^^____ Samstags. Ium ^887. lW. IahrMug. Mbttlher Zeitung. ^numrrlltlonspreis: ^^, Pof> verlendui!«: ganzjährig fi, in, haMähriii fl, ?.s>u. Im Lomptc>ir- ° "j "V",1 fl, ii, balbj^^i.i sl, s,,s>u, stiir die ^nMung in« Haxö „an.nähng fl, ,, — Insertiouöaebür: Fi!t ""nc ^„scratc di« ;» ^ ^,'ilen 2s> lr,, ^röh^c l',< .»c Adnliulftratlnn befindet Nch B.,bnbl>s,,assc il>, l i^ Rtdacilon Wk'nerftrahe ,5. - - Unftanlleite Vliese Amtlicher Gljeil. ^, Se. f. ul,d k. Apostolische Majestät haben mit "höchster Eutschließuug vom :N. Mai d. I. dem "' dem Titel lind Charakter eines Hofrathes bekleide-^Oberstaatsanwälte Franz Zapletal in Brunn ^rei das Nitterkrenz des LeopoldOrdens allergnä- ^ zu verleihen geruht. ^s Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit /"höchster Entschließung vom 28. Mai d. I. ans >ass der Vollendung des Haydn-Denkmales in Wien ^' Olnnanne des DenkmalComites. Fabriksbesitzer ^Mnn Garber, und dem Bildhauer Heinrich Nat -^,^ ln Wien das Ritterkreuz des Franz-Ioseph-Ordens ^»»ädigst zn verleihen geruht. ^ Se. k. nud k. Apostolische Majestät haben mit "^höchster Entschließung vom 27. Mai d. I. den h. s bem Titel und Charakter eines Statthaltereirathes fidelen Bezirkshauptmann iu Gradiska Iohauu Ritter s" ^intschgau zum Statthaltereirathe im Küstcu-^e allergnädigst zu ernennen geruht. ^^ Taaffe m. si. Uichtamtlicher Hheil. Zur Lage in Kroatien. H Fast gleichzeitig mit dem ungarischen Reichstage ,/ "'ich der kroatische Landtag aufgelöst worden, und «enMs faft gl^ch^'itig finden die Neuwahlen für Me ^ertretungskörper, für beide mit fünfjähriger "'Midatsdauer, statt. Man wird kanm irre gehen, wenn .^» in diesem Zusammentreffen der Legislaturperiode ^ beide Vertretungskörper ein günstiges Vorzeichen ^ deren künftiges gedeihliches Zusammenwirken er-'ut. Während früher dem Ausgleich zwischen Ungarn ^Kroatien ein nicht unerhebliches Hindernis in dem Stande entgegentrat, dass der eine oder der andere ^ .beiden Vertrctuuqskörper dem Ende seiner Thä' Feit nahe war, entfällt nunmehr diefe Schwierigkeit " Vtch. ^ "llirr nicht nur iu diesem rein äußerlich?» Mo tz^ist eine ganz erhebliche Veränderung eingetreten. , auch im Wesen des Verhältnisses zwischen den beiden ! Contrahenten ist ein Umschwung zu verzeichnen. In seiner Abschiedsrede an den Club-Präsidenten der Na« tionalpartei des kroatischen Landtages hat der Bauus Graf KhuenHe'deruäry auf dieses Moment hingewiesen, >und es kann nicht geleugnet werden, dass es sich that-> sächlich so verhält. Während vor drei Jahren nicht nur die Opposition, sonderu auch diejenigen Parteien, welche dem Abschlüsse des Ausgleiches geneigt waren, an demselben verzweifelten, blickt heute allrs vertrauensvoll iu die Zukunft. Es ist das ein nicht zu unterschätzendes Verdienst des Banns, au welchen aber auch — freilich gauz wider ihreu Willeu — die Opposition durch ihre ubstiuctiue Thätigkeit participiert. Vor kaum drei Jahren trat Graf Khuen-Hider-vary in noch jugendlichem Alier das schwierige Amt des Bauus in besonders schwierigen Verhältnissen an. Er löste den königlichen Commissär ab, dcr das Laud eiue Zeitlaug unter Aufhebung verfassungsmäßiger Zu-stäude verwaltete. Der Aauus hatte uuter dieseu Umständen mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen, da das Vertrancu, welches ihm vom Lande entgegengebracht wurde, naturgemäß kein allzu großcs war.' Er fand keine einheitliche Partei vor, auf die er sich hätte l stützen können, sondern nur Parteisplitter. Aber er besaß eiue feste, leitende Hand. welche diese Elemente vereinigt und das nöthige S.'lbstoertrauen, sich der Opposition entgegenzustellen, welche iu ihm den Repräsentanten des verhassten Ungarns erblickte. Es fehlte nicht an den wütheudsteu Angriffeu gcgeu sciue Person, die sogar iu Thätlichkeiten aufarteten, wie sie brutaler kaum gedacht werdeu köunen. Der Bauus aber, der es nicht nothwendig gehabt hätte, sich dem auszusetzen, ertrug das allts mit bewunderuswertem Gleichmuth; er glich dem Pflock, der durch die wider ihu geführten Hiebe nur fester in den Boden eiugerannt wird. so unerschütterlich fest harrte er aus. Dadurch verstärkte er die Regierungspartei um alle jeue. welche noch nnentschlossen abseits standen, und selbst den Reihen der Gegner entführte er manchen Manu. Dazu kommt noch seine volle Objectivität und Selbständigkeit, sein streng gesetzmäßiges Vorgehen, welches die Opposition factisch 'entwaffnete. So hat sich die Position des Banns in verhältnismäßig kurzer Zeit derart g^festi st, wie sie es noch unter keinem seiner Vor- ^ ganger war. Eine überaus loyale Unterstützung fand Graf Kbuen - HHerväry in der kroatischen National-Partei. Iu die Bresche, welche Wiukelried-Khueu iu die Reihen der Gegner schlug, drang die Nationalpark ungestüm ein uud überwältigte deu Feiud. Darum kaun die Partei in den neuen Wahlkampf mit jener Zuversicht, jeuem Selbstvertrauen gehen, welches nur das Bewusstsein tren erfüllter Pflicht verleiht. Damit aber werdeu auch die Aussichten für den abzuschließenden Ausgleich mit Ungarn güustiger, das gewiss nicht anstehen wird, einem loyalen Compaci-scenten loyal entgegenzukommen. Entgegenkommen wird es eben beiderseits bedürfen. Kroatien hat gewiss noch manches zu wünschen übrig, und auch Ungarn mag wünschen, dass durch Aenderung dieses oder jenes Puuktes sich sein Verhältnis zu Kroatien einfacher gestalte ; aber es handelt sich ja um einen Ausgleich, wo alle beide Comparisceuteu iu etwas nachgeben müssen. Es liegt hier das analoge Verhältnis wie zwischen Cis- nnd Transleithauieu vor. Kein Theil darf eigeu-siunig auf seinen sfteeielleu Interessen beharren, sondern muss sich sagen, dass die Aufrechthaltung des staatsrechtlichen Verbandes nneudlich wertvoller sei als irgend ein anderer Vortheil. Iu Ungarn sieht mau das heute vollkommen ein, auch in Kroatien wird diese Erkenntnis immer mehr reifen, Wenn auch die Regni-collU'Deputatiouen bisher noch zu keinem Resultate ge-koinm.'n sind, so sind sie wenigstens nicht grollend aus-eiuandergegaugeu uud bei Wiederaufnahme ihrer Thätigkeit werden sie wohl ihrer Aufgabe gerecht werden. Die Wahlen werden der Natiunalpartei trotz der Coalition aller oppositionellen Parteien nnr Ver-starkuugeu zuführen, sie. wird noch festereu Boden fassen uud durch Wachseu der Zuversicht auch jeder Grund zu Misstrauen schwinden, das bisher einzig uud allein die Ursache von Differenzen war. l«'. Die Sterblichkeit in Laibach, ill. Eiue annähernd ebenso günstige Stelle, wie be« züglich der Entzüudungskrankhciten der Athmungs-organe, nimmt Laibach ein in Ansehuug seiner Sterblichkeit an Entzünduugskraukheiteu des Verdauuugs-tractes. Den größte» Eiufluss auf diese Sterblichkeit übt JeMeion. Nnr ein Kuss! ^ 'Da ist die Hexe! Da ist die Hexe!' riefen mehrere !,^M Stimmen im Dorfe. Auf diese Rufe wurde» Ml ^. äwcmzig Bäueriuucu an deu Thüren der Hs ^kr sichlh^ ^h „^ lMe^ wie dieselben laut nach ^. . «iudern riefen. Zahlreiche Kindernamen wurden ^, bkli Mit.t^.,l ausgerufen mit dem Zusätze: «Wirst ^ieV gleich kommen? Marsch ins Haus hinein!» ^ '"ater sagten nichts, aNein sie fassten ihre kleinen >"ot>s' bei den Ohren nnd führten sie so ins Haus, tiis<, "lrhr als ein kleiner Zukuuflsbürger feiner Ent-^„Z^ über dieses Vorgehen durch klägliches Geheul »»> ^ war offenbar etwas geschehen, was deu sonst l>„s. f^e Ait schlaftrnnkeueu Flecken ans seiner Ruhe ^'An'ckt hatte. Iu der That sah mau plötzlich bei ^hrn .'^'^l der Gasse, da, wo die erstcu Häuser ^ell,' /'" Wl'sen von fabelhaften Formen nud noch !"ehs 'screr Hässlichkeit erscheinen. Dasselbe kroch !^nl? .^ gieng; seine Glieder schienen schlecht zu-^,,^kfügt zn sein; es hatte eiue ausgerenkte ^lch/^' und einen ungebeureu Buckel. Eiu Stock. !^t,liäk- Wesen iu eiuer Haud trug, die aus einem i^üst ^ langen Arm hrrvorwuchs. uuterstützte das M " ül seinem kriechenden Gauge. Das Schreck-'l»d ^ "" demselben war aber der Kopf. mit spärlichem !^r,/^'M Haare bedeckt und mit einem grässlich '^5 "' Gesichte. Man wusste in der That nicht, ob l tv^ '^"iswerte Wesen mehr lächerlich oder furcht- '^' >'l?3>^ die Hexe!» wiederhalleu zahlreiche Slim-^mf.'. als d»,s unglückliche Wes.u seinen vein licheu uud beschwerlichen Weg durch dasselbe fortsetzte. Der Schreck, den die Unglückliche nm sich verbreitete, war ancki sehr natürlich. Hielt man sie doch für eiue Hexe! Wie kouute daran auch eiu Zweifel möglich sein? Bedürfte es nicht wenigstens der Proteetiuu des Teufels, damit ein derart verunstalteter Körper leben könne? Mehr als einer behauptete auch, unter ihrem Rocke einen Klumpfuß gesehen zu habe» ; andere wieder bliebe» steif und fest dabei, dass sie sie in Nächten von Freitag auf Samstag mit Riesenschritten fünf Meter hoch über dem Boden hinfchreiten oder schweben gesehen hatten, einen Besenstiel als Velocipeb zwischen den Aeilll'n. Endlich uuterlag es zehn Meilen in der Nuude keinem Zweifel, dass sie Kinder stahl und sich des Blutes derselben zu ihren geheimnisvollen Teufelszwecke» bedieut.'. Uud man wusste sogar die Nameu der geraubten Kinder auzugebeu. Das Töchtercheu der Ieauue Gaudau war so entführt wordcu uud der kleiue Kuade der Annette Sauders; dieselben waren eines Tages verschwunden, als die Hexe im Dorfe gesehen worden war. Leute, die an uichts glauben, waren wohl so eiufältig zu behaupteu, dass die Kiuder auch auf audere Weise verunglückt sein kouuteu; allein es genügte, die Hexe zu beobachleu. um zu erkeuuen, das» sie die kleineu Kuabeu uud Mädchen mit einer furchtbaren Beharrlichkeit verfolge. Plötzlich zeigte sich ein ungewaschener, aber allerliebster kleiner Schlingel an der Schwelle eincs der Häuser. Da mau es ihm verboten hatte, war nichts natürlicher, dass er alles daran setzte, die Dorfhexe zu sehen. Der Junge, der ein Stück Weißbrot zwischen den Zähnen hatte, steckte seinen Kopf nengierig durch die hall» offenstehende Thüre. Die Missgeburt hielt plötzlich auf ihrem Wege inne. Der Anblick des Kindes musste auf die Unglückliche wohl einen tiefen Eindruck machen, denn ihr Auge begauu zu leuchten, als ob sich eine himmlische Flamme in demselben entzündet hätte. Dieses gewöhnlich fest' geschlossene Auge öffnete sich groß. tief. fraueuhaft und voll süßer Zärtlichkeit. Das Ungeheuer war also iu der That eine Frau. Da ließ sich aber plötzlich eine drohende Stimme vernehmen, welche rief: «Hebe dich von hinnen, Hexe, oder nimm dich in acht!» Es war zu Anfang des Mai; der Himmel war von durchsichtiger Bläue, die Erde schien in Dust gehüllt. Es war eiu Frühling voll Reiz und Verheißung. Ein Sprießen und Blühen allüberall. Mau fühlte den Strom des Lebens das AN durchfluten. Blumen, Vögel, Iusecteu, alles lebte, gläuzte, duftete und klang. Warmer Sonnenschein lag über die Welt gebreitet, und durch die reine Luft zitterten die Glockeuschläge, welche vom Thnrme den Mittag kündeten. In einer Entfernung von ungefähr 20 Schritten erhob sich das monumentale Thor einer Villa, die nur selten bewohut war. Die Umfassungsmauer wich hier im Halbkreise zurück und auf jeder Seite des Thores befand sich innerhalb der hiedurch gebildeten Nischen eiue Steiubauk. Man konnte hier sitzen, ohne von der Straße aus gesehen zu werdeu. Das arme Geschöpf war im Begriffe, dieseu Ein-gang zu passieren, als es vou einem Zittern befallen wurde. Ein Kind befand sich daselbst, welches mit auf der Hank verstrenten Blumen spielte uud mit seinen kleinen Händen aus eiuem Theile derselben bereits eiuen Strauß geformt hatte. Kein Engel konnte schöner sein als dieses'Kind. Große Augen von dnnklem Blau. eiu femes Läch.-l", ein rosiger Muud ü»d ri'sige Schul- Mbllcher Zeitung Nr. 125 1060 4. I„ni l^?. das Kindes-, insbesondere das Sänglingsalter. respec-tive die künstliche Ernährung der Kinder. In dieser Nn-brik ist Laibach die flinfta.iinstia.stc Stadt, und stellt sich im Vergleiche folgendes Verhältnis dar: Es starben von 10000 Einwohnern in Trient 1,00, Görz 9,87. Lemberg 11.37. Prossnih 11.70. Laibach 11,73, Graz 13.12, Innsbruck 13.21, Trieft 15,40, Linz 17,11, Zara 19,78, Wien 19.90. Marburg 20.28, Prag 21.26, Salzburg 23,75), Klagenfurt 25.26, Brunn 29.28. und das schlechteste Verhältnis zeigt Außig mit 105.08. Todesfälle an angeborener Lebensschwäche. Die Eintragungen der Sterbefälle unter diesem Titel sind einigermaßen unsicher und verbirgt sich unter demselben ein Theil der Säuglingssterblichkeit überhaupt, da es sich um Kinder im Alter bis zu einem Jahre handelt. Von diesem Standpuukte aus wird die nachstehende Reihenfolge zu beurtheilen sein. Es starben von je 10000 Einwohnern infolge von Lebensschwäche in Krakau 6,12. Olmütz 7.38. Tarnopol 7.78. Laib ach 8.43. Lemberg 11.11. Innsbruck 11.39. Görz 12.11, Marburg 13.00. Graz 13.50, Salzburg 14,32, Wien 14.46. Prag 19.08. Linz 21.83. Zara 25.55, Troftpau 26.94, Klaqenfnrt 27.32. Trieft 36.99. Brunn 42.98. Trient 43.82, Czernowitz 46.71. und die ungünstigste Stelle nimmt Stanislau mit 99,04 ein. Es ist also Laibach auch in Ansehung seiner Sterblichkeit an an-geborner Lebensschwäche günstig gestellt, indem es unter dem durchschnittlichen Mittel von 21 sich tief unten hält. Die ebeu in Betracht gezogene Todesursache bildet den natürlichen Uebergang zur Prüfung der Verhältnisse inbetreff der Todtqebnrten. Das Mittel der Todt-qebnrten beträgt 17,3 auf je 10 000 Eiuwohner. Laibach steht mit 9.53 tief nnter diesem Mittel und ist diesbezüglich ill der Reihe der Orte die nennte Stadt. Doch ist Vorsicht geboten, aus dieser Ziffer Rückschlüsse auf befriedigende sanitäre Verhältnisse zu zieheu, da sich diese Todtgeburten ja nur auf das Vcr» hältnis zur Gesammtbevölkerung beziehen, während es nothwendig wäre, dass diese Ziffer auch in Beziehung zur Zahl der Geburten gebracht werde. Das einschlägige statistische Materiale stand jedoch der statistischen Cen-tralcommission bei Veröffentlichuug dieser Arbeit noch nicht zu Gebote. Uebrigens muss bemerkt werden, dass Laibach mir im Jahre 1886 so günstig gestellt ist. während das Verhältnis in den Jahren 1876 bis 1885, mit Ausnahme vou 1876 und 1877, nicht so günstig war. sondern beispielsweise 1879 auf 15,0. '1880 auf 14.2. 1881 anf 16.3, 1882 auf 16.2, 1883 auf 14,6 gestiegeu war. Schließlich mögen noch hinsichtlich des Jahres 1886 die sogenannten gewaltsame!, Todesarten in Betracht gezogen werden. Unter denselben sind inbegriffen die zufälligen tödlichen Beschädigungen durch Unglücks« fälle, die beabsichtigte Vernichtung des Lebens durch Selbstmord, ferner Mord und Todtschlag, endlich die Iustificationen. Anf je 10 000 Einwohner der ans-gewiesenen Orte entfallen 2.2 Todesfälle dnrch Un-glücksfälle. 2,7 dnrch Selbstmord. 0 2 durch Mord und Todlschlag. Folgende Tabelle enthält in aufsteigender Reihe die relative Höhe der gewaltsamen Todesfälle in den einzelnen Vergleichbstädten, und sind dieser Reihe die absoluten Zahlen der einzelnen Arten der gewaltsamen Todesarten zur Seite gestellt: Auf jr 10000 Eiumohurr «bsolutc Zahl der entfallm acwaltsame Todes- ,i,fässin<>n Tricot.....1,99 4 — — Laib ach, . . . 4,7« 921 Wien......4,83 120 248 9 Innsbruck. . . . 5,01 « 5 — Allqem. Durch, schuittszahl . 5,10 Slllzburq .... 5,28 5, 5 _ Görz......5.63 6 7 — Trieft.....6,25 47 43 7 Linz......6.53 2? 2 Prag......8,80 71 »3 7 Graz......9,36 52 2 1 Klaqrnfnrt. . . .10,83 18 4 — Marl'urq ... .11,44 11 8 2 Die günstigste Ziffer zeigen Fünfhins nnd Hzkoo mit je 0,0, die ungünstigste Äußig mit 13,46. Laibach steht unter dem Mittel. Die Orte. in denen im Jahre 1886 kein Selbstmord vorgekommen ist. sind Fünfhanö, Rudolfsheim, Aziov und Trient. Aus dem Gesagten ergibt sich neuerdings was ich schon so oft an dieser und an anderen Stellen auszusprcchen Gelegenheit hatte: Laibach ist vonwegen seiner Lage, seines Klimas berufen und geeignet, eine der gesündesten Aufenthaltsorte Österreichs zu sein; seine hohe Sterblichkeit wird hauptsächlich durch Infec-tionskrankheiten und vor allem d:irch die Lnngentnbcr-culose inflnenziert; diese beiden Krankheitsformell aber werden durch schlechte nnd mangelhafte sanitäre Einrichtungen in ihrer Wirksamkeit gesteigert; die Dnrch-führnng der Assanation der Stadt würde allmählich die Sterblichkeit anf das Normalmaß herabdrückeu. Der erste Weg zur Besserung ist die Selbsterkenntnis, und diese zu fördern uud in immer weitere Kreise zu briugeu, ist der Zweck dieser Publication. Dr. Friedrich Keesbacher. Politische Ueberftcht. (Handelsvertrags - Verhandlungen.) Nach einer der «Pol. Curr.» ansBnkarest zugcheudeu Meldung hat die mit der Ansarbeitung der rumänischen Tarifvorschläge für die österreichisch-ungarischen Handelsver-trags-Verhandlungen betrante Commissiou ihre Arbeiten wieder aufgenommen, die in kürzester Zeit erledigt werden sollen. Die Abreise der rumänischen Handels-vertrags-Delcgierten nach Wien wird sofort nach Fertigstellung der rumänischen Gegenvorschläge zu den den« selben bereits während ihres letzten Wiener Anfenthaltes bekannt gegebenen österreichisch-ungarischen Tarif-Propositionen erwartet. (Landtagswahlcn in Kärnten.) Die Wahl eines Landtagsabgeordneten alls der Wählerclasse des Großgrundbesitzes an Stelle des Grafen Douglas Thurn ist für den 27. Inni anberanmt. Die Wählerliste enthält 101 Wahlberechtigte. Durch Iesser-niggs Tod ist auch eiu Laudtagsmandat der Stadt Klagenfurt erledigt. (Galizien.) Da Kronprinzessin Stefanie m" Krulau besucheu uud vou dort die Rückreise nach WM' autretm wird, ersuchte die Lemberger Gemeindaierttt' tunq. es möge einer Deputation von Galizieus Haupt' stadt gestattet sein, in Krakau der Kronprinzessin du' Huldigung darzubringen. Dieser Bitte wurde willfahrt, nnd wird sonach am 28. Juni in Kralan mich ""e Lemberger Deputation mit dem Stadtpräsidcnten a» der Spitze von der Kronprinzessin empfangen werde!'- (Die Wahlen in Kroatien.) Der Neige" der Wahlexcesse ist ill Transleithanien bereits begonn^ worden. So wird aus Agram gemeldet, dass in S^ mobor ein Wahlexcess stattfand, wobei ein Ala^ mittels Messerstichen schwer verwundet wurde. A»" Warasdiu bnichten die «Narodne Novine», dass ^ dortigen regicnmgsfreundlichen Israelite» Drohbrief erhielten, in denen es heißt, dass man jeden, der sl>l die Regierung stimmt, mit einer Dynamitpatrone be^ ehren werde. Die kroatische Natiunalpartei rechnet bc> den bevorstehenden Wahlen darauf, vou den 110 Land' tagssitzen den größten Theil für sich zu gewinnet wahrend der Opposition nicht mehr als 20 bis 25 S>^ zufallen würden. . (Ans söhn nng zwischen Italien ll N" dem Vatican) Die «Presse», die Frage der M^ söhnung zwischen Italien und dem Vatican berühret hält zwar die meisten bisher darüber anfgetallch^ Meldnngen als müßige ZeitnugsConjecturen, erblw aber in der Thatsache, dass selbst die so vorsichtig kirchlich gesinnten Blätter die Angelegenheit bespre^^' ein gntcs Anzeichen. Darüber, dass in der italienisäf" Kölngsfamilie zn einer Aussöhnung die beste D>6' Position vorherrscht, könne kein Zweifel herrschen, ^ müsse aber mit dem italienischen Parlamente rechts das bisher jede Concession an den Vatican zurücke" Allerdings würde Italien nur gewinnen, wenn die l" tholisch gesinnten Wähler sich wieder am politisch Leben bctheiligen könnten. Die Schwierigkeit diil" eben darin liegen, dass der Vatican die uubeschräl^ Souveräuetät über cineu, weun noch so kleinen ^ bietstheil zu beanspruchen scheine. Nnn sei aber zn ^' deilken, dass Rom infolge seiner Lage nahe am M^, arg exponiert sei uud dass daher der Abtretnug ei^' Streifeus bis zum Meere auch militärische Erwägn»^! entgegentrete» würden. Alles in allem habe es daher >^ dem Ausgleiche noch gute Wege; immerhin sei es a^ erfrenlich, dass die Frage dnrch die pnblicistische ^ cussiou in Fluss gebracht wird. (Nord-Ost see. Canal.) Anf feierliche 5M wurde gestern in Kiel der erste Spatenstich für ^,, Nord-Ostsee-Canal vollbracht. Dieser Canal soll ^ beiden deutscheu Kriegshafeu. Kiel an der Ostsee »'^ Wilhelmshaven an der Nordsee, alls dem kürzesten »'" sichersten Wege verbindeil und damit die Verweil^ der ganzen deutschen Kriegsflotte in jeden, der bc>^ Meere anf die leichteste Weise ermöglichen. Für DclM land verspricht der Canal anch in mercantiler H>"^ einm großen Gewinn zn bieten, dagegen wird/ Canal einen schweren Schlag dein Königreiche D^ mark znfügcn, dessen Sund und Beltc allmählich " Bedeutung von Weltstraßen verlieren werden. ., (Frankreich.) In Paris ist die uor^stt's,, Nacht rnhig verlaufen; die polizeilichen MasM' tern, die uuoerhüllt waren, machten dasfelbe zu einer reizvollen Erscheinung; und über all das ergoss sich eine Cascade voll üppigen blonden haaren, welche in reicher Wellenbewegung anf Stirne, Nacken und Haupt des Kindes herabsielen. Die Unglückliche erstickte einen Schrei, der sich ihrer Brust entringen wollte, dann blieb sie unbeweglich, wie von Bewnndernng ergriffen. Es war klar, dass die Kleine, so wie sie sie erblickte, entfliehen würde, wie ein erschrecktes Vögelchen. ANein das Auge der Unglücklichen heftete sich trotzdem voll himmlischen Lichtes anf das Antlitz des Kindes, welches weiter-spieltr, ohne sie zn betrachten. Eine unendliche, flam« mende Sehnsucht erwachte in dem Herzen der armen Bettlerin. Und nun vermochte sie sich nicht mehr zu halten. Sie warf einen misstranischen und eifersüchtigen Blick nm sich, der ihr sagte, dass die Gasse öde sei und niemand auf dieser Welt sie stören konnte. Eine wilde Freude eutzündete sich in ihrem Herzen. Allein gerade in diesem Augenblicke wurde sie von dem kleinen Mädchen bemerkt. Dasselbe stieß einen Schrei aus und wollte entfliehen, indem es um Hilfe rief. Da ließ die Unglückliche ihren Korb fallen und stürzte auf ihre Knie nieder. Der Blick, den sie anf das Kind richtete, war so schmerzlich, so stehend uud so engelhaft, dass die kleine Kränzewinderin von der Macht desselben gekannt wurde und unbeweglich an ihrer Stelle blieb. Das krüppelhafte Wesen fühlte sich wie vom Glücke berauscht; sie richtete ein stummes Dankgebet an den Himmel und schien in einer grenzenlosen Ekstase nur in dein Anblicke des Kindes zu leben. Ihre Trunkenheit wuchs von Minute zn Minute in dem Maße, als das schöne Mädchen sie betrachtete. Der Krüppel schleppte sich anf den Händen an das Kind heran, nnd in dem Blicke der Bettlerin lag eine solche Sanftmnth, dass ihr Auge ihr in diesem Augenblicke einen Grad von Schönheit verlieh, hinter welcher ihre ganze Hässlichkeit verschwand lind die das Kind beruhigte. «Wie heißen Sie?» fragte die Bettlerin das kleine Mädchen. «Lucette.» Die Unglückliche schien zu zögern, dauu aber fasste sie einen raschen Entschlnss. «Nnn wohl, Lncette, wollen Sie mir ein Almosen reichen?» — «Gewiss möchte ich das, aber ich habe ja kein Geld.» Eine Thräne floss über die Wange der Buckligen hinab. «Nicht ein solches Almosen ist es. das ich von dir erbitte.» Lncette, welche nicht begriff, dass man Almosen auch in anderer Weise als durch Geld ertheilen könne, verharrte in Schweigen. Die Bucklige kroch näher an sie heran, und indem sie ihre Stimme so sanft machte, als es ihre Augen waren, begann sie wieder: 'Möchtest du mir wohl einen Kuss geben?» Der schüchterne Ton uud die sichtliche Anstrengung, mit welcher sie diese Worte sagte, hätten eine Wilde gerührt. Nichtsdestoweniger wich das kleine Mädchen, von Schreck ergriffen, zurück. Da rang sich ein Schluchzen aus der Brust der Bettlerin. Das Kind ward hierüber so bestürzt, dass es Miene machte, selbst zn weinen anzufangen. Die Bncklige bemerkte das und mit Anstrengung gelang es ihr. sich zu bemeistern und ihre Rede fortzusetzen: «Ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll, Lu-cette, nnd doch muss ich es dir sagen... es gibt nichts Schöneres auf Erden, als ihr Kinder seid . . . Bei solchem Sonnenschein wie heute aber sind die Kinder Engel. . . Lucette, ich würde meiu Leben für einen Kuss von dir opfern. Seit langer Zeit trage ich diese Sehnsucht im Herzen . . . Niemand hat mir iwch einen Knss gegeben. Ich denke, ich müsste vor Fl^ sterben, wenn ich die Arme eines Kindes gegen "'^ gebreitet sähe, wenn ich von seinem tleiucn M^ einen Knss empfienge ... Ich bin nicht alt, aber W' lich, und doch habe ich ein Herz. Das ist alles.» Das Kind blickte neugierig auf das vcrkriipp^, Wesen, ohne recht zu verstehen, was es hörte; "^ es fühlte sich von einer heftigen Beweguug ergN!! und aus seinen Augeu strahlte eiu großes Mitleid «Ich möchte nicht sterben, ohne vou einem ^>'. geküsst worden zu sein,» fuhr die Unglückliche .^ seltsamer Beweguug fort. «Das muss ein unvergn, liches, köstliches, paradiesisches Gefühl sein. AnsH Gruude laufe ich deu Kindern nach. Die thorw^. Bauern behaupten, dass ich dies deshalb thne, llM , Kinder zu todten, weil ich eine Hexe bin. Ich K" ^ todten! ich eine Hexe! Wenn ich zaubern ^ ^ würde ich machen, dass die Wälder, die Straße".,^ ganze Welt voll Kinder seien, und dich, Lucette, '" ,>> ich zum Dauke dafür, dafs dn mir zugehört lM' „i' Königin machen. Küsse mich, ich flehe dich. ^c an! Vticke mich uicht au, da ich so hässlich b>"' küsse mich!» ^°, Und sie breitete die Arme nach dem Kllwe hc und in ihrem himmlischen Auge lag eine so ruy ^,0 Bitte, dass Lucelte sich von derselben besiegt f"^^^," sich ihr näherte. Welcher Contrast MM' M! reizenden Kinderantlitz und diesem furchtbaren ^' ^'» Die Kleine aber näherte ihr süßes Antlitz dl'MI ^ der Buckligen und hauchte mit ihren «stH"' g^' eim-n Knss anf ihre Stirne. Die Glücklla)r ^,p schlang wonneschauernd ihre langeu Arme uM 0 ^^.,i und bedeckte seine Haare, seinen Mnnd, >"" mit glühenden Küsse». ^Mmll,l>r ^itung Nr. 125___________ lOlil 4. Ilmi 1887. "ben die beabsichtigte Wied.'rholuug der Straßen. ^onstrationen verhindert Das neue Ministerium ist Mlosftn, jeder Ausschreitung mit nachdrücklicher "eryie eutgegenzutreteu, und es scheint ihm gelungen "'M>'. die Absicht der Intransigents, ihre Politik »! die Straße zu tragen und dadurch die Gegner ^schüchtern, 5" durchkreuzen. . (Zur Arbeiterbewegung in Belgien.) '"l den belgischen Provinzen schwindet der Streik all-^hlich; in Brüssel entwickelt derselbe sich erst jeftt. ."" wächst gleichzeitig die politische Agitation zngun- ^ des allgemeinen Slimmrechtes. Im Kohlenbecken M Charleroi wurde eiu Theil der Grube «Alliance» ^elstDyiiamit zerstört. Tagesneuigleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Grazer ^vlgenftost' meldet, der freiwilligen Feuerwehr iu M'disch Landöberg 100 fl., der freiwilligru Feuerwehr !" halbenraiu ^l0 fl. und dem Militär-Veteranenvereinc '" Dobl 50 fl. zu spenden gernht. ^, — (Stipendien an Bea mtcnt öch ter.) ^ Schulderem für Beamteutöchter in Wie», Mctastasio-^!ie 1 ^ oerlantbart mehrere Mittheilungen über Ver-^iuug von Stipendien und Freiplätzcn an verschiedenen ^schulen in Wien, Graz, Brunn u. s, w. Diejenigen "ewerberinncn, luelche auf solche Stipendien, resp. Schul-^."- und Lehrmittelbeiträge reslectieren, haben sich an °°'ge Adresse zu wenden und längstens bis 10. August ^ Gesuche einzureichen. >>., ^ (Ueberschwemm ungen in Ungarn.) /"le aus Szeged in telegraphisch berichtet wird, ist es ^ der großen Anstrengungen bisher nicht gelungen, die 3"bruchstM> bei der Kistiszaer Schleuse zu verstopfen, ^t Hochflut dringt unaufhaltsam vor. Der Schaden ist ?rinesslich; schon jetzt sind Tausende Joch Ackerfelder "berflutet. . — (Journalisten- und Schrift steller-,erein « Conco rdi a».) Wie man uns aus Wieu Achtet, wurde bei der vorgestrigen Generalversammlung ^ Journalisten- und Schriftsteller-Vereines «Coucordia» »? Stelle des Redacteurs Schembera Hofrath von . ^ilen mit 62 von li5 Stimmen zum Präsidenten ^ählt. ^ —(Wie viele Centner wiegt die Erde?) ^,3t mau bei Berechnung des Gewichtes der Erde den .^'chlnesscr derselben, ferner den Wert, dafs die Erde ^mal schwerer ist wie eine gleich große Wassertugel, ^ dass ein Cubitim'tcr Wasser zwanzig Centner wiegt, Munde, so kommt man zu folgendem Ergebnis. Der Mang der Erde beträgt 40 000 000 Meter, mithin der ^rchnlesser nnter Fortlassung des Bruches 12 73« 85^ kler und hieraus nach der k„ ,ä'.?i 12 738 853.12 738 853.12 738 873.3,14 <5°rmel — oder------------------------^--------------------- ^ cubische Inhalt — 1 081 855 795 63? 421051 023 "blkineler. Die Anzahl der Cubikmetcr vervielfältigt ^ 5^,,: 20, ergibt das G.sammtgewicht der Erde ^ 1i>2 610 323 505 574 385 782 607 Ecntner. In H^en: Einhilndertzweiundzwanzigtauseudsechshundertzehn ^wlien, dreihundertdreiundzwanzigtausendsünfhuudert- ^ In diesem Augenblicke aber hörte die Bettlerin, sch etwas dilrch die Lnft zischte; vor ihren Augru lül/ ^'" ^^'^ uiedcr. und gleichzeitig fühlte fie einen sllii luru Schlag auf deu Kopf, der fie blutüber-c^,?t zli Bodeu streckte. Vor ihr staud aber Lu-h^^ Vater, der sein Kind auf deu Arm gehoben ,^ lind es forttrug, indem er ihm die Stirne ab« H^. als wollte er von derfelbcn einen Flecken weq-!Hcn. -<° ^ Einige Stunden später, während die Sonne am !>^"'r der unendlichen Ebene golden niedcrgieng, ^^'lte die Hexe anf der noch von, Zwielicht über-^e w ^^'"^ aus dem Dorfe. Sie trug eine furcht->,^ Duude auf der Stirue, ihr Auge war a/fchwolleu. ^ 'hre Hände nnd ihr Gesicht waren blutbefleckt. Ih^audte sie dem Dorfe den Rücken. Was war ge-«lyf . ^ Lucette's Vater hatte die gauze Bevölkerung ü>,^l,ert; diese hatte sich auf die Unglückliche gestürzt ^likl ^ ^ ohne die Dazwischeukunft des Pfarrers !»H kl- Allein sie erinnerte sich au all das uicht >»^ ' sie fühlte den Schmerz nicht; die einzige Er-^^'"g. die ihr im Gedächtnisse haftete, war die ^lsn Ma. dieser Kinder!ipp^'N. Diese Erinnerung war >!>»^'" für ihre Wunden; dieser Kuss schien sie zu llH^'ben und als süße Musik ihr truukeues Ohr zu litten. ^chi!^ ^"" sie ihres Weges weiter, vom Fieber ^ ^t. von einer Ekstase ergriffen, die sie fühllus ^te ^ körperliche Empfindung machte. Und nnn !^>i, ^' Unglückliche nicht weiter; sie legte sich in Ilhs ^aatfelde am Rande der Straße nieder, sie ^»?^ ^"" "uigen Himmel, dachte an Gott, an ''s Lucetle's und starb ini Gefühle ihres Glückes. Cmnillc- D ob lins. fünf Billionen, fünfhundertvierundsiebzigtausenddreihundcrt-fünfundachtzig Millionen, siebenhunderlzweiuudachtzig-tausendsechshundertuudsieben Centner. Wer es nicht glaubt, möge sie nachwiegen. — (Ein sie benHund ertjä h rig er Sarg,) In der Kathedrale von Winchester wurde kürzlich bei dem Aufbrechen einer Chormauer der bleierne Sarg Richards, des zweiten Sohnes Wilhelms des Eroberers, welcher auf der Jagd von einem Hirsche getödtet wurde, entdeckt. Der Sarg ist wohlerhalten, trotzdem er sieben Jahrhunderte in dem Gewölbe gestanden hat. Die Inschrift gibt an, dass er die Gebeine Richards enthält, aber wegen der Worte «llovin äux» nimmt man an, dass er anch die Gebeine Karl Vevins, des Neffen Kanuts, enthält. — (Ein seltener Rehbock.) Der Gutsbesitzer von Klobositzky ans dem Neutraer Comitatc hat einen Rehbock mit sieben Füßen zum Präparieren nach Wien gesendet. Zwei Läufe sind am Vorderkörpcr, vier am Hinterkürper, der siebente auf dem Rücken. Das Thier, lichtbrauu und weiß gesteckt, lebte nur fechs Tage. — (Ein wertvoller Schleier.) Die Kirche von Meirotl in Mexico enthält einen merkwürdigen Schleier von großem Wert. Seit nahezu drei Iahrhuu-dertcn pflegten die Spanier dem Schleier unserer lieben Frau von Meixotl eiu Juwel ,ul geloben, wen» sie wohlbehalten von einer Reife nach Spanien zurückkehrten, bis in Maximilians Zeiten der Schleier mit Juwelen im ungefähren Werte von 800 000 Mark bedeckt war, Drei deutsche Abenteurer beschlossen, sich diesen Schleier als gute Beute zu sichern. Sie machten ihre Pläne mit großer Sorgfalt uud Vorsicht und bemächtigten sich kürzlich des Schleiers, aber sie wurden entdeckt, und eine Schar Verfolger holte sie in einem eugeu Passe ein, wo zwei derselben getödtet wnrden. Der drilte entkam unter dein Schutze der Duukelheit, ließ jedoch den kostbaren Schleier zurück, der wieder auf den Altar der erwähnten Kirche gelegt wurde, wo er wachsamer als je gehütet wird. — (Weibliche Doctoren.) Die Union So-eiety der Universität Cambridge fasste mit 71 gegen 65 Stimmeu eine Resolution zugunsten der Ertheilung von akademischen Graden an weibliche Stndenten. — (Gegen Schwaben, Käfer uud Russeu.) Angelicawurzel, fein pulverisiert, 1 kx, Eucalyptusöl 20 x, werdeu in einer großen Neibschale innig vermengt. Dieses nach Soxhlet rasch und sicher wirkende Vertilgungs-mittel, besonders von Küchenschwaben, wird am vortheil-haftcstcn in folgender Weife angewendet: Mau streue obiges Pulver des Abends an alle jene Stellen, wo sich dieses lästige Ungeziefer aufhält, hauptfächlich an den Fußböden der Küchen und Speisetammern. Des auderu Tages wird man dann gewahr, dass die mit dem erwähnten Pulver bestreuten Räume voll mit getiidtetem Ungeziefer sind. Man hat dann nur nöthig, die Fußböden von den Käfern zu säubern und des folgenden Abends dieselbe Procedur vorzuuehmcu. Nach einigen Tagen wird man von dem hässliche» Ungeziefer befreit sein. — (Zerstreut.) «Ah, freut mich, dass ich Sie treffe, gnädige Frau, wie geht's dem Herru Gemahl?» — «Aber, Herr Professor, ich biu doch noch uicht verheiratet.» - «Ach so, so, dann ist Ihr Herr Gemahl wohl auch uoch ledig?» Was ist eine Nation? Unter dem Titel «Reden uud Vorlesungen» hat Ernest N e n a n eine Sammlung seiner neuesten öffentlichen Vortrage herausgegeben, deren Vorrede uns der Wiedergabe wert erscheinti Dir im vorliegenden Äande gesammelten Rede» sind zum grüßten Theil unmittelbar, nachdem sie gehalten worden, einzeln im Druck erschiene!!. Die betreffenden Broschüren sind sämmtlich »ergriffen, und darmn hat man cs für angezeigt gehalten, die wenigst vergessenen dieser iu den Wind gesprochenen Wurle zu sammeln. Einige Wiederholungen waren die mwermeidliche ^-olge dieser in mancher Hinsicht zufälligen Zusammenstellung. Die Nachsicht des Lesers wird gern zugestehe,^ dafs kurze Anfprachen, welche ohne jede Vorbereitung ünd in kurze» Zwifchenräumeu au>? dem Herzen kommen, Gedanken enthalten, die Aehnlichleit miteinander haben. Man hat >>s vorgezogen, lieber auf diefe Nachsicht zu rechnen, als Streichungen vorzunehmen, welche den Charakter der den Stempel angendlicklicher Eingebung tragenden lleineu Stücke geändert haben würden. Das einmal auögespro-chene Wort ist eine Thatsache. die ihr Datum hat. Man darf nichts daran ändern, selbst wenn man achl oder zehn Jahre später bei der abermaligen Leelüre seiner Schriften findet, dafs gewifse Behauptungen der Beslätignng, andere der Milderung bedürfen, wieder andere von einem anderen Standpunkte hätten gezeigt werden muffen. Diejenige Nummer dieses Väudchens, auf welche ich das meiste Gewicht lege und auf welche ich die besondere Anfmert-famteit des Lesers zu lenken mir erlaube, ist die Vorlesung: «Was ist eine Nation?» Jedes Wort darin habe ich mit der größten Sorgsalt abgewogen, rs ist mein Glauben^bekennt« nis in Bezug anf alle lneufchlichcn Dinge, nnd wenn die nw-derne Civilifation infolge der furchtbaren Zweideutigkeit der Worte «Nation, Nationalität, Raffe» zusammengestürzt sein wird, dann wünschte ich, dass man sich dieser Ä) Seiten erinnere. Ich halte sie für vollkommen zutreffend. Man beginnt einen Ver-tilgungskrieg, »veil man das heilfame Princip des Selbstbestiin--mungsrechts verlässt, weil man den Nationen, wie ehedem den Dynastien, das Recht zugesteht, Provinzen gegen deren Willen zu anneetieren. Die transcendenten Politiler verspotten unser französifches Princip, nach welchr», wir erst die Meinung un serer Bevölkerung kennen wollen, rhe wir über sie verfügen. Mögen sie nach Belieben triumphieren — wir haben doch recht. Es ist nicht richtig, die Lente an der Gurgel zu packen nnd ihnen zu sagen: "Dn sprichst dieselbe Sprache wie wir, folglich gehörst du zu uns,» —das arme Menfchenthnm, das man etwas zu arg wie eine Hammelherde behandelt, dürfte dcsfen endlich müde werden. Der Menfch gehört weder zu feiner Sprache noch zu seiner Rasse: er gehört nur sich selbst, denn er ist eiu freies Wesen, eiu moralisches Wesen, Man gibt nicht mehr zu, dass die Menschen verfolgt werdeu, um sie zu einer Glaubensänderung zu zwiN' gen- es erfcheint uns eben so fchlimm. sie zum Zweck der Aen< derung der Sprache oder des Vaterlandes zu verfolgen. Wir glauben, dass man in allen Sprachen edel empfinden, und wäl)< rend man die verschiedensten Idiome spricht, demselben Ideal folgen kann. Ueber Sprache, Nasfe, natürliche Grenzen und Geographie stellen wir die Zustimmung der Bevölkerung, welches immer ihre Sprache, ihre Rasse, ihr Cultus seiu mag. Die Schweiz ist vielleicht die am legitimsten zusammengesetzte Nation in Europa, und dennoch umfasst sie drei oder vier Sprachen, zwei oder drei Religionen und Gott weiß, wie viele Rassen. Eine Nation ist für nns eine Seele, ein Geist, eine geistige ssamilie, die in der Vergangenheit wurzelt durch gemeinsame Erinnerungen, Opfer, Ruhmesthaten, oft auch gemeinsames Trauern nnd Beklagen, nnd die in der Gegenwart den Wunsch hegt, auch fernerhin zusammenzuleben. Was eine Nation bildet, ist nicht dieselbe Sprache, nicht die Zugehörigkeit zu derselben ethnographischen Gruppe, es sind die gemeinschaftlich iu der Vergangenheit vollbrachten und in der Zukunft noch zu voll» bringenden Thaten. 'Das Recht der Bevölkerungen, ihr Schickfal felbst zu ent< scheiden, ist die einzige Lösung der gegenwärtig schwebenden Schwierigkeiten, welche die Weisen träumen können; mit anderen ^Worten heißt das: sie hat leine Aussicht, Annahme zu finden. Die großen Männer, welche gegenwärtig die Geschicke der Völker leiten (mit welchem Erfolge, wird die Znlunft zeigen), haben für folche Kindereien nnr Verachtung. Aber es gilit einen Grund, ich gestehe es, der mich der Verachtung der felbstbewufsten Poli« tiker gegenüber gefühllos gemacht hat: Seit ich die menfchlicheu Dinge habe beobachten können, habe ich acht oder zehn Schulen von Staatsmännern gesehen, die sich im Besitze der Weisheit glanbten und jedem Zweifel daran mit der höchsten Ironie begegnete,,. Eine gewaltigere Ironie, die des Schicksals, hat diesen Eintmis Unfehlbarleiten e:n granfames Dementi entgegengesetzt, und das hat die anderen nicht bescheidener gemacht! .. . Oh, welch tiefer Denker war jener Jude aus dein sechsten Iahrhnn-!dert vor Jesus Christus, der beim Anblick des Sturzes der Reiche seinerzeit ansrief: «Sieh, wie die Völker sich mühe» um nichts, sich erschöpfen für den Raub des Feuers!» Local- und Provinzial-Nachrichten. K. k. Landwirtschafts-Gesellschaft für Arain. (Fortsetzung.) Gesellschafts-Seeretär Herr Pirc kündigte an, dass nunmehr die Anträge der Filialen, deren 19 augemeldet sind, zur Verhandlung gelangen und entweder von den anwesenden Vertretern der Filialen oder von Mitgliedern des Central-Ausschusses begründet würden. Die Filiale Loitsch beantragt, es sei an das k. k. Ackerbauministerium die Bitte zu richten, dass die Landwirte aus der k. k. Ccntral-Saatschule die Bäumchen unentgeltlich beziehen können. Den Antrag begründete Vulksschullehrer Ribnikar, und wurde derselbe angenommen. Landespräsident Baron Winkler bemerkte, er werde beim k. k. Ackerbaumimsterium diese Bitte befürworten. Die Filiale Loitsch beantragt weiters, es möge bei der Viehprämiicruug auch auf Loitsch als Ort für dieselbe Rücksicht genommen werden. Der Sccretär Pirc bemerkte zu diesem Autrage, es sei in dem Berichte für Subventionen, der an das h. Ackerbauministerium für das Jahr 1888 bereits abgegangen ist, diefem berechtigten Wunsche Ausdruck gegeben worden. Nachdem Herr Ribnilar den Antrag unterstützt, wurde derselbe angenommen. Die Filiale Loitsch beantragt weiters, das Vereinsorgan, der «Kmetovalec», sei jeden Samstag herauszugeben, und möge zu diesem Zwecke der Central-Ausschuss um eine Staats-uud Landcssubvention ansuchen. Herr Ribnikar begründete diesen Antrag, indem er hervorhob, der Landwirt, der Bauer brauche gerade am Sonntage gemeinnützige Lecture, damit er die Zeit nicht mit Spiel und Wirtshausbesuch zubringe. Secretär Pirc sagt, der Central-Ausschuss habe sich bereits an das hohe Ackerbaumiuisterium um eine Subvention für den «Kmetovalec» gewendet. Alle übrigen ofsiciellcn Organe der Landwirtschafts-Gesellschaften erhalten Subventionen, nur das Organ der trainischeu Landwirtschafts-Gesellschaft uicht. Der Central-Ausschuss sei bestrebt, den «Kmetovalec» möglichst reichhaltig sür den Landwirt zu gestalten, uud werde sicher auch auf deu Antrag der Filiale Loitsch Rücksicht nehmen. Je größer die Anzahl der Abonnenten des «^metovalec», desto interessanter werde sich der Inhalt des Vereinsorganes ge^ stallen können. Deshalb mögen die Filialen und Mit' glicder darauf scheu, dem Blatte zahlreiche Abonnenten zu gewinnen. — Bei der Abstimmung wurde der Antrag der Filiale Loitsch angenommen. Secretär Pirc berichtet, die landwirtschaftliche Filiale Mottling beantrage, die Generalversammlung möge beschließen, der Filiale sei ein Stier der Mürzthaler Rasse nncntgeltlich aus der Staalssuboeution zu übergeben. Ueber diesen Autrag referierte Ccntral-Ansschnss Povse, welcher nach längerer eingehender Begründung den Autrag stellte: «Die Generalversammlung erklärt sich dafür, den hohen kramischeu Laudesausschnss zu ersuchen, iu der nächsten Session ein abgeändertes Gesetz über die Haltung von Zuchtstieren zur Berathung und Beschluss-fassung vorzulegen. Der Herr Landesfträsident Baron Win kl er sagt, im Jahre 1883 seien einige Paragravhe des Landesgesetzcs über die Haltung der Znchtstiere vom hohen Landtage abgeändert worden, weil der Landtag 5'aitiacher Zeitimg Nr. 125 1062 4. Juni 15W7. dachte, damit der Ausfiihrnng des Gesetzes doch die Vahn zu brechen. Da alier die Gemeinden, welche in erster Linie berufen sind, dieses Gesetz auszuführen, in ihrer großen Mehrzahl sich dazu nicht als fähig erwiesen, weil sie eben zu klein sind, beschloss der krain. Landtag im Jahre 18K4 eine Resolntwn, in welcher die Regierung ersucht wird, einen Gesetzentwurf zur Hebung der Viehzucht dem Landtage vorzulegen, im Sinne jener Gesetze, wir selbe in dieser Richtung bereits in den Nachbarländern, z. B. Steiermark, bestehen, und welches die Obsorge für die Hebnng der Viehzncht im allgemeinen normiert. Die Landesregierung hat einen diesbezüglichen Gesetzentwurf im Jahre 1884 verfasst und dem k. k. Ackcrbauministe-rium zur Vorlage gebracht. Das hohe Ackerbaumiuistcrium hat zu dem betreffenden Gesetzentwurfe seine Znstimmuug gegebeu, allein znr Vorlage im h. Landtage ist derselbe aus dem Grunde nicht gelangt, weil derselbe die Ve-stimmung enthält, dass mit der Durchführung des Gesetzes die Gemeinden, resp. ihre Vorsteher, betrant sein sollen. Nun sind die Gemeinden in ihrer derzeitigen Zusammenstellung nicht in der Lage, solche Gesetze dnrch-znführen. Es hängt eben die Vorlage eines solchen Gesetzes von der Schaffung von Factoren ab, welche imstande sein werden, das Gesetz auch praktisch auszuführen, und das kann eben nicht früher geschehen, ehe das Gesetz über die Bildung von Hauvtgemeindcn zur Wirklichkeit wird. Der Herr Landesfträsident verliest sodann mehrere Pa-ragraphe des Gesetzentwurfes, Director Povsc begrüßt die seitens des Herrn Landespräsidenten angekündigte Vorlage eines Gesetzes zur Hebung der Viehzucht in Krain mit großer Freude und bittet die hohe Regierung, den Gesetzentwurf so rasch als möglich in Vorlage zu bringen. —- Der Antrag der Filiale Mottling wurde hierauf angenommen. Die Filiale Mottling beantragt weiters, die Generalversammlung möge an die hohe Negierung die Anfrage stellen, was dieselbe gegen die fortgesetzte Auswanderung tüchtiger, arbeitsfähiger Kräfte nach Amerika, befonders solcher, welche noch der Militärpflicht unterliegen, vorzukehren gedenke? Der Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitern sei stets ein größerer, und es sei zu befürchten, dafs man solche, selbst gegen gute Kost und Vezahluug, nicht werde acauiriercn können. Der Referent, Secretär Pirc, beantragt, in dieser Angelegenheit den Central« Ausschuss zu beauftragen, eine Eingabe an die hohe Landesregierung zu richten. — Der Antrag wnrde angenommen. (Fortsetzung folgt.) — (Personalnachricht.) Dem Ministerial-Secretär im Justizministerium Herrn Albert Levicnik wurde der Titel und Charakter eines Sectionsrathes verliehen. — (Ein Denkmal in T r i e st.) Als im Jahre 1882 die Gedenkfeier der fünfhundertjährigen Vereinigung der Stadt Trieft mit Oesterreich begangen wurde, entstand die Anregung, das Andenken an diese Zeit in sichtbarer und dauernder Weise der Nachwelt zu über-lieferu. Auf privatem Wege wurden Beiträge gesammelt, und es war bald eine so stattliche Summe beisammen, dass man die Errichtung eines Denkmals in Aussicht nehmen konnte. Ein Exemtivcomitc trat zusammen, es wurde ein Concurs ausgeschrieben, und von den eingelaufenen Entwürfen fand in einer kürzlich abgehaltene«« Versammluug derjenige des Bildhauers Neudie den ««eisten Beifall; er wurde mit großer Stimmenmehrheit angenommen und die Ausführuug dem genannten Bildhauer übertragen. Das Denkmal wird mitten in dem Stadtgartcn, gegenüber dem Haupteingange des Südbahnhofes, zu stehen kommen, und ist der Platz vom Stadt-rathe bereits zugestanden. Die bisher gesammelten Beiträge machen über 30 000 st. aus, und werden die Sammlungen fortgesetzt. — (Stritars Werke.) Wie bereits gemeldet, hat die hiesige Firma Kleinmayr . Juli in Trieft abgehalten werden. — (Hau dels-Kranken- uud Pensions-verein in Laibach.) Morgen um 11 Uhr vormittags wird ll« der Hauskapelle im hiesige«, St. Ioscfs-Sftitalc zur statutenmäßigen Jahresfeier eine stille heilige Messe für das Gedeihen des Vereines sowie für das Seelenheil aller verstorbenen Mitglieder und Wohlthäter desselben gelesen werden. — (« Narodna Tiskarna >,) Nachdem Herr Rudolf auf seine Stelle resignierte, hat der Verwal-lnngsrath den Herrn Karl Hribar zum Leiter der «Narodna Tiskarua» ernannt. — (Tombola) Zugnnsten der freiwilligen Feuerwehr in Verd bei Obcrlaibach findet morgen eine öffentliche, mit Gewinsten reich ausgestattete Toiubola statt, Karten k 20 Kreuzer sind bei Herrn Ielooscl in Oberlaibach und morgen in Verd selbst zu haben. Die Musik besorgt die Kapelle des 17. Infanterieregiments. — (Schluss der Schwurger i chts v er -Handlungen.) Gestern vornnttags hätte l^iin hiesigen Schwurgerichtshofe nur noch eine Verhandlung stattfinden sollen, da die Schlnssverhandlung gegen Katharina Will-wanu ob Verbrechens des Diebstahls wrgen neu bekanntgewordener Facten schon früher vertagt worden war; aber auch die auf gesteru vormittags anberaumt gewesene Verhandlung gegen Johann Berce aus Waitsch wegen Verbrechens der Nothzucht und Schändung musste verlagt werden, da ein Hauptbelastungszeugc gefährlich ertrankt ist. — (Krainische Sparcasse.) Im Monate Mai wnrdcn von 20l)2 Parteien 554 015 fl. eingelegt uud an 2168 Interessenten 473010 fl. 37 kr.'rückbezahlt. — (Concert.) Fran Milka Gerbic nnd Herr Prof, Franz Gerbic veranstalten untel Milwnlnng des Herrn O h m Ritter von Ia n usovsky morgen abends im Citalnica-Saale zu Krainburg ein Concert. Entree 40 kr. pr. Person, 90 kr. ftr. Familie. — (Gemeiudcwahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgcmeinde St. Martiu wurden Ignaz Zore, Grundbesitzer in Schwarzenbach, zum Gemeindevorsteher, die Grundbesitzer Josef Iaklic von St. Martin, Johann Rozina von Schwarzenbach, Anton Loose von Großkastreinitz, Josef Ponebsek von Preska, Ignaz Kotar von Kleinkastreinitz und Mathias Ambroz von Iavorje zu Gemcinderäthen gewählt. — (Ausflug.) Der Gcsangsverein «Lyra» in Stein veranstaltet morgen einen Ausflug nach Godic. Der Abmarsch von Stein erfolgt um 2 Uhr nachmittags. Im Falle ungüustiger Witternng wird der Ausflug auf den nächstfolgenden Sonntag verfchobcn. — (Duelle.) Aus Graz wird uus gemeldet: Vorgestcru nachmittags fand zwifchen dem Lieuteuant G. H. und dem Baron von W. in einem Walde bei Graz ein Pistolenduell statt, wobei der Baron verwuudet wurde. Eine Stunde fpäter schlug sich derselbe Lieuteuant mit einem Grafen B., wobei letzterer einen Säbelhieb erhielt. Ursache der beiden Duelle war, wie man behauptet, ein weibliches Mitglied des Theaters. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibachcr Ztg.» Wien, 3. Juni. Der Kaiser verlieh dem Haudels-minister Vaequehem den Orden der Eisernm Krone erster Classe. KllMllfurt, 3. Juni. Nächsten Dienstag findet eine besondere Sitzung des Gemeiuderathes znr Wahl des Bürgermeisters statt. Wahrscheinlich wird Vice-bürgermeister Erwein, Bruder des Landeshauptmanns, gewählt werden. KratlNl, 3. Juni. Der Stadtrath ertheilte dein Minister Dunajewski einstimmig das Ehrenbürgerrecht. Gleichzeitig wnrde die Enichtling eines Monumentes für Nikolaus Zyblikiewicz anf Kosten der Stadt Krakall beschlossen. Kiel, 3. Juni. Kaiser Wilhelm ist in Begleitung der Prinzen Wilhelm nnd Leopold wohl^ behalten hier eincietreffen. Kiel, 3. Juni. Der Kaiser nahm heute in Hol-tenan die feierliche Grundsteinlegung für den Nord-Ostsee-Canal vor. Rom, 3. I>mi. Die «Nnova Antologia» veröffentlicht einen Artikel Vonghi's, welcher die Versöhnung als nützlich für das Papstthum wie für das Königreich bezeichnet. Paris, 3. Juni. Boulanger hat Paris nicht verlassen. Pctcrsburss, 3. Juni. Durch ciucn hrute veröffentlichten Tagesbefehl des Kriegsministers werden die Reservisten der Infanterie, und zwar die Mannschaften der privilegierten Dienstclassen des Jahrganges 1882 nnd die Mannschaften der nicht privilegierten Dienst-classen des Jahrganges 1879, zum 15i. September, respective 20. September, auf höchstens drei Wochen zu den im Reglement über die Wehrpflicht vorgesehenen Urbungen einberufen. Petersburg, 3. Juni. Nachrichten aus Menu zufolge metzelten am 20. Mai die in der Nähe der Äeg-schaft Kirki wohnenden Afghanen vierzehn bokharische Beamte nieder, weil sie die Vevölkcruna. nicht veranlassten, sich dem Vorgrhen der Nüssen gegen Kirki zn widersetzen. Am 24. Mai rückte ein russisches De-tachemrnt, bestehend ans einem VatMon Infanterie einer Sutnie Kosaken und einer Batterie, in Kirki ein und wurde von der Bevölkerung und vom Beg in An-Wesenheit des russischen diplomatischen Agenten in Äo-thara sympathisch begrüßt. Ncwyork, 3. Juni. Nach einem ans Chihuahua'" Mexico eingetroffenen Telegramme entstand in der tM tigen Kathedrale dadurch, dass eine Altardecke in MM gnieth, eine Panik, wobei viele Kinder gelobtet liiw mehrere Franen verwundet wurden. Die Überschwemmungen in Südnngarn. Ungarn wird sorben wieder von einer schweren 6"lanna heimgesucht, die Hochwässcr richten in dein fruchtbarsten ^> des Lande? greuliche Verheerungen an. Nachdem die ^v Temesvar gefährdet und zum Theil auch geschädigt und ui M>" oberen Lauf viele tausend Joch reiche Ernte verheißender Fkw überschwemmt hatte. ergoss sie sich anch iilicr die nächste U> gebnng Szegedius und bedroht namhafte Ortschaften mit cii'e Katastrophe, Ueber d>e durch Uebcrschwenmmng verursachn' Verheerungen sind folgende Depeschen eingelaufen: Budapest, 3. Inni. Ueber die Verheerungen, wel^' durch die Dammbrüche der Theis; bei HuldMezö'VasarhclY v" ursacht worden sind, treffen von dort sehr düster lautende D^ richte ein. Die Bevölkerung wurde gesteru abends durch ^' Läuten der Sturmglocken aufgeschreckt. Von 2 Uhr nachmittag im begannen die Fluten der Theiß widerstandslos gcgc'N l> Bannmeile der Stadt vorzudringen. Die mit einem Aufwa^ von 200 000 fl. errichtete Schleuse wnrde von der Thrift ws>' geschwemmt, und die Fluten ergossen sich in rapider GesclM' digteit über Wiesen nnd Aecker. Alle noch vorhandenen SA"' dämme sind bedroht. In der Breite von etwa 25 bis ^A^. tern dringt das Wasser anf das geschützte Terrain ein. ^^ mittags erreichten die Fluten auch schon den Damm der M' bahu, der von der Stadt selbst nur durch eine Entferuung "l" 200 Klaftern getrennt ist. Szegediu. 3. Juni. mittags. Die Stadt Szegedin M ist noch nicht gefährdet. Die Bevölkerung befindet sich jedoch ' furchtbarer Aufregung. Von den Tanyen flüchten Tausende n'' der Stadt. Achttausend Joch üppiges Ackerfeld stehen ^>"' Wasser. Flüchtende Herden kommen von außen nach der St<"' E5 wird fo viel gerettet, als möglich ist. Das Volk wird znr iM" lichen Arbeit aufgeboten. Die Gefahr ist stetig im Wachseu, ^ Anstrengungen, den Einbruch zu verstopfen, waren vergeb^"' Die Ueberschwemmungs-Commission ist zusamineugetrcten, ^> Eintritt einer Katastrophe ist jeden Augenblick möglich. Szegedin, !l. Juni, abends. Nachdem mehrere <3M erfolglos versenkt worden sind, ist nunmehr jede Hoffnung ^ gegeben, den Dammriss zn verstopfen. Das Wasser überflut/' bisher über W000 Joch Ackerfeld; weitere 20 000 Joch !^ jedoch unrettbar verloren. Betroffen von der Katastrophe ^ Szegedin, Vasarhely, Mako-Földeak, Samson, die Pallauimu'M l Besitzungen nnd Lele. Letzteres Dorf und alle Gehöfte auf ^" Iuundations-Gebicte sind verloren. Der Schaden an den ^ > versprechenden Saaten und Gebäuden beziffert sich heute bel^' auf mehrere Millionen Gulden. Die Aufregung in Ezegedin u! den betroffenen Gemeiudeu lind Städten ist ungeheuer, Dik^ wohuer der Gehöfte und Dörfer flüchten scharenweise nach ^ gedin und retten von ihrem Vieh und anderer Habe, was ev zu bergen ist. Angekommene Fremde. Am 2. Juni. Hotel Stadt Wien. von Griesheim, Privatier, Augsburg.^ Michel. Richter, Markl, Schindler, Kaufleute. Wien, ^ M""^ Kaufmann, Warnsdorf. — Kominiczel. Fabrikant, s. ^ ^ Brunn. — Pavlecic, Stationschef, Villach. — von Obcreig"^ Forstmeister, s. Familie. Schneebcrg. — Petschc, KaufM^' Gottschee. — Pogacnik, Kaufmann. Zirluitz. — Tenycr, 5^ vatier, s. Frau;' Milella, Kaufmaun, Trieft. — FranM'' t. f. Controlor, Novigno. ,, Hotel Elefant. Gutmanu, Kaufin,, Franlfurt a. M. — S^' ^ l. l. Hanptmann, sammt Frau; Gottlieb. Hanusch und W n' Kaufleute, Wien. — Nickel, Reisender, Brunn. — S^ Reisender, Olmütz. — Schöubaum, Reiseuder, Sissck. — T"' . P sitzcr. sammt Fiau, Iessenitz. — Slibar. Besitzer, Selz?^ — Teger, Handluugscommis, Laibach. — Millavcic, Pri^V^, und Kummer Emilie, Notars-Gattin, sammt Tochter. ^.^ — Selen,, k, t. Pratlilant. Zara. — Hammer, Apoth" sammt Frau, Obrovazzo. .,e^, Hotel Vaicrischcr Hof. Leutsche, Kaufm,. Fiume. — Ja""' Besitzer, Gottschee. — Lozke, Besitzer. Uutrrbuchberg. ^. Gasthof SiMahnhof. Komploy. Kaufmann, Bludenz. "" H, nauer, Maschinenführrr, s. Fmn, Wiener-Neustadt. - La»"" Besitzer, s. Frau. Wippach. Melindn, Besitzer, Fiu»'^.,^, Gasthos Kaiser von Oesterreich, vou Hagen, Reisender, Antwe'^ Zißernig, Reisender, Villach. Verstorbene. ^ Den 2. Iu n i. Maria Pozenel, Private, 76 I,, ^"^'g^ gassc A. Marasnms. — Lucia Dimnil, Hausbesitzerin, ^ Pctrrsstraße 1A, Meni«igitis. Im Spitalc: Den 29. Mai. Alois Kos, Arbeiter, 42 I-. ^ latarrh. . ^s Den :i 1. M a i. Simon Virant, Inwohner, b« !«^ ^ /° Fllnftrl 1W ,. !!!»; 75 '«? 25, ,^"" ktaatSlosc . . 10« « I!>»-?5>1«^.25 . "" ., . ÜN ^------------'- ""'o.Nciü.'uschcme , , p« St, —------------ ^« vest, Ooibrenle, stcil«frei . ,iz> ?5^I12 95 "kN«f. «olenrcnte. slruers«! . 9' 2b «?,<» '"!! ^olbrcute 4"/<, . . , . '03 -!i<>» 2c " vap,r»rrn!e 5«/« .... «« »^ «840 " «>ln!d.«A»l.lz!«fl,5,W.S. ^5« z-o « 50 ' ^,Nl^l),i°^iior>!ät!:» . . 9»'— 98 5c, " «l6'lrslrr,eich!lchc , . . 105.'! — - l'/ ?""!che....... 105 !^0 Ilcse 5°/, ion fl. . il<-,-l!0 !i? — d« eo io?-50 Anlcbei, b. Stadtgcm^ndc Wien i«5 2biu5?s, Nulchcn d, Elndtg>,nic!nd>.' Wien (kill,., !!!!d Gold) . . . . I»l'50l82's,u Prauxen.Nnl, b, Et.idtgem, Wien 129 — ii!U 5« Pfandbriefe (für 100 fi.) 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