At. 292. Mittwoch, 22. December 1897. IahMNg 116. Macher Mung. dt,, '--------—^--------'-------------------------------------------- ^/^«lltt bi, ,u 4 «elltn « t?. «i0ße3 per Ze!I« l> k,: bei «ft»«n Ui.derholungen p« Me 3 ll. »lt «lklb. »ett,. rrichlint täglich. m« Nu«n»hm, bn 3«>n. unb F«i«w«, Di« «v»t«i»nltt«» btftndet sich «lon«res«plllh 3ir.», b und k. Apostolische Majestät haben mit Vk?" Entschließung vom 13. December d. I. ^l» «. . vom Iustizminister im Einvernehmen mit ^"emsamen Minister des Neuhern erstatteten KtiAM den Landesgerichlsrath in Trieft Heinrich ß>!^°sse ernannt. Z 6234/?r Kundmachung. Unter Bezugnahme auf die hierämtliche Kund» ! machung vom 7. December 1897, Z. 596l/pl., wird hiemit die richtiggestellte Wählerliste des großen Grundbesitzes für die am 28. December d. I., vormittags um 9 Uhr, beim l. k. Landespräsidium in Laibach (Vurgstallgasse Nr. 4) stattfindende Wahl eines LandtagSabgeordneten mit dem Beifügen Verlautbart, dass den in Kram wohnenden Wahlberechtigten die Legitimationskarten zugestellt werden, wogegen an die außerhalb Krain« wohnhaften Wahlberechtigten die Einladung ergeht, die Legitimationslarten persönlich oder durch einen Bevollmächtigten beim k. k. Landes» Präsidium zu erheben. Laib ach am 21. December 1897. Der l. l. Landespräsident im Hcrzoglhume Krain: Victor Freiherr von Hein m. p. Wählerliste für den Wahllörper des großen Grundbesitzes im Herzog» thume Krain. 1.) Apfaltrern Otto, Freiherr — Kreuz, Münlen. dorf, Neuthal, Oberstein. 2.) Apfaltrern Arthur, Freiherr — Krupp, Frei- thurn und Oedengraz. 3) Apfaltrern Richard. Freiherr — Grünhof. 4.) AttemS Dr. Ignaz, Reichsgraf — Gilt Stopih. 5.) Auersperg Karl, Fürst. Herzog von Gottschee — Fideicommissherrschaften Gottschee, Pölland, Seisen-berg. Weixelburg. 6.) Nuersperg Erwin. Graf — Thurnamhart. 7.) Auersperg Leo. Graf — Herrschaft Auers. perg mit dem incorporierten Gute Nadlischek. 6.) Auersperg Leo und Erwin. Grafen — Sonnegg. 9.) Barbo Josef, Graf — Kroisenbach. 10.) Barbo Valesca, Gräfin — Radelstein. 11.) Berdais Friedrich — Raitenburg. 12.) Berg Ludwig. Freiherr von — Nassenfuß, Mühl» hosen, Nassensuß ° Sagoritz und Thurn unter Nassenfuß. 13.) Bist hum Laibach — Görtschach und Pfalz Laibach. 14.) Vors Eleonore, Sophie und Lubmilla, Freiinnen von — Pletterjach. 15.) Vrüxner Dr. Adolf — Grohdorf. 16.) Eo belli Rosalie, Freiin von — Weixelbach. 17.) Collegiat . Capitel Rudolfswert — Capitelgilt Rudolfswert. l 8.) Dolenc Bernhard — Rossenegg.Gilt bei St. Veit. 19.) Dollenz Eduard — Nussdorf. 20.) Domcapitel Laibach — Pfarrgilten Sanct Barthelmä und Scharfenberg und mehrere andere incorporate Pfarren. 21.) Do mlabisch Josef — Herrschaft Iablanitz. 22.) Fichten au Antoinette von — Strug und Vo- lauke. 23.) De Fin Ferdinand. Freiherr von, Excellenz — D.'R.'O. Commenden Mottling und Tschernembl. 24.) Fuchs Gilbert — Obergörtschach. Gilt Seeland. 25.) Oagern Beatrix, Freiin von — Mokrih. 26.) Galle Adolf — Pepensfeld. 27.) Galle Franz — Freuoenthal. 28.) Germ Karl — Weinhof. 29.) Goriany Dr. Robert — Ruperlshos. 30.) Goriany Victor und Marie - PeStenil. 31.) Goriany Victor und Dr. Robert — Gorianc. 32.) Vutmannsthal. Nenoenutti Nikolaus, Ritter von — Weixelstein und Hottemesch. 33.) Hofilrar — Prestranek und Lipizza. 34.) Hohenwart Karl. Graf, Excellenz — Raunach. 3b.) Hotschewar Iosefine — Neudegg, Gilt «^» 7'wt.i. nebst den Landtafelobjecten sub Einlage 1.1266. 36.) Hotevar Mathias und Hren Franz — Tressen. 37.) Kren Franz — Ponowitsch. 36.) Iallic Stefan. Pfarrer — Pfarrgilt St. Veit bei Sittich. 39.) Iurca Franz — Adlershofen. 40.) Kauschegg Karl und Franz — Smuck und Gut Thurn bei Semitsch. 41.) Kosler Johann Baptist jun. — Ortenegg. 42.) Firma Kosler Johann jun. und Eomp. — Leopoldsruhe. 43.) Kottulinsky Adalbert, Graf, und Theodora, Gräfin — Savenstein. Feuilleton. An der Kindheit Grenze. Von A2ll «nna «... ^ Ni^!.^ derartige Verhältnisse e« wohl geben ^."clu^ "leler Mütter H.rzm wohl bluten, wenn ^,e n,""° Wirklichkeit miteinander veralrichm: ^ °r z^ ^ " sich so Hg« ^dacht, eine erwachsene °< ein ,^'te zu haben, eine Vertraute, eine rechte ^Nh^sIch! Und nun?... «en üI""""" 3°m'lien ist die Gefahr des ^^ "ueren Loslösen« eine kleinere, die innere !^"liium".°ber auch da zu finden. Auch hier M wischen ^^ Mädchen einen richtigen Ueber- !V!>- IH "bhängigkeit und Velbständigleit zu !l < ^tauf^ ""ne nun. es kommt vieles, ob nicht ^ ^i"t urt^'l/. gelbst mit unseren eigenen Händen L M? KinV^len und deshalb mit Recht ab- ' ^ ^iihl-3 ?"aus, und in ein selbständiges ' Vt^Äick ""b Handeln hinüberzuleilen - lang- ^ !'l^se .7/ unmerllich; und dieses Problem in „ ^"' sreiw n.^"' dass die Tochter, jenseits an-"sge o,^ Futter, die fie neben sich und zu X ^d^/"hat. sie theilnehmen lässt an ihren "l« >n"u ". "' ihren Hoffnungen und Sorgen. "" °3?en "°l Wahrungen. - Um d,e ^ "". und sei e« der eigenen Tochter, in die unsere sich ergießen zu lassen, bedarf es des Oessnen« der eigenen. Vertrauen erweckt Vertrauen. Es gibt Mütter in unserer Mitte, gebildet, Pflicht« getreu, warmherzig; Frauen, die alle Attribute einer ldealen Mutter in sich vereinen, die aber den Zeit« punkt versäumen, da sie jenes ideale Verhältnis vor« bereiten sollten Von der Einsicht: deine Tochter ist lein Kind mehr! lassen sie sich eine« Tages über. raschen, nachdem sie den Gedanken so lange unterdrückt, ihn weit von sich hinweggeschoben haben — freilich, es ist ja so schön, die Kinder als Kinder zu sehen, so lange als möglich! Aber die Grenze der Kindheit rückt mit vorschüttender Zeit immer mehr zurück, man ist vor 30 biS 40 Jahren länger Kind geblieben als h ute. Daran sind weder Eltern noch Kinder schuld, es ist die Zeit, in der wir leben, sie reift die Jugend in intellektueller Hinsicht schneller heran, als dies früher der Fall war. Auch die Stadt trägt ihr Theil dazu hei das Leben umflutet den Menschen so enge, dass seine Wogen bi« ins Heiligthum der Familie, bis hm an die Seelen der Kinder anspülen. Und damit müssen wir rechnen. Das arbeitende Mädchen sollte nicht direct von der Botmäßigkeit au« auf seine eigenen Füße gestellt werden und ebenso sollte sein Seelenleben nicht sich selbst überlassen sein, direct auf die Unnahbarkeit hin. die zwischen dem Denken der Eltern und dem der urtheilslosen Kinder bestanden hat. Es muss ein Ueber-aang da sein. Und die wohlsituierten Eltern sollten mcht die seelische Entwickelung der Tochter nach dem Kalender regeln wollen: die Etikette schreibt vor. dass die Tochter bis zu diesem Alter in der Kinderstube bleibt, von da an am elterlichen Tische mitisst und dann verschwindet, wenn Besuch da ist. Die Mutler aeht und kommt allein, erst von diesem Alter an ist die locht« salonfähig darf fie die Mutter bei Visiten »begleiten, darf bei Anwesenheit von Besuch gegen» wärtig sein, darf mit zu Vergnügungen genommen werden. Es ist unbedingt nöthig, dass das junge Mädchen bei seinem Eintritt in die Welt der Arbeit ober in die Gesellschaft bereits einen festen Anhalt an der Mutter habe, dass zwischen beiden bereits ein geistiges Band existiere, welches stärker sei als die Einflüsse von außen, die auf da« junge impulsive Gemüth so übermächtig einstürmen. Die ungewohnte Freiheit darf e« nicht verwirren, es muss die Freiheit an der Mutter Hand und die freiwillige Unterwerfung unter deren liebevoller Führung bereits hinter sich haben. Es gibt Eltern, die allzulange eine Art von Unnahbarkeit den Kindern gegenüber aufrecht halten, die im höchtten Grade befremdend wirkt und die später bitterböse Früchte trägt. Es gibt Kinder, welche sechzehn Jahre alt werden und nicht wissen, wie alt die Eltern und ob sie hier oder in Deutschland geboren sind. Die Mutter geht aus. Tag für Tag, die heranwachsenden Töchter wissen nichts von ihrem Vorhaben und dessen Aufführung; zu fragen, kommt Kindern nicht zu und «Kinder brauchen nicht alles zu wissen» — zu diesen Regeln sind sie erzogen. Sie fragen auch nicht, denn sie wissen es ja nicht, dass hinter dem gütigen oder gestrengen Neußern der Eltern auch ein Seelenleben wohnt, es bleibt ihnen fremd, die Kinder kennen die Eltern nur äußerlich. Und sich selbst über« lassen, bildet sich auch in ihnen die Seele, die die Eltern nur mangelhaft kennen lernen. Da kann naturgemäß kein inniges, sondern nur ein ober« flächliches Verhältnis herrschen, und das hält nur da stand, wo es nicht durch stärkere Mächte von außen übertönt wird. Und wo wäre das der Fall bei den heutigen Lebensbedingunaen? Wie viele Mütter lbnnen ihr sind derart schützen? Laibacher öeituna Nr. 292. 2650 22. December W^ 44.) Krainische Industrie.Gesellschaft — Iaueiburg. 45.) Kump Maria Anna — Gallenfels. 46.) Langer Franz Anton, Ritter von Podgora — Preisegg und Werschlin.. 47.) Lanthieri Karl, «las — Wippach sammt Trilleg. scher Gilt und Graf Strassoldo'jcher Gilt Slap. 48.) Lavric Tngelhilde — Zobelsberg. 49.) Lazarini Heinrich, Freiherr von — Flödnig. 50.) Lenkh Felix, von — Arch. Unterradel stein. 51.) Lichten berg Wilhelmine. Gräfin — Hallerstein. 52.) Liechtenberg Leop., Freiherr von — Habbach. 53.) Margheri Albin, Graf. und Apfaltrern Sylvine, Freiin von — Altenburg. 54.) Margheri Albin. Graf — Wordl. 55.) Mauer, Dr. Gustav — Ruckenstein und Erlachhof. 56.) Maurer Theresia — Ruhing. 57.) Mayer Karl — Leutenburg. 58.) Mervec Johann, Pfarrer — Pfarrgilt Sanct Ruprecht. 59.) Minutillo Franz, Freiherr von — Scheren« büchel. 60.) Muhr Adolf — Schloss Veldes und Propstei Inselwert. 61.) Obraczay Marie — Neustem. 62.) Pace Mathilde. Maria, Ludovica und Camilla. Gräfinnen — Thurn Gallenstein. 63.) Palme Josef — Luftthal. 64.) Pelican Wilhelm — Rothenbüchl'Vut, Rothen« büchl-Gilt. 65.) PovZe Franz — Wartenberg. 66.) Praschniker Alois — Gallenegg. 67.) Rechbach Friedrich, Freiherr von — Kreutberg. 68.) Reya . Caftelletto Felix, Edler von — Moosthal. 69.) Rudesch, Dr. Theodor — Reifnih. 70.) Rudesch Alfred. Franz und Flora, dann Mühl« eisen Marie ^ Hoflack und Dragomel. 71.) Rudez Julie. Feiftenberg. 72.) Vavinschegg. Dr. Josef, Ritter von — Mottling. 73.) Schwegel Josef, Freiherr von, Excellenz — Grimschihhof mit der incorporierten Waldung 8r«n^i vrk. 74.) Schmied Lutas — Gehsteig bei Krainburg, St. Peter, M. O. Commende. 75.) Smola Rudolf — Graben, Rudolfswerter Spitalsgilt. 76.) Souvan Ferdinand — WolfSbüchl. 77.) Staii Iosefine — Nuenthal. 78.) Stari Felix — Gerlachstein und Draschlouz. 79.) Stars Anton — Gut Mannsburg. M) Strzelba Josef — Gerbin. 81.) Strahl Karl. Ritter von — Altlack, 82.) Terbuhoviä v. Schlachtschwert Marcus und Eugen, Edle von — Klemlack. 83.) Thurn - Valsassina Johann Douglas. Friedrich, Josef, Vincenz, Franz und Alexander. Grafen — Radmannsdorf und Wallenburg. 84.) Thurn Molf, Graf und Wilhelmine, Gräfin — Luegg und Breitenau. 85.) Ulm Gabriele — Klingenfel«. Swur. 86.) Urbancic Johann Nepomul — Thurn unter Neuburg. 87.) Urbankic Louise — Billichgraz. 88.) Urbantschitsch Dr. Eduard. Sectionsrath, Wien — Stermol. 89.) War « berg Gustav Freiherr von, Großcomthur des Deutschen Ritterordens — Eommende Laibach. 90.) Vilhar Marie — Steinberg. 91.) Windischgraetz Hugo, Fürst — Slatenegg, Haasberg. Loitsch. Luegg. 92.) Windischgraetz Hugo Weriand. Prinz — Wagensberg. 93.) Wohlfahrt Marie, Edle von — Poganeck. 94.) Wurzbach'Iannenberg Bianca, Edle von — Landpreis. 95.) Wurzbach. Tannenberg Alfons, Freiherr von — Ebensfeld, Schwarzenbach, Tannenberg, Hof Gritsch. 96.) Wurzbach Edler von Tannenberg, Dr. Maximilian — Höflein, Lichtenegg. 97.) Zois'Edel stein Egon, Freiherr von — Egg bei Krainduig. 98.) Zorec Johann, Pfarrer — Pfarrgilt Mannsburg. Nichtamtlicher Theil. Serbien und Bulgarien. Aus Belgrad wird vom 18. December ge« schrieben: In der serbischen, wie auch in einem Theile der auswärtigen Presse wurde in der letzten Zeit die sich zwischen Serbien und Vulgarien bemerkbar »achende Spannung vielfach erörtert und hie und da wurden hieran pessimistische Voraussagungen über die muthmaßliche Gestaltung der nächsten Zukunft am Balkan geknüpft. Es ist nicht zu leugnen, dass in den gegenseitigen Verhältnissen, der beiden Länder eine Ab» lühlung eingetreten ist. Ebenso sicher ist es aber, dass dafür das Cabinet Gjorgjevic', in dessen Programm die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zu allen, nament« lich zu den Nachbarstaaten einen hervorragenden Platz einnimmt, am allerwenigsten verantwortlich gemacht werden kann. Es ist eine offenkundige Thatsache, dass, während in Pirot und Zaribrod zwischen den serbischen und bulgarischen Ministern Worte der Freundschaft und Versicherungen der gegenseitigen Sympathien gewechselt wurden, die Kirche in Kumanowo, die den Serben seit jeher geHärte, denselben von den dortigen Vulgären gewissermaßen durch einen Handstreich ent» rissen worden ist. Alle Proteste der dortigen serbischen Bevölkerung gegen diesen Gewaltact verhallten wirlungs« los. Darauf folgte eine lange Reihe von Ausschreitungen und Ueberfällen der Bulgaren gegen die macedonischen Serben, die nothwendigerweise in der öffentlichen Meinung im Königreiche tiefe Verstimmung erzeugen mussten. Gleichzeitig wurde aber auch mit schmerzlichem Bedauern constatiert. dass selbst officielle Organe der fürstlichen Regierung, wie z. V. der bulgarische diplo» malische Agent in Conftantinopel, Herr Marlow, eine Thätigkeit entwickelten, welche direct die Durchkreuzung der legitimsten und von Belgrad aus selbstverständlich unterstützten Wünsche und Bestrebungen der macedoni« schen Serben zum Ziele hatte. Diese Thatsachen konnten von der königlichen Regierung nicht unbeachtet gelassen »erden und der Ministerpräsident und Minister des Neußern. Dr. W. Gjorgjevic'. entschloss sich, an das Sofianer Cabinet eine Note zu richten, in welcher um Aufklärung über Vorgänge erbeten wurde, die mit den wiederholten Versicherungen des Dr. Stoilow, dass er eine freundschaftliche Gestaltung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern herbeiwünsche, im Widersprüche stehen. Der bulgarische Ministerpräsident hat vorläufig die mündliche Erklärung abgegeben, dass die bulgarischen kirchlichen Actionen in Macedonien vom Exarchen ge« leitet werden und sich der Ingerenz der fürstlichen Regierung entziehen. Was das Vorgehen des Herrn Marlow betrifft, so könne das Cabinet auch dafür leine Verantwortung übernehmen, da die dem diplo« malischen Agenten in Constantinopel ertheilten In« ftructionen ein derartiges Auftreten nicht erheischt hätten. Eine schriftliche Beantwortung der serbischen Note wurde für die nächsten Tage in Aussicht gestellt. Dies der augenblickliche Stand der Angelegenheit, bei welchem noch einmal betont sei, dass das Cabinet Gjorgjevill aufrichtig wünscht, die freundschaftlichsten Beziehungen zu Bulgarien zu pflegen, dass aber hiebei die volle und loyale Gegenseitigkeit seitens Bulgariens eine unerlässliche Vorbedingung bildet. Politische Uebersicht. Uaibach, 21. December. Wie dem «Fremdenblatt' mitgetheilt wird, sind die den Landtagen zu unterbreitenden Vorlagen, betreffend die Freilassung der Personal'Einkommen» fteuer von den Zuschlägen auf Grund uwfassender Ver« Handlungen mit den Landesausschüssen bereits fertig« gestellt worden. Se. Majestät der Kaiser hat Samstag nach. mittags den Minister Hermann Freiherrn v. Loebl in besonderer Audienz empfangen und in Eid genom« men. Bei dem feierlichen Acte intervenierten Oberst« lämmerer Nbensperg«Traun und Ministerpräsident Dr. Freiherr v. Gautsch. Die Eidesformel wurde vom Sectionschef R. v. Freiberg verlesen. Am 19. d. M. nachmittags fand unter dem Vor» sitze des Ministerpräsidenten Freiherrn von Gautsch ein mehrstündiger Ministerrath statt, an welchem auch der neuernannte Minister Freiherr von Loebl theil« nahm. In Prag waren am 19. d. M. die czechi« schen Landesvertrauensmänner versammelt, um über die politische Lage Bejchluss zu fassen. Nach einem Referate des Abgeordneten Dr. Herold gelangten ein« stimmig sechs Resolutionen zur Annahme. Pas bei den jüngsten Kämpfen im Abgeordnetenhause von den jung» czechischen Abgeordneten beobachtete taktische Vorgehen wurde gebilligt und das tiefste Bedauern darüber aus» gesprochen, dass die «gegen die Rechte der böhmischen Sprache inscenierte Revolte» den Erfolg erzielen konnte, dass ein Minister zurücktreten musste. Die jungczechi» schen Abgeordneten werden aufgefordert, im Verbände der gegenwärtigen Majorität zu verbleiben und im Sinne der Solidarität aller Parteien der Rechten zu wirken. Der gegenwärtige Moment wird zur Lösung des nationalen Ausgleiches für ungeeignet erklärt und vor einer Aenderung der Sprachenoerordnung ohne Zu» stimmung der czechlschen Abgeordneten eindringlich ge» warnt. Weiter wird in den Resolutionen die Unthell-barltit de« Königreiches Böhmen betont und die Re< gelung der staatsrechtlichen Verhältnisse «der Länder der böhmischen Krone», die baldige Einberufung des böhmischen Landtages sowie die Aufhebung des St rechtes in Prag verlangt. ..«kau!« Im ungarischen Abgeordneten« ^ trat gestern Abg. Gjurkovtt für die Vorlage, vei"^ die provisorische Regelung der Zoll- und v'> ^ angelegenheit ein und vertheidigte das 2oM, Regierung, welche sich keiner Unterlassung W" ,^ macht habe. Redner kritisierte abfällig de" " ^. Kossuth und sagte, die Opposition fordere da«' ^ ständige Zollgebiet aus politischen Gründen. "^ die Unabhängigkeit Ungarns anstrebe, ^g- ? ^ (Kossuth Fraction) polemisierte eingehend B' ^ Vorredner in der Debatte und hob die VoM^ ^. selbständigen Zollgebietes für Ungarn hervor- ^^ örterte die parlamentarischen Verhältmsse '" ^ reich und glaubt nicht, dass mit veste"^ definitiver Musgleich zustande komme, slkdne sich dem Geschlussantrage Kossuths an. , <^O In der italienischen Kammer °" ,^ gestern Dep. Colombo die Finanzpolitik bes ", ^, und erwartete weitere Erklärungen der ^H^ Ministerpräsident di Rudini anerkannte das ln^ ß Kammer, gegen das Cabinet zu stimmen: er^ jedoch, das Misstrauensvotum würde dem ^" ^ Willen des Parlaments mcht kundmachen. «'" B Parteiministerium sei unmöglich. Er habe l>a^ der alten Majorität nicht Umgang nehmen ^ Die Deputierten Sonnino und Glolitti beläu'p! ^ Finanz« und die Afrila.Politik d.s El.binels. ' ^ Nudini remonstrierte. Es fand dann die ^ ^ über die Tagesordnung Colombos statt. Dieses ^ In der Ueberzeugung, oafs die Art und ^ ^ Cabinetsbildung der Regierung es schwer m^ ^ organisches Regierungsprogramm in feste «5 ^ bringen und zu entwickeln, geht die "^^^ Tagesordnung über. Die Tagesordnung wuroe ^ gegen 1«4 Stimmen abgelehnt. Zehn Dip"« hielten sich der Abstimmung. . , -„ ij^ Die französische Kammer berlety ^ gestrigen Sitzung den Gesetzentwurf bettesss ^ höhung der Zollabgaben auf Schweine, ^ .^> und Schweinefett. Ministerpräsident Mil"e ^ dass die Erhöhung des Zolles auf lebende " gL unnütz sei und beantragte anstatt des von ° ^ mission für Selchwaren vorgeschlagenen <> Mist^ 70KFrancs einen solchen von 50 Francs. D" ^ F Präsident theilte noch mit, dass die Reg'""'"F Gesetzentwurf gegen die Verfälschung von »"^ vorbereite. Schließlich votierte die Kamm" ^F Zölle: auf Schweine 12 Franc«, auf F"l"H'' auf Selchwaren50Francs, auf Schweixesett»'"^' und nahm hierauf den gesammten GeschO 416 gegen 9? Stimmen an. «atie^ ,l ! Privatdepeschen au« Havanna coB"'^ , Entrüstung, welche durch die Ermordung ^F Parlamentär ins Rcbellenlager gegangen^M Ruiz hervorgerufen wurde. Ungeachtet dcl M zweier zu den Insurgenten entsendeten Em«!! ^ , bestätigten, dass Oberst Ruiz erschossen/" L verbreitet man das Gerücht, das« der Ob"! ,^ als Gefangener zurückgehalten werde. M^ni Nach einer aus Rom zugehenden ^ ,l^ > es nicht richtig, dass zwischen der italienisch" ^, und der Republik Haiti ein scharfer °) l>^ Jahren als der geeignetste Ort zur "^ ^L/ ü der russischen Schiffe im Gelben M"" ^ l Ihr gegenwärtiger Aufenthalt dortselbst w ^ 5 gung der chinesischen Regierung lann "HF ^ , ^ lasse für irgendwelche pessimistische S«" r^f , und Vermuthungen dienen. Dass die H"" Mf rung Port Arthur der russischen M"^ Verfügung stellte, beweist. d«s« sie da"" ^/ ringste Gefahr für sich erblickt. Den a"^^^ , ' welche leine neuen Besitzergreifungen lN ,hcel F und keinen Grund haben, eine Schädig"^ ^/ essen dort zu befürchten, ist es natiM^ ^c welchen Punlt da« russische Geschwaoe^ 1 Winterung in den chinesischen Gewässern ^ Laibacher "eituna Nr. 292 2651 22 December 1697. Tagesneuigleiten. " -(Internationale Mllllärlapellen- m lurrenz in Wien.) Die Reihe der festlichen de Wallungen, welche im nächsten Jahre aus Anlas« I lünsziMllgen Reg«erung««Iubllüum» Gr. Majestät 5°isei, stattfindet, wird durch einen Wettlamps a, ."'lllürlapellen der verschiedenen Armeen Europa« b< 'Ml werben. Geil Decennlen ha« eine solche Militär« n< llllnconcurrenz nicht stattgefunden. Dle nächstjährige u, "on eine« Comile" arrangiert, welche» aus Mlt. st "n de« Unterftühungscomite'« der Wiener freiwilligen u '""»««esellschast und de« Wiener W«r«eftubenverelne« el "" Se. Majestät der Nailer hat bereit« Allerhöchst- u l «etvllllgung zur Veranstaltung dieser «oncurrenz l. °"kn. und Se. l. u. k. Hoheit Herr Erzherzog Franz n t°inanb h°t da« Prolectorat über da« Fest <"' d, ^"«n, welche«, in großartigste« Maßstabe durch, b M. nlchl allein ein solenner Huldlgungsact <ür Seine s l l'üt. sondern auch ein eminent humanitäre« Unter« z, !„," lein wird. da der Reinertrag der «ettunas« L ^°ll und den Wärmefiuben zulallen wirb. D>e n ""enz wirb Ende Mai 189» in Wien stattfinden b We» tage währen. Am ersten Tage wirb der elaentliche ""ps vor fich gehen, und zwar in einem geschlossenen fi > Die österreichischen Kapellen werden dor» concur« H !" Die Imy wild au« Musilern der verschiedenen ^ ^" «lutop,« bestehen. Al« Preise find 5000. 4000. ° ""' 2000 und 1000 Kronen f stgeseht. «m zweiten ,. "erden die Kapellen auch einem größeren Publlcu» l! '"Kl! geben, ihre L iftungen zu hören. Die M" i ' pellen werden fich nämlich an diesem Tage in ben e 'Ebenen größeren Etablissement« be« Prater« probu-,z,°' »v° glelchlall« mit Vewilligung Sr. Majestät de« '" lln groß.« Fest abgehalten wirb. ll^.^^e hunbertachtzehnjährlge.) In l ^,. lft 3r°u Annie Armstrong im Aller von 118 ^i<^°l°en. O,lt einem Jahrhundert ha« fi« »« , "»l Point bei Millown Mallay gewohnt. Vi« vor „'>«" g-it ist fie nicht einen Tag in ihrem Leben l, «tlvlsen. Fr«,« Armstrong hat drei Kinder gehobl. " Won ^ngft gestorben find. ^ >l,7' ^le belannleTrauung«for» aus ,»?°l a n d) wird mit dem 1. Jänner 1900 durch t^Ulgerliche Gesetzbuch beseitigt, da dle Insel einen ^°r!>? deutschen Reiche«, und zwar der preuh'sch" ^?° bildet. Hlenach ist künftig ein standesamtliche« ^ .?. "d die Eheschließung vor de« Stande«be°«ten lill,.,^. und die letztere die einzig statthafte und 6"» sür die Eheelngehung. , ^ ^»^lVlebzlg Jahre l« Irrenhause) ^»».,^t au« London: In eine« Privat-Irrenhause »8^" ist lürzlich eine gewisse Mary Ann Sargent, "i V" °lt. gestorben. Ueber siebzig Jahre war fie ^^"ranle interniert. f^lal- und Provinzial-Nachrichten. Gerichtspräsident Koüevar v.Aondenheim f ^.' ^"" hinscheiden de» hiesigen üande««er»chl«. !'l>^,"" Franz Kotevar Edlen von Konbenheim ^lhlt. 7"«lenleben seinen «bschlus«. wie e« erfolg« >. n," zugleich glänzender selten in die Erscheinung ^«t«^? "« «erichl.adjuncl in Egg. sp»t" «'« ftih,. Adjunct.Slaat«anw°ll.Gtellvsltieter und Lande«-' ^"h in Laibach, dann al« Oberl°nbe«gklichl«rath Mz, ' u^d Laibach und schließlich al« Präsident de« «^ "°nde«gerlchle« uner«üblich «hüi'g. halle der «er« ^ Vll. !' Vesa»«ldlenstzeil von 41 Iah«« hinter '"'t .'''"" verliert der österreichische Richlerftanb eine« ^ !di«./'^""fttn Mitalieber. Die meifterhaste ,"«. «lilh ""tlt.l und die in Theorie und Prali« Harmon's« °hl«^W»chnele Durchbildung, wie fie sich w de« > iw 3"" vereinigten, lenllen die »ufmerlsamlelt ^fflll, .s."^lnne seiner Laufbahn au« ihn und ver« l'-"unn °l" Lause der Jahre lmmer größere «n- °l<°^^lcher Wertschätzung fich Präfident von ft'«!ü.°" pla'lischer Jurist, der selbst die schwierigsten ?>U.,l.^ "ftaunlich raschem, aber trotzdem r«. > , n " " 'ölen wus«te erfreute. ö"°"i« dafür ^' Nerz«,, die Worte höchster Anerkennung, mit !° Vbt" ^»«elfter d« Recht«wissenschas». Se. Ezcellenz von Naser den '« Lllll.,^".'« °nlü,«lich seiner Uebe.siedlung von Vraz ^üh^,/iNlM reichen juristischen Nissen und seiner i°l^l«hen Schlagfertlglei glänzte Präsident von Hb"n .7^ durch"seln7hervo?raglnde organisatorische >'r '^e er insbesondere al« Gerichtspräsident «n !> d. «?° 'W dle Milausficht über sämm liche 3> «< ' Sprengel« de. Lanbe.aerich.e« in La bach 3^l>"ch be.hiiligte. E, ist bekannt, das« ^lne >»«? !°°ltun« betreffenden Anordnungen un «". "llg^ "°? hllherenor.« al« muftergillig besunder ' ^l« tz" durch°e,iil,rt wurden. ^. ^ ... ^ ^"' Majestät der Kaiser die groß" X,.^ de« Wort../zunächst durch «erl.ihung d ^ "'b,n, und spat,! durch dl« s'heb««« l« >., belstand anerkannt?, fanden diese kaiserlichen Nu.« a> lchnungen de. Dahingeschiedenen sowohl bei den ihm II lterftehenden Veamlen, wie nicht minder in allen an« tre ren Vevöllerung.lreisen allseitige und uneingeschränkte H« llftlmmung. V< Dle Hingabe des Prüfidenten v. Koievar an das ihm D «vertraute A«t war vollständig, nicht« konnte ihn darin G! irren. Unverges.lich bleibt es, wie er in der Erdbeben« K ,cht be. 14. April 1895. nur seiner Pflicht al» Veamter U! nd Oerichlsvorftand eingedenk, noch während der Kata« de rophe die Oesangenhäuser des hiesigen Lanbesgerichte« mi nd Vezirlsgerichte« aussuchte, um jeder Verwirrung 3l ltgegenzulreten und alle zur Sicherung der Häsllinge L nb de« Aufsichlspersonale« erforderlichen Maßregeln zu O essen. Die Aufregungen und Strapazen jener Nacht wie E, icht minder der Verlust eines geliebten Sohne», der in L m schönsten Mannesjahren dahinstarb, begannen die Ll isher eiserne Vonftltution de. Manne« zu untergraben, ar zelne unbeugsa«e Willensstärke blieb ihm jedoch bl. de um letzten Athemzuge treu; leine Klage kam über seine re iippcn, unter den größten lörperlichen Schmerzen tras er V »it piinllchkr Vewissenhasllglelt die letzten, sein »ml etreffenden V.rfügungen, er starb wahrhaft l« Dienste. Der Dahingeschiedene war jedoch nicht nur der irenge Richter; ihm näher Stehende wussten, das» fich inter einer, oft scheinbaren Unnahbarkeit ein reiche« semllth, ein edle« Herz verbarg. War er doch auch ein nuftelhaster Vatte, der beste Vater. n Vorstehende Slizz« eine« Charakterbildes diese» aus» u ^zeichneten Mannes, der, j>de« Parteiengelrlebe entrückt, lc n alle« nur die Gerechtigkeit kannte, deren hoher Priester (> r war, vermag auch leine, vom kleinlichen Partei« landpunlle irregeleitete Kritik zu trüben. Dazu stand h Präsident v. Kotevar, der sein kostbare» Leben im dilnfte der Allgemeinheit zum Opfer gebracht, zu H joch da. e< Vel« hiesigen Lande»gerichte. an dessen Spitze der L Verblichene eine «elhe von Jahren segensreich gewirkt, d and gestern eine Plenarversammlung säm«tl,ch?r Gcemialen st statt. Hlebei hielt Landesgerichl«. Vicepräfibent Albert Levitnll, der treue Mitarbeiter de» Dahingeschiedenen, ei an die Versammelten eine ergreifende Ansprache, die wir 3 »ur Vervollständigung vorstehender Schilderung im nach- n folgenden wiedergeben. Vicepräfident Leviinil sagte: «Vlllne verehrten Herren College«! Volt de» Allmächtigen hat es nach seine« unerforfchllchrn Rath« l! schlusse gefallen, unsern hochverehrten Herrn Pläfidlnten d in ein besserc« Jenseit, abzuberufen. Seil 11. Nuguft r 188b, also seit «ehr als zwölf Jahren, stand berselb «l an der Spitze dieses Gerichtshofes, welchen er mit un« hsugsamer Willensstärke, die er bi« zu seine« letzten sltb/»zuge bewahrte, «il lüftigem Takte und mit seltenem Scharfblicke leitete. Die vortrlffllchen «igenfchaften. welche den Verblichenen al« Mensch und Beamten zierten und ,h« die Hochachtung und Verehrung der Vlanbesgenossen und auch der übrigen Vevöllerung erwarben, haben wir, die wir ihm nahe gestanden, zur Genüge lennen gelernt, herzensgute, gepaart »il streng rechtlichem Sinn. bildete drn Grundzug seine» edlen Charakters. Was aber die Ibiilialeit in seine» Gerufe anbelangt, find wir wohl alle «eine H"«n, Zeugen feim» regen und geradezu btll'viellosen Pflichteifers, feiner unermüdlichen Thätigkeit und leiner ängstlichen Sorge u» da« ih» anvertraute A«l welche ihn selbst kurz vor seine» Hinscheiden nicht »ur «uhe lo»««n ließ. geugen der strotzenden Fülle ,.iner Erkenntnis, seines glänzenden Scharfsinne» und iner pralt.schen Auffassung in Behandlung der schwierigsten ^ verbunden mit einer beneidenswerten Formvollendung <» l/lne« schristlichen Kedanlenausdrucke. So aleich au»« ," 1« "°l?ve°«ler in getreuer Erfüllung der Pflichten de» NllerböHften DienftlS wie als hervorragender Jurist vereitele fich seln Nuf weit über die Grenzen seine» en»««« Vaterland«,, b.ssm treuer Sohn er i««?rdar ^,en Wir haben daher allen «rund, den Verlust 3 ,le« Manne« nach allen Richtungen auf das tiefste zu ^ , aaen und zum Zeichen der Trauer, die un» alle auf ^«, wmrft er üllt, zu»ö'lchen der«hre. welche wir de« «ndenl"n de« Verewigten schuldig find. ersuche ich die Herren, ?ck von den Sitzen zu erheben. (Geschieht.) gugleich bitte ^ «ie Mir 7u gestalten, das« ich persvnlich im N°«en '?. G 'mium« der trostlosen Witwe da» innigste Veilelb il.« den unersetzlichen Verlust, welchen dieselbe betroffen, "wie die au,gezelchnele Hochachtung und tiefste Verehrung ausdrücke.» , » Die allgemeine Verehrung und Wertschätzung, die k.. ««bli'ene genossen, kam in der zahlreichen Theil« k«, bei der gestern nachmittag« erfolgten «eftaltung ü» irdischen Hülle erhebend zu« Ausdrucke. Amtsbiener !! Landesgerichtes und Vkzirlsgerichte« trugen Pracht« !«sl, Kränze Spenden der Veamtenschaft des hiesigen «.ndesaerichli« und V,zirls»enchte« sowie de« Vezirks« ..^.»,« Adelsberg, voraus. Dem Galalelchenwagen «iengen ' 3 A Franciscaner sowie die hochw. Geistlichkeit voran. ' ^.««'der üeichenbeftallungsanftalt trugen den Orden . ^ «er wigten^aul eine« K.ssm. De« mit vielen »nnlaen Kranzspenden pietätvoll geschmückten Sarge !,^7ble nächsten Anverwandten. 2ande,«erlchl«. Vice« p ^ M°«i«anwa« Ob.,lanbe,gsricht, th Pajl, die Üanbeegerlchl«läthe, die richterlichen und llftlzbeamten der Gericht«bkhö>den von Laibach und Ver-!ter auswärtiger Gerichte, in Vertretung Vr. Excellenz be» ?rrn Lanbcsprüfidenttn Hojrath Schemerl »il den eamten der Landesregierung, Landeshauptmann Otto etela, Seine Excellenz FML. v. Höch»mann, M. Sterzl. der hochw. Dompropft Dr. Leonharb losutar, Propst Dr. Elberl, der Präsident der dvocatenlammer Dr. Pfeffer er mit einer Abordnung rselben, der Präsident der Notarialsla««er Gogol a it einer Abordnung derselben, Finanzprocuralor Hosrath atii, Vürger«eifter Hribar, Svalcassc'Prüfident uckmann mit Directoren und Veamten der Anstalt, berpoftverwaller Sorli mit Veamten seine» U'ssorts, rgänzungsbezills « Commandant Major Edler von ulanc, Vataillon«» Commandant Major Kulit. indwehr« Vatalllon« ° Commandant Major Lavrlc. idere Stab«« und Oberofficiere. die Veamten und Diener r Slrafhausoerwaltung, viele Mitlelschulloch weitere 30 si. zu bewilligen. Angenommen. G«. Dl«nil berichtet na«en» der Vchulsection lber Verleihung von städtischen Stipendien an Schüler »er gewerblichen Fachschulen. Die Stipendien werden »erliehen an: Gregor Karlin, Ludwig Vajbe und Maria Vlivar. GR. Pllvlln berichtet n»«en» der Vausection lber die Veftimmung der Vaulinie beim Hause de» Jakob Kania an der Sladtwaldftrahe; die Vaulinie wirb ,ach dem Antrage de» Vauamle» geneh»lgt. Da» Nivellement für die Herren« und Vegagass? sowie für >en Valvasorplatz wird nach den Anträgen der Section «stimmt. GR. Senelovlk berichtet namen» der Finanz« lection über die Anträge de« GÜrgermeister« hinsichtlich »er Feier de« sünfzigjührigen Regierungsjubiläum« Seiner Majestät be» Kaiser«. Der Gemeinberalh beschlos« bereit« in seiner Sitzung t,o« 13. October 1894, au« diese« Anlasse eine höhere Mädchenschule zu errichten und dieselbe «it Allerhöchster Vewilllgung «Franz Josef I. hvhere Mädchenschule, zu benennen. Mit be« hat aber nach der Meinung be« Antrag« fteller« die Stadt Laibach leine»weg» genug gethan; e» erscheint nothwendig, das« fie in Dankbarkeit gegen Seine Majestät, dlss?n weiser Sorge zu danken ist, dass fich die Stadt eine« Phönix gleich nach der Erdbeben-Katastrophe au» Trümmern neu erhoben hat. noch aus andere Weise ihrer Nachlom«ensch°ft da« Angedenken an da« Regie« rungsjubilüu« des Monarchen bewahre. Der Vürgermeifter beantragt: «« sei ein neue» Armen« haus sür 100 Personen zu erbauen, da« mll Allerhöchster Vewilllgung «Kaiser Franz Iosef-Städtische« Nrmenhau«. benannt werde. E« sei ein Vollsbab zu errichten, da» von jeder« mann gegen billiges Entgelt benutzt werden könnte. Obgleich Seine Majestät den Wunsch au«gesptoch«n hat. das Allerhöchste Jubiläum »öge nur durch Acte der Wohlthätigkeit gefeiert werden, können e» fich seine «reuen Unterthanen doch nlchl versagen, den denkwürdigen Tag aus« selerlichfte zu begehen. Der Ge«einderath möge daher dafür sorgen, das» die Landeshauptstadt der Mittelpunkt und Herd für den Ausdruck der Vaterlandsliebe und Ergebenheit des ganzen Lande« werd?. I., bl,se» Zwecke möge der Betrag von 10.000 fl. bewilligt werben. Die Finanzsection beantragt, l« Piincipf den An« lriigen be« Vürgermelfter« zuzustimmen, zur Erbauung eine« Armenhauses 70 000 fl., zur Errichtung eine» Vollsbades 20000 fi. und zur Viranftallung von Frft. lichltlten 5000 fl. zu bewilligen. Sämmtliche Antrüge werden einstimmig angeno»»en. Ueber d,n Voranschlag der in der Verwaltung der Ge»einde ftrhenden Fond« sowie de» Gemeinbefonde» selbst belichtet na«en» der Finanzseclion G«. Genelovii. Nach drn Antrügen der Gctlon ergeben ftch solgende N'fuüale. ^. Stlstungssond. «innah«,n tz«32 fl Laibacher Zeitung Nr. 292. 2652 22, DecemberM?^ Ausgaben 8380 fl., daher ,in U^clschuss von 252 fl. Nach be» Invenlare am Schlüsse de« Jahre« 1896 bezifferte fich das Stislung«ver«0gen i« Nominale aus 210.292 fl. ? lr. L. Der «rmenfonb wel«t an E!n» nahmen 18.049 fl., an Ausgaben 2S.949 fl,, somit einen Abgang von 8900 fl. auf, welcher aus dem städt. Fonde zu decken sein wird. Der Voranschlag der beiden Fonde »lrd ohne Debatte angenommen. 0. Vei« Stadt fonde ergeben fich nach den Anträgen der Section in den Hauptrubrilen folgende Iffernsähe: I. Verwaltung im allgemeinen. Ersvrberni« 107.811 fl., Einnahmen 343? fl., daher ein Abgang von 104.374 fl. II. Verwaltung des städtischen Vermögen». Erfordernis 17.432 st.. Vedsckung ohne Einrechnung der Gemeindeumlagen und der Zins« lreuzer 151.901 fl.. daher ein Ueberschus« von 134.469 fl. m. Straßen, Gassen. Plätze und Promenaden. Erfordernis b?.bb2 fi.. Veblckung 33.106 st, Abgang 24.446 st. IV. Sanität«, und Wohllhätigleitsanstalten. Erfordernis 20.328 st.. Vedlckung 729 st.. Abgang 19.599 fl. V. Schulwesen, Wissenschaft und Kunst. Elso,d"nl« 38.662 st., Vedeclung 9362 st., Abgang 29 300 st. VI. Mllltärb.quarlierung. Ersolberni« 2963 st.. Ve-dlckung 3283 st.. Uebetschus« 320 fi. VII. Verschiedene«. Erfordernis 2160 fl., Vtbi ckung 430 fl., Abgang 1730 fl. Im Exlra'Oidinarium, welche« lelne Vedlckung ausweist, wird da» Ecsordernis auf 86.614 fl. beziffert. Da« Vesammlerforbernis beltügt daher im Olblnatiu» 246.908 st., i» Er.traoldinarlu« 86.614 fi., zusammen 333.522 fi., die Gtsammlbedeckung ohne die Emnah«?« an Znslreuzern und Gemeindeumlagen 202.246 st., somit ergibt fich ein Abgang von 131.274 fl., welch« durch die Gemeindeumlagen und die Imslreuzer zu dicken sein wird. Iur Dlckung diese« Abganges beantragt die Finanzs«ction für da« Jahr 1898: a) Die Elnhebuna von 2 lr. von jede» Gulden Nohnung«zin« von 30 bi« 100 fi., und von 4 lr. von jede» Gulden Wohnung«, zin» über 100 fl.; b) die «inHebung einer 20proc. Ge»eindeu«lage zu den für das Jahr 1898 in der Stadt Laibach vorgeschriebenen dlreclen Steuern »il Ausschluss der Personal.Glnlo»menfteuer, wenn auch das Land aus dieselbe nicht «flectieren wirb. Die Einnahmen an Iinslreuzern beziffert die Sec« tion aus 32.000 fl.. in der gleichen H0he wie fie für das Jahr 189? präliminiert wurden. Die Einnahmen an der 20proc. Ge»einde»U«lage tonnen, da die «us Grundlage der «it erste« Jänner 1696 ins Level' tretenden neuen Steuerreform sür die Stadt Laibach vorzuschreibenden Steuersätze dermalen noch nicht belannt find und dieselben «Sglicherweise niedriger ausfallen werden als fie sür da» Jahr 189? gelten, dermalen mit einiger Sicherheit nicht angegeben »erden. Um nicht fehl zu gehen, berechnet die Section die» selben auf Grund des Ergebnisse« an Gemeindeuxlagen im Jahre 1896. Im Jahre 1896 betrug die Einnahme an 6 p«t. Umlage 30.849 fl. Wird dieselbe aus 20 pEt. umgerechnet, so betrügt fie »n runder Summe 101.000 Gulden. Diesen Vetrag beantragt die Lection als das zuversichtlich zu erhoffende Ergebnis der 20procentig«n Gtmeindeumlagen im Jahre 1898 in den Voranschlag einzustellen. Mit Hinzurechnung der Zinslieuzer und der Ge» «eindcumlagen beziffert fich die Gesammleinnahme der Eladlgemeinde sür da» Jahr 1896 auf 335.246 st. und ls ergibt fich im Vergleiche zu de» Gesa»mterfor» dernisse per 333 522 st. ein Ueberschus« von 1726 fl. Da zur Generaldebatte niemand das Wort ergreift, wird w die Specialdebattc eingegangen. Bei I. «Verwaltung im allgemeinen» begründet der Referent die Ncucreierung der Stelle eines Markt« inspectors und beantragt eine Resolution. Der Magistrat habe über das Approvisionierungswesen anderer Städte Studien vorzunehmen und Vorschläge zu erstatten. Die Resolution wird angenommen. Bei der Bedeckung dieses Capitels wird der Antrag angenommen, es seien künftighin die auflaufenden Wagen« gebüren bei Naucommissioncn von den Parteien zu zahlen. Bei II. < Verwaltung des städtischen Vermögens» wird eine Resolution angenommen, es sei das Ialen'sche Haus zu verkaufen, bei 111. Straßen, Gassen» u. s. w. gelangten Resolutionen zur Annahme, es sei Vorsorge zu treffen, dass die Arbeiter strenger überwacht werden, dass das Material sorgsamer abgelagert und die Auszahlung der Arbeiter durch einen städtischen Ingenieur controvert, die Reparatur der Brücken u. dgl. an einen Unternehmer fürs ganze Jahr vergeben und zur Anschotterung der Straßen besseres Material verwendet werde. Bei IV. «Sanitüts- und Wohlthätigkeits-Anstalten» wird eine Resolution vom GR. Dr. Greg oriö einge« bracht und angenommen, dass die der Desinfektionsanstalt zur Reinigung übcrgebcnen Gegenstände besser geschont werden. Bei V. «Schulwesen, Wissenschaft und Kunst» beantragt GR. Dr. Tavöar bei «Verschiedene Kosten» die Iahrcssubvention für den dramatischen Verein von 8000 fl. auf 6000 st. zu erhöhen, indem er betont, dass das schon im Vorjahre beschlossen worden sei. GR. Teröet ist gegen die Erhöhung, da die Steuerträger nicht zur Erhaltung dieses Vereines heran» gezogen werden können. GR. Turk hält eine Erhöhung auf 4000 fl. für entsprechend. Berichterstatter GR. Seneloviö bemerkt, dass unter die außerordentlichen Ausgaben bereits eine Unter» stühung von 3500 st. für den dramatischen Verein eingestellt wurde. Derselbe verdiene bei der großen Wichtigkeit des slovenischen Theaters für die Cultur des slovenischen Volkes die größte Berücksichtigung. Der Antrag des GR. Dr. Tavcar wird angenommen. Nach dem Antrage des Vicelmrgcrmeistcrs Dr. R. v. Bleiweis wird als Beitrag für die Löschner-Stiftung der Betrag von 50 st. eingestellt, über Antrag der Section werden für die mensa. acaäomiea. in Graz 50 fl., zur Errichtung eines slovenisch-küstenländisch-troatischen Schul-museums 200 st. bewilligt. Die sonstigen Iahrcs<2ul> ventionen, und zwar an die: «Glasbena Matica» liiO0 fl., «NaroänH aal»» 200 fl., Philharmonische Gesellschaft 200 st., Erhaltung des botanischen Gartens 105 fl., Handelskammcr.Kanzlei 436 fl., Rohrschühen'Gesellschaft 20 fl., Schulwertstätte 280 fl.. 'Cyrill- u. Method ^ Nohllhälerlnnen und Wohlthäter zur «erlhellM ^ Kleidung H0st,chft ein. Diefelbe wird ""ge", ^ 23. December, um 11 Uhr vor«illag« im Turnst ecften städtischen Knabenoollsschule stattfinden. 5 — (Von der Lalbacher Studenten' VollslÜche.) Für die sowie alljährlich "4 ^>" den hl. Feiertagm ftatlfilidende Vetheilung der St"'' und der täglichen Gäste mit Potizen h"en °" Nohthäler und langjährige Günnrr des InlMtel- ^ Excellenz der hochw. H«r Fürstelzbischof ^..^ ^ Mlssia und Fcaulein Jenny Recher je l"^e einige weitere Freunde der Vollslüche kleinere v ^ gespendet, sür welche edle Spenden dle Verelnslellu^ wärmsten Dank aussprlcht. .^«> — (Gastspiel de» l. l. Hofburg "^ spieler« Karl von Iesla.) Hute begw" ^ liebenswürdige Künstler sein leider nur aus i"" "^e»< berechnete» Gastspiel als Victor v. Verndt t« «^ ^ tressel». Die glänzenden Vorzüge des h"vo"°» 5,, Gaftc« haben de« lunftfinnlgen Publicu« ""W" ^, letzten Gastspieles Herrn v. g e s l a s zwei «""> « Abende verschafft und e« wirb daher sein Wlede" ^ allgemein freudig begrüßt, «s gibt ftch große« 3 ^ j, lür den heutigen und «orgigen Abend lund, w> ^, bei dem Gastspiele einer gierde des Vurgtheale" ander« zu erwarten ist. »! *(«'u« de« Pollzeirapvorte.)«°" ,e«, den 19. d. M. wurden vier Verhaftungen °"A° fi<>», und zwar eine wegen Excesse«, eine wegen «« ^ eine wegen Vetteln» und eine wegen Vacieien« ^ 19. auf den 20. d. M. zwei wegen Vacleren» «n ^ wegen Dlebftllhlstheilnahme. — Vo« 20. <"' ^ 21. d. M. wurden acht Verhaftungen vorgeno»»^ ,,„ zwar zwei wegen Vacieren«. zwei wegen N"!' ^hl« liegen Diebftahl« von drei Ringen, eine weg" ^' ^ von 17 fl. Bargeld, eine wegen Trunkenheit «" ^ wegen Au«wanberung«vetfuch eines StellunM ^. nach Amerika (3 4b W. G.). . B — («isenbahnunsall.) A« l"' ^/ gegen ? Uhr früh giengen die siebenjährige ^ pl Zerjov. Tochter des Vahnwärters Michael o^<» Südbahn, mit vier Freundinnen und de» ^^F' «urschen Alois Lenaitit auf der Vahnftrlcke "a^F loitsch. Sie wichen dem von Unlerloilsch «a«Y ^ ^ rfgelmählg verlehrendln Schnellzuge Nc. 2 ^F warteten ab, bis der l ^ «öden geschleudert und blieb mit ganz oerN» ^ ttörper todt liegen. Die gerichtlichen Elhebunge" , * (Vrand.) «« 16. d. M. u« « "^^ h< brach, wie uns au« Slein «llgelheilt "'^ <, 3^ hölzern?« Kaische de« Anton Vizjal von ^0°«'' .^! au«, welch?« da» Dach blnncn lurzer g"t ' fts"^ während da» Hau» sammt den Einrichtung«»'» ^ durch da« rasche Eingreifen der freiwilligen lje" gF van Lllstlhal und Dolsto unbeschädigt b"^ ^ >« Vizjal erlitt einen Schaden von 200 st., «"<«« ^» einer gleich hohen Versicherungssumme deckt. ^ >> «st lnsolge Ueberheizung de« Gparheldes > iS. Mletsportei Ursula Vupantit entstanden. "" " a,zl,e" ! g'gen 3 Uhr früh ist am Dachboden der t>?" .gF mann Vailhelmk Rut«g°j ln Kllin.Mann'blllg " ^<' Branlweinblennerei Feuer zum Au»bruche ^stl" ' welche« den mit giegeln eingedeckten Dachft"^ Kl«ll" seiner die Dachftühle des Magazin« und " .^l „l sowie ein daneben dlsindllchr» Wohnz»««" ' ^sl>» Heuvorräthen, 200 Glück MehlMn "" ^^jl,/ Bienenstöcken binnen drei Stunden günM ^0" l sluiigaj erlitt hledmch einen Schaden von ci" ^ll!"'^ wogegen er auf 950 fl. asscuriert ist. ^ ^ ^ Feuerwehr von Mannsburg hat den ^ ,^ l> durch Ueberhcizung des Ofen« entstanden > ^', ' (Verunglückt.) Am 16. d. vl ^.^' j»h«lg« lebige Au»zügler Johann lclegramm.^ Wien, 22. December. lllul^ 'Wiener gkitung» velöffentlicht die Ein. H.'UNg der Landtage von Galizien. Niederösterreich. l8 "lNlltl. Krain. Schlesien und von Görz für den ll^, "der. ^°n Vöhmen. Oberösterreich, Salzburg. °G. ' ^°" der Bukowina, von Währen. Tirol. Vor-Am .< ""b Trieft für den 10. Jänner 1898. von H^'len für den 17. Jänner, von Istrien für den '^nner. letzteren nach Pola. Delegationen. (vriglnai.Telegromm ) ^ Wien, 21. December. !i,f,j Delegation constatierte zunächtt die Ueber-^.?"ng aller von den beiden Delegationen gefassten ^einl ' Herauf referierte Drl. Dumba über das ^! ^""'chm Etfordernisse per 3.489000 st. und ""l^tn ^ "^ denselben Grundsähm aufzutheilen. Einsam ^ Zollgefälle im Voranschlage sür di> «r 1^» " ^'"nahmen und Ausgaben der Monarchie ^ ein^ °'e Brdectung§pl)st bilden wird, ist dasselbe ?^n m'^" Ueberschusse von 53.598.890 st. ein-M. » >c H längere Debatte, an welcher sich M «aiser. Chlumecly. Scheicher und Kramar be ^lnen ^"^" die Anträge Dumbas gegen d,e ^"/er Delegierten Kaiser und Scheicher an-" und die Sitzung a/schlossen. ««is ". 21. December. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der ?. !tlln,V^"ll nachm.tlags in feie.licher Audienz "^ zh/«,''^'" Botschafter Reverseaux und nahm »l ^ien Ä^'"^ct,"iben entgegen. K» ".' 21. December. (Orig.-Tel.) Dem «Pester «en «he sind zwischen der Regierung und der b. ü"ae w . Verhandlungen üb.r ein Eompromlss !^I^'Kelche Nuisicht auf die Annahme des neuen 3 °n/uk^'^uums auf Grund von in diesem Ge-Vn c>'^"den Modificationen im Sinne einer M se,V'""g des g.nannten G^s.hentwurfts be-"l>el<^ llndiger Regelung der gemeinsamen Zollen ^uda. 's" «"tens Ungarns ervssnen. ö"^hu?! ^^ December. (Orig.-T.l.) Das Abge« 't!i^ son «^ die Debatte über die Provisoriums-ö"' das» V-^ba Julius Szinay (Kussuth Fraction) ^tteich« °'e Voithkile des Zollbm.dmsses auf Seite tz",^ >>i""d die Nachtheile auf S^ite Ungarns iK^itz^^egierungsvorlage den Zw.ck der Unab !<>,<. ">cht ^t"f der V^sis des Gesetze« vom Jahre V sich ^''°l»t. l.hnt Redner dies.lbe ab uud <>i Knr? Veschlussantrage Kossulhs an. Ab-'^ schliß ?'^K's« lehnt gleichfalls die Vorlage H" K sw/^ dem Veschlussan.rage des Nbge-^ I'^gstnäb ^ °"' Wmn Oesterreich aufhört, ^te i^^°'g parlamentarifch regiert zu weiden. <'Uliy "u"n 60 ip.u auf. Dem mit dem <7hiiren " "efterreich abgefchlossenen Bündn'sst '>K " d'i« N.^"^sY greift d.e Regierung heftig ^l ^"tlag» n "°»e ab und schließt sich dem Be. »°^n wV.°ll"hs °n. Sodann wird die Debatte ^ c^ttliy ^"ant. Hknioh" December. (Orig.-Tel.) Fürstin V°rie '<' 3iirs<^!?'^slilrst. Glmahl.n des Rnchs. > ^Nqet,' ."Hohenlohe. ist heute vormittags an X"lin 2^"dung gestorben. ^3^Ua "'. December. (Orig.-Tel.) Die «Nord- gritung. meldet über das Hm- >ti^Nlitl?^l'n des Re.chskanzlers Fürsten Hohen- ^t tr« b" nach dem Bekanntwerden bcr Todrs. ^ ' " zahlreiche Veillld5lundgebul,gen e,n. Die Kaiserin condolierte mittags persönlich. Donnerstag abends findet die Einsegnung der Leiche statt, die sodann in aller Stille nach Schillingssürst überführt wirb, um am 26. d. M. vormittags in der Familien» gruft beigesetzt zu werden. Paris, 21. December. (Orig.Tel.) In dem Panama-Proc'sse wurde heute das Verhör der Angeklagten geschlossen. Alle Angeklagten leugneten energisch. Hmte begann das Zeugenverhör. Morgen wird die Verhandlung fortgesetzt. Paris, 21. December. (Orig.-Tel.) Im beutigm Ministerrathe machte der Minister des Neußern Hanotaux Mittheilungen über die Zwischenfälle in China und die Ergebnisse der Conferenzen in Con-stantinoprl inbetreff der Einführung der Autonomie auf Kreta. London, 21. December. (Orig.-Tel.) Reuters Office meldet aus Jolohama: Die russische Regierung nol,ficierte der japanischen Regierung die Besetzung Port Arthurs. Das große japanische Gcschwader vellitß Nagasaki. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Dcitl, Unter Habsburys Kricgsbanner. I. Vd.. fl. 1 05. — Die Uniformen drr deutschen Armee, 4 Nufl., fl. 1 20. — Dahu Felix. Ebroin, histor. Roman, 4. Aufl., 6 fl. — Marshall. Im Wechsel der Tage. Monatliche Thierbelusti-aunacn, 1. Vierteljahr, fl. I 20. — Kaulen, Kurzes biblisches Handbuch, 1. Bändchen, fl. 108. — Die Eisenbahn» Technil der Gegenwart, I. Vd., 2, Abschnitt, fl. 3 24. -Das Vuch der Erfindungen, Gewcrbe und Industrien, <1, Aufl.. IV. Bd.. 6 fl. — In « Stunden gründlich doppelte Nuchsührung 90 kr. — Roth, Slizzen und Studien für den Actsaal, fl. 12 60. — Pitting. Moderne Sihmöbcl, 1. Lfg., 75 lr. — Spam ers Großer Handatlas, II. Subscription, 1. llfg., M lr. — Gros, Slizzen für Wohn. und Landhäuser. Villen ?c., I. Serie, 1. bis 10. Lfg., Preis per Lfg, fl. 1 20. — Beer, Eiscnbahnlartc der österr..unq, Monarchie ?c., sammt Station«. Verzeichnis, 3 fl. — Hohen hausen, Wie geben wir unsere (>!csellichaftcn? geb. fl. 2 70. — Dr. Murr. Altgriechische WriS. hrit, 3 Bündchen k 40 lr. — Leimsncr, Belennlnis zur Personalrinlommcnsteurr, 36 lr. — Zocher, Dn schönes, grünes Alpl'nland, fl. 1'20. — Haggard, Kleopatra. fl. 1'80. — >< ehrein, Entwürfe zu deutschen Aufsätzen und Reden, 8. Aufl,, fl, 2 8«. - Prinz, Deutsches Lesebuch für lalholische höhere Mädchenschulen. II. Theil, 3, Schuljahr, 72 lr. — Schifsels, Pädagogische Iahrcsrundschau l«W. IV. Jahrg.. 96 lr. — Kauf» männisches Untcrrichtswerl Mercur, 1. Lfg., 36 lr. — Keiler, Fr. W. Weber, Drr Dichter von Dreizehnlinbrn, 5. Aufl., 36 tr. — Hirn. Kanzler Vienner und fein Process, ft. 4-50, — Dahn, Die Könige der Germanen, 6. Band., 1. Nbth., fl. 1-80. — Nellermann, Schillers Dramen, 2 Ausl., l.Bd.. geb. fl. 3 60.— Dangelmairr, Die Literatur des Militär-Rechtes, 1 fl. — Europäische Handelscorrc. spondcuz. 1. Lfg , 60 lr, — Flcischmann, Lehrbuch der Zoologie, fl, 696. — Knaclsuh, Künstler-Monographien, 29. Bd., Tizian, fl. 1 80. — Marx, Zur Kritil der politischen Oelonomie. fl. 2 10. — Edward von Steinle'K Brief, wrchsrl mit seinen Freunden, 2 Bde., fl. 10 80. — Roscoe» Schorlemers Lehrbuch der anorganischen Chemie, 3. Aufl., 2. Band, fl. !b 60. — Stutzer, Leitfaden der Düngerlehre, 6 A»fl., ft. 1-20. — Grüner und Klaiber, Neuer Secrctär für Geschäftsleute, 1. Lfg.. 2? lr. - Vorräthig in Jg. v. Klein, mayr ck Fed. Nambergs Buchhandlung in Laibach. Verstorbene. Am 1 8. December. Ulrile Talmis, Nrbeiterstochter, 16 Mon.. Austraße 2, Gchirnlähmung. Am 19. December. Maria Krizaj, Inwohnerin, 81 I Froschgaffc 4, Marasmus. — Ursula Rozman, Arbeiters. aaltin' bb I., Tricsterstraßc 26, ^reinom«. ut«i->. — Karl Planin'scl, Kaufmannsfohn, 3 I., Rathhausplah 18, Meningitis. Im Eivilspitale. Am 16. December. Gertraud Lotriö, Arbeiterin, 69 I., Lungenentzündung. — Alois Sevsel, Mühlstcinschläger, 58 I., Tulierculosc. Am 19. December. Johann Ziban, Ncsitzerssohn, I I., kcxem» uuivvrLllle. Im Siechenhause. Am 1 9. December. Iosefa Gofat, barmh. Schwester, 59 I., Lungentuberculofe. Vieteorologische Beobachwngen in Laibach. Seehöhe 306 2 w. ^Ä^ 743 8 0 8 NO. schwach heiter .21. 9 .'<5H. 745 8-2 0 NO. mühig heiter ^^^üMgTs 748 2 , -8 3 jNO. zml. star! > heiter j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur -16». um l) 6° über dem Normale. ^l-snnie Fledermaus. 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Staatsanwaltschaft, den l. l, Bezirls- gerichten Laibach, Nischoflal, Krainburg, Madmanns- ^> bors, Neumarltl, der l.l. Finanzdirection, dem Landes ausschusse, der Advocatcnlammer, der Notariattlin!!' ^^ ^R mer, der Handels» und Ocwcrbrlammer, der Marl!-gemeinde Zirlnih unseren tiefstgrsiihltcn, aufrichtigsten « Danl aus. ^^ W Laibach am 22. December 1897. M W Die trauernden Hinterbliebenen. M ««»«cher ZMmg «r. 292 26b4 22. DecemwM^. Gourse an der Wiener Börse vom 21. December 1897. «"».m«««^ns^»". „ eu»«l «I,. 3»m»>',g«l< »o» 0'!»«««» „ „ „ «wltlOlUbe» ,o» «»«<>» »l» !^4« 4»/ «ta«Ml»0 >8«» »»/, „ «9 - «,. ,. . . « fl. »8« - l89 - »«/. »««..«sb»l. K »« fl. »« « »»3 4!» »«/. 0««. »«U»«»te. ste»«f«< ,«4l»l««e »»/<, bt«. «lent« »n «»» Ni»^si . lot ^ ««»»«6 3»/^/. «ste«. Invest«!!», «»»»« ft, «X) KlMl» «o».. . . 9» «z 9» «t» D^Ht.). fül l«»hn in Silber «X) !l « W. pr G«< . »«—»«> »»0, 2»l^»Vud» ?» »aliFsch« K«rl»L»d»»«.V»hn. di»«^e «tutle 4° „ ... 9» l» l«i lt »««lbe««n ««b», <». »«4, 4»/, («>.«.)«..f.>«, »,« »9ll» :ou,»» rln«, »llldrnttt 4°/, per ««fie l« 3« «l 9" dU> dt». p« Mttn» ... l»1 ?<> »»» 9>, t>t« Nlntt in Kim»nu»U»r., 4°/,, ft«u«rf«?5 4»/, dt», bto. p« Ultinu, . 99 «u 9»»" l>to.Et.»,»l.»»ldl«lfi..4'/,'/' l»'?5Kl«l »0 OU», bt». «t«. Slaa»^)bli«. lUn«, cck.) ,.g. «?«,»».»..... lXi S0l««<> dt,.«'/,'/, Sch«nl««al.«bl.^)bl, »a, »0 ,0» — «». WH».«»nl. k l », l.«. ll,»" .^4- t>^. bt». ^ »aft.«.« »b» t>0 l« l»0 lhe»z.«e«..2«lt 4°/, »00 ». . »39 «0 ,40 — »für »00 ft, «»»,! «»/, tr»«t! - - «nleten d. Otabtgtweinb« Vien 10» »0 l03 90 «nleben d. Gtadtgnntinb« «Wen (Ellbei obt' Gold) ... »»?-»» —- PlH»ien^lnl. b, Vtabt«». »en lS4 ?» 1»» ?!» ö5«1«bau««nlt<,tn, «»ll««. L». »n<» ?n »01 ?5 «eld ««" (snl,«0 fl.i. 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M»«., «X> fi. . 37/«0 3/8«' V«p»fltenba»l. «ll«., «lX) fl. . »<,« - «<» - »»c»»pte-»«<.. «orist., »no fl. 7«« . 7?o - ««»>». «affen»., «wur,»00fl. »«, — »«» — Hl»«thelb.,Oest.,»<)<'fl.»^'/<,». «» 87- 8«»b««»«nt, vest., «X) fl. , «»« l<5 «<» 75 <2tsterl.»ung«r. V»nl. «u0 fl. . 94!« — «4v- Nlnonbanl «» fl...... l>9» — l»3 — «e«»tb,»b««l. «N,.. »40 » l?« ^ »7? — Actwn »« GrUNlpert» (»« Otuck), «»Ms-tevl. <«, »00 fi. «M. lb«l »»«> bt», bt», (lit. U) »M> fl. . b«S - - «« — Don«,» > Dompflchiffahlt» < V«, , Oest«^,. ^ ft. ilM. 340» 34l» 2e«b.. l,,rn!>»..glassy < Msen».» »lltMaft »W fl. O. , . . W3'—»«4 — 2l°yd. Otst., Tritst,500fi. ««. 4,«' >4<7 — vestel,. ««bweftb. «no st. T. «»4^ ?44üu dt°, bto. (Ul, U) «00 fl. «5. «»8- »»» - Pr»«.Dui»r«lIenb. l«l fi. V. . 9«— 96 »<> 8ta»t»eil, »l!< ^<> «r«»»»«»««.. »l,,»7l>»,«, W. 4»0 -^ 4l<» t.0 w» »» ««? «no»--------------- -------------------------------------------Z<» "" Il»»»«p.»e<., «en»»»., sll»" ^ ^ ^ rtUl»»»5t^«>«" U»«.^«l»«. «,«>b. »00 fl. 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