Nr. 298. Samstag,29. Deceinber 1888. 107. Iahra.«««.. «rännmer»t,°n«plll«: «ill P<,Nvel<«!.b»nn : ,°»,ji!hll« ft. l», yald,Ahr,g si. 7.»o, In, «omplot«: I ,»n»!äwn ,l II balbiiihi«« n« Haus gan, ilhll« l. I, - Iu,tr«»o»«,l»»»l F«l V , llnt Iui»°'tl bl« ,u < feilen 2« lr.. glöhere P» .^«tt° « lr,: bei öfl.ren lUlldtrholnnzen pr. Zelle , l«. ^ Die ,.n befindet sich «lldnd"lnaNt i«, dl« Uedaetto» Vahnhofgasjt 24, Splechstunbcn be, Ntbaction taalich von I« bi« I« Uhr vormittags.— Nn»ranli«rll«r!«<» n,«bn> n,y,l nu»euommen and Vtonulcripl« mchl,n»us««stellt. Mit 1. Jänner 1889 beginnt ein neues Abonnement auf die Lailmcher Zeitung. Die Pränumerations«Bedingungen bleiben unverändert und betragen: mit Postvcrscndung: für Lalbach: ganzjährig . . 15 ft. — lr. ganzjährig. . N ft. — lr. halbjährig . . ? „ 5<^ „ halbjährig . . 5 „ W „ vierteljährig . 3 „ 75 „ vierteljährig . 2 „ 75 „ monatlich . . 1 „ 25 „ monatlich . . — „ 9^ „ Für die Zustellung in sHaus für hiefige Abonnenten per Jahr 1 Gulden. WWs- Die Pränumerations'Veträge »voNen Porto» srei zugesendet werden. )g. v. Rleinmayr H Fed. Vamberg. Umtlicher ^heil. Se. t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 17. December d. I. dem Statthaltcreirathe in Trich Anton Krelich Edlen von Treu land den Ordrn der eisernen Krone dritter Classe mit Nachsicht der Taxcn allergnädigst zn ver« leihen geruht. Nichtamtlicher Mil Die Wuthlranlheit. Vom l. l. Landesthierarzte Wagner. I. Während vereinzelte Fälle von Hundswuth fast alljährlich bald in diesem, bald in jenem Theile des Bandes auftreten, zeichnen sich manche Jahrgänge durch eme seuchenartige Verbreitung dieser Krankheit aus. Ner Grund hiefür ist zur Zeit noch unbekannt. Im Lause dieses Jahres und insbesondere während des Monates November ist von dieser Seuche der Bezirk Laibach heimgesucht worden, indem nicht mir häusige Hundswuthfälle constatiert wurden, sondern dieser Seuche bereits ein Menschenleben zum Opf,r gefallen ist. Am 26. September d. I. wurde uämlich in St. Martin bei Großgallcnberg ein 18jähriger Bursche von einer an der Straße sitzenden Katze in die linke Haud gebissen; dersrlbc sagte hi>von nichts, doch am 26. November erkrankte er an der Wasserscheu (I^88a) und erlag dieser furchtbaren Krankheit >am W. November. Auß^rd-m wurden mehrere Kinder ^von wuthkranken Hundrn gebissen, auch eine Kalbin in Log. welche ebenfalls an der Wuthseuche verendet ist. Mit Rücksicht auf die Gcmeingefährlichteit der Wuth, einer Panzootie im eigentlichen Sinne des Wort's, welche eine dm Fleischfressern eigenthümliche, auf alle warmblütigen Thiere und den Menschen übertragbare, unheilbare Erkrankung des Ccntralnervensystrms ist, dürfte es manchem Leser nicht unerwünscht sein, über diesen Gegenstand das Wichtigste zu erfahrcn. Das Conlagium drr Wuth (Wuthgift), welches seinem Wesen (baltcriologisch) nach nicht bekannt ist, haftet vor allem an dem Speichel, den Speicheldrüsen, dcm Blute und wahrscheinlich auch am ganzen Kölper des kranken Thieres; rs ist six, entogmcr Natur und verliert 24 Stnnden nach dem Erkalten seine Virulenz; es wirb durch den Biss wüthender Thiere übertragen und sonach weiterverbreitet. Eine nicht unbedeutende Nolle bei der Infection mit Wuthgift spielt die individuelle Disposition. Die Incubationsdauer ist noch nicht sichergestellt und variiert zwischen 3 bis 7 Wochen, selten weniger, nicht selten hingegen mehr. Die Erscheinungen der Wath am lebenden Thiere sind typisch, daher sichergestellt. Man unterscheidet die rasende oder Tollwuth und die stille Wuth. Im Krankheitsverlaufe lassen sich mehr oder weniger deutlich drei Stadien unterscheiden, nämlich das der Vorboten, der Ra« screi und der Lähmung. Die ersten Kennzeichen der Wuth (Iuitialstadium) bestehen in einer Veränderung des Benehmens — die Hunde zeigen sich bald beson'-ders zutraulich, bald misstrauisch. widerspenstig, tückisch — und in einer auffallenden Veränderung des Apfte-tites. so zwar. dass dieselben ihr gewohntes Futter verschmähen, dagegen andere nng.niehbare. ekelhafte Stoffe zu sich nehmen; kalte Gegenstände, Wasser oder den eigenen Harn belecken; die Aissnarbc wird empfindlich, nnd die Thiere nagen oder lecken gerne an derselben. Aus diesem Initialstadium, welches häufig über. sehen wird, tritt die Krankheit binmn wen gen Tagen in das zweite, das sogenannte Irritationsstadium. Die Thiere werden unruhig, aufgeregt, die vorgeschriebenen Symptome steigern sich bedeutend, cs tritt ausgeprägte Beißsucht zutage, die Stimme des Hundes wird heiser uud bellhculeud, und sie zeige» den Drang zum Hrrum-schwcifen. Diese ausgeprägten Symptome trclen anfall» weise auf, um nach lnrzcr Zeit wieder zn verschwind« n; oder die Thiere zittern, zeigen Schläfrigkeit und Un-cmpfiudlichkeit. In den meisten Fällen jedoch gerathen die Thiere durch Anrufen, rasches Hinzutreten :c. in Raserei. An den Eigenthümer des wüthenden Thieres ist schon längst die strenge Pflicht herangetreten, dieses Thier bei großer Verantwortung durch sichere Verwahrung desselben ungefährlich zu machen, eventuell msolange niemand von dem wuthverdächtigen Thiere gebissen wurde, dasselbe todten zu lassen, hievon aber rinem approbierten Thierarzte oder der Ortbbehörde die Anzeige zn erstatten. Ist von dem wuthverdächtigen Hunde ein Mensch gebissen woiden, so muss der Hund, wenn es ohne Gefahr möglich ist, separiert verwahrt, dessen Tödtung aber vermieden werden, damit durch sachkundige Beobachtung festgestellt werden lönnr. ob die Wuthkrank-heit vorhanden ist oder nicht. Dies wird aber sehr selten beobachtet, trotzdem es möglich wäre. wenn die Besitzer nnr bald die Erkrankung ihres Hundes an» zeigen würden. Wuthverdächtige Hunde werden vom Wascnmeister abgeholt und in eisernen Käfigen verwahrt; auf solche Weise lässt sich dann die Wuth leicht constatieren. Im weiteren Verlaufe tritt die Krankheit rasch in das dritte (paralytische) Stadium, das der Lähmung. Die Thiere magern trotz der kurzen Krankheitsdauer bedeutend ab, ihr Aussehen wird ekelhaft, der Blick ist stier, in hohem Grude unheimlich, das halb geöffnete Maul (Lähmung des Unterkiefers) lässt die häufig verwundete Zunge uud das verletzte Zahnfleisch erblicken, die Thiere erheben sich langsam von ihrem Lager und schwanken in der Nachhand. Bei bedeutendem Schlingkrampfe schäumen sie aus dem Maule. Die Lähmung nimmt fortan zu, und der Tod tritt nach 5« bis ötägiger Krankheit rasch ein. Weniger prägnant sind die Krankheitssymptome bei der stillen Wuth. welche sich vor allem durch das raschere Eintreten der Lähmung kennzeichnet. Der herab» hängende Unterkiefer ist oft das einzige Moment, welches dem Thierarzte solche Hunde als wuthverdächtig erscheinen lässt; du'selbrn sind meist freundlich und zutraulich zum Menschen und crscheimn gerade drs» halb in diesem Stadium besonders gefährlich; denn die Blsudlung wunder HaMeNen mit dem häufigen Spei« chrl und Geifer genügt bei sonstiger Disposition voll-kommen zur Einimpfung der Wuth. Wüthende Katzen zeigen dieselben Erscheinungen, nur überdies noch einen Drang zum Kratzen. Wüthende Pferde. Rindlr, Schafe und Ziegen zriqen im Wesen dieselben Erscheinungen Feuilleton. Gibt es Engel? Grctchen halte allerdings die unbestimmte Vor-stellnng, einmal eincn andern Papa gehabt zu haben, als diesen hier mit dem großen Barte. Einmal, da sie noch ganz klein war — jetzt war sie schon ein großes Mädchen von fast fünf Jahren, welches Osttrn über ein Jahr in die Schule kommen sollte — erwachte sie nachts, weil jener andere Papa, der gar keinen Bart halte, mit dem Manne so heftig schalt. Mama weinte und immer rief: «Ich aber, ich dulde es nicht!» Gretchen fieng ebenfalls an zu weinen, und die Mama nahm sie au« dem Vettchen. tröstete sie. und dann war sie wohl wieder eingeschlafen, denn sie wufste "lchts writer Doch war der Papa ohne Vart von nu» °b fort. ganz fort, und Oretchm hatte durch lange Zeit Nar leinen Vater Wenigstens sagte Mama nnmer so. Anes Tages jedoch bekam Oretcheu einen neuen Papa. zie Leute lmnnten ihn Hrrr Professor; er trug eine grille, welche Gretchen missficl: Es schien lhr lmmer. "ass Papa sie durch die Gläser mit eincm bösen Bllcle °"sah. Sie fürchtete sich. r. Aber der neue Papa - Mama sagte lmmer es 3'.'hr richtiger, wirtlicher Vater - nahm ste m.f das „ "'e und ließ sie mit dem großen Barte sp'clen. Das ^slll Gretchcn und sie sürchtete sich nicht "chr; mel-"^ hatte sie den Papa gerne: er spielte so hübsch 3 ")r. schwang sie in die Höhe. ließ sie ans den Kmen n,? ""d machte lauter so nette Sachen mlt lhr. Sle "°"te. wenn sie ihn sah. Nur seit einiger Zeit war Papa anders. Er lüm« merte sich nicht um sie, sah sie krumm an, wenn er nach Hause kam, und wenn sie ihm bittend nachlief: «Ach. so spiele doch mit mir. Papa!» sagte er kurz: «Jetzt nicht! Eil» andermal!» oder: «Ich habe keine Zeit!. Oretchcns Mama halte soeben in ihrem Pulte ge> räumt — das war natürlich ein Fest für die Kleine. Sie guckte zn. nahm alles in die Hände und erhielt zu ihrem großen Jubel auch einige alte Briefe mit hübschen, bunten Vignetten geschenkt. Jetzt hatte Mama einige Photographien in der Hand; auf einer von ihnen war ein Mann mit einem Felle und einrm großen Schwerte abgebildet, auf der anderen einer mit eincm gewaltigen Federhute, und dann wieder einer mit sinem Helm, einem Panzer und eincm Schilde. «Wcr ist denn das?» frug Grelchen. Sie war nämlich fehr neugierig. Uud Mama sagte wie im Traume: «Dein Vater!» Merkwürdig! Das sollte Papa sein? So gieng er doch nie angezogen, uno wo wa'en Bart und Brille? Oder war das jener audere? Obgleich dieser, wie Gret» cheu sich zu erinnern glaubte, immer einen Schlafrock anhatte! «Welcher Papa ist denn das, Mama? Der oder der andere?» frug Gretchrn. Aber Mama ant« wortcte nicht. Langsam war sie an den Ofen getreten, hatte das Thürchen geöffnet und warf eines der Bilder nach dem anderen auf dm schwachm Glutrest drinnen. «O, schenk' mir doch lieber die Bilder!» rief die Kleine, aber Mama hörte noch immer nicht. Auf einer der Photographien war die Rückseite beschrieben. Die junge Frau hi»lt iune und trat jetzt an's Fenster, um die Schrift zu betrachten. Das Kind stand daneben und sah staunend dem sonderbaren Gebaren der Mutter zu. Es war eine auffallend schöne Frau, die hier in dem malten Zwielicht des grauen Decembertagrs am Fenster stand. Allerdings war der erste Schmelz der Jugend von ihren edlen Zügen verwischt, und ihre großen dunklen Augen blickten sinnend, düster vor sich hin. Die hohe Palme nebenan auf dem Blumentische schien ihre mächtigen Wedel vor der schönen Gestalt zn neigen, und die lebensgroße GrethoNüste. welche zwischen den Blumen und Blattpflanzen stand, ihr zuzulächeln. In diesem Augenblicke wurde die Thür hastig auf. gerissen und ein großer, stattlicher Mann mit Volloart und Brille trat ein. «Papa. Papa!» jauchzte die Kleine Aber auch heute beachtete Papa das kleine Fiqurchen nicht, welches um seine Knie hüpfte. Er trat finsteren Blickes auf die junge Frau zu. welche bei seinem Er-scheinen sichtlich erschrocken war. «Wo kommst du so früh her?» frug sie. das Karl. chru wie achtlos auf das Fensterbrett legend. «Die Collegien sielen heute aus — wegen der Wahlen. versetzte er und sein misstraurischer Blick haftete auf dem VildcntN. Mit einem raschen Griffe fasste er danach. «Was ist das. Margit?» — «Nichts.» lagte sie. krank werdm als Hunde. Dass dies im absoluten Sinne richtig ist, findet seine natürliche Erklärung in der beträchtlich größeren Anzahl männlicher Haus» Hunde. Relativ kommt die Wuth ziemlich ebenso häufig bei weiblichen als bei männlichen Hunden vor. Die Leichenerscheinungen sind im allgemeine» so wenig charakteristisch, dass auf Grund einer Section die Diagnose auf Wuth niemals mit abfoluter Gewissheit, sondern nur mit mehr oder weniger Wahrschein» lichkeit gestellt werden kann, wenn nicht die Erschei» nungen während des Lebens so weit bekannt sind, dass dieselben ergänzend benutzt werden können. Zunächst ist die Abmagerung, stark aufgezogener Vauch, die Gegenwart von fremden, unverdaulichen Stoffen im Magen, im Schlunde, im Darmcanale ein fast con-stanter und wichtiger Äefund bei wuthkranlen Hunden, welcher bei Pflanzenfressern in der Regel fehlt. Blutüberfüllung des Gehirnes, insbesondere des verlängerten und des oberen Theiles des Rückenmarkes, des Kehlkopfes sowie eine dunkle, theerartige Beschaffenheit des Blutes, dann Blutauitretungen in den Schleim« häuten des Nahrungsschlauches finden sich oft vor. Nichtsdestowenia/r können auch andere Erkrankungen sehr schmerzhafter Natur der Wuth ähnliche Erschei. nungen hervorrufen, wie bei bedeutender Entzündung des Magenl und Darmes, des Rachens. Kehlkopfe«, bei t^ntastomum l»6nioi663 in der Nafen- und Rachen» höhle, bei großen Mengen von Eingeweidewürmern, bei Krampfzuständen, Epilepsie, bei der Staupe u. a. Für eine arzneiliche Behandlung wulhkranker Thiere fehlt bis jetzt jede rationelle Grundlage; die» selbe ist überhaupt gesetzlich verboten, da alle wüthenden Thiere, dann alle Hunde und Katzen, welche mit wuthtranken Thieren in Berührung gekommen sind, nach § 35 des allgemeinen Thierselichengesehe« ge-tödtet werden müssen. Nur wuthverdächtige Hunde, die Menschen oder Thiere gebissen haben, sind. wenn dies möglich ist. lebend zu verwahren und sachkundig zu beobachten, ob dieselben wuthkrank sind oder nicht. Unter Observation (Contumaz) gehaltene, der Wuth« infection verdächtige (von wüthenden gebissene) Thiere (ausgenommen Hunde und Katzen) können einer pro» phylaklischen Behandlung unterzogen werden. Diese hätte vorzugsweise darin zu bestehen, dass alle etwa vor. handenen Bisswunden, respective durch Wuthgift ve» uureinigte Wunden, sorgfältig aufgesucht und gründlich geätzt würden. Hiezu bedient man sich ani besten der rohen Carbolsäure, des Aehlalis, des Achkalkes, der Zinkbulter oder des weißglühenden Eisens. Man appli. c>ert eines dieser Mittel unmittelbar oder bessrr nach dem Ausschneiden der Bissstelle auf die Wimde. Die Vorbeuge hat sich jedoch vorzugswiise a»f deu Menschen zu beziehen. Wird ein Mensch gebissen, so muss die Aufsaugung des Wuthgiftes in die Blut-bahnen möglichst verhindert und letzteres aus dem Körper entfernt, respective zerstört werden. Im Falle der Noth ist über die Bisswunde nach dem Herzen zu ein fester Verbaud anzulegen; die Bisswunde ist fleißig in recht warmem Wasser zu baden, bis die Aetzmittel zur Stelle sind. Man wähle solche Aehmittel. welche nicht nur oberflächlich wirken, sondern in die Gewebe zerfließend eindringen. Ob und inwiefern die berühmten Impfresultate Pasteurs für die Praxis nutzbringend sind. soll an dieser Stelle nicht beurtheilt werden, was die Vorbauungsimpfung beim gebissenen Menschen betrifft. Sichergestellt ist jedoch, dass durch die Impfung nach der Methode Pasteurs mit einem durch wiederholte Ueberimpfungen auf Affen gewonnenen mit gierten (abgeschwächten) Impfstoffe (Wuthgift) schließlich erzielt wird. dass dieser Swff auf gesunde Hunde übertragen werden kann, ohne dass diese an der Wuth erkranken, gleichwohl aber gegen die weiteren Wirlungen des natürlichen (nicht abgeschwächten) Wuthgiftcs ganz unempfänglich (immun) werden. Dieses glänzende Resultat wird ge< wiss auch dem Menschen nützlich werden. politische Relierftcht (Der Landtag von Stei erma rk) ist vor» gestern zusammengetreten. Zur Berathung gelangt der Bericht des Landetausschussrs über die Vegebmig des Landesanlehens im Betrage von zwölf Millionen Gut» den. Die Vorlage gipfelt in dem Antrage, es sei das Offert der allgemeinen österreichischen Bodencreditanstalt und der österreichischen Kreditanstalt für Handel und Gewerbe in Wien zu genehmigen und der Landes« auischuss zu ermächtigen, das genannte Alilehen gegen 3'/« pEt. Verzinsung zum Course von 89-50 und gegeil Amortisation innerhalb fünfzig Jahren mit dem Vorbehalte des Rechtes für das Land. auch größere Abschlagszahlungen zu leisten, eventuell das ganze rest' liche Capital auf einmal zurückzubezahleu, bei der allgemeinen österreichischen Bodencreditanstalt in Wien aufzunehmen, den Schuldschein nach den Vorschriften der Landesordnung auszustellen und gegen Uebernahme der entfallenden Darlehensvaluta per 10.740.000 fl. bei der genannten Anstalt zu hinterlegen. Zunächst wurde ein Finanzausschuss gewählt, welcher die Vor» läge prüfen und dem Landtage hierüber Bericht er« statten soll. (Gegen den Ratenschwindel.) Der Justiz« minister Graf Schöoooru bereitet, wie Wiener Blätter melden, eine Maßregel vor, welche geeignet sein dürfte, dem Unwesen dz . ^r süchtig auf jenen, der Margit Zwar tief be e.o'g^^ denn doch eine viel glänzendere Ersch"""^ u ^ war, als er. Vielleicht hatte er sich d>e ^" , ^ Weides für immer verscherzt. Sie wollte ly' ^ es. mals verzeihen. Sie war stolz. h"t -/r ^. Auch jener hatte vergeblich ihre Vergebung^ ^.^ zwar sein Vergehen war ein schweres Stand, Untreue — aber entschuldigte ihn "Ht ic" ^ sein Beruf, die Freiheit des Äühnenleven» ^ während er dies alles erwog, drang "". ," Hr. der Geruch von verbranntem Papier zu '^''^' .M dazu Geruch war schon längst da. aber man war ^ ^„ gekommen, ihn zu beachten. Rudolf "a ° ^„ig - das Thürchen war offen; ihm schwebte etwas auf der glühenden AW. ^ I') rmwchcs FriNlNll ^'l. ^'98. 2561 ^ Dcccmdrl !.,.,-!. (Der Patriarch von Karlowitz.) In Budapest beschäftigt man sich bereits sehr eingehend mit der Besetzung des Karlowiher Patriarchcnsihes. Der M Wahl des Patriarchen nothwendige Kirchencongress soll noch vor Ostern einberufen werden, und wäre man diesmal sogar geneigt, die Wahl des Ofener Bischofes Stojkovic zu b< treiben. Zum Administrator soll vorläufig der Neusaher Bischof Vastlian Petrooi«,' ernannt werden. (Der französische Senat) nahm das Vnd« get der schönen Künste an. Einige Redner protestierten lebhast dagegen, dass die Behörde ein ganz nnmora-lischcs Stück in, Odeon-Theater spielen lasse. Minister Lockroy erwiderte, das Stück sei eminent lilerarisch und was literarijch ist, ist selten unmoralisch; übrigens könne die Regierung sich nicht einmischen, nachdem die Censurbehörde die Bewilligung ertheilte. (Lieutenant Wißmann) ist zur dauernden Dienstleistung in das deutsche auswärtige Amt commandiert worden. Wahrscheinlich hängt diese Bernfung mit der Ausarbeitung der Vorlage über Ostafrika zu> sammen, welche dem deutschen Reichstage demnächst zugehen soll. (Spanien.) Die Commandanten der Madrider Garnison waren bei einem Bankett versammelt. Bevor sie auseiuandergiengen. brachen sie in die Rufe aus: «Es lebe der König! Ei lebe die Königin! Es lebe die Armee!» ______________ Tagesnenigleitcu. Se. Majestät der Kaiser haben der Schul-gemeinde St. Georgen a. d. Leys im politischen Bezirke Scheibos in Nicderösterreich zum Schulerweiterungsbaue eine Unterstützung von 300 fl. aus der Allerhöchsten Privatcasse allergnädigst zu bewillige» gernht. — (Vom neuen Nurgtheater.) Ueber Ve» anlassung der Generalintendanz der Wiener Hoftheater trat eine Commission zur Berathung der Mittel wegen Abhilfe der baulichen Uebelstände im neuen Bnrgtheater zusammen. Den Gegenstand der Berathung bildete eine Denkschrift, worin die Uebelstände in fünfundzwanzig Klagepunlten dargelegt erscheinen. Die Commission be-schloss, die Denkschrift an den Erbauer des Hauses, Hasenauer, behufs Erstattung eines Gutachtens zu leiten. Man besorgt, dass zur Durchführung der baulichen Umänderung die üblichen Theaterferien nicht ausreichen. — (Ein Rächer sein erEhre.) Der Apotheker Coignet in Paris, welcher am 2. October seinen Gehilfen Courtial in tiaxranti mit seiner Frau ertappte und niederschoss, stand gestern vor den Pariser Geschwornen. Coignet erfreute sich bisher des besten Rufes als Familienvater und Gefchäftsmann; er that an seinen bei-den Kindern, was die Mutter, eine herzlose Kokette, hätte thun solleu, und war sehr unglücklich über deren leicht« stnnlges Ausführen. Wegen des jungen Courtial, der im Juni eingetreten war, hegte Coignet einen Verdacht, der ihn bewog, eines Morgens, nachdem er sein Tttchterchen in die Schule begleitet hatte, etwas schneller heimzukehren als sonst. Das Schauspiel, dass sich da seinen Augen bot, lieh leinen Zweifel mehr zu. Er schoss zwei Kugeln blind, mit der dritten tödtete er den jungen Mann, die vierte und fünfte, die er auf feine Frau abfeuerte, giengen fehl. Diefe zeigte nachher nicht die geringste Reue. Als sie gestern als Zeugin vor Gericht erschien, wurde wegen der heiklen Details die Verhandlung bei geschlossenen Thüren fortgesetzt. Wie zu erwarten war, sprachen die Geschwornen Coignet einmüthig frei. — (Erdbeben.) Ein Telegramm aus Rom mel» det: Donnerstag morgens wurde in Messina ein heftia/s Erdbeben verfpttrt; in Iago-Negro wurde gleichfalls ein heftiger Erdstoß wahrgenommen, ebenso fanden in Castro Reale vier Erdstöße, wovon zwei starke, statt. Es wurde keinerlei Schaden angerichtet. — Das Eintreten dieses Erdbebens stimmt auffallend mit der Theorie Falbs und mit seiner Bestimmung der , dieses Stadtgebietes soll und wird ein neuer Sladttheil entstehen zum Wohle der Stadtbevüllerung, zur Zierde der Landeshauptstadt. Doch nicht genug, dass Herr Gorup der Stadtgemeinde ein so hochherziges Geschenk zugesichert, hat er durch eine Reihe glä..zcnd dotierter Stiftungen für die Frcquentan« tinnrn der zu errichtenden höheren Mädchenschule auch finanziell gesorgt, womit er sich die Lanbeshaupt Laibach zum größten Danke verpflichtet hat. Die Gemeindeoer« tretung kann wohl dem edlen Patrioten lein schöneres Zeugnis ihrer Dankbarkeit geben, als dass sie von ihrem erhabensten Rechte Gebrauch macht — und dies beantrage der Bürgermeister — und dem hochverdienten Patrioten üaibackel itcitimll 3tt. ^9^. 2562 i-!). Decemdei 1888. Herrn Joses Gorup zum Ehrenbürger der Landeshauptstadt Laibach erwählt. (Lebhafte Zivio- und Dobro-Rufe.) Der Bürgermeister betrachtet dir allgemeine Acclamation als einstimmige Annahme des Antrages. (Allseilige Zustimmung.) Namens der Stadtverschönerungssection beantragte Gemeindcrath Povsc, dem provisorischen Stadtgärtner in Tivoli, Mathias Zierer, eine Naturalwohnuug in den Gebäuden des Schlosses Tivoli anzuweisen und die definitive Besetzung der Stelle sofort durch den Stadlmagi-strat ausschreiben zu lassen. (Angenommen.) Gemeinderath Dr. Gregoric referierte namens der Stadtvcrschöueruugssection über die Reconstruierung des städtischen Bades in der Kolesia. Die Section be-antragt, für die Adaptierung 3609 fl. zu votieren, die bisherige Mühle abzutragen, an ihrer Stelle acht gemauerte Cabinen zu errichten, das Gebäude der Kolesia aber insoweit herzustellen, dass dasselbe als Wohnung für den Pächter und für eine kleine Restauration geeignet wäre. An der mehr als einstündigen Debatte, in deren Details wir nicht eingehen können, betheiligten sich die Gemeinderälhc Benedilt, Hribar, Ravnihar, Palic. Dr. Stares kais. Rath Murnil, Dr. Ritter v. Bleiweis, Hagar, Valentincic und der Referent Dr. Gregoric, also fast die Hälfte aller noch anwesenden Gemeinderälhe. Der Antrag des Gemeinderathes Hagar, die ganze Angelegenheit nochmals dem Bauamte zur Berichterstattung zuzuweisen, wurde abgelehnt, der Antrag der Section, das Gebäude zu restaurieren, so weit es nöchig ist, und statt der abzutragenden Mühle und acht gemauerter Cabinen so viel hölzerne zu erbauen, angenommen, dagegen der Antrag des Gemeinderathes Palic, die Arbeit im Concurswege auszuschreiben, ab-gelehnt und die Durchführung in eigener Regie beschlossen. Gemeinderath Povse referierte namens der Stadt» verschönerungs'Section über den Bau eines Glas- und Wärmehauses beim Schlosse Tivoli. Die Kosten würden annähernd 4550 fl. betragen, dürften sich aber noch nie» driger stellen, trotzdem der Stadtgärtner in dem neu zu erbauenden Gebäude gegenüber dem Teiche nächst der Treo» schen Villa auch seine Wohnung erhält. Referent beantragte, sofort die öffentliche Licitation auszuschreiben, damit das Gebäude bis zum Herbste ausgetrocknet sein werde. Beide Anträge wurden angenommen. Gemeinderath Dr. Stare' referierte über zwei Re» curse des Hausbesitzers Johann Norstnit in Hühner» dorf in Nau'Angelegenheiten, welche beide als der Bau-Ordnung widersprechend abgewiesen wurden. Gemeinderath Dr. Rilter v. Blei we is referierte über den Bericht des Stadtphysikates über die Blattern« Epidemie in den Jahren 1867 und 1868. Der Referent beantragte nach eingehender Motivierung: 1.) Dem lrai« nischen Landesausschusse wird für die Auflassung des Blattcril'Spitals und Errichtung eines neuen Spitals außer der engen Peripherie der Stadt der Dank des Gemeinderathes ausgesprochen; 2.) der Magistrat wird beauftragt, nach dem Antrage des Stadtphysilatcs einen neuen Wagen anzuschaffen, in welchem bei epidemischen Kranthciten die Patienten sammt dem Vettgewande in das Infectionsspital transportiert werden können; 3.) an den lrainischen Landesausschuss ist die Bitte zu richten, die Kosten per 57? fl., welche anlässlich der Blattern« Epidemie sür Animalimpfstoff ausgegeben wurden, gleich den übrigen Gemeinden, aus dem hiezu vom Landtage votierten Betrage zu restituieren; 4.) dem Sanitätsdiener Ruh sei eine seitens des Stadtmagistrates zu bestimmende Remuneration zu gewähren; 5.) der Bericht des Stadt» physitates wird zur Kenntnis genommen. — Auch über diese Anträge entspinnt sich eine längere Debatte, worauf sämmtliche Anträge angenommen wurden. Hierauf wurde wegen fortgeschrittener Zeit die Sitzung geschlossen. Der Bürgermeister wünschte am Schlüsse dem gesammten Gemeinderathe ein glückliches neues Jahr, des« gleichen der gesammten Bevölkerung der Landeshauptstadt, und gab der Hoffnung Ausdruck, die Thätigkeit des Gemeinderathes werde im kommenden Jahre eine gleich er» spriehliche und für die Landeshauptstadt nützliche sein wie im laufenden Jahre. (Beifall.) — (Zum Kaiser.Iubi läum.) Zu den zahl« reichen Spenden und Stiftungen, welche aus Anlass des vierzigjährigen Regierungs'Iubiläums Sr. Majestät des Kaisers in unserem engeren Vaterland« gemacht worden sind, haben wir heule eine namhafte Spende des hoch« würdigen Herrn Pfarrers Johann Novak m Flödnig zu verzeichnen. Derselbe spendete aus dem obgenannten patriotischen Anlasse den Betrag von 2400 fl., welcher wie folgt vettheilt werden soll: für den Bau der Wall« fahrtskirche in VreM 1000 fl, für den Bau einer ueuen Kirche in Gotischer 1000 fl., für das «Collegium Ma« rialium» in Laibach 100 fl., filr das Waisenhaus in Gottschee 100 fl., für die Herz.Iesu.Kirche in Laibach 100 si. und für das Missionshaus in Goltsch« 100 fl. Der edle Wohlthäter hat auf jede wie immer geartete Danksagung im voraus verzichtet. — (Anna Freiinvon Lazzarini f) Gestern vormittags 9 Uhr ist auf ihrem Weingebirgsgute nächst Marburg Anna Frcim von Lazzariui, geborene Gräfin Brandis im Alter von 71 Jahren nach fast zweimonatlichen schweren Leiden verschieden. Die Verstorbene war die zweite Gattin des Freiherr» Franz u. Lazzarini, Besitzers der Herrschaften Flödnig und Rutzing und Mutter des jetzigen Herrschaftsbesitzers, Heinrich Freiherrn von Lazzarini. Die Verblichene war cine bekannte Wuhl-thäterin; von ihrer Wohnung gieng niemals ein Armer uubeschenlt fort, und jeder humane Vereiu unserer Landeshauptstadt zählte die Verstorbene zu seinen unterstützenden Mitgliedern. Die zahlreichen Armen der Stadt und von Flödnig werden der edlen Dame sicher ein dankbares Andenken bewahren. Die Leiche wird mittels Bahn in Laibach anlangen und von hier nach dem Schlosse Flöb-nig überführt und dort in der Familiengruft bestattet werden. — (Deutsches Theater.) «Rosa uuo Rös« chen» hat sich noch immer fo viele herzerfrischeode Kleinigkeiten bewahrt, dass man es nach einem größeren Zwifchenraum wieder mit Vergnügen sieht. Dieses Lust' spiel wurde gestern sehr brav vorgestellt. In erster Linie ist Herr Horak zu nennen; er war, je nachdem es die Rolle erforderte, voll toller Laune und männlichen Ernstes. Mit Mutterwitz und nalürlichcr Gutmüthigkeit gab Flau» lein Wall a die Frau Grimminger. Diese Dame ist überhaupt eine vorzügliche Vertreterin der Muttcrrollen. Die Debütantin Fräulein Spill er ist offenbar noch eine Anfängerin; jener naiv»muntere Ton, der des Zu--Hörers Herz im Leibe lachen macht, fehlt ihr noch. Ob sich derselbe wohl aneignen lässt? Uebrigeus hatte sie gestern auch sehr vortheilhaste Momente. Frau Dorn und Herr Rieger verdienen auszeichnende Erwähnung. Die Pflege des Lustspieles sollte sich die Direction Dorn vorwiegend angelegen sein lassen, denn den Erfordernissen dieser Galtung von Drama entsprechen ihre schauspielerischen Kräfte am besten. — (Sylvester-Feier.) In der Restauration des «Hotel Elefant» findet Montag, den 31. d. M., eine Sylvester-Feier, verbunden mit einem Militär « Concert, statt. — (In Sairach) ober Bischoflack soll demnächst mit dem Baue einer neuen Pfarrkirche begonnen werden. — (Ernennungen.) Der lrainische Landesausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die Herren Ferdinand Pfeifer und Franz Pecnil zu Osficialen erster Classe, Herrn Johann Zupanc zum Official des Hilfsamtes ernannt. Bei der Landesbuchhaltung wurde Herr Johann Kozjek zum Official dritter Classe, Herr Zuonimir Zor zum Accessisten befördert. — (Laibacher Deutscher Turnverein.) Der Laibacher Deutsche Turnverein veranstaltet Montag, den 31. December, in der Casino.Olashalle einen Sylvester» Familienabend unter Mitwirkung der Musikkapelle des 17. Infanterieregiments. Ordnung: 1.) «Mahnruf.» Chor von Reinhold Becker. 2.) «Wohin mit der Freud?» Chor von Theodor Elze. 3.) Schauturnen am Doppelbock. 4) «Beim Scheiden,» Chor mit Viergesang und Clavier« begleitung von Dr. F, Eyrich. 5.) Humoristischer Vortrug, li.) «Hast sulln a Glöckerl wern',» Chor im steirischen Volkston von Josef Gauby. 7.) Couplet-Vortrag. 8.) «Lied der Deutschen in Oesterreich,» Chor mit Clavierbegleitung von Rudolf Weinwurm. Nach dem Concerte findet ein Tanzlränzchen statt. Anfang um 8 Uhr abends. — (Subventionen.) Der lrainische Landes-ausschuss hat den durch Hagclschlag geschädigten Gemein» den St. Ruprecht, Studenc und Vucka, ferner einigen Gemeinden im Tfchernembler Bezirke sowie auf dem Laibacher Moraste entsprechende Subventionen gewährt. — (Todesfall.) Zu Görjach bei Veldes ist am 24. d. M. der dortige Pfarrer und geistliche Rath, Herr Karl Tedeschi, im hohen Alter von 81 Jahren ge» storben. Der Verblichene, ein weit und breit bekannter und allseits beliebter Seelsorger und Wohlthäter der Armen sowie der dortigen Schuljugend, ward am 5. August 1807 in St. Martin bei Krainburg geboren und am 10, October 1830 zum Priester geweiht. Das Leichenbegängnis, an dem sich eine ungewöhnlich große Volks« meuge betheiligte, fand vorgestern statt. — (Slovenisches Theater.) Morgen abends findet im Citalnica« Saale eine slovenische Vorstellung statt. Zur Aufführung gelangt das mit so großem Neifalle aufgenommene Volksstilck „itoveoll ^nllr^öoll". — (Der slovenische Bicycle.Club) hält heule abends im Glassalon der Citalnica « Restauration einen Iourfix mit Musik und Gesang ab. Alle Radfahrer sowie Freunde des Sports sind eingeladen. Danksagung. Die p «,. Herren Vtislar Kaulal, Johann Vloboünil und Franz Plrler habrn uon ihren an der Wirsengasse ge< legrnen Parcellen der Stadtgemeinde itaibach den sür die Er< Weiterung der Wiesengasse benöthigten Grund unentgeltlich ab" getreten, für welchen geincinnilhigcn Äct selben hiemit öffentlich der Danl ausgrdlilclt wird. Stadtmagist rat Laibach am 2l. December 188«. Her Bürgermeister: Ornssolli in. p. Neueste Post. Original-Telegramme der «La > bacher Zta..» Wien, 28. December. Statthalter Graf Äadeni. Graf Fliedrich Kmtzky (Referent über das Wehrgcsetz) und Scnatspräses des VerwaltungsgericlMiufeö, Frei' Herr v, Lemayrr, wurden zu Geheimräthnl ernannt. Volosca, 28. December. Kronprinz Erzherzog Rudolf und Kronprinzessin Erzherzogin Sttphame sind heute früh, von der Bevölkerung uud dem Curpublicmn ehrfurchtsvollst begrüßt, iu Abbazia eingetroffen. Graz, 28. December. Sicherem Vernehmen zufolge wird iu der morgigen Landtagssihmig vom Ausschüsse der Antrag gestellt werden, das Landlsaulehen bei der Vodencredit-Allstalt nicht, wie vom Landrsausschusfe vorgeschlagen wurde, gegen 3V«pwcrNtige Vrrzinsnug zum Course von 8950, sondern gegen vicrproccntlge Verzinsung zum Course von 97 aufzumhmen. Berlin, 28. December. Die «ttreuzzeitlilig» be» richtet aus London das Eintreffen Iguatjcvs in Ialta, »in von der Ex Königin Natalie nnpfaligeu zn werden. Bemerkt wird eine Meldung der «Fraulsmtcl Zeltuug', wonach sich die Beziehungen dcs Aatlelibcrgers zum Zarenhofe in letzter Zeit merklich geliesf,vt hätten. Nom, 28. December. Die Agenzia Strfani be» stätigt, die tunesische Negierung verlange die Naturalisierung der ausländischen Beamten als Franzosen oder Tunefen, widrigenfalls fie verabschiedet würden. Der «Opinione» zufolge sehte sich Italien bereits mit El'g/ land discret halb in Verbindung und informierte die Ceutralmächte von dem Zwischenfalle. Angctouililcnc Fremde. Am 27. December. Hotel Stadt Wicu. Pfeifer, Kausm,, Obcrlaibach. — Nassatto, Professor, Villach. Hotel Olefant. Blau. Reisender. Kanischa. — Pcrlic, Kausm, Sissel. — Ghenardini, l. l. Hauptmann, Pola. — Strichln, Oberthicrarzt, Graz. — Graf Lambcrg, t. l. Oberst, Klagen- fürt. — N'tti Eislcr und Oesterreichcr, Wien. Hottl Sudbahlchof. Zagorjan, Pudob. — Kern. Tricst. -" Schiller. Vautcnaufsehrr der Staatsbahn, Villach. — Pog»' relc, Revidcut. Uaibach. Hotel Vairischer Hof. Grcibl, Villach. — Wilfan, Bäckermeister, s. Frau, Feldlirchen. — Kraäouic, Stariterg._____________ Ptlslurlicllc. Den 28. December. Emerich Auanso, Goldarbeitcr, 34 I-, Rain 14., LungenphthysiS. Lottoziehungen vom 27. December. Brunn: 80 6 26 Meteorologische Beobachtungen in ^aibach. ^_« ^ l7"l1.Ma.. 739^3 2^ win5M Nebest ^ 28. 2, N. 738 A n-8 NO. schwach bewollt "'" N . Ab. 738-7 3 8 NO. schwach bewüllt Morgennebcl, trüber Lag. Das Tagesmittel der Tempera' tur 3 9", um 6-8° über ^em Normale.___________________ Verantwortlicher Redacteur: I vi aalil. Schim'rzerfüllt geben die Uülerzcichmten Nach« l richt uon dem plötzlichen Hinscheiden ihres innigst' l geliebten Galten, beziehungsweise Vaters, Herrn Leopold Mmacher ! Privatbeamtcn ! welcher gestern abends um 10'/. Uhr selig im Herrn ! entschlafen ist. ! Das Leichenbessängnis findet morgen uir 4 Uhr l nachmittaas uomTtcrbehanse Valmhosqassc Nr. lit) "Us l auf den ssriedhuf zu St. Christoph statt. ! Laibach am 29. Decembcr 1888. ! Wilhelmiue Rauuacher, Oattiu. ! Marie und Emma Maunacher, Töchter. Gegenüber uielfachen in neuerer Zeit wieder an u"S !^ langten Anfragen bringen wir hirmit zur Kenntnis dls p-blicums, dass wir in unserer Fabril Keinerlei Detailverkauf, und zwar weder im Lanfe d.'.j Jahres noch z»r ^"^'^, Saison unterhalten, wir überhaupt an Priuatc nichts a'l! Laibach, 20. Dlcember 1888 Ml,. Tschilllcl Söhne, l'.,!96) 3-'! ' l, l. Hoflieferanten.___----^ ichHrnn wcdrr Doctor. Professor „och ^> Imogen, sondern das VcrdannnaM't",' f"" ^', <,„ Mwende man sich wegen dcö Nahcm was^ ^ I. I. F. P°pps Polillinil in Hc.de WA "^3 Anfragen erwähne man dieser Zcitung.) ^'' ^ Mbacher Fcituna Nr. ^«. 2563 29. Tcclmbcr 1888. Course an der Wiener Börse vom 28. December !888. n«« bem 0^«^ Co«^^ ^--------------------------------------- ««,b "l'are«eld Ware Ktantii.Vllilslisn <>"/o Temeser Ban«t .... lu< 5>n 105 - wllllll»«ANlelirn. s,"/" imanllsche...... lW 7<> ,°4 50 «olenreulc....... »<2'1K 82 »^ . «, . < Lilberrcnte....... 82 k>> »<3 Ys> Andttt osftlltl. AlllthcN. >»°-" " >^ ^ Douan.Mea. Vosc !iV.,'W ft- . 12150'22 60 3«»" '^" ^olb> .... -- —'-_______ ^lämicl,°')!nl,d,Klablqem,lMen 1<3 20 143 70 »"/<, °fi. Gclbrente. «euersrei . ,09 80 in> 05 Pflllldblicft ^esteri. Vlotenrente. steuerfrei »7e» »7xs> ^,'^ ,^ ^ '^ ^ ' Vobcncr. ally. öfterr. 4"/^ Void . i!i2 5,0 123 N0 ^>ng, Goldrente 4"/^ . . . . ll>2 40 lUL en bto. ln 50 « „ 4'/,°/» 100','w '01 — , Lapierrente ü"/<, . . .»» »5, »»s,h dto. in KN „ „ 4°/„ . ü« 2U »8 70 . «liscnb.«nl.i2uslö.W.S. ,44—144 25 blr, PlSchulduerschi.H°/o 108 50 1N4 — » Ofibahn.Prioritaten . . 98 40 »« 70 Oeft,Hvp°lyelenbanl ,oz, b'/,°/<, ,o, — - - » Staat«.Qbl, (Ung.Oftb.) —>- —> Oeft-ung. ^aul verl, 4>/,"/<< - . iyl 70 102 - , „ „ vom I. 187N 1,7 50 ,17 80 dlo. , 4°/o . . 99 on ,00 - » Präm.'Änl, b ioosl.ö.W. 12Ü — I2!',2l. b!o, „ 4°/, . . »»an,!»«-. lheiß.Neg^^oic 4"/„ lua ft, . ,24 no ,!i< 7» N»g, alla, Vobe»e«dil«?lclienges. in PeN »m I. lUlü» verl. 5>/,"/„ —-— —>— k< N»!i',"l3° ' ' ,' ' ,y» - ,04 - «lisc>beth.lU,cstbabn l. «tmisfion - - - - »°/° Kraln unb ttiift.nland . ,0»'.'.0 —- ss"/>, mäbiilche . w» - — — stlan,»I°les-Vayi,..... —'— —.— '"/« nil'de.°slerre!chilchü . - inu.5« HO'-- O">i,ische ilasl-i'ubwi« .V.'hn «>"/.. Neiri! Siebenbiirger ...... --- - - - Geld i Ware «e!» ivar, Elaatsbahn I. «misftvl, . . 198-1»» - Actisn von Transport« kildbahn i. 3°/„..... I« 7s. 143 s.« Unternclimulmen » 5"/n..... ,24-,«4 75 uuicrllrymuiMil. Ung.'gal!,. Bahn..... 9« «0 »8 4" hn 200 sl. Sllb, ,9» »019,75 «per 2!i!ck), «usfig.Tepl, Viscnb. ?00 sl, LVt. — - —- Hrebillose 100 fl..... ,84 - i8< 5,0 Äö'^m. Norbdahn IK« sl. . . . 191 - )«3 — El^ry^'osc 4» s<..... 58'— 59'— » Wcttbahn 200 fl, . . . 31« s,l» 31? to 4«/n DoüaU'P.inipfslb. 100 sl. ,20." —" Nuschtiehrndrr «iisb. K00 fl. LM. «55 «Nk — ijaidacher Plämien.Nnlch.zosl. 24'75 25 25 « ll!t, U) 20« fl. . 314 b0 815 50 Ofen« i'osc 40 sl..... <^-5» 63 25 Dc'nau » Dampfschiffahrt«. Ves. Palffv l'ose 4» fl..... z7-?ss l-.8'2s> Oesterr, 50U sl. 9 7' Drau»Vobenbllchcrno 4i-25 , Sljb..Tir.IIl.E, ,8?3200fl S,------— — windlschgray'Lose »u fl. , , z^—»<:-" yclb,nc>nbe>.Vli,it,b, ii »455 ... , <„ ,, Kranz-Iosef^Äahn z!l)l>f>, Silber — — —-— VaNI-ActicN ssiinflirchcn.VarcserLis^cwfl.S. —-- —- (pci Etücl), Gali,,iiarI-V'udw,<" ^ Kadlenberglöisenbahn INU fl, . — — —> - Bdncr,»«nN..öfl.loafl.S.40"/,> 2«b-5'N 26!» 5" ttaschau>>Obeib,- (lrtl.'Anft. f. Hand.u.G.i«o!l, »,»'!'? 3,1 !«« >!en!l>erg»L,trnowih-Iassv.anl, NllL, Nuq. 2uo fl, ,ns. <»o 3V5 ?b bahn»Gesellslbast 200 ft. ö. W. in» .. »<»<<«» Hepof,,nl, Allst, »no fl. . ,»? — 181— «loyd, öft.»ung.,Trieft bu^»fi,LVt. 442—445 — «tScompie-G., Nirdcröst.boufl. 513 — ^15 ^ Oefterr. Norbweftb, »00 sl, Silb. »«? 50 ,«8 — HvpVthclcnb, i>ft.2UUfI.2!»'/i,E. au — b» " bto. "<. ung. Banl . . . . y?5 — «7? — Mubols'Nahn 200 fl. Silber , ,<>3 9? I94,b(, Unionbanl 200 sl..... zi?.,, 2,7 ?0 Siebenbilrger Eisenl», 200 fl, . ->— — — H>crlebrl7» 154 - Staatßeisendahn liO0 fl. ö, w. . 255 4N lbb 9« Silbbahn 200 fl, Eilber , , . 98 !>h »»— Sllb.«oibd..Verb..«.200fl.nt»n»<^ene 44 9» 4«; »0 l.n > Inb, - Ves, 200 sl. 808 5:» 804 5»o SalgoTar!, «tiseliraff, ,00 sl. . i«4 - »9« — Wafsvns.-H .OeN. in w i<»ufl. »«<, — »«<> Devisen. Dcutslhr Plähe...... « ,<» s.9 4« London......... ,»»75 >»i »6 4<»r<«......... »7 «7^. «7 7». Valuten. Ducalen........ b 7» b74 i!0'Ylanl?»Etil »e 59 »?, .Nalienilche lftnnlno^n <1(X»^iie) ! 47'lt' 47 25 Pnnier,N»l>el ver Elüs . . .j !24j,24«, geiretwl)!! nslcu meinen p. 't. Wiimicru, ^rciiiibrii mib Wtlounttii. ^fobor iL'uhn. t _______* 3. Verzeichnis d!'vj^!!s,l'll Maltha»"-, >urlcl,l' sich zugunsten dlS Laibacher AlMl«foudc<> vl'il dll! ül' lichr» Vchlch.-i! a»' Nrujahlslagc losssl'la»ft haben. Die nut eiiit'ill Stcn«- Brzrichm'lcn habru u>lchvo!!Nn!!icl,cl'U!>d Orln>rti!tac,i< Gratulatiunl'n sick, loiiqrlaust. * Herr Iul,anu Prrdau smnint Fra». "° » Alois Bayr, t. l. ^tcchnunl^ralh i. P. * » Viuccnz Slodlar, Dilcclor dcr?lrbcits» Anstalt in Mlsscndorf. * ssrml Llidmillli Millil) sanilitt Suhn u. Tochtcr. » ssaiuN) Haa», neborrnc lion Franleu. * Hcrr Michael Pal,c. ^ ssrl. Marie Pkslo, Private * Hl>rr ssrirdricl, ssrciherr vo» Nrchbach. * » Alisslist ssreihrri- oon Ncchbach. ^ Friedl'rikc ssrl>iin von Rcchdach. * Hcrr Pe«^ Laßnil s » Iosl-f Siuoboda, Apulheler, s. ssvciu. ^ ssamili'' Rchn. ^ Herr Dr. ssrmiz Vol, l. k. Notar, s. Familie. °» ssrl. Tuni Rupert. * Familie Karl Galle in ssrrudciilhal. " Hrrr Anton Lllckmann sammt Frau. ^ Frau Justine Ha»l^ sammt Tochter. ^ Herr .«ltarl Hanss, Nowrialöcandidat. * Frl. Irma Hull). * Frau Marie Fridrich. * Herr Lamdert ssridrich. ^ Fra» Marie Grumnig. Familie Mosche. * Frau Emma Irumler, Krrisgcrichtsfträsiden. trns'Witwe. " Herr Lauocsa/richtsrath I. Vencajz s. Frau. ^l>i!Il:r« ^u,ml>cet>l)uio^u. (5776) 0ss6riei-6 (5777) 3-1 M lW» 100 »tüoll p«r ^l»to a. 4 40. Wohnung schön, licht, trocken, mit Gassenaussicht, bestellend aus 3 Zimmern nebst Zugehor, fÜr Oeorcl k. J. zu vergeben. (i,774} 3-1 _ Ai.fraKc in Müllers AimcmcenbureaiL Jäeer, habt acht! | Wer nfhirgetrene ltoliblatter Wild-, »ocken, sertipe Witterungen, lluuhtlner-, ^11«,,,; .|BÄ«li»sHfen -'"(» lr, Obisse nngesührtei! Mittel, lider die Viell Dan'la^iiiissü» einliefen, 3alll1<,ln»was1er «nd Valicyl »Znlinpulvcr ist eine aueiilbrlichc Mch,n!blm>g uler llllnservirrung dcr Zähne imb del Mundhöhle »»cntsscllüch beigepackt Cours (le conversation franqaise. Auf mehrseilige Anregung eröffne ich mit Beginn des nächsten Monates einen Curs nur für franlös. Conversation, verbunden mit gewählter Leetüre, für Herren auch in den Abendstunden. Anmeldungen täglich von 12 his 1 Uhr mittags. Karoline Tschurn (ß«K>) 3-3 Alter Markt Nr. 0, III. Stock. 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