Lailmchcr Zeitung. Nr. 239. fi. ll, halb,. N, i,,f,0. ssUl »i« ^u»«Nuü, ,„<> Hau^ tx,!^. 5>> lr >N>s l>ss Pi'N s'''",!. N. lk, >>,->!!?:. st. 7.5« Moutaq, N. November »«.»«) kr., »». l fi.z lonft pi. Ze,l« I l> kl, n. s. l» ^u^rllOxOsitMpel i«bt»m. 3vtl. «872. Amtlicher Theil, 3e. l. und l. Apostolische Majestüt haben mit Aller-höchster Entschließung vom 3. November d. I, die wiener DbellandesacrichlSrulhe Dr. Gustav Rittcr v. Keller und Joseph ^ aßnigg zu Hofrülhen am Obersten Ge« rilytehofe allergnäo'gst zu ernennen geruht. Glaser m. p. Der Minister des Innern hat im Einvernehmen Ullt den vrthc«!igtcn anderen k. l. Ministerien der l. t. plio. öslerr. Cr^oltanstalt für Handel und Gewcrbe in Wien die Bciollligung zur Errichtung einer Acliengefell» l^aft unter der Firma „Äclicngcscllschaft der judenvur» str Eisenwerke" mit dem Sitze in Wien ertheilt und beren Statuten genehmigt. Der Minister des Innern hat auf Grund der tlhaltenen Allerhöchsten Ermächtigung und im Einver« Athmen mit dcn velheiliglen anderen l. f. Ministerien > ^tn Herren Joseph Stummer Ritter v. Traun-l^tl« „nd Dr. Joseph Tr utter die Bewilligung zur «rrichlillig einer Acl«cngcsellschaft unter der Fuma „AU«e-Meine üsterreiHische Eisenoerlehrs-OcseUschllsl" m,t dem ^ihc in Wien ertheilt und deren Stalnten genehmigt. Am ?. November l«7ii wurden in dcr l. l. Hos und Stac,««-dructtrei m Wien die italienische, liühinischc, polnischr, ruihluischr, ''°^»'sche. lroalische uild rcünauilchr AuSgadc des am l!). Juli ^ »^ °°l'äuf,cr ^ °°« <»c,eh vom lir<. Im» ,«72, betreffend die Zuge-la!i0!!!,se und «sglll,sl>c,ll!,gcl, zum Vrhufc der Sich rstel. Mug eilicr Lucomoloxisnilic,!)» Uoi, P»se„ llber Klaitau a„ die bohiiKsch^airilche ^rruzc bri (iisciisici!!; «r. Ml) da« O,s^ uom ^n. I„ni ltt?^ in Bllrcff der Hcrstcl-lu»g einer »an dn^ Haupllinit der priu. »vuschüchradsr Clssübahli dei Kril»» uli^iUliqiüdcn, an die liülilnischsäch-sifchc Olcn^e bei Naizciiha!» flthreodc« <2lsr»l>al>»ll»!c; ^lr, K)l ha« Olsch vom 2«. Juni ltt7ii, bcinfs'Nd dir Znqe. stäildülssc ulld Ärgiinslilillügrn zu,n Belülsc der Sichcrslcl-lung elucr i,'ocomolluelscnl)at>n um, Nebenan Ubcr Bölilnisch-^,'cipa, i.'cilnlclltz. Puslcllicrg, Mluiich, Vcrau», P^ilirain und Orzesnil) »ach P'scl vls ,u,n Änlch!»ssc an dir Kaiser-F>a,l;-Ios,pl,el.Vahli ncvst Fll!g,lbl>l,,ir!i uu» Vl^«ii!l) ildrr Slllltol,,l) liis a,l dir liüdmisch^ailllche Gren,!' bri ztüsch-Warda mit dcr Richinnl, c^gol Patla», von Pustcllirrg nach Komalau uud nun Ncichllllot odrr Bühmisch^'eipa >n dcr ^ silchüiiiss übrr Zwicken u>ld Gabcl grgen Z>t>an; "^ I<^ öl,« O,s,l) vom 2^ I'üii l«7''ncr V^h» »ächü Mluy librr ^llrlsliuo an dic bohünsch ' sachslschc ^andlsgrenze nächst n, I°han!l.(Af0lge»ftadl; ^- !lj.l) vom ^8. Juni I«?2 in V.tlsfj der Brdin-8>»>o,r» und Zllgrslandllisjc zum Gchuse dcr S'chrlsttllm,a. eoiei ^ucomuiwichnlKchu von Vrux c», die böhmisch-jäch» H, s'lchc Grllizc bei Mulde; ^- Ug>ali a» die böhmische yz» >llchsliche (Hlrujr i» der RlchlMla. g>gl!l Pilxa; '^» da«, Ocs, l) vom ^'.», ^llii! !"?^i, b'llrff^üd die Herslel-l»»g roirr VocomolivcisliN'ahn von Tarnom an die unga-l'lchr Vl>üdf«glsnzr dc> ^clucholn mit cmer Al>z,ueiguug von Ni KV^bmu »ach Z^gorz; ^'^ d,e VllordNllüg dc« Ncterbanminislers vom l:^, Juli IK?2. wumil der ^!>!,p»!,l, der Äcl>vi»>u>,g dcr ,,'n oiga-lostellen Verghauplumüüjchallell und Rroierbcrgilmtcr tund» gcmllcht wirt». (Wr. Ztg. Nr 257 vom «. November.) Nichtamtlicher Theil. Mit Erlaß des Mmisterium« flir E«lt..s und Un. richt vom l8^ O.ober d. I. si..d Klutthalterei. lllenmn.sst, d«,ch welche dem eva..ycl.sche„. be^ieh.m>s-^'le l«ch°l,schc» Baler N. N. da«. Ncchl al.^sp" oD«n "'N. die mit seiner lalholischcn. bczich.mqelwc.se eoan. Mische, Ratlin erzeugten Kinder evangelisch, d.zjchu,^«. ^'se katholisch zu er;KH n, ausgcho^n, und ist vei f,e. ""schten Ehen dem überlsvenden Ellernlheile da« R,cht ^rlaosil worden, das R.ll«'onsbllc,mtnis jci,er Kinder ^ tindcrn. welche noch nicht da« siebente Vtvensjalil- z„. ^^>c„t haben. Der Herr Mmisler hall «rundslitzüch 5'"" fest. d?ß die Slaaisoerwallung zur Ocschsänlung pj ^lerlichtn Gewalt in Sachen dcr Erzudung der di,c," "st dann mitzuwirken berufen sei, wenn für gts^,,-w'l'o'llunll eine keinem Zweifel Naum lassende ^nntn ^tstlmmung sich geltend machen lähl. Nun " °ber nach Nrt. 2 des interconfcsslontllen GeseheS vom 25. Mai 1868 Eltern, mclche das Religions, bellnntnis der Kinder vsrtraqsm chiq zu bestimmen verech» ligt sind (also nach «rt 1 des filierten Oeietz^s Ellern von Kindern aus g>m«schlen >»hc„). dasselbe bezüglich i^:.er Kinder aninr>,, welche »och mcht das sieocnte ^e» bcnejahr zurückgelegt haben. Dieses Recht wl<5. wenn beide ältern am Veben find. durch Bcrlrag geübt wer-dcn. duSsclbc kann abei a^ch, wenn ein 6>te>nlhcil ge» storden ist, dem überlebenden nicht abgesprochen werd««,. Dafür spricht, wenn nicht schon dcr Wortlaut ^e« Art. 2. so doch der im Art, 1 auf^stclllr Grundsatz, daß in dcr Regel derjenige, welchem das Nccht der Erziehunq bezüglich eines Kmdes zustchi, das N^ligionsdelennlnis für dasselbe zu bestimme,, hm. Vom Tage. In Oetreff der angeblich im Zuge befindliche» Verhandlungen über die Wahlreform. Frage theilt ein w'lner Correspondent drs .P. Vloyd" unterm 5). d. nachfolgendes mit: „Allmällg sicken cinigc illwculu». gen über die Principien der Wahlreiormoorlag' durch, und so wird man bclch l, daß der Re^ierungsentwurf jedes bisher zur Vertretung vercchliale Iiiterlfte ge. wlssenhast vcrücksichlige. Au« dem Off-ciöien ins Oe» meioerständliche übeisetzl, heißt dies soviel, daß die Wahl« reform auf dem Sylcmc der Inleressenoertleluna ba. fieri, worülier niemand in Zweijel sein konnte. Aller-dln^s ließe sich lt,coscl,jch und vmn !i«ralcn Sland» punkte gegen die volle Geiücksichligung d.s Oioß.rund. desitzts bei der Wahllcjurm manches lMwenden, allein die im Zuge befindliche Reform ist eine Hr nicht ausschllcß,!ch lideral'r Natur, und darum wird man auch zilllächsl d,c ersteren, und dann erst die letzteren ssaclmen ins Au^c zu fasscn havcx. Die Ver' fassungsparlci wird sich kaum «in.n Bcihgllinssen nor dem ..Wani," zniüstlreten muß, u^d fast scheint, als ob diese Nuschalluna dcreils auch in l",m hcutt >M n. ö, Landtage l „gebrachm, Antrabe prullifche,, Ausdruck findc» sollte, lia^ welchem dcr Rtgieruna eine bescklcuiiiqte Attion in der Wahllesoim zur Aufgabe gemacht wird. Eine befchku:"q!>.re Ns'ion als> die Boll» cndung des Elaborales und scinc OllNnmu.>,!'ft vein, Zlisammenlrille des Reichsralhc« ist t^um drütliai, unt« l,ar»m richttt sich jener ^.iiliag fast mehr an die Adresse der Belfassungsparlei, als au l>lc ucr Rc^le^u,.^ Won es anoercrfclts lichlig ist. bah m eiücm Samstag ab lthliltenlli Moüst^rrathe mit dcr Schluhbe» rathui'g der Wahlreform l'cgonücn wurde, dann dinsle diese auch licrkils beendet sein, da.gestern ein qioycr Thlil d»r Mln,ster anlüßlich dcr ^cliidla^s-E'öffüuna Wien oerlieli uno dies gew ß ilicht, ohn einen Abschlliß crziell ^u haben, gcthan hab.n würde. Zur Vcklasll^ulig dieser Auffissung mag noch der Uu.stand dienen daß man die Bciseiidung t>,S ^laborale« a«, die Ab^cord« ncten »och für dictn,u!f viel» leicht bereits auf die Rl'isc mitaenoolmei, hauen büljlcn Was nach dcr Raschheit, mil der j.»e Schlußberalhun. gen im Mllüstlrcolisell endeten, vo» de» au» dem Aus laxdt impoilielten Oerüchlen z,i hnllc» ist, im Ministe» rium hätten sich tiefareiseüde Mcinungsloft^renzen übe' die Principien des Entwurfes gellend gemacht, ist mit Händen ;u greisen. Oirse Eiftlidung ,st nur ei» Mied in der Kette jener systematisch bclii,l,e»en Veidächllgun. gen der Aktion des Eab,nels, die von feudaler oder ein:r anderen Seite ausg'hen." Der „Pester ^loyo" meldct: „In Sichen der Vantfraqe wurde der Ministtrp äsibcnt tcleqraphisch vers»il"d>gt. daß die diesfall'gen »mfan^reichen Piolulolle. mit der (Äenehmigung Hr. M^jeslät versehen, a» die österreichische Reaicruig abge^nig?» sino, welche nun-m^hr ihre Intervent,»» bchuis E'höhunq der Dotation dcr ungarischen ft'lialen sofo-l eintreten luss » kann stinazm'N'stcr ss rlapuly beq>bl sin reichu"nen unrensuriert zu,ück^ewiesen w rden. ersuch, der „Pcster ^,ny!>" dringend die Regierung, sie mo> in der Banlfrage ungesäumt eine Entscheidung he,bci> führen, um tiner förmlichen Krise vorzubeugen. Vom Geldmärkte wird gemeldet, daß die Versorgung von Effecten heute leichter, die Plazierung von Wechseln aber noch »mmer schwierig ist. Zur Aclion dcr sandlage. Ueber die bisher zutage getretene Tendenz der Verhandlungen dcr dicsscitlgen Randlage äußert sich das „,'vrcmdcnblalt" in folgender Welse: „Wnin nicht alle Anzeichen trügen, so ist in sämmtlichen österrelchschcn Landtagen dcr Entschluß voihcrrscheno, den slua>sircht« lichen Klleiligleilcn >o viel als möglich aus oem Wcge zu glhen. Die verjassungslieue Palte, Hal leine V ran-lussuiia., in den ^andtagestubcn hochpolNische Discusslonen zu e,öffnen. Als Tummelplatz für llaaiorechlllche A^la» tionen hat dieselbe die Randlage nlemuls angcschen. So wird sie es auch diesmal hüllen, da ihr daran gllegen sein muß, die iian^csangele^enhellen >n Oldnun», zu brinuen. Die kurze spanne Zeit, die den Randlagen zu» gemsscn ist, soll nicht m>t u»nühcn Dcoatlen üoer die Co»st>tuierullg desRclchcs aus^>üllt wcrdcn." Registrieren wir die Nctlon der emzelnen Landtage vom 7. d. M. Niederösterreich. In der nächsten Sitzung des nied.-üsierr. Landtages wird von Scllc oes ^^»ocs» ausschussts eine Vorlage eingebracht, bllrlffcl,o E'hü-hun^ der Gehalte für die Laliocsbeamten und Dilner. Oas Gefetz ist conform dem vom Rllchs,alht dcjHlkssc»en Gesetze sür d»e Staalsbl,amlen; außelbem jolicn d>e »n W>cn doinicilierclide» ^andesblamien u d j. «elier iUr das Jahr 1873 eme außergewöhnliche 3t.mu»crallo» elhal-len. I« einem molert» Antlagc dc«> ^aliocsauejchussis verlangt dieser vom Randlage bic Indemmläl fur «us-gezahlte Gchaüscryöhangcll an die ^aüdesb^amlcn und Diener, welche diese schon von März 1872 eihielten. Salzburg. Wahlcn der illusichusse uno der schüflsü^icr und sooalin die listc ^l,ui>g oer 14 ^an« deeausjchußbcrichtc wulor» voü^nomincil, welche dm de» treffcndcn /luSschüssei, zugewiesen wurden. Heivoizuheben ulilcr dcn Borl^t» sind: 0>e Gauoidnn^ jüi dll Stadt sal^ul-«. das Slatul der «Urcllloass curanz. das Hcjltz in G.lllff der Vcrlnililungsiimler u»o das besetz wcgen A»fhtbu»g d^s Schuigclües an oen Boll^jchiUcn. Tirol. Äls >r>^l'ere Rcgnruligsoollage wurde ein 'Nl-schlnlmlnf übcr cinl,e Aba>i0e»>l"lj>c. rul'gsnorla^en ocngelegt, und zwar e»n Glslhra. Nach der öffclilllchen fand euic orrtlau» liche S h„ng statt. Böhmen. Graße referiert Über die ^ mg dcr Schulgcs tzdi'stimmuliqei', welche die Be>> ,,,g des Vandl's zu SHuI^wlck.n normieren. Der ^a»l>e5lius-schußanlrag wird einer fünfzehnsslilbrigen Eomm'ff'on übergiben, worauf die Wahl dieser und drr Pcl>lrd an den SHulausscbuh gewiesen, Ocr ^aideeausschuß wulde be-aufliagl. die VciHandlungen wc^en Eidauung von Ea-nallsriclaserncn wcller zu suhlen. Schlesien. Die Äulrü.e weaen «nlaufes eines Nachbarhauses des aUgcmemen Kranlexh^us s e U.brrschwlmmlc,' in Oohmen mcrden bewilligt Ebenso wurdc» noch mchrcie anb.re Anlrliae oo" rein localcm ^nlerefst theils bewilligt, lhe'Is dc» Al'flschüssen zugewiesen. Zur Kmsoldnnllpvorlagt. Die Nat..Zt^,." beschäftiget sit» "Nullend mit der Slelllma derpicuh'schcn R a'tllmll ^ur Talül der^uyalen. Wir wollen die maßgebenden Stellen hier repioftucie'en: „Wenn. wie mehrfach verlautet, jctzs zw,sche„ der Regierung und dcn Führern der für das Zu,»andekommen 183ss der ssreisordnung eingetretenen Parteien Verhandlungen über die Kreisordnungsvorlage geführt werden sollen, so kann man mtt Bestimmtheit darauf rechnen, daß man zu Abänderungen seitens des Abgeordnetenhauses sich nur in minder wesentlichen Punkten verstehen wird, etwa in denen, welche die frcie Cornmision des Herrenhauses selbst zu cind.rn vorgeschlagen hat. All- Hauptpunkte, namentlich die Zusammensetzung des Kreistages, die Be« stimmung seiner und des Kreisausschusses Functlonen, die Bestellung der Organe ,m Kreise, die Beseitigung der Ueberreste des Patrimonial» und Fcudalstaates. müssen unangetastet bleiben. In allen wichtigen Punllen sind die Compomlsse bereits oollzogl',,, und es sind die l>» beralcn Parteien gewtscn, welche Lie Han^ zur Verständigung weit lloergebo^cn gereicht und dcn conieroalinen Principien Zugeständnisse gemacht habe». Wie allgemein angenommen wird, soll die Kreisordnunq nach dem 12len November querst dem Abgeordnetenhaus? vorgelegt werden, und es isl nun zu erwarten, daß es ,m wesentlichen eine sanction incs bis dahin herbeizuführenden Einvernehme'« sein wird. nin welche es sich bei den Allge-ordneten zu handeln haben wird. Um t'«e gleiche Sanction im Herrenhaus« herbeizuführen, wcrden umfassende Ernennungen neuer „He ren", wie jeyt zweifellos ist, vorgenommen werden. Was in dieser Beziehung aber ü^cc Zahl und Persönlichkeiten oulch Worl und Schrift verbreitet mirs», hat bis j?tzt nur den Werth von Combinationen, wie sie durch die thatsächliche ^age der Behältnisse nahe gelegt sind. In R^ierungslreisen ist man sich dessen bewußt daß es sich bei de>? Pairsschnd nicht blos um dsi aufgefaßt und von miiilil^rieller Zeile wird die gleiche Ansicht in der folgenden viel verbreiteten Notiz ausgesühit: i^cr Kaiser, heißt cs, übt, wenn er non dem R.chte des Pairsschubes in dem vorliegenden Falle Gebrauch macht, zustl^lch eine nat>0"ale Pfl-cht, »noem er dadurch dlc Üiia.ilt einer der demschcn Politik giundsaylich nit' ge^lnsl^hendcn Coalition bricht, welche sich. wie dic jüngsten Elschemungen ,m Herrendausc vor aller Äugen llar dasgelegt, aus drn Ultraconseroatlven, den Ullra-montanen und ^jolen gebildet hat. Anarsichts der Vorgänge und Abstimmungen im Herrenhaus«, dei welchen die UMamonla»el! b«^ auf den lttztei, Mann sich der Opposilioa gegen ine Krcisordnuuq?vo:la^e angeschlossen, wiro man nicht ut'errajcht sein kü.'nen, wenn man ei« fahrt, daß diesc unbedingte Unterstützung dn' ultra^on« servatiuen Gestrebungen auf einem Kompromiß beruht, welcuem zufolge bel den bevolstlhenden Debatten übe, d«e Gesetze zur Regelung dec« Verhältnisses zwischen Staat nnd Kirche die feudale Partei des Herrenhauses «lue eornjo unbedingte Uitterslützxng der Opposition der katholischen P,rt'l zu gewähren verpflichte! »st. Der Paiisschub wird aber anch »ür >>!ese Ei'eutualilät die e«nz>g richtlae Vorbereitung von se es wird alsdann anch zur Veitre» tung der llrctlllchen G setze nicht des persönlichen Ein« greiseüs deo Mlnislerpräsidenten bedürfen Auch mit Bezug auf ^ie Pers nen treten die Can, ftquenzen des Ereigniss«.'«! der voriaen Woche hervor. Wic Herr von K üyow, so wird auch Herr o. W>tzleben. der wie jener namens d:r „Domcaptttl" die Krelsordnung verwa».f. aus dcm Staatsdienste scheiden. Der Wahlkampf in Nordamerika, in den Vereinigtem Stiaten der großen Republik wurde, wie der ,A. A. Ztg." aus Washington geschrieben wird, zwischen den beiden Hauptpartelen, nämlich der republi' lan'schen wie der liberal-demokratischen, aof Grund der von jeder Partei aufgestellten Nationalplaltformen ge» führt, sine enorme Thätigkeit ward dabei von jeder Partei m der' Voraussicht entfaltet, daß in dem Verluste dieser Htaalswahlen oie verlierende Partei anch ihr Schicksal in der oevorstehmoen Wahl besiegelt fi»' dr-< werde. Hunderttausend« von Dollars sinn ii, Fackel« zügcn jeder Partei, in unzählige» Wahl-Documenleu und sür öffentliche Redner gespendet worocn. Oas Wahl-rejullat ist nun zu gunsten drr llpublitanischcn Partei mit großen Mehrheiten ausgefallen, so daß d»e Wieder» wähl des republikanischen Pläsideutcn schon am l0 Otto« ber als gesiHer zu betrachten war. Schon vorher, im S.p-tember, halten die Staalswahlen in den Ncu-England» Ztaalrn Vermont, Connecticut, New Haiupjhne, Maine, sowie im südlichen Staate Nord»Carollna ebenfalls re-publilanliche Mehrhitten ergeben; die liiicial-demotlali-jche Part«, an deren Spitze der Prästdenschaflscandidat Horace Gieeley steht, wurde überall geichlagen, trotz» ocm daß Herr Oreeley selbst den für einen hohcu Can» d>daten ung^oilhnlichen Weg eingeschlagen, verschieü«ne Staaten in öffcnllichen Reden zu addreijierel'. ,^ragt man nach dem Grunde des Sieges der rtpulilitanlsch'en und der Niederiagl. der liberal.üemo'ratifchen Partei, so findet man ihn hauptsächlich in zwei Umstünden. Ein» mal hat die republikanische AomiNlsllatloll die üffenl« lichen Finanzen ebenso ehrlich wie gcwlsscnhaft geführt, dic Nationalichull, in kurzer Zeit um AliO Millionen verringert und dabci die Sleueln und Zölle außervldenb-llch ermäßigt, so daß sie das Vertrauen des Voltes und namentlich der gesummten proiper>e>enden Geschäftswelt sich erworben hat. Andernlhells hat d>e Verbindung der liberal'deml'lratischen Partei mit den lH^-Rebellen des Südcns Kie begründete Befürchtung hervoigerufen, daß mit dem Siege der lilttlal-demotVatlschen Partei daS demokratische Rebrllen'Element an das Ruocr der H?rr» schaft gelangc, unü die durch Unte,jochung der Ncbellen ellun^eneü nationalen Rcchie der HllavcN'lHmanclpalion, oer Gleichberechtigung und der Äelestlgung t,cr Union wieder vereitelt werden milchten. Denn man dalf Nicht übersehen, daß in den südlichen Staaten infolge der fl üher bestandenen Sklaverei die zur ifreihcit und Oleich-de,cchlig»ing crhabenen zahlreichen Nm Staate Gcora,ia dic ftunmliercch' tiglen Nc^cr mit Gewalt von d»n Slimmlailen getrie« ben, und in Wesl-Vilgiuien hat man sogar ge^en das ausdrückliche Amcnbement der Nalionalconstltulion nnr neue slaalsso/lstitution adoptiert und daiin die Negei ohne Äusnahlnc für unwählbar und unberechü,t zu ir» gend einem 'imte erklärt. Unter solchen Umständen, die dusch anderweitige Verfolgungen der Neger, durch straf« lose Mißhandlung und durch Mord noch erschwerende, m.rden, erscheint der von der liberal-demokratischen Partei proclamierte sublime Grundsatz der Versöhnung deS Sü< dens leider ala eine Illusion. Der Wahlkampf ist noch nie so bitter gewesen, wie in der gegenwärtigen Pläsioenlenwahl Nicht nur die Aräsidentschasts »Candlduten der beiden Hauptparteien, General Grant von der republikanisch n und Horace Oreeley von der liberal'demolratischen Partei, werden persönlich in Rebe und Schrift heruntergezogen und herabgewürdigt, sondern auch hervorragende Politiker, Senatoren und songreßmänner beider Parteien n»a«n der bittersten Verleumdung ausgesetzt, um ihre Wirksamkeit in der Wahlagitation zu zerstören. E« gibt na« mentllch einzelne Preßorgane, die das äußerste in dem Felde der Verleumdung leisten; zu diesen gehört ganz besonders der newyorlcr „Oun", ein liberal-demo» lratlsches Glatt, welches lediglich von Sensalionsgeschichten und gemeinen ^ügen seine Existenz fristet. Die gegen-wällige republikanische Administration ist von der liberal-demokratischen Presst und von den öffentlichen Rednern dieser Pallei dermaßen angegriffen und verleumdet worden, daß »am Präsidenten bis zum letzten Postmeister herunter alle Beamten als käufliche Creaturen, ja wenig besser als eine Räuberbande erscheinen mühten; z. B. das öffentliche Schatzamt werdc — so lauten diese VerleuM» düngen — von < Dieben geleitet, die zum Betragt von vielen Millionen falsche Bonds und falsche Banknoten ausgeben, der Finanzminisler verdecke diesen Oelrug durch falsche Gerichte u. s. w. Cm bekannler Redn r erklärte daher neulich öffentlich: ,Der Strom der Verleumdung ist über alle Grenzen hinausgcschriltcN, so daß man glauben muß. das Voll wähle leine Can-didaten für die höchste Würde der Präsidenlur, sondern Can)idaten fnr das Zuchthaus." Es ist dies eine traurige Zchattensette der unbedinqten Prehfrelheit, obgleich andererseits ein Correclio dieser Verleumdungen in der bcsseien intelligenten Presse sich stels geltend wacht. Natürlich slehi den verleumdeten Personen das Recht der Klage auf Schadenersatz zu, allein die Prozsssc sind zu langsamer Natur, um noch rechtzeitig vor der W^hl tinen durch Verleumdungen angegriffenen Candidaten zu rechtfertigen. Politi^e Ucberfscht^ Vaittach. 10. November. Das ungarische I u st i z m i n i st c r i um wird demnächst Gesetzenlwürse über die Auflassung der Fmanz-gcrichle und die Vermehrung des Wechsrlgerichtepel« sonules vorlegen, — Das Abgeordnetenhaus wählte den 7. d. die Müglltder der Fachlomm ss>on zur Oeralhung ocr Militärischen Vorlagen. i)as Clatioral d's Ministeriums des Innern in Octilss der Organi-jalion der S la ul Sp o l i ze i ist jertlq und zur Vorlage bereit. — Dle kroatische Regn icolarve-pulation unterbreitete drn 8. d. dem Präsidenten der ungarischen Rcgiiicolarbepulalion deu ausgeaibeiteten Ge-jetzenlmurf sainml MolloittUlig. — Der G setzentwurf ocilehl aus Id Pasa^raphcn und einem Anhange von !) Pa,aqiaphc», der über die Crcle,ung eines g«melli< sainen Reichsgerichts Handell, welche« über Angclenhcilen enischeiden wiro, deren Gemeinsamkeit nicht festgestellt werden kann. — Die Kroate» vc,langen in dem Ent-wulje die Ernennung des Banus ohne Gegenzeichnung dam. China und Japan jene vom vorjährigen Reichsrathe qenehmigten und von Sr, Majestät ratificierten HHndel«veltrüae zu überbrühen, welche der l. t. Gesandte und bevollmächtigte Minister in außeroidentllcher M ssion. zugleich Befehlshaber der t. l. Cscadre. Canlrc-Aomira! Anton Freiherr von Petz in den Jahren 1869 und 1870 mit jenen Neuerungen abgeschlossen hat. Zusall'ge und persönliche Verhältnisse legten mir umsomehr ein näheres Studium^ der ostasiatischen Ver^ haltnlsse. namentlich aber dessen Handelsbeziehungen nahe. als mich die lai^acher Handeln- und Gewerbelammer mit dem Diplome eines ihrer correspondierenden Mitgliedes beehrle, und ich zufolge dessen gewissermaßen die Psiicdt übernahm, meine gegenwärtige freie Zelt den Hmdllslüleressen meiner engeren Heimat zu widmen. Je tiefern Einblick ich tnessalls in unsere geogra-phischen und Handelsbeziehungen gegenüber jenen frem» der Weltlheile gewonnen habe, desto lebhafter und über» zeugender prägte sich in mir die Ueberzeugung auS, daß Oesterreich in dieser Richtung hin eine bisher noch gar nicht zu ermessende Zukunft, gleichzeitig aber das in Oesterreich anerkanntermaßen vorhandene Großkapital Veranlassung und die Pflicht habe, schon gege,,wattig mit u^Uster Energie in die zulunstsreiche und lucrative Action zu tleten, um den beiden Emporien von Trieft und Fiume im südlichen Europa jc eher dieselbe Rolle im Wellhandel zuzutheilen, welche Viverpool, Hamburg und Bremen im Norden unsere? WeltlheileS so siegreich behaupten. Ich kann alles daS, was ich in den weitesten Krei» sen und namentlich in den Kreisen unserer finanzisllen kauto voleo verbreitet wissen möchte, nicht besser zum Ausdrucke bringen, als wenn ich hier einige txesfällige Bemerkungen des belanulen National-Oelonomen Dr. Carl v. Scherzer voransende. Dr. Sckerzer saut: „Seit Jahrhunderten war das Hauptaugenmerk der Novigatoren auf das östliche Morgenland, auf die asiatische Wunderwelt gerichtet. Sogar die kühnen Unter, nehmnngen des großen Oenuesen zielten eigentlich nur auf die Vosung des Problems hm, einen nähern, minder gefahrvollen Seeweg nach Indien ausu'ft'nde». und ungeahnt entdeckte Columbus eine neue Welt, während er durch eine atlantische Ueberfahrt den Oslrand Asien« zu erreichen glaubte. In dem Maße, als die industrielle Entwicklung Europas zunahm, steigerte sich auch das Interesse für die reichen Culturstaaten im Süden und Osten Asiens, welche in ihren natürlichen Schätzen an köstlichen Ge- würzen, an werthvollen Droguen und wichtigen Hilfs-stoffen für die Industrie dem Welthandel ein unermeßliches Feld lohnendster Thätigkeit darboten. Selb» die spätere Colomsierung anderer außereuropäischen Bänder, die imposanten Niederlassungen in Amerika, Südaflika, Australien und NlUieeland, so wit die vermehrten Bedürfnisse ihrer heutigen Bewohner vermochten nicht die Bedeutung des indischen und ostasiaschen Marktes für den Kaufmann fo wie fÜl den SchiffSrheder zu beeititrächtigen, vielmehr zog ^ den Unlelnehmungsgeist immer mächtiger zu eintlN HandelS^ebiete hin, wo sich dulch den Cultur,"' stand der Eingebornen die doppelte Aussicht eröffnete, die konvaisten Producte der tropischen und subtropischen Zone gegen die Erzeugnisse deS europäischen Oewerveflcißes tauschen zu können. Und dieses unaufhaltsame Drängen c«s SpeculationSgeistes nach Ol«e" nahm in neuester Zeit noch großartigere Dimensionen an. wo das steifende Begehr nach indo«chinesischen Pro-ducten die Erleichterung und Verwohlfeilung dcr Tra"^ porlmiltel und die Herstellung einer neuen Wellueilshls-Passage, welche die Mlllelmeerhäfen dem indischen Continent um mehrere lausend Meilen näher lückt. eint Ausdehnung der Handelsbeziehungen in dieser HinM so verlockend machl! Dermalen stellen Britisch, Inoien, Siam, China und Japan ein Handelsgebict mit einer Einwohnerzahl von etwa 000 M i l li on«p Seelen o d e r ü b e r die H ä l fte derGesammt -beuültcruna der ganzen Erde dar; die Werth« dea jährlichen Umsatzes an ^oduclen und. Waren, welcher durch «ine Schiffsbewegung von fast 3 M'llioneN Tonnen vermittelt wird, erreichen die Summe von 1838 — (Militärisches.) ssrainisch«? ^ndwehr-Va» taillon Rubolfswerth Nr. 24: Provisorischer Valaillons» commandant und Vorstand der Landwehr-Euidenlhaltung: Haupimann erster Klaffe Karl Freiherr Heloersen v. he!» versheim. Evidenz- und VerwallungSoffizier: Hauplmann erster Klasse Franz Dobrautz Instruclionsoffiziere: Haupt< Mann erster Klasse Johann Dentel, Oberlieulenant Karl Komp, Vleutenanl Karl Dollar, Krairnfches i!andwehr'Äa° taillon Nr. 25: Balail)onSco!nmandant und Vorstand der Landwehr-Euldenlhallung: Titularmajor Michael i!ana. Eoidenz< und Beim.,l,«ungsoff>zier: Hauplmaun erster Klasse Anlon Ihuber v. Olrog. InstluclionOofsl^iere: hauplmann erster sskifs/ Frau; Herzmann, Ober lieutenant Franz Palllsch, Lieutenant Amon Flur. — (^'occlderiHt. ) 1. Jakob Pressel, Bäcker, lebrjunge au« Hamdoviz. Äezirl Nudulssivcrlh, und Franz Schuster, Bäckergeselle au« Ünler-Gallenberg, wurden in der Polana Haus-Nr, 6 w«;en Diebstahls zweier Regenschirme angehallen. 2. Der steckbrieflich versolgle Schneider Änlun Ruschla hat sich dei der hiesigen Slcheihei«i,!)ehörde selbst gestellt. 3. Bei der Harpfe de« Hausbesitzers Ialob Lut. mann am ^üibachfelde nächst der ^aloberstraßc wurde am 28. v. M. ein neugeborenes looies Kind ausgesunden. 4. Do-nmnl und Franzista Pavan aus Venedig wurden wegen verboiener Nucklehr in die üsterr. Slaalen, bedenllichen Verlaufe« vo» Zigarren, Besitze« einer Barschaft uon 100 fl. und Hausiererwaren angehalten. 5, Die Magd Johanna Stleckl au« Nlllal, Beznt Krainburg, wurde wcgen Tlichcl-diebstahls dem cvmpcle»len Gerichle eingeliefert. 6. Der 26jahrigc irlsinnigc Olundbcsitzerssohn Franz Aöct aus Ncid^oiitz hat sich au« dem elterlichen Hause, unwissend wohin, ünlfclnt. 7, Der Vagant Sebastian Mihclic aus Laibach wurde wegen Dlebstahl, Wachebeleidigung und gewaltsamer Drohungen der «Herichlsbchuroe gestellt. 8. Dem Ulban Recher in Schifchta wurden Kleidungsstücke und Wäsche von unbelanmem Thäler gestohlen. 9. Mathias Loömösar aus ^l^^iice wurde wegen Effcclen», Wäsche- und Kleldun.Mebstahls arreliert. 10. Dcr Knecht Suppanz wurde wegen lÜ!pt!llicher Mishandlung in Untersuchung gezogen. 11. Dem Johann Mlllauc aus M >ste Nr. 36 wurde eine silberne Uhr sammt silberner Kelle im Werthe von 1U fl. von uubelanxlem Thäler gestohlen. 12. Ein Plandzeltel, auf einen Bolleglo'fsel und 9 ft. Wellh laulend gerlclh in Verlust. 13. Ialob Bcnedck aus Dolenavas bei ^ack wurde wegen Veruntreuung von Waren im Werihe von 10 fl. beanständet. 14. Die beiden Kutscher «5rlen Bcml'hungen deisclbcn a/lang es, daß das hijchst gefahr» diohciide Fcucr dcwäliigt wurde. Zwei Aaueruhäuser, vier Wlllhjchaslegedaudc, 13 Siuck Rinder und 8 Schweine winden ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr lehrte heule 8 Uhr morgens vom Brandplatze zurllck. — (Aus dem Äm t s bla t te.) Kundmachung be« I treffend die Zisticruiig des am 18, d. hier adznhallenden ^ Birhmarlle« wegen der im ^ande herrschenden Maul- und > Klauenseuche. ^ ! — (Die l^tlalnica »n Mottling) feierte, an, 3. d. den siebenten Jahrestag ihre« Bestehens. Am! 24. wlro eine Äl!cndunlcrhaltU!,^ slallfiilden, bei welcher^ Kotztbuc's Lustspiel „Der gerade Weg der beste" in Szene geht. — (Theaterbericht vom 9. d.) Dle aus. Übenden Kräfie unsere« Schauspieles wagten sich an Schi!» le's .^adale und ^iebe," und siehe da, Forluna war den Kuhxen glliisllg. Des großen oeutlchen Dlchiers bürgerliche« Tläuersplel ging rechl anständig Über die Bre ler. < Die nächtigend bezcichiieleil Szenen wuioeu mil ocsonde. rem Fleiß gegeben, 'und zwar 1. Alt, 5. und 7. Szene. — 2. Ält, 2. 3. 0. und 7. Szem. — 3. Kll, 2. und 6. Szene. — 4. All 3. und 7. S«<, ^. Nuoemticr. Thiers bcalückwünscht« den Präsideuten Grant zu >cil,er Wieb>.rwahl. ThürS wird eist Millmvch oder Donncrslag die Äolfchajl in dir Nalionalvcrsammlung vcllcsen. (5s schcint gewiß zu s^in. duß vor Mluuf uon 14 Tagen lnn die Vrifasslinq bl» tresscnder Än'rag in der Nalionalorrsammluna, ring?-bracht wird. Man versichert, daß sodnnn der Präsident Oievy die Wahl linn Commission beantragn wtrde. welche sich mit sämmtlichen coiistilutioncUcn strafen ^n bsfassen h^tts. Die Aonahinc dieses Anliaa/S ,85>. ^illülNelüe 70.15). ^>6< e'!I,'.!"-«»!'l,ll, l<»2.80. - «n„f.?lc!>''. W4. - c,- 2— 2 10 ckinostslj.vps P,d ! 24j — ^o',^!l! ^), >-------> b b j-.alufieifch „ > 8H- ^ Hribf'. , > 2 90 <<4b Kchweillfsisilch,, ^4 ,, Virie ' 3 20 3 47 ^chups-nsscisch „ ! . lß.. isnlll^.l^ , '- .-5 3 95 Hätmdcl 57. A!U5<.. 8l» Erdllr^' ., 170-------Laub«« « l Ib!. ^'iiisl'! . 5 40,- - Heu i.c lentner I 25 Elbseu . l.50 Ktloh ., , ... , . Fisyl-n „ 4 6l»<_. ,. Ho^,,h°rt.,pr Klf», — ß ßy «lndsschmal^ j'? 5.3 weiche, 22" — 4 7ft Kchwlilicschmiil?, ., -44 — - ??fi«. rotli., Eimer 14-spell, Nllch, ,. — 34>— - lvrrt!llisch - Ooljuo, Parli^uiier, Trieft. -Vr Tanftssr, W^rellinrg. — Miller v.Kappi,«, itropp. Gias Vaibn, Kims'iibach, — Mao Zschsn!msi<>,. Wien. -Reisp. l. l. Major, ynlau. Fischer, Tschalalhur». - Hiilchlcr. Wirt, Neuiler, Fabriisvssihss, »lugelifurt. Kllnicny, Kaposonr, — Sonlienbslg, Tschulaihurn. - Deiltlcli, W >rn?diil. Korniher, Fnblllanl, öleilibrUck. - Kastelitz. Maleiia. - Naic, sammt Familie, trieft, — Marie Kalin ^'andsiraß. «»l:,^, 'zH »^«. Ulbanlschllsch, Vssil).-r. Höflein. - Tschißuer, Ingenisius-Gatlii,, Vill,nic>. — Hnulsch und Kchlsiner, tlauf-leuie, W»cn. ' ^ ^ i? ' n ,B «ll. Wg. 74l.5v > 4-, windstill Nebel 9 2 „ N 74O.»» ^ 10.4 wmdftlll halbheiter 0.0« 10 „Ab. 73«,,? -l- 5.« windstill ganz. bew. . «li.Mg 732«, ^. b, wlnöüill Nebel 10., 2 „ N. 72?.., >1s'l> SW. z. siarl Regen <^" , ,0„ Nd. ^ 7235, ^ 12.. SW. z. starl j. ganz brw, ^»" Dlii ft, Molll.cünebi'l. lcistilbn blinn bewöllt. «bendroth. Mmiddos lind Molidhnlo, den U» Morgcimebel. seil « Uhr Vorm. cll'lvschs.lnd Rs^n, Hciroccolsl'ömunl,. Sildwestwinb flohweise hi-slig. Das Tag,emillt! d^r Wärme an bsiden Taym j ^.5* lll,d -^ 9 l'; bezithungsweis, um I .^' und um 4 :' '!l>^ dsm Normale. F<»r die freundliche Theilnahme wilhrtnb der lan ye" Krimthi-i, n„o s,»r die so zahliriche Vlss>s>>>l»g zur letzis,, Nlihssläite uilsrrer unoer^ßlichl!! Müller, Schwiegsl- u»d wrubmulifr. Fiau 3osefa Urbantschitsch vrrw. gewesenen «afteliz, Vllixl-icol'iiwr, s'qt allen Freunden u»d Velannten den herzlichsten Dant im Viamen aller NüNsh^rigm der tiesdetrllbt, Gohn Raimund Kasteliz, l. l. i'ai,d,d..stc>„b ooll^q sich e»,c all>Msi..s E'h°h,..,° ^llllrn^rllull. dcr P'e.k. w'lche sich .'.,p.e.. Mid m.f Dlv.ftn echr,ck.e t>., ..e Me......,8 °° h...lchl. daß da« H,'r<.^he„ des Ä^.«'« w. e... ich m ch du 3 T „ss. ..« n l"l)».e, G.ibl),sch„fs„»ff lilwxl' wo>l,ell s>>. A..S d.m ,'„ c>llq,»»-,„l,i fr,>.„d»ch.,„ B.,»c d>» vorsr haben sich n.ir wemgc P^pieic onrch brooder» r°,chr«> uno i.llrnsioes Gle.aei, satt ,e„. » ourll, relrogl^oe «rlliluuug ab. Zu den ersttlen gehörte» öfterr..«llg. Ba.ll, ^,'loyd, Banloerein und Trumway, " """ ^^>»^>, l«" ^'«^ ««lu, ln ?i^<.i'...'!..«.! Mm.",^'mhe. 6.^90 <:6 -5 Hl^,, "«l,"s» ^5 «)„ .,« - " ">' 7,»il<, 7<>."0 . , ,^<» ,u !?00 ft, .N2'" .^7'. , „ 1««4,u100ft. ,43 ^"5,' Slauls'Domäl'tN psa«ldbr,esl zu 120 fi. 0 W. i,l ",-l'tr . . uz. z,g^ ft«s INN N. ii» ,ft„.. ' , !^»> 5'g<6< ^6 50 97 — tt!.l,zlc:. . . >, - , 7^— 7« 75 »tch ,. l> . 94 — ^f». vdfi.^tllslt!-»^ li - 9,50 92 5.s, Sl^s.chii,^,^, /> . 76 - 70 50 s»' „ !^ 91 k>0 !<3 — Ungarn . , „ b „ K0.- 8050 « . Nnt>,:, ^ftentlicke Vnl-Ke» ?'0limnfn,>!,tul!ge>ul<.' zn 5, pCl f>6 80 97.-"i p, <3,!c»bulinllnlel,ll< ,« 120 fl. . >l. W, Silber ü"„ pr. Soicl 1007b »01.— ^^«Mtc! llttl'hc>! ^u l<«' ft. ". 7^N, <8in»abl.)»r. »tiick 10ö.b0 103 75 zahlbar !, v«ll flir l00 ft. 8»— 88 50 >». «etl,» »0» «Hau?l»stit ^ ür.,: "">,:slr. ?tl»inftal> s Hr?ld5l n. Gell- 33 > 10 i3'x30 ,j> !,mn!!al!, atlßini. uuzur. 135 5>» ld6 >>> Deposilendanl....... ,23 7') 1^4,25 ^^.s,mpir.E^llschllst n !>. . l«50 U». - Dona» Dl»,!!p,lchisss. H^ousch. 64'^, ^47 — «ölisadtlh WiNbah». ^,u,, «„d. wrise, Kuellc) . . 2,1.50 il12 — ssll'^,^^ ''^,^' ^- . ' 2065-20/5- jfiiuf?trch«»-««el»«»i5 di —._ 1l»4 — i»r- > ".0'^^'.« ,^,, ^2, 5.0 5,22 i.'em.'e7!j-«,^.^.I,fih,r.P^h,, ,47.^ 148 .'X) Noyd. Nfferr. . . . . b"«i __ s,^,4 Oefterr. «lordwestbah» 2,7 - 2,? 50 »^ ' '>dn . ,73 50 174 . r Boh« ,?4-l74 5U ^ .. , , ^, i ^'^ ^ .^^ _ Si'^ahn . . . 204 25 2<>4.50 "?«!>.nordd Verb,»id Vahn -____ Tlilisj ^°b" . , 246'- 24650 Unffarische Nordossbahn , ',3 .»><> > ',9 _. Ul'oarijche Oftbahn . , 124 25 lii4 75 5. >'e. ili'l3 5«.r, s«l, 87— 87,50 Glis.-Wfftb in K. v«z. (i, «mtss.) 89 - 89 50 ,«l " dl n, 3,l», b.'l, ll)0.- ,005' ^ >!,»'. ... 9790 "8l0 ' ? K><1- 100 50 si>h,nb. Vahli ,n Gil»'« oer,. . 87— 87 50 Hlautvb, V. 8' - 5,Fl „> «db. von« s'^ ,/^!?s) ?a» >> 5 Frs« pr. Atiick !lnc> O^^llbn ilil !00 ss - 75 75 76 25 ^redlinnftall >. 5»!Nl^< u. G">" »-lt> ?»„« zu 100 fi « W - 183 - ,84 - 'lut, lf^>ifn,l!, »u 10 ft, 14.5U 1).- ««»«ldul,, !«l 100 fi ,«bb. W ßo 75 ßi ^ Hraülw'i o M 100ft ^lls l«, ^, ^^ Hamburg ', ,'br 'lA'^>a«?« . . . «z.10 ^^ ». ll>tttn,-Dn!°ls. 5 ft. 9 ,. ^",s, ^ ^^polton«b >.r . , 8 . ß2 8 ftlj 'Vrluh. ltll^enjch,,,,» 1 . y,> " , Sll I !06 . 75^ W7 , - I Krazmjii" Ärnn':?^l:Knn,»» 0bl,,»sadt Dresden iiderbrachie 20.000 Thaler zu Wohllhällgkeilszwecken. — Au« Ber!m 'ft die Geneh» migung des Kaiser« zur Auflassung der Festungswerke von Dresden eingetroffen. Nachrichten aus Par,» und Oerlin zufolge steht die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen! Frankrelch und Deutschland zu dem Zweck, die vollständige Räumung des französischen Gebietes von deutschen Truppen bereits in einigen Monaten zu be-«ertstelllgeli, nlcht nur bevor, fondern hat auch gegründete Aussicht auf Erfolg. Es soll sich babe, um eine! Combination handeln, den Ertrag der großen Anleihe ^ sofort flüssig iu machen. Vom beginne nächsten Jahres, ab sind ohi'ehm nur noch zwei M'lllarden an Deutsch» ! land zu bezahlen. Oae Mlnifterum in Dänemark legte dem KLnig cin ausführliches Memorandum über die Nord»^ fchleswig'Frage vor, in welchem der Nachweis' gellefert w«rd, daß Nordschleswig im Sitwc der zu Recht bestehlnden „OoligUwtio ValäsmariHUH" st^ts einen integrierenden Theil Danemails bildete, demnach ^ niemals zum deutschen lvund gehören tonnte, ^luf Grunds dieses Memorandums wird Dänemark mit Dextschland! übei Nordschleswig verhandeln. , Achmet Muklar Esfendi ist zum Scheich ül' Islam und Namlt Pascha zum Marlnemiiniter er. nannt worden. Der gewesene Marineminister Mustapha Pascha ersetzt del? zum Polizciminister ernannten Samit Pascha als Gouverneur von Erzerum. Zum Uoocmber-Avanttlnent. Auf Grund ^cr in „Wle»«r Zeitung" public«crten Kundmachung wurden belördert: 6 Generalmajor« zu Feldmarschal'Lieutenanls, l3 Oberste zu Generalmajors. 28 Oberstlieutenants zu Obcrsten. 54 Hauptleutc und Rittmeister zu Majors; ferner wurden ernannt 4 General« Majors zu DivisionscommandaKle«, 8 Ooerste zu Tluppc»« commandanten. 10 Oi?er»»e zu Negimentscomman^al'ten. 9 Odc!sll!cutenanl«l zu Reservecommandanten. In der Infanterie: 81 Hauplleute zweiter Klasse zu Hauptleute» erster Klassc, 130 Obecl,cutma.tts zu Haupileuten zweiter Klasse, 192 Lieutenants zu Obcrlleutenants 36 Cadeten zu Lieutenants. In der Iägenruppe 21 Haupüeute zweiter Klasse zu haupllcuteu elster Klasse. 28 Oberlieulenant« zu Hauptleuten zweiter Klasse, 32 Lieuleuants zu Ober» lieutenants. 4 Cadettn zu Lieutenants. In de; Sinltä^lruppe: 1 Hauptmann zweiter Klasse zum Hauptman» erüer Klasse. 1 Oberlieutenant zum Hauplmcllin. l Lieutenant zum Oc>erl,euttnant. >^n dcr CgoaUerle: 2 Rl'tmcistr 2. Klasse zu Rittmeistern 1. Klasse. 30 Overlieutenants zu Rittmeistern 2 Klasse. 52 Lllu-enants zu Oberlleulenante, 48 Cadelen zu Vieulenants. In der Artillerie: 10 Hauptleute 2. Klasse zu Hauptleuten 1. Klasse. 7 Obcrlieutenanls zu Hauplleuten 2. Klasse, 23 Lieutenants zu Oberlieutenants, 56 Cadeten zu Lieutenants. In der Genicwaffe: 8 Hauptleute 2. Klasse zu hauplleulen l. Klasse. 10 Oberlieulenant« zu Haupt-leulen 2. Klasse, 15 Lieutenants zu Oderlieutenants. Im P'ocmier-ReqlMtnte: 4 Ob'rlieutenanls zu Hauptlluteil l. Klass«, 9 Lle,tten ^ ^ Ooerlieullllants, 10 Cadelen zu Lieutenants. Im Fuhiwesencorps: 5 N'ttmeister 2. Klasse zu Rittmeistern 1. Klasse. 10 Oberlieutenants zu Rill. meistern 2. Klasse, l3 Lieutenants ;u Obellieulenants, 5 Cadeten zu LltutcnantS, Pensillulerl werden: Ein Feldmarschall'Lieutcnant, 5 Generalmajore, 2 Oberste. Wiener Weltausstellung 1873. «us Brüssel ist der PiäMüt der belgischen Au«. stellunMommission Herr Senator Varon T'Kint de Roodenbccke in Begleitung des belgischen Commissions« Mitgliedes Herrn Lcclerc, Generaltnspeclois der Land« wirthschaft und der Vicinalbahnen, in Ausstellungsange« legenhnten in Wien eingetrofien. Die Aussttlluügscomniiss v!i fü» Elsaß und Lolhrin. aen beabsichtigt unter anderem cin cifass,sches Naurn« haus mit seinen Einrichtungen auszustellen. Das Mit« gl«ed dcr erwähnten Commissioi, Herr Louis Pasquay zu Wasselnhelm hat sich deshalb mit dem Architclten Herrn Roclhlesberger aus Zlrasibusg mehrere Tage >n W,en aufgehalten, um die erfolderlichcn Vorkehrungen zu treffen Die französische Regierung hat die Gebührenfreil,eil auch für dln lelegrophisch'N T,ai'sitoocrlchr nach Spanien in Aussltllungsan^eleucntulten zugeslalldeii. Berichte auS New-Aort geben uns ein Bild der j daselbst von dei' angesehensten Bürgern der Vernnl^ten? Staate,, für eine würdige Vertretung der amerika„ische,i Industrie auf der Wclta>,sslcllung emgelcitelen Aalta-t'on. Diescr war auch ei>, großes Mettin >, der einfluß. reichstcn Pe'söüli.hfeitei, N^ Zoll gl^dmet. welchcS am4. d. in den Räumen des „Union League Club" abgehalten wordcli. Zuoüchst Hit der amrrilanischeOeticrallom-M'ssär Herr Thomas van Buren Bericht über seine b«s-he'ige Thätigkeit erstattet, welche aUsüilige Zustimmung fand. Eme eingehende D^l6 dcbufS ^öldeiung drr Acthei-! li.»ung Ämer>tas a.i der Aiestellul,^. Dle Wahl fiel aus, die hervoriagendsttn Rcplasenlantcn der einzelncn Aus< stellungsgluppen. ^agesmnisikeiten. — Te. Majestät der Kaiser eriheilten am 7. d. in Ofen 26 Personen Audienzen, darunier auch dcr Deputation der israelischen CulluS,cmemde aus Pseßburq, wecke die üblichen MdNlmqänse Ubcrrelchie, — Dlc „Oe. Corr " melde«: Vis jetzt sind teme Dlgposmonell bezli^llch einer 2 000 Mill ionen Gu lden. N chl blos alle see-fclyrenden Nationen, selbst kleiNt Indu,,r,es»aalen. w«e Velgicn und die Echweiz untelhallen mit diesen w»ch-tlgen ProdUltioneliindern bereils den lebhaflcslen Ver> lehr »ud fanden es i>l chrcm politischen und vollewirth« schastlichen Interesse, mit den Regierungen der mächtig, ften Reiche Oftasien« in ein Veltragsoerhültnis zu ire« ten. Nur die vaterländische glagg« war bisher in jenen Vreiten «ine fast unbelannte Elscheinung. Zwar fehlte es nicht an der E,lcnntnis der hohen Bedeutung einer directen und reatlmaßluen Verbindung mit jenen fernen Ländern für den Aufschwung unseres auswärtigen Handels, und schon seit mehr als einem Iahrzchend wurden aus den mahgedlndslen Kreisen, von Landesaussctüssen, Handelskammern. Gtwerbeoereincn. Kaufleuten. Industriellen und Sch'ffsrhedern. zahlreiche Denkschriften „über die ungünstige commerzieU« Lag« de« Reiche« und die Mittel, dieselbe zu bessern." versaht, welche in überzeugender We'se die No hwelidigleit vor Nugen führten, unserm auswärtigen Handel eine auf. merlsamere Pfl?a>e wie bisher zu schenken und unsere comm«rzi«llen Beziehungen auch nach jenen indo - chine« fischen Handelsgedieten auszudehnen, welche durch die Erössi'ung des Sue,-Canals, namentlich fur die öNer« reichisch.ungarische Monarchie ein so hervorragende« In. teress« gewannen. D»e tiefeingreifenden Veränderungen, welche die neue Nasserstraße im Welthandel zur Folge hat. dürften nilm« lich nächst Marseille am meisten dem Hafen von Trieft (und wohl auch jenem von Fiume) zugute kommen, wenn dessen hai'deltreivcnde Bevöllesung die Gunst der Ve'haltmsse klug und rasch ausjiinützeu omtchl, d«lm durch scme ..eo^sapvische Lage stiemt Triesl bcr^scl', das L,nelpool sü0'Cusvpas zu werden, der Stc.'pel' plah für aUe jene itidlschcn und oslasialischen Producle. welche für den Consum von Süodc»lschlll"d und der Schweif von Italien und Oesllrrr'.ch b>sümml sil>d; Las Haupldcpot aller jener Hablilate, welche aus den genannten Landein nach dem Osten zur Besördelung ge« langen. Leider verhinderten widrige Umstände der verschie« dclisten slrt wiedervolt die Entsendung einer Schiffs» expedition, deren sp cielle Aufqabe es sein sollte, alle nöthigen Vorkehrungen und Emleiluügen zu tr^ffm. um den üiierreich'jch-uligllrischen Staalsaligehoriqen in den ostasialischcn Reichen die nämlichen Rechle, wie den Unter« lhanen der meistbegünstigten ;u sichern. Erst im Frühling 1868 gestalteten sich die Ver. H2ltnis.se für das längst projeclierte Unlerliehmen «ün-stiger; nie Vertreluligslürper dcr österreichisch-ungarischen Monarchie bewilligten die da;u erforderlichen Fonds, und es wurde infolge dessen mit Allerhöchster Enlschlic. ßung vom 17. Juli 1868 die Durchführung des Unternehmen« nach dem vorgelegten Plan? genehm'gt und die Ausrüstung der Schraubenfre^atte „Donau" sComman« dant Linienschiffs »Capitän Ritter v. Wipplmger) und der Schraubencoroetle .Erzherzog Friedrich" (Comman« dant Fregaltencapilän Ritter o. Pillner) für den bead« sichtigten Zweck anbefohlen. (Fortsetzung folgt. Aufhebung d'es Allerhöchsten Hoflaa/rs in Gödöllö und einer Wahl von liyorz, Graz tc. für den eemnächstiqen Aufenthalt Ihrer Majestät der Kaisen» und Ihrer l. Ho< heilen der durchlauchtigsten Erzherzoginnen Gisela und Marie Valerie getroffen. — (Das Schiller«Denlmal.Comil6) in Wien beschluß. den Grundstein flir das wiener Schiller-Standbild au« des Dichter« Geburtsort bringen zu lassen. Der marbacher Schlllerverein ließ demnach den Grundstein au« dem Kalkfelsen der Sch,lleihöhe brechen, ihn mit Jahreszahl und Datum versehen und machte damit dem wiener Comite eiu Geschenk in Anbetracht der rea/„ Theil« nähme, welche Marbach seit einigen Jahren in Wien ge< funden. — (Mittel gegen Cholera.) In Ostindien wendet man gegen die Choleratranlheit folgendes Präsec« valiomittel: Zwei i'olh von der Blume de« Zimnn-tOaumes (eiun3,m0num) werden grob zerstoßen in einen Liier Vrannt« wein ober gulen Rolhwein gethan und täglich abends und morgens ein Eßlöffel voll von dieser Essenz genommen. Locales. — (Tagesordnung der heuligen Land» taqsfihung. ) 1. Bericht des LandesauSsctwsses, be» treffend den Stand des Grundlasten-Ablüsungs^eichöfles in Kram. (Beilage 1.) 2. Bericht des Landesausschusses, wo» mit der Voranschlag des Orundenllastungsfondes flic das Jahr 1873 und dcr Rechnungsabschluß fllr das Jahr ! 1871 vorgelegt wird. (BeÜage 3.) 3. Bericht des Landesausschusses , womit der Nechnungsabschluh fllr das Jahr 1871 und der VoranschlaqDr das Jahr 1873 des Theater-fondes vorgelegt wird. (Beilage 7.) 4. Bericht des Lnides-ausschusses, in betreff der Ernennung des Dr. Johann Mrhal zum Mitgliede des Landeöschulralhes. (Beilage 8.) 5. Bericht des Landesaussckufses, betreffend eine» Gcsehent-!wurf zur Regelung der Noimalschulfondbeitläge von Ver-lasseuschaften. (Beilage 12.) 6. Bericht de« LandeSaus-schufses Betreffend die Trennung der Direction von der Verwaltung in den Lanbeswohllhäligieilsanstalten. (Bei-l la^e 13 ) 7. Bericht des Landesausschusse«, betreffend die Cystemisieruug eines Beamtenpostens für den technischen landschafilichen Dienst. (Beilage 14.) 8. Wahl eines WilthschaflSausschufse«. — (Dr. IosefRitter von Savin schegg.) t. t. Truchseß u. s. w., hat das Proieclorat des tialnl'chen Nuehllfsbeamlen - Kranken » UnlelstUyungs » Vereines ange« nommen. — (Sanitätswesen, j In der Erwägung, als die Blatternepidenne in den Nachbarländern mehr und mehr ! zunimmt, beschloß der traimsche Lande«auaschuß die Einrichtung zweier Krankenzimmer im Cwilspüale zur Auf« nähme von blallerntlanlen Individuen. — (FUr den lrainischen Schulpfennig) sind eingegangen: Franz Perlcß, Gallhof« befiyer in Lalbach, 10 st.; VoUhelm'jche I,gvge,eti!chaft 20 fl. 10 lr.; Sanitälsrach Pioftssor Dr. Baleula die Monatrate für November mit 5 fl. ; durch die l. t. Be- ^zillShauptmannschafl Adelsberg wurde eingesendet der Betrag von 26 fl. als Resultat emer vom l. l. V^zlrloschulilispeclor ! Sr. Hochwltrden Lusas Hiti im Marlle Wippach ema/lcile-ten Sammlung mit d<:r Widmung zur vorzüglichen Unier« slUtzuug der vierklafsigen VollOjchule »n Wippach, Die einzelnen Tpender sind : Lulas Hili 5 fl.; Dr. Epazzapan >b st.; W. Schmutz 50 lr.; Kullnig 50 tr.; Nmlcr 3 fl.; Kren 1 fl. ; Bencaj« 50 lr.; Bolz 50 lr.; Maycr Eugen 1 fl,; Siuchez Jalob 3 fl ; Furlanl 1 fl.; Suppanz 1 ss ; Pelrii Marcus 50 tr. ; F. Schmutz 50 fr.; P<,e>»cl 50 tr, ; L. Sore 1 fl. ; BaMsch 50 lr.; G. Kiamer 1 fl. Hjom Flnanzcommlssariale Nudolseiverih lam^u 3 fl, 90 lr. al« Bcuräge folgender Spender: Finan^wachcumnxssar Pilnic Josef 1st.; in Gotisch« : Hllsch!'c>g Franz, R^picic»,, und dcr Oberauffeher Dmginar Josef und T«r»lel iNodolf zusammen 1 fl.; in Möilllng : Ruomsly Ferdinand, Oner« aufscher, 50 lr. ; Kosal Franz, Oberaujset,e>, 10 lr.; Logar Josef, «ufseher. 20 tr.; in Landstraß: Pol»lt Ed., Odtlaufseher, 30 kr.; Nusmann Franz, Ooerauf-seher. 30 lr.; Uijch'h helnlich, Ansjehcr, 10 lr.; in Äu-dolftwcrlh: Rumrott, Josef, Rrjpicient, Mullcr Franz, lDberausfrher, Ialhel Rudolf. Aufseher, und Sledel Josef, Aufseher, je 10 lr. Durch die l. l. Bezntehaupimannschaft Goitschee wurden »ingesendet 25 fl,, von folgenden Herien gezelchnel: In Goltschee: Beznlshauplmann Flabung 5 fl. 40 lr^ Bezlllsilchler Gottfried «runner 2 fl ; Gcr,ch!«ad junc« «»'on illOtovic 1 fl. ; «ojunct K