oZtnkns PISLIN» V sotovim N t'»/K'«>..! GtMjUcy . . .D. lO'^ ZujteUen . ^. . . N'— Durch Post . » . . '. Durcy ^oit oierlel!.. . . ' . SQ'— Ausland: monatlich Einzelnummer . . . —-Ü0 Eonnka^s-Tiummer . . , 1'— Bei e'-cik-llung der ist der vbon- nemrnl^bedrag für ^Iowkni?n sür minde» jlenliemenM^nat, außerhalb für mmde'ient dreiNonite einqusi" dcn.Lu deani wertend« Viie'> olineMa?k>' werden »'ichtdcrüclfichtigl lnlerate.iannatzme in Marjl^or bei der Adminlnrai^ion de^Z-itun^: .'>urSiSeva Vlica 4 in Ljabltana b«l V'c?elia^ vat» Matelic, in ^astr.'b b« Glöckner u. Älzffe, in Gra^ b^i-ien reich,Nastet^i^ »tjrntra^'.inWle» hei allen Änz». qcnannalnn» Pellen. Rr. ^2S Sonntag, den Äunl tS22 62 > Aaytg. Haager WMtlbalg. Herr Barthou hat am letzten Tage der Genueser Konferenz die Journalisten aller Länder zum Tee eingeladen und hielt ihnen eine etwas zynische Äbschiedsrede, die erheblich anders klang, als der donnernde Fric-dcnssermou am Vormittag in der Schlußsitzung. Meine Herren, sagte Barthou, in Cannes ist seinerzeit ein Kind zur Welt gekommen, es wollte nicht recht gesund werden, aber wir haben es doch anfgepäpelt und bis nach Genua gebracht. Hier stellte es sich heraus, daß dieses europäische Konferenzkind viernnddreißig Väter hat — ein bissen viel. Einige »davon trachteten ihm hinterrücks nach dem Leben, natürlich nicht wir Franzosen, denn wir lieben eS, hegen und Pflegen es. ^ --Hier in Genua wurde das Kind sechs Wochen älter, aber es kann weder leben noch sterben, es geht auf Krücken. Nun will man den Unglüclswurm in den Haag schleppen, um zu sehen, ob er im dortigen Klima am Leben bleiben kann, gut, wir Franzosen wünschen dem Sorgenkind alles Gute, möge man es nach Holland erPortieren--. Diese Rede war nichts anderes als eine s^rabn>de nuf den KonferenMdanken von! Cannes. Es war schon damals, am legten Tag von Genua, leine Täuschung darüber möglich, daß Lloyd Georges Idee von einer allgemeinen VerstÜndiguug auf einer europäischen Konferenz wenigstens vorläufig vollkommen gescheitert ist. Was nach dem Haag gebracht wird, das ist wahrlich nicht das hoffnungsreiche Kind von Cannes, dein die Völker gläubig zujauchzten, das ist — Barthou hat recht und weif;, warum er recht hat — ein jämmerlicher Wechselbalg. Wer hat wohl das Kind in der Wiege vertauscht? Die Amerikaner wollen die Konferenz iin Haag nicht beschicken, weil sie nur eine Fortsetzung der Konferenz von Genua sei, die sie gleichfalls nicht beschicken wollten. Fortsetzung? Vielleicht, insofern der Tod die Fortsetzung des Lebens ist, oder die Krankheit die Fortsetzung der Gesundheit. Die großeni Prinzipien der Konferenz von Genua in zahl- -losen Roden erhoben waren: absolute Gleich-> heit zwischen «den Siegern und Besiegten, Teilnahme aller an den Beratungen, rascher z und energischer Wiederaufbau. Was ist davon i übrig geblieben! Eine Sachverständigenbera-^ timg, an der Deutschland nickt teilnehmen? dars, Frankreich vielleicht nicht teilnehmen! will. Die Russen werden nur formell als gleichberechtigte Natsgenossen zugelassen, tatsächlich sperrt man sie in eine eigene Halbkom Mission, das heißt, man versucht, sie zu behandeln, wie einst die Deutschen in Versailles, die Oesterreicher in St. Germain. Das alles ist freilich die geradlinige Fortsetzung der Verhältnisse, wie sie sich zulekt in Genua herausgebildet hatten, aber gewiß nicht des großen und versöhnlichen Gedankens, der zuerst die Völker nach Genua Ind. Die neue Konferenz im Haag ist mit allen Erbsünden deS in Unehren verendeten Genueser Kon- DerteNung Gchleflens an Deutflvland und Volen. Telegramm der „Marburger 5>e!t«ng". Oppeln, 17. Juni. In den ersten Abendstunden sind die Bestimmungen betreffend die llebergabe der Deutschland nnd Polen zuerkannten Gebietsteile von den Mitgliedern der interalliierten Kommission und den Vertretern Deutschland« und Polens unterzeichnet worden. Anschliessend an diese Unterzeichnung wurden die Grenzen ratifiziert. Bas neue Kabinett in Ungarn. ,Telegramm der ^Vlnrburger Zeltung". Budapest, 17. Juni. Wie das Ungarische Telegraphen-Korrespondenzbüro meldet, hat Ministerpräsident Graf Bethlcn sein Kabinett einer Rekonstruktion unterzogen. Das neue Ministerium setzt sich folgenderniaszen zusammen: Ministerpräsident Graf Stefan Beth-len? Minister des Innern: der ehemalige k^ieichstagsabaeordnete Ivan von Rakovszkv; Finanzminister: Tibor von Kalat?; Handels-minister: Staatssekretär a. D. Johann Valko; Minister des Aeußeren: Graf Nikolaus Bank-fy;UnterichtSminister: Graf Kuno Klebels-berg; Iustizminister: der ehemalige Chef der Kabinettskanzlei, von Daruvary; Ackerbau minister; Stefan Szabo-Nagyatad; Honved-minister: Alerander Beli^ka; Volkswohl fahrtsminister: Josef Vas: Crnährnn^sMlni-ster: Bela von Terrfy. Die neuen Minister werden am Samstag vom Reichsverweser vereidiat werden. D?'e Sprengung De? BazMrökozissrenz. Von unserem Korrespondenten. I)e. I'. Paris, N. Junk. Ueberraschend kam der Beschluß der Re» parationskominission, die Vollmachten des Banlierausschusses dahin zu erweitern, daß er auf Grund eingehender Studien Abänderungen im Zahlungsplan, wie er in London festgelegt worden ist, vorschlagen konnte. Iteberraschenld kam dann auch der Verzicht des Ausschusses auf Erhebungen sowohl wie auf Vorschläge. Zumal der durch die Priorität seines Landes zunächst am meisten Interessierte, der Vertreter Belgiens in der Reparationstommission, für die Revision des Zahlungsplanes gestimmt hatte. Tie beiden Ueberraschungen haben natür» lich ihre tiefen Gründe. Sie klar zu erkennen, ist heute noch nicht möglich; immerhin sickert aus offiziellen und Opvontionslreisen, welch legiere gerade in dieser Angelegenheit eine sehr wichtige Äolle spielten, jetzt Einiges durch, was immerhin Mutmaßuugen über ! den wirklichen Verlauf der ^trife — denn ui" i eine solche handelte es sich — erlaubt. ! Es ist ein o'fenes Geheimnis, das; das Er« k gebnis der Generalratswahlcn nicht ohne f,i,s Pränd-enten der Republik, Die Kriesstntfchadigung ^naarns an SugvUawien. 'k^elegramm der AeUun^". Budapest, 17. Inni. „Vesta Naj^lo" berichtet, daß vorgestern auf Grund der sachlichen Bestimmungen des Friedensvertrages von Trianon der erste Viehtransport nach Jugo- slawion abgegangen sei. In Mrze habe Ungarn an Jngoslciwlen 2d.s)00 Stück Vieh abzuliefern. Die Uebernahme findet an der Grenze statt. Die Verfassung de« Irischen Freistaates Telegr'^^w fier „Marbitrger Zeltung". London, 17. Juni. Der Gesetz.'nt^vurf einer Bei'tretung gewählt werden Verfafsung über den irischen Freistaat ist l>en-ts abends veröffentlicht worden. Nach dem C-ntivurfe ist der irische Freistaat ein gleich-berechtl^es Mitglied der den britischen Staat bildeitden Völkergemeinschaft. Die Landes-sprciche ist die irische, aber auch das Englische Für das Oberhaus und den Senat soll jedoch die Hälfte der Mitglieder voip Premierminister in einer Weise ernannt werden, die eine Vertretung für jene Gruppen und Parteien vorsieht, die in der Kammer in nicht entsprechender Weise vertreten sind. Die andere Hälfte der Se-natsmitglieder soll von der Kammer gewählt werden. Alle Gesehesvorlagen erfordern die! Zustimmung des Königs, bevor sie Hesel', werden. Abgesehen von dem Fall, bah ein tatsächlicher Angriff erfolgen soll, wirk der Freistaat nicht verpflichtet sein, an irgend einem Krieg ohne Austimung seines Parlamentes teilzunehmen. Die Krone soll ebenw wie in Kanada durch einen Generalg?uver-nur vertreten sein. Millerand, geblieben ist. Zum ersten Male beaab sich die radikale Partei, deren Prestigk tro!.^ allem sehr groß isc, in offene Ovposition. Än »Genua noch gab 5>err Herriot seine Stimme für Poincaree ab; nach Bar-le-Duc enthielt er sich ostentativ; heute beteiliat er sich an der Preßlampaane gegen den Ministerpräsidenten. Millerand ist kein Dogmatner wie Poincaree. Er hat sich noch nie gewissen Notwendigleiten verschlossen. Schon gleich nach seiner Rückkehr äußerte er sich Vertrauten gegenüber, daß Frankreichs Staatsschiff einen anderen Kurs steuern müsse. Da Poincaree sich als unzugänglich erwies, sah er sich nach einem geschmeidigeren Politiker um. In den Wandelgängen der Kammer wurde Briands Namen wieder genairnt. Und der nationale Block? — Auch hier sollte eine Umgruppierung de Stimme, sondern die Politiker redeten ihnen munter drem —- nicht immer ohne denwgogische Absichten, ohne den Gedanken daran, was morgen in der heimischen Presse stehen würde. Am ärgsten trieben es hier die Russen; unter den Volkswir^chastlern in Genua war . die Klage allgemein, daß, etwa von Herrn Kras-sin abgesehen, mit keinem der Russen ein ern Männer und Frauen habeu die al?^ichen Bürgerrechte, einschliesslich des Stimmrechtes. Die Gewissensfreiheit ist unverletzlich. Kein Gesetz darf erlassen werden, das zwischen den Religionen einen Unterschied maclit. Die Mitglieder des Parlamentes, einschließ^ch des in Zukunft zu wVenden, sollen i^m Ki.inig Georg und seinen Nachfolgern den Treueid leisten. Beide Häuser des Parlameutes sollen auf der Grundlage einer proportionellen Die Dorkonserenz in Haag. Telegramm der „Marburger Zeitung". Haag, 16. Juni. Heute vormittags tra^die Kommission befolgen soll. Na^ Haas, 16. Juni. Heute vormittags trat die Konferenz zu einer Sitzung zusammen. Nach ^ Besprechung der Beschlüsse der Genueser ^ Konferenz wurde eine Kommission für die russischen Angelea-mheiten ernannt, die in drei Unterkommissionen zerfällt: eine für die Staatsschulden, eine für Privateigentum und eine für die Kredite. Nachmittags wird die Beratung fortgesetzt !verden. Die Methoden werden festgelegt werden, die die russische Kommission befolgen soll. Nach Schluß der> Sit;nna werden sich mehrere delegiert? nach ihren Ländern begeben, nm mit ihren Regierungen die Beschlüsse des heutigen Tages zu beraten. In der Sitzung vom Montag soll dann endgültig beschlossen werden, ob die verschiedenen Regierungen mit den beute gefaßten Beschlüssen einverstanden sind, damit endgültig Beschlüsse ffesaßt werden können. fachen zu sprechen wäre; immer kämen statt dessen politische Phrasen zun: Vorschein. Eine Konferenz von wirklichen Fachmännern, wenn sie auch keine großen Bollmachten haben, könnte also dem russischen Problem, das vor allein ein juristisches und ökonomisches ist, vielleicht nä^r an den Leib rücken. Freilich, ohne Politik geht es schließlich doch nicht Entente und der wichtigeren Neutralen. schen Staaten, Oesterreich eingeschlossen, Deutschland aber ausac'schlossen, Gelegenheit haben werden, ihre liesonderen Wünsche zu ältßern — was dann folgt, die wirklichen Verhandlungen mit Rußland, ist dann freilich allein Sache der Kommissionen, das heißt m der Praxis: der großen und der kleinen ab. Schließlich: das schöne demokratische Prinzip der Gleichberechti^ng aller Nattonen hat praktisch in Genua d« Arbeiten nicht immer gefördert. Der theoretischen Notwendigkeit, Portugal über die Frage der kaukasischen Pe-troleumgruben mitbestimmen zu lassen, wird im Haag insofern Rechnung getragen werden, kt - «n ^ «r auf der jetzt tagen-» stev ^ort tlber Zahlen und ölonouiische Tat-den sogeitannten VorlMferen^ alle eul^KÜK An sich konnte dieser schlanker und beweglicher gewordene Apparat gang g«t arbeiten, besser als die poi^öse Ällerweltskonferenz von Genua. Trotzdem ist die tiefste Skepsis wohl berechtigt. Der Wechselbalä rin .Haag wird'nicht kräftiq werden. Ihm fehlt die Liebe, die noch m Genua die Wiege einer neugeborenen Völkerhoffnung umstrahlte. gesse nicht, da>i er sich selber stürzte, daß kein Votum der Äaulmer ihn dazu zwang. Oef-fentlich konnte damals festgestellt werden, daß er die Mehrheit nach wie vor hinter sich gehabt hätte. Sein Abgang erfolgte aus taktischen Envagnngen heraus, die ja gerade bei diesem Politiker eine so große Rolle spielen. Poincaroe sicherte sicü seinerseits die Mehrheit durch die Autorität seines Namens, eine Autorität, die heute erschüttert ist. Es brauchte jetzt also nur dasselbe Erperimei.' umgekehrt wiederholt zu werden. Auf diese mögliche, ja wahrsclieinliche Wen4 dung der Dinge hin nahm der belgische Vertreter den Wind: Herr Dubois blieb verein-^ samt, ohne sonderlich seste eigene Ueberzeu-gung. Es wird erzablt, er habe den Posten verloren gegeben und um seine Entlässunc? gebeten, die ihm aber von Poincaree abgeschlagen wur^e. Von diesem Augenblick an bel'eitet sich ein neuer Unrschwnng vor, dessel> Einzelheiten ganz im Dunkeln liegen. Die Baukierskonserenz, ailf denl Punkte, grundlegende Beschlüsse über eine vollständige Reorganisation der europäischen Wirtschaftsba-üs auszuarbeiten, verzichtet plötzlich auf ihre Der tschechische Kredit an Oesterreich. Tef?"ramm Zier..Marburg? Der Syss-Millionenlredit an Oesterreich bewilligt. — Der pslnksche Bertrag. Prag. 17. Juni. Der AußenauSschuß des Abgeordnetenhauses hat in der heutigen Sil-^ zung den 500-Mislionenkredit für Oesterreich ! angenommen. Der Ausschuß für Aeußeres i genehmigte sodann den Bericht über den am 20. Oktober 1921 zwischen der Tschechoflowa- > kei und Polen abgeschlossenen Vertrag. Der Vertreter des Ministeriums des Aeus^eren z teilte mit, er habe vom Polnischen Gesandten'. - dieser Tage die Mitteilung erkalten, daß der! ^ Vertrag in den nächsten Tagen im polnischen ^ 5 Reichstag zur Ratifizierung vorgelegt wer- z , den wird, Eette 2 Rechte imd übermittelt der Reparations« komnlls'ion die bekannte Note, deren einziger Vorteil der ist, daß sie wenigst.'n? theoretisch auf die Fäden hinweist, die das Elend (w-ropas versch^ldcn. Die Nepavationskommis-fion wird sich nun ihrerseits mit dem Fragenkreis beschäftigen; ihre Stellunc^nahme rvird mit allseitiger Spannunc, erwartet, da sie manches Licht über dunkle Tinge zu ver« breiten (geeignet ist. Ak»seits von aNen diesen mehr theoretischen Erwäaungen dränqt sich die Frage auf alter Lippen: Was nu n'^ Tie Antwort hängt aanz u:^ ?ar von der 5iicht"ng ab, in der sich die Tinge in Frankreich entwick'eln werden. Die innerpolitische Lage drängt nach einer Li^sung? das labile (^leickae-wicht, das herzustellen Poincaree gelungen war, besteht nicht nie'hr. Es ist alles im ^lutz. Wohin es treibt, weiß niema^id. Beriwer Brief. Der Prozch Killinger. — Das Attentat auf Scheidemann. — Marodeure. Bon unserem llorrespondenten. Berlin, 15. J'uni. „Wir kommen aus der Revolution nicht her^u?." Tiose Zulage ertönt in Deutschland noch immer und iei!er nur mit allzuviel Rc'Ät. '7^.7? Prozcs;ucrsasiren gegen den Ka-pitllnleutnant a. D. .^iillinger, der der Mitschuld au der Ermordung Erzbergers beschuldigt wird, wirst in seinen gmii'^en Zusammen/Gängen ein aielles Streiflicht auf die Hochspannung, die in der politischen Dmo-sphäre niÄ)! nur zur Zeit des Attentates geherrscht hat, sondern auch fieute Herrs6)t. Da Iwrt mau in den Verhandlungen Genaueres über die viel erörterte Geheimorganisation C, die in Ntünchen ihren Sitz hatte und die unter dem harmlosen Titel „Bayerische Holz-derwertungsgesellschait" firmierte. ^ Nach der Versi6)erung des Angeklagten (die beiden Täter Schulz und Tillesen haben sich ja beizeiten ans dem Staube gemacht) war jene s''joheru'.organisation ein harmlos patriotisches llnlernehi.-.en, denn sie wollte angeblich nur im Falle bolschewistischer Unruhen eingreifen. Aber der Angeklagte widersprach dieser Schönfärberei selbst, indem er nach einigen und Querfragen schlies'.lich zugab, daß die Organisation die Weiniarer Ve^sas-suni^ bekäni'pfte, also doch letzten Endes auf ten Unisturz des bestehenden Regimes hinarbeitete. Wenn man auch gut daran tun wird, nicht alle zum Teil stark phantastischen Berlct)te als bare ?Xünze zu nehmen, die der ;^>reußiftl?e Staatskommissar Weismann — ein allzu geschäftiger Herr — sich itber die i??cünchner (^legenrevolution beschaffen — so liegt doch in dieser Organisationsspielerei zweifellos eine ernstliche t^^efahr. Sie l.iegt vor allem darin, das^ unklare Wvfe, daß Fanatiker das Bramarbasieren in den Versammlungen allzu ernst nehmen und daraus, wie es die Mörder Schulz und Tillesen getan haben, blutige ^Konsequenzen ziehen. Ter Anschlag auf den mehrheitssozialisti-schen Führer Scheidemann, dem man die Sine?ilre als Oberbürgermeister von Cass^'l verschafft hat, zeigt ja, daß die Schulz und Tillesen noch nicht ausgestorben sind. Es ist fthr töricht, und es ist verwerflich, dies Attentat, wenn es auch unblutig ausging, als Dummen-Jungenstreich hinzustellen oder gar von der scherzba^^sen Seile zu nehmen, wie das einige Blätter der Rechten f„Teutsche Tagesze^wng" und nachher auch die ,Lreuz-j^eitung"), llbrigeus unter dem Widerspruch Mz M liit Mnsnm... Noman von Fr. Lehne. (Nachdruck verboten.) Er st es Tapltel. Feindselia blickten die dunklen Augen Frau Marias auf den eben eingetretenen Herrn, dessen Verbeugung sie mit einem kurzen Nei'gen des Klopses erwiderte. Ein Blick auf die chr gereichte Karte hatte ihr gesagt, wer vor ihr stand — und da halte sie sich un-gesähr denken können, was er wollte — noch ehe er ein Wort gesprochen! > Ihre Gestalt straffte sich in unwillkürlicher Abwehr, und krampfhaft faßte ihre Hand in die Falten ihres Aeides. Sie trat einen Schritt zurück, wie schützend vor ibr Töchterchen, das halb mit Neugier, halb mit Furcht den fremden .Herrn betrachtete, dem es vorhin auf sein Klingeln geöffnet hatte. Abwartend stand Frau Maria da. Sie sprach und fragte gar nichts. Das Schweigen wurde drückend und peinlich, besonders für den .Herrn! Aber doch war es schwerer, als er sich gedacht, das vorzubringen, was die Familie beschlossen, und worin auch, nach nur kurzem Zögern, der Bruder hastig, beinahe drängend, eingeivilligt hatte. Es war schwer, angesichts der Frau, die er sich so ganz, anders voraestM, die in ihrer Haltung und in ihrem Aussehen den Eindruck einer vollendeten Dame machte — trotz des sehr emfachen .Hauskleides aus iiiattun. das ihre prachtvolle königliche Gestalt umhüllt^e. Marvarge der meisten anderen Rechtsblätter, getan hoben. Zweifellos war die Blausäurespritze als Waffe durchaus ernst gemeint, und es ist offenbar nur einem glücklichen Zufall oder der Ungeschicklichkeit des Attentäters zu verdanken, wenn Herr Sckieidemann unverletzt davonkam. Daß dieser sich in den weitesten ^sreisen einer erheblichen Unbeliebtheit erfreut, steht auf einem andern Blatte, und es geht auf keinen Fall an, daß man politische Gegner oder Leute, die einem sonst nicht behagen, mit dem Revolver oder der Säurespritze bekämpft. Nicht minder töricht ist es, gegen den Casfeler Oberbürgermeister deshalb Vorwürfe zu «"-heben, weil er bei dem Spaziergang, auf darren und stellte ihre Verantwortung vor dem Parteitage in Aussicht. Die NÄ^echvsiowakischen und aus-l lSndlsch«« S»ul!>forderunqen. Telegramm der „Marburger Zeitung". Prag, 16. Juni. Das Abgeordnetenhails beriet heute den Regierunqsentwurf über den Ausgleich der in östereick/lsch - ungarischen .^.iroiien Mischen tschechoslowakischen und ausländischen Gläubigern und Schuldnern entstandenen Verbindlichkeiten. Abg. Kaskaz Und jetzt begriff er auch, welche Macht diese Frau über den Bruder, diesen schwachen, haltlosen, schwärmerischen Menschen, hatte haben können, so daß er alles vergessen, was er seiner vornehmen Familie schuldig war! .^um Glück hatte er sich jetzt doch noch daraus besonnen, che es zu spät geworden! Der schlanke, fremde junge Herr räusperte sich ein wenig und machte unwillkürlich eine Bewegung nach dem Hals, als sei ihm etwas unbequem. „Eine einigernlaßen Peinliche Angelegenheit ist es, die nnch zu Ihnen führt, gnädige Frau", begann er endlich, „doch ich hoffe, daß wir trotzdem zu einem befriedrgen^n Abschluß kommen werden." „Sie hoffen viel, .Herr Graf", erividerte sie sarkastisch, und tief und voll wie eine Glocke klang ihre Stimme, daß er beinahe überrascht aufhorchte. „Sie hoffen viel —" „Natürlich rechne ich da mit Ihrer Einsicht und Klugheit." „Sie rechnen mit etwas .von dessen Vorhandensein Sie doch eigentlich noch kewe Beweise haben", bemerkte sie ironisch. „O doch — mehr als einen sogar! Da ist zum Beispiel Ihre Heirat mit meinen: Bruder --" Herr Graf!" fuhr sie da auf, und eine Blutwelle färbte ihr Gesicht mit purpurner Mut. „Pardon, meine Gnädige! Llber eZ ist doch so-" Sie ging einige Schritte nach der Tür, ihr Töchterchen an der Hand fallend. ' ' r Z « ltaa beantragte die Rückverweisung an den Ver-fassungs^usschuß. Wegen ungenügender Anwesenheit wurde die Abstiinmung auf die nächste Sitzung vertagt. Sodann wurde die Debatte über die Schulinterpellationen fortgesetzt, wobei es zu größeren Wortgefechten und Lärmszenen zwis<^n den Nationaldemo-kraten, den tschechifc^n Klerikalen und den Dei'.tschnationalen kam. Tie Abg. Fayerfeil und Srobar wurden zur Ordnung gerufen. Um Uhr aberrds wurde die Sitzung geschlossen. Aus der Tagesordnung der Dienstag um 2 Uhr nachmittags beginnenden Sitzung steht der Bericht des Budget- und deS Außenministers über den österreichischen Kredit. K «de«burgs Reise nach Ostpreußen Telegramm der „Marburger Zeitung". Berlin, 17. Juni. Bei Beratung des Etats im preußischen Landtcrge kam Minister Seve-ring auf die Hinidenburg-Kundgebungen in Ostpreußen zu sprechen und teilte mit, daß HindenÄirg die Aufforderung der preußischen Staatsregierung, seine Reise nach Ostpreußen wegen der bestehenden außen- und innerpolitischen Bedenken aufzugeben oder zu verschieben, abgelehnt habe. Die russische Frage im iialieuischen Senak Telegramm der „Marburger Zeitung^. Rom, 16. Juni. Im Senat erklärte bei Erörterung der auswärtigen Politik Minister des Aeüßeren Schanzer, der Erfolg der Verhandlungen im Haag hänge von dem versöhnlichen Geiste Rußlands selbst ab. Italien wird sicherlich nicht seine Solidarität mit den anderen Nationen opfern und nicht aus die rechtmäßige Garantie seiner Interessen verzichten können. Wir achten, erklärte der Minister, das innere Regime Rußlands, aber wir können nicht zulassen, daß uns Rußland seim; kommunistischen Grundsätze au^wingt und seine Verpflichtungen gegenüber Europa ableugnet. Die Vertreter Rußlands, die von Europa Hilfe verlangen, werden sich nicht ein Mden können, daß sich Eiiropa für Rußland wird opfern wollen. Der Wiederausbau Rußlands hängt von Rußlands praktischem Sinn, sowie j>avon ab, ob die Ziele, die Rußland und seine Freunde im Auge haben, im Haag erreicht werden. Delasteruufiszustand iu Paraguay. Telegramm der „Marburger Zeitung". Paris, 16. Juni. Ueber Paraguay ist wegen einer Versch^vörung gegen dÄl Präsidenten der RepuAit der Belagerungszustand verhängt worden. Das Mieler?e?>uyavses i« Ilalieu. Telegramm der „Marburger Zeitung". Rom, 17. Juni. Der Kammerausschuß hat den Beschluß der Senatskommission, die Gültigkeit des Mieterschutzgesetzes bis zum Jahre 1924 zu erstrecken, ablehnt. Ehrung zweier portugiesischer Flieger. Telegramm der „Marburger Zeitung". Paris, 17. Juni. Brasilim hat die beiden^ Jnselchen St. Peter und St. Paul, auf denen die beiden portugiesischen Flieger Cabral und Contunho nach ewer Ueberfliegung des Atlantischen Ozeans gelandet sind, an Portugal abgetreten. Die beiden Eilande werden auf' die Namen der bei!den Flieger umbenannt werden. „Ich verzichte auf jede mündliche Unter-re^ng mit Ä^^n, Graf Allwörden! Was Sie mir zu sagen haben, kann lluch schriftlich geschehen!" erwiderte sie auf seine letzte Bemerkung, und ihre Stimme bebte vor Entrüstung. „Nein, auf keinen Fall, das würde viel zu umständlich sein, würde vielleicht zu Mißverständnissen filhren! Deshalb bin ich ja gerade gekommen!" widersprach er lebhast. „Uebrigens haben Sie ja selbst jeden schriftlichen Verkehr zwischen uns unmöglich gemacht, dadurch, daß Sie unsere gewiß gutgemeinten Vorschläge stets unbeantwortet gelassen haben." Si.e lachte kurz auf. „Gut gemeint — ja--! Was die Al^ z Wördens unter „gut gemeint" verstehen. Ich habe es zur Geniige keimen gelernt, und deshalb eben danke ich auch dafür!" „War es nicht etwa gutgemeint und entgegenkommend von uns, Ihnen während der Krankheit meines Bruders eine angemessene Summe auszusetzen, trotzdem wir zu nichts verpflichtet waren?" entgegnete er mit einer gewissen Schärfe im Ton. „Deshalb eben habe ich ja darauf verzichtet, wie Sie wohl wissen werden, Werl ich keine Gnadengeschenke wollte. Ich habe mich selbst und meine Kinder schon ourchgebracht, wenn wir auch oft nicht viel mehr als trockenes Brot gegessen haben! — Doch nun will ich mein Recht!" „Ihr Recht —!" Er hob leicht die Schulter. «Der Begriil ist zi^nM kompliziert —" S>.c. — 16. Juu? WefallarbeiierNreik in Turin. Telegramm der „Marburger Zeitung". Rem, 17. Juni.'Mie in Mailand haben auch die Metallarbeiter von Turin beschlossen, am Montag in den Ausstand zu treten. Riesenansslaud in Kalkutta Telegramm der „Marburger Zeitung". Lyon, 16. Juni. In Kalkutta sind 3l).i, wurde gleichfalls SuSterSiö' Name oft „Für mich nicht — es gibt nichts Ewfa-cheres! Ich will endlich wieder mit meinem Mann vereint werden, dessen Krankheit Sie schlau genug benutzt haben, ihn von seiner ' Familie zu entfernen. Als er sich in seiner großen Not — krank, arbeitsunfähig, ohne Mttel, als er sich da an seine Eltern um Unterstützung gewandt — da fing es an! Bereits jetzt sollen sich Zeichen großer Nervosität im llerikakalen Lager bemerkbar ma- < chen. ZusteröiS soll Ende dieses Monates zurückkehren. Klage des Minister» Dr. «»«»»dl ?egen de» Direktor der National-dank. Telegramm der „Marburger Zeitung"« Veograd, 17. Juni. Finanzminister Doktor Kumauudi hat beim Obersten Staatsgerichts--Hof die Klage gegen den Direktor der Nationalbank, MarkoviL, eingereicht, und Zwar wegen Ehrenbeleidigung und Verleumdung, welche Markoviö durch seine Aeußerungen in der Hauptversammlung der Aktionäre der Nationalbank begangen haben soll. Die Muselmanen nnd die Skupschlina. Telegramm der „Marburger Zettung". Veograd, 17. Juni. Bis gestern vormittag h't noch kein einziger muselmanischer Abgeordneter ans Sarajevo hier eingetroffen. In Abgeordnetenkreisen wird der Schritt Doktor Spahos auf sehr verschiedene Weise beurteilt. Man glaubt erst die Ankunft der Gruppe Maglajloviö abwarten zu müssen, die Genaues über die Lage wird angeben können. Es heißt, daß diese Gruppe in der Regierung bleiben und ein Ncssort im Kabinett erhalten werde. Darüber wurde aber überhaupt noch nicht verhandelt. Aushebung des Ausnahmszustau-de» in Zagreb. Telegramm der „Marburger Zeitung". Zagreb, 17. Juni. Die Ausnahmsversü-siungen sollen im Laufe des heutigen Tages ausgehoben iverden. Danach werden wahrscheinlich die öffentlichen Lokale von heute abends an wieder wie zu normalen Zeiten geöffnet bleiben dürfen. Sludwnretse polnischer Maler nach Jugoslawien. Telegramm der „Marburger Zeitung". Zagreb, 17. Juni. Mitte des nächsten Monates wird eine Gruppe von polnischen Malern nach Jugoslawien kommen und Ausnahmen der schönsten Teile unseres Landes machen. Diese Künstlergruppe wird sodann nach ihrer Rückkehr eine Ausstellung veranstalten. Marburger und Tagesnachrichten. «lue Kopfsteuer in Vweibor. Eine stürmische Versammlung. Erregte Debatten mit einem sozialdemokratischen Gemeinderat. Unter dem Vorsitze des Obmannes der Hastwirte- und Kafseesiedergenossenschaft in Maribor, .Herrn Roschanz, fand Freitag vni 3 Uhr nachmittags im Saale der Restauration „Gambrinushalle" eine Protestversammlung gegen die Einhebung einer Kopfsteuer in den Gast- und Kaffeehäusern Maribors statt. Hiezu hatten sich sämtliche Gastwirte und Kaffeesieder von Maribor eingesunden, so daß der hSaal alsbald überfüllt war. Herr Roschanz eröffnete die Versammlung und begrüßte die vollzählig erschienenen zu Tag Hab' ich jetzt, da ich weiß, daß er ge- d sund ist, auf ihn gewartet! Und Hab' ihm ge- l Grieben, trotzdem er es nicht getan! — Er hat sogar Lorchens Geburtstag vergessen! — ^ Den Aufenthalt in Lengefeld — bei seiner r Familie — Hab' ich ihm so gern gegönnt — s aber einmal muß das doch ein Ende haben! Er muß doch meine und unserer Kinder s Sehnsucht fühlen — Sie sind doch mit sei- s nem Vorwissen hier?" ! Bestätigend nickte er: doch er vermied den ? Blick der schönen, dunklen Frauenaugen, als ^ —>iiae Genossenschaftsmitglieder und insbesondere I n die erschienenen Herren Gemeinderäte öe- d gan (Nationalsozialist), Bahun (Sozialdemo-trat) nnd Professor Boglar (Demokrat), die b eigens aus Celje eingetroffene Delegation r der Genossenschaft der Gastwirte und Kassee- r siSder von Celje, die Herren Obmann Boliö H und die Mitglieder Bernardi, Pavline und s 2umer, sowie die Redakteure der „Marbur- r qer Zeitung". Herr Roschanz ging nun zur r Tagesordnung über und sagte unter anderem: „Meine schr verehrten Herren! Als An- i gehörige eines intelligenten Berufes ersuche t ich Sie, bevor wir zur Tagesordnung über- l gehen, um vollständige Ruhe und Ordnung i mtd um rein fachliche Behandlung des zu > diskutierenden Gegenstandes. Vor drei oder i vier Monaten ist das Gespenst in Maribor 5 herumgegangen, daß man sich mit der Absicht ! eine Ainnakunsauelle -m entdecken, die < in welchem Falle die Steuer den Städter z wie den Bauer gleichermaßen treffen würde. Wie stellt sich die Gemeinde die Einhebung r dieser Kopfsteuer vor? Wir selbst sind ganz x außerstande, eine solche durchzuführen und müßten deshalb eigene Bedienstete hierzu ; aufstellen. Dies ist ein Ding der Unmöglich- > i keit. Ich frage die anwesenden .Herren Ge- c meinderäte öffentlich, warum haben Sie die , wiederholten Anträge der Genossenschaft, die i dahin gingen, eine Lizenzbefugnis für die i Gastwirte und Kaffeesieder zu erwirken, ignoriert? Dadurch hätte sich die Gemeinde ^ ganz gewiß reichlichere Einnahmsguellen verschafft, als durch diese soeben in Kraft tretende Kopfsteuer. In ganz gerechtfertigter Weise hat diese Verodnung in der Bevölkerung vön Maribor allgemeine Entrüstung nnd Zurückweisung zur Folge gehabt und wird auch sicherlich dem dunkle, große Sammetaugen ihn ängstlich ansahen, daß es ihn beinahe ergriff. ^ „Halten Sie es für notwendig, daß Ihr Töchterchen Zeuge der Unterhaltung zwischen uns ist?" fragte er. „Kinder sind in einem solchen Alter schon aufmerksame Zuhörer." „Fürchten Sie die Kleine etwa? Ist es so schlimm, was Sie nur zu sagen haben? Und sie freut sich so sehr auf deu Vater! — Gelt, Lori du hast auch Sehnsucht nach dem Papa?" Zärtlich beugte sich die schöne Frau zu ihrem Töchtcrchen. „Er soll wiederkommen!" Bekräftigend nickte d- Frau Maria wurde rot, und der junge !! Graf Allwörden sah an ihr vorüber, und sei-!! ne Augen blieben auf der großen Photographie eines Mannes haften, die auf einer Staffelei stand und mit einem Kranze sn-cher Blumen geschmückt war. Es war ein choner Kopf; aber seine Schönheit war weich, ast weibisch. Keine Svnr von Energie lag aus diesen schönen, schlaffen Zügen — haltlos, charakterlos wirkte das Bild auf den Beschauer. Das war Ottokar von Allwörden, sein ältester Bruder! Und der paßte so wenig mit seiner schönheitstrunkenen, verwöhnten Seele in diesen so überaus einfachen, schlicht möblierten Raum! Rüdiger begriff nicht, wie er es so lange in diesen dürftigen Verhältnissen hatte aushalten können. Und wenn jetzt ein Ende gemacht wurde, so war es gut! Er gab sich innerlich einen Ruck es hatte keinen Zpeck, seinen Auftrag noch lange zu verschweigen; überdies war er gewöhnt, seinen Weg geradeaus zu gehen — ohne Rücksicht auf die au^ox^i ^ ' kolat.5 . nicht durchgreifen. Heute wurde bereits mit der Verteilung der Blocks an die einzelnen Gastwirte und Kaffeesieder begonnen und ich bitte Sie, meine Herren Kollegen, die Annahme nicht zu verweigern, damit Sie ja nicht mit dein Gesetze in Konflikt kommen. Wir wenden trachten, die Durchführung dieser Verordnung solange zu verschieben, bis unsere Einwendungen endgültig erwogen sein werden." Hierauf verlas Herr Roschanz die einzelnen Besinnungen dieser Verordnung, die unter den Versammelten allgemeine Entrüstung hervorriefen. Sodann ergriff der Präsident des Verbandes der Genossenschaften der Gastwirte und Kaffeesieder aus Südsteiermark und Prekmurje, Herr Bo 5 iö (Eelje) das Wort und führte aus: „Wir Gastwirte sind das Steckenpferd für sämtliche Finanzoperationen, auf uns lasten die größten Steuern, auf uns reitet man herum, ohne zu fragen, woher wir die Mittel nehmen. Wir müssen für alles aufkommen. Wenn diese den gesamten Gewerbestand schädigende Verordnung durchgreifen soll, wird auch in kürzester Zeit der Fremdenverkehr, der für jeden Staat, sowohl für Handel. Gewerbe und Industrie von eminenter Wichtigkeit ist, gänzlich brach darniederliegen. Wo kommen wir denn hin? Wir haben dokumentarisch die Zusicherung in Händen, daß wir unsere Lokalitäten bis elf, beziehungsweise bis zwölf Uhr offenhalten dürfen. Plötzlich trifft uns wie ein Blitz aus heiterem Himmel diese Verordnung, die diese ganze Zusicherung zunichte macht. Wir halten uns in letzter Linie nicht einmal gegen . die Entrichtung dieser Kopfsteuer auf, ganz ^ entschiedenen und energischen Protest erheben l wir aber gegen die unglaubliche Zumutung, - daß wir, freie und redliche Bürger und Steu-! erzahler, Handlangerdienste für die Geinein-l de leisten' sollen. '(Händeklatschen, stürmische Herr Gemeinderat Bahun (Sozialdemokrat) fand es sonderbar, daß die Gastwirte erst jetzt gegen diese Verordnuna Stellung nehmen, nachdem diese schon in Wirksamkeit getreten sei. Er erging sich dann in heftigen Worten gegen den wiederqegehcnen Bericht über die Äusfchußsitzung in der „Marburger Zeitung" und sagte, der Fremdenverkehr hänge nicht allein von den schönen Lokalitäten, sondern auch von der Sauberkeit der Stadt ab. Die Straßen nnd Plätze müßten hergerichtet werden, da? koste aber Geld nnd dazu solle auch die Kopfsteuer — weuigltens teilweise — verwendet werden. Gemeinderat Bahun beaann nun in seine Ausführungen Politik Momente hiueinznzerren, die von den Anwesenden mit stürmischer Entrüstung zurückgewiesen wurden. Herr Restaurateur Valjak widerlegte unter tosendem Beifall in energischer, sachgemäßer Weise die Anwürfe des Vorredners. Herr Kafetier Klekiv wies in längerer j Rede unter anderem auf die Katastrophe hin, > die unzweifelhaft über das Gastgewerbe hereinbrechen müsse, wem? diese Kopfsteuer ein-gehoben werde, denn in Maribor aebe es keine Schieber mehr, sondern nur Mittelständler, die sich jede Kraue genau ansehen müßten. bevor sie sie ausaebeu. sNufe: ^ehr richtig!) Das Dogma von gewisser Seite: „Wer nicht leben kann, soll zusperren, und wer nicht zahlen kann, soll krepieren!" sei überhaupt nicht diskutabel: dies sageu Leute, die von einein redlichen Geschäftsgebaren überhaupt keine Ahnung haben. Er gab noch ein Bild über die Verhältnisse in Zagreb und Beograd, wo jedermann frei nnd unbehelligt lebe,' obne den geringsten Schikanen ausgesetzt zu sein. Hierauf sprach Herr Sndbahurestaurateur Stickler: er entrollte ein trauriges Bild über den Fremdenverkehr, uech mebr aber über den Nuf. den Jugoslawien im Aussaud aenieße. Er selbst mußte als Delegierter beim internationalen Konareß der Hoteliere in Wien heftige Angriffe der ausländischen Presie, speziell gegen Maribor, anhören, die für unseren Staat geradezu beschämend^seien. Er bewerkte, daß auf diesen! Konareß anc? französischen, englischen und amerikanischen Zeitungsstimmen hervorging, daß das Ausland vor der Einreise nach Jugoslawien, besonders was die Grenzkontrolle in Maribor betreffe, gewarnt werde, denn wenn man nach Maribor komme, heißt es in den Blättern, würde man wie ein Verbrecher behandelt, man werde von zahlreichen Amtsorganen bis auf die Haut untersucht, bevor man weitergehen könne. Und da will man auf Fremdenverkehr rechnen? Die Behörden sollen ihr Augenmerk ehestens ans diese Zustande richten, bevor das Ansehen unseres Staates im Auslände noch weiter diskreditiert wird. Nach innreren stürmisch erregten Debatten erklärte der Vorsitzende Herr Roschanz, daß Vonseite der Genossenschaft der ' Gastwirte un>d Kaffeesieder in Maribor an . die Behörden eine energische Protestnote ge-- gen diese Verordnung zu richten sei, und l schlug folgen. Die versammelten Mitglieder weisen ans - diesen Günden jede Verantwortung für die e redliche Einhebung der Gemeindesteuer eut- Diese Resolution wnrde unter lebhaftem Peifalle einstimmig angenommen. Gegen sieben Uhr abends schloß der Vorsitzende mit Dankesworten an die Erschienenen die Versammlung. Unser neuer Roman. In der heutigen Nummer beginnen wir mit dem bereits angekündigten, neuen, einzig schönen Roman von Fr. Lehne: „Mag auch die Liebe weinen .. ." Die Amnestie für Militärpersonen. Vom Kommando der Draudivision in Ljubljana werden wir um Ausnahme nachstehender Zeilen ersucht: AuläßUch der Vermählung un- - seres Königs erging auch ein Amnestieerlaß j für strafbare Haudlungen, begangen von Soldaten. insbesondere wegen Desertion und ei- > genmächtiger Entfernung vom Truppenkör- - der feiten«? der Charal'n und Mannschaft, die in die ^eit vom 5i. April bis st. Juni ! 1022 fallen. Dies gilt jedoch uur für jene, die sich bis zum 1. Juli l. I. bei den zustän-^ digen Behörden stellen. - An ei? Gastimrii? und Acnscefieder von Ma» - rihor! Die Genossenschaft der Gastwirte und - Kefseesieder in Maribor ersucht uns um Auf- - nabme nachstehender Feilen: Wir teilen aus -- diesem?xae allen G^ni'ssenscl'astsmitgliedcrn ? mit, daß der Vorstand .Herr Roschanz Sams-r tag vormittags mit der Gemeindevertretung - abermals Fi'chluua genommen hat. Die ge-e ehrten Genossenschaftsmitglieder werden drin- - gend ersucht, die Einhebung der Kopfsteuer, n die ab - beute gese-unäßig beginnt, in Nuhe d vonunehiueu. Es wurde eiue Eiuiaung inso-^ ferne erzielt, als in den größeren Betrieben, >- insbesondere in den Kafseebänsern und in den Lokalen, in denen Konzerte stattfinden, r amtliche Organe die Einhebung besorgen > werden. Tie Genossenschaft richtet aber anch au das Publiknm die bösliche Bitte, die Kovf- d steuer in Ruhe und ohne Erregung entricb< n ten zu 'wollen. Staatliche zweiklasfme Handelsschule in Marino?'. Wie berichtet, finden die Einschreibungen für dc:s Schuljahr —9A vom 39. J'.nn bis 4. Juli d. I. täglich von 8 bis w Uhr im Schnlgebände Zrin^kega trq 1. 1. St. statt. Ohne Aufnabmsvrnnlng werden in den > 1. Jahrgang jene Schüler, bc^w. Schülerin- > nen angenommen, die die 4. Klasse einer ' Mittelschule oder die 4., be;w. 3. Bürger- > schultlafse oder die 4. Lvzealklasse oder die , Vorbereitungsklasse einer zweiklassigen Han- - delsschnle absolviert haben. Neueintretende - Schüler nnd Schülerinnen müssen außer dem ! legten Schulzeuguis auch noch den Tauf-f sGeburts-)schein vorweisen. Auswärtige - Schüler s-iuueu) köuueu behufs Anmeldung - zur Einschreibung die erwäbnten Dokumente - der Direktion der Handelsschule bis 4. Juli t per Post zusenden. Alle eventuellen Auft - nahms-, Wiederbolnn'gs- und Nachtragsvrü' - fungen werden am ll. September von 5 Uksi r an abgehalten werden. Wegen Mangel an a Schulzimmern bleibt die vorjährige zeitweise - Sistierung der Vorbereitungsklasse auch fü . d das Schuljahr 1N22—aufrecht. g Vortrüge des Professors Bostuniö. Sonn< tag deu 18. d. um 11 Uhr vormittags in Ptus >- in der Mestui glasbeua 5ola über die bisto-r risch-Politischen Verhältnisse zwischen Eng« i- land, Indien nnd Rußland. — -Montag den 19. d. um 20 Uhr in Maribor in der Ljudska . nniverza über „Die Hanptströmnngen de: 'russischen Literatur in den letzten 150 Jab» Vielleicht wäre es möglich gewesen, wenn die Genossenschaft, die ein gesetzliches Amt ist, zu einer Beratung eingeladen worden wäre, bessere und erträglichere Einnahmsquellen zu finden, nnd die ganzen Aufregungen wären uns allen erspart geblieben. Es ist mir unbegreiflich, daß uns die Gemeindevertretung von Marmor in einer derartigen Weise ignoriert und uns bei Behandlung einer so tief einschneidenden Frage, die für uns eine Existenzsrage ist, gänzlich beiseite gelassen hat. So geht man mit Steuerzahlern und braven Staatsbürgern nickit vor. Gegen die Einhebung einer Steuer hätten wir ja im Prinzip nichts einzuwenden, wir würden! nichts dazu sagen, wenn zum Beispiel der Wein entsprechend besteuert werden würde, das Defizit der Gemeinde wenigstens teil- < weise decken soll. Die Stadtgemeinke versuch- i te zu diesem Zwecke verschiedene Quellen zu I erschließen, und machte der Regierung ent- 1 sprechende Vorschläge, die aber ergebnislos ! blieben. So konnte die Gemeinde chließlich keinen anderen Ausweg finden und sie mußte geMimgenermaßen zu dem Mittel greifen, daß eine Kopssteuer in den Gast- und Kaffeehäusern eingehoben werde. Meine Herren! Wir sind gute Staatsbürger nnd kennen als solche unsere Pflichten, wir können es aber nicht über uns ergehen lassen, daß man uns Bedingungen stellt, die uns zu Diensten heranziehen, die nicht unsere sind. Wenn die Arbeiterschaft irgendeine Lohnforderung aufstellt oder einen bezahlten Urlaub verlangt, dann nimmt die Gemeinde Gelegenheit, mit ihnen zu verhandeln. Gewiß sind wir nicht diejenigen, die die Lage der Arbeiter beneiden, wir sind aber auch so viel wert, tmß wir bei so tief einschneidenden Vorgängen befragt werden sollen, um mitberaten zu können. ren". — Dienstag den 20. d. um 20 Uhr in Maribor in der Ljudska univerza über „Tic i Don-Juan-Sage von Spanien bis Rußland j im Wandel der Zeiten". — Mittwoch den t 21. d. um 20 Uhr in Celje im Hotel Union l über,, die Geheimnisse des Okkultismus" s und Donrrerslag den 22. d. um 20 Uhr in k Celje im Hotel Union über „Die historisch-- ^ politischen Verhälttnsse zwiichen England, < Indien und Rußland". Bortrag über die Traufische. Air werden 5 um Aufnahme folgender Zeilen ersucht: Nicht -jedem wird es bekannt sein, daß nur im slo- l wenischen Gebiet der Trau 47 Fiicharten ' vorkommen, von denen einige recht selten sind ^ 2nd deren Unterscheidung selbst manchemFi- i scher nicht leicht fällt. Um die Kenntnis und Unterscheidung der Traufische zu fördern, ' veranstaltet der Äschereiverein Freitag den > 23. Juni um 8 Uhr abends im Hotel Halb- ' widl einen Vortrag, zu dem alle Mitglieder und Freunde des Vereines, besonders auch j die in der Trau fischenden unterstützenden ^ Mitglieder des Vereines eingeladen sind. Der ^ Vortragende, Herr Dr. Kra uß, wird durch < Borzeigen einer größeren Anzahl präparier- ' ter und frischer Fnche und durch große Wand- ' tafeln den Vortrag besonders anschaulich machen. An alle, die sich dafür interessieren, ' werden Tabellen zum Selbbestimmen der ihnen unbekannten Fische abgegeben. Die ' Draufischcr sind gebeten, weniger häufige Fische für den Vortrag bei Herrn Greiner (Go'voAka uliea 2) oeac-n Barzahlung abzugeben. . Verein zur Errichtung eines Geblirhcms?6 er^ Operette „Die Amazonen der Zarin" (außer Abonnement) zum letztenmal in dieser Saison statt. Dienstag den 2l). Juni wird „Die verkaufte Braut" (außer Abonnement) zum letztenmal in der Saison aegeben. Samstag den 17. d. iindet die let.te Äbounemeuts-vorstellung statt. Nachtdienst in den AM^eken. Nächste Woche, d. i. vom 18. bis inklusive 24. d. M., versieht den Nachtdienst die Apotheke „Manja pomagaj", Alerandrova cesta. Dank der Feuerwehr in MariSor. Wir werden um Ausnahme folgender seilen ersucht: Das Sommerfest ' der Freiwilligen Feuermehr und deren Rettungsabteilung hat, wie schon gestern berichtet wurde, einen glänzenden Verlauf genommen und waren sowohl die Feuerwehr wie auch die Festteilnehmer voll befriedigt. Zum guten Gelingen dieses Festes haben viele Gönner und Freunde beigetragen. In erster Linie danken wir herzlichst dem Kommando der Kralia Petra Kaserne, das in liebenswürdigster Weise den Park kostenlos zur Verfügung stellte und der Vehr in jeder Art und Weise auf das beste entgegengekommen ist. Ferner dauken wir auch bestens für das edle Entgegenkommen dem Kommando der Artillerieschule sowie den Firmen Molkerei Bernhard, WurVabrik Wöaerer und Pelle, welche die Lastautos kostenlos beistellten, auch der Firma Brauerei Thomas Götz, die uns, wie zuvor, nicht im Stiche ließ und unZ mit Bänken und Stühlen reichlich versorgte. Den Reingewinn, den wir jevt noch nicht bestimmen können, werden wir veröffentlichen. Außerdem danken wir der Clektrarua Fala und der städtisä)en elektrischen Zentrale, die uns das elektrische Licht kostenlos zur Verfügung stellte, u. Herr Dir. Jug. Toplak kostenlos die Installation des Acstplatzcs besorge. — Das Wehrkomaudo. Dank. Der Stadtverschönerungsverein in Maribor ersucht uns um Aufnahme nachfolgender Zeilen: Der Stadtverschön'erungsver-ein für die Stadt Maribor dankt auf diesem Wege allen Damen uud Herren, die aufopferungsvoll bei der Veranstaltung des Volksfestes am 11. d. mitgewirkt haben, sowie auch den Spendern verschiedener Guben und dem verehrlichen Publikum, das sich am Feste beteiligt und dadurch zu mschönen Gelingen des Festes beigetragen bat. Grones Sommerturnfeft. Infolge ungünstiger Witterung a. Pfingstsonntaa veranstaltet der A. T. V. „Sloga" (Eintracht) am 18. Juni im Gastgarten „zur Linde" in Radvanje ein zweites großes Turnfest. Verschiedene Belustigungen sind auf der Tagesordnung: Tanz. Konfettischlacht. Würstelgehen, Ballwerfen usw. Um 3 Uhr nachmittags große Turnvoriübruugen der Turner und Turnerinnen. Freiübungen der Kinder. Beginn um 2 Ubr nachmittags. Ende früh. Eintritt vier Dinar. Unterstützende Mitglieder haben freien Eintritt. Er^?r für Slowe- nien. Der erste Mninchen./uchtverein für Slowenien hält am Dieustag den 20. Juni um ba?b 8 Uhr abends im Hotel Halbwidl seine satzungsmäßige Monatsversammlung ab. Nachdem sehr wichtige Fragen über die heurige große Ausstellung zur Beratung gelangen, ist vollzähliges Erscheinen dringend notwendig. Beschwerden gegen die Devisenankauss-1 stelle. Vom kaufmännischen Gremium in Maribor werden wir um Aufnahme nachstehender Zeilen ersucht: Jene Kaufleute und Industriellen, deren vorschriftmäßige Gesuche um Devisenankauf bei der Narodna banka in Ljubljana in letzterer Zeit länger als in fünf Tagen nicht erledigt wurden, wollen dies dem hiesigen Handelsgremium unverzüglich schriflich bekanntgeben. Es wird bemerkt, daß das Finanzministerium diese Daten auf Grund der bisher eingebrachten Beschwerden und Gesuche verlangt und ist die Sache insbesondere deshalb sehr wichtig, damit das Gremium den Kampf um die Erlangung einer Devisenankaufsstelle bei der hiesigen Filiale der Narodna banka mit Erfolg fortsetzen kann. Alpiner Lichtbilderabend. Der Amateur- photographenklub des Slovensko Planinsko dru?tvo veranstaltet Donerstag den 32. d. um 20 Uhr im kleinen Saale des Narodni dam einen alpinen Lichtbilderabend. Der Eintritt ist frei, doch werden Beiträge zwecks Deckung der Veraustaltungskosten angenommen. In der Serie sind unter anderem folgende Gebirgsgruppen enthalten: Krvavec, Skuta, Kompotela, StorM, Triglav und Slol. Des Ambulatorium der Antituberkulosen- siga hat seit dmr Eröffnungstage (20. Mai) l bis heute 11 Ordinationen abgehalten, und ' :war scden Montag und Samstag von halb ^ 7 bis V Uhr früh und jeden Mittwoch von halb 6 bis 7 Uhr aben-ds. Wegen zu großen Andr/mges des Publikums mußten jedoch die angegebeneu Ordinationsstunden jedesmal um 1 bis 2 Swudeu überschritten werden. Bis heute sind in der Ordination 333 Kranke erschienen, davon 128 zum zweitenmale zwecks .^ontrrtte oder zu Tuberkulin-Injek-twnen. Die. Ä^ehrzab! der Kranken rekrutiert sich aus Maribor und dessen Umgebung. 201 Besucher wareu Fremde, aus dem Drau- und Sanntale, Plus, Prekmurje usw. Von den 10."> zum ersten Male erschienenen Besuchern waren 77 bis lungentuberkulös; davon befanden sich 40 im 1., 12 im 2. und 25 im Stadium der Tuberkulose. Weiters kamen im Ambulatorium 17 Auswürfe zur Untersuchung, von denen st massenhaft Tuberkel-baMen beinhalteten. Die Aufgabe des Am-bulatori"ws, die anfangs nur auf die Untersuchung der Patienten und Verschreibung der Rezepte, später auf die Untersuchung des Auswurfes begrenzt war, wnrde am 12. Juni iusoferue ausgedehnt, als die Fürsorgeschwester der Liga ihre Krankenbesuche in den .Häusern antrat. Seit 12. Juni machte sie 15 Hausbesuche, wobei sie von der Fürsorge-l schwerer Kränzet die hiesigen städtischen Phy-^ silates in aufopferungsvollster Weise unter-1 stützt wurde. Es sei an dieser Stelle ganz be- - sonders hervorgehoben, daß die beiden 1 Schwestern überall freundlich, ja stellenweise - her,-slich aufgenommen wurden, was ihnen ' teilweise als Anerkennung für den aufopfe-1 rungsvollen und schweren Dienst gilt. r Spenden für die Antituberkulosenliga. Es . gaben ferner die Gesellschaft „Orient", Erste ' Mariborska wvarna Mila und Kaufmann ' Sirak se 3000 der Hotelbesitzer Ianöar l 4000 15; Auvanstvo Sv. Anton na Pohorsu ' 200 Sekka Ljudska sola v Slov. Nistrici k 1064 1^; 1. dekl. me5ö. Sola Maribor 420 - Aensko uöiteWee zavoda öolskih seZter 820X; i Dr. Inritsch 400 Dr. Schmiderer 100 T; 1 1000 15 flössen der Liga aus den Eintritte-! büMvn de? Ausstellung der Kunstspiegel de4 Etablissements „Krystall" zu. Spenden flir dos Äinderspital in Marihor. Für das Ki-nderspital „Otrokka bolniea tral-jice Marije" spendeten: Schulleitung Gr. La-kos pri Dolnji Lendavi 171.20 k; Sammlung der Frau Äo5enina, Gornji grad 2520-, Ackerbauverein Red.ica 0. S. 500; Mat. Ma-rinsek, So5tanj 100; Schulleitung Rogaxec 200; Schulleitung Suzem 48; Schulleitung Sv. Andratz v. H. 41; Gemeindeamt Breg pri Ptuju' 4t!00; Schulleitung Tezno 12 t; Vendramin-Haller, Sv. Lcnart Laöko 40; Geuieindeamt Lemberg pri^Podplatu 574; Schulleitung Prevalje 148; SchulleitungMo-zirje 160; Gemeindeamt Sv. Martin pri Vurbek 400; S6)ule Bre^ice 104; I. Dem^iö, ! Velenje 200; Schulleitung Koprivnik Pri G. Lendavi 2500; A. Vertnik, Maribor 400; I. N. KoKtari«', Maribor 1200 X. Spenden fiir die Rettunflsabteilung. Statt eines Kranzes sür Herrn Franz Fischer spendeten Familie Platzer 400 T, Herr Joses Baumeister 200 k, und Direktor Hermann 500 k der Rettunasabteilung. Spenden für die Autospritze. Weitere Spenden liefen ein: von Herrn Vlljem Berdajs 2000 X und von Frau Elife Wolf 100 K. Hotel Halbwidl. Heute Sonntag finden Früh- und Abendkonzerte im Prachtgarten statt. Bei schlechter Witerung in den geräumigen Lokalitäten. Eintritt frei. Ein reuiger Dieb. In Dubrovnik (Dalma-tien) wurde durch einen unbekannten Täter in die Wohnung der Familie Caporusi eingebrochen und ein Barbetrag von 190.000 L gestohlen. Da das gestohlene Geld das gesamte Vermögen der Familie darstellte, kam diese dadurch in große Not. Der Dieb, der hievon erfuhr, schickte das ganze gestohlene Geld Per Post der Familie wieder zurück. Ein wirklich seltener Fall von Reue . . . Tragischer Tod. Aus Ptuj, 15. d., wird uns gemeldet: Die Eheleute Lorenz und Katharina Sagadin in PodloZ, Bezirk Ptuj, hatten einen 2Hährigen, etwas geistesschwachen Sohn Alois. Am 8. Juni klagte Alois seiner Mutter, daß er Bauchschmerzen habe. Da er öfter über gleiche Beschwerden klagte, kümmerte sich die Mutter nicht weiter darum. Der Sohn aber jammerte fortwährend und erzählte der Mutter, daß er ein Achtelliter Terpentin und ein Achtel schwarzes Oel getrunken habe. Die Mutter wollte ihm nun schwären Kaffee geben, doch bevor er denselben noch austriitken konnte, sank er nieder I und starb in den Armen der Mutter. I Ein armes aufgefundenes Müdchen. Mitt-! woch den 14. d. griff die Polizei auf der ! Draubrücke ein ungefähr vierzehnjähriges Mädchen auf und brachte es in die staatliche Kinderfürsorgeanstalt. Aus den Reden der Kleinen, die geistig nicht normal ist, glaubt man zu entnehmen, daß sie Maria Novak beißt, von ihren Eltern mit einigen alten Kleidern versehen nach Maribor gebracht und hier ihrem Schicksal überlassen wurde. Sie ist von hagerer Gestalt und frägt fortwährend nach einem Mädchen, vielleicht ihrer Schwester, und erzählt, daß ihre Eltern Winzer in Zg. Sv, Kungota oder Sv. Marjeta a. P. beim Besitzer Wiesthaler seien. Personen i oder Behörden, die hierüber Auskunft geben > könnten, werden gebeten, sich diesbezüglich ^ mit der staatlichen Kmderfürsorgestelle in der - Stroßmajerjeva ulica 26 in Verbindung zu . setzen. Spendenausweis für das hungernde Rußland. Gemeinde Ruse 3000 Dinar, Bezirkshauptmannschaft Prevalje 40, Fürstbischöfl. Seminar 135.40, Kärntnerbahnhof 171, Ivan Hajnj 25. Zamarkova Lormanje 100, Schulleitung Selnica a. Drau 30, 4. schweres Haubitzenregiment Maribor 532.5)0, Südbahn-werkstätte 443, Iosip Martinz 30, Firma Guido Rntgers, Ho?e 100, Firma Ivan Ko-raSija 140, angewiesen von Hochw. Herrn Domprobst Matek 3484.60, Hermann Vera. Lederfabrik 100, Bau Unternehmung Kiff-mann (Beamtenschaft) 30, Jndustriegesell-schaft „Drava" 250, 1. Mariborer Seifenfabrik 105, Möbelfabrik „Drava" 504.15, Institut der Schulschwestern 320.15, Firma 5o3tarik 100, Firma Pinter u. Lenart mit Personal 320, Mineralwasserraffinerie 69, Firma Schenker u. Eo. (Personal) 373, Erste Knabenvolksschnle Maribor 73, Centralna banka (Beamtenschaft) 400, DrZavna borza Dela 35, Hauptbahnhof (Beamtenschaft) 354. Bisheriger Gesamtbetrag 52.K05.S3 Dinar. Swatskredite für die Oloympischeu Spiele 1924. Aus Paris, 15. Juni, wird uns telegraphiert: Die Kammer hat Kredite in der Höhe von 10 Millionen zur Vorbereitung der Olympischen Spiele im Jahre 1934 an-! genommen. Die Regulierung der Pensionen der nicht aufgenommenen und früher pensionierten Offiziere, Witwen und Waisen. Das vorge-! strige Amtsblatt bringt eine Zuschrift des Fi-! nanzministeriums an den Kriegs- und Ma-l rrneminister. in welcher die folgenden Vor-! schlage bezüglich der nicht aufgenommenen i und früher pensionierten Offiziere sowie ih-i rer Witwen und Waisen gemacht werden. ; Bei der NegMerung der Pensionen von Of-; fizieren der gewesenen österreichisch-ungari-; schen Armee, welche nicht in unsere Armee - j aufgenommen wurden, wird ^ch den Ver- fügungen des Ministerrates vom 30. August 1^19 vorgegangen. Alle gewesenen Offiziere haben sich demnach mit einem Bittgesuch tmit Dokumenten versehen) an den Kriegsminister zu wenden und um ibre Pensionierung anzusuchen. Diejenigen, für welche der Kriegsminister einen Autrag stellen wird, und 'welche pensioniert werden, werden seitens des Ministeriums eine etttsprechende Beglaubigung erhalten. Auf Grund dieser ist erst dann kie Bitte an den Finanzminister zu richten, das Gesuch um Zubilligung der Pension einzureichen Dieses Gejuch ist im Duplikat auszustellen. Das Gesuch wird dann geprüft und gewürdigt und der Provinzialre-gierung zur Bemessung der Pensi^nsbezüge zugestellt werden. Nach diesem ganzen Verfahren wird die definitive Entscheidung des Finanzministeriums erbracht werden, und erfolgt dann die Auszahlung seitens der Fi-, nanzdirektion (Finanzdelegation). Von diesem Momente an wird die Pension in Evi-x denz geführt. Ueber Pensionen der Witwen und Waisen nach gewesenen österreichischen ^ Offizieren entscheidet einzig und allein der Finanzminister, selbstverständlich nur in dem ' Falle, wenn die ersteren Personen Staatsan-' gehörige sind. l Gartenkonzert in der Gambrmushalle. t Heute Sonntag findet in der Gambrinus- - Halle ein Gartenkonzert statt. Anfang halb 8 Uhr abends. Beste Küche und Keller. Ein- . tritt frei. r Parl-Cafe. Heute Konzert von 10 bis 1A - Uhr vormittags. ; Sport. ^ Das internationale Automobilreunen w e Scheveningen am 17. Mai brachte bemer« . kenswerte Erfolge des Continental-Cvvd-Reifens. Wiemann ging aus dem Rennen mit Continental-Cord auf Mercedes als Sieger - in der Klasse der Tourenwagen hervor und war überdies Schnellstsr aller Serienklafsen, - Die besten anderen Klassen, Fiedler, Horste Z mann und Rummel, fuhren ebenfalls Conti« l. nental-Cord. ' Zwds-Hrerklub „«delweib 1900" in Mari. ^ bor. Heute Sonntag 7 Uhr früh treffen sich die Mitglieder am Abfahrtsstart des Delavs-ko kol. druötvo in Maribor, das ein Straßen«, ^ rennen nach Celje veranstaltet. Ort: beim ^ Kilometerstein Wasserwerk viS-a-vis Gast-, ^ Haus Roth. Nachmittagspartie nach Sv. Kum gota. Abfahrt 2 Uhr (eine Viertelstunde Wartezeit) vom Hotel Halbwidl. Eingeführte Gä-^ sie und Sportsfreunde herzlichst willkommen, r Am 23. Juni TageSpartie nach RogaÄa Sla« s tina. Arbeiterradfahrerverein. Del. kol, druStvv veranstaltet Sonntag den 18. Juni ein Stra< ßenrennen Maribor—Celje. Start Gasthaus Roth beim Wasserwerk. Abfahrt 7 Uhr 20 friH. Die Ausflüglerpartie fährt um 5 Uhr früh nach Celje vom Vereinslokal ab. Außerdem sind alle Kollegen sowie Gäste, die nicht nach Celje fahren, zu einer Nachmittagspar« tie nach Studenci zur Fahnenweihe der Lokalorganisation eingeladen. Abfahrt 4 Uhy nachmittags vom BereinÄokal. Cillier A. C. Reserven gegen Rapid-Reser, ven. Sonntag den 18. d. hat Rapid-Reserven die Cillier-Reserven zu Gast geladen. Die Einheimischen verfügen über eine ansehnliche Spielstärke, die w bester Erinnerung ist vom letzten Siege über Maribor-Reserven. Die Cillier, ein guter Nachwuchs des bestbekannten C. A. C., werden ebenbürtige Gegner sein, so daß ein sehr interessantes Spiet zu erwarten ist. Beginn 17 Uhr 30 am Rae pidsportPlatz. Wichtig für Veterinäre, Grund- und Her», schastsbesitzer, Oekonomen, Schweinezüchter und Schweinemäster. Unser Serum gegen Schweinepest (Seuche), welche nach der Methode des Professors Dr. Hutyra ausschließlich mit den von inländischen Provinzen deS Landes herstammenden Virus erzeugt und vorher ausprobiert wurde, wurde auf Grund der Bewilligung des Ackerbauministeriums, mit den übrigen Impfstoffen und Serumen für Tierkrankheiten, von nun ab in Verkehr gebracht. Krankheitskonftatierung gebührenfrei. 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I 63,430.998 41 c) Kupone........ 9-133 77 2S 901 902 97 b) Kontokorrentkonto . 1 J 192 286 007 60 255717.006 01 Valutenkonto . . . ...... . 1,83$,478 07 Kreditoren: Wechselkonto ......... 85,401.267 02 a) Reeskompt bei der Narodna 1 banka..................2,000.000 — Devisenkonto . ...............1,201.912 26 b) restliche Kreditoren . . . 194 805.937 01 196 805.937 01 Effektenkonto . ; . ..... 61,243,790 86 1QonQQ*a o* Garantiekonto..................19.203.S89 So Konsortialgeschäfte............1,591 939 58 9a Konto für Vortragsposten . . . 4,245./0o 34 Debitoren Reingewinn für das Jahr 1921 . 4,522.986 14 a) Geldinstitute...... 74,304.156 03 _ b) Restliche Debitoren . . . 245,649,896 71 319,954,052 74 Debitoren auf Garantiekonto . . 19,203,889 85 knmobilien ......... . 6,158,290 — Inventar. . . .v; . ..........1 — / 525 495.524 35 f I 525,495.524 35 — I i I f ri III. lliliiö-EMiiiifli (er Malte M, II. i§ jgiiral. In Durchführung des Beschlusses der ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre vom 27. Mai 1922 gibt der gefertigte Verwaltungsrat bekannt dass das Aktienkapital von K 120,000.000-— ©in 30,000.000'—) auf K 240,000.000'- (Din 60,000.000'-) durch Ausgabe neuer Nom. K 120,000.000*— (Din 30,000.000-—), d. h. 300.000 Stück Aktien im Nominalwerte von K 400 — (Din 100'—) mit der Beteiligung am für das Jahr erhöht wird. Die Emission neuer Aktien erfolgt unter folgenden Bedingungen: 1. Die Aktionäre besitzen mit je einer alten Aktie das Optionsrecht auf je eine neue Aktie der III. Emission zum Kurse von K 840'— (DJn 160*—), zuzüglich 5% Zinsen vom 1. Jänier bis 30. Juni 1922 (K 16'—-, Din 41—) per Stück, zahlbar gelegentlich der Zeichnung. 2. Ueber nicht bezogenene, neue Aktien verfügt der Verwaltungsrat in der Weise, dass er deren Bezug in erster Linie jenen alten Aktionären einräumt, die neue Aktien über ihr ursprüngliches Bezugsrecht hinaus zu kaufen beabsichtigen. Der Preis für nicht optierte Aktien ist mit K 760*— (Din 190), zuzüglich 5% Zinsen vom 1. Jänner bis 30. Juni 1922 (K 19—, Din 4*75) per Stück, zahlbar gelegentlich der Anmeldung, festgesetzt. Zeichnungen und Einzahlungen, die die Zahl der nicht optierten Aktien übersteigen, werden repartiert und die restierenden Beträge rückvergütet, 3. Aktionäre, die Ihr Bezugsrecht auszuüben beabsichtigen, wollen ihre alten Aktien zwecks Abstempelung in der Zeit vom 15. bis 30. Juni 1922 an folgenden Kassen vorweisen: a) Adriatisdie Bank, A.-G, in Beograd oder bei ihren Filialen in Cavcat, Celje, Dubrovnik, Ercegnovo, Jelsa, Korcula, Kotor, Kran], Ljublana, Maribor, Metkovid, Sarajevo, Split, S benk und Zagreb. b) Adriftt sehe Bank, A.-G. in Triest oder bei ihren Filialen in Wen, Abazzin und Znra. c) Banka t Stcdionlc^ za Primorje d. d. in Susak oder bei ihren Filialen in Fiume und Bakar. d) Frank Sakser State Ban*, New-York. e) B;erkand ervro^ter radikal w?r'<",!>. ??eriifa.nna?mittes. sitr we^'? tSalkck» ^ans5Äese einlaufen s Geaen ^Zous» u. kVek^-sattle Iß —, ^eqen Natten st. Salbe aeae?t Mensss-n- K. il!'—. i?albe o.VipMus«' T ^ — c,. »71'ldNtätt?«' 57. lst.—, i^oen Nüsse» und Schwaben extrasiai-ll' '-'orte ??. ÄT'— fxtwst Wanze nt-«?tnr Mottentil^cr und Stt SS , Iusektenpulvrr 1 und K. Pnlver a^aen Kleider n. Wasche-l/ius-'St. K. ZV Pulvers!. Gcflticil'Mnse K.li!.— und Lv. qegen Ameise» K. 1V. 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