EINZELPREIS: wochtnta^ ff Rpl Samslag-SoonUiS 19 Rpl »larburBer geitung Amtliches Organ der Verlag und iSchriftleitung: Alarburg a. d. Prau, Badgasse Nr. 0, Femrut; 25-68. 25-69. Ab 18.30 Uhr ist aie Schriftleitung nur aut t'ernrut Nr. 28 tii erreichbar. Unverlangte Zuschriften werden nicht rflckcesandt — bei Anfragen Ist das Kflckporto beizulegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.60ä. Steirischen Heimatbundes ^scheint wOchentlicti sectismal als Morgenzeitung (mit Ausnahme der äonn* und /•eiertage) Bezugspreis (im voraus zahlbar) monatlich KM 2.10 einschl. Hostge-oühr; bei Lieferung im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der CJeschäftsstelle RM 2.—. Altreich durch Post monatlich RM 2.10 ruzügl. 36 Kpf. Zustellgebühr Otr. 250 !31tar6urg-9rau, Oltonlag, 7. eeptemder 1942 62.3a0raang Land- und Seefestung Noworossijsk gefallen iQ62 SowJ^tflugieuge in lohn Tagen vernichtet — Taman-Halblnsel restlos In unserem Besitx — Entlastungsangriffe des Gegners bei Stalingrad gescheitert — Welter vorwärts Im Kaukasus Wahlfronten in den USA Führarbauptquartier, 6. September Ol« Land- und Seefeitung Noworostljik. dar Utxte Kriagahafen von Bedeutung, der nach dem Fall von Sewastopol der sowjetl-«chen Scliwarzmeerilottfl noch verblieben war, Ut gefallen. WUrtembergliche, badliche, fränkische und heisiiche Divisionen unter Mitwirkung rumänischer Kavallerleverbttnde haben in tagelangen harten Festungskümpfen unter schwierlgaten GelindeverhlltnlBsen diesen Stollen Waffenerfolg errungen. Die Beute ist noch nicht lu übersehen. ASOWSCHES MEER eCHWARZES MEER Weltbild-Qllesi Mit Noworossijsk ist der größte und wichtigste Schwarzmeerhafen, der etwa 40 Kilometer südlich von Anajpa liegt, in die Hände unserer Truppen gefallen. Das Gebirge tritt hier so dicht an die Küste heran, daß stellenweise nur eine schmale Uferstraße zwischen Felsen und Strand Raum findet. Die Küstenschiffahrt, die bereits seit mehreren Wochen von der deutschen Luftwaffe kontrolliert wird, besitzt daher verkehrsmäßig eine besondere Bedeutung. Mit der Einnahme von Noworossijsk haben die Sowjets einen ihrer wichtigsten Stützpunkte an der Ostküste des Schwarzen Meeres verloren. Alle erbitterten feindlichen Gegenangriffe, unterstützt durch ununterbrochenen Einsatz von Schlachtniegern, von Artillerie aller Kaliber einschließlich Schiffsgeschützen, von Elitetruppen und von zahlreichen Panzerkampfwagen, wurden abgeschlagen. Der Feind erlitt bei diesen Verfolgungskämpfen außerordentlich schwere Verluste. Unter den Toten befinden sich zahlreiche bolschewistische Offiziere, die unter Einsatz stärkster Kräfte vergeblich versucht hatten, den Angriff der in |J^lttertem Kampf stehenden deutschen Truppen in der Festungszone von Noworossijsk aufzuhalten. ♦ Aus dem Führerbauptquartier, 6. Sept. Das Oberkommando .der Wehrmacht gibt bekannt: Aul der Taman-Halbinael wurde in raschem Nachttoßen nach Süden der letzte feindliche Widerstand gebrochen und damit die gesamte Halbinsel ostwärts der StraBe von Kertich genommen. Zahlreiche Gefangene wurden eingebracht und u. a. 37 leichte und schwere Geschütze erbeutet. Vor Noworossisk arbeiteten sich deutsche und rumänische Truppen gegen stark ausgebaute Bunkerstellungen in hartem Kampf im mer näher an die Stadt heran. Deutsche Schnellboote stießen in den Ostteil des Schwarzen Meeres vor. Sie versenkten vier Dampfer und vier Leichter mit zusammen 9500 brt. Im Kaukasus nahmen Gebirgstruppen nach mehrtägigen Kämpfen gegen zähen feindli chen Widerstand einen weiteren Hochge-birgspaO. Die erbitterten Kämpfe im Raum von Stalingrad halten an. A.uch gestern scheiterten unter Mitwirkung der Luftwaffe Entlastungsangriffe sehr starker feindlicher Kräfte von Norden. Hierbei wurden 84 Panzer vernichtet. Stalingrad, Flugplätze ostwärts der Wolga und Nachschubverbindungen der Sowjets wurden bei Tag und Nacht bombardiert. Zwei Wolgaschlepper wurden durch Bombenwurf beschädigt. Im Raum von Woronesch wurden bei feindlichen Luftangriffen auf deutsche Flugplätze 27 Plugzeuge in Luftkämpfen ohne eigene Verluste abgeschossen. Südwestlich Kalugas und südostwarts Rschew brachen wieder feindliche Angriffe zusammen. Mehrere Flugplätze des Feindes wurden überraschend angegriffen und dabei 20 sowjetische Flugzeuge am Boden zerstört. An einem Wolchow-Brückenkopf südlich des Ladogasees und an der Einschließungsfront von Leningrad scheiterten wiederholt feindliche Angriffe. Marineartillerie versenkte bei Kronstadt ein sowjetisches Minensuchboot und einen Schleppkahn. Ein weiteres Minensuchboot wurde im Finnischen Meerbusen durch Bombentreffer beschädigt. An der See-Eismeerfront bombardierten Kampfflugzeuge den Kriegshafen Murmansk sowie Eisenbahnanlagen mit guter Wirkung. In der Zeit vom 25. August bis 4. September verlor die Sowjetluftwaffe 1062 Flugzeuge. Davon wurden 812 in Luftkämpfen, 175 durch Flakartillerie und 33 durch Verbände des Heeres abgeschossen, die übrigen an Boden zerstört In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 49 eigene Flugzeuge verloren. In Nordafrika bekämpfte die deutsche und italienische Luftwaffe britische Stellungen, Panzeransaramlungen und Flugplätze. Nach Volltreffern wurden Explosionen und Brande beobachtet, über dem nordafrikanischen Kampfraum sowie über Kreta wurden durch deutsche und italienische Jäger und durch Flakartillerie 20 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Bei Einflügen in die befestigten Wostge-biete wurden in Luftkämpfen 10, in der Nordsee und im Kanal durch Einheiten der Kriegsmarine zwei britische Flugzeuge zum Absturz gebracht. Deutsche Flugzeuge griffen gestern Industrie- und Verkehrsanlagen an der englischen Südküste und in Ostengland an. Der italienische Wehrmachtlierichl Rom, 6. September Der italienische Wehrmachtbericht gibt bekannt: An der ägyptischen Front fanden gestern keine Kämpfe von besonderer Bedeutung statt. Die italienische und deutsche Luftwaffe entwickelten eine besondere lebhafte Tätigkeit und griffen wiederholt mit sichtbaren Ergebnissen Gruppen von Panzerwagen und Kraftfahrzeugen der feindlichen vorgeschobenen Linien und rückwärtigen Verbindungen an. Feindliche Finghäfen im Gebiet südwestlich von Alexandrien wurden von unse- ren Flugzeugen heftig bombardiert. In zahlreichen Luftgefechten wurden 16 britische Flugzeuge von Jägern der Achsenmächte abgeschossen. Im Luftraum von Kreta wurden bei einem Einflugversuch amerikanischer Flugzeuge der vier Liberator vernichtet: Zwei von deutschen Jägern und zwei von der Bodenabwehr der Insel. Über dem Flugplatz von Miccaba warfen unsere Bomber gestern zahlreiche Spreng-und Brandbomben ab. Von ihren verschiedenen Feindflügen sind drei unserer Flugzeuge nicht zurückgekehrt. ' Englisrhe Jagdflugzeuge nahmen auf der Höhe von Sicugliana Marina (Agrigent) einige Fischerboote unter Feuer, wobei es einen Toten und einige Verletzte unter den Fischern gab. 3000. luf'sieq des [flQilqesdiwaders des Majors Goliob Berlin, 6. September Das von Major Gollob geführte Jagdgeschwader errang in den letzten Tagen seinen 3000. Luftsieg. Die Gruppen des Geschwaders haben sich schon auf mehreren Kriegsschauplätzen durch besondere Einsatzfreudigkeit und große Erfolge im Kampf gegen Wa8 machen wir mit dem Feind?« Er gibt zu, daß zunächst der Feind besiegt sein müsse, verlangt anschließend aber, daß unter den Deutschen selbst eine Sinnesänderung eintreten müsse. Die Engländer müßten alles tun, um diese Sin-nesSnderung herbeizuführen. t)her das »Wie« schweigt er sich wohlweislich aus. Die Aussichten, den Krieg zu gewinnen, sind jedoch für die Briten »reichlich hypothetisch«. Das dieser verbohrte Deutschenhaßer im übrigen nichts gelernt hat und immer noch von dem in viele kleinen Länder gespaltenen machtlosen Deutschland träumt, zeigt sein Gerede von einer totalen Entwaffnung aller deutschen Einzelstaaten (die es nicht mehr gibt), deren Polizeigewalt die »Sieger« in die Im Spätherbst dieses Jahres gibt ea in den Vereinigten Staaten Wahlen für den Kongreß, der bekanntlich aus zwei Kammern be.steht: dem Senat mit 96 Mitgliedern, je zwei für Jeden Staat, und dem Repräsentantenhaus mit 4.35 Abgeordneten. Und zwar wird — auf sechs Jahre — das gesamte Repräsentantenhaus und ein drittel des Senats gewählt jveVden. Wenn auch infolge des Krieges der bei solchen Gelegenheiten übliche, aufdringliche Wahlrummel noch nicht voll eingesetzt hat, so beginnen sich doch bereits die Fronten abzuzeichnen und die Zeitungen beginnen der Angelegenheit eine erhöhte Aufmork« samkeit zu schenken. In der Umgebung des Weißen Hauses ist die Parole ausgegeben worden ,daß ein »Anti-Roosevelt-Kongreß« die größte Katastrophe sein würde, die Uber die USA hereinbrechen könnte, denn auf keinen Fall könne sieh Nordamerika heute den Luxus eines oppositionellen Kongresses leisten. Roosevelt allerdings hat erklärt, daß es für ihn jetzt nicht auf die Etikette eines Demokraten oder Ropublikaneri abkämme. Für ihn gebe es nur eine einzige Partei, die »Partei des Sieges«. Diese hochtönende Parole des Präsidenten hat atier anscheinend keinen Beifall gefunden, weder bei den Republikanern, noch bei den Demokraten. So erklärt z, B. das führende Organ der Demokraten, daß die Wahl auch nur eines einzigen Republikaners in den Kongreß ein nationales Unheil sein würde, denn die Republikaner seien un-■'iiverlässige Patrioten. Der Führer des republikanischen Komitees, Joseph Martin, antwortet darauf, daß die Demokraten xmter dem Deckmantel der Kriegsnotwendigkeiten egoistische Parteipropaganda bereiten. Roosevelt, der Ja aus der demokratischen Partei hervorgegangen l.st, wünsche aus dem Kongreß eine Masr>iine zu machcn, deren Aufgabe sei, zu allen Reden und Anträgen des Präsidenten untertä-nlcrst Ja und Amen zu sagen. Nun werfen die demokratischen Zeitungen den Republikanern vor, Isolationisten und Landesverräter zu sein, die sich von den Achsenmächten bezahlen ließen. Dieses Geplänkel und diese gegenseitigen Beschuldigungen veranlassen einige bekannte amerikanische Journalisten, verzweifelte Warnrufe auszustoasen und vor einer Spaltung der öffentlichen Meinung auf der Hut zu sein, die sich fatal auswirken wtirde. Aber trotz aller Warntmgen besteht dieser Zwiespalt unter der Bevölkerung der Vereinigten Staaten, die jetzt langsam die Schwere des Krieges, zu spüren bekommt, in den sie ihr Präsident wie eine Herde von Hammeln gegen ihren Willen hereingetrieben hat. Wenn auch dem Sinn der nordamerikani-schen Verfassimg gemäß weder der Präsident noch seine Regierung vor dem Kongreß verantwortlich sind, so gibt es doch, trotz der ungeheuren Vollmachten, die Roosevelt besitzt, Möglichkeiten genug, mit denen der Kongreß und besonders der Senat ae'»"» Handlungen brem«en, ja ihn durch sein . cuo d;is sogenannte »Impeachment«, lahm setzen kann. So weit ist es allerdings noch lange nicht, noch hat das nordamerikanische Volk nicht den ganzen furchtbaren Ernat der Lage erfaßt, und noch ist die Versorpunff nicht zu einer allgemeinen Katastrophe ausgeartet. I^s handelt sich bisher nur um Unbequemlichkeiten, aber die Lage kann sich im Laufe der Zeit verschlimmern, es können solche Zustünde eintreten, daß alle Beruh igungs- und Verschleienmgamittel-chen, über die Roosevelt und seine Klüngel \orfiigcn, versagen. Man stellt oft die Prag«, wie heute die Stimmung in den Vereinigten Staaten wirklich ist. Kenner des Landes behaupten, daß man sich dabei weder auf die l^itartlkel der Zeitungen noch auf die Reden der Rundfunkkommentatoren verlassen dürfe. Man erinnert daran, daß 1940 etwa 70 v. H. der nnramerlkanisschen Leitartikler gegen die Wiederwahl Roosevelta gewesen sind, aio schworen darauf, daß er nicht wieder g€» Seife 2 »Marburger Zeitung« 7. September 1942 Nummer 250 wählt Werden würde, aber sie tÄunchten dich. Die Wähler dachten anders als die Zeitungen. Heute übertrunnpfen sich die Rundfunkkommeniatoren und die Redakteure In Kriegaentschlossenheit und In Pa-triotiamus. Folgen ihnen aber die Leser in ihrer kriegerischen Begeisterung? Ea sind nur wenige Monate vergangen, seit der Direktor des nordamerikanischen Propagandaamtes Mac Leiith dem Publikum selr böfle Vorwürfe über die Gleichgültigkeit machte, mit der es die Kriegarr-eignisse verfolge. Er erklärte, daß die schlimmsten Defaitisten diese kriogsglelch-giiltigen Frauen und Männer seien, denen bisher nichts passiert sei, als daß allen-falls ihre Essenszeiten verschoben wurden, und die den Krieg schon deshalb einen »wretched war« (einen abscheulichen Krieg) nennen. Der Feind sei der amerikanlacho Parteipolitiker, dem nur am Siege seiner Partei liege und der auch eine schwere Niederlage gern in Kauf nehme, wenn seine Partei daraus Vorteile ziehen kann. Zusammenfaa.send kann man jedenfalls behaupten, daß es in Nordamerika Kriegs-wütlge und Kriegsfeinde gibt. Die überwiegend große Mehrzahl der Amerikaner aber haßt aus ganzem Herzen die Unanehmllch-keiten, die Ihnen der Krieg bereitet. Und je drückender diese anwach.sen, um so tiefer sinkt auch das Prestige Roosevelts, der sie in diesen Krieg hereingetrieben hat. Roosevelts patriotische Brandreden, seine Phantasien über Siege haben sich als Lügen erwiesen. Die wirkliche Lage läßt sich auf die Dauer nicht verschleiern. K. v. Ungern-Stemberg Unverminderte Härte im Ringen um Stalingrad 0«r Kampf wird auf beidan Seitan mit äussarstar Erbittarung gafUhrt — Bunkar auf Bunkar fällt in untara Hand Berlin, 6. Septamber [führten hierbei zehn SchützendIviBlonen und | Sturzkampfflug'zeu^e vom Muater Ju 87 Zu dem erbitterten Ringen um StalinKrad »leben Panzerbrigaden in den Kampf. Alle , bombardierten wirkungayoll die nakabwehr teilt das Oberkommando der Wehrmacht ergänzend mit: Der Feind versucht nach Heranführen Gfolie Neulralitliislittnilpebnng In Arpenlinten F^ueiios Aires. 6. September Die Unterscliriftensanimluiiji der »Vereiiii-sung der Volk.sabstiminunjr für die Neutralität« \\urdc utri Soi>naheiid in einer feierlichen Zeremonie dem Staat.sprä'identcn Ca-stillo übergehen. In fünf c:roßen. künstlerisch aussescinnückten Alben wurden nahezu eine Million Unterschriften von den Argentiniern »esanmielt, die sich spontan zur Neutralitätspolitik der Staatsführung bekannten. In einer f:r\vidcrungsansprache bracnte Castillo sodann den unerschütterlichen Willen der ReKlerunj? zur Neutralität zum Ausdruck. Kr cab seiner üenuRtuung Ausdruck, daß die.se Haltung vom Volke gebilligt werde. Daher sei die Staatsführung aucli in der Lage, mit Würde diese ihre Haltung zu waii-ren. »(übt es wirklich Leute«, so fuhr der Präsident fort, «die behaupten können, daß sich Argentinien isoliert habe? Dies ist ein Irrtum. Wenn wir die argentinishe Neutralität mit Würde aufrechterhalten, nähern wir uns allen Völkern.« Die argentinische Volksbewegung für die Neutralitat war kurz nach der Rio-Konferenz an die Öffentlichkeit getreten und hatte sofort begeisterte Zustinnnung in allen Volksschichten gefunden. Neben hohen Staatsbeamten setzten sich besonders Offiziere und die (ieistlichkeit sofort für die Bewegung ein. ' Kein« Gnade Iflr Kairos nnd Aeovptens Z^eder. genangriffe zum Teil in erbittertem Nah. kämpf ab. Mit zehn Schützendivisionen und sieben mehrfacher Luftkämpfe. Bomben deutscher Kampfflugzeuge zerstörten hierbei mehrere Eisenbahnzüge und veniraachten zahlreiche Glelaunterbrechungen. Das Boropa von Morpen. ein vereln'ps Eorona Bukarest, 6. September ^ Anläßlich der Reise des Reichswirtschafts- berelnTgt. 'Dle'eigenen "Truppen kämpfen7n ' Runiänien gab der stell- dlesem vom Feind erbittert gWührtenRüigen vertretende Mmtsterpräsident, Professor Mi-hervorragend. Rumänlache Truppen nahmen iAntonescu, einen Empfang im rumäni- ---------------- , nach hwten Kämpfen eine HÄusergruppe 1 »chen Außenmmistenum. In seiner Ansprache. Panzerbrigaden gegen die deutschen Linien . und drangen nach Einnahme feindlicher | Sprache hielt, ^hfte er Nachdem der Feind weitere Material- und Bunkerstellungcn trotz feindlichen Abwehr- f h!r Panzerunterstützung herangeführt hatte, feuers in eine zu einem Stützpunkt ausgc-' ® setzte er an der Nordfront zwischen Wolga , baute Ortschaft ein. Deutsche Luftwaffen- ,'[!. 1?®" «E ,hfnm« ^ Hi- ^Ip« Suln'^SunnSrad Trt'° d1' ' weit (ihertrifft, was unser alt/r Erdteil ge- Startt Stalinifrad fort. Die BolschewUten 1 von SUlingrad an. ,,3, p,, 4,. eintes Europa kann sich nur auf den realistischen Grundlagen seiner Einheit stützen, indem es eine wahre Teilung der Arbeit vornimmt. In der regionalen Ordnung, für die Sie, Herr Reichsminister, als Vorkämpfer gelten, erblicke ich den ersten Schritt zur großen" Verwirklichung der geographischen eu-, . . , ropäischen Einheit, in deren Rahmen der scheiterten mehrere britische, mit Unterstüt- | Südosten eine feste Grundlage des wirtschaft-zung von Panzern geführte Angriffe. Der ^ üchen Systems darstellen wird. In dieser Neu-f eind hatte starke Verluste und verlor meh-, Ordnung wird Rumänien einen Knotenpunkt Auf der Tamanhalbinsel wurden in raschem hundert Gefangene, unter denen sich der | bilden, nicht nur für die Verbindungen zwi ujrriff Stadt und Hafen Tamanskaja genom- Kommandeur der b neuseelandischen Brigade sehen dem Zentrum des Erdteils und den ' befindet. Im ostwärtigen Mittelmeer erzielte " • •* .... ein deutsches Unterseeboot auf einem britischen Zerstörer Torpedotreffer. Stadt und Hafen von Dover wurden durch Fernkampfbatterien mit schwerem Feuer be-legt. Die britische Luftwaffe führte in der Nacht zum 5, September einen Terrorangriff auf Wohnviertel der Stadt Bremen, Aus großer Höhe geworfene Spreng- und Brandbomben trafen unter anderem mehrere Kirchen und Krankenhäuser schwer. Nachtjäger und Flak- iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiitiiitiiiitiiiiiimiiiiiiiiiiiii!i Stadt and Halen Tamanshala genumnen In zwei Tagen 182 feindliche FluKzeuKe an der Ostfront abgeschossen Führerhauptquartier, 5. September Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt. Zugriff Stadt und Hafen Tamanskaja genom iiicn. Nordwestlich Noworossijsk schreitet der Angriff deutscher und rumänischer Truppen in erbitterten Kämpfen fort. Im Hafen von Noworossijsk wurden zwei Transportschiffe üurch Bombenwurf beschädigt. Im Festungs-kampffeld von Stalingrad nahmen die deutschen Angriffstnippen zahlreiche zäh vertei-üigte und neuzeitlich ausgebaute Kampfanlagen. Feindliche Gegenangriffe wurden abgewiesen. Nördlich der Stadt führte der Feind mit starken Infanteriepanzerkräften Entlastungsangriffe, die unter Vernichtung von über 40 Panzern .^l1peschlagen wurden. In artillerie schössen elf der angreifenden Bom Tag- und Nachtangriffen setzte die Luftwaffe die Zerstörung von Verkehrs- und Flugplatzanlagen ostwärts der Wolga fort. Südwestlich Kaluga dauern die schweren Abwehrkämpfe an. Nordwestlich Medyn und südostwärts Rschew scheiterten wiederholte von Panzern und starken Luftverbänden unterstützte Angriffe der Sowjets. Bei Nacht wurde ein feindlicher Flugstützpunkt mit guter Wirkung bombardiert. Auch südlich des Ilmensees und vor Leningrad scheiterten feindliche Angriffe. Im Finnischen Aleerbuseii wurde ein sowjetisches Minensuchboot durch Bombenwurf beschädigt. An der Ostfront wurden am 3. und 4. September 182 feindliche Flugzeuge in Luftkämp-fon und durch Flakartillerie zum Absturz gebracht, fünf weitere auf dem Boden zerstört 14 eigene Flugzeuge werden vermißt. In der vergangenen Nacht führten die Sow- ber ab. Im Kampf gegen Großbritannien griffen deutsche Flugzeuge, zum Teil im Tiefflug, Industrie- und Verkehrsanlagen an der englischen Süd- und Südostküste an. Im nördlichen Abschnitt der Ostfront haben sich bei den harten und erfolgreichen Abwehrkämpfen der letzte Monate die 11. und 21. ostpreußische Infanteriedivision ganz besonders ausgezeichnet. Oberleutnant Graf, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, errang am 4. September an der Ostfront seinen 150. Luftsieg. dem Schwarzen Meer, sondern auch zwischen dem Baltikum, Lemberg und den Meerengen des» Bosporus. Als gesundes und neues Volk mit althergebrachten Traditionen wird es Rumänien verstehen, seiner Agragstruktur die industrielle Entwicklung zu sichern, die das rumänische Bauerntum für die Hebung seines Lebensstandarts benötigt. Rumänien tut alles für die Erhaltung und Zukqnft seiner ererbten Scholle und ich bitte Sie, Herr Reichsminister, überzeugt zu sein, daß unser Verhalten nicht nur durch das Wort, sondern auch durch das Blut unserer Soldaten im Osten gezeugt ist.« Reichswirtschaftsminister Funk wies in seiner Ansprache darauf hin, daß aus dem Kampferleben der deutschen und rumänischen Soldaten der festgefügte Bund zwischen beiden Ländern entstanden sei. Auch auf dem Gebiete der Wirtschaft könnten sich Deutschland und Rumänien hervorragend ergänzen, und beide Völker würden nach ihrem Können alles dazu beitragen, um den Sieg zu erringen, dessen Früchtc ganz Europa zugute kommen würden. HooseTelts Erill nack Belgisch-Kragu Langsame aber systematische Verdrängung der Briten — Warun schwelst man in London? Bern, 6. September Roosevelt streckt nach Eroberung großer jets Störfinge über dem Generalgouvernement leiie des enellschen Empire, nach Au.sdeh-und über Ostdeutschland durch. Planlose nunc semer Herrschaft in Südamerika, nach Bombenabwürfe verursachten einige Verluste, dem Raub Islamis und Infiltrierung in zahlunter der Bevölkerung. Es entstand geringer. reichen anderen Ländern .seine Krallen nun-Sachscbadon. Der Feind verlor ein Flugzeug.. mehr auch nach Afrika aus. In Leopoldvillc Im Südabschnift der Front m Ägypten i im belgischen Kongogebiet sind dieser Tage Halbinsel Taman — iL^nd zwischen zwei Meeren Lal)yrinth von Seen und Sümpfen — Fruchtbarster'Bezirlt des Kubangebietes Daa östliche Gegenstück zur schmalen, | Pflanzenwurzeln und sogar zuweilen Brucn-nach Osten vorspringenden Kerlsch-Halbin- ' stücke von Altertümern herauswirft. Früher sei der Krim ist die Halbinsel Taman. die i war die vulkanische Tätigkeit an der Halb-ebcnso wie die vorgenannte Landzun^ic las insel Taman beträchtlich lebhafter. So ver-Asowsche Meer fast völlig absperrt. Die 'zeichnet die (beschichte dieser Landschaft Meerenge von Kertsch ist stellenweise nur um die Wende dos 18. und 19. Jahrhunderts 4 Kilometer breit Wie die Halbinsel Kertach, mehrere Fäl^e, dd In.seln, rammt lieh an der so stellt auch die Halbinsel Taman eine fast Nordküste, aus der Tirfe des Asowschen ebene Strecke Landes dar und Ist wohl als Meeres sich erhoben, um einige Zelt .später Srhwemmgebiet des Kubanstrommes zu be- vvieder unter den Wellen zu verschwinden, trachten. Nur im Süden, wo diese Nordwest- Der Einfluß der ric,sie:en ebenen Tj.inomas-spitze des Kaukasus sich von der allgemel- acn Im Osten und im Norden der Halbinsel nen Landmasse abzuheben beginnt, erheben ist so groß, daß fast die ganze Halbinsel sich Berge bis zur Höhe von 600 Metern, ein ausgesprochen kontinentales Klima auf-die das Vorgebirge des gewaltigen Kaukasus- weist. So hat die wichtigste Stadt der Falb-Rückens bilden. Die weite Ebene im Nor- insel. Tenirjuk, eine durcb.sohnittliche den, also das Gebiet der eigentlichen Halb- Jahrestemperatur von 11 "C. die dem Jahres. Ineel. schließt sieh im Osten dem ursprüng- , durrh.'*rhnitt von Paris entspricht. Im Juli Hohen Steppengebiet der Kuban-Rbene an. ' ist jeiioch die Durchschnittsteperatur um wührend sie im Westen von mehreren Miln- 2 "C höher nl.T beisnielRweise in Lissabon, dungsarmen des Kuban-Stromes durch- während die JannartempTatur um .l "C nie-srhnitten wird und mit den beiden langen ilriger ist nls in London . und sandigen Landzungen Tusla und Tm Jahre 1773, als die Ru?son die Halb-Tschu.schta endet. Dieser westliche Teil ist insel Taman besetzten, war s'e so gut wie ein eindloses Labyrinth von Seen Riifhfpri, men.schenleer. Dies war e'ne Folge des gro-Haffen. Sümpfen und FIuRlfiufen ßen Mongolonsturmes des I.T. .Tphrhunderts Die Schilfbewachsenen Seen, und Sümpfe den vorbe?* befand sich hier f'ne blühende bed'nrrn ein hrtchst ungesundes Klima, so- '•n.s.ci.Mche Stadt. TtTnitarakani. die in »1er dnR die nn sieh heilkrHftigrn Srhlainmviil- Tiitcien m'^sisch'^n Gesrhirbte nine bi'deu-kane iinfl Mineralinelien nicht genutzt wer- trnde Rolle sp'eite, dnnn abr-r von d^n Th-den können. Dfesn Sehlammvulkane .i'n I 'wren v^rniehtft wurde überhaupt eme Merkwürdigkeit der Halb- Die wichtig'^to f'lflrjt auf '■irr H»'h'n.''e' Ta_ irsel Tninan Man kann sie tlort in iillen Shi- num i-'t ii"r flnfen Temriiik. Hier wohnen frn dor P'nt wipkiiinp bf^nbaehlen. • v">m r'tv'a 20 ooo Mr>n«!rb''n. die s'fb baup+s'irh-k'einen nauff^n. der etwas .'=?eh1anim ^|i'»it lieh mit K(i«itpn*i<'hiffThrt und Fisoherei br> b'd Ti'ni 00 Mr 120 Meter hoh«'n reg'drorhten fn.ssen T»>mriiik H«"! »n V^r^in ^^ilkan, der neben Schlamm auch Steine, dungskanal ^^vip^hen zwei Haffen an der Südküate des Asowschen Meeres. Am weitesten westlich, unmittelbar an der Straße Kertsch, liegt das Städtchen Tamanskaja. Etwa 15 ODO Einwohner zählt die Hafenstadt und der Kurort Anapa, die am 1. September durch unsere Truppen besetzt wurde und die eigentlich mehr zur Westküste des Kaukasus als zur Halbinsel Taman Im engeren Sinne gehört. Anapa verfügt über eine Reede von 6 Meter Tiefe, während der Hafen selbst eine Tiefe von 3,6 Meter aufweist. Femer befinden sich dort ein Flugplatz, eine Fliegerschule, eine F.allschlrmsprlngerschule; gleichfall.s ist dort eine .Seeflieg'erabtellung stationiert. Der Ost teil der Halbinsel Taman Ist der fnichtharste Bezirk des Kuban-Gebietes, während die ursprünglichen Steppengebiete weiter im Osten häufig unter Dürre zu leiden haben. Der Westteil der Halbinsel Ist landwirtschaftlich' kaum nutzbar, da er weitgehend versumpft Ist, Das Uberaus ge-Efliederte Wa'd-. Sumpf- und Seegebiet weist dap-egen groRen Fisch- und Wüdreichtum nuf Wie auf der Halb'nsel Kertsch, so sind auch auf der Halbinsel Taman seit langem Erdölvorkommen bekannt. Bereita Im Jahre 1R66 wurde hier die erste Versuehsbohrung gemacht. Zurfiehst wurden dl» F.rdttlvor-kommen auf der Halb'nsel Taman wenig brachtet. Ha man .sieh der Ausbeutung d*»r Veit reirher''n T/flr'er.«!lStien bei Baku nnd Gro^nyl T.nwpndt«. Erst in den letztrn .Tab-ren haben dir Erdölvork^^mmen von Taman niiniertlieb de« Geiblet.on direkt südÖstlir'"' •»•on Ihr. eln<» immer steig«"fide Bedeutung g;ewnjmen. amerikanische Truppen elneetroffen, wie eine lakonische Reutermeldung besagte. Leopoldvillc liegt am Kongostrom der Stadt Brazzaville gegenüber, wo de Oaulle sein sogenanntes afrikanisches Hauptquartier aufgeschlagen hat. Der englische Nachrichtendienst hat die Reuternachricht bemerkenswerterweise nicht (ibernominen. Man scheint sie also als nicht sonderlich »wänneiid« im englischen Sinne zu betrachten. Auch irgendwelche Einzelheiten oder Bestätigungen von amerikanischer Seite liegen bisher nicht vor. Am 5. April errichteten die Amerikaner i» Brazzaville ein Generalkonsulat, das init dem ehemaligen ersten Sekretär der USA-Botschaft in Paris besetzt wurde. Die Entsendung einer amerikanischen '^wpenabteilung nach Leopoldville verfolgt oncTisichtlich das Ziel eines verstärkten militärischen Einflusses auf die Truppen de Qaulles in^ Afrika. Diese nunmehr offene USA-Invasion in Westafrika dürfte in der Welt das stärkste Aufsehen erwecken, sie kommt jedoch nicht ganz unerwartet. Schon lange sind die Amerikaner rege gewesen, mit Delegationen, Sondergesandtschaften und wirtschaftlicher Einflußnahme überall einzudringen, wo sich ein solches Vordringen lohnen könnte. Der Kongo dürfte hier die Amerikaner besonders interessieren, da im tropischen Afrika die Möglichkeit bestehen könnte, die gewaltigen Rohstoff- und namentlich die Qummiverluste in Ostindien wieder einzubringen. Zu dieser Kriegsausweitungsmaßnahme ergreift die oppositionelle Stockholmer »Dagsposten« das Wort und betont: Die Landung amerikanischer Truppen in Leopoldville bildet einen Bestandteil einer festunirissencn amerikanischen Politik, die darauf hinausgeht, nun Zentralafrika in die seit einigen Jahren hastig wach«;ende »westliche Hemisphäre« einzugliedern, —'Nun. auch hier dürfte die Zeit noch eine andere Sprache reden. f)ruch and Virlif Marburicr Verlags- onr) Druckefei-mbH - Verlain'vltutt« fKon RautnBarineT '»'intschnitleicer ^nttin Oct«ctiicl<' alle In Matburr a d Drau BadicatKr 0 ut Zelt lOr Anreieeo die PtelAtUt« iMr 2 vom 1 lull IM3 Olli« Auslal ier l.ielerune de» Blatte« bei hftherer Gewalt odf' Mftrieh««törnn8 *lbi keinen Anspruch «»• ' Küclitahlunr dei Bezus*teld«i Nummer 250 '»Müi'üixigtt Zeiimiü« 7: Scp.cniucr ly-4i ?>eft€ Aus Stadt und £cuid Septembermorgen Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald «iehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herhstkrä/tig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen. Eduard Mörlke Das Gesetz d«t Kampfes »Wenn das Licht mit der Finaternis zusammenprallt, gibt es kein Paktleren, da gibt es nur Kampf auf Leben und Tod bis rur Vernichtung des einen oder anderen Teiles.« Ditrtch Eckart Velksgesundheit — ein wichtiger Baustein des Reiches Zum ersten Sprechtag für Lupuskranke beim Gesundheitsamt Marburg Wie bekannt, hält der Lupus-Beauftragte für die AJpengaue, Primarius Dr. Kropatsch, Wien, am Montag, den 14. September, von 14 bis 16 Uhi in den Räumen der Tuberku-lose-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes In Marburg, TauriskerstraOe 3, einen Sprechtag für Lupuskranke (Hauttuberkulosel ab. Hierzu wird uns geschrieben; Zu den vielen Erscheinungsformen der Tuberkulose gehört auch die Tuberkulose der Haut, wenn sie auch seltener und in ihren Folgen für das Leben des von ihr Betroffenen nicht so weittragend ist als die Tuber-, kulose der Lunge. Unter den mannigfachen Ala dir Führer seine frühen Bekenner aum tuberkujösen Hautveränderunqen Ist der Lu- Kampf um Deutschland aufrief, da wußte er, daß dieaer Kampf um Leben und Tod Uber das Schicksal Deutschlands entscheiden wurde. Aus dieser Elrkenntnis aber gewann die nationalsozialistische Bewegimg die HÄrte und die Kraft. In ihrem Kompromißlosen ^mpf, der zum Siege des Lichtes, des hellen Morgens einer neuen deutschen Zukunft führte. Als der unversöhnliche Haß unaerer Feinde, die'uns den Wiederaufstieg und die neue Zukunft nicht gönnten, uns von neuem den Krieg, den zweiten Weltkrieg, aufzwang, da wußte das ganze deutsche Volk, daß es nun die letzte Entscheidung zwischen dem hellen Licht seiner leuchtenden Zukunft tmd der tiefen und finsteren Nacht des Unterganges und daß es die höchste Bewfth-rung gelte. Das deutsche Volk erfuhr das imerblttliche Gesetz des Kampfes um Leben und Tod in seinem eigenen Schicksal, Im allgemeinen wie Im persönlichen Schicksal. Des deutschen Volkes Kräfte aber sina um so stärker, je klarer es begreift, daß auch der Kampf dos Lichtes mit der Flnstemi.'j ein Gesetz des Lebens Ist, derm aus diesem Begreifen im natlonalaozlalistiachen Sinne gewinnen wir jene innere Kraft und äußere Stärke, die den Sieg und damit Deutschlands Zukunft unverlierbar sichern? m. Der erste Tausender der Reichslotterie der NSDAP für nationale Arbelt 1942 in der llntersteiermark. Wie uns aus Bad Radeln gemeldet wird, wurde in einer dortigen Trafik der erste Gewinn zu Reichsmark 1000.— gezogen. pus vulgaris, die fressende Flechte, die hÄu-Rgste und markanteste und darf mit der Lustseuche (Syphilis oder Lues) oder mit dem Aussatz (Lepra) nicht verwechselt werden, wenn er in seinen Erscheinungsformen auch beiden Krankhelten ähnlich werden kann. Die Krankheit ist trotz der allgemein verbreiteten Ansicht in keiner Weise ansteckend, beginnt ähnlich wie die Lues und der Krebs harmlos und ohne Schmerzen zu verursachen, sehr oft im Kindesalter. Zuerst zeigt sich ein linsengroßes, gelbbraunes Knötchen, sehr oft im Gesicht, nicht selten auch in der Schleimhaut des Nasen-inneren, doch kann jede Hautstell« des Körpers erster Sitz der Erkrankung sein, Durch Vergrößerung dieser kleinen ilerde, durch Auftreten von neuen in der Nachbarschaft des ersten, durch geschwHrigen Zerfall, pilzartige Wucherungen über die Oberfläche können verschiedene Formen entütehen und größere Hautpartien ergriffen und zerstört werden. Zunächst unscheinbare, lange Zeit bestehende Herde können sich in plötzlichen Schüben vergrößern, ja es kommt zuweilen zur Aussaat von zahlreichen Lupusherden auf den verschiedensten Haut- und Schleimhautstellen. Zum Unterschied von anderen, harmloseren Hauterkrankungen, wie z. B. einem Ekzem, ergreifen nicht so selten die lupöson Veränderungen auch das unter der Haut liegende Gewebe und zerstören seihst Knorpel und Knochen. Die schwersten Verunstaltungen, wie Ge-websverlustc an Nase, Ohren und Lippen, übergreifen auf die Bindehaut der Augen und auf das Auge selbst mit nachfolgender Erblindung, verwandeln oft In schwersten, ver- nachlässigten Fällen das ganze Gesicht in eme grauenerregende Maske mit verengtem Munde, heruntergezogenen Augenlidern, Verlust eines großen Teiles der Nasej diese armen Menschen sind aus der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen und für jede Er-werbstdtigkeit unfähig. Schwere Fälle von Lupus zeigen die Neigung zu krebsartiger Neubildung, die nicht selten unter unerhörten Qualen zum Tode führt und deren Behandlung, falls noch möglich, große Schwierigkeiten macht. Die Meinung, ddß die Hduttubevkulose eine Seltenheit sei, ist unrichtig Von 1000 Menschen leidet ungefähr einer an irgendeiner Form der Hauttuberkulose. Je früher der Lupus erfaßt und der richtigen Behandlung zugeführt wird, desto eher ist damit zu rechnen, daß die schweren Zerstörungen und Verunstaltungen nicht eintreten Leider sind wir noch weit davon entfernt, alle Frühfälle erfaßt zu haben. Die überwiegende Mehrzahl der Fälle zeigt bereits fortgeschrittene Stadien der Crkrankung, Diese Kranken sich selbst zu überlassen und unbehandelt zu lassen, ist sowohl vom menschlichen wie auch vom volksgesundheitlichen Standpunkt unmöglich, umsomehr, da sich bei sachgemäßer Behandlung selbst in sehr vorgeschrittenen Fällen noch ausgezeichnete Heilungsresullate erzielen lassen und der Betroffene soweit hergestellt werden kann, daß er arbeitsfähig wird, eine Familie gründen kann und so der Allgemeinheit als Siecher nicht zur Last fällt. Allerdings ist die Behandlung schwierig und erfordert Erfahrung. Im Großdeutschen Reich bestehen zur Behandlung der Lupösen eigene Lupushellstät-ten (für die Alpen- und Donaugaue die Wiener Lupusheilstätte), die mit großem Kostenaufwand gebaut und eingerichtet wurden tind über die nötigen Behelfe und ein geschultes Arzte- und Pflegepersonal verfügen. Zur Lupusbekämpfung sind vom Reichstu-berkuloseausschufi eigene Lupusbeauftragte eingesetzt worden, die In dem ihnen zugewiesenen Gebieten diese Aufgabe zu erfüllen haben. Sie finden ihre Unterstützung in der Mitarbeit der Gesundheitsämter, praktischen Arzte und Fachärzte, der Schulärzte und Ärzte der Deutschen Jugend, sowie der Einrichtungen des Amtes Volkswohlfahrt, besonders aber der Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose. Vortrage des Lupusbeauftragten bereiten den Boden vor für eigene Lupussprechtage zu denen sich der Lupusbeauftragte in den Gesundheitsämtern des Gaues einfindet und zu denen die lupuskranken und lupusverdächtigen Personen von Ärzten gesandt werden oder bei denen sie aus eigenem Antrieb erscheinen können. Bei diesen Sprechtagen werden vom Lu-pusbeauftragten im Einvernehmen mit dem zuweisenden Arzt oder der betreffenden Filr-sorgestelle die weiteren Maßnahmen zur zweckdienlichen Behandlung des Erkrankten und zu seiner Betreuung besprochen oder auf schriftlichem Wege vereinbart. Die Fahrt zu den Sprechtagen wird dem Patienten von der Krankenkasse vergütet, vom Bezirksfürsorgeverband oder von den Gesundheitsämtern selbst ersetzt und dadurch eine lange und kostspielige Fahrt zur Zentralstelle in der Wiener Lupusheilstätte erspart. Durch planmäßige Behandlung und Befflr-sorgung kann selbst der schwer Erkrankt« noch der Familie und dem Erwerbsleben erhalten bleiben oder ihm zugeführt werden. Nicht nur Menschenliebe und Sorge füf den erkrankten und leidenden Mitmenschen macht die sachgemäße und rasche Lupushe* handlung zur PIlicht, sondern auch die Einsicht in die Notwendigkeit eines ökonomisch geführten Staatshaushaltes, wofür die Erhaltung der Volksgesundheit ein wichtiger Bansfein ist Trifaiis Wehrmänner hatten ihren grossen Tag WehrkHmpfe der Wehrmannscliaftsstandarte Das deutsche Lfed im Unterland Der Marburger Männergesangverein Freitag, den 4. September, versammelten sich In den Räumen des Marburger Männer-gesangvereines dessen Mitglieder zum ersten Sängerappell im neuen Arbeitsjahr, das das siebenundneunzigste seit der Gründung des Vereines Ist. Zahlreich hatten sich die Sänger und Sängerinnen eingefunden, auch der Aufruf an die sangesfreudigen Frauen und Männer der Draustadt blieb nicht erfolglos. Neue Kräfte sind beigetreten, weitere haben ihr Erscheinen angekündigt. Vereinsführer Dr. Karl Kieser wies in seiner Begrüßungsansprache auf die Tradition dos bald hundertjährigen Vereines hin, der besonders während der Kampfjahre 1918-1.Q4I wertvolle national- und kulturpolitische Arbeit geleistet hatte. Die Aufgaben, die durch die Befreiung der Untersteiermark dem Verein zur Durchführung befohlen wurden, sind groß, sie können nur diuch ernste Arbeit bewältigt werden. Nachdem Dr. Kieser an alle den Appel! gerichtet hatte, durch ihr ständiges Erscheinen eine reibungslose AbWick- hat mit seiner Probearbeit begonnen stärken, gedachte er der Soldaten, die an allen Fronten für Deutschlands Sieg kämpfen. Der Gruß an den Führer beendete die Ausführungen. Dann sprach Prof. Hermann Frisch, der musikalische Leiter des Vereines. Er entwarf das Programm des neuen Arbeitsjahres, das neben der Mitwirkung anläßlich des Kreistages des Kreises Morburg-Stadt ein Konzert zur Liedoraktion im Oktober vorsieht, dem ein Konzeri in Graz in den ersten Novem-bertfigen folgen wird. Die große WHW-Ver-anstaltung, sowie Abende ernster und heiterer Musik bilden eine abwechslungsreiche Darbietungsreihe. Auch Pg. Frisch appellierte an alle Sänger, dem Vereine die Treue zu bewahren und durch ihre kulturelle Mitarbeit die Bemühungen des Steirischen Heimatbundes zu fördern. Anschließend kam die erste Gcsangsprobe zur Durchführung, die jeden Dienstag und Freitag um 20 Uhr 30 in den Vereinsräumen lung des Arbeitsprogrammes zu ermÖgMchen . abgehalten werden. Weitere Aufnahmen in und durch rastlose WerbelÄtigkait die Reihen | den Verein werden in der Dienststelle des der Sänger und Sängerinnen noch zu ver- Amtes Volkbildung entgegengenommen. mm Die Wehrmannschaftsstandarte Trifail des Steirischen Heimatbundes führte am 29. und 30, August 1942 ihre ersten Standartenwehr-kämpfe durch. Samstag, den 29. 8. 1942, wurden die Wehrkämpfe mit der feierlichen Flaggenhlssung eröffnet. Bei der Eröffnungsansprache gab der Führer der Standarte, SA-Sturmbannführer Resch, einen Überblick über die Aufbauarbeit der Standarte. Erst Im Februar des Jahres wurde der Auftrag zum Aufbau der Standarte erteilt und schon im August war es möglich, die Standartenwehr-kämpfe durchzuführen. Die Arbeit in diesen sechs Monaten, bestehend aus Deutschunterricht, weltanschaulicher Ausrichtung und Unterführer-Ausbildung, trat bei den Kämpfen wirkungsvoll In Erscheinung und zeigte, daß bei den Kämpfen die Männer der Stan-dcrte die Zeit verstanden haben und würdig sind in der großen Gemeinschaft für die Gemeinschaft zu kämpfen. Zu diesen Wehrkämpfen sind 512 Wehr-männer nngetreten, 10 Mannschaften starteten am Sonntag frühmorgens zum kleinen Wehrmannschaftskampf. Um 7 Uhr wurde die erste Mannschaft zum 3 km Mannschafts-geländelauf geschickt. Um 8.45 Uhr war die letzte Mannschaft des 3 km-Geländelaufes durch das Ziel gelaufen. Nach 10.30 Uhr kam bereits die erste Mannschaft des kleinen Wehrmannschaftskampfes vom 20 km-Marsch zurück. Am Ziel wurde der Mannschaft eine weltanschauliche Frage gestellt, die in deutscher Sprache zu beantworten war, dann ging es über die Hindernisbahn zum Handgrana-tenzielwurf. Singend kamen die Mannschaften am Ziel an und singend marschierten sie nach Beendigung des Handgranatenzlelwurfes wieder ah. Es war ein wunderbares Bild, wie stolz die Männer der Standarte dann zum Mittagessen marschierten. Wehrmanner hatten für ihre Kameraden, die im Wehrkampf standen, ein nahrhaftes Essen bereitet. Am Nachmittag traten die ersten Mannschaften zum Handgranatenweitwurf auf dera Sportplatz an. Kaum war die letzte Mannschaft abmarschiert, als schon die ersten beiden Mannschaften zur kleinen Hindernisstaffel Aufstellung nahmen. 10 Mannschaften zeigten hier wieder einen schönen Kampf. Wechselvoll war das Bild, einer wollte dem anderen immer wieder mit letzter Kraftanstrengung überholen. 34 Mannschaften waren zu den Wehrkänipfen angetreten und .■?4 Preise konnte die Standarte beim SchluR-appell an die Männer der Standarte übergehen. Kreisführer Eberharth sprach nach der Preisverteilung zu den Wehrkampftellneh-mern, daß sie den Wehrgeist hier in Trifail übernehmen müssen und daß, wenn sie den Geist weiter tragen, das Leben erst fieln»»n Sinn erhält. Mit dem Vorbeimarsch wurden die ersten Standartenwettkämpfe beendet ui. Das Pfiichtjahr befreit nicht mehr vom Arbeitsdienst. Im Minbiick auf die naoli dtn MusteninnserKebtilssen des ncburt.siahrÄan-ges 1924 zu erwartende uiiRüiistiEc Oestal-tuuR der ErsatzlaKC für den KrieKGe-sprache mit Goethe aus den letzten Jahren S' . Tagebücher und Briefe der Öffentlichkeit zugänglich sind, steht Privatleben dieser viel erkannten rersoniichkcit vor uns, die so in ihrem Ab-go» Goethe aufgegangen war, daß sie alles andere darüber vergaß: Anstellung und Brot-benif, Braut und Hochzeit. Frau und Familie. seihst hat sich nie unglücklich gefühlt. t)Cin Lehensglück hieß Goethe, und die enge Zusammenarbeit als Hausfreund und Vertrauter des Großen Dichters war ihm vollster Ersatz für alles. Die eigentliche Heldin seines hamiltenschicksals aber war seine rrau. Mehr als er hat sie Lehen, lugend und hhegliick geopfert, um Goethes Lebenswerk nicht zu stören. Als 1823 der junge .literarische Handwerks-bursche« Eckermann auf einer Fußrcie nach Weimar ins Goethehaiis kam — zu einem kiirüeii Besuche, wie er meinte _ war er seit drei Jahren verlobt. Ilannchen Bertram, eine Kaufmannetochter aus Hannover, war seine Braut. Sie war neun Jahre jünger' als er und erst .siebzehn, als sie sich ihm versprach. Beide waren arm und hatten doch gehofft, in kurzem heiraten zu können. Eckermann hätte nicht daran gedacht, daR er lange in Weimar bleiben würde. Aber Goethe war der späte Göltinger Student gerade willkommen; er hraiiclite in seinem Alter unbedingt eine junge Hilfskraft bei der Sichtung seines großen Lebenswerkes. Der junge Goethesthwärmer machte sich sofort mit Eifer an die Arbeit, (^ber ihr vergaß er alles. Nur in den wenigen Mußestunden — er gab zu seinem notdürf- tigen Lebensunterhalt an reisende Engländer Unterricht — schrieb er seinem Hannchen zärtliche Briefe. Manchmal machte er es auch möglich, sie zu besuchen; aber das wurde mit den Jahren immer seltener und zuletzt sah sich das Paar vier lange Jahre überhaupt nicht mehr. | Dreizehn Jahre saß Hannchen Bertram so' einsam in ihrem väteriichen Haus zu Hanno-! ver. Zur Aufbesserung der Wirtschaft und der Rente des Vaters gab sie Privatstunden.' Anfangs richtete sie w.ohl zuweilen noch einen Brief nach Weimar mit der Bitte an den Verlobten, sich nicht gänzlich in das Weimarer Netz zu verspinnen. Denn sie durchschaute sehr bald das dortige Spiel. Aber Goethe gab seinen >getreuen Eckart« nicht frei. Und Hannchen hatte Verständnis für den :>Ausnahmefalk und schickte sich tapfer, wenn auch mit stiller Wehmut, in ihr Schicksal. Was Eckermann für das Beste hielt, damit wollte sie ohne Murren zufrieden sein. Als sie bald darauf ihren Vater verlor und die Mutter zu kränkeln anfing, wurde freilich die Heiratsfrage notgedrungen spruchreif. Gute Freunde forschten peinlich nach dem Hochzeitstermin und schrieben mahnend an Eckermann: >Das gute, geliebte Mädchen hat immer treulich an Dir gehangen und in allen Deinen früheren Lebensstürmen mit' imerschüttcriicher heroischer Kraft ausgeharrt. Dafür wartet ihrer auch ein köstlicher Lohn. Heirate sie nur recht, recht bald! Wie unaussprechlich glücklich wirst Du mit ihr sein, und wie wird der Alte, Einzige (Goethe) seine Freude über sie haben Führ» sie nur bald zu ihm!« Aber es half alles nichts. Erst nach tast dreizehn Jaliren langen Wartens kam die Heirat zustande, am 5^. November 1831. Wie hatte sich Hannchen Eckermann auf Weimar gefreut! Aber Gnethe hatte dem Ge- treuen zwar den Doktortitel und eine einmalige Zuwendung von 200 Talern verschafft, wodurch auch eine kleine Hochzeitsreise ermöglicht wurde, — aber sonst übersah der Olympier das veränderte Verhältnis ganz und gar. Für ihn gab es keine Frau Dr. Eckermann; zweifellos fürchtete er eine Beeinträchtigung der gemeinsamen Arbeit. Nur einmal sah er sie, zufällig bei seiner Schwiegertochter. Er war höflich, aber nicht einladend. Und die Arbeit der beiden Männer ging weiter wie vorher. Das war freilich eine Riesenenttäuschung für die arme Frau. Doch sie fand sich auch damit ab, und ihr Eheleben war durchhaus nicht unglücklich. Dazu waren sie beide zu stille, vornehmen Menschen. Doch das kleine Glück war von kurzer Dauer: Hannchen Ek-kermann starb schon nach zweieinhalb Jahren im ersten Kindbett, anderthalb Jahre nach Goethes Tod. Und damit wurde es erst recht ein Faml-lientrauerspiel. Der einsame Witwer wurde immer mehr ein Sonderling. Er verkroch sich mit seinem Buben in eine absonderiiche Vogelliebhaberei. Nur dann und wann ging er noch ins Theater. Er zog sich ganz in sich selbst zurück. Ein erschütterndes Fratienschicksal, Gemildert ein wenig durch die Würde, mit der diese seltene Frau es trug. Unter den vielen Frauengestaltcn um den großen Goethe ist Hannchen Eckermann so etwas wie ein sympathisches, armes Schattenblümchen. Der Ruhm des Großen und der Mitruhm ihres Eckermanns hoben auch sie mit zur Unstcrb-■'chkeit emnor. Der aufgeklärte Sprößling »Sag mal, Heine, seid ihr in der Schule eigentlich aufgeklärt worden?« Sohn: »Klar, Vater, was willst den wissen?« Di« Entschuldigung Der Komiker Beekmann war um die Mitte des vorigen Jahrhunderts der Uebling des Beriiner Publikums. Aber das hmderte doch doch nicht, daß Beckmann eines Tages wegen Beleidigung eines bekannten Bankiers gerichtlich verurteilt wurde, dem Kläger vor Zeugen Abbitte zu tun. Der Bankier gedachte sieb aus dieser Genugtuung ein Fest zu machen und lud für die vom Gericht bestimmte Stunde eine gi'oßc Gesellschaft in seine Wohnung, mit der er den Besuch des bekannten Komikers erwartete. Beckmann erschien auch pünktlich zur festgesetzten Zelt, aber statt, wie erwartet, seine Entschuldigung vorzubringen, steckte, er nur den Kopf zur Tür hinein und fragte: »Können Sie mir nicht sagen, ob hier Herr Maier wohnt?« »Sie Irren sich, Herr Beckmann«, sagte der Bankier, der selbst an die Tür gekommen war, »Herr Maier wohnt eine Treppe höher.« »Dann bitte ich tausenmal um Verzeihung«, sagte darauf Beckmann, Indem er auf diese Weise den Spruch des Gerichts wörtlich befolgte. Erich Grisar Jeder kehr* vor peJner Tür... Kari wollte Linchen heiraten. Kari ging zu Linchens Vater und bat ihn um die Hand seiner Tochter. »Mein Herr, ich habe mich gestern nach Ihrem früheren Leben erkundigt!« sagte der. »Genau wie ich. Ich habe mich auch nach Ihrem Vorieben erkundigt, Schwiegerpapa!« entgegnet* Kari. »So? Na also, dann reden wir von etwas anderem!« Heute sind Kari und Linchen ein "glückliches Paax. Nummer iSO iMarteurger Zeitung« 7. Sc^jtemfeer l§42 Seite Ö Sfuxct mä OMcneu Um den Reictisnundpokal In dpn beiden Spielen der Vorsrhlußrunde um don Reirhsbundpnkdl ist vorerst nur eine klare Entsrheidunn gefallen. Die Elf des Niederrh^ins überraschte in Wien durch einen l:0-Sleq ühpr das starke Aufgebot von Donau-Alpenirind Wer der Gegner von Niederrhein im Endkampf am 4. Oktober sein wird, steht noch nicht fest, denn im zweiten Treffen trennten sich in Berlin die Mannschaften von Berlin-Mark Brandenburg und Nordmark nach 120 Minuten 1:1 unentschieden. Denlscher Radsieg Die Radsportler von Deutschland, Kroatien und der Slowakei traten am Sonntag inmitten der slowakischen Landeshauptstadt PreQ-bürg zum Dreiländerkampf im Straßenfahren an. Der Breslauer Mirke überrundete das Feld schon nach der 20. Runde, die beiden Wiener Valenta und Gabriel erzielten in der 55. und 90. Runde gleichfalls Rundengewinne, womit der deutsche Enderfolg bereits gesichert war. Mit Rundenvorsprung und 10 Punkten blieb Deutschland in der Länderwertung Sieger vor Kroatien mit 33 Punkten, während die Slowakei nicht gewertet werden konnte, da nur Müllner das Rennen beendete. Einzelsieger wurde der Wiener Valenta mit 30 Punkten vor seinem Landsmann Gabriel. Sieg and Niederlage der Scbfltien Das Dreiländertreffen der deutschen, italienischen und ungarischen Schützen in Karlsruhe nahm am Sonnabend mit dem Länderkampf Deutschland—Ungarn mit freier Pistole und dem Dreikampf Deutschland— Italien—Ungarn mit dem Armeegewehr seinen Anfang, Bei den Pistolenschützen siegten die Ungarn mit 2639:2608 Ringen. Anschließend traten die drei Mannschaften zum Länderkampf mit dem deutschen Armee-Gewehr an. Die deutschen Schützen schössen hervorragend und siegten mit 2512 Ringen vor Ungarn (2411) und Italien (2183). ; Das Kanufahren quer durch Wien wurde am Sonntag unter reger Beteiligung entschieden. Das Hauptrennen über 6 km gewann Olympiasieger ^^-Unterscharführer Hradetzky im F«ltboot-Einer in 21:16,4. Im Kajak-Einer wurde Rittsteiger (Salzburg) in 19:31,9 und bei den Frauen Angela Krassel (Wien) in 22:13,^ Preisträger. ; Einheitliche Leitung des Sports In Portu-gal. Durch ein am Sonnabend veröffentlichtes Gesetz wurde in Portugal die „Generaldirektion für Leibesübungen, Sport und Schulhygiene" geschaffen. Ihr obliegt das gesamte Sportwesen einheitlich zu leiten und zu organisieren, Insbesonders die sportlichen Wettbewerber der Staatsjugend und internationale Wettkämpfe. 5:0-Sieg als Auftakt zur neoen Fossballmeisterscliaft VerheiAungsvolIe Meisterschaftspremiere im Bapid-gtadion — Rapid in allen Belangen dem Graier SC überlegen — Der Schiedsrichter bricht das Spiel sechs Minuten vor Schluß ab Rapids Fußballer eröffneten am Sonntag | übrigen reichte nicht über den Durchschnitt den neuen Meisterschaftsbetrieb mit einem glanzvollen Sieg von 5:0 (1:0) Toren über den oft genannten Grazer Sportklub. Um es gleich vorwegzusagen: Rapids Fußballelf der Marburger Sportgemeinschaft bot eine herausragende Leistung und war den Gra7er Gästen die längste Zeit in allen Belangen klar überlegen. Nur großes Schußpech der Marburger verhinderte eine noch größere ziffernmäßige Ausbeute des flott geführten Kampfes, der insbesondere gegen Schluß ganz im Zeichen der drückenden Überlegenheit der unter-steirischen Fußballer stand. Die Gäste hatten in ihrem Torhüter Cibu-lak ihren verläßlichsten Mann, der mit großer Bravour die schwierigsten Bälle meisterte, sich schließlich aber doch fünfmal geschlagen bekennen mußte. Das Können der Im Marburger Lager dominierte die Verteidigung, gleichsam auch das Mittelspiel sowie der Angriff, vor allem nach der Pause, ein recht zügiges Spiel vorführten und das gegnerische Gehäuse fast ständig in höchste Gefahr brachten Den Reigen der fünf Treffer eröffnete Heller, der auch diesmal mit drei Toren der erfolgreichste Schütze war. Die beiden weiteren Treffer schössen Semlitsch und Jan-schekowitsch Leider fand das Spiel einen unschönen Abschluß, da es der Spielleiter wegen eines Zwischenfalls kurzerhand abpfiff, nachdem zwei Spieler sechs Minuten vor Spielende trotz Ausschlusses den Platz nicht verlassen hatten. Schiedsrichter Eigler aus Graz hatte das Spiel nicht in der Hand. Rapids Tennisstaffel In der Schlussrunde der Bereichsmeisterschaft Klagenfurt» Tennlaauftwahl nach harten Kämpfen 2:3 geftchlaKen — Rapid startet in Wien um daA Tennisprünat der Ostmark Die Tenniabereichsmeisterschaft der Donau- und Alpengraue nähert sich ihrem Abschluß. Sonntag" vormittag kämpfte die heuer so überatia erfolg^reiche Rapid-Tennls-ataffel der Marburger Sportgemeinschaft gegen den Klagenfurter Tennisklub um den Eintritt in die Schlußrunde, die sie nach fünf erbiterten schlagenen Hakensenen auf den Herausforderer ein. der bis zur vierten Runde sich meist in Abwehrstellung befand Das Blatt wendete »ich )edoch in der füniten Runde. Neusei gewann wieder die Übersicht und stoppte nun mit langen Linken den Me'ster der in seinem Vorwärtsgehen auch oft im Clinch aufgehalten wurde. Von Runde zu Runde unterminierte Neusei die Angriffswucht des Rheinländers, der kurz vor Schluß der siebenten Runde nach einem Körpertreffer sogar zu Boden mußte In der achten Runde beherrsrhte Neusei völlig seinen Gegner, der restlos erschöpft in seine Ecke zurückkehrte : 82 am Start für das Reichssportahzeichen in Clin. In Cilli herrscht ein großes Interesse für den Erwerb dos Reichssportabzeichens. Das beweist die Zahl der Teilnehmer sowie auch die ausgezeichneten Leistungen. Am Samstag wurde das Schwimmen in Römerbad durchgeführt. Das Schwimmen war trotz der großen Zahl 82 in 2"2 Stunden absolviert. Die Bewerber zeigten hervorragende Leistungen. Nur vier Teilnehmer haben die Bedingungen nicht erfüllt. Am Sonntag melden sich wieder 55 Männer und 27 Frauen zu den leichtathletischen Disziplinen auf dem Sportplatz Festwiese. Vier Stunden kämpften die Sportler, die außer der Sportuhr und Maßband auch in der Sonne einen starken Gegner hatten. Die Leistungen der einzelnen wa- Kämpfen mit 3:2 Siegen auch erreichte. Flapids Termlameiater werden nun schon in den nächsten Tagen in Wien den Kampf um den Endsieg in der Mann-schaftsmeiatenchaft der Donau- und Alpengaue aufnehmen und schon heute wendet sich da» allseitige Sportlnteresae unseren wackeren untersteirischen Tennisspielern zu. Der 3:2 Sieg gegen Klagenfuhr twar hart erkämpft, aber verdient. Die Gäste aus dem Kämtnerland entpuppten sich als zähe Gegner von überraschender Spielstärke. Marburg Tenniameister mußten tatsächlich ihre Meisterform aufzeigen, um auch dieses wichtige Treffen siegreich zu beenden. Am erfolgreichsten waren diesmal Ernst Blanke und Sepp Holzinger, die zu über- . ragender Form aufliefen und ihre Spiele i ausgezeichnet. Die Orqdnisation war in glattweg für sich entscheiden konnten. . nuten Hanrlen, die laufend und ohne je-Blanke schlug den .lonat sehr guten Weeze rek leicht mit 6:2, 6:2 und Holz1ny««r machte Jedllcka nach aufregenden Kampf sicher mit 7:5, 6:3 den Garaus. Weniger Glück hatte diesmal Mag. Pharm. Albanesche, der an erster Stelle in Sabig auf einen sehr gefährlichen Gegner stieß und diesem trotz restloser Hingabe mit 3:6, 3:6 Sieg und Punkt überlassen muRte. Auch Hitzel war wieder erfolgreich dabei und gewann mit dem diesmal glänzend disponierten Holzinger als Partner das Doppel gegen Jedllcka-Sorz nach dramatischem Endkampf mit 6:3, 4:6, 6:1. Mag. Pharm. Albanesche-Blanke gaben dsis zweite Doppel j gegen das übrigens sehr gut eintre.splelte ' den Abstand musterhaft arbeitet. Das Rad-I fahren wird am Dienstag abgenommen. Start um 6.30 Uhr beim Grazerstraße. Gasthaus Swcttel in df»r Paar Weczereck-Sabig mit 4:6, 4:6 ab. Neusei deutscher Meister Heuser gab nach acht Runden auf Was Neusei vor einigen Monaten in Hamburg vergeblich anbahnte, das verwirklichte er am Sonntag in Berlin. Im zweiten Meisterschaftskampf entthronte er den Titelverteidiger Heuser, der nach der achten Runde nicht mehr in der Lage war, den Kampf fortzusetzen. Zum zweiten Mal ist dadurch Neusei deutscher Schwergewichtsmeister im Boxen geworden. Die Deutschlandhalle startete den ersten Kampftag ihrer neuen Boxsportzeit sehr verheißungsvoll. Die mirtscpatt X Beträchtliche Mehrleistungen In der stelrlschen Milcherzeugungsschlacht. Im ersten Halbjahr 1942 stieK die Qcsamtcrzeu-gung von Milch in der Steiermark trotz der durch den Krieg hervorKcrufenen Schwierigkeiten abermals an und war um sechs Millionen Kilogramm größer als in der gleichen Zeit 1941. Die Ablieferung an die Molkerelen war sogar um elf Millionen Kilogramm gro-Qer, woraus zu ersehen ist, daß die steiri-schen Bauern den eigenen Mllchverbraucb zugunsten der Marktleistung weiter verringert haben. Anderseits hat aber auch die Zahl der Milchkühe um rung 8000 gegenüber 1941 zugenommen. Die Buttererzeugung der Molkereien erhöhte sich im ersten Halbjahr 1942 gegenüber 1941 um 600 000 Kilogramm. Es wurde mehr Landbutter von jenen Ge-birg.sbauern, die infolge Ihrer entfernten Lage Milch nicht abliefern können, abgeliefert, als im vergangenen Jahr. X Tagung der Internationalen Forstzentrale In Wien. Zum zweiten Male seit Kriegsbeginn werden sich die Dellglerten der internationalen Forstzentrale und Sachverständige aus 16 Mitgliedsländern in der Zeit vom 8. bis 12. September zur statutenmäßigen Komitee-Sitzung versammeln, und zwar diesmal In Wien X Ungarn hat zu wenig Weinkeller und Fässer. Die Weinleseaussichten In Ungarn haben sich in den letzten Wochen weiter derart gebessert, daß mit einer sehr guten VVeinernte. wahrscheinlich sogar tnit einer Rekordernte gerechnet wird. Man schätzt den Ernteertrag auf mehr als 6 Millionen Hektoliter gegenüber 3,4 Millionen im Durchschnitt der letzten zehn Vorkriegsjahre. Die Unterbringung dieser großen Weinernte bereitet gewisse Schwierigkelten, weil es an Kellern und Fässern tnangeln könnte und auch der neugeordnete ungarische Weinhandel noch nicht voll aktionsfähig Ist. Im übrigen plant man heuer die Ausfuhr von Edel-trauben wieder in einem größeren Umfang aufzunehmen. X Bulgarischer OHvenhandel als Staatsmonopol. Nach eltjcr Verordnung des bulgarischen Handcisministers ist der Mandel mit Oliven zum Staatsmonopol erklärt worden. X Kroatischer Anbauplan für Brotgetreide und Kulturpflanzen. Eine Gesetzesverordnung über den Anbaupinn für Brotgetreide und Kulturpflanzen verfügt, daß alle Grundeigentümer. Besitzer und Pächter mit mehr als 50 Katastraljoch Ackerboden verpflichtet sind, mindestens die Hälfte ihrer Äcker mit Brotgetreide einschließlich Mais anzupflanzen, während höchstens ein Viertel der Acker- fläche für den Anbau von Industriepflanzen freigestellt werden katm. X Die Ernte In Südosteuropa. Die Getreideernte ist in Südosteuropa im wesentlichen eingebracht. Nach zwei außerordentlich schlechten Erntejahren können die südosteuropäischen Bauern, mit ihnen aber auch die verantwortlichen Männer der Land- und Ernährungswirtschaft, wieder aufatmen. Das Ernteergebnis war nicht überwältigend, aber es war im großen Durchschnitt gut. Dies gilt für die Getreideernte und dürfte noch mehr für die bevorstehende Maisernte gelten, die in einigen Staaten sogar sehr gut auszufallen verspricht. Auch die Hackfrüchte stehen gut und somit kann die Volksernährung in allen Südoststaaten als völlig gesichert angesehen werden — mit der einzigen Ausnahme Griechenlands, dessen Agrarproduktion noch immer zu gering ist, um die Ernährung des griechischen Volkes von den Erzeugnissen des eigenen Bodens zu sichern. X Die Arbeitslosigkeit In der Schweiz. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat die Schwelzerische Nationalbank prinzipiell beschlossen, der goldverarbeitenden Industrie ein monatliches Kontingent dieses Metalls zur Verfügung zu stellen. X Bessere Dattolernte In der Türkei. Wie aus Basra berichtet wird, wird die diesjährige Dattelernte um 30''/o besser ausfallen als im vergangenen Jahre. X Kohlennot In Ägypten. Die Kohlenknappheit in Ägypten nimmt Immer ernstere Formen an. Die Regierung hat den Staatselsenbahnen deshalb einen außerordentlichen Kredit zum Umbau der Lokomotiven von der Kohlenfeuerung auf ölfeuerung zur Verfügung gestellt. Bekanntlich war die ägyptische Staatsbahn stets der größte Kohlenverbraucher Ägyptens; Ihr Bedarf machte mehr als die Hälfte des Gesamtbedarfs des Landes aus. Dieser ägyptische Kohlenbedarf wurde überwiegend durch britische Lieferungen sichergestellt. Schiffsraummangel wie ein außerordentlich bedenklicher Rückgang der Kohlenförderungen in England, der sogar die Deckung des englischen Inlandsbedarfs in höchstem Maße gefährdet, sind die Ursachen, weshalb sich Ägypten heute völlig auf sich seihst gestellt sieht. Von britischer Seite sind zwar wiederholt Kohlenlieferungen aus Südafrika und Indien angekündigt worden. Durch den stürmischen Vormarsch der Japaner in Ostasien und die zunehmenden Verluste der Handelsschiffstonnage mußten jedoch auch diese Vercprechun-gen unerlüllt bleiben. riesige Arena war restlos gefüllt. Der im Mittelpunkt stehende Meisterschaftskampf hielt mehr, als man sich von ihm versprochen hatte. Nachdem Heuser für seinen 100. und Neusei für seinen 75. Kampf beglückwünscht worden war, setzte der Bonner in seiner bekannten dem langen Westfalen gewaltig zu. Mit Ausnahme der offenen zweiten Runde drang Heuser mit wuchtig gc- j Sciiloss Kaiserau niPder'iebrannl Schloß Kaiserau bei Admont ist am Donnerstag durch ein Großfeuer vollständig eingeäschert worden. Das Schloß Kaiserdu liegt I in einem der schönsten Hochtäler der Steier-! mark, das den gleichen Namen Kaiserau führt und über 1000 Meter hoch liegt. Das Sc hloß ! war ursprünglich em Bauernhof, wurde jn-i doch schon 1160 als „Chaiserowe" urkundlich ^ erwähnt. 1567 wurde es von dem .Admonlor Abt Valentin erworben und 1707 bis 171U zu einem Jagdschloß umgebaut und mit einem Turm versehen. Das Schloß enthalt zahlreiche Räume, die mit hübschen, größtenteils humoristischen Malereien des 18. Jahrhunderts geschmückt waren. Die Kaiser Josef II. und Ferdinand I. weilten oft in Kaiserau zur Jagd. 19.19 ging das Schloß mit den dazugehörigen Almen in den Besitz der Reichsforschungsansfalt für alpeiilandisrho Landwirtschaft über, von der es zu einer Versuchsanstalt ausgebaut wurde. Die Kunst-schätze, vor allem die Bilder, wurden bereits nach der Übergabe des Schlosses durch den Reichsqau Steiermark sichergestellt und entgingen so der Vernichtung durch das Feurr. Das Cafe-Restaurant »Theresienhof« ist seit 5. September 1942 wieder geölinet. Caf^-Restaurant »THERESIENHOF« Inh. Maria Kleschitz Marburg/Drau — Ruf 20-26 Kleiner lazeiner Jedes Wort kostet tfir Stellengesuche 6 Rpl das fettnedruckt« Wort 2t RdI Iflr Qeld- Realitä-tenve'ketii Briefwechsel <)nd Heirai 13 Rnf da* fettRedruckte Won 4(i Rot fbr alle Obrliten Wortanzeicen 10 Rpl das fetteedruckte Wort 30 Rpl De' Wortpreis silt bis tu 12 Buctistahen 1e Wort KennwoftgebOhr bei Abholunj der Anxebnte 35 Rpf bei Zusen-dunif durch Post oder Boten 70 Rpf AuskunftspebOhr für Anzeisfn mit Jem Vermerlc; »Auskunft tn der Verwaltunit oder QeschSftsstelle« 20 Rpf Anzeicen AnnahmeschluB: Am Tace vor Erscheinen am 16 Ulir Kleine Anzeigen werden nur Kecen Voreinsenduns des Betrasei (auch ctliliEe Briefmarken) aiitEenorameD. Mindesteebtlhr für eltie Kleine Anzeise t RM 2u pfffriinifoff Gebrauchter Blechsparherd um 15 RM zu verkaufen. Drauweiler, Dammgasse 26, 1. Stock. 8940-3 ^11 Ifßßiffft Kaufe Gasbackrohr. Auch Tausch und Aufzahlung gegen neuwertige Georgette-Bluse. 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