nNZFI rPFT^: wortinUgf N tyt e}em6er 1942 02. ^olbroong Feindllciier Geieitzug fast völlig zerschlagen 15 Schiffe mit 85000 bri, min Zerstörer und eine Korvette durch unsere U-Boote versenkt — Harte AbwehrIcKmpfe zwischen Wolga und Don — Schwere Verluste des Gegners Spanien auf der Wacht Führerhauptquartier, 29. Dezember Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Terek-Gobiet scheiterten örtliche Angriffe der Sowjeis. Deutsche und rumänische Truppen warfen den Feind, sofort zum Gegenstoß antretend, aus seinen Stellungen und vernichteten dabei mehrere Panzer. Zwischen Wolga und Don und im groBen Don-Bogen scheiterten erneute feindliche An-griffe In harten Abwehrkampfen. Eine seit mehreren Tagen eingeschlossene feindliche Kriftegnippe wurde vernichtet Seit dem 24. Dezember wurden hier, unterstützt durch die LultwaOe, 65 Panzer, 30 Geschütze, zahlreiche schwere und leichte Infanteriewaffen und weiteres Krlegsger .Man wollte es dort nicht wahr haken, daß es etne spanische Roeieruiis seben kdnne, die nidrt nach ihrec Flöte tanzte« und man versDchle, durch die ü)i>iichen untenninie« renden Machenschahen, Bestechungen und dtiroh eine Propan^nda, die sicli den veränderten Verhältnissen geschickt anpaüte u deshalb mn so bedroliHcher war, dem Wiederaufbau und defi Einisfungsbestrebunjicn Hindenifssc in den Weg zu legen und das Volk gegen seine Regierung aufzuwiegeln. Ij; laijt allen Ansprachen des Caudillo, des Parteiiniriisters und der hohen Parteifunktionäre wTirde diese Gefahr offen beim Namen genannt. Man halte sie erkannt und traf die notige Oegenmaflregehi. Wenn daher der Stnatschef die *I'riedcnfi-inhre'f als scheinbare cliaraktcrisierte, so traf er damit den Nagel auf den Kopf. Es waren Kampf jähre gegen einen unsichtbaren und getarnten Feind, der jede Gelegenheit ausnutztoi um otnen schwachen Punkt tn dem neuen Panzer, den sich St>arTien schmie dete, zu erspähen und dort seine Lanzen spitze an?uset25en. WacbKamkeit, gepaart mit Selb.^iclierheit und stcigeoder Schlagkraft, kennzeichnet die spanische Staatfi-führung des Jahres 1942. Das durch de« Uürgcfkrieg erschöpfte I.and ist zu einet lesten Iirsel geworden, die ini Vertrauen auf ihre von iieucn Idealen beseelte Jugend und den überlieferten und ererbten Mamiesraut ihr Wmt in die VVaag.<»c!iale d«r Ncii»rdnunc der Welt zu legen eirtscfHossen ist, »koste es waf; es wollet. Wenn maa diese umwalaindc Entwicklung voni Gesichtswinkel der spafH-scben Ge-«schichtc atiR betrachtet, so muß man eine Spanne von -fRO Jaliren libersprlivgen und an die djmaligeu Zeiten anknüpfen. »Tanto montj-i war der Wahlsprndi der groBeti ka-Ntiliichen Königin Isabella L den sie in iltrcni Wappenschild verewigt hat. i-Tanto menia« heißt: »es ist einerlei«, womit sie meinte; • Ich kenne keine Hindernrs>ie. die ich nicht uberwinden kann-?. Auch damals sollte ein neues Spanien auf den Triimmeni emer überlebten Epoche errichtet werden. Auch damals bandelte es sich darum, die innere Kmheit der Naiioai zu begründen und ru befestigen, und zu gleicher Zeit den iinUeren Feind, Frankreich, Portugal lind England. abTiuwehren und »n bcsie«en. Die Parallelen liegen auf der Hand. Warf J'ranco den Bolf»che\rtsmus, die Freimaurerei und die Vnlk-sfront aus dem Land, so Isabclla die Juden und damit den damaligen FinaiuKapitalisnius. die »Scbcinbekelirten«, die unter dem Deckmantel dtM* licMchelei und Frömmelei ihre Si)altungsversachc im \ Olkskörper fortsetistcn. und die »M^risco« die Misdilince von Christon und Arabern, die dfjs spanische Ra^senbAd verunreinigten. Damals wie heute trachtete die feindliche Welt, sich in die inneren Verhültmfise des Staates einzumischen, im Triihen zu fischen, und Spairien ^um Schlachtfeld and Tumme!-plati; ihrer cgcHslifchen Interessen zu machen — und wurde mit blntigeii Köpfen ab-KCNvlesen Während sich der Prozeß der in-Htroii Konsoiidlernnp und der Zerschniet-fcrunK der Macht des selhstlierrHoiK^n Rtt-teradcls und der Abwelir der äiftercti Feinde vollzog, veriidie* die »»Pragmaticas« — dir köuljflichen Verordnimgen — dem Handel und Wandel atnblühendos Leben, und das »leuorjjanisierte m>d von der Krone abhän-!lige Heer wurde zur Stütze und sohützenden Streitin acht, von deren Ruhmestaten man beute noch erzählt. Das krmnnende Jahr wird Spanien vor neue Rirtscheidnngen stellen. Es wird sie unter dem Motto seiner großen Königin Isa-bclla I. und unter 4&f FObrung seines Caudillo France tdsen. Die drei Friedmsfabre geniiglen, um da« Volk wieder nationalbe-wtißt zu machen und die Verwüstunfjoii des liürgerkrießTA soweit zu beheben, wie es unter den UinPtü-ntleii möjtlich war. Man krouirt iHcJtt mehr (Jk; Arme und läßt d WeifereijnnsÄt an sich vfmiborgehen, sx>n-liern ist entsehlowien, in jedem Moment für die Flire und SoHTeränität des Landes die Klinge zu zielten. Das der Norner, airf i'en man deti Jahresabschluß für Spanien bringen kami. Japan siegreich in Grossostasien Schwsnta SeMSge für die fsindMche Kri«glttlMuiig — Risaig* w*rtw«llie ftroatiwAen Regimenter ständen, treu wie immer, Sehulter an Sehtflter mit lh»©n Ver-fiHndoten an der Ont/nont, mr» Huropa von der bolMhewlstlsrhen Oeiahr eu befreien und fbren Tnfl «ur Brrlehtomg rte« netiedt BtrrofMwi belzru tragen. EnflAiiwr Urtertoll aol PransMsdi-SMnWOTi Qont, 20. Dwwrber Btüische Tru^^n und Streitkräfte de Oautles aiod nadi einer ReutermeMmic in rr.in'/r)«isch*nrtmnHland einmarschiert. Tokio, 28. Deeembor Der japanische Reichstag hielt am Sonntag eine Sitzung ab, In der zuiilch.?t eine Botschaft des Tenno verlesen wurde. Dann erstatteten Kriegsminister To^ und Marine-minister Scnimada Berieht Uber die allgemeine Kriegalage Der Roiehstag boeohloß, den Wehrmachtteilen zru einem Jahr imab-ttiasigor Siege seine GlUokwünsche auseu-sjirechen. Er verlaute sich dann auf den 21. Januar. Ministerpräsident Hledeki TäJo legte in seiner IKgenschaft als Kriegsminister einen Rechetisohaftsberldit ab tiber das abgelaufene Kriegejahr. Die Kriegebodingiingen der ersten Hälfte des Krlegsjahrea, so fUhrte er ans, .<^en von den«ii der svreiton Utlfte sehr verschieden gewosor^ In rB«* erste Hiflfte falle die Einnahme Hongkongs, Süi^naptirs and CorregidoB sowie Broberung von Jave, der Philippinen «nd Birmas. Die erflie Kriefspcriode sei dnrok Übcrriischungsan-grlffe und die Blitakriegmethode bestimmt gewesen. Nach Mtteren NiedeHag*n beinüh-ten sich jetsit die Gegner, mit äuBorsten An-strcngnngen a«f»aTtisten und die verlorenen Gebiete 2iHnick2ueroi>«m. Die feindlichen Streltkr^te in Indien belief am sieh auf etwa eine Million Mann und 000 Fhtgaouge. Die japanischen Heereseinheiten in Birrwa ständen mit diesen Feindkrä/t«n an der Westr Iprenae in Berührung sowie nüt den z«hn Divisionen der TBcInmgkiugarmee am Nu-FluÄ im Nordosten. Die ja*)anieehon Lirffc^ Streitkräfte hätten die feincmohen Basen mit großem Erfolg angegriffen. Unrtor der Japa-ntflohen Mnttarv«rw«itat»g sei eine new« bir-mcsische Vervvaltung Ins Leben genifen worden. In Birma nia<^ten die japanischen Einheiten ^zt die notwendigen Vorbereitungen für die zijkünftlgen Dperationm. Auf den PhUippinen hcrraohe, abgas«h£>n von Strafei«pcAiionen, Ruhe, iOig einwbraclit. Die Si»aimi»gen mit d»in USA-Verbilndcten habw ni*bt nachgelassen, bn Oearwrie«!, .sie drohm. sieb m vortiefen. Man hatte in Jost damit gtrechset. dal es Brelingen würde, nimmekr den b«wablten und ffeftiifinen de Oaulle a«f de« Schild ru eH>eben und xum »Ftbirer aller Pranzo-scnj proklamieren m können. Aber viHeder ist \\'aslrn5:ton schneller gewesen als Loa-dofi. füje noch die verschiedoDen instiui/en der Verltfuideten ernslitch mi »eines berfihmtea fraiizdäi^ohen inibtärischen fülirtrs«, stattfärdo. Damit nicht genuK, proklamierte er die llni£unz afler Fraazosc^i ?iiBerkalb dei>; Mutterlandes unter einheitlicher rnbrnigt, und da er des Verräters Oiraud nicht mehr ErwähnuHg tat, ist m,?n in l^ondon Übersengt, daß er mit aus-dräckhcker BUtlfpng Cdent; — diese Pilhrun^ dattnt formell fiir «sich beanspruchte. Poli-tisohe Beobftokter in London meinen, Kden diirik de OatiUe — auüer dem üblichen Handßcld zum Trost für die VerUlngerunfl: der Wartezeit — die mm schon bekannte Versicberiwisr abgegehe« haben, England werde alles tun, um OtratKb: »EimluO^häre ranmkoh und zcitlloli zu benckränken'. Sklaven der Yankees Venezuela proi^s iert g^egen die USA-Ausoeutuiig — Dös Werk iiordatnfTikanischer Petroleum-MilUardftre 100 MHII&rden Dollar Sdiolden Vi«o, 29. Deaember Die UBA-Wechenaeitsdirift »Tlmeec vom 14.. Dezember bringt an versteckter Stelle die N'aohricht, daß die öffentliche Schuld der Vereinigten Staaten am 30. November bereits die 100 Milliarden-DollAr-Grenze übor-«chritten hatte. Nne Spamiaiieen In Aegvptei Istanbul, 29. Dezember In der Zeitung „Cumhuriyet" beschäftigt «ich Do^hrul mit den innerpoütischen Schwierigkeiten in Ägypten. Er erinnert an ieii Zwischeniall In Kairo, wo ein englischer Soldat vom Auto aus auf eine Gruppe ägyptischer Sludenteai, die auf eine StraOembahn werteten, eine Hendgranete geworfen hatte. ' Dabei wurde einer der Studenten getötet. Welch großen und nachteiligen Eindruck dieser Zwischenfall in Ägypten hatte, zeigt die ungeheure Beteiligung an den Beerdigungs-teierlichkeiten, die den Charakter einer nationalen Kundgebung annahmen. Kurz vorher war das Ger\nrt.schaftsein-tlusses das tiordaraeHkani^ctatn Crdfiltrusis. So steflf die in Caracns erscheinende Zeitung ■kAnhora« daß die Standard Ofl mit Un-terstfltiung USA-IntsroMen vartretesdof Lan-deareHungtfl einen Hebtfeldzug einicelfittt habe, nm d«r TreibstoKpontfk Veaeruelss cutgefm^uarbeittaii. Hie nordamcrikamschea Petrolonni-MflliardJire wendeten in Venarnsla die gletebe Metkedv an, wte in Rolivien und Mexficn, schreibt das RIaH. Die Bodenschätze des Landes sek'n an die Standard auf unabsehbare Zeit vvrptündet und die eishaimi-Mke Btrv'ötkenmg wtrde ron den USA-Ün-ternehmem anngebeutet. »Das ist die Oataaebbarachalltspoiitik« Nach Mner Afenturmaiduni aus Washisf-ton erklärte Patton, glaubwärdi|re Informationen flbor das Eiitgralfas des USA-Poiechaf-tcrs In La Paz, Pierre de Boal, in dtn Streik der botlvianisetNtn Bergarbeiter erhalten 2ni haben. Das ^teatsdepartentent habe anscheinend vefRucbt, auch die Annahme des b^-x-ianisckcn Arbeitagasetzes zu verhtDdern, worin den Bergarb«tem gewisse Mindestlöhne Htifeeicherl worden waren. Dies ad die »Gutn-ichbarschaftspolitlk«. Staatssekretär Htill domentierte dieec Vwsron sofort. Trot? tliesefi Dementis iet darauf Wnrnweisen. daÄ die Veieinl„ttn Staaten an dem Streik der sich hauptsächlich in USA-Besite befin t > . .* * •- Nach schwerem Kampf Sctierl-Bilderdienst-r Gegen einen erbittert sich wehrenden Feind und gegen die Härte des östlichen Winters nahmen unsere Truppen dieses Dorf, das während des Gefechts in Flammen aufging Yerpflegungslotten am Werk Soldatenkaatlneii ohne LottalcUchon In Finnland nlolit denkbar -— Man findet sie auch dicht au der Feuerlinie Gerade die Verpflegungasektion der Lotta-Svärd-OrganiÄatlon spielt jetjst im Kriege eine besondere Rolle. Im Frieden hatten die Lokalvereine und Kreise sich zahlreiche Feldküchen angeschafft und daau K»ch- und Eßgeachirre in großen Mengen. So auagerü-atet erwarteten Firmlanda Lotten den Fall einer Mobilmachung. Sie kochten außerdem für die Zivilbevölkening, wo e« nötig war. Sie kochten auch bei außerordentlichen Re-aerveübungen des Militärs. Als der Winterkrieg 1939,40 über Firmland hereinbrach, wurden die Kochlotten vor gewaltige Aufgaben gestellt. Man schätzt die Zahl der aua Karellen, aus der gefährdet-aten Zone, evakuierten Finnen auf eine halbe Million. Diese aich bewegenden großen Men-achenmaasen mußten die Lotten mit Essen versorgen. Tag und Nacht dampften auf den Bahnhöfen, durch die die Eisenbahnzlige mit Evakuierten rollten, die Lotta-Feldküchen. Auch Züge mit Soldaten kamen an und fuhren durch und mußten verpflegt werden. Später mußten auch die Kriegsgefangenen durch die Lotten versehen werden. Die Lotten »zauberten« wirklich am laufenden Band warme Getränke, warmes Essen und Butterbrote herbei und mußten bald die Beköstl-gxing der Heimattruppen in ihr Arbeitsgebiet mit aufnehmen. Kochlotten stehen nun in den Kriegskran-kenhäuaem, in den Ambulanzeügen und In den Feldlazaretten, und eine finnische Solda-tenkantine ist ohne eine LottakUche überhaupt nicht denkbar. Hier schenken die Lotten Kaffee aus, der In unwahrscheinlich großen, blinkenden Kupforkesseln Immer warm auf dem Feuer steht. Daß die Lotten In Ihren grauen Kleidern auch an den Feldküchen dicht an der Feuerllnle stehen, Ist keine Seltenheit. Für die Armee backen die Kochlotten gewaltige Mengen Brot. Die Scharen der Arbeltspflichtlgen, die an Finnlands Wiederaufbau mitschaffen, essen ebenfalls die einfache, aber schmackhafte Kost, die Verpflegrungslotten fllr sie hergerichtet haben. Die nKehsten Helfer dieser Kochlotten, die — das kann nicht oft genug betont werden — •hwgmntllch zum Wokle ihrea Vat^rlan- des im Frieden und im Kriege wirken, sind die Lagerlotten. Ihnen unterstehen große Lager mit Lebensmittelvorräten und Gebrauchsgegenständen, wie sie die Soldaten in den Lottakantinen kaufen können. Die Lebensmittel sind den Lotten von der Regierung für Masaenspeisungen übergeben worden. Da stehen viele Säcke mit der In Finnland so beliebten Hafer- oder Gerstengrütze. Da schreitet man an langen Reihen von Säcken vorbei, die Mehl und Zucker enthalten, in denen HlUaenfrüchte und Reis aufbewahrt weiden. Eine besonders kühle Fleischkammer ist bei solchem Lager Immer eingerichtet. Die Lagerlotten tragen an Stelle des grauen Lottakleides eine Kombination von Bluse und praktischer grauer Hose, und man staunt, wie diese Mädel und Frauen zuzupacken verstehen und beim Bewegen der gewichtigen Säcke, Kisten und Pakete beachtliche Kräfte entwickeln. Zu solchem Lager gehört auch eine Abteilung, in der die Eß- und Kochgeschirre, die die Kochlotten benötigen, in säuberlich ausgerichteten Reihen aufgehoben werden. Es Bind Näpfe und Kessel und Töpfe von so gewichtigem Format, daß man sich leicht den Umfang der Aufgaben vorstellen kann, die die finnischen Kochlotten zu lösen haben. Und Wo Lotten stehen, da weiß man. daß solche Aufgaben vorbildlich gelöst werden. Dr. Gertrud Haupt 1 Scherl/OKW Die Schwerter für den Kommodore des Udetgesch waders Der Führer verlieh dem Major Wolf-Dieter Wilcke, Kommodore des Jagdgeschwaders Udet, als 23. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Major Wilcke hatte bis Anfang Dezember 141 Luftsiege errungen und steht nun in der Spitzengruppe der erfolgreichsten deutschen Jagdflieger Warum ,«Onkel Sam ? Weshalb die Vereinigten Staaten in den Witzblättern der ganzen Welt als »Onkel Sani« bezeichnet werden, ist ziemlich dunkel. Es gibt aber eine Erklärung für diesen satirischen Namen, die historischer Natur ist und — wie seltsam! — wiederum mit der »Tüchtiskeit« der Amerikaner in KriegSRe-schäften zusamnienhSngt, Da »Otikel Satn« auf englisch «Uncle Sam« lieißt, so kommt man bei einiger Aufmerksamkeit darauf, daß sich hier dieselben beiden Anfangsbuchstaben finden wie bei »United States of America«: USA. Die amerika-nisdie AaeJ^dote weiß min von einem »Origi- nal«, das zur Zeit des amerikanisch-englischen Krieges von 1812—1815 in Troy im Staadt Newyork lebte. Dieser Mann hieß Samuel Wilson. Ob dieser Wilson ein Vorfahr des späteren Präsidenten mit den berüchtigten »14 Punkten« war, wi-sen \vir nicht. Samuel Wilson betrieb das nalirhatte Geschäft der Herstellung von Mcischkonser-ven und verdiente damit klotziges Geld. Außerdem fiel er seinen Landsleuten durch seine groteske Gestalt auf, die über die Massen lang und hager war. Nicht nur seine Angestellten, die ganze Stadt Troy nannte ihn »Onkel Samuel« oder kurz »Onkel Sam«. Onkel Sam verbarg hinter seiner jovialen Onkelhaftijikeit offenbar den typischen amerikanischen Geschäftsgeist in reinster Form. Als der Krieg zwischen den Staaten und England ausbrach — es ging damals um den aufstrebenden Welthandel der Staaten, der Englands Neid erwcckte — brachte es der tüchtige Onkel Sam ier,tig, daß ihm vornehmlich die Versorgung der anierikanisclien Truppen mit Fleischkonserven übertragen M'urde. Verdiente er früher j;ut, so scliefielte er jet/ct die Dollars in {laufen. Der Krieg wurde ein großartiges Geschäft für ihn, und überall sah man seine Fleischkisten. Auf diesen Kisten standen die großen Buchstaben U. S. Daß hieß nun freilich nicht »Uncle Sam«, aber die biederen Bürger von Troy deuteten oder bewitzelten diese Kennzeichnung — »United Statest — so, und von Troy breitete sich der Ruf des »smarten« Onkel Sam oder des Herrn U. S. über New-York und schnell über alle damals bestehenden 18 Staaten der Union aus. U. S. und Uncle Sam fielen sozusagen zusammen und wurden zu einem Re-griff und zur satirischen Nationalbezeiclinuiig. Und gerade zu jener Zeit erschienen die Buchstaben U. S. auch auf den Uniformen des amerikanischen Meere.s. Der Fleischkonservenfabrikant Samuel Wilson lieferte den Spottnamen für die Vereinigten Staaten und für die Gesamtheit der Nordamerikaner. Die VVitzblätter schufen und verewigten dann die Figur des politischen »Onkel Sam« — lang wie eine Latte, mit cntjen Resirciften Hosen und hohem Hut. Als Samuel Wilson im Jahr 1854 im Alter von W) Jahren starb, war er in allen Staaten als das Urbild des Onkel Sam bekannt. So wenigstens erklärt man jetzt diesen Namen. Aber (Jie Kenntnis von seinem Ursprung muß ein halbes Jahrhundert lang wieder verloren gegangen sein. Oder man wollte in den Staaten niclits mehr davon wissen, weil die Sache mit den Flei.schkonserven und ffl. .'^'■''^'«sgewinnen des malten ehrlichen (mkel Sam« politisch und national niclit eben sehr erhebend war. fr-ri ............ r Hi . :v-:. J HK-KriCKSberichier W. Scholz (Sch) Das Auge einer riakballorie im großen Doti-Bogen Sorgfältig sucht der Flunmcldepostcn den Himmel nach tiMudlichcn Rug-eugen ab, um im Augenblick der Gefahr dio Batterie sofort alaimiercn zu können Mt« 4 »Mtrburgtr Ztitung« 30. Dtxembtr 1042 Nummer 36s VoiA und Jiultuc + HiiKKcnbemer Elirenscnator d«r Deutschen Akademie. Der Dichter Alfred Hun-Rcnberfer wurde anläßlich seines 75. Geburtstages am 26, Dezember in Würdigung seiner Verdienste um die deutsche Dichtung und deutsche Sprache zum Khrensenator der Deutschen Akademie eriiannt. + Adalbert Stiller-Prei« für Leo Hans Mally. Das PreiSRericht de^ Adalbert Stifter-Preises in PraR hat den ersten Preis für I.y-rik an den Schriftleiter Dr. Leo Hans Mally verliehen. Außerdem wurde ihm der 3. Er-zätilerpreis des Adalbert Stifter-Preises anerkannt. Dr. Mally. der schon hn Vorjahre mit einem f!rzählerpreis ausRezelchnet wurde, stammt aus F.isensteln und hat in seinem Schaffen die Böhmerwald-Heimat mit Liebe und HepeistenrnK geschildert. + Fin Film der Relchsbahnzentrale für den deutschen Reiseverkehr. Im Rahmen einer Morsienveranstdltung des Kriegs-WMW kam im Ufa-Palast in der Stadt der Reichspartei-tace in NürnberK ein von der Reichsbahn-zentrale für den deutschen Refseverkehr hergestellter Fi'm »Deutsche Weihnacht« zur Uraufführung. Er spielt z.T. In einem Tiroler Berzdorf, teils in der Nürnberger Altstadt und ist bewußt stark mit altem, wertvollem Brauchtum untermalt. Die Aufnahmen sind alle naturgetreu und stilecht. Regisseur Dr. Zelienthofer wurde für diesen Film bei der zweiten Reichswoche für den deutschen Kultnrfihn in München vom Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda ausje-zeichnet Ein Theater schallt sich eiiien Freundeskreis Darsteller und Publikum kameradechAftlich verbunden Welcher Theaterbesucher hätte nicht schon einmal das Verlangen empfunden, auch über die einzelne Vorstellung hinaus mit jener Welt in Verbindung zu bleiben, die ihm Stunden schöruiten und tiefsten Erlebens schenkte, mit den Menschen zu sprechen, deren Aufgabe die Verwandlung iflt und die doch auch wie er ein sehr private« Gesicht haben, oder vom Reg aseur eines Abend« seibat etwaa über die Absichten zu hören, die die Inszenierung leiteten, kürR, einen Kontakt zu finden, der den Aufrichtig am Theater Interessierten erlaubt, Dinge und Menschen der Bühne einmal aus der Nähe zu sehen und auch verstehen zu lernen. Blumengeachmückte Tiache, feftllcher Kerzenschimmer in einer alten ehrwUrd'gen Rathaushalle, In seinem warmen Schein eine feierlich gestimmte, erlebnisberelte Gemeinde. das Ist die Atmosphäre eines Abends Im »Kreise der Freunde des StadttheateiS« einer mitteldeutschen Stadt. An alte Bräuchs anknüpfend, ging der Intendant einen neuen Weg, als er den »Kreis der Freunde« gründete, der gleich im ersten Jahr seiner Wirksamkeit ein« erfolgreiche Tätigkeit im Dienste des Theaters wie des Kulturlebens überhaupt, entfaltete. Enger noch als früher ist die Bevölkerung jetzt mit »Ihrem« Tliea-ter verknüpft Aber auch die Schauspieler erleben hier beglückt die nahe Verbundenheit zu »Ihrer« Kunstgemeinde. Im Rahmen der künstlerischen Abende des »Kreises der Freunde«, an denen Reol- ffi Für Jugendliche verboten" Ein immer wieder aktuelles Thema Mit Mutters Federhnt, den sie mit Würde zu trappen weiß tind der ihre hochgesteckten Zöpfe verbirgt, schreitet die so auf »alt« zurechtgemachte junge »Dame« mit hoheitsvoll-nbweisendem Gefiicht durch die Sperre ins Filmtheater. Doch da« peühte Auge des Fräuleins am EinlaR sieht ihr ihre große Jugend doch an. »Sind Sie schon 18?«, und prompt kommt im empörten Ton die Antwort: »Natürlich, was denken Sic dennl« Doch im Laufe diese» kleinen Duetts, das sich am Tage emijre Male an der Sperre wiederholt, stellt es «.ich dann meist heraus, daß die Kinobesucherin kaum 15 Jahre alt ist und daher auf verbotenen Pfaden wandelt. Aleist bringt es die Kennkarte an den Tag, die in solchen Fällen u. a. als Ausweis gilt. Straßenbahnkarten, die gern von jugendlichen vorgewiesen werden, haben hier keine Gültigkeit, auch Raucherkarten nicht, da sie meist ausgeliehen oder dem Vater heimlich entwendet wurden. Um einen Film zu sehen, der den Vermerk »Für Jugendliche unter Ift Jahren verboten« trägt, kommen die Junten und Mädel auf die tollsten Hinfalle und versuchen sich so den Finl.iß zu »erschleichen». In Vaters Mantel, j don Huf tief ms Gesicht gezogen, in Mutters j Unrdcrohe und anderer »Verkleidung« er-, scho'n 'n sie an der Sperre. In das Kriminalisti-' sehe gehen schon die Pälle, in denen es mit; gefälschten Ausweisen versucht wird. Es sei' hier audriicklich, vor allem den Eltern, die : meinen, ihre Erlaubnis penüge, gesagt, daß es; keineswegs eine pers<')nliche Schikane des l Theaterleiters ist, wenn er den Jugendlichen den F.'ntritt verbietet, sondern daß er sich nur nach dem Gesetz richtet. Es ist auch nicht allgemein bekannt, daß sich der Theaterleiter strafbar macht, wenn er JucentlKche zu nicht ingendfreien Filmen einläßt. L'ie JiigtMullirhcn, die glauben, ruhig einmal einen kleinen Schwindel versuchen zu können, sind dann sehr erstaunt, wenn Ihnen dieser »Schwindel« — sofern sie von einer Polizei- oder HJ.-Streife oder auch von einer Kontrolle der Jugendfürsorge »erwiecht« wer. den — 50 RM Geldstrafe oder Arrest bis zu drei Wochen einbringt. Auch die Erwachsenen, die Jugendliche in nichtjugendfreie Filme mitnehmen, müssen eine bedeutende Strafe zahlen oder können bis zu sechs Wochen in Haft genommen werden. Wichtig für die |u-l^ndlichen »Sünder« ist es zu wissen, das ihnen, wenn ihr Alter an der Sperre entdeckt wird, das Geld für die Eintrittskarte nicht zurückerstattet zu werden braucht. Daß nicht jeder jugendfreie Film eine »Märchenvorstellung« ist, sollten die Eltern bedenken, die ihre acht- und sogar fünf, und sechsjährigen Kinder in große Spielfilmt schicken. Die kindliche Auffassungsgabe reicht noch nicht so weit, um das Geschehen auf der Leinwand zu begreifen, und so vergnügen sich die Kleinen auf ihre eigene Art und stören durch Fragen und dauerndes Herein- und Herausgelaufe die erwachsenen Filmbesucher. Auch in jugendfreie Filme dürfen Jugendliche unter 18 Jahren nach 21 Uhr nicht ohne Be-gleitung von erziehungsberechtigten Personen gehen. Die Jungen und Mädel helfen sich nun, indem sie sich vor dem Filmtheater aufstellen und Erwachsene bitten, sie doch mitzunehmen. Meist gelingt dieser kleine »Trick«, er ist aber lür die Erwachsenen strafbar, da sie sich unbefugt als Erziehungsberechtigte ausgeben. Oft gibt es sogar Tränen an der Sperre der Filmtheater, doch sie versiegen bald wieder, denn den Jungen und Mädel bleibt ja die Hoffnung, daß sie doch einmal 18 werden und dann ohne «Verkleidung» und Herzklopfen durch die Sperre wandeln können, an dtr sie dann weder die Argusaugen des Fräuleins vom Einlaß noch der Vermerk »Fllr Jugendliche verboten« schrecken können. Ch. N. tationen, Gesang und Musik die Stunden füllen, und neue AuffUhruiigen besprochen werden, kommen auch pforrihsnte Oiste *u Wort. So e»'lebte man im Vorjahr m diesem Rahmen u a. George, FÜrbr'nger und Franziska Klnz. In diesem Jahr bildete eine Mo-Äartfeierstunde In der Rathaushalle den Auftakt. In ihr erstand in Musik und Wort die Zelt und Welt, die den Genius MozArts ge bar; in den Kompositionen des Vaters Leopold Mozart, eii«8 Johann Chrstlan und Philipp Emonuel Bach, etnet Schobert und Hasse In den Versen Ewald von Kleiats und Christian Günthers. Nach den künstlerlsehea Darbietungen »bittet der Intendant Eum Tee«, man sitst dann zwanglos plaudernd und Oedanken austauschend mit der Künstlerschar ztiffammen. Freudig aufgenommen wurde auch der Im Theater eingerichtete Zettelkasten, dem alle Mitglieder ihre Anfragen, Anregungen und Vorschläge anvertrauen können, die dann jeweils bei den Zusammenkünften in der Rat* tiaushalle vom Intendanten selbst beantwortet und besprochen werden. So kommen beide Selten einander näher, vermählt Im Sinne gegenseitiger Förderung. Zugleich 'st eine kultivierte Geselligkeit geschaffen, die Jeden aufnimmt, der mit erlebnlsbereltem Herzen In Ihren Kreis tritt, sich in Stunden der Besinnung neue Kraft für den Dienst des Alltailfs zu holen. naeft Südosten Hobe PrBdiNfe llr zwt>i Rol'nili'mi! Der Tobis-Kulturfilm »Sprung In den Feind«, der in Gemeinschaft mit dem OKW gedreht wurde, erhielt die Prädikate »staatspolitisch wertvoll«, »künstlerisch wertvoll« und »volksbildend«. Der Film zeigt den Einsatz der Fallschirmjäger bei der Wegnahme von Brücken von Moerdijk im Westfeldzug 1910, die bekanntlich die blitzartige Niederwerfung der Niederlande zur Folge hatte. Die Aufführung des Films erfolgt gemeinsam mit dem Tobis-Film »Die große Nummer«. Der Ufa-Kulturfilm »Pimpfe lernen fliegen« erhielt das Prädikat »staatspolitisch wertvoll« und »volksbildend«. Er vermittelt Eindrücke vom Flugmodellbau in den deutschen Schulen, von der Ausbildung der Pimpfe in Mo-dell-FIug-Gruppen und von dem Betrieb in einem Segelflug-Lager. Der Film läuft zusammen mit dem Ufa-Film »Der Ochsen-kriefc -I- Lttstspieldfcliter Leo Lern OS Jährt alt Leo Lenz begeht am 2. Januar seinen 05. Geburtstag. Dieser Lustspltldichter hat «ich schon vor Jahrzehnten nicht nur riie deutschen Bühnen erobert, sondern er hat «ich mit seinen Werken auch einen bleibenden Platz im Herzen des Theaterpublikum« erspielt. Von seiner »Heimlichen Brautfahrt« hl« zu seinen letzten Werken wie »Der Mann mit den grauen Schläfen«, »Hochzeitsreise ohne Mann«, »Der galante Gesandte« und »Die unnahbare Frau« spannt sich ein Bogen von über 30 Theaterstücken, die in ihrer Stoffwahl und ihrem Aufhau einen souveränen Kenner der Bühne und des Publikums verraten. Leo Lenz beherrscht die Kunst des Lustspieldialogs wie wenige, dazu kommen der hohe Grad seiner heiteren Fabulierkunst und sein Fingerspitzengefühl für die Dinge de« guten Bühnengeschmacks. Er ist (neben Paul Grae ner) seit zehn Jahren Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller und Büh-Denkoniponisten. Sein Eintreten für die künst- §. Inftitut zur CrturKbunK d«»r Judenfraxe In Budapoit. Cm ungarisches Institut zur Erforschung der Judenfrage beginnt im tieu^n Jahr seine Tätigkeit. Es hanJclt sich dabei um eine private üründunu, mit deren t.eitunf der um die Erforschung der Juden-Usgt in Ungarn verdiente Schriftsteller Zol-tan Do oyak betraut wurde. Das ungarische Judenforschünfs'rtstitut ^rd mit älinlchen Instituten la Frankfut-t/Main, Florenz, Triest, Rom und Paris die Fühlunj; aufnehmen. 0. Tanzabende In Ungarn nicht zcitgemlß. Der ungarische Innenminister erklärte die Veranstaltung von Bällen und Tanzabenden als unzeitgemäß und wies die Verwaltungs-behörden an, keine Genehmigungen mehr zu erteilfcn, 0. Vifbesserte rumänische Zuckervsrsor- gwng. In der letzten Zeit hat sich in Rumänien die Zuckerversorgunp: der Stadt- und Landbevölkerung wesertlich gebessert. In der ersten Dezemherwoche wiirden im ganzen Lande 200 Waggons Zuckcr verladen und abgesandt TÄglluh wurden 20 Waggon transportiert gegen 15 Waggon täglich in der Woche des Vorjahres. 0. Nene Schulen und Werkstütten lo Sie-benbflrgcit. Aus den für den genieinsamen Verwaltungsfond bereitgestellten 22 Millionen Lei Im Slebcnbilrger Komitat Klein Kokein wurden neuh Volksschulen, «cht Volks-bSder und Polyklinlken, sechs Brause- und eitle Wasserleitung errichtet. Außerdem wurde eine an ehnliche Summe für die Hr-richtung von Dorfwerkstätten aufgebracht. 0. Vermögensabgabe in der Türkei. Von der zur Zeit in der Türkei mit einer Frist von nur 14 Tagen fälligen einmaligen Vermö_ gensfibgabe sollen in den beiden ersten Tagen in Istanbul bereits einige ^^illionen ab» gegeben worden sein. Die Behörden rechnen mit einer Erfüllung dieser Steuerpflicht innerhalb der fi*stgesefzten Zelt mit 90 v. H. Die Eixinken dürfen neuerdings wieder Warenkredite eröffnen, die vor einigen Wocheti im Kampf gegen die Spekulation untersagt worden waren. lerischen und wirtschaftlichen Belange der deutschen Bühnenautoren hat in den Kreisen seiner Berufskameraden schon seit Jahren ein dankbares Echo gefunden. 4 Professor Dr. DUIfer gestorbeiL In Dresden starb einer der Begründer der neuen deutschen Baukunst, Geheimer Hofrat Prof. Dr. h. c. Martin Dülfcr, kuri vor Vollendung seines 84. Geburtstages, in seinen Theaterbauten in Meran, Dortmund, Lübeck, Duisburg und Sofia sowie den Neubauten der Technischen Hochschule in Dresden bekundete er den Bauwillen einer neuen Zeit. Von 19Q6 bis 1928 wirkte Düifer als akademischer Lehrer an der Dresdner Technischen Hochschule, deren Rektor «r 1920/21 war. Zu seinem 80. Geburtstag verlieh liim der Föhrer die Goethe-Medaille. -I- Erfolg einer deutschen Nnchwuchssin» gerin in Rom. Hilde Gueden von der Mün* chener Staatsoper sang am 22. Dezember di« Sophie im »Rosenkavalier« in der Aufführung an der römischen Oper zum ersten Mal In italienischer Sprache. Die Künstlerin erntete für ihre hervorragende Leistung stürmischen Beifall. Ihr erstmalige« Auftreten in Rom gestaltete sich zu einem vollen Erfolg. Die rö-' mische Preise hebt die meisterhafte Beherr-j schung der hervorranenden Stimm-Mittel uer auch durch ihre Erscheinung bezaubernden jungen Künstlerin stark hervor und rühmt ' ihre persönliche Gestaltungskraft. | i Roman vc ! W A. Fl on iriFN rif lSI.FR Die deutsche Spreche ist für da« Grenzland nicht nur Verstandlgungsmltlel, sondern auch das einigende Band, das uns mit dem Reich blndeti Lern Deuisch - sprich Deolsch! d'e IhM (oiieH i iicbcr-RcclitscIiuiz: Drei Quelle» Verlag, Könlssbrück (4. Fortselzung) Der Weg zu ihres Verlobten Mutter, die ■ le seit ihrer Kinrlheit kennt, Ist ihr heule Stiuer geworden. Sie wpiß, was nun kommt, Schatten heyen üboi der bisher so kldien Afntosphiirc des Hauses, in dem sie ihie /v/pite Heimelt finrlen soll. Mit einem tiefen Seu';'ef läßt sie sich in den weichen Polster-snssel im Erker fallen wo Frau Amberg an der Tnemnschine das blnne Flämmchen entzündet Lore sieht, ihre feingeäderte ''hm-ile Hand zittert. ,Kiniir sagt M?iiie-Anne Amlx^rg leise lind rüf kt die leesrhTlen rurerht „Kind, ich »niiBte d'rh in d'oser Stunde um mich h«ben, iu dorh o'ne Frau — wonn du aurh ■orh ung b'st, so lunn aber du wirst mirh •'(•r-il hpn, pher verslf^hen ^Is andere, als Junn*' " E n bitto fs LSf boln llpgt um ihren schma n Nlimd \'elnl", sagt d'p müde Fruuen-stimme, ,,aber Ich h ibe mich durc h'if^'unncn, . Kind, offpn mit rür zu reden frh hin p«; dir. ' bin PS Cnnnv •^rhuld'g IFnd sn c"hr e> «irh qpslräubt hat, dir zu hpi- hfen vom Srhfiften, d-^r nuf mr-'nem, auf u*isprprr> \\'oqp lipf^jt — Ich bin e<« aurh (lrW>nn t'~'''-n r''prn srhuldin, nffpn mit dii zu 'rdnn S « »bitnn genau so wenig w'" du lop di^^ Coinv nicht mnin ein"'qps K'nd ist — Uonntnr es nirht ahnpn Als irh «ip V^nnpn' -rn^p Ich eine juone Trau, mp'n M'inn, dor In amf"iann f'er Vo'"npspt-'i^ ftr>'np« weiß noch, we doinp Hllern uns d«" An verheiratete Ehepaare, das Leben lag noch vor uns. Du warst noch nicht auf der Welt, auch Conny nicht. Niemand außer mainein Mann und seiner Mutter wußte, daß ich, ehe ich dem Justizamtmann Amberg in die Hhe folgte, schon einmal gebunden war — ohne Trauschein, ohne bürgerliche Wohlan«l8n-dlgkeit, e« war eine große, eine ru große Liebe, Lore, ach, und dann stand Ich eines Tagc-s vor der großen Frage, sollte mein Leben verbrechen um eines Kindes willen, dessen Vater nicht wie ein Ehrenmann gehandelt hatte. Glaub mir, Lore, In mir war alles wund und zerrissen damals, Ich stand vor dem seelischen Zusammenbruch, Ich farvd keine Liebe zu dorn kleinen, schreienden Wesen, das da vor mir in der Wiege lag. Ei griff mir ans Herz, sein Anblick, seine Hilflosigkeit rührten mich, aber wenn es die Augen öffnete, große strahlendblaue Augtn, die so genau den andern glichen, die mich, wenn sie mIrh ansahen, willenlos gemacht, Was soll ich dir sagen, e« waren furchtbire Tage, die Irh damals durchlebte, seelisch mit mir rinnend, ahai*stpfr iinrrhöiio, iinj!.'n rhr>% Haus pnßfp, keinen in Amt und Wilr-»^pti " NI'Trip \nnp AmV>prn 'phnt «sirh prsrhftpft "U''llrV ffri 'binp \rpf. 0'lernten Züopn J Nummft 3C4 tMar1)«fRef Zeltunjf« 30. DMember 19^ feTte 5 Aas Stadf und £a$id 10 Gabot« für dl« VsihUtung von FrottschMdan 1. Abdecken d«r Wasf«ruhr«n and d«r Rohrleitungen vor und hiBter dan WoMr-uhren. 2. Abdichten d«r Kellerfeniter. 3. Abdichten dar KellsrvartchlSge. 4. Nur kuize Entlüftung durcii die »Immer- und Abortfenst»r. Kein»sfa)l« dürfeo di« Fensler bei Tempcratursa uat^r V* lAn-ger« Zeit offen stehen. 5. Die Türen lu den Toiletten und Kflchen sind nacbti offen zu halten, daniit diet« Riu- Durch Arbeit zum Sieg Ncoc Lehrglfige dts Berafsenichungswerkea kn Steirlschen Helmatbund Das Berufsentehungswerk de« Steirlschen | nen herHt« jetzt im Amt Volkbildunjj der Heimatbundes ist in der Untersteiermark keine Neuigkeit mehr. Oleich nach der Be-freiunff des Unterlandes ging der Steirische Heimatbund all Lenker und Wegweiser des unterstelrisclien Menschen daran, neben vielen anderen Einrichtungen, auch das Berufs-erziehungswerk »m Amt Volkbildung einzurichten und aufzubauen. Damit ist allen Berufstätigen die Möglichkeit gegeben, sich in ihrer Freizeit neues fachliches Wissen anzueignen oder sich weiterzubilden. Mit den Abendkursen des Berufserziehungwerkes Ist et jedem Volksgenossen und jeder Volksgenossin ohne Rücksicht auf die Schulbildung mßglich, sich ein Wissen anzueignen, daß ihm In seinem Berufe von großem Vorteil ist. Der ttarlie Besuch der ttlndlg laufenden Lehrginge des Berufserzlehiingswerkes beweist, daß der Zweck dieser Kurse begriffen und weitmrtgUchst ausgewertet wird. Auch im anlaufenden Jahr wird das Berufserziehungswerk wieder mit neuen Lehrgängen beginnen. Die Anmeldungen für den Besuch kön- Stund« im Dunicoln Als noch die gute A^utter lebte, Da wurde niemals Licht gemaclit, Wenn still die DSmmer'timde wcbta Am Zaubersaiim der frülicn Nacht . . • So setzt euch wieder in die Runde Und haltet heut die Dämmerstunde! In Mlrchen, Sagen und Geschichten, Ob geistergnislig, ob im Scherz, Lebt fort der Vfiter weises Dachten Und spiegelt sich das Heimatherz. Sch»ipft aus dem Born der Hliantasie; Denn wer draus trinkt, dem dunkelt's niel Alfons Hayduk 9. Doppelte BuchfUhninR in zwei Stiil.n zu m. Bonltr Silvesterabend In M.rbur« Wie je 36 Stunden, 5. Kiinnchrift In 80 Stünden, I und üchlleBllch 7. Maachinenächreibe» in «0: ""Gruppe 2 Marhurs-Stadt im KreisfUhrung Marburf-Stadt vorgenommen werden. Anfang Januar 1943 beginnen folgende Lehr-gflnge; 1. Technisches Rechnen in drei Stufen zu je 30 Stunden. 2. Fachzeichnungen fflr Me-tallwerker in zwei Stufen zu je 60 Stunden. 3. Deutsch für den Kaufmann (gutes Deutsch, Rechtschreiben, Stil und Sctirift-verkehr) in vier Stufen zu je 40 Stunden. 4. Der Rechenschieber in 30 Stunden Stunden Es steht außer Zweifel, daß sich die nn-tersteirlschen Schaffenden auch dieser Gelegenheit bedienen werden, um so mehr als jeder Volksgenosse weiß, daß heute jeder einzelne an der Erringun^ des Endsieges mithelfen muß, sei es mit dem Schwert oder mit der Arbeit, Die Front kämpft für dich, du kämpfst mit durch deine Arbeit! me durch dJt Innen temper« tur d*r Wohanng etwas erwärmt werden. I 6. Sofern sich die Waschküchen aui den Böden befinden, sind die AbsperrbShne tu ' schließen. | 7. Die Badeöfen sind bei Frostgefahr vu entleeren (durch Abschrauben dar Füll-1 schraube). | 8. Wenn Mieter verreist, sind durch Nach- , barschaftshilfe mlndestena 1 bis 2 Hiune durchzuheizen. 9. Bi empfiehlt sich ebenfalls, wAhrend der Nachtstunden in der oberen Htage eine Wasserleitung ein wenig laufen zu lassen, damit eine laufende Zirkulation des Wassers Ui den Bewässerungsanlagen erfolgt. 10. Bs empfiehlt sich auBerdem, wenn es möglich Ist, die gesamte Wasserleitung ab-zuiperren. In diesem Fall ist aber die gesamte Wasserleitung durch Intleerungeb&hiie zu entleeren. 44,3 MIM'nnSR Rüic^smurk Das Ergebnis des vierten Opfersonntefe Der Führer hat anlABlich der Eröffnung des Kriegs-Winterhilfswerks 1942/43 im Berliner Sportpalast die Erwartung ausgesprochen, daß das neue WHW ein besonders starkes Dokument unserer nnlösbaren Gemeinschaft wird. Die Heimat bat bni dem am 6. Dezember durchgeführten vierten Opfersonntag die Erwartung des Führers erneut erfüllt. Des iror-IHuffge Ergebnis betrlgt 44 389 796,19 RM. Bei der gleichen Sammlung des Vorjahr«« wurden 31 244 433,92 RM aufgebracht. Bs Ist also ' eine Zunahm« von 11 343 362,27 RM, dni eind 34,12 Prozent, sn verzeichnen. m. TodesfMIte. In der Herrenga^te 31 hl Marburg verschied die öljlhrige Beemteni-gattin Agnes Petrowitsch. — In der Nagy-straBe 18 In Msrhurg starb der TSjährlie Schneidermeister Martin Ornlf. — In der, Hans-S^chs-Oasse 8 in Marburg ist die j FIsenbahnerswitwe Agnes KoroscIietE, 45 j Jahre alt. gestorben. — In Klagenhjrt rer-, schied die aus Marburg gebürtige Private Maria Kosnil reb. Küttner. 61 jährig, und 1« CilH der ."»f^'Äbrige Verwalter Ferdinand Mallv *owie Helmiith Hammer. ' Neujahr im alten Rom VoB Dr. Karl Beine Dworoxnk Der Neujahrjitag wurde Im Älten Rom be-aunder« featllch gefe'ert. Die lingite Nacht lap schon tine Woche weit zurück imd tnan begann, sich auf den kommenden Frühling EU freuen. Dazu kam der Amtsantritt der beiden Konsuln, bei dem e« allerlei *u hören und zu sehen gab. Auf\erdem waren di# Römer sehr aberglMiiblech und hielten den Verlauf dlfsee Tage« entacheidend für dse ganz« Jahr. Man nahm s ch daher vor, nicht nu fluchen und nicht *\i weinen, setnte die freundlichste M'ene auf. Uber die man verfügte, und überlebte jed^s Wort sorgfältig. Auch von der geW(hnten Arbelt wurde, wie der Dichter Ovid sich ausdH^ckt, »etwna ge-kostett, um s cb nicht dem Vorwtirf dar Faulheit ansriisetren Das Straf^cnbild war schon vor dem Mor-genrrauen lebendiger als aonet. Ra wimmelte von Gral Iiianten, nie Römer standen t* kenntlich sehr früh auf, und ^eder der Gratulanten wnlJte der erste sein. Das QHlck-wün-rhen war 1a die Fordenmg des Tages war eine solhs vcrstflndl'cbe Pflicht, dar e'ch n'emartd «niTileben konnte. Nur Krankheit galt n'*' e'ne Fn<^ohiildl""ung, die angenommen wurde. Vor d»>n HK'i^e n d^r wrh'ha-bendrn POrgiT staute sich der Haufe der Kilonton lencr von ledormann verMchtlich behandclton bPTnh,t''n Resucher und heurh-lerlirben fVfoi'^sl'^ute, d'e s'ch nach Plu-tarch »w e ^llo^rn 'n dnr Kürbe« hena'^men ihren Pa' mnua mit »Herr« oder soR-nr ml' »KHtvflr« «nsnrnrben und selbst von den Sklaven t\ber die Sf'bnltT nne'pfeb^^n wurden Dns beWes srbon der an srlner Kptte He-gende Torwart, der den Prhwarm der mit einer schmutzigen und geflickten Toga be- linsdiesH dn Deatsdwn Re'en Rrenn Versorgunf deutscher Kriegsgefangener nnd Zivlltaternlerter In Feindesland Durch Entgegenkommen des Reichwlrt-scbaftsamtes ist es dem Deutschen Roten Kreuz mögligh geworden, vom 1. Januar 1943 tb alle deutschen Kriegsgefangenen und Zi-vilintemierten in Feindesland gleichmäßig mit der Menge Tabak und Zigaretten zu ver-fcorg^n, die der dcut''che Soldat an der Front erhält. Die Tahaksendungen der Angehörigen an die KriegSEefangenen und Zivilinternierten werden damit entbebrlich. Deshalb stellt das Deutsche Rote Kreuz mit Jahresschluß die Versendung der bisher von den Angehörigen bezahlten Tabaktypenpakete ein und übernimmt jetzt laufend die Versorgung der Kriegsgefangenen und Zivilinternierten mit Tabakwaren. Da"^selbe gilt für die Versorgung mit Seife, Reinigungsmitteln und Süßwaren, die bisher ebenfalls von den Angehöriren beim Deutschen Roten Kreuz bestellt werden konnten. Im Interesse einer glelchmSBIgen Versorgung der Kriegsgefangenen und Zivilinternierten, unabhängig davon, ob sie Angehörige besaßen, die fflr sie sorgten oder die hierfür nicht In der Lage waren, wird das Deutsche Rote Kreuü vom gleichen Zeitpunkt ab die Versorgung der Kriegsgefangenen und Zivilinternierten in Feindesland mit Sammelsendungen übernehmen. Den Angehörigen bleibt et unbenommen, nach wie vor den Kriegsgefangenen nnd Zivilinternierten persönliche Pakete tu schlk-ken, die von den in Feindesland befindlichen Kameraden doppelt freudig begrüßt werden als Ausdruck des festen Zusammenhaltens mit den Ihren, Diese Sendungen müssen selbst unmittelbar bei der Post aufgegeben werden. Eine Beförderung durch das Deutsche Rote Kreuz kann nicht stattfinden. HBicriMMilidier Opiersinn aanrar Saida en Bin« wUrttembergisch-badiach« DlvMon, die tn der Front vor Leningrad einges«tzt ist, hat in den Monaten Oktober bis Dexncn-b«r 1942 77 399,57 RM für da« Kriegs-Winter-bllfswark geianunelt. Allein zu W«ihll«chten konnt«n dem WHW 10 214,32 RM zugeführt w«rd«n. Bei dr«i Einheiten eine« Regiments wurden auBer d«m Kriegs-Winterhilfiwerk Spenden von insgesamt 10 234,40 RM gesan-m«U und den Kindern gefallener Kameraden am Wcihnflchts«b«ad übsrreicht. m. Nachrichten ans Mureck. Der weihnachtlichen Feierstunde im Kindergarten, die eine frohe Kinderschar mit ihren Müttern zusammenführte, ging eine Ausstellung von Bastelarbeiten der Kinder im Helm der NS-Frauenschaft voraus, — Am 26, Dezember ist Frau Josefine Nedwed geb. Seyfried, die Witwe nach dem im Jahre 1926 hier verstorbenen Landesgericiitsrat I. R. Karl Nedwed, im R2. Lebensjahr ver^di'eden. Qle'ch Ihrem Qatten. der als alter Schönerlaner ein Vorkämpfer für Qroßdeutschland war, entstammte auch Frau Nedwed einer alten Murecker I*amll'e. Erst nach Ablauf der Dienstzeit Ihres Qatten in verschiedenen Oe-richtbelt an leifltung.?lüch-tigem Nachwuchs hat den Re'ch.-^innungs-verband des Malorhnndwerka veranlaßt, aus der Gesamtheit des Nachwuchses besondTS fähige I^ehriinge bere ta im zweiter Lehrjahr ausbildimgBfnäß'g be?on'1ers zu fördern. Diese beeondera begabten Lehrlinge erhalten in vier Wintermonaten eine zusammengefaßte schulische AuHblldung, die von Berufsschule und Me stcraohulo gi m^ln-sam durchgeführt wird. Auch im d itten Lehrjahr tritt für diese Lehrl nge n ch'^-als eine weitere vlermonatlge Ausbildung anstelle des BenifMChuluntcrrich'B. Sie hat als Z el eine Me'sternach\viichs-Gr8*llennrü-fung, In der ein wescntl'ch erhöhtes Können gegenüber der normalen Gesellenprüfung verlangt wird. Es darf erwartet werden, daß durch diese Maßnahmen, bei der Berufsat and, Berufs»f^hule und Meisterschule auf das engste rusammenw'rken, der außerordentlich aktive Rpich'i'nnungsver-band des Malerhandwerks sich für d'e Zukunft ein nnistprgült'p;e^ Korps befähigter Meister schaffen wird- Soifalvors!ch«rung in der Unterste!ermark Mit 1. Januar 1943 tritt die Neuregelung der Rentenversicherung im Bergbau in Kraft Die Verordnung über di« Regelung der Sozialversicherung in der Untersteierraark vom 26. Juli bringt im allgemeinen eine Anglel-chung an das Im Relchtgau Steiermark geltende Reichirecht mit einigen Sonderbestim-mungen de« Chefs d«r Zivilverwaltung. Die Hinbeziehung der im ehemaligen jugoslawischen Staat nicht versicherten Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft, in die Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung in der Untersteierraark stellt eine wesentliche Verbesserung gegen früher dar. Durch di« Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung wurde in der Untersteiermark di« Altera- und Invtlidenverticherung für Arbeiter «ingeführt. Jeder Arbeiter, der 65 Jahre alt ist und ab 1. Januar 1922 15 Jahre jugoilawisch« DienstverbSltniss« nachweist, kann die Altersrente erhalten. Bin Anspruch auf Invalidenrente beeteht, wenn der Antragsteller nach dem 1. April 1941 Invalide wurd« und ab 1. Januar 1922 fünf Jahre jugoslawische Dienstverhältnisse nachweisen kann. Wenn mindestem vier Wochen jugoslawisch« Dienitverhältnlis« während der Zeil vom 1. Januar 1922 bis 1. August 1942 in einem Kalenderjühr nachqewiesen werden, wird dai ganze Kalenderjahr als Vordienstzeit angerechnet. Die laufenden und neuen Anqestplltenpen-sioncn, die vorläufig von der Uberleitunns-stelle ausgezahlt wuiden, werden nach neuen Steigerung^beträgen berechnet and erhöhen sich dadurch. In der knappschaftUchen Rentenversicherung werden die alten übernommenen Pensionen erhöht und die Pensionisten können zusätzlich zu ihrer Pension auch eine Invalidenrente oder Altersrente erbnlton, wenn die Bec'ingunqen dazu erfüllt sind. Mit l. Januar 1943 tritt die Verordnung über die Neuregelung der Renienverticherunq im F^ernbau vom 4. Oktober 1942 in der Unterstelermark in Kraft, die eine weitere Verbesserung in der Rentenversicherung der Bergarbeiter bedeutet. Die Anwartschaften aus den Vor-dienstreiten gelten bis zum 1, Auaust 1942 als erhalten. Die übernommennn Renten in der Unfallversicherung werden neu bemessen und erhöhen sich dadurch. Die Neubemes-sunqen der Renten werden ab 1. August 1<142 durchgeführt. kleideten Klienten «rat nach Umgem Drön- der ala Zeichen der «wlgen Geaimdhelt und | dieses Schauspiels zu sein. Welch achtung- gen mürrisch in da« Hau« eintreten Heß, Oft Frische angeaehen wurde. Auch vergol 'ete i gebietender Anblick, wenn der Konsul von waren diese armen Teufel gezwun'^en, sich 'Früchte taten es, nach Art, wie sie heute Sklaven auf einem mit Gold iin^l SMber sein Wohlwollen durch ein Trinkgeld m Ii- unaeren Chrlatbaum schmücken. Man ' prachtvoll versierten Sessel durch d'e Stra- chern. Nicht viel ander« hielt «a der Namen- brauchte nur beim Zuckerbäcker ein paar ' Ren der Btadt getragen wurde! Fs gab Zel- rufer, der Jeden Ankömmling In d'e Llate Pflaumen zu kaufen, d'e In hsrztgen spitaen i ten, da warf er auch Ge'd unter d e l^eute, eintrug Im Atrium, durch dessen Decken- Dtlten au« gedrehtem Ton feilgeboten wur- um ihre Gunst zu err ngen Wr« wer n«he- öffnung der verblassende Morgenstern her- den. Auch Felgen und Honigachetben waren ' liegender, als daß ein Konsul dabei den an- elnlugte, veraammeUen sich die Beaiicher sehr beliebt. Nicht minder d'e Slgllla. Daa dem »u übertrumpfen suchte, womit er frel- Man aaR zwiachen den Säulen auf Stühlen waren kleine Menschen- und Tierf guren atis lieh nicht selten «einen Bankerott berbei- und Sofaa. beaprach die lDre'*rnls«e des Ta- Gold. Silber, Olaa, Wacha, Terrakotta oder führte, Schl'eßlich sah s'ch Kaller TheoK1rtae. TTnd wa« es da ger Tag, der da« Sprichwort »ScbenVen zu kaufen gab! Allea, waa das Herr, be- | und raufende Menschen, durch die Luft ssu- hetf^t Angelnc In neunzig von hundert l^'ällen gehrte. Man konnte nlch auch, wie in e'n-m ' sende Stöcke, am schmutzigen R'vd'-n ein be«tät!gt«. Am Neu^ahrztog war das alte modernen Warenhaus, von Kopf b's FuO n^u 'unentwirrbarer Knäuel von Arrren und Bei- Rom geradezu von einer Schenkep demle b«- suastaffleren und eine eanse Helrateaiisstst- 'nen. fallen, vott der «ogar die Klienten nicht aus- tung besoreen Auch der Schalk kam dabei j Doch zurück zum Festrug, Von Flötengenommen waren. Sie mußten sl^h wohl auf seine Rechnung ür begnügte s'ch mit | spielem umgeben schreitet einher das mit oder Übel bei Ihrem Patronua mit einer Gabe einer Karte, auf die er den Namen des Ge Purpurblnd»n und T^rbeei ge*'hmückte elnstellsn, wollten sie n'cht In Ungnade fal- genstande«, den er schenken wollte, ecb-leb Opferrind. Wie schön seine vercr l ieten Mörlen. Da ea dabei nicht seifen eu schamlosen D«r geprellte Gfückwun^'^hempfänger wird ner in der Mnrgensn der Republik war die Bache 1a nicht leicht. Da genügt« ein SlnnbUd, wl« ein Lorbecrkrani, lejfte er das Ze'chen seiner Amtsgewalt, die mit einem breiten Piirnurslre'fen verbrämte Toga, an und nahm dann im Atrium die Glückwünaobe seiner Besucher entgegen. Hierauf ging es in einer feierlichen, von don festlich gekleideten Ritt»'rn eröffnet(»n Pro-zesalon hinauf zum Kapltnl. Auf den Geh Stelgen drängte «Ich das Volk, um Zeuge und noch 6u ke'n.-^r Ziigarb» ' v- rwe^d'^t. WeVhe Fhrfurcht flößrn n-rbt d'e zwölf Liktoren ein, die feierlichen P' b it'e«, e ner hinter dem an >rn naretlierrnti, * Pe 1 und die Rutenbündel, die Zeichen ^cr .Xn tege-walt des Konsii>s ni'i len Pi'buliern tiarri'nd. I>1e Senatoren und da« nacl-drfin ; > !e Volk beecbMeßen den Zutf Auf dem Ksniti-l Vor dem T-nipei Jupiters Ist ein Pod'um cn >htct Auf 1 winl von einem 1er Tjiktoren der zii»amn)enUinpp-tiare. kunstvoll nu« Rlfen>)''''n e sehn 'zte kuruliarhe Stuhl für d'n K n<»ul fe= 'cMt Dic.ser prüft, ob dwa R'ti t nPeu K * T-nnp-'U enteprlobt, beepicn^rt unter =!eb. t"n de- iin Seffe ft >Marburper Zeftunp:« 30. De?ember 1942 NtMnmer 3Ö4 An die BeaOtzer von Leih-Skiernl Der Reichssporlführer hat den Verleih von bki-Gerät nach folgenden Grundsätzen ein-yerlchtet: 1. Leihberechtigt sind vorzugsweise Front' urlauber und Angehörige kriegswichtiger Beiriebe, unter Bevorzugung solcher Persoiien, die ihr Gerät im Winter 1941/42 gemäß Führer-Aufruf abgaben und dies ^urch Vorzeigen einer entsprechenden Bescheinigung nachweisen können. Bei gleichen Voraussetzungen gibt die kürzere Urlaubszeit den Ausschlag: 2. Die Leihbenützung erfolgt im Regelfalle bis zu einer Dauer von sieben Tagen. 3. Die Abgabe des Geräts erfolgt nur gegen Vorzeigen eines Personalausweises mit Lichtbild. 4. Der Verleiher ist berechtigt, vom Be-niltzer je nach Güte des Gerätes ein Pfand bin zu 50 RM zu verlangen. 5. Bei Rückgabe beschädigten Ski-Gerätes werden die Ausbesserungskosten in orts-tiblicher Höhe vom Pfandbetrag in Abzug gebracht. 6. Das Pfand verfällt, wenn das Gerät nicht zum vereinbarten Zeitpunkt abgeliefert wird 7. Für den Verleih kann zur Deckung entstehender Unkosten ein Betrag bis zu 20 Reichspfennig pro Verleihung erhoben werden. 8. Austausch von Leihgerät gegen Minderwertiges, ebenso die nicht erfolgte Rückgabe des Geräts werden strafrechtlich verfolgt. 9. Nach Beendigung der vereinbarten Be nützung ist das Gerät unversehrt und ordnungsgemäß an den Verleiher zurückzugeben. 10. Für die Haltbarkeit des verliehenen Gerätes haftet der Verleiher nicht. 11. Das Gerät ist als wertvolles Volksgut im Interesse des Skilaufes vom Benutzer sorgfältig zu behandeln. Gez. Schwarz, Reichsschatzmeister Gez. v. Tschanuner, Reichssportführer Weihnachten im Marburger Lazarett Front und Hebnat — «ine GemeliMcliaft Wenn uiMere Soldaten durch einen unglücklichen Schicksalsachlag verwundet werden, so ist es für sie gewiß eine große Freude, in einem unserer Heimatlazarette gepflegt zu werden. Im Gegen.satz von draußen, Wo ihnen das Weihnachtafeat nur geringe angenehme Überraschungen bereiten kann, stehen für sie hier keine Umstände im Wpore_ dieses große Fest in unbeschränkter feiern im Marburger Lazarett. Die Hauptsache kam erst. Was der rauhen Natur eineo Kriegers ganz besondere Freude bereitet, ist das schöne Bild, wenn sich Kinder um den Weihnachtsbaum versammeln und ihre frischen Lieder erklingen lassen. Als am Weihnachtsabend die Kindergruppe aus Marburg-Stadt mit einem großen Tannenbaum angerückt m. Vom Motorradfahrer umKestoUcn. Der 35 Jahre alte Schulimachermeister Stanislaus Mranior aus St. Bartiiojoinäus bei Pöltschach wurde auf der Straße von einem Motorradfahrer irn Vorbeifahren erfaßt und zu Boden gestoßen, wobei er einen rechten Beinbrucli und andere VerletzunKen erlitt. — Bei der Arbeit verletzte sicli die linke Hand und den linken h'uB der STjährige Arbeiter Anton Sepp aus Sinolnii,'. — Die 34jähriKe Hausgehilfin Angela Wresnin aus Überrotwein bei Marburg kam zu Fall und erlitt einen Sclilüs-selbeiiibrucli. — Beim Kirchenffang brachen sich bei Stürzen den linken und rechten Arm die 34iähriKe Gastwirtin Wilhelmine Uran aus Relfniß und die 44 Jahre alte Landwirt-schaftsgehilfin Maria Nowak aus Kranichsfeld. — Sämtliche Verunglückten befinden sich im Marburger Krankenliause. V . 5 Ji .u'- 4Ä i H Aufiialiiiic: Wciliciisteiner, Marburs Marburgs Jugend schmückt unseren (apferea Soldaten den Licbterbaum Fröhlichkeit zu feiern, um so mehr, als die Heimat alles dazu beiträgt, den Soldaten Freude zu bereiten. So war es auch in Marburg. Schon lange vor Weihnachten haben Im Lazarett die Feierlichkeiten begonnen. Das Deutsche Rote Kreuz hatte den Anfang gemacht und unseren Soldaten einen schönen Abend bereitet. Besonders der Steirische Heimatbund hat in verschiedenen Veranstaltungen seinen Dank unter Beweis gestellt imd mit Geschenken aller Art unermeßlich viel Freude in das Lazarett gebracht. Die Volkswohlfahrt, die das ganze Jahr im I-azarett zu Gaste ist, hat in den vei-wundeten Soldaten imerschüt-terliche Freunde gewonnen. Wie groß war die Freude, als die Mädchenschule und eine Maidengruppe abwechselnd das Lazarett besuchten! Auch sie kamen nicht mit leeren Händen an. Das waren eigentlich erst die Vor- kam, um ihn im Lazarett selbst zu schmük-ken,* hatte die feierliche Stimmung ihren Höhepunkt erreicht. Für viele war ea der schönste Augenblick des Lebens. Mit schönen Weisen wirkte auch die Kapelle der Wehrmannschaft mit. Die Soldaten aus dem Reservelazarett, die das besondere Glück hatten, diese Kriegsweihnachten in der schönen Stadt Marburg zu erleben, danken allen lieben Freunden von Herzen für alles Gute und Schöne, das ihnen in der Stadt Mamburg so viel Freude bereitet hat. P. S. ' m. Theater In Gonobltz. Die Gonobitzer IJcbhaberbiihne tritt mit ihren neu einstudierten Lustspielen >Das Feldnostpackerl« und »Das Glück im Starenliaus« Sonntag, den 3. Januar 1943, vor die üffentlichkelt. Wie entstand unser Kalenderjahr? Die julianische Kalenderreform und der Streit um den Jahresbeginn Vor nahezu 2000 Jahren hat das Jahr bei den alten Römern mit dem 1. März begonnen, so daß die Monate September bis Dezember tatsächlich die siebenten, achten, neunten und zehnten Monate waren, was sie mit ihrem Namen, dde damals schon gebräuchlich waren, besagen. In den letzten Jahrhunderten war es üblich, für diese Monate die Abkürzung Vllbris und Xbris 7.U schreiben, eine Gepflogenheit, die sich bis in die letzte Zeit in Urkunden und Matriken erhalten hat und die eine häufige Fehlerquelle für die Ahnenpässe ergibt; denn der flüchtige, achtlose Leser hat diese Abkürzung oft als Juli und Oktober, dem siebenten und zehnten Monat aufgefaßt. Vor der (julianischen) Kalenderrefonn durch Julius Casar war der römische Kalender sehr verworren. In einem Zyklus von vier Jahren schwankte die Zahl der Tage von 354 und 383. Ungleich lange Jahre kann der Bauer, der an feste Arbeitszeiten gebunden ist, nicht brauchen; deshalb hatte sich der römische Bauer einen eigenen Kalender nach dem Auf- und Untergang bestimmter Sterne beigelegt. Für ihn begann das Jahr mit dem Aufgang des Löwen-Sternbildes und hatte 365 Tage. Cäsar weilte im Jahre 47 (vor unserer Zeitrechnung) in Ägypten und dürfte dort in Berührung mit alexandrinischem Wesen den ägyptischen Kalender mit 365 Tagen tmd Kopf mit Wein und Waaser und übergibt es den Opferpriestem. Die erquickliche Arbeit der Eingeweidebeschauer, die aus den Zuk-kungen der Gedärme und der Leber den Verlauf des neue* Jahres voraussagen, beginnt nun. Versagen die Eingeweide, wird ein zweites oder drittes Opfertier herangezogen. An diese religiöse Zeremonie schließt sich eine Senatsaitzung, im Jupitertempel, die Konsuln leisten den Eid auf die Verfassung, ea folgen Referate über die irmen- und außenpolitische LAge. Selbstverständlich wird der Konsul wieder feierlich nach Hause geleitet. Am Nachmittag gibt er und sein zweiter Amtakollege dem Senat und den obersten Beamten ein Festeseen, bei dem er aich nicht knauseriach aeigen durfte. Ea ging dabei meist sehr lustig zu, sparte man doch nicht mit Wein. Hier war keine Sorte ru teuer, wie die noch erhaltene Weinkarte Caesars beweist, der den nicht hilligen Les-bier, Ohler, Mamertiner und Falemer aufmarschieren ließ. Eine TTnzahl von Gratulanten sammelte sich am Morgen des Neujahrstages im festlich geschmückten Palast des löiisers. Au-gusttis durfte sich eine durch nichts einge-«chränkte Leutseligkeit erlauben, auch der Ärmste wurde vorgelassen. Seine Nachfolger mußten schon vorsichtiger sein und ließen die Besucher streng nach Waffen unter-iuchen, wobei sogar Schreibgriffel als verdächtig abgenommen wurden. Senatoren »md >Frpunden erster Klasse« wurde die Auszeichnung zuteil, vom Kaiser geküßt zu werden. überdloÄ erhielt auch dieser Gelan der StraBenbahncn wurde zur SchmleriWwiisparnng sckon seit Monaten »gestreckt«, Tür die Hausfrauen sind Einkäufe ohne die Mitnahme ^r Besu«&chein< kartoa praktisok nnnidglich geworden, denn außer Ootititso und Obst tmci einigen neben-5ächnchen f^liigon sind nacii Einfuhniag der Brot- und Milehrationierung im Herbst alle Lebeiwwittel der Rakioniening unterworfen. Die nur IßVatjgf KeAiiottsateihinc iält weder in Büro« ao«k Wohnungen wirkliche Wärme aufkoniMetB. Man siekt in vcriHitxurortKchen Kreif^n der Scfiweiz nicht ganz ohne Sorgen der Weiterentwicklung estgegen. Die Industrie hat znsammon nait der Landwirtschaft bisher alle Arbeitskräfte anfsauge« können, doch ist die Roksi^ffftifiihr in letzter Zeit immer meljr zusamwengeschrumpft, nachdem die Briten nur einem versefi winder den TeH der Schweizer ^la^^cert-Wü^sche — das ffitid die Ansuchen um Eliihikr nnd Ausfuhr über See, soweit sie England verhiadem könnte — zustimmten. Bis heute hat London mit Absicht die di«<:ksBüKnchen Verhandlungen hingezogen und aach der Ausfuhr scliweizeh-scher Produkte, ▼•r allem der chemi?«chen Industrie in Basel, groAe Sokwlerigkeiten in den Weg gelegt von der Ssh^Tiwr Wirtechaft erstrebten Weltkandel sind damit dtirch die Engländer die praktischen Möglichkeiten genomme« worden. Daraas ergab sich für sie zwangsläufig eine weitere OrionHening nach de« konlinerrtalen Zufuhren und Alwatzmärkten. Sorgen bereitet i« vielen Industrien die sukänfkge CstwieMmig, da mit iisam baldigen Aufbrauchen wichtiiter N\aterialroser\'en au rechnen ist. Die Taxiiii«d»striollen haben z. B. trotz des seit Krteffibogiaa uaternom-menen raschen Auibaus dar AtlUtoffrewin-nung zu Betriebs«insckräakuBg«n schreiten müssen. Hatte man in d«r Sokwciz bei Knags-beginn eine' ansgesproeiieae Voreingenommenheit wenn nicht gar ablekasnde Eiitstel-lung zu den Werkstoffen, so kami man hoitte feststellen, daS diese fast vollsländig verschwunden ist wikrend darftber hinaus die Schweizer Industrie sich selbst Akerraschend schnell auf die neuen Stoffe urngsatellt bat. Wird das Bild der Sckweixer Wlrtsokaft trotzdem als »augenbückheh befnediffead-bezeichnet so g«U diese Beurtoflung nicht für die Preisgestaltung. Die Spaaa« zwisekon Löluten und Preisen ist gellkriiek scknal, Durch die große Teueniii i»lr>d vor allem die atinderbeniltlelten Kreise e«ipkndl!oh betroffen. Die Preise der Einfohrartikel, vor allom aus Ubersee, hatten oiae Erhöhung erfahren, mit deren Auswirlivagcn die Prei«-kontrolle nur teilweise fertig werden konnte. Die dadurch ausgeid*^ten PraiMtetgeruagon rissen auch schon deshalb die inländische Produktion mit Die liehörde« wnrden bald von allen Intere«se«tcrii:rtipp»ri mit neuen Forderungen nach Preis- und beüwoisc auch Lohnerhöhungen be>tiirmt. In dar Schweizer Öffentlichkeit wurde zucloich vielen mächti-flrcn Interessenverbanden. vor atleni der l.and Ortschaft und der Industrie, vorgeworfen, daB sie die zunehmende Abkän;:igk«it des Staates von ihtKin niiftbrauciien. Aus den Kreisen der Konsumgcntwwoanckarten richteten sich die Klagen besaadtrs gegmi die Landwirtschaft Im Spätsamaief dieses Jaii-res waren die Preise für landwirlschartliche Produkte bereits um etwa 79*'« gestiegen. Für Te^ftikea liegen die Preissteigerungen r>Ä'lschen 80 und lOft**'«. Die Mietpreise durften allerdings nicht heraufKesetet werden. Auf anderen Warengehieta« kabsn die Steigerungen zum Teil .sogar IW*/* Uberritten. Di« Jrtarke Erhöhuag der Steuern darf bei der fiesamtbeurtoiiung diencr Teuernnsp-lage nicht außer acht gelassen werden. Eis Stoppe« dieser ;pef5lkrlioh#n Preisentwicklung wird wohl schwerl^oä okae (1^1-tendmachung einer \'ersclfiärfi«n Autorität der Zentralbehörden mrtgiieh sain. I^n f^hck in die Preise spiegelt bereits eine vermehi tc Wir hören im Rundfunk M(tr»«ch. 30. OMMibvr Relcbeefeeiemeii Das "^nr- iini WnterlrtlliwcMrcäcAter mit 5»4iste«t. -IA< setie Kammermusik. lU: Dtr Zeu>pietfel. bi> Ii».IS; Konieradniiral SMhfiwr itni •paina^li 1Ö.?0 Jtt- Pr«nttoerichtf oid roIiHso4»e Ji'eitil.jm: kto 31: Uiitrrhfiltunt für Syoriireun^e. Die lu- RMjttUe ^ain Miliwochahwid. Spnrt- iiMchrialiren. OeiiHichUitdüiender: I7J8—Händel, B'di, Hav'^n. T'irrnitiuiik itir .Ij Iw 31; H:ivdi; ft li.i Ackerland werden durch msät?:liche Wint:r-nnd Friihiftkrsbestellnns weitere lOOOoil lia kommen. Jie vor allem durch Outer^usiaiii-menlei;ui»g, .Melioratimien und Waldrodiingen gewonnen werden müssen. \\'ar die Kartai-»cl- und tienn'ifiecrnte int abgclaiit«nen Jahr vhr reichiich, so bleibt die Cietreideversnr-gung nach wie vor die grofie Sor^jc. dem Kriege hat die Schweiz übet 70 » ihre; Oelrc-idcbedaris eingeführt. Trotx de^ Pr-fclges des Mehranbaus konnte die inliiii<( -sehe Erzeugung noch keinesfalls in t«ncni befriedigenden» Ausmaß güsteiaert werden. Da« Beispiel der SchA^ eiz, das viele Par«! lelerjicbetflungcn zu der Wirtschaftsln?«,' ai derer neutraler Staaten atifweist, zoigt. ti.iii der Krieg auch für die neutralen Lüim'c;. vor allem infolge der britischen AbspcMrung'--maünahnien. innner f^pürbarer werdend.' Opfer und FJnschränkungot» verlangt, Oitlieinrich .^cliwtens.Kk. Bern Verardinisi- ui Aalstlatt ries Chefs de* Zhrflverwaltnnc In itr Unterstriermark Nr. 10S v«m U. ümzmmbm 1942 FJinzelprds 10 Rfif. Marburvor Varfasa- w. Dnitker^-Gos. m. b, H. 'arbvff/ ormu, SadfaM« 6 bei ^n ÜeschflftsstoMen ter »Marbtireer ZeHnng« IN gLÜ« iVlajrfctplBtz 12 (rernnit 7) IN PETTAU, Ungartorgasse, Hen üeorg Pktiler und hei den aonstigyi Verkaufsstellen. (iezugsfretsi MtnaMkcb IW 1.25 (stete im voraus zaiilkar). iiezugabestellaogeo werden bei den üeschäHsHtellen der • Marburger Zelfun?« tuid im Verlag, MaAorg-Orao. Badeasse •, angenoamieii. Ulai fedeA wem FELDPOST-PÄCKCHEN uHüm mu^: Seht M für alle Hausbesitor der Stadt Marburg a. d. Draal | De vmti Oberbflrgermeteter der Stadt Marburg a. d. Drau erlassene HiUllüll ist im Verlage der Marburger Verlags- and Drackerei-Oes. m. b. H. erschienen imd am Scbaltcr, Badgasse 6, zum Preise von 20 Pfeflaig erhältlich. I H ausgemeinechaftoord-muß in ledern Hans aalt y 9ia INIIIB im Unterland ohne ..MARBURGER ZMTUNG" Leistungsfähige BaasjNurkaste sucht Die nun sichtbar angebri Vntrefiig für UntorsMormark. Unter »M. 1443« an Warbunge-mittlung Döpke» Ulen l, Rotenturmstraße 1. lS7t7 bis 100 gkoiao Zvlaftnngimarke (Ynriaacl g»-bÜkr«Bfr«i) tiber 100 g bis 2S0 g eine ZulaMungsmarke (Veriand ge-bakiaafceQ ftber 250 g bn 1000 g eine ZnlaunngsaaMurke und 20 Rpf MgebiAr Ober 1000 g bü SOOO g awai ZulaBsungamarken and 40 Rpf Aaflelvtft gilt lasbar lebreibea, bMoadert die FeldpostauinimfT, l>oppel der AnachriCt ia das FeldpoRtpäckohen legen. Pickeboa widnrvtaodsMiig verpacken, Hobkünme ausfilUfm, Laäebt verdtryiehe Waron, fraergaffiVriieh« GagOMtftad« (gtndfclaea, Bcbm oaw^ gebdrea nielit in FcMpoatpiciebMil Danksagung Außerstando, jedem oiftzelnen für dir liebevolle Anteilnahint' «tm lehrten P8t>nal>er ir»/12. Für die Prirmlie; Mr. Aloi« lljfiic, Apatheker werden. Dentsohe T Reiohspost finden durch die »Marburger ZettunfiKc weiteato Verbreiitang! Wir fifwben allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser Bruder und Onkel, Herr Ferdinand Mally Verwalter in Biiickcl am 25. 12. 1M2, nach kurzem Leiden, ini .^8. Lebensjahre verschieden ist Wir betteten den Teuren am 28. 12. 1042 am f^ädtisrlien l-riedhofi' ni Cflli zur letzten Ruhe. KflJM Mureck, Tüfftr, Qni, den 29. 12. 134J. Die trauernden Hinterbliebenen. Unsere innjostpefleWe Gattin, Mutter und Groflmutter, Frau Agnes Petrowftsch ■eamtensgnlüfi ist am Montag, den 28. 12. 1942, nach kur-zem schwerem Leiden, Im ßl. L^ensjahre, ruhig entschlafen. Das Benäbnis findet am Mittwoch, den 30. Dezember IN2, um 15 Uhr, von der Auf-bahrnngshallc am Friedhof in Drauwefler aus statt. Marburg-Drau, den 29. 12. 1942. In tiefer Trauen Hans Patrowitach, Gatte; Hüde und Alexander PetrowHsch, Kinder; Herbert. Rnkel. 138SH Un«era liebe Mutter, Frau Maria Kosol Blnder gob. KUttffier ist dtn 27. Dezember 1942 nach langem, srhwen^iin Leiden im 61. Lebensjahre von uns qc^angen. Wir haben unsere liebe Tote von Kldgen-furt In die Heimat gebracht und findet das Beqrdbnis rauwoiler -lus statt. Klagenfurt, M«Tb«r ■■■■BBaaKaEaBB=aeaaaaoHHaaHRaaaK== MlUw'och. M. Dezember Preise 2 0«r Sielritch« Hcmm^rherf Bin Singsptel In drei Akten von J. Papeech Musik von Viktor Zack Befftaa: SO Okr Endet 21 Clv BasispiBidirBirtion Aiwovics • 6ra» Die Mr das Weihntchtsprognunm am 26. und 27. Dezember gelösten Karten werden bis 31. Dezem-t>ef, 12 Uhr mittags, unifetaiischt oder efaigelAst. Preltag (Neujahrstag), 1. Januar 1943 Heimatbundsaal, 16 und 20 Uhr MMl StllM jfl IXllHlifll WiüD Karten in der Musikalienhandluni^ Hermann Höfer, Viktringhofgasse 20. 13857 Wegen tfarenbestandsaiifnabine vom 28. Dezember 1942 hls.l, Jannar 1943 geschlossen K. Rotina, GalantMla-Grewhand*! ng55 Marburg (Drau), VlktrlnghefgatM Verlwsfaniela« Bezugscheine »A« vom 16. 11. 1942, ausgestellt vom Er-nihrungsamt Marburg-Land, Zweigstelle Gonobitz, auf den Namen Martin Summer, Kaufmann, Gonobitz, Nr. L/201 auf 15 kg Käse und Nr. 1/193 auf 83.750 kg Kaffee-Ersatz sind in Verlust geraten oder entwendet worden. 13863 Martin Summer, Gemischtwarenhandlung in Gonobitz. Amtliche Bekanntmachungen DES LANDRAT DES KREISES MARBURG PRAU) Außendienststelle Windiscbgrax ZI. 1 K 120/1-1942 •elreff: Krlegsiachschadea. Bmkmnntmmchuna Soweit Geschädigte im Bereiche der Außendienststelle Wiadischgraz bisher noch keinen Antrag auf Entschädigung nach der Kriegssachschadenverordnung gestellt haben, werden diese aufgefordert, den Antrag bis spätestens 31. De-xembw 1942 bei dem Bürgermeister der Gemeinde einzu reichen, in deren Gebiet der Schaden verursacht worden ist. Es handelt sich hier um Schadenersatzanmeldungen, die seit dem I. Januar 1941 durch Wegnahmen für Zwecke der •hem. jugoslawischen Wehrmacht (Gendarmerie) entstanden sindi sowie für Sachschäden, die beim Einmarsch der deutschen Truppen bis zur Übernahme der vollziehenden Gewalt durch den Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark (14. 4. 1941) eotstanden sind. Für die AntragssteJIung sind (Ha bei den Bürgermeisterämtern aufliegenden Antrags-Vordrucke zu verwenden. 13843 Wiadischgraz, am 28, Dezember 1942. Der Leiter der AuSendlenststelle; Dr. Bauer. Der Bflrgermeister der Gemeinde Wuchern Landkreis Marburg (Drau) Wftforriif leb widemife die Ungültigkeitserklärung des Personal-Nr. 1, auagestellt von der Gemeinde Wuchern, •ad dsr grdnen Mitgli^skarte des Steirischen Heimatbundes, lautend auf deo Namen Juliane Kowatsch (Nr. 317 356). 13W2 Im Auftrag; gea. M I c k a n. Oer Cbef der Zivllverwaltung la der Unterstelermark Dir BeaiftrAfU fir dl# ZlvilrecJitsfitlefc — DieasUtell« Marhunt/Dran T 120/42'5 d«t V#rlahrtnt lum Biw«is« d«t Tod«s iupan Viktor, geboren am 17. Februar 1903 ia Hörberg 37, ebendort zuständig, ehelicher Sohn des Josef Supan und der Theresia, geb. Debelak, laut Heiratsurkunde des Standet» amtct Drachenburg seit 12. Februar 1933 mit Rosalia Ko-stdn^ek verheiratet, zuletzt wohnhaft als Besitzer und Gastwirt in Hörberg, am 12. März 1941 zum ehem. jugoslawischen Haere nach Agram eingerückt, aohm auf den serbischen Kriegs-Schauplatz abgegangen, soll am 15. April 1941 beim Dorfe Tmle bei Uschitze bei einem Angriff erschossen worden sein, wird icithcr vermißt. Da hienach anzunehmen ist, daß die gesetzliche Vermu-tunf des Todes im Sinne des § 4 des Gesetzes vom 4. Jul) 1039, RGBL. 1, Seite 118(i, emtreten wird, wird auf Ansuchen sdner Gattin Rosalia Supan, Besitzerin in Hörberg Nr. 53, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung erlassen, der Dienststelle Nachricht Uber den Ver« mißten zu gehen. Viktor S'jpan wird aufgefordert, vor der gefertigte« Dienststelle zu erscheinen, oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem I. Juli ICMvl wird die Dienststelle auf neuerliches Ansuchen der Rosalia Supan über die Todeserklärung entscheiden. 137T Marburg-Drau, am 21. Dezember 1942. Wolinori- und AnschrililinderunB müssen unsere HfSitezieher sotort dem zustänüi ^en Postamt (nicat dtm Verlag) melden »MarburfT'f Leitung«. Vertnebsahteilune Ir ^ueht» •• „unter Aufn^ung dar Vardunkalung' I Pfui, Koblenklau, die Verdunkelung autsunutzcn, das ist besonders gemein! Aber vertud}*! nur, tuiriduen kannst du damit doch nichts. Unseretwegen kann sidi Kohlenkitu schon vom Mittag an auf die Lauer legen, wir lassen uns von ihm nicht verführen: Nicht eine Sekunde vor der Zeit verdunkeln wir, undMorgen vergenen wir,pünktlich zu entdunkeln (die riditigen Zeiten erfahren wir im Rundfunk und in jeder Zeitung). So nutzen wir das Tageslicht richtig aus und sparen Strom, also Kohle. Du und ich und wir alle wissen, daß unsere Rüstungsindustrie jede entbehrliche Kilowattstunde braucht-und audi bekommt! Also hau ab, Kohlenklau, mit der Ausnutzung der Verdunkelung ist es nidits! An nnsere Postbezleherl Wenn der Postbote zt Ihnen kommt und die be-zuijsgebiihr für die »Marburger Zeitung« einnebt, bitten wit Sie. dauiit in der Zustellung kerne L;ii-terbrechung eintritt, die Zahlung nicht zu verweigern. Die Bezugsgebübr isf immer im voraus zu bczanlen. »Mafburger Zeitung«, Vertriebsnbtetlun^ • Kleiner Bnzeiier Jede« Wort koital fOr 8tell«ng*»uoht 6 Rpl da« ttttcedruckte Wort W Rpf fir Oald- Realitl-tenverkehr Brlefwech*eJ and Heirat 13 RdI das fettRedmcktt Wort 40 Rpt tOr allt ibrltan Wortanseifts 10 Rpf das fettKedniektc Worf 30 Rpl Der Worioreii eilt bis in 12 Buchstaben le Wort KennwortKebOhf bei ^bholunt der Anxebote 35 Rpt bei Zusen-dnnv durch Poet ode^ Boten 70 Rp( AaskunftsnebOhr fOr Anzeigen mit dem Vermerk «Auskunft In der Verweltuas oder Qeichflftistellc« W Rpl Anzeiteo AnnahmeidiliiB; Am Tnt vor Crtcheinen «m 16 Uhr. Kleine AnzelKcn werden nur «egen Voreinsendunn dei Betrase« (auch cQUIkc Briefmarken) anfcenommen MlndesteebUhr fOr eine Kleine Anzeige I RM Weiße« Schlafzimmer um 500 RM zu verkaufen. Anfragen in der Verw. 13859-3 2li 2 Sigeaplnmfeii zu kaufen gesucht. Sulzer, Marburg, Kaserngafise 7. 13834-4 Opfern SitHei» ElMiellaof vos \rbHu-kfKfm aiiB die ZmiiniaiiiAg ^ raataadiKeB Arbeitaaiatrii •inaeholt «rerdc». Gesucht wird eine Hausgehilfin und ein nettes Mädchen fürs Gasthaus. Vorzustellen im Gasthaus »Gold. Roß« m Marburg, Viktringhofgasse 4. ____13836-6 Lekriunge oder Letarmädcliea wird bei Firma Karbcutz Marburg. für das i^apierueschäft und für das KuDstKewerbefte-schäft sofort aufKeuouiiiien. 13729-6 Lohaverrechnerln-er mit Praxis wird dringend gesucht. Antrüge unter »Driiigendt an die Verwaltung. 138ÜO-t3 Hiusoiutter für Schülerheim mit ÜB*) Schülern wird aufite-nomnien. liewerberinnen mit KUten UmKanusformen und Kenntnissen in der Näherei» Wäschebehandhing und Kran-keiipflejje wollen ihre schriftliche bewerbun« mit kurzer Anirabe des l-ebenc»laufes (wenn möglich LichtblUI belleten) an die VerwnitiiiiR det »Marburger Zeitunn« unter »Hausnmtter« einsenden. Landmldchen mit etwas Koch- und Landwirtschaftskenntnissen wird von älterer Geschäftsfrau für Umgebung Marburg gesucht. Anträge unter »Neujahr« an die Verw. _________13860-6 Bfiropraktikant oder Pensionist, mit Buchhaltungskenntnissen bevorzugt, für sofort gesucht. Anträge unt. »Kontoritt« an die Vierwaltung. ^ 13818-6 BörokiBft mit Allgemeinwissen für gute Stellung gesucht Anträge unter »Verkehr« an die Verwaltung. 13817-6 Torwart u. männliches flaus-personal, wenn möglich mit handwerklichen Fähiekeiten, wird ab 1. Jänner 1943 auf-Kenommen. Persönliche Vor-tung, Heimgebäude der Land-Stellung bei der Lehrerbil» dung:«;anstalt Marburg/Drau, Landwehrkaserne, erwünscht. Vorzustellen In der Verwal-hing, Heimgeblude der Landwehrkaserne. IdSSÜ-d mer im Zentrum gegen leere F.lnrlmmerwnhnung. Anschrift in der Verwaltung. 1383»^ Ptutäe s ¥eduste Junger Hund, hOrt auf den Nu:.,en »Mink'r, verlaufen. G"Ten 'ohnting nhzuyjeben in Marburg, Tegetthoffstraße Nr. 83. 13818-13 Orüner Rlechdeckcl vom Au. to verloren. Abzugeben ge-pi'n Belohniuig: Marburg, KHrninerstrnße II, Ltischiltz-ky. 13861-13 emc-Kiko leutt 16. IH.3Ü. 21 Uh> rertuut ^2-19 DIE GROSSE LIEBE F-Qr Jugendliche zugelassen. Wochenschau. KulturfQm. KULTURFILM SONDERVORSTELLUNG BALI Wunder der Södsee FQr Jugendliche zugelassen Freitag, den I. 1. 1943, um 10 Uhr vormittags. Samstag, den 2. 1. 1943, um 14.45 Uhr, Sonntag, den 3. I. 1943, um 10 Uhr vormittags, und Montag, den 4. I. 1913, um U.'IS Uhr, Unser j^ßes Neujahrsprogramm: Stimme des Ke'zerfs Kartenvorverkauf für Neujahr ab Mittwoch, den 30. 12. 1943. I382Ü eSPLAMADE Heute 16. 18 .30, 21 Uh -ernrut 25-29 Der erste deutsche Farben-Großfilm FraiM slHl ilKh bessere yiploimteii FUr Jugendliche nicht zug:elaa8en! £504 Unser Neujahrsprogramm: WUIy Forst's OPERETTE Maria Holst, Dom Komar, Paul Höfbiger, Leo Slezak. Sie sehen und hören die schönsten Szenen und Melodien aus »Fledermaus«, »Bettelstudent«, »Nacht in Venedig«, »Gasperone« u. a. Sie erleben die Glanzzeit der klassischen Wiener Operette und werden Zeuge des dramatischen und wannenden Schicksals de« genialen »Königs der Operette« Franz Jauner und seiner Rivalin, der schönen Marie Geistinger. Für Jugendliche nicht zugelassen! Kartenvorvtrkauf ab Mittwoch. 13856 Motropoi«Lichtspiele Cilli 1 Die Sache mit Styx Für Jugendliche nicht zugelassen 1 ON-LICHTSPIELE PETTAU 0 Von 20. bis eiaschliefilich 31. 12. 1 Ber Miim von dem man sprich^ mit Heinz Rühmann, Theo Lingen und H. Moser' Für Jugendliche zugelassen. Aa allen drei Tagen um halb 16 Uhr Jugendvor-Stellung mit vollständigem Programm. Kartenvorvericauf für Slvester und Neulahr at fröh. Mittwoch, 30. Dezember, 8 Uhr Armbanduhr in der Frauengasse — Kernstock gasse ver-loren. Der ehrliche Finder möge sie beim Fundamt oder Wildenrainergasse 8, beim Hausmeitter abgeben. 13840-13 Tausche ein Paar fast neue Skischuhe 41 oder ein Paai gebrauchte Herrenstiefel 42 gegen ein Paar gute Damen. Stiefel 39 ein. Angebote untei »Stiefel« an die Verwaltung 13833-14 Junger Wolfshttsid, grau, hör auf den Namen »Lari«, am Sonntag, den 27. Dezember, entlaufen. Belohnung zuge^-chert. Angaben zu richten: Diauweiler, Jägergasse 3. 13830-13 Tausche neue Herrenstiefel, Größe 42, gegen Rumkunkj empfänger. Heinrich Salomon in Marburg, Tristangasse 5. 13862-14 Tatsache schönen Kinderwagen für Damenmantel. Mar. Burg, Kasemgasse 12/1. 13850-14 M •. i » 1.1 *»■ h«.<' . f • . '..IfTlAtV Abschreiben? Abzeichnen? NeinI Photokopieren lasaenl »Fotokoplst«, Graz, Grieskal-60, Ruf 6795. 12837-14 11745 CiaBvertrelnaf fflr StelMMiki OlpL iBf. Adolf Eb«rl| Oiu* •IMM« a. r«maf I"*« Stfnunungsmuaikj Wiener- schrammel, auch Trio od. Duett, für Gefolgschaftsabende, auch für Silvester frei. Rudolf, Marburg, Oerichtshof-gaate 15/11._138ia.Jl4 Schtihstiefel, Chevreau, braun, Nr. 41, tausche mit Aufzahlung gegen Nieder-schuhe. Anfragen in der Verwaltung. i:«3§-14 Qtbe Herrenwintermantei fiir gutes Herrenfahrrad. UhlanJ. gaase 14, Marburg. 13831-14 Tausche schwarzen Herrcn-wint ' gegen Frauen- wintermantel oder Pelzjacke, Wertausgleich, Aufzahlung Rüdiger, Marbtirg, RnnknlnH-fiasae 6, im Garten. 13832-14