MbacherG Zeitung. Nr. 30 ^— fi. >>. d«Ibl. ft. »» «r die Hnfttlln« Ul» H«, Freitag, 2. März, 4 Hell«» » l,.. «öi», pr. A«'"°"bo Nr- U Julius Maurer den 5^no Mtt dem Ehrenworte „Edler" allcrgnüdigft ,u ^^" geruht. bruslr? i?m'^"." ^^ "urbt in der t. t. Hof- und Staats« b'°' >n b'r ^"? " ^''' ^lllll de« «eichsgefetzbllllte«, vorläufig 3lr, ^«lelb, A't uX"'' °"^""' und versende Willi" ,^^°d "°? 25. Februar 1«77. betreffend die ve. UnleiN,'k "'""z'llslicher Durlebe» auk Staatsmitteln zur N»«.,. «""8 emiger Glniembeii in NiedeiVsterreich bei der '"""mg drinqeubrr öffentlicher Bauten. — (Nr. F,g, Nr, 47 vom 28. Februar l«?7). Nichtamtlicher Theil. le Lösung der ungarischen Kabiuettslrise. ttnenm.« "''bische Kabinettskrise hat durch die Wieder. l"n» aes,,^" Ministeriums TlSza ihre definitive Lö. Assent il.' ^" ungarische Amtsblatt vom 27.V.M. ^lwmt m t ^"" Merhöchstc Entschließungen, die in«. «ezua ,1,^.' b'° Nicderernennung des Kabinetts Tlsza Die «V'?""" »lid „on K. «x^sza contrasigniert sind. «hteibtn. !. "n bildet das folgende Allerhöchste Hand- ""l Vleine « .?^ ^^°' Indem ich Sie mlt Bezug ^Vlti '^""schliehuns, °°n' ^ de« laufenden Monats ^'^nne . ""»«ischen Ministerpräsidenten neuerdings ^ ?l«f m. p. K. Tisza m. p." /^ d. M ' °^^ eine Allerhöchste Entschließung vom " auf Nn^^^ ^lcher sämmtliche bisherige Mini, "'Vectivt ° ': 8 ^" Ministerpräsidenten neu ernannt, I, "wt^ Men blehtr innegehabten Stellungen be< r/l/"itll,tn in>^^"" "ihen sich die Handschreiben an "lpcctid, N,s^'^sw, welche diesen ihre Ernennung, n.. ^ der 3'«""» bekanntgeben. r /lt.h^s'vitzung de« ungarischen »baeord. «.!""» de« '. "" selben Tage erfolgte die Inaugu. ^ ""« ^."""trernannten Ministeriums, sowie die b°r. ^n ^,s -"l'nisterpläftdentcn Koloman von Tisza « " wirlb ^ c ^" beiderseitigen Regierungen vereln- 2? P»ul V"ichtn «usaleich Zugleich nahm auch se!.. 5 trllilr?. ""^ty Veranfassung, um. wie er aus« 6 der o" ' "«ll, vorher eingeholler Ermächtigung ^>........ "" dem Parlamente über die Rolle nähe. ren Aufschluß z« Ol^e», welche ihm selbst im Verlaufe der jüngsten Krisis zugHMen. Ueber den Verlauf der Krise gab der neue Ministerpräsident Herr Koloman Tisza zu Beginn der Sitzung in einer Rede an das Haue näheren Aufschluß. Er sagte: „Was die Ursache der Demission des Kabinettes gewesen, das weiß das geehrte Haus au« meiner hier abgegebenen amtlichen Tttlllrung. Sie wissen auch, daß Se. Majestät infolge der Demission mit mehreren hervorragenden Persönlichkeiten lonferlert hat, thellwelse zum Zwecke der Konstituierung einer neuen Regierung, theil» weise aber, um deren Anficht über dle Situation zn ocr. nehmen. Der gewünscht! Erfolg dieser Konferenzen, die Vilduny einer neuen Rcgicruna. vu^de nicht erreicht, worauf Se. Majestät mich abermals aufforderte, die Vildung eines Kabinette« zu übernehmen. Ich mußte aber bei dieser Gelegenheit eben so wie meine Kollegen erklären, daß wir wol bereit find, Sr. Majestät zu dienen; doch damit wir nützlich und zweckmäßig dienen können, sei es unbedingt nothwendig, daß wir darüber versichert sind, nicht wieder Wünschen solcher «ct zu begegnen, oerenthalben wir unsere Demission gegeben haben. Infolge dessen erfolglen zwischen uns und der lais. österreichischen Regierung Konferenzen ganz privater Natur, und führten dieselben ,um Zustandekommen einer solchen Proposition, die den Staatsbürgern und den Po« sitlonen der beiden Staaten vollständige Parität sichert und andererseits das müql'ch machl, was neben den anderen Propofttionen nicht möglich war, worauf wir aber unsererseits eben von jenen Gesichtevunllcn aus Gewicht legten, nämlich, daß dl« beiden Oo>lverneure der sank überall von Sr. Majestät auf Vorschlag der betreffen den Regierung ernannt werden. Als dies, wie ich sage, zustande kam und diese lehiere Bedingung von der lais. österreichischen Regierung acceptiert wurde, dann melde« ten wir Sc. Majestät unsere Oerellwilliqleit zur aber» maligen Uebernahme der Regierung. Nlr, geehrtes Haus, haben es unter solchen Umständen für unsere Pflicht gehalten, anzunehmen, auf uns die Durchführung des Ausgleiches zu nehme,,, welcher nach unserer Ueber» zeugung die Rechte des Landes nicht aufaibt, unser staatliche« Ansehen nicht verringert und dabei vom Standpunkte unseres materiellen Interesses, wenn auch in einzelnen Positionen den Interessen des anderen vertragschließenden Theiles große Konzessionen gemacht worden — ich wiederhole dies — vom Standpunkte der materiellen Interessen wesentlich besser sein wird, als die Situation in den jltzl zu Ende gehenden zehn Jahren. Wir wissen, daß wir eine schwere Verantwortung übernommen, als wir den Ausgleich acceptierten. Aber das von mir Dargelegte einerseits, andererseits sowol die vaterländische als die allgemeine, sowol politische als finanzielle ttage «rwäaend, fanden wir, daß wir dle Verantwortung acccpiieren künden. Wir könnten sie nicht acceptieren für jene Uebeistünde, die sich ergeben würden, lvenn wir einen solchen Ausgleich nicht annähmen. Die Vorlagen werden binnen kurzem, ich hoffe spätesten« in drei oder vier Wochen, in ihrem ganzen Umfangt dem Hause vorliegen, unb bann wire da« ge-ehile Hau« Gelegenheit haben, 2brr diefelben z» eM-soheiden. Indem wir uns der Freundlichkeit des geehrten Hausec empfehlen, werden wir ruhia abwarten, was die V3eisheit des Hause« und die Gesetzgebung beschließt, zzzetin Sie finden »erden, daß unsere Vorlagen, die zu vertheidigen wir jedenfalls als unsere Pflicht erachlen wcrden, abzulehnen seien, dann werden jene, welche da« verwarfen, wa« wir als im Interesse de« Bandes liegend eilcmnten, für die Folgen verantwortlich fein Möge was immer geschehen, wir harren des Urtheiles mit Ruhe, die uns das Bewußtsein gibt, daß wir nach bestem Wissen und Gewissen unt5rnahmel' und unternehmen, wa«, wie gesagl, nach unserer Ueberzeugung «nter den gegebenen Verhiillnissen wol eine sehr schwielige, aber e>ne Pflicht gegen das Vaterland ist." Die österreichischen Genossenschaften und ihre Besteuerung. i. Die Oewerbefreihelt, die Einführung der Maschinen und der Ueberhang zum Großbetriebe in der Industrie haben elnen großartigen Umschwung in den wirthschaft lichen und sozialen Verhältnissen unsere« Zeitalter« bewirkt. Man befreite die Albeit von unnatürlichen Schranken, nahm ihr aber zugleich langgewohnte Stützen, die nun auf offener Bahn, im Kampfe freier W:tt-benncbung denn doch schwer vermißt »urden. Die immer ausgedehntere Benützung von Maschinen und der Ueber« gang «,» Ge»e«he M» wvoftlieUen GrohoUllebe erheischten weit größere Kapitalien, das lapilalsarme Gewerbe konnte der Industrie gegenüber seine Konkurrenz» fähigleit nicht behaupten und trat immer mehr in den Hinlergrund. Die Bedingungen der Production und de« Absatzes verschoben sich vollständig. H«md in Ha >d damit entwickelte sich die soziale Neugestaltung. Ganze Schichten der gewerbetreibenden Bevölkerung verloren die Möglichkeit selbständiger Ef'stenz, der Handwerker würd« zum Fabrilsarbeiler, immei schärfer prügle sich der Unterschied der sozialen Klasse»? auS, und der Gegensatz von Kapital uno Arbeit wurde zum Schiboleth eines sozialen Kampfes, dessen Ende nicht abzusehen ist. In diese Entwicklung trat als ausgleichendes Mo« ment die genossenschaftliche Bewegung ein. Die Erwerbs» Feuilleton. 2ahres-Hanitätsbericht der Hladl Nt^?>'ler k>.'^. ^" "on unserem verdienstvollen e?°> um!« Dr- Wilhelm Kov ätsch au«. k° w? ^''tercssa' .°^ ^ ^ Jahr 1875 enthält so lehrr^ die. w?nn . '^ " °^""'" Wissenswerthen, >«" ^"^ ,a ^s'? "'" !'"l"c, Wiedergabe 5es «ea^blticht ist . ll" wun,che„«wcrth erachte,'. Del t° !>' u !^ "«fiwaliches. mit großem Fleiße lisU"" Sch .H'"^" stilus«" Tabellen au«, ^c°^ "i" nur ein große« sta> d°u° A"ngen. Nn,'°"d"" "«« sehr beherzigenswerlhe N>°I^"ch°^ enthält, die das U"« sind «toners ^ ^. ^ - und man weiß, daß Fürst Nikola ""'H s. Grundlage in Unterhandlung getreten ist "" ^ manische GcbietSlheile an Montenegro °btrm- ^ dürften, deS großherrlichen Wunsches «n^ > Unterhandlungen mit Montenegro leineSweg» > ^., verlaufen, wie jene mit Serbien. Nachbt"» ^ negrinischen Delegierten am 21. o.M. ""„Ml' gereist sind, somit nicht vor dem 2. "der , ^, Konstanlinopel eintreffen tllnnen, sieht sich d" ^ ihrem aroßm Mißbehagen vor die Nothwtnd 8" ,, den Waffenstillstand mit Montenegro "M 'Ml verlängern. Es wirb diesbezüglich bereits lew dem Fürsten Nikola korrespondiert. ^^ Die türkischen Journale find im A" ^ Herstellung des Friedens mit den beiden FlM^ günstig gestimmt; nur sehen sie nicht ein, w" ^sl Gebietsabtretungen zugestehen kömile. Stt e"'"-^ einer Diskussion dieser Frage und besch".»" ^ l< rauf, ihren Lesern zu sagen, daß der F"°" ^ Pforte ein ehrenvoller sein werde. Die "way ^ ter haben nämlich vom Preßbureau sirenge ^ erhalten, sich jedes EommcnlarS über dle !5 ,^ Verhandlungen vor Abschluß des FriedcnS i".^ Diese Weisungen werden auch aenau blo, ^ der Herausgeber des Journals „Istitbal" ^'^ »>^ welcher Anwandlunaen von Insubordination ^^F vor das Zuchtpolizeiaericht geladen, unter dem ,^p in dem ebenfalls unter seiner Leltuna "^F' humoristischen Blatte „Khayal" eine den Tell "^ f in übelangebrachter Weise parodierende »a" ^ bracht zu haben. Dank dieser administrative" ist der ..Istilval" zum Schweinen aebracht^^--^ Politische Uebersicht «aiftach, I.März. W Der Fortschriltsllub des österreichij^^ ! ordnetenhanses beauftragte seinen Obmann, !'^^ Functionary der beiden anderen Verfassung^ ',M! tionen bezüglich der Vereinbarung in M"',^' setzen, die zur Festsetzung einer baldigen P" .^. nöthig sind, in welcher die vom Fortschrittst^ ^/ mene Resolution betreffs der Aenderung der diskutiert werden soll. «l„M In der gestrigen Sitzung des Eisenbahn^ z, erschien Handelsminister Ritter v. EhlumeclY ^B dle Ertlüsung ab, daß die Reaierung darauf ">

ungeachtet der Einsprache de« MannclNlt"! ^ ^ Antrag, durch welchen Guyana und Senega. .^. Deputierte in der Kammer vertreten werdt"'^ Mi Bei der am Sonntag im Departement "" Ac!^, gehabten Wahl eines Deputierten für °" AeüH Kammer hat der republikanische Kandidat den ^ oongelragen. Der Radikale Saint'Martin "l> ^' und der Legitimist du Demaine nur ^-^..g, ^ Die ..Pol. Korr." erfährt aus alle Meldungen über eine nnmitlelbar t>" ^ militärische Action Rußlands M St<^ M seien, jedoch energische Schritte in jedem 6"" ^ 6 stcht stehen. Die Entscheidung hänge vo" .^ ^ treffen der Antwort dcr Mächte auf d>e "I^g ^ l culardepesche ab. Das Eintreffen der RM"P' S" ^Kabinettes Vt. James wird in Petersburg ' 385 t° bH^ "/sic". - Einer Meldung des „N. Nr. Mnifttt l>>M2e «halten sich die Gerüchte, daß ein lti> Mrst M,n?^, «" d" nächsten Tagen zu erwarten H"en an 5n M°^""Ut i" besonderer Mission des seit einigen Tagen in Berlin. «tl«l'< zu?°la, W« Telegramme der „Indöpendance M°..ÄA^ die griechische Kammer die Die-Stelloertrel..». '^""^'^setzeS bcgonnen und den die Verhandluna n 1^/)"^' ^"°sr°f angenommen. Die "e s""ze Woche hindurch llätte der Mi"cl ^" ^r Sitzung vom Miltwoch er. "üssm u.,s ü' ^^!^" H"' Komunduro«: ,Wir st" Ovfer l.rl ' ^°""^ ^" volberciten. Sie müs-Jahre 186« ?^"' ^nn unsere Ehre kann, wie im Wtchlc sichcrn ^p^wlttiert werden. Wir sollen unsere koberuna n "^ ""theidigen. Wir verlangen nicht nach Sllbltn un^ « . "^ "°llen nicht unter Montenegro. Verben den ? inferiore Staaten gestellt sein. Wir l°»en. daß »«ni"^" "lW ba« Recht einräumen, zu ^tt des N°^ sorglos nur Erinnerungen habe. Die ^va erlandes ist die Idee der Aufopferung." Mr»! der V""^", Telegramme berichten, wurde ^Uä cmo -5/ ! ,?" Serbien auf Grund des Mchtttt sick .«."'u abgeschlossen. Serbien ver. b't den Nnl.-l "< '"""eniern und Juden dieselben Rechte iu sttviihren ^ ^!' b" griechisch.orientalischen Kirche "°" revoluti.nü U ferner versprochen, die Bildung ^biete nickt .? ^°"ben und ^omit^s auf serbischem ledige A«, ,^' ^"'' Dagegen hat die Pforte voll. klonen in ^ I, ^""^t und sich verpflichtet, die Po-^Frltdt!'Ic>.s7^"'"" zwölf Tagen nach Ratification "" räumen « '< '«"'"leS durch die ottomanischen Trup- Der iw « "^' >>n Inlercss/^^d mit Montenegro wurde !35 °"f lwnn'i sriedensverhandlungen vorläufig for-jungen rrlass"^ verlüngert und entsprechende ^stttn n^!!!"'^ Minister dc« Aeußern verständigte '"l. ..dak n "" "e Vertreter der Pforte im Aus- übenden ^ !" ausländischen Blällern fortwährend °" blM b.dn c."?^ l>°" der Krankheit de« Sultans. tt" bu ^. üb./ ^^" ^""f" de« Großvezlers und "linoftll vnl,, " ^"^ung der Bevölkerung von Kon. 5u ^e N?3'""'unbegr seien." V iu,n Priisi^^^"^^ Insurgentenchefs Porftrio d^ Ncb 3. "^ ^" Mexiko bedeutet allem An- 6lf°l» der klerikalen Reaction. Es A,^ «ye el,„ urge Handels- und Geldlrisi« herein V" ^ - "!" Revolution ist im Anzüge, denn ^Mlt in ^ '" der Union bereits Truppen zu einem ^ Hagesneuigkeiten. lilch^"') «lini^^i^^ Fürsten in Audienz beim in t"Wten llell«n? ""' °"°'"^ " "e That in alleu ^b"'Wne ^7^?/.^ mindeste Reue »ezeigt. viel-blll'i« i^"^°ti°n d,!- . <»le.chgilti°l"3«: :>.!:»'«-''-''.» — («ine Polar« Kolonie.) Jüngst wurde dem Kon» greß der vereinigten Staaten eine Nill unterbreitet, deren gw«ck es ist, eine Subsidie von 50,000 Dollars für ein neues und^ lllhiles Unternehmen zu erlangen, näm^ch die Gründung einer vierhundert Meilen vom Nordpol entfernten Kolonie zu dun Be. Hufe, »it Muße daS zu vollbringen, was den Mannschaften der verschiedenen Noidpolefpeditiontn nicht gelungen ist. Der Urheber deü Projeltes. welches die Unterstützung sämmtlicher Wissenschaft' licher Gesellschaften der Union sowie der Mitglieder früherer artti» scher «tfpeditionen genießt, ist Kapitän h. W. Huwgate von dem United States Signal Service, ein gründlich praltifcher und ersahrelier Mann der Wissenschaften. «apil«ll Howgate's Plan siir die Erreichung deS Pols geht dahin, eine Anzahl abgehärteter, entschlossener und erfahrener Männer an irgend einem Pnnlte in der 3iähc der Heftade des Polarmeeres anzusiedeln. Der für den Zweck am günstigsten gelegene ist der, wo die „Discovery" voriges Jahr überwinterte. Eine solche Kolonie soll aus mindestens fünfzig Leute« bestehen und mit ^ebenömitteln und anderen nothwendigen Voiräthen für drei Jahre verfehen sein. Mit einem starten, dauerhasten Vebk'ude, wie solches leicht per Schiff an Ort und Stelle besüidert werden dürste, tonnte die Expedition ebenso behaglich und gesichert gegen atmosphärische Gefahren gemacht weiden, wie es die auf den Gipfeln von Pile's Peal und Mount Washington stationier' ten Mannschaften des United States Signal Service oder die Veamlen der Hudfonsbay'Eompanl) in Fort Horl, wo eine Tem» peratur von — 50 Grad nicht ungewöhnlich ist, sind. Das Haupldepot würde an der Lady: Frantiili'VaY zwischen dem 81. und 82. Breitengrade, der, wie Kapilä» Howgate dentt, leicht erreicht werden lünnle, etabliert werden. Wenn möglich, soll ein vorgerücktes Depot in den Quartieren des „Alert" errichtet weiden, wodurch die Straße nach dem Pol um 90 Meilen gelürzl sei» würde. Ein SHifs würde nur gebraucht werben, um Mann» schasten und Vorrälhe an Ort und Stelle zu befördern, dann tonnte es getrost zurückkehren. Alljährlich tonnte die Kolonie mit frischen Lebenömitlelll und Neuigleilen der Außenwelt ver^ sehen welken. Eslimoö und Hunde sollen ebenfalls zu den Vewohnern der Kolonie gehören. Die Equipiernng der Erpe« dition soll circa zweihundert Meilen Kupfeidrahl und die nöthigen tragbaren Batterien »mfassen, um die Kolonie in der Lady» Fianllin Vay mit dem Depot am ll»p Union und von da so weit als möglich nördlich zu verbinden. Der Hauptzweck einer solchen temporären Kolonie würde natürlich der sein, die Kolo» nisten zu befähigen, fofort von einer günstigen Gelegenheit «He. brauch zu machen, um mittelst Voolen und Schlitten bis zu« Pol vorzudringen. Fokales. Die Vnqntte zur Regelung der Weide- und waldverhiiltnijse in Dberlrain. Sonntag den 25. v. M. trat in Laibach die durch Vermittlung des Zentralausschufses der lrainischen Landwirthschaftsgescllschaft zustande gekommene Enquete zur Regelung der streitigen Weide- und Waldverhiiltnisse in Obcrkrain zusammen, über deren Genesis wir bereits in dem jüngst von uns veröffentlichten Sitzungsprotolollc der Landwirthschafts. Gesellschaft vom 7. Jänner d. I. (Laibacher Zeitung Nr. 10 und 11 vom 13. und 15. desselben Monates) näher berichtet haben. Der Zweck der genannten Enquöte, zu der vonselte der lrainischen Industriegesellschaft die Herren Direktor Karl Luckmann und Forstmeister Seitner, und seitens der Einacforsteten 11 Abgeordnete der politischen Gemeinden Auriz (Veldes), Görjach, Wocheiner-Feistriz und Mitterdorf erschienen waren, ging bekanntlich dahin, zunächst die Ursachen der besonder« im Laufe der letzten Jahre zwi. schcn den eben genannten Theilen aus ihren gegenseitigen Weide, und Waldoerhältnisscn entsprungenen zahlreichen Klagen und Beschwerden zu erforschen und dieselben so» dann womöglich im Wege freier und gütlicher Verein-barung zu ebnen. Außer den oben genannten Vertretern der beiden Parteien wohnten unter dem Vorsitze des die VerHand> lungen leitenden Präsidenten der trainischen Landwirth. schllftSgtsellschafl, Dr. Karl Freiherrn v. Würz bach, auch 9 Zentralausschußmitglieder der Gesellschaft der Versammlung bei. Nachdem der Präsident die Anwesenden mit kurzen Worten begrüßt hatte, ergriff zmlächst der Gesellschafts, selretilr Dr. Johann Bleiwcis das Wort zu nachstehender Ansprache: ..Ich bin ein Arzt, welcher gerne ungesunde Zu stände heilen mochte; um dies zu können, scheint eS mir jedoch vor allem nöthig, die Quellen kennen zu lernen, aus welchen erstere entspringen, und ich hoffe daher, daß in der heutigen Enquöle die Ursachen der ungesunden Wald- und Weideverhältnisse in Oberlrain gefunden werden. Ich werde den heuligen Tag segnen, wenn er uns in dieser Richtung Erfolge bringt; zu diesem Zwecke will ich nun zunächst die schriftlichen Beschwerden der Gemeinden vorlesen. Dieselben lauten: 1.) Durch die schonungslose Hegelegung unserer besten Weideplätze wird der Viehzuchtbetrieb von Tag zu Tag mehr gefährdet und wir Elngcforsteten sind ge» zwungen. den einzigen lanowirlhschuftlichen Erwerb, die Viehzucht und die Alpenwirthschaft, zu verlassen. 2.) Durch die Forstorgane der Inoustriegesellschaft wurden unwahre Angaben über die Zahl des betretenen Viehes bei Gericht gemacht, wodurch das Strafausmaß ein ungerechlcs wurde, wogegen auf die Aussagen der beschuldigten leint Rücksicht genommen wird. 3.) Der nothwendige Brenn-, Vau- und Nutzholz-bedarf wird uns Berechtigten aus dm eingeforfteten Waldungen entweder nicht ausgewiesen, oder eS geschieht die Ausweisung unter allen möglichen Ehicanen, dadurch entbehren wir des nothwendigen Brennholzes, und unsere Baulichkeiten find schon so weit herabgekommen, daß es bei den Dächern fbrmlich hinelnregnet. 4.) Durch dieses rücksichtslose Vorgehen und die Hintansetzung unserer Einforstungsrechte sind wir ge« zwungen, unsere Streuwälder zu hacken, und werden später weder die nothwendige Einstreu noch das erforderliche Holz haben. 5.) Bis zum Jahre 1868 waren unsere latastrier-ten eigenen bestockten Gründe unsere Schonungswälder, da wir au« dem herrschaftlichen Walde den Bedarf bezogen haben, während wir jetzt dafür schon an 70' bis 80,000 ft. Gtrafe zahlen mußten und zu vielen tausend Tagen Arrest verurtheilt wurden. 6.) Hat man un« stets von allen Seiten versichert, daß nach dem Erkenntnisse vom Jahre 1868 unsere Weide reguliert und so in dem Nutzungswerth bleiben werde, wie diese früher, d. h. bis zum Jahre 1868 war. Statt dessen grenzt man jedoch jedes Jahr mehr und mehr Weide ab, — uns aber steckt man in den Kerler und verlauft uns das Vieh. Während in Tirol, in der Schweiz und in Steiermarl di? Alpenwirthschaften ge-hoben und geschützt werden, sollen wir dieselben der Induslriegesellschaft überlassen. 7.) Die Industnegssellfchaft möge die bäuerlichen Interessen auch berücksichtigen, und die Schonungsftächen sollen wo möglich weiter von den Alpen verlegt werden, da das Weideokh in der Nähe der Nlpenstänoe am schwie« rigften abzuhalten ist, die (vrenze der Schonungssiiichcn zu überschreiten. 8.) Uebrigen« find hier die Schonungsslächen ganz unnöchig, da trotz tausendjähriger Weide-Ausübung hier der Wald auch ohne jeder Kultur selbst ftch anfliegt -wie man die« jedes Jahr auf dem Schnee beobachten kann, wo der Samen so dicht, fast schwarz aufliegl — und wo die bestehenden großen Flüchen Schwarzwälder, die sich da befinden, auch ohne jede Schonungofiäche und Nussorftung, troy aller Weide und fleißigen Hacken« zur Verkühlung, aufgewachsen find. 9.) Wo eS sich um Sachverständigen-Angaben oder Befunde handelt, weroen stets nur jene als richtig anerkannt, die der gesellschaftliche Sachverftündige abgibt. 10.) Wir halten einige schwache Weideparzellen, um selbe zu verbessern, mit Gestrüpp bewachsen lassen — die« wird uns im Wege der Subsidiarität in den Befund einvezogen, recht hoch angeschätzt und oon unserem Holzbedarf zugunsten de« Belasteten in Abzug gebracht. Ja, ganz kahle lalastrivrte bäuerliche Weioeparzel» len werden als absoluter Waldboden angesprochen und trotzdem, daß sie jehl kahl sind, eigenmächtig als zu-lünftia mit Holz bestockt angeschatzt mid uns von unserem Holzbcdarf in Abzug gebracht, obgleich die Weiden gar nicht dem Forstgesetze unterliegen — um diefelben willkürlich unter da« Waldland zu subsumieren und unter den H 2 de« Forftgesehes zu stellen. 1l.) Zu allen diesen Vertheidigungen und Beschwerden müssen wir oft einen Advokaten aufnehmen, was un« fehr weh thut, well wir diesen nur schwer zahlen lünnen — überdies kann sich die lraintsche Industrie-Gesellschaft, welche reich ist, leicht drei Advokaten neh-men und wir werden sachfüllig. Noch vieles anderes wäre zu erwähnen, das geeilt ist. uns bei so bewand» ten Umständen unserer allmälizen Verarmung auf wlrth» schafllichem Gebiete enlgegenzuführen. Nach Vortrag der hier angeführten Beschwerde-Punkte ergriff der Direktor der lrainischen Indu-stricgescllschaft, Herr Karl Luckmann, da« Wort und dankte zunächst dem Zentralausschussc der LandwirlhschaftsgeseUschllft, daß er ihm durch Embers fung der Enqullc Gel-genhcil geboten habe, namens der Inoustriegesellschaft auf die gegen die letztere vielfach erhobenen Vorwürfe und Beschwerden zu erwidern und zugleich darzuthun. daß die Gesellschaft weder dic Absicht hatte noch Hal, die zahlreichen Eingeforstcttn zu drücken oder bei Ausübung ihrer Rechte unbilligcrweise zu schädigen, daß sich dieselbe vielmehr stets nicht nur auf dem Boden des strengen GcsetzcS, sondern auch auf dem Standpunkte der Billigkeit gegenüber allen Berechtigten bewegt habe. — Den Inhalt seiner eingehenden Erwiderung bringen wir in unserer morgigen Nummer. (Fortsetzung folgt.) (Irouergollt«dienfi.) Heute vormittag» »ird in der hitfigen Domlirche zum Strrbegcdilchtni»t«ge weiland Seiner Majestät de« lkaiser» Franz l. ein feierlicher Trauer, goltesoieust abgehalten. — (Auszeichnung.) Dim pensionierten Steu'lom««» diener in Idri«, llnton Iefch, wurde von Gr. Majestät dem Kais« in «nerlennung seiner oieljährigen treuen und eifrigen Dienstleistung da« silberne Verdi ensi lr e u, verliehen. — (Vemlindew ° hl.^ vei der am I«, Februar b. I. flaltllefundenen Wahl de« neuen VfMtindeo.rstande« der Or!«-gem'inb' Grohlupv. im politisch«« «eM U»°cl>uu«?»" dach. wurden Franz 5 ° s ch ° l von Stremdolf ,°m tact, in »eichen dieselben durch ihre >velus«sltllung mit dem Volte kommen, zunächst in der Lage sind, durch Umfragen unter dem letzteren dem Geschicht«forscher fördernd in die Hände zu aroe,» ten. Um zugleich eine Anleitung darüber zu geben, m welcher Rich» lung die gewünschten Nachforschungen in erster i!mie anzuftelltu wären, richtete Professor MUllner detaillierte Fragebogen an die einzelnen Schulleiter, welche die zu beantwortenden Fragen genau spezisizieren. Da der Inhalt derselben ein allgemeinere« Interesse für sich in Anspruch nehmen darf und außer den uumiltelbar damit Velheilten vielleicht auch anderweitige, nicht speziell d«m Lehlstande angehörige Heimatfreunde in der Lage sein tonnten, eine oder die andere der gestellten Frag?« zu beantworten, so glau» b«n wir nur im Interesse de« beabsichtigten wissenschaftlichen Zweckes zu handeln, wenn wir ersteren eine größere Publizität verleihcn und so vielleicht auch weitere Kreise zum Studium, be, ziehungsweise zur Veantwortung derselben anregen. Nie wir einer Mittheilung der »Laibacher Schulzeitung" entnehmen, lauten die von Professor Müllner gestellten Fragen folgendermaßen: 1.) Gibt e« in der Pfarre einen vom Volle „Gradiöle" geuannten Platz oder Hügel? und wo liegt er? — 2.) Gibt e« eine vom «olle „Groble" oder «Grüble" genannte Oerllichteit? — 3) Gibt e« in der Gegend Hügel, welche vom Volle „gomile" genannt werden? oder «na gomilah" genannte Oertlichleilcn? wenn i<>» wie viele sind ihrer? — 4.) Gibt e« eine „Ternoon" oder „na Ternovem« benannte Oertlichleit? — b.) Kommt die Orl«bezeich-nung „Straz»", „Podgrad", „Pregrad", Podzib", „Prezid" ober «v zideh" vor? — 6.) Kommt der Name „Slaro mesto" oder „Nazderto" »l« Orl«benennnng vor? — 7.) Kommen Namen »ie „ajdna", ,,ajdov«li zid", „°id°v«li grad", „»idooste" u.dgl. vor? — 6.) Existieren Gemäuerreste, von denen da» Volt fagt: «da je Turk grad (zid, sance) zidal" oder „da ga (jih) je Turl poderl" oder Aehnliche«? — 9.) Kommt der Name „stari terg" vor? — 10.) Sind alte StraßenzUge ober Oerllichleiten in Wald oder Feld nnlcc dem Namen „fiura cefia", ^stari Pol" oder schlechtweg „cefia", auch „oftra«" (Hochstraße, alt» strata) be« tannt, und wo verlaufen sie? — 11.) Sind in Kirchen, Kapellen oder in Profangeblluden «der sonst wo Steine öd» Säuleu mit römischen Inschriften oder gemeißelten Slulpluren vorhanden, nnd wo sind sie gefunden (wenn belannt) ? — 12.) Ist in der Gegend eine Oertlichleit belannt, wo beim Ackern, Graben «. alle Münzen, eiserne und bronzene Waffen, Schmucksachen au« Vronze, behauene Steine, alte Zi»gel oder Geschirrtrümmer oder mit ZiegelsUlckchen gemengter Mötlel heroorlämen? — 13.) Finden sich in der Gegend zugeschliffene und durchbohrte Steine vor, welche das Voll „firele" nennt, und finden sich viel« leicht zugeschärfte oder zugespitzte Feuersteine? — 14.) Hat jemand in der Gegend dergleichen unter 12. und 13. Genannte« gefunden, und wer ist er, oder besitzt jemand irgend welche Nlterlhllmer? — 15.) Gibt e« in der Gegmd Grotten oder Höhlen? Sind da Steine, Thier» oder Menschenlnochen ausgegsaben oder gefunden worden? Knüpfen sich »n Höhlen Voltssagen? — 16.) Gibt e« sonst irgend in alterthllmlicher Veziehung Vemerleu«werthes in der Gegend? und wie weit reichen die Taufbücher zurück? — 17.) Kommen unter dem Volle Sagen vor, welche fich auf die hl. Walburga oder hl. Kunignnde beziehen? — 18.) Pflegen zu Weihnachten, Ostern und Iohanni vom Volle irgend abergläubische Gebräuche geübt zu «erden, oder knüpfen fich an biest ober andere hohe Feste alte Sagen? — 13.) Weiß da«.Voll etwa« von ge« lrünlen Schlangen oder von der Mistel: tiiji lim (Vi«cum albnrn) oder fönst emer Pflanze zu erzählen, und wa« hält e« von den Zigeunern? — 20.) Kommen in der Gegend Namen von Per« sonen, Oertlichleiten, Beigen, Wässern,c. vor, deren Vedeutung entweder uullar oder au« der flovenischen Sprache nicht zn e» tlären ist, und welche find e«? — 21.) Wie ist die Farbe der Haut, der Haare und der Augen bei den Schulkindern beschaffe«? Wie viele von jeder Art? Neueste Post. Iudenburg, 28. Februar. (N. fr. Pr.) Unter lebhafter Betheiligung der Wählerschaft fand heute die Kandtagswahl statt. Von 472 Wahlberechtigten erschienen 388. Mit tnapper Majorität wurde zum Abgeordneten Dr. Hiebaum, Bürgermeister von Iudenburg, gewählt. Derselbe erhielt 199 Stimmen, während auf den gleich« falls liberalen Gegenkandidaten Kappcl aus Knittelfeld 188 Stimmen entfielen. Pest, 28. Februar. (N. Wr. Tgbl.) Aus Kon-stantmopel berichtet der „Pester Lloyd" : In den Kassen von Dolma - Vagdsche ist ungeachtet der fo gerühmten Kontrolle eine große Ebbe eingetreten, und es soll niemanden Wunder nehmen, wenn russische Substdien schon nächster Zelt eine überraschende Umwälzung hervorbrin» gen. Rußland speluliert dabei auf ein ausgezeichnetes Geschäft. Der Krieg in der Türkei lann Milliarden verschlingen, während man mit dem zwanzigsten Theil der Summe ohne Blutvergießen denselben Zweck erreichen dürfte. Daß England den mo«lowlti!chen Plänen entgegenwirkt, ist wol selbstverständlich. Will es jedoch mit Erfolg arbeiten, so muß es mit einem Mehranbot auf die Szene treten. Berlin, 28. Februar. (N. Wr. Tgbl.) Graf Harry Arnim suchte um freies Geleite nach, um un« behindert beim Reichsdisziplinarhof zum Termin am 4. Mürz in Leipzig erscheinen zu tonnen. Berlin, 28. Februar. (N. fr.Pr.) In unlerrich. teten Kreisen wird bestrilten, daß Rußland auf Beant. wortung feiner Note drünge, man nimmt vielmehr an, die Verjährung sei ihm sogar nicht unerwünscht. E« wird auch bestätigt, daß die Lage friedlicher fich gestalte, da die Verhandlungen wegen Fristgewährung an die Pforte Aussicht auf Gelingen haben sollen, doch wird die Entscheidung Rußlands nicht vor Beantwortung seiner Note, die frühestens erst nach einer Woche, keinesfalls vor dem Friedensschlüsse mit Montenegro zu erwarten ist, erfolgen. In dieser Antwort, nimmt man an, werde der Antrag auf Gewährung einer einjähriger Frist von allen Mächten gestellt und so Rußland der Rückzug, ohne seiner Würde zu vergeben, ermöglicht werden. Iassy. 28. Februar. (N. fr. Pr.) ^ H tionshof casfierte ein Urtheil des Bularefter AM^ welches die Bestätigung des Vrailaer Tribunal« den Häuseranlauf elneS Israelite« verwelge« > . höchste Instanz stellte hitdurch das Recht«prM ' > daß Juden in den Städten Häuser anlaufen °" > Diese höchstgerichtlichc Sentenz rief allenthalben v,^ digung hervor, und erblickt man darin den ÄegM günstigen Aera für die Juden Rumäniens. ^ Belgrad, 28. Februar. (N. Wr. N"') „ Fürst erklärte den uzicaer Abgeordneten, b»V " ^ D zwei Monaten die ordentliche gesetzgebende ^"p>^ einberufen wird, um ein Anlehen abzuschließen, der durch die türkische Invasion geschädigten »""' geholfen und Requisitionen zurückgezahlt werden ", Belgrad, 28. Februar. (N. Wr. TM») ^. Moratorium soll auf ein Jahr für das I""" ^ lungert werden, für das Ausland wird dasselbe oe» aufgehoben. «D Belgrad, 28. Februar. (Presse.) Der« wird morgen feierlich publiziert werben. < > O» « onstantinopel, 28. Februar. (P"! '/ ^ Rundschreiben des Großöeziers an die SlatW" >, Provinzen fordert dieselben auf, eifrigst dafür 6"«,. tragen, daß die Bevölkerung ihre Waffen baldW" ^ Von den drei aus Amerika erwarteten SM W, Waffen und Munition sind zwei schon hier ""8°" > während die Abfahrt des dritten aus Newhaven "^,. ftsch avisiert wurde. Um den Muselmännern "" ^ spiel zu geben, hat der Großscherif von MeM'^-Bruder und seinen Sohn unter die Freiwilligen«"' men lassen. Telegrafischer Wechselkur« vom 1. März, ,, ^. Hp Papier, «eute 62 75. - Silber, Rente 67 ".zF «ente 74 35. — 1860er Staats-Nnlehen 139 25. --"°" tzB »80--. - 5redit,«ctien 150-20. — London I23'b0..^F>/., l13 50. — «. t. Miln, - Dulaten 5 90. - Napoleon«»" — l00 Neichsmarl 6065.___________ . ^ W,en, 1. Vlilrz. Zwei U,r nachmittag». ^'^ «cedilaclitn 150 30, iu«0er iiose »09 25, 1U«4er "" ^«l»' »fterrcichllche «tme m Papier 62 70. »c»»l«b»hn '" ,Ht»c"! bahn 160—, 20. Fc»ule«ft!l" .M Illrlische Lose 17 50. «ammunal' «uleheu »^'^' *"', - —. Holdrente 74 05. _____________ Angekommene Fremde. »m 1. Vtilr,. ^/" Hotel Vt«>t Wien. Iugowitz, Krainburg. - »lum,«!" — Gul,e, Sesjana. — Wild, «gent, Tr«unfiein. ^ .»B"' Hstel Elefant. Neuberger, Preftranegg. — Groß, ^ — «onscheg. Stein. — Horat, Wien. — «alM, s°" b«tel «enrsoa. i!«wy, Kfm.. Siofol. - iloniarii, ^«,,^ Mohren. BespriS, «alet. — Peravset, Privat^«Ü>^ Lottoziehung vom 28. Februar. __________Prag: 32 28 83 67 6.^^-^ Theater. ,., e"O Heute: Zum Vortheile der Sch°uspi«lerin Friedet" ^.F Elne tleine Erzählung ohne Name^ „««. in 2 »tlen von Vörner. Hierauf: In der «k°« i^ oder: kecker» »tschichte. Operette in 1"" siel» l»bson. Musil von N. «lonradi. Zum Schluß: D " ^!» Schwaben auf der Hasenjagd. ««"'Nzea^ in « großen lebenden Vildern. Die Musil nach sch»"""" ^^> weisen vom KapellmeiNer Kaulm»l^^--><^ Meteorologische Beobachtungen ^5!>^ 7U.Mg. 732.3» - 9.« windstill dicht""" 0" 1. 2„N. 782.K, -tt.» O. schwach U . ^ ' izz^^ß^ London, lange Ticht . - » ' 4^ Pari» .......- ' ' Geldssrten. ^ ^ Dulaten .... 5st.«8 ". ^9» Napoleouöd'or . . 9 ^ 9ö - ^ , Deutsche «eich«- ,. Sl - ?S ^ banluoten ... «0 ^ I» " zig , ' Silberguldm. . 112^") »< --------^— «hllll^.^'' «ralnische «ruudtntlallun««'^ „ > .« Privatnotieinng: Veld9l)^ «acht««: Um 1 Uhr 50 Minuten notieren: Paplerrente 62 80 bi« 6,50. «iNlerrent« S7 35 bi« «7 4^. «oldrente 74 hi« 7415. Kledit ,49 90'bi« 151— ^"' 70,b. 8«»d«n 1»40b ii« 13440. ««p,l«»« 992 »i« 9-92'/.. «ilbn 112 70 bi« 112 80. Staat«bahn 132 - 132 50. ^