zur Laibacher Zeitung. .U 119 Donnerstag den 6. October tN/N ^Meteorologische Beobachtungen zu Laibach im Iah« ' « Wass.rsta«^"' /' ^ , ^. . ... , ^amV?n?s nächst d.Einmli». « ^^^ ^11. ^ l) c 5 lnoine tcrj Witterung Wung des Laibachfi^s ?„. ' _ 1^ -7< « ^ l?!^9 27^ 9_ ^j^« -< ,6>-j ,2j trüb I^ditto j tr"b l? - ' 6 ^ ^ Acmtlichc Verlautbarungen. 3> ^66^. (2) Nr. 200>. Concurs. Durch die Beförderung des Glmemdcdie-ners der Hauptgememde Losa ist bei dem gefer« llgten Bez,rkscommissar,ate ein Gemtinbedie» nelsposten in Erledigung gekommen. — Die Bewerber um diesen Posten, mit welchem eine Löhnung jährlicher 60 fi. M.M. aus d«r Be, zirkseass« verbunden lst, haben ihre mit dem Taufscheine, dem SittenztUgN'sse und dem Zeugnisse über chre Körperstärke beltgtea Ge^ suche bis zum 14. October iS^3 bet diesem Vezlrlecommissarlste zu überr,ichen, und darin ihren Familienstand und die Kenntmß der deut-jchen und krainlschen Sprache darzuthun. — — K. K. Bezlrscommißariat Neumarkll am 29. September 18^3. Z. 1663. (2) Nr. 200,. toncurs . Ausschreibung. Bei dem gefertigten Bezirkscomwlssariate ist durch Beförderung des deimaligcn Genchts-dieners, die Gcrichtsdienerstclie m,t ver jahr5 lichen Löhnung von 144 fi. und dem Klei« dungsbe,trage von 2Z. M. M. in Erledigung gekommen. — Die Bewerber um diesen Dienst, Posten, oder im Falle der Vorrückung, um Ge« ^chtsdieners.Gehilfenftosten, mtt welchem eine lührllche Löhnung von 14^ fi. und ein Klei. dungsbmrag pr. z5 fi. verbunden ist, haben ihre Anstellungsgesuche bis 14. October 164I bei diesem Bejirsscommissariate, wenn sie j hl bei einem Amte m Verwendung stehen, nn Wege ihrer resp,ct,ven Amtsvorftchtt^g zu überreichen, tlnd d,esclben mit dem n uesten Slt, ttlizeuan sse, mit dem Haufscheme und mildem Zeugnisse über die Kenntniß der deutschen und kralmschen Sprache, über die für diesen Dienst erforderliche Gesundheit und Kölper-stärke, über ihre bisherige Dienstleistung und über ihren Familienstand zu belegen. —K. K. Vezirsscommlssariat N»umarkll am 29. Sep» tember ,6^3- Z. .67,. (2)' L i c i t a t i 0 n. Am 10. d. M., das ist am nächstkommenden Dinstag, Vormittags von 9 bis 12, und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, werden im hiesigen deutschen Hause Bett-fournitnren, Bettstatte, Sopha, Sessel, Leibeskleider, Spiegel, Bilder, viele Musikalien, deutsche und französische Bücher, dann sonstige Effecten licitando verkauft werden. Laibach am 2. OctoberMI. L56 M vermischte Verlautbarungen. ^Z, »643. (2) Nr. 232«. Edict. Bon dem Bezirksgerichte W'Ppach wird hie« mit iund gemacht: Es sey über Ansuchen deö Io. seph Ferjanzhizh von Gozhe Hauö-Nr. 56, in die neuerliche executive Versteigerung der, vom Franz Bidlich von Lösche Hauä'Nr. 42, bci der in der Gxeclllioi'äsachc des Carl Persoglio von Slapp, aiü Bevollmächtigter deg ilnoreas Vidrich von Ls« schc, wider Jacob Furlan von Lösche, plo. 17, ft. 45 tr. c. 5. c, am 27. April »64» abgehallencn zweiten Licilalillnscags^hutig um 3,o ft. eist^n^e« nen, zum Hubthcile gehörigen Gründe: Wcin-gründ V«,!,^ . Acker dougg, t'llisw, Wiese l« Unkosten des G>» siehers gcwilliget, und zu diesem Ende eine ein» zige Icllbielungstagsahung auf den 24. October d. I. früh um 9 Uhr »n loco der Realität mit dem Anhange beraumt worden, dah diese Gründe auch uncer tem zum Austufspreise dienenden Erstehung, preise pr. o,o st, werden hincangegeben werten. B'-zittögerichl Wippach am 22. Iull iU43. Z. 162g. (2) 3tr^, 966. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Obcrlaibach lvird bekantit gemacht: Os sey in der Executions-sache deü Mariln Suchadounig von Franzdorf, rrider Johann Ierschm von daselbst, pw. auö dem tricthschafl^ämllichen Vergleiche vom 2Ü. März »340 schulcigen 72 si. c. 5» c., in cie executive Fellbiciu,ig oer, dem Execucen gehörigen, zu ^ranz^orf 2uli Haus'Nr. ,3 liegenden, der Herr« schaf: Freulenthal 5ud Urb» Nr. 157 dienstbaren, gerichtlich auf 525 ft. 2o kr. bewerlheicn '/2 Hude gcroilUgel, uni> es scy^n hiczu die Tagsahungcn ouf d«n 2o. October, 5o. Zlovcmber l I- und Ü. Jänner k. I. jetcsinal früh von 9 big »2 Nhr im Orle der Realität zu Franzrorf m>t dem Beisahe bestimmt lrorlen, dah die Realität nur dc« cer dritten Fcilbictur>gslagsclyung untcr eem Schähun^äwerthe hinlaugegcden wertcn rcird. Doö SchähcU!göprc>tocosl, t>cr Grundduchö. extract und die Licltationsbccingmsse können tag. lich zu den gewöhnlichen Amlösiunten hier cing?. sehen werden. K'. K. BeHirtsgerichl Oderlaibach am 6. Sep. temder ,645. Z. lüoa. <2) Nr. 1078. S d i c l. Von dem k. k. Bezirksgerichte Idria wird be« kannt geniacht: Es wurde über Ansuchen des Ni. clau Piuck von Sauratz cle pl-^8. ,6. August l. I., Zahl 107g, wegen ihm aus dem Schuldscheine vom 2ü. Juni ,Lo3 schuldigen 1^00 ft. B. Z. l?der 6lZ ft, ^»9^/4 kr., in die executive Beräuhe, üUilg der, dein Lorenz Nagode, „un seiner Tochl,r Apcllonia Nagode gehörigen, gerichtlich auf,L3l si. geschätzten, zu Sauray HauS . Nr. 5 liegenden Ganzhube gelvMia.et, und hiezu drei Termine, nämlich: der ,2. October, 2. December l,I.von f,dlS ,2 Uhr in loco der Rea. lität zu Sauratz, HauS-Nr. 5, mil dcm Beisatze dcstilninl, d.,h diese Realität bei der ersten und zweittn Feilbietnngst^gsahung nur um oder übe, den Schäßunsislrerth, bei der dritten aber auch unter diesem hintangegcben rvcrte. Die Licitalionsbedingnisse, düs Schähungs-protocol! und der Grundbuchscxlract liegen in te» dichbejirfsgerichllichen Kanzlei zur beliebigen Gin« licht bereit. K. K. Bezirksgericht Idria am ^5. August 3- »627. (2) Nr. ,3.6. Edict. Von dem vereinten k. k. Belirksgerlchle Mi. chelställen zu Kralnburg wird dem unbekannt wo dclindlichcn Georg Triller und seinen ebenfalls un> bclVllnilen Rechtsnachfolgern mitcclst gegcnlrärlitz«« Cllcleü erlnncrl: (ZK hade gegcn oiesclden der Io> seph Venedig von Slrasisch, die Klage auf Gr. jlt!ung tes Oigenthums von dem, der Staatöherr. lchaft Lat 5ud Urb. Nr. 47Ü dienstbaren Häusel ln Slrasisch, Hauö Nr. »27 sammt Garten, ein. gebracht, worüber die Verhodlungstagsatzung auf ten 22. December d. I. Vormittags um 9 Ilhc bestimmt worden ist. Da der Aufenthalt d'er Geklagten dicsem Gerichte unbekannt ist, und weil dicielden mellclchl aus den t, t. Erblanden abwe-scno sine, so Hal man zu ihrer Vertheidigung und auf chre Gcfahr und Kosten den Hrn. Bartholo. mäus Rcsch von Krainburg als Curator bestellt, um welchem die angebrachte Rechtssache nach der bcstihcnden Gerichtsordnung ausgeführt und enl« schieden werden wird. Die Geklagten werden dessen zu ccm . August ,6^3. 857 Z. »628. (3) N,. ,609. Edict. Van dem vereinten Bezirksgerichte Michel^ stetten zu Krainburg wird ten unbekannt wo be» sindlichen 5)iaria Torch gcd, Okorn, Barlhl. Torzh, Ursula Torzh, Gertraud Torzh. Gregor Maly, Gregor Glaschitsch, MathiaS Wohinz, Ba.thl. Preschern, Joseph Koschnig, Gregor Swegel, Ma» lhiaS M^vlun, Maria Hauptmann, Urban und Maria Torzh, Barbara Torzh, Maria Torzh, Simon Torzb, Helena Torld. Mathias Zudcr« mann, Lucaö Konz und deren gleichfalls unbekann« ten Rechlsnachfolgtrn mitlelstgegenwärtigen Edicts erinnert. Es haben gegen dieselben der Joseph Stray, Peter Fisier und Michael Torzh, als Eig'Mhmncr der. der Gült Wa'sach ^ul) Urb. Nr. , tie»stva. ven Ganzhube in Goritschc Haus. Nr. »2, die Klage auf Verjährt- und Glloschcnertlärung nach' stehender, auf dieser Gcmzhude intabulirl haften« den Satzpostcn, alö: 2) Des Heirathövertragcs 66«.'26. October ,786, ilNiib. 20. Jänner »794, haftend zu Gunsten der Maria Torzh, gcv. Ololn, mit dem Heirathsgute pr. 260 ft. L. N. saiumt Naturalien, Ul'd zu Gunsicn des Barlhl. Torzh mit Zc> ft. L. W. nebst Naturalien; für Ursulc, Torzh nnt 90 ft. L. W- ncdst Naturalien; für Gertraud Torzh mit 9a ft. L. W., nebft Naturalien und für die Mutter deü Urban Torzl, mit ihrem Lebensunlerhalle und der Lebensverbesscrung. l») Dcs Schuldscheines Mo. ,7. März »792, intal). 6. März '7Z5, haftend zu Gunsten des Gregor Maly mit 55« si L. W. sammt 5^ Zinsen. 0) DcS Scbul^schcincö 6<1o, 4. Jänner, is>li,b. 17. Februar ^796, haftend zu Gunsten tes Gre« gor Graschitsch pr. 25o st, 6) Des Schuldscheines 6d, 2,. Juni 1799, zu Gunsten des Ballhlmä Preschern, mit 120 ft. L. W. ^) Des Schuldbriefes 6cic». 29., intad. Zo, October 1799, haltend zu Gunsten 5es Gregor Maly pr 6« ft, i) Der Schuldobligation <16o, «^ ini^l,. ,2. Mai i3oo, zu Gunsten des Gregor Maly :nit ,55o ft. L. W- sammt Zinsen- k) Der Schuldobligation 6c!a. Ii. Mai, intab. 2. Juni 1L02, haftend zu Gunsten des Johann Koschnig pr. ,5» ft. 3. W. sammt Zinsen. l) Der Schuldobligation <^o. 7. Jänner ,nl«l,. 2/,. Mai ,Uo3, hafc.nL zu Gunsten des Gre< g?r Schwegel pr. 5,2 ft. 3. W. m) Des Schuldbriefes l16n. 17. Februar. il,wd. 2^j. Mai .8o3, zu Gunsten des Matthäus Markun pr. 5oo ft. L. W. sammt Zinsen. n) Des Schuldbriefes vom 2g. Juni, inwl,. 2o. September »806, zu Gunsten der Maria Hauplmanl, pr. 5oo ss. L. W. sammt Zinsen haflcnl). 0) Des Schuldbriefes 660. ei intad. 4. No» vember '^07, haftend zu Gunsten des Matthäus Wohin; pr. 255 ft. 3. W. sammt Zinsen. s>) Dcs Schuldbriefes cl^o. 4. März, intl,b. 23. Mai ,Lo8 zu Gunsten des Mathias Martun pr. .900 fi. 3. W. s^) Dcs Uebergabsvertrages clclo. et ,'nli»d. »5. Ilplll ittny, haftend zu Gunsten dev Eheleute Urban und Maria Torzh, mit dem Lebensunterhalte uno ter Lebcnsverbesserung, Kleidung, Woh» nung und der übrigen Naturalleistungen, dann zu Gunsten oer Barbara Torzh mil 35o ft. 3.W-sammi Naturalien oer Maria Torzb „ l5o ,, „ „ „ ,/ Helena Torzh ,, i5c» ,, ,, ,» ,, des Simon Torzy „ z5o „ „ sammt Naturalien, r) Dcs Schuldscheines 66«, et intul). 5. Mai »809 zu Gunsten des Mathias Zudermann mit 2b5 ft. sammt Z,nscn haftend. l,) Des Vertrages 660. ,5 , int»d. ,6. Au» gust ,U'o, haftend zu Gunsten des 3ucas Konz ,7iil tcin Genußrechte tes ?lckels t^ s^<»6na ^iiv.i, bei diesem Gerichte eingebrachte worüber die Verhand» lungstagsahung auf den 20. December d. I. Vo<-mittags um 9 Uhr bestimmt wurde. D^ der Aufenthalt der Geklagten dicsem Ge^ »ichic unbekannt lst, u>',d weil solche vicNcicht aus' tcn t. k. Scblalidc» adn)csend sind, so hat man< zu ihrer Veridcidigung uno auf ihre Gefahr uno Kosten den Hrn. Johann Okorn au5 Krainburg zum e Geklagten werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter ihre Recdtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch slcd selbst einen andern Sachwalnr zn bestellen und diesem Gerichte namhaft zu mach/n, uno überhaupt im restlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen, indem sie sich sonst die aus ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen bei« zumessen haben würden. K. K Bezirlsgesicht Michelstetten zu Krain, burg am 6. August »843- Z. ,6c>7^i3)' ""^ Nr. -53». G t> i c t. Von dem vereinten f. k. Bezirksgerichte Mc« chelssettcn zu Krainburg wird ven unbekannt wo befindlichen Leopold Layer, Icuob Karun, Ursula März, geb. Keck. Franciska und Katharina März und deren cbenfaNä unbekannt wo befindlichen Reckts'iachfolgern mittelst gegenwärtigen Gdictes erinnert? (KK habe gegen cieselben der Johann 853 Pallainer von Krainburg die Klage auf Verjährt. und Elloscdclicsklälllüg t^r sämmtlichen, zu Gun« slcnderselben aufscincm Hause in Krainburg Eonsc. Nr. 65 alt, ä< neu. sammt dazu g/hörigem Pir» kachanlheil versicherten SaHpo>ien, wovon ins» desondere 2) für den Leopold L>iycr die (5/ssionsurkunde ^6o. 6. Mä,-z 1-793 in 6., bezüglich des Eigen« thumsvcchtes zu öer, zwischen den Häusern Nr. L4 «t 85 befindlichen zwei Klafter langen Gar« tenmauer; d) für den Jacob Karun die Schuldodligation vom ,3. März lüno in ^ , wegen ei»cs Sckuldcapitals pr. i^a ft. L- W. nedst 5 ^ In. le reffen; «) für ebendenselben die Bchuldobligation V0MU,3 März «Loo in O , wegen eines Schuld, capitals pr. 35 ft. L. W- nebst 6S Zl'.sen : c!) für ccn Leopold Layer dle Schulcobllgcltion v?m 3c). Jänner,600 in l^., bezüglich cities Pferde» kaufschilluigessamml Geschirr, pr. 70 ft. L- W. und «) für ti? Ursula März, geb. Kock, der heilathsconlract llcio. 2i. December »80? in l'., rücksichtllch der ihr daraus l"stehentcn Hciraths-sprüche pr. 56o ft. L. W. ncbst Naturalien; l) für die Flanciöka März dieser nämliche Heivathscontract »regen des ihr ausgesprochenen EntfcrtigungSdelrag.es pr. 5c»o st. L. W. nedst ocü Rechtes zur gemeinschaftlichen Kost und nöthigen Lcibestlcicung, und F) für die Katharina März dieser nämliche Heirathscontract, wegen des ihr für die Wilth» schaftöablretung annoch gebührenden Restbetrages von ioc> ft. L. W, und des Rechtes zur gemein, schafllichen Kost und der nöthigen LcibeKkleibung intabuiirt haftet/ worüber die Verhandlungstag« sahung auf ten ,5. December d. I. VormltlagZ um 9 Uhr bestimmt wurde. ' Da der Aufenthalt ocr Geklagten diesem Ge-«ichte unbekannt ist, und weil solche vielleicht aus den k. k. Grblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gefahr und Kosten den Hrn. Augustii: Queifer von Krain» bürg zum tZurator bcstcttl, nüt welchem die ein» gebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichts« ordnung ausgeführt und entschieden werden wiid. Die Geklagten werden dessen zu dem (Znde erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selvsi erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Ver-tleter ihre Rcchlsbehelfe an oieHandzu geben, oder auch sich scldst einen andern Sachwalter zu be» stellen und diesem Gerichte namh^sc zu machen, und übcrhanpt im rccbllichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen, indem sie slch sonst die aus hrer Verabsaumung entstehenden Folgen selbst beizumcssen haben würden. K. K. Bezirksgericht zu Krainburg am 24. August tL^5. Z. ,6,5. (3) Nr. I042. Edict. Bon dem Bezirksgerichte des Herzogthums Goltfchlt wird hiemit allgemein bekannt gemacht: Es set) übcr Ansuchen der Maria Witterich, als RechtZtiachfolgerinn 'hres v.'lstorbcnen Galten Ja« hann Wttltsich v>?n Gotlschee, in die Rclicita» lioil des Hauses Nr. 6> in der Stadt Gottschee sainmt dem dazu gehörigen Antheil im Obcrwalde 5l,I) Nr 72, auf Gefahr und Kosten des fiühcrn Erstchcrä Mathias Schcmitsch von R?i>,thal gc-rollligct. und zu dcrcn V^rnahnie die einzig? Tag» fahrt auf den »2, October d. I. um 9 Uhr Vcr-miitlags mit dem Beisahe angeordn«! worden, daß ?icse Realität zwar u>n den gerichtlichen Schäz-zungswerth pr. »5o ft. ausgerufen, aber bei teincin gleichen oder höhen, Anbot auch unter demselben werke tzmtangegedcn werden. Dessen wero^n Kauflustige mit dein Bleute,: verständigt, das) die Einsicht t>cö Grundbuchex» traces, Schahungö', früheren Feilbielungövrotc« coNcs hiergerichcs genomiucn werden tann. Bezirlsgericht Gottschee am 7. September Z."i6l57__(3) . Nachricht. Das il.i Dorfe VeldeS gclcgcns Bräuhaus des sel. Andreas Verhunz wird auf 6 oder auch 8 Jahre verpachtet. Nachdem übri-gcns demnächst alle Verlaßfahrnisse in öffentlicher Licitation veräußert werden sollen, so kann sich der Pachter bei dieser Gelegenheit mit dem erforderlichen Viehstande und sonstigen Geräth-schaften versehen. Die Pachtung kann täglich angetreten werden. Nähere Auskunft darüber auf frankirte Briefe gibt Anton Rösch in Vel-des, und auf mündliche Anfragen auch das k. k. Bezirksgericht in Nadmannsdorf. 3. 1610. (6) Anzeige. KZ" Unterzeichneter sich bedankend für daö bisher geschenkte Zutrauen, empfiehlt sich der Fortdauer desselben, und zeigt ergebenst an, daß das schon früher bekannt gemachte Hüh-neraugen-PflasterderGeb rüder Le ntner gegenwärtig hier nur allein in der Galanterie-Handlung des Herrn Joseph Karinger in Laibach zu haben ist. Der Preis sammt Gebrauchs-Anweisung ist einzeln 6 kr. C. M., im Dutzend i fl. Cassian Lentner, aus Schwatz in Tyrol. — 859 — Z. ,<5y9. <3) Mit allerhöchster Bewilligung. Große Lotterie von dem k. k. priv. Großhandlunashause !N Wien zur Ausspielung von nenn mlsgezeiehZeet WeeHvoRen Reolitäten in ünd bci Villach, wobei gewonnen werden: Erstens: laut Beschreibung, wofür eme Ablösung in Barem 3 w e i t e tl s : Hie präcfatigte Landwirtlischafts - mid iflühl - RealüäL O5Ut Kreeg genannt, wofür eine Ablösung in Barem von Gulden SO«OOO C. M. oder Guloen sIO.OO^Z W. W. angeboten wird. Diese Lotterie, welche sich eben so sehr durch die ungemein wcrthvollen Nca-litäten-Haupttreffer, als auch durch deren anderweitige, reiche Ausstattung an bedeutenden Gelotreffern auszeichnet, ist der so vielfältig darüber ausgesprochenen Ansicht des geehrten Publikums zufolge, nach dcn einfachsten, gemeilwerftandllchsten, und jede mögliche Tauschung ausschließenden Grundsätzen eingerichtet, und enthält laut Ausweis N3V Trrjfer, Amtlich in barem Gelde, eingetheilt in Gewinnste von fl. 245OMVs>, HO,VttO, UO,0«W, ^ä«O, ^HGsb, 5O5VO, 40kw, 3^OQ, 3sVtt^, 25VO, 3«OO, HHVV, 2VOO, SVO, I^3O, 3IH:c, im Gesammt-Betrage von Gulden W. W., und zwar ohne irgend einer Beigabe in gewöhnlichen Actien. (3 Ililell.'Blatt Nr. N9. o. 5. Oct. I843.) 2 k — 860 — Die Gratis-Gewittnst-Actiett haben für sich allein eine besondere Ziehung laut Ausweis, mit Treffern, sämmtlich in barem Gelde von si. 50,000, 7500, 6500, 3500, 3500, 3000, 1500, l000 )e. im Betrage von 2AO«O^A Gulden W W., und zwar ohne irgend einer Bciqabe in gewöhnlichen Actien. Bci oer Ziehung der reich dotirten Gratis-Gewiuust-Acticn nitt auch noch der befondcls göllstige Fall ein, d^ß die zuerst gezogene Nummer derselben, cmßcr ocm ihr zufallenden Gewinn^ noch 5»^ ausgeschiedene Gratis-Gewinnst-Acticn .q^winucn nuiß, wrlche alle einen Gewinn in barem Gelde machen müssen, wlnnach der Besitzer einer solchen Gratis'Gewinnst-Actie 5QI Gcldtreffer nlachcn mlli), udcrdieß aber auch noch , da er mit dieftn 50» Nummern ^uch aus alle Gcwinnsic , vhne Ausnahme, mtt--spielt, die große Wahrscheinlichkeit hat, auch melnere andere, ansehnliche Grwinnste zu macken, mUcr denen sich die beiden größeren Tresser von si. »«OOtttt und fi. 50,000 — ;usammm fi. HHO,OOO W. W. befinden können. Der geringste Treffer der gezogen weidenden »OOO Gratis Gewinnst-Actien besteht in RO fi. W. N5., sie spielen außerdem auf sämmtliche Gewinnfte mit. Hei Abnahme und barer Bezalillmc^von 5 Acticn auf einmal, wlrd eine solche reich dotirte ui^ besonders begünstigte Gratis-Gewinnst-Actie unentgeltlich verabfolgt. Iyh. GV. NNUtscher. Handclöinann in Laibach. £ i t c r a t i f d) e 2t n j c i 9 c n. Vicl)te, mit besonderen, jeder Geschichte ang«-1>ängtirl, lehrreichen Bemelkungen ui,d st'tllichcn ?« leibilde, dann 2l5 i» Holz geschnitlenen biblischen Bildern und tinci Landkarte von Palästina. Grätz ^33l. geb. l st. 42 kr. Die zweite Auflage des kleinen Wörterbuches der slowenischen u. deutschen Sprache (^ilZ^l^nj^ ist erschienen, und bei dem Nor-malhauptschuldirector, so wie in dcr Igna^ Alois Odl. v.^leinmaVr- schcn Buchdandlllng zu yaben. So ebzn ist angekommen das wohlg^troffene Porrrät von Laval Gral Nugent ^ k. k. Feldzeugmeister und comman- dirender Gcncral in Illyricn^, ^rerden bis Ende April ln^l noch immer Beiträge angenommen, ,vo>übcr die Abonnenten, Richter zu seyn, eingeladen werbe». Die Reaction bat seit Jahren in ihr Journal Lie größte M an n i«falti gkeit zu bungei, geirach-ll Sie hat den Anforderungen einer überaus gr oßen A n za h l von Lesern zu genügen; sie darf dshcr nie einseitig dei der Wahl ihrer Artikel wer» d.'n. Jede Nummer ,,ichnct sich durch die größte A b >v< ? n b a h ne n , der Dampf» und L u ft sch i ff- F a h r t j der Tech« «ik, O economic unt' L a nd w i rt h sch a f t ; der Gartenkunst und Iagdliebhadcrei; der M ü n j.- und E be I stein kun de; dann unter den lliberschliflen: Hofzeitung, Damenzeituna, Msde.iZouriel, Eosmoramen, Reise-Iei' lung. Naturhistorlschek, Medici n,sche«, Militärisches, Denkwürdiges, Bade - Zei» tung, pikante Vorfälle und Erlebnisse, lc. ,c. so unzählige interessante, belehrende und «mi^W fanle Bericht» , daß der Leser «ine Unzahl ähnlicher Blätter des Ausland.«, die übeldieß nichc d«n hundertsten Theil dieser seltenen Neicdhalligkeit zu liefern im Stande sind, „sparen kann. Einen besondern Reiz dürfte auch vorzügllch für Auswärtige die Rubrik ,,W i, ne r Ta g s b l a lt" gewähr,n. Wer hört nicht gerne erzählen, was dick reich.' und schön, Residenz mit ihren ,'unf Theatern mit ilneu tausend Zerstreuungsarten und öffentlichen Vergnügungen, mit ihren trefflichen und gemüth-reichen Vewohneri» bietet; welche bunte Bilder und erhebende und erheiternde Vorfälle hier vorkommen t welche Bonmots an der Tagsordnung sind, welche lustige Ergebnisse hier sich kreuzen? Eben so anzi'e. hend wird auch die Rubrik: „Geschwind, was gibt es NeueH?« erscheinen, durch welche der Leser am Schluss« eines jedcn LlatleS täglich erfährt, rvaS gerade z« den allerneuesten Vorfallen gehöre, wa3 in Wien, wie in Paris, in London, wie in St. Petersburg, in Berlin wie in München, in Neapel wie in Constanlinopel lc ic. erst kürzlich geschehen ist, um waS sich die Conversation dreht und Stoff zu anziehenden Bemerkungen und Glossen gibt, und das Leb,n so frisch und angenehm erhält. Daß die Redaction im Besitz einer reichen <5«r» respondenz ans allen Städten der Welt ist; daß ffe ihre ß,wohnlichen sorrespondentlN und Mitarbeit«? höchst «nsetmlich honorirt; baß überoieß ihre Abonnenten selbst sie cft mit den besten Neuigkeiten vcr> sehen. weil jeder Freude daran findet, wenn diese Zfilung stels reichhaltiger und umfassender wird, sann nicht ohue innigen Dank für die freundlichen «nb gti< ligen Abnehmer erwähnt werden. Die Theaterzeitling erscheint, mit Ausnahme ber Sonntage, täglich im größten Quartformate auf Velinpapier. Sie wird in dcr rühmlich bekannten Soll in-ger'schen Buchdruck,rei mit Schnellpressen ge» druckt, und ueisendet jetzt schon mehr als 5000 Exemplare. Sie enthält di, prachtvollsten i l l u m i n irte n Bilder, jährlich 60 an der Z.'lhl, Kupfer-und Stahlstiche, durchaus fein colorirt, und zwar: Vtoden für Herren «nd Damen, welche stets von zwei Seilen aufgefaßt, 862 «ngestellt werben Dies« sind so p r aeti sch und faß-üich, daß sit augenblicklich von jeder Modistinn, von j«dem Kleidermacher, von jedem , der sich mit Luxus-Artikeln befaßt, nachgeahmt werden können. Diese Vüder sind die elegantesten, welche in Deutschland erscheinen, cnthatten oft sechs Figuren auf ein^n Tableau, mit aller Feinheil colorirt, und sind als Muster sowohl m Wien. als in aUeu Hauptstäd-ten angenommen. Man sieht nur diese Bilder in der Residenzstadt in den Auslagekästen der Modist.n. auf den Toiletten der Damen, in 0en Ateliers der Luxusarbeiter, s« wie nur diese Bilder als die ton-angebenden im Gebiete der Moden betrachtet wetden. Außer diesen, jeder Saison vorauseilen' den Moden, liefert die Theaterzeitung auch noch Mtöbel - Abbildungen , elegant« Zimmer-Einrichtungen, und DGquivageu-Vilder, endlich Theatralische Eo-stmne-Bilder, Scenm aus beliebten Scücken, Opern, BallelS, Tableaux mit Porträt'Aehnlichkeit, mit einem Worte «ine Theaterwelt in Bildern, welche selbst den Beschauern an Orten, wo mittelmäßige, oder Zar keine Theater existiren, die Vühnennovilälen, die das grö'ßle Aufsehen evregen, in getreuen Nachbildungen verzaubern. Fern««: Masken- und Oarricaturen, dann. Satyri« sche Vilder in einer eigenen Sammlung, welche TagZthorheilen geißeln, und wodl schwerlich zur Hand genommen werben kö'nncn, ohne zu erheitern u,id zu ergehen-Alle diese Bilder nach O r k gi n a l z e ichn un g en, auf französischem Velinpapier, und sämmtlich sein co!orirt; endlich Künstler-Portrate, von welchen däs der Schwestern Milanollo, die so ungeheures ^lllss.hln in Frankreich. Italien und Deutschland. uilO zul.-tzt selbst in Wien erregten, ebenfalls erschien,» ist, und allen Verehrern der Tonkunst viel Vergnügen gemacht hat. Der Preis der Th ea terze itU'ig ist für W I en, mit Biidecn in Oc lav-Fo r m at, daS Exemplar auf Velinpapier, ganzjährig 2a fl.,- — halbjährig ^> fl.,' — vierteljährig 5 fl. C. M,, (für das letzte Quartal vom t. October bis Ende December I812). Für Exempt.,'e mit Prachtbildern, alle Wilder in Großquart, für Wien ganzjährig 25 st ,- — halbjährig »2 fi 22 kl. i — vierleljähria b st. 15 kr, ganzjährig 2^ fl. ; — halbjährig , 2 fi.; — vierteljährig 6 fl. C. M. . (für das letzte Quar. tal vom 1. October bis Ende December l84Z). Mit Pr.,chtbicdtln, alle Bilder inGr 0 ßquart» eben so durch die Post mit ft,j,r Zusendung, ganz. jab.ig 29 si.: — balbjahrig 1« st. 20 fr. j — vi»«« teljährig 7 st ^5 kr. <2. M. 2Z" Zeitungsfreunde, welche sogleich fur das Jahr 1844 ganzjährig pränumcrilcn, und den Betrag dafür directe an das Comptoir der Thealcrzeitung , und nicht an c i >, Postamt, n 0 ch ail eine B u ch h alid lu n g einsenden, erhalten das Quartal vom 1. October bis Ende December 1613, sammt allcn Bildern gratis, und wenn sie sich im Auslande, odcr in den Provinzen befinden, auch portofrei. Es werden den Abonnenten, welche ganzjährig abonniren, ober auch andere Vortheile Obolen. Man kann nämlich, statt des letzten Quartal« >L'5, auch die im Jahre l893 sämmtlich erschie„encn sa> lyrischen Bilder (20 an der Zahl), welche, »renn sie ein. zcln gekaufe würden, auf «5 fi, C. M, zu stehen kämen, gratis und portofrei erhallen, oder wenn man vom l. Iannei' bis Ende December 18N», auf ein Jahr, mit Prachtbildern mit 25 fl. für W en, oder für daS Ausland und die Provinz,-» mit 23 st C. M. adonnirt, jedoch nur unlcr der Be-tangling, d.iß der Pränumerationsbell^g directe an das öompcolr der Theaterzeitung eingeschickt wurde, und lveb', !8Y5, vom ». Jänner b,ü Ende Juni l8^5, gratis und portofrei erhalten. Auch kann man die Theaterzeitung auf Mehrer« Jahre prännmeriren. z B, auf zwei Jahre mit 53 fi. , wofür der darauf folgende dritte Jahrgang gratis und poriofrei geliefert wird, odcr auf drei Jahre mit 72 ft, E. M. , wofiu die darauf folgenden zwei Jahrgänge, im Ganzen fünf Jahr-Zange, den uerehrlichen Abonnenten portofrei zugesendet werden. « Wer jedoch im Auslande und in den P r«.-vinzen die Tbealer^eitung täglich zu beziehen wünschte, hat noch eine b.sondcre Gebühr zu ,nt-richlen, und M.ir g a „ z j ä h l i g ^» fl. , auf achtzehn Monate 6 fl usw. mehr, rv»lcheS siicht zu übersehen ersucht wird. ssZ" Gs wird dringend ssebeten, die Adressen recht deutlich zu schreiben und bei Drt-schaften, die in verschiedenen Ländern unter gleicher Benennung vorkommen, immer den Kreis und die letzte Posistation genau anzugeben, um jede fehlerhafte Absendung vermeiden zn können. Oomptoir der Theaterzeitnnss in 2Vien, Nauhensteingass« Nr. «HO, gegen das Ballgäßchen, vis-ä-vl« vom k. k. priv. Wiener ZtilungH- Comptoir. 863 Nenttliche Verlautbarungen. Z. l68l. (,) Nr. 627S. In Folge löbl. k. k. Kreisamls, Verord. nung vom 27. d. M., Z. 143^9, wird am ia. October ,643 in der magislratllchen Rathso siube um 9 Uhr ftüh die L>cltation zur Her« ftellung der erforderlichen Conservations «Ar« beiten in der hierortigen Poltjei« Quasicaserne vorgenommen, wozu Maurer, Zumnerleute, Schlosser, Hafner und Spcngler vorgeladen rrerden. — Stadtmagistrat La^bach am 3o. September i3ä3. 3. »073. (') Nr. ",5/^ Kundmachung. Von der k. k. ver. Cameralgcfallen-Ver^ waltung für Tirol und Vorarlberg wild be» kannt gemacht, daß der k. k. excindirte TaLakc und Stamptlpapicrverlag zu Niva im Eon» currenzwege mittelst schriftlicher Offerte provi« forisch zu verliehen kömmt. — Dieser e^clndirle Verlag ist zur Materialfassung an das k. k. Tabak, und Stampelgefällen»Vcrschleißmaga, zin l« Trient zugewiesen, von welchem er^V, Meilen entfernt ist. — Demselben sind 3) Tabak, und Stainpelpapier - Kleinderschleißer zur Vlaterialfassung zugetheilt.— Der Werkehr dieses erledigten Verlages betrug nach vem Verschltlßcrgebnisse für die Zeit vom i. Mai LI4, bis lrylcn April l8^3 an Tabak 5g330 Pfunde/ im Gelde . . 44606 ft. 22 kr. an Stampelpapier « . . 62äc» „ 55 „ zusammen ...... 60647 st. ,7 kr. — Bei einer sich in der Folge etwa ergcbmden Verlchlcißverminderung ksnn dem Unterneh» mer weder eine wie »mmer Namen habende Entschädigung nock Provisions, Erhöhung zu» gestanden wcvden, demselben steht jedoch frei, von dem übernommenen Vcrschlechgcschafle nach dreimonatllcher Aufsündung zurück zu treten. — Das gleiche slufkündungsrechl bchäll fich auch die k. k. Cameralbehörde fur dcn Fall vor, als nicht Umsiande eintraten, wegen deren derÜnternchmer nach den beslcheiidcn Gffallsoor, schrlften früheren der Verschleißführung tNt, fernt werden müßlc. —- Die Vczüge des k. k.Ta-bak- und Stampeloerlages zu R«oa sind bei zu Grundelegung einer Tabakprovisic'n, von 2'/^ nach dem vorasige^edlN'N Velschle'ßergcd^lsse folgende: Einnahmen. Prou sion vom gan« zen Tabak- Velschle.ße pr. 44606 ft. 22 kr., l00Z fl. 36'/, kr.; vom Gesammtuerschleiße des Stampelpapleres von 6240 fi. 55 kr., a 3F 187 fi i3'/4 kr.; an ülla ^inul2. Gt, winn 327 st. 2 kr.; Summa Ver Verlaaseirl-nal)Mtn i5i7 fi. 54 kr. - Auslagen, die der Unternthmer zu bestreiten hat: An eigener <^1!a von den geblitztcn ledigen Schnupftabak, gattungen von 22o567. Pf"nd, im Gelde von 10293 fi. 9 kr., 3 tF lo, fi. 55'/4 kr.; an «lgencm c:^!» von 2809'/, Pfund gesponnenen Tabakgatlungen im Gelde von ,320 fi. i6kr.,z i'/2^i9 fi. 46 kr.; die Provision an die Trafikanten vom Stampelpapier. Ver-Aleche pr. ^97, fi. 44 kr. 5 2^ 9g fi. 26 kr.; Fracht fur 59830 Pfund 5 20 kr. pr. Sentner 199 ft. 26 kr.; sammtltche anderweitige Ver? lagsaußlagen für Zins, Holz, L'cht, Emkartter-unb Schreibpapier :c. 25a ft.; Summa der Verlagsauslagen 671 ft 35^ kr. — Diese dn Gebrauch gemacht wird, werden dcnstlben nach beeideter Verhandlung soglelch zurückgestellt, das Vadium des Erstehcrs aber w»rd cnlweter b,s zum Erläge der vorgeschriebenen Eaunon oder bei dem Barbezahler bis zur g/nauen Bevorralhigung mildem vorgeschriebenen Ma« ter,ale jurückbehalten. — Sollte der Unternehmer dlcse Verbmdlichkeit nicht erfüllen, so wird das Vadium vom Aerarium als verfallen eingezogen, der Verlag über als neu erledigt angesehen werden. »» Die versiegelten, nnt dcm claffenmäßlgen Stampcl versehenen und eigenhändig unterfertigten Anbote sind lang» stcns bis 20. October i843 Mittags 12 Uhr »n dem Bureau des k. k. Hofrathes und Eame» ralgefallen'Ndmilnfirators in Innsbruck unter der Aufschrift: „Offert für den k. k. excindir« ten Tabak- und Stampclgefällen-Verlag in Niva« einzureichen. — Diese Offerte müssen, msoftrne ihnen das obbezcichnete Vadium mcht selbst angeschlossen lst, mit dem Erlagsscheme der k. k. Easse, bei wclcher selbes hmtellegt rrurdc/ verschen jeyn, und haben zu enthal« nn: 1) den Namen, Eharakter und Wohn-crt des Offerenten; 2) den Anbot für die Tabakoerschleiß» Provision nach Percentm mit Buchstaben ausgedrückl; 3) die Erklärung, daß der Offircnt den durch die Verlegers, Instruc, tion und dusch die nachgefolg:cn oder noch nachfolgenden Verordnungen festgesetzten Bestimmungen für die Großverschleißes genau nach» ksmmen wolle; /z) die Erklärung, daß dieCau» tion für den Material» Credit werde geleistet, oder der vorgeschriebene Materialrorrath Zug für Zug bar werdebezahlt werden ; 5) dieNachwei-sclng über die erlangte Großjährigkeit des Offerentcn, durch dessen Taufschein oder andere legale Documente und über die tadellose Aufführung durch ein obtlgkeitliches Zeugniß, dann d?r,pottkommenln Kenntniß de,rltalienischen nebst der deutschen Sprache. — Offerte, welchen diese Eigenschaften mangeln, oder welche spa« ter überreicht wcrden, können nicht berücksich-llgct werdin, und Anbote vcn Pensions'Nück« lassuligcn werden nur lnsofcrne beachtet wer« den, als es das hohe Hofkammerdccret pom Jahre 1ÜH6, 3« ""^/3^« bel^mmt. Bonder Eoncurreiij um di>scn Ve lag sind übrigens alle jlne Personen ausgeschlossen, welche das Gesetz zur slbschlicßung von Verträgen über, Haupt unfähig elklärt, oder welche wegen Vcr» drecken occr schwerer Polizeiüberlrclung gegen dle Sicherheit des Eigenthums ^erutthellt, oder N.UI oon ter Instanz losgesprochen, oder welche wegen Schleichhandel oder einer schweren Ge-falleübcrtltiung besttaft wordcn sind, oder ehrlich, wclchcn die politischen Vorschriften den bleldenden Aufcnlhalc in dicsem Orte nicht gestatten. — Wenn cm solches Hmdermß erss nach Abschlleßung des Vertrages erhoben wird, so kann dslselbe gleich von kcr G fällsdehörde aufgehoben werven. — Sollten zwei oder mehrere gleich« unausflcllige Off^te gemacht wer« den, so wird eine vorzunehmende Verlosung über die Annehmbarkeit des einen oder des an-deln entscheiden. — Von der k. k. vereinten Cameralgefallen« Verwaltung für Tirol uid Vorarlberg. Innsbruck am 12. S«pt. i8^3. Z. 1676. (l) N>. 9010jXVl. Kundmachung. Bei der Cameralherrschaft Adelsberg kömmt die dritte Waldhütersstelle mit einer Löhnung von jährlichen Ein hundert vier und vierzig Gulden provisorisch zu besetzen, zu welchem Ende der Concurs bis 15. November 1843 eröffnet wird. — Die für den besagten Diensi-posten bewerbungslustigen Individuen wcrden daher aufgefordert, ihre mit legalen Documen-ten über Nationale und Alter, über die Lesens-und Schrewenskündigkeit, über die Kenntniß der deutschen und krainischen Sprache; ferner über ihre wenigstens practischen Forstkenntnisse, über einen gesunden und starken Körperbau, so wie über ihren tadellosen Lebenswandel und über ihre bisherige Dienstleistung belegten Gesuche jm Wege ihrer dermal vorgesetzten Stellen bei dem k. k. Verwaltungsamtc Adelsberg noch vor Ablauf des festgesetzten Bewerbungstermines zu überreichen, und wenn thunlich, sich daselbst auch persönlich vorzustellen. — Uebrigens ist in den Gesuchen ausdrücklich zu erwähnen, cd und in wie ferne die Compotcnten mit den dev-maligen Beamten oder Dienern der Staotä' 865 Herrschaft verwandt oder verschwägert seyen. — K. K. Cameral-Bezirks-Verwaltung. Laibach am 1. October 1843. Z. 1675. (1) Nr. 1679. Verlautbarung. Zu Folge hoher Gubernial-Verordnung vom 7. d. M., Zahl 2,362, und löbl. Krcis-amtö-Intimatö vom 2l. d. M., Zahl 14269, hat dle hohe Hofkammcr mir Dccrct vom 18. v. M., Zahl 32804, im Einverständnisse mit der hohen Hofkanzlci lici dem hiesigen landes-fü'rstlichcn Bezirks-Commissariate, für dieDauer bis der zwischen dem hohen Moman-Acrar, dann den Bezirks-Gemcindrn, dcn Gewerkschaften und drr Herrschaft Weißenfels od der hierdezirkigcn Hoch- und Schwarzwälder bestehende Rechtsstreit zur C'iuschcidung gelangt seyn wird, einen zweiten provisorischen Ge-richtsdienersgehilftn, mit der Löhnung jährlicher 144 st. und dem Klcidungsbeitrage pr. 15 si., in provisorischer Eigenschaft Behufs der Verwendung in der Handhabung der Forstpolizei dcizugeden befunden. — Diejenigen, welche sich um diese Stelle zu bewerben gedenken, haben ihre dießfalligcn Gesuche längstens bis 31. October d. I. hierorts Zu überreichen, und sich über die vollkommene Kenntniß der krainischcn Sprache, über ihr Alter, ihre Religion, Moralität und Gchindhril, ihre bisherig!,' Beschäftigung, dann was allenfalls über den Familienstand und die Schrcibenökü'ndigkeit gehörig, über die Kenntniß in dcr öconomischen Gebarung mit den Waldungen aber in soweit, als sie zum od-berührten Behufe wesentlich nothwendig erscheinen, auszuweisen. — K. K. Bezirks-Commis-sariat Weißenfels zu Kronau am 30. September 1843. 3. 1670. (!) Werpach tungs - Ankündigung. Von der deutschen Ritter-Ordens-Com-»nenda Tschernemdl wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß ihre eigenthümlichen Entitäten^dann die Mitjagdbarkeit im Pfarrberciche Tscyerncmbl, so wie die mit dem yierortigen Wagistrate gemeinschaftliche Fischerei in dcn Bächen Lahina und Doblitsch, auf die Dauer von drei Jahren vn'steigenmgs-wcise in Pacht ausgelassen,werde, und die dieß-artige Licitation auf den 25, October d. I. im hierortigen Amtölocale anberalimt wurde. Werwaltungsamt der D. R. O. Commen» da Tschernembl am 26. September 1643. ^erwischte v'lrlHutbarunyrn. G d , c t. Von dem Bezirksgerichte des Hcrzogtbums Gottschee w,rd allgemein bekannt gemacht: Essen übel Ansuchen deg Johann Gramer^on Reichenau tulch ,cinc„ Bevollmächtigten Adolf Haus von Gott. schee, >n d,e executive Fcilbietung der. dem Johann Stimer achörigen, in Reichcnau 5ub Nr. i«, Nr. Rectf. .355 gelegenen, auf 270 ft. C. 3)?. gericdt. i'ch gcschahlcn '/^ Urb. Hübe, wegen aus dem Ulthe.lc rom ,^. Mai .642, Z. ,427 schuleigen bo si. 6, M. uno .^ si. c. «. c. gewilliget, und zu tclcn Bornahme die Tagfahrt auf ten 24. October, 2I. November und 25. December ,Ü43. je-tcömal um ,0 Uhr Vc?rmlttags i,n Orte der Rea. lilät nni tem Beisaße angeordnet rrorden, tah tleie Realität erst bei der dritten und leyten Tag. fahrt unier dem gerichtlich erhobenen Schätzung, weltyc hllttange^ebcn »verde. GllNlebuchscxtract, Schähungsprotocoll nnd sc,Ib»ctungöbcdlngl,ilse können hicraerichlS einae« sehen werden. ° " Bezirksgericht Gottschee den ^. September >o^5. Z' ^'bo. (>) E d i s t. Nr. .265^ Bon dcm k. k. Bezilfsgerichte Nadmannseolf lrttd tem unbekannt roo bcfindlichenMichael Klei. l,er ^'on Noschacv und dessen alifalligrn, gleichfaNs ui,besa/!»>celi Orben mittelst gcaMwartigen EdictrS eriinnlt: Es haben Franz, Mathias und Theism Kaschier vcn Gutci.felo, unter Bertrelung des Hrn. vlv Nopreth, bci eiescm Gerichte unterm 17. Juni l. I. c>e 5Nage auf Bc>-jäblltrrlä'.ung dcs zu sei. ncl, Gu.,sten auf tcr Malhi^s Koschi,r1cdc„ -^er-laßhube, m Gutenfeld «ub Haus-Nr, 7 geleq,n und trr Herrschaft Nadmanneoolf «ub Neclf. Nr. 353 dienstbar, intadulirten gcrichllichm Hergleiches cI6o. 7. Mii 1796 pr. 107 ft. L. W. angebracht und um die richterliche Hufe gebeten, wsrüber tie Tagsatzung auf den 23. December l. I. Vormit» ta^s um 9 Uhr vor diesem Gerichte angeordnet worden ist. Da der Aufenthaltsort dt2 Beklagten diesem (Äerichle unbekannt, und weil er vielleicht aus cen k. l. Erblanden abwesend ist, so hat man zu seiner Bertheldigung und auf seine G.fahr und Ko-sicn den Johann Prettncr von Bresiach als iZura» tor bestellt, Mlt welchem die angebrachte Rechts« ssche nach der bestehenden Gerichtsordnung ausae. führt und entschieden werden wird. Dessen wird der Geklagte zu dem Ende er. innert, damit er allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen oder inzw'schen dem bestimmten Ver. tretcr seme Rechtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter z« bestellen uno dies,m Gerichte namhaft ,u machen und überhaupt im rechtlichen Wege ordnungö. mählg zu schreiten wissen möge, insbesondere o«l er sich cie aus seiner Verabsäumung entsiehence« Folgen selbst beizumessen haben werde. RaemannZdorf am 6. Juli 1843. — 866 — Z. 1562. (2) Anzeige Gartenbesitzer, Landwirthe und Blumenliebhaber. Mitte October, wo zum Baumsetzen und zum Versenden der Gewächse überhaupt die passendste Zeit ist, werden bei Unterzeichnetem nachstehende Obst-u. Zierbäume, Blumen :c. um beigesetzte Preise in C. M. zu haben seyn : 2) Hochstämmige Apfclbäume 6 bis 7 Schuh hoch, jchr schön, jung, mit gehröiger Krone, ^ 20 kr. 3 Schuh hohe Exemplare ohne Krone, ü 10 kr. 2) Hochstämmige Birnbäume 6 bis 3 Schul) hoch, hübsch erstarkt, mit junger glatter Rinde, vorzügliche Sorten, ü 20 kr. 3 bis 4 Schuh hohe Exemplare, » 10 kr. 3) Hochstämmige Süßsauer und Süßsauer-kirschen 6 bis 3 Schuh hoch, die besten Sorten und uom schönsten Aussehen, ü 20 kr. AU. Von Birnen sind, das Mostobst ungerechnet, 80 Sorten von gutem Tafelobst zu haben. Von Aepfeln sind außer dem Mostobst 130 gute edle Sorten zu haben. Die Benennung geschieht genau nach den berühmtesten Pomologen, als: Diel, Sick-lcr, Chrlst, Truchses :c., da in der Baumschule di? strengste Genauigkeit und Ordnung Statt findet. 4) Wilde Kastaliicnbäume (/^3cul65 kippa-c^lannm) 6 bis !0 Schuh hoch für Alleen, n 2^ kr. 5) Hohe gemeine Akazienbäume (kokinsa 1^on62cli2l2) 6vls 10 Schul) hoch, 5 8 kr. Dann sind noch andere Akazien auf die gemeine veredelt zu haben, z. V. I^ndi-na Ki8^i6ii 5 bis 9 Schuh hoch 12 kr., KoInnI Cl^z>a 12kr, l^odina v^ooz» 12kr. 6) Hohe erstarkte '.talicnische Pappelbäume (l'o^>ulu5 idällci^ Vl.,1 ^sgrniäniis) 6 bis 12 Schuh hoch, das Stück nur 6 kr.!! 7) Hohe starke Trauerweiden (äaüx I>adilo-nie») .'» 20 kr. 8) Sehr schöne und starke Goldweidcn (8a-lix 2U502) 2 6 kr. Dieser Baum ist bei jcdem Garten und jeder Oeconomie sehr nützlich, weil dessen Zweige die besten Wieden geben. 9) Ferner sind nachstehende Gesträuche für Landschafts-, Parks- oder englische Gar-lenanlagen zu haben, als: 3^»ire<:N) ^cLr, dornuäl^n, (^lemulls, (^oriIriä) Heci^i'Ä, lcU) ?^lul>, lUiu^ UNx,^ s'Iiililllc!^,^ 5l)Ull.lNlN <2t0. 10) Hochstämmige Eschenbäume (k'raxiud; l>x-ec^isiol), schön für Allccn und andcre Anlagen a 8 kr. N)Drei!ahria.e Spargelwurzeln, 100 Stück a I si. 30 kr. 12) Vier Sorten Gartenerdbeeren , Sprößlinge um schr billigen Preis. 13) Glashaus- und Treib- oder Warmhauspflanzen, auch Pflanzen für den freie« Garten, und solche, die im Freien mit und ohne Bedeckung überwintern, z. B. (^lnelicn-Stupfer, 3 bis 4 Zoll gro^ » 10 kr. ^2o1<33 inclicit. Stupftr 6 biö 6 kr. 635tace6n, Topfrosen, blühbare Exemplare, 10 bis 12 kr. Neue groß-blüthige Pelargonien aus der Klier'schen Sammlung in Wien, ü 8 bis 10 kr. I'uciisien, Verbenon elc. Große Orangenbäume von 3 bis 7 Schuh Höhe und '/2 bis 17- Zoll Dicke, 5 30 kr. bis 2 fi. Schlüßlich macht man noch auf den wesentlichen Vortheil aufmerksam, daß obcil-angefthrte Bäume und Gartengewächse in einer rauhen Gegend nahe an einer hohen Alpe und im sandigen Boden wachsen und gedeihen folglich in jeder anderen Gegend gut fortkommen würden. Die Verpackung wird besonders, aber aufs Billigste berechnet. Auf Verlangen, in frankirten Briefen ertheilt der Unterzeichnete auch geschriebene Verzeichnisse. Bestellungen werden lrgneo unter Beischluß des Betrages entweder directe an den Unterfertigten, oder an den ?. I'. Herrn Franz Edlen v. Scheu-chenstuel, Graf v. Tyurn'scher Güter - und Werksdirector zu Klagensurt, erbeten. Michael AVamitsch. Gras v. Thmn'scher Obergartuer zu Bleiburg in Unterkärnlen.