A/95. Mittwoch, 28. April 1897. Jahrgang 116. Macher Zeitung. "Mch n °"sPrtiS: Mil P os> versenbu » n: ganzjährig fl, l5, hall>jül,rig fi, 7 50, Im Comptoir: NO»? ^ ', ^> halbjchri« ft,5.s><>, ssiil di^' Z»s!eUlm« in« Ha>!s nai,M)rig si, ,. — InserlionsgebUr: ffttr »^ ^ "" l!i Wi^b.'rhvs»»!,»',! p« Z.'Ul' 3 lr. Die «Laib, Zeit,» erschrint täglich, mil Aulnahme der Tonn- uub Feiertage. Die Ud«l»iftratio« befindet sich Eongressplah sir. li, die Medactlon Aaliilyosgassc Äi>, lü. Sprechstunde!! der Nedactwu uuil « bi« ll Uyr uormittaa« Uiisrlliilil'rle A!i>'f>' wciben nicht aü^lnoiüiüc», Ma»»jcrip!e nicht zurii^'sleNt, Mit 1. Mai ks'nnt ein neueS Abonnement auf die Lailmcher Zeitung. »nve'^^ränumerations-Vedingungen bleiben »ndert und betragen: ^N ' ' " st. - kr. ganzjährig . . ,» fl. - kr. bitrteli«^, ' ' 7 . »O . halbjährig . . » . ll0 . »n«n° ll^'^ ' » » 7» » vierteljährig . » . 7» . ""ch - . I . 2V . monatlich... — .»». ^bon^/ ^le Zustellung ins Haus fiir hiesige "tnten per Jahr 1 Gulden. pon^!^ ^le Präuumeralwns - Veträge iuollen >^"llllgrsendrt werden. Amtlicher TtM ^"gM' !' ""b l. Apostolische Majestät geruhten ^o k" Generalmajor August Hof mann von HriMh^sberg, Commandanten der 66. Infanterie-^lllvti«^. ^^ Commandanten der 19. Infanterie- ^ "dtvision, und cz«l " "ebernahme des Obersten Ferdinand Mila-^kelllbl, Infanterieregiments Adolf Großherzog von ^nise«!«.' Herzog zu Nassau Nr. 15, nach dem Er« Nnff^. kl Superarbitrieiung als invalid, auch zum ^hesla»,!. ^^^ Landstürme ungeeignet, in den lllsje th« y^uordnen und demselben bei diefem An- ^z '.'"lllitär-Verdienstlreuz zu verleihen; M N "Annahme des Obersten Alexander Stürmer, Hieil m^^^iner Infanterieregiments Freiherr von Willis. ^ 16, nach dem Ergebnisse der Superarbi-^ocal^ ^"" Truppendienste im Heere untauglich, '" den N?s ^eignet, unter Vormerkung für letztere, "lil! ^n ml ^"^ zu jedem Landsturmdienste ungeeignet, Killst» ^^stand anzuordnen und demselben bei diesem Wei,.. " "rden der eisernen Krone dritter Classe >^^erleihen; die Uebernahme des Obersten Josef Margoni, des Infanterie-Negiments Ernst August Herzog von Cumberland, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg Nr. 42, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen; die Enthebung des Obersten Johann Grafen Nostitz - Rieneck, übercomplet im Dragoner-Regiment Eugen Prinz von Savoyen Nr. 13, Kammer« Vorstehers Seiner k und k. Hoheit des Herrn Erz« Herzogs Leopold Ferdinand, von dieser Dienstleistung unter Vorbehalt seiner eventuellen Wiederverwendung in einer k. und k. Hofanstellung, anzuordnen und an» zubefehlen, dass demselben bei diesem Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die provisorische Zutheilung des Hauptmannes zweiter Classe Arthur Ritter von Töply, des Feldjägerbataillons Nr. 5, zu dem Hofstaate Sr. k. u. k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Leopold Ferdinand, zur Dienstleistung anzuordnen; die Veurlaubung des Obersten Eduard Antosch, Commandanten des Husaren-Regiments Graf Urxküll« Gyllenband Nr. 16, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als derzeit dienstuntauglich mit Warte-gebür auf die Dauer eines Jahres anzuordnen; zu verleihen: den Generalmajors-Charakter »ä lionore« mit Nachsicht der Taxe: den Obersten: Karl Fürsten Fugger - Babenhausen, außer Dienst, aus Allerhöchster Guade und ausnahmsweise ; Karl No wotn/ Edlen von Glanwehr, des Ruhestandes; Die Enthebung Allerhöchsteres Flügeladjutanten des Oberstlieutenants Leo Ritter Pollack von Klumberg, übercomplet im Uhlanenregiment Kaiser Josef II. Nr. 6, von dieser Verwendung, bei Einlheilung in den Präsenzstand des Dragonerregiments Herzog von Lothringen Nr. 7, anzuordnen; weiter anzuordnen die Transferieiung: des Obersten Johann Terkulja, des General« stabscorps, eingetheilt zur Truppendienstleistuna. beim Infanterieregiment Freiherr von Teuchert - Kauffmann Nr. 88, zum Infanterieregiment Erzherzog Leopold Salvator Nr. 18, bei Belassung im Generalstabscorps ; des Oberstlieutenants Alfons Albrecht, Com-Mandanten des Pionnierbataillons Nr. 8, zum Infanterieregiment Freiherr von Ioelson Nr. 93 ; , des Majors Johann Ierbit vom Infanterie« regiment Leopold II. König der Belgier Nr. 27, zum Infanterieregiment Prinz zu Sachfen Coburg-Saalfeld Nr. 57; die Uebernahme des Garde-Wachtmeisters Majors Alois Emmel, Allerhöchsterer ersten Arcieren-Leib-garde, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen, demselben bei diesem Anlasse den Oberstlieutenants-Charakter »ä konorss mit Nachsicht der Taxe zu verleihen und anzubefehlen, dass ihm der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; den Garde'Vicewachtmeister Major Paul Spil-Vogel, Allerhöchsterer ersten Arcieren-Leibgarde, zum Garde-Wachlmeister in dieser Garde zu ernennen; die Uebernahme des Garde»Vicewachtmeisters und Adjutanten. Majors Julius Freiherr« vonPaszthory, Werhöchstihrer ungarischen Leibgarde, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse das Militär - Verdienstlreuz zu verleihen. Se. l. und l. Apostolische Majestät geruhten aller-guädigft (mit 1. Mai 1897): zu ernennen: zu Feldmarschall-Lieutenanten: die Generalmajore: Wenzel Freiherrn Kotz von Dobrz, Commandanten der Eavallerie«Truppendivision in Lemberg; Ferdinand von Weiß, Commandanten der 34sten Infanterie-Truppendivision; Wilhelm Edlen von Dessovic, Commandanten der 29. Infanterie-Truppendivision; Leopold Du Fresne, Commandanten der üten Artillerie-Brigade; Felix Grafen Orsini und Rosenberg, Commandanten der 9. Infanterie-Truppendivision; Eduard Klepsch, Militär»Bevollmächtigten bei der l. u. k. Botschaft in Petersburg; Feuilleton. * Die deutsche Bühne. IV. Lass das Vergangene vergangen sein. , «der Nv't ^""^ Faust, I. ^bernek ^"folg eines Spieljahres hat nur rasch > vern" c Unannehmlichkeiten im Gefolge, wenn "!>Nn'' 'ft'gerweise dem Grundsatze huldigt, das pichen . fangen sein zu lassen und wenn die Weicht freuen Stammgäste des Theaters mit froher h! ^ der 3-? Kommenden entgegensehen. Für die l,Mz N,..Mllterbesucher, jedes ernste Bestreben, die tvi ^en wi " ZU heben, nach Kräften zu unterstützen, dot« ^ffeu "^ nochmals eine Lanze zu brechen; l2 ^ssell, Vchm ^2 deutschen Schauspielhauses. l«?M W.^"° Hen" sindet, wir hoffen vom ^'kinen pleiter, dass er eine gute Gesell- Fll Dichte gehenden Spielplan bringt, der alle deut-st> losn,,!'b" "was Fesselndes zu sagen haben, zu »""N der A..^st' dass er für eine gefällige Aus- auch ^ucke sorgen wird, die sich in besonderen s>. In ^s/u besonderer Schönheit heben soll. ^Mähi'"r Linie muss das Vertrauen zur Lei-k?""lws, on deutschen Bühne in immer weitere »ob "", eri 'k ^tragen werden, es mnss ein Stamm-M^°U zogen werden, das aufmerksam und theil->n ^lve er fleißigen und erusten, sich nicht sprung-leisl?" mbe?' ^"b"" planmäßig gliedernden tünst. Nehl lvilo s / die im deutschen Schauspielhause ge-^ae . sownM'. In weiterer Folge hat der Unter-bH "lrch ^?. durch die Hebung der künstlerischen ^ällia!' t"ng strenger Ordnung und Zucht, U"'t und Zuvorkommenheit im Verkehre das Ansehen der Bühne zu wahren. Hiebei möchten wir nochmals hervorheben, dass es sür das Unternehmen von großem Nachtheile ist, wenn der Bühnenleiter billige Wünsche der Theaterbesucher unberücksichtigt lässt. Er kann auf ein lunstfreundliches und opferwilliges Entgegenkommen seitens des Publicums rechuen, muss aber anderseits trachten, sich und seinem Unternehmen die Gunst aller Theaterfreunde zu erhalten. Zu wüuschen win's endlich, dass die Sache nie mit der Person verquickt würde; nie möge einer missliebigen Persönlichkeit wegen, durch Stellungnahme gegen dieselbe, das deutsche Schauspielhaus geschädigt werden! Man muss hiebei immer in Erwägung ziehen, wie sauer die oft recht ungezogenen, verhätschelten sogenannten Lieblinge des Publicums dem armen Bühnenleiter das Leben machen und dass letzterer bei niemandem einen Schutz gegen unverschämte Ansprüche der wirklichen oder eingebildeten Bühnengröhm findet, da er immer der von Achselzucken begleiteten Cr-widernng begegnen wird, dass es einzig und allein Sache der Vühnenleitung sei, ihre iunerm Angelegenheiten zu schlichten. Die Nichtigkeit dieser Behauptung wird uns niemand bestreiten, folgerichtig kann hingegen auch der Bühnenleiter verlangen, es möge sich niemand in die inneren Angelegenheiten seines Reiches mischen und es seinem Ecmesftn überlassen, für die Aufrechlhaltung der Ordnung zu sorgen. Alle diese aufrichtigen und wohlgemeinten Rathschläge haben jedoch nur Wert, wenn der Bühnenleiter ein Mann ist, der es ernst mit seiner Aufgabe nimmt und der auch jme Charaktereigenschaften besitzt, die von einer Persönlichkeit, der man ein wichtiges und ver» antmolllmgsr>iches Amt cnw rtvaut, gefordert werden müssen. Besitzt er diese Gg-nschaften mchi. d^nn ist jeder gute Rath nutzlos verschwendet; bei aller Achtung vor der Selbständigkeit des Bühnenleiters müsste dann im Interesse drr Sache doch der Kampf ge^en seine Person aufgenommen werden; besser die Person als die Sache opfern. Wir glauben nun zur Genüge dargelegt zu haben, dass der deutschen Bühne leine Gefahr droht und dass ihre Zukunft gesichert ist, wenn jeder Berufene seinen Mann stellt. Bei allem Wohlwollen, das jeder Kunst-anstatt entgegengebracht werden muss, bei aller Rück< sicht auf die Grenzen, welche der deutschen Bühne als weit vorgeschobenem Posten deutscher Schauspielkunst durch die Verhältnisse gezogen sind, darf die Duldung nie zu weit gehen. Mit der Leistungsfähigkeit reich unterstützter oder großer Theater, deren Cassen täglich , von einer großstädtischen, schaulustigen, geistig regsamen oder neuigkeitslüsternen Menge belagert werden, das Können der deutschen Bühne in Laibach messen zu wollen, wäre eine schreiende Ungerechtigkeit. Aber es kann, es muss gefordert werden, dass die deutsche Bühne den Vergleich mit anderen guten Provinz-Stadttheatern nicht zu scheuen braucht, dass sie innerhalb der ihr gezogenen Grenzen wirklich Gutes leiste. Die Schatten, die naturgemäß nie fehlen, wo viel ! Licht ist. noch größer machen zu wollen, als sie sind, wäre thöricht; noch thörichter aber die widerspruchslose oder gar lobende Anerkennung schlechter Aufführungen. ! Den Vorwürfen, die man daher von mancher Seite! gegen meine Kritik erhoben hat, sie sei im Vergleiche j zu anderen Blättern viel zu strenge und stelle zu hohe j Anforderungen an die Leistungen der deutschen Bühne, begegne ich mit der Anführung des ebenso schönen wie wahren Auöspruchs eines berühmten Kritikers: «Das große Publicum kann nur durch eine gewissenhafte Kritik auf die rechten Pf^de der Kunst geführt werden.» I. R. v. Ianuschowsly. Laibacher Zeiwng Nr. 95. 844 28. Npril 1897^ Albert Grafen Nostitz-Rienek, Commandanten der Cavallerie-Truppen-Division in Kralau, und Anton Gartner Edlen von Romans-brück, Landwehr-Divisionär in Prag; zu Generalmajoren: die Oberste: Robert Andcrle von Sylor, Commandanten der 12. Cavallerie-Brigade; Arthur Ritter D'Elvert, Commandanten der 48. Infanterie-Brigade; Ludwig Fischer°Colbrie, Commandanten der 72. Infanterie-Brigade; Be^la von Barlassy, Commandanten der 19ten Infanterie-Brigade; Alphons Makowiczla, Commandanten der 13. Infanterie-Brigade; Emil Hay merle, Commandanten der 8ten Infanterie-Brigade; Josef Matzke, Commandanten der 2. Gebirgs» Brigade; Eduard Pierer, Commandanten der 16. Infanterie-Brigade; Paul Halasy de Dsdavänya, Comman« danten der kön. ungar. 2. Landwehr-Cavallerie-Brigade; Heinrich Schaeffer, Commandanten der 15ten Infanterie-Brigade; Julian Sloninka von Hotodöw, Com« Mandanten der 8. Gebirgs-Vrigade; Moriz Rostoczil, Landwehr-Infanterie-Brigade-Commandanten in Iofefstadt; Karl Suznevii, Commandanten der Uten Artillerie-Vrigade; Franz Bihar, Chef der I. Geschäftsgruppe im kön. ungarischen Landesvertheidigungs-Ministerium; Karl Ivinger, Commandanten der 54. Infan-terie'Brigade; Karl Mora wetz von Moranow, Commandanten der 3. Cavallerie-Brigade; Josef Freund von Arlhausen, Conunan« danten der 18. Cavallerie-Brigade; Moriz Steinsberg, Commandanten der 23sten Infanterie-Brigade; Rudolf Edlen von Chavanne, Commandanten der 37. Infanterie-Brigade; Josef Profchinger, Commandanten der 32sten Infanterie-Brigade; Ambros Ritter von Mras, Landwehr-Infanterie-Brigade-Commaudalven in Prag; Ernst Idiczulh, Commandanten der 14ten Artillerie-Brigade; Alois La Croix von Langenheim, Commandanten der 1. Gebirgs-Vrigade; Karl Palalarz, des Geniestabes, Chef der II. Section un technischen Militär» Comiti; Karl Freiherrn DlauhoweskyvonLangen-dorf, Commandanten der 8. Cavallerie-Vrigade; Rudolf Ritter von Brudermann, Commandanten der 15. Cavallerie-Arigade; Gustav Freiherrn von Goumosns, Commandanten der 66. Infanterie«Brigade; Erich Thoss, Landwehr - Infanterie - Brigade-Commandanten in Wien; Arthur von Görtz, Commandanten 5er 5. Infanterie-Brigade, und Basilius Petrovics von Ohabamutnik, Rusch und Russinosch, Commandanten der lön. ungarischen 75. Landwehr«Infanterie-Bngade. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. April d. I. die Ministerial°Secretäre Dr. August Freiherrn von Od-tolel und Ernst Ganglbauer zu Sectionsräthen im Finanzministerium allergnädigst zu ernennen geruht. Bilinski m. p. Se k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. April d. I. den Ministerial-Secretä'r im Finanzministerium Dr. Vladimir Globocnik Edlen von Sorodolsli zum Oberfinanzrathe bei der Centralleitung des Grundsteuer« Catasters allergnädigst zu ernennen geruht. B i l i n s l i m. p. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. April d. I. den Ministerial°Secretären im Finanzministerium Doctor Ignaz Ritter Schwarz von Schwarz walo und Nikodem Aurel Smolin den Titel und Charakter eines Oberfinanzrathes mit Nachsicht der Taxen allergnädigst zu verleihen geruht. Bilinski m. p. Se. k. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. April d. I. dem Obergoldscheider des k. k. Hauptmünzamtes Dr. Karl Semsch den Titel und Charakter eines Bergrathes mit Nachsicht der Taxen allergnädigst zu verleihen geruht. Bilinski m. p. Heute wird das VIII. Stück des LandesgeseMattes für Krain ausgegeben uud versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 9 die Kundmachung der l. k. Landesregierung für Krain vom 16. April 1897, Z. 200ü/?r.. betreffend die Auf« nähme und Sicherstellung von Darlehen seitens der Stadtgemeindc Laibach für deu Bau des Elettricitats« wertes und einer Artillerie» Kaserne im Hvchstbetrage von 900.000 fl. Nr. 10 die Kundmachung des l. k. Landesfträsideuten für Krain vom 14. April 1697, I. 2938, betreffend das Meldnngs. Wesen in der Landeshauptstadt Laibach. Von der Redaction des Landesgesrtzblattes für Krain. Laibach am 28. April 1897. Nichtamtlicher Theil. Die Reise Seiner Majestät des Kaisers nach Russland. Der Petersburger «Regierungsbote» bringt einen Vegrüßungsartikel zu Ehren des seltenen und theureu Gastes und hebt hervor, Se. Majestät Kaiser Franz Josef sei immer auf der Wacht des allgemeinen Friedens gestanden, in welchem er den Wohlstand seines Reiches erblickte. Kaiser Franz Josef erwarb sich die Achtung aller Culturvölter und Souveräne. In Allerhöchstseiner Person begrüßt Russland den Gast seines Kaisers. Beide Monarchen stehen auf der Hochwacht des europäischen Friedens. Authentisch verlautet: Der Commentar des «Fremdenblatt» zum Besuche Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef in Petersburg rief an den maßgebenden russischen Stellen lebhafte Befriedigung her-vor. Der Minister des Aeußern, Graf Murawjew, nahm Anlas«, den günstigen Eindruck dieser Kundgebung festzustellen, wobei der Minister hervorhob, dass der Artikel die Verhaltungslinie der russischen Politik vollkommen richtig wiedergibt und dass man auch in den leitenden russischen Kreisen die Ueberzeugung YH dass ein Einvernehmen aller Großmächte, "1 ^. aber Russlands und Oesterreich-Ungarns unter 0 ^ stellung aller Sonderinteressen zum Zwecke oe ^ Haltung des Friedens, sowie der staalserhaltenoe^ conservativm Principien eine Nothwendigkeit v'l^ Die .Libert^ erklärt, die Reise Sr. MaM" ^ Kaisers Franz Josef sei ein Veweisder^,^ Entente zwischen OesterreichUngarn und ""> ,-H ^ betreff der verschiedenen Orientfragen. ^HUgM ^ Besorgnisse, welche einzelne Pariser Blätter "^ Kaiserentrevue knüpfen, sagt die «Liberte»: ^"-c^e jestät Kaiser Franz Josef, welcher '" ^^ stets mäßigend und fiiedensfreuudlich sewlrlt, . ^ sich aus diesem Grunde der vollen und gerechtse Sympathien Frankreichs. Man kenne '» Wlen«^ die Tragweite und den Zweck der franM^"!! ,,, Allianz. Frankreich habe gewiss nicht von Kal»"^ Josef irgendwelchen Versuch zu befürchten, durch l^, die gegenwärtigen Bedingungen des europäischen ^ gewichtes und des Wellfriedens modificiert ^ könnten. Wir erblicken deshalb gleich den W'"" ^ ^ nalen in der Kaiserreise eine neue Bürgschaft s" europäischen Frieden. Der griechisch-türkische Krieg. ^ Die Niederlage der Griechen bei Mati ^ ^,. ersten Act des Krieges beendet. Das «Fre"^ ^ meint, ob überhaupt ein zweiter Act folgen ^Hd^ ob der nun nothwendig eintretende Stillstand ^ ^st Ende des Feldzuges bedeutet, muss sich >""'" zeigen. ^ n,,aieill"s Es wird zwar gemeldet, die griechische "" ^ sei entschlossen, den Kampf fortzusetzen und "^,^ thessalischen Gebirge energisch Widerstand z" .^ aber angesichts der Uebermacht des türkischen v ^ das große neue Verstärkungen erhält, nnro ^^l, vielleicht doch noch eines Besseren besinnen. ^ dass die Türken jetzt die Herren ^anssas " ,,» thessalischen Ebene sind, ist es für die G""" F geringer Trost, dass Oberst Vassos das ^"".« glif' Kreta besetzt hält. Der Vormarsch in Epl"'s^M gegeben worden. Dagegen beginnen in dieser ^! die Albaneseu der Türlei Verlegenheilen i" ^Mi. muhamedanisch-albanesische Bataillone haben 6 ^» griechisch-albanesische sollen zum Feinde "b^M,' sein. Auch erfährt man jetzt, dafs auf diesew ^' ^ Kriegsschauplätze die Verluste der Türken " W>' starke sind; im Kampfe um Luros sollen l«"!,^ ^i Bataillone vernichtet worden fein, von denen «^eü dem Vilajet Monastir, also aus dem "oUba'F Viacedonien stammen und zum Theile auch an» zusammengesetzt gewesen sein mögen. . « M Osman Pascha, der als Inspector ^ A ^ führenden Heeres nach Thessalien abgegangen ^» findet sich heule vielleicht schon im ^"s O^B Paschas, der sich beeilt hat, vor der Ankunft ^ den entscheidenden Schlag zu führen. EdheM " ^i> Lohn vom Sullan bereits empfangen, eve > ^ Unterbefehlshaber. Osman foll damit beatts ^ ^ darauf zu achten, dass er sich nicht fo""'^^'' über die Ebene von Larissa hinauszugehen. "" ^ ^ concentrieren sich bei Pharsalos. am Abhangs ^ thessalischen Berge, um den Türken für ?"e «^ M Weg nach den alten Provinzen des KöMgle^ Vöotien und Attila, zu verlegen. Ihre Schuld. Eine Erzählung aus Toscana. — Berechtigte Bearbeitung nach Quida von G. Nilmar. (5. Fortsetzung.) Den Rücken ihm zugewandt, faß sie und melkte schweigend ihre drei Kühe; dann maß sie die Milch, füllte sie in bereitstehende Kannen und übergab sie dem gähnenden und brummenden Jungen, der unter« dessen mit seinem kleinen Eselslarren vor der Stallthür erschienen war, um die Milch zur Stadt zu fahren. Als er fort war, nahm Umilta ihre Sichel, warf eine Kiepe über die Schulter und gieng hinaus, um für ihre Pfleglinge Futter zu schneiden; denn trotz der Sommerzeit darf das arme Vieh jener Gegend nie seine Stallungen verlassen, um keinen Schaden im Getreide oder den Rebengeländen zu stiften, und gerade zu der fruchtbarsten Zeit, wenn jeder Zoll Landes reich mit Kräutern, Gras und Blumen besäet und die Tafel Gottes für sie gedeckt ist, müssen die bedauernswerten Crcawren, eingekerkert in Glut und Hitze, auf ihren vier Beinen in dunklen Ställen stehen und dürfen ihre Trauer und Sehnsucht nur in klagendem Brüllen Lu2 ^rer" n!''."' ^ in ihren Kräften stand, das UMrn^Si7^ zu den Feldern rauben durste"'^. >,' h sitz' ,, brot und frische oder getrocknete Früchte " ^tel,"' Abenddämmern um einen Kessel voll ^ nieder. . z ist > Das ist das Leben des Toscaners, ^ ^ und arbeitsreich und hat wenig Muß?, !.Mll^die eine Spanne derselben winkt, hört man ^ ,B > und Singen und Lachen; die Jugend ^'^1^1 Alten plaudern. Und über allem blaut 0" ^^ schöne Sommerhimmel, weht der balsalNli^^it, >!, würz'gen Waldluft. So ist es, trotz auer^„, 1 Mühen und Entbehrungen, dennoch e«N gelebt zu werden. (Fortschung folgt.) ^ch^r Zeitung Nr. 95. 845 28 April 1897. Politische Ueberficht. Laib ach, 27. April. Mam Abgeordnetenhaus tritt morgen wieder letz?" U"o wird sich zunächst mit den Dringlichst Ä^en beschäftigen. In den nächsten Tagen soll hi^dress-Ausschuss gewählt werden.— Heute hz.^ socialdemokratische Verband des Abgeordneten-^. ^'"e Besprechung ab. — Die christlich-sociale bei Cl ^ und die deutsche Fortschrittspartei sowie bll»«s! ^ Südslaven werden sich morgen vor der "Aung versammeln. ber w a ^'^ ' Reichswehr. schreibt, wird die Dauer E^Mndlungen des Reichsrathes von der hän? "3 über die Ausgleichs vorlagen ab->Aw^' ^"^ "ner Meldung der «Nar. Listy. ist es ei»'?" "^glich. dass sie etwa um die Mitte Mai Mnn v ^kloerl und dann noch in der laufenden Rtde ^. in den Monat Juli hineinreichen die »v ^^ ^lledigulig gelangen. Es werde jedoch auch iur?>?^ ausgesprochen, die Plenarberathung bis will??Msion zu verschieben. Das Abgeordnetenhaus ledern - ^^" Permanenzausschuss von 45 Mit-^oillln ^^^en, der während des Sommers die bieiem? sür das Plenum fertigzustellen hätte. In tMez''a.Ue würde die Frühjahrssession des Reichs-^nde Mai oder anfangs Juni geschlossen werden, l'lche volkswirtschaftliche Ausschuss des unga-^e E? Abgeordnetenhauses hielt gestern bez c>» v"6, auf deren Tagesordnung die Berathung dtt U'delsvertrages mit Bulgarien stand. Auch ^l,'. ^z-Ausschuss versammelte sich gestern, um die ter Telephons, in Verhandlung zu ziehen, dsietf? deutsche Reichstag tritt nach seinen 'M ?^ ^"^ bieder zusammen. Wie der Münchner El^M' versichert wird. wird ihm dieMilitär« Hie zn„ ? l ° cessordnuug nun baldigst zugehen, ^sicht ?3e soll eine Gestalt haben, die es nach der dch s. "Wweihter Kreise sehr wahrscheinlich macht, ^tde ss"e Mehrheit dafür im Reichstage finden ^'hlick s bestehe aber auch die vollste Neiguug, die Tlhul?. Erledigung bes Entwurfes noch in diefer l«M i' '^iel auch sonst dringliche Arbeit des Reichs-tliit dem ^' herbeizuführen. Anders verhalte es sich ''cherub ^esetzeutwurfe, betreffend die Invaliden. Ver-Geseh^ und der Novelle zu den Unfall Versicherungs-Ai^ ^ "as den ersten anbelangt, so sei an seine bch n»^digung kaum zu denken. Bedeutsam sei, steten ^ «Verl. Pol. Nachr.. nunmehr die Ansicht ?bM°' n) ^ "an vielleicht am besten thäte, das ^ w? ^ersicherungs-Gesetz vorläufig zurückzustellen. M G^'^n zwar, es wäre keine Unmöglichkeit, Hlen t? wl Laufe des Frühjahres fertigzustellen, ^llial l '" ^ber aus: «Nachdem es vor Ostern nicht lediaun "^" Lesung gekommen ist, würde seine ^tdeil,.9 ""^ dann in sichere Aussicht genommen !> lAsizfi?"' wenn von vornherein bei den auf die Mclo^lUYrung des Reichstages Einfluss übenden lb du^" ^ie Wille vorhanden wäre. den Entwurf ?°N den ^"^^^en. Auf Seite der Regierung legt l Ätbe'. ^"' ?ert darauf, dass auch dieser Zweig ^eistd. A'Mande aufzuweifen hat, recht bald reformiert Ü, kiner ^ jedoch der feste Wille nicht vorhanden, !Mlna ^ zu langen Daner hier zu einer Ent-e ^lese i" kommen, so dürfte es sich wohl im ^^len ^ gesammten parlamentarischen Arbeit V^agen' ^ ganze Aufmerksamkeit auf die übrigen ^vaii^^u concentrieren "nd ^ Erledigung des ^lzuh^'.rsicherungs-Gesetzes einer anderen Tagung flicht a "' .Es wäre dies in hohem Maße mit t, Ueilick Interessen, die hier in Frage kommen, ^lcl^' aber es wäre für die Gesammtheit der ?"dwu "l'^hk" Arbeiten gut, wenn man nach der "t die U ^ Osterferien möglichst bald zur Klarheit !il ^ie w ?^ung des Arbeitsstoffes gelangte.. ^ dir Meldungen über die letzten im Epirus ll"!preckl unglücklich verlaufenen Kriegsereignisse ^/n ^" emander. Von der Action der griechi-M^d?/otle ist zu berichten, dass das West« 3, ^«^f ^bt Nikopolis bombardierte. Die l>11^ nnd c^° "l^ auf der Seeseite von Kanonen- Mittt "u> der Landseite von griechischen Truppen hat von dem Armee- » b-55 Capital neuerdings 3127 Pfnnd, im ^n Hr 88.527 Pfund für den Ankauf von U^en . ^empZ» schreibt: «Die Slunde ist ge< t)^''den ^. °!e glorreich Besiegten von Meluna und Hz.^chirksal ^^n Sieg erringen können, welchen ihnen «" "e V,"°5 ^^iinnt, den Sieg über sich selbst. ^"'.^Niitü'V° ^"^ ungeduldig erwartete Zeichen ^Ht w,. eses Intervenieren und sein: ^Bis hieher !h, Wr ^"r!' aussprechen könne.» ilNi/Ke Euters Office meldet, erhielt die in "bgana, '^"de 13. Batterie den Befehl, sich . ue nach Süd - Afrika bereitzuyalten. Tagesneuigleiten. — (Ein neue« Parade-Reitpferd Seiner Majestät des Kaisers.) Bei der Frühjahrsparade auf der Schmelz — so schreibt ein Wiener Nerichterftalter — ritt Se. Majestät der Kaiser einen Rapft. Wallach, der bei den Pferdelennern durch seine Schönheit, wie nicht minder durch seine Haltung und leinen Gang nicht geringes Aussehen erregte. «The Monl», so der Name de» im Jahre 1890 geborenen Pferdes, wurde erst vor einigen Monaten in England für Se. Majestät den Kaiser erworben und von dem kaiser« lichen Leibbereiter Adolf Lechartier sofort in Arbeit genommen. Trotz der kurzen Zeit wurde da« edle Thier so vortrefflich zugeritten und truppenvertraut gemacht, das« S?. Majestät der Kaiser, obwohl er es erst ein einzigls-mal bei einem Spazierritt im Prater benutzt hatte, sich entschlos«, es bel der diesmaligen Paradeausrilckung zu reiten. Der Herrscher war auch von dieser «Parade-Probe» srhr befriedigt, so dass er Herrn Lechartier nach der stattgehabten Parade außerordentlich belobte und hlebei bemerkte, dass «The Monl» einzig als Paradeftferd gelten dütfe. — (Prinzessin Wilhelmlne Windisch-grätz f.) Die P.inzessin Wilhelmine Windischgiätz, Gemahlin des Gcheimen Rathes und Oberftsilber-lämmerers FML. August Prinzen Windischgrätz, ist am 25. d. Mts., vormittag« um halb 11 Uhr, in ihrem Palais, Wicn, Wol!z?ile Nr. 30, nach kurzer Krankheit verschieden. Die jetzt Verblichene feierte am 23. d. Mts. ihren 70. Geburtstag. Am selben Tage ertränkte die greise Dame und zwei Tage darauf fchied fie aus dem Leben. Die Verblichene war Sternlreuz°Ocdensdame und Palaftbame der Kaiserin. .- (Uhlands literarlscher Nachlas«.) Aus Stuttgart wird gemeldet: Dem «Neuen Tagblatl» zufolge erwarb der schwäbische Schiller-Verein Uhlands literarischen Nachlass für Marbach um den Velrag von 25.000 Mark. Der Nachlas« enthält Manuscripte von Gedichten und Dramen Uhlanbs sowie sein Tagebuch vom Jahre 1810 bis 1820, ferner wertvolle politische Aufzeichnungen und den Briefwechsel Uhlands mit seinen Freunden und seiner Familie, etwa 900 Nummern, nebst den Antworten. Der derzeit hler anwesende Professor Erich Schmidt aus Berlin nahm schon vorher für die von ihm zu verfassende neue Biographie Uhlands Einsicht in den Nachlass. — (Aus Karlsruhe) wirb vom 26. d. Ms. gemeldet: Die «Karlsruher Zeitung» veröffentlicht ein Bulletin über das Befinden des Prinzen Wilhelm, wonach heute früh beunruhigende Erscheinungen aufgetreten seien. — (Saatenftandsbericht von Mitte April.) Die Ueberwinterung der Wintersaaten ist recht gut, die Vegetation zumeist vorgeschrittener als in den Vorjahren. Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Militärisches.) Ernannt wurde: gum Oberst der Oberstlieutenant Richard Freiherr v. Vuttlar zu Vrandenfels, genannt Treusch, des 4. Regiments der Tiroler Kaise»I»ger beim Infanterie-Regiment v. Milde Nr. 17. Der Ausdruck der kaiserlichen Zufriedenheit wurde bekanntgegeben: dem Hauplmann erster Classe Ludwig Hlpsfich des Inf.'Reg. Nr. 17; verliehen wurde in Anerkennung besonderer verdienstlicher Leistungen bei der jiinft stattgehabten Typhus-Epidemie in Pola das silberne Verdlenftlreuz mit der Krone den Corporalen Johann Iajsel und Johann Slana der Sanitätsabthelluilg Nr. 6 in Lailiach sowie dem Gefreiten Josef Echlesinger der Sanitätsablheilung Nr. 7 in Vraz. Ernannt wurden: Der Lieutenant l. d. R. des Div.««rt.-Reg. Nr. 37 Doctor der Rechte Hugo Velicogna zum Oberlieutenant-Nuditor i. d. R.; der Assistenzarzl'Stellvertreter Dr. Karl Feistman«el des Garnisonsspital« Nr. 11 in Prag sowie der praktische Arzt Dr. Heinrich Kremer zu Provisor. Lorvrtten-Aerzten. Vom Reichs-KriegSmlnisterium wurden mittelst Dccretes belobt: der Hauptmann erster Elassc Ernst Terboglaw des Div.'Art.'Reg. Nr. 8 für seine mehrjährige, sehr ersprießliche Thätigkeit als Material-offlcier, beziehungsweise Präses der Uebungsmaterial-V.'lwaltungscommission auf dem Militär - Schießplatz? in Gurlfeld und der Regimentsarzt zweiter Classe Dr. Josef Vurll des Ftft-.Art.'Reg. Nl. 4 für besonders verdienst« liche Leistungen bei der jüngst stattgehabten Typhue-Eftidtmie in Pola. Dem Gineralftabe werden zugeeilt die Oberlieutenants: Alfred Filz Edler von Reiterdanl des Corps-Arl.-Reg. Nr. 3 und Lucian Ianilti de« PiV.°Art.-Reg. Nc. 7. Eingetheilt werden: der Haup!-«ann erster Class: des Generalstabscorp« Franz Wolf beim Inf.«Reg. Nr. 6? und der Oberlieutenant Mujo Ibruljevik des Inf.'Reg. Nr. 79 zur Dienstleistung beim bosn.-herceg. Inf.'Rcg. Nr. 2. Transferiert werden die Hauplleute erster Elasse: Kasimir Klupicli des G.'nie« ftabes von der Geniedirection in Trebinj^ zur G^nie-blrection in Klagenfurt; Richard Milller des Inf.-Reg. Nr. 19 zum Inf.-Reg. Nr. 27; Friedrich Gressel des Dlv.-Urt.-R^g. Nr. 1 zum Dio.'Art.-Reg. Nc. 37; die Oberlieutenant« Otto Rehmann de« Inf..R?g. Nr. 47 zum Inf.-Reg. Nr. 22; Rudolf Pichler deS Drag.-Reg. Nr. 14 zum Drag.'Reg. Nr. 5; Johann Willitsch des Dlv.-Urt.-Reg. Nr. 28 zum Div.'Art.-Reg. Nr. 9 ; Heinrich Pajer de« Corpz-Art.-Reg. Nr. 13 zum Div..Art.«R g. Nr. 9; Rudolf Pichl des Fcst.-Art..Reg. Nr. 3 und Ioh. Voznai des Feft.'Art.'Reg. Nr. 6, beide zum Fest..Art..Reg. Nr. 4; Karl Gellert de« Fest.«Art..Reg. Nr. 4 zum Feft..«rt..Reg. Nr. 3; Robert Neuberger des Plon.-Vat. Nr. 7 zum Pion.'Vat. Nr. 4; die Lieutenants: Andrea« Vezeredj v. Vezered de« Hus.'Reg. Nr. 11 zum Hus.-Reg. Nr. 8; Ernst Vranotner des Hus.°Reg. Nr. 8 zum Hus.«R?g. Nr. 3; Theobald Angel vom Plon-Vat. Nr. 8 zum Plon.'Vat. Nr. 4. Weiter werben trans-feriert: der Militär-Obecintendant zweiter Classe Josef Vachmayer von der Intendanz des ersten Corps zur Intendanz de« dritten Corps; der Militär-Bauing^nieur« Assistent Alois Ehrlich von der Militär-Vauabthellung in Kralau zur Mllitär-Vauabtheilung in Graz; die Mllilär«Berpfleg«officiale zweiter Classe Anton Suchanel vom Militär'VerpstegSmagazin in Iaroslau zum Mililär-Verpflegsmagazin in Klagenfurt und Johann Roßbach vom Militär-Velpflegsmagazin in Klagenfurt zum Milltär-Vetpflegsmagazin in O-denburg; die Milltar-Vilpsteg«-officiate dritter Classe Emanuel Marluzzi de« Militär« Verpflegsmagazlns in Marburg zum Militär»Veipflca'-magazln in Rzeszow und Anton Kersovani vom Militär» Verpflegsmagazin in Przemy«! z„m Militär-V^rpfleg«« magazin in Trieft; der Militär-Verpflegsaccessifl Ferdinand Hanf'N vom Militar-Verpflegsmllgazln in Sarajevo zum Militär°V?rpstea.«magazil, in Marburg; der Militär-Oberbauwerlmeiftür Leopold Streit von der Militär-Vauabthellung in Zara zur Geniedirection in Klagenfutt. — (Der neue Platz Commandant in Trie st.) Zum Platzcommandanten in Trieft wurde Major Alfred Vibus ernannt. Derselbe diente bisher im Infanterieregiment Nr. 12 und wurde beim lohten Avancement zum Major befördert. — (Geschworenen-Liste.) Am 26. April erfolgte die Auslosung der Geschworenen file die am 31. Mai 189? beginnende zweite Schwurgerichtsperiode beim l. l. LandeSgelichte in üaibach. Ausgrlost wurden als Geschworene die Herren: Karl Binder, Tischlermeister und Hausbesitzer in Lalbach; Raimund Vranle.Cafsler der Nezirls-Kranlencasse in Laibach; Johann l^jnovar, Krämer und Hausbesitzer in Laibach; Johann Dolinar, Greißler in üaibach; Anton GorZe, Hausbesitzer und Kantineur in üaibach; Jakob Gasperin, Schlosser in Vischoflack; Adolf Hauptmann, Anftrelchermelfter und Hausbesitzer in Laibach; Georg Iankovlk, Verfrachter und Hausbesitzer in Laibach; Johann Iebacin, Handelsmann in Lalbach; Alois Kajzel, Geschästsleiter in Laibach; Josef Krisper, Handelsmann und Hausbesitzer in Laibach;' Alois Kunc, Schneidermeister und Hausbesitzer in Lalbach; Josef Krenner, Grundbesitzer in Kcalnvurg; Anton Komotar, l. l. Notar in Oberlalbach; Josef Ladrenciö, Verzehrungs-fteuercassier in Lalbach; Nikolaus Lencek, l. l. Notar in Vlfchoflack; Iullu« Lenassi, Vefiher in Oberloitsch; Josef Lenarcit, Vefitzer und Fabrikant in Oberlaibach; Anton Merschol, Schneidermeister in Laibach; Victor Moro, Procurist in Lalbach; Peter Mayer, Gastwirt in Kcain« bürg; Victor Nagla«, Möbelhändler in Lalbach; Fer« dinand Omejc, landschaftl. Rechnungsofficial in Laibach; Franz Pavloklk, Hausbesitzer in Laibach; Johann Perdan, Handelsmann und Hausbesitzer in Lalbach; Johann Pirnat, Väckermeifier und Hausbesitzer in Laibach; Johann Pod« lesnil, L^derhändler und Hausbesitzer in Laibach; Konrad Puilnil, Grundbesitzer in Kcainburg; Johann Roger sen., Handelsmann und Hausbesitzer in Lalbach; Victor Rohr-mann, Handelsmann in Laibach; Varon Friedrich Rechbach, Gutsbesitzer in Kreutberg-Egg; Ferdinand Schmilt, Handelsmann und Hausbesitzer in Laibach; Leo Suppantschitsch, Sparcasse - Official in Lalbach; Andreas Sarabon, Hausbesitzer und Kaufmann in Udmat bei Laibach; Johann Vellovrh, Hausbesitzer in Üaibach; Karl Z,z>l, Vsckermeister in Laibach. — Als Ergänzung«, geschworene wurden ausgclost die Herren: Jakob Accetto, Maurermeister und Hausbesitzer; Ludwig Dolenc, Dis- , ponent; Franz Flander, Tischlermeister und Hausbesitzer; , A. Ritter von Franken, Comptoirlst; Mathias Pecne, ^ Schuhmachermeister und Hausbesitzer; Anton Pozlfp, ! Handelsmann und Hausbesitzer; Franz Stupar. Kanzlei« Adjunct der Landwirtschafts-Gesellschaft; Anton Umberger, Cimmls; Gregor Zamejc, Väckermelfler und Hausbefitz« — sämmtlich in Lalbach. !. ? — (Kralnischer Lehrerverein.) Nach! längerer Unterbrechung hält der lrainische Lehrelverein! heute wieder eine Monatsoersammlung im Vereinszimme, > des Hotel Elefant ab. In derselben wirb Her, -Gymnasialprofessor Florian Hlntner eine Reihe vor ^ Vortragen unter dem Sa«mellitel «Vei alter! Schulmeistern» eröffnen, die anziehende Bilde, aus der Lehr- und Erziehungspraxl« vergangener Icltet! zu entrollen verspricht. Beginn 6 Uhr abends. Gast, aus allen Verusstceisen find, wie immer, willkommen. — (Erloschene Epidemie.) Die seit 7. d.M i in Oberjavorschih, Vezirl Stein, herrschend gewesen ! Scharlachepidemie ist nunmehr erloschen. Von den er krankten drei Erwachsenen und elf Kindern sind ein Wei! und zwei Kinder gestorben. —<>. Laibacher Zeitung Nr. 95. 846 26. Nprili697^ * (Decorierungsfeier.) Dem l> l. Steuereinnehmer Herrn Ignaz Iirer in Nassenfuß wurde anlässlich seiner Versetzung in den Ruhestand mit Allerhöchster Entschließung vom 17. Februar d. I. das goldene Verdienftlreuz mit der Krone verliehen. Am 22. d. M. Überreichte der Bezirlshauptmann von Vurlfeld, Marlwart Freiherr von Schönberger, dem Genannten die Decoration in feierlicher Weise. Der Feier wohnte nebst der Familie des Iubilanlen eine zahlreiche geladene Gesellschaft aus dcn Kreisen der Beamtenschaft, der sonstigen öffentlichen Funclionare und der Bürgerschaft bei. Der Herr Bezirlshauplmann hob in einer Ansprache die Bedeutung der Feier und die Verdienste des Ausgezeichneten, insbesondere seine tadellose Haltung wiihrend einer fast 45j8hrigen Dienstleistung hervor und schloss mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Seine Majestät den Kaiser, in das die Anwesenden begeistert einstimmten. Herr Steuereinnehmer Zirer danlte sodann, sichtlich bewegt, für die Ehrung. Am Abende desselben Tages versammelte sich eine zahlreiche Gesellschaft aus allen Kreisen von Nassenfuß und Umgebung zu einem Festbankette im Gasthause «zur Linde» in Nassrnfuß. -r. — (Krainische Ballgesellschaft.) Nm 26. d. M. fand unter dem Vorsitze des Präsidenten Sr. Excellenz Herrn Josef Freiherrn von Schwegel und unter Intervention des Herrn Malquis Ludwig von Gozani als Regierungsvertreter die Generalversammlung der Uclionäre statt und wurde der Geschäftsbericht des Verwaltungsrathe« pro 1896 sowie die Bilanz einstimmig genehmigt. Aus ersterem sei namentlich hervor» gehoben, dass die Thätigleit genannter Gesellschaft einen bedeutenden Umfang angenommen hat und dafs im lau« fenden Jahre unter anderem folgende Bauten zur Ausführung übernommen wurden, und zwar das l. l. Landesregierungsgebäude, die Centrale für eleltrifche Beleuchtung, das Vürgerspltal-Fondsgeba'ude u. s. w. Die Bilanz ist eine normale, umfasst einen Geschäftsverlehr von über eine Million Gulden und gelangt der Dividendenconsum mit 6 ft. per Nclie an der Gcsellschaftscasse in Laibach und bei der nieberösterreichlschen Escomptebanl in Wien ab 1. Mai d. I. zur Auszahlung. In den Revifions-ausschuss wurden die Herren Lambert Fridrich, Max Samassa, Albert Ieschlo und als Ersatzmänner die Herren Heinrich Ludwig und Guido Stebry einstimmig gewählt. Bei der nach der Generalversammlung stattgehabten con» stituierenden Sitzung des Verwaltungsrathes wurden Se. Exc. Herr I. Freih. v. Schwegel zum Präsidenten, Herr A. R. v. Gariboldi zum Vlcepräfidenten unter lebhaftem Neifalle einstimmig wiedergewählt; es besteht fomit der Verwaltungsrath aus den beiden genannten Herren und aus nachfolgenden Mitgliedern, den Herren: Johann Baum« garlner, Franz Bück, Maxime Krahny, Karl Leslovic, Anton Luckmann, Ferdinand Mahr, Albert Samassa und Dr. Anton Ritter v. Schöppl. — (Philharmonisches Concert.) Sonn-tag, den 2. Mai, veranstaltet die philharmonische Gesellschaft zum Vortheile ihres Fondes ein außerordentliches Concert, und zwar gelangt die glänzende, geistsprühende Schöpfung «Die Legende von der heiligen Elisabeth» unter der Leitung ihres Mustldireclors Herrn Josef göhrer und solistischer Mitwirkung der Fräulein Paula Cardis (Sopran), Anna Corelly (Mezzosopran), der Herren Professor Georges Schütte-Harmsen (Bariton) und Richard von Wissiat (Bafs), sämmtliche aus Wien; ferner unter Betheiligung der Sängerrunde des Lalbacher deutschen Turnvereins sowie des Damen-und Männerchores der philharmonischen Gesellschaft zur Aufführung. Beginn des Concertes präcise halb 8 Uhr abends, Ende 10 Uhr. Preise der Plätze: Cercles I. bis in« clusive III. Reihe n 3 fl., IV. bis inclusive X. Reihe n 2 fl., alle übrigen Parterresitze u 1 fl. — Gallerie-sitze I. Reihe i> 2 fl., II. Reihe ll 1 fl. — Parterre, und Gallerie-Entlt?l ^ auf den Erzherzog Otto zu. welchen der bsterlr^,^ ungarische Botschafter Prinz Liechtenstein ""'> „ worauf der Großfürst den Erzherzog zu den" ^, Mitgliedern des rnssischen Kaiserhauses 3^^, welchen der Erzherzog warme Händedruae ^ Unter den Klängen der österreichischen ^"W< schritt Se. Majestät Kaiser Franz Josef an o" ^ seines kaiserlichen Gastgebers die EhrenconiM ^ worauf sich die beiden Monarchen gegenie"» ^. Suiten vorstellten. Se. Majestät Kaiser ^r""' ^,, grüßte den Minister des «eußern, Grafen Gol"^ ^ wärmstens, ebenso den Generalstabschef F"U)" Veck und die übrigen Herren des österr. OeM,^ ^ Gleich herzlich und verbindlich gestalt^ '^F Begrüßnng des russischen Gefolges durch oe"M!l von Oesterreich. Bald darauf bestiegen d e w"" ^ Herrfchaften die bereitstehendecl offenen HAUn ^ im ersten Wagen Kaiser Franz Josef zur "A.hcO Kaisers Nikolaus, im zweite» Wagen >ap/V P« Otto zur Rechten des Großfürsten M^^il Spalier. welches auf der linken Seite von ^ ^' und auf der rechten von Infanterie gebildet < ^se» sentierte, als die Monarchen unter den H"/ ^t> ^ der Volksmassen sowie unter Trommelwirbel ^ Klängen der österreichischen Vollshymne, ""^gliiell allen Kapellen der ausgerückten Regimenter >^ wurde, in lebhaftem Gespräche zum Anitschl^ ^l fuhreu. Dortselbst stattete Kaiser Franz H>H ^ Kaiserin-Mutter Maria Feodorowna einen /", 31 20 Minuten ab. Um "/.11 Uhr verlm^ ?F Kanonenschüsse von der Peler.Paul-Festung,oa,^l' Nikolaus mit seinem kaiserlichen Gaste lM Palais eingetroffen fei. «n!«telp^ Auf dem Newsky Pwspecte bis zum AM ^n> bildeten Truppen aller Waffengattungen. "'^, M Obercommando des Großfürsten Wladimn ^ geschlossenes Doppelspalier. Die hinter dem!" '^,)l vielen Tausenden zählende Kopf an KG^el !"! Volksmenge brach beim Anblicke der beiden "^"' laute Hurrah-Rufe aus. Die Newsky-Perspe" ^i' ihrem reichen, vollen Schmucke ein großarw -gefsliches Bild. . .s^ ^! Im Winterpalaste begrüßte Hof""' ^ F^' Woronzow - Daschtow, der OwsthofmarsHa" ^ Trubetzkoi, Hofmarschall Graf N.nkendorff "" PFs" intendant General Speranski am Eingänge oe» ^l'" den erlauchten Gast, welcher allsogleich de Alexandra Feodorowna einen Besuch abstat«'' M Se. Majestät der Kaiser von OesterrM ^, ^ im Winterpalais die Großfürstinnen, die.^'^F hohen Würdenträger, die Deputationen sell"» ^F Regimentes und begab sich nach dem w.t'"^^^ mit dem Herrn Erzherzog Otto in die ^ gil d Festungskirche und legte prächtige Kranze ^ Grabmälern Nikolaus I,, Alexander I. «no ^ >" und besuchte die Großfürstinnen. Abends' ^c Winterpalais ein glänzendes Galadiner >" 'W. die beiden Kaiser, Erzherzog Ott^ ^ V b^ und Großfürstinnen, die hohen Würde"""^ ^ Gefolge, der dem Personale der Botschaft theilnahmen- IM brachte einen französischen Toast auf 5^ > Josef aus, welchen derselbe französisch "w^s"", Der von Sr. Majestät Kaiser Nilol"^> gerührt von dem liebevollen, herzliche« ^ ^fB'^! er feit dem Betreten der LandeLgreuze" . ^ ^,, fpreche vom Herzen den lebhaftesten. allUAH des ^ aus, uud freue sich, darin den neuen V ' ^ hF-,i Gefühlen gegeufeitiger Achtuug »md 2H! ^ ,^ Freundschaft, welche für die Voll ^ ^" ^c Garantie für de>, Frieden, für das WM"^ ? ^ zu erblicken. In fester Hingebung M "" M ,» Sache werde er sich stets glücklich s^^^Zla"^' wertvollen Beistand drs Kaifers """ einsa"^ ^ rechnen; überzeugt vom Erfolge der gew I^l^ strebungen trinke er auf das Wohl des ^ Kaiserin und der kaiserlichen Familie. ^„ V ^ Um 6 Uhr abends empfieng der 0" ^s ^ Goluchowsli, welcher im Laufe des N^ ^i, ^s. Minister des Aeußern Grafen Muraw e>' ^ * schaftern, dem Finanzminister Witte " ^. minister Woronzow-Daschkow Besuche ao> ^bacher Zeitung Nr. 95 847 28. April 1897. l>e« m Maichät h^ Baiser von Oesterreich verlieh ^^ohfülsten Michael Alexandrowitsch, Cyrill Wladi- mvitsch^ Konstantin Konstantinowitsch, Nikolaus b^'lowitsch, Alexander Michailowitsch, dem Ministe tz.f^ußern Grafen Murawiew das Großkreuz des Ian/°, Ordens, dem Finanzminister Witte die Bril-^ " lies Leopolde.Ordens, dem Prinzen Peter von ander ^ ^^ Großkreuz des Leopolds. Ordens >und i»sa?^' Persönlichkeiten verschiedene Auszeichnungen, »"llmmt 138. berr^^^M Kaiser Nikolaus verlieh dem go« " ^rzherzog Otto das 24. Lubensli'sche Dra-1,^^9'lnent. dessen früherer Chef der Vater des Luk?"^" Inhabers, weiland Erzherzog Karl "'3, war. Vriechisch-türkischer Krieg. (Original-Telegramme.) M.Ilhen. 26. April, 11 Uhr 15 Minuten nachts, vc^tt, "ß der Agence Havas.) Die officiöse «Proia» lhniu '^^ '" ""er Sonderausgabe folgende Mit. Gener.«-I Oberst Sm ölen ski wurde zum Chef des Ms ehemaligen Kriegs-kine zn > Oberst Sniolemtz, commandierte bei Reveni bei den^^ ""d ist seit der Vertheidigung Revenis ^Pulä "^pen und in der öffentlichen Meinung sehr als l.k Er steht im Alter von 45 Jahren und gilt ^tüchtig.) l^leldu < 26. April. 12 Uhr 30 Minuten nachts. hanh""s drr Agence Havas.) Der bisherige Com-^ttie , c!5 ^unzer«Geschwaders Commodore Sachturis kllo,., s?>'sponibilität versetzt und Admiral Stama- z" >emem Nachfolger ernannt, ^hen.^s' 27. April. Der «Temps» meldet aus 'lkfsliH ^ ^"'^ der Armee bei Pharsalos ist vor-^ belt ^ Veränderungen des Generalstabüs machen sich .^ y^lndruck. Das Gerücht, König Georg werde ^Wsj "^ begeben, findet wenig Glauben. Die ^delt n > . Marineministers Levidis wird allgemein ^ N?s ^^^ motiviert seine Demission damit, dass ^htl w vom Commodor Sachklarris nicht aus« An,tnun ^"' ^"deren Mittheilungen zufolge ist die Eisest '^ ^^ noch immer eine sehr erregte, "ll d ° ^ ^n. schrien gestern vor dem Königspalais: . At, ^l ^"di ^' 27- April. Die lebhafte Aufregung. Mte„ . Meldungen von der Grenze hervorgerufen ^t!"Ul,a "" ^^ ^ legen und ist bereits eine Ab-!>t ein? ^lletreten. Die Gefahr einer Revolution ^en^^nast'lchen Krise scheint wenigstens für den ÄG,: besettigt. Die Abreise zweier Minister nach M '? lasst den Schluss zu, dass die Stellung des M ^ Delyannis erschüttert sei. Diese Meinung Olttz >, Erstarkt durch die Gegenwart Rallis, des ^sterrn^ ^Position, in einem gestern abgehaltenen Aen. ^.^lhe, der mehrere Stunden, von Mitttag bis ^«nisH,,? ' dauerte. Ralli hatte sich bis jetzt jeder steten '" die Geschäfte enthalten, weshalb sein Msg ai /^° bedeutungsvoller ist, da es für ganz a ^ tziy's l« die Einsetzung des neuen Generalstabes-^s ilialli« y^' ^"" eines ganz neuen Generalstabes » ^Mn^"egung erfolgt sei. Die Zurückberufung ^ h'" ."fficiere, welche den Obersten Vassos nach »^»leuet hatten, wird lebhaft besprochen und man fragt sich, ob in dieser Maßregel nicht der Ve< ginn einer Genugthuung Griechenlands für Europa erblickt werden solle. Athen, 27. April, 3 Uhr nachmittags. Die Kammer wurde heute nachmittags zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen. Mehrere Führer der Opposition wurden dringend in das königliche Palais beschieden. Arta, 27. April, 6 Uhr morgens. (Meldung der Agence Havas.) Die Durchführung des ursprünglich gefassten Planes, welcher darin bestand, nach und nach über Pentepigadia, Sikaron, Ianina und Metzowl> nach Epirus einzudringen, wurde infolge der gestrigen Ereignisse vorläufig aufgegeben. Constantinopel, 27. April. Die Pforte richtete an die österreichisch-ungarische Botschaft eine Note, in welcher sie das Erfuchen stellt, die Eilschiffe des österreichischen Lloydes, welche die Erlaubnis be« sitzen, auch nachts die Dardanellen zu passieren, mögen während der Dauer des Krieges die Nachtfahrten unterlassen. Gleichlautende Noten erhielten auch die Botschafter anderer Staaten, deren Eilschiffe besagte Erlaubnis haben. Berlin, 27. April. Das Wolsssche Bureau meldet aus Athen: Nach Berichten von Augenzeugen verbreitet sich die Ueberzeugung, dass bei Mati ein ernstes Gefecht überhaupt nicht stattgefunden hat und dass sich vielmehr die griechische Armee ohne Widerstand zurück-gezogen habe, als die türkische Armee aus dem Meluna-passe gegen Tyrnavos debouchierte. Der Rückzug der Griechen soll sich in voller Auflösung vollzogen haben. Es wird jetzt allgemein behauptet, dass von griechischer Seite weder gegen Damast, noch gegen andere Punkte der türkischen Aufstellung in Thessalien jemals erfolg« reiche Offensiustöße stattgefunden haben. Der Verlust der Griechen foll 300 Todte und 700 Verwundete betragen. Ueber das Verbleiben von etwa 10.000 Griechen herrfcht noch völlige Ungewissheit. Berlin. 27. April. Das Wolff'sche Bureau meldet aus Athen: Eine Abordnung aus Volo erhielt in La-rissa von türkischer Seite die beruhigende Versicherung, dass die Truppen der Invasionsarmee gegen die Bevölkerung Thessaliens nichts Feindseliges im Schilde führen. Dasselbe Bureau meldet aus Constantinopel, dass die französische Botschaft den Schutz der dortigen katholischen Griechen übernommen habe. Telegraintne Wien, 27. April. (Orig -Tel.) Vormittags trat die vom Unterrichtsminister Baron Gautsch zur Be« rathung der Revision der Staatsprüfungsordnung für die technischen Hochschulen einberufene Enquete unter dem Vorsitze des Sectionschefs Grafen Vylandt-Rheydt zusammen. Trieft, 27. April. (Orig.-Tel.) Ihre k. u. k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Stefanie ist heute um 7 Uhr 30 Min. morgens zu eintägigem Aufenthalte hier eingetroffen. Trautcnau, 27. April. (Orig.-Tel.) Der Strike der Spinnereiarbeiter dehnt sich aus. Neuerdings sind die Arbeiter von vier weiteren Spinnereien in den Strike getreten. Karlsruhe, 27. April. (Orig.-Tel.) Prinz Wilhelm von Baden, ein Bruder deS Großherzogs, ist heute um 6 Uhr früh gestorben. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 26. April. Baron Berg, Gutsbesitzer, Nassenfuß. — Baron Apfaltrern, Gutsbesitzer, s. Gemahlin, Schloss Krupp. — Rupnik, k. l. Steuerinspector, Tschernembl. — Albrecht, Kfm., Marburg. — Tomicich, Kfm., Trieft. — Geiringer, Kfm., Iägerndorf. — Alt, Müllner, Iimer, Polatcsel, Mais, Kflte.; Ieillner, Advocatens«Witwe: Dr. ZM, Jurist, Wien. — Ziffer. Kfm., Brunn. — Elger,^sm., Reichenberg. — Kaula, Kfm., Iara. — Maier, Arztens'Witwe, Planina. — Rmnbold, Ingen., Graz. — Gerzin, Pfarrer, Fara. — Seemann, Privatier, s. Frau, Poganih.__________________ _____ Verstorbene. Am 24. April. Anton Iakolin, Tischler, 59 I., Alter Marlt 9, Lungenentzündung. — Maria Bar, Dienstmanns-gattin, 80 I., Flonansgasse 32, Tuberculose. Am 25. April. Maria Iglic, Private, 63 I., Florians, gasse 14, Luugenlahmnng. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Geehiihe 306 2 m. I zZ W ß «>« «.7«.,. W 97 2ll.H. ?39 b 15 0 SO. mäßig benMt ""' 9 . 5b, 740-7131 NW. schwach fast heiter 28. l 7 U. Mg. I 741-4 ^ 11-0 > windstill fast bewölkt > 0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 13 0", um 1 4' über dem Normale. verantwortlicher Redacteur: Julius Vhm-Ianuichowstv Uitter nnn WMcchrak Vine österreichische Specialität. Magenleidenden cm» pfiehlt sich der Gebrauch der echten «Molls Seidlitz-Pul ver» als eines altbewährten Hausmittels von den Magen kräftigender und die Verdauungstlicltigteit nachhaltig steigernder Wirkung. Eine Schachtel 1 fl. Täglicher Verfandt gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll. l. u. l. Hoflieferant, Wien, Tuch. lauben 9. In den Apotheken der Provinz verlange man aus« dlücllich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. (76) 8-3 Vom 28. April weiter (1840) täglich sriBohe» 3-i Gefrorenes bei Jakob Zalaznik, Laibach, ________Alter Markt Nr. 21.________ Herrn Apotheker Piccoli Xja,l"ba.c]b" Der Gefertigte erlaubt sich Euer Wohlgeboren mitzutheilen, dass die eingesandte Magentinctur (Tinctura Rhei composita G. Piccoli) mit gutem Erfolge bei Magen- und Gedärmkatarrh sowie bei Erkrankungen der Leber- und Gallengänge angewendet wurde. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Graz am 2. Februar 1897. Provinzial F. Emanuel Leitner, (1122) 7 Oberarzt. Course an der Wiener Börse vom 27. April l897. «««^ oMeuen Course >^" "/ ^ " «dr ^"'' ,(,11!. l«, »ö >V z°° ', g^,. A ff. ib4 l>u lbl> 50 ' ^"n.«'.. '^ 8- l8S?t> ISO'— "N,«M. ,17 80,18 80 Vtld «are Ubtl«V«mn»l u. »ahn, 4/,° . 182 »b 1»8'35 dto. dto. Gllber iu« fl,, 4'/,",,, 101-— 10« -blo. Lta»l««0bl<8, (Un,, Ottb ) v, I. 18?«, b°/o..... 1»U — 1«1 - dt,.4>/,°/nnkrt«<,I.«bl.<0l,l. 100 40 101 40 bt«. Präm.-»nl, k 100 fi. 0. W. Ibb--. il>«-. bto. dto, k »Ost. 0. W, lo» 60 154 50 !rhfIH-««8.L°l> N'ileye» b. Etadtaen20 188 - Prämien-Aul, d. Gtadtgm. Wien »«»'7K l«4'?b Völiebau «Kleh^n, vcrlo»b. »"/» 100 »b 10N?b 4", «rawe», «ailb«»MnI«hen . 98 75 99'll5 «?lb «are Ps««dbri»s» ^Ül 1C0 ft.), Vudcr. all«. »st.w^oI,rerl.4»/, «,?<, llx, ?o dt«, trH« ^Ochldv, «'/,,l.«M. 11? IN 118 10 dw. dto, »°/o. II. »9 »u iou »« 0«ft..ung. Vanl Verl. 4°/« . . 100 10 101- dto. bto, bNMl. ,, 4°/» , 100 10 INI — VparcaNe, 1. »ft., 3«3. c>".°,, vi 101-50 —-- siri«,rltäi«.GbU,alion,n (für 100 fi.), »erbl!,»nb«.«oibbahn Ung,»««llz. »ahn..... 107 40 108 40 4»/» Untertllllner Vadne>> . 99 b0 100 — ylv»rs, z»s» lp« VtÄck), Vudapeft'Vllstlica (Dombau) «80 7 80 «rebitlofe 10« st...... «"» >" »"^ ^ «larv-Uole 40 st. «M. . . . 57 50 l8 50 4»/»D°NllU-DllMpfIch.1"<>st,«M. 148 - 15^'- 0ener Lose40ft...... «'- 64 b0 Palff^Uolt 40 fi. IM. . . - b8'?b b« ?b Uotden Kreuz, Oeft.«ef.v..lU fl. 1» 40 80 1« UolchenKreuz, Ungsel.». »st. 10 50 1110 «ubolphLofe 10 st..... «»- 87- Valm-Uole 40 fl. 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