LMllcherWMtlmg. Nr. 9. Pränumeratiouaplci»! Im liomptolr ganzj. fi. il. halb!, st. 5.5.0. ffilr bic Zuficllun» ,n5 Hau« halbj.s.olr. Mit del Post g,'i,,l. ft. i'». halbj.fi. 7.50. Montag, l3. Immer Insrtll »n«gevüyr di« iU gellen: imal üo li., lni.Wlr., 3>n. 1 st.; sonst ftr.Zcile lm. <,sr.,^m.xsl., »m. U>lr. u. s. >». IüscrtivnOfl^mpel icdcüm. 3« f,. 1888. Amtlicher Theil. Königliches Rescript an den croalisch-slavo-Nischen Landtag. Wir Franz Joseph drr (krste lc. :c. lc. Judcm Wir Eu. lieben Getreuen Unseren lönig. lichcn Gruß hiemit entbieten, glauben Wir Eu. sieden Getreuen vor allcin auf den Inhalt Unseres lönigl. Rc-scripteS verweisen zu müssen, welches Wir am 20. Oc-toder an Unseren löuigl. Stellvertreter der Äanalwürdc Baron Levin Ranch v. ?iick mit dem Auftrage ergehen ließen, daß solches dem Landwgc dc« drcicinigen König, reiches gleich bei seinem ^nsamnlentrittc vorznlcgcn sci. Ans dicscul Unscrcus königl. Rcscriptc werden En. Lieben Gctrcncu dcu Umfang, in welchem Wir die vom croatisch.slavonischcn Landtage im Jahre 18 entwor-fenc LandtagscoordinirlMgs- und Wahlordnnngsuorm für jetzt, und iusolaugc als uicht im gesetzlich vcrfas« sungsmäßigen Vcrcinbarnngswcge etwas, anderes festge» stellt werden wird, „lit provisorischer Gesetzeskraft zn genehmige» befunden, nnd unter Einem auch jene hoch' wichtigen Fragen und Angelegenheiten entnehmen, deren baldige ersprießliche Lösung sowohl im allgemeinen, als anch im wohlverstandenen' speciellen Interesse Unserer aellcbten Königreiche Eroalicn und Slavonien dringend geboten erscheint. Der von den Ständen und Vertretern Unserer so» eben erwähnten Königreiche auch in sehr schwierigen La» gen bewiesene, wahrhaft patriotische nnd eonstitntionell« loyale Geist laßt uuS auch dicsmal mit voller Huvcr' slcht hoffen, daß En. Lieben Gctrcnen die Wichtigkeit der von Uns im besagten louiglicheu Rescriptc vorgcleg. . ten Magen anerkennen und die Verhandlung darüber eiuer nllsoglcich aus der Landtagsmitte anSzuscudcudcu Reguicolardcputalion anvertrauen werden, welche mit einer ähnlichen von Seite Unseres ungarischen Reich«, tageö zn erwählenden Deputation i» unmittelbare Be« rührung zn treten, die im uoriacn Iahrc cnlnct'l-chnlcn nnd nnr dnrch die Kricgscrcignissc unlcvlnochcncii Vcl^ Handlungen einer ersprießlichen Lösuug zlizuführcn und welche das Resultat ihrer Verciubarungcu zullächst ihreu bctrcffeudcn Vcrtretungslörpcrn nud darnach Uns» rer Allerhöchsten Bcschlußfassuug zu untcrbrciteu haben werden. Die Wir im Ucbrigcn Euch mit Unserer löuiglichcu Huld nnd Gnade gewogen verbleiben. Gegeben in Unserer Haupt« und Residenzstadt Wicu in Oesterreich am zwau.zigstcu Tage des Monates October im Jahre dcö Heiles eiutauscudachthuudcrtscchszlg-undsicben, Unserer Regierung im ncnnzchntcu Jahre. Fllin; Iliscpl) in. 1>. Einil Varon Knsscvich '". I'-Fcldzcuguicister. Anf Allerhöchste Anordnung Sr. k. k. Apostolischen Majestät: Dr. Eduard Iclachich uon Vuzim »>. ,». Der Iustizministcr hat die Staatsanwaltssubstitu. ten Joseph Kern er in Wels nnd Dr. Eduard Riller v. Kind in g er in Korueuburg auf ihr Ansuchen in gleicher Eigenschaft zur Staatsanwaltschaft bei den, Lan< deSgerichtc in Wien übersetzt nnd zn Staatsaiiwaltssub^ stituteu ernannt, und zwar für Wien den Gcrichtsad» juucteu des Wiener Landcsgcrichtes Friedrich Fischer, für Krem« den dortigen Krcisgcrichlsadjuucleu Joseph V o g l, für ^inz den Landcsgcrichtsadjuuclen daselbst Hngo v. G ricnbc r g c r, für Ried den Landgerichts, adn'ncten in ^inz Joseph Mayer, für Korncuburg den ^andeögerichlsadjuneten in Wien Dr. Karl Kr a l l und für Wels den dortigen Kreisgerichtsadjnncteu Io> Nichüuntlicher Theil. ^Laiback, 12. Jänner. Wenn die Einberufung der Delegationen bis jetzt noch nicht erfolgte, so ist die Ursache zunächst iu der Nothwendigkeit der Feststellung des Budget' der gc< mciusamcn Angelegenheiten für jede der beiden Reichs. Hälften zu suchen, waS natürlich viele Detailarbeitc» nöthig macht. Eine der wichtigsten Fragen, welche die Delegationen zu löscn habcn werden, ist die des Armee. Mldgcts, bei welchem nicht nnr Rücksichten der Ersparung, sondern anch der Politit maßgebend sein müssen. Die Ungarn haben bereits ihren festen Willen knndgcgcben, auf eine möglichst knappe Einrichtung dcS Ändgets zn dringen, auch die diesseitige Dclcgaliou dürfte von der nämlichen Absicht dnrchdrnngcn sein. Ucbrigcns wird man sich beiderseits der Einsicht nicht verschließen dürfcu, daß cS iu der Reduction der Armee eine Grenze gcbcu müsse, uud das ist die Erhaltung der Wehrkraft Oesterreichs uud seiner Machtstellung. Wie die „Pr." vcr-nimmt, liegt die Absicht vor, die Grnndzügc deS nach dem letzten Kriege veröffentlichten Wchi'systcms aufzulassen, das Loskanfsrecht wieder zu rcstaurircu, das stehende Heer anf eine dem Bedürfnisse der Lage entsprechende minimale Ziffer zu reducircn, es übrigcuS so beweglich uud für dcu activcu Dienst so brauchbar zu machen, als möglich. Für deu sogenannten inneren Dienst, die Acwachnng der Festungen lind die Aufrcchthaltuug der Ordnung,' würdcu iu beiden Rcichshälstcn Landwehren, ans Reservisten bestehend, eingerichtet werden. Auf diese Weise würde den Wünschen Ungarns entsprochen uud gleichwohl die Wehrkraft der Monarchic intact erhalten. Andererseits liegt cS anf der Hand, das; dieses System der Unterscheidung der combinirtcn Vcrtheidigungskräftc nach einem agilen, überall hin dirigirbareu Elemente und nach einem zweiten, daS in Masse nnr bei drohender Gefahr aufzubieten wäre, als das ökonomischeste von allen denkbaren Hccrcssystcmcn, zugleich aber das nnsercu und Ungarns Sitten nnd Gcwohnhcilcn zumeist zusagende erschiene. Diese Landwehr, die man zwar nicht in jeder, aber doch in mancher Beziehung eine mobile Nationalgardc nennen könnte, würde behufs ihrer Alis« slcllnng nnd Einrichtung relativ die geringsten Kosten vcrnrsacl'cn, weil dieselbe vorwiegend anS bereits geschnittn und wohl cincxercirten Lenten bestände. Den'Delegationen soll dem Vcruehmcn nach eine Darlegung über die auswärtige uud die Handelspolitik des österreichischen Eadiülts, nebst einer Sammlung von Actcuslücken zum Luxemburger Handel, znr römischen Frage, znr orientalischen Angelegenheit n. f. w. vorgelegt werden. Somit würde zum erstenmal ein österreichisches Rolhlnich sich den englischen, französischen nnd italienischen G!"U<, Gelb» und Grünlmcherii zugesellen. Andererseits wird gemeldet, dnß der Pester „Raplo" in einem Wiener Briefe das auswärtige Programm des ungarische» Ministeriums veröffentlichen werde. Wir haben also für die nächste Zeit ciu ungewöhnlich reiches politisches MlUcrialc zn erwarten. Treftrt ül,er die Delegationen. „Mplo" bringt einen Artikel ans der Feder Tre-fort's über daS Wesen und deu Eharaktcr der demnächst zusammentretenden Delegationen. Trcfort spricht die Erwartung ans, daß die Delegation sich nicht an die Formen einer einfachen Landesdeputation halten, son dern cinacdcnl' der hohen Wichtigkeit der Bcralhnngcu, welche ein Budget vou mehr denn !^» Millionen zum Oegcnslaudc habcu, die finanziellen Interessen des Lan-des mit aller Energie vertreten werden, und daß der Particillariömus, sowie die Suprematie gewisser Elasscn ans dem Schooßc der Delegationen verbannt sein werden. Es dürfe in den ans Dcpntirten bestehenden De» lcgalioncn ein Unterschicd zwischen Ober« und Unlcr-hnnsinilgliedern nicht gemacht werden, nnd namentlich bri der Präsidentenwahl den ersteren leine Prärogative eingeräumt werden. Im Gegentheile, meint Trcfort, müsse gerade diesmal ein Volksvertreter znm Präsidenten gt' wählt werden. Während die Rcvolutiouspartcleu — 10 argumcu-tirl Trcfort — schon im Vorhinein auf die gemeinste Weise bestrebt sind, die Dclcgationsinstitutiou bei dem "^olkc verhaßt zn machen, so haben wir die Aufgabe, zu wmiseu, daß die D c l c g a t i» „ c i n c d e m o kra -tisäe frcisiunigcInjlltntlon l st, vollkommen geeignet, den Interessen des Landes zn entsprechen welches weder für ein großes Kriegsbudget ,mmucu, noch sich der friedlichen Strömung entgegenstellen wird; wir haben das Land zn überzcngen, daß die Delegation die nc^ tional-ölonomischeu Interessen des Landes ge,chutzt uud scinc staatsrechtliche Sclbständigtc.l nicht compr.Mllirt hat Unsere Losung sei daher: Ein dauerndes Bündmß zwischen dem freien Ungarn und dem freicu Oesterreich ans Grundlage dcr pragma!ischcn Sanction. Der Ab. solutismns und dessen Ränke haben Völker, die Jahr-Hunderte hindurch iu Zricdcn miteinander gelebt, zum Kriege gegen einander verleitet, „So sci denn die Freiheit das gcmciusamc Interesse, das diese Völker aussöhnen nnd zn einer großen Macht nach Außen verbinden soll," ruft Trcfort zum Schlüsse aus. Gutachten über die Rcor.qanisinluq dcr Landcs'Gcbäranstalt und die Reform, resp. Aufhebung der Landeö-Findclanstalt. Abgegeben vom Vereine dcr Aerzte in Krain. Verfaßt vom Berichterstatter Dr. Moriz G a u st c l, (Fortsetzung.) Dnrch dic Ucbcrgabe an die nächsten Verwandten des Kiudes wird jedcufalls daS Band, welches das Kind an seine Eltern nnd deren Familienkreis knüpft, gefestigt, und dem Kinde die Familicnlosigleit erheblich gemildert. Diese Maßregel hat sich iu Fraukrcich bewährt uud entspricht dcr Gcmciudcuutcrstützuug armer Mütter im protestantischen Systeme. ES versteht sich, daß uur arme uud uicht sittlich verfallene Mütter ihre Kinder uutcr dcr obigcu Bcdiugung hinausnchmcn dürften, wenn sie die Möglichkeit uud die Fähigkeit nachweisen, daß sie mit dem Verpflcgsbcitragc der Anstalt ihr Kind erhalten nnd entsprechend erziehen können. Mcdiciualralh Mclzcr wendet ein, daß nicht einzusehen ist, warum dic Mutter, wcuu sie als Pflegemutter fungirt, weniger als diering, daß dadurch gewiß nicht der Reiz für cincn Mann gesetzt wird, sich mittelst Eheschließung dnrch dic. sen Geldbetrag aushalte» zu lassen; wiid aber aus cm» dcrcu Grüudcu die soziale Rchabililatiou dcr ledigen Mnltcr dadurch befördert, so würde dies unS die Maßregel nicht so discrctireu, daß wir sie ganz bri Scilc schieben wollten. Es könnte übrigens ganz zweckmäßig nur dic entgeltliche Verpflegung cincS Kindcs zugestanden werden. 4. Die bisherigen F i n de l-E i n la u fs-taxcn wärcnanfz u hcbc n, u n o wär c u ur ei ne dcnvollcn v on derAnstalt auf dieVerpfle-gung des Kindes aufzuwendenden Geld« betrag deckende EinkanfStaxe fcst.zn stellen, wobei die Erbrechte des Kiudes »ach seinen Eltern zu wahren wären. Diese Maßregel erscheint nnS als gerecht und billig, wcuu selbst manche Erfahrungen (nach Mclzer) ihr finanzielles Resultat miudcr günstig darstellen. Jede andre Einkanfstaze ist ein Unrecht gegen dic Eoucurren-leu der Verpflegctosten, ist bei Annahme dcr spätern Maßregeln, «ud <,! und 7 ei» logischer Unsinn. Kann die Mutter ihr Kind nicht selbst verpflegen und erhal« ten, so weise sie diese Unfähigkeit nach. und dic Anstalt übernimmt das Kind in dic öffentliche Pflcgc, sobald die Mutter den übrigen Anfnahmsbcdingungcu genügte. Will icmaud sciu Kiud ohne Erfüllung dieser Alis. nahmsbcdinguugeu dcr Austalt übergeben, und sich der eigenen Fürsorge culäußcru, soweit daS Erbrecht uicht alterirt wird, so zahlc er die ganzen Kosten. Gegenwärtig kann sich der Bcrmöglichslc scineS Kindes gegen wc« nigc Gulden entledigen. 5. Die Aufuahme dcS Kindcs sei nnr uutcr Evidenz dcr Mutter, dort wo fie eruirbar ist, gestattet. Dieser Fuudameutalsatz ist freilich im dircctcn Widersprüche zu dcu ursprüngliche,, Motivcu dcr Er-richtuug dcr Fiudclaustalteu. Das Motiv dcr Vcrbcrgung der mütterlichen Schande hat abcr jetzt uur iu dcu scltcustcu Fällcu cinc Bercch-liguuu. wie wir schou obcu andcntetcn. Dic Evidenz dcr Mnltcr ist nnr in dcu Fallen dcr Wcglcgllngcn nicht oder nicht sogleich möglich. Dabei ist aber nicht außgcschlossen. sondern sogar geboten, daß das Geheimniß dcr Mutter insolanac mit thunlichster Schonung behandelt werde, als nicht die Kin. derrechte oder die Austaltsansprüchc dudnrch geschädigt werden. 58 6. DicMlttter ist verpflichtet, dicvollcn oder nach Möglichkeit dietheilweisen durch die Verpfegung des Kindes auflaufenden Kosten allS ihrcm V crmögen der Anst alt zu ersetzen. Wir halten dicsc Maßregel für keine inhumane. Sobald die Schande in ihren harten, änsfern Folgen tl'unlichst neutralisirt ist durch eine mildere und christlich' mitleidigere Vottsanschauung. tritt die Pflicht hervor, bei allem Schutze für die Unglücklichen und ihre unschnldi» gen Früchte, den Erwerbfleiß und die daraus resultirende Steucrlraft des Lande,? nicht für solche in Anspruch ohne Ersatzleistung zu nehmen, welche die Folgen ihrer Schwäche, Eitelkeit, Genußsucht oder Unsittlichkeit selbst zahlen können. Diese Maßregel, erst auf dem Grundsatze des Punktes 5 ihre ÄasiS findend, erscheint uns nicht inhuman in gegenwärtiger Feit, sondern ein Act der Billigkeit und Gerechtigkeit. Wir fürchtcu auch nicht, wie Mcdicinalrath Mclzer, die Störung einer spätern friedlichen Ehe, wcim die Mutter zu einem Vermögen nachträglich kommt; wir denken immer in erster Reihe an das Kind und erst in zweiter Reihe an die Mutter, deren Aufgabe es war und ist, ihren spätern Gatten von ihrem früheren Falle zu verständigen. Würden wir auf die Störung einer späte« r?n Ehe ein nachhaltiges Gewicht legen, so müßten wir für die volle Gehcimhalt.nng der Mutterschaft plädiren und die natürlichen, angeborenen Rechte des Kinde« preisgeben. Die Fragc unseres geehrten Mitgliedes Melzcr, welche Mutter als vcrmöglich zu gelten habe, weisen wir auf den gewöhnlichen Wcg der Vermögens- oder ArmutlMcstiilignngcn, wic sie bei Einbringung der Spi. tMpflcgötostcn', der Strafproccßkostcn u. f. w. vorgc« schrieben sind. Wir betonen, daß man bei ein paar Gulden (z. B. 20—5)0 fl.) Besitz nicht dicsc wenigen Kreuzer wegnehmen sollte, da man dadurch der Mutter und möglicherweise dem Kinde einen erheblichen Nachtheil zufügt. Das Nrmcnrccht sollte in dieser, wic überhaupt auch in seinen anderen Beziehungen weder herzlos ängstlich, noch rücksichtslos gegen die übrigcu Bürger gehandhabt werden. 7. Sind die bezeichneten Kosten aus dcmPermöa. eu dcrMutter nicht zucrsetzen, so soll der Ersatz aus dem Vermögen des Vaters erwirkt werden können, weshalb die Erui rung des Vaters auf gesetzlichem Wege zu ermöglichen wäre. "Diese Forderung wäre nur durchführbar, weuu fest. gesetzt wird, daß die, die Vcrpflcgskosten d.ö KindcS nicht sicherstellende Mutter beim Eintrilte des Kindes in die Findclanstalt zur Nennung des Vaters verpflichtet uud sodann auf dcm Wege dcö Gese^es die Herbcizichlmg des Vaters zur Dcckung dcr Kostcn durch die Anstalt ermöglicht wäre. Diese Forderung widerspricht der ursprünglichen Idee dcr Findelanstaltcn mindestens eben so entschieden, wic die vorausgehende. Wir haben aber dic Pflicht nnd die Berechtigung der Anstalt auf anderen Owmdlagcn fast möchten wir scigcu, auf modernen — gesucht und gefunden, nnd von diesen Grundlagen aus fühlen wir uns trotz des social richtigen Satzes: ,.>1ut<.'r c^rta, Msr sompor iueorws!" berechtigt, obige Forderung zu beoorwortcn. ^Fortsetzn»« f"lgt) Die Vcrlammlung der Derg- nud Hüttenmnnucr in Laikach am ^., 5. und tt. Jänner 1 H(>5>. !^ü<,'ts>'tzll!!g uud Gchluß.) H. Herr Bcrgrath Lip old gedachte der abwesende» Ge-wcrlen und special dcs Inhabers von Iobanneöthal, Herrn Kuschel in Wien, dc>n, als dem Spender des herrlichen Alt« mann-Albumö, cr cin Glückauf ausbrachte. Herr Ritter v. Fritsch nennt da? Liseu daö Symbol der Starte und bringt cin Hoch ans auf den Mann, welcher sein Schwert dcö Gastes zum Nutzen der Mensch» heit, ibie Cultur und Intelligenz zu fordein, schwingt, nämlich auf den anwesenden, höchst verdienten Heirn Obcrst Pa»adis, als würdigen Vertreter der militärischen Kiaft. Herr Oberst de Pa radio bespricht in längerer, sinniger Rede, welche mit ungeheuerem Beifall aufgenommen wurde, die verschiedenen Verwandtschaften zwischen Militär und dem Montamsticum, hcbt besonders den in beiden Körpern herrschenden Corpsgeist hervor und schließt mit einem Glückauf aus den ihm dem Berufe, G.iste und Herzen nach so innig verwandten Stand der Montaniftiler. Herr v. Formachcr bringt in launigen, von seinem unerschöpflichen, allerwärtZ rühmlichsl belaniuen Humor getragenen Ve>sen zwci Toaste aus. Der erste gilt Er. Lurch, laucht dcm Herrn Fürsten Melternich al-ö Präsidenten des Vec>mtenr.'lcins, der zweite den Dame» und ihre» Schützern. Hierauf ergreift Herr Bcrgrath Lipold noch einmal das Wort, um eine Bergmanns-Aiographie zu erzählen, die, wie er sich ausdrückt, zwar privaliven Charakters, doch in theilweisem Zusammenhange mit der Versammlung stehe. Am 2. Jänner 1843 seien drei in der Versammlung anwesende Montanisliler zu Hall in Tirol als Bergprallicanten gleichzeitig beeidet worden, und haben an demselben Tage in einem fröhlichen Kreise von Fachgenossen sich das Versprechen eines Wiedersehens nach 25 Jahren gegelien. Bald daraus muhten sie nach verschiedenen Richtungen wandern und hatten verschiedene Schictialsläufte durchzumachen, bis nun alle drei Collegen nach Ablauf eineö Vierteljahrhunders durch ein seltenes Zusammentreffen von Umständen sich wieder in Krain und in der zu Laibach tagenden Versammlung zu> iammensanden. Der erstc sei der Director der Gewerlschasl Sagor, Herr Langer, der zweite Herr Verghauptmcmn Trintei und der dritte endlich er selbst. Herr v. For mach er tranl hieraus aus dic trotz der Lebe»sman>iigfaltigleit wieder vereinte Dieifalligleit. Hiemit endete die Reihe der Toaste und e« endete auch osficiell das Diner; doch blilb ein großer Theil der Anwesenden bis zum Beginne der Theatervorstellung beisammen. Die Vorstellung wurde mit einem von dem als Acmona mit den drei Landesfarben sinnig und geschmackvoll getleide« ten Frl. Arthur mit tiefgeistigem Verständniß und edler Frauenwülde gesprochenen, vom Hrn. W. v. Fiitsch gedichte» ten, wirtlich gehaltvollen und in würdigste Feslform gekleideten und auch allseitig mit u.igclheillcm Beifall ausgenom' menen Prologe: „Aemona'ö Gruß an die monta» nistische Versammlung am 5. Jänner 1868," eröffnet. Ebenso errang das hieraus vorgeführte Tableau, Bergleute um die gewonnenen, «äumlich sehr simng vertheilten Bergbau« uno Hülttnproducle in schönen Gruppen geordnet darstellend, allseitigen Beifall. Besonders in die Augen fallend warcn die gewaltigen Platten Rosetlenlupfer, wllch« dic Gewerkschaft Slofje, und die prächtigen Zintslücke, welche die Gcwerlschajt Iohanncslhal zu diesem Zwecke lieferte. Herr Regisseur Krossct hat durch daö geschickte Arrangement ticseö mit nicht endcu wollendem Beifall aufgenommenen Tableau's eine reiche Fülle ästhetischen Geschmack« und geschickten Gruppirungösinnc« an den Tag gelegt. Nach geendeter Votst.lluiia. fand sich eine brdeute,ide Zahl von Thrilnehm.til der Versammlung i^ den Gasthaus» LocalitÜten des Casino ein, wo in Folge der reichlich dort erschallenden Acrgman»s-Li»der, dann der unerschöpflich witzigen Improvisationen des Herrn v. Formacher die Stimmung bald eine derartig animirte wurde, daß man mir clst in sehr spät vorgerückter Nachtstuode, und da erst dem oinck sie eben gebotenen eisernen „Muß" wich, um die im besten Zuge bcsinrlichc Lebcinigtcit mit der nothwendigen Nachtruhe zu vertauschen. Am darauf folgenden Tage, am 0. d. M., Vormillag halb 10 Uhr fand sich wieder ein zahlreiches Auditorium im Redoulensaal.' ein, um die weiteren Vorträge zu hören. Herr Bergwesens-Crpcctcml Orüger brachte seinen am Vortage abgebrochenen Voitrag über die Aubbauverhält-nisse der Hcinrich^zechc in Mährisch - Ostrau zum Abschlüsse. Herr Acrghuuplmann Trinker sprach in init warmem Verständniß ausgenommencn Vostcage hieraus über Cin, luhrung von Bergschulen und von der Bedeutung der be« stehenden Real Unlerrichts-Anstalten für die Heranbildung von hrauchbaren Hulleulcn, wobei die Statuten dcö in Laibach neu gebildeten Verein« zur Unterstützung armer Realschüler be« fprochen und zum Äeitritle eingeladen wurde. He:r Bcrgcommissär Ritter v. Fritsch rollte hierauf der Velsammlung ein stalistischnalional-ölonomisches Gemälde üdec die .Nohlenprodu.tion Oesterreichs innerhalb de« Zeit' raumeS von 1855 bis 1805 auf u>',o übe«trug dic so gewonnenen Resultate, nachdem er auch die percenluelle Veran« lheiluüg der einzelnen Klonländer an dieser Gesammltohlen« proouclio,, Oesterreichs tabellaiisch cxlwickell und daran ei»? zutreffende Parall.le mit der Eisenproduction, gleichen 1I jäh> rigen Zeltabschnillts, der einzelnen österreichischen Provinzen gereiht halte, auf den geg.nwärtig modernen, vollöwirthjchast-lichen, einheitlichen Werihmesser der „A r b cite r t r a j t," und zwar im Wege der üroslalische» Mechanik. Die so gefundene Kohlenarbeilerarmee wuidc mit der englischen sür oas Jahr 1865 allein in Parallele gesetzt und daraus da« Resultat gezogen, daß die heimische I I jährige Kohlenarmee von der einzähiigen (inglaüds u» mehr als das zweifach« überliefen wild. Ein Hinblick auf dic ^ohlenproduction der uhrigen Länder der Elde ergänzte dieses statistische Bild und gab al« Schluhziffer, dah Oesterreich pro 1665 von der gesammttn Kohlenproduction der Eide nur 2'5 pCt. pro» ducirt hatte. Der Vortragende reihte daran noch ein Bilo über den Stand der Kohlenproduttioi, der einzelnen Kohlenprovinzcn der Monarchie, wobei derselbe in luijcn Umrissen die Lage« rungöverhällnisse, Gewinnung«', Förderung-'«, Qualitäts», Absah' und Lisenbahnfrachllalifs «Verhältnisse der einzelnen Kronländer cursiv berLhrte. Daran schloß sich die Elölle« rung der an die Tagesordnung aufgetauchten Tarisfrage und nähere Auseinandersehung dec diesbezüglichen Eigl'scHen Petition an da« Abgeordnetenhaus wegen Erwirlung billiger Tarifsätze sür Massengüter. Der Vortragende lud die Ver» sammlung zur zahlreichen Betheiligung an dieser Petition ein und erölterlc etwas näher die Rückwirkungen, welche billige Kohlen als Frachten-, Verkehrs» und Industriewecker in allen Oauen Oesterreichs und zumeist in Wien und Trieft un> fehlhar haben müsse. Nur aus diesem und mittelbar im freundlichen Tlansaclionlwege mit den Vahnadm'mistrationen lasse sich in dieser Richtung die voll«wirtbschastliche Wiedergeburt Oesterreich« vollziehen. Herr Director H. Hi n t e r h u b e r von Iohanneöthal hielt hierauf feinen lief wissenschaftlichen u»o klar gehal» tenen Vorlraz über seine Velsnche der Venverthuna. der Nebenproducte bei der Zinlerzeugung, und zwar im srtrac« tionswege mittelst Anwendung von schwefliger S5ure, dai.n unteifchweselsauerem Natron und unterschwefligsaucrem Kalk, letzterer mit schwesiigei Säure verseht. Dabei führte er der Versammlung die durch seine Versuche gewonnenen Resultate tabellarisch zusammengestellt vor und brachte den bei dem Versuche in Anwendung gebrachten Apparat in einer schr übersichtlich abgefaßten Zeichnung zui ssennlintz der Gesellschaft. Ez gelangte auf diesen ungemein beifällig aufgcnom« Mlnen Vortrag die Monographie de< Hcrrn Vergvenvallerz I. Pogatschnig aus 2lofie über da« dortselbst in Anwendung stehende und au« den Rheingegenden zuerst dorthin nach Oesterreich übertragene Ertractiontversahren sür arme Kupfer-erze zum Vortrage, in welchem der Bergbau, die -Aufbereitung, die tlrzröstung. dat Auslauge« und Cim.nlirungbvcr« fahren, da« Garmachen des KupferS im Nosetlilhelde :c. einer genauen, sehr anregenden und tief sachkundigen Schil« berung unterzogen wurde. Für Oesterreich ist dieses neue Verfahren von einer unübersehbaren Tragweite ob seiner vielfältig auf die Halde gestürzten, bi« jetzt al« un« gewinnbar erachteten armen Kupfereize, welche hieburch in gewinnbringendster, weil billig«! Weise, hüttenmännisch nutz« bar gemacht werden können. Die Velsammlung zollte jenem wichtigen Vortrage jenes Interesse und eiüblinzliche Theilnahme, welche dem Inhalte dlsselben gebühtte. Nach Schluß der Vortrage des zweiten Tages lief noch von Herrn Cal<», Direclor der Möttniger .ssohlengcweckschaft in Tuest, ein Promemoria ei»,. welcheS die Gründung einer A s s e c ur a » z g e s e l lsch a s t sür Nergschä« den zum Gegenstände hat und wobei zur üiziclung der höchste» Sicherheit mit größter Ailliglei't cin Assecu>anzsystcm entwickelt wird, wie e« von der Möttniger Gewerkschaft ent« worse» und zur hohe» Approbation vorbereitet ist. Da diese Mittheilung wegen veispäleten (lintresfens nicht mehr zum Vorlrag kommen loixtte, so würd? dieselbe zur weiteren Behandlung dcni Comite überwiesen. — Pe«, gleichen wird auch dem Comil6 eine nicht zum Vo>trage ge« brachte Abhandlung über eincn in die Zinnoberfabtication scklanenven Gegenstand, von Hern, Thomann i» Idria abgefaßt, noch zu ähnlicher Behandlung zugemillelt werixn. Nachmittags nach ?, Uhr fanden sich mchrerc Tdeil« nehmer im Hotel Elefant ei», um von dcm dortig»!, Eam< melpunlte ausgehend, die neuerbaute Bierbrauerei der Hellen Koilct zu besichtigen. Der Mitii'terefscnt Herr Dr. Pcler sso^ler cmpsing mit größter gastlicher Liedenöwüldiglcit die Vesuchei-, wclche er durch alle Näume dieses herrlichen Ctablissements fühlte, aus alle neuen Verbesserungen aufmerksam machte und diese c>läuterte. Nach vorgenommener Besichtigung führte cr seine Gäste in das Comptoir, mn ihnen die Ltistungssfähigl'm!tgliedern diese« Vereins, den Herren Plosessoren An- 69 ton Lesar, Riimund Pirler uud Oberrealsckul'Dirccloc Thomas Schicy veröffentlichte 2udfcriplio>ishogen in Umlauf ge« scht >l»d zur Zeichnung eingeladen. Das Ergebniß war ei,i sehr erfreuliche«, indem an der Subscription 20 der Anwesenden lheilnahmen, wodurch dem Vereine alsoglcich eine Bar-smnme von 45 fl. zuging, worübcr von dem Vereinvaus-lchusse, zu dem auch Herr Verghauptmaun Trinker zählt, seinerzeit Rechnung gelegt und vorlaufig den edlen Gebern im allgemeinen und 'sveciell Herin Werlsdireclor Langer von Cagor, Herrn Obersten Libeitis dc Paradis von Wien, Herrn Aaron Michael ZoiS von Laidach und Herrn Notar Hochll, Bürgermeisllr von Idria, öffentlich gedankt wird, die mit dem höchsten Vetrage von je 5 st. sich betheiliglcu. Nach Schluß dicfer Debatte ertheilt Herr Bergrath Livold, wie er sagte, auf vielseitige Aufforderungen dem Herrn v. Formacher dai Wovt, um jeden der Anwesenden eine entsprechende Dosis von Knittelversen zu verabfolgen, welcher Aufforderung der Genannte auch zur allgemeinen Befriedigung nachkam und feine Ausgabe in gewohnter wilj« funlensftrühender Mtislerschaft löste. Hierauf brachte Herr Vergrath Lipold einen Toast auf die Bewohner Laibachs aus, welche den Mvntanistilern mit so großer Freundlichkeit entgegen gclommen sind. D.csem Toaste reihte sich Herr Oberst Par ad is mit dem Beifügen an, daß die Versammlung auch einen reellen Danl der Laibacher hiüteilassen möge und diesen Daul dad»ich bekunden ,uoge, daß sie die übrigen Industnlllen Krainö zu bewegen trachte, eine der beschlusseuen Petition der Monlan!ndus!lttl!>,n um Herabsehling. '.er Eisenl^husrachl' »arise ähnliche cinzubringe». Nach einer hierüber lebhast geführten, meiste^ »ur die Form der Durchführung dieseZ Antrages zum (Zegenslande habenden Verhandlung einigle man sich dahin, oaß in dieser Achtung die Thü!i^,'it der' Henen Dr. Koller, Dr. Ahacic und Thomann vo»! Eleiodüchl iü A„spnich genommcn wer^ den solle, w.'lch.'m Ansinnen die genannten Hericn auch nach' kommen zn wnli^ eillä^en. Nachdcm die Milteruachlsstunde bneilö vorüber war, ergliff Herr Vergrath Lipuld daS Wort. Er diüclle scinc Äesriebigung übe? die nzi^llc» , in jeder Richtung bin zu< sriederstellcndeu Resultate auö ul'd schloß mit dem Wünscht, daß die nächste Versammlung nne cbe„ so zahlreiche alö mnnurle snn m0ge, wie di.se eiste es war, und mit einem herzlichen „Glück auf." So endete eine Versammlung, welche bei Allen, die a„ 'hr thnlgcnommen, gewis, nie m,s der Erinnerung uer-schwmden wird, und welche d.n sichUichsten beweis lieferte, wie ooch die Mntamslen die edle Niss.»schast zu hallen u,>d Wle sorgi^ltig selbe zu pflegen vcrst.hfn: sie lieferte feroer den Beweis, daß sich niemand mehr ver Erteuntniß ve>. Ichließen, tonne, bah nur in der Vereinigung des Kräfte die w i r t e n d e N r a ft s e l b st g c I e g c » sri, Die warme Theilnahme, welche diese Versammlung auch außer dem ,ss,clr>.-liihllen Vedürfllissc entsprach, e,wies nickt nur der tro^ dem fürchte,lichen Unwetter statta/sundene zahlreiche Besuch der. f»lbcn, fondern auä, und zuvblbelfl da« l,»>«(»»<» au§ dcm Munde aller Theilnehm.r an deiselb?» beim he,Men Abschiede crltwentc feste Versprechen, die nüchslc Versammlung in Laibach auf da« zuversichllichste wieder besuchen zu wollen. So mag denn Laibach mit Necht slol, fein, fo viele wü,^ dige, wackere und lhallrüsligr Vertreter jciner elften und gewichligsten Industrie mit fo schönem, vieluetheihenden <2r< folge in ihrem Weichbilde umschlossen zu haben! Mit dem Wunsche, das, j digfcit einer starken conscrvativen Rcgicrnng werde in! Italien allgemein anerkannt. General Menabrea sei der! 'Mann der'Situation, sein Benehmen ninadclich, und die einzige Opposition gegen ,hn entspringe ans der Selbstsucht und Eifcrsncht der plcmontesischcn Faction. ^ Ein Krieg mit Frankreich, fügen die „Times" be,, wcrde ^ von allen Parteien in Italien verworfen, fclbst von Garibaldi für unmöglich erklärt; Rom sci eine Frage der Zeit, nnd Italien habe überhaupt mehr von inneren Gefahren als von anßcn zn lusmgeu. Et. Prtcvövura, '>. Iänncr. Dcr „Rnssischc Invalide^' sagt in seinem Leitartikel: Die Fricoensver- sicherungcn dcr officiosen französischen Pnblicisten ertön-neu frnchtloö nnd beruhigen niemanden. Ungeachtet dcr yrcundschaftSbcthcncrnngen Frankreichs ist das Miß^ tränen zwischen den Mächten stärker als jemals. Dic fortdauernden Debatten über dic Armccreform beweisen die vcrhängnißvollcn geheimen Pläne Frankreichs für daS künftige Jahr, Mexico, 10. November. (Die deiche Kaiser Maximilian S.) DaS „Diario" berichtet ausführlich über dcu Zustand, in welchem die Leiche Kaiser Maximilians dein Bevollmächtigten dcS KaifcrS von Oester» reich, Viee-Admiral Tcgctthoff, übergeben worden ist. „Der Körper," schreibt das amtliche Blatt, „ist vollkommen cinbalsamirt und weist keine anderen Spuren vou Zersetzung anf, als sie sich stets nach dcm Tode cin-finden, z. B. die etwas gebräunte Haut nnd das thcil-wcisc Ausfallen der Haare, sonst ist alles besser erhalten, als man zu hoffen wagte. Die größte Sorge ist gegen die schwer zu bcscitigcudcn klimatischen Einflüsse verwendet, und sie ist denn anch vom besten Erfolge gekrönt. Die Leiche ist in Schwarz gekleidet (in Qucrctaro trug stc einen blancn Rock, desgleichen Pantalons, hohe Rci« tcrsticfcln nnd weiße Handschuhe) nnd rnht anf Kissen von schwarzem Sammt in einem sehr kunstreich gearbeiteten Sarg von Noscnhol;. Anf dem Deckel befindet sich cin von Weinblättern nmschlnngcncs Kreuz oi '<-!>>>'!, von ebenfalls fchr geschmackvoller Arbeit. Dieser Sarg ist in einen großen Kasten von Zink gestellt, welcher den Zntritt dcr Lnft völlig verhindert, nnd dieser Kasten ist wieder von einer sehr starken Kiste von Cc-dcrnholz umschlossen. Für den Transport ist cm cige» ncr Wagen gebaut nnd überhaupt jede Vorsorge getroffen, daß dcr Körper dnrch die Erschütterungen anf der Landstraße keinen Schaden erleide. Eine starke Ecwalcric-Abtheilung geleitete den Lcichcnwagcn und die österreichische Mission nach Vcra-Crnz. Einige zwanzig fremde Residenten in Mexico begleiteten ihn von dcr Kirche San Andrea bis alt das St. Antonio-Thor." ' ^lMvnemBetten. — (AlIerhoch ste Spenden.) S.>. l, k. apostolisch? Majestät haben den durch Feuer veru» glückten Vewohneül von Opalowih iu Böbmen eine Uiüelstschung von lOOO fl. üsteir. Wahr. aus Alteihochslihiei Piiualeasse aUergnädigft zu bewilligen siellit't. Ferner hab,» Se. Mcijeslüt der Kaiser deo durch F^uer uetuuglüclten neun Ha'uölern der Gemeinde Znurow in Mahr.» eine Uoleislü^u'g von 210 fl. aller« gnädigst zn spenden geruht. — Samstag fand zu Fiohsdols tie Vermaluna. Sr. laif. Hoheit dcK Herrn O,oßhcrzo^? Ferdinand von To<» cana mit der Piincessin Aliee do» Paima statt. Ihre tens. Hl.'heilcu dic Frau Grofcheizogii, M^'ia Anlunia, die (5>,<' hesjo^e ^tall Sa!»alor mit Gnnali», L»rwic> und Johann uon Toöcana daben sich aus diesem Anlas; in Fsohsdorf eiüssesuude». ^»tach der Trauung begaben sich die höchsten 3leuvc>mühllcn nach Salzbl. — (Aus Berlin) wild der „Areslauer Zeiluna," ^esehlicben, dah man der im Knegsmimstenum zusammen» tieleuden Commi>sion böberer Aililleiie' und Insseüirur« Ossicicre nebst den Plänen zum Auibau mehrest Feftui'gen anch eine» Pla» zur Forlisiialion der Bunde^hauetstabl volzulrgeu gsde»ll. Ehenso wird in den gedachten Kreisen im Zusammochauge mil audereu Voibeieilun^en die zahl« reiche Vervielsalliguna. del Gencralslab^kaltcn vi.» Frantseich iu der SlaalLdruäerh>e Zuflucht. Sie saa/u gerade so viel, daß sie beiläufig dic lälleslen Monate libcr i>n Walmeu zu filzen habe». — (Die lHiupliou des Vesuv.) Wie aus Neapel vom 4. u»d 5. d. M. gennllxt wiib, hat die Eiup« lion neueidings s>he beuinuhigenoe Viihaitüiss,,' angenom« mcü. Ciu llisiger Llioaslioni hat den lTc„llalleglI lib^siu« l!)>t: er schlägt di>selde 3l!chll>»g ei,i, wie die Ergüsse der l5ruptiu»eu vou 1858, 18üN, l8ö0 und lhcilt sich in zwei AlNie. Der' nordliche geht hart an dcm ^hsiivaloiium vorüber und nähcll sich Nesina; dcr südliche bedroht Torre t»l Grcco. Erdstöße und lZlschülterungen w,roen foilwlihreno verspürt. — ((5 hole r a.) Die „Palria" von Neapel schreihl: Inmilten des Winter? und nachdem nirgende mehr eine Spur vou Cholera zu fi»deu war, ist diese Epidemie plötzlich und uiwelseheüs iil Neggio ansgebiochen und richtet sulchtoare Verheerungen unter dcr Verölt,lung an. Das Elend ist da» selbst um fo größer, als die Negieluug eben des plötzlichen Ausbtuchlö halber noch teiuerlei Vurlehrui'gcn zu tteffeu uer» mochte. Locale s. — Vercits in verflossener Woche sind von Seite der k. k. Landesregierung die Einlndnngril an dic t. l. Behörden znr Betheiligung am feierlichen Empfange der kommenden Donnerstag, K). d. M., Abends >! Uhr 47 Äiinntcn hier eintreffenden deiche Sr. Maj. des Kaisers M az> imilian von Mexieo ergangen. Anch dic Bcreinc nnd die anderen Corporations wcrdcn sich daran bethcx liaen, und wird dcm Vernehmen nach der Ä.'lNincrchor der philharmonischen Gesellschaft cinöl Ehoral vortragen. 70 — (Allelt> öchste Auszeichnung.) Laut „Wiener Zeitung" hab»n 5c. t. t. aroslol. Majestät mit allerhöchster Sülscdlirhung run, 6, d. M. d.m wnllich,!» geheimen Nalhe, Milglirde tco Hnrelihau^es, Ant on Oras. !'. Flanzielaner der feierliche Gottesdienst zum Gedächtniß dec im vorigen Jahre in Rom heilig und selig gesprochen» N>tgeh0ri^en de« seraphinischen Erdens statt. Äm Sonntage. 19. d. M., Nachmittag« ftndet die feieilicke Einweihung des vom Heirn Künl angefer« tigtcn O<,snäl0«s statt, welches die gedachten Heiligen dar-stellt. Dai'stlbc wild am Hochaltar angestellt. Au« Anlaß tiller Icier wild ei« volllonimencl Adlah etlheilt. — (Tie für Papst Pius lX hier gesam» melten Gelder), bestehend in dem eigentlichen Peters» Pfennig und den Veit lägen für die päpstliche Armee, welche umgtwnter;irheu, liin die Vortheile vessel» den dein Pnblicum vor Augm zn führen. Wir widmen diese Zeilen einem seit Jahren bei den Land^ wirlhcn deö In- und Auslaudcd sich dcs besten Anciangeij erfreuenden Präparate, drin Korurnburgcr Vichpnlucr. Seit seiuein öffentlichen Besanntsein. in« Iahrc 1850, hat sich dciösclbc dir ansge-dchntesie Anrrleunnng ernwrbcn; eo wurde mit den Medailleil der ThicrschniMreine zu Wicn I8,>7, Pari« 1858. München 1^58, Hanibnrg 1804 und ;u London 1802 aufgezeichnet und findet in d<'n Marstallnngen Sr. Majestät des Königs uon Preußen und Ihrer Maiestät der Künigin uon England die erfolgreichste Anwendung, worüber die Vestäligungeu der betreffenden Obcrstall-inrislcl-Äl'Mlcr oorliegrn, Hicscn gcwiß clnnpetcnten und unantastbaren Beurtheilungen rcchm sich viele and^ic Ziischriftcn an, dir sich ilbcr dic mit dem Koriicnliiirgcr Bichpnlocr erlangten eclatanleu Resultate bc-souderi« ancrtcinicud nu^sprl-chcn. Dasselbe ist wesentlich uon Erfolg gegen Drüse, Strcngcl, gegen dic «chlc und dni fUrgündcu Wnriu bcim Pferde; — gegen krankhaft ueränderlc Milchlibsondrrung, Vlutinellcn, gcgcn die! Ege traülhcit und den Winddanch licim Hornvieh; — zur, Hcuuuq dcr Lebercgcl, der Fänlc u»d li^i ^estiirtcu Verrichtungen dcö Unterleibes bei Schafen; — und wird ferner als Präserua» ttumitel gegen Viehseuchen wirtsam angewendet, indem es sclbst in unr sserinaeil wöchentlich 2—3iiilll uerabrcichteu Gaben die Verdlluungöorganc stärlt und sich gcgcu die durchsnichenoeu Einflüsse schulend bewährt. Die Bezugsquellen des Kornmbnrgcr ViehpnlocrS sind in der in dieser Nnmmer enthaltenen Annonce angcsührt. Neueste Mst. Die „Wr. Ztg/' enthält drei kaiserliche Haitdschrei-be« an die Herren Reichskanzler Freiherr v. Äcu ft, und Ministerpräsidellten Graf Andrassy und Fürst Ä uc rS p e rg . 'betreffend die Einberufung der Delegationen nach Wien auf den 19. Jänner l^68. Die „Wr. Addpft." fchrcibt: Nach den ncncftcn Dispositionen bezüglich dcö Leichenbegängnisses weiland Sr. Viajcstät des Kaisers Ntaximilian von Üiie^ico wird ani I<^. d. M. die „Novara" in die Nhedc »on Trieft einlaufen. Um l)'/, Uhr Vorinittags beginnt die Ausschiffung und Ucbcrführung der hohen deiche zum Bahnhöfe in Trieft, oon wo sich nm 1 Uhr Nachmittag der Separattrain in Bewegung setzt, der Freitag am 17. d. Abends am Südbahnhofe in Wien eintrifft. Das feierliche Leichcnbegängniß und die Beisetzung der irdischen Hülle weiland Sr. Majestät in der Allcrhöch« sten Familiengrllft in der ssaptiziner Kirche findet am ^amötag, den Itt. d. M., lim A Uhr Nachmittag statt. Triest, 1 l. Jänner. Zur Leichcnfcicrlichkcit'treffen die Erzherzoge Karl Ludwig, ^ndwig Victor, Leopold, Ernst uud Heinrich ciu; ferner Deputationen aus Istricn, allen Städten Dalmaticns nnd Finme, endlich alle Italiener aus Mailand, die beim Hofstaate dcS Erzherzogs in Mailand gewesen. Vicc.Admilal Tegetthoff soll die Oeheiiurathswilldc und das Großkrenz des Leopold» Ordens erhalten. Agram, 11. Jänner. Als officieller Vertreter der Landeshauptstadt Agram bei der Ausschiffung der irdi« schen Hülle weiland Sr. Ä^ajestät deS Kaisers Marimi« lian ist Bürgermeister Frigan soeben nach Tricst abgereist. Pest, 11. Jänner. „Pesti Nnftlo" bringt eine ans officiüscr Quelle geschöpfte Wiener Korrespondenz über das Programm dcö Ministeriums dcS Auswärtigen. Die Erhaltung deS Fricdeus nm jeden Preis sei dcr leitende Grundsatz, welchen die Monarchie uor Angen behalten wird, selbst dort gegenüber, wo die Aufrichtigkeit dicser FriedenSadficht noch immer nicht die gebührende Wür< digung findet. Die Nachricht der preußischen officiöfen Blätter, daß Graf Bismarck Versuche zu einer freund» schaftlichcn Annäherung an Oesterreich gemacht, daß mau aber darauf in Wien abweisend geantwortet habe, sei vollkommen unbegründet. Derlei Annäherungsversuche seien noch gar nicht gemacht worden. Pari«, 11. Jänner. Die „France" sagt, daß zwischen dem Könige von Preußen nnd dem Kaiser Napoleon, anläßlich des m'ncn Jahres, ein sehr frenud-fchaftlicher Briefwechsel stattgefunden hat. Die Initia» tive zu diesem Höflichkcitsschrittc soll uou dem Könige von Preußcu ausgegangen sein, dessen Schreiben in < Ausdrücken abgefaßt ist, welche gceignct sind, ein Ein» vernchmeu der beidcu Souveräne nnd Länder über die schwebenden großen Fragen leicht zu gestatte». — DaS^ selbe Blatt spricht vou der Broschüre „DaS Papstthum und Italien" und sagt: die Broschüre biete ein nngc< wohnliches Interesse dar lind werde einer Persönlichkeit zugeschrieben, deren Urtheil über solche Fragen der Stcl» lnng, welche sie einnimmt, lind den wichtigen Fnnctioncn, die fie ausgeübt hat, eine große Autorität cnllchnc. Paris, 11. Jänner. „France" meldet: Das nächste italienische Finanzcfposl' wird I!>l) Millionen ncne Stencrn, eine Anleihe von 400 Millionen auf die Kirchcngütcr nnd die Verpachtung des Tabakmonopols in sich fasfcn. Telegraphische Wechselcourse. nom 11. Jänner. 5pcrc. Metalliaue« 56.^0 — 5pcrc. Metallique« un« Mai- nud Tlouembcr-Ziuseu 57.50. — iipcrc, Ncu-oüul Änlch^l;-!,«!). — Ocml »ctitll 684. — Lrebitactien 1^4.4<». — l«<><»> r SlaalöaMfüer, f)3 20. Silber N«.50. — l.'oudc,n 12<1.<'>5. — K. k, Du^lei, 5.7!l'/,. DaS Postdampfschiff „Teutonic,," Capitän Kicr, am 18. December von ')iiw-Orceans abgegang.'it, ist am 6. Jänner in Luwes angekommen, und hat alsbald die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe überbringt 29 Passagiere, volle Ladung und 87.M8 Dollars üomp. DaS Postdampffchiff „Germania," Capitän Schwcn« sen, ging am 8. Iäuuer ab Glückstadt nach New-York ab, Handel und Uol'kswirtljschastliches. Moilatsansweitz der ??atio„all>!,nk. Nctiua: Vi<'- wüsche 108..'jl0,5,l».'j fl. (nin ^.?1!,.^>2 sl. mchr als im Vormonat). In Metall zahlbare Wechsel 40,!)?'!,«,')4 fl sum 2, fl. (um 35,800 fl. weniger), Staatsnolen. welche der Bank ssehüren 2,154,040 st. (um 907.808 fl. wnü^er), Hypothela,'iDarlchc>l <;8,l) ^8 !)0^ fl. (um 198.777 sl. weniaer). — Passiua: Vanksono 110.250.<)l»0 fl. Neseroesond 14,168.!!05fl. (nm!)9,87si fl. mchr), Vanlnotennml. 2l7,021,l20 fl. (um 2,ü45,7l«) si. weniger) ; cinznlöscnde Banlanweisnngen 1,7l5.959 fl, ,mn 274.503 fl. mehr). Giroguthaben 327,217 st, (um 3U;,193 st. mehr). Pfandbriefe im Umlanf 59,38l.0-)0 fl. (um <>2 030 st. weniger). Uaibach, 1l. Jänner. Auf dem heutigen Markte siuo er, schienen: 30 Wagen und 3 Schiffe (21 Klafter) mit Holz. üittt.- Mgz.. Mlt.> M»,.. st. i tr. st. tl. fi. lr. fl. lr^ Weizen pr. Mctzeu 0 00 7 00 Butter pr. Pfuud - .45!------- «oi,!i „ 4 2'.' 4 55 Eier pr, s!u 3 42 Milch pr. Maß -10 — Haser „ 2-2- Rindfleisch pr, Psd. 2lj------- Halb frucht ,. -------5 50 Kalbfleisch „ .^20------- Hcldc.i „ 3 35 3 7>> Schweinefleisch,, 24------- Hirse ,< 3 10 3 40 Schöpsenfleisch „ -. 15— - Htulutnl^ „ -------4 10 Hähndcl pr. Slllcl — 3l> - — Erdäpfti .. 1 80 - — Taubeu „ . ,0 .' — Linsen „ 4 80------- Heu pr. Zentner —80 — Erbsen „ 5 50—— Siroh „ —70-,. Fisolen „ 0----------- Holz, hart., pr,Klfl. --, 9 - Riudsschmlllz Pfd. -50—^— - weiches, „ -'.- 7 — Schweineschmalz „ — 44 - — Wein, rother, pr. Speck, frisch, „ —34 —!— «öimcr - 12 — — geräuchert» —40—- - wcil>r .. -------13- Angekommene Fremde. Am 10. Jänner. Htadt ötticu. Die Herren: Wolf nnd Iancsch, Handel^lt, von Gotüchee, - v, MedUl-cztlj, ans lli,c,arn —Husch, Maschinist, uon Wien, - Killer, Kcuifüi., uon Nemnai'tN. (tl^ptiailt. Die Herren : Teischle, Octreidehändl,'r, uon Wara^diii. — Werzar, um> Vide,!,. — Vauer. Lientrnaut, uon Wien. Vaierischcr Hof. Herr i'lidslälter, Handelsni., von St. Ialod. Theater. Heute M l) » ! a ss : T a n « h ä » s e r - ?> a v » d i e l17li7"M^7"327.ii? — l.l ^'O, schwach trllüe ^ 11. 2 ., N.' 327.51^-0.^ O, f. schw. trübe ! <'.^. W „ Ab. . , 32"..7l - 2.,, W. schwach trübe ' ' Den il.: Vormittag geschlossene Wollmdecke. Nach,nil!lia ln S. gelollert, Abends theilweift Ausheilen»,g aus kmze ,^n Später dnnsterfiillle A<»n.fphäre —Den !2, : Wolkendecke "tag. nuer dicht geschlossen, einfarbig Das Tagcsinittel der LÜarnie am ll. nm 1.<>". am 12, um 0.2" lilicr dem Normalmiltel. ^era''"fm!:l,ä'!'r ss'e-'lls^'lir: I,n:o> ^>, s,- I ->, ,1 D' ^ n >- Macher Geumllelmk. Die uon der Ocncraluersaminlnng der Actionäre gewühlte Direction hat sich a», 7. Jänner constitnirt nnd dcn Herrn Alerandev Dreo znin Präsidenten, Herrn Andreaö Malitsch zum Präsideutcn-Stclll'cr-tretcr mit Slimmcneinhclligkeit gewählt. ^lHl'l^nli^rtl^f T^ie», 10. Jänner. Die Ädrse war im Ganzen genommen ziemlich fest, Fonds nud Actien fanden mit wenigen Ausnahmen willig Anfnahine, indej) Deuiseu und HilMlttl»lll>U)l. Balntcu sich wesentlich abschwächten. Geld flüssig. Geschäft uon tcinor Ausdehnung. Neffentliche Schul». ^. dcö Staates (für 100, fl) Geld Waare In V. W. zn 5pEl. für 100 fi. 5350 53 70 In Üsterr, Währung steuerfrei 57 15 57.30 ', Strueranl. i>, ö. W. v. I. 1804 zn üpEt. n»clzahlvc»r . 89.— 89.25 '/, Slcmranlehcn in ost. W. . 8b.50 85.75 Silber^Anlchen uou 1804 . . 72. — 73.^-Silberanl. 1805 (Frcs.) rilch.ihlb, iu 37 Jahr. zn 5 pCt. 100 si. 78,- 79.- Mt.-Anl. mit Iäu.-.^onp. zu 5^ 05.^0 05 40 „ „ „ Apr.-Eoup. ,. 5 „ 05.20 05.^0 Metalliqucs . . . . „ 5 „ 50.8« 50.90 detto mit Mai-Eoup. „ 5 „ 57.80 58,— detto.....„ 4;„ 5050 50,75 Mit Verlos, v. 1.1839 . . . 15315 l.^4.— „ ,. „ 1854 . . . 72.75 73.-5 „ „ „ 1800 zu 500 si. 83.70 83 80 „ „ „ 1800 ,. 100,, 92- 92,50 „ „ „ 1804 „100.. 77 20 77 30 «iomo-Rentenfch. zu 42 1.. 2U5I. 18,— 19.- Domaineu öpcrc in Silber 104.25 104.50 u dcr itronländrr (fiir l00 st.) Gr.-Entl.-Oblig. Viiederosterreich . zu 5"/« 89.- 89 50, Geld Waare OberiiNerreich . . zu 5'/, 87.50 88.— Salzburg .... « 5 „ 80.50 87.50 Äöhmeu .... „ 5 „ 91.50 92.- Mähren .... „ 5 „ ««.-. ^8.50 Schlesien .... „ 5 „ 80.50 87..'l) Stclernlart ... „ 5 „ 88.— 89.— Uugaru.....,, b „ 09.25 09.75 Tcmcscr-Bauat . . „ 5 „ 69.— 0i!,50 Ernaticu uud Slauonien „ 5 „ 09.— 09.5,0 Galizicn .... „5 „ 03.25 04,-^ Siebenbürgen ... „ 5 „ 03.75 04.25 Vuloviua .... „ 5 „ 53.— 03,50 Uug, m. d. V.-E. 1867 „ b „ 00.50 07. - Tcm.B.m.d.V.-E. 1867 „ 5 „ 65.50 00. - Actien (Pr. Stils). Nlllioualbanl (ohne Dividende) 684.— 080,— K.Fero.-3iordb.zu1000st. ö. W. 109?.- 1700 - Kredit-Anstalt »u 200 st. 0. W, 185.10 185,30 N,ö,E«com.-Gcs.zu500fl.o.W. 619,- 021.— S.-E.-G.zu200ft.EM,o.500Fr. 24240 24i50 Kais. Elis. Bahu zu 200 fi. EM. 140.-. 140.',0 Si!°,-uordd,Per.-B.2O0 „ ,. 132.75 133.-- Siid,St.-,l.-ven.u.z,-».E.200fl. 16325 163.50 Gal.Karl-kud,-B. z.200fl.«M. 199.50 199.75 Geld Waare Vöhm. Wcstbahu zu 200 fl. . 147.- 147 50 Oest,Dou.-DamPfsch,-Ges. «^ 48l.- 482.— Oesterreich/ i!loyd iu Triest .? !H l81.— 183.— Wieu.Dampfm.-Aclg^^Ost.ijW. 400.— 465.— Pester Kettenbrücke .... 380.- 38.').— Auglo-Austria- Bank z» 20c) fl. ^09 — W9 50 ^cmbergcr Cernowilzer Aetim . 107.— 1 uerlosbar zu 5'/« 9?.- <»?.3<> . 89,^i<> London für 10 Pf, Sterling . I20<>5 12090 Pari« sür 100 Franli« . ^ . ^7.» valuotnung: 87 Geld, 92 Waare