pm« oer nrunlini «m»»>nummer Bin « so maer M— 4. >4 BEMMII'Bhl »»»»»«ich 0t» vM«^ '. »I ^ , >ch »- . . ... ??»» Nr. 30. Maribor, Dienstag den 7. Februar tS2S 6S. Ladrg. Die Annahme des Steuer-gefetzes gesichert Scharfe Kritik an unserem Parlamentarismus o. B e o g r a d, 6. Fcber. Während der heutigen Vunnittagosittuitg d«r Stupschtina fand eine Si^ung des demokratlich,kn Klubs statt, in der dte Entscheidung über die Haltung der Deniolraten über der Altstimmung über die Sieuergesegvorlage fallen sollte. Die Sitzung war stellenweise selir stürmisch. Es sprachen die Abgeordneten Grol, Popooi»!, JovanovitL, Dragiöa Popoviä und vjorgje-vigen werde. Die Skupschtina ist l)ent» nur mehr ein toter Körper, eine Vfrs'^mmln'iq von gutgelaunten Leuten, die gekommen sei- en, um iliren Tratsch zu erledigen. „Ich bin schon üv Jahre Abgeordneter, aber derartiges habe ich noch nicht erlebt." Redner fordert ehesti-nS die Einsetzung einer autorita-. tiven, dem Parlament veraut».,ortlichen Rsl^icrung. Es sprach noch der Abg. Wilder (selbst. Dem.), der in seiner Rede erklärte, die Rc» gierung l abe bereits zwei Misitranenskund-gelntngen grossen Stils erlebt und sei nsch immer im ?lmte: den demokratischen Landes-parteikongref; und die Abstimmung im De» mokratenklub. Redner plädierte für die Per tagung der Vornnfchlaasdcüatte. Als noch der Drljevis im ähnlichen Sinne fprach, w''rde di? Abstimmung vorgenommen. Der Antrag der Opposition wurde verworfen. Das Hans ging fodann zur Tagesordnung iiber: Steuergefetz-d e b a t t e. Als erster erhielt Mfl. r a- saü das Wort, der zur Stunde noch spricht. « o. B e o gr a d, K. Feber. Der Minister ^Dr. Nor Presse- vertretern kategorisch die Nachricht, daß dte Marinkovi<^-l^ruvpl' beschlossen die ^I?eciiernnsi Beograd abgereist, wo sie al^^ Vertreter d.'r Laibacher Universität in der Kommission nir die Ausarbeitung des ueueu Uui'.^crsität.^-gefetzes mitarbeiten werden. In dieser Koin-mission wird auch über das Schicksal der ub-.zuliaiienden Fakul'lten entschieden werden. Mutige Straßen timpfe m Bmcelonli o. Paris, K. Feber. Wie aus Perpigu'>« berichtet wird, tam es gestertl in Barcelona wegen der (slufi'ihrunsi der Personaleinro.u-mensteuer zu blutigen Auoeinanderset^uul-zea zwischen Arbeitern uud ^»lilit^r. 'l^ach letzten ^^/achrichten ist der l^eueralstreik in ganz Barcelona auöesaugeue. Voten, die nach ttunglschauiNu gesandt wurden, uui ein Löse« geld von M.M) Dollar fiir die vier Deutschen zu forderu, wurden ergriffen, worauf Truppen lur Befreiung der s^^efangeuen abgeschickt wurden. Als die Truppen zum Augriff ?chritten, stellten die Banditen die Deutschen vor sich auf. Wahrend des Kamv-f»?s starb die 1>/onne infolqe Aufregung. Ein Delits'^ier wurde verwundet. Kur.^e Ni!f?^richten k. K r a k a u, L. Februar. Auf der Bahnstation N^eszow erfolsite beute nwrgens in einem Wagqlin eines (^n"Noreilziiges, in dem sich eiserne Fässer mit einer Ladung aus Breslau mit di'r Bcstinlmunsi für Rußland be^'anden, au? uub^'^aunten Ursachen eine (.^rpso^ion. Nuem ök^iseub!ch«mnaestellten gelang es nach der ersten C^rplosion den Wa-qen ab^^nkuppeln uud auf ein Nebengeleife zu schieben, wo weitere Erplosioncn folciten. Die (Gewalt der Trplo^ion war fo stark, d<^ß Eiseustülte bis zu einer von Mi) Me ter ^geschleudert wurden. Tie Z^enerwehr versuchte veraeben?, den infolge der Crplosion entstandenen Brand li^fchen. Die Ladung wurdS0h. London Neu)york 56.85. Prag 163.75, Mailand 301.15, Paris 22Ä.ött. — «ffetten ^^eljeka Itt4, Laibacher Kredit lSH, üreditanftalt lW, . .nöe ,40, Ruße 20S— Baugesellschaft 56, keiSir 125, Maschinenfabrik R) Ware. — Holzma»''^: Tendenz unverändert. Abschlus; 2 Waggons u. zw. 1 Waggon Testonnen, ohne Aefte, franko ^.!L^og^on i^ren.'ie ^^l), ^ Waggon Bretter lFichte und Tanne) 18 mm, tertia, franko Waggon Grenze 4:?0 — Lanbwirtfchaftl« Produkte: Tendenz fest. Abfchluß 1 Waggon Weizen. Die Preise für Weizenmehl habsn neuerdings angezogen. Zagreb, 6. Feber. (Effektenbörse.) Devisen: Wien 8.W5i5 bis 8.s)355, Berlin 1!z.5tt5 bis i:i.595. Mailand 300.tt7 bis 30?.07. London 276.88 bis 277.63, New-Nork 56.75 bis 56.95, Paris 222.4S biZ 224.46. Prag 168 35 bis 169.15, Zürich 1l)94.01 bis 1097.01. — Staatswerte: Li^riegsschaden Kassa und Feber 4.?tt bis 4.87, März 439.i^l) bis 441, Dezember 4kd, Ino-Anleihe 87.5l^ bis K8, Ugrarschnld 54 bis i4.2ü. — Bankwerti: Eskompte 52 bis Agrc^rbank IK.i'iO bis 19.50, Hypothekar 65 bis 66, ^kroatische ^edit 90 bis 91, Ittgobank l^k25 bis 96.'/>. Erste Kroatische 875 bis ^80, Serbische 142, Laibacher Are« dit 1.^5 bis IM, Nationalbank 5600 bis .^^00. — Industrie- und Handelswerte: l^utmann 205 bis 215, Slaveks 105 bis ll.'^, Slavonisa 105^ bis II, Trifailer b31.50 k>. ?>10, VevLs 15? bis 1^)5, i^sijeker Mucker .'»40 bis 54.5, Drava 567 .50 bis 570, Vroder Wagc^on 2? bis 25, Ofijeker l?iscn 185, Du-brovakka 425 bis 45s». ?)aniea 183. Deutschlands Schicksal Singeschneiie Eisenbahnzvge o. B e r l i n, 6. Feber. Wie aus Moskau berichtet wird, herrschen in Südrußlaud, namentlich aber in der Ukraine, riesige Echneej^estober. Der Bahnverkehr ist vollkommen eingestellt, Mehrere Züge sind rief eingeschneit steckengeblieben. UeVer das Schicksal der Reisenden konnte nichts Mhe-res in Erfahrung gebracht werden. Auch der Telephon« und Telegraphenvxrkehr ist vollkommen abgefchnitterl» 7VL Wenn Frau Gcrinania eine Anleihe au.nehtncn will, sind gleich alle Kl^^ubiger hint?r ihr he« * l«,Voening Standard"). Sei- L. 30 dom 7. t.'sebt^v'ir I'.):'?. politische Umschau Davibovlt konferteil mN Triskovlt Der flestnge Tag war iil innerpolitischer Hinsicht bewegt, da vzrauÄichtlich heute die Steuerqcsehvvrlage verabschiedet werde«: wird. Ta»Idovi<> hotte eine Iärs K o ll o g te abgeschafft und deren B-au für alle Na« voraussichtlich nii21 beitreten. „Weekly Tispatsch" Vit der Meinung, dafs die Abschaffung der Unterseeboote durchführbar ist, wenn die beiden aröfiteikg»»prun»'s«« s INVIA «ii« vom ^dipülei» Nock seuekt« ^»n «rkiilt tl«llvrrk «ine l'liut; «n,res. tisll« ». s. 8. Sie ergötzte sich jetzt an dem hitzigen Streit, der sich augenblicklich unter den Männern um ihren Besitz entspann, und lachte sogar einmal hellauf, als der kleine Italiener, der von den andern Earletto ge« nannt wurde, aus freien Stücken eine bedeutende Summe über den geforderten Preis bot, nur um die 5tonkurrenten aus dem Felde zu schlagen Sie war in früheren Jahren mehrmals mit dem Vater längere Zeit in Lissabon gewesen und verstand daher das Portugiesische leidlich gut, so daß sie der Unterhaltung ohne Mühe wenigstens in der Hauptsache zu solgen verinochte. Ihr perlendes Lachen, im Verein mit ihrer .selbst unter dieser Auswahl hübscher Mädchen noch außergewöhnlichen Schönheit, die durch den augenblicklichen Zustand äußerster Nervenüberreizung und das dadurch bediugte Leuchten der großen dunklen Augen, die glühenden Wangen und die Spannung der unter dem dünnen Gewand in plastischer Vollendung hervortretenden Formen noch gehoben wurde, brachten den leicht errs"-'' - Italiener vollends' Mßigen Rlche. Aber auch die anderen, die jedenfalls im Innern das ungewöhnliche Geschäft erwogen hatten, das mit dieser rassigen, seltenen Schönheit zu machen sew werde, legten sich nun ins Zeug, und die Summe, die für Marthas Besitz geboten wurde, stieg ins Märchenhaste. Earletto raufte sich, von einem Fuß auf den anderen springend, das lockige Haar u. verstieg sich zuletzt, als der Wettkauipf immer noch kein Ende nehmen wollte, zu einem Angebot, das er bei kühlerem Kopf wohl nie getan haben würde, das aber bei den anderen vollends eine Art von Maulsperre verursachte. So weit wagte niemand dem Kleinen zu solgcn, und Earletto erhielt den Zuschlag Auch l^rete Königsmarck ging schließlich noch in seinen Besitz über, da seinen Ge-schäft^s'e-inern immer noch die Haare zu Berg? l uiden und keiner von ihnen dem hitn^en ^Aeinen heute entgegentreten mochte. Damit war das Geschäft an seinem Ende angelangt. In weniger als. einer halben Stunde lag der Saal, der vorhin eine solche Fülle von Unglück und Schmach gesehen hatte, still und einsam, in schwarzer Finsternis da. — Teils auf friedlichem Wege, teils auch ge-waltfam und mit Hilfe von E?loroform waren die erbarmuna^würdig''n Ovfer abgrundtiefer Verruchtbeit kinausgeschajft worden, wo sie m bereitsteht, ve, geschlossene Wagen gepackt wurden, an Händen und Füßen gefesselt und an etwaigem Schreien durch einen Knebel behindert, den eine über den Mund gelegte und im Nacken verknotete Binde festhielt. Und wieder eine Stunde später saß Sen-nora Luisa in ihrem behaglichen Boudoir und l'?' "chlte zum soundsovielten Male die unri lusbeute des glückhaften Tage?, als jl,. ..... einem Male, wie von einer giftigen Natter gebissen, aus ihrem weichen Sessel hochschnellte, so daß der ma'si'ie Busen beängstigend sich gegen den dünu>.u Seidenstoff der Mantille preßte. Alle Farbe wich aus ihrem vollen Gesicht und mit entsetzten Augen starrte sie nach der Tür, die geride jetzt unter einem krästigen Fußtritt zersplitterte und krachend ins Zimmer fiel. 19. Kapitel. „Hierhc'r. Arno!" hörte sie eine laute Männerstimme, deren Besitzer, eine große Germanenfigur mit dunkelblondem Haar u. blitzenden, durchdringenden Augen, gleichzeitig durch die Bresche ius Zimmer sprang. Sennora Luisa h^tte slir den Bruchteil einer Sekunde die Vorstellung, als sause sie aus schwindelnder .Höhe haltlos, unaufhörlich und mit rasen^"'- '"^ucht in ein abgrnud bodenloses Nicht Das Spiel war aus. So schnell der Gedanke sie überrumpelte in denl furchtbaren Schrecken, so schnell war sie auch schon wieder seiner.Herr geworden. Und ehe nun Harald von Tondern, der hier um eine knappe halbe Stunde zu spät im Mittelpunkt einer Organisation von Ver brechern erschien, wie sie furchtbarer und schmachvoller kaum gedacht werden kann, noch die schußbereite Pistole erhoben hatte, war die Spanierin, deren ganzes Inneres ein einziges Nervenbündel zu sein schien, trotz ihres wenig festen Aussehens bereits wieder die Alte. Wenigstens hätte niemand ihr eine sonderliche Aufregung nachsagen können, von derjenigen abgesehen, die ein so Plötzlicher und unvermuteter Ueberfall im eigenen Hanfe bei jedem Menschen hervorbringen muß. „Nehmen Sie ruhig die Schußwaffe weg» mein Herr!" sagte sie auf spanisch und mit einem verächtlichen Unterton in ihrer kurzatmigen, fettklingenden Stimme. ..Sie sehen, ich bin unbewaffnet, und leider kann ich Ihnen nicht einmal vorlügen, daß ich mittellos fei, denn mein Geld liegt offen auf dem Tisch. Ich bitte, bedienen Sie sich nnd befreien Sie mich recht bald von Ihrer Gegenwart!" Diese schamlose, geardezn unglaubliche 'Frechheit trieb .Harald das Blut ins Gesicht. sFortjetz. folgt.) WM 7. wM « ? U » e U e ? - ss > W » Aufbahrung Marschall Halgs Der !M der Londoner St. Columbia-Kirchc' aulsgebahrte Körper des verstorbenen FeldmnrschallS Haiq, der englischer Oberbefe??rshaber im Weltkriege war- Tie Eh> renwache wurde von der Kavallerie gestellt. Helm, Schwert und Stab des Marschalls blieben auf dem flagc^enbedeckten Sarg. Am Zeichen des Karnevals Unbekümmert um innen- und außenpolitische Verwicklungen, schwingt Prinz L!ar-neval sein Narrenszepter über jung und alt, über groß und klein. Toller Mummenschanz und ausgeladene Tanzsreude, seine getreuen Trabanten, sind eifrig bestrebt, seine Herr-schaft zur rechten Geltung zu bringen und Bälle und Tanzveranstaltungen finden in Masie statt. Die Wahl wird einem schwer gemacht, so reichhaltig ist da? Progranmi. Auch am vergangenen Samstag, der wohl tm Zeichen einer .Hochkonjunktur des Heu-rigen Faschings stand, fiel es dem tanzlustigen Publikum nicht leicht, sich zu entscheiden: Im „Narodni dom" Sokol-Nedeute m. ^Japanischer Nackt", im Nnion-Saale „(5i-senbahnerball", beim Anderle Maskenruu?» mel der „Planinka", in der Velika kavarna „Khasana-Nedoute", in der „ZadruZna go-spodarska banka" Ball des Motoklubs, „Sträußerlball" beim Halbwidl und zahlreiche Hausbälle. Sämtliche Veranstaltungen waren verhält irismäßig gut besucht. Besonders stark frequentiert waren aber die Sokol-Nedoute uitd der Eisenbahner-Ball. Die traditionelle Veranstaltung des „Sokol", die in sämtlichen Räumen des „Narodni dom" stattfand, überraschte Heuer die viel zahlreicher als iin Vorjahre erschienenen Besucher in angench wer Weise. Die Mängel des großen Saales, die bisher noch immer die Ursache von klagen bildeten, schienen ganz behoben zu sein. Der Saal war gut durchwärmt und selüst am frühen Morgen war die Atmosphäre eher Förderer der animiertesten Stimuiinui, die die meisten Besucher die Nachtruhe vergessen ließ. Das Arrangement, das in diesem Jahre in bewährten Händen lag, ließ nicht? zu wünschen übrig. Der ArbeitSmarN Vom 29. Jänner bis 4. Februar haben bei der Arbeitsbörse m Maribor 1?^? männ-'liche und 38 weibliche Personen Arbeit ge-sycht; 97 Dienstplähe waren frei; Arbeit ha« ben evhalten 30 männliche und 25 weiblii'^c Personen; 20 wurden außer E^videnz gefetzt und 20 sind Mlf Arbeitsuche abgereist. — Vom 1. Iäinner bis 4. Februar haben insgesamt 804 Persoiien Arbeit geftlcht, 8ch während der Nacht schon und erst recht wäh rend der Vormittagsstunden abgrundtiefe Kotpfützen, wodurch das Publikum naturgemäß zu starker Inanspruchnahme der Omnibusse gezwungen wnrde. An den verkehrsreichsten Stellen, wie z. B. am Hauptplake, entstand beim Ein- nnd Au^iaen manch- mal ein geradezu lebenSi^esahrUches Äs-dränge, und nur der Umficht der diensthabenden 5)iimibus-Organe ist es zuzuschreiben, daß sich alles glatt abwickelte Unser städtischer Omnibusverkehr hat an diesem Tage eine ganz außerordentliche Belastung^ probe bestanden. Unter den zur Verstärkung eingestellten Wagen bemerkte man zun: er-stenmale auch eine neue Verbindungslin^i: LajterSverk—Nova vas. m. Bilcherdiebstaht in der Studienbibliothek. Im ^'esezimmer der hiesigen Studien-bibliothek wurden in der letzten Zeil acht Wörterbücher entwendet. Wie sich leyt herausgestellt hat, handelt es sich um drei Mittelschüler, die in den Wörterbüchern nach ihrer Entwendung dieEigentunisstampiglien entfernten und die Bücher dann einer Buchhandlung verkauften. Die Bücher wurden aber bald als Eigentum der Studienbibliothek erkannt. Diese Schüler sollen auch einige andere ^^ücher aus dem Cchaufenlter ent wendet und sip weiterverkauft haben m. Mysteriiiser DicbftM. Heute früh bemerkte man in der Kanzlei des Stadt. Elek-trt»itäts»nter?ielMens in der Fran<^ik^kanska ulioa, daß eine eiserne .Handkasse mit dem Jnihialt von ungekäbrDinar verschwnn den war. An den Türen sind keinerlei Anzeichen eines gewaltsamen Einbruches wahr-neihmbar. Da aber auch nachts die hintcre Türe des l^Mndes l>fsen ist, so liegt die Vermiitlmg n Stelle erschien, N'>l'r das Schanfenster l^reits j erbrochen und Wari'n im Werte von ' Dinar darauZ ver'chwunden. Von den Tätern fehlt bis icht jedc Spnr. Diejenige Person, die den Wachnmnn verst^ndi>gt hat, wird gebeten, sich ain Polizeikommissariat fZinlNler l6) zu melden. m. (trüliruug. der Numiuer 25g vom ! 11. Noveulbcr il^^? brachten wir unter der ! Ueberschrift „Eine traurige Fainiliengeschich ^ te" folgende Notiz: „^n Sv. Marjeta un , Drauselde ist vor drei Iahren der damals Li^jührige Auguöliu MaL nach Frankrelch au.^gewandert, um dort Arbeit zu finden. ^ Seine Ersparnisse sandte er seiner dahei.n--geliliebenen Gattin. Sein Vater begann nun uiit der Schwiegertochter ein Verl)ältnis, ^ denl auch ein ^nnd eiltspros;. Als der Mann ^ vor kurzem heimkehrte, fand er die Besche-I rung vor. Es kani zn ständigen Eifersuchts-! szen^n, wobei die Fcau immer auf der Sei-I te ihres Liebhabers, also des eigenen Säiwie gervaters, stand. Am Äl^ittwoch kam es bei ^ einer solchen Szene nun so weit, daß iich l beide aus den mit großen Hoffnungen 2Us der F' e heimg^'kchrten Mann sti'irzt.'n und ihn hiebei so schwer verletzten, daß der , V^'dauerw^werte ins Llrankenhails nach Ma-^ ribor überfichrt werden mußte. Die Ange-lcge>lheit wird ein gerichtliches Nachspiel ha-! ben." Wie wir uns jetzt überzeugten und da auch das Gericht bereits den wirklichen Schul digen am Mordversuch bezw. an der sch^ve-reu körperlichen Beschädignng in der Per-l son der eigenen (Gattin Marjeta Augu^tin Iin den Anklagcz'nd versetzt hat, mi'issen ^ wir das Unrecht, das wir dem Vater ^.es j Beschädigten, Herrn Jo^ef Augu^tin, ohne '^'lbficht getan ha'^en, mit der Erk'ärung ^ lonal wieder autmachen, daß er den zwi- > schen s...!'.em Ss'hne nnd dessen Gattin statt« j.u'fundenen ^ty^^itigkeiten in keinerlei Be-I Ziehung stand , m. Erstaiiffi^hrnng de^ Propagandafilnl^ ^ „Jugoslawien". Sani'?!aa den 4. d. fand im > K^no „Apollo^ vor geladenen (kästen die i ^^^rstaufführung des Prcipagandafilms „Ju-j goslawien", veranstaltet von der „Jad^an-! ska stra^a" statt. Es wurden uns Bilder der Fremdensaison in vor?^lglichen Aufnahmen vorgeführt. Die landschaftlichen Reize lmse« rer engeren .Heimat, Sloweniens, »cke auch die jilgoslawische Riviera erscheinen in Prachtaufnahmen, befonderS die kdurorte mit ihren modernen hygienifchen Einrichtungen. Die Perle Sloweniens, V l e d, mit der l'inztg schüoen Umgebung der Ma- ! kin Li!1ann, vor» ^üi^nsckmerr geplagt, lick »o nieclercjrücken Is^t. l)i« Isbt »icii sl)er vermeiänvelle Renue Francaise" den ersten Teil von .Paskas „??cr tbandlung" (La Metanl0''^lw>i'.) verösient- licht. Diese Novelle erscheint in Fortsetzungen. Als erstes Buch ist der Roman „Das Schloß" in Aussicht genommen. Prof. Dr. Paul Z i n ck e, Dozent an '^er Präger Universität, publiziert im Verlag Friedrich Gittsch (Karlsruhe) ein Buch über „Paul .^'»eyseS Novellen-Technik". '-s- AuS dem Theater. Die biesige Oper befaßt sich momentan mit den Vorbereitungen für die Inszenierung der Prachtvolleu Oper Massenets „Manon", deren (Erstaufführung bereits in den nächsten Tagen stattisinden dürfte, fowv der schönsten Oper des heidnischen Komponisten Parma, „Ulrich Graf v. (5elje" in neuer, vorzüglicher Besetzung. Die Hälfte des Inkassos der Premiere ist zur Grundlasse des Fonds zur (Errichtung eines Denkmals für Panna in Maribor bestrmnnt. — Das Schauspiel stlldiert den großen Sckjlager „Der gute Soldat Kvejk" mit Herrn D « ne 8 ili der Titelrolle und unter der Re-gie des Herrn Kovi5. Dieses Stück hatte bei semer vor einigen Tagen stattge-funde-nen Auffübrung in Berlin einen kolossalen Erfolg und reißen sich die deutschen Bühnen geradezu um das Ausführungsrecht. .Herr Pregarc bereitet die AufWrurrg des originalen slowenischen Werkes „Zwei Ufer" vor, dessen Autor der kürzlich »?on Maribor nach Radovljiea versetzte .(>err Leskovec ist, und das bei der Urausfüh« rung einen fehr großen (Erfolg hatte. — In der Operette wird der beliebte Schlager „Das Dreinräderkhaus" neu einstudiert. Gastsj?iel der Laibacher Oper in .Zagreb. Am 9. d. M. trifkt das ganze Ei^sem-ble der Laibacher Oper (115 Orchestermitglieder, (^h-ornntglieder, Balleteusen, Solisten usw.) in Zagrc'b ein, wo im Theater an: Ale?an!d> «/a. /Ke unc/ es sc/ine// ^IIIIIIIIIIIIIIIIII Äntematlonaler Spott Veoarad: Gestern nahmen hier die Meisterschaftsspiele khren ?linfang: Iugoslavia— Sokol 5:0, B.S.K.—Jedinstvo 4:i, B-O.S. K.-^Slavija 3:2. Zagreb: Trotz der frühen Jaihreszcit bestril ten die Zagreber Handballerinnen ein Wettspiel das das H-Tea.m mit 9:0 gewannen. — „(5oneordia"—„Gradjanski" 3:2 (0:1). „Con cordia" die bessere Mannschaft. Wien: Die Kämpfe mn den Wiener Cup zeitigen folgendes (Ergebnis: Rapid—Bien-na 3:1, Admira—Sportklub 2:1, Hakoah--Austria 3:1, Hertha—Diovan 3:2, WAE-Simmering 5:2. Duisburg: Bor 40000 Zuschauern abfol« vierten hier Norddeutschland und Westdeutsch land einen Fußballwettkampf, der mit 2:2 unenitschieden blieb. Prag: Die Spiele mn den Goldpokal zeitigten folgendes Resultat: S^rta--Slavia 2:2 (0:0), Vrkovice—<^echia Karlin ü:2 (3:1). Belfast: Hier kam der Länderkampf Wa« les—Irland zur Austragung. Wales siegte 2:1 (1:1) und gewann damit die Landesmeisterschaft von Großbritannien. Budapest: Hungaria—Kirpert 1:1, BasaA-^ Ofner „38" 3:3. Dle feierliche Auslosung lm Davis-Suv Im Elvs^e fand bekanntlich die Auslosung für den Wettbewerb mn die höchste Trophäe des internationalen Tennissports, det Davis-Cup, statt. Der Präsident der ftair-zWchen Republik, Doumergue, zog daS erste LoS, sodann wurde die Ausloslm>g durch die diplomatischen Vertreter der Nationen vorgenoimnen, die zum Davis-(^up ihre Nen nung abgegeben hatten. Die Auslosung ergab folgende.Komb^ nationen: Die erste Runde bringt in der europä« lschen Zone elj Spiele. Es werden antre. ten: Deutschland—Griechenland, Australien —Italien, Rumänien—Belgien, Chile— Splll^ien, Jugoslawien—Finnland, Argentinien—England, Ungarn—Norwegen, Fr-land-.-.Holland, Polen—Dänemark, ^ilip-pinen—Oesterreich und Südafrika—Sch!ve-den. In der zweiten Runde kommen zusam» men: Britisch-Jndien—Schweiz, Portugal— Neuseeland und Tschechoslowakei gegen den Sieger aus dem Treffen Südnsrika—Schweden. Die Auslosung der Amerikanischen Zom ergab folgende Partien: Kuba—Japan, .die Sieger aus diesem Tressen gegen Kanada, Vereinigte Staaten—Meriko und der Sieger aus diesem Tresfen gegen (5?iina. Als Urne diente der Davis-Pokal in na^ tura. : Die Weltmeisterschaft im Eisschnellauf, die Samstag uind Sonntag in Davos zur Abwicklung kam, gewann Europameister Thumberg (Mnnland) vor dem beiden Norwegern Ballongaud und Evemen.^ : FedergewichtSmeistcrschast von Europu im Boxen. Aus Kopenhagen wird berichtet: Eurovameister im Fedevgeivicht. Luigi Qu adrini, hatte hier seinen Titel'gegen seinen Herausforderer, den dänischen Champion. Knut Larsen, zu verteidigen. Der Kampf über 15 Runden war durchwegs offen und zeigte keinen der beiden' Rivolen im Vorteil. TaS Schied?>gericht erkannte auch ei-Zl Unentschieden, so daß Ouadrini seinen Titel be^hält. Chick Nelson, der ehemalige dänische Schwergewichtsmeister, wurde von dem gänzlich unbekannten Cordt Andersen geschlagen, und zwar in der vierten Runde k. o. Das Publikum pfiss den einI vipl oeseierten (5banwion „iil'« a t .. u r t e l ! t> n q' ^»»t« ^ Volk5)il,irtsckakt Zaareber Börsenwoche Der ulti m o, der in diese Berichtswt?-che fiel, hat einen qlatten Verlauf genoin-nien; auf dem Geldmarkte traten teinerl^'i Anzeichen einer stärkeren Anspannung her' vor. ?lm 1. d. fand beim Verband der (^Geldinstitute eine ^tonserenz statt, an der Vertreter der Postsparkasse sowie der Bankinsti« tute teilnahmen und auf der iiber die allgemeinen Geld- und jitreditverhältnisse <^e> sprachen wurde. Seitens der Postsparkasse wurde festgestellt, das; nach der schweren (Geldkrise vor zwei Iahren der (Geldmarkt eine bedeutende Entspannung erfahren hat. In der letzten Zeit war das Merkmal des (Geldmarktes ausgesprochene e l d f l ü f-s i g k e i t : es zeigten sich gewisse Schwierigkeiten in der Anlage des (Geldes, so dasz nicht unbedeutende Posten zinsenlos bei der Nationalbank, der Postsparkasse und dell Banken lagen. Auf der anderen Seite zeigte sich ein erhöhterüreditbe-d a r f der Industrie uud des Handels.^:^ würe zweckmässig, einen Teil der verfiigbki-ren Kapitalien im Wege der staatlichen In-vcstltionSanleihe oder im Wege von Hlipo-thekar-Schltldverschreibnngen langfristig ?.u placieren. Seitens des Verbandes der (Geldinstitute wird der Standpunkt vertreten, das; die Zeit herangenaht sei, diese Art oon ktrediten ins Leben zu rufen. Die Vorbedingung hiefür ist in der allniählichen Wiederkehr des Vertrauens zu den Staatspi-Pieren gegeben. Tie Sicherung der Stabili-tät der Vainta, sowie der Kurse solcher P.i-piere werden als weitere Vorbedingung für die Stärkung dieses Vertrauens bezeichnet. (5s wurde auf die wichtige Rolle der 5'^ypo-thekarschuldverschreibungen und Pfandbriefe vor denl Kriege hingewiesen und die Notwendigkeit betont, die erforderliche Rentabilität dieser Papiere zu sichern. M ist besonders wichtig, nicht den Ueberftang -.ur voldoaluta zu forcieren, fondern die S t o-b i l i t ä t der Valuta durch gesetzliche Kau» telen durchzuführen. In dieser Richtung wird ausdauernde nnd lanie Arbeit erforderlich sein. Ter Postsparkasse wird die wichtige Aufgabe zufallen, das Publikum für die Anlage feiner Kapitalien in Staatspapieren zu erziehen, wogegen die (Geldinstitute ihrerseits sukzessive die Organisierung langfristiger Kredite durch Ausgabe von Hypotheken Pfandbriefen und Schuldverschreibungen in die Wege leiten werden. In der Börsenlage ist im allgemeinen, was Bankwerte anbelangt, keine bedeutende Aenderung zu verzeichnen. Infolge des n,ln-mehr bekanntgewordenen Austaufchverhält-nisses der Aktien der (^skompte- und Hypothekarbank lieszen Eökompte-Aktien sprunghaft im Kurfe von 75.76 auf 5?—53.5s) nach. Der Ivo. Sebur stag Sules Derne s An, 6. Februar jährt sich zum 109. Male der (Nebutstag des berschntten französischen Schriftstellers Jules Verne. (5r ist der Verfasser zahlreicher, mit spannender, phantastisch gesteigerter Handlung versehener (Erzählungen, wie „Die Kinder des Kapitän Grant", „Reise um die (5rde in 80 Tagen", ^Tünf Woche«: im Balloli" usw. A. W. Z a g r e b, 3. Febcr. Bekanntlich werden gegen 5 Aktien der komptebank 4 Aktien der potlickenbant, fallen. — Die Aktien der Hypothekenbank, die ihr Aktienkapital diirch Neuausgabe von 1,120.000 Aktien zu 50 Dinar um 56 Millionen Dinar auf 110 Millionen Dinar erhöht, wnrden in dieser Berichtswoche zu Kur sen von ('»lZ und 05 in nicht unbeträchtlichen Posten umgesetzt. Auch in Aktien der (5skolu-tebank entwickelte sich lebhafte Umsc>htätig-keit. Auf dem Bankaktienmarkt zeigte sich in dieser Berichtswoche wiederum etwas griisze-re Abgabeneigung. Allerdings erwies sich der Markt als genügend widerstandsfähig, so das^ es zu nennenswerten Kursverschiebungen nicht kam. Kreditbank-Aktien wurden in dieser Berichtswoche bei etwas leb-klafteren Umsähen zu 00 gehandelt. Zum Wochenschlusi tendierten Agrarbank-Aktien bei IK/i0 gegen 10.50. Schlüsse zum Wochen begiun etwas schwächer. Laibacher Kreditbank verzeichneten Schlüsse bei 135, während Erste Kroatische bei 877.50 und 875 umgesetzt wurden. Gcwcrbebankaktien tendierten fest bei 42 (^eld, wogegen Ware nicht unter 45 zu haben war. Serbische wnrden anhaltend bei 14?, Internationale bei 69.50 gefragt, ohne das^ sich Ware auf dem Markte zeigte. Landesbank Sarajevo wurde in etwas lebhafterem Verkehr bei 140 unigesekt. Bemerkenswert ist die ?^estigkeit der Natio-nalbank-Nktien. die in dieser Berichtswochs bei 5550 gehandelt wurden und zum Wochen schluf; 5750 (^eld ohne Ware erreichten. Auch auf dem Jndustriewertl-m arkt waren die Umsätze lebhafter. T r i-sail e r Aktien befestigten sich im Laufe der Berichtswoche um 40—50 Punkte (500 bis 507.50 gegen 510—550). Die Kurssteigerung ist auf die feste Tendenz des Papie-res auf dem Wiener Marke zurückzufiihren. Zum Wochenschlns; entwickelte sich in diesen, Papier bei steigender Knrstendenz von 5.W bis 540 Schlüsse ein ziemlich beträchtlicher Verkehr. Ragusea-Aktien waren gleichfalls ausgesprochen haussiereud und erreichten zum Wochenschlus; 450 Dinar Sc'ilüsse. Zuckersabrik Osije? lies^ zum Wochenschluf?, nachdem um Wochenmitte bei 560 Schlüsse der Höchstkurs erreicht war, wiederum auf 550 nach. Allf dem Prager Platz notierte das Papier am Freitag 318—320 KL. BevLe-Aktien setzten ihre Kursaufwärtsbewegung fort und erzielten zum Wochenschlus; 155 Schlüsse. ^''^'nann-Aktien tendierten stabil bei 210—215, während Slaweks-Aktien bei 205—210 gefragt waren, ohile daß sich Ware zeigte. Stawonia-Aktien schwächten sich, zum Wocheuschlus^ auf Budapester Abgaben hin, wo der Kurs des Papiers unter 1 Pengö auf 0.08 fiel, merklich ab und wurden in nicht unbeträchtlichen Po sten bei 10.50 bis 11 gehandelt. Drava-?lk-tien waren vernachlässigt. Zum Wocheube-giuu wurden in diesem Papier Schlüsse: bei 570 getätigt, während zum Work,ettscl?lus; l'ei diesem Kurs Ware ohne Interesse verblieb. In ?s:s-Aktien wurden zum Wochenschlus^ Umsätze bei 45 getätigt. Man spricht in Bör-senkreisen schon lange von einer Fusion der „Isis" mit der „Iikgopharmacia", doch scheint die-i'bezüglich eine endgültige (!^'nt-scheidung in absehbarer Zeit nicht fallen zu wollen. Lsijekcr Eisen war beim schwächeren Kurs von 188 ailsgeboten, doch wlirde snr dieses Papier von keiner Seite (^eld gelegt Broder Waggon schwächten sich auf 21 bio 25 ab. Der S t a a t s w e r t e ul a r k t tendierte auch in dieser Berichtswoche ausge« i sprocl)en sest. KriegscuLsäiadigungsrentc be-! gegnete lebhasteul Interesse, doch konitte sich ttlangels Ware keine neuueilc'werte Umsai^-tätigkeit entwickeln. In der ersten Halste uer Berichtswoche wurde Kriegsentschädigungs-reute Arraugement und Kasse mit Kupon bei 434—^3^50 bezw. 437.50-438 notiert. Ab 1. Feber notiert das Papier ez Knpon l25 Din.) bei 41.5—418, bezw. 426—428 am 3. d. M., was einer Knrssteigeruug um i1 Punkte gleichkommt. Termine Feber und Mär.^ verzeichuen in dieser Berichtswoche eine Kul'^stcigerung um durchschnittlich bis 17 Punkte. Auch Agrorschuldoerschrei-Hungen und Jnvestitionsanleihe standeu in Nachfrage bei fefter Kurstendenz. Tie Entwicklung der Börsenlage zeigt ein iminer stärker hervortretendes Interesse des Publi-kums für den Anlagemarkt. Auf dem Devisenmarkt war der Verkehr mittelmäßig. Zum Wochenbeginn mußte die N a t i o n a l b a n k stärker mit Interventionsabl^aben einschreiten, während sich zum Wochenschlufi bei schwächerem Bedarf etwas mehr Privatware auf dem Mark te zeigte. In Devisen Newyork und London blieb zum Wochenschluß Privatware unverkauft. Zum Wochcnschluß war die Tendenz auf dem Devisenmarkt ausgesprochen seit und verzeichneten alle Devisen teils großen, teils kleinen Kursgewinn. Der Dinar notierte stabil bei 9.1.375 bis 9.14 gegen Zürich und 277 gegen London. X Bor der Gründung des Jugoslawischen Bankoereins. Nach einer Meldung aus Beo-grad sind die Vorbereitungen für die Gründung des Jugoslawischen Bankvereins im großen und ganzen abgeschlossen. Es werden bereits Namen der Mitglieder des neuen Direktoriums genannt. So sind die Kandidaten für Jugoslawien die .Herren (^Großindustrieller (^ j o r g j e v i der gewefeue VerkehrSministcr Dr. Vafa Iovanovi«^, beide aus Beograd, der Präsident der Zagreber Handelskammer A r k o, (Großindustrieller und (^roßkaufmann Dr. Milan M a-r i L und der (Generaldirektor der Landesbank für Bosnien und die Herzegowina, W e i n b e r g e r, der zum (Generaldirektor der neuen Ailstalt ausersehen ist, sowie der Präsident der Zagreber Handelskammer B e r k o v i,z. X Novisader Produktenbörse vom 4. d. Weizen, 2?»: B^okaer und syrmischcr 77/7k? kg 320—.330, Baökaer und Bcitka-Tkieißer 78/70 kg 327.50—337.50, Banater 78/70 kg 320—330. Oberbanater 78/79 kg 317..'V—327.50. — Roggen: Bakkaer, 72 kg 20t'i—30.5. — erste: Baökaer und sNrmische i^5/6« kg 270-280, 67 kg 275-?85. — bafcr: Bailkaer, svrmischer und slawoniscber ?50—260. — M a»!?: BaL-kaor und Banater, alter 240 —245, Bakkaer, syrmlscher und Banater per ??eber 240—245, Baökaer und Banater 232.50—2^0, Bavka-er, fvrmischer und Banater per März-April 242.50—2.^, ?lPrir-Mai 245-252.50, Ba?-kaer weißer 237.50—247.50, syvmischer alter 242..50-2^5. — Mebl, Batkaer: „0c," u. „0gg" 455-470, 430-450, „5" 410-430, „6" 340—.M), „7" 200-300, „8" 220 —235. — Kleie in Iutesäcken: Bakkacr u. syrmische 210—220, slawo-nifche 200—210. — Tendenz fest. — Umsätze: Weizen 22, 5^afer 2, M 22.30: Tanzmusik, Kino klk^o «riiker klmlloiil. Den Freunden der größten Berliner Schau» spielerin Elisabeth Be rg ner bietet sich wi." der Gelegenheit, diese unerreichte Künstlerin m ihrem großen Prachtfilm: ttL i e b e" zu bewundern, deren unbeschreiblich seelenvolles Tpiel seinerzeit bei der (!rstvorführung di.'seZ Films jedermann in Ent'.ücken versetzt hat. Die Reprise von „Liebe" läuft ab heute Montag bi-z einschließlich Mittwoch, den Feber. Jeder Liebhaber von Filmen mit gesühlstiefer Handlung wird sich dieses Prachtwerk gewiß ansehen. Ab heute Montag bis einschließlich Donner?» tag, den 9. Feber wird der großartige, äuszerst spannende orientalische Film: „Das Sllndcnhaus von Algier" zu sehen sein. In der Hauptrolle das berühmt? „Faust"-Aretchen, die hervorragende deutsche Filmkünstlerin Camilla Horn. Dieser Film hat eine durchaus dezente, spannende Handlung und gewährt ewen tiefen Blick in das Treiben der afrikanischen Mädchenhändler. Packende Szenen veranschaulichen uns den heißen Kampf mit jenen verbrecherischen Elementen, die ahnungslose Frauen von l5uropa nach afrikanischen Freu denhäusefn verschleppen, wo ihnen schließlich aber doch durch Mut und treue Liebe der betroffenen Personen das Handwerk gelegt wird^ Dieser Prachtfilm trifft jedermanns (Neschmack. s)errliche Orient-Aufnahmen. Aus aNer WeU Der Drelltundentag der japanlschen Bettler Die Bettlergilde Tokios hat den dreistün-digen Arbeitstag proklamiert: In Japan spielt das Bettlertum zwar nicht die große Rolle, wie in dem benachbarten Reich der Mitte, doch gibt es nichtsdestoweniger in der Hauptstadt und den anderen großen Städten Hunderte, die sich ausschließlich durch Betteln ernähren. Um sich gegen „unlauteren Wettbewerb" zu schützen, haben sich alle zünftigen Bettler Tokios in einer (^ilde zusammengeschlossen, die das neue Dekret» wenn es sein muß, auch mit Gewalt durchführen wird. Wegen der zunehmenden Zahl der Bettler und der geringen Anzahl von Stellen auf öffentlichen Plätzen, Brennpunk ten des Verkehrs usw., an denen sich das Bc^tteln besonders lohnt, hat die (Äilde eine Einteilung vorgenommen, nach der jeder Bettler an dem betreffenden Ort nur drei Stunden stehen darf, wonach er seinen Standort unbedingt seinem „Nachfolger" zu überlassen hat. Offiziell ist damit „außer Dienst", doch steht es ihm frei. . . anders weitig zu betteln. Die (^ilde hat ein durchs aus kotttmunistifches System entwickelt. Jeder Bettler liefert die Tageseinnahme an seine vorgesetzte Behörde ab, die dann zu gleichen Teilen unter allen Mitgliedern der (vilde verteilt werden. Weibliche Bettler sind ihren männlichen Kollegen auch bei der Ver teilung der Beute unbedingt gleichberechticjt. (5s ist sestgestellt worden, daß Bettler durch dieses S>istem ein Durchschnittseinkommen von monatlich 2000—3000 Dinar haben. Ei^ ne von der Polizei angestellte Erhebung ergab, das; nicht Armut, sondern lediglich Faulheit die Ursache für die überhandneh-« Utende B^'ttelci ist. -Q- Witz und Humor Vom Regen in die Trausc. „Das Bier-Herz Hab' ich losgebracht und die Wassersucht Hab' ich g'kriegt!" Mißgliickte Rechtfertigung. „Mein Herr, ich bin nicht eine solche, für die Sie mich hallen!" — „Pardon, ich habe Sie wirklich für eine Ho6)anständigc Dame gehalten!" Nur (Ersatz. „Ja — rote Wangen bekommt ntan allerdings iui Freien! — Aber es 'st noch lange kein Rouge!" Frcch. „Denken Sie sich, wie schrecklich, gestern waren wir 13 Personen bei Aisch." — „Ich habe Ihre Verlegenheit bemerkt . . Sie scheinen bloß auf zehu vorbi^itet gewesen zu seinl" M U,w U. »»DrH»rßer Zu vtrmleten l!rÄWMV!W!ÄÄZ! MMüLXsMl-M' II. fedfu«r VroVe I^«PI»me Keiloute VW ?c5>.nu^s-n Zimmer u«d Püche zu oermle-teil. 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Zekmer^erMIIt ßidt äie Unter?eicknkte slien Vervsnclten, f^reunäen unä Lekaiinten c!ie trgui-ixe t^schnckt, lisö jkf tMiest-xeliedtsr Qßtte, tters losir» OerlcktZdesmter i. ^ontgss, clen 6. k^ebruar 1923 um 2 l^iif nscli lAN^em «ckve-ren l^eiäei? im 69. l^ebensjsl^re ^otterß^eden verscftisäen ist. 1)28 I^ejckenbe^Znß^nis cje8 unvergelZIict^en Oghineesciiie^ clenen findet ^ittvocli, clen 8. f'edrugr um 15 l_Ikr von 3er l^ei-ckendglle c!es stüätiscken k^riecjlivkes in ?obrejjs gus suk cjarn illrcklicken f'rieclkofe äortselkZt ststt. Die KI. 8eelenme88e ^irä VonnerstsA, clen 9. fodrugr um 7 l^t)r in fiel' vom- unä Ltgätpsgrrlijl'cke gelesen veräen. ^sribor, am 6, k^edruar 1928. lK20 ßsarlD Uowr, osttln. uotl kür ltle versotMvrtli^li: ^DO .lvu rnüllst. ?llr llei' gusLshor un6 l!su Druolt vsZumtMvMliMz