„/nihtN. »«hlßai», »«>», str «r Mtttchow, 14. April Die Marburgn Zeitun»^" erscheint jeden Sonntag, MiUwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjähng in» Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendung: »lanzjährig 8 si.. halbjährig.4 fl., vierteljährig 2 fl. Die ein Mal gespaltene ( VI». Jahrgang 3fl., Vierteljährig I fl. b0 kr', für Suflellung natlich 10 kr. — mit Postversendung: »lanzjährig 8 fl.. halbjährig.4 fl., vierteljährig 2 fl. Die ein Mal gespaltene Tarmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit 10, bei zweimaliger mit 15, bei dreimaliger mit 20 kr. berechnet, wozu für jede»malige Einschaltung S0 kr. Jnseraten-Stempelgebühr kommen. Zur Geschichte des Tages. I« Hause de? Abgeordneten haben gestern die Vera« thNNge» über die Grundsteuer begonnen und soll nach Beendiguna derselben die Fsrderung des galizischen Landtages an die Reihe kommen. Inzwischen wird gemeldet, der polnische Klub habe de« Beschluß gesapt. an der Ans-schuhveehandlung über diese Forderung nicht mehr theilzun,hmen. dieselbe jedoch noch im Hause zu vertheidigen und dann, falls dieselbe verworfen wird, aus dem Keichsrathe zu scheiden. Die Besorgniß. der ungarische Reichstag könne dnrch vahlprufuugen einige Monate lang in Anspruch genommen werden, ist grundlos. Das Haus der Abgeordneten hat am Schluffe des letzten Reichs tages die Geschüstsordnung wesentlich geändert. Bisher wurden allerdings die Vahlbeschwerden in der Versammlung des ganzen Hauses verhandelt ; ste gaben jedoch zu heftiglU und endlosen Parteikämpfen Beranlaffung und raubten dem Hause Monate s'iaer kostbaren Zeit. Um dies künstig zu verhindern, solle» de« fraglichen Befchluh zufolge die Wahlen von eine« Ausschuß, somit im Geheimen, geprüft und Verwahrungen nur ge« ßtu Erlag von 1000?. angenommen werden. Die natürliche Folge solcher geheimen Admacherei ist. wenn der Ausschuß aus Mitgliedern der Mehr-heit gebildet wird, die Paeteilichkeit. oder wenn alle Parteien gleichmäßig vertrete» find, das in England beliebte Ausgleichsverfahren, bei dem je eine oppositionelle Wahl gegen je eine ministerielle genehmigt wird und die Prüfung fich nur aus de» vo» einer Partei gelieferten Ueberschnß an Beschwerden erstreckt. Die Wahlprüsungen werden sonach erst recht zur Parteisache. und Niemand wird a» die Gerechtigkeit der geheim gefaßten, durch nichts begründeten Beschluffe glauben. Eine geheim gefällte Frei« sprechung hat noch Niemand vo» den seitens der öffentlichen Meinung erhobenen Beschuldigitngen gereinigt; Gerechtigkeit und Oesfentlichkeit find fast ßleichbedeutent. Statt den Parteihaß zu entkräften, wird das neue Prüsungsverfahren ihn von ne»em anreizen. Die Seknndiz des Papstes ist mit dem größten Gepränge am 11. d. M. geseiert worden. Und die Mittel zu all dieser Herrlich keit -- wer hat diese Mittel geliefert? Der Peterspfennig ist vo» den Tante Therese. V«» A. ^ (10. Fortsetzung.) Und j^t hatte «eine Großmutter ihren klaren Entschluß gefaßt ,Hdrt «ir Alle zu." sagte fie. ^Die graiizose« «üffen eingelassen wer unzurechnungsfähigen Schulkindern au bis zum kindischgewürdenen Greise gespendet worden und dann haben auch die Beamten des Kirchenstaates einen Ueil ihres Gehalts, die Soldaten eine Tageslöhnung. die höhern Offiziere einen ganzen Monatssold behufs der sogenannten freiwilligen Verehrung erlegen müssen. Sollen etwa dadurch Kredit und Macht der Regierung oder die Achtung der Heinde vor der weltlichen Herrschaft des Papstes steigen? Klerikale und jesuitische Blätter werden natürlich diese Lhatsachen zu läuguen suchen, doch ist der Berichterstatter einer neapoli-tonischen Zeitung gerne bereit, im Nothfall sich auf konservative Männer zn berufen, die vo» dieser Art Beisteuer, die von den höchsten Staats« beamten im Namen des Papstes betrieben «vorden. ftch auss tiefste äuge» widert fühlen. Ein Kardinal, der zn den reichsten Grundbesltzern zählt, hat seinen Namen an die Spitze des Sammelbogens gesetzt mit dem Verzicht auf einen Mouatgehalt. wodurch fich schon ohne jeden weiteren Druck alle Untergebene» zu namhaften Opfern gezwungen sahen. Aus Spanien wird berichtet, daß die Karliste» von Neuem fich an der Grenze sammeln. So ist die Rede von einer Vereinigung in Fox. in der Provinz Lerida. »velche jedoch durch starken Schneefall erschwert worden. Privatbriefe aus Madrid melden, daß die Rathlosigkeit hinsichtlich der Person eines geeigneten Thronkandidaten die Hoffnung der Republi» kaner auf Einführung der Republik vo» Neuem bedeutend gehoben. de»; Ehrißia» hat Recht. Du. Christi«e. gehst zn ihm. es ihm zu sagen. — Der Freiherr Adalbert muß fort. Sie. Herr Buschmann, und Du. Franz. Ihr führt ihn d»rch das Hinterpförtchen; es sind von da »och dreißig Schritte bis zum Walde, in dem er sicher ist. Ihr führt ihn hinaus. Während das Eiafahrtsthor geöff»et wird; es wird dann Alles fich zu diese« dränge» und das Pföetchen frei sein. Ihr geht dnrch meine Schlafstube ,n den Thurm. -- Du. Therese, gehst nach oben zu den Fre«den —" Aber «ei»e Tante unterbrach die Großmutter. Auch ste hatte ihre Nutze, ihre Einficht und ihren Muth wiedergewonnen. „lkein, Mutter, ich habe nur eine Anfgabe, nur eine Pfticht. bei dem Freiherr» Adalbert zu bleiben. Ich darf nicht von ihm weichen. Das Herz zerspränge mir in der Angst dee U«gewißheit." Die Großmutter hatte fich besounen. „Nnn wohl, so begleitet der Herr B»schmann Dich zu ihm. Du. Franz. hilfst dem Christian beim vffne» des Thorrs und bei der Unterdringnng des verwundeten franzö-fische» Offiziers. Und Du. Christine, gehst hinaus zu den Fremden, und bittest die Fran. aus ein paar Augenblicke zu mir herunterzukommen." „Uud was willst Du mit der grau. Mutter?" fragte die Taute. „Geht," sagte die Großmutter. „Geht Alle, Jeder zu seinem Platz. Seid schnell »nd vorfichtig." Die Tante fragte nicht tveiter. Sie gingen Alle. Die gelähmte Großmntter in ihrem Rollstnhle blieb allein zurück. Sie faltete die Hä»de. die alte fromme Frau. Sie hob die Augen zum Himmel empor und betete mit halblauter Stimme: „Du lieber ---- ^ De« allge«ei«e iveamteNverei«. ' ^ II. Der erste allgemeine Beamtenverein der österreichisch ungarischen Monarchie hat vor einigen Wochen seine neuen Satzungen der Oeffent» lichkeit übergeben. Bekanntlich trat im Jahre 1867 die neue staatsrechtliche Gestaltung der Monarchie in Wirksamkeit und so finden wir denn auch den Titel dieses Bereine» der neuen Bezeichnung des Reiches anpaßt. Der Beamtenstand nmfaßt mit Hinzurechnung jener Berufsklaffen. welche nach den Satzungen des Bereines in den Begriff „Beamter" ei», bezogen werden, in der That einen großen Thtil der gesammten. gebildeten Bevölkerung des Staate». Dies und die unverkennbare große volkswirlh' schaftliche Bedentung des Bereines laffen es gerechtfertigt erscheinen, wenn wir einige Blicke aus deffen erneuerte Satzungen werfen. Vater im Himmel, führe und leite sie glücklich. Lenke die Herzen der Anderen. Sieb uus Allen deinen Schutz!" Es wurde draußen wieder laut, das Einfahrtsthor war geöffnet der verwundete Offizier war wohl hineingebracht; vielleicht »och mehrere Verwundete. Die Thür der Wohnstube that sich auf. Die alte iöhristine führte die fremde Dame herein. Die bleiche Frau war ängstlich, erwartungsvoll. „Sieb der gnädigen Frau einen Stuhl, und daun laß uns allein." sagte die Großmutter zu der Magd. Die alte Christine that. wie ihr befohlen, und entfernte fich. Die fremde Dame setzte sich auf den Stuhl. Meine Großmutter war der Frau des Mannes gegenüber, dee ihre» Sohn, ihre» Stolz und ihre Freude, gemordet, durch schnöden Verrath gemordet hatte. Sie hatte dieser Frau mit ihren Kindern und mit dem Mörder in der Stunl^e der Lebensgefalzr Schutz und Obdach gegeben. Die Frau wußte, daß sie der noch trauernden Mutter des von ihrem Gatten Ermordete» gegenüber ivar, aber sie wußte nicht, ob diese fie und ihren Gatten kenne. „Madame." hob meine Großmutter mit ihrer ruhigen uud klaren Stimme an, „Sie sehen, ich liege hier gelähmt, so konnte ich nicht zu Ihnen komme», »»d ich mußte sie zu mir bitten. Ich l>in Ihnen dankbor, dai Sie gekommen find. Ich habe eine Bitte an Sie." ,Hie an mich?" fragte die Ungewisse Stimme der Gattin deS deutschen Edelmannes und französischen Vensdarmenoffizier». „Madame." fuhr meine Großmutter ruhig fort, „meine Tochter sah Sie vorhin. Sie hat «ir gesagt, sie habe ein braves Herz in Ihnen gesehen und ich glaube es, denn meine Augen sehen es. So wird meine Bitte an Sie keine vergebliche sein." „Was wünschen Sie. Madame? fragte die Fremde. „Sogleich, Madame. — Sie wissen, «vo Hie hier find?" Die Dame konnte nicht antworten. Sie zitterte. „Sie wissen es. Madame l Und daß ich Sie fragte, muß Ihnen beweisen, daß auch ich weiß, wer bei mir iN." „Mein Vott, mein Gott!" stöhnte die Dame. Bor Allem, tritt uns die Aenderung entgegen. nunmehr auch die einfachen Mitglieder, also jene, welche dem Vereine jährlich bloß zwei Sulden entrichte und keiner Abtheilung angehören, mit Eitz und Stimme in der Hauptversammlung erscheinen und somit auf das Schicksal des Bereines entscheidenden Tinl^uß nehmen können. ?t>r in solchen Angele» genheiten. welche ausschließlich eine Dereinsabtheilung betreffen, ist das Slimm' und Wahlrecht auf deren Theilhader beschränkt. Durchgrelsende Abänderungen haben die Veftimmungen über die Alankeu,ersich«ru«g erfahren. Der Sweck dieser Abtheilung hat ursprünglich darin bestanden, die theilhader gegen zu entrichtende Prämie« auf Kran, ken^elder zu versichern, die während der Krankheit auSj^ezahlt werden. Die Wirksamkeit der Abtheilung erscheint nun dahiu erweitert, daß nicht nur Kraukengelder, sondern auch der Anspruch auf ärztlichen Beiliand und andere Begünstigungen z. B. in Apotljeke. Heilanstalten u. s. w. erworben werden können. Nach einer Mittheilung des hiesigen Nereinsbevollmächtigten I. Unger. ZngeuieurAsiistenten können an einem Orte die Veschäfte dieser Abtheilung erst dann eröffnet werden, wenn sich ttwa sünszehn Personen zur Theilnahme angemeldet haben, von denen eine entsprechende Kontrvle auszuüben ist. Auch bleibt ein Theilhaber im Genuße seinrr erwordenen Rechte selbst dann, wenn er seinen Wohnsitz verläßt und an einen Ort ohne entsprechende Mitgliedergruppe überfiedelt, oder wenn sich an dem Wohnorte, wo die Abtheilung in Wirksamkeit ist. die Thrilhabers zahl verringern sollte. Uebrigens können nicht nur Erwachsene, sondern auch jüngere Persouen bis zu zwölf Iahren herab versichert werden. Die Bestimmungen über Le bensv er sich e rung haben zwar nur wenige, aber um so gewichtigere Aenderungtn erfahren. Dahin ge-hört, daß bei offenkundig gutem Gesundheitszustande und Beträgen bis zu höchstens S0V ft. von der ärztlichen Untersuchung Umgang genommen wrrden kann, eine Bestimmung, welche der weit verdreiieten. übrigens ganz und gar ungerechtsertigten Scheu vor d«r ärztlichen Uotersuchung — die ftkt< in rücksichtsvollster Weise vorgenommen wird, insoferne sie noth-weudig ist — Rechnung trägt. Nach den früheren Satzungen durfte der Berein beim Abschlüsse vou Versicherungen nur bis zu 3000 ft. Kapital, oder 300 fl. Rente gehen. Diese Bestimmung ist. nachdem der Berein sich hinlänglich konsolidirt hat, aufgehoben und werden nunmehr auch höhere Beträge zur Versicherung angenommen. Auch die Borschußabt Heilung hat mehrere vortheilhafte Aenderu.tißeu ersahren. welche die Bildung der Borschußgesellschasten. de gilialeu. wesentlich fördern werden. Nachdem wir so in Kürze einige Hauptpunkt? der neuen Satzungen berührt, können wir nicht umhin, noch einige aUgemeine Bemerkungen beizufügen. Der Berein hat bereits eine große B,r^br,ltung gefunden und ist bei verschiedenen Ereignissen betheiligt gewesen. Wir erinnern an den Zöhrer'schen Mord, und SelbstmordfaU. in welchem jedoch die von den Söhrer'scher» Ehegatten versicherten 2300 fi. nicht zur Auszahlung gelangte» ; ferner daran, daß ein bei dem Bereine mit 1000 sl. versichertes Mitglied mit dem Schiffe „Radetzky" verunglückt ist. Sonst könnten luir eine Reihe von verschiedenen Fällen, in denen der Berein löeamtenfamilien aus höchster Roth gerettet hat. zur Mtttheilung bringen. Seit der Resrganisirung der Behörden hat der Beamtenstand in Marburg sich wesentlich anders gestaltet und ist zu lioffen. daß endlic auch hier ein Ortsausschuß des Beamtenvereines gegründet werde. Zur Abkürzung des Geschäftsganges und zur Bequemlichkeit Jener, welche sich für das Unternehmen intereffiren. wurde der obgenannte Ingenieur Affisten Z. Unger zum Beremsbevollmächtigten ernannt, welcher Auskünfte «ller Art ertheilt und Beitrittserklärungen zur Weiterbeförderung au die tzen tralleitung in Wien bereitwillig entgegennimmt. Vohnhaft in Marburg. Burg. S. Stock: AemWe Rßchrichtell. (Der Präsident der Republik Pretoria.) 3« Anfang iefes Jahrhunderts wanderte ei» Glied der in Schlefteu viell verbreiteten ^rediger-Aamilie Pretorius (ursprünglich Breithor geilen) wie so viele Deutsche «ach dem Borgedierge de? guten Hoffnung aus. Eiu Soh» dieses 1 lusgeivanderten zog im Jahre 1S38 aus der Kapstadt nach Natal und von dort 1842 ins Innere des Landes, wo er eine Republik grÜNbete. welche 18ö2 von der englischen Regierung anerkannt wurde. Der»Soh« dieses Begründers der Republik Pretoria steht jetzt als Präsident an der Spitze dieses Gemeinwesens nnd Hot jüngst einen Bries ait den ih« ver. wandten Bürgermeister Kunzer in Naumburg am Bober gerichtet. (Heerwesen.) Ein sranzöstsches gaehblatt enthält eine interesiante Bergleichnng der Generalstäbe in Europa, deren Richtigkeit große Sach-enntniß beweist, eigene Anschauungen und tiefes Eindringen voraussetzen äßt. Ueber den österreichischen Generalstab wird in jener Darftelluug de-merkt, daß die Ausbildung seiner Offiziere auf veralteten Grund^tzen be« ruhe und nicht auf ver Höhe der Zeit und Wiffenschast zu stehen scheine und' vorzüglich mit den Fortschritten unserer Tage Nicht Schritt zu halten wisse. Die Organisation der verschiedenen Generalstabs BureauL. sagt der ranzösische Berichterstatter ferner, entspreche nicht den gegenwärtigen Ve» dürsniffen, und es sänden auch keine gründlichen Beziehungen statt zu den neuen Errungenschaften und deren Berwerthnng ino Kriege — wie zu de« Eifenbahnweftn und der elektrischen Telegraphie. Borzüglich wei^ehend und in jeder Beziehung begründet nnd durch bekannte. Vielfache Erfchei» nnngen bestätigt ist dee Borivurf. daß das Studium der möglichen Kriegs-theater und der Borbereitungen für tommende Operationen nicht Gegen, stand eingehender Arbeiten (wie in Prenßen und Frankreich) hiefür eigens kommandirter m»d auch besonders besähigter Offiziere des Gkneralftabes sei. Daß der Franzose richtig beobachtet hat. müssen wir nach den Ersah, rungen der letzten Kriegsjahre leider bestätigen. (Rußland.) In der Stadt Ianoiv, Gouvernement Siedlee. besitzt der Dom als Reliquie das Haupt des heiligen Viktor, welches im Jahre 1856 oder 18ö7 der damalig- Bischof Benjamin vom Papste erhalten. Plötzlich fiel es dem Kreisvorsteher Hineza ei», der Kops des Heilige« hätte eine fabelhafte Aehnlichkeit mit dem Kopfe des im Jahre 184S ge. henkten politischen Verbrechers Potocki. Er meldet dem Gouverneur Gro» meka diesen Vorfall und dieser sendet eine besondere Kommission noch Ianow. um zu untersuchen, ob nicht srevelhafte polnische Hände die Re. liquie mit dem Haupte des gehenkten Potocki vertauscht. Höchst wahrschein« lich wird man die Reliquie in Beschlag nehmen. (Priester und Presse.) Ein amerikanischer Geistlicher, Gr. Witt Talmadge. sällt über die Bedentnng der Preffe folgendes Urtheil, „Ich erkläre, daß ich die Seitungen für die großartigsten Werkztnge ansehe, durch welche das Evangelium gepredigt. Unwiffenheit verbannt. Unterdrückung abgeschafft. Verbrechen ausgerottet, der Himmel ersreut und Gott lobge-priesen wird. Im Gerasiel der Druckerpreffe höre ich die Stimme des allmächtigen Gottes, die allen todten Nationen der Erve verkündigt: „La« zarus. stehe auf!" und der zurückweichende» Branduug der Fiufteruiß: ^Ss werde Licht!" Und so spricht ein Berussgenoffe der Herren Greuter. Wiesinger. Steiner, sreilich — jenseits des Ozeans. (Landwirthschast.) Viele Landwirthe bringen zeitig i« Früb« jähre ihre Saatkartoffeln auf eisen trockenen Speicher und laßen sie dort abwelken. Sie erwarten von diesem Verfahren ein früheres Keime» i« Boden und höheren Ertrag Andere laffen d»e Saatkartoffeln bis zue Seit der Verwendung im Keller liegen, wo sie ttark keimen »»d deßhalb vor p»dh«it »es letztere» gefährdet.) Z» „L. weil er zu wenig Kartoffeln auf den Spe»« cher «bracht. Ts zeigte sich nun folgender Unterschied in der sonst gleichen Kartoffelsorte (knnhschalige Nennwochen. Kaetoffel^: Die entkeimten Kartoffeln Von de« Keller kamen sechs bis fitben Tage später out de« Vöde», als die abgewelkten; sie wurden sehr buschig, weil fich an jeder Stelle, wo ei» alter Keim abgebrochen war, drei bis vier neue Keime bildeten, Ae lieferten aber nur den vierfachen Ertrag, während die abae« welkten Kartoffel» den sechzehnfachen Eetrag gegeben haben. Marburger Berichte. (Arauenverein.) Der verein zählt 36b Mitglieder. Die Zahl tzßr Schülerinnen belauft sich auf 300, von denen ungefähr die Hälfte a» Schnltagen a»ch den Mittagstisch in der Anstalt hat. Dem Jahres» bsricht zusch^ beliefen fich die Einnahmen auf SS9b fi. S kr., und zwar, gesammelte veitrüge 1b63 fl 18 kr.. Interessen von Obligationen »nd vom Stammvermögen der Waisenstiftung 243 fl. 39 kr., für Ar« tzette» ber «ih. «»d Strickschnle 267 sl. 10 tr.. milde Gaben 276 fl. >5 kr., Vermächtnis der grau Knrnik 4b fl. Die Ausgaben betrugen DS73 si. 98 kr. (fi»r Verköstignug beider A«staltea ber Armenpflegerin ö70 fl.. Vesolbnng der Lehrerinnen 800 fl.. Mehl und Speck 82 fl. 76 tr^ Arme »nd Kranke 203 fl. 1 kr.. Schulerforbernisie. volle. Näh. lache» 13S fl. 7 kr.. Drucksachen 6 fl. 64 kr. Vereinsandachten 6 fl. AiMe der vaisenmäbchen 7S fl. b2 kr.. Leder »nd gutbekleidung 43 fl.. 4 kr., Vreunholz 138 fl. 70 tr.. Arzneien 6 fl. S2 kr.. Binder 4 sl, Vnchbi»der 6 fl. 12 kr.. Slajer 4 fl. Kaffa Abgang im Vorjahre 293 fl., 21 kr.) In der Raffe blieb ein Nest von 21 st. t kr. Die Strlckschule Verfertigte 12ö Paar Socken, 140 Paar Stiüuwfe; 100 Paar Socken uud Strümpfe wurden ansgebeffert. Die «ähschule lieferte; 12 Alben. 2 Altartüchee. 16 Ehorröcke, 30 Korporaliea, 100 Kelch' tücher, 12 Paliea. 12 Humeralien, 24 Kollarfireifen. 12 Männer. Hemde». 14 Röcke, 20 Schürzen, 16 Kleider. 18 Soppen, SV Äintkcher, 60 gesäumte Tüchlein, 24 Kraue»- »»d Kindeehemben. An Lebensmitteln w»rdt» dem vereine gespendet: 1 3e»t»er Spet^chwarten. Meisch »nd vürpe. 1 Sentner geränchertes Schweinfleisch. I Metzen Mehl. 1 Meßen vohne»» 10 Körbe Erdäpfel. 1ö Körbe Rübe». 4 Körbe Aepfel. (Anr Sittengeschichte auf dem Lande.) Am vorigen Samstag begab sich eine hiesige Dienstmagd auf den Hauptplatz, um eiuzukaufen. Als sie unter den Weibern vom Lande eine bekannte Nach« bann erblickte, beaann sie. ihr die „Wahrheit zn sageu". Es wird näm« lich behanptet. diese Nachbari» — eine Ehefran — habe früher mit dem Vater der Magd i» unerlaubtem verk,hre geftauden, habe jetzt auch den Vruder derselbe» i» die Aalle gelockt und schleppe nun Alles aus dem Hanse. Die Nachbarin antwortete mit einer bänerlich krästigen Ohr-stige, nnd so ging es »nter Schimpfe» uud Aluchen einige Minute« sort, bis ftädtische Zvachmänuer die Kämpferinne» trennten, um dieselben znm Vezirk«gerichte zn sühreu. (Schaubühae.) Montag de» 12. April giagen Müllers Se»re' bilbr .Adelaide" »nd das Luftspiel: „Sie hat ihr Herz eutdeckt" in Szene: es war eine außerordentliche Aufführung, die zum Vortheile der gra» Maria Urbau uud des Aräuleius Sophie Urba» ftattfa»d. Unter de» Vier Säfte», die aus Graz hieheegekommeu, wareu Herr Lehmaun und Yrinlei» Kathari»a verg für Marbnrg wohl bekannte »»d sehr beliebte Erschei»»»ße»; Herr Lehmann (veethoVen) zeichnete diesen edle» empor, dann hörte man aber in dem entlegene» Stübcheu uichts mehr, und es blieb abermals still, tief ftill. Der verwundete schlnmmerte fort. Die tante saß «och an seinem vett. als der Verwalter zurückkehrte. Sei» Sesicht zeigtezRuhe. „Das Schloß könne» wir nicht verlasse»," sagte er. „Warum »ichtf- „Es ist a»f allen Seite» ftrenge von den granzoseu eingeschlossen. Ich suchte vergebeus hinauszukommeu. Sie scheinen einen Ueberfall und ein Eindringen der Preußen in das Hans zu befürchten." „Und warum das?- „Der Besitz des Hauses gibt große Vortheile für einen Kampf und der Kampf mntz fich jeden^Us morgen erneuern" „Sie sage« das Alles so ruhig. Herr Buschmann?" „Ich brmae zwei andere gute Nachrichten." „Theilm Sie sie mit." „Der verwundete französische Offizier ist der Sohn des Obersten der Karabiniers. Er ifl in der Vrnst schwer verwundet, und der Vater ist außer fich vor Angst nnd Schmerz. Darum wurde so besonders dringend der Einlaß in das Schloß begehrt. Ihr Bruder Franz ließ sofort deu Verwundeteu i» sein eigenes Zimmer, in sein Bett bringen. lSr sorgte dann sür alle möglichen Bequemlichkeiten und legte selbst mit Hand an. wo er konnte. Die Sorge und Anfmerksamkeit haben den Obersten ge-rührt. Er hatte erfahren, wo er war, in dem Hause des vor zwei Iahreu von de« Franzosen erschossenen jungen Advokaten. Es halte ihn ties ergriffen. Sage» Sie den Ihrigen, halte er z» Fra»z gesagt, daß ich keinen Theil an jrnem Ereignisse hatte; der verrath eines deutschen Edel-«an»es hat de« Unglücklichen dem lode zugeführt." „Es ist eine hoffanngsriiche Nachricht, die Sie da bringen." athmete die lante lherese auf. „Und die zweite?" „Ihre grau M«tter hat die grau jenes Verräthers bei dem Leben ihrer Kinder beschworen, ihren Satten vor eine« zweiten Morde zu bewahren. Sie hat sie dafür mit verantivortlich gemacht. Die erschütterte ^au wird Alles aufbiete«. Sollte der Elende dennoch den zweiten Mord beaeben wol^n. würde jetzt, könnte der Oberft die Hand dazu biete» ? U»d er allein kommaadirt im Schlosse." Ehaeatter lebenswahr nnb mit tiefer E«pßndung. gränlein verg (Abe-laide) wirkte hinreißend, gleich dem Darsteller des nnfterblichen koadichters. Das wundersame Lied; „Adelaide" ward von Herrn Nger (granz Lachner) mit vollem verständniß und innigem Sefüdl gesnngen. gräulein Kreibig war ein allerliebstes Klärchen. gran nnd gräulein Urban genüg-ten. Im Lustspiele, welches durch einige Kürzungen getvonnen hätte, ward die reizende, kindlich unschuldige Mädchengestalt der Hedwig von gräulein Kreibig vorttefflich gegeben; mit angeborner Natürlichkeit verlieh diese Künstlerin ihrem Sefühl beredten Ausdruck in Sprache nnd Seberde und faud ihre Leistung die beifälligste Anerkennung. Herr Jäger (Rein-^ld) bekundete ein schönes Talent für die Darstellnng solcher Eharaktere. Die Herren: Urba« d. ä. (Wolfhart) u«d Ategler (Volker) trugen zum Gelingen wesentlich bei. Das Hans war trotz erhöhter Eintrittspreise gedrängt voll. (gabers Sprechma schin e.) Ein Werk der überraschendsten Art wird morgen Abends im hiesigen Thealer vorgefühtt werden — nämlich die vom Professor gaber in Wien erfundene und gebaute Sprechmaschine. die auf rein mechanischem Wege nicht nur einzelne Worte, son-anch ganze Säj^e spricht. Der Reffe des bereits verstorbenen Erfinders. Herr Joseph gabee nnd dessen Ebefrau behandeln die kostbare Maschine mit wahrer Meisterschast unl» erklären die Einrichtung derselben ans das Genantste. Es uuterliegt keinem Zweifel, daß dikselbe nicht blas im Kreise der Natnrknndigen und Sprachforscher, sondern auch bei allen Gebildeten und Wißbegierigen das lebhafteste Interesse erwecken wird. Letzte Post. Der GO«vera»M»ß des He,ne-nha»fes »tllfAhrt der Stach-traaforderureg des Miatfterinms für l»«» bis zur Höhe »o» ».SS7,a» fl. — eut^ege« der Uffer »»» » 286,»26 si., welche das «b-geordnetenhaus emaenamme«. In Sra«ada ist eine VerschwArmug der Marlifte« e«tdeckt Wörde«. Ewgefandt. Vlüthenlese gemeindeamtlicher Erlässe. Als Seitenstück zu der bekannte» bureaukratischen Vorladung „Sie werden hiee«it ausaesordert ^anstatt ersncht) am ... zu erscheiuen. widrigenfalls u. s.w." verdient ein neuerer Zeit herabgelaugtes Schreiben besonderer Erwähnnng. welches die Anschauungen gewisser Persönlichkeiten. sowie die grobe Ueberwindung kennzeichnet, den von einer vüege'repräseutanz dem Bürger gegenüber anpassenden Seschäftsstyl zu gebraucheu. Dieses Schreiben lautet: „Die Stadtgemeinderepräsentanz Hot mit dem heutigen Sitznngs-beschlnste Ihrer Berusnng gegen das t»ierämtliche Straferkenntniß vom 12 v. M. ü. 18 Sttf.. womit Sie wegen des Besitzes unangemeldeten und nnverfteuerteu Hundes «ach A. 14 der Bollzugs-Vorschrift des Hundesteuer-gesetzes dtto. 7. Mai 1863 außer der zu entrichtenden Iahrestaxe pr. 2 fl. Oesterr. V. zn einer Geldstrafe mit den doppelte» Erläge derselben pr. vier Gulde« verurtheilt worden sind, keine golge gegeben, jedoch die Geldftease im Wege der Gnade aus de« vetrag von Zwei Gulden herabzusetzen befnude«". I Die Tante wollte rnhig werden, wie der Verwalter es war. Der verwundete greiherr erwachte. Aber der Schlaf hatte ih» keine neuen Kräfte gegeben, er schlng matt die Angen auf «nd bat mit schwachrr Stimme um eiue« Tru«k Wasser, welche» ih« die Tante reichte. „Ich kau» nicht fort, Therese l- sagte er dann. „Laß mich hier bei Dir sterben. Ich wollte es ja." Es war die völlige Resignation der tiefsten Erschöpfung. „Du »irft nicht sterben." erwiderte ihm die Tante. „Du wirft genesen nnd lebeu." Sie theilte ihm die Nachrichten des Verwalters mit. die ihn wieder belebten und ih« doch wieder Kraft, und mit der Kraft wieder Muth gaben. Dranßen in bem Sange vor dem Thurmstübchen wurden Stimmen laut. Es war i« dem schmalen, dunklen Sange in den mau ans der Wendeltreppe von der Halle aus gelangte, an dem die Zimmer lagen, in »velche der Kommandant der französischen Gensdarmerie mit seiner gamilie aufgenommeu war. uud an dessen Seite der schwachsinnige greiherr Max sein Wohnzimmer hatte. Die Stimme des Schwachsinnigen wurde zuerst vernommen. „Dort ist er. dort, meine Herren?" rief er eifrig uud geschäftig. Er sprach zu mehrere». „Es ist so!" sügte die Stimme des Gensdarmerieoffiziers in französischer Sprache hinzu. „So holen wir die Besehle det Obersten ein!" sagte eine dritte Stimme. Sie war eine fremde und sprach gleichfalls französisch Schritte entfernten sich in dem Gange; sie gingen der Wendeltreppe zu. diese hiuunter. Aber nur der Gensdarmeeieoffizier und der gremde mußteu die Treppe hinuntergegangen sein. Die Thür des Schwach-sinnigen wurde auf- «nd wieder zugrmacht. Er war in sein Zimmer gegangen. „Was war das? Wären wir doch verrathen?" Die Gefahr war wieder da; sie wuchs. Da war auch der klare Muth der Tante Therese wieder da. (gortsetzung folgt.) IVa»It«»KUnx bür 6iv ?:»t»!roivden Loveiss äor I'ksilnkdm« boi äem kinseksi-lisn uvä 6vm I^vicdendeg^äng^ms«« unsorsr l'oekter Rsilkslmiiio Llimnllorg äsutcen vir auf »s ärmste. tvilhelm und Änna Chrenberg, 252) kaus- u. Keslitätvndssitzcvr. lilsrburx »m 12. ^pril 1869. liVexsa .^Msuax iivs KvsellSttos: KAll^Iiedvr ^usvsrkg.uk bei 243 lod srlaudo mir äem vervkrten kublileum ausu^oiß^sn, ä»3s ick miok ill Allsrdurx als praktisvder Xr:it oisävrxvlassso uuä täxlioli iu meiner ^oknuv^, I'sxottkokf»tr»8se, Lollattvix'sodss Lau» im II. Ktoolc 2u sprevdvv div. OrÄination kür üie ^rmsu «rtkvi!« ivt» taxlivd von 2—4 vdr vdeväasslbst. ' ^oktuuK»voU 258 voletor 6vr ZLoäioin, ^azistor äor (Zlsburtidiltv. H^vr«In,,WI«rItnr M»>durK LinAetretenvr Hinckernigg« vezea ünäet ckiv Lsnof»!-Vsrtsmmluni 8»m»tail äm 17. ö. n. ^benö» 8'/, VI>r »tatt. 25 y vis V«r«W»I«1t»«U. Das Haus Nr. « am Burgplatz i« Marb«»g, bestehend aus 11 Zimmer. 4 Kammern, 4 Küchen. 1 Keller, 1 HauS-bruaven, ist unter sehr günstigen ZahlungSbcdingnifsen aus freier Hand zu verkaufen. Anzufragen beim Eigenthümer Jalas daselbst. (255 Gründlicher Unterricht (251 in der französischen und italienischen Sprache wird von einem praktischen Lehrer gegen mäßiges Honorar unter Garantie des Erfols^es ertheilt. — Das Nähere aus Gefälligseit im Komptoir dieses Blattes. Z. 4032. Edikt. (250 Vom k. t. Bezirksgerichte Marburg wird hiemit bekannt gemacht: Nachdem zu der mit Bescheid vom 1. März 1869 Zahl 2lZ67 auf den 30. Marz 1869 angeordneten 2. exekutiven Feilbictung der Realitäten Urb. Nr. 566, 577 aä Burg Marburg und Berg Nr. 274 aä Freidenegg in der Vxekutionssache der Sparkasse der Stadtgemeinde Marburg gegen Anton und Maria Fraß pto. 1383 fl. 64 kr. s. A. kcin Kauflustiger erschienen ist. wird am MV. Aprit IGSV Vormittags 11 Uhr am Orte der Realität in Wolfsthal zur dritten exekutiven Feilbietung derselben geschrittkn. wobei ste auch unter dem Schäßwerthe an den Meistbietenden hintnngegeben werden. Im Uebrigen beruft man sich auf daK Edikt vom 23. Dezember 1868 Zahl 12269. K. k. Bezirksgericht Marburg am 31. März 1869. Piese Woche erhaltt«! kiiie ?»rl!>ie öireliMlieiils ««« «lMkertixter empüekit M äen billizslea kreisen LurzpIstZ! ^r. 7. romsssov «mt l8L4"l.o«s« ZUN Zioliuag »m 15. üpril, womit man 220,vov, 15,000, 10,000, S000 fl. tt. gewinnen knnn, empfiehlt zur Abnahme A«I» SvI»H»«nn, 2S4 Herren gasse 128. ktivolaus i^ollvr i» MardurK, Htmagassr Nr. 112. 1 <1« I? ^ ^ Ä L? Ä «^ au8 äöm ersten renommirteii Kinövflclviilvf-Hazaiin öes 1. 8p«l> in SpaR ewpiislilt äas Consections.geschäft des t)»rl öurxplatz! I^r. 7. (240 V07t 2 ö/s V»uervüv SilLv xeßsen »»nvUs ZodNkod«! Vis <)riein»I»u»g^»dv 6vs in Stt. 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Badebroschüren sind bei der Direktion und in allen Buchhandlungen zu haben. Krapi na Töplitz im April 1869. (226 Warnung. (239 Ich ersuche hiemlt Jedermann, meiner gewesenen" Haushälterin Helene Jarz auf meinen Namen nichts zu borgen, da ich in keinem Falle Zahler bin. Vtneenz UebeleiS. Lullämaoliuiix. Viv xekertixte KenersI-^MNtsellAsl beekrt sied Iliemit »n2U2eixen, äs8s gie idre bei Herrn 5Iie. ltoller n»ell kreulläsekALtlieker Iledereiiikunft »ufxelüst un6 geldv 6vw Herrn ^IleexasseKr. 172, üdertra^en k»t, ^eleker doreit^illiKst Auskünfte ertkeilen unä ^utrÄKv Lür fsuvr» un6 l.vilvNSVVl'IivllvfUNgvn ent-xexen vedmvn vv^irä. Pt Venttal-Ageatschast für Sttitr«llrk i> Graz ^er lr. k. priv. goe) ^od. verantwortlicher Redakteur: Franz WteSthaler. 2. «. St v. Druck und Verlag von Eduard Ianschiß in Marburg.