Nr. 8. Mittwoch, 12. Jänner 1887. 106. Jahrgang. OMcher Mum. UN7?"?^ ^"'lenduna- ganzjährig fl. 15, halbjährig sl. 7.»«. Im Comptoir- cinc "1, i//»'t. V " ^ ^ ,' « ?"' b.e Zustellung ins Hau« ganzjähl.g ,l, i. - Insertionilgebür - Mir "° ""'W°tc l"s zu 4Zc.lcn 25. ,r.. große« per Zeile «l lr.! bei öflerm Wiederholungcn Pr, Zcile 3 lr ___________________________ Die ..Laibachcr Zeitung" erscheint täglich mit Nusnahme dcr Sonn- und Feieitagc, Die Administration bcsiübc! sich Vahnhofgasse lü, die Redaction Wicncistiaßc ,5, — Unfrankierte Vriefe werden mcht angenommei! und Manuscrivtc nichl zurückgestellt. Amtlicher Mil. Se. k. und k. Apostolii"? Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Oberstlieuto nant und Commandanten des Corpsartillerie-Regiments Frecherr von Tiller Nr. « Gustau Köchel den Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler» allerqnädiast !u verleihen geruht. "' ^ «.« ^'^' "'^ k- Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2. Jänner d ? d?m t«l!r°> allergMigst z„ «erlnhen geruht ^ Nll,Mchs.!i 7^ID°"°M7 Majestät haben mi! AlleMMer ^^V^°"olische Majestät haben mit ""« ^ I"M'r d. I. dem Karl 17 l5^ ^7 Finanz-Landesdirection iuGraz Vieiabrm. . "^?°"len in Anerkennnng seine f ?e ^ /s"^'^ )r'^ vorzüglichen Dienstleistmlg tax-d ast TM "nd Charakter eines Hofrathes allergnä-0'gjt zu verleihen geruht. Dunajewski m. p. berz°MÜm K?a?n "^. "'?"" ^ Landesgeselchlattes für das un.cr ^ ""'" ausgegeben und versendet. Tasselbe enthält ^ ^d^l5^l"Äunf, des ff. Landespräsidenten, betreffend u Pioutsonsche ssorterhebunq der pro 1886 bcmilliqten Miauen zur Bedeckung der Abgänge beim Landes-Grund- 3ir 4^'"sl"ngv' und Normal,chulfondc im Jahre 1887- cr-4 die Kundmachung der k. k. Landesreqienma Mr Kram Von der Redaction des Landesgesetzblattes , fnr das herzogthum Krain. ^"bach am 11. Jänner 1887. Zur Schuldcbattc im kraimschen Landtage. präsid^t ^^^ ^'^.* welche der Herr Landes-No na ^7? Winter in der Debatte über den pro 1887 in Erwiderung haltcn.^ "^ ^^ 'lt in Nr. 6 der «Laibacher Zeitung, ent. Anmerkung der Redaction. alls die Rede des Herrn Abgeordneten Deschma n n gehalten hat, lautet nach den stenographischen Aufzeichnungen wie folgt: Meine Herren! Es sind auch von Seite des zweiten Herrn Vorredners von der rechten Seite Bemerkungen gefallen, namentlich gegen meine Person und gegen den Landesschulralh, welche ich nicht unerwidert lassen kann. Er gibt dem Befremden Ausdruck, als ob ich die vorgefallenen Excesse anlässlich der Anastasius-Grü n-Feier und die Betheili« gling seitens der Schuljugend an denselben, die mit-unter stattgefunden hat, irgendwie beschönigen wollte. Ich habe ja wiederholt gesagt, ich will nichts entschuldigen, ich will nichts beschönigen. Ich habe bloß erwähnt, dass, wenn die sluvenische Schuljugend an diesen Excessen sich bethciligt hat, diese Betheiligung und die Ausschreitungen nicht etwa dem gefeierten Dichter Anastasius Grün galten, sondern eher der Gesellschaft, welche die Feier in Scene gesetzt hat — der Gesellschaft, die hier in Laibach existiert, und vielleicht noch mehr den Theilnehmern, die aus dem benachbarten Cilli nnd Marburg herübergekommen sind. Und es manifestierte sich eine gewisse Feindseligkeit eben gegen diese Theilnchmer deshalb, weil ja einer anderen ähnlichen Laibacher Gesellschaft, dem slovenischen Turnverein «Sokol», als sich dieser an einer Feier in Cilli be-theiligtc, auch nicht in freundlicher Weise begegnet wurde, sondern derselbe vielseitigen Nachrichten zufolge sich dort Verunglimpfungen gefallen lafsen musste. Die Demonstrationen also galten nicht dem Dichter Ana-stasins Grün. sondern der Gesellschaft, welche die Feier veranstaltet hat. Ich habe auch weiters bemerkt, dass diese Gesellschaft nicht berufen war, einem Dichter eine derartige Feier zu veranstalten. Ich nehme das nicht zurück. Ein Turnverein hat doch nicht die Aufgabe, Feste zu veranstalten, die dem Andenken eiues Dichters gelten. Turnübungen, das ist sein Zweck, sein Beruf, aber ähnliche öffentliche Festlichkeiten in Scene zn setzen, gehört nicht in seinen Wirkungskreis. Der von Seite des Turnvereins gefasste Beschluss, die ge. dachte Feier zu veranstalten, gelangte nicht zur Kenntnis der Behörde, weshalb ich auch nicht in die Lage kam, den Verein in die durch seine Statuten vorgezeich-ncten Grenzen zurückzuweisen. Erst nach längerer Zeit hat die Behörde davon Kenntnis erlangt. Es wäre vielleicht angezeigt gewesen. dann Einspruch gegen das Vorgehen dcs Vereines zu erhrbcn. Das ist nicht geschehen mit Rücksicht auf den edlen Zwick, den der Verein verfolgte, und es ist begreiflich, dass, als eine Vorfeier behufs Aufbringung der Kosten veranstaltet wurde, ich selbst auch dabei erschien. Ich wusste auch nicht, warum ich nicht hätte erscheinen sollen, ich würde das auch gethan haben, wenn es sich um einen gc« feierten Dichter der slovenischen Nation gehandelt hätte. Der Herr Vorredner hat manches über die sloven i s ch e Presse hier vorgebracht und dem Landes-schulrathe zugemuthet. dass er den allfälligen Ausschreitungen derselben entgegengetreten wäre. Diese Aufgabe hat der Landesschulrath wohl nicht. Wenn der Herr Vorredner vielleicht von der Landesregierung verlaugt, dass sie ihre diesfällige Aufgabe erfülle, so hat sich dieselbe in dieser Beziehung nichts vorzuwerfen. Sie ist gewohnt, den Ausschreitungen der Presse dort entgegenzutreten, wo sie glaubt, hiezn nach dem Gesetze berechtigt zu sein, nur dort, wo sie glaubt, dass der competente Nichter ihre Verfügungen aufrechterhalten werde. Uebrigens ist ja auch die Staatsanwaltschaft sich ihrer diesfälligcn Pflichten bewusst, die sie auch erfüllt. Dieser kann der Herr Vorredner keine Vorwürfe machen, nnd wenn doch Ausschreitungen seitens der Presse nnd, wie er meint, hochverräterische Tendenzen vorkommen, so trifft hiefür die Behörde nicht die Verantwortung. Dass aber der Herr Vorredner seine Ausfälle nur gegen die slovenische Presse richtet und anf die deutsche Presse nicht reflectiert, welche, was Ausschreitungen anbelangt, Erkleckliches leistet, ist nur zu bedauern. Ihm ist eben so gut, wie uns allen, bekannt, welche Verhetzung in den meisten deutschen Blättern sich kundgibt, die nichts weniger als dazu beitragen kann, die angestrebte Versöhnung anzubahnen. Würde die deutsche Presse ihre Aufgabe erfassen und sich mehr in den Grenzen der Mäßigung halten, so bin ich überzeugt, dass auch die gegnerische Presse keinen Anlass hätte, gegen die deutsche Nationalität leidenschaftlich aufzutreten. Ich kaun nur constatieren, dass jener Ton, der noch vor wenigen Jahren, als ich nacb Krain kam, in der slouenischen Presse herrschte — ein Ton, wodurch allerdings eine gewisse Gehässigkeit zum Ausdrucke kam, heutzutage nicht mehr angeschlagen wird. so dass man sagen kann, dass sich die slouenische Presse eine gewisse Reserve auferlegt, was sie früher nicht that. Es möge nnn auch die dentsche Presse ihre Pflicht thun. nnd ich bin überzeugt, dafs dann der Streit im Lande aufhören wird; denn zwischen der slovenischen Bevölkerung und der deutschen besteht eben kein Anta-qouismus, wohl aber wird der Streit künstlich in die Bevölkerung durch eine Presse, die manches zu verantworten hat, hineingetragen. JeMeton. Literarischer Modebericht. mcht von'H^en'un^Kle^ "^ Tante: man lebt ja so gut sind, mir übp? ?"" ""em. Wenn Sie also zu schreiben, so könnte CmMnN'" ^°°en ein Wort me schreibt, anstatt eines aden İ"- ^ "^r °WH"' auch einen kurzen Bericht üb r ^^^'"""^^ "^ des Jahres einschicken. Mode Land, möchte aber in kew^ BttH lmmnen » ^ "l ot ll^Iiwn "doch n letzte r^.' t ^ """sw. Bücher. Sie hat WOMWW ihre N^?'^'^'" ^' klonen Literatur haben nach halt n f^ Fehler; sie en^ eu mcht urtheile, sondern Prophezeiungen und ver- künden als Mode. was etwa in einem halben Jahrhundert werden kann. Darum verlangt sie von uns beiden: der gemeinsamen Tante und mir, hie und da «individuelle. Berichte. «Denn Geschmack,» sagt das altkluge Mädchen, «haben doch nur die Individuen — und ich will einmal dem Unglücklichen, der mich vom Lande in die Stadt holen wird, nicht als Landpomeranze erscheinen.» Ich schreibe also. dem ehrenwerten Auftrage nachkommend, folgenden Brief: Meine thenere Sylvine! Vor allem die besten Wünsche zum neuen Jahre. Du bist noch in dem Alter, da einem das neue Jahr wirk« lich Freude machen kann, dcun dich macht das neue Jahr noch schöner, also besser, also glücklicher. Wem es hingegen graue Haare bringt oder die schwarzen wegnimmt, d. , macht es verdrießlicher, also schlechter. Ich wünsche dir übrigens auch einen Mann. Der ist zu vielen Dingen gut und wenn dn ihn hast, wirst du dich in Sachen des Geschmacks nicht mehr an mich wenden. Entweder wirst du ihn lieben, dann wird sein Geschmack der deine sein; oder du liebst ihn nicht, dann bist dn auch aus der Verlegenheit, denn es wird dir alles gefallen, was ihm nicht gefällt. Was nnn die Literatnrmode des Jahres betrifft, fo mnss ich dir vor allem sagen: schön ist, was gefällt. Das gilt von Kleidern wie von Romanen, vou Coiffuren und Gedichten, heilte wie gestern. Dn hast aber ganz recht, einzuwenden, dass nnser einzelnes Gefallen ganz riesig beeinflusst wird durch das corporative Gefallen, welches die Menschen zu gewissen Zeiten an gewissen Dingen finden. Nur die Natur ist immer > gleich schön, obwohl man behanptet, dass das Hochgebirge noch vor fünfzig Jahren für unfchön gegolten hat. Im allgemeinen kann man doch sagen, dass ein schöner Arm und ein feiner Knöchel feststehende Begriffe sind, während die Frage, ob uns der Arm in bauschigen oder knappen Acrmeln, der Knöchel in bunten oder einfarbigen Strümpfen besser gefällt, überwiegend davon abhängt, woran wir in letzterer Zeit durch die Mehrheit der für uns maßgebenden Leute gewöhnt worden sind. Wenn l>ute die Venus von Milo lebendig würde nnd nns in einem feinen Soiröekleide ohne Tournüre entgegenträte, so würden wir sie nicht nur komisch, sondern auch unschön finden. Und ganz so sind auch die Kunst und Literatur der Mode unterworfen — fagcn wir gerechter, ganz so ist nnser Urtheil in Kunst und Literatur der Mode unterworfen, ob wir es wollen oder nicht wollen, ob wir es wissen oder nicht wissen. Man trägt also, um zur Sache zu kommen, lyrische Gedichte, wie in den letzten Jahren, noch immer K 1a 1^6.^0. Die Locken sind abgekommen. In den Poesien von hentzntage darf nichts wallen nnd fliegen: kuappe Form und stachliches Gefühl sind die Signatur unserer lyrischen Coiffure. Was sich ganz austönt. mag im Anfang warm ansprechen, wird aber anf die Dauer langweilig und gewöhnlich. Wer hellte Schillers «Resignation» schriebe, würde den Lenten wenig imponieren, und die Redactionspost eines illustrierten Wochenblattes würde ihm vielleicht schreiben: «F. S. in W. Ob Sie in Arkadien oder in Lippe-Detmold geboren sind, wird die Leute wenig interessieren, wenn Sie Ihr Laibacher Zeitung Nr. 8 62 12. Jänner 1887. Auch der Herr Vorredner hat geglaubt, sich mit der Schulangelegenheit von Gurkfeld befassen zu sollen, und meinte, dass es sonderbar sei, dass der Landesschulrath, der doch sonst derartige Angelegenheiten in kurzer Zeit zu erledige» pflegt, auf eine schon zu Anfang dieses Jahres an ihn gelangte Eingabe noch gar keine Erledigung herausgegebeu hat. Aber ich frage, was ist deun au der Schule in Gurkfeld schon geändert worden, das den Herrn Vorredner so alarmiert ? Es ist ja alles so geblieben, wie es immer war. Wenn von Seite der Schulbehörde uoch keine Erledigung erfolgt ist, so kaun ich Zu ihrer Nechtfertigimg auführeu, dass dieselbe eben noch Erhebuugeu pflegt, iuwieweit die geäußerten Wüusche der betreffeuden Gemeinde» begründet sind. Allein vorderhand ist noch nichts verfügt worden, und braucht daher der Herr Vorredner den Landesschulrath nicht zu drängen, so lange an den dort bestehenden Verhältnissen nichts geändert ist. Er kann wohl damit zufrieden sein, und eine besondere Eile kann es für ihn diesfalls nicht geben. Ich kann jedoch wieder nur versichern, dass sowohl der Landrsschulrath als auch die politische Laudes-behörde darüber wache« werden, dass die stiftbriesiichen Bestimmuugen eingehalten werden uud die Schule iu Gurkfeld ihrer Widmung nicht entzogen wird. Der Herr Vorredner hat zuletzt auch derdeutsche u Schule in Laib ach Erwähnung gethan, die durch die Bemühungen der Landesschulbehörde und des Lan-despräsidentcn zustande gekommen ist, und hat betout, dass ich auf diese Schule mit einer gewissen Befriedigung blickte. Ich leugne nicht, dass ich allerdings die Entstehung dieser Schule mit Freude begrüßt uud ihr das beste Gedeihen gewüuscht habe. Wenn jetzt diese Schule nicht jene Anzahl Schulkinder hat, wie sie sie haben sollte, so lag es doch in der Absicht der Behörde, die Schule nach Bedarf zu erweitern, und wären sämmtliche deutsche Kinder in die städtische Schule eingetreten, so hätte schon im laufender Jahre eine Erweiteruug stattgefunden. Dass sie eben nicht den erwarteten Zuspruch hat, ist wohl nur dem Umstände zuzuschreiben, dass parallel mit dieser Schule auch die Schule des Deutscheu Schulvereines gegründet wurde. Ob deutscherseits wirklich die Ueberzeugung herrschte, dass die Schulkinder in der städtischen Schule, die zugleich eine Landesanstalt ist, nicht die gehörige Unterweisnng in der deutschen Sprache erhalten werden, möchte ich bezweifeln. Man wollte ebeu dieser städtischen Schule von deutscher Seite uicht jeue Sympathie eutgegenbriugeu, welche ihr mit Recht entgegenzubriugeu wäre, da sie ja nicht der Stadtvertretung, sondern dem Landesschulrathe uutergeordnet ist uud der Laudesschul-rath Sorge getragen hat, dass au derselben die besten Lehrkräfte angestellt wurden. Es war also kein Gruud zu ciuer Abueiguug seiteus der deutschen Vevölkeruug gegen diese Schule vorhanden. Dass übrigens auch eiue gewisse Agitatiou in Scene gesetzt wurde, um der Schule des Deutschen Schulvereines mehr Schüler zuzuführen, scheint keinem Zweifel zu uuterliegeu; wenn die Deutscheu der Schule des Deutschen Schulderem es mehr Sympathie entgegenbringen, als der städtischen deutscheu Schule, so ist das ihre Sache, die Landesschulbehörde hat ihre Pflicht erfüllt. Es existiert eiue vou der Stadt uud vom Lande erhaltene deutsche Schule, in welcher die Deutschen hinlänglich Gelegenheit gefunden hätten, ihre Kinder im Deutschen ausbilden zu lassen. Wenn sie es aber vorziehen, ihre Kinder in der anderen Schule uuterrichteu zu lasseu, so ist das, wie gesagt, ihre Sache. Dass ich aber eiue gewisse Befriedigung empfinde, dass diese städtische Schule für die Deutschen pflichtgemäß errichtet worden ist, dagegen lässt sich wohl nichts eiuweudeu, uud damit schliche ich. Politische Uebersicht. (Befreiung von der Landstnrmpflicht.) Der Anspruch eines Landsturmftflichtigcu auf Befreiung vom Landsturmdienst, welche übrigeus uur bei absoluter Nichteiguuug platzgreifen kann, wird in dreifacher Weise ermittelt werden. In erster Linie wird diese Nicht-eignnng künftighin gleich bei den Rekrutierungen für Heer, Kriegsmarine, Ersatzreserve oder Landwehr von dm Stellungs-Commissionen nach einer eigens zu diesem Zwecke neu abgefassten Instruction zu constatieren sein. Iu zweiter Liuie wird dies seiuerzeit durch gemeinde-räthliche Commissionen zu geschehen haben, welche ans dem Gemeiudevurstand oder seinem Stellvertreter, zwei Gemeinderätheu uud dem Gemeinde-Arzte, dann mindestens zwei tauglichen Landsturmpflichtigen iu jeder Gemeinde gebildet werden. In dritter Linie können von Fall zu Fall auch besondere Ueberprüfungs-Commis-sionen berufeu werdeu. um die vou deu beiden erst» genannten Commissionen oder von einem Landsturm^ Commando als «ungeeignet» Erklärten in dieser Beziehung noch einmal zu untersuchen. Die von den Stel-lungs- oder Uebcrftrüfuugs - Commissionen ausgesprochenen Vefreiuugen sollen als definitiv gelten. Die von gemeinderäthlichen Commissionen ausgehenden Befreiungen aber werden behufs ihrer Giltigkeit vou dem nächsten Landsturm Commaudo bestätigt werdeu müssen. Danach werden anch den als ungeeignet Befundenen entweder definitive «Landsturm-Befreiuugs-Certificate. oder aber bloß provisorische «Certificate über die Be> sreiuug von der Einrückuug zur Laudsturm-Dieust-leistuug» auszustelleu sein. Nach eventueller Eiu-berufuug des Landsturmes habeu dann die Compagnie-Commaudauteu die uicht definitiv Befreiten oder zeitlich Dienstunfähigen (Krankeu) landstnrm ärztlich uutersucheu zu lasseu und entweder die Bestätignngs-Clansel auf die provisorischeu Certificate beizusetzen, beziehungsweise den Betreffenden auszufolgeu. oder aber die als «geeignet» Befundenen zum Laudsturmdienste rückzubehalten. (Aus dem Kärntner Landtage.) In der vorgestrigen Sitzung des Kärntner Landtages brachte die Regierung druEutwurf eiues Fischereigesetzes für Käruteu eiu. Der Landtag beschlofs, die Petition der Vürgcrmeisterconferenz in Bleiburg um gesetzliche Eiu-führuug des Impfzwanges bei ausschließlicher Verweu-duug des Kuhpuckcuimpfstoffes uud vollständiger Vermeidung der Benützung humanisierter Lymphe der Regierung zur eingehendsten Würdigung abzutreten. Der Landtag bewilligte ferner zahlreichen Vereinen uud Austalteu Subventionen pro 1887. (Steiermark.) Kammerrath Alois Fidelius Rcmschmidt, das älteste Mitglied der Grazer Handelskammer, legte sein Mandat nieder, angeblich vorgerück« ten Alters wegen, doch dürfte der Rücktritt mit der Nefiguatiou der Herren Krepesch uud Dettelbach zusammenhängen. (ImuugarischenAbgeordnetenhausc) beginnt die Budgetdebatte erst am Samstag. Dieselbe wird voraussichtlich sowohl iu Bezug auf Dauer wie auf Inteusität ungewöhnliche Dimensionen annehmen. Nach einer Andeutung des «Pester Lloyd» werden an-läßlich der bevorstehende» Verhandluugeu auä) die Differenzen, die zwischen dem Fiuanzminister nnd seinen College» obwalten und die nach dem genannten Blatte einster Natur sind, ihre definitive, »nd wie «Pester Lluyd» hofft, den Grafen Szapary befriedigende Lösung finden. (Die Conferenzen w e g c n E r n e n e r u n g des österreichisch - rumäuisch en Handels-Vertrages) sind ehevorgestern fortgesetzt worden, und vorgestern mittags traten die Vertreter Oesterreich» Ungarns uud Rumäuieus abermals zu eiuer Sitzung zusammen. Nach der vorgestrigen Sitzuug iritt eine Pause iu deu Vertragöuerhaudluugeu eiu, uachdrm die rumänischen Delegierten behufs mündlicher Einholung von Instrnctionen nach Bukarest zurückkehre« müsseu; dieselben werden jedoch binnen kurzem nach Wien zurückkommen, um sodann die Verhandlungen fortzusetzen, eventuell zu fiualisiereu. Die Frage, iubctreff welcher die rumänischen Vertreter neuer, beziehungsweise umfassenderer Instructioueu bedürfen, ist die Mcistbegün-sligunMrage. Minister Stmdza selbst bleibt vorläufig U'xh in Wien. (Zur internationalen Lage.) Nach brieflichen Melduugeu, die der «Pol.^Corr.» aus Petersburg zukommen, ist Graf Peter Snvalou, welcher die russische Hauptstadt am 4. d. M. verließ, um sich uach Berlin zn begeben, vor seiner Abreise vom Kaiser Alexander III. in Audieuz cmpfaugeu wordeu. In Petersburger diplomatischen Kreisen misst mau dieser Reise Bedeutung bei uud neigt zu der Annahme, dass Graf Peter Suvalov Aufträge erhalten habe. welche dazu dienen dürften, die in der allgemeinen Lage seit eiuiger Zeit hervortretende Besserung zu befestigen. Es gilt feruer für wahrscheinlich, dass eine Wiederaufnahme der seit Wochen vollständig ins Stocken gerathenen Fühlungsversnche der Mächte inbetreff der bulgarischen Frage nicht mehr fern sei. (Deutschland.) Kaiser Wilhelm couferierte vorgestern mit Bismarck. Die Stellung Bismarcks z" etwaigen Compromissauträgeu inbetreff der Militärvor-läge ist uoch nnbekaunt. Die Negierung vermeidet sorg' fältig jede Audeutnng über die Auflösung des Reichs" tages. Der Reichskanzler präsidierte einem Ministerrath. Nach einer Version sull derselbe das Festhalten an den» Septennat beschlossen haben. (Die bulgarische Deputation in Paris.) Der Empfang, den die bulgarische Deputation in Paris gefuuden hat, entspricht durchaus deu Erwartungen welche man an deuselbeu kuüpfeu konnte. Minister Flourens hat deu Bulgaren die Verständigung mit Russlaud, uud zwar im Wege der souveräuen Pforte, angerathen; Frankreich stehe' auf diesem Standpunkte, weil es den Frieden wulle, die internationalen Verträge achte uud die Iutegrität des türkischen Reiches zu er-halten wünsche._________________________________ Tagesnemgleitcn. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das un' garische Amtsblatt meldet, für die gr,-kath. Kirche» in Szuko, Sztavna und Sajöpälfalva je 150 st. nnd für die röm.-kath. Kirche in Mehala 200 fl. zn speN" den geruht. schönes Formtalent nicht dnrch tiefere Griffe ins Men schenleben zur Bedeutung eines wahren, reellen Inhaltes erheben. Fahren Si.' übrigens fort. Wenn Sie das Leben kennen lerne», dann werden Sie die arkadische Schalmei hoffentlich verlernen. Für jetzt ist uns Ihre «Resignation, zu süßlich.» Und in der That, liebe Sylvine, wenn dn vergessen könntest, dass die Resignation von Schiller ist, würdest du dem Redacteur uicht eiu wenig recht geben? Du, ich, wir alle stehen unter dem Eindruck der Mode. Unsere Mütter haben bei den Strafen der Kindesmör-deriu geweint! «Josef. Josef, auf entfernte Meilen.... klingt'uns dieser «Josef» nicht hente ärmlich, lächerlich? Die schmerzen der Menschheit sind dieselben, wie einst, aber wir wollen einen schrilleren, einen schreienderen, einen trotzigeren Ausdrnck. Warum? Weil wir in der Würdigung nnd Schätzuug dieser Schmerzeu vorgeschritten sind; wir taxieren die Ohrfeigen, die uns das Leben versetzt, nicht mehr mit den üblichen fünf Gulden, wir verlangen eiu lyrisches Schmerzeusgeld vou eben solcher Unermesslichkeit, wie es der Schmerz dnrch unsere Wehleidigkeit geworden ist. Man schreibt diese egoistische Ucberschätzuug der Wuuden, die uus das Lebeu schlägt, dem Pessimismus zu. Ich glaube, liebe Sylviue, dass Schopenhauer weniger dazu beigetragen hat. als Byron nnd Heine. Schopenhauer ist eiu Pessimist, er lehrt uns also vom Leben möglichst wenig erwarten nnd den Egoismus veruichteu.' wenn wir das Dasein ertragen wollen. Byron aber ist ein Optimist — nämlich für feine Person, uud wird darum maßlos in Forderungen nach Glück uud Geuuss, wie in seinen Anklagen gegen dies Leben, das ihm alles schuldig bleibt. In dieser Au-maßung aber siud wir alle Ayrous. Wie die Türleu sageu, 'dass Mekka in der Mitte der Welt liegt, so habeu wir gelerut, dass das «Ich» das einzige Centrum des Universums bildet. Eiu Dichter also, der sich ius Universum verseukt uud wie Schiller dessen Schmerz und Größe zu seiuem Weh nnd Hofiannah macht, ist uicht uuser Dichter mehr. Unser Lyriker muss sich zum Uuiversum machen: er wird dabei oft unwahr im Inhalt, aber er wird packender, gewaltiger, schneidender iu der Form. Er thnt nnö weh und damit hat er uus: die Massage des Gemüthes möchte ich es ueunen. Episches, liebe Syluine, gibt es, wie dn weißt, modern nur in Prosa: es ist der Roman. Du weißt, dass Zola schweigsam gewordeu ist, aber er beherrscht die Mode. Seme Nachahmer sind uicht so talentvoll, aber klüger als er. Sie snchen das Schreiende uud Verletzende zn meiden, aber von seiner Manier zu pro-fitiereu. Zwei deutsche Romaue, die uach seinem Recept, aber homöopathisch bereitet siud, habeu freundliches Aufsehen erregt. Du magst beide leseu: «Der Zug uach dem Westeu» vou Paul Liudau uud «Quartett» vou Fritz Manthner. Der erstere ist mehr gerühmt wordeu; mir gefällt der letztere besser. Dass beide ihren hauptsächlichen Reiz iu der descriptive»! Treue suchen, mit welcher das Berliner Leben geschildert wird, das rühmt ihnen die Kritik als den größten Vorzng nach. uud insoweit hat ja die Kritik recht, als das Descriptive Mode ist. Ich glaube aber, dass diese Mode uicht lauge bestehen wird. Darauf gib acht, liebste Sylviue; du wirst daraus ermessen, ob dein Vetter wirklich etwas von literarischer Mode versteht. Das Schmerzliche, Bütcrböse in der Lyrik ist tiefer und wird sich länget halten, weil es ans der Gemüthsbcschaffenheit uuscrel modernen Welt hervorgeht; dieses Sichuerbeißen in die Modelle, welches heute das Um uud Auf der RomaN' literatur bildet, scheint mir hiugegeu einem frühe" Uutergang geweiht, weil es dem inneren Wesen des Erzählens widerspricht. Dieser Kern alles Epische" aber ist die Erfindnng. nnd was die Erfindnng reiw macht, das ist die Buutheit. Die modernen Romane erzählen nicht: sie studieren und beschreiben. Sie habe" dadurch die Illusion der Wirklichkeit voraus, aber die Armut der Illusion gegeu sich. Die beiden Mensche" uud ihre Verhältnisse werden geschildert, die «NebeN' meuscheu» mit ihreu Gegeuverhältuisseu gegenübel' gestellt, der Hintergruud mit naturwahren Kaffes Häusern, Spelnuken, Vaugrüuden, Salons uud Bibe' lots dazu gemalt, und das Gauze geht gemächlich all! der Straße der Unansweichlichkeit dem bekannten öde" Ausgang zu. Wie arm ist diese Ausbeute gegeu die tausch Wiuduugen uud Weuduugeu unserer guteu, altt>' Iugendromaue! Wie weit eutferut vou jeuem Helf klopfen vor Furcht und Hoffnung, mit dem wir t^ Schicksale der drei Musketiere oder des Walter Sc^ scheu Qnentin Durward verfolgt haben! Die moderns Romane sind vielleicht logischer uud, wenn man n^' im gemeinen Sinne wahrer, als jene Schöpfung einer bewegten Phantasie: aber sie sind doch "^ Skizzen uud Studien, mehr Ausgeburten einer äM,^ lichen Wissenschaft, als einer freien Kunst. Die Fr^ am Fabuliere» ist nnseren Romanciers abhanden 6. kommen und mit ihr die Knust der Composition. ^, Privileginm des Epos, den Zufall mitspieleu zu lasl^' Laibllchcr Zeitung Nr. 8 65 12. Jänner 1887. Course an der Wiener Börse vom 11. Jänner 1887. ^« den, oMen«, Course Veld Ware Staats'Anlehen. Noicnrente ....... »3,50 52 70 Elileltenle....... N».H5 ^.7:. ü,l>4cr 4°/« Etaatslcse 250 st, ,«i-- 13^ - l»ec,-.'i z°/^ ganze 500 I8?7«i»«l5 >8«<.^ 5°/« ssltnstel 100 „ ,1,8-l»« 75, ,««4cl Staatslose . . iuo „ i«83o,s,8bu ^om".«entenscheine', . Per^'i. ^l'-^ Q^«/^°'^°"e. ßeueiftei . ,,«-25,18 45 ^efteir. Notenrente, steuersrei . 101 - il.1,20 "ng.Goldicnte ^°/„ .... 103 io iu3'!,l, " /i^'^nle 5°/« .... 83-- l»»ik " s>'^'°^nl,ilofl.l>.W.O. I/,°/„ Gold. 124 75 ,25^b d<0. iN 5U ^ „ 4'/, °/« 1l>1 — >U1'50 dto, in 50 „ « 4 . 9 dto. Pramien-Echuldverschi.3°/„ 101—ic, 50 Oeft.HyPrlhelenbanl ,0j.5>/,°/o 101'—101 75 Oes!..!n>a. Bun! Verl. 5°/<> . . iui — 101 b0 dto. „ 'I'/,"/» . 102-2» 10«.?b dto. „ 4°/n . . »8'- S85N Unss, allg, Bodencrcdil»Actienges. ,» Pefi in I. i^ Verl. 5>/,°/, —---------— Prioritäts.Obliglltiouen (für IU0 st.) Elisabeth ° Wefibllhn l, Emission —^_______ Ferdina»d««Nordbahn in Silber iuuil,inn»'n ^lanz-Ioses^ahn.....«^ luu bv Oaliziscyc ^la,l« Vubw!g«Bahn Lm. 1U81 3<10 fl. S. 4'/,«/0 . lou 40 100 '.<, ceftcrr. «ordwcstbahn . °. . iU N u«-^ O>:ll ^vai Staatsbahn 1. Emission . . «01-—208 5« Siidbahn k »»/<>.....15«—l5v L« „ i^ 5°„.....128 bN 12» - Ung.'galiz, Bahn.....100L5I00 7K Diverse Lofc (per Stils). Crcbitlose i«o st...... 175'75 l?6i!5 Elarv-^ose 40 st...... 44 - 4450 4»/<, Donau-Dampfsch. ,00 st. . 11? — 118 — i!aidllch«rPrämien-Anleh.20ft, 20'— — ^ Ösen« Voje 4U sl..... 47'— 47'5N Palfsy^ose 40 st..... 4«'bO 43- Rothen Kieuz, öft. Ges. v.itt fl. 14 «5 14 »5 «udolf-Vose 10 st..... 18 — 1» ?b Ealm-Vosc 4u sl...... 58'7» 5» 25 Et.°Genoi«,^ose 4« sl. . . . »9 d 00 25 Waldstcin-l!ose !'/!> «49-50 25,U'5u Crdt.-Anst.s.Hand.u.G. ,l!usl. ^8i-70!i<,2' «örcdildanl, Nllg, Ung. 2U0sl, .30125301'?,''' Nepositeildanl. 'Allg, 2W fl. . ,i?9 —1»0 -Ci-compte°Ges..Nicb«öst.50Usl. !5ßy-—b«8 — hypothelenb.,öst.20ujl.25"/o«. > «5—^ «7 — >.'anbcrb.,öst. xOU sl. , sl.....81S'—21625 Berleyiödaul, Allg. 140 fl. . 154 7b 155 50 illctieu vnn T'aneport' Unternehmungen. (per Stück). Nlbrecht»Nahn 300 sl. Gilb« . — — — — «llföld-ssium..«ahn 200 fl. Silb. 1««—187— Aussig.Tepl. «Llseüb. lwofl.LM.--------------- Vöhm. Nordblly« ,5« fl . .--------------- „ Westbahn «00 fl. , . . «77—«7750 Nuschtiehrader Eist,. 500 fl. LM.--------------- « (llt.il) «00 ft. . «0150 202 50 Donau . Dampfschiffahrt« - Ges. Oesterr.500 sl. EM. . . . 893—385' — Drau-Eis. (Äat.»Db.-Z.)20Usl.S.____—'— Dui^Vobenbacher « ssran,«Ioscf^«vahn «oa sl, Silb« 2«i—22150 Filnstirchcn»lUarcscritisb,20usl.S. 203 25 203 75 Galiz,Karl,!.'udw!g.B,2U0fl.2M. —>-------— Gia» Köflach««>t,'^.WUfl.ö.W,------------— Kahlcnberg-Eisenvahn 100 sl. .-------— — «aschau-Odelb.Eisenb.20a tl. K. —------------ i!cmbcrg°Lzclnowih»Iassy «iseil« bllhll'Gejcllschasl 2üU sl. ü. A>. 233 50 2"<- - Lloud, «strung,, Triest5uafl.!it>l. 7,57_5^ .. Oesterl.Nordwcstd.2uu sl. Slll>, iß» «5188 5,, dto. (lit.«) 2W ,l, Silber . i8«-5oi«3 2s. Prag-Duxer ülienb. 150 sl. Vilv. ^,____^ Nudolj-^al)n «00 ft. Silver 18U bu igo — Siebeiibltrgcr »iisenb. 200 sl. . —— —-^ Staati>elic>,!,>i>vi> ^^u !l. ö. W . «Ls'4025S LU Gell» Wa« Slidbah» «00 fl. Silber , , . 101 75 10» «b Sild.<»iaz)«0<,fl.S. 17z,zz 172 7» Induftrie»Acticu (per Stücl), ligobi und Kiubderg, Hisen» und Stahl'Ind, in Men 100 sl, . — — —-— «lsenbahnw.^'cihg. I. 80 sl,4U«/„ 9»'— 95 50 „Hldeiuähl", Papiers, u. Ä.-O. s«— 6« L0 Montc>il«Ä^sellsch., öfterr.l. . l34'5«i85 — löalgo-Tarj, «ölsenraff. 100 sl. . -- — — tr,sallei Kohlenwoses. 70 sl, . —— —'— Wafsenf..«,, Och. in W. 1UU fl. 215 — »1»'— Devisen. Deutsche Plätze......«19«, «2 05 London.........l«s 55 ^>7-— 'Ijaris .........49 87, 49 S5 Petersburg .......— — —' — Valuten. Ducaten........5 S» 595 20on Inhaborn cinos Conto-Cor- rents wird dor Incasso ihrer ßi- mosaon per Wion und Budapest franoo Provision vormittolt und ebenso ohne Provistons- Ji!la8.tun« Auwoisungon auf diese beiden Plätze erlassen. Es tt\?°nw O1;ron Committonten lBf zu, flomiciliören, ohne dass ,hnen hiosür irgendwelche Auslagen erwachson t>) übernimmt Kaufs- oder v«^ Für flie Winter-Gür! grijrije gülliing uou ^^ ^T. Medicinal- ^S (nicht^zu verwechseln mitjjden r-!_ tS Fabrika-Thranen) |.,j y Felmtlmm. llcht und einzig heilsamst wirlcnd, 1 Flasche 60 lr., doppelt qrosz 1 st., slihrt am Lager die Apotheke Tmkicsj ncbcn t>cm tlnlhhnusc in ^nibach. Tnsslichcr Pustvcrsandt. (07)2 (220—2) Nr. 9810. Dritte erec. Feilbietung. Am 14. Jänner 1887, um 10 Uhr vormittags, wird hicrgerichts die dritte executive Feilbietuug der Realität des Kaspar Vidrich vuu Dorn «ub Eiiil.-Nr.61 und 62 a6 Catastralgemeiude Dorn stattfiudeu. K. k. Bezirksgericht Adelsberg, am 14. Dezember 1886. ^22^2) Nr79801^ Dritte erec. Feilbietung. Am 14. Iäuner 1887, um 10 Uhr vormittags, wird Hiergerichts die dritte executive Feilbiewng der Realität des Mathias Oabcc von Dorn Nr. 23, 8ud Einl.-Nr. 44 aä Catastral-gemeiude Dorn, stattfinden. K. k. Bezirksgericht Adelsberq, am 14. Dezember 1886. (246—1) Nr7il0l37 Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschcc wird dem Marcus Fink von Nculoschin. mm unbekannten Aufenthaltes, hiemit eriunert, dass der in der Oxecutiunssachc der Maria Fink vuu Nenloschin gegcn ihn l'<'^. 220 fl. s. A. erflossene Ex^utluns-ocscheid Z. 8726 dem ihln nnter einem aufgestellten Curator ml actmn Herrn Fluriau Tomic von Gottschee zugestellt wurde. K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 14. Dezember 1886. (5371II3)' Nr?726i^ Bekanntmachung. Der diesgerichtliche, für die Tabnlar-glänbigcr Peter Esich und Anna Esj^h^ beide aus Tribuce, bestimnite Grnnd-buchsbeschcid vom 27. Noveinber 1886 Z. 6459. wurde dem für dieselben bestellten Cnrator lld^nli« Herrn Peter Perse aus Tschernembl zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tscherueinbl, am 21. Dezember 1886. (244—1) Nr. 11108. Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschee wird dem Johann Verderber in Brunn, nun unbekannte» Aufeuthaltes, hiemit erinnert, dass der in der Executionssache des Josef Wolf, Kaufmann in Znaim (durch Herrn Dr. Ludwig Huftka), gegeu ihu erflossene Execntionsdescheid Z. 8940 dem ihm unter einem aufgestellten Cnrator uä acUlm Herrn Florian Tomie in Gottschee zugestellt wurde. K. t. Bezirksgericht Oottschee, am 18. Dezember 1886. (243—1) Nr. 11223. Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschee wird dem Mathias Eppich von Tiefenthal, nun uubckauuteu Aufenthaltes, hie-mit erinnert, dass der in der Executious-sachc des Johann Schaner von Tiefenthal gegen ihn 1M0. 20 fl. s. A. crflossene Exeentiunsbescheid Z. 8659 dem ihm unter einem aufgestellten Curator uä noluin Herrn Florian Tomic von Gottschee zugestellt wnrde. K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 21. Dezember 1886.________________ (242—1) Nr. 11226. Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschee wird die Marie Renner von Obermösel, nun unbekannten Aufenthaltes, hiemit erinnert, dass der in der Executionssache der Marie Oswald von Krapfenfeld (durch Herrn Dr. Burger) gegen dieselbe er-ftossene diesgerichtliche Executiousbescheid Z. 8837 i)^0. 363 fl. 61 kr. sammt Anhang dem ihr uuter eiuem aufgestellten Curator ud :^t,um Herrn Floriau Tomic von Gottschee zugestellt wurde. K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 21. Dezember 1886. (241—1) Nr. 112257 Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschce wird dem Georg Herbst vou Kletsch. uuu uubekaunteu Aufenthaltes, hiemit erinnert, dass der in der Execntionssache des Mathias Bauer vou Altbacher gegeu ihn Mo. 50 fl. s A. erflossene Execntionsbescheid Z. 9098 dem ihm unter einem aufge^ stellten Cnrator aä ^cluin Herrn Florian Tomitsch von Gottschee zugestellt wurde. K. t. Bezirksgericht Gottschee, am 21. Dezember 1886. ______ (240—1) Nr. 11224. Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschee wird dein Mathias Groß von Setsch, nun unbekannten Aufeuthaltes, hiemit erinnert, dass der in der Execntionssache des Josef Sigmuud von Ebenthal gegen ihn i'l-io. 200 fl. s. A. erflossene Execu-tionsbeschcid Z. 9674 dem ihm uuter ! einem aufgestellte» Curator aä ^cttun Herrn Floriau Tomic von Gottschee zugestellt wurde. K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 21. Dezember 1866. (245-1) Nr. 11012. Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschee wird dem Josef Ho'gler von Schalken« dorf, nun unbekannten Aufenthaltes, hiemit erinnert, dass der in der Execntionssache der Firma Gebrüder Loser in Trieft gegen ihn Mo. 123 fl. 20 kr. s. A. erflossene Executionsbescheid Nr. 9025 dem ihm nnter einem anfgestellten Curator aä aotuln Herrn Florian Tomic von Oottschee zugestellt wurde. K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 14. Dezember 1886. (84—3) Nr. 24581. Dritte exec. Feilbietung. Vom k. k. städt. - deleg. Bezirksgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es werde in der Executionssache des Johann Ianz'elj von Brnnndorf gegen Martin Glavan von Verblenje bei frucht« losem Verstreichen der zweiten Feilbietungs-Tagsatzuug zu der mit dem diesgericht« lichen Bescheide vom 6. November 1886, Z. 21131, auf den 19. Jänner 1886 angeordneten dritten executivcn Feilbietnng der Realität Einlage-Nr. 318 aä Sonnegg mit dem Anhange des obigen Bescheides geschritten. K. k.städt.-deleg. Bezirksgericht Laibach, am 23. Dezember 1886. "(85—3) ' ^Nr. 24833. Dritte exec. Feilbietung. Vom k. k. städt.-deleg. Bezirksgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es werde in der Executionssache des Franz Furlan von Verbleuje Nr. 13 gegen Martin Glavau von Verblenje bei fruchtlosem Verstreichen der zweiten Feil-bietnngs-Tagsatzung zu der mit dem dies-gerichtlichen Bescheide vom 24. September 1886, Z. 17 708, auf deu 19. Jänner 1887 angeordneten dritten executivcn Feilbietung der Realität Urb.-Nr. 359. Nectf.-Nr. 274, toi. 318 a6 Sonnegg, mit dem Anhange des obigen Bescheides geschritten. K. k. städt.-deleg. Bezirksgericht Laibach, am 22. Dezember 1886. (75—1) St. 19 506. Razglas. C. kr. mest. deleg. okrajna sodnija v Ljubljani naznanja: Na prošnjo izvršitelja Matije Ju-vanca iz Strmeca, okraj Velike Lašièe, se v eksekutivni zadevi proti Andreju Gradišarju iz Škril zaradi 37 gold. 39 kr. s. p. a tosodniškim odlokom z doe 22. avgusta 188G, št. 15 470, 8 pravico pouovljenja vstavljena tretja eksekutivna prodaja zemljišèa pod vložno štev. 410 ad lg, sedaj vložna št. 74 katastraine obèine Golo, ceuje-nega ua 1500 gld., vnoviè razpiše na 2 2. januarj a 1887 predpoludnem ob 9. uri pri tej sodniji 8 prejšnjim pristavkom. C. kr. mest. deleg. okrajno sodišèe v Ljubljani due 19. avgusta 1886.