Wl. 283. Montag, 12. Dtccmbci 1892. 111. IllhlMff. OMcher Zeitung. 1§Ml7^"«- Mt Postverlrnbun«: <,°nzi.Mi!, st, lü, halbjüw» fi. ? «'. I« « ° « P' ° < ^ "^"lerat.. ?, ^^'N ^^ ^ "'- >f>>r "<- «>'stl-ll,„>n <„« Hau« «a^iühr«!, st. ,. - Insertlon«!,ebür. ,^.r Dil «Hilllbllch« 8«lm»s» tisch.lni tü„>ng«!«vllltz Äi, ?, ble Atbarttn» »ahnhofgasse Nr. 15 lZp^echst^nden ber «rbactw^ «,g! ?,^ "" Handelsministerium Doctor Emil Hz un^n ^ltel und Charakter eines Ministerially <^ 3 ^w'stcrial-Secretären in diesem Mini-^i^'Karl Nenesch und Camill Kurauda ^W^. ."nd Charakter ciues Sectiousralhes taxfrei °W zu verleihen geruht. Vacquchem m. p. shocks!' !?^ ^ Apostolische Majestät haben mil Hchg/ Entschließung vom 20. November d. I. dem !^R?^ner Simon Stanzer in Voitsberg >t>en w? "°" lhw erbetenen Versetzung in den ^M...Ruhestand das silberne Verdienstkreuz aller- «u verleihen geruht. °> Lk,i^^"nehmen mit dem Ministerpräsidenten twin's, b Ministeriums des Innern hat der ?k>!-?)l/^ den Ingenieur Assistenten der Ma ^ zum ^" ^r pli"' Südbahn-Gesellschaft August ^ewerbe-Insftectors.Ajsistenten ernannt. ^>iM^bns XIV. Stück des «andesstesehblattcs für . ^tfi ">n Nrain ausgessrben und versendet. Dasselbe ent- "°"> /l'Ä"""N des l. l. Uandei-präsidiums filr Krain >i^, ."Wciüdrr 1«!)2. ^. :^«5i, ,»it welcher eine neue '»sei,, Uir dnl Betrieb des Laidachcr Uaudeslheaters ^ ^ ^li,zril!chcr Vezirhunss erlassen N'ird. Nedattwn des Laiidrsqese^blattco für Krain. ^^^°'bach am 12. December 1«!^2. Nichtamtlicher Weil. "Handlungen des ReichsrMes. zz, ^ w - Wien, 9. December. U'stttplZlnn der heutige Sitzung beantwortete ^>ttn '"Graf Taaffe die Interpellation des ^ttsj/n Grhmann. betreffend die Geschästögebarung ^'^'^slllschaften.Phönix.. Graf Taaffe 3^t ,/ Miuisterinm des Innern sehe sich nicht ^^^biegkimnnten Gesellschaften mit Maß- nahmen in der von dem Interpellanten angedeuteten Richtung vorzugehen. Diese ablelmende Stellungnahme der Negierung fiudet ihre Begründung iu dem Um-stande.^dass die Geschäftsqebarung der Gesellschaften gemäß den einschlägigen Bestimmungen der Verordnung vom 18. August 1890, betreffend die Concessionierung und Beaufsichtigung der Versichernngsanstalten alljährlich anlässlich der Vorlage ihrer Rechnungsabschlüsse und Rechenschaftsberichte feitens des versicherungs-technischen Departements des Ministeriums des Innern einer genauen Prüfung nnterzogen und hiebei insbesondere die richtige Berechnung der Prämienreserve, die vorschriftsmäßige Anlage der Capitalien fowie die richtige, vollständige und klare Darstellung aller Ge-barnngs« nnd Vermögensvrrhältnisse überwacht wird. Das Resultat dieser Prüfuug war bisher ein derartiges, dafs weitere Mahnahmen der Staatsverwaltung gegen die Gesellschaften fachlich nicht begründet erscheinen würden. Desgleichen hat auch die durch die landesfürstlichen Commissärc dieser Gesellschaften geübte Staatsaufsicht keilleu Aulass zu derartigen Maßnahmen ergeben. Ich unterlasse es tnebei, auf die zum grüßten Theile persönlichen Angriffe der Interpellation gegen einzelne Verwaltungsorgane der beiden Gefellfchaften einzugehen. Bei diefem Anlasse kann ich jedoch nicht umhin, auf jene vom Abgeordneten Geßmann iu der Montagssihnng über die Gebarungsvcrhältnisse des östcrieichifchen «Phönix» gemachten Beinertungen zurückzukommen, insoferne dieselben gegen den vorstand des vel,sichl.rungitechnisch?n Departements des Ministeriums des Innern, Ministerialratb Kaan, gerichtet sind. Da diese Ausführungen geeignet sind, der amtlichen Stellung des genannten Functionärs nahe zu treten, ergreife ick die Gelegenheit, um die ftets coracle, streng objective und den gestellten schwierigen Aufgaben vollkommen entsprechende Amtsthätigkeit dieses Functionärs anerkennend hervorzuheben. Ich muss daher auch die vom Abgeordneten Gekmann gegen die Amtswirksamkeit des genannten Ministerialrathes vorgebrachten abfälligen Bemerkungen als ungerechtfertigt zurückweisen. Vor Nebe, gang znr Tagesordnung verlangte Abgeordneter Solol das Wort behufs Abgabe einer Erklärung an den Präsidenten. Er beschwerte sich darüber, dass der Präsident die Eliminierung der böhmisch gesprochenen Worte aus seiner Rede angeordnet habe. Diese böhmischen Worte seien dadurch veranlafst worden, dass Abgeordneter Groß die Worte «5v,^ K «v^mu» in seiner Rede mehrmals böhmisch anführte und ihnen die höchst freie Uebersetzuug «Kaufet nur bei den Czechen» gab. Er habe die böhmischen Worte auf ausdrückliches Verlangeu der Stenographen, welche infolge ihrer Unkenntnis der böhmischm Sprache dies? Worte nicht stenographiert hatten, ins Protokoll hineingeschrieben, und er könnte ein Protokoll nur danu als ein getreues Bild der Vorgänge im Häuft betrachten, wenn in dasselbe alles aufgenommen wird, was im Haufe gesprochen wnrde. Er protestiert daher in seinem Namen sowie im Namen der Parteigenossen gegen das Vorgehen des Präsidenten. Der Präsident erklärte, dass die Stenographm, wenn sie die Einfügung der böhmifchen Worte verlangt haben, unrecht thaten, weil im Protokoll nnr dasjenige erscheinen dürfe, was stenographiert würde. (Rufe feitens der Iungczechen: Was gesprochen wird!) Er beharrt demnach bei seiner Entscheidung. Abg, Dr. VaZaty: Ich bitte um das Wort. Präsident: Darüber gibt es keine Debatte. Abg. Dr. VaZaty: D^s ist ja kein Parlament. Redner verlangt nochmals das Wort zur Stellung eines Antrages. Präsident ertheilt hierauf dem Abgeordneten Dr. Vasaty das Wort. Abg. Dr. Vaöaty stellte den Antrag, dass über die Ausführungen des Präsidenten eine Drbatte eröffnet lmrde. Präsident bringt diesen Antrag zur Abstimmung, wobei derselbe mit großer Majorität abgelehnt wird. Dafür nur die Iungczechen und Antifcmiten. Es wurde hierauf zur Tagesordnung übergegangen, das ist die Fortschung der Special-Debatte über das Blldget, und zwar über Capitel «Ministerium des Innern». Als erster Redner zur Tagesordnung sprach sodann Ab-a/ordmter Freiherr u. Dipauli, um eine geharnischte Verwahrung einzulegen gegen die Eingabe des Vereines znr Abwehr des Antisemitismus an dm Präsidenten des Abgeordnetenhauses. Baron Dipauli protestirrte unter lebhaftem Beifalle der Antisemiten, Iungczechen und Clericalen gegen eine solche nach seiner Ansicht unberechtigte Einmischung in die Geschäftsordnung des Parlaments und in die Handhabung der Befugnisse des Präsidenten. Abg. Ludwig sprach über die Thätigkeit des ! versichrrungstechnischen Departements im Ministerium Feuilleton. ^^annthaler oder Steiner Alpen? "^ratzy, l. l. Gymnasialprofessor in Laibach. '^ beim'^ ^ser dieses Aufsatzes lernten in ihrer ^?t Alw«^"phischen Unterrichte die Bezeichnung ^>^"tov"' s" jenen Gebirgsstock kennen, welcher V^t un "der die Ojstrica bis znm Velikl Vrh ^NiH ,n sich eine abgeschlossene Welt von ^"te .? "faltet. ^'^nnlA ^^" ""l fast eine ganze Literatur ?! st°nwi. Alpen.. Der Name «Sannthaler ^ Knew " '"'" Zeit her. als Adolf Schau-V^huln? 9"ben Werke «Die deutschen Alpen» V sich ^"g. Band V, Seite 12. zu schreiben N E,n V/ ^'te ii: «das obere Sannthal ^Dend^t"'chtigen Stelleu ist dafür allerdings 7>te5/'te 12 Lieder «Steiner Alpen» geschrieben, M^.8.34h.' U12: «Flora der Steiner Alpen», ^ '!> ttr^ / 'Sulzbacher oder Stciucr Alpen, ^4' sH bilden . . .7 Im Bande I (187Y, ' ' - M^m.Daubach: ««) die Sannthaler "estcap des Ganzen steigt stolz der Grintouc oder die Ni.lka (8085 Fuß) empor, der Komg aller Sauuthaler Alpen».* D,e Grunde fur den neuen Namen such e mau vergebens; man darf aber annehmen dass Schaubach Karten benutzte, die den Ge-Alpen» nicht trugen; es ist ja ür viele Karten, z. V. Svmalkarten, kem zwingender Grund vorhanden, Gesammtnamcn aufzuzeichnen; welters aibt es die wisfenfchaftliche Gewohnung, dle Emzeln-^iten M einer Gesammtheit zusammenzurücken, da sie a Uebersichtlichkeit nnd M^kbarkeit gewinnen, so war 3^,baä dcr Versllch naheliegend, fur dle Zwecke N U er» bietenden Werkes auch diefen selbst-l ^' <^ s.iv.i«stock unt einem Namen einzureihen. ^"''Ka'ef nn5kein Fehler ist, ein uubenann'tes/Ge-^«P nack einem Gewässer zu benennen, welches darm nLr.ma u d 3lfluss findet, fo ist es gauz begreiflich. ^^KMubach sich d e Sann wählte, da dieses Flüsschm °ls die anderen WasseMnfe, m^ Keiner Feistritz, welche m kürzerem Laufe z. B. die Stemer ^ ! ^ diesen Gebirgszug im We"en " ^ '^ ,iucs Flusses in diesem Falle nicht, spatere Entwlttl W Angelegenheit wenig ^2/"mN war der Name nach der bekannten wichtig, prat"!«) ^. ^^^ ^m„tsernt? Dcr ^llncr weit sind diese M' "/daraus ersehen, welche schlechte!, .Mrte» dirses M'w'llH'"" ' ^,^ e ^ ^ Fusion der liberalen Partei in Ungarn "NL' ^„ Grafen Apponyi beschäftigt miausgescht dn' p^'u. ^ Kreise in Budapest. Der oppositwilsM'/^^.^ Hirlap» constatiert sogar, dass man sich in d"" , „„cn-bereits damit befasse, neue Ministers« i"! A zustellen, selbstverständlich alle nlit WrMl^ °» ,^ Nisterpräsidenten, mit den, Gmfen Apponyl als ^ des Innern, Hodossy als Unterrichtsminister, Hieronymi als H"",^„Mi-Lukacs als Präsidenten des Obersten Swatsr^ ^ Hofes. Das sind natürlich nur leere Cm:wn ^ ^ denen jedoch eine gewisse symptoinatlM ^" ^, kommt. Der .Pudapesti Hirlap' bemerkt iro", ^ dass der Fusion vorerst noch ""überww"'^ Mc cipielle Hindernisse im Wege stehen, da Mlm ^^i ein gemeinsames Programm mit dem Grast'' sehr schwer einigen könnte. s' ? n) ^" (Das Brigantaggio in berichtet von einem Wiederaufflackern des T^^ch' in Italien. Auf Sicilicn sei es zu f"'r"'U^ ^,,, f. ten zwischen den Carabinieri und den ^' ^zll kommen. Zwei der letzteren seien getödtet, n . Ai-verwnndet worden. Bei Palermo würd" 5 hM> ganten verhaftet, welche von einem OutMNß ^ü 20.000 Francs erpressen wollen. An "^'^l^ Orte fanden Zusammenstöße zwischen dcr V ^^» und den Brigauten statt, wobei mehren' ^^l gefangen wurden. In demselben Orte wurde 0"^!" Semi von Banditen gefangen genommen- ^ n' aber die Banditen eingesehen seiner Persönlichkeit getäuscht, wurde derselve gelassen. .. Ml ^ (Deutschland und Russland.) "^M handelspolitische Verhältnis Deutschlands zu^ M wird der «Schlesischen Zeitung» von ^^. 3, gut unterrichteten Correspondenten aus ^ .^ ° schrieben, dass man in amtlichen Berliner " ^ von rnssischer Seite erfolgte Kundgebung " ^ el" einen Differentialtarif einzuführen, "" hBg l!i speciell gegen Deutschland gefasst habe. Es gelte daher als wahr^ ,^ v° die deutsche Industrie sich schon in kurzer u klare Verhältnisse gestellt fehen dürfte. > H (Die Londoner Auarchlste"^ l^ unter der neuen liberalen Regierung 'Yr ", l^z^ als früher. Wenigstens sind ihre Mden ,^ n Am letzten Sonntag ertheilte ein Anaw), ^ l Park eine zehn Minuten lange Anwelsung .,^ d«, fertigung von Sprengstoffen und die b^e ^ ^ ^ Gebrauch zu machen. Von der Polizel w belästigt. ., .) Ds^. (Italien und der DrelbuN^^ wird unterm 9. December telegraph'^), U ^ ge!'^> nister des Aeußern, Briu. vertheidigtem ^B Der zweite Theil unseres Auffatzes foll nun erweisen, dass der Name «Steiner Alpen» wirklich schon fast 200 Jahre besteht, in ausgezeichneten Werten stets als etwas Allbekanntes gebraucht wird und daher diese ganze lange Vertheidigung einer guten alten Sache nur nothwendig ist, um eine durch des Zufalls Laune in Umlauf gebrachte Neuerung zurückzuweisen. Heute ist sie noch als Irrthum besiegbar, in einigen Jahren aber wäre sie als feststehendes Urtheil aller geographischtouristischen Kreise Gesetz, ein Ankämpfen voraussichtlich nutzlos. Lassen wn nun also die alten historischen Quellen und geographisch-kartographischen Beweise selbst reden! Freiherr von Valvasor (den wir vorausschicken müssen, weil sich die Späteren stets auf ihn beziehen) kennt das Gebirge und nennt es in seiner «Ehre des Herzog-thums Kram» (1686—1689)«Schneegebirge»,.Schneeberge» , 7 bis 8 Meilen lang und den größten Theil des Jahres befchneit, und erwähnt es an verschiedenen Stellen, nicht nur bei dem Orte Stein und den alten Schlössern iu der Nähe, Steinbüchel, Oberstein, sondern auch bei Assling und solchen Punkten, wo an die Rinderalmen (Frischaufs.) oder waldigen Vorberge Steins nicht gedacht werden kann. Hacquet, der berühmte Naturforscher, schreibt im Jahre 1778 in einer höchst lesenswerten «OlMo-ßrupliiÄ oäi-nioli^Ä', Seite 33: «Allein sobald man den kleinen Kankerfluss übersetzt hat, so fangen die hohen Alpen wieder an, welche mehr als über die Hälfte kahl sind, man heißt sie: Grintauzi, Kotschna, Brana, Sedlu und auch Ostriza, oder am gemeinsten ^a Kam6l«li! doch nichts von einer Versteinerung an^^,all^,i Wir stellen nuu einen zweiten ^HnschM ^ der ob seiner Stellung und <"nes " ^ ^1^ Strekens wohl über den Vorwurf er^ ^la"kf,.t)-Valvasor und Hacquet), statt aZem" ^M^l zeichnungen frei erfundene der NaH?' ^ " mit Schnee bedeckten Steiner ^^' ^his^ F doch aber durch eine M'e Ebene "" zin' H^ bis an den Fuß dieser Schneealpen ^e" ^. blickenden Stadt Stein, sonst ab" "" HspiA . ^ Dörfern, Schlössern und H"gkl" Z?„siu '„h"' welchen der mächtig daherstürnn'nd ^ „FM prächtigen Wildheit hinrauscht, a« ^r " ^ überrascht wird.- * Seite "A.^.„lng /s ^ für die sonstige häusigL ^.^^ «Stemerische Feistritz, Schloss ^,, A"^^ Stadt. .., Schloss Oberstem ober ° ^.^ ^^l^Seite 23 aber: -Die hu'^^ ^Ks. ^!-liebenden Sämecalpen zeiM der pa>^> ^utel ^>, "" Haupt acht Monate lanq im Jahre» ^ AM" Steiner Alpen nie die Waldl'«-ra.e "'"^^- ^ dern stets der ganze Zug des Yochgel" " ^buchtr Z"iwns «r, 283 2483 12 Derember 1^93. ^iik Us, Kammer in glänzender Rede den Drei-,, "> ÄUes Streben Italiens müsse darauf gerichtet ^'Mtlg dazu beizutragen, dass der jetzige Zustand ^ '""er mehr befestige. Äter«''^"dänische Kammer) gieng vor-Q_" " die Adressdebatte ein. Minister des Aeußern, Mlun ^ "^""^ "a'neus der Regierung, die Ans-nillb?« m ^'benbiirgischen Frage seitens der rumä-l^n Politik wäre ein Fehler lind ein Verbrechen, bie ^clbie ^) ^^ ^^^ ^ Belgrad meldet, wird ^2"wärtige Sknpstina durch 'eiuen Ukas der H« ' 2)ast am 28. December a. St. aufgelöst werden. F^ ""^hlen werden in der zweiten Hälfte des ^7^/893 stattfinden. Tagesnemgleiteu. li„.H Majestät der Baiser haben, wie das u„sM "nttsblatt meldet, zur Unterstützung Armer Pest äs^!^'6" der Haupt- uud Residenzstadt Anda-^""" st- zu spenden gernht. z>z^ (Aus der Diöcese Cattaro.) Einer Ll»t'"Zufolge ist der römisch-katholische Bischof von lchon s ' Theophan Radonii' ic. seit einiger Zeit ^^1'kskrank und kann somit die Geschäfte seiner Ich ' "'^^ "'rhr leiten. Aus diesem Grunde wurde dcm-^,. M apostolischer Administrator Dr. Josef Mar-'«t>i/ ^^kr gleichzeitig zum Bischof ernannt wurde, !ess°t >. ° ^^ben. Der neucrnanute Vischof ist Pro-^clor? ^^chlchte nnd des canonischcn Rechtes und »»ttbe ' ^^logischen Ccntralscmmars in Zara. Er iw ^ ^^" ^" geboren und im Jahre 1«?« ^ster geweiht. liin^ (Die Ergreifung eines Banknoten-»A z^^s.) Wie uns aus Cilli geschrieben wird, wurde ^reci halbvcrfcrtigtc primitive Zeichnungen einer ^en «?' ""^ """ Fünfzig-Guldennotc vorgefunden ^„^""lk wurde sonach wegeu Verbrechens der ver-^ l i Mu"6 öffentlicher Creditpapiere verhaftet und ^ Bezirksgerichte in St. Marcin eingeliefert. ^(Achtzig Personen verbrannt.) Aus 'He ^"'ud berichtet: Aus Touting wird eine fürchter, lh^euelthat gemeldet: Im District Quang-Ien ^' ^" zur Befreiung der Gefangnen. Als schloss"'" dies erfuhren, fesselten sie die Gefangenen, "" E w ^'' Hiihle luftdicht und zündeten Holzkohlen ^ '"^e achtzig Gefangene wurden erstickt vor- I^^'Nohrers Kalender-Handbuch für ^ftsw '" praktischer Kalender, der für den Beamten. ^3t?""' ^ ^""""k. Comptoirs :c. ein vcrlass-s b°ns ^l^kbuch auf alleu Gebieten des ösfentl'chen Me^" seiner Institutionen darstellt, ist Rohrers Ka-Me^!'dbuch, das in seinem altdeutschen Gewände ent° ^^^lnteressailte heimische Erscheinung genannt zu werden verdient. Der Kalender ist auch durch die Buchhandlung Kleinmayr 6, Namberg in Laibach erhältlich. — (Unglücks fall auf der Jagd.) Aus Paris wird gemeldet: General Darras wurde auf der Jagd nächst Havre durch einen fehlgegangenen Schrot-schuss des ehemaligen Handelsministers Raynal tödlich getroffen. Der General war während des deutsch-französischen Krieges Adjutant Bazaiue's und zählte zu den ersten militärischen Talenten Frankreichs. Er war im Kriegsfalle zum Geueralstabschef Gallifets bestimmt. — (Versammlung von geladenenGästen.) Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichts- und Cassationshoses haben bei einer auf geladene Gäste beschränkten Versammluug uicht nur sämmtliche geladene Gäste dem Einlader persönlich bekannt und mit einer auf ihren Namen lautenden Einladungskarte versehen zu sein, sondern es muss auch zur Ermöglichung der Ueber-wachung ein schriftliches Verzeichnis der geladenen Gäste vorliegrn. — (Was die Cholera in Budapest gekostet hat.) Wie bereits telegraphisch berichtet, ist die ! Cholera-Epidemie in Budapest «ach zweimonatlicher Dauer amtlich als erloschen erklärt worden. Nach einer Zusammenstellung der Budapester städtischen Buchhaltung hat die Eftidemirder Stadt durch die nothwendigen sanitären Vor-kehrungeu die Gcsammtkosten von 324.694 fl. verursacht. — (Weibliche Aerzte im Occupations-qe biete.) Außer Dolnja Tuzla besitzt nunmehr auch I Mustar ein n von der Regierung angestellten weiblichen Arzt. Der Landeschef für Bosnien und Hercegovina hat nämlich Frau Dr. Med. Bohuslava Keck zur Amtsärzlin mit dem Sitze iu Mostar ernannt. — (Bittschriften für das Jenseits.) Man telegraphiert aus Tunis: Zahlreiche Araber haben auf den Sarg des Cardinals Lavigerie Bittschriften niedergelegt, damit der «große Marabut» dieselben im Himmel befürworte. — (Zu gutcrletzt.) Lehrer (erklärt ein Gedicht): «Unterm Tannenbaum im Gras — Gravitätifch sitzt der Has ...» Ida, was heißt denn das: gravitätisch?» — Ida: «Wie ein Graf.» Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Ein neues Bezirksgericht.) Auf Grund des k 2 des Gesetzes vom I I. Juni 1«68, N. G. Bl. Nr. 59, wird im Sprengel des Landesgerichtes Laibach für die Catastralgcmcinden Zirknitz, Nicderdorf, Grahovo, Herovnica (Schrraunitz), Ulata, Seuschtschek (Seläeet), Wigaun, Koschlek und Wesulak (Bezuljak) umfassende Ortsgcmeindc Zirknitz ein Bezirksgericht mit dem Amts" sitze in Zirknitz errichtet. Mit dem Beginne der Wirksamkeit dieses Gerichtes, welcher nachträglich bestimmt und bekanntgegeben werden wird, scheidet die Ortsgemeinde Zirknih aus dem Sprengel des Bezirksgerichtes Loitsch aus. Der durch seinen See weitbekannte Markt Zirknih hat also den lang gehegten Wunsch erreicht und ein eigenes^ Bezirksgericht erhalten. Die Nachricht wurde in Zirknitz mit großem Jubel aufgenommen. * (Sloven ischcs Theater.) Vor total aus-verkauftem Hause, das eine euthusiasmieric Zuschauermenge bis auf das letzte Plätzchen füllte, gelangte vorgestern die lyrische Oper «^o1mr«Ici plorniöi», gedichtet von A. Funtek, compomert von Dr. B. Ipavec, zur Aufführung. Der Name des Dichters hat auf dem Felde der slouenischcn Literatur einen guten Klang und er bewährt auch iu der Dichtung des Operntextes seine anerkannten Vorzüge durch die Formschönheit sowie den Schwung der Sprache, die hier in klingenden Versen tönt. Der Stoff des Librettos ist einer merkwürdigen, historisch beglaubigten Begebenheit aus dem 15. Jahrhunderte entnommen, welche die Volksphantasie mit allerlei Beiwerk der Romantik ausgeschmückt. Für die Oper und ihre Wirkung ist es allerdings von Nachtheil, dass der Held derselben, «Ivan», wenig Selbständigkeit entwickelt, vielmehr von anderen Personen geschoben und zur Thatkraft gedrängt wird, wodurch sich das Interesse, das auch durch die passive« weiblichen Figuren wenig Anregung erhält, abschwächt. Abgesehen hievon, bietet die Dichtung dem Componisten reiche Auswahl lyrischer und epischer Nummern, wobei bemerkt werden muss, dass das Textbuch zur Durchcomponierung, mit Ausnahme jener Situationen, die eine Illustrierung durch die Ton-sprache nicht erheischen, gedacht und ausgearbeitet war. Herr Dr. Benj. Ipavec genießt mit vollem Rechl einen hervorragenden Ruf als Componist wirksamer, voltsthümlicher Chöre und Lieder, die sich durch schöne, melodische Erfindung auszeichnen. Die stürmischen Ovationen, die Ueberreichung eines Lorbeerkranzes waren daher eine wohlangebrachte Huldigung gegen einen Mann, der sich auf dem Gebiete der nationalen Kunst große Verdienste erworben und sein redliches Streben durch neues Schaffen bekundete. Die Czechen verdanken die Schaffung ihrer nationalen Oper der glücklichen Vereinigung classischer Meistertunst mit der Voltsmusik, wobei jedoch das Hauptmomrnt der ästhetischen Gestaltung, die nur meisterhaftes Können und Wissen sowie geniale Begabung zuwege bringt, maßgebend war. Wir werden im nächsten Concerte der «Glasbcna Matica» Gelegenheit finden, einige musikalische Perlen aus der stattlichen Reihe jemr Meisterwerke zu hören und insbesondere in der Meistcrouverture Smetana's die Bewahrheitung des obigen Ausspruches finden. «I'olilu'fjki ploiniöi» anbelangend, wird künftighin richtiger die Bezeichnung «Singspiel» zu wählen fein, da die Haupterfordernisfe der Oper: Form, Technik und Durchführung, fehlen, den« das Werk besteht aus lose zufammen-hängenden Chören und Liedern (dieselbe Form zeigen auch die Ensembles), und es weist die Instrumentierung darauf hin, dass die liedmäßige Begleitung für das Clavier und nicht für den vollen Apparat des gewählten Orchrsters gedacht wurde. Der Eigenart und der Begabung des Componisten entsprechen die trefflichen rhythmisch-schönen, kräftig tönenden Männerchöre, sangbare Lieder von guter melodischer Erfindung, so das nationalen Charakter tragende Entrelied des Grasen, das anmuthige Ständchen (dem wir schon im Vorspiele begegnen), andere melodiöse Lieder und Duette, obschon letztere grüßtentheils, in Terzen und Sexten gehend, durch die Dürftigkeit der Modulation und gleichförmige Rhythmik monoton werden. Die häufige Wiederholung der Cadenzierungen schwächt gleichfalls die Wirkung ab und verleiht den Liedern eine gewisse Süßlichkeit. Eine treffliche, packende Nummer bolksthümlichen Charakters ist das «Kolo» im letzten Acte sowie der dazu gehörende Männerchor. Die vielen hübschrn Details, eine schöne Scenerie sowie die gute Aufführung, die forgfam vorbereitet war, sichern dem Bühnenwerke auch weiterhin Zugkraft und dementsprechend guten Besuch. Von Vortheil wäre die Einhaltung frischerer Tempi, da alle Nummern im langsamsten Zeitmaß genommen werden und über ein Andantino nicht hinauskommen. Um die Aufführung machte sich durch eingehendes Studium Kapellmeister Herr Gerbic, Regisseur und Opernsänger Herr Nolli, dessen schöne, klangreiche Stimme und ausdrucksvolle Vortragsweise besonderen Beifall fanden, die Herren Fedycztowski und Pavsek, die Damen Danes und Gerbic sowie der stimmbegabte Chor verdient. ^. pichen «nd'Hlosenbcatt. Von Nenitzly-Najza. 5 , (Fortschung.) sse ez ""s umarmte sie, zog sie an sein Herz als ^te er '""lbschied ans lange Zeit; er gieng, dann . 'Gl'"Kr nm und fragte sie: .^ . . ^hr u?"bst du mir auch wirklich, dass ich dich tief, . 'Hpzi?a'uderlich liebe?» >e? b hättest du mich wohl sonst uut d,r ge-?°kn, 2-, llab das Mädchen mit einem Aufschlag der ^hl l,iH^"'"augen zurück. «Im Ghetto kannte lch > 'nit ,„das Glück, aber auch das Unglück nicht, lch i^ tuhi' ""n Schicksal zufrieden, uud meine neele ?''^' D" hast mich weggelockt, auf Nul,mes-5mir/"p°rgehoben, was frommt mir das? Du >: "nd d.«^""' dafs dein Herz uugethcilt mein Elgm t^Ut a,,l 3" '""" seliger Glaube. Ich habe dir 6tvH. ch gebant - und jetzt - bcschleicht mich 3 ^Eri!"' W°"e presste sie nur mi'chsam hervor N sin^ "^ bebte, aber Hermias war angstbefan-K aufK""" und merkte nichts. Er kannte ein ",1 bei d^ ?"^s Blut uud wusste, dass, wenn Clco-^ Earab ^lümg ö"^". " ""loren sei und ^ ^ar?.m^ung nahm ihren Anfang, uud in h>l .der <»b saß ,i„c Dame, gekleidet nach der '"en, c^pulitauerinueu, die Nacht der Haare Warzen Schleier umhüllt. Den Schleier hä^fk^i^übel^äs^Gesicht gezogen, als alle an-deren^lauen^^ ^^^^^ sie die Oper und bis zu Ende das Augeuspiel zwischen Hermias und Cleo- ^"'«Die neueste Laune der Herzogin,» tuschelten die neben ihr Sitzenden, «sie endigt, bis ihr eine neue ^'""Die dichtverschleierte Dame wusste, wem die An-deutung ga^ ^^.^g rankte sie heim; mit auf--^«. ^.'i-^n darrte sie ihres Geliebten; er kam ^A si " Vude ihres'Vaters verlassen, hatte ü'^ine aerthümlichen Dolch mit festem Griffe zu' sich gesteckt; sie suchte diesen Dolch hervor und hielt ")" bcl^ ^ ß.^„ Gott., hatte ihr Hcrmias vor i.> Stuuden verrannen. Es war eine ungewühu< , ^7...... waclü- die Meereswellen bäumteu sich l^ Vmmcl e^ hatte gegen VlMlnc^^^.^^^ ^ ^^ ,^ .^ V ^'" del Leidenschaft, sie lauschte gespannt, ob 3^" ..' wohlbekannte Schritte sich uicht uahen? hmmas ""^o, nicht als das Morgenroth das Jedoch er la' ^ ,.^ ^ ^.„ uicht "Hl w vorgerückter Mittags-stuude. Sie konnte die Martern des bangen Harrens nicht ferner ertragen und machte sich auf den Weg zum Apollo-Theater, Erkundigung einzuholen, wo ihr Geliebter weile. Dort maß man sie mit spöttisch-lächeln-dem Blicke. «Noch gestern abends verreiste er,» grinsten sie ihr zu, «und wird erst zur übermorgigen Vorstellung wiederkehren.» Sarah taumelte heimwärts. Sie wartete von neuem. Sie wusste, dass Hermias zurückkehren müsse, wenn auch nicht zu ihr, so doch zum Theater. Am Tage der Vorstellung toste ein unwirtlicher, unbändiger Sturm. Das Meer wälzte mit rastlosem Wüthen die brandenden Wellen vor sich her. Berghoch schäumte das Wasser auf und bespritzte die zum Garten der Villa hiuabführeuden Stufen, wo einige buntgefärbte kleine Gondeln, an Eifenriugen befestigt, sich schaukelten nnd die nur dann gelöst wurden, wenn Hermias uud Sarah eine Kahnfahrt auf das Meer hiuaus planten. Der heutige war zu keiner Lustfahrt geschaffen. Die tief herabhängeudcn Wolken verliehen dem Himmel eine graue, drohende Färbung, und Sarahs Kleid flatterte, nmheult von dem zügellosen Winde, wirr herum, als sie auf der Stiege stand und in die gierig zischende Flut hiuabstarrte. Es glich das Meer ihren iunersten Gefühlen. Es dunkelte. Ihr vor Aufregung durchgeistigtes Gefühl verkündete ihrem hämmernden Herzeu das Nahen eiliger Schritte und als sie den Blick wandte, tauchte die näherkommende Gestalt »er-"ias' °uf. (Fortsetzung folgt.) Laibache Zeitung Nr 283 2484 12 December!^ — (Eistransporte nach dem Süden.) Die Bewohner des Poilthales sind wohl mit der vorzeitigen Kälte, nicht aber auch mit dem der Adelsberger Grottenwelt zueilenden Poilflusse zufrieden. Letzterer ist nämlich diesmal nicht besonders wasserreich, und so ist es vielen Karstern, die sonst ihre Ufergründe der Eisgewinnung zuführen konnten, nicht möglich, dem Eishandel, dem sie in früheren Jahren nicht unerhebliche Einkünfte verdankten, nachzuhängen. Indessen sind aus dem Bereiche der verschiedenen Poiktümpel, die bei den erwähnten heurigen Wasserverhältnissen zumeist allein in Betracht kommen, schon ziemlich viel Eisladungen nach Fiume, Trieft und den südlicheren Punkten der Adria abgegangen. Als Hauptstation des innerkrainischen Eishandels darf St. Peter auf dem Karste bezeichnet werden, später gesellt sich auch noch Rakel dazu, wo die Eisdecke des Zirknitzer Sees nach und nach zur Verladung nach dem Süden gelangt. Die Zirtnitzer und ihre Nachbarn wissen diese neueste Einnahmsquelle — früher dachte man kaum an die nun in Schwung gekommene Eisausfuhr aus Kram — wohl zu würdigen. — (Deutscher Kalender für Krain,) Soeben ist im Verlage der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H Fed. Bamberg in Laibach der «Deutsche Kalender für Krain auf das Gemeinjahr 1893, zugleich Adrefs- und Auslunftsbuch», herausgegeben von Herrn Prof. Wilhelm Linhart, erschienen. Derselbe enthält ein sehr sorgfältig zusammengestelltes Ndress- und Auskunftsbuch über die sämmtlichen Civil- und Militärbehörden Krams, ferner die kaufmännischen Firmen, die Feuerwehren, die Miet-und Ausziehordnung Laibachs lc. Außerdem enthält der Kalender noch einen sehr reichhaltigen Text, aus dem wir die Abhandlung über die von der krainischen Sparcasse errichteten Arbeiterhäuser mit einer Abbildung eines solchen Hauses sammt Grundriss und die über das Waisenhaus in Gottschee, ebenfalls mit einer Abbildung desselben, hervorheben. Außerdem finden wir noch sehr beherzigenswerte landwirtschaftliche Mittheilungen und eine Pialektprobe in dem uralten, merkwürdigen Gottscheer Dialekte; auch die launig geschriebenen Geschichten der Glashütte von Gottschee sind bemerkenswert. Das gesammte Reinerträgnis des Kalenders ist der Errichtung eines Studentenheims in Gottschee gewidmet. — (Altersversorgung der Privatbeamten.) Die Vertreter der Wiener Privatbeamten-Losalgruppe haben seinerzeit dem Abgeordnetenhause eine Petition überreicht, welche das Los dieser Beamtenkategorie und die Frage der Altersversorgung besprach. Abgeordneter Sommaruga befürwortete diese Petition. Dieser-tage begaben sich die Herren Moser und Fichner als Präsidium der Localgrupfte zu den betheiligten Ministerien und überreichten dem Sectiouschef von Schuster und den Ministerialräthen von Körber und von H ö r -mann je ein Promemoria für die Minister. Auch der Sectionschef im Ministerium d>?s Aeußern, Baron Falke, hat die Förderung der Angelegenheit zugesagt. — (Veränderungen im Richter stände.) Se. Excellenz der Herr Iustizminister hat den Bezirksgerichts«Adjuncten Herrn Josef Potrato in Stein zum Gerichtsadjuncten bei dem Landesgerichte in Laibach und den Auscultanten Herrn Eugen Terbuhovic von Schlachtschwert zum Bezirksgerichts-Adjuncten in Illyrisch-Feistrih ernannt, ferner die Bezirksgerichts-Adjuncten: Herrn Robert Vamberg in Wippach nach Idria, Herrn Dr. Johann Kladva in Illyr.-Feistrih nach Stein und Herrn Dr. Jakob Toplal in Idria nach Wippach verseht. * (Von der Lehrerinnen - Vildu ngs-anstalt.) Die Generalversammlung des Unterstützungsvereines der k. k. Lehrerinnen-Vildungsanstalt nahm gestern um die festgesetzte Stunde ihren Anfang. Obmann Herr l. l. Schulrath Blasius Hrovath eröffnete die Versammlung, worauf der Geschäftsbericht zum Vortrage gelangte. Das Gesammtvermögen des Vereines belauft sich derzeit auf 603 fl. 50 kr. In dem nun zu Rüste gehenden Jahre 1692 betrugen die Einnahmen «5 fl. 4 kr., die Ausgaben dagegen 15 st., was einen Casserest von 50 fl. 4 kr. ergibt. Dem Geschäftsberichte folgte die Wahl des neuen Ausschusses. Dieser besteht für das nächste Vereinsjahr nun aus folgenden Mitgliedern: t. k. Schulrath Hrovath (Obmann), Fräulein Uebungslehrerin Marie Schulz, Frau Anna Kraschomtz, Fräulein Eugenie Recher, Prof. I. Vodeb und Prof. Kerzic. - — (Unglücksfall.) Am vergangenen Donnerstag, als der Treffen-Littaier Postwagen um 1 Uhr nachts die steile Strahenstrecke vor Littai in der Nähe des Ortsfriedhofes zu paffieren hatte, stürzte der Wagen infolge des Glatteises und zerschellte in mehrere Stücke, wodurch ein Fahrpassagier und der Postkutscher, welche hiebei unter den Wagen geriethen, starte Contusionen am Kopfe und am Körper erlitten, fo zwar, dass dieselben auf die Hilferufe des Postkutschers von dem der Unglücksstätte zunächst wohnenden Schmiedmeister herausgezogen werden mussten. Aehnliche Unglückssälle ereigneten sich auf dieser Strecke schon zum wiederholtenmale, und es wäre hoch an der Zeit, dass von Seite des Landesausschusses Geeignetes veranlasst würde, um diesen Landesstrahentheil umzulegen. — (Auffindung eines Römergrabes.) Wenige Schritte abseits von der Straße, die zu Römerzeiten von Noviodunum, dem heutigen Dernovo bei Gurkfeld, über Fractorium Latobicorum (heute Treffen) nach Emona führte, wurde ein interessantes Römergrab aufgedeckt. Dasselbe gleicht vollständig einem kleinen Kapellengewölbe und war reich an Wandmalereien, von denen nur mehr Spuren zu sehen sind. Die Decke ist eingestürzt. Zu beiden Seiten des Einganges zeigen sich Steinpfeiler. Im Grabe fanden sich Reste verbrannter Leichen. * (Deutsches Theater.) Die gestrige Reprise der zugkräftigen Operette «Die Uhlanen» war ausverkauft und hatte den gleichen durchschlagenden Erfolg wie die erste Aufführung. Die verdienstvolle Primadonna Fräulein Kollin erhielt eine schöne Blumenspende. Das angelün dete Repertoire dieser Woche wurde wie folgt abgeändert: Morgen «In Civil», dann «Zehn Mädchen und kein Mann»; Mittwoch: «Der Pfarrer von Kirchfeld»; Donnerstag: Concert der «Glasbena Matica»; Freitag: «Die Uhlanen»; am Samstag: «Die Jungfrau von Orleans». »l. — (Unglücksfall beim Pöllerfchießen.) Am 8. d. M. wurden in der Pfarrkirche zu Oberlaibach zwei neue Altäre eingeweiht und aus diefem Anlasse unweit der Kirche aus Poliern geschossen. Um halb 12 Uhr vormittags wollte der beim Schießen beschäftigt gewesene 60 Jahre alte Messner Franz Gregurta von Oberlaibach wieder einen wahrscheinlich noch nicht vollkommen abgekühlten Polier laden, wobei das in den Püller gegebene und das noch in einem Sacke gewesene, circa ein Kilogramm Pulver explodierte und den Gregurka im Gesichte und die linke Hand derart verbrannte, dass ihm die ganze Haut und wahrscheinlich auch ein Auge ver» nichtet wurden. —i'. * (Kinderkrankheiten.) In unseren Schulclassen beginnen sich nach und nach wieder Lücken fühlbar zu machen. Dermalen ist es der hartnäckige Keuchhusten, welcher die Kinderlreise heimzusuchen beginnt. Da derselbe bekanntlich sehr ansteckend ist, dürfte sich zur möglichsten Verhütung der Weiterverbreitung dieses Uebels empfehlen, das Schülervölllein gewissenhast zu beobachten; aber auch das Elternhaus möge nicht verabsäumen, das Semige zur Eindämmung der Krankheit beizutragen. Es gibt bereits jetzt Familien, in welchen fast alle Kinder vom Keuchhusten gequält werden. ^ *(Aus der Section «Krain».) Der vorgestrige Vortragsabend der Section «Krain» des deutschen und österreichischen Alpenvereines war nur mäßig besucht. Der angekündigte Vortrag musste wegen Unwohlseins des Herrn Topolanski auf eine der nächsten Versammlungen verlegt werden. Die Generalversammlung der Section wird gegen Ende dieses Monates abgehalten werden. — (Gemeindewahl in Oberschischta.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts» gemeinde Oberschischka bei Laibach wurden gewählt: der Besitzer Matthäus Burger in Oberschischka zum Gemeindevorsteher, die Besitzer Jakob Nabnil und Anton Austersic in Oberschischka, Johann Florjancic und Michael Kunaver in Dravlje zu Gemeinderäthen. — (Philharmonisches Concert.) Das gestern abgehaltene zweite philharmonische Concert erfreute sich eines ungemein zahlreichen Besuches und des gewohnten großen Erfolges. Ein eingehender Bericht folgt. Neueste Post. Original-Telegramme der Laibacher Zeitung. Wien, 10. December. Ministerpräsident Wekerle wurde heute von Sr. Majestät dem Kaiser empfangen, nachdem er vorher mehrstündig mit dem Finanzminister Dr. Steinbach conferiert hatte. Berlin, 11. December. Der Senioren-Convent des Reichstages setzte den Beginn der Weihuachtsferien auf den 16. December ftst, bis zn welchem Termin die ersten Berathungen der Militärvorlage vor der Steuervorlage erledigt sein müssen. Paris, 11. December. In Veauvais hat die Ex-humierung der Leiche dcs Baron Reinach stattgefunden. Der Leichnam ist noch gut erhalten. Die Aerzte werden das Gehirn, die Eingeweide und das Rückenmark nach Paris senden. Das Ergebnis der Autopsie wird erst in drei Wochen bckannt werden. Paris, 11. December. Die Enquete-Commission ernannte im Einvernehmen mit dem Iustizminister Bourgeois eine Abordnung von sicben Mitgliedern zur Einsichtnahme in die Panama-Acten, ferner eine solche aus vier Mitgliedern, welche der Abnahme der Siegel vom Nachlasse des Varon Reinach beizuwohnen und dessen Papiere zu prüfen haben. Constantiuopcl, 11. December. Die Linie Salonichi-Monastir wurde gestern bis Vertckob in der Länge von neunuudsiebzig Kilometer eröffnet. Verstorbene. z. Den 9. Dccember. Franz Knaus, Wh"«" ' ^z Sohn, 1« Tage, Vahnhofgasse 28, Lcbensschwach^ .^. Pust, Zimmcrmanns'Sohn, 12 Tage, Hradetzlydorl ' ^ ,^l, Den 1 0. Decembcr. Stefan S"l"l"0. « 59 I., Auerspergplatz 7, Schlagslnss. Im Spitalc: <...„s)>, entzündnng. ______^.___—-" Lottozichuugcn vom ,0. December. Trieft: 39 38 27 46 ". Linz: 36 79 33 25 ^^ Z ß R8 N «»sich. Ä ^silMg. 733^'^?^6 2W,sch'M^wAtt ^ 10. 2» N 7328 -66 W. schwach /^ ^ 9 . Ab. 733 6-66 W. schwach "Mw , ^ " 7 U. Mg. 733 - 2 ' -4 "8 " windstill bew ^ N.2.N. 732-6 -1-2 O. schwach bc" " ^ !1 . Ab. 735 -1 —5' 2 O. schwach yc," ^g. -" Den 10. tagsüber ucblig, nachts N"'i"N" ^ ^F Den 11. vormittag gcriuger Schncefall, tagsüber " ^B heiter, — Das Tagesmittel der Temperatur an ^ bt" Tagen —6 9° nnd -3 7", um 6 ^" und ' » ^ Normale. ______^__—————"" Verantwortlicher Redacteur! I Naglli^^^ Schmerzerfüllt «eben wir allen VcrM ^ > Frcuudcu nnd Äetanntcn die tranrige ^ "N)l>^^, > dein Hinscheid,» unseres innigstgelicbtcn ^ « respective («roh« und Schwiegervaters und ^' ' » dcs Herrn > Anton Vidil? > l. l. Steueramts'Controlor i. N- > welcher heute nm i! Uhr abends mich lm'M. ^ ^„lc » .Uranlheit nnd Lmpfann der heiligen Tt"Mac' ^. » i im Älter von «0 Jahren sanft im -V"» » ' 'glasen ist. n,,'l'licl)"c" > , Die entseelte Hülle dcs theuren ^" ,z,,,^ > wird Dienstag den l.l. d. M., M M,r """^,„i > im Tmuclhause zn Lulowih eingesegnet "" ^ M > nach Laibach zu St. Christoph überführt, '""'^^ > 3 Uhr nachmittags die Bestattung mm der 6 » lapclle aus zur rwigcu Ruhe staltsiudet. ^ch'» > Die heil. Seelenmessen werden iu mehren' - » gclcse». > Lnlowih am 10. December 1«^' > «nio». Wustav, Ma»-, SUHue. - Marie-.^ 1 > «l'opoldine, Vrra, Vom tiefsten Schmerze gebeugt. Nff"'' A,!^ richt, dass es dem unerforschlichen .1ül''' ^t»>' gefallen, unsere iuuigstgelicbte. uuucrge>Slicv di'ziehuugsweise Tochter, ssrau .^ Mim Grclicnc geb. OcM^ «lcrichtsadjuuctctts» " ' Kirchen gelesen werden. , „.,. Äl>de>^ Die Verstorbene wird dem fronum» empfohlen. «..l»,,! Um stilles Veileid wird liebem' Rudolfswcrt am 11 - December ^ ^, Nosef Verdcziö. l. l. Kreisgerichts' ^he'^ «malie Gerdciiü, Eltern. -^ »5"" ^I l. l. lljerichtsadjunct, Danksagung. ^^, l ssilr die viclcu Beweise freundlich" ^l, ^ « anlcisslich des Todes unserer llevc« > Fräuleins > Mlliia MM „ . „,^,,,l Mel"" > sugc ich im eigenen sowie im Nan". > schwister dcu wärmsten Dant. > «ai bach am 11. December 1»"' ^ > »3^WZettung «r. 283. 2485 12. December 1892. Course an der Wiener Börse vom 10. December 1892. «a« dem 0^«««, «0««^« 5, . «eld Wai, , z °t«.Hnl,hrn. Kl .' ' M« 500 fi. ,44 . ,i4^!> ^°«^.<,20st/^. ^^'/.^' ^^l°?e°!^!"' tteuerfiei iiu 15 ne », "'«bn»«^n«m. l»«4 y,,^. gzz^. !'Z3"r'^' ' - - "8^. 1,5 7" ^>enb 3i,,^.. - . ' lNO bl. 100 7<> dm« ""' ""st.VW.E. 121 .. ,«,? 5"/n mährische...... —'— —'— ü°/„ tt^nin und Kilstenlanb . . —'^- —'— 5°/„ nisdeiüstl-rselchücht . . . lN9 75 —'- 5°/„ stsirilch,-...... —'- —'— .V/„ lroniisch,- und slavonische . 9« 50 »7 Ü0 ,'>''/„ sirl'siibulnischc , . . .------- —'— 5"/s, Trmrsrr H!nna! , . . , —'— —'- 5l>/„ u,!«n, ischc...... 94«, U58» Andere öffentl. Anlehen Donail'Nsg.-Losc 5"/^ IN0 fl. . 12s, «, i»? i»< dto. «nllibe ««78 . , 105-75 <««v' «nlehen dri Etabt Vör, . , — — — - «lUehei, d. Vtabiaemrlnbe Wien i<»5, -- 10!, !)0 Präm.Nnl, b. s' >t>lgrm, Wien «64 — l»!> - Vvrsenbau «nlchl verlc»v 5"^ V, , n«üb ,,»>«!. dto, dto. 4'/,°/». - 100 <" 'l dto. bto. 4"/o . - , W 50 97»" dt«, fl 0tsi,,mg. Ounl verl. 4'/,°/« . I«^ — tc'0kc bettn » 4"/n . . 9» ?tt 1N0 ^> dfOn 50jähr. » 4«/„ . . Vst 7N WN-L« Priolitäl»'Vblerdln°nd«'Norbbahn - l0„ 80 Galizische Nllrl«udwig-«llhn «m. l8»1 800 fi. O. 4>/>°/« -^ " —'— Geld War» Oestcri, ilillidwestbllyn . . . 107 bl «l>8 5N Ltaatsbahn ...... 1«7« 188?^ Eüdbllh» il 3°/n..... 151 Ibi?ü » l^ b"/...... 1»8 ' i»»?0 Ung.-zas'v Bahn , . , , 1U3-- t«8 ?<» Diverse Kos» (per Stück). Treoil'ose 1«N fi...... 194- >9>'- Tlarl, Lose 4» fi...... 55 bi> 5kb>' 4"/„ Donau-Dampfsch. U><> fl. . 1' fi. — - lgi- Owicr l>°ss 4l» fi..... 58'2« ^9'— Palsst, Lose 4N fi...... 55 t.0 bk'f.0 Nöthe» lttruz, öst. Ves. v . 10 fl. 17 7" 1»lN «»d°lph-L°se 10 fi..... »3 5« »4 b" Halmllose 4« fi...... K6'— 67 Sl'Veno!« Lose 40 fl. . . . k«50 K7 ^ Waldstrin-Luss 2« fl..... 38'5» - ' Mnblsch «ramose liO fl. . . ö»-- «i>-Gew.-Tch. b. 8<>/5,Piäm,-EchUld' verschr. der Uobencrebitllnftlllt »l l>o 8» 5i> zauk'Httien (per Vllick). «Nsslo üs!.Äanl i»00fi.6l>n/„E. . 14K'?5 I4X-7!> Vanlvrrrin, Wiener, K»0 fi. . 114 I1K-— Ädcr.-Uilst. öst,, 200 fl, S. 4<>"/„ 8»l f,«^ z«ü . llrdt.-Anst, f, Hand, „. N. 16Ufi. »ii 7^> 81« ?-> Ciedltbanl, Nllg, ung, LW fi. , 8s 8 uU 859' - Dspnsitenbllül, «ll«,, LN« fl. . »ul. b0 »0» !>>, !«' G«ld ll»°« Hypothelcnb., »st.woft <,ü°/uV, ?«- - ž?. Länt>elbanl, vs!, 800 fl. V, . . »!-^ VN 224 b» Oesterr.-ung, Ban! 60 Acti»n vsu Lr»n«port« Knlernehmungen lpel Gtiicl). Mbiecht-Vllhn 200 st. Tllber . 93 75 94 Alfljlb-Fiuman, Vahn 20« st. E. L""' - 20«, 5» Vöhm. Norbbahn 1ü0 fl. . . 184 50 1^,6 - » Weflbllhn »N0 fl. . . 34!i — »44 - Vuschtithillder Eis. 500 fl. «Vl. ,<)70 «8^ dtn, »80!» Vol. > »1»-2««b.»«z«no».. Iaffy»Eisen. ' »hn°Geie2Ich. »00 fi. E. . , «4« 25 »45-/z >yb,eft,'UN«,,Trieft50Nfi.«M, 87»— 875'. l)eftrrr,«iordwtstb ^W fi. Vilb. ^116«' »lii 50 dtr. (lit, U., 80« ft. O. , s^7 . 8„? »!. Prug-Duzer Etsenb. 150 fi, Kill». ^U'50 »>k «0 Ltllat»eisenbah!i »00 st. Silber 2Lö /5 2>!l> »5 Lüdbahn 2<»<> fi. Lllber. . 9i'5N 9» — Vllb.Nort,b.Nerb.-B.20).. Indultli»»AcN»n (per Etüll). Baunes., «llg. Oest., 100 fi. - '" "' 1"5 «, «andier Visen- und Vtahl-Ind. w Wien 100 N...... ««'^ 67'— Visenbahnw-Leihn, erste, 80 fl »« ' « ^5l> «Vlbemübl. Vavierf. u. «.'». ^' ' " " liirftnqer Vraurre! 100 ss. . U»3' 1"» ?', Montan' »esell, »Nerr.-alvine üi 8U >>2 3l< Prasser '^ 403 Talyo-Tarj. Skeinlohlen «0 st k'"^ "7 ' .Sckl»c>elmi»hl,, Papiers, »ONst, »»? ^" '»» " .Nteyrermühl..Papiers « «..« '" ^ '" ^ T'rifailer »ohlenw,-«?! 70 N. '" 5!» <5!»- . Waffens.-« ,Oeft.in W. ^^-------- '" "nein Acle von G. Kadclbii^. ^^w ' Nl!tc von ssr. v. Snftp.'. ^3^^^ Nr. 7512. ^ ^"ratelsaufhcbuntt. R ^ k-k-LaM'sgrricht Laibach hat l^'^schlussc wm 12. d. M., Zahl Bills's. ^, Kuratel üln>r Fclix Dcisingsr, ^ ^er m Stritt, anfznlM'n bchlndc'n. ^', Bezirksgericht Stein am 20sten ^ 3—1 St. 4694. Gk ()klic- *Na Mükl'aJno KüdisC-e v Mriji nsi-S n, latev*u Otrinu iz Nove Vasi, da je yonane8.a bivaliftèa v Ameriki, ?^ovever nJega vložil Anlon Sed('J % . va«i tožbo dne 12. novembra h Crh ' radi 37 «old. 90 kr, nJi si'i,?i se Je v malotnem poslo-. lök na dan Sohln" ecembra 18 9 2. 1. f 'ožlvfi?1* 9- uri odredil in da w. J01 p().s't *!"»nctiiu ftinkovecu iz Idrije r^i]a v|Jesiemu kuratorju ad aclum 5°- növ.r' °.kl>ajno sodišèe v Idriji dne \^mbraj892. v to UhFanen. 1ViUm, ln drei Acten von Hugo ldnn- Musik von Carl Wein- Vrri , ber8er- ^?;.^ Mdi\oar Clavier zti zwci llhi,'1 l'2(?lzer fii1' Clavier zu zwei Händen, ^ik11' ^?^011 sür lavier zu zwei Händen, KZ* »a,,donP°I|kR sra,!rV' sÜr ClaVier ZU ^ -hin i' — '^' VH Wli"' 1>olka sclmell, für Clavier ll^wi] andnn' ".--75. J "^'90 ^^ für Glavier zu zwei Händen, , [||( . 1(i(1* P«»niJffS,!n8sUlnnie mit i'iauoforle: lie(]Sli'nrtle $ Wa'zer für i)ohe oder tiefe ;. «ich 'ij ;r~'y()- n l)t!» ej> dich, wio ein Lieutenant °üple '7fi- le °der tiese Stiir"Iie' -"r braucht er net», fl. —-60. T Vo'ratCle hieZU a 30 kr- I] V F] ' "' d"r Bu«l>l»andlung siiyMByr&MBaiiiliero ao>1i Congreaipl&tz. :i—3 llustrovan Narodni koledar (5239) 6-4 za navadno leto 1893 v platno vezan . . . gold. 1'— av. velj. po posü » l"10 > > ¦ dobiva se v knjigarni lg. pl. Kleinmayr & Fed. Bamberg v LJubljanl. CSommis Eisenhändler, tiir.litiger Detaillist, der deufschen und der slovenischen Sprache in Wort und Schrift mächtig, wird zum bal-dißon Einlritle gesucht. Diejenigen l^ewerber, dio auch tnit Comptoir .rbeiten vertraut sind, erhalten den Vorzug. Offerten unter Chiffre «Eisenhändler» an die Administration dieser Zeitung. (5621) 3—2 Bei Karl Till Spitalgasse 10 Grosses Lager aller (4106) 64 Weqii nach Vorschrift der Herren Lehrer und Professoren. "(5533) 3—3 St.. 5745. Ponovitev dražbe. Vsled odloka z dne 8. maja 1890, st. 3309, dovoljena eksekutivna pro-daja Jane/u Miväeku iz Zaplane last-nega, sodno na 3223 gold, cenjenega zemljiftèa vložna štev. 19 kataslralne obèine Zaplana se ponovf na dneva 21. decembra 189 2. 1. in 2 4. januvarja 18 93. L, vsakikrat ob 11. uri dopoldne s prejš- njim pristavkom. C. kr. okrajno sodišèe na Vrhniki dne 22. okl.obra 1892. l5038) 3—2 Nr. 8934. Zweite exec. Feilbietunss. Ob Erfolglosigkeit des ersten Feil-bietungs-Termincs wird die auf den 20. December 1892 angeordnete executive Feilbietuug der dem Iofef Frank von (Telje Nr. 19 gehörigen Realität Einlage Z. 29 der Catastral-gemeinde Eelje vorgenommen werden. K. k. Bezirksgericht Illyrisch - Feistritz am 28. October 1892. 1S92 M^eiliuachten 1S92. ----------------—¦ ^o ¦----------------- Wir beehren uns, zum Besuche unserer diesjährigen, besonders reich assortierten Weihnachts - Ausstellung welche bereits eröffnet ist, höflichst einzuladen. Wir halten stets die grösste Auswahl von Kinder- und Jugendschristen für jedes Alter deutscher u. slovenischer Geschenks-Llteratur Prachtwerken HOWie Bilderbüchern (mit und ohne Text) Musikalien und Kalendern aller Art. a nffpn werden nach Wunsch gerne auch nach auswärts ff"«r^Äl.€5€> gemachf. AnsichlSSend"g Jcder Auflrag flodet «...„ehen.lc Erledigung. Hochachtungsvoll lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Buchhandlung in Laibach, Congressplatz Nr. 2.