Nr. 196. Montag, 28. August 1905. 124. Jahrgang. Macher Zeitung. "l"lg 22 X "°N«is: N^ Poslverjenduiin: nanzjähris, »u X, Halbjahr,!, 15 «. Im Kontur: l,anz° I Dic .Laibachcr Zrttung» erscheint »Wich, mit sl!lsnal,mc dcr Loim- 1Mb Felerta^e. D!e Ndministratio» dcsiubet Ins/ra». i>^'l> " ^ l^ür die ZusleUuiiy iiii! Hnuö ganzjährig 2 X. - Insertionögrbühr: ssiir llemr ? sich itongrchplah Nr. 2. bn> »icdaltlon Dalmalingassc Nr. iU. Sprcchstimdcn der :,^dllltioi, von « bic iu Uhl ^^^^^ vl« zu 4 Zeilen 50 l>, gMcrc per Zeile 12 k: bei öfteren Wiederholung» per Zeile 6b. s vormittags, Uüsranlierle Äriese werden nicht angenommen, Manuiiriptc n,cht zurückgestellt. Amtlicher Teil. ! ^ucleiei^^^,' "^^"^ ^^^ wurde in der l, l. Hof- und Staats.' Nusaal,? "?- ' "'^ ". Stück des Neichsgcsetzblllttes in deutscher ' ^ ausgegeben und versendet. ^05 ^^/""sblatte zur «Wiener Ieiwng. vom 25. August "zeunmsje >, ^ ""^^ ^ Weiterverbreitung folgender Preß. gust 1^5 '^ ^"" ü'Itttrill» («II klolstHrio») vom 19. Au« ^ "^'^«inu. dciu. Roul, 13. August 1905. Nichtamtlicher Teil. Ungarn. Unnm^ ^?^ Betrachtung über die Situation in dic Uu?^ ,?!' "^'"l' Freie Presse" hervor, daß zur Voranssetzung nehlnen, , W> ^,V? ^"' Miichion des dualistischen Ilppara-Tiles' ^v^teiie Etörnng nur vorübergehend sei. word.'^'""^bung sei aber schloach fundiert. Man Ncht n.'n "l gefaßt sein müssen, das; die in Ans-Manche ^'^'".^'^ Provisorien länger danern als tviirde -^/"^mg,, die für definitiv angesehen und w' ^!^ ^'^"^e, sei nnr, wie lange die Monarchie die Uni's"^ ?'^ beiden Staaten imstande sind, ihrel gesetzlichen Grnndlagen zu er-köln^n ^""^"be sich bisher nicht dazu entschließen dir ^i/ , ^ ^'^ae näher zu treten, wann nnd wie nnr m f V^^'u enden sollen. Aber man brancht! dior ^, l ^,'^uncklilng zurückzublicken, die sich seit diese N ^5^ !" llngarn vollzogen hat, nm gegen trau.',! c ^ AbWartens ein gründliches Äiiß- Fäufcch'en. ssnino ^ /'^^u^ Wiener Tagblatt" führt aus, das LM)/f "uentarische ^lend dies- wie jenseits der weis' "">' nur daher, das; man ilb.'rmi'ltiger-und di' ^'^!"Reaktiousgeliiften die österreichische suchte 'V^^slhe Kderale Partei zn zertrümmern weil sj/^"^ jahrelang hätten arbeiten können, U'cht M ? ^" "Neutlichen 'Anschauung noch lange auch /,, n^ll waren. Das Ende vom Liede werde oasteh "NMm sein, daß die Reaktion siegreich Die „Arbeiterzeituug" zieht eine Parallele^ zwischen dem Jahre !8!>8, wo die Arbeitsunfähigkeit des österreichischen Parlamentes den Dnalis-mns gefährdete, und dem Jahre U)<)5 Im Jahre 1898 präsentierte der nngarische Äiinisterpräsident! seinen Scheill nnd die Österreicher mußten ihn einlösen. Im Jahre l!X)ii wäre die Forderung an dem österreichischen Minister, aber der Österreicher hat für Österreich nicht) zu fordern. Herr v. Gantsch kann es nicht wagen, den Ungarn eine Frist zn sehen. -------------- ! Kreta. Nach einer Meldnng aus Konstantinopel ist dort eingetroffenen verläßlichen Berichten zu entnehmen, daß die Kreter große Hoffnungen auf den jüngst von Griechenland zugunsten Gretas bei den Mächten unternommenen diplomatischen Schritt sehen. Eine neuerliche Znrückweisnng der vom Athener .Kabinette vorgebrachten Wünsche dürfte anf die Kreter sehr deprimierend wirken. Gerade dann jverdo aber vielleicht, der geeignete psychologische Moment gekommen sein, nm anf geschickte Weise eine Verständigung mit dem Konvent der Aufständischen in Therisso anzubahnen. Von anderen bernfenen Seiten wird jedoch bezüglich der Möglichkeit einer solchen Verständigung uur ge-! riuge Hoffnung gehegt. Der Volksgeist sei, wie man ^ betont, durch die gewissenlose Agitation der Eli-! quen derart aufgewühlt, daß V<.'ruuuftgründe nnd! praktische Rücksichten bei den Aufständischen schwerlich Eiugaug finden dürften. Anßerdem sei die alte Gewohnheit des romantischen Umherstreifens mit der Flinte im Gebirge wieder derart erstarkt, daß die Mehrzahl der Anfständischen nur durch die Ver-wirklichuug ihres Ideals: der Vereinigung mit! Griechenland, zur Niederlegung der Waffen und znr Rückkehr znm bürgerlichen Vernfe bewogen werden dürften. Der griechische Ministerpräsident Rhallis soll sich, wie man aus Athen schreibt, über die Stcl-lnngnahme der Echnhmächte Kretas zu der auf d.'r Insel herrschenden Bewegung in sehr, abfälliger Weise geäußert haben. Er hat Vlättermeldnngen zufolge darauf hingewiesen, daß der von ihm vor- hergesehene Mißerfolg der von den ^chnhmächten beschlossenen Maßnahmen nun eingetreten sei. Die volle Verantwortnng für, die tranrigen Zustände anf Kreta treffe die Tchnhmächte, die dnrch ihre Maßnahmen die Insel nicht pazifiziert, sondern nur die 'Ausdehnung der Wirren bewirkt hätten. Griechenland könne dein gegenüber nichts tun, als gegen Maßregeln protestieren, welche nnr die betrübend-sten Folgen haben könnten. Der „Empros" will wissen, daß die von der griechischen Regierung durch ihre Vertreter bei iX'u Kabinetten der Schnhmächte jüngst erhobenen Vorstellnngen sich in der angedcu-teten Richtung bewegten. Ferner wird berichtet, daß beim letzten Kampfe zwischen Russeu uud Aufständischen bei Atsipopnlo die ersteren fi'inf Tote, vier Schwerverwnndete uud acht ^eichtverwuudete hatten. Drei Verwundete, von denen einer seither starb, wurden von den Russen gefangengenommeu. Die ^age im Innern, der Insel verwickelt sich dadurch, daß in vielen Gegenden Gegeubanden gegen die Vanden der Innta von Therisso gebildet wurden. Die kretische Postdirektion in Kanea erließ eine Kundgebung au die kretische Bevölkerung, worin sie konstatiert, daß seit einiger Zeit, uamentlich in den Nomen Kauea nnd Sphakia, in den Eparchien Rethymno nnd Mylopotamo sowie im Gemeindc-gebieto von Krnsona» (Bezirk Malevys» die Postboten und ^andbrieflräger Angriffen und Mißhandlungen seitens bewaffneter Einwohner ausgo fetzi sind. Die Postdirektion weist daranf hin, daß sie sich unter Umständen gezwnngen sehen könnte, ^ den PostVerkehr in den betreffenden Gegenden ein-! zustellen, uud richtet deshalb an alle, denen an der !'Anfrechthaltnng des PostVerkehrs gelegen sei, die ! dringende Aufforderung, nach Kräften zmn Schuhe ! der Postbediensteten beizutragcu. Politische Uebersicht. Laib ach, 26. August. Das „Fremdenblatt" brachte folgende Mit-teilnng: „Der Präsident der italienischen Dep n t iert en ka m m e r hat am 27. Feuilleton. Letztes Glück. Von Aerbert Zius. (Nachdruck verboten,) den ^ ^'"^ Fran legte das Zeitungsblatt mit Gnomen an» der Hand. die Än '"Muß war gefaßt: sie wollte sich um brweVs, ?^ „Vorleserin bei gelähmtem Herrn" luund,'?' ^'6 Pflichttreue, die ihr, gauzes Wesen Main, -!"' ".^'' "lns Pflichttrene gegen den M-M's,, ^.l" m zehn Jahren ihrer Ehe nicht eine ^u,n, >. Zwndc zu danken hatte. Nur Sorgen, ^r, ^'lend. Offi^.. ^'")^ ^"ld hatte einst den lebenslustigen aber es ward ihm nnd ihr znm 6r n is/"^pl^tische entschied sich ihre Ztlknnft. und (^ !- ?"' Abschied nehmen und — arbeiten, No5 -,, ^^^"tte die Launen des verbitterten Man- jctzVu n/ r"'' ^^l^" egoistische, fast briltale Natnr U'w^u^^ .znin Ansdrncke kam. kettcw ^ "^' Pslichtgefiihl, das Erbe ihrer Eltern, Hen is. !^/"^ "u ihn. Und das Kind, ihr, Fried-das Äl lmt; "ber als Gott ihr auch dieses nahm, dn sck.« ^?'"b ihr noch teuer lvar anf der Welt, lauch > ^^ das Leben wie in ewige Nacht ge-ihn, m^s.U"d l«r. Dennoch lebte sie weiter neben Wal' l.^, V'^' l"" so viele ihresgleichen. Noch ein-Tac,,," '"je sich ihr Ttolz ailf, als er ihr eines auch ,i ^"""' brutaleit Art erklärte: „Du mußt der her immer im Westen gewohnt, sonst hätte sie sich leicht sagen müssen, daß sie in dieser Gegend auf eine angemessene Honoriernng ihrer Mühe kanm werde rechnen können. ^?ie wunderte sich zwar ein wenig über die Einfachheit de5 Hauses, aber ein unbestimmtem Gefühl zwaug fie, einzutreten uud die vier Treppen hinaufznsteigen. Auf eiuer Visitenkarte las sk: „Dr. Erich Willms." Sie kliugelt. Eiu Fräulein von vielleicht vierunddreißig Jahren öffnet ihr. „Gnten Tag. Ich komme auf die Annonce." „Bitte. Meiu Bruder erwartet Sie schon." Es klingt unfreundlich, fast hart. Etwas befremdet tritt sie ein. Die Schwester öffnet ihr die Tür znm Zimmer des Kranken und geht wieder. Edith steht in einem engen, niedrigen Nanme, der nnr mäßig erhellt ist, weil er nach dem kleinen Hofe hinans liegt, der^ riugs von hohen Mietskasernen eingeschlossen ist. Ein Schaner überläuft sie, als ihr Blick auf das Bett fällt. In den weißen Linnen fchcint ein Toter zu liegen, so starr blicken die großen Angen ans dem wachsbleichen Antlitz, so regungslos sind die abgemagerten, weißen Hände, anf der Bettdecke ausgestreckt. „Gnädige Frau, haben Sie Dank, tausend Dank, daß Sie gekommen sind!" Die Wärine des Tones nimmt ihr alle Beklemmung, nnd inniges Mitgefühl mit dem Gelähmten erfaßt sie. Sie tritt näher. „Wollen Sie nicht Plah nehmen, gnädige Frau?" Edith setzte sich in die Nähe des Kranken. Sie erblickte einen etwa dreißig Jahre alten Mann von anscheinend starkem Körperban. Über dein geistvollen Antlitz wölbt sich eine hohe Stirn. Der Ausdruck der regelmäßigen Gesichtszüge verrät Energie, vornehme, ideale Gesinnung. ' „Sie tun wirklich ein edles Werk, gnädige Fran. Denken Sie doch, den ganzen Tag so liegen zn müssen, tatlos — es ist schrecklich! So ohne Arbeit zu seiu!... Ich kann ja nicht einmal lesen, meinen geistigen Hunger stillen..." „Aber Ihre Schwester, Herr Doktor —" „Meine Schwester!" Ein schmerzlicher Zug legt sich um seiuen Mund. „Sie muß ja verdienen. Sie ist Friseuse und ist viel ans dem Hause. Uno dann — sie kann sich nicht darein finden, daß sie so an mich gefesselt ist." Edith erinnerte sich des merkwürdigen Eindruckes, deu die Schwester auf sie gemacht. Der Kranke erzählt ihr weiter. Von seiner Krankheit, die dnrch eine starke Erkältuug entstanden ist. Anfangs hatte er noch auf Heiluug gehofft, aber ein Stück Hoffuuug nach dem anderen ist entsckwilnden, bis er schließlich vor der furchtbaren Gewischeii "estan deu hat. Er sieht den sicheren Tod vor den I'l^gei,; denn die Lähmung schreitet immer weiter ^lion jetzt wird ihm das Essen schwer, und d,e Wahrung nnß ihm eingeflößt werden. .Nnr der Gm,t M noch nicht gestorben. Di. M'asch.ne seht M, ab r der Kessel lst gehegt", fügte ^ mit bltterer^ronie hmzu. Laibacher Zeitung Nr. 19«._________________________ 1748 28. August 1905. v. M. iu einem bei der Eröffnung der letztereil dem Andenken des kürzlich verstorbenen Teplitierten Soeci gewidmeten Nekrologe die Wendnilg ge-braucht, das; Socci iiu Jahre llMi nut Garibaldi ,in den Bergen u n sores Trentino' (>"!!<' d^I/.8ti'wrpsbereichen besoilderc Vorbereitungen erfolgen, sind nach einer Meldung aus Konstantinopel ebenso wie hinsichtlich des dritten auch betreffs des zweiten Korps unbegründet. Von militärischen Verschiebungen im bezeichneten Gebiete wäre blos; zn verzeichnen, das; eine Negi-mentsdivision, welche mit Schnellfeuergeschützen bewaffnet wnrde, von Adrianopel nach >tirkilisse abging und das; in dieKaza l Bezirk Ortoköj) an der bulgarischen Grenze und nach Nodosto je ein Bataillon disloziert werden foll. Die Untersuchungen nnd die Verhaftungen in Smyrna dauern fort, da 35 Bomben, welche nach dem Bekenntnisse der in Smyrna verhafteten Personen noch vorhanden sind, bisher nicht gefunden wurden. Komplicen werden auch im Negie-ruugsgebäude vermutet, da dort ein Ort zur Aufbewahrung vou Bomben, vorbereitet war. In armenischen Geschäften wurden Soldaten- nnd Prieslerkleider gefunden, welche für die Attentäter bestimmt waren. Ans dem vorgefundenen Briefwechsel geht hervor, das;, da die Vorbereitungen, noch nicht beendigt waren, die Anschläge statt am ersten September am M. September stattfinden sollten. Infolge der ergriffeilen Vorsichtsmaßregeln ist ein Ausbrnch der mohammedanischen Erbitterung in Smyrna nicht zu befürchten, aber angesichts der allgemein herrschenden Beuuruhignng leidet der Geschäftsverkehr und wird der Kredit eingeschränkt. Wie iilan ans Paris meldet, hat die französische Negierung den zwischen F r a n t r e i ch und Marokko wegen der Verhaftung eines algerischen Untertans entstandenen Konflikt zum Gegen-stailde einer Zirkularnote an die Mächte gemacht, in welcher der Zwischeufall dargelegt nnd darauf hingewiesen wird, das; das Vorgehen der marokkanischen Regierung, speziell ihr Versuch, den be-! treffenden Algerier der französischen Jurisdiktion zu entziehen, durchaus rechtswidrig sei und insbesondere mit der Madrider Convention in Widerspruch stehe. Es liege im allgemeinen Interesse nnd nicht blos; iu demjenigen Frankreichs, das; letzteres in dieser Angelegenheit zn seinem Rechte gelange. Das Vorgehen der französischen Regierung wurde von allen Mächten, an welche diese Mitteilnng er-! ging, gebilligt und es wurde übereinstimmend anerkannt, das; die Durchsetzuug der von Frankreich in Fez beanspruchteu Satisfaktion durch das gemeinsame Interesse aller Staateil gefordert werde. Tagesnemgleiten. — (Die Edison-Batterie.) Thoma A. Edison verkündet wieder einmal, so schreibt der New Vorkcr „Globe", datz seine wundertnende Akkumulatorenbatterie endlich vollendet wäre, nnd diesmal, ererklärte er, n'^e er siäi nicht. ^,n wenigen Wochen soll in einer großen Fabrik mit il,rc,r> Herstellung begonnen werden. Wenn sich die Nachricht bewahrheitet nnd soilst keine weiteren Verzögerungen eintreten, können die neuen Batterien in einem Jahre auf den Markt kommen und die lange vorhergesagte Umwälzung des Fahrwesens kann vor sich gehen. Schon vor melir als drei Jahren ließ Edison die neuen Maschinen in seinen Fabriken ardeitt». Mit einem Vatte,riea,ewichtc von 50 Pfund pro Pferdekraft sollten W englische Meilen zurückgelegt werden können, ohne daß die Batterie von nenem geladen wurde. Damals war Edisoll bereits sichm', daß alles erledigt wäre. Aber die Versuche hörten auf, die Batterien wanderten die Laboratorien zurück und lange Zeit lM'tc »'" nichts mehr davon. Wenn jetzt der Erfolg eMmm erzielt ist, wird man Edison die frühere EnttmiM^ verzeihen. Hält der Akkmnnlator wirklich, was ^ son verspricht, so wäre damit vielleicht wirklich l Anfang des „pfcrdeloseu Zeitalters" gekommen. ^ soli meint, daß seine Akkuninlawrenbattcric '" bedeutungsvollste Erfindung und wichtiger als Phonograph oder das Glühlicht wm ,.<.. — (Ein Beethoven-Saal in ,MN W e st".) In San Antonio, der, Hauptstadt von ^i>' hat man einen „Beethoven-Saal" für klassische.^, zerte eingeweiht. Tas wäre an sich nicht so "'N^' Aber am Eröffnungstage konnte man, wie der ,M, lois" berichtet, über der Bühne ill Niesenlettern " gende Inschrift lesen: „Das Pulüikmn wird ^l'^ nicht mit Revolvern auf die Pianisten und dir iibrul Musiker zn schießen!'' ' , — (Zigcuuerprunk.) In, alia""""' denkt man beim Worte Zigeuner an zerlumpt " wegeile Gestalten, an dywu Finger oder O^" gendein goldiger Flitter schimmert. Im ostpreusi^' ! Städtchen Seeburg fand in der vorigen Woä)^ ,^ Zigenuerbem'äbnis statt, das nichts weniger als^,^ > selig war. An jedem Tage wnrde ein dreijäbrN'^ einer durchziehenden Ziaeunerbande angehörici^ "' auf dem katholischen Friedhofe beerdigt. Der lU^".<. Zinksarg gebetteten Leiche wurden 40 Mark in G"^. geld beigefügt, weil das Kind am liebsten nut G" geld gespielt hatte. Den, Trane^ondnlt schritt c'^ Musikkapelle vorall, nnd die Verwandten wan'U,^ Begräbnis telegraphisch geladen. Soweit wie >u^ ^ waren sie erschienen uno nahnieu nach der kir^'^ Feier an einem solennen Nmuermahle im Hotel ^ — (Shylock in „Jiddisch.") Aus Lo'^ N'ird berichtet: III der Cambridge Mnsichall fan^ ^. Auffiihrung einer bu^leskeu Parodie auf .",,',-speareZ „Kauftuann von Venedig" statt, die von ^'^ „jiddischen" 2chanspiele:gesellschast in eiilem u ^ „jiddischen", halb gebrochen englischeit Tert l>.^'„ Nn:rde. Tie alte Sage von dem Juden, der auf s"" ^ Recht desteht, ist hier völlig von dem gehässiM ^ , geriilgschätzigell Veigeschillack, deli die Bearbeitung Marlolve oder Shakespeare hat, befreit. Der gH Unterschied besteht in dem Ausaange des N^st^ ^ te^. iil deni Shylock triumphiert. Anstatt eines N' Fleisches verlangt er eiil Ohr als Aezahlun^ s^' Schuld und trotz der Anstrengungen Portias >^ ihm der Gerichtshof sein Necht znerkellllen. P"' ^ verlallgt nnn, dast kein Vlllt dabei fliesen sc>ll^ ^ ^ Sliyl^ck erklärt, daß er das Ohr ohne Vlntverlnst/^ schneideil könne. Er befiehlt seinem Opfer, s^" h Tchiih auszuziehen, ergreift ein großeZ Messc'' ).'<>, schneidet die Lasche des Schuhes ab, die auf ,,1^^, „Ohr" genannt wird. Während die englische 7,^ schauer verwundert und unbefriedigt voll dei» 1. sailieil Stücke schieden, nahm es das „jiddische" ^ blit'um mit gros;er Vegeisternilg aus. Edith ist tief erschüttert. Wie geru, ach wie gern möchte sie helfen! Ihr eigenes Elend, die mal-terielle Veranlassnng ihres Hierseins ist vergessen, und sie hat nur den eiueu Wuusch: uach >!rästell zur Liilderuug der geistigen. Qual des Ärmsten beitragen zn können. „Ich werde Ihnen vorlesen, Herr Doktor, so oft es meine Zeit erlanbt", sagte sie mit herzlicher Wärme, indem sie ihre kleine, weiche Hand auf die knochige, wachsbleiche des «Gelähmten legt. llber seine Züge geht es wie mildes Leuchten, wie eine Ahnnng von Glück und Seligkeit. „Gott lohne es Ihnen, gnädige Frau!" Auf dein Korridor trifft Edith die, Schwester. „Es ist doch ein furchtbares Los, das Ihr Herr Vruder zu trageil hat, Fräulein Nillms." Die Schwester zuckt mit den Schnltern. Ihre. Stimme klingt hart, als sie antwortet: „Ja — ulld was habe ich? Erst habe ich m?in kleines Vermögen geopfert für sein Stndinm, und die Mutter, der Vater, wir alle haben gedarbt — nnd jetzt — jetzt bill ich an den kranken gefesselt, habe nichts von meinem Leben. Es ist ein Jammer!" Edith antwortet nicht. Tief ergriffen verabschiedet sie sich. So oft, ihre Zeit es ihr gestattet, fährt sie hinaus nach dem Norden. Nnd jedesmal bringt sie für den Unglücklichen etwas mit: 5l'akao, Wein oder ähnliches. Das Geld dafür hat sie sich abgespart von dem Verdienst, den sie sich durch Vorleseil in einem reichen Hause erworben. Aber welch Unterschied hier und dort! Im Westen die verwöhnte, gelangweilte Dame, nmgeben vom Lnrn5, von allein, das sie sich nur wünschte — im Arbeiterviertel der energievolle, geistreiche Mann, jäh herausgerissen aus mntigem, begeistertein Streben, vom Schicksal hinabgestos;en in die schwärzeste Tiefe des Lebens, znr Ohnmacht verdammt in der blühendsten Zeit menschlichen Wirkens! — (Schlich folgt.) Der Verdacht. Roman von Tee von Dorn. (6. Fortsetzung,) (Nachdruck verboten.) Dein Assessor entfiel ob dieser Unverschämtheit die Zigarette. Dabei aber kam ihm sonderbarerweise nicht einmal der Trieb, den Frecheil zurück-zustos;eu. Ein Weib wie A'ora schützte sich selbst. Sie blieb vollkommen ruhig. Sie beugte nicht einmal, den >i,opf zurück, um dem dunstigen Atem des Trunkenen ausznweichen. Kaum merklich bewegten sich ihre Lippen. Aber was sie, nnr dein Schreiber verständlich, sagte, war von furchtbarer Wirkung. Wie vom Blitze getroffen, prallte er zurück; sein noch wenige Seknnoen vorher dnnkel-gerötetes Gesicht überzog sich mit einer grauen Blässe. „Siehste, Vuckulorum", johlte Grabow, „nu hat se dich oie Näs abiebissen, sowat kommt von so-Wal! Na, nu seien Se man wieder verjniecht und halten Se uus ne schölle Rede, so wie Vebel mit langen Ann nnd n Zeigefinger. Dann kriejen Te ooch n Kuß, un det von mir!" Während der Alte sein Glas znm soundso^ vielteumale hiuter die Vinde gos;, verzog der Schrei ber sein spitzes Gesicht zu einem stumpfsinnigen Lächeln, das seine tödliche Verlegenheit und Angst verstecken sollte, sie aber noch deutlicher ausprägte. Nach einer kleinen Weile erhob er sich schwerfällig nnd verlies; das Zimmer. Die alte Frau iltienuinn folgte ihm — wie der Assessor zu bemerken glaubte, auf emeu Wink Noras. Letztere wandte sich nun lächelnd und herzlicher, als sie sich heute den ganzen Abend über gezeigt hatte, an Gnst. „Es ist nnn wohl Zeit, Sie zu erlöseil", sagte sie, indem sie einen volleil, schimmernden Blick auf ihn richtete. „Sie haben übrigens bewunderungswürdig ansgchalt.cn." „Sie wollen mich fortschicken?" ,„ „Nicht doch, wer spricht davon? Ich gob^l'" nur die Freiheit, die Gesellschaft zn verlassen, w^ , es Ihnen beliebt. Mein Zweck ist ohnehin "">" . „Ihr Zweck —?" Der Assessor könn" N den leisen Spott dieser Frage nicht versagt- ^ „Jawohl", erwiderte sie mit Nachdruck, .^ Zweck, ^ie mit einem Kreise bekanntzumach^u,/^ ich durch verwandtschaftliche Beziehnilgen "u^,, , nun ja, dnrch den Druck der Verhältnisse "NlB'i Diesen Kreis dem Freunde zu verbergen, wan' vernünftig nnd kleingeistig." . ^ Unter dem seltsamen Blicke, mit dem su' ^ meiltlich das Wort Freuud betonte, ^n'ötcn' Assessor und beeilte sich, dnrch eine kurze ^"'^t gnng seine Zustimmung auszudrücken, die ihm ' sehr von Herzen kam. . ^ „Ich will ja nnr", fügte sie zögemd HM^I „Ihre mir so lieb gewordene Gesellschaft."^ missen — auch wenn es mir demnächst niäi^u«-möglich sein wird, Sie bei mir zn empfange". Der Assessor sah überrascht au ^ . .^ „Sie werdeil, meinem Wnnsche folgen /./,^; sie leiser und mit einem hinreißenden 2cw)^^ „Ihre Freundschaft ist mir zu wert, uud »>" behrlich, um Sie den Mißdeutuugen meiner l bürgerlichen Nachbarschaft ansznsetzen. ^-.ssol „Ich wäre mnMckln'tz," stotterte der A,1>» bestürzt, „wenn ich die Ursache —^ .^s'- „Bitte, nein — nichts dergleichen! MeM^u^ nahinen sind vorbeugend. Wir werden ^!^''^.^ sehen, uild öfter noch als bisher, wenn Sie ^ ^ daranf legen. Ist gebe Ihnen Nachricht. Nun ^ benrlanbe ich Sie wirklich. Gehen Sie jekl' " ''">>'"'!" ,-.,. noch „Allein? Sie können doch uiunögllch M" verweilen wollen ..." „Nicht mehr lange." „Nnn, so warte ich!" Laibacher Zeitung Nr. 196. 1749 28. August 1905. LolaI- und Provmzial-Nachrichten. Eme Badebeschreibung aus Krain vom Jahre 1792. Von P. v. Radics. ^ seno^" "'^ ^"^ literarifch mehrseitig tätig gewc-m^r^"'I 3ranz Anton von Breckerfeld (ver-^/^'/^luit Maria Anna von Festenberg, genannt run«" , ^^"' ^ heute dein Herrn t. k, Regie-fcn M "'^ Üandtagsabgcordneten Rudolf Gra-bura n^^ achörigen Schlosses Alten-seine li ?f uuterkrain und des dazu gehörigen, durch Vl a s "rnsi'g.^ Wirkungen bekannten sogenannten! Illbr.V-^^"""Vadeö, hat nbe,r letzteres im! cricks r "^ kleine Vadebeschrcibmig i,n Drucke scuw" m . ' ^°'' '"^cher die Bibliothek des Müdes N '. u?"lfi!Ulm" in Laibach ein von der Hand nrmin,/^ s ""s bnu Titclblatte handschriftlich Titc ! s t '""plar bewahrt, indent derselbe den buraii^ - " "^"' prazcsierte, als or es als Alten-Nad k, ^" der Pfarre St. Margareth gelegenes gleichsam '"^ ""^ der Nilckscite des Titelblattes schrieb handschriftlich die Verse Klopstocks hin-zlüa-i!,., , ' ^" lilulnenbestveuten Haine walle dein ". ^ "sw. aus „Hügel uud Hain", tlchr^n ^ ^^""ug dieses fernab vom g,i oßen Vertex ^ ^ gelegenen, zumeist nm' von den benachbar-dieirt )'"^"' ""s, doch gern ailfgesuchteu Bades vcr-noch in ss °^' '"'^ Rücksicht auf den Verfasser heute '"ahnt >, "^U"g gebracht zu lverden. Da, wie er-den- ^ "'^'nfang gering ist, möge sie hier Platz fin- - "le lautet: Nachricht von dem' Seebad oder Jesirsko Topplize ^ in Unterkrai ^ Nnldli? ^>l^'" ^"^' "'^ ^uße des altenbnrgischen übcr na? s?^^' ^mer nwrastigen Wiese gegen-Cchloss,'^^ ^" Ruinen eines lauge verwcsencn warm«! ^^' ^ ^' sprudeln aus der sandigen Erde Hahrr s <. ^"llen, deren Nutzbarkeit durch viele ^'brnnss uiwenklicher Zeit ein ununterbrochener bar?? "'gewährt, den 5tunst ntit Fleiß viel anwend-t"neu> ?"' könnte. Diese Quellen scheinen mit gar zu s^,^ ^^"ß einer kalten Wasserader vermenget am 2! ä? - ^"^uie an einem hellen Sommertage ^aum',^"^ nm 9 Uhr morgens wies an einem ballen 's« ^'" D^nmometer auf den Hl uud einen u^n Grad der Höhe. ^ lmt ^^ ^' '"an zählt deren hauptfächlich drei -^.^lnen besoirderen Ausfluß für sich. Stracks an ' ?n?"^^^"i. Handschriftl. Bemellung. " °er Pfarre St. Margareth. ^. ' Lterl^ ^. Handschriftl, Bemerkung, ,5nizenba,,'7, ?'eß einst zu deutsch Straßencck. war ein ""°n He,t?' ^ schloß, man sieht davon die Ruinen und weise den N " lUmsassungs-) Mauer Zeither ist es miet> M dies^ xs""m vou Töplitz unteigeteilt woiden. Valvasor ^" hund^ ök "^^ erwähnt- es war schon zu seiner Zeit viel "Hch wünsche aber, daß Sie jetzt gehen." "b^r do-l - s"^ ^""' ruhig und doch wie eine Vitte, ^usch.,,/.. , ^"" unt einer sc> unverkenubareu. Vei-l^ ,.^"?.l^ U'l) abzuwenden uud mit Hilfe die Treppe zu fiuoen, 'n eii^',,, ^ ,""' du'fer Tiir eine Männerstimme, die V^d!i!,>^"^un!lichen, ft"ndländifchen Tonfalle ^'^ser > '' """ schelteild auf jemand einsprach, besuch/'' "uo schi,,, sehr zerknirscht zu sein. Er reu c,,",. u^gcblich. sich zu verantloortcu. Es lva-. ^ ^u^ nbgebrocheue Xiaute zu veruehmeu. ^'lNen ^./^ "" VorN'iirfe für eiueu Nto,u.'ut ans-">'ln a, f?"' 'lessor deutlich: Ich habe es doch ^,V' loie konnte ich ahnen — —" ^"- "e,t war undeutlich. (Fortschung folgt.) dor Wiefe vcreiuigeu sich diese Ausflüsse mit dem Ge« Wässer, welches herab von Dule durch die Vereinigung der Brünne Dulcnza und Hudrinek entsteht; hernach durch diese Vadausfliisse vergrößert unter deni Namen Töpplitz, worin, sich die Äruuuemvässer Vrinow-scheza, Vuzhei uud Loshbrein stiirzeu, hiu über die Wiesen Kosiane, Ltosler und Kesstsch fließend unter dem altenburgischeu Maierhof Seethal Iesero, einen kleinen See bildet, drei Mühlen treibt und endlich bei 5ironau in der Pfarr Weißkirchen in die Guxk fällt. (Fortfetzung folgt.) < — (Scine Majestät de r Kaiser) ist auf der Reise zu den Südtiroler Mauövern gestern um 7 Uhr früh iu Vozen eingetroffen. Die Bevölkerung bereitete dem Monarchen überall enthusiastische Ovationen. Im Bahnhöfe begrüßte Seine Majestät den Baiser zunächst Landeshauptmann Dr. Kathrein, sodann Bürgermeister Perathoncn Der Weg vom Bahnhofe zum Absteigquartier glich einem Triumphzuge. Auf der Fahrt hielt der Mouarch vor der Herz Iesu-lirche, wo er einer stillen, vom Bischof von Trient zelebrierten Messe beiwohnte. Im Hotel empfing Seine Majestät die dort zahlreich erschienenen Persönlichkeiten, Behörden und Deputationen uud trat um 12 Uhr unter ueuerlichen rauschenden Ovationen die Rückfahrt zum Bahuhofe an, um sich auf die Mendel zu begeben. Auf der Fahrt dahin hielt der Hofzng in ilaltern, wo Seiner Majestät dem Baiser cin enthusiastischer Empfang zuteil wurde; danu fuhr der Mouarch vou St. Anton auf de,r Drahtfeilbahn nach der Mendel, wo er Gegenstand brausender Ovationen seitens der Bevölkerung und der Sommergäste ! war. Von der Mendel fuhr Seine Majestät zn Wagen nach Romeno, wo er um 1 Uhr 2.5 Minuten nachmittags eiutraf. Voll deu Herren Erzherzogen Franz Ferdinand, Friedrich, Eugeu uud Rainer, vou den Militärattaches, dem italienischen Generalleutnant Bisesti, dem Chef des Generalstabes, dem Kriegsminister, dein Laildesverteidigllngsminister und von den Vcrtrete.ru der Lolalbehörden begrüßt, begab sich der >taiser unter Ovationen der Bevölkerung ins Hauptquartier, wo er Bisesti empfiug und sodann am Diner im Hofzelte teilnahm. — (Au sz e i chu uu g.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Linz, Herrn Ednavo Sam Haber aus Alilaß der vou ihm erbetenen Versetzung iu den dau-eruden Ruhestand das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens verliehen. — Herr Professor Sambaber war vor einigen Jahren an der hiesigeil Lehrer- und Leh-rerinnenbildnngsanstnlt tätig und gab unter dem Titel „Pre^erenklälige" eine Auswahl vou Prekeren-schen Gedichten iu freier deutscher Bearbeitung herauH. — (Eine, Verlautbarung des Justiz-m inist e r i u m s.) Das Iustizmiuistea'Nlm hat kürz» lich eine Verlautbarung erlassen unter Hinweis darauf, daß die Gerichte oft iu die Notwendigkeit gelan-geil, Prozeßparteien über ihre Recht anfzutlärcn, bei der Post über Briefe uud Telegramme Nachforschungen anzustelleil. Der, Verlautbarung ist im wesentli» chen folgendes zu entuehmcn: Der Abfender einer rekommandierten Briefsendnng, eines Briefes mit Wertangabe, eines Paketes oder einer Postanwei-fnng ist befugt, über die Sendung amtliche Nachfor-fchung mittelst Nachft-ageschreioens zu erlangen. Die Nachforschungsgebühr beträgt 25 Heller. Über gewöhnliche Brieffendungen können auf Verlangen des Absenders oder des Adressaten mittelst Fragebogens Nachforschungen gepflogen werden. Für solche Nachforschungen ist die Gebühr von 25 Hellern erst nachträglich und uur in jenen Fällen zu zahleu, in denen die richtige Aushändigung der Sendung an den Empfänger festgestellt wird. Bezüglich der Nachforschung über Telegramme teilt das Justizministerium folgendes mit: Sowohl der Abfender als auch der Adressat eines Telegramms kann durch Vermittlung des Aufgabe- oder Ankunftstelegraphenamtes Auskünfte einholeil. Ferner sind der Absender und der Adressat eines Telegramms sowie denen Bevollmächtigter be rechtigt, me Einsichtnahme in die Originalausgabe-Niederschrift zu verlangen. Zu diesem Zwecke ist bei der Post- uild Telegraphendirettion ein schriftliches Ansuchen einzubringen. — (Vom Notariate.) Seine Eerzellenz der .Herr Leiter des Justizministeriums hat den Notar Her,ru Alois P egau iu Ratschach nach Idria versetzt. — (A u sichtska rteu mit Baukuoteu-bilder u.) In der letzten Zeit hat sich unter Mißachtung der bestehenden Bestimmungen der Brauch eingebürgert, trotz der klaren strafgesetzlichen Bestimmungen und trotz zweier schon bestehenden gerichtlichen Verbote Ansichtskarten zu erzengen nnd feilzubieten, welche Nachahmungen von Banknoten der Österreichisch-ungarischen Bank darstellen. Um diesem Übelstande zu steuern, hat nun die Wiener Staatsanwaltschaft den Auftrag erteilt, bei Ansichtskartell-Erzeugern und Ansichtskartenhändleril nach diesen verbotenen Nachahmungen zu suchen nnd sie zu sai sicren sowie gegeu die Erzeuger und Vcrschleißer das subjektive Verfahren einzuleiten. Iu Ausführung dieses Auftrages hat die gerichtliche Preßpolizei die-sertage Durchsuchungen bei zahlreichen Attsichtskarten-Erzeugern uno -Händlern in verschiedenen Bezirken Wiens vorgenommen uud derartige Ansichtskarten in großer Zahl konfisziert. Gegen die Erzeuger uud Verschleißcr ist durchwegs das subjektive Verfahren gemäß 5 ^25 Strafgesetz und § 24 Preßgcsetz eingeleitet worden. - Da unlängst solche Ansichtskarten anch ill un'N-er Stadt — allerdings nur vorüber-gehend aufgetaucht waren, möge diefe Mittciluug dm Ansichtskarten-Verschleißern zur Wamung dieuen. (Der sloveuische kaufmännische Verein ,.M e r k u r") hatte für gestern, vormittags halb 1> Uhr in seinen Vereinslokalitäteu im „Na rodili Dom" eine Zusammenkunft seiner Mitglieder einberufen, um übei- die Kandidatenliste der Gehil-feliversammlung des kaufmännischen Gremiums sowie über die bevorstehende Einführung del' Souu-tagsruhe schlüssig zu werden. Die Znsammenknnft, zu der sich an IM Mitglieder einaefuuden hatten, wurde vom Obmann-Stellvertreter, Herrn Keßler, mit einer Ansprache eröffnet, worauf Ausschußmitglied Herr Dr. Wiudis ch er das Wesen und die Bedeutung der kaufmännischen Organisationen für die selbständigen Kaufleute im allgemeineüi sowie für die Handelsangestellten im besonderen erörterte, welch letzteren durch die Schaffung der Gehilfenverfaiiim-lniig ein Zentrum behufs Besprechung von, Standesfragen gegeben fei. Auch regte Herr Dr. Winoischer die Gründung eines Schiedsgerichtes für die Schlichtung vou Dienststreitigkeiten, ferner die Errichtung voll Unterkunftsstellen für ohne Verschulden stellenlos gewordene Allgestellte sowie eine einheitliche Rl> gelnng der Kündignngsfristen an. Die Liste der für die Verfamiilliing der Gehilfen nominierten Kandidaten wnrde einhellig angenommen, »vorauf Herr Josef P e r d a n über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe referierte. An das ueu erschienene Gesetz über die Sonntagsruhe auknüpfeud, worin die k. k. Landesregierung zur vollständigen Einführung der Sonntagbrnhe ermächtigt wird, trat Redner für die Notwendigkeit einer gemeinsameil Aktion zum Zwecke dieser Einführung in üaibach ein und brachte zur Kenntnis, daß sich die 76 Spezcreiwarenhälldler mit Ausnahme einiger weniger mit der vollständigen Sountagsruhe einverstanden erklärt habeil. Diese sei zu dem Zwecke unumgänglich notwendig, daß den Handelsangcstellten Gelegenheit geboten werde, ihre Bildung zn vervollständigeu uud zu vertiefcu. Nach der mit großem Veifalle aufgenommenen Rede beantragte Herr Vereinsselretär Golob eine Resolution, worin an die t. k. Landesregierung das Ansuchen gestellt wird, die Sonntagsrnhe ehetnnlichst einzuführen. Sie wurde mit einem Zusatzantrage^dcs Herrn Kaufmannes Ivan Iebaöin, wonach eine einheitliche Öffnnng nnd Schließung der Geschäfte für die einzelnen Handelszweige in Laibach angestrebt wird, einhellig angenommen. — Hierauf regte Herr Tr-5 au die Gründung eines Spar institutes im Vereine an, wodurch insbusondere solchen Angestellten, die eine selbständige Etablierung anstrebeu, werktätig unter die Arme gegriffen werden foll. Dann wurde die Frage, betreffend die Einführnng von Lehrkursen in der kommenden Wintersaison, besprochen nnd nach einiger Debatte, an der sich die Herren Golob, Gaber und Dröar beteiligten, der Beschluß gefaßt, an die Vereinsmitglieder Fragebogen zu versenden, um ihre Wünsche bezüglich der Lehrkurse in Erfahrung zn bringen. Seitens einiger Mitglieder wurde auch der Wnnsch geäußert, daß ein, Lehrkurs für Buchführung und.Korrespondenz sowie fürs Aus» lageu-Arrangemeut veranstaltet werden möge. — (S ch ur f b e w i ll i g u u g.) Vom k. k. Nevierlbergamte, in Laibach wurde, dem Herrn Matthias Kump, k. uud k. Hauptmaun des Ruhestandes in Laibach, die Bewilligung erteilt, im Bereiche des Nevierbergamtsbezirkes Laibach auf die Dauer eines Jahres zn schürfeu. —8— - (Späte Blüte,l.) Im Garteu des dem Herrn Suoj gehörigen Hauses Nr. 114 in Unter» kikka stcht ein Apfelbaum, der im heurigen Frühjahre gar uicht geblüht hat. Vor ein paar Tagen, machte der Hanseigentümer die Wahrnehmung, daß an diesem Baume jetzt im Spätsommer, vollkommen entwickelte Blüten zu sehen sind. Wohl ein verspätetes Frühjahr! 6. — (Statistik der Advokateu uud Ad-v otatu r s ka n di daten.) Die Gesamtzahl der am Schlüsse des Jahres 1!D4 ill Österreich etablierten Advokaten betrug ^572 (um l84 mehr als im Inhie 1MY, darunter 40 im Kammerbezirke Laibach. A^ vokaturskaudidateu gab es ill ganz Österreich 1<>" (um ttli mehr als im Jahre 1A)3), lMion 1? "" "^,' "0"»' "«'/' « Uhr wn dcr Umbnch" «°rci,,sf-. — (M o r d a u e i n e in Vergmei st e r.) Aus Sagor wird uns unter dem gestrigen telegraphiert: Nergmeister Dett el a wurde gesteril früh 7 Uhr auf dein Wege zur Grube meuchlings ermordet. ..... Das „Neue Wieuer Tagblatt" meldet, daß Dettela niit eiuem Bergeisen erschlagen wurde, uud berichtet dann Wetters: Wie nnZ der Direktor der Trifailer Kohleu-berglverksgesellschaft, Herr Emil Karafiat. mitteilt, war Bergllieister Dettela ein ungemein pflichttreuev Beamter, der sich der größten Wertschätzung seiner Vorgesetzten erfreute. (Fr war auch iu deu kreisen der Arbeiter sehr beliebt und in der langen Zeit der Wirksamkeit Tettelas in Sagor - er, diente in diesem Werke allein ungefähr 25 Jahre ^ kam nie eiu Fall vor, der zu Beschwerden gegen Dettela Anlas; gegeben ^ hätte. Der Zentraldireltion wnrden auch niemals j Differenzen bekannt, welche zwischen dein Bergmeister, uud d.'n Arbeitern bestanden hätten. Nach der Ansicht des Zenträldirektors dürste Dettela der Nacho eines entlassenen Arbeiters zum Opfer gefallen sein. Dettela war 55 Jahre alt, verheiratet nnd hinterläßt, mehrere linder. Bereits vor vier ^ahreu wurde eiu, Attentat gegen Dettcla versucht. Es wurde niemals im Fenster seiner Kauzlei eiue Dynamitpatrouc gefunden und nur durch einen glücklicheu Zufall wurde das Attentat verhütet. Tas Gericht leitete damals! eingehende Erhebungen ein, doch gelang es nicht, die, Täter zu eruiereu. j - (EßtObst!) Diese Aufforderung kann uicht' oft und uicht dringeud genug wiederholt werden. Vc-soudeis aber den Großstädtern muß immer und >'^ mer wieder gesagt loerden: Eßt Obst! Für linder ist Obst die beste Nahrung, aber auch dem Erwachseneu! bietet es Anregung zur Verdauung und andere gesundheitliche Vorteile znr Genüge Im Hochsommer und im Herbst ist allcuthalbeu der Tisch mit frischem Obst reichlich besetzt, und vielfach drängt sich die Frage ^ aus, ob das Obst nur ein Genußmittel ist oder aber, ! ob es imstaude ist, eineu wertvollen Bestandteil der! Ernähruug auszumacheu. Der Geschmack des Obstes! beruht hauptsächlich auf Pflauzensäuren (Apfelsäure,! Zitronensäure. Weinsteiusäure) uud verschiedenen, flüchtigen (ätherischen) Ölen. Der Nährwert rührt, vornehmlich vom Zucker her. Die Salze dienen dein Ausbau der Mineralsalze des Körpers, wie sie beson- ^ ders ini Blute uud für deu Knochenbau notwendig sind. Im allgemeinen ist das Obst in rohem Zustande ^ schmackhafter und erfrischender als in gekochtem. Denn ! dnrch die Hitze ist ein Teil der flüchtigen Bestandteile, die gerade den Wohlgeschmack ansmachen, verloren gegangen. Da aber gleichzeitig die Pflanzenfasern dnrch das Kochen zersprengt worden sind, nnd vorher unlösliche, gallertige Stoffe, sogenannte Pektinstoffe, löslich geworden sind, hat das Obst durch das Kochen! an Verdaulichkeit zugenommen, was bei der Eruäh- ^ ruug vou Kindern und magenempsindlichen Personen ^ von großer Äedeutnng ist. Sowohl rohes als auch go! lochtes Obst werken anregend auf die Darmtätigkeit und lafsen oft ärztliche Abführmittel sehr zum Vorteile des >irankeil entbehrlich erscheinen. Unverdaulich^ sind die Schalen nno Kerne der Weintraube nnd wer? deu daher zweckmäßig nicht mitverschlnckt. Um zu! ieder Jahreszeit Obst zu haben, konserviert man es! durch Trocknen (Äpfel, Binnen, Pflaumen) oder durch ^ Einkochen. Beim Einkochen genügt Zucker als Konservierungsmittel, wenn das Obst bis zum Gebranch lnsidicht verschlosseil bleibt, sonst lassen sich chemische Hilfsmittel, wie Salicylsäure, verweuden; doch muß ein Übermaß vermieden n>e,rt>eu. Auch Fruchtsäfte lasseil sich durch Kocheu vor alkoholischer Gäruug bewahren. ^ (A u s R a d m a n u s d 0 r s.) In R'adinaillis-dorf wnrde iil der abgelalifenen Woche der Bau eines neueil Vorschußkassegebäudes iu Augriff genommen,. Die, im vorigen Jahre nenerbante Villa des dortigen Bauunternehmers H r 0 nek wurde vom Miiiisterial-rate v. Vest käuflich erworben. ^ (D e r G e m e i ii d ea u s f ch ll ß v 0 ll Vel ° des) hat in seiner jüngsten Sitzung für die Errichtung einer Zufahrtsstraße zuni ueuen Bahnhöfe einen Beitrag von 3000 I( bewilligt. Desgleichen wurden Beiträge bewilligt: dem Landesverbände zur, Hebnng des Fremdenverkehrs IM K, für die Errichtung eines Lchrerkonvittes in Laibach 5l) Iv und der gewerblichen Genossenschaft iu Radmanusdorf znr Deckuug der Ausstellullgstosten 50 X. Die vom landschaftlichen Oberiugenieiir Herrn I. Sbrizaj vevfaßten Pläne, für die Errichtung einer Wasserleitung in Veldes nmrdeii genehniigt nnd soll den Bau selbst im kom-menden Frühjahre iii Angriff gei'onnnen werden. -- (Öffentlicher Vor trag in Ioria.) Der politische Verein „Eiiakopravuost" in Idria veranstaltete am 19. d. M. abends iii den Lokalitäten des Arbeiterleseverem^s einen öffentlichen Vortrag, bei dem Herr Notariatslaudidat Fr. T a v z e s iu einer zweistündigen Rede über die Grnildelem^ilte des österreichischen Strafrechtes sprach und besonders eingehend die Begriffe Übertretung, Vergehen, Verbrechen erörterte. -^v— ^ (Der dra m atische V e rein inIdri a) veranstaltet Anfaug September, eiue Theatervorstellung, wobei das Theaterstück Vuwusku «vatd^ zur Ansführung gelangen soll. —v— — (Geineindev 0 r standZwahIe li.) Bei der am ?. d. M. vorgeuommeueu Neuivahl des Gc-meiudevorstandes der Ortsgemeiilde Mottling wur° deii Frauz Iiltra/. in Mottling zum Gemeiudevor-sleher, Iohaliil Golja, Othinar Sturm, Leopold Feischmann, Dato Makar, Karl Govailcc uild Fraiiz Guütin, alle in Möltliitg, zu Gemeinderäten geloählt. — Bei der am 15. d. M. vorgeiioniineneu Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgcnieinde Üainovo wurdcli Valelitiu Dežulan iu Lancovo zuui Geiliein-devorsteher, Vc'atthiaS Pozuik in Vo^-e, Johann Dei-man in Lnncovo, Michael Roznlan in Unter-Leibnitz uild Franz Zupanc in Lancovo zli Gcmeinderäten gewühlt. * (Unfall.) Gesteru ilachmittags fuhr der l 1jährige K. S., Sohn eines Hausbesitzers, bei der , Peter^kirche niit seiiieni Iahrrade auf einen elektri-! fcheil Straßenbahnwagen an. Das Fahrrad wurde überfahren, der Knabe aber trug glücklicherweise uur eine kleine Verletzung am Bciue davou. — (Araud iuf 0 Ige Blitzschlag e s.) Ill-> folge Blitzschlages brach am W. d. M. um halb 9 Uhr , abends anf dem Heuboden des Besitzers Johann Liu° ^ du' iil Trxi^öe eiu Feuer ans, das in kurzer Zeit deu ! Heuboden, die darin befindlichen Futtervorräte, drei Lastwagen und einige Wirtschaftsgeräte einäscherte. Dein tatkräftigeu Eiugreifcu der Ortsinsassen gelang "es, das Feuer anf das eiugaugs erwähnte Objekt zu ! beschränken. Lindiö, der gegen Brandschaden nicht versichert war, erlitt einen Schaden von KM) X. K- — (Mutter uud Kind erstickt.) Die 33 Jahre alte Fabritsarbeitersgatti!! nud Keuschleriu Margareta >ikof iii Verje, Geiileiilde St. Martin uu- !ter dem Großgallenberge, wl,,rde ani 25. d. Vc. früh ! in ihrem Schlaflotale, über eiuem Kinderwagen lie-! gend, von ihrem aus der Fabrik heimgelehrten Ehe-^ gatteil tot aufgefunden. Das im Kinderwagen gele-, gene, fechs Mol,ate alte Kind war gleichfalls tot. Der Kinderwagen stand neben dem Bette iX'r Vernnglück-ten. Diese hatte scholl längere Zeit an Epilepsie ge-^ litteil nnd dürfte iu der Nacht voll dieser Krankheit ^ befallen -worden sein, wobei sie, sich vom Bette über ^ deu Kinderwagen geworfen haben mochte, wodurch sie !und das Kind den Erstickungstod fanden. —1. (Verunglückt.) Am 22. d. M. geriet der in der Papierfabrik in Iosefstal als Papierfchneider , bedienstete Kenfchlcrssohn Alitoli Bricelj aus Do-bruuje durch eigene Unvorsichtigkeit mit den Fingern ^ der rechten Hand zwischen Walze nnd Trockenzylinder, ! worauf ihm der rechte Arm bis znr Schnlter hinein-' gezogen lvllrde. Bei M) Grad Taiilpfhitze des Trok-^ keiizylinders erlitt Bricelj anl ganzen Arme schwere, ! sogar lebensgefährliche Brandwunden. Nach Anlegung eines Notverbandes wurde er mit dem Rettungswagen ins Laudesspitnl nach Laibach überführt. — (Eine ganze Familie vom Blitze Zerschlagen.) Wie die Triester „Edinost" meldet, ! schlug diesertage der Blitz in das dritte Wächterhäus» ! cheii auf der Strecke von St. Peter gegen Fiume ein j uud tötete die gauze Familie, besteheud ans dem Wächter, dessen Frau uud vier Kiudern, von dcueu das jüngste vier Monate alt war und vou der Mutter mich daun, als mail das schauerliche Unglück entdeckte, anf dem Schoße gehalten wurde. — (Selbstmordversuch.) Die ..Klagen-furter Zcituug" meldet: Die uach Laibach zuständige, ll> Jahre alte Köchin Maria Ebner wnrde vou einem Knechte nächst der Brücke iil der St. Veiterstraße im Glanflusse bemerkt und ails Land gebracht. Sie gab an, Laugenessenz getrunken und Rattengift genommen nnd sich dann in selbstmörderischer Absicht in die Glnil gestürzt zu haben. M. Ebner, welche nach Angabe ihres Dienstg^bers den Selbstmordoersnch in geistesgestörtem Znstande verübt habeu dürfte, wurde in das hiesige Krallkellhaus gebracht. — (Eröffnung e inesDa m p f b a d e s i n Nassensnß.) Alls Nasseufuß wird uus geschrieben: Herr Franz P e n c a, Fabriksbesitzer in Nassen,-suß, hat ein Dampfbad eröffnet lind der allgemeinen Venützuug übergebeu. Da diese Neuaulage nloderil angelegt ist, uild in unserer Gegend weit und breit keine sonstige besteht, da weiters auch die Preise uicht übertriebeil sind, begrüßen wir dieses Unteruehmen mit Frenden und machen daraus insbesondere die durch unseren Ort ziehenden Fremden aufmerlfam. Badetarten sind im Geschäftshaufe des Herru P. Strel in Nassenfuß zu jeder Stuude zu haben. * (Verlöre n) wurde eine silbcrue Taschenuhr samt einer vergoldeten Kette, ferner ein iioldener Ehering. - (T 0 d eiues S 0 ldaten inf 0 lg 0 Ä l , schlageZ.) Am 25. d. M. uachmittags entliw ' über der Ortschaft Va5- des Gerichtsbezirl'^^ Feiswitz eiu heftigi's Gewitter mit Hagelfchla^^ . reiid des Gelvitters schlug der Blitz in die DresaM^ des Besitzers Johann Knaselc ill Bao ein, in wem 13 Soldateu des k. k. Landwehriiifauterieregunl-''^, rasteten ulld tötete deu Infanteristen Anton I"g"", Die mit Stroh gedeckte, Dreschtenne blieb "Uooriw^ ebenso wurdeu die übrige» 12 Soldateu durch Blitzschlag weder verletzt noch betäubt. g^ * (Abgäugi g) ist seit dem 4. Juni dor ^ sitzerssohu Iohaiiil Toukar aus Pirut('e. :„ — (Kur liste.) Iil Krapina-Töplitz. su'^ der Zeit vom l!'.. bis 22. d. M. l)l« Persoi'l'N 3« Kurgebrauche eingetroffen. ^^^<- Theater, Ounft und Meratur. ' ( l' , n !1 l n 8 ki V <' 8 t ui Ic.) Iuhalt ^ «, Nilmnier: 1.) Ianko M lakar: Mit Eispick" " . Seil. 2.) Petru « k a. Ill deu Bergen des il"'!"'^ 3.) Livöki: Einige weniger bekannte Tourc» Wocheincr Gebirge. 4.) Unfere Tätigkeit im D'^ gebirge. 5.) Vereinsnachrichteii. (!.) Verschiedene -l teiluugeu. .., — („Wieuer Mode.") Goldgelb und ^ delblau! Wie entzückend diese beidcu, neue'l"'^ Nioderiien Farben, in Konfektiousstücken angew^^ wirken, zeigt das Titelblatt des soeben ersäck'ne' Heftes 23 der „Wiener Mode". Mm»kann ""^„ anch die aparten Herbsthüte, die die jetzig? ^^ gebracht hat, bewundern uud wird beiui Turäidlat des Heftes die WaHrnehniiing machen, daß die ^ in, allgemeinen fich vereinfacht uud "itzückeüdc -^ heiteii für die bevorstehende Beslichs- uud ^c'^ schastssaisoil geschaffeil hat. Besonders interest',' iil dieseiu Hefte anch das „Boudoir" fowie der "^^ aus reichhaltig zusammengestellte Haiidarbeitst^l ^. den, Hefte beiliegende „Kinder-Mode" ist aus!«"^ lich dem Schnlanfange gewidmet nnd briilsit !^^ Tiirn- als Schnlauzüge, Mäiltel, Hüte nnd K^! und leicht ansführbare Kinderhandarbeiten. ^^^- Geschäftszeitung. ^ — (Liefcru li g sails s ch r e i b il u ^ 1^ H 0 l z.) Das k. uud f. Seearsennlskommando u^ ^^ bat der Handels- uild Gewerbekaniluer'iu L"U"a' ,^ Lieferungsallsfchreibuug für das vom Scears^n^ Pola fiir das Jahr 15 ".„^ mittelt. Zur Lieferliilg gelaiigen unter "N^'l ,, Grnudbalken ails Eichenholz, Ulmeli, KrlN">"^ und Bootsrippen. Barrikadenstänime aus ^"! >, oder Fichteilholz, Taniiengruiidbalken und ^^?, Eschenfpalteu für Nieiuer, Haildfpnkeu und ^' ,» Eschenstangeu, Rotblichenplauken, Ahoruplaütc'" ^ Bretter, Nnßholzplanten i„ld Bretter. M'al'"^^ grnndplanken, Faßdcnlbe,i (Eiche), Hartriegcll^d Vlichsbauniholz, Lindenholz in Planken, b'^,, kruiiiiiiholz usw. Ofserte siud bis längstens ä<'- "^ f, telnber 19U5, 3 Uhr nachmittags, an das k. !'"^ Seearsenalkomiuando in Pola zu seuden. — ^"^',i, näheren Vedingnngeil, die zu liefernden ^^fc< Sortei: uild Formen der Hölzer enthaltende ^. ^, ruiigsailsschneibnilg erliegt inl Bllreau der H"N uiid Geiverbekaiiimer iu Laibach zur Telegramme des k. k. Telegraphen-Kürre^ünllen)'ZllttilUs< Der russisch-japanische Krieg. Paris, 27. August. Der „Eelair" uiel^t^ Petersburg: Es heißt, daß Witte übermensclill"^'^ strengnngen mache, uiii zu eiueiu ArMNgeinent > ^^ Sachalinfrage zn gelangeil. Der Friede sei '"'"^^ beschlossene Sache uud die Uuterzeichuung eii'e^ fenstillstaildes stünde uumittelbar bevor. , ^3 Paris, 27. Angnst. Der „Matin" "^^ „ig Portsmouth: In einem nach der gestrige» ^ ^ der Friedenskoiiferenz dem Korrespondenteu ^ „Matin" geivährteii Iiiterview erklärte ^'/^,' glaube, der Bitte Komuras, die Koufereilz ""'.',^>> tag zu vertagen, fei die Absicht zugrunde ^'-^' neue Vorschläge zu formulieren. Witte stellt "'-^ rede, gesagt zn haben, daß Rußland bereu ^ ^ einen Teil Sachalins abzntreten, aber sich weuU-gendeiue Entschädigung zu zahlen. .. 51' Paris. 27. August. Der „Matin" rm'^ ^ de,i amerikanischen Milliardär Rockefeller "'" m pesche. in lnelcher er ihn bittet, die BezahliuM ^„! Japan verlangten Entschädigung anf sich 3" "^ Alt' ev U'ürde dadiuch den beideil Mächten, die lm-' ^^^> höher zu bewerten scheinen als Meuscheulebe»' denkwürdige Lektion erteilen. <. ^ Paris, 27. August. Nach eiuer DepeM ^t „Echo de Paris" aus Portsmouth vom gest"!^ ,^>il Nlan alls Grund der seitens Rußlands eiuge^> ^^, Antwort Grund zu glanben. daß es die letzen schlage Japans nicht vollständig verwerfe. -^°cher Zeitung Nr, 196. ____________1751 28, Mgust 1905, ^avV,', "/^' ^- ^'^'st. Die Pctcrsburacr d, M'- " ,, ^^^U' "'cldct alls Godsiadcm voin 2«. °ber drm ". -^^ "" 24. August beschossen zwei Lazar?v >n^"w Torpedoboote das Vornebirac l'«tbar wur.3 ^^l!^' ""'"" vordiichtiqo Fahrzeug "" tt^,w, ^ ^ ^" ^"' 5lü^ des Tartaicilbuscns ist " Landungsversuch zu erlvarton. ^ . Bulgarien. ^ch">, z,^' ^"' ^"«"lt. Vulgarischcn offiziellen ^Wtto di. m /"'"^' ^'achrichten inoldeten, daß die ""in all^ ^'^^buna des E^rchats und die Sper-Tchul^l in 3!'" ^'"^wt zuqchöriqen bulgarischen ^aile s.s,'. -""^'douien und im Vilajet Adrianopel ^"its nick mn^'/"^"^ ^ Pforte soll de.u Exarch lemuin des " '^ berständiat worden sein. Die Ver-'" ^'wam.n^ '" ^Mrchen nach Sofia sei bereits lohr d( ^3°gen worden. Die unerwartete Nück-^NUii'^'.^'".^" Bulgarien wird auf diese Mel-hangc ,^"^ofuhrt und soll auch iin Znsaninien-stchen, lne^.1 . . Nlorgigen Stadtgemeiudewahlen ^" Iii'st.,, ^"^" ^ oppositionellen Parteien au ^'"altim.n^ ^!'^ ^lcgraphische Beschwerde iidcr Vorhatte/ '"^'^ bc^r Ncgierungsparwi gerichtet Helligkeiten vom ßüchermarkte. s3'5""vf°aea!n^i ^^- "^ol. R., Recht und Pflicht der Frau ^'chrN - Schueickert. Dr., °^^^"dis ?> Schafts. ^^ Verlehisaustalteu. K 3 30. N -' ^ 3 3o'^^'^ ^^^loc^ie im Dienste des Naufmaims, ^'kswrclisrl ii, >. ^rgmaun A., Der gesamte laufmäuuische ^^''io 'uw^^"' Sp'"^'' gbd.. K 3 30. - Hasse E, ^,demsa"Ä d'g deutschen Nollsbodens. X 3 60. - Hasse E.^ ^ ^ - Aaitas", ^ ?^ Nationalstaat. 1^ 3'60. - Widmaun ^. Eilige /^ abd,. I< 3-84. - Widmann I, V., !'^3 ^stm,)^r,,. i< 2-40. - Schobert H, ssürsteu-s.. ^ ss^_„7 "'"dors Fritz. Entsslnst.iv 6.- HurtissM.. ^°'^n l"^"' ^3. - Dahlfeld. P r. < Vilder fü« Ä^", d , ^Uen, « 480, .- Schwalbe, Prof. Dr. I., '^en Ta^fra^'^" ^"ö'" ^^, «. 13 20! - Zur militä^ ^ ^ ^ d.^ V a^''/ ber Buchhandlung Jg. b. Kleinmayr -^>^^V^ " ergin Laibach, Kongretzplah 2. ^Zuziehungen vom 20. August 1905. '^'^' 85 83 56 64 24 -»^^N' 15 66 41 39 73 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736'0 mm. 2^. 'ZHTN^ 733 3 26 5 SW.z. start 'fast bewiittt ^' 9 . Ab. 734-8 17-1 NW. mäßiss heiter 7U. ss. 735 5 15 3 SW. schwach Nebel 27. 2 , N. 7341 251 S. mäßig teilw. bew. 79 9 » Ab. 734 3 19 2 windstill heiter 28.l 7U.F. j 735 1, 16 2j S. mäßig > bewttllt > 0-2 Das Tassesmittel der Temperatur vom Sonntag 19-9° vom Samstag 19-9", Normale 17 7°, bezw. 17-6". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Emilie Dettela gibt im eigenen wie im Namen ihrer linder allen Verwandten, Freunden und Bekannten die tieferschütterude Nachricht von dem > Hinscheiden ihres innigstgeliebten Gatten, beziehungs- ! weise Binders, Vaters, Schwieger« und Großvaters, ! des Herrn Benjamin Dettela Bergmeister der Trifailer Nohlenwelksgesellschaft in Sagor welcher heute morgens im Alter von 56 Jahren plötzlich auf dem Wege zur Grube verschieden ist. Das Leichenbegängnis des teuren Verblichenen findet Eonniag den 27. August um 6 Uhr abends am Ortsfiiedhofe in Sagor statt. Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarr» kirche zu Sagor gelesen werden. Sa gor, am 26. August 1905. Gmilie Dettela, Gattin — Ignaz Dettela, Beamter im Landcsspitale, Bruder, — Wilma Fleischner geb Hcttela, Viktor Hettela, Vmil Dettela, Kinder Emil Fleischner, Schwiegersohn. — Marianne Dcttela geb,U»er, Schwiegertochter. — Lco und C'lisa Fleischner, Fritz und Wilma Dettela, Cnlel. Die unterzeichnete Werksleitung gibt im Namen > der Beamten des Werkes Sagor hiemit Nachricht « von dem Ableben des durch 39 Jahre hindurch in l Wirtsamleit gestandenen verdienstvollen Bergmeisters, s des Herrn « ! Benjamin Dettela ! welcher heute morgens auf dem Wege zur Grube ! plötzlich verschieden ist. ! , Die irdische Hülle des teuren Verblichenen wird ! morgen Sonntag den 27, August um 6 Uhr abends ! auf dem hiesigen Oitsfriedhofe zur letzten Ruhe be- > stattet werden. > Sagor am 26. August 1905. ! Trifailcr Kohlenwerksgesellschaft, ! Werks leitung Sagor. « Prežalostnega urea naznanjamo podpisanci vsem sorodnikom, prijateljem in znancem žalostno vest o smrti iskreno Ijubljene matere, oziroma Htare matere, sestre in tašèe, gospe Uršule Pajser posegtnice ki je v soboto, 26. avgusta 1905, ob 10. uri zveèer po kratki, toda muèni bolezni, previdena s sveto-tajstvi za umirajoèe, blaženo znspala v Gospodu. Zomcljski ostanki drape pokojnice se bodo v pondeljok, 28. avgusta 190o, ob 4. uri popoldne v deželni bolnici blagoslovili in na to propeljali na poko])ališee pri sv. Krištofu. Sv. maše zadušnico se bodo alužile v farni cerkvi v Trnovem. V Ljubljani, 27. avguata 1905. I>r. 91. Plrc, zet. — Minka Pirc, roj. 1'aJHer, hèi. — Apoloniju Strakelj, seHtra. Kurse an der Wiener Börse vom 26. August 1995. «dem MMen Kursblatte Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwährilng. Die Notierung sämtlicher Altien und der »Diverse» Loie» «ersteht sich per Vrüll. "."""^°«»l«»'d. ««° «... ,perV^no^-^^ °«r^°"iti°n^°^- ^°/° >«0 W 100-8U » 1l?'?(> Elisavethbahn, 4UU u, 20N0 M. 4"/„......... l18-8L I19'«0 ssranz Josef,-«., Vni, 1884 (dlu. Ht.) Nilb., 4°/» , . - . . l?0 ?5 1«l'?ü Galizische ttarl Ludwig-V»h)> (dw, Nt.) Eilb. 4°/» . . . ! 8<» INI»« Norarlberger Bahn, lim, 1884 (biv. St,) Sllv. 4°/« . , . 100'«0 101-6» Staatsschuld der Länder der ungarischen Krön«. 4"/„ ung. Goldrentc per Kasse . II-, 90 116 «0 dto. dto, per Ultimo , . . . lil, SN 11»-il. 4"/„dto, Ncnt« in ttronenwllhr., steuerfrei, per Nasse . . . S« 70 9890 4"/„ dto. bto, bto, per Ultimo . 98-70 9Sl»0 Una, Nt.Ms.Aul, Gold io« fl. — — —-— dto. dto. Silber K« fl. . . . —-— — — dt». Etaats'Oblig. (Ung. Ostb. v. I, 187k....... — — — — dto, Schanlieglll-Ablös..Oblla. —-— —-- bto. Präm.M. k 100 ft. - «au K 2,8 — ii»a-- dto. dto. i^ bU fl,--10U ll 215 5U21?^, 4"/„ ungar. Vrundentl.-Oblig. uu 4» »7 4» 4°/„ lroat, und slavon. betto 8 Anlehen der Stadt Gürz . . —-—- —-- Anlchen der Stadt Wien . . . 103-50 ia4'5<> dtu. dlo. (SUuer od. Gold) iLI-«o^22-«<' dto, dto. (1894). . , . 9N-»!i iOtt'35 dto. dto. (1»»8). . . . 1»»!-35, 10l'l!5> Volsebllu-Anlehcn, verlolb. 5°/<> 99-6^! K«,-«» 4"/„ Krainel Lande» Anlrlieii , —>-!—-— «eld War, Mndbries, »tt. Vodlr, aNss, 0s<.andee'Hyp.°Ausl.4«/u iua 30 101 »^, vest.-ung. Banl 40>/ijähr. uerl. 4"/„......... lou-9b 101-SK dto. bto. bOjahr. verl. 4°/o iai'4a!i02 4« Vparlasse, I.öst.. »aI.,verl.4°/« 101 50 lUli 50 Gisenbahn-VriolililtS' Pbligationen. sserdinands-Nuldbahn Cm. 1886 iai",ü l0i! ?f. Oesterr, Nordwestbahu . . . 1<>8-!>l> «o»-— —-— »°/o DonlluM'llnl.-llose , , . 270 —^76-- Nnucrzlnsllche üose. Äudap.-Basilica (Dombau) 5 fl. «S-— -25 Rudolf Lose,0 fl..... «2-^ SU'- Salm Lose 4» fl...... »14>— 223 — St, Genuis'Lose 40 fl. . . . —-- —-— Wiener Comm.-Lose v. I. 1874 5»5'50 544'— Gewluslsch, b, »"/„ Pr.-Sch»ldv, d, Uodeiilreditanst.. Em. 1889 iau-— 108-5«' Laibacber Lot. ^, , —>— —'— dtu. dto. dlo. lit.« . .-— --- Böhm. «ordbahn 150 fl. . . 88»'— 885 — Vuschtichrader Eis. 5M sl,KVl, 2935 :wi0 dto, dto, süt, U) 2UU fl. l10K- 111U-Donau-Dampfschisfahrls. Gesell. Oesterr.. :>3U — i'serbinnüd«'liurdb. lUOUfl, KM. 5840- 5880' Lemb.-Czeriww, - Iass^, - Elscnb.« Gesellschaft 2U(> fl, N. . . . 584'— b85'- Lloyd, vest., Trieft, 500 fl. KM. 74»-— 7bl - Oestrrr, Äturbwestbahn 2UU fl. K. 429 — 431 — dto. dtu. slit, v) LOU fl. T. 448 K0 449-50 Prlll>-D!li,erTi!e»l>. 1UU fl.abgst. 220 — «21 kn Staatseisrnbahn «UU fl. S. . . 6?u 50 «7? 5» Südbahn 2«' sl. G..... 9« 50 9? 50 Südnordd, Verb,'«. 200 fl. KM. 416- - 421 — lramwa»,-Ges., Nc-ucWr,, Prio» ritats-Aliie» 100 sl, , . . ik.'— 17 — Ung.-aaliz. Eisenb. 200fl,Silber 414-75 4l«?5 Una.Wes!b,(Maab Graz>2UUfI,S. 40-<-50 4«!,'— Wiener Lolalbahne»°Alt,Ges. . iü0 — 160 — sanken. Äuglo-Oest. Vanl 120 fl. . . 819 L5 320 »i> Bantverrin, Wiener, »UN fl. . —-— —-— «odll,.A!!st„Oest., LW sl.E. . 1087- 104g- Krol.Mns!,f.Hand.'i. G.ILOfl. ------ —>. dto, dto, per Ultimo . . 873— !!?4'^ Kreditbank, Allg, una.,, 200fl. . ?^i ü0 782-50 Dcposltenbani, Alls,., 200 fl, . 475 — 478 - Wlompte Ges,, Ndrost., 400 li 543 75 544 2^> Viro-n. Kaiirnv,, Wiener 200f>, 442'— 44« — Hlw»tl,s?t>., c)ost..8!»0fl.m>"/ncz. i!9!!-—!39t> — «elb War« Länderbanl, Ocst., 200 fl. . . —.- - — OeNc-rr. »nanr. Banl, «00 sl. . «N32- ,N4iz lliliunbanl 200 fl..... 552 8» -,5» 80 ijerlehrsbaül, Nllg. 140 fl. . . 363 50 8«l» — Indullrie«Ant»r« nehmunsstn. > Vaugcs.. Alln. üst., 100 fl. . . IS« - ing 80 Egybier Eisen- und Stahl-Ind. in Wien IW fl..... —- - - — Eilenblll!nw..Leiha,Nrsle. lOOsl. 20!,'— 209 »0 „Elbemllhl". Papiers, u. V.-G. 141 50 142 — Liesinger Brauerei 100 sl, . . 303 - ii<»-— Montan «esellsch,, Oest.«alpine. 542 — z<8 — Präger Eisen.Ind.-Ges, 200 fl. 2754- 2764 Salao-Tar>, Stcinlohlen 100 fl. 571— 574 — ..Schlüglmühl". Papiers. 200 fl. 280 - 300 — ,,Steyrer>n.", Paplerf, u, P.'V. 45li — 4!>8 — Trifailer Kohlenw, Gesell. 70 fl, »»,5-5!) 8»S — Wasfeüf,.G,, Oest.in Wieü.IWfl. 558 — 5i>5 — WcMon-Leihanst., All«, in Pest. 400 li........ <,25 «30-- Wiener Bauaesellschaft 100 fl. . 16« - ,K4-— Wienerberger Ziegel-AMen'Ges. »e? — 8?» — Devisen. Kurze Sichten, Amsterdam....... 19« 60 198 30 Deutsche Plätze...... 1,7 2,» li? 40 London........ 288 85^40 10 Pari«......... 9535 95 50 St. Petersburg...... —---._ Valuten. Dulaten........ ti'ÄL 114/, 20stranlen«<»lücte..... 191" 19 l. Deutsche Neichlbanlnoten . . 117-20 »17'4„ Italienische Äanllioten . . . 95-40 9ü 5' Nube! Noten...... 2'53 2-5°. '"¦I—1^—^—i——»MM fie^ ^iTni,'.. Jtuui)rl«s<>». iTlorllAtei», Aktien, Uh> »*i» etc., l>evi«4Mi uii.l Valuten. 'i.......iiiiiiiin, T "n ""lllli'liiii llli|l| Batiilc- -u.2i.ca. T7\7"ecii.sler-Chesclxä.ft l.lill.lK tl, S)>I1HI-JUHM>-._____________________ Privat-Depots (Safe - Deposits) I -u.zxt«x • 1.er• n.• m. VeraclilMSS dui P*xt«l. I Verzlniuno van Qar-Elnlagon Int Konto-Korrsnl- und aul ßlro-Konto. I Koststudenten a!" gute Verpflegung. 1- Stock V-getl Htt"tt«i'»truHMe Nr. 9, ^ ' Ur Nl- U. (3513) 3-1 (3448) Firm. 945 __ Zadr. I."32/T2T Razglas. Vpisalo se je v zadružnem registru pri firmi: Posojilnica v Radoljici reg. zadruga z omejenim poroätvom, da je iz ravnateljatva izstopil Fran KunBtelj, vstopil pa je Leopold Für-sager, trgovcc v Radoljici. Ljubljana, 16. avgusta 1905. Effektenbörse. Grosze (irfulae mit mnhinem Einsah sind jch< durch Ausnühunn der Kunjunltur, welche suwol,! ai, d"^"""s BUrse a>« a»ch am Äerliiier Moütanmarlte harscht, zu erzielen, Ansraae» eiiisler Inteiesse»!,!! wnv(-'l »> , Grund seriöser Insormaliuue» pronipt l,ea,»wurlel, Austnw' sür die Wiener oder die Berliner ^n>>' ru> »>> , ausgeführt. Gelauste Ejfclten lönne» bei mir di^ zum Bezii^e uder biö zul Ocwixstrcalifteriu,» K,)^.', -i < Zinsen (gcgeniuärtig 4>/VV„) >» .«ust verbleiben. .^^^»«>——— ' Vaul- u. Wechslerneschäft ,«u»t« Vrv»«l», HVi«... «X., "/"'""^^" «""^"3'"' (Firmabestaud seit 1889.) Telefthou Nr. 16.U18, Postspnrlasscnlonto ^ir. 6^.^, Laibacher Z'iwnq Nr. 196. 1752 28 Auanst 1-^ (3483) 3-2 Z. 1109. LehrftcUe. An der dreiklassigeu Volksschule in Mittei' dorf in der Wochcin ist eine Lehrstelle mit den gesetzmäßigen Bezügen sofort definitiv oder provisorisch zu besetzen. z!>> Nie gehörig belegten Gesuche sind im vor» geschriebenen Wege bis zum 3. September 1905 Hieramts einznbringen. An lrainischm öffentlichen Volksschulen noch nicht defiuitw angestellte Bewerber haben durch ein staatsärztliches Zeugnis den Nachweis zu erbringen, daß sie für den Schuldienst die volle physische Eignung besitzen. K k, Bezirksschulrat Nadmaunsdorf am 9. August 1905._________________________ (3477) 3-2 Št. 28.250. Razglas. V smislu § G. zakona z dne 23. niaja 1873. 1. (št. 121 clr/.. zak.) daje se na znanje, da bo razgrnjen prvotni imenik Ijubljanskih porornikov a a Into 1906. od öetrtka 24. due avgusta do všte-tega èetrtka 31. dne avgusta 1.1. v pisami mag. prods, tajnika, Mostni tig St. 27, II. nadstropje, soba St. 5, na vpogled, tor da ga v tern ensu mod uradnirni urami vsakdo lahku pregledujo in naznani proti njegovi se-stavi svoj ugovor. Porotniäkega posla so po § 4. omenjenega zakona oprosiieni: j 1.) tisti, ki ho že prestopili 60. leto svoje \ dobe, za vedno; 2.) udje deželnih zborov, državnega ssbora in delegacy za èas zborovanja; 3) osebe, ki niso v dejanski službi, pa so podvržene vojni dolznosti za ta öas, ko so poklicane k vojaški wliizbi; 4) «isebe, v službi cesarskega dvora, javni prot'oBorji in uèitelji, zdravniki in ranocelniki I in tako tudi lekarnarji, ako uradni ali oböinski ] naeelnik zanje potrdi, da jib ni mogoèe utr- j peti za sledeèe leto ; | 5-) vaak kdor je prejetemu poklicu v enom porotnifikem razdobju kot glavni ali namestni porotnik ssadostil, do kouca prvega prihodnjega koledarskega leta. Mestni magistral v Ljubljani dne 21. avgusta 1905. Kundmachung. In Gemähhcit des H l> des Gesetzes vom 23. Mai 1873, N. (Y, Bl. Nr. 1^!1, wird öffeut-lich kundgemacht, daß die Urliste der Laibacher (^eschworeueu für das Jahr 1906 von Donnerstag den 24. Uugust bitz einschließlich Donnerstag den 31. Au° anst l. I. in der Kanzlei des magistratlicheu Präsidial-selretärs. Nathausplatz Nr, 27, II. Stocl. Tür Nr. 5, au obgedachlen Tagen wahrend der Amts-stuuden zu jedermanns Einsicht aufliegcn wird, und daß es jedem freisteht, wahrend dieser Zeit dagegen Einspruch zu erheben. Vom Amte eines (Neschworeueu siud uach § 4 des obzitierten Gesetzes befreit: 1,) diejeutgeu, welche das 60. Lebensjahr bereits überschritten haben, für immer; 2,) die Mitglieder der Landtage, des Reichsrates und der Delegationen für die Dauer der Sitzungsperiode; 3) die uicht im attiueu Dienste stehenden, jedoch wehrpflichtigen Personen während der Dauer ihrer Einberufung zur mililärischeu Dienstleistung; 4.) die im laiserlicheu Hofdienst stehenden Personen, die öffentlichen Professoren uud Lehrer, die Heil' uud Wundärzte, wie auch die Apo» theter, iusoferue die Unentbehrlichteit dieser Personen in ihrem Berufe vom Amts- oder Gemeindevorsteher bestätigt wird, für das folgende Jahr; 5) jeder, welcher der an ihn ergangenen Aufforderung in einer Schwurgerichlsperiode als Haupt- oder Ergänzungsgeschworcner Ge» uüge n/tristet hat, bis zum Schlüsse des nächsten Kalenderjahres. am 21'. August 1905. Gegründet 1842. Wappen-, Schriften-und Schildermaler Brüder Eberl Laibach Mikloilèstrasse Nr. 6 BailhauBgasae Nr. 6. | T«l«phon 154. (4556)297-235 AM BESTEN MIT DEM \^ fts. DES AP0THEKER5 / rjf^PICCOLI INLAIBACH^I Ein Paket 10 Heller» (ie«i6) 17 (3495) Št. 17.974. Naznauilo s katerim so v smifilu § 26., zakona z dne 15. novembra 1867. 1., drž. zak. št. 134, daje na obeno znanjp, da se jo ktnetovsko-delavsko drustvo na Kranjskem, s sedežem v Senožeèah, ])ro»tovoljno razpustilo. Naèelništvo knictovsko-dcluvskcga društva na Krnnjskem. Lehrling aus besserem Hause, der deutseben und alove-nischen Spracbe mäcbtig , wird in der Drogerie A. Kaue, IiiiibHcli, Scbellenburg-j^asso Nr. 3, aiut^cnoittiiuMi. (8458) o Hohes NBüenBinkommeB für jederimuiii, ohne Borufsstörung. Keine Versicherung. Man verlange Prospekt unter M. S. JtOi>l dutch die Annoncen-Expedition Rudolf JIoNse, Iffüuclieu. (3393) 6—5 ^ Oinladüng zuMAVonnement. ^ \ ®" ^) \ Qnserbalfungs- /, 1 BlatT I. Ranocs ' WD j / NdbmloB \ k. ————__ J verlagsaustalt Venzigcr 6: Co. A. G. «Linsiedeln. Ulaldohut und Hl'ln a/^lb, )g. v. Aleimnayr sc Fed. ^amberg, Buchhandlung in Laibacb. ------ Gute ------ Hausmannskost erhalten mehrere Herren vom 1. September ab Rathausplatz 3, III Stock rechts. (3480) 3—2 Junger Kommis wird im (3512) Manufaktur- u. Konfektionsgeschäfte Ad. Schleimer, Gottschee ____aufgenommen. 1 StkuD'""" Slovenisch ' Praktischer slovenisclier SprachfüHrer PrciN «O Heller mit PoHtanNemlmig 70 Heller. Zu beziehen von \i y. Klciniiiayr & Fei Bamtens Büciiliaiiilluiig iü Lailiacli. Geld-Darlehen reell, raHßh und sicher besorgt Knpilal-Efcr«>ditburean Ü$. 8P8ilJhi*n^ l*r»«, «»«— I. (3451) 3-3 Wer an Fallsucht, Krampten u. j»"1- DCP.|jrfr. Zuständen leidet, verlande Broschüre ai"' Erhältlich gratis und franko durch d1 priv. Schwanen-Apotheke, Frankfurt a ^ V V (20*«) ä«" ü» Hausfrauen! 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(3505) 3"1 I (3465) 3-2 št' 2 ' Prodaja smrek. „* Mestna obèina ljubljanska proda iz svojega Podturnskega (Tivolskeg'"1) ? ^^ 8mrek za izklieno ceno 16.000 krön in sprejema piaraene ponudbe podpisani nie8 P°&oj°> kakor tudi debelost posameznih dreves v prsnej visoèini isivedeti vadnih uradnih urab pri magistratnom gospodarskem xiradu. Mestni m.ag'Istrat lj-a.'blöa.xi^121 dne IG. avgusta 1905. ----------------------------.------------------------------------ *.*<* Fichtenverkauf. /rpiv-ol») jjjji Die Stadtgemeinde Laibach verkauft aus dem zu ihrem Gute Unterti"11 \ ^ei hörigen Walde 334 Fichtonstämnie um den Ausrufspreis von 15-000 Kronen un Käufer ein, die diesfiilligen schriftlichen Offerte bis 3fi- «1- IMC. , beim gefertigten Stadtmagistrate zu überreichen. . jfleB S** In betreff der Verkaufsbedingnisse sowie der Bruathöhenstllrke der ein^ei8jciiii^1 erteilt das magistratliche Ökonomat während der gewöhnlichen Amtsstunden A Sta,a.trn.SLgrIstra,t X-istlToacl^ am 16. August 1905. ^-^^^ Ä)ruck und Aeilllss von Jg. n. Klein matzl ^ Fed. Bamberg.