Mj« l»i« »Mlil pköI» Mn l S0 6ö. V»e?wlnt w Dkie»,N«Me», Ledsiitl«ttung. VskAkMltung «m«! vuekömeksr«!: ^Hrldok. Usröti«»» «tle« 4. 7«I«pko« wt»rusd»« »I?. U. SkistUvt»« ^ais»g«n I«t »«»t» kückpoew I?5. ?9Z ^ vonnsettsg a»n s'. oiWv» i»zo «. I» kiloMOssl .)«sötö«v» M < sV>k«»NW>G>_ V«oig>pf»>«»: ^kot«,. mon«v. » Vi», ««^ttch« Ztt via. «k»vk v 0K^ wss ö« üdkig« ^^v»l«i>6 mo«Ü. H» 0t» La»Otmi»««e H dt» ^ Mridom KeilM« Rot und Grün D»e neue Itegiemng der Tschechoslowakei — Abriol der kommende Mann — Ausscheiden aNer klerikalen Vartelen — Sintrlit der deutschen Sozialdemokraten in dle Regierung Neuen Krisen entgegen Schon heute weiß man mit absoluter Gewißheit: die neue französische Regierung wird.nicht von langer Lebensdauer fein. Die fvanzijfische Kammer verfügt über eine kla« re Linksmehrheit ebensowenig wie über eine klare Rechtsmehrheit. Von den 611 Abgeord neten gehören nur etwa 233 der Linken an, während die Rechte über etwa 277 Plätze verfügt. Die übrigen IlX) Abgeordneten siud zum Teil parteilos, zunl Teil gehören sie den Gruppen an, die sowohl links wie rechts können, die sich also eine Entscheidung in je-dem Einzelfall vorbehalten. Unter diesen Umständen ist jede französische Regierung in ständiger Gefahr, gestürzt zu werden. Dieser Zustand muß in Frankreich als ein „normaler" bezeichnet werden. Frankreich war seit jeher das Land !^r Rekorde auf dem Gebiet der Regierungskrisen. Die sran« zösische Politik liebt kurze, mehr oder minder schmerzlose Gewitter, ^s bekommt dem französischen Parlamentarismus recht gut. Im Kriege und in den ersten zehn Jahren nach dem Kriege hat mar es der franzö-fischen Kammer anzumerken, daß hier der Tiger gehaust hatte. Erst im Jahre 1924 schien es, als sei das französische Parlament ai^ dem besten Weqe, zu „geregelten Verhältnissen" zttrückzttk..'h-ren. Die Wahlen deS 11. Mai haben d.'n Sieg dem Link?kartell gebracht. Äe Re.i!e-rung der nationalen Union, die Regierung des „Ruhr-Poincarö",'die kriegerische französische Regierung der Nachkriegszeit, die ehrwürdige Erbin Elemenceaus war gest'':zt PoincarS fiel. Mit ihm mußte auch der damalige Präsident der französischen Republik, Alexander M i l l e r a n d, der Nachfolger des am Irresein erkrankten und daran gestorbenen DeSchanel, gehen. Edouard H e r-r i ot kam an die «Macht. Das Linkskartell triumphierte, aber nicht' lange. Die Jn^la' tion in Frankreich sehte ein. Der Franc siel, und der Finanzminister war machtlos. Eine Regierungskrise kam nach der anderen, diese Gewitter aber waren weist nicht erfrischend, sondern beklemmend. Das Portefeuille d?S Finanzministers wechselte seinen Inhaber, je weiter um so schneller. Die letzte Kart-''l-regierung im Juli 1928, die zweite Regie-runa H e r r i o t — Äs Nachfolgerin des P r a g, 30. Oktober. Da die Parteien der bisherigen Regierungskoalition in der Minderheit geblieben sind, hat sich die Notwendigkeit der Formierung einer neuen Koalition ergeben, die di« Regierung zu libernehmen hätte. Minister-Präsident UdrZal begann heute die Ber-Handlungen mit den Führern d«r republika» nischen Agrarier, die bekanntlich als relativ stärkste Partei aus den L?ahlen des vorigen Sonntags hervorgegangen sind und im Abgeordnetenhaus Über 4K Sitze verfügen. Heute nachmittags werden die Agrarier mit den Führern der bisherigen KoalltionSparteken so»ie mit einigen Parteien der gestrigen Opposition in Fühlung treten. ES ^ndelt sich um die Schaffung einer rot-grüne» A o a l i t i o n. Alle drei klerikalen Par-teien, die Hlinka-Partei inbegriffen, komme» bei der Regierungsbildung nicht mehr in Frage. Auch die von Kramak geführten Nationaldemokraten, di^ äußerste Reö^e der tschechoslo«»akischen Parlaments, ist außsr der Regierungskombination. Dre neue Regierung wird in erster Linie von den tsche» chischen und deutschen Agrariern, der tsche- chischen «ewerbepartei. den tschechischen tionalsozialisten sowie auS den tschechtsthen und deutschen Sozialdemokraten formiert werden. Die deutschen Sozialdemokraten ha« ben ihre grundsätzliche Bereitwilligkeit, in die Negierung einzutteten, bereits ausgesprochen, ohne hiebei besondere politische (außer den programmatisl^n) Forderungen gestellt zu haben. Die neue Rej^erungskoa-liton würde in diesem Falle im «bgeordne-tenhauS ttber 1VK Sitze verfügen, während die vereinigte Opposition nur über Sitze oersügt. Daladler wieder Mandatar! v«tfpiell»ser Fall t« der parlamenlartsch«» Seschichle der drille» Nep>»lw Gertnqe Aiisftchle« auf Bild«»g eine» Aabin«l>» der Ziadlkale« «nd S»ziattslen (Siehe zunächst Seite 2). RO. Paris, 30. Oktober. In den letzten 12 Stunden ist in der LS-sung der Regierungskrise eine Wendung ein getreten, wie sie in der Geschichtete dritten Republik wahrscheinlich noch Zicht Oer. zeichnet wurde. Der designierte Ministerpräsident Daladier h^t, wie an anderer Stelle bereits berichtet, nach seinen erfolglosen Bemühungen noch gestern abends lein Mandat in die Hände des Präsidenten Dou-mergue zurückgelegt. Nach einer Journalisten gegenüber abgegebeiten (SrNärung habe er sich zur Rückerstattung des Mandats nicht nur durch die Entscheidung des sozialistischen Nationalrates bewogen gesühlt, vielmehr habe ihn hiezu auch eine Erklärung BriandS gedrängt, welcher seinem in Bildung begris-senen Kabinett jede Unterstützung und Teilnahme verweigert habe, ganz abgesehen von einigen seiner For^rungen, die er als unannehmbar betrachte. Diese Erklärung Daladiers hat in allen politischen Kreisen große Sensation hervorgerufen. Als Briand davon Kenntnis erhielt, beeilte er sich sofort, durch die Agenee Havas eine lange Erklärung zu lancieren, in der betont wird, es handle sich da um ein Vlißverständnis von feiten Daladiers, der seine Erklärung falsch ausgelegt hätte. Briand erklärte ferner, daß er nach v'ie vor entschlossen sei, im Kabinett Daladier den Posten t»es Außenministers einzunehmen und nach besten Kräften mitzuwirken. Freilich rief diese neue Erklärung Briands die ein-gattgs angcslihrtc IW-Grad-Wendung hervor. Dall^dier begab sich nach einer kurzen Beratung mit feinen Freunden inS Elysee, »yo er die Riickgabs deS Mandats zurückzog, was sich zum ersten Male in Frankreich ereignet hat. Daladier und Briand hatten in der Nacht noch eine neue Besprechung, der auch die Vertreter der Sozialiften zugezogen wurden. In politischen Kreisen verspricht man sich nicht viel von der neuen Mission Daladiers, doch sei es nicht ausgeschlossen, daß sich die Sozialisten im Hinblick auf die Dro^ngen Paul Boneours bezüglich der Spaltung der Sozialistischen Par tei im letzten Augenblick besinnen und in die RegiernngStoalition eintreten. 14 Milliarden Dollar verloren Phantastische Kursverluste an der Rewyor-ker Esfektenbörse. — Beratung der Haute-financiers bei Morgan. LM. N e w y o r k, 30. Oktober. Die geftrigen Kursverluste an der Newyor ker Effektenbörse haben nicht nur die in den ersten Minuten nach der Panik erreichte Zif' fernhöhe von einer Milliarde Dollar erreicht, sondern sie be>vegeu sich l>erelts in der phantastischen.Höhe von 14 Milliarden. Alle Anzeickien zeigen, daß die Baisse-Bewegung noch nicht abgeflaut ist. Die Großbankiers hielten bis spät in die Nacht bei Morgan eine Konserenz ab, die sich mit der Feststellung begnügen mutzte, daß alles verloren ist und keine Stützungsaktion Abhilfe zu schaff^'N vermag. Die Panik ist derart groß, daß die Besiker von Papieren ihre „Werte" um jeden Preis an den Mann geben, was jede Stabilisierungsaktion unmöglich nuicht. hilfst ciie loten fllr un»«r« Börsenberichte Z ü r i ch, 30. Oktober. Devisen: Beograd 9.12 fünf Achtel, Paris 2033. London S^>.'.7 sitns Achtel, Newyork 519, Mailand 27.032h, Prag 15.29 ein Achtel, Wien 72.53. Budapest 90.22, Berlin 123.51. » L j u b l j a n a, 30. Oktober. Devisen? Bertin 1354, Budapest 989.30, Zürich 10^5.90, Wien 794.85, London 276.25, New York 5«.755j Paris 222.82, Prag 167.45, Triest 296.40. ZnferateN'Austräge für die nächste 5>onntags-Ausgabe iverden nur bis Donnerstag, den 3l. Oktober, 18 Uhr, !ntgegengenommen. Später einlan->ende Aufträge können aus keinen ^all berücksichtigt werden. Dle Verwaltung. Ministeriums Caillaux — blieb nur .V Stunden im Amt. Man rief Poincar 6 zurück. Das Linkskartell hat Selbstmord begangen. Wie Clemenceau im Kriege/ so regierte Poincarö während der Franc-Baisse und d>^r Franc-Sanierung diktatorisch, ^ine.Rücktrittsdrohung genügte,, um die> Kammer gefügig zu machen, dieselbe Kammer, d!? am 11. Mai 1024 im Zeichen des. LinkskartellS stand und Poincarü stürzte! ' ^ Die Agonie der Diktatur Poincar^s begann in dem Augenblick, wo der Fianc sa-niert wurde und wo der finanziellen Lage Frankreichs keine Gefahr mehr drohte. Die Regierung, die auf einer breiten Grundlage der nationalen Einigung aufgebaut '.var, wie es der Ernst der Lage im Sommer 192lj geboten hat, begann nun nach der Pollendung ihrer größten Aufgal'e zu zerbröckeln. ES waren die radikalen Minifter herriot, Sarraut, Perrier und Queuille, die den An-fang gemacht haben. Der Exodus der RaU' kalen war der Anfang vom End«? für das Kabinett Poincar^, das nun ein Rumpfkabi-nett wurde. Seine Mehrheit in der Kaunner war erschüttert. Bei der letzten Abstimmung betrug ^ie nur k Stimmen. Dann kani im ^ Bei Erkältungen, Schnupfen. Halsschmerzen, Nervenschmerzen, Reißen bewirkt täglich ein halbes Glas natürliches „Her-kules"-Bitterwasser normale Magen- und Darmtätigkeit, l^rhältlich in allen Apotheken und Drogerien. Juli dieses Jahres die Erkrankung Poinca-r^s und sein Rücktritt. B r i a d über-nahn: das Rumpfkabinett, dem nun auch der Kopf fehlte. Mit diesenl hart zugerichteten Invaliden regierte Briand in den Tagen der Haager Konferenz. Vor wenigen Tagen bat das lebensunfähige Kabinl:tr ^e'.n^'n letz' ten Atemzug getan. Die ztveite Aera PoincarL nach der Kriegszeit ist nun zu Ende. Jetzt gehört der Platz k>en anderen Männern. Die alten Mitarbei-ter Poincarös scheiden auS, darunter B a r-t ) o u, der Justizmiuister, und Tardieu, der Jnnenmimster. Und gerade Andr^ Tar- »«SS» Mafarvk tritt zurück? Nach der Feier z» leine« «0. veb»rl»»»>e — Sr «ü«scht Vene» als Rachsolger Wie in eingeweihten Kreisen behauptet wird, werde PrSsident T. G. M a s a r y k anlätzltch der Feier zu seine« 80. Geburtstage, die im Lause der nächste« Woche stattfindet, von seinem Posten zurücktreten. Zu seinem Nachsoiger würde Ben ei gewägt Prag. 29. Oktober. »erde«, da vwsaryk den Wunsch ausgesprochen habe, der jetzige Auhenminister der Republik möge seine Nachfolge antreten. Sin« amtliche BeftStlgung dieser Nachricht liegt freilich nicht vor. Dalabier ohne s der stzialistische» Partei? Paris, 29. Oktober. Der sozialistische Ratlonalrat hat heute mittags mit 159V gegen 1460 Stimmen die Teilnahme der Sozialisten im Kabinett Da« lädier abgelehnt. Dadurch ist das Bestreben DaladierS, ein Kabinett der Linken zu bilden, gescheitert. Paris, 29. Oktober. Mit Rücksicht aus deu Beschlutz des sozialistischen Nationalrates legte Daladier heute abends das ihm anvertraute Mandat in die Hände des Staatspräsidenten Doumergue zurück. In den Wandelgängen des Palais Bourbon verbreitete sich in den Abendstunden die Nachricht, Paul Boneour und mehrere andere Goziali^n, die immer sür eine Teilnahme der Sozialisten in der Regierung eingetreten seien, hätten beschlosien, zur Antwort aus den Beschluß deS soziali-stischen Nationalrates auS der sozialistischen Partei auszutreten. Die Entscheidung des Rationalrates der Sozialisten hat in allen politischen Kreisen grobe Ueberraschung ausgelöst. Aber auch im Rationalrat selbst hörte man Worte des Protestes geqen die Abstimmung und deren Richtigkeit. Im übrigen wird in eingeweihten llreisen auf die Tatsache hingewiesen, daft sich Daladier im Positivfalle seiner radikal-sozialistisch-sozialistisi^n Majorität nicht lan ge erfreuen Wte dürfen, da die S2 Mann zählende äußerste Linke der sozialistischen Partei unter Fühlung Leon B l u m s fest entschlossen war, gegen jede Regierung anzukämpfen, in welcher die Sozialisten sitzen würden. Die neue Regierung wäre also gleich im ersten scharfen Tressen in der Minderheit, da auch die 9V Abgeordnete zählenden Gruppen Maginot und Tardieu der Regierung die Gefolgfchaft gekündigt hatten. Es verbleibt Daladier nur noch ein Ausweg: die Bildung eines Kabinetts der republikanischen Konzentration von den Radikalen bis zu den Link^republikanern, welche Regierung aber wiederum mit dem Widerstand eines großen Teiles der Radikalen und der republikanischen Linken zu rechnen hätte. Der Senator Henry deJouvenel erklärte, er sei überzeugt, daß Daladier auch trotz der ablehuenden Haltung der Sozialisten sein Kabwett bilden werde. Der Führer einer großen Partei dürfe auch dann sei ne Aufgabe Uicht fallen lassen, wenn eine nachbarliche Partei ihm die ^folgfchaft " r-weigert. Dr. Vaveliä aus Österreich ausgewlelen Wien, 29. '^'tsver. Heute hat die Wiener Bundespolizeidirektion einen Erlaß Äber die Ausweisung des kroatischen Emigranten Dr. Ante Pave-liü veröffentlicht. Dr. Paveliö war aus Italien mittels eines nicht richtig ausgestellten Reisepasses in Wien eingetro'ffen. Dr. PaveliS bat, man möge ihn nach 'Deutschland ausweisen. Dr. Paveliä ist heute über München nach Italien abgereist. Äur Reform des Gewerbeschulwesens Eine Hilse für Gewerbetreibende. . ' Bon Fritz Sie. Diese eine Hilfe bilden, im vorh^inein erklärt, die Spezialschulen, als da sind? Industrieschulen, Gelverbsschulen und die gewerblichen Fortbildungsschulen und cinschlüg!-sjen Kurse. Wenn die Volksschule die Stätte ist, wo allen ohne Untevjchied des Standes oder der zukünftigen Bestimmung alles allgemein gelchrt wird, so sind die Industrieschulen usw. ursprünglich als eine Erweiterung der Vvilksschule gedacht, also als S p e z i a l s ch u l e n, die eine für die Gvtver^treibenden geeignete Fachbildung anstreben. Die Benennung „Gewerbeschul e", oder eigentlich die ursprüngliche Bedeutung desWortes ist jedoch nach vielenSchwankungen in verschie- dieu war fest davon überzeugt, daß er unersetzlich sei, daß nur er. er allein Frankreich von aller inneren Gesahr, !n erste? Linie von der kommunistischen befreien könne, und daß ihm die nächste Zukunft gehöre! Tardieu ist m>ch jung, er ist talentiert, willenSstack und sehr, sehr ehrgeizig. Die neue Lintsre-gierung in Frankreich wird auf schwachen Füßen ftehen, und der Mann, l^r ihr den To^sstoß versetzen wird, wird Tardieu ^^'ei-ßen. Frankreich ist aber in eine Periode stetiger Krisen getreten und wird in dieser Periode verbleiben, solange die jetzige Kamnier existiert. Die letzte französische Kamnier wur de erst am 28. Juni 1928 gewählt, ihre Legislaturzeit läuft erst im Jahre ab. und in Frankreich ist eS nicht üblich, daS Parlament vorzeitig aufzulösen. Würde dies i^r geschehen, so bSten die Neuwahlen unter den heutigen Umständen kaum ein c'cheb-lich neues Bild. So tritt, nachdem die wichtigsten auß^m-politischen Aufgaben im großen und ganzen gelöft sind, die Innenpolitik in Frankreich an den ersten Platz. Harte innerpolitisch« Kämpfe stehen in Frankreich bevor. Die neue franzSfische Regierung wird ein Lied davon gu singen wissen. Dr.Tula gewählt t Preßburg, 29. Oktober. Der „Slovak" meldet in einer ExtraauZ« gvbe, daß der im Preßburger Hochverrats-Prozeß zu IS Jahren Kerkers verurteilte Dr. Adalbert Tuka im dritten Wahlgange als Abgeordneter der Slowakischen Volks« Partei gewählt erscheine. —o— Vrozeß wegen „Stertitfle-rungtoperaNonen" Wien, 28. Oktober. An Graz wurde heute die Verhandlung gegen Dr. Hermann Schmerz durchge-jftlhrt; er hatte an Männern Drüsenl>pera-tionen vorgenommen, durch die sie steril ge-Ivorden find. Die Verhandlung selbst sand wegen des Falles eines Eisenbahners statt, der sich der Operation unterzog, weil er schvn drei Kinder hatte und keinen weiteren Familienzuwachs mehr wünschte. Im Zu-^ammenhang mit der durchgeführten Untersuchung verständigte die Polizeidirektion in Linz die StaatSanwaltschast in Graz, Dr. iSchmerz habe w Oberösterreich allein ülX) bis 7lX) solcher Operationen ausgeführt. In der Verhandlung erklärte der Angeklagte, daß es sich in allen Füllen nur um eine vorübergehende, nicht aber ständige Sterilisierung handle. Die Männer, die sich der Operation unterzogen, erklärten, diese fei gar nicht kompliziert gewesen und sie hätten sich nach ihr sehr wohl befunden. Gericht verurteilte Dr. Schmerz zu einer Geldstrafe von 15.000 Schilling (l 20.000 Dinar) oder 48tägigom Arrest. G Dil» 8piei äer ?nurv8sill sVareo8lti »o«an vou Gerald Eu«berla»d. 44 (Nachdruck verboten.) Die Polizei würde ihnen die Angabe des Verstecks abzwingen. Was gewannen sie auch, wenn sie es nicht verrieten? Sie mußte e'en wieder Geduld haben. Sie wollte sich nied'r« legen und sogar zu schlafen versuc^n. Sie lehnte Rücken und Kopf gegen die Wand und kauerte auf dem Boden. Ein Gefühl !>er Schlüfritfleit überkam sie. Wahrscheinlich wä. re sie wirklich eingeschlafen,, wäre die Stille nicht erneut durch ausgeregte Rufe und Revolverschüsse unterbroc^n worden. Die S'er-Brecher waren avjo noch nicht überwanden. Plötzlich hörte sie einen Aufschrei. Ein gellender Schrei größter Angst _ ein zweiter — ^n dritter Schrei. Irene saß zitternd, ohne sich eille Vorstellung machen zu können, was sich droben ereignete. XII. Auf dem Dach der MietÄaserne spielte sich eine dramatische Szene ab. Fräulein Po>olle hatte sich vorgenommen^ so dicht wie möglich bei Voules zu bleiben Er war schneller und gerissener als Morgan. Gab es einen Ausweg ins Freie, so mlirde ibn Voules finden. Aber sobald sie auf den. Dache stand, verlor sie den Kopf und wurde schwankend. Sie sagte sich s,anz richtig, daß die Kriminalbeamten zuerst aui ')te beiden Männer Jagd machen wirken; inzwistchen konnte sie selbst vielleicht entwisct^n Mit diesem Gedanken lief sie allein i'ber die Dächer-fluchi davon. Außer Schornsieinen b?: daZ Dach keinen Schu^ Es waren zahlreich: Dachluken vr,r--Händen. Sie rannte von einer zur anderen und fand alle verschlossen. In Whitcheapel, dem verrufensten Viertel von London, v^er» den die Dachliikc» selbst bei größter Hitze nicht geöffnet. Gehetzt und verzweifelt rannte Fräulein Poole umher. Sie sah sich angsterfüllt um, aber sie erblickte weder die Polizei noch Morgan und Voules. Jetzt hörte sie hinter sich einen Neool^r-schuß — und dann noch einen und noch einen Instinktiv lvarf sie sich hinter einen Schornstein. Sie hörte genau wie Irene die eiligen Schritte der Verfolger. Nach Sekunden spähte sie vorsichtig hinter ihrem Berstet hervor. Zuerst bemerkte sie nichts, obwohl die Schüsse in unmittelbarer Nähe fielen, aber da — da sah sie Voules gleichfalls hinter einenl Schornstein in Deckung liegen. Er lag flach auf dem Bauch, den Revolver in der Hand. Sie bemerkte, wie er einen schnellen Blick über das Dach warf. Dann schien er zu zielen. Mehrere Schüsse krachten Hintereillander. Als sie verklungen waren, vernahm sie ein Stöhnen. Erstaunt bemerlte sie, daß Voules in Hemdärmeln war; ssin Rock lag neben ihm. Sie rief ihm leise an. Hatte er nun gehört oder nicht — ehe er Zeit zur Antwort gefunden ^tte, war er aufgesprungen und da-vongerast. Obwohl er in unmittelbarer Lebensgefahr schwebte, hatte er feltsameriveise nicht vergessen, sein !^ckett mit sich zu nehmen. In fieberhafter Erregung beobachtete sie ihn. Drei Beamte mit Revolvern waren hin ter ihm her. Voules lief im Zickzack, sr^rgfäl-tig bedacht, möglichst im Schutze der Kamine zu bleiben. Er war noch nicht weit gekommen, als drei neue Beamte auftauchten. Erschrocken hielt er inne, aber nur einen Augenblick. Er sah sich umstellt', aber der unerschrok-kene Mann, der seit vielen Jahren der Gesahr ins Auge gesehen hatte, und ihr stets entgangen war, dachte nicht anErgebung.Mit einem wilden Schrei sprang er auf die Beamten vor ihm loS. Ne schlössen sck)nell einen Kreis und :varfen sich auf ihn. Ein verzweifelter Kamp^ folgte, bei dem «die Polizisten Voules Kopf mit den Revolverkolben bearbeiteten. Aber der Mann besaß eine ungewöhnliche Energie und Geschmeidigkeit. Plötz lich war er den Beamten entschlüpft. Sie brauchten einige Sekunden, um sich von ih. rer Verblüffung zu erholen, währenddessen hatte VoilleS einen Vors^prnng von mehreren Metern gewonnen. Ueber seine Stirn rann Blut von einem der Schläge, die seinen Kops 'DöiMMg. 5en 31'.'Olkosse? denen Ländern mit verfchiedeTwn Interessen, Bedürfnissen, Bedingungen und Bildungsstufen erst in den letzten fünfzig Jahren wieder die herrschend« geworden. Die Schöpfung der I n d u st r i e s ch u-l e in Oesterreich und Deutschland ging von Böhmen aus. Es war der große Bischof von Leitmeritz, Ferdinand Kindermann tärtchen hat, und dl? Gemeinde dazu auch lcin -iück P'rund mietet, da mietet, der Schulmann oder der Ausseher derselb n gegen ZinS 'in !?>ül?, welchen Zins man ^anz leicht non d-r unter« liommenen Gnrtenfultur entrichten kann" Teit l7K0 beqann man in mehreren Dörfern in Vl^kimen, auch in Städten, Spin mn IN den Schulen heimisch zu machen; au' s^crdem wurden auch noch andere ^«.schiifti' flimqen, wie Seidenl>au. VienenMcht «sn>. in den Volksschulen eingeführt. Diese Mah-regeln cxaben einen starken Hebel zur Förde-des Schulbefttches und der Wirksamkeit der Schule auch „außerhalb der 'ochule" Bald fand die tieue Einführung, die die ls'inder planmäßig an daS Arbeiten, d. i. da? Arbeiten mit der Hand sder das manuelle Arbeiten qewöhnen und zu diesem ti^chtig machen sollte, in Deutschland Nachah munfl, obichan „die Industrieschnlsn" in den protestantischen Ländern nie so allgemein wie in den katholischen gepflegt wurden. Doch flab es hier wie dort Meinungsi>ersch?e denheiten Iiinsichtlich des Nam>.n5, der Be» dentunq, des Plane? und des Zlveckes dzr Schulen fiir (^enxrbetreibende: der I n d u-strieschulen, (Gewerbeschulen und dergewcrblichen??ortdil« d u n g s s ch u l e n. Alle diese Schulen, wie sie auch beißen, vorbereiten und wirken mochten, schlössen an die Volksschnlbildnnx^ an lind ent'Ivrachen ursMuglich nach U'U' fansi und Methode ihres Unterrichtes etwa den heutigen qelverblichen ^ortbildunqsschu len: die wachsenden Ansprüche der Technik veränderten allmälilich den Charakter dil.^ier Schulen. Um ein ?^eispiel 'liefur an^"f'''''" 7n, sei hier kurz erwähnt, daß die erste Industrieschule in Deutschland etwa 10 Jahre 'Pä ter als in Bi^l?men eingeführt wurde, u. zw. (1764) vom Pfarrer Wagemann in (Göttin-k^en, die erste Gewerbeschule aber zu Aachen erst 1817. ss^ork'. folgt.) Ungarische Monarchisten Der >«»«« — V«,»NmisNsche Sionlplra«»»» — «e- ß«» »elhl«« »d vh«bvs — Dt» Srkön«,«» Jtta wir» noch B>dapest «t»gelade« Zeichnungsliste aufgelegt wurde, um diese? anhängliches?'ier als (Eigentum zu erwerben. «te der „Abend" av« Budapest ttfShrt, hat man in lkreisen, die der Regierung Bethlen nah« stehen, In Erfahrung gebrocht, daß die leqitimistischen Aristofraten am 22. d. M. über Aufforderung deS Grafen Josef Karolyi auf einem Landgut eine Konferenz abgehalten hgtten, die fich mit der po litift^n vage im Zufanm-enhange mlt dem bevorstehenden Gturz de« Kabinetts Betl^len befchllftistte. Tie Legitlmisten wollen auf keinen Fall «VmbZ« als Nachfolz^er VethlenS kommen fehen, da er eS gewesen fei, der gelegentlich des Karl-Putfches auf den Hofstaat .des Exkönigs schießen liefs. Tie Legitimsten ie^'t <^itna^il»n »»xn Erbprinzen Otto, den Sohn des verftorbe« Wien, 59. Oktober. >nen Exkönigs Karl IV., auf den ungarischen Thron zu erheben. In diesem ^alle follte .^artbn vom Posten des Nei l "«»f-wefer» verdrängt werden, da cr außerdem krank darniederliegt und schon drei schwere Schlaganfälle erlitt. Lieser geheimen llnter-redung soll Mlch Varou Pronay als Ver-^ trauensmaun Bethlens b'>rden i^t. Dieses im V>?'iY der amerikanischen Regierung befindlic?!.' 5'>otc'l aibt eknpr besonderen Art von Reisenden Unterkunft, nämlich Mrj^ern der U. S. die von einem Trip nach dem kienack^barien Meriko in einem Znstc^nde volli-^er Trunkenheit zurückkehren und eiues ruk'ii^en Pläftchens bediirfsn, un sich erst einmal orderrt-lich miszuschla^en. Die ,^ustände. die aus den nach Meriko führen-te.n Strassen durch l'etrunkene Kraftfahrer hervors.erufen wurden, machten die lcich-tung einer derartigen .Herberge drinss^'ch uctivendia. Sobald nun am l^^renziiberriang der Zustand eines aus Meriko zurückkehren« den Reilenben stark alkvhoiverdächtig erscheint. wird der Kraftwa^n 'amt 'Inhalt zwand die In>slissen msissen in d-em .Hotel so lange znxlngsweise ve''w^'len. vis sie den Beweis gänzlicher Ni'lchtern.ieit .« bracht l?aben. Dabei sind die Preise in fem Stciatshotel al>er ganz gehörig aesal« />en, un>d wer mit leerem Beutel dort ein-^ ke'hrt, utuß es sich sselallen lassen, daß sein ^ .^t'raftwligen als Pfand beschlagnahmt wird. ^ (?r r>ekommt eine Fahrkarte bis nach seinem > Wohnside nnd kami sich dann nach Besch.rf-! fung neiler (^'.eldmittel seinen Krastloagsn l wioder auslösen. die Villa Malta in Rom, das langsährige ler zusammen mit sei^'ier feinsinnigen (^tlttin Besitztum des früheren Reichskanzlers, das lzu einem Zentrum geistigen und ^nstleri- schen Lebens gemacht hatte. Das neue Vrager Varlammt Die bisheri«« Aegi«r»ngsk»attkt»i, i» »er Mtaderhett D«rI«U»iig der Mandale Die Svrsii 8kin, ist siisz. fm l.«v«n. v»»u Keule unbeätns» auct, «ti, liennwi' l»bar «tt» k<»ri»6,rtN« In Vl> »on»ctlatt ungen verladen zu werden, war Rosie mit dio'er geplanten Veränderung ihres Wohnsitzes in kclner Weise einverstanden. Sobald sie den Bahnhof zu sehen kam, setzte sie fich einfach nieder, trompetete und >var durä) kein.'rlei Mitt«l zum Weitergehen zu bew?g.?n. Die saftigsten Bananen ließen sis kl^lt, Schläge beantivortete sie lnit der Birsührung aller s?..nsts:^l-!e, die sie konnte ^ aber in den Bc'hnhof lvar sie nicht zu ^r'Nii^'.i, und es s'lleb nichls n>citer übrig, uls sik N!i:ki Steg-neß zurnckzutransportieren. Aus deii ver-ziveifelten Bericht des Wärte.'^ traf aus Mexbor!>>gh, wo sich zur Zeit der .Hauptteil des Zirkus befand, Äer^tür.'unl^ an Wiirtern uild der Zirtu'^besiber selbst ein. Der geplante Auszug von Rosie brachte die ganze Stadt auf die Beine, und alles sah zu, wie sich Rosie bei diesen! zweiten Versuch verl>alten würde. Als Rosie den Bahnho' erblickte, streikte sie und wor weder durch Z>«« reden noch Lockspei'^eil oder Schl'sg-.' -^um Weitergehen zu ben>egen. Sie setzte sich nieder und tronipetete, wiederholle auf erhu!« tene Schläge ihre.^ilnststlicke zum Ent^ülken der Jugend— aber ux'iter ging sie nicht^ So brachte man Rosie dann wieder nach Sleli« nek zurück, von dessen Bürgers6>aft eine Tkeatermid Kunst Naiionaltdeaier in Marlbor Re?ierwire: Mittwoch, 30. Oktol>er nm SO Uhr: „Raste?» binder". Ab. B Erstaufsiihrung. ^Donnerstag, den 31. Oktober um 20 Uhr? ! „Kirchenmaus". Volksvorstellung. (!nnä- i ßigte Preise Knpone. ^Freitag, den 1. November um 20 Uhr: „Ra- ! stelbinder". l Samstag, den 2. Noveniber um 20 Uhr? Bürgermeister von Stilmond". Volksoor-stellung. (Ermäßigte Preise. Kupons. Stadiiheoier in Eelje Spielplan. Montag, 4. November um 20 Uhr: „Rastel-binder". Opernpreise. (Gastspiel des Mari-borer Theateren'sembles. Donnerstag, 7. November um 20 Uhr: Konzert Brandl'Trio. Grazer Musik- und Xbeaterbrlef ^it der vergangenen Woche hatten wir (^Gelegenheit, drei hervorragende Mitglieder der Wiener Staalsoper in nnserenl Opern-j house zu hören. In einer Neueinstudierung von (^ounodv „Margarethe", ^velche Prof. ^kabasta und Spielleiter Schreiner in überraschend kurzer Zeit heransbrachlen, gastierten Luise .H el l e t <> g r u be r als Ac'argarethe und (^ieorg M a i k l als Faust. Frl. .Hellet^'-grul>er, die zum ersteninale vor dein (^riizer Publiknin erschien, geivann sofort die Sympathie der Zuhörer dnrch ihren klaren, reinen, prachtvoll ansgebilüeten Sopran, ihr vornohmes, durchdachtes Spiel liud ihre anmutige, echt mädchenhafte Erscheinung, die für eine in jeder Hinsicht ideale Verkörpernng des deutschen Greti5)enS wii: l^eschassen ist. Maik bewährte sich neuer-diug? als absolut verläßlicher Sänger, der seine schöne Stimme mit Sicher^it be« herrscht, und wenn auch sein Tenor manch« inal den (^^lanz der Jugend oermissen läßt, so versteht er doch dnrch seine große Ge-sangslunst zn begeistertem Beifalle hinzu-reif^en. (5ine sehr erfreuliche Leil'tnng bot Meinl als Mephisto. Wir können mit l^enugtnnng feststellen, daß der strebsame iunge.Künstler mit deii an ibn lierantreten-den größeren Ausgaben ivächst und gesanglich wie schauspieleri'ch von den beiden toasten in keiner Weise abst'ach. ??rau Langers Siebel war von entzückender syrische und Schüttler hielt sich als Valentin ?>onnerst>zg. cien 31. Oktober 'I65S recht brav. In VevdiZ „Di< Macht Schicksals'' gastierte ^oloman Pataky als Vllvaro und erntete dank seiner prvchtvoll?n Stimme und der echt vermischen Auffassung der Rolle stürmische Anerkennung. Im Echauspielhauise begegnet ein ursprünglich auf zwei Abende berechnetes Auf« treten von Amt Schwaninger in Wede-tindS „Lulu" derartige Anteilnahme, daß bieses Gastspiel noch auf mehrere Wieder-ex>lui,yen verlängert werden mubte. Das heute doch schon über^lte u,rd wenig erquickliche Werk, das die beiden Stücke „Erde-geist" und „Büchse der Panbora" zusammen saht, hatte ohile die Mitwirkung die^Ier interessanten Künstlerin wohl kaum Auakraft bslviesen. „Kroemer-Trio (Hugo Üroe« mer Klavier, Konzertmeister Artur Mlchl Geige, Rudolf Stepnicka Violincello), verstärkt durch Günther E i s e l l2. Geigz) und Viktor A n d i n g e r (Bratschz), hatte für sein erstes Konzert dieses Spisl-jahreS eine fesselnde VortragSfolqe ^wählt, i>ic auS hier »venig bekannten Werkm bestand. die aber geeignet waren, die hohen künstlerischen Qualitäten der Ausführenden zur schönsten Geltu-ng Au bringen. Max Negers Sonate Op. 84 für Violine (Michl) unv Klavier (Kroemer) ist ein prächtiges Werk, das sich durch knappe Form, präzii^en Ausdruck un.d vornehme Melodik ausze'ch-net. Die „Sonata da chiesa", Op. 3, Nr. 7 von Arcangclo Corelli, dem Begründer der italienischen Geigenliteratur, wurde v^n den Genannten und Herrn Eise! l2. Geige) mit stllvoller Einfühlung vorgetragen und das Klavierquartett Op. 00 e von Brah'nS vereinte die Herren Michl, Andinger, Ttep-nicka und Kroemer in glänzendem, färben« sprühendem Zusammenspiele, daS daS schöne Werk wie aus einem Guhe erstehen lief^ Großer, verdienter Beifall ehrte die Kü nstler, die sich neuerlich als ein unentbshrllcher Faktor im Musikleben von Graz bewährt ^ben. «. G. M ü l l e r. yllslen 81« Itir« KInäsr nickt mit «evSkaU-c»,em SUien I^dvrtr»». säst jeäer. «ler äs» köZtlici^ sckmeckenäe Uerzre^teilt suz I^edertran unä xeknstet dst. ^rkältlleli in sllen^potdelcen unä vro Kerlen. 1^56^-8 Radio Tonnerstag, den 31. Oktober. Ljubljana, 12.30 Uhr: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe, reproduzierte Musik und BörsenberiÄ)te. — 13.30: TageS-nachrichten. — 17: Nachmittagskonzert. 18.M: Englisch. — 20: Gesangskonzert. — 22: Nachrichten und Zeitangabe. — 23: Pro grainmankündigung. — Beograd, 12.40: Schallplattenkonzert. — 19.30: Französisch. — 20: Eonatenaibend für Violine und Klavier. — 21.20: Soireekonzert. — Wien, 15.30: Märchen für groß und klein. — 10: Nachmittagskonzert. — 1V.30: Englisch. — 20.05: Webers romantische Oper „Der Freischütz". — G r a z, 20: Voilkstümlicher Abend. — Breslau, 19.15: Abendmusik. — 20: Konzert: Umberto Urbano. — 23: Tanzmusik. -Brünn, 17.30: Deutsche Sen-dung. — 18.35: Musik für die Jugend. — 19: Prager Uebertragung. — 22.15: Militärkonzert. — Daventry, 20.45: Abendkonzert. — 21.45: Konzert. — 23.15: Tanzmusik. — Stuttgart, 19.30: Mandoli-nen- und Gitarrenkonzert. — 20.15: L. Blechs Olperette „Die Strohwitlve". — 22.45: Unterhaltungsmusik. — Frankfurt, 19.30: Unterhaltungskonzert. -> 20.15: Stuttgarter Uebertragung. — 22.30: Stuttgarter Uebertragung. — Berlin, 16.30: Neue Lieder. — 18: Geistliche Chormusik. — 20: H. Ki)sers Sendespiel „Prc'^es; Sokrates". ^ 22.30: Tanzmusik. — Langenberg, 17.30: Vesperkonzert. — 20: Lustiger Abend. — 22.30: Konzertübertragung. — 24: Tanzmusik. ^ P r a g, 17.30: Deutsche Sendung. — 19.05: Unterhaltungs konzert. — 22.15: Schallplattenmusik. — Mailand, 10.30: Kinderlieder. — 17: Nachmittagskon^ert. — 20.30: Opernübertra gung. —. 22.55: Abendkonzert. — München, 16.30: Hausmusikstunde. — 19.20: Jtalieilische Stimmen. — 19.30: Unterhaltungskonzert. — 21: Shmphoniekonzert. — Budapest, 20.5)0: Klavier-Cello-Sonaten. — 22.30: Schallplattenkonzert. — Warschau, 17.45: Nachmittagskcmzert. — Leichte Musif. — 23: Tanzmusik. Der ledtt Weg der grau Du»el Unter i'lberaus großer Beteiligung der Leidtragenden wurde gestern nachmittags die große Bühnenkünstlerin Frau Berta Buk« S e k zu Grabe getragen. Unter «den Trauergästen bemerkte iimn u. a. den Theaterin:5n-danten Herrn Dr. BrenLiö mit dem gesamten Thoaterensemble, als Vertreter der Stadtgemcinde den .Herrn Magistratsdir::ktor K 5 ch l e r, als Vertreter des Ljubljanner Nationaltheaters die Damen D a n i l 0 und Thal er sotvie .Herrn 2 e l e z« nik und aus Pwj Herrn Dr. R e in e c. Nach der Einsegnung der Leiche brachte der Theaterchor ein Trauerlied za Gehör, während die Militärkapelle einen Trauer« nmrsch mit Fanfarenbegleitung intonierte. Am Grabe hielt Herr Regisseur Jo^ko K 0 viL seiner dahingegangenen Kollegin einen ergreifenden Nachruf. .Herr Ra 3 ber« ger brachte sl>dann einen Abschiedsbrief des Gründers des slowenischen T^aters in Mi« ribor Herrn NuLiö aus Zagreb und Httr Danek eine solchen der Beograder und VaraZdiner EnsembkS z!ur Verlesung. Frau Danil 0 richtete an die Dahingeschiedene mit schluchzender Stimme einige tieferschüt« terni>e Abschiedsworte. Mit dem „Blagor mu". das vom Theaterchor vorgetragen wurde, fand die Trauerfeier ihr Ende. Da» »r«e Vrwo«siul»euo ln Maribor Der hiesige Kaufmann Herr Josef Moxa v e c, der Besitzer der bekannten Auto-, Kchrrad- und Gummihandlung in der Slo-venska uliea, hat von t^n Raab - Katz en-steiner Werken, die kommcien und zu Re-klamezloecken benützen. Wir begrüßen den Unternehnmngsgeist dieses GeschäktsmanneZ und wünschen, daß seinem Beispiel auch andere Kausleute folgen. Wie wir hören, be. absichtigt Herr Moravec sein Flugzeug auch für gelegentliche Passagierflüge zu verwenden. nl. Evangelisches. Donnerstag, den 31. d. uttl 19 Ul)r vormittags wird anläßlich des Resormationsfestes in der ChristuSkirche ein Kindergottesdienft stattfinden. Dieser Tag ist für evangelische Schüler schulfrei. SamStag, den 2. November um 20 Uhr Jugendabend im Gemeindesaale. Sonntag, den 3. November um 10 Uhr vormittags Reformations-gotteSdienst. nl. Autobusverkehr zu Allerheiligen. Freitag ^en 1. November nachmittags werden, um' den Massenbesuch der Friedhöfe soweit als möglich bewältigen zu können, acht s"id-tische Autobusse vo.m Hauptplatz nach Po-breZje verkehren. Auf dem Hauptplatz und vor den Friedhöfen werden besondere Bs-dienstete die Fahrkarten verkaufen, um die Fahrzeiten durch Kartenlösen bei den Chauffeuren nicht zu beeintr'''^tiaen. ni. Trauungen. In den letzten Taien wnr den in Marlbor svilgende Paare getraut: Emil Erker, Lehrer, mit Frl. Marie Masten; Rudolf Cizej, Kaufmann, mit Frl. Marie K 0 lman; Heinrich Arlat Privatbeamter, mit Frl. Justine Brak 0; Johann Csaszar mit Frl. Marie M 0« gel; August M a r L i L mit Frl. Aloisia .Holl; Anton Klaj n 8 e k mit ?krl. Theresia M a r e L i n c; Johann P 0 liL mit Frl. Marie O m e l k 0; Johann P 0 l i r mit Frl. Antonia B a n: Martin R 0 bnik ?nit Frl. Marie D 0 l S e k. m. Allerheiligenmarkt. Der ^)eut:ge Markt stand im Zeichen dcS bevorstehen>en Allor-heiligentages. Insbesondere der Blumen« markt war un-gewöhnlich reichlittlriq beschickt. Die Preise für einzelne Blumen schwankten zwischen 0.25 und 4. jeile sur Kränze Mi- M a r i b 0 r, den 30. Oktober. schen 180 und 200 Dinar. Vorhanden I7>aren auch Kunstblumen, die zu 5 bis 10 Dinar per Stück feilgeboten wurden. Kunstkränze wurden zu 150 bis 200 Dinar gehandelt. m. Zählung der Friedhosbesucher. Zugun« sten der Institutionen für erholungsbedürftige Kinder livrden am Allerheiligentage Mitglieder des Slowenischen Frauznvere'.neS an allen Friedhofeingängen die Besucher.von Gräbern zäHlen und freiwillige Spenden sammeln. Nienrand möge achtlos vorüber« gehen und sein Scherflein vcrivel.?ern. Auch die geringste Spende wird dairkend angenom nlen. m. Philatelisten. Wie bereits bekannt, finden nun die Tauschabende jeden Donners tag um 20 Uhr im Hotel „Pri zamorcu" (Hotel Mohr) statt. Bei den: Tauschabend am 31. d. M. mögen die Philateusten möglichst vollzählig erscheinen. m. Bibelsreunde. Freitag, den 1. November (Allerheiligen) abends 20 Uhr findet im Hotel Halbwidl (Hofsalon) bei freiem Eintritt ein Vortrag über das Thema „Die Auferstehung der Toten" statt. m. Autounfall. Gestern nachmittags fuhr «der 30jährige, bei der Firma Viktor Gla'er ln Gmolnik bedienstete Chauffeur R. PohÜn mit dem Auto der Werkstättenfeueri<>ehr der Zündhölzchenfabrik in RuZe nach Maribor zur Ablegung der Lenkerprüfung. In Lim-buS geriet der Wagen ins Schleudern und überschlug sich zweimal. Hiebe! wurde Pohlin aus dem Auto geschleudert und erlitt derart schwere Verletzungen an Stirn und Hinterhahupt, daß er von der RetLunzSad-teilung ins KrankenihauS überführt werden mußte. veleke ille 8ckui« d«»vek«a. v«r» D äen vor Inkiuenu ckuiek die vod!» »edmeckenäen xe«kütit. ni. Erscheint rechtzeitig vor den Behörden! Des öfteren wurde schon die Wahrnehmung gemacht, daß Personen den Einladungen, vor Behörden zu erscheinen, auf die erste und auch zlveite Aufforderung hin nicht Folge leisten, weshalb die polizeiliche Vorfülhrunq notwendia erscheint, die Amtshandlung sehr erschwert und die Sicherheitsorgane bedeutend belastet. Deshalb hat das Innenministerium angeordnet, daß solche Personen strenger als bisher bestraft werden. Um die unausbleiblichen Folgen eines solchen Vorgel)ens hintanzuhalten, wird die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht, bereits der ersten Vorladung vor Be-hör^n ui^rzüglich zu entsprechen, um denselben nicht die Veranlassung zu geben, die Vorgeladenen durch die Polizei oder Gendarmerie zwangsweise vorzuführen. m. Auswanderer werden im Sinne einer Verfügung des Kreiskommissärs darauf auf-lNierksam gemacht, daß in Füllen, wo im Wege des zuständigen Gemeindeamtes um den halben Fahrpreis bei Bahnfahrten angesucht wird, inl Ansuchen u. a. auch der Aufenthaltsort, der Geburtsort und daS Geburtsjahr, ferner die Zuständigkeit, der genaue Grund der Reise, sowie der Beruf u. Stand anzugeben sind. Auswanderer, die zum halben ^hrpreis.auch von Zagreb zu-rückzukel)ren beabsichtiaen. liab"'' im Gesuch besonders anzuführen. Die Bescheinigung kostet einen Dinar. nt. Gewandten Karikaturisten qeqen .Honorar sucht die Redaktion der „Marl'iorer Zeitung". Schriftliche Anträge oder persönliche Vorsprache n^. Oeffentliche Gewalttätigkeit. Der be« sckiä^tigungslose Schlosser Ferdinand M. schlug gestern abends in der VetrinjHka ulioa im betrunkenen Zustande einen so furchtba« ren iZärm, daß sich der Wachmann genötigt sah, einzuschreiten. M. widersetzte sich doch dem Wachmann, wobei er sich zu Tätlichkeiten hinreißen ließ. Erst mit .Hilfe eines zweiten Wachmannes konnte der Raufbold überlvältigt und in Gewahrsam gebracht wer den. m. Karambol. Gestern niittagS sties^en am neuen Hauptvlatz z^vei Radsalirer znjamniea wobei das Fahrrad der Auskultantin Frl. Margarete Steiner schnvr besch^idigt wuvde, ivährend beide Fahrer unver^'ehrt blieben. m. Beim Fleischhacken verletzt. Der Wiäli« rige. in PobrcLje wohnhafte Fleisäihaue? Im 6tte»tUckei> Verlcclir ». v. in 6ek Lisen- 06er ötrabendadn, l»t äle (Zesadr einer LrlrSitung be,onerden von original-russischen Valalaikakiesang so wie Mustkeinlagen begleitet. In Vorbereitung: „Kurtisane"' ein Meisterwerk mit John Barrymore als Hauptdarsteller. -- Aus 6elk c. Aonzett der Oenvero?n darauk noch einmal aufmerksam gemacht. e. Wem gehört der Hund? Am 2«. d. M. verlief sich in die Wohnung des Herrn Johann Sova« in der PreSerngasse ein junger ^gdhund ohne Marke. Der Hund befindet pch einstweilen bei Herrn KovaL. c. Burschenrauferei und Fahrraddiebstahl. Am Montag, den 28. d. um 13 Uhr kam es beinl Neubau im Garten des Gasthauses Natek in Breg zwischen vier angeheiterten jungen Maurern zu einer Rauferei, die mit einer Abführung in den Polizeiarrest en-digte. Der eine von den vier Beteiligten, der 26jährige Stanislaus 2. begab sich, als er um 18 Uhr wieder auf freien Fus; ges<'p'. wurde, in das Gasthaus Natek und ließ sein Fahrrad, Marke ..Wera" Nr. 333.K2S, im Werte von 1800 Dinar vor dem Hause. Um ihalb g Uhr abends bemerkte er aber, daß ihm ein unbekannter Täter inzwischen daS Fahrrad entwendet hatte. e. Sine verdächtige Freigebigkeit. Am 24. d. M. früh kam zu dem Maurer Jakob Ran-Ligaj und Kum Arbeiter Josef PeLnik, die mit der Ausbesserung einer Gartenmauer in der ASkertgasse beschäftigt waren, eine unbekannte Frau, schenkte PeLnik einen al« ten Sweater und ein altes Hemd und ging ihres Weges. Beide Gegenstände wurden von der Polizei beschlagnahmt, da sie wahrscheinlich von einem Diebstahl herrühren. t. Diebstahl. Das Dienftmädcken Elise Slander bewahrte anfangs Oktober bei einer Frau in der Herrengasse einen Korb mit vevschiedenen Kleidungs- und Wälicke-stücken. .Hierauf begab sie sich ins Krankenhaus, wo sie bis 25. d. in Pflege verblieb. Als sie nun den Korb abholte, bemerkte sie. daß ihr, während sie im Krankenhaus war. mehrere Kleidungsstücke im Werte von Dinar entwendet wurden. Als sie sich am nächsten Tag in die Dienstvermittluna der Frau Hüttig am Hauptplah l'egab. bemerkte sie dort ein Mädchen, welches die entwendeten Kleidungsstücke anhatte. Sie holte rasch einen Wachmann. Als sie zurückkehrte, war aber da« Mädchen bereits verschwunden. Das Mdchen ließ in der Kanzlei ein Ar», beitsbuch, lautend auf die 21jährige Maria K u k o v i e, zurück. Aus Automer lf. Todesfall. Sonntag starb hier der Be zirfKhauHtmann i. R. Herr Franz B o u-v a r d de Thaletet im Alter von 78 Jahren und wurde DienStvg unter großer Beteiligung aus Freundes- und Bekanntenkreisen zu Grabe getragen. lj. Evengali in Ljutomer. Samstag abends gab der weltbekannte Telepath und .^pnoti-seur Svengali eine Vorstellung im So-kolski dom. Die verblüffen!^ Borführunzsn wurden beiMig aufgenommen. lj. Theatervorstellungen. Kommenden Sonntag veranstalten die Dilettanten von Ljutomer im Sokolski dom das beliebte Lust sj^el „Spanische Fliege". Demnächst schwingt sich unsere Bühnenschar zu einer Operette auf. Zur Aufführung wird der beliebte Kalmansche Schlager „Gräfin Maritza" gelangen. Die Regie liegt in bewährten Händen, sodaß die Aufführung einen durchschlagenden Erfolg verspricht. Aus 6akov« k. Todesfall. Nach längerer Krankheit ist hier Frau Jakob P a t k a i. geb. Weiß, Gemahlin des Mühlendirektors H. Parkai, im Alter von 67 ^hren verschieden. Die Vevstorbene wurde Montag unter allgemeiner Beteiligung am dsvaelitischen Friedhofs in öakovec beigesetzt. Friede ihrer Asche! k. Im Ginne des Gesetzes über die Neueinteilung des Staates wurde im Saveba-nat ein Kreisinspektorat auch in Baraidin gegründet. Diessn, Berwaltungsbereich unter stehen die Bezirke BaraZdin, t^akovee, Pre-log, Ludberg, Gjuvdjevac und Novi Maros. Zum Kreisinspektor wurde der bisherige Stellvertreter des Großiupans Herr Stefin Dubenik ernannt. k. Einweihung einer Tchulkapelle. An der Lehrerbildungsanstalt iWsilianischer Milreis 6.80, 100 Goldfranken 1095.70, 100 schweizerische Fran ken 1095.70,100 sranzöslsche Franken 222.10, Z00 Lire 296, 100 holländische Gulden 2277, 100 Lei 33.75, 100 Lewa 40.90, 100 dänische Kronen 1513.60, 100 schwedische Kronen 1518, 100 norwegische Kronen 1513.60, 100 Pesetas 812.60, 100 Drachmen 7.'^.50, 100 tschechoslowakische Kronen 167.50, 100 sinnt-sche Marken 142.10, 100 lettische Lats 1089M Dinar. X Nutzviehmarkt. Maribor, den 30. Oktober. Der Auftrieb belief sich auf 72 Ochsen, 6 Stiere, 242 Kühe, 5 Kälber und 11 Ps Isspentin 5eife GM Zuchtkühe 6.50—7.50, Melk- und trächtige Mhe 8—9, Beinlvieh 4.75—5.50, Jungvieh 8--10.50; Ochsenfleisch 12—20; Kalbfleisch 20-25 und Schweinefleisch 15—17.50 Dinar Pro Kilogramm. Sport Herbftmtning unserer Leichlatdleten Um propagandistisch eine größere Wirkung zu erzielen, sowie aus sonstigen technischen Gründen, entschlossen sich unsere Sportvereine „RaPi d", „M a r i b o r" und „2 e-lezniöa r" am Freitag, den 1. Noveniber gemeinsam ein grosses leichtathletisches Meeting zu veranstalten, welche sich in Anbetracht der voraussichtlichen Massenbeteiligung zu einer Revue unserer noch vielver-spreck>enden Athleten zu gestalten verspricht. Die Kämpfe, die auf der vorzüglichen An" läge des Sportklubs „Rapid" zur Durchführung gelangen, werden nachstehendes Programm umsaffen: Junioren (von 16 bis 18 Jahren): Weitsprung mit Anlauf und 200-Meter'Lau-fen. Damen: (X)-Meter-Laufen, Kugelstoßen und Weitsprung mit Anlauf. Senioren: Diskuswerfen!^ 800-Meter-Laufen, .^ochsprung mit Anlauf, Kugelstoßen, Weit sprung mit Anlauf, 3000-Meter-Laufen, 4mal 100-Meter'— : SK Rapid. Donnerstag um 20 U^r Spielerversammlung im Gasthaus Mahajnz. Da die Tournee nach Villach auf der Tagesordnung steht, hat die erste Mannschaft vollzählig zu erscheinen. : Erstauftritt unserer HandbaN-x in Araz. Den Eisenbahnern ist es gelungen, für kommenden Sonntag das Rückspiel gegen den Grazer Sportklub in Gra,z zu vereinbaren. Dem ersten auswärtigen Start unserer Hand baller sieht man mit allgemeinem Interesse entgegen. : Ping-Pong-Turnier in <^akovec. Ver» gangenen Sonntag kam in L^akovec zwischen deni dortigen Sportklub und dem Eisen-bahnersportklub aus Zagreb ein Pin-Pong« Match zur Austragung, welches die noch viel versprechenden heimisc^n Tischtennismeistcr überlegen mit 14:1- für sich entschei^n konn« ten. Den schönsten Sieg holte sich Frau Legenstein, indem sie die zweisache Meisterin von Jugoslawien Frau Malinar, nach einem grandiosen Spiel einwandfrei erledigen konnte. Das Resultat war 21:11, 21:17. Die übrigen Ergebnisse sind: Legenstein—Talan 21:11, 21:17, Legenstein—^reaLiü 21:9. 27:25, Legenstein—Lanik 21:11, 21:7, Nyi« ri—-Kreat-iö 2l:10, 21:18, Nyiri—Lanil 21:13, 21:16, Nyiri—Talan 21:U, » '.Maridorer NuMM? ' WKkkZAz. Kl Sk.^ vft-rtt Kleiner /^niei'qer ^GGV^Hvvvvvvvvv'Vvvv^ Photo » Atelier Makart bleibt crb 1. November an Sonn« und Feiertagen den ganzen Taq of« sen. Ich bitte meine <^eschäpten !>^nden, die Weihnochtsaufträ« qe reck)t,zeitiq zu Ü5erqung» Par kett. im Zentrum der Stadt, per sofort. AntrSige unter „2 bis s- an die Veno. 13.'^ 8—3.Zimmerw., Osijek, TesatiLina ulica 27. 14039 2l)^ige Kronendons kauft gegen bar D. Hirschl i drug, Za- greb, Ilica 13. 14011 2«ozige Kronenbons werden zu kaufen gesucht. 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Franz Gupanc, Besitzer. liannsntlszckoi» Vitt«!» tl« »ckon cile beste i^on«t>«ekrttt Luropi»? Venn nielit» so v«rl»nxen 5i« noek iieutv ein ?>od«aumm« des elZL jeder, der die «ut ein ^»l»r »t>on»lert odet sein ^txinnement um ein ^»kr verlSnjzert, 4 l^udionrokre) oder Xl) 4 lLndverstSrkerrükre) erdillt? ^siires«tx)nnement'. l)!n A>O'— und vin Hv''-' iür ?ortc> der prümle Tusctn Ilten sussei^tieSUck Ln . (Z. ö. tt Wien, i.. ?ezt-lioreißx»»«e3 v«rlc»usß ^arldorzka tkksrns Zuriilivv» ullc» 4. ?«I. 2V24 NN,« Me ,1!» verUNtvortllcil; ^do _ Drovir der »^>ridnrsll» tlsil»rn>« In »»» ?t!r d>n t1er»utU