^l^50.__________ Dienstag, 6. Juli 1897. Jahrgang 11 ß. Mlmcher Zeitung. ^,! elale l>!« zu 4 Ze!ls„ li5 ,r„ größere pcr Zeile ti lr,: bei öflcre» Wiebrcholnilgr» prr Zelle 3 lr. Die «Laib. Zs« » erscheint «üsslich, mit zlulnahme der sonn und Feiertage, Die Ud«l» "nig-lhänigsten Vortraaes mi^ ma Ä?""en allerunter-vom 25. I«"" !Z.' ?erhöchster Entschließung 2°dislaus MüUer .^""^'"^ ^"" Kategori? Legationsrathe erster K^^' ^ ^ " ^ györgy zum nichtamtlicher Theil. FZM. Freiherr von Schönseld. Mehrere Wiener Blätter würdigen die Verdienste des FZM. Freiherrn von Schönfeld, welcher am 3. d. das siebzigste Lebensjahr vollendet hat, in sehr warmer Weise. Das «Fremdenblatt» schreibt: Schönfeld ist ein selbstgemachter Mann, und dies schon sichert ihm die ehrfurchtsvolle Zuneigung von Tausenden im Heere. Dabei weiß er sich in gegebene Thatsachen zu finden, eine unendlich wertvolle Eigenschaft für Generale: er vermag sich umzudenken, das ist nothwendig für Männer, die, aus der bereits der Vergangenheit an« gehörenden Epoche Radetzlv/s hervorgegangen, heut-zutage auf der Höhe der Zeit zu stehen berufen sind. Feingebildel, immer wägend und forgend, so kennt ihn die Armee. Sie bringt ihm, nächst bereitwilliger Unterordnung unter den führenden Geist, freudige Liebe entgegen. Schönfeld ist ganz ungemein populär im Heere. Als Mitarbeiter an vielen Vorschriften und Lehrschriflen für das Heer hat Schönfeld einen großen Antheil an seiner Entwicklung genommen. Ehren und Auszeichnungen sind ihm dabei in reichem. Maße zutheil geworden, und doch ist der Feldzeugme'ster stets an-lpruchslos und bescheiden geblieben, ein edles Vorbild echten Soldatenthums. Die «Neue Freie Presse» fasst ihr Urtheil über den Feldzeugmeister in folgenden Worten zusammen: In Schönfeld ist reiche Erfahrung mit einem reifen Verständnisse der Probleme der Gegenwart glücklich gepaart. Er dient noch in hohen Jahren dem Vaterlande zu Ehr und Nutzen. Ein reiches Talent, das sich nach der Breite entwickeln konnte, hat er mi« litärisches Wissen erworben und in sich vertieft; ihm stand der Blick des Weltmannes, ein von hohem Standpunkte gewonnenes Urtheil zur Verfugung. Das «Neue Wiener Tagblatt, schreibt: Schönfeld verdient das Vertrauen des Heeres und des Volkes; an seinem Geburtstage wird man in weiten Kreisen dem Wunsche Ausdruck geben, dass er noch' lange in der Vollkraft feines Geistes, in voller Gesundheit dem activen Dienste, dem Wohle des Staates erhalten bleibe. Das «Wiener Tagblatt» spricht die Hoffnung aus, dafs der tapfere General, der sich im Kriege wie im Frieden stets als der tapfersten und der besten einer gezeigt hat, noch eine lange Reihe von Jahren seinem hohen Amte vorstehen werde zu Ehr und Ruhm der l. und l. Armee, die in Freiherrn von Schönfeld das Ideal des altösterreichifchen Soldaten von echte« Schrot und Korn verehrt, der auch stets für den echten Freisinn eine Lanze zu brechen bereit war und ist. «Die Vedette» schreibt: Die Erinnerung anMor-tara und Novara, unvergänglich jedem Soldaten, der unserem erhabenen Kriegsherrn den Treue-Eid geschworen, lebt wieder auf, da nun ein General in voller Rüste zum siebzigstenmal den Tag begrüßt, welcher der Beginn eines an Thaten, an wahrem Ver» dienste und verdienten Ehren so reichen Lebens war. Feldzeugmeister Freiherr von Schönfelb, bei Novara ausgezeichnet durch hervorragende persönliche Tapferkeit, wie durch klugen Rath; an der Spitze eines stürmenden Bataillons Kinsly - Infanterie schwer verwundet, hat erfüllt, was damals die Armee, dail Vaterland von ihm erwartete. Auf Italiens Gefilden auch später bewährt, im Ministerium, wie in gewichtig ernster diplomatischer Mission mit glänzendem Erfolge verwendet, später — an der Eider, vor dem Danewirk, bei Oeversee, vor Düppel und Alsen. dann bei den Friedensoerhand-lungen als Oesterreichs Vertreter in Ehren erfolgreich thätig; weiter als Militär-Bevollmächtigter beim achten deutschen Aundescorps, bei Nschaffenburg, Tauber-bischossheim und Würzburg in erster Linie stehend, endlich auf den unwirtlichen Bergen der Kri-voscie sein Regiment zum Siege führend: hat Frei-Herr von Schönfeld in Rath und That das Vertrauen voll gerechtfertigt, das alle ihm entgegenbrachten. Was Freiherr von Schünfeld als Truppen»Com-mandant, als commandierender General, als Chef des Generalstabes für die Armee, für die Ausbildung der Wehrkraft, somit auch im weiteren Sinne für das Vaterland geleistet hat; wie er stets für der Untergebenen Wohl sorgsam bedacht war; wie er nun als General - Truppeninspector im Geiste Radehkys und Albrechts wirkt: das würdigt des in jenen sieg- und ruhmreichen Tagen selbst schlachterprobten Allerhöchsten Kriegsherrn Huld; das erkennen die Angehörigen der Wehrmacht dankbar und vertrauend an; den so hochverdienten und allverehrten General zu noch recht langer Thätigkeit in gleicher Art mit herzlichen Wünschen begrüßend. _________ Feuilletons Die .Menschenfresser!«. Au« . Mahlung von I. H. m','snh. "us dem Französischen von Gustav Schumann nn (Schluss) Juth!» brüllte der Engländer. Eh°ndranal..7^^!!^nden Block überstiegen, "«en davon, die Tigerin 'machte Hit zu e nemÄ^." 6p.l""^ Es blieb ihr nicht die hr 'we ^r"^/ "ne Kugel James'zerschmetterte "^ig bl k n ^ -Z" V°oen gestreckt und ohn. »"hen, sch eckl^. ".' '^" furchtbaren Gebrüll, den l', „ «Herr?» fragte Bavadje, «wirst du fie nicht todten?. ' ^ «Nein, ich will sie gefangen nehmen! — Chan-dranahur, bist du verletzt?» «Nein, Herr — nur ein wenig schwach.» Er kniete sich vor dem Europäer nieder und küsste ihm mit Demuth die Hand. Eine unendliche Dankbarkeit und Bewunderung strahlte aus seinen großen schwarzen Augen. «Gut. gut», sagte James gerührt, «fürchtest du dich, mit mir allein zu bleiben, während Bavabje und Djuna Stricke, Tücher, eine Tragbahre und Träger holen werden?» «Oh Herr! — Ich fühle mich bei dir sicherer als unter dreifachen Mauern von Erz.» «In diefem Falle kannst du gehen, Vavadje. — Ist dein Gewehr in Ordnung? — Gut! — Geh!» Mac Earthy hatte sich auf eine große Baum» Wurzel niedergelnssen und betrachtete die verwundete Tigerin. Durch Augenblicke fühlte er etwas wie Mit-leid, einen Schauer des Erbarmens, eingeflüstert von der milden, nächtlichen Pracht. Aber wenn er zurück« schauend den armen Chandranahur sah, der noch ganz blas« war von seinem entsetzlichen Abenteuer und bei jedem Knurren erzitterte, wurde sein Zorn umso heftiger. __________ V. Vier Stunden später war die Bestie gefangen. Starke Taue schlangen sich um ihren ganzen Körper. Ein VambuSnetz umschloss sie wie eine Art niedrigen Käfigs. Und die Hindus eilten herbei, drängten sich, um sie zu sehen. Sie erschien ihnen noch immer furchtbar erhaben und groß wie eine allgewaltige Gottheit — eine Gottheit, die mit mörderischen Kräften und mit unheilvoller Macht ausgestattet ist, Krankheit und Tod zu verbreiten. Einer nach dem anderen schoben sie sich vor, wobei sie sich gegenseitig ermuthiaten und vor allem der Gegenwart des Europäers versicherten. Und jetzt, wo die Träger sich anschickten, die Bestie hinwegzutragen, trat ein Greis vor und sprach: «Sieh, nun bist du zur Ohnmacht verdammt, grausame Menschenfresserin, du bist gebeugt und ge-sangen ... Ein Mensch hat dich besiegt! Du wirst die Herrschaft unferes Geschlechte« kennen lernen, du wirst heulen hinter den Elfenstäben eines Käfigs und die kleinen Kinder werden lachen ob deiner Wuth! Du wirst ziehen von Ort zu Ort und von der Höhe des Karrens wirst du herabsehen auf die Dschungeln und Wälder, deren Wonnen du nie wieder losten wirft! ... Dein Leben wird eine tiefe Demüthigung sein, weil du den Adel unseren Brüdern entweiht hast. weil du gespielt hast mit ihrer Qual! . . .. Die Bestie stöhnte, von ihren Schmerzen geplagt, und du hmdus glaubten, das« sie in ihrem beschränkten und grausamen Verstände die Ueberlegenheil de« Menschen anerkannte. Laibacher Zeitung Nr. 150._________________________________1366______________________________________________6. Juli 1897. Politische Ueberficht. Laib ach, 5. Juli. Das Prag er Abendblatt, die Beschlüsse der deutsch, böhmischen Gemeinden wegen Einstellung der Geschäfte des übertragenen Wirkungskreises besprechend, will sich in eine Erörterung der Frage, ob die Gemeinden zur Ablehnung dieser Geschäfte berechtigt seien, nicht einlassen und hebt hervor, die Ablehnung geschehe lediglich auf Kosten der Bequemlichkeit weiter Bevöllerungslreise. Das Publicum allein werde darunter leiden. Zur gemeinsamen Berathung, betreffend die Rege« lung der Bodensee-Fischerei, traten auf Grund des am 5. Juli 1893 geschlossenen Uebereinlommens die Bevollmächtigten der Uferstaaten am 2. d. Mts. in Lindau zusammen, wo bekanntlich im Jahre 1681 die ersten Verhandlungen zu einer gemeinsamen, gleichartigen Regelung der Fischerei im Bodensee statt» gefunden haben. Als Vertreter Oesterreich-Ungarns nehmen an der Conferenz theil: der Sectionschef im Ackerbauministerium Ritter von Rinaldini und Statt» haltereirath Graf Thun. Staatssecretär v. Bülow. der am 3. d. Mts. in Wien eingetroffen, hat das Dsjeuner bei dem Grafen Goluchowski in Schönbrunn genommen. Bülow hatte, bevor er bei dem Grafen Goluchowski erschien, Unterredungen mit dem russischen Botschafter Grafen Kapnift und mit dem italienischen Botschafter Grafen Nigra. Nach dem Dijeuner bei dem Minister des Neußern, Grafen Goluchowski, hatte v. Bülow mit demselben eine längere Besprechung, kehrte um 3 Uhr nachmittags in das Hotel zurück und reiste, von Lichnowsli zum Bahnhofe begleitet, um 4 Uhr nachmittags nach dem Semmering ab, wo seine Familie am Dienstag eintrifft. Das ungarische Abgeordnetenhaus hat am 3. d. die Debatte über die Iuckerfteuervorlage fortgesetzt. Nachdem mehrere Redner gegen die Vor» läge gesprochen, wurde die Fortsetzung der Debatte auf Montag vertagt. Wie der deutsche «Reichsanzeiger» meldet, richtete Kaiser Wilhelm von Kiel aus an den gewefenen Staatsfecretär v. Bötticher ein Handschreiben, worin er seinem besonderen Danke für die hingebende Treue des Staatssecretärs Ausdruck gibt, womit derselbe die verantwortungsvollen Aemter erfolgreich verwaltete. Das Handschreiben schließt mit den Worten: «Ich beabsichtige, Ihre bewährte Kraft anderweitig im Staatsdienste zu verwenden und hoffe, dass Sie mir und dem Vaterlande noch lange Ihre hervorragenden Dienste widmen werden.» — Die «Nordd. Allgemeine Zeitung» erklärt die aus russischen in deutsche Blätter übergangene Nachricht, Botschafter Bülow werde den Kaiser auf der Reise nach Petersburg begleiten, als unzutreffend. Nach den getroffenen Dispositionen werde nur Reichskanzler Fürst Hohenlohe den Kaiser auf dieser Reise begleiten. In der vorgestrigen Sitzung der italienischen Kammer beantwortete Unterstaatssecretär Serena eine Anfrage des Dep. Santini, betreffend die Absicht der Regierung hinsichtlich der Abänderung des Sanitäts« gefehes im Hinblicke auf die fortgesetzte und ungesetzliche Ausübung der medicinischen Praxis durch Ausländer. Serena erklärte, cr habe schon in Beantwortung einer früheren Anfrage Santinis die an dem Sanitätsgesetze vorzunehmenden Abänderungen mitgetheilt, und zwar soll die Ausübung der Praxis nur den fremden Aerzten jener Nationen gestattet sein, welche geneigt wären, den italienischen Aerzten die gleiche Behandlung angedeihen zu lassen. In dem am 3. d. Mts. im Palais Clyfte ab» gehaltenen französischen Ministerrath brachte der Minister des Aeußern, Hanotaux, die Vorlage zur Verlesung, mittelst welcher ein Credit von 500.000 Francs für die Reise des Präsidenten Faure nach Russland beansprucht wird. Der Entwurf wird am Montag der Kammer unterbreitet werden. Der Vundesrath der Schweiz beschloss, grundsätzlich folgenden Antrag bei der Bundesversammlung zu stellen: Sämmtliche seit dem Jahre 1886 ertheilten Eisenbahn-Concessionen, deren Rücklaufsbestimmungen die Clausel nicht mehr enthalten, dass die Entschädigungs-Summe beim Rückläufe in keinem Falle weniger als die nachgewiesenen erstmaligen Anlagekosten der be« stehenden Einrichtungen betragen darf, sind in der Weise zu ergänzen, dass der Rücktauf auf Grundlage der Concessionen frühestens zu dem Zeitpunkte ge» schehen kann, in welchem die betreffende Bahn sich 30 Jahre im Betriebe befindet. Der Bundesrath behält sich noch vor, zu prüfen, ob die Vergünstigung nicht bloß solchen Unternehmungen zutheil werden soll, bei deren Finanzierung die Cantone und Gemeinden mitgewirkt haben. Aus Petersburg meldet der amtliche «Krön« ftadtsli Wjestnil»: Zum Empfange des deutschen Kaisers, welcher Ende Juli a. St. erwartet wird, trifft in Kronstadt ein aus zwei Panzerschissen und vier Kreuzern bestehendes russisches Uebungs-Geschwadlr ein. Nach einer aus Sofia zugehenden Meldung beabsichtigt die bulgarische Regierung weitere drei Handelsagentien in der Türke« zu errichten, so dass im ganzen acht bestehen würden. Die nächste Agentie soll in Prizrend etabliert werden. Nach einer der «P. C.» aus Athen zugehenden Meldung bereitet Ministerpräsident Rhallis eine Vorlage vor, nach welcher in Zukunft active Ossi-ciere das Recht der Wählbarkeit in die Depu« tiertenlammer nicht mehr besitzen sollen. Sicherem Vernehmen nach wird der alljährlich im Laufe des Sommers stattfindende Besuch des Königs Georg beim dänischen Hofe heuer unterbleiben. Der Monarch wird in der nächsten Zeit überhaupt das Land nicht verlassen. Nach einem Berichte aus Paris ist man in den dortigen diplomatischen Kreisen überzeugt, dass die letzten Schwierigkeiten, die sich der Friedensvermittl ung der Mächte in Constantinopel noch entgegenstellen, in der allernächsten Zeit überwunden sein werden, so dass man berechtigt sei, die Unterzeichnung des Präliminar-Friedensvertrages gegen Mitte Juli zu erwarten. Wie man der «P. C.» aus London meldet, hat die Beflissenheit, mit welcher türkischerseits die Adressen einzelner Vevölkerungskreise in Thessalien, betreffend die Einverleibung dieser Provinz in die Türlei, verbreitet werden, bei den Cabineten Missfallen erregt. Die unter den Wallachen und Albanesen m Thessalien entstandene Bewegung zugunsten dieser territorialen Aenderung und die erwähnten Adressen, deren spontaner Charakter übrigens sehr zu bezweifeln sei, könne, wie in diplomatischen Kreisen betont wird, auf den mit Entschiedenheit kundgegebenen Standpunkt der Mächte selbstverständlich keinerlei Einfluss ausüben. Der Wortlaut der Antwort des Staatssecretärs Sherman auf den Protest Japans gegen die Einverleibung Hawaiis wurde heute veröffentlicht. Sherman erklärt, der Vertrag mit Hawaii enthalte nichts Nachtheilige« für Japan. Als vor vier Jahren ein ähnlicher Vertrag den Gegenstand einer Erörterung bildete, regte keine der im Stillen Ocean interessierten Mächte die Aufrechthaltung des »tatu« <^o an. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika könne nicht zugeben, dafs seitdem ein Anlass zu einer solchen Anregung entstanden sei oder dass die Einverleibung Hawaiis irgendwelche berechtigte Interessen der Mächte im Stillen Meere beeinträchtige. Der Senat in Washington beendete die Berathung der Tarifvorlage unter Streichung des vom Repräsentantenhause genehmigten Paragraphen, wonach das Gesetz rückwirkende Kraft haben sollte. Lagesneuigleiten. — (Investitionen bei der österreichischen Nordweftbahn und der sübnord-deutschen Verbindungsbahn.) Der «Wiener Nbendpoft» zufolge richtete das Vlsenbahn»inift«lu« at» die Nordweftbahn und die südnordbeulsche Verbindung^ bahn einen Erlass, worin denselben die Herstellungen und Nnschllffungen behufs der anftanbslosen Abwicklung des gesteigerten Verkehre« aufgetragen werden. Der Erlas« an die Nordweftbahn hebt hervor u. a. auch die Noth' wenbigleit der Legung eine» zweiten Geleise» auf jenen Strecken, bei welchen diese» i« Interesse der Regelmäßigkeit und Sicherheit de« Vetrlebe» erforderlich ist Die Vesellschast wird eingeladen, ehesten» geeignete Anträge zu erstatten und die projectierte Vorlage vorzubereiten. Auch bei der Elbethalbahn ist die Ausführung eines zweiten Geleises wenigsten» dort, wo der Verkehr sehr dicht, beispielsweise in der strecke Schrecken-fteiN'Tetschen, im höchsten Maße dringlich. Ein weiterer Abschnitt de» Erlasses beschäftigt fich «it den Stationsanlagen und Slcherheilsanlagen, mit de« Oberbau und dem Fahrparl. Bezüglich des Oderbaues wurde anellannl, dass der Erhaltung desselben elne große Sorgfall z^ gewendet wird. Der Verwaltung»rath wird eingeladen, bis Ende October ein ««fassende« Programm vorzulegen Der Erlas» an die südnorbdeulsche Verbindungsbahn bewegt fich im gleichen Rahmen, enthält jedoch die Fra^ der Legung eines zweiten Geleise» nicht, weil die Voraus" sehungen hlesür nach den Bestimmungen der Concession^ urlunde und nach den VerkehrsverrMtnissen noch nicht in gleiche« Maße vorhanden find. — (Abgeordneter Szajer verurtheilt) Am 2. und 3. d. Mt«. wurde in «ze«zow der Process gegen den Reichsraths-Abgeordneten und Mitglied der Stojalowsll.Partei, Tho«as Szajer, durchgeführt. Abend» erfolgte der Urthellsspruch, nach welche« Abgeordneter Szajer schuldig befunden und zu achtmonatlichem se-lüngnisse verurtheilt wurde. Szajer «eldete die A? rusung an. — (Soll man im Sommer gestilrlte Wäsche tragen?) Max Rubner, Professor l^ Hygiene, der ftch seit einiger gelt mit der hygienisch^ Äedeutung der Kleidung und der Velleidungsstoffe b^ scWtigt, hat auch die Bedeutung de» Stärken» b" Wäsche untersucht. Er stellte dabei fest, das« die Stlll« ein ftarle» Hindernis für die Wärmeabgabe bildet, «N° zwar merkwürdigerweise ein umso stärkere« und «ehr A Gewicht fallendes, je höher die Außentemperatur ?' Hiernach ist also da» Stürlen der Leibwäsche eigentW eine recht unpraktische Einrichtung. Denn im Winter, U»° wir uns alle Mühe geben, die Wärme festzuhalten^ Ariadne. Roman von L. Noth. (28. Fortsetzung.) «Ja, immer schöner wirst du, Erna?» beharrte jedoch die Dame ihrerseits ebenfalls. «Freilich, du entbehrst auch nichts! Du bist verlobt, du haft Käthe, während ich arme, verlassene Frau niemand weiter habe, als Rudi!» «Das sagst du mir jeden Tag, Mama!» sagte Erna. «Und nun werde ich ihn bald ganz verlieren, denn er denkt an Heirat!» rief die Baronin. «An Heirat?» fragte Erna erstaunt. «Und auf wen ist seine Wahl gefallen?» «Bis jetzt hat er noch keine bestimmte getroffen,» versetzte die Freifrau. «Es fällt ihm schwer, sich schon zu binden, aber er hält es für das einzige Mittel, unsere missliche Lage durch eine reiche Heirat aufzubessern. Der arme Junge will sich für uns opfern!» «In der That, ein großes Opfer, das recht modern, aber nicht gerade eines echten Mannes würdig ist!» sagte Erna. «Und was veranlasst ihn dazu? Kommt er nicht aus mit seinem Wechsel?» «Wie gut du dich in seine Lage versitzen kannst, liebe Erna!» rief die Baronin. «Ganz recht l Er kommt nicht aus!» Das junge Wädchen stieß jetzt einen unwilligen Ton aus. «Was ja auch bei der bescheidenen Summe nicht anders zu erwarten war!» fuhr die Mutter un-beirrt fort. «Nach Onkel FriedS Ansicht war die Summe durchaus angemessen,» entgegnete das junge Mädchen. «Ich hoffe wenigstens, Rudi hat doch leine Schulden gemacht?» Fast angstvoll kam diese Frage von Ernas Lippen. «Schulden?» wiederholte die Mutter. «Ich weiß wirklich nicht, warum du dich immer so schwerfällig ausdrückst. Diese paar lumpigen Rechnungen sind doch im Leben nicht Schulden zu nennen!» Die Baronin zog verschiedene Papiere hervor. Erna warf einen flüchtigen Blick darauf. «So, ein Reitpferd hat er gelauft! Ist sein alteS untauglich geworden?» fragte sie. «Was weiß ich! Vielleicht braucht er jetzt zwei!» meinte die Baronin. «Und Rudi hat billig, fehr billig gelauft! Es ist ein Rennpferd und lostet nur 3000 Mark. Wie gut, dass der arme Junge auch einmal eine Freude hat!» In Ernas Augen flammte es auf. «Anstatt seinem Leichtsinn gügel anzulegen, be« fürwortest du ihn!» tadelte sie. «Hast ja in letzter Zeit brav gespart, mussl also gut bei Casse sein, und für dich und Käthe bleibt ja immer noch genug!» suchte die Mutter ihr zu schmeicheln. Erna spielte nervös mit den Fransen der Tisch« decke. «Es handelt sich in diesem Falle um Wertvolles als um das leidige Geld,» sagte sie. «Rudis ethW Gesinnung musste ihm verbieten, jetzt derartige AnM zu machen.» ^ «Aber, Erna, so ein junger Lieutenant muss " anderem Maßstab gemessen werden als unsereins!» " > die Baronin. ^ Die Tochter hielt es für überflüssig, Hieraul i" antworten, der Mutter war ja nie zu bedeuten, und irritierte Erna. dass sie stets die Schlauheit der «a" tiaden anwandte, sobald es galt, für den Sohn ett"" zu erreichen. . « Aufsehend, fielen ihre Blicke auf Rudis V'ld, H von der gegenüberliegenden Wand auf sie hernieder« und ihn in dem Augenblick darstellte, in dem er ' seinen Kaiser vereidigt wird. Ein Sonnenstrahl i!"^ darüber hinweg und gab ihm Leben. Nicht der ge^U^ Ernst prägte sich in den weichen Zügen aus. A,, Mund lächelte und die Hand war mit einer lye^ tischen Geste emporgehoben. Erna hatte dieses Vild, ^ Renommierstück der Mutter, nie leiden mögen; „. dünkte sie frivol. Sie versuchte, sich Rudi zu verW,^ wärtigen, als er einen anderen Eid geleistet y" ^ damals am Sterbelager des Vaters. Fassungslos, "^ gelöst in Reue und Schmerz hatte er em ^ersp"H gegeben, über dessen Größe er sich vielleicht selbst " „ klar gewesen war. Würde er es halten? Früher ^ sie diese Frage unbedingt mit ja beantwortet. ^^ aller Anstrengungen wollte es ihr in dlesem Mge" nicht gelingen. Laibacher Ieitung Nr. 150. 1367 6. Juli 1897. wegen der niedrigen Außmtemperatur der Wärmeschutz der Slsrle nur gering, im Sommer dagegen, wenn wlr uns bemühen, uns nach Möglichkeit abzukühlen, hält die gestärkte Wäsche die Wärme energisch am Körper zurück. Nun ist es ja richtig, das« bei steigender Temperatur der schweiß die Ställe auflöst; aber auch noch im aufgelösten Zustande macht fich die Stärke in der Wäsche unangenehm bemerllich. Denn auch in diesem Zustande verklebt fie die Poren der Leinwand und erschwert auf diese W?ise die Zufuhr trockener Luft zu unserer Haut, und gerade diese Zufuhr wirkt ja bekanntlich so erfrischend, «lso aus alle Fälle erscheint das Stärlen der Leibwäsche wenig hygienisch. — (Das Vahnunglück bei Kolomea.) Hunbertfünfzig Plonniere find au« Przemysl an der Unsallftelle bei Kolomea unter dem Commando des Hauptmanne, Seeliger eingetroffen. Die Action der ^ellungsarbeiten schreitet nunmehr energischer vorwärts, «a» Wasser wurde lbeilwelfe abgelassen. Die Leiche dcs Heizer« Krezci ist bis nun nicht gefunden, sie dürfte unter o« tlef im Wasser steckenden Locomotive liegen. Pionniere bauen eine provisorische Vahnblücke. Die Vahndireclion verlangt noch eine Verstärkung de, Plonnier-Detachements um fünfzig Mann. S<.l„^7.^°^ Vranb.) In der Ferdinands-9 57 '" b« Osener Vurg lam am 3. b. M. nach K-« «.°!^ "" °"be« Feuer zu« Ausbruche. Auf d,w- .? ^" d" ^lerne, welcher als Heumagazin a «3^ wirb geriethen au« bisher unbekannter Ursache «r°ße Menge frifchen, einmagazinierten Heue« in Vrand. A""l"truppen. die in der Kaferne liegen, localifierl-n n>!.« >" °«l das Vtallgebäude. Gefährdet war das dem stalle liegende Gebäude der Staatsdruckerei. O^,^ ^^U^rend des Staatsexamens) vom «l.?. ^.°! "^" ""^e diefertage in Madrid ein 52 Jahre W n.?"^"' b" Philosophie, Namen« Francisco Poveda Mom.., ^ 3ü' ^" Plofessoren Salmeron, Sanchez, ^iogu l und Montalbo bestehende Prüfungscommlsfion la. n. ? "" ^"" 3"M begonnen, als der Prüfling He ^ und verschieb. Der au, fo tra- b ?«»-. '^ .""^ ^^en gekommene Student war ver- los°We zu"ft^»e^ "" "" ^^"" ""^°""' "^' Lon^/«?°?^^°brrad wird billiger!) Eine Da« langjährige Preiscartell Der »«^ amerikanischen Vicyclefabrilen ist gefprengt. Die «^'n- ^ »egenselliges Unterbieten hat begonnen. sehte den Preis der Columbia- Wunter; andere F. 2 b. M. Hltt!^^"^ I« Kopenhagen sand a« Explosion statt bV. ^ """bischen Laboratorium eine schwer und einlr le^ «rbeiler. davon zwei Tlftloston "urden. Die vle Urfache berfelben ist ?3lann.° """ ^l«°HP°tr°ne. 'Mert auf^Erde"^?. verlauster«.Park) Uch'n Gewinn abw l Dies "7u«"^?". """ "". «"fternbanl befindet sich «uftraliens und «^ Torres. Straß- im Norden land, Elarl aus Queens- '50.000 Perlaute n^3^ ^^ °"lilnglich nur °us. Heute beschäftigt er gegründete Perlauftern - Bank, welche eincn Raum von 500 (englischen) Quadratmeilen umfasst, wirft ihrem Besitzer je nach der Ausbeule einen jährlichen Erlös ab, der zwischen 40.000 und 200.000 Pfund Sterling schwankt. Local- unb Provinzial-Nachrichten. — (Militärisches.) Im Einvernehmen mit dem l. l. Ministerium für Lanbesvertheldigung und dem lön. ung. Landesverlheidigungsmlnifter wurde vom l. u. l. Reichslrirgsministerium die Gilligleitsdauer des Eintritls-scheines, welchen die Vinjährig.Freiwllligen-Asplranlen nach § 69 : 4, lit. a), der Wchrvorschristen 1. Theil, ihren diesfälligtn Gefuchen anzuschlkßen haben, auf drei Monate vom Tage der Ausstellung an gerechnet, festgestellt unb es bleibt der Gintrittscheln nach Einbringung des Gesuches während der Dauer der Verhandlung auch über die angeführte Frist, und zwar bis zur Entfcheidung über das Gefuch in Geltung. Die Gilligleit der Nachwlife nach § 69 : 4, lit. c) und ä), der Wehrvorschriften I. Theil, unterliegt leiner geltbeschränlung. —o. — (Sitzung des Laibacher Gemeinderathes.) Der Laibacher Gemeinderath hält heute um 6 Uhr nachmittags im Turnfaale der 1. städtischen Knabenvollsschule in der Komensly-Vassi eine ordentliche öffentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung ab: I. Berichte des Vorsitzenden. 11. Verlesung und Verifi-cierung des Protokolls über die letzte Sitzung. 111. Ve> richt« der Personal« und Rechtsfeclion: 1.) über den Recurs der Theresia Maurer lnbetrcff des dreiproccnligen Darlehens; 2) über da« Gefuch der Amlsbienerswitwe Maria Blaz um Gewährung einer Pension. IV. Verichle der Flnanzsectlon: 1.) über die Scontrlerung der städtischen Easse; 2.) über da« Anbot des Philipp Supancir; 3.) über das Gesuch des Vereines zur Förderung des Fremdenverkehres in Velbes um Gewährung einer Unterstützung; 4.) über da« Anbot des Iernej Kalan um Anlauf eines Theiles seiner Parcelle Nc. 121 Cataftral« Gemeinde Polana - Vorstadt; b.) über da« Gefuch des Vereines der österreichischen Gahnbeamten um Veitrag«-leiftung; 6.) über die Zuschrift des VürgermeisterS, betreffend das Gefuch der Rebaction des Prachlwerles «Unsere Monarchie» um Veilragsleiftung. V. Gerichte der Vausection: 1.) über Recurse in Vauangelegenhelten; 2.) über die Vergebung der Vanalifierungsarbeilen in der Nonnen- und Vegagasse sowie am Alten Markt. VI. Gerichte der Polizeifeclion. VII Selbständiger Antrag des GR. Johann Gogola, betreffend die lkabellegung auf der Römerftraße. V111. Berichte der Finanz, und IX. Be« richte der Regulierungsseclion. — (K. l. Landwirtschaft«.Vesellschast für Krain.) Die Tagesordnung der allgemeinen Ver-fammlung, welche Donnerstag, den 6. Juli 1897, um halb 9 Uhr vormittag« im Saale der alten Schlehftälle stattfindet, lautet: 1.) Eröffnung der Versammlung durch den Vorsitzenden. 2.) Rechenschaftsbericht des Central-ausfchusse« pro 1896. 3.) Vorlage der Gesellschaft,-rechnung pro 1896 und des Voranschlages pro 1896. (Den Rlchnungsauswei« unb den Voranschlag belommen die p. t. Herren Mitglieder rechtzeitig zugeschickt, das Detail dieser Rechnungen lann in der Vesellfchaftslanzlei eingesehen werden.) 4.) Wahl des Vicepräsidenlen an Slelle des verstorbenen Vicepräsioenten Herrn Gutsbesitzer Iof. Fr. Seunig. b.) Wahl eine« Mitgliedes in den Centralausschuss an Stelle des nach den Statuten aus-tretenden Herrn fürftbischöst. Secretär« Iofef slsla. Wie dem'Iungen s^schnell sackte die Mutter auf. be"er Ausdrucksweise Tante " meiner ^'^"lcher. ^ ""fs dich ernstlich bitten, Uon°H"mi^^^"^ Da hatte er nun Na° "üßige Fi^ d°ch nur ein mittet« liches GeU "ö'er!. Dle Baronin machte ein klag. die Tocher "erns^^" °^ ^m Spiel,, entgegnete Metz, ?m Ru?n ^'e «ahm vor dem Schreibtisch 'n Aussicht ,« s?,n""sen Zeilen das gewünfchte Geld ^let wurden ' "' d°mlt weitere Schulden ver- die 3?°u Bawninil!,.^'^ ""'^' "' ^ben, legte zurecht. ""'" l'lh m lhrem Schaulelftuhl wieder Den ganzen Tag über lag eine gedrückte Stim. mung auf dem lleinen Kreise. Nur die Baronin sprach viel; das that sie immer, wenn sie sich Erna gegen« über im Unrecht fühlte. Ab und zu klagte sie über die Einsamkeit, an der sie aber selbst Schuld trug, da sie leinen Verkehr mit ihren Gutsnachbarn unterhalten wollte. Gegen Abend kam der Pastor Pronisch. Letzterer, der für einen Landgeiftlichen hervor-ragend gute Manieren hatte und angenehm zu unter« halten verstand, fand Gnade vor den Augen der Haus» frail, die in ihm fo eine Art Beichtvater fah. «Sie verstehen mich, denn Sie wifsen, dass für mich Gefühl alles ist.» fchloss sie eine längere Rede über ihr Witnienlhnm. Der Geistliche lächelte fein. «Besfer ist es fchon, Gefühl nicht alles fein zu lassen und den gegebenen Verhältnissen Rechnung zu tragen, > sagte er. «Ein recht prosaischer Ausdruck und nicht für mich passmd!» entgegnete die Baronin. «Ich bin Idealistin, und alle Idealisten, wenn sie nun zur Erkenntnis kommen, leiden schwer.» Sie seufzte. «Aber geh' jetzt, Käthe, und hole die Karten. Sie sind doch einer Partie Piquet nicht abgeneigt, Herr Pastor?» Der Pastor neigte zustimmend das Haupt. «Erna fpielt uns unterdessen etwas vor.» fuhr die Baronin fort, «aber, bitte, nicht Liszt; diese Musil ist mir heute zu schwer, meine Nerven sind augegriffen.» (Fortsetzung folgt.) 6.) Vttichle und Antrag? de« C?ntralausschufs:s. 7.) Ve« richte und Unträge der Filialen. 8.) NnttÜge und freie Vorträge einzelner Mitglieder. — (Zur Gewerbebewegung in Laibach.) I« Monate Juni l. I. meldeten nachstehende Partelen die Nusübung ihrer Gewerbe an, und zwar: Franz Velit, Vurgstallgafse Nr. 10, Hufbeschlag.Schmiebegewerbe; August To«c, Grubergasse Nr. 13, Anstreichergewerbe; Iosefa Ausec, Pfalzgosse Nr. 2, Da»enschneldergewerbe; Johann Vregorc, Ub«at Nr. 120, Maurergewerbe; Maria Palme, an der Stiege Nr. 6, Damenschneider» gewerbe; Arthur Schlehan, Iubengasse Nr. I, Vildhauer-gewerbe; Victor Petrovcic, Grabascagafse Nr. 6, Raseur-unb Friseurgeschäft; Johann Vovl, Aller Vtarlt Nr. 18, Schuhmachergewerbe; Ignaz Irlii k Anton Vresloar, Petersftraße Nr. 69, Schlossergewerbe. x. — (Jahres fchluss.) Die Laibacher öffentlichen Volksschulen schließen da« heurige Schuljahr am 15. Inll vormittag« mit eine« feierlichen Gottesdienste. x. — (Vesihwechsel.) Das Haus sammt Realität des Anton Sterna an der Unterlrainer» Straß? hat Herr I. (5. läufiich erworben; desgleichen hat das Hau» der Th. Vorstnil daselbst einen neuen Vefitzer er-halten. x. — (Gemeindevorftanbswahl.) Vei der stattgehabten Neuwahl des Gemelndevorftande« der Ortsgemeinde Nnterberg wurden die Grundbefitzkr Johann Maurln von Unterwald zum G.'meinbevorstehl'r, Peter Pcselj von Unterwald und Peter Vajdelii von Oberkrg zu Gemeinderälhfn gewühlt. — (Wärlercurs.) Vor lurze« wurde in Venoselfch der Lehrcur« zur Heranbildung von Krankenwärtern mit besonderer Rückficht auf die lkholeralranlheit vom dortigen Dlftrictsarzte Herrn Dr. Nnlon Perlo abgehallen, woran fich neun Personen belheillgten. —c>. — (Aus Rudolfswert) wird uns gemelbet, dass am dortigen Staal«gu«nasium a« 1., 2. unb 3. d. M. die Maturitätsprüfungen stattfanden, denen fich alle 16 Schüler der achten Classe unterzogen haben und wobei drei ein Zeugnis der Rrife mit Auszeichnung, neun ein Zeugnis der Reife erhielten. Drei wurden aus je einem Gegenstände auf zwei Monate und einer auf Grund der fchrlftlichen Nrbeiten auf ein Jahr reproblert. —u. — (Sonnenfchein und Negen.) Wir find «lssmuthlg und trübfinnig, wenn es regnet, unb werden heiter und hoffnungsfreudig, wenn die Sonne den grauen Wollenschleier zertheilt und ihr Strahlengolo über Stadt und Land ausschüttet. Vollends aber wirb das WMer zu einer Hauptfrage, wenn die geil der Ausflüge unb der Reisen genaht ist. Da schwindet jede Rücksicht auf dle Un-ziemlichleit der Wetterunterhaltung, und der Nuiflügler oder der Tourist im Gebirge erörtert die Wetterlage mit einem Interesse, wie er sonst bloß am Stammtische die politische Weltlage mit ebenso großer Sachkenntnis, al< stet» erprobter Unfehlbarkeit zu beurtheilen pflegt. In der Hauptsache wirb es fich immer darum handeln, ob Regen eintritt oder nicht. Da bietet denn zunächst der Regen selbst einen gewissen Anhalt für den weiteren Verlauf des Tages. Wenn der Himmel nachmittag« fich grau zu überziehen beginnt unb es gegen Abend zu regnen anfängt, fo regnet es gewöhnlich einen großen Theil der Nacht hindurch fort. Des Morgen« beginnender Regen hört da« gegen «eist vor Mittag auf, was das Sprichwort un-galant aber fachgemäß zum Ausdrucke bringt, wenn e» sagt: «Nn Weiberthränen und Frühregen ist wenig gelegen.» Sodann gestattet die Luftbeschaffenheit einen bestimmten Schluss auf den Gang der Witterung. Besondere Klarheit der Lust, fo dass ferne Verge ungemeln beutlich er-scheinen, ist ein Anzeichen lommenben Regens. Von noch allgemeinerem Werte ist die Veobachtung der Wollen. Wollen, die fich an Vergfplhen bilden und fich allmählich aulbrelten, zeigen meist Regen an. Das gleiche ist der Fall, wenn den Himmel ein Schleier überzieht, auf dem einzelne rauchartige Wdllchen fichtbar find. Vefondere »ufmerlfamleit verdienen die fogenannten Elrruswollen, jene zerfaferten, weiß»n Wollengebllde, die wie Federn über den Himmel ziehen. Zu berücksichtigen ist bei ihrer Verwertung für die Wettervorausfage die Richtung, aus der fie lommen. Cirruswollen mil Zug aus östlicher Richtung find ohne Vedeulung für das Wetter, eher fogar ein gute« gelchen, da die au« be« Often wchende Luftströmung über große Ländermassen gegangen ist und dort bereits ihre Feuchtigkeit abgegeben hat. Dagegen deuten Cirruswollen, die au« einer Richtung zwischen Sübweft und Nordweft ziehen, auf das Vevorftehen eine« Wetterumfchlages. Ist der Zug fo rafch, das« man ihn foglelch erkennen lann, so ist unter zehn Fällen acht« bl» neunmal Regen innerhalb 24 Stunden zu erwarten. Fällt gleichzeitig das Varometer, so ist der Regen spllleftens in 12 Stunden da. Die Luftströmung lommt hier eben vom Meere her, wo fie sich mit Füuchllgleit ladet. Wie die Wollen, fo läfst fich auch der Nebel für die Weller-beutung verwenden. Steigender Nebel. nam«ntllch der-j'nige, der in der Höhe lagert. Kirchthürme unb Verg. spitzen umhüllt, weist auf trübes, unfreundliche» Wetter hln. während fallender Nebel einen heiteren Tag o«. spricht. Reichlich« Thausall. besonder» im Spätsommer, berechtigt ebensall« zu der Hoffnung aus einen schonen Tag. Laibacher Zeitung Nr. 150. __________l368______________________________________________6. Juli 1897. — (Inspection.) Sü. Excellenz der Eumman-bierende FML. v. Succovaty trat am 4. d. M. «it« tag« eine Inspektionsreise an, welche ihn vorerst nach Wolfsberg führte. — (Der Vau des Augmentation««»« gazin«) für da« l. u. l. Infanterie-Regiment Nr. 17 nächst der neuen Infanterie-Kaferne ist kürzlich fertig-gestellt worden und wird die gemischte Localcommission behuf« Uebernahme desselben am 8. d. M. stattfinden. —o. — (Militärisches.) Samstag marschierte da« Divisions»Nrtillerieregiment Nr. 8 zu den feldmäßigen Schießübungen in Gurlfeld in der Glätte von drei Valterien mit dem Regimenlsftabe, zusammen 2 Stabs«, 20 Oberofficieren, 235 Mann und 148 Pferden von Graz ab. — («Glasbena Matica>.) Vie Prüsungcn an den Musikschulen der «Glasbena Matica» werden in der Zeit vom b. bis einschließlich 7. Juli im Saale des Verelnshauses der «Glasbena Matica» stattfinden. Sie beginnen um '/46 Uhr nachmittags. * (Ertrunken.) Am 27. v. M. um halb 3 Uhr nachmittag« ist der bei« Vefiher Jakob Kumelj ln Unterwald, Gemeinde Hof, polit. Vezirl Rubolfswert, als Hirt bedienftet gewesene neun Jahre alte, verwaiste Clsengilßelssohn Franz Perpar bei« Vaden im , I Krone überraschend billig genannt werden. Das Buch wird rasch populär werden und ver» dient dies auch vollauf. Inhalt der Wiener Hausfrauen«Ieitung N r. 2 6. Die beste Mutter. Von Adele Erepaz. —Das Schönste im Leben. Von Helene Stöll. — Fragen und Antworten. — Correspondenz der Redaction. — Graphologischer Brieflasten. — Für Haus und Küche. — Speisezettel sür ein bürgerliches Haus. — Am Arbeitstische. — Album der Poesie: Denle der Gruße. Von Irma Krauschner. - Literatur. — Räthsel. Zeitung. — Schach.Zeitung. Redigiert von Karl Schlechter. — Mlscelleu. — Die Verlobten. Roman von Ottilie Nibus. — Feuilleton: Eine Fluchtepisode aus dem Leben dcs «Königs von Rom». Von Mathilde Weil. Der Blumenstrauß. Von Franz Langaucr. — Inserate. — Preis halbjährig sl. li 50.____________________ Neueste Nachrichten. Die Türkei und Griechenland. (Origlnal.Ttlegrammt.) Kanea, 5. Juli. Eine österreichisch. ungarische Compagnie unter dem Commando des Obersten Guzek erfetzt im Fort Izzeddin die Matrosen, welche wieder auf die Schiffe zurückkehren. Die italienischen Matrofen verbleiben auf der Infel Suda. Die Admirale ver« laffen Suda und begeben sich auf die Rhede von Kanea. Ein mit Baschi«Bozouls bemanntes Boot, welches Waffen und Munition führte, wurde bei Kandia mit Beschlag belegt. Constantinopel, 5. Juli. Die Nachrichten von Meinungsverschiedenheiten unter den Botschaftern sind unbegründet. Der gestrige Schritt der Botschafter beweist das Gegentheil. An der Verzögerung der Verhandlungen fei nur die landesübliche Verhandlung«» weife fchuld. Im Mdiz.Kiosk fei man zwar bereits überzeugt, dafs die Mächte über die fixierten Friedensschlussgrundsätze nicht hinausgehen, trotzdem wird an« dauernd verfucht, bessere Bedingungen zu erlang'N. hauptsächlich um den Muhamedanern zu zeigen, dass die Pforte das Allermöglichste zur Erringung der größten Siegespreife gethan hat. Helegratnrn«. Ischl, 5, Juli. (Orig.«Tel.) Heute fand die erste Hofjagd in diefem Sommer statt, an welcher Seine Majestät der Kaiser. Geueraladjnlant Graf Paar, die Flügeladjutanten Graf Alberti und Fürst Dietrichstein, Geheimrath Graf Latour. Leibarzt Dr. Herzl u. a. theilnahmen. Graf Alberti und Graf Latour erlegten je einen stärkn Hirschen. Prag, 5. Juli. (Orig..Tel.) Das «Präger Abend» blalt» meldet aus Brüx: Gestern fand ein Fest des böhmischen Schulvereins statt. Obgleich das Fest infolge der behördlichen Unlerfagung des Festzuges auf das Besebll'Local beschränkt war, ereigneten sich Ruhestörungen vor dem Beseda»Local. Da die Ortspolizei sich als ungenügend erwies, musste Militär requiriert werden. Es wurden sieben Verhaftungen vorgenommen. Budweis, 5. Juli. (Orig.«Tel.) Vormittags fand in Römmelhof nächst Budweis ein Zufammenstoß einer auf der Strecke Vudweis-Pilsen verkehrenden Locomotive mit einem Lastzuge statt. Ein Bremser wurde leicht verletzt, zwei Waggons beschädigt. Szegedin, 5. Juli. (Orig.«Tel.) Gestern abends wüthete hier ein Orkan, welcher großen Schaden ver-ursachte. Zahlreiche Dächer wurden weggerissen, eine Mühk auf der Theiß verfant, ein Flügel des Stadt-hausdaches wurde abgerissen und die tiefer liegenden Gassen überschwemmt. In der Umgebung wurde in den Feldern, Gärten und Weingärtcn großer Schaden an« gerichtet. Wildparkstation, 5i Juli. (Orig.-Tel.) Die deutsche Kaiserin hat mit den Prinzen und der Prinzessin abends die Reise nach Tegernsee angetreten. Trawemünde, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Kaiser Wilhelm trat vormittags an Bord der «Hohenzollern» die Nord-landsreife an. Christiauia, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Der König der Belgier traf gestern incognito hier ein und reiste slüh nach Telemark«.« ab. Rom, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Der Papst empfieng heute de» östcrr.tt'.'g. Botschafter Grafen Rrvertera, welcher feinen gewöhnlichen Urlaub antritt. Rom, 5. Juli. (Orig.«Tel.) General Albertone richtete an die «Tribuna» ein Schreiben, in welchem er die Aeußerungen, die «Figaro» dem Prinzen Heinrich von Orleans, betreffend die italienischen Ge-fangenen in Schoa, zuschreibt, vollkommen dementiert. General Albertone fagte, es widerstrebe ihm zu glauben, dass das im «Figaro» veröffentlichte Schreiben wirklich vom Prinzen Heinrich von Orleans herrühre. General Nlbertone zeigte zugleich an, dass er, um sich die vollkommene Actionsfreiheit zu wahren, heute das Ansuchen um Enthebung vom activen Dienste gestellt hat. Madrid, 5. Juli. (Orig.-Tel.) In Nlbacete sind wegen der städtischen Steuern Unruhen ausgebrochen. Eine Gruppe von Weibern setzte die Steuerämter in Brand. Einige Gendarmen wurden durch Steinwürfe verwundet. Die Regierung erhielt von den Philippinen Depeschen, wonach auf den Inseln die Ruhe vollkommen hergestellt ist. Sie ermächtigte den Marschall Rivera, die bezüglich der Güter der Aufständischen getroffenen Mahregeln außer Kraft zu sehen. London, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Reuters Off'" meldet aus Newyork: Die Arbeiter in den Back-Kohlenbergwerken si»d in den Ausstand getreten. Nach Angabe der Führer striken etwa 250.000 Mann. Belgrad, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Morgen erscheint ein Utlls. welcher 61 Krondeputierte ernennt. DavoN sind 12 Liberale. 12 Ex.Foltschrittler, 3 Neutrale und 34 Radicale. Ein weiterer Ulas beruft die Slupschti"" zu einer außerordentlichen Session für den 11. d. ew> Belgrad, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Nach den aus den« ganzen Lande eingelangten Berichten über die Slupschlina« Wahlen wurden 188 Radicals und vier Oppositionelle gewählt. Bukarest, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Da das Befinden des Prinzeu^°"'"' '' S°hn; Ast, Ingenieur Groß s G?n^l? U3' Iugemeur, Wien. - Levi) Mandel Aecol !^ M^ '^7ft.' ^'^ lk"^' Kaufmanns-Gattin Trieft. ^ar° ^ K?".^"br' mit. Graz. - Tamino, Kaufmanns-Gattin, N " «.^'^Ä'^ ^llte., Heidenschaft. - Schneider, Kfm. Vak ^°?^'. Gasthofbesitzer, St. Veit ad. Glan. -Belikr M''^ >"^'°^^^ ««aller, Tarr. I. Tarr, Büchler. Mm N ^b"°ch-^ Werhunz, Besitzer, P.lrlendorf. ^ Etter, 2er ^1 "^' 7" Neumann. Kfm.. Budapest. - Schied«. Dr Nilttn '' 3?"U' - Merdavs, Organist. St. Georgen. - "^clor, Kfm., Heilbronn. — Sager, Hausbesitzer, Cilli. Volkswirtschaftliches. Valbllch, 3. Juli. Aus dem heutig«, Martte find er» schil-nen: 4 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu und Stroh, 12 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnittspreise. Vtl!,, Wgz,' Vttt., Mn< ' ft,ll. fl.jll, st. '^ ss l:' Weizen pr.Heltolit. «80 9 50 Nutter pr.Kiw. . —80 - Korn » 6 20 «50 Eier pr. Stück . . - 2------ Gerste . b — 6!- Milch pr. Liter . . — 10 - Hafer » 620 6 50 Nindsieisch pr. Kilo — «4 Halbfrucht » —!-------z— Kalbfleisch » — 60 - - Heiden » 7 80 8 - Schweinefleisch » -70------- Hirse » 7 50 s> — Schöpsenfleisch » - 40 - Kuluruz » 5 20 5 50 Hähnbel pr. Stück - 40 - - Erdäpfel » 3---------- Tauben » 1b — - Linsen » N- - Heu pr. M.-Ctr. . 1 78------ Elbse» > 12 — Stroh » .. 160 — Fisolen » 10 — Holz, hartes pr. Mindsschmalz Kilo -94 !- Klafter 630..... Schweineschmalz» 70 l — — weickes, » 4b0 - Speck, frisch » ,70------ Wein,roth.,pr.Hltl. - - 24 - — geräuchert» ^68------- — weißer, » — 30 - ^ieteorologischc Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 ,„. ViFUW^s736 8 W5^07m1lßlg chellw'heWs^"" » ' «b. 736 8 1b 8 N. schwach_____heiter >_____ «6. >-?u Mq! 737-9' 12-9, O. schwach , Nebel ^ 0 0 Das Tagesmilll'l dcr gestrigen Trmpernnuschl,wslv «itter von Mifsehr-d. Verftoibene. Im Siechenhause. Nm 2. Juli. Katharina Zevnil, Arbeiterin. 67 I., «^^3 3e^ 3e^Hc^e^ ^«^3 H^ove^Ke^e»» 3v^ao^e i^»^ «Ä^f^^^e. 3rä^e«H 3a>etö>t. (2843)3-3 Qilgi-nft.1- Somatose - Kraft -Wein enthält in 100 g medic, feinsten Malaga 5 g Somatose. Vollkommen gelöst. Geaetzlloh geaohtttst. Erprobtes INsiilii*- und H.rikttl&Mnfga-'M.ltt*1)!, bereitet unter der Controle des physiologischen Institutes der chemischen Fabrik in Elberfeld. Oriffinalprelfl einer Viertelliter-Flasche 1 fL 60 kr. Somatoge-Kraft-Bigqiiit 6 Stück 30 kr Depot: (2312)15 jMariahilf - Apotheke, M. Leustek, Laibach ResBelstrasse 1, neben der Fleischhanerbrficke. Täglich umgehender Postversandt. Course an der Wiener Korse vom 5. Inli 1897. «°«°«n ^««2«. lour«««^ w"°«»«men«o«.. . . »3-5« yz^ Ich«»«»,«. ««» «t»«te z»l ^»«»«, ^KWdtlhbahn «im u, 5<«X1 Vl. 4°/,. ab »0«/,». Lt. . . . »?»o!»?'?» !tli!c>be «a,!z«lcht ^arl. Lud»», > «ahn, bvxrfe ßMK 4«/. . . »9 S0 l«, «0 «°r«lb«g,tVabn,»«.l884, , t° V, sbid, Gt.> O.. s. ,N<» ft, N, »« «0 l00 «0 Nn« »Kldrnttt 4»/. per «ass» l«« «5 ll>3 l>5 d.o dl°. p« Ultinu, . . . , ,«„» «5 05 bt°, »imle in 5l°nen»zl,l.. 4«/.. 'rurrsffl fürzoolfronenMom. <,st.,4>/,°/, l,«5<> —.' Mo dt». Gllber l<«> fl., 4>/,°., ,o, 40 loz-40 bt°. Nta«<» Obl<«, (Nn» c)Nb ', °, I. ,»?«,!>"/„ ..... l,l1?5,»l?l» °<° ^'/,°/° Schllntrt,»l<«bl..0bl. l0l- l0l ?<» bto. Präm.'Nnl. k ,N« fl. «. «. ,58 5 fl, «M,, 4°/« lr»««lche und Il»von«sche . 97 '/l» —'-4«/» nn«»reb»«.«n!,h,,,, vfr!o«b. 5°/„ ,NN 75 l0l ?K »el» «are Ds«nddri,s» sftr,l»0fl.>. »vobcr. «ll«, »«.in«lI,dell,4»/, 9»v0l0US0 bto. ^««.»Schlb». 3«/ ,.«». ,«, — ,»«- bt°. dtn. 3°/«N.«», „?,5ll8.. N'»sterr.Üand«».Hyp.Hnst.4''/. 99 8« l ««8a vest.'un«, »»«« v»rl, 4«/„ . . ,00 ,u ,<», — dt°. bto, 5l>,«ht. 4°/. l00,0l<>,- Gp»«»f>e, l. «fl..»«I. s.ral,n E« >»»« ,^,. ,„< .. blsteri. NordweNbabn . ?Z.^ !?,.^ Gtaatlbabn 3°/„ kFwl.bMp. Gt. ,^!." "' " dto 5°/^»Wfl.,.,<>0fl. ALZA^' Ung.'gllliz. «ahn . . . . ,«,,(, i<»9,<> »«/. Unt<-r»l»in« Oahn,» 9,,^, ,^,.^ Pv,rs, z«s» p», Vtück), »ubapest'Nllftltta . ««y 7.^, «redlilole t^>...... S«— «350 P°l!WUo!s 4<> fl. »M. . . . »0 — «, 5« «,tben Kr,u,,0est.»f<. v.. lUfl. «,_. „^ «, ««then Krsuz, Ung.»tez »5 »« ^b TalM'Lol« 4N st. «».L°l, 4<> st «M . ?5?5 ?s »»IdsteI, »<> st «M, . . l>9 «,--««»instich, d. 3"/„Pr.»GchuN»v. d. Uodencltbitanftlllt.l.»». ,«-._ ,« l,„ dt°. l>t«, U. »» l«««, »? ,l, ,8 ,5 ««lb ««, »naloO-«.»«,! «» st. «0^/« ». 1b» l>5 »5» 75 Vanlvtltw, «in,«, »l» fl. . «»» 50 «0 - V°dcr.^lnfl.,Oe»,»«>st.S.«0'/. «b8 — 4«0 - «rdt..«nst.s. Hanb.u». l««fl. — - -- b»°. bt». pel Ultimo Septbr. 370 »5 »?»?»» »reditbanl, «llg. un«., «>«». . L98 - »99 — Depostlenbanl, «N«., »00 fl. . »»7 — »8 — «4ci>nU!tt.»e!., Ndiüst.. 5U0 fl. 745 - 75!« «» »ir»'U. »as!«n».. «ientl,»oafl. «7» — »80 — Hypoth^b.,0tfl.,«>a fl.»5°/,». 8«— 88- öölberbanl, vest, lw« fl. . «4« 50 «4l - otsterr.-un««. Vanl »0« Y . »b» — »54 — Unimbanl ülX» st..... »<»<» »b »«» 75 »erlehlsbonl, »ll« . ,4' 5 l?5»5 l?b - Alll»n oon Hr>»»»pVll» znt,r»»hn«»ßl, <>« 3>tÄ<»i »»sst«'««pl. »isenl. »00 ff. , »«« ,««»^ «5H», «ordbahn »50 fl. »?L bv »7« l^» Vuschttebrab« » Ge!,, Oesterl.. l«x> fl. < - Dui»V«o,nb»chflwand«N«rbb. 1000«!.»«». »4«»^ 3407«, Lnnb.'Czernow'IaNd»Eilenb.» »eftlljchaft >»aN L. , . . »8? — «l.» - Lloyd, vest., lriest, 500 fi. «Vl, «90 - »94 — Oest«r. «orbwestb, »00 st. T. , »55 »0 ,K5 «0 bto, bto, (lit. U) «X» fl. tz, »«l «z »c« 7!, «r»ll/Dullr«iIenb. ,50fl.V. , 9» 80 93 40 V»aat»eilenbal,n »00 st. 8. . . »5z ?b 3l»3 »5 Vübbahn » fi. V..... »4 50 «l» «» VNbnorbd. «erb.'V. »00 st. CM. «5 — »16 — »i»»W»y«»e1.,»r.,,?0st.».«. 474 —4»v" »», l»«i. lM7,»N<)« — - — — »l«»»»»^«e1., «e»e«»l.. «r!»» cl«t»««e»b »<"« Uo,»l»«l,,n,.«t<. .««1. — — ^.._ . ,»b V»«chl.H»b. !« »in, »00 fl.....«9 - ?« ^ ««lenbahmi.'Leiy,., »lste, «0 fi. 1« 5s ,« ö« ,,»lbe«udl", V«PIch.. vest..alpin« l!9 »b l«, l< »raae? »«n,.Ind..»«<. 900 st. 70« . ?ol> — V2l»l»>l»ri. i»tei»l»hlln «> l. «ou — «0» — ,.«chll»9l»»bI".V«pielf.,««» l. «l. «4. „Steyrrr«/', Vopieri. u. «.»«. i?l — ,7» — Irst.»n«ien, l0»l. »>4-- 3»l» — «»„«»'Uech«ft 100 fl. . .10050 1«»-— Wi»»«bsr«el Mea,l»«ettN!'»,!. >1> — «4 — »«fteroa»....... 9».. 9910 »eutiche ««»»»...... »» «l» 58 »0 Lonblm........ I19l>0 «1» 85 Pari»......... s? 57, 4? »5 «t. Vet««!»«« 111«". l»7". D«l»U». Ducalen........ »'« 5<»« »O.Flans».Klü \ Zeitung61"68 in der Administration dieser -----—~-—______________(2996) Kazglas. na 336 bS ! 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