e,»e»,«In< W»vk«atlivk «eek«m«!. Svw«M«lwks (7»I«»on ln««nird,n kl«ung u vvek^.uekGksi «7»« inwurd. Z02ch I^«ridor, »Imttesv» ul.< ^inuikflpw «f«ntGi» «lokt s u küvkpoklo dOlt>g,N «r. 1»4 »Iltwfoek. cksn IS. ^ugutt 1934 II. l« ^»riboi ^urii6«v» ul. 4 lV«rv»tl»n 24 Vin. clu -ii k'ost monot!. 2S oii^ kvt «ix üdsi^« ^«l«nö «onAti. SV vin. . js»'.' li I >. >i z SV u. 2 l)in Aarwarer Tov ln dm Bergen SchwtreS BerAsteiflkrunglück unter dem Grickavec l>«r 8olulv, 6»w 5Lä«i» i» !. lUyIMvkMI,»!«!»! t. wlUMln <»—» ?.»»«> __ >> 0«lm»tlen, 0flecsiEal»n6 >1 Sizilien, XsmzhjGtzt«» i Vl»um' uoii V»lut»t»«,v!»»ttu»ss d«i >^lvlc»»n> » lunls II «» sv^U L i u b l i a n a, 14. August. G«ftO»k ««KhUiittig» »reig««t« jich t» Ken Alpen »«ter wr Grinta»»e-Vand ei« schMe- T,»eiste«»«,»«, «eiche» da» Lete« ei«er i««ße« Da«e a«» «plit 1erh-r. te. Vier Teilnehme? des TO«rifte«O»sfl«ges «urde« schwer b-schädigt. DchD U«Gl«ck «mr-di tz»rch schwere «tünne her»«ßer«stn, die ganze Ztzelsblöcke loslltften »«d in die Ties-simse» lietze«. UeberrOM ««r»en die Ton» riften «ms de« »e,e zwischen der „eetka »«««" »«d de« «riittevee. Schwer »erletzt swd der PriVatheamt« Vtto Sde » sP » «» Der sei«e Vr««t Alata st o n t a k »nd der ««»laße«arr«ngeur V«t« A r z n a r i silwtlii^ ««» A«ßred, auderde« «der ein vierter Teilne^r; defien Identitiit nsch nicht sestßeftelt ««rde. Der fSnste Teilneh, «ler, ei»e i>t>ße D«me a»s Oplit, »nrde «n-ter der Limine beGraden »nd zetiitet. Die Vchwerverletzten I»«nt«« «nr nnter schWieri« ßen U«stil«d»n durch die Verß«nß»erPedi' tion zu Tale «nd nach Ljndlja«« gedracht werden. Moskau und Warschau w eitere Trtidvng der Beziehungen zwischen Polen und der Gewjetunian. Tarschau, August. Sie Sowjetprefse beginnt nun, nachidem nvrher mit nevdetkten ^nrten n:'sp?c'lt wur« de, Rustland? stcistige Patenschaft am Nord listpakt anftuerkennen. Die russische Presse bemi'cht sich jekt, Polen weqen seiner Y'al likNsl in dieser s^raqe mit den bittersten Bor würfe zu überschütten. Äarl Rade? veröffentlichte in der ..I z v e st i j a" einen Artikel, der sich mit der Sicherheit Polens b<'schÄftigt. Di« Bc hauptung iltadess, daf^ sich in Polen das Aefühl der Sicherheit nicht auf den pvlnisch sowjetrussischen Nichtangriffspakt aufbauen könne, hat hier sehr nachdenklich gestimmt und das Mißtrauen der polnischen Kreise in die Aufrichtisskeit der so-n^ietrussischen Di dlomatie nur noch inchr verstärkt. Das llr t?il itber den Wert von Verträgen mit der Zowjetttninn ist asserdinc^S durch die Schreib weise NadekS nicht Fünstifl beeinflußt worden. Rade? wiss damit der polnischen Ne« qierung angedeutet l?aben, daß Polen nur dann das st^efühl der Sicherheit auch wirklich haben werde» wenn e? dem Nordostpakt bi'iflk'treten sei, da der bi?l)eriae Nichtan« liri-ffspaft MoSkao-Warschau unt» da? deutsch vi'lnllch,' Absomnn'n nach Ansicht der kliuer Kreise sür wirkliche Sicherheit keine l^arantien adgälien. Stardemberg Wdtett die fafihlAlfche Sedeimpollzel P a r i. S, 14. August-Wie aus Rom bericktc't wird, hat der österreichische Vizekanzler spürst T t ä v be m b e r g die Einrichtunq der faschistischen OV^M, d. i. der gefurchteten faschi-!tlschen Geheimpolizei, einem einziehenden Ztlidium unterzogen unld sich dabei insbe-sc'n^c're sin- die ''.»lbinehrmittel dcs Faschismus flegen die antifaschistischen Strömungen interessiert, da er sie in Ol'sterreich zur An-werrdttnfl brlngen wiN. Nach ^Informationen aus itnl'onischen politischen Kreisen ist eine zweite Aussprache Starhemterg-Mussolini nicht geplant, da Mussolini, ^r sich al^Z Teilnehmer der ?)>li,inc'manöver in der Adrig befindet, elist am Samstag nach Rom ......'tkrohrt. Papen trifft in Wien ein. Wien, 14. August. .!Üts in diplomatischen Kreisen verlautet, wird der neue deutsche Gesandte ssranz von Papen heute oder morgen in Wien ein-»reffen, um sein« AutrlttSvisite zu erledigen. Nlnte?en kommt vor eln Militärgericht Der Prozeß soll nach seiner Genesunq beginnen W ! e n, 14. August. We die amtliche „Wiener g e i. t v n ß" derichtet, wi^ der srühere steier-märtische Landeshauptmann, Bundesminister und »sterreichifcher «esandte Dr. « i n-telen nach seiner erfolgten restlosen Ge. nesunß — sein Zvft-nd bessert sich »an Tag zu Tag ^ var ei« »Iilitärtrid«nal «estelt werden, »« a«s Gr«nd der Anilaße de« Hochverrates adgeurteilt zu «erden. Wann der Prozetz deßinnen »ird, ist noch nicht destimmt, da Dr. Kintelen früher vollköM' men Hergestelt sein müsse. Man verspricht fich von diesem Prozeß die restlose Klärung der noch immer im D«n?eln gehaltenen Vor giinge vom ZS. Juli des heurigen IahreS. Deutschland im Lelcheu ves VlediWs Die HO«ptred«er find dereit« i« Aktion ge. trete«. ^ Ga«z Deutschland »am Adftim-««ngskampf deherrschi. Berlin, 14. August. Ganz Deutschland steht seit gestern im Zeichen des Plebiszits, dessen Sinn darin besteht, das von d«r ReickBregierung beschlossene Gesetz iiber die Zusammenlegung der Reichspräsidenten- und der Reichskanz-lenvürde zu bestätigen. Während Dr. G ö b-bels gestern im Neuköllner Stadion an di^ Berliner Mhler appelliert«, sprach der Stellvertreter des FiihrerS, Rudolf .H e ß, in Breslau vor Mikrophon und Publikum. Tie große Propagantiarede in Kiiln am Rhein hielt Rcichsinuenminister Dr. F r i ck, wobei er insbesondere den reformatorisch ei»t?«ttua»»1'»dl«ttoii. «Ile von aar ^potdak« V»t>vv«e ln l.judUan» au» natiirNcden Illoa-r«I»»k«a a»6 Kriiiiteroxtralrt«» err«a»t VonlON. Verlaii»«» 81» In lkrer )^pvtd«ll» aar Ma «edteo anieI,A6lIed»n 8l»tw»ko.?»dl«tt»a ?I»de»v«e. ltlala» l^»a slSst l'odlettea) via 4ß.^. »»ala va«O (zzg 7»dl«tt«a) Vk 14.^ ' pex. kr. ZSZ. ii. 1. 1YZ4 Aus aller 2ve« Ein verlorener Degas. Frankreich feiert den hundertsten Ge« burtstag seines berühnlten Degas. Dabei wird die Erinnerung wach an die Geschichte eines Genlätdes dieses V^ersters, das schon zu. seinen Lebzeiten verschwand, das in keinem Kunstkatalog zu finden ist und schwerlich jemals wieder auftauchen wird. C'lne Zeitlang liatte der berühmte Meister ein Moidell, das lvegen seiner Schynheit bekannt war. Diese Frau gab später daS Modellstehen auf und griff selbst zu Pinsel und Palette. Ehe fich Degas von il^r trennte, malte er sie als Portrait und schenkte ihr das Bild zur Erinnerung. Nach Jahren sah der Meister sein früheres Modell wieder. Er fragte die Frau, c>b sie wohl sein Bild noch ha^? Verlegen gestand Ihm, dak dies nicht der Fall sei. Sie hätte eines Sonntags arbeiten wollen, hätte einen Auftrag, ein Stisssben für einen Kunsthändler auSzusilhren gelabt. Alle Geschäfte seien geschlossen ^w^sen und sie Habe.keine. Leinwand zum Malen im Hause geihakt. Und da'sei sie auf die Idee gekolnmen, ihr eigenes Bild, das Degas genmlt hatte und das auch von ihm signiert n»ar, zu uibermi?« len . . . Was ist aus diesem Stilleben ge« worden? Die Kunstwelt zerbricht sich darüber den Kopf. Irgendwo auf der Welt mag ein mittelmäßiges Bild hängen, ein Stillebi'n. Vielleicht schniückt es die verräucl)erte Wand einer Gasthausstn«' oder es hängt in einer biederen Biirgerwohnung. Kein ^unstkritifer würde es auch nur eines Blickes würdigc^n. Und unter der mittelmäf^igen Malerei vcr« birgt sich ein Meisterwerk von Degas. Schneefall im August. Die austergewi'hnlich hohen und andauern den Temperaturen dieses EonnnerS wurden in einigen Teilen der Tschechoslowakei durch sehr bedeutende Teniperaturstürze abgeli^st. Nach starken Geu'ittern, die in der Gegend von Mahrisch-Ostran niedergingen, wurde der westliche Teil der tschechoslowakischen publik von einer bedeutenden Abkühlung be« troffen. So nlaf; man in Eger nur noch 3 Grad Celsius, in Prag 13 Grad und am Altvater sogar nur 5 Grad. Diese Tempera« turen wurden nicht einmal am Tage überschritten. Auf der Schneekoppe maß man in den Mittagsstunden nlir 5 Grad Wärme. Das größte Wetterkuriosum aber besteht in der Tatsache, daß auf der böhmisch-mnhri-schen Höhe, besonders in den höher gelegenen Gebieten, dichter Schnee siel. Dieser Schnee» fall stellt auch für die hoch gelegenen Gebiete im August eine ganz außergewöhnliche Erscheinung dar. England wil Riesenreservoire bauen. Die katastrophale Trockenheit dieses Som« mers hat sich ganz besonders in den ländlichen Bezirken Englands in erschreckender Weise ausgewirkt. Um die Versorgung der kleinen Ortsclmften mit Wasser sick^erzuilel-len. n>aren sck>on seit Wockien und Monaten ständig ^Msftrwagen unterwegs, ^eht wiiv de dem Rat der Stadt Bridlington ein ?lan nnterbreitet, der ans die Anlage eines rie« sigen WassereservoirS hinzielt, ans dem d e Wasserversorgung zahlreicher tte'ner und kleinster Dörfer der Umgebnng er^olq-n soll. Zu Beratung über das vorliegende Pre-jekt Wullen die Genieindevertreter aller in Frage kommenden Ortschaften mit lieranqe« zogen. Das in Vorschlag gebrachte Neiervl^ir soll zirka 14s)00 .Hektoliter Wasser sasien. Äe .Volten wurden mit Pflind ver« anschlagt. Da alle Landrnte nnd l^^emeind?-vertretungen den Plan nnterstiiken, dürfte schon mit balidiger ^nangrisknadme de^^ Planes gerechnet werden. »vrfenberlchte Ziirich, den 14. August. — Devisen: Paris L9.N, London 15.41, Newyork Zk>1.7ü Mailand 2K.27.^0, Berlin 119.8l), Wien 7Z.7Z Prag 1S.7S50. Ljudljana, 14. August. — Devisen: Berlin 1I3b.«9—1.?36.49, Zürich 1108.35— U1S.8V, London 170.42—172.02, Newyork 3316.S1-.';344.87, Pari? 223.88—225, Prag 140.95—141.81, Trieft 290.74—293.14, Wien S-S.10. mit ävm /^utov»rz Rl«^» 19. uixl 26. ^uxuit.....vin 135'^ 15. v. 19. Viv 55 - ÜMklM iGll, 17,»18, I». 22,'24, Din 211^« äoU«. 26. . . . Viv NV'-- >üael»«o. ?k. ^ux. i»i> 2. 8«pt»md«r, ?»u>t1»»ipr«is Din lakvrmUtiov««, ^JimvielvvUvv, V»Iutenlie»cti»kfunk, d« 25. 7»I. .««.-21.ZZ. .MttiLdttr Zknnvw M. RGvoih, tim tk. «ugust 19S4. Gewerbefchutz --- Kartellverbot Linsfußregelung D?«t «ue wtchtiae ZMttkchaftsvewrdmmoen Me «tS VsoigM LerWet wird, erlW de? Ministerrat auf Orund deS § S3 deS s^i-nanzgesetzeS für 19S4-Sb und auf Vorschlag Meisters für .^n-del un^ Jn'dustrse fk^gendc Verordnung über ein Verbot der Äusbesserunq von Kleidern und Schuhen durch Industrie- iFabriks«) Nnternehmun« qen sl>wic deren Filialen und Verkaufsstellen: K 1. Industrie. (Fabritt.) Unterneh. «wngen für Kleidtr und Schuhe sowie ihren Z^ilialen und Verkaufsstellen ist die «usbesie-rung verboten. Von diesem Verbot «erden bloß kleine VerLnderungen autgenommen, die bei de? Probe in Verkaufsstellen gelegent lich des Verkaufes ersolaen, zu dem Zweike, die Ware den Vedlirsnissen des KöuserS an. zupasien. Die bestehenden Werkstiitten der er. wähnten Unternehmungen siir beider und Schuhausbesserunaen müssen binnen drei Monaten nach Inkrafttreten der Verordnung liquidiert werden. Industri^'unterneh-mungen dir vummisckuhe erzeuqen, können deren Ausbesserung bloß in ihren Fabriks-«erkftätten vornehmen. ^ 2. Uebertretttnq^n der Veitiinmun-qen dieser Perl>rdnunq steltl'n >ie Bestimmungen über Uebertretttngen und Strafen des s^ewerbeclesetze^. ^ 'Die Verurdnunfl tritt am Tage der .^undmach'inq in d<'n „'^luZkienc ??l'vin.'" in ^raft. Der Ministerrat lint ferner auf V^nschlaq de-! Ministers! für >^>andes und ^^ndustrie auf <^rund de^? Artikels de^^ Finunzqesetze'^ für eine Beriirdnunl^ llbec K a r- telse erlassen. Der 1 der allgemeinen Be stimm UN qen lautet: 1. .Kartelle werden verboten. 2. Als Ausnahme von diesem Verbot kann der Minister für Handel und Industrie im Einvernehmen mit dem Mnisterrate die Gründung von Kartellen gestatten, wenn ihr Bestand durch wirtschastliche Gründe oder durch öffentliche Interessen gerechtsertigt ist, sei es zur Regelung von Erzeugung und Ver kaus von Waren, fti es zur Festsetzung von Geschäftsbedingungen und Preisen, bzw. Ta. risen. Gegen die Entscheidung iiber Ableh. nung einer Kartellgründung hat die unzufriedene Partei kein Recht t«r Klage an den Staatsrat. ''tuf l^rund Artikels de? ^inan.;-liefet^es für hat schsieUich der Mini- sterrat auf Vors-cktlag deS .'i>andel^- und ^n-^ustri<^ininister'S fallende Pererdnimg über die 5^ ii ck ft zinsen erlassen: Artikel 1. 1. Der PnSfuß sür dargeliehenes Geld wird sestgesetzt: a) für Geldinstitute und BankgesiWste mit höchstens 4'/-" ,, iiber dem Diskontsatz der Rationalbank; b) siir die übrigen Gläubiger mit höchstens 8'/-jährlich. 2. Tie Porschrift des Absatzes 1 setzt auch die äußerste Höhe des Nutzens fest, der bei Gewährung von Darlehen in Verbrauchs aiitern vereinbart werden kann. Z. In den döchsten Zinssatz oder Nutzen nach den Absätzen l und 2 find auck die Rebenzahlungen oder Nebenleistungen eingerechnet, zu denen sich der Schuldner neben den Zinsen verpflichtet, wie Provision, Regiejyesen und kkntgelt sür Leistungen auf Grund der Schuldsumme, doch hat der Gläubiger das Recht, beim Schuldner ausser den .Zinsen auch noch die tatsäMichen Spesen sür die Anfertigung des Vertrages, Taxen. Porto und andere effektive Ausgaben, besonders Spesen .;ur Regelung der Sicherstellung und Hereinbringung der Schuld einzuheben. 4. Die Vor fchriften des Absatzes 3 dieses Artikels gelten nicht sür Psandleihanstalten. ES wird hiedurch an den Bestimmungen des Punktes Z 8 71 des Gewerbegesetzes nicht gerührt. Artikel 2. 1. Der Zinsfuß für Einlagen auf Einlagebücheln, laufenden Rechnungen und Kassenscheinen bei Geldinstituten und Bankgeschästen kann nicht grSfftr sein als der Diskontsatz der Rationalbank, vermindert um l*/°. 2. Ve Einlagen auf Bücheln, lausenden Rechnungen und Kassenscheinen (Abiatz l) find nach dieser Verordnung ab I. Juli 19.14 zu retten. Artikel 3. I. Die Bestimmungen des Artikels 1, Absatz 1 und 2 beziehen fich nicht aus jene Gckstilden von Landwirten, die durch besondere Gesetzesbestimmungen bereits der Zghjungsfrist für Darlehen und Zinsen ge- r«Felt find. 2. «i» Geldinftiwt »an» von ei«m zweiten Geldwstitut keinen HAHeren ZwSsatz als M/« jährlich sofer» «t sich um den Rseskompt vsn Vechselforderun-gen handelt, bei denen die Schuldner Land. Wirte find und bei dene» die Schulden durch besondere GesetzeAsorschrifte« Vilich Zah lungSfrist für Darlehen und Zinsen geregelt find. ». die Vestimmunge« des Artikels 2 de-ziehen fich nit!^ auf Biichel-, Kontokorrent-und Rasfenstheineinlage» bei Institute«, siir die besondere Vorschriften nach der Verordnung über den von Geldinstituten u. deren GlSudiger» betreffs Maximieruag der Zinsen für alte Fotderungen bestehen. 4. Die Zinse« auf Schulden von Geldins^ten aus bereits ausgegebenen Pstindbriefe« «erden aitf M/« jährlich herabgesetzt, soser« sie höher find, und z«ar vom erste« folgenden Eo«po« ab. Hieoon find im Auslände ausgegebene Pfandbriefe ausgenommen. Artikel 4. Unter Geldwstituten i« Ginne dieser Verordnung find Geldanstalten in Form von Aktiengesellschaften oder Gefell-schasten mit beschränkter H^tung sowie Kre-ditwirtschaftgenofsenschaften, Sparkaffe« der öffentlich-rechtiithen Ki^ilchaften und jene ^ldanstalten zu verstehen, die nach dem Spezialgesetz sür jede von ihnen gegründet find. Artikel ü. 1. Verträge, die einen höheren Zins oder Rutzen als den vorgeschriebenen nach dem Artikel 1 und 2 festsetze«, fi«d sür de« Betrag nichtig, der den Höchstzins o^r Höchstnutzen nach Artikel 1 und 2 überschreitet. 2. Höhere Vertragszinsen oder Nutzen über die in den Artikeln 1 und 2 bestimmten Grenzen hinaus werden nicht zugeurteilt, «och W««E» fie sichergest-ßt, »och valDeSt «erde«, miigen fie o»ch durch rechtskräftige« Gericht»beschl»tz «der d«rch ei«e« andere« VolstreSmtgSakt f^tzgesetzt few. Artikel «. Darlehe«szL«se« i« Geld oder Rutzen au< Darlehen in ß^rbrauchsgütern, vereinbart oder festgesetzt, bevor diefe Verordnung verbindliche Kri^t erlangt, können als folche berechnet und eingehoben werden, wenn fie nicht de« Gesetze« zuwiderliefe«, die bis zum J«k»afttrete« d^er Verordnung gegolten haben. Jedoch von dem Tage angefangen, an dem diese Verordnnng verbindliche «rast erlangt, ktinnen folche Zinsen, wenn fie niiP schon vorher verreö^et oder eingehen waren, nur so »eit verrechnet oder eingehoben «erden, als Pe nicht mit den Vorschristen dieser Verordnung im Vi-dersprmh stehen. Artikel 7. Abrechnungen üider Schulden find schristlich auf Monopolpapier vorzunehmen. Ihre Form schreiw der Finanzminister im Einvernehmen mit dem Mnister sür Handel und Industrie vor. Durch diese Vor-schrist «erden die hinfichtlich der Taxe« bestimmten Vegiinstignnge« nicht berührt. Artikel «. 1. Wer vorsätzlich den Bestimmungen dieser Verordnung betreffs Höhe der Geldzinsen sür Darlehen oder des Rut-zens aus Darlehen von VerdrauchSgütern zuwiderhan^lt, «ird wegen Vergehens nach dem Strafgesetz mit GefiingniS bis zu « Monaten und in Geld bis zu A.VW Änar bestraft, sofern nicht eine strengere strasbare Handlung nach dem Strafgesetz vorliegt. 2. Wer ewen höheren Zin» auf Büchel-, Kontokorrent- und Kassenschein-Einlagen zahlt, als wie er im Artikel 2 festgesetzt ist, «ird itvWlaMWitikkim «o» «lea eiaseU^Llsov Vedle-tev. v!o lnteraettovsle politilc. pÄltÜc eles Dentseden I^eledes 6er l-iincker uoä (Zemelnäen. pRrtelpolMie. I^eektspNeee. Kvl-turpolttlic. frsueakeveenne. klsn6 (Zvvorde. vockenpo^itllc. f'Insn^vezen, Vvrlcelirsvesen ^oNvesen. Soxi-ilpoNtik. Ver-i^selierunesvesen usv. k!n6en 8ie lm aiinl unlii» W kiM ».«Ml« Ailayeben 34 Verlsaxen 8le prvdenummerk !(rSbig«»^ins«il)«n mii^lvoo» (r»MO sArrt ^i» na» »ürlictl« britunung, vennin^ek» ^ «iiO nl»ran.».-.1. Admiral Byrd aufgefunden! Aus Washington, 13. d.« wird berichtet: Einer von Little Amerika, dem Stützpunkt der Antarktisexpedition, ausgesandten HilsS-expedition ist eS gelungen, Admiral Byrd in seiner von dem Stützpunkt 2V0 Kllometer entfernten Sch»»eehütte zu erreichen. Der Ad miral befindet sich wohlaus, ist jedoch stark abgemagert und sehr geschwäk!^. Sowjetmßland und Senk „Journal de Geneve" gegen bedingungslose Aufnahme der Sowjetunion. — Ver Vergleich mit Mexico. G e n f, 13^ August. Das „Journal de enev o" wcudet sich im Leitartikel sehr entschieden gegen den, wie man hi^rt, vou Frankreich gefijrdertcn Plan, Soivietrußlaud wie seinerzeit Mexico au6) ohne fristgemäss« und fornielle Anwendung im September in den Völkerbund aufzunehmen. Der Fall liege bei der Sowjetunion ganz anders. Dieser Staat sei im Gegensatz zu Mexico weder allgemein noch bedingungslos anerkannt. Das Genfer Blatt verlangt vom Biilkerbundsekretariat etlle völlig eindeutige Erklärung darüber, ob etwa eine geheime sowjetrussische Anmeldung /schon vorliege oder nicht. Die bisherigen Dementis seien nicht klar und überzeugend genug. Auf keinen Fl^ll aber könne inan eine standige sowjetrufsische Vertretung beim Böl kerbund zulassen, ohne daß Ntoskau bindende Verpflichtungen auf sich nehme, keinerke! Propaganda durch sie zu treiben, auch nlcht durch Vermittlung der Dritten Internationale. Man wisse, das; a«,f sowjetrussischer Se! t< die Absicht bs'stehc diese Abt-jrdnung in Genf zum Mittelpunkt der intcrnationnlen Propaganda zu machen. Dagegen müsse sich gerade die Schweiz wehren. Im Gegensatz zu Mexico müsse verlangt werden, daß Sowjetruhland vor seinem Eintritt erst alle im Bölkerbundpakt vorgesehenen Bedingungen erfülle. Trotzdem scheine bei gewissen Mächten die Absicht zu bestehen, die Vl>lker-b u n d s v e r s a m m l u n g im Sep -t e nl b « r vor eine fertige Tatsache zu stellen. Diese schwere Verantwortung dürfe der Völkerbund nicht auf sich nehmen. Der neue Smeralftabschef Be a g r ad, 13. August lAvala) Der neue Chef des Grof^en Generalstabes, Armeegeneral Milan Ned i 6 ist lieute aus Skoplje in Beograd eingetroffen. Im Laufe de4 ^ges enchfing den neuen ^>^ucralistab<^f der Krnegsminister General Milowanovic. Svidann sibernah-m General ^Vediä seine Agenden. von seiten des Ministers fiir Handel und Industrie mit Geldbuße bis zu Dinar destrast. 3. Die ans solchen Strafen hereingebrachten Summen «erden in AuffichtSfond für Geldi«stitute «ingezahlt, der bei der staatlichen Hypothekenbank errichtet ist und den der Minister für Handel und Industrie verwaltet. Artikel K. Der AinanMinister «ird zur Etlassung einer Volzugsverordnung ermächtigt. Artikel ltt. Diese Verordnung erhält ver-bindliche «rast, sobald fie in den „Sluibene novine" kundgemacht wird. Am selben Tage tritt die Verordnung über Maximierung der Zinsen vom 21. Rovember 1l»3.^, kundgemacht am 4. Dezember 1833, ausser Krast, ebenso all« anderen dieser Verordnung wi-dersprechenden Vorsthristen. te gefunden wurden. Mml glaubt, es bei dieser Gilbermine ebenfalls mit einem Schaft des Tamerlan zu tun zu l?aben, und hofft, auch die Bibliothek noch entdecken zu können, da es bekannt ist, daß Tamerlan Manuskripte von sel)r hohem Wert besessen hat. Tamerlan, der eigentlich Timur hieß, lebte von 13N bis 1405 und war einer der bekanntesten asiatischen Heersührer. Er ließ sich 1369 zun: Emir von Transoxanien ausrufen, unternahm spAer Feldzüge gegen die Pe^er^ gegen Georgien und drang sogar bis Moskau vor. Nach und nach unterwarf er alle Reiche Mittelasiens. Tamerlan starb auf einem Zuge gegen China. Er war als Feldherr grausam und blutrünstig, seinen Landi'^ kindern gegenüber zeigte er sich gerecht und iveise und förderte Kunst und Wissens<^ften Nach seinem Tode zerfiel sein Reich S^ld Eiyer seiner Nachkommen stiftete später Reich des Großmoguls. Der SNberfchad de« Tamerlan mtbecktZ Eine wissenschaftliche Expedition, die sich mit der Erforschung der Gebirgskette von Chadimir in Zentralasien beschäftigt, hat einen epo6)cmach!.'lldon Fund zu Tag gcfoördert Es liant^lt sich unl eiuen Silberschatz, der aus der Zeit des Taulerlau stanlmen dürfte. Die Expedition hatte sich die Aufgabe gestellt, die Bibliothek des berühmten orientalischen Eri>berers zu finden, die, nach einer alten Ueberlisferung, in einer steinerneil Gebirgs-höhlc dieser Gegend verborgen sein sollte. In einer derartigen Höhle wurden nun zwar nicht die gesuchten Bücher gefunden, dagegen eine sehr reiche Silbermine, die, nack) Aussage der Wissenschaftler, auch für unsere Zeit eiuen sehr hohen Wert darstellen soll. Die liat den Namen „Höhle de^' Todes" er tialten. da in ihr mehrere inenschliche Skelet- Feuertod — um eine Hose! Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich bei einenr Brande in der Nähe des kleirien tschechoslo^wakischen Ortes Deutschfeistritz. Eine .Hufnälgeifclbrik ivar in Brand geraten, wobei das Fabriksgebäude und das Mohnhaus eingeäischert »vurden. Ein bei dem Besitzer iveilenider !5-jähriger Schiller liatte «sich bereits in Sicherheit oebracht, als er nlerkte, daß er seine.H>ose in der Dachkammer hatte liegei^ lassen. Er stürzte nolZ^M ins .^us, obwohl der DaMwhl bereits in hellen Flatmmen stand. Hierbei dürfte er von den Flammen erfaßt und verbrannt sein, am nächsten Tage wurden nur noch kleine Reiste seiner Leiche gefunden. Der Kamps um dm Itohftoff-erfad Holz als Autobetriebstosf. — Auch sür Personenwagen benützbar. B e r l i n, 13. August. ÄLMrend lnsher die Verwendung von Holzgas aliZ Treibstoff auf ortsfeste Anlagen uud große Fahrzeuge, wie Lastautos und Triebwagen bes <»» .Mariborer Zeitung" Nummer 1»4. zwar noch V8 Kilogramm. Angelaffen wird mit Aewichnlichem Benzin. An stelle vcn einem Liter Benzin verbraucht dieses neuo zu bauende Automobil jswei Kilogramm zerkleinertes, lustgetrocknetes wobei die Holzart nebensächlich ist Der l^cncrator ent hält Hclz filr 180 Mlomcter, dann muf, er neu gefi'rllt lvevden. rer, Baron Richard Neumann, der in Pör« tschach auf Sommerlrijche weilt, kam auch zum Sturze, verletzte sich jedoch nur unerheblich. Die Schuld an dem UnMe trifft den Radfahrer, der auch bereits ein ^»nd nis abgelegt hat. Rote-Kreuz-Woche im September «usschlag auf Eintritt», und Fahrkarten. Aus Bcograd wivd gemeldet: Der Rote-Kreuz-Berein des Königreiches !Augojlen auf alle Wn-trittSkarten für Theater, LichtspiÄtheater und Unterhaltungen, ungeachtet des WerteD der Z^arten, je Karte 50 Para zugunsten des Roten-Äi^euz-^VereineS eingehoben. Weiters iverden vom l«. bis einschbießlich 22. Septomber l. I. Zuschläge auf Fahrkarten zugunsten des Roten-K^reuz-Bereines eingeljoben, und zwar auf jeden ^^ahrpreiS Para von je angefangenen le-ruhigenden Erklärungen des japanischen Mi nrsterpriilidenten Okada durc!^uS nicht be« seitigt. Tödlicher Unfaa de< Sodne-de< SMnilK von Gvanlen ArnmPendorf, 13. August. Gestern gegen S0 Uhr ereignete sich bei Zchloß Krumpendorf ein Autounfall bei dem der jtlngste Sohn GonzaloS deS Exkönigs ?llfons ti!^dlich verunglückte. Der Wagen deS Königs, ein LinkSlenker, wurde von der Schwester des Veninglückten, Prinzessin Bea trice. gelenkt. Bor dem Schloß Z^umpendorf wollte die Prinzessin einem Radfahrer vorfahren, verriß jedoch im letzten Augenblick den Wagen, l^r an eine Mauer anfuhr und zertriimmert wurde. Neben der Lenkerin saß rechts der Bruder, der schwere Quetschungen des Magens, der Leber und andere innere Perlehungen erlitt. Der Verunglückte wurde sofort in die Villa deS Baron Born nach Pörtschach gebracht, wo der Exkönig von Spanien Quartier genonmien hat. Die her-bl'iqerufenen Nerzte mußten wegen der schwe ren Verletzung von einer sofortigen Opera-iik'n absehen. Um halb 2 Uhr friih ist der verschieden. Die Prinzessin erlitt Haut <^iischllrfllngen an d<'N Knien. Der Radsah- Tlefmrelotb für Taiü^ N e w y o r k, lS. August. Der Tiefseeforscher Dr. MlliamS B e e l e un^ sein Asi-stent Otis Bart p n haben, wie au» .Hamilton auf den BermaduS-Jnseln gonleldet wird, bei Tauckierversuchen mit einer auS Stahl koirstruierten Do^pelglocke eine Tiefe von 840 Meter erreicht, die größte Tiefe, in die Menschen bisher vorgedrungen waren Der Tauchversuch fand bei der ?!onesuchin-sel statt. ?^r Fo^c^r blieb übe, 2 Stunden auf dem Meeresgrund, wo er zahlreiche pho-tographische Aufnahmen machte. Mit Hilfe des Telephons di-ktierte Beele seiner auf einem Schleppdampfer befindlic^n Sekretärin seine Wahrnehmungen. Beele beschäftigt fich seit dem Jahre 1S30 mit Tiv/seefor-schungen und hatte schon früher mit seiner Taucherglocke ein« Tiefe von 730 Meter erreicht. LeiPziß eeziiht die Nabfahrer. Das unachtsame und leichtsinnige Fahren der Radfahrer hat wiederholt zu schweren BerkehrSunglücken Anlaß gegeben. Die Stadt Leipzig hat, da bisher alle Strafen und Er-ziehungswochm erfolglos geblie^n sind, zu einer neuen Erziehungsmethode gegriffen. Bei fchweren Verstößen gegen die Verkehrs-ordnung wird das Fahrrad vorübergehend einbehalten. Allwöchentlich, am Donnerstag leder Woche, erfolgt dann die Herausgabe der Fahrräder aber nur, wenn der Besitzer des Rades vor der Verkehrspolizei ein hochnotpeinliches Examen über die Verkehrs regeln bestanden hat. Ist dies nicht der Fall, so muß er zunächst einen halbstündigen, ko- clarin liegt isif gsnier Äoli! >Vi« 5cdmucl< cl«r (tis dlonlcvn Kciciisln,6i» King«, Ltongen — cii« gonr» Köck«! .1«» dock ^ clos lringt vis! Lckmuk. Vim ovk ksuesitOn Soppen, «in ^ENlg fsiksn: olls, »tsoktt in navsm Sloni! kei»^k5 vkiv o«ose5 pusieki stenlosen Unterricht iiber sich ergehen lassen, und darf dann am nächsten Donnerstag sein Glück von neuem versuchen. Besteht er diesmal. die „Reifeprl'ifung", so wird ihm sein Jahrrad ausgehändigt. Bier Todesurteile vollftre« Das Urteil im PrM gegen neun Wachleute gefällt / schwere Kerkerstrafen für die itbrigeu fünf Angeklagten Wien, 13. August. Heute um !9.!5 llhr wurde der Prozeß gegen die Wiener Sicherheitswachbeamten, die sich am nationalsozialistischen Putsch vom 25.'Juli beteiligten, indem sie der Puts6)iS' tengruppe beim Bundeskanzleramt angehi^r-ten, abgeschlossen. Die Polizisten Kohlrab, Hacke l, Leeb und Maitzen wurden auf Grund der Anklage des Hochverrates zum Tode durch den Strang verurteilt. Die beiden Angeklagten B o b e k und Schrott wurden zum lebenslänglichem K-crkcr, Pa n g e r l zu 2^ und Fröhlich sowie S t e i n e r zu je 20 Iahren Kerker, verschärft bei sämtlichen Angeklagten durch Dunkelar«st am L5. Juli jeden Jahres, verurteilt. Das Todesurteil ist in den Abendstunden vollstreckt worden. Künstlicher Regm am Bobmfee Interessante Versuche mit Trockeneis Die Versuche, künstlichen Regen herbeizuführen, gehen schon Jahrzehnte zurück. M-nen neuen Versuch hat jüngst die in diesem Frühjahr in Sigmaringen gegrlindete For--schungSgesellschaft für Trockeneis, der zahlreiche wissenschastliche Institute. Behörden und Firmen des In- und Auslandes angehören, unternommen. Versuchsfeld war die Gegend von Konstanz, Singen, Jmmendin-gen und Sigmaringen, also das Gebiet der Nordwestecke de» Bodensees. Die neuen Versuche werden mit Hilfe von Trockeneis geführt und dauern noch an. Bon Flugzeugen werden rund einen halben Kilonieter über den Wolken Teile deS Trockeneises auf die Wolken lierabgelafsen. Während deS Falles laden sich die TrockeneiSteilc elektrisch auf und lösen sich in Tropfen auf. Diese Tropfen führen zu einer Tropfenbildung in den Wol-ken, die dann Regen fallen lassen. Die Versuche, die bereits im Borjahre an der Zui-dersee in Holland vorgenommen wurden, waren erfolgreich verlausen. Für die nächste Zeit steht ein großer Versuch auf der Strecke Konstanz—Sigmaringen bevor. Wie man erfährt. übemimmt die Kosten für den neuen Versuch das Landwirtschaftsministerium, da dieses — nicht zuletzt in Anbetracht der diesjährigen TrockenheitSpcriode, die nicht ganz ohne Schädigungen abgegangen ist — an dem Erfolg der Erfindung nicht geringes Interesse hat. Bedauerlich — aber vorerst nicht zn ändern — ist die Tatsackie, daß für das Ge-linsien des Versuches, der nur geringe Kosten in Anspruch nintmt, eine bestinimte Art von Wolkenbildung notwendig ist. Sde- und Aebesdramen ln MaNen Rom, 13. August. Die heutige Tageschronik berichtet ei,ie Serie von Ehe- und LiebeSdramen. Die Einwohner in Teduccio, einem Vorort von Neapel, wurden nachtS durch herzzerreißende .?»ilfertife einer Frau aus dem Hchilafe ftenieckt. Sie kfab an, beim Erivache nicht michr den t^atten im Bette vorgefunden zu Haiden. Sein Leichnam ^vur-de später in einem nahe^, Brunnen entdeckt. Der .Vstpf war vom Rninpfe ablietrennt. Die Vattin, der Sohn und der Tomvart deS Hauses wurden un-ter dem Verdacht des ^vieuÄiel-inordes verhaftet. In Confreria lProvinz Cuneo) ereignete sich eine blutige Eifersuchtstragödie. Die 31-jäljrige Merloni erschoß ihren Gatten we^ geil eines Liel»eSverhältnisse? mit einer anderen Frau. In St. Peter, emer kleinen Bauern» geiueinde in Cataiu^ro, erschoß der 52jäh'^ rit^e Bauer Ventura seine gleichalterige (!^attitt Uttd seinen Schwiegersohn, da beide ein Liebesverhältnis miteinander unterbal' ten hatten. In Genua wurde ein iiderau.' feuriger ^'iebhaber »erhaftet. Der SLjährige Pelie-grinl hatte vor einem ^"^ahr elnem I8jähi i-gen Mädchen die Naseilspitzc weggebiiicu, weil sie von ihm nichts inehr wisseit wolllo. Nach Berbi'lßung der neuninonatigen strafe suchte er das Mädck^eil loleder auf und bis^ ihr ein Ohr «b. Pellcqrini wurde rerhaficl. Eine tragikomische Chegeschichte hat sich in eimr Gemeinde bei Mantua abgcspicil. Der SSeinhändler Vczzoni sollte bei eincni seiner Käufer eine höhere Summe eintreiben. D»e (^ttin des WuferS lockte ihn ins Schlafzimmer, unr ihm die Wohnunti -»u zeigen, .^ier aber tauä>te Plötzlich dcr Gatte auif und bezichtigte den Weinhändler des Ehebruches mit seiner Gattin. Ter in die Falle gelockte Welnl)ä,vdler mußte Wechsel zu je ?ire unterzeichnen, er» stattete aber später die Anzeige wegen Er^ Pressung. Das unternehmungölilstige Paar w^»rde verliaftet. Kampf gegen die Tuberkulose An Jugoslawien sterben täglich lNg dij. NN Versonen an Tuberkulsse. — Errichtung einer Abteilung fiir Tuberkulosebekämpsuns, im Gesundheitsministerium. (A) ?IuS Beograd wivd lieineldet: Minister für Sozialpolitik und gesun'dheit Dr. Franz Nova? gal' den Vertretern der Presse anläßlich dcr Zcha»-fnng einer Abteilung fiir Tubcrkulc'se-Ve' käinpfung im Gesundheitsministerium eine Erklärung, tn welcher er n. a. anöiichrte: Die bisherige Arbeit auf deni ^^ebiete der Tuberkulosen-Bekämpfung in unjcrenl Lande ist völlig unbefriedigend. Die Daten, die uns zur Verfügung stellen. l'<^weisen. daß die Tuberkulose ein großes Voltsübel, ini wahren Sinne des Wl?rteS eine soziale Krank« heit ist und daß daher die ernstesten und verschiedenartigsten Mastnahinen fiir ihr? Planlnnßige 'lk^ekämpfung erforderlich sinlV Die Lösung eines so gewichtigen Problems setzt den Bestand eines Organs oder zumindest einer FaMelle noranS. die alle Wege der Ausbreitung der Tuberkulose, nicht als medizinischer, sondern auch al? sozialer (srsclieinnng kennen muß. Nach den. Vorbilde anderer Kulturstaaten, die sick schon viel früher mit zahlreichen Einrich' tnngcn Mr den Kainps gegen die Tuberkulose ausrüsteten und den .Hundertsatz der Tnberruloserkr^lnkungen herabdrlickten. ist nun auch nnser Staat an die Lösi'nq dieser Frage heranc,etreten. Ausgehend von dn' Anregung, die auf dem ersten jugoslawischen Antitttberkulosenkongreß gegeben wurde, ist Im Ministerium snr Sozialpolitik und gesundheit nun eine Mterlung für Ttcher- ,Maribo«r Simmniw Wt. Mittwoch, vm 1v. August 1«^. kulose--Vekä»tpfung geschaffen »Vörden. Zum Vorstand dieser notwendigen und nützliche« Abteilung wurde Dr. Ivan M a t k o, ^ zent der MediMischen Jakultkt in Prag und MteilungSvorstand des KrankeuhmifS in Maribor, ein kÄlmnter Fachmann auf dem Gebiete der praMschen Bekämpfung die ser Krankheit, bestellt. Dr. Matko hat sein Ämt bereits überiwmmen. In unserem LaiÖe macht die Tuberkulose einen abnornml hohen Hundertsatz aller ^krankungen bsKw. Todesfälle im BerhAt-nis zu anderen S^turstaaten aus. »vas verständlich ist, da die uns zur BeMgung stehenden ^lämipfungsmittel gegen ^eselbe in: Vergleich zu anberen Staaten im Hin« blick auf die zcchlreichen Gefahrenherde ungenügend «sinid. Mch den bisherigen bekann» ten Dattt: sterben bei uns täglich an Tuberkulose I07« b80Z7 b9.?43 75130 7tiü>.?7 76558 »in 8vytt 5171 5465 6^96 lzS06 !.^Z90l 30S94 4085.? SMS 567Z6 6207Z 71115 76088 77760 79574 90506 910Z6 9Z86K 94659 Viv «ov« tZS!^ 18051 ZZ7Z5 2W99 27254 34343 37316 .183«f, 48278 50378 53500 56785 61702 b24Z7 62969 67834 71780 73122 85899 98766 l)sn 4617 6100 21609 42274 57400 58166 ^0006 64612 68017 91368 94387 9984«. tsrrtiimmer vorbelialtsn.) vsotliesckstt dovoUmiiciitlite V«r- KsuissteUv attc zurecht. Er gestand sich, daß diese nlystische Geschichte immerhin ihren Reiz hatte. „Aber wird denn Ihre schöne Unbekannte sich inzwischen nicht schon einen anderen Aus weg gesucht haben. Möglicherweise werden Sie gar nicht mehr benötigt." „Dies ses^ustellen wäre eben Ihre Aus-ga!^!" siel Wendrich eifrig ein. „Und wenn auch! Mögen alle Schwierigkeiten inzwischen behoben sein, schließlich interessiert inich ja nicht allein der hilfsbedürftige Mensch, sondern --" „Sondern zu einem guten Teil auch die — Frau!" ergänzte .Hildebrand mit verständnisvollem Augenzwinkern. „Bollkommen im Bild, Herr Kollege, Sie brauchen wirklich nicht rot zu iverden." Wendrich versuchte sich zu wehren. „Nun, ganz so schlimm, wie Sic meinen, ist es nun auch wieder nicht. Die Tatsache, daß es sich um eine Frau, anscheinend sogar um eine junge, elegante und schöne Frau handelt, ist allerdings ein gewisser Anreiz, aber nicht das eigentlich Lockende. Nein, gewiß nicht, ich nmßte lügen." „Na, na, Wendelin," lachte .Hildebrand. „Warum denn so hartnäckig leugnen," Wendrich war unversehens nachdenklich geworden. Seine Blicke glitten durch das Fenster in den .Hos des Verlagshauses, dessen trostlose Nüchternheit durch die hohen Mauern ringsum noH ge^teigjert. wuvde^ Dr. D r e z g a zu «Ende gespielt. Dies war bis jetzt die längste Partie des Turniers; nach 85 Zügen endete sie., wie erwartet, unentschieden. Fortgesetzt wird heute Bormittag auch nach die abgebrochene Partie Steine r—Dr. A stal o s. Es schien, daß Steiner im Vorteil wäre, doch Dr. AstaloS verteidigt sich so zähe und ersolgreich, daß der Ausgang ^r Partie noch vollkommen unsicher ist. Diese Partie muß heute zu Ende gespielt werde!,. Gespielt wird von 9—13 9064 I>»t »Gl»» Il»i»»>G> I« z«»eIwQe ««»t» so Uhr und nötigenfalls von 15 Uhr bis zur Entscheidung. ch S t a n d nach der 8. Runde: Pirc 6><, Steiner (1), Miß Menchik 4^. Rejsif llnd Spielmann 4, Dr. AstaloS Bid- mar jun. 2, Dr. Drezga und Stnpan Morgen vormittags unl Uhr treten sich in der 9. und Schlußrunde folgende Paa re entgegen: Reisix—Vidmar, Dr. Astalos— Swpan, Dr. Drezga—Steiner und Spiel« mann—Miß Mnchik. Pirc ist spielfrei. Wich tig sind alle, besonders aber die zwei letzt« genannten Partien, da von ihrem Ausgang die Preisträger dtt höchsten Preise abhän- VT»riUt«r VsIZsRRs latenmti»»»!»» w >«?U»or vom 5. vi» 15. 1934 « a « .s 'L Ä Z L' a: Z Z »ü Q «a s L Q s s s 'v S ns > 1 N»»oUIt V»i» !!!!!!!!!! lii-!!.!!! 0 1 1 « V. l ' V- 2 8t»t»»r l.^0» Unx»n» l üU!! ! I»! ! !!!>>!' !, 1 0 1 ' ' V. 'l 3 ^»nkor 0 0 0 0 » 1 0 V. 4 5 ?z?e v-l» l 1 V. « 1 V. 1 1 Ii»IKe Io»»f 'l'»caecko»lo»v»lr« 0 0 1 lÜiD! iii! iiii- (l) V, 1 1 ' 6 Kr»»»? L»U . ' ' . 0 !ß!!M ' - 7 V. ' 0 V. G ißWl 0 I 8 vr. V?«»U» ^ujso»l»vn«a 0 0 V. 0 » V. Dj!!!!! ii.ilüiu 0 V2 9 10 Spi»I«»lm liaäolk - V, ! 0 0 O 1 1 V. V- W Vt6»»e NU»» V. 0 V. 0 ' 0 I» «>» st» VI«» I» «>» st» VI«» „Ich will es Ihnen sagen, warum ich vo« di^er Geschichte nicht mehr loskomme. DaS Abenteuer ist es — oder wenn Sie es noch genauer wissen wollen: — Die Romantik! Jawohl, Hildebrand, seien wir doch ehrlich! Uns ist es ,a gar nicht so wohl in unserer nüchternen .Haut, wie wir uns immer weismachen möchten. Ist ja gar nicht wahr! Inmitten unserer Maschinen, inmitten unserer verdammten Bla>siertheit, unseres ganzen mo dornen Getues lebt die große Sehnsucht nach jener anderen verlorenen Welt, nach der blauen Insel der Romantik, des heiteren Traumdaseins. Wir haben eine brennende Sehnsucht nach all den verschütteten Wundern, an die wir einmal geglaubt, so gern geglaubt haben. Und wenn dann eines Tages etwas kommt, das einem Wunder ähnlich sieht — und mag es nur ein armseliges Zerrbild sein, dann verfallen wir seiner Lockung." .Hildebvand hatte dem Kollegen mit wachsendem Erstaunen zugehört. „.Hm!" brummte er, sich besinneni». „So wie Sie es sagen, klingt es ganz plausibel. Man kann eigentlich nickits dagegen einwenden." Der Redakteur bMterte in seiner Mappe. „Sehen Sie, gestern war ein junger Mann bt^i mir und brachte mir einen Aussatz über dieses Thema. Ich suchte seinen Standpunkt zu widerlegen, aber nun will mir scheinen !^ß der Mann gar nicht so unrecht ^t. Ein armer Teufel, nichts zu beißen, a^ wie das Völkchen den Kopf hochträgt! — Wir sagen: Ein verschrobener Kauz, ein alberner Spintisiere r, ein Mensch, der nicht in unsere Zeit Paßt! — Ja, wieso denn? Als wenn die Sonne heute nicht ebenso schiene und der Frühling nicht ebenso blühte wie vor hundert Jahren! Wir haben uns ja nur eine andere Umtvelt, andere Behausungen geschaffen — weiß der Teufel warum! Sind nicht jene Käuze die Glücklicheren?" „Ich kenne Sie ^a gar nicht mehr, Wendelin," staunte Hildebrand. „Und all dies hat jene fremde Frau bewirkt? — Klar, daß ich .mich Ihnsn mit tausend Srsudsn M Vßrft' gung stelle! .Können Sie mir aber nicht we-nigstens einige Anhaltspunkte geben?" „Nur die Telephonnummer., mit der ich verbunden war und den Bornamen der Un« bekannten: Jenny! Mes Weitere muß ich Ihrem Scharfsinn überlassen." Hildebrand machte sich die nötigen Noti zen. Dann streckte er seinem Kollegen . dic Hand hin. „Also — verlassen Sie sich auf mich! Ich werde Ihre .blaue Insel' bis in den letzten Winkel durchforschen und Ihnen Ihre Märchenfrau tot oder lebendig zur Stelle bringen." „Lebendig ist mir lieber!" scherzte Wend^ rich. „Und wenn es Ihnen glückt, spende ich ein paar Flaschen Sekt! Einverstanden?" „Selbstverständlich leinverstanden, Wen« delin!" S. Auf dem Nußbaum vor dem Fenster Karen ein paar Spatzen in Streit geraten. Sic hüpften aufgeregt von einem Ast zum an^ dern, verdrehten die Köpfe und sahen sich feindselig an. „Eine Unverschämtheit!" schrie der eine, ein kleiner Dickwanst mit einem weißen Tupf auf der Brust. „Was denken Sie überhaupt? Mir den Wurm, den ich meiner Familie eben nach Haufe bringen will, vor dem Schnabel wegzuschnappen! — Verkneifen Sic sich Ihr höhnjsl!^s Lachen!" „Das WÄre ja noch schöner!" tobte der andere, ein dürres, sehr lang geratenes Kerlchen. „Sie haben wohl das Iagdrecht hier gepachtet? Sie scheinen mir ja nicht einmal ortsansäßig zu sein! Glauben Sie vielleicht. Sie können hier wegen Ihres Ordens, den Sie auf dem Bauch haben, den Schnabel aufreißen?" Der Streit wurde so heftig, daß Fran Ieent) davon erwachte. Eine weile guckte ss<' schlaftrunken an die Zimmerdecke, streckte mit einem Gefühl wohligen Behagens den Körper unld begann nachzudenken, was zu ge. schehen habe. (Fortsetzung solgt-j Mittwoch, tv. August ISSt. gen. Gespielt wird im Gafinosaal von ^9 bis ^14 Uhr und ab 15 Uhr bis zur Entscheidung. Am Af>end findet im Turnierlokal anläßlich des Schlufibanketts die feierliche PreiS-vprteilung statt. O Swvmttfier Dr. MNan Mbmor Uber dos Marlborer Tumter Im „I u t r v" (LfublMa) vl>m 12. lejen Vir: Das Maribarer Schachturnier »st in vollem Gange. Unter den ausländischen Teilnehmern sehen wir alle Meister, die wlr vom Anfang an erwartet Hab?,,, aufzer Tho IN a s, der wohl lieber in Wien blieb. Das '^agrcber Schach vertritt in Maribor Dr. D r e z g a. Während ich diese Zeilen schreibe, ha.be ich vor mir nur die ??achrichten von der erstcn ?k!unlde. <5s gefällt mir aber nicht die Nachricht. dak Herr .Gramer nfiankt ist und das; er 'deswegen au'5 dem Turnier wird austreten müssen. Diese Unannehmlichkeit hat der Mariborer Schachklub nicht verdient. ^Jahrzehnten ist auif den Turnier »öfters die peinliche Erscheinung der Teilnehmer vorgekommen, die nach zivei. drei Partien verschwunden sind. Sie sind erkrankt. Aber die Veranstalter großer Turniere haben bald eine Arznei gefunden. ^X'ute spielt auch der ernstlich kran>?e Teilnehiner bis ^^um Schlüte, sobald er angefangen hat. l5r würde sich sa sonst wohl für immer den Weg in die Turnierarena verschließen. Auch unsere Turniere müssen die inter» :,ationale .?iohe erreichen; einen internationalen Ruf ganz bestinrmt. (i^jn kranker Teil' nehmer soll nicht anfangen imd soll nicht einen kostbaren Platz besetzen. Ein Spieler, der ivährend des Turniers erkrankt, soll aushalten. In Uspest hat mir der Arzt mitten im Turnier das weitere Spielen vcrbr'ten. Ich habe seinen ^»tat nicht befolgt. Ich wollte ^eine Unannehmlichkeiten machen. Nach ntei !^er Vergangenheit brauchte ich nicht zu belichten, daß mir der Austritt die Turnierarena versperren wird. Ich habe es aber als meine Pflicht betrachtet, daß ich die Veranstaltung, die schwere Opfer forderte, nicht störte. Mariborer Zeitung" Mmmer 1S4. Das Programm der Mariborer Feswoche Dienstag, den 14. Augvft: Um 2O.30 Uhr: Konzert der Zagreber Primadona Frau Ankica M i i r o v i ö im Kafinosaale. Am Programm stehen Arien und Lieder. Um Uhr: Konzert der Militärkapelle im Bergnügungsgelände. Mittwach, den 15. August: Um ^ Uhr: Feier--liche Einsegnung und Eröffnung der In-selbad-Brücke. Um Uhr: Internationale Nuderwett-kämpfe auf der Drau (Inselbad-Bootshaus). Um 10 Uhr: Internationales Fußballmatch „Admira" (Graz) gegen „Svobo-da" (Maribor) am Sportplatz beim Mag« dalenenpark. Bon 11 bis 12.3t) Uhr: Promenadetonzert der Militärkapelle im BergnügungSge-sände. G Um 15 Uhr: Internationale Schwimmwettkämpfe, Kunstspringen „nd Wasser« ballturnier. Ilm 2V.3s» Uhr: Konzert der Misikkapelle der Eisenbahnangestellten im Bergnügungs gelände. im Lagerleben. Bier zierliche Zelt< dem Lagerfeuer in der Mitte und von Fich ten umsäumt verrate« die Herrlichkeit der Lagerromantik. Die Eltern werden überzeugt daß die Furcht um ihre Liebsten, wenn sie ins Lager zogen, wohl unbegründtt war. — Jedes Zelt verrät eine andere Anordnung, die Lagerstätten sind überall geradezu verführerisch. Im Mittelraum sind dann noch Modelle von Zelten, Brücken und sonstige Konstruktionen ausgestellt, daml lenken wieder buntfarbige Lagertleider und sonstige selbstangefertigte Handarbeiten die Ausmerk samkeit der Besucher auf sich. Die schön« Sammlung vervollständigen zahlreiche Photographien, in denen das Lagerleben und Ausflüge festgehalten sind, ferner herrliche Oelgemälde und Aquarelle sowie touristische Utensilien. Alles ist harmonisch zusammengeschlossen und übersichtlich angeordnet. Den» Besucher erklären die Waldläufer alles genauestens und übermitteln für flüchtige ?)!i-nuten ein Stück lener Romantik die von vielen bislang unbeachtet blieb. Wird in dieser .^>insicht die Ausstellung Mandel schaffen, dann haben die Waldläufer mehr als den erwünschten Erfolg erzielt. «»< »Nr ul. Ig «?» «»«Ii«ißt vo« klt«. 24Z1?/Z< oimwt «u» HDt«m tl«»«» »W«^« vvUIlumm«»«?, «»6 »«jiGU««? Ik»i«,>uoA »uf. ia Gik«»tiiekch t»««uek»a ^»11«», u»il »«k VusAes, ia »II«» »u«» t». Nmer Fahrplan der städtischen Autobiwltnlm Mit Itt. d. tritt mit Ausnahme der Linie l (Hauptbahnhof — König Peter-.Kaserne) auf sämtlichen städtischen Autobuslinien ein neuer Fahrplan i,k Kraft. Die A^enderunci verfolgt den Zweck, daß a,n Hauptplatz, wo sich der Autobusverkehr konzentriert, raschere Verbindungen qes<^ffen werden. Dein neuen Fahrplan zufolge wird nun jeder Faihrgast, der ini! dem Autobus aus Po-lireZse, Tezno und Studenci oder von der Insel eintrifft, sofort Anschluß aus die Linie I (zum Bahnhof bzw. zur Wnig Peter-Kaserne) haben. Der Verkehr mit dem In-se?bad erfährt nur dahin eine Aenderung, daß die Abfahrt voin Trg svobode bzw. Hauptplatz dem (5intressen der Autobusse von den übrigen Linien angepaßt wird. Ansonsten bleiben die Intervalle unverändert. In der neuen Fahrordnung ist auch der Fahrplan der neuen >itreislinie aufgenommen, die sobald einige Verkehrstechnische Angelegenheiten in der j^oroska cesta beseitigt werden, den Verkehr aufnehmen wird. Der Fahrp^lan ist bereits bei den wichtigeren Autobushaltestellen aufgeschlagen. Nähere Informationen erteilt die Berkehrskanzlei am .Hauptplatz, Tel. !!?2-75, bzw. die Leitung des Autobusunternehmens, Tel. 24-71. ches zu schaffen, ohne sich a>n Stilcharakter ^es alten, in der Häuserzeile befindlichen Hauses irgendwie zu verssindigen. m. Bartrag über «attan. Viele Hausfrauen benützen Nadion, aber nur wenige kennen ^inc Vorzuge. Mit Rücksicht darauf hat die Firma Schicht beschlossen, die .Hausfrauen i,n Wege von Vorträgen init dieser neuartigen Methode des WaschenS von Wäsche, Seide und Wolle vertraut .^u ,na-chen. Me Vorträge werden in durchaus unterhaltlichen und humoristischen Ton gehalten, und zwar bei gleichzeitiger VorsüÄ'ung moderner Tonfilme lustigen und belehrenden Inhaltes. Diese Porträge finden in der Zeit vom Ii?, bis 31. d. M. täglich unt Uhr im Saale des Apollo-.Einos statt. Jede Hausfrau erhält ein entsprechendes l^e-schenk für ihren Haushalt. Die P. T. Hausfrauen werden ersucht, sich ,nit Rücksicht auf den zahlreichen Zuspruch die Plätze scho», im Laufe des Vormittags an der Ä'assa des Apollo-Kinos reservieren zu wollen. » Dar»triigheit verursacht sehr ost chwe» re OtVnmgen des ganzen Org^n^zmus. Schaffen Sie Ordming! Trinken 3ie -ägl^ch auf nüchternen Magen zwei bis drei GlaS Vtahitschtt Mineralwasser „Tempel" oder bei ausgesprochener Verstopfung „Donat". Nach kurzer Zeit werden Sie die wohltuende Mrkung spüren! Uino Ausstellung der MaldlSufer Unter den Ausstellungen der heurigen Fest Woche wird der Ausstellung unserer Waldläufer eine ganz besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht. Ohne besonder« Reklame Iiaben die Waldliwfer eine neue Welt erschlossen und uns bekannt gemacht mit dem Leben und Streben dieser jungen idealen Leute. Die Ausstellung uulfaßt drei Teile. Zunächst wird dem Lager das Augenmerk zugewandt, dann füllen technische (Errungenschaften die Sainmlung aus und schließlich 'Verden bunte Lagerkleider, reichhaltige Alsums und auch kunstvolle Bilder gezeigt. Zchon der originelle (Eingang läßt erwarten daß hier etwas Besonderes und Außerge-U'iihnlickic's den Besucher überrascht. Nach ei,ligen del?,i.red. 0s8 väi'M5te I?a«Ilotl,ermsI-Vzä in KurÄiifentlizIt für Olli llM.—. !0-tÄ«iL sur I^in kjyy.— (VVnb-nunL. viermsl täxlici, zute Kcii»t. tijklicb ein eine är/.tliclie Diiter-tttLliUttL. inklusive f'zlii't vs)n unc! 7ur ^i';erib»tiki?itZ^ >d. eine große Toinbola der dortigen Feuerwehr statt. Es sinld zahlreiche Preise aus. gesetzt. P. Der Sportklub „Mura" absolviert Mittwoch, den 15. d. ein Wettspiel gegen den ÄK Ptuj. P. Am Realgymnasium finden die Ver-setzungsprüsnngen wie folgt statt: am 2S. d. für die erste, an, L9. d. für die zweite und silnfte, anr .W. t». für die dritte und am 31. >d. für die sechste und siebente blasse stati^ Die schriftliche Reifeprüiung findet am d. vormittags, ^vährend am selben Nachmittag die kleine Matura vorgenonimen wird. Die mündliche Reifeprüfung folgt an, vormittags. Die genaue Enteilung ist an der schwarzen Tafel angeschlagen. vel krlkältltiuren. vrippe. ttal^ent-liinäunL, ^atickelsclixvellunx. ^erven8climer?:en unci Olisäerrel^^^en tut mm: ?ut, mit einem Iialden natürlicken »frsnr-^oseitt-Zittk'rv^Ä?.' 8er für täxlieke Oarmentlesirun? 80rjreii. Urteilen cler l^'nivcr^i- tätskliniken ^eiclinetfrsn?-^o8ei->V388ei' äurcli ^ieliere lrtraq. 20: Konzert des SWipl)." Ml'c'rch?stevS der kstnifll. Marde. Kreutzer: On ver^re zu „T'sis Mchtlaqer von s^ranada". ?^etfir'ven: ^niMonie. Nowak: Wunsch. 7!ck'aif.->mss,i: ^nternatioimle Sulte. Wafl' ner: '^.'arsch ail? Tannhäuser. 22.05: Tnnz-muHf auf Zchallplatton. 22.05: .^l'nzort Ne-f'i'vtr.-'aunq au? einen, Nestaurant. — W i e ^1, I ki. M: Wir stellen vor: Toni s^-'r^ kiold i^ovrnn) und Tiila s^ri'inberg sanier). ^ l?..')»! ??ackmittost.?konzert. 20.50: ^^^unterdunt, 10 Minnten Nnterlialtnnq. 2!.!.''.- Tno? fi'ir Biolinen. 22.50 Nachtkon-^^ert. — e n ^ s ch l a n d s e n d e r, 17: ^Port und 5pier vor 2000 fahren. 21: Teutscü-italieniscsies Austauschkonzert. 22.20: Meö und neues ?^ulqarien. _ W a r- sch Ii n, 10.15: ^^aiumermunk. 20.12: Leicht-' Mu'if. ^ ^ p ^ 10:'Violinkonzert. 20: Abend der Musikbumoristen. 22.05: Or-ch.stl'r. - s, r i ch, 12.10: ^^pernfraq-meiüe. 10.10: Italienische Unterhaltunas-mnsik. 20.20: Kainulerinnsik. 21.10: B^ilks' tÄn,si1^^>e§ .Konzert. — S t u t t q a r t. 17 30 5l!?viermllfik. - 19: TchuMische Polkämn-s,k. 21: Vl'neMttisck>e? Zn'isssi>?nspsel 2^-intterbaltunqskonzert. ^ N o r d i t a-1 i e N' 10..'?s>: Unters,oltunl^smusik. ^0' 5chassdlatten. 20. ,5: Opernübertrastnnq. V r a q, 15.1',: Nachmittaqskonm auf-leschlagen waren, ein freundliche'? Lächeln i'iber Fräulein Elviras Wge huschte, und seine derbe Rechte sich um ihre schlanken ^infler fester schlies^en konnte. Dak. ang?' iicht? der bliihcnden Schönheit, Matthias Ledderhos »wn WünjKen b«^- LP0tt7 Wieder SDe aus Graz Die Grazer „Admira" kämpft liegen „Svododa" / Debitt des neuen. Erstklassigen Mittwoch vormittag um 10 Uhr werden sich Heuer zum erstenmal wieder (^razer Fuß baller vorstellen. Und zwar wird es der Sportklub „A d m i t a" feiv. der den Kampf gegen den jüngsten erstklassigen Vertreter der Draubanatsliga, den S.K. Svoboda, anf--nehmen wird. Die l^äste haben schon wieder-holt den Grazer Fustballsport auswärts repräsentiert und gar oft beachtenswerte Siege errungen. Diesmal wird dem Spiel «in erhöhtes Augenmerk zuteil, als doch „Svoboda" znm ersten Mal als Vertreter der ersten Klasse des Draubanats den !»iampf gegen einen Grnzer Repräsentanten aus-ninlnlt. Jnl Team „Admiras" sind einige hervorragende Spieler tätig, die zu den besten slawischen s^ußballern zählen. Das Tvefsen geht um 10 Uhr anl „Svokioda"-Platz beim Magdalenenpark in Szene. ÄntemaUonales Gchwimmeeting im Änselbad Internationale Größen aus Graz, Klagenfurt, Ljubljana und Zagreb am Start / Wettfchwimmen, Kunstspringen und Wasserbcilltnrnier Der Wundernacht im Inselbad werden am Mittwoch nachmittag bedeutsanie Schwimnl--ivettkämpfe vorausgehen. Um halb 15 Uhr werden sich unsere besten heimischen Lchwim mer sowie die internationalen .^orrnpl^äen von Graz, Klagenfnrt, Ljnbljaika nnd Zagreb in einer Neihe von Schwimmkonknr-renzen. einem .Kunstspringen Wasserballtur-nier vorstellen. Das Meeting eröffnen die Junioren, die 50 und 100 Meter i^rei-stil, Brust und Rücken znrncklegen werden. Dann werden sich uils die besten auswärtigen und Heilnischen D a ni e il vorstellen. Auch ihr Programm umfaßt ??reistil-, Brust-und Rilckenschlvimmen über 50 und 100 Meter. Die Senioren absolvieren zunächst die Strecke 50 Meter Crawl und bestreiten dailn das nlufassende Prograinni voni 100, 200 nnd 400 Meter Freistil, Brnst und Rük-ken. HcrnaLj) wird das Wasserballlurnier.eröffnet. Unter die Wettbcwerberli befinden ^siä) die Manns6)aften von Klagenfurt, (^raz, ! Ljubliana nnd Maribor, eventuell auch von ! Zagreb. Nach Absolvierung der zwei Aus-' scheidilngsspiele lvird das Kunstspri neigen eröffnet. Während den Danien das 3« Meter-Brett vortielialleil wurde, werde»? die Senioren Sprünge vom 3. 5 und 10 Meter ausführen. Den Abschlus; des bea6)tensn>cr« teil Meetings lvird das ^chlußspiel der Was:-serballkoiiturrenz bilden. Tie Uäinpfe lver-den voll! Mariborer Akadeinischen Fechtklub organisiert. Von dcn auslvärtigen Teilileh-merll entselldet .^tlagenfurt 11, darunter die österreichische Meisterin Trnde Wald, ^raz 1i^, nnter ihnen anch den österreichischen Nekord<'Nt S. o i t), seriier Rüdiger und K a r f, Ljubljana 10 S6)lniinincr. Zagreb, lvird die koinplctle Mannschaft der „()'oneordia" vertreien. Die Cchwinunn'ett-lälnpfe, die um 18^ Uhr abgeschlossen werden, sinden bei jeder Witternng statt. Frauen Weltfptele Im Londoner Whitt-(5itN'Ttadion wurden nulunohr die Franeim'^ttjpicle alige-sGossen. Ausser der Weltincist.'richaft .'ingl'-slalviens im Ha^naspiel l^racht^n sie eine Reihe von 1eichtatl)letischen Netords. Die Ergebnisse lvaren: «0 Meter: 1. Aalasiewicz sPoleli) 7.^ Tc-kunden, 2. Kulillnalln iDentschland), 3. Iehn söhn (England), 4. Bnrke l-üdasrita). 5. Lchulnan tHr'llaud), 0. Mcl^itire (Eligland). 1VV Meter: 1. istraus iDe^ltschland) 1l.0 Zeknnden, 2. Walasiew'rz sPoleil), >>is-c>ock i(5ngland), 4. Dollinger (Deutschland». 5. Dearnley (^taliada), <>. Burke iSüdairi-ta). Diskuswerfen: 1. Weißowna lPolen) 13.70 Meter (Weltrekord), 2. Mauerinalier >1i---^ (Dentschlai'..d) .t0.ci5 Meter, 3. Kraus (Deutschland) 30.d7 Meter. 8l» Meter Hürden: 1. (Engelhardt lDentjch land) 11.«;'Sekunden «Weltreterdl. 2. Taylor iFanada), 3. Webb ((^.ng!aiu>?, .f. Elark (^üdafrila), 5. l^rl'en (England), 0. (jfa-nada). . 2W Meter: l.'Krous (Dentschlalii»'» 2^.0 Sekullden. 2 ','t^alasiewiez (Polen), 3 .<>i.xosk ((England), 4. ^i''>'>l'>ner'l.^anada), 5. Meagher (>>ianada)>, ti. Tollinger (Teutschlond). iVieter: 1. Koulikooa (DschechoslM'akei) 2:12 4 (Weltrekord), .2. Wredinan <5chme« den). .3. Lnnn sEngland», 1. Nadle (Dentsch-land, 5, Morgan (Südafrika), 0. ^doda (^^a-ran). Speerwerfen: 1 0;elius < Deutschland) 42.23 Meter, 2. "^^anina (ilesterreich) 4<>.2!>5 Meter, 3. Krüger (Deutschlanii) 40.10 Meter. Weitsprung: 1. Mppner (Deutschland) ö.kl Meter, 2. Vanschnlte (Deutschland) 5.705 Mter/' A. ^0li-bköva (?schechosl0wa7ei) 5.70 Meter. 4X1W Meter: 1. Deutschland 48.0 Sek., 2. 5.)olland, 3. 'Oelsterreich, -1. Japan, 5. Frankreich, 6. (5>lglaud. Hochsprung: 1. l^rieme (Dentschlanld) 1.54 Meter, 2. Miliie ((England) 1.52 Meter, 3. ^ Bell (.Kanada) 1.!>2 Meter. 4. Davis (Ka-^ nadnl 1 52 Meter, 5. (5lark (Ziidasrika) 1.52 ^ Meter, iln Lte Kugelstofien: 1:. Manerinatier (Dentsch-laud) 13.f;7 '!er> 2. Fleischer (Deutschland) 12.10 Meter, .3. Pekarova (Dschech.^-slowakei) 11.^1 Meter, 4. Weißvlona lPolen) 11.51 Meter, .5. (seizikoi^va (Volen) 10.stl Meter. 0. (5rockhart ((England) 0.50 Meter. : GK. Rapid. Morgen. Mittwoch, ab 15 Uhr Training der ersten nnd der ^)vl'serve-mannschaft. (Erscheinen jedes einzelneli Pflicht! : Wieder nenes System der jugoslawischen !^uhbollmeksterschaft? Die ?^enora^er „Prav da" fchrerbt, es ist sicher, das^ die gegenwärtige ^us^ball-Meisterscl.aft storniert werde. Die zilr ^liegelnng dieser Frage Vernsenen l hätten bereit'? i'cker das geaeinpärtiae stein den ?tab gebroisien. Die sonntägigen ! ?5piele ivären die lehten gewesen. Das glei-I che Blatt meis^ serner zil nieldel?. das^ die fi'lh ! rei'den Vereine iit einer Liga, die nk>rigen ! in i^en einzelnen Unt-'r^^rband^^ineistersch-il. I ten stielen lnürden^ ^'ie neue 'N>jsj<',-schift lnürde in? F'nlnahr beainlien. Znr Dnrch-^ fnhrnnl^ diese^'^ Bes'.l'lns^es enoart ' inan nur die ^Itiilkkelir des Ministers Dr. Ailgselinovii! nach Beograd. : Atschlufi der deutschen T?nnismc'?s!cr-schaften. ?anistag fiel die erste l5'ntscheidung. >?>ilde ^ralillninkel-^^perling siegte im Finale des Danseneinzel oegen (5ils' Anl',ein init l> : 2^ f; : 3. — Tonntog lnu'das denlkche 'Ui'l'istl'rschattstnrnier afigesi-l'!lassen 5^er-reneinzel siegte, lrie erwarten inar, ^rainin gegen Bnrmell 0 : 2. : 1. : 1. Fin .^^errelkdopvel schlugen?)>'a»)er'^Dn!st im Finaliliiel die ^'l^echen B^i^irla'l^'^a^'ka : 2, 2 : 0^ : 3. Derirnmn-Lnse gewannen d-is Danlei>dopp?l aegen A!>nlnosf-(5oiuineri gen!ischt<'u Dlinlies holt'N sich Sperl'na-Erainin den Mel'tn-<,'s->ift''ititel u. ferügien ini ?^inale (^c'.'ven^Tnctc'? l> : 2. si : 4 ab : N'cltmeisterschnsten de? Nodfahrer. In Leipzig lvnrden ^^onnllig in Anwesenlieit von l'VMl ^^nschailern die ''iwischenläuse nnd die (Entscheidungen der ^^lieger^Welt-lnelst^'rjchaNen ausaetrogen. gat» span-nende, ansregeiide .>lälnvfe', die (^raebiiiise nioren: ^liegerineistcrschaft der Proseisio-nals: 1. -cherens (')'e''-l!en^. 2 Nichter lDeni1^^1ilan>d1, 3. Mick'ard l^vran^'-sichV 1. l^erardin s^ranf'"ich). — Flieaermeister-schaft der Anmtelire: 1 '^l.'ola (^^ll'lien). 2. Van ?ilit i>>rl>indV 3. Lentc (7v'antreich), 1. 'P-erlens lDentschlond). len lvurde, brauchten die Bürger und Bürgerinnen des Städtchens ledoch nicht lvis-sen. Der gute Matthias Ledderhos aber besag keine Mellichellkenutuis, und er wußte ein freundliches Lächeln von einent etwas iro» mschen nicht zu unterscheiden. Und so al)n-te er auch nicht, daß ^ wenn sich l>ie Tür hirrter ihui ivicder geschlossen hatte — das Lächeln um den roten Mund des Fräuleins (Elvira imnier stärker znrkte, bis sich ihre zurückgehaltene Heiterkeit über etlvas ihr scheinbar uuglaublich komM Dünkendes, in einem hellen Auflachen befreite. Würdevoll ilnd gewichtig schritt er iudes-len die Treppe hinunter, dem jnngen Mädchen ein stilles Bedauern ividinend. Iil die--senl düsternen Raun, niußtc sie lnlll ihre blonden Jahre vertrauerli! Tippen, tippen und wieder tippen, Winter, Soni^ier — 3ominer, Winter und so fort, bis die grauen Jahre kamen! . . . Doch lver loeis; — sie sah ja Menschen, Leute gingei: dort aus ulrd ein — sogar Persönlichkeiten ivie er! Und i'lber Jahr und Tag konnte sie die lvohlbe-> stallte Frau eines Kaufnlannes oder (^ast-lvirts sein . . . Da machten seine (bedanken lialt — verdichteten sich dann rasch . . . warum nicht am (5ndiz gar er? Ein Witwer, noch sesch l'eisainnien, die ?>1iirder li^^rangewachsen . . . Und ^räulsvn iWrva lvar jung und schön! — _ — An einein lvohlig lvarmen .?^crb'st!!ag bestieg Matthias Lcdderhos, großstädtisch gekleidet nnd hergerichtet, den Zug. Den (^)ang entlangg.'hend, gnckte er in die verschiedenen Abteile: da saß in einem Wagg.'n i^llein ellliws anscheinend recht .Wbsches. ?tjedli-ches! Matthias Ledderhos gali sich einen Nuct und schob sich zur Tür lnnein. Wie staunte er jedoch, als er sich deili Fräulein Elvira gegenübersah! Ei. das n'ar prächtig, uird schien ihnl ein verheiszungSvolles Zusattlmelitressen! Eine Fahr.' zu zlveit in dein eilgen Abteil bot ihn, die beste l^i>elegenl)eit mit der beab-sichten Werbnng herauszurücken. Zunächst af'er nahni er seinen snildvolleli Ton an: ,.Anch einlnial in die Welt hinans, liebes Frällleili? Sie haben recht, sich ein tnenig uinzusehen! . . . Ich falue so alle 7mhre drei, Vierinas in die t^ros^ftadt." -tolz uud sell>stbelvlls^t sah er dalx'i aus, der Matthias Ledderhos. Wieder niuznckte ihre Lippen jenes ironische Lächeln, das er so reizend fand, lveil er dessen Sinn nicht ersas^te. ^^nhiq nnd kühl erniider?e sie: .,?ch sahre jeden ^anis-tag, nach Büros6iluß." Vor Staunen sperrte er den Murrd lveit aus. lind endlich stotterte er: „Ja, waS in aller Welt nlachei? ?ie den dort? . . . d.'n Samstag!" „(>>eiailgstui^den llehmcli", war die ein-fac?ie '?llltwort. ..(^..'langstnnden . . .?" wiederholte er verl'lüfsl. „Und das kZnllcn 5ie nicht bei lins zu .^^allse'^ — Da ist doch Fräulein RlNllpel, bei der nieine Liesl lernt. Lies! hat eine recht hübscüe Stinline. Wie llett sang sie bei nnserenl lchteil Bec.'ill^ansflng nZ s> sie vcrdultt anblickte nnd fast gelränkt äns^erte: ..!>r.i'llein Nu i?vel ist e> ll.' vor.!^üglicl>e Lehrerin — die lnns; Ihnen lnoht ollch genügen!" Ernst gelnorden, ^og (5'lvira die Anq?n-braneii etlvas lloch lllld enlqegilete nur ..Meilien Zieleli lvallrscheinüch nicht!" Die paar Worte, niehr noch die küble !3t!in'ne l'"nten Distanieil zwiicheil lhr lind 'hrein ('^ egeniU'er. Plötzlich fand Matthias Ledde''llos die!? zllfäslig aeineillsa-ine )l^eise, die sin- ihil so viele Möglichleiteli zll berge» schien, rech! nngeinntlich. Die schönen Worte, die er sicl» ^nrechtgelegt liatte, blieben nngespr^'chen Nnd er lvar kroh. sii-si on, Ziel v^erabchie^en zll können — mit eilieln lettten Anfichwung ins l^i^nnerbaste. „ — Zi'it dieser Zei' ärgerte er sich ii'er Frii>l-lein (?^loi!'a Und als er sie 'ines Tag,!s -nW «Nllhr v« öer Schreibma^chlUs'. Mttwoch, den lS. August MariTorer Zeltung* Numm^ ^5. Wirtschaftliche Rundschau Äubtjana im Herbst Das Programm der kommenden Herbstveranftaltung /14 große Ausstellungen und Veranstaltungen / Festival slawischer Tiinze und Mustt Wie alle Jahre, veranstaltet auch heuei? die Liubljanaer Messe unter der Schirmherrschaft Sc. Majestät des Königs Alexander l. cine Kultur- und WirtschaftSausstellung unter dt'r Bezeichnung „L j u b l j a n a im Herb st". Diese große Herbstveranstaltung der Ljubljanaer Messe wird in der Zeit vom l. bis w. September stattfinden. Ein besonderer Borzug der Ljubliauaer Messe ist jeweils eine Sondcrveranstaltung, die der ganzen Messe ihre Notie aufdrückt. Heuer ist es ein Festival slawischer Mufik und slawischer Tänze, der iin Rahmeir der .^^erbstinesse stattfinden wird. Es erübrigt sich hervorzuheben, dah die Veranstaltung weit über den engen Rahmen hinausragen loird, wird es doch zunl ersten Mal sein, daß die Tänze aller slawischer Völker in einer Folge wiedergegeben werden. Dem Ljublsanaer 5^estival slawischer Musik und Tänze kommt daher auch eine besondere kulturelle Bedeutung zu; er wird gewiß auch in der ganzen übrigen Welt seinen Widerhall finden. -Gleichzeitig bedeutet die Veranstaltung elnv' aslslawische Manifestation. So erbringt die Lsublsanacr Messe wiederum den Beweis, daß sie nicht nur ein un' umgänglich wichtige wirtschaftliche, sondern auch in besonderem Maße eine kulturför-dernde Institution geworden ist. Diese doppelte Bedeutung der Veranstaltung „Liublsa^ na im Herbst" ist der Grund dafiir, daß diese Veranstaltung sich so rasch eingebürgert hat und zuweilen weit besser besucht ist als die Hauptmustermesse. Gibt der Festival slawischer Tänze und slawischer Musik der heurigen Veranstaltung ..Ljubljana im Herbst" einen besonderen Nahmen, so unterstreicht eine Reihe von Aus stellungen. und Veranstaltungen die wirtschaftliche, fultnresse und nationale Bedeutung der Veranstaltung „Ljnbljana tm Herbst". Jnl Nahmen der Herbstmesse werden folgende Veranstaltungen stattfinden: 1. M u s i k a u s st e l l u n g. Die Ausstellung wir!^ Is? Abteilungen umfassen und die ganze Entwicklung der Musik im slowenischen Volke wiedergeben. Im Zusammenbang mit dieser Ausstellung wird auch die Veranstaltung der slawischen Tänze stattfinden, d^e Nummern aufweist. Außer den Lausiher Serben werden alle slawischen Volksstämme mitwirken. 2. u n st a u s st e l l u n g, die zur Gänze der slowenischen Landschaft gewidmet sein wird. 3. H t) g ? e n i s ch e A u s st e l l u n g. die alle Einrichtungen und Errungenschaften, insbesondere mit Rücksicht auf die Gesundheit von Mutter und Kind, aufzeigen wird. 4. Das Leben heiniatlicher Auswanderer nach Holland, Belgien und Frankreich wird die A u s w a n d e r e r a u s st e l l lk n g vor Augen führen. 5. Einen Einblick iil den Stand unserer Fischerei früher und jetzt wird die F i-s ch e r e i a u s st e l l u n g gewähren. T i e r a u s st e l l u n g des Tier-schutzvereines „^ivalik^a". 7. Die S ch a s- und Z i e g e n a u s-st e l l u n g soll das Interesse für die Schaf-und Ziegenzucht erivecken. 8. In den Tagen am l. und 2. September wird im Rahmen der Herbstmesse eine internationale H u n d e a u s st e l l u n g abgehalten werden. i). Eine a r ch i t e k t o n i s ch e A tt 6-stellung wird zuilächst Modelle des landwirtschaftlichen Bauwesens und im zweiten Teil Projekte siir Kleinbauten zeigen. lv. Der architektonischen Ausstellung wird eine Ausstellung von Weeken d-H ä u S-chen angeschlossen sein. ll. S P a r k a s s e n a u s st e l l u n g, die allen die Bedeutung des Sparkassenwe-sens für die Wirtschaft verständlicher machen wird. Ausstellungen unserer Industrie, unseres Gewerbes und Handels. 13. Wettbewerb der H a r m o n i k a-s p i e l e r um die Meisterschaft v-in Jugoslawien und um den Wanderpokal. 14. Unterhaltung in der W e i n a b t« i-l u n g der.Herbstmesse. Für die Teilnehmer wurde auf der Eisenbahn eine .^^ige Fahrpreisermäßigung gewährt. Da auch die R ä ch t i g u n g in Lsubljana recht billig ist, erscheint der Besuch der Veranstaltung „Ljubljana im Herbst" wohl jedem ermöglicht. Neuerliche Holzvtrvanvlunaen »wischen Sugoslawien und Italien Wie aus SuSak vom 13. d berichtet wird, treten im Oktober in Triest die jugoslawische und die italienische ^^legation zusammen, um die Verhandlungen über die Frage des Exports des jugoslawischen Holzes und seiner Placierung am italienischen Markt fortzusetzen. Die Bevhandilungen wurden seinerzeit abgebrochen, weil die ita- unterließ er es geflies^eutlich, sich nach ihr zu erkundigen. Zeit vevstirlch. Matthias Ledderhos war älter, grauer, hekcbig^r geworden. Doch verfaßte er noch iimn«?'- ^chw'^ngoolle Artikel für das VereinÄlatt „Gemütlichkeit de: ^egel und Skat". Und nun weilte er ei.ii.ze Tage in d<.r Gros'Iadt, bei seiner "^chw^-stec. Mitten in sein Nachmittag-schläfchen stürmte die Nichte, in der Rechtell drei Opernblllets schwingend: da sollten die Mutter, Onkel Matthias und sie «Abends ge« hen. Entsetzt schlug Ledderhos die H.inde aneinander' .Oper! . > . Mich laßt aus! Da 'st's Äo-ck) viel schöner dm Leopoldihof, w) die Schrammeln spielen!" „Ä'ch Onkol, nur heute geh ulit uns! Mor» gen begleiten wir dich dafür zu den Schram-ineln . . . Ein Gast singt die Vlfa im 2?-' hengrin — die mußt du auch hören!" ,,Ist sie denn auch jung und hübsch?" . . . sorscÄe er imßtrauisch. „Eine Glsa — und nicht schön? . . . Onkel, wo denkst du hin? . . . Aber die Stinl-n,e, die Stimme die soll eiirzig sein!" Der Abend fain und fand Matthias Lso-derhoS, sich ziemlich uirgemiitlich fschl^n'i, iii einem lotsaniiencu Fa'ltenil i!ii haus. Und „Elia" ers^iicn! Strahlend öla^i die Augen, golden leuchtend das Haac! Innig, rein, voll, subelnd klang iihre Stimine! Mltchias Ledderhos aber gab es einen Schlag vor die Stirn. Mit weit aufgerissene r Augen starrte er die Sängerin an — nahin das Mas, guckte und guckte . . . Das ^va?^ ja Fräuleiit Elvira! Und während er sah und hörte, wurd'^i die Gedanllen in seinem sonst so geordnetem Kopf immer unklarer, verworrener, bÄlt<.n sich zu einen: Chaos, aus denl sich in bun-tein Wirbel einAÄne Begriffe loslösten: E> sa — Schreibmaschine SchMin — LoHen-grin — GenrüMchfeit bei Kegel und Skat — Fräulein Elvira. — So henunerte in zusammenhangslosem Durcheinander auf ihn cw, . , Da Lam nun jener Ritter in schiimmern-der Rüstung und holte 'Ich d.e Braut , . . Und er. Matthias L«?d0echo.^, l-atle ge.'neint, Fräulein Elvira — ne-n, die Elsa — nein, Fräulein Elvira — nein, die Elsa — nein, doch Elvira . . . Und zuletzt, als BsifallSsturnl losbrach, Blulnen fich auf der Bühne häuften, saß der gi>nnerhafte Matthias Ledderhos zusannnen-geknickt auf seinem voten Samtsitz und stierte mit hilflofeni Blick imch der lichten Gestalt, die si6) an der Rampe lachend verneigte . . lienischen Delegierten unannehmbare Bedingungen stellten. Jetzt wird in den neuerlichen Verhandlungen alles durchberaien «erden, was mit der Ausfuhr unseres .Hollzes nach Italien im Zusammenhange steht, gleichzeitig wird auch die Frage des bekannten Triester Uebereinklimmens erörtert wer den, von dem man gewisse Erleichterungen bei der Holzaussuhr nach Italien erwartet. Die Traubenauu liaben sind, lohnte es sich nicht, die ausländischen Märkte zu beschicken, die ohnhin mit ungarischer und italienischer Ware überfüllt sind. Ansang dieser Woche setzt die Ausfuhr von Smederevoer Trauben ein. Melonen wurden in der Vorwoche bloß t Waggons ausgeführt, womit die Melonensaison abgeschlossen erscheint. Die Frischpflauiiienaus-fuhr, hauptsächlich aus Br«1ko. belief lich bisher auf rund 4M Waggon«?. Diese Menge ist nicht zufriedenstellend; der Rückgang gegenüber anderen Jahren ist der Verarmung weiter Verbraucherpreise in den Industrieländern zuzuschreiben. Ziemlich lebhaft ist der Versand von Gemüse und Obst im Inlande. Die besten Abnehmer sind Beograd und Zagreb, die täglich durchschnittlich se 1 Waggons abnehmen, vovwiegenid Mvisader 'Erzeugnisse, Trauben, Tomaten, Pfirsiche, Paprika und Gurken, weniger Kartvisfeln und Aevfel. Die Preise dieser Artikel, abgesehen von Pfir-'sicher, siwd Heuer sehr niedrig, doch vermögen die Produzenten ihre Jn'vestitionen angesichts des Rekordertrages zu decken. ^ Iugoslawisch'tschechoslowatischer Clearingverkehr. Bis zum w. August wurden Forderungen tschechoslowakischer Gläubiger gegen jugoslawische Schuldner bis zur Zahl A8.!)50 von der LandeSbank in Prag ausgezahlt. Vorschüsse auf Forderungen wurden 'im jugoslawischen Clearing bis zur Zahl Sg.M» bewilligt. X Fallend- Hapfenpreise im Ganntale. Im Sanntale sind die Hopfenpreise von 5l)—70 auf 40—50 Dinar je kg gefallen. X Jugoslawisch-Holländischer Handel. Wie der „Privredni pregled miniftarstva inostra-nih poslova" (Wirtschaftsrundschau des Außenministeriums) von 11. August berichtet, hat nach holländischeil Angaben Holland im ersten Halbzahre 1934 aus Jugoslawien 4tt7N Tonnen (brutto) Ware im Werte von Hollandgulden eingeführt und nach Jugosla Wien 756 Tonnen im Werte van Hollandguld^ ausgeführt. X Der Hopsenftand i« Gaazer Gebiet. S a a z. 12. August. (Pflanzenstands- und Marktbericht der Deutschen Sektion des Hopfenbauverbandes in Saaz). Die Hopfen, Marktlage ist unverändert. Die vorgerückt? Saison konzentriert bereit-^ alles Jntereür' auf die kommende Ernte. Der Stand des .Hopfens im Saazer Gebiet hat sich nicht wesentlich geändert. Die reichlichen??iederschlä ge am 4. und 5. August 19.?4 haben einem Teile des Gebietes Vorteil gelbracht. Ein Großteil des Gebietes aber konnte von diesen Niederschlägen nicht mehr viel profitieren, weil für diesen Gebietsteil die Niederschläge zu spät käme. Die rote Spinne tritt noch überall auf, teilweise bedroht sie die Ernte nach wie vor ernstlich. In der letzteil Zeit macht sich in einzelnen Gebietsteilen auch der Erdsloh nachteilig bemerkbar. In der öffentlichen .Hopfensignierhalle in Saaz wurden bis heute insgesamt 81. s2? Ballen, d. s. W.078 Zentner I9.?Zer Saazer .Hopfei? beglaubigt. X Auflassung der ppl^^V-Zweigstelle in Sarajevo. Wie aus Sarajevo berichtet wird, nnrd die dortige Zweigstelle der Pri^). AuS-fuhrgesellschaft auf Anordnuug der Beogra-der Direktion der Gesellscha>st aufgelassen. X Vom bosnischen Pflaumenmarkte. ?ei Pflaumenhandel ist in Br^^ko in vollen^ Gan ge. Täglifk» konlinen fremde ?aufleute an. Es gelangen setz! die Friichte aus den Gebirgsgegenden ans den Markt. Diese Pflau-men reisen etwas später, sind aber ' viel schmackhafter. In den letzten zel?n Tagen wurden ingesamt Waggons, .^usannneii fg Pslann^en aus Bri'fc', den: .Hauptaussuhrorl, al>gesertigt. Da? naupt^ ausfuhrgebict is! die Tscheckwslvwafe!, t^ster-reich und Polen, de<1i wunde aucli in die ^ckiweiz und nach (England Ware abgesetzt. Gegenlwärtig ist in der '^.^lusfuhr ein kleiner Stillswnd eingetreten, weil die .'Hauptabnehmer im Auslände — die Beamtenschaft — sich derzeit ans Urlaub befindet. X Die Tätigkeit der jugoslawischen Handelskammer in Prag. Die sngosla wische Handelskammer'In Prag hat ihrtin Tätii-keitsbericht für daS Jahr IV.? in einer sebr instruktiinen Broschüre h<^rausgegeben, in welcher nicht nur über die engere Tätiqfei» der .Handelska-mmer berichtet, sondern anch die gesamten Handelsbeziehungen bei de-Staaten mit besonderer Rücksicht auf Zielsetzungen der >^leinen Wirtschaftsenlen?!' behandelt werden. Die Broschüre enthalt einen Artikel des Direktors des Beogr^i^ev ErPortt'örderungflinstltutS Tr. Juri ? n Nl i ö i e über den ^tand der Handel'^ beziehungen zwischen den Staaten der nen Entente, der Direktor der .-»eitsä^r^'t „Jugoslovenski Lloyd" in Zagreb Joso c-katoZ behandelt eingehend die Jndu'tri.i-lrsierung Jugoslawiens und Dr. ."-iv Ober, thor den Fremdenverkehr zwischen slawien und der Tschechoslowatei. Die Strafe. Der Frisden'?richter: „Ihre Gattin ist bereit, Ihnen die Hantt zur Ber-^söihnnng zu reichen — wie stellen Sie sich dazu?" ^ „Ich nehme die Strafe an!" ai.o«5 zpkao« xikt 8emen xesekätxten I^uncleri unc! ciem üknxen zesekst^ten ?ut)Iileum kökliekst belcsnnt, cjaK es mit keutixem 1'axe aus c!er I^opjtsrjeva uliea 12 in ctie neuerriekteten I^otcale in cler veikidittKa uuc^ i4 ükersieclelt ist. — ln cler anxenekmen Lr^artunx, claÜ meine xesekät^ten liuncien mir clss kislier enviesene Ver-trauen auck in ?!uleuntt be^akren werden» empiekle iel, miek suek ciem übrixen xesekät^ten Publikum v^ärmstens un6 Miekne mit vorzüxliclier l^oekacktuvx 9095 s. «»M. Aektimy" Nummer IS4. Mittwoch, den lki. August l9A4. ?el!e c!em xeekrten ?. 's. Publikum von ^«ridor unä vmxedunß^ küklick8t mit. Veine svvie tSxück frisckes 'I'5ckelj8i.öjer. veksnnt xute vamie unä kslte Kücke. Um ?gklreicken Sesuck bittet H. Qsstvirt. ^«IllGi'. verUlLIiek. Lelidt. !e» äii. vlrck »K Qeklite »uk«e. n l?c>eozs vr. 8ckerb»um. Kleiner /^meiser ^nsfAgvn imit Ml»ßWv?IZ S Ml»W? in Sfios» mackon dvl«Ztogan, lw »nsonvtvn dio/^öminlstrstlon niokt in ctss l.»^v Ist, ciss 6e>vllnsvkt« ?u vrivcjicion. vMF^»eAIv«k«»«» GGGWGGGGGGVV» ^umer 8tuäeiit lStu^ootla) vvjfä bei 8ork8LMor Verptle-xukiL ktuisenommen. v. 9078 öuct>u»iin» lv>ll0l,olje »t> 19lX)lctr Stück vin 38 -. Vio 36 -. l^«j»aje Dolaj« Din 25'-. Zo»>p vov«»» ul. 19. ?«I. Zt-Ot. Xitute Luteriialtenen XIa«Ivr. V»»«». ^lir. Verv. 9073 lu»ruelll>t(sp»«la. kervorritxeo 6e8 l)e5inkelctlon5mlttel der t^aravexe. miläern ciio Lckmer^en beim Urinieren, verminäernl(omplikstionen de! T'ripper-. eitrigen ^ustluü. vel Leo ssluö der frauen. Brosts» tlti8. ttsrnIeilZen. In allen ^po» ttieicen 3l) vin. Öi8tcreter Post versanä ^potkeks klum, Lu-dotica. Oäobr. br. S8Z3.3l. III. l934. 5050 VGGGGG»WG^»GGGG,GU, v»»cdSit«d»u». siebenpsrteii«. 17Z.t>l)v Diu. Xlnsksu«, iüill-p»rtslli. Iilnent-tclt 107M0 vin. Lesltrumen. Familien-kälter. Villen verlcault ^eali-tzitenbürc) ^sribor. Liovensics » Ulica 2b._W84 Wle8snl»arieelte in ßtuäenei um 7000 vilisr verlcäuiUcll. ^nirseen vormittsez ^o'^e VoSn^skovs ul. 21-Il. 9054 p»rrvll»n ?u verksuten. I ozi-no. Ptuj8ks c. 14. 9068 veMiMen, Lolä» unä 8llber> münzen kaute 2u ttüctistprei-8en. /V!. Ileerjev »in. (Zo8p08iia ulies 15. S970 2!ll iUISUOeT»MoUK GVWWVVWVGM^^ I(iifiita«r (ZvdIr»»-pr«l»»U»o«. ren triscll einLelitULt und bil-Nest bei t-erä. Urein«!. j^a-ribor. ulica 2. 9079 Lisi. Nerrsttsariiie. I'rencti-eoat. VVäsclie. etlletie I?el8e-kotier (ttantitlobiick). Pllotoap psrz^t. I?evoiver orej8>vert ziu verlcautmi. '5om8ii!ev ärevo-reci, I^raprotilikova 4. näclist äer Volkssctiule. 9090 ^irt»eti»It»el« »U«r«w Nsrra »«»«clit. Zevorruet >ver6en ?en8is>lii8teii>v!t>ven im ^lter von 30 Iil8 50 ^sli-re. velclie eut kocl,en un6 k'reuVirt5ckatt liSt ten. ^iitrSlro mit eenAuen >^n Lallen unter »l^uliiiie'« i>li(i an Lenetlme8 lieben» an äie Ver» vvsltune. 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(^ekl. ^uscliritten un» ter »Lner«i!>cli« an die Ver^. 9085 Of/eoe ««Uv» GGV»VGtzGGß»WGVV«G« ?erkelite »«rrsedsttskitedla, init Ianirjällrl»:vn ^euenissen au8 sr8ten Häusern tinäst "iokr Lute vsuerstelle iiei t'rötiliLli, 'luskanae 15. Vorzustellen ^rinjski tr« I7-I, reekts. 9014 ^eseliätt8ttieditlLe. verreellnen 6e XoUnsrln mit lanejälirixen ^euLtti58sn unä Kaution virä per sofort xesuLlit ^ntraeen oder Vor8teIIunL im (Ia8tkau8 l^ukas, A/iarenbere. Drautal. 9035 i» «>«? j>in»«n »4AeI«I»»n kt 12 un«t 17 Das i8t öie ?eit. ^o jedes l^ädctiev krättlLvi. und eesundes ölut, starke und eesunde t'Ier-ven und einen tiesunden Appetit liabev muss s)gz verletkt »Lner»kn« rur StSrkunL des lilutes, der dlervev und des Appetits. «LnerTw« ist in allen ^potl:eken erkältllel? lind Ko8tet eine tlalklitertlssebe via 35.»^. (k^ee. S. kZr 4787-32.) 6688 Luetle tiir Urlauiisreise (^ndv >^uzust oder Leptember) le-dildvten p»rtnor oder p»rtnv. rta (tiübseb, bis 30 .latire), deutscli und 5l<»venisck spre-ctlvnd« kriete mit öild erbeten unter »viplom-l-andwirt«! an die Venv. 9076 r» «FeL«» FvASkeH» »GGGVGVVVIGVGGGVGGG Sueke Lla- dl» Ivelilmmvr» vvtinuaik mit kr»ekte m cler letzen ?!eit eimse neue 5ckreikmgset»inen uncl k^Ot^^^öl^^-^ocleÜe suk c!en ^srlct. l.»xer k«ben wir HA VGl^CtllG^GNG ßßVCiGllG, von vve!» eben vir kesonriers kervorbeben: IK>I5ei.k55 10 volllromm«» ^«rsuieiiio». geräuieUo» tür öüro und k«ii«, 5t»rlev öuro-^»»el>me, 92 ?viek«n. «»«»«vio»« «»»«11 und a«u«»t« ^u»^de der keminjsto». Junior Lii»k»el»«> billig«« ö^odell. por»»dl». »lo,». 5 D»» el«jx»nt« k'ortKkIe-^odsll mit 1^»I>ul»tor uvd »»mtlietie» Vo??lel»tvnss«ii. igt in Ikrem eiz^enem IntereZge, venn 8ie vor ^ngeilakkunx einer Lckreibmssckinv Okkerte unci unverkincilieke Vor-lükrunx verlknxen. u. ^Uuaz^«6la-Lu>««e»t tieineij, svimitles /immer, lnöbliert, >vird von 2 tlerren-ad 1. Leptvmber eesueiit. ?ark näilv oder /^eljski iirid bevor-?ULt. l^'nter »k^einliet^« an die Vervv. 9042 Kinderloses Ltlspaar suckt üsstkaus auk keclinun« 2U nelnnen. tiat ein (^astiiaus bereits durcli 18 .lailre Lstiitirt. ^dr. Verv. 9043 ^beescillossene Kiiciio. ?lm. mer (Kabinett) bis 16. Oktober «esuciit. ^nträee: 1'ieien-Lkuber, Llivnica 14, pri ^a-r^boru._8827 8uedv iMsl. dl» vrei^wwer-WokiluiiU mit /ubeliör bis 1. oder 15. September, ^nträes unter »l'roekene VVoknune« au die Vervv. 9032 VSNlvFSFSR» VW vrelrlmwervodoua« in Villa lnit öadeziimmer. sonnseitix, in sctlönem (warten eeleeen, per 1. September ru vermieten. 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Klii-9069 I vier. ^dres!?e Verw. 887ki Im Zentrum der Stadt tllr ein fräulein oder Studentin seiir Luter KostpIatT. j^srlbor, Ire Svobode 6-111, reclits^^_9071 Kostplst/ in Leclenlcet bei Kran^ablösen. Verxleieken und älin-lieben >^klä88en der ^atltul)erklllo50nllLu in AitaNbor! LpenÄen übernimmt aucb die »iVtariborer ^eitune«. uter Appetit ist ein /eivileo der Lesuaällvit! Sobald Sie aber bemerken, dass Kindern oder Lrwacll8enen da8 Lssen nicin mundet, so ist dies ein /sieben von Unwolikein. Sie werden keinen l^ebler belieben, wenn Sie iilnen sofort mit etwas Wasser »lNsLna«-Pulver Leben. »MaLNS« reiniet anxenebm und oiine Sclttlier7.en. »i^^NLna« erfriscl^t. l'iir die Stublroeelunx nekmen Kinder einen kleinen, die Lrvaclisenen einen uros^en l^vk-!s!^ »I^aTU««-pulver ist in allen ^potlieken vrWtllcd und kostet das Paket vin 4.--. il?e?. 8. ör. 4788-32.) Sö37 u?>ie'l)er un«1 ciea Deuoi» i?vr«»»>?ortit»i»»