^Nr.125. Samstan, 1. Iuni ltt«9. lN«. Jahrgang Daibacher Zeitung. «">m?<" ""°"p",«l ^" V°l»v«l1«nbun,: «an»läh»<« st «, Ubj«»«« si. ?,eo. I« «°»ptol«: Nl!n"'^ '^ I'albjähli« ,l,e,,o. «ill di« ^ufitlluu« in» b«u, i"u»l»hll» >l. I, - 3»,ertl,»s«:»»r: ssül 2'l« „Laie «dnllnlftrnn»» befindet fich «longrcssplah 2. oll «evaeti« »ahnhosssasse 24. Vpllchstunbcn bcr «edition tagllch von 10 bis >2 Uhl vermlttng«.— Nnft»nli«l»Ät!es, »eiden uicht »ugenomWen nub «ianulcilplt «2 „ ^b°n « ^ ^ ^ ZusteIlunn insHa ,is f il,- hissi «c ""entru per I a l^- l Golden. !tei V^,ldie Priinumeralions.Neträae wotten Porto» '"«esendet werden. v. Rleinmasr K,^od. Vambcrg. Amtlicher Mil. l!«H l. und f. Apostolische Majestät haben mit ^slll l^ " Entschließung vom 22. Mai d. I. dem As. ? und Leiter der Äezirkshauptmanuschaft in ^"illm ^ ^"iherrn ""l Nechbach anlässlich der „ Versetznng in den dauerndeu Ruhe-^iast ^nithurlreuz des Franz-Joseph Ordens aller-'>!^U"rrleihell geruht. Nichtamtlicher Hheil. Von der Baltan-Halbinsel. ^lkl !^ .^achrichtcn ans dem enropäischen Wetter" ^>ls '^'" ks strts am meisten, welche das nachgerade '^^ordene Europa am heftigsten ausregen nnd ,M ^ ' "ieldungen von drohenden Conflicten zwi-'Mt f^ss^^ll Staaten, fo beunruhigend und wegen ^ he?? "m Folgen bei dem gegenwärtigen Stande! ^erhii, "nd der Kriegstechnik fo erschreckend fie llllleH" anf uns wirken, werden kanm mit solch > ? wie? ^^'lhle aufgenommen, als wenn es heißt, Mere ."a",d ein Ereignis, ein landesübliches !t ^»tii'f elner jener bekannten Gewehrschiisse, in M^ ."'. Altserbien, im Occupationsgebietc vor« 5^e li!>, '^'^ bie Furcht erwecken, die'orientalische ^tt , !'^ wie die hergebrachte Formel dafür lcmtet. » ^ "t l»al ü"""ls' wie ein Begehren, das noch nicht l!>aaen - !U"lust des Theuersten und Besten t>n, der K " "" letztes Auflehnen wider das Er-^en ^onne und des Sommers, fo ringt es dnrch ti!^"ge d!?m . wendig geworden, welche schwiegen, V^sie,,c s"' in der Ebene geblüht; uuu aber ^ vebew?'""" ""d nehmen Abschied, aber aus ötll ' «lls?" ""l noch ein Schatten von Hoffnung V5 N!ll„>5 ' Weherufe strömt noch manche leise ^Nli 3" Geisel an dem tranrigen Geschicke. ^ An A; »!,? die Tr?b"-Mend ist s. Das Gestirn, an wcl-^». ^üsse,,"°e !üß geworden uud geschwellt ist, will 3 i. ^lub. festlich lagern sich breite, langhin ge-^1""d,?'^ "ber sie lhür.ut sich fahlgrauer ^Vlilck .A obcrst schwirren dunkle, dnnkle Fittige. °«r. «M schlafen, und der Schlaf ist des Todes ^>°l Knie 3/°"'N' des Berges schreitet ein Mann. V d!<> (^lltte «ach abwärts lenkt, will er noch X Wr M"ft betrachten, die er bisher durch- sich ",u "ud schaut zurück mit t>e,', Mlder ^"' '^"gel nnd Thäler, murmelnde "tllldr,. ^b M'sen wechseln miteinander ab; 'lchm Häuser der Menschen. Rndolf. der Wanderer, meint, es seien Stätten des Leide«. Wer selber nicht glücklich ist, glaubt nicht an das Glück des anderen. Aus unserem Einzelschicksal machen wir den Spiegel des Menschengeschickes. . . Noch grünen Blatt und Gräser, und aus gepslegteu Gärten grüßt die Aster, aber weithin ilber alles Grün züugelu gelbrothe Flammen, sie brennen im Wappen des Herbstes, sie brennen ohne Wärme und Leuchtkraft, nur um langsam zu ver. glimmen. ,., Rudolf ruft sich die Tage zurück, da er um Clara geworbeu, umsonst geworben. Es war eine gewöhnliche Geschichte, wenig packend für denjenigen, den sie nicht unmittelbar angeht, erschütternd für den Betroffene^ .. Ein armer juuger Mann, ein armes juuges Madchen. Glühende Liebe, Schwüre von ewiger Treue. Vorsorg-l liche Hüter wchreu den Schwärmer, der noch lein Brot hat uud also lein Recht, sich einen Herd zu bauen. Er hofft auf die Zukunft; diese soll die Er< ifüllung bringen, welche der Augeublick 'hm veyagt. Uud nun rüstig nnd mit froher Erwartung h,nmis> gesegelt anf den Ocean, den man das Leben neuut! Arbeiteu — Strebcu — und es naht die Stunde, in welcher der Liebende als befugter Freier w,rd zurückkehre,! dürfen. Bisher sind Briefe hin- uud hergcflo-gcu. die Ergüfse zweier Seeleu, alle Entferuuug überbrückend. . Aber mit einemmale beginnt auf Seite» dev Madchens das Schweigen. Ist Clara todt? Todt fur chu. Die Eltern, verarmt, vom Elend bedrückt, haben sie m, aller Gewalt gezwungen, einem ihrer Seele fremden Manne die Hand zu reiche»; sie wollten nicht duldeu. da s Clara uoch läuger warte auf ein enges, der tzutliel> rniig verwandtes Los. Das Mädchen ward fchwach vor' den Thränen der Mutter, vor dem stummen Flehen des Vaters. Sie ist vor den Altar getreten, im Herzen den Tod. Rudolf machte einen Strich über seine Träume. Er suchte Betäubuug und Vergessen im Tagewerke, dem er mit freudeloser Emsigkeit oblag. Er lebte weiter, weil er gebore» war, er lebte weiter in der Wüste; dass es darin Oasen gebe, war seinem Sinne entfallen. Wie ihm. so gieng auch der einstigen Genossin das Dasein hin. Die Tage rollten sich ihr ab, einer wie der andere, hohl und leer, uud sie schrie uicht alls, weil sie uicht gehört sein wollte und weil niemand ihren Schrei beachtet hätte. Sie war ruhig geworden ganz ruhig. Der Wauderer schlägt die absteigende Linie ein. Er lauscht den starken Accorden. welche der Wald ge-biert. Er hört den Trauermarsch seiner nach dem Grabe wallenden Jugend. Und er hört Klänge und Worte: «Verspielt uud verthan! Vorbei, vorüber! Alles Klagen ist vergebeus. du rettest das Verlorene nicht. Du rufst das Dahiugegaugeue nimmer ins Leben! Was todt ist, musz bestattet werden, und über d'.e Fußstapfen des Leicheuzuges hiuwcg schreitet erbarmungslos ein anderes Geschlecht. Geschaufelt in die Gruft, zur Erde siult. was dem Schoße der Erde eulstiegeu' Zerstoben ist das Glü.!, verdämmert das Licht, uud der Schmetterling, der einst in blendenden Farben gc. prangt, er liegt, seines Zaubers beraubt, zertreten am Boden — dem Wurme nun gleich, der über die Erde nie sich erhoben. Lass fahren das Todte, klammere dich nicht an das Wcfenluse. du fühlst nur deim' Ohumachl. wem, du streiten wiUst mit dem Lose. das allem Ird, schen gelneiusaiu. Nimm Abschied vo» dem, was dir 'genommen ward. einen l^tei, Gruß sende ihm nach. Laibacher Fcitung Nr. 125. 1074 1. Juni M schwere Bedeutung in den occupierten Provinzen, als die Beunruhigung des Landes und der Bevölkerung, welche sich aus dem Vorhandensein einer Bande sogenannter Räuber ergibt, die, wie schon bemerkt, in den Ballanläudern stets einen politischen Anstrich haben und ihre «Räubereien» eben stets nur zum Zwecke der Verproviantieruug und der Erwerbung von Mitteln zur Erreichung anderer, eben politischer Ziele aus führen. Um nun ein Mittel zu haben, schon die Bildung von Banden einer strengen Strafe zu unterwerfen und solche zu verhindern, dazu soll diese sogenannte Verschärfung des Standrcchtes dienen, die sich ferner auch auf die Beschädigung der Eisenbahnen und ihrer Betriebsmittel bezieht, wenn durch eine solche Beschädigung Menschenleben zugrunde gegangen sind. Die ganze Maßregel, insoferne sie irgend etwas Neues in sich fasst, erweist sich demnach lediglich als ein Präventivmittel, als ein Ausfluss der Vorsicht der bosnischen Landesregiernng für den immerhin möglichen Fall, dass die Lage auf der Balkanhalbinsel Ereignisse zutage fördern sollte, welche in ihren Rückwirkungen auch das Occupalionsgebiet in irgend einer Weise berühren könnten. Nach den vorstehenden Betrachtungen ist es demnach wohl verständlich und auch gerechtfertigt, wenn Meldungen von Bewegungen in den Valkanländeru sofort ihren Rückschlag äußern auf die Gemüther in Europa. Doch scheint nach allem, dass eine unmittelbare Gefahr vorderhand nirgends existiert. Die Nach richten aus Macedonian find nicht bestätigt, die Massacres an der montenegrinischen Grenze sind der Ausfluss von religiösem Fanatismus und wiederholen sich in regelmäßigen Zwischenräumen; und was das Stand« recht in Bosnien und der Hercegovina betrifft, so geben weder die Zustände im Lande selbst, noch an dessen Grenzen einen Anlass, dasselbe als mehr denn eine Vorsichtsmaßegel zu betrachten; denn mehr als anderswo gilt im Orient als Regel: sich niemals von den Er eigmssen überraschen zu lassen. Localbahn Laibach-Stein. lV. Die Concessionäre sind verpflichtet, die Einmündung von Verbindungsbahnen, welche von den an der cun-cessionierten Nahn gelegenen Industrie - Unternehmungen zum Behufe der Beförderung ihrer Erzeugnisse zur Vahn angelegt werden sollen, auf die dem Bahnbetriebe mindest lästige Art gegen Vergütung der erwachsenden Kosten zu gestatten. Die Vahn ist eingeleisig zu erbauen und ist dem entsprechend auch, insoweit nicht Slraßenbenützung eintritt, die Grundeinlösung durchzuführen. Bei Bestimmung der Richtungs- und Neigungsverhältuisse der Bahn ist, insofern dieselbe einen eigenen Unterbaulörper besitzt, nach den Grundsähen der von der k. l. General-Inspection der österreichischen Eisenbahnen namens des k. t. Handelsministeriums genehmigten, im «Centralblatte für Eisenbahnen und Dampfschiff-Fahrt» (Jahrgang 1«82, Blatt Nr. IN) angeführten «Vorschriften für die Bestimmung der Nahnnivellette in Maximalneigungen und für die Anordnung der Uebergangscurven zwischen Geraden und Bögen» vorzugehen, beziehungsweise auf den möglichsten Ausgleich der Zugswiderstände in Steigungen und Curven das Augenmerk zu richten. Für jene Theilstrecken, in welchen die für die Leistungsfähigkeit der Bah« maßgebende Steigung zur Anwendung gelangen soll, wird als größte durchschnittliche Steigung für die Localbahn Laibach-Stein 15 pro Mille, für die Schleppbahn 22'5 pro Mille festgesetzt. Die Stationen und Haltestellen mit Nebengelcisen sind womöglich horizontal anzulegen, andernfalls die Steigung der Bahn in denselben 2'5, pro Mille nicht übersteigen darf. Der Halbmesser der Vögen in der currenten Vahn der Strecke Laibach-Slcin und der Schlepftbahn dürfen nicht unter 150 Meter betragen. Der Abstand der Geleise in den Stationen soll von Mitle zu Mitte min« bestens 4'0 Meter, auf freier Vahn aber mindestens 3 5 Meter betragen. Infoweit die Bahn auf eigenem Unterbaue her gestellt wird, hat derfelbe eine Kroneubrcite von 4 l) Meter sowohl bei den Dämmen als in den Einschnitten zu erhalten. In Vahnstrcckcn entlang von Wasserläufen muss die Schienenunterlante mindestens l)'5 Meter über den bekannten localen höchsten Wasserstand gelegt werden. Bei Aufdämmungen von mehr als 5 Meter Höhe ist eine entsprechende Erbreiterung der Vahnlrone vorzunehmen. Die Böschungen der Einschnitte und Ausdämmungen sind zu besamen, beziehungsweise haltbar herzustellen und angemessen zu versichern. Alle Vrückcn und Durchlässe, welche im Zuge der auf eigenem Unterbau führeuden Vahnanlage vorkommen, sind mit gemauerte» Widerlagern herzustellen, und muss das Vrückeuplanum eine benutzbare Minimalbreite von 4-3 Meter erhalten. Neu herzustellende Objecte bis zu ^ t) Meter Spann^ weite sind bei ausreichender Höhe des Bahnkörpers ein zuwölben. Vei den bis zur Vahnkrone reichenden offenen Objecten dürfen Tragconstructionen von Holz oder von Eisen angewendet werden, die bei größeren Spannweiten durch Ioch^ aus Eichenholz unterstützt werden können. Bei der Anlage, Berechnung und Ausführung der Eisen-bahnbrücken, Vahnüberbrückungen und Zufahrtstraßenbrücken sind die Vcstimmungen der Verordnung des k. k, Handelsministeriums vom 15. September 1W7, R. G. Vl. Nr. 109, zu beobachten. Die am tiefsten liegenden Theile der Tragconstruc-tion sind bei Flüssen und Wildbächen in der Regel mindestens 10 Meter über den bekannten höchsten Wasserstand zu legen. Ueberfabrten können aus Holz auf gemauerten Sockeln hergestellt werden. Politische Uebersicht. (Vor den Wahlen.) Die Vorbereitungen, welche für die bevorstehenden Landtagswahlen getroffen werden, sind im großen und ganzen die Summe dessen, was auf dem Gebiete der inneren Politik vorgeht. Allenthalben zeigt sich, dass die Wahlen ziemlich interessant uud die Kämpfe recht heftig sich gestalten dürften. Iu Böhmen machen die Iungczechen die größten Anstrengungen, um den Gemäßigten eine Anzahl uou Maudaten abzujagen; in Galizien macht sich eine lebhafte Bewegung unter der rutheuischeu und bäuer-licheu polnischen Bevölkerung bemerkbar, eigene Ver» treter in den Landtag zu eutseudeu uud die Führunq der polnischen Adelspartei abzulehnen; in Tirol ,« ben Unterhandlungen zwischen der deutsch constwM und der italienischen Natwnalpartei wegen AW eines Compromisses im Großgrundbesitz. , ,,.« (Aus Wie n.) Die städtische Mittelschnldcp>>"'' beschloss, iu die Coneursausschreibuugeu für "', ^ Prosesjureu an Wiemr communaleu 'Mittelschulen ' Bedingung aufzuuehmeu, dass die Anzustellenden ' die Erlampmg von Mandaten fiir die verM^ Vertniliugskörper bli soustigem sofortigen VerM Lehrstelle verzichten müssen. . «^, woch im permanenten Strafgesetz-Ausschüsse "Ng^"^ Novelle zur Strafprocess-Ordnuug normiert: ^, ,,, richt kann den Aufschub des Vollzuges eiuer zutt« ten. sechs Monate nicht übersteigenden F"llM!" mit der Wirkung beschließen, dass die Strafe als gebüßt anzuscheü ist. wenn der Verurtheilte "'N^, der gerichtlich festgesetzten Zeit, welche eine dMM " Dauer nicht übersteige» darf, ein Verbreche "d" ^ grheu nicht b^ieug. Ein diisfälliger V''!^ .^ n nur über Persoueu ausgesprocheu werden, dtt .^ Vergehens oder Verbrechens uoch uicht vcrurtlM deueu eine Besserung erwartet wird uud deren Y^ ., ana/höiigkeit festgestellt ist. Diese VestilUM'Mst ^ jedoch nicht von Freihcitsstrafei, an Stelle "'"''""' licher Geldstrafen. Nach Ablauf der im VeM"^ ^ gegebenen Zeit hat das Gericht die Erlösch"»« der ls he'itsstrafe auszusprecheu. Der Vollzug der Ncbe» '^ sowie die Rechtsfolgen bleiben vom Beschlüsse ">! ^,, schob des Strafvollzuges unberührt. Das ^ini .. Rechtsfolgen tritt mit' der gerichtlich beschlösse«" .^,, löschung der Strafe ein. Gleichzeitig legte der M> die betreffende Partie des Einführungsgesetzes "", ^,„ (Südbahn.) Wie die «Presse» meldet, o" , die Verhandlungen über den Kaufschilliugsp"^ Südbahu iu Kürze aufgenommen werden. . > A' (Landtagswahlen in Galine".' ^,, Neuwahlen für den gallischen Landtag werde»'^ genden Tagen stattfinden: am 2. Juli in der " ^ der Landgemeinden, am 4. Juli in der w'"^. ^ Städte uud iu den Handelskammern, am ^- ^ großen Grundbesitze. .«„baul^ (Im ungarischen Abgeordnete,", ^,, legte Finanzminister Weckerle das FinanMlp ^ Nach demselben betragen die Ausgaben :"»'." t^ Guldeu, die Einnahmen 'j5)0.l;N.'j.124 ft. ^M'' Abgang 0,141.15« sl. Feruer unterbreitete ^r H „„., minister einen Gesetzentwurf, betreffend d»e M' ^ ^i der Steuer-, Stempel- und Gebüreufreiheit '"^^iiB der Hauptstadt Budapest bis zur Höhe des ^ ,^ betrages vou 25 Milliouen Gulden zu contray Anlehen. ,iat>c"' (Die kroatische coustatiert in einer Zuschrift an die ungan.M die Ueberzeugung gewonnen wurde, dass b'e/, u, t>e> Deputationen öhüe besondere Schwieriglem» a/wl"i»schlen Verständigung gelangen werden- ^ M (Zur Berliner'Entrevue.) I"/"^. deu jüngst stattgef.mdeuen Besuch des Kön'stS ^ lien in Berlin' wird nun der 'Kreilzzettm^F Wien gemeldet, es verlaute iu dipwl»atlM^>< und dann wende dich ab und rüttle nicht an den Ge-setzen, die dich beherrschen, und die einmal auch die hochragende Eiche niederwerfen werden, die du beneidest, weil sie so stolz aufrecht sich hält. Was da ist, muss vergehen. Was da ward, muss enden. Das Leben ist ein ewiges Sterben. Ziehe weiter des Weges. Dein Schmerz zieht mit dir.» . . . Rudolf schreitet nieder. Das Dunkel hebt die scharfen Linien auf, die Bäume verschwimmen ineinander, und dem Wanderer ist's, als trügen schweigende Männer hier einen Sarg, «nd in dem Sarge läge er selbst. Clara war Witwe geworden. Rudolf erfuhr davon, und er schrieb ihr — schrieb voll Leidenschaft und Begehren, schrieb ihr als einer frei Gewordenen, die über sich verfügen dürfe. Mit Schilderungen dessen, was er gelitten, verband er entzückende Bilder des Glückes, das ihnen noch blühen könne. Er entfaltete eine Beredsamkeit wie vor Jahren; er wollte Clara und auch sich selbst überzeugen, dass ein neues Leben, ein zweiter Frühling für sie möglich sei. Anfänglich erhielt er keine Antwort. Dann sehte Clara ihm aus» einander, dass es ein übles Versuchen wäre, das eingestürzte Gebäude ihrer Pläne neuerdings aufzurichten. Was sie gethan, entschuldigte sie nicht; sie erzählte ihm nur die Thatsachen, sie legte ihm dar, wie alles so ge-zommen. Rudolf hielt inne und setzte sich auf den Stumpf riuer gefällten Buche. Er bildete sich ein, die Schrift-züqe zu sehen, das Blatt klar und deutlich zu sehen: «Nein, Rudolf, es gibt keinen Anfang für uns. nachdem wir das Ende überstanden haben. Die Liebe, die nicht stärker war als jede andere Gewalt, die einem äußeren Anstürme erlegen, sie soll nicht aus dem Grabe gezerrt werden. Wenn wir uns jetzt verbänden — trennende Gespenster würden immer wieder zwischeu uns treten. Die traurige Erinnerung an das Ge> schehene ist unser ganzer Besitz; wir wollen ihn festhalten, wie etwas Theueres. Unfer Leid ist uuser alles. Bewahren wir es! Der Trost und die Hoffnung sind unwiederbringlich entschwunden in endloser Ferne. Sie haben aufgehört, für uns erreichbar zu fein. Die Welt ist leer, und ich kann nicht weinen. Nur in stillen Stunden schwebt gedämpft der wehmüthige Sang unserer gebrochenen Ideale an mein Ohr, ich neige mich dann, bedecke mein Gesicht mit deu Händen, und die Minuten rinnen hörbar in drn Ocean der Zeit . . . SoN unsere Liebe die Brosamen auflesen, welche die zwingende Vernunft von der gedeckten Tafel übrig gelassen hat? Nein, so weit darfst du, darf ich nicht fallen. Kein Morgenroth erscheint mehr für uns. Ich habe mich der Sühne geweiht, meine Strafe heißt: Leben, und du — mein armer Freund, du musst mittragen, was nicht deine, sondern meine Schuld!» Rudolf steht auf; über eine Wies?, die tagsüber aus dem tiefdunkelu Waldlranze hervorzublinken pflegt wie ein heller Smaragd, jetzt aber einem düsteren Teppich gleicht, geht er abwärts und abwärts, aus dem Nadelholze ist er ms Laubholz gerathen, die Vögel haben sich schon zur Nuhe gezwitschert, nur noch manchmal schauert ein dunkler Ruf wie das Aufquellen einer verhaltenen Todteuklage durch das Gezweig, sonst aber wird es stille, stille im Walde, und was Rudolf hört, das ist einzig die blutende Weise feines wunden Herzens. Der Trauermarsch wird ihm zum ergreifend bewegten Abschiedsliede. .. So lange hat er Clara brieflich mit Bitten bestürmt, bis sie ei» Stelldichein ihm bewilligte — feru von aller Menschcnwohnuug, im Walde. dort. wo sie vor Jahren und Jahren, der Pläue zu gleißenden Luftschlössern voll. zusammenzutreffen Pflegte», einmal stnmnl nnd ein anderesmal mit süßer, be" ^ Rede. Erhalte ihr feierlich geloben «"'1''^' Stelldichein als das letzte zu betrachten, " ^,^, von ihr zu verlangen, nie wieder an sie " zzis^, j sie fortan zu betrachten, als ob sie ">'s ° ^'tz Lebenden gestrichen sei. Er schloss den tran^., > ohne Widerrede, Clara ließ ihm keine ^"^ ^ ilv er im Thale angelangt war, sagte «.h« " ^,,gH, hin: .Ich gehe zu Zagend bewegte er sich über den dichten, ^„ Alätterteppich, de» der Athem des He"'" Aesten herabgeweht hatte. f^otB' ^ Mittlerweile war der Mond h""'^ ^st'" z dolf konnte von weitem die Umrifse culcr'F^llc , nehmen, die auf der Bank nächst der Kar». ^ ',. Er näherte sich ihr. . . Die Langgetrem"' n' ^.„ Minute endlich Vereinten, sie sielen ""«sj ^,s Arme. sie flogen einander nicht an tue ^ M»^ langer, langer Händedruck nur, und dann . ^ ^ sich neben Clara nieder und schwieg "w ' ^l^>! nach einer Pause, in der nichts verneym /^ ^.„ das mondbeglänzte Waldweben, nah'" ' ;<. M ^> und machte ihm klar, dass sie ih" ^„d " Todleuhügel ihres ungeliebte» Gatten oir v ^ -Was die Welt spricht, ist nur gle'^e '"»,l' vor mir selbst müsste ich mich schä""'. ' ^ sl^F Rolle eines feilen Weibes spielen, das " ^"t^ ^ kauft, um dann vom Zufall einen "'" ^ l^/, entgeqenzuuehmen. Habe ich gefehlt, ^i ^W so muss ich die Folgen tragen. Ich "" eU'' ß d"' i dem man mich zur Beute hingeworfen. " hed" ^< bis an meine letzte Stunde.. — ^ M"' ^ dass wir dann beide nichts mehr z" "I,,, "'" - «Nichts mehr, du hast recht. Avcr ^aNlncher Zeitung Nr. 125. _____________________________ 1075 1. Zum 1889. ^ Kmser Wilhelm und Köuig Humbert ein in den "»wnicken wärmster Freuudschafl abgefasstes Schreiben l,. ^e. Majestät den Kaiser Franz Josef gerichtet wid / l.""^ ^"^^^ ^'^"'^ '" herzlichster Weise er- t^, .(^us Serbien.) Die serbische Regierung be-M», den Polizei-Präfecten zu pensionieren, weil er ' ^ de, den Demonstrationen uufähig und taktlos be-M. Alich wird gegen ihn die strengste Untersuchung 'Ileltet. weil er die erhaltenen Befehle nicht sofort ? Me. Man behauptet, dass es zu Excessen über-^ "pt gar nicht gekommen wäre, wenn der Präfect lb«,. vom Minister des Innern schon Samstag er-Mlen Instructionen durchgeführt hätte, w! Deutschland.) Kaiser Wilhelm wird die pro-'merte Reise nach Eugland nach dem 15. Juli iu «Mtllng des Staatsministers Grafen Herbert Vis-^ antreten. Nach einer Meldung der «Köln. Ztg,, bei w '^ angeordnet worden, dafö sämmtliche Schiffe der ^ ?"""- uud Uebnngsgefchwaders den Kaifer auf "wse »ach England begleiten sollen, ti,. (Von einem Halb verschollenen.) Vor G'^n Tagen soll in London in der Wohnung des ie,, " Ergebnisse der Conferenz besteht darin, dass trich^'langistische Partei in jedem Wahlbezirke Franl-«ülsis, ' ^" Wahlen im October einen Candidate» '"lklleu wird. k'Nen » ^ italienische Kammer) beschloss anf Gl», ^läsidenlen ergänzten, von der Regierung M>nb "o begrilhten Antrag Sandonato's, dem König '>" l»s'?! ^ ^'"" Rückkehr nach Rom eine Huldignng ^.«lvjzten Maßstabe darzubringen, indem das Kammer-^liap "! ""b sämmtliche Abgeordnete den König em-d'tn? sollen, um dadurch dem deutschen Kaiser nnd h».,. ""scheu Volke für den glänzenden Empfang König °e"s zu danken. t»»,/6"r Lage anf Kreta.) Nach einer Mel-^s? Eonstantinopel entstand das Grrücht. die ^ela'I ^ Nalioualversamnllnng habe den Anschlnss ^' Ul, Griechenland proclamiert. dadnrch, dass l»sr »> ^ Pascha gegen zwei oppositionelle Deputierte h«^ ""onalversammlung einen Hastbefehl erlassen ^dili Marien.) ^"^ Namensfest des Prinzen "ll^, I ^urde vorgestern in Sofia mit einer ^sici/M""' einem Gottesdienst, der Verleihung drs ^pfa« ^ au ^ill Cadelten nnd mit einem großen ^tchz^f ^er Würdenträger im Palais begangen. "land ein Festdiner statt. ^sche K slanzb'sische Wehrgesetz.) Der frau-M^^.^,^t hat mit 1!)1 gegen 9li Stimmen das ^»>t>l ^ "^rulieruugsgeseh erledigt. Nachdem der "ch ^, ^u der Kammer beschlossenen Abänderung»n ^M » "' """^e der Geseheulwnrf an die Kammer ^t V'luing leben können.. - «Wozn?» - «Frage ?k'l w?l «'s gibt leine Antwort anf der weiten, ,! "tsoar» " ^u muffen wir verzweifeln!, ^lonl»^^ 'Da wäre es wahrlich besser, diese Lc->iHe freiwillig abzukürzen.. - Wo bliebe ?den^e? Nein, nicht einmal die Er?ösuug Mck halw ? ^"^ 'lh mir bereiten. Dein und mein FMoses S c^lcherzt, so will ich znr Strafe mein !' °"ch n.4 ^'" weiterschleppen. Dein Leben aw ni^'sHp. ^ ^"'" Ops" fallen, weil ich mich einmal " Einfr^nge fiigte und nicht stark genng war. 3"ch «^.'b" an sein Versprechen, diese Z»sam-A basz ^ ein Schlusscapitel hinzunehmen. Er be-j h'lNe ,,-" ^ fr'ichllos mühe. «Und wir werden i>eg 3edechheu?. - «Nie?. - «3« sehe keinen >d,^l de.."''s'' ^ 'Keinen.. - -Darf ich dich H^hie "' ^ndsihe geleiten?. - «Nein. Ich ^ ll"ch ^? °ft z" nächtlicher Z<>it umher, dass ich W^hreM allein zurechtfinde., z^t. de."Ü^" Merten ... Der Sturm hatte längst 3k Mterte Aufruhr war vorüber. Wie ein Schluck)-teF> ^ es durch den Wald, wie eine halblante U 'hn, ,-^'nen Kuss noch!, bat Rudolf. Clara >Rl l ki^c^'^en. Sie waren kalt wie Eis. Ein lt ^r j"Mog Rudolf. .Leb' wohl!. - -Leb' !^ liM^'' Dann wandte sie sich nach rechts, ^b." st? ,w ^!^ sah", sich nicht um. Heimwärls ^»n «^n»leich, die mit Entschlossenheit >'« s,. F'Nah' ^ ?n den Baumstämmen rann das bleiche ^iw "trn :?"bolf verstand die Stimmen der Nacht; '>u svull ./ ^" Trauermarsch seines Herzeus zu/ ' lchn.^."" Weh.n. wie ein Hanch. wie ein '""^lches ^h.im..iö. F. G.osi. Tagesllcuigleiicn. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Klagen-furler Zeitnng» meldet, dem Ortsschulrathe Göriach zum Schulerweiternngsbane 200 fl. zu fpenden geruht. — (Reconstruction von Sildbahnbau-ten,) Etwa eine hnlbe Stunde unterhalb Römerbad mündet in dic Sann an« linken Ufer die aus dem Ve-zirle Rann kommende Graschnitza ein. Diese Mündung wird von der Bahn überseht, und zwar befindet sich daselbst ein Viaduct mit orci Oeffnungen. Infolge des Um» standes, dass dieser massiv aus Stein ausgeführte Aufbau in der letzten Zeit auffällige Gebrechen zeigte, sah sich die Südbahn veranlasst, seine Neuhcrstellimg durch die Ingenieu»'Section Cilli unter der Leitung des Seclions-Ingenicurs Herrn Josef von Schmuck zu veranlassen. Diese Neuherstellung ist umso kostspieliger und umständlicher, als das nöthige Steinmalerial erst von sehr weit herbeigeschafft werden muss, da die Gewölbfüße aus Tiroler Granit und der übrige Vau aus Kärntner Gueiß hergestellt wird. Der Viaduct besitzt drei Oeffnungen von je 10 Metern und die Gesammtlänge der neu herzustellenden Slreckc belrägt 3ll Meler. Gegenwärtig wird das linksseitige Geleise (in der Richtung Wien-Triest), respective der linke Theil des Viaductes hergestellt. Vis August dürfte dieser Theil construiert, der zweite Ende Herbst beendet sein. Die kostspielige Reconstructionsarbeit erregt lebhaftes Interesse und wird nicht nur von Einheimischen und Curgästen besichtigt, sondern wurde auch, als besonders interessantes Vauobject, vom Generalstabc aufgesucht. Es ist an der fraglichen Baustelle eine eigene Verlehrsstation eingerichtet, indem an der Vaustelle eine VerschliiMilg der Gllcise stattgefunden hat, so dass alle Züge nur auf einer Seile verkehren; doch sind diese Um« legungen so vollzogen worden, dass die volle Sicherheit für den Eisenbahnverkehr besteht und auch keine Störungen eintreten können. — (Der Schutzengel der Kleinen.) Derzwei-jährige Michacl Arzbeck, Sohn eines in Meidling wohnhasten Heizers, stieg vorgestern, während der Vater abgewendet im Zimmer stand, auf einen Stuhl, lehnte sich zum Fenster hinaus und stürzte zwei Stockwerke tief hinab. Allem Anscheine nnch ist das Kind, das sich bald erholte, ohne jede Verletzung davongekommen. — (Reise um die We lt.) Die Corvette «Fasana. tritt im August eine Reise um die Welt a„, welche 2'/.2 Jahre dauern dürfte. Das Commando der Corvette soll Erzherzog Karl Stefan übernehmen. — (Londons Wachsthum.) Einen interessanten Vortrag über den Straßen» und Eisenbahiwerlehr Londons hielt kürzlich Herr I, Stephen Jeans in der Gesellschaft der Künste zu London. Das Wachslhum «on-dons, dlsscn Bevölkerung jstzl 4.5Nl).l1l)N Seelen zählt, ist schwer zu ermessen. Nimmt sie in demselben Maße wie bisher zn, nämlich 500N00 alle zehn Jahre, so wird London am Schlüsse des Iahrhundcrtes 7.000.000 Einwohner haben, d. h. mehr als England und Malet, im Jahre 1«H hatten. Im Jahre 1L03 halle London eine Bevölkerung von 150.000 Köpfen. In den letzten Jahren ist die Zahl der Wohnhäuser von 207.000 auf 320.000 gestiegen. — (Internationales Schachturnier.) Der große Schachweltlampf, dessen Verlauf die Schach' freunde seit Wochen mit ungewöhnlichem Interesse verfolgten, hat bekanntlich mit dem Match Weiß-Cigorin seinen Abschluss gesunden. Das Match wurde, nachdem vier Partien Remisschluss ergeben hatten, als unentschieden abgebrochen, uud die Spieler theilen den ersten und zweiten Preis im Vetrage von 1750 Dollars. Das Turnier hat das merkwürdige Ergebnis geliefert, dass ein Hauptvertreter der «neuen Schule»^ (Weiß) und ein Hauptucrtretcr der «alten Schule» (Cigorin) um die Palme rangen und dass sich beide Kämpfer als gleich stark erwiesen. Die europäischen Meister iu Newyorl gedenken in Amerika noch einige Vorstellungen zu geben und dann nach Europa zurückzukehren, um beim internationalen Turnier zu Orcslau im Juli d. I. mitzuthun. — (Die Eisenbahnen und der feurige Drache.) Bekanntlich wurde in letzter Zeit ein Theil des kaiserlichen Palastes in Peking durch eine Feuers-brunst zerstört. Die bei allen schwierigen Geleaenhc,len zu Rathe gezogeuen Astrologen erklärten, dass dem feurigen Drachen, welcher das chinesische Reich repräsentiert, ganz gewiss eine seiner fünf Klauen von den jüngst gebauten Eisenbahnen zerq>,etscht worden sei und dass er deshalb sein Feuer über den kaiserlichen Palast habe speien müssen. Darauf wurde fogleich durch kaiserliche Decret angeordnet, dass. nm die Erneuerung eines solchen Unglückes zu verhüten, jede neue Eiscnbahnconcesswn unabänderlich verweigert werden müsse. Was die berells autorisierten Eisenbahnen betrifft, so werden sie zu sunc-tionieren fortfahren, wenn der «feurige Drache» von nun an ruhig bleibt. . . <«, 1. Juni ilM fachheit als ihre Grundbasis haben. Es ist daher vor allem nothwendig, dass für Einzahlungen und Kran-kenbezüge klare, fixe Vasen aufgestellt werden, nnd deshalb empfiehlt er hinsichtlich der zu versichernden Löhne die Aufstellung von Lohnclafsen und im Einklänge damit auch bezüglich der Krankenbezüge die Ausstellung dementsprechender Aezugsclassen. Diese würden etwa nachstehender Art sein: Aohnclassen für die verschiedenen Löhne oder Gehalt?, von welchen sechs Tage den Wochenlohn und AOO Tage den Icchresgehalt bilden: Classe Taglohn Wochenlohn Iahresgchalt I — fl. «N lr. 3 st. 60 lr. — II — . 8« » 4 » A) . — III 1 . — . 6 . - . — IV 1 . 20 » 7 . 20 . — V 1 » 50 » 9 » — . — VI 1 . 80 . 10 . 80 » — VII 2 . 10 . >2 . «0 » — VIII 2 . 40 » 14 . 40 , — IX Z . — . __.__. W<) sl. X 4 . — , ^ , __ . 1200 . Nachdem nach § 34 des Gesetzes vom 30. März 1886, R.G.Bl Nr.33. auch die Gehalte bis 1200 fl. versichert werden können, so soll die Beschränkung der zu versichernden Lohnhöhe bis 2 fl für den Arbeitstag aufgehoben werden. Diese Beschränkung entspricht auch nicht den praktischen Verhältnissen, weil es ja bekannt ist, dass es Fabriksmeister, Monteure u. s. w. gibt, welche 3 bis 4 fl. Taglohn haben, welche demnach einen ihrem factischen Verdienst entsprechenden Lohn auch versichern können sollten. — (Allerhöchste SPende.) Se. Majestät der Kaiser haben den Schulschwestern vom dritten Orden des heil. Franciscus zu Repnje zur Anschaffung einer Orgel filr ihre Kirche eine Unterstützung von 100 fl. aus der Allerhöchsten Privatcasse zu bewilligen geruht. — (Die Kronprinzessin-Witwe Ste« fanie) besuchte vorgestern vormittags die Kaisergruft bei den l^. Kapuzinern. Um halb 9 Uhr fuhr die Kronprinzessin-Witwe Stefanie in Begleitung ihrer Oberst-hufmeislerin Gräfin Sylva»Tarouca an der kleinen Mosterpforte vor. Aeim Sarge des Kronprinzen angelangt, kniete die Kronprinzessin-Witwe nieder und verrichtete ein stilles Gebet. Hinter ihr kniete die Obersthofmeisterin Gräfin Tarouca. Dann legte die Erzherzogin und die Obersthofmeisterin zwei kleine Bouquets selbst-gepflilckter und gebundener Blumen aus dem Laxenburger Schlossparle auf den Sarkophag nieder. — (Neue Fahrorbnung.) Vom heutigen Tage an tritt auf den k. k. österreichischen Staatsbahnen eine neue Fahrordnung in Wirksamkeit. Der Uebersicht l»alber lassen wir hier nach der neuen Fahrordnung die Verkehrszeit für alle Züge folgen: Die Abfahrt von Laibach erfolgt: um 6 Uhr 45 Minuten früh, um 11 Uhr 40 Minuten vormittags und um 5 Uhr 25 Minuten nachmittags. Außerdem verkehrt an Sonn- und Feiertagen, jedoch nur in der Zeit vom 16. Juni bis 15ten September, ein besonderer Zug, der unmittelbaren Anschluss an die Triester Nachtzüge hat und um 12 Uhr 10 Minuten nachts von Laibach abgeht. Die Ankunft in Laibach erfolgt: um 7 Uhr 13 Minuten früh, um 4 Uhr 51 Minuten nachmittags und um 10 Uhr nachts. — (Vom sll,venischen Schulvereine.) Die hiesige Filiale St. Peter des «llyrill- und Methodvereines» lässt morgen um 8 Uhr früh in der Pfarrkirche zu St. Peter einen Gottesdienst für die Mitglieder und Wohlthäter celebrieren, bei welchem der vollzählige Chor des Gesangvereines «Slavec» den Gesang besorgen wird. Abends um 8 Uhr veranstaltet die Filiale in Schreiners Vierhalle an der Petersstraße ein großes Concert mit interessantem Programm. Die Musik besorgt die Militärkapelle. Entre'e 30 kr. Im Falle ungünstiger Witterung wird das Concert verschoben. — (Hymen.) Der Advocaturscandidat Herr Doctor Albin Suyer in Laibach hat sich am vergangenen Mittwoch mit Fräulein Helene Petricic, Tochter des hiesigen Großhändlers und Vicebürgermeisters Herrn Vaso PetrM, vermählt. — (Die Lebensdauer der Lehrer.) Ein Vortrag in der letzten Generalversammlung des Prager Vereines «Deutsche Mittelschule» handelte von dem «Einfluss des Lehrberufes auf die Gesundheit und Lebensdauer». Auf Grund eingehender Studien constatierte der Vortragende, die mittlere Lebensdauer activer Lehrer sei 4ll Jahre und ihre Mortalität 0 9 Proceut. Unter 100 Lehrern erreichen nur 27 ein Alter von 70 Jahren. — (Promotion.) An der Wiener Universität wurde am vergangenen Samstag Herr Konrad Ja-nezic aus Stein zum Doctor der Rechte promoviert. — («Die österreichisch«ungarische Monarchie in Wort und Vild») Die eben erschienene 85. Lieferung snlhält die Fortsetzung der landschaftlichen Schilderungen au« Steiermall, und zwar aus der Feder von Franz Ilwof. Dies Heft ist mit einer Reihe von künstlerisch ausgeführten Illustrationen ausgestattet. — (Räuberischer Ueberfa ll.) Die Besitzerin Helene Kon can auf dem Golovec Berge wurde gestern mittags, als sie sich allein in ihrem Hause befand, uon einem ihr unbelanuten Manne in räuberischer Absicht überfallen und ihr — wie es scheint, mit einem Messer — am Kopfe und in der Halsgegeud mehrere, glücklicherweise nicht lebensgefährliche Vetlehlma/il beigebracht. Der Vorfall ist folgender: Um die Mitlaa.5slunde er-schien in der Wohnung der aNein im Hause anwesend gewesenen Bäuerin Kon can ein kräftiger, wie die Ueberfullene angibt, in eine Militäruniform gekleideter Mann und fragte sie, ob sie ihm eine Schüssel sauere Milch verlaufen wolle. Als die Frau die verlangte Milch gebracht und sich wieder entfernen wollt»', versetzte ihr der Unbekannte mit einem scharfen Iuslrumcxle mehrere Stiche in dcu Hals und auf den Kopf. Als die Frau nun, zu Boden stürzend, um Hilfe rief, ergriff der Attentäter die Flucht und verschwand. Der alsbald herbeigeholte Sladtarzt Dr.Il l n e r ordnete die Ueberführung der Frau in das Landcsspilal an. Der von dem Vorfalle sofort in Kenntnis gesetzte Commandant auf der Militärschieslslätle berief sofort die Mannschaft zusammen, doch war von derselben niemand abgängig. Es ist daher anzunehmen, dass der Attentäter sich als Soldat verkleidet hat, um den Verdacht auf eine falsche Fährte zu lenken. Da die überfallenc Bäuerin einiges Vermögen besitzen soU, glaubt man, dass der Attentäter es auf Raub abgesehen hatte. Die Anzeige an die comprtente Behörde wurde sofort erstattet, und wird es dieser hoffentlich gelingen, deu Uebclthäter der verdien« ten Strafe zuzuführen. — (Für Freunde des Radfahrsportes.) Zu Pfingsten dieses Jahres, das ist am 6., 9,, 10. und 11. Juni, findet in Graz das Vundesfest des Oeslerrei-chisch fassers hat großes Glück gemacht, und die einzelnen Dichtungen sind namentlich durch den Vortrag in geselligen Kreisen rasch populär geworden. Die jetzt erschienene zwrite Sammlung, die zahlreiche gcmüthrciche und siuuige Dichtungen enthält, dürfte sich gewiss bald der gleichen Beliebtheit und Verbreitung erfreuen, Nraunmilller ist selbst ein geschmackvoller Vortragsmeister und wird seine poetischen Kinder wohl selbst in den weitesten Kreisen aus der Taufe heben. — («Aus russischen Dichtern.») Heute, wo die Kenntnis der reichen und eigenartigen Literatur Äusslands gc radc in Deutschland iu weite Kreise verbreitet ist, wird ein vom Otto Hendel'schen Verlag in Halle .a. d. S, unter obigem Titel herausgegebener, von Alexander Cernov gesammelter Vand der »Bibliothel der Gvsammtliteratur des In- und Auslandes» feine Liebhaber finden. Mau findet in der Antho-logic u. a. Krylov, Pustin, Varalmöli, Gogol, Lermuutov, Kol-cou, Nelrasou, Turgenjeu, Tolstoj, Atsalou u. a. vertreten. Volts» lieder uud ukrainische Kosalenlieder schließen den Band. 6. Verzeichnis der beim l. l. Landespräsidium für die Abbrändler in Hrastje eingegangenen Spenden. Sammlungen der Pfarrämter: Ieschza l> sl. 20 lr., Natlas 22 sl., Stockendorf -l fl,, Hönigsteiu 4 sl., Prccua 3 fl. — Sammlung des Gcineiude Amtes Orilble 4 fl. 1 lr. — Durch die l. l. Bezirtshauptmannschaft Tschcrnembl i Herr Bezirlshauptmann Marquis Gozcmi 2 fl., Herr Bezirls-commissär Rudolf Orschulel 1 sl,, Herr Bezirlsarzt Dr. Julian Kchmutl) 1 fl., Herr BczirlS-Schulinsplclor Anton Iersinovic' 1 fl., Herr ssiuanzcoucipist Gustav Tauzhcr t fl., Herr Bezirls« Secretär Friedrich Sertic 50 tr., Herr Bezirls-Thicrarzt Josef Saonitar 50 lr., Herr Bezirls-sseldwebrl Josef Ttlchch 50 lr. — Ertrag ciuer vom Herrn l t. Bezirlsgerichts-Adjuncten Julius Bucar in Tschccnembl veranstalteten musilalischen Dilettante»' Vorstellung .'!'! st. 25 lr. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 31 Mai. Der Kaiser spendete aus seiner Privatschatulle tausend Gulden für die bei der Brand» katastrophe im Bezirke Landstraße verunglückten Feuer^ wchrmänner. — Die «Politische Correspondent meldet aus Belgrad: Der Metropolit Michael kam abends in Belgrad an; auf Wunsch desselben unterblieb ein feier licher Empfang. Am Landungsplatze wurde er wm höheren Klerus, den intimen Freunden und einigl» hundert Oesmmmgsgeuossl'n empfangen. Von der Re gierung und der Regentschaft war niemand anwesend Der russische Gesandte Persiaui erschien uud bG«^ deu Metropoliten mit herzlichen Worten. Das PuM««' welche Spalier bildete, acclamierte den Metropolis Die Ordnung wurde nirgends gestört. ^. London, 31. Mai. Im Üutcrhausc "klärt.' ^ Fergusson, der bevorstehende Besuch drs delllM' Kaisers trage eiuen privaten Charakter; es werdl' "' hin kein Nachtragscredit für dir Kosten dcs M^ t)alts beansprucht'werden. Dagegen sei der M's'lch ">" Schach von Persieu kein Privalb'esuch. somit ri" ^la» tragscredit erforderlich. .... Petersburg, 31. Mai. Der.Regierungsbote' mW"-Beim gestrigen Dejeuner in Peterhof brachte ^r 6 folgenden Toast ans: Ich trinke auf das Wohl o. Fürsten von Montenegro, des einzigen aufrichtige"» treuen Freundes Russlands. _.,. ...,, Cctinjc, 3l. Mai. Ein Telegramm des FuN Nikola an die Fürstin Milena theilt mit: «NnsM-" > lica hat sich heute mit dem Orchfürsteu Pl't" ^ kolajcvi? verlobt.. Aus Anlass dieser Verlobung 1'" zahlreiche Guadenatte bevorstehend. «>. Christimiili, 31. Mai. Der Gröuland Reisende^' Ncmsen ist mit seiuer Begleitung hier eingetroffn , enthusiastisch b.griißt worden. Schiffe nnd Hans" I" reich mit Flaggen gefchmückt. ^.^-^ Wlkswirtschastliche5. S ü d l» a H n. ^,„, In der vorgestern i>, Wien st.,«t,uhal>teu GelieralvM" ^ lung der Sildbalm Gesellschaft verlas der Vmsi^end«', ^ .^,^ tiingsraths Präsident uon Hopfen, znniichst "'"'. .s i„ t">' welche die von dem Mgwrdneten Dr. Steiuweuder ^. Silmuss vom K». Mai bsnntragten Resolulil'ueu widm>'j>'^„j (lmäruug wn,de ohne D>'l'at«e zur Kenntnis aeuoimm'» ^^„^ wurden die ?llllräge der Verwaltung, betresseud b",A'> mM'"> des Hieiugewinnes, die Uebernahme der Localbah» ^m'^M,'> wegeu Uebrrtraguug des Cigeulliumsantheiles au brr Verbindungsbahn, ohne Debatte augenommeu._____^.<^^ Allsselommene Fremde. Am W. Mai. 2>M Stadt Wic». Graf Strassoldo, Gürz. — Novotnn, l- l. ^, ba,l Kremer, Kaufm., Olmich. „,, .. Wt>c, Hotel (s-ltfant. LeuarM. l. Professor; Graho. Wstt"l' ,,. »^ ViteM, Venzon, K'ambuross, Zdjrlarevir, Varo» VM" ^...„z, Gjurl-luvk', Hörer an der landwirlfchafllicheu iil'hran, .^,„>, — Sumal, Pfarrer, Iezero. — Warchowwsli, ''^„s,,,, Wien. — Vilnm, Reisender, itis V.'lmcze. — Si»'.'". °...„l„,, Vriinn. - Aensicn, Kaufin.. Mehlis. - Agost»», >"' Fulpmes. — iltuveNi, Reisender, Trieft. Verstorbene. ^, Den ."l I.Mai. Amalia Slerl, HausbescherS l3 Monate, 5tarlstädterstraße 11, Tuberculose. ^^^^ Metcorlilogischc 3 «? ^N3 ^ «ns"bl „ 5>5ß __!__^__!_^I!.__^_!______ .^.^^ ^^l7M^?g^4^7-4'!'NO7sch1u^i sejw ^ l)0 'll.2 » N. ! 7.W 0 26 N ! O. schwach ljettcr li . Ab. I ?:lll-0 ! 20 2 ! O. fchwach H" ^.?°,'"" Heiter, heiß. DaS Tagesinittel der Temperatur 4 II" über dem Nurmale. ««lantwartlicher Redacteur: I ^aalii^^. _______ —"*~ Frühlingscur. * Die ersten Frühlingswochen sind gewö'"' (-|ur';'' Zeit, in welcher nach einem fJorrecfiv für rl,scnc'[ dio Lebensweise im Winter häufig hervorf, - llf}il Sliirungen in den körperlichen Functionen B wird. Für diesen Zweck ist ^^^^ sowohl zur Kclljstiirulifrcii Uauscur st|h aucli zur iisaHeV1)B Vorcur für die Bäder: Karl*ba--<>^,' ________________________________________________________________________----------------^all^' ^>ic>' IlfjHer die besten Erfolge anfzuweiseu hat, d"''"h'.„ st<^> Wglaubt, sein Verdaunngsleideu wnne ""A, M'<,,! ssl, ^^ Erfahrungen nicht mehr gebesfert werde". " ^,ch v ^.^ I.I.F.Popps Polilliuil iu Heide W"lste'>^, ,,,<'' ^ zweifeltste darf noch hoffen. (Ne! Ausragen er»""^,,^^ Zc>l»»n)______________^________^_—^^^ial! M.islswb l : ?500s). Preis per Blatt .''0 l''" '" ., „,, auf «einwand gespannt "<' "' ^slstl»l" Xaibacher Zeitung Nr. 125. 1077 1. Juni 1889. Course an der Wiener Börse vom 31. Mai 1889. ^« dem oMcllcn Coursbwe «el» ! War, Swats-Aulehen. 5°/„ einheitliche Rente in Noten 85 45 85 «5 Lilberrente....... »5 »5 8« 05 1854er 4«/« Staatslose . 250 fl. 130'50 137 50 l»«0tr5°/„ » ganze 500 fl, 143 «5 143 7>> I8S0er » » Fünftel 100 si. liü - 147 - I8«4er Staatslose . . 1lX> st. ..-——.- . . 50 st. —------------- 5"/.. Dom. Pfdbr, k 120 fi. . . 150 «0 150 80 4°/,, Oest. Goldrente, steuerfrei . 109 .V> i«9 70 Oesterr. Ätotenrente, steuerfrei . 100 50 100 70 Garantierte Eisenbahn» Schuldverschreibungen. «tlifabelhbalin in «. steuerfrei . l.'4 25 125 ?>. Franz Joseph Vahn in Silber . lie— II« 5« Horarllxrger Bahn in Silber 104 - I<>5 — Vlisabethbahu 20«) fl. CW, . . ^4" 50 841 üi) betto LinzBudweisAX'st. ö, W. —— —7- betto Halzb,Iirol 200 st, ». W. ..--- — - Elijabelhbahn für 200 Marl . 113 50 114 1» betto fiir 200 Mar« 4" „. . . II» - li!«5<» Franz.Ioseph-«ahn Em, l»»4 . 97 80 »8 t» Vorarlberg« »ah,i I «s> 101 8,i betto Papierreute 5»/„ . . . W 5" 9/, 100 st. 18« .. 128 5« Geld Wale Grmldentl.-Oblialltionen (für 100 st. «M.), 5"/, galizische..... 105-40 I<» dto. «nleihe 1»7« . . 108,—------- «nlehen der Stadt G«rz . . ,11— — — «lnlehen d. Ttablgemeiude Wien «05 20 10« - Pläm.Vl»!. b. Etadtnem. Wien 14« ?5>I47 2> Vörscubau Aulehen verlos, 5"/„ 9« ^5> 97 2-, Pfandbriefe lfiir «00 si,), Vodcncr. allg. üsl. 4"/« O. . . II» 75 113 50 dtn. » 4>/,°/». . . 100 70! 10!'31. bto. » 4°/, . . . 98 »o! !>9'30 dto, Prüm.-Sch'lldverschi. 3°/, lN9 75 110 25 Oest. Hupothelenbanl 10j. 50"/, INI —I — — Oest.<»ug. «aul verl. 4>/,'/» - l0!50,I02 - dello » 4«/„ . . 100'5<»!l0!-1" detto 5«jHhr. » 4°/« . . in<)5o!i0«is> Piioritäts-Obligatiouen (sur 100 st.), sserbinand« Nordbahn Em. !»>/,°/° . 102' - 102/0 Gelb Ware Oesterr. Nordlvestbahn . . . 107 70 ,0« w Staatsbahn....... — — 197 — Südbahn 5 »«/<,..... 14» «o 148 ?u » b 5«/y..... 119 — It«, 50 Ung.^aaliz. Nahn..... 10« - . - Diverse Lose (per Stück), Tredltlose ino fl...... ,8« — i»? — Elarl, Uose 40 st...... gz-zs, «3 25 4"/„ Dniia» Dampfsch. 100 sl. .____138'— Laibachcr Präm. «nleh. 20 st. 25z« .^5« Ofener Lose 40 st..... gz-zz N5 _ Pülsf!, Lose 40 st...... 8175 «225 Rothen ttrcuz, «sl. Ges. «>.. 10 st. ig g-, ,9 7« Nudolph Lose I«! st..... 20 7!» 21 2,'. Salm Los« 40 st...... gz.. g575 St, Gcnoiö Lose 40 st. ... «4.50 ys. _. WalbsleM'Lose 20 st..... 42 50 43- - Wnd!sch.Gräh-L°se 20 st, . . 5^ ^._ Gew.-Tch, d,3"/„Präm,-Schuld- versch d. Nodeucreditauslalt , 17^. ,g.^_ Van!«Actien (per Stück). Anglo Oest. Uanl 200 st. «0"/, G. ,8k 9<, 12? 30 Vanloereln, Wiener 100 st. . . 10g 25 l09 75 Ädxcr, «nst, öst. 200 st. S, 4(/>/„ 292 b» 2!»'5,0 Lrdt.Uüst.f.Haüd. »,G,UDst, 304- 30^ — Lreditbaul, Älla, un», 200 st. . 3,2 75 3,3 21 Nl'PoNtoübanl, All«. ^»0 st. . ,«8 50 1«!» 5« b.,«st. 20U st. 25"/5 — U^7 - lluillllbanl 200 st...... 23l>- 231-25 «erlehrsbaut, «lllg. 140 st, . . 159. - 15» 50 Actien von Transport-llntcrnehmunlicn. (per Stilcl). «Ibrecht'Nahn 200 fl. Silber . — — —- - Älsüld'ssluman. Nahn 20» st. 2. 204 - 205' - Nühm. Nordbahn 15« st. ... 2!9 50 220.25 » Westliahn 200 fl. . . .837-33!» — Nuschtiehrader Eis. 5.0« fl. CM.----------------- dto, (lit, ll ) 200 fl. . 34t,- — 34? -Donau - Dampfschiffsahrt - Ges., Oesterr, 50« st, CM, , . . 3»9 - 391- - Dran ltis, sV,'Db.-^,) ^»0 st. T, 200'5»<1 201 !>n Duz Vodenb. 500fl,!lM. 3!»5 — 400 — Oesterr. »iordwestb. li»n fl. Silb. i'»n 5« 19! 50 bto. (lit, ll,) 200 st. S. . . 213 — 213 25 Praa.°D!«i,er Eisc,!l>. «5»ft. Tilb. 53 50 5i H0 Rudolph Vahn 200 st. Silber .---------------- Ltaalseileülilll,!! 200 st. Silber 23!» 5» ^3!» ?b Liidbali,! ll<>„ st, Silb« . . .no 50 III — Süd«orbb.Verb,'A.2»0fl.EM. IL7 - IN8-- Tramwa» Gl's.,Wr..i7«st,ö. W. —------------ » ueue Wr., Priorität«- Nctien 100 fl...... 100-— 100 5^» Ung, nallz, Eisenb. 200 fl. Silber 194 25 194 75, -------------------------------------------------Geld «««e Ung, Nordostvahu 200 fl. Silber l!»l -- M 5« Uug.Westb.(Naab°<»raz)20Ufl.S. l34 KU »" Industrie Actien (per Stücl). Naunes.. «ll«. Oest. 100 fl. . «9'". »" '" Eahdier Eisen- und Stahl-I»d, ,».^ in Wien 100 fl...... «U'A ", 50 a "" ^,_ «Lchll>«!muhl., Paplerf. 200 fl, 2ll' - ^'^ Wienerberacr Ziegel «ctien Vcs. l03 50 1?" -» Devisen. Deutsche Mähe...... ^n^" Lm'don........ l/„".? !?L5 Pari«......... 47^7, " Valuten. , Ducalen........ b'" ^ 20-Fra»c« Stiiclc..... » "' .« ,z^ Deutsche Mrlchibanlnoteu . . bU'Uo !>° » Papier «übel....., ' ^ ' ^ Italieuische «anlnoten (100 L.) <« "" ______-»- Im Schweizerhause (Tivoli) morgen Sonntag, den 2. Juni grosses Militär-Concert. Anfang 4 Uhr. Entree 20 kr. Kinder frei. Achtungsvoll Hans ICcLer. Uhren zu Firmungsgeschenken empfiehlt in reichster Auswahl in Gold-, Silber- und Nickelgehüusen zu billigsten Preisen (22H2) :$—2 Wilhelm Ruöholzers Witwe nächst der Hradetzky - Brttoke. Ve rt re fer für Laib&oh von einer renommierten, leistungsfähigen Spiegelglas - Versicherungs-Gesellschaft geauoht. — Offerte unter O. 150 befördert die Annoncen-Expedition M. Dukes, Wien, I., Schulerstrasse 1—3. (£108) 3-3 Ein Coiiimis Spezerist, mit guten Referenzen wird so-fort acoeptiert. Näheres in der Administration dieser Zeitung.____________________(2301) 2—2 Zeugschmied-Gehllfe der in allen Arheiten etwas hewandert ist, findet dauernde Beschäftigung bei August Fobbe, Zeugschmied in Agram. (au4) 3 a Gastüaus-üeljeriialime. Der ergebenst Gefertigte erlaubt sich anzuzeigen, dass er das Gasthaus „zum Krebsen" Krakauer Damm heute übernommen hat. Für gutes Getränke (Kosler Kaiseibier), schmackhafte warme und kalte Küche wird bestens gesorgt. Jeden ^reltSLg1 Fische und Krebse. Um zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungs vollst (2318) 3-1 IXllg-O X*Olll. Friedrich Hoffmann Uhrmacher T^V ien ex* jsti* ai&&e empfiehlt in sohöner Auswahl Firmungs-Geschenke und bittet um geehrten Zuspruch. (22H2) 3-2 Wasserdichte 7l")8 Wagendecken in verschiedenen Grössen und Qualitäten sind zu billigsten Preisen stets vorräthig bei Spediteur der k. k. priv. Si'uHmlin Laibach, Wienerstrasse Nr. 15 Unübertrefflich sür Zahne ist (1NU) 2l I. Salicyl-Mmldwasscr aromatisches, wirlt trsrischenb, vcrhinder« das Verderben der Zähne und beseitigt den üble» Geruch au« dem Vtunde, 1 grohe« Flacon 50 lr. II. Salicyl-Zahllpuluer allgemein beliebt, wiilt sehr erfrischend und macht die Zähne blendend w«>h, 5 30 lr. 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Juni d. J. vormittags -jue* wird die Grasmahd der städtischen Wiesen an der Ag* ^cJj(. Reichsstrasse unter Kroisenegg, bei dem W* ^ meister in der Tirnau und bei der Kolesia-Müb1 das Jahr 1889 stückweise verpachtet. ge- Pachtlustige werden auf die Wiese unter Kroisencgc, ^ laden, wo die Verpachtung um 9 Uhr vormittags *)e8inIJyjesen sodann in der angeführten Reihenfolge auf den anderen fortgesetzt wird. Stadtmugistrat Laibacli am 25. Mai 1889.