert. — Der CultuSministcr betonte in der Sitzung deö Abgeordnetenhauses vom selben Tage die Nothwendigkeit dcr Erhöhung der Schnlauf-sichts losten, namentlich für diejenigen ^andcstheile, wo das SchulaufsichtSgcsctz zunächst Anwendung finden dürste. Auf die Bcmerlung cincs Abgeordneten, die Regierung müsse der polnischen Bevölkerung entgegen« lommcn, erwiederte der Cultusmiuistcr. die polnische Bc-vülterung habc sich noch nicht' gewöhnt, als preußische Staatsbürger zu dcnlcn und zu handeln; erst wcnn dicS dcr Fall sei, würde dic Regierung der polnischen Be» oölterung entgegenkommen. Die imperialistische Bewegung in Frank» reich gewinnt taqlich an Anhang und ein Correspondent dcr „Köln. Ztg." meint sogar, cs sei nicht zu leugnen, daß ein Handstreich von Seite d-r Bonapaslisten jeden Augenblick zu befürchten ist. Wie man auS Cherbourg meldet, fürchtet man sogar einc Landung dcs EpKaiserS und seiner Anhänger; die Gchöldcn haben deshalb den „Ariel" auSqcsandt, um die Küstc zu über-wachen, und der „Coligny" und der „Kcrsaint" haben Befehl erhalten, sich zum Auslaufen bereit zu hallen, ^ouis Napoleon soll sich nämlich seit einigen Tagen in Ramsgatc, in der Nähe von Dover, aufhalten und die ganze englische Küste mit bonaparlistischen Agenteu besäet sein. welchc die «ufgal'e haben, die dort ankommenden französischen Malrosm zu gewinnen. — Die Nationalversammlung verwarf den Antrag, eine Commission einzusetzen, welchc übcr dic Mittel behufs Beschleunigung der Befrei uung des französischen Gc-biclS von der Occupation berathen solle, nachdem dcr Minister des Innern übcrcilistimlncnd mit der Commission den Antrag bekämpfte und erklärte, dah sich die Regierung und die Nationalversammlung keiner Nieder? läge aussetzen dürfen, welche ein Vcrhängniß wäre, ulid ein Anlehen als den enlspre höchste Erlaubniß nachzusuchen ist. Einsendungen ohne diese vorher erlheille Genehmigung bleiben unbcrucksichtigl." — Für den in wenigen Tagen bevorstehenden 75>. Geburtstag des Kaisers Wilhelm werden in Äerlin große Festlichlcitcn vorbereitet. Nach der „Provinzial.Corrc« spondenz" ist der Monarch von seinem Unwohlsein schon so weil wiederhergestellt, daß er die Negierungsgeschäsle in gewohnter Weise erledigen taun. — Die Kronprinzessin Margcrita von Italien, Gemalin des Kronprinzen Humbert, leidet schon seit siinf Monaten an der Lungenschwindsucht. Da« Uebel ist derart vorgeschritten, daß sich ihr Leibarzt veranlaßt sah, ein Consilium zusammcnzubcrufen, dem auch Dr. Viale Prela, Leibarzt dcS Papstes Pius IX . zuge-zogen wurde, und zwar mit ausdrücklicher Erlaubniß des letzteren. — (Sr. Excellenz dem' trafen Julius Andrassy) wurde am 29. v. M. das Ehrcnbiirgerdiplom der t. Stadt Pest feierlich überreicht. — (Invaliden'Stiftungen.) Die ..Wr. Itg." enthält folgende Kundmachung: Von Seile dcS deutschen Ritter.Ordens werden 20 Invaliden mit monatlichen 10 fl., 20 Inoalidcn mit 8 fl. und 10 Invaliden mit 6 sl. belhcilt werden. In Gemäßhcit der allcrgnä. digstcn Geuehmigung Sr. l. l. Apostolischen Majestät haben auf diese SliflungSplähc jene Invaliden der t. u,,d l, österr.-ungar. Armee vom Feldwebel und den äquiparircndcu Chargen abwärts ohue Unlerschied der Nationalität An» spruch, welche in Folge ihrer Berwuudung vor dem Feinde oder in Ausübung ihres Dienstes erwerbsunfähig geworden sind, i» diirfligcn Umständen sich befinden und außcr ihrem Mtenlal-Invalldcngchalle leine andere Unterstützung ge< meße». Die Wahl der zu Belheilcnden und dercu Eiu« deulFn"^^. ^^cn S.if.uuaMassen bleiben dem allein vorbehalten. Wenn nicht dinguugm cms cche» b^7^'^ "e >"' °^en Ve-«uck deren dNrs^ . m bl werde» lönnlc», so werden ^en ^ch'"mü^n^,^ ^" b!rücksich.,l schon vor dem Emtritl ^"^ manncs m.l demselben verehelicht ^wcsen sind Dies. .r halten aber höchstens nur die Hälfte der sllr die invaliden selbst bestimmten UnterstUtzunMcträge. Sowohl den ^, validen als den Witwen und Waisen ist die Vorrückunq aus einem niederen in einen höheren Stifmngsplah q'c-staltet. Wenn gegründete Aussicht vorhanden ist, daß durch eine größere einmalige Gabe eine bessere Versorgung der Pelenlen oder der im Genusse eines Slistungsplatzes stehenden Individuen erzielt werden kaun, so wird der deutsche Ritter-Orden nach seinem Ermessen statt des Stiftung«. genufses eine Abfertigung selbst bis zur Höhe eine« mehr« jährigen Stiftungsbetrages gewähren Diejenigen Invaliden, welche einen der obcrwähnten Stiflungspäye erlangen wollen, haben ihre mit den erforderlichen Zeu^nisss!, Über ihr Aller, ihre Dllrsligleit, ihren anständige,, Lebenswandel, >hre Dicnslzcit uud die Art ihrer Verwundung belegten Gesuche fpcilchcns bis 1. April 1872 ei Sr. Durchl. dem Minister» Präsidenten und dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses auch bei dem Fürsten Carlos NuerS. perg, Präsidenlcn des Herrenhauses, Audienz genommen. Fürst Carlos Auersperg empfing die Mandatare des Veam, lenlages aufs freuudlichste uud versicherte, daß die berech, liglen Wlinsche der Beamten nach Verbesserung ihrer male» riellen und dienstlichen 5!age auch im Herrenhause, soweit er im Namen der hohen Körperschaft sprechen könne, eine geneigte Nusuahme finden werden, und zwar um so ge^ wisser, als ja das Ansehen und die Macht einer Regierung uur gewiuueu lönnen, wenn die Stellung der Beamten eine solche ist, welche sie zufrieden macht, Oesterreich sei leider in der letzlvergaugcucn Zeit so vielfach durch Kriegs« creignisse heimgesucht worden, baß es gezwungen war, sein vorzüglichstes Äugcnmell dem Mililärrtat zuzuwenden. Viech, dem jedoch sowohl gegenwärtig als auch für ferne Zukunft unser Vaterland sich der Segnungen des Friedens erfreuen dürfte, so werde auch ohue Zweifel dem Beamlenstande Rechnung gelragen werden und könne man sich für versichert halten, daß von sein.r und des hohen Hauses Seile die ohnedies schon eingebrachten oder noch zu erwartenden Regierungsvorlagen, sowie die überreichten Resolutionen unterstützt werde». — Die Dcputalionsmilgliedcr haben sich ferner mit cmzelnen hervorragenden Nbgcoidnctcu dcS Reich«, ralhs in Verbindung gesetzt und denselben die Wünsche des BcamlentageS und Informationen an die Hand gegeben, wo. bei insbesondere betont wurde, daß vor allem die Lcige der Suballernbeamlen und der kleinen Pensionisten Berücksichtigung verdiene. Die Mitglieder der Deputation beschlossen zum Zwecke der Aclivirung des ständigen Beam, teulagcs ciuc» Verein ins Veben zu rufen, dessen Milglie» derlreiö sich über die ganze Monarchie ausdehne» soll." — (Den ^ and wir then in Krain) theilen wir mit, daß der Milzstich das bisher bewährteste Vor-licuguugs« uud Heilmittel gegen den Milzbrand sei. Das verfahren beim Mllzstichc besteht nach dcu Andeutungen dcö ralionelleu ^andwirihes und Gulsdireclors Raimund zu Sassin in Ungarn in solgemdem: „Es wird ein gerader, spitzer, runder Psnemcn (Milztödler genannt), der für cin vollkommen entwickeltes Rind die ^'äuge von 2'/, Zoll haben muß. während derjenige für Jungvieh nur 1 Zoll 10 Linien Länge zu haben braucht, zwischen der zwei' ten und drillen Rippe der liuken Seite (die Rippen von rückwärts gezählt) und 8 Zoll von der Rückcnlinic herab bis an das Heft in der Richtung nach der Mille des Körpers in die Milz gestoßen und einige Minuten darin stecken gelassen. Da die Milz eines erwachsenen Rlndes immerhiu 23 bis 27 Zoll lang und 6 bis 7 Zoll breit ist, so kann dieselbe bei dem Stich nicht leicht gefehlt werden. Das Wohlbefinden des Thieres wird durch diese Operation gar uichl gestört, uud sollen die Thiere, wenn man den Milzstich alle sechs Monate wiederholt, vom Milzbrände verschont bleiben/' — (Concerlber ichl.) Der Erfolg des flluslen Concertes der philharmonischen Gesellschaft, der 2. März 1872 kann mi! seller Schrift in das Tagebuch des Vereines eingetragn, werden, denn er war ein außcrgewöhn» licher. ein außcrordcmlich günstiger lu ovjltlivcr und sub-jecliver Beziehung. Herr' Musikdirektor Nedvcd hat mit vollem Rechte Anspruch aus den Dank der Gesellschaft«' Mitglieder, er hat den günstigen Moment — die Anwesen» heil nachbarlicher künstlerischer Kräfte — benutzt, den Gesell, schastsmitgliedern einen Hochgenuß zu bereiten. Da« Künsllcrlrisolium Treiber (Clavier), Heller Violine, und Korcl (Cello) unter den Fittigen be« Fräulein» Treiber (Gesang) war so freundlich, unS eiquisile, classische m,d moderne Kompositionen vorzuführen, u. z.: 1. Rubinstein's Trio 0p. 52. — Classischer, resolut, mit Energie und seltener Präcision durchgtsiihrter erster Satz; ein zweiter voll Klage und Wehmulh. gewürzt mit reizend klingendem i-uü^l^o und grandiosem Schlußge-dankcn; ein nelleS perlendes gcl^s/o; ein lieblicher und allmählich utl-m^näo mit Efselt hinperlender Schlußsatz. Dieses Trio muß al« der Glanzpunkt des Concerte« be» zeichnet werde», die Ausführung war eine vortreffliche! 2. Herr Korel spielte — um mit wenigen Worten viel zu sagen, er sang — ein Concert von Gollermann auf dem Cello. DaS Sprichwort sagt wohl, „wer sucht, der findet". Wir dürsten aber lange fuchen, bi« wir einen zweiten Cellospieler solchen NangeS finden würden! Der junge Conccrlist hat eine große Zukunft vor sich. Möge er sich dessen bewußt sein uud auf der Bahn zur llinftlcrischen Vollendung wacker vor» und fortschreiten! Herr Korel hat ein hinreißend zarleS 60I0O, emen Ton voll Sang und Klang, ein prächtiges iipiccaw, eine lollossale lechnil und korrekte Reinheil im uäii^jc», pr«8tx>, in Passagen und Doppelgängeu. Diese Concertnummer wollen wir uns merken; derlei Blumen blühen nicht alltäglich! 3. Herr Treiber constatirte durch die vorgestrigen vier Clavierpiecen: „Sarabande", „Lorelei", „Ballade" und „Spinnerlied", daß er der Reihe der vollendeten Clavier» spieler zuzuzählen ist; vorgestern konnten wir so recht seine rapide Technil, feine Nuancirung, seltene Eleganz, sein correcleS Verständniß bewundern. 4. Herr Heller brachte un« die lieblichsten Motive Mozart's — mit den zierlichsten, marlirtesten und passagenreichen Variationen verflochten — in freundliche Erinne« rung. Herr Heller ist ein würdiger Schüler be« Wiener Professors HelmeSberger, ein Violinspieler siil^i^us« 6 ; er goß den ganzen Quell seine« tiefen Geflihles mit seiner Geige über uns; sein Vogen, den er mit Gle< ganz zu führen versteht, ist ein Zauberstab! 5. Fräulein Treiber war vorgestern bereits hei« misch und sicher auf dem Podium unferes Kunsttempels; sie halte die Güte, die genannten drei Kllnstler zu unterstützen, zwei bieder von Schumann, eines von i?itolff und eineS von Kücken, vorzutragen. Die Intonation und der Anschlag waren sicherer al« am ersten Tage. Wir danken dem Fräulein für den Gesangsgenuß herzlich! 6. WaS sollen wir über die letzte Concertnummer, über das Schwermuth hauchende und ergreifende ud^io au« Schubert's N«-<1ur Trio or». 100 sagen? — Wir lassen den Gesang dieses TonstUcke«, welche« unS beinahe in eine ernste Stimmung versetzt hätte, fortllingen, b»s ^aibach wieder deS Vergnligen« sich rUhmcn kann, die genannten Kunstler wieder zu fehen nnd — wieder zu ho'ren. Der raufchendc, der laute Beifall, den wir den Kllnstlern in gerechtester Weise gcfpendet, fei ein eclalanter VeroeiS, daß wir die göttliche Mufe — die Musik — und ihre treuen Jünger nach Gebühr zu verehren wissen. — (Die vorgestrige slovenische Theatervorstellung) war nur schwach besucht. Da« Interesse der slovenischen Bevölkerung für slovenische Vorstellungen scheint allmählich zu erlalten. Es ist hiezu aber auch ge, rechte Ursache vorhanden, denn die slovenische VUhnenlei-lung wirbt Kräfte an, die zu allem andern eher al« zu dramatischen Zwecken die erforderlichen Fähigkeiten besitzen. Bei solcher Gebarung ist e« Schade um Zeit und Geld, welche Factoren in andercr i'inie bessere Erfolge nachweisen würden. — In dem vorgestern zuerst aufgeführten Stlicke „Eduard auf Schollland" leisteten nur tie Herren Schmidt (Sluarl) und Nolli (Ärgil) Gute«, wurden auch mit reichem Beifall bedacht. Die mitwirkenden Damen standen leider nicht auf der Höhe der Situation, e« fehlte vir allem die richtige Auffassung. — Die zweite Piece „Die Verlo-bungsanlündung auf dem ^aude" hat hübsche Lichtseiten, nur ist die Musil so mall, daß der Erfolg dc« Ganzen nur ein lühler sein lonnle. lobend erwähnen müssen wir die Leistungen des Herrn Nolli (Tine) und jene der Frau Odi (Venla.) — (Theaterbericht) Gestern führte u»S Herr Director Walburg die sogenannte komische Oper „Mo» rilla" in großer Ausstattung vor. Wir finden im Texte wohl einige zeitgemäße Ausfälle auf politifche und kirchliche Zustände, aber des Komischeu äußerst wenig. Die Verfasser hätten nach unserer Meinung die richtigere Bezeichnung „Märchen-Oper" wählen sollen, denn der Stoff dürste wahrlich auS „1001 Nacht" entnommen sein. Eine Fee will ein Erdenlind glücklich machen; sie schenkt einem armen, häßlichen Mädchen ein Armband, welches die Zauber, kraft brsitzi : daß Alle«, wa« der Träger diefes Ringes sich wünsch,, iu (?rfuUung geht. Durch Zufall begegnen sich dieses mll dem Z^uberschmuck ausgestatle. häßliche Mädchen und ein juugcr hübscher Prinz; das Mädchen wird vom Feuer der ^iebe ergriffen, und durch die Zauberkraft fühlt auch der Piinz heiße kiebe zu der Häßlichen. Durch die Zauberlrasl des Armbandes gelangt die häßliche Dirne an den Hof des Prinzen; sie stillt alle in ihr regewerdendcu Wünsche, befriedigt alle ihre saunen; schließlich wünscht sie sich einen dem hohen Stande ihres Geliebten entsprechenden Verstand. Nachdem sie solchen durch Zauberkraft erhalten, suhlt de« nun körperlich und 262 geistig anf hoher Stufe angelangte Mädchen, daß sie für einen Prinzen denn doch nicht passe; Morilla fllhlt sich unglücklich nnd gibt den Zauberrin^ den» sie heiß liebenden Prinzen; dies« wünscht das Glück seine« Volkes, wünscht unter dcm Volle zu lcden. mit Morilla glücklich zu leben, und opfert den Zauberring dem Beherrscher der Hölle. Die« da« lur; zusammengefaßte Suiet der Opll-, welches ohne Zweifel höhere« Wenh hat. als viele andere, die dem Meister ^ffcndach vorgelegt wurden. Der vorzüglichere Thcil i/t der musM'sche. Wir hören in Morilla nicht immer und ewig Motwe, die zur Polla francaise. zur Polka mszur, zum Galopp odvr Wal« zer einladen; wir hören edlere, gefällige, gut :md effect' voll instrumentirtc Melodien; der Componist nimmt höhere musikalische Anläufe, er ftcigt zum Opernstyle empor. Echon die Ouvertüre versiindet i>l südländischen Weisen die lommcnde Action. Im ersten Alte hören wir ein nettes Duett zwischen dem Prinzen und Amarin; em launiges ^'icd des Amarin; ein sehr liebliches Terzett zwi, schen Nmarin, Morilla und dem Prinzen; einen recht effeclvollen Schlußchor. Der Beifall war ein immenser. Den zweiten Ntt eröffnet ein launiger Chor der Hofleute; hiernach vernahmen wir ein lebhaftes Lied des Ämarin; ein scherzhaftes Terzett zwischen Amarin, Astuzio und Pablo; ein sentimentales Lied des Prinzen; eine recht angenehme Arie der Morilla; ein Liebesglulh athmendes Duett zwischen Morilla und dem Prinzen. Die Direction brachte uns den Nachweis, daß sie auch in Evolutionen, ausgeführt von Kriegern und Ama» zonen, recht gut arrangirt. Der Schlnß des zweiten Actes wurde mit stürmischem Beifall begrüßt. Der dritte Act beginnt mit einem heiteren Chor der Landleute; Morilla besingt in einer recht anständig gearbeiteten Arie ihre unglückliche heiße Liebe, und ein «ffect-voller Chor bringt die recht gut gearbeitete, gut instru« mentirte 5)per zum Schluß. Der Applaus war, wie wir bereits gemeldet, ein stürmischer, der Erfolg ein großer, die Darstellung eine mit Rücksicht auf unsere Bühnenverhältnisse vollkommen gerundete. Herrn Negisfcur Löcs müssen wir einmal für das Arragement das wohlverdiente Lob spenden. — Gehen wir zu den einzelnen Leistungen über: Der Frau Paulmann überreichen wir für die vorlreffllche Durchführung der Titel« und Hauptrolle den ersten Preis. Fräulein Ebcrhardt war ein recht schmucker Prinz und fang den keineswegs leichten Part recht gut und mit Wärme, Herr Löcs gab den Nmarin mit Humor und Lcbcn. Herr Schle finger war als Pablo in Maske, Minnl u«d Gefang originell und meisterhaft. Herr Schulz als Nstuzio höchst komisch. Die Verwandlungen gingen ausnahmsweise einmal schnell vor sich. Das Balletcorps 6N mmiiiwro machte seine Sache auch gut. — Herrn Capellmeister Pleininger entrichten wir schuldigen Tribut für das mühevolle Einstudiren dieser lieblichen Oper; auch wollen wir die Leistungen des vielbeschäftigten Orchesters — einige Oboe« und Horntöne aus» genommen — nach Gebühr lobend anerkennen, Herrn Walburg wünschen wir, daß er mitMorilla in finanzieller Beziehung ebenso zufriedengestellt werden möge, w,ie mit der „Prinzessin von Trapezunt." Wir rathen Herr« Ttrettor Walburg, er soll den weggeworfenen Zauberring suchen, und wenn er ihn gefunden hat, sich recht viele volle Häuf er wünschen! — (Theateranzeige.) Heute geht „Morilla" zum zweiten male über die Vretter. Die Direction widmet das heutige Erträgnitz zum Vortheile des Regisseurs Herrn Löcs. Herr Löcs hat in der Erwägung, als im Verlaufe der Henrigen Thcatersaison viele Operetten und Possen zur Aufführung kamen, die ein thätiges, umsichtiges Arran. gement constalirten; in der weiteren Erwägung, als er während der langwierigen Krankheit des Herrn Directors Walburg die ganze Theaterregie auf seinen Schultern tragen, mithin viel leisten mußte, immerhin einen gerechten Anspruch auf ein angemessenes Honorar, auf einen recht zahlreichen Besuch der heuligen Vorstellung. — (Die Gründung einer innerlraini-! fchen Sparkasse) wurde, wie die „Tr. Ztg." meldet, am 29. v. M. unlcr bim Vorfilm b'vljlip's aus Trieft in Ndelsberg beschlossen und der Garantiefond per zehn» tausend Gulden bereits gezeichnet. — (Eine Pferdee i sen ba hn ) soll in der Äoelsberger Grotte gedaut werden. ! — (Schlußverhandlungen beim k. l. ! La nde s ger ichte Laibach.) Am 6. März. Anton > Nagode und Johann Stritof: Raub und Diebstahl; Iusef, Pum: Betrug. — Am 7. März. Johann Boomt: schwere! körperliche Beschädigung; Josef Sumrada: Diebstahl; Iu^ hailn Ocepek und Johann Selan: schwere körperliche Pe» , schädigung. -- Am 8 März. Georg Tulsii und Genossen: schwere körperliche Beschädigung; Johann, Anton und Andreas Aajn: Auflauf; Franz Slruß und Jakob Potokar: Betrug. - , Stimmen aus dem Publicum. i Wir haben vernommen, daß in der „Fleischhauerallee" Bäume ausgehoben werde» follen, für die man leine Aer» ^ wendung hat. Wenn sie wegen den Marktbuden nicht auf den Iahrmarltsplatz gefetzt werden, so könnten sie in dem, ersten Hofe des Schulgebäudes durch Vermehrung des Sauer« > stoffes der eingepferchten Jugend gute Dienste lcistcn. Tie- ' fer Hof ist nicht kleiner als der im Eparlassegebäude; aber! während dieser durch den ästhetischen Sinn des Directors. mit Rosenbeeten bepflanzt wurde, die einen herrlichen Duft! in alle Räume des Gebäudes verbreiten, und wil^-r Wein die nakten Mauern ziert und aus ihuen die Feuchtigkeit saugt, liegt jener des Schulgebäudcs öde da und war doch einst, wenn wir recht vernommen, mit Blumen und Bau« men geschmückt. Die Verwaltung des Hauses liegt in Händen, die ohnehin vollauf zu thun haben; wir lieben es nicht, alles der Gemeinde zuzuweisen, aber wenn sie hier thälig eiugriffe, so könnte mit geringen Kosten ersprießliches geleistet werden. Und wenn der „Vershöne« rungsverein" nicht zum leeren Traume ward, eh' eine' Blüthe reifte, hier fände er Gelegenheit, zu beweisen, daß er lebt. Einige Freunde der Ingend. — „Wiener B örsen« Syn d i cat s«Kasse." Die Anmeldungen auf die von diesem Institute veranstaltete Subscription auf Türlenlose sind derzeit schon so zahlreich,! daß der ganze aus 5000 Stück bestehende Betrag binnen wenigen Tagen genommen sein dürfte. Dieser vollkommen gerechtfertigte Erfolg erscheint um so natürlicher, als dieses Papier dem Kapitalisten eine außerordentliche Verzinsung, große, sechsmal jährlich wiederkehrende Gewinnsichancen, und vor Allem durch die Garantie des Rücklaufs die vollste Sicherheit des eingezahlten Betrages gewährt. Neueste Poll. ^ristinal'Telegramm der „L«ibackcr Zoitunq.") GarlSbad. 3. März. Die Füllung und Versendung der <5arl<5bader Quellen hat für diese Saison heute begonnen, und werden Aufträge von nun an prompt effectuirt. London 1. März. Gestern Nachmittags trat ein etwa siebzehn Jahre aller Mann, der sich auf irgend eine Wcisc dcn Eingang in den königlichen Garten von Vuckitigdam-Palasl verschafft hatte, der Königin mit einer Pistole entgegen, in dein Allgenblicke, da sie von ihrer Spazierfahrt zurückkehrend, ihren Wagen verlilß. Er wurde sogleich ergriffen. Die Pistole, deren man sich versicherte, wnrde nicht geladen gefunden. Ihre Ma« jeslüt geigte die glößte lAcisleSgcgenniart; auch hat der Borfall bis jetzt kelne üblen Folgen für ihr allgemeines Wohlbefinden gehabt. Ihre Majestät ist in bester Ge« sundheit. London, 2. März. Der Nttentäler O'Connor erschic! var dem Gerichte und wurde nach dem Ver« höi? o^. die Asslsen gewiesen. Handel und Verlosung. l 8 6 4 er P r ilm ien s ch c i n c. Vei der am I, März 1876 vorgenommenen 3!). Verlosung dcS uln,erzine!,chcu Prämie,, Änlshm« uon 40,000.000 fl. öslcrr. Währ, anjgenommen im Il>l)>>,- 1864, wurden nachstehend verzeichnete 8 Serien gezogen, und zwar: Nr. 443 68<) 1094 161 l 2828 3423 3681 nnd Nr, 3?12 Ant« den obigen verloslcn 8 Serien wurden nachfol-gcud uclz-ichllctt Ocwiun-Nummcrn mit den nclien bezeichneten Oewiunslcn in ostcrr. Währ. gezogen, und zwar fiel der Hcupt-treffcr ,nil 200 000 fl, anf S. .'1742 Nr. 89, der zweite Treffer mit /,«»,000 fl. anf S, .'5423 Nr. 4,i, der dritte Treffer mit l.i.001! fl. üils H. 1614 Nr, 30 mio der vierte Treffer mit 10.000 fl auf S,2828 Nr, 35. Ferner gewinnen: je 5000 fl.: S. Is'l>l Nr, 0« nnd Z 3741 Nr, 15; je 2000 fl.: S. l614 Nr. 5!» und Nr. 61 nnd S. 3742 Nr, 19; je 100« fl.: S. 6"'.» Nr. 49, S, l6I4 Nr. 55. S, 2828 Nr. 4«. S, 3423 Nr. 88, S. 363 Nr. 96 nnd S. 374 i Nr. 5k; i? 500 fl.: S, 443 Nr. 14, 2. 68l) Nr 1 26 und 5l, S. l"94 Nr. 4l 71 niid 5", S. 1614 Nr. 2. S. 28^8 Nr. 1 nnd 23. S. 3423 Nr 27 ilüd «,8. S, 3683 Nr. 46 und 83 nnd 3.3742 Nr. 18; endlich gemininn je 400 fl.: S. 443 Nr. 4 2!» 34 und 6", S. 68!» Nr. 17 l9 2? 3!1 und 75, S, 1094 Nr. 15 33 37 38 und 86. S. 1«Ü4 Nr 13 2!» imd 40, S. 2828 Nr 8 und 3'.. S. 3683 Nr. 23 nnd 80 nnd S. 3742 Nr. 12 13 30 40 44 62 »nd 68 Anf alle lllirigrn in den obigen verlosten acht -?sricu enthaltenen 740 Gewinn-Nummern entfallen je 170 sl. o W ', ai< ach, 2. März. Anf dem henügeli Marlte find er-schien I,! 6 Wagen mit Oelreido, 3 Wage» mit Hrn ,md Stroh (Heu 43 Ütr,. Stroh 1l» Ctr.), 22 Nagen und 2 Schiffe (l2 Hllaster) ,mt Holz. D nrchschn ' is .^ireisc. " Vis».. H.,,,,. 3llt7'^" ft. lv, ^. ?r. ss. li fi. Weizen pr, 'Fisl)'ll 6 50,7 1« Vutlcr pr. Pfnnd 44!-- .. Korn-Saat „ 4 20 4 54 <2^?l82 Schüpsensleisch „ —16—... Knfnrul) „ 4 30 4 82 Hühnbcl pr. Slnrl — 40 - — Erdävfci „ 2 50^------- Tauben ., . 15____ ^.'i^scü „ 6 20------- Hl« pr, Lmlner 150 ^ Lrbscn „ 6 20.— ^ Stroh „ 140 . _ Fisolen „ 650-------, Holz,hart.,pr,»lfl.-------ß«o Nindsschmal, P!i> - 5<;^------ lveichrs, 22"____5 20 Schweineschm>>lz „ ^-48 — — Wein, roth., Eimer - , 14 _ Specks srisch, ,. -38— -weißer .____12 _ - ü"ränchcrt ,. — 42,------- Lottoziehungen vo« H. März. ____ Trieft: 27 67 46 64 74. Theater. Heute: Zum Porthnlc des Regisseur« ,,. Operettensänger« Herrn Gustav i'ücs. Zum zweiten male: Morilla. Komische Opcr in 3 Acten li. Mcilhac und Halcm,. Nach einem Mährchen frei bearbeitet. Musit v. Hopp. lltcleorologische «eMlchllmgell ill Laihach. ^i N ^R . 3- ^1 s ^ ^ z^ ^ -j H 6U. Mg. 737.ft., ^. 1., windslill Igrijszth. bcw. ., 2. 2 ., N, 73^..4 1 10.« NW.schw. halbheiler ^" ^ 10 « Ab. 7^1,«» ^> 6.7^ NW. schw. Regen ^ ^'«" «ll,'Mg, 745 >, ^-"5.« windstill ! ganz bew. 3 2 „ N. 746.», ! ^ 9.« O mUßig' ^.Hälfte bew ^ l) ^ W„ Ab., 74N.-!. , ^. 5.« O. schwach igrühth. bcw. Den 2. Ncrchii! bewiilll. vormittag« halbheiler. Nachmittags sonnig. Nbendiolh. nach 9 Uhr Ncgcn. Den 3. wechselnde «c-wüllnng. elwa« w.ndlg Daö vorgestrige TageSmittel der Wärme -I- «'2 ; das gestrige s 6'8"; beziehungsweise um 4.!° uud4?' nber dem Normale. ^nantwortlicher Nedacteur: Igna, v. K l e i » m a y r. ^Nril'Nlll'l'll'^f '^i)ie,l, l. März. Die Börse verharrte in ihrer gestern Abends eingeschlagenen Richtung und bewilligte namentlich fitr eine Anzahl von Ncbcnpapierc», welche in neuerer MUl^»U^lU)l. Zeit der Speculation als Unterlage dienen, Preise, welche noch vor wenigen Tagen sllr umnüglich gehalten worden wären. Aber auch AlllaaMellhe fanden in Folge der Herabsetzung des Zinsfuße« erhühte Nachfrage,-und lusserleu sich namentlich Reute und Staalslose bedeutend. M. .^llr 1«X> f',. Vinhcitticht Staatsschuld zu 5 p». Actlen von Vansiuitiluten ^ «N,l^ Wllllre «nglo-^^err. «anl.....3?2 50 373,— Bantvereiu.......343 — 344. - «oden-sred'tanstalt .... 288.- 290 — llreditaustall f Handel u. Gew. . 353.75 354 25 «irebilllnsllllt. allgem. ungar. . . ,70.— 171 — «Lscompte-Oisellschast, n, ö. . 1020. 1030. -Franco-üftevr. Vaul . . . .148 25:48.50 OiUlralball'.......—.— —.— Haudelsbllllt.......242— 243,- Nali«malbanl ..... 845,— K48 — Uniaubanl.......326.- 326 50 Vercmsbanl.......126 50 127.» VcrlehrSblluk.......207.50 208.-- «. Netten von ^ran«porlul,tfrnet,° MUNgci». . . . 2290—2295. -züu?i;r«n.B,^lt?.V^ . 193 50 194 ffran^Insevhs.Nahn ... 20910 2l050j .— fto 20 ll:^. «od.-Areo.-Nnft. zu :','/, ptt. 89.75 90.— «. !V;7, li^.^«>c.'U , . . 102.25 102,50, ! <3,lt> Waar« j si?benb.Vahn ln Silber verz. . 96. I>6.5a staatsb. O. 8'/« 5 5.00Fr. „!, <2m. 134 50 135,50 jsuob.V. 8^5 500Frc. pr. Stilll 111,75 112 " SÜdb.-O.^20<)fl.,.5°„slir100ft. 96 50 96,75 slidb.-Vons 6'.. (1870 -74) 5 500 Frrs pr. ^tilcl .____...^ «Ina. Ofibahn für 100 fl . Y4.75 «5.^- «». Prlvatlose .- I»0^ «iudolf-Stiftung zu 10 fl. . . 14.50 ib-bO Wechs-l <3Vl!,n,) <Äeld Oaa" Augßlinrg sl!r 100 fl lud». W. 94 40 94.50 ssranlfurt a.M. 1^f" 'iillris. s«r 1^ Fl».-.«' ... 44 - ^4 1" K. Mlwz-Ducatt,. . 5 st. 34 lr. 5 ft. 6b ". .'lapoleousd'or . . 8 . 93j.. » „ -" " Preuß. Cassenschtiue, l .. 67 . l - «^^ Sild.r . 110 . 25 ^ l10 .. >" «rainlschl «rlmdentlastuu«« . 0vlia°tll»".?:rl,.^ : 85.75 ^-id, 86 ^-"i-^