?o!^ll» A»?a»Q V ^otoviui. SchrMewms, V«?v«I^>«G v»»chdn»ik«rOt, «Vtu«»«^^ Imü^eva uuca 4. lelDphs» 2> v«,ug»pret^: ttdhole», mo»att^ vi» Zl>^ Ziittelten . ... 21'— vurch Post . ... <^u»tond, monatlich . . . einz«ln»mm«r vi« 1 ^ v» d«r ?«<»,«« » »« »»»«»«»deikag fß? Sw»«,^ M, »Uli» N«- »r««»»,ß»»», dket Mo»»«« ei»z»>«»d««.Z, W«,d«» »ich« ^r«d«^»« »«i cOMPO",. w Z«G»«» tz,« wereki«» ». »., w w W»«» d-i »r. tSS Morldvr, Sonntag den 2l. August ty?7 »7. I«»ro. Amerika im Aufruhr Der Generalstreik als Antwort auf die Ablehnung des Berufungsantrages der Verteidi-ger Gaccos und VanzettiS (Slthe zunächst Seite 2) o. N e w h o r?, 20. Augu.st. Die Arbei-tersyndikalorganisationen beschlossen, für Montag den 22. d. einen Generalstreik zu proklamieren. Der Streik beginnt um 8 Uhr frtih. « o. B o st o n, L0. August. Nachdem nach der Ablehnung des Gesuches durch den Obersten Gerichtshof keine Hofsnung besteht, einen weiteren Al^schub der Urteilsvollstreckung an den beiden italienischen Anarchisten zu erwirken, werden die beiden Raubmörder höchstwahrscheinlich in der Nacht von Sonntag auf Montag furz nach Mitternacht hingerichtet werden. Sacco und Banzetli nah-men die Nachricht ziemlich ruhig auf. Pan-zetti sagte, er habe nichts anderes erwartet und es habe keinen Zweck, Millionen von Menfcheu in Ausruhr zu bringen. Er bat nur um die lkrlaubnis» mittels Radio der gesamten Welt nochmals , seine Unschuld beteuern zu können. Gestern nachmittags wurden die beiden Verurteilten aus ihrer bisherigen Zelle wie-der in die sogenannte Armesünderzelle Uber-flihrt. Auf dem Wege dorthin mußten sie die Zelle mit dem elektrischen Stuhl passieren. Obwohl der Hinrichtungsapparat mit einem Tuch verdeckt war, bemerkten ihn die beiden Delinquenten und schauerten zusammen. Der Verteidiger Vanzettis, der ihn nachher in seiner Zelle besuchte, erNärte, er habe beim Delinquenten eine Sinnesverwirrung wahrgenommen. lNestern ist in Boston die Schwester Vanzettis eingetrofsen und wurde von der tau-sendköpsigen Menschenmenge stiirmisch be-grttht, um dadurch ihrem Protest gegen das Vorgehen der Behörden gegenliber den beiden Verurteilten zu bekunden. Die Schwester gedenkt vorerst ihren Bruder zu besuchen und dann um eine Audienz beim Bouver-neur anzusuchen, um Gnade flir die beiden Verurteilten zu erbitten. Die Verteidiger reichten ein Gesuch um Aufschub der Hinrichtung ein, um dadurch rei^zeitig das Ma-trial für den Rekurs an den obersten Bundesgerichtshof zu sammeln. Unter der Arbeiterschaft herrscht grohe Aufregung. In allen größeren Orten sinden riefige Proteswersammlungen und Manifestationen statt. In Chicago, Newyork und Boston kam elj zu blutigen Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und der durch Militär verstärkten Polizei, wobei es viele Verletzte gab. In Boston wurden alle Stra-henanfammlungen verboten. Die Zugänge zum ^fängnisgebäude werden streng bewacht und der Zutritt ist nur Amtspersonen gestattet. Auch fiir die Sicherheit der Mitglieder des obersten Gerichtshofes wurden umfassende Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Die vermißten Sonolu-luflieger in Gicherhett L o n d o n, M. Augllst. Tie beiden an dem Pazifikflug beteiligten und vermißten Flugzeuge „Mih Daran" und „Golden Eag-le" sind heute aufgefunden und sämtliche Insassen in Sicherheit gebracht worden. Somit ist kein Flugteilnehmer verunglückt. An den Nachforschungen nach den beiden niedergegangenen Flugzeugen beteiligte sich praktisch die gesamte amerikanische Flotte, untersttitzt von Marine- und Zivilflugzeugen. Die „Miß Daran" wurde auf der Insel Maui ausgefunden, wo die Flieger, nachdem sie sich vrr-irrt hatten, gelandet waren. Börsenberichte L j u b l s a n a, 20. August, (^eisr Be« kehr.) Wien 800.50, Mailand 309.75, London 37K.25, Newyork 56.73, Prag ISS.LO, Zürich !0!15. Zagreb, 20. August. (Freier Verkehic.^ Wien 800.50, Newyort 56.79, Paris 222.25. Mailand .^10, Zürich 1095, London 276.25, Prag 168.56. Z ü r i ch, 20. August. Bsograd' A.l37!t^ Berlin 123.75. London 25.21, Newyorf 5l3.70, Paris 20.335, Mailand 28.25, Prag 15.375, Wien 73.07. ÄUM groben Aufstand derNotdäute Dr. Siles, der Präsident von Bolivien. Die unterdriläten Indianer der bolivianischen Hochebene, jenes alten KulturiZ^Hicts, in dem einst das Reich der Jnkas bliih»s. sind in vollem Aufstande. Senkend und mordend durchziehen sie die Täler der Cordille-ren und zechören die Zinngruben und Farmen. Mit chren Lassos und Messern können sie aber gegen die Maschinenflenx'hre der Re-aierungstruppev oicht auskommen. Sine griechische Offi-ziersverschwörung aufgedeckt o. A t h e n, 20. AuAust. Die Regierung kam einer weitverzweigten Osfiziersverschivö rung auf die Spur, die die Wiedereinsetzung des Diktators Pangalos zl»m Ziele hat. Im Zusammenhang damit wurden in Athen und in einigen anderen Organisationen 33 höher, stehende Offiziere verhaftet. Durch das recht» zeitige Eingreifen der Behörden ist der versuchte Staatsstreich gescheitert. Cosgrave's Pyrrhussieg. (Links Arbeiterführer Johnson, rechts Mi. nisterpräsident Cosgrave.) (.L'Oeuvre^.) Der dritte Nationalitäten-kongreß in Genf Von ^bLeoräneten Vr. ?sul 8 c k i e m s n n— lLuroprvss. I^sckäruek vvrdvt«i.) Zum dritten Male tader Völler zu sein, entzog<'n hat. Die starke Durchdringung der Völkerbundarbeit mit staatlicher K^bincttSpolitik steht eben in zu sckirofsein Widerspruche mit den urfprüngli. chen Aufgaben eines Org«ns, daS bei seiner Begründung als Träger d<'s Weltgewissens ge^dacht war. Der dritte Nationalitätenkon-gres^ wird an dieser Tatsache nicht me^hr vori'lbergehen können. Und wenn in den letzten Iahren seine Hoffnungen auf eine werk-täti>c?e Unterstützung vonseiten des Vötker-bundrates aivf ein Minimum herabgesun'ken sind, so wird er verpflichtet sein, seinen Appell an die Volksversammliing zu richten, in der die urspriinqliche Ideologie des Völkerbundes zw'!'if<^llos doch noch stärker und unmittelbarer zu sinden i>st. Mer noch in einer zweiten Richtung ist eine Veränderunci zu konstatieren. Als wir vor zwei Jalhrcn zum ersten Mal zusammenkamen, da war im Grunde ein Aveifet üb^r das sittliche Recht unserer Bewegung nrcht l^wrih'anden. Daß die nationalen Min-ldcrheiteil ein Recht auf die Erhalwng ihres Volkstums besitzen, daß die Vergewaltigung des völkischen (Eigenlebens dnrch den Stallt ein Unrecht darstelle, das wurde s5iließlich auch von solchen Staatsmännern zugegeben, die in der Praxis sl^r andere Tendenzen verfolgten. ?l'ber seitdem .^'>err M e l l o »F r en Diktator? in Litauen, der als eigentlichstes Ziel seiner Ber^ fasslmgsresorm — die Ausschaltung der tionalen Minderheiten aus der Parlament tarischen Arbeit bezeichnete. Gedenken Mi? dies weiteren des Wahlterrors in Rumänien und beobachten wir, wie die bürgerlichen Kreise in fast allen Stauten mit «^cistis-^n Gedanken spielen, so sehen wir, daß t«r eu«. ropäiichen Nationalitätenbewegung eine Front grundsätzlicher Gegner erwächst, der gegenüber zielbewußte Kampfarbeit unab., weisliche Pflicht ist. z Ich c^laube nicht, daß wir GrunL haben, die ^tsache der Entstehung einer solchen feindlichen Front zu bedauern. Die offene Gegnersckinft ist gewiß nicht gofäihrlicher als die geheime, die grundsätzlich alles zugibt und in der Praxis das Entgegengesetzte tut. Wir werden erst s^'tzt dazu kommen, unser Recht sekir viel klarer herauszuarbeiten und' zu begrlniden. Gerade für diese Arbeit ist die alljährliche internationale Tagung unvermeidlich. Sie wird nicht nur dem ^liti« ker, sondern vor allem auch dem Rechts^ lehrten die Richtung weisen müssen, die unser stattliches Denken einzuschlagen Hot. ES ist meine Uel)erzeugung, t^ß daibei an dem im vorigen Jahre von mir vorgetragenen l^')edanken einer rechtlichen Trennung der begriffe „Stnatsgemeinsck>aft" und „Volks-qemeins5>aft" nicht vorübergegangen werden kann. Eine weitere Veränderung der Situation bedeutet die fortlaufende zalilenma'ßige Stör-knng unserer Vewegunci. W^mn im vergan-^genen Jahre die Latalonier als neue große 158 vom 1.1. 1.»^? Der ^osiähr. Vatrlarch Syrillos V. gestorben ^«»chhe WllchethsU w «nlser» Mrett ge-t»te« stnd, so v«r^ diesmal w^der^ Dlchlrei«!^ «« Gr»ppm avligenommen wer» den. Die Rumänen lmS JnyoslawZM, dk Serben aus R«nünien, vielleicht auch die BaÄen und — in ir^d einer Form — die Mazedonier sohlen in d-^om Jahre an der Tagung teilnehmen. Der K^ongreß wird unzweifelhaft an sei« »em (Grundsätze festhalten, daß er lediglich die Fragen behan^lt, die eine Lösung dcs MnkeTheitenprobloms innerhalb der gegebenen staatlichen Grenzen ins Auge fnsien. Nur auf diese Weise werden wir unsere Bewegung von den Einflüssen irgendwelcher ^taatldl^r K'übinettspolitik frei halten kön-nen. Daß wir unter diesen Umständen tis der Presse mit, sie werde unverzüglich an das «mexikanische Bundesgericht appellieren und zunächst den BunÄeSrichtcr um einen Aufschub der Hinri/chtullg ersuchen, damit die Möglichkeit gegeben sei, die sür die Berufung notwendigen Urlterlagen zu schaffen. FeutNeton Die sNberne Spinne Bon Willibald Omankowski. Der Herr Bürodirektor sprach zu Susi Jedermann: „Heute kamen Sie wieder e'ne halbe Stun de zu spät, Fräulein Fcdermann." „Nur zchn Minuten," erwiderte sie und lächelte lieblich. . Darauf der Mrodirektoi: in bestimmterem Tone: „Außerdem ist Ihr Anzug wieder ziemlich ungehörig für den Dienst, man sieht da einfach alles. . „Was siecht man?" fragte Fräulein Susi urd blickte iiber die silberne Spinne auf ih-r«m kleinen Busen zu den iveitmlsgeschnitte-nen Lackschuhen hinab. „Schweigen Sie!" sagte der Bürodir^ktor streng, „auf diese ungezogene Frage werde .ich Ihnen nicht antworten." Das junge Fräulein nahm da^s Aktenstück in Empfang und versank im Geknatter des Schreibmaschinensaals. ^ Der Herr Bürodire5to^ Woli blickt Ve » » rG » nationale» Minderheiten in Deutschland sein. Aus gewissen Aeußerungen in der Presfle darf man entnehmen, daß bei dieser Gelegenheit gegen grundsttzliche Anschauun» gen. die von deutscher Seite verlautbart worden find, Stellung genoninnen werden wird. Die hier M erwartende Aussprache wird nicht nur von ganz besonderem politischen Interesse sein, sondern sie diirste auch zu einer Märung sichren können, die im Ge-saimtinteresie der Minderheiten nur zu wün. s6)en ist. Schliseßlich werden wir uns in Genf mit einer Reihe organisatorischer Fragen zu befassen hai^n. Von besonderem Interesse dürste j^r Versuch sein, bestimmte st a t i-st i s ch e Aufgaben gemeinsam zu lösen. Bei dieser Gelegvicheit wird man sich auch dazu entschließen ulüssen, eine klare und unzweideutige Definition des Begriffes der nationalen Minderheit zu finden. Wir gehen nach Genf nicht !n der Hoss-nunfl, von einem Tage zuni andern einen Umbruch der europäischen Mtiomllitvtenpo-litik zu erzielen. Aber wir kommen zusammen in der festen Ueberzeugung, daß wir Gedanken zu vertreten haben, denen aus die Dauer das Gewissen der Menschheit sich nicht entziehen kann. Tieses Gewissen wach zu hol. ten und iveiter zu schärfen, ist unsere wichtigste Aufgabe. vom Tage Als die Antwort des Obersten Gerichtshofes in Boston bekannt wurde, manisestier-ten einige hundert Personen vor der Wohnung des Gouverneurs Füller. Die Tem?on-stranten wurden jedoch von der Polizei schnell zerstreut. Bald nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes gab der Poli^ichef Anweisung, die gesamte Polizei zu mobilisieren, um neuen Attentaten vorzubeugen. Erste deutsche Borlesung eines kelmlschen Autors in London (Bortrag Richard Sanneck's an der Technischen Hochschule „East Ham" in London.) London, AnfMg August. Kürzlich hielt der in Ljutomer leüende Schriftste^r und Journalist ^.ichard W a tz-lawek-Sauneckin der Aula der Technischen Hochschule „East Ha^i" iu London auf besondere Ein^ladung des Professorenkol-legimns einen Vortrag in deutscher Sprache über das Leben und Schaffen des steirischen Dichters Peter R 0 s e g g e r. Der Festsaal war von Hochschliler.i und geladenen Gästen bis aiufs letzte Plätzchen dicht gefüllt. Unter den Anwesenden befanden sich die Vertreter der Kunst und Literatur, mchrere Diplomaten und Damen der Gelsellschaft. Als Richard Sanneck mit dem Rektor und den Profesioren im Saale erschien, wurde er Mädchen flüchtig nach und gestand sich selbst mit schöner Offenheit: Sie ist wirklich sehr hübsch. Und herrlich gewachsen ist sie auch.. Ueberhaupt erregte Fräulein Federmann ihren Vorgesetzten nicht unbedeutend. Der aber wehrte der Versuchung durch besondere dienst lichc Strenge. Mein Gott, schließlich ist ein Bürodirektor auch nur ein Mann! Zudem war er in dom tüchtigen Alter von 46 Jahren, seit langer Zeit Witwer und bestens ausgeruht; aber andererseits auch wieder der gewissenhafteste Beamte, der seine Pflich ten kannte, und so kä-inpfte er einen schweren Kampf, mn schließlich zu erkennen, daß auch das Mittel äußerer dienstlicher Strenge nur melir Abwchr war und Eingeständnis seiner Liebe. Da nahm sich der Herr Direktor, nachdeni er sich iin Tone Fräulein Susi gegenMer völlig umgestellt hatte, eines Tages ein H-^rz. Er begann eine kleine Privatunterhaltung und überreickite ihr, als er glauibte, daß seine Aussichten gt'lnstig seien, ein Billett für den Zirkus. Sie sah erstaunt auf die Karte und dann zu ihrem Vorgesetzten aiuf. „Für mich?" fragte sie. „Wenn Sie mögen? Ich werde mir erlauben, Sie zu begleiten, Fräulein Federmann," fügte er ein tvenig unsicher hinzu, fein, sein! Herzlichen Dankj" jubelte r ge «i > « . nrit lebhaftem Applaus empfangen. Rektor nrognificus Dr. W. .H. B a r k er begrüßte den Autor in herzlic^r Weise. Der Vortragend« entrollte ein klares Bi'ld über Peter Rosegger, den er seinen Freund nennen durfte, und schilderte in fesselnder Weise die Entwicklung Roseggers vom schlich ten armen Waldbauernbuben und Schncl-derlehrling bis zum weltberühmten Rutschen Dichter und Ehrendoktor der Heidelberger Universität, dessen Schöpfungen in alle Welt gedrungen und die Bewunderung aller Kulturvölker gefunden haben. Die Zul)örer verfolgten die Ausführungen des Vortragenden mit großcni Interesse und zollten ihm hiefür lebi^ften Beifall. Nachdem sich der Beifallssturm gelegt hatte, hielt Rektor B a r k e r an Richard Sanneck eine Ansprache, die er mit folgenden Worten schloß: . . Ich danke dem Vortragenden aus vollstem Herzen sür seine hochinteressanten und lehrreichen Ausführungen, die er uns über den großen österreichischen Dichter Peter Rttsegger in so forinvollendeter Weise gegelben hat. Es erfüllt mich mit großer Freude, gesehen zu haben, daß alle Anwesen den den Worjjpi.^des Herrn Sanneck so auf-nlerkfam lauTchten und mit ganM Seele dabei waren, sich sevbst zu fördern und ich bin den: Bortragenden besonders dankbar, unseren Studenten Gelegenheit gegeben zu haben, sich fortzubilden. Ich danke Herrn Sanneck für seine große Frsundlichkeit, uns mit seinem Besuckie beehrt zu haben. Es ist in der Tat eine sehr große Ehre für uns, einen Herrn von seiner geistigen Größe und eine im literarischen Zir^kel hochgeachtete Persönlichkeit in unserer Mitte.zu haben. Er ist üb-rigei's der erste deutsche Ähriststeller, der seit dem Jahre 1914 einen Bortrag in deutscher Sprache an einer englischen Hochschule gehalten hat. Wir schätzen seine Bereitschaft, uns durch seine Kenntnisse zu bereichern, aufs Höchste und wir aille hoffen, daß er :5ns noch mit vielen derartigen erfolgreichen Vor trägeü beehren wird. Empfangen Sie meinen beften Dank, dem sich die Studenten und alle Anwesenden anschließen." Sodann dankten die Lektoren des Departements für Kunst und Literatur, Pr>isessor Dr. Elsten und Professor Dr. Julius F a-H i a n dem Vortragende und es sreute ihn sehr, als sich bei dieser Ge- > legeichoit herausst^te, daß die beiden sich I bereits flüchtig kannten^ Von diefem Tage an T^rkchrte Susi im Hause ihres Vorgesetzten. Es gab gemütliche kleine Feste mit Bmvle und Torte, und später setzte sich Herr Wolf ans Klavier und «sang „Die Uhr" vml Loewe oder spielte auf, indes die jungen Leute tanzten. Nach einem solchen Beisammensein fühlte fich Herr Direktor Wolf ein wenig angegriffen, und weil er für den nächsten Tag eine kleine Dienstreise plante, begab er sich vorzeitig zu Bett. Als er am? folgenden Morgen, wie es seine Gewohnheit war, in das Zimmer seines Soh nes trat, um ilhu zu wecken, blieb Bli ! > >. ^Z.' V» / ^, M^^:' .. i'^- ' ^.»/^-' V' MW M>M! Vie ungemein ?Ske unä elsstiscke (ZuzlitZt, kast unckurck» clsinxlick un6 sparsam in (jer ^bnut^unZ, ermü^Iickt tat noch inanche große Pläne vor sich, die er alle no6) zu li.'>sen gedenkt. Englands neuestes Schlachtschiff A. M. S. „Rodney", die 214 m. lang uni> 30.5 m. breit ist und 35.000 Tonnen Wasser verdrängt. Die Baukosten betrugen nahezil Milliarde Mark. Lassa hat auf die Englänidcrin einen tnerkwÄrdiig „pari-ser'.schen" Eindruck gemacht, und sie hat dort so viel Merkwürdi-yes un!d Sonderbares gesehen, daß sie sich nur mit MÄHe das Lachen verbeißen konnte, das nun umso lebhafter durch ihre Schilderung tönt. Die Stadt ist voll von Polizisten. Einer !von ihnen, der sie argwöhnisch betrachtete, wollte sie anhalten, aber sie fing so-Ifort mit einer am Wege sitzenlden Händlerin um eine Pfanne zu feilschen an unid brachte die versammelte Menge zum Lachen; man hielt sie für eine „Halbwilde" von irgendeinem Nomadenstaimm, und damit gab sich auch der Schutzmann zufriöden. Ein anderer Hüter der Ordnung suchte Geld von ihr zu erpressen, ein dritter schlug sie mit einem Stabe, weil sie sich en Frau gering geachtet. Einmal mußte sie sich gegen Räuber mit ihrem Revolver verteidic^en. Ein and^'rnml wäre sie faift von einer Seilbriicke, die sie mit Vhrem Korb überqueren mußte, herunterge-Isttlrzt. Die Furcht vor Entdeckung und M:«-igel an Nahrung waren die größten Schrek-ken der Neilsenden. Da sie ihren Vorrat auf dem Rücken mitfiihrten, mus^ten sie oft um Speise betteln. „Einmal erschreckte ich eine Frau, die uns nicht '.n ihr .Haus aufnehmen wollte und sich mit Krankheit entschuldigte," ierzäihlt sie; „ich sah durch die Lucken, daß nienncmd im Hmlse kran? war, sagte ihr die Mvge «mf den Kvpf ,^u und verkündete ihr, baß wirkliche Krankheit über ihr .Haus fom^ llnen werde, da sie Mei heilige Pilger b«etro» Yen habe. Diese Erklärung, die ich durch ein auf idem Nachttisch haften. Dort lag eine silberne Spinne. Herr Wolf stutzte. Was hatte es mit dieser Spinne auf sich? Er nahm sie in seine Hand und entdecke, i)aß es eine Bro sche war. Und in diesem Augenblick wußte er auch Bescheid: sie saß, sei< er sich erinnern konnte, als einziger SckMuck auf Susi Feder-Mmns Kleid. Mit einem bitteren Lächeln lsteckte Herr Wolf die silberne Spinne m sei-'.ne Tasche und verließ leise das Zimmer. Herr Wolf schien durch seine Entdeckung ldöllig aus der Bahn geworfen. Immer noch ^hoffte er leise, daß das Schmuckstuck nicht ,i^si gehöre. Das Frühstück ließ er unbe--rührt, nahm von seiner Dienstreise Abstand -ilnd begub sich ins Büro. Fräulein Susi erschien diesmal mit einer Vollen Swnde Verspätung, weil sie den Chef .abwesend glaubte. Der ließ sie sogleich rufen. -Gie erschien, sah jung und süß aus wie immer unid reichte in reizend gemachter Zerknirschung über ihre UnpünktÜchkeit dem väterlichen Vorgesetzten die.Hand. Herr Direktor Wolf sah sie nicht. Tr s«h Mädchen gar n^t ins GeMt. Ohne ein Wort zu sprechen, griff er in seine Tasche und legte mit einer lächelnden Ver-beuNMg die silberne Spinne in Hie ihm im-jmer noch dargebotene Hand. . Dllnn drückte er gleichmütig aufKnopf lies Läutewerkes und ließ sich von cinem Wiistenien die Mvrgenpost reichen. Schütteln meines weiten Gewandes unter, stützte, wie wenn ich Schoren von bösen Dämonen darmls hervorziaubern wollte, versetzte sie in furchtbare Angst und sie brachte uns weinend eine hübsche Menge Lebensmittel." „Niemals habe ich in meinem Leben eine so billige Reise gemacht," erzählt sie von diesem Menteuer, bei dem sie mit blutenden Füßen, unter 'iihrer Last ächzend, vielfach in Schnee und Dunkelheit solange Zeit aus steinigem Boden einHerzog. 20 Iadre Kerker fllr ?tudols KoroZec In Sabac wurde vorgestern, den 18. d. M. das Urteil gegen den seinerzeit dortsclbst in Diensten stchenden Stenerbeamton Rudolf K o r o S e c, der den Betrag von 200.000 Dinar gemeinsam mit einigen Komiplizen de ifraudiert hatte, gefällt. Korosec wurde zu ?0 Jahren schweren Kerkers verurteilt. Es handelt sich um den Mann, der das Geld in Oesterreich unv Deutschland verbra^rchte und schließlich wieder über die Grenze zurückkehrte. Im Spit-al von Murska Sobota gab sich KoroSec einem Patienten vertrauensvoll zu erkennen und so wurde der lange gesuchte Defraudant entdeckt. 6ln Besuch bei Gdlson Aus Paris wird geschrieben: Ein Spezial-korrospondent hat dieser Tage den greisen Erfinder Thomas Alva E d i s o n in seinen. Heim in Orawge (New sjersey) ausgesucht u. von ijhm ein Jntervieiv erhalten. Edison er» zählt folgendes: „Es war mn IS. August 1877, daß ich und meine Mitarbeiter nach einer Dreißigstüttdigen Arbeit die erste Sprechn:a>schme fertig brachten. Wn-szig Iah re sind seither verflossen; doch unsere l^'in-dung war derart vollständig, daß sämtliche wichtigen Elemente des Phonographen auch heute noch dieselben blieben." — Auif eine Frage des Interviewers, wie es kcrm, daß der französische Erfinder Charles Cros für sich die Priorität dieser Erfindung vindizierte, antwortete Edison: „Hierüber weif^ ich so-vies, daß Cros wohl bereits mn A). April 1877 ein versiegeltes Kuvert bei der Akademie der Wissenschaften hinterlegte, worin die tt>eo-retische Bc'schreilbung einer Sprechiwi'.hin' enchalten war. Dieser Briefumsckln.g wii'' ^ erst bei der Sitzung ain Dezenlber eröslfnet, während mein Phonograph b-nci!.-am IS. August, wie gesagt, fertig, prak!!'' ausgeffchrt dastand. Am 11. März des dnrau? folgenden Ialhres wurde dann niein. Apparat durch den Grafen Moncel der Akademie vorgeführt, wo er aber einer allgemeinen UnglÄubigkeit begognote." Nun befragte der Interviewer Edison über seine Ansicht in be-treff des «sprechenden Films. Edisons Antwort lautete zienilich skeptisch: er habe einen der-lartigen Film bereits konstruiert, denselben auch um den Preis von 30.000 Dollar an eine japanische Gesellsck):r großen Anstrengungen Sprechversuche, vermag aber nur unverständliche Worte zu lallen. Niemand weiß, wie sich der Ma«in die Schuß Verletzung zugezogen hat, ob er das Opser eines Selbstmordversuches oder eines Verbrechens gelvorden ist. Man fand den Patienten bewußtlos cdm Boden im Zimmer eines Fromdenhofes liegen, mit der Schußwunde in der linsen Schläfe. Es dürfte dies aber der erste Fall sein, daß ein Menich mit einer Kugel im Gehirn am Leben blieb. Wie verlautet, will sich die Direktion des Hospitals niit den bekanntesten Chirurgen der Welt in Verbindung setzen, um mit chnen zu beraten, ob eine Möglichkeit vorhanden sei, die Kugel aus dem Gehirn auf operati veul Weg2 zu entfernen. Immerhin dürste es aiber auch dann, selbst wenn der Versuch gelingen sollte fraglich sein, ob die Läh mungserscheinnngen am Ki^rper des Mannes ganz oder auch nur teilweise behoben werden können. t. EntzielMnj, drs Postdebits. Der Innenminister hat nachstchenden ausländischen Blättern das Postdebit für Jugoslawien entzogen: „Berliner Lokalanzeiger", „Welt am Monta<^" (Berlin), „Ilf Idek" (Buidapest) „La Macedoine" (Genf) und „Montenegrin Mirror" (San Francisco) . t. ErSffnuna von neuen Postämtern. Mit 1. August wurden die neuen staatlichen Ver-trags-Postäniter in St. Jan2 am Draufelde >und in Prei^na bei Novo mesto eröffnet. Die nenen Aemter haben tägliche Postveroindnng mit Ra^se bezw. Novo niesto. t. Ein Asyl fllr Opser des Weltkrieges. Unter dem Protektorat des Kardinals Va-nutelli ist in Roin ein isiternationaler Ausschuß gegründet worden, der sich mit der Absicht trägt, eine Zufluchtsstätte für jene aristokra^tisrhen und intellektnellen Personen ohne Unterschied ihrer Nationalität zu errichten, die infolge des Weltkrieges und der darauf folgenden internationalen Weltkrise all ihr Hab und Gut nnd ihre soziale Stel« lung verloren haben. t. Ungarischer Staatsfeiertag. Heute, den 20. d. M. um 10 Uhr vormittags fand in der kacholischen Pfarrkirche in Beograd an. läßlich des St. StefanÄages ein Festgottesdienst statt, an dem der ungarische Gesandte Baron Paul de F o rster mit den Beamten der Legation teilnahm. Der offizielle (^Pfang in der ungarischen Gesandtschaft ist unterblieben. t. Ernennung des Bürgermeisters von Budapest durch die Regierung. Das ungarische Ministerium des Innern bereitet zi»rzeit eine Gesetzvorlage, betreffend die Revifion der politischen Statuts der Hauptsta^dt Budapest, vor. Die wichtigste Bestimmung der neuen Gesetzvorlage sieht die Ernennung des Bürgernleisters der Hauptstadt Budapest durch die Regierung vor, während nach dem bisherigen Statut der Bürgermeister von der Munizipalversammlung gewählt wurde. t. Die verräterischen Schmetterlinge. Aus Paris wird gemeldet: J«i einem kleinen Gasthause an der Peripherie der Stadt nahm ein Polizeiinspektor sein Frühstück ein und beobachtete dabei ain Nachbartische zwei Herren, die e^en mit einem kostbaren Luxusauto vorgefahren waren. Der Ge^nstaud ihrer Untechaltung sowie die Tonart, in der sie geführt wurde, schienen dem Polizisten jedoch nicht recht zu dem kostbaren Wag»» Nachrichten aus Marlbor Selbstmord eines Stabsoffiziers XraoNch« Ende elnes Aamtllendrama« Ein Spa^lerflanqcr, der gestern nachmittags de»i über dem obgeforsteten (Gelände ober dom dritten Teich sich schlänc^clttden Waldnx'g tirnützte. bemerfte. als er die qro« Mulde umkreist hatte, durch die Gipfel der julMn Birken hiirduvch in einer Lichtung eilicn liegenden Menichen. St^chig ge-nmcht, kchrte der Mann um unÄ begab sich aus den jenseits liesien^n Teil des ''^ldes, um sich ^tlarhcit zu verschaffen. Als der Be-trosfendc an der vernmtlichen Stelle anqe-lanHt llmr. bot ihn: sich ein seltsainer Anblick dar: ein „schla.fender" Stabsoffizier, dessen Hlmd einen Revolver :nnklaminert hielt. Da Antlitz des Liegenden abqewandt war, glaubte der Mmin, der Offizier Hütte sich vielleicht einen Rausch gr^holt und «dies mit dein Revolver >väre nur eine drcchen'de G«. bärde . . . Ter Cpazterg^nster eilte hieraus zur Strahe zurück, Ivo er aus eine Konrpastnie des Instniteriercgi'ments 4i''> stiek, die dort wl (Gelände erizierte. Er meldete txls Oese-!h«ne dein anwesenden .Kommandanten. s^ünf Minuten später niar die Anstelegen» I^eit mit dem „schlafen^den" StnbSo^fizier ge-lärt. Schweigend, tief erschüttert versammelten sich die Offiziere lvm die Leiche des Oberst leutnants FrnTh, I u r k o v i 6, der frei-willig in den Tod gegangen war. Die Strabenmisere in Maribor ^ie Stadtgemeinde hat für die Jnswnd-setzung der weniger frequentierten ?tvaßen in der Grazervorstadt zivcifellos sehr viel getan, und man würde ihr Unrecht tun, welm man die bisher auf dioseq) Gebiete geleistete Arbeit nicht genilgend zu würdigen nii'lszte. Leider sind die frequentiertcsten Straßen noch iinmer in einem Zustand, der i'Nluier bedenklicher zu werden droht. Vor allen^ musi die Kärntner Straße erwähnt werden, die es wohl verdienen würde, vom Hauptplatz zumindest bis zu der zmn Drau-steg fi^hrenden steilen Gasse mit Gramtquc^-dersteinen gepflastert zu werden. Nur dürste nicht wieder der Fehler begangen weri>en, der sich bei der Pflasterung der Vetrinssko nlica so fühlbar gemacht hat: Aufführung von feinem Sand ans die Ou-aidersteine. Die Verlötung der Onaderritzen hat sich m Zagreb als vorteilhafteste Mctfjode berausge-stellt. Sie sichert die Festigkeit des Pflasters, erinstglieht ein einwandfreies Ausspülen der Straße und tierhindert im verkehrsreichen StadtzerrtrulM jede weitere unnötige Staubentwicklung. Die Vc>rteil<' wiegen den Ko-stensdan'dPunkt um ein bedeutendes a.uf, und wird ho-ffen. daß d<,S städtische Bouaint diese Envägnngen ernstlich in Frage ziehen wird, Valid daraus traf eine Zkmmnission, bestehend aus dem Kommandanten des Jn-^nterieregimcnts Oberstleutnant P e t k o. v i Stadtarzt Dr. Wanfmüller und Vertretern des SdadtkomandoS und 'deS Bezirksgendarmerieklmunian^dv? an Ort und Stelle ein, irm 'die Todesursachle festj^nstellen. Nach erfolgtem Loklalaidgenschein wur'de die Leiche iil die Prafettur d-es MilitnrspitaleS üSbersiührt. « Oberstleutnant IuvkMiS hinterließ dri»! Briefe, die -an seine flaugenblicklich abivesen-de) Frau und an ld^e Mnder gerichtet finv und in denen die Motive isostgehalden sinerhältnisse gewesen, die I^rkoviS lelvnisübevdrüssig machten. Oberstleutnant Iurklwie diente vor dem Umsturz als Haupt-nlann Herm Landweihr-Infanterieregiment Nr. 26 und ncich ldem Umsturz beim h'iöflgen» Hausragiment; rn der letzten Zeit sbar^d er in einer siidlichen a cesta gemeldet. Als die ersten traurigen Glockenschläge er^klangen, war bereits ein Zug lder Wehr unter Kom-nmiido des Haupbmannstrllvertreters Herrn Doktor Schmiderermit der AAtoturbinen-sprit. zc ausgerückt. Inzwischen stand der Dachstuhl des Brandobjektes — es handelte sich um das ElPl)aus Meljska cesta—AletsaiMova cesba, M a r ib o r, 2y. August. in dem ftch die Echngrvhhanitlung K o r a-i i j a b^indet — bereit» in vlMen Flammen und dicken Rauchschwaden. Der Bev^l-tkrAng bemÄchtrgte namentlich i« den nächstliegenden H^ern, begreisltc^ Erregung, doch sorgte die Polizermannschofft in Musterhafter Weise für die Aufrechterhaltung der Ordnung. Dt« F«»erw«hr, welcher später noch die Un^gebungSwehren Pobretje und Gtuidenci mit ihren Autoturbinensprit-zcn zur Hilfe kamen, swnd vor einer sehr schwierigen Aufgabe» die in bravour^er Wrise gelinst worden ist. Trotz deS blttzischnell um sich greifenden F^erS in den Dac^o-denvSumttchkeiten wuÄden sofort mehrere Schlauchlin^en gelegt und es gelang in Wr. zcster Zeit, den Brand zu lokalisieren. Immerhin erforderten die nachträglichen Löfrh« arbeiten aufopiferungsvolle Arbeit, bis schließlich gegen 17 Uhr j«d nlit seiner Tochter und ihrem Gatten hatte, sondern aus Stolz! Er wollte seinen ?!a?nen nicht schänden lassen. Er ging sogar zur Königin, !«ß sie den Unglücklichen bcglmdige, doch er erreichte nichts, weil alle Wvlt über die furchtbare Tat aufs höchste entrüstet war, weil alle den jilngen Herrn in Wahcheit für einen Brudermörder hielten. Da durfte es nicht heißen, daß die Krone einen Verbrecher nur seines hohen Ran. ges wegen begnadigt habe. Da blieb eben nur der eine Weg: daß einer der Gefangenenwärter bestochen wurde, und deshalb wil ligte die Prinzessin in das Verlangen ihres Vaters ein, sie schrieb ihrem Gatten, er möge fliehen ^ und er floh —, sie aber hatte sich fest vorge,wminen, ihm zu folgen. Alles wallte sie aufgeben um seinetwillen, wenn sie nur wieder mit ihm vereint sein konnte! Auch dieses <^lüct wurde ihr versagt. Sie wurde nach wie vor überwacht, und dann 5am die Nachricht, da^ der Flüchtling in Siijdmnvrika gestorben fei, und — zwei Jahre sipäter —" „Starb Vas Kind!" vollendete Alexandra. „Ja, es starb, und seitdem ist meine Herrin einsam, yanz ciinsam, und Sie, der sie ihre Liebe schenken will, werden wissen, was das zu bedeuten hat. Äe mußten ^her alles wissen, was man dieser edlen, unglücklichen Frau zu Unrecht nachsagt. Sie mußten wissen, daß sie nicht ausgohört hat,, ihren Gatten und ihr Kind zu lieben, daß aber die!se Liebe fruchtlos und zwecklos ist, weil sie Toten gilt —" Alexandra senkte das Haupt. Das hatte sie nicht ertvartet und es doch im stillen ersehnt, und nun war in ihr ein großes, unbeschreibliches Glück, eine unb^chreibliche Ruhe. Sie mußte sich gewaltsam Awiny«n, noch eine Fxage zu stellen, die ihr wie ein« sch»v«. re Sünde an ihrer unglücklichen Mutter vor-!kam: „Und dennoch will ste wieder heiraten?" „Das werden Sie nunmchr verstehen, Fräulein", erwiderte die Zofe. „Wer so ein-stvm ist, wi« sle, der sehnt sich nach einem mitfühlenden Menschen, und sie sehnt sich wohl auch danach, wieder an jener Stelle le ben zu können, Nw sie einst mit ihrem Gatten so glücklich gewesen ist. Der Marquis will ste dorthin führen, aber sie braucht ihn deshalb noch nicht zu lieben — ich weiß es nicht —. ich bin doch nur chre Dienerin, Mumimer M ?o>m ?l. Äu?uff 1SS7 kongreß in Genf durch den Präfid«»»« der Deutschen Vöil^rblm^iya in Slowenien Dr. Cc»nillo M o r o c u t t i vertreten sein. m. An di« HauSbefitzer! Das Ausörennen der ttamin« ist nur mit Bewilligung des Etadkbauamtes gestattet und ist außerdem auch die Feuerwehr hi»von zu verständigen. m. Der nene Vorftanb der Visenbahawerk-stätten, Herr MomSrlo Htefanovi ^ genxsener Werkstättenchef in Beogra^, '^at heut« leinen neuen Posten übernommen. m. Da» KreiAagraramt (okroilni agrarn! uvab) in Maribor sucht zur Unterbringung der AmtSloiale 5 bis 6 Zimmer in der Stadt. Event^lle Interessenten haben k'ts 15. September 19L7 dem gefertigten Amte gestempelte Offerte vorzulegen. Nähsre A-zitutionsbedingungen können täglich während der Amtsstunden Mischen 8 bis 12 Uhr zur Einsicht genommen werden. m. Alt-Marburg. ZnGU Holzschnitte vs« Franjo L. Etiploviet (1A^. 1. Durchgang zur Fischer-Gasie. 2. Hof in der Web^irglisse. 3. FleiSsc^rAasse. 4. St. Aloisius-K^rche von der Drauseite. ü. Stadtturm I. 6. Ledersr« gösse. 7. lyhetto. 8. Etadtturm II. 9. Winkel in der Bvktringhof-Gasse. 10. Alter Zeug» türm. 11. Stadtmagistrat von der Hofseite. 12. Hof vor der alten Synagoge, ^r bekannte Maler Franjo S tip lo v se k hat kürzlich seine zweite Mappe von Alt-Marburger Motiven vollendet. War die erste Sammlung seiner Holzschmtt« schon tine be-merkenswerte Leistung, so überr^chten diese letzten Blätter in angenehmster Weise. Uird was an diesen Schnitten vor allem ins Auge springt, ilst eine fast subtil zu nenmnde R<'.lN-heit in der Technik und die vollmdiit« Zu-sonvmenstellung der Linienbeivegung. Diese zweite Mappe bildet zweifellos eine wertvolle Bereicherung in der künstlerischen Wiedergabe intimster Plätzchen und Ecken Mt-Mar-burgs und sollten die Blätter das Heim mancher zieren, die unsere Draustadt liebgewonnen haben. F. G. m. Die Tifchlergenosienschaft lädt ihre Mitglieder aus Maribor mrd Umgebung ein, die Drucksorten (Arbeitsordnung) in der GenossenschastSkanzlei, Pod mostom, morgen, Sonntag, den 31. d. M. zu übernehmen. m. iveffentliche Versteigerung. Nachdem die flir den 2k. Juli d. I. anberaumte Sf-fentliche Vevsdeigerung von vier MaiSrebel-maschinen. die über Anordnung der Kriegs« bentedirektion in Beograd stattlfand, erfolglos verlausen ist, wird für den 25. d. M. um M Uhr eine neue ös!fentliche Versteigerung dieser Maischinen im Jntmdanturnmgazki (zw'-schen dem Hauptizolla-mt und dem Haupt, bahichos), wo sich die Versteigerun^solbjekte befinden, vorgenlmninen werden. Der Au»-rufspreis für jede Maschine betrügt 300 Dinar. Jeder Offtrtsteller hat vor Beginn der Lizitation eine Kaution i-m Betrage von des Ausruifsproises für jugoslawische ul^ 10^ für ausländische Stm Letzten anvertraut. Vielleicht erfi^ren Sie es, Miß Alexandra „Vielleicht!" sagte diese und jubelte innerlich bei diesem Gedanken und erbebte zugleich in heißer Angst, daß sie hören müßte, was all ihre Hoffnungen wieder zertrümmern mußte. „Wenn die Prinzessin so fest von der Unschuld ihres Gatten überzeugt war", sprach sie, „so nlußte sie doch alles ausbieten, um diese zu erweisen, den wahren Mörder zu finden!" „Daran hat sie eS auch nicht fehlen lassen, bei Gott nicht! Sie hat monatelang ein ^rr von Detektiven beschäftigt, hat hohe Beloh. nungen verheißen, aber keiner fand eine andere Spur. Niemand war da, der irgendein Interesse an dem Toide des Marquis hätte haben könlven — außer seinem Bruder." Felizitas hatte das Haar Alexandras geordnet und schickte sich an, zu gehen. Diese dankte ihr herzlich. „Ich werde nie vergessen, was Sie eben gesagt haben, Felizitas", sprach sie. „Seien Sie versichert, daß ich unsere Herrin von heute an von ganzen Herzen lieben werde!" „Gott wird Sie daMr segnen, Miß Creme!" Die Aose ging. Alexandra aber trat an das Fenster und schaute nach den: Himmel ompor. So war ihr Vp^er doch nicht ganz vergebens gewesen! Äe duHe chrono Vater 1. ' ^eike bsumvivlle unci Unnen trockne man in cler Lonne. Trocknen Sie ihre weisse Wäsche in Sonne und Wind! Richtiges Trocknen ist der halbe Waschcr-solg, doch muß lmch das Waschen richtig vorgenommen Verden. Tragen Sie me Seife auf die Karte Leinwand auf, denn dies mocht sie rauh und gelblich! Tauchen Sie die Wäsche vielmehr in die schäunieivde Aix-Lösung, die für diese gänzlich unschädlich ist! Die Verwendung von Lux macht sich bezahlt. Zur Beachtung: Lux ist ein,zissartig und nur in Ori- ginalpakcten erhältlich! 9684 tst Kr den Käufer sofort, für die Kriegsbeu-dedirektton jedoch er^t nach der Billigung der Versteigerung verbindlich. m. Was heute nicht alles gestohlen wird.. Dom in der Trstenjakova ulica 24 wohnhvs-ten ^Mrenbesitzer Johann M e r d au s wurde in der N«cht. vom 18. zum 19. d. M. am Drauuser Ob brodu ein mit Teer gestrichenes, fast neues Boot im Werte von 500 Dinar entwendet. Von den Tätern fehlt se-de Spur. rr. Fahrraddiebstahl. Dem bei der Firma Branko MejovKdk in der Tattenbachova uli-ca bodiensteten Hilfsarbeiter Ivan V a u« potiö wurde am Iv. d. vor dem Ha.:ptPost mnt, wülhrend er einen Brief aufgab, das seinem Dienstgeber gehönge, fmst neue Bren nabor-^hrrad Nr. 95>ü.3^ im Werte von 2000 Dinar entwendet. m. Im Burg-Kino beginnen ab h'-ute Samstag die Vorstellungen wieder reg^ä-ßig um halb 7 und halb 9 Uhr ailiends. m. Den Apothekennachtdienst versieht von nlorgen bis nächsten Sonntag mittags die Apotheke S a v o st am Kralja Petra trg. m. Das Strandbadsest (Nachfeier) in Bi-strica findet, wie schon simnekdet, morgen, Sonntag, den 21. d. M. nachmittags statt. Der Fchplah wird diesmal elektrisch belenck)-tet und auch der Autovertchr vermehrt werden. Von der Velikn kavarna wird jode hat» be Stunde ein Kraiftnmgen abfahren. Bei ungiunstiger Witterung wir. I. Prospekte, Aus^kiinste und Einschreibungen im Verk-aufsbüro der Firma Ant. Rud. Legat L Co., Maribor, Slovenska uli-ea 7, Telephon 1«0. S722 m. Wetterbericht vom 20. August 8 Uhr: Luftdruck 729, Feuchtigkeitsmesser 12, Barometerstmid 735, Temperatur 16, Windrichtung NW, Bewölkung 3/10, Niederschlag —. m. Heu- und Strohmarkt vom 20 August. Die Zufuhr betrug 20 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Die Preise, die im Steigen begriffen sind, waren für Heu Din. '/5 bis und für Stroh 50 Din. für 100 lz. ^ Uhren, Goldwaren auf Teilzahlung. Vhne PreiSaufschlag. Jlger, Maribor, Go-sposka ul. 15. 82.S m. Stechviehmarkt vom ^9. August. Aufgetrieben wurt^n 261 Schwe!ine und 4 Ziegen. Der .Handel war flau; vertauft wurden 129 Stück, Die Stückpreise waren wie in der Vorwoche für b bis 1 Wochen alte Jungschweine 120 bis 150, 7 bis 9 Wochen 150 bis 200, 3 bis 4 Monate 350 bis 400, 5 bis 7 Monate 420 bis 480, 8 bis 10 Monate 500 bis 650, einjährige 1000 bis 1100 Dindert worden, und auch die alten Diener sind noch da, die sich freuen werden, ihre frühere Herrin begrüßen zu können, ihre Herrin, an welcher sie lwch heute mit innigfter Liebe hängen." „Auch Pierre Renard?" ftagte die Prin. zessin, und Akrandra war, als sei der Mar- und abends von 21 bis 24 Uhr. Gefv^ircnes, Faßbier, Wein, HauSmehlspeifen. 97ö4 * GambrinuslMe. .Heute Samstag abends großes Militärkonzort. Beginn 20 llhr, Eintritt frei. 9?5t * Hallo! Wohin ain Sonnwg? Ins Gasthaus „Jägerheim" olber den drei Ti?ichen, zum Sc-mmerfest des Sportklubs „'Svobod«". Musik der beliebten Schönlierrkäpelle. 546 FtachrtlfttenimsEell^ c. Aus dem Staatsdienste. Der Finanz'e-krelär Herr Dr. Ernist M o ö n i?, Vorstand der Steuerbehörde in Celje, wurde zum Fi-nanzrat, .Herr Dr. Albin I u h a r t. Richter beim Kreisgericht in Celje, aber zum Staatsanwalt^tellvertreter bei der hlesigen Staatsanwaltschaft ernannt. c. Todesfälle. In Celje verschied H?rr Anton T r n o v 8 e k, Eiselchahner i. N., im quis bei dieser unerwarteten Fraj^e erbleicht. „Auch er", ^erwiderte er jedoch alsbald. „Der arine Mensch war damals schr verzweifelt —" „Trotzjdom er durchaus keine Ursache hatte, seinen jähzornigen und vielfach ungerech ten Herrn zu lieben." „Sie scheinen ihn nicht leiden zu können, Prinzessin?" „Davon kann keine Rede sein, denn solche Menschxn stehen niir viel zu fern. Ich wundere mich nnr, daß er betrübt gewesen sein soll. Jedenfalls sind Sie mit seinen Leistun-sten zilfrioden, sonst würden Sie ihn n'cht übernommen und alle die Jahre her behalten haben." „Das ist in der Tat der Fall", gab der Marquis zu, wiederholte aber dann seine Bitte und war ossfenbar aufrichtig erfreut, als die Prinzessin genMrend nickte. Die Autos wurden befo^hlen, und zur Sei. te der Prinzessin fuhr Alexandra Erenie nach Narrow Castle, dem stolzen Besitztum, das von Rechts wegen jetzt ihr eigenes Heim hätte sein müssen. Sie wurden dort von Fmn Strong begrüßt, einer SckWester des Marqilis, die unvermählt geblieben war. Mer so sehr diese Dame sich auch ni'üihte, Alexandra, an ivelcher sie sofort großen Geifallen fand, mit Beschlag zu beli^gen, eS glückte ihr nicht. Noch einer war in Schloß Narrow, der grö ßere Rechte an Alexandra haite: Graf Ru-t^evford Siaöbel!. und er reichte seiner beim- 75. Lebensjahre; in Lava Herr Johann S e-n i ö e r, Eisenbahnwächter i. N. und Verwalter des Großgrundbesitzes Lanhof, iui Alter von 78 Jahren. N. i. p.! c. Aus dem Handelsregister wurd(!n die Firmen „Verband der sloqvenischen Kauf, loute Cvenkel", Clsbacher n. Ravnik:rr bei der Alveigstelle der LjMiaMa kreditna ban-ka in Celje" und K o k o l u. Co., Transport von Reisenden in (5elje, gestrichen. c. Gewerbliches. Herr Michael Krajnc erl)ffnete dieser Tage eine Spengleriverlstät-te in der AZkercgasse. e. Die Maximiliankirche neben der Berg-baufchule wird derzeit renoviert. Tie historische Kirche war einer gründlichen Ausbesserung dringend bedürftig. c. Verhaftungen. Dieser Tage wurde i>er 30jährige stellenlose Haudelsgehilfe liarl N a p o t n i k, Anständig nach GuZtanj, wegen Landstreicherei und Bettelns festgmoin-men und dem Bezirksgerichtsgefängnis ei«^- lichieil Braut ?nit strahlendem Blicke die Hand. Cr führte sie auch zu Tisch, aber wcih-rend der Tafel kanl Alexandra auf einmal ein furchtbarer Gedanke. Bedeutet dieser Besuch in Darroiv nicht, daß die Prinzefsin die Werbung d<'s Mar. quis Roland annehmen wollte? Daß sie bereit war, wieder als Herrin in dieses Haus einzu^ichen? ^^Shalb »var ihr lieb, als Miß Strong sich ihr nach dem Diner wieder näherte. Sie wollte die Dame fragen, ob dieser Besuch wirklich eine Verlolmng bedeute, tdoch sie kam nicht dazu. „Sie gefallen mir schr, Miß Creme," sprach die Schioester des Schloscherrn. „Sie entsprechen gan^ dem, was ich selbst mir an einer Gesellschafterin wünsche, und da Sie doch nnr kurze Zeit in Ihrer gegenwärtigen Stellung werden bleiben ki)nnen_" „Nur kurze Zeit?" fragte Alexandra betroffen. ..Nun, ja, Kind! Es ist doch so gut wie sicher, dasi mein Bruder die Prinzessin heim« ten wird. Der heutige Befuch bedeutet ihre Zusage, und wenn die beiden ei« Paar sitld —" „Ich bin so überrascht, gnädige Frau —" stamimeltL Alexandra, und sie log nicht, als sie das sagte. „Das läßt sich erklären. Sie können ja noch nichts von diesen zarten Fäden geahnt haben, die hier seit langem geknüpft tvaren. Jedeilfvlls bitte ich Sie, sich den Vorschlag geliefert. Der Wjährige stellenlose echlNuedgefeHe Franz E l e r, zustänidig nach .^kof^a v«s, wurd- verhaftet, weil er einem Manne, mit dcm er in einer Cchen dauernden Erholungsurlaub angetreten. Während seiner Mux'senheit versieht seine Agenden Herr Vizebürgermeifter B l a S e?. p. Todesfall. Im hohen Alter von !>7 Iah-rell ist Mittwoch vormittags Frau Clisa^th B e l » a k in ViLava 15, die Witwe nach denl bekannten Oekmwmen des Grafen Herberstein in „Ober-Pettau", verschieden. Die Dahingeschiedene di'lrfte die älteste Person im ganzen Bezirke PtUij gewesen sein. Die Beerdigung fand Freitag nachmittags tn Ro-goznica ftatt. Friede ihrer Asche! p. Ausschreibung der stiidtischen Buchha5« terstelle. Der Stadtmagistrat schreibt im AmtMatt die Stelle eines städtischen Buch-l)alt?rs aus. Die Gesuche sind bis 5. September einzureichen. Aus ciNer Welt In den Dschungeln der Insel Komvdo bek Java, irie^>'^^n Rieseneidochsen umher von zweieinhlälb Meter Lange. In Lawrence, Aurerika, wurden 104.625 t^^llonen (eine Gallone ii: 4>^ Liter) gutes Vier in Kanäle geleitet; dem traurigen Schaul s^iel durfte nieman/d zusehen. Sich selbst gekreuzigt, bezw. am ^u^ festgeknüpft und erhängt hat sich in Berlin ein LZjäihriger Junglehrer. Er hing nackt, nlit einem Schurz uin die Leniden am Kreuze. Grund: Er sollte als Kacholrk keine Protestantin heiraten. Die größte bekanntgewordene Länge eines ElefantenCtoßzahnes betrug 343 Zmtime^ ter bei 140 Kilograimn Gewicht. Im Part des Gra5en von Plessen. befw« den sich über 1000 Jahre alte Ei:!^n. ^ . zu überlegen, d<'N ich Ihnen hiermit mache? daß Sie, falls Sie die Prinzesiin verlassen, zu mir komlinen! Ich Wür1)e Sie sehr gut auif-nehnlen und immer als Freundin behandeln. — Nein, nein, ich will nicht jetzt in Sie dringen! Ich sagte ja schon, Sie möch-ten es sich nur überlegen — aber vielleicht können Sie auch jetzt schon hierbleiben, bis zur Ho5)zeit der Prinzessin —" Aleran'dra atmetc auf, als Graf R-uther-ford sie der Dame entfül^rte. Ihr Herz schlug bis zum Halse hinauf. Unterdessen hatte aber auch die Prinzessin eine sehr ernste Unterred^ing gehabt — mit dem Marqnis von Vl'i^row. Er hatte sie nach einer einsamen Ecke Ae« führt und dort hatte er ohne Zögern beyo?tz» neu von dem zu sprechen, was sein ganPU Innere erfi'lllte: von seiner Liebe zu ihr! „Darf ich Ihren Besuch hier als das Ziel/ cki<'n betradba ll train ingspiel). U« 16 Uhr: 1. S. S. K. M'nribor—^Villacher Sportverein. GAintlichc» Spiele cnn „Maribor^-Sport-P^e. In SoStaas: S. K. .^ostoiij^S. B. Rapid-Althcrrcn (Freundschaftsspiel). Unfall beim Loibirennen lieber den, den Herren W. L i n n i n » ger und Peipo B a u m a n ll anläf^lich des Trainings fiir da-) j^'oiblrennen zugestoßenen «Unfall erhalten mir folgenden Authentischen Bericht: Die beiden Herren fuhren init einer Inbian-Big-Chief mit Beiuxigen, nach Paj^ gieren ides Rcnnleitungsn>agens, nach doin dritten Trainingsstart, um ca. 19 Uhr nachmittag des 12 d. M. noin Wirtchaus ?ln?cle. yegen die Loiblpaschö'he. Tie l^i.ichwindici'keir ijat drüißifl Kilometer niäit illierschritten. Aus einer !änrl'^.' ünninend kiim ihnen auf seiner richtigen, rechten, Straf^enseite fahrend Hr. Dr. P r e b e s, Advokat <,us Zagreb, anf scinein Äkathis-Wagen entgog?«. Pliitzlich, «ruff eine Enlsernung von kmiui 15» Meter, wuvde das Auto V0!in Lensier ulit oller <^)c-walt auf die linke Straßenseite gerissen und ffichr direkt in die von, Herrn Linninger gelenkte Indian-Maschine hinein. Herr Linnin ger wurde Mischen 'Motorrad lind Autoinobil geqnetscht, iMhrend dvr Ban-llnanln aus dein Beiwagen über das Auto l^inweg geschleud'.'rt wurde. Tie Verletzungen der ibeiden sind zierulich erhebliche, so das; Den Naumann iui Rennen nicht starten fonn te, ebensolvenig lvie Herr Linninger, der dlir« QN Qußer seinen bedeutenden Verletzu^vgcn auch durch die schwere Hiavarie der. Ma-schine derlhiudert wuvd<'. Die sofort an Ort und Stelle gerufene Kommission, bestehend ans einigen Herren der Rennleitung und der Gendarmerie stellte einwaudtsrei das ausschlie^iche Verschulden des Lenkers des A^tonlobiles feist und wäre es im Interesse der öffentlichen Sicherheit wünschenÄvert, daß be: Ausstellung von Fahr lizei^en in rigoroserer Weise vorgegangen iv»ürde, um derartige, unnotlvenidlge Unglliss-fälle zu verhüten. : M. O. (dienstlich). Tie Spieler LSsch-nigg L., Löschnigg V. und Kurzm-ann wer. den aufgefordert, bei der am Montag im .Hotel „Zuul Mohren" swttifin^enden M. O.-Sitzulvg zu erscheinen. : 1. S. S. K. Maribor—Villacher Sportverein. Die sonntägigen Sportgäs!e, der Villacher Sportverein, der bereits heute sein erstes Spiel in Iiilgoslawien und zwar stegen den Achletik-S. 5t. (Cel-je) in Celje absolviert hat, trifft Sonntag vormittags in Matibor ein. Wer wirklich guten Sport sehen will, der versäume nicht, sich dieses um 16 Uhr am „Maribor"^portplotz stattfinidende Wettspiel anizllsehen. : SB. Rapid (Fuhballfektioa). Die Jugend mailnschaft tritt morgen Sonntag in folgender Auksbt'lllmg an: Cäser 2, Äorinek, <^i?ek, Podsaveröek, Frangesch, Seifert, Feiks, Cäser 1, Rahle, Janesch und Alesch; Ersatz: Krainz, Heller und Pasternsak. : Nurmi in glänzender Form. Bei den TistriktÄneisterschaften von HelsingiforS lief Nurmi 1500 Meter in 3:^7,7. Den Drei', spruny g«vann R a i v io mit 14.80 Metern und den Weit>sprung mit 7.01 Metern. Jin Stnbihochsprung erzielte S a l o 3.KÄ Meter. Kurz vorher lief Nurmi in Dorpat 9000 Meter in 8:43,3 unid in Roval 2 enigl. Meilen (3218 Meter) in 0:15.2. : Ein neuer jugoslawischer Schwimmre» kord. Bei den in Dubrovnik auSgetraqenen Sckilwilnmwettkälnpsen gelang es deui Jugoslawen Ante Senjanoviäi^m Frei-stilschwinimen auf der 1500 Meter langen Internationales KlausenvaH-Nennen Blick auf die Serpentinen des Kla usenpasses während des Rennen. Meser Tage fanden in Anwosenheit des Königs Boris von Bul^rien die alljährlichen internlatim^alen Rennen sÄr Motorräder, Sport, und Rennw'aigen a>n Klausenpaf; (Schweiz) statt. Pilot L o o s e, der Ftchrer der „Bremen". Strecke einen neuen RelkorL au/fAustellen. Der Schwimmer brauchte siir die 150gl Meter 22.25 Minuten und hat saniit den un-Wrischen, italienischen, österrcichischen und deutschen Rekord unterboten. Senjanoviö, ein Mit-glied «des S. K. Ja^ran, wird bei den in Bologna sbattfindenden internationalen iSchwimlnwettkämpifen starten. I : JLrmnen stieß bei einem Meeting w Abo die Kugel 15.12 Meter, blieb somit nur ^um fünf Zentimeter hinter seinem eigenen l Rel!orid zurück. Jnwinen gewMn äußerstem das DiMswerfen mit 41.64 Metern. J.m Sipeenverifen siegte Lahmwiiki mit 59,SS Metern. : Französische Leichathletik. Marti« lieif in Nancy 400 Metier in 49.8 Sekun!den und schlug lhiebei D e g r e l l e, der die 100 Meter in 10,8 Sekunden geivann. In Paul lief Semp ^ 110 Meter Hürden in 15 Sekunden. Duhour erreichte im Kugelstoßen 14.44 Meter. Hallo!! Morgen Sonntag im Gasthau-se „Zu d«U drei Teichen" Nachnlittagskonzert mit Backhuhnschmaus (ein ganzes Huhn mit Salat 25 Dinar!). Speziälität: DZnvedZe. > GeerSuber S3 Noman vo» Claude Farröre. ^»ttias lachte aus vollein Halse, nne nur er laäien kollute, und sagte zu Lnd^vig: ,.>rannst du'S sehen'!? Dies Sder da, Jnngens! Nun nehmt ihn euch!" Mit diesen Worten vernieinte er z-u seinen eihemaligen Flibustiern zu sprechen oder auch zu seinen Korsaren, wie sie früher gewesen waren, — alles K'erls, denen da>s Herz inl Leibe hüpfte, wenn es in den jliampf zehn ' gegen hundert ging, Leute, die sämtlich entschlossen gewesen, in jedeln einzelnen Falle M siegen oder zu stcr^n. Aber die Mann-^aft^ die er gegemvärtig um sich hatte, tvar iwn ganz anderein Schlag; es niaren brave Iungens, das schon; und Jungens aus Smnt.Mn'lo, gewiß; aber nichtsdestoweniger waren es recht friedliche Leute; Handels matros^l, keine Kriegsmatrosen, un'd tapser nur in den Fällen, wo es gnr nicht anders meHr ging. Und als ihnen setzt Thomas zumutete, ein Schiff zil entern, das dreimal so gwß »var wie ihre eigene Fregvtte, da zaulderten sie. Und Thomas erkannte, daß sie zauderten. Mit einem Sprunge wich er «mch schon bis an die Verschanzung zurück, und so, die Mauer im Rücken^ faßte er lelue sämtlichen Leute ins Auge. Zwei Stahlpistolen blitzen in seinen geballten Fäusten ans. „Hunde! ^i'riechende Hun>de!" heulte er mit fürcksterlicher Stinmie. „Jet)t hört mir aiber zu: ihr seid ärmer als Hivb war; ich aber bin reicher als Krösus. Nichts habt ihr hier alle lniteinmcher als eure filzine Haut; ich aber habe in meinen: .^iapitanÄkosfer siebenhunderttausend Pfnnd Goldes. (5ure Frauen iln>d Liebchen sitzen schön warm daheim in euren Dörfern; aber ,nein Liebchen ist hier an Teck, und die Kartätschen pfeifen uni fie herum! Und dennoch habe ich noch eben erst diesen Kampf gewollt, in den, ich nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren l)abe. Aber jetzt werdet ihr euch auch schlagen, das schiwö re ick) euch bei meiner blutroten Flagige, die da oben weht! Hunde ihr! Kriechende Hunde! Los, jetzt w^d geentert, sa^e ich, geentert, oder ich werde euch mit diesen meinen eigenen Hän^den . . Weiter kam er nicht. Seine blitzenden Augen sprachen an seiner Statt tveiter, und die beiden evhobenen Pistolen verscharsten die Drohung in der krassesten und deutlichsten Weise. Während dieser Zeit begannen sich einige von den lwlländischen Soldaten aus einem Berg von Segeltuch und Masteldwer? heraus zuarbeiten und machten Front gegen die Leute von^ „Schonen Wiesel". Von deil ersten Schüssen brachen gleich vier Malonescn zuso.,mnen. Dermaßen zur Ueberzeuguug gebracht, daß man wohl oder übel siegen oder ^ Platze bleiben müsse, wurden aus diesen Schafen plötzlich reißende Wölfe. Und mit einem wütenden Hurageschrei stürzten sie sich gegen die mistürnienden Holländer. Da s^tieg Thomas aus einige zerfetzte Trum mer hinauf und wars einen Blick auf den Kampfplatz... Die Sachlage hatte sich nlcht verschlim-niert. Im Gegenteil, sie stand saist gut. Noch einmal schwankte das (Slück, die Holländer setzten vereint Wm Sturme an, und dadurch geriet das „Schöne Wiesel" seinesseits in Gefahr, gentert zu werden. Aber da stieg LAi dem VordeUajtell hinter de« schon zum Flieheil ansetzenden Matrosen Plötzlich Tho-lnas' Gestalt aus. (5r schrie: „Suklurs vom Lämmcheil!" Und indenl seine Ruhe urplötzlich dem schrecklichsten und tödlichsten Zorne wich, stürmte er niitten in die Feinde hinein und hieb und schlug und stieß so grauenerregend um sich, daß auch die Verivegensten davor zurückwiesen und der Kmnpf nnt einem Schlage ein anderes Gesicht bekam. Thomas, in seineiil Blutvausch die Seinen mit sich reißend, hatte im Nu aiuch lchon die Oberhand wieder. Geradeso wie damals an Lord der Gallone, sah man ihn bald hie B<.'siegten von vorne nach hinten treiben, hierauf sie in wUder Unordnung von. Deck durch die große Luke hinunter in'die Tiefe fegen, wo die vor (Entsetzen Heulenden der Abgrund verschlang. Und er selber stürzte ihnen nach in den Abgrund, iinlnler von neue-in aus voller Key-le schreiend: „Sukkurs vom Lämnlchen! Voni Lämni-chen! Vom Länimchen!" 6 Am selben Abend bei Sonneniuiiergang sahen die Bürger von Le Havre de <^vaee, die der Lärm einer fernen Kanonade sänit-lich auf die Wälle und Dämme gelockt hatte, ein seltenes und ruhmvolles Scha^uspiel: eine beinahe ganz maistsnlose Fregatte, welche hin- und herschwainkend in den Hafen ein-unter einigen Leinwandfetzen, mit zwei Linienschiffen i-in Schlepptau, die beide kahl waren wi«? BrückenGhne. (5s war kaum anders mehr als ein dreifaches Wrack, das nur mit großer Mühe sich noch über Wasser hielt. Aber auf diesem vermeintlichen Wvack weihten dreißig F^laggen, zerlöchert wie feinste Spitzen, dreiß^ig heldentuimkündende Flaggen, mit denen der siegreiche Mmiral seinen triiumplDlen Trümmerhaufen hl.chmütig behängen hatte. Die Bürger schrien vor Begeisterung und warfen ihre Hüte znr Erde, um die Flaggen alle zu grüßen. Es waren königliche Flaggen, die goldenen Lilien, auf weiße Seide gestickt; und es waren malone» sische Flaggen, blaues Fahnentuch, aus dem das scharlachrote Wappen blutig leuchtete; und da war da noch, höher als die andern, etwas, das aussah wie eine große, i-m Abenb« wini>e in die Höhe schlagende Wamme, ein glänzender Lappen von dunklem Purpurrot^ auf deün zwischen Hunderten von Rissen hervor ein seltsames heraldisches Tier, das dte Biirger von Le Havre für einen Löwen hiel, ten, hervorleuchtete. So gelangte hinter seinem geretteten Ge^ leitzuge das unsterblichem Gedächtnis ge-weihte Geschwader in den Hafen. Auch jetzt noch wurde es von Herrn Gabaret befehligt, dem eine Kugel den rechten Arm weggerissen hatte, der aber nicht an einer so ehrenhast empfangenen Wunde sterben sollte. Einzig die „Listige" fchlte beim Appell, denn sie war in senem ungleichen ZweikÄupf, den sie lange genug gegen das mächtigste der feindliche,, Schiffe ausgehalten, zugrunde gegangen. Damit hatte die Schlacht geendet. Erschöpft und zerschlagen von vier Stunden hartnäckigen Kampfes, hatten die Holländer, nachdenl ihnen der vergeblich verfolgte-Geleitzug entwischt war, sich in bester Ordnung zurückgezogen und hatten sich mit dem klag« lick)en Erfolge: eine vierundz-wanzig Kano» nen tragende Fregatte durch einen mit acht, zig Kanonen ausgestatteten Dreii)ecker er-drückt AU haben, begnügt. Sie selber hatten übrigens viel mehr eingebüßt: näm'lich ein Linienschiff, dasjenige, das Dhomas geentert und dann aus Furcht es könne ihm nneder genoimnen werden, verbrannt hatte. Und ihre acht andern Schiffe hatten gleichfalls schwerste .Havarie erlitten; Masten nnd Ra-r)en waren zerbrochen, die Flanken geborsten, die Schnäbel zerfetzt, die Hinterteile zerschmettert und klaffend aufgerissen. An ein Weiterkämpfen wäre mit so lendenlahmen Fahrzeugen kaum mehr zu denken gewesen. Demnach waren also die Herren von Gaba» r^ und von Hartelvive, nachdem das feindliche GesckMader sich zurückgezogen, mchesi»^ geblieben. ?tu'ln>ine.r Wm?k. VuAust lk!?7 a e b u i» >» » li k t 5. - k k v n c^' e l!e 7.' 1» Kunst und Literatur Äu Eharles de sokers t00. Geburtstag Am 20. August 1827 Wurde in München als Slchn des Intendanten beim päpstlichen Nuntius, Thorls de C o st e r, Flanderns größter Dichter, geboren. Auch Deutschland hat idas Recht, diesen Gedenktag zu feiern. In Deutschland hat de Costers Wieg« gestanden, und auf dem niederdeutschen Volksbuch vom Schalknarren Till Eulenspiegel fußt seiil unsterblicher Roman „Uylenspiegel und Lamme Govid^al". Erst durch den späten aber nachhaltigen Erfolg seiner Verdeutschung ist 'diese phantastische Vermählung der niederdeutschen Schelmenslage mit der Chronik vom Abhall der Niederlande von emer literarischen KurioisttAt zu einer der großen Dichtungen der Weltliterawr aufge rückt. -s- Tob des Malers Sascha Schneider. Der betaimte Dresdner Kunstmaler Prof. Zascha ch n e i d e r ist in Sioinoinunde gestor ben. -i- Die Mtwe Winkelmanns gestorben. Frau Emma Winkelmann, die Witwe lvach dem unvevgessenen Tenor der Wie ner Hofoper, Kammersünger Hermann Win kelmann, ist geswrben. . '4^^ Auszeichnung eines heimischen Autors. London wirb gemeldet: Das preis ge!krönte Nsvellenbuch Richard Sannecks Reinhilde von Brinborg" wuvdle vo>m deutschen Lektor der Technischen Hochschule „East-.Ham" in Vondon, Prozessor Dr. Ju lws F a b i a n, in die englische Sprache übersetzt und wird vomnÄchst mvf dem Llm. doner Mchevmiarkt erscheinen. Richard Smineck Matzlawe^k) hvt das Werk dem Sin moderner Bau in mauriwem^til in Varls ?ord-Mayor von Lontwn, Rowl-and B l a d e s, gewid-mct. Der Lvrd-Mayor Hot die Widmung aivgenommen und dem Autor in einem schmoichcvhaftcn S. <^burtsages Max L i e b e r m a n n s ausgestellten Werke dos i>di'lnstlers n-ach Paris kommen zu laiss^'N und int KallspieWus-Mllseum ausstellen zn lassen. Das Blatt erinnert daran, daß Liebermann zu Beginn des ^iriegrs das Mnnilfeist der Intellektuellen unterzeichne! habe und bvhauptct, der Rat der Konlscrva. toren der Nationalmuseen habe einftiinmig igegen die Weicht des Ministers protestiert. Trotzdem werde die Ausstellung stattsinden. -s- Die neueste Korngold.Lpex in Hamburg. Erich jiorngolds neueste Op^r ,sDie Wunder der Heliane" wird anfangs Oktober im Hamburger Sta>dtcheater ihre Uraussiih-rung erleben. I- Epiker Wildgans. Anton W i l d-g a n s hat ein großes Epos in zwölf Gesängen unter dem Titel:. „Kirbisch. der Gendarm, die Lchando und das Glück" gc'schr'e-ben. Ort der Begebenheit ist ein österreichi-.scheS Dorf. Das Epos schildert d<^ssen Schicksal wählend des Krieges und während des Zusammenbruches. Sudermanns neues Drama „Der 5?a-senMhändler" wird im Berliner Lessing--Theater seine Uraiusführung erleben. -i- „Echnaton, der Messias" betitelt sich der neue hiswrifche Roman ^s russischen Schriftstellers Mere ! kov sk i j. Die >>?>all>ptsi'g'llr dieses Roimians ist der ägyptische Mliglionsstister Echnaton, der Schilviegerva-ter Tutanchamons.' - ' -i- Franz Wersel hat unter dem Titel „Das Trauerhaus" eine neue Novelle voll«-enidet, die im Septemberheft der' „Neuen R^urrdschau" erscheinen wird. -i- Henny Porten ist zum Kuvaufenkhalte in Bad Pistyan eingetroffen. Ein neues Konzerthcius in Paris. In Parts geht der Bau eines neuen Musik- und Konzerthauses der Vollendung entgegen. Das Haus wird einen Saal mit MX) Sätzen em- Die ftar? beschädigte „Europa" cms vem Bremer Flugplatz 1 Das Junkcrflugze„g „Europa" nach seiner Notlandung in Bremen, bei der der Pro. peller brach und Fahrgestell und Schwanzende abrissen. halten, der fiir kleinere Konzerte durch einfache Vorrichtungen auf 1300 Plätze verfeinert werden kann. 28. ^uxll5t bis 5. September. von suk I^lsenbsknen u.Osmpkscdltten kür k'sbltermSüixunßen 5jn6 bei »Ilen Kelsebliro8 unä l^onken in »Ilen xrvöe-ren Ltilciten eriik^Itllck. __S«S2 Me bunte Welt Der Schub WS AN" vor der Verwirklichung Der Borkämpfer fnr die Idee des Ralcten schusses, der frühere österreichische Fliegeroffizier MaL Ballier, Hot sich «leu.'roings über seine Theorien und Pläne üusgespro-chen und unter Ablehnung überspannt?^ Mei nuugen und Gerüchte als Ziel seines Projektes hingestellt, für den Flug jene Höhen ^u erreichen, wegen der verdünnten Luft ungeheure Gesch«vind>igkeiten möglich seien. Zuerst^ aber müsse ein erster Start mit einsm durch Ratetenkraft angetriebenen Flugzeug vor aller Welt den Beweis erbring.'n, daß diefe Art von Fahrt für einen Menschen i'lberhaupt niögllch ist. Na^h vielen vergeblichen Boniühuugen sei es ihm gelungen, die Direktion der Dyna>niit-A.-G. in München für feine Pläne grundsätzlich zu intercssineil und das für die Versuche nötige Quantum Pulver gestiftet zu erhalten, zugleick) .nit der Ge»iel),nigung. in den Pulverfabriken Pott-iveil oder Rosenheim zu arbeiten. Das Fovschlmgsinftiwt für Kunstgeschichte u »d Archäolog-ie in Paris geht seiner Voll-dnidung entgegen. Das Bauwerk ist in maur ijchHm Stil aufgeführt und erreicht eine .'dö-Kkl plM10 Stockweekeii^ Das Vech des Don Juans Zu den bekanntesten Lebemännern Paris gehört der Baron Charles Ferdinand de H e u k e l o m. Die Eleganz seiner Kleidung uird seiner LebenssülTrung machl.:n ihn bald zum „arbiter elvgantiaruliu". Vor einiger Zeit nun geschah d^isz der Banlier Äi-meoil Galopoulos den Baven, der auch als ei,l großer Don Ju>an bekannt ist, im Boudoir seiner Gattin icherraschte. Zwar halte Heukeloin der Bantiersgaltin „nur die Zukunft aus der Hand prophezeit", so versichl^r-te er wenigstens, doch erschien dem eiser-süchbigen NMumin die Situation überaus verfänglich. Er riß l^her einen Revolver aus der Tasche und rief zornentbrannt: „Ich schieße Sie sofort wie einen Hund nicder!" — „Aber nein," entgegnete der Baron, „seien Sie doch nicht so nervös; sagen Sie mir lieber, wie Sie daKu kmnmen, sich eine derart schan-dechafte Krawatte umzubinden." Der Bankier hatte in diesen^ Augenblick er-klärlick)cr>veise wenig Sinn, sich über Toi-lettensragen zu unterhalten, :md er nmchte Miene, seine Drohung, den Baron niederzu-schichen, ausgufj'chren. „Mein Lieber,'^ sichr da der Baron fort, „ich habe mit Ihrer Gattin wirklich nichts gehabt; ich bin nämlich verlobt und werde in vierzehn Tagzn hei-raten." — „'Zöirklich?" erwiderte der Bankier höhnisch lächolnd „Wer ist denn die Glückliche?" Der Baron, der natürlich ge-sckMinldelt hatte, war in einiger Verlegenheit, und er nannte die erste bestie Frau, d« ihin in den Sinn kam, und das war sein« hülbsche Maniturt>ame. „Na, dmin ksmuren 'sie mit," bes.smaMki«k. X«« iMeMMii ljllVMp«kL0NSI> ^ ^s'unlj/^bickjen V i V.' Wien eisendÄinen Die Vergleichlbarkeit dieser an sich sehr interessanten, vom Internationalen Arbeitswut Kusendung von Germisan in i?6iger Lösung bei Weizen auf 16 Pfg. Beiz-lnittelkosten für den Centner, also auf einen Betrag, der praktisch faum ins Gewicht fällt, Außer der Billigkeit hat das Verfahren den weiteren großen Vorzug, daß das nach ihm gebeizte Getreide sofort ausgedrillt werden kann. Soll das Getreide längere Zeit aufbewahrt weriden, so ist nur eine ganz kurze Nachtrocknung nötig, da die auf^rordentlich geringen dem Saatgut anhaftenden Flüssig-keitsmengen in ganz kurzer Zeit vei^chwin-den. Nach t'mn Abdunsten des FlüssigkeitS-iiberschusses, soweit man von einem solchen überhaupt sprechen kann, umgibt das Beiz-mittel das Korll in einer vollkommen geschlossenen Schicht, und z^var nicht, wie bei den Trockenbeizmitteln, als angelagerte Körn chen, die wieider abgerieben werden können, sondern ist von der Samenschale vvllkvmmen absorbiert und kann deshalb vom Korn nur mit dieser zusammen entfernt werden. Ein AbivascheiN l^irch Plötzliich einsetzende größere Regen.mengen nach der Saat ist also voll-kommen ausgeschlossen. Die außerordentlich wichtige, von Gassner sogenannte sekundäre Be^w^kung, die besonders bei Gevmbsan hervorzlcheben ist, kann vVso vollkommen MtS werde«. Gajliu?r unterscheidet nüm- ich zwischen primärer unld sekundärer Beizwirkung. Die primäre Beizwirkung besteht barin dtih das Beizmittel während der Beiz dauer selkist die Sporen abtötet oder keim-unfähig macht. Diese Wirkung ist bei Ttocken Heilmitteln nicht »or^nden, sondern nur bei Naßbci^itteln. Wird nun bei der Naß-beizung von d»m Membranen uli>d von der Smnenschale das Beizmittel festgehalten, so besteht die 'Mglichkeit, daß diese Mengen während des keimungSprozcsses allmählich wiet>er in Lösung gehen und nachträglich, also auf sekunderem Wege, von neuem einwirken und weitere Hem-niungen der Cpo-rcnkeilnung oder Abtötung dieser bedingen. Gassner hat diese sekundäre Beizlwirkung auf diese Weise sestgestellt, daß er bereits gebeiztes Saatgut nochmals mit frischen Sporen nsizierte und dann beobachtete, waS bei die-en Versuchen herauskam. Da zeigte sich, daß diese Versuche beim Formalin keine, bei Uspulun und Segetan Neu nur eine unbedeutende, bei Germisan aber eine deutliche Nachwirkung erkennen ließen. Gaßner beobachtet weiter: Uspulun und Svgetan neu wirken gut iin Tauchversahren, versagen jedoch ?ne^r oivr weniger im Benetzun-gsverfahren b^v. erreichen hier nicht den gleichen günstigen Wirkungsgrad, der dem Germisan im BenehungSverfaihren eigentümlich ist. Auch für die^e Unterschiede ist die höhere sekundäre Beizwirwng des Germisan mit ausschloggetbend. Diese wissensrWtlichen Fes^tellungen sind besonders dazu angetan, den Wert des Ge-K^-Be-Ver^renS darzulegen. Es handelt sich also beinl Ge-Ka-Be-Verfahren nicht nur darum, bMger zu beizen als beiin TrockenKeiqversvIhren, sondern auch außerordentlich viel sicherer, inidem es sowohl primäre als sekundäre Beizwirfnug sich voll entfalten läßt und außevdom bei der Verwendung von Germisvn ^r daS eS ge dacht ist, dessen hervorrageirde sekundäre Beiz Wirkung besonders stark zur Geltung kommen läßt, was vor allen Dingen für die Bekämp fung der sich immer weiter verbreitenden Getreidefusarioisen von unschätzbarer Bedeu tung sein wird. Man beize also sedes Saatkorn, daS in den Boden kommt, mit Germisan ^ Ge-Ka«Be Verfahren! Mt „Gevmiisitm^ werden auch in unserem Staate umfangreiche Versuche angestellt, und es iist bei der belwnnten (Chemische sl^rik Dr K. IenLiL u. Co., Pflan^nschmtzmittel und SchKdlichbekämipfung für Landwirtschaist und Industrie, erhältlich. Petae I. Miovls, Gutsbofitzer in ßt. Jlj in W. V. ' Bei Nieren., Harn-, Vlaftn. und Mast, darmleiden l>n^rt das natürliche ,Franz-Josef"-Bitterwasser auch heilige Stuhlbe-schiverden in kurzer Zeit. Krankenhaus^ug-Nisse bestätlsen. daß Franz-^ies-Basser nfvlge seiner schmerzlos erleichternden Wir-tung fÄr lo< und jung zu sort^eytem Gebrauche besonders gut geeignet iit. Es ist in Apotheken und Drogerien erhältlich. ^>079 WlfiMSWIMer In Easagmnlde, Anlerila, wurde Frau Carl Gorr, eine tüchtige Geschäftsfrau, vom Stadtrat mit einer Stimme Mehrheit zum Bürgermeister der Stadt erwÄhlt. Das im Juni stattgefundene Autounglück bei Lübeck, wo der Eisettbahnzug das mit k Personen^ besetzte Fahrzeug erfaßte, wie einen Sp'i^ball vor sich hinschleuderte und die Inisassen in lauter SÄcke zertrennte und der beim Transport der Leichen dann wieder er» ifolgte Zusammenstoß des Wagens mit eiMM Motorradfahrer !^t einen tiefen Eindruck auf große Kreis« des Volkes gemacht, und immer schärfer nimmt man gegen sinnlose Autor«-serei Stellung. In Kalifornien gibt es einen „Sonnenmotor"; diese Dmnpfmaschine treibt ein Pumpwerk an, das in der Minute über Liter Wasser pumpt. ' Angenommen, daß ein Fliegenweibchen Ende April 2elsbilanz nicht Eingang finden, da diese lediglich die Differenz zwischen den: Import und Export im W a r e n verkehr zu be stimmen h»^ipfuug der Einfuhr läge in der staatlichers^its inciugu-rierten H ' b u n g d e r P r o d n k t i o n inr Wege des Ausbaues schon bestehender uud der Errichtuug noch nicht vorhandener, al^er im La^de lebensfähiger Industrien. Da wir ein ausgesproch.'ner ''Agrarstaat sind, wäre in erster Linie auch dic Intens i-v iernng nnd R a t i o n a l i s i e-r u n g der L a n d w i r ts ch a f t nnt allen nu^glichen Mitteln zn fördern. A'Zuszcr-ste S p a r s a m k e i t im Privathaushait schiene nicht minder angezeigt, damit auch in dieser Hinsicht weniger eingeführt werde, bezw. für die ^Ausfuhr mehr übrigbleibe. Jedenfalls hätte darin der Staat selbst mit gutem Beispiele voranzugehen, da es sich ini Laufe del. letzten Jahre klar gezeigt hat, daß das B u d g e t in seinem gegenwärtigen Ausmaße nicht nur nichts für die Tilgung der zahlreichen Verpflichtungen übrigläßt, sondern auch die Steucrkraft des Volkes znm Schaden der wirtschaftlichen Entwicklung überschreitet. Etwas mehr Sparsamkeit im Staatshaushalte känre nicht nur den Steuerzahlern, sondern der Volksivirtschaft über-hanpt zugute, da dieser heute infolge der übevmäßigen Besteuerung die natürliche»! Entwicklnngtniögliäikeiten benomnwn sind. Schliesjlich sei noch der st a a t l i ch e n Wirtschaftspolitik gedacht, die sich, geleitet lediglich von praktischen ind erprobten Richtlinien, die allmähliche Stärkung der Aktivität der Handelsbiilanz im Wege einer intensiven und ziellmvußten Förderung des E^cportes zur ersten Aufgabe machen niöge. Da der .'^''andel mit zahlrei-cl^'en Ländern heute n>och iuiiner nicbt '^ie erforderliche Sicherheit -bietet, ist nian '.n den meisten europäischcuLäudern schon vor gerau mer Zeit zur Errichtung von staatlicherseits garantierten E ^ P c> r t o e r s i ch c -rungScin st alten geschritten, >.ie sich bisher überall sehr gnt bewä'hrt hab?n. Auch in Jugoslawien wäre mit der (^ründüng eines solchen Instituts der erste nurlsame Schritt zur Förderung des Exports ii''tan. Wenn wir dt's ohnehin stark herabqcsetz. te Vertrauen des Auslandes ^u unserem Nachteile nicht ganz verlieren wollen, dann mlissen wir ehrlich bestreb sein, die einaegonqenen Veroslichtungen ordnungsgemäß einzulösen. Dies wird jedech nur dl^nn möglich sein, wenn wir die Aktivität unserer Zahlungsbilanz zu behaupten ver-ml^gcn. Förderung des Er^orts, dieses ersten AktivvostenZ unserer .^al?lungsbilanz. und Sparsemkeit im öffentlichen smvie privaten Haiishalt sühren zu d'esem, im ureigensten Interesse des Staates gelegenen Ziele. in Wirklichkeit die Gestaltung des Wirtschaftslebens der Zukunft sein wird, und sieht als eine sichere Tatsache an, dah das kapitalistische Wirtschestssystem noch aus lange hinaus wichtige Zweige des Wirtschastsleben» beherrschen wird, vor allem diejenigen, dic noch rnl Zuftande der technischen Revotu-« tio«l sics) besinden, in denen die Uuterneh-nlungen sich wechselndt' Ausgaben pellen und Spezialartikel erzeugen. Daß ixr jitapitali'^mus große äußere und innere Umbildungen auch in der Zuk.unst erfahren wird, ist nach Sombart sicher vorauszusehen. Diese Veränderungen »Verden vornehmlich in folgendem bestehen: 1. Der Kapitalismus wird die Borherrschast verlierm; 2. der Kapitalismus wird sich immer mehr Einschränkungen und Eiugrisfe von feiten der öffentlichen l^ewalten gefallen laffen müssen; 3. der Kapitalismus wird ruhiger, gesetzter, vernünftiger werden, wie es seinem zunehmenden Alter entspricht. „Neben dem ^^apitali^nnis," glaubt Sombart, „werden im Wirtschastslel>en der Zukunft einen iinmer breiteren Naum »inneh-ni?n alle Wirtfchastsfyfteme, die irgendwie auf Planwirtschast berulien. Alle die (Gebilde, die sich schon im Zeitalter des Hochlapitalis« n'.uZ entfalteten, werden weiterbestehen und an Bedeutung zunehinen: (^^enossenschasto-ni!rtschaft, Wirlschait der i^ffentli5)en Korper, geiliischt-öffentliche Betriebe. Daß diese Planwirtschaft da sein wird, dafür niird der Wille zahlreicher an ihr ln-terefsierter Schichten Sorge tragen, der Arbeiter, wie alle ärmeren .ffcnsumentcn, die sich vcn drn Fesseln des Kapitalismus befreien wollen. L)ü zn iin'em Nutzen oder zu ihrem Schaden, verschlägt nicht. Ihr Wille ist vorhanden, und der wird eine hinreichend starke Triebkraft in: Wirtschaftsleben der Zu kunit bilden. Dafür werden ihre Organisatio nen m:d ihr wachsender Einfluß auf die Staats- und (Gemeindeverwaltung Sorge tragen." „Das Sch'ckjil der Eigenschaft," sagt Soni-bart, „l)änstt im wesentlichen ab vom Schicksal d. Bauernwirtschast. Während das Hand, werkertum den bescheidenen Platz, den es heute einnimmt, gerade behaupten wird, wird vermutlich das Ba»»crntum an Umsang und Bedeutung noch weiter wachsen." Sombarts Ausblick auf das Wirt-schaftsleben der Zukunft SlelKzeitiae Existenz mehrerer WirtfchastssizfttMt — Die Unmöglichkeit eines gtwaZtsamen Llmsturzes der bestehenden Wirtschaftsordnung — Niedergang des Kapitalismus — Wachsende Bedeutung des Bauern- tums Der bekaiinte Nationalökvnom Proscssor Dr. S o Nl bart hat sovbcn sein großcs Werk über den modernen Ütapitalismus vollendet. Ucberans interessant ist Sombarts Ausblick auf das Wirts6)astsleben der Zukunft. „Alle diejenigen irren," beginnt Sombart seine Prognose, „die für die Zuwnft die Alleinherrschaft eines Wirtschaftssystems voraussagen. Das würde aller bisherigen Erfahrung, aber auch dem Wesen der wirtschastli. chen Entwicklung widersprechen. Wir beobach ten. da-ß im Verlaufe der Geschichte die Zahl der in einer Zeit geübten WirtschastÄveisen sich immer niehr verniehrt. Das Wirtschafls-lebi>u gestaltet sich iunner reicher. Wie in einer Fuge tritt eine neue Stimme hinzu, ohne daß die alten aufhöreu zu klingen. So hatte das europäische Mittelalter schon Dort-Wirtschaft, Fron'hoswirtschaft,^ Zhandw?rt nebeneinander; dann kam der Kapitalismus hinzu; aber Eigenwirtschaft, Dortwirtschafi, Ihandmevk erhalten sick). Zu diesen Wirtschaft sst^stem gesellen sich all die anderen )?er-schiedenen Weisen zu wirtschaften. Zweifellos," meint Soiwbart, „werdeti nun alle diele Wirtschaiftsarten inl Wirtschaftsleben der Zu^ flmst nebeneinander bi^'stehen: 1. Kapitalismus; 2. l^nossenschastswirt schaft; Z. Gemeinwirtschaft: 4. Eigenwirt schast; 5. Handwerk; S. Bauernwirtschaft. Sie werden sich innerlich nmbilden. Sie wer den ihre Anteile verschieben. Aber sie werden . d« sein." „Ltlle diejenigen irren," fährt Sonibart in feiner Betrachtung fort, „die einen gewaltsamen Umsturz der bestehenden Wirtschastsver-fafsung und eine plötzliche Aenderung der Grundlagen des Wirtschaftslebens erwarten. Anch diese Ansicht verkennt das Wesen der nnrtschastiichen Entwicklung, die iinuier in der Gesbalt einer allmählichen, organischen Umbildung bestehender Zustände sich vollzieht. Neue Wirtschaft Umchst wie eine Pflanze, ein Tier. Gewaltsame Eiltgrijfe können wohl zerstören, aber nichts aufbauen. Alle bisherige (beschichte bestätigt die Nichtigkeit dieser Erkenntnis. Wenn noch ein Beweis nötig war, so hat ihn der Verlaus der wirtschaftlichen Entwicklung Sowjetrußlands erbracht." „Alle diejenigen irren auch," so behauptet Soiinbart weiter, „die auf eine baldige Rückbildung des Wirtschaftslebens in der Richtung a»tf vorkapitalistische Wirtschaftsweisen reiben. Ei«le solche wird nicht eintreten, weil zu starke Interessen an der Erhaltung einer auf dei: Errungenschaften der uwder-neil Technik ausgebauten Wirtschaft haften: N 'wendigkeit, eine bestinimte Menschennien ge zu ernähren! Freude an der Technik!" Es ist auch nicht zu ern>arten, daß die sachlichen Bedingungen, die die moderne Entwicklung evntöglichten, eine so grü«^dlichc Veränderung erfahren werden, daß eine Primitivere WirtschaftÄveise notwendig würde! ^ Smnöart wirft die ^rage anf, welches nun Laattber Börsen-Woche A. S. Z a g r e b, 19. Antust. Während sich in dieser Berichtc'woche air den Auslandc-lbi^rfen gewisse Ansähe zu einer Besserung der Börsenlage erkennen ließen, blieb ans denl hi<'sigen Platte die La<^e voll-kouimeu unverändert. In B a n k p a p i c-r e n kanl es bei geringer Uinsat^ztäligkcit zu keinerlei nennenswerten Llursverschiebungen. Eskomptebünk wurde bei i)I, Kreditbank bei !)!. Erste Kroatische Spartasse bei 8dl), Agrarbank leicht besestigt bei U», Jugbank bei 9l nulgesetzt. Gewerbebankaktien konnten sich zum Wocheuschluß auf 40 bis 42 crl)olen. Etno wurde bei t80 umgesetzt. Aktien der Nationaldank waren zun^ Wochenschluß bei 4700 gesragt, während Ware sich nicht unter 477d meldete. Wie bekannt, wurde in der anl l8. d. abgehaltenen Auöschußsitzting anstelle dcS zurückgetretenen Vizeg^nver-neurs Protie der Präsident des Exporteurvereines Lju'ba S r e ö k o v i geivählt. ?lttf dem Industriewertemarkt war di^' Tendeuz uueinheitlich. Wahrend einige Arbitragewerte in Uebereinsti.^imung mit der frenndlicheren Tendenz auf der Wiener. Prager nnd Budapester Vörie et-ums sester beurteilt wurden, ließen emige Werte im Lanfe der Benchlowoche nouer-dings nach. Von .'o o l z w e r t e n tendierten Guttmanuaktien auc'gesprochen f:^st und wurden ztm ^lurse von 25,0 umgesetzt, wäh» rend sich zum Sckiluß der Freitagbi>rse der Kllrs auf Sö2.5 bis 2^7 erhöhte. Slaoon'a-aktien waren um Wochennntte bei ltt umgesetzt. Slawexaktien bliebe«! bei 100 in Nach^ frage. Um Wocl)enlnitte zeigte sich ctivas Ware bei 120, doch kain es zu keinerlei Umsätzen. Was Zuckerwerte anbelangt, so ist die Kurssteigerung der Aktien Groß-Beökereker Zuckersabrik hervorzuheben, die am Freitag bei 1250 bis IM notierten und bei 1300 umgesetzt wurden. Hingegen tendierte Zucker Osijek schwächer bei 435 Ge»ke 10. q t s a t ft - e Z e l k tt n 7?umm?r !58 vi'M ?1. Tlugust 1927 ils 5l)l) o-h^ie Uinsä^e. Prnc^cr ^tCtieruns^ ?'Ml?st^te sich V0ii aus Unionmühle Lsijek bichleii im Lause t»<'r Bcrichtswoche M Punkte ein und nl'-tierten .^uui Wo-s'cnschluß uuisnhlos Ausgesproct^en fest tendierten Danica» atti«n, die zum Wvchensuf 1f><) bis ll',5 zu verzeichnen h^kx^n. Pevöe blieben im aslqe u^'inen unverändert bei bis I12.Ü0, Jsisoktien notierten gleichsalls unverändert fest bei 4t) bis 48. Ragusea waren in dieser Woche bei Z75 bis M) notiert. Travaaktien erhielten zum Wochenbeginn bei während zu^in Wocheirschluß die Notiz bei 5l5> bis üW oline Umsätze blieb. Etivas lebhafter der Markt der Staatswerte. Im Vorderc^riind des I7it<^resses stehen Jnvef^tionsanleihe, die in Verbindung mit der bevorstehend<'«i !»tupon-einlösunI ^15. 'Leptenlber Dinar) in Nachfracze stehen und iin Laufe der Berichts« wvckx' in steiciender .^iurstendenz gehandelt wurden. Zun? Wocheuschlus; notierte das Papier bei einem durchschnittlichen »'urc-cie-winn von 2 Punkten gejicuiiber Wochenbeginn bei 8»'.25 bis 8ö.s)0. Agrarschuldver fchreibungen blieben ixwerändert W bis 50.50. Kriegsentschüdiffunstsrente lag in die ser BerichtÄrioche wesentlich ruhiger. Bei mittelmäßigen Uuisätzen bewegte sich der Kurs prompter Ware bei ZüO bis In Arrangement und Kassasteta waren einige Umsätze zu verzeichnen, währenb T-^rnline e'her ohne Interesse liegen. Au^f dem D.e v i s e n m a r k t e waren die Umsätze mittelmäßig. Zu größeren Kursschwankungen kam es in dieser Berichtswoche nicht. Die Nationalbciuk mußte auch in dieser Woche init Jnterventionsabgaben eingreifen, doch zeigte sich ein etwas griißeres Privatan-gebot, be^sonders in Devise Prag, wo Ware unverkauft blieb, sodciß sich diese Interventionen in engen Grenzen hielten. Die Devisen Wien, Berlin nnd Mailand locien zum Wockienschlus^ etwas fester, .nährend Prag und Newyork sich verbilligten. Zuin Wochen-fchluß zeigte sich etwas stärkere Nachfrage nach Devise London, in welcher keinerlei Privatausgc nmint. rnngcgefahr bei Dicksaat erheblich größer ist als ^bei Ä'lnnsaat. Die a^iu künnnerlichsten ent wickelten Pislanzen, und das sind alls den bereits .erwähnten Gri'lnt>en die Pflanzen der Dicksaat, fallen den Unbil'den der Witterung zum Opfer, ivährend die kräftigen bei Dünn, faat gewonnenen Pflanzen viel leichter durch den Winter tomnieu. Die Auffassung, daß Mnnsant die Aus-nüuteruug verschulde, ist falsch. Wintergetrei>de, insbesondere Roggen, verlangt zur Eaat einen abgelagerten, geset^'l-ten Boden, weshalb bei i'hm auf eine friihe Santfurche — iZ bis 4 Wochen vorher -> ganz -beson^ders Gewicht zil legem ist. Auch bei tiefer Lage der Saiuen in? Boden wintert bas Getreide gerne aus. Eine alte Bauernregel lautet: „Der Roggen will bein? Täen ^en Hinnnel sehen", das soll heißen, der Roggen 1oll flach gesät werden. Das <^etreide bildet außer den Keim-uinrzeln bei weiterer Entlvickluirg an dem uutern.'O-almknoten Kronenwurzeln, die s-pä-ter allein die B>eiuurzelung übernehmen, n'ähvend die aus Sainen hervorgegangenen Wurzeln allmählich außer Tätigkeit treten. Liegt nlln der Samen tief, wird das unter der Erde liegende .^'xilmglied lang und idünn, so muß bei denr erfolgenden Abreißen dieses iZtenigelteiles idie Pflanze dann zugrunde gehen, wenn die Wurzeln an den Bestockuugs knoten noch nicht genügend erstarkt sind, was bei später Saat aber meistens der s^all ist. („Heim nnld S5)ollc".) Die Schrecken des elektrischen Stuhles Effchütternve Gchilberung eines Augenzeugen ^ Le-bendig geröstet - Hängen oder SleNrifieren ze Gesellischast stand endlich vor einem roten Ziegelbau und trat in ein großes, ödes Zini-nler ein, das von vier ungewöhnlich großen Lainpen beleuchtet war. In der Mitte des Saales stand der weltberühmte elektrische ^tichl, >der Schrecken aller amerikanifcheit Verbrecher, .mit unzähligm Drähten, Rie-nien und Klammern verschen. Von einem gelvHnlich^'Barbierstuhl unterschied er sich inir dadurch, daß sämtliche Teile aus Metall waren. Rund um das furchtbare Instrument standen mehrere einfach? .Holzbänke in vier Reihen, apf denen die Zeugen Plah nalhmen. Wie hypnotisiert starrten wir auf das un_ heiiuliche Ungeheuer, dessen DraAleitungen ullter dem Filßboden nach der Hölle zu führen schienen unid ein unwiderftehliches Verlangen, zu flieheu, erfaßt mich. Die eisenbeschlagene Dür war aber l)inter uns bereits fest verschloffen worden . . . jever Fluchtver-such.wäre vergeblich gewesen. „Alles klar, Ghrt ihn herein!" hörte ich itun wie im Traum einen Beiinlten rusen und^sofort begaH sich ein herkulisch gebauter Gefan^gniswärter zur Tür, die nach den Zel-^u der Verurteilten führt nnd verschwand. Durch dieselbe Tür traten fünf kräftige Polizisten ein stellten sich im Halbkreis mn Stichl ailif. Steif und unbeweglich standen sie da, nlit gekreuzten Armen, gleich Schlachtern, die das Schlachttier erwarten. nachstell Augenblick zeigte sich der Mann, -her den Stuhl besteigen sollte, ili der Tür. Mnm^, John Emtlette, ein fchli^nker, fch-ntgcr Jüngling, allif.angs der zwanzigei' Iah-re, mit eine-n, halb geistesgestörten Gesicht^'-ausdruck. ' ' Mit sanfter Gen>alt drängte der Wärter chu zllm Stuhl hin. Er zitterte wie Espen-lmlb, als er lailgsam Plat; ilahm. Nun be» fch.znschnallen. Mein Blllf fiel setzt auf sein Gesicht. Ich saß chm gegenüber, nur einige Meter von ihm elltlfernt uilid konnte die geringste Verän'de» rung in seilleli .^ügeu tvahrnchinen. Es war Als die Sbadt Newl>ork inl Jahre 1889 beschloß, die Strafe des Hangens, die seit den Tagen der ersten BesiedlnZlg die traditionelle Todessti'ase war, als- „unvollkommen, schurerzhaft und grausaiil" abzuichchsell und durch 'die inoderne „F-lilguration" oder „Elrktrokutioil" zu ersetzell, glalibte luau der Sache der Menschlichkeit eitlen grojzen Dienst erwiesen zu haben. Neuerdings werden aber die Stimmen und Proteste gegen die angeblich hllmane .Hinrichtungsart iinincr lauter inl'd wenn nian jekt den zitm Tode Verurteilten die Wahl ließe, die meisten dürften wohl das Gchängtwerd'en dem ge-fürchteten elektrischen Stuhl vorziehen! Die iwchftchende erschütternde Schild<'rnllg eitler „Fnlguration", die von einer hoch an-gefcheneil Persöilliä)keit, einem von der Br-hörde hinzugezogenen Zeugen, herrührt, soll es denl Leser erlnöglichen, sich selbst ein Urteil zu bilden. Div Abekl'd>dänllnerlln-g, so berichtet der Augellzeilge, begalin sich über Sing-Sing, die gewaltige Strafanstalt bei Nowy'ork, zu breiten. Im Tirektionszinl'mer waren die höchsten Beamten der Anstalt in fieberhaster Sj^nnnung IM das Tel^'phoil versamnlelt, um die le^te Elltscheidung des Gouverneurs ab.-zuwarteil. Weigerte er sich, die^ Begna-digung der beideil sugendlichen Verurteilten auszu-sprechen, so bekam der elektrische Stuhl noch am selben Abend Arbeit. Endlich ^schrillte die TelephonMigel . . 'der Prl!vats<'lkrt^tnr des Gollvernenrs meldete im trj^ckellen Amtston, daß die. Gnadengefu. ch? .abschlä>gjg beschiedeu wllvdeu. , . Bleich und ernst erhebt sich der Direktor vou S'ing-^Sing mld wenidet sich mit dl>mpfer Stimme an uns: „Darf ich Sie bitten, meine Herren, cils gosehlich bestimmte Zell/geil der Hillrichtnng von Ichi, Rys uild John Einilette b^'izuwchnen! Bitte, folgen Sic mir znr ToldeAkammer!" Durch lcinge, endlose Korridore si'chrte der Weg zum Hinrichtunasraum. Die aan- l'i? A'tlit) ein 's n'ensck'l'chen W iens. vor war, gelähmt von dein Gedanken an d«s unbarmherzig herannal)er! de Gespenst des Todes. Niemals wer^e ich diesen Anblick verlies, sen, s.'lbst wenn ich hnl^idert Ivyre alt werden sollte! Links voln Stlihl las ein kath-oli-schev Priester die vorgeschriebeileil Gebete. Jnzwi-s6)^en wurden die Elektroden an der gespenstisch weißen, Nlit kalten Schweißperlen be« decktell Hant ldes Verurteilten all^gebracht. Zu seineu ^üßen, anf dein Boden, la^ dasl elc^ktrisch^ Uabel, das mit oinein Schalchebel an «dcr linken Seite des Stlchls verbunden nnlvde. Ein Polizist irMill ilun das eine Ende des Drahtes uilÄ befestigte dieses an einer .Haube, die über den ^^opf des Deliilguenten gesdi'llpt wurde. Hierauf zog man ein« schuxa^'^^ Maske vor sein Gesicht, so >daß nur die Lippen sichtbar bliebeil, ldie sich hinter den: schwarzell Doinino zu einem jardoni-schell Grilllfen verzerrten. . Sobavd das Opfer gehörig festgeschnallt war, gab ein Ar^t, der gegenüber dem Stuhk stanv, dem Manlle aln Schalt^hebel ein Zeichen . . . . der Strom wurde eingeschaltet. Die schlafifen Hönde^ Enlilettas, die bishov tonvuVsivijsch, in schwinIdelndein.Takt auf und 'ab ^eflogelt waren, wie bei einein Wahnstu-nigen, einem .Hysteriker,^ ballten sich Plötzlich kraimpslhast, die Aiderll schwollen so unnatürlich.an, daß ich jeden Awg>^nblick befürchtete, sie köunten bersten! Das unheimliche Grinsen war auf den Lippen des Todgeweihten erstorben. Der Körper schnellte im Stuhl empor und der Schweiß quoll förmlich aus allen Porelt. Der Stro«m brannte im In-nerlk des Unglücklichen unld brachte es beinahe zum Kochen . . . ' Enlpörung, Abscheu ünd Uebelkeit bemÄch-tigten sich meiner . . . Zwanzig Sekunden lang heultvn und' zischten, surrten und knisterten die AXX). Volt nlld 9 ?lmpeves, die idnrch den Körper Vmi-lettas rasten. Hinter mir hörte ich die Stim. me eines Zeu>gen: „Herr Jesus, das ist ja furchtbar!" Ein anderer Beisitzer fiel in Ohnmacht, ein dritter bekam Erstickllng^-fälle. Zwei Polizisten traten nun «an den Stuhl hcriain unid lösten die Riemen. Der eine nahm ein Han!dtuch und wischte den Schweiß VM der nackten Brust des armen Sün^rs, dann iden Schaum ab, der in Strömen aus seinem Munde floß. Ein Ar^t setzte 'das Steth-dskoji^ an die Ärust des Gerichteten mld lcmschte. Das Herz schien noch nicht stillzustchen- denn Elniletta wurde nochmals sestgebuniden. Wieder rückte der Mann am Hebel ... blitzschnell zuckte der halbtote Körper a/uf, als wollte er sich mit übermenschlicher Kraft von ldein Miarterwerkzeug losreißen. - Der Stuhl knarrte und ächzte in allen^« gen als >der Körper hin- und hergeworfen wurde. Rauch'und Dampf entströmten ihm und die bloßen Knie färbten sich schwarz und blan. Das abermals zwanzi-g Sekunden gab der Arzt das Zeichen, die Riemen wur^n wie^der gvlöist, das Stethoslkop lvieder altgesetzt. Nach einer Minute ivandte sich - der Doktor Uiln und sagte im gleichgiltigsten Tone der Welt: „Ich erkläre diesen Mann für tot!" Der Tote bot einen Anblick, den nicht ein-nial ein geborener Meister der Sprache wie. dcvgeben kann. In den gebrochenen Augen stand der csualvollste Alis-druck, den ich je bei eineni Toten sah. Die Halsadern waren nnsöriilig alMschwollen urrd zu Knoten geballt, ebenso alle Muskeln und Sehnen. DaS Genick war riesig,geschwollen und an beiden Selten des .Halses zeigten sich Brandwunden. Das .Hiaupt hiny schlaff hinab, die Zunge war lang allsgestreckt und ein dünner Bl-ut-stroin rann än ihr entlang ... Im Sezier-ranm erivartetl'll die Aer'zte den fchwarzen, halb verbrannten Laichtlom. Nach Eiliiletta kam die Reihe an den 19-sährigen Iohll Rys. Als er hinter ^dom Priester eintrat, sah er die Zeugen mit einem fe-stell Blick an — — in der einen Hand hielt er ein grob geschnitztes .Holzkriizifir. Er schien sich in das Unvermeidliche gefügt zll haben lind fetzte sich gefaßt in den Stuhl. Erst jetzt wurde er Plijtzlich von ei, ner liameillosen AilM ergriffen, langfam füllten sich feille Aiigeil mit Träneil, soiTle schmalen Lippeil bebte,l ulrd er niurnlelte ein letztes c^ebet. Wieder flchr der heulende Stronl durch den Ateilfchelilorb. Wioder ro:^ es im Saal nach verbranntein 'FlÄsch und >aberlnnls hörte ich die kalte Stimme deS Arztes: „Ich. erkläre diesen Menschen für tot!" . . . Eiligen Schrittes entfernte ich mich ... Ich hatte genng ., . mehr als gs^ nug . . .! VmnMkr lvs SM ?1. Äussusi ?SS7 »Ma'eiRkDee zksk»«g^ G-NeTr.^ Für die Frauenwelt Aus der Welt der Modedame Was leichtes oben bk?trUft, die bei Gardttlparties, auf PronirMdeii und ähn tichen Anlässen getrft«^en werden, ha-ben sie sich bestimmt schon eine Robe aus leichten, Musselin ausgesucht (5), nnt Blumenornamen ten auf hinrinelblauein, rosa oder grauem Fon-d, was schr an^iolien^d wirkt, doch mufz dies«! Roben die grSszie Zorcpalt gcwidin?t werden, da sie bei Ta;^ getragen werden und sich der Umgebung nolliommen anpassen mÜs sen. Dazu werden breitlrempige Hüte aus Seiden- oder e^otischom Stroh nnt Band As'« tragen. Jüngere Dmnen jedoch richten sich in dieser Beziehmig nicht streng nach dcn Modevorschriften. Ueber diese Roben werden Mäntel aus großgeblümten Stoffen genommen, was schr kleidsa-m ist. Dazu nehiuen Sie einen Sonnenschirm aus gestrickter Wolle oder einem anderen Textil, welches in bezug auf die Farbe mit der Robe idbereinstimmt. Schuhe und Täschchen sollen ebenfalls aus denl-selben Material und von gleicher Farbe sein. Eine auf die neuesten Modeerrungcnschafken nur ein wenig bodochlc Daine wird diese Älei mgkeiten nicht außer acht lassen. Was die Hüte betrifft, sind Forinen von Halb-tzelinen und Baretten beliebt. Dieselben sind aus hellgelbem Strol) mit kaum er-rennSarer Falte. Weiter trägt »nan noch in Paris: Wagenmäntel aus karriert«m Twood mit Stehkragen sA), mit vertikalen, horizontalen oder runden, sich miteinander kreuzenden Linien. Ein neues Franteninuster wird durch Zerschneiden des Stoffes erzielt. Orientalische Schärpe und überall Änoten, besonders auf der Schulter wo der geschlun« gene Knoten eine Blume vertritt, lange pl.s, sterte, den Unterarm bedeckende Handschuhe, Regenschivnle mit gebogenen (^ntailh.indgrif-fen oder mit Handgriffen aus gcflochtenein Leder. Nächstens iverden wir u^lS ein wenig über die 5)erblstslnode unterhalten. Sehr viel wird bereits vom „Jersey", einem Mantel nkit Pelztragen, gesproc!^n. Diese Mantel werden natürlich nicht gefüttert getragen. D Die Farben werden wahrscheinlich selzr di?zent sein. Wie könnte dem auch anders sein, wenn heute bei dcn milklich^^n Mc»de-daincn ein Bronzegesicht und ein bis schoko» ladenbraun gebräunter Tei^t beliebt sind. Bei einem solchen Teint wirken feine Seiden stosfe durchaus nicht scd und werden si6i da« her no6) geraumc Zeit behaupten. die Bürste in beißem Wasser, so wird sie vollständig r^in sein und wie neu aussehen. Regenflecke lassen sich aus empfindlichen Stosfen entfernen, indem m,'.n etwa ein halb^'s Liter Regenmasser in ei,le Fla scbe gießt, für .^hn Pfennig W-.'insteinöl dar uuter mischt, die Flüssigkeit gnt durchcinnn-den'chüttelt und eine halbe Stunde ste^'en läßt. Nun taucht man ein reines Läppchen in dieses Wasser, ilbertupft die Regenklerle di-mit, überstreicht dann den St^ff mit elnoni andern trocte,ien Loppen den: Striche nach und l'rberfährt ihn mit einenl waruien Bügeleisen, drückt ihn gut aus, rollt i^hii zimsltien zwei leinene Tücher und trocknet ihn möglichst schnell. — Naß gew^irdene Sanithüte sollen nicht abgetrocknet, sondern nur abgeschüttelt und dann .;nm Trocknen in die Nähe Inhalt erkaltet ist. Auf an^re Art stellt man Tomaterrkonserven von schöner roter Farbe folgender Art her: Reife, tadellose Früchte halbiert man der Ll^vere nach, legt sie mit der Ochnittseite nach oben auf flache Teller, bv'streut schwach mit S<^ und laß» im Rohr oder auf ge'chlossener Herdplatte so. loelt backen, daß man sie passieren kann. Der gcivonnene Brei wird auf Tellern getrocknet, so dleibt. Meine, breite Einmachgläser spült man^nit Salizyl- oder Ec>zcrlösnng aus, drückt den Brci möglichst dichl ein und verbindet mit in der Lösung gefeuchtetem Pergament. Ganze Paradiesäpfel von kleiner, fester Sorte legt nian in breite Mi-ser, dicht, aber ohne sie zn pressen, ein, über« l>indet mit Pergc^ment i'nd stellt in das vom lochen niilrme Nohr, auch an inehreren Tagen. bis der ausfließende Saft über den Früchten steht. M a r nl e l a d e oon Tomaten, des Herdes oder ausgehängt werden.! Die reifen, entzweigebrochenen Früchte wer. Wenn sie trocken sind, werden sie stricki.ncise' den, nachdem sich Sakt gebildet, gekoclU, pas-mit einein Ztitckchen gleichharbenen Samt i sic'rt. Fruchtbrei läßt man nun dicklich bearbeitet. einkochen, setzt aus Fruchtbrei von I '^ilogr. R o I w - i n s l c ck - und F^lcile ^ S''ichtcn den Taft °°n cimr halben Obltw - in lo'sen sich^ w-nn si- srilili s'ni.. ^ ""d richrl ?N -^lograinm Auckcr iximit durch in heif^oin W«?i'ser besc'ttigsn.! -^bgelükilt, füllt man in Gläser und Man bestronl sie sofort mit Sal.^, hänqt dre ^^l'l'indet mit Percsoineni. fleckiste Stelle in lochendes Wasser und läßt sie solange kochen, bis die Flecke verschwun-den sind. Man kann die Flecke auch mit Milch bel>andeln. indem einige Tropfen ungerührter, abgestandener oder sourer Milch auf den frischen Fleck gegossen werden. Dciunt läßt man den Stoff eine Weile liec^en und wäscbt ihn dann in lauaiarmem Wasser. Dieses Verfahren ist besonders für farbige Stoffe selir zu emv/chlen. Aeltere Stoffe werden mit ^Zitronensaft beträufelt und dcinn mit silßer Milcki nachgewaschen. R^) FleckenmMel F e t t f l e ck e in Kleidern usw. überstreiche man etwas dick tnit Eigelb, lasse dieses an einem luftigen Orte etwas trocken werdeil, sckiäle und reibe es, n>enn es sich vcr härtet hat, aus und wasche die Stelle m!t lauem Wasser rein. Der Fettfleck wird ver-schivunden sein. Eben dies läßt sich bei vielen anderen Gegenständen, z. B. Haarbürsten, ai,wenden. Man sättige diese mit Eigelb und warte, bis die Masse ganz hart geworden, reibe sie dann aus und wasche sosort Wr Haus und Hof Varablesäpfel ein-kochen Paradiesäpsel oder Tomaten werden auf vers6nedene Arten eingekocht, für Suppeil, atS Zusatz zu vieles^ Fleis6>speiicn usw., während zum Salat nur srisä^e, feste, tlesrot ge-fär.bte Früäite Verwendung finden. Auf e r n fache Art konserviert man sie folgendermaßen: Die sehr reifen, auch überreifen Früchte, abgespült und abgetropft, bricht man auseinander, bringt sie in die Einsiede-rein mit etwas grobgehackter Zwiebel und Petersilie dazu. Nach einiger Zeit, wenn lich Saft gebildet hat, werden sie unter fleißigen! Rühren sehr weich gekocht, durch dos Sleb getrieben. Den so gewonnenen Fruchtbrei b^ßt man durchgerührt noch einige Zeit kochen, füllt in Flaschen, die, verkorkt, mit Per ganlknt Überbunden, zusammengestellt, mit dickem Tuch bedeckt, stehen bleiben, bis der Das Winzerfest in Vevey Einzug der Ceres, der Das eine ÄÄoche daiuernde Winzerfest Vevey, das in jedem Jahrhllndert nur fiinf-mal gefeierte bsdeutendste künistlerisch ausgestattete Volksfost der Schweiz, hat jetzt m Göttin der Fr»chll>arteit. ln Anwesenheit sämtlicher Mitglieder des Bun desrats u-nd Vertreter des tdorps seinen Anfang genomnie»!« h. Pfirsichkuchen. 5 Dc'kagramm Butter rührt man mit Z Eidottern und Dekagramm Zucker sehr schaumig ab, mischt l-i Dekagraimn Mehl und d?n steisgeschlagenen Schnee darunter. Eine mittlere Torte»iform, gut gefettet, mit Bröseln ausgestreut, wird mit der MiNsse gefüllt, mit halbierten, weichen Pfirsichen, die Schale nach unten, belegt, langsam gebacken- h. Gedünstetes Blaukraut. Das sauber gewaschene, nudelig geschnittene Kraut wird mit etwas grobgehackter Zwiebel, Fett und Essig, einer Tasse Wasser und Salz sehr weich gedünstet, wobei öfter Wasier nachgegossen werden muß. Dann staubt man einige Lössel Mehl darein, rührt Fnt dnrch, würze mit Kümniel und lasse zu Gomüsedicke einkochen. h. Kürbiciqemüse. Die geschälten Kürbisse ohne Kerne, dicknudelig geschnitten, sal,^t man in einer Schüssel und aießt einige Lössel voll Essig darüber. Aus Braten oder frischem Abschöpfsett und Mehl rührt man dicke, bräunliche Einbrenne, rührt ein Büschel gewiegtes Dillkraut und die Kürbisschnihe l^in-ein, läßt ohne viel Wasierzusatz 'rx'ich koclxin zuletzt mit einer Tasse saurom Rabm oder ebensolcher Milch. Mit gebratenem Speck oder gedünstetem fettem Schiveinefley'ch an-richte!». h. Gefüllte Paradiesäpfel. 35 De^a^ramm fettes Schweinefleisch, sein gewiegt, läßt maii ntit gewiegt^'r Petersilie, Salz und 2 Li>ffeln Reis eine Viertelstllnde dünsten imd stellt kühl, ti bis 8 reise, größere Paradiesäpfel werden gewoschcn und halbiert^ Aus jeder Hälfte niulult nmn Saft und ^rnchen mit einen, Löffel aus, niöglichst ohne die äußere Haut zu verletzen. Man füllt nun einen Löffel Fleisch unv Reis zwischen je zwei Frucht Hälften, legt nebeneinander in die Rein da»-angenommene P>aradeismark, etwas Wirs^-ser, ge-wiegte Zwiebel und s^tt dazu und läßt mis geschlofsener Her-dplatte etwa eine halib? Stunde dünsten. Man setzt dann iwck) einige Löffel voll Ralhm oder saure Milch, mit einenl h-alben .Kaffeelöffel Mehl ver-rührt> an die Soße. h. Gurkensalat. Mehr länglich^', geschälte., gehobelte oder blätteri-g geschnittene A'irken salzt man kräftig, läßt einige Zeit ftshen. dann gießt nmn das überstel^nde Wasser ab, preßt leiclit aus. nnscht fein geriebenen K'nod-lauch, Esiig, Oel und ein wenig Pfes^fer darunter und bestreut auf der Schüstel .nit fem h. Reissleisch mit griinem Paprika. Sf» De- ^agranlm gen'iegtes, kettes Schi'.vcine^leiscki wird gesalzen, mit Majoran und wenig Wasser kurze Zeit ge^üll^stet. 25» IV'kogramm Rei» und geungend Wasser U'erden nrit dein Fleisch gedüni>'t und gnt dnrchgekocht. 4 bis l'i große, süße, qelbe Paprika chiie Stiel urrd !iternchen schneidet man nudelig. ^,i glssette« t?, mit Bröiseln ausgestreute Rein legt nmn die Hälfte der Paprik-aschnNte?!, da-rüiber die !^>^sfte von dem Reisfleiscb, l?gt die raltli-cl>en Paprikaichlnitten und darüber den Reist des Reissleisct>cs. gießt eine Ta^'se saure Milch oder Wasser darüber und die Speise eine fU,lbe Stim^ auf qeschlos^,i^r dipli-Matischen l h,.rdplatte oder im Rl,br bratem lich mich, wenn nvan statt der Per Frauenabteilung des britischen Schachklubs, das auf dlMl Schachkon>greß in West, minster stattfand, den Titel der ersten Scha-ch Meisterin ernin^cn. Schon im Alter von 9 Iahren hat sie sich in Moskau als Schach-spielerin ausgezeichnet. Sie ist die Tochter ei ner englischen Mutter ungland auswand-erte. Zur Schachmeisterin hat sich Fräulein Men-schik bei dem ungarischen Meister Maroczy ausgebildet. f. Die erste Frau in der deutschen Sportbehörde. Fräulein Dr. P a s s a v a n t, die Berliner Leichtathletin, wurde als erste Frau in den Frauenausschuf; der obersten deutschen Sportbeihoride gewählt. f. Ein Professor iiber die kurzen Röcke. Der bekannte Physiologe der Universität Halle Geheimer Rat Prozessor Dr. A b-derhalden sagte in einem Roserar über „Die A!acht des Beis^.^els j>rn Knmpf gegen Volksiseinde" anläßlich d^'r 35). Jah-reÄiersamnllung des Tvangeliich Sozialen Preßverbanides in Merseburg: Als Phi^iolo. ge nruß ich bekennen, daß die Mode der kurzen Frmienröcke auch i!hr Gutes hat. Wir Physiologen wissen, daß die B^ichsucht der Madchen und Frauen so gut wie ganz ver-schimlnden ist, seitdem sie kurze Röcke tragen. — Geheimer Rat Mderhalden wandte sich aber ge-gen Ausartungen der Mode, vor allem gogcn die allzu kurzen Röcke, die das Schomgesilihl verletzen und aufreizend auf die Jugen'd wirken. Dadurch werde die Jugend männlichen und weiblichen Geschlechtes in einen frühreisen Zustand versetzt, der der seelischen und körperlichen Entwicklung außerordentlich gefährlich ist. f. Backfischweisheit. Lehrerin: „Elfe, wie heißt die Zutunstsform von lieben." — Else: „Heiraten, Fräulein Ctudienrat!" t. Rur nicht romantisch. Cr war unheilbar romantisch und fie ebenso unhevlbar «sachlich veranlagt. Einmal fragte er sie: „^st du nietuals einen Mann gesunden, bei dessen vor dem Parlamentsgebäude in Ottawa. uwd der Prinz von Wales nahmen an den jetzt stattfindenden Feierlichkeiten m der Hauptstadt Ottmva teil. leisester Beriihrung jede Fiber an dir zu zittern schien?" — „O, doch," antwortete sie, „den Zahnarzt." Kino Heute Samstag sehen wir noch die erfolgreiche Reprise: „Die Fijrsterchristl" mit Harry L i e d t ke und L y aMa r a auf der Leinwand. Die Tatsache, daß dies»'r Film nun schon zum vierten Male wiederholt wiid und imnier den gleichen Erfosg hat, ist der deu^' lichste Beweis für die O.ualität dieses' Ab Sonntag den 2l. bis Mittwoch dän d. läuft der herrliche, in der Vorstellung überaus gewallige Filmschlager: „Der Wildschütz" mit Karl de V o g t in Hauptrolle, zls Reprise. Auch dieser Film wird starken Erfolg ha» ben, das bewies dxr Besuch bei der Preiniere. Dafür bürgt schon seill eigenciniges Milieu, das sich in wildlomantischcr Gebirgsgegend bewegt. Wir sehen hier" einen Waldbauern, der uiUer der Maske eines Biedermannes seiner Leidenschaft, der Jagd, frönt und zum Schlus; seiue Schllld mi^ dem Tode büsjt. Starke dralnatische Handlung, herrliche alpcnländisck)« Aufnahmen. »ci?i0 .^p0s.c).. Bis einschliesslich Montag den W. d. sehen wir den sympathischen amerikanischen Filmsiar Milton S i l l s in dem spannenden Film: „Der Held des Westens" Unter diesem Titel würde man eine abenteuer-li-^'?, blutrünstige Wildwestgeschichte vermuten. Mit nichten. Es ist lediglich di Geschichte eines M' ''terboxers, der durch seiner „Hände Arbeit" nicht nur den Titel, sondern auch ein geliebtes kleilies Mädel rettet aus den Klauen ein.'s geld-gierigen Habichts. Cs gibt regelrechte l^ämpse im Ring, aber auch sonstige Ningereien, die Spannung genug auslösen. Wie immer ist dabei auck) ein drolliger dicker Kerl, der Manager des Boxers, der ausgiebig für Heiterkeit sorgt. Den Höhepunkt erreicht er, wo er beim Entscheidung« kämpf im Ring auf seine heißgeliebte, peinlich geh'lt?te Perrücka vergibt, sie vom Kopfe reißt und in die Höhe schleudert, das herzige — noch nie geküßte — Mädel seines Sandy herzhaft abküßt — wobei das Publikum in tosendes Ge-lächter ausbrechen muß. Und es auch tut. Aber auch sonst bietet der Film recht Interessante», s» zum Beispiel die Aufnahmen aus den kanadische« Wäldern, wo stämmige, robuste Hinter, wäldler der Hol^arbeit obliegen. Man steht da rein überdimensionale Berge von geschlagenen Stammriesen, die am Ufer des reifenden l)lusses verstaut, ihre« Abtransportes harren. Milton Gills ist in d-iesem Film sehr gut. Daß daS Boxen ansteckend w-irkt, ist Tatsache: überall vor dem Kino Debatten über das Bo^en, in den Parkanlagen vor dem Kino kann man sogar einem regelrechten Probeboren lietwohnen . . . «dic» .vmc»«. Nr«« Bon heute Samstag bis einschließlich Montag läuft der großartige Film: „Schatten des Ostens". Ein Filmdrama mit wunderschöner Handlung, echt orientalischer Pracht und Ausstattung. H«'r-vorragende Darstellung. Indien, daS Nlysttsche Wunderland, das Land der ungelösten Geheimnisse. Em Weißer heiratet eine Eingeborene, die sich von ihrem Gatten hintergangen fühlt und desh'^lb Selbstmord begeht. Der Mann wird, als er eine Weiße zur Frau nimmt, von dem Sck)atten der ersten Frau verfolgt, allerlei geheimnisvolle Borglinge quälen ihn und rauben ihm die Rtthe. Eine Bilderserie von blendender Pracht deS Orients muf; das Entzücken jedes Beschauers hervorrufen. Alle technichen und finanziellen Hilfsmittel wurden für diesen Film in Anwendung gebracht, und machten ihn so zu einem Prachtstück, das jedermann befriedigen muß. In den Hauptrollen sehen wir nur schöne und sympathische Schaulspieler, wie Frank Mayo, Mildred Harris, Norman Kerry und Tvelyn Brent. Man besehe sich die Photos! Vom 2Y. bis einschl. 2Z. August: „Die Todesfahrt des U-BooteS 777" ein Abenteuerroman in 7 kolossalen, neuven-spannenden Akten. Ob seiner äußerst packenden Handlung technischen Vollkommenheit ist dieser Film ein sehenswertes Stück; die Einrichtungen eines ll-Bootes von größter Dimension wird den Beschauer ebeirsoisehr interessieren wie das Trei ben einer geheimnisvollen Verbrecherbanoe, die nur nach schwersten Kämpfen unschädlich gemacht werden kann. Herrliche Ausnahmen auf dem Meere, gewaltige Explosionen, eine mystisch wirkende Inneneinrichtung im Hause des Befehlshabers der Bande, Der Film erzielte bei den Erstvorführungen volle Häuser. Radio B e r l i n 484 m. 10 KW, Frank-f u r t 423 m 9 KW, Langenberg 463 m 60 KW, S t u t t g a r t 379 m 10 KW, P r a g 349 m 5 KW, B r ü n n 441 m 4 KW, Rom 450 m 12 KW, Warschau INI m 10 KW, Wien 517 m 7 KW. Sonntag, 2i. August. Wien, l1 Uhr: Konzert des Wiener Sinfonieorchesters. — 1K.W: Nachinittagskon-zert. — 20.V0: Einakterabend. — Zagreb 17.l)0: Uebertragung des Fußballwettspielcs für die Mitteleuropa-Meisterschast zwischen der Wiener „Rapid" und dem Splitex duk". Mailand 20.45: K^onzert. — Tanzig 21.15: Abendunterhaltungskonzcrt, moderne Schlager mit Paul O'Montis. — Prag 20: Konzert. — Dresden 20.00: Uebertragung aus dem Neuen Theater in Leipzig: Pucclms Oper „ToSca". — 22.30: Tanzmusik. — Stuttgart 20.VV: Bunter Abend. Bern 2tt.0V: Vorträge über Sarophon und Klavier. — Frankfurt 20.00: Uebertragung aus dem großen Saal des Saalbaues: Konzert der Budapester Philharmoniker. — Rom 21.10: Instrumental- und Vokalkonzert. — Berlin 20.30: Potpourri a-us Leo Falls Operetten und Lortztngs Opern. Montag, 22. August. Wien, 11 Uhr: Vormittagsmusik. — 1k.l5 Nachmittagskonzert. — l7.50: Jugendstunde. (Märchen der Technik, Georg Stephznsons Leben.) 19.00: Ucbertra^gung aus dem Salzburger Stadttheater: Mozarts Oper „Don Juan". — Zagreb 19.00: Uebertragung von Momarts Oper „Don Jlvan" aus Salzburg. __ Gleiwitz 20.00: Josef Strauß, zum 100. Geburtstag des Komponisten. — Mailand 23.00: Jazzband. — Neapel 21.00: Vo-kal-und Jnstrumentalkonzert. — Daventry 20: B. B. C. Promenadekonzert. — Dresden 20.15: Josef Stvauß-Abend. — 22.15: Tanzmusik. — Nürnberg 22.15: Schachfunk. — Parls'Tikfel. 20.l5: Konzert. Schach. Das Turnler der jngosla-wischen Schachverbandes Äm 16. d. begann in Karlovac der Schach-wettkmnpf des Verbandes SHS, aus dem der Sieger zum Meister Jugoslawiens proklamiert wird. Auch der Marburger Scl)ach-kllub entsanbte den jungen Warja P i r c, daß er seine Kräfte nrit den stärksten Amateuren Jugoslawiens messe. Unter 16 Teilnehmern, die von verf^iie-denen Klubs Jugoslawiens geschickt wurden, gelten als die Favoriten Dr. Singer aus Zagreb, Dr. B o 8 a n aus der Woiwodnm, P i r c aus Maribor, A c i m o v i 6 aus Beograd. Als stärkste Spieler gelten noch Ciril V i d m a r, ein Bruder unseres Welt, schachmeisters, I o n te aus Karlovac, Ajapjejev aus Zagreb uetd T o t auS VrSac. Die übrigen sind weniger erprobt. Der erwartete Kämpe Jng. I ovanoviü ist zurückgetreten, während Dr. S t e i n rn (^istesverwirrung vor etlichen Tagen in Aa greib Selbstmord beging. Bisher wurden 4 Partien gespielt, davon gewann Pirc gegen Abraham, remisierte gegen Kurdjakov und Jonke, verlor aber gegen Actmovi^ aus Beo gvad. Dr. Singer gewann gegen Nateljkoviü, lNrenöarski und Sidovec, remisierte mit ?lgapsejev. Der Stand nach der 4. Runde ist folgender: Dr. Singer 3 >6, Acimovi^ und Jon ke 3, Fric 2>;, Agapjejev, BoSan, Pirc, Tot, Vidmar, FilipLiL, Nedelj7ovi6, GrenLarSki je 2 usw. VdNiiItNe Vostallsche Neudelten Eine mit Lanbschaftsbildern und VerM-dern geschmückte Serie präsentiert der SüdafrikanifcheBund. Mit der Inschrift „South Africa" erfchienen: 1 Schil ling bvaun und blau; 2 Sch. 6 P. bratm und grün, 5 Schilling grün und schwarz, 10 Ähilling braun und bla«; mit der Inschrift „Suidafrika": 2 Penny violett und grau, 3 Penny zinnoberrot ui^d schwarz, 1 Schilling blau und braun, 2 Sch. 6. P. blau und braun, 5 Sch. grün und schsvarz und 10 Sch. ibraun und bl^. Für Algier erhielten Werte der Ausgcrbe 192« neue Wertstufen wie folgt: die blaue 30 Cts. gilt 2S Cts., die grüne 25 gilt 30 Cts. und 1 Fr. 25 mtn-mohr 1 Fr. 50. Die braune 10 Cts. von C u b a der Ausgabe 19l7 gezähnt 12 trägt einen Stern als Wasserzeichen. Die i t a-lienischen Fürsorgemarken von 1926 sind den 4 italienischen Kolonien durch Auf-druck der betreffenden Landesnamlen dienstbar gemacht worden: 40 Plus 20 Centestm! braun und schwarz, 60 plus 30 karmin und braun, 1 Lire 25 plus 60 blau und schwarz, 5 L. plus 2 L. 50 grünvlive und f carte l)in 600 — Zum Ausschänke gelangen echte Dalmatiner-Schwarz-und -Weißweine, sowie steirische Weine. Schöner staub-ireter Sttzgarten. Prompte gewiffenhafte Bedienung. Ilm zahtreichen Zuspruch bittet M. »adilov!«. Hll»Is»!sD '««'s! Obfllieferunaen ^il alle?l»otosmstoare! QasRLeLttK »» »rTDIUHK^S »» äss orißinsl »GldANonGNeßO Papier VON desonäerer en^Iiscken <)usIitSt. LI» Velsucd un6 lüek 8le veräen ein bexeiitefter ^nkHnsser dieser >^»ske. Vsrilinzen Li« von lkiem pliototiiinäler »uitakrllcke ölozctiareo. svso für Export (nur Waggonweise) große Quanti-täten, Prima-Sorten von Tafelobst werden gebraucht. 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