A M t V -«^ / V l at t. Z^ W4. Zamaag den 29. August 183Z. GsUbermal - Verlautbarungen. Z. l»L5. (2) Nr. i6Z^6.^.59l. Currende des k. k. illpr. Guberniums zu Lai-da ch. -> Die im 'Strafgesihduche i. und ?. Theile vorkommenden Geldbeträge werden auch fl'/r l'cne Promts/?, wo Paxlelgelö circulirl, aus Conventions-Mün^c festgesetzt. — Sevne Majestät haben mtt allerhöchster Entschließung vom 2F. 3"/?/ 76FH i>/e l/l t>em erssen u/iö zweiten Theile des Strafgesetzbuches vorkommenden Geldbeträge auch für die Provmzen, in welchen Papiergeld im Umlaufe ist, auf den «ollen in dem Gesetze ausgedrückten Betrag in Conventions-Münze ,mc der nähern Bestun-nmng festzusetzen geruhet, daß diese Vorschrift, in so ferne sie die Strafen erhöht, nur für die nach Kundmachung derselben unternommenen strafbaren Handlungen, in so ferne sie abcv den Beschuldigten günstiger ist, als das bisheri« ge Gesetz, auch für vergangene Falle, worüber noch nicht rechtskräftig entschieden ist, zu geltcn habe. — Dieß wird in Gemäßheit der hohen Hofkanzlei « Verordnung vom tt. Juli l. I., Z. !77Zä, hiemit, zur allgemeinen Kenntniß gebracht. — Lcnbach am 25. Juli iL25. Ioscph Camillo Frcihcrr v. Schmidburg, LandesiGounerneur. Earl Graf zu Welsperg,Raitenau und Prlmör, k. k. Hofrath. Leopold Graf v. W e l se r s h e l m b, k. k. Gubermal-Nllth. Z. il86. (2) Nr. 16965.^2720., surrende des k. k. illyr. Guberniums zu Lai^ bach. — Ueber die Frage: ob in Fallen, wo nach den Gesetzen zwar eine Pränotation, aber - keine IntabulaNon Glatt findet, anstatt der angesuchten Intabulation dle PranotaNon zu bc, lvilligen sei? — Ueber die Frage: ob in Fällen, wo nach den Gesetzen zwar eme Pränotation, ader keine I'ntabulation Statt findet, anstatt der migesllchten Intabulation die Pranotation zu bewilligen sei, ist dem n. öss. ?andrcchte und dem Magistrate der Stadt Wien, durch allerhöchste Entschließung vom i3. April und Hof-dccret uom ti. sluglist l6^o, dle Belehrung er-theüt rcorden: dah zufolge der Bestimmung deö 2. §. dcS Patenten vom 1^. Februar 180^, Fa^i 6H2 rcr I. G. S., der Partti fre/ steßs/ entweder nur d^e Intabulotion allcm, oder allem die PranotaUon anzusuchen, oder das Ge» wofern die Iinadulatlon nicht, wohl aber die Prcmotanon S'.an finden könnte, du letztere bewilliget werke, cs ^)stlcht der Parte« sei, ihr Gesuch nach dieser Vorschrift einzurichten, und daher dcr Wandtafel oder Grundbuchsbehörde m keinem Falle, folglich auch dann nicht gestattet sei, cme l'on der Partei nicht ausdrücklich a>n gesuchte Pranotalion zu bewilligen, wenn in dem Gesuche nur die Intabulation begehrt ist, dieselbe aber mckt Statt finden kann. — Dieser Vorschrift wlrd hiermit zufolge weiterer allerhöchsten Entschließung vom »9. Ium i6)5 für die mu Landlafcln und Grundbüchern versehenen Pl-olimzen d:c Kraft eines allgemein verbindlichen Gesetzes beigelegt. — Dieses wird in Folge hohen Hofkanzltidecrctcs vom y. Juli l. I., Zahl 17735/ hicmit kund gemacht. — lalvach, am Z. siugust ^835-Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, tal^diS? Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raite„au und Prmiör, k. k. Hofrath. Io han n N ep. Vessel, k. k. Gubernialrath. Z. "87- (2) Nr. 16070. E » r c u l a r e des k. k. Gubernlums in Laibacb. — In wie weit die Kmder, welche von emcr, von 3>sch und Bett a?lcblcdlren Ehe^attinri, zehn Monate nach der gerichtlichen Scheidung geboren werden, als ehelich zu halten sind. __ Geine Majestät haben mtt allerhöchster Entschließung vom 20. Mai l.I. Folgendes zu de^ 764 stimmen geruht: „Die Kinde/, welche von ei, rier von Tisch und Bett geschiedenen Ehegattinn zehn Monate nach gerichtlicher Scheidung geboren worden, sind nur dann für ehelich ;u halten, wenn gegcn den Ermann der Mut> ler, der »n dem §. ,65 des «Hg. bürgl. Ge-siybuchcs gefordrl«! ^e>vcis gefühlt, oder wenn sonst bewiesen wn vcl' ler Kraft." — Dlesek wird in F^lge h^'hen Hofkünjlel« Decretes vom 25. Jan, l. I., Z. i633^, hlemit zur a1g?me,nen Ke?^tli>ß ge? bracht. <- ^aibiich den 25. Juli ,355. Joseph Camillo Freyherr v. Schnüoburg, Bandes- (^ouve^l.eur. Carl Graf zu W^lsperg, Raitenau und Prlmör, k. f. Hl.fratt). Joseph Wagner, k. k. Guberniolrath. Z. 1178. (3) Nr. 18219! Verlautbarung. Die Ouberntal « Verlautbarung uom <^. Mai l. I., Zahl 10229, hinsichtlich der Er, ledigung der von Kaspar Hlavatlj errichteten Stiftung pr. 35 6. s. M., wird Behufs dcr Verleihung dicser Ktlftung vom Schuljahre i836 angefangen, hiermit wlederhohlt. D«e zur Erlangung dieser Stiftung berechtigten blttstt den esforderli-chcn Oocumenlen, insbesondere m»t der, Gtu-dlcnzeualnstcn von beiden Gcmeu^n ^835 l e-l^gt seyn müssen, b,s 20. October l. I. bei dlesem OuberniulU einzureichen. —ialbach den l). August l335. Benedict Mansuetn. Fradenecl, k. k. Oubcrnial- ^Vecretar. />. 1163. l3) ^l-. ,7322. ^r. I2i5ai3c)4ä. .V V V I 8 0. ^VLi-niuic: I>. 9021-2576 pol- ia tliolittglo j>0N6 Q>^6 cl6liI)l»N0 6s8sr denutl NUOVl 68N!?- nei ßiornc) l.mc) seNeln^ra f)ro8»imo VoiNn-l-o Ills ur6 i l i»nt,im6riclian6 nt)Il'nNzic> ciell' I. li. pr0c?lira (^lilai-Ile:, «oil' indeivento orpine. -^ ^i,tn ii g ^»izlio lLZZ. Nreisämtliche Verlautbarungen. Z. "79. (3) Nr. 10677. F? u n d m a ch il n g. Wegen Herstellung der im heurigen Jahre in dem hierorligen Inqulsuiulishcnise vorzunehmenden Eonseruations-Arbeiten wird in Folge hohen Gubernlal-Aufcrags vom 8. l. M,, Zahl ,8236, am 3i. d. M. Vormittags um 10 Uhr bei diesem Kreisamte eine Mmuendo-Licitation abgehalten werden. — Welches zur Kenntniß der Licitatiolislustlgen mit dcm Belsahe gebracht wird, daß die Kosten dl«scr Arbeiten auf»i8ss. 25 kr. veranschlagt sind. — K. K. Krcisamt ^aibach am 22. August i835. Ktavt- unN lan'orechtlichc Verlautbarungen. Z. 1,72. (3) ^ Nr. 7069. Von dem k. k. Stadt- und kandrcchtc in Kram wird dem unbekannt wo befindlichen Herrn Dismas Grafen von Barbo, r-e^^ooüvü de>fen ebetifalls unbekannten Erben, mittelst gegenwartigen Edicts erinnert: Es habe wider dieselben be» diesem Gerichte Joseph Jubel, und Dr-. Blasius Crobalh, Vormund der nunder« jährigen Philipv Kncrler'schen Kinder, die Kla^e auf Verjährt- und Erloschcncrklarung des, auf den, auf der hissiacn Schusterbrücke legenden, dem Laibacher Stadtmagistrate ^ub Rect. Nr. n <3l. 12 zinsbaren 2 Kramladen, seit 2. Juni i7qH pranotllten Eonto, bestehend in 67 fi. 5 kr. sammt möglichen NebctN'erhind-lichkeiten eingebracht, über welche Klage die Tagl'atzung auf den 3o. November d. I. Vormittags uml) Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Lalidleckte angeordnet worden ist.' Da der Aufenthaltsort des beklagten Herrn Dismas Grafen v. Barbo imd scmer allfalligen Erben diesem Gerichte unbekannt, und weil sie vielleicht aus den k. k. Eiblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gefahr und Unkosten den hierortigen Hof^ und Gerichtsatwocatcn l)r. Baumgarten, als Curator bestellt, m>t welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsord« tnmg ausgeführt und entschieden werden wird. /65 Herr Dlsmas Graf v. Barbo, rezpocuvs dessen unbekannte Erben, werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter Dr. Baumgarten ihre Rechts« behelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, insbesondere, da sie sich die aus ihrer Verabsaumung entstehenden Folgen selbst beizumcssen haben werden. Laibach den 14. August i335. Z. 117,. (3) Nr. 698/;. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte ln Kram wlrd den unbekannten Rechtsnachfolgern der Ursula Koroschc!) mutclst aegenwartigrn Edicts erinnert: Es habe wlder dieselben bei diesem Gerichte Barth. Novak dle Klage auf Verjährt, und Eiloschen-E>klä>ung der, aus der Vergleichs«! künde 6(Io g. October 1801, fiießenden Rechte eingebracht, und um richterliche Hülfe gebeten, worüber zur Verhandlung des gedachten Rechtsstreites die Tagsatzung auf den 3o. November l. I. Vormittags um y Uhr vor diesem k. k. Stadt» und landrccbte angeordnet wurde. — Da dcr Alifemhaltsort dcr Beklagten diesem Gerichte unbekannt, und weil sie vielleicht aus den k. k. Erblinden abwclend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf lhre Gefahr und Unkosten den hicrortigm Gcrichtsadvocatcn Or. Oblak als Eurator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Ge'ichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wlrd. Dle unbekannten Rechtsnachfolger der Ursula Koroschetz we>den dessen zu dem Ende er-»nnert, damit sic allenfalls zu rechter Znt jelbst erscheinen, oder inzwischen dem besnmmien Vertreter ihre Nechtsdchelfe an die Ha^d zu geben, »der auch sicd selbst enien andern Sachwalter zu bestellen und dickem Gerichte namh'ft zu ma-chcn, und überhaupt im rechtlichen ordmlngs' mäßigen Wege c«nzuschrcitcn wissen möge , ins» besondere, da sie sich die aus ihrer Verabsaumung cnlsschcndcn Folgen seldst deizumessen ha-hen werden. ^aibach am ,6. August i655. Armtliche ^erlAUlbarunZen. Z. ll86, (2) Nr. ,390,^1861. T. Kund in a ch u li g. Von der k. k. verenu^n illyr. küssenl. Ca-mcral-Gcfällen-Verwaltung wlrd hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß, nachdem die in Folge lmrornger Kundmachung vom 7. Juli i835, Zahl li05^i5l6 3., unterm 22. August l. I. abgehaltene Offerten-Eröffnung kein entsprechendes Resultat geliefert hat, zur Verfrachtung des in dem Verwaltungsjahre »635, d. i. vom 1. November »835 bis letzten October ,836, oder in den Verwaltungsjahren i8)6, 1857 und ,636, d. j. vom i. November i335 bis letzten October ,838, in Trieft erfor-derllchen Tabakmaterlals und Stampelpapiers von jährlichen beiläufig 25oc> bis I5oo Eentn. im Nettogewichte (nach Umständen auch mehr oder weniger) von ^aibach nach Triest j dann Rückschaffung des von Erlest nach Lalbachzu vei« sendenden Tabaks, des leeren Geschirrs und der sonstigen Gefallsarnkel eme neuerliche Eon-curvenz mittelst schriftlicher versiegelter Offerte, nelcbc, wenn r>on ihnen ein Gebrauch gemacht werden soll, genau nach dem unten stehenden Formulare verfaßt seyn müssen, eröffnet, und m,t dem Mmdcstfordernden der Contract abqe-schlrssm werden wird. — Es werden demnach allc Jene, welche diese Verfrachtung zu übernehmen wünschen, und dazu geeignet sind, ein-gcladen> b«s 26. September ,835 Mittags um 12 Uhr ihre versiegelten, entweder auf das Ver-waltunqsjahr i83t) allein, ^'der auch auf alle drei Verwaltungsjahre »836, ,837 und i833 lautenden Offerte, worin der Frachtpreis für dcn Netto-Ecntner von kaibacb nach Triesi, und eben so jener von Trieft zurück nach Laibach deutlich und bestimmt m Buchstaben ausgcdrücft seyn muß, und worin keine wie immer geartete Ncbcnbedmgung enthalten seyn darf, im Vor-siandsburcau der k. k. lllyr. küstenl. Eamesal-Gefallen - Verwaltung zu Laibach, am Platze 3ir. 269, nn 2. Stoct'e, nebst der Adreste der Behörde, an welche das Öffn t eingesendet wird, und Bezeichnung des beiliegenden Geldes oder der Obligationen, mit der Aufschrift: „Offert „für die Verfrachtung des Fabafmatcrials und ,,Vtamv?lraviers von Reibach nach Dlest un ^Ve?waltunqsjahre l836" einzurcichen, an welchem Tage die emqelangren Offerte crnmnsslo-nell geöffnet, und sohin der Contract mit dem Belidielhcr nach vorheriger Berichtigung dcr liaulwn abgeschlossen werden wird. — Als Va-dium sind zehn Percent von bem angebothenen FrachllohnSgcldbetrage nach der Gew,ch?sN!n^ ine von 35oc> Centner auf ein» Jahr dcrech,',??, sogleich daar oi)er in öffenlllchri! StaalSoa', ic-ren nach dem letzten bekannten Wien«-»- Böisc« Course del der k: f. Cameral-Gefalls-Casse in Laibach, oder bei dem k. k. HavplMamtc,n 766 Triest zu erlegen, und der Empfangsschein hier, über dem Offerte beizuschließen. Als Fiscal-preis werden für den Netto-Centner von ?ai-bach nach Tricst zwei und vierzig Kreutzer, und von Tlicst nach ^nbach zwei und zwanzig und ein halber K'cutzer festgesetzt. — Die Eontractö-bedinglnsse können im obgedachten Amtshause in LlNbach bei der k. k. Cameral-Gefällen-Vcr-^altungscNeglstl-aturs-Dlrection/ dann be, der k. k. Eameral< Bcznks-Verwaltung in Triest in den gewöhnlichen 'Amtsstunden eingesehen werden. — ^albach am 25. August :335. Formulare des schriftlichen Offertes. Ich Endesgefertigter erkläre in bester Form Nechtcns/ die Verfrachtung des im Verwaltungsjahre i336, d. l. vom i.November i835, bis letzten October ,836, oder m den drei Verwaltungsjahrcn i9Z6, 185/ und i338, d. i. vom l. November l335 bis letzten Otto» ber i836 zu Tricst erforderlichen Tabakmatc-rials und ^5>tämpclpapiers von beiläufig zwei tausend fünfhundert bis dre» hausend fülifhuli« dcvt Centner lm Netto»Gcwichte jährlich', nach Umbänden auch mehr oder weniger, je nachdem es der Bedarf des Triester Tabakverlages erfordern wird, von Laibacb nach Tnest, und die Retoursendungen von Triest nach Laibach um den Frachtlohn von (Geldbetrag mit Buchsta« ben) übernehmen zu wollen, wobei lck die Versicherung gebe, daß ich die in der Kundmachung und in den Contracisbedmgnisien enthaltenen Bestimmungen genau befolgen wolle. Als Vadium lege ich lm Anschlüsse den Cassa » Empfangsschein über den Betrag von fl. kr. bei. am i835. Unterschrift. Z. 1189. (2) Nr. »l i^l. VI- Kundmachung. Von der k. k. Cameras-Vezirls-Verwaltung taibach wird hik'nnt gemackl, daß der Bezug der allgemeinen Verzchrungskleuer von den nacdbenannten Gteuer^bjccten in den unten angeführien Gtluergemelnden aufdas Ver, waltungsjahr ,836/ oder auch unter Vorbehalt der wechselseitige» Vertragsaufkundigung, uor Ablauf emcs i«di,'ti Pachcjahres, auf d»e Dau:r der weiteren Vilwalturgvjahre ulrstei- gerungsweise in Pacht ausgeboten, und die dlkßfall'ge mündliche Versteigerung, bei welcher auch die nach den h. Gubersiial.Currcnlen vom 26. Juni i33H, Z,97yHl52Z, ^tenAbsatz, und 29. Mal lÜ35, Z. 1190^26^0, verfaßten und Mil dem Nadlum l>elegten schriftlichen Offerte überreich! werden können, wenn es die Pachtlufligen mcht vorziehen, solche schon vor dem Tage der mündlichen Versteigerung dem k. k. Verzchrungs- Steuer - Eommlssariate in Kralnburg zu übergeben, an den nachbenannten Tagen und Orten werde abgehalten werden : Ausrufspreisfür Bei d. löbl. ^' "" ^"" ^" Am Bezirks- ^r^ Steuer-Bezirk Vezirke, obrigkeit zu kränke "N,.:?" Fleisch ^ _________ ss. I tr. ft. j sl. ft. l trl kaufen I Nadmanns- 12. Gevtember Nadmanns- ,^» ,,5 «. lausen « ^^ ^^ Vormitt.. dors '93 - 426 - löi - Den zehnten Theil dieser Ausrufspreise haben die mündlichen Licitantcn lior der Ver-sielqerung als Vadlum zu eilegen; die schr,ft-lichm Offerte aber würden, wenn sie nicht nnt dem 10 procmtigen Vadium belegt sind, unbelücksichtigtt bleiben müssen. — Uebrigens können die sämmtlichen Pachtbedingnisse sowohl bei dieser Eameral- Bezirks - Verwaltung , als beiden unterstehenden k. f. Verzehrungssteuer« Kommissariaten eingesehen werden. — K. K. Eameral-Be^irks-Verwaltung laibach am 2^« August 1625. ?6? Nnbernial- Verlautbarungen. Z. 1^3. (l) Nr. i72l2. C u r r e n d e des k. k. illyrischen Guberniums zu laibach.— Gesetzl'cheBest'mmungen, wann Drohungen als Verbrechen der öffentlichen Gewaltthätigkeit anzusehen, und nne solche zu bestrafen sind. — Um den Zweifeln und Anstanden zu begegnen, welche sich hmsichlllch der Strafbarke,t solcher Drohungen ergeben haben, dle n>cht ttwa zu Folgender Vestlm-munl^en des erssen Theils deS Strafgesetzbuches als Verbrechen zu betrachten und zu be» strafen sind, haben Seine Majestät am 19. Juni i8Z5 zu entschließen geruhet: — §. 1) Wer mittelbar oder unmittelbar, schriftlich oder mündlich, oder auf andere Art m«t oder ohne Angabe seines Namens, mtt Mord, schwerer Verwundung oder Verletzung, Ge, fangennehmung, Naub, Brandlegung, Zerstörung von Wasserwerken, oder m,t andern bedeutenden Beschädigungen deS unbeweglichen oder beweglichen Eigenthums in der Absicht drohet, um von dem Bedrohten eine Leistung oder Unterlassung zu erzwingen, begehet, in sofern sich die That nicht etwa schon «n Ge-mäßhlit der Bestimmungen des erssen Theiles des Strafgesetzbuches als ein Verbrechen dar« stellt, das Verbrechen der öffentlichen Gewaltthätigkeit, wenn die Drohung geeignet ist, dem Bedrohten mit Rucksicht auf die Verhält, nisse und die persönliche Beschaffenheit desselben gegründete Besorgnisse einzuflößen; ohne Unterschied, ob die erwähnten Uebel gegen -den Bedrohten selbst, dessen Familie und Verwandte, oder gegen andere unter semen Gcvutz gestellte Personen gerichtet sind, und ob die Drohung einen Erfolg gehabt hat, oder nicht. —« §. 2) Dasselbe Verbrechen begeht, wer dle ill dem vorhergehenden Paragraphe bizcich? nete, und auf die dort angegebene Art zur Erregung gegründeter Besorgnisse geeignete Dro« hung auch bloß in der Absicht anwendet, um «Mjflne Personen, Gemeinden oder Bezirle in Furcht und Unruhe zu versetzen. — §. 3) Die Strafe ist Kerker oder auch schwerer Kerker von sechs Monaten bis zu emem Iahce. Un-ttr erschwerender» Umstanden, nämlich: wenn mit Mord oder Brandlegung gedcohet, oder wenn die Drohung wiederholt wird, wenn d>e angedrohete Beschädigung den Betrag von ta u -send Gulden E. M., oder der Gckade, welcher aus der zu erzwingenden Handlung oder Unterlassung hervorgehen würde, den Betrag von dreihundert Gulden E. M. übelstelgt, oder wenn die Drohung gegen eine obrigkeitliche Person wegen ihrer Amtshandlungen, odcr gegen ganze Gemeinden oder Be» z»rke gerichtet ware, »ft d,e Strafe mit schwe» rem Kerker von einem bis zu fünf Jahren zu bemessen. — §. ^) Ist die Drohung der un-Mlttelbare Anfang oder Versuch emcs andern Verbrechens, so haben die auf dieses Verbrechen oder dessen Versuch verhängten Etrafcn einzutreten.— Dlese allerhöchste Entschließung wird in Folge herabgelangter hoher Hofkanj-lei-Verordnuna vom 8. Juli l835, Z. !75l6, hicmit zur allgemeinen Wissenschaft gedrachl. — Laibach am 6. August i8Z5. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Landes: Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Leopold Graf v. Welsersheimb, k. k. Gubermalrath. Z. 1194. (l) Nr. 171)0)2752. C i r c u l a r e des k. k. L and es - G >l bern i u m s zu 3aibach. — Erläuterung des §. 119 des all« gemeinen bürgerlichen Gesetzbuches, belreffcnd die Wltderucrlhellchung getrennter akatholischer Ehcleute nnt einer kalhollschcn Person.— Ueber den ß. ny des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches ist die Frage entstanden: ob den getrennten alathol,schen Et/eleuten erlaubt sci, bei Lcbjtttcn «hres geschiedenen afathollschcn Gegenlhelles auch eine katholische Person zu ehcl,chen? Hierüber haben Scine Majestät Weiland Kalser Franz I., unter ?em 28. Iull 1814, folgende allerhöchste Entschließung Herabgclangen zu lassen geruhet: — Zur ge« nauen Bestimmung des §. li^ des bürgeili« chen Gtsetzbuches wird hiemtt erklärt, daß, wenn Ehen nicht katholischer christlicher Rell-gion^vcrwandten d«m Bande nach gelrenntlrer-dtn, den getrennten akathollschcnPersonen cc» stattet werde, bei Lebzeiten des getrennten Ge-yenlheiles nur mit akatholischen Personen — jedoch nl-ht mit denjenigen, wclche vermöge der bep der Trennung vorgelegenen Beweise durch Ehebruch, durch Verhetzungen oder auf eine andere sträsilche Art d»e Trennung veranlaßt haben — eine giltige Ehe zu schließen. — Diese allerhöchste Entschl'eßuug wurde den Länder, stellen der alten Provinzen zur genauen Dar-nachachtung in vorkommenden Fällen, und (3. Amts-Blatt Nr. 104. d. 29. August 16Z5.) 763 mit dem Veisatze eröffnet, daß davon die k. k. oberste Iustizsselle >n die Kenntniß geseyt werde, damit d^ese allerhöchste Erläuterung sämmtlichen Justizbehörden kund gemacht werde. — Uebrlgenö wurde den gedachten Landerstellen zugleich bedeuter, es ergebe sich alls dieser allerhöchsten Erläuterung des Geseybilchls von selbst, taß sohm eme katholische Person nach den Begriffen der katholischen Rellglon mit einer getrennten akatholischen be« iebzeiten des geschiedenen Gegentheiles, wie auch, daß eme hei Eingehung ihrer Ehe zur «katholischen Re-t'gion gehörlg gewesene, dann ader zur katho« llschen Klrche übergetretene, von ihrem i.kalho« lischen Gegentheile geschiedene Person bei Lebzeit des getrennten akatholischen Gegentheiles keme glltlge Ehe eingehen könne. — Da die, se allerhöchste Entschließung vom 28. Juli 1614, durch welche der §. 119 deß bürgerlichen Gese?-duches erläutert wurde, »n Illyrien blßher nicht kund gemacht worden »st, so haben Seme Ma< jeftat mit allerhöchster Entschließung vom i3. d. M. zu verordnen geruhet, daß dieselbe auch »n dieser Provinz kund gemacht werde. — O»e» ses geschieht hlemit m Folge des dießfalls herabgelangten hohen Hofkanzlei-Oecretcs vom 17. Iul» l. I., Zahl 1876^200/.. — Lalbach den 3. August i835. Joseph Camillo Freiherr v. Schmidburg, llandes-Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Joseph Wagner, k. k. Gubernialcath. Z. 1192. (l) Nl. i/liI. E u r v e n d e des k. k. illyrlschen Guberniums zu ^ a l b a ch. -— Bestimmungen, wann die C'nt-schädlgungsklage für, durch strafbare Handlungen Beschädigte zulässig sey. — Ueber d:c F>a-ge, in wie ferne eine Entschädigunqsklage als unstatthaft anzusehen sc», well dle Strafbehörde übcr die Anzeige des derselben zum Grunde ücgcnden Factums eine Untersuchung einzuteilen nicht befunden hat, haben Se. Majestät mit alw'h. Entschließung vom 27. Mai, Folgendes anzuordnen geruht: 1) Durch d»c Bestimmungen der §§. 522, 523, 52^, 525, des ersten, und 3g3 des zweiten Theils des Sr. Ges. B., dann der §§. i333, i3Z9, l3^a, des allgemeinen b. G. B., und der durch Iu-siizhofdecret vom 6. März 1821, Nr. 17/H kundgemachten a. H. Entschließung vom 29. August ,820, ist das Recht desjenigen, der durch eine strafbare Handlung beschädigt worden ist, seme Entschädigung oder Genugthuung bei dem Cwllgerichte lm ordentlichen Rechtswe-ge zu suchen, nicht auf die Fälle beschrankt worden, in welchem derselbe entweder mit dem von der Sirafbehörde zuerkannten Betrage nicht zufrieden ist, oder durch das Strafurtheil zum ordentlichen Rechtswege verwiesen wird, sondern seine Klage nn ordentlichen Rechtswege findet auch in allen übrigen in diesen Gesetzen ausdrücklich nicht bezeichneten Fällen Statt, sobald die Strafbehörde entweder über dle Untersuchung ein wie immer lautendes Ur» lheil gefällt hat, oder von der Ui^ersuchung aus was immer für emem Grunde abgestanden ist, oder erklärt hat, daß keme Untersuchung einzuleiten sei. — 2) Wenn der Beschuldigte wegen seiner Flucht oder Abwesenheit nicht vor dle Strafbehörde gestellt werden kann, und bei Verbrechen auch der Fall des Edictal-Verfahrens nach dem §. H90 des ersten Theils des Strafgesetzes mcht eintritt, ist ebenfalls über die hierüber von der Strafdchörde abzugebende Erklärung die Entschadigungsklage im ordent, lichen Rechtswege zuzulassen. — Dieß wird m Folge herabgelangicn hohen Hofkanzlei-Decre-tcs vom ä. Juli l. I., Z. ,6962/ hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. — Laibach attt 3. August l635. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Landes- Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Joseph Wagner, k. k. Gudcrnialrath. vermischte Verlautbarungen. H. li63. (3) n6 Ni-um. »46. O d i c t. Von cem Neznk^licdle haasdera wisd hie» mit belanlit qemackt: EK sei am 3. Jänner i855 zu Zutnih 5le Ma,ia Dlcnig obne einer lehlirilii^el' Al,oig verfiordcn. Da nun die« sem Genchte unbekannt ist, od uni^ «relcben Per. sane»» auf >dre Veslasienscd^fl ein Erbrecht zu» stehet, so werden biemil aNe Icne, rrelcde hier-au» An'piüche aus w«ö immer für einem Rechts« gründe zu machen geoensen, erinnelt, ihl Erbrecht binnen einem Iahle und se^s Wochen um sc> ge» wisiei bei llieftm ^?r»chte, al^ Ao^ntlunqsinstanz, anzumuten uno sich yeböli^ a^szuircisen, als w». l-ligen FallS eiese Aellasjensi asl mil dcm aufgestellten (Hlllütor un0 ^en sick allenfalls auswei« senden Orden nach Borlchrift oer Gesetze welde verhandelt werten- Bniltsgericht haasberg am 9» Febr. iL35. 9 Einladung zur Pranumeration an Familienvater, Erzieher, Aerzte, Apotheker, Ch.rurgen, Ehe"zfer, Kaufleute, Fabrikanten, Ockonomen, Botaniker, Blumen, und Gartenfreunde. <5m v Hirsckfeld'schen Bücherverlage m Wien, Stadt, sKloster-aasse Nr io55. In CommGon bei Jg. Edlen v. 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Sechs Bände, mit iLo fein colonrten Kupfertafeln in groß Quart. _____ Die Verl^ehandluna alault tulch Herausgabe oieseft sehr achtbaren Welkes '« em Ge« ^l^ .« .>.. «.^ ^nlerlicht Ltredenden «ine .rMtommene Gade zu le,chen, wdem daslelde durch stellen Auff.n^ung aNer naturl,escdi irgend anstö- ß"^B7sch7e u"n"en m^ ^d, ^ ganz v°r»üglich zu emem äußerst lehr- f"l l,'e wißd« er i .v au adqesehen seo. sc.deln dah d,e Kupfer, ro,e an«er>lhmsi« auch ? n S" n eö Gesick es afftciren. idre böhere We,he dadurcb «baltcn, dah sie den Ten ale ellau-lerno7r Do melN> als ei. evrn s. fleundUcker, r°ie unentbedll'cher Wegweiser, beqle.ten. lernoer "°^"'H/ "^^ ,,^ ^t auch dem wültigen Innern «m rrürdlqeS Aeuhcre zu veilHaft fe. aessre't und^ "'N", üderzeugt, doß sowohl d.s P°p^er. die ScdlM und der Druck. alS .u/die « ' st^ ftestocbencn und colonrt.n Kuvnr d,,se Ausgo- ^ .ewiVunter die e.,,^ e.r neuesten .^eit stellen werden. - Das Ganze n-,rd b B.nte, ,e-^r^nd ^ 3 3,efe'un^ den bemerkn .80 Kupfertofcln. ned,t «inem ii.ftm Gegonstan^ oasienoen^ ^ett^^^^^^^ Dle Herausgade .rird besonders sHnell und p nctli^v" die Ve.la,shandlung alle Monate, und zwar am ..., eme L.k< ^r..«. rn Kuvler ausai l. Dah diese Termine immer pünctl.ch gehalten werden, verdurge die be. felung mtt Hom t. November i635 dts ». Ma» ,636, am 22. dls nachstkommendenMonats «V^plemdcr, Vor-mtttags von 9 bls 12 Ut)r, he« dicftm Krclk-amte abgehallen werben, wozu dlc Pachtlu-siiqen mit dem Belsaye zu ersch'intli hiemtt cm» geladen werden, daß d»e L>citant?n vor Be» qn.n bcr Verstetgerung eine daare Caution von Zoo st- E. M. zu le,ften haben werden.— K. K. Kretsamt Lalbach l'cn 25. ^uaust i335. Aemtliche ^erlautbaruns^n. Z. 1196. (l) Nr. 1629. Mauthgefällen - Vervachtungs'L!- rltation in der k. k. Kreisstadt C»l' li auf drei Jahre. Mlt Bewilligung der hohen k. k. Land?s-fleüe vom 5. d. M., Z. 12^/zl/ wcrdcn die bisher um 7)9) st. E. M. an der Gl-ayer und ?al, bachcr^ime, dann dle um 607 st. s. M. an der Tüsscrer Llnie velpHchtecen Mauthgefälle der k. k. Kreisstadt kill«, und znar erstere, nebst der im erslen Stock des stadllschcr, Maulh-hauses an der Grayer L«me beuchenden Wohnung, gegen den bestimmten »ahrlichen Mitth-zms pr. 72 st. E. M., und der ur.entstcllli-wen Benützung'der ebenetdlgen Wohnungen / »n de>den Mauthhauscrn zur Gcfallsemhchulig, am Doslnerstag den 2/l- September d. I. ln^r am Nalhhause Vormittags, lchtcre aderNuch-mittags ,n den gkwöhtilichcn Amtssturidcn für tne dre» Militarjahr« ,8H6, i337 und i6Z3 wetter verpachtet werden, worüber dle Bc-dingnisse in der msgißratlichen Amtbkanilcl elnglsehen werden könntn. Uebrigens n^rd anncch festgesetzt, daß, wenn für em Ier, ien ^csllcksltlltln eiger.lhümllch ßcholigen, zu Hlindoif »ub Haus'Nl. 26 liegenden hude ^lwil« llgt. und dl>t TcKsatzunq zu deren Vornahm? auf den 7, (Hcplcmdei, 6. Octodcr und 7. Norem'cer I. I., Volmillags um 9 Uhc it? I.ncn der Realität an^oitnet lvordcn. Dessen sämmUM'e Kaustussiqe mil dem Bci» fotze velttänoi^tt rrciden, daß dle LicNallonSbe-dlngn'sic in der hiesigen G«liä:ökanzlei ewgesfben »rerdcn sönnen, und taß d,efc Realilät nur vet del drulen Tagsahung unler der Schätzung hiulange. ^ eznlsgelichl Gotlsäce am 22, August ,d55. ^. l'sj5 (») Nl. 209,. G d i c t. Ü'cn dem B,zitksgklichte Nliperlshof zu N^u> stadt! als l^helvolmun^f^osi^t^cr^e, nüc ^c. m»t brennt gemacht : (3^ h^l?f über Ansuclen dls ^osepb Säen'.hc, von Töpliy, ,«-ciie,nn, ^. 2ogl, Vermute dts Mlndeljädll.^n Cc>7l Slt'esä'Sllz von elenda, in den vilst«iqerul>5' roc'scn Belauf ans slcocc Hand tcr, zur AntieoK Scdefchor^'sä'cn V?r!üßmasse gehöl'.'.en, zu '^,op. lih, gerade dem Badhause beim haupmngang (Z. Amts-Blatt Nr. zc>4. d. 29. August i3.)5.) 772 gegenüber stehenden/ noch mit allen Hauptmauern veifehenen Brandstätte, um den Schäyungswerth pr. 400 fl. M. M. gewilliget, und hiezu die Tag« sahung auf den 9. September l. I., Nachmic« tazs von 3 dis 6 Uhr, in loco Tövliy mit dem Anhange bestätiget, daß dem (Zrsteber die Hälfte tes Meistdothes bis zur erreichten Oroßjädrigkeit des gegemvärtig elst im l^ten Lebensjahre befindlichen HerlahübelnehmerS Earl Schelcbarg, am ersten Saye gesichert, aegen 5 oja ^insenentrich« tung belassen leon werde. Wozu die K^ustustigen mit dem Bemerken zu erscheinen eingeladen werden, daß diese Brand» statte wegen ihrer vortheilhaflen politischen Lage besonders zu einem WirthShause geeignet sey. Bezirksgericht Rupertühof zu Neustadt! am ,8. August ,535. Z. 1204. Li citations « Verlautbarung, berefferid den Verkauf des Slmon Neßnan'-schen Gast- und Einkehrhauses, an der Haupt-Commcrzialssraße zu Opcndorf bei Franz in Nntcrsteyermark, und der dazu gehörigen lie« genden und fahrenden Güter. Von der 'Abhandlungs-Instanz Gut Bro-di bei Franz ln Untersteyermark/ Clllicr Kreises/ wird hlemit öffentlich kund gemacht, daß über Anlangen der Witwe Maria Neßman, gedornen Krail, und des aufgestellten Verlaß-und Minorennen - Curators Martin Noinig, das zu dem Verlasse des am 27. November i8)/l. verstorbenen hiesigen I^ücksassen, und gewesenen Gastwnths, Simon Neßman, insgemein ^laicic^, gehörige, fest an der Haupt-Eommerzialstraße zu Opcndorf bei Franz in Untersteyermark gelegene, an einem besonders guten und schönen, nicht nur zur k'mkehr für schwere Commcrzial-Fuhrlcutt, sondern auch zu all!'onUlgem Speculations-Verkehre ganz vorzüglich geeignete/ am Platze stehende Gast-und Einkehrhaus, nebst den dazu gehörigen, so beträchtlich als vielerträglichen Grundstük-ken aller Culturs»Gattungeu, dann den dabei besindlichen verschiedenen/ aus allerlei Vieh, Getrcld, Fourag?, Zimmereinrichtung, Wägen und Winhschafts - Gerachschaftcn bestehenden fahrenden Gütern, im öffentlichen Llcttcnions-Wege verkaufet werden wnd, und zwar wnd diese Versteigerung am 21. September über das Gast- und Einkehrhaus selbst, und über die nähern Grundstücke Tags darauf, als den 22. September, aber über die zu Kappel lie> genden Hudrealltaten, dann am 23. Scptcmbe» über die zu Dornau gelegenen Wiescngvünd', und cndllch am 24. und allenfalls auch noct, am 25 September über die glsammcen fah «enden Güter, jederzeit Vormittags von 6 du ,2 Uhr, und Nachmittags von 2 bis 6Uhr^ in l^oco der betreffenden Realitäten abgehalten werden. Hiezu werden somit die Kauflustigen mit dem Beisatze vorgeladen, daß die dleßfalligcn Licitationsbcdingnisse bei dieser Abhandlungs» Instanz täglich zu den gewöhnlichen Amtsstun« den eingesehen und auch abschriftlich ^behoben werden können. Abhandlungs - Instanz Gut Vrodi bei Franz/ im Eillier Kreise, am 17. August i335. Z. il23. (3) Nr. 837. Edict. ANe Jene, welche an den Verlaß des zu Duppelne, BezirkeS Gg, "b Podpetscb, am ^.Februar l. I. mit Hinterlassuna eines mündlichen Testaments verstorbenen Halehüblers Michael Genscher, aus rvaö immer fur einem Rechtsgrun« ds einen Anspruch ,u machen haben, oder in oen» selben etwas schulden, haben zu der auf den i. September l. I., Vormittags um 9 Uhr vor diesem Gerichte anberaumten TagsaIung so ge» rriß zu erscheinen und ihre Ansprüche geltend zu machen, als sie sich sonst die Folgen des §. 3,4 b. G. A. selbst zuzuschreiben babcn werden. Benllzgericht ^3s "b Podpetsch am »3. Au« gnst ,Ü35. _^_«_^_««^««^^ B e k a n n t m a ch ll n g. Die unterzeichnete Vorstehung der, von der k. k- illynschen hohen Landesstellc sanctio-nirtcn kaufmännischen Lehranstalt bringt hicr^ mit zur Kenntniß, daß sich dlc Aufnahme dcr Zöglmge in dieses Institut für das nächste Schuljahr mit Ende September schließt. Darauf Rcstcctirende können die Statuten der Anstalt unentgeldlich gegen portofreie Briefe cr-hakcn. Die Lehrfächer sind: Die Rellgionslehre. „ Merkantilrechenkunst. Der kaufmännische Geschäfts, und Cor: respondenzssyl. Die Waarcnkunde. „ Calligraphic oder Schönschrcibckunst. „ Handels- und Gewerbskunde. „ Handclswissclischafl. Das Handels, und Wcchselrecht. ! Die kaufm. Buchführung, einfache und ! doppelt italienische. > „ deutsche, italienische, französische und ' englische Sprache. : Das Zeichnen. Die Musik, bei freier Wahl des Instru, > mentes. Lalbach den 3o. Juli ,835. ^ IacobF^anz Mah», . Vorsteher.