^ »4 Sonntag den 4. Mai 1879. XVIll. Jahrgavk Die ^Marburger Leitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise - für Marburg ganzjährig 6 fl., halbjährig 3 fl., vierteljiihrig 1 fi. b0 kr.; sür Zustellung ins Haus monatlich 10 kr. — uiit Postversendtlng: ganzjährig S fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. Jusertionsgebühr 8 kr. pr. Zeile. HttklskostkN und Kitustitil. Marburg, 3. Mai. Tißa labt seine Halbamtlichen eine Verminderung der Heereskoslen vorschlagen durch Herabfttzllng der aktiven Dienstzeit auf zwei Jahre und soll vorlätifig wenigstens die Zahl der Einjährig-Freiwilligen vermehrt und zweijähriger Dienst festgesetzt werden für Jene, die ein gewisse» Mab von Bildung erlangt. Von einer Regierung die, wie die ungarische, für Grohmacht'Stellungen schwärmt und zur Eroberung und Befestigung derselben eines starken Heeres bedarf, ist ein solcher Vorschlag ein wichtige» Zugeständniß. Die Noth aber, welche die Mutter auch diese» Fortschrittes ist, sowie unsere Scheu vor jeder Großmacht-Politik der Minister zwingen uns, noch weit, weit über den Vorschlag der Magyaren hinauszugehen. Unserer Noth würde auch durch die fragliche Verminderung nicht abgeholfen und der Gkfahr, in die uns jene Politik gestürzt und stürzen muß, wird nicht vorgebeugt. Beide Gründe führen nach reislicher und rückhaltloser Erwägung zu dem Schluße, daß das stehende Heer ausgehoben werden muß. Die Noth der Steuern, der Staatsschulden, der Privatschulden und der Arbeit verlangt diese Aufhebung. Die Gefahr, welche mit der Großmacht-Politik unztr-trennlich verbunden ist, wird nur verschwinden, wenn es nach Beseitigung des stehenden Heeres nicht mehr möglich, die Truppen zu anderen Zwecken zu verwenden, olS wozu die Natur der Sache und da» Wehrgesetz sie bestimmen: zur Sicherung des Staates gegen äußere Feinde, zur Sicherung der Nllhe und Ordnung im Innern. Für Beide genügt aber eine Volkswehr (Reichswehr und LandeSwehr) vollkommen, wie e» zur Vertheidigungsfähigkeit des Volksheeres genügt, wenn die Jugend vom Austritt aus der Volksschule bis hum wehrpflichtigen Alter in Turi'gemeinden an zwölf bis fünfzehn Sonntagen Nachmittags während der wärmeren Jahreszeit durch Wehrturnen, Schritt- und Marschübungen, Fechten und Zielschieben sich sür den Heeresdienst vorbereitet, und das erste Aufgebot der Reichswehr (entsprechend der jetzigen Linie) jährlich auf vier bis sechs Wochen zur Wafienübung einberufen wird. Verpflichten wir noch die Wehrmänner dieses Aufgebotes, vielleicht auch noch jene des zweiten Aufgebotes der Reichswehr (Reserve) und der Landwehr zur Theilnahme an Fecht- und Schießübungen in der Turngemeinde — an zwölf bis fünfzehn Sonntagen Nachmittags während der wärineren Jahreszeit — so entsprechen wir der strengsten Forderung, die an ein Volk zum BeHufe seiner Streitbarkeit gestellt werden darf. Eine derartige Wehrordnung halten wir nach unserer tiesinnigsten Ueberzeugung für das einzige Mittel, welches den Schutz des Staates, den Frieden im Vaterlande und die Befreiilng der Steuerpflichtigen von erdrückenden Lasten Franz Wiesthaler. Zur Geschichte des Talles. Unter den Einnahmen, welche der türkische Finanzminister noch zu verbuchen hofft, soll auch der Verkauf gewisser Hoheitsrechte an Oesterreich-Ungarn sich befinden. Da es sich in diesem Falle wieder um einen belastenden Staatsvertrag handelt, so dürfte vielleicht der eine oder der andere Abgeordnete sich zu einem Worte an die Minister entschließen — es muß jedoch sehr bald geschehen, wenn die Antwort noch „in einer der nächsten Sitzungen" elfolgen foll. Die Presse Italiens verficht sehr lebhaft den Gedanken, den Machtkreis des Königreichs auf die albanische Küste auszudehnen. Garibaldi hat den Albaniern bereits 30,000 Hinterlader samtnt Munition zugesichert, und dürfte es wohl auch an Zuzug nicht fehlen. wenn jenseits der Straße von Otronto auf dein „alten Gebiet" losgeschlagen wird. Der 3. Mai 1L79 ist vorltber und noch stehen fünfzigtausend Russen in Ost - Numelien und Bulgarien. Unsere Halbamtlichen finden jetzt eine Gelegenheit mehr, den Berliner Vertrag und die ungeschriebene Allianz Oesterreich-llngarns mit England zu rühmen. In Rußland besorgt man, daß der Brand von Orenburg die Fackel sei, mit welcher der rolhe Schrecken dem Schrecken der Polizei heimzuleuchten beginiU. Die Massen-Brände spielen in diesem Reich eine so entsetzliche Nolle, daß auch diese Annahme nicht grundlos erscheint. Die Weltgeschichte rüstet sich, ein gar fürchterliches Richter- und Rächeramt anzutreten. Vermischte ZTachrichten. sGeschichte einer Perle.) Die „k'öv. erzählen: „Vor einem Jahre kam in Pest ein sehr dürftig gekleideter Jtlde in eine Juwelenhandlung in der Herrengasse und holte aus seiner Tasche ein zusamtnengerolltes Stückchen Papier hervor. Einer der Kommis schob den Sammt-Fauteuil neben ihm zur Seite, damit der schäbige Jude sich nicht etwa daraufsetze. Dieser aber setzte sich ungenirt auf einen andern Lel)nstlchl, wickelte das Papier auf und nahtn daraus einen kleinen, schwarzen Gegenstand. Er hielt ihn dem Juwelier hin und fragte: „Was ist das werth?" — „Da» ist viel werth", antwortete der Juwelier, nachdem er den Gegenstand mit prüfendem Auge betrachtet hatte, „das ist eine schwarze Perle, eine der größten Seltenheiten. Graue habe ich wohl genug, aber eine solche nicht. Sie hat zwar einen kleinen Fehler, einen Bruch, weil ste einmal gefaßt war. Trotzdem aber besitzt sie einen hohen Werth. Woher haben Sie diese Perle?" — „Ein Herr will sie mir in Psand geben. Sagen Sie mir, was sie werth ist.- — „Ich weiß es selbst nicht, denn sie ist eine große Rarität." — „Kann ich daftlr Ieuiiceto u. Michrl. Von Jol»anneö Schcrr. lSortsetznng.) Es that und thut mir iminer weh, wentl ich unter dem Volke solche schöngewölbte Stirnen erblicke, an deren Wand vielleicht große, hochherzige Gedanken nach Entbindung und EntWickelung pochen und zwar vergebens pochen. „Ach, Herr Pfarr'", sagte die Bronneir-bäurin — „das ist recht, daß Ihr kommt. Schier gar hätten wir heut Nacht nach Euch g'schickt, um d' Ahne z' versehen. Sie war gar übel auf." „Aber jetzt ist's besser, nicht?" „Gott sei Lob und Dank, ja. G'rad ist sie aufg'wacht und der Schlaf hat ihr recht gut than." Da der Krankenbesuch zu den schönsten, aber auch schwersten Pflichten meines Freundes gehörte, ging er ohne Umstände auf die Kam-merthüre zu, öffnete sie und trat hinein. Die Bronnenbäutin bat mich, in dem Sorgenstuhl am Ofen Platz zu nehmeit, und eilte in die Küche, um eine kleine „Aufwartung" zu bestellen, was ich ihr vergeblich dadurch auszureden suchte, daß ich sagte, wir kommen gerade votn Frühstück her. Das alte Lob bäuerlicher Gastfreiheit ist jetzt so ziemlich ein verschollenes und dem Wanderer muß insbesondere der Geiz, den das Landvolk in ängstlicher Hut seines Obstes an den Tag legt, widerwärtig auffallen. Um ein paar von» Baume gepflückter Kirschen, um ein paar aufgelesener Aepfel willen wäre, ich kann es bezeugen, mancher unserer wohlhabenden Bauern im Statlde, den dürstenden Handwerksburschen braun und blau zu schlagen. An seinetn eigenen Herd dagegen ist der Bauer milder, und wenn nicht der Bauer, so doch die Bäurin. Hundertmal hat mich die alte Sitte, dem Einsprechenden den Laib Brod sammt dem Messer hinzubieten, lebhast angemuthet. Wollen unsere Landleute filzige Menschen bezeichnen, siZ sagen sie: „Die lassen Ein' kein Stückle Brod schneiden !" — eine Redensart, welche von dem eben erwähnten Brauche herkotnmt. Da die Kammerthüre offen geblieben, so kontlte ich den Psarrer mit der Kranken sprechen hören und aus diesein Gespräche vernehmen, daß die Müllerin, sonst ihreln Alter zutn Trotz noch eine kerngesnnde Frau, von einein jener Anfälle heimgesucht worden, welche, plötzlich kommend und gehend, allen Leuten als Mah« nungen erscheinen kötmeil, ihre Rechnung mit dem Leben in's Reine zu bringen. Die Mülerin schien etwas der Art zu fühlen. Ich hörte sie fagen: „Vefele, gang jetzt in's Käpele'^ 'nauf Mtd bei' da den Rosenkranz zu den vierzehn Nothhelsern, den ich heul' Nacht g'lobt Hab'. Ich brauch jetzt g'rad Nichts, 's ist mir ganz gnt. Aber z'Mittag koinm wieder, weil mein' Bronnenbäure heim muß zunr Kochen, und hörst, thn mir auch Dein' Vetter aus den Abend b'stelle; weißt, ich hab's gern, wenn mir der seine Kriegsg'schichten verzählen thut." 's Vefele trat aus der Kammer, und da sie mich nicht sogleich am Ofen sitzen sah, strich sie sich ungenirt die Haare glatt, band ihre Schürze fester und ordnete das Busentuch. Als sie, sich umwendend, mich erblickte, ward sie roth, wie es alle Bauernmädchen werden, wenn sie sich plötzlich einem Fremden gegenüber finde»?, und ich konnte, weil ihr die Verlegenheit allerliebst stand, »uich nicht enthalten, ste leise zu fragen : .Vefele, was macht der Jages?" Da» Blut schoß ihr noch stärker in» Gesicht und sie stotterte verwirrt, "'l Kapelte. 200 Guwen geben?" — „Getrost auch da« Dreifache." — „Wollen Sie die Perle nicht selbst kaufen— „Ich nicht, denn e« existirt nur Eine Firma in der Monarchie, welche sie weiter zu verkaufen im Stande wäre, nämlich der Hof-Juwelier Biedermann in Wien." — Der Perlenmann entfernte sich. Tag« darauf erschien er bei Biedermann, der aber kurzen Prozeß mit ihm machte, einen Polizisten holte und den Juden arretiren ließ. Im Verhör sagte er äuS, daß er Isaak Roth heiße und in Großwardein ein Pfandleih-Jnstitut besitze. Eine« Tage« hörte er in einer abseil« liegenden Gasse au« dem Hause eines ihm bekannten Landmanne« ein Geräusch. Er trat ein. Man war eben daran, die Effekten des armen Gyuri wegen einer Steuerschuld von 20 Gulden zu lizitiren. Bei dieser Gelegenheit Übergab ihm Gyuri die Perle als werthe« Andenken, damit er statt seiner die Steuer bezahle, wa« er auch that. Die in Großwardein eingezogenen Erkundigungen bestätigten diese Au«sage. Jener Landmann war einst der Liebling«diener des Grafen Ludwig Batthyany und dieser schenkte ihm kurz vor seinem Tode seine Busennadel. Als er nun später in Roth gerieth, nahm er von derselben die goldene Fassung herab und verkaufte sie, die Perle aber, von der er glaubte, daß sie werthlos sei, behielt er als Andenken. Die Perle war, wie sich herausstellte, gestohlnes Gut. Vor 150 Jahren wurden nämlich aus der englischen Krone drei Perlen gestohlen. Dies waren die einzigen damals bekannten schwarzen Perlen. Die englische Regierung ließ sie seitdem vergebens suchen. Von dem Funde benachrichtigt, löste sie die Perle sosort von Isaak Roth um L0.000 Gulden ein. Auf welche Weise sie zum Grafen Batttiyany gelangt war, weiß Niemand. Wahrscheinlich kaufte er sie von einem Antiquitätenhändler und kannte wohl felbst ihren Werth nicht, fönst hätte er sie gewiß nicht einem Diener gegeben." (Bevölkerung Europa's. Die ältesten Leute.) Auf Grund der neuesten Volkszählungen hat Max Waldstein, Beamter der Direktion für administrative Statistik in Wien, einige Betrachtungen: „Die höchsten Altersklassen der europäischen Bevölkerung" veröffentlicht und entnehmen wir der interessanten Arbeit folgende Mittheilungen: Unter den 102,831 Menschen über 90 Jahre, die in den größern Ländern Europa's nachgewiesen wurden, sind 60.303 Frauen und 42,528 Männer. Noch entschiedener kommt die größere Lebenszähigkeit de« weiblichen Geschlechtes in der Zahl jener Individuen zum Ausdruck, denen es gegönnt ist, ein volles Jahrhundert und mehr Jahre zu erreichen. An solchen finden sich beispielsweise in Italien 241 Frauen und 161 Männer, in Oesterreich 2S9 Frauen und 183 Männer, in Ungarn 526 Frauen und 529 Männer und in Deutschland 423 Frauen „Der wird, denk' mir, Garben vom Bllhel heimfahren." „So?" sagt' ich. „Denk' mir, er thäte lieber was Anderes heimslthren." Wahrscheinlich ging diese Andeutung über den ländlichen Horizont Vefele's, denn sie wußte Nicht« darauf zu sagen. „Ich meine", fuhr ich fort, „er thäte lieber Dich heimführen." Vesele verstand aber das Wort heimführen nicht in dem hochdeutschen Sinn „als Frau heimfahren", sondern in dem oberländischen, wo das Heimsühren der Mädchen bei Kirch-weihen, Hochzeiten und anderen ländlichen Lustbarkeiten eine große Rolle spielt und fl^r die größte Gunst angesehen wird, die ein Mädchen einem Burschen erzeigen kann. Nachdem das Mädchen einen Augenblick verlegen mit dem Schürzenbande gespielt hatte, schlug es die großen braunen Augen gegen mich auf und sagte mit einer Betonung, worin sich Verwunderung ob meiner Mitwissenschaft um ihr LiebeSverhältniß. Trauer und naive Schalkhaftigkeit seltsam mischten: „O, bei Tag thut man bei uns d'Mädle nit heimführen, Herr." „Weiß wohl, liebes Kind, und deßhalb mochtest Du Dlch gestern auch nicht vom Jage» heimsühren lassen, nicht wahr?" und 224 Männer. An Personen, die Über 60 Jahre alt sind, befinden sich in Oesterreich nicht weniger als 1.508,359, was so viel wie 7'5 Perzent der Bevölkerung bedeutet. Die ganz oder vorzugsweise deutschen Provinzen Oester« reichs stehen mit der Ziffer der Lebensdauer ihrer Bevölkerung beinahe an der Spitze aller Länder Europa's. So repräsentiren z. B. die im Greisenalter stehenden Individuen in Niederösterreich 6'4, in Oberösterreich 114, in Salzburg 116, in Steiermark 3.4, in Kärnten 10 2 und in Tirol 10 9 Perzent der Bevölkerung. Die Gesammt-Perzent-Ziffer Cisleithaniens wird aber dadurch abgeschwächt, daß die slavischen Länder eine niedrigere Zahl von Bewohnern über 60 Jahre ausweisen, die in Galizien und der Bukowina bis zu vier Perzent herabsinkt. Ungarn besitzt 941.009 Bewohner, die älter als 60 Jahre sind, und zwar 486.596 Männer und 454 413 Frauen. Diese ReichShÄlfte hat im Gegensatze zu Cisleithanien mehr Greise als Greisinnen, was daher kommt, daß in den un« garischen Ländern überhaupt das Uebergewicht der weiblichen Bevölkerung ein geringere« ist und in Kroatisch'Slavonien sogar da« männliche Geschlecht an Zahl überwiegt. An 100jährigen Personen besitzt Oesterreich: 100 Frauen und 36 Männer, an 101jährigen: 41 Frauen und 37 Männer, und an Personen, die noch älter sind: 83 Frauen und 60 Männer. (Türkische StaatSwirthschaft.) Die Pforte hat beschlossen da« Lottospiel nach dem Muster de« italienischen einzufahren und einer Gesellschast ausländischer Kapitalisten zu verpachten, welche verpflichtet sind, eine Million Pfund Sterling sosort bei der Staatskasse zu erlegen. (Au« dem Reiche Bi«marck'« und der Hohenzoller.) Den Gardetruppen in Berlin ist da« Halten und Lesen freisinniger Blätter untersagt worden. Die Offiziere haben Befehl, von Zeit zu Zeit die Stuben und selbst Schränke der Mannschaft zu unterfuchen und werden Jene, welche verbotene Zeitungen besitzen, m»t Arrest bestraft. („N eue Freie Presse." Zur Erinnerung an Michael Etienne.) Am Donnerstag wurde in Wien der Miteigenthümer und Mitarbeiter der „Neuen Fr. Presse" — Michael Etienne — beerdigt. Als der Trauerzug vor dem Hause der „N. Fr. Presse" in der Fichtegasse angekommen, trat Dr. Herbst an den Sarg heran und hielt folgende Anrede: „Immer mehr lichtet sich der Kreis jener Männer, welche an den ersten freiheitlichen Regungen in Oesterreich sich betheiligt und welche feither mit all ihrer Kraft an der Entwicklung derselben in unausgesetzter Theilnahme sich bethäligt haben, welche mit treuer Seele unter allen Verhältnissen nicht blo« die Liebe zuln Vaterlande, Die Erinnerung an gestern, welche ich durch diese Worte in Vefele hervorrief, machte sie erschrecken. Sie wurde blaß und ich glaubte fchon, sie werde in Thränen ausbrechen. Aber unfere fchönen Bauernmädchen haben starke Nerven. Vesele faßte sich schnell, sagte hastig: „Ich muß halt jetzt g'schwind in's Käpele geh'n" -- und war wie der Wind zur Thüre hinaus. An's Fenster getreten, sah ich sie über den Hof und dann auf einem Fußsteig den Buchenwald hinaneilen und konnte bemerken, daß sie sich ein paarmal mit der flachen Hand über die Augen suhr. Inzwischen hatte sich zwischen der Müllerin und dem Pfarrrr ein ernstes Gespräch in der Kamme» entsponnen. Ich hörte die Müllerin sagen: „Ja, Herr Pfarr', 's wär Alle« recht, wenn mein Schwiegersohn, der Bronnenbauer, nur einsehen thät', daß der Jages haufeng'nug hat und kriegt und darum kein reiches Weib nit brauchen thut." „Ei, liebe Frau", entgegnete mein Freund, — „das eben ist ja der böse Haken, daß Euer Schwiegerfohn das nicht einsieht und schwerlich einsehen wird." Die Müllerin seufzte und fagte: sondern auch das Vertrauen zu seiner Zukunft und freiheitlichen Entwicklung unerschüttert zu bewahren wußten. Diese Männer haben den Enthusiasmus ihrer Jugendjahre in das reife Alter mit hinttbergenommen; sie blieben den Ideen der modernen Zeit, für die sie einstanden, mit aller Kraft und Wärme, wie sie nur die vollste UeberzeugungStreue zu bieten vermag, treu, treu bis zum Grabe. Einer von diesen trefflichen Männern war Jener, den wir heute aus seinem Wege begleiten. Die tiefe Bewegung, welche die Nachricht von seinem vorzeitigen Hinscheiden nicht nur bei seinen Freunden und Parteigenossen, sondern auch bei seinen Gegnern, und nicht nur in seinem Vaterlande, sondern auch weit über die Grenzen desselben hinaus hervorrief, die Kundgebungen der hohen Achtung, die ihm von allen Seiten gezollt werden, sie sprechen beredter für den Werth und die Bedeutung des Mannes, als ich es hier zu thun vermag. Die österreichische Publizistik verdankt, wie diese Kundgebungen von allen Seiten ehrenvoll bezeugen, die Stellung, welche ihr von Europa eingeräumt wird, zum nicht geringen Theile dem Manne, an dessen Sarge wir stehen. Jene, die ihm näher standen, verehrten in ihm nicht nur den Mann von jederzeit unentwegtem Charakter, sondern auch den Mann von edler HerzenSgüte, die ihn als Sohn jener schönen Stadt charakterisirte, deren treuer Bürger er war und für deren Verschönerung zu wirken er unablässig bemtlht war. So wird ihm denn nicht blo« in diesem Hause, welche« er nun für immer verläßt und da« Zeuge seii»e« unermüdlichen Wirkens war, ein unvergängliches Andenken erhalte» bleiben, es wird ihm ein ehrenvolles Blatt bewahrt bleiben in der Geschichte unferes Baterlandes und dessen freiheitlicher Entwicklung, in der Geschichte der Publizistik Oesterreich«, von der wir nun wünschen, daß sie immer von solchen Männern geleitet werde, welche Mustee und Vorbild für die heranwachsende Generation bleiben werden. Diejenigen aber, die in ihm den Freund verehrten, werden seiner stets mit Wehmuth und Liebe gedenken. So wird nun ihm, dessm Leben ein steter Kampf war, Ruhe und Frieden zu Theil werden — die Ruhe de» Grabes. „Lit et tsrra levis l" ZllarburM Äerichle. (Städtisches Gefälle in Marburg.) Die Einnahme des Platzsammlung«- und Ad-maßgefülles betrug im vorigen Monat 842 fl. 33 kr. Die Gesammteinnahme seit 1. Jänner 1879 beläuft sich auf 4058 fl. 11 kr. — um 36 fl. 23 kr. mehr, als in der gleichen Zeit des Vorjahres. (Sparkasse-Ausweis.) Im Monate „Ahso'grad, ja sreilich, 's ist ein gar halsstarriger Mann. Aber ich kann's nit mehr nnt ansehen, Herr Pfarr', und ich weiß oft gar nit, wer mich mehr dauert, der Zages oder 's Vesele." „Sie sind Beide brav und verständig und werden also begreifen, daß stch in der Sache Nichts mit Gewalt erzwingen läßt." „Wohl, wohl; aber kann man denn Nichts thun?- „Schwerlich. Ihr wißt, daß ich versucht habe, bei Eurem Schwiegerfohn ein gut Wort für da« Mädchen einzulegen; aber was half es? Er hat nun einmal den Kopf darauf ge- . setzt, des Luixenbauers Kätter zur Schwiegertochter zu bekommen, und so wird es wohl das Beste sein, wenn 's Vefele aus Frohdorf fortgeht. Ich habe auch bereits mit der Hanne darüber gesprochen, und da meine Base, welche wißt Ihr? — in Dietelhosen hauset und mich neulich besuchte, an dem Mädchen großen Gefallen fand, so denk' ich, '» Vesele geht zu ihr. Sie würde dort einen anständigen Liedlohn bekommen und überhaupt gut gehalten werden." Hier wurde meine Aufmerksamkeit durch schwere Tritte, welche die Treppe herauskamen, von dem Gespräch in der Kammer abgezogen, l Eine barsche Stimme, in welcher ich alsbald April wurden von 526 Parteien fl. 136,091 so eingelegt und von 667 Parteien fl. 98,106 23 herausgenommen. (Gewerbe.) Im verflossenen Monat wur» den deim Stadtamt folgende Gewerbe angemeldet: Tischlerei, Stadt, Kärntnergasse, Joses Wohecker. — Verschleiß von Kochgeschirr und Hau«geräthen, Stadt, Draugasse, Maria Heu» maier jnn. — Handel mit Geflügel, St. Magdalena, Josef Nol/itsch. " (U ebersah re n.) Bei der Wegüber-se^ung der Bahnstrecke Saldenhosen-Drauburg wurde die blödsinnige Maria Rogsche, Dienstmagd in St. Anton, vom Lastenzuge überfahren. Als nachgesehen wurde, fand man die Verunglückte bereit; todt — den Kopf zer-schmettert und einen Arm vom Leibe getrennt, Die Schranken waren ordnungsmäßig geschloffen und trifft den Bahnwächter ebenjoivenig eine Schuld, als den Maschinsührer, der rechtzeitig das Mögliche gethan, um den Zug zum Stehen zu bringen. Diese« Bemühen war jedoch fruchtlos wegen des bedeutenden Gefälles und der schweren Belastung des Zuges. (Einbruch.) In Windisch-Feistritz wurde zur Nachtzeit das Geschästslokal des Kaufmanns N. Kopatsch erbrochen und ein beträchtlicher Diebstahl (Lebensmittel undSpezereien) ausgeführt. (Ein Gehilfe des Abdeckers.) Während des letzten Jahrmarktes zu Praßberg (24. April) schlich dort der Gehilfe de» Burg-dorfer Abdeckers in Pferdeställe und obgleich er wiederholt verjagt worden, gelang es ihm doch an zwei Orten mit einem spitzen Messer Pferde im Mastdarm derart zu verletzen, daß bald der Tod erfolgte. Dieses Verbrechen wurde verübt, um die Haut, das Fett und auch das Fleisch der gefallenen Thierr verwerthen zu können. Der Thäter ist bereits dem Untersuchungsgerichte Oberburg eingeliefert worden. Eingesandt. A» meine ungenannten Lembacher Gegner im Allgemeinen und an Herr« Kaplan Schmauz insbksonderS. Seit ungefähr einem halben Jahre bin ich in verschiedenen Zeitungen ein Gegenstand böswilligster Angriffe ungenannter Gegner, die alle von Lembach ausgehen. Der grimmige Haß, der meine Person und meine Familie in den Koth zieht, entspringt aus meiner Stellung gegen die nationalklerikale Partei. Meine ungenannten Gegner in Lembach ärgern sich, daß ich ein Freund der neuen Schule bin, dab ich zur freisinnigen Pmtei Halle und für ein friedliches Zusammenleben beider Nationalitäten wir'ke, so weit es meine schwachen Kräste erlauben.' Deßhalb werde ich in öffent- lichen Blättern verhöhnt, lächerlich gemacht, beschimpft, werden mein Weib, meine Kinder, meine 79jährige, kranke Mutter nicht geschont. Zu meinen bekannten Gegnern in Lembach gehören jetzt in erster Linie Sie, Herr Kaplan Schmauz. Sie waren mir jedoch srüher ganz freundlich gewogen, wie folgender Brief vom 24. Dezember v. I. beweist: Geehrtester Herr Juri Lesnik! Gefertigter seit zwei ein halb Monaten Lembacher Kaplan ersucht Sie geehrtester Herr Lesnik vertrauend auf Ihre Güte und vielsach gepriesene weit und breit bekannte Freigebigkeit wenigstens einen Metzen aus Ihrer reichhaltigen Kornkammer in deffen Wohnung bringen zu wollen. — Mein sehnlichster Wunsch war gleich Anfangs Sie zu sprechen, zu kennen; denn daß Sie unzugänglicher und hartherziger wären, als ein wilder Mensch in Amerika, ist mir nicht einmal im Traume eingesallen. — Falls Sie zu mir kommen, werden Sie mit beiden Händen empfangen werden, niemals grob und gemein abgewiesen; habe auch noch einen alten Gamser, der Ihnen nicht schaden würde. — Darum bringen Sie mir einen Metzen Korn, denn Etwas hat schon mein Vorgänger, ihr unvergeblicher Freund, verdient, den Nachfolger aber werden Sie gewiß nicht darben lassen, der auch ein Plätzchen in Ihrem guten Herzen zu finden wünscht. — Vertrauend auf Ihr milves gütiges, und bereitwilliges Herz verharrt Ihr aufrichtigster Freund Juri ^mave, Kaplan. Diese herzlichen Zeilen rührten mich leider nicht im Geringsien. Von der Art, wie Sie, Herr Kaplan! mich öffentlich behandeln, sühre ich hier nur ein Beispiel an: Im Fasching kam ich mit meinem Schwager Stampfl nach Lembach in das Gasthaus des Herrn Robitsch jun. Wir saßen gemüthlich an unserem Tisch und tranken. Da traten Sie und die drei Lehrer der Gemeinde in's Zimmer; Sie grüßten meinen Schwager, mich aber würdigten Sie keines Wortes, sondern nur einiger Blicke. Da ich und mein Schwager bald deutsch, bald windisch mit einander sprachen, so sagten Sie zu Ihren Zechgenoffen: „Schaut's, ein Wunder, daß er noch slovenisch kann!" Ich wollte jeden Streit vermeiden und schwieg. Als ich dann mit meinem Schwager fortgehen wollte, riefen Sie mir nach: ^Habe die Ehre, Herr von Lösch» nigg!" woraus ich mich umwandle und zu Ihnen sagte: „Herr Ke anjuschaffe». Siiien aussiihrlichen. »ahlreiche Krankenberichte enthalten. Ken Prospekt sendet auf Wunsch vorher aratt« und , sranco Tl». Hohenleitiitr, telpjig und Lasel. Preis 35 kr. ö. W., vorräthig in H». Gieslar'S Buchhandlung in Hraz, welche dasselbe gegen 40 kr. ö. W. in Briefmarken sranco überallhin versendet. die des Bronnenbauers erkannte, sagte dann draußen : „Nun, Weib, kannst jetzt mal heimkommen? 's ist Zeit, sür d' Schnitlleut' 's Essen z'richten, und dann, weißt, wöll'n wir z'Abend Siechel-henke halten." Ohne ein Antwort abzuwarten, öffnete der reiche Bauer die Stubenthüre und schob seine wächtige Gestalt herein. Seine Frau folgte ihm und sagte, als er mich verwundert und ohne zu grüßen ansah: „'s ist ein fremder Herr, der mit dem Herrn Psarr' gekommen." „So?" versetzte der Bronnenbauer, seinen schwarzen Strohhut lüstend. „Meinte, es sei vielleicht der Doktor." Und in die Kammer tretend suhr er jort: „Guten Morgen, Herr Psarr'. Heiß Wetter heut', Sappermost! Wie geht's denn, Schwiegermutter ?" „Gottlob, wieder besser, Xavere." „So ist's recht, denn wir haben viel zu thun jetzt und keine Zeit zum Kranksein. Wollen heute Abend Sichelhenke halten, Schwie-germutter." „Schon? Müßt wacker geschafft haben." „Ei, ja wohl. Wenn ich dabei bin, geht's aus den Büschen. Bin aber auch heut' schon hundshagelmüd' worden." „Branchst's ja nit zu übermachen, Tochter-männ. Hast ja in dei'm Jages ein' tüchtigen Stellvertreter." ,.Ja, der Ana war' sonst schl-n recht, Hütt er nur nit oft so dumme Mucken im Kopf. Aber was ich sagen will, ja, Schwiegermutter, machet nur, daß Ihr bis Samstag wieder aus d'Füß' kommt. Da ist Heiratstag." „So handlig, Xavere?" „Sappermost, man kann d' Geschicht' nit mehr so lang 'rumsalben. Heut bringen wir alle Frucht heim, bis aus den Haber, und da hat man denn g'rad Zeit zum Heiraten." „Der Jages hat sich also zu der Kätter entschlossen?" fragte der Psarrer, mit dem Bronnenbauer aus der Kammer in die Stube tretend. „Ei", der soll froh sein, so ein Mädle z'kriegen", versetzte der Bauer ausweichend. „Denket nur, Herr Pfarr', viertausend baare harte Kronenthaler gibt der Luixenbaur seiner Tochter auf der Stelle mit." „Aber zu einer glücklichen Ehe gehört nit bloß Geld." „Hm, Herr Pfarr', 's Geld ist wahrlich d'Hauptsach'. Wer's schon hat, braucht's nit erst z'erwerben, und 's sind gar schleche Zeiten jetzt . . . Aber kommt, da ist ja's Neunebrod aufgetragen. Greifet zu, Herr Pfarr' und auch Ihr, Herr ... r ... r. Ich habe schon mord-mäßigen Hunger kriegt, 's Garbenbinden macht den Magen leer." Mit diesen Worten pflanzte sich der Bronnenbauer breit an den Tisch, welchen feine Frau inzwischen mit einer ländlichen „Aufwartung" beschwert hatte, bestehend aus frischer Butter, weichgesottenen Eiern, Brod, Apselwein und Kirschenwasser. Der Bauer, dessen hartes, rothes Gesicht man bloß anzusehen brauchte, um alle Hoffnung sür Jages und Vefele aufzugeben, sprach den Ersrischttngen tüchtig zu, stürzte mehrere Spitzgläschen Kirschenwasser hinunter und benutzte eine Pause in seinem Geschäst, um den Pfarrer und mich zu der heute Abend bevorsiehenden Sichelhenke auf seinen Hos einzuladen. Fabian, welcher hoffen mochte, in einer Stunde der Fröhlichkeit der Hartherzigkeit des Bauers mit besserem Ersolg als bisher beikommen zu können, sagte in seinem und meinem Namen zu, nachdem er mich zuvor dem Ein-lader als einem alten gnten Freund bezeichnet hatte, welcher soeben aus England und Frankreich zurückkomme. (Kortse^ung folgt.) Oeffentlicher Dank. Sc. tvohlgkboren Herrn I. Noß! Da es uns nicht möglich ist, mündlich zu danken, so sprechen wir sammt Familien für das am 1. Mai veranstaltete Fest bei Herrn Urbanitsch hiemit unseren herzlichsten Dank auS. 526) Sammtliche dienstfreien Führer. Em möblirttS Monatzimmev NN ersten Stocke des Hauses Nr. 11, Burggasse ist zu vergeben. Atlfrage daselbst._(495 l1anl(8sgung. Isür ^ls ksr^Uoks l'dsiwadms, äis uos doi äem ^blöbsn äsr xslisbtsn (Zsttiv, rosx. 3ot»vs-stor uQä LekvaLsriri, t'rsu (555 I'ra.Q-iska. ?i«so so visIssitiA entAvxenZsdraelit vuräs, odsQso für äis bssonäöfs ^aklreieds LeKleituvA 6er tköusrev Versvixtea 2u ikrsr Istsitsri Ruks-stkttö sa^en vsir allen vsrtksn !?'reunllvn unä Lölcanvtev äev iovixsteli, aukriolltiAsten vknic. /)i6 über Herrn Apotheker antiarthritischen antirheumatischen LIutrsimKUllKL-^likö. Zum Wohle der leidenden Menschheit fiihle ich mich gedrungen, den auS ezeichneten BlutreinigungS-Thee deS Herrn Apotheker Wilhelm ärztlicherseits ganz esonderS zu'empfehlen. (Sö Dieses Präparat, so einfach in seiner Art. ist eines unserer vorzuglichsten Heilmittel filr alle inneren Leiden nnd solche äußere Krankheiten, welche der AuS« Sruck böser Säfte sind. Ich Halle Gelegenheit gehabt, obigen Thee hier in Amerika, bei meiner ausgedehnten Praxis recht oft anzuweudeu uud habe gefunden, daß derselbe sich ganz schlagend erwiesen bei folgenden Leiden: a) öei Krankheiten der Athnmngsorgane. besonders Katarrhe der Bronchien, namentlich wenn der AnSwurf am Morgen sehr eripiöS und quälend war, ferner bei asthmatische» Beschwerden, im lebten Falle war die Wir kung eine brillante; b) Krankheiten des Magens, beim Magenkrampf, Magenkatarrh, bei dem aus verdorbenem Magen hervorgehenden Kopfschmerzen, bei Hypochondrie, Ma^engeschwiiren, Magenkrebs uud hysterischen Beschiverden; Sei Anschweilung der Jenen, Kämorrhoiden uud zwar ganz besonders, wenn die habituelle Stuhlverstopfuiig ilrsache der Anjchwlllnng und Zer reißung der Venen und der hiedurch erfolgten Blntnngen ist', vei organischen Kerzfeytern, vei Ktappenfehtern; o) bei Sypyitts, und syplKititischen .Heiden aller Art, namentlich solcher, wo Schmierkuren vergebens angewandt, wo Jodkalium monatelang ohne Erfolg genommen morden ist. Al»o bei verkitteter Syphilis ganz besonders. Somit bleibt der BlutreinignngS.THee deS Herrn Apothekers Wilhelm auch ür Amerika eine Bereicherung deS ArzueimittelschaßeS. New-Bork, Septemper 1373. vr. A. Kroyen, (1^. 8.) deutscher praktischer Arzt in New-Bork Nr. 74, Serenth Street, ehemaliger deutscher StabS-Arzt. Bor Verfälschung und Täuschung wird gewarnt. Der echte Wilhelm'S antiarthritische antirheumatische BlutreinignngS-Thee ist nur zu beziehen auS der ersten internationalen W il h e lm'S antiarthritischen autirheumattschen BlutreinignngS THee.Kabrikation in Ncunkirchen bei Wien, oder zn meinen in den Zeitungen angeführen Ntederlagen. l Gin Nacket, in 8 Häven getheitt, nach Vorschrift des Arztes bereite! ammt Gebrauchsanweisung in diversen Sprachen 1 Gulden, separat sllr Stempel und Packung 10 kr. Zur Bequemlichkeit deS P. T. Publikums ist der echte Withetm's anti arthritifche antirbenmatische ZStutreinigungs-Hhee auch zu haben in Marburg, Alois Quandest, Adelsberg, Jos. Kupserschmidt, Apotheker. Laibach, P. LaSnik. e) 6) Agram, Sig. Mittlbach, Ap. 'öruck a. M., Albert Langer, Ap. Bleiberg, Joh. Neußer, Ap. Cilli, Kranz Rauscher. Cilli, Baumbach'sche Apotheke. Dentsch-LandSbeig, H. MilUer, Ap. Fiirstenfeld, A. Schröckcnfnx, Ap. Frohnleiten, V. Blnmaner. Friesach, R. Roßheim, Ap. Fr,esach, Aichinger. Ap. tzeldbach, Jos. König, Ap. Graz, I. Purgleitner, Ap. Guttaring, S. Patterl. Grafendorf, Jos. Kaiser. Hermago., Jos. M. Richter. Ap. Judenburg, F. Senekowltsch. Klndberg, Z. S. Karinütö. Kapfcnberg. Tnrner. Knitlelfeld, Willielm Aischner. ^Krainburg, Karl Savnik, Ap. ^Klagensurt, Karl Clementschitsch. Leoben, 3oh. Peferschy, Ap. Möttling, Fr. Wacha, Ap. Mürzznschlag, Jol). Danzer, Ap. Muran, Joh. Steyrer. Nenmarkt (Steiermark), K. Maly, Ap. Pettau, C. Girod, Apotheker. Praßberg, Joh. Tribne. RadkerSburg, Casar Andrien, Ap. Rudolfswerth, Dom. Rizzoli, Ap. Straßlinrg, I. V. Karton. St. Leonhard, Pnckelslein. St. Velt, Julian Rippert. Stainz, V. Timouschek, Ap. Tarvis, Eugen i^berlin, Ap. Villach, Math. Fürst. WaraSdin, Dr. A. Halter, Ap. Wildo'l, Joh. Veruer. Wittd.-Graz, G. Kordik, Ap. Wlnd.'Graz, I. Kalligariisch, Ap. Wittd.-Ft'jstrih, A. v. Gutkowökl, Ap. la kviiist Krttsskolii». t ulki» „ la BRoe va „ la „ Ra supert. lNtv „ ZV s « lO «s L « do Zw V xz-H > Z.L o L a kZ ^ .s L lv V «.iL « _^ s »« M) L 'S IZ ^ ^ «.s ^ .5. s «'S ^ xi ,S G-T ^ H! ^ ? -s MM »2 ^ W S S ^ IS ^ v N- ^ r- «a.- I L >- a o> KZ ^ s S s WM « SN . er co ^ ^ ! Z ° ^ « L"-» k? «s v rs 'L «IN ^ , zz » ^ n VO» -s lV ÄSs Ziz oS v t? »t s: L Z L KZ " « ».«>»— aZ « »-» ca s. zior iN. I ÄiV 17« I.SS I SS I SßV I »S I ?S I IS in ü 4^/^ Kilo ^etto lUoelitlogeu wid 4 Xilo Indkclt ewxLedIt inelnsive 2^o11 uuci Lraneo ^eäer koststation äer österr.-UilAai'. Nonai'vlzje I^illsellduvA oder cleg öetraxes .^uLsüdrliellkll senäcz auf Vorlaugsu ü'tuieo. Der Parklitsacherin (Marburqer Zeitung vom 2. Mai) wird vom StadtverschönerungS-Vereine bemerkt, daß dem Wächter von Seite deS Vereines Höflichkeit gegen Jedermann aufgetragen ist. Im vorliegenden, vom Ausschüsse unter>uchten Falle muß jedoch bemerkt lverden, daß der Wächter aus Grundlage seiner Instruktion seine Pflicht erfüllte, indem er an die Dame daS höfliche Ersuchen stellte, ihren das Publikum belästigenden Hund an der Lelne zu führen. (530) Der Ausschuß. Wohnung im ersten Stock, 3 große schöne Zimmer, Küche, Holzlege, BodeN separat, schöner Keller — ist zu vergeben: Pfarrhofgasse Nr. 17. Daselbst wird auch ein Schneiderlehrling aufgenommen. Ägnaz Keim, 631) Haus-Administrator. Z» staunend villigen Preisen, auch gegeu Raten per Woche fl. 1 SV kr. vriz. 8jnKer, kv^v und ^Ilevlei' üi Wilson, sowie alle die Sesten Hattungen Ii»a»»li. 8tanll livi' Kvilivinlagon am 30. ^pril (53S O«. Ä. ie!!S.3<>S..SS. Die Erste ungarische Kagetverstcherllngs Hes essschast als Genossenschaft in Prehburg empfiehlt sich den Herren Landlvirthen und Weingarten-Besitzern zur Uebernahme der Versicherung ihrer Bodenerzeugnisse gegen Hagelschlag zu bil« ligen Prämien und gewährleistet koulante und schnelle Entschädigung in Schadenfällen. Antragsformulare wirden unentgeltlich verabfolgt und jede Auskunft bereitivilligst ertheilt, solvie Belverbun^^en um Agenturen lentgegen-genommen im Vurvt^u üor vsosra.I>Rv> prä.»0Qta.UL Herrengasse Nr. 11, II. Stock, vis-ü-vis dem Landhcinse. (438 Darichtll u« d Wohnung. Eine solide kinderlose Partei sucht in Marburg eine Wohnung, bestehend aus 1 größeren, 1 kleineren Zimmer, Sparherdküche, Speis und Holzlage, und lväre geneigt, dem betreffenden Hausbesitzer auch hinter einem Sparkassa-Kapitale 600—800 fl. darzuleihen. (538 Schriftliche Antrüge tvollen unter Adresse „Darlelicn und Wohnung" in der Expedition dieses Blattes abgegeben lverden. Wohnungen! Mit 1, 2 und 3 Zimmern, Küche, Speise und allen lveiteien Bequemlichkeiten, auch nach Wunsch Garten-Antheil. (511 1 oder 2 Zimmer auch mit oder ohne Möbel. Eine Dachwohnung 4 fl. monatlich. Mühlgasse Nr. 7. Mit einer Beilage. Kerautwortliche Redaktion, Druck uud Verlag von Eduard Iauschitz in Marburg. Gin Haus mit schönem Bauplatz, WirthschaftSgebäude und großem Gemüsegarten, sehr zinSerträglich, worauf auch Sparkassegeld liegt, tst aus freier Hand billig und mit leichten ZahlungSbedingnissen zu verkaufen. — Auskunft: Grazervorstadt, Mühlgasse Nr. 17 im Hofgebäude, Marburg. (493 Mvt« Beilage zu Rr. 54 der „Marburfter Zeitung" (1879). VII8SMSIW Äer reluist« i>lk!ill«vltv 8mleidrlum, Klitxsus iiiiä 6nr Z^laki?, vis itl» Ovträulc ?u allöv 'l'axssrsiton iirrtlicdgrsslts dcstvQS emiikoliloll. Llc88»iikl.kk?ü87i».l.ci^ KILKAilTTVII Vori'lltllix !n äen ^pvtUolcen nuÄ Uineralivasker - IlauSwuxeu ^aissr I'rs.vz 5osöks-Laä IMr IN llnler-i^teiermsfli. —- ^I^ratotliermen von 37 5° 0. Gttlis«»»ürÖLtlKUNA K ÄlttZ. vackear^t Vr. lilemkans, Ltaätar^t in Neran. (532 Weiland Professor Oppolzer verordnete nur das echte Dr. Popp'sche Anatherin-Mundwasser als Heilmittel für Mund und Zähne, »srrn ü. k. ttof-Iaknai'it vi-. K. popp in Wien, Stadt, Bognergasse Nr. 2. Ich habe Ihr (!66 Avathklin-Mllndwassrr geprüft und empfehtenswerty gefunden. Wien. t'ivf. tvd 6as Kilo üu 80 Ici'. ist tägUed trisLli siu dalioll doi (540 Gin Klavier ist wegen Mangel an Nautn zu verkaufen. (539 Anfrage: Herrengasse 29. ist per Kubikkl. mit 3 fl. 50 kr., kleine Truhe ^0 kr., groß^ Truhe 50 kr. zu haben bei G. Wetschko._^ Wo ist ein «It«!'» «'vktvi' Wein zu yaven?? 522 J»t dem Weinschank KärntnerstraHe Nr. /SO — altes Kreisamtsgebäude; — denn dort wird nur der bei den Weltausstellungen zu I^onüon, HamdurK und >Vieu durch Medaillen ausgezeichnete ?r«.uI»vLiQsr LixvQ-d»H»>Vo»» und zwar vom Jcchre IL7o der Liter um 4O Kreuzer und vom Jahre löVV die große Aouteille um 4ü Kreuzer ausgeschenkt. Eisenmöbeffabrik kvivliarcl S. l!o. in Vsivn, Rarxerzssse 17 (nebe» Äem 8opkienbs>>e). Da wir die KommissionS-Lager in den Provinzen sämmtlich einziehen, weil es häufig vorgekommen, daß unter dem Namen nnserer Firma fremde, geringere Waare verkaust wurde, so bitten wir unsere geehrten Kunden, sich von jetzt direkt an unsere Fabrik in Wien wenden zu wollen. (464 ksstön-, kaloon-, ^immor- ä! 8»Ion-«Ivböl v-rkauftn vo» nun an zu hlrobgesrtztcn Preisen^ 111u8trirte I'ioiZ-'I'aritS au5 Vgratis unä trauIc 0. «7? zmosielil^ i en esde s'g - cl g u l^s ri i e-cle s Wir macheu hiedurch auf die im heutigen Blatte tehende Annonce der Herren ILoutmann AlS^imon In Uamdnrßn besonders aufmerksam. ES handelt sich hier um Original-Looft zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhaste Betheiligung voraussehen läßt. Dieses Internehmen verdient das volle Vertrauen, indem die besten StaatSgarantien geboten sind und auch vorbeuannteS HauS >urch ein stets streng reelles Handeln und AuSzahluug ahlreicher Gewinne allseits bekannt ist. Richt-Hutabnehmunfls-Verbindung. Es folgt hiermit die Anzeige, daß für das Jahr 1879 die neuen Abzeichen obiger Verbindung bei den Herren: Ed. Janschitz, Josef Kokosch negg ulld A. Quaildest gegen Erlag von 50 kr. zu haben sind. (508 Der Erlös wird, wie alljährlich, dem Stadtverschönerungs-Vereill gewidmet und die Theilnehmer s. Z. in der Marburger Zeitung, veröffentlicht. Die Leitung. Sonntag den 4. Mai 1379 (523 in Iii. l-iStzi' Varten-Ssloo. «rossvs Ätker-doneert des Zitherlehrers summt Töchterchkn aus Marburg und des Zithcrlehrers OntnlVt» aus Klagenfurt. Das Programm besteht aus den neuesten Piecen, abwechselnd mit Streichzither und Solovorträgen. Besonders zu bemerken: Vortrag auf vier Schlagzithern unter Mitwirkung eines Herrn Dilettanten. Anfang 8 Uhr Abends. Entree 25 kr. (195 Lowrivil üritmolr in Harburx, 8tickl'8 K«rten8.ilall empfiehlt skint photoizraphischen Ärkeiten. Gin Gasthaus ist zu verpachten. Anzufragen in der Bad-gasse Nr. 9.__^ 8olii!e kirmen sIs Vertrelei' erviinsellt. Ca. 100 Mr. prima Heu zu verkauf en bei Franz Smonig in St. Georgen an der Pößnitz. (534 Wofinungs -Anzeige. Im städtischen vormals Gasteiger'schen Hause Nr. 165 alt in der Schmiderergasse und Schillerstraße ist im 1. Stocke eine große geräumige Wohnnng, bestehend aus 4 Zinnnern, 1 Kamlner, 1 Kltche, Keller- und Bodenanlthci nebst einer Holzlege vom 1. Juni 1379 an zu vergeben. — Anzufragen bei der Stadlkasse am Natl)hause. (287 bewährte Brust und Husten-BonbouS, enlhallln die größlmöglichsle Menge von Vi'traklm aus dt» verschiedenen Kräutern und ^ Wurzel», welche von jeher gegen Brust- und Lungenleiden gebraucht wurden. Prei« timr Schachtel S» l»r , cin» Pickcheiis »S kr. (444 Erzeuger: Ldoi'liai'ä kllmeiin ü 8olin, Apotheker in Stuttgart. Haupt-Depot für Steiermark bei Mohrenapotheke, Murplatz, Depots: Iii Marburg bei W. König, Apotheker. W DieNealilütUr.40inWams tiei Marburg, seit Jahren Wohnsitz von Pensionisten und sür solchen Zweck mit vielen Almehm-lichkeiten ausgestattet, ist unter günstigen Zahlungsbedingungen aus freier Hand zu verkaufen. Auskunft ertheilt Herr Lipp in GamS. (436 Zu vermlethen ewmöblirteS Zimmer: Brandisgtisse Nr. 1, 2. Stock. (509 Wohnung im 1. Stocke des Hauses Nr. 15 der Elisabeth-straße, mit siinf Zimmert^, Dienstbotenzinttner, Küche, 2 Speise», Keller und Holzlegen, dann Gartenantheil ist mit Mai l. I. zit vergelten. Nähere Auskunft ertheilt Frau Feilinz in der Herrengasse. (502 ?lI.L?SIL (l'^'allsuelit) deilt drieüieti äer Dr. iiiIii seit in Oreslleil (^eustaät). (Zrösste Lrfaill'un^, 6a l)ereits über 11,000 dedan6e1t. 44i Verstorbene in Marburg. 25. April: LeSkoschek Antonie, Köchintochter, 6 Tage, Kasernplatz, LebenSschmäche; 27.: Mnchitsch Marie, Knechtsfrau, 71 I., Tegeltl)offstraße, Altersschwäche: 29.: M aste n Josefine. k. r. BcamtrnSwitwe, 66 Jahre, Schmiderergasse, Darmgeschwlire; Jauernig Johann, Bahnschmied, 69 I., Eisengasse, Lungenlähinung; I.Mai: Lerch Vinzenz. Privatbeamter, 79 I., Kärntnerstraße, Altersschwäche; Tisso Franziska, GasthosbefitzerS'Vattin, 23 I., Bnrgplap, Lnngentuberrnlose. Änempfehtung. Villard richten, frisch kl^erspaave«, sowi? alle in dikskm Fache vorkommenden Reparaturen übernimmt mit billiger Berechnung Anton Halleker junior, Herrengasse Nr. 26, Tauchmann'schtS HauS. 1. Stock. Auch werden Möbeln zum Politiken in und außer dcm Hause auf das billigste übernommen. (518) Obil^er. Wein letztes Wort! Ich hoffte, es würde diese mir so unliebsame Angelegenheit meines einbekannten Fehlers mit der Nichtigstellnng des Charakters des Hrn. Wetschko seinen Abschluß finden. Allein, da dies zu meillenr größten Bedatiern nicht der Fall ist, so kann ich uur noch den an den Herril Kom-mllnalarzt Urbaczek gerichteten „berichtigenden" Brief wortgetreu zur Beurtheilung des hochgeehrte!; ?. 1'. Publikums beifi'igen. 537) Josef Wolf. Marburg, 27/4 1379 Sr. Wohlgebohren Herrn Dr. UrbaSek in Marburg. In der Mlirdnrger Zeitung finde ich unterm heitigen Datum in der Liste der verstorbenen n. a. auch meinen 4 Monate alten Sohn Reno Wetschko als Schusters Sohn verzeichnet und finde mich hirdurch durch Ihre Augabe in meiner ^-yre verkürzt nmso mehr da Marburg nicht so groß ist daö Sie nicht wüsten welche Stelung tch in der Geselschast einnehme, nnd da ich grösere Bekantschast im Lande lzalie als Sie Ahnen dirften, und solche Verzeichnisse vom Murbnrgerblatt in andere Blätter übergehen, wo ich als Vatter des verstorbenen, in die möglichst nundeste Kategorie der Arbeiter liestclt bin da eS lie»st Slhusters Sohn, — Schuster kan bald einer sein so wie Arzt --aber waö sür einer, Sie werden mir wohl zu gelten daS es überal unterschiede s,ibt und ich Sage Ihnen daS eS nicht ville gibt die sich in Ihrem bernffe einer solchen tichtig-keit erfreien könen wie ich, zum beweise desen lege ich Ihnen eine Copie meiner AuSzelchnnngen vor, und mache Jl)nen anch lziemit ergebenste Auzeige daS ich Seit 4 Monaten kein Schuster bin da ich meine Fabrik nm fl. an meinen Emahligen Zuschneider verkauft habe, und uuumehr von meiner Realitet, nnd von meiner Handlung Lebe. Da ich Ihnen meines wissenS in keiner weise niemals nahe getreten bin kan ich nicht annähmen daS Sie mir das ans Persijhnlichen Abneigung zugefügt, und nur dcm euie mangelhafte LocalkentniS in der Großen Stadt diseS miSverstendniö zngrunde liegt, erwarte ich von Ihnen das Sic deu Fehler sofort gutmachen werden widrigeufalS ich mich nach kräften wehren werd.' den ich lasse mich in meinem Hl)arakter und Gyre von niemanden verkür» zen Höre» Sle von niemanden wen es auch ein JoKtor oder Selbst der Teufel wäre Vis zu Ihrer Danachachtung Wrtschko. Z. 1314. Gdikt. (517 Vom k. k. Bezirksgerichte Obradkersburg wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Hernl Notars Herttmntt Puff die freitvillige Versteigerung der in der Steuergemeinde Piillitschberg bei Rad-kersburg gelegenen Weingart - Nealitüt Berg Nr. 816 ilnd 797 aä Obmureck, Berg Nr. 803 llnd 823 aä Obulureck (Berg Nr. 58 aä Obradkersburg) ^ bewilligt und hiezu die Feilbietnngötagsatzung auf den Sl. Mai 1879 Vornlittags 9 Uhr an Ort und Stelle festgesetzt worden. Diese Realität iul Flächenmaße von 9 Joch 764'4 II^Klftr. 5 Hektar 43 Ar 8 ^Meter wird zuerst sti'lckiveise, dann im Gaitzen zttm Kaufe angeboten und es können die sehr vor-theilhaften Lizitations-Bedingnisse in der dies-gerichtlichen Kanzlei oder bei Herrtt k. k. Notar Hermann Puff iil Obradkersburg eingesehen werden. Obradkersburg am 28. April 1879. Gnt sitbralllltt Dachziegel verkauft die Gutsveuvaltung Burg Schleinitz 368) mit HS fl. ab Ziegelei. Daselbst sind zu verkaufen: GaiuvnILi tläplkvl u. zw. Stockerauer Rosen, blaue und Kipfel-Erdäpfel, so auch gegfn tvßß« Zentner prima Heu. Auch sind sehr schöne Karpstnsetzlingc und Strecker zu haben. kolkzrslie-jtlelierl^ilisle WZ» «tkinunx iu AlardurK, odero KerienKÄSse 38. tiiKliod, Porträt unä (Fruppen in jeäer Orösso, clueli VörArösserullAen lu feinster ketouede oäsr auek gemalt, z:u inässi^en Dreisen. (^503 Keal3eIiulAa8so 6—8. ?otoxraLsvI»-«.rt»st. f. v0l.Kck s. eo. A« Verkaufen: NaacklllllLSIl»!« sammt Grundstücke. (485 Näheres bei I. Äartin. Ein viersißiger schöner Phaeton, auch ganz zum schließen, Ä Pferde, schöne Äsenschimme l, 4 Jahre alt R Steirerwag»?rl, S Fuhrwägen, 2 marmorne neue Pferdefuttermuschelu, R Wertheim'sche Kasse Nr. 3, diverse Pferdegeschirr 486)__verkauft I. kartin. AI»a biete ckvm Vlüoko «liv Haupt-Gewinn im günstigen Falle bietet dit allerutnefte große Veldverloosuvg, welche von der hohen Regternng genehmigt und garantirt ist. (446 Die vortheilhaste Einrichtung deS nenen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen Monaten dnrch 7 Verlosnngen 44,^00 znr sicheren Entscheidnng kommen, darunter tiefinden sich Haupttreffer von eventuell 400,0VV, speziell at»er t. Gewinn 1 Gewin»^ 1 Gewinn I. Gewinn 1 Gewinn ^250,000, ^150,000, ^100,000, vil 60,000, 50,000, 2 Gewinne 40,000, 2 Gewinne ^ 30,000, 5 Gewinn ^ 25,000, 2 Gewinne 20,000, I2Gewinne ^ 15,000, 1 Gewinn Ii!ll2,000, 24 Gewinne ^10,000, s Gewinne ^000, 54 Gewinne ^ 5000, 71 Gewinne ^ 3000, 217 Gewinne ^ 2000, 631 Gewinne N 1000, 673 Gewinne li-l 500, 950 Gewinne U 300, 24,750 Gewinne N 13^, vto. vto. Die Gewinnziehungen sind planmäsiig amtlich festgestellt. Zur nächsten ersten Gewinnziehung dieser großen vom Staate garantirten Geldverloosnng kostet xanLss Original-LooS nur 6 oder 3'/z ll.« 1 daldes „ „ „ L „ 1-/,„ ? t visrtot „ „ „ 1'/, „ 90 Alte Aufträge werden sofort gegen ^iveoiuluvA, l'ostmn^ablullx väsr des Lstraxvs mit der größten Sorgfalt anSgeführt uud erhält Jeder mann von uns die nnt dem Staatswappen versel^enen Oiixinal-I^voss selbst in Händen. Den BesteUnngen werden die erforderlichen amt lichen Pläne graiiS lieitjefiigt und nach jeder Ziehung senden wir nuseren Interessenten unanfgefordert amt tiche Listen. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt nQtsr Ltaats-^üarantio und kann durch direkte Zu sendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindnngen an allen größeren Pläpen Oester reich'ö veranlaßt werden. tlnsere Collecte war stets vom Gliicke begünstigt uud hatte sich dieselbe unter vietsn auäervli ds-(tczutvuäsQ ^ov?ivv6N vt'tiuals ctsr erston tröktsr zu erfreuen, die den betreffenden Jnteressenlen direkt auSliezahlt wurden. Aoranssichtlich kann bei einem solchen anf der «v Uuvitt gegriindeten Unternehinen ülieralt ans eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtlieit gerechnet iverdi'n, und bitten wir daher, nm alle Aufträge anS fähren zn können, nnS die Bestellungen baldigst nnd jedeusallS vor dein IS. ä.^. zukommen zn lassen. kitukmüNtt üi iüiilUVN, An«»- ilUd WlchsklgrschSst in Hmiibirg, ul»<1 Vortcauk kUsr ^rtsu Lt.s.atsvb1iAati<)nou, ?. Wir danken hierdurch fiir das uns seither ge schenkte Vertrauen nnd indem wir bei Beginn der nenen Verloosnug zur Betheiligung einladen, wer den wir nnS onch fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienuug die volle Zufrieden heit unserer geehrten Interessenten zu erlangen. voILnl!ss-k»rb«ii, fein gerieben, Osltlr'KAtss, Eisfn, Copal, Dawar- und Spiritus - alle Gattungen SttdVSr', sowie alle in daS Fach der DekorationS-Malerei und Lackirerei schlagenden Artikel öll ^ros S: vu äötail zu herabgesetzten Preisen empfiehlt _ hochachtungsvoll H. Preislisten zur Verfügung. (473 Auswärtige Bestellungen werden prompt gegen Nachnahme auSgefiihrt. Gewölb und Niederlage: Herrengasse „)«m Hund" in Marburg. 8 8ei>IIil! l'>ilver. vvnll auk ^'eävr Zvdaodtsl-asr ^älsr invills vvrviötfsoktv kl'irlna aufgöäruolet ist. Loit 30 .ladrsn stvts rait äsm dsstvn Lrkolxs »v^sv»ll6t ^säs ^rt Alaxenkrnnkkvltei» UQÄ Vrr«>nuungx«t»tttrunK«n (vis ^xpstitlosijxlloit, Vsr» stoxkuuK sto.), KsxsQ LIuteonx«?«ttonen uacl Kitt-inorrI»»iiIallplÄvn. övsvnäsrs kvrsovöQ 2U em» 6io öills sit2ell6v I^sbsukvsisv tiidrsu. l/klslükkts voräsQ Ksriodtliok vsrkoixt. Preis eiuer versttgelten Grig.-Schachtel.l fl. ö.W. Wran^bi'anlltveiii u«il Der 2uvsrIü.sviKsto Leldst-^rst 2ur Hills äsr leiäsväsQ ^svsottdvit l^vi allou illasrsll uvä äusss-rsQ ILvtsüväunKsu, xsxvQ ^is msisteu Xraolcdeitsri, VsrvuväullKSQ »llvr^rt, Xopk-, Odrsa- uvd 2aliu-sodmvrz!, kltv Lokääsll otssv« WuQävv, Lrol)»» svli»6sv, öranä, sutsüiiävts ^uKsn, luäkmurixsll uuü VörlstiLUvxsll ^säsr vto. otv. ZN Flaschen s. Grlirauchs-^nweisung öv kr^ö.W. orsvil Iivdortllr»» V«» IiroI»>&L»., vergen, Mrvezeii. visssr 'Ilirau ist 6sr einsiß^s, 6er uvtor stien im tlaväsl vorllvmmvuäsv Lortsu 2U ärstliolisii ^vsolcsn xseixvet ist. (4 Preis!fl.lj.W.pr.Flaschts.Gebrauchsan»veisung. n NU I'S ai» tid doi ^xotdelcsr, tc.Ic. IZoklistoravt.VAVQ l'uvdlsuden. aus- NM' S0^o/i6 a/lSMtö/tMSN, W6^c/t6 Mlt v6/'S6^67i ^ardurK: Zll. Lvräaj« uvä UorLö vo. Meteorologische Beobachtungen in Pickcrn bei Marburg. Vom 26. April biS 3. Mai 1879. Wochentage Telnperatnr in Celsius ° Luftdruck-Mittel Centimeter W i t t e r ll n g Z Salnstag 7^4 ^ 74.5 ^ bewölkt NW Sonntag 79 74 3 beivölkt. Regen O Montag 7'3 74-1 O Diensta»^ 6 6 74'ö NO Mittwoch 7-9 75 6 bewölkt V Donnerstag 6-2 75-0 O Freitag 4 5 75 0 -5 O Freitag am Bachergebirge Schneeflocken gefallen. Freitag am Bachergebirge Schneeflocken gefallen. Marburg, 3. M^ii. (Wochen markts be richt.) Weizen fl. 6.30, Korn fl. 4.30, Gerste fl. 4.10, Hafer fi. 2.5l), Kulnrutz fl. 3.90, Hirle fl. 4.20, Heyden fl. 4 30, Erdäpfel fl. 2.10 pr. Hkil. Fisolen 14, Linsei, 26, Erbsen 24 kr. pr.Kgr. Hlrsebrein 10 kr. pr. Lt-'. Weizengrit» 24 kr. Mundmehl 20, Semmelmehl 18, Po'entamehl 14, Rindschmalz fl. 1.20, Schweinfchmalz 70, Speck frisch 44, geräuchert 63 kr., Butter fl. 1.05 pr. Klgr. Äier 1 St. 2 kr. Rindfleisch 56, Kalbfleisch 55, Schweinfleisch jung 54 kr. pr. Klgr. Milch fr. 12 kr., abger. 10 kr. pr. Liter. Holz hart geschwemmt fl. 2.80, ungeschwemmt fl. 3.—, welch geschwemmt fl. 2.10, ungeschlvemmt fl. 2.30 pr. Kbmt. Holzkohlen hart fl. 0.30, weich 60 kr. pr. Hktitr. Heu 1.90, Stroh, Lager fl. 1.60, Streu 1.— pr. 100 Kgr. Petto«, 2. Mai. (Wocyenma rktS prei fe.) Weizen fl. 5.30, Korn fl. 3.90, Gerste fl. g.75, Hafer fl. 2.60, Kukl:rtt^ st. 3.30, Hirse fl. 3.70, Heiden fl. 3.80, Erdäpfel fl. 1.20 pr. Hktlt. Rindschmalz fl. l.—, Schweinschmalz 63, Speck frisch 46, geräuchert 30, Butter fl. 0.75 pr. Klgr. l^ier 6 St. 10 kr. Rindfleisch 00, Kalbfleisch 60, Schwenifleisch jg. 60 kr. pr. Klgr. Milch frische 10 ?>'. pr. Ltr. Holz l)art fl. 3.30, weich fl. 2.20 pr. Kbmt. Holzkohlen hart 60, lveich 60 kr. pr. Hlilt. Heu st. 2.40, Lagerstroh sl. 2.20, Stteu'lroh fl. 1.40 per 100 «lg.