«w« >«n' P?«I» l»n H so 70. «»:» G MMi» kis. 29S ?sOltOg, c»ON 7. ?«0V0MdOI' W5V >>>>: m—«. « VW. «WIW, ^ Vk». ck»M « VW. » <« MW» K-ck»< «WWW. » VU. V»M««»» H M I «» » ow. x Maridom iimiM Abermals eine Gmbenkatastrophe Schlagwetterervlofton in Amertta — Bisder 7» Leichen gebogen - »o elnge- Ichloffene Beroarbeiter aufgegeben Die Wod'tn in Sesterreich Von Karl Anion Prinz R o h a n. Krise der Re^jerung Schober hat Oe« sterreich ein halbes Jahr vor Ende der Le-^ gislawrperi-ode in den Wahl'bampf gestitrz^. ^der in mchr als einer Beziehung Bedeutuni^ 'zu erlangen verspricht. Der eigentliche Grnnd der die «^istlichsozi^e Partei dazu veranlaßt hat, Dr. Schobtt zu stürzen, war die Beflirch tlmg, ste könnt« durch ein neues Wahlgesetz, das die Rcgierung Schaber zu Beginn >er Hertsts^ssion, in Uebereinstimmung mit der Mehrheit des Ssterveichischsn Volkes, .inzu« bringen beabsichtigt hatte, in ihrer Machtpofi tion erschlUtert werden. Dieses Wahlgesetz wollte die Bildung neuer Grupipen ermi>gli« chen, indes durch Listentoppelung erreichen, dah keine bürgerliche Stimme verloren ^ehe. Die christlich'oziale Pardei ist durch eine Roi« k>e von auch inlernation«! bekannten Fehlern in Oesterreich wl?itg'sh!?lie-ßen, so Haben gerade ziuteven FmiLtionä-re. die reinen Parteileute, das Bertrauenska-vital aTg vergeudet. Mre nun d-lirch Listen-koppelung eine bürgerliche Front garantiert gew^n, fv besteht kein Zivetfel, daß die ver-brauchten Christlichsozial^ gerab?Au einen Zusammenbruch erlebt Hütten. Dazu kommt noch, da^ auch innerhalb der Heimwehrbe^ wegung, die ja seinerzeit von Dr. Geipel stark begünstigt wurde innere Wandlungen lichtbar l^worden sind. Immer deutlicher trat b.is nationale Element in den Bordergrund, immer größer wurde der Gegensatz zwischen der Mehrheit der Heimwehrbewegung und den wenigen Drchtzie'hern die daraus s>peku liert hatten, die H^mwehren für reaktionäre oder außenpolitische Abenteuer zu mißbrau chen. Insbesondere in den letzten Monatün ist es der Heimweh? auf dem Wege über die ll>genannten Unabhängigen Gewerkschaften gelungen, in die Arbeitermassm einzudrin gen. Die Betriebsratswahlen haben gezeigt, daß sich in der österreichischen Arbeiterschaft ein Unischwung vollzieht. Dadurch sind die ak tivistischen, modernen Elemente innerhalb der Heimwehrbewegung gestärkt worden. Aus der ursprünglichen T^tzwehr für Eigentum und Besitz ist e-ine groß^. national eingestellte Erneuerungsbewegung herausgewachsen, deren jugendlicher Jdea-litzmA«, deren starker Elan auch alle jene nicht sozialdemokratisch eingestellten Oestvrreicher mitzureißen be-ginnt, die bicher in einem der Lager der blimerlichen Parteien gestanden waren. Sol« cher Bolkssturm ist naturgemäß gefährlich für die parlamentarischen Parteien und so haSen sie sich in seltener Einmütigkeit bazu entschlos sen, die Wahlen plötzlich auszu^chrei'ken, wohl auch mit dem Hinterget^nken, dadurch die mi litärisch gut, Mitisch aber noch uns^enügend organisierte Heimwehrbewegung zu itverrum-Peln. Nach den ersten Wochen reichlicher Verivir^ rung in allen nichtmarxistischen Lagern )a-ben sich die Fronten nun gefiedert, der Aufmarsch der Wahlwerber ist beendet und der eigentliche Wahlkmnpf in vollem Gange. Der geschlossenen und durch wiederum auftretende Kommunisten nur wenig gestörten sozialdemokratischen Partei ^hen, abgesehen von einigen bela-igloien Splittergnchpen, drei Gruppen gegenüber. Auf der äuf^el-sten Rechten der K l er i k a-i i s m u s in Gestalt der erbeingesessenen TU. N e w y o r k, S. November. In «wer Vrube bei M i l l s l « l d im Staate Ohio ereignete fich gestern eine furchtbare Schlagwetterexplosion. Die Katastrvphe ereignete fich in der Grude ü6 der Gunday Ereek Soal Company etwa sechs Meter unter Tag. Im Schacht und den «ngrenzeuden Stolle« waren S00 VergarbeUer beschäftigt, als die Explosion erfolgte. Von diese» Arbeitern konnten sich 170 unversehrt retten. Unter den unter der Erde «ingeschloffenen Personen besinden sich auch der Präsident und drei höhere Beamte der Gesellschaft. Die Bergungsarbeiten gestalte« fich S«. Herst schwierig, da die S^aßwetterkata-ftrophe einen Grubenbrand zur Folge hatte. Die BerguugSmannschaften mÄflen Endlich abgelöst werden, da die HU-ze in den brennenden Stolen unerttöglich ist. Vor dem Schacht spielen fich h e r z z e r-reißende Szenen ab. Die Auge-^rigen der verschütteten Arbeiter versolgen in größter Angst die übermenschlichen An» strenguugen der BergungSkolomien, z« d« verschittteten vorzudringen. » TU. Newyork, ö. November. Die Bergungsarbeiten in der Grude de? Sunday Eree? Soal Sompau? in VMfielb werden rastlo» fortgesetzt. Bisher Würben 71 L e i ch e n von Bergorbeiter« u»b 7 Leichen vo« Beomte« ber U«temeh« mu«g geborgen. S» besteht k e i n e Hsff nung mehr, die N e t t u « g vo« »eiteren 80 in den brenmnden Stolle» eiNge. schlosienen Persoven burchiusühr««. Sowjttspwnage Vehetm«ts »»lle schAne — Der 37iährige Notar von Dorogh, E s i r-w e i n, ist vor einigen Tagen ver^chwlln-den und mit ihm ein auf 70.000 PeiigS lautendes Spartassenbuch der Sta.dtgemcin de, wovon l'ereits 7000 Pengö behoben waren. Der Notar stand in letzter Zeit in en« ger Verbindung mit einer a?ussallend schö-nen und eleganten Fvau, die vor einigen Monaten in Dorogh aufgetaucht war. Die schöne Russin hatte l^reits einige Tage noch ihrer Ankunft mit Cslrivein Freundschaft geschlossen. Trotzdom der No-t.»r Fvau und Kinder hatte, verbrachte er seine ganze freie Zeit mit der Russin und vernachlässigte in letzter Zeit sogar seinen Dienst. Die geheimnisvolle ^au verschwand zur selben Zeit mit dem Notar aiuS Dorigh. aucft in Ungarn St« Nowr stark kv«prVmßttierß TU. B u d a p e st, S. November. Jetzt erst wurde die Polizei auf sie aufmerf sam und stellte fest, daß sie in regem Briefwechsel mit Wien und Graz starch. Es besteht starker Verdacht, daß die Dame eine vussisl!^ Spionin ist, die Csivwein in ihre Netz? gelockt hatte. Da ste auch mit anderen einflußreichen Personen gut befreundet war, dürfte sie ihnen werwolle Daten üter die Landesverteidigung entlockt und ihrer Regierung mitgeteilt haben. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß der Notar mit der Russin nach der ^chechoslo-wakei «unterwegs ist. Die Bubaipester Polizei setzte sich unverzüglich mit dem Prager Sicherheitsdienst in Verbindung und ersuchte d^e tscj^choflowakische Poltzei, das Paar festzunehmen und an Ungarn auszuliefern. Aurlktbares AMounglück I« ei«« »««Iche-gruvpe hixiNgesahr«, — Die »«»Slker»«, v«rsachi« dt» Schultzig«« z» iqnch«, In Valsum in der NSHe von Effe« ereig. nete sich gester« abends ein schreckliches «i. s-nbahnunglück. Aus Essen ka« ei« Per. sonenaut» mit rasender Geschwind gkeit gerade in dem Augenblick herangesahren, als iiber den Plag sechzehn «ationatsotialisteu marschierten. Das Auto lonnte nicht mehr bremsen u«d fuhr mit voller Ges«^i»dig. keit in di« Gruppe hineiu. Die Folgen waren furchtbar. Dreizeh« Personen echielten so schwere Verletzungen, daß a» ihrem Auskommen gezweiftlt wird. Sie wurden rasch inS «rankenha«, nach Essen tibersiihrt. Die Bevölkerung war wegen des Uu> SlSck» derart ausgebracht, daß sie de« Le«. ker und die Insassen des Kraftwagens aus der Stelle lynche« wollten. Rur mit größ» ter Austrengung gelang es der Polizei, die Leute aus ^ Händen der erregten Vvlks-wenge zu besreien und abzufiLhren. Eine strenge Untersnchnng wurde eingeleitet, um LM. E s s e n, 6. November. die Schuldigen der gerechten Strafe zuzu, führen. Derhüngnisvolle Kesselexploston Sin ganzer Stadtteil in Mitleidenschast ge. zogen. RO. P a r i s, 6. November. Im Hafen von C a en ereignete sich am Kessel eines schweren Kranes eine Explosion, durch die ein ganzer Stadtteil in Mitleiden-schaft gezogen wurde. Der Heizer der Kran-Maschine hatte fich auf einige Minutien von seiner Arbeitsstätte entfernt, ließ jedoch dabei den Sessel unter Druck. Plötzlich explodierte der Kessel. Sämtliche Häuser in der ?Uthe des Häsens wurden durch die umherfliegenden Maschinenteile oder durch den Luftdruck stark b^digt. Weit und breit wurden durch den Lustdruck alle Fenster- scheiben eingedrückt. Ob Menschenleben dabei zu beklagen find, konnte bisher noch nicht ermittelt werden. „Do X" in Amsterdam LM. Amsterdam, S. November. Das Riesenflugzeug „Do X", daS gestern um l0.S7 Uhr am Bodensee gestartet war, ist bald nach IS Uhr in Amsterdam eingetroffen und ging glatt nieder. Der Apparat bleibt einige Tage in Holland und wird dann seine Fernflüge fortsetzen, um seine Tüchtigkeit in jeder Richwng hin zu erproben. sNr die allernächste Zeit ist ein Flug nach rika in Aussicht genommen. Die Bevölkerung interessiert fich außerordentlich für daS größte Flugzeug der Welt, dessen Breite fast Ü0 Meter ausmacht und eine Motorenstärbe von 6000 Pferdestärken befitzt. Das Flugzeug kann mehr als hundett Persomn aufnehmen. Wahlsieg ber Demokratm TU. Washington,«. November. Nack den in den Vormittagsstunden eingetroffenen Berichten aus der Union ist der Wahlsieg der Demokraten vollständig. Im Repräsentantenhaus verfügen die Demokraten bereits über 217 Mandate. Da die absolute Mehrheit 218 beträgt, fehlt somit den Demokraten nur noch ein Sitz, um unabhängig von den übrigen Arteten ihren Willen durchzusetzen. Die Republikaner konn^ tm bisher nur 212 Kündigten zum Steg verhelfen. Bon den ausständigen fünf Mandaten werden die Demokraten ficherlich mindestens noch drei erhalten, fodaß ihnen die absolute Mehrheit schon jetzt sichergestellt ist. ImSenat ist Gtimmengleich heit zu erwarten, sodaß das MitKied de« Farmerpartei Shipstead das Zünß» lein an der Waage bUden dürfte. Zürich, S. November. Devise«: b.128, Paris S0.2S7V, London 2b.« ew Achtel, Newyork Ü1S.40, Mailand AL?, Prag Id.öSS, Wien 72.S2b, Budapest 90«^ Berlin!22.7S. Ljubljana, 6. November. Devise« Berlin 1346, B^pest 988.50, Zürich I09K.90, Wien 795.90, London L74.SS, «M-York S6.37S, PartS 2S1L1, Pmg Triest 295.^. ^istlichsozialen Partei. Sie hat ewe lange Kvnjunkturperiode hinter sich u. man mmmt allgemein an, daß sie ihren Besitzstand inS-^>oAdere gegenüber den jungen, in diesem Wa^kampf zum erstenmal auftretenden Gi^uppen nicht wird behaupten können. DaS taktische Argument, von dem sie mehr als ein Jahrzehnt gelebt hat, „sie sei das einzige Bollwerk gegen die anstürmende rote Welle", wird zwar immer nock ihr veriuckt. ist aber dadurch brüchig geworden, daß di« Heimwehrbewegung den AttiviSnvuS volksge-meinschaftlicher Grneiuerung übernommen hat. Neben den Ghrifllichsozialen treten z.i>et nationale Gruppey in den Wahlfampf: die H e i m w e h r e n und die Schober-p a r t e i. Die Heimwehren haben sich nn Heimatblock ihre iparlamentarisc!^ Wahlgruppe geschaffen, in der mit zwei einzigen Aus-nabm-n die ^Mrer der F'^^oeiljvtewegung kandidieren. Die Ausnahmen bilden der La« desführer von Wien, Major Fey, und d« LandeSfüHrer von Nieberösterveich, Raab, dii aus der christlichsoziallen Lisw erscheine«. Durch dieses gegen die sekbstSnidig singesdeG» ten Elemente der Heimwehr gerichtete M»-növer der ChrWchsl^krlen ist eine ziemliche Verwirrung in Heimwchrkreisen eni^ande«, di« der Heimatbllock durch eine scharse Wa0M: ßch»G>». V»WK. M»«Kp«W KMlDM» ßM»»t>WH» «W<« »hOkt .Üliiiituer ^'n « ^' XituVr damit ^rechnet werden, dag luailche H?jm-wehrjtimmen wegen dieser Unklarheit !>er V«hältnisie an CHriMch^zial« zufallen wer den. Die Schobervartei ist eine vclitisch sehr merkvürdi^ Konstruktion, die in manc^m an die Ttaatsparte; erinnert, wenn ihr auch das Element der Jsgend vollständig aög^t. Hier stch letzt«» Rest« des ^nst stsr-ken il^reilhfichen LiDUalismv» hineinge-flilchtA und versuchen, unter Marke deS w breiten KreiM, inOesonbere der Wirt-scha^ kestebten MbÄlldiesktrnzlerS Schober so et^S wie eine demokratische Mittelpartei zu errichten. Dadurch, dasz sie sich in einigen Bundesländern mit dem freiheitlichen Land--bund zusammengetan haben, darf er'varlet wert»en, baß sie einige Mandate bekommen. Der Wahikampf seVbst geht vogstSndi!? ruhig, aißer mit geMiffenen fleist^qen Mffen vor sich. Das in sich zcrspaltene Bürgertum vergis^t nur aNzu oft auf Aampf mit dem eigentlichen Geaner, dem Sozialismus. Insbesondere die Loiatpoliti?, in der d<*r Ty'mS dffs kleinen Parteisekretärs vorherrscht, N^'tet das Bild bürgerlich?? Selbst^erfleisch.lüg. Trotz alldem nimmt man an, das; der Sozialismus, der sich geistig in einer Verteidi-gun-gsstellunq befindet,^twas verlieren wird; denn es ist kein Zweifel, daß die Heim vehr« keweguuz, insbesondere seit ihrem Eingriff anläßlich der Juliwirren des Jahres W27, als Bant»erträger eines jungen österreich'-schen Erncuevungswillens manche Ü^eiche in den Sozialismus geschlagen hat.' Wie die schließli^ Gruplpierung auf der bürgerlichen Seite au-fthen wird, ist heute noch nicht vor auszusehen. Die Schoberpartei ist eine Gruppe kluger Männer ohne Soldaten, der .Heimwehrblock eine Massenbeivegung, die inonate-lang an innerer Fiihrerkrise gelitten hat und die, oon den Parteien üiberrumpelt, über einen ungenügenden politischen Apparat tter-fügt. Die Vhristlichsozialen, die traditionell stärkste Partei des Bürgertums, hat ihr Vertrauen weitgehend verloren und nur die politische Trägheit der Wählermassen für sich. Wie immer aber auch das Endergebnis ausfallen mag, diese Wahlen sind deshalb >'on Bedeutung, weil in ii^en zum ersten Male die Heimwehrbewegunq eine volitiiche Gestalt annimmt. Mag der Hcimatblock wenige Mr viele Mandate erreichen, er hat in diesem Wahlkampf endgültig den Politischen Boden betreten und wird auch als Minorität im Parlament den Erneuerungswillen zum Ausdruck bringen, der ihm die Jugend Oester, reichs zugeführt hat. Amerikonlsche Bonditenmethodkn Sm Uttchsljchmußgler z« Tode gemartert. Newyo r k, 5. November. Ein scheußliches Verbrechen der Alkoholschmuggler wurde in einem einsamen Haus von Brooklyn entdeckt. Man fand dort die Leiche des früheren Boxers Lopresti vor, entsetzlich ver-ftümmellt, und über und über mit Wunden bedeckt, welche darauf schlies^en lassen, daß Lopresti zu Tode gemartert worden ist. Unter anderem war ihm die Zunge herausgeschnitten worden. Die Polizei nimmt an, daß Lopresti, dessen Beziehungen zu den Al-loholschmugglern und Erpressern bekannt waren, von diesen wahrscheinlich als Ver-väter hingerichtet worden ist. Bon den Tä-tttn fehlt noch jede Spur. Garantie" HervS fetzt seine Polemik fort — Nun appeMert er an die franzvfifchen Rationalisten Paris, K. November. (Telunion). Heros »entet sich l» her „Bictoirt" am Dtenstag »n öle stanMschen Natlona. liste» und fordert fle ans, ^nen gesunden nationalen Pazifismus z« befolgen, der in einer deutfch.franzSsif^n Annäherung be» stehe. Ei« solcher Pazifismus könne nie als eine Fnrcht vor der devtschen Gefahr aus. gelegt werden. Er müsse sich auf den Abscheu vor dem ldrsege, der Vewihl^it einer bolschewistischen Explosion in ganz Europa jm Falle eines neuen Krieges und auf k»!e Notwendigkeit stützen, Deutschland von sei. nem gefSbrlichen Viind,sa.) len ausgeschrieben werden, so würde die Ar bei ter Partei sich auf einen schweren Ichlag gefaßt machen müssen. Wird es bald in England zu Parlamentswahlen kourmen? Augenblicklich steht oie^e Frage auf der Tagesordming. Es ist nicht ausgeschlossen, daß sie zu dem Zeitpunkt, wo diese Z^'ilen in Druck erscheinen, bereits entschieden sein wird. Der Ausgang der Geulein« dcwahlen hat die ohnedies prekäre Lage oer Regierung im Parlament außerordentlich er-schivert. Wnc es schon vorher nicht sicher, o-b die Opposition, die ja die Mehrheit besitzt, der Negierung noch einnial eine Gnadenkrlst geben würde, so «haben die Gemeinde>Zvahl?n das Parlament geradezu vor den ^vang gestellt, eine klare l^tscheidung herbeizuführen. Awar sehnen sich die Konservativen äugen- Am schltsifchen lleberschwemmungsaebset blicklich gr politisch« Geqner, die l °°5 d-m R°r°«Wnd er. durch den ««brauch unlauter« KampfmiU.',!! 5^1' m.r sich selbst erniedrigen Mrden. D. Ber-l d'« ^ - n n ang-.««.n --rd kann für die »konservativen leden Augenblicke^. ^ ' ^naef^ ein-m -ntstkhen^ In «inem s.lchen Fall n»^ Auflösung des Parlainents und die AuSschrei MiMM WM bung von Neun>a>hlen unvermeidlich sein. Ja, in diesen Novembertagen ist der poli Hochwasser zerstört worden. durch Wie aus S p l i t berichtet wird, herrschen in den letzten Tagen in der Adria 'iin Vjeyojt im Ureise ttosel, tiscl)e Himniel in England von dicken Wolken - heftig« Stürme, die von starken Regen bedeckt. Ve Stinnnung ist überaus gedrückt, güss^„ begleitet sind. Die Danipfer koin. glelch. ob bei den Konservativen oder bei der .„en mit erhebliö^n VerspätmMn an. Arbeiterpartei. Außer den allgemeinen Cor- . gen haben sie noch ihre besonderen. Die Äon- > Der Generaldirektor für Steuevwesen ?m seroativen h<,ben mit der Opposition der^ Finanzministerium Rudolif P o i 6 der Presselords zu kämpfen, die Labour-Lenle, der Kassensbontrierung im Aagreker staat. unt der Oppch^on ^s linken Flügels der glichen Steueramte nach den Beruntreilun Arbeiterpartei. Nur die Liberalen haben es in dieser Hinsicht gut: ihre ZM ist so klein-daß ihnen nichts übrig bleiiöt, als einiss ^u sein. Doch auch das wird sie nicht retten. Wenn kein Wunder geschieht, lverden die Liberalen bald von der Oberfläche verschwinden. Das Zlweiparteisystem wird wieder hergestellt. Wenn nur die l'eiden großen Parteien nicht vorzeitig auseinanderfallen. Wird gen des flüchtig gewordeMn Kassiers Bogo-slav P e t a n j e k beiwohnte, ist nach Beo-grad zurückgekehrt. Die von Petanjek ver-untreute Summe beläust sich genau auf 2,199.146.18 Dinar. AuS bisherigen Verlause der Untersuchung geht hervor, daß Petanjek in Kreisen der Steueramtsbrv.lnten keine Komplizen hatte. dies d-nn wird man von der Kri.j Dorf« 0 - > k ° « « i m Zr-m se des Parlamentarismus auch in England spielte sich im Hause des Landwirtes üer-Ip«ch°nmusftn. ! das it. in dem di^ H«.uÄ>«wchn-r Ichan Staatc»))olitisch betrachtet,.würde die baldige lange miteinander ^rseindet waren, ein ?luflösung des Parlainents eine außerordent- blutiges Drama a>b. Die Bäuerin Agita da« aus den I^luten .» r, ^ Belastung für das britische Em- c-ordaöiä hat im Verlaufe eines Streites ^ ° >Wn 7Mrigen ?^wi«gerMn don ist noch nicht AU Ende. Vom s. No'.iem-i erdolcht. Die Mördern wurde verhaftet. Mißerfolg ln Rom Der ameri?an!sche Dermlttler kommt mN leeren Künven nach Senf Sln letzter sinigungsverfuch Pari»,«. Niwember. Der Flvttenftreit zvische« Frankreich und Italien beschäftigt die Großmächte in immer stärkerem Matze. England, Amerika und Ja^ arbeiten mit Volldampf daran, zwischen Paris mch Rom eine Einigung zn erziele«. Deshalb beauftragte H«<«t de« «rüffeler Gesandten « i b s o n, Italien z« einer Einigung mit Frankreich z« bringen. Die anfängliche« Besprechungen gingen ziemlich glatt vonf^tten, fodatz d^ Eindruck erweckt wurde, G^bsons Mission wäre von Erfolg begleitet. Leider haben sich die Enoartnnge» «lcht ersttit. Die faschistische Negiernng besteht hartnäckig ans ihrer Forderung nach der FlottenparUät mit Frankreich, was jedoch Paris nicht zugestehe« kann. Die Unter, redungen in Rom müssen deshalb als gescheitert angesehen werden. Gibson fährt «u« nach Genf, um an der Sitzung der vorberei-tenden Abrüstungskonferenz als amerikanischer Beobachter teilzunehmen. Die politischen Kreise Frankreichs, Englands und Amerikas gaben noch nicht alle Hossnung auf, zwischen Paris und Rom den noch eiae Einigung zusta«dezubringen. Der letzte »ersuch soll im Laufe der «enser Be-ratunge« im Schos^ d-r «drüftungskommis-sion ge«tacht «erden. Es verlautet, vibson soll den Staatsmännern teilxr Mächte de« Erschlag unterdroite«, unabhängig vo« einander Erklärnnge« darüber abzugebe«, was sie als das HöchstauSmatz ihrer Flotten rüstungen bis zum Jahre 193« erachten. Zu französischen Kreise« oerspricht man sich kewen Erfolg vo« eimr sollen Erklärung, da ma« überzeugt ist, daß Ualien dieselbe Tonnage anfordern werde wie Frankreich. Abkehr von Hoover Der W«hlst«> der Demvkralen — Sie Repabltkaner im Senal in der Mi«»erhe» Der Ausgang der Wahlen in den Bereinig ten Staaten hat i'lberraschende Ergebnisse gebracht. Zu besetzen waren ein Drittel der SenatSfltze (M), alle Sitze im Repräsentantenhaus (435) und 32 Gouverneurposten in einzelnen Staaten. Die Wahlpropaganda hat sogar die üblichen amerikanischen Dimensio-tlen überboten. Die demokratische Opposition operierte in der Hauptsache mit zwei Wahl-Parolen: Beseitigung ber W i r t s ch a f t s-krise und Abschaffung der P r o h i b i-t i o n. Nach den bis gestern abends vorliegenden Meldungen erlangten die Demokraten 208 Sitze im Repräsentantenhaus. Es fehlen ih« nen somit nur noch 8 Sitze, um die absolute M^'hvheit (2lS) in der Kammer und damit au6) den im nächsten Jahre zu wählenden Staatspräsid'.'nten zu erhalten. Bis gestern abends konnten die Republikaner 209 Man- W a s h i n g t o n, 6. November. date für sich verzeichnen, während die Farmer und Arbeiter einen Sitz erringen konnten. Der Ausgang der Wahlen wird auf die Prohibitionsgesetze vorläufig keinen besonderen Einfluß nehmen, da das Alkoholverbot in der amerikanischen Verfassung festgelegt ist und für eine Aenderung der Bestimmungen mindestens zwei Drittel beider Kammern stimmen und sich bei der diesbezüglichen Volksbefragung mindestens drei Viertel aller Staaten d?r Union bejahend aussprechen miistten. Jim Z e n a t ha!^n die Demokraten bereits die Mehrheit errungen. Gewählt wurden 48 Demokraten, 47 Republikaner und ein Kandidat der Farmer und Arbeiter. Der Ausgang der Wahlen für die tz^uverneure ist bisher noch nicht genau bekannt. Der Diktator von Lhicago Wie man die WettausItellNnq tSAZ erfolgreich geskalke« will Chicago rüstet zur Weltausstellung, die in den Mauern der amerikanischen Millionenstadt im Jahre 1933 eröffnet iverden wird. Die städtt^che Verwaltung und d'o an dem Erfolg der kommenden Weltausstellung interessierten Geichäftskreise befürchten aiSer, bah das mit jedem Tag« zunehmend»? Ban-ditenumvesen dem Rufe der Stadt und dem Gang des A.uSst>ellunggeschäftes im Jnlande und besonders im Auslai,de schweren Schaden zufügen könnte. Die mahgebenb^n Stellen entschlossen sich' deshalb, dem Thi-eagoer Banditentum den entschiedeilen Kampf zu erklären. Zu diesem Zwecke bildete sich ein Ausschuß, in dem eine Arnppe M-agoer WMonäve vertreten ist, die den Kampf gegen die Banditen finanzieren wollen. Der Ausschuß hat bereits einen Anti-banditen'Diktator ernannt. Tiner der testen Detektive Amerikas, Alexander Ja^y. wurde zum Diktator ge^väihlt. Jamy wird von einer mächtigen Orgusgebeutet. Aber ebenso, wie es nicht zwei M<'nschen auf der Welt gibt, deren Hautzeichnung gleich ist, g!Ht es auch nicht A^i Personen, deren l^^ebiß nach F-orm, Stellnng und Zahl der Zäbne vollständig das gleiche ist. s^reilich ist die Ermittlung von Tatsachen^ die bei einein N<'rbrechen Berlin, Ende Oftvber. vorkommen, durch das Gebiß mit einer sehr großen Schwierigkeit verknüpft. Das Gebiß des Menschen verö-ndert fich furchtbar schnell Das kann jeÄer Zahnaryt und Zahntechniker bezeugen, denn in der Praxis dieser Herren kommen fortwähreich Fälle vor, die das be-weism. So muß die Kriminalistik wohl damit rech nen, daß sich jedes Gebiß innerhalb kurzer Zeit ändern kann, auch ohne mutwilliges Dazutun des Betreffenden, ^ssen Geibiß bei in Frage kommt. Wieviel mehr nun erst, ^nn es einem Verbrecher daruin zu tun ist, Spuren und BoweiSmittel zu beseitigen! Er kann fich Zähne ausreiften, andere einsetzen lassen; er kann durch fortgesetztes Beißen auf einen harten GsAenftand die Stellung eines Zahnes vollkommen ändern. Kommen also bei irgendeinem Verbrecl)er Moment? in Frage, die die Ermittlung desselben auf Grun?d von Beißfpuren ermögli-chen, so werden in der Regel die Behör- den die auf die Verbrecher fahnden, nicht diese Tatsai^ an die gro^ Glocke der Oef. fentlichkeit bringen, damit die Verbrecher selbst nicht gewarnt werden und diese Spuren und Beweise zu beseidigen »surhen. Daher kommt es denn «uch, daß in ^r Oeffent-lichke^t nicht bekannt ist, wie oft die Zähne bei Kapitalverbrechen schon eine Rolle gespielt haben. Im Gegensatz zu den Zähnen ist indessen die Haut des Menschen ein dau-eiAdes und in jedem Falle untrügliches Kennzeichen. Ist irgendwo ein Fingerabdruck von einem Verbrecher gemacht, so kann er sich diesem Beweismittel nur dadurch entziehen, daß er den Finger crbschneidet, waS natürlich erst recht verdächtig sein würl»«. Das Abreißen eines Stückes vom Finger oder das Abschaben der Haut würde nichts nutzen. Die sich neu bill^nde Haut würde immer genau wieder die Lin^enKeichnung der früheren aufweisen. Aber trotz dieser grossen Einschränkung hat man den Zä'hnen schon manche Ermittlung von Kapital-verbvc<^n zu dank-n. Sen sationell war ein Fall, der sich vo? n>enigen Monaten in Paris ereignete. Da war eine Händlerin ermordet worid^^n, die Obst und Grünzeug feilbot. Wie der Bestand des Fundortes der Ermordeten zu zeigen schien, war offenbar die Hän>dlerin vom Mörder in dem Augenblick überfallen worden, als sie Obst einmaß, also beide HSnde beschäftigt wallen. Der Täter «ber schien vorher um Obst gefeilscyt und in einen Apfel gebissen zu haben der am Tatort angebissen fich vor fand. Das wurde dem Verbrecher zum Fallstrick. Der Abdruck deS Gebisses in den Apfel zeigte eine so auffällige Bildung, daß man danach nach dem Täter fahnsden konnte; eS mußte ein M-ann sein, der zn>ei vorstehende Zähne hatte. Dieses auffällige Kennzeichen allein führte auf die Spur, und der Mörder wurde ermittelt. Hätte er bei Ausführung der Tat Kirschen oder Pflaumen gegessen oder überhaupt das Obst, das er kaufen zu wollen vorgalb, nicht gekostet, so hätte im:n seine Spur nicht so schnell gefunden. Das ist natürlich ein seltener Einzelfall. Viel öfter kommt es vor, daß Verbrecher am Tatort Zigarrenstummel oder Zigarettenspitzen, die sie benutzt haben, liegen lassen, und diese als Beweismittel herengezogen werden können, weil viele Raucher die Ge. wohnheit lha>ben, auf die Zigarren oder Zigarrenspitzen beim RMchm zu beißen. Da dies der Raucher besonders im Zustande der Erregung tut. und ein Verbrecher bei Ausführung der Tat sich ja meist in ErregiungS-zuständen befindet, so wird jever Kriminalbeamte solchen Spuren Ausmerksainteit schen ken. Endlich finden om Schinerz bezwungen, den Verbrei^r losläßt. Ein derartiger Fall ereignete sich vor kurzer Zeit in Chicago und erregte Sensation. Eine reiche Witrive, MrS. Kensionton, war ?iachts ü^rfallen worden, wälhrend iiz in ihrem Schlafzimmer schlief, imd aus der Lage, in der man die Leiche der Ermordeten vorfant». g-ing nur zu deutlich hervor, daß ein Kampf zwischen der Ermordeten und dem Mörder vor der Ausführung der Tat stattgefunden hatte. Obwohl es anfangs den Anfcj^in hatte, als ob der Verbrecher durch ein Fenster von außen in daS Schlafzimme! ei^Mstiogen sei, so war doch die Kriuunal -»vcv :*vvC* ^?;3 ' Das erste Kaffeehaus ia Wien gründete dar Polt KoUUcki, dar den Kaifee bei den Tfrken keaaaa lernte. Dia tfirkiache Kalfeczabereltaag ffthrt inf das 16. Jahrhundert aarftck. In aaae-rem Lande wird Ihr auch fetzt noch dar Vorzug gegeben. Ea haltea flick aber aar Wenige vor Aagan, dsaa keate die Lebensbedingungen ganz andere sind als frfiher and der tigUcba Geauae atarkea Kaffees Gefakren ia eich bergea kenn. Scknld daraa ist das im gewöhnlichen Kaffee enthaltene Man- aad Nervengift Koffein. Nnr dar vom Kolfei« befreite Kaffee Hag gewlkrt kftchstea Kaifee-genaaa ohne acbldiieke Kolfeinreiswir-kungen. Ia Geschmack. Aroma aad Ergiebigkeit atehi Kaffee Rag dam anderen Kaffee teaerster Sorte eicht nach. Beaondert aal tfirkische Art mnn-det Kaffee Hag vortrefflich. Aach splt ebenda können Sie KaHee Hag trinken« ao viel Sie nnr wollte, ohne Hera* klopfen, ohne Aufregung oder Schlafstörung, ohne irgendwelche Beeckwer-den zu verspüren. Ueberseagen Sie sich durch einen Versuch. Ksffee Hag ist k eilen guten Lebenatnittclgeaehlftea sa haben und wird "auch im Cef* and Hotel serviert. Poli.zei sehr bal^ der Meinung, daß der Täs ter im Hau'fe des Verbrechens selbst zu suchen fei. Ohne daß die Hausgenossen der mordeten etwas davon vernahnren, >^e die Kriminalpolizei Spuren von Bißwunden auf den nackten Armen der Ermordeten festgestellt und diese ließen darauf schließen, das^ der Täter vorn eine Lücke im ^biß haben müsse. Bon den Hausgenossen aber schien kein einz^r dieses Charakteristikum zu besitzen. Da richteten sich andere Verdachts^ momente gegen einen Neffen der Frau Kensington. Är die Untersuc^ng fühven>de Beamte hatte den jungen Mann, ^r im Hmtse der Ermovd^ten wohnte, vo-n Anang an für verdächtig gehalten, hatte aber doch den Ver dacht fallen lassen, als er an seinen Zähne« nicht jene chcrrakteristische Lücke nxv^rnahm« Plötzlich aiber kam ihm ein Gedanke. V^iih-rend er den Verdächtigen durch allerlei Kreuz- und Querfragen in die Enge trieb, sagte er Plötzlich: „Mr. Smich, Sie tragen ein künstliches Ge^ßi" Jener verneinte, dann aber wurde sein Mlnd untersucht, und er trug in der Tat ein Gebiß, nach dessen Herausnehmen aus der Mundhdhle die Zahn lücke vorhanden war. Jetzt Paßten genau die Zähne des Neffen d-?r Ermordeten in jene Zahnspuren a-uf ihrem Arme. Der ^er„ der, wie üblich, sein falsches Gsbiß nachts abzulegen Pflegte, hatte die Mordtat muhrS ausgsfi^hrt und sich nicht Zeit gelassen, verlier das Gebiß anzulegen. Gegen solche itber-führende Beweise vermochte er nicht .itehr die Mordtat zu leugnen, Kumal noch andere schlvere Verdacki>tsmomente vorlagen. Lulgi de Fotta geftorbm R o m, 5. November. In Rom ist heute vormittag der eheinalige Ministerpräsident Luigi de F a c t a, der seit längerer Zeit an Zuckerkrankheit litt, im Alter von 69 Jahren gestorben. Facta war der l e tz t e M i-n i st'e r p r ä s i d e n t vor der Machtergreifung durch den Faschismus in Italien. Facta ivar auch als Diplomat im Ausland tätig uivd gut bekannt. Er galt stetS als eine Art Statthalter Giolittis. Älbessinten und fein Herricher Am Sonntag, den 2. d. M. fand in der atessinisck,en Hauptstadt Addis Abeba die seier Uche Krönung Ras Tasaris ^um Kaiser ven M^ssinien ^tatt. Der Ncgus von Abessinien betracht'2t sich als direkten Ncchkcmnicn der Herül>mten Königin Saba, die nach biblischer Ueberlieferung dem iveisen König Salomen in Jerusalem einen Besuch abstattete und später vom König Salomon einen Sohn gebar, der die abessinische Herrscherdynastie befiründete. Ja'hrhunderte kanien und gingen, Abesiinien „MarWvrer pfresfa^, 7. Ni^nBer IM? blieb «über, weit von den Zentren der ÄMur gelegen, ein patriarchalisches, rückständiges hallnvildes Volk. Abefsinien besitzt nur ei^i-e E^'enbahn. aus der der Verkehr r^t eingestellt werden muh, da die <^ngeborenen die Schrau ben und schwellen entwenden und fiir eigene Zwecke gel^rauchen. In der Hauptstadt Add MeHa — der Name bedeutet in deut'cher UebertragunH „Neue Blume* ^ verkehren einige Automobile, in manchen Häusern qibt es sogar Telephone, und im kaiserlichen Palais steht dem ?^us ein Kinoapparat zur Verfügung. Das abessinische Volk lebt aber unter ganz primitiven Zuständen^ Addis Abeba liegt in einer Berggegi'nd 8900 Fuß über dem Meeresspiegel, mitl<'N in einem Eukalyptuswald. Bei Nacht isr ki< Stadt in schwarze Finsternis gehüllt und nur auf den Hügeln, wo der Palast steht, brennen einige elektrische Laternen. Der reg^.erende NeguS ist ein fortschrittlicher 2>^nn. Er spricht und schreibt französisch, besuchte ek» paar V!al Europa und widmet sein meistes Interesse der aibessinischen Ar« m«, die er nach euiopaischem Muster orga Nlsierte. Es stehen ihm Kirf« 50.000 Solda« ten zur BerlÜgung mit Artillerie, Maschi« n«ngewshren und sogar einigen Flugzeugen. Die Schere im Magen Eine bu^rische Bäuerin, Elisabech Ale xandrovq. unterzog sich in einer chirurgisch. Mmk in Sosia einer Magenoperation und kehrte vollkommen gesund in ihr Heinzat-dorf Kurück. Fünf ^hre vergingen, die Frau verspürte leii« Schmerzen und konnte sich mich nicht beklagen, bis sie einmal Plötz iich heftige Stiche in der Magengegend be» kam. ^ diese schmerHaften Sti^ sich bei . jeder Bewegung wiederholten, blieb oer Bäuerin nichts a-nderes übrig, als nach Sofia AU fahren, und sich in demselben Spital untersuchen z>u lasten. Mit Hilfe von , Röntgenstrahlen wurde festgestellt, daß eine chirurgische Schere im Magen der Bäuerin bei der ersten Operation versehentlich zurück gelassen worden war. Durch einen neuen operativen Eingrilff wurde die Schere entfernt. Gesund kam die Bä.uerin nach Hau^e, klagt« aber, daß sie die Vergeßlichkeit des Ghirurgen mit 20^ Dinar bezahlen mußte. Vielleicht hatte sie auch recht. Puktta RaL»^ unter dem Hammer. Der Revolverheld der Skupschtina, Puni-öa R a ö t der wegen der Ermordung von vier Abgeordneten eine zwanzigjährige Kerkerstrafe abzubüßen hat, schuldet seinem Verteidiger, dem Beograder Rechtsanwalt Ra-d»voi N o v a k o v i an Verteidigungskosten idie Summe von 21.000 Dinar. Da nun der Advokat sein Expensar nicht eintreiben kann, beantragte er eine Zwangsversteigerung des bei Kosovska Mitrovica gelegenen Besitzes von PuniSa Raöi^, um auf diese Weise zu seinem Geld zu kommen. Die Angelegenheit hat in der Oessentlichkeit ziemliches Aufsehen hervorgerufen. Vo« einem Grabstein erschlagen. Regen sburg, 4. November. (Tel-imion). Auf dem Friedhof in Reinhauien bei Rogensblirg waren die 18jährige Schlegel und die 16jährige Roßmaier damit beschäftigt, die GrabstÄtte ihrer V^'^n sind. Man sagt, dies deute auf einen frühen und strengen Winter hin. m. Marionettentheater. Sonntag, den 9. d. um 14 Uhr gelangt im Saale des „Narodni dom" das bekannte Kinderspiel „Dr. Faust" zur Aufführung. m. Unfall aus der Straße. Der 57jä!hrige in Jarenina bedienstete Knecht Anton G o-l e e glitt gestern auf d^r Straße so unglücklich aus, daß er Über die Straßenböschung stürzte, wobei er einen Bruch deS linken Unterschenkels erlitt. Die Mariborer Rettungsabteilung überführte ihn ins Krankenhaus. m. Scheues Pferd. Gestern nachnnttagS kam über die Reichsbrücte ein anscheinend durchgegangenes Pferd in derart wilder Flucht herangerannt, daß es die zahlreichen Passanten am Hauptplatze in größte Erregung versetzte. Ein Radfahrer, der nicht genug schnell dem Gaul ausweichen konnte, wurde hiebei umgestof'zen. Zum Glück gelang es einc^m beherzten Mann, daS scheue Pferd aufzuhalten und in Gewahrsam zu bringen. m. Auf der Stratze zusammengebrochen. Gestern brach in der Betrinjska ulica plötzlich der in Hoi!e wohnhafte Arbeiter Matthias Krivec bewußtlos zusammen. Nach vollzogener Labung konnte der Mann den Weg dann wieder selbst fortsetzen. m. Wieder einmal hinter Schloß und Me. gel wanderte gestern der 40iährige, in Slam njak gebiirtige Taugenichts Franz K u t. ^n Mann, der übrigens für lange Jahre aus dem Bereich unserer Stadt ausgewiesen ist, verfolgt die Gendarmerie in KriZevci wegen mehrerer Fahrraddiebstähle. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tages liat insgesamt 17 Anzeigen und zwei Verhaftungen aufzuweisen. m. Wetterbericht vom K. November 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 736, Temperatur -s- 4, Windrichtung NW, Bewölkung teilw^se, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. m. Spende. „Ungenannt" spendete 10 Dinar sür den armen Invaliden mit vier Kindern. .Herzilichen Dank! * Boranzeige. SpanferklschmauS Hotel Halbwidl, Dienstag, 11. November. * Wurftschiuaus (Abendkonzert). Kapelle WergleS, Samstag 8. November vm Hotel Halbwidl. *TrenchtoatS, Ueberzleher, HRdertuSmS». tel, LederrScke, Felle, Plüsl^, Schneeschuhe, Schneeftiefel, Galoscken sowie sämtNche Ma. uufakturwaren. Teilzahlung. Vrni?, Maribor, KoroSka 9. !4S1S » Die Rummer vom 8. November der illustrierten Wochenschrist „Soißet" umfaßt eine gediegene ?^il«ge, die der Stadt Maribor gewidmet ist. Verlanget in allen Ver-schleißstellen „Svijet". » Mattiniseier in »oiiaki. Der Ortsaus-schuß des Roten KreuzeS in KoSaki veranstaltet S o n n t a g, den 9. d. um l.') Uhr im Gasthause I. G o l t e S (PoZauko) die übliche Martinifeier. DaS reichhaltige Programm steht u. a. auch die Mitwirkung der Rvtkreuz-Kapelle vor. 203 * Der 7. Band des „Großen Brockhauk", des größten modernen volkstümlichen Nachschlagewerks in deutscher Sprache, wird — wie wir erfahren — noch rechtzeitig vor Weihnachten erscheinen. Diese Nachricht wird flir die zahlreichen Bezie^r des Werkes, das seine Unentbehrlichkeit für den modernen Menschen bereits mit den schon erschienenen sechs Bänden bewiesen hat, sicher von Interesse sein, denn sie zeigt, daß das vom Verlag angekündigle schnelle llrscl,ei-nunastein^o gewisscuhast eingehalten wird. * Ales trinkt «saker Mineralwasier! Schon lange erlebte kein Artikel einen so reißenden Absatz, wie dies beim Gisaker Mi. neralwafser der Fall ist. Man erinnert sich wohl noch an die Zeit, wo die Presse über die Entdeckung der muriatisch - alkalisch -radioaktiven Quelle berichtete. Durch bekann te in- und ausländische Fachleute wurde ein« hellig festgestellt, daß dieses Wasser eine außerordentlich allseitige Heilkraft besitzt. Dar« aus ersah man, daß dieses Wasser bald das Hauptgetränk aller Schichten t^r Bevölkerung werden wird, waS setzt tatsächlich auch erwiesen ist. Heute trinkt schon seVermann das Sisaker Mineralwasier. WaS besonder? hervorzuheben wäre, iist, daß man ausdrück-lich das Sisaker und nicht, wie früher, nur irgendein Mineralwasser zu verlangen hat. 15418 Aus Vtui p. Mirko Pugelj i« Ptuj. Der bekannt« Konzertsänger Herr Mirko Pugelj ver« anstaltet am 8. d. in den Räumlichkeiten dl" „Glasbena Matica" einen Liederabend. p. Sin seltenes IagberlebniS hatte diese, Tage der hiesige Waidmann Herr Wilhelm Albrecht im Revier HodoSe bet Wuj. Es gelmrg ihm eine große Rohrdommel, die sich fast nicht weiterbewegen konnte, lebend in die Hand zu beksnrmen. Dabei machte ei die seltene Beobachtung, daß der Vogel einen zirka fünfzehn Zentimeter langen Hecht im Schlünde hatte und diesen nicht schlucken konnte. Die Rohrdommel drohte zu ersticken und nur diesem Umstände ist es zuzuschreiben, daß der Bogel infolge Erschöpfung nickt flüchten konnte. p. VerßehrslalchMitSt. Infolge der andauernden Regengüsse ist die Stara ulica zeitweise wegen d^ mangelhaften Kanaltsierung faist unpassierbar. Es wäre höchste Zeit, daß die Reinigung wirlltch einmal icigoros vorgenommen wird. p. Die Renoviermig des Saales im „Narodni dom" wurde dieser Tage beendet. Der Saal wurde bedeutend vergÄßert und mit einer großzügigm Lichtanlage sowie mit mehreren Bentilatoven versehen. p. Der Plan einer »e«« Drantrilcke bei Ptuj ist wieder in den Vordergrund getre-ten. ES wurde bereits eine großangelegte Aktion der interesiierten Kreise eingeleitet, um die alte, schon ziemlich baufällige Brücke recht^itig durch eine neue zu ersetzen. p. Aus dem Hinterhalt angeschossen. Als vergangenen Sonntag gegen Mitternacht die Bauernburschen Anton B r u m e n, Stefan O z im i eund Leopold BreLko vom Dorf Brhlog nach Mai^perk heimwärts gingen, krachten in der Finsternis plötzlich mehrere Schüsse. Blutüberströmt brachen alle drei Burschen zusammen. Zwei von chnen erlitten schwere Bauchverletzungen, während einer am Oberschenkel! eine Schußwunde davontrug. Zuni Glück wurde die nächtliche Schiesjcrei von mehreren Leuten wahrgenommen, di? sofort den Verletzten zur Hilfe nit.'n. '^lian brachte gegen Morge l alle drei KINO =» Qrafskl:-- Ab Donnerstag, den 6. November feierliche Premiere: E'n Tango für Dich Der Liebestango. 100 % Ige deutsche Tonfilmoperette. Willy Forst, Fee Malten, Paul Otto und sämtliche Darsteller aus dem Film »Zwei Herzen im % Takt«. Schlager: Ein Märchen vom Qliick, Du bist meine Greta Qarbo usw. ===== Union: ■ » Ab heute: Eine schwache Stunde Liane Haid, Lucle Englisch. Vorstellungen an Werktagen um 17. 19 und 21 Uhr An Sonn- und Pelu tagen um 15. 17. _ 19 and 31 Uhr__ == Apolo: r Samstag, den 8. u. Sonntag, den 9 November Das KomödlmtMichlff Ein Groß-Stummfilm mit Laura La Plante u. Joseph Schildkraut. Ermäßigungen gütig. yreitÄg, 7. Nummer!v? Burschen ins Krankenhaus nach Ptuj. Vom Täter fehlt einstweUen jede Spur. p. Blutiger Ueberfal. In Breg wurde vergangenen Sonntag der Winzerssohn Lorenz Bidovie von zlvei ange^iterten Burschen überfallen und mit Ochsenzieme'm schwer miß'handelt. Trotzdem sich der ganze Vorfall am hellichten Tage abspielte, konnten die Rohlinge sPurloS verschwinden. Vi-doviS erlitt derart schwere Verletzungen, das; er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. p. Sin rachsüchtiger JuNge schlich sich ver-gangenen Sonntag in die Umgebungsvolks« schule und vernichtete dort mehrere Bilder. P. vilddiebftahl und kein Ende! Die Re. vterinhaber der nächsten Umgebllng von Ptuj, wo sich bekanntlich die bestgeschonten Jagden befinden, haben in der letzten Zeit sehr viel unter dem Wilddiebstahl zu leiden. So wird gemeldet, daß im Revier Zabovci vov einigen Tagen unter dem Fasanenstand ein großer Schaden angerichtet wurde. Be« scnderS in Mondscheinnüchten, die fi'ir den Wllddiebstahl in Fasanenrevieren wie ge« schaffen sind, müssen unsere Berufsjäger stündig auf der.Hut sein. Ts wäre nur zu wünschen, daß diesem Frevlertum durch ein energisches Borgehen sowohl der Gendar« merie als auch der Gerichtsbehörden endlich ein Riegel vorgesl^b'en wird. I WMKMWWIm! Cl»» DITV WeOiMNN Gl, ?OUGssMG>»e In »m p. «prthekennachtdienft. Vom 8. bis 14. d ' '',t die Apotheke „Zum goldenen H!/ ' (Mgr. Leo Behrbalk) den Nacht-dicu. P. ?,m Stadtkino gelangt am Samstag und Sonntag die großartige dramatische Dich unl^ „Christine" nach der gleichnamigen Opp.' Borführung. Aus Gelle c. Vortrag über die KoroSica. Im Nal,. men der W^ntersportsektion der Sanntaler Ortsgrllppe des Slow. Alpenvereines in Ceije hielt der bekannte Alpinist Herr Karl Koranek-Lumenstein aus Wi'n am Donnerstag, den 4. d. «bends im aus-verkauften MnoMl vor etwa M einen ükerauS interessanten Vortrag über das „Skiparadies Koroiliva". Den Vortrag begleiteten über 100 ausgezeichnete Origi-nalousnahmen von der heurigen Ostern-paxtie auf die KoroSica. Die Zuhörer fp?n-beten dem Vortragenden, lvelc^r sich in hervorrag-ünder Weise mit der Propaganda für die Canntaler Alpen befaßt, lobhaften Beiifall. e. Diebstahle. Die Mechaniker, die in einem Mmmer in der Billa Stiger auf der LjubljanSka oesta wohnen, stellten in der letzten Zeit mehrer« Diebstähle in ihrem Zimmer fest. Eine Fensd^c^be fanden ste aitsgeschmtten. W«g«n Disbstahlverdachtss wurde der 2Sjährige I. S. festqenomnien, bei bem man eine entwendete ^rfte und einen Diamantensplitter fand. S. stellt die Diobstühle entHieden in Abrede. Der Wert der entwendeten S«chen beträft un^.'fSbr 2200 Dinar. S. wurde dem Äericht übcr^ stellt. . 'Freitag, 7. Rovemlier. Ljubljana!L.i5: Schallpllitt.:nmu-sik. — 13: Reproduzierte Musik - 17.3l): Nachmittagskonzert. - 19: Fwnzösi ch. -20: SonÄtena-bend. — 21: Konzert. — B c ograd 17.3k: Tanzmusik__19.30: Deutsch — 20: Schallplattenmufik. — Vokal, konzert. — 22: NationallieÄer mit ü^itarre-beyleitung. — 22.45: Abend kon^V-rt. -Wien 15.20: Nachmittvgskonzt'rt. — 1»: Italienisch für Anfänger. ^ 19.?5: Vunt.r Abend. — 2l: Violoncelloabcnd. — Anichlie-ßend: M?ndkonzert. B r e S I c, u U): Abendmusik. — 2!.15: - 22.30: Stenographie. B r ü u n 21.15: Unbekannte Ouvertüren. — Konzert zeitgenössischer Musik. — S tut: g art 19.30: Gitarrekonzert. 30.15: Tscho tow-skys lyrische Oper ^Jolanthe". — 21.30: Tu. cholsky» Szene „Lottchen taucht einen tragischen Film^. ^ 22.30: NnterhÄtungsfsnzert. — Frankfurt 20.15: Stuttgarter Uebsr tragung. — Berlin I8..^5: Ausgewählte Unterhaltungsmusik. — 20.10: SymP^niekon zert. — Anschließend: Tanzmusik. — L a n» genberg 17.30: Konzert. — !9.15: Eng« li!che Unterhaltung. ^ 20: Abendmustk. ^ 21: Einsame Musik. — Anschließend: Lkon-zertübertragung. — Prag 18.25: Deutsche Sendung. — Mailand 19.30: Buntes Konzert. — 20.30: Tanzulusik. — 21: Operettenübertragung. — München 19.45: Lied und LalUtenipiiel. — 20.20: L. Anzen-gruibers Bauernkomödie „Der G'wlssenS« wurm". — Anschließend: Zigeunermusik. — Warschau 17.45: Leichte Musik. - 20: Musikalische Plauderei. — 20.15: ?^stkonzert. — Paris 20.90: SttmVhomekonzert. Tfteater «>» Kunst Nallonaltheater tn Martdor AE»Erl»tret D. November, 15 Uhr: „Sommer-ikachtstraum". Kupone. Dramapreise. Sonntag, 9. November, 20 Uhr: „Die Puppe". Premiere. SladUheoler in Vtuj Montag, 10. November, 20 Uhr: Alexandra. Gastspiel des Mariborer Theaters. ^ Der Zagreber Schriftsteller «. Kritiker K. M e l a r i S hat cin Voltsstück in 3 Nil der? „Ioro Udmaniö" vollendet. Das Werk wurde bereits vom Zagreber Nadionalchenrc'r an.gl'nomm^'n und wird noch in diesem Jahr zur Uraufführung gel>an^en. Ein ziveites Tra ma M<1ari6' „Ich will nicht ster!^n" ivlir")« ebenfalls.vom Zqgveb^r Nation^lthcxlker angenommen und wird im Lanfe bie'cr Saison au-fg-eführt werden. -j- Eine Ausstellung von Dubrovniker Ma lern in Bratislava. Wie aus Bratislava berichtet wird, veranstalten die Dubrovniker Maler Milimn, IagS und Popovi«^ durch Vermittlung der Vratislavacr Zweigstelle d. Tschechoslownkisch^Iuaok'awischcn Liga eine Aucsteltunsi in der Hauptstadt der Slowakei. Die Ausstellung, welche auch in KoSice !?roßem Interesse ^gegnete, wird bis 17. November d. I. dauern. -i- Mascaani arbeitet an einer neuen Lper. Mailand. 4. Nov. sTelunion). ,^n einem ^^ntcrview erklärte Ma scagni Journalisten, daß er an einer neuen Oper arbeite. Im Jahre 1921 ?>abe er versprochen, nach lOjähriger Paui'e wieder eine Oper zu schreiben. Da nun die Zeit gekommen sei, will er soinem Versprechen treu bleiben. Ton Klno „Dreyfus". Nicht allein die französische Nation wurde durch die „Affäre Dreyfus" um die Jahrhundertwende bis in ihre Tiefen erschüttert. Jener klassische, unerhört eklatante Justizirrtum ist zum historischen Menschheitsereignis geworden. Gewiß hat es — solange Menschen richten ^ Fehlurteile und Rechtsbeugungen gegeben. Aber kein Justizirrtum ging die gesamte zivilisierte Menschheit im gleichen Maße an wie dieser erbitterte, haß-erfüllte, leidenschaftliche und edle Kampf um die Schuld oder Unschuld des französischen Artilleriehauptmanns Alfred Dreyfus. — Im Papierkorb des Militärattaches von Zchwartzkoppen, in der deutschen Botschaft in Paris, werden im September 1894 von einer Agentin des französischen Nachrichtendienstes die Fetzen eines j^gleitbriefes zu gleichzeitig gelieferten militärischen Mittei. lungen gefunden. Kriegsminister Mercier sieht voll Entsetzen seinen Posten gefährdet. Er muß den Schuldigen präsentieren, ehe der Skandal in der chauvinistischen Presse an liebt. Er muß es „im Interesse der Armee" tun, so schnell es nur geht. — So wird am lntvr I^oniroll« «ir»«» 5tMlzG» von LIiGmilc«?» «liO i'lss'' »tsslung cl« unci I>llaci,pfüfung»n «inO vvllG Oaranti« tue cii« glvic^Shig« Iu5omm«nz«izung, gut« uncl V^ifl^ung c^O» 5i« lronnvn immsi' liif voll«» VvstrauvkH ^5l^ll^lk^ ick«nl(«n. » p I k I K GiNÄD In NfO«. 15. Oktober 1894 auf Grund leichtfertiger und konstruierter Indizienbeweise der ftdi-sche Hauptmann Dreyfus verhaftet, wegen Verrates lebenslänglich verurteUt, degra-diert und nach Franzöfisch-Guayana deportiert. (Fortsetzung folgt.) Spott MW doch! Auf der UnterverbandSkonferenz in Beo-grad wurde tlach längerer Beratung doch der Antrag des Berbandskapitäns Jng. Simonovi ^ für die Fassung von drei Ligen vollinhaltlich gebilligt. Das ganze Territorium des Verbandes wird demnach in drei Ligen geteilt, die je sechs Bereine umfassen werden. Diese sechs Bereine tragen an Stelle der bisherigen lokalen Meisterschaften im Herbst und Frühling alljährlich einmal u. zw. im Frühling die einzelnen Ligameistersck)aften nach dem doppelten System und Punkten aus. Diese Kämpfe ^llen die Teilnehmer an der StaatSmeisterschaft, die sodann im Herbst vonst-atten gehen würde, ergeben. Teilnahmsberechtigt sind auS der ersten Liga drei, aus der zweiten zwei und aus der dritten Liga ein Berein. Demnach würden sich um die StaatSmeisterschaft wieder sechs Vereine bewerben. Die Kämpfe sollten auch weiterhin nach dem Doppelq'ystem und Punkten vor sich gehen. Wie verlautet, sollen „Ha^k", „Gradj^inski" und „Concor-dia" aus - li 'reb, „Hasduk" auK Split und „Primorje" s?wie „Jlirija" auS Ljublzana eine Liga umfassen. : G. K. Aapib. Morgen, Freitag, um 20 Uhr wichtige Spielcrversammlung im Cafe „Rotovi". Er^c^nen aller Spieler mvbe-dingt verbindlich. : Ttlchte»nls>Weltmeilt«r i« Zagreb Diesen Sonntag absolvieren die bekannten Pjng'PoN'g-Mcist<'r Barna, SzabadoS, FSl di, Borgida un^ Kabos in ^^greb gegen heimisch« Spieler'einige E^ibittonsspiele. Unter ^n A^tbbewerbern ist besondersWelt Meister Varna hervorzuheben, der sich schon mehr. Iah e hindurch den vielums^trittenen Welttitel ^wahren tonnte. Von den heimischen Spielern beteiligt sich an d.'^n Kämpfen er Meister von Jugoslawien N e m e c aus Murska Sobotv. : Neue ^ngoflaVische Gchwlmmrekorde. Der jugV^laiwisi^ Schwimmvevband registrierte nachstel^nde Schwimmbestleistungen: Junioren: 100 Meter Freistil Wilfan lPri morje) 1:06.8, 100 Meter Freistil Wilfan 1:18.2, 3X100 Meter gemischt Jadran 4:04, 4X50 Meter Freistil Iabvan 2.03.2; Damen-Junioren: 50 Meter Freistil Mcda-niö Zdenka (Viktorija), 38.5, >100 Merer Rücken Bimer Zlata (Biktorija) 1:33.5; 100 Meter Freistil 2upm^ RuSa (Viktorlja) I:S2.8; 4X50 Meter Frefftil Viktorija 2.08.2; Senioren: 4X100 Mter Freistil 4.43.0; 200 Meter Rücken Wilfan Dra.^ko 3:06; Damm-Senioren: 100 Meter Rücken Blmer Zlata 1:34.2; 4X50 Meter Freistil Viktors S:3S: SX>100 Meter gemischt Mtorija 4:42.S. !r«kt«» t« k»kklu»kt«ol»ilro i»N»?ll»o», o««t« 55! Der Held eine« WeN-eekorde» Im Äuchtdaus Der Melliung einer ruffischen Emigranten zeitung zufolge, ist der ehemals berühmte russische Flieger-Leutnant Piotrows? y in der Tschechoslowakei wegen Spionage zn einer Zuchthausstrafe verurteilt worden. Diese Meldung erweckt die Erinnerung an einen Weltrekord, den Leutnant Piotrowsky genau vor 20 Jahren aufgestellt hat. Im Oktober 1910 hatte die Zarenrestdenz PeterS bürg eine noch nie dagewesene Sensation. Es war die erste rusiische Fliegerwoche. Bor einem zaH'lreich versammelten Publikum wur den in der Nähe von Petersburg Probeflüge veranstaltet. Die damaligen Flugzeuge waren übrigens so primitiv, daß man sie durch eine Tür im Boden besteigen mußte. Leutnant Piotrowsky erklärte, er wolle eine halbe Stunde in der Luft bleiben, was damals ge-radeizu großsprecherisch klang. Er hielt Kurs auf den Finnis«!^n Meerbusen und wollte nach 15 Minuten umkehren. Sein Passagier, ein Journalist, bat ihn, nach Kronstadt zu fliegen. Die Entfernung Avisl^n Petersburg und Kronstadt ist größer als die Entfernung zwischen Dover und Calais. Es erschien auch gefährlich, über Wasser zu fliegen. Da sich der Wind aber plötzlich drehte, entschloß sich der Flieger, lieber auf Kronstadt KiirS zu halten, als unter ungünstigen Wetterver-hültnissen umzukehren. In der Nähe von Kronstadt angelangt, bemerkte Leutnant Piotrowsky, daß der Benzinvorrat nahezu vetbraucht war. Es war ein kritischer Augenblick. Piotrowsky versuchte alle möglichen Manipulationen und schaltete dann den Ado-tor aus. Sowohl der Mieger als auch sein Passagier hielten sich für verloren. Mit ra-sent>er Schnelligkeit ging daS Flugzeug im Gleits>lug nieder. Mehr tot als lebendig, wurden die Pioniere der rusiischen Fliegerei aus der halbzertrümmerten Maschine herausgeholt. Der Kommandant von Kronstadt empfing Leutnant Piotrowsky, dem er als Sieger gratulierte. Der Flieger erfuhr, daß er einen Weltrekord aufgestellt hatte. An, nächsten Tage war die Presse der ganzen Welt voll von Meldungen über die kühne T-at, deren Held heute im Zuchthaus schmachtet. Ein Dtrmvgen in der Nase Ein Herr wurde in einer Klinik von Man chester wegen eines NasenkrebseS mit Ra-diuin behandelt. Nach einigen Tagen kehrte der Patient nach seiner Heimatstadt Ehester zurück, ohne sich Rechensl^st darüber abzulegen, daß die Radiumkristalle, die er in seiner Nase hatte, einen Wert von 275.000 Dinar darstellen. Ter Herr war sehr erstaunt, als «in Pottzeiinspektor ihn auf der Straß« von l5hester anhielt und auf die nächste Polizeiwache führte. Dort wurde ihm das kostbare .Heilmittel aus der Nase gezogen. Der Patient erklärte, überzeugt' gewesen zu sein, daß der Radiumgehalt nach der lehren Behandlung vom Arzt aus seiner Nase entfernt worden sei. Er reiste nach Ehester, ol^ne zu ahnen, das, er den Wert von 275.000 Dinar in der Nase hatte. MiMz" GMM j» «^»ck Fr??ta'g, den 7. NivvenBe? 19?V1i M Schiaseng<^hen und vor t»en M«»hlzetten hu-steirstillende M«<»ikam?nte nahmen lassen. Allerbin^S gsibt es noch et« tntzdere Form des Hustens, den sogenannten trockenen Reiz)usten, der erfolglos bleibt, quälend nnd schädlich ist, di^ Lunge über Gebühr anstrengt. Ein solcher rauher oder bellender, mitunter kaum klingender ReizHusten kann z. B. durch den Druck geschwollener Lymphdrüsen auf die Bronchien — Vorzugs veise bei Kin^rn — hervorgerufen werden; oder durch einfach« Schwellung der Bronchial« schleinchaut ot>er durch Absonderung »Shen und schwer beweglichen Schieims. Der gera. de bei der Bronchitis so oft beobachtete trockene Reizhusten steigert das Wundgefühl in ve^ Luftröhre, ruft infolge der gehäuften anstrengenden Wieder^lung schmerzen in der AtemnvuSkulatur und in den Bauchmuskeln hervor, verschuecht den Tchlaf nnd führt so zur Trschöpfuiig. Hier können und müssen die verschiedenartigsten LinderungS. maßnahmen getroffen wertvn Zunächst ein« mal vermag der Kranke selbst allerhaild durch Willensanstrengung zu erreichen. Er lernt den Hustenreiz zu unterdrücken und nur leichte Hustenstötze erfolgen zu lassen. Diese Erziehungsmethode kommt vor allem auch bei Aeuchhustenltndern in Frage. Weiterhin ist die Luft lm Krankenzimmer von wesentlicher Bed^ung. Sie muß frei von Sta^ und Rauch sein und genügend Feuchtigkeit entölten. Um das letztere zu erzie-!en. empfiehlt eS sich, nasse Tücher aufzuhängen, VerduTchungvkessel imszul^llen und dgl. mehr. Je nach Art des Hustens und deS VrundleidenS wird der Arzt Gurgeln und Inhalieren, feuchte Wickel und Dampfbäder verordnen. An Medikamenten, die den Husten lösen, d. h. die Absonderung mnegen, beschleunigen und vor allem zähflüssigen Schleim dünnflüssig machen sollen, gwt eS eine ganze N'.ihe. Ammoniumsalze — z. B. die kerühm te Mixtura solvens (Salmiak), anishaltige Mittel, Natrium- und Kaliumsalze (Emsersalz), Brechmittel (Ipekakuanha) in kleinsten Dosen son^ ätherische Oele usw. spielen hier eine wichtige Rolle. Wenn es jedoch anderseits dem Arzt angezeigt ersc^int, den Husten zu unterdrücken, wird er narkotische Hustenmittel geben, von denen am bekanntesten und am wirksamsten das Kodein ist. Unzweifelhaft kann es zu recht unerwünschten Folgeerscheinungen fül/ren, «venn man ohne ärztliche Anordnung irgend :ve!' che „stch.'rwir?e,iden" Hustenmitteil einnimmt o-^r sie gar anderen verabreicht. Tie Entscheidung darüber, in welcher Weise ein Husten behandelt werden soll, kann einzig und allein nur dem Arzt zustehen. Dr. med. G. M. Wlrtscksktliek« kunckcksu Der ObftmorN in Varts aw« J«s»r»«v»» A«» Man betrachtet Paris als den größten Obst- und Gemüsemarkt in Frankreich. Paris selbst versorgt nicht nur seine eigenen Ein wohner mit Obst- und Gemüsesorten, sondern hier werden auch alle jene Quantitäten verkauft oder umgeschlagen, die für die »veitere Unrgebung von ^^S, für das nördliche, nord westliche und nordöstlil!^ Frankreich bestimmt sind. Außerdem spielt aber Paris auch ein« hervorragende Rolle in der Ausfuhr aller Obst- und Gemüsesorten. ^ Verlaufe der vergangenen zehn Ja7)re hat sich der Umsatz in diesen Artikeln am riser Markte alktShrlich vergrößert. Betrug er im Jahre 1SW bloß SV.000 Tonnen, so war er im Jahre 19E5 bereits auf daß dop pelte Quantum gewachsen. Neun Zehntel der gesamten ^nftchr gelangen auf Schienenwegen in die Zentral Markthallen von Paris, wobei die Hauptzu fuhrlinie jene auS O r l e a n S ist. Nur ein kleiner Teil kommt mit der elektri.'l!^n Bahn aus der Umgebung von Paris. Ä^r Pariser Markt gilt als Regulator für die Einfuhr-quantitäten auf den übrigen franzöflsc^u Märkten. - - . - -..... Interessant ist die innere Organisation dieser MSrtte. D^ Handel m-it Obst und lye-mAe erfolgt im südlichen Teile Pari'er Markthalle, zum Teil aber auch in den unl-gevendm Straßey» Die Gesch^te vor dem Markte werden von HandelS^alen abgeschlossen, welche direkt der Kontrolle der Po-lizei unterstehen. Die Sensalen sind den Spe-diteurv'n, welche ihnen den Berkauf einer Ware überlassen haben, verantwortlich. Demzufolge sind die Sensalen weder Käufer noch Verkäufer. Im Falle keine andere Abmachung besteht, find sie veryflichtet, ihre detMierte Abrechnung noch im Laufe deS Arbeitstages M übergeben, wobei «lle jene Spesen angeführt werden müssen, die im Verlaufe des Verkaufes erwachsen sind. Die Ware wird auf öffentlichem Wege verkauft, nach Wunsch deS Spediteurs aber au6) auf direktem W^. vers^tet sich eine Ware oder bleibt sie an einem Tage unverkauft, dann wird sie in geeigneten Magazinen ein-gelagert. Wird eine Ware konfisziert, erhält der Sensal ein Protokoll dari^r, das er d>nn Spediteur aushändigen muß. Die PreiSnodierung führt ein Inspektor durch, dem drei Handelssensalen zur Seite stehen. Es werden immer drei Preil^e notiert, u. zw. Höchstpreise, wie sie zum^st beiBeginn des Marktes erreicht werden. Mittelpreise, wie sie sich im Verlas« deS Marktes ergeben und Tiefstpreife, welche zumeist gegen Ende des Markes erfolgen. Im Hinblick auf die Sensalenpro'iision müssen sich die Vpeditenre immer mit den Maklern vereinbaren. Außer dioker Provision werden dann mch die Spesen für Korrespondenzen, Warenbeauffichtigun^e eigenen Pri^ Auktionen und ahne Veimittlung kaufen, reip. für solche Händler, die für eigem Rechnung in der Provinz eingekauft Haiden und hier wetterverkaufen. Der Handel innerhalb der Hallen ist mit vielen Formalitäten verHunden und mit hohen Nkjaben belegt. Um diesen Formalitäten AdgaSen zu entgehen, hat «ine große Anzahl von Unternehmern die MagyKine 'n die NÄHe des Marktes verlegt. Auf diese Weise ist ein Teil der Ware der Kontrolle entzogen und verbilligt sich dabei um jene'.Spe^, die I'>ns^ durch den Handel in der Halle entstehen. Di« Konkurrenz zwischen dieser „freien" ^re und jener, in den Hallen gchandelten War«' ist deshalb auch sehr groß. Nunmehr hat Markthandel verschied^-ne Begünstigungen erfahren, s» daß er in der Lage ist, gegen die fr^en Händler erfolgreich zu konkurrieren. Ein inte»nationaler Duft Z«r Ve»illkgung v»n grstzen A««landsan. leihen. Die Gründung ei,les riesigen internationalen Trustes, der durch geeignete Maßnahnvn der Weltwirtichaft dienen sollte, wird m,ch einer Meldung des „Neivyork Herald- in ainerikanischen Finanzkreisen erwogen. Dieser Trust, dem die Kreditinstitute der wichtigsten Länder beitreten sollen, würde AU näl^t den in Finanznöten befindlichen Regle, rungen Anleihen gewähren und später söne TÜtig^it weiter ausdehnen. Die Anreger die-^ Truftes gehen von dem Gedanken auS, daß die jej^ge MItwirtschaftskri,'e unter anderem auch auf den Mangel an ÄManösan» leihen zurückzuführen ist. X Umstellung der Vaggonsabriken. Das „Vreme" berichtet, daß im Laufe d. M. Vertreter von Waggonfabriken Jugoslawiens (das Blatt nennt die Broder Fabrik, „Sar-tid" und die „Jasenica^') in Brod über Umstellung von der Waggonfabrikation auf die Erzeugung landwirtschaftlicher Geräte beraten würden. Allerdings wird hinzugefügt, daß „Gartid* mit Rücksicht auf seine Geschäftslage. bei der bisherigen Erzeugung bleiben würde. Der Staat würde die Umstellung durch Beiträge untersbü^n und auch Maschinen und Werkzeuge zur Herstellung der erw^nten landwirtschaftlichen Betriebs-mitt^ einfuhrzollfrei erklären. X Organisation der jngoslawischen Bienenzucht. Dem Ackerbauministerium wurde seitens des Verbandes jugoslawischer Jm-kervereine ein Ausweis über den Stand und die Arbeit der Imkervereine des Landes übermittelt. Gemäß diesem Ausweis befinden sich im Verbände 8 Jmkervereine, u. zw. der SerVische Imkerverein in Beograd mit vy Zwelgorganisationen und 1322 Mitglie-dern, der Jmkerverein für Slowenien in Vjubljana mit 183k Mitgliedern, der Imker-verew in Zagreb mit 1100 Mitgliedern, der Kroatisch-slawonische Imkerverein in Osijek mit 1470 Mitgliedern, und mehrere Zweigorganisationen in Vukovar mit 350 Mitgliedern, der Serbische Jmkerverein in Zwma mit 700 Mitgliedern, der Jugoslawische Jmkerverein in Dubrovnik mit 360 Mitgliedern und der Jmkerverein in ^rajovo mit 538 Mitgliedern. X HOlzvertretnnß. Gin Berliner Unterneh men sucht di« Vertretung jugoslawischer Hzlz-Industrien. Das Exportförderungsinstitut gibt Auskunft unter Nr. 6849. X SlNehl, Vieh, Eier, F«tt. Ein größeres Jmportunternehmen in Deutschland hat d«« Absicht, mit soliden Exportunternehmen Ju-gosla^ens zwecks Lieferung von Mohl, Vieh, Eiern und ?^tt in Verbindung zu treten. Interessenten wollen sich an das Exportförde« runqzinstitut in Beograd unter B^gnahme auf die Nummer 67l)7 wenden. -- Huftenzeit Nun ist sie wieder da, die Zeit unseres Mißvergnügens, die Hustenzeit, und jeder sucht sich mit ihr abzufinden, so gut er eS versteht. Es g!bt Menschen, die schon bei ganz geringem Husten sofort zu Mcdikamen ten greisen, von denen sie wissen, daß sie mit ihrer Hilfe den Husten unterdrücken können. Nichts wäre törichter, als wenn man dieses Verfahren für nachahmenswert erklären wollte. Denn letzten Endes ist doch der Husten eine wertvolle Schutzmaßnah'ne des Körpers, in erster Linie der AtmuigS-organe. um Frenrdkörper, zum Beispiel Schleim, herauszubefördern. Ein solcher „lockerer" Husten, der dieie Aufgabe erfüllt, ist sehr begrüßenswert und darf im allgemeinen nicht unterdrückt werden. Höchstens 'Venn Schlaf- und Nahrungsaufnahme lsi-den, wird der Arzt einige Zeit vor dem Mreaor^ii'pva ul. ^ (I. Gton^u, sich gegen den klar-blauen Himmel blendend abhebend. WoHl zog es ihn in die Nähe des herrlichen BevgeS; aber er hnffte, den Berg mit Hilde gemeinsam zu tesuc^n, und blieb deshalb in oer Nähe der Stadt. Am Abend durchstreifte er noch den Kurgarten, sah einen Augenblick im großen Saal« dem Ämz zu, und schritt dann in der Säulenhalle hin um sich auch die Spielsäle zu betrachten. GW eigentliches GlückSßpiel ist ja in der Schweiz verboten, aber man trifft doch in Die Beatenhöhlen boten ihm nicht viel! Neues. Er veilchmähte es, zum See hinab wieder die Bahn zu benutzen, sondern ging über die grünen Matten den Weg zu Fuß. Da, als er an einer Biegung um einen Felsen kam, traf er auf eine Dame, die erschreckt und mit einem leii^en Aufschrei von ihrem Sitz auf einem Stein emporsprang, .^ns lüftete zur Entschuldigung den Hut, als er sich von der Dame mit seinem Namen anreden hörte. „Ah, Sie sind es, Herr Assessor Werken-thin? Wie kommen Sie hierher? Ganz Berlin gibt sich wchl hier ein Rendezvous?" „Ä!reue mich, noch nicht völlig von Jh nen vergessen zu sein, Fräulein MaMti! Aber die Frage könnte ich süglich auch an Sie richten. Ich glaubte Sie in den Armen der Liebe an der Seite Georg MeyerhofenS und treffe Sie hier allein. Oder ist der Herr Rechtsanwalt in der Nähe, und Sie feiern hier Ihre Flitterwochen? Dann gestattün Sie mir meinen herzlichsten Glückwunsch, gnädige Frau!" „Nichts von alledem trifft zu, Herr A^es-sor. Sie waren ja damals Zeuge i^r unliebsamen Szene im ,Casanova'. Es war mir furchtbar Peinlich, der unschuldige Anlaß zu dem Zwist des Brautpaares gewesen zu sein. l!^n gerade deshalb habe ich bisher noch immer gezögert, dem Drängen des Herrn Rechtsanwaltes nachzugeben. Wer einmal nicht treu ist. wird es leicht zum zweiten Male ebenso machen. Deswegen bin ich aiuch allein in der Welt unchergeirrt und h>^ mich hier in diesen kleinen Ort geflüchtet, um mich noch einmal zu priiken. «he ich Georg Meyerho^en eine bi.ndcnde Zusage oder eine Absage gebe. Aber ich fühle es wie schwer «S ist, als Frau im Leben allein zu stehen; und es wird wohl so kommen, daß ich mich von Georg durch den Ehering fesseln lasse." Rita meinte ihre letzten Worte im Ernst. Sie hatte sich w den letzten Tagen bereits entschlossen, an Georg zu schreiben. Dann stand sie unter seinem Schutz; und Gronier sollte eS NU.- wayen, sie zu belüstigen. Er würlde das dann wohl auch sein lassen, da er alle Urs^ hatte, den Leuten vom Gericht aus dem Wege zu gehen. „Aber ich halt« Sie gewiß nur auf, Herr Assessor", fuhr Rita fort. ,Lch habe mich gefreut, Sie zu treffen. Wo wollen Sie hin? Wohnen Sie hier in Beatenkerg?" „Ich habe durchaus keine Ale, gnädiges Fräulein", sagte Hans, den es plötzlich reizte, diese Frau genauer zu studieren. „Ich wollte allerdings mit dem nächsten Dampfer hinül^ier nach Spiez und dann auf den Nieten fahren. Die Aussicht dort oben muß sehr lohnend sein." „Oh, i^hin wollte ich auch gern einmal, aber es ist so wenig unterhaltend allein. Neh men Sie mich mit, Herr Assessor!" „Mit dem größten Vergnügen, wenn Sie mich Ihrer Gesellschaft s^r würdig erachten, Fräulein Mazettii" „Mso gut. Ich mache mich schnell fertit^. Ich wohne dort in dem Hause und bin in einer Viertelstunde wieder hier." .«^ns willigte ein, und während Rita hin-ivegeilte, nahm er wartend auf dem FelS-block Platz, allf dem sie vorher gesessen 'hatte. Seine Gedanken lvanderten der Rumänin nach l ' t ' via. 67.000-— v». 51.500-- HtUvh«» I'o^n-Leäkn Dm. 68.750 — setzt wieder seine Preise herab! Seinem Prinzip gemäß, die bei der Hersteilung seiner Erzeugnisse erzielten Vorteile ohne Verzug dem Publikum greifbar zu machen, hat Ford neuerdings die Preise seiner Wagen erheblich herabgesetzt. Täglich werden in den Ford-Werken neue Produktionsmethoden eingestellt! Täglich werden am Ford-Wagen Neuerungen vorgenommen» die seinen Wert weiter erhöhen. Vorjahren noch bestand der Glaube, daß einem serienmäßig in Massen hergestelltem Artikel kein besonderer Wert innewohnen könne. Ford hat diesen Glauben umgestürzt! Nicht umsonst macht heute der Absatz der Ford-Fahrzeuge bereits 337t der gesamten Veftprodnktion aus! Die Gute des Ford-Materials ist unübertroffen, die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Ford-Fahrzeuge ist sprichwörtlich geworden. • * • hi Ihrem eigensten Interesse ersuchen wir Sie, vor Anschaffung eines Wagens vorerst den nächsten Ford-Händler aufzusuchen und eine genaue Besichtigung des von Ihnen gewünschten Typs vorzunehmen. Sie werden auch eine kostenlose und unverbindliche Probefahrt erhalten* Vergleichen Sie dann! Sie werden erstaunt zugeben müssen, daß der Ford der QUALITÄTSWAGEN MIT DEM BILLIGEN PREIS ist! * • * Einige der Ford-Vorzüge: Ausnehmend kräftiger Motor mit niedriger Umdrehungszahl — Ungewöhnliche Geschwindigkeit — Blitzartige Beschleunigung — Über 100 Stundenkilometer — 10—12 Liter per 100 km — Mächtiges, geräuschloses Sechsbremsen-System — Ganzstahl-Karosserien in geschmackvollen Farben — Splittersichere Windschutzscheibe — Nichtrostender Stahl — Ungewöhnliche Anzahl von Kugel- u. Rollenlagern — Hohe Präzisionsarbeit — Houdaille Stoßdämpfer — Ford-Material—Ford-Kundendienst • * • Barpreise, freibleibend für Wagen mit fünf ballonbereiften Stahlspeichenrädern und vorderen und hinteren Stoßfängern, franko Lager aHer Ford-Händler m Jugoslawien. vw. 50.500'— vi». 54.500- l- ! Lt»o«l»W6'L«»vpt vw. 55.«)0^— ' M». ^ VW. 56.000-- > Aach die Preise 4er Ferd-Lastwagea sind bedeitemd herabgesetzt werden! s.' » ; 9 *' 1 LINCOLN fätmß Fordsoiv FORD MOIOR COMPANY WM? «MN'« d>n 7. Is^'M ?LWI!i.>t.- ...> Süd&erftöau b. Der Balkan und seine wirtschaftlichen Kräfte. Von Dr. rer. pol. Dr. jur. Qerhard Schacher. — Durch die kürzlich stattgefundenen Konferenzen von Bukarest, Sinaja und Athen ist das öffentliche Interesse erneut auf die vielgestaltigen Probleme des Balkans gerichtet worden. Daher besitzt das neue Werk des bekannten Balkankenners Dr. Qerhard Schacher» das soeben unter den Titel »Der Balkan und seine wirtschaftlichen Krlfte« Im Verlage von Ferdinand Enke In Stuttgart erschien, ganz besondere Aktualität. Es stellt die einzige, im modernen deutschen Schrifttum vorhandene, aktuelle Gesamtdarstellung der wichtigsten politischen« wirtschaftlichen und kulturellen Probleme der Balkanländer dar. Die große, noch immer viel xu wenig anerkannte Bedeutung des Balkans für die europäische Wirtschaft, insbesondere auch für die deutschen Auslandsinteressen, wird hier an der Hand erschöpfenden und sorgfältig geprüften aktuellen Materials im einzelnen dargelegt. Die Rolle der Balkanländer in der internationalen Politik und als modernes Kampffeld der seiner Werke verfügt. Sie vereinigt im geschlossen«» Vilde alle Wesensseiten Kepler» und Projiziert seine großen HMMchen Entdeckungen auf den Hinkryrunb seiner zerrissenen Epoche, seines bewogten Leben?, seines tief religiösen Gemütes. Es ist die populäre Depler-Biographie. t. Egon von Oapherr: NewWerk und Volk. Reelmns Universal-Bibliochek. Aeh 40 geb. 80 Pf. Wer dieses Vuch liest, wkd bald überzevgt ^ein, daß die Jagd kein „überflüssiges Vergnügen" oder einfach einen „Sport" darstellt, sondern angewandte Wissenschaft und schwere Arbeit an unserer Volkswirtschaft, und daß das Weidwerk ein wichtiger Baustein im Gefüge der Ratio« nalökonomie ist. 2ut ^unscti Iwstenlo» liurcli clen Ver-N. !(apri Lo., Men. VIl. öure-easse 6, ?usezsnclt. b. Dr. med. Alfred Bveuchte: Psycho«ma» lyse «ch Jndivid«>lPßGHM>>ie. ReclanZ Univ«f<,I Bibliothek, «ich. 40. geb. 80 Pf. Der Verfasser von „Hypnose und Tlutssug-gestio«" hat nlm in der Üntversal-Bil>lio'' thek «ich die teiden ektuellen seelischen Hetl«ethvden der „Psychoanailyse und In-!^vldualpsychologie" in einem l^rke be-arliei tet. Das ungemein schwieripe Thema, vor dessen Studium der Laie sonst zuriickschreckt, ' ist hier kna^, ltar, deutlich wrgestellt. Auch das Geltungsstreben, die übertriebenen Machtflelüste des Ichs werden als eine der Wurzeln M nervös-^ischer Erkrankung aufguckt. b. Max Dreyer. Das Rles^nspielzeug. Erzählung. Sieclams Universal-Bibliothek. Ge. Heft. 80 Pf., geb. M. 1.20. Da ist der jun-ge Musikant Vust Böte^üer, feinnerv'g und versonnen, in dem Schöpfni'ches sich los« ringt. Da find die FiscZ^rSleute Kloban^, »rtilmlich, täppisch und plump — sie behil-ten ein zarteres Wchterlein. das ebenso unbekümmert und eigenwüchsifl triebhast ist. Sie mld Tust finden sich in Äebe. Der Nie-sem>ater und seine Tnakssöhne wollen Ge-rltht Halden Über diesen Verfichrer, diesen Eindringling aus einer anderen Welt. .AAeüeee ^sei^ vSZ^»eHD«sI««vO MMnSbel mit Leider u. Vtoft Garnituren aller Art fachmännisch ausgeführt, zusammenlcgba re tapezierte Eisenbetten. Teppiche, Tapeten, Borhänflest.m-n ticiig zu haben. A. Novak. aribor, SlovenSka 24. 1üW2 Scdn««- dest« ^Vehtmoiken oin »»--oii, Hl»--VI« H»V--0«n «««- - oin 20»-- p«r ti«! . ^os.^or»vec»i^»rldor 5loven»lla ul. 12. 14969 Seftrickte Kleider in allen modernen Farben in größter AiiS wähl i. d. Strickerei M. Vei^sak. Maribor. 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