^I^_____ Freitag, 31. Juli 1903. 122. Jahrgang. Macher Zeitung. "^"'^''U ,, «,Ä b!.^^ .'''«' «'"'""'"'a «" «. l,all.,Hh.ia ls. »l. ^.. „n.'lo.: «a.u- ^ jich »^»ssn^plotz Ar- -, da 51,,, i« ll> Ul»> vulmiNage, Ulisraiiliks»«' Vri»'!!' wsibs» iilchl a«u>'nomml!!, Wa«u!l>ipl!' »ich! züiiicsgsjlsll!. Amtlicher Teil. ^ Äii"ist/r ^'V' 'lp"st"lische Mch'stät haben an 'l^nor G,..f"'' l! "!'^ k. Hauses und de>, 'Aeußern ""benf^^ ^."luchowski, beziehungsweise ^llmlichtj.^^uwordentli^',, sandten und be ^phan lireil'e .'."' !n" ^"'«'^ griechischen Hos. ^"e HcinK ' "'' Ä u r i a n nachstehende Aller. . ''^ch.r G ^ '""«""digst in erlassen geruht: ^" dor provi r s? " V' ^ ° '" " i' ^ndeu. Ich Sie ?"«nzminiw ,.',"' ."^""" ^""« gc>meinsan,en 3"^Ileitu>,., l ^, '"^ ^"- provisorische» obersten ^'Mdi.m ,. s,' "^logc^heite.l Bosniens und der °^"Nichrn ^. ^'' "'""""' ""li Meinen mister «'" k"nglich nr ? 7 '"^ bevollmächtigten ^imist^ ^ >^"n zu N "'"' H"f' Stephan Freiherr,, von - ^" b'm.ftrua/ ^."" «"'winsamen ^inan.zn'inister ^ ^bn'V^'^unleich, demselben sin die in !?""'^n T" .?/. !!^"' ""lvendungen "'leistete» lieben. dunste ^,.„, .i„„t,„,„,^ l.etmn.l'.». 3"nz Joseph m. p (^ c> lnchowski m. i». ^bev ^>,. ., '—-—------ "'^^^^"'i"n! ^ernenne Tie "schl, uyl '). '^" ^namnniuster. " ' 5uli 1!XN. ""«z Joseph m. p. ^ olnchow ^ f i Hl. ,)." ^ »"ädigst ' ""l^lposlolischo Maiestiit haben aller ' ^n^ ^Gar^" ".eiter blasse Tr. Anton Nr. « in ^aib^ch ^n.n ^ m ^IUUW zu ernennen aornlit. ""b Unterricht hat den lor^"" fiir S " ^"er U'o n ^,nil d..u ^and« ^H'!^^<> '.'.7^ '"'b ^'" ^".dec'schulinspel "ltnng zug<^^"de.schulr.te siir >lrain ,n. > Nach dem AmlSblatle zur «Wieller Zeitung» vom ii^. Juli 190!t (Nr. 171) wurde die Weiterverbreit»»« folgender Preß< erzeugttisse verboten: Nr. U und 9 «I! Ul-iäu ll> von, ». Juli 1W3, St. Louis, Mo. (Amerika). Nr. 7 «Xuv^ liull. uom ^ü. Juli IW.'l. Die mit bell Worten: »üUom tiefsten Schmerze gebeugt, ja!» begiunend und l«it den Worten: «Leutjchsozialdclxutmtisch-zionistische Partei» endigende, ill der böhulischen Oenossenjchujls' Huchdruäerei Mährisch »Weihlircheu nedruckte Dructjchlifl o!)ue Datum: «Parte», betreffend die Gemeindevertretung uon Michr.-Weihlirchcn. Nr 30 «Duo», ö»»u» vou, 23. Juli 1iX)3. Nr. 151 «Oitu» vom 21. Juli 1W». Nr. 30 «ObrouK luä», vom 2ü. Juli 1903. Nichtamtlicher Teil. Der neue gemeinsame Finanzminister. An die K'rm'nnuna de5 Gesandten Varon Vurim, <;>«ln tteineinsmnen ^inaii^nnnistei- lniipsen die Wienei Blätter Betluchtiln^en iioer seine ^I>if^al>e l'e;ül,Iich der >l,ierN'altnn^ Boonien^ und der Herce^ouina. ^.Nl „^eneil Wiener Tagl.'lantloillt eine poli tisäj-e Personlichleit ein (eilt und dort den Zusanimenlian^ .^oisl^u der „Slavischen Wohltäliatoitv Gesellschaft", ,-espeltwe dec, Panrussi^ lnn<' unt dem Panslavi5>nn5 souüe wünschen den. Pan sIavi5l!M5' und deui Siidslauentuiu auo nächster '^'ähe .'.u beobachten Gelegenheit m'habt. Ter Veuölterun^ in ^05nien nnd der Herce^ovina, die national und relinio'5 ^einischt ist, nnd in politischer Ve^ehuun nach verschiedenen ^iichtun^en strebt, N'ird e^ aewis; Ve ruhiquua n""ährei», daß wieder ein Staatnnann dao linder erlist, der nach seinein Charatter wie nach seiner Ver^ana^'heit von jeder politischen »vie Partei nmßiaen VoreuM'lwumienheit frei ist, nnd siir den leine anderen i>ragen niaßgebend sind, als objettiv ,',u sein, jedem sein Hecht zu neben, den .'tteich^gedanlen ',', starten und die zweckmäßigste !l.ersön^ licher Crfahrnng lennt. ^eit Oesterreiä>Ungarn da') Mandat ,^ur Verwaltung Poi'Nieno nnd der Herce< govina erhallen hat, sei dac! Amt deo Reiche-^inan^ minisler^ vollständig von dieser Administration in '.'Insvruch genommen. Baron Burian bringe in sein Amt viele Eigenschaften mit, die ihm sehr Zustatten lommen werden. (55 werde der schönste Nuhm de5 Herrn v. Vurian sein, wenn e5 ihm gelingt, das Wert ktallayd izn befl'stigen nnd nenes Gute^ unt> Gedeihe liches in deu Otkupationoländern nnd mr dilselben M schaffen. Das „^remdenblatt" weift dan,»i, y,,,, l^,^ ^ Baron Bnrian in gennsser Hinsicht schwerer haben werde a>5 sein Borgänger. Nachfolger eine<> Mmnie^ ,',!> sein, der so Hervorragendes geleistet hol, sei von vornherein eine Belastung und dies insbesondere in einem ^ande, in dem das Patriarchalische und ge< wohnheitsmäßige noch eine so große Nolle spielt. Va-ron Burian lverde al5 neuer Maiin seine ganze Per> sönlichteit eiiise^en miisseii, um in der Bevö'llerung die Ueberzengung zu erwecken, daß sie auch von ihm dieselbe lrästige Leitung und dasselbe warme Wohl wollen ,;u erwarten hat wie von ktallay, mit dem alle ihre Vorstellungen schon verwachsen warni. Anderseils ll'erden jetzt alle unerfüllten Wünsck)<' und zurückgehal-teneu Bestrebungen an die Oberfläche treten und wli-den fich geltend macl)<'u wollen. Baron Burinu lverde aber in all den schwierigen Aufgaben, die ihm bevor-flehen, durch die Kenntnisse und die Crfaliruugen un-t^rstiiht, die er seit vielen fahren gesammelt hat. Die Ballanhalbinsel nnd ihr Boltstum in Sprackx' und Wesen sei ihn, lein fremdes Wesen, fo daß er leichter den Weg znm Volle finden lverde. Die „Oesterr. Volkszeitnng" erinnert daran, daß ^>5 ^ahre verflossen sind, seitdem, österreichische Trup< pen die Save nben'chritten, in Ausfiihrung des vom Berliner Kongresse Oesterreich zugewiesenen Mcmda» tes, Bosinen l,nd die Herzegovina zu besehen und zn Feuilleton. t Der E ^" ^""«schirm. den heißen Sommer bk a,.? "s solch "^'^"' Gebrauchsqegenstand ^lat " Der Gedam^'d'H ^'" "' "ltchen Zeiten Ochsten e' bis dab /. H '""' das Tuch oder die bra,d "Herreu auf?^^F"^eu war und die lrage. ^"tzt hatte ?" ^'^ ""' dem Sonnen-<" könnte, e". 'i ^^lich machen und nach- '"iiftst ?? Verwendu.« "?^' Unabhängig aber ^uts'ch an den K^ "k Gebrancksgegenstand '" d "«^die, w ' KM?" .ewe symbolische ^ch^s/^tm.ationalen A'^"b" ln einen. Aufsähe ^"2' bereits s" t 5 ?^" "r Ethnographie-" d 7Z" der Son ensrf ""'ltcn Zeit verbatet ist. ^ra^gern, die «7 L"'". ^ ^/. "ls Königssymbol 'l»»ho js^" '"cht d^ "gentllchen Gebranch des '"nisVe NedH.^^ ist diese 'Hz Urzeit Hh» ' N°'"'^chirmes der baby- ," P 3 geht d ^Som.?^ b"' Assyrien, oder 'i'reidÄ^n.ge j.be ,r""'sckMn als Symbol anf "" de?'^un.e„t fi lden ^""^ ""^ dem lylische.I ^ k°""knsch^7" wlr emen Territorialköniq flieht d" griech H,"s Kon.gssymbol. ^ ,>sge/ä^'^"lwrw^ wo er doch ein > ,,^ vereinzelt" ??« wurde, tritt er als ^'ine "3 ?"e,n g! den ',. A° ^^ Xer^es bei Sa. ^" srei'^ «ber der " 57""'schirm. I"' all- '^und uoch^ ^ " "'" ^lusgangr der Kaiserzeit lehnt Claudian in einem Gedicht den Sonnenschirm als ungehörigen Luxus für den Fcldzug ab, obgleich es sich um den Kaiser handelte. Die höchsten Ehren genießt dagegen der Sonnen schirm im Osten. Arian erwähnt schon aus der Zeit Alexanders des Großen, daß die vornehme,, Inder Honnenschirmc getragen hätten. Dies mögen vielleichl noch Gebranchsgegenstände gewesen sein, aber im ferucreu Ostru bedeutete der Sonnenschirm bereits etwa um 500 vor Christi die löu»gliche Kaste. Von da aus erreicht er die höchste Naugstuse, indem cr nämlich zum Symbol der Göttlichen wird. Der Suuucu-schirm wird das Wahrzeichen Buddhas, da dieser zur Kaste der Krieger uud Kiwige gehörte, die den Sonuen schirm als Kastenzcicheu hattcu. In deu Darstelluugen der Vorexistcuzeu Auddhas zum Beispiel deutet ein Sonnenschinn über dem Elefauteu nnd dem Pfau auf die göttliche Bedeutuug dieser Durchgaugsformen Buddhas hin. Ganz im Osten der indischen Welt, in der südöstlichen Spitze vou Celebes, repräsentiert ein Sonnenschirm das Hoheitszeichen der Fürsteu von> Luhu, durch das sie vor Iahrhuuderteu ihr Königtum vou Gottes Guaden bewiese,.. Im eigeutlicheu Persien ist er noch heute Köuigsze.cheu und sein Gebrauch uur dem Schah »nd den Prinzen von königlichem Geblüt gestattet. Es ist auch wohl als Erbe der ehe maligen Khalifenherrschaft anzuseheu, weuu der Sheriff vou Mekka und der Sultau von Marokko einen Sonnenschirm führen. In, Sudan wird häufiger e.u nes.ger, vielfarbiger Sonnenschinn als Herrschaftszeicheu verwaudt. Er hat sich aber auch weit über deu Eiufluß des Islams hiuans im Gebiet der Neger verbreitet. Er muß ans das Gemüt der Neger großen Eiudruck gemacht haben. Aus Dahomey ist ein solcher Königsschirm zum Bei^ spiel in das Hamburger Museum gewaudert. Au. Kougo ist er gleichfalls das Vorrecht der Priuzen. Auch im Westen hat der symbolische ^onuenschirm sich Eiugaug verschafft. Im früheu Mittrlalter erscheint er aber denuoch uur vereinzelt als Nangauszeichnung. Erst später, jedenfalls lauge nach 1190, muß er päpstliches Symbol geworden sein. Im gauzen Abend-laude ist der Sonneuschirm eigentlich uur vom Papst akzeptiert uud uur hier zu eiuer hoheu Würde erhoben worden. Für die Entlehnung dieses Symbols aus orientalischem Gebiet spricht der Umstand, daß der Hofbedirute, der deu Marstall des Papstes unter sich hatte, um ebeu jeue Zeit als »Sultan» bezeichnet wird. Paul III. suchte seine Nepoteu, die Herzoge vou Parma, dadurch besouders zu ehreu, daß er ihnen 1547 das Amt als Erbfallouiere, als Erbbauuer-träger des Papstes, übertrug und so deu Sonnenschirm i» das Wappeu von Parma brachte. Jedenfalls muß er um diese Zeit iu höchstem Ansehen ge-staudeu habeu, was auch das berühmte Bild, das Nubeus vou der triumphiereudcu katholische» Kirche malte, beweist. Hier ist der Sonueuschirm als Siegeszeichen auf deu Pruukwagen gesteckt. Noch bis in die allerletzte Zeit der Selbständigkeit des Kirchenstaates mußte die sogenannte päpstliche Standarte, de> Sonnenschirm mit de» beiden Schlüssel,., den Kirchen« staat auf Müuze» uud Siegel» vertrete», wenn bri der sogeuauuteu Sedisvatauz lein Papst vorhand»», war. Laibacher Zeitung Nr. 172. _________ 1478 verwalten. Selbst die Feinde der Monarchie niiisseil zugeben, daß sie die t'nItm'eUe Mission, die sie ans sich go-nonnnen, erfnllt lint. Allein lein Einsichtiger lverde sich der Erkenntnis verschließen, daß dmnit der An-aliederung5Pr»M der beiden Provinzen an Oester reich-Ungarn dnrchau^ nicht als vollendet zu betracht ten ist. Ter nene ^inanzniinister feilne di^ Schwierig teiwn seiner '.Viission. Er habe die hohc Schnle der Orientwissenschaft an inehreren Vrmnpnuttei, der-solben dnrchaeinacht^ er wisse, wie man orientalische Völlerschaften zn behandeln hat. Tie „Wiener Morgenzeitnuq" lueist darauf l,in, daß Freiherr v. Älirian von Herrin v. ,^laltay selbst al5 der berufenste Nachfolger anf seinem Posten bezeichnet ivurde. Inl Jahre 1"!i!< habe er eine längere Neise durch Bosnien nnd die Herzegovina u»lernon,,nen, inelche ilnn Gelegenheit bot, die Verhältnisse de5 Ottn-pationogebiewö kennen )i< lernen. Politische Uelierstcht. Laibach, 30. Juli. Zwischen der österreichischen nnd der ungarischen Regierung sind Verhandlungen im Zuge, welche die Aufhebung des Zucker-Koutiugeu-ticruugsgcsetzcs iu Übereinstimmung mit der Brüsseler Zuckerluuvention zum Gegenstände haben. Nach vorliegenden Meldnngen stellt die ungarische Regierung hiebci die Forderung, daß den ungarischen Fabriken der ungarische Markt ausschließlich vorbehalten bleibe, ohne daß jedoch in diesem Augenblicke die Errichtung einer Zwischenzollmie oder die Unterbindung des freien Verkehrs mit Österreich beabsichtigt werde. Es müsse sich ciu Modus fiudeu, den freien Verkehr aufrecht zu erhalten und doch dcu vollen Anfpruch Uugarus auf das ihm zugebilligte Kontingent zu wahren. Die Iuteution der Brüsseler Konvention fei, daß jedem der Konventionalstaaten für seine Produktion der innere Kousnm gesichert bleibe. Es dürfe dcmuach das Gesetz über die Kontingentierung von der österreichischen Negieruug nicht einseitig abgeändert werden, vielmehr läge dariu eine Verletzung des Reziprozitätsprinzips, wodurch Ungarn das Recht erhalte, die zur Wahruug uud Geltend-machuug der fiuauzielleu uud wirtschaftlichen Interessen Ungarns erforderliche» Vorlageu ohue Verzug dem Reichstage zu unterbreiten. Diese Maßnahmen könnten auch im Verordnungswcgc iu Wirksamkeit gesetzt wcrdcu. Die österreichische Regicruug vertritt, wie deu Darstellungen der Blätter zu entnehmen ist, den Staudpunkt, daß das Gesetz über die individuelle Aufteilung des Zuckerkontiugents uur iu Österreich vom Parlamcut angenommen sei, die uugarischc Regierung dasselbe dem Parlament nicht vorgelegt habe, nud daß Ulan in Österreich berechtigt sei, dasselbe einseitig, ohue Zustimmuug Uugarus, aufzuheben. Ein Bruch der Reziprozität köuue dariu uuter keiueu Um-stündeu erblickt werdcu. Daß die Brüsseler Kounuissiou die Kontiugentierung als kouveutiouswidrig erklärt habe, falle der österreichischen Negiernng nicht zur Last. Aus der Notwendigkeit, das Gesetz über die individuelle Aufteilung des Kontingcuts aufzuheben, ergebe sich von selbst der Wegfall der im Kontingen-tierungsgesetze enthaltenen Sicheruug der ungarischen Mehrproduttion. Trotzdem sei die österreichische Re-gieruug im Prinzip bereit, Uugaru die eiumal erreichte höhere Produttiousquote zuzugestehen, allein es sei Sache der ungarischen Regierung, in diesem Falle eiueu konkreten Vorschlag zn unterbreiten. Derselbe dürfe jedoch dem Geiste des Zoll- und Handelsbünd-nisses nicht widersprechen uud dürfe vor allem die gruudlegeude Bestimmung des freien Verkehres zwischen beiden Ländern nicht taugicren. Ans Prag, 2!). Juli, wird gemeldet: Der Klub der czechisch-agrarischen Abgeordneten hielt gestern eine Sitzung ab, in welcher die anläßlich der letzten Elementar Katastrophe zu unter uehmendeu Attioueu besprochen uud sohin iu eiuer einstimmig angenommeueu Resolutiou folgeude Be-gchreu aufgestellt nnlrdeu: Möglichste Beschleunigung der Einberufung des böhmischen Landtages zn einer längeren Session, Vorlage eines Landesgesctzes über die allgemeine obligatorische Versicherung gegen Ele mentarschäden, genaue Erhebung der dnrch die letzte Elementartatastrophe vcrursachteu Schädeu uud Ve N'illiguug eiuer dieser ermittelten Schadenshöhe entsprechenden staatlichen Subvention in Form eines uuverziuslicheu Darlehens, uud iu Ansehuug der großen in den betroffenen Gebieten vorherrschenden Not Beförderung vuu Saatkorn, Getreide, Viehfutter u. dgl. zu Regiekosteupreiseu auf den staatlichen Eisenbahnlinien. Bezüglich der für mehrere diplomatische Vertretungen Bulgariens vorzuuehmcudcu Neuerueuuuu-gcu siud, wie mau aus Sofia schreibt, bisher »och teiuc Neschliisse gefaßt uud, wie es fcheiut, auch uicht in allernächster Zeit zil erwarte». Was die neu zu errichteuue diplomatische Agcutie iu Roui betrifft, erhält sich die Versiou, daß der ehemalige Ageut iu Bukarest, Herr Miucovie, für dicseu Postcu aus-erseheu sei. Für die Neubesetzung des erledigten Postens des bulgarische» Vertreters i» Wie» steht die Kandidatur Herru G. Naeovie i» erster Linie. Letzterer wird aber auch als cvcutueller Nachfolger des Ageuteu Gesov iu Koustautiuopcl geuauut, dessen Rücktritt allerdiugs ailch uoch uicht feststeht. Wie aus Belgrad gemeldet wird, beschloß Fürst Nikita, i» Belgrad eiue» diplomatische» Vertreter zu erhalte». Tagesllcuiglcitclt. (Der Tod des Papstes in Tele-gram men.) Aus Rom wird geschrieben: Die folgende» fahlen geben eiue Idee bon der fieberhaften Erwar^ tuug jeder Krankhcitsvhase des Papstes uud von der ungeheuren Verbreitung der Todesnachricht in der ganze» Welt. Am Todestage des Papstes nahm das Telegraphenbnrcan iu Nom 24.380 Lire ein. Vou etwa 250.000 abgesandte» Worten wurden 45.000 nach Frank reich befördert. Iu dcu Tage» der Krankheit des Papstes wurdcu 8000 bis 15.000 Lire täglich eingenommen. Es ist bemerkenswert, daß das römische Telegraphen, bureau bei keinem Anlasse die tägliche Einnahme von 13.000 Lire überschritten hatte. Beim Tode Humberts wurden wenig mehr als 11.000 Lire ei»ge»ommen, da das Ereignis unerwartet eintrat. Am Tage der Bestat tnug Humberts I. liefe» 13.000 Lire ein.___________ — (Der nächtliche Spaziergang Elefanten.) Aus Esscg wird geschrieben: 0 weilende Zirms Henry besitzt eiue» prächtige«' . genannte» Elefanten. Blondin ist ein gutmM^, sehr folgsam seinem Wärter »nd ein Liebling "^ tlnus. In der Nacht von, Son»tag aber glaubte -^ einen nächtlichen Spaziergcmg »»ternehmei» zu ^ Es war etwa 2 Uhr, im Zirkus lag "lles '" Schlaf und ohuc daß der Wärter es bemerkt ha^, Alondiu sich von seinen Ketten und inspizierte d« ' Umgebung des Zirkus. Zn seiner Unw'hall^, Alondin einige jnnge Kastanienbänme ans bei» hierauf klopfte er mit seinem Rüffel an das M» Wafserwertwärtcrhäuscheus. Bei dieser Oelegenhe»^ die Scheibe» des Feustcrs in Trümmer, da s" ^, uicht darcnlf eingerichtet waren, von Elefanten Z> zwecken benutzt zu werdcu. Blouoiu beschädigt "^ eine Tür, brachte den Hnhncrstall cinigermaM ^ ord»llng und folgte dann bereitwilligst seine»! »^ herbeigeeilte» Wärter in sein Zelt zurück. "" ^ es eben, wen» Elefa»ten spaziere» gehen. . ^ — (Der Bart auf der Nase.) Eine A liche Ehescheidnngsgeschichte findet sich inl ^"rrltt ^ Pariser Wäscherin hatte in einem Streit der ^ hübsche Antlitz so »»sanft behandelt, daß ft "^ einbüßte. Im Spital wurde a» ihr eine ^^ Operation vollzogen, das heißt, die Nase w»^' sie fehlte, dnrch eine neue Hant ersetzt. T>ic l»!^ Operation einigermaßen bewahrte Schönheit der > versöh»te die Gatten bald. Aber eines Tages 8^ die arme Nrau, daß ihre Nase sich mit cine"» ^ Flaum bedeckte, der zu ihrem Schrecken imnlk ^ wurde. Vergebens we»detc sie Rasiermesser '^ s Twktnren a»; diese Mittel beförderte» "" "5 wuchs an dem nngewöhnlichen Platze, ^"^i trng der Arzt, der jene Operation vorgeno^i dabei ein Stück behaarter Hallt verwendet h^ Spott der Nachbarn, der die Fra» imnlN' ^! denjenigen erbitterte, der ihre fchö»e »rspl'i'lN^M veruilstaltet hatte, brachte sie endlich zn del» ^^ sich von dem Urheber ihres grotesken libels 3' ^ -- (Mysteriöse Vorgänge in ^' > Ma» meldet ans London, 28. d.: In Lissal'^ ^ ei» gewisser Lnciano folgende Enthnllnüg "' jl> gegen den Geiz der Polizei: In der Nacht " ,' Ednards Anknnft arbeitete er fpät in den ^ ^ dein Prara de Eonimereio. Er hörte in "^^ fpa»ischc Stinnnen nnd suchte sich unbeachtet deü ^ zu uähcrn. Aber sie löschte» ihre Laternen a«s ^ kamen. Lneiano informierte die Polizei, die M.^ war, weil der königliche Pavillon auf den« ^' Platze stattd. Sie dnrchsnchtc die Kloake "«0 >^< Mine mit Werkzeugen »nd DhnauiitPatroneN.^, nicht, woher Luciano von diesen angeblichen "' ^ Polizei weiß, aber sicher ist, daß zahlreiche / Verhaftungen damals stattfanden, ohne aber ^ Gesunderem zu führen. Luciano will M'i.^ nnd Hunderten von Personen das Leben gett ^, n»d ist über die erhalte»c Veloh»»»g empl'^l der «Morning Leader» meldet, wnrde "!",,. ,^ Posten aus der Wache vor dem portngiesM' ,/ Palais von Ajnda getötet, n»d nlchrerc 2)e j wnrde» gehört. Der Schrecke» im Palais »"<"'> ^i Trilppe» wnrden alarinicrt. Offiziell verlang/ Klaus Htörtebekers Glück und Lnde. Roman aus Hamburgs Vergangenheit von Otto Nehrend. (37/Fortsehung.) «Mein armes Kind,» sagte der Ratsherr, «ich habe dies geahnt seit mcmchem Mouat, ich wußte es »lit Sicherheit seit dem heutigeu Abeud uud ich daute dir, daß du mir »lit voller Offeuheit begeguet bist. Doch was de»tst du, daß daraus werde» köuue?» «Ich weiß es nicht,» erwiderte das juuge Mädcheu. «Viele, die »leisten St»»de» sage ich nur, daß »ic, nie etwas daraus werdeu kaun, uud ich uehme mir vor, zu vergessen. Doch danu wieder — oft, oft zerdrückt es mir fast das Herz und ich bin ratlos!» «Sei meiu starkes Kind, Üisbeth,» sprach der Vater wieder, «suche zu vergesse»! Durch semeu jüngsten Schritt hat der Herr vou Verdeu die letzte Brücke abgebrochen, die ihu uoch mit der ehrbareu Welt vcrvaud. Suche ihn z» vergessen! Quäle dich »lcht damit, dies in weuigeu Tageu zu erzwingen, doch hoffe und vertraue fest, daß die Zeit feguend auf dich emwlrleu werde. Aber wir dürfeu nicht Gott allem alles überlaffeu, er, der Allmächtige muh feheu, daß wir selbst auch zu uuscrem Heile tuu, was iu unsereu Nrafte» steht uud soweit wir kurzsichtigen Meuschen hoffe» dürfeu, uusere» Lebeuswcg segeusreich zu gestalte». — Ich glaube, es wird gut sciu, Lisbeth,» fuhr er uach turzeni Nachsiuuen fort, «wenu du eiumal i» völlig veränderte Verhältnisse kommst. Was meinst du dazu, we»» ich uusereu Freuud bitte, dich einige Monate hier zu behalteu? Oder weuu du im Beginne des Frühlings zur Muhme »ach Hcrwardes. hlide hinausziehst?» «Nein, nein, Vater,» rief das juuge Mädcheu plötzlich heftig, «laß mich bei dir bleiben! Ich fühle es, nur in deiner Nähe kann ich meme Nuhe wiederfinden! Sei immer lieb mit mir, sei nachsichtig, auch wcnu ich dir manchmal uoch Kmmuer bereite durch Traurigkeit. Es wird schon besser werden, ich will versuche» zu vergesseu, aber laß mich bei dir bleibe»!» «Gewiß, meiu Kind,» sagte der Ratsherr uud sciue Stimme zitterte cm weuig, «da sei Gott davor, daß ich dich iu deiuer Not jemals vou mir weiscu sollte. Mit Gott also uehme» wir deu Kampf auf mit dem böse» Feiude iu dciuem Herze»!» «U»d ich hoffe, daß ich au deiuer treuen Haud deu Kampf siegreich bestehen werde,» sprach die Tochter, «aber eine Bitte habe ich uoch. Sage der Mutter uichts von dem, was ich dir osfcubarte; sie würde sich nur ewige Sorgen macheu, die zu uichts »ützeu; sie versteht mich »icht wie du, Vater!» «Ich weih es, mciu Kiud,. eutgegucte Herr Hiurich, «sie soll uichts erfahre». Doch uuu gehe fchlafeu, du wirst mi'ide sein. Es bleibt zwischcu uns, als sei uichts vorgefallen, aber wenn der büfe Feind in deinem Herzen dich einmal gar zu sehr wieder quält, dauu weißt du, wohiu du dich jede Sekuude mit vollem Vertraue» flüchte» tauust.» «Meiu guter, guter Vater! O, »löge Gott mir uergöuueu, dir uie, nie mehr auch nur deu leisesten Knmmer zu bereiten!» rief das jnnge Mädchen und warf sich vor ihrem Vater nieder, wemend ihr Hanpt a»f seme» Kmc» bergend. Sa»ft richtete der Ratsherr sein Kind empor; ihre Trauen waren versiegt, er drückte einen innigen Kuß anf ihre Stirn. «Gute Nacht, meine Lisbeth!» sag" ^,' ^ Elisabeth suchte ihr freundliches S"»^ ^ leichter schlng ihr das Herz iu der Brust;'ß, ^ sie hatte den treuesten Freund gefunden, "^k ^ Güte ihr in den schweren Qualen und ^ ^/ ^ Seite stellen tonnte. Nach einem inbriinW ' versank sie bald in tiefen Schlummer. « ^ Aber lauge, lange brannte noch "" ^ Gemache des Ratsherrn. Gedankenvoll > ^ feinem Armsluhle. Er kannte Elisabeths F, wußte, daß nur nach schweren Kämpfen k.j ii des Herzens seines Kindes noch »lögl'ch ' '! viii. ,t^ Ziemlich genau ei,l Vierteljahr wal '^ c Lübeck abgehaltenen Tagfahrt der HaM" ^" t als uul die sechste Abeudstunde eines der ,^ß d i»l Mai eiu schlankes Schiff nlit vollen h,,^ " einer steifen Südwcstbrife die breite !" ^'l"' Ems durchfchuitt, um das offene Meer »'' M ^' Es war der «fliegeude Geist» Störtebc "^ ^. iu Volzeufchußweite folgte ihm ein > Mjcl, ordentlich geschickt gelenkter einmastiger j^, ^ schlimm sah es aus auf den beiden ""'^»"/5 Hier uud dort flatterten lange Fetze» ""5^ k,,z heraus, mächtige, halbabgerissene H"lz>^ He»", ,, hervor ans Masten und Bugspriet, a" '"«" ^l^ waren die Wanten zerrissen und breite ^^^ Schanzbekleidungen geschlagen. Die 1 waren von Blut gerötet; Tote nnd Vew ^l! <, darauf muhcr und die Manllschaft '^" he»",, beschäftigt, denen zu helfeu, die n"ch ^ ./ vou sich gaben. (!5""'" 1479 31. Juli 1903. "'"'Meuter.i , ^"tmord verübt und daß von '"^lie 3^. ^^"schwön.ng keine Spur sei. Die ------------^mung begegnet aber der größten Skepsis. Die Az/""" ^°" ^" Ansichtskarte. 'lchWatte. qw/^!!.^.^. i'^ Ferienzeit iln Zeichen der An '°'ls">. daß °s ^? '?' ""^ leiner eigenen Erfahrung "^V°rstellu,a u7^ ^' "^ ^bt; aber ein'e '^'"eL^^rei^ " ungeheuren Umfang, den diese ^". Eine e> alis/ ^'.'^'' b^' >°ird man sich doch taun. ^'^ I" E l d i F"^chrift teilt einige Zah!^., drüber '^"' 3e , "°, b. Zahl der Postkarten, die zur Ver^ ^" We» la re,> ^ ^"' ^'iebtheit der AnsiclMwrien ^'Wn, Dr 3,^ "'".«"" °"ßerordent'.-ch. Vcrmehru-.a, "us diesem Gebiete, ber Ansich<^'ar!"l in Erg " ^ e>>ql sch ./.^"'"""' welche Zahl eine S!r>cle ?' Der jäN^^n .n gerader Nichtung einnehme " ""de ch ?,/ ''""'f "°" Ansichtskarte., in Deutsci" '/""" nesiq b^s/ "'"'''' l"n: aber das; die Gesamt. ^ ^>^ >.^^t^ ""'' ^ ^"Nache. da 7„ ' H'nde der Vos^ ^ " "" """fe eines Jahres durch 3 ^' Saiso ^/ .""'' !' bis 10. August, also auf der ^ch'UttH vm' )!^Ä^ ^"^'^ feststellte, daß die D^? ""b a No . '^^l""'" ü" Tage 1.44^!)^ 3?'l"'d is Fra. °/'''"^°^ 480.000 X. Neben ? "usich< ft°ta e,^'''^' "" ugendein anderes Land » m Billion» ^. ' "" ""'"" ''"' die das Porto f"° "°ch de °D r.'!!I ?^'" ^'l^llen. Nimmt ma» !, i ?' '°^ Franl3chN'^'3'k. ^ "arte., selbst so ' °^ ^ '">' ^> Millionen im Jahr dafür 'ig.?^^ unl'Ita^^rn sind Oesterreich-Ungarn mit ^ ^n ^" Gesamt? .' '"^ ^ Billionen die Meistbetei-lieh, " ^iVonen"^ ""'''' ^r Ansichtskarten in der Welt lart 5'°°^". s'it i d.>^ u '' '^ die Postkarte besonders be-Niss ?" ^n/3teai n ,.??''nent seine besonderen Ansicht^ D w< Echlachte7'""'ls°b,;eichen und n.it einen. Ve zeiche 5. >ä ei»«/'^,^"en es beteiligt war ober mit der auk ^"kn n>, V' «us einen. Gefechte hat. Diese "°N M^ '^^'" !'"d Mannschc!sten' zu einen. H^t^'"°chen ^ verlauft, um die Arme: konnten Substriben- ""dpol ! '""' ^s «^' ^" ^^'ffe der englischen Süd. ^" ^c>li? ?!^ hat. ^n "folgreichen Vorstoß nach den' " Vonbo. ^"tt s.'^Uen. Die erste Karte, nut einen. "l"'^ mi "'" ^bfahli, "'"nschriebenen Porträt, wurde ^^lion ' ,^""l Kart! ^?' ^ Expedition abgesandt, die ^"bereit, ""gZ, di>7 .z "^'chtigten Seeweges von einer "'be. >,„d F äum Ausbr.4 "°"' l^teu Hafen, der bei der "'s all s i. ^ vierte ml ^ """I den. Polarkreis berübrl ''der Ameise., ni'^""^.". sollte das Sch.ff '"'e Üt 3' U' zibi is ' ^'^7 bewässern begleiten uud A„si1. .^ kigen« '/s. ""'.der abgesandt werden. Jede 'ttbrci '^larie,.. die ^"" ^ »Discovery« tragen. ^ >'en n^"' finde» '!^'!ch sensationeller Ereignisse "" spielt c"^"m"^' N'.ßenden Absaß: von der be- ' 'lnsichN'n '"rzester'^"'..?ls der Mordprozeß in Enc, ^ ?^°tden s «Uch b'" Je über 10.000 vertauft. Da die .lllüpla.. ' l° »o,rde 7^enstand des Samn.elsportes ' ^N>, '«Uch h^ ^ Neleg.ntlich für selten gewordene ' ^'be„ >^"e von DÄ '7 ^^«hlt. So »ourde festgestellt. 3 '' >° . ' '"'^ Ze" ,^'^^n. die zu 1 -20 X verlauft i " bqe? fi'r eine ^ ."^"'^ f«r eine Narte iiberhaupt ?"l"" .7 "nd 72 P ^'""t wurde, die um die Welt , °b!.bi i" «roßen EV""en w.g. Signor Volpim n. ^ """'g, ^"be„. die N-"" ^'"" «arometerlarien ge- ' '" D° e ""b"n. ged^^ ?"5 den atmosphärischen Ne- '' ?. is Ü"" einem E^" l".d. Sie zeigen zum Neispiel ' "l°r. ,^Cch^„ l^nne: wenn gutes Welter bevor. j ^eib,, .N°s diese ka ie .7/' ^'^"' s° '"ird der Schirm ^^^^ n^° ^" ""' ^" "brwn unter- ! ^^"'"'^»»inzial-Nachrichten. ^! «l^« ««ich, ^'7 ««»!°r,,,0, .,„ch,ss,„de„ 5' »" '(.,^'°««d H" ^' "" ««l««c der I, t, ,, >°.!ch° 7',n«> ««ich? ^^" Derselbe >m.,aß. '""»,'^b«zir, <«m^°"'?',!»<> üb« de„ Besonderen Hindernissen nnd Anstanden sind die Funktionäre des Gewerbe^Inspektorates bei ihren In speltionen während des Berichtsjahres nicht begegnet. Wohl stießen sie hie und da, namentlich bei der erst-malia.cn Äesichtignng einzelner Betriebe, ans Gcwerbs-inhaber, die uon dem Bestände ilnd der Aufgabe der Gewerbe^Inspettion gar keine Ahnnng hatten nnd nur zögernd sich dazu verstanden, Einlaß nnd Anslunft zn gcluähren. Ein Mühlenbesitzer ließ den Gewerbe-Inspektor erst in die Mühle eintreten, als ihm auf die Frage, ob und was er zu zahlen habe, vom Aufsichts« beamten die entsprechende verneinende Aufklärung zu teil geworden war. Vereinzelt kameu Auseiuanderseftungen ähnlicher Art auch in Betrieben vor, die schon früher besichtigt worden waren. Die weiter von zwei Betrieben waren durch unseren Besuch sehr unangenehm berührt und zeigten sich insbesondere darüber befremdet, daß wir sie «so überfielen» und unseren Besuch ihuen nicht früher angemeldet hätten. Iu mehreren Fällen machte sich ein wiederholt schon früher beobachteter Umstand unau> genehm bemerkbar: daß nämlich der Ocwerbsinhaber nicht zu Hause und niemand sonst anwesend war, der als dessen bevollmächtigter Stellvertreter gelten louute. Wollte mau sich nicht nm jeden Preis deu Einlaß er-zwingen, so blieb dem Aufsichlsbeamten nichts anderes übrig, als ans die Amtshandlung vorläufig gauz zu verzichten nnd den Betrieb später ein zweites Mal zn vesnchcn. Das Amt erhielt zn 499 Kommissionen Ein-laduugen. Die Äehaudluug der Geuehmiguugs litom^ missioueu war dem Amte vielfach dadurch erleichtert, daß die Mehrzahl der (Hewerbsbehbrden, Pläne und Aefchreivungen der Bauprojekte uuumehr regelmäßig früher dem Anfsichtsamte zur Einsicht vorzulegen Pflegt. Das Amt gelaugte zur Kenntnis von N! Arbeits» einstellungen und intervenierte bei 7 derselben. Für die gesamte auswärtige Tätigkeit wurden im ganzen 393 (303) Reisetage verwendet, nnd zwar 241 außerhalb des Amtssitzes, 152 im Stadtgebiete. Der schriftliche Verkehr mit Aehürdeu, Gerichten, Anstalten, Korporationen u. f. w. war im Berichtsjahre wieder recht lebhaft. Unter den Einlaufen befanden sich 4!>s» Stücke, welche mit Gutachten und Berichten beant^ wortet werden mnßten. Solche Berichte ergingen: An das l. l. Zentral Gewerbe Iuspeltorat in 4C Fällen, au die Gewerbsvehiirden !l. Instanz in 4 2 Fällen, au die Oewerbsbehörden l. Instanz in 329 Fällen, an Gerichte in 23 Fällen, an Arbeiter llnfallversicheruugs Anstalten iu l<> Fällen, an andere Ämter nnd Stellen in 15 Fälle». Der Ansdehlumg und Wichtigkeit wegeu seien davon folgende Gutachten und Berichte speziell herauvgehol'en, u. zw.: vou denen an das t. l. Zentral Gewerbe In spektoral: die Gutachten über die Verhältnisse in den Gerbereien nnd die Negelnng der Sonntagsruhe in den selben, ferner über die Sonntagsruhe bei dem sogeuauuten «Faßgerbeversahren», der Bericht über die Einteilung der Arbeitspausen bei den großen Tnnnelbauten iu .^raiu, eudlich die ausführlichen ' Berichte über die Ergebnisse der Inspektion der zwei l. l. Tabatfavrilen des Aufsichts-bezirles; von denen an die l. t. Landesstellen: ein motiviertes Gntachteu an die l. k. ^audesregierung iu Kraiu über die gewerbe nnd sinanzrechtliche Qualifi lation eines Lebensmittelmagazins an Seite einer größeren Fabrik, dann ein Antrag an beide Landes stellen in Betreff der Behandlung von Genehmigungen gewerblicher Betriebsaulagen, insbesondere bezüglich einer entsprechenden Weisung wegen Einsendung der Pläne; dann an die erstinstanzlichen Gewerbsbehörden mehrere Gutachten über die Regelung der Sonntagsarbcit im Handelsgewerbe, sowie über vorgelegte Arbeitsorduungen. Was die Stclluuguahiue der Behörden betrifft, au welche Gutachten uuo Auträge gerichtet wurden, so kaun der Berichterstatter nur seiucr Befriedigung darüber Ausdruck geben, daß in allen Fällen sein Rat beachtet und tonform demselben vorgegangen wurde. Auch die au Gerichte abgegebenen Gutachten und Befunde haben stets Berücksichtigung gefnnde». An Unternehmer er-gingen !<>l> schriftliche Aufforderuugen zur Beseitigung der bei den Inspektionen erhobene» Anstände; die Mehrzahl derselben war von Erfolg begleitet. (Fortsetzung,'olg«,) — (Zur Durchführung der Exekution»-o r d n u I. g.) Vor kurzem hat das l. l. Justizministerium einen Erlaß l)erausgegeben, mit »vclchem den t. l. Obel-landesgcrichts-Präsid'ien nachstehendes eröffnet wird: Den: Justizministerium ist zur .Nenntms gekommen, daß sich mW unter Auslande ergeben, wenn das Eietutionögericht leine .^cuntnis hat, daß der ilkrtreter des betrribeuden Gläubig,'^ seine Berechtigung zum Geloempfange vor dem die Exekution bewilligenden Gerichte ausgewiesen hat. Infolgedessen wc-de» in solchen Fällen die cii.Uhobei.cn Schuldbeträge od-r Verstrigeninguerlö'se dein betreibenden Gläubiger direl! ^us gefolgt was oft dessen Intentionen nicht entspricht. Dc^ l. l. Präsidium wird deshalb ersucht, die unterstehenden Ge richte im Sinnc der folgenden Ausführungen zu belehre:.. Sofern es sich um den auch im Exelutionsverfahren ersoider lichen Nachweis der Äeuvllmächtigung. iiberhaupt ober der Äevollmächtiguua. zum Empfange der Exelutionslosten hau kll is5 .".(). -ii. Z. :i und 4. Z. P. O. und 8 7« l5. O». ge- nügt es, wenn im Eielutionsantrage auf die beim bewilli^ genbeu Gerichte erliegende Prozehoollmacht hingewiesen wird, denn die aus Grund eiues solchen Antrages erflirszenbe (5ie lution5-Bewilligung enthält implicite auch die Äest'ätigung des im EillllionLantrage behaupteten Vorliegeus dec Prozeß vollmacht. Wenn es sich aber um die Ausfulgung des Streit-gegenflandes felbst Handell, muß die Berechtigung zur Emp' fangnahmr besonders naäMwiescn werden, da sich die Pro^ zrhvollmacht darauf nicht erstreckt (8 31, Z. 4, Z P. O,). Von amtswegen die beim bewilligenden Gerichte erliegende Vollmacht dem Erelutionsgerichte einzusenden ode' ihm b >ch vom Vorhandensein einer auf Empfangnahme d>^, Streit' s,>.'genslandes lautenden Vollmacht Mitteilung zu machen. ü< nicht empfehlenswert, weil ersteres für die Parteien, die bei verschiedenen Gerichten Exekution zu führen qedenlrn. mit Weiterungen verbunden, l hteres aber in vielen Fallen ^ zum Beispiele bei mittlerweiliger Aenderung der tatsächlicl)en Verhältnisse — zwecklos wäre. Dagegen wird das bewi!,':' gcnde Gericht einem Antrage des betreibenden Gläubigers auf Uebcrsendung der Vollmacht regelmäßig stattzugeben ober. wenn dagegen aus irgendeinem Grunoe. ii.bbesondere wegen Vorlage der Allen an die Rechtsmittelmstanz, ein Hindernis gegenübersteht, dem Erellitimiögerichte das Voi^ handcnsein einer zum Geldempfange ermächtigenden Piozeß-voll.nacht zu bestätigen haben. Hiezu sind bei Gerichten, wo sich solcl)e Fälle häufiger ereignen. Stampiglien zu verwenden. — (Von den Manövern.) Gestern abends ist das Grazer Belgier-Vataillon mittelst Militär-Separat' ziiges zu bcn Negimentsübungen nach Nalel abgegangen. Die Rcgimentsübungen cuden am 102 iu der Pumpstation ktlee'e ein Wasser» quantum vc». 1.271.ft30 m- oder 1 271,830.000 Litern gefördert, somit um 7l!.5»49 m" mehr als im Jahre 1901. Das größte Wassercmantum entfiel auf den Monat Juli (I20.N41 iu'), das geringste aus den Monat Februar 0.941 ml»). Für den Betrieb, welcher durchschnittlich 19 Stunden uud 5»tt Minuten per Tag daue.tr. wurden verwendet: 74li.32ft K^ Kohle, 1074 k^ Majchiuenöl. 97s. Ilß Zylmderöl, 234 lcf, Putzwolle, 78 k^ Petroleum und 27 Ilk Unschlitt. Die Einnahmen des städtischen Wasserwerkes beliefen sich im abgelansenen Jahre aus il'I.NI? li 4!» »., die Ausgaben auf 119.15.1 X 31 !.. es ergab sich somit ein Reinertragnis von 32.4,l, Weine ist wahr schwul ich dem Eindringen eines besvnderen Äazillus zuzuschreiben, entweder vom Pfropfen aus oder auch vor dem Ginfüllen des Weines in die Flasche. Außer daß dieser Keim am Pfropfen gehaftet haben kann, hat letz irrer vermutlich gar nichts mit dessen Entwickelung zu tun. Sicher ist, daß der noch nnentdeckte Vazillus den Gerbstoff im Weine angreift, woraus sich auch die größere Anfälligkeit dei daran reicheren Rutweine erklärt. " (F undaufde m Na n o s.) Dr. Viktor Cominotli, Arzt in Trieft, fand am 23. d. M. vormittags auf dem Na-nos in der Nähe der St. Hieronymus-Kirche eine goldene Re-montoiruhr und eine goldene Nhrlette mit Anhängseln. — (V er sam mlu ug.) Die Ortsgruppe Laibach der Gcivertschaft d'er Arbeiter und Hilfsarbeiter der Gerber-branchc Oesterreichs veranstaltet Sonntag im Gasihcmsc dcö Josef Vetter in der Floriansgasse eine öffentliche Vcttinsver^ sammlung. — (Kur liste.) In Krapma-Töplih sind in der Zeit vom 20. bis 27. d. M. 333 Personen zum Kurgebrauche eingetroffen. Theater, Kunst und Mrratur. — (Pe t e r!/t o se gge r), der liebe»5wiirdige steierische Dichter, eine der hervorragendsten Erscheinungen auf dem literarischen Gebiete in Oesterreich, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlasse lamen dem Jubilar, der gegenwärtig mit seiner Familie in Krieglach wohnt, die schmeichelhaftesten Ehrungen von nah und fern zu und im Landhause Mseggers haben sich zahlreiche Freunde und Verehrer des Dichters aus Wien, Graz, aus Deutschland ?c. eingcfunden. Unter anderen war aus Graz das Gemeinderatspräsidium mit Bürgermeister Dr. Graf an der Spitze erschienen, um den Dichter namens der Landeshauptstadt zu beglückwünschen nnd ihm einen Ehrenbrief zu überreichen. — (Puccini.) Der „Telegrafo" von Liuurno veröffentlicht einen Brief eines Freundes Giacomo Puccinis, demzufolge sich der berühmte Tonsetzer auf dem Wege vollkommener Netonvaleszenz befindet. Bekanntlich hat Puccini, der eifriger Automobilist ist. vor einigen Monaten einen schweren Unfall erlitten, der in auf ein langdauerndes Krankenlager geworfen hat. Jetzt bewegt er sich bereits auf Krücken sehr gut vorwärts und hat von seiner Gcistesfrische und seinem glücklichen Humor nichts eingebüßt. Dabei arbeitet er fleißig an seiner neuen Oper „Madame Butterfly", die in der nächsten Karnevalssaison zur Uraufführung gelangen soll. Binnen kurzem wird Puccini sein idyllisches Landhaus in Torre del Lago verlassen, um in der Bergluft von Abctone völlige Genesung zu suchen. — (Eine Rubinstein-Volksschule.) Ein eigenartiges Denkmal hat Anton Rubinstein an seiner Ge-bnrtsstätle, dem in Podolien gelegenen Orte Wechw^yneh. erhalten. Dort wurde eine Voltsschule gegründet, die Nubin-steins Namen trägt und deren Erbauungs- und Erhaltunqs-tosten von Freunden der Nubinsteinschen Muse durck private Beiträge zusammengebracht worden sind. Wie russische Blätter melden, wird diese Rubinstein-Vollsschule bereits von 150 Kindern besucht. — (Eine interessante Cremoneser Geige) befindet sich in Preßburg im Besitze von Frau Elife von Mogyorossy. Das Instrument war in den fünfziger Jahren durch den Schwiegervater der Besitzerin, der damals als österreichischer Hauptmann in Italien garnisonierte, in Verona bei der Versteigerung der Fahrnisse eines alten Nobile für 1800 fl. erstanden worden; die dazu gehörigen Papiere, welche die Geige als aus dem Besitze Paganinis stammend beglaubigten, sollen verloren gegangen sein. Das Instrument ist von musikalischen Autoritäten wiederholt geprüft und als ganz außerordentlich gerühmt worden. Ein Anbot von 15.000 fl. wurde seinerzeit von Herrn v. Mogyorossy, der die Geige selbst spielte, abgelehnt. Jetzt ist die Aufmerksamkeit auf'das kostbare Instrument dadurch wieder gelenkt worden, daß die Schwestergeige — von demselben Meister und derselben Form — in London bei einer Auktion den Erlös von 40.000 fl. gebracht hat. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain sül die Zeit vom 1«. bis 27. Juli 1903. Es herrscht: der Milzbrand im Bezirke Adelsberg in der Gemeinde Nu< lovje (1 Geh.); der «otlaus bei Tchweinen im Vezirle Gnrlfeld in der Gemeinde Gurlfeld (1 Geh.); im Vezirle Lailmch Umgebung in der Gemeinde Gruhlupp (l Geh.); im Vezirte Nadmauns. dorf in den Gemeinden Lauzowo (I Geh.), Nadmaunsoor (2 Geh); im Vezirte Nudolfswert in den GemeindenGrohlack (1 Geh.), Lanaenthon (1 Geh.), Precna (2 Geh.), TUplitz (1 Geh.), Treffen (1 Geh.); die Schweinepest im Vezirle Adelsbern in den Gemeinden Erzelj (1 Geh.), St. Veit (2 Geh.). Wippach (1 Geh.); im Bezirke Gottschee in den Gemeiudeu St. Gregor (4 Geh), Grohlaschitz (4 Geh,), LuZarje l3 Geh.). Nesselthal ss' Geh.), Soderschitz (1 Geh.); im Vezirle Gurlseld in der Gemeinde St. Varthelnm (4 Geh): im Bezirke Llttai in der Gemeinde Weixelbnig (1 Geh.); im Bezirke Rudolfswert in den Gemeinden Ambruß (1 Geh.), Wruhnih (7 Geh.): im Vezirle Tschernembl m den Gemeiudeu Mottling (1 Geh.), Petersdorf (1 Geh,), Podsemel (2 Geh.), Nadovica (1 Geh.), Semltsch (1 Geh.), Suchor (4 Geh.). Erloschen: der Naufchbrand im Vezirke Gurkfeld in der Gemeinde Heil. Kreuz (1 Geh.); die Näude im Nezirle Laibach Umgebung iu der Gemeinde Villichgraz (1 Geh.); der Rotlauf im Vezirle Adelsberg in den Gemeinden Vulovje (! Geh.), Podraga (1 Geh.), St. Veit (! Geh.); im Nezirle Laibach Umgebung iu den Gemeinden Grohlupv <1 Geh.), Oberlaibach (1 Geh,); im Vrzirle Littai in der Gemeinde Podborst (1 Geh.); im Nezirte NadmannSdorf iu den Ge« meinden Gürjach (1 Geh.), Möschuach(I Geh.), Meisen(1 Geh); die Schweinepest im Vezirle Adelsberg in der Gemeinde Podiaga (t Geh.); im Vezirle Gottschee iu den Gemeinden St. Gregor (2 Geh.). Reifnitz (4 Geh.); im Vezirle Krainbxrg in der Gemeinde hüflem (1 Geh); im Nezirte Littai in der Gemeinde BUsendorf (l Geh.); im Vezirle Loitsch in der Gemeinde Idria (2 Geh.), im Vezirte Tschernembl in den Ge» meinoell Podsemel (4 Geh.), Tschernembl (l Geh.). K. l. Landesregierung für Krain. Laibach am 28, Juli lWÜ. Telegramme ^ drg k. k. Telegrnphen-ßorrespmldenzAlea Der llelmngsularsch bei Vilek. Wien. 30. Juli. Das l. l. Tel.-itorrMl^ von, '.»teichs-KriegZininisterium folgende Mitteilung^ über den angeblichen, aus Privatbriefen stammen" teilungen. welche die bei Vilel am 20. Juli cM , Uugliicls fälle zu immer größeren Dimensionen "^ lüssex, muß betont werden, daß nach amtlich ^^ die schon früher angegebene Zahl von fünfzehn W^, mit letalem Ausgange richtig ist. Nei dnn am 22,»' folgten Weitermarsche des Infanterieregiments^ ,': N'eivesinje blieben von demselben in Nilet 14 M"^, tolsbehandlnng zurück, von denen am 27. d. s^" M glheilt dem Regimente nach Newesinje folgten. D" ^ findet sich außer jeder Gefahr. Die gerichtliche U»'^ in dieser Angelegenheit ist im vollen Zuge." Ungarn. Nudapest. 30. Juli. (Meldung des ung- ^ ,,, Bur.) Der Ehefredalteur des „Pester Abenbdln ^ Singer, erklärt, er habe gegen den Admin'!'^ .Magyar Orszag". Szimegh'i. welcher ihn beschuh stechungsanerbieten bezüglich der Zeitung 3"""^, ,^ die Anklage nx'gen Verleumdung und Ehrenbeleld's" ^strengt. ' ,,5 Budapest, .'!0. Juli. (Meldung des ung- ^,-, Vur.) Martin Dines, der gestern des Bestech""^., an Ioltan Papp beschuldigt wurde, veröffentl!^ ,, llärung. in welcher er auf die unklaren ManiM"' >N" heute nachts nach Nicn begeben haben. , !f Äuda pest, 30. Juli. ..Budapest! H'^,' der Ministerpräsident habe die Aeußerung des -^ daß der .Nabinettschef in der Bestechungsaffäre d"^ Spiele habe, mit vollem Gleichmute aufaenolN'^'x lein Zweifel, daß sein Schweigen ein viel beilil^^ des reinen Gewissens, als eine stürmische gewesen wäre. , A Budapest, 30. Juli. Nie verlautet, soll ^ ^ anwaltschaft gegen Dines wegen Verleumdunü ^1, rung und Bestechung eines Abgeordneten das ^cl geleitet haben. ^ Äudape st, 31. Juli. Die Opposition bes^ heutigen Sitzung den Kampf in gesteigertem ^A aufzunehmen. — Der Gouverneur von ssiume. S3^ demissioniert. (?s heißt, er werde sich als Urheber^,' ten Bestechungsvelsuche bekennen un,d erklären, ^! Nisterpräsident jlhueu-Hedervary hievon nicW ^ Brände. ^ Budapest. 30. Juli. Die Haivaner ss"^ garischen Waggonleihgesellschaft steht in Flan""^ her angerichtete Schaben wird auf 200.000 U B^' G rimsb y. 3.0. Juli. Das ausgedehnte. °^ ^ Borshom kommenden Zug aufzuhalten vers"" '§!'. Mann gegen die Menge vor. die sie mit "" ^c ^ und Revolverschüssen empfing. Nun wurde ll ^ Zehn Arbeiter wurden getötet, acht verwund"-^!, Nuhe ein. Der Zugsverlehr wurde wieder hi, hc-ber-Iubiläums hier cingetroffene Deputa'' F^ ncrregiments Kaiser Nr. 11 wurde l)eute ^ Seiner Majestät dem Kaiser empfa"^"' ^ wurden die Offiziere der Hoftafel beige.^A". ^llA R 0 m. 30. Juli. ..Agenzia Stefani": 20', ^, Papst Leo Xlll. vor sechs Jahren den " ^, ! beauftragt, die Geschichte seines PonM'"'^ p. Dieselbe dürfe jedoch nicht vor einem I"^^^'!,^ des Papstes ersclMen und weder einen ap ' s,^ polemischen Charakter tragen, es "üßteN ^ >^ allein jene Dokumente zugrunde gelegt A ^n A?f Papst dem Grafen zur Verfügung stellte, p«^ ^ Euderinis Unabhängigkeit nicht zu wemsl"^,sF die bereüs vollendeten Teile des Werte» wollen. 1481 31. Juli 1903. Neuigkeiten vom Büchermarkte. "l°s. ae° «^ ^°»"ph'Ws Handbuch zu Nndrees Hand-«"des «ie?^?- ^ 'liederley und Barth/Des Dr. A.. Die Theorie der und ungar Ner«^,^ ^ltte, ungen des Verbandes der üsterr. ^.Karl un?m ^ch'üler. ^. ^ 2 40. - Pezzoli "" GefchkN P°r»e^ 3'v "- 12.000 Fälle von^Hau ^ 'Wri,ch7N r?'^ ^ Schulel. Prof W., ^i°ri V ''^ur Augenheillunde. 3. Band. «6. -l'9eo. ^Nm/« ^'«. ^'° Kranlheiten des Rachens. Wlxr». X 12" "'«""/.^"f. A.. Wien im 19ten Iahr^ v" H"matswnd7 sür d^'i?.' ^" ^'""» zur Methodil ^^ " T,stm !' q) ^""""lht in der Vollslchule. >pht°t"s Pa a «' ??2 «us) Paragranum X480. ^ ^'r,°'n N^ W' ^eu und Persünlichleit, X4 80. - ^lsbecler Dr ^^ ^'^ ^r Fräserei, X 8 40. ^ ,7"y White r'^'" "^ Serumtheorie. X--»«. -''^sWeend^^ ^^' «2'84. - b« rck ,. ^lels il^ M'stentums. X 2-40. Wt ll^.^^t. Dr.L.. Die Entzifferung der «eil-Aaduz t>,; ^ N°bn,« """^' 2l- Alfred. Hülle und ^-" Freiherr ?^^^'^. ^ «°"dau Wil-^acller. H^^ ?°". Die Phönizier. X —72. - ^>°.l^'-36"' "^"' «"""« «be? die Nabel- und ^"Hse R, Mie^7^"b ^' Stendhal. X - l!0. .n^.^' ^ bem«. n>^ man eine angenehme Seereise? At>,. Meines Verzeichnis W? Erwin MA' und Lehnwörter. X ,-20. -il, Fr G ??'lu»n und Sarapislult, X I 08. -'.,ürde7^^dele's'"^^."st"s und die soziale Frage. >"°U°nb Kg ^. T),e Wechselbeziehungen zwischen Stadt Me?;,, l!> >Htr u «, ^^wG^^Nertha von Suttner. Die Schwär ^".nati.N°"b,z ^^ H°'b b-' Em Erdeuwinter. ^den ded°!"Wen ^' , ^' ^" man Woiwrrhve am ein-""d Veist.!,?' ^ 1 20 ^"«dlichsten nach hygienischen Grund. 5,°'''°n ran.«^' l.heit^ ^"'l°"d. Vlatter siir Hiihenluust ^ay. Mchfr Z'^'<". - Schwarze. Dr. M.. "ld,,b^ebir^pl^ geb.. X I 0«. - Karl '^'einde ^ Her«, ^^ten. X 5, 40; geb. X ll. - "'hit H ^ W80' ^"dh°. sein Lebe», seine Lehre, seine ^Nde ,."""" Unirik .'"""'s«'" ssriedr.. System der ^chleies'u,^^ W. ^. lr ^^°ts' «nd wesellschaftslehrr. "w2". ll48<^°"""' Dr. Th. Spinoza und w "b M,d de,'.^ ^° '-'.'.'' b°fe"laVitän.Lussiupiccol°. ---------^^.Fmmw. ziasan (Nuhland). Kosta. Luchich, Private, Samobor. — Blau, Gutsbesitzer, s. Familie, Budapest. — Lenz. l. u. t. Oberst; Kohl, Winterholer, Steger, Hertlein, Ingenieure, Graz. — Baller, Gullrer, Kotzmann, Poliher, Leidlmrier, Vlumenlranz, Mantner. Schwarz, Kaus» manu, Reisende, Wien. — Varon Wambolb, s. Familie, iliu» bolfswert. — Vosnjal. Jurist, Gürz. — Mally. Private, samt Tochter; Prrugio, Kfm., Fiume. — >inidllrsit, Vesitzer. Nalel. — Alaupovn'. Katechet, Sarajevo. — v. Vest, l. u. t. Schiffs-leutnant. Pola. — Withe; Mumel. l. l. Professor. s. Familie; Kntz. Freund, Reisende. Prag. — Braun, Kfm., Lackenbach. — Dr. Menz, Tomozza. Private, Trieft. — Krüber. Kfm., Dresden. — Hafenblaß, Reisender, Linz. — Gärtner, Lehrer, Leoben. -Eckert, Reisender, Pforzdamm. — Stijhel, Kfm., Steyr. Hotel Elefant. Äm 2«. Juli. ssranlsurt. Gschüsl, Fuchs, Martelanc s. Frau. Merischl, Reisende; Sorc. Ingenieur, Wien. — Mar' golift, Ingenieursgattin. s. Kindern; Rihatel, Beamter der l. u. l. Kriegsmarine, s. Frau, Pola. - Baron Poretseld, Kapitän, s. Sohn; Kalister, Private, s. Schwester; Hochstiidler, Kfm., Trieft. — Lengyel, Kim., «gram. Lisla. l. I. Pro. fessor; Caplova, Pelrova, Lehrerinnen, Pilsen. — Dr. Knüvsl-macher, Professor; Edler wn Maresch, l. «. l. Lentnanl, würz. — WittmllNü, Cllsetier, Prehburg. — Huber, Reisender, Nuba» Pest. — Vuchwald, Reisender, Szabadla. Verstorbene. Am 27. Juli. Rudolf Pleslo, Arbeiterssohn, b Mon., Chrüngasfe 12, Enteritis. Am 2«. Juli. Maria Kovaiiö, Nrbeitersgattin, ^ I,, Seilergang b, 'I'udereuIoLi» pulm. Im givilspilale: Am L«. Juli. Philipp Lenassi, l. l. Steueraml^adjunll, 64 I., <^irrd0»l8 kepaU». Am 2». Iuli. Iosesa Vergant, Wastwirleusgaltin, 4! I., Tuberkulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 806 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. _^_^^___________________^ ,s, 2'Ü.slI ^32 2 21 ^! SV. schwach ,"^ewM^I ^ "' 9 » Ab. 7.^1 8 20 0l SO. schwach ! bew»llt 3l> 7 U.F. ! ??ll 4 ! 1ü 0j SW. mähig iGewilterregenj^U Das Tagesmiltel der gestrigen Temperatur l9 5°, Nor male:1« 8». Jöetanitoortttd&et ttebaftcut: «nton gf u »111 xk Wein mit Tempel! Köstlich prickelnder (ieschmack \ (2078) Regt die Herztätigkeit mäüig an und fördert Appetit. 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Lf> ßnd,r, 2ff,nll.snl»h»n. 3^°^°nauMeg,<«nlelh, ,»?» , ,»? «o »l>8 A> 3" lM ber Ctabt «örz . . 9«»b laa »ü «nlehen der Ktllbt Wien . . . ,U4 4t, »05 45 °°. dto. sE«,ber°d,«°ld),l!4.-l»n^ °° dt«. i'««4). , . . 88-6U l»»su «,.°!,°. dto, (»88«). . . , ,l>l» »5 l», llk ««r,ebauo,l,,hsn^ verlo«b. b°/° W ül» ll«i »h »"/« «r»iner Uou »0 - - Vlsenbahn^llorltll,' Gblizalion»». »erbwllnd«-«°lbbal,» U2 ,». Oefte«. Norbweftdah» - - - l<>? 40 0 , - '. ' ' »«-««- «"en«reuz.O,l».«el..v.,«I «... ,,._ „ UN«. „ ,. bs>. ^»U ,7,^ »ud°l,l!°!t »u fl...... eu- ?».. Calm liose 40 fl. - ' - ^l— »», .. >s<,.Em.188» »o_ «ü_- llaibach" äio«e.....- «9-— ?I - «eld Wale «l f>, . . 3«k .170 «uschtiehraber «!>. l»ON ft. »N». »»»!' »«.',!> dto. dto, iltt. U) z»lX» ll. »«ü-»«!.— Donau'Dampllchlflahrt« - Velell. Oeperi,, bNU ll. <» Prao^Dut« E!lenb.!(X1ll abgN. 20« - «<».! - Ltaatselsenbahn »00 fl. 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Papierf, >,, «, G. ,,z ^ ,„<»> — Llefinger Urauerei »<«> f>, . . »«< 3,9 — Moutan Velrlllch,, Och alpine »lllt<,N'!«el. ?>l5 — 74« ^ D«is»n. lkurz» ßlchten. «msterdan,....... 18» »« lS« 50 Drutlche Plüh,...... ,^7 ^7 ,17 47 «onbon........ »38 ill» »39 4« H«l»>........ w,t» «.»!» Vt. P,»,r»bur« , ..... Dal»t»n. Dulaten........ >, .^ ll»«»» Deutjche «eichsbanlnoien , . «l7>»? ll?i? Italienijche Äanlnoten . . . »5 ««> l»b 4« «ube!° ««!!>«...... ««'" » s>»" jr« €3- M»yer , Privat- Depots (Safe-DepoHita) I UlllllHH >ll Blf Elilim !¦ OtimwrMl- «¦« »rt W»-«»"1'- I