MARBIIRGERZEI nr^ AMTLICHES ORGAN OES ▼ar^ wm4 IckrtflMln« MnVirt a. 4. Dtm, Mr. I. Pnralt N|. 194V, If-«, IM*. Ak M Olv lllgllch mB« Stmatag) ist dl« SchrlfUcitang nur auf Parnnif Nr. 38-«7 amtchbtr. UiiTarlangta ZuichrtHaa waHa« Klcht rtckgaaudt. Bai amUlchan Anfragaa M du Rldipofto Mmlaga«. Poitfchackkonto Wlaa Nt. S4.60«. OaachtftaatallaB «• aiU. Marktplali Nr. 13. Panmf Ni f, iM ta Pcttaj. UagaKorgaia« Nr. t Pannf Nr. U. STEIRISCHEN HEIMATBUNDES »■ T«raut Mhlbart monatl.cfc RM 2,10 «intTtillaBncfe M ^ U«faning Im Stratrband lUiOjllch Portoi bet AhhnlBt, Ir dei GesrhAftsitella —•_Alwo durch Paal MooatUck RM 3,10 fatmchl 19,8 Rp« Poi»iIch war hterhAr gckomnMn, tun am»-■Ikanltch« Flugzeugb^atzungan, die Ton «inem Großangriff aui Deutsohland zurückgekehrt waren, lu befragen. Statt •bor meinen Vorsatz autfühien zu kön-n«a, l«nd ich Htmderte von AnMrikanem. die hilflos zuschauten, wie zwei im Flug-Mug«teuer unkundige Besatzungajnitglie-Gr zu und wurden von den Piloten für eigene Jiger gehalten. Bevor sie sich des Intums b»-w\ißt wurden, ist «in Hagel von 20-mm-Geacho«sen in die Pilotenkabine hinein-ffeprasselt, von dem der zweite Pilot getötet und der erste eo schwer verletzt wurde, daß er das Bewußtsein verlor, So* fort eei das Flugzeug abgefallen imd in •plralen Wendungen erdw&rts gesaust, während alle übrigen Besatzungsmitglieder in der Maschine hin und her geschüttelt wurden. Zweien, dem Funker und einem der Bordachützen, sei es aber nach vieler Mühe gelungen, die Maschine doch noch kurz vor dem Aufprall abzufangen und, ohne Je ihr Ziel gesehen zu haben, zurückzufliegen. Ihren Fhigplatz hAtten •!• auch noch gefunden nnd die übrigen im Fallschirm aussteigen lassen. Die beiden aber erhielten von der Boraberstation die Anweisung, eine Landung zu versuchen. Der Kommandant des Flugplatzes atieg In einem Flugzeug auf, um ihnen dabei behilflich zu sein. Abor das Unternehmen habe In einem plötzlichen Abeturz sein Ende gefunden. Von Einschllgen durchlfichert Ein and-erer Bericht, der gleichfalls schildert, wie es im Innern so mancher Ter'orbomber aussieht, wenn «ie schwer beschüdigt schließlich doch noch englischen Roden erreichen, führt aus: xHlne deutsche Kugel hatte ihn einen Zoll neben das Herz getroffen. Eine andere saß in seiner .Schulter, und doch mußte Unteroffizier Meek von der kanadischen Luftwaffe weitermachen, denn es gab keinen anderen mehr In seinem Bomt)«r, der für den Flugzetigführer die Strecke nach Hauae hätte einhalten können.* »Tot über seinen Instrumenten lag der Punker, bewußtlos von einer Kopfwunde war der zweite PHot und Bordschütze. Der Heckschütze lag so «chwer verwundet am Boden, daß er seine Wafie nicht mehr bedienen konnte. Ein Mann tot, vlor andere schwer verletzt durch dns Feuer eines deutschen Jägers: Das war die Situation, die der noch lebende Pilot, der Kommandant des Bombers snh, als •r «ich einmal umwandte. Schließlich hab« man doch noch ainen Flugplatz In England erreicht, obgleich das Landegestell nicht mehr ausgefahren werden könnt« tmd der »von Einschllgen durch-Ificiherte Bomber« auf den Bodenklappen gelandet werden mußte. Das System der Dantechen Ein anderer Pilot, der die Tages-ai^riffe auf Deutschland am Donnerstag mitgeflogen bat, berichtet, daß sie auf Äußerst starken Jagdwideratand stießen. Die deutschen JSger stiegen von Jedem Flugplatz von der Kanalküste bis zum Ziel und darüber hinaus auf. Einige der deutschen Jlger «tflrrten iicti durch unseren Jagdschutz hindurch auf die amerikanischen Bomber. Ein anderer Pilot eagte, daß die Deutschen fast die Flügel-spitzen seines Bombert zerbrachen. Durch'' betrichtHche Jägerrudel mußten die Flugzeuge den Weg in« Ziel erkämpfen. Ein Besatzirngsmitglied eines Bombers erklirte, dafi es zu einer großen Luftschlacht kam. Die Deutschen hätten sich ein vollkommen durchgearbeitetes System zurechtgemacht und flogen in Schwärmen die amerikanischen Bomber immer wieder an »und die wahre Hölle umbrandete uns, als sie angriffen.« ... und Londoner Zeitungen schreiben »Der Blitz ist wieder gekommen« dnb Stockholm, 23. Februar Die englische Presse befaßt sich In steigendem Maße mit der Wirkung der deutschen Luftangriffe. Die Zeltung »JDaily Mall" bringt Bilder mit der Unterschrift, daß das nächtliche Schauspiel beim deutschen Angriff an die Tage des Jahres 1941 erinnerte. Der „Daily Sicetch" und die Londoner „Times" zeigen Ab-blldimgen von zwei riesigen Bombenkratem, in denen ganze Fabriken verschwunden sind. Dar Londoner Nachrichtendienst er-klSrte: „Nach einer Woche von Luftangriffen, die schwer und anhaltend waren, fühlt jeder von uns, daß der „Blitz" wiedergekommen ist. Wir erkennen die Schwere der Angriffe und die Wildheit unseres Abwehrfeuers Viele Schäden sind bereits verursacht worden." In einer weiteren Mitteilung wird zugegeben, daß die deutsche Luftwaffe am Donnerstagabend einen neuen scharfen Angriff auf London unternahm „Stockholms Tldningen" meldet aus der britischen Hauptstadt, daß im Gegensatz zu den letzten Jahren sich die Un-tergruiKtbahnhöfe an den letzten Abenden schnell füllten und ein Gedfänge entstand, das an die Szenen des Septi*m-ber 1040 erinnerte. Auch die anderen öffentlichen SchutzgebSude, besonders In den betreffenden Stadtgebieten, seien abends stark gefüllt gewesen. Am Donnerstag konnten die Londoner nach „Svenska Dae^adet" am hellichten Tage deutsche Fiugzeuffe über London beobachten, die jedoch keine Romben abwarfen, sondern vermutlich rMe SchPden nach den Nachtangriffen photo-graphieren sollten. Ausgenutzt und dann verdächtigt Warum England Joaip Broz anerkannte dnb Vigo, 25. Februar Wie dl« englische Zeitung »News Week« berichtet, blieb Churchill nach der Teheran-Konferenz nichts anderes übrig als Tito anzuerkennen. Uber die Hintergründe dieses Schrittes schreibt das Blatt n. a.: »Schon im Dezember nach der Teheran-Konferenz hatte Churchill sich über den Gang einer Aktion Im Hinblick auf die Lage im einstigen Jugoslawien entschieden. Er sah Exkönig Peter und den emigrierten Premierminister Puritsch in Kairo. Selten in seiner Laufbahn hatte Churchill eine unangenehmere Aufgabe zu erfüllen. Er mußte die jugoslawische Exilregierung informieren, daR er keine andere Wahl hatte, al^ Tito (Josip Broz) als den Führer des »Jugoslawischen Widerstandes« anzuerkennen. Peter sagte nichts, aber Puritsch verteidigte seine Stellung. Er sprach vom Tag, an dem Mihallowitsch der einzige Jugoslawe war, der in der dunkelsten Stunde Englands auf britischer Seile stand, und erklärte: »Herr Minister, das ist voller Wahnsinn.« Aber die Würfel waren gefallen. Wenige Tage darauf sprach der britische Botschafter bei Puritsch vor. Er kam, um der jugoslawischen Exilregierung mitzuteilen, daß einige hohe Offiziere um Ml-hailowitsch mit dem Feind Beziehungen angeknüpft hft-tten und zwar mit Wissen ihres Befehlshabers. Puritsch verlangte Beweise, aber das sei nicht mögicih gewesen, »weil Ihre Enthüllung die militärische Sicherheit hätte gefährden können.« Puritsch protestierte und erklärte, daß er das Recht h^tte, die Beweise zu erhalten, wenn sein Krie^minister eine? Verrats angeklagt werde. Der hritisrhe Botschafter Steveason gab ihm aber keine Antwort! Das |K)lnische Gegenstück dnb Stockholm, 25. Februar Der diplomntljrhe Mitarbeiter des »News Chronicle« schreibt zur polnischen Ablehnung der sowjetischen Grenzpiäne, wie sie im »Dzieanik Polski-c festgestellt wurde, wenn dieser halbamtliche Kommentar der polnischen Zeitung In London tatsächlich die Auffassung der polnischen Exilregierung wiedergebe, dann seien die Hoffnungen auf eine Beilegung des Streites äußerst gering. So sei in diesem Artikel wenig von Dankbarkeit für die »selbstlosen ujid unermüdlichen Anstrengungen Churchills und Edens« zur Uberhrückung der «o-wjetisch-polnl.ichen Kluft zu merken. Die Briten verraten die »garantierten« Polen, nachdcm diese ihre »Schuldigkeit« als englisches Kanonenfutter getan haben, an die Sowjets und regen sich nun noch über mangelnde Dankbarkelt auf. Elno grftßere Llnverschämthelt ist wirklich kaum noch denkb&ri Der deutsche Wehrmachtherichi 166 Feindflugzeuge über dem Reich vernichtet Vierter Großangriff auf London — Erbitterte Waldkämpfe an der Beresina Schnellboote torpedierten drei Dampfer eines Geleitzuges dnb Führerhauptquartier, 25. Februar Das Oberkommando der Wehrmacht fllbt bekannt: Im Raum von Krlwol Rog und Swe-nigorodka scheiterten auch gestern alle Angriffe der Bolschewieten. Unsere An-0riifa weetlich Swenigorodka und Im Gebiet südlich der Pripjet-Sümpfe machten trotz zähen feindlichen Widerstände« weitere Fortschritt«. Südlich der Bere«ina und nördlich Ro-ga^schew dauern die schweren Abwehrkämpfe mit dem sich welter verstärkenden Feind an. Versuche der Sowjet«, auf das Nordufer der Beresina vorzudringnn brachen In erbitterten Waldkämpfen zusammen. Der Ort Roqatschew wurde in der Nacht zum 24. Februar nach Sprengung aller Anlagen geräumt. Weiter nördlich warfen unsere Truppen im Gegenangriff vorgedrungene «owjettsche Kräfte zurück und vernichteten eine durchgebrochene feindliche Kampfgruppe. Starke Kampf- und Schlacht-fliegerverbände unterstütrten die Kämpfe de« Heeres und fügten dem Gegner hohe Mensehen- und Materialverluete zu. Auch «üdöetllch Wltebsk brachen Angriffe der Sowjets und wiederholte Ver- suche, eine Einbruchsetelle zu erweitem, nach Abschuß von «iebzehn feindlichen Panzern zusammen. Zwischen der Bahn Pleskaiu—Luga und dem Peipus-See führten die Sowjet« mit neu In den Keunpf geworfenen Kräften wiederholte Durchbruchsangriffe. Sie scheiterten, zum Teil in Gegenangriffen. Uneere Truppen eroberten die im Ped-pu6-See gelegene Insel Pirissaar, gegen zähen feindlichen Widerstand zurück und behaupteten «ie gegen mehrere Gegenangriffe der Bolschewisten. Während südwestlich von Narwa heftige Vorstöße der Sowjets erfolglos blieben, führte nordwestlich der Stadt ein Angriff estnischer Freiwilliger nach hartem Kampf zur Beeeitigung eine« feindlichen Brückenkopfes über die Narwsa. In Italien fanden keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt. Unsere Femkampfbatterien setzten die Bekämpfung feindlicher Ausladungen im Raum von Nettuno sowie gegen den Nachechubver-kehr des Gegners mit guter Wirkung fort. In den Mittagsstunden des 24. Februar unternahmen nordamerikanische Bomberverbände unter starkem Jagdschutz Ter- rorangriffe gegen einige Orte in Nord-, Mittel- und Süddeutschland. Beeonders in den Städten Schweinfurt und Gotha entetanden Schäden. In der vergangenen Nacht führten britieche Bomberverbände abermals einon Terrorangriff gegen die Stadt Schweinfurt. Feindliche Störflugzeuge warfen außerdem Bomben auf Orte in Westdeutschland. Unsere Luftverteidigungskräfte ver-niichteten bei diesen Angriffen 166 feindliche Flugzeuge, darunter 143 viermotorige Bom^r. Die deutsche Luftwaffe führte in der letzten Nacht wieder einen erfolgreichen Großangriff gegen London durch. Schnellboot© versenkten in der vergangenen Nacht im Nordausgang des Kanals aus einem von Zerstörern qoei-cheiten britischen Geleltzug einen Dampfer mit 2000 brt und torpedierten zwei weitere mit 3000 brt. Das Sinken dieser Schifte Ist wahrechelnllch. Britische Schnellboote erlitten bei dem erfolglosen Versuch, den zurückkehrenden deutschen Verband anzugreifen, erhebliche Schäden. Unsere Boote kehrten vollzählig und ohne Ausfälle in ihre Stützpunkte zurück. % ^4 PK Z''.,h'Hi' i; Kr .• Im Viir't ipqvHi r f.ii .u Deutsche Kampf' irr. .\nlliK[ cnil <1 is S" r: ! r-nr V' '1 I . ;rl . ,-;.i Die ersten deutschen Sthlät^f; ;:ers..hlu "jcn bril':; h. ^ü i iomn Von Paul 1) r ö m e r t Mirburg, 25 Fohruar Um die Jahrpswende gab es tui dio Londoner eine angenehme überrasciiuug. Die nächtlichen Straßen erhielten besseres Licht. An snlciien Kleinigkeiieri entzündete sich neue Hoffnung. Man las in den Blättern die eingehenden und ausgeschmückten Schilderungen über die Angriffe gegen deutsche Städte und empfand seine britiarhe Wollust daht-i. Man las die Kriegsberichte der Sowjets und beruhigte sich bei dfim C'^ddnkjn, daß wie immer auqh diesmal der Fest-landsdegen gefunden sei, der Englands Schlachten schlagen wflrde. Die Sowjets würden das Rlut, die Amerikaner das Material und die Rriren die Geduld als ihren Kriegsbeitrag stellen. Dabei beruhigte man sich. Man hatte geglaubt . . . Zwar ging die Rechnung nicht ganz auf. Was über die ..Schneckenofrensive" in Italien 7U hören war, stimmte nicht mit den Prophezeiungen vom Weihnachtsfest In Rom überein. Ab und 7U erinnerte eine britische Zeitung daran, daß die Sowjets trotz ihres Vordringen'« noch weit von der Linie entfernt sind, von der 1941 die deutsche Offensive begann und daß das polnische Gebiet mit deutschen Reserven ,,vollgepackt' sei. Von Zeit zu Zelt rieten Störflügo deutscher Aufklärer über der bri'ischen Hauptstadt in« Gedächtnis, daß der Luftkrieg ja keine einseitige Angelegenheit zu sein braucht. Aber da man selbst eine lange Zeit verhältnismäf\iner Ruhe hatte, glaubte man die Stimmen der Warner überhören zu dürfen. Man hatte sich sogar abgewöhnt beim Alarm in die Luftschutzräume zu gehen. Das Ist nun alles anders geworden. Die jüngsten Luftangriffe haben die britische Hauptstadt aus ihrer Selbstsicherheit gerissen. Die Untergrundbahnhöfe sind wie einst wieder zum Zufluchtsort vor dem Bombenhagel geworden. Man ahnt nicht nur, man verspürt am ganzen Leibe der Weltstadt die Schläge der deutschen Luftwaffe. Man hatte geglaubt, sie sei ausgeschaltet, durch die Kämpfe Im Osten und Italien und durch die Abwehraufgaben In der Heimat gebunden. Und nun stellt sich heraus, doß diese Deutschen Ihre Kräfte nur nesRm-melt haben, daß ihre Bomber Tag um Tag den Sperrgürtel durchbrechen und man steht drüben vor einem Rätsel, wie da» mit so einem unvergleichbar niederen Satz von Verlusten (drei meldete London nach einem der Jüngsten Großangriffe) möglich ist tins Ist das kein Rätsel, denn in all den schweren Monaten, In denen Deutschland sich im Luftkrieg oenpn England nur scheinbar passiv verhieU, wurde ununterbrochen an der Vervollkommnung der de*itschen Luftwaffe und Ihrer Angriffsmethoden gearbeitet. Wir brauchen uns nicht den Kopf über Raketen- und andere Bomben ru rerbre-chen, von denen man im ennltsrben 7.f>i-tunnen liest und die auch Churchill in seiner Rede erwÄhnte, uns aenürrte \inH nen.ügt wie Immer die 7usirV"ri,pq Führers, daß Eng'anr's *>tunde rb^^^o schlagen wird wie die für alle unsere Feinde. In fünf Tagen 5 00 Abschüsse Mit den Angriffen gegen die britische Hauptstadt gehen einher die verstärkten Abwehrerfolge unserer Jäger An den letzten fünf Tagen wurden 500 Ab- srlnisse fe:ndlirhp; F-iu. r le ul «r dem KtMclisgi.ibicl v^n r Sfi'e qe- nu.'ldet. DiGj-.e Zdhl, .t; .■ ; d p »äliliL'n Verluste- nicht mit< ■] .ileii smd, zeigt undein sie Uiftt ziisdmuien ni.t dem erh >;utn Pro-zentfKitz von Abs'.hilsi-en, (! bc einnm nord.iiTierikauischt'n Ji- inl.v^rverLiind nniiezu die ll iiite de; i- nurfiogciien Bomber auftnuichteii. Cim ; h I iidt \'.\ meiner Unterhausrede emgüst.indcn, d.iß es nicht weniger als 48 700 r beiir englischen tliegenden Pe'-^ior il n- Mübr-n hat. Obwohl auch dipse Zo-hi nicht voHstün-dig ist, spricht sie do: h tui s.i h Die Rede, mit r!er der enqlischp Ministerpräsident fiirh r '.rh lio numate-langen Pause («fit Ttlie- T dem Parla-mp'nt wieder ge'!te]U hat, stvht in einem krassen Gegerstitj zu der uTibeschwer-ten Hoffnunnsf'eiidinkeit, d'e nidn noch lie:m Jiihre5wo''h'-t'l in I..i..don an den Tag legte. Wie ( hur'-h II p' h /u iir uhl-(">n verfiurhSe. übfr/e'iat h.i! er auch die Briten nicht. W.is f.*) len s'.n riivon halten, wenn er fiir this k iinimerl'che Voranschreiten der ItiiMenoftensive das schlechte Wetter verantwortlich machte wie weiland der itil enische General Cc ve? Ehe: werden ihm seine Hörer glauben, dd3 d'.e deutsche Kampfkraft und der Angriffsgeist unserer *^nld iten ihm und den Amerikanern einen .'^t'-'ch durch die Rechnung gemacht haben iDoppelspiel« Das Ttalienuntemehmen, übehaup' erst möglich gi?worde:i durch den Verrat des Hauses Sovoyen, .^liubte der eng lifiihe Piernieim-.n'.ster den So^^jets aK e'nen Beitraii tü' ihic Entlastimn h nstel-len zu dürfen. D eser S.itz enthalt gewjß einen Kern von Wahrheit, denn ohne die Bindung deutscher Trnrr>cn hier und überall, wo sie Gewehr bei Fuß stehen, würde das Kriegsgeschehen im Osten einen weniger defensiven Charakter tragen können Den Sowjets al'erd nns, die in den Tagen vor der Chiir! hillrede eine neue PressekampiKjne fi'Mron etwaige Verzögerungs^d-isichten in Be-'iig a\ij die »Zweite Front» in Srene setzten, ist mit solchen Feststellungen nicht geholfen. »Das Volk hier h-it dns Gefahl, nqnis. ^urhen s h die Briten durch p ipicrne Zuqc^tä'Thv Ireizu-kaufen So sind s;e im AuTimb';^ 1; besonders irt'ig'eb n m t \ e' rn;'. hi;nt|rn au die SuwjüLi». Es nvicUt ihnen n.chl* 6citc 2 idt Nr. 57/5S 0 Samstat^ Sonnta]^, 2v)./i7. Februar 1944 Bits, d^ß sie dem bolschewistischen ? Moß iii.e c.nsligen Schüulinqe zum C'pfer anbirtt n, >^enn sie nur belbst da-fiu'ch h'>:ten rliiilen, ungpschoren davon-zukomiien. D.eie Tuktik wi:d ihnen "^Idl n ^l:ts niil.ren. Weder werden s e ».ch cl> Jii kommenden Strafgericht eal-iphen konnon, noch wird ihr Partner in deii GenuÜ des Ri.uhrs kommen, denn für he,'''^s wird d e deutfche Wehrmacht in allen ihren Te.len und an allen Fron-tPH »or(jen. Aus d;esi*m Griinde inte ea-s ert uns Doulsrhe da*! d.piomatische Hin rnd Hör zwischen den »Alliierten«, den F Xijrpqierungen aller Srhattierunqen nur ii'>'3wc>;t, a.s C6 geeignet ist, der Welt d.c Aiiqi ;i öffnen über den Wert britischer Ga:anf;en und d^mit den Wpq f-ßi zu nrich. n !iir den Aufliau eines (I iuf*rh.itts Ton /a'inen Terrorangriff übfT Torrnianqriff erduldete, da hat sie aM#>s 1 rid in rl-ni Bp^v•J^^tsPln ertra-nen. d.iR ihre Opfer gleich denen der Front n'itv.'ondiq sind, damit aus Blut und Trtinrn dris Nene werde, das alle Opfer rTbtferllgt. Diese Haltung 2eigt sie tTj-li heute und wird sie leigen, Weis immf^r noch kommen möge. Das Hflf^nosrhrei und die wollüstige Freude der Feinde am Zerstören hat sie vernommen lind sich gewappnet gegen jedes falsche Gefiihl eines Mitleides und Nachbebens Was jetzt geschieht ist Ja nur das Vorspiel der großen Auselnan-dersetriinn Vorahnend mag das Churchill selbst gefühlt haben, als er von der Nf'.inlichkr-it neiier und noch hMr^e-rer Schläge snrach. Kr dürfte sich darin nicht getiluscht hnh^n. Das Eichenlaub zum Ritterkreui dnb Pührerhauptquartler, 25. Februar Dor Führer verlieh am 12. Februar das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an General der Pan-rertnippen Friedrich Kirchner, Komman-diererulMr rimeral eines Pnnzorkorps, fgobcren 1R85 als Sohn eines Landwirts in Zöbigker bei Leibzig), als 3?)1. Soldaten, und Generalmajor Hans Källner, Kommandeur einer niedersärhsischen Panzerdivision, (geboren Im Jahre lß98 In Knttowitz als Sohn eines Oherreal-■chiillehrers), als 392. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Neue Ritterkreuztrfirfcr dnb Berlin, 25. Februar Dor Führer verlieh das Ritterkreuz des Tis^rnen Kreuzes an Oberleulnant Wilhelm Meute, Staffelknpitän in einem Kümpf(]eschwadpr, (geboren 1914 in Hamm i. W.), und Leutnant Gerhnjd Lons, Striffelführer In einem Jagdgeschwader, (gei)oren 19lfi als Sohn eines Expedienten In Kommern, Siidetenqau.) Major Herbert Vo(^, Gruppenkommandeur In einem Kampfgeschwader, (geboren im Jahre 1911 in Hoh^nsalza), und Leutnant Kurt GoU^srh, Flugzeugführer in ein'-'m .faariqoFrliwader, (gehören 1012 als Sohn eines Arbeiters in Loiptia.) Aii*?7cichnr!nrt ?ür Professor Morell dnb F' hrerlirtuptqimrtinr, 25. Februar f) T iMihrf^r hat am 24. Fehniar dorn Arzt un i Fnrsfh'T l'rolessor Ur. Th'^o NT-tri^^ll, RcrMn, d.is Ritti^rkrcjuz zum 7i-v'lvi>r(Ii.'MT>tki oirs verliciien und ihm d'e«A hohe Aiiszeichniinn persönlich iil)or' -ir)!'. Pro's'ssor Dr. Morell, der .seit I.rib.tr7t dfs Führers ist, hat in jcihr7rhn;i l'iiiqer Arbeit als Vorkämnfer auf fl 'tri G biet der Vitamin- und Hof-mnnfd -rhunri sich besondere Verdienste erw'Ml- n. Ramlre? zMrnr.U^frtrctpn dnb C^enf, 25. Februar Tn Montevideo wird nach einer Reu-trrinf»!.-i'inq best Itigi, daß der argentini-srhr Pr.isif'f.nt R.unirez am Donncrslag-nhend zum. kgetretf^n ist. Die Funktionen d'^s Priisidonten werden vnn Vize-priisident G»ner haupt auf FeindfUigl London ist die hohe Schule der KampffHeger, Das weiß er, aber er weiß auch, daß der Kurzschluß nicht nur die EigenverständigT.inq, sondern auch die gesaiaite Funkanlage außer Betrieh gesetzt hat. Dafür versteht er als alter Elektromann sein Fach. Mit der Taschenlampe sucht er den Fehler, baut die Anlage aus, überprüft, sucht, wirft zwischendurch einen raschen Blick hinaus, ob irgendwo Nachtjäger aufkommen. Matt blinkt der Kanal. Voraus blitzt e« kurr — und grell auf. Die erste engliche Küstenflak meldett aioh. Schadbafta Laltittg Der Fehler liaqt nicht im Qerttt, er muB in irgendeiner Leitumg atecken. Br ist an Bord nicht zu beheben, aber er wird dar-überschweigen. Seinetwegen sollen sie nicht diesen Flug abbrechen und umkehren. Bo'mbenschlepper und Bombenschleppen — etwas anderes darf es nicht geben. Er steckt die Lampe zurück in die Tasche. Dabei fällt ihm eine Schnur in die Hand. Em Gedanke fährt ihm durch den Kopf. Mit dem Fuß stößt er l«iae geqe« den Bordechützen, dar unten In der Wanne liegt. Der dreht sich um, sieht hoch. Zeigen, Deuten, Schreien. Dar lacht, versteht und kriecht vor z\uii Beobachter. Mit dem umgeschnallten Fallschirm ist es ichwer, sich zu bewegen. Auch vorn begreifen sie. Kappmesecr heraus und aus der Leuchtpistole die Zündschnur abgeschnitten. Dem Beobachter wird eine Strippe an den kle'nen Finger gebunden. »Wfmn wir hinten Riehen, heißt das: Achtung, Nachtjäger von rechts. Ziehen wir an dem anderen Faden, der zum linken Arm des Flugzeugführers geht, dann ist links der Teufel los. Verstanden? GutI Aber trotzdam Blickfühlung halten!« Durch die Flakeparre Jatxt können «ie dia Atemmaske aufsetzten und auf Höhe gehen. 6000 Mater. Nodh eine dritte Schnur mit ainer angebundenen Leuchtpistole daran. — Die Schnur atraift eich und pendelt gerade über dem Kopf des Bordschützen. London empfangt ei«. Flak durcikwühlt die Nacht. Scheinwerfer tasten unter der Wolkendecke. Uber dem Zielrauin kommen sie zum Wurf, Es ist ein wahrhaft beruhigendes Gefühl, als sie daa Rucken der aich lösenden Bomben verspüren. — Auch London soll seine Sorgen haben, seine Not und Bürde, wie die Heimat sie hat. Für die fliegen wir. Dann setzen sie ab, gehen auf Heimatkurs. Auf einmal schwebt aus dem Dunkel der Nacht ein Schatten heran. Nachtjäger, rechts guer-ab! Sie reißen am Faden. Der Beobachter spürt es sofort, schlägt dem Flugzeug-Führer auf den Arm, deutet mit dem Daumen nach rechts. Kurvend weichen sie au« und verlieren den Jäger. Noch zweimal müssen sie an der Strippe zie hen und Abwehrbewegungen machen. Höhenkrank? Plötzlich spürt der Beobachter, wie die Flugbeweltung Änton flrrsihaik bpidf ' M^rt>nrq ^ (1 nr*ti ■l'xtqAiiüP Insein aüf dem Meeresspiegel Land und Leute im Gebiet der Marschall-Inseln Dufh V.ren Angriff geqen die Mar-fic hall-iiiscju hcibi-n d.c Nordcimerikaner (Mn Gc'b.c't das bereits vor Ausbruch dos Oslas rnk ie<|cs zu .I.ipan gehörte, in den Pj-'ic'.(h ihrer tjpi-idlionen gei;ogen, Die Ii ■"!, unp(mischen Weltumscglungen "hehen war — werden die Marschall-Insein mit d'»n Karol nen und den Marianen als Irsplgfbiet M kronesien zu-ScTn-.meng.-faßl, w ihrend die Gilbert-In-fecln zu Polynesien wählen. Ein Ineelschleier Der .^ulbaii des gesamten mikronesi-schen In-^elg-wirrs, das sich wie ein Sth!e-"r nöall ch des Aguators in 4500 km Ost-Wesl-Au'idfhnung und etwa 24(!0 km Nord .Siid-Erstreckung dahm-zii'hl, ist im w^tieiitliclun der gle'che. Nur d'n M.iriarien fallen aus der alige-rpf'iien K^nn/e chnung heran«, da es sich bc' hnen um vulkanische Erhebungen h -;'*p't Die Morscbnll-Inseln und d " Karolinen stellen eigentlich gewaltige Lrigi'nengeblcte dar, derpn von Ko-ralleiibcinkcn gebildete Urarißlinien nur selten über die Meeresoberfläche her-dUärcigen Die einzelnen Atolle, die also aus einem Korallenring, einer mehr oder weniger seichten Lagune im Inneren und teilweise aus Atollkernen sich zusam-mfnsetzen, erstrecken sich bis zu hun-dertzwan/ig Kilometer in der Länge und 20 bis 40 Kilometer in der Breite, Ein-1 zelne dieser Lagunengebiete eignen sich j sehr gut zu Liege- und Ankerplätzen : selbst größter Schiffse'nheiten. Nehmen : die im Inneren gelegenen Atollkeme den ' Charakter ,hdch herausragender Inseln I mit Buchten und natürlichen Hiifen an, I so bieten sich einzigartige Stützpunkte I f-iir eine Hochseeflotte. Zu einem solchen Stützpunkt bauten die Japaner das Atoll Tnik in den Karolinen aus. Die Marschall-Inseln boten jedoch einen solchen Stützpunkt nicht an. Es ist für die mikronesische Inselwelt bezeichnend, daß sie von Wetten nach Osten immer mehr verflacht, d. h. während im westlichen Gebiet der Karolinen die Alollringe sich leilweiee bis zu beträchtlichen Höhen aus dem Wasser erheben, sinken sie in den östlichen Karolinen ab und ragen im Gebiet der Marschall-Inseln kaum noch aus den Meereswoqen heraus. Da über letzterem Gebiet aber ein regelmäßiger Nordcwtpassat weht, hat dieser den Korallenschutt an die Oslseite der Atollringe geschol)en, so daß hier langausgedehnte Fadenlnseln entstanden sind, die Immer wieder unterbrochen von t'efer gelegenen Korallon-bänken sich um die Lagune ziehen. Die höc;h5ten Erhebungen im gesamten Ge- biet der Marschall-Inseln überschreiten die Drei-Meler-Grenze nicht. Die Inseln wären deshalb auch vom Wasser her infolge der Brandung an den Korallenriffen nicht zu sehen, -Wenn sich nicht Kokospalmen auf dem schmalen Landstreifen angesiedelt hatten. Kokospalmen und Zuckerrohr lange Zeil bot die Kokospalme das einzige pflanzliche Nahrungsmittel und die ednzige Einnahmeguelle der Bewohner Die deutsche Verwaltung hatte jedoch bereit« vor dem ersten V^ehkr'eq begonnen, durch landwirtschaftliche Versuchsanstalten die Wachsturasbedinqun-gen für andere Pflanzen zu untersuchen, und es zeigte sich dabei, daß zwar der dürftige Korallenboden kaum eine andere Pflanze zulftßt, daß man aber durch die Beschaffung geeigneter Fruchterde, die mit Schiffstransporten herbe'gebracht werden muß, ausgezf^chnete Ergebnisse für sämtliche tropischen Erzeugnisse erzielen kann. Die Japaner setzten die deutschen Bemühungen fort und legen Ihre Anstrengungen schließlich haupt-sächüch auf den Anbau von Zuckerrohr. Heute hat die Ausfuhr dieses Produktes die Kopra-Ausfuhr wie auch die Ausfuhr von Phosphaten, «chon wall überholt. Seefahrer ohne Kompaß Auf den Marschall-Inseln wird teilweise eine Bevölkerungsdichte erreicht, die erstaunt. 57 Mensrhen auf einem Quadratkilometer könnten durch d'e pflanzlichen Produkte allein qar nicht rirnährt werden. Eine gut ausgcb.iute Fischerei sichert jedoch die Ernährung. Die Mlkrones'er sollen einstmals ausgezeichnete Seefahrer gewesen sain. In die Neuzeit retteten sich allerdings nur kümmor- liche Reste dieser ehemaligen Kunst. Besonders die Bewohner der Marschall-Inseln waren in Fragen der Navigation, der Wetter- und Sternenkunde erstaunlich weit vorgedrungen. Ohne die Hilfsmittel, die sich dem zivilisierten Seefahrer in Kompaß und ähnlichen Instrumenten darbieten, seqelten sie bis nach Java. In der spanischen Zeit war eine gewisse Erschlaffung d'eser Seetüchtigkeit eingetreten, Die Kopra, die schon immer eine Quelle des verhältnismäßigen Reichtums darstellte, wurde nach dor Erforschung der Inselgebiete von kleinen europäischen oder malaischen Seglern abgeholt, so daß die Inselbewohner selbst auf die schwierige und nicht ungefährliche Fahrt mit dem Auslegeboot, das ebenfalls kleine Segel setzen konnte, verzichteten. Die Bewohner der Marschall-Inseln gelten als beaonders rejnrassisch. Sie sind Polynesier. Schlank gewachson, elastisch und kräftig gebaut, dabei von verhältnismäßig heller Hautfarbe. Ihre Gastfreundlichkeit bewegte schon den deutschen Dichte' und Forscher Cha-misso, ihnen ein besonderes Lob in seinen Südsee-Reisebeschroibungen zu widmen. Der moderne Reisende fühlt alch, wenn er aus den paradiesischen Gefilden des ehemaligen Niederländisch-In-diens oder der Hawai-Inselgruppe kommt, dagegen ziemlich enttäuscht. Er stellt eine Gleichförmigkeit des Landschaf tsbildea, eine Einförmigkeit ctes Pflan-zenwuchaes fest, die ihn ermüdet. Erst in den östlichen Karolinen, wo die Insel-bildungen wieder lebhafter werden, stößt das Auge auf Schönheiten des Zusammenspiels von Land und See, von Berg und Himmel, die fesseln. Die Gruppe der Marschall-Inseln actzt •ich aui zwei Atoll-Zügen zuiauunaa, dia beide parallel von Nordwesten nac Südosten verlaufen. Die Rälik-Reihe ii Westen kann dabei als die wichtiger gelten, schließt sie doch die beeide Atolle Kwajelin und Jaluit, den H.iupt Stützpunkt der Japaner, ein. Die östlich Ratak-Reihe ist dt.a Höhenabf(>ll nac' Osten entsprechend noch tiefer auf de-Meeresspiegel gesenkt ut\d besitzt ni' geringe Bedeutung Strategische Bedeutung Jaluit stellt als südlichste Inselgrup, der westlichen Reihe den strategischi Eckpfeiler der japanischen Vorposten Stellung dar. Die gesamten Marschall Inseln können als östliche Flanke de< Karolinensrhleiar«, des eigentlichen ja panischen Kerns der strategischen Süd abschirmung, bezeichnet werden. Eine neue Taktik offenbart sich zweifellos in dem amerikanischen Vorgehen gegen diese Japanische Stellung, eine Taktik die sich allerdings bereits bei der Lan dung auf Neu-Pommem abzeichnete Die Amerikaner warten nicht ab, bis ein Unternehmen in der Kette ihrer Offcmtilve zu einem für sie günstigen Abschluß gebracht wir^d, sie versuchen, das Tempo des Inselspringens zu beschleunigen. So griffen sie auch jetzt nicht zuerst die den Gilbert-Inseln zunächst gelegene Jaluit-Gruppe an, sondern das weit nördlicher gelegne Kwa-jelin. Sie beabsichtigen auf diese Weise die Besatzung von laluit zu isolieren Allerdings begeben «le sich selbst durch diese überflügelnde Strategie in eine beträchtliche Gefahr. Washington ließ verbreiten, es seicjn an den Operationen mehr Schlachtschiffe beteiligt, als England zu Beginn dieses Krieges besaß Hans Schader MARBURGCR ZEITUNG S*intie die Front: Härte und Claubef" Ceneralobent Dieil Aus dem unertcbütterlicheo Herzen fulllt der unaufhörlich« Strom unierer Kraft, in der wir eine lolch gewaltige und totale Entacheldung uoa erkämpfen müssen, die das Schicksal mit diesem Kriege von uns fordert. Härte und Glaube lind die beiden entechaidenden Wirkungebereiche unserer gro0en Kraft. Ohne den Glauben, den unxeretörba-ran und Berge Tersetsenden Glauben an ■nseres Volke« Zukunft und de« R«iche« «nTerlivbar«!! Sieg, könnten wir nicht lue luAerste Htrte ae« Brtregens und Bchlagens haben, und otoe dleee HArte, ohne die Bewährung durch die Tat, wäre der Glaube ohne Macht, das Schick-«al zu zwingen, Härte und Glaube verhalten sich wie Geist und Tat Sie bedingen und ergänzen einander, und eines könnte nicht ohne das andere bestehen. Geilt ttrfd Tat haben in der na-tionalsoslalistlsch«D Weltanschauung Ihre Synthese gefunden, und Härte und Glaube machen unsere natioinelsoxlell-•tische Kriegsmoral aus. Die Kraft, aus der wir in der Schick-salsstimde unseres Volkes bestehen, ist die gleiche an der Front wie in der Heimat Härte und Glaube Ist die Parole für Jeglichen Deutschen, und wir haben ■ie draufien wie drinnen xn bewähren, tun unserer gröBen und allgemeinen Bewährung als Volk willen. Aus Geist und Tat wächst alle« Grofie In Kampf und Opfern. Härte und Glaube — sie wur-Mln nnserstOrbar und Sieghaft tai dem «aerediattertlehMi Honenl TnnMiiei«r In Packrasteiii Ab 31 F«bru«r 1M4 TwabedÜMtot« ilcb dl« Ortsgruppe Peckenstein Ton «inem guten Kameraden, den Genderme-rieoberwechtmeiBter Andreas Hofar, der am 20. Februar im Kampf« mit landfremdem Mordgesindel den Soldatentod fand. Vg. Hofer kam in den ersten Be-frelungstagen des Jahres 1941 nicht nur als Hüter Ton Recht und Ordnung son> dem auch als Freund und Kamerad der Unterstelrer nach Packenstein, heiratete •Ine Unterstelrerln und fand hier seine iwelte Heimat. Am offenen Grab« nahmen Hauptmann Felleisen namen« des Gendarmerlekorps und Ortsgnippenfüh-rar Pg. Waldner namens der Volksgemeinschaft Tom gefallenen Kameraden Abschied. Während der dreimaligen 8alT« «ln«r Gendarm«r1«abt«lltmg wurde d«r Sarg de« Kam«rad«ii Hof«r Ins Grab f«s«nkl ♦ Marburflar staadMamtllcft« Nadulch- l*n. Den Bund fflm Laban «chlocssn: L«o-pold KoBch«Blna «nd Margaratha Nestel-berger, Johann -Mledl und Maria Malek, Adolf Persdi und Anna Bel«ti, Alois Pa« ■cdüng und Anna Krantschan, Dominik Schlag und Maria Kowatschek, Johann Fras und Rosalia Roj«, Richard Jeueche-nak und Margarethe Schnitter, Oekar Lach und Roea Golinar, August Mlina-ritsch und Theresia Uhl, Johann Kritschej tind Maria Fekona, Pozeit Maximilian und Wida Bisiak. Das Dorfbuch — Spiegel der Dorfgemeinschait Kunde vom Zeitgeschehen im Unterland für kommende Geschlcchter fAHFERt . u rj T F p s T E i f: P R Seit geraumer Zeit hat das Dorfbuch auch in der Untersteiermark seinen Eingang gefunden. Ein Kreis von Menschen, die sich mit ihrer Heimat besonders eng verbunden fühlen, verstand es, in unermüdlicher Arbelt In den einzelnen Orten der untersteirlschen Kreise alles zusammen zu tragen, was für nachfolgende Geschlechter aus dem Reigen der Ereignisse örtlichen Lebens von Wichtigkeit ist. • Schöne DorfbAcher Di« beachtliche Ausstellung „Das unterstsirisch« Dorfbuch", di« erstmals In Pettau ui)d später in Marburg und Olli geielgt wurde, UeB erkennen, auf welch breiter Grundlage man die Arbeit am Dorfbuch erkannt«, das, in schönen Truhen verwahrt, lückenlos weitergeführt wird. So bildet das untersteirische Dorfbuch im wahrsten Sinne des Wortes das Buch der DorfgemeinschafL Ausgehend von einer umfassenden wahrheitsgemä-Ben Darstellung der Geschichte des Dorfes, der Schönheiten der engeren Heimat, des Dorfes und der Landschaft, sind den Fragen der Sippenkunde (Familienforschung), des Brauchtums, der bodenrechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung unter erschöpfender Auswertung und Ergänzung der vorhandenen Quellen besondere Aufmerksamkeit zu-luwenden. Was Ist wertvoll für die Zukunft „Ich könnte mir denken", so erklärte ein Lehrer in einer untersteirlschen Gemeinde einem Kreis an der Ausgestaltung des Dorfbuches interessierter Personen, „dafi d«m Dorfbuch, wie dies ▼orbildlldh In einigen derartigea Büchern d«s Unterlandes der Fall ist, eine kun« Oaschlchta uns«r«s Dorfs« vorausgeschickt wird. Dlssa hsimatkundllchen Untarlagan sind aus dem r«lch«n Schrifttum über dl« Untersteiermark bestimmt aufzufinden. Darauf beschreiben wir, mit guten Bildern belegt, das Aussehen unseres Dorfes, wobei alle Familien erwähnt werden, die im Dorfe wohnen. Hinter Jeder Familie wird die Jahres-lahl vermerkt, in der diese Familie erstmals urkundlich genannt wird. Sodann schildern wir, etwa von 1900 an — die älteren unter uns kennen Ja noch die Verhältnisse seit der Jahrhundertwende —, den Kampf unserer Bauern, Landarbeiter und Landhandwerker in diesem Grenzland des Südostens um ihre Existenz. Darauf ist des Weltkrieges zu gedenken, in dem viele Väter und Söhne XU den Waffen eilten und unvergleichlich« B«lspiel« von Tapferkeit ablegten. Dann kam dar Zusammenbruch und das ganz« Elend der Fremdherrschaft, das auf der bäuerlichen Bevölkerung besonders schwer lastete. Einen bedeutenden Teil des Buches wird das Einrücken der deutschen Truppen Ins Unterland in den Apriltagen 1941 und damit dl« so lang ersehnte Helmkehr Ins Reich einnehmen, wo sich rasch alles zum Besten wendete. In den vergangenen drei Jahren des Aufbaues, die dann folgten, vermerken wir nicht zuletzt auch die Auswirkungen der Er-zeugunqsschlacht in den landwirtschaftlichen Betrieben des Dorfes. Denkt dabei an die Neuschüttung der in der Zelt der Fremdherrschaft völlig verwahrlosten Straßen, an die Einführung der Elektrizität, an die Gründung der Kindertagesstätten, des schönen Erntekindergartens, an die Einführung der Gemeindeschwester, an das Wanderkino und die vielen kulturellen Veranstaltungen, die an unser Dorf durch das Amt besonii^Ts pinüriifk-ivollt» lUu'le sfline Kr'egserlehiii'bii? So zusiimnieriijetragjii, vGrfirhj'i^pt und aufgeteilt bietet df lipim Irh. St »M auf allen Gebjeten dörflich ri Lebons eine lehrrfirho Grundlage füi dm Auf bau Diis l^'orfljuch soll ennn senilen EinMirk in d'ni K'tTPp; und (.^ie V, : 'V \ r • A US d' t Ulis,;, .1,: / . K■ ■ 1,- ' : • '.II ;)• 1 =. !■ II i'. " P.f il.l.l! TlUl r. ! Lrrisi G OIj. l»i l'^g SrwJdl A1'. J'.ir t -rh gruj.pt; WindiS'M'.stnlz S"r.d('ip T:ip;H;k('i? K.ju;/ fl Kl. .. ,;l; Oll t'f" O .ifr' . r"- ■ FI irir it (1. D - au, i'' t I in : h-. !: (.ji-lieiler q.us der Ori»-wiifilf tiV be-*••'11 Eiscipeji . h 0' B tajid f. !i Gi lüir'Sf.rt ist fi.Ti B^' li .n Vt nuinir !t«l-K' Au»-d'-s f.! irf-I>yr'buch <"!! Iß' Ir dnf .r- 1' -r'P' Vp' Aulnahni«; Hnbar, Marburg Das Ist die WIndlschgrazer Dorfl>nchtruhc, die der Gauieilur eine de.- schrtiisitn Im Unterland genannt hat. Der Windlschgrazer Tischlirniemer K^aü li.it sie in kunstvoller Einlegearbeit aus 13 verschiedenoin Hot7artf>R nngofoillgt VolkbUdung berangetregeit wurden und uns so vlal Freuds uud Entsparuiung brachten. Nicht zulstxt muß auch vermerkt werden, daß in der Zeit seit der Heimkehr ins Reich aus dem Gemeinschaftsgeist des ganzen Dorfes heraus zwei Dorfbewohnern ihre Anwesen neu erbaut wurden, die durch Lawinen und Schadenfeuer zugrunde qegnngen waren. Ein wichtiger Abschnitt unseres Dorfbuches soll dann dorn jetzigen Freiheitskampf Großdeutschlandfi gpwidmpt sein. Wer zog hinaus? Wer ließ snin Leben für Führer und Volk? Wer schrieb L«itiuiig d«r D«.'>rtgem«U»t«.hA!t bdeten. Auu» ihm mufl die Kiäftenifaltung d**! dftrflichwn Menarhet« Im Rinnen um dm Bmtand »cwie um 'iio Brhaiung und AuwTPstjUimg lipr wjrlschaftlirhpn Le-bensgruiidldge hervorgehen. Allr.n schon das Gf?lji("t, dir jetzt im Unterl-'irid energisch in Annriff gpnoniment'n Bodonkiil-liviprum und dir- Füllr clur f'Jitsrhri?i-tenden MaßnahniPn zui Stpjqpiiinf] der Ertragslpjsiiingpn in d'ri pin/plnen Er-zpiiqungszwpirien, nchmi^n — narr.^nllirh im Hinblick fiuf die Arfnn^^pa d^r Gegenwart — eine so bedfiii-.amn Stellung PiD, cJdli nui duich d • lung von er-iS' ur.- ji-i; ' '.1 nt des F.r* iic bu''hps <»■ ke.ihb.-.r wird D'«- " *rb" i spori'J jn •*:! w t* Aull.iuiar!tp)l;-n (ii diTn '.inV ir , u ku'.fure'li- GImT, 'r ü .• 'f. ; ifi.ilV n d . ■■ q i':ii !i Ci't, ^ I! . . I ■ rl' Drirltii i fl' .1 . 'i.' ■ = : . i: Iii Gl I/' ifflncl wr.f'r, k-Mip. Alles h 1 I f mit ?'fit rrroP-^Mn iri'fiessp i'.idte df« Aur".' 'h. ui.tjun d. L- ' -c-is uüfl (I f An-wt'-.endcji f "hiicn s)'-}! vor .i; ehensi-Si.lviiip V«- wiciit-"- Ai' ' qe sipjlt ur.i! - V. 1"; 'm ■ • Ii'"!! 711 nffinon ; ,| — es w-i jii> rn 'id im Df>rr (),.t < nirht ' it ui t Ii?' . M;-.d Vpis' • d ■ ir .'■■'-ir:'! ön d »■ inr Dor'Inirti yii Ii lt. f"i K'ip'iMiiiMl wurt- . u!i ■ Irnt ,'ivp dos LrliiPiä in d -- Cr - ■ ndi; ürin nn unq aiil In- prunn rr'rrms auf Ei 1p!)." s v.is mimpn r'-'fugt, P :• f- wuider öbq'T.'-hiipli! n, Rüder ao'.ia'innielf, Aus aus ProtuV.iillpn gpi'jicht. Nirh' lang« d •••;. .ia w:*.. al es boi-ia.Tr, mpn, ORrirStc: unrl i^fVirdnct. An «fneni r»orf.-ibend w^lrrl h*! d-i* Dorf- buch zw Vorlffung g«r'Ar..^en. d-w von ferriAi V?'q'i.-fH!« Ir d'f lebendige \ind k'?nr|''f'»-t.^llte ne<7(^nwr«rt hin flbprqreift und "".'.vn tri-lisr hne's'laen R.nq im dn« D- ! wird. D.p rtiirh !p ('ifc.fm si-hn-on D-.'f am Kran? dr-; Harfi -n col; -er..-. ,A »>< M wird in viplprt Orl'Mi d l'n'prlfvui. In d^'n nfirhstpri Wot und Moti-i'»-'! ^ 'V -^ipl-gebprid mifj n.rht m"hr ( wird P"« daiiPin. rl ß hr>i'/"V-t- v'p'''l''n 1-=) für die Orlsfrauenaiiitsleitciinne.i stiill. Pi}n. Grete Schmiderer, die Loifp.rin des Ain-tes Frauen der Bundesfiihrung fond Worte des Dankes und der Anei kennung für alle Ortsfraijenamtsleiierinupn In ihren weiteren Ausführungen uniriil die Rednerin den Einsatz dei Triu ^iif allen Gebieten, ihre Üpferbeieit«''.n ifl, ihr unermüdliches Schtitlen und Wi;I.o.'' für die Erringunq drs Eudsiegp^. vDlis Leben und .S'erberi unse.'er Heiden v'.i G sinnlos, wenn wir nicht tipipr wrc.-!. Dann sprdch Pgn. Morid Schusier, Lo .c Von der modischen Kleidung zur Tracht Volks- und Brauchtum, wie wir es im Unterland neu erleben müssen Des Sonntags bin Ich Immer gern durch die Dörfer unserer ontersteirl-sch«n Heimat gegangen. Nicht der Dör* far, sondern des Sonntags wegen, der mit salnem Friedea und heimlichen L«uchtan doch auch recht begangen sein will, genau wie der Werktag mit seiner Arbalt und seinen Mühen. Man kann iwar den Sonntag In diesen Kriegstagen auch In der Stadt sehr friedlich begehen, aber draußen auf dem Land ist es doch schöner und innerlicher. Himmel und Erde kommen sich hier näher, und jeden siebenten Tag ist es ein herrliches Jauchzen über den weiten Fluren, die dem Frühling entgegentrAumen, ein Danken und Lobsagen für die Arbeit und den Segen, die durch die sechs Werktage gewesen sind. Kein Lärm hat In dieser Welt Platz um diese Stunde, nur ein heiteres Läuten kommt vom stumpfen Turm hinter den breiten, blätterlosen Baumkronen hervor. Aber in diesem Klingen schwingt alles mit, die heimatlichen Fluren, di« HAnge, dl« W&ld«r, d«r Kranz uns«r«r schönen Berg«, di« gemächlich ausladenden Giebel unserer Behausungen und dl« Menschenher7en nattlrlich auch, di« darunter schlagen. Man kann sie erleben, die große Harmonie der Welt, die draußen auf dem Land durch den Sonntagmorgen schwingt. Dann rüsten unsere Dörfler aus dem Steirerland zu ihrem wöchentlichen Festtag. Ohne Hast und mit viel Besinnlichkeit. Und nicht so, als oh dies etwas Nebensächliches wäre. Gern legt man an diesem Tag das schönste Gewand an, das man besitzt — und das ist in dem abgelegenen Dorf, das ich an einem Sonntag besuche, noch die alte Tracht, wie sie die Elfern und Großeltern schon getragen haben und wie sie sich leider in nur wenigen Orten in Untersteier bis auf den heutigen Tag erhalten hat, getreu dem Volks- und Brauchtum der Steiermark mit ihrem schönen Unterland. »Altmodisch und hintersässig« werden manche Freunde aus der Stadt vielleicht lächeln, aber damit sagen sie nur, daß «ie die Leute auf dem Land in ihrer Art nicht mehr verstehen. Das ist kein Fortschritt, sondern aln Verlust. Ich aber kann mich nicht satt sehen an der b»-srheldenen Pracht der ländiechen Trachten des Steirerlandes, muß Immar wie- 0 M. i n; ^ ''X'^ ■ I . 'Jv Attfnkhmtflt Stcflto-LIohiblld, Orat (2), P{«ff«r, Marburg (t) 0chOn verziert« Wlicheploplsr, Melstarwarka stelrlscher Handwerkskunst der die Feierlichkeit erlcbpn, die üIut einem solchen Stmnlacy anf dem Dorfe liegL Wenn die Frauen zu dritt und 7U viert über die ai>sqefahrenen Wetje ins Dorf eilen, wie leuchtet sie da auf, die frohe Farbigkeit der heimatlichen Flur, in der Tracht Ihrer Menschen Und mehr noch als das Bild der Heimat prägt «ich in den Trachten aus: Die Denkungs- und Geeinnungsart, Ja, die ganze Seele derer, die eie tragen. Da muß man einmal dabei gewesen eein, wenn die Bäuerinnen zusammenstehen oder wenn sie bei der häuslichen Fejer Ihres Amtes walten. Und überall, wo di« schmucken Trachten qetraqen werden, sprechen sie zu uns In mannlqtacher Form, denn sie «Ind ja nicht nur Kleidung, sie 6ind auch Schmuck, und mehr noch: Bekenntnis. Jetie Frau in ihrrr Tracht fühlt sich als Repräsentantin ihrer Familie, ja ihres ganze« Geschlechtes. Sie kleidet »ich mit Wüide Da bedarf es der neuesten Modeschnitt« nicht. Was «is trägt, hat si« In den meisten Fällen salbst angefertigt, nach Ihrer eigenen, einlachen aber frAhMrhpn Art. DI« bunten Tücher, das schöne Mieder \md den weiten Rock mit den feinen Stickerelen trägt sl« mit natürlicher Anmut. Da ist nichts von überladenem, leerem Prunk. wohl aber schlichter Schmuck, der die Würde der Frau kennzeichnet und erhöht. Sie bleibt bei dorn Überbrachten, ändert wenig, fügt selten etwas hinzu. Wie es die Mütter gehalten haben, so will auch sie es halten. Das ist sie ihiipn schuldig, denn Ihre Ehre ist der Ahnen Hhr«, und was von Ihnen überkommen ist, wird sie auch weitergeben an die künftigen Geschlechter, unverfälscht. So bleibt auch in unserer Heimat die Würde Immer gewahrt und die Sitte für die Nachkommen erhalten. Und das weirt die Bäuerin auch, der Ich zum Gehen noch einmal dls Hand schüttle, nachdem sie viel berichtet hat von Ihren Gewändern, die sie mit Stolz trägt: In der Sitte der Frauen Hegen die Wurzeln zu des Volkes besten Kräften. Das hei der Rückbesinnung auf die Kräfte des deutschen Volkstums, das auch seit der Rückgliederung in der Untersteiermark lebendig wird, auch die schöne Volkstracht deutscher Art wieder Ihren Platz erhält, darin sollen unsere Frnuen eine schöne Aufgabe sehen R. Kratzert rin des Volks liaiisvvirtscl.alt dar Hundpslührung, üt;Hi vii'scii.iilJ.rhtt hi.iijOii, ubei Garleiid.iliiüj uno die Zu:jiiiiimenafbt; t nui der Or'sl .nifiin. Mehr als je zuvor ist iiii die huiisfrauliche Arbeit in \li*tt:.punk.t des iriierpsstib gfMUckt: dem riio hdiis-fiaii i.sl die Vriwaltririn liu* a.lej !ü;n'ni-wichtigen Guter, fl.uisr lt. so der Welt bei-tche, die M aller Stando, alle- F< Grundlage dpr r-reiW.luv ■ Sdmer Z^-lselzung vp Krieg Ist (ür vielps zur u' 'r 1-ätunqsprobü goworrl^n. (-r wüs B'^stiind und C:i;t,..:'i*,t>i. hat klpin wr aucl; sei, ist iTut m l d 'u:iv'hon Volk--v. i- \ .ui;: und r.aiß dtiruiu vind » ..-jiM (M'lrnKi weifli-n. Ii. ei,!. wiir-Dpi: .Mutie^n unspres Volk»:i jphe^ d'n- b.* opiieii Fiirso' )e cl r-ilso/'dl sl i'Ii-Ii S! I-!ib'i.h im tpn Ih'K'n zu hp'ff-ii und diiiOii "i." Hl''" wcnrii.ip Ki, hrp .schw srhönc;i Pil i lit ?-ii g br. i.i. 7.v/eck fIc'S Vliittpvdipnstes !■>:■■• Ku !^es Mntftrdieusles üb t h t GPtunii'iP sfiilpftn lind r .nn-. i- gpn zuigen den Frau'>ri, wie si. auf d'>-son Gebiptpn richtig und zwrrkpnN.tire-cliend 7u arbeiten hab«n. F-ür dir berufstätigen MütiPr kornnü^n Kurse in dpn Betrieben zur Durchfiibnir.tj ni'sond. Ts inforoBSi'nt waren die .\usiüliriini|C'iJ d'.>r Arbeitsgphietsloilcrin fdr suzm'p Pr.T-gon in der BiindPs'iilininq, Pif.i. Mischer, übor die BnlronurKi dfr Fr.iupn in dpn Betrieben wahrend des Kiiege.s. Hierauf sprachen dir- hCrrisIraiienamts-lelterin und die elnztlnpn Arbeitsge-blefslpHerinnen über Ihrrn Arbeitsbereich. Nach diesen Aiik ■ huinocn bc'nndol-te die Siichl)('firl ('il(-:in di's Kr"islicun. n-amfos in prakiisclu:; U eist' die Fra' t n-arheit in tier Ortiigrutipp. Den 'arbli-rhen Teil abschließend, eririn»'r'p irp i s./h' schüeßtn si'h au';h .i.p 1 rftu sPi Cüli tu g*::ieii;!v.>mf '••■-n ; (uMiio nsriTTif n "^ur. für d^: .1 I Volkes zus-imiiicn, i;»*i ö '■ : j i.r(il)p z'; n. y\m ?.wej'on Tc".<^r nah '^r ' " ■' v.'in Duk ir in foss« ■" ^ 1'', TMicl; ü'iei «Me r,.--.-!, .sr"»r. \'o!ko5, und ' ■::< (< N.iil- I ^.ir; intf ressnnlcr V-irl"..; ^ ■ vr behandelte da»! f ■ ■ ; NSDAP. rg Hudnlf Ki.io r j ai'p^lai-fnd über die Ur.,n'-b I wegnriindp dicsps - ; dr-lfp bt son^lp'«; ai.!'-'' ! fraqe. ' iiiTifi fri">il''*'if' »- " 11 ■>! '''rkril u'- ' ' ' rUiq-jcnpinl .M'ir: . f ; ilirpti Absei)Irfi OLen hfs;M»a u a .- dar ;.u ,^p;u-r^^t Ld'ser l'li h ;!■ B'>-*1 q 7P.gt, So \. -1« ii'.o. rliä K.iii.i I. hi -pit Ii' ri.i;i>-(V ■,! d-H ■ • r.nl-i jr i ii:l . Kret-.ii lind ihr»i ■■".ngs- , Fr- (in; n ■ d»'Ut- v ipn.ihrk, n Ma-ramra ;■!« 'c «nrarh :» und P.e-■>d s.i-fln-ip J'.'.rlpn- ' tü' • t .di-S 'urin F. r Ven.vmt' Schöne 7« St"n U>n In • .lovt und Wind!', hilnrf Am verq.TnHr.:' n , -(Art v.''*, do Ci;tsg i-^ . f": !''f'T-' ]• , 2-1 Sn 1^;.; ■;,1 Vi .rbii qc T. 7i: G-st. Hin Tr\ v''*" ' der Cfmcinrir Wind - h''- f 'ind c voi. iI'T Gm Goild ir* '-iv <■ Dip PlocKleitorinne. des ^ hnMpTi m t gro^ U'-- : r:i' ; m ' i b'- ■\ii •• ii iiT h:''l •n Fl' vmb r. \ I.p' >n M ' tar •' vcm .. Tel .>*n »tr ' n ,,t.- Referentin, daß ps niinmphr '0 TithTP sind, daß die qröRte Prain;nnrtT'^.nicaiinn . i) 'p:i r-pf H nd ; ii'ul .?pr •-,! -r. u m ■"'y die Tis b' m ' vi. I und iN u*n Ii T^hr d C"'.-.^u fr« !■•<» h -*c'^'' I 'nu" T;; ' i. ; . 1 eiti f> hrnrnn-" ■ ff ' j und d ■ Trt: ■•T'ipr.i-- -jti I OpuS' hp'i ^1 rri"' nnf i f'- 1 ni^ bt-'' ■ ' r :r> : b - 1 f i"bi Ii. !■ n ,1. ■ -' Wtl '*ry' d-;* -Trc«» ' .nur# > da die \ M d-'■il "1 Aulnihiti« Den Möttem und Kindern un>er« Hilfe ■; . , .1,, >n •(. ti,. |i 1" p- 'ii Ivri f'" - P 1 • . dV 1 Vhp: Ii ' ■ ,, V ■ 9. V -Ml- • •prr ' it r\ ^ tTf - l r ■< ■Ii' 'i'pr Krrs in n! i A:.: ■'•r..i-. d.-^ _Ta- k '• ' : i br: -r- : = r nnv 1 ^rie- . 1 . ■ . T.. ' - r;:- \:-.b,jfi |P r '■ n - bh h bei durb '!;r K ■ 1-w 1 war ' b , ■ = t.-' M ' ■ ",ir- b p d-Up- .---.p- , • rl.->n (!;> Kurs.-s «."nrh der O i:nju=^p 'Ii: dl ■ ' ! Mupn und f'Vdo !■ ' i|' -,! - K l.-ib /ntv '■-'p i iintl s|o!'! ■ W - dn,. boii I'.'ü i'ii- Fr Iii ii'vl il irr h' r. lUIS. Abscbliri'u'nd frdi; p " li"?liqpi :,-il. (•np rinrr-h Öjt und Spit 1 1 verschwnt vurdn. !■ > da die \ M d-'■il "1 Den Möttem und Kindern un>er« Hilfe Seite 4 • Nr. 57/58 * Samsta^/Sonntaj, 26./27. Februar 1944 MARBURGER ZEITUNG r Zukunft unseres Volkes biologisch gesehen Das Hilfswerk »Mutter und Kind« im Unterland mnr nicht? tng'>n kann V • -.hä ilf vtel lu lunye sprlchl, Mich heutrutagt nicht. i'r.J ut*nn tie noch xu guter Ltixt at.i Maic/jÄ Fddpoatbrielen »chwätit, d in k'tniüit d^r Pjir.kt, wo H'inna man ti j l -!'n Mund virtieten liann. Hat n'cht ncbon Jeder ungestört, 6n t.ii (jesprcich mit angchöitf t■ •n: df't Fe. .J, der Immer wacht, ■I fo vvus nu< h ZLr.iitxt' nmcht. h-J-nkr stets: Am Teidon A : it olt ein dritter — der Spion. Frttx Vöttlner fn b«ir7t!r IM .vkrÄiSwiid Fiilz Weidlich in Cilii Als 5rchs?e Cilliu: Miisikringveran-■ •ait'jny liiiilft b'-rclts Mittwoch, den l. '' ri ein K.'avierahcnil von Prltx W j-il ch »tatt Der K? ))(iK-.!nrite Musikschriftslelleiin i. ij )- ii'Tforschr'rin Erna Brand aus J. ,.T ri (ihflr Reqers Leben und \ f i-prechen wird. Hermann Erjauti (T: tf), Erwin lang (Geige) und H«n# V',' rnl-'k (Bratsche) spielen Regera ent-t . (■.. t' S-Tvinad« In G-dur, Werk 141 a. /■. . .rnr'iitd>!, den 27. Februar, um 10 Uhr, ^ 'j.s Einfuhninq In den Abend In d- i'^nmen der Petfaner Stndtbüchercl f V' rn bekannten Musik^chriffsteller J :r. K eingerichtete Max Reger-Fi iion et.yHnet. 1 Sülle. !o Luftftnberq l«t der Ii>-•»- lä rrjnaz Stnlaoj t 'ifh »tarb d!« 5^ttlcnnaist«r»gattln • ?UDantfchltt.di. — In Cllli ta1 dw ih[|7< S'cucramtaiaiuj Pq, Haai V«r-"'jf'T ver«'^ll^d*!n. —- In Prafllau tbt-71 WJtwe und Gastwlr- "''na 3n*r*hn11t. — Ferner starb in ' •-<"h'T'"ci? der gf^weaens Kaufmann '■•)t)ff:usc heg Im hohen Alter von h <<16 GlUrlisraSn'nrr, UnBor« (.llürksmtin.ier in Unlersteier I 1 '■h weitor z;ihlreich iim'atfett und : 'Mfig'» oder "Ite Glürksrilter 'ir-^ ,r,l- ^Hneoi fr*»;idig«n LÄcheln tu* Wf liehen So wurden allein ■<if^ers':hau '»Der LnHterror« la Cilli zahlreich besucht P;-» Ii,:-1 Z I. t . hsn k »•m: 1 d!» ajn Sfl;;i*tag, 19. Februar, im ■ i d I ('>he;s''hule eröitnetea Wan-I OiT Laftterror" herrscht in der Fle^röikerung gröfiles ' i' Moieits am ersten Nachmittag : "lt. iirere hundert Besucher ge-'■ 'fii, doch steigt die Zahl fast r. I. .-bfr nicht nur In der Sann-~»'l)St, sondurn auch In den um-ij ji iini.ri'taeinden, Dörfern und ti I- durch eine durchgreifende .;i-i,oit das JntereFise für dio-dhi.T umso wirkungsvoller« «•! .cbiiu r-.< hr rore. Vor allem aber i.'c die den Ausstellungs- i-.im'" w;c!:"T auffüllt und sich an •'I !' Bildcin nicht sattse- ann ^^.i;l'nr;ingt'n d»?r Besucher las-r erkennen, daß a\ich ;j ■ ,rr t! ?■»'(» B'.ldi'niusstellung voll-dt->n b'' 'l-'SicliMqtcn Zweck er-II ktinu, wtri sie klar, einfach und logisch aufgebaut IsL Die Ausstellung gibt In zahlreichen plastischen Bildern und an Hand vielgestaltiger eindrucksvpller Beispiele Ge-legenhült, sich über alle Möglichkeiten der Vorbereitung von Haus und Hof, dor Slcherstellung von Hab und Gut bei Luftangriffen zu unterrichten, aber sich auch abhold Jeder blassen Theorie In der Belehrung und Aufklärung der aktiven Brandbekämpfung einzuführen. So wird durch diese Wanderschau allen Volksgenossen das notwendige Wissen imd erprobtes Rüstzeug der Erfahrung Tftrmlttelt, damit jeder weiß, was er bei Luftangriffen zu tun hat Keiner gehe auch in den kommenden Tagen an dieser Ausstellung achtlos vorbei, um. wie lange uns die Lufthunnen noch mit ihren Terrorangriffen verschonen, Im Ernstfalle bereit zu sein. Paldasch T- Irbliclie Unterführer auf ihrem Platz Großonf^olcuMc Au.srichtunj^slehrgä nge in Cil). W •. i. I 11, n' r r ;in K' ■nplnis fier ungeheuren toch-'■hptlliclien und führungs-e t d(:.i betricblichon h'it d'TS Arbeitfipnlitische li ' iMide Lelug-^ingt' für il.e f, .t nilf^r bedeutenden Re-Tis durrhriuluhrt, DiC I.ohrin v. ij'Hin in Form von Abt'nc!.e pr.(jn; r '.\';iren: Pg. Sf'hre-l."ilt!r 'ler A'^teiiung neriif':er-i.q 'n '''fr Hindcr^ii'.brung, Pg. Nel»-VC1 dt r nMfi'ie fühiurirj der Kreie-■r I dei AP.^ t'illi, S,^ Slurmbiinn-T ! ■' die KjiiiK!; }den Inq. Do- k, TuMr'.chek uikI Inq Reimiqfirt-1- : f r';n .'iiion ilei Vortlage l>ig ■; M tnd. ri de« 1 e-' i« der AbJoilui'g V v.h.;"g m APA, l'q, Friin?: UT'.toiIi.hror wiirr'en rWnmn.'ißig auf I r .1 sorg':lti(i aiifiqearhe'teton : ■ 'i q : lui't, E', wurdon fol-■Ti bc^Dro/rben: \V;;!tnn'^''h.ni-I T'ibe ;er7''f hunq — Fre-zoit-. cltaiisr-hviuung — Woltblldi i h' l; a. i; D;i6 Arbeitepolitische .Amt und seine Auf-qabeni Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz! Die Frau im Betriebei BetiHebli-che« Vorschlagswesen) Leistungsertüchtigung — warum — wie?i Anlttrnen und Arbeit^ileitungi Menschenführunq — wehrhaft© Arbelt. Die Unterführer bekamen durch dlftse Vortragsreihe eine ziemlich umfassende Giundöchulung. Die Bundesführung Marburg plant fflr die folgende Zeit auch die Teilnahme von Uplfrführern an Schulungen In der Rf'irhsführerschule Wien-Hadersdorf. — Alle dlece Maßnahmen dienen dazu, durch Erstellung eine« tadellosen Führerund Unterfilhrerkorps für den Betrieb sowohl (ils auch für unsere gesamte Industrie ein Rückgrat zu schaffen, eine Gruppe von zielbewußten und restlos nusqerichtefen Menschen, welche dann d e Garanten für unsere Leistung, unsere Ifr.ltiing und unsere gute Wcikmanria-arbeit sein werden. beide Fronteo mü«s«n st«U dl« b««tmöq- lichf.ten Bedinqaikgon qe«tJiaff«n, beiden muß alle« gegeben und geboten werden, wj« ein zur Errairhuuq lhr«s Ziele« b«- nö tagen. Weun Im Reichsgebiet am 28. Februar 1^44 dus ICjähiige Basteheia des Hilfswerk »Mutter und Kind« in würdiger Form begangen wird, so soll dies an die Tatsache erinnern, daß der Nationalso-z'alfffmu« in diesem Zedtraum alles dar-ang^-fietzt hat, um unseren Müttern ihre beetirnmungnnäßLige Aufq^e zu «rlelch-tern. In m'lllonenfachen Hau«b««uciien, In zehnlausenden Kindergärten und Hilfsetellen, in hunderten MOtterhelmen werden In ZunammenailDeit zwischen Fach- und Laienkräften deutschen Müt-tetT» und ihren Kindern Möglichkeiten geboten sich zu stärken, sich ru entwik-keln und damdt unseren Volkskörper la kräftige«. Ab«r nicht d«r prsktlschtn Betrvoanig' al1«isi dl«nt die«M Hllfirw«rk, baeoncWr« «rr.lAherlsrb« Aufgaben sliitl Sm fllb*i^ tragen. Den Wilirm zum Kind su w«ck«B, die einzelne wertige F^mlli« mAglichet groß und gemind *u haiton und durch Beratung etwa vorhegemd« Anfälligkeit ehest ziu ordnen, sind Gebiete, d«ren Auswirkungen «beuao wichtiq itad irl« körperlich« und «eellsch« BriiokiaQ. Auc^ hier la der Untersteiermark tet das Hilfswerk »Mutter und Kind« im Stelrischen HeHmatbund eingebaut «nd der BcMuch unserer xnhirelchttn Kindergärten und der Hilfsstellen l«t tn Verbindung mit dor steigenden Geburtenziffer, ein Zeichen des Eindrlnqon« natlonal«o-zlalhtischen Gedankengutes Ins Unterland. Ahm nicht jmt dl« yoib«dfc>gimg«si ■ur E/hdltuag 8i«g«ii su «chaffan di«nt di«e«« Li«biingaw«rk d«« Pühnrsi M ist auch wesentlich •iikO««chaltel la d«r Heimatfront, besond«!« bat dar B«-Creuung dar von Luftkrl«gs»chAdeii betroffenen Volksgenossen. Krleqtmüttarbei-me, EntbindunQMtationan umI Behelfs-kindergärten entlasten Frauen and Mütter und nehmen Ihnen einen Tai! ihrer Sorge um ihr Schicksal und das ihrer Kinder ab. Hunderttausende ehrenam,t-llche HeJfer und HelferioiMfi bikiaa das Gerüat diea«r Arbeit. Der HilfsstellenVeiterln la der Ortsgruppe soll in erster Linie der Dank der Gemeinschaft gelten für ihre unermüdliche und stille Tätigkeit. Sie Ist es, die tagein und taqau« in Hausbeeuohen oder während der Beratui^isstunden sich dar Mütter und der Klad«r annimmt, Ihren Sorgen und Nöten das rlcfatifie frattUcha Vei«tAndnls aDtgeqeiibrlikfft oad dla ar-st«B HilfsmaSnehmeB la 41« Waoa MU/L Ihrer Aibelt lat es hi «stier Ltal« iwa-«cfar«lbea, 4ai die Hilfe mtd 4er Iteflvi der Gemeinsohaft bis Ina letite Hau« ffS-langen. Wenn dann eine« Tagai dla Fanfaren de« Sieges ertönen and unsere Kämpfer vmlubelt nach Haua« kahran, denn kAanea al« all«, die hier »llqaar-altet haben, dsa H«lnik«hrafn atothtedl« Augen bhcken ha BewtüVtaeln, la ihrer Art ebenso am Steg und für die BrhaltaDg de« Sieges mltqenrirkt xv haben, wie alle anderen, die Ihre PfUdit getaa haben. Gemeinsam haben tle sldi etnqeeetzt fBr die ftonnlqe and ^Qckliche Zukimft tm-seres Volke«. P. O/Hmlng, Letter det Amtea Volkswahl-fahrt Jm Steiritchen ffetmalbund Bunter Reigen um Marburg-Land Auch im Monat März viele Kfinttler zu Gast Der Monat März bringt im Kreis Marburg-Land wieder ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm. Der allen bekannte Zauberkünstler Svengali, der sich bereits überall großer Beliebtheit erfreut, gastiert in einigen Orlen des Kreises. Am 3. Mörz erfreut er Windischfelstriti mit seinen Darbietungen, dio er am 5.. tn Hagau und am 9. Min in Windischgrai wiederholt. Seine Gas'splolreliie beendet der Zauberkiinstler mit einer Veranstaltung in Jahring am 12. und In Wachsenberg am 19. März. Auch sonst ist für den kommenden Monat ein reichhaltiges Veranstaltunga-programm vorgesehen. Unter dem Motto „Wir bringen Frohsinn" besuchen eine Reihe von KünsMem Orte des Kreisea Marburg-Land. Das große Können der Gäste wird bei alt und Jung großen Bol-fall finden und Ihnen einig« Stundea ungetrübter Entspannung bieten. 9« nimmt ata i. Märt In Kact, aa i. la Wlndlsrhgraz nachmlttam wie abends eine derartig« frohe Veranstaltung Ihren Ahl auf, die großen Zuspruch flndea wird. ' Tn der gleichen Zeitspanne gastiert eine „Kraft durch Preude"-Taiutgruppe in dem Landkreis und wird In atneia Tanzabend unsere unterstelrl«che BevAl-kerung erfreuen. Sie tritt am 15. MSn In Wlndischfeistritz auf, «ra Ifl. In einer Abend- und Nachmittagsvorstellung In Wlndischgras. Auch die Bevölkerung von Gonobitt am 19. und von Mahren-berg am 25,, sowie von Pöltschach am folgenden Tag können tich von den entzückenden Darbietungen dieaer Taiti-gruppe überraschen lassen. Des stelrische Landestheater hat ikh mit dem Lustspiel „Zwischen Stuttgart und München" eingeitellt Am 29. und 30. MAn wird die Kfinstlergnippe, die einen ausgexelchneten Ruf b«sltst, der Bevölkerung von Windischfelstriti und Rast einen angenehmen Abend bereiten. Die stelrische Volksbühne Gras (PranU* Bühne), hat gleidifalli den Wag tn den Kreis Marbiirg-Land gefunden und wird >üt rwel heiteren Sta<±en den Besuchen grofie Fr«u4le bareHaa. .4>er Terkaufta GroBveter", a^arst te Obarpnlaga« aa 4 Min geapUH. wtH lanrhan die AD> tagseorgea vergeaaan Uaean. Daaaalba fltAck wli4 aai 1 Min la Wltachate wiederholt fai daai Stftck „Dia TAchtar Joaefi" werden sich die Kllnstlar ebenfalls Mühe geben, die Vontellimgen ra einer großen überrasdiung lu gestaltaa. An B., ?, and S. Min kommt der Schwank In Pragerhof, ^llnlti and Unterpul sgau sur Aufführung. Reges kultiireries Schaffen in Lnttenberg Das Amt Volkbildung der KroisfQh-rung Luttenberg bringt am 73. and 39. Februar zwei Veranstaltungen, die beide Male im Saal des Steirischen Heimat-bundei stattfinden. Am 2fl. Februar gestielt das Stelrlsch« Landeatheeter mit dem Lustspiel »Zwiachen Stattgert «*od München«. Am 29. Fehmar spricht Priti Cuck von »einen Reisen Im Innoraa Chinas, die durch sahireiche faitereesant« Lichtbilder veranechaullcht werden. Nene Wochenkarten-Ausweise Mr die Relchsbahn-Omnlbusiie. Wie bekannt wird, verlieren uiit dem 30. April 1944 die bisherigen Ausweise für dl© Benützung der Reichsbahn-Omnibusse Ihre Gültigkeit. Bs liegt im Intnresae dar Fahrgäste, sich bald mit neuen Aueweisen zu versehen. Llchtblldcrvorlrag tn Jakobstal. In der Ortsgruppe Jakobstal, Kiels Marburg-Land, fand ein LichtWldfrvortrafl mit d^m Thema »Das Leben unseres Führers* statt. Die Ausführungen des Vortragenden, Pq. Maresrh, faiwien den zohl-relcheo Zuhörern lebhaften BeifalL Eine Bücherei fn Wlndischgras. D^a Windischgrazer Ortsgruppe d«a Amte« Volkbildung in dur Kreisffthrung Marburg-Land des Steirischea Hoimatbundes hat, was noch nicht von allen Windisch-grazern genügend beachtct wird, in ihrer neuen schmucken Dienststelle in der Hauplfitrdße auch eine Bücherei ein»f«-richtet. In hellen freundlichen Schränken untergebracht, steht dic^e Bücherei, die bereit« über 1100 Bande umfaßt, allein Einwohnern zur Verfügung, wie ja überhaupt die Dienststelle, von der aus sämtliche kulturellen Veranstaltungen des Ortes ihren Weg nehmen, die Aufgabe hat, im weitesten MaPe der Verbindung zwischen dor Ortsgruppe und den einzelnen Volksgenofison zu dienen. Celungone Krlegs-WVIW-Veranstaltung In Bärenlal. Arn Sonntag, 20. Februar, veranstaltete die hiesige Mädelgrupp« der Deutschen Jugend einen Bunten Nachmittag, der mit mehreren luatlgon E'naktern, Gptiang und Musik den zahlreich erschienenen auswärtigen und hiesigen Besuchern einige Stunden schönster tJnlerhaltung bot. Ein darauf folgend*'* geselliges Zuscirnmen'join vereinte die Bes"cher bei zwangloser Unterhaltung bis in die .«^pütcn Abendstunden. Aus dor allseits wirklich gut gelungenen Veranstaltung konnte dem Krlcci^ WHW der namhafte B^^traq von rund 4000 RM zugeführt werden. ■tag. Ml Pabraar. fand in PraBbaif dar Dleastapen ftr den Monat Pabraar'statt, bei dem Pg. Wagner die Schulung dar Amtsträqer, Zellen- and Blockfdihrcr Aber das Parteiprogramm und seine elnzelneo Punkte fortsetzte. Durch Tatsachenfca-richte aue aelnar «Igaoen Praxis konnte er den Ainre««nd«a benrelaan, daB die alntehiaB Pankt« daa PrograanBaa dar NSDAP eodh achon te dar Unterstalar» mark Tarwirkllcht werden. AnachlieBand aa dieeen Appell ehrte dar Ortagnsppan-führer den Kaeaaradan KotsiaMy, den ar «la eifrlq«tea und besten Samialer dea Dank auseprach and ihm ein Buch, gewidmet vom Kreiabeauftregtan, flbeimlt-telte. konsertabend In Mareck. Bs war wieder «ine allseits begrüAte Abwechslang, die ans Kraft durch Freude am 23. Pa« bruer mit einem Konsert dea Muatfüiiorpa der Wahrmecte bareltala. DU Pranda m dem Besuch lAlqta eich schon am Bahnhof, wo die Soldaten von ihren Gasige bem, wie zur Familie gehörig, empfangen wurden. Der dichtbes«tzt« UchtspiaW saal xollte la begeistertem Bellall seine Anerkennung fftr den muatkallschen Ca« nuß, der mit der Ouvertüre m: »Dichter und Bauer« von F. ▼. 9app4 eigalaltat, Bilt ichönen Metodlenlolgan, achwung-vollen Walzern und Konaerlatllckan fort» gesetzt, und mit dem flotten Marsch dea Dirigenten »Ceblrqsläger auf Kreta« seinen Abschluß fand. Als Sprecher seiner Kameraden brachte ein Soldat in treffenden Worten den Dank für die gastliche Aufnahme zum Ausdruck. Gastredner ans der Steiermark , Der Landeabauamführer von Steiermark. Hainal sprach, vom Krelsbauem-ftlhrer Wachamig namens der Bauem-aohaft det Kraises und von Hauptabtal-hingalalter Rainer la Vertretung de« Lan-desbauemführsre von Kärnten hanlich begrüßt, auf einer grofien Landvolkver-aammliing tn Prieaach. Pg. Halnzl verwies in seiner Rede auf die enge Zueammen&rbeit mit der Partei und überbrachte den Kärntner Bauern die Grüße des Gauleiters und Reichmtatt-halteia Dr. Uibarraither. In sednen weiteren Ausführungen behandelte er dt« künftigen Aufgaben in der Brzeugunqs-Schlacht, deren Hauptarbeit heute axif den Schultern der Bäuerin ruhe. Alt oberste Verpflichtung für die kommenden Monate bf^aichnete der Landes-bauemführer fene, noch mehr Milch aJs bisher zu liefern. Dat deutsche Bauerntum werde die Abadcht der Weltjuden, unseren Brotkorb höher ru hängen, zm-nicht« machen. Die Kraft hleiu verdanke ea aasschlleBlich dem Führer. Landee-banaraMhrar Halnil konnte die öb«ixao-ftnfl alt aa den steirischea Bauera a«b-man, dai aa bei dar Erfüllung dar gro-Ben Aafgaben auch la Kirnten nur etnaa Willan gebe: dae Brot ra sichern als eine weeantliche Grandlaqa für den Sieg. a itlag la BrlachslaliL Am It. Fabruar aachinlttaga fand Im laa)« des Oatthaases Hablan In Brlachsteln ein Klndemachmlttag atatt, bei dem Kleinkinder and die Schuljugend mitwirkten, ■s wurden Taiachladene Volkstlnze auf-geffUhrt Hierauf gab es aln lustlgee Ka-sperl-Theater. Die Varanataltung, dla glänzend gelungan wu, lag in den H&n-den Ton Pm., Vogl.' — Abschließend wurde den Kindern «Ine aus Süßigkeiten bestehende Jauee geboten, nach der sie frohlockend nach Hause gingen. Untarhaltungiabend la Trlfall. Wieder einmal wurde den TrJfallern durch das Amt Volkbildung Im Stedrischen Hei-matbtmd eine abwechslungsreich«, bunte Schau künstlerischer Leistungen geboten, die Ihren Namen' »Grofiar Unter-haltungsabend« mit Recht trug. Durch Wolfgang von Menzlngen ventlndnla-▼oll begleitet, von Lydia Mielke geschmackvoll angesagt, wirbelte eine Pfllla artistischer Darblatungen m daa ctaanandea Auoan dar Trlfaller TorUbei, wie Parterre-Akrobaten, Springer, hala-bracherlache BqutllbrltMk, Blnkelslngai und Salongesang fand reichen BeAfalL Zum ScbluB wechselten origlnalli ClowQsplsse mHelnandar ab und lia> Ben die Trtfaller fftr zwei Standen Ai^ balts- und AMtagaaorgen vargessan Apprt la Polstra«. Die Ortagrappe Poletraa, Kreis Pettau, hielt sm 21. P«> bruar sin an AntetrlgWappell ab, bat dam Kreisführer Bauer Gegenwertifragan bahandalt« «nd RlehUlnien fdr die waA* tara Aibah aftalHa. llna baaoa>daaa A» arttaHiaBg wida hleibal dem Wekr-memierhaflseiiniftlMii Werbanlechltsc^ ■alafl, dar bat dar )atzt«n GeaatraAa»' Manalvat 6m bkilMr bOdmtan Betrag fei Polstraa gasamnalt hatte. Mahn«g aa Kanelrackenfahrer. Dl« KahvertahraiinitarxielMnungen haben la den Kiiagsjehren «ine solcbe Stalganm| erfahren, daB sla Tinlfach nicht mehr la der Lage sind, dla BafördarungewtoadM dar BanrAlkerung la erffUlen. Die gawal> tlge Verkehraaimaftana muB mit dem tfaicben, wenn alchl Tenlagertan, aua teil TaraHaten oder dwch dk Ober bewnipniriaiisy oft recht faperataibadflrf te«n Waganpaik bawlltlgt werden. Bi gibt Mder immer aoch Volksgenoesen, die niobt die nötige Blnslcht haben und auf ktirae und künest« Fahrtstrecken zt» gunstan der Berufstitlfm, die dla Ver> kehramittal unbadlogt Wiatiaa mOassai ▼andclkten wollen, la M sfttar H«up4 Mifgaba aller Nahnrarkalinaalttal la d« baotlgen Zelt, nmldist ahunal daa B» lufavaihahr slcbannatallen. Da die bl» haiign MaBnaboMa ^aa aAobt erraleb tan, lat maa la Tlalan Stidtan eehon g» awunrgen, beeoadara Wag«n oder An» weiaa fOr Berufatltl^e alaturlditen. Bi wild erneut an die Bavölkarunig appal' Bart, daa Barufararkalir aa antlasten dla Varkehraa<tal fOr Kunaferackaa flibefliaapt nicht In Aneprach tu nehmea «nd Palirtan aiar In dar Tarhahrammea Zeit aa mtlamehmaa. Begehrte Brtehnarkaa. Die Nechfraga der Phllatalliten nach Italienischen Marken mit Überdruck, dla jetzt In der Pro-Tlns Lelbach In den Verkehr gekommen tlnd, lat eehr reg«. Die Preise steigen. Wie die Blltter berichten, koatan dla 10-und 25-Llre-Stücke echon 400 Lire hn Prtvathaadel, wlhrend eine gaaee Barle hn Wart Tan BOG Ura iwlscfaen 4H bis 9000 Lire notiert Lelbach hat ka kura«i Zelt schon zum rwaltsnmal eine eolche philatellstlsche Seltenheit zu verzeichnen t denn im Jahre 1941 tlnd die früheren jugoslawischen Marken mit einem italienischen Aufdruck in den Verkehr gekommen. Untersteirer im Dienst für den Nächsten Stolzer Lcistungsbericht des Deutschen Roten Kreuzes Pettau Am 24. Februar hielt das Deutsche Rote Kreuz in Pettau im Saal der Wehrmonn-fechaftsstandarte in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste einen GA>ßappe]l ab. Das spflrten denn auch die angetretenen DkK-Helfor und -Helterinnen, deren stille, aber unermüdliche ehrenamtliche Arbeit durch einen von DRK-Wachtführer Samuda gegebenen Rechenschaftslvericht zahlenmäßig eindrucksvoll aufschien und durch Kretsführer DRK-FF Fritz Bauer angemessene Würdigung erfuhr. In seiner Ansprache strich der Kreisführer für den Dienst Im DRK heraus, daß der Dienst im DRK nur an die Inneren Werte des Menschen appelliere, die Leistung des einzelnen bleibe vielfach verborgen und ohne persönliche Anerkennung von außen. Umso erfreulicher wirkte auf alle die Tatsache, daß die Landesfitelle Salzburg als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit Im vergangenen Jahr die Kreisstelle Pettau zur Hauptwache erhob. In diesem Zusammenhang überreichte Krelsführer Bauet auch den zwei verdientesten Prauen, der DRK-Wachtführarin Pirlch und DRK-Wachtführetin Wesaely besondere Anerkennungsschreiben der Landeestelle und nannte selbst noch vier Angehörige dei männlichen Bereitschaft namentlich, dl« sich im Wehrmannschaftselnsatz als besonder« tapfer erwiesen hatten. Bin politischer Überblick gab den Anwesenden ein klares Bild Ober die getarnte Lage Europas. Unsere Zelt, nach dieser Seite bese'hen, duldet keine Zwischenlösungen mehr, sondern fordert klare Fronten. — Auch in der Heimal muß jeder Volksgenosse sein Äußerstes tun, damit er dereinst einen Plata im neuen Reich beanspruchen kann, jenem sozialistischen Reich, in dem jedei nach seiner Leistung bewwtet werden wird. Die Ftihrerehrung und die LIedei der Nation beendeten den Appell. lu---------- Samstag/Sonntag, 26./27. Febnitr 1944 Ht Nr. 57/58 * Seite 5 Ein neuer Jahrgang Unier den Fahnen der DeulSLhuii Jugend Donnerstag, den 24 Fobrunr kdmen die Bonnführer und Bannmärtelführerin-nen der Deutsche i Jugend in Marburg zu einer« D.enstbesprechimg zusamtaen, bei der S!absleiter Dr. Zelter der Ffihrer-■chaft dif> Aufträge für den Monke. Cilli, Mirkfplatz I. V/lRTSCriAFT UND SQZIAIPQIITIX. Der gefätirlictie deufsctie Konkurrent Welche Sorgen man sich in London und Washington macht Rousevelt hat die im Jahre 1933 unter dem Schlagwort des New Deal mit viel Phrasen Ouncjeleitete neue Wirtschafis-pc'lifik über den Haufen geworfen und üUih die Ratgeber von damals über die Klinge springen lassen Um uer großen Masse gegenüber das Gesicht zu wahren, ließ er aber mit sensationeller Vorankündigung einen neuen Wirtschafts-prcizrB in Aussicht stellen, der unter den Paragraphen des Antltrustgesetzes sich gegen plutokratiBche Machenschaften der anqlo amer kanischen Chemiekon-zorne Imperial Chemical Industries und der Dupont de Nemours richten sollte. Inzwisriien ist jedoch das Verfahren bis nach Kriegsende aufgeschoben worden, und Rf^osevclt läßt seinen Lesern mit teilen, daß die Abbremsung in erster L'" n'c auf Grund einer britischen Beschwerde erfolgt sei. Er seihst beeilt sich durch den stellvertretenden Jus'iz-ministe' Wendel Berge mitzuteilen, daß er nn^h .dem Kriege einer abträglichen wirtschaftlichen Machtkonzentration pri- vater Monopolgruppen rechtzeitig vorbeugen wolle und zu diesem Zweck schon Maßnahmen vorbereite, die der Kartellpolitik und der staatlichen Plan Wirtschaft gleichermaßen den Kampf ansagen. Was haben denn die angeklagt gewe senen beiden Chemiekonzerne verbrochen? Sie hüben in erstei Linie eine Abmachung über die Aufteilung der südamerikanischen Märkte getroffen und vor allem in Argentinien eine gemeinsame Gesellschaft gegründet die den Wettbewerb ausschaltete. Orstens kommt es für die Anglo-Ame-rikaner auf die Ausschaltung der deutschen Konkurrenz an. Man will die Einfuhr deutscher Chemikal en unterbinden und verhindern, daß un'e^ deutscher Aufsicht chemische Retr e'ie Ii Süd^ me r'ka errichtet werden Peiden sind D nge die gegenwärtig dur^h die Kr egs-behinderving in weite Ferne gerücki worden sind, Der zweite Punkt i*t etwa« aktueller und bezieht sich auf die anglo-amerika-nische Industrierivalität. Sie bis zum Frieden durch die planvolle Schwächung des britischen Konkurrenten ausschalten zu können, ist eines der eingestandenen Kriegsziele der Vereinigten Staaten, Sie plädieren für einen uneingeschränkten freien Welthandel in der s'rheren Gewißheit, durch das eigene Übergewicht jede andere Konkurrena leicht ai«schalten zu können. Es fehlt ja nicht an englischen Slim-n en, die sich gegen die wirtschaftliche Kriegführung des amerikanischen »Freun des« zur Wehr setzen. Und da Roosevelt die britische Entrüstung nicht auf einen Höhepunkt treiben will, der den gemeinschaftlichen Kriegsanst'-engungeii sicherlich hinderlich wäre, ließ er die Washingtoner Schauprozessp abbiegen. Die Doilar-Wirtschaftspolitik festigt sich von Wocbo zu Woche immer moh^ und kariii die erhihmende briti«jchc Initiative auf kaltem Wege erledigen. Sport umi lumen Hoher Lebensstandard des deutschen Arbeiters . Die Zeiten de» Hungers und der Not sind vorbei Der Nationalsozialismus hat nicht nur die Auflassung vom Arbeiter politisch richtig gestellt, ihn aU Volksgenossen In die Gemeinschaft wieder eingegliedert und der Ausbeutung «Inen Riegel vorgeschoben, tondem er betwiea ein richtiges Verständnis für die Psychologie des deutschen Arbeiters auch darin, daß er erkannte, der deutsche Mensch ist nur dann innerlich zufrieden und glücklich, wenn er arbeiten kann. Hier willkürlich mit der Drohung der Aussperrung gedrückt werden, 7. Der deutsche Arbeiter braucht nicht mehr in das Ausland tu wandern, lun dort Arbeit zu suchen. 8. Die sotiale Not der Arbeitsloelgkeit hatte nicht nur Angst und Neid um den Arbeitsplatz, »ondern einen Kampf der df^utschen Menschen unNnein^nder zur Fo;^e, der — unterstützt von der Judenhetze — jegliche Volksricmeinschaft ....... .............. ...... ans entsprang der Gedanke des Rerhtr« zerstö'te. Heute stehen wir deutschen des einzelnen auf die Arbeit. Aus diesem.} Menschen wieder al« .A-lieitskameraflen Grunde hat der Führer nach der Macht- I Fcbulter an Schulter. Einer steht für den Übernahme es als »ein wichtigstes und | anderen ein höchstes Ziel angesehen, den Millionen deutscher Arbeitslosen wieder Arbeit zu geben. Dieses Ziel l«t längst erreicht, dadurch aber auch seine Erfüllung leider für viele zu einer solchen Selbstverständlichkeit geworden, daß sie diese gew 1-tigf Leistung des Führers schon fflst vergessen haben, oder nicht mehr als dris erkennen, was sie wirklich bedeutet, Abor gerade diese Erinnerung soll und niuß uns ein Kraftquell sein, um unsere Errungenschaften gegen jeden Ansturm der immer noch als willenloses Werkzeug der Juden uns vorgeschickten Völker, für deren eigene Freiheit wi", so unsinnig und paradox das auch klingen rnaq, durch unseren Sieg beitragen werden, 711 veiteidigen, \V.!s bedeutet die Beseitigung der Ar-beit.siosigkeit für joden efrzclpen v n unf«: t. Die tägliche Sorge, d'e d itm s für jeden deutschen Arbeitsmens'1 "n zur Solbstvfirstdndllchkeit geworden w. r, ob er am nächsten Tag ebenfalls arbeitslos werden würde, ist beseitigt. 2. Das Familienleben hat wieder einen sicheren sozialen Untergrund erhalten. 3. Der deutsche Mensch ist mit sich selbst nicht zufrieden, wenn er keine Beschäftigung hat. Aus diesem Grunde wirkte sich die Arbeitslosigkeit nicht nur sozial aus sondern auch kulturell. Jeder einzelne Arbeitslose, der Arbeit und Brot bekommen hat, sieht wiec^vr ein Ziel, einen Sinn seines lebens. D'es wirkt sich in seiner Gesamfhaltimg lu«. 4. .Vber nicht nur avif den Kultur-strind eines Volkes haben die Arbeitslosigkeit und ihre Beseitigung einen m ißgeb-lichen Einfluß sondern auch auf d e Gesundheit. Der sichere und aleif'h-mäßige Lebensstandard gibt die Möglichkeit einer Ordnung dee Hausstandes, aus der zwangsläufig auch eine Hebung dor Gesiindhe^tspflege entsteht. Die Eltern brauchen nicht mehr zu fiirchten, daß ihre Kinc^er nach Ab'jchluß der Schulzeit keine .Arbeit erhalten and keinen Beruf ergreifen könnten. 6 D'e Gehälter und Löhne können nicht mehr 9. Die Beseitigung der Arbeitslosigkeit hatte den Wiederaufbau der vollkommen minie ten deutschen Wirtsrhaft zur Folne, 10. Die nationale Produktion wuchs durch den Einsatz aller Arbeäts-kri4ffe von Jahr /u J;ihr. Das Volksvermögen stieg entsprechend Dies [ ausschusses Ei*>en-, Blech- und Metall wirkte sich weiter auf den durchschnitt- i waren beim Re.chsminister für Rüstung liehen Lebensstandard der dnutschon Fa- I und Kriegsproduktion veröffentlicht, dl' weitere Herfitellungsbeschränkungeu ent niaschinen ah 15. Oktober 1943 nur noch auf Bezugscheine und Sonderbezugecheine bestellt und geliefert werden, die von den Landofibduernfichaften und den Kreis-bduernschaften sowie einigen Verbänden ausncstellt sind. In Ergänzung hierzu ist nun angeordnet worden, daß alle vor dem l."?, Oktober 1943 aufigestellten Bezugscheine Bedarfsdeckungsftcheine oder Anschaffungsgenehmigungen für Landmaschinen mit Ausnahme von Schleppern ungültig aind. Die ungültigen Bezugscheine sind zurückzureichen mit dem Anheimstellen, die gewünschte Lardmasrhine bei der zuständigen Stelle neu zu beantragen. Gleichzeitig enthält f'ie .Anordnung 7wei neue Listen von LcindinüSf hinen, für deren Bezug die Lande«- h7w, Kreisbauernschaften usw. die Bezugscheine und Sonderhezugschei-ne auistitellen. Die neue Anordnung trat am 15, Februar 1044 in Kraft. Weitere Kerstellungsbeschränkungen auf dem Eisen-, Blech- und Metallwaren-geblet. Im RA Nr. 36 vom 12 Februar 1944 ftind drei Anordnungen des Haupt- 100 000 M'^rk Lösp^eM — dafür d?0 Schwester Vlndobonas Kolportagehafte Vorgeschichte um eine altersgraue Stadt Die ins Steinfeld vorgeschobene jüngere Schwester Vindobonns, die »allzeit getreue« Wiener-Neustadt, feiert heuer ihren 750 Geburtstag. Gewiß, über sie hat das Füllhorn nicht so verschwendi'-risch die Anmut und den Liel)reiz ausgegossen wie über ihre ältere und größere Schwester am Fuß des Kahlenber-ges. In eine karge und herbe Landschaft eingebettet im Winter von eisigen Stürmen durchfegt und im Sommer von trockenei Hitze geplagt, hüllte sie sich einst als ein südliches Außenfort Wiens trotzig in ihre steinernen Mauern. Wie kommt diese alltagsgraue Industriestadt nur zu dei in ihrer Romantik fast sc.ion kolportagehalten Vorgeschichte Ihrer Gründung? Stammte das Geld, das der Bau dieser Festung inmitten der zwischen Leitha- und Rosalie-gebirge bedrohlich gen Osten klaffenden Senke verschlang, doch aus jenen 100 000 Mark Lösegeld, die Rieh ud Löwenherz Herzog Leopold V., dem Tugendhaften, für seine Freilassung bezahlen mußte. Bekanntlich hatte der hochfohrende englische König den Babenberger Herzog, als sie beide im Kreuzheer vor Akkon gekämpft hütlen, dadurch tödlich beleidigt, daß er auf die auf einem Turm der eroberten Türkenfeste aufriepflanzte österreichische Fahnn halte herunterreißen und in den Staub treten lassen. Die Kränkung sollte ihm teuer zu stehen wohl als Kaufmann verkleidet, Fnde 1192 in der Wiener Vorstadl Erdberg erkannt und festgenommen wurde, setzte ihn sein Widersacher so lange auf Burg Dürnstein in Haft, bis das Lösegeld in das sich der Babenberger übrigt^ns mit K'tilser Heinrich VI. teilte, bei Heller und Pfennig bezahlt war. Leopold V. ve wüiidle die auf ihn entfallende Hälfte niilit nur dazu, Wien mit einer neuen starken Mauer samt Graben zu umgürten, sondern daneben auch das Städt-chon Enns zu befestigen und endlich noch zwei neue Bollwerke an, der ungb-Tischen Grenze zu errichten: Hainburg und Neustadt. Es war dies wohl der einzige Beitrag, den Albion, wenn auch natürlich imfrelwillig, im Laufe der Geschichte für die Sicherung Europas gegen die Anstürme aus dem Osten leistete. Von dem späteren Wachsen und Emporblühen dor Neustadt künden unzählige steinerne Zeugen aus allen Jahrhunderten, wie der malerische »Reck-turm«, der so alt ist wie die Stadt selbst, die spälromantlsche Liebfrauenkirche, das Bürgerspital mit seinem berühmten Laubenhof und das Portal dos Zeughauses. Den stärksten Auftrieb jedoch erh'elt Wiens Schwesterstadt, als 1752 in ihre alte landesfürstÜche Burg die Maria-Theresianische Militärakademie einzog, atis der dann durch mehr als anderfh.ilb Jahrhunderte das Offiizerskoips der Do- komjuen. Als er auf der Heimkehr, ob- nauuionarchie hervorging. m«lie aus. Wenn wir uns d'ese Titsachen klar vor Augen holten, so sehen wir nicht nur die Größe und rlie Ewiqkeitsbedeu-tung dieser gewaltigen Tat Adolf Hitlers, sondern zu gleicher Zelt einen der Gründe, au* denen der Haß dw jüdisch-holschewlstlsrhen reqne's gegenüber d->m Führer entsprang « Verfc otcncr T" Msch verkehr A'.uh zwischen Ein/«. Ihandehkaufltiilen I'Miner wieder koni'nen den gesamten K'iutin(inn'''stand in ^■.'ßkredit bringende Fälle vor Gericht, in lenen Kaufleule unter Mißachtung ihic Pflicht sich auri der Abgälte von Waren pLMsönliche Vorteile verschifft haben. So wurden ein Kouf-mann und «eine Frau v/egen verbotenen Tauschvorkehrs und Zuwiderhandhmfieu geqen die Verbrauch»ieqelunrrsstraf-Ver-ordnung verurteilt. S;e hatten sich in mehreren Fällen onqen Abgabe von Textil'en aus ihrem Einze'handf Isqe-«chäft teilweise auch ohne Punkte Lebensmittel liefern lassen bzw, diese direkt verlangt. Nach der Stellungnahme des Reichfiqerichts wird die Bestrafung dor Angeklagten nicht dadurch gehindert, daß sie mit einem der Abnehme^ in freundschaftlichen Beziehungen standen. Der nach 5 I A de; Kriegswirtschafts-Verordnung verbotene Zusammenhang zwischen der Bevor/u (ung bei Lieferung der Stoffe und den gtUeferten Tauschwaren wird durch derartige B'^ziehungen nicht au6gesrhlossen E Anqeklagten das erkannt und die I.ebfnfimittel in die^sem Sinne anqenommen h.iben. Einziehung der IfOO Kronen-Banknoten. Am 15. Januar '^^44 haben die 1000 Kro-nen-Bankuoteii (Typo 11} im Protektorat aufgehört, gesetzliche Zahlungsmitlei zu sein. Diese BanKnoteu sind 197 mal MU Millimeter groß dunkelblau und tragen das AusgaVieddtu.n 8. 4. 1932 Besondere Merkmale dieser Noten ?äind: Auf dei Vorderseite eine Frauengestalt über die Erdkugel gebeugt, auf der Rückseite zwei Frauentieslalten Die eingezogenen 1000 Kronen-Bonknoton werden von der Nationalbank für Böhmen und Mähren, Hauptanstalt in Prag II, Bredauergasse, noch bis zum 15 April 1944 umgetauscht. Reinigung des entladenen Güterwagens. Der Verbandsleiter des Deutschen Eisenbahnverkehrilverbande« hat an(|e-ordnet, daß kein leerer Wagen den Bahnhof verlassen oder zur Beladung gestellt werden darf, der nicht besenrein ist. Die Dienststellen der Eisenbahn sind angewiesen worden, die Empfänger, besonders auch die Empfänger von Massen-qülcrn, schon bei Aushändigunq der Frachtbr efe bzw Zustellung der Wrtge4i auf ihre Reiniqunqspflicht hinzuweisen und, falls dies nichts nützt, die Reiniqunq unler Erhebung der Reinigung«grbühren vornehmen zu lassen. n!)erprüfunq der Landmaschlnenbestol-lunq. Nach einer im Oktober des vergangenen Jfrhrp« ergangenen Anordn>mg des Hev()llmächtinten für die Maschlnen-produktion dürfen alle und neue Land- halten und 14 Tage nach ihrer Verkün dung in Kraft treten, Sie gelten auch in der Untersteiermark und in den besetzten Gebieten Kärntens und Krains. Nach der Anordnung Nr. 1/44 Ist die Herstellung von Kohlewasserheizen verboten, während die Herstellung von Boilern nur den Heretellern geetatlet ist, die auf Vorschlag d^'s Leiters des .Arbeitsausschüsse#; Warmwaisseranlagen durch den Son-rie''ausf5chuß Ko'"h- und Warmwasseran-IfKiMi Pine Herfitellunqsanweisunq erhalten. Durch die .Anordnimrj 4 44 wird ein Verbot der Hprstelluiiq von Schlöfisern und Beschlägen aller Art aufh für Wehrmachtszwecke auscte^prochen. Die Her-stollunq von Schlös'^ern und Beschläge ist nur den Herstellern qestattet, d e eine Ilerstellunqsanweis'.inq auf Vorschlaq de« Leiters des .Arbeilsau'^^ic hufwes Schlösser unrl Beschläqe erhalten. Zuwendungen an Pensionskassen und UnterslUtzungskasson als abzugsfithlge Betriebsausgaben. Nach einem RdF-Erl.iß sind Zuwendungen an betriebliche Pen-sionskassen o'lor l'nterstützungskassen die von der Körperschaftssteuer befreit sind, als abzugsfdhige Betriebsausgaben zu behandeln, soweit sie sich in angemessenem Umfang halten. Zuwendungen solcher Art die nicht von der Körper-sch^ftssteuer befreit sind, bilden in der Regel abzugsfähige Betriebsausgaben nur in der Hötie, in der aus der K ^ssc in demselben Wirtschaftsjahr an die I.ei-stmgsberechtigten Zuwendungen ge-w ihrt werden. Angemessen sind Zuwendungen in der Regel insoweit als sie 1. einen bestimmten Hundertsatz der Lohn-und Gehaltssumme nicht übersteigen, die der Unternehmer im Jahr der Zuwendung für die I eistungsbcre''htigten dor Kasse aufwendet und außerdem 2. nicht zur An'amm'ung eines unangemessen hohen Kassenvermögens führen, — Der Hundertsatz der Lohn- und Gehalt«s-summe bfWräqt bis auf weiteres 10" n (bisher 20'* n), Arbeitsbücher mftssen luftschuizsicher aiifbowahrl worden. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz weist in einem Erlaß de« Reichisarbeitshlatte^; Nr, 4, Teil 1, Seite 52 darauf hm, daß die Unternehmer in luftgefährdeten Gebieten die Arbeitsbücher ihrer Gt'folgschafts-mitqlieder so luftsrhutzsicber wie möglich aufzubewahren haben. Hierzu gehört, daß «ie die Arbeitsbücher soweit wie möglich nach weniqer luftb^Klrohten Orten in Sicherheit brinqen und dort verwahren. Die Erfüllunn der Arbeitsbuchpflichten de« Betrieli«führers darf bei einer solchen Aufbewahrung aber nicht in Frage qestellt werden, Daneqen ist eine Aushändigunq des Arbeitsbuches an den Arbeitsbuchinhdber selbst zum Zwecke der AuHjcwahrunq während der Dauer der Beschäftigung unzulä(w;ig. Sinkende Baumwolleinfuhr In Riimä-nion. In einem Vortrag über den Anbau von Baumwolle in Rumänien stellte der gewesene Ackerbaununister Pana vor der landwirtschaftlichen Akademie fest, daß Rumänien in den Jahren vor Krieg«-dusbruch jährlich ungefähr 35 000 t Baumwolle aus dem .Auslande eingeführt habe Seit 19.<5 sei die Einfuhr von Baumwollfödon im Absinken begriflen gewesen, da die im Lande arbeitenden Sp nnereien, deren Kapazität mit 22 000 t jährlich vernn<'ch!.iqt wird, die Verar-be fung der Rohbaumwolle in steiqendem Maße selbst voqenommcn hätten. Der Handballsport im Anmaisch Vor dem Start zur zweiten Hälfte der steirischen Meisterschaft Trotz aller Erschwernisse setzt der atei-rlsche Handballsport «einen Entwicklungsgang unentwegt fort. Dabei hält auch die Untersteiermark kräftig nut, die für die Geltendmachung des Handballs im Unterland schon viel getan hat Schon in den nächsten Taqen nehmen die Hcindballspiele wieder ihren Anfang und man sieht bereits mit lebhaftem Interesse den kommenden Ereignissen entgegen. Der SpieJplan der Frühjahrstierie der steirischen Handballme.sterschaft qesta tet sich wie folgt; Männör: 5. März; ADTV Graz — Böhl^r Kap fenberg, KSK Leohen — I.SV Zeltweq Stuko Graz — R^ipid Marburg. 12. März; ADTV Graz — Sliiko 0^7 Böhler Kapfenbeig — LSV Zelt weg, KSH Leoben — Rapid M,irburq. 19. M.iirz: Stuko Graz — KSK lerb^n Rapid Marburq — Böbler K-iplenborfi ADTV Graz — LSV Zrltweq. 26. März; Stuko Graz — Böbler Kap fenberg, KSK Leohen — \DTV Graz, Rr pid Marburg — LSV Zeltweq, 2 April: Rari'd Mirburq — ADTX Graz, KSK Leoben — Böbler Kapfen'i'^rc' Stuko Graz — LSV Zeltweg 9. April: KSK Leobpn — Stuko Gra AD'^V Graz — Rapid Marburg. Frauen; 19. März: HC Graz — TuS Leibni' Rapid Marburg — Reichsbahn Graz. 2^1. Mär?: HC Gr,i/ -- Marliurr TuS le'bn't? — Rpi'"hsb,ihn Gr,*17,. 2 April- Rcich'ihnhn Graz — HC Grr, TuS Leibnitz — Rapid Marburg. 9, April; Reichsbahn Graz — Tus Lei* nltx. Die Endspiele der Sieqer der Grupp' Nord und Süd werden am l^i, und ? April ausnetraqen. Abfah^fs- UT^d Torlpuf um T'tßl Wenn am 4. inid 5. M irz in St .Anti. die beaten, augenblicklich »rireifliare-i Abfahrer und Torläufer um deutsche Kriegsmeisterschaften ktirnplen, dann werden vieler Gedanken zunickfahren zu den Männern, die diesmal und auch später nicht mehr dabei »ein werden-Albert Pfeifer und viele andere mehr. Nur bei einem darf man die Hoffnung nicht sinken lassen, daß er eines Taqes doch wieder freudestrahlend am '^•.irt auf dem Galzig steht. Weltme <^te' n. Pepi Jennewein, der bekanntlifh \ i,e-raumer Zeit als vermißt qemeld'-t wiude. In St. Anton legt mnn mittlerweMp b t-Me Hand an die Vorbereitungen Der Skiclub Arlberg muß die Arbeit diesmal mit seinen wenigen Männern (und Frauen) schaffen. Man wird die »Kandahar« ausstocken und wahrscheinlich wird sie iich noch etwas schwerer präsentleren als In den Vorjahren, weil H-e Strecke eben nicht so »luxuriös- hergerichtet werden kann wie fonst Alirr vor 20 Jahren war das nicht ardf^rs, n 1 atich damals fuhr man nifhl 'il. hi I'n iibrigen wird man si-h d.ni I h'-h '*■ :i, daß auch der eine od^r der n - werber sich dem .beliehten Trnmnel-kommando-' anschließt und so d> Si-h.ir der Helfer vprRtä-ke, Irgendwo fiel kürzlich die Bemerkuna vom »jungen Toriaul«. So jung ist d(-r Torlauf aber keiuesweqs Schon 1H)0 -lab es im norwegischen Telem-rken T »r-läufe, die man dnmal« noch Slalom nannte, 1906 ()Hh es auf Holm^nkiW den letzten Torlaufwettbewer'o zu einer Ze I also, als gerade in M tteleuropa d-e ersten groben Torlaiife ausgetragen wurden. ^ Der Sporiqau Kärnten ermittePe auf der Görlitzen alle sc;ne Si Ii nu .ötcr. Den Titel im 12 km-Langlauf holte sich dt 1 deutsche Doppelmeister D. in.'tz iPc Geb. Jäger) ;n 31:55 in e;iU'm unerho' scharfen Rennen mit fiinl Sekunden Vo' Sprung gegen Unterrainer (Pol. Cieb, Jg und Knific (Aßhngl. Der Komb.nations sieg fiel an Rasinger (Aßlin(|), der S e^ j im Spezialspringen an Pikonig (Aßling I Kombinalionssicger m den alpinen Wt l: j bewerben wurde der Klagenfurter Kr;c I voj, der auch in der Abfahrt den eiste : Platz belegte. Der Torlauf sah den V lacher Vlaier an erster Stelle, Bayerns «Jpine Schimelslerschaftei wurden am Wochenende auf der Olyni piastrecke vom Kreuzeck zur Talstatioi entschieden. Bei den Männern holte sicl Eberhard Kneißl (Sölden) in 4:10 den T tel vor Rudi Schwarz (Partenk'rcheti' und Markus Schweiger (Gaim sch). Ii: der Altersklasse glänzte Hatiti Kemse-(Partenkirchen) mit 4.20, während in dei Versehrtenklasse Heinrich Clausiiiq (Gai-misch) In 4:50 zum Siege kam. Den Frau entitel holte sich Liesl Roth (Garmisch, in 6:12. Ruder-Wanderfahrten 1944. Die Vei-anstaltungen von gemeinschaftlichen Rii-der-Wanderfahrten ist auch im ne^ien Kriegsjahr von großer Bedeutung, um den Ruderern und Ruderinnen eine kitry«' Erholung und Entspannunq von hrei schweren Arbeit zu verj^chaffen. Bei der Schw'eriqkeit der Verkehrsverhällnisse und der Verpflequuq muß die Zahl der Teilnehmer und die Zeitdauer einei Fahrt m(ialichst eingt«ichränkl werden, Zweite Begeqnung der dentsch-imgari-schen Boxer. Solddten, Rüs'unq.-w'h.i!-fende und Verwundete füllten den Münchener Löwenbrdukeller bis auf den letzten Platz, als die ^weiii Begogming zwischen den deutschen und unqarischen Amateurboxern ihren Beq-nn nahm. W e in Berlin standen auch hier vier unqarischen Siegen vier deutsche qeqenübe'^. In der deutschen Staffel sorqten Utz, Heese. Bastian und Runqe für d.^n Gleichstand. Die deutschen ! elrhtnthletikmfisffr-j Schäften dieses .lahres sind beioits ter-j minlich festgelegt worden. Sie sollen am I 12 und 1.1. AMqu';t 'um .\nsti.^l. Fcbntar 1944 MARBURGER ZEITUNG IN ZV/EI )ÄHREN 400 WORTE Der ^v'dr^schatz dor Erslrjehorenen und lier spdit-n>n Kinder Daß sich tun Kind einen gewissen \V(irl;.cl.d:/ sein Iruh aneignet, wüii^ jede Miitfji; doch Iciiit sich nur schwer sa-ci'ii, um uinvirle Wnr'e ps sich ridbei vuhl hiind(!!t. BGi eitujo'iLndün Beobachtungen fiel auf, daß sich hinsichtlich des kindlichen WoiIscha'zf^s erplrjcbo-r< iie KhulL-r vt^n sp,ili>r geborenen zitm-Hch iintfMrichcidcn. Die jüngeren der be-obicl'!olen Kinder eigneten sich nämlich in der gleichen Zeit viel mehr \V<>rte an als die Erstgeborenen, die z. H. h s 7,um st-gestellt haben, 91 Zentimeter. Rechnet man die fünf Zentimeter dazu, die der Stoff des Ajizuges ausmacht, so ergeben sich 96 Zenttraeter. Die Hälfte dieses Maßes beträgt 48 — die durchschnittliche Männergröße. Da aber nicht jeder Mann ein Apollo ist, hat die Herrenkonfektion vorsorglich noch weitere ■cht Orftfieo etagafUhrt, A» mer 44 bis 60 reichen. Bei den Damen ist die Sache nicht ganz so einfach. Auch ihre Größen errechnen sich aus der Hälfte des Ob«r-maßes, von 38 bis 54. Hier kennt man aber als besondere Varianten halbe Größen, die sogenannten »kleinen« und »großen« Nummern. Die Damenstrümpte werden ebenfalls noch nach Zoll gemee-sen. Da ein Zoll etwa zweieinhalb Zentimeter beträgt, so verr&t uns beispielsweise die Strumpfgröße 10, dafi ihre TrS- Jotef Wehhehef geiin 15 Zentimeter lange Ftifl« hat. Die Schuhindustrie rechnet schon seit Jahrhunderten nach dem heute noch gültigen Prinxlp. Hier bezeichnen die GxOfien jedoch merkwürdigerwaiea nicht die Länge der Schuhe, sondern die der Leiaten. Von 17 bis 48 reicht diese Skala. Und schliefilicb kann auch die H»rren-hutindustrla aicht auf ein einheitliches GrOflensysteoa venichten. Allerdings ist dies sehr einfach, da die Zahlen der Weiten den Kopfumfang in Zentimetern angeben. Walther von Hollander: GELIEBT ODER VERSTANDEN ? Vom Irrtum der Liebenden und dem geduldigen Weg der Liebe Wer in einer Liebe drinsteht — dem erscheint es unnötig, über die Liebe nachzudenken oder qar darüber zu eprechen. Er sieht keine Probleme und keine Gefahren. Und in der Tat: der Liebende fühlt richtig, urteilt richtig. Auf die lei-seete Gefühlsbewerinnq zum anderen ant wortet er echohaft, und der noch ungewünschte Wunsch ist ihm schon offenbar. Ob der Liebende die Geliebte, ob die Geliebte den Li<*benden wirklich versteht, begreift, erkennt — das ist nicht klar, und e« ist auch zunächst unwichtig Denn «ie handeln so, als hätten sie dei' andern vorstanden. Bis eines Tages ... Eines Tage« erwacht Jeder Lieben^de aus seiner Verzauberung. Und da dir sprichwörtlich festgelegte Meinung meint, daß Liebe blind macht, so meint der Erwachende, er würde nun sehend und sähe jetzt erst das Richtige, während er sich zuvor getäuscht hätte. Man könnte übrigens genau so sagen: eine« Taqes schläft jede Ll^e ein. Jedenfalls wird fast niemanden die große, erschreckendr Veränderung der Uebe erspart. Bs Ist dann ganz einerlei, ob man sich aus den Himmeln gefallen, von der Liebe ent täuscht, von der rauhen Wirklichkeit qe weckt oder von der Welt zurückgeholt vorkommt. Wenn der Liebende aus deir Bannkreis, dem Feuerkreis, der Liebe hin?e. Jede wahre Leidenschaft ist eine solche intuitive Schau. Die Liebenden aber, die« diese Schau haben, sind nicht, wie sie glauben, am Ziel, sondern sie sind nu' mit einem Ziel gesegnet, von einem Ziel erhellt Wer aber bes Orts.« Sie ging neben ihm, e-- antwortete ihr; der Weg fiihrto aus dem Ort hinaus auf d»e Höhe. Sie schwatzte und erzihlte: »Wie freue ich mich, Euch so plötTÜch hior zu trel-fen! Ihr seid hif-r weqr.n der Erfindung? Ja, ich...« Sie stockte etwas verlegen, dann fuhr sin fort: »Ich hin h'er hoi dem Pfarrer zu Gaete. Wann haben wir uns das letztemal gesehen' Im Hannover, als wir dort waren? Das ist min wohl ein halbes Jahr her. Sie seufzte, »In Hiinnover war es Fräulein, Fräulein war mit dm Wnifenbuttler Herrschaften dort", boslüligtf? Leibniz. »Weshalb sprechen wir so von fremden und gleichgültigen Dingen!« sagte das Fräulein. »Nun habe ich die Gelegenheit, Euch einmal im Freien zu sehen. 1hl seid mir fast wie ein Vater. Ich will Wichtigeres mit Euch besprechen.« Sie stockte wieder. Leibniz erwiderte: »Ich weiß, was Ihr mir erzählen wollt, Fräulein. Ich bitte Euch, mir alles zu erzählen. Betrachtet mich als einen Beichtvater. Aber Iht könnt die Worte nicht über die L'ppeii bringen. So will ich Buch dann Mut machen, denn ich bin ja ein Mann, noch dazu ein älterer, wonngleich nicht gerarte ganz so alt, wie Euro Güte mich machen möchte.« Er lächelte, und auch sie lächelte. Sie lächelte und warf ihm einen schräg*>n Blick zu: »Also etwas eitel ist der Herr Hofrat auch?« Er antwortete: »Das liebt kein Mann, der noch nicht gewde ein Greis ist, wenn ein schönes Mädchen ihn als Vater betrachtet.« Sie lachte hell und sagte: »Ja, so sind wir wohl. Wir sind nun wohl alle Menschen. Ich habe mir ja oft gedacht: Wenn wir so reine Geister sein könnten ...« »Das denken sich junge Mädchen so«, s;>gte Leibniz, »wenn sip von gutei Gemütsart sind. Deshalb müßten sie eben heiraten.« Eine rote Lohe schlug über das Gesicht des Fräuleins. Sie erwiderte: »Nun lebe ich hier zwischen einfachen und harmlosen Menschen, die keine Ahnung von d^^m haben, das mein Gemüt he-•wrgt, E'-st heute habe ich einem jungen Maua last dassulUe gesagt, was Ihr eben sagt, einern braven Landjunker, für den ich nun ein fremder Vogel blni ja, hier könnte ich mir vorstellen, daß Ich heiratete. einen ordentlichen Mann, der sein Eigentum zusammenhält, und daß ich Kinder erzöge, und dann flögen die Kinder in alle Windrichtungen auseinander, und ich würde alt, und das wäre dann das Leben, Ihr seid ein Mann, Ich bin ein Mädchen. »Ihr könnt allein stehen, ein Mädchen —«, sie wurde wieder rot, »ein Mädchen kann nur durch den Mann zu sich selber kommen.« »Das scheint wahr zu sein«, erwiderte Leibniz. »Aber ein Mann kann gleichfalls nicht durch sich selber zu sich selber kommen. Seht Ihr, Ich bin nun vierzig Jahre und bin arm. Jetzt mühe ich mich ab mit einer Erfindung, Wenn sie mir glückt, dann bin ich frei, d^rjn brauche ich nicht zwischen den andern Menschen zu leben, sondern kann ein Haus ■uf dem Lande haben in der Nähe einer großen Bibliothek, und ds kann ich denn meine Arbeiten machen.« »Ja«, sagte das Fräulein, »das habe ich auch schon verspürt. Drei Dinge könnet einem das Leben schwer machen, wenn man — nun, wenn man ein Mensch ist wie Ihr: wenn einer in niedrigem Stand geboren ist, wenn er krank ist, und wenn er kein Geld hat. Nun, das erste überwindet sich am leichtesten. Ein jeder Mensch gilt schließlich, was er ist, wenn er nicht ganzUch un- fähig Ist, sich selber darzustellen. In Krankheit des Körpers schickt man sich, wie man alch auf die Mangelhaftigkeit eines Handwerkgerftts einrichtet, mit dem man schaffen muß. Aber wenn man kein Geld hat, dann verlangen die andern Menschen, daß man ein Sklave sein soll, daß man eine Sklavenseele haben soll.« Ihre Augen blitzten. Sie fuhr fort; »Das möchten die Menschen ja Immer verlangen. Aber wenn man Geld hat, dann wagen sie nicht, daa Verlangen zu Äußern.« »Mein liebes Kind«, sagte Leibniz, Indem er seine feine Hand dem Fräulein auf den Arm legte, »ich weiß, was Euch bewegt, auch ohne daß Ihr es mir gesagt habt. Schon für einen stolzen Mann ist das Leben schwer. Ich kann mir gar nicht ausdenken, wie srhwer es für ein stolzes Weib Ist, das —« »Nun, das seine weibliche Aufgabe erfüllen möchte«, vollendete das Fräulein, »das sich hingeben möchte. Ihr ver steht das. Aber Ihr könntet Ja auch mein Vater sein. Würdet Ihr es schon versfanden haben, als Ihr in den Jahren wart, die zu mir paßten? Da sind wohl die Grenzen des Mannes.« — »Vielleicht solltet Ihr sagen: die Grenzen des Fürsten«, erwiderte Leibniz. »Des Fürsten?« fragte das Fräulein nachdenklich. »Des Fütsten, wenn er seinen Beruf so auffnst, wie Golt will«, vollendete Leibolz. »Der Fürst kann keinen Freund haben, keinen gleichberechtigten Ratgeber, sondern nur Dienstboten. Er kann auch nicht das Glück genießen, sich in einer Liebe ganz zu verschenken, eins zu werden mit einem andern Weseni sondern er kann nur eine Geliebte haben, ein Spielzeug.« »Ich könnte kein Dienslbote sein, Ich kann kein Spielzeug sein«, rief das Fräulein mit blitzenden Augen. »Ich war auf der Staufenburg, ehe Ich hieher kam«, erzählte das Fräulein. »Da hat vor anderthalb hundert Jahren Eva von Tro't gewohnt. Ich habe die Geschichte e.-kundet, bei alten Leuten am Hof und aiif der Staufenburq. Sie war keine braur-schweigische Untertanin, ihre Familie stammte aus Hessen, aber ihre Verwandten hn^en schon in braunschweigischen Diensten gestanden. Ein Bruder von ihr halle dem Herzog das Lohen oerettet und verlor dabei selber das L^ben, Das war wohl so DienstbolpnnfHchf.« Leibniz unterbrach das Fräiiein: »Weshalb seid Ih»- so bittcT? Er war ein Diener und starb für selnea Herrn. Vr war ein treuer Diener, Wenn se'n Herr ein treuer Herr war, dann waren beide vor Gott gleich.« »Vor Gott — ja«, sagte das Fräulein gedehnt. »Ihr wolltet von Eva Trott erzählen«, sprach Leibnli, MARBUFtER ZEITUNG Samstag/Sonntag. 26727. Febniar 1M44 * Nr. 57 58 * Se't^ 7 Wl« lange Ist ef her, Gefährte, dafi wir auf dem behäbig breiten, 80 sehr beschenkenden Höhenrücken standen, der damals die sinnlose Grenze bildete, die uns von naher Väterheimat trennte? „Böser Rücken", sagten wir im Scherz zu dem Zauberberg, der uns das Unterland mahnend und erinnernd darbot. — „Posruck" hieß er bei den Vätern und wir konnten uns nicht satt sehen an den Gaben so vielfältiger und anmutiger Art, die sein mächtiger Rücken uns bescherte. Oder gingen wir selber den Wundem entgegen? Weiß Gott, wie damals eben eines in das andere klang, wie der Wind, der nimmermüde, von den Wandernden nicht immer gellebte Freund der Berge, den Atem verhielt und nur leise Im Gezweig spielte, durch das die Sonne glühte, wie das schöne Land da draußen im flirrenden Dunst versank . . . Damals blickten wir noch wie aus wunschweiten Fernen auf das Bacher-gebirge, in die zarten Wipfelwallungen der merkwürdig verschlossenen, ungeheuren Wälder, deren dunkle Schleppe In das Engtal niederfiel, das der graugrüne Saum der Drau durchschnitt. Es rauschte leise, sehr verhalten zu ims herauf, wir vruflten nicht ob et vom Waldatem kam, oder vom Spiel des Flusses. Schon klang das ewig schöne Lied dieser Landbreiten darin auf, von Flößern klang ei, vom Windmühlen-•chlag flberm Rebenblau, vom Urwaldatem altverschlossener, riesiger Waldgeschöpfe und vom Schrei der wilden Tauben im verblauenden Oktobertag, da sich die Frücht« der Kastanien aus den Stachelhüllen lösen und, gefallen, Im gelben Laub versinken. Heute wandern ¥fir hanghlnab, wir kehren wieder, wie einst vor langen Jahren, bei den Vätern ein. Das Land, das uns empfängt, Ist wie Urheimat, so tief versunken aus Waldorgeltiefen schlägt «In Atem zu uns herauf. Wir kommen hier abseits von breiten, viel befahrenen Straßen in das Unterland. Drüben, stundenweit Jenseltt des Kammweges, greift die gemäßigte Talbucht des mittleren Landes über den Hügelzauber der Büheln weit in das Untersteirische hJneini wir wanderton übor olniamo Triton nnd otol-gen nun nieder zu Wald und FluA. Dl« Drau, mit ihrem unergründlichen, ganz der Erde zugewandten Antlitz, schiebt ■ich hier nach mächtiger Kniebeuge In das befreite Feld, den Ufern der Stadt Marburg zu. Noch hält der Wald den Fluß in engen Fesseln, einen Pfad, ein Bahngeleisc nebenher am Wassersaume gestattet er, dann hebt schon seine dunkelgrüne Mauer an, ungebrochen bis zum Gipfelkamm und umschlingt Tal um Tal. Bacherl Im Nomon ichon goholmnlfit OS nach Sage, Märchen, Geistom und Urwald. Niedersteigend, da uns das Drautal allmählich nimmt, wird es uns Tom Landschaftlichen her gowlfl, wlo ■ehr sich die Natur hier verborgen hält, geborgen vor allzu menschlichem Zugriff. Zwar schnarrt unfern eine Säge, und Kahlschläge im Nacken des ungebärdig aufgeworfenen Gebirgsstocks sind Weiser gröberen Zugriffsi aber unendlich weit schwingen sich rundum die Wälderbreiten auf, in unverlorener Köstlichkeit, wie sie so einmalig nur aus dem Bündnis von Anmut und Urtümlichem spricht. Zwar, man entsinnt «Ich von früher her, daB man mit dem Namen des Gebirgszuges die Vorstellung eines Joner hochhöckerigen Hügelkämme verband, wie sie, vom Horizont bläulich versponnen, aus dem Unterland ins Mittelsteiri-sclie heraufgrüßeni aber Bericht und Erzählung gaben dem Erdachten eine andere Wirklichkeit Kein Bergrücken nach Grenzkammart sei der Bacher, so hieß es, sondern ein riesenhafter Felsschädel, ein „Geblrgsmanslv", dem Gestein nach Übergang und Mittler von den No-rischen und den Karnischen Alpen und im wuchtigsten Kernteil der größte Gra-nlthlock der Steiermark. Ein Kettengebirge von ungeheurer Dehnung und durch Form und Beschaffenheit von einer seltenen Vielfalt Im Landschaftsgesicht. Freilich, von unserem Wandergang her, diesem leisen und leichten Einfallen in das vorerst noch verschlossene Drautal, mögen wir die Gewißheit solcher Nachrichten nur ahnen. Doch zu den Erlebnissen des Landschaftlichen geben Masse und Namen den Umriß, und da und dort magst du. wie In plötzlichem Wiederfinden, bestätigend Klang, Farbe und Form des früher Erdachten erkennen. Er ist wahrhaft eine Art Geheimnis-Innd, der faltige Zug dieses Gebirges, so königlich groß und reich liegt er im Tale. Waldgebirge mag man den Bacher nennen, ungeachtet der seltenen Fülle anderer Kulturen, denen er Bodenkraft und Atem gibt und der vielen grünen, oder versumpften Halden auf seinen Niederungen, Hängen und Flächen. Aus der überschau gesehen ein südwärts weisender Bogen von fünfundfünfzig Kilometern Länge, durchschnitten von wenigen, tiefcresenkten, engen Gräben, deren sparsam aufgerissene Felsw«ildni5, den riesigen Kuppen und sanftgefbrmlen Hängen nicht den Vorrang nehmen kann. Denn wie sehr auch die Hänge in überraschender Leidenschaft in das Drautal zu sfürxen scheinen und sich als eine erstarrte Flut von W&ldergrün niederneigen, sie sind nicht des Bergzuqs einziges und wirklichstes Gesicht. Der beruhigte Anstieg seiner mächtifjfin Stufen, die wir schon auf Südfahrten gesehen, zeichnet ihn richtiger als einen Gcsteinsstock von reichlich gesetzter Art: mehr zum Besuch einladend, als durch Wucht bedrückend und sein höchstes Haupt, die große Kappa, erhebt er von Unterdrauburg her auch nur allmählich in sehr freundschaftlicher Forderung über viele kleine Gipfel hin, zu tausendfünfhundertzweiundvierrig Höhenmetern. Ja, er hat wenige steile Hänge und Paul Anton Keller: Bachernland Wanderung über das Gebirge Auf der Straße zum Bachern Im Hintergrund die Gipfel des Donatl und des Wolsch LEBEN Aufnulinie! Pteiltr, MarKttfj Hetl stfSml aui Sefilacfifen der Vergangenheit in umre Becher, die mir tchvärmend füllen, amhroiitch Blul, aui destert Purpurhüllen verklärtet Leben funkelnd iieh befreit; Und mir gefahren nicht, ins Heut versonnen, daß jeder Tropfen, den die Zeit ergießt, von liiursr Seele ISti und m durchglutei Sehnsucht und Liehe, Tränen, Lächeln, Luit und Kampf und Fluch und siegende Cedanf(cn der Toten, die wie mir den Feitu-ein iranlten. Lenilaub im Haare, unser nicht hen^ufil; herniederrinnt in einen dunklen Bronnen. der eintl in andre Schalen überfließt berauschter Zecher, die der Tag umflulet. Ricarda fluch Felsen, ob«r dort Ist Wirrnis tmd Wildheit. Seine Böden sind unendlich reich an Quellern an den versumpften, alten Kahlschlägen bindet Moos das Naß, Jahrzehntelang schwand so der gesunde Boden und mit ihm der Wald. Wo ab«r die Quellen gebündelt, ungebärdet talwärts jagen, hat sich der Mensch ihrer I Kraft bemächtigt, an den Wasserstürzen stehen Sägen, Mühlen, Schotterwerke und Lohstampfen. Im Norden sammeln sie sich im lehmfarbenen Flußband der Drau, zur andern Seite des Gebirgsstocks nimmt sie das Stolnor-Alpen-Gowässer der Sann, das sich, der Woglalna ergeben, In den fernen Tälern der Sawe verliert. Auf eigene Welse ist Im weltverwirrten Netz der Quellen und Bäche die milde Mächtigkeit des Gebirgszugs als oto Reich für sich beielchnot. Dieser auf Wucht abgestimmte Zusammenklang von Wald, Wasser, Fels, Wiese und Rebengrund, das Ineinanderspiel des vom Talrande her kühn vorgeschobenen Acker-und Weinlandes mit den einsamen Hochforsten, macht die wunderlich bunte Welt des Bacher ausi ein Reich, von ganz eigener Köstlichkeit, das sich erst spät den Gesetzen der Menschenhand ergab. Im Harzatem seiner Wälder ist der Bericht aus alten Quellen heimatlich verständlich, der uns von Biberjagden in den Bachergewäsgem erzählt. Kündet doch unter anderem ein Jagdverzeichnis von 1785 aus St. Paul In Kärnten daß einem „Thomas von Wun-derstätter", dem Jagd und Fischnrel an der Drau verpachtet waren, aus diesem Pachtvertrag „Rehe, große Tiere, Otter und Biber" ausgenommen wurden. Das ist nun freilich lange her und klingt schon verdämmert wie eine Legende, aber im W goldene Krone auf de.n L.ijchUigt mrtp diese Sihl.'nqe, su fuiilrt man in ihrem Maqen fM' <■ > iih ^r ■u'= v höiipn UH'i V f'^.1 Ilc.I';r' D i.ru.Tri <' ■ (Ifin alirfps< tik'rkten . n;'■ : ^ Ein Bouer eus Kl> :;s .-in.'iq br Lut-tenijeiq h.ittp c.iiim <; ■ ■■ r ■ giRno-,1 y Imumti E .,r', :i • i' n-.t sc-nei.i Gi'VvejLi -.lu; t.ru':. i.'iin ir. (Ilt des SiJi'.ii'icn: • "S ini liie Sf iiltipqe de ; Iv die Srliliiri :'"'nk(jf,in^n. z'i f • ü-H (i n w rtvol i'.i nf!i- 1 \ • p;. ri. Er sah Hilf n die Si hl. n e mit de Krone wie sie '-Ml' n qr' iPn 1") mit sich 'n s^inei h nntj"'' p>IP:I so R lü'^f, d(i3 Bn'.ir-'r fip). ro mehr «in ■ iit;f soh' qei?:lg neif!" PlL'h- nr- Sr h'"nron-K'f 'ip. und • : Oer B .-t lie'.im , irren• ■ au' die ' M- .'^"h an-U" ! -!■ ;linnd _ innVc, r'p'i .icnj B iiiern U.'. /\i qewin- ■'S nii'h' 7u, dir". >-''h die '! vr«rli'"-en heiuTTis- ; :)!o L S( Ii Aulrcjunq f .'H I" D-i warf dl- ' ^ .'I ' ' ön r' S'h'"e< llif h' i .-M* dC: f ■ h k b' '] o vn V'':r> Si h' m.'i n , I (m k iir ri i' r>';G'i (^rt, Cin .inriorer wir . s.«|' ri'in rf'ro h ■ nn, k^ii^le iin'c- )ij '• 1 kÖTiirfiri rni, r'. q '' n ■ ne-l e:i ihr ■ Ti.'UP' srh''rii t f M np' i! ■ n.r h {'oiisp ri .b- ! Jcul und Iit f, PK m ■ . Srhlanqon hprüp e,' il'r-qr-i I:• 7'p'• s, h \ ii '■"t! 'TU' dos n-i;l r- I 1 n '\-.Sfnin • - 1 n <. .= mit ras' l.rni G: ( V rirn Ainv se i C-."-' jp' d Pf sein W 'T n :d -it SrhV^nqen qi w ■ h , sn'Me .Als pr mn rif h Rnrip griff, stlirylen sich die Srhl ir.(]p-) auf ihn und tfltefen ihn. In vielon Goqpndp 'ip t'nlefsle'er-mark woi ein f rlor C,] »n' p vprbreitet, Kühen die nii'- mi* v ''■1:''"h vnn der \Vpido komrppn «;pi v:>n S: h annnn das Entpr ausertrimkeu vcdoT' "^inntal hört m.in difi die S.-lvq/, in den Höh'en bfwii'li'^" in.; . rirn 'öieM d'>r ihm^n d e '«»r nehmen V'ill Wenn man di -- cr^ fle i K^nno dct Schlinqenkön qi-i zu ir-t-i-' wrlchen Sachen legt, dinn vernT h pn sie sich Man kann die Kione nhvp' h^elnd 7uni Getreide, zum Geld oiIp- zu Hühnereiern geben, so Imqe sie rlort l'eql, kann man von den Sot hen v'pqnphmpii soviel man will, es wird n'omflls wpnirfe'. So haMe einmal ein Rfluer Feinen Vorfahren her eine solch- S; h'.inrien krnrie L^nd er vermehrte riami' Feiner Reichtum T.iq und Ni'h*. N-rm-ind konnte erjah'en wip dfls 7uq!nn F'nmn nelanq es abe'- Hor-h e r^ VT irj'l di^r BiMier 71J heai h'pn nls das Schian-gpnkrftniein 7uni Ci"''pH" IptV Sie slahl den kleinen CriM■n'*pn P'ö*7Hcl' ah8 braunen Rockes, den er immer trug, den kleinen Kapuziner naruiten, unerkannt und unerwartet unter seine Leute zu treten, um ihre Gesinnung zu erforschen und sich über ihren Kampfgeist, die Beschaffenheit ihrer Unterkünfte, aber auch des Proviants und de« Kriegsgeräte« zu unterrichten. Hiebei kam er einmaj in die Nähe Mühlberg« am Rhein, wo er für gewöhnlich sein Hauptquartier hatte, als Ordonnanz verkleidet in ein Marodenwirtshau« an der Heerstraße, das einen Savoyen-driigoner und somit einen seiner eigensten Leute, einen Artilleristen, gebürtig aus Schwaben, einen Brandenburger der Fufltruppe und einen hessischen Jäqer beherbergte, wie sie eben vom Los de« Krieges zusammengewürfelt worden waren. Unter sie trat der Prinz als Kurier, in einen grauen Mantel gehüllt, und ließ «ich In der hintersten Ecke der Wirtsstube nieder. Er hatte vor, ihrem Gespräch zu lauschen. um «ich dabei seine Gedanken tu machen. Ein Würfelspiel war eben Im Gang und allem Anschein nach ging es hiehei um den kärglichen Sold, den «ie als Einsatz gegeneinander wagten, denn die Verköetigung war gering und mangelhaft geworden und ein einziger Mann konnte, wenn er ein rechter Kerl war, gut die Portion von vieren auf einmal vertragen. Eben sdhwang der Jäger aus Hessen den Würfelbecher. — »Ich geh" dir Revanche, Dragoner.« Doch der mochte nicht odor es reute ihn der Einsatz und so entgegnete er: »Laß mi aus, i bin schon stier, Find'st ein andern.« Doch der Jäger wollte sein Glück noch nicht darangeben und er meinte geringschätzig: »Hast ja noch deine Menage von heut mittag zu bekommen.« — »Ah, da will'fi hinausl Wegen meinerl« Doch nun mengte sich erne Stimme aus der hinteren Stubenecke drein: »Wer um seine Menage würfelt, betrügt den Feld-herrn.« — Der Dragoner aber, nicht faul, fuhr den Sprecher an: »Was geht's dich an!« Da aber liel5 sich abermals die Stim-me aus dem Hlntergnmde hören: »Mit leerem Magen kann man seinen Dienst nicht ordentlich versehen.« Nun erhob «ich der Dragoner und schritt breit^-purig auf den Wjderredner zu: »Haben wir vielleicht nicht schon oft genug Hunger gelitten und trotzdem un-Sern Dienst gut gemacht?« Der Mann im cirauen Mantel jedoch schien auch nicht aufs Maul gefallen und entgegnete: »Mutwillig Hungerleiden ist unehrlich und einem Kameraden die Menage abjagen ist unanständig.« Der Dragoner fühlte sich wohl ein wenig in die Enge getrieben und wich au-s: »Um die deme geht's ja net.« — Auth der Arüllefift, der langsam nähergetreten war, mengte sich jetzt ein: »Wean's del Oberscht erfährt, kommscht in de Keuch, Dragoner.« Dei aber schüttelte von neuem den Würfelbecher und stür?te ihn auf den Tisch: »Der kann mi samt deiner... AchtU Und auch der Jäger würfelte nach ihm: »Zehn.« — »Kru7.i-türkenU Den Reiter ärgerte der Wurf des Jägers und nun mengte sich auch der Intanteritit aus Brandenburq darein: »So n Pech!« Aber der Österreicher h.itte seine Fassung schon wiecler und meinte nur geringschätzig: »Hm ist hin, Annamaria Fielerm. Und außerdem, das stin-kete Kraut und die austriebnen Erdäpfel, die f.-eß i eh o.et!« Da erhob sich der im grauen Mantel nickartig in «einer Ecke und schritt auf die Spieler zu: »Bs wird doch im Feber noch frisches Kraut und neue Kartotlein geben?« Und einer antwortete ihm: »Na-tüilich gibts die, aber nicht filr uns.« — »Meld' sie schon wieder«, warf auch noch der Dragoner ein. Und der .Artillerist führte weiter au«: »De Kartoffeln, verstehst, de werde vcrschoobe, de fre^;-se de Herre Franzose... Und bekraftiqend fügte er noch weiter hinzu: »Unsere flauere pfUiqe, säe un ernte nix mehi . ..« Indessen tröstete der Jäger, der die M'h!7eit qev.'onnen b^tte, den Kainer.!-den von der Donau: »Der Herr Gefreite lieqt in einen feinen F-laus, der kiieql heut nacht was Besseres — die Frau Schultheißin . .. Doch der Dragi^nei fnhc knurrend auf: "Malts M lull. Und wieder der .\ilillei'st, dem die Szene unbehaglich v.'ar: '>Mcr h.iwwe dorh we niqscht noch e \Voi!. Der Drarjoner iihoi schien so leicht nicht zu besinftiqon-»Wie lang wirds d.niern und de Franzosen schnappon uns den a no v/eq,« »Dann fiihrt man Deschwerde." Nun st.ind der qraue Kurier mitten unlei ihnen, - -Bei wem denn? höhlten ol'e — »Bei eurem Feldherrn!« Da abur biüll- teji tie vun neuem im Ge'ächler lo« »Beim Prinzen? Be;m klei Kapuziner le?« fragte noch der Sthwabe. Und wiedei nahm der Jaqet das Wort. »Dei Wec zum Prinzen qi.'ht in rirsem F.iü üb«) den Provii^ntmtüfiter und der soll mit den Proftwen auf gutem Pulle stehen. Ha is mir mein heiler B'.icl el lieber.« S'e la chen Tiz-h immer, wenn auch em wenic verlegen. Von cem Lärmen nnqe ockt, qurkl de ^Virt zur Tür ho.ein: •K..niniel am End der Fric.ie, mei H. ,re? B^uthe kiv.mt« iner n.« Der B and.'nburcer aber knurr :hn an »Fix mal, dip Schw.irte \Virt!< — ».Fe'.-es, rrci Heirel Und indem e: zum Gldserschratik eilt und eine ahrje schabte Sneck-.-hwa te do; Lade ent nimt »' "GeciiiM. se '■onmiet scho! Wo bei er auf einen Ftuhl ^l( .qt, um sie an I.ampenhaken .=»uf^uh inq'^n. Da PS wi 'i' iim ler Kuri*>r, d;'ii du Vei wnnrit rung oli «olrhen Tuns nich mehr Ioi.-Rp: lint: -Ihr <;""l wohl .ille S'int verniiki it-' dM- ■ S"hw^ilp i^Va d'^nn? .*5peck och n^i h. dei h irnm w-- d''>i'h iiin'iM V:i,ihHrit.' Und der Kur'er: vUn I h M'n! hr au* . ? pn fV! he' h t 'in ]-. n:sfV., vo'" M • b -n • ■— >^riM b r I |i 11 h • id q^' 1 : : Ofr Dl f' I. ■ ' evvisrht nu 'i ii N! und h il' ihn ..n r uns? W"'- W-' d"n l net k -p.ei t? Wi' 1 m > l'n:! w ■ -II }- III 1 ^; ; -u un ■; VO' t)() '■ o"'-' Si-lnvarti ' R'.nu'i>nbur . V enn lim \ i Ts CHi», d.imit! h.ii, tiher e norl i belr^iqei !ri qf'rnr.( im Land!'< — »Aber n.cht tiir u-i«il Dor JJrier beqehrt nun ichfrills duf, IFiut der DriUjoner pllich tot h"i: S, t vi:^r Monat hdben die Hessen! '[1 k.) Löbnunq nimmer qsehqn.« Urxh höhn sch cnt.iCKmet cier Grauins von aHen Se ten und der Drntioner will ^ich anf den kleinen Kerl stürzen »A ehrlicher Soldat desertiert net, verstehst!« In d rsem Auqent)lick wird die Türe von cfer Slrdfie her tiufqestoßen und ein zv/eitcr Draqonur stürmt herein, den Mantel voll wintcrKcher Ndsse, denn es schneit und rennet in e;nem. Ein Sturm feqt über die Felder und des Draqoners Innqe Srh.ifLst'efcl sind vom Ritt über und über mit Kot bf-spritzt. Kaum daß er sich iimn'"blirkt, fiihit es ihm von den Lippen; > II ilil ihrs schon qehört? Es gibt wieder Krief[! Da' Hdstatter Konferenz ist qp-spr onqt. • Sie iiniriiif|en ihn. »Erzähl!« Df-r M iisfh dl von Villars ist nach StroRbiuri unj der Prinz ist nach Wien.« i-Wtrum fifiin qleich so weit?« Der {jraum intel ist wieder unter ihnen. Da qiotzt ihn dr-r zv.'( ite Draqoner an: «Wae kriiht der da?' Doch man bestürmt ihn npuerdinqs: »Erzähl, erztihll« — »Dei Kaisjr will wieder Krieq führen.« »Da hab i jetzt den Dreck. Was i schon immer q'führcht hab', wann'« wieder anfanqi'u, kann 1 net mit!« Bei die«en Worten kehrt der Jäqer, ein bleiches Gespenst, aus der Küche zurück: »Ich saq' eiK h, es qiht kein' Krieq mehr. Wir kämpfen schon zu lanq, wir können nim-iii.^r.' Der erste Draqonrr aber trumpft auf: »Fürn Kai'^er ziaq i jedn Taq Witwer ins Feld.« Auch der Artillerist, der von der Straße wieder in die Stube zurückqekehrt ist, läßt eich jetzt vornehmen: »Mir sein ze »ichwach, de Enqländer hawwe zerschl an unserer Seite qfochte und vergangenem J.ihr hawwe se mit de Franzose ei Separatfriede qmacht ... un de Holländer un W'.Msche dazne.« »Aber mir brauchn s' ja net! Auf! Geh mi!' Der erste Dragoner ist völlig verwandelt, Keine Spur von seiner früheren Unlust ist mehr in ihm. »Halt, er?!t bis der Kaiser befiehlt!« Der kleine Kurier funkelt ihn an. Der zweite Dragoner jtvioch höhnt dazwischen: »Is das a Kaiser, der tut, was dia andern wallen?« Doch der Graimiantel hält Ihm Widerpart: »Der Kaiser ist für alle da, nicht für einen allein.« Die Worte erregen den Widerspruch des Brandenburgers: »Der deutsche Kaiser aber sollte es nur für Deutschland sein. Wie der französische Louis für «eine Fr^nzosf n.« Noch einmal aber reißt der zweite Dragoner das Gespräch an sich: Hört 3 mir auf mit dem Karl in Wien, der is ein hilbelcr Spanier, Was schert si d"r um Deuthf bland! Mir derfn in Srhii'pl herhilten, damit sein Spanien nul verloreriqcht." Es i«t jn lanf|Rt hin!« Der Jciqer wirft soiiuMi iJrocken darein. »Warum mache mer d.mn kei End?« Wieder ist der Sclnv.ibe der Friedensfürsprechcr, er hat einen nhirhiiqcn Schnauzbart und ango-rrrtiule SchKilen, hat wohl auch Weib und Kinder d.ihelin. »We:! ihr dtlesamt Hohlköpfe seid! Es gebt d'irh heute längst nicht mehr um Spmien' Der kleine Kurier hat in der II tze des Ge^sprilch*: die Arme weit aus dem M.Intel gestreckt. "Ihn w.is geht s denn? Sag's wennBt es wp'ßl he?' Der zweite Dragoner forscht n.i( h in seinen Augen. Da aber slößt ihn der Kleine mit einer bloßen Gcbdrde zurück: »Um unsere Zukunft'■ Un:l zum erstenmal pflichtet ihm dei or*!te Dragoner bei; »Des i« a mei R','d1 Der Graum.-intel aber reckt sich nun vor ihnen cmf: «Im S.ittel ergraut — der Lhrc vertraut! Kinder — es gilt,' Kaiser und R" (h zu Sfhiil/en' Wir kämpfen nunmrhr um einen rlaueihaften Frieden!« '\Ia , fuhrt der Kleine fort, »wir wollen Frietlen, aber f iul darf er nicht sein, djuierii muß er Es geht nicht um das spanische Erbe, sondern einzig um unser l^echt zu leben. Kaniernflen« — der braune Rock wird jetzt unter dem Mantel sichlbar, ohne ri^iß der 1 räger es merkte, »d'e Sieqe von Zenta, Hochstätt und Turm. von Dudennrd und Malplakett sollen nicht um-sonst errungen sein.« — »Höch-s'ätt w.ir'n wi: do a dabei!« — »Turin, jawoll!« — »Wir a'le doch!« .^uch der Artillerist ist nun w;eder im Geleise, »n»s Schicksal hat uns zwar den Sie-[(f's'ioiheer wierter aus den Händen gewunden — was d.'mals erreichbar schien wir mußten es inzwischen wieder aufr(< heri —. doch blieb uns ein Grö-J'ieres, da<; Bev/ußtsein der Einigkeit. — T elbeit hieß die Losung bei Hochstätt, K.imeiaibn, Freiheit heißt die Losung auch heute! Diitfh sie erst leben wir, sind wir Ilcireti des eifienen Rodens, des ( iner.en l aiuirr,; sind wir Bürger des F.eichK, dl■^■i^f'n GuMT'en wir schützen im Krieg wie im Tri« dt n!« Da q''f;' hi''hf es, daß der erste Draqo-ner mit enm-il e n schreckhaft starres Auge beknr^iiit; eire<(t slößt er hervor: »Marriindin'-.' f!:' — «Was isrht denn?* — »Der Prji/r..« Und da qew.ihren es auch die andern, wen sie in ihrer Mitte luiben, »Der l'rinz, drr Prinz...« Piinz F'iqcn von Sfivoyen aber senkt seine Stimme wieder: »Ihr hT'bt jetzt mit mir al<< eu'e*.n geied-^t, da Ihr n ch n^i^ht erVannfet. Nun aber, da Ihr tn ch k'''nnl. w II ic>t mit euch als mpinei-gleichen ri-rlen: Kamerarlenl Hier!" Er fT-o " n rt (. ttnd 'ei- ht ihnen sei- ne Börse: »Damit wieder Speck auf eure S'nw.il te komniel Und nun lebt wohl. Ir^ue um Treue!« Und sie qeloSen es Ihm wie ein Mann ir d finr^chen et; ihm nach in ergriffener A itiariit: »Treue um Treue!« Die streitbare "Jungfrau ßarßara Ja, Schickungen, die bleiben auch der kleinen Barbara nicht erspart, Vom Zahnweh ganz abgesehen, obwohl das gewiß eine diqe Plage ist, qibt es schlimmere Nöte, die mehr da« Herz angehen, Barbara hat nämlich einen Feind. Dieser Feind ist stark und sehr mächtig und obendrein ein Ausbund von Widerwärtigkeit und Ilinterlict, auf Schritt und Tritt verfolgt er sie mit seinen An«chlä-gen. Geht sie morgens auf dem Weg zur Schule an der Pfarrscheune vorbei, d'dnn findet sie sich dort mit Kreide auf* gemalt, bis ins kleinste getreu, mit ih* rem Nagelzipf und dem Tropfen unter der Nase. Greift sie später in ihren Schulsack, um die Jause hervorzuholen, so trifft ihre Hand nicht auf ein Butterbrot, sondern auf einen eiskalten Frosch oder sonst eine Abscheulichkeit, und das hat ihr wieder der Todfeind angetan. Sogar einen Vers hat er gedichtet, den jetzt das ganze Bubengezücht hinter ihr herschreit und in dem sich ihr ungewaschener Speck auf etwas Niederträchtiges reimt — als ob sie sich nicht wasche, so oft es nötig ist. Nein, Barbara hat keine Ruhe mehr. Aber eines Tage« wird si» Rache nehmen. Sie wird alle« auf ein Blatt Papier schreiben und am Sonntag auf die Amtf-tafel nageln, damit jeder lesen kann, wie es zuging, als «ie ihren Feind besiegte. So ging es zu: An schönen Nachmittagen pflegt Barbara mit dem Handwagen auszufahren. Zu diesem Zweck wird das Gefährt stattlich herausgeputzt und mit Decken und geblümten Kissen vollgestopft, und da hinein pflanzt Barbara auf Biegen und Brechen die beiden Schwestern. Sie können zwar längst selber laufen, aber Jemand muß ja im Wagen «itzen, sonst verlöre der ganze Aufzug seinen Glanz. Was den Wagen vor allem schmückt, das ist der große rote Regenschirm, der zur Zier und zum Schutz gegen alles Ungemach aus Himmelshöhen hinten festgebunden wird. Und jedes von den Kindern bekommt sein Amt zugewiesen. Therese muß die Blumen halten und alles in ihrem Schoß sammeln, was sich unterwegs Bemerkenswertes findet, während die stimmgewaltige Antonia, unter dem Baldachin sitzend, die Aufgabe hat, von Zeit zu Zeit einen passenden Gesang anzustimmen. Die Deichsel führt Barbara selbst. Oft hat sie versucht, den Hund de« Nachbar« für diesen Zweck abzurichten. Er läßt sich auch geduldig mit Stricken um-schnören und eine Blume an den Schweif binden, aber dann setzt er sich einfach darauf und blinzelt und meint, das sei nun alles, was man von seinesgleichen verlangen könne. Nero ist über die Maßen dumm, er kann sich durchaus nicht denken, wie sich ein Kutschenpferd zu benehmen hat, selbst wenn es ihm Barbara bis ins einzelne vormacht. Den Wagen also muß Barbara selbst ziehen. Ihr zur Rechten schreitet Paul, zur Linken Peter, so getrennt, damit we-niqstens für« erste der Friede gewahrt bleibt. Ja, nichts anderes geschah an jenem Tage. Barbara zog über den Platz und die Gasse hinunter, dann am Teich entlang zum Mühlendamm, jenseits dachte Von Karl Heinrich Waggerl sie auf der schattigen Wiese zu rasten. Es war weit und breit nicht« Bedrohliches zu sehen, Peter trug friedlich «ein Schwert an der Seite, die Kinder sangen aus vollem Halse. Plötzlich verstummte Paul. Erstarrte förmlich auf dem Fleck und das mit Grund, denn an der Stelle der Nase hatte er auf einmal »Inen blauschwarzen Klecks im Gesicht. Um Gotteswillen, dachte Barbara und «ah zum Himmel, was für ein Vogel läßt «olche Geechoese fallen? Aber es kam gar nicht von »Inem Vo-gel, sondern von einem gewissen Kaspar, Sohn des Müllers. Der saß mit seiner Schleuder hinter den Stauden auf Ulf* BniflCtU RaWn dem Damm. Hockte dort ohne Arg und suchte nach Zielen für die Dörrkirschen, die er im Munde hatte, schoß in« Ungefähre und traf, «ich »elber zum Erstaunen. Barbara hingegen hleh es für eine vorsätzliche Büberei. Nl« zuvor hatte Je-mand gewagt, ihren Wagen anzugreifen. Und nun sah sie den Bruder heulend Im Staube sitzen, mit plattqequetschttr Na* se und vielleicht für sein Leben entstellt. Barbara sammelte dl» Ihren rings um den Wagen wie um ein« feste Burg, auch Nero wuKle mit dem Befehl auf dem Boden festgenagelt, Im Notfall «her «eine Hundeeeel« auszuhauchen alt die Pe-etung preiszugeben. Und dann «chrltt lle ans Rachewerk. Es war ein unvergleichlicher Kampf. Wäre er von eineift'^ Sänger besungen worden, so hiitte eiy Mgen können, daß die Vögel verstummteä, daß die Kühe in der Nachbarschaft xu freesen aufhörten und an den Zaun kamen, um zuzuschauen. Als Kaepar die etrelUge Jungfrau anrücken sah, dachte er, sie würde sich Luft machen, wie alle Mädchen, mit Schimpfen und Spucken. Und darum, well er sitzen blieb, traf ihn gleich die erste Maulschelle Ins Voile. Ehe er sich aber besann, nahm Barbara wieder ihren Vorteil wahr, sie fing seinen Hals unter der Achsel ein und klemmte ihn aus LeibM-kraften feet. Nun, soviel weiß jeder, daß einem in dieser Lage kaum noch Luft zum Fluchen bleibt. Ka&per schnob und stöhnte und arbeitete sich vergeblich in Schweiß, Bittest du ab? fragte Barbara, willst du abbitten? Kaspar konnte überhaupt nur dumpf gurgeln, beinahe würe der Kampf im ersten Ansturm entschieden worden. Allein, wie es denn zuweilen geschieht, daß der Mensch gerade durch sein besseres Teil zuechaden wird, so kam auch Barbara plötzlich in Bedrängnis, aus Gründen der Ehrbarkeit. E« ist nämlich die Regal, daß ein wie Kaspar Gefolterter in der letzten Not nach den Beinen des Gegner« greift, um Ihn auszuheben. Und das tat denn Kaepar auch, aber wa« er hob, waren nur Barbaras Röcke. Plötzlich fühlte sie «ine bedenkliche Kühle unten herum, mit anderen Worten, sie ward inne, daß ihr zum Fechten zwar nicht das Herz, aber die Hoee fehlte. Um ihre Blöße zu schützen, mußte sie den Kragen des Gegners preisgeben, und alles wäre verloren gewesen, hätte nicht Peter in diesem Augenblick eingegriffen. Was es der Schwester ausmacht«, nackt oder bekleidet zu raufen, ▼erstand Peter nicht, aber «r sah, daß •1« unten lag und Kirchterllche Prügel bekam. Kunstlos im Handeln, wie alle Helden, tat er, was auch satn Namenspatron im Olberg getan hatte, er zog das Schwert und schlug den Gegner hinters Ohr. Zum Glück für Kaspar war das Schwert aus Holz und nur für Distelköpfe scharf genug, aber soviel war doch damit auszurichten, daß Kaspar laut aufschrie und entsetzt seinen Schädel befühlte. Vorhanden war er noch, sogar erheblich vergrößert, aber nun wollte sich Kaspar auf gar nichts mehr einlassen, er räumte das Feld und wankte wehklagend davon. Ja, so endete die Schlacht auf dem Mühlendamm mit einem glorreichen Sieg. Barbara freilich hatte allerlei Wun* den und Beulen zu verbeißen, aber sie klagte nicht. Nein, wortlos schüttelte sie das Moos aus den Röcken, flocht ihre Zöpfe neu ein und ging dann zum Wagen zurück, um das Jausenbrot auszuteilen. Sie war den Ihren wiedergegeben. Und seit diesem Tag« lebt« Barbara also in Peindscheft mit Kaspar. Alle» könnte sie Ihm verzeihen, den Schuß aus dem Hinterhalt und daß «r sie am Zopf gertosen hat und »ogar den locke« res EckMhn, nur eins nicht — o sie wird schamrot, lo oft sie an dieses eine denkt I Was gäbe Barbara darum, wenn sie wiune, ob Kaapar wenigst^hs^ soviel Ehrgefühl hatte, die Augen zuzumachen. Sie kann ihn doch nicht fragen. Den kleinen Peter hat sie schon ausgeforscht, aber der versteht sie gar nicht. Das sei doch gerade gut, meint er, daß Kaspar nur die Röcke statt der Beine gelühet habel Nirgends findet Barbara Verständnis für ihre Seelcnnot: auch die Mutter schüttelte nur den Kopf und meinte, eine Sünde sei es vielleicht nicht, aber auch kein Verdienst, sich dem Himmel von der gewissen Seite zu zeigen. Das Eine wahre Geschichte aus vergangenen Tagen / Von Lu dwig Waldweber Als der jüngste Studienrat am Mäd-chengymnasium, Dr. Holer, der von den Schülerinnen umschwärmte Abgott der Schule, mittags nach Hause kam, fand er seine Frau in Tränen aulgelöst, während im Zimmer nebenan aus voller Lungenkraft ein Baby schrie, das das Mädchen vergeblich zu beruhigen versuchte. Dr. Hofer wußte nicht, wie ihm geschah, »So erkläre dich doch um Himmels willen« drang er in die anscheinend völlig verstörte Frau. »Ich habe keine Erklärung mehr zu ge* bens Babygeschrei drang — »hier nebenan ist die Erklärung. Heute noch werde ich das Haus verlassen.« »Dag Haus verlassen? Warum denn das Haus verlassen? So sprich doch, um Himmels willenl« »Spare dir deine scheinheiligen Fragen«, entgegnete sie mit einem müden Versuch, sich aufzuraffen, »Du abscheulicher Betrüger! Ich werde gehen.« »Du wirst gehen? Wohin wirst du ge hen?« »Das wild dich wenig mehr interessieren,« In dem Augenblick, als der arme, verwirrte Studienrat dabei war, mit der Faust auf den Tisch zu schlagen, um da> mit, wie mit einem Donnerschlag, die erstickende Atmosphäre zu reinigen, frug das Mädchen vom Zimmer nebenan, was es eigentlich mit dem Kind anfangen solle. Es ließe sich einfach nicht beruhi-gen. Unwillkürlich frug der Doktor: »Das Kind? Welches Kind?« »Eine Frau hat es abgegeben. Eine Unbekannte.« »Eine unbek'innte Frau? Und weiter nichts? Seit wann haben wir ein Baby-Asyl?« Statt einer Antwort wies das Mädchen auf einen Karton, in dessen Deckel ein paar Löcher geschnitten waren. Sie reichte dem Doktor einen Zettel. Der wäre dabei gelegen. Auf dem Zettel stand, mit ungelenken Zügen hingemalt, nur das eine Wort-Marin. Maria. So hatte auch das Dienstmäd- chen geheißen, das vor wenigen Monaten, hauptsächlich auf Betreiben des Doktors, entlassen worden war. Doktor Hofer sank in einen Stuhl. Und es erging ihm, wie es vor einer Stunde seiner Frau ergangen war, mit einem Schlag sah er ganz klar. Mit dieser Person, der Maria, sollte er also seine Frau betrogen haben. Na ja, ein hübsches Lärvlein hatte das Mädchen ja. Doktor Hofer versuchte einen rettenden Gedanken zu fassen. Aber wie er um sich blickte, schwindalte ihm der Kopf. Das herzzerbrechende Schluchzen seiner Frau, das brüllende Baby, die erfolglosen Beschwichtigungsversuche des Mädchens, Zischen und Brodeln aus der offenen Küchentüre, aus der ein Gestank kam, der durch dl« ganze Wohnung schwelte — da griff er sich mit beiden Händen an den Kopf und schrie aus voller Lunge: »Ja, ist denn alles verrückt geworden?« »Verrückt?« echote die Frau und die Verlängerung ihre* Zeigefingers endete inmitten de»- Schachtel, in deren Deckel ein paar Löchcr eingeschnitten waren. »Verrückt? Hier ist der Beweis,« Der Doktor schob das Mädchen mii dem Kind zur Tür hinaus, die er hinter ihr schloß. »Ria, habe ich dir je Veran* Iflssung gegeben, einen derartigen Verdacht gegen mich auszusprechen? Du bist von allen guten Geistern verlassen.« »Ja,, aber wenn —.« »Kein Wenn und kein Aber«, beharrte er streng, »Ist dein Vertrauen nicht größer, als das dich ein merkwürdiges Zusammentreffen von Umständen kopflos macht? Du hast jede Selbstkontrolle verloren. »Der Name ,Maria' hat mir's angetan.« »Zu dem Zweck ist er jedenfalls auch erfunden worden«, murmelte der Doktor und faßte sieh nachdenklich am Kinn, »mir schwant etwas.« Er lehnte sich im Stuhl zurück und st haute zur Decke hinauf. »Wenn nicht die Bande dabei Im Spiel ist —.« Nebenan wurde das Gebrüll wenn möglich noch durchdringender. Der Studienrat sprang auf und eilte ans Telefon: »Pritl7p|5fatlonl In meiner Wohnung hat heute vormittag eine unbekannte Frau ein Kind abgegeben. Auf einem beigelegten Zettel steht der Name Maria.« »Einen Augenblick«, sagte der Beamte. »Wenn ich nicht irre, ist eben eine Meldung über eine Kindsentführung eingelaufen — richtig: Kreuzstraße 28 ist ein Kind, weiblichen Geschlechts, abgängig. Anton, der Kleine Von Robert Weber von Webenau Anton war ein bescheidener und zufriedener Mensch, der keine Laster kannte und nur eine I^idenschaft hatte: blonde Frauen. Allerdings ausschließlich in seinen Träumen. Da träumte er von bezaubernden blonden Frauen, da war er der erklärte Liebling des schönen Geschlechtes, umschwärmt von echtblonden und wasserstoffsuperoxydischen Schön heiten, ein Casanova, ein Draufgänger ein Siegerl Im Wachzustand halte er al lerding« alles eher als Glück bei den Frauen, denn er war ein kleiner Ange stellter mit einem noch kleineren Gehalt Das kleinste an ihm war aber die Ge stalt. Er hatte nur wenige Zenti-riete über das Maß unter den Knaben, die au' der Straßenbahn halben Fahrpreis zahlen So klein, ja fast unscheinbar war Anton Kein Wunder also, daß er vom schö nen Geschlecht im allgemeinen und vo Blondinen im besonderen übersehe wurde. Eine« Tages schien ihm aber dochf da große Glück zu winken, und zwar durc' ein Abenteuer mit einer platinblonde Schönheit. Anton ging nämlich gerade aus der Büro nachbaute. Ringsum war es Ma wunderbarer Frühling, die ganze Wel schien von der Maiensonne platinblom gefärbt. Da kam er an einer hübschen Vill vorbei und aus einem Fenster im erste Stock «ah eine entzückende, blonde Frai haraus. Sehnsüchtig blickte Anton hin auf, seufzend und verlangend. Wie ein Wunder kam es ihm vor, al' ihm die blonde Frau zuwinkte. Antoi fühlte ein süßes Erschauern, das ihn vom Kopf bis zu den Füßen, netto 150 cnr, hinablief. »Hallo, mein Herrl« erklang es aue ro sigem Munde. »Bitte sind Sie so lieb un( kommen Sie herauf!« Anton traute ««inen Ohren nicht. »Ich?« kam es aufgeregt au« seinen Munde. •Wirklich ich?« Die blonde Frau nickte lächelnd: »Ja' Sie! Kommen Sie nur ruhig!« Dann verschwand «Je vom Fenster Herzklopfend «lieg Anton die Treppen hinauf. Sein Herz schlug ihm bis zum Halse, nein bis zu den heißen Schläfen, Da öffnete sich die Türe und die schöne, blond« Frau in seidenem Schlafrock erschien in Ihre« Rahmen, einen kleinen, weinenden Jungen an der Hand und sagte zu dem Kinde, indem «ie auf den vor Sehnsucht und Erwartung zitternden Anton zeigte; . »Siehst du, Pritschen, wenn du schlimm bist, wirst du so klein bleiben wie der Herr dal« Ich werde sofort das NAhere veranlas-•en. Bs tot ohnehin in der Nachbarschaft.« 'Einige Minuten später erschien fein Po-Hzeibeamter in Begleitung einer verweinten Frau. Als die das Baby sah, Schrift sie vor Freude auf: »Medn Kindl Mein Kindt« Bs dauerte einige Zelt, bis im Hause des Studienrats wieder Ruhe eingezogen war. Das Mittagessen mußte allerdings aus dem Gasthause geholt werden, da sfch auf dem Herd nur mehr schwelende Überreste vorgefunden hatten. »Wenn ich mich nicht sehr täusche«, überlegte Dr. Hofer, »wenn ich mich nicht sehr täusche, handelt es sich hier um einen Schülerstreich, der genauer ein Schülerinnenstreich ist. Ich habe mir In letzter Zeit die Zudringlichkeit der Bande wiederholt energisch verbitten müssen.« In der Tat gelang es der Polizei, ein Schtilerinnenkomplott als die Urheber des Attentats festzustellen. Die Mädchen sagten übereinstimmend aus, sie wollten sich mit d«m Streich nur an Dr. Hofei rächen, dessen kühle Reserve durch noc) so liebenswürdige Annäherungen nichi zu Überwinden gewesen sei. Frau Dr. Hofer strahlte, Weniger die beiden hauptschuldiger Mädchen, denen, nachdem sie bereits dfi 18. Lebensjahr erreicht hatten, je sech Wochen Gefängnis aufgebrummt werde mußte. Allerdings mit Bewährungsfrist. KreuzwoTlrälBet Uat einmal l Waagrecht: 1. Schmuckstück, 5. Stadt in Nordfrankreich, 6. Schwarzwild, 8. weibliche griechische SAgengestalt, 9. Gebäudeteil, 11. Nachkomme, 14 Pflanze und gleichseitiges schiefwinkliges Viör-eck, 15. Fischfanggerät, 16. Dünkel, 20. Artbezeichnung der Lebewesen, 2.1, Reihenfolge, 24. Himmelsrichtung, 25, römischer Kaiser, 26, Endpunkt, 27. schweizerischer Sagenheld, 28, Richtschnur. — Senkrecht! 1. Satzzeichen, 2. Auslese, 3. Körperorgan, 4, Fläche, 5. Verpackungsgewicht, 7. Papi^rtnnß, 9. Train, 10 Verfasser, 12. hohes Können, 1 Schulfach, 17. Fechthieb und Jungochs 18. Hohlmaß, 19. Schriftlinie, 20.' Reiff weg, 21. Kellerwurm, 22. starker Strick Silbenrähel a — an — bar — ber — berg — eher - — cho — e — eu falsch —■ gu — hat — hör —- kat — ler — ler — ma — mee. — mor — na — ni — nis — on — pa — rha — rie — ro — se — se — spie — stand — ta — ten — ter — the — u — uhr — weis — ze Ans diesen 39 Silben sind 15 Wörte von folgender Bedeutung zu bilden: 1. Erdteil, 2. Gartenpflanze, 3. Ve brecher, 4. waidmännischer Begriff un( Ergebnis guter Erziehung, 5. Handwerk;« zeug, 6, Märchenwesen, 7. Staatenbund 8 vorlauter Mensch, 9. bekannter Erfin der, 10, Kunststätte, 11. Handwerker, 12 frühere Münze, 13. Affenaj-t, 14. akustischer Begriff, 15, fnsekt. Die Anfangs- und dritten Buchstaben abwärts gelesen, ergeben Im Zusammen hang einen .Spruch. Ati/fönungen der PÖtaef vom vorigen Sonntag; Magisches Quadrat: 1. Posen, 2. Opale, 3. Sflhib, 4, Elise, 5. Nobel. „Muifikallficlie Verbindung"; Fall, Rhein, Abend, Nacht, Zahn, Lnck, Insel, Steuer, Zoll, Tier. — Franz Liszt. SUhcnrälsfl; I. Soldat, 2. Eiland, 3. Lese, 4. Banner, 5. Stahlhelm, 6. Tombola, 7. Irmin, 8. Serben. — Selbst ist der Mann, Püllrätnel: Atelier, Laterne, Plaleau, ......... i**.____ ---- wXIXj baiii^sta^ OalixUa(^ 4.0 .ii. L^>/i uar ly-it i/t m Aus aller Welt Paris wird zn tanzfreudig Tanzschulen und Tanzlebrkurse dieo-t«n in Paris bisher vielfach dazu, den Liebhabern des Tanzes Gelegenheit zu geben, die polizeilichen Beatimmungen tu umgehen. Der Affentliche Tanz ist in Frankreich seit dem Waff^^tillstand ▼erboten. Dte Tanzlehrkurie waren hAu-flg mit Schülern in recht vorgerflckten Lebenijahren besetzt, die hierin meist inter Zuhilfenahme von mitgebrachtem Alkohol, die Schwierigkeiten der Gegenwart bei den Klängen heiterer Musik und im Rhythmus moderner Tänze leichter überstehen zu können glaubten. Bine neue polizeiliche Anordnung regelt Jetzt das Tanzschulwesen neu. In Paris bestanden bisher etwa 100 Tanzschulen deren Leiter zu ihrem Beruf mehr oder weniger befähigt waren. In Zukunft sind nur 43 Tanzschulen zugelassen. An einem Kursus dürfen nicht mehr als 15 Paare gleichzeitig teilnehmen. * Das Ende eines Verbrechers. Bereits seit zwei Jahren wurde nach dem als Gewaltverbrecher bekannten 47 Jahr« alen Franz Karl Dörfler gefahndet. Setnerzeit war es ihm gelimgen, ilcb der Festnahme durchAbfevern dreier Schüsse zu entziehen Kürzlich wurde von der Gendarmerie Feistritz-Pulflt In Kärnten ermittelt, daß sich der Gesuchte beim Roth-steiaer Bauer in GÖsselberg, Gemeinde Maria Peicht, befindet. Dörfler, der mit einem Stutzen und twel Pistolen bewaffnet war, setzte seiner Festnahme gewaltsamen Widerstand entgegen. Als er schließlich zu flüchten versuchte und der Aufforderung, stehen lu bleiben, nicht Folge leistete, wurde er von einem Gendarmen erschoteea. Kellner erbte vter liUllMea. DeB efai •infech«r Ketllmer tob einem Hot*lgait "Her MliUonen Schweiler Frenkan «rbt — diene Geschichte ereignet« sich In Bem. Erblesserln war ein 85Jährlges FrSu-lein aus dem Schweizer Kanton Aargau, Dl« Dam« wohnte läng«r« Z«it in •in«m Bemer Hotel, wo «1«, wl« «s helBt, bis In ihr hohes Alter In eretaunlicher Frische ihr Leben genofi. Sie verfügte Über «in Vermögen von rund 8 Millionen Franken, das zur Hälfte an ihre Verwandten kam, während die andere Hälfte dem Kellner vermacht wurde. Die Hotelleitung konnte beweisen, dafi der Kellner in Jeder Beziehung ein Ehrenmann war, der einfach durch seine Höflichkeit und Zuverlässigkeit die Sympathien der Dame gewonnen hatt«. Die Erbschaft war so gut vorbereitet, daft keine Erbschaftsste^ier zu bezahlen war. Dem Kellner verblieben ungefähr 3 Millionen in bar, in Wertschriften und Sachwerten, darunter eine gut ausgestattete Besitzung. Der Erbe hat seine Stelle sofort aufgegeben und wird zunächst für einige Zeit das Hotelleben als Gaet ansehen. Dar Schall !■ KUbchen. Als ein« Freu •ua Nakskov in Dänemark ihren Sohn auf dam Lande besuchte und Im Stalle das Kälbchen liebkosen wollte, schnappte dieses, wie berichtet wird, die Tasche der Frau und vertilgte sie. Dse Tasche enthielt aber 2000 Kronen In bar. Das Kalb wurde sofort geschlachtet, und es glückte, noch 1400 Kronen zu retten. Riskante Schmagglerfahrt. Bine ebenso gesetzwidrige wie sportliche Leistung vollbrachte ein 60-jahriger Brüsseler, der mit Edelsteinen Im Wert von 621 000 Bfr Im Gürtel auf der Achse eines Schnellzugswagens die französischbelgische Grenze passieren wollte. Alle Anstrengungen waren vergablich. Ein Zollbeamter entdeckte den bejahrten Schmuggler, der nun für sein riskantes Unternehmen obendrein 2,5 Millionen Bfr. Strafe zahlen mußt«. »Mlstinguetla« liafi sich tluschen. Als «ch der Dompteur Franck Rose kurz vor der Eröffnung einer Zirkusvorstellung in Brüssel im Löwenkäfig zu schaffen machte, sprang ihn plötzlich die sonst als ruhig bekannte Löwän »Mistinguette« in den Rücken. Rose, der ohne Waffen war, besaß die Geistesgegenwart, sich tot SU stellen, aodaß das wütende Tlar augenblicklich von seinem Opfer abließ, Jedoch nicht von der Seite des »toten Mannes« wich. Zwei zu Hilfe eilenden Dompteuren gelang «s, die Löwin fort-tulocken, so daß der zwar mit dem Leben davongekommene, aber trotzdem schwerverletzte Dompteur geborgen werden konnte. LANDWIRTSCHAFT U^SD QÄRT?^ Der neuzeitliche Beerenobstbaa Etwas über Lage und Vorbereitung des Bodens Dl« Brdb«ara ha sHgemainen Terlanqt die Brdbeere einen humusreichen, sandigen Lehmlbo-den. Al}«r auch auf humosen Sandböden gedeiht sie noch «ehr crut, wenn die nötige Bodenfeuchtigkeit vorhanden ist. fat jedoch der Boden zu leicht und trocken, dann läßt das Wachstum bald nach und die Früchte bleiben klein.* Der Anbau in schwerem Boden ist ebenfall« durchführbar. Es muß aber fflr eine entsprechende Bodenverbesaerunq und Sorten-auewahl Sorge getraqen werden. Die Laqe ist für den Erdbeerenbau be-deutnngsvoll, da manche Sorten besondere Ansprüche an Wärme und Windschutz «teilen. Eine qeechützte, leicht nach Süden qeneiqte Laqe ist besonders günstig. Ausgesprochen leichte Lagen aind von Nachteil, da hlw die Früchta imt«r Sonnenbrand leiden. Die Himbeere; An das Klima «teilt die Himbeere keine hohen Anforderungen. Sie qedeiht überall. In einem kalten und steifen Boden fühlt sde sich nicht wohl. Auf bestem Boden, der von Natur aus reich an Nährstolfen, dabei auch humuahaltiq iat, werden die Erträge groß und zufriedenstellend sein. Die Feuchtigkeit darf aber nicht fehlen. Die Himbeere stellt von allen Beerenobstarten die höchsten Ansprüche an die Dungkraft de« Bodena «nd veit>raucht dla qegabenen NAhrstof-f« sahr schnell. Dia Br«niba«r«i Sl« aWIlt diaaelbafB AaaprOcha an daa Klima wla dla Hlmbaara. Sie wächst überall. Ea ist jedoch bei der Sortenwahl baaonders auf die WlnterhäPta zu achten. Ab dan Boden stellt ala ihra besonderen Anforderungen. Laich ler, hltziqer Boden tat für manche Sorten untauqllrh, da verlangen geradezu schweren, feiirh-len Boden, während andere einen mil-"den, lockeren Boden bevorzugen. Der darf dt« Schaltenlnoe nirht M'Q. unqünfttlci ▼ardlent Beaohtunq, ebemo der Wae»*- j Ihitertultur antar Otwtbäumf^n. J«docl. verrat Im Boden. Dia Johaaslsbaar« Sie zählt hincidhtlich dei Klimas rn den genügsamsten Obstarteii. S^e lifbt eine freie, sonaiqe Laqe. Zur Anpflan-lunq elqnen «ich sowohl die w-hwuren wie die leichteren Böden. Flachqrön/i« kommen ebenfalls noch In Fraqe. Die von Ribe« vulqare und rubrum abstammenden Sorten, wie dios z. B, für Fa^s fr*,., . j:. Fruchtbare, Rote VersaÜlcr. Gr&ßp rote Vi t t. j „ I 'iiqiiiij (i!i(iprri[fliis nt'v Kirsch Heroa und die weiRen Sortf^n .^hmalfurrliiq. M,n zutrifft, werden auf schwerem Boden meist stark von der Blattfalllrrnnkholt befallen, während die von Ribfw ne-traeum ab stammenden Sorten, wie Ro<8 Holländer, Erstlinq aiwi VierKindon, Kernlose Johannisbeere und Poti^ona qe<7f'n diene Krankheit wlderstondsfflhl«! sind. In «fiweren Böden sollten daher nur dt« von Rit>eB petraeum abefarnnvenden Sorten zur Anpflanzunq kommen, woer^ den ala !?t pirn; w!>^>":nt-liche VorauiHsptz'mq für d.is netleih:n. D;e Hiimheerp Da d.e HiTrih'"'e'f!' eine tiefe Bodenlockprunq liehen, '*t dor Boden sorafältiq ^vorziibpreiicn Klei.-ie Flächen werden mit dem Fr t'pn nuf .50 rm Tiefe riqnltj findpmfalls pfh'ffe rrmn tief lasse h'nt'r dem Pfluq «Up sich im lin-le bof nril' eben Wur7.pln der mehrj^triqen JJnkr;in-ter wie Quecke, Diistelü, Windrn U6w sorqfälMvT fiufzusarrmipln Die Bromhf^rp; Sie verlfliqt r»1fio q^te Bodenvorbereitimq. Di» Brorriheerwur-telri beeitren die FähtqkrKt dea Bod.« 1 •r«chftpfend «utzunutzien. so d.\^ sl h nur eine Zeit mit dr-n nrtlürli- ch»in N^hrstoffi^uellen h'yjnüncn. Sind diese Vorrfite aiifqrbraucht, d nri nrhon die PF1aii7Pn brtld zurück u.id Vv',ic>'!« so-■*Ho Ertrflqe laiwpn nnrh *1011 cl:) dfirf- B'X'"'"''''"-'-'-™-"' «rhon Irth», .Inlrltt In m«« m Pjll. m.,tel werden bei der Rodpnbpnrbf'^ur.q . n't. ^ j .._4____,____L. ^ , . '^mulqjPr? nur nprorentiq ?;r\wiTi ..V - ^ ^niiUL rni ' I k,' VorlrtihllrqissprÜjCQflg an ObvtM.irara SpÄ'.tsten» Ende M.ln bis Anfang April müssen die Nachw.niprspriV^vjnger. an dun Obstl^'Uimcn durcligcfi."nrt Wiir-lipn, denn tianr beginnen die r.iiO'ipec zu schv/p.llen. Bei dci aunenbiic.'ilich f errschend'iii mildvn Wittonino lüt m unterqpbrach*. Die Bodenlncknninq ist I auf 50 rm Tief? vorznnpbnien. Di« Johannisbeere (Ribisel); Die Boden vort>f reit itnq muß mit der nfltiqen Unwilriit Tmd .?orf|talt qe«rhehen Bei der B#»pflaanmq «*»''niriq nrtt^q .tat, h1nden7r>rb«:reit'.inq dnss»'?b«, wla bei dnt v.^b" rend dps Sniit/'^r^ di^rf weder q^muchl noch qeqc-ssen werden itürlicha Nährstoffqehalt de« Bodens wflhlt dpehalti die rT»»rne Aulnahna; |Sch) Das Saatgut miifl rächt zeltig vorbereitet winden Dia von Jahr zu Jahr stedqende Nachfrage nach Hochzuchtt^atgut beweist die in bäuerlichen Kreisen immer mehr wachsende Erkenntuiii, daß neben einei richtigen Vorbereitung de« Saatbettes der regelmäßiqe Saatqiatwechsei zur Erreichunq höherer Erträge beiträgt. Da Hochzuchtsaatgut nur qereinigt und gebeizt in den Handel kommt, sollte e« eiqentlich selbatverständlich sein, daß jeder Bauer auch die eigene Saat entsprechend behandelt, ehe ar «ie dem Acker anvertraut. D.e Reinigung mit Trleur und Windfege genüqt nicht mt'hr, vim alle Unkräuter aus dem Saatgutgetreide zu entfernen. Eine einwandfreie Reiniqunq ist nur .luf einer Saatgutreiniguiigsanlage möglich. In den letzten Jahren konnten den Genossenschaften und einzelnen landwirtschaftlichen Betrieben zahlraiche Anlaqen zuge-tailt werden. Diel«nig«n Elnzelbatrieba, In denen eine solche Maschin® zur Auf-atellung kam, wurden verpfllchtat, auchfflr Nachbarbetriebe zu reinigen, natürlich erat nach Vereinbarung über dia Zeit, für die sich die Wintermonate ganz besonders algnen. Dasselbe trifft auch für die Reinignnq auf den Anlaqen der Genossenschaften oder bei den llündlem zu. Kurz vor der Auseaat können qroße Menqan nicht mehr bewältigt werden. Wer also früh kommt, hat »ein qereinig-te« Saatgut rechtzeitig z\ir Hanxi. Mit dem größten Teil der Saatq\itreiniqtinqa-snlaqen sind Beizapparate verbum'en, so daß das gereiniqte Saatqut qlelchzeaig gebeizt werden kann. — Im Bild: Saatgutreinigunqsanlage mit Beizapparat Saatgsitbewir^sch'i.ftuEi im Früii)::hrp;?ob-\u Der tTTitcrrteH^che Bauer «o*v or Durf'h die rpcjitjcfitif^en Miißntthmen alit^r .Strllen dtv# Keii h';ß;»h:sl..jnfl.'cs iet es qelung«-n, om qi^s.^'nte Saot((ut, wol-clu-s für den h^?uiiqen Fruhidiusaijb.iu erforderlich iit, fiirhrrznitellen. ^ j steht sowohl q-nii'jf3\d Somicprqetreide^iflat-qul wie Erd,ipfel:.u,ifqut und avici für drn qesfimltn Fk hIJuttwrb.Tu ni mi hließüch de^j Zucker- und Pu;terrüh"nha'.ips j'n fpniiqerifipn AusnnH /ur Vortü'uinq. Um abor ipri? aiiil r? V-^rw'Midunii d'f?soB horhwprtiqen S:t(itnijt.^s zu vr.ihindorn, fi'n;l Vorsrh'iflrn erlas worden, die bestimmen, d^fi jf^d- rintpliie Verbraucher nur ftoviel Sn:i^qi]t bf7i»^hfn darf als der Größe M>ir.r:r '.Viituchift bxw. dem von iJ^m erstellten A. Jinuplan ertl-sprirbt. Aiißorriem innO «r tij- d"* beto-nene .'?anfqut die qlp!riie M rqe an Krm-siimware bei r.ptrei''.-» b^.w Spfi^cwar« bp' Hitiin'rln rilrk)'''' -ii Wnn e dieser Rnckl!r/-!runq'--^f''-^' nicht nor-h-koniT'i'^ri können Vi> -\d rp bcm Kartoffc'lbau, der ^ hr h"nchM-ch (i^?«;-'pweitPt wp'dea wiri s' (»["se.bcn, daß d:e Kreishiucrni^'-h.iftoTi die betref- fenden P«tr' von tl>»r ROci^b^'fHTnni entbinden ktiniiiin. üoi Saalqut fü* J i l'i^ldiutlorbita kumur. ßtlbüKh eine R;lrli):!'fF--iiri■ trncht, ■;! !;ru aui h bei Die Su , Mvr.^et gut .st zun GrnRie.l ber^M* cn d a Ve."t)r6virli'"^ n r* anqo.brachl fo ^tel Eintri't q'Ün*. •'/tpb Wetters nt.rh tatsi.-h ;rh mit d. ni A;i. .'u sch m boiior.nf'n werden k-i .n. Bem Kn:to;: 'i u .jut ie; d'ts der frfihreüpn .Sor»>n e''0' - im Herbste an de V> br-'-u-h'.r qcii.-f^ .i wordin, w^ihrT.d d?.« FaitO'it der >p1t-reifen Sc-rtfn p c; htv.t m PrtJhlAhr tr» ,» poitiort warc'-'i rr-fl Ivt «i-.ielncj F.il-teipflitn7«ns.'iiae'.-''• > ktvr.n un'ci l-'mjitürvrt 'n ei".« kliln« VeTfcnoppunq qibrn, die aber durrh pMCt»:;'' pfl .. nn y^-r Dich^'-:..^ frrsp, «.»a ur.(» M:.« r"' h ' t dii---fpa^ ■'J.cn Wl ii-;; V rd 'n> . 6 vom 'T rt-'"''t-v fir'Tf n 7 ■ . rerh'/e'Mr;.' D "nihiabimr-*' , i. h'"]' -urq QU, hv!i 'S a. w.';'nr!f s'rn •r.A 40000 starben an der Pest Seuchen, Hungersnot und Verzweiflung, die Schrecken des Dreißigjährigen Krief^es Der DreiBigjährige Krieg, der von 1618 bis 1648 seine Geißel über Deutschland schwang, schlug weiten Gebieten die schrecklichsten Wunden und gab weita Teile der Bevölkerung der Willkür fremder Völkern preis. In einer Chronik der Oberlausitz liest man darüber u.a.: „Es war fast eine Menschengeneration über diesen Krieg dahingegangen und eine neue entstanden, die das Wort ,,Frieden" nur dem Namen nach kannte, ein fürchterlicher Aderlaß, den Deutschland mit diesem Krieg^ sich geschlagen hatte. Zwei Drittel seiner Bevölkerung mögen weniger durch Schlachten als durch Seuchen, Hungersnot, Marler und Verzweiflung untergegangen sein. Ganze Strecken waren verödet, und ehemalige Ortschaften haben sich nur als „wüste Marken" dem Namen nach erhalten. Menschen zu Handdiensten und Ackerbau waren für schweres Geld nicht zu haben. Ganze Heere sind durch Seuchen verzehrt worden, die sich durch das Zusammendrängen In befestigten Orten vorbreiteten. Viele Leichen konnten nicht mehr begraben werden und wurden dem Wolf und dem Geier zur Speise. Ganze Koppeln Hunde taten sich an verödeten Orten zusammen und fielen, heulend vor Hunger, über einzelne Menschen her. Doch noch schrecklicher als der Hunger marterten sich die Menschen untereinander. Die Tyrannei ist groA und übergroß. Die meisten Menschen starben elendiglich. Die Franzosen richteten auch Hunde zur Auffindung von Schätzen ab. Häufig war es bloße Mord- und Beutelust, nicht selten war es aber auch der Mangel an Sold, der die Soldaten zu Ausschreitungen veranlaßte. Die anfangs barühmle schwedische Manneszucht ließ nach Gustav Adolfs Tod völlig nach, zumal dann, als das schwedische Heer nur noch zum geringsten Teil aus geborenen Schweden bestand. Meist wußte niemand, wer Freund und Feind war. Der Einwohner, der noch Geld hafte, wurde von den Soldaten als Feind angesehen, der keines hatte wurde gemartert, weil man es bei Ihm versteckt gjaubte. Man lebte von Reguisitioneu, nicht aus Magazinen, zahlte teueren Sold. Während die Lebensmittelpreise ungeheuer stiegen, sinken die des Grundbesitzes tief herab. Man mußte sich oft der ungesündesten und ekelhaftesten Nahrungsmittel bedienen, ja man verzehrte selbst Aas von Tier- und , Menscbenleichen, Gras, und Wurzeln. Viele buken Brot aus Eicheln, Hanf und Wurzeln. Handel und Wandel lagen darnieder, die Schulen waren verödet und die Sittlichkeit war tief gesunken. Im Jahre 1632 wurde für die an der Pest Gestorbenen in Rothenburg in dor tr,.rir Das bc«to don Milch\ieLs'.iU Es isl durcb ius V'.;; ■!'hdl.. h, wenn der I.tindm.iini g:ör on W. i: dar-int le;]t, stdtllithe, gutgcpii rr unti qn..ienäht FVerde vor dei.i V\ -. ; ..n hiif.'eM, und wenn er mit nllen f.I tteln versurhf, sie mit bestem Fut'.or /u vp'snryrn, uvn ihre Arbeitsleistung zu und wriin möglich, noch zu erliöhon Im fünftr;n Krieqsjahr Uis.-;t'n sich di""irtiqc EltiE'el-hingen abpr nirhi r.th. hundprfpro'en- ' tig vertreten. Die jllgi-.Uciro Fuiterl.i'je und die nur m ttp'Ti'.pii^ eusgr lallpn Karloffdierate nqfü (Ui/u, mit (.'"n vorlanr'etien Fu.Igh* rn ion spiT-Siim in;i- , zugehen, um vor allf'ni Kraft fu'trr für ^ die Schwe-nemist f'Hi-u-fkonirrien. So läßt ei «ich et'ch nlcK' nieiir mit den q? gen'wflrtlnen iv/lngenri« i Notw^ndiql-. 1-ten vereiiibi'en. altf r'spTdgpuhpl'p'i aufrerhtzuerhilfpn und d^s b.ste Hr-. in den Pfercl»>stal' wandiTn /m la?-Die Pferdi', die sich, v/ie m^Mn lTr.:-ner weder hech.ichten kii:m in E' nährunqs^ustand befinden, hnlien 'tti ^ Winter wpArbeit zn leisten un;; g*^n!pf*etr (tUL'h o Rubrp.iu'-'en DÄ 7 ist p«: dl''"!!ms r'Öq'ich d IliferriT nen herfibr,Mspf/en wertv:>ll(>n I'ou etw.......... ..... ...... gehpn. Gutes Heu ist f.eis'm'' f'iite' nri'^ getuirt vor allem In den Milrh^'>h.>'.'!; '' Vor allf^m aber wird qutrs ITcn für dir Aufzu'-ht df- Kdlher beröfiq! dio di n-qend rrf<»:'deri:ch ist. m"i d.^i h-wuchsbrdar! heim Ru'.'.h ph s;, :ip u- ■' stellen. stets freir;- " a.'i'n wi-rdi-n rauia nn j h;' u i .; kisi'.e l. :tsc:.i...:r? i uuikrrl.ciM) .-ILS Cj VI. ■ -.1 \- scliriften ■. r js' -ns Nur v.-"r ± auf dt .':i I ■itii.f die V Im Cv'r.UT-uüc s- .1 £■ \ .'o V'■! I, Tl.'rri si; d, S D< -Ii. ; i- S -Ii i'.7;lh t; H' r V 'i-srliiifen ■ "♦ u.-. ..:.d t r-"',!' • ' D , - q'ich d HiferriTtin- ^ ^ und ?inch ml; :! ip t (VIS snarsnmnr um'".i- S . •»."r V f (Iii Sictji ii:rtu r Stv.rjii i,v*n V. ..il ü«'s Al"^ d— ■ . ,M : '-1 : \ . ' e i; II o.-; iii'tiMi UHi f-, d'ilpi \ Luftscb-ut'^hrjre^tschatt ajif dem Laruic Luftschutz auf dem L-' >iii' ict q,'P,iu Oberlausit? ein eigener Todesacker an- | so wichtig wie in den St. dU-n jjiiran gelegt. 1634 brach abermals die Pest i di»nke jeder Bauer und l üMii\virl, Dor aus, viele Leute verließen die Ortschaf- ! Reichsluftschutzbund u;id seine Amis- i Noiw M . ,t uiiq für .-l.f i^ ti- ten. Am Sonntag nach Bartholomäus j träqer, welchen die Bcio'ur.q liei Hi-vul- I nen ; zu n- :ii;h m, 1 " t- reichte der Pfarrer 84 Personen das i krrung übe r die v.u onju ■i.Td"n Luit- ; lip \ . :r imcIu <.,o . li v.>a S. t>t-Abemlmahl, von ihnen waren am närh- scliutjnbwehrmaRnahnn'u" i'bü. cft, sii;d ' rrld .s. i.H htti D e llolinunqi n der sten Morgen 34 tot. In diesem .Jahr | jed^-rreit brreit, mit Rat und Tat lie- i i.-ti-v . 1, rmv i -.-n .^ch nun n.. -■ >. h starben 40000 Menschen in der Ober- j h Iflicli zu süin. F^^.i)' lin rnnk''- so' -n i ,in u p iM iiUin lausltz. Rothenburg und Umgegend ' der Liindbcvölkfiiiiu; d^is lutisrh tzinä-wurde von den Schweden schwer heim- ! Pige Vprhaltr n gesucht, 1639 zogen viele von flinen aus 1 Am Hof und in den (1 'liMtdim m-R Sorau kommend in Rothenburg ein. .Auf Ordnung sein. 2. Sand und W.i .»^cr v- r r o dem Markte verkauften sie den gemachten Raub an Edelmetallen, Geschmeide und Kleidern. Am 16. März lfi'3 tötpten sie auf dem Dominium MiUel-Wfhrkirrh 10 Personen mit Äxten und Spießen. Am Schluß das Dreißigjährigen Krieges war Rothenbvirg zlemlioh vprödet, da allein im Jahre 16^0 4! Häii-ser «boo-brannt waren. Die P'iuern konnten die Raudisleuein nicht mehr anfbrinycn. bereltpn. 3. ATo 1 i i sei ut/oi-r t- u w. nuf Ihrp (lebraiirl--'i'ihiql-: i! i:: nni'r lihi r-prüfen. 4. Prennho'v, S v.-,' 'i,r,i!"n i"'d Cierütnpel mnnliriist \vr>it n'"i| von (! ■•-IH^iiden Inqorn .5. nl^n soweit .iK r.ioglich eiitriimp'»!F>. H-'-nii 711- Sfit'/liclip P'ani'm nipi n 'pll -n, dir 30 bis .'in über P,ir! b.nit Iv '-vr-..-. T'^finn. 7. n^r rinqnm 711 s.'i'r'lVi •n Hr-buudcn, Stallungün und Siheunea muü l'M\ : v tiie li ier Pi'ii! . hl.iiid \\.n nicn. IVt Ii:n-e. : lir lUin i • \vc ' i"n. i ' esi' l'i w Mrtinni'n f-. .!ior 'I n uii rlitr \nl'.if :t" 'i|i" n'vi! d'iinq. Ubcr- •i'l drr Au'tu! ri-ic q!<>...-::ln;e \V:r- '■'unM au;-. Hr r 1^ >1; di 1. n hqfiltiq- -n .lu^i Tfem Tii-,: a'-t erbiiiU'te 'n hiu (Irvi W V.-n, 'u dl- "• croi^ 'r> U n.ih-•■ünrfs"' -"v.iV' mit 'nt'uf'pfi'n die «:rhim In'im eist-n ^n'•• iff d p H ■•f'kiub'niauern Xüiu bei alen bleichte Silttf iU m Nr. » Samstan bonnta^, 2t3j21. l'ebruar 1944 GeKurt, Kocbzcit nnd Tod im Unterland iti Pr^^tca. Kraii M^rburq-Laud, helrvj-tft .1 n der ^'erqoijd.-uen Wocjie llein-r 1" } iric und M.tria Hdrtweqer, in N.dVrrii; . er Jolismi Ratl;i h und Ajitonirt . - r;rLi 1.1 dpiriielben Ort «tar-t ii f i uii Bcsrh tschko und Johann I — lm« Standesamt Pctta\j mel- d • ■»' ?">i !"'ii !pn, d'ei Eheschließungen ur- h I pfrtüe. — !n Windisch- dorf -..u : rn funt Kinder aeboren. — Cilli b • von 40 GfcLmiHni, df»rurtei' !V K l f !ip,riitptpii Eustarhiufc Ktachcr Iii. ' ' i. 'Iriii- n.':e, Ri.idnlf Wenowschok m.d .Ä.iU'e.,! C';ic-..-nsrh(>.\t, Riidnlf Reber-n,K u .<1 Kulwinik Jo3p( Z^pfl und Ol •'* i?s, Jch-'*n Pli^nJio und Ann« Johann Zakany und Ffanj: O'/rw rk iin*! ! : nu J m, T ; . All 'tnif>I und Johfinnn Ka- r>. V-A T' llnA iri m stdrbrn^zwanziq i'prso- Aii- rhurq krimrn vier Kinder zur l."ir.i'f(pn Au<':ust Twch-^kelz und •< r Vit -nr'. .'Mojs Ki^"n:hii'-h und > Konriid F '!Ir»r und Pju- Os v>-..sfh:edsn Ludwin t .n, 1 «. f" r r, An (•' ^ . r.ii Im ? rr; r I .-.f 1 l h urd J't c'ine Rop^^n. — DfW rri Fr.:.)lflu nip dft Ge+>ur- 'Iil ' .iiiiiv .n und neun To » - - I'( ff»'iIonf.tr?in wu'd.^n 7wfll nn ''s hoirat^lea Frnn?. (le }"'■ iin^nd;* Brdeu. Martin ' ^niV ' 'td Frctnzi^kd Polit';ch-' T- h'ijiir und >' tthi!rio 7'Voi, V ' tor '^r' und Stpff'Tio Srhol-v* .■r' i'rn F'.-jn-/ Wndf'b urd ■ K'". Tri "r'hi?«'"h-SrtiiPihrnnn '•■"1 -^'Min K ni'r»r d'is L;cht der i".'%' '1 -n wf-rden /wpI [•h''irh!ie-u'■* d:»! Tnd.*«f<^n« ni mfldet, — 11 wivder füif Ki'idt^r opho-"p "vi.i r'ei ehr« r.rhl >t',sf'n Josef h'l' MH'" flpnov"va Rpl7.t'r. Ho-I ' p'i PohRrsciT^k, Rosii'in !■ n^d Nt'r'hn«-') .Trispriko. —' Tü-'• .'("' hnpf "inp Hclnt und Rlnf^n In Tiiffr'r-Rftmprb-id wurdi'ti /'ir V/p!1 qrhr.''r"hf. fv; hel-■'■m G-i! r^infr und Miria Do- ■ 'r'.'r ■)!■> Ko'.vül^rh und Acrr-fs ••"•h, Ja^cb '•'nt's und RoRdll/». Jo-■k JoM-f ":i«;rh;'z und Annn B 'lioi.'i.'D.ins Zpp'J5,ch und Ro-' i :• smiv p Jospf und Anq#?]-! . H Hiwr-h tM n Tod wurden .''.h-'"m' liuinü, Ffrinz Haf-/.- v' -f" n ■ «rf-rbr'k, Fripd^^irb Ii Vt.irf'n Srhwpnlan, Mar- ■ r,---•■h,'"1 Knes, Joh?!nn De-rr.i!.', Kijf-.ch'T, Johdnn fttul ;■ T.n S h u>k — D.if Stfin-' T.oldct 10 CtJnu'Gn und ' f n Im l'. JprV.Tnr' fi' '.-i kt^rnt-Mi d f! (.ir>fr.'q-- '■ u'id Miulc iqnrvpr'TfL''i'r'-■l-;h"n ,'unf'nf! dt>s ob-r^n ■/II ('TT- Ausrichtiinq in Pr-iH-1 " "Ti D.n- T"ir'i>->n boqinii nif ^ r.-»'. r !)r?i/,i f-lpid' ■ hiiiri r;pf n.' i-'ror s•l^,'lG (Üe M.idolftlhrp-T ro'{.'!i.irnp-; Piflrhei'PtPn mit ' 'h:;'i ripri Dipas'pl.m fiir : ' ''i -!' Opr rohrrr Cül' i'il c"n^ftflt'5 sc.'ri'^n f rild li'nT die poli-i.- r Expref^gut-flbteiiung der Re.chsbahn schauen würde, den die meisten wollen ja ihre Sachen »dringend« verschickt haben. Bcrqfhodi lürrien sich da die K!«tr>n und Kasten, die Spicke und Ballen, Fds-scr und Kartons, in ricsioer AnMhl warten sie auf ihie Beförderung. Gewissenhaft versucht die Deutsche Reichsbahn ihre ütctnonimenen Aufträge auszufüh-rt^n und nach wie vor werden auch heu'e noch leicht verderhllche Sachen — wie Obst. Gemüse, lebende Tiere und der-gleii^hen allen anderen BeförderungsgQ-tprn vorgezogen. Meist wird der Empfänger von der Ankunft eines lolchen Pikt'tes benachrirh'igt oder os wird ihn? 'tiirr'h den behnntntllrheu Spediteur od'^r einem nahnheamten Tugenteiltt denn die Reichsbahn bat durchaus kein Interesse daran, d^^ß 'eicht verderbliche Sendungen Herren bleiben. Besondere Obacht wird auf Tlersen-dnngen rjpgeben und es sind da auch die notwendigen Mindestmoße der Behtilter vorgetc hriebea, um TI«rguA1er«i«n n vermtaden. Em Kaninchen in alnem Vogelkäfig zu verschicken ist genaujio eine Barbarei, wie eine Ziege in einer ge-schlosfipnen Kifite aufzuqi^jen. Selbstverständlich bekommen die Tiere ihr Futter und werdrn qetränktr und auch sonst wird in Jeder Wei**! für ihr Wohlergeben gesorgt. Aber was ist denn da»? Eben bringt ein Beamtfr eine Schachtel, au« der es nur so tr.ypft und rinnt. Natürlich, da hat wieder einer gedacht, seinem Freund eine Wol^It'»! ru erweiiipn und »chlckt ihm eiiie Schachtol Heidelbeeren, noch dazu von Graz bis nach Leipzig. Man sendet eben nun ma] nicht leichtverderbliche Sache'i auf Reisen, bpsondejs wenn sie zu rmncn beginnen könnten. Aber scheinbar rcirh' der V'^rstand einzelner I.euto nicht so voit, um 4,u bedenken, dafl die Rcichsbahn Im fünften Kriegi-jahre anderes ju tun hf.t., als Heidelbeer-sofle nufTinfangr-n Dip Reichsbahn Ist heute so für d'e Aufrtfibpji der Wehrmach' angespannt, diru kommen noch die Gf^fer nnd Ktöbellad'ingen der Evakuierten. d'e !'chn'>'1#>tPT,'* hrfArd^^rt werden müssen dal r^nn darum von ledern mehr Einsicht 'n di'^s«'!! Punkt verlanT'n kflnn, Nu- unb^^dinnt kriegcvicbtigp Gil-ter sollen au^cT^oehen v/of^on. ello:^ nn-derp miii< In dieser .';rh\verer. Zeit 7u-rür1fh'eib'?n. ' -iiibrorinnen dns V/enn Frlijdensgt'brihrnlsso otior ICrlogsbesoldung nath LuIlungTifien auj-blel^eri. Mc-a der Überweisung der Be'iüge an Friedenfgebührnis- und Kriegsbt'fiöl-dung'-.eiufilänger dor Wehrmacht sowe on Vergütungs- und Lohnempfänger des Hecret^fiefolges sind zuweilen Störungen und Verzögerungen inJolge feindlicher Luftangriffe eing*>troten. Sollten f-iliig getjliebene Ueziiqo ausgeblieben sein, teilen die E)npldnt)f;.?)erechtigten dies der zustand gen St.indortgebührnis- oder Lohnstelle miti hierbei sind Name und DierisUirad des Gebührnie- b:.w, Rcöo!-dunrjserp.pfiingers sowie Aiifichrift und B.mkvp'-h.ndiinq (auch Snjikdsse odtir Pf>atf'rhecKko''to) dcts Kmpfnngsbercch-tiqlen (inzuge^^en und die letzte SgfoI-duTirr-imiltt ilung b.-.w. der PcfJt- od.'jr B,inkc:bschn'tt I'eizufürfon. Es wi/d d^^rm unv(!riü(jlirh E ■^fitzüherweif.um vernn-Inßt. ITrforderlichfn/aüs wird in den Orten, die Sit? einer Heprep/|or!jti"<''."e odiT Zahlstelle (Z'.ihlm'i'sfeiei) fies Hi^e-ros sind auf Antr^q duich Zpli'nna e:n(>s angemessenen Vorschiif.?f-5 oflir.lfen. — G'eichTen hilft in den Ortei, d-e nicht Sitz einer Heor'^^iSlanflortl-<'c.so sonstifjen Zrth! Benützung aller Personen und Schnellzü.io der kmatlr-clM^n El'=;cnhahnen von einer be^ondp'-pn fii. wMlInung obh^inqig ma^ht, 'sl |«^''t auf vi'n''d?n. — 5'(>lche Uei ^'^hcvüliqungen we''d'*n 'n 7ii- kiipf* fiui<:«r"h!''*'^''cb von 'ip' *T,'<(iri'"''-ri':. I fiTi fÜ!' öTontlif.hp Orc?''in'in iind Si'"b"r-lieit ausgegei/en. ri'-'iirn sorofäffirj ver- , !' «(/c/i in pfUcht in r'ifi '.'■•ntsrhf-r • 'Ve/ .'//esc.* Ge- ■■'e' '/<''orf S'c/i und die -nn'» mr.s' ( Wir hören 'm l^unjfunl^ SnmnteiJ, den 26. Februnri Rclch&projJronius: ft- 8.15: /um Hören und h«ll«n; Joitph HAyin rin« m'jclkijeieliichtl'ch* '.05--0..10' ^'ir vor — und ihr mdchl mit«, die B int!fnnk*iiiel'ctiiir der Hillcr-.Jui'tnJ. 11 3i^--12: üher Land und ^5ecr (nur Bfilin, Lfipzij, Po»en), 12.35—12,45: Der Bcricht »«ir L/i|(c. 14.15- J5: Al'crlei von *vvfl bi* dri"!. 15—IS.Jtl; THUenstlie Kurzwoil. rfooti'PI.» hle. 16--17; Untorhul- lunf Tom Kf r'i .^FierjJur P.iii d^in'ir.rrlie^tiT. 1,*|. hm« eiiiicr vililipn. 17.15- is: H*ilirK Mrlod i^n-f*)!!!«!. ir ri eine Miij,U für alle Ttmrcra- mcnte. 18.T»—10; Per Zf lO.i? - ii>,30. FroütKericht*. , 2i,n 22 K'iniiffiHe P«lfttct, (f'oße IJnlerhi'lii'if^teii.Jtmj! t ,it /nh'rcichrn Soll-i'i'D lind Clrrhfslrrn. 22.15—24: Zum Wochcnatit-klnnit. Oft jlflchtAfNiIi'Ondf*ri —18. Ortii^iltTwerkc von CÄ»ar Fra-irk, Dvnfak i^.id VX'narfr. 18 - 18.30i SoIUt«niiondun)f ..\iirh kuMne Ulii^e kfinnen uni «nf/'ickfn«, OiKttn'ri-lniVfti und Kfin«iTlk'£n((e von Vtai^ner, fj.'tüiuven, Li-rtzin»', Fcznicfk lind »ndcrr. Sonii'i,'^, 27. r.^'Ti'.nri R.-lch^.urginniBi' S.J.I-1: V.ii,;Wu ii., ho Kiirrwrll vo-i ■'er Ka; f.le W^"rifa k'ti|;pr, 10; Hiinle KUn^e itim Snnuttttf'nonicn. 10.10—Iii Vnrr (iro-I ßen V,itfr!fi-.di Dci'srlie Miirclici in »tliwrcr j Zfit. Eine S^nriiiTi von Mar'-i ror'nvjnn. 11.^5— j Ii.3*); »Dl« Kind*, oitK Kant. to von Ctiar BiPigen puff itin der Ruod1ur.!(*;iJeiichar Wien, Leiiuni? Grtllried Prtln'iik. 11.3'--12.3'1: Unreriiche Skij/rn. 12.H H: IVj dcufuche V.lk'kritircrt. 1'.'i--15: i.ni,rhn'tu")j mit der K,".ptl!* Efieh ri.htl. 15 II.'!'); '^ran* Weher erz|ih!l rw H allr- d; iitSL-'n' Vfiiküttirtrchen. 15.'<0 ik. J6 -l-S; Vni f*ch Sn'dalrn wfiriichen, ia IQ: t'r'!erf)lith« ,M »ik d'iitsdier Mr'alcf! I. nifrv Ni. 7 in K-d'.ii, (e> •P'clt von dfi i-cr fli.ü>nrm"-Ik ^rti untot Leilnni' vnn Kfirl l"».!!). .2r^; n«r Z«il-.njc- l!el. 21,15-?*. f n \hard bji FH'mrd KCnneckf, 0''er*t(*i- und Suiten iir « k. O'Milirhli-r'rnirt-ri * P: .IJmtr Scharrkial. lein- S"rf'^'"r I plh»r 11,1** II: IJri'er- hf'tp'in'fl iirxrrfr Znil, ! t/I—P.itl; Aus- (•ew/lh'le Ko-i7<"rtni"M'k von n.icti, ^^oiar". Hivdn -rwÄrke deutle'er Filme der IDocfie Die Pompadour WAhrcnd der Köniy und etUcbe Minister und Gesandt« im Landhaus d«f Marquis« Pompadoiu zu Gaste weilen, wird diese von einem übermütigen Völkchen junger Künstler durch eine »Huldl-gurg« in Form von Spottversen höchst unliebsam überrascht. Francois Boucher, ein gänzlich unbekannter Maler, Ist der Rädelsführer. Die» ist der Beginn edn«r zdrten Lieba&geschicht«. Ak einfaches Bürgersmadchen verkleidet, besucht de« Königs Maitresse den Kün«tler, mit dem sie Wochen hindixrch taus«nd seelige Stunden veibringt. Doch aU er, der inzwischen durch ihre stille Unterstützung Erfolge errang, von Heirat spricht, weiß sie natürlicüi, daß die Abschiedsstunde geisciilagen hat. Als Marquise de Pompadour sieht er sie wieder, nachdem sein von Lhm aus dem Gedächtnis gemalte» und ohne sein Wlseen In die Akademie geschmuggeltes PortrÄt der Pompadour dort bei der Eröffnung durch den König sinen großen Skandal hervorgerufen hatte. EigeotUch Uit «s dl« Ge«chicbt« «inec Bildiefc, die sich dieser Film zum Vorwurf nimmt: die Geschichte von Francois Bourheis berühmtem Gemäld«, das, die Giiliebte des Königs von Frankreich nicht als große Kurtisane, sondern als (f'hlicht-nalürliches Mädchen darsteljend, Anluß zu viel Rätselraten bot. Die Titelrolle wird von KJlthe von Nagy mit viel Liebreiz, Gefühlswärme und Natürlichkeit dargestellt und rückt die Gestalt der Kurtisane, zumindest in dieser romantischen Episf>de ihres Lebens, menschlich nahe. Willy Eichberger Sp elt den weidenden Künstler mit allem draufgängerischen Streben und aller Licbesseligkeit der Jugend. Leo Slezak lit ein mächtiger, gutmütiger, poltemdei und gerührt singender Schwiegervater ij spe. Schöne Bilder von glanxvoll«a Hof festUchkeiten statten den Pilm aus (Mairtnirg, Esplanade-Klno). Marlann* von Vttfeneck Ich verweigere die Aussage Eine von ihrem Gatten vernachlässigt« Frau und ein alter Freund, der plötzlict auftaucht und die Frau wiedergewinnei will . . . Aus der nicht neuen Situatioi ergeben sich in diesem Film Gescheb niss« von dramatischen Ausmaßen, unr die Frau steht schließlich vor den Rioh tem wegen Anstiftung mm Mord. Et kommt, wie man ja erwartet hat, n einem Freiepruch. Olga Tschechowa gibt die schön« Ehefrau, die durch ihre Entschlußlosig-keit den Gatten — Albrecht Schönhaii stellt ihn sympathisch dar — und ihrer einstigen Freund (Gustav Dießl) zu folge-schweren Entscheidungen drängt, die bli zu tödlichen Schüssen führen. Der Zu schauer erlebt zwei Stunden Spannung nnd tiefen Mitfühlens. (Marburg, Burg- Sepp Zollnerllsch Bedenklich Johannes Brahms hatte unter den Kritikern manchen erbitterten Gegner. Darunter war auch der Rezensent X ... Eines Tages aber, als Brahms eich mehr und rrtohr durchgesetzt hatte, fand er eine .Besprechung dle«c« Kritikers über eine neue Komposition seiner Feder, die den Nomen Brahma über alles lobte. »Schändlich!« rief der Komponist, zerknallte die Zeltung und warf sie befsel-te, »jetzt fängt dieser Kerl auch schon an, auf mir herum zu loben!« Männf>r — Vorsicht vor »N'trrgcnfraueii« Man soll »chemisch richtig lieben«, meint eine seltsame Medizinerin iif>J (jrle^. 21.1?--.■'1: KnmrnrrmiKlk Mor.iil .Seemann-THo. 71--2?! sNlfr nnd «In'mi'-he Mfp»*rti S nc'n.nt u. a, -1 •».» »Haben Sie Interesse für einen sym-palhiB'.iien, bejseren Kalziunihorrn? Oder bevor/.ugon Sie mehr einen Kohlenstoff-jiingling?/ Nach dftr Ansicht der portugiesischen Ar/.tln \ongc werden in dieser Form zu-ki'nflig die ersten Bando geknüpft wer-rinn. Maa wird seine HerMlIcrilebste, bevor man sie auf das Standesümt führt, nicht mehr frogon, wo und wann sie ge-boien wurde und wer ihre Eltern sind, sondern wird sich darauf beschränken, zu erfahren, v/ie die »chemische Zusammensetzung« der jungen Dame Ist. Fräulein Dr. Yonge hat die gesamte Menschheit in 22 Gruppen eingeteilt. DiGäe Unterscheidung nahm sie nach den clinmischen Bestandteiien vor, die sich im Körper jedes Lebewesens befinden. Diese Grundstoffe sollen — nach ihrer Ansicht — allein entscheidend für den Chti'Taktcr und das Schicksal der Persönlichkeit sein, Das Verhältnis der einzelnen Grundstoffe im menschlichen Körper ruelnander wirkt sich angeblich sehr gewichtig auf jede Handlung aus. Die Ärztin verlangt, daß sich in Kürze jeder Mann und jede Frau auf die chemischen B''slandleile untersuchen lassen solle, denn nur dadurch wird »s gelingen, un-SrHuminn. Pj ipirlt d'i» | glürMichc Ehon ZU Verhüten. Onrrnme'.iriiPji, s -i'en- kann Und wird es niemals gut ge- hen, wer.n ein »Schwefelsauerstoffmann« ein »Phosphorfräuieina heiratet. Besonders vorsichtig müssen die Männer bei N'itrogon-Frauen« sein, berichtet die Arztin. Diese Damen neigen zur Untreue slnrl besonders eitel und pflegen die W'K.ik von RVel, Glnck, MfJr 77. " 4 Hl. f --O Jv« ^ IjV^rj Nacht zum Tage zu machen »Man hat festgestellt«, erklärt die (seltsame Medizinerin weiter, »daß die Nitrogen-Frauen In der Mehrzahl ein Abenteurerleben führen wollen. Sie Siind desholb nur mit größter Vorsicht 7U behandeln.« Anders die »Kalzium-Menschen«. Sie kennen und Heben nur ihre Arbeit, sind besonders häuslich und ruhig. Zu dieser Gruppe passen allein die Erdenkinder mit reichlichen Kohlenstoffmengen Die Frauen dieser Gattung sind seh'' anschmiegsam und — neigen zum Dickwerden Wer sf-hlnnk bevorzugt, muß einen »Sauerstoff-Menschen" heiraten, der außerdem noch ein guler Gesellschafter ist. Dieser Gruppe gehören vor allem Kauf-leute und Politiker an Künstler sind nach dieser seltsamen Skala »Natrium-Menschen«, Besonders muß auf das Vorhandensein von Elsen geachtet werden. Hochstapler und Schwerverbrecher haben von diesem Stoff nur wenig in ihrem Körper. Zucker und Stickstoff sollen — wie Fräulein Yonge versichert — das Kennzeichen der geistig hochstehenden Persönlichkelten sein, Nur der Mann, der »chemisch richtig Hebt«, wird in der Ehe das ersehnte Glück finden. Jede falsche Zusammensetzung muß schief gehen. Was für Zelten liegen vor uns? Wird man vielleicht eines Tages im Inseratenteil eine »refor-mierte11 K. B- cfwei und "Iftuil 13 Kiil •t '.V .(I M' '»pf • Ulf (inriqrn Wt rtrt(wfH|i«ti 10 Hpl f. \A r, *(: Oe W.'riptcii .jut hi> ju I! Buih r Kl n*''((«(pi^ Ihi t)«t A')h iliin^j Ii" 1» t>«i t"'*' ■'< ' -t 'f-ii /\> ' ' Am r-nt' v n Pri(n»»in*ri .^ni • 4ti,'v.gi:n rtiii VciPin^i*ndiH)(j (l*» flu i(UMti Hr vlni MI t iji fiMüHTi V11nrl«>ttcjf>hAUi »ilt »in» KU r>e «n ► ie 1 ,^M Verkaufe Kanariinvörrl, hr >i"'m'-f., Inv.V.id, ni;isch:nen-'nnchholter(in), bilanzfähig, gute Sänger, Roller, auch V.'-- u- .-r hre;i-'I-ii'^d''r, vi, he.riitot, be-| iinz- oder halbtägig von gro-chcn. Cer'i'V'^ibe 12. 15f;g-3 sitit Schveib.'nasch ne, |'»ertm liickereibetrieb in Mar- ii^'t* i(iiet('n T'csle.i, luuh.'iurg gesucht. Adresse in der ' IKiio'i rast, Lagorführcr, Aufse- i Maiburger Zeitungt. he'-, oder anderes Anträge sind 1527-6 '1 r ;7 t f. ^rl l.i!'.lfi»m(!l, heh. ' ■ '"u, I i ■linken, k"Iiis-, Gijh^iide- u. v.-r .s iL.;i.|s-Kn ■'/ipi, NIrll- rionciariie 36 22 2 V. 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Abvr uoiwe Ftauan achaffu mI WIhraad ihrar Dlanatielt walclit dahalm die WSicIm yanügeod lange 1b Hanko. Gut durchgailanaplt, wIjV dta alngawaichta WItcha nur iweli kun nun Kochen gebracht. Dai •rsi^art allaa achwera Reiben und BflrttMt, mimit viel mehr Schmutc Bchon *or dem Kochen. Die Wäachc leidet nicht. Dsi Waichpulver reicht und der Kohlenverbr/iuch lit klninorl Alle Jungen der Geburtsiahrgänge 1926 1927 utid Mlnger aus dem Gebiet de? Siidsteier rrciik und den Kreisen Deuts(hlandshe'O, Leihnilz und Radkeisburg, die Neigung tui den Otfizierberul haben oder sirh für die aktive Unteroffizier- oder Re servenffizierlaufhahn im Heere inter cssieren, können sich In allen Fragen ttn den zuständigen Narhwuchsoffl/ier I n Miirburg-Drau, Herrengasse 2B um Rat und Auskunft wenden Ebenso werdet; die Eltern tihci alle Fragen soweit sie die Oltizier- oder Unteroffizierlaut bahn betreffen — gerne beraten '2\ Zum Sofortkauf Eiser kaSRen und kleinere Geldschränke dringend gesucht. GW.-Verfiorgungsrinq, Untersteler-mark G m. b. H,, Rdthaueplatz 2-1. — Tel.: 2135 546 &vtiaucnl/ BAYER ARZNEIMITTEL Der Erfolg jader Meh^leislur^g wird r>och geslaiQerl durd> haushdllen-den VerOfauch dererieugten Guter. Wenr^ deihalb niemand metir kautt, alt er braucht, dann werden nictit wenige alles, tondarn c le genug ertidller*. — Diei gilt abcnMi für DARN^OL, dai aud% heute ir> iteiyendem r«1al\e hergestellt wird. Di:AJL$CH!4I^I 9^4urH4l£tlkt SEMPERIT Familien -Anieiqen finden durch dl« »Marburge) Nullung* walteste Verbreitung B I •chützl die Hegel veräicharucg. Ebeuo Dotweodlg iat C2ush dat Scbuli Gflbsid*- ktcmkhvliati und Vo^elbafi. Diesm ^ewöhil die Saalqul-b-unu? mil C«T»iaD uniai B*itügung von l^^orkii. So m-dvll der Landmccnn gwunde, voUa Erolsn. l. G.fARBfNINObSTBft AKTIEN^ESELLSCH^n i F4ltn««nfchu1«-Atal«ll4 livirkusen B—H—H—hä—l n Bh 35^1*1*1^1 /u KM 36f«lNNf ZU Rr usw. 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So 14.30 17 u, 10 30 Uhi Um eine Worhe verlüngert — bli Donucratag, J, MSri KARL SCHAFFR mit selnein Eisballett In Der weiße Traum Olly Holimann, Woll Albdcb-Retty, Oskar Slma und Rudoll Carl — Märchenhafte T.lchtkaskaden, dümo-niKchtr Fnstnarhtshpuk, ein beschwingter Reigen auf tpiegelodem Eis, und am Rande dieser gtltzfimden Eisrevue zwei glOckllche Menschen — deren Herzen sich gefundtm ('ilr Jugendliche nnler 14 Jahren nicht lagelaasen Samstag, 26. um 14 30 Ifhr, Sonntag, 27. um 10 IFhr, Montag, 28. Pobninr um 14.30 Uhr MMrchL-nvorstellung „DAS BOTKRPPCIIEN". Metropol-Lichtspicie Cilli Wo. 17.30 und 20 mir; So, 15, 17.3Q und 20 Uhr. BU Donneritag, 1. MIrt Romanze in moll mit Marlau« Hoppe, FerdJDaod Marldn, Pa«l DaUk«, Sleglrted Breuer, Brich Holgai, Karl PlalM, Ab}! filkoll. — Spi»tlleltung: ilelmulh Käutnu. J|Jl|^u£ondll|^eailchl*U£elaiienl^^^^^^^^^^^^^ LichtspieHbeater Gurkield Samstag, 26. und Sonntag, 27, Februar Gefährtin meines Sommers Hin Borlln-Fiim mit Anna Dammann Paul Hartmana, (iustav Knuth, Viktoria v, Ballasko u a. Flli Jugendliche onlei 14 Jahren nickt sagelasienl Samstag, 26. und Sonntag, 27, Februar — täglich um 10.3n Uhr der Marchenlllm „TRA, TRA, TBALAIA", Lichtspiele Lutt«>nberj| üanatag, N. und Sonnlag, 2f. Febraar Frauen sind keine Enjfel Ein Willy-Forst-Hilm mit Martha Harell, Aiel v. Ah-hc^ier, Pichard Romitnowsky, Hrdwig DIelbtren u. a. FOr Jugendliche unle« 14 Jahren nicht tugelafieol Tonlich iSpiek Deutsches Haus P e 11 a u Samstag. 26. um 17.30 und 19.45 Uhr, Sonntag, 37. um 15, 17..lu utid 13.45 Uhr, Muiildg, 28. Februar um 17.30 und 1U.4'> I hr Die schwache Stunde Hnnotilore Scbroth und Piiiil Rlctater spielen aln juuijos BiiApnar — Für Jugendliche nicht i]igelai»enl Ton-Lichtspicle Staditheater P e 11 a u Spielzeit! W. 17, 19 45, Uhr, 3. 14.30, II. 19.Ü Uhr Samstag, II., Sonuteg. 27. und Montag, M. Pekraar 20. Fpbfuar Sybille Schmitz, Albrnrlit SchAnhalt, Hennaaa Spael-munns In dem .ihnutetierllcheu Tropenfilni Vi)m Schicksal verweht Für Jiig'!ndli< lie untei 18 Jahren nliht zugetassenl Lich*soicle R.^nn Sdmstag, 26., Sonntag, 27. und Montag, 28. Februar Sophienlund mit Harry LIedthc K<>Jm lldik u. a. i'ilr Jugi*ndllche lugolds^enl Lichtspiele Sachsenfcld_ Sdr.islrig, 2b. und Soiiut.iy, 27. Februar EVA nirh Frani Lphats glp\'linainiqer Operette-mit Mogdd Si'hiicUler, Adele Sandrock, Hein' RUhmann, Hanl SfllinUor und IldnA Mo&er. Dir Jugondllche zugulaynen. Licntsp'eltheater Triiail_ Bis Donnvr^tpg, 2. M<1ri ll-tT grofip Wlen-Flltn IRnll eine Woche "'MI Der weilSe Traum mC Olly IloUmdnn, Woll Albdih-Uetly, Lotte Lang, Osl.dr Siiiid, Hdns OIrien ii. a. — SpielleituDg; Gezi» von Ciidr« — Mii.ik: Anton Profes. Püi J'iriendltchp nicht tun*>ldsspnl Am 25,, 2(). und 7B pPoriiar „KtNDFRAR/T DR. BNr.TI.". FUmthe^ifer Trffcr Tel 24 Sdintieg, 2«. um Ifi.aO und 19.30 Uhr, Sonntag. 27. Fukrudr um H, Ifi.in und l<).10 Uhr Wen die Götter Heben Ftlr Jiigpiial che unl»i 14 Jdhren nicht lugelassrnl Bncßfiaiterfn mit Praxis für sofort für die »Marburger Zeitung*, Badgaesc 6, gesucht. STADTTHEATER MARBURG-Drau SaiiiAtAg, 26, Februar; 19.30 Uhr: Erstaufführung: MORAL, Komödie in 3 Akten von Ludwig Thema. Preise 1. Sonntag, 27. Febr., 15 Uhr: DIE FRAU OHNE KUSS, Oparette. Preise L — 19.30 Uhr: DIE FRAU OHNE KUSS, Operette. Preise I. Montag, 28. Februar; Geschlossene Vorstellung R II, Amt Volkbildunq. FRAU OHNE KUSS. Lustspiel mit Musik. Dienstag, 29. Februar: Geschlossene Vorstellung für die Wehrmacht. MORAL. Komödie. Mittwoch, 1. März: ENOCH ARDEN. Oper. Preise: II, Donnerstag, 2. März; MORAL. Preise; I, Freitag, 3. März; NACHT IN SIFBENBÜR-GF.N. Ein Spiel um Liebe, Pre'se II. Samslaq, 4. März: Nachmittaqs qeschloesene Vorstellung für die VDM NACHT IN SIEBENBÜRGEN. Samstag, 4. März: Abendvorstellung. FRAU OHNE KUSS. Preise; I. Sonntag, 5. März: Nachmittagvorslellung, MORAL, Preise II. Sonntag, 6. März: Abendvorstellung. FRAU OHNE KUSS. Preiee; 1, Hire VermShlunq qeb^n bekannt; JOHANN KRITSCHEJ Kaufihann MARIA KRITSCHEJ geb. FEKONJA Sald«nhof»n Marbur r, Eine Hasslcnn womöglich mit Ma«chlnschreib- u. Kor-respondenzkenntniÄBen, wird von einem Kaufhftus In Marburg-Dr^ gesucht. — Offerte an die »M. Z.«, unter »Strebsam«. 1507 T Amtliche Bekanntmachungen Chef der Zlvilverwaltung in der Untersteiermark. Gewerbeaufsichtsamt Graz, Friedl-Sekanek-Ring 2. Tel. 13-94 und 40-26. Verlautbarung ^Ifi den gcndsse/i Kohlsnklou's Helfers Ii olfsr Nr. I err lyännemaülf Kommentar fast überflüssig. Bequem? Noch bequemer)... unlustig ... olles hat ZeitI Wenn dos Frieren nicht so unangenehm wäre, würde er sogor seinen Berater Kohlenklau erzürnen, nümlich gar nicht heizen. Aber sonst rührt er keine Hand, auch wenn er uberoll hört und liest, wie man Kohle, Shrom und Gas spart, um... ... ja, um sich selbst und der Rüstung zu helfen, nicht nur autzukommen, sondern noch Reserven zu schaffen. Und noch eines; Gähnen steckt an! Und jetzt mal Hand aufs Herz; e ' ' - - «.V® /besser sehen dutch Dritten s von Otmiip Rlffmiinfl Auf^enopHker Tegeffhoffsfr. 11 Am I. Marz 1944 findet im Arbeltsamt, Marhurg-Dr,, Schiller-straOe 37/L Stock, Zimmer Nr. 100, der Amtstag des Gewerbe-aufsichtsarates in der Zeit von 9—12 Uhr statt 628 Der Amteleiter; Oberregierungsrat Dr. Ing. Stieger. Der Sehnellzeicliaer Uli vlie Jug«ud ist eto iieacceoli dei f bt* 12 JAbriqeo PraU RM ? 50 Autgihen Kuntlma lei B Voql Menflnq Vorarl Dr. Fritz Flcck V Rechtsanwalt In Gonobitz, zeigt hiemit die öbeisiedlunq seiner Kanzlei n^Tch Cilli, Bahnhofgasse 2/1 an. 205 Neue Wochenkarten-Ausgabe der Rob. Die Direktion der ROB Deutsche Reichsbdhn-Omnibuyver-kehrsqesellschaft m. b. H. teilt mit: Die bisherigen Ausweise der ROB ^ur Lösung von Wochenkarten verlieren mit 30. April 1944 ihre Gültigkeit. Mit 1, Marz iy44 gelangen neue Ausweise zur Ausgabe, die vom Arbeitsgeber bestätigt werden müssen. Die Fahrgäste werden daher aiifqefordert, rechtzeitig die neuen Ausweise zu lösen, Wochenkarten werden auch im Vorverkauf nur mehr gegen Vorlage des Ausweise« abgegeben. Nähere Auskünfte erteilen die örtlichen Betrlebsleihmgen und das StadtbUro der ROB, Wien, IV., Operngasse 20, Ruf: B 27-054. 616 Lies Deine Zeitung täglich! ßdffcdcm bearbeitet und j^ereinißt nach Vorschriften öegen Bezujjscheine „REKil" nUarbUFp Eine kurze Thonet-SletU-Medlzinal-Liege- und Entspannuagigerät Dw Chef der Zivilverwaltung In der Untersteiermark Dienststelle Forst- und Holzwirtschaft Marburq/Drau, Beethovenstraße 5 — Tel. 20-76 Verlautbarung Wegen dienstlicher Verhinderung entfallen die Sprechtage in d«r kommenden Woche am 29. Februar und 1. März bed der Dienststelle Forst- und Holrwirtschaft. 629 DER OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBURG/DRAU Marburg/Drau, den 23. Febniar 1944 Schwein», und HUhnerzAhlung am 3. Mflrz 1944. Kundmachung Der Chef der Zlvilverwaltung In der Untersteiermark hat verfÜQudg, daß am 3. März 1944 eine Zählung der Schweine und Hühner stattfindet. Die Erhebung dient statistischen und volkswirtschaftlichen Zwecken. Jeder Tierhalter ist verpflichtet, seinen Tierbestand richtig und vollständig anzugeben. Er bezeugt dia Richtigkeit seiner Angaben durch Unterschrift aul der Zählhezlrksliste. War Angaben verweigert, falsche oder unvollständige Angaben macht, »ovrie wer den Zählern den Zutritt zu d^n Stallungen verweigert, wird mit Geldstrafe oder mit Gef&n^is bestraft. Daneben kann der Verfall von nicht angegebenem Vieh ausgesprochen werden. In jeder viehbeeitzenden Haushaltung muß am Tage der Z^lung (3. März 1944) eine Person anwesend sein, die dem Zähler die verlangten Auskünfte erteilen kaivn. Fall« eine viehbesitzende Haushaltung am Tage der Zählung nicht aufgesucht sein sollte, ist der Haushaltungsvorstand verpflichtet, entweder persönlich od-er durch einen von ihm Beauftragten sogleich im nächsten Tage (4 März 1944) die Angaben zur Zählung bei der zuständigen Bezlrksdienststelle bzw. in der inneren Stadt beim Hauptamt, Abt. Statistik, Rathausplatz Nr. 9, L Stock, Zimmer Nr, 5, zu machen. 218 Dr. Badl. Aufruf des Oberkommandos der i^smarine an die deutschen Frauen Krieg — ji'i------Energie ^und Spannkraft Ausführt. Drucktchrlll Nr 89 r durrb ; OebriWerThOnStS IWtnlSltphansplifc-Tliotiel^ Die Schlacht auf den Meeren l»t im Augenblick und für die nächste Zukunft wichtiger denn je. Sie noch erfolgreicher schlagen wollen, heißt: mehr Schiffe — mehr Waffen — mehr Männerl Je mehr Männer aus dem Landdienst der Kriegsmarine durch den Einsatz der deutschen Frau für den siegentscheidenden Dienst in Bord freigemacht werden können, desto wuchtiger schlägt das deutsche Schwert auf den Meeren zu, desto härter trifft es den Gegner, desto näher rücken Sieq und Frieden. Deuts^e Prauen, deutsche Mädchen — Euer Einsatz in der Kriegsmarioe als Marinehelferin ist »iegwichtlg. Je eher Ihr Euch meldet, desto wirksamer ist Eure Mithilfel Marlnehetferlnnen werden eingesetzt; ^ als Stabshelferinnen bei Stäben der Kriegsmarine im Ge-schäftszinunerdienst, als Truppenhelferinnen im Nachrichten-, Flugmelde- und Flakdienat. über Di«nstze4t, Besoldung, Bekleidung, Urlaub, soziale Betreuung, Einsatz Im In- und Ausland u.iterrichtet das Merkblatt für Mciiinehelferinnen, das bei den Wehibezirkskommcin-dos, Al>t. Marine, oder bei der 1. Mar. Helf. Ersatzabteilung in Flensburg b7w. der 2. Mar. Helf. Ersatzabteilung in Leer (Ostfr.) angefordert werden kann. Meldungen werden erbeten an; 1. Marine-Helferinnen Ersatzabteilung Flensbutg, X Martre-Helferinnery-Ersatzabtellung Leer (Ostfr.) 79 Oberkommando der Kriegsmarine. Der Chef der Zlvilverwaltung In der Untersteiermark. Preise für inländische Speisekartoffeln für die Monate M&rz und April 1944 Auf Grund de« 5 2 des Prfcisbildunqsqeset ,> vom 29, Oktober 1936 (RGBl. I S. 922) und der mir ertoillen Kiniürhl.qung, setze ich hiermit für die Monate März und April 1944 fol-sende Höchstpreise für Speisekartoffeln fest: ABC Pfir welttc. rolc u hliiie Sorten PUr Relbf Sorten Pftr KßnlRt berijer Rliu- blanke, WeUchlanke D Julinltre, Prflh. Hörnchen, Slegllnde, Viola KönlgsbefKcr nplh'- lanke • l 1 2 1 2 1 1 i 1 2 RM P.V Erzeugerfestpreis frei Verladestation oder Verladestelle je 100 kq . . . 6.90 6.90 7,50 7.50 8.90 8.90 9.50 9,50 Erzeugerfestpreis frei Empfangsstation je 100 kq . .... .... 7,30 7.30 7.90 7.90 9.30 9.30 9.90 9.90 Festpreis einschließlich Versandver- teilerspanne frei Empfangsstation je 100 kq............ 7,70 —.— 8.30 —.— 9.70 —.— 10,30 —.— Hödifitpreis ab Waggon oder Lager des Empfangsverleilert bei Selbst- abholunq durch den Kleinverteiler je 100 kq ........... 6.30 — 8,90 —.— 10,30 —.— 10.90 —.— Höchstpreis bei Lleferunq frei Lager des Kleinvertellers durch den Erap- fangsverteiler je 100 kg . . , . 8.50 —,— 9.10 — 10.50 —.— 11,10 — Höchstpreis bei Lieferung frei Keller dt* Verbraucher« dujch den Emp- 11.50 fftnqsverteiler je 100 kq..... 8.90 — 9.50 —.— 10.90 — —.— Höchstpreise bei Abqobe ab Verkaufs- stelle des Kleinverteilers an den 5.5S Verbraucher je 50 kg ..... 4.55 4.05 4.85 4.35 5.05 5.85 5.35 je 5 kq ..... 0.54 0.47 Ü.57 0.50 0.64 0.55 0.67 0.60 Je 3 kg ..... 0.32 0.28 0.34 0.30 0.39 0.34 0.40 0.36 1® 1 kq ..... 0.11 0.09 0.11 0.10 0.13 0.11 0.13 0.12 Pfir welttc. rolc u hliiie Sorten PUr Relbf Sorten Pftr KßnlRt berijer Rliu- blanke, WeUchlanke Julinltre, Prflh. Hörnchen, Slegllnde, Viola KönlgsbefKcr nplh'- lanke Spalten 1: Die Preise gelten für die Geineinden, in denen die Versorgung unmittelbar durch die Erzeuger nicht aichergeslelM ist Diese sind. Cilli, Edlingen, Eichtal Gonohitz, Marburg, Bad Neuhaut, Pettau, Pöltichach, Prageihot Rast 'Robitsch-Sduerbrunn, Schönstein, Steinbrück, TrifaU Tütfer, Wlndischfelstrltz,Windlschgiaz Wöllnn. Zellnitz Spalten 2: Die Preise gelten In den übrigen Orten Für die Lieferung der Wehrmacht, der Walfen-ff, dei kasernierten Polizei des Reichsarbeitsdienstes und der Gemeinsrhaftslager gelten besondere Vorsrhrillen. Bei dei Belieferung der sonstigen Großverbraucher (Krankenhäusei Wetksküchen Gdsthäuser usw.) gelten die für Lieferung frei Keller des Verbrauchers durch den Empfanqsverteiler vorgesehenen Höchstpreise. Für den direkten Verkaut durch Erzeuget an Verbrauchet gilt folgendes; 1 Be» Abholung durch Verbraucher bei Erzeugern ist de? Erzeugerfestpreis frachtfrei Empfangsstation zu bezahlen. 2 Bei Lieferung frei Keller des Verbrauchers sowie im örtlichen Marktverkehi dürfen die Erzeugerabqnbeprelse nicht höher Hegen, als die für die Abgabe ab Verkaufsstelle der Klein-verteiler festgesetzten Höchstpreise im betreffenden Preisqebiet. Die Sorten der Preisgruppe C und D sind im Einzelhandel namuullicb auszuztiichnen.