^' Montag, 1. M»i 1899. Jahrgang 118. Zeitung. 5«,^'-------------________________________________ Postversenbung: ganzMria fl. t5, hlllMhri« fl. ?ÜN. Im Comptoir: <^ "°>e i« ^U kl. b'üu. Für die ßustelluiig ins Hau« nanzjährlg fl. 1. - InsertwnSaebUr. Filr ^ Zellen 25 lr„ «rohe« per Zeile 6 rr,; bei öfteren Wledelholungen per Zelle 3 lr. Nie «Laib. Ztn,» erscheint tllglich, mit Ausnahme der Vonn« und Feiertage. Die Ndmlnifiratlon befindet slch Congressplah Nr, li, dtc Mebaction Äarmherzlgergafse Nr. lb. Sprechstunden der Redaction von 8 b!« 10 Uhr vn» mittag«. Unfranlierte Äricse werden nicht anarnommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. l«,. ^"icher Theil. 'I^Wns. und k. Apostolische Majestät geruhten -z/Tk^'.zu ernennen: 'U^R ^^ t- Hoheit den Herrn Feldmarschall-M°ll dÄM Franz Ferdinand, zur V ^llerie höchsten Oberbefehles, zum General Drille l D°G,' und k. Apostolische Majestät haben mit Meis^ ^"tschließung vom 24. April d. I. dem «^"gsrM.^^chftl^es Franz Josef-Ordens, M^M Eduard Ritter Bayer von Mör-D'ih! ^^-'n der eisernen Krone dritter Classe mit !H ^uxe allergnädigst i" verleihen geruht. Wlhl^ l und k. Apostolische Majestät haben mit M^ Til s ^ehung vom 19. April d. I. die «Mil ^M und Charakter eines Hosrathes be-Mlsiltt ^""nzräthe und Finanz-Directoren in M tz'^zlehungsweise in Troppau, Dr. Rudolf Mg^wabe von Waisenfreund und M^l. 1", zu Hofräthen allergnädigst zu ernennen !H> __________ Kaizlm. p. ^»^"l, ^^präsident als Leiter des Ministeriums MM^Mden Magistrats-Commissär in Klagen-W^der z. ./atnigg zum Polizei-Commissär im » blester Polizei-Directioll ernannt. Wl»t cln'?^" sur Cultus und Unterricht hat den «t z^ ver Staatsrealschule in Laibach Clemens WWlllen ölrls - Schulinspector für die deutscheu MMlh'n Laibach, Weißcnfels, Domschale, ! ^^ ^ Iosefsthal sowie für die Bürgerschule ' V^eppf!.,^ die restliche Dauer der laufenden ^X^ernannt. ^ ^chtamtlicher Theil. ! ^>t s ^ carlistische Agitation. I^,di^M^ überwacht mit großer Z >^ile n» vstischen Umtriebe und hat vor einigelt Z^tt ,3M""rung in Barcelona entdeckt, ^^'d.?'' ^-- wird darüber aus Madrid '' ^^I^ geschrieben: «Durch vertrauliche Mit- heilungen hatte der Civilgouverneur von Barcelona in Erfahrung gebracht, dass eine Erhebung der Carlisten beabsichtigt sei. Er beauftragte deshalb die findigsten seiner Polizisten mit der Ausspürung der Sachlage, und es glückte diesen, die ganze Verschwörung zu entdecken. Die Erhebung sollte heute, Sonntag, stattfinden, und zwar in Sardanola, einer Ortschaft zwischen der Industriestadt Sabadell und Barcelona. Eine starke Abtheilung von Schutzleuten unter dem Befehle des Lieutenants Canales marschierte gestern nach Sardanola und umzingelte zunächst das außerhalb des Dorfes gelegene Landgut des Schulzen Margenat. Dieser wurde ergriffen und nach einigen Rippenstößen zeigte er sich willig, das Versteck an» zugeben, wo er Waffen und Schießvorräthe für sich und seine Gesinnungsgenossen aufbewahrte. In einem nahen Walde, wohin er die Schutzleute führte, zeigte er diesen eine mit schweren Steinen verschlossene Höhle. In dieser fand man 43 funkelnagelneue Remington-Gewehre, eine Anzahl Flinten älteren Systems, 1300 roth'weiße Carlistenmützen, 12 Kisten, die 4345 Kilogramm Pulver und Patronen enthielten, und große Bündel Riemen für Gürtel und Wehrgehänge. Margenat gestand, dass die Vorräthe zur Ausrüstung einer Carlistenschar dienen sollten, mit der er sich demnächst ins Feld begeben sollte. Der Fang wurde auf einem Karren nach Barcelona geschafft. In der Wohnung des Schulzen wurden interessante Schriftstücke beschlagnahmt. Aus diesen scheint hervorzugehen, dass die Verschwörung weitverzweigt ist und dass in zahlreichen Ortschaften, namentlich in Madrid, Valencia, Lörida, Tarragona und Valladolid die Carlisten entschlossen waren, zu den Waffen zu greifen. Die Regierung behauptet, dass die Unternehmung ohne vorherige Aufforderung Don Carlos' in Wert gesetzt werden sollte. In der Wohnung Margenats fand. man Verzeichnisse von angeworbenen Gemeinen. Diese sollen aber vorläufig unbehelligt bleiben. In Barcelona wurden gestern Claudio Altocen, früher Bürgermeister der Vorstadt Sau Martin de Provensals, der Carlisten-General Luis Graft und verschiedene andere carlistische Vordermänner verhaftet. Grafe war vor einigen Tagen aus Madrid zurückgekommen und hatte gestern eine Unterredung mit Margenat gehabt. In seiner Wohnung wurden ebenfalls Schriftstücke beschlagnahmt sowie ein Bildnis Don Carlos mit der Aufschrift von der Hand des ,Kömgs": ,Unserem treuen Freundes» In Paris bleibt man, wie von dort geschrieben wird, in unterrichteten Kreisen, trotz der größeren Regsamkeit, welche die carlistische Agitation in Spanien seit einiger Zeit verräth, bei der Ansicht, dass dieser Bewegung nicht die Kraft innewuhne, einen größeren, die bestehende Ordnung ernst bedrohenden Aufstand hervorzurufen. Vorausgesetzt sei hiebei allerdings, dass die spanische Regierung die carlistischen Umtriebe nicht leicht nehmen und dass ihre Wachsamkeit in dieser Richtung in keinem Augenblicke nachlassen werde. Dass die staatlichen Behörden in dieser Hinsicht nichts versäumen, haben die vielfachen Maßregeln und in den letzten Tagen erst verschiedene Verhaftungen und Beschlagnahmungen bewiesen. Gerade bei dieser Gelegenheit habe man alier auch die beruhigende Ueberzeugung gewinnen können, dass dem Carlismus nirgends eine solche Anzahl von Anhängern zur Seite stehe, um einen Aufruhr wagen zu können. Von großer Wichtigkeit fei es auch, dass den Carlisten die für ein solches Unternehmen erforderlichen Geldmittel nicht zu-gebote stehen. Der jüngst verbreiteten Nachricht, dass ein englisches Syndicat der carlistischen Partei einen großen Betrag zur Verfügung zu stellen bereit sei, werde in den erwähnten Pariser Kreisen kein Glauben beigemessen. Was die an Spanien grenzenden französischen Departements betrifft, lasse sich versichern, dass in denselben keinerlei carlistischen Zwecken dienende Umtriebe wahrzunehmen sind. Politische Uebersicht. Latbach, 29. April. Der «Nowa Reforma» zufolge verlautet in Kreisen der Rechten, dass die Conferenz des Executivcomitis der Majorität uach Schluss des böhmischen Landtages statt» finden, und dass die Regierung derselben das Project des Sprachengesetzes vorlegen und eventuell über ihren politischen Actionsplan Mittheilung machen werde. In der czechischen Presse ist vielfach von der angeblich geplanten Sprachen-Nothverordnung die Rede. «Narodni Listy» bekämpfen den Plan, weil die Regelung der Sprachenfrage, insbesondere soweit sich dieselbe auf einzelne Länder erstreckt, in die Zuständigkeit der Landtage falle. Die Stellung, in welche die Czechen durch das Sprachenoctroi gedrängt würden, wäre keinesfalls geeignet, zur Beruhigung der Gemüther und zur Cou« solidierung der Lage beizutragen. Auch eine in den Feuilleton. -öle Denkmünze. l in l!s war losgebrochen, und der warme laschen, "" Tropfen hernieder. Die Straßen ' l^M geworden, und die Droschkenpferde, '"T^deil 's ^" Nässe glänzend, auf dem Haupt. . ?htel'„,'?M wie lackierte Thiere aus einer ^ ^ öln ' ' " !^ ViHus' der von der Chaussee du Maine ? Abb^M^ geht, kam eben um die Ecke ! ^ ^ Nn ^goire; die beiden Grauschimmel l Vh ein^3> "°ch einen tüchtigen Ruck, indem ? hint«,. Wtze patschen, und wie römische H, " tril Schildern stürzten die Leute ,'- "esenden Schirmen herbei, um ein- rief der Conducteur. '' Hi ' wei "" "^ bl" Plätze frei..... ^ 'k> - t.' - brei. . . . Niemand antwortet? ^ ^r is' > .fünf .... Xthh vler und fünf., fagte die milde Stimme 3 l>i' ^llch Uk" Schwester aus dein Orden Saint-?V"' Nll!,' " ^. '^^ enormen Regendächer A,. ? ^rdpn ^"ss- wie man sie nur noch bei V^n ^ "ld Marttleuten trifft, geschlossen ^ '<5i M ^ öwei barmherzigen Schwestern in V H ._. ">ki^ "H em Platz M. begann der Con-' ' - ' «Nr. til. Auch diesmal trat ein weibliches Wesen heran und wies ihre Nummer. Es war eine etwa fünfundzwanzigjährige Frau aus dem Volke, die einen hohläugigen, blasswangigen Knaben, der sie um den Hals gefasst hielt, auf dem Arme trng uud ihn, so gut es eben gieng, unter ihrem kleinen Schirme vor dem strömenden Regen schützte. «Sie, Madamchen, der Junge muss bezahlen, der ist schon zu alt. ...» «I bewahre!» erwiderte die Frau mit möglichster Sicherheit im Tone ihrer Stimme. «Der Kleine ist erst drei und ein halb Jahre alt. ...» «Ja, die letzten! Na, steigen Sie meinethalben ein; das Wetter ist gar so schlecht. ...» Etwas beschämt setzte sich die Frau, mit dem Jungen auf dem Schoße, auf den einzig freien Platz an der Thüre, den barmherzigen Schwestern gegenüber, und — bum bum bum — holperte der volle Omnibus rasselnd und klirrend durch die Straßen weiter. Die beiden Schwestern hatten trotz der ganz gleichen Tracht auch nicht eine Spur von Aehnlichkeit in ihrer Erscheinung. Die ältere, eine Person von vielleicht fünfzig Jahren, besaß die behäbige große Gestalt uud die frischen Farben einer derben Bäuerin. Sie reichte dem Conducteur das in Papier gewickelte Geld, das einzige, das die armen Schwestern bei sich hatten, und das ihnen die Oberin mit einem Auftrage, zu dem sic den Omnibus benutzen mussten, eingehändigt hatte. Dann stellte sie ihren großen Korb mit einer bäuerischen Bewegung zwischen die Knie und faltete die Hände übn dem Henkel. Sie war eine Dienerin Gottes — luicilla Domini — aber eine Dienerin für die gewöhnlicheren Aufgaben, für die grobe Arbeit. Ihre Begleiterin dagegen war noch sehr jung, höchstens vierundzwanzig Jahre alt, und aus ihrer Persönlichkeit sprach jene Verfeinerung und jenes aristokratische Wesen, das nur e i n Wort auszudrücken vermag: Rasse. Nur der Pinsel eines Philippe de Champaigne, des «Seelenmalers», hätte das Gesichtchen mit den rehbraunen Augen und den leichten Schatten auf den blaffen Wangen wiedergeben können. Die durchsichtigen Hände mit den langen, schlanken Fingern, die den Horngriff ihres alteil Regenschirmes umfasst hielten, waren einer Fürstin würdig. Die Frau aus dem Volke hatte sofort mit dem Conducteur, einem fchmächtigen Männchen »lit grauem Soldatenbart und dem verblichenen Bande einer Kriegsdenkmünze im Knopfloch, ein Gespräch an» geknüpft, da er, als er die dreißig Centimes für die Fahrt in Empfang nahm, dem kränklich aussehenden Kinde ein paar herzliche Worte gesagt hatte. «Ja, das arme Kerlchen ist sehr trank gewesen», begann sie, «und jetzt röen erst habe ich ihn aus dem Kinderspital abgeholt, wo er sechs Wochen lang war. ... Er sieht noch recht elend aus, aber der alte Doctor, der so grob thut und ein so gutmüthiges Gesicht hat, tneinte vorhin, wenn er tüchtig Leberthran nehme, dann würde er schon wieder gesund werden. . . . Nicht wahr, Poldchcn? ... Er heißt Leopold. . . . Du wirst keine Gesichter schneiden und den Leberthran hübsch artig hinunterschlucken. ... Du hast es ja Mütterchen versprochen.» ^Fortl«tzuns sol«^ Laibacher Zeitung Nr. 99. 778 ^_3^<^ «LidovsNoviny, veröffentlichte Zuschrift aus böhmischen Abgeordnetenkreisen erklärt, zur Regelung der Sprachenfrage in Böhmen sei ausschließlich der böhmische Landtag competent. Der Versuch der Regierung, ein Sprachengesetz zu octroyieren, werde daher in Böhmen auf entschiedenen Widerstand stoßen. — Zu der gleichen Ueberzeugung bekennen sich «Plzensk^ Listy». Hier wird auseinandergesetzt, die Mehrheit des böhmischen Landtages sei bereit, sich mit der Minorität über die Herstellung des nationalen Friedens zu verständigen, betlachte aber jede ohne Zustimmung der Czechcn und der Deutschen zustande kommende Formel als einen Rückzug vor der deutschen Opposition, welcher die Gleichberechtigung bedrohe und die Staatsautorität schädige. Die «Deutsche Zeitung» erörtert die Bestrebungen der ungarischen Regierung zur Heranziehung österreichischer Industrieller und erinnert daran, dass seinerzeit Ungarn gegen ähnliche Bemühungen der bulgarischen Regierung aufs schärfste Stellung genommen habe. Im übrigen äußert sich das Blatt ziemlich steptisch über die Aussichten dieser ungarischen Industrie-Fürderungs-Politik. Im steiermärlischen Landtage gelangte der vom Verfasfungsausfchufse vorgelegte Antrag, betreffend die Anwendung des § 14 St. G. G. zur Verhandlung. Im Laufe der Debatte ergriff auch Abgeordneter Hagenhofer das Wort, um einen von der confervativen Partei eingebrachten Gegenantrag zu begründen, welcher die Erwartung ausspricht, dass die Negierung zum Zwecke der Beseitigung der die Inter-esseu der Deutschen schädigenden Bestimmungen der Sprachenverordnungen ehestens eine gesetzliche Regelung der Sprachenfrage unter Wahrung der historischen Stellung der deutschen Sprache sowie unter Aufrechthaltung der staatsrechtlichen Gestaltung der Monarchie anbahne und im Vereine mit den gemäßigten Parteien die parlamentarische Arbeit wieder aufnehme sowie jeden Versuch der Störung mit aller Entschiedenheit bekämpfe. Die rumänischen Kammern wurden zu einer außerordentlichen Sesfion für den 3. Mai einberufen. Aus Kanea wird gemeldet: Die National« Versammlung kam von ihrer ersten Entscheidung, nach welcher die in Kanea verübten Metzeleien nicht mehr als politische Verbrechen zu betrachten seien, ab und beschloss, sie als solche zu betrachten. Danach werden auch die Muselmanen, welche an den Metzeleien in Kandia theilnahmen, amnestiert, mit Ausnahme jener, welche durch das internationale Gericht verurtheilt worden waren. Die National-Versammlung genehmigte nach den von den Mächten verlangten Ab« änderungen definitiv die Verfassung. Tagesneuigteiten. — (Schön gesagt!) Vom großherzoglichen Bezirksdirector in Weimar ist den dortigen Lehrern folgendes Schreiben zugegangen: «Sie erhalten hierbei zehn Stück vom Deutschen Kriegs- und Militär-Abreißkalender zu gefälliger Vertheilung an die Mitglieder Ihrer Conferenz, welche nach dem Willen des Gebers aufgehängt und gelegentlich, am besten wochenweise, den Kindern erklärt werden sollen.» — (Ein städtischer Leierkasten.) DieStadt Dirschau hat sich einen Leierkasten gekauft. Liebliche Weisen erschallten diesertage in den Räumen des Rath-Hauses. Der Ortsarme Jakob M., der der Stadt bereits 1500 Mark Kosten verursacht hat, hatte eilten italienischen Drehorgelspieler, mit Vornamen Giovanni, ermittelt, der willens war, dem M. seine fast neue Drehorgel gegen gleich bare Bezahlung zu verkaufen. Da M. selbst keinen Pfennig Geld hat, bat er, die Drehorgel von Seite der Stadt anzulaufen und sie ihm zu überlassen, er hoffe, sich dadurch seinen Lebensunterhalt zu verdienen, so dajs die Armenpflege entlastet werden würde. Nachdem durch eine Probe «der gute Ton» und die Preiswürdigteit dargcthcm worden war, wurde der Wunsch des M. erfüllt. So ist die Stadt Drehorgelbesitzerin geworden. — (Wie ist die Frühjahrsmüdigkeit) zu erklären, die wohl fast jeder an fich wahrgenommen hat? Jede Müdigkeit entspricht dem Blutmangel und dadurch hervorgerufenem Sauerstoffmangel des Gehirns. Eine der ersten Folgen der Müdigkeit ist das Gähnen, das ja weiter nichts ist als ein sehr tiefes Athmen, entsprungen aus dem dringenden Bedürfnis des Körpers nach dem Sauerstoff der Luft, den wir durch die Athmung unserem Blute zuführen. Wenn wir den ganzen Tag körperlich oder geistig gearbeitet haben, so war der Sauerstoffverbrauch so groß, dass wir 6 bis 8 Stunden vül> liger Nuhe, also Schlaf brauchen, um das nöthige Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn wir eine starke Mahlzeit gegessen haben, so wird bei der Verdauungsthätigkeit ein so starker Mehrgebrauch von Blut in den Blut» gefäßen der Verdauungsorgane erfolgen, dass die anderen Organe vorübergehend blutleerer werden, darunter auch das Gehirn. Daher die Müdigkeit nach jeder größeren Mahlzeit. Die Frühjahrsmüdigkeit kommt nun daher, dass sich unter dem Einfluss der größeren Wärme und der milden Frühlingslüfte unsere Hautgefäße stärker mit Blut füllen; das können wir u. a. daran merken, dafs uns im Frühjahr unsere Schuhe und Handschuhe plötzlich ansaugen eng zu werden. Das Plus an Blut in den Hauptgefäßen bedingt ein Minus in anderen Organen; und wieder ist es das Gehirn, das blutleerer, sauerstoffärmer wird und uns eine mehr oder weniger starke Müdigkeit empfinden lässt. Aber auch die meisten anderen Organe und Theile des Körpers werden blutleerer und flüssigkeitsärmer; und dies bedingt in Verbindung mit der in den warmen Früh-jahrstagen beginnenden stärkeren Transpiration das auch sehr auffällige Zunehmen des Durstes. — (Eine «schauerliche Tigergcschichte».) In einem Privatbriefe aus Deli ist folgende Schilderung eines «Tigerabenteuers» enthalten: «Seitdem unserem Collegen von der D ... Tabalsplantage das Unheil widerfahren ist, auf dem Linggawege einem Tiger zu begegnen, wird dieser alte Pflanzerpfad von Hasenfüßen stets nur mit heiligem Schauer und gespannter Büchse betreten. Beides fehlte mir, als ich mich vom chinesischen Kedeh aus aus den Heimweg machte. Unglücklicherweise fehlte mir auch ein Wagen, der mich nach Hause hätte hringen können; alle waren beseht. So blieb mir denn nichts übrig, als die zwei Stunden Weges zu Fuß zurückzulegen. Es dunkelte bereits, als ich den Linggaweg betrat, der zu meiner Wohnung führt. In Gedanken schwelgte ich schon in Pilsencr Urquell, der im Eiskasten meiner harrte, und in einem Grand mit Vieren, denn Tenn und Kees wollten zum Scat kommen. Da auf einmal raschelt's neben mir im Alang-Alang. Erschreckt fahre ich aus meinem Brüten auf und schaue gespannt auf die zitternden Gräser zu meiner Rechten. Ein dumpfes Knurren schlägt an mein Ohr. Da war es mit meiner Selbstbeherrschung vorbei. Ich knickte in die Knie, und kalter Schweiß brach aus allen Poren. Wohl versuchte ich das Recept meines Collegen in Anwendung zu bringen, und heftete einen starren Blick auf die Stelle, wo ich das Unthier ver- muthete; aber es flimmerte mir vor den Äs ^, 'sich Millionen Sterne mit Blitzesschnelle d"y '^ fielen von selbst zu, ich sank betäubt zu ^" ^ ^ lang ausgestreckt mit dem Gesicht alls v" ^,^ „^ Wieder yörte ich das Knurren, nun ave .,^ meinem Ohr. Ein heißer Athem strömte l>> ^ ^ und eine feuchte Zunge leckte meine ^" «ch ^ie ^ Augenblick fühlte ich absolut nichts ""hr- ^H^ die Vorstellung, dass mich die Bestie »on ° ^,. ^ zu auffressen wollte, und ich feufzte /"^chmBH peitschte das Thier mit dem rauhhaarigen "^, M Gesicht. Da durchzuckte mich ein teuflisch""' ,^ch^ du mich sressen, so sollst du wenigstens " ,^H^ für all deine Lebtage haben! Ich packte >'" ^ ^ den Schwanz und versuchte, ihn abz"«^, ^^ Augenblick ertönte ein fo klägliches Geheul, "> , i^ völlig zur Besinnung kam und die Augen a«,, ^ M fah ich da? — meinen treuen Bruno, ^» ^, anklagend zum Himmel aufschlug und vo" ^^M über seineu Herrn heulte, der ihn so 9""'" ^el..'. -(Das Eheproblem.) ^s H ll-blatt» veröffentlicht unter dem Titel '^ . Zie:'< Haltung, den nachfolgenden häuslichen ^w u ^, «^ glaube, Karl, du liebst mich nicht "M'^^ sei doch nicht so närrisch!» Sie: «Da ya" ^e ? Du bestätigst ja selbst, was ich eben ge,^ ^ nicht närrisch! Hast du früher je !° i" M" ^ bevor wir verheiratet waren?» Er: «^e", ^ «e,^ Sie: «Damals war mein kleinster WU>>" ^ ,^ damals fetztest du dich nicht wie "'" ^ rauchtest 'ne Cigarre und lasest die ^ « im Zimmer war; damals suchtest du nm ^ ^ zu erfüllen und trachtetest stets danach, n" ^. Gefälligkeiten und Aufmerksamkeiten zu """'5,0 ,' ) muthig...» Er (aufstehend): «"7 <"' schon einmal einen Jungen gesehen, der « > M bäum geklettert ist, um sich ei«en?nicha^F Sie: «Jawohl, aber---------. Er: <^s ^, "^ Er klettert und klettert, bis er den ^, „ el^. wahr?» Sie: «Natürlich!» Gr: ^er^^v^, hat, klettert er dann noch weiter?» ^"- ^M^ er aber auch gar nicht nöthig.» ^- * ^^l »^ > hat er nicht nöthig! - Also du bist " - ,^ ^ bin der Junge! Ich habe dich, warum ' ^ weiter klettern?» Sie (in heftiges Schluß ^. «O ich armer, unglücklicher Apfel!» ""^-^^ In dieser für unser Land hochwMS" .^ ^ mehren sich bekanntermaßen in neuerer ^ ^ ^ ^. um Beitragsleistung für Wasserleitungen ^chdc'> Anlagen aus Landes- und Staatsntttte^^^.^nd ,^ artige Gesuche theilweise Maugels an a ^M^ struierung, theils aus anderen ^""7 dpu"". ^/ werden, dürfte ein Hinweis auf ben ^"^,MB,^' der Finanzausschnss bei den diesfälugcn ^5, i ^ an den Landtag einzunehmen beschlösse" " ^p^' er durch seinen Berichterstatter, Abg. " ^ „W ^ der Landtagssitzung vom 23. Avnl ^ ^^ °" zeichnete, für die betheiligten Bevölkerung ^ t"esse l"n. n . ..„natters ^ Nach dem Vortrage des NertchMl' Ausführungen diesfalls wie Madame Marcisfe. Noman von Ll. Vlast. (12. Fortsetzung.) Den kleinen Mund Madeleines umfpielte ein felt« fames Lächeln und der Blick ihrer hellen Augen, der Wladimir folgte, war düster, ja, beinahe hasserfüllt. Im nächsten Augenblick jedoch, als sie Lutowujsli ansah, war der Ausdruck ihres Gesichts schon wieder der eines halb scheuen, halb zutraulichen Musterkindes, das allezeit brav seine Arbeiten besorgt, nie sein Kleid beschmutzt, fleißig betet und Gott und alle Menschen liebt. «Sie leben wohl sehr einsam hier?» fragte sie. «So einsam, dass ich fürchte, Sie werden nur zu bald Langweile empfinden und eines fchöncn Tages auf- und davonflattern,» erwiderte er. «Wo könnte ich wohl lieber sein als hier, wo man mich gern sieht!» meinte Madame, und ihre Stimme klang noch schmeichelnder als sonst. «Und man sieht mich hier doch gern, nicht wahr?» setzte sie mit ihrem kindlichen Blick hinzu. «Wie können Sie nur so fragen?» entgegnete Lutowojski und drückte eine der kleinen Hände, die achtlos mit den Narcissen spielten, an die Lippen. «Sonja liebt Sie geradezu abgöttisch und ich---------? Nun, was ist da weiter zu reden!» Aber Madame musste doch der Meinung sein, dass es doch gut sei, noch weiter darüber zu sprechen, denn sie schmiegte ihre Fingerchen vertrauensvoller in die Rechte des alten Mannes hinein, durch dessen Adern das Blut noch so rasch und feurig rollte, und sah ihn mit ihrem unschuldigsten Kinderblicke an. «Nun, und Sie?» fragte sie lächelnd. «Ich glaube, ich könnte kaum mehr leben, ohne Ihr Geplauder und Ihr Lachen zu hören und Ihre poetische Erscheinung um mich zu sehen!« brach er, berauscht von ihrem Liebreiz und ihrer sanften hingebenden Art, stürmisch los. «Vom ersten Augenblick an, in welchem Sie vor mich hintraten, war ich wie verzaubert, und in der verflossenen Nacht, welche Sie süß durchschlafen haben, durchmah ich ruhelos mein Zimmer und glaubte ihre lichte Gestalt zu fehen und den betäubend fußen Narcissenduft einzuathmen, den Sie gleichfam ausströmen. Endlich gieng ich hinaus und wanderte noch eine Weile im Garten umher. Ich blickte nach Ihren Fenstern empor. Da war es mir, als ob sich an dem einen die Portiere bewegte, aber ich mufs mich wohl getäuscht haben!» Madame lauschte gespannt auf das halblaute, leidenfchaftliche Geflüster an ihrem rosigen Ohr und das Gcsichtchen, das sie Lutowojsli zuwandte, als er endlich, schwer athmend, schwieg, drückte innige Dankbarkeit und reine Freude über das soeben Gehörte aus. «Wie glücklich bin ich doch, in dieses Haus gekommen zu sein!» sagte sie mit der ganzen Weichheit, deren ihre Silberstimme fähig war, und streckte Luto« wojsli beide Hände entgegen. «Seien Sie versichert, dass ich die Gefühle, welche Sie für mich hegen, durch« aus erwidere!» LutowoMs Blick verdüsterte sich. hen ^ «Welch junges Menschenkind lie" ^ü gellte er. ^oll H^ «O!» machte Madame vorwurs» .^ dc ^ dann leise, aber warm hinzu: «">" ' ^eW. / wusst ist, was geheimnisvoll "U" V,- he'" Ä i^ knospet und glüht, der wird den W"'M ^ ^ ziehen, der das Wenige, was er oft " ^ ^. stände ist, prahlerisch zur Schau N'^" «Und Sie, Madame, Sie /» !"^ ^ ^7h°>.° es ml. d^ deleine mit der ihr eigenen, entzücken" ^ W°"/ «Dieses Wort macht mich überM" ls d^ stammelte Lutowojski und presste a" ^ Händchen an seine Lippen. ^ ..._,,,! la"t' Unten im Garten wurden StM"' ^ und Sonja kehrten zurück. . , >- iu"^. d^, «Denke dir, Papascha,» nef d ^> ^ ^ die Treppe emporstürmend, ^s/^! 3>^ hintereinander ins Schwarze gctross ' eine großartige Leistung?» . ^lc^ Der alte Herr lächelte zerstre"'„, 5A, «Ja, in der That!» sagte ". ^hte ^ die glühende Wange tätschelnd. 2Mc ^ Blick auf Madeleine, welche stch '" ^„j^ zu schaffen machte. ^ n u"d ^5c ^ Leczinsti runzelte die Brauen " ^ i" Arm, um sie zum Diner zu fuy" ' foeben meldete, dass serviert sel. (Fortsetzung sol«" ^^Zeitung Nr. 99. 779 1. Mai 1899. 5 !"ch sü/^^""6 von Trinkwasser für den Menschen . ^luz^ ^ Hausthiere bildet in unserem, größten- 5 , ?l Ew .^°bm bestehenden Lande eine brennende > ^>g!e c^ tt^'^2^ Lösung derselben ist einzig nur durch c >'^^^^ seitens des Staates, des Landes und der . ^i« Möglich. Dieser Grundsatz ist anerkannt ' ^ih^nen Fallen, in welchen Unterstützungen aus s 3i« "^Ilorationsmitteln und aus dem Landesfonde , ^Xlizbo/^ wurden. Hauptbedingung für die Be- « ^ N ? Geldbeiträgen war in allen solchen Fällen das ' '?'" A°. ^"^ Bedürfnis, eine größere Anzahl der ' ?^8e ? kommenden Besitzer, ihre materiell un- : ^linf»^^ gleichzeitig auch öffentliche, sanitäre und j ?" ^ ^^Mm Umfange es dem Landtage, beziehungs-' 3« Olis ^ "^sausschusse möglich ist, die Petitionen in ! Mlich ^ Düngung von dergleichen Beiträgen oder ^ °" Beschaffung von Projecten für Wasser-Mle». is^ ° Zisternen einer günstigen Erledigung zu-^> Johl» ""^ fast in jeder Landtagssession der letzten 3 him'. ? wachen über solche Petitionen verhandelt M^ "Wch Nar ausgesprochen worden. Diejenigen ?.^N '^"en die erwähnte Hauptbedingung fehlte, /Men ^ besuche einzelner Besitzer, die Gesuche von 3^ °"gen3 ?""einden, welche an Mangel von Trink-?^l t>n ^"^^ nicht zu sehr leiden, denen es viel-ö^zuentf lw zu thun ist, sich die Beschaffung des eni » ^"^ entsprechenden Erledigung, beziehungs-^l>it yH^e abgetreten, damit derselbe die Bittsteller ^y""lngung der nothwendigen Behelfe auf-^ y He ehe es überhaupt möglich ist, die Sache i» Xnd . .^uamt zur Prüfung in technischer, geolo-ü^filr !!"" Hinsicht zu leiten. Die betreffenden 'M o^Ma.e Erledigungen sind aus den steno-^Kdt "btagsberichten, welche fast allen Gemeinden iM sie s.H Schluss jeder Session zukommen, er-^^erw? ""^ "lien jenen Gesuchstellern bekannt. A d^j^^en Erledigungen des Landesausschusses, ^ ^>tsl> !^^ überbürdet war, zugekommen sind. ^Wlaa lungen ^" Landesausschusse noch ferner-t>t ^ sl Et es ^?"rte Frau Kronprinzessin-Witwe Erz- ^ibclch ^ ^"le früh mit dem Schnellzuge die i^llg ^esordnung der fünfzehnten ^^ l^" krainischen Landtages am >I>Ils d^. Uhr vormittags.) 1.) Lesung ^ l.^litjf. i< 'Ahnten Landtagssitzung vom 28. April ^ V^sailN gen ^^ Landtagspräsidiums. 3.) Bericht M ^"g Fusses, betreffend die Gewährung einer !^!>rwn. ^" ^"^^ Hohenthal bei Assling Je ^ die?3 """ «euen Gemeindestrahe und ^ i^" dern. s^^hung der von Assling nach Alpen ^zirlssz ""»gen Privat-Erzstraße in die Kategorie ^'^rn' ' ^') bricht des Landesausschusses, !>7'^bera 9 .' ^^reffend die Correctur der Nudolfs-^ ^ 5.) V^aibacher Landesstraße ill Kandia vorgelegt ^ ^"lcllsH"s?"lher Bericht des Finanzausschusses über ^! die^nds-Voranschlag für das Jahr 1899 '^z ^ ^bezüglichen Petitionen. 6.) Mündlicher über Petitionen, und zwar: ^ l ^ c»s ^"ltes Dole um Subvention behufs Her-^H. <Äer_, ^berlaibacher Straße von der Idrianer >?hel^"her Grenze; d) des Gemeindeamtes ? ^. ^ersy "!". Erwirkung von Diäten an die Mit-!^t.^ ^em°z ^"kommensteuer-Schähungscommissionen; i'»z !^ der 3""^s Altenmarkt bei Pölland um X/< ^"ichtung der Wasserleitung; ä) des V ^/," Neifnitz um Beluilligung einer Ent-V3> ?) V'ch des Straßenbaues Soderschih-^M ill>.^"ndlicher Bericht des Verwaltungs-V' ^ülla ?" Petition des Gemeindeamtes Alten-^ ^kt h.^"d um Tracierung der Bezirksstraße von i V^icher sn"^ ^"^" durch einen Landcsingenieur. > ^ °>>les (« c ^l des Verwaltungsausschusses unter ^is^cle ^'ehentwurfcs, betreffend die Enteignung ^M" 3ttl,l - Herstellung und des Betriebes von «' Niit !""sen. ^) bericht des Verwaltungs-«^tll^ ^" Entwurf eines Gesetzes, betreffend ) Ä, boy . " gesetzlichen Bestimmung über die ^lich,. Entrichtung der Iagdlartengebür. ""l Bericht de« Verwaltungsausschusses, betreffend die Einreihung der Gemeindestraße Rakel-Eibenschuss-Lase-Martini-Hrib-Unterloitsch in die Kategorie der Bezirksstraßen. 11.) Bericht des Verwaltungsausschusses, betreffend die Theilung der Ortsgemeinde Auersperg in die selbständigen Ortsgemeinden Auersperg uud Rob und über die Petition der Gemeinde Auersperg, dass die Theilung unterbleiben möge. — (Die Gemeinderathswahlen.) Bei der vorgestern vorgenommenen Stichwahl aus dem I. Wahlkörper entfielen auf die Eandidaten der national-fortschrittlichen Partei, die Herren Dr. Karl Ritter von Bleiwcis und Franz GroZclj, 251, beziehungsweise 252 Stimmen. Die Candidaten der deutschen Partei, die Herren Vaum-gartner und Dzimski, erhielten 169, beziehungsweise 167 Stimmen. Erstere erscheinen demnach in den Gemeinderath gewählt. . — (Entscheidung.) Ueber eine einschlägige Beschwerde hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Verpachtung von ein Gemeindegut bildenden Gemeindeweiden, welche nach der in der Gemeinde herrschenden Norm vor allem zur Deckung der Bedürfnisse des Viehstandes der Berechtigten zu dienen haben und nach dem Gutachten der Cultursachverständigen hiefür unbedingt nothwendig sind, unzulässig ist. —o. — (Fünfzigjähriges Dienstjubiläum.) Der Feuerwerker Herr Franz Inglic des Artillerie-Zeugsdepots in Laibach feierte am 29. April fein fünfzigjähriges Jubiläum, aus welchem Anlasse ihm von Seiner Majestät das goldene Verdienstkreuz verliehen worden war. Der siebzigjährige Jubilar ist noch auffallend rüstig uud geistesfrisch. — (Bei den Befähigungsprüfungen für Kindergärtnerinnen), welche an der hiesigen k. k. Lehrerinnen-Vildungsanstalt in der vergangenen Woche abgehalten wurden, erlangten vier Eandidatiunen die Befähigung, zwei wurden zu einer Wiederholungsprüfung aus einem Gegenstande zugelassen, drei wurden reprobiert. — (Verein für Güterbeamte.) In der am 27. April d. I. stattgefundenen Directoriumsfitzung wurde Herr Dr. Gustav Marchet, o. ö. Professor an der l. k. Hochschule für Bodencultur, einstimmig zum Präsidenten des Vereines für Güterbeamte gewählt. — (Sanitüts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 16. bis 22. April kamen in Laibach 23 Kinder zur Welt, dagegen starben 23 Personen, und zwar an Tuberculose 7, Entzündung der Athmunosorgone ^ infolge Schlagflusses 1 und an sonstigen Krancheiten 12 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 8 Ortsfremde und 11 Personen aus Anstalten. Infeclionskrank-heiten wurden keine gemeldet. — (Eentralcom mission für Kunst- und historische Denkmale.) Aus der Sitzung vom 7. April: Der akademische Maler Alois S u b i c berichtet: 1.) Dass die Filialkirche zu Gradisce ehemals im Innern mit Fresken geschmückt war, welche jedoch durch Anbringung eines neuen Chores und eines neuen Gewölbes statt des früheren Holzplafonds zerstört wurden; 2.) dass die Filialkirche zu Pijavagorica nur im Presby-tcrium Spuren eines Frescogemüldes aufweist, dessen Mitte von einem Fenster durchbrochen wurde. Außerdem befinden sich an der rechten Außenseite der Kirche stark beschädigte Fresken; 3.) über die Spuren von Fresken in der Filialkirche zu Zavoglje (dürftige uudeutliche Reste an der rückwärtigen Wand unter dem linken Chorstuhle). Auch die zweite kleinere Kirche dieses Ortes war ehedem mit figuralen Fresken bemalt, doch findet man bloß farbige Tünche, aber nichts mehr vou der Bemalung. Die Centralcommission sah unter diesen Verhältnissen von einer Restaurierung dieser thunlichst unberührt zu lassenden Malereien ab, beschloss jedoch, bei Gelegenheit Aufnahmen derselben zu veranlassen und über ihre Entstehungszeit und ihren Kunstwert Erhebungen einzuziehen; 4.) über den Freskenbestand in der Filialtirche Sanct Martin zu Laniske. Zwei ziemlich gut erhaltene Bilder an der Außenwand stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und sind als interessant zu bezeichnen. Ihre Restaurierung dürfte sich mit 350 st. bewerkstelligen lassen. Die Centralcommission beschloss, die weiteren Schritte einzuleiten; b.) über die alten Wandmalereien in der Filialkirche zu Muljava, deren reiche und wertvolle malerische Ausschmückung zum Theile zerstört, zum Theile übertüncht wurde, in einzelnen Partien aber ^ut sichtbar ist und zu retten wäre. Die Fresken stammen aus dem Anfange des 15. Jahrhunderts. Die Centralcommission beschloss, wegen der Restaurierung weitere Erhebungen zu Pflegen; 6.) über gut erhaltene, derzeit übertünchte Fresken im Nefectorium des Stiftes zu Sittich. Im Weinkeller sind die Gewölbe und die Wände mit sehr originellen Weinreben und anderen Schlingpflanzen bemalt. Der Erhaltungszustand dieser Malereien ist ein guter. Die Centralcommission beschloss darauf hinzuwirken, dass diese Malereien auch in Zukunft erhalten bleiben; ferner verwendete sie sich für die gelegentliche Aufdeckung der Fresken im Refcctorium durch eincu sachverständigen Künstler; 7.) dass nach der von ihm durchgeführten Untersuchung in der Filialtirche zu Smerjene leine Spuren von Frescomalereien nachzuweisen waren (Referent: Professor von Wdrndle). — (Aus Idria) wird uns geschrieben: In der Person des kaiserlichen Rathes Herrn Oberverwalters Wilhelm Lei the schied am 27. v. M. eine allgemein bekannte und geschätzte Persönlichkeit aus unserer Bergstadt. Herr Leithe weilte seit 1874 ununterbrochen in Idria und hat sich während dieser Zeit die Sympathien aller, die mit ihm in näheren Verkehr traten, zu erwerben gewnsst. Sein beißender Spott machte ihm allerdings auch viele Feinde. Wer ihn aber besser gekannt, konnte ihm darob nicht herb werden — seine scharfen Ausfälle waren ja gut gemeint. Wir verlieren in Herrn Leithe einen prächtigen Gesellschafter, der es verstand, Leben und Gemüthlichkeit in jede Gesellschaft zu bringen. Seine bei verschiedenen Anlässen improvisierten Reden waren immer zutreffend und ließen rednerisches Talent erkennen. Auch die Festrede anlässlich der Scopoli-Feier hielt Herr Leithe, war er ja doch hiezu berufen wie kein zweiter. Durch gründliches Studium der entsprechenden Acten hatte er sich inniges Verständnis für die Leiden und Freuden des berühmten Botanikers erworben. Sein Verdienst ist es vor allem, dass Scopoli eine Gedenktafel gewidmet wurde. Gleich Scopoli beschäftigte sich auch Herr Leithe viel mit botanischen Studien und erklärte wiederholt, Idria sei eine wahre Goldgrube für Botaniker. — Mit Herrn Leithe scheidet eines der ältesten Casino-Mitglieder; zehn Jahre hindurch bekleidete er die Stelle des Vercinsdirectors. Als solcher entfaltete er eine rastlose Thätigkeit, in seinem eifrigen Bemühen um Hebung der Geselligkeit im Verein wurde er von seiner nun schon seit einigen Jahren verblichenen Gemahlin reichlich unterstützt. — Nach mehr als vierzigjähriger Dienstzeit suchte Herr Leithe im vorigen Jahre um Versetzung in den Ruhestand an. Gleichzeitig mit der Bewilligung des Gesuches erfolgte seine Ernennung zum kaiserlichen Rathe. Nun verließ Herr Leithe unsere Stadt, um in den heimatlichen Bergen Tirols den Rest seiner Tage zu verbringen. Möge es ihm vergönnt sein, sich recht lange des wohlverdienten Ruhestandes zu erfreuen! Glückauf! 1. — (Die k. und k. Pionnier-Cadetten-Schule zu Hainburg a/D) nimmt zu Beginn des nächsten Schuljahres (September 1699) circa sechzig Studierende in den I. Jahrgang auf. Für den Eintritt in den 1. Jahrgang ist normal die absolvierte 5. Classe einer öffentlichen Mittelschule, beziehungsweise einer gleichwertigen Lehranstalt, erforderlich. Aspiranten, welche bloß die vier unteren Classen einer Mittelschule absolviert haben, müssen einen mindestens befriedigenden Gefammt-erfolg nachweisen. Die Pionnier-Cadettenschule bietet den Zöglingen bezüglich ihrer weiteren Carriere ganz wesentliche Vortheile. Das Schulgeld beträgt die Hälfte von jenem der übrigen Cadettenschulen. Das Schulcommando ist gerne bereit, alle die Aufnahme betreffenden Anfragen der Eltern und Angehörigen zu beantworten und denselben die, sämmtliche Eintrittsbedingnisse enthaltenden Programme zuzusenden, sobald das bezügliche Ansuchen der Schule zugeht. — (Pferdeprämiierungen.) Wie uns mitgetheilt wird, werden die Pferdeprämiierungen für das laufende Jahr im Monate September, und zwar in folgenden Orten stattfinden: am 1. in Lees, am 2. in Krainburg, am 4. in Stein, am b. in Oberlaibach, am 7. in Reifnitz, am 15. in Treffen und am 16. in Sanct Barthlmä. Nähere Bestimmungen hierüber werden die diesbezüglichen Kundmachungen enthalten. —o. — (Sanitäres.) Ueber den Stand der Trachomkranken im politischen Bezirke Gottschee geht uns die Mittheilung zu, dass sich derselbe derzeit auf 81 Personen beläuft, von denen 49 auf die Gemeinde Laserbach und 8 auf die Gemeinde Podgora entfallen. Die übrigen vertheilen sich auf 17 verschiedene Gemeinden in der Anzahl von 1 bis 3. Im Verlaufe der letzteren Zeit erkrankten in der Gemeinde Mosel 1 Weib und 35 Kinder an Masern, von denen mehrere bereits genesen sind; nichtsdestoweniger musste jedoch die Schule bis auf weiteres gefchlossen werden. Vor kurzem ereigneten sich in der Gemeinde St. Barthelmä 4 Erkrankungen an Miliaria, und zwar 2 in Unter-Moharovec und je 1 in Mihovo und Oberfeld; von den Erkrankten ist 1 Weib gestorben, während die übrigen in officiöser ärztlicher Behandlung stehen. Zur Verhütung der Ausbreitung dieser Krankheit wurden die sanitatspolizeilichcn Maßregeln in umfassendster Weise eingeleitet. —o. * (Zigeuner.Verhaftung.) Aus Adelsberg wird uns mitgetheilt: Am 14. d. M. wurden nnweit der Ortschaft Soze, Gemeinde Dornegc,, die Zigeuner Jakob Hcld aus Köttmannsdorf in Kärnten und Mathilde Stalaiu aus St. Barthlmä' in Kram von der Gendarmerie angehalten. Da sich dieselben nicht ausweisen konnten und der Erstgenannte seinem Aeußern nach mit dem am 29. Juli 1898 aus dem Arreste des t. k. Bezirksgerichtes Neifnitz entsprungenen Jakob Held, tals« Ral, identisch zu sein scheint, wurden beide arretiert und dem k, k. Bezirksgerichte Illyrisch-Feistritz eingeliefert. Die Ver-hafteten stehen im Verdachte, Mitglieder jener Zigeunerbande zu fein, welche am 15. December 1898 um halb 12 Uhr vormittags auf den sie verfolgenden Titular-Postensührer Blasius Kavs des Nezirts-Aendar-wene-Postens Volosca in Klein-Vuhowih geschossen hat Laibacher Heituna Nr. 99. . 780 I.VW^ sowie auch an dem an Johann Lipec und Jakob Udovic in Baö begangenen Diebstahle sich betheiligt zu haben, daher Complicen des am 9. Jänner l. I. verhafteten und dem t. k. Kreisgerichte Nudolfswert eingelieferten Zigeuners Simon Held zu sein. Sowohl Held, als auch Stalain, welche Epilepsie simuliert, leugnen jede Schuld. —r. — (Weihe einer Schulfahne.) Am l.Mai wird in St. Michael bei Seisenberg die Weihe der zur Erinnerung an des 50jährige Regierungs-Iubilmlln Seiner t. und t. Apostolischen Majestät angeschafften Schnlfahne vorgenommen werden. Die Kosten siir die Fahne wurden lediglich von Schulfreunden aufgebracht. —6— — (Mai-Avancement.) In der k. l. Land« wehr wurden ernannt u. a.: zum Oberstlieutenant der Major Johann Lavric, übercomplet im Landwehr-Infan-terie-Negiment Klagenfurt Nr. 4, Adjutant beim Land« wehrcommando in Oraz; zum Major dcr Hanptmann erster Classe Ed. Vaar des Landesschützen'Regiments Innsbruck Nr. 1; — zu Hauptleutcn erster Classe die Hauptleute zweiter Classe Franz Seidler, Ludwig Freisinger und Josef Vitzthum des Landwehr-Infanterieregiments Nr. 4 (letzterer deim Landes'Schichcnregiment Innsbruck Nr. I); — zu Hauptleuten zweiter Classe die Oberlieutenants Emil Pctrovu', Alois Reichet (beim Landwehr-Infanterieregiment Przemysl Nr. 18) und Alb. Kovarzik; — zu Oberlieutenants die Lieutenants Johann Seeberger, Karl Start, Dom. Düll (des Landwehr-Infanterieregiments Zluczow Nr. 35) und Martin Majeen; — zum Re-gimentsarzt erster Classe der Negimentsarzt zweiter Classe Dr. Heinrich Papst; — zum Regimentsarzt zweiter Classe der Oberarzt Dr. Arnold Popper — sämmtliche des Landwehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4. — In den Bereich des 3. Corps fallen u, a. folgende Beförderungen: In der Infanterie: zu Obrrstlieutenantcn die Majore Edmund Ritter von Neuwirth (97), Eduard Wittmann (?), Stefan Vueetic (97); zu Majoren die Hauptleute erster Classe Gustav Malzer (27 bei 92). Anton Vrixy (21 bei 17), Anton Knechtl (2? bei 11), Maximilian Hauser (7); zum Hauptmann erster Classe der Hauptmann zweiter Classe Karl Pistotnit (27); zu Hauptleuten zweiter Classe die Oberlieutenante Josef Grabner (7), Karl Ertl (27), Georg Taitl (7), Stefan Ritter Clanner von Engelshofen (97 bei 35), Gnstav Mark von Traisenthal (17); zn Oberlieutenanten die Lieutenants Rudolf Lemacher (97), Friedrich Posftischill (97 bei 28), Joachim Negri von Montenegro (27 bei 50), Leopold Ritter von Wiser zu Ehrenhoffen auf Sonnenberg (7), Richard Stöhr (17), Alfred Schindler (17), Vozo Pctranovich (17); zum Lieutenant der Cadet-Officierstellvertreter Felix Koupil (97). — In der Cavallerie: zum Oberstlieutenant der Rittmeister erster Classe Ludwig Vetter (5 D bei 14 D); zum Rittmeister erster Classe der Rittmeister zweiter Classe Georg Pomeißl (1 D bei 5 D); zu Rittmeistern zweiter Classe die Oberlieutenants Eduard Freiherr vou Cnobloch (5 D), Hermann Graf Kunigl Freiherr von Ehrenburg und auf der Warth (5 D); zum Lieutenant der Cadet - Officier-Stellvertretcr Hugo Freiherr Mac-Nevin O'Kelly von Anghrin (5 D). — In der Feldartillerie: zum Ober« lieutenant der Lieutenant Hermann Mühleisen (7 D bei 11 D). — In der Militär-Medicamcnten-Aranche: zum Medicamentcn-Official erster Classe der Medicamenten-Official zweiter Classe Johann Troharsch der Apotheke des Garnisonsspitales Nr. 8 in Laibach bei gleichzeitiger Ernennung zum Vorstände; zum Mcdicamenten - Official zweiter Classe den Mcdicamenten - Official dritter Classe Ernst Gregora der Apotheke des Garnisonsspitales Nr. 8 in Laibach bei der Apotheke des Garnisonsspitales Nr. 7 in Graz. — (In den Lehrbefähigungsprüfungen fürallgemeineVolks-undBürgerschulen), welche heute ihren Ansang nehmen, haben sich 9 Candi-daten gemeldet, und zwar: 1 für Bürgerschulen aus der I. Gruppe, 2 zur Prüfung aus dem Deutschen als Unterrichtssprache, 1 zur Prüfung für die sulisidiarische Ertheilung des Religionsunterrichtes, 5 für Volksschulen mit deutfcher und slovenischer Unterrichtssprache; ferner 3 Can-didatinnen, darunter 1 für französische Sprache, 1 für Voltsschulen mit deutscher und slovenischer und 1 mit slovenischer Unterrichtssprache. — (Dr. Mader f.) Gestern nachmittags schloss sich das Grab über der sterblichen Hülle Dr. Johann Maders. Der imposante, schier unabsehbare Zug, an dem sich Leidtragende aus allen gesellschaftlichen Schichten betheiligten, legte ein beredtes Zeugnis ab von den allgemeinen Sympathien, deren sich der verblichene Menschenfreund bei arm uud reich, bei jung und alt, bei gering und vornehm zu erfreuen hatte. Die Collegen des Verschiedenen gaben demselben corporativ das letzte Geleite; nahezn alle Behörden, Vereine und Corporations hatten zum Begräbnisse ihre Vertreter entsendet. Die Strahen und Plätze, die der Zug passierte, erschienen von einer dichten Mmgc von Zuschauern beseht. Vor dem Trauerhause und am offenen Grabe sangen die Alumnen ergreifende Trauerchöre, und als die Schollen auf den Sarg sielen, wurde so manches Auge thränenfeucht und so manches Gebet stieg auf um den Seelenfrieden des Verblicheneu, der so ganz in seinem erhabenen Berufe, den Mitmenschen beizustehen, ausgegangen war. Dr. Mader hat sich in den Herzen seiner Mitbürger ein unvergängliches Denkmal gesetzt, und an der Stätte, wohin man gestern seine sterblichen Ueberreste gesenkt, dürfte noch in späten Jahren so mancher pietätvoll niederknien und in stiller Wehmuth des edlen Mannes gedenken, der in seiner schlichten, offenen Weife, Trost und Hilfe bringend, dereinst an sein Kranlenvett getreten war. — Er ruhe in Frieden! Er war ein guter Mensch, man findet nicht leicht seinesgleichen! — (Maipredigtc n.) 1'. Abel ist gestern aus Wien in Laibach angekommen, um in der Domkirche die abendlichen Maipredigten zu halten (7 Uhr abends). — (Neuer Fahrplan der Südbahn ab 1. Mai 1899.) Die wesentlichen Neuerungen des neuen Snobahn-Fahrplanes ab I.Mai 1899 sind folgende: In besonderer Berücksichtigung der lrainischm und steirischen Landesinteressen wurden die bisher zwischen Cilli und Laibach verkehrenden Secundärzügc Nr. 17 K uud 18 d in schnellvertehrende Personenznge umgewandelt und bis Marburg ausgedehnt. Der gegenwärtig um U Uhr abends von Laibach nach Cilli abgehende Secuudärzug Nr. 176 wird daher ab I.Mai erst um 7 Uhr abfahren, iu Cilli bereits um 9 Uhr 11 Min. nnd in Marburg um 1 l Uhr abends eintreffen. Der Zug 18 l> wird von Marburg um 5 Uhr 5 Min., von Cilli um 7 Uhr abgehen und in Laibach um 9 Uhr 7 Min. früh eintreffen. Die sehr günstige Verbindung zwischen Marburg, Cilli und Laibach kommt mit Rücksicht auf die schnelle Fahrzeit dieser Züge auch den Zwischcnstationen als dankenswerte Neuerung zugute und wird ganz gewiss seitens des reisenden Publicums mit besonderer Genugthuung begrüßt werden. Im übrigen treten bezüglich der anderen Züge in Laibach nur nachfolgende unwesentliche Neuerungen ein. Der Nach-mittags-Schnellzug Nr. 4 kommt 2 Minuten später an und fährt auch um soviel später ab. Der Frühpostzug Nr. 8 wird statt um 4 Uhr 24 Min. um 4 Uhr 36 Min. ankommen und um 4 Uhr 56 Min. abgehen. Der Mittagspostzug Nr. 10 kommt um 2 Minuten und geht um 2 Minuten später. Der Nachmittagspostzug Nr. 7 kommt bereits um 2 Uhr 35 Min. an und fährt um 2 Uhr 50 Minuten ab. Der Personenzug Nr. 13 fährt um 5 Min. früher, das ist 5 Uhr 20 Min., ab. — (Stierlicenzierung.) Im politischen Bezirke Rudolfswert finden im Monate Mai l. I. die Stier-licenzierungen statt, wie folgt: Am 5. Mai um halb 9 Uhr vormitags in Altendorf, um 11 Uhr in Rudolfswert, um 2 Uhr nachmittags in Kandia uud um 4 Uhr in Weindorf. Am 6. Mai um 8 Uhr früh in Hönigstein, um 9 Uhr vormittags in Treffen und nm 1 Uhr nachmittags in Nendegg. Am 12. Mai um 5 Uhr früh in Großlack und um 5 Uhr nachmittags in Döbernit. Am 13. Mai um 8 Uhr früh in Seisenberg, um halb 10 Uhr vormittags in Sagraz und um halb 3 Uhr nachmittags in Hof. Am 16. Mai um V.Ü Uhr vormittags in Waltendorf, um halb' 12 Uhr in Pöllandl und um 12 Uhr mittags in Altsag. —o— — (Todesfall.) In Karlsbad verschied vorgestern Frau Lcopoldinc Klementiö, geb. Müller, Gemahlin des Herrn Oberbaurathes Ferdinand Klemencic und Schwicgermntter des Herrn Ministerial-Vicesecretärs Doctor Franz Heinz. Die Leiche wurde gestern in Karlsbad eingesegnet und wird in der Familiengruft in Laibach bestattet werden. — (Unglücks fall.) Am 27. April nachmittags begab sich der 78 Jahre alte Hausbesitzer Anton Luzar aus Altlack unter den nahegelegenen Berg Ljubnik, um daselbst einige Buchen zu fällen. Nachdem er nicht wiederkehrte, machten sich um 12 Uhr nachts vier Männer auf den Weg, um den möglicherweife verunglückten alten Mann aufzusuchen. Sie fanden ihn in schwer verletztem Zustande unter zwei gestürzten Buchenstämmen liegend und brachten ihn gegen 2 Uhr nach Hause, woselbst er um 7 Uhr morgens starb. —8— * (Aus dem Polizeir a p>p orte.) Am 25. v. M, wurden fünf Personen verhaftet, und zwar zwei wegen Vacierens, zwei wegen Bettelns und eine wegen Uebertretung des Diebstahls. — Am 26. v. M. wurden zwei Personen wegen Trunkenheit in Haft genommen. —r. — (Die Bezeichnung der Station Saifnitz) ist ab 1. Mai auf «Saifnitz-Luschariberg» abgeändert worden. Theater, Ounft und Literatur. — (Der Leipziger Com Po nist Heinrich Zöllner) hat ein neues Opernwerk, das fünsactige Musikdrama «Die versunkene Glocke» (nach Gerhart Hauptmann) vollendet. — (Sarah Bernhardt) wird in einer Reihe von Vorstellungen vom 8. Juni angefangen im Londoner Adelphi-Theater auftreten. Mittlerweile hat sie bereits die Rollen der seit längerer Zeit von ihr geplanten Aufführung des «Hamlet» vertheilt. Sie selbst wird den Hamlet spielen. — (Preisausschreibung.) Seitens des Verbandes der slovenischen Lehrervereine in Laibach wurden zwei Preise ü 100 li. und 50 X für die besten zwei Iugendschristen ausgeschrieben. Dieselben müssen wenigstens je zweieinhalb Druckbogen umfassen und l ^«5 1. October d. I. an das Directorium des "c gesendet werden. schlössen, für Hans Richter den in Oeiierr^^ ,^ gekannte, Posten eim>s Generalinusitdireclor ^,,.. wie er in Deutschland mehrfach besteht. GenM ,,, Hans Richter wird als solcher der htM in muu^i» sein. ^ , a»!^ -(«Wiener Mode. ') ^ ij! >5. vollste Kleidungsstück der weibliche» "" ^» ^ der Rock, der bis vor gar nicht "W ,„M lhr bescheidenster Bestandtheil war. I" "" iB ^ Formen und Arten finden wir ihn am " ,^ vertreten; nicht einmal das englische 6o»tu^^ mit völlig schmucklosen Röcken verfertigt. ^ fach die Garnituren der neuen KleldrM ^ ^ zeigt das eben erfchicneue Heft 15 der « ^ ^?^ Die Beilage «Wiener Kindermode' bringt "> ^^ mungsklcider. Preis des Heftes 25 ^ ^»^ 1 st. 50 kr. Zu beziehen durch alle ^^„stl^ , von, Verlag der «Wiener Mode», W'", ">. F^ - (Lombroso) hat ein «eues 5 ^ das «II äolitto» («Das Verbrechen»)ve^^^ Ausweis über den Stand der Th'"^ in Krain für die Ieit vom 18. bis 27. Ap" ES ist herrschend: ^^' die Vuthlranlheit im Bezirke Nudolföwerc Lcmgenthon (1 H); ^ M"^ (1 H.), Schwaizenliach (4 h,), Selle H v^ H)! ,^ im Ärzirle Gurlfeld in der Gememde o»" " ,aF ^M zirle Tschernembl in den Gemeinden «" Hj. Nozalovo (6 H,). Grildle (1 H.), "älbttsbera ^u< dorf (4 H.), «ola (1 H.), Pobzemelj (b U g ^' Schweinberg (1 H.), Tanzberg (1 b), "'"" ^ Erloschen: ^Ml«" der Milzbrand beim Mnde im VeM " . Gemeinde Nipftach (1 h.); 'ms^ der Vläschenausschlag bei Iuchtpferde»» feld ill der Gemeinde St. Äarthlmii (b ^'' i»t«^ die Schweinepest im Bezirke Goltschee in der ^^''de 1^ dorf (5 h.), im Bezirle Nudolfswert m °" ,,,,^ ^ 1 H.); im Nezirte Tschernembl in der wc . (1 H)' ^" Neueste Nachrichten Die Landtage- ,. Troppau, 30. April. Der L"» ^^ der gestrigen Abendsitzung mit allen g g ^. . der flavifchen Abgeordneten die Re,""!" ^ i^. Landtag halte fest an der Anschauung. ^M. verbrüchlichen Festhalten an der vestelM" „ ^. und in deren steter Handhabung ".^^/ M^ und Sinne die einzige Bürgschaft '"r ^ZM^ Entwickelung und politische Machtste"»^ ^ 14 ^ gelegen und dass die Anwendung ^ i^H,, Fragen der Verfassung weder lM^^,.,c Geiste derselben begründet sei. Die ^!'' ^losss einem dreimaligen Hoch auf den Kal>e Die Philippinen. «j (Original-Telegramme.) ^Ml^'^ Washington, 60. April. M ^ ^ >t Generals Otis aus Manilla "eld", " > h"M serenz mit den Vertretern der Aufstand!^. ^,^^, beendet wurde. Dieselben ersuchten "" ^ dcl ^ der Feindseligkeiten für drei Wochen, " ^»"^ ^ gress der Philippinos einberufen ""." mlse^ ^ cher beschließen soll, ob Friedensbedingungen vorzuschlagen leir' ^ M lehnte dieses Ansuchen ab, versprach "v" .,. wenn sich die Philippinos ergeben. ^ „j„g ^ >> New york, 30. April. Wie 'E"' ^ ^ aus Manilla meldet, hat sich Ag»"" zu ^c?' mit seinen Leuten unter der VedlNg" ^^ dass ihre Unabhängigkeit unter awe" tectorat gewahrt werde. Budapest, 1. Mai. (Orig.-TeU so^" gestern früh hier eingetroffen und I"» ^ Reise nach Götwllö sort. ^ . ^„M,) ,^'< Budapest, 1. Mai. (Orig.-Tele^ blissement für Florakerzen Gesellschaft ist niedergebrannt. Sie" ' ^f 1 wurden leicht verletzt. Der Schaden '" F^ geschätzt. 5el)D^M°' Budapest, 30. April. (OM ^" ^ ^"" ^c publiciert das sanctionierte Gesetz uvr ^ das Jahr 1899. . <_.) M"fill " Mentone. 1. Mai. (Orlg--^" ^l ' Netheiligung wurde gestern das Kaiserin Elisabeth enthüllt. >^lHwtng Nr._______________781 1. Mai 1899. ^Die V ?p^- (Orig.-Tel.) «Reuters Office» ,Äch-i.ss^achricht von der Unterzeichnung eines ^! ^. V"l Abkoinmens in Petersburg, betreffend ^Ki! '.^" Interesfensphären in Eisenbahn-An-> ^.''n China, bestätigt sich. Hi F"8. 30. April. (Ocig.-Tel.) Großfürst He N.M'"witsch wurde zuin Obersten m,d der '^iil?^after aln Wiener Hofe, Graf Kapnist, '^M' geheimen Rathe ernannt. Angekommene Fremde. ^2e y, .. Hotel Elefant. ^Zliv«'"pril. Graf Pace, Tapogliano bei Gürz. -^' 'i>,«?' Nenmarltl. — öchram, Forstnieistcr, Inns, H^ai ?. Pnuat, s. Gcmahlin; Nelcl. Schau pi.lc>: in°lh <>"prll. Glück, Memperer, Kflte,. Prag, -^""»slessel?^^ ^ Noseustocl, Üsm,; Vubal, Ingenieur ^' A°jne '^p""' Trieft. - Pcrz, Kfm., Weißcubach. ^^Ci' .^'^' Mr., Arünn. — Bettlheim, Kfm., !^ ^cnn^ ^"lfülirer. Laibach, — iiöwensteiu. Kfm,, Elberfeld. — Eiliger, Kfm,, Budapest. ^!>ttn^"^attin,s. Tochter, Stein. — Bomelj, < ^8tt ^ ^rbancic, Doppelhofer, Kflte.. Graz. — ^<1^-Feldlirch. — Werbole, Kfm,, Islal. ^ Verstorbene. AstNM?!^il. Theresia Marmolja, Fabrilsarbeiterin, /. I, ^ ^6. Tuberculofe. — Method Podizaj, Tischlers-"dniat 86, Bronchitis. ^,^24 » ^^ Civilspitale. "^lchz ' «pril. Franz Ianezii, Lederergehilfe, 5? I., H,^l?^il' Johann Iuvanöiö, Taglühner, 37 I., M. g ^' ^olwl. eliron. — August Vrrdir, Tag. !,'!»2ß ^''Tuberculofe. ?puln, ^". Richard Cerda, Taglöhner, 68 I., Lm- , 3^w,".^U. Maria gajc. Taglöhnerin, 35 I., lu- ^-?°la^„^pril. Margareta Zupan, Inwohnerin, < ^ndllna' ^ Katharina Hop, Arbeiterin, b? I., Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. ^ "Z 8Z!^ ß ! ""'" de« Himmel« Z8Z «c, 2U.N. 732-1 202 S. schwach theilw. bew. ' 9 . Ab. 731-9 12-6 SW. mäßig ! fast heiter 7U.Mg. 731 5 10 5 NNO. schwach theilw. heiter 30. 2 » N. 7310 13 5 NO. mäßig theilw. heiter 0-0 9 . Ab. 731-3 10 7 N. schwach theilw. heiter_____ 1. > ?'U. Mg. j 734-3 , 8-6 , NO.'schwach , fast^eiter'> 20 Das Tagrsmitlel der Temperatur vom Samstag 12 7" und Sonntag 11-6", Normale: 11 8", beziehungsweise 120°. Gestern abends Gewitter, fpater Wetterleuchten. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Euranstalt Sauerbruml-Vadein in Dad Nadeln, Steiermark Post«, Telegraphen» und Eifenbahnstation. c^,,^ss«„ . Hcmptqnclle «Nadeiuer Sauerbrunn», Neuquelle und ^uru».ll. ^j^. Eisenquellen. Eisrnbäder, Saucrbrunnbäder, Hydro- Tllllk- lllld Vadecur: pathifche Cur, Danipfzelle, Massage, Kcfyr und Mollencuren. Saison: 1. Mui diö Ende September. tt'lln,«' '"l^ "'^ sl^'suud, Lust rein und staubfrei. Meilcn-Nllllll». ^^ z^j^ Fabriteu. s5«^,i. 2"^- ^ slogner von «usenthal, Operateur, ^«rarzi. emerit. Assistent (Wien). Uademer Sauerbrunn. Vehaltreichsie Natron - Lithion «Qllelle. Keine der sogenannten LithwnquMn enthält auch nur halb so viel IQ^I^OI). (1522) 3-3 wie der Radeiner Sauerbrunn. Unübertroffen an Heilwirlung gegen Gicht«, Vlasen», Nieren-, Magenleiden und Katarrhe der Uthmungs-organe. Enormer Gehalt an natürlicher Kohlensäure. Prachtvolles Mousseux. Vorzüglichstes Tafelwasser. j In Laibach erhältlich bei H. Mich. Kastner und in allen größeren Mineralwasserhandlungen, Drogucrien, Apotheken?c. Directer Versandt nach allen Richtungen — und Prospects gratis und franco durch die Brunnendirection. (1707) V. 5/97 Edict. 285. Ueber Beschluss der Gläubigerschaft werden die in die Concursmasse des Herrn Friedrich Soß gehörigen, noch rückständigen Forderungen aus d?m Salda-conto per 6526 fl, 40 kr., aus dem Dew'lgeschäfte p^r 3924 fl. 21 lr.. dann die rückständigen Wechselforde-rungen per 23l2 jfl 97 kr. und die im Verlustconto verzeichneten Forderungen im Betrage per 404(ltt fl. 52 kr. ohne Haftung der Masse für die Richtigkeit und Eindringlichkeit di-ser Forderm'g?n im Wege der öffentlichen Versteigerung gegen Barzahlung des Meistbotes an den Massaverwalter realisiert und wird zur Vornahme der Versteigerung die Tagsatzung hieigerichts im Amtszimmer Nr. 17 auf den 8. Mai 1699, vormittags 10 Uhr, mit dem Beisatze angeordnet, dass die Forderungen bei dieser Tagsatzung an den Meist« bietenden auch unter dem Nennwerte hintangegeben werden. K. t. Landesgericht Laibach. Abtheilung III, am 28. April 1899. W Daulsllgmlg. W W Aus Anlass des Hinscheidens uuseres innigst« ^ M geliebten, unvergesslichen Sohnes und Vruberö, des ^ ^ wohlgeborenen Herrn > Dr. Johann Mader > ^ praltischrn Arzlcs ^ ^ sind uns so viele Beweise der Liebe und Verehrung W für dcu theuren Verstorbenen zugekommen, dafs wir ^» ^ außerstande sind, allen, welche »ms ihre Theilnahme ^ bewiesen haben, einzeln zu danken. Wir sehen uns W daher genöthigt, auf diesem Wege alleu Freunden und Bekannten sowie den Spendern der schönen Kränze, ^ insbesondere jedoch den geehrten Herren College» des ^ Verblichenen den wärmsten, tiefgefühlten Dank aus« ^ zusprechen. M Laibach am 30. April 1899. M W Die tieftrauernden Hinterbliebenen. ^ « Hie geehrten deutschen Wähler von üibach. L Sclöcn heurigen Erganzungswahlen für den Gemeinderath der £andeshauptstadt taibach haben die ^l[k\[ Wähler dem an sie ergangenen Rufe sofort und in dem jtfasse folge geleistet, dass es möglich °rJJn »st, sowohl im dritten, als auch im ersten Wahlkörper engere Wahlen herbeizuführen. tf|r yctorch ist aber nicht nur ein vorläufig entsprechender Erfolg errungen, sondern auch der Beweis s5r, Borden, dass die deutschen Bewohner der Stadt Saibach berechtigt sind, als beachtenswerter !i i°r Erkannt zu werden und demgemäss auch selbständig einige jÄandate in der Gemeindevertretung ^priichen. %\ er^allcn öaher nur cinß abnehme Pflicht, wenn wir allen deutschen Wählern unseren verbind-I ? ^ für ihre eifrige Pflichterfüllung aussprechen und hieran noch die besondere Anerkennung \ ^^hler des ersten Wahlkörpers, welche den zweimaligen Weg zur Wahlurne nicht gescheut 'Affigen. <1706) ta'^h am 3o. yiprii 1899, Der Wahlaiisschttss 8er Deutschen Partei in Krain. p^" Vom 1. bis incl. 7. Mai ^M ¦N- findet im bisherigen Geschäfte der Firma ein grosser _________ • Resteverk auf___ 110 ^ statt. S^eukleider-Stoffe im Best......V" Meter von 16 kr. aufwärts ^re^kleider-Stofife „ „ . . - > . • » » » ™ " *ttl>o ReBte von Chiffon, Leinwand, Oradl, Oxford, Futterwaren und vi«len anderen Artikeln. Laibacher Zeitung Nr. 99. 782 ^^^ Franz Wilhelms abführender Thee > von Franz Wilhelm, Apotheker in Neunlirchen, Nieder» M österreich, ist durch alle Npothelen zum Preise von W ö. W. fl. 1 — per Palet zu beziehen. > Wer den Thee trinken will, weil er z. B. an D Gicht, Ilheumatismus oder sonst einem ve,al» W teten Uebel leidet, soll von den acht getheilten W Paleten durch acht Tage täglich eines mit einem Liter W Wasser auf einen halben Liter einlochen, den abqe» D lochten Thee durchseihen und zur Hälfte früh bei W nüchternem Magen und zur Hälfte abends vor den« W Schlafengehen lauwarm trinlen. — Bei hartnäckigem W Leiden soll der Thee beharrlich getrunken werden, bis M das Leiden behoben ist (was oft nicht mit einen» W ganzen Palet erreicht wird), — Ist das tiefstcckende W Leiden beseitigt, so hat man dann bloß zeitweilig, W z.B. bei Beginn der vier Jahreszeiten, ei» ganzes W Palet zu verbrauchen, wodurch etwa vorhandene M Ütranlheitsstoffe mit dem Urin und sonst duich die W Unterleibsorgane ausgeschieden werden und man von W weiteren Leiden befreit bleibt. — Während diefer W Thee-Cur ist eine strenge Diät zu empfehlen und sind W Speisen und Getränke, die den Magen beschweren, W zu meiden; fette, ialzigc, säuerliche, start gewürzte W Speisen, sowie Geuuss von Bier und Nein sind nicht W zu empfehlen. Vor Verkühlung und Nässe soll man W (3811) sich während der Cur schuhen. 9—8 > , V>roße ^uswayl. von Schablonen für Iimmermaler, neueste Muster, billigste Preise, bei Vrüder Eberl, Laibach, Franciscanergasse. Nach aus» wärts mit Nachnahme. («85) 11-2 >G wsrlleu 2i>ß«w«nät:t liyi lilllarrlill- ^ ^UM I>8<:!»eu ^llecliom:!» l^sr ^tl^mun^»» «H^^»<^ Ol-ßllne, ttu8l6n ulul Il6i8«!lleit. ^^1«»»!^. I)l686 pa-zllllen. wel^lio d^ruliißkücl ^^D^M^M »nä eivveic^Snä wirken, liöunsn ^^3lMUW^3^^ ^«riien, welcii« in ^rfiiNuo^ »Iirer ^^>^^^^ I'sliclltkn uuli l^e8«l,ii,fl,e eine l«l»ss u"^ ^^^ 3t,>lun6 deuöllll^sli, W«^R»W ^vi« etv» ket, ^'"zl»l » Keller lü.«t voV verllnvlou. ^ mdsl5',i, l^ kliere» in 6er »uobbanalunS v»«" l^ ^Ilo«. ______^^ i8t ein l^ n»lt 1. 2l»i 2N vorlQiotau. ißZs!^ 3ie 5cl»Mll '««" 2U5 ljem 5ui>3N llonlllll"'« 20 Monen: Jänner, ftMN >"^ Gourse an der Wiener Börse non, 29. April l899. «»«>» »">"" "^ ..._,. ««ld Ware »»/, Vlnlieltltche Nente !n Noten verz. Mai^iuUl'mlier , , . 100 sb «1! 1k> WNole» verz,Feb>iillr A,!,iust lNll «5 l<>,>,5 „Silber verz. Iännel ^»l« lU«4(1 » «0 ,, „ „ April-Oc!üb« lO0'4z >«<»«!) l«.>^er 4°/<, Vtaateiose ü^a fl, l?l bu 1?» bu 18«uer 5«/» „ ganze 5UU st, l»S 40 14>> - l»e,)?r 5°/„ „Fiiiiflel 100 fl, lh?'2z if.s,<> l8 blo, ., . . Ü0 st 1»i'/,' lSo 7l> »»/, Dom.-Pfandbl. k 1W fi. 14» 4^ äl>o 40 «?/, veslerr, Volbrente, ste»erf«t NS 45 119 «5 »°/n bto, Ment? in «ronenwähi., steuerfrei für LOO ttrontn Nom. 100 lb l0U 45 dto. dtu. per Ultimo . . 100 «b lNo^b b»/,°/„ «sterr. Investitl«.Rente fül LlX» Kronen !>io,n. . . »8»,) 8«'4^! V schreibunne». »lilabethbah» in G., steuerfn« (biu. Tt,). fi!r 100 st.«. 4»/» l«»e "s»^> Franz.Iysef-«ahn in Silber (div, St.) f, 100 fl. «om, 5'/«'/» '"'" '^ ^ Xubolfibahn 4°/„ in llconenw. steuerf, (biv. St.), für 200 Kr. Nom. . . ... . . . 98 »U »s 4l> lUorallbergbllhn 4°/, i. Kronenw- stexerf,, 400 u. liUOO Kr. f. »W «r, Nun,..... 98 ül) »»«» Zu 3»a<,»cschull>vrrschreil!un» gennI«c«le». Eliladl'llida!»! ^«»0 fl, LM .'»'/.n/, u«!! 20»»0 st. 0, W. pr, S,ücl . »54 - llü» ?ü dto. Linz Viibwei« 2l)0 st. ü. W. b'///„........ »352^ 286 Lt, dto, Lalzb,.I!r, lt<>0 fl, »,W 5"/, «g k,) L«S 5<^ «al.Nar! Ludn>.«ÄllWfl.llW »,ul>0»1« üD V«N> «are Vom St««te znr Zahlung übernommene (5lse»l>. Prior.» Obligationen. Eliflloctlibal»,! 6> VlisalieNibalin. 400 u. 2000 M. 800 M, <"/„...... 118 ?» :«N 3,> ffranz Iujcs Ä., Em. 1»»4, 4»/, SS - 1>>0 -«alizischc ttarl - Uubwlg. «ahn, diverse Ltillle 4»/„ , , . . »8 «0 W 4' Vornrlberger Vahn, Ung, Goldrente 4»/„ per ««ff« 1,9 se 119 «s> dlo, dto. per Ultimo . . . . ii6S5ll»85 dto, Nente in Kro,n'»wühr., 4"/« steuerfrei für 200^li)»e>!Nom. ü?2N 97 4' 4"/n dtu, btu, per Ultimo . , g?-»« 9?'4< dto S»,«,Al E°lb1UNfl,.4V,"/» 8>i-9ü «?,,'> dto. bto, Silber »uu fl,, 4'/,°/» loi - im Sa btn, Ltaalz-Oblig. (Ung. 0stb.) v. I. 1878, b"/„..... ,zc>-,n 1»l 11, dto.4'/,"/<,Hcha»lregal-Abl,-Obl. 100^0 l«N «>, dto, Präm °Anl, k 100 fl, », W. ,6» 25 I«" — dtu, dto. 5 5N fl. 0, W. ,63 5>il!4 25 IheihRtg.'Lose 4«/, 1«« fl. . l38 til» l»« «0 Hrundtnll.'Gbliglltione» (ftr 100 sl. — bto. »Anleihe 18?» . . 10« 70 «0» S5 Anleyen der Stndt Mürz . . n»- — — slnleyeü b. Etaol, em, inoe Wien >04 20 «04 80 Anlehcn d. Vtadtaemeinbe Wie» (Sllber oder Voll») . . . ,»°»?5 >sS — Prämien A»I, b. Gtadtam.Wien >?« 50>l«nleh», verlosl». z°/. l00'°<,!i0> - 4«/. «rralntr «<«be«.«nl»h« . 93 8k> 99 w -eld Was, Psandbritft (für 100 fl.). Vodcr, allgöst.lnüNI verl,4°/„ u? «„ ^ g, dto, Präm,«SchIdo. »«/«, I, Em. iz<0 - ,2l — bto, dto, 3"/n. U. ?l -österr, liande«-Hyp, Anst, 4°/» !» »0 100 «0 Oest.-ung. Aanl Verl. ^°/<, . . iu<> 20 lal M» dto. dto, üojahr, .. 4°/n . . il»Uü0 lnilio 2parcasse,i.öst„ »u I. »'/,'/,«, l<»ü ü» — - Priorltäto° Ung, galiz, Äahu..... 1U?'60 los b« 4°/, Unterlrainer Vahnen . . 99 «) l<« - Dank'Actie» (per Stült). »nglv'Oest. Vanl 200 fl.«0°/, ». l« — ,z» 50 lUanIuereln, Wiener, 100 fl. . «l-bi)»?« - Vlider «»st..Oelt.,li00fl,L.i<1"/<, 475— 4/7 — > »8» - Depositenbanl. Nllg,, 20« fl, . »26 59 2»? 20 EöcumpIe'Ocs., Ndrüst,, 500 fl. 730 — ?l!b'- Giro u.Lassenv.. Wiener, 200fl. 253 — »60'- Hyp°theit>,,Oest., L0<»fl,Lb»/«»6- Lündcrbanl, 0tst., 200 fl. .. 2»? 4 > »8? si« 0esterr.'un«ar, Nanl, SO0 fl. . 920 l.0 9«l 30 Unlonbllnl 200 fl..... 3l«?2H!??t> »tll«hl»b»nl. «Ul«., »« fl. . 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