Nr. 45. Piänumeratll»n«preis: Im Comptoir ganzl, fi. li, halbj. st. 5 bD. ffür die .^uftellun« lns hou? halbj. 5U Ir, Mil ber Puft ganzj. fl. 15, halri- fl, ?>'»», Samstag, 24. Februar. Vnstlti onsgebür : ssür lltlne Ins«at« bl» zu 5 Zlilen «tr,, groß«« per Zell« 8 lr. < bel 5lt««n wledciholung«!! p«i Zcilc 3 lr. 1883. Mit 1. März beginnt ein neues Abonnement auf die „Kulmchcr Zeitung." Der Pränumerations-Preis beträgt für "e Zett vom 1. bis Ende März: A" Post unter Schleifen.....1 fl. 25 kr. M Laioach ins Haus zugestellt . . . 1 ., - „ >M Conlptoir abgeholt......— .. 92 ., Vom 1. März bis Ende Juni: At Post unter Schleifen.....5 fl. — kr. Hm «ach ins Haus zugestellt . . . 4 .. - ,. "M Comptoir abgeholt......3 „ 67 .. Amtlicher Theil. Ass A' ^ ""b l. Apostolische Majestät haben mit UM.chster Entschließung vom 17. Februar d. I. dem r ^aMführcr der Brauerei zu Iaruschau in Mähren ^? < """ in Anerkennung der von ihm mit U"? ««d Entschlossenheit bewirkten Rettung von "l n chenleben aus Wassersgefahr das goldene Ver- '"Mkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Erkenntnisse. 188» ^^'«^'."'^'"'" des Innern hat unterm 17, Februar ..Var'aHt,?^^ ^" '" Venedig erscheinenden Zeitschrift ^>t sü?di?im^^"'^?^ s26 des Presses den Post-entzogen. ^elchsrathc vertretenen Königreiche und Lander ^Ntra^der f f ß?^s^"^^ ^ien als Pressgericht hat «u, 'N der ^,ri^.^^^'U"°Itschaft erkannt, dass der Inhalt des U. Februar i»«^ Druckschrift „Militär-Zeitung" Nr. 12 vom !2. ^ebruÜ" - . "^"ltenen Artikels mit der Aufschrift ^Wicn. Zeit" VV« " ber Stelle von „Wir haben vor nicht langer 8 300 ^ «.""' ^" Verständnis stohen" das Vergehen nach 1862 3' » ä, "lp. Art. IV des Gesetzes vom 17. Dezember 2 4Ü3 A m 3'Vl- vom I. 1863, begründe, und hat nach ^ruclscl,^!' ^» . das Verbot der Weitervcrbreitung dieser ^^lumst ausgesprochen. Nichtamtlicher Theil. Zeitu^« ^"lestät derKaiser haben, wie die „Grazer EchX..«"^' .^'" Ortsschnlrathe zu Preding zum ,F"^""s' Erwelterungsbaue 150 ft., und wie das Hai,, ,." "beuovlatt" meldet, der Gemeinde Ringels-spende" '""^"' Renovierung ihrer Kirche 100 fi. zu ____________ Der Bericht über den Staatsvoranschlag <ür 1883. Der Bericht des Aud get-Nusschusses über den Staatsvorauschlag und das Finanzgesetz für das Jahr 1883 ist vorgestern im Abgeordnetenhaus? vertheilt worden. Die Ansätze, welche der Budget-Ausschuss dem Haufe zur Annahme vorschlägt, ergeben ein Erfordernis von 491625 636 fl. und eine Bedeckung von 463081345 ft, und demzufolge einen Abgang von 28544 291ft., welcher gegen die Vorlagen der k. k. Regierung geringer ist um 2 406 644 ft. Der Bericht vergleicht fodann die Positionen des Voranschlages für 1883 mit jenen, welche für das Jahr 1882 nach dem Finanzgefetze und den bewilligten Nach-tragsclediten festgestellt wurden, und gelangt zu folgendem Resume": „Die angeführten Ziffern und Zahlen geben Zeugnis dafür, dass das Urtheil über die Finanzlage, welchem der Budget«Ausschuss in seinem den vorjährigen Staatsvoranschlag einbegleiienden Berichte Ausdruck gegeben hat. ein zutreffendes war. Auch der diesjährige Vor-anschlag. welcher in seinen wesentlichen Positionen auf den Erfolgen des eben abgelaufenen Jahres, somit auf thatsächlicher Grundlage aufgebaut ist, weist einen Fortschritt zumBesseren auf — fowohl in Ab« ficht auf die absolute« Zahlen als auch in Hinsicht auf die wirtschaftlichen Momente, welche in diesen Zahlen und deren Verhältnisse Ausdruck findeu. Die absolute Höhe des Deficits hat eiue namhafte Herabmindelung erfahren; aber auch wenn man von den außerordentlichen Erfordernissen absieht, welche den thatsächlichen Erfolg des Jahres 1882 so wesentlich belastet haben, ergib» sich eine Verminderung des effectiven Deficites um circa 20 pCt. Und wenn man im vorigen Jahre nach Abrechnuug des für Eisenbahnbau und für monumentale Vauteu veranschlagten Erfordernisses das Gebarungsdeficit mit 20 Millionen beziffern musste, so ist man heute in der Lage — ebenfalls nach Abrechnung der correlate!, Erfordernisbeträge und nach Ausscheidung der unbedingt als außerordentlich zu betrachtenden Einnahmsposten von rund 2 200000 ft. — den unbedeckten laufenden Ge« barungsabgang mit 95 Millionen zu beziffern, was einer Verminderung um 52,5 Procent gleichkommt. Man ist gewiss berechtigt, diese Ergebnisse mit Befriedigung zu constatieren. und namentlich die oben angeführte Thatsache, dass auch in diesem Jahre das Tabakmonopol, das Post« und Telegrafthenwesen und der Eisenbahnbetrieb die aufsteigende Richtung nicht nur bewahrt, sondern theilweise noch schärfer accen-tuiert haben, als Symptom einer — vielfach angezweifelten, doch aber bei unbefangener Würdigung kaum ernsthaft zu bestreitenden gesteigerten Consumtions-Fähigkeit und intensiverer Verkehrsthätigkeit auf« zufassen. So sehr es aber auch begründet ist, dieser Thatsachen sich zu erfreuen, und so gerechtfertigt und noth« wendig es erscheint, dieselben jener Strömung in der öffentlicheu Meinung entgegenzuhalten, welche dahin zielt, die finanziellen Zustände in möglichst düsterem Lichte erscheinen zu lassen, so nothwendig und geboten ist es doch andererseits, des Hintergrundes nicht zu vergessen, von welchem jene Thatsachen sich abheben; und der Budget-Ausschuss hält es darum auch heute für seine Pflicht, mit demselben Nachdrucke wie in seinen vorangegangenen Berichten auf den ganzen Ernst der Lage hinzuweisen, welcher durch die bisherigen Er« folge noch keineswegs gebannt ist." Der Bericht erörtert hierauf die Nothwendigkeit weiterer erhöhter Anstrengungen, um das Deficit im Staatshaushalte vollständig zu bannen, und bemerkt unter anderem: „Dem hohen Hause liegen nunmehr Entwürfe zu weiterer Reform der directen Steuern und der Entwurf einer Novelle zum Gebürengesetze — durch welch letztere auch der Börsenverkehr zur Be< steuerung herangezogen werden soll — zur Berathung und Schlussfafsung vor. Von den Beschlüssen der hohen Häuser des Neichsrathes wird es abhängen, ob und in welchem Maße auf dem Gebiete der Besteuerung des mobilen Capitals und des Verkehrs sowie des persönlichen Erwerbes Mittel und Wege zur Tilgung des noch unbedeckten Abganges werden aufgebracht werden. Es kann und darf diefen Beschlüssen nicht vorgegriffen, es kann, darf und muss aber wohl betont werden, dass in denselben nach der gegenwärtigen Lage der Dinge der Schwerpunkt der Entscheidung ruht. Wenn der Budget-Ausschuss von seinem Stand' punkte aus, das Ziel der Herstellung des Gleichgewichtes unverrückt im Auge haltend, dies offen auszusprechen für feine Pflicht hält, kann er angesichts der Anforderungen, welche in den letzten Jahren an die Steuerträger gestellt wurden und welche etwa im Sinne ausgleichender Steuerveranlagung noch werden gestellt werden müssen, jener anderen Pflicht nicht vergessen, neuerdings mit allem Nachdrucke daran zu mahnen, dass nicht auf dem Wege der Steuererhöhung allein jenes Ziel angestrebt werden soll, dass es auf diefem Wege allein kaum erreicht, jedenfalls nicht dauernd Feuilleton. O i e b e s w e h. Vom Thal stieg ich zu Berge, Hoch. iiber's Meer empor; Ich stieg, bis ich in Wollen Und Nebel mich verlor. Dort unten in dem Thale. N war mir ^ ^ ^,^. ^, ^ch hntt' mein Lieb verloren. 6ns quälte mich so sehr. Vom Thal stieg ich zu Verge. Hoch, über's Meer empor: Ich stieg, bis ich in Wolken Und Nebel mich verlor. U Faubt'. auf hohem Verge Ard leichter mir ums Herz; M i,?'?H'' I« 'ass im Thale """ "id uud meinen Schmerz. Vom Thal stieg ich zu Verge, hoch, über's Meer empor; Ich stieg, bis ich in Wolleu Und Nebel mich verlor. "no auch den heihen ychmerz. "l"ro im Februar 1883. Alfred von Zett, Der Wurzelgriiber. Erzählung aus dem oberösterreichischeu Volksleben. Von K. U. Kaltenbrunner. (24, Fortsetzung.) Nachdem sich Kieslehner aus seiner Betäubung wieder aufgerafft und durch das Zureden Magdalenas gestärkt hatte, schickte er sich endlich an. zu gehen. Er hatte bei sich beschlossen, den Sturm vorübergehen zu lassen und das weitere abzuwarten. Als Thekla wieder zum Vorschein kam, machte ihr die Mutter die eindringlichsten Vorstellungen und forderte sie mit aller Strenge auf, Kieslehner wieder zu versöhne». Thekla antwortete mit eben solcher Entschiedenheit: „Ich weiß, was ein gutes Kind seinen Eltern an Gehorsam schuldig ist, aber — wenn Ihr mich todlschlaget, so kann ich doch den „zweideutigen Menschen" nicht heiraten! — Es ist mir nicht möglich!" Die Mutter kreischte vor Schmerz und Wuth über die Zertrümmerung ihres Lieblingsplanes, des letzten Ankers in lhrer jetzigen Lage; sich im Bette halb erhebend, schrie sie gegen Thekla her: „Hoffär-tiges Kind, du mufst erst Demuth lernen und erst durch Leiden inne werden, was sich für uns niedrige Leute geziemt! — Sollen wir nicht Gott danken, dafs uns der Kieslehner trotz unferes Unglücks doch nicht aufgegeben hat? Sollst du, statt übermüthig zu sein. nicht vielmehr mit beiden Händen nach ihm greifen? Thörichte Dirne!" Mit großen Augen fah Thekla die Mutter verwundert an, und sagte: „Mutter, ich kaun dich nicht begreifen!" Magdalena keifte darauf noch ärger und fchalt sie mit einer so heftigen und lauten Stimme, als sie deren bei ihrer Gebrechlichkeit und Schwäche nur immer fähiq war. Thckla verharrte bei ihrem Abscheu und meinte: „Es sei tausendmal besser, in tiefster Armut zu bleiben, als dass ich einem Manne angehöre, der so nie« derträchtig ist, dass er den Vater für einen Schelm ansieht!" Magdalena polterte heftig fort: »Alles wäre an« ders, wenn du nicht fo arg und so eiufältig übertreiben thätest! Alles würde sich wieder geben, wenn du gescheidt wärest! Ich habe jetzt genug — darum mache mich nicht ganz und gar toll!" Thella suchte sich zu beherrschen, um die kranke Mutter zu schonen; sie sah traurig darein uud erwiderte mit möglichster Gelassenheit: „Was kann ich dafür, dass ich ihn nicht mehr mag? — Sei deshalb nicht verzagt, und denke dir: „Es will uicht seiu!" — Beten wir lieber zu Gott, dass der Vater seine Freiheit erhalte und zu uns heimkehre, ehe der Gram seine Gesundheit untergräbt!" In hoher Aufregung und die Augen voll Thränen gieng das charaktervolle Mädchen hinaus zu ihrer Arbeit. ^ _, , Magdalena. erschöpft und wie gelähmt, fiel auf ihr Lager zurück und rief jammernd: „Em Unglück kommt nie allein! — Was wird aus uns werden!? O mein Gott!" ^, ^ Ein ohnmachtähnlicher Schlaf machte chrem Ge-stöhne für die nächste halbe Stunde ein Ende. Und während dies zu Hause vorgieng, mochte wohl Lukas in seiner traurigen Haft unzähligemale Laibachcr Zcitnng Nr. 45 382 24. Februar 1883. ^ wird festgehalten werden können. Je höher die An- > forderungeu an die Steuerkraft sind, mit je mehr Opferwilligkeit ihnen entsprochen wird, desto dringender und desto berechtigter tritt der Anspruch auf, dass auch im Wege der Herabminderung des Aufwandes den Anstrengungen der Bevölkerung entgegengekommen und dass mindestens durch Herabminderung des eigentlichen Administrationsaufwandes die Möglichkeit geboten werde, in dem öffentlichen Haushalte fruchtbringenden Auslagen einen größeren Raum zuzuweiseu. Der Budget-Ausschuss ist weit entfernt, sich dies-falls Illusionen hinzugeben — noch vielmehr ist er dem Streben fern, Illusionen zu wecken oder zu nähreu. Eine wiederholte sorgfältige und gewissenhafte Prüfung der Staatsvoranschläge hat ihn in der bereits ausgesprochenen Ueberzeugung bestärkt, dass ohne eingreifende organische Aenderungen in den administrativen Einrichtungen wesentliche, ausschlaggebende Erfolge kaum zu erwarten sind. Noch haben die Arbeiten der zur Berathung im Staatshaushalte durchzuführender Ersparnisse bestellten Commijsion keine greifbare Gestalt angenommen, und ist dieselbe mit formulierten Anträgen nicht hervor« getreten. Der Vndget-Ausschuss kann auch in dieser Beziehung iu eine fremde Actionssphäre nicht übergreifen : er kann und muss nur dem dringenden Wunsche Ausdruck geben, dass es gelingen möge, auch auf diesem Wege dem großen Ziele erfolgreich näher zu rücken, nach welchem alle feine Bestrebungen gerichtet sind und zu dessen Erreichung alle Kräfte zusammenwirken müssen. Diesem Zusammenwirken aber nach beiden Richtungen — weiser Sparsamkeit einer- und wohldurchdachter Reform und Ergänzung der Steuern andererseits — kann und wird, das darf wohl auf Grundlage des bisher Erzielten mit Zuversicht ausgesprochen werden, dasgroßeWerk derHerstellung desGleich-gewichtes in nicht mehr ferner Zeit gelingen." Der Bericht schließt mit dem Antrage: „Das hohe Haus wolle in die Berathung des Staatsvoranschlages und des Finanzgesetzes für das Jahr 1883 auf Grundlage der Entwürfe, welche demselben hiemit vorgelegt werden, eingehen, und diese Entwürfe zum Beschlusse erheben." Zur Lage. Die „Deutsche Ieitung" discutiert den Modus für die Deckung des diesjährigen Abganges im Staatshaushalte und bemerkt bei diesem Anlasse, dafs die fünfprocentige österreichische Papierrente „sich im Inlande immer mehr und mehr einbürgert". Das oppositionelle Blatt gibt damit zu, dass der Zweck, den die FinanzverwuUung bei der Schaffung der neuen Nentcngatlung in erster Reihe im Auge hatte — die Placierung derselben im In-lande — auch wirklich erreicht wurde, ein Zugestand« nis, das umso wertvoller ist, als ein zweites Organ der Opposition, die „Neue freie Presse", noch bis vor kurzem nicht müde wurde, die bezügliche Maßregel der Finanzverwaltung auf das heftigste anzugreifen und als für das Staatswohl schädlich zu verschreien. Das „Extrablatt" bespricht die nunmehr vom Herrenhause erledigte Volksschulgesetz, Novelle und bemerkt u. a.: „Einstweilen ist durch die bedingte Zustimmung der Kirchenfürsten zu der ! Volksschul-Novelle wenigstens das gewonnen, dass der Agitation, welche seither von oben wie von unten gegen die Neuschule unterhalten wurde, ein Niegel vorgeschoben ist und dass, Dank den Erleichterungen, welche der § 21 gewährt, derartigen Agitationen, falls sie sich trotzdem wieder hervorwagen sollten, der Boden bei der Bevölkerung entzogen ist. Wir haben zu nichts weniger Grund als zum Jubel über die Volksschul-Novelle, aber wir vertrauen einestheils auf die Erklärungen der Regierung, anderntheils auf drn gesunden Sinn der Bevölkerung, dass das „vernewerte" Volksfchulgesetz nicht jenen Schaden an dem kostbaren Institute unserer Volksschule stiften werde, welchen überängstliche Freunde der Volksaufllärung davon befürchten." — Das „Prager Abendblatt" be-zeichnet die Erklärung Sr. Eminenz des Herrn Cardinals Erzbischofs Fürsten Schwarze nberg gelegentlich der Debatte über die Volksschulgesetz-Novelle als ein „hochwichtiges Zeichen der Zeit" und sagt: „Diese Erkläruug beweist, dass auch die Kirchenfürsten den Standpunkt der Abstinenz als einen verfehlten betrachten und drshalb die Verwirklichung ihrer Bestrebungen hinfort nur auf dem Boden des Gesetzes suchen wollen. Das ist unter allen Umständen ein Erfolg des Verfassungsgedankens, denn nur dann, wenn alle Parteien und staatlichen Factoren ihre Wünsche auf dem legalen Boden zur Geltung zu bringen suchen, kann von einer wirklich in Fleisch und Blut übergegangenen Staalsverfassung die Rede sein. Mag man übrigens über den Standpunkt, den die Kircheusürsten in der Schulfrage einnehmen, fachlich wie immer denken, fo wird man nicht umhin können, ihr Vorgehen nach der Etkläruug des Fürstprimas von Böhmen für loyal uud für formell vollständig correct anzuerkennen." Reichsrath. 268. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 22. Februar. Se. Excellenz der Herr Präsident Dr. Smolka eröffnet um 11 Uhr 15 Minuten die Sitzung. Auf der Miuisterbank befinden sich: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Mini. steriums des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellenzen die Herren Minister: Dr. Freiherr v. Ziemial-kowski, Graf Falkenhayn, Dr. Freiherr von PraZäk, Dr. Freiherr v. Con rad-Eybesfeld, FML. Graf Welsersheimb, Dr.Ritter v. Duna-jewski und Freiherr v. Pino. Auf der Bank der NegierungLvertreter: die Herren Ministerialräthe Ritter von Ninaldini und Dr. Krall. Zur Vertheilung gelangt der Bericht des Budget-Ausschusses über den Staatsvoranschlag und das Finauzgesetz für 1883. (Sieh Ausführliches an erster Stelle der heuligen Nummer. Amn. d. Red.) Abg. Dr. Klaic legt sein Mandat als Mitglied des Ausschusses zur Untersuchung der, Affaire Kaminski zurück. Se. Excellenz Ministerpräsident Graf Taaffe beantwortete die Interpellation der Abg. Dobler und Genossen wegen Ersetzung der gegenwärtigen Holzbrücke zwischen Stein und Maute'rn durch eine stabile eiserue Construction und erklärt, dass diesfalls, da die Sache nicht Reichs-, sondern Landessache sei, mit dein niederösterreichischen Landtage das Einvernehmen ge/ pflogen worden sei.. Es habe sich die Nothwendigkeit herausgestellt, nicht nur für eine Fahr-, sondern auch für rine Eisenbahnbrücke zu sorgen. Nachdem der in Aussicht genommene Bau der Bahn Mautern-Krems ohnehin die Herstellung einer Eisenbahnbrücke noth" wendig machen wird, fiir den übrigen Verkehr aber eine einfache Brücke genüge, so fei der Zustand der erst kürzlich ausgebesserten Brücke für deu provi-sorischen Verkehr genügend. Die Negierung werde es sich angelegen sein lassen, die Sache zu beschleunigen» Der Gesetzentwurf betreffs Einbeziehung von Reali-täten in das fürstlich Schwärzenberg'sche Secundogenitur" Fideicommiss wird in erster Lesung dem Iustizausschusse zugewiesen. Der Gesetzentwurf, betreffend die ZufammeN' legung landwirtschaftlicher Grundstücks, wird in dritter Lesung, der Gesetzentwurf, betreffend die Bereinigung des Waldlandes von fremden Enclaven und die Arrondierung der Waldgrenzen, ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung genehmigt. In der Generaldebatte über den Gesetzentwurf, betreffend die Theilung gemeinschaftlich^ Grundstücke und die Regulierung del hierauf bezüglichen gemeinschaftliche" Benützungs- und Verwaltungs rechte, spricht Abg. Ritter v. Iaworski und führt aus, dB dieses Gesetz ein Eingriff in die Landesgesetzgeblllig und in die Autonomie des Landes fei. Abg. Dr. Granitsch tritt den Ausführung^ des Vorredners entgegen und betont, dass das Gesetz, welches für die Landbevölkerung eine wahre Wohlthal fei, dem Lande gebe, was des Landes, und dem Reiche was des Reiches sei. Ackerbauminister Graf Falkenhayn erwidert auf die vorgebrachten Einwürfe und erörtert in^ befondere, dass ß 2 des Gesetzes die Rechte der Landes' gesetzgebung vollständig wahre, dass aber dieser Pa^ graph der Landesgesetzgebung vorbehalte, welche GriM^ stücke und in welcher Weise dieselben der im Gesetze b^ stimmten Operation unterzogen werden sollen. D" Verfahren werde wesentlich erleichtert und billiger ge' stellt werden. . Abg. Ritter v. Grocholski beantragt M"' Verweisung an den Ausschuss. Ministerialrath R. v. Rinaldini setzt ause!"' ander, dass Vorredner sich in einem Irrthume besing wenn er eine Collision zwischen der Vorlage und de Gemeinde«, resp. Landesordnung befürchte. (Beifall'/ Abg. Dr. Kopp weist darauf hin, dass die Land' > bevölkerung Niederösterreichs sowie der übrigen Pro' , vinzen das Zustandekommen des Gesetzes dringe" ^ wünsche, damit den gegenwärtigen chaotischen VertM' ! nisseu ein Ende gemacht werde. ! Nach den Schlussworten des Berichterstatters T" > Zäk wird der Antrag auf Zurückweisung an de ! Ausschuss mit 119 gegen 111 Stimmen abgele«'' (Bravo! Bravo!) und das Eingehen in die Spec^ debatte beschlossen. . Zu § 1, welcher die Zuständigkeit der Be« bei der Theilung gemeinschaftlicher Grundstücke rege»" beantragt Abg. Dr. N. v. Madejfki die Einscha/M eines Zusatzes, durch welchen jene Grundstücke, beM'" daran denken, welch grenzenloser Kummer um seinetwillen das Haus daheim mit schwarzen Schleiern ver< hänge; aber er hätte sich dennoch als Vater freuen müssen, wenn er seine Tochter heute gesehen uud gehört hätte. ! 16. Gerichtliche Ergebnisse. Die Untersuchungsbehörde setzte die Nachforschungen und Erhebungen in der thätigsten und umfassendsten Weise fort. Von St. Wolfgang und Umgebung wurden noch viele Personen vorgeladen und mit ihren Aussagen vernommen; insbesondere kamen die sämmtlichen Schafbergfi'chrer und mehrere Holzknechte noch einmal ins Verhör, ohne jedoch einen Ausschluss oder irgend einen Anhaltspunkt zu erlangen, welcher Verdacht und Anklage vom Haupte des Wurzelgräbers hätte ablenken können. „Das Zusammentreffen aller Umstände" richtete die Spitze des Criminalfalles nur gegen ihn allein. Seine Lage wurde umso bedenklicher, als von München und den angrenzenden Landgerichten die amtlichen Rückschreiben einlangten, welche die Mittheilungen enthielten, „dass die beschriebene Person, von deren Existenz der Nachweis erbeten wurde, dort nicht bekannt sei und eine weitere Auskunft nicht er< theilt werden könne." Als der Inhalt dieser gerichtlichen Antwortschreiben dem Verhafteten vorgehalten wurde, brach der sonst so kräftige und unerschütterliche Mann vor Schrecken fast zusammen, da er einsah, dass es ihm uun gänzlich unmöglich sei, den Beweis herzustellen, dass er das bei ihm vorgefundene Geld auf rechtliche Weise erworben habe. Da« Gericht aber hielt sich durch seine Angaben für getäuscht und verschärfte die Untersuchung. (Fortsetzung folgt.) Brief aus Wien. 22. Februar. Fast wäre man versucht, zu meinen, dass trotz der vom Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 eingeführten Kalenderverbesserung ein Fehler in der Zeitrechnung eingetreten ist, denn die Wirtlichkeit stimmt mit der Aufzeichnung nicht zusammen. Schon lange sind Faschingsdienstag und Aschermittwoch vorüber, der Kalender weist auf Fastenzeit und doch wird weiter getanzt und nachtgeschwärmt, als wären wir mitten im Fasching d'rin. Der Faschingsdienttag gieng ganz unvermerkt vorüber; keine Straßenbelustigung, keine öffentliche Volksfestlichkeit. Das ist eben nur italienische Sitte, und in Deutschland haben nur einige katholische Städte des Rheins, wie Bonn. Mainz m'id besonders Köln, Volksfeste uud öffentliche Umzüge am letzten Faschingstage. Auch die Tanzunterhaltungen dieses Tages haben iu Wien kein besonderes Gepräge, man findet nicht jenes letzte Austoben, jenes Genießen« wollen bis auf den letzten Rest, wie man es vermuthen sollte. Doch warum auch? Der Wiener weiß ja, dass nach der angenehmen Abwechslung durch den Härings-schmaus der Tanz doch wieder von vorne beginnt und kein plötzliches Ende nimmt, sondern langsam übergeht in die sommerlichen Freuden. Die hervorragendsten Faschingsvergnügen Wiens sind unstreitig die Costmn-feste der Künstlerabende. Unter drr Leitung bedeutender Künstler, mit Anfwand von Geist. Witz und — Geld, mit großen, Luxus gestalten sich diese Abende zu schönen, sehenswerten Festen. So wurde z. B. am 27. v. M. in den Mnsikvereinssälen die Belagerung Wiens durch die Türken mit historisch getreuen Dekorationen uud Eostümen dargestellt. Wer daran theilnahm, brauchte nur „ins volle Menschenleben hinein- zugreifen", wie Goethe fagt, um ein Türken stückt schreiben. Und das ist an diesem Abende auch s'^ geschehen, denn Türkenstücke zu schreiben, ist jetzt " neueste in Wien grassierende Epidemie. Außer Schauspielen haben wir auch schon an Tiirkenerzcihl" gen die Fülle; was wird erst bis zu den Iubilü'U'^ tagen des September werden? Gelehrte Werke ^-^H eines Besseren zu belehreu sich anschickten, schrieb l' ^ Moriz Smets darüber, erschien der von Dr. haben. .je, Eine Specialität Wiens, befonders der Vo^ sind die Bauernbälle, auf denen es fehr gemüthllH,,^l ..unterhaltlich" zugeht. Vor Beginn des Tanzes^ der Herr „Vuargamasia" mit dem Nachtwächter, ^,,„, träger und einigen Gemeindedienern die in ^.^ tracht erschienenen Paare in den Saal. Hernnch ^ den vom Bürgermeister die Strasparagraphe im e^,, Vorortedialekt vorgelesen, wobei dieser stets dur^i Nachtwächter mit witzigen Bemerkungen «ntervr z: wird. Diesen Statuten entnehmen wir FO^che" Wer kein Bauerucostüm an hat, muss als ^^sse" einen Blumenstrauß im Knopfloche tragen, be« «^K l Verlust er sofort in dem „Gmoanloter", einer p"' l Laibacher Zeitung Nr. 45 383 24. Februar 1883. eren die Bestimmungen über die Theilung oder Re< ""rung der auf gemeinschaftlichen Grundstücken haf-Ick? Benützung«- und Verwaltungsrechte ausschließ-mun ^andesgesetzgebung zustehen, von den Bestim. lunge,, des Gesetzes ausgenommen werden. H Gegen diesen Antrag sprechen die Abgeordneten 7^°"ltsch, Kowalski und Kopp. worauf derselbe u^ehnt und § 1 unverändert angenommen wird. sck l.^" ^ 2, welcher die Art der Theilung gemein-?'), 'Her Grundstücke landesgesehlichen Anordnungen Überlässt, beantragt tm 6' ? v. Madejski die Streichung der taxa-lven Aufzählung der in die Compctenz der Landes-u letzgebung fallenden Punkte zur Regelung des Thei-lungsverfahrens. ^ Der Antrag Madejski wird von Dr. Kopp und """l Referenten bekämpft und bei der Abstimmung ab. u eynt, worauf Z 2 nach der Ausschussfassung a«. Mwmmen wird. „.^ .^le §§ 3 bis 14 werden ohne Debatte ge. d-r ^" 6 15 beantragt Ritter v. Madejski. dass dps» a""U zu lauten habe: «Von der Wirksamkeit H2 Gesetzes ist Galizien ausgenommen." (Heiterkeit kl« z^' Kowalski bekämpft diesen Antrag und er-h""' dass er das Gesetz als Wohlthat für Galizien .,:V?chte, we man diesem aus autonomen Gründen "'^vorenthalten dürfe. (Beifall links.) unk ? 6' Dr. Kopp bekämpft gleichfalls den Antrag «o bemerkt, dass, wenn die Galizianer auch bei diesem masse für sich eine Ausnahme haben wollen, es schwer °" verstehen sei, mit welchem Rechte sie über die An-sn/Fnheiten der anderen Provinzen entscheiden wollen, lebhafter Beifall und Händeklatschen links.) H. Z U' wird hierauf angenommen, § 16, Titel und lngang des Gesetz?s, werden ohne Debatte genehmigt, viächste Sitzung Montag. Das neue französische Ministerium S "nannt und in folgender Weise zusammengesetzt: "Ny Präsidium und Unterricht: Challemel-Lacour " ußeres l Waldeck-Nousstau Inneres; Martin Feuillee ^U'tlz; Thibaudin Krieg; Charles Brun Marine; 3^ Finanzen; Raynal öffentliche Arbeiten; Mcline bandet"' ^"^ P°lt und Telegraphen; Herisson ^s°"^7-Aus dem vorigen Ministerium sind m tesp. in ' Thibaudin, Tirard, Cochery. der sein Por-k/r?sl 3"" ^°" »m fünften Cabinet beibehält, und W^'V" ^""hergenommen, welcher das Portefeuille der taus'V. "V""m ^ demjenigen des Handels ver-Cen?/' " "^"^ Marinenlinister Charles Brun ist Lamx "^ ehemaliger Flotteningenieur. Von General nX"°"' ""lch" «ach jüngsten Berichten für das s<^ ^Portefeuille in Aussicht genommen war, wird ge-w^'.." ^äUe auf den Antrag mit der Frage geant-»nin^ ob man ihm eine ungestörte Thätigkeit von ve w l. achtzehn Monaten an der Spitze der Kriegs« n 2 garantieren könne. leick ! ^°" freilich eine Garantie, welche in Frank« übern"^ ^" Erfahrungen der letzten Jahre niemand selnd Gefangenen müssen im Dunklen schmachte >. "2 eine „liebende" Seele (wörtlich genommen) etl'al ^ ""^i und die Taxe von zehn Kreuzern ^lwef. ,- ^' stehen den VaUbesuchern auch manche lknzp m ?k"len zugebote. Ein Briefträger besorgt die Vl«tt ^ den Verkehr der „Kureschbondenz-Karten". Yjur 3Ü5 h'" einen Theil der Tanzordnung folgen: ^lta N'^.) Deutscher (d. h. Walzer), 2.) Zepperl-6')A'w'^ G'str°"'pfier, 4.) Gadrill, 5.) Landler. 5M ^Mnder. 7.) Stan-Polka (d. h. Polka fran-»Nan' >. <.^N'peN'Gadrill. Vei letzterem Tanze hält Hie s' '"ch bunte Papierlampen in der linken Hand. Etadt' Kannten «noblen" Bauerubälle der inneren gen d^"d natürlich nur stark abgeblasste Nachahmun- rm naturwüchsigen Faschingsbelustigungen, ^lttze d^m .^ ^ Fajchmsssgrenze lassen sich die yenz" ilb 5. ^'^ Verlängerung des Vergnü- dezhg^r'chreiten, und das Vergnügen des Eises ist doch ", "'N so dehnbares wie das des Tanzes. Und ?'ndur^ A.^ be" Wienern, trotz eines mehrere Tage lch a»? ""Elenden Thauwetters ein glänzendes Eis< Aal an, des betreffenden Tages wurde die !?" balk ?5. "er Eislaufuereins erst eröffnet und Mindern ^.".^t von Engländern mit ellenlangen pichen- '^"lkinnen ohne Schleier und heitern Der-^gerinnen ^ . "' ""d Harlekine. Reitdamen und «"ionalcntt.'l 6" ""b Trägerinnen aller dmkbaren ^cinder ^'^ "".b der unglaublichsten Phantasie-Meben sich im teilen Wirrwarr auf der etwas nassen Decke herum. Gegen 9 Uhr vereinigte sich die bunte Gesellschaft zu einem Umzüge, der von 16 gleich gekleideten Eliteläufern und Eliteläuferinnen eröffnet, einen Löwenzwinger, Pferde, Bären und einen Elephanten mit sich hatte. Nach der glänzenden Qua-drille der Elittpaare erhielten die tollen, heiteren Sprünge der zahlreichen Clownsipftschaft, die Bändigung der Löwen und die Vorführung des dressierten Elephanten, der von zwei EiKküiistlern dargestellt wurde, den größten Beifall. — Geht das Eis nun vollends seinem Ende zu, dann bleibt noch das NoUschuhlaufen, welchem Sport gleich in der Nähe des Eisplatzes ein nettes Holzgebäude errichtet ist. Auf Asphallboden mit vierrädrigen Schuhen kann man sich hier einem dem Schlittschuhlaufen ziemlich ähnlichen Vergnügen hingeben. Doch, reizt nicht ein Vergnügen, das man lange entbehren muss. viel mehr, als eines, das uns täglich zugebote steht? Der musikalische Geuuss, den man allerdings in Wien nie entbehrt, gelangt bei oer sich allmählich vermindernden Bedeutung obiger Vergnügen wieder zu höherer Geltung. In dem letzten (sechsten) philharmonischen Concerte hatten wir den uns unvergesslich bleibenden Genuss der Beethoven'scheu Ouvertüre zu „Leonore" (Nr. 2), die unter Iahns ausgezeichneter Leitung vom Hofopernorchester in grandioser Weise ausgeführt wurde. Im Wohlthätiqteitsconcerte vom 13ten diefes Monates trat der Violinvirtuose Herr Ondrikek wieder auf, dessen wunderbarer Vortrag der Aeelhoven'schen Oäur-Romanze die Zuhörer entzückte und sie durch die virtuose Ausführung des Hexen» tanzes von Paganini in Staunen und Verwunderung versetzte. Nun trauert die gesammte musikalische Welt! Richard Wagner, soll ich sagen : ist nicht mehr? Nein, nur sein unsterblicher Veist entfloh der sterblichen Hülle gen Wallhall den Helden zu, die seine Leier eiu Menschenalter hindurch besang. Im schönsten Lenzmonat, im Mai, wenn die Natur in tausend Keimen nach Licht und Freiheit strebt und tausendfältig der späteren Reife der Schönheit entgegenblüht, da erblickte auch Richard Wagner das Licht der Welt und nun, da unter dem blauen Himmel Italien« der Frühling im lauen Windeswehen schon sein Nahen ankündigte, schloss er sein lhatenreiches Leben. Der große Antheil, den Wien an der allgemeinen Trauer hat, wird noch vergrößert durch die vielfachen engen Beziehungen des Verstorbenen zur Stadt Wien. Im Jahre 1862 trat er das erstemal als Dirigent vor das Wiener Concertpublicum, im H?rbft des Jahres 1878 wurde sein „Siegfried" zum erstenmale hieraufgeführt; sein „Ring der Nibelungen" wird alljährlich in einigen Cyklen gegeben; Opern, wie: „Tannhäuser", „Lohengrin", ..Der fliegende Holländer", sind ständig im Re^ pertoire des Hofoperntheaters; Theile des „Parsifal" bekamen wir in Concerten schou zu hören; eine große Wagner-Todtenfcier, ein Wagner»Commers werden Anfang März abgehalten werden. Ein Denkmalcomite' hat sich schon zusammengesetzt; das schönste Denkmal aber, das man dem Genius setzen könnte, wäre eine ausführliche, wahrheitsbeflissene Lebensdarstellung. Solch eine Darstellung, die das Leben und Schaffen, das Kämpfen und Streben des Meisters, seine siegreiche Ueberwindung aller Hindernisse und Wlderwärtlgkel. ten und endlich sein Emporsteigen zu einer unvergleich-baren Höhe schilderte, wäre. was Emil Palleske von Schillers Lebensbeschreibung so schön sagt: „Dem Dar« bendeu ein Beispiel, dem Erschlaffenden ein Sporn, dem Wankenden ein Halt, dem Gläubigen ein Freund, dem Kämpfer für Wahrheit und Recht ein Führer." Laibllcher Zeitung Nr. 45 384 24. ssebnmr 1883. gesstzrs, sondern in erhöhtem Maße d^n praktischen Bedürfnisse, hat also ohne Frage den Vorzug vor der früheren. Jedenfalls steht die gegenwärtige Ausbildung der slovenischen Mittelschüler im Deutschen vor der früheren um nichts zurück, und wird die „Neue freie Presst" angesichts dieser Thatsache wohl zugeben müssen, dass sie bei Aufstellung ihrer obigen Behauptung schlecht informiert war oder vielmehr schlecht informiert sein wollte. Locales. — (Patriotischer Fr a uen«H ilfsve re i n.) Der hiesige patiiotische Frauen-Hilfsverein für Kram wird Dienstag, den 27. d. M.. mn 11 Uhr vormittags in der Wohnung der Vereiusfträsidentin Frau Cö-lestine Schiffer (Auerspergplatz Nr. 5) seine diesjährige ordentliche Generalversammlung abhalten, bei welcher der Nechenschafttzbericht, die Casseschlussrechnung und die Magazinseffecten'Schlussrechnung pro 1882 zum Vortrage gelangen, dann die Neuwahl des Ausschusses und die Wahl des Censorencollegiums zur Prüfung der Rechnungen vorgenommen werden wird. Zu dieser Versammlung werden hiermit alle Vereinsmitglieder sowie auch Frauen und Fräuleins, welche dem Vereine beizutreten wünschen, zu erscheinen eingeladen. — (Vom Verein der Aerzte) wird uns nachstehendes, an Herrn k. k. Negierungsrath Professor Dr. Valenta gerichtetes Telegramm mitgetheilt: Vereins» Mitglied Hcrr Schweiger in Laas hente den (22, Fe< bruar) gestorben. Begräbnis Samstag Nachmittag. — Razftet. Herr Martin Schweiger war über 25 Jahre Bezirtswundarzt in Altenmarlt bei Laas und langjäh« riger Bürgermeister, Mitglied des Bezirlsschulrathes dortselbst und wurde vor einige» Jahren mit dem goldenen Verdienstkreuze ausgezeichnet. — Der Verstorbene war ein äußerst humaner und beliebter Arzt und Wohlthäter in der dortigen armen Gebirgsgegend. Derselbe war der älteste Bezirkswundarzt in Krain. — (Kammermusik.Abend.) Das Befinden des Herrn Hans Gerstner ermöglicht nun die Anffilhrung des neulich entfallenen Kammermusik«Abeudes. der morgen Sonntag, 25. d. M., nachmittags um 4^/, Uhr definitiv stattfinden wird. — (Iour fixe des „Sokol".) Heute Samstag, den 24. d. M.. findet im Glassalon des Gasthofes „zum Stern" (Kaiser-Iosef.Plah) ein gemüthlicher Vereins« abend des „Sokol" statt, zu welchem die p. t. Herren Mitglieder und Sänger der Citalnica höflichst eingeladen werden. Anfang halb 9 Uhr. Zutritt hiezu haben nur Mitglieder des „Sokol" und die Herren Sänger der Aitaluica. — (Vereins'Beseda in der Citalnica.) Morgen Sonntag (25. d. M.) findet in der hiesigen Citalnica eine Vereins llicsia«' Buchhandlung. Ja. v. Kleinmaur ck Fed. Vamliera. Danksagung. Die Erben des am 23. v. M. verstorbenen Herrn Anton Samassa, Ehrenbürgers der Stadt Laibach, haben mir über lchtwillia.e Anordnung drs Erblassers den Vctrag von 114 fl, zur Äcthcilung der im städtischen Armcuhausc befindlichen Pfründ-ncr uud Wartpersoucu mit jc Einem Gulden und weitere 500 fl, zur Vcrtheiluug au wahrhaft bedürftige hierortige Hausarme übergeben lassen. Nachdem ich das Geeignete veranlasst habe, um die uam-hasteu Spenden ihrer Bestimmung zuzuführen, suhle ich mich verpflichtet, diesen Act werlthätigcr Nächstenliebe mit dem Aus- drucke del wärmsten Dankes und mit dem Beifüge» zur öffent , lichen Kenntnis zu bringen, dass Herr Anton Samassa testa' j mcutarisch außerdem noch den hierstndtischcn Nrmenfond w" einem Legate von 2000 fl. bedacht hat. Stadtmagistrat Laibach, 21. Februar 1883, Der Bürgermeister: Graffelli m. !>> Neueste Post. Original.Telegramme der „Laib. Zeitung" 5. Berlin, 23. Februar. Abgeordnetenhaus. Der Cul' i tusminister erklärte, dass der Briefwechsel zwischen del" ! Papste und dem Kaiser fortgefetzt werde. Der letzte > Brief des Papstes fei bereits beantwortet. Die „Nord"' allg. Ztg." veröffentlicht eine Note Iacobinis. wM mittheilt, dafs der Papst in eine Beschränkung d" ! Prüfung der Kirchengesetze auf einige Punkte willig^ Die Bewilligung zur Anzeige soll gleichen Schritt mit der Revision der Gesetze erfolgen. Paris, 23. Februar. Man versichert, dafs morge" die Drcrete veröffentlicht werden, welche die HerM ! von Chartres, Aler^on und Aumale in Disponibiliti" verfetzen. Cilli, 23. Februar. Heute ist hier Herr 2)l. Stefau Ko? evar, 75 Jahre alt, gestorben. , Zara, 23. Februar. Gestern starb hier der l.l> Landesschulinspector hochw. Herr I. Aolar im böste" Lebensjahre. . Budweis, 23. Februar. Der hochw. ViM von Vudweis, Johann Valerian Iirsik, t. l. geh"' mer Rath, Großkreuz des Franz-Iosef-Ordens, Doctol der Theologie, Hausprälat und Thronassistent Seil^ Heiligkeit des Papstes, ist heute morgens in sein" Residenz, 85 Jahre alt, gestorben, nachdem er kilrzM auf einer Spazierfahrt von einem Schlaganfalle betroffen worden war. Rom, 23. Februar. Im Processe der am 6. un° 7. Jänner wegen Enthüllung einer Büste Overbad verhafteten Individuen wurden die Acten der Anklage" section zur weiteren Procedur überwiesen. 15 Ange' klagte sind eines Verbrechens beschuldigt, auf welch^ der Artikel 174 des St. G. V. (Perfonen, welche d^ ! Land einer Kriegsgefahr aussetzen) Anwendung finde^ ^ Madrid. 22. Februar. Einem Schreiben al»« > Manila zufolge ist der den Dienst zwischen den vel" schiedenen Philippinen-Inseln versehende Dampfer '" die Luft geflogen, wobei gegen hundert Personen l^ tödtet wurden. Theater. Heute (ungerader Tag) Gastspiel des Komikers hcrru V5' , i Helm ttnaact vom l, l. priu. Carltheater in Wien: Neccp s gegen Schwiegermütter. Lustspiel in 1 Act uach ^ ° Französischen des Don Manuel Juan Diana von Dr, Fastens — Umsonst. Posse in 1 Act von I. destroy. - E^ vollkommene Frau. Lustspiel in 1 Act vou C^G^. ! Lottoziehung vom 21. Februar: Prag: 10 30 37 26 53. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ Z "5 m zß ^ :^ ?"Z 5 "Z W N Z 3,n ^ ____Z___Z5Z^^___________Z" ^55 7U.Mg. 745.77 —0,8 W. schwach bewölkt „.« 2!i, 2 „ N. 744,16 >13.6 SW. schwach fast heiter ^ 9 „ Ab. 746,89 > 4,2 windstill mondhell Morgens bewölkt, tagsüber ziemlich heiter. Sonuelckhk' ' Abendrots), mondhelle Nacht. Das Tagesmittel der W^" -> 5,7«, um 5,8° über dem Normale. ^ Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radic s^^lN>ug au demselben sageil wir allen unseren herz' ^ lichstcn, innigsten Dank. D Die trauernde Familie. Wtllßl1l.1l.liMMM'lM. Maßstab 1: 75,000. Preis per Vlatt 5(1 lr.. in Taschcnf"" auf Leinwand gespannt 8(1 lr. Jg. u. KlemmM K Feil. ZamLerg8 KlManlllnnü lick liir klöliolllimtor »1Ic>r 8Mn>bn""me......."" "" '''^!« V,° ^laat«Ic,Ie . 250 fl. n« 5« 119 . . l^o«r <»> ^!"'^ l'U" « iZo ^ l30 ?5 ''"lr ^«.«, , M»llel!0« ^ I»? 5N 138 -l^iet ^'""'«l°le . . 100 „ i«u 75 l',<>'«5 ^°»ly.^,„,'.. , -- ÜU „ 170 25 !71 25 « «"«"inscheine . per St. 37- 39- ". »l^enrenle. !!^:erftci . 92 »k !>3-iü "'^olbren^, . . . , ^, „«-,<> : ^?^,,! - - - «^^ ^' «-laa.kObl. (Ung. Oftb.) 11«.» no <^5 ""»! >«°>c 4°/o 1W fi. . .109 70 110'- ^eutl.-Obligationen ?> >wiz,,ch/.......>U°- - l°? - '^l"!>Ve.....»??5 »UL5 Velb War« 5°/» Temesvar«V»nattl . . »8>— 98 7b 5°/» ungarische......»8 75 »9 2l, Andere Zssentl. Nnlehen. Donau-Aleg.'Loso 5"/« 100 fl. , 114?'. iiü-50 bto. «nlelhe i»7«. steuerfrei . 102-— i«2 5c Nnlcüün b. Staotgemeinbe Wien ioi75 lU3 — Änlchcn b. Stabtgemcinbe Wien (Silber oder Gold) . . . .-------— - Prämien»Anl.b.Vlabtgem.Wi«n »25 50 l»u — Pfandbriefe (fürioufl.) Vob^»».>illg. öfterr. 4Vi°/<>G°Id 117 50 115— bto. in 5.U „ , 4>/, °/» «5 50 9«— bto, in 5/,°^ iao'5c< ,c,z - Ocst,-ui!ü> D>»tt uerl, 5«/^ . . ,oo 70 ic« 90 bto. „ . „ 4°/^ . . 928c 82 95 Nnz. allg.Vobencrebit-Ncticnges. in Pest in 34I. verl. ^>/,°/° . idi — lüü - Prioritäts. Obligationen (sül 100 ft.>. Elisabeth'Weübahn l. Emission 9s 70 99 — lferdina»d!'-Norbd.ihn »n Silb. 104 75 105 — Fra>n<>oscs-Vadn..... 10», 3c 100 70 ^aiiiische lllNl < Vudwia» Vahn '^»,, IX^I ,'!M! n. ^, 4>/,'/« . . 9» 85 99-20 Oesierr, siordwefibahn .... l0U «0 i01-2<, Oicbcubürgcr....... 91 «0 91 90 <Ä.:ld Ware Staatsbahn 1. Emission . . . iLo 50 I8l — SÜbbahn l»»«/»......l l84._ i8j.5o „ >5°/,......>!18?01lg — UNss.'gal«,. VahN.....91'50 «l 80 Diverse Uosc (p« Stück). «Hltbitlole luo fl...... !7c'?5 171 35 Llarl.''l'<>Ie 40 fi....... ,7-5^ 88 l!5 4«,„ Donau.DllMvflch. io» l,» ?ü il.» 5c kalbachci Prämien»?lnlehcn LO ft. 23ü5 «3-75. Ofen« i!ose 4«ft...... z>>_------- Palfsh.eose 40 N...... ««'50 37- Nöthen Kieuz, ösl. Ges. v, 10 fl. i«'2'> 12 75 «udüls»Lolc 10 ft...... 2(. ha __._ SalM'^'ose 40 fl...... 51.^ 5,-^. St,'Gen2i<«'i.'ose 40 ft..... 4525 4^,75 Waldstein-eose l!« fi..... ^.g .^5, ^, _ Winbisch8liitz>-?ose 20 fl. , , , 3g— gg.„ VankActien (p?b n» -Vdncr.'Nnft,,Oest.200sl. Z.40"/„ 2ie — 22» 5<, Clbt.'Anft. f. Hand u. G. 1«0 st, »ni 20 30^50 st„ NÜg, Ung. 20c ft. , «a»— ^,»-,0 Dtvoslteub., Nlla, 200 fi. . . . ,^3 — 215-75 «tOcompte-Ges., Viicoesöst, 500ft 8/^ — s?5 — Hyputhele»!,., ö!l WO N. 25"/« H, —-— — ^ Kinbeldanl oft, xooft, G. 50«/oH. ^— ^.^ Oesterr..Nn^,. «ant.....»23-— 851-— Niiionbalil lW fl......l18 60 11875 !i!crlcd>l>d^iil iill^, ii« ss. , . 147-5» 14« — Held Warc Nctien von Transport-Unternehmungen (per Stück), «lbrechtffi»m«,.Äah,:«00ss.Silb. '«3»» Iß9 70 Äuss!a,'Iepl. «is.-nb, 200 ji. >iHl 5ek — 57Ü — Vöhm. Norbbahn 15« fl. . . . l«i 52 1»« 50 westbah',, 200 !l, . . .-------— — Nuschiiehrod« «öisb. 500 fl. TIN, 8»a — »<4 — , lt,.DH..^,)2a0!1.G. 1«» — >»,« 5» Dux'G°dc!!vachelwci» !ion fl. . . , 1,4 —. i,t 50 „Sl!ch.- Kablcüdi'rg.Hisend. 200 ff, , . 38 — 2S l^0 Äll!H^ll»Oberb. Eisenb.2üO?l. Z, 14575 14»L« ^»ibirg < Czrnow.» Iassv «öisru^ baho-GeseN. «oa ft, ö,W. . , 1?,! 25 l?1 — Vloyd, ösl,-ung., Trief! 500fl.H l.'!, ««0 — «L2 — lDeNeri, Norbwestd. 200 ft, Silb, 2(>« 7l. 207 - bto. (üt. N) 200 N. 3ilber . 22S 75 i2? 2i Prag-Dur« Hise-lb. I50ll.2ilb, H7 5« 58— «udolf» «ahn 2U!) fl. Silb« , 165 50 lt!«— ViebenbilrM ^lsenb. 200 ft, H i«u ?s, ivl s>» LlaatOelieild id-! ^a» ft. ö, W, , 33^ »0 ,555 c<> «,lb l Ware Silobahn «0« ff. SlNei . . . 14,— lH« i6 Gllb.Norbd. Äcrb.'V. «aff.VHi, 1!i0 ?k l5i «5 Theiß.Äahn wa fl. l. w. . . 248 5« 24» — Tramway»Oes.,Wr. 170 ft. ö.N). 2>5-— 2»5 »6 , «Dr., neue 70 fl, . . — — —-— Ilanapolt»Ä«l«llschaft l«0 ü. .-------» l«4 25 Ullg.Weflb.(«aah>Gr>,,)«»fl.S, 1« - 1« KO IndustrwActie« (hcr Stück), itzudl unb »indberg. «ise«» »ud Ttahl'Iud. in Wieu »00 ft. , —-— — — ipl«s. u. V..O. «-»«. «4 — Montan.Oesells. östcrr,»alpin« , ?ü?5 ?u-zf> Prag« lkisen-)nd.°Oes. 20a fl. l«8 «(, lu9-si0 Salsso'Tar,. iiistniafi. 100 si. . 12» ho »zz «, WaN>:ns..Ä.. Oest. tu W. IU« st. — — — — tlisail« «ohlenw,»Oes. 100 ll. . —— ». — Devise». Deutsche Pläyc......»«55 «?a London.........»1» 85 l»2 c.5 ^ari«.........475e 47ÜÜ Pctcr»bul,i.......-.—. — — Valuten. Ducalen........ l-65 l»7 »u^grancs'stilck«..... »ll»ot>!!,. . . 53-50 b« »<< Malz-Extract-Bonbons, '-uberoitot vom Apothekor C. Piccoli in huibach, UienersUasse, co»S,o.r°;n-stom Malzoxtract (mit Damns ^icentnort), loicht verdaulich, nahr-löT i?11 vorwoclisoln mit ähnlichen au n! T'-di0 im Hando1 vorkommen und, ston^i Ur,°n Matdriali™ zuborcitot, inoi- ns, f01 kesundhoit schädlich sind dor on Malzbonbons sowohl als allo an-*ühro„ V-0U "I1', zubo™toten Pastillen N.,,.i:, ,tollunff°» wordon umgohond gcgon ^¦"„hnalun. cffcctuiert. (327) 4-4 ¦ I. KI. Is. priv. Milchkräuter Zeltchen Una ]}"ls^s. Mittel gogon Husten-, HaLs- i 60 II loul,en- Ein Paket lü kr-' Saft 2o ]st»a«l'nal»nn. Depots in °osCSnTT P°th0kcn uml 1Iai«»«»ff0" Wcr«len en, n?rns- *^ Bestellungen Bcilmiteiida Prsls-Ertnassigung. OilIIVm-3 direct Jinn llambnru Tcrtomloi wlo bekrvnnt In voraUg-liohBtor Qualitttt Carl Fr. Burghardt,' Hamburg, ilvo Yer|)»okunf fK«n N»ohnabni«. SKo. 0. (I. 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(2) 52-8 1 i 1>i< m,~?7z W'110 dieso gos. dep. Schutzmuike ist jeder Gichtgeist nach «alle soiurt als Falsilicut zurückzuweisen. § Gichtgeist nach Dr. Malic ist ontschiodon das erprobteste Mittel gngon Gicht und Eheumatismus, «^aerreisson. Kreuzschmerzen, Nervenschmerz, Anschwellungen, ötoiiüeit der Muskeln und Sehnen etc., mit welchom nach kurzem ^ebnmeii dieao Leidon gänzlich behoben worden, wio dies bereits maa.sonhaf'to Danksagungen bowoison könnon. *cfoiii;—7~ *», i ])iü«on Gichtgoist mit nebenstohendor protokollierter Schutz-^'jymftrrr. marice, die Flasche ä 50 kr., versendet echt per Nachnahme nur dio Umhörn-Apotheke" des Jul. v. Trnköczy in Laibach, Rathhausplatz Nr. 4. Moino \\Xl) 'Tul- v* Trnlc6 ausgezeichnet mit Ehrenanerkennungen, Diplomen, Medaillen, Staatsmedaillen etc. ; j Albert Schäfer, j ¦ - Handscbnöraacöer unü cMmrgischer Bandagist j ][ Laibach, Contjressplatz 8 " a a empfiehlt soin best assortiertes Lager von nachstohonden chirurg. 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